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Fußnote 143: Das rasche Ende des Neo-Audimaxismus

Ruckzuck und schon war das Audimax wieder geräumt.

Mit einem Jahr Verspätung hat Universitätsrektor Georg Winckler das getan, was er schon vor einem Jahr tun hätte müssen, hätte er immer seine Pflichten ernst genommen. Hätte er schon im Vorjahr sofort das Audimax von illegalen Besetzern und Sachbeschädigern räumen lassen, hätte er der – wie behauptet – unerträgliche Not leidenden Universität Millionen erspart. Statt dessen hat die Uni-Führung den Hörsaalbesetzern im Vorjahr erst so richtig geholfen, sich dort wohnlich einzurichten. Samt Küche und persönlicher Geldspende des Rektors, und ohne dass auch nur einer der Übeltäter auf Schadenersatz geklagt worden wäre. Abgesehen von der nie auszuschließenden Möglichkeit, dass sogar Uni-Professoren klüger werden können, dürfte der wirklich wesentliche Unterschied zum Vorjahr in der Person des Wissenschaftsministers liegen. Johannes Hahn hat damals mehrfache Unterwerfungs-Signale in Richtung der Rechtsbrecher ausgesandt, während Beatrix Karl trotz ihrer eher zarten Erscheinung deutlich mehr Rückgrat zeigt. Dazu kam 2009 die üble und aufhetzende Rolle vieler Zeitungen, vor allem der gratis verteilten, die geglaubt haben, rechtsbrechende Studenten wären die große Zukunftshoffnung der Medien.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 11:48

    von wegen klüger werden der uni-professoren......da gab es, vorigen mittwoch glaube ich, einen club 2 unter leitung von peter rabl mit dem thema, na was schon, "ruck nach rechts"und man lese und staune, die clubbesetzung war wenigstens halbwegs, ich betone HALBWEGS ausgewogen.......am nächsten tag haben dann gleich 60 professoren und studierende in einem offenen brief an den herrn wrabetz dagegen protestiert: der ORF habe den weg des antifaschismus und des antirassismus
    verlassen...
    man muss sich das auf der zunge zergehen lassen, auf unseren hochschulen herrscht anscheinend bereits der kommunismus a la ddr und einige akademische schwachköpfe spielen sich mit bolschewistischen phrasen schon als hüter des ohnehin total linkslastigen ORF auf...
    das war selbst der linken einheitspresse zuviel, außer im Kurier bei herrn rabl habe ich nichts mehr von dieser aktion gelesen....
    für solche blödiane genieren sich anscheinend auch rauscher und konsorten

  2. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 12:28

    Nr.269
    Gaudeamus igitur
    die Linken raus, jetzt is gnua!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAmtsbekannt
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 12:28

    liebe mitbrüder hier im forum!

    wir schreiben, posten hier tag für tag.
    wäre nicht einmal irgendeine initiative gefragt.
    die gründung einer bewegung?
    gibt es keine interessenten, dahinterstehende investoren?
    so tauschen wir uns zwar aus aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die einzige intention von A.U. für dieses forum im meinungsaustausch besteht.
    steckt da nicht mehr dahinter!

    also mich würde es freuen

    lg

  4. Ausgezeichneter KommentatorViktor
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 19:25

    Heute habe ich im Morgenjournal ein Interview mit einer Anführerin der streikenden Studenten mitgehört.
    So etwas von Unverständnis und Dummheit über die heutige Situation unserer Hochschulen und Universitäten,habe ich schon lange nicht vernommen.Es ist traurig ,daß ordentliche Studenten,die lernen wollen,von so einem Pack in ihrem Studium beeinträchtigt werden und ihren besetzten Hörsaal erst nach polizeilicher Räumung frei bekommen.
    Die Universitäten brauchen Geld,um einen ordentlichen Studienbetrieb gewährleisten zu können.Wie wahr ! Es gehören zusätzlich zum staatlichen Universitätsbudget sofort wieder Studiengebühren eingeführt,selbstverständlich mit geregelten Stipendien für begabte Studenten,die sich sonst ein Studium nicht leisten könnten.Diese Gebühren erbringen 150 Mio.Euro im Jahr.
    Was nichts kostet ist nichts wert ! Anders werden unsere Universitäten in der Wertlosigkeit versinken.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl Partner Homepage
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 13:15

    *eintret*umschau*räusper* Hallo :-),

    So genug der Begrüßungen im Camp Partner ;-) . Gleich in medias res:

    Ich befürchte, Herr Unterberger, Sie gehen fehl in der Annahme, dass sich etwas geändert hätte. Für mich ist der einzige Faktor, der anders ist und der gestern zur raschen Räumung führte, der, dass der Rektor letztes Jahr das Ausmaß der Beschädigung und dessen Folgen spürte. Die gleichen Beschädigungen und Kosten gleich einem Jahr danach sind wohl auch dem Winckler zuviel.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 13:34

    So wird die Karl nie nach Brüssel kommen und bezahlt segeln gehen! Bei der P.C.Gutmenschenprüfung ist sie durchgefallen! Danke!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorschreyvogel
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 16:42

    Bei den Rektoren, die unisono mehr Geld vom Staat fordern, reiht sich an vorderster Stelle auch Herr Badelt ein, seines Zeichens Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien. Wie wäre es, wenn er uns und den anderen Rektoren zeigt, wie man mit weniger Mitteln mehr und bessere Leistung erbringt -eine Forderung, mit der sich die Wirtschaft täglich konfrontiert sieht, wenn sie sich am Markt behaupten will. Wie will er das seine Studenten lehren, wenn er es selber nicht kann?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorM.U. Shrooms
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2010 12:09

    Es wird Zeit, den Studiosi klar zu machen, dass ihnen nicht die Gesellschaft zu Dank verpflichtet ist, weil sie studieren. Sie erhalten dort eine vom Steuerzahler finanzierte, also kostenlose, Berufsausbildung.

    Der richtige Weg ist, räumen und zugleich exmatrikulieren.


alle Kommentare

  1. Bianca (kein Partner)
    20. Januar 2015 10:01

    I bow down humbly in the presence of such grntseesa.

  2. M.U. Shrooms (kein Partner)
    22. Oktober 2010 09:53

    Die Tea-Party zeigt, dass es für die linxgrünen enger wird. Das ist eine neue Erfahrung für sie.

    • Segestes (kein Partner)
      22. Oktober 2010 10:09

      Seit wann gibts bei uns eine Tea Party?
      (Außer vielleicht beim Herrn Unterberger zuhause)

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      22. Oktober 2010 14:21

      Die gibts noch nicht, aber bei den Amis fängt alles früher an. Warum soll nicht einmal etwas Brauchbares von drüben kommen.

    • Segestes (kein Partner)
      22. Oktober 2010 15:34

      Die Tea Party als "brauchbar" zu bezeichnen,
      halte ich für sehr gewagt.

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Oktober 2010 16:44

      ...meinen viele Kaffee-Trinker.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      23. Oktober 2010 00:35

      Die Tea-Party, segestes, hat es schon in die öffentliche Wahrnehmung geschafft, und die wirken entschlossen. Mit dem, was hier im Forum vor sich steht - denn geht wäre übertrieben - kann man das nicht vergleichen.

      Ihr hingegen bewirkt gar nichts. Da könnt ihr euch noch so oft verabreden, um dann gemessene Reden zu halten oder seitenlange Statuten zu verfassen. Mehr kommt nicht heraus, und der Rest ist Kopfschütteln und/oder Hoffen.

