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Die SPÖ und die Ortstafeln: Späte Vernunft durch die Hintertür

Vieles deutet darauf hin, dass sich in der Kärntner Ortstafelfrage eine Lösung abzeichnet: Und zwar haargenau mit jener Formel, die einst Wolfgang Schüssel und Jörg Haider ausverhandelt haben – bis sie am Veto der SPÖ gescheitert sind.

Die Wende war ganz versteckt in einem Interview mit Faymanns Mann für alles, was nach Arbeit aussieht, zu finden. Josef Ostermayer ließ darin den jahrelang vorgeschobenen Stein des Anstoßes fallen, nämlich die SPÖ-Forderung nach einer sogenannten „Öffnungsklausel“.  Diese hätte bedeutet, dass die Ortstafelfrage jederzeit wieder neu aufgerollt werden könnte, wenn sich die Zahlenverhältnisse zugunsten der Slowenen verändern. Jetzt gibt Ostermayer zu, dass diese Klausel „wahrscheinlich nicht konsensfähig“ ist.

Auf dieser Klausel hatte damals neben der SPÖ nur noch der radikale Slowenen-Funktionär (und schnelle Autofahrer) Vouk bestanden, obwohl alle anderen Slowenen für die Lösung waren. Vouk ist aber inzwischen längst nach einem de-facto-Bankrott seines Vereins und auf Verlangen Sloweniens zurückgetreten.

Die SPÖ ist nunmehr auch bereit, die Ortstafellösung mit einem Verfassungsgesetz abzusegnen, wie es der große alte Mann des österreichischen Verfassungsrechts, Günther Winkler, immer als einzige mögliche Lösung verlangt hat (wenn auch im Widerspruch zum Verfassungsgerichtshof).

Na also! Und warum nicht gleich?

Nun, man sollte die SPÖ nicht dafür kritisieren, dass sie klüger geworden ist. Zu kritisieren ist aber sehr wohl der provozierend moralisierende Ton linker Politiker – besonders laut aus dem Munde Heinz Fischers –, der gegenüber den Kärntnern wegen der Nichtaufstellung der letzten noch fehlenden Tafeln angeschlagen worden ist.

Gleichzeitig ist auch der Kärntner Politik jede Lust am Streiten vergangen. Das Land steht wirtschaftlich so bedrängt da, dass es sich die ständige Imagebeschädigung nicht mehr leisten kann. Und auch die FPÖ wird wohl demnächst ihre Forderung nach einer Minderheitenzählung aufgeben. Obwohl diese durchaus internationalen Usancen entspricht. Auch dieser Widerstand wird zu überwinden sein, wenn nicht ausgerechnet am Ende ein Werner Faymann versucht, den Erfolg alleine auf seine Fahnen zu heften, obwohl er wahrlich am wenigsten dazu beigetragen hat. Dazu kommt, dass auch Laibach ganz andere Sorgen hat, als sich mit allen Nachbarländern Dauerkonflikte mit nationalen Themen zu liefern.

In Wahrheit will jeder in Kärnten derzeit ein konfliktfreies Klima. Das sollte genutzt werden.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 13:10

    Ich denke, dass die Wunden, die aufgerissen wurden, in diesem Hin und Her nach dem 1. Weltkrieg in den ungarischen Gebieten weniger stark waren.
    Es gab in Marburg den General Maister, der mit etwa 4000 Freiwilligen die Untersteiermark besetzten und damit die Grenze von sich aus besiegelten. Ein Abwehrkampf - wie in Kärnten - wurde, va. durch sozialdemokratische Kräfte in der steirischen Landesversammlung, unterbunden. Damit waren die Untersteirer auf sich allein gestellt, dazu gibt es ja den Marburger Blutsonntag als der Amerikaner Miles zur Auslotung der Grenzen in Marburg war. Die Demonstration der Deutschen wurde durch General Maister blutig niedergeschlagen.
    Dem Rest-Österreicher und va Wiener war "ihr eigenes Hemd näher als der Rock." Diese Kombination, die Entlassung der deutschen Beamten, die Zwangsumsprachung der deutschen Schulkinder führte zu Unzufriedenheit und Hilflosigkeit, dazu dann die Verbrechen der Wehrmacht und die Verbrechen der Partisanen, ließen die seit Jahrhunderten ansäßigen deutschsprachige Bevölkerung als Sündenböcke allein zurück.
    Die Vertreibungen und Ermordungen, das neuerliche Versuchen der Tito-Partisanen die Grenzen nach Österreich zu erweitern nach dem 2. Weltkrieg hat viel böses Blut hinterlassen. Leider. Es wird Zeit, diese Geschichte ehrlich aufzuarbeiten und nicht die Opfer als Nazis abzustempeln.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 09:45

    Die sogenannte "Ortstafelfrage" ist eine von der slowenischen Minderheit hochgespielte Prestige- und Justamentangelegenheit.
    Wenn ich nach Marburg reise, dann muß ich mich auch vorher darüber informieren, dass diese Stadt auf slowenisch "Maribor" heißt. Und da die Kinder der Minderheit in Kärnten 2-sprachig aufwachsen, werden sie wohl ihren Ortsnamen auch auf deutsch kennen.
    Eine Zusatztafel in slowenischer Sprache als Geste gegenüber der Minderheit wäre überhaupt kein Problem, bestünde nicht die historische Belastung seit dem Ende des 1. Weltkriegs!
    Unterkärnten ethnisch säubern und dann noch Ansprüche auf den Norden stellen, das ging und geht den Kärntnern halt bis heute zu weit!
    Ungarn ist ein Beispiel wie es anders gehen kann: In den bei Ungarn verbliebenen deutschsprachigen Ortschaften Westungarns gibt es solche Zusatztafeln, z.B. Fertörakos bei Ödenburg heißt auch "Kroisbach"!

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 05:55

    Zunächst kurz zum Thema:
    ganz wichtig, dass die starren Fronten im schönen Kärnten nun langsam einer sachlicheren Auffassung mit finaler "Frontbegradigung" weichen!

    Zur hier auch angesprochenen SPÖ und dem wirklich aktuellen Wiener Wahlkampf (wundere mich, dass unser A.U. da nicht speziell reagiert hat! Bitte: kein Vorwurf!).

    Die Häupl-BH-Finte ist wieder einmal typische SPÖ-Wahlstrategie; kurz vor dem jeweiligen Urnengang: Schmutzkübel leeren, Bomben zünden!

    Die aktuelle Häupl-Bombe schlägt jedoch "dem Fass den Boden aus"!
    Da werfen sich, vom Bundespräsidenten abwärts (welche Desavouierung durch Häupl!) bis zum extrem schwachen und unkompetenten "Heeresminister" Darabos, alle führenden SPÖ-Granden in die Diskussion um Beibehaltung der Wehrpflicht; dann hat Wampo Häupl einige Tage vor der Wahl die Idee, auf den aktuellen Zug der "Krone" aufzuspringen und damit die langjährig beibehaltene SPÖ-Linie aus wahltaktischen Gründen einfach in die Luft zu sprengen: Pflusch! Einfach so: Volksabstimmung, weils gut klingt, populär und überdies wahlwirksam ist!
    Die gewundenen Rechtfertigungsversuche der sonstigen SPÖ-Spitzenpolitiker sind einfach nur peinlich und beweisen deren Feigheit vor Häupl, vor allem aber wahltaktisch schmieriges Abgehen von Grundprinzipien der Partei.

    Eigentlich meine ich, dass diese Vorwahlfinte Herrn Häumpl nicht wirksam helfen wird, seine Absolute zu verteidigen. Dies umso mehr, da die angesprochenen jungen Mitbürger ja damit rechnen müssen, nach eventuellem Abgehen von der Wehrpflicht mit einem sinnvollen und für beide Geschlechter verpflichtenden Sozialdienst konfrontiert zu werden (auf freiwilliger Basis allein wären wohl kaum sehr viele junge Leute dazu bereit).
    Ich wiederhole mich: liebe Wiener Freunde, setzt ein deutliches Zeichen gegen die üble Machtpolitik der Wien-Roten, auch wenn es zunächst möglicherweise nur ein (vorübergehender) Umweg wäre (Ihr wisst schon, was ich meine!?).

  4. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Renneberg
    4x Ausgezeichneter Kommentar
  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2010 20:30

    Ich fürchte, ich werde nie ganz verstehen, aus welchem Grund überhaupt in einem Land, in dem es eine Landessprache gibt --in diesem Fall die deutsche-- anderssprachige Ortstafeln gewünscht werden. Bürger mit anderer Muttersprache leben seit eh und je verstreut über ganz Österreich. Das ist in jedem Land so.

    Daß alleine die Tatsache, daß beispielsweise in Teilen Kärntens Slowenen leben, vermutlich immer gelebt haben, ein Grund sein soll, dort Ortstafeln in deren Muttersprache aufzustellen, ist mir ein Rätsel.

    Ich könnte für diesen Wunsch noch einiges Verständnis aufbringen, wenn diese Ortschaften IMMER offiziell slowenische Bezeichnungen getragen hätten. Dem war aber nicht so.

    Die Kärntner Slowenen müßten doch einmal zur Kenntnis nehmen, daß sie in Österreich--mit der Landessprache DEUTSCH--- leben, und zwar recht gut, will ich meinen. Wären sie gar so begeisterte Slowenen gewesen, hätte sie das damalige Jugoslawien sicherlich aufgenommen.
    Ganz anders ist die Situation in Südtirol. Die Ortsnamen waren dort immer deutsch.

    Dieses bewußte Gesetz wurde doch---wie auch andere--- nach dem verlorenen Krieg doch von den siegestrunkenen Alliierten nur deshalb verhängt, weil man den darniederliegenden Feind noch zusätzlich demütigen wollten.Welchen anderen Sinn sollte dieses Gesetz denn sonst haben?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 22:57

    Seit es keinen Jörg Haider und keinen Schüssel mehr zu bekämpfen gibt, wird plötzlich eingelenkt.
    Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
    Trotzdem müssen beide noch immer herhalten für jegliches Chaos, welches die Sozis schon lange nach ihnen verursachen.
    Tja, die feinen Herren verwenden halt die Historie, wie man sie eben braucht und nicht wie sie tatsächlich stattfand!

  7. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Oktober 2010 09:28

    Die Menschen in Kärnten wollten immer ein konfliktfreies Klima, doch kann das Klima immer konfliktfrei sein? Dieses Menschen zu vermitteln, ist grundlegend falsch. Das ist ein unrealistisches Wohlfühlprogramm, das es einfach nicht gibt. Es sei denn, man lässt sich alles gefallen. Doch auch dieses Szenario verschiebt Konflikte nur in die Zukunft.

    Was trägt die Politik zur Konfliktfreiheit bei?
    Die Politik will Macht, wenn sie keine Autorität besitzt. Wer nämlich Autorität hat, die sich durch sein Tun ausdrücken, der braucht diese MACHTspielchen nicht. Nachdem die Politiker in Wien (weit entfernt) und die Politiker in Kärnten diese Autorität nicht haben, mussten sie um an der Macht zu bleiben, der Bevölkerung nach dem Munde reden, Ängste schüren. Dasselbe gilt für die Politiker jenseits der Karawanken.

    Wie stelle ich mir einen Politiker vor, der sich diese Autoriät erarbeitet hat?
    Er arbeitet hart und vor allem transparent, frei von Populismus, er lebt mit der Gefahr und dem Einverständnis jederzeit abgewählt bzw. abgesetzt zu werden, er ist am Puls der Zeit und erkennt die Sorgen und Ängste der Menschen, die er durch Transparenz, Zusammenhalt, Vorbild und Aufklärung zu nehmen versucht.
    Auch knickt er nicht bei jedem Widerstand ein und verteidigt sein Land. Er lässt sich nicht im Mainstream der Medien vor sich her treiben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Oktober 2010 11:49

    Waffenstillstandsabkommen auf Grund beidseitiger Erschöpfung der Gegner sollen schon vorgekommen sein, aber was wird aus der Erkenntnis des VfGHes?
    10 % sind zehn Prozent, nicht 9 oder 11, also wird man zählen müssen, sonst geht die ganze Chose nach erfolgreicher Rekonvaleszenz der Streitgruppen wieder los. Schüssel und Haider (Winkler) hin, Gusenbauer her.

    Die Bereitschaft der SPÖ, ein diesbezügliches Verfassungsgesetz zu verabschieden ist irrelevant, solche Gesetze brauchen eine 2/3-Mehrheit, also riecht das ganze nach einem „Junktim“ (Kuhhandel), wobei unklar ist, wie und was da „junktimiert“ werden soll.

    Die großkoalitionären „Süppchenköche“ unserer Republik müssen sich letztlich doch zu einer klaren und (verfassungs)rechtskonformen Lösung allein des vorliegenden Problems (wenn es denn eines ist) durchringen, sollten sie den Wunsch hegen, jemals ernst genommen zu werden.
    Was allerdings, auch angesichts der „Wendigkeit“ der Anschauung manches Wesirs oder Paschas in Wahlkämpfen, nicht angenommen werden kann.

    Im „Lichte“ des Agierens dieser erlauchten Dilettantengruppe wird nur der Spruch Ezra Pounds neuerlich bestätigt:
    „Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man das Volk in Atem hält.“


alle Kommentare

  1. Ekaterina (kein Partner)
    22. Januar 2015 15:31

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  2. John (kein Partner)
    21. Januar 2015 15:42

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  7. Gennadi (kein Partner)
    09. Oktober 2010 18:31

    Niemand kann verstehen, weshalb mehrsprachige Ortstafeln überhaupt thematisiert werden. In dem berühmten Artikel 7 des Staatsvertrages steht jedenfalls nichts davon. Nicht einmal andeutungsweise.

    Der Ortstafelkrieg ist daher nichts anderes, als eine absolut unnötige und Steuergeld verschlingende Polit-Komödie.

  8. Undine
    07. Oktober 2010 20:30

    Ich fürchte, ich werde nie ganz verstehen, aus welchem Grund überhaupt in einem Land, in dem es eine Landessprache gibt --in diesem Fall die deutsche-- anderssprachige Ortstafeln gewünscht werden. Bürger mit anderer Muttersprache leben seit eh und je verstreut über ganz Österreich. Das ist in jedem Land so.

    Daß alleine die Tatsache, daß beispielsweise in Teilen Kärntens Slowenen leben, vermutlich immer gelebt haben, ein Grund sein soll, dort Ortstafeln in deren Muttersprache aufzustellen, ist mir ein Rätsel.

    Ich könnte für diesen Wunsch noch einiges Verständnis aufbringen, wenn diese Ortschaften IMMER offiziell slowenische Bezeichnungen getragen hätten. Dem war aber nicht so.

    Die Kärntner Slowenen müßten doch einmal zur Kenntnis nehmen, daß sie in Österreich--mit der Landessprache DEUTSCH--- leben, und zwar recht gut, will ich meinen. Wären sie gar so begeisterte Slowenen gewesen, hätte sie das damalige Jugoslawien sicherlich aufgenommen.
    Ganz anders ist die Situation in Südtirol. Die Ortsnamen waren dort immer deutsch.

    Dieses bewußte Gesetz wurde doch---wie auch andere--- nach dem verlorenen Krieg doch von den siegestrunkenen Alliierten nur deshalb verhängt, weil man den darniederliegenden Feind noch zusätzlich demütigen wollten.Welchen anderen Sinn sollte dieses Gesetz denn sonst haben?

    • plusminus
      08. Oktober 2010 01:56

      @Undine

      Volle Zustimmung und die Slowenen selbst haben sowieso immer mehr den Wunsch, sich in Kärnten zu integrieren und die deutsche Sprache als österreichische Staatsbürger anzunehmen.
      Aber es gibt natürlich auch dort radikale Kreise, die das nicht akzeptieren wollen und immer wieder Öl ins Feuer gießen. Geht es doch auch um viele, viele Fördermillionen, wenn sie als Minderheit anerkannt sind.
      Damit ist ja auch die Weigerung der zahlenmäßigen Feststellung verbunden, weil sie fürchten, daß dann ruchbar wird, daß sie wesentlich mehr kassieren, als ihnen pro Kopf überhaupt noch zustehen würde.
      Außerdem steht den Extremisten ja jederzeit die Niederlassung in Slowenien offen, da sie als EU-Bürger das Recht dazu hätten.
      Aber da gäbe es dann natürlich keine Minderheitenvergünstigungen.
      Alles klar jetzt? Es geht wie immer um beinharte, monetäre Interessen!!!

    • Undine
      08. Oktober 2010 08:55

      @plusminus

      Herzlichen Dank für die sehr einleuchtende Aufklärung! So also läuft der Hase!

      Vermutlich fließt da ziemlich viel Geld. Ob das den jahrzehntelangen Ärger und z.T.auch künstlich herbeigeführten Haß rechtfertigt?

    • Undine
      08. Oktober 2010 09:11

      @plusminus

      Es ist überhaupt sehr erstaunlich, welche Gründe in Ö ausreichen, umFördergelder sprudeln zulassen!

    • Gennadi (kein Partner)
      09. Oktober 2010 18:33

      Undine, Sie gehören zu jener breiten Masse, die noch nie den Staatsvertrag gelesen hat. Deshalb schreiben Sie - pardon - nonsens.

  9. XVI
    07. Oktober 2010 14:41

    Ortsgebietrasern, wie Vouk und anderen, gehört der Führerschein aufgrund mangelnder Verkehrszuverlässigkeit auf Lebenszeit entzogen:

    Jeder nicht-deutschsprachige ist verpflichtet, in Österreich eine Ortstafel als solche zu erkennen (angeblich ist das die einzige große, rechteckige Tafel mit weißem Grund und blauem Rand, auf der ein paar Zeichen drauf stehen).

    Verkehrszuverlässige Autofahrer können dies, ohne den "Sinn" der Zeichen auf den Tafeln erfassen zu müssen.

    Das Argument, eine nicht-zweisprachige Ortstafel wäre für gewisse Leute als solche nicht erkennbar (und daher dürfe man bedenkenlos Kinder mit 100 km/h gefährden), ist also geringfügig eigenwillig.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Oktober 2010 18:44

      Und ganz besonders die besondere Minderheit der Ortsgebietradfahrer.

    • plusminus
      08. Oktober 2010 01:58

      @XVI

      Eben, denn nach dieser Logik müßte jeder ausländische Raser ungeahndet bleiben, weil er ja die heimischen Beschriftungen nicht entziffern kann, oder? *tststs*

    • Systemfehler (kein Partner)
      08. Oktober 2010 06:35

      Der einzige, der in Kärnten wirklich gerast ist, ist Jörg Haider.
      Eine Geschwindigkeitsübertretung von 10 km/h (wie im Fall Vouk) ist nicht "rasen" - ich nehme an, auch XVI wird des öfteren schon 10 km/h zu schnell gefahren sein.

  10. Neppomuck (kein Partner)
    07. Oktober 2010 11:49

    Waffenstillstandsabkommen auf Grund beidseitiger Erschöpfung der Gegner sollen schon vorgekommen sein, aber was wird aus der Erkenntnis des VfGHes?
    10 % sind zehn Prozent, nicht 9 oder 11, also wird man zählen müssen, sonst geht die ganze Chose nach erfolgreicher Rekonvaleszenz der Streitgruppen wieder los. Schüssel und Haider (Winkler) hin, Gusenbauer her.

    Die Bereitschaft der SPÖ, ein diesbezügliches Verfassungsgesetz zu verabschieden ist irrelevant, solche Gesetze brauchen eine 2/3-Mehrheit, also riecht das ganze nach einem „Junktim“ (Kuhhandel), wobei unklar ist, wie und was da „junktimiert“ werden soll.

    Die großkoalitionären „Süppchenköche“ unserer Republik müssen sich letztlich doch zu einer klaren und (verfassungs)rechtskonformen Lösung allein des vorliegenden Problems (wenn es denn eines ist) durchringen, sollten sie den Wunsch hegen, jemals ernst genommen zu werden.
    Was allerdings, auch angesichts der „Wendigkeit“ der Anschauung manches Wesirs oder Paschas in Wahlkämpfen, nicht angenommen werden kann.

    Im „Lichte“ des Agierens dieser erlauchten Dilettantengruppe wird nur der Spruch Ezra Pounds neuerlich bestätigt:
    „Regieren ist die Kunst, Probleme zu schaffen, mit deren Lösung man das Volk in Atem hält.“

  11. numerus clausel (kein Partner)
    07. Oktober 2010 07:15

    Die Roten kennen eben nur einen Weg, und der führt meistens durchs Hintertürchen. So wird auch ihre viel propagierte "Soziale Wärme" verbreitet.
    Natürlich wird sich unser geliebter BK diesen Erfolg für sich verzeichnen wollen, wie hat er immer mit seiner sanften Stimme verlautet: "Genug gestritten". Und unser geliebter Propagandaminister Ostermayer wird das seinen unterliegenden Medien bestens kommunzieren können.

  12. fosca
    06. Oktober 2010 22:57

    Seit es keinen Jörg Haider und keinen Schüssel mehr zu bekämpfen gibt, wird plötzlich eingelenkt.
    Man merkt die Absicht und ist verstimmt.
    Trotzdem müssen beide noch immer herhalten für jegliches Chaos, welches die Sozis schon lange nach ihnen verursachen.
    Tja, die feinen Herren verwenden halt die Historie, wie man sie eben braucht und nicht wie sie tatsächlich stattfand!

  13. diko
    06. Oktober 2010 21:21

    Also sprach Bruno K. (ISBN 3-85002-146-7)
    "Bisher haben sie auch heimgefunden, obgleich es keine Slowenischen Ortstafeln gab." Juni 1976

    • Undine
      06. Oktober 2010 22:10

      @diko

      Selbst als ganz und gar nicht Anhängerin der Roten wünscht man sich gelegentlich den Bruno K. zurück! :-)

      Der konnte sich so eine treffende Antwort leisten. Außerdem war das noch die gute, alte VOR-PC-Zeit...

  14. Brigitte Imb
  15. brechstange
    06. Oktober 2010 13:10

    Ich denke, dass die Wunden, die aufgerissen wurden, in diesem Hin und Her nach dem 1. Weltkrieg in den ungarischen Gebieten weniger stark waren.
    Es gab in Marburg den General Maister, der mit etwa 4000 Freiwilligen die Untersteiermark besetzten und damit die Grenze von sich aus besiegelten. Ein Abwehrkampf - wie in Kärnten - wurde, va. durch sozialdemokratische Kräfte in der steirischen Landesversammlung, unterbunden. Damit waren die Untersteirer auf sich allein gestellt, dazu gibt es ja den Marburger Blutsonntag als der Amerikaner Miles zur Auslotung der Grenzen in Marburg war. Die Demonstration der Deutschen wurde durch General Maister blutig niedergeschlagen.
    Dem Rest-Österreicher und va Wiener war "ihr eigenes Hemd näher als der Rock." Diese Kombination, die Entlassung der deutschen Beamten, die Zwangsumsprachung der deutschen Schulkinder führte zu Unzufriedenheit und Hilflosigkeit, dazu dann die Verbrechen der Wehrmacht und die Verbrechen der Partisanen, ließen die seit Jahrhunderten ansäßigen deutschsprachige Bevölkerung als Sündenböcke allein zurück.
    Die Vertreibungen und Ermordungen, das neuerliche Versuchen der Tito-Partisanen die Grenzen nach Österreich zu erweitern nach dem 2. Weltkrieg hat viel böses Blut hinterlassen. Leider. Es wird Zeit, diese Geschichte ehrlich aufzuarbeiten und nicht die Opfer als Nazis abzustempeln.

    • brechstange
      06. Oktober 2010 13:11

      sollte bei SUPA stehen, Verzeihung

    • Undine
      06. Oktober 2010 22:29

      @brechstange

      General Maister hat eine Reihe von angesehenen Bürgern als Geiseln genommen. Sie würde er erschießen lassen, wenn auch nur ein "deutscher Marburger" zur Abstimmung gehe. Zudem wurden in Zügen aus allen Landesteilen (sogar aus Belgrad!) Leute herangekarrt, die die Abstimmung zu Ungunsten der deutschen Bevölkerung ermöglichten. Diese Methode wurde allerdings auch in Ödenburg/Sopron angewandt.
      Vom Marburger "Blutsonntag" hat bestimmt noch kein österreichisches Schulkind je gehört, ebenso wenig von den Verbrechen von Titos Mörderbanden, den Partisanen, bzw. von den Todeslagern und Massengräbern im ehem. Jugoslawien. Dahin wird mit Sicherheit nicht eine Schulklasse nach der anderen hingekarrt. Die Opfer sind ja nur Deutsche.....

  16. Josef Maierhofer
    06. Oktober 2010 09:53

    Verzeihen, nicht vergessen.

    Konflikte offen besprechen und offen beenden.

    Die Ortstafeln mögen daran erinnern, daß hier auch Menschen mit slowenischer Muttersprache leben, sie mögen daran erinnern, daß es Dinge gegeben hat, über die man nicht schweigen muß, die man aber beidseits verziehen hat, ist ja auch schon lange her, sie mögen daran erinnern, daß niemand mehr daran rütteln wird und das friedliche Nebeneinander ohne Mißtöne weiter stattfinden kann.

    Dazu ist es richtig, behutsam zu reden und alle Eigendünkel und Parteidünkel zur Seite zu schieben und sich zu schämen so lange gebraucht zu haben, bis man draufkommt, daß man nur miteinander was zustande bringen kann.

    Das Ganze gehört nicht zu den rühmlichen Kapiteln der 2. Republik und sollte möglichst rasch und ohne Aufsehen sauber und korrekt gemeinsam erledigt werden.

    • Kurt22
      06. Oktober 2010 10:13

      S.G. Herr Maierhofer: "Eigendünkel und Parteidünkel zur Seite schieben"? In Österreich? Leider ist das so realistisch wie etwa ein Auto mit Leitungswasser zu betreiben, wobei das wahrscheinlich früher möglich sein wird.

    • Johann Scheiber
      06. Oktober 2010 11:49

      Die Kärntner beiderlei Zungen haben sich vor Ort tausend Jahre lang gut verstanden und miteinander was zusammengebracht - bis zum heutigen Tag. Daran haben auch Mythenbildungen in Wien und Laibach nichts geändert. Der Kärntner Geschichtsverein gibt mit seinen Publikatione eun zverlässiges Zeugnis davon.

    • terbuan
      06. Oktober 2010 14:15

      Das Ganze gehört zu den vielen unrühmlichen Kapiteln des südslawischen Staates und seiner Nachfolger!

    • Josef Maierhofer
      06. Oktober 2010 14:53

      @ terbuan

      Aber auch wir haben keine gute Figur gemacht dabei und das nun schon viele Jahrzehnte lang.

    • Undine
      06. Oktober 2010 23:10

      Es ist nur nicht einzusehen, warum nur immer wir es sind, die eine Schuld eingestehen, ja wir bestehen sogar darauf! Wir würden sie uns gar nicht wegnehmen lassen. Manchmal kann man sich des Gefühls nicht erwehren, daß wir uns drin suhlen in unserer Schuld. Wir zahlen ständig Wiedergutmachung an jeden, der sie fordert.
      Ich möchte auch das 2-stöckige Geschäftshaus am Domplatz in Marburg zurück, das mein Schwiegervater nach jahrzehntelanger Arbeit als Arzt ehrlich erworben hat, und das sich der Staat unter den Nagel gerissen hat. Auch die gesamten Ersparnisse hat der Staat Jugoslawien damals geraubt.
      Kann mir jemand erklären---sine ira et studio---warum gleichwertige Verbrechen nicht mit gleichem Maß geahndet werden?

    • brechstange
      07. Oktober 2010 12:23

      @undine
      Wir haben halt den Krieg verloren und die kuk-Slawen haben dann halt schnell die Seiten gewechselt bzw. wechseln müssen.

  17. terbuan
    06. Oktober 2010 09:45

    Die sogenannte "Ortstafelfrage" ist eine von der slowenischen Minderheit hochgespielte Prestige- und Justamentangelegenheit.
    Wenn ich nach Marburg reise, dann muß ich mich auch vorher darüber informieren, dass diese Stadt auf slowenisch "Maribor" heißt. Und da die Kinder der Minderheit in Kärnten 2-sprachig aufwachsen, werden sie wohl ihren Ortsnamen auch auf deutsch kennen.
    Eine Zusatztafel in slowenischer Sprache als Geste gegenüber der Minderheit wäre überhaupt kein Problem, bestünde nicht die historische Belastung seit dem Ende des 1. Weltkriegs!
    Unterkärnten ethnisch säubern und dann noch Ansprüche auf den Norden stellen, das ging und geht den Kärntnern halt bis heute zu weit!
    Ungarn ist ein Beispiel wie es anders gehen kann: In den bei Ungarn verbliebenen deutschsprachigen Ortschaften Westungarns gibt es solche Zusatztafeln, z.B. Fertörakos bei Ödenburg heißt auch "Kroisbach"!

    • terbuan
      06. Oktober 2010 09:59

      Kleine Ergänzung zur Geografie und Geschichte: Mit Ausnahme von Unterdrauburg bezogen sich die ethnischen Säuberungen vor allem auf die Untersteiermark!

    • brechstange
      06. Oktober 2010 11:36

      Es wäre endlich an der Zeit, dass die Slowenien ihre eigene belastete Vergangenheit historisch ehrlich aufarbeiten. Slowenien reißt sich ja darum, einzutreten in die Rechte von Yugoslawien, dafür gibt es dann halt auch Pflichten.

    • brechstange
      06. Oktober 2010 11:37

      Verzeihung

      die Slowenen

    • Undine
      06. Oktober 2010 23:16

      @brechstange

      Sie sprechen mir aus der Seele!

    • Undine
      07. Oktober 2010 20:07

      @brechstange

      Ein Ortstafelproblem hat sich in Slowenien schon allein deshalb erübrigt,weil die deutsche Bevölkerung, die dort jahrhundertelang ansäßig war, entweder von TITOS Mörderbanden bestialisch ermordet worden waren, bzw. in mörderische Lager getrieben wurde oder unter Hinterlassung all ihres Besitzes vertrieben worden war.
      .
      Die Städte und Märkte in der ehemaligen Untersteiermark hatten immer deutsche Namen, die nach dem Krieg leider verschwanden.

      Liebe Brechstange, ich würde mich sehr, sehr gerne einmal mit Ihnen persönlich unterhalten. Vielleicht ergibt sich einmal die Gelegenheit (A.U.Treffen?)

    • brechstange
      08. Oktober 2010 08:15

      @undine
      Ich werde versuchen, nach Wien zu kommen.

    • Undine
      08. Oktober 2010 16:19

      @brechstange

      Das wäre aber schön!

  18. brechstange
    06. Oktober 2010 09:28

    Die Menschen in Kärnten wollten immer ein konfliktfreies Klima, doch kann das Klima immer konfliktfrei sein? Dieses Menschen zu vermitteln, ist grundlegend falsch. Das ist ein unrealistisches Wohlfühlprogramm, das es einfach nicht gibt. Es sei denn, man lässt sich alles gefallen. Doch auch dieses Szenario verschiebt Konflikte nur in die Zukunft.

    Was trägt die Politik zur Konfliktfreiheit bei?
    Die Politik will Macht, wenn sie keine Autorität besitzt. Wer nämlich Autorität hat, die sich durch sein Tun ausdrücken, der braucht diese MACHTspielchen nicht. Nachdem die Politiker in Wien (weit entfernt) und die Politiker in Kärnten diese Autorität nicht haben, mussten sie um an der Macht zu bleiben, der Bevölkerung nach dem Munde reden, Ängste schüren. Dasselbe gilt für die Politiker jenseits der Karawanken.

    Wie stelle ich mir einen Politiker vor, der sich diese Autoriät erarbeitet hat?
    Er arbeitet hart und vor allem transparent, frei von Populismus, er lebt mit der Gefahr und dem Einverständnis jederzeit abgewählt bzw. abgesetzt zu werden, er ist am Puls der Zeit und erkennt die Sorgen und Ängste der Menschen, die er durch Transparenz, Zusammenhalt, Vorbild und Aufklärung zu nehmen versucht.
    Auch knickt er nicht bei jedem Widerstand ein und verteidigt sein Land. Er lässt sich nicht im Mainstream der Medien vor sich her treiben.

  19. Alexander Renneberg
    • brechstange
      06. Oktober 2010 08:49

      War doch zu erwarten, was soll man von einem Menschen erwarten, der nichts dabeifand privat und öffentlich zu verwechseln. Er hat es zwar, nachdem er erwischt wurde, wieder gutgemacht. Meines Erachtens dürfte das nicht ausreichen, um dann eine hohe Position anzustreben. Er wurde trotzdem Bundespräsident. Da kann man sich halt nicht mehr erwarten.

    • Celian
      06. Oktober 2010 09:45

      Wulff hat versucht, die muslimische Bevölkerung mit einem "Der Islam gehört zu D" zu vereinnahmen. Netter Versuch. Dafür wurde er sogleich mit einem islamistischen Terroranschlag in Pakistan bedankt, den unter anderen 3 Islamisten mit Deutschem Pass ausgeführt haben, die in Deutschland sozialisiert wurden. Ein weiterer Beweis für fehlgeschlagene Integration.

      Dafür daß für Wulff der Islam nun zu Deutschland gehört, kann in Zukunft auch Deutschland als Mitverantwortlicher für den Islamismus zur Rechenschaft gezogen werden.

    • Robert Bond (kein Partner)
      07. Oktober 2010 02:14

      Sie wissen aber schon, dass die Slowenen keine Muslime sind??

    • brechstange
      07. Oktober 2010 12:24

      @bond

      O.T. heißt Out of Topic

  20. Alexander Renneberg
    06. Oktober 2010 08:19

    parteien & vernunft:

    vor der wahl könnte man tatsächlich glauben alle seien vernüftig geworden, warten wir jedoch einfach mal den ganzen oktober ab.
    in spätestens einem monat ist alles wieder wunderbar beim alten, nichts aber auch garnichts wird sich ändern. mit oder ohne wiener övp in der stadtregierung.
    es täte der övp in wien gut sich von grund auf zu erneuern. den werten die im grundsatzprogramm stehen zu entsprechen.
    vielleicht nimmt herr unterberger mal das övp grundsatzprogramm als grundlage für einen artikel. vielleicht auch die vor knapp einem jahr in der akademie der wissenschaften angekündigte bearbeitung/neuausrichtung desselben. sie waren ja anwesend herr unterberger.
    allerdings hört man davon nichts mehr. kein wort drang in diesem vergangegen jahr von der övp nach außen.
    alleine der gedanke, dass sich övp funktionäre intern über das wort subsidiarität gedanken machen, obwohl sie das schon seit langem nicht mehr leben, darf als witz bezeichnet werden.

  21. inside
    06. Oktober 2010 07:41

    "In Wahrheit will jeder in Kärnten derzeit ein konfliktfreies Klima. Das sollte genutzt werden."

    In Wahrheit will endlich jeder nur sei' Ruah'.
    ... und in Kärnten es stehen keine Wahlen an ...

  22. Wertkonservativer
    06. Oktober 2010 05:55

    Zunächst kurz zum Thema:
    ganz wichtig, dass die starren Fronten im schönen Kärnten nun langsam einer sachlicheren Auffassung mit finaler "Frontbegradigung" weichen!

    Zur hier auch angesprochenen SPÖ und dem wirklich aktuellen Wiener Wahlkampf (wundere mich, dass unser A.U. da nicht speziell reagiert hat! Bitte: kein Vorwurf!).

    Die Häupl-BH-Finte ist wieder einmal typische SPÖ-Wahlstrategie; kurz vor dem jeweiligen Urnengang: Schmutzkübel leeren, Bomben zünden!

    Die aktuelle Häupl-Bombe schlägt jedoch "dem Fass den Boden aus"!
    Da werfen sich, vom Bundespräsidenten abwärts (welche Desavouierung durch Häupl!) bis zum extrem schwachen und unkompetenten "Heeresminister" Darabos, alle führenden SPÖ-Granden in die Diskussion um Beibehaltung der Wehrpflicht; dann hat Wampo Häupl einige Tage vor der Wahl die Idee, auf den aktuellen Zug der "Krone" aufzuspringen und damit die langjährig beibehaltene SPÖ-Linie aus wahltaktischen Gründen einfach in die Luft zu sprengen: Pflusch! Einfach so: Volksabstimmung, weils gut klingt, populär und überdies wahlwirksam ist!
    Die gewundenen Rechtfertigungsversuche der sonstigen SPÖ-Spitzenpolitiker sind einfach nur peinlich und beweisen deren Feigheit vor Häupl, vor allem aber wahltaktisch schmieriges Abgehen von Grundprinzipien der Partei.

    Eigentlich meine ich, dass diese Vorwahlfinte Herrn Häumpl nicht wirksam helfen wird, seine Absolute zu verteidigen. Dies umso mehr, da die angesprochenen jungen Mitbürger ja damit rechnen müssen, nach eventuellem Abgehen von der Wehrpflicht mit einem sinnvollen und für beide Geschlechter verpflichtenden Sozialdienst konfrontiert zu werden (auf freiwilliger Basis allein wären wohl kaum sehr viele junge Leute dazu bereit).
    Ich wiederhole mich: liebe Wiener Freunde, setzt ein deutliches Zeichen gegen die üble Machtpolitik der Wien-Roten, auch wenn es zunächst möglicherweise nur ein (vorübergehender) Umweg wäre (Ihr wisst schon, was ich meine!?).

    • Wertkonservativer
      06. Oktober 2010 06:34

      Berichtigung in eigener Sache: in meinem Beitrag spreche ich von "Volksabstimmung"; richtig ist, dass Herr Häupl eine" Volksbefragung" vorschlägt! Bitte um Entschuldigung!

    • Samtpfote
      06. Oktober 2010 07:52

      Gestern im ultralinken Sender Puls4 bei der Elefantenrunde:
      Häupl für Volksbefragung in Sachen BH!

      Es gilt aber:
      Alle Meldungen, die später als 10 Tage vor der Wahl platziert werden, erreichen das Ohr des Wählers (Masse) nicht mehr.

      Interessant auch: Strache lag bei der Jury weit abgeschlagen auf dem 4.Platz. (No na bei bei der Juryzusammensetzung ..). Nachdem die Zuseher am Schluss auch abstimmen durften (natürlich mittels einer Mehrwertnummer, soweit reicht der Sozialismus noch nicht), zischte Strache deutlich auf Platz 2, knapp hinter Häupl, dessen Zugewinn bei den Zusehern eher mager ausfiel.

      Würde man das Telefonvoting als Massstab nehmen, wäre Blau Schwarz in Wien möglich. Der Wampro ist auch deutlich verfallen (sofern das noch möglich war)

    • mike1
      06. Oktober 2010 08:40

      verehrter wertkonsevativer!

      ich stimme ihnen vollinhaltlich zu ! hoffentlich ist in kärnten bald ruh. aber wir werden ja sehen, wie sich die spö verhalten wird. wenn man die wiener wahlