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Diesmal ein Punktesieg im Kulturkampf drucken

Lesezeit: 1:30

Manches Mal gibt es durchaus Positives zu melden, das auch angesichts der Aufregungen der Wiener Wahl und der plötzlichen Budgeteile keinesfalls untergehen darf. Denn erstmals sind die bürgerlichen und rechten Abgeordneten im Europarat aufgewacht und haben einen skandalösen Vorschlag einer sozialistischen Abgeordneten niedergestimmt.

Das ist auch mit ein Erfolg dieses Tagebuchs und etlicher anderer Internet-Blogs sowie christlicher Menschenrechtsorganisationen, welche die vielen konservativen Abgeordneten heftig dafür kritisiert haben, dass sie jedes Mal geschwänzt haben, wenn im Europarat eine extremistische Resolution zur Abstimmung vorgelegen ist. Diesmal waren relativ viele bei der Abstimmung noch dabei. Relativ.

Das heißt zwar noch immer eine Beteiligung von nur 110 der 318 Abgeordneten des Europarates. Dabei stimmten aber jedenfalls 56 gegen die Vorlage und nur 51 dafür (wobei sich übrigens nach nicht weniger als 89 Abänderungsanträgen etliche gar nicht mehr ausgekannt haben, was jetzt eine Pro- und was eine Kontra-Stimme eigentlich bedeutet).

Jedenfalls aber ist damit – vorerst? – der sozialistische Antrag niedergestimmt. Sein unglaublicher Kern: Jeder Arzt, jedes Krankenhaus hätte zur Mitwirkung bei Abtreibungen verpflichtet werden sollen. Ohne Rücksicht auf ethische oder religiöse Bedenken. Das hätte – bei einer Übernahme in staatliches Recht – das Ende sämtlicher christlicher Spitäler bedeutet. Und liegt auf einer Ebene mit dem ebenfalls von den britischen Sozialisten durchgedrückten Gesetz, das christlichen Adoptionsvermittlungen den Garaus gemacht hatte, weil sie nicht bei der Vermittlung von Kindern an schwule Paare mitzumachen bereit waren.

Die Kirchen stecken mitten in einem Kulturkampf, der an den Kampf der Nationalsozialisten gegen die katholische Kirche erinnert. Aber in der Erzdiözese Wien lässt man sich immer noch im Wahlkampf von der SPÖ instrumentalisieren, obwohl deren Abgeordnete natürlich für den Abtreibungs-Zwang gestimmt haben . . .

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  1. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2010 11:16

    Den SOZIS, noch mehr aber den GRÜNEN (speziell den militanten TIERSCHÜTZERN unter ihnen) ist das Leben einer KRÖTE oder irgendeines "Pelztieres" allemal mehr wert als ein UNGEBORENES KIND.
    Weit haben wir's gebracht!

  2. Ausgezeichneter KommentatorJohann Scheiber
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2010 10:07

    An dieser Facette des vom Nihilismus gegen die europäische Kultur und Zivilisation vorgetragenen Kulturkampfes wird klar ersichtlich, dass wir uns buchstäblich in einem Überlebenskampf befinden.
    Hinter dem Versuch die Ärzte zum Töten zu zwingen, steht, wie hinter der momentan so intensiv thematisierten Islamisierung, wie hinter Gender Mainstreaming, wie hinter der Antidiskriminierung, wie hinter den abgefeimten bail-out-Programmen, wie hinter der Zerstörung des Schul- und Bildungswesens und wie hinter zahllosen anderen destruktiven Programmen nichts anderes als eine Kulturrevolution die sich gegen eine dreitausendjährige Kultur erhebt. Dabei sind die ausgemachten Hauptangriffsziele exakt die tragenden „Institutionen“, dieser Kultur: Die christliche Religion, die Familie und der Mittelstand. An allen drei Säulen sind Sprengsätze angebracht.

    Die sonst in jeder Hinsicht kleine, größte Bundesländer-Zeitung hat den Wiener Bürgermeister als einen weltloffenen und gebildeten Mann beschrieben, dessen Lieblingsautor Antonio Gramsci ist. Punkt!
    Nicht dazu geschrieben haben die Linkskatholen in der Grazer Redaktion – entweder weil sie Gramsci nicht kennen, oder weil sie den Mann auch gut finden – dass dieser Gramci der Denker ist, der der marxistisch-leninistischen Revolution eine entscheidende Wendung gegeben hat, eine Wendung, die genaugenommen so raffiniert ist, dass das dahindämmernde konsumverfallene Bürgertum das bis zum heutigen Tag nicht kapiert hat. Nämlich die Wendung von der Ökonomie zur Kultur. Nicht mehr die Ökonomie ist der Hebel zur Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft sondern die Kultur. Deshalb haben die Nachfolger von Marx und Lenin nach der Wendung, die die permanente Revolution mit Gramsci genommen, hat auch keinerlei Berührungsängste mehr mit dem Kapitalismus – im Gegenteil dieser wird instrumentalisiert. Siehe etwa den roten Konzern in Wien, ebenso Politiker wie Androsch, Vranitzky oder Klima. Gusenbauer ist ein lebender Beweis des Überganges vom orthodoxen Marxismus zum Neomarxismus, hat er doch in seiner Jugend noch den Roten Platz geküsst und liebt jetzt die Toskana und die Nähe von Banken und Baukonzernen.

    Die schwarze Partei merkt davon gar nichts. Sie rekrutiert sich vornehmlich aus dem Bauernbund, wird innen durch Pseudo-Konservative und U-Boote geblendet und lässt das Volk so im Stich.
    Weil im Gegensatz dazu die Linken hinsichtlich ihrer Ziele nach wie vor geschult und organisiert sind (Unis, Medien, Wirtschaft), fahren die Häupls und Faymanns den Prölls und Mareks allemal locker um die Ohren.

    Da die Situation der bürgerlichen Parteien in Europa hinsichtlich Substanzlosigkeit durchaus mit der der Volkspartei vergleichbar ist, scheint mir diese Abstimmung im Europarat nur ein Betriebsunfall gewesen zu sein und leider nicht ein Symptom einer sich formierenden Konterrevolution.
    Die Situation ist aber wahrscheinlich noch schlimmer. Die bürgerlichen Parteien haben gar kein Interesse mehr den Feind zu identifizieren, denn sie sind weltanschaulich mittlerweile zu ihm übergelaufen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2010 08:55

    Man wollte nämlich erzwingen, daß ein Arzt eine Klinik eine Abtreibung vornehmen muss, wenn die Frau das wünscht, auch wenn der Arzt das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Hier "Rechte der Frauen" zu sehen, einen anderen Menschen zu so einem Eingriff zu zwigen, das wäre allerdings zu weit gegangen. Ein Arzt leistet immerhin einen hippokratischen Eid, Leben zu schützen.

    Erschütternd daß die Abstimmung so knapp ausgegangen ist und bei dieser Wahlbeteiligung durchaus auch anders hätte ausgehen können.
    Und erschütternd daß nun die sozialistischen Feministinnen für "ihre Rechte" auf die Barrikaden steigen. Das ist menschenverachtend.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2010 14:49

    Die Vernichtung unwerten Lebens wird planmäßig vorangetrieben. Alles was an neuem Leben ungewollt oder gewollt die europäische Identität und Kultur erhalten könnte muß vernichtet werden!
    Daher brauchen wir zur Euthanasie verpflichtete Ärzte, der Weg ist vorgezeichnet!
    terbuan@aon.at

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbagaude
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2010 16:28

    In China steckt man einen Nobelpreisträger ins Gefängnis ,seine Frau bekommt
    Hausarrest-in Europa sind die PC-Sozialdemokraten drauf und dran
    die europäische Kulturtradition zu verraten und zu verkaufen-u. in Österreich
    schämt sich die Medienwelt,dass bei der Wienwahl die "roten Familien"so
    schlecht abschnitten ,aber "das blaue Böse "die Massen verführen konnte!!
    Also noch mehr Druck auf die Bevölkerung via Kindergarten,Schule,Institutionen,
    und va.Medien !!
    Ja das Sterben Österreichs wird sich dahinziehen wie ein Strudelteig- aber
    man arbeitet daran

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2010 14:13

    als atheist möchte ich folgendes bemerken:
    ein arzt darf höchstens zu einer handlung gezwungen werden, wenn ansonst das leben des patienten höchst gefährdet wäre.
    mit einem solchen abtreibungszwang bewegt sich die linke weiterhin in richtung menschenverachtender unterdrückungsmaschinerie.
    mit verschmelzung von samen und eizelle ist ein neuer mensch im initialstadium entstanden, natürlich vollkommen hilflos und daher umso schützenswerter.
    da helfen auch keine noch so an den haaren herbeigezogenen definitionen, bis wann man diesen menschen noch als "zellhaufen" oder was auch immer definieren kann.
    der umkehrschluss ist daher: abtreibungen dürfen nur in extremen situationen per gerichtsbeschluss erlaubt werden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. Oktober 2010 09:46

    Abstimmung für Abtreibungszwang.

    Werte Genossen, ich habe über den MRG Beschluß, schon letzte Woche gehört und auch von den Versuchen, das mit Zusatzanträgen doch noch durchzudrücken.

    Hier habe ich jetzt gelesen, daß Sie zur Schande Österreichs dafür sind Ärzte zu zwingen Abtreibungen durchzuführen und zu 'verschreiben', sprich an der Ausrottung Österreichs mitzuwirken.

    Würden Sie, liebe Genossen, dafür eintreten, daß bei schwierigen Verhältnissen eine Geburt und ein Menschenleben trotzdem erhalten werden kann, statt zu nichts zu gebrauchende Anatolier zu importieren, wäre es um Österreich besser bestellt.

    Nach der Meinungsfreiheit wollen Sie dafür eintreten, das Recht auf Leben zu beschneiden. Sie gehen also in den Menschenrechtsgerichtshof, um den Menschen die Rechte auf Leben zu nehmen, die Freiheit zu nehmen, etc., ich halte das für pervers und gegen Österreich gerichtet.

    Gott sei Dank gibt es vermutlich jetzt schön langsam endlich ein Aufwachen der Vernunft und hoffentlich verweist man Sie bald auch bei uns in die Schranken der Realität, Vernunft und der Wahrheit.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl Partner Homepage
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2010 11:59

    So makaber es ist, so richtig ist es. Der bevorstehende Zusammenbruch des Wirtschaftssystems inklusive folgender Bürgerrevolutionen oder schlimmer Bürgerkriege ist wahrscheinlich unsere einzige Hoffnung, diese Wahnsinnszugfahrt mit Endstation moslemischer Gottesstaat zu stoppen.

    Was nun wieder die Moslems damit zu tun haben, fragt sich der kritische Leser. Nun, diese freundlichen Mitbürger zeigen sich völlig resistent, was die aktuellen politischen Entwicklungen angeht. Während wir versuchen, unsere Ärzte zu zwingen, Leben zu töten, bekommen die ein Kind nach dem anderen. Während unsere Kirche von den Medien in Grund und Boden gestampft wird (und die sich zugegebenermaßen intrinsisch auflöst), bauen die eine Moschee nach der anderen. Während Wenige von uns ihre Kinder in die Privatschulen retten, müssen die meisten ihre Kinder den Moslemgangs ausliefern, wobei unsere Kinder sich natürlich anpassen. So indoktrinieren die jungen Moslems unsere Jugend nicht nur, sie zwingen sie auch auf ihr Niveau hinunter.

    Doch damit nicht genug. Unsere freundlichen Mitbürger zeigen sich nicht nur integrationsunwillig, sie werden auch noch stets bevorzugt behandelt. So trauen sich Lehrer und selbst gestandene Offiziere nicht mehr, diesen jungen Menschen negative Konsequenzen angedeihen zu lassen. In den Schulen wird auf Wunsch (vielmehr nach Drohungen von moslemischer Seite) Schweinefleisch verboten (so geschehen vor Kurzem in Deutschland), Nikoläuse sind in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten nicht mehr geduldet und man darf darauf wetten, dass bei einer bestimmten Anzahl moslemischer Mitbürger Weihnachtsmärkte verboten werden.

    So zerstören unsere undemokratischen Beamten nicht nur unsere eigene Kultur, sie schaffen auch Platz für die islamische.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUFisch
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Oktober 2010 10:21

    Als die Fristenlösung eingeführt wurde, konnte man wenigstens noch einige Argumente aufzählen, wonach eine Abtreibung zwar in den meisten Fällen auch nicht zu rechtfertigen war, aber immerhin wurden eine Reihe von Gründen angeführt, die eine mehr oder weniger große Notsituationen der Frau aufzeigten.

    Neben den gesellschaftlichen Implikationen (auf dem Land noch stärker als in der Stadt) die sich für Frauen mit unehelichen Kindern ergaben, sowie manch damit verbundenen wirtschaftlichen Problemen u.a., sind mittlerweile eine Fülle all dieser damals angeführten Probleme, inbesondere finanzielle, organisatorische, arbeitsrechtliche gelöst bzw. ergaben sich weitgehende gesellschaftliche Veränderungen in der Einstellung gegenüber Verheiratung, Unehelichkeit etc., dies sind insgesamt Problem mehr, ja diese Zustände sind selbst viel mehr Regel als Ausnahme.

    Insofern sollte man erwarten, dass Abtreibungen eigentlich nur mehr im Fall medizinischer Indikation erfolgen, das Gegenteil ist aber der Fall, eine Zunahme und Beliebigkeit sondergleichen. Selbst die medizinische Indikation scheint ein Gummiparagraph, der Abtreibungen weit über das dritte Monat hinaus ermöglicht und dies eine Regelung ist, die viel lockerer gefasst und vollzogen wird als dies zB in Deutschland möglich wäre.

    Typische österreichisch aber dann, dass dafür nicht einmal Statistiken vorliegen, wie dies etwa in der Schweiz und Deutschland der Fall ist.. wohl aus "gutem" Grund.

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  1. fosca
    13. Oktober 2010 22:19

    Dieses Mal ist die Abstimmung noch einmal gut gegangen, aber ich fürchte, daß die Linken nicht eher ruhen werden, bis sie diese skandalöse Abstimmung durchbekommen und zwar am besten dann, wenn die konservativen Abgeordneten wieder einmal schwänzen, denn ich kann mir nicht vorstellen, daß die Kritik an ihnen eine Nachhaltigkeit bewirkt!

    • Johann Scheiber
      14. Oktober 2010 15:35

      Der Lebensschutz ist ja selbst in der Kirche keine ausgemachte Sache mehr. Schon interessant dass Petitionen an die Hierarchen organisiert werden müssen, um die Kirche auf die Lehre des Evangeliums hinzuweisen.
      www.kath-prolife.at

  2. heinz (kein Partner)
    13. Oktober 2010 20:56

    Wie kämpfen bei einem Kulturkampf Kulturen gegeneinander?

    • hias (kein Partner)
      13. Oktober 2010 21:04

      Gute Frage, vielleicht ist es ein Kampf der kulturellen Meme, die sich in den Gehirnen festgesetzt haben.

    • moik (kein Partner)
      13. Oktober 2010 21:12

      Ist der Kulturkampf traditionell nicht ein Kampf zwischen Liberalen und Konservativen?

    • horst (kein Partner)
      13. Oktober 2010 21:15

      Aber wenn Unterberger liberalkonservativ ist, kämpft er dann gegen sich selber?

    • franz (kein Partner)
      13. Oktober 2010 21:20

      Nein, er kämpft mit sich selbst. D.h., der abstrakte Kulturkampf zwischen diesen Polen kann biologisch im Gehirn lokalisiert werden.

  3. klein (kein Partner)
    13. Oktober 2010 15:21

    So groß kann der Kampf der Nazis gegen die kath. Kirche nicht gewesen sein, wenn Papst Pius XII persönlich daran mitgewirkt hat, dass Nazigrößen nach Kriegsende Europa unbehelligt in Richtung Südamerika verlassen konnten.....

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:45

      Guten Morgen klein!

      Und die Weltfinanz wird bekanntlich nicht mehr von den 7 Weisen vom Zion sondern von den internationalen Templern gesteuert.

      Danek für Ihre lichtvollen Worte.

    • brechstange
      13. Oktober 2010 16:08

      Ja doch, klein. Papst Pius XII hat auch mindestens 3000 ukrainischen SS-Soldaten, durch Anrufen des englischen Königs, das Leben gerettet. Und das war in der Tat eine menschliche Aktion, weil diese meist jungen Soldaten an ein System glaubten, das sie vom stalinistischen Terror befreit.

      Übrigens klein, erst jetzt wurde ein ukrainischer Historiker verhaftet, weil er das stalinistische Terrorregime in der Ukraine historisch aufarbeiten und ausstellen wollte. Wie haben sich die Zeiten in dem Land der orangen Revolution geändert.

      Wie wäre es, Herr/Frau klein, wenn Sie sich aktuellen Themen und Problemen zuwenden würden und sich zB für diesen Historiker einsetzen könnten.

    • klein (kein Partner)
      13. Oktober 2010 16:39

      Wenn Sie mit unangenehmen historischen Fakten nicht konfrontiert werden wollen, sollten Sie dem Blogbetreiber nahelegen, selbst nicht allzu sehr die Geschichte zu bemühen. Denn diese Richtigstellungen wie die jetzt von mir sind sozusagen "aufgelegt".

    • brechstange
      13. Oktober 2010 16:59

      klein
      Wenn Sie verstanden werden wollen, müssen Sie sich schon klarer ausdrücken.

    • Simplicius (kein Partner)
      15. Oktober 2010 10:09

      Wenn Herr oder Frau oder sonstwas klein so freundlich wäre, seine oder ihre "Richtigstellungen" mit handfesten und nachprüfbaren Beweisen zu unterlegen, sodaß ein armer Einfaltspinsel dem folgen kann - dann sehen wir weiter.

      ad Beweise: Eine Berufung auf Daniel Jonah Goldhagen oder John Cornwell allein reicht nicht aus - das wäre das selbe, wie wenn man Heinz Fischer einen Staatsmann nennen würde oder die österreichische Bundesregierung fähig.

  4. sauna-echo
    13. Oktober 2010 14:41

    Abtreibung ist eine scheusliche Angelegenheit, die niemand zum Vergnügen machen lässt.
    Wenn die Mehrheit beschliesst, dass sie legal ist, dann kann sie auch verlangen, dass jeder Arzt sie macht, der Geld vom staatlichen Gesundheitssystem erhält und damit auch weisungsgebunden ist.
    Wer das nicht will, der muss eben seine eigene "freie" Privatordination betreiben, wo er weisungsfrei arbeiten kann.
    Ein Bündnis mit den Abtreibungsgegnern ist eben so gefährlich und demokratieschädlich wie eines mit Islamisten oder anderen Fundis, die es alle ablehnen über ihre "Dogmen" vernünftig zu verhandeln.
    In der Praxis sind fanatische Abtreibungsgegner ja auch nicht weit von anderen Fundi-Terroristen entfernt.
    Ein Sieg der heuchlerischen Fundis treibt reichere Frauen (wie früher) in tolerante, teuere Privatordinationen und ärmere zu gefährlichen Pfuschern.
    Warum redet man nicht über vernünftige praktische Lösungern ?

    • Brigitte Imb
      13. Oktober 2010 14:55

      Wenn die Mehrheit beschließt, alle müssen 1x tgl. in die kalte Donau springen, machen Sie dann auch mit?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:15

      Oha, ein Kronenträger gegen den Mainstream?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:42

      "dass jeder Arzt sie macht, der Geld vom staatlichen Gesundheitssystem erhält und damit auch weisungsgebunden ist. "

      Also wenn jeder, der vom Staat Geld bezieht, weisungsgebunden ist, dann ist die Diktatur perfekt. Natürlich ist es (noch?) nicht so. Warum wollen Sie also Ärzte dazu zwingen, eine Behandlung durchzuführen, die sie ablehnen? Es gibt in Österreich ja auch keine Behandlungspflicht, wie immer wieder irrig angenommen.

      Welches Argument bringen Sie also vor?

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:42

      Wenn die Sozen und Gutmenschen aller Länder beschließen, wir hätten Autogenozid vorzunehmen - schlitzen Sie sich dann auch den Bauch auf ..sauna bauch auf.. . sauna bauch auf?

      Regeln sind Regeln aber es ist für den Einzelenen damit nicht alles gegessen. Das positive Recht führt bekanntlich geradewegs in den Faschismus ident mit Sozialismus. Wenn man aus der Waldheimaffaire etwas mitzunehmen hat, dann das, dass jedermann sich einmal seinem Richter zu stellen und nicht alle brauchen dazu bis ans Ende aller Tage warten und nicht immer sind die kleinen Verbrechen auch die mit der kleinen Strafe.

      Ich empfehle hier den Kategorischen Imperativ, der ist eine untrügliche Richtschnur, auch oder gerade weil Kelsen (Was ist GErechtigkeit) ihn für inhaltsleer hält.

      Es ist zu fragen, ob (kurz formuliert) Abtreibung eine allgemeine Regel sein soll. Stellen Sie sich vor, alle würden abtreiben. Dadurch würde die Reproduktionsrate mittelfristig auf unter 1 fallen. Das kann man zwar wollen, aber damit stirbt das eigene Wollen auch relativ rasch aus. Also kann das doch nicht der Ernst sein.

      Und zum Drüberstreuen noch den alten Spontispruch:

      Fresst Scheiße Leute, Millionen Fliegen können sich nicht irren.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:51

      sauna-echo hat schon recht, es ist ja auch jeder Billa-Kassier, der von mir Geld bekommt, mir gegenüber weisungsgebunden, oder nicht?

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:52

      Ja STF. Das Spice muß fließen.

    • brechstange
      13. Oktober 2010 16:29

      sauna-echo
      Sind Sie noch ganz bei Trost? Sie wollen Ärzte zwingen, weil sie im öffentlichen Bereich arbeiten, gegen ihr Gewissen zu arbeiten.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Oktober 2010 17:16

      Die Alternative zum "entfernten Verwandten" (Abortus arteficialis) wäre eine Übernahme der ausgetragenen Kinder durch die Gesellschaft, etwa in einem "SOS-Babydorf".
      Damit wäre das Problem der demographischen Fehlentwicklung im Griff, die Kosten würden überdies jene der unkritischen Einbürgerung mit Abstand nicht erreichen.
      Die Differenz, also das eingepsarte Geld, kann zur Nachbarschaftshilfe in den Schwellenländern verwendet werden.
      Davon hätten alle weit mehr. Nicht nur die Migranten.

      Sollte ein Wiedererwachen der elterlichen Gefühle die Bereitschaft fördern, die delegierte Verantwortung für das Kind wieder zurück zu wollen, soll das auch möglich sein.
      Und alle die damit verbundenen Probleme wären gelöst.

    • Josef Maierhofer
      13. Oktober 2010 18:09

      @ Neppomuck

      Aber das gibt es ja alles. Überforderte, alleine gelassene Mütter, die gerade in der Geburtsphase Unterstützung bräuchten, können von den Kinder'entsorgungs'stationen in den Krankenhäusern anonym Gebrauch machen oder auch ihr Kind namentlich zur Adoption freigeben. Beides ist nicht besonders gut, aber wenigstens lebenserhaltend.

      Es ist ja auch die Seele der Menschen, des Vaters und der Mutter, die unter solchen (oft unumkehrbaren) Schritten leiden, die dann zur weiteren Verrohung der Sitten führen.

      Wenn Schulbroschüren ein Kind als Sexunfall bezeichnen, dann ist damit zu rechnen, daß es dann junge Menschen gibt, die das auch als bare Münze nehmen. Darum kritisiere ich die Aufklärungsbroschüren eines Herrn Oxonitsch als Halbwahrheiten. Die ganze Wahrheit wäre die Familie, dieses Wort aber kommt dort nicht mehr vor, dafür gibt es Abtreibung, wilde Kindesweglegungen, Kindermorde (Babymorde), etc. Das zersetzt die Gesellschaft.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Oktober 2010 18:22

      Die (theoretische) Voraussetzung für dieses Modell war, dass die Fristenlösung ersatzlos gestrichen wird.
      Medizinisch indizierte Fälle natürlich ausgenommen.

    • Josef Maierhofer
      13. Oktober 2010 18:34

      @ Neppomuck

      Korrekt, die Fristenlösung ist ein Blödsinn, die ist lediglich eine Frist, bis zu der medizinisch indizierte Notfälle überhaupt möglich sind, behandelt zu werden.

      Da hat man damals, damit a Ruh ist, einer Dummheit zugestimmt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Oktober 2010 18:46

      Zur Frage "Wann beginnt das Leben?"

      Der Moraltheologe: Im Moment der Befruchtung der Eizelle durch den Samen.

      Der Mediziner: Nach der Einnistung der befruchteten Eizelle in der Gebärmutter.

      Der Jurist: Etwa 3 Monate nach der Befruchtung.

      Der Rabbi: Wenn die Kinder aus dem Haus sind und der Hund tot ist.

      :o)

    • fosca
      13. Oktober 2010 22:34

      @sauna-echo

      Sehe ich nicht ganz so, denn wenn ein Arzt eine Abtreibung mit seinem ethischen Gewissen nicht vereinbaren kann, dann sollte man ihn auch nicht dazu zwingen.
      Da ist man dann sicher bei einem Arzt, der das freiwillig durchführt besser aufgehoben, egal ob reich oder arm.
      So schaut's aus!

    • sauna-echo
      14. Oktober 2010 19:36

      Lieber Starl & Co,
      ich wiederhole "Abtreibung ist eine scheusliche Angelegenheit, die niemand zum Vergnügen machen lässt." Und wenn sie erlaubt ist, dann spollen nicht die Mächtigen (die vom Staat gut leben) durch zivilen Ungehorsam den Armen verunmöglichen von ihrem Recht auch Gebrauch zu machen. Denn was geschieht in der Praxis ? Die reicheren Irinen fahren zur Abtreibung nach GB und nur die gewissenhafteren Armen finden keine Lösung. Wer will sein Kind schon über Waisenhaus und Heime in eine düstere Zukunft schicken, wie es ihnen die Fundis "aufzwingen" wollen ?
      Dass es für staatliche Kliniken keinen Behandlungszwang gibt ist mir neu. Werden dort eklige oder unrentable Krankheiten derzeit nicht auch behandelt ?
      Und gelingt es nicht für diese Behandlungen auch Ärzte zu finden ?
      Kurz: Wenn durch zivilen Ungehorsam (aus persönlichen Gründen) legale Eingriffe erfolgreich verhindert werden können, dann siegt eine Minderheit durch Terror über die Mehrheit. Im Extremfall werden dann wie in den USA Abtreibungsärzte als "Gottesfeinde" erschossen. Was tun wir dann mit den Bankern, die sich nicht an das Zinsverbot halten ?

  5. Gasthörer (kein Partner)
    13. Oktober 2010 14:37

    Zum Thema passt auch irgendwie die Aussage vom, allseits bekannten und in der Krone schreibenden, Soziologen Roland Girtler in einer Veranstaltung der Uni Wien heute Mittag: In einem Nebensatz stellte er fest, dass die Römer im 5. Jh genau so lebten wie wir jetzt und dann von anderen kriegerischen Völkern beseitigt und ersetzt wurden (zb. Gothen). Auch erzählte er uns, dass es im heutigen Katalanien eine 600jährige gothische Herrschaft gab, bis in Spanien doch das Lateinische obsiegte und es in Barcelona heute noch ein gothische Viertel gäbe (mir war das neu). In einem Saal mit lauter linker Studies ergänzte der launige Mann, dass er das ganz wertfrei erzähle.

    Manchmal setzt sich dann auch ein Lied in einer archaischen Sprache gegen den amerikanisierten Mainstream-Sch.... durch, wie diese Vorarlberger Jungs zur Zeit beweisen und schon auf Platz sieben der Charts stehen (in meiner Jungend Ö3 Hitparade mit Udo Huber - heute Austria-top-40 [kotz, würg]) (Achtung, nur für Leser unter 40!).

    http://www.youtube.com/watch?v=wmI2m06YFfc

    • Ein Landler (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:04

      Lauter linke Studis soso, haben Sie da eine Befragung gemacht oder hatten die das auf die Stirn tätowiert?

      Der Girtler ist ein lustiger Kerl mit großer Bildung, leider setzt das Alter seiner Weisheit schon stark zu. Würden Sie ihn ohne Vorwissen sehen wäre er für sie vermutlich als Linksautonomer Kommunarde einzuordnen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:17

      in meiner Jungend Ö3 Hitparade mit Udo Huber - heute Austria-top-40 [kotz, würg]


      Schön Gasthörer, dass man wenigstens hier das urdeutsch-archaische Wort 'Hit' noch lesen kann.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 16:54

      Da hat der Gasthörer entweder nicht richtig verstanden, was Girtler gesagt hat, oder dann hat Girtler einen Unsinn erzählt:
      a) Dass die Römer im 5. Jh. Fahrradismus und den Unterberger-Blog im Internet und einen Häupl gehabt hätten wie wir heute, ist nicht erwiesen.
      b) Die Römer wurden überhaupt nicht "beseitigt" oder "ersetzt". Die haben munter weiter gelebt und weiter Latein gesprochen. Dieses lebt ja in den romanischen Sprachen bis heute weiter. Im Gegensatz konnten sich die meisten Völker, die sich in der Völkerwanderungszeit auf ins Römische Reich gemacht haben, dort nicht halten: Die Westgoten, Ostgoten, Sueben, Burgunden und Vandalen sind vollkommen verschwunden.
      c) Die Goten haben nicht 600 Jahre in Katalonien (so heißt das!) geherrscht. Das ist Holler, und zwar kompletter: Die Goten kamen im 5. Jh. nach Katalonien, im 8. wurde die gotische Herrschaft ausgelöscht durch die Araber (!) und dann eroberten schon bald die Franken unter Karl dem Großen das Land. Der "barri gòtic" in Barcelona ist einfach das älteste Stadtviertel, es wurde aber nicht von den Goten gegründet, sondern zeigt noch genau die römischen Straßenzüge.

    • simplicissimus
      13. Oktober 2010 19:16

      @schnabeltierfresser: find ich auch. "hit" ist altgermanischen ursprungs, so ähnlich wie ger-man (speermann) und wurde über die angeln oder sachsen auf die insel verschleppt.

    • Gasthörer (kein Partner)
      13. Oktober 2010 19:54

      Danke Herr Seidl,
      dass sie mich hier aufklären.
      Landler,
      sie haben selbstverständlich recht, die politische Einstellung von Soz.-Studies sollte man wirklich einmal empirisch erheben, wobei man wohl - sollte dies nicht anonym geschehen - viele sozial erwünschte Antworten erhielte.
      Woher kennen Sie Girtler denn, dass Sie so reden? Das Alter hat ihn wohl etwas schrullig gemacht, jedoch zeigte er heute fachlich keine Schwächen.

      PS.: Schon um 11 Uhr war Polizei an der Uni-Rampe, um 12:30 noch erheblich mehr. Weiß jemand von den Herrschaften etwas vom Aufmarsch der Burschenschafter etwas, der - wie mir zugetragen wurde - dort regelmäßig am Mittwoch stattfinden soll?

    • Undine
      13. Oktober 2010 20:27

      @Gasthörer

      Ein Vortrag von ROLAND GIRTLER ist ein Vergnügen der Sonderklasse.
      Roland Girtler ist nicht nur vermutlich der einzige "RECHTE" Soziologe Österreichs, er ist wahrscheinlich auch einer der Wenigen dieser Spezies, die eine hervorragende HUMANISTISCHE BILDUNG vorzuweisen haben.
      Dafür sind alle anderen durch die Bank "linksgestrickt", allerdings ohne spezielle BILDUNG ausgestattet.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 21:54

      Wofür gibt's denn für Hit die schönste aller Eindeutschungen? Verwenden Sie halt die.

  6. Brigitte Imb
    13. Oktober 2010 14:25

    OT - Passt aber doch irgendwie zum Thema Kinder. Die, welche nicht abgetrieben werden, sollen ab 2 J. in den staatlichen Kindergarten gestopft werden, zwecks "Cerebrallavage". - Unglaublich die Forderungen dieser Tussi.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/601616/index.do?offset=125&page=4#kommentar0

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:47

      Was? Hat sie noch keinen Gratiskindergarten für ihre Kinderleins?

  7. Undine
    13. Oktober 2010 12:02

    Von den unzähligen Wundern dieser Erde, bzw. der Natur, möchte ich nur DREI hervorheben:

    * Daß nach jeder Nacht verläßlich wieder ein neuer Tag beginnt ( halt mit mehr oder weniger Sonnenschein)

    * Daß auf jeden Winter ein Frühling folgt, der die Natur aus dem Winterschlaf lockt

    *Daß, verbunden mit viel Freude und Vergnügen (wenn die Voraussetzungen stimmen!), beim Verschmelzen von Samen mit einer Eizelle ein neuer Mensch entstehen kann, in meinen Augen das größte aller Wunder der Natur (oder wie man's sonst bezeichnen will).

    Ausgerechnet dieses "Naturwunder" wird immer öfter "abgewiesen", ja, man kann sagen, es wird mit Füßen getreten. Warum eigentlich?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:12

      Weil die Leute zu blöd für die Familienplanung geworden sind?

    • Reinhard (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:17

      @Undine

      Weil es mit Verantwortung, Mühen und Verzicht verbunden ist, einen neuen Menschen ins Leben zu führen. Alles dreies Dinge, die zu missachten und abzulehnen über Schule, Medien und Politik bereits in Kinderhirne hineinagitiert wird. Verantwortung, Mühe und Verzicht werden als das Gegenteil von Spaß und Wellness empfunden, und Spaß und Wellness sind der einzige Lebenszweck einer in Dekadenz versinkenden sterbenden Hochkultur.
      Die immer tiefer in Psychosen, Depressionen und burn-outs abdriftenden Menschen haben noch immer nicht begriffen, dass all das die Folgen eines freudlosen Lebens sind, denn sie verwechseln Spaß und Freude. Sie lehnen die Freude des Erfolgs, des Stolzes und der Hingabe ab, um sich ganz dem an sich freudlosen, weil flachen Spaß hinzugeben.
      Jede Nacht mit verhinderten Folgen mag Spaß gemacht haben, aber erinnert man sich später daran? An das erste Lächeln, den ersten Schritt oder das erste Wort seines Kindes erinnert man sich ein Leben lang.
      Nichts, was wirklich wert ist, es zu besitzen, gibt es gratis in diesem Leben.
      Das haben die Spaßgesellschafter nie begriffen, ebensowenig wie sie je begreifen, dass der Schmerz, den sie mit oberflächlichem Spaß zu betäuben versuchen, genau aus diesem Mangel resultiert.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:20

      Reinhard, an was sich jedenfalls jeder Frau ein Leben lang erinnert, ist eine Abtreibung. Sprechen Sie mal mit Betroffenen.

    • Batmaaaaan (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:34

      Meine Güte, da hat wieder einer in einigen vor Pathos triefenden Zeilen entdeckt woran die Welt krankt - soviel Sendungsbewusstsein möchte ich auch einmal haben.

      Eine schöne sektenhafte Verallgemeinerung. Hier die letzten Anständigen, dort die verdorbene homogene Masse. Ich bezweifle sehr stark, dass Abtreibungen einfach aus Spass gemacht werden. Eine Abtreibung ist nämlich abgesehen von der psychischen Komponente sicher nichts was eine Frau einfach so aus Lust und Laune macht wie das hier dargestellt wird. Ich könnte auch das gegenteilige Phänomen anführen - Eltern die sich kaum um ihre Kinder kümmern und doch gerne weitere bekommen quasi weil ihnen sonst keine Beschäftigung einfällt. Dieser Typus dürfte wesentlich weiter verbreitet sein als die "Wellnessabtreiber".

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:35

      @STF
      Kann ich mir schon vorstellen, dass das keine schöne Erfahrung ist, aber nur was ich dann nicht kapiere ist, dass es manche drei-, viermal oder noch öfter machen, ohne Konsequenzen daraus zu ziehen?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:46

      Wie viele sind es denn, die das drei-, viermal oder noch öfter machen?

    • Batmaaaan (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:51

      1.) Würde ich die Zahl jener die Josef Schiffer angesprochen hat äusserst gering einschätzen. Ich lasse mich aber gerne eines besseren belehren.

      2.) Man muss aktzeptieren, dass es Menschen gibt die nicht auf einem durchschnittlichen kognitiven Level sind. Ich sags aber mal so, besser diese Leute treiben ab als das Kind muss unter solchen Menschen aufwachsen.

      Diesen Gesetzesentwurf haben die Konservativen zu Recht abgeschmettert wenngleich ich nicht glaube, dass "das Tagebuch" da auch nur den geringsten Einfluss hatte. Wie auch immer, es gibt genügend Abtreibungskliniken ein Zwang zur Abtreibung ist weder notwendig noch sinnvoll durchzuführen. Bei der Beratung gibt es sicher Verbesserungsmöglichkeiten.

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:55

      Undine:

      Der Mainstream sagt:

      Was für drei Wunder? Wir haben genug Strom um die Nacht zum Tag zu machen. Tagsüber schlafen wir. Im Sommer fahren wir Schi auf dem Gletscher und im Winter fliegen wir auf die Malediven. Sexuell schaffen wir den Orgasmus durch Einsatz von Chemie und Gummi auch ohne die Vermischung von Körperflüssigkeiten.

      Ist der Strom aus, bauen wir mehr Kraftwerke, gegen Schlaflosigkeit gibt es Medikamente. Der Gletscher hat Schneegarantie und wenn der Flug zu den Malediven nicht klappt haben wir eine Reiseversicherung. Und wenn sich Körperflüssigkeiten nicht ohne Folgen vermischen treiben wir eben ab.

      Undine: Sie reden zu Steinen.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      13. Oktober 2010 14:27

      Ja, Statistiken hab ich keine zur Hand. Aber es dürfte öfter vorkommen, als man glaubt. Bei der Person, die ich kenne, handelt es sich um eine ganz biedere Hausfrau mit Ehemann und drei Kindern aus materiell stabilen Verhältnissen. Mehrere weitere wurden halt abgetrieben. Kann also nicht für alle so traumatisch sein, wollte ich damit nur zart andeuten. Wer sich das ersparen will, kann sich ohnehin vorher informieren, wie das so ist, ist alles kein Geheimnis mehr. Genauso wie die Anschaffung von Mitteln, um eine Empfängnis wirkungsvoll zu verhüten. Leider leben wir hier manchmal aber scheinbar noch wie in einem Entwicklungsland.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      13. Oktober 2010 14:36

      @STF
      gibt für Ö kein Zahlenmaterial: http://www.oe24.at/oesterreich/politik/Marek-will-Statistik-ueber-Abtreibungen/674226
      aber in GB scheints nicht gerade sooo selten zu sein, speziell unter Teenagern:
      http://www.tclrg.de/index.php?meldung=866

    • Reinhard (kein Partner)
      13. Oktober 2010 14:38

      Ich hätte vielleicht anführen sollen, dass ich für eine Abtreibung nach einer brutalen Vergewaltigung durchaus Verständnis habe - diese dürfte dann auch eine mehr als bleibende Erinnerung sein.
      Aber wie viele der tausenden jährlichen Abtreibungen betreffen wirklich Opfer von schweren Sexualdelikten? Und muss wirklich jede Klinik dazu verpflichtet werden oder wäre es nicht im Sinne der oft traumatisierten Opfer, von darauf spezialisierten Experten betreut zu werden?

      Zum Aufheulen einiger Leute kann ich nur sagen: getretene Hunde bellen. Wer sich von meinen Zeilen persönlich angesprochen fühlt, wird schon wissen, warum.

    • Batmaaaan (kein Partner)
      13. Oktober 2010 14:42

      @ Josef Schiffer: Diese Leute haben offensichtlich geistige Defizite. Wer Abtreibung als Ersatz für Verhütung verwendet hat so einiges nicht verstanden.

      @cmh: Sehr schön, man konstruiert Stereotypen und wettert gegen sie. Der Mainstream verdorben, selbst ist man der letzte Bewahrer. Das was sie da so überzogen beschreiben ist übrigens zu nicht geringen Teilen dem Wirtschaftsliberalismus geschuldet. Nicht ohne Komik, dass sie hier in einem angeblich wirtschaftsliberalen Blog gegen diese Nebenfolgen wettern.

      Auch die Säkularisierung hat ihren Teil beigetragen. Früher konnte man den Leuten noch besser einreden, dass sie ihr Glück im Himmel finden. Heute funktioniert das (glücklicherweise) nicht mehr ganz so gut und man sucht die Freude im Diesseits, mit hoher Wahrscheinlichkeit das einzige Leben das einem zur Verfügung steht.
      Würden Sie sich mal unter Menschen wagen könnten sie sehen, dass viele auch Freude in Verantwortung, Hilfeleistung usw. finden und dieser Typus den Sie beschrieben haben in Reinform kaum vorkommt. Und ein wenig Spass wird ja wohl noch vergönnt sein.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:53

      Wenn ich mich in diese spannende Diskussion einklinken darf:

      Abtreibung ist moralisch gesehen Mord. Das Leben entsteht, sobald die Zellen miteinander verschmelzen. Dass dieses Leben vorzeitig absterben kann, ist kein Argument für die Fristenlösung, da ansonsten jeder Mord an einem Schwerkranken gerechtfertigt werden kann.

      Natürlich kennt das Recht Rechtfertigungsgründe, weshalb man Abtreibungen rechtfertigen kann, die psychisch nachvollzieh- und begründbar sind. So könnte eine Vergewaltigung ein Rechtfertigungsgrund sein, ein Kind aus Blutschande ebenso.

      Abtreibungen aus entwicklungspsychologischen Gründen, oder aus Gründen der Lebensplanung sind jedoch schlicht abzulehnen, da hier kein rechtfertigungswürdigender Eingriff in die psychische Sphäre der Schwangeren stattfand.

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:59

      Sorry Batmaaaan.

      Wann haben Sie etwas von Glück im Himmel gehört?

      Aber danke, dass Sie mir recht geben.

      http://www.amazon.de/Darum-nerven-Japaner-ungeschminkte-japanischen/dp/3492245080

      In diesem Buch wird beschrieben, wie eine Europäerin zu einem japanischen Gynaekologen geht. Der Gynaekologe sagt, sie wäre schwanger und die Abtreibung würde den Betrag X Yen kosten. Sie ist überrascht und kann nicht schnell genug etwas sagen. Darauf der Gynaekologe: OK, ich mach es ihnen billiger um Y Yen.

      Super!

  8. Philipp Starl (kein Partner)
    13. Oktober 2010 11:59

    So makaber es ist, so richtig ist es. Der bevorstehende Zusammenbruch des Wirtschaftssystems inklusive folgender Bürgerrevolutionen oder schlimmer Bürgerkriege ist wahrscheinlich unsere einzige Hoffnung, diese Wahnsinnszugfahrt mit Endstation moslemischer Gottesstaat zu stoppen.

    Was nun wieder die Moslems damit zu tun haben, fragt sich der kritische Leser. Nun, diese freundlichen Mitbürger zeigen sich völlig resistent, was die aktuellen politischen Entwicklungen angeht. Während wir versuchen, unsere Ärzte zu zwingen, Leben zu töten, bekommen die ein Kind nach dem anderen. Während unsere Kirche von den Medien in Grund und Boden gestampft wird (und die sich zugegebenermaßen intrinsisch auflöst), bauen die eine Moschee nach der anderen. Während Wenige von uns ihre Kinder in die Privatschulen retten, müssen die meisten ihre Kinder den Moslemgangs ausliefern, wobei unsere Kinder sich natürlich anpassen. So indoktrinieren die jungen Moslems unsere Jugend nicht nur, sie zwingen sie auch auf ihr Niveau hinunter.

    Doch damit nicht genug. Unsere freundlichen Mitbürger zeigen sich nicht nur integrationsunwillig, sie werden auch noch stets bevorzugt behandelt. So trauen sich Lehrer und selbst gestandene Offiziere nicht mehr, diesen jungen Menschen negative Konsequenzen angedeihen zu lassen. In den Schulen wird auf Wunsch (vielmehr nach Drohungen von moslemischer Seite) Schweinefleisch verboten (so geschehen vor Kurzem in Deutschland), Nikoläuse sind in öffentlichen Einrichtungen wie Kindergärten nicht mehr geduldet und man darf darauf wetten, dass bei einer bestimmten Anzahl moslemischer Mitbürger Weihnachtsmärkte verboten werden.

    So zerstören unsere undemokratischen Beamten nicht nur unsere eigene Kultur, sie schaffen auch Platz für die islamische.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:07

      Was wären nach Ihrer Vorstellung denn "demokratische Beamte"?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:17

      Die Europäische Union hat nichts mit Demokratie zu tun. Einzig ein scheindemokratischer Gesetzgebungsprozess, zum Teil aus 18 (!) Stationen bestehend, indem das Parlament nur am Rande eingebunden wird, sorgt für demokratische Optik. Doch nach diesem Maßstab wäre Russland genauso eine Demokratie.

      Nicht viel besser in unserem Staat. Hier werden Gesetze wenn erwünscht per Initiativantrag durch das Parlament gepeitscht (so geschehen bei der SPG- Novelle); nicht gewählte Beamte wie Pröll bringen mit ihrem Apparat Gesetze in den Nationalrat ein, der dann von der eigenen Partei nur noch abgenickt wird. Die Bürger werden in keinen Gesetzgebungsprozess eingebunden, direktdemokratische Mittel sind lediglich rudimentär ausgebildet, die Medien, zu einem großen Teil aus Steuergeldern finanziert, berichten wenn, dann nur am Rande, eine politische Diskussion sucht man bei uns vergebens.

      Ungeachtet des Wähleranteils werden Mandate vergeben, die man mangels Mehrheit der Bürger nicht vergeben dürfte; von der Justiz, die zum Teil als Kettenhund der Politik agiert, möchte ich gar nicht anfangen.

      Auch die zahlreichen Verfassungsbrüche wie von Fischer und Pröll sollte man lieber beschweigen, will man keinen Herzinfarkt erleiden.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:19

      Jetzt verstehe ich besser, was Sie meinen, aber in dem Sinne ist den Beamten doch die nicht demokratische Legitimierung inhärent.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:16

      Richtig, deshalb muss dieser Fall geändert werden. Direkt vom Volk gewählte Abgeordnete, deren Abstimmverhalten minutiös aufgezeichnet und veröffentlicht wird und eine Regierung, die Aus vom Nationalrate gewählten Experten besteht. Dass die Exekutive, die Regierung, dermaßen mit der Legislative verquickt ist, war sicher nicht im Sinne Kelsens und ist demokratiepolitisch ein untragbarer Zustand.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:50

      Völlig einverstanden. Am besten in Verbindung mit einem regionalisierten Mehrheitswahlrecht nach britischem Vorbild.

      Ich stelle mich jederzeit zur Verfügung, die Abgrenzung der Wahlkreise zu übernehmen. Das wird nicht trivial. :)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:54

      P.S.: wird auch nicht billig. ;)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 14:27

      Ja die Einteilung der Wahlkreise ist sicher schwer, Sie können ja gerne Mitglied werden und mit mir darum kämpfen ;-) .

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:11

      Ich weiß noch nicht, ob Sie mir nicht zu Führerpartei sind... ;) Außerdem gibt's da noch das eigene Parteienprojekt. Und da geht's eher um die ganz breite Zielgruppe. 8)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:46

      Ach nein :-) Aber wie Sie eventuell selber merken werden, möchte man nicht, dass der Gedanke und die Prinzipien der Partei geopfert werden und das kann passieren, wenn man den Obmann gleich abwählen kann.

      Sobald die RPÖ in einer Regierung sitzt, egal auf welcher Ebene, werde ich abwählbar sein.

      Die Partei wird also entweder gewählt und demokratisch wie andere Parteien auch, oder sie wird abgelehnt, dann ist die Demokratie obsolet.

    • Josef Maierhofer
      13. Oktober 2010 18:29

      @ Philipp Starl & andere aus dem Stream

      Wie wäre es, wenn das Volk die Minister, Kanzler, etc. etwa direkt wählt, oder ein Minister, der seine Sache gut macht, das Ministerium auch bei Mehrheitenwechsel weiterleitet, wie wäre es, wenn das Parlament Experten mit den Regierungsgeschäften (Ministerien, Ämtern,etc.) beauftragen würde, die wie Geschäftsführer in Aktiengesellschaften arbeiten, berichten, beraten, etc. ?

      Das hätte enorm viele Vorteile für Österreich, wie etwa Kontinuität, Kompetenz, Qualifikationsberufungen statt Parteiberufungen, Ende des Politkasperltheaters und der Pfründe, Qualität Ergebnisse, Einsparungen, etc.

      Brauchen wir diese Politbonzen überhaupt, oder würden wir nicht eher Parlamentarier brauchen, die sich mit der Sache beschäftigen und dem Volk gemäß (Mandatsmehrheiten) Gesetze oder Gesetzesteile in Auftrag geben, auf die Konsequenzen abklopfen und beschließen und sich dazu beraten lassen von den beauftragten Ministerien.

      Muß alles bei uns Partei sein ? Kann Partei nicht was Vernünftiges werden ? Brauchen wir für alles Vielfachkosten, etwa den Parteiheini installieren, ihm 10 Experten beistellen, die Experten streiten zu lassen und zu zahlen, danach trotzdem den Partei'schmonzes' zu beschliessen, um nachher festzustellen, daß das Gesetz revidiert werden muß, etc.

      Sollten wir doch gleich den Schmied nehmen, oder ?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 22:26

      @ Maierhofer

      Ein guter und dem Demokratiegedanken entsprechender Vorschlag. Das Problem ist, dass Minister und der ihnen unterstehende Apparat Gesetzesvorlagen einbringt, meist ohne Miteinbeziehung anderer Ministerien. Deshalb ist es unbedingt notwendig, dass ein kompetenter Minister als Organwalter tätig ist. Bei einer direktdemokratischen Wahl stünde zu befürchten, dass solche Figuren wie Heinz Fischer über das Amt walten.

      Ob das wünschenswert ist, wage ich zu bezweifeln.

    • Josef Maierhofer
      14. Oktober 2010 18:44

      @ Philipp Starl

      Der 'rote Heinzi' geht in Pension, aber es gibt ganz sicher noch eine Menge solcher Politfiguren, die für so was nicht geeignet sind.

      Darum habe ich gemeint, das Parlament sollte beauftragen, es könnte ja der Kanzler koordinieren, oder ein Experte in seinem Auftrag. Ich hoffe schon, daß in einem Parlament einige zu finden sind, die sich einem erfahrenen Ministerium gegenüber artikulieren können.

      Stellen wir uns vor, in einem Ministerium sitzen solche Beamte, die mit dem einschlägigen Metier groß geworden sind, die sich auskennen, dann kommt Regierung für Regierung, bestellt, bestellt das Gegenteil, etc. Glauben Sie da nicht auch, daß da die erfahrene Stimme eines installierten Ministeriums wesentlich mehr Organisation, wesentlich mehr Beratung einbringen kann als, wie es heute ist, ein paar Politheinis, die keine Ahnung von Tuten und Blasen haben und auch noch nicht lange dabei sind ? Auch der Quercheck kristallisiert sich bei langjährig erfahrenen Ministeriumsbeamten heraus und funktioniert. Heute funktioniert der Quercheck nicht, weil die Politheinis das ja gar nicht checken, die sehen nur ihre blinde Ideologie oft ohne jegliches Sachwissen.

      Auch das Ansehen eines Beamten, der Fachwissen aufgebaut hat, der die Gesetzesgeschichte kennt, steigt und er wird Hinweise geben können, helfen können beraten können und das ohne jeglichen Parteizwang, der eigentlich unser ganzes Staatswesen schon zerstört hat.

      Das Parlament ist ja parteilich genug für die Gesetzesaufträge und für die Abstimmungen über die Ergebnisse.

      Wir müssen schon ernst daran denken, ob wir nicht das auch verbessern könnten.

  9. Stachel (kein Partner)
    13. Oktober 2010 11:26

    Eigentlich eine ganz logische Sache: dort, wo es eine gesetzliche Erlaubnis zur Abtreibung gibt (wie etwa bei uns) muss sich auch jedes Spital und jeder Arzt an die Gesetze halten, ohne wenn und aber. Was würde man z.B. zu einem Arzt sagen, der aus religiösen Gründen (etwa weil er Zeuge Jehovas ist) sich weigert, eine notwendige Bluttransfusion durchzuführen? Undenkbar, nicht? Dasselbe muss natürlich auch für Abtreibungen gelten.

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 11:34

      Also eine Art Kontrahierungszwang für Ärzte? Habe ich das so richtig verstanden Stachel?

      In der weiteren Folge dann ein Behandlungszwang bei minderwertigem Leben?

      Die Buchse der PAndora ist offen.

    • Logiker
      13. Oktober 2010 11:55

      cmh,
      und das nicht nur zu Beginn des Lebens, sondern auch am Ende.

    • Samtpfote
      13. Oktober 2010 11:59

      Sachel

      Das Zeuge Jehova-Argument ist solch ein Schwachsinn, dass ich mir die Freiheit nehmen, nicht darauf näher einzugehen.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:10

      @Stachel:
      Abwegige Argumentation, wie nicht anders zu erwarten. In Ihren Kreisen gelten ja Wörter wie "Gewissen", "Berufsethos" und "Religion" als Unrat von vorgestern.
      Nach Ihrer Logik müßte in Ländern, wo die Todesstrafe gesetzlich erlaubt ist, jeder Bürger zu deren Vollstreckung herangezogen werden dürfen.
      Dem ist aber nicht so: Henker wird man nur freiwillig.
      (Außer natürlich in Staaten, wo die von Ihnen und Ihresgleichen ersehnten Diktaturen herrschen: Nordkorea, China, Iran, etc.)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:10

      Stachel, Sie kommen punkto Stumpfsinnigkeit schon sehr nahe an Gerhard Maria Wagner heran.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:13

      @STF:
      Man verzeihe meine Unwissenheit: Wer pittäh ist Gerhard Maria Wagner?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
    • brechstange
      13. Oktober 2010 12:20

      @marcus aurelius
      Das ist der Pfarrer aus Windischgarsten, der Bischof in Linz hätte werden sollen. Der den Politisch Korrekten halt nicht gepasst hat.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:00

      Natürlich muss sich jeder Arzt an die Gesetze halten.
      Und weiter?
      Oder wars das schon mit den bahnbrechenden Erkenntnissen?

    • Samtpfote
      13. Oktober 2010 13:02

      Schnabel

      Beleidigen sie bitte nicht Herrn Wagner. :-)

    • Brigitte Imb
      13. Oktober 2010 13:08

      Ärzte sind dazu ausgebildet Krankheiten zu behandeln und zu verhindern - Schwangerschaft zählt nur in seltenen Fällen zu Krankheit und KEINEM(!) Arzt kann man vorschreiben eine Interruptio durchzuführen.

      Da wird sich selbst der Gesetzgeber die Zähne ausbeißen - und das ist gut so!

    • Stachel (kein Partner)
      14. Oktober 2010 11:30

      @Marcus Aurelius
      Abtreibung mit Todesstrafe zu vergleichen oder gar gleichzusetzen zeugt leider von geistiger Unzurechnungsfähigkeit
      @Samtpfote
      Ihr "Argument" ist ja wirklich überzeugend - mit "Schwachsinn" haben Sie natürlich das richtige Wort dafür gefunden. Und übrigens: "Sachel"? Vielleicht auch noch Legastheniker? Würde mich nicht wundern.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    13. Oktober 2010 11:03

    „Kommt Zeit, kommt Europarat.“

    Denn auch hier dürften die, an sich vorauszusetzenden, demokratischen Ambitionen einiger Abgeordneter endlich aus ihrem Dornröschenschlaf erwacht sein. Oder hat der beginnende Sarrazinismus, der sicherlich auch in Wien sein Scherflein zum Wahlergebnis beigetragen hat, einen grundlegenden Umdenkprozess eingeläutet? Man kann es nur hoffen.

    „Leben als Krankheit zu verstehen“ klingt zwar paradox, um nichts Ehrenrühriges sagen zu müssen, ist aber dennoch aus manchen „Gehirnen“ nicht wegzubringen.
    Was schon vor ziemlich genau 3½ Jahren eine gewisse Frau Eva Glawischnig ("Abtreibung auf Krankenschein"), damals noch Vize-Chefin der Grünen, allen Ernstes gefordert hat, wird jetzt wieder zur Diskussion gestellt.
    Nur zur Erinnerung, „Europarat“ ist jene gutmenschliche Hexenküche, der wir so bahnbrechende Vorschläge wie den Austausch der Begriffe „Vater und Mutter“ durch „Elter 1 und Elter 2“ zu verdanken haben. Eine gewisse Europarat-Abgeordnete Doris Stump aus der Schweiz (siehe

    http://tinyurl.com/33x4auv

    „ein Bild sagt mehr als tausend Worte“)

    hat sich neulich nicht entblödet, diese wahrlich grenzgeniale Lösung für von repressiven, ent-genderten Geistern getragenen, vorwiegend innerfamiliären Problemstellung, entweder Vater oder Mutter zu sagen, vorzuschlagen.

    Man nähert sich also "konstruktiv" (was sollen uns demographische Probleme?) den wirklich brennenden Themen dieser Welt in Riesenschritten und an allen Fronten.

    Zu hoffen ist, dass die hochbezahlten, äußerst qualifizierten und durch nachgerade salomonische Weisheit ausgezeichneten Deputierten in der „Depponie II“ in Straßburg das „Rätsel der Schwyzer Sphinx von links“, wer nun Nr. 1 und wer Nr. 2 zu sein hat, bald lösen werden.
    Sonst könnte es ein, dass diese Institution abendländischer Weisheit aufgrund jener die Welt in Atem haltenden Problematik für etliche Jahre blockiert ist.

    Ob das nun gut oder schlecht für Europa wäre - dieses zu entscheiden will ich mir nicht anmaßen.

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 11:30

      Wenn jemand für die Abtreibung auf Krankenschein oder ähnliches ist, dann kann er doch gleich und wäre dabei ehrlicher und dem Tandlerschen Gedankengut sogar mehr verpflichtet, die Zwangssterilisation für alle über 16-Jährigen einzuführen.

      Denn so etwas dummes kann nur kranken Hirnen entspringen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:03

      Neu wäre diese "Idee" (zur "Erhaltung des Weltfriedens"?, ähnliche Ziele hat ja auch die EU) nicht.

      Etwas rigoroser (alle Männer bis 70 Jahre, alle Frauen bis 45 zwangssterilisieren) hat das ein gewisser Theodore Nathan Kaufman ("Germany must perish", 1941) schon gefordert.
      Ob da Zusammenhänge bestehen, darüber darf gerätselt werden.

    • Undine
      13. Oktober 2010 14:17

      @Neppomuck

      Ja, das infernalische Duo Kaufman und Morgenthau aus Amerika hatten ziemlich schlimme Ideen, wie die Deutschen ausgerottet werden können. Innerhalb dreier Generationen hätte ihr teuflischer Plan umgesetzt werden sollen.

    • Undine
      13. Oktober 2010 15:03

      @Neppomuck

      Noch kurz ein Zusatz zum Kaufman- Morgenthau- Plan, der schon bald nach Beginn vom 2. WK "geboren" wurde:
      Als der teuflische Plan zur totalen Vernichtung der Deutschen durch eine Indiskretion unters amerikanische Volk kam, war dieses so empört, daß der Plan zurückgezogen wurde.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. Oktober 2010 16:57

      Schwein gehabt.

  11. M.U. Shrooms (kein Partner)
    13. Oktober 2010 10:39

    Das denke ich mir, dass da alle dabei sind, geht es doch um Ideologie.

    Eine Abtreibung ist Sache der betreffenden Frau, nicht der Kirche, des Tagebuchs oder der Präsidentenkonferenz der Landwirtschaftskammern.

    • Gustl Un. (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:46

      Die Frau ist Eigentum des Staates und der Kirche, wie jeder andere selbstverständlich!

    • Horst (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:47

      herr gustl sie meinen ein spielzeug vielleicht...*g*

    • UFisch (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:54

      was daran ist Ideologie, wenn getötet wird? Welcher Mensch soll das Recht haben, andere Menschen am Leben zu hindern und zu töten. Es mag dzt. gesetzlich Sache der Frau sein, wenn sie ein Kind in ihrem Leib töten lässt, es mag "ihr Bauch" sein, aber es ist nicht IHR Kind, im Sinn des Besitzes von materiellen Gegenständen. Kein Mensch besitzt derart einen anderen Menschen, sondern jeder hat das Recht auf Leben zu respektieren und sei es, dass sich dieses noch "im Bauch" befindet. Es kann nur im Fall der eigenen Gefährdung dafür eine Ausnahme geben.

    • brechstange
      13. Oktober 2010 11:12

      Ich finde es echt stark, Abtreibung ist Sache der betreffenden Frau, aus basta.
      Eine echte Hilfe für oft in Not geratene Frauen! Einfach für die Männer und die Gesellschaft!
      Soll Sie halt wegmachen lassen, ist eh ihre Entscheidung. Keiner fragt nach, was diese Frau , alleingelassen in ihrer Entscheidung, empfindet.
      Ab dem Zeitpunkt der Empfängnis stellt sich der Körper auf Schwangerschaft um, bevor die Frau überhaupt von der Schwangerschaft weiß, gibt es körperliche Veränderungen, das bei Bekanntwerden mit einem Wechselbad an Gefühlen einhergeht. Eine Unterbrechung hinterlässt körperliche und seelische Spuren, die Frauen mehr oder weniger gut wegstecken können. Dieser Aspekt wird bei der Debatte einfach unter den Tisch fallengelassen, ausgeblendet. Die Frau steht alleine da. Eine Aufklärung über mögliche Folgen für das weitere Leben ist NICHT notwendig. Ist ja die Entscheidung der Frau allein.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 11:41

      Magic Mushroom! Du Verteidiger der entrechteten Frauen. Du Dünnbrettbohrer.

      Wenn eine Frau blöde genug ist, sich einen Braten in die Röhre legen zu lassen, weil sie nicht verhindert hat, dann sollte man auch auf den Balg keinen Wert legen.

      Habe ich Deine Meinung richtig wiedergegeben? Bitte verzeih, wenn ich bei Dir nicht anstreifen möchte, schon gar nicht zwischenmenschlich.

    • inside
      13. Oktober 2010 12:05

      Trollfresser

      Warum vergeuden Sie Ihre Formulierungskunst an solche Flaschen wie MushRum, gustlun horst, heinz etc?

    • Logiker
      13. Oktober 2010 12:13

      @ UFisch, 10:54
      gute Argumentation,durch eine Schwangerschaft ist eine Frau aber schon in Ihrer Selbstverwirklichung gefährdet. Klar meinten Sie die Gefährdung für das Leben der Frau. Mittlerweile scheint es bereits ein Recht auf Abtreibung zu geben. Zur Klarstellung: Abtreibung ist gesetzlich verboten, jedoch bis zu einer bestimmten Zeit eben straffrei gestellt.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:14

      Inside

      Man muss der creme de la creme unserer Intelligenzia schon die gebührende Ehre erweisen. Sicher werden die sich in der Löwelstraße hochdienen.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:48

      Die Abtreibung ist so lange Privatsache, solange das im Unterleib der Frau heranwachsende Leben nicht empfindsam ist.
      Und hier ist die Fristenlösung viel zu großzügig. Auch weil man bei ihrer Einführung im Jahre Schnee, viele wichtige, wissenschaftliche Erkenntnis in Bezug auf Föten, noch nicht hatte.
      Das ist also keine religiöse Frage, sondern eine ethische (das eine bedingt nicht immer das andere).

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 16:02

      Segestes

      Ein Katholik ein Protestant und ein Jude streiten darüber, wann das Leben beginnt. Der Katholik sagt, ganz klar mit der Empfängnis. Der Protestant sieht das nicht so eng und sagt das kommt darauf an und man kann den Frauen bis zur Geburt doch keinen Vorwurf machen.

      Dann sagt der Jude: Ihr habt alle keine Ahnung. Das Leben beginnt, wenn die Kinder aus dem Haus gezogen sind und der Hund tod ist.

  12. Hiasl (kein Partner)
    13. Oktober 2010 10:37

    Warum diese Feindschaft der Europäer zur eigenen Geschichte?
    Wieso diese Angst vor konservativen Werten? Die P.C.-ler tolerieren und bewundern tlw. diese bei anderen Religionen wie dem Islam oder Judentum, verachten diese aber bei Christen, insbesondere Katholiken.
    Ich behaupte, damit haben sich die Europäer in die demografische Sackgasse manövriert und zum Untergang des Abendlandes stark beigesteuert.

    • Gustl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:42

      Berühmte Menschen wurden als Spielzeug von Politik sowie Religion einfach so betrachtet und auch gesehen - noch nicht verstanden...
      Auf der einen Seite eine Feindschaft und auf der anderen Seite Freundschaft, denke man nur an Weihnachten, Ostern usw., da war man sich wieder EINIG (ÜBERLEBEN)!!!*g*

  13. UFisch (kein Partner)
    13. Oktober 2010 10:21

    Als die Fristenlösung eingeführt wurde, konnte man wenigstens noch einige Argumente aufzählen, wonach eine Abtreibung zwar in den meisten Fällen auch nicht zu rechtfertigen war, aber immerhin wurden eine Reihe von Gründen angeführt, die eine mehr oder weniger große Notsituationen der Frau aufzeigten.

    Neben den gesellschaftlichen Implikationen (auf dem Land noch stärker als in der Stadt) die sich für Frauen mit unehelichen Kindern ergaben, sowie manch damit verbundenen wirtschaftlichen Problemen u.a., sind mittlerweile eine Fülle all dieser damals angeführten Probleme, inbesondere finanzielle, organisatorische, arbeitsrechtliche gelöst bzw. ergaben sich weitgehende gesellschaftliche Veränderungen in der Einstellung gegenüber Verheiratung, Unehelichkeit etc., dies sind insgesamt Problem mehr, ja diese Zustände sind selbst viel mehr Regel als Ausnahme.

    Insofern sollte man erwarten, dass Abtreibungen eigentlich nur mehr im Fall medizinischer Indikation erfolgen, das Gegenteil ist aber der Fall, eine Zunahme und Beliebigkeit sondergleichen. Selbst die medizinische Indikation scheint ein Gummiparagraph, der Abtreibungen weit über das dritte Monat hinaus ermöglicht und dies eine Regelung ist, die viel lockerer gefasst und vollzogen wird als dies zB in Deutschland möglich wäre.

    Typische österreichisch aber dann, dass dafür nicht einmal Statistiken vorliegen, wie dies etwa in der Schweiz und Deutschland der Fall ist.. wohl aus "gutem" Grund.

    • Gustl (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:27

      Wer nicht in der Kirche sitzt, wird als Feind angesehen, also als Zerstörer...
      Wer nicht in der Politik sitzt, wird als Feind angesehen, also als Zerstörer...
      Also wer sind die Retter dann?
      2 Welten mit viel Macht und Geld!

  14. Herby (kein Partner)
    13. Oktober 2010 09:14

    Ich möchte daran erinnern, dass zur Zeit des Kalten Kriegs in der damailgen Sowjetunion, sowie in der damaligen DDR, VR Rumänien, VR Ungarn usw. - in all den genannten "Volksrepubliken" waren die christlichen Kirchen unterwandert und durchsetzt von Spitzeln der Geheimdiensten die alles den kommunistischen Herrschern meldeten.

    Auch Geistliche, Seelsorger, Priester waren unter denen die Vertrauliches an die Kommunisten meldeten. (In Deutschland u. anderswo kann in den Akten nachgeseh. werden)

    Bei dem was die kath. u. evangelische Kirche (Amtskirchen) heute tun sollte man stets beobachten und mitdenken.

    Mir tut es immer wieder leid, wenn gläubige Christen den Linken auf dem Gebiet der nationalen und europäischen Tagespolitik 'auf den Leim gehen'. Die Linken waren bisher immer diejenigen die besser taktisch und strategisch geschult waren.

    Ich hoffe dass die Christen bzw. Christdemokraten endlich aufwachen ....

    • horst (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:01

      die kirchen wollen überleben ganz klar und da gab es mal einen retter, wie man diesen auch definieren will, der die natur verstand.
      sie wollen gerettet werden und denken wir an moses, der wurde nicht gerettet und denken wir an jesus, auch der wurde nicht gerettet vom kirchenvolk bzw. amtsskirche...
      auch ein kirchenvolk braucht geld zum überleben, sofern sie ehrlich zu sich und anderen sind!

    • Noter (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:13

      Fehler macht man nicht vorallem wenn es ums Geld geht!

  15. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    13. Oktober 2010 09:06

    Zum zweiten Mal steuert das Tagebuch den Europarat. schön.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:22

      Doch der Europarat schlägt zurück und schickt den Schnabeltierfresser - die Legende geht weiter.

      Schnabeltierfresser - komm doch auf die dunkle Seite der Schokolade, die schmeckt viel besser.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:44

      So einfach ködert man einen Jedi auch wieder nicht.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 11:14

      Oh Wie Wahn Schnabeltierfresser.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:04

      So isses, Darth Trollfresser

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:12

      Schnauf schnauf.

      STF du bist der lange erwartete Kwisatz haderach.

      Ich beuge mein Knie vor dem Padisha-Imperator STF I.

      Nie hätte ich gedacht, dieses Wissen noch beiu irgendwem loswerden zu können.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:16

      Kwisatz Haderach? Vermischen Sie da nicht was? Pasen Sie nur auf, sonst kosten Sie von meinem Laserschwert. Und das ist mächtig.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:56

      Wessen Laserschwert größer wohl ist?
      Dran Sie bleiben, gleich weiter es gehen!

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 14:03

      STF : Ja ist eine andere Bausstelle, Nein es ist der gleiche Strudelteig.

      Segestes: Grammatik bei Meister Joda gelernt Du wohl hast.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:13

      Syntax statt Grammatik du wohl gemeint hast, Darth Trollfresser?

    • Trollfressser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:51

      Bei Meister Joda - sagte ich ja.

      Ansonsten keine spacige Antwort du giebst.

  16. Segestes (kein Partner)
    13. Oktober 2010 07:32

    Das Problem der katholischen Kirche ist:
    Ihre rechts-konservativen Vertreter sind mindestens genauso grauslich wie ihre links-liberalen.
    Einen goldenen Mittelweg scheint es de facto nicht zu geben.
    Fazit: Zum Scheitern verurteilt.

    • bart (kein Partner)
      13. Oktober 2010 07:54

      @ Segestes

      Papperlapapp. Kennen Sie überhaupt, wie sie sagen, rechts-konservative Vertreter der katholischen Kirche? Wenn diesie von Schönborn nicht persönlich abmontiert wurden, dann sind das allesamt sympathische Menschen, denen es um ein Leben in Gott geht und nicht darum, irgendwelche Kirchensteuerzahler bei Laune zu halten.

    • brechstange
      13. Oktober 2010 09:04

      @segestes
      Da muss ich bart recht geben, viele rechts-konservative Vertreter wurden in den Medien denunziert. Da kann ja keiner mehr sympathisch sein, bei diesen Denunzierungen.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 09:05

      Ich fand den Krenn sicher nicht sympathisch.
      Und ich fand Gerhard Maria Wagner nicht sympathisch.

      Denn meine Sympathie ist nicht, wie bei einigen anderen Menschen in dieser Frage, rein affektiv motiviert - soll heißen, wenn die politische Korrektheitsschickeria solche Typen schlecht findet, finde ich sie deshalb sicher nicht automatisch gut ^^
      Ich setze mich mit den Inhalten, die solche Leute vertreten, auseinander - und beim Barte des debilen Propheten, da steigt mir die Grausbirn auf.
      Ich kann weder mit einem totalen Abtreibungsverbot etwas anfangen, noch mit der Tatsache, dass man Harry Potter als schädlich für Katholiken klassifiziert....
      Diese Leute machen sich im Endeffekt genauso lächerlich, wie die Vertreter der Normalgutmenschenkirche. Nur eben auf eine andere Art und Weise. Schaden tun sie der kath. Kirche jedenfalls allesamt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 09:10

      Also wenn Schönborn kein goldener Mittelweg zwischen rechts-konservativ und links-liberal ist, weiß ich auch nicht. Der ist so golden mittig, dass er überhaupt nichts mehr ist.

      Traveling in the middle of the road soon became a bore so I headed for the ditch.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 09:36

      Schönborn ist beliebig.
      Und in seiner Beliebigkeit ist er vor allem eines,
      nämlich politisch korrekt. Er scheint eine ziemliche
      Angst vor der von ORF und Co. veröffentlichten Meinung
      zu haben.

    • horst (kein Partner)
      13. Oktober 2010 09:37

      bitte etwas einfühlungsvermögen, die armen in der kirche wollen ja auch nur überleben. wo sollen sie nur schlafen und essen, sie brauchen ja nicht viel.
      moses (goldjunge) und die juden, es ging ihnen mal gut - jesus (goldjunge) und die christen, es geht ihnen noch gut etc.
      auch die kirche kämpft nicht schlecht, um überleben zu können!
      sollte man schon verstehen, weil lieb ist nur der, der es verstehen kann und böse ist der, der es nicht versteht...*g*

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:06

      Zugegeben, Krenn war grauslich anzuschauen, aber sicher nicht grauslicher als der Michi H.

      Sonst abgesehen vom Äußeren was ist denn an den "rechts-konservativen" so grauslich?

      Etwa dass sie eine andere Meinung als der mainstream vertreten, dass man sich die Mühe machen muss, ihre Argumente intelektuell zu durchdringen, dass sie einfach unbequem sind?

      Zugespitzt formuliert, eine Kirche die nur sagt, was ich eh schon weiß, eine Kirche die mir keine Gebote gibt, kurz eine Kirche der Beliebigkeiten - die brauche ich nicht.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:17

      CMH,
      ich habe zwei konkrete Beispiele genannt,
      warum ich die erwähnten rechts-konservativen
      Kirchenvertreter lächerlich bis grauslich finde.

      Wenn die Typen hingegen z.B. weiter am Zölibat rumreiten
      wollen, (das finden ja die Mainstream-Medien so überaus
      inakzeptabel) dann gönne ich ihnen den Spaß.
      Da lache ich, genau wissend um den historischen Kontext
      dieser "Einrichtung", bestenfalls kräftig darüber :)

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:28

      Ich habe mir das bei meinem Posting verknippen, muss es aber jetzt nachholen:

      Wenn mir die Schwulen egal sein können, was kratzt Dich der Zölibat?

      Von den Medien ganz zu schweigen, die Redakteurs wissen ja nicht einmal wo sie nachschauen müssen, wenn sie zum Zölibat recherchieren - wenn sie das überhaupt tun.

      Und nocheinmal zugespitzt: Wenn man Bestätigung beim Vögeln holen will, gehe man in ein Bordell und nicht in die Kirche, wenn man gut essen will sind die Hostien auch nicht das richtige.

    • UFisch (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:34

      @wenn Sie schon so gut bescheid wissen "um den historischen Kontext
      dieser 'Einrichtung' ", dann sollte sie dieses Wissen (ob tatsächlich, vermeintlich oder wie auch immer) einmal beiseite lassen und sich um das Verständnis des noch viel älteren "geistlichen" Kontexts dieser "Einrichtung" bemühen und (ob Zustimmung oder nicht) den Hintergrund dieser Regelung akzeptieren. Da es zudem eine freiwillig auf sich genommene Entscheidung ist, muss das ohnehin jeder für sich ausmachen und soll andere nicht weiter kümmern. Darüber hinaus ist es ja nicht so, dass es für Nicht-Zölibatäre keine haupt- und nebenamtliche Tätigkeiten in der Kirche gäbe, d.h. sich jeder ausreichend pastoral betätigen kann, wenn er nur will.

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:46

      Segestes

      Mir fällt noch eine Frage an Sie ein:

      Wenn Krenn gegen Harry Potter ist, warum war dann Platon gegen Homer?

      Das ist die Ebene auf der diese Fragen diskutiert werden müssen und nicht mit den Floskeln lechts-konselvativ.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:50

      @ cmh:
      Ich kann zugegebenerwiese nicht abstreiten, dass Meinungen der von Segestes genannten rechts-konservativen Kirchenvertreter, z.B. die Vorstellung, das Erdbeben in Haiti hätte einen Zusammenhang mit den dortigen Voodoo-Kulten, "eine andere Meinung als der mainstream" ist.

      In meinen Augen sind sie aber vor allem Stumpfsinn.

    • brechstange
      13. Oktober 2010 11:00

      Man beschwört hier Meinungsfreiheit und lässt diese, wenn sie nicht politisch korrekt ist bzw. einem nicht passt, NICHT zu.
      Man denunziert Menschen, ob ihres Aussehens, ihrer Haltung und anderer Dinge. Man bemüht sich nicht, den anderen zu verstehen und seine Meinung stehen zu lassen bzw. mit Argumenten zu entkräften. Nein, man greift in die unterste Schublade und denunziert, man sucht "Rechtschreibfehler".
      Ich muss mit konservativen oder liberalen in der Kirche nicht einer Meinung sein,dann habe ich die Möglichkeit mich mit dieser Meinung, die meine nicht ist, auseinanderzusetzen, einen Dialog zu beginnen oder ich wähle den Weg der Denunziationen und laufe dem Mainstream der Medien nach, mache mit beim Kirchenbashing. Wollen wir das wirklich? Glauben wir wirklich, so etwas zum Besseren zu verändern. Ich denke, das ist der falsche Weg.

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 11:25

      Schnabeltierfresser:

      Wenn man das Problem der Theodizee auf einen simplen Sager von Vodoo-Erdbeben-Tahiti reduzieren kann wie Sie, dann hat man freilich das Zeug zum Experten für fast alles.

      Und noch ein Tipp: Auch Mathematik, die man nicht versteht ist stumpfsinnig. Vielleicht ein weiteres Gebiet für segensreiches Wirken.

      Also bis dann!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 11:39

      Ich habe das Problem der Theodizee nicht einmal thematisiert, ich habe nur Herren Wagner der Stumpfsinnigkeit bezichtigt.