  3. Segestes (kein Partner)
    22. Oktober 2010 08:21

    Hier eine interessante und aussagekräftige Fotostrecke von der Audimax-Besetzung - und vor allem den Audimax-Besetzern:
    http://derstandard.at/1287099595508/Cremers-Photoblog-Tag-2-unibrennt-reloaded

    Man beachte Bild 8 - welch Überraschung, dass der auch dort war :)

    PS: Gott sei Dank hat die Besetzung nur einen Tag gedauert.
    Anderenfalls hätte es hier täglich Kommentare zu dieser Unwichtigkeit gehagelt ^^

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Oktober 2010 16:37

      Die Uni-Marxisten.

      Einen Menschen namens Mayer
      sieht man hier im Audimax;
      heißt, Verfassungsrechtler sei er,
      doch das kümmert keinen Klacks
      die paar Hörsaal-Guerillas,
      die gekommen, Stunk zu machen,
      da von denen keiner will, was
      längst Konsens in uns’ren Landen.
      Hätten sie zu Rat’ gezogen,
      seine Spektabilität,
      wären sie nicht rausgeflogen,
      doch dazu ist’s jetzt zu spät.
      Mittel, die nicht vorgesehen,
      sind „de jure“ nicht vorhanden,
      mag die Hörerschaft auch krähen,
      weil sie dieses nicht verstanden.
      Also kam, was kommen musste,
      schließlich hat man jüngst gelernt,
      hat pragmatisch die bewusste
      Stänkertruppe still entfernt.

    • Ufo (kein Partner)
      22. Oktober 2010 17:15

      Sie rechter Troll...
      der Herr auf Bild 8 hat dort eine Vorlesung gehalten. Zeitung lesen bildet.

    • Ironikus (kein Partner)
      23. Oktober 2010 10:25

      Sie linker Troll...
      Ja natürlich, Mayer hat nur zufällig einen Vortrag gehalten, wahrscheinlich planmäßig und natürlich sehr kritisch gegenüber der widerrechtlichen Besetzung der Uni durch biersaufende "Gemma Demo feiern!" Studiensandler.

    • socrates
      25. Oktober 2010 12:20

      Seit wann bildet Zeitung lesen?

  4. Gasthörer (kein Partner)
    21. Oktober 2010 21:31

    Alles was ich gestern noch vor der Uni von der kurzen Besetzung sah, waren zwei transparente große Müllsäcke mit Bierdosen.

    Univ. Prof. Roland Girtler stellte diese Woche in einem seiner Seminare die Frage, ob es den Soziologiestudenten an irgend etwas mangele? Und beantwortete sich die Frage gleich selbst: Es mangele an nichts in diesem Fach. Das Institut, neben der Votivkirche gelegen, hätte schöne Seminarräume und der Dekan residiere in Räumen, die nur noch von denen des Kardinals übertroffen würden. Aus der Hörerschaft kam kein Widerspruch.

    Dieses Post von mir auf krone.at erhielt binnen weniger Stunden 85 Zustimmungsklicks, was mich wunderte, da ich auf krone.at nur gedankenlos dahinschmiere:

    "Wir haben ohnehin eine Apartheid bei den Studenten, unsere Unis sind voll mit deutschen Studenten aber wir können in der BRD begehrte Fächer(Psychologie,etc.) nicht studieren. Hätten wir weniger ausländische Studenten an der Uni Wien, gäbe es genug Platz und keine Probeme. Das Semester kostet diese Ausländer bei uns genau 16,50 Euro. Schuld ist unsere Regierung, die vor der EU kriecht.

    85 Leser sind auch dieser Meinung"

  5. Satre (kein Partner)
    21. Oktober 2010 19:41

    Millionen-Schaden? immer dieses maßlose Übertreiben wenn es um den ideologischen Gegner geht...

  6. APM (kein Partner)
    21. Oktober 2010 19:17

    Ist eigentlich irgendwem schon aufgefallen, WIE streichelweich der Kurs der Kronenzeitung geworden ist. Vermutlich heizt die "Chefin" von "Heute" ihrem "Herrn und Meister" unter. Vermutlich war ihr auch schon der "Alte" untertan und servil ergeben - sonst hätte er sich nicht SO stark für "den Fels in der Brandung", Faymännchen, so "stark" gemacht. Dieses Verhalten war NUR mit Altersproblemen, oder... zu erklären. Normalerweise müsst er im Grab rotieren und täglich um Mitternacht in der Krone-Redaktion erscheinen - ab was macht "Frauenpower" so stark? Selbst der Krone-Lyriker "Wolf Martin" kennt sich nicht mehr aus...
    Aber man soll Toten nie hinterher reden....

    • fosca
      22. Oktober 2010 23:17

      @APM

      Selbstverständlich - ich habe bereits wiederholt darauf hingewiesen, daß sich die Kronen Zeitung nurmehr marginal von Standard, Kurier und Presse unterscheidet, was zu Lebzeiten Hans Dichands nicht in Frage gekommen wäre. :-(

  7. Herby (kein Partner)
    21. Oktober 2010 16:56

    Knapp 2 MILLIONEN EURO hatten die Uni-Besetzungen im Vorjahr gekostet.

    • fosca
      22. Oktober 2010 23:18

      @Herby

      Was hätte man mit diesem Geld an Bildung weiterbringen können.
      Also ums Studieren geht es diesen Chaoten offensichtlich nicht.

  8. Wolfram Schrems (kein Partner)
    21. Oktober 2010 15:33

    Wer genau organisiert denn die Besetzungen und Demonstrationen? Wer unterstützt die Organisierer logistisch und materiell? Wer deckt sie politisch? Wer hat Interesse an der Destabilisierung - und an der Verblödung der Studenten?

    Fragen über Fragen...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Oktober 2010 16:24

      Die ÖH?

      Gegenfrage: Wer unterstützt SPÖ und FPÖ denn materiell, das würde mich eher interessieren?

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Oktober 2010 16:48

      Wer diese Veranstaltungen plant, organisiert und unterstützt?
      Nachfragen bitte unter der Adresse 1090 Wien, Rooseveltplatz 4-5.

  9. Neppomuck (kein Partner)
    21. Oktober 2010 15:12

    "Die Akademikerquote" oder „Das Gesetz des abnehmenden Grenznutzens“.

    Nicht nachgefragte Fachbereiche bringen zwar auch „Akademiker“ hervor, aber davon hat keiner was. Ebenso wenig wie von Absolventen, wenn diese kaum begabt sind.
    Weder der Finanzier (Steuerzahler) des nicht gerade billigen „Aufwandes“ (im Sinne von „pagatorisch verstandenen Kosten“ wäre der durchaus gerechtfertigt) zieht Nutzen aus akademischen Randerscheinungen oder von graduierten Akademikern, deren angelesenes, bzw. auswendig gepauktes Wissen ohne Bezug zur Praxis niemandem nützt und damit auf Sicht ein „neues Proletariat“ begründet, noch der ‚neue Akademiker’ selbst.

    „Kauf ist der Tausch von Nutzerwartung“, was hier ganz unprätentiös bedeutet, dass das Verhältnis von Leistung und Gegenleistung auch im Arbeitsmarkt eine zentrale Rolle spielt. Ich kaufe als Arbeitgeber keinen Doktortitel, sondern das mir nützliche Fachwissen.
    (in der Politik spielen da andere Kriterien eine bestimmende Rolle)

    Ich erinnere mich an einen Spruch, der vor Jahrzehnten die Plakatwände zierte und „Bildung ist die beste Investition“ lautete. Wahrscheinlich war „Ausbildung“ gemeint bzw. wurde zum Teil auch so verstanden, aber noch heute wird dieser Unterschied nicht von allen realisiert.
    Bildung bedeutet, metaphorisch gesprochen, „Horizont“, Ausbildung „Standpunkt“. Entspricht also etwa der gleichen gedanklichen Trennung wie bei der Unterscheidung von „breitem Sortiment“ (wenig, aber von allem) und „tiefem Sortiment“ (alles, aber von Wenigem).

    Bildung ist teuer, aber sie wirkt nicht, wenn sie nicht umfassend ausfällt. Es wäre Bestandteil einer veritablen Bildung, wenn der angehende Akademiker vor der Wahl seines Studiums über die Zukunftssicherheit seiner Ausbildung Bescheid wüsste. Dazu gehört eine realistische Vorstellung von dem Berufsbild eines Absolventen der jeweiligen Studienrichtung und natürlich von der (Arbeits-)Marktsituation, im Idealfall für jenen Zeitraum, den er nach der Sponsion oder Promotion vorfinden wird.
    Was zugegebenermaßen nicht einfach ist, scheitern doch selbst viele gelehrte Köpfe an der Vorhersage der (wirtschaftlichen) Zukunft vieler Branchen und damit der des dort nachgefragten Führungspotentials. Daher ist für die Damen und Herren p.t. "Studiosi" der sinnvolle Kompromiss zwischen ihrer persönlichen Begabung/Neigung und einer realistischen Erwartungshaltung hinsichtlich der Aufnahmekapazität der diversen Arbeitsmärkte zu suchen. In der vorstehenden Reihenfolge.

    Jetzt ohne die Voraussetzungen mitzubringen, die ein hochqualifizierter Arbeitnehmer braucht, um seine theoretischen Kenntnisse in der und die Praxis umzusetzen (die Grundlage jedes Erfolges), ist der Besuch einer Hochschule vertane/s Zeit/Geld.
    Dazu kommt, dass die täglich verfolgbare „Kommassierung“ innerhalb der unterschiedlichen Branchen nicht mehr (!) Top-Manager braucht, sondern oft weniger.
    Wenn z.B. die Entwicklungsabteilungen zwei- oder mehrerer im gleichen Anbietermarkt aktiven Unternehmen zusammengelegt (um nicht „geschmissen“ zu sagen) werden, wird die Luft ganz oben dünn.
    Dennoch herrscht in den akademisch-technischen Führungsbereichen Nachwuchsmangel. Wie „daneben“ muss da die Studienberatung gewesen sein?
    Oder liegt der Hase in einem ganz anderen Pfeffer.

    Ist der Weg zu einem Studium etwa der des geringsten Widerstandes gegen die eigenen Möglichkeiten gewesen?
    Dann wird das irgendwie zustande gebrachte Abschlussdiplom wenig Nutzen bringen. Für den Arbeitgeber ebenso wie für den stolzen Jungakademiker. (siehe oben)

    Womit wir bei dem eingangs erwähnten „Gesetz“ wären. Der Volksmund hat übrigens längst diese Problematik mit „Allzu viel ist ungesund“ beschrieben.
    Quantität mit Qualität zu verwechseln kann nur in rasch wachsenden Märkten ohne böse Folgen bleiben. Und diese Zeiten sind vorbei. „Too many chiefs and not enough indians” führt unausweichlich zu jener inneren Reibung, die Unternehmen „heiß laufen“, sprich „nicht marktkonform“ werden lässt.
    Was wiederum „unfreundliche Übernahmen“ bedeutet und der nächste Teufelskreis wird gezirkelt.

    Resumeé: Einem kostspieligen und menschliche (Arbeitskraft-)Ressourcen verschwendenden „Zugang für alle“ ist eine (sich langsam einschleifende) Auslese entgegenzusetzen. Steht die Menschheit schon (aus humanen Überlegungen) vor dem Problem, durch Verzicht auf Darwins Theorie des „survival of the fittest“ in vielen Bereichen an Kraft zu verlieren, muss es andere Auslesemechanismen geben, dieses Defizit abzustellen.
    Hat unser Wirtschafts-Wachstum bisher verstanden, all diese Fehler zuzudecken, ist jetzt „Ende im Gelände“. Die sprichwörtliche „Fahnenstange“ ist kürzer, als so mancher denkt, „Schrumpfen“ wesentlich schwieriger als „Wachsen“.
    Und auch eine Dienstleistungsgesellschaft (2/3 unseres BIPs stammen aus Dienstleistungen) kann ohne Produktion samt damit verbundenen Innovationsleistungen nicht auf Dauer existieren.

    Ganz kurz: Hackelts was G’scheits, Leutln. Das gern zitierte „lebenslange Lernen“ wird euch schon noch in die Position bringen, die euch aufgrund eurer besonderen Begabungen zusteht.

  10. M.U. Shrooms (kein Partner)
    21. Oktober 2010 12:09

    Es wird Zeit, den Studiosi klar zu machen, dass ihnen nicht die Gesellschaft zu Dank verpflichtet ist, weil sie studieren. Sie erhalten dort eine vom Steuerzahler finanzierte, also kostenlose, Berufsausbildung.

    Der richtige Weg ist, räumen und zugleich exmatrikulieren.

    • Robert Bond (kein Partner)
      21. Oktober 2010 13:56

      fürs Exmatrikulieren gibt es keine rechtliche Grundlage. Aber ist ja wurscht, klingt halt entschlossen...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:40

      A bissl abgehoben. dafür würde ich sofort einen Grund finden, und in der Wikipedia (die ich als Zuständiger nicht brauchen würde) steht bei Zwangsexmatrikulation gleich:

      wenn..

      ein Student Gewalt gegen andere Hochschulmitglieder oder Organe anwendet oder androht oder Veranstaltungen der Hochschule wiederholt behindert.

      Ansonsten gilt wie immer Lawrence J. Peter: Ein Gramm Handeln ist eine Tonne Denken wert.

  11. Charlotte
    21. Oktober 2010 10:48

    Nachtrag:

    Der Kurier publizierte und produzierte solch primitive Anwürfe....

  12. fosca
    21. Oktober 2010 04:19

    Endlich wurde den instrumentalisierten, linken Chaoten auf der Uni Einhalt geboten und es bleibt nur zu wünschen, daß diese Vorgangsweise Schule macht auf anderen, notwendigen Gebieten - die Aufzählung erspare ich mir, um nicht zu sehr gegen die PC zu verstoßen! *g*

    • Kurt22
      21. Oktober 2010 11:36

      Und was mach´ ma jetzt mit den Sandlern aus Rumänien? Die haben sich sicher schon so gefreut.

    • fosca
      21. Oktober 2010 21:36

      @Kurt22

      Und noch dazu just in dem Moment, wo die Temperaturen draußen wieder richtig ungemütlich werden. *tststs*

  13. Viktor
    20. Oktober 2010 19:25

    Heute habe ich im Morgenjournal ein Interview mit einer Anführerin der streikenden Studenten mitgehört.
    So etwas von Unverständnis und Dummheit über die heutige Situation unserer Hochschulen und Universitäten,habe ich schon lange nicht vernommen.Es ist traurig ,daß ordentliche Studenten,die lernen wollen,von so einem Pack in ihrem Studium beeinträchtigt werden und ihren besetzten Hörsaal erst nach polizeilicher Räumung frei bekommen.
    Die Universitäten brauchen Geld,um einen ordentlichen Studienbetrieb gewährleisten zu können.Wie wahr ! Es gehören zusätzlich zum staatlichen Universitätsbudget sofort wieder Studiengebühren eingeführt,selbstverständlich mit geregelten Stipendien für begabte Studenten,die sich sonst ein Studium nicht leisten könnten.Diese Gebühren erbringen 150 Mio.Euro im Jahr.
    Was nichts kostet ist nichts wert ! Anders werden unsere Universitäten in der Wertlosigkeit versinken.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 12:10

      Was nichts kostet ist nichts wert.

      Genau so ist es. Studiengebühren müssen sein, und die sollen so hoch sein, dass sie tatsächlich etwas beitragen.

    • gold (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:21

      Zitat aus dem Lied "A Mensch mecht I bleib'n" von Wolfgang Ambros: "Nicht alles, was einen Wert hat, muss auch einen Preis haben".

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:33

      gold, das klingt nicht einmal auf den ersten Anschein gut. Was an den Unis geboten wird, das zahlt der Steuerzahler. Ich für meinen Teil als Steuerzahler habe nicht die geringste Lust, wem auch immer einen Wert zum Nullpreis zu finanzieren.

    • gold (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:39

      Das Problem ist nur, dass auf den Unis eigentlich kaum etwas bis nichts geboten wird außer überfüllte Hörsäle, Übungen, die man nicht besuchen kann, weil sie überlaufen sind und man dadurch ein Semester verliert usw. Der Wert, für den man bezahlen soll, muss einmal vorhanden sein, dann kann man beginnen, über einen Preis für diesen Wert zu reden.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:43

      Steuern zahle ich jetzt schon. Das kann ich mir gar nichts überlegen. Das ist das übliche Gejammer. Ein spürbarer Beitrag her, und alles sieht gleich viel besser aus, speziell mit der Überfüllung.

    • gold (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:46

      Na klar, damit die alteingesessenen Gesellschaftsstrukturen bitte schön erhalten bleiben: nur die Kinder von Eltern, die sich das auch leisten können, dürfen studieren, das wird dann die Reihen schon lichten. Ist es das, was Ihnen vorschwebt?

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:51

      Ist doch Blödsinn, gold. Es studieren eh nur die, deren Eltern Geld haben, oder ist die Uni von Arbeiterkindern überschwemmt? Ansonsten finanzieren wir Steuerzahler für den zehnmal größeren Nachbarstaat Ausbildungsplätze.

    • gold (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:55

      Überschwemmt ist die Uni von Arbeiterkindern nicht, aber es gibt sie. Und die hätten wohl bei "Gebühren, die man spürt", kaum eine Chance auf ein Studium. Und was den Nachbarstaat betrifft, rate ich Ihnen, sich anzusehen, was die engen Beziehungen zu D unserem Land in Summe bringen. Mir wäre es auch lieber, es würde die alte Regel gelten, dass jemand, der in D nicht studieren darf, es auch bei uns nicht darf, aber das hat Gehrer verbockt. Und die Studenten, die nach ihr kamen, sollen das nicht ausbaden müssen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 15:01

      Ich bin schon lange selbständig und brauche von einem Studenten keine Belehrungen. Hör auf jammern und gehe an eine ausländische Uni, die dir das bringt, was du erwartest.

    • gold (kein Partner)
      21. Oktober 2010 15:06

      Kennen Sie das 11. Gebot? "Du sollst dich nicht täuschen." Ich bin auch schon lange kein Student mehr, verdiene auch durch Arbeit gutes Geld, bin aber trotzdem der Meinung, dass die Chancen von Jugendlichen nicht vom Kontostand der Eltern abhängen sollten.
      Ich bin ja nicht generell gegen Studiengebühren, aber ich bin 1. gegen Gebühren, die "man spürt" und 2. bin ich im Falle von Gebühren dafür, dass sie niemanden daran hindern können, ein Studium zu beginnen. Das geht mit einem wesentlich besseren Stipendiensystem als beim 1. "Studiengebührenversuch" unserer Politiker vor einigen Jahren sehr einfach.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 15:16

      Ich mag (unter anderem) auch Biografien, solange sie nicht von Journalisten geschrieben sind. Interessant fand ich, dass alles Wesentliche von Entschlossenen gegen alle Widerstände durchgesetzt wurde, die Geförderten bringen in der Regel gar nichts zustande.

      Am Ende der Schillingzeit hatte ich ein IT-Projekt, das Studenten für mich erledigten. Zwei Jungs, Söhne wohlhabender Eltern, machten regelmäßig über hundert Stunden im Monat und lieferten exzellente Ergebnisse. Sie kassierten an die 50.000,- Schilling.

      Wir bekamen keine weiteren dazu. Alle wollten es schwarz, was schon wegen der Höhe der Summe Anlass gibt, an ihrer Intelligenz zu zweifeln, keine wollte eine Beihilfe aufgeben. Netto blieb ihnen etwas über 25.000,- was als Zusatzverdienst, nachdem alles andere eh der Steuerzahler und die Eltern berappen, ja nicht schlecht war. Dieses System generiert soziale Dummheit.

  14. Wertkonservativer
    20. Oktober 2010 18:42

    Seit meinem Beitritt im Juli d.J. habe ich wiederholt meine klare Meinung geäußert, dass mit Schreiben und Reden allein die Zustände wohl nicht veränderbar seien. Ein breitenwirksames Printmedium, am besten Mit Dr. Unterberger an der Spitze (ich wiederhole mich!), könnte wohl am besten unsere liberalkonservativen Ideen unter die Leute befördern.
    Nur, wo sind in unserem heimischen Medienmarkt ähnlichgesinnte Persönlichkeiten, mit genügend Geld, Ausdauer und Kampfgeist ausgestattet, um dem üblen Mediensumpf bei uns Paroli bieten zu wollen und zu können?

    Ich freue mich über neugegründete Initiativen mit klaren Zielen und Wertvorstellungen; inwieweit sie in der heute schnelllebigen und egoistischen Zeit zur Entwicklung und Wirksamkeit kommen könnten, wird die nächste Zukunft zeigen. Einen Versuch - mit ungewissem Ausgang - wäre es wohl wert! Aber ob da die Kräfte reichen? Jedenfalls eine titanische Aufgabe!!!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 14:59

      Da gibt es die Geschichte von dem, der (vor langer Zeit natürlich) nach Amerika ging, weil dort die Strassen mit Geld gepflastert wären.

      Er stellte dort fest, dass die Strassen nicht nur nicht mit Geld, sondern gar nicht gepflastert waren, und dass er dazu ausersehen war, sie zu pflastern.

      Das hier ist ein Forum, nichts anderes. Als Hintergrund ist es ganz nett, aber bewirken wird es nichts, wie andere Foren auch nichts bewirken.

      A.U. ist Journalist, nicht Volkstribun, Hoffnung bewirkt rein gar nichts. Leider stirbt sie zuletzt, würde sie rascher sterben, würde mancher eher etwas in die Hand nehmen.

      Dass die Presse linksgrün ist sollte jeder kapiert haben. Warum kauft (und finanziert) man Zeitungen, die einen offen verhöhnen? Recht habe sie, es funktioniert ja.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Oktober 2010 16:26

      Wertkonservativer, ich fürchte, Sie müssen doch zu Murdoch wechseln. Was ich auch Unterberger tagaus, tagein empfehle. Die brauchen eh gerade haufenweise Medienleute, um ihre Tea-Parties ordentlich zu etablieren.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      21. Oktober 2010 19:09

      Für die Tea-Party habe ich große Sympathie. Alles fängt drüben an, warum nicht auch einmal etwas Gscheites.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Oktober 2010 08:15

      Das ist mir schon klar dass Ihnen das sympathisch ist, was mir nicht klar ist, warum nicht der ganze Blog hier schon längst drüben ist, inklusive Unterberger als Chefredakteur für Murdoch.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      22. Oktober 2010 09:52

      Ganz einfach, STF. Weil es vielen stinkt, sich von linxgrünen den Weg zeigen zu lassen. Viele hier schaffen das auch ohne linxgrüne Gouvernanten und Welterklärer.

  15. schreyvogel
    20. Oktober 2010 16:42

    Bei den Rektoren, die unisono mehr Geld vom Staat fordern, reiht sich an vorderster Stelle auch Herr Badelt ein, seines Zeichens Rektor der Wirtschaftsuniversität Wien. Wie wäre es, wenn er uns und den anderen Rektoren zeigt, wie man mit weniger Mitteln mehr und bessere Leistung erbringt -eine Forderung, mit der sich die Wirtschaft täglich konfrontiert sieht, wenn sie sich am Markt behaupten will. Wie will er das seine Studenten lehren, wenn er es selber nicht kann?

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 17:05

      schreyvogel´,
      "...Wie will er das seine Studenten lehren, wenn er es selber nicht kann?..."

      net bös' sein... Aber... würden Sie den "grünen Silberrücken" AvdB, seines Zeichen "Wirtschaftsprofessor", im besten Laden der Stadt zum Geschäftsführer bestellen?

    • schreyvogel
      20. Oktober 2010 18:03

      Nein ... um Gotteswillen!
      Wie kann man so jemanden überhaupt auf unsere Wirtschaftsstudenten loslassen? Wen trifft da die culpa in eligendo?

    • HDW
      20. Oktober 2010 19:23

      Damit sie auch noch ihre letzten Illusionen über die politisierten Hochschullehrer verlieren hierorts verlieren, geben sie sich doch einmal die Ergüsse des sogenannten ao. Univ.-Prof. Dr. Franz Hörmann von der WU. Da brauchen sie kein Geld für Eintrittskarten irgendeines Politagitatoren-Kabaretts mehr ausgeben!

    • brechstange
      20. Oktober 2010 22:13

      @hdw
      Da haben Sie wohl recht, dieses Interview im Standard mit Hörmann sagt mehr als 1000 Worte über die WU.

  16. durga
    20. Oktober 2010 15:37

    Der tertiäre Bildungssektor in Österreich leidet in erster Linie sicherlich nicht an Unterfinanzierung durch die öffentliche Hand. Dies geht zumindest aus dem letzten Unesco Bericht hervor: GLOBAL EDUCATION DIGEST2009 - Comparing Education Statistics Across the World (http://www.uis.unesco.org ). Demnach liegt Österreich mit Ausgaben von 15600 $ je Student vor Belgien, Frankreich, Holland, Island, USA, Irland, UK, Israel, Deutschland, Portugal, Spanien und Italien. Im ranking der Hochschulen sind wir aber weit abgeschlagen und verschlechtern uns von Jahr zu Jahr.

    Woran es wirklich fehlt, ist (wie auch in der Politik) ein langfristiges Konzept, der Wille zur Reorganisation , der Mut gegen den Wildwuchs in vielen Bereichen effizient vorzugehen – das heißt Zusammenlegung von funktionellen Einheiten, Auflösung von ineffizienten, redundanten Gruppen – und vor allem eine Auswahl/Berufungspolitik bei der Qualität und Exzellenz und nicht geringe Forderungen im Vordergrund stehen. Exzellenz kann sicherlich nicht zu teuer bezahlt werden, da sie wiederum Exzellenz anzieht und schafft (ein treffendes statement dazu aus letzter Zeit: „pay them and they will stay, keep them and it will pay“).

    So wäre es z.B. in einem Zukunftsgebiet wie es z.B. die Biochemie ist (in Wien keine eigenständige Studienrichtung) aus logistischen und Kosten-Gründen nur ratsam gewesen die einzelnen Teilgebiete an einem Campus zu konzentrieren. Der Biocampus St Marx hätte sich dafür sehr gut geeignet, da sich hier bereits einige hervorragende Institute der UniWien, der MUW und der ÖAW zusammen mit industriellen Forschungsinstituten (hier vor allem dem IMP) angesiedelt haben und sehr teure instrumentelle und infrastrukturelle Investitionen getätigt wurden. Statt dessen entstehen nun dort ein Media-Center und Wohnungen. Studenten werden wohl weiterhin Wien-Rundfahrten unternehmen müssen um Praktika und Vorlesungen wahrnehmen zu können, die über Wien verstreut (1090 Währingerstrasse, Althanstrasse, 1030 Bohrgasse, 1190 Muthgasse) gehalten werden. Schade!

    • Norbert Mühlhauser
      20. Oktober 2010 17:41

      Nun ja, die Rankings! Eines der Kriterien ist ja, wie international der Lehrkörper zusammengesetzt ist. Kann aber mE kein Maßstab sein, sind doch auch die folgenden Konstellationen damit erfasst:

      - Reiche Universität handelt sich der eigenen Attraktivität wegen saturierte "Starnamen" ein
      - Arme Uni stellt billige Profs aus Schwellenländern an, weil einheimische zu teuer

      Natürlich waren Unis immer auch international, aber die Rankings scheinen diesbezüglich einen Fetischismus zu entwickeln ...

    • durga
      21. Oktober 2010 11:35

      @Norbert Mühlhauser

      natürlich ist jedes ranking mit einem großen bias behaftet und mit sehr viel Geld könnten im Prinzip renommierte Wissenschafter eingekauft werden, die zu einer besseren Bewertung führen!

      In einigen Fällen (ich spreche hier von naturwissenschaftlichen Fächern, über die ich informiert bin) haben sich auch in Wien hervorragende Personen beworben, sind in den Dreiervorschlag gekommen und der Rektor hat diese nicht viel länger als ein Jahr warten lassen, bevor er zu Verhandlungen lud. Wenn die Bewerber dann gekommen sind, haben sie gesehen, was sie an den Instituten vor allem an zukünftigen Mitarbeitern, aber auch an Dotierung und Ausstattung erwartet und daraus resultierend welche Möglichkeiten sie haben würden ihre eigenen Vorstellungen auch nur ansatzweise umzusetzen. Nach der dankenden Ablehnung erfolgten darauf Berufungen von Personen, die anderswo weitgehend chancenlos gewesen wären - Personen, die auf Grund ihres niedrigen Publikations-Rekords und der noch niedrigeren Zitierungen durch andere, in ihrem Fachgebiet weitgehend unbekannt waren. Dies hat zu einer zunehmenden Verschlechterung des Niveaus geführt und diese Verschlechterung setzt sich kontinuierlich fort, da ja junge, gute Leute wegzukommen trachten.

      Eine Verbesserung der Situation ist wahrscheinlich nur möglich, wenn ganze Institutionen neu gegründet werden, mit neuen Leuten (und die alten Strukturen mit einer ihrer Leistung adäquaten Dotierung auslaufen)

  17. Richard Mer
    20. Oktober 2010 15:08

    Herr Bauer,

    Sie können alles auf tvthek.orf.at anschauen. Es ging, wie oben angemerkt, um Rechtsruck. Da wurden die üblichen Klischees ausgestauscht. Erstaunlich war, dass diesmal die Formation von sechs gegen eins (inklusive Moderator) die beim Club 2 üblich ist nicht eingehalten wurde. Tatsächlich ging es drei gegen vier, und der Moderator blieb neutral.

    • Richard Mer
      20. Oktober 2010 15:09

      Entschuldigung, das gehört unten hin, als Kommentar zum Kommentar von Thomas Lahnsteiner.

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 15:38

      Richard Mer,

      Vielen Dank,
      das war wohl ein Mißverständnis meinerseits. Es ging also gar nícht um BILDUNG im weitesten Sinne, sondern lediglich um den allgemeinen "Rechtsruck". Tja... sogar Der ORF kommt zu der Ansicht, daß "linksdrehende Yoghurt-Dramaturgie" kaum noch die "gegenderten Quoten-P.C.s vor die Schirme lockt. Trotzdem würde es mich von Ihnen interessieren, was Ihrer Meinung nach zu diesem "Akademikerbrief" geführt hat.

    • Richard Mer
      20. Oktober 2010 18:03

      Leider kenne ich den Brief nach wie vor nicht.

      Es wurde wirklich nichts bedenkliches gesagt, außer dass ein intelligenter FPÖ-naher und ein echter Liberaler mehrmals sprechen durften, ohne hysterisch sofort belehrt zu werden. Dabei wurde nichts radikales, nichts was bei Rassismus auch nur anstreifen würde gesagt (soweit ich mich erinnere), und alles von den beiden Herren blieb sachlich und klug.

      Der beste Moment war wie Rauscher irgendwas typisches von sich gegeben hat, und der FPÖ Historiker gesagt hat: "Bla bla bla bla".

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 18:29

      Richard Mer,
      "...Der beste Moment war wie Rauscher irgendwas typisches von sich gegeben hat, und der FPÖ Historiker gesagt hat: "Bla bla bla bla"..."

      Vielen Dank, Herr Richard Mer... das genügt. Sie ersparen mir zeitverschwenderische Recherche...

  18. socrates
    20. Oktober 2010 13:34

    So wird die Karl nie nach Brüssel kommen und bezahlt segeln gehen! Bei der P.C.Gutmenschenprüfung ist sie durchgefallen! Danke!

  19. Philipp Starl
    20. Oktober 2010 13:15

    *eintret*umschau*räusper* Hallo :-),

    So genug der Begrüßungen im Camp Partner ;-) . Gleich in medias res:

    Ich befürchte, Herr Unterberger, Sie gehen fehl in der Annahme, dass sich etwas geändert hätte. Für mich ist der einzige Faktor, der anders ist und der gestern zur raschen Räumung führte, der, dass der Rektor letztes Jahr das Ausmaß der Beschädigung und dessen Folgen spürte. Die gleichen Beschädigungen und Kosten gleich einem Jahr danach sind wohl auch dem Winckler zuviel.

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2010 13:39

      Ja hallo, willkommen als Partner Philipp Starl. *freu*

    • Florin
      20. Oktober 2010 14:08

      Endlich nicht nur die Beiträge "besterndelt" sondern auch "bekrönt"? ;)

    • Philipp Starl
      20. Oktober 2010 14:19

      Das "besterndelt" werden wir sehen, gekrönt aber in jedem Falle ;-) .

      Gruß zurück an Sie, Frau Imb :-) .

    • Martin Bauer
      20. Oktober 2010 16:52

      Willkommen im Club der Frustrierten ... aber hoffentlich noch Hoffnungsfrohen.... :-)

    • Philipp Starl
      20. Oktober 2010 17:11

      Was die langfristige Zukunft angeht, könnte ich nicht optimistischer sein. Was die mittelfristige betrifft, nicht pessimistischer :-) .

    • Josef Maierhofer
      20. Oktober 2010 17:52

      Herr Starl, Grüß Gott und Willkommen !

    • Celian
      20. Oktober 2010 20:35

      Ah, jetzt hamS doch noch hergfunden...
      Grüß Sie! :-)

    • Philipp Starl
      20. Oktober 2010 20:41

      Grüße an Herrn Maierhofer und Celian zurück :-)

  20. Amtsbekannt
    20. Oktober 2010 12:28

    liebe mitbrüder hier im forum!

    wir schreiben, posten hier tag für tag.
    wäre nicht einmal irgendeine initiative gefragt.
    die gründung einer bewegung?
    gibt es keine interessenten, dahinterstehende investoren?
    so tauschen wir uns zwar aus aber ich kann mir nicht vorstellen, dass die einzige intention von A.U. für dieses forum im meinungsaustausch besteht.
    steckt da nicht mehr dahinter!

    also mich würde es freuen

    lg

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2010 12:48

      @Amtsbekannt

      Die Bewegung ist bereits gegründet und wartet auf Mitglieder.

      http://www.biö.at/

      LG, B.
      brigitteimb@yahoo.de

    • Mathias Brucker
      20. Oktober 2010 12:58

      Eine Bewegung gibt es bereits, die sich in weiten Zügen mit dem deckt, was A.U. alltäglich schreibt und fordert. Es ist dies das FBZ - Freies Bündnis Zukunft, eine Gruppe von Menschen durchwegs verschiedener Denkrichtungen, die aber alle ein kleinster gemeinsamer Nenner, ein Hauptanliegen, eint: die Freiheit.

      Werfen Sie doch mal einen Blick auf unsere Homepage - vielleicht finden Sie Sich ja wieder.

      Übrigens: Falls Sie kurzfristig Zeit haben: Heute laden wir ein zu einer FBZ-Podiumsdiskussion, es spricht der IWÖ-Generalsekretär Dr. Zakrajsek, Thema ist "Wie sinnvoll ist das Waffenrecht?" (Fuhrmannsgasse 18a, 1080 Wien, 20.10., 19 Uhr)

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 13:03

      Amtsbekannt,
      "...liebe mitbrüder..."

      Lieber "Amtsbekannter", Ihr Schrei nach "Brüdern" hat möglicherweise, zu Eurem Erstaunen, eine Mitschwester aufgerufen.

      Wir sind hier eine "gemischte" Abtei... (lustiges Lach)

    • Samtpfote
      20. Oktober 2010 13:10

      Würden saich alle Plattformen, die hier im Forum genannt werden vereinigen - im Sinne der gemeinsamen Sache "weniger Staat" - könnte daraus etwas werden.
      Ein getrenntes "Süppchenkochen" hält keiner Verdunstung stand.

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2010 13:13

      @Erich Bauer

      "Geschlechtsneutral" ist die Devise der Linken. Mir fällt grad kein passender Terminus ein für diese Brüder u.-Schwesterlichkeit, der sich in die Reihe der pc Wörter einordnen könnte.

    • Amtsbekannt
      20. Oktober 2010 13:16

      @brigitte imb

      ...ich habe nur kurz reingelesen; klingt interessant;
      ...ist A.U. auch bei biö tätig?

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 13:24

      Brigitte Imb,
      "...Mir fällt grad kein passender Terminus ein für diese Brüder u.-Schwesterlichkeit..."

      Also, ich würde vorschlagen: belassen wir's einfach bei "Brüder und Schwestern"... Was ficht uns der p.c. an...? (grins)

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2010 13:29

      @Amtsbekannt

      Leider nein. Aber es gibt andere"Kappazunder" *g*

    • Xymmachos
      20. Oktober 2010 17:08

      @Brigitte Imb, Mathias Bruckner, Samtpfote:

      Also dann soll doch die BIÖ dem FBZ, oder umgekehrt das FBZ der BIÖ ein (natürlich freundliches) Übernahmeangebot machen, oder diese beiden Vereine sollen auf gleichberechtigter Basis fusionieren! Das wär' doch was? Denn nach meinen - freilich recht oberflächlichen - Informationen haben beide so ziemlich die gleiche "Stoßrichtung". Aber ich fürchte, ich fürchte, dem stehen die persönlichen Eitelkeiten der jeweiligen Platzhirsche entgegen? Würde mich aber sehr freuen, wenn ich mich diesbezüglich täusche!

    • donnerlütchen
      20. Oktober 2010 17:11

      BrüderInnen - Ist das der gesuchte Terminus ? In die gemischte Abtei sollte der hochwürdigste Friedl mit seiner Rosi gesteckt werden.

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 17:34

      donnerlütchen,
      "...In die gemischte Abtei sollte der hochwürdigste Friedl mit seiner Rosi gesteckt werden.."

      Ich bitte Sie... wohin schweifen ihre sündigen Gedanken... (lüsternes grins)

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2010 07:59

      Als Lyrik-Fanatiker bin ich überwältigt von derart vielen Zeugnissen gedankenschwerer Reimkunst! Aber was sich gerade die Geistvollsten unter Ihnen an Reimen verschiedenster Art und Qualität ausgedacht haben, nötigt mir einige Hochachtung ab! Goethe und Schiller, Rilke, Weinheber & Co.: Ihr habt würdige Nachfolger gefunden!! (Natürlich spaßhaft gemeint!)

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2010 08:02

      Gehört eigentlich zum Beitrag "Graf Berge vom Grips!

    • sophokles (kein Partner)
      22. Oktober 2010 11:38

      Ja! Bewegt Euch endlich!
      Das steigert die Durchblutung und im weiteren das Denkvermögen!
      Ihr habt beides wohl sehr bitter nötig...
      ...so wie ihr dasteht, abgehoben von der Wirklichkeit in Eurer Welt!

      Dort draussen , in der "freien Wildbahn," wird sich bald offen zeigen, wess Wesens ihr doch wirklich seid.
      Dies Land hat Euch doch wirklich bitter nötig, Euch Geister, so derart einseitig und bizarr verschroben.

      Nur ein kleiner Hinweis noch, zur Güte: der Name "Tea Party" scheint bereits unrettbar besetzt.

  21. Graf Berge von Grips
    20. Oktober 2010 12:28

    Nr.269
    Gaudeamus igitur
    die Linken raus, jetzt is gnua!

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 12:55

      Es war doch schön vor einem Jahr,
      Sophisten aus aller Löcher gar,
      Wollten uns Bloggern zeigen ihr Wissen
      Allein, der'n Inhalte konn't man missen.
      Fürwahr sie holten sich hier ihre Watsch'n
      Drum können's heut' nur "sternhaft" hatsch'n...

    • Kurt22
      20. Oktober 2010 12:58

      Bleibt´s auf der Uni etwas heller,
      war die Karl diesmal schneller.
      Verzeihung, Dichterfürst, soll keine Konkurrenz sein :-)

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 13:10

      Kurt22,

      Die "Karl" kommt aus der Steiermark,
      Was immer das auch heißen mag...
      Hab' keine Angst vor Dichterfürsten
      Sie kochen Wasser mit den Würsten...

    • Graf Berge von Grips
      20. Oktober 2010 13:20

      Es fragt hiermit einer der Dichterfürstchen:
      Koche ich nicht eher im Wasser die W ü r s t c h e n ?

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 13:35

      Nun denn, wenn man die Würstchen im Wasser gart,
      Kommt es drauf an, daß man ein Würstchen hat.
      Denn wenn im kochend Wasser gar nichts drin,
      Das Wasser hat dann keinen Sinn.
      Erinert dann, Ohwei, Ohwei,
      War vor dem Huhne doch das Ei...?

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 14:54

      Allein, die Würstchen oft zerplatzen.
      Im Kessel das Zerstörungswerk,
      Ersichtlich nun als großer Batzen.
      Was soll man tun, mit diesem Merg?
      Die Hauskatz' schaut schon sehr verstimmt,
      Mein fordernd Blick sie irritiert.
      Sie will das nicht, ich weiß das wohl,
      Da ist ihr lieber noch der Kohl.
      Zerplatzte Dichter mag sie nicht,
      sind keineswegs ihr Leibgericht.
      Was bleibt mir also noch zu tun?
      Wir gehen beide zu McDonald,
      und hol'n uns eine Fishmac halt.
      Danach werden wir prächtig ruh'n

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2010 09:08

      Werter "Berge von Grips":
      (siehe übrigens auch oben, irrtümlich zum Beitrag "Amtsbekannt"!)
      Sie machen es sich ein wenig leicht! Zwei Zeilen zwangsgereimt, und schon rieseln die gelben Sternderln! Andere schreiben sich die Finger wund mit weltanschaulichen Tiefsinnigkeiten, und müssen sich mühsam in den Olymp vorarbeiten: das ist einfach nicht gerecht!!
      Außerdem besteht die Gefahr (siehe tieferstehende Ergüsse), dass Ihre Methode Mode macht. Also bitte, wenn's geht, bitte auch einmal etwas Ungereimtes!

    • Graf Berge von Grips
      21. Oktober 2010 10:21

      Werter Wertkonservativer!

      Ausnahmsweise, weil es Sie sind :-)
      Ich habe erst 3x Ungereimtes zum Besten gegeben.
      Es mag jeder meine Gedankensplitter aufnehmen wie er möchte. Kritik, wie auch Lob nehme ich immer zur Kenntnis, will aber meinem Prinzip nicht untreu werden.
      LG
      Graf Berg(h)e von Grips

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2010 12:27

      Herzlichen Dank, ich wollte die meist stimmige Reimversion Ihrer Zeit- und Zustandskritik nicht madig machen! Manchmal kann man ja wirklich Wesentliches auch in komprimierter, humoriger Weise in die Diskussion bringen. Also, bitte weiter so; von mir hören Sie ab sofort nichts Negatives mehr!

  22. Xymmachos
    20. Oktober 2010 12:22

    Daß der Herr Rektor Winckler ein erbärmliches linkes Weichei ist, hat er mehrfach hinlänglich bewiesen. Bei der diesmal so raschen "Räumung" des Audimax (von, wenn man dem ORF ausnahmsweise glauben darf, den verbliebenen 10 - in Worten: zehn - BesetzerInnen, es werden doch hoffentlich ein paar Mäderln auch dabei gewesen sein, sonst wird's über Nacht ja fad...) bei dieser Räumung mag ja eine nicht zu unterschätzende Rolle gespielt haben, daß für heute früh im Audimax eine Vorlesung des sattsam bekannten Herrn Prof. Heinz Mayer (vulgo "Der rote Heinzi") angesetzt war. Bei einer solchen Persönlichkeit ziehen halt die Genossen rasch den Schwanz ein (und die Genossinnen geben auch klein bei).

    • karl murx (kein Partner)
      21. Oktober 2010 17:48

      Das dürfte es sein. Die Beweggründe sind stets simpel und opportunistischer, pragmatischer Natur.

  23. Josef Maierhofer
    20. Oktober 2010 12:06

    OK, eine vernünftige Handlung.

    Die kaputte Türe wird also jemand zahlen müssen, oder ?

    Es haben Professoren, Studenten und wissenschaftliches Personal gegen die mangelnden Mittel an den Unis protestiert.

    Studenten, die 800 Euro Studiengebühr pro Jahr zahlen, wenn überhaupt, statt 8 000 Euro aufwärts, wie in westlichen Ländern, haben protestiert gegen Zugangsbeschränkungen zur Wärmestube. Wissenschaftliches Personal (Systemerhalter) meist quasipragmatisiert und normal bis gut bezahlt, haben protestiert für mehr Lohn, so vermute ich. Die Professoren haben, meiner Meinung nach zurecht, aufmerksam gemacht, daß nach Auslaufen des Steigerungsplanes bis 2013 eine weiterführende Regelung gefunden werden muß, die die Weiterführung der staatlich-öffentlichen Univeritäten ohne kostendeckende Studiengebühren sichert.

    Da die Universitäten ja weitgehendend von den staatlichen Fittichen entlassen, 'autark' agieren sollten, würde ich als Rektorenkonferenz einfach sagen, daß jene Beträge, die derzeit fehlen oder ab 2013 fehlen werden für die weiterführung des mindestnotwendigen Betriebes, an Studiengebühren eingehoben werden müssen und einen Schritt in Richtung Privatisierung tun, in Richtung Unabhängigkeit wurde er ja schon einseitig vom Ministerium getan.

    Der Staat kann dann ja die Studenten individuell fördern, damit sie sich das 'leisten' können. Nach meinen vor einigen Jahrzehnten in mehreren Jahren hintereinander durchgeführten Befragungen an der TU Wien, waren dort damals etwa 12 % Förderungswürdige Studenten und an der Uni Wien waren es damals etwa 27%.

    Die Systemerhalter sind sicher gut versorgt, die Sekretärinnen und Geschäftsleitungen.

    Bleibt noch die Frage nach dem Mittelbau, den Assistenen, den Forschungsdissertanten, etc., die an den Unis angestellt sind. Da meine ich, daß solche tatsächlich auch weiter an den Unis angestellt sein sollten, wenn sie imstande sind, den Unis Ergebnisse zu bringen, mit denen man was anfangen kann. Die Kosten kann man auch weiterreichen an interessierte Firmen, an interessierte staatliche Organe, etc.

    Ohne Aufwand läßt sich sicher nichts erreichen, aber bei autarken Unis sollte auch das ein Managementthema sein, wie man in Zukunft bei staatlicher Schwäche agiert.

    Das Ministerium ist angehalten, mit dem Steuergeldanteil auszukommen.

  24. brechstange
    20. Oktober 2010 11:55

    Traurig, dass man zu dieser Erkenntnis von Seiten unserer "Eliten" erst nach einem Jahr kommt. Doch wie heißt es, besser spät, als nie.

    Ganz schlau, werde ich natürlich nicht daraus, dass nun die Universitätsführung gemeinsam mit den Studenten auf Protest macht. Denn ganz unschuldig sind diese nicht an der Misere wegen der Mittellenkung hin zu mehr Bürokratie. Das teuerste Programm und Verwaltungsaufbau macht eben noch keine gute Uni aus. Das wirtschafliche Grundprinzip, "Mit gegebenen Mitteln, das größtmöglichste Ziel zu erreichen", wird sehr oft mit zusätzlicher Verwaltung zu erreichen versucht. Außerdem sieht das Management Controlling häufig nur als Kontrolle und Gängelung und nicht als Steuerung im Sinne einer Verbesserung der Konkurrenzfähigkeit.
    Pfründe sind zu sichern, Freunde und Steigbügelhalter zu bedienen, externe Evaluierungen nicht unbedingt erwünscht, Transparenz ist nicht notwendig, daher ist noch genug zu tun, das Potential ist hoch.

    Nichtsdestotrotz ist natürlich die Investition in Bildung, Wissen und Innovation eine außerordentlich Wichtige, doch die Inhalte sind wahrlich zu evaluieren.

  25. thomas lahnsteiner
    20. Oktober 2010 11:48

    von wegen klüger werden der uni-professoren......da gab es, vorigen mittwoch glaube ich, einen club 2 unter leitung von peter rabl mit dem thema, na was schon, "ruck nach rechts"und man lese und staune, die clubbesetzung war wenigstens halbwegs, ich betone HALBWEGS ausgewogen.......am nächsten tag haben dann gleich 60 professoren und studierende in einem offenen brief an den herrn wrabetz dagegen protestiert: der ORF habe den weg des antifaschismus und des antirassismus
    verlassen...
    man muss sich das auf der zunge zergehen lassen, auf unseren hochschulen herrscht anscheinend bereits der kommunismus a la ddr und einige akademische schwachköpfe spielen sich mit bolschewistischen phrasen schon als hüter des ohnehin total linkslastigen ORF auf...
    das war selbst der linken einheitspresse zuviel, außer im Kurier bei herrn rabl habe ich nichts mehr von dieser aktion gelesen....
    für solche blödiane genieren sich anscheinend auch rauscher und konsorten

    • Richard Mer
      20. Oktober 2010 11:52

      Dieser Brief interessiert mich, könnten Sie einen Link zur Verfügung stellen?

    • terbuan
      20. Oktober 2010 11:57

      Vor allem das Verhältnis von Professoren zu Studenten!

    • Wolfgang Bauer
      20. Oktober 2010 11:59

      Mich auch, bitte um nähere Information, wenn's geht

    • Samtpfote
      20. Oktober 2010 12:03

      Thomas Lahnsteiner

      Auch bei mir herrscht eine gewisse Neugier vor! :-)

    • brechstange
      20. Oktober 2010 12:03

      Der große Tuchent "Bildung und Innovation" liegt über einem Gerangel an Resourcen, wo in den letzten Jahren "zeitreiche" vor den "zeitarmen" Beteiligten die Nase immer wieder vorne hatten.

    • eiskasten
      20. Oktober 2010 12:15

      Herr Lahnsteiner bezieht sich - glaube ich - auf diesen Artikel:
      http://kurier.at/interaktiv/kommentare/2042090.php

      Darin wiederholt Hr. Rabl seine Diskussionspunkte seiner Moderation.
      Den Brief an sich habe ich zumindest über Dr. Google nicht gefunden.

      Der Club 2 war auch aus meiner Sicht überraschend ausgewogen. Hätte ich nicht erwartet.

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 12:28

      Könnte mir vielleicht jemand die Quintessenz dieses erwähnten Club2 vermitteln? Außer, daß Bildung natürlich "sehr wichtig" ist... und die Nettozahler gefälligst...

      Könnte es sein, daß BILDUNG als "Schlachtruf" die GESUNDHEIT ablöst...? Es würde mich wirklich sehr interessieren. Mit Dank im voraus.

    • H1Z
      20. Oktober 2010 22:34

      Wie immer- Nachzulesen bei Jan Fleischhauer unter Linken.

    • Charlotte
      21. Oktober 2010 10:44

      Ich muss gestehen, ein wenig schadenfroh gewesen zu sein, als nun Kurier-Rabl selbst mit ungerechten Vorwürfen oder besser gesagt Anwürfen -Faschismus und Rassismus- konfrontiert wurde.
      Der Kurier publizierte doch primitive Anwürfe solcherart immer wieder.

    • Charlotte
      21. Oktober 2010 10:51

      Nachtrag :

      Der Kurier produzierte und publizierte solche Anwürfe immer wieder





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