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Der ORF, Medienstrategen und keine Strategie

In vielen internationalen Analysen war dieser Tage zu lesen, dass die amerikanischen Republikaner ihren Wahlsieg nicht zuletzt dem betont konservativen – und sehr erfolgreichen – Fernsehsender Fox zu verdanken haben. Wie wichtig die Medien sind, das haben in Österreich die Masterminds von Werner Faymann schon lange erkannt. Josef Pröll und seine medienpolitischen Berater (falls es die geben sollte) hingegen nicht.

Wie brutal vor allem die SPÖ Steuergelder missbraucht, um Printmedien zu bestechen, ist hier schon oft beschrieben worden. Dennoch ist es weiterhin unverständlich, wie untätig und hilflos sowohl Finanzminister wie auch Korruptionsstaatsanwaltschaft wie auch Rechnungshof gegenüber diesem offensichtlichen Missbrauch von Steuergeldern sind. Offenbar will es sich dort keiner mit dem Boulevard anlegen.

Demokratiepolitisch bedenklich wird das aber, seit es der SPÖ gelingt, den ORF als Vorfeldorganisation einzusetzen. Wie man buchstäblich jeden Tag im Programm hören und sehen kann.

Sogar das vor langen Jahren noch hochzurühmende Ö1 ist zu einer rein rot-grünen Belangveranstaltung mit wachsender kommunistischer Beteiligung geworden. Auszunehmen sind nur noch die Musik, die meistens handwerklich sehr ordentlichen Berichte professioneller Journalisten in den Journalen und etliche naturwissenschaftliche Beiträge. Ansonsten reicht die Machtübernahme der Marxisten von den unsäglich dummen wie gefärbten Kommentaren praktisch aller Journal-Moderatoren über die Auswahl der Nachrichten bis zu den Magazin- und Panorama-Beiträgen.

Der ORF versucht nicht einmal bei internationalen Themen – die also die Macht von Rot und Grün eigentlich gar nicht beeinträchtigen – auch nur einen Millimeter von seiner linken Schlagseite abzugehen.

Da wurden etwa in der vergangenen Woche in allen von mir gesehenen Berichten und Diskussionen über die US-Wahlen mit ein oder zwei Ausnahmen praktisch nur heftige Sympathisanten der vernichtend geschlagenen Demokraten befragt oder geladen. Da wurde ein SPÖ-Politiker sogar als „US-Wirtschaftsexperte“ getarnt. Da scheute der – ja auch selbst bei ungehindert wuchernden betriebsinternen Familienbanden nicht gerade keusche – ORF keineswegs davor zurück, Schwiegermutter und Schwiegersohn in die gleiche Diskussions-Sendung einzuladen (wobei dem Schwiegersohn wenigstens noch zugute zu halten ist, dass er zu den wenigen selbstdenkenden Linken gehört).

Ganz genauso war schon vor Jahren etwa auch Sarkozys Wahltriumph praktisch nur von Parteigängern der Linken analysiert worden.

Josef Pröll hat den demokratiegefährdenden Skandal im Prinzip auch durchaus richtig erkannt: Und er wagt es nun endlich, auch offen von „Führungschaos“ im ORF (womit ganz offensichtlich nicht nur der linke Familienzwist Wrabetz-Oberhauser-Dittlbacher-Wolf gemeint ist), von „Krise“ und von einer „tragischen Schlagseite“ des ORF zu reden.

Nur was tut Pröll, was tut seine Partei dagegen? Nichts. Denn die ÖVP hat keine Medienpolitik.

Was sollte sie aber auch angesichts der linken Mehrheiten in den ORF-Gremien tun, werden manche fragen. Nun, man könnte ja ein wenig vom strategischen Machtdenken der SPÖ lernen, man könnte sich ja ein wenig bemühen, diese Mehrheitsverhältnisse zu ändern. Man könnte den Mut haben, sich außerhalb der SPÖ Verbündete zu suchen. Wechselt doch auch die SPÖ sofort hemmungslos zu grün, wenn es sich nur einmal ausgeht.

Während mittlerweile die gesamte ORF-Information wie einst Stalins Truppen im linken Gleichschritt marschiert, während dort die letzten Bürgerlichen bestenfalls noch als Marketenderinnen fungieren (und sich maximal mit den Spesenabrechnungen der Korrespondenten beschäftigen) dürfen, hat sich die ÖVP mit dem vielleicht betriebswirtschaftlich, aber sicher in keiner Weise informationspolitisch relevanten Kaufmännischen Direktor abspeisen lassen. Und sie schenkt dem ORF für seine Misswirtschaft noch einmal 160 Millionen Euro aus Steuergeldern. Dahinter steckt wieder einmal Onkel Pröll, der schon einmal mit Monika Lindner einen katastrophalen Kurs durchgesetzt hatte.

Ein strategisch denkender Finanzminister hätte auch angesichts der ständigen Forderungen der Kirche (etwa bezüglich der Absetzbarkeit von Kirchenbeiträgen) dieser die Bedingung entgegengestellt, dass die Kirchen einmal jemand anderen als einen radikalen Linksaußen in den Stiftungsrat entsenden. Stehen doch die Gläubigen deutlich rechts der Mitte. Das wäre zwar unfein, aber noch lange nicht so unfein wie die ständige ungenierte Unterstützung des Kirchenvertreters für die SPÖ.

Die ÖVP hätte aber auch nach der ja nur hauchdünn ausgegangenen Steiermark-Wahl um den steirischen Sitz im ORF-Stiftungsrat kämpfen können. Motto: Wenn ihr, obwohl kaum stärker als wir, sowohl den Landeshauptmann wie auch den Landtagspräsidenten (wie auch den ORF-Landesdirektor) besetzen wollt, dann bekommen wir wenigstens das Vorschlagsrecht für den steirischen Vertreter im ORF-Stiftungsrat. Man hätte sogar die rechtliche Möglichkeit gehabt, zusammen mit der FPÖ in der Landesregierung gegen den Willen der SPÖ einen Bürgerlichen in jenes entscheidende Machtgremium zu entsenden. Wozu die FPÖ nach verlässlichen Informationen bereit gewesen wäre. Das hätte die linke Mehrheit im ORF an den Rand des Kippens gebracht.

Aber die steirische ÖVP hat weder das eine noch das andere getan. Sie agiert weiterhin so lahm wie seit langem. Und die Bundes-ÖVP hat ganz offensichtlich nicht einmal daran gedacht, wie wichtig der steirische ORF-Sitz eigentlich wäre.

Bei Schiller hieß so etwas „Ein bürgerliches Trauerspiel“.

PS: Dafür lässt sich die Bundes-ÖVP von der Steiermark einen allerorten nur Kopfschütteln auslösenden Ex-Theologen und Gesamtschulfanatiker schicken, der den renommierten Franz Fiedler an der Spitze des gesamtösterreichischen Akademikerbundes ablösen durfte. Offenbar als Strafe, weil der zugelassen hat, dass im Akademikerbund offen, auch jenseits der intellektuellen Enge der Political correctness diskutiert wird.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2010 08:26

    Schwere Fehler der ÖVP. Schwere Schäden für Österreich.

    Daß die Medienpolitik überhaupt in so eine einseitige Situation kommt, dafür sind die friedlich auf der Alm weidenden Kühe der ÖVP schuld. Nichts hören, sehen und wissen und am besten auch nichts tun.

    Daß wir derartig wahnsinnige Schulden auf die Bürger Österreichs geladen haben, dafür ist die ÖVP mitschuld, auch wenn sie nicht immer treibende Kraft fürs Schuldenmachen ist.

    Dafür, daß das Gendergeblödel und P.C. und Mainstream gepflegt werden ist die ÖVP mit Schuld, auch wenn sie nicht immer initiativ in der Sache ist.

    Ja, initiativ ist die ÖVP nicht gewesen in dieser Regierung. Nie. Ja, sie weiß nicht einmal, was sie für Österreichs Zukunft will.

    Daß unsere Schulen derart schlecht geworden sind und parteipolitisch manipuliert werden, das hat die ÖVP zugelassen, statt an die Vielfalt zu denken und an die fundierte Ausbildung.

    Mit der Faymann Vorgabe auch noch zu versagen, da gehört schon was dazu.

    Es ist auch in der ÖVP Zeit zum Umschwenken, zum Nachdenken und zum Durchforsten der Verwandtschaft. Den Dr. Schüssel habt Ihr abserviert, der wäre noch der beste gewesen von der ganzen Meute.

    Was ist denn der wirkliche Sparplan der ÖVP zu den Themen:

    Gesetzesreform
    Föderalismusreform
    Verwaltungsreform
    Privilegienabbau
    Subventionsabbau

    ??

    Was sagt denn der Zukunftsplan ?

    Da furzen sie gemeinsam mit der SPÖ ein 'Sparpaket' aufs Loiperdorfer Hügerl, das den Namen nicht verdient. Es wurden die Schwächsten und Wehrlosesten geschröpft, aber von wirklichen Einsparungen ist nicht die Rede, da müsste man ja was arbeiten und Federn lassen und nicht zu einem Wellness Wochenende zusammenkommen.

    Nochmals:
    Arbeiten wir bis 65, auch bei den ÖBB und den Beamten
    Streichen wir die Hacklerregelung
    Reduzieren wir die Landesparlamente und das Bundesparlament
    Schaffen wir den Bundesrat ab
    Rationalisieren wir die Verwaltung
    Schaffen wir das Verfassungsgesetz für die ersatzlose und sofortige Streichung der Pragmatisierung
    Durchforsten wir den unnötigen Gesetzesdschungel auf Notwendigkeit
    Streichen wir Vielfachamterln (etwa in Wien gibt es einen Wohnbaufachmann mit 9 Amterln, soviel ich weiß soll das in Niederösterreich noch ärger sein mit der Amterlkumulation, wie ist denn das wirklich Onkel ?)
    Streichen wir unnötige Amterln
    Zahlen wir vernünftige Tarife für Staatsposten und nicht überhöhte
    etc. etc.

    Genug Arbeit, liebe ÖVP.

    Dann sagt den Bürgern auch noch wofür Ihr steht, damit wir wissen, ob Ihr noch wählbar seid.

    Steht Ihr für Gutmenschengesäusel oder für Ordnung und Gesetz ?
    Steht Ihr für Schmarotzertum oder für Eigenverantwortlichkeit ?
    Steht Ihr für Gesetzesexekution oder für Gesetzesbruch ?
    Steht Ihr für ungebremste Zuwanderung oder für Vernunft ?
    Steht Ihr für Schulden machen oder für Nulldefizite ?

    Oder steht Ihr, wie die andere Koalitionsseite, für die Zerstörung Österreichs ?
    Seid Ihr noch eine österreichische Partei ? Oder kann man Euch alle zum 'Grillhähnchen' nach Brüssel exportieren, samt der anderen Koalitionsseite ?

    Könnt Ihr überhaupt noch was einbringen, oder erklärt Ihr den Parteibankrott ?
    Wie geht es dem Postenschacher und den Pfründen ?

    Fragen über Fragen und keine Antworten.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2010 11:34

    der orf ist leider ein tauriges abbild der medienlandschaft in mitteleuropa....vom SPIEGEL über die süddeutsche bis zur NZZ, von der PRESSE bis zum Standard von ARD über alle dritten bis zu RTL usw hat sich eine gigantische gleichschaltungsmaschinerie entwickelt, wie es sie nur in zeiten schlimmster diktaturen gegeben hat.....
    die vereinigten linken, man muss eigentlich schon sagen kommunistischen, medienstrolche versuchen nun mit einer gigantischen gehirnwäsche sowohl die wähler als auch die politiker in ihrem sinne zu beeinflussen..und es gibt nur ein paar störenfriede wie zB rechte Parteien, die von dieser journalistischen Groß-Mafia sofort in das nazi-eck gestellt werden...
    UND allein auf weiter flur die WELTWOCHE !!!!
    Sowohl in deutschland als auch in Österreich gibt es nichts vergleichbares...

    Aber der widerstand wächst !!!!!
    Thilo Sarazin und viele andere Buchautoren versuchen ein gegengewicht zu dieser PC-Diktatur zu schaffen....und auch der Schöpfer dieses Blocks ist auf dem richtigen weg...

  3. Ausgezeichneter Kommentatorharald18
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2010 07:19

    Volksschullehrer sind ehrenhafte Leute. Man möchte ihnen wünschen, dass ihre Leistung etwas besser, eben entsprechend ihrer wichtigen Aufgabe, bezahlt werden.

    Sollte es einem Lehrer gelingen, in einer ganz anderen Domäne beruflich tätig zu werden, in einem Bereich, wo das Geld nicht so knapp gemessen wird, so sei ihm die Teilhabe an den dortigen Usancen gegönnt.

    Wenn aber die Verantwortlichen für Dienstverträge keinerlei betriebswirtschaftlich notwendige Zurückhaltung und keinen Respekt vor dem Gebührenzahler zeigen, sondern, als wären sie im Paradies, Benefizien zugestehen, die mit der zu erbringenden Leistung nicht im Einklang stehen und die ihnen natürlich auch selbst zu Gute kommen, und noch dazu der generöse Betrieb nur mit Steuergeld leben kann, dann müsste in einer politisch sauberen Gesellschaft irgendeine Kontrollinstanz, oder jemand, der sich politisch verantwortlich fühlt, diese Auswüchse abstellen.

    Womit wir beim Thema wären: Verantwortung und Politik. Ein dürftiges Kapitel, eine permanente Überlagerung von Scheinproblemen, durchmischt mit nicht im Tabubereich unterzubringenden Fragen, auf dass niemand mehr durchsehen kann. Gewürzt mit Propaganda, Kampagnen und einem Aufreissen von Banalitäten, was von den Medien professionell beherrscht wird.

    Und wer ist der Dumme? Wie immer, der steuerzahlende und auf Generationen hinaus verschuldete Bürger.

    Man kann nur hoffen, dass der allemanische Lehrer mit 10.000 Euro im Monat das Auslangen findet. Ansonsten wird sich doch ein Konsulentenjob im Sportbereich finden lassen, wo doch immer wieder Weltmeisterschaften anstehen. Weltmeister im Abheben vom gemeinen Volk sind sie ja schon, unsere elitären Politfunktionäre. Die Entfremdung zwischen Politik und Bürger kann auch mit hochgezwirbelten Scheinthemen nicht mehr verdeckt werden.

    Gibt es denn gar keinen positiven Denkansatz beim Thema ORF? Doch, die Programmentwicklung. Der Anteil jener, die mit der Trivialisierung, manche sagen dazu Verblödung, nicht mehr mitgehen wollen, die sich durch das Unterschichtprogramm nicht mehr angesprochen fühlen, steigt. Da können ein Breittreten der Belanglosigkeit mit Tanzwettbewerben von B- und C-Promis, oder auch das Vorsetzen purer Banalität in Form einer "Heldeneruierung" nicht weiterhelfen. Auch die linksgedrallte Information gerät durch das Internet immer mehr zum Verdruss. Die Parallelen zur DDR nehmen nicht gerade ab, die TV-Musikkapelle auf der Titanic spielt weiter. Langfristig denkende und mit Intellektualität planende Politik findet nicht mehr statt, die Beteiligten sind mit den Problemen der Gegenwart heillos überfordert.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2010 09:07

    Warum wird immer nur die Medienpolitik des ORF kritisiert? Das ganze Grundübel liegt doch nur bei den anachronistischen Zwangsgebühren, welche dringendst abgeschafft gehören. vDamit würden sich viele Probleme von selbst lösen.
    Halten wir doch fest:
    1. der Marktanteil des aller ORF-TV-Programme geht ständig zurück. Viele andere verfügbaren Programme bieten mehr Abwechslung, Objektivität und Informationen.
    2. Die neun Bundesländerstudios dienen in erster Linie den Landesfürsten zur Selbstbeweihräucherung, die dort produzierten 9 Radioprogramnme sind leicht "austauschbar".
    3. durch die Gier nach immer mehr Geld unterbietet man die privaten Programme, um einen möglichst grossen Anteil vom Gesamtwerbekuchen zu bekommen. Dabei kommt man automatische in die Falle: niedriges Niveau = mehr Zuseher = mehr Werbeeinnahmen.
    4. Der sog. Kulturauftrag des sog. öffentl-rechtlcihen Senders steht nur noch auf dem Papier. Wo gibt es z.B. Bildungssendungen für Schüler und Erwachsene? Doch nur in den werbefreien Programmen von ARD und ZDF und auch im neuen österreichischen ServusTV.
    5. Hunderttausende haben schon die Konsequenzen gezogen und besitzen keine Empfangsbewilligung mehr - und selektieren auch nur mehr gezielt ein paar ORF-Sendungen. Die ORF-Tochte GIS tritt zwar wie eine Behörde auf, ist aber eigentlich "zahnlos" und kann nur mehr ersuchen: "Liebe Schwarzseher und -hörer, bitte, meldet doch Euch für eine Empfangssbewilligung an".
    6. Nur zwei Drittel der Zwangsgebühren gehen an den ORF, der Rest wird von Bund und den Ländern für andere Sachen zweckentfremdet.
    7. Die regierenden Parteien benützen den ORF wie ihr Eigentum und bearbeiten das "dumme" Volk wie in Diktaturen. Der Einfluß der Politiker gehört sofort eingestellt.

