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SN-Kontroverse: Für Bündnis SPÖ-FPÖ?

 Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll sich Franz Voves auf ein Bündnis mit der FPÖ einlassen?

In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Eine Frage der Prinzipien

Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Ihr Obmann ist Mitglied der Veteranenorganisation der Waffen-SS. Südtirol ist für den steirischen FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann nicht Teil Italiens und Slowenien eine „Scheindemokratie" wegen der fehlende Entschuldigung für Verbrechen der Tito-Partisanen. Es war „nicht wirklich alles schlecht", meint der designierte FPÖ-Landtagsabgeordnete Gunter Hadwiger zum Nationalsozialismus. Seine Bewertung der NS-Zeit ist laut eigenen Angaben „neutral". Im Wahlkampf wurde das Internetspiel „Moschee Baba" kreiert, bei dem es darum geht, Minarette abzuschießen. Mobilisiert wird regelmäßig gegen „die Ausländer" und „die Sozialschmarotzer". So weit das Sittenbild einer Partei, die bei der Landtagswahl ihre Stimmen mit rund elf Prozent verdoppelt hat.
Mithilfe dieser Partei könnte sich Franz Voves wieder zum Landeshauptmann küren lassen. Zumindest hat sich der Sozialdemokrat bis dato diese Option offengehalten. Mag sein, dass dies in erster Linie eine taktische Ansage ist, um sich bei den Koalitionsverhandlungen der ÖVP nicht auszuliefern. Dennoch ist die rot-blaue Option in der Steiermark mehr als problematisch. Voves muss sich die Frage nach seiner Grundsatztreue stellen.
Es ist nicht egal, welches Verhältnis zum Nationalsozialismus ein künftiger Partner hat und ob er gegen bestimmte Bevölkerungsgruppen mobilisiert. Wie sollte auf dieser Basis ein Arbeitsübereinkommen zustande kommen, ohne dass die Sozialdemokratie ihre Prinzipien verrät?
Zudem steht die rot-blaue Option auf wackeligen Beinen. Voves würde mit nur einem Mandat Überhang wieder zum Landeshauptmann gewählt. Jede kontroversielle Abstimmung würde zur Zitterpartie. Sowohl prinzipielle Gründe als auch jene des politischen Alltags sprechen daher gegen ein rot-blaues Bündnis in der Steiermark.


Wer ein Nazi ist . . .

Andreas Unterberger

Ich bin nicht der Berater des Herrn Voves. Aber selbstverständlich kann er mit der FPÖ ein Bündnis eingehen. Das könnte sogar gut sein für eine politische Entkrampfung in diesem Land.
Denn der von der SPÖ regelmäßig inszenierte antifaschistische Hexensabbat zählt - neben den Behauptungen, die Einwanderung wäre kein Problem und die Pensionen wären sicher -, zu den größten Heucheleien Österreichs. Hat doch die SPÖ jedes Mal, wenn Bedarf ist, ihre Berührungsängste sofort vergessen.
So war die FPÖ 1970 und 1983 willkommener Mehrheitsbeschaffer für SPÖ-geführte Regierungen. So hat Bruno Kreisky eine (rein sozialdemokratische!) Regierung präsentiert, die mehr Ex-Nazis in ihren Reihen hatte als jede andere seit 1945. So ist die jetzige katastrophale und nun auch rechtsbrechende ORF-Führung in gemeinsamer Aktion von Rot und Blau (und Grün) an die Macht gekommen, was den ORF bis zur Steirer-Wahl freilich nicht gehindert hat, gegen die Freiheitlichen zu hetzen. Und so hat der Wiener Bürgermeister, der sich als plötzlich allein dastehender FPÖ-Ausgrenzer in seinen Wahlnöten über das (ungustiöse) Minarett-Versenk-Spiel der steirischen Blauen alteriert, in seinem Team einen Abgeordneten, der auf seiner Homepage (noch viel ungustiösere) Rappervideos gezeigt hat, in denen ein freiheitlicher Politiker in den Tod getrieben wird. Und so steht den strafrechtlich extrem bedenklichen Aktionen der Freunde des Karl-Heinz Grasser der rechtlich noch viel bedenklichere Griff der Wiener SPÖ in öffentliche Kassen gegenüber, der Millionen über freundlichen Medien ausschüttet.
Und von Sparsamkeit in Zeiten der Krise (oder in sonstigen Zeiten) verstehen Rot und Blau gleich wenig. Also: Warum sollen die beiden nicht koalieren? Dem Koalitionspakt könnte man ja als Motto voranstellen: „Wer ein Nazi ist, bestimmt immer noch die SPÖ."

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorVayav Indrasca
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Oktober 2010 19:51

    Gott sei Dank gibt es inmitten dieses ganzen vaterlandslosen Gesindels noch Leute, für die Südtirol nicht ein Teil Italiens ist.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Oktober 2010 17:18

    „Wer ein Nazi ist, bestimmt immer noch die SPÖ."
    Auch ein Häupl würde mit der FPÖ koalieren, ginge es, wie in der Stmk, um den Machterhalt. Nachdem aber Fr. Marek bereits ihre Untertänigkeit gegenüber dem roten Häuptling ausgebreitet hat, darf dieser getrost weiter seine Hetze betreiben.

    Fr. KKP "gestattet" ihrem Parteifreund Voves aus taktischen Gründen mit der FPÖ zu liebäugeln, befürwortet jedoch eine GROKO, damit sich ja nichts ändert.

    Vielleicht wird sie enttäuscht und die Stmk wird schwarz/blau.

  3. Ausgezeichneter KommentatorXymmachos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Oktober 2010 19:33

    Daß es sich jede Woche auf's Neue abspielt, macht's nur umso peinlicher: eine angesehene Tageszeitung (eine der ganz, ganz wenigen, die wir hierzulande noch haben) findet nichts dabei, einer armen, unbedarften, nicht nur von allen guten Geistern, sondern offensichtlich auch von ihrer Partei (betreuungsmäßig) im Stich gelassenen roten Altfalkin Gelegenheit zu geben, sich mit ihren frühmarxistisch-gutmenschlichen Phrasen coram publico lächerlich zu machen. Und damit's ja gut 'rüberkommt, wes Geistes Kind die Arme ist, darf A.U. die Gegenposition formulieren! Ich sage nur: PFUI! FEIG! Da muß es doch irgendwelche Artenschutzbestimmungen geben, die verbieten, daß jemand - und noch dazu eine Frau! - öffentlich so vorgeführt wird!? Und sadistisch, wie die Leute nun einmal sind, stimmen sie dann auch noch drüber ab, und das Ergebnis wird veröffentlicht...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Oktober 2010 16:18

    Ausgezeichnet, Herr Dr. Unterberger. Respekt.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Oktober 2010 23:19

    Die Sandkastenspiele mit Ausschluß der sogenannten "Schmuddelkinder" sollten endlich der Vergangenheit angehören. In einer reifen Demokratie müssen zum Wohle des Landes ALLE im Parlament vertretenen Parteien mögliche Koalitionspartner darstellen.
    Vermutlich trennt die SPÖ und die FPÖ weniger als ihre Protagonisten uns immer einreden wollen.
    Und auf eine im Parlament vertretene Partei heutzutage mit der Nazikeule einzuschlagen, bedeutet erstens eine gewisse Hilflosigkeit des Agitators und zweitens die Nazizeit verharmlosen, weil wir uns glücklich schätzen dürfen, diese unselige Zeit endgültig überwunden zu haben.
    Die neuen totalitären Ansätze orte ich ganz woanders als in der FPÖ, nämlich beim Überbleibsel nach dem endgültigen Streichen des Begriffs NATIONAL!!!!!

