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Die kleine Wählertäuschung des großen Mailath-Pokorny

Vor der Wahl las man das noch ganz anders. Aber der Wiener Kulturstadtrat Andreas Mailath-Pokorny hatte ja vor der Wahl die plötzlich migrationsskeptische Propagandalinie der Wiener SPÖ nicht stören dürfen, also die zeitweilige Simulation eines Richtungswechsels der Partei in die politische Mitte, der von Zuwanderern kurzfristig die Einhaltung einer freilich total diffusen "Hausordnung“ verlangt hatte. Jetzt hat der Mann endlich wieder freie Bahn für seine linken Ideen.

Denn – der wohl nur körperlich große – Mailath will nun plötzlich eine Art Migrantenquote bei der Kulturförderung einführen. Hat schon in den letzten Jahren die Durchsetzung der Frauenquote in manchen Gremien zu einem gewaltigen Qualitätsverlust und einem gefährlichen Sinken des Niveaus geführt – wofür die Wiener Stadtregierung, aber auch die Bundesregierung besonders gute Beispiele bieten, was aber Justiz und Universitäten mit ihrer geradezu militanten Förderung von Quotenfrauen ebenso tun –, so wird jetzt dasselbe offenbar auch zu Gunsten der Zuwanderer eingeführt, um die „Repräsentation von Migranten in politischen Leitungsfunktionen“ des Wiener Kulturbetriebes zu erhöhen.

Mailath tut das aber, ohne dass das irgendeinem Wähler ein paar Wochen vorher im Wahlkampf auch nur mit einem Wörtchen gesagt worden wäre.

Es wird jedenfalls künftig von jedem, der von ihm – in Wahrheit natürlich aus unseren Steuergeldern – Fördergelder erbittet, neben all den sonstigen Demütigungen und dem Papierkram, die ein Subventionswerber schon bisher auf sich nehmen musste, nun auch noch ein Migrantenförderungs-Nachweis verlangt. Die Kulturinstitution muss darlegen, wie sie künftig einen verstärkten Akzent auf die Förderung von Migranten legen wird. Damit hat sich Rot-Grün einen neuen Trick konstruiert, wie man die Steuergelder aller Österreicher künftig nur noch politisch genehmen Vorfeldorganisationen zufließen lässt. Nach dem Antifaschismus und Feminismus nun eben auch noch der Migrantismus.

Wer also Geld will, sollte sich wohl am besten „Antifaschistisches türkisch-proletarisches Lesbentheater“ nennen. Dann ist man gleich mehrfach förderungswürdig. Dann werden logischerweise die Förderungen nur so explodieren. Qualität und Besucherzahlen sind hingegen völlig wurscht.

In Wahrheit gibt es im österreichischen Kulturleben längst hervorragende Chancen für Zuwanderer. Nur waren die bisher auf Leistung aufgebaut und nicht auf parteipolitische Schiebung und Protektion oder auf bürokratische „Nachweise“ von Migrantenförderung. Man denke nur an die große Zahl von Nichtösterreichern auf den Bühnen der Opernhäuser und in den heimischen Orchestern sowie an den Kunstuniversitäten, aber auch an die vielen Deutschen oder Schweizer in den Sprechtheatern (Österreicher etwa in der Leitung des Burgtheaters sind schon seit sehr langem ganz seltene Ausnahmen). Das alles geschah ganz ohne einen Mailath-Pokorny und seinen neuen krampfhaften Migrantismus.

Damit ist wohl auch die letzte Hürde für arme Migranten beiseite geräumt, nämlich dass man bisher noch halbwegs hochdeutsch artikulieren können musste, wenn man auf Sprechtheatern auftritt. Als nächsten Schritt muss dann im rot-grünen Wien bald jede Organisation und Firma einen „Ausländer-Förderungs-Beauftragten“ anstellen . . .

Wählerbetrug ist das Mildeste, wie man das nennen kann.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 07:35

    Ich sehe da gleich eine gute Möglichkeit, wie man die Migrantenquote bei der Kulturförderung schlagartig erhöhen könnte:
    Das Donauinselfest 2011 ausschließlich von und für Migranten.
    Da die Mehrheit dieser Bevölkerungsgruppe muslimischen Glaubens ist, wird dieses Fest natürlich streng nach den Regeln des Korans ausgerichtet. Das bedeutet, keine dekadente westliche Musik der Ungläubigen, streng verhüllte Frauen im Hintergrund, natürlich kein Alkohol, die bestehenden Hammelgrillzonen werden auf die ganze Insel ausgeweitet, ergänzt durch genauso stinkende Kebab-Buden.
    Und was haben wir davon? 3 Tage fühlen sich die Wiener im Rest der Stadt wieder einmal wie zuhause!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 00:59

    Das war sicher die Voraussetzung in den rot-grünen Koalitionsverhandlungen, damit dieser Mailath-Pokorny sein einträgliches Amterl behält.

    Da werden die Besucherzahlen noch mehr zurückgehen und die Subventionen im Sinne des Kunst- und Kulturauftrages, den die Stadt Wien wahrzunehmen hat, kräftig steigen. Ist ja nicht das Geld der regierenden Genossen, sondern die in schwindelnde Höhen geschraubten und immer wieder neu zu erfindenden Steuerbeiträge der letzten Leistungswilligen.
    Umverteilung nennen das die Sozis, von Reich zu Arm >>> ich nenne es modernes Raubrittertum für den letzten Feldzug gegen die autochtone Bevölkerung!

    Armes Wien, für diese Belagerung gibt es leider kein Entsatzheer weit und breit und Du wirst fallen, viel zu tief! :-(

  3. Ausgezeichneter Kommentatorzweiblum
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 03:37

    Werden Sudeten- und Volksdeutsche, also Zuwanderer, auch gefördert?

  4. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 07:29

    Wenn eine Stadt jemanden zum Bürgermeister wählt, dessen bevorzugter Lesestoff Antonio Gramsci ist, welcher den Marxismus in Richtung Kulturrevolution "gedreht" hat, dann darf man sich über eine derartige "Kulturpolitik" nicht wundern.

    Es gehört zur neomarxistischen, vielleicht besser neobolschewistischen Kampftaktik dazu, das bürgerliche Vorurteil betreffend "Kultur", zur Durchsetzung der Ideologie der Zerstörung jeglicher bürgerlicher Traditionen und Errungenschaften - von der selbstbewußten, selbstbestimmten Persönlichkeit über die Familie, bis hin zur staatlichen Organisation und zur nationalen Einheit - zu nutzen.
    Hinter der angestrebten Diversität steckt nichts anderes als der, nach Rene Girard diabolische Versuch der Entdifferenzierung, welche noch in jeder Kultur die Vorstufe der Katastrophe war. Die multinationalen Konzerne haben längst ihre diversity manager und sind so Agenten, nicht nur der ökonomischen, sondern auch der kulturellen Ruinanz. Man fahre mit der U-Bahn Richtung UNO-City, da wird man Augenzeuge einer globalen Mischkulanz und völliger Heimatlosigkeit.

    .

  5. Ausgezeichneter KommentatorGerhild Baron
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 22:16

    Im Rahmen der kulturellen Immigrantenförderung könnte man der Familie Zogaj das Volsktheater übergeben, natürlich mit noch weiterer Anhebung der
    Förderungen. Der ORF würde sicher alle Vorstellungen übertragen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 23:46

    zur umfassenden wählertäuschung passt nun auch, dass die Zogajs heute standesgemäß mit der AUA fliegend in wien schwechat gelandet sind...der ORF und NEWS jubeln...der ganze spass kostet ca 1.500 Euro, da der familie eine autofahrt nicht zuzumuten ist...mit den medien wollen sie im augenblick nichts zu tun haben...untergekommen sind sie bei "freunden"
    aber triumphieren müssen vor allem die ganzen wichtigtuer rund um die zogajs schon, deshalb gibt es morgen natürlich eine pressekonferenz...den spass lassen sich die linken nicht entgehen
    o tempora, o mores !!!!!

  7. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    24. November 2010 08:25

    Villazon, Bartoli, Garanca sollen gefördert werden?

    Leider wird’s das nicht spielen. Und wäre auch gar nicht nötig. Diese ziehen ja sowieso das Publikum an. Gefördert werden soll, daß MigrantInnen gemäß ihrem Anteil an der Bevölkerung an den Schaltstellen der Kultur werkeln dürfen. Genauso wie Gender Mainstreaming, das Frauen gemäß ihrem Bevölkerungsanteil in den Vorstandsetagen sehen will. Und nicht gemäß ihrem Leistungswillen. Man versucht aufgrund eines quantitativen Anteils irgendeiner angeblich benachteiligten Bevölkerungsgruppe einen ebensolchen Anteil dieser in anderen Ebenen der Gesellschaft durchzusetzen. Anders formuliert, will man ethnischen Vertretern, die zu einem großen Teil den Stand an Kebab-Buden und Callshops stellen, nur weil sie MigrantInnen sind in führende Positionen der Wiener Festwochen zu hieven. Daß das purer Rassismus ist, fällt dem Österreicher-Feind Mailath-Pokorny nicht auf.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSteuerzahler
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. November 2010 18:17

    http://www.bzoe.at/bzö-ultimatum-an-spindelegger-botschafter-abberufen-ansonsten-unterschriftensammlung.html

    BZÖ: Ultimatum an Spindelegger: Botschafter abberufen, ansonsten Unterschriftensammlung:

    "Österreich muss sich endlich gegen die Hetzattacken des türkischen Botschafters wehren. Das Hassschüren gegen die österreichische Bevölkerung ist inakzeptabel und ein klarer Bruch des Völkerrechtes und eine bewusste Strategie. Das BZÖ stellt deshalb ein zehntägiges Ultimatum an Außenminister Michael Spindelegger:

    Entweder Österreich erklärt Botschafter Tezcan zur persona non grata und erzwingt damit die Abberufung des Diplomaten oder das BZÖ startet eine österreichweite Unterschriftenaktion für die Abberufung", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem außenpolitischen Sprecher des BZÖ Herbert Scheibner und Europasprecher Ewald Stadler.

    "Wenn der österreichische Botschafter in der Türkei die türkische
    Bevölkerung in einer solchen Art und Weise beleidigt hätte, wäre er
    unter Polizeischutz zum nächsten Flughafen gebracht worden", so
    Scheibner. Derart Öl ins Feuer zu gießen, wie dies Tezcan gemacht
    habe, sei inakzeptabel. Die Bundesregierung und insbesondere
    ÖVP-Außenminister Spindelegger habe zwar kurz einen "Sturm im
    Wasserglas" inszeniert, um von ihrem Budgetdesaster abzulenken, aber
    der Außenminister habe nicht einmal selbst mit dem Botschafter
    gesprochen, sondern einen untergeordneten Beamten vorgeschoben.
    Scheibner wies auf die Äußerungen des serbischen Botschafters hin,
    der im Gegensatz zu seinem türkischen Kollegen, seine Landleute zur
    Integration aufgefordert habe und Tezcan massiv widerspreche.
    "Österreich darf hier einfach nicht zur Tagesordnung übergehen.
    Tezcan muss zur persona non grata erklärt werden". Auch die massive
    Unterstützung des Botschafters durch die in Österreich lebenden
    Türken, zeige, wie wichtig es sei zu handeln. Scheibner fordert die
    Umsetzung einer "Staatsbürgerschaft auf Probe". Wer sich nicht in
    Österreich integriert, dem soll auch noch bis zu fünf Jahre nach
    Verleihung der Staatsbürgerschaft diese aberkannt werden. Das BZÖ
    wird diese Forderung im Parlament beantragen", kündigt Scheibner an.

    "Die Österreicher haben von der Arroganz der selbsternannten
    türkischen Herrenmenschen die Nase voll. Diese Diskussion trifft
    genau den Nerv der Bevölkerung, insbesondere der Jungen", so
    Europasprecher Ewald Stadler, der von hunderten Bürgern berichtet,
    die sich protestierend an das BZÖ gewandt haben. Der Botschafter habe
    - indem er das Prinzip der Nichteinmischung ignoriert hat - ganz klar
    gegen das Völkerrecht verstoßen. Ein Botschafter dürfe sich nicht
    direkt gegen die Regierung oder die Bevölkerung des Gastlandes äußern
    - die einzige Ausnahme sei hier eine Schutzmachtfunktion wie sie
    beispielsweise Österreich gegenüber Italien in Südtirolfragen habe.
    Auch wenn die Äußerungen Teczans seine Privatmeinung seien, sei
    dieser abzuziehen, denn ein Botschafter habe keine Privatmeinung in
    diplomatischen Fragen zu äußern. Und falls dies keine Privatmeinung
    Tezcans, sondern Regierungsposition der Position sei, dann gebe es
    ernste Probleme in den Beziehungen zur Türkei, denn "ein türkisches
    Herrenmenschengehabe ist nicht zu akzeptieren. In Österreich
    bestimmen immer noch die Österreicher und nicht der Herr Tezcan. Wenn
    er das nicht glaubt, dann soll er einmal ein Völkerrechtsseminar an
    einer österreichischen Universität besuchen. Außenminister
    Spindelegger hat zehn Tage Zeit, Tezcan zur persona non grata zu
    erklären. Falls der ÖVP-Minister das nicht macht, dann wird das BZÖ
    eine österreichweite Unterschriftenaktion starten, um die Abberufung
    Tezcans zu erzwingen. Wenn die Regierung keinen Respekt einfordert,
    dann wird das die österreichische Bevölkerung tun", so Stadler.

    http://www.youtube.com/watch?v=fPdbKWenlI8


alle Kommentare

  1. byrig
    25. November 2010 19:21

    ich habe bereits letzte woche diesbezüglich h.o. einen kommentar geschrieben,v.a. auch über die schnelligkeit,mit der rot-grün ihre masken fallen lassen.die bürgerliche reaktion darauf ist wesentlich langsamer.

  2. Steuerzahler (kein Partner)
    25. November 2010 18:17

    http://www.bzoe.at/bzö-ultimatum-an-spindelegger-botschafter-abberufen-ansonsten-unterschriftensammlung.html

    BZÖ: Ultimatum an Spindelegger: Botschafter abberufen, ansonsten Unterschriftensammlung:

    "Österreich muss sich endlich gegen die Hetzattacken des türkischen Botschafters wehren. Das Hassschüren gegen die österreichische Bevölkerung ist inakzeptabel und ein klarer Bruch des Völkerrechtes und eine bewusste Strategie. Das BZÖ stellt deshalb ein zehntägiges Ultimatum an Außenminister Michael Spindelegger:

    Entweder Österreich erklärt Botschafter Tezcan zur persona non grata und erzwingt damit die Abberufung des Diplomaten oder das BZÖ startet eine österreichweite Unterschriftenaktion für die Abberufung", so BZÖ-Chef Klubobmann Josef Bucher heute bei einer gemeinsamen Pressekonferenz mit dem außenpolitischen Sprecher des BZÖ Herbert Scheibner und Europasprecher Ewald Stadler.