    Am besten wäre es, wenn der ORF in seiner derzeitigen Form liquitiert und ein völliger Neuanfang gemacht wird. In Deutschland gibt es schon Überlegungen, die Zwangsgebühren völlig abzuschaffen, da die neue Medienwelt keine exakte Trennungen zwischen TV, Radio, Internet, Mailaustausch, Mobiltelefon usw. mehr ermöglicht bzw. sich alles schlussendlich in einem Empfangsgerät vereint. So kann man sich demnächst sein eigenes Wunschprogramm "on demand" selbst zusammenstellen und auch zur selbst gewünschten Zeit konsumieren. Daher wird man den staatspolitischen Auftrag für Kultur, Bildung etc. so organisieren müssen, dass eben alle Bürger durch ihre Steuern diese Aktivitäten finanzieren.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2010 12:52

    Ich frage Sie und ich frage mich!

    Was sind und sagen uns die derzeitigen Österreichischen Zeitungen?
    Für mich sind die derzeit täglich erscheinenden Zeitungen Buchstabenmüll und Gehirnmist von gekauften, von Parteien bestochenen
    Zeitungsschreibern, die sich schämen sollten.
    Ab in die Ecke, ihr Schmierfinke!
    Stellt sie an den Pranger diese miesen Journalisten!

    In diesen Österreichischen Zeitungen, die derzeit am Zeitungmarkt angeboten werden, würde ich, wenn ich Fischhändler wäre, meinen frischen Fisch nicht einpacken. Ich hätte Angst, dass der frische Fisch aus lauter Scham sofort zu stinken beginnt.

    Wohin sind die großen Liberalen unabhängigen Zeitungsmacher gekommen?

    Wohin sind die Zeitungsmacher mit Ehre, mit einem Weltbild, mit einem glauben an Gott gekommen?

    Wohin sind die Großen Zeitungsmenschen gekommen, die an keinen Gott glauben, aber einen unerschütterlichen Glauben und eine Überzeugung an Recht, Ordnung und Wahrheit hatten?

    Wohin sind die Zeitungsschreiber gekommen, die die Demokratie mit Worten, mit Sätzen, mit Händen und Füßen und wenn es sein musste auch mit den Zähnen verteidigten?

    Ich frage Sie und mich weiter!

    Was verbreitet der derzeitige Staatsrundfunk ORF in allen seinen Sendern?

    Die Redaktionen des ORF manipulieren mit Wort und Bild täglich seine Hörer und Seher.

    Die Redakteure des ORF missachten höflich ausgedrückt täglich das Rundfunkgesetz.
    Sie missachten ein Gesetz, das sie zu Objektivität verpflichtet.

    Die grünroten täglichen Nachrichten im ORF erinnern mich an den Staatsrundfunk des ehemaligen deutschen Unrechtsstaates DDR.

    Die wichtigste Aufgabe von freien, demokratisch denkenden Bürgern muss es sein, Sorge zu tragen, dass die Gesetze in Österreich eingehalten werden!

    Bürger wehrt euch gegen diesen Missbrauch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unter Beachtung der geltenden Gesetze!

    Die Bestechung von Printmedien mit aus Steuergeldern bezahlten Inseraten und das nicht Einhalten des Rundfunkgesetzes sind keine Kavaliersdelikte.

    Solange es keine freie unabhängige Zeitung und keinen objektiven unabhängigen ORF gibt, wird und kann sich die politische Landschaft in Österreich nicht erneuern.

    Wenn sich die Medienkultur in Österreich nicht baldigst ändert, besteht die Gefahr einer rotgrünen Meinungsdiktatur!

  6. Ausgezeichneter KommentatorAlfred E. Neumann
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2010 12:23

    OT, aber auch zum Erbrechen, Wiener Zeitung - Ausschitt zum Papstbesuch:

    "Kuss-Demonstration von Homosexuellen

    Aus Protest gegen die Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität begrüßten am Sonntag rund 100 schwule und lesbische Paare den Papst mit innigem Geknutsche. In den von zahlreichen Gläubigen gesäumten Straßen starteten die gleichgeschlechtlichen Paare eine fast fünfminütige Kuss-Demonstration, als das 83-Jährige Oberhaupt der katholischen Kirche in seinem gläsernen Papstmobil an ihnen vorbeifuhr.

    Mit der Aktion solle die Kirche zu einer Änderung ihrer Einstellung aufgefordert werden, die "unsere Rechte und unsere andere Art zu lieben ablehnt", sagte Teilnehmer Sergi Diaz. Während die Anhänger des Papstes den Besucher mit Rufen wie "Lang lebe der Papst" bejubelten, skandierten die homosexuellen Demonstranten "Hau ab" und "Pädophiler", unter Anspielung auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche. (APA/dpa/dapd/KAP)!

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    08. November 2010 01:31

    Medienstrategie hin - Medienstrategie her. Der ORF gehört restlos privatisiert und nicht von Parteien dominiert, die sich allesamt mit unserem Steuergeld Publicity verschaffen und nebenbei damit für fürstliche Entlohnungen dieses chaotischen Vereines sorgen.

    Zum geschmacklosen, öffentlichem Gezänke der ORF Spitzen sage ich folgendes:

    Da spielt ein Kasperl recht "lustig" den Chef.
    Diesem e i n e n Kasperl paßt ein a n d e r e r Kasperl nicht und deshalb schickt er diesen, auf unsere Kosten, auf Urlaub. Und nun will der e i n e Kasperl den a n d e r e n Kasperl sogar noch auf unsere Kosten entlassen lassen.
    Würde der e i n e Kasperl so agieren mit dem a n d e re n Kasperl müsste er mit seinem eigenen Firmenvermögen wirtschaften?
    Gewiss nicht, denn dann wäre weit und breit kein Kasperl zu finden.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorblack
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    09. November 2010 07:37

    Der "Ex-Theologe und Gesamtschulfanatiker" Schnider bringt bestenfalls die "Transgender-Gemeinde ... und die Homo-Kampftruppe des Ex-ORFlers Günter Tolar" (http://www.couleurstudent.at/index.php?id=166 ) zum Jubeln, aber die wählen trotzdem nicht die ÖVP, wie auch ihre ehemaligen Stammwähler, die von der ÖVP permanent gedemütigt und wüst attackiert werden.

    Die ÖVP bettelt um den Gnadenschuß, und der ORF wird ihn ihr geben - das ist die einzige Existenzberechtigung des ORF...


alle Kommentare

  1. Suevonne (kein Partner)
  2. Yadira (kein Partner)
  3. Sherin (kein Partner)
    20. Januar 2015 08:36

    You put the lime in the conocut and drink the article up.

  4. Stretch (kein Partner)
    19. Januar 2015 06:52

    Knocked my socks off with knedwolge!

  5. Gennadi (kein Partner)
    11. November 2010 08:36

    Die Strategie bliebe dem Volk überlassen. Das aber in gebannter Erwartung, der andere möge der Erste sein, wie gelähmt verharrt.

    Diese Strategie kann nur damit beginnen, die Bezahlung der GIS-Gebühren auf breiter Basis zu verweigern und die Verfahren dann bis zu den Höchstgerichten zu führen. Um einmal deutlich entscheiden zu lassen, weshalb alle Österreicher gezwungen werden, für Unternehmen zu zahlen (diese Gebühren werden auch für allerlei Subventionen an zweifelhafte Institutionen herangezogen), die davon fett leben, jedoch nichts zur Allgemeinheit beitragen.

    Sollte das Aufruf zur Nichtbefolgen eines Gesetzes sein, so sei es. Schädliche und undemokratische Gesetze anzuprangern, ist das Recht eines freien Bürgers.

    • againstleftterror (kein Partner)
      11. November 2010 14:08

      Zitat: "Sollte das Aufruf zur Nichtbefolgen eines Gesetzes sein, so sei es. Schädliche und undemokratische Gesetze anzuprangern, ist das Recht eines freien Bürgers."

      Anprangern auf jeden Fall. Immerhin meinte ja schon der ach so honore grüne Ex-Oberhäuptling, dass gewisse Gesetze so blöd sind, dass er sich nicht daran halten würde/will/....

  6. SuPa
    10. November 2010 17:57

    Die gute Nachricht zuerst:
    Sowohl in Deutschland wie auch in der Schweiz gibt es aktuelle Bestrebungen (Gesetzentwürfe), die Zwangsgebühren auf - auch nicht in Betrieb befindliche - Empfangsgeräte in ca. 2 Jahren abzuschaffen.
    Nun folgt die schlechte Nachricht:
    Gleichzeitig will man eine Art Kopfsteuer einführen, wo jeder Haushalt (bzw. Erwerbstätige) sowie jeder Betrieb eine Abgabe zu leisten hat.
    Da wird sicher Österreich mit etwas Verspätung folgen. Die GIS-Leute werden dann woanders eingesetzt bzw. frühpensioniert. Die GIS-Manager bekommen vorher noch eine Vertragsverlängerung, welche dann zu golden shake hands wird. As usual.

    • fosca
      10. November 2010 23:16

      Da wird die Kopfsteuer dann wohl nicht ausreichen, wenn man bedenkt, daß der feine Herr Oberhauser schon bei seiner Beförderung im ORF intern (!!!) vom Sporthauptabteilungsleiter zum Informationsdirektor einen "golden handshake" von 500.000,-- Euro (= in Worten: FÜNFHUNDERTTAUSEND!) erhalten hat.
      Wo kennt man das vergleichbar aus einem anderen Betrieb?
      Der Küniglberg-Sumpf erreicht noch größere Ausmaße als man erahnen kann!

  7. horst (kein Partner)
    10. November 2010 11:20

    m.m. - es fehlt an konzepten und strategien weltweit und es sollte etwas aufgeräumt werden.
    man sollte entscheiden wer leben darf und wer zum teufel geschickt werden soll.
    dann kann man wieder neu beginnen und alle probleme sind sicherlich in aller ewigkeit damit gelöst!

  8. Paneuropa
    10. November 2010 11:08

    Wen wunderts. Die ÖVP wird von zwei Bauernbundfuntkionären geleitet, die zwar die Partei fest im Griff haben, die aber niemals verstehen werden, daß die "bolschewistischen Mehrheiten", die man in der Landwirtschaftskammer erzielt, mit der Futtertrog-Politik für die eigenen Funktionäre nicht auf andere Bereiche übertragbar ist. Das ist aber ein Fehler nicht nur der ÖVP sondern des gesamten EVP-Parteienspektrums in Europa. Oder kann mir irgendjemand Organisationen der Zivilgesellschaft nennen, die nicht auf der (eher) linken Seite stehen? Mit einer etatistischen Politik spielt man immer den Linken in die Hände.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      10. November 2010 13:51

      Puh, welche EVP-Parteien außer vielleicht die CSU sind noch so von der Landwirtschaft getrieben wie die ÖVP? Mir fallen eigentlich keine ein, vielleicht im Osten?

  9. Jacky O (kein Partner)
    09. November 2010 16:47

    Gläubige in Österreich sind heutzutage mehrheitlich links der Mitte in Österreich anzutreffen. Der Autor irrt hier in diesem Punkt seiner Analyse, was wahrscheinlich auf sein Ö1-Hören und Profil-Lesen zurückzuführen ist.

  10. Segestes (kein Partner)
    09. November 2010 14:55

    Gestern in der ZiB 2 gabs einen Minuten langen, aus Archivmaterial zusammengeschusterten Bericht, über das "Phänomen" Lady Gaga - WTF!
    In einer angeblichen Nachrichtensendung, verbreitert man sich lieber ausführlich über dieses populärkulturelle Kunstprodukt, anstatt von den aktuellen Geschehnissen im In- und Ausland zu berichten?!

    "Zumutung" ist ein Hilfsausdruck für das, was sich der ORF da mit Gebührengeldern erlaubt.

  11. Logos (kein Partner)
    09. November 2010 13:49

    BITTE DIESEN IRRSINN ANSEHEN (www.orf.at), besonders ABSATZ 2:

    Belgien: Plan für Streichung christlicher Feiertage Eine drastische Reduzierung bei den christlichen Feiertagen in Belgien hat die „Arbeitsgruppe für Interkulturalität“ der belgischen Regierung vorgeschlagen. Die derzeit zehn Feiertage sollten auf fünf verringert werden, schlug die Arbeitsgruppe vor, wie belgische Medien heute berichten.

    Demnach sollten künftig nur noch Neujahr, der 1. Mai, der Nationalfeiertag am 21. Juli, der Waffenstillstandstag am 11. November und Weihnachten (25. Dezember) arbeitsfrei sein, meldet Kathpress.

    Andere Feiertage als Ersatz
    Gestrichen werden sollten der Ostermontag, der Pfingstmontag, Christi Himmelfahrt, Mariä Himmelfahrt und Allerheiligen. Die Arbeitsgruppe schlägt vor, je nach Konfession sollten die Arbeitnehmer an zwei zusätzlichen Tagen arbeitsfrei erhalten. Neu hinzugefügt werden könnten auch der Internationale Frauentag am 8. März, der 21. März als Internationaler Tag gegen den Rassismus und der 21. Mai als Welttag der kulturellen Vielfalt.

    Zu den Vorschlägen der Arbeitsgruppe gehört auch, das Tragen religiöser Symbole wie des islamischen Kopftuchs in der Schule für die höheren Jahrgangsstufen zuzulassen. Lehrkräften solle das Tragen religiöser Symbole aber untersagt sein.

    • RB (kein Partner)
      09. November 2010 14:41

      @Logos
      Danke für den Link.
      Man kann nur hoffen, dass die belgische Regierung diesem Vorschlag nicht nachkommt. Aber mittel- oder längerfristig wird es so oder so ähnlich kommen.
      Erinnert mich irgendwie an den "Zauberlehrling".....

    • TCM (kein Partner)
      09. November 2010 19:35

      Als ob die Belgier im Moment nicht andere Probleme haben. Haben die überhaupt schon eine Regierung?

    • fosca
      09. November 2010 22:52

      @Logos

      Da muß man sich nicht wundern, wenn die Rechtspopulisten in Belgien immer mehr Zulauf erhalten, denn offensichtlich decken sich diese Überlegungen nicht mit dem Wählerwillen.
      Nur weiter so, dann wird es kommen, wie es halt kommen muß!

    • Gennadi (kein Partner)
      11. November 2010 08:28

      Religiöse Symbole? Das islamistische Kopftuch gehört mit Sicherheit nicht dazu. Was daran soll religiös sein?

  12. UFisch (kein Partner)
    09. November 2010 13:37

    1. Vorweg muss man LEIDER festhalten, dass das ORF-Publikums & Stiftungsratmonster von der ÖVP&FPÖ eingeführt wurde und Schüssel & Co. durchaus diente, ABER:

    2. Da es im ORF auch damals schon eine rotgrüne Schlagseite gab, war die Konsequenz nicht so gravierend, trotz Lindner, Mück & Co., sondern höchstens (wenn überhaupt) eine Balance.

    3. Dieses Instrumentarium entpuppt sich aber unter den Händen der SPÖ wirklich zum Monster, da die ohnehin rotgrüne Dominanz unter den Redakteuren/Journalisten nun auch noch massiv aufgefettet wurde durch ROT: GD, Publikumsrat (trotz anderer, schwarzer Ergebnisse bei der tatsächlichen Publikumswahl!) Stiftungsrat, wo Vorsitz Arbeiterkammer, Stv gar bei einem Vertreter des RennerInstituts (!) liegt.

    4. Was macht die ÖVP? Sie BEOBACHTET (!)
    Singen Pröll & Kopf, wie einst Busek schon die Internationale???
    Abgesehen von der strategischen Bedeutung von Rundfunk/TV, die die ÖVP hier völlig ausser acht lässt, was ja ihr Kaffee wäre, ABER

    dass der Konsument so sehr mit rotgrüner Soße übergossen wird, das ist unerträglich!

    Eine 29 % Partei hat eine derartige Dominanz, wie kann das in einem ÖFF.Rundfunk möglich sein, wo ALLE Gremien, bzw. deren Zusammensetzung analog zu den von den Wählern in der letzten Nationalratswahl abgegebenen tatsächlichen Vertrauensverhältnis spiegeln sollte!

    Demnach hätte die rotgrüne Fraktion nur 46%! de facto aber dominiert diese Minderheit den ORF!

    • lurkerabove (kein Partner)
      09. November 2010 15:10

      Obwohl es mittlerweile de rigueur zu sein scheint, von der FPÖ als von einer Gruppe von Idioten zu sprechen bin ich mir da nicht mehr so sicher.

      Der ORF wurde nach der Ära Lindner mit Hilfe der FPÖ wieder auf stramm linken Kurs gebracht.

      Mittlerweile kommt mir das vor wie eine Aikido-Technik: Nutze die Kraft des Gegners, um ihn zu Fall zu bringen.

      Denn der Frust der Staatsbürger, denen täglich im ORF die Welt so erklärt wird, wie sie nach allen ihren Erfahrungen nicht ist, nutzt ganz offenbar nicht so sehr der ÖVP (die sich jetzt sogar in der Familienpolitik zu bemühen scheint, die besserer SPÖ zu werden) sondern der FPÖ.

    • Gennadi (kein Partner)
      11. November 2010 08:31

      Werden wir es in diesem Jahrhundert noch erleben, dass irgend etwas nicht auf Schwarzblau geschoben wird? Schüssel muss der erfolgreichste Politiker der Nachkriegszeit gewesen sein; zumindest nach Einschätzung aller jener, die ihn tagtäglich als das Böse an Sich darstellen.

  13. Untergang (kein Partner)
    09. November 2010 13:26

    Jetzt ist es bald vorbei, die Welt wie wir sie kennen bricht zusammen. Das erste Vorzeichen der Apokalypse hat der brilliante Analystiker Starl heute aufgezeigt, der Goldpreis hat die magische Marke durchbrochen. Dank Aufklärern wie Frau Imb, SOS Heimat u.a. wissen wir, dass auch der Islam schon in den Löchern scharrt um die Trümmer aufzusammeln.

    Jetzt wissen wir weiters, dass sogar schon Ö1 kommunistisch unterwandert ist. Ich kann die Einschätzung von Dr. Unterberger allerdings nicht in allen Punkten teilen, in den Konzertaufnahmen sind zunehmend Misstöne zu hören. Das mag einerseits an der von Alt-68ern geprägten Erziehung der Musiker liegen die unfähig zu wertkonservativer Konzentration sind (wahrscheinlich sind sie wie alle Künstler Haschspritzer), möglicherweise sind diese Misstöne allerdings auch schon ein erster Schritt dazu die Musik langsam zur Internationalen oder dem Lied der Partei umzuformen.
    Ich finde es auch sehr befreiend, dass A.U. nicht mehr auf Kuschelkurs mit den Linken geht, genug mit einer ohnehin unhaltbaren Unabhängigkeit. Im Zeichen des Unterganges kann man es frei heraus sagen: Nur konservativ ist gut und kann uns vielleicht noch retten.

    Gott hilf (und schenke uns einen Fox News Sender!)

    • Herby (kein Partner)
      09. November 2010 15:50

      @ Untergang

      Ihr Beitrag ist vor allem satirisch geprägt jedoch mit klarer Stoßrichtung gegen alles was hier als Wertkonservativ verstanden wird.

      Ihr Beitrag ändert jedoch nichts daran dass die Argumentation von Dr. Unterberger richtig ist: Die ÖVP ist am Mediensektor u. speziell im ORF derzeit ziemlich abgehängt. Es läuft in den Medien mehr und mehr in Richtung 'Desinformation'.

      Österreich, seiner Bevölkerung und seinen Volksvertretern tut diese ideologische Schieflage nicht gut.

  14. Neppomuck (kein Partner)
    09. November 2010 12:33

    Die Koalition mit den Schmuddelkindern etc.

    Bitte keine Krokodilstränen.
    Jeder ist seines Glückes Claudia.
    Nicht gesetzte Handlungen lösen selbst bei einer ÖVP ein peinliches Ausbleiben von erwünschten Folgen aus. Auch ist der Steuerzahler keine Kuh, die im Himmel gefüttert und auf Erden gemolken wird.
    An sich simple Erkenntnisse, die nur von noch simpleren Gemütern nicht wahrgenommen und umgesetzt werden.

    Die Linken tun alles, um der Öffentlichkeit deutlich zu machen, warum sie mit der FPÖ nicht „können“ wollen dürfen, die Schwarzen fahren (unter Zurücklassung etlicher Federn) gemütlich im Kielwasser dieser perfiden Strategie des permanten Anpatzens mit, ohne den Kurs im Auge zu behalten.
    Ihren Beitrag zur koalitionären „Unberührbarkeit“ der FPÖ haben sie schließlich bereits geliefert, als der jetzt immer wieder nostalgisch zum „Nothelfen“ aufgerufene Herr Schüssel (ein ausgewiesener „Koalitionsknacker und Mäusekönig“ - 1995, 2002, 2008 / 164 cm) durch seine Zuverlässigkeit als „Partner“ gewisse „mentale Kautelen“ bei den Freiheitlichen ausgelöst hat, die nur mehr durch das „Zugeständnis“ einer arithmetisch gerechten Aufteilung der Macht aus der Welt zu schaffen sein werden.
    Das scheint, neben dem Gestümper der Schwarzen in den Gremien des ORF, eine weitere Hürde auf dem Weg zu einer bürgerlichen Koalition zu sein, und mit nach einer dringenden Erneuerung in der Chefetage der ÖVP schreit.

    Wer nämlich unter Politik ein Pokerspiel versteht, bei dem die Einsätze von den Bürgern getragen werden, die Gewinne aber dem eigenen Machtapparat zufließen sollen, soll sich bei Hans Tietmeyer um eine passende Bezeichnung für den jeweils betreffenden „Gambler“ samt Tross kundig machen.

    • APM (kein Partner)
      09. November 2010 17:47

      Mit dieser äußerst treffenden Einschätzung von Schüssel werden Sie sich aber beim durchschnittlichen Publikum des Blogs nicht gut platzieren wo doch so gut wie alle Jünger Unterbergers den "Mäusekönig" als der (politischen) Weisheit letztem Schluss verehren. Aber Schüssels "Erfolge" waren auch nur mit Hilfe von Haider möglich, der seine Verlässlichkeit und Charakter "seiner" Partei gegenüber auf das Eindringlichste bewies. Unterberger, der doch immer das Wohl der Republik im Auge hat - scheint hier geblendet worden zu sein, denn noch NIE hat eine "Regierung" so teuer und in so kurzer Zeit einen Staat in seinen Grundfesten erschüttert (sprich das Tafelsilber ohne Chuzbe und schamlos dem Lobbyismus preisgegeben.

  15. jump into (kein Partner)
    09. November 2010 10:28

    Die Musik auf Ö1 ist noch nicht kommunistisch unterwandert? Na, da bin ich beruhigt^^
    Ansonsten würde es mich wirklich interessieren, welcher SPÖ-Politiker vom ORF als US-Wirtschaftsexperte angekündigt wurde. Hat er vielleicht einen Namen? Aber sowas ist dem großen Blogger mittlerweile einfach zu minder, schon klar!

    • Trollfresser (kein Partner)
      09. November 2010 10:44

      jump into heißt der glaub ich.

    • inside
    • Jacky (kein Partner)
      09. November 2010 12:51

      Aber klar ist die Musikauswahl beim ORF kommunistisch unterwandert! Alleine Radio Niederösterreich mit dem erzkommunistischen "G'sungen und g'spielt" und dem linkslinken "Musikanten spielt's auf" - unfassbar! Und als sei das noch nicht genug, dann noch die "Swingtime" hintennach, von der ja jeder weiß, dass ihre Redaktion an der sozialistischen Weltrevolution bastelt und täglich die Internationale absingt. Ach herrje, und dann in der Nacht die "Radio Niederösterreich Nachtschwärmer" - die hab ich ja stark in Verdacht, dass es sich bei der Musik da um eine verschlüsselte Form des kommunistischen Manifests handelt, jawoll!...

    • cmh (kein Partner)
      09. November 2010 16:53

      Kennt jemand von Euch österreichische Musiker die jünger als Madonna sind?

      Um schnelle Antworten wird gebeten - die findet man sicher nicht im ORF.

  16. Politicus1 (kein Partner)
    09. November 2010 10:14

    eine lange Geschichte:
    Als die Bilder im Fernsehen zu laufen begannen, sprach Julius Raab "Lasst's den Roten des Fernsehen - wer kauft sie denn scho so a Kastl..." (Julius Raab war zur Zeit des Staatsvertrags 1955 und des Beginns des Fernsehens in Ö. österr. Bundeskanzler - für die Jüngeren...)
    Und in der jüngeren Geschichte: Dr. Unterberger ist lebendes Beispiel, wie die ÖVP sich einen der noch ganz wenigen sich nicht zum Links-Grün-Roten Journalismus bekennenden Spitzenjournalisten ohne Widerstand hinaus schießen lässt...
    Frage: wo bleiben hier die ansonsten die ÖVP dominierenden Industriellen, Wirtschaftskämmerer und Raika-Bosse mit einer Initiative für nicht links ausgerichtetes Privatfernsehen und Printmedium?

    • cmh (kein Partner)
      09. November 2010 10:46

      Raab ist nich tod....

      Heute sagen sie bei der ÖVP sicher,

      Lassts den Roten den ORF - wir schaun eh alle nur Bayern.

      PS und unsere Neobürger auch nicht- aber die schaun nicht Bayern.

  17. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    09. November 2010 08:38

    Man könnte den Mut haben, sich außerhalb der SPÖ Verbündete zu suchen. Wechselt doch auch die SPÖ sofort hemmungslos zu grün, wenn es sich nur einmal ausgeht.

    Das ist wirklich lustig; angesichts von Rot-Grün in Wien diskutiere ich in letzter Zeit das Thema sehr oft, warum die SPÖ so lange gebraucht hat, sich eine Koalitionsoption jenseits der großen zu öffnen. Die ÖVP hatte nie Berührungsängste weder mit Blau noch mit Grün, was strategisch natürlich ein klarer Vorteil ist. Jeder Gesprächspartner, egal welcher ideologischen Richtung, sah das so.

    Auch die Gleichung Oberhauser = links lese ich zum ersten Mal.

    Ansonsten ist der Artikel wieder einmal sympathisch offenherzig, kommt doch dem Autor das Wort "unabhängig" nie aus der Feder, es liegt ihm ausschließlich daran, seine eigenen Ideologien vermehrt aus der Röhre zu vernehmen. Unter 'Medienpolitik' versteht er auch nur die Entsendung politisch-ideologischer (VP-)Vertrauter in die Redaktionen. Kein Wunder, verdankt er doch auch seinen letzten Fixarbeitsplatz so einer 'Medienpolitik'.

    Welcher 'Medienpolitiker' im BKA (der gleiche wie der Fixarbeitsplatzvermittler) das Modell Stiftungsrat in für seine Partei einflussreicheren Zeiten entwickelt hat, ohne zu bedenken, dass man auch einmal zwo, dro Bundesländer abgeben wird müssen, hat er wohl auch vergessen.

  18. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    09. November 2010 08:30

    Ich dachte das Thema ÖVP wäre nun auch hier im Unterbergerblog gegessen, aber es lässt unserer Blogger einfach nicht in Ruhe.

    Frage an alle: Wenn die ÖVP laut Unterberger die meisten Wähler aufgrund einer zu "linken" Politik zu Strache vertreibt und die Maria Fekter die beste Ministerin ist, warum hat sie dann die schlechtesten Beliebtheitswerte (13-15%) der ganzen Regierungsmannschaft wo doch ÖVP und FPÖ locker auf über 50% im Land kommen!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      09. November 2010 08:40

      Das ist leicht zu beantworten: die Beliebtheitsumfragen werden von linken Vorfeldorganisationen erstellt.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      09. November 2010 08:49

      Das muss es sein ;)

    • Gerald (kein Partner)
      09. November 2010 09:08

      Diese Beliebtheitsumfragen sind doch zum Kren reiben.

      Bei diesen Beliebtheitsumfragen stand z.B. Jörg Haider immer weit abgeschlagen am untersten Ende der Skala und -> eilte von Wahlsieg zu Wahlsieg.

      Jetzt steht dort permanent H.C. Strache und -> eilt von Wahlsieg zu Wahlsieg.

      Da möchte man doch glatt meinen diese Beliebtheitsumfragen finden in den Redaktionen von Standard, Profil und Falter statt. Mit der Meinung der Bevölkerung hat das aber nichts zu tun.

  19. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    09. November 2010 08:10

    Was tut Pröll dagegen? Er setzt Grasl ins Direktorium.

  20. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    09. November 2010 08:04

    Na endlich hat Unterberger die Zukunft des wertkonservativ-rechtschristlichen Journalismus geschaut. Was ist jetzt mit der Bewerbung bei Murdoch?

  21. black (kein Partner)
    09. November 2010 07:37

    Der "Ex-Theologe und Gesamtschulfanatiker" Schnider bringt bestenfalls die "Transgender-Gemeinde ... und die Homo-Kampftruppe des Ex-ORFlers Günter Tolar" (http://www.couleurstudent.at/index.php?id=166 ) zum Jubeln, aber die wählen trotzdem nicht die ÖVP, wie auch ihre ehemaligen Stammwähler, die von der ÖVP permanent gedemütigt und wüst attackiert werden.

    Die ÖVP bettelt um den Gnadenschuß, und der ORF wird ihn ihr geben - das ist die einzige Existenzberechtigung des ORF...

    • brechstange
      09. November 2010 08:10

      Wissen Sie was, Sie sind ein "Depp", entschuldigen Sie.

      Die Existenzberechtigung hat der ORF aus seinem öffentlich-rechtlichen Auftrag, der mit Zwangsgebühren und Steuermitteln finanziert wird. Wenn es dem ORF und Menschen wie Ihnen nur darum geht, einen Mitbewerber rauszuschießen, ist das Machtmissbrauch und Korruption.

    • black (kein Partner)
      09. November 2010 13:25

      @ brechstange

      Sie brauchen sich nicht zu entschuldigen.

      Genau: "Machtmissbrauch und Korruption". Der ORF schafft seine eigene Realität. Dasselbe gilt jedoch auch die ÖVP. Insofern ist eine Ergänzung angebracht: auch der ORF bettelt um den Gnadenschuß.

  22. Ede Schnitzler (kein Partner)
    09. November 2010 05:41

    Wieder so ein Anfall des Schutzheiligen der Steuerhinterzieher, Eliten, Böresenmakler, Wirtschaftskrimninellen und sonstigem reaktionären Gesocks. Vielleicht sollte Dr. U. seine Tabletten und/oder den Hausarzt wechseln. Und seine für solchen Auswürfe zahlenden Heinzelmännchen propagieren zum 267. Male den Untergang des Abendlandes.

    • Reinhard (kein Partner)
      09. November 2010 07:21

      Ah, der Sudel-Ede hat einen "Schwarzen Kanal" gefunden, um aus dem Jenseits seine kommunistische Volksverhetzung wiederaufzunehmen?
      Kleiner Tipp, lieber Herr "Vonsch", melden's sich hurtig beim ORF, da werden Leute wie Sie heutzutags händeringend gesucht und können es sehr weit bringen! Und dem Rotfunk ist es in altbewährter DDR-Manier auch vollkommen egal, wenn die Leute bei Ihrer Sendung wegschalten, bevor der volle Name im Vorspann ausgesprochen wurde.
      Und keine Angst, hier in Österreich gibt es kein Gesetz gegen kommunistische Wiederbetätigung; hier könnte Stalin persönlich herabsteigen und würde sofort in Staatsehren empfangen werden. Also nur Mut, Edi, komm oba!

    • brechstange
      09. November 2010 08:12

      Ihre Aussagen wurden schon einmal getätigt. Wissen Sie wann? Wenn nicht, würde ich Ihnen empfehlen, Geschichte zu lernen, nicht Parteigeschichte.

    • Und daraus folgt was? (kein Partner)
  23. phaidros
    09. November 2010 05:24

    Sg. Dr. Unterberger, das sind alles interessante Vorschläge zu versprechenden Vorgangsweisen!

    Darf ich mir die Frage erlauben: richten Sie solche Vorschläge auch im Vorhinein an die Parteizentralen, in diesem Fall der ÖVP? Oder bekommen wir hier - nicht falsch verstehen, bitte - »lediglich« im Nachhinein zu lesen, was falsch gemacht wurde?

    Danke,

    bG/phaidros

    • APM (kein Partner)
      09. November 2010 08:22

      @ phaidros

      Ja, mein Lieber, Sie haben Recht! Man könnte hier passend Shakespeare zitieren: ...Viel Lärm um Nichts......Leider! Es entlockt auch unseren Politgiganten, gleichgültig welchen Lagers, nur sardonisches Lächeln!

    • cmh (kein Partner)
      09. November 2010 10:56

      Die Parteizentralen haben eigene Angestellte zur Beobachtung von Blogs.

      Der für den AU-Blog zuständige muß sich - zumindest bei der ÖVP - einem großen Reingiungsritual unterziehen, bevor man wieder mit ihm spricht.

      Hab' ich g'hört.

  24. fosca
    08. November 2010 23:50

    Irgendwie kommt mir das Verhalten der ÖVP immer verdächtiger vor und ich kann nicht mehr glauben, daß es sich um einen reinen Selbstvernichtungstrieb handelt, denn es kann doch nicht sein, daß in relativ kurzer Zeit die gesamte geistige Elite in dieser Partei zusehends verblödet und das Medienfeld voll und ganz den Sozis überläßt?
    Ich fürchte, daß es sich hinter den Kulissen um einen Deal handelt, bei dem eventuell irgendwelche Leichen im Keller in einem beiderseitigen Stillhalteabkommen vertuscht werden, oder aber es geht um beinharte Geschäfte, an denen die ÖVP so viel verdient, daß ihr die Medienpräsenz der Genossen egal ist.
    Möge man mich als VerschwörungstheoretikerIn verdammen >>>> nur anders ist die politische Lähmung einer einstens angesehenen, bürgerlichen Partei wohl nicht mehr zu erklären, oder?

    • perry (kein Partner)
      09. November 2010 07:27

      sie könnten recht haben.

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 07:33

      Verehrte Fosca,

      die Lähmung wird vorbeigehen (siehe auch @haider), wir sollten nur auch in diese Richtung hin optimistisch, und der Jugend ein Vorbild sein!
      Liebe Grüße von Laptop zu Laptop!

    • fosca
      09. November 2010 23:07

      @Wertkonservativer

      Vorerst - ich grüße von PC zu PC herzlich zurück (PC = personal computer und keinesfalls "political correctness" *g*)

      Wenn ich zurückdenke an den letzten Wahlkampfslogan der JVP, der da lautete "Schwarz macht geil", dann hege ich auch für die Zukunft dieser Partei kaum mehr Hoffnung.
      Etwas Dümmeres mit einem sündteuren Hummer-Auto zu verbreiten, muß einem erst einmal einfallen! :-(

    • Wertkonservativer
      10. November 2010 06:27

      Da haben Sie natürlich vollkommen recht, verehrte Fosca.
      Soll keine Entschuldigung sein, doch die jungen ÖVP-Kapsperln wollten eben auch im Meer des Mainstreams mitschwimmen. Dass dann solche Dummheiten und Peinlichkeiten herauskommen, mag man mit christlicher Langmut verzeihen !?

  25. Haider
    08. November 2010 21:35

    Manchmal ballt sich die Faust im Hosensack über so viel Dummheit. Eine einst staatstragende Partei ist völlig der oktroierten p.c. erlegen und agiert noch dazu total abgehoben: "Misera plebs überlassen wir den Grünen".
    Mit Feigheit, Rückgratlosigkeit und schleimiger Duckmauserei fährt man knapp 14% Wählervotum ein - wie Wien bewiesen hat. Wenn's genügt, dann danke und weg vom Fenster. Junge, hungrige und volksbewußte Mandatare scharren in Startlöchern. Ich freue mich auf diese.

    • cmh (kein Partner)
      09. November 2010 11:03

      Es ist nun einmal so, dass man nicht jede beliebige Weltanschauung in jeder beliebigen Partei transportieren könnte.

      Und die jetzige Weltanschauung ist mit den Mitteln der ÖVP eben nicht zu transportieren. Deswegen hat sie massive Probleme.

      Um SPÖ zu wählen muss man dumm und präpotent sein, aber man muss wissen was man sich wünscht.
      Um Grün zu wählen muss man zu dumm sein, um sich in einem Pareteiapparat wie dem der SPÖ ohne Schaden länger aufhalten zu können, aber man muss wissen, was man sich wünscht.
      Um ÖVP zu wählen muss man zu dumm sein, um seine Interessen in der Politik zu vertreten.
      Um FPÖ zu wählen muss man zu dumm sein, um seine Interessen im wirklichen Leben selbst vertreten zu können.

  26. Philipp Starl
    08. November 2010 21:22

    OT: Der Goldpreis steigt gewaltig, die 1.400 Marke hat er mühelos genommen und steht aktuell bei 1.410 Dollar!

    Jetzt könnte es sehr schnell gehen!

    • terbuan
      08. November 2010 21:41

      Charttechnisch ist dies ein Ausbruchssignal, derzeit überwiegen eindeutig die Käufer, man wird sehen. Hier ein Link für Interessierte:
      http://www.goldfixing.de/goldfixing/website.php
      Da gibt es auch laufend Links zu aktuellen Kommentaren über den Goldmarkt.
      mfG
      terbuan@aon.at

    • Philipp Starl
      08. November 2010 22:05

      Danke für den Link!

    • Philipp Starl
      08. November 2010 22:15

      Passend dazu: die "Österreicher" setzen sich immer mehr durch, auch in Europa!

      http://www.boerse-online.de/maerkte/:Waehrungssystem--Die-Geldrevolutionaere/618326.html

    • Philipp Starl
      08. November 2010 22:19

      Übrigens: der Silberpreis stieg heute sage und schreibe um über 3% auf 27,70!

    • terbuan
      08. November 2010 22:36

      Danke für diesen Link, diese Beiträge sollte jeder lesen!
      Es brodelt in der Hexenküche und jeder weiß, dass etwas passieren wird und muß, aber niemand weiß wann.
      Die Herrschaft des ungezügelten Schuldenwachstums mit ungedecktem, wertlosen Papiergeld geht dem Ende zu.
      Die Vorhersagen der Untergangspropheten und Verschwörungstheoretiker werden immer mehr von den Aussagen seriöser Wirtschaftsexperten eingeholt, wenn nicht sogar übertroffen!
      Einen schönen Abend noch!
      terbuan@aon.at

    • fosca
      09. November 2010 00:03

      Erschreckende Signale, die immer dichter werden und trotzdem hat niemand ein Rezept, wie man dem drohenden "crash" Einhalt gebieten bzw. wie der Bürger seinen Notgroschen oder seine Altersvorsorge am besten anlegen und somit retten könnte. Alle warten wie das Kaninchen vor der Schlange und hoffen, das Unabwendbare möge nicht eintreten und damit steuern wir unaufhaltsam auf Vorkriegs- und Bürgerkriegszeiten zu.
      Wie sich die Dinge im Ablauf doch gleichen. :-(

    • Norbert Mühlhauser
      09. November 2010 00:22

      Schnell könnte es meines Erachtens gehen, wenn auch der Ölpreis "explodiert".

      Aber es ist schön, dass der Bürger noch die Freiheit hat, in Gold anzulegen. Zu gewissen Zeiten war dies ja bei Todesstrafe verpönt.

    • Martin Bauer
      09. November 2010 08:18

      Der Dollar hat gestern nahezu 1% zugelegt!! Das passt nicht wirklich. Ursache sind die angeblich so guten Arbeitsmarktdaten. Wichtig wird sein, wie China reagiert.
      M.M.n. wird das Untergangsszenario in absehbarer Zeit nur eine Schimäre sein. (Leider)

  27. terbuan
    08. November 2010 18:00

    Genüßlich werden heute auf Radio Steiermark die erbosten Wortspenden aus dem aufgeschreckten Hühnerhaufen (steirische Landesregierung) zur Äußerung des Kardinals über den Unsinn des Koralmtunnels breitgetreten.
    Na herrlich, endlich wieder ein Thema wo man gleichzeitig auf die Kirche hinhauen und von den wirklichen Problemen ablenken kann!

  28. Martin Bauer
    • terbuan
      08. November 2010 22:19

      Ich schließe mich der Gratulation an und möchte besonders hervorheben
      Brigitte Imb und Josef Maierhofer,
      die es in den 4 Monaten seit Beginn der Wertung dreimal geschafft haben in die Ränge zu kommen! Vor den Vorhang bitte!

  29. Spiegelfechter
    08. November 2010 15:51

    Wenn man kein klares Ziel hat, erübrigt sich die Frage nach einer Strategie!

    Am Anfang steht die Einschätzung von Julius Raab, der meinte, er habe die SPÖ übervorteilt, als er ihr das in den Anfängen begriffene Fernsehen überliess und der ÖVP dafür die Vorherrschaft im Radio sicherte. Das wirkt wohl in der ÖVP bis heute nach; auch eine Interpretation für konservativ!

    Seit der Ära Bacher, als der ORF einen qualitativen Höhenflug erreichte und Ansehen weit über unsere Grenzen hinaus, dauerte es immerhin recht lange, auf das heutige Niveau von Belanglosigkeit herunterzukommen. Zunächst wurden die Nachrichten von Kreisky der Unterhaltung zugeordnet - und so sehen sie heute aus. Qualiität fand sich bald nur im Spätabendprogramm und schwand mittlerweile auch von dort. Und seit man sich die Konkurrenz nicht mehr durch Benachteiligung bei der Vergabe terrestrischer Frequenzen vom Leibe halten kann, schwinden Zuschauer und mit ihnen Werbeeinnahmen. Das RSO kann man sich jetzt schon nicht mehr leisten, das könnte noch als Ballorchester zum Tanz aufspielen, um etwas dazuzuverdienen, die Seitenblicke könnten aufgepeppt werden, indem der HBP noch öfter als Bonmotspender eingesetzt wird, die Stiftungsräte könnten ohne Mehrkosten zur Unterhaltung beitragen, etwa Herr Dr. Küberl als Dancing Star, z.B. mit Frau Glawischnig als Partnerin in der 10. Jubiliäumsfolge, und im Sport werden im Sommer Beachvolleyball und im Winter Eisstockschiessen die Fans begeistern.

    Dann werden sich die Zuseher im Kabelnetz und in den Satellitenprogrammen verlaufen haben und werden nur mehr via Gebühren dafür zahlen müssen, und die ÖVP wird Recht behalten haben: Es schaut eh niemand zu. Von wegen Straegie! Sie muss es nur erleben, die ÖVP.

  30. Observer
    08. November 2010 15:39

    Als technisch und kaufmännisch Interessierter habe ich verschiedene unbeantwortete Fragen im Zusammenhang mit dem ORF. Nur ganz wenige Beispiele aus meiner Sammlung:
    * die vor 2 1/2 Jahren mit viele Enthusiasmus eingeführte Abstrahlung von diversen Radio- und TV-Programmen im System DVB-H (Kooperation zw. ORS und der deutschen Media Broadcast) wird nun wieder eingestellt. Es war aber absehbar, dass auf so kleinen Handy-Displays kein ordentliches TV-Bild sichtbar ist, daher haben sich auch die Handyhersteller davon wieder verabschiedet.
    * DAB bzw DAB+ (in England schon lange verbreitet), in Deutschland schon flächendeckend ausgebaut, Bozen in Südtrol hat ca. 18 Programnme auf diese Art und wird in der Schweiz derzeit massiv beworben, wird von ORF/ORS und der RTR (Regulierungsbehörde) "nicht einmal ignoriert". Die jahrelangen Versuchssendungen in Wien und Innsbruck erfolgten unter Ausschluss der Öffentlichkeit, sind aber wieder eingestellt worden. Empfangssgeräte gibt es für diese Nachfolgesystem von UKW/FM-Radio daher bei uns auch nicht zu kaufen.
    * Beim neuen terrestrischen TV-Standard DVB-T wird nur zögernd das Angebot erweitert. Eben gibt es ein Gerangel um einen freien Platz im Paket MUX-B für den Raum Wien. Deutsche Programme kommen da nicht zum Zug, da nur etwas aus Österreich verbreitet werden darf. Es gibt aber auf einem eigenen Mux-Paket schon Versuche, welche z.B. ORF 1 und 2 in HD-Qualität ausstrahlen - natürlich wieder unter Ausschluss der Öffentlichkeit. International wird bereits überlegt, einen neuen, verbesserten Standard, nämlich DVB-T2 zu verwenden, welcher ein anderes Codierungs- bzw. Komprimierungsverfahren beinhaltet. Damit kann maan viele Programme (auch in HD-Qualität) trotz der wenig verfügbaren Frequenzen unterbringen. So steigen die Länder Osteuropas gleich auf den neuen Zug, ein grenzüberschreitendes Zusehen wird dabei unmöglich gemacht (wie zu kommunistischen Zeiten!). Übrigens: mittels DVB-T lassen sich auch sehr viele Radioprogramme auf einem TV-Kanal verbreiten, was in Berlin schon praktiziert wird.
    * Bei der Umstellung von Analog- auf Digital-TV (DVB-T) wäre es für den ORF ein leichtes gewesen, das leidige Schwarzseherproblem auf einem Schlasg zu lösen, indem man für den Empfang Entschlüsselungskarten vorgeschrieben hätte (wie beim Satelliten-TV DVB-S). Diese Chance hat man aber nicht wahrgenommen.

    Da werden viele Millionen schlecht investiert und neue technischen Möglichkeiten nicht oder nur sehr verspätet wahrgenommen.

    Noch etwas: Schlau war seinerzeit das Zahlenlotto, als es dem ORF Gesellschaftsanteile übergab. Damit hat es wöchentlich die Möglichkeit, die Ziehung zu übertragen und es werden deren Ergebnisse auch im Rundfunk kostenlos bekanntgegeben.

    • SuPa
      08. November 2010 15:57

      Zitat: "Eben gibt es ein Gerangel um einen freien Sendeplatz Platz im Paket MUX-B für den Raum Wien".
      Ob da nicht das Wiener Rathaus über die Holding-Tochter oder eine andere "befreundete" Firma zum Zug kommt?

  31. terbuan
    08. November 2010 15:26

    Es gibt so viele Menschen in diesem Land, welche nichts anderes zu tun haben als ständig für ihre wohlerworbenen Rechte und erfundenen Ansprüche zu demonstrieren. (Derzeit wieder vor Finanzämtern (!) wegen Kürzung der Familienbeihilfe).
    Warum demonstriert eigentlich niemand auf dem Küngiglberg für ein besseres Programm und gegen die Vergeudung von Steuer(GIS)geldern?
    Ach ja, die sind ja alle befreit von den Gebühren bzw. zahlen freiwillig keine!

  32. Brigitte Imb
    08. November 2010 14:51

    OT - Geht doch! Dänemark verschärft Ausländerpolitik weiter.
    Natürlich auf Druck der "Rechtspopulisten".

    http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/608463/Daenemark-verschaerft-Auslaenderpolitik-weiter?_vl_backlink=/home/index.do

  33. Amtsbekannt
    08. November 2010 14:19

    leider könnte man diese überschrift noch mal hernehmen und den "orf" durch "övp" ersetzen:
    Die ÖVP, Medienstrategen und keine Strategie

    wie A.U. richtig bemerkt; das passieren kapitale strategische fehler und die bundes VP merkt es nicht mal.
    wo ist der leader dieser partei; wieder einmal im stillen kämmerchen? über seinen zahlen brütend, sich versteckend??

    vielleicht sehr gut als minister, aber als leader der VP als "aushängeschild" der vp nicht geeignet.

    wo war er, als karl oder auch fekter oder viele andere vp minister von links angegriffen wurden?

    normalerweise stellt sich ein "chef" vor sein team, schützend und dann auf zum gegenangriff

    aber er hat nicht einmal reagiert

    wann hat dieses trauerspiel der vp ein ende?
    bitte, bitte herr pröll, machen sie platz für eine neue chance für die vp.

    sie führen die vp richtung 20%

    lg
    ein zahlendes mitglied

  34. WFL
    08. November 2010 14:08

    Man kann nur hoffen, dass das Ergebnis der Wien-Wahl den Hrn. Pröll, Konrad, Maier etc. endlich die Augen öffnet: Nämlich, dass es auch im Bund innerhalb weniger Tage eine rot + grüne Koalition geben wird, wenn es sich rein rechnerisch im Nationalrat ausgeht. Und dass appeasement, Geschleime, Rückgratlosigkeit etc. gegenüber der SPÖ nur mit Hohngelächter beantwortet wird. Der ORF ist ein Musterbeispiel, wie eine dialektisch geschulte Kaderpartei mittels "Marsch durch die Institutionen" genau diese Institution erobert hat - während die ÖVP und das "liberale Bürgertum" bloß abwiegelnd und mit offenem Mund daneben stand....

  35. Reflecting
    08. November 2010 13:48

    Wie bei vielen Gesetzen der Republik scheint auch beim ORF-Gesetz die Vollziehung nur in marginaler Weise zu erfolgen. Das ist deshalb schade, weil das ORF – Gesetz im Prinzip ein gutes und in meinen Augen von Absicht und Zielsetzung her sogar ein sehr gutes Gesetz ist. Wenn der Programmauftrag nur teilweise vollzogen würde, gäbe es keine allgemeine, sondern nur eine punktuelle Unzufriedenheit mit dem ORF – nach dem Grundsatz: Allen recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.
    Ganz nebenbei: Im Paragraph über Werbegrundsätze wird leider nicht angeführt, dass Werbung, die den guten Geschmack oder die Sinnhaftigkeit verletzt, verboten ist.
    Die Zusammensetzung des Stiftungsrates ist demokratiepolitisch bedenklich – da will ich gar nicht auf die Entsendung von 5 Mitgliedern des Betriebsrates eingehen. Beide, der Stiftungsrat und der Publikumsrat, sind in Wirklichkeit die Schwachstellen des Gesetzes, das ich, wie erwähnt, sehr positiv beurteile.
    Was bräuchte der ORF? Eine mit weitreichenden Vollmachten ausgestattete Geschäftsführung, die sich fachlicher Kompetenz, Rechtschaffenheit, Gesetzestreue und Herzeigbarkeit rühmen kann, mit einem Generaldirektor an der Spitze. Stiftungsrat und Publikumsrat sind in Verbindung mit einer entsprechenden Gesetzesänderung aufzulösen. Eine Öffentlich Rechtliche Anstalt gehört vom Parlament kontrolliert, dem die Geschäftsleitung die Programmgrundsätze, auf Basis des Gesetzes formuliert, und jährliche Geschäftsberichte vorzulegen hat. Das alles hat in transparenter und nachvollziehbarer Weise zu geschehen. Dem Einwand, wonach mit der Schaffung eines eigenen Parlamentsausschusses für Belange des ORF die Verpolitisierung noch stärker werden könnte, kann damit begegnet werden, dass vielleicht auch Parlamentarier, wenn sie mit einer konkreten Aufgabe betraut sind, wenn alles transparent ist und gute Arbeit mehr oder weniger in ganz kurzer Zeit sichtbar wird, aus einer oft erkennbaren Mittelmäßigkeit herauswachsen und ihren Ehrgeiz darein setzen, für einen ORF tätig sein zu können, der innerhalb kürzester Zeit zu einer europäischen Spitzenanstalt werden könnte. Im Lande gibt es noch die Menschen (im Parlament und im ORF), die solches zu erbringen imstande wären, man muss sie nur lassen. Das wäre Reform!
    Für den ORF selbst eine andere Konstruktion als die Stiftung zu finden, sollte wohl das geringste Problem sein.
    Die vielen guten Aspekte des derzeitigen ORF-Gesetzes, das im Vergleich zu vielen anderen zeitgenössischen Gesetzeswerken sogar legistisch als ein Vorbild gelten kann, sind beibehaltungswürdig. Und wenn der Parlamentsausschuss, wie es seine Aufgabe zu sein hat, auf Vollziehung des Gesetzes besteht, was der Stiftungsrat und der Publikumsrat derzeit nur im Geheimen zu tun scheinen, kann man für den ORF nur Erfolg erwarten.

    P.s. Die mediale Füselierung, die zur Zeit an einem Funktionär des ORF vollzogen wird, ist wieder einmal ein rechtsstaatliches Unikum. Bisher habe ich noch nicht gelesen oder gehört, wer bzw. welches Gremium die Voraussetzungen für die bekannt gewordenen Obskuritäten geschaffen hat. Die Verträge muss ja jemand genehmigt haben!

  36. Wertkonservativer
    08. November 2010 13:19

    Auf die Gefahr hin, bei manchen von mir hochgeschätzten Mitdiskutanten Sympathien einzubüßen, möchte ich mich heute noch einmal zu Wort melden:

    Seit meinem aktiven Eintritt in diese hehre Diskutantenrunde wird gerade von den Besten unter Ihnen eigentlich fast nur auf die ÖVP losgedroschen!
    Ich habe hier wiederholt meine Probleme mit "meiner"Partei ausgedrückt, und ich bin überhaupt nicht glücklich über die derzeitige Performance der ÖVP.
    Es werden hier reihenweise "unbedingt notwendige" Forderungen an die Partei gestellt; alles was die derzeit Verantwortlichen tun und lassen, wird in den Boden hinein kritisiert.

    Ja, es ist schon richtig, dass in der einzigen bürgerlichen Partei unseres Landes manches im Argen liegt! Auch die meisten Spitzenleute sind auswechslungsbedürftig und kein Ruhmesblatt für die Partei!

    Dr. Schüssel, den ich für den letzten überdurchschnittlich qualifizierten und tatkräftigen ÖVP-Spitzenmann halte, wird da und dort lobend erwähnt. Doch, liebe Herrschaften, dieser Mann, erst einige Jahre weg "vom Fenster", hat die Partei doch über etliche Jahre überzeugend und tatkräftig geführt! Ist das alles schon vergessen?

    Was tun wir, außer zu räsonieren? Versuchen wir in unseren Kreisen, junge bis mittelalterliche bürgerliche Politinteressierte in die einzige Partei zu hieven, die unsere Ideen und Wertvorstellungen jahrzehntelang vertreten, in der letzten Zeit jedoch manche dieser Ziele einfach vergessen hat.
    Unser junger Feuerkopf, Philipp Starl, wäre Einer, der da wahrscheinlich mit der Zeit Einiges bewirken könnte! Mit einer Neupartei-Gründung werden nach meiner Meinung jedoch Ressourcen zersplittert, und damit letzlich keine bzw. wenig Wirkung erreicht. Sich in unseren Polit-Dschungel einzubringen, ist jedoch sicher nicht leicht, Ergebnis ungewiss.
    Alternativen sehe ich eigentlich nicht wirklich! Die FPÖ ist in meinen Augen keine bürgerliche, liberale Partei. Zuwenig Substanz, zuviel reines Wortgeklingel!

    Schauen wir doch dazu, dass die einzige Partei, die unsere Wertvorstellungen effektiv vertritt bzw. wieder vertreten kann, wieder in die Höhe kommt!

    So, und jetzt erwarte ich eine richtige Watschen-Hausse von meinen verehrten Mitbloggern! Trotzdem herzlichen Dank für vielleicht mancherlei Verständnis!

    • Philipp Starl
      08. November 2010 13:40

      Sehr geehrter Herr,

      Ich verstehe Ihre Worte aus vollem Herzen und kann jedes einzelne davon nachvollziehen. Das Problem mit der ÖVP ist leider das, dass die ÖVP (so wie die SPÖ) keine Partei mehr ist, sondern eine Machtstruktur. Diese zieht sich von Raiffeisen über den Bauernbund, die Wirtschaftskammer usw. durch die gesamte Republik (andere können Ihnen sicherlich besser beschreiben, wie weit die Struktur der ÖVP schon reicht).
      Daraus ergibt sich, dass in der ÖVP nur noch bestimmte Menschen etwas zu sagen haben und genau jene Menschen lassen nur noch gewisse Personen in die Führungsetage aufsteigen (egal, wie erfolgreich und von den Wählern gewollt ein anderes Parteimitglied ist, wie das Beispiel Karas- Strasser leider eindrucksvoll zeigte). Es ist somit nicht mehr möglich, diese Partei zu reformieren (da das Personal fehlt, bzw. das falsche Personal an die Macht kommt) und schon gar nicht von unten. Gerade bei der Wienwahl konnten sich einige ÖVP. Bewerber durchsetzen, weitaus besser als Christine Marek und was passiert? Marek saß und sitzt an der Spitze!

      Ich wiederhole, ich kann Ihre Worte nachvollziehen und habe sie auch selbst schon oft gedacht, aber die Fakten sprechen leider dafür, dass es nicht mehr möglich ist.

      Ich sehe es daher als eine meiner Aufgaben, die liberalen Kräfte wie EF, Weltwoche, insb. Köppel, Schellhorn, Urschitz, Unterberger, Ortner, FBZ, die Mittelstandsvereinigung, PI, das Hayek- Institut usw. zu bündeln und zu einer Stimme zusammenzufügen.

    • efrinn
      08. November 2010 13:51

      Warum soll für positive Kritik eine Watschen-Hausse folgen ??? Danke für diese klaren Worte. Mir gefallen sie. Gut sogar!

    • Wertkonservativer
      08. November 2010 13:54

      Danke für Ihr Teil-Verständnis, junger, hoffnungsvoller Mann!
      Ihre weiteren Schritte in die (grausliche) Welt der Politik werde ich mit großem Interesse verfolgen!

    • Norman Bates
      08. November 2010 14:10

      @Wertkonservativer

      Philipp Starl hat hier leider recht. Ich war und bin mit einigen mittel- bis höchstrangigen ÖVP'lern hin und wieder in Kontakt.

      Die herrschende Funktionärskaste würde nur absolut linientreue, ungefährliche oder ungefährlich populäre Leute in Machtpositionen entsenden. Diese aber auch nur mit maximal zwei Zielen: Halten der Macht und möglichst Ausbau der Macht.

      Natürlich könnten Quereinsteiger auch aus unseren Reiehn hier eine Bereicherung für die ÖVP sein. Es ist nur zu fürchten, dass diese dann durch die Instanzen sich hochlavieren müssen, um dann letzten Endes wieder linientreu oder ungefährlich zu werden.

      Es geht also auch meiner Meinung nach durch das Volk. Siehe Wien-Wahl und ÖVP-Ergebnis.

    • terbuan
      08. November 2010 14:13

      WK & PS
      Ich stimme WK zu, in der ÖVP gibt es noch einen wertvollen Kern kluger Köpfe und treuer Wähler, aber sie sind zu geduldigen Schafen geworden, die aus Tradition dieser abgewirtschafteten Partei noch ihre Stimme geben.
      Ich stimme auch PS zu, diese Partei ist in Wahrheit keine Partei mehr sondern nur mehr der verlängerte Arm von Pfründevertretungen und von innen her nicht mehr reformierbar.
      Daher muß erst noch die Schmerzgrenze weiterer Wahlverluste überschritten werden, damit es zu einem Aufstand von der Basis und der vorher genannten Gruppe kommen kann!

    • SuPa
      08. November 2010 14:40

      Wertkonservativer:
      Die ÖVP wird sich wieder erholen, davon bin ich fest überzeugt. Denn jede Niederlage bietet wieder neue Chancen. Es liegt nun an J.Pröll, Marek und die anderen, diese Möglichkeiten auch zu nutzen. Dazu gehört nebendem Eingeständnis von gemachten Fehlern, dem möglichen auswechseln von manchen Leuten vor allem der Mut, die Kraft und die Weisheit, aus der Vergangenheit zu lernen und mit zukunftsorientierten Entscheidungen für unser Land einzutreten. Das Festhalten an der traditionellen 3-Bündepolitik ist dabei ein großes Hindernis.
      Aufgeben tut man doch nur einen Brief!

    • brechstange
      08. November 2010 15:19

      Die ÖVP hat sich in eine "scheußliche" Lage manövriert, weil sie NICHT handelten.

      Mit der Abwahl Dr. Schüssels hätten sie niemals eine Koalition mit der SPÖ eingehen dürfen. Dieser Schmutzkübelwahlkampf mit den Vorboten eines scheußlichen Populismus seit der Wende (welcher Haider in den Schatten stellte) trägt nun Früchte. Die ÖVP steckte alles ruhig ein und je länger sie das tat, umso stärker geriet sie in den Verdacht verstrickt zu sein. Sie glaubten, das Problem durch Anbiederung beseitigen zu können. Doch das kann eben bei einem "skrupellosen" Partner nicht funktionieren.

      Inzwischen hat die ÖVP ein manifestes Problem. Einerseits stießen sie ihr eigenes Klientel vor den Kopf, ließen sich durch populistische Zurufe sogar den Kanzler durch die SPÖ vorschreiben, auch den EU-Kommissar, etc. Mit dem kleinen Finger nahm sich der Koalitionspartner die ganze Hand und das Volk schaut einerseits mit Zustimmung und andererseits gelähmt zu - je nach politischer Ausrichtung, wobei den "Gelähmten" das öffentliche Sprachrohr abhanden gekommen ist.

      Inzwischen ist die ÖVP schuld an der Wirtschaftskrise, an der Staatsverschuldung, an den Entwicklungen in der Zwischenkriegszeit sowieso, an der Korruption, an der Armut, am EU-Rettungsschirm und die SPÖ ist der wackere Ritter, der uns alle beschützen wird, vor diesen bösen Kräften.
      Finanziert wird diese Info-Kampagne mit unser aller erwirtschafteten Steuermilliarden durch unseren "Ostergöbbels" und Faynachtsmann an der Spitze. Da werden Anzeigen geschaltet, da setzt sich der Pröll staatsmännisch zum Faymann, um dann als Sündenbank von ebendiesen hingestellt zu werden. "Ich wollte das ja gar nicht so, aber der Koalitionspartner." Den Familien nehmen sie weg, die Reichen lassen sie geschont, usw.

      Halbwahrheiten, die ungeprüft übernommen werden, pflastern Österreichs Weg. Hoffentlich nicht in den Abgrund.

      Die ÖVP unterstützen, klingt leicht, ist es aber nicht. Ich habe nämlich den Eindruck, dass je enger es für sie wird, die Anbiederung zunimmt.
      Ein paar aktuelle Beispiele: Umstellung der monetären Familienleistungen auf Sachleistungen, die Bildungsdebatte, etc. Außerdem ist Meinungsvielfalt offenbar nicht mehr erwünscht. Es könnte natürlich sein, dass ich mich wahnsinnig irre und der ÖVP Unrecht tue. Doch meine Erfahrungen waren, dass auf vielen Ebenen Personen am Werk sind, die sehr selektiv sind.

      Selektion statt Vielfalt, Ausschaltung von Wettbewerb scheinen mir Einzug gehalten zu haben. Dies gilt es schnellstens zu ändern.

    • Wertkonservativer
      08. November 2010 17:34

      Danke für die inzwischen eingelangten Sub-Kommentare (Albert, bitte nicht allzu böse sein!).
      Nur kurz: die von P.S. angeführten liberalen Kräfte sind alle sehr honorig (vor allem natürlich auch unser A.U. und sein Forum!), jedoch fast durchwegs Idealisten, Individualisten, wohl mit einer Zielrichtung, aber mit verschiedenen Wegweisungen und auch Einzelinteressen. Das wird's, auch bei bestem Willen, wohl nicht bringen!

      Schlachten (im übertragenen Sinn!) können jedoch nur von gut geführten Armeen in breiter, wohldurchdachter Aufstellung, siegreich geschlagen werden.
      Da muss ein einheitlicher Wille, Mut und Klugheit vorherrschen, um schließlich den Sieg erringen zu können.
      Der hier mehrfach vorgebrachten Auffassung, eine Änderung könne nur von unten (sozusagen durch einen Aufstand der Massen) herbeigeführt werden, kann ich eigentlich keine großen Erfolgsaussichten zuschreiben.

      Wir sollten uns dabei klar sein, dass wir alle (inkl. der angeführten Liberalen) eine Minderheit im Volksganzen sind, wogegen die breite Masse an intellektuellen Höhenflügen und virtuellen Schaukämpfen wenig bis gar nicht interessiert ist. Also auch aus dieser breiten Ecke nur geringe Chancen auf einen Umkehrschub zu besseren Polit-Verhältnissen.

      Daher bleibe ich bei meiner (subjektiven) Meinung: nur im Rahmen einer breiten, bereits in vielen "Schlachten" erprobten Armee (sprich Partei) bestehen Chancen, grundlegende Änderungen in der politischen Landschaft herbeizuführen. Hier stehe ich, ich kann nicht anders!

    • brechstange
      08. November 2010 17:52

      Sg Herr Wertkonservativer,

      Sie sagen, "Schlachten (im übertragenen Sinn!) können jedoch nur von gut geführten Armeen in breiter, wohldurchdachter Aufstellung, siegreich geschlagen werden.
      Da muss ein einheitlicher Wille, Mut und Klugheit vorherrschen, um schließlich den Sieg erringen zu können."

      Gut geführt in breiter, wohldurchdachter Aufstellung ist grundsätzlich richtig, nur hat gerade die derzeitige ÖVP durch Selektion die breite Aufstellung ausgedünnt und breite Angriffsflächen zugelassen. Den Sieg erringt man nicht, wenn man sich von den "links"gesinnten Medien treiben lässt und die Schulterklopfer in der Partei tun lässt. Wenn das so weitergeht, sehe ich "schwarz" für die Schwarzen.

    • Norman Bates
      08. November 2010 21:22

      @Wertkonservativer

      Alle hier haben recht und wir liegen nicht viel auseinander.

      Ist es nicht vielmehr so, dass nur das Volk einen Wechsel von regierenden Parteien durch Wahlen bewerkstelligen kann.

      In gut funktionierenden Demokratien regiert daher einmal Partei A und nächstes Mal Partei B. Unser Problem hier ist, dass es nicht mehr viel Unterschiede zwischen Partei A und B gibt, wir werden also von AB regiert.

      Das Volk hat schon begonnen C zu forcieren (siehe Wien-Wahl) und wird dies beim nächsten Mal noch viel stärker tun.

    • Haider
      08. November 2010 22:27

      Zum Kommentar von "Wertkonservativer". Wie feig muß man als Schwarzer sein, um sich für das Wort "Schlacht" zu entschuldigen. Was glauben die ÖVPler, was die SPÖ in ihren "Warrooms" macht? Aufwachen bitte!

    • byrig
      08. November 2010 22:50

      solange einige wenige wie ein christian konrad,erwin pröll,ch.leitl die övp so beherrschen sehe ich keine chancen für diese partei und auch nicht dafür,dass nichtlinke,konservative und bürgerliche in ihr befriedigend vertreten werden.
      mir persönlich kommt auch das wort "liberal"-bei den antwortenden-zu oft vor.
      warum kann die övp nicht klar aussprechen,dass eine weitere muslimische,speziell türkische zuwanderung von ihr nicht mehr gewünscht wird?
      maria fekter alleine ist zuwenig.
      und die haberer-politik der eingangs genannten sowieso.
      dass die medienpolitik der övp katastrophal ist und war,kommt dazu.wie kann man den sozialisten das staatliche fernsehen ohne gegenwehr einfach überlassen?hat der häupl dem konrad bei einem(?) glas veltliner eingeredet,das das eh nicht so wichtig sei?
      welchen zirkus haben die sozis unter schüssel aufgeführt,wie rechtslastig der orf geworden sei unter monika lindner.dabei hat ö1 mehr linke sendungen denn je damals gesendet.
      bürgerliche,die auch geschichtsbewusstsein haben,die ausbreitung des islam in europa als gefahr sehen,eindeutige stellungnahmen bezüglich zuwanderung wollen-die sind zur zeit bei der övp nicht gut aufgehoben.
      und dieses geschwafel von liberal etc ist sicher erst angebracht,wenn die p.c. in ihre schranken verwiesen ist.

    • Wertkonservativer
      09. November 2010 06:51

      Für mich: Schluss der Diskussion!
      Wien Norman Bates fairerweise anführt: wir alle haben irgendwie - mehr oder weniger - recht! Belassen wir's dabei!

  37. Norman Bates
    08. November 2010 13:05

    A.U. hat sehr treffend einige Maßnahmen beschrieben, welche die Parteien (in diesem Fall die ÖVP) gegen die Mißstände im ORF aus strategischer und taktischer Sicht hätten umsetzen können.

    Was aber können wir als Bürger tun, um ein paar weitere stete Tropfen in die von uns gewünschte Richtung zu platzieren?

    Ein Volksbegehren?
    Unterstützung der ursprünglich von A.U. geplanten ORF-Watch-Plattform?

    Mails an Parteizentralen oder sonstige Protestaktionen werden ziemlich sicher ignoriert und abgewimmelt und 100.000 bürgerliche Demonstranten vor dem Küniglberg schaffen wir leider nicht.

    Etwas anderes?

    • inside
      08. November 2010 13:17

      Stromzufuhr kappen ....
      Es sind schon andere Strommaste durch Österreicher gefallen ... :-)

    • Norman Bates
      08. November 2010 13:22

      Einen österreichweiten GIS-Abmelde-Tag ausrufen und Informationen über die Umsetzung anbieten?

    • terbuan
      08. November 2010 13:30

      schwierig, läuft alles unterirdisch, die haben USV (Notstromanlagen), da wird nur mehr Sprengstoff helfen (bei den Sendemasten und Kabelnetzbetreibern) :-)

    • terbuan
      08. November 2010 13:37

      Ja Norman, wenn da massenhaft GIS-Abmeldungen erfolgen, dann kann der ORF eine Sammelklage gegen bis zu 3 Millionen Österreicher einbringen! :-)

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 19:18

      Ich bin für ein Volksbegehren.

    • Norman Bates
      08. November 2010 21:24

      @Josef Maierhofer

      Volksbegehren wäre eine Möglichkeit.

      Welche Ziele wollen wir diskutiert und behandelt wissen? Beginnen wir doch, etwas zusammenzuschreiben.

      Machen Sie mit?
      Wer sonst macht mit?