  6. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    01. Oktober 2010 17:15

    Die altbekannte und immer wieder genützte Faschismuskeulen-Taktik der SPÖ ist angesichts der von A.U. erwähnten und altbekannten Braun-Vergangenheit vieler ihrer szt. Spitzenleute ziemlich mies und unglaubwürdig. Die zweimalige FPÖ-Hilfe zwecks Regierungsbildungen ist klarer Geschichts-Tatbestand und von den roten Keulenschwingern reumütig zur Kenntnis zu nehmen.
    Ob sich Herr Voves trauen wird, mit den Freiheitlichen zusammenzuarbeiten, wird sich weisen. Keinesfalls würde das Wampo Häupl tun, das steht wohl fest.
    Die ÖVP sollte sich jedoch hüten, die Ausgrenzungstaktik der SPÖ gegenüber Blau nachzubeten. Nach dem nächsten Regierungs-Crash wird sie (auch als möglicherweise Zweite) unter Umständen einen relativ starken Partner als Joker brauchen!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2010 10:15

    ja, ja, südtirol ist teil italiens, vorarlberg gehört zur schweiz, das burgenland zu ungarn, kärnten und die steiermark zu slowenien, salzburg und oberösterreich zu bayern, niederösterreich und wien kann man getrost an tschechien abtreten, osttirol an italien. bleibt das kernige nordtirol über, mit dessen standschützen sich nun doch niemand anlegen möchte.

    bin ich nun ein guter mensch und echter europäer, frau krawagna-pfeifer?

    und bin ich ein faschist, ein verbrecher also, wenn es mir nicht gefällt, dass südtirol nach einem verlorenen krieg quasi als siegerbeute rom zufiel?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTertullian
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    02. Oktober 2010 15:56

    Ordnung und Sicherheit im Staate
    Frieden in Wohlstand
    gesunde Familienpolitik für genügend eigene Kinder
    das Kapital hat der Wirtschaft zu dienen und diese dem Volke
    u.a.m.
    Wer das möchte ist ein "Nazi"?


alle Kommentare

  1. Esther (kein Partner)
  2. Martina (kein Partner)
  3. Roro (kein Partner)
    21. Januar 2015 00:02

    You make thgnis so clear. Thanks for taking the time!

  4. Jefry (kein Partner)
    19. Januar 2015 16:20

    Help, I've been informed and I can't become igrtoann.

  5. sosheimat (kein Partner)
    03. Oktober 2010 22:26

    Der sture Häupl bleibt dabei - ka Koalition mit Strache -
    er würde neben HC a biserl alt und verlebt wirken!!!

    http://sosheimat.wordpress.com

    • fosca
      03. Oktober 2010 22:35

      @sosheimat

      Warum auch, wenn die Marek schon in den sicheren Startlöchern steht.
      Ist ja viel bequemer für Häupls letzte Jahre auf diesem Sessel.
      Besser wäre natürlich, es ginge sich keine Koalition aus und Häupl tritt unverzüglich zurück!

  6. M.U. Shrooms (kein Partner)
    03. Oktober 2010 12:02

    Die üblich niedrigen Kommentarzahlen bei den SN-Themen zeigen, was ich im Gespräch mit Freunden auch feststelle: die geringe und sinkende Relevanz der Presse. Das ist gut so.

  7. Systemfehler (kein Partner)
    03. Oktober 2010 11:23

    Unterberger befürwortet eine Koalition mit einer Partei, in der namhafte Vertreter meinen, der NS-Zeit neutral gegenüberstehen zu müssen? Ist das Unterbergers Ernst?

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Oktober 2010 12:04

      „Neutral“ bedeutet ‚nicht einseitig’, unparteiisch, ausgewogen.
      Was also sonst sollte man sein, wenn man dem Anspruch „philosophischer Redlichkeit“ erfüllen wollte?

    • Neppomuck (kein Partner)
      03. Oktober 2010 12:08

      ... den ...

      N.B.: Oder muss man alle einseitigen Darstellungen glauben, bzw. sie ungeprüft in sein eigenes Weltbild einfließen lassen?

      Es sieht so aus.
      Was aber machen wir jetzt mit Kants Aufforderung "sapere aude"?