    "Wenn der österreichische Botschafter in der Türkei die türkische
    Bevölkerung in einer solchen Art und Weise beleidigt hätte, wäre er
    unter Polizeischutz zum nächsten Flughafen gebracht worden", so
    Scheibner. Derart Öl ins Feuer zu gießen, wie dies Tezcan gemacht
    habe, sei inakzeptabel. Die Bundesregierung und insbesondere
    ÖVP-Außenminister Spindelegger habe zwar kurz einen "Sturm im
    Wasserglas" inszeniert, um von ihrem Budgetdesaster abzulenken, aber
    der Außenminister habe nicht einmal selbst mit dem Botschafter
    gesprochen, sondern einen untergeordneten Beamten vorgeschoben.
    Scheibner wies auf die Äußerungen des serbischen Botschafters hin,
    der im Gegensatz zu seinem türkischen Kollegen, seine Landleute zur
    Integration aufgefordert habe und Tezcan massiv widerspreche.
    "Österreich darf hier einfach nicht zur Tagesordnung übergehen.
    Tezcan muss zur persona non grata erklärt werden". Auch die massive
    Unterstützung des Botschafters durch die in Österreich lebenden
    Türken, zeige, wie wichtig es sei zu handeln. Scheibner fordert die
    Umsetzung einer "Staatsbürgerschaft auf Probe". Wer sich nicht in
    Österreich integriert, dem soll auch noch bis zu fünf Jahre nach
    Verleihung der Staatsbürgerschaft diese aberkannt werden. Das BZÖ
    wird diese Forderung im Parlament beantragen", kündigt Scheibner an.

    "Die Österreicher haben von der Arroganz der selbsternannten
    türkischen Herrenmenschen die Nase voll. Diese Diskussion trifft
    genau den Nerv der Bevölkerung, insbesondere der Jungen", so
    Europasprecher Ewald Stadler, der von hunderten Bürgern berichtet,
    die sich protestierend an das BZÖ gewandt haben. Der Botschafter habe
    - indem er das Prinzip der Nichteinmischung ignoriert hat - ganz klar
    gegen das Völkerrecht verstoßen. Ein Botschafter dürfe sich nicht
    direkt gegen die Regierung oder die Bevölkerung des Gastlandes äußern
    - die einzige Ausnahme sei hier eine Schutzmachtfunktion wie sie
    beispielsweise Österreich gegenüber Italien in Südtirolfragen habe.
    Auch wenn die Äußerungen Teczans seine Privatmeinung seien, sei
    dieser abzuziehen, denn ein Botschafter habe keine Privatmeinung in
    diplomatischen Fragen zu äußern. Und falls dies keine Privatmeinung
    Tezcans, sondern Regierungsposition der Position sei, dann gebe es
    ernste Probleme in den Beziehungen zur Türkei, denn "ein türkisches
    Herrenmenschengehabe ist nicht zu akzeptieren. In Österreich
    bestimmen immer noch die Österreicher und nicht der Herr Tezcan. Wenn
    er das nicht glaubt, dann soll er einmal ein Völkerrechtsseminar an
    einer österreichischen Universität besuchen. Außenminister
    Spindelegger hat zehn Tage Zeit, Tezcan zur persona non grata zu
    erklären. Falls der ÖVP-Minister das nicht macht, dann wird das BZÖ
    eine österreichweite Unterschriftenaktion starten, um die Abberufung
    Tezcans zu erzwingen. Wenn die Regierung keinen Respekt einfordert,
    dann wird das die österreichische Bevölkerung tun", so Stadler.

    http://www.youtube.com/watch?v=fPdbKWenlI8

  3. wunderwuzzi (kein Partner)
    25. November 2010 16:43

    Vorstellungen vom „Antifaschistisches türkisch-proletarisches Lesbentheater“ stelle ich mir durchaus spannend vor. Wenn anatolische Machos auf urban feministische Lesben treffen dürften die Fetzen fliegen...

  4. black (kein Partner)
    25. November 2010 13:40

    Mailath Pokorny, der Stadtrat für Volksaufklärung und Propaganda. Seine wackeren Mitstreiter: Propagandaindustrielle - hierzulande Künstler genannt. In Österreich gibt es niemanden, der politisch abhängiger und gefügiger ist, als die mit Steuergeld bezahlten "Künstler".

  5. Arnolphus (kein Partner)
    25. November 2010 11:56

    Mit jedem neuen Tag kommen neue Ungeheuerlichkeiten der Wiener Stadtväter und -mütter heraus. Dies ist zwar nicht der Hauptgrund für mich, diese Stadt zu verlassen, aber es wird mir immer leichter gemacht nach Niederösterreich zu ziehen. Meine Wohnung steht zum Verkauf, für welche sich bisher fast ausschließlich Ausländer interessieren, und in NÖ werde ich vom Land durchaus unterstützt, was meinen Neuanfang dort betrifft. In Wien als Österreicher undenkbar! Wenn das in Wien so weiter geht, bekommt der Begriff "Vorstadt" eine ganz neue Bedeutung...

    • cmh (kein Partner)
      25. November 2010 12:27

      In welchem Bezirk? Für den 10. jedenfalls kann ich die Beobachtung bestätigen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. November 2010 13:53

      A pro pos "Vorstadt":

      „In das nach dem Zustand ihrer Straßen und ihrer Gehirne genannte Weichbild dieser Stadt …“

      K. Kraus

    • Arnolphus (kein Partner)
      28. November 2010 18:45

      Im ehemals schönen Ottakring...

  6. TCM (kein Partner)
    25. November 2010 10:04

    ad "Migrantenförderungs-Nachweis "

    Ich würde das anders machen. Alle Migranten müssen bei ihrer Einreise darlegen, inwieweit sie sich in das österreichische Kulturleben einzufügen gedenken, inkl. Anzahl der voraussichtlichen Opern-, Theater- und Heurigenbesuche pro Jahr.

  7. cmh (kein Partner)
    25. November 2010 08:28

    Natürlich ist es langweilig und ntürlich haben einige schon erwartet, dass ich jetzt wieder schreibe:

    Wer hat uns verraten? .... Erraten .... Sozialdemokraten!
    Wer steht lächelnd an den Gräbern und hält noch die Spaten? ....

    Aber im Ernst: Ich frage mich, warum tun die das? Ich sehe keinen fassbaren Sinn dahinter. Machterhalt? Möglich. Es ist aber ein sinnentleerter Macherhalt, der sich einzig im Kujonieren der Subjekte (=Untertanen) erschöpft.

    Also erraten: Suizidaldemokraten.

  8. Brigitte Imb
    25. November 2010 08:26

    Lassen Sie sich eine weitere Wählertäuschung auf der Zunge zergehen, die GrünInnen pfeifen auf den Notariatsakt zur Wahlrechtsreform, den vor der Wahl alle 3 Oppositionsparteien unterschrieben haben.

    Des weiteren verlangen sie ein Wahlrecht für a l l e Ausländer.

    Den Wienern werden die Melonen noch "viel Freude" bescheren.

    • cmh (kein Partner)
      25. November 2010 12:29

      Frau Imb

      Was haben Sie gegen ein Wahlrecht für alle Ausländer? Böse gesagt, können die den Krempel doch haben, diese "Recht" ist doch eh nix wert.

      Außer es findet jemand einen Weg, den Wahlberechtigten damit in die Geldtasche zu fahren.

  9. thomas lahnsteiner
    24. November 2010 23:46

    zur umfassenden wählertäuschung passt nun auch, dass die Zogajs heute standesgemäß mit der AUA fliegend in wien schwechat gelandet sind...der ORF und NEWS jubeln...der ganze spass kostet ca 1.500 Euro, da der familie eine autofahrt nicht zuzumuten ist...mit den medien wollen sie im augenblick nichts zu tun haben...untergekommen sind sie bei "freunden"
    aber triumphieren müssen vor allem die ganzen wichtigtuer rund um die zogajs schon, deshalb gibt es morgen natürlich eine pressekonferenz...den spass lassen sich die linken nicht entgehen
    o tempora, o mores !!!!!

    • cmh (kein Partner)
      25. November 2010 08:29

      difficile est satiram non scribere.

    • Wahrheit (kein Partner)
      25. November 2010 08:58

      In Ö3 durften wir eben erfahren, dass sich die Klassenkollegen von Arigona in Linz schon soooo auf diese freuen, sie wird wahrscheinlich heute schon in der Schule auftauchen da heute der Fotograf kommt.
      Dann bedauert eine Schülerin dass Arigona nicht schon früher kam, denn jetzt müsse sie aufgrund der versäumten Nachprüfungen die Klasse wiederholen.
      Soviel zur Freude "ihrer" Klassenkollegen ...

    • Stachel (kein Partner)
      25. November 2010 14:52

      Ein Beweis, dass sich Österreich nicht fekterisieren (oder fektern?) lässt. Da hätte sich die Innenministerin das ganze Theater mit der Abschiebung ersparen können - und damit auch die 1500 Euro für die Rückfahrt nach Österreich (und zusätzlich auch die Fahrtkosten in den Kosovo, die hat ja auch Österreich getragen). Fazit: ein Verzicht auf die Abschiebung hätte dem österreichischen Steuerzahler einige Kosten erspart. Der Endeffekt ist ja schließlich derselbe, als ob sie gleich hiergeblieben wäre.

  10. Gerhild Baron
    24. November 2010 22:16

    Im Rahmen der kulturellen Immigrantenförderung könnte man der Familie Zogaj das Volsktheater übergeben, natürlich mit noch weiterer Anhebung der
    Förderungen. Der ORF würde sicher alle Vorstellungen übertragen.

    • fosca
      24. November 2010 23:49

      @Gerhild Baron

      Sehr gute Idee und der rote Stern am Volkstheater beginnt bereits zu glühen! ;-)

  11. terbuan
    24. November 2010 21:05

    Es gibt sogar 2 neue Gastkommentare, der zweite ist von Philipp Starl über das Thema "Liberalismus".
    Philipp Starl, bitte um Nachsicht für mein Versehen!
    mfG
    terbuan@aon.at

  12. terbuan
    24. November 2010 20:43

    Es gibt einen neuen Gastkommentar:
    "Wie weit ist der 3. Weltkrieg entfernt?"

  13. FranzAnton
    24. November 2010 19:08

    Bemerkenswert: Video aus dem Parlament, Rede von Ewald Stadler ad Türk. Botschafter: http://www.youtube.com/watch?v=fPdbKWenlI8

    • terbuan
      24. November 2010 19:33

      Das Video wurde zwar schon mehrmals im Blog erwähnt, es sollte sich aber wirklich jeder einmal ansehen, danke für die Erinnerung!
      mfG
      terbuan@aon.at

  14. RR Prof. Reinhard Horner
    24. November 2010 15:22

    reinhard.horner@chello.at

    Ein bemerkenswertes Paar

    Danke Herr "Kultur"-Stadtrat, für Ihre nachträgliche Offenheit!

    Nunmehr stehen Sie brüderlich oder genossal neben dem in Wählertäuschung und einem Kalifat in Österreich anbiedernd geübten Alexander Van der Bellen in hohem Rang der neuen Wiener Koalition. Immerdar einträchtig oder hinkünftig auch in Konkurrenz?

  15. papi66
    24. November 2010 14:41

    Werter Herr Dr. Unterberger!

    Endlich, die Kunst erreicht Dank des rührigen sozialistischen Kunststadtrates Andreas Mailath-Pokorny auch die Immigranten in Wien und der Genderwahn erreicht das Burgtheater, den Musikverein und die Oper.

    Ich freue mich schon auf die erste Aufführung der Mozartoper „Die Entführung aus dem Serail“ in türkischer oder arabischer Sprache mit türkischen Streichern und arabischen Bläsern, das Thema ist ja ein bisserl türkisch, oder?
    Der türkische Botschafter Herr Kadri Ecved Tezcan könnte die Sprechrolle des Selim Bassa spielen.

    Die Wiener Philharmonikerinnen mit der Dirigentin Zubine Meta werden uns auf exotischen Instrumenten zum Neujahr aus Werken von Johanna Strauß und Josefa Lanner aufspielen.

    Im Burgtheater werden nur mehr Dramen von Friederike Schiller, Berta Brecht und Wilhelmine Shakespeare in den Sprachen: Serbisch, Kroatisch, Bosnisch, Albanisch, Arabisch, Türkisch, Armenisch, Suaheli und Urdu aufgeführt.

    Lybische Schriftsteller die Theaterstücke für das Burgtheater geschrieben haben fallen mir gerade keine ein.

    Die Chefetagen der drei Kunsthäuser Burg, Oper und Musikverein sind sofort mit Frauen zu besetzen, deren Qualifikation darf dabei keine Rolle spielen!

    Kulisse, Ton und Beleuchtung bleibt Männersache, schweißtreibende Arbeiten sind für Frauen ungeeignet, schwitzende Frauen riechen nicht gut, Männer zwar auch nicht, aber einer muss ja die „Hackn“ machen!

    Beinahe hätte ich die Klofrauen vergessen, die Klos im Burgtheater, in der Oper und im Musikverein sind ab sofort eine Männerdomäne, ein Klobesen ist doch keine Zierde für die Dame.

    Haben sie das gewusst, Männer verbringen doppelt so viel Zeit am Klo wie Frauen? Na da schau her!

    Haben sie das gewusst? Das Ehepaar Andreas Mailath-Pokorny und Sonja Kato-Mailath-Pokorny ernährt sich biologisch, logisch?
    Dieser Satz ist eine Feststellung, sonst nix!

    Ps. Über diesen ganzen Schwachsinn der aus dem jetzt rot-grünen Rathaus nach außen dringt kann ich mich nur mehr lustig machen, denn würde ich diese vielen rot-grünen Dummheiten ernst nehmen, müsste ich heute noch ins Wasser gehen!

    Nix für ungut, Papi66

    • Florin
    • terbuan
      24. November 2010 15:49

      papi66
      Malen Sie den Teufel nicht an die Wand, da ist mir meine Vision vom Donauinselfest schon lieber, da verlieren wir zwar 1 Million (oder mehr) Rucksacktouristen für 3 Tage, in Ihrer, gleichfalls sarkastischer Darstellung bleiben uns dann aber Tausende von zahlungskräftigen Kulturtouristen weg!
      MfG
      terbuan@aon.at

  16. Patriot
    24. November 2010 13:51

    Ich verstehe schon den Begriff "gender mainstreaming" nicht. Sollen wir alle ein "gender" werden?

    Völlig lächerlich ist dann aber der Begriff "migrant mainstreaming".
    http://kurier.at/kultur/2050636.php
    Dieser Begriff soll zudem tatsächlich Englisch ("maigrant mainstreaming") ausgesprochen werden. Das habe ich auf OE1 tatsächlich gehört.

    Der Begriff ist so deppert, daß Google auf Englisch nur 8 Treffer zeigt. Auf Deutsch sind es immerhin 431 Treffer, und dabei natürlich hauptsächlich Treffer auf österreichischen Linksidioten-Sites.

    Insgesamt ist diese Idiotie nicht nur Wählerbetrug, sondern natürlich auch verfassungwidrig, EU-widrig und natürlich gegen jedes Gebot der Billigkeit und Wirtschaftlichkeit. Aber was kümmert das die linkslinken Verfassungsverdreher wie Heinz Mayer & Co? Die sind gut ausgelastet mit der maximalen Ausdehnung der Menschenrechte für Asylanten, Paralellweltler und ausländische Kriminelle.

  17. A.K.
    24. November 2010 13:30

    Zur Dr. Unterbergers Fußnote 138: Die Tore sind weit offen (Die Zogajs sind zurückgekehrt.) schrieb ich Nachfolgendes. Der zitierte Zeitungsbericht paßt leider auch zu "Die kleine Wählertäuschung des großen Mailath-Pokorny", wo berichtet wird, daß Mailath nun plötzlich eine Art Migrantenquote bei der Kulturförderung einführen will:

    In meiner beruflichen Startphase war ich - kurz vor dem Einmarsch der Truppen des Warschauer Pakts in die CSSR (Aug. 1968) – in Prag. Aus Kostengründen wohnte ich privat bei einer deutschsprachigen Familie. Nachdem diese zu mir Vertrauen gefaßt hatte, fragten man mich, ob ich in Österreich die kommunistische Zeitung „Volksstimme“ lese. Ich meinte darauf, kein vernünftiger Österreicher werde dies tun. Antwort meiner Gastgeber, aber die sind sehr gut informiert, man bekommt die deutschsprachige Zeitung auch in Prag und dort steht: „... die Russen kommen“. So war es dann auch.
    Diese Geschichte ist mir heute wiedereingefallen, als ich die „Wiener Zeitung“ gelesen habe. Diese Zeitung spielt derzeit das unerfreuliche Sprachrohr der Faymann-SPÖ. Deshalb ist sie doch – man vergleiche meine Erfahrungen mit der Volksstimme – unter dem Blickwinkel der Wachsamkeit manchmal lesenswert. Darunter fällt u.a. nachfolgender Artikel vom 23. November 2010:
    -----------------------------------------------------------------------------------------------------
    Zitat (Kopie) „Wiener Zeitung“:

    Die homosexuelle Bevölkerungsgruppe unter den Migranten ist oft Mehrfachdiskriminierungen ausgesetzt
    Als Minderheit in einer Minderheit
    Von Aleksandar Prvulovic
    Das Thema ist in vielen Communities tabu.
    Die Beratungsstellen sind kaum sensibilisiert.

    Wien. Wenn von der homosexuellen erwachsenen Bevölkerung die Rede ist, dann wird dabei oft nicht bedacht, dass darunter auch viele Migranten sind. Als Minderheit in einer Minderheit seien homosexuelle Migranten häufig Mehrfachdiskriminierungen ausgesetzt, meint Ewa Dziedzic, Obfrau von Migay, einem Verein zur Integration und Förderung von homosexuellen Migranten. Sehr spezifisch seien dabei die Herausforderungen.
    "Es geht nicht nur um das Coming-out, oft steht viel mehr auf dem Spiel", betont Dziedzic. So könne ein Selbst-Outing um einiges existenzieller sein, wenn die Herkunftscommunity Denkweisen aus dem Ursprungsland übernimmt, in denen Homosexualität verschwiegen, ausgegrenzt oder bestraft wird. Dann drohe etwa der Bruch mit der Familie und damit verbunden der Verlust von Infrastruktur und wichtigen soziokulturellen Verbindungen. Ebenso sei Homosexualität auch unter jugendlichen Migranten immer noch tabu und eine feindliche Haltung gegen Homosexualität stark verankert.
    In iranischer Community tabu
    "In Österreich leben genügend homosexuelle Iraner, die sich nie outen würden", meint Negar Roubani, Mitbegründerin des Vereins Orqoa (Oriental Queer Organization Austria), der sich wie Migay für die Belange dieser "unsichtbaren" Bevölkerungsgruppe verantwortlich fühlt. Seit dem Frühjahr 2010 setzt sich der Verein für die Interessen homosexueller Iraner in Österreich ein, betreibt Bewusstseinsbildung zu diesem Thema in der iranischen Community und versucht so die vorherrschende Tabuisierung aufzubrechen. Gleichzeitig ist vor allem die Unterstützung von homosexuellen Iranern auf der Flucht, die in Transitländern wie der Türkei auf Einreise in ein anderes Land warten, zentraler Bestandteil der Arbeit von Orqoa sein.
    Die Internationale Lesben und Schwulen Assoziation schätzt, dass im Iran seit der islamischen Revolution mehr als 4000 homosexuelle Menschen hingerichtet worden sind. Homosexualität gilt als eine Form dekadenter Kriminalität. Bei Geschlechtsumwandlungen ist der Iran dafür Weltspitze: Jährlich wechseln ungefähr 450 Iraner das Geschlecht. Nur in Thailand sind es noch mehr. Transsexualität gilt als Krankheit, die durch eine Operation geheilt wird. Viele Schwule werden zur Geschlechtsumwandlungen getrieben.
    "50 Prozent von denen, die fliehen, haben einen Selbstmordversuch hinter sich", erzählt Roubani, die selbst iranische Wurzeln hat. Dabei werden die betroffenen Menschen, zu denen Kontakt meist nur über E-Mail und Telefon besteht, oft auch in den Transitländern diskriminiert und müssen unter unwürdigsten Bedingungen leben. Die benötigte Hilfestellung reiche von so existenziellen Dingen wie Essen, Kleidung und medizinischen Gütern bis zur juristischen Betreuung.
    Doch auch in Österreich würden LGBT-Communities (Lesben, Schwule, Bisexuelle und Transgender) homosexuelle Migranten oft außer Acht lassen, berichtet Ewa Dziedzic. "Viele fühlen sich so weder in der einen noch in der anderen Community so richtig angenommen. Oder sie fühlen sich nur als jeweils das eine oder andere willkommen", erläutert Dziedzic, die selbst homosexuell ist und einen polnischen Migrationshintergrund hat. Somit seien weder die migrantischen noch die LGBT-Beratungsstellen auf die spezifischen Themen und Problematiken dieser Bevölkerungsgruppe sensibilisiert.
    Vernetzung mit Communities
    Adäquate Beratung bei Fragen zu HIV- und Aidsprävention bräuchte vor allem die Gruppe männlicher Migranten in Wien, die aus Ländern wie der Türkei, Rumänien und Bulgarien kommen. Gegen homosexuelle – vor allem männliche – Migranten richte sich häufig der Vorwurf der Prostitution, der sich etwa in Form von Eintrittsverboten zu den Szeneclubs äußern kann.
    Ein weiterer Schwerpunkt von Migay ist die Vernetzung und Kooperation mit relevanten LGBT- und migrantischen Vereinen. Damit einher gehen die Förderung fachspezifischer Kompetenzen bei den jeweiligen Beratungsstellen sowie die Sensibilisierung der betroffenen Communities. "Inzwischen ist aber unser Team auch selbst zu einer wichtigen Anlaufstelle für viele homosexuelle Migranten geworden", erläutert Dziedzic ergänzend.
    Neuigkeiten aus aller Welt beinhaltet die im März 2009 gegründete gleichnamige Zeitung von Migay. Der Inhalt der Zeitung reicht von Beiträgen zu Integration, Religion, Familie, Coming-out, Gesundheit bis zur Szeneberichten und aktuellen Neuigkeiten aus den jeweiligen Herkunftsländern. Dass die Polizei etwa in Peking den ersten chinesischen Schönheitswettbewerb für Schwule verhindert hat, kann man dort erfahren. Oder dass die Polizei in Istanbul seit einigen Monaten Geldstrafen gegen Männer in Frauenkleidern auf den Straßen verhängen kann. In einem Interview spricht die Wiener Integrationsstadträtin Sandra Frauenberger darüber, dass im Falle eines EU-Beitritts der Türkei oder einige Balkanländer auch auf die Gleichstellung von Homosexuellen geachtet werden müsse.
    Es ist das erste österreichische Informationsmedium und mit der Website auch die erste Vernetzungsplattform von und für bi- und homosexuelle Migranten. Gruppenspezifische Interessen erscheinen in der jeweiligen Muttersprache. Migay und Orqoa streben künftig Kooperationen an, um sich für die gemeinsamen Anliegen besser einsetzen zu können
    Am 2. Dezember um 19 Uhr 30 veranstaltet Migay im Gugg, dem Café der Hosi (Homosexuelleninitiative) Wien, bei freiem Eintritt eine Lesung mit anschließender Podiumsdiskussion zum Thema "Religion und Homosexualität". Die Wiener Autorin Ulrike Karner liest aus ihrem Erstlingswerk "Allah und der Regenbogen".

  18. Josef Maierhofer
    24. November 2010 13:19

    @
    'Wer also Geld will, sollte sich wohl am besten „Antifaschistisches türkisch-proletarisches Lesbentheater“ nennen. Dann ist man gleich mehrfach förderungswürdig. Dann werden logischerweise die Förderungen nur so explodieren. Qualität und Besucherzahlen sind hingegen völlig wurscht.'

    ... es gibt ja 'eh' die Förderung, wozu also Besucherzahlen ?

    Niederschmetternd diese Lebenseinstellung !

    Klar, daß es keine Menschen gibt, die so einen (wienerisch) 'Politschahs' anschauen, anhören oder gar mitmachen, außer die Erfinder der Förderung dafür, die Apparatschiks der Partei, die so was betreibt.

    Durch Grün wird das in Wien nun potenziert.

    Natürlich soll es Migrantenkunst geben, aber aus sich selbst, und nicht als 'Förderbroterwerb'. Es soll auch österreichische Kunst geben, aber nicht Otto Mühl & Konsorten, die mag nämlich auch niemand, sondern jene Menschen, die Begabung und Faszination genug mitbringen, um die Menschen oder Gruppen davon einfach frei zu begeistern.

    Dem ganzen einen gräßlichen Partei-Quotenstempel aufzudrücken und noch dazu auf Steuerzahler's Kosten, halte ich für pervers und ebenso die apparatschikhaften Betreiber der Sache.

    Ich hasse das dumpfe, künstliche, nicht künstlerische, das unfreie Parteigetue um die Kultur der Menschen, deren Kunstverständnis oft weitab von den Vorstellungen der Pateiapparatschiks liegt.

  19. thomas lahnsteiner
    24. November 2010 10:38

    der totalitarismus greift natürlich auch nach der kunst...und so etablieren grün und rot eine art reichskulturkammer, die mittels subventionsverteilung die gesamte kultur in wien in die bekannten richtungen steuert.
    gleichzeitig werden ausgewählte medien in verstärktem masse mit steuergeldern durch inserate bestochen.
    sowohl für die kunst als auch für die medien gilt: je linksradikaler umso besser !!
    der phatasie der bestecher sind da ja keine grenzen gesetzt...jetzt inserieren
    sogar schon die pensionistenclubs der gemeinde wien doppelseitig...
    so kommen wir der rot-grünen diktatur wieder einen schritt näher....

  20. Brigitte Imb
    24. November 2010 10:31

    K l e i n e Wählertäuschung? Sehr höflich ausgedrückt. "Großer Betrug" stünde als geeignetere Beschreibung für die "Veitstänze" der politischen Eliten.

    Eher würde ich meinen, Wählertäuschung ist das größte Augenmerk der Politiker und dürfte uns eigentlich gar nicht mehr ärgern.
    Wesentlich schlimmer ist die Tatsache, dass die Wähler diesen Lügenbeuteln immer wieder hereinfallen.
    Ist das daran gelegen, dass doch der Großteil der Bevölkerung ehrlich ist, an das Gute(selbst beim Politiker) glaubt, od. sind wir bereits soweit, dass das Aufsitzen an kl.u. gr. Täuschungen, schlichthin als Dummheit gilt?

    • Reinhard (kein Partner)
      25. November 2010 06:50

      Vielleicht ist es auch nur die Hoffnung in der Verzweiflung, dass vielleicht doch mal einer wenigstens ein Fünkchen Wahrheit absondert, die zuletzt stirbt...

  21. Martin Bauer
    24. November 2010 10:15

    ... OT ..

    Nachdem dieses Thema nicht viel neues bringt, nachstehend eine schöne Lektüre für die Unverbesserlichen unter uns, die noch an die Vernunft der Politik glauben. ) Schätze 20 Trolle werden es lesen) :-)

    http://www.rechnungshof.gv.at/fileadmin/downloads/2009/aktuelles/Verwaltungsreform/Positionen/Pos_Verwref_II_2009.pdf

  22. inside
    24. November 2010 10:04

    Die Reaktionen hier auf den Bledsinn vom Langen fallen reziprok aus. Gut so.

  23. Das Pingerle
    24. November 2010 09:53

    Ein weiterer Beweis wie clever die Linken vorgehen. Denn auch diese Maßnahme ist nur ein weiterer kleiner Mosaikstein in deren Gesamtstrategie stets die Stimmenmehrheit zu halten. Vereinfacht gesagt: was an Pensionisten (traditionelle SPÖ-Wähler) wegstirbt, muss durch die immer mehr werdenen Ausländer kompensiert werden. Also wird diese Gruppe entsprechend umworben. So einfach ist das.

    • cmh (kein Partner)
      25. November 2010 08:37

      Und warum sollte man sich der Infiltranten so sicher sein?

      Den Wunsch, dass dumme Volk auszutauschen kann ich ja noch nachvollziehen, aber dass die Migranten noch dümmer und lenkbarer sind kann ich nur unter Annahme von gravierend unangenehmen Randbedingungen erkennen.

  24. Celian
    24. November 2010 08:25

    Villazon, Bartoli, Garanca sollen gefördert werden?

    Leider wird’s das nicht spielen. Und wäre auch gar nicht nötig. Diese ziehen ja sowieso das Publikum an. Gefördert werden soll, daß MigrantInnen gemäß ihrem Anteil an der Bevölkerung an den Schaltstellen der Kultur werkeln dürfen. Genauso wie Gender Mainstreaming, das Frauen gemäß ihrem Bevölkerungsanteil in den Vorstandsetagen sehen will. Und nicht gemäß ihrem Leistungswillen. Man versucht aufgrund eines quantitativen Anteils irgendeiner angeblich benachteiligten Bevölkerungsgruppe einen ebensolchen Anteil dieser in anderen Ebenen der Gesellschaft durchzusetzen. Anders formuliert, will man ethnischen Vertretern, die zu einem großen Teil den Stand an Kebab-Buden und Callshops stellen, nur weil sie MigrantInnen sind in führende Positionen der Wiener Festwochen zu hieven. Daß das purer Rassismus ist, fällt dem Österreicher-Feind Mailath-Pokorny nicht auf.

    • Celian
      24. November 2010 10:22

      Anders formuliert, will man Vertretern von Ethnien, die hierzulande größtenteils die Kebab-Buden und Callshops stellen, in führende Positionen der Wiener Festwochen hieven, nur weil sie MigrantInnen sind.

      So, jetzt hab ich mich auch einmal korrigiert, was ich normalerweise nicht tue. Aber weil der Satz auch gar so verwortagelt da her kommt...

  25. Wertkonservativer
    24. November 2010 08:13

    Das Zwiegespräch zwischen Hr. Mailath-Pokorny und der grünen Kultur-Schnickse (Namen vergessen, wohl auch nicht wichtig!) vor einigen Tagen im Rundfunk, habe ich mit einigem Unbehagen mitbekommenm:

    Kultur in der Kulturweltstadt Wien: gute Nacht!

    "Verantwortliche" dieser Art scheinen mir echte Sargnägel hinsichtlich weiterer positiver Ausstrahlung im Kulturleben unserer Zeit zu sein.

    Da verbreiten sich diese beiden "Fortschrittlichen" lang und breit über die großen Ungerechtigkeiten, denen vor allem Immigrantenkunst und deren Schöpfer durch die bösen Österreicher fortlaufend ausgesetzt sind; bei "Gleichwertigkeit" seien die Geistesschöpfungen dieser Bedauernswerten österreichischen Kunstprodukten zumindest gleichzusetzen, besser aber - nach einem ausgeklügelten Prüfsystem - in den Spielplänen der Wiener Bühnen und der Wiener Festwochen vorrangig auf die Bretter zu bringen.
    Volle Einigkeit der beiden Kunst-Heroen in allen Belangen!
    Nur einmal (schau, schau!) verwehrte sich der Wiener Kunstrecke (lang ist er ja wirklich!), als er seine positiven Bemühungen um die Spielplan-Berücksichtigung eines p.c.-tauglichen Dramatikers (Namen auch vergessen, bedenken Sie mein Alter!) gegen den Vorwurf der Grün-Lady, diesen Geistesriesen nicht genügend gepusht zu haben, leicht angerührt herausstrich, und kurz irritiert wirkte.

    Aber - wie gesagt - sonst alles Wonne und Waschtrog! Warten wir die Ergebnisse dieser symbiotischen Kunst-Beziehung einmal ab: man muss ja nicht überall hingehen!

    • fosca
      24. November 2010 20:01

      @Wertekonservativer

      Stimmt schon >>> "man muß ja nicht überall hingehen", aber je weniger jetzt dort hingehen, umso mehr Subventionen erhalten sie, das ist ja die Krux! :-(

  26. terbuan
    24. November 2010 07:35

    Ich sehe da gleich eine gute Möglichkeit, wie man die Migrantenquote bei der Kulturförderung schlagartig erhöhen könnte:
    Das Donauinselfest 2011 ausschließlich von und für Migranten.
    Da die Mehrheit dieser Bevölkerungsgruppe muslimischen Glaubens ist, wird dieses Fest natürlich streng nach den Regeln des Korans ausgerichtet. Das bedeutet, keine dekadente westliche Musik der Ungläubigen, streng verhüllte Frauen im Hintergrund, natürlich kein Alkohol, die bestehenden Hammelgrillzonen werden auf die ganze Insel ausgeweitet, ergänzt durch genauso stinkende Kebab-Buden.
    Und was haben wir davon? 3 Tage fühlen sich die Wiener im Rest der Stadt wieder einmal wie zuhause!

  27. Johann Scheiber
    24. November 2010 07:29

    Wenn eine Stadt jemanden zum Bürgermeister wählt, dessen bevorzugter Lesestoff Antonio Gramsci ist, welcher den Marxismus in Richtung Kulturrevolution "gedreht" hat, dann darf man sich über eine derartige "Kulturpolitik" nicht wundern.

    Es gehört zur neomarxistischen, vielleicht besser neobolschewistischen Kampftaktik dazu, das bürgerliche Vorurteil betreffend "Kultur", zur Durchsetzung der Ideologie der Zerstörung jeglicher bürgerlicher Traditionen und Errungenschaften - von der selbstbewußten, selbstbestimmten Persönlichkeit über die Familie, bis hin zur staatlichen Organisation und zur nationalen Einheit - zu nutzen.
    Hinter der angestrebten Diversität steckt nichts anderes als der, nach Rene Girard diabolische Versuch der Entdifferenzierung, welche noch in jeder Kultur die Vorstufe der Katastrophe war. Die multinationalen Konzerne haben längst ihre diversity manager und sind so Agenten, nicht nur der ökonomischen, sondern auch der kulturellen Ruinanz. Man fahre mit der U-Bahn Richtung UNO-City, da wird man Augenzeuge einer globalen Mischkulanz und völliger Heimatlosigkeit.

    .

  28. zweiblum
    24. November 2010 03:37

    Werden Sudeten- und Volksdeutsche, also Zuwanderer, auch gefördert?

    • simplicissimus
      24. November 2010 08:07

      deutsche gehören nicht zu den geschützten gruppen, im gegenteil: sie sind die zu transferleistungen verpflichteten und haben sich selbst zu verleugnen oder zumindest den mund zu halten.

    • terbuan
      24. November 2010 08:11

      Die alten und neuen deutschen Zuwanderer sind doch zumeist Nettozahler, die bedürfern doch keiner Förderung, im Gegenteil!

    • Undine
      24. November 2010 09:16

      @zweiblum

      Wenn's nach der "Statistik Austria" geht, sind meine drei Kinder "Ausländerkinder", da ihr Vater aus Maribor im heutigen Slowenien (ehemals Marburg/Untersteiermark!) stammt.
      Ebenso einer meiner Schwiegersöhne: sein Vater wurde aus dem damals deutschen Memelland (gehört heute zu Litauen)vertrieben.
      Vielleicht könnten sie sich auch um Subventionen anstellen?

    • Undine
      24. November 2010 12:09

      Damit keine Unklarheit besteht: mein Mann war Untersteirer.

    • Norman Bates
      24. November 2010 12:13

      @zweiblum

      Die Systematik und Logik hinter all diesen Förderungen ist ganz einfach zu verstehen.

      Alle Bevölkerungsgruppen und all deren nachkommende Generationen, in deren Bezeichnung *deutsch* vorkommt, sind bis zum jüngsten Tag dazu verpflichtet, sich wegen des Holocausts zu schämen und dürfen Restitutionszahlungen leisten.

      Alle anderen *nicht-deutschen* Migranten werden gefördert.

    • Wertkonservativer
      24. November 2010 12:16

      @ zweiblum
      @ undine:

      das ist mir ja ganz neu: da wäre ich, als in der früheren CSR Geborener, Vater von vier "Ausländerkindern"?? Für mich eigentlich kaum vorstellbar: da müsste ja zumindest und zunächst ich Ausländer sein! Bin ich aber nicht (seit mehr als 60 Jahren stolzer Österreicher)!
      Kann das mit der "Statistik Austria" stimmen, liebe Undine?

    • Undine
      24. November 2010 13:38

      @Wertkonservativer

      Meine Tochter und ihr Mann wurden von jemandem von der "Statistik Austria" aufgesucht (angekündigter Besuch! Es ging, glaube ich, um Beschäftigungsstatistik) und unter anderem befragt, wo der Vater geboren sei. Die Antwort meiner Tochter war "Marburg an der Drau"; mein Schwiegersohn gab einen Ort im Memelland an.

      Die Erklärungen der Beiden, daß die Väter Deutsche seien/ gewesen seien änderte an der Tatsache nichts, daß bei meinem Mann als Geburtsort Maribor in SLOWENIEN angekreuzt wurde, beim Geburtsort des Vaters meines Schwiegersohns als Geburtsland LITAUEN angekreuzt wurde.
      Daß beide Väter aus ihrer angestammten Heimat VERTRIEBEN worden waren, wurde NICHT angemerkt.

    • terbuan
      24. November 2010 14:18

      zweiblum
      Diese Zuwanderer waren in Österreich gar nicht so willkommen, darum sind auch die meisten von ihnen nach Deutschland (Bayern) gegangen. Ein übles Kapitel der österreichischen Nachkriegsgeschichte!

    • pc-think
      24. November 2010 16:01

      Nein. Das war doch ein Volk, das wegen seiner NS-Verbrechen zu Recht enteignet und ausgewiesen wurde. Die müssen doch froh sein, dass sie hier nicht noch vor Gericht gestellt werden, selbst heute noch! So lehren es uns die Zeitgeschichtler & der ORF.

    • Undine
      24. November 2010 18:11

      @pc-think

      Eben, eben und drum geschieht's unseren drei Kindern auch ganz recht, daß sie das 2-stöckige Geschäftshaus am Domplatz in Marburg an der Drau, das der Großvater mit ehrlich erworbenem Geld gekauft hatte, NICHT ZURÜCKKRIEGEN, ebensowenig das Elternhaus der Mutter meines Mannes in Pettau!

      Hätten die Kinder andere Wurzeln, wären sie längst großzügigst entschädigt worden!!!

    • Wertkonservativer
      24. November 2010 18:40

      @ Undine:

      Hier besteht vielleicht ein kleines Missverständnis liebe Undine:
      dass Ihr Herr Gemahl in Marburg geboren wurde, sagt ja noch nichts über seine Staatsbürgerschaft zum Zeitpunkt der Geburt Ihrer Kinder aus. Auch ich bin in Mährisch Ostrau als Sohn altösterreichischer Eltern geboren, zum Zeitpunkt der Geburt meiner Kinder war ich aber Österreicher, und damit auch meine Kinder.

      Also keine Bedenken, Statistik Austria hin und her, Ihr Herr Gemahl und auch ich waren Söhne von Altösterreichern, die in Kronländern der alten Monarchie ihr Österreichertum gelebt und dann durch Ausweisung ein tragisches Schicksal erlitten haben.
      Schauen wir gemeinsam dazu, dass unser schönes Österreich von weiterer Überfremdung möglichst verschont bleibt, damit unsere Enkel ihre Heimat noch als Land der Österreicher, und nicht als Brutstätte kulturferner Eindringlinge erleben können!

    • fosca
      24. November 2010 20:08

      @Norman Bates

      Vollkommen richtig, das ist die zweite Erbsünde, die wir für immer und ewig finanziell abtragen müssen.
      Die erste Erbsünde gilt wenigstens nur für Katholiken und aus der Kirche kann man ja bekanntlich austreten, was bei der Holocaust-Erbsünde nicht möglich ist. :-(

    • Undine
      24. November 2010 20:46

      @fosca

      Als ich ihre Zeilen las, mußte ich unwillkürlich an den florierenden ABLASSHANDEL denken, gegen den Martin LUTHER so vehement ankämpfte.

    • fosca
      24. November 2010 21:18

      @Undine

      Stimmt! ;-)

    • Wertkonservativer
      25. November 2010 06:38

      falls @ Undine das noch liest:

      Mit meiner gestrigen Replik zur "Statistik Austria" wollte ich wirklich nicht belehrend wirken! Nach einigem Nachdenken über das aufgeworfene Problem kam ich dann halt zum erfreulichen Schluß, dass unsere Kinder ja doch waschechte Österreicher sind! Also bitte, werte Undine, verzeihen Sie mir mein möglicherweise ungeschicktes "Hoppala"!

    • Undine
      25. November 2010 08:28

      @Wertkonservativer

      Lieber Wertkonservativer, nein, nein, keine Sorge! Ihre und meine Kinder SIND natürlich Österreicher. Ich wollte nur auf die Tatsache hinweisen, was man von Statistiken halten kann und soll.
      Der Geburtsort Marburg macht noch lange keinen Slowenen, selbst wenn er jetzt Maribor heißt und in Slowenien liegt; Statistik hin, statistik her! :-)

  29. Philipp Starl
    24. November 2010 01:25

    Ein Staat wird immer Perversitäten fördern, weil er a priori dazu verdammt ist. Das einzige Heilmittel dagegen ist ein neuer Staat, der keine anderen Agenden als Militär, Polizei, Verwaltung und Justiz hat.

    • Josef Maierhofer
      24. November 2010 13:31

      Bravo Herr Starl !

      Der schlanke Staat.

      Ich war heute in der MA x in Wien, 10:30 am Vormittag, in einem tollen Neubau mit enorm vielen leeren Zimmern, die zwar anzeigen, daß dort jemand sein sollte, aber niemand ist, mit überall Kaffeschalen, Futter , Zeitung (Heute, Österreich) auf den Tischen, der Eindruck von 'Antiarbeit'.

      Diese Beamten sitzen dort den Tag ab, um ein deftiges Gehalt zu erhalten.

      Bürger, die dort was brauchen, sind echte Fremdkörper.

      Gerade im heutigen Heute steht ein Beitrag über die Überdimensionierung der Beamtenschaft in Wien.

      Eine schlanke Stadtverwaltung wäre wünschenswert, tatsächlich aber werden die um etwa 30% mehr werden, um den 'Grünenanteil'.

      Ich denke, das lässt sich 1:1 auf die anderen Landesverwaltungen und auf die Bundesverwaltung übertragen.

    • terbuan
      24. November 2010 14:43

      Josef Maierhofer
      Sie haben sich offensichtlich in die MA 2412 verirrt, aber dort ist jetzt nichts mehr los, die Weihnachstbeleuchtung hängt doch schon überall ;-)
      Schade, dass Sie nicht dieser netten, aufgedonnerten Blondine begegnet sind, die hätte Sie sicher gerne auf einen Kaffee eingeladen!

    • cmh (kein Partner)
      25. November 2010 08:44

      Könnte die MA 37 gewesen sein.

  30. fosca
    24. November 2010 00:59

    Das war sicher die Voraussetzung in den rot-grünen Koalitionsverhandlungen, damit dieser Mailath-Pokorny sein einträgliches Amterl behält.

    Da werden die Besucherzahlen noch mehr zurückgehen und die Subventionen im Sinne des Kunst- und Kulturauftrages, den die Stadt Wien wahrzunehmen hat, kräftig steigen. Ist ja nicht das Geld der regierenden Genossen, sondern die in schwindelnde Höhen geschraubten und immer wieder neu zu erfindenden Steuerbeiträge der letzten Leistungswilligen.
    Umverteilung nennen das die Sozis, von Reich zu Arm >>> ich nenne es modernes Raubrittertum für den letzten Feldzug gegen die autochtone Bevölkerung!

    Armes Wien, für diese Belagerung gibt es leider kein Entsatzheer weit und breit und Du wirst fallen, viel zu tief! :-(

    • fosca
      24. November 2010 01:49

      Und eigentlich müßte es umgekehrt heißen:
      "Die große Wählertäuschung des klein(geistig)en Mailath Pokorny!", oder?





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