    • Brigitte Imb
      08. November 2010 22:35

      Ja, klar mach ich mit.

      Vielleicht haben viele diesen Eintrag v. Marcus aurelius nicht gelesen, deshalb stell ich den hier noch einmal herein + meiner Antwort.
      Eine Tea party wäre wirklich zu überlegen.

      Marcus Aurelius 08. November 2010 00:48
      Aus Franz Schellhorns Artikel:
      "In Österreich findet sich nicht einmal ein Kaffeekränzchen, das gegen derartige Zustände anzugehen bereit wäre, geschweige denn eine gesellschaftspolitisch saubere Tea Party. Schade. Höchste Zeit wäre es ja."
      Das Kaffeekränzchen hat Herr Schellhorn offenbar übersehen — denn das findet hier statt, lieb und nett.
      Die gesellschaftlich saubere Tea Party, zu deren Entstehung die hier Versammelten nur noch den Allerwertesten aus dem Schöner-Wohnen-Fauteuil hochzukriegen bräuchten, fehlt allerdings. Und von griesgrämigen Bestandsaufnahmen, so zutreffend und geistvoll sie auch formuliert werden, wird sich keiner einziger Totengräber unserer Republik die Schaufel aus der Hand winden lassen.
      "Ein Gramm Handeln", sprach ein kluger Mensch, "bewirkt mehr als eine Tonne Denken."
      Dies uns allen ins Stammbuch.

      Brigitte Imb 08. November 2010 01:09
      @ Marcus Aurelius

      Sollte dies, Ihre Ermahnung, das Stichwort sein?
      Eine Art „5 o'clock tea" gab´s ja erst kürzlich, dann "spinne" ich einmal weiter.

      Wie würde es den werten "Partnern" gefallen eine weitere Zusammenkunft unter dem Titel "Tea Party" od. "Unterbergers Teeklatsch"..,egal wie, stattfinden zu lassen.
      Allerdings müßten wir das Augenmerk vorher auf entsprechende Werbung richten - nebst reger Mundpropaganda, Plakate, Flugblätter,etc...

      G´fallt mir, wer ist dabei?

    • Haider
      08. November 2010 22:52

      Inside meint: "Stromzufuhr kappen!"
      Das hatten wir bereits 1995 in Ebergassing:

      Peter Konicek, in Ebergassing aufgewachsen, war schon in jungen Jahren politisch aktiv und in der linken Wiener Szene involviert. Zuerst bewegte er sich im Umfeld der "Schwarzen Distel", einer anarchistischen Gruppe, und später im Umfeld des besetzten Ernst-Kirchweger-Hauses.
      „Konicek propagierte offen, Menschen zu politisieren und zu radikalisieren, Widerstand aufzubauen und ein Umfeld für militante Aktionen zu schaffen. Er forderte immer wieder, Privates und Politisches nicht zu trennen, antifaschistische und antiimperialistische Haltungen nicht nur theoretisch zu diskutieren, sondern sie auch in der Praxis umzusetzen.“

      Gregor Thaler
      Gregor Thaler, der in Innsbruck die Maschinenschlosserlehre machte, war anfangs in der Punk-Szene. Nach Abschluss der Lehre zog er nach Wien und engagierte sich in der linken Szene, wo er auch Peter Konicek kennenlernte.

      Diese beiden Linksfaschisten glaubten, durch ihren Anschlag die Rechten tödlich zu treffen (Mastensprengen war seit Südtirol rechtradikal konotiert). Es traf sie verdientermaßen selbst. Nur ein gewisser Purtscheller trieb noch einige Zeit sein medial unterstütztes Unwesen.

      Mit solchen Volksverrätern möchte ich nicht auf einer Stufe stehen!

  38. papi66
    08. November 2010 12:52

    Ich frage Sie und ich frage mich!

    Was sind und sagen uns die derzeitigen Österreichischen Zeitungen?
    Für mich sind die derzeit täglich erscheinenden Zeitungen Buchstabenmüll und Gehirnmist von gekauften, von Parteien bestochenen
    Zeitungsschreibern, die sich schämen sollten.
    Ab in die Ecke, ihr Schmierfinke!
    Stellt sie an den Pranger diese miesen Journalisten!

    In diesen Österreichischen Zeitungen, die derzeit am Zeitungmarkt angeboten werden, würde ich, wenn ich Fischhändler wäre, meinen frischen Fisch nicht einpacken. Ich hätte Angst, dass der frische Fisch aus lauter Scham sofort zu stinken beginnt.

    Wohin sind die großen Liberalen unabhängigen Zeitungsmacher gekommen?

    Wohin sind die Zeitungsmacher mit Ehre, mit einem Weltbild, mit einem glauben an Gott gekommen?

    Wohin sind die Großen Zeitungsmenschen gekommen, die an keinen Gott glauben, aber einen unerschütterlichen Glauben und eine Überzeugung an Recht, Ordnung und Wahrheit hatten?

    Wohin sind die Zeitungsschreiber gekommen, die die Demokratie mit Worten, mit Sätzen, mit Händen und Füßen und wenn es sein musste auch mit den Zähnen verteidigten?

    Ich frage Sie und mich weiter!

    Was verbreitet der derzeitige Staatsrundfunk ORF in allen seinen Sendern?

    Die Redaktionen des ORF manipulieren mit Wort und Bild täglich seine Hörer und Seher.

    Die Redakteure des ORF missachten höflich ausgedrückt täglich das Rundfunkgesetz.
    Sie missachten ein Gesetz, das sie zu Objektivität verpflichtet.

    Die grünroten täglichen Nachrichten im ORF erinnern mich an den Staatsrundfunk des ehemaligen deutschen Unrechtsstaates DDR.

    Die wichtigste Aufgabe von freien, demokratisch denkenden Bürgern muss es sein, Sorge zu tragen, dass die Gesetze in Österreich eingehalten werden!

    Bürger wehrt euch gegen diesen Missbrauch mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln unter Beachtung der geltenden Gesetze!

    Die Bestechung von Printmedien mit aus Steuergeldern bezahlten Inseraten und das nicht Einhalten des Rundfunkgesetzes sind keine Kavaliersdelikte.

    Solange es keine freie unabhängige Zeitung und keinen objektiven unabhängigen ORF gibt, wird und kann sich die politische Landschaft in Österreich nicht erneuern.

    Wenn sich die Medienkultur in Österreich nicht baldigst ändert, besteht die Gefahr einer rotgrünen Meinungsdiktatur!

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 18:12

      Wenn es genug Bürger gibt und eine Partei, die so ein Rundfunkvolksbegehren unterstützt, dann gibt es zumindest das und die Aussage, daß wenigstens die Bürger, die gegen den Mißbrauch des Rundfunkgesetzes und der Steuergelder und der ORF Gebühren für Parteizwecke sind, ein Volksbegehren abgegeben haben, mit dem sich die Regierung zumindest befassen musste.

    • againstleftterror (kein Partner)
      09. November 2010 08:34

      Die Gefahr einer rotgrünen Meinungsdiktatur besteht nicht. Wir haben bereits eine linke Gesinnungsdiktatur.

      Der Kurier zB ist mittlerweile auf Standardschiene.
      Die Online-Presse wird - vor allem abends :-) - nach linkem Gesinnungsterrorismus zensuriert, dass sich die Balken biegen.

  39. Wolfgang Bauer
    08. November 2010 12:51

    Nach meinem Wissen ist die Pflicht zur objektiven Berichterstattung im ORF-Gesetz normiert. Das Gesetz wir von der Geschäftsführung und den Mitarbeitern fortgesetzt gebrochen. Das ist evident. Wir haben uns nur schon daran gewöhnt.

    Da kann man als Konsument - zu dessen Schutz vor Fehlinformationen das Objektivitätsgebot ja besteht - doch nicht ewig 'zuschauen und zuhören', ohne Konsequenzen für die Zwangsgebühr? Man finanziert jeden Monat den Gesetzesbruch!

    Wir leisten also mit den ORF-Gebühren Beihilfe zu unserer eigenen Schädigung. Wir hauen uns sozusagen laufend selbst auf den Schädl.

    Die ÖVP muss halt endlich erkennen, dass sie insgesamt keinen Vorteil davon hat, wenn sie zögerlich agiert. Jemand muss eine Zeit lang alle Verstöße genau auflisten, dann soll die Klage erfolgen.
    Man muss die Redakteure zwingen zu professioneller und gesetzestreuer Arbeit, egal welche private politische Meinung sie haben. Einige Hörer uns Seher könnten sich als Kläger oder als Privatbeteiligte anschließen.

    Denn man kann davon ausgehen: Eine Privatinitiative (Gebührenstreik) würde vom ORF brutal niedergeklagt werden. Aus Angst vor dem Untergang.

  40. Philipp Starl
    • Brigitte Imb
      08. November 2010 12:47

      So viel Gold können die gar nicht schürfen, als da benötigt werden würde.

      Aber immerhin - ein vernünftiger Ansatz allemal.

    • terbuan
      08. November 2010 12:49

      Eine Feinunze Gold wird demnächst $ 1.400 bzw. Euro 1.000 kosten, hier zeigt sich die wahre Einschätzung unseres beinahe wertlosen Papiergeldes!

    • terbuan
    • Philipp Starl
      08. November 2010 14:46

      @ terbuan

      Ich schätze, dass der Goldpreis bei spätestens 1.800 Dollar "explodieren" wird und den Anfang vom Ende des Systems einläutet. Was meinen Sie dazu?

    • terbuan
      08. November 2010 15:07

      Philipp
      Es gibt auch weit höhere Prognosen, aber dazu gibt es zu viele Imponderabilien!
      Positive Einflüße
      -die Angst vor einer Hyperinflation
      -der Anauf von Gold durch verschiedene Zentralbanken (nicht zuletzt Chinas!)
      -die Tatsache, dass Zentralbanken zuletzt bei Goldverkäufen eher zurückhaltend waren, im Gegensatz zu früher
      -die Ankäufe von gewerblicher indischer Seite (die Schmuckindustrie spielt in Indien eine sehr große Rolle, derzeit ist Hochzeitssaison!)
      - charttechnisch befindet sich der Goldpreis in einer eindeutigen Aufwärtsbewegung (die Charttheorie ist umstritten, aber man kann aus ihr tatsächlich gewisse Zukunftsentwicklungen herauslesen, welche allerdings durch fundamentale Ereignisse auch jäh unterbrochen werden können.
      Negative Einflüße
      -der überaus starke Preisanstieg zuletzt verleitet natürlich immer wieder zu Gewinnmitnahmen auf der natürlich vorhandenen spekulativen Veranlagerseite, vermehrte Auflösung von Goldkontrakten führt dann zu einer Preisdämpfung.
      - das Kartell der FED bzw. Bank of England versucht immer wieder aus Eigeninteresse den Goldpreis zu manipulieren und nach unten zu drücken, was zuletzt immer weniger erfolgreich war (sie wollen ja ihre auf Papier lautenden Staatsanleihen unter das Volk bringen).
      - Gold ist ein schlechtes Geschäft für die Banken (nur eine einmalige Provision)und daher wird diese Veranlagungsform auch kaum propagiert.

    • terbuan
      08. November 2010 16:53

      Starl
      geben Sie sich einmal den heutigen kurzen Kommentar auf ef zu diesem Thema:
      http://ef-magazin.de/2010/11/08/2662-aktuelle-meldung--waehrungsverfall-weltbank-chef-will-goldstandard
      Aber jetzt kommt dazu der Post des Tages:

      "Singaporean, am 08. November 2010 um 15:44

      Was sollte die USA zwingen zuzustimmen?

      Der wirtschatliche Verfall vielleicht? Die USA steuern auf die gleiche Krise wie Europa zu. Beides sind sozialistische Staaten, deren Existenz sich auf FIAT money gründet. Es ist dem Durschnittsamerikaner immer schwerer vermittelbar, warum er heute weniger als vor 20 Jahren verdient.
      In Europa ist der Parasitismus leider um einiges ausgeprägter. Schauen sie sich nur die Demonstranten hier an. Alles Leute, die keiner richtigen Arbeit nachgehen und ihr Einkommen über den Staat beziehen."

      Ungewöhnlich kurz heute, aber der Nick???ts ts ts ;.)

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 19:22

      @ terbuan

      Für mein Zahnkronengold (4g) habe ich 62 Euro bekommen, der Kaufpreis wäre das Doppelte gewesen.

    • terbuan
      08. November 2010 21:47

      Josef Maierhofer
      das ist schon richtig, aber Bruchgold ist immer weniger wert, man muß die Schmelz- und Trennkosten berücksichtigen, Zahngold ist ja nicht pures Gold!

  41. Philipp Starl
    08. November 2010 12:30

    Sie halten sich verzweifelt an einer Partei fest, die nicht nur dem Untergang geweiht ist, sondern ihre und Ihre Ideale für ein paar Jahre mehr Machterhalt gnadenlos verkauft, verraten und verleugnet hat...

  42. Alfred E. Neumann
    08. November 2010 12:23

    OT, aber auch zum Erbrechen, Wiener Zeitung - Ausschitt zum Papstbesuch:

    "Kuss-Demonstration von Homosexuellen

    Aus Protest gegen die Haltung der katholischen Kirche zur Homosexualität begrüßten am Sonntag rund 100 schwule und lesbische Paare den Papst mit innigem Geknutsche. In den von zahlreichen Gläubigen gesäumten Straßen starteten die gleichgeschlechtlichen Paare eine fast fünfminütige Kuss-Demonstration, als das 83-Jährige Oberhaupt der katholischen Kirche in seinem gläsernen Papstmobil an ihnen vorbeifuhr.

    Mit der Aktion solle die Kirche zu einer Änderung ihrer Einstellung aufgefordert werden, die "unsere Rechte und unsere andere Art zu lieben ablehnt", sagte Teilnehmer Sergi Diaz. Während die Anhänger des Papstes den Besucher mit Rufen wie "Lang lebe der Papst" bejubelten, skandierten die homosexuellen Demonstranten "Hau ab" und "Pädophiler", unter Anspielung auf den Missbrauchsskandal in der katholischen Kirche. (APA/dpa/dapd/KAP)!

    • Anton Volpini
      08. November 2010 12:47

      Diese Kusszenen hat der ORF gestern in der ZiB gezeigt, in Großaufnahme mit eher sympatisierendem Kommentar.
      Es war nicht nur zum Erbrechen sondern wirklich grauslich.

    • Undine
      08. November 2010 14:06

      @Alfred E. Neumann

      Wenn die Schwulen und Lesben meinen, mit solchen schrillen Aktionen Sympathien zu gewinnen und glauben, durch solche Szenen ernst genommen zu werden, sind sie garantiert auf dem Holzweg.

    • brechstange
      08. November 2010 14:38

      Die sollen sich schämen. Echt peinlich.

    • haro
      08. November 2010 16:17

      Kuss-Demonstration von Homosexuellen samt Medienunterstützung gehören zum üblichen üblen Katholikenbashing.

      Warum wohl machen Schwulen und Lesben keine Kussdemonstrationen vor den in Europa immer zahlreicher werdenden Moscheen?
      Und würden dann die diversen Rotfunks auch zeigen was sich dann abspielt?

    • Undine
      08. November 2010 17:42

      @haro

      Man könnte ja auch einmal ---in größeren Gruppen----leicht bekleidet (muß ja nicht gerade im Winter sein!)---in MOSCHEEN antanzen und die Reaktionen abwarten!

    • Alfred E. Neumann
      08. November 2010 19:21

      @ Undine
      In den Moscheen eintanzen, aber mit verschwitzten Schuhen. Das waere wohl eine Freude fuer die ORF(-Löcher).

  43. thomas lahnsteiner
    08. November 2010 11:34

    der orf ist leider ein tauriges abbild der medienlandschaft in mitteleuropa....vom SPIEGEL über die süddeutsche bis zur NZZ, von der PRESSE bis zum Standard von ARD über alle dritten bis zu RTL usw hat sich eine gigantische gleichschaltungsmaschinerie entwickelt, wie es sie nur in zeiten schlimmster diktaturen gegeben hat.....
    die vereinigten linken, man muss eigentlich schon sagen kommunistischen, medienstrolche versuchen nun mit einer gigantischen gehirnwäsche sowohl die wähler als auch die politiker in ihrem sinne zu beeinflussen..und es gibt nur ein paar störenfriede wie zB rechte Parteien, die von dieser journalistischen Groß-Mafia sofort in das nazi-eck gestellt werden...
    UND allein auf weiter flur die WELTWOCHE !!!!
    Sowohl in deutschland als auch in Österreich gibt es nichts vergleichbares...

    Aber der widerstand wächst !!!!!
    Thilo Sarazin und viele andere Buchautoren versuchen ein gegengewicht zu dieser PC-Diktatur zu schaffen....und auch der Schöpfer dieses Blocks ist auf dem richtigen weg...

    • Haider
      08. November 2010 23:01

      Jedes Wort ein "Stern". Mit Ihnen muß unser Widerstand wachsen.

    • TCM (kein Partner)
      09. November 2010 09:09

      ...vom SPIEGEL über die süddeutsche bis zur NZZ, von der PRESSE bis zum Standard von ARD über alle dritten bis zu RTL usw hat sich eine gigantische gleichschaltungsmaschinerie entwickelt, wie es sie nur in zeiten schlimmster diktaturen gegeben hat.....

      Ist das Ihr Ernst? Süddeutsche, Standard, SPIEGEL, .. von mir aus. Aber Presse und NZZ?? Vor allem die internationale Ausgabe der NZZ würde ich (neben der FAZ) als die beste deutschsprachige Zeitung ansehen. Bürgerlich, liberal, wirtschaftsnah, alle Artikel gut recherchiert und auch stilistisch auf hohem Niveau. Und dafür bekommen Sie 16 Sternderln?