    • Reinhard (kein Partner)
      03. Oktober 2010 14:09

      All jene, die dem Dritten Reich neutral gegenüberstehen (können), sollten mal ein KZ besuchen und dann nochmals kräftig nachdenken. Vielleicht klappt's ja dann ...

    • Reinhard1 (kein Partner)
      03. Oktober 2010 14:11

      Reinhard zuvor war 'Reinhard1' ... (möchte mal wissen, was AU mit den Spenden seiner Partner noch alles macht, bevor er endlich ein vernünftiges Benutzermanagement einführt)

  8. Jaun (kein Partner)
    03. Oktober 2010 08:46

    Südtirol ist für den steirischen FPÖ-Chef Gerhard Kurzmann nicht Teil Italiens ....
    Ein Standpunkt, der nicht nur für Sozis, sondern, wie Martin Grafs Äußerung gezeigt hat, auch für viele ÖVPler absolut unerträglich ist.
    Es gab aber nicht nur Leute, die so einen Standpunkt einnahmen, sondern sogar solche, die dafür mit der Waffe in der Hand (!) gekämpft haben - bewußt Tote in Kauf nehmend! Was müssen das erst für Gauner gewsen sein.
    Also: Weg mit den Soldatendenkmälern des ersten Weltkriegs! Die Demontage durch ÖVPler und Sozis hat erst in kleinem Ausmaß begonnen. Kriminalisierung aller, die mit alliierten Grenzzihungen in Mitteleuropa nicht einverstanden sind (vielleicht noch ein Paragraph 3h). Das wäre die wirkliche Abrechnug mit dem, was lange Österreich gewesen wäre, auf dem Weg zur neuen Welt der multikulturellen Gesellschaft.

  9. Rosi
    02. Oktober 2010 21:58

    Mit Erstaunen lese ich hier, daß die Sozaldemokratie Prinzipien hat, die nicht verraten werden sollen.
    Wahrscheinlich sind sie deshalb so geheim, daß von ihrer Existenz niemand weiß?!?

  10. Neppomuck (kein Partner)
    02. Oktober 2010 19:06

    Die sich mit der Nazi-Keule einigelnden „VerteidigerInnen“ der Korrektheit gemahnen an die Betreiber der „Maginot-Linie“ der Franzosen vor dem ‚WW II’. Ob sie auch auf ein „Wunder von Dünkirchen“ (welch bösartiger Akt der Zurücknahme des „furor teutonicus“ durch Hitler) hoffen dürfen?

    Der Stil der Auseinandersetzung wird (meist) von den Angreifern bestimmt. Die Verweildauer im Trockendock seitens der Sozialdemokraten könnte beachtlich sein, wenn sich die selbstgerechten Kämpen für Multikulti und Selbstaufgabe nicht bald ihrer Traditionen (siehe F. Engels) besinnen, vor allem dann, wenn die Schwarzen nicht mehr allzu lange ihre Unterwürfigkeit dem internationalen Kapital-Unwesen gegenüber vor sich her tragen.

    Die Sozialdemokratie hat ihre historischen Verdienste, das wird kaum jemand leugnen wollen. Aber „wer sich auf Lorbeeren ausruht, trägt sie an der falschen Stelle“.
    (W. Churchill e. a.)

    Es wird Zeit, das Gemeinsame als Motor einer diese Bezeichnung verdienenden Demokratie zu betonen. Sonst werden zu viele Bürger ein „Sarrazin-Erlebnis“ statt eines „Damaskus-Erlebnisses a la Häupl“ haben.

  11. Tertullian (kein Partner)
    02. Oktober 2010 15:56

    Ordnung und Sicherheit im Staate
    Frieden in Wohlstand
    gesunde Familienpolitik für genügend eigene Kinder
    das Kapital hat der Wirtschaft zu dienen und diese dem Volke
    u.a.m.
    Wer das möchte ist ein "Nazi"?

  12. Konrad Loräntz
    02. Oktober 2010 15:30

    Hier eine schöne Geschichte aus der Ornithologie (Vogelkunde, nicht zu verwechseln mit der Örnithologie), die Frau K-P gefallen müsste.

    Im Vogelhain geschieht Ungeheuerliches. Eine Kuckuckin nützt die Unachtsamkeit eines Gimpel-Weibchens aus, und legt Ihre eigenen Eier ins Nest dazu. Die ahnungslose Gimpelin kommt zurück und beginnt die Kuckuckseier auszubrüten. Ein paar andere Vögel haben die Szene aus sicherer Entfernung beobachtet, sind aber verständlicherweise tief bewegt. Der Grünling (auch Grünschnabel) ist von der altruistischen Tat vollauf begeistert. Das Rotkehlchen findet es schon irgendwie in Ordnung. Dem Schwarzspecht kommen Bedenken, aber er lässt sich dadurch kaum von seiner lukrativen Trommelarbeit ablenken. Die Blaumeise aber ist entsetzt und rät der Gimpelin, die ganz anders aussehenden Eier abzuschieben. Davon will zum Glück die herzensgute Gimpelin nichts wissen. Und so nimmt diese Geschichte ein glückliches Ende - oder ?

  13. Graf Berge von Grips
    02. Oktober 2010 14:56

    Nr.251
    Mein Appell an Politiker, Günstlinge und Systhembereicher
    Es wäre an der Zeit: ein Bündnis im Sinne der Österreicher!

  14. simplicissimus
    02. Oktober 2010 10:15

    ja, ja, südtirol ist teil italiens, vorarlberg gehört zur schweiz, das burgenland zu ungarn, kärnten und die steiermark zu slowenien, salzburg und oberösterreich zu bayern, niederösterreich und wien kann man getrost an tschechien abtreten, osttirol an italien. bleibt das kernige nordtirol über, mit dessen standschützen sich nun doch niemand anlegen möchte.

    bin ich nun ein guter mensch und echter europäer, frau krawagna-pfeifer?

    und bin ich ein faschist, ein verbrecher also, wenn es mir nicht gefällt, dass südtirol nach einem verlorenen krieg quasi als siegerbeute rom zufiel?

  15. fosca
    01. Oktober 2010 23:19

    Die Sandkastenspiele mit Ausschluß der sogenannten "Schmuddelkinder" sollten endlich der Vergangenheit angehören. In einer reifen Demokratie müssen zum Wohle des Landes ALLE im Parlament vertretenen Parteien mögliche Koalitionspartner darstellen.
    Vermutlich trennt die SPÖ und die FPÖ weniger als ihre Protagonisten uns immer einreden wollen.
    Und auf eine im Parlament vertretene Partei heutzutage mit der Nazikeule einzuschlagen, bedeutet erstens eine gewisse Hilflosigkeit des Agitators und zweitens die Nazizeit verharmlosen, weil wir uns glücklich schätzen dürfen, diese unselige Zeit endgültig überwunden zu haben.
    Die neuen totalitären Ansätze orte ich ganz woanders als in der FPÖ, nämlich beim Überbleibsel nach dem endgültigen Streichen des Begriffs NATIONAL!!!!!

  16. SuPa
    01. Oktober 2010 19:53

    Hier geht es zwar "nur" um die Steiermark, trotzdem wird die künftige Landesregierung auch auf die Bundespolitik Auswirkungen haben. Nicht zu vergessen, dass aus bestimmten Gründen vor der Wien-Wahl in der Stmk. nichts entschieden wird. Frau Krawagna-Pfeifer wurde - wie auch Herr Unterberger - von den SN auafgefordert, zu diesem Thema ihren Krenz beizusteuern. Mangels Zukunftsorientierung hat KKP wieder einmal nur unwichtige Argumente genannt. Franz Voves wird sich aber dadurch nicht beeinflussen lassen und den Partner auswählen, welcher ihm den maximalen Machterhalt garantiert.
    Warten wir doch das Wahlergebnis vom 10.10. ab, dann werden wir sehen, ob auch in Wien (und vielleicht sogar im Bund) die Karten neu gemischt werden.

  17. Vayav Indrasca
    01. Oktober 2010 19:51

    Gott sei Dank gibt es inmitten dieses ganzen vaterlandslosen Gesindels noch Leute, für die Südtirol nicht ein Teil Italiens ist.

    • Alexander Renneberg
      01. Oktober 2010 20:51

      meinen sie damit klein, systemfehler etc. etc.? :-?
      dann haben sie recht.

    • terbuan
      01. Oktober 2010 22:44

      Südtirol pardon, Alto Adige, ist ja geradezu eine Vorzeigereigion von Bella Italia, dort funktioniert noch alles, die Menschen sind fleißig, ehrlich und heimatbewußt, direkte Nachfahren des alten Römischen Reiches! Grazie & Ciao

    • simplicissimus
      02. Oktober 2010 11:59

      es liegt wohl an den bösen tedeschi, dass die armen zugewanderten italiener wieder aus alto adige rückzuwandern beginnen.
      vielleicht kann uns ein südtiroler beantworten warum das wirklich so ist?

      @renneberg: richtig, kann wohl bewusste provokation sein.

    • socrates
      02. Oktober 2010 17:46

      Haben Sie die Fronten gewechselt? Agent provocateur?

  18. Xymmachos
    01. Oktober 2010 19:33

    Daß es sich jede Woche auf's Neue abspielt, macht's nur umso peinlicher: eine angesehene Tageszeitung (eine der ganz, ganz wenigen, die wir hierzulande noch haben) findet nichts dabei, einer armen, unbedarften, nicht nur von allen guten Geistern, sondern offensichtlich auch von ihrer Partei (betreuungsmäßig) im Stich gelassenen roten Altfalkin Gelegenheit zu geben, sich mit ihren frühmarxistisch-gutmenschlichen Phrasen coram publico lächerlich zu machen. Und damit's ja gut 'rüberkommt, wes Geistes Kind die Arme ist, darf A.U. die Gegenposition formulieren! Ich sage nur: PFUI! FEIG! Da muß es doch irgendwelche Artenschutzbestimmungen geben, die verbieten, daß jemand - und noch dazu eine Frau! - öffentlich so vorgeführt wird!? Und sadistisch, wie die Leute nun einmal sind, stimmen sie dann auch noch drüber ab, und das Ergebnis wird veröffentlicht...

    • Observer
      02. Oktober 2010 13:15

      Obwohl die beiden Beitragsschreiber vorerst nicht über den Text der Gegenseite verfügen, ist schon bei der Themenauswahl erkennbar, dass es ein PRO und CONTRA geben wird. Ich frage mich immer, warum tut sich dies Frau KKP an? Ist es das SN-Honorar oder der Missionsauftrag der SPÖ, auch den Andergläubigen die sozial(istisch)en Gedanken zu vermitteln?

    • haro
      02. Oktober 2010 20:33

      Eines muss man den Salzburger Nachrichten schon sehr zugute halten:

      Es werden wenigstens zu e i n e m Thema nicht ausschließlich die linksideologischen Propagandakommentare veröffentlicht sondern auch ein kluger und lesenswerter Kommentar, der von A.U.
      Das hat doch in unserer heutigen Medienlandschaft Seltenheitswert!

      Ich würde mir wünschen, A.U. würde auch im Kurier den Linkspropagandaschreiberlingen (zB Knecht) , in der Presse (zB Hamann) Paroli bieten (dürfen/können/wollen).

      Peinlich ist natürlich schon, was die Krawagnas, Knechts, Hamanns, Hammerls u.v.a. von sich geben (dürfen/müssen?/wollen?). Kein Renommee für Frauen. Man fragt sich, wo sie ihr Handwerk so schlecht erlernten, ob sie schlechte Kinderstube hatten, ob sie frustriert sind, ob sie einer Gehirnwäsche unterzogen wurden, ob die wirklich glauben was sie schreiben, ob das Quotenfrauen sind, ob die -journalistisch- alles für Geld machen und keinen Genierer haben?