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 11:41

      @UFisch - der "geistliche" Kontext = der historische Kontext.
      Das kann man nicht nach Belieben trennen.
      Und dass ich den Zölibat nicht akzeptiere, habe ich nirgendwo
      behauptet, im Gegenteil - bitte genau lesen.
      Denn ich schrieb lediglich, dass die Begründung für diesen
      lachhaft sind.
      1000 Jahre ging es nämlich bestens ohne,
      falls dir das bekannt sein sollte - und eingeführt hat man ihn
      nicht auf geistlichen Antrieb der Päpste, sondern der römisch deutschen Kaiser, im Kontext des Reichskirchensystems der ottonischen und salischen
      Herrscherdynastien. Klerikern sollte es unmöglich gemacht werden, Pfründe zu
      vererben (so konnte man diese Pfründe/Lehen, seitens des Kaisers nach dem Ableben des Abtes usw., neu an Günstlinge vergeben - also anders als bei den weltlichen Fürsten).
      Dass es in dieser Zeit in kirchlichen Einrichtung überaus unsittlich zuging (anders formuliert, nicht unerhebliche Teile des Klerus haben herumgehurt), nutzte man als Feigenblatt, um der Einführung des Zölibats eine hübsche Schleife umzuhängen.
      So viel zu den "geistlichen" Beweggründen, Herr Kollege ^^
      Dass man sich die obigen Tatsachen mit der Zeit schön geredet hat,
      ist hinlänglich bekannt. Und wie man sieht, fallen immer noch viele darauf herein
      und bilden sich ein, der Zölibat entspringe der urchristlichen Glaubenslehre.
      Tut mir jedoch leid, die christlichen Priester waren, wie bereits erwähnt, in den ersten 1000 Jahren, meist verheiratet. Sexualasketen waren während dieser Zeitspanne meist nur in Klöstern zu finden, bzw. etwas später auch die Bischöfe. Der Dorfpfarrer aber war weitaus bodenständiger und weniger weltfremd.

      @CMH Potter bzw. seine Autorin mit Homer zu vergleichen, führt das nicht eine Spur zu weit?
      :)

    • cmh (kein Partner)
    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:05

      STF: Eben!

      Segestes:

      geistige Beweggründe: Bitte verwechseln Sie nicht das Hl. römische Reich mit China. Wenn die Beweggründe im Reich die von Ihnen genannten gewesen wären, dann wäre es zielführender gewesen, die Reichsfürsten zu kastrieren. Das hat in China eine Zeitlang gut geklappt und es waren sogar Generäle und Seefahrer Eunuchen. Es wäre auch gut möglich gewesen, denn wegen der Kunst hat man auch Kastraten produziert und diese dann hoch bezahlt für ihre helle Stimme.

      War aber nicht so. Soweit so platt.

      Es gibt natürlich einen religiösen Grund, sexuell enthaltsam zu leben, auch wenn der zugegeben nicht ureigentlich christlich ist. Darüber sollte man aber nur mit Ehrfurcht reden.

      Homer und Harry

      Schön dass Sie so eine hohe Meinung von Homer haben. Das freut mich. Trotzdem - die gesamte Geistesgeschichte des Abendlandes sind nur Fußnoten zu Platon - es liegt schon eine Gefahr in erfundenen Dichtungen. Man kann diese leicht für bare Münze nehmen. Wenn Ihnen also Plato zu entfernt oder Homer zu ehrwürdig ist, empfehle ich die Parerga und Paralipomea Schopenhauers. Er beklagt darin, dass vor allem Frauen eine irrige Vorstellung von Liebe hätten, weil sie soviel Liebesromane lesen. Weil die HeldInnen in diesen (seichten) Romanen immer ERfüllung finden, glauben die LeserInnen auch, in der wirlichen Liebe wäre mühelose ERfüllung zu finden und sie hätten ein Recht darauf. Das Aufwachen neben einem MannIn ist dann furchtbar.

      Und jedesmal beim Lesen der Krone des Nachbarn in der U denke ich mir: Recht hat Schopenhauer gehabt. Zwar halte ich andere Romane für wesentlich stärker persönlichkeitsverbiegend und damit gefährlicher, aber HP steht auf meiner Liste des gefährlcihen Schrotts auch ziemlich weit oben.

      So wie man heute den Kindern den Struwelpeter nicht mehr zur unbeaufsichtigten Lektüre überlässt, so wird man auch mit diesem HP in der Zunkunft verfahren.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:12

      Ich adle doch nicht den Stumpfsinn eines Wagner indem ich ihn theologisch thematisiere...

    • Segestes (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:38

      CMH, die von mir angeführten Beweggründe für die Einführung des Zölibat sind wissenschaftlich unumstrittene Fakten. Ich gebe hier sicher nicht den Geschichtsnachhilfelehrer für Unbelehrbare, sondern empfehle stattdessen Amazon.de, oder die nächstgelegene Bibliothek.

      Sehr amüsant übrigens die These, man könne Potter für bahre Münze nehmen.
      Oder beruht diese Befürchtung etwa auf eigenen Erfahrungen mit dem Märchenbuch namens Bibel?
      Ich meine, der philosophische Anspruch mag da ein höherer sein als bei Potter,
      aber punkto Dichtung steht das Buch der Bücher, J.K. Rowlings Schmöker nachweislich um nichts nach. Eher im Gegenteil.
      Was nun wohl bedenklicher ist? Eine Religion die sich nachweislich ausgiebig der Dichtung bedient und trotzdem einen absoluten Wahrheitsanspruch erhebt, oder klar deklarierte Trivialliteratur für Kinder?

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 13:46

      STF:

      Richard Wagner oder Bischof Wagner?

    • bart (kein Partner)
      13. Oktober 2010 14:22

      @ Segestes

      Sie mögen vieles sein, katholisch sind sie nicht. Sagen wir's mit Dostojewski: Ohne Gott ist ohnehin alles schnurzegal (Brüder Karamasow). Was wollen sie also?

      Und: die Hl. Kirche ist alles andere als "Zum Scheitern verurteilt", weil sie nicht menschlichen Ursprungs ist.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:14

      @ cmh: Bäckermeister Ernst Wagner, den Erfinder der Wagner-Pizza. Den habe ich gemeint.

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 16:05

      Den Wagner .

      Lebt der Doktor Best eigentlich noch?

  17. Criticus
    12. Oktober 2010 22:39

    Die heutige westliche Sozialdemokratie wird vom politischen Abschaum gebildet. Selbst in der DDR wurde die Abtreibung in Anbetracht der seinerzeitigen Einwohnerzahlabnahme letzlich verboten, damit das Land nicht ausstirbt. Unsere Roten verbrämen die Fristenlösung mit Glorienschein, anstatt darauf hinzuweisen, daß diese Lösung in jedem Falle, abgesehen von medizinischen Indikationen ,wirklich die schlechteste Lösung und somit tunlichst zu vermeiden ist.
    Im Gegensatz zu den ehemaligen Ostblocksozialisten haben unsere Roten sich vom Leistungsprinzip abgewendet, sie tolerieren nicht nur. sondern fördern die Kriminalität und leugnen noch mehr als alle "östlichen Vorbilder " ethische Gegebenheiten und die menschliche Natur.
    Eine Homo-Ehe wäre unter Breschnew, Honecker und Co. undenkbar gewesen!
    Ebenso Suchgiftszenen,Hausbeschmierungen etc..

    • Reinhard (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:19

      In der DDR war Abtreibung nicht verboten, nur verpönt. Was aber auch etlichen Kindern das Leben gerettet hat.
      Man braucht keine Gesetze, es genügen Werte. Nur leider haben die heutigen Sozialisten keine mehr. Da hatten selbst die Kommunisten noch mehr, die standen wenigstens fest links, die heutigen Sozen lassen einen Aal wie rauhes Schleifpapier aussehen, unangreifbar schmierig glatt.
      Deswegen funktioniert Rot-Schwarz so gut, denn was die Wert-Losigkeit angeht liefern sich die beiden inzwischen ein hartes Kopf-an-Kopf-Rennen abwärts...

  18. Brigitte Imb
    12. Oktober 2010 18:55

    OT - Aus der "FAZ" ein sehr interessanter Artikel über Multikulti in den Niederlanden, dort scheint die Situation ähnlich der unseren zu sein. Die Politisch Korrekten haben dort bereits vor mehr als 10 Jahren Politiker wegen Diskriminierung abgeurteilt, etwa für Sätze wie diese: „Voll ist voll“ oder „Das eigene Volk zuerst“.

    http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~EF5F57657E51B40F7B6A868C447265B33~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

  19. Undine
    12. Oktober 2010 17:59

    @Schani

    Mit dem "Nichtablegen" des Hippokratischen Eids" haben Sie natürlich Recht. Es ist auch eher symbolisch gemeint. Diesen "Eid" legt ein werdender Arzt nur für sich selber ab. Das hat auch viel mit der Achtung vor dem Leben zu tun. Ich ginge beispielsweise nicht gerne zu einem Arzt, von dem ich wüßte, er würde auch, ja, nennen wir's beim Namen: töten. Mein Mann, mein Bruder, beide Ärzte, haben diesen Beruf gewählt, weil siehelfen wollten, Leben zu erhalten, nicht, um zu töten.

    Hippokrates war übrigens kein antiker griechischer Gott, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, dessen sittliche Gebote des Arzttums noch heute Gültigkeit haben (Hippokrates würde heuer seinen 2470. Geburtstag feiern!)

  20. WFL
    12. Oktober 2010 17:15

    Es wäre höchst interessant zu erfahren, wie eine Abtreibungsklinik,
    z.B. jene am Wr. Fleischmarkt, reagiert, wenn eine "Kopftuchfrau", also eine offensichtliche Muslimin, mit einem Abtreibungswunsch vorspricht.

    Wird diese behandelt wie jede andere? Mit dem Risiko, durch die Abtreibung
    eines zukünftigen Muslims das muslimische Racherecht auf sich zu ziehen?
    Oder wird die abtreibungswillige Dame weggeschickt? Oder wird die
    Abtreibung nur vergenommen, wenn auch ein Mann dabei ist?
    Gibt es diesbezügliches Wissen? / Erfahrungswerte?

    • Xymmachos
    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 09:11

      Wie wäre es wenn Sie am Fleischmarkt fragen statt hier? Die Erfahrungen der Unterbergerischen mit Abtriebung wird sich in Grenzen halten.

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:31

      STF:

      Autsch - hat Dich die FRage getroffen? Es ist schon blöd, wenn man witzig sein will aber sich nur lächerlich macht wie Du mit dieser Leerformel.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
  21. haro
    12. Oktober 2010 16:48

    Sozialistische Anträge für Abtreibungs-Zwang oder für Schwulenhochzeiten werden -so die Islamisierung so weitergeht wie bisher- in näherer Zukunft nicht mehr stattfinden. Eher wird es Anträge zu Kopftuchzwang geben.

    Bei der Wien-Wahl zB bekamen die roten Kandidaten Omar Al Rawi (gleich hinter Häupl?) und eine Namaldi Gülsah etliche tausend Vorzugsstimmen...

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2010 17:25

      Erst wenn die Muslime ihre eigene Partei gründen und zu Wahlen antreten, werden unsere Politmarionetten schnallen, dass Feuer am Dach ist - aber lediglich weil sie um die eigenen Pfründe bangen, nicht etwa aus Sorge um das Land.

    • Undine
      12. Oktober 2010 21:36

      @Brigitte Imb

      Darauf wird's wohl hinauslaufen.
      Dann wird's allerdings auch "personelle" Änderungen im ORF geben, und wir werden dann, anstatt auf Hannelore Veits Worte zu lauschen, eine Kopftuchträgerin zu sehen und zu hören kriegen. Spätestens dann werden den linken Traumtänzern am Küniglbergdie Augen aufgehen. :-)

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2010 23:01

      Undine,

      es beginnt bereits!

      Glaubensgemeinschaft: "Muslime müssen in die Politik"

      http://diepresse.com/home/panorama/religion/601585/index.do?offset=0&page=1#kommentar0

  22. bagaude
    12. Oktober 2010 16:28

    In China steckt man einen Nobelpreisträger ins Gefängnis ,seine Frau bekommt
    Hausarrest-in Europa sind die PC-Sozialdemokraten drauf und dran
    die europäische Kulturtradition zu verraten und zu verkaufen-u. in Österreich
    schämt sich die Medienwelt,dass bei der Wienwahl die "roten Familien"so
    schlecht abschnitten ,aber "das blaue Böse "die Massen verführen konnte!!
    Also noch mehr Druck auf die Bevölkerung via Kindergarten,Schule,Institutionen,
    und va.Medien !!
    Ja das Sterben Österreichs wird sich dahinziehen wie ein Strudelteig- aber
    man arbeitet daran

  23. Markus Theiner
    12. Oktober 2010 16:22

    Die Nazi-Keule tut weh. Die hätte ich hier nicht erwartet.

    Zur Sache:
    Ich freue mich durchaus auch über das Ergebnis. Interessant finde ich aber die hier wieder einmal auftretende Doppelmoral der "Linken".

    Grundsätzlich wäre die Linie ja recht konsequent. Wenn die Abtreibung wirklich so moralisch unbedenklich wäre wie die Linken es glauben und für die Gesundheit und/oder Selbstverwirklichung der Frau so notwendig, dann wäre es auch völlig legitim von einem Arzt zu erwarten die durchzuführen. Religiöse oder moralische Befindlichkeiten können da nur in engen Grenzen berücksichtigt werden.

    Nur würde man so eine Sicht eher von einem rechten Rechtspositivisten erwarten, für den moralische Fragen bei der Entstehung von Gesetzen relevant sich und niemals bei der Ausführung. Wenn man aber berücksichtigt wie schnell die Linken bei den ihnen sympathischen Religionen oder auch moralischen oder kulturellen Besonderheiten für Ausnahmen zu begeistern sind.

    • simplicissimus
      13. Oktober 2010 08:53

      links scheint heute machterhalt durch hinunternivellierung und solcherart generierung von neuen wählerschichten zu sein.
      es spielt keine rolle woher diese schichten kommen und die eigenen leute werden ohne achselzucken auf der müllhalde entsorgt, wenn sie sich erdreisten, nicht links zu sein.
      ich habe leider auch nur diese interpretation für diese zahlreichen widersprechenden positionen der linken. das messen mit ungleichem mass ist dabei ein zusätzliches werkzeug, das jeder auch nur ansatzweisen gerechtigkeit hohn spricht.

  24. terbuan
    12. Oktober 2010 14:49

    Die Vernichtung unwerten Lebens wird planmäßig vorangetrieben. Alles was an neuem Leben ungewollt oder gewollt die europäische Identität und Kultur erhalten könnte muß vernichtet werden!
    Daher brauchen wir zur Euthanasie verpflichtete Ärzte, der Weg ist vorgezeichnet!
    terbuan@aon.at

    • brechstange
      12. Oktober 2010 15:16

      Gab es diese Ideologie nicht bereits vor 100 Jahren?

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2010 16:07

      Auch den KZ-Schergen wurde vor ihren Untaten so etwas wie die "Absolution" erteilt. Das Nazi-Gesetz steht demgemäß über dem Gewissen. Was sind das nur für elendige BDM-...... (jeder soll die Pünktchen ausfüllen mit was er will).

    • Johann Scheiber
      12. Oktober 2010 16:14

      Motgenthau fürs Abendland!

    • Johann Scheiber
      12. Oktober 2010 16:16

      Natürlich Morgenthau!

    • Undine
      12. Oktober 2010 16:51

      Von den NAZIS wurde ausgeführt, was Dr. med. Julius Tandler, seines Zeichens Wiener SPÖ-Gesundheitsstadtrat, bereits im Jahr 1923 gefordert hat:

      1. Die Unfruchtbarmachung der MINDERWERTIGEN
      2. Die Vernichtung UNWERTEN LEBENS

      In der NS-Zeit waren die Ärzte, die dies vornahmen, gesetzlich geschützt.
      Hingegen war Abtreibung, also Tötung ungeborener Kinder, strengstens verboten.

      Wie kann es nur kommen, daß einmal das eine Delikt gefördert, das andere bestraft wird und Jahrzehnte später das genaue Gegenteil gilt?

    • cmh (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:40

      Ein Fall von Auto-Genozid mit dem wir es hier zu tun haben.