    • Appollonio (kein Partner)
      09. November 2010 11:27

      TCM:
      auch eine gut geschriebene Zeitung wie die NZZ kann Schlagseite aufweisen und sich in die "political- correctness- Liga" einordnen. Zur Erinnerung: Als einer Schwarz/Blauen Regierung das Österreich-Bashing folgte war die NZZ immer in der ersten Reihe zu finden!

  44. Helmut Oswald
    08. November 2010 10:50

    Wir werden schimpfen, aber wir werden uns beugen. Was nützt das Gezeter der ewig gleichen Einsichtigen, wenn wir den Blödsinn am Ende doch bezahlen.
    Was in diesem Staat passiert zu finanzieren ist jedenfalls mit meinem Gewissen nicht vereinbar. Aber der Steuerzwang wird sich mit Hilfe derer durchsetzen, die bisher noch jedes gesetzliche Unrecht durchgesetzt haben.

    Wehrdienstverweigerung aus Gewissensgründen – kein Problem, ein Wehrdienstverweigerer ist Verteidigungsminister. Das an sich ist ist eine Verhöhnung in Permanenz all jener Bürger,
    die es mit ihrem Gewissen eben schon vereinbaren können, dieses Land und seine Menschen zu verteidigen.

    Aus welchem Grund nicht Steuerverweigerung ? – aus Gewissensgründen. Wie sähe denn dann die Debatte aus, welche die Linken/Umverteiler führen würden. Oder Gebührenverweigerung, wie im Falle des ORF.

    Wenn Unrecht wird zu Recht, wird Widerstand zur Pflicht. Schon Mal wo gehört ?
    Daß dies von verblödeten Müslimarxisten, die sich aus durchsichtigen Motiven gegen ihren Wehrdienst gestellt haben, propagiert wurde - dies sozialistische Funktionäre in Staat und Gesellschaft nicht nur akzeptierten, sondern förderten - ist kein Anlaß zur Hoffnung. Denn Gleichbehandlung gilt ja nicht für die ‚Andersdenkenden’. Dem Gutmenschentum geht es wie den Glaubenskriegern aller Zeiten: da Sie im Besitz der einzigen und gerechten Wahrheit sind, lassen Sie sich in der Vernichtung der Bösen nicht durch irgendwelche Regeln behindern. Das Autodafe wird zur heiligen Pflicht.

    Gerne werden wir also deren Argumente hören oder lesen, wenn diese nun ‚mit verkehrter Front’ kämpfen. Dieser ‚Rotsprech’ wird uns mit Sicherheit dann als ‚Roma locuta, causa finita’ von den Hohen Priestern der veröffentlichten Meinung recht kräftig mitgeteilt werden – und dann ? Basta. Das wars. Maul halten und zahlen. Zahlen genügt, aber pünktlich, sonst setzt’s was. Schließlich - Strafe muß sein.

    Wir haben einen kalten Bürgerkrieg, der mit Mitteln der öffentlichen und öffentlich finanzierten – also von uns finanzierten - Lüge geführt wird.

    Hat sich jemals einer getraut, den Wehrdienstverweigerern die Wahrheit über ihre Motive zu sagen ?

    1.) Grund: Bequemlichkeit – Wehrdienst, und / oder Krieg, schaffen belastende, in letzterem Fall maximal belastende, und lebensfeindliche Situationen. Wenn man es sich richten kann ?
    2.) Gund: Feigheit, den Feind zu benennen und Feigheit vor dem Feind – Besinnung auf die stalinistische und poststalinistische Gewaltherrschaft und militärische Expansion und ein Blick auf die Landkarte Europas im Kalten Krieg genügte, um wissen zu können, was uns blüht. Besser sich nicht wehren, denn wenn’ s schief geht und wir trotzdem überleben, dann blüht uns eine kommunistische Diktatur, die aus jedem, der das Land bereit war zu verteidigen, einen Nazifaschisten macht. Besser schon sich als ‚Widerständler’ präsentieren. Einstiegsticket zum Nulltarif in eine Karriere auf Basis der kommunistischen Fremdherrschaft.

    Hat sich jemals einer getraut, den ‚Bürgerlichen’, welche diesen roten Dreck mittragen, die Wahrheit über ihre Motive zu sagen ?

    1.) Grund: Bequemlichkeit
    2.) Grund : Feigheit

    Denn in dieser Gesellschaft ist Feigheit zur Primärtugend geworden. Die sozialistische Meinungsdiktatur stützt sich auf Massenverblödung und Feigheit. Die ‚Bürgerlichen’ sind überflüssig – sie sehen, wenn am gegenüberliegenden Gehsteig einer verprügelt und misshandelt wird, aber sie schauen weg, anstatt einzugreifen. Dafür gehen Sie Sonntags in die Kirche, um für ihn ein Gebet zu sprechen.

    Und übrigens – keine Illusionen – der HC ist heute schon Chef einer sozialistischen Partei .

    Ein dejavue der Geschichte. Die Blockwarte und Kreisleiter der NSDAP SED, NSDAP SP werden – nicht in Personenidentität aber mit identer Mentalität - zu den künftigem Amtsträgern FP. Da kommt nur ein anderer Sozialismus nach. Wer die Bezirksorganisationen der Wiener Randbezirke kennengelernt hat, braucht keinen weiteren Beweis. Mit Freiheit haben die nichts vor, sie führen nur das Wort im Schild. Der Geist, den das Wort von der Freiheit tragen sollte, den haben sie längst aus ihren Reihen verjagt.

    • terbuan
      08. November 2010 11:09

      Nur ein Wort vermißt man, wie auch sonst in der Gesellschaft: ZIVILCOURAGE"!

    • Haider
      08. November 2010 23:12

      Und die Sozis sind alle so sozial wie die Schwarzen selbstlos? Bitte zuerst denken und dann schreiben! Mit Rot-Schwarzer-Parteihetze erreichten wir den Ist-Zustand. Österreich hätte sich mehr verdient.

  45. terbuan
    08. November 2010 10:09

    Die wertvolle Arbeit vieler Mitarbeiter des ORF erhält heute in diesem Blog verständlicherweise keine Würdigung, ich möchte daher hier auch einmal ein Lob aussprechen:
    Viele von Euch machen trotz widrigster Umstände gute Sendungen und Dokumentarfilme, die auch auf den Sendern 3Sat und ARTE einen hohen Stellenwert besitzen!
    Herzliche Grüße
    terbuan@aon.at

    • Brigitte Imb
      08. November 2010 10:17

      Wertvoll? Bei denen ist doch wohl fast alles geschoben und sicher arbeiten die ORFler bereits an der "Arigonasaga", um uns, vielleicht bereits nächste woche, damit beglücken zu können.

    • terbuan
      08. November 2010 11:03

      Brigitte,
      ich schrieb über Sendungen und Dokumentarfilme und ich wollte damit auch ausdrücken, dass man nicht alle ORF-Mitarbeiter in einen Topf werfen soll.
      Es gibt nicht nur Linksgrüne Hinter-Männinnen sondern auch fleißige und tüchtige Opfer dieser Skandalanstalt. Denen gebührt auch einmal Dank und Anerkennung!

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 11:04

      Nachdem ich nur Radio höre und da nur die Nachrichten in der Früh, kann ich nur sagen, daß tatsächlich die Nachrichten total manipuliert sind und wesentliche Ereignisse verschwiegen werden.

      Dokumentarfilme sind natürlich nicht so anfällig, außer es handelt sich um Dokumentationen für Wahlwerbeveranstaltungen von Strache mit 'Import-demo-ware'.

      Ich hoffe, daß es im ORF Menschen gibt, denen die Wahrheit wichtiger ist als die Partei und ich hoffe, daß die dann auch was beitragen dürfen zum Programm.

      Wer die Wahrheit sagt, ist mir ziemlich egal, solange er die Wahrheit sagt. Was ich aber an Nachrichteninhalten und Manipulationen dazu erlebe, das paßt nicht ins Schema von ordentlicher Arbeit.

      Daß das nicht nur der ORF ist, den ich im TV nicht sehe, wenn ich die Kommentare hier lese, wohl zurecht, sondern auch bei allen Wiener Zeitungen, das ist natürlich traurig. Wenn man nämlich dann wirklich wissen will, was in der Welt los ist, dann muß man sich selbst auf Informationssuche begeben.

      Dazu aber Steuer zu zahlen und ORF Gebühren, halte ich nicht für richtig.

      Der ORF sollte zur Gänze privatisiert werden ohne Subventionen.

    • Alfred E. Neumann
    • Logiker
      08. November 2010 11:47

      Sehr geehrter Hr. Mayerhofer,
      grundsätzlich kann gesagt werden, was rot/grün in ihre Macht bekommen wird ruiniert, so auch der ORF, dass ergibt sich aus ihrem Wesen, da alles nur ihren Interessen untergeordnet wird. Da spielen Begriffe wie ganzheitliche Verantwortung, Zukunftfähigkeit usw. keine Rolle. Zur Finanzierung dieses ruinösem Treiben hat man die "Reichen" oder eben Zwangsmitglieder.
      Beim ORF würde mir bereits eine möglichst objektive,neutrale und unabhängige Berichterstattung genügen.

    • Brigitte Imb
      08. November 2010 11:53

      @ terbuan

      Ich kenne Leute, die bei Dokus mitgemacht haben, das ist bis auf die letzte Silbe gestellt, und zwar so wie es der ORF will.

      @ Alfred E. Neumann

      Ja leider, ich weiß es ohnehin. Der laue Alfons bürgt für sie.

  46. Graf Berge von Grips
    08. November 2010 09:39

    Nr. 292
    Missmutig leiden wir unter diesem Joch ...
    nicht umsonst zeigt das Logo ein grosses Loch ...

  47. SuPa
    08. November 2010 09:07

    Warum wird immer nur die Medienpolitik des ORF kritisiert? Das ganze Grundübel liegt doch nur bei den anachronistischen Zwangsgebühren, welche dringendst abgeschafft gehören. vDamit würden sich viele Probleme von selbst lösen.
    Halten wir doch fest:
    1. der Marktanteil des aller ORF-TV-Programme geht ständig zurück. Viele andere verfügbaren Programme bieten mehr Abwechslung, Objektivität und Informationen.
    2. Die neun Bundesländerstudios dienen in erster Linie den Landesfürsten zur Selbstbeweihräucherung, die dort produzierten 9 Radioprogramnme sind leicht "austauschbar".
    3. durch die Gier nach immer mehr Geld unterbietet man die privaten Programme, um einen möglichst grossen Anteil vom Gesamtwerbekuchen zu bekommen. Dabei kommt man automatische in die Falle: niedriges Niveau = mehr Zuseher = mehr Werbeeinnahmen.
    4. Der sog. Kulturauftrag des sog. öffentl-rechtlcihen Senders steht nur noch auf dem Papier. Wo gibt es z.B. Bildungssendungen für Schüler und Erwachsene? Doch nur in den werbefreien Programmen von ARD und ZDF und auch im neuen österreichischen ServusTV.
    5. Hunderttausende haben schon die Konsequenzen gezogen und besitzen keine Empfangsbewilligung mehr - und selektieren auch nur mehr gezielt ein paar ORF-Sendungen. Die ORF-Tochte GIS tritt zwar wie eine Behörde auf, ist aber eigentlich "zahnlos" und kann nur mehr ersuchen: "Liebe Schwarzseher und -hörer, bitte, meldet doch Euch für eine Empfangssbewilligung an".
    6. Nur zwei Drittel der Zwangsgebühren gehen an den ORF, der Rest wird von Bund und den Ländern für andere Sachen zweckentfremdet.
    7. Die regierenden Parteien benützen den ORF wie ihr Eigentum und bearbeiten das "dumme" Volk wie in Diktaturen. Der Einfluß der Politiker gehört sofort eingestellt.

    Am besten wäre es, wenn der ORF in seiner derzeitigen Form liquitiert und ein völliger Neuanfang gemacht wird. In Deutschland gibt es schon Überlegungen, die Zwangsgebühren völlig abzuschaffen, da die neue Medienwelt keine exakte Trennungen zwischen TV, Radio, Internet, Mailaustausch, Mobiltelefon usw. mehr ermöglicht bzw. sich alles schlussendlich in einem Empfangsgerät vereint. So kann man sich demnächst sein eigenes Wunschprogramm "on demand" selbst zusammenstellen und auch zur selbst gewünschten Zeit konsumieren. Daher wird man den staatspolitischen Auftrag für Kultur, Bildung etc. so organisieren müssen, dass eben alle Bürger durch ihre Steuern diese Aktivitäten finanzieren.

    • terbuan
      08. November 2010 09:23

      SuPa
      Wenn ich jetzt meinen neuen Kommentar hier reinstellen wollte, dann sähe es aus, als hätte ich ihn von Ihnen abgeschrieben, daher belasse ich es mit dem Hinweis:
      Volle Zustimmung zu all Ihren Vorschlägen!
      Es bleibt nur die Frage der Umsetzung: Ein neues ORF-Volksbegehren im Rückenwind von leeren Kassen?
      mfG
      terbuan@aon.at

    • brechstange
      08. November 2010 09:33

      Stimme Ihnen zu, SuPa

    • brechstange
      08. November 2010 09:40

      terbuan
      Ein ORF-Volksbegehren zur Entpolitisierung, Privatisierung bzw. Neugründung wäre dringend notwendig.
      Nur auf Volksbegehren wie Androsch es im Bereich der Bildung anstrebt, erscheint mir mehr als ideologisch begründet zu sein. Mehr Geld - bei leeren Kassen und steigender Staatsverschuldung - erscheint mir als Bauernfängerei, das verdeckt die wahren ideologischen Hintergründe (Zentralismus versus Föderalismus, Planwirtschaft versus Wettbewerb). Die 20er Jahre des vorigen Jhds. lassen grüßen.

    • terbuan
      08. November 2010 09:50

      Brechstange
      Das ist ja der schlechteste Witz seit langem!
      Der Herr Androsch initiiert ein Bildungs-Volksbegehren und dabei sitzt seine Partei in der Regierung und hat die ganze Misere maßgeblich mitverschuldet!
      Wahrlich eine Frotzelei der übelsten Art!

    • Brigitte Imb
      08. November 2010 09:53

      Ja, die SPÖ will halt zeigen wie sehr sie das Volk eingebunden haben will - populistischer geht´s nimmer.

  48. mike1
    08. November 2010 08:44

    zweifellos wäre der orf auf der stelle zu privatisieren - vermutlich die einzige möglichkeit, die parteien endlich herauszuhalten.

    die zwangsgebühren wären auf der stelle aufzuheben. es ist geradezu unglaublich, dass man in heutiger zeit gar nicht mehr die möglichkeit hat, dem auszukommen, nur weil ich andere sender sehen möchte (ich habe weder satellit noch kabel). das ist genauso wie die zwangsmitgliedschaften bei den kammern.

    im übrigen veweigere ich seit geraumer zeit das betrachten der nachrichten im orf, weil ich mich schon nach einer minute nur mehr über das linke gefasel und auch über die auswahl der themen ärgere....

    soweit ich mich erinnere, machen im stiftungsrat auch die blauen gemeinsame sache mit den rotgrünninen kasperln (oder irre ich mich?).

    • terbuan
      08. November 2010 09:56

      Den ORF würde schon wer kaufen, aber nicht das Personal mit seinen Abfertigungs- und Pensionsansprüchen und schon gar nicht den desolaten Küniglberg! ;-)

    • Wertkonservativer
      08. November 2010 11:21

      @ mike1:

      zur angesprochenen und wünschenswerten Privatisierung habe ich mich in und zu meinem Beitrag bereits geäußert, ebenso zur FPÖ/SPÖ-Connection vor einiger Zeit. Wie und wo man da ansetzen könnte, ist mir einigermaßen schleierhaft.

      ORF-Abmeldung auf breiter Basis wird bei der FS-Sucht weitester Kreise wohl kaum ein realisierbares Szenario sein!

    • mike1
      08. November 2010 14:42

      @ terbuan, wertkonservativer:

      zweifellos lässt sich die privatisierung leichter über die lippen bringen als die umsetzung derselben. jedoch, irgendwann müsste ein anfang gemacht werden, ohne rücksicht auf pensionen oder abfertigungen und süchte der bevölkerung.

      ein anfang muss gemacht werden.

  49. Josef Maierhofer
    08. November 2010 08:26

    Schwere Fehler der ÖVP. Schwere Schäden für Österreich.

    Daß die Medienpolitik überhaupt in so eine einseitige Situation kommt, dafür sind die friedlich auf der Alm weidenden Kühe der ÖVP schuld. Nichts hören, sehen und wissen und am besten auch nichts tun.

    Daß wir derartig wahnsinnige Schulden auf die Bürger Österreichs geladen haben, dafür ist die ÖVP mitschuld, auch wenn sie nicht immer treibende Kraft fürs Schuldenmachen ist.

    Dafür, daß das Gendergeblödel und P.C. und Mainstream gepflegt werden ist die ÖVP mit Schuld, auch wenn sie nicht immer initiativ in der Sache ist.

    Ja, initiativ ist die ÖVP nicht gewesen in dieser Regierung. Nie. Ja, sie weiß nicht einmal, was sie für Österreichs Zukunft will.

    Daß unsere Schulen derart schlecht geworden sind und parteipolitisch manipuliert werden, das hat die ÖVP zugelassen, statt an die Vielfalt zu denken und an die fundierte Ausbildung.