      Verständlich ist natürlich, dass keine Zeitung das Risiko eingehen will , von intelligenten Kunden anstatt von staatlicher Presseförderung abhängig zu sein.

  19. Helmut HGR.
    01. Oktober 2010 18:46

    Das Beste für die ÖVP wäre, in den Koalitionsverhandlungen ihre eigenen Zielsetzungen konsequent einzubringen.
    Das, was sie verwirklichen würden, wären sie selbst an der Macht.

    Die SPÖ ist dann in der Zwickmühle.
    Würde sich hoffentlich für die Blauen entscheiden.

    In Opposition könnte sich die ÖVP regenerieren, einen charismatischen Obmann
    suchen und bei der nächsten Wahl die Mehrheit gewinnen.

    Voraussetzung ist natürlich, daß die ÖVP eine Zielsetzung hat, die sich von
    der SPÖ unterscheidet.

    Für die Bundes-ÖVP wäre das auch von Vorteil.
    Wer weiß wie lange eine Ehe ROT=BLAU hält.

    • M.S.
      01. Oktober 2010 22:30

      @ Helmut HGR.
      Das hätte die ÖVP schon nach den verlorenen Wahlen 2006, spätestens aber 2008 tun müssen. Dann hätte sie sich längst regeneriert, wäre heute stärkste Partei und hätte sich den vierjährigen Krampf (zuerst Stillstand, jetzt Niedergang) erspart. So hat diese Partei an der Nabelschnur der SPÖ ihre bitterste Zeit noch vor sich.
      Die ÖVP hat sich übrigens den "größten Heucheleien Österreichs-die Einwanderung wäre kein Problem und die Pensionen wären sicher" (Kohl) angeschlossen.

  20. socrates
    01. Oktober 2010 18:22

    Ein Brief aus Seattle: Die "social security" ist pleite und stellt trotzdem Schecks aus. Die Klein- und Mittelbetriebe gehen ein, Angst und Armut gehen um. Die Demokraten unter Obama treiben die USA in die Kriese.
    Warum schläft unsere Presse? Der $ ist in 1 Monat um 10% gefallen. Wenn KK-P nach 65 Jahren immer noch mit den Nazi´s Politik macht, wirkt sie fremdbestimmt.

  21. Brigitte Imb
    01. Oktober 2010 17:18

    „Wer ein Nazi ist, bestimmt immer noch die SPÖ."
    Auch ein Häupl würde mit der FPÖ koalieren, ginge es, wie in der Stmk, um den Machterhalt. Nachdem aber Fr. Marek bereits ihre Untertänigkeit gegenüber dem roten Häuptling ausgebreitet hat, darf dieser getrost weiter seine Hetze betreiben.

    Fr. KKP "gestattet" ihrem Parteifreund Voves aus taktischen Gründen mit der FPÖ zu liebäugeln, befürwortet jedoch eine GROKO, damit sich ja nichts ändert.

    Vielleicht wird sie enttäuscht und die Stmk wird schwarz/blau.

  22. Wertkonservativer
    01. Oktober 2010 17:15

    Die altbekannte und immer wieder genützte Faschismuskeulen-Taktik der SPÖ ist angesichts der von A.U. erwähnten und altbekannten Braun-Vergangenheit vieler ihrer szt. Spitzenleute ziemlich mies und unglaubwürdig. Die zweimalige FPÖ-Hilfe zwecks Regierungsbildungen ist klarer Geschichts-Tatbestand und von den roten Keulenschwingern reumütig zur Kenntnis zu nehmen.
    Ob sich Herr Voves trauen wird, mit den Freiheitlichen zusammenzuarbeiten, wird sich weisen. Keinesfalls würde das Wampo Häupl tun, das steht wohl fest.
    Die ÖVP sollte sich jedoch hüten, die Ausgrenzungstaktik der SPÖ gegenüber Blau nachzubeten. Nach dem nächsten Regierungs-Crash wird sie (auch als möglicherweise Zweite) unter Umständen einen relativ starken Partner als Joker brauchen!