    • UFisch (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:43

      @Undine: Interessant dabei, dass Linke zwar das Lueger-Denkmal aufgrund Antisemitismus entfernen wollen (der im übrigen anders als Häupl & Co. damals dafür gesorgt hat, dass Einwanderer "deutsch" gelernt haben) und Kernstock aufgrund deutschnationaler Gedichte schon "entplatzt" haben, aber Tandler noch immer ungestört und angesehen "platzen" darf, obwohl er mit diesen schrecklichen Forderungen weit über das hinaus geht, was den anderen vorgeworfen wird.

    • Undine
      13. Oktober 2010 14:04

      @UFisch

      Nach Dr. Julius Tandler wurde nicht nur ein Platz benannt, nein, er wurde sogar mit einer SONDERMARKE gewürdigt!
      Was zu seinen Forderungen wohl die üblichen linken PC-durchtränkten Denkmalstürmer (Siegfried-Kopf, etc) zu sagen haben?

      Am "Untersteirer" Ottokar Kernstock (bei GOOGLE wird er zum Südsteirer!), geb. in Marburg an der Drau--sein Geburtshaus befindet sich am Domplatz--läßt man keinen guten Faden wegen einiger Lieder, die der Pfarrer gedichtet hat! Da greift man sich ans Hirn! Straßen, die dort und da nach ihm benannt waren,wurden umbenannt.
      Aber an Julius Tandler wagt sich kein PC-Verfechter heran.....

  25. simplicissimus
    12. Oktober 2010 14:13

    als atheist möchte ich folgendes bemerken:
    ein arzt darf höchstens zu einer handlung gezwungen werden, wenn ansonst das leben des patienten höchst gefährdet wäre.
    mit einem solchen abtreibungszwang bewegt sich die linke weiterhin in richtung menschenverachtender unterdrückungsmaschinerie.
    mit verschmelzung von samen und eizelle ist ein neuer mensch im initialstadium entstanden, natürlich vollkommen hilflos und daher umso schützenswerter.
    da helfen auch keine noch so an den haaren herbeigezogenen definitionen, bis wann man diesen menschen noch als "zellhaufen" oder was auch immer definieren kann.
    der umkehrschluss ist daher: abtreibungen dürfen nur in extremen situationen per gerichtsbeschluss erlaubt werden.

    • Alfred E. Neumann
      12. Oktober 2010 16:01

      So atheistisch erscheint mir Ihre Haltung gar nicht; sie deckt sich vielmehr mit meiner Überzeugung, wann denn das Leben nun wirklich beginnt, und ich halte mich für durchaus gläubig.

      Wie brechstange weiter oben sagt, sind wir bereits wieder einmal so weit, daß zwischen lebenswertem und -unwertem Leben relativiert wird. Dabei hat Leben doch ein absoluter Begriff zu sein, der nicht erst 3 Monate nach der Befruchtung beginnt und erst ab dann zum schützenswerten nasciturus wird. Was ist eigentlich zehn Minuten vor Ablauf der 3 Monate, ist der Fötus dann schon ein Mensch oder doch nur noch ein Zellenhaufen, der straflos zu Gesichtscreme verarbeitet werden darf?

      Daß die feinen Linken bereits so links sind, daß sie auf der anderen Seite des Spektrums mit den Braunen zusammenstoßen und -fließen, merken die gar nicht, so besessen sind sie von ihren eigenen gutmenschelnden Ideen, die sie allen anderen aufzwingen wollen.

    • Undine
      12. Oktober 2010 17:21

      @simplicissimus

      Sie sprechen mir mit jedem Wort aus dem Herzen!
      Es gibt ja an der Tatsache überhaupt nichts zu rütteln: Mit Verschmelzung von Samen und Eizelle entsteht das größte Wunder, ein neuer Mensch. Gibt es etwas Hilfloseres, Schützenswerteres? Wo bleiben da die Menschenrechte, mit denen die linken GUTMENSCHEN sonst immer gleich zur Stelle sind?

    • Alfred E. Neumann
      12. Oktober 2010 18:48

      Gutmenschen: abtreiben hui, abschieben pfui!

    • Trollfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 10:37

      Schieben wir doch Asylanten nicht ab, sondern treiben wir sie ab.

      (Bitte den doppelten Wortsinn beachten!)

    • simplicissimus
      13. Oktober 2010 19:25

      @trollfresser: oder meinen sie almauftrieb der gutmenschen im frühjahr, glocke um den hals als warnsignal und viel käse produziert, im herbst almabtreibung der gutis und rein in den stall mit automatischer mistentsorgung?

  26. Brigitte Imb
    12. Oktober 2010 13:14

    Da haben die "Weisen" sehr weise gehandelt, denn ich glaube nicht, dass die Ärzteschaft diesem Treiben zugestimmt hätte, im Gegenteil. Gesetze können auch kollektiv verweigert werden - was dann liebe Eurokraten.

    Das hätte die Mediziner Europas garantiert auf die Straße getrieben und derartiges können die Politiker nicht gut gebrauchen.

    • Logiker
      12. Oktober 2010 13:51

      Liebe Brigitte Imb,

      unterschätzen Sie die ideologische Verblödung bei den Linken nicht. Sie sind nähmlich im Besitz der einzigen Wahrheit, auch wenn die Gesellschaft zu Grunde geht.

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2010 14:05

      Deshalb habe ich Anführungszeichen verwendet, denn ich halte den Europarat für alles mögliche, nur nicht für weise.

    • Xymmachos
      12. Oktober 2010 16:13

      Liebe Frau Imb, hüten Sie sich auch hier vor Verallgemeinerungen. Trotz Hippokratischen Eid glaube ich nämlich (logischerweise ohne h) nicht, daß die Ärzteschaft ein solches Gesetz KOLLEKTIV verweigern würde. Wer, glauben Sie, betreibt denn die Abtreibungskliniken? Die Engelmacherinnen?

    • Karl Knaller
      12. Oktober 2010 16:23

      @Xymmachos:
      Nein, nein, mein Lieber, andersrum wird ein Schuh draus: GERADE die Abtreibungsärzte wären gegen ein solches Gesetz auf die Straße gegangen, das sie mit einer massive Konkurrenz aller Berufskollegen konfrontieren würde!

    • Xymmachos
      12. Oktober 2010 16:44

      Nachtrag ad Engelmacherin, für jüngere BloggerInnen, die's vielleicht noch nicht kennen: http://www.youtube.com/watch?v=9H_9aod74qo

    • Brigitte Imb
      12. Oktober 2010 17:12

      @Xymmachos

      Stimmt, diese Verallgemeinerung meinerseits ist falsch, jedoch würde die Mehrheit der Mediziner dieses Gesetz bestimmt ablehnen und boykottieren.

      Angesichts der Fülle an Kontrazeptiva, ist es kaum einzusehen Abtreibungskliniken zu benötigen, bzw. Abtreibungen salonfähig zu machen. Etwas mehr Eigenverantwortung, die körperl. Liebe und ihrer möglichen Folgen betreffend, wäre wünschenwert.
      Ethik und Moral war einmal, oder wie?

  27. Vayav Indrasca
    12. Oktober 2010 12:50

    Darf ich bitte nur darauf hinweisen: es gibt nicht "die Kirche". Es gibt die katholische Kirche, die evangelischen Kirche, die orthodoxe Kirchen usw. Danke.

    • terbuan
      12. Oktober 2010 14:34

      Unterberger schrieb wörtlich "die Kirchen" und erwähnte sodann die katholische Kirche, Ihr Beitrag sollte dann offensichtlich eine Antwort auf einen anderen Post sein!
      Aber im Prinzip, das sollte wohl jedem klar sein, geht es der EU um den Kampf gegen die Mehrheitsreligion und dies ist noch immer die röm-kath. Kirche!

    • Vayav Indrasca
      12. Oktober 2010 15:01

      @terbuan

      Die röm-kath. Kirche ist keine Mehrheitsreligion, sondern eine Mehrheitskonfession.

      Und ob sie das in Europa tatsächlich ist, würde ich gerne nachzählen, allein im Augenblick fehlt mir die Zeit.

    • brechstange
      12. Oktober 2010 15:19

      Ich gebe zu, ich war schlampig, aber kommt es jetzt darauf an?

    • terbuan
      12. Oktober 2010 19:01

      brechstange
      aber wirklich nicht, habe nur auf entbehrliche Einwürfe gekontert!
      mfg
      terbuan@aon.at

    • terbuan
      12. Oktober 2010 20:28

      V.I.
      Das Christentum verstand sich ursprünglich als Religion, durch die Abspaltung der Protestanten und der Orthodoxen entstanden später die christlichen Konfessionen, mehr als 80% der Bürger der EU bekennen sich derzeit zum Christentum, davon ca. 2/3 zur römisch-katholischen Kirche.
      Wir können die Haarspaltereien natürlich fortsetzen und eventuell auch Zählungen durchführen, da wird es bei mir jedoch zeitmäßig eher knapp!
      mfg
      terbuan@aon.at

    • socrates
      13. Oktober 2010 11:25

      Hä? Was soll diese sinnlose Beckmesserei, die kein vernünftiger Mensch versteht. Treten Sie lieber gegen die Flut von Teutonismen auf, in der wir ertrinken!

    • socrates
      13. Oktober 2010 11:27

      Originalzitat von "vayav indrasca"
      Vorsicht!

  28. papi66
    12. Oktober 2010 12:35

    Dass im Europarat über so ein Thema überhaupt abgestimmt werden muss, ist zum Speiben. Es ist wider aller Menschenrechte, wider alle medizinische Ethik und ist eigentlich gegen alle Frauen, auch die Genderfrauen.
    Da sich der Europarat mit solchen Abstimmungen befaßt, hat er sich für alle Zeiten disqualifiziert und sollte sich mit 31.12.2010 selbst auflösen!
    mami66

  29. Graf Berge von Grips
    12. Oktober 2010 11:48

    Nr. 260
    Ich meine besser liefe Integration
    über die Erleichterung von Adoption.

  30. Undine
    12. Oktober 2010 11:16

    Den SOZIS, noch mehr aber den GRÜNEN (speziell den militanten TIERSCHÜTZERN unter ihnen) ist das Leben einer KRÖTE oder irgendeines "Pelztieres" allemal mehr wert als ein UNGEBORENES KIND.
    Weit haben wir's gebracht!

    • simplicissimus
      12. Oktober 2010 15:10

      da hab ich jetzt aus herzen ein stenderl gemacht. jedes auf die strasse sch... (pardon) hunderl wird höher gehandelt als unsere eigenen kinder.

      ich habe mehrere kinder und mehrere hunde, nur zur info.

      aber was soll's: wenn ein che guevara das "gesetz der wand" definiert und ein paar leute ohne gerichtsverhandlung ermordet, dann ist er trotzdem eine linke ikone.
      man wird ja nicht so kleinlich sein, ist ja für eine gute sache.

      soviel zur linken humanität.

    • Kurt22
      12. Oktober 2010 17:38

      @Simplicissimus: Und für einen linken Massenmörder hat Wien immer ein Platzerl für ein Denkmal bereit.

    • papi66
      12. Oktober 2010 19:34

      Werte Undine, liebes Undinerl?
      Sie haben, du hast uns mit ganz wenigen Worten soviel Wahres gesagt!
      Ich müßte einen zweiseitigen Aufsatz darüber schreiben um das zu sagen was Sie, werte Udine, uns in eineinhalb Sätzen sagen.
      Danke!

    • karl murx (kein Partner)
      14. Oktober 2010 19:42

      Aber wenn's um die Stammzellenforschung geht, wird dann der"Zellhaufen" doch wieder zum vollwertiger Menschen erklärt, nur um etwas zu blockieren. Diese hasserfüllten Typen sind stets für das, was der Gemeinschaft schadet.

  31. Alfred Kraker
    12. Oktober 2010 10:31

    Die Wiener Zeitung schreibt am 8. Oktober 2010: „Österreich braucht Migration. Was unter Experten bereits allgemein anerkannt ist, wird langsam auch der Politik immer mehr bewusst.“
    Nun: Österreich bräuchte ebenso wie andere Länder in Europa keine Migration. Dann nämlich, wenn die Abtreibungen nicht jährlich Tausende Opfer fordern würden. Diese Abtreibungen sind durch falsche Lebensentwürfe junger Menschen, denen die ältere Generation keine Vorbilder geliefert hat und fast nie durch Not verursacht. Dies wird durch sogenannte Experten ausgeblendet und von linker Politik ignoriert.
    Mit dem zusätzlichen Wissen von der vorliegenden Entscheidung im Europarat, kann man den allgemeinen Begriff „linke Politik“, in Form des skandalösen Vorschlags einer sozialistischen Abgeordneten, noch genauer auf unsere - diesen Vorschlag zustimmenden - sozialistischen Politiker spezifizieren.

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2010 15:09

      Alfred Kraker
      "...„Österreich braucht Migration...."

      Gestern im BR (Eine Dokumentation über das deutsche "Wirtschaftswunder"). Der Bericht zeigt auf, daß viele Deutsche bestimmte Arbeiten angeblich nicht mehr verrichten wollten. Daher holte man Gastarbeiter. Italiener, Griechen... Dazu mehrere Kommentare, unter anderem, Helmut Schmidt (Ex-Kanzler): kurz und knapp: "Der einzige Zweck (der Gastarbeiterzuwanderung Anm.) war, das Lohnniveau niedrig zu halten." (BR, 11.10.10, 22 Uhr 45)

    • brechstange
      12. Oktober 2010 15:22

      Herr Bauer, jetzt warte ich auf den Sturm der Entrüstung. Vielleicht gehen jetzt - auf Schmidts Aussage hin - Wiedergutmachungszahlungen an, wegen Ausbeutung der Gastarbeiter.

    • Johann Scheiber
      12. Oktober 2010 15:44

      Es ist ja auch so eine Mär, dass die Gastarbeiter geholt wurden. Die Südlander haben insbesonders Deutschland im Gegenzug für die Marktöffnung Kontingente aufgezwungen. Mit dem Wirtschaftswunder war es dann auch bald vorbei. Die Industrie hat natürlich mitgespielt: Teure Waren gegen gutes Geld und billige Arbeitskräfte. Den Druck der fernötlichen Werkbänke gab es damals noch nicht.
      Wie der Herr Leitl und der Herr Sorger in Anatolien und in Afrika Facharbeiter rekrutieren wollen ist auch ein Mysterium. Die sind nur in eine Richtung fachlich versiert: Wie lebe ich vom Sozialstaat!
      Ein Experte der behauptet, dass wir Migration brauchen, ist nach dieser Aussage kein Experte mehr, oder er ist, was am häufigsten der Fall ist, ein Mietexperte.

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2010 15:54

      brechstange,
      "...Ausbeutung der Gastarbeiter..."

      Gleichzeitig stellt sich hier aber die Frage nach der Notwendigkeit der "Zuwanderung aller Art". Denn für die "Bildungsdeutschen" mußte man "Beschäftigungsinstitutionen" (Orchideenministerien... etc) schaffen, deren Kosten erst erwirtschaftet werden müssen. Hätte man das Lohnniveau dem Markt überlassen, hätten die Deutschen bestimmte Arbeiten vielleicht doch verrichtet. Was ein "Wirtschaftswunder" durch Zuwanderung bringt ist nachzulesen in einer Fallstudie: "The Trap" (James Goldsmith)

    • Erich Bauer
      12. Oktober 2010 15:55

      Gilt natürlich auch und besonders für Österreich.

    • simplicissimus
      12. Oktober 2010 16:04

      schliesse mich an.
      und vor allem eine ehrliche, vernünftige, wirkungsvolle familienpolitik, die kindersegen wirklich attraktiv macht - für inländer, gesteuert über fühlbare einkommenssteuererleichterungen für kinder (kann ruhig mit der progression gehen als kinderanreiz für leistungswillige), absetzbarkeit von kinderbetreuung etc.
      familienbeihilfe im herkömmlichen sinn kann durchaus durch obiges abgelöst werden und auf (echte) sozialfälle beschränkt werden. finanziert durch streichung einiger der vielenbestehenden steuer- und förderungszuckerln.