    Mit der Faymann Vorgabe auch noch zu versagen, da gehört schon was dazu.

    Es ist auch in der ÖVP Zeit zum Umschwenken, zum Nachdenken und zum Durchforsten der Verwandtschaft. Den Dr. Schüssel habt Ihr abserviert, der wäre noch der beste gewesen von der ganzen Meute.

    Was ist denn der wirkliche Sparplan der ÖVP zu den Themen:

    Gesetzesreform
    Föderalismusreform
    Verwaltungsreform
    Privilegienabbau
    Subventionsabbau

    ??

    Was sagt denn der Zukunftsplan ?

    Da furzen sie gemeinsam mit der SPÖ ein 'Sparpaket' aufs Loiperdorfer Hügerl, das den Namen nicht verdient. Es wurden die Schwächsten und Wehrlosesten geschröpft, aber von wirklichen Einsparungen ist nicht die Rede, da müsste man ja was arbeiten und Federn lassen und nicht zu einem Wellness Wochenende zusammenkommen.

    Nochmals:
    Arbeiten wir bis 65, auch bei den ÖBB und den Beamten
    Streichen wir die Hacklerregelung
    Reduzieren wir die Landesparlamente und das Bundesparlament
    Schaffen wir den Bundesrat ab
    Rationalisieren wir die Verwaltung
    Schaffen wir das Verfassungsgesetz für die ersatzlose und sofortige Streichung der Pragmatisierung
    Durchforsten wir den unnötigen Gesetzesdschungel auf Notwendigkeit
    Streichen wir Vielfachamterln (etwa in Wien gibt es einen Wohnbaufachmann mit 9 Amterln, soviel ich weiß soll das in Niederösterreich noch ärger sein mit der Amterlkumulation, wie ist denn das wirklich Onkel ?)
    Streichen wir unnötige Amterln
    Zahlen wir vernünftige Tarife für Staatsposten und nicht überhöhte
    etc. etc.

    Genug Arbeit, liebe ÖVP.

    Dann sagt den Bürgern auch noch wofür Ihr steht, damit wir wissen, ob Ihr noch wählbar seid.

    Steht Ihr für Gutmenschengesäusel oder für Ordnung und Gesetz ?
    Steht Ihr für Schmarotzertum oder für Eigenverantwortlichkeit ?
    Steht Ihr für Gesetzesexekution oder für Gesetzesbruch ?
    Steht Ihr für ungebremste Zuwanderung oder für Vernunft ?
    Steht Ihr für Schulden machen oder für Nulldefizite ?

    Oder steht Ihr, wie die andere Koalitionsseite, für die Zerstörung Österreichs ?
    Seid Ihr noch eine österreichische Partei ? Oder kann man Euch alle zum 'Grillhähnchen' nach Brüssel exportieren, samt der anderen Koalitionsseite ?

    Könnt Ihr überhaupt noch was einbringen, oder erklärt Ihr den Parteibankrott ?
    Wie geht es dem Postenschacher und den Pfründen ?

    Fragen über Fragen und keine Antworten.

    • ABertl
      08. November 2010 12:52

      Ich stimme mit allem hier überein, nur bei einem nicht:

      die ständige Forderung, dass alle öffentlichen Ämter möglichst billig sein sollen, möglichst wenig Bezüge erhalten sollen und sowieso am besten ehrenamtlich seien (n.b. ich habe kein öffentliches Amt inne). Wem spielt das in die Hände?

      Nur denen, die innerhalb ihrer Parteien das Konzept "von der Wiege bis zur Bahre" umsetzen können, die nach dem Ende der politischen Karriere den Absprung in einen netten Versorgungsposten garantieren können. Und damit zieht man natürlich auch nur Menschen in die Politik, die das Konzept des Leistungsträgers allenfalls aus der Literatur - als potentielle Bedrohung - kennen.

      Wenn ich in meinem Unternehmen gute Leute suche, dann zahle ich entsprechend und biete auch Wertschätzung. Schon klar, dass die derzeitige Politikkaste weder das eine noch das andere verdient. Jedoch werden wir nie eine bessere Mannschaft bekommen, wenn wir ständig das Gefühl vermitteln, dass sich ein Politiker für jeden Euro schämen muss, den er bekommt.

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 14:19

      @ ABertl

      Dem habe ich auch nicht widersprochen, ich habe von vernünftig geredet.

      Aber können Sie mir erklären, ob es gerechtfertigt ist, für oft sehr ähnliche Aufgaben bei den Privilegierten bis zu 6x so viel zu zahlen als bei den privaten Dienstgebern ? Das meine ich ja immer, wer glaubt, besser zu sein hat ja den privaten Weg immer offen. Auch die Frage, ob der private Weg der bessere ist, ist nicht eindeutig zu beantworten, für manche schon, für manche nicht.

      Ich kannte über 15 Jahre hinweg den Lohnbuchhalter der Gemeinde Wien und weiß genau Bescheid, was dort wirklich gezahlt wird.

      Ich wurde selbst einmal bei einem Mysterium angestellt, es kam aber nicht zum Dienstantritt, das war etwa 1995. Privat hätte ich nie so viel verdienen können als auf diesem Vertrag stand. Trotzdem habe ich dann lieber eine eigene selbstverantwortliche Personengesellschaft als arbeitsreiche Firma gemacht.

      Dieses Argument zum Vergleich mit dem Boni empfangenden Supermanager der Privatwirtschaft ist schon punktweise richtig, aber ganz sicher auch nicht die Regel. Dafür nehmen sich die 'Insider' der beamteten und politischen Szene ihre 'Boni' selbst, denn viele haben auch Firmen, die dann den Informationsvorsprung in Geld ummünzen können.

      Wenn ich meinen Studenten immer sage, daß die ehrliche Arbeit sehr viel wert ist und als letztes untergeht, so kann ich das im realen Staatswesen und Wirtschaftswesen täglich und jederzeit beweisen. Ich weiß auch, daß die Parteigünstlinge nichts mehr fürchten als Wahlniederlagen ihrer Parteicoleur.

      Eine ehrliche Firma braucht das nicht. Ein ehrlicher Beamter braucht auch nicht 22 000,- Euro im Monat und totale Jobsicherheit und dann noch einige 'Nebeng'schaftln'.

      Wenn das Profil schreibt, daß die Reichen nicht bereit sind zu teilen, so wäre diese Frage präziser zu stellen, nämlich wer ist bereit zu teilen ? Ganz sicher auch nicht der fett dotierte schreibende Profil Redakteur. Vielleicht ein paar Christen, ein paar Idioten, wie ich auch, aber sonst teilt niemand. Es ist auch nicht notwendig bei den Transferumschichtungen, die ja bereits eine Zwangsumverteilung darstellen. Also was bitte soll geteilt werden ? Nur sehe ich nicht ein, daß da viel zu viele sich selbst bedienen und dazu gehören auch viel zu viele Beamte. Nicht die, die vorne sitzen, die arbeiten für ihr Geld, nicht die die hinten sitzen und wirklich managen, nein die, die in einem Jahr oft keine 3 Wochen im Büro sind, die zahlreiche 'Nebenbeschäftigungen' haben, etc.

      Ich kann mit Ihnen eine Führung durch ein beliebiges 'Mysterium' machen und Ihnen zeigen, hinter welchen Türen mit Namensschild auch Personen arbeiten und hinter welchen nie oder fast nie, ich kann Ihnen auf der Gehaltsliste zeigen, welche Personen nicht einmal ein Türschild besitzen, sondern lediglich ein Lohnkonto.

    • Amtsbekannt
      08. November 2010 14:46

      treffender hätte man nicht formulieren können.

      wäre es nicht auch in ihrem sinne, diese äußerung unserem "lieben" herrn pröll zukommenzulassen?

      ich würde sofort mit meinem namen unterzeichnen

      gratulation

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 16:03

      @ Amtsbekannt

      Es gibt ja bekanntlich rote und schwarze 'Mysterien', man müsste das allen sagen, was wir ja sicher schon oft genug getan haben.

      Da Sie @ Amtsbekannt, auch von der Pröll'schen Machtübernahme in der ÖVP und auch von Dr. Schüssel's wirklichem Zukunftskonzept berichtet haben, wenn ich mich nicht irre, wonach dann 'abserviert' wurde und die Mappe Dr. Schüssel's Kopfpolster bildet, weil man das in der jetzigen ÖVP Gilde nicht lesen kann und schon gar nicht verstehen, könnten Sie den Brüdern Pröll (nicht Grimm) solche Sachverhalte schon näher bringen, wenn Sie noch gute Kontakte haben.

    • Amtsbekannt
      08. November 2010 19:16

      @maierhofer josef

      ich habe dies eher in dem sinne gemeint, dies auszudrucken und all jene die hier zustimmen unterschreiben und überreichen dies bei gemeinsamen auftreten dem övp parlamentsclub.

      wäre doch ein ev. wirksamer aktionismus, oder?

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 20:38

      @ Amtsbekannt

      Warum nicht, wenn Sie glauben, daß mein Text so gut ist und dort auch verstanden wird.

      Parteiausschlüsse sind für mich ohnehin nicht möglich ...

      Wenn viele das bekräftigen, vielleicht hilft es was.

      Also meine Freigabe haben Sie.

    • miguel (kein Partner)
      11. November 2010 09:09

      Hinzuzufügen wäre :
      Durchforsten wir den Förderungsdschungel.
      Da stecken Milliarden ..

  50. Wertkonservativer
    08. November 2010 07:59

    An der hier wieder attestierten Rot-Schlagseite des ORF trägt - wie so oft - die Volkspartei selbst ein gerüttelt Maß an Schuld!

    Seit den Zeiten des knorrigen BK Raab (Fernsehen = Kinderkram!) kam die ÖVP bei der "größten Orgel unseres Landes" eigentlich nie so recht aus der Defensive heraus. Die guten Zeiten des "Generals" Bacher waren auch eher auf die von Portisch eingeleitete "Volkserhebung = Volksbegehren) zurückzuführen, als auf eigenständige Aktivitäten der Volkspartei.

    Die Ungeschicklichkeiten bis in die letzte Zeit (s.o.) sind allseits bekannt.
    Wenn dann - wie vor einiger Zeit - auch noch die FPÖ den Roten die Mauer macht, wird das ÖVP-Debakel so richtig augenscheinlich!

    Angesichts der derzeit herrschenden Um- und Zustände in unserem Lande glaube ich eigentlich eher nicht, dass kurz- oder mittelfristig nachhaltige Veränderungen im ORF erkämpft werden könnten!

    Gute Vorschläge hiezu werden gerne zur Kenntnis genommen!

    • Florin
      08. November 2010 08:25

      Sehr geehrter Wertkonservativer,

      "Die Ungeschicklichkeiten bis in die letzte Zeit ..."

      So sehr ich Ihre unaufgeregten Kommentare gemeinhin schätze sind Sie diesmal etwas zu gelassen. Von Ungeschicklichkeiten allein kann nicht mehr die Rede sein, dieser Wahnsinn hat Methode. Leider hat *harald18* mit seiner Schilderung der Grauslichkeiten nur zu recht, und die von Frau Imb progagierte Privatisierung erscheint auch mir als das einzige brauchbare Rezept,

    • Wertkonservativer
      08. November 2010 09:54

      @ Florin:

      Danke! Ihren leisen Tadel nehme ich - unaufgeregt - gebührend zur Kenntnis!

      So sehr ich den Beitrag von "harald18" schätze, sehe ich jedoch auch dort keine wirklich weiterführende Strategie bezüglich Verbesserung bzw. Sanierung des ORF-Zustandes (der alemannische Volksschullehrer wird bald vergessen sein!).

      Die von Frau Imb (liebe Grüße!) in die Diskussion eingeführte Privatisierung wird - angesichts der derzeitigen Stärkeverhältnisse im Parlament und in den Ländern - in den kommenden Jahren realistischerweise wohl kaum zu erreichen sein.

      Nochmals besten Dank für Ihre doch recht positiven Zeilen!

    • Brigitte Imb
      08. November 2010 10:14

      @ Wertkonservativer

      Guten Morgen!

      Das ist ja die ganze Misere, dass "wir" kaum etwas erreichen können in dem polit. Wirrwarr, der Souverän wird quasi abgewürgt und die Parteien teilen sich frisch u. munter das Land untereinander, auf unsere Kosten versteht sich. Weiß ohnehin jeder, aber es kann gar nicht oft genug erwähnt werden.

      Das Andenken einer unkonventionellen Lösung sollte stattfinden - einfach abmelden diesen scheußlichen Rotfunk - so könnten wir Bürger ev. ein klein wenig Beachtung erlangen. Ziviler Widerstand!! Diese Bande erlaubt sich doch einfach Unmögliches, sie beugen die Gesetze wie sie es gerade brauchen, aber da ist weit und breit kein Ankläger zu finden.

    • H1Z
      08. November 2010 17:41

      Nur hat Raab auch noch gesagt "wir nehmen uns den Rundfunk"- und wie wir wissen ist auch dieser heute in linken Händen.

  51. harald18
    08. November 2010 07:19

    Volksschullehrer sind ehrenhafte Leute. Man möchte ihnen wünschen, dass ihre Leistung etwas besser, eben entsprechend ihrer wichtigen Aufgabe, bezahlt werden.

    Sollte es einem Lehrer gelingen, in einer ganz anderen Domäne beruflich tätig zu werden, in einem Bereich, wo das Geld nicht so knapp gemessen wird, so sei ihm die Teilhabe an den dortigen Usancen gegönnt.

    Wenn aber die Verantwortlichen für Dienstverträge keinerlei betriebswirtschaftlich notwendige Zurückhaltung und keinen Respekt vor dem Gebührenzahler zeigen, sondern, als wären sie im Paradies, Benefizien zugestehen, die mit der zu erbringenden Leistung nicht im Einklang stehen und die ihnen natürlich auch selbst zu Gute kommen, und noch dazu der generöse Betrieb nur mit Steuergeld leben kann, dann müsste in einer politisch sauberen Gesellschaft irgendeine Kontrollinstanz, oder jemand, der sich politisch verantwortlich fühlt, diese Auswüchse abstellen.

    Womit wir beim Thema wären: Verantwortung und Politik. Ein dürftiges Kapitel, eine permanente Überlagerung von Scheinproblemen, durchmischt mit nicht im Tabubereich unterzubringenden Fragen, auf dass niemand mehr durchsehen kann. Gewürzt mit Propaganda, Kampagnen und einem Aufreissen von Banalitäten, was von den Medien professionell beherrscht wird.

    Und wer ist der Dumme? Wie immer, der steuerzahlende und auf Generationen hinaus verschuldete Bürger.

    Man kann nur hoffen, dass der allemanische Lehrer mit 10.000 Euro im Monat das Auslangen findet. Ansonsten wird sich doch ein Konsulentenjob im Sportbereich finden lassen, wo doch immer wieder Weltmeisterschaften anstehen. Weltmeister im Abheben vom gemeinen Volk sind sie ja schon, unsere elitären Politfunktionäre. Die Entfremdung zwischen Politik und Bürger kann auch mit hochgezwirbelten Scheinthemen nicht mehr verdeckt werden.

    Gibt es denn gar keinen positiven Denkansatz beim Thema ORF? Doch, die Programmentwicklung. Der Anteil jener, die mit der Trivialisierung, manche sagen dazu Verblödung, nicht mehr mitgehen wollen, die sich durch das Unterschichtprogramm nicht mehr angesprochen fühlen, steigt. Da können ein Breittreten der Belanglosigkeit mit Tanzwettbewerben von B- und C-Promis, oder auch das Vorsetzen purer Banalität in Form einer "Heldeneruierung" nicht weiterhelfen. Auch die linksgedrallte Information gerät durch das Internet immer mehr zum Verdruss. Die Parallelen zur DDR nehmen nicht gerade ab, die TV-Musikkapelle auf der Titanic spielt weiter. Langfristig denkende und mit Intellektualität planende Politik findet nicht mehr statt, die Beteiligten sind mit den Problemen der Gegenwart heillos überfordert.

  52. Brigitte Imb
    08. November 2010 01:31

    Medienstrategie hin - Medienstrategie her. Der ORF gehört restlos privatisiert und nicht von Parteien dominiert, die sich allesamt mit unserem Steuergeld Publicity verschaffen und nebenbei damit für fürstliche Entlohnungen dieses chaotischen Vereines sorgen.

    Zum geschmacklosen, öffentlichem Gezänke der ORF Spitzen sage ich folgendes:

    Da spielt ein Kasperl recht "lustig" den Chef.
    Diesem e i n e n Kasperl paßt ein a n d e r e r Kasperl nicht und deshalb schickt er diesen, auf unsere Kosten, auf Urlaub. Und nun will der e i n e Kasperl den a n d e r e n Kasperl sogar noch auf unsere Kosten entlassen lassen.
    Würde der e i n e Kasperl so agieren mit dem a n d e re n Kasperl müsste er mit seinem eigenen Firmenvermögen wirtschaften?
    Gewiss nicht, denn dann wäre weit und breit kein Kasperl zu finden.

    • Brockhaus
      08. November 2010 08:43

      Und damit wäre wieder einmal bewiesen, wie es in einem Lied von Heinz Conrads heißt: "....den Kasperl, den kann kana daschlogn" und nicht einmal das Krokodil kann ihm schaden.

    • Josef Maierhofer
      08. November 2010 10:45

      @ Brockhaus

      Ja auch die Krokodile sind bereits zahnlos ...

    • Franz L
      08. November 2010 14:11

      Den ORF in einen Pav-TV-Sender umwandeln und die Zwangsgebühren abschaffen.
      Alle Probleme wären gelöst.





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