    • inside
      01. Oktober 2010 17:24

      bitte, das heisst nicht WAMPO, sondern WAMPRO (Wiener amtsführender Prolet)
      Wann merkt's ihr euch das endlich.

    • Wertkonservativer
      01. Oktober 2010 17:38

      @ inside:
      Entschuldigung, Entschuldigung! Diese treffende Bezeichnung kannte ich bisher nicht!

    • inside
      01. Oktober 2010 18:31

      Wertkonservativer

      Ist ja auch von mir :-)

  23. RR Prof. Reinhard Horner
    01. Oktober 2010 17:13

    reinhard.horner@chello.at

    Bitte keine Täuschung mit „Prinzipien“!

    Ein Frage von SPÖ-Prinzipien, wie Frau KKP weismachen möchte, ist das sicher nicht. Herr Unterberger führt hierzu einige Fakten an, wie die SPÖ diesbezüglich noch nie Prinzipien angewendet hat, wenn es ihrer Macht dienlich war, mit der FPÖ zu paktieren und in FPÖ-Manier zu agieren. Auch Vranitzkys Abbruch der Koalition, nachdem Steger durch Haider als FPÖ-Obmann abgelöst worden war, war rein taktisches Kalkül. Ernstlich hinderliche SPÖ-Prinzipien müssten erst erfunden werden. Glückauf!

    Für die SPÖ, wie sie tatsächlich ist und handelt, gibt es nur einen Grund dagegen, dass nämlich Voves „mit nur einem Mandat Überhang wieder zum Landeshauptmannn gewählt“ würde und „die rot-blaue Option auf wackeligen Beinen“ stünde. Das hebt Frau KKP zutreffend hervor. Die auch von etlichen SPÖ-Leuten benützte und von Anhängern geglaubte Täuschung mit den „Prinzipien“ hätte sie sich und den Lesern ersparen können.

    Interessant wäre freilich, was Voves für seine Wahl mit der FPÖ paktieren müsste (siehe Kreisky – Peter 1970), um danach die Proporzregierung (4 SPÖ, 4 ÖVP, 1 FPÖ) mit ständiger Suche nach Mehrheiten im Landtag zu führen.

  24. inside
    01. Oktober 2010 16:58

    ich seh' schon die ÖVP-Zwergerl sich versammeln, um gegebenenfalls die SPÖ_FPÖ links zu überholen.
    Hold'm Poker auf Österreichisch.

  25. brechstange
    01. Oktober 2010 16:18

    Ausgezeichnet, Herr Dr. Unterberger. Respekt.

  26. Josef Maierhofer
    01. Oktober 2010 16:16

    @ Frau Krawagna-Pfeifer

    Wer schimpft, der kauft.

    Würde man jeden Ausritt der SPÖ - Granden auch so anführen, dann liesse sich wohl auch feststellen, daß es da gar nicht so viel Unterschied gibt zwischen SPÖ und FPÖ, auch nicht bei den Schlechtigkeiten, maximal in der Anzahl hätte die SPÖ sicher 'die Nase vorn'.

    @ Dr. Unterberger

    Entkrampfung ist das richtige Wort.

    Ich würde noch ergänzen: und eine Lehre für die ÖVP.

    Soll in der Steiermark was bewegt werden, so wäre vermutlich die FPÖ der flexiblere Partner für die SPÖ. Mit der ÖVP würde Voves genauso inaktiv und blockiert weiter nichts tun können, wie das bisher war.

    Vielleicht lernen die Genossen in der Steiermark sparen dabei, wenn ihnen nicht ständig die ÖVP dreinredet und alles proporzmäßig verdoppelt. Vielleicht kann da die FPÖ Sparen als Koalitionsbedingung einbringen.

    Wollen wir es positiv sehen.

    Ihr letzter Satz, Herr Dr. Unterberger, gilt wohl der SPÖ für gesamt Österreich.





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