  32. Geldfux
    12. Oktober 2010 10:22

    Wenn im Europarat ein Skandalvorschlag der Sozialisten zum Abtreibungszwang für alle Ärzte in allen Spitälern der EU so knapp abgelehnt worden ist, so ist das auch schon ein Skandal! Doch die Annahme dieses Vorschlages ist für mich ein Grund für den sofortigen Austrit Österreichs aus der EU . Man kann doch nicht alle Ärzte zum Abtreibungsmord an ungeborenen Kindern zwingen. Der hippokratische Eid ist um hunderte Jahre älter, als alle Verfassungen und rerchtsstaatlichen Ordnungen.

    • mike1
      12. Oktober 2010 13:16

      der europarat hat mit der eu nichts zu tun !

      daher: ein vorschlag, aus der eu auszutreten, ist unsinn. so wie ein austritt aus der eu grundsätzlich kontraproduktiv wäre. bitte die kirche im dorf lassen, nur weil übergeschnappte abgeordnete blödsinnige vorschläge machen. solche leute haben wir auch in unserem parlament.

      ausserdem: was im europarat beschlossen wird, ist rechtlich nicht wirksam, sondern kann national umgesetzt werden. oder auch nicht.

    • brechstange
      12. Oktober 2010 15:23

      Wozu, mike1, brauchen wir dann diesen Europarat?

    • Schani
      12. Oktober 2010 15:27

      Kein Mediziener legt bei der Promotion den hippokratischen Eid ab.Ich hätte mich vielmals bedankt,hätte ich einen Eid auf einen antiken hellenischen Gott leisten müssen.
      Der Anschlag der Linken gegen Kinderleben, Ärzteschaft und anderes med.Personal ist trotzdem empörend und in meinen Augen damit vergleichbar,womit ihn zu vergleichen nicht erlaubt ist.

    • Schani
      12. Oktober 2010 15:29

      Mediziner und nicht -iener !!Peinlich,peinlich!

    • mike1
      12. Oktober 2010 15:46

      zu brechstange: das frag ich mich auch....

    • Undine
      12. Oktober 2010 17:51

      @Schani

      Mit dem "Nichtablegen" des Hippokratischen Eids" haben Sie natürlich Recht. Es ist auch eher symbolisch gemeint. Diesen "Eid" legt ein werdender Arzt nur für sich selber ab. Das hat auch viel mit der Achtung vor dem Leben zu tun. Ich ginge beispielsweise nicht gerne zu einem Arzt, von dem ich wüßte, er würde auch, ja, nennen wir's beim Namen: töten. Mein Mann, mein Bruder, beide Ärzte, haben diesen Beruf gewählt, weil siehelfen wollten, Leben zu erhalten, nicht, um zu töten.

      Hippokrates war übrigens kein antiker griechischer Gott, sondern ein Mensch aus Fleisch und Blut, dessen sittliche Gebote des Arzttums noch heute Gültigkeit haben (Hippokrates würde heuer seinen 2470. Geburtstag feiern!)

  33. Martin Bauer
    12. Oktober 2010 10:15

    Ich vermute einmal sehr stark, dass hier nicht die Vernunft, sondern die Faulheit/Fehleinschätzung der rot-grünen Abgeordneten gesiegt hat.

    Wer Fehler macht, kann auch manchmal keine Fehler machen ...
    Bitte mehr davon!

    Ceterum Censio: Schafft endlich den politischen Zweig der EU ab!!

    • mike1
      12. Oktober 2010 14:08

      politischer zweig der EU ? ich bitte um enschlägige information ! der europarat hat mit der eu nicht im entferntesten zu tun !

    • Martin Bauer
      12. Oktober 2010 14:44

      Ich setze mein ceterum censio auch unter ein Posting über Schlammschnorcheltauchen!
      Alles klar?

  34. Johann Scheiber
    12. Oktober 2010 10:07

    An dieser Facette des vom Nihilismus gegen die europäische Kultur und Zivilisation vorgetragenen Kulturkampfes wird klar ersichtlich, dass wir uns buchstäblich in einem Überlebenskampf befinden.
    Hinter dem Versuch die Ärzte zum Töten zu zwingen, steht, wie hinter der momentan so intensiv thematisierten Islamisierung, wie hinter Gender Mainstreaming, wie hinter der Antidiskriminierung, wie hinter den abgefeimten bail-out-Programmen, wie hinter der Zerstörung des Schul- und Bildungswesens und wie hinter zahllosen anderen destruktiven Programmen nichts anderes als eine Kulturrevolution die sich gegen eine dreitausendjährige Kultur erhebt. Dabei sind die ausgemachten Hauptangriffsziele exakt die tragenden „Institutionen“, dieser Kultur: Die christliche Religion, die Familie und der Mittelstand. An allen drei Säulen sind Sprengsätze angebracht.

    Die sonst in jeder Hinsicht kleine, größte Bundesländer-Zeitung hat den Wiener Bürgermeister als einen weltloffenen und gebildeten Mann beschrieben, dessen Lieblingsautor Antonio Gramsci ist. Punkt!
    Nicht dazu geschrieben haben die Linkskatholen in der Grazer Redaktion – entweder weil sie Gramsci nicht kennen, oder weil sie den Mann auch gut finden – dass dieser Gramci der Denker ist, der der marxistisch-leninistischen Revolution eine entscheidende Wendung gegeben hat, eine Wendung, die genaugenommen so raffiniert ist, dass das dahindämmernde konsumverfallene Bürgertum das bis zum heutigen Tag nicht kapiert hat. Nämlich die Wendung von der Ökonomie zur Kultur. Nicht mehr die Ökonomie ist der Hebel zur Zerstörung der bürgerlichen Gesellschaft sondern die Kultur. Deshalb haben die Nachfolger von Marx und Lenin nach der Wendung, die die permanente Revolution mit Gramsci genommen, hat auch keinerlei Berührungsängste mehr mit dem Kapitalismus – im Gegenteil dieser wird instrumentalisiert. Siehe etwa den roten Konzern in Wien, ebenso Politiker wie Androsch, Vranitzky oder Klima. Gusenbauer ist ein lebender Beweis des Überganges vom orthodoxen Marxismus zum Neomarxismus, hat er doch in seiner Jugend noch den Roten Platz geküsst und liebt jetzt die Toskana und die Nähe von Banken und Baukonzernen.

    Die schwarze Partei merkt davon gar nichts. Sie rekrutiert sich vornehmlich aus dem Bauernbund, wird innen durch Pseudo-Konservative und U-Boote geblendet und lässt das Volk so im Stich.
    Weil im Gegensatz dazu die Linken hinsichtlich ihrer Ziele nach wie vor geschult und organisiert sind (Unis, Medien, Wirtschaft), fahren die Häupls und Faymanns den Prölls und Mareks allemal locker um die Ohren.

    Da die Situation der bürgerlichen Parteien in Europa hinsichtlich Substanzlosigkeit durchaus mit der der Volkspartei vergleichbar ist, scheint mir diese Abstimmung im Europarat nur ein Betriebsunfall gewesen zu sein und leider nicht ein Symptom einer sich formierenden Konterrevolution.
    Die Situation ist aber wahrscheinlich noch schlimmer. Die bürgerlichen Parteien haben gar kein Interesse mehr den Feind zu identifizieren, denn sie sind weltanschaulich mittlerweile zu ihm übergelaufen.

    • Undine
      12. Oktober 2010 11:44

      @Johann Scheiber

      ".....als eine Kulturrevolution, die sich gegen eine dreitausendjährige Kultur erhebt."

      Es paßt zwar auf den ersten Blick nicht ganz zum Thema, auf den zweiten aber schon, finde ich:
      Vor zwei Jahren unternahm ich mit Studiosus / München eine Reise in den Westen Anatolies, Schwerpunkt waren Ephesos, Pergamon, Troja, einige Monate später in den Peloponnes.

      Einige der Mitreisenden stammten aus der ehemaligen DDR, unter ihnen eine junge Ärztin, die ihre gesamte Schulzeit noch in DDR-Zeiten absolviert hatte.

      Diese junge Frau erzählte mir, sie hätten im Geschichtsunterricht überhaupt nichts von den Griechen, bzw. Römern gelernt, natürlich auch nichts von der wunderbaren Mythologie. Sie erfuhren nur, daß sowohl die Griechen, als auch die Römer SKLAVENHALTEREI betrieben hatten. Punktum. Das war's auch schon!

      Dies wurde mir auch von den anderen mitreisenden ehemaligen DDR-Bürgern erzählt.

      In den kommunistischen Ländern also wurde dieser Teil der Geschichte völlig ausgeklammert, d. h. nicht für wichtig erachtet, ja, sogar verpönt.
      Soviel zur Kulturrevolution im Sinne der LINKEN.

    • Johann Scheiber
      12. Oktober 2010 13:08

      @Undine

      Die Altlinken, die Paläomarxiste haben den Kulturkampf eben nicht so intensiv und nachhaltig betrieben wie die Neulinken alias Neomarxisten alias 68er.
      Der Verfassungsrechtler Willy Geiger hat als Mitglied des deutschen VfGh die Liberalisierung der Abtreibung mit dem Satz kommentiert: Der Staat tötet!
      Nun gibt es Kräfte, die bewirken wollen, dass Ärzte zur Abtreibung gezwungen werden Können. Hier wird nicht nur die Kultur zerstört, sondern sogar der Bereich der Voraussetzung der Kultur, das Tabu. Es soll nicht nur Deutschland und alle anderen Nationen abgeschafft werden sondern der Mensch schlechthin. Wir sind am absoluten Tiefpunkt angelangt, also unterhalb von dem was man immer als Barbarei bezeichnet hat.
      Gegen die Neomarxisten war der alte Marx ein um die Aneignung der bürgerlichen Kultur bemühter Spießer, und die DDR wird sich wohl einst gegen die EU als Idylle abheben.

    • Franz L
      12. Oktober 2010 13:36

      @ Johann Scheiber

      Für mich neuer Blickwinkel, der die Situation genau trifft.

    • Anton Volpini
      12. Oktober 2010 18:06

      @ Johann Scheiber
      Und unglaublich ist, daß unsere österreichischen Medien über diesen sozialistischen Vorstoß mit keinem Wort berichtet haben. Oder hat irgend jemand in unseren Zeitungen oder Fernsehen etwas vernommen?
      Wir müssen höllisch aufpassen, daß sich die Vernichtungsgeschichte nicht wiederholt!

    • Anton Volpini
      12. Oktober 2010 18:10

      An die Redaktion:
      Es ist mir schon öfters passiert, wie auch jetzt wieder, daß nur 2,5 Sternchen genommen wurden, anstatt 3.
      Mfg AV

    • ProConsul
      12. Oktober 2010 20:35

      Sehr geehrter Herr Scheiber,

      danke für den bemerkenswerten Kommentar. Sie haben Recht. Ich würde allerdings das Wort 'Kultur' mit 'Religion' ersetzen, denn ich denke, dass der vielbeschworene Kampf der Kulturen (clash of civilizations) in Wahrheit doch eher ein Kampf des ungezügelten Kapitalismus gegen sämtliche Religionen ist, wobei diese Religionen einen großen Teil von unserer Kultur ausmachen. Natürlich wird das Großkapital siegen, nicht zuletzt deswegen, weil mit ihm auch positive Früchte wie Demokratie, Meinungsfreiheit ect. einhergehen. Nur werden diese mit der zunehmenden Machtentfaltung des Großkapitals und der gleichzeitigen Verblödung der Masse schrittweise in den Hintergrund gedrängt...wir erleben das in unserer westlichen Welt gerade intensiv. Im Prinzip darf man alles machen, solange man damit Geld verdienen kann.

      Ein gutes Beispiel für die Unterwanderung der Gesellschaft ist die ÖVP: die ach so christlich-konservative Volkspartei. Was ist von deren Werten übriggeblieben? Nichts. Und warum ist das so? Weil den Leuten, da wie dort, das liebe Geld wichtiger geworden ist, als jeglicher Gedanke an höhere religiöse oder spirituelle Werte. Dies ist jedoch zwingend nötig, wenn man den Menschen und somit seine Kultur nicht verkommen lassen will. Warum, wir sind doch reich, haben komplexe Maschinen und spazieren am Mond! Ja, aber das alles ändert nichts daran, dass der Mensch auch eine spirituelle Komponente hat, die unterschätzt wird und letztlich wichtiger ist als der materielle Aspekt!

    • perry (kein Partner)
      13. Oktober 2010 12:14

      danke! sehr gut analysiert!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      13. Oktober 2010 15:49

      Tja, und woher hatte Gramsci wohl seine Inspiration zur absoluten kulturellen Hegemonie? Erraten, von den Katholen.

  35. Josef Maierhofer
    12. Oktober 2010 09:46

    Abstimmung für Abtreibungszwang.

    Werte Genossen, ich habe über den MRG Beschluß, schon letzte Woche gehört und auch von den Versuchen, das mit Zusatzanträgen doch noch durchzudrücken.

    Hier habe ich jetzt gelesen, daß Sie zur Schande Österreichs dafür sind Ärzte zu zwingen Abtreibungen durchzuführen und zu 'verschreiben', sprich an der Ausrottung Österreichs mitzuwirken.

    Würden Sie, liebe Genossen, dafür eintreten, daß bei schwierigen Verhältnissen eine Geburt und ein Menschenleben trotzdem erhalten werden kann, statt zu nichts zu gebrauchende Anatolier zu importieren, wäre es um Österreich besser bestellt.

    Nach der Meinungsfreiheit wollen Sie dafür eintreten, das Recht auf Leben zu beschneiden. Sie gehen also in den Menschenrechtsgerichtshof, um den Menschen die Rechte auf Leben zu nehmen, die Freiheit zu nehmen, etc., ich halte das für pervers und gegen Österreich gerichtet.

    Gott sei Dank gibt es vermutlich jetzt schön langsam endlich ein Aufwachen der Vernunft und hoffentlich verweist man Sie bald auch bei uns in die Schranken der Realität, Vernunft und der Wahrheit.

    • Josef Maierhofer
      12. Oktober 2010 13:06

      Korrektur:
      Nicht MRG, obwohle es wohl um das fundamentalste menschenrecht, das Recht auf Leben geht, sondern Europarat.

  36. Celian
    12. Oktober 2010 08:55

    Man wollte nämlich erzwingen, daß ein Arzt eine Klinik eine Abtreibung vornehmen muss, wenn die Frau das wünscht, auch wenn der Arzt das nicht mit seinem Gewissen vereinbaren kann. Hier "Rechte der Frauen" zu sehen, einen anderen Menschen zu so einem Eingriff zu zwigen, das wäre allerdings zu weit gegangen. Ein Arzt leistet immerhin einen hippokratischen Eid, Leben zu schützen.

    Erschütternd daß die Abstimmung so knapp ausgegangen ist und bei dieser Wahlbeteiligung durchaus auch anders hätte ausgehen können.
    Und erschütternd daß nun die sozialistischen Feministinnen für "ihre Rechte" auf die Barrikaden steigen. Das ist menschenverachtend.

  37. brechstange
    12. Oktober 2010 08:31

    Als ideologisch bedrängte Organisation wie die Kirche hat man zwei Möglichkeiten, entweder man kämpft gegen skrupellose Ideologen oder man legt sich mit skrupellosen Ideologen ins Bett. Wobei die zweite Möglichkeiten hinsichtlich Nachhaltigkeit die schlechteste ist, weil man einerseits seine Werte verleugnen muss und leicht in "korrupte" Situationen hineingezogen wird und damit andererseits für seine Mitstreiter unglaubwürdig wird.
    Eigentlich hätte man aus der Nazizeit lernen können. Wobei den damals handelnden Personen noch zugute gehalten werden kann, dass es für die handelnden Personen samt den zugehörigen Menschen damals lebensgefährlich war gegen den Strom zu schwimmen. Heute geht es "nur" ums Geld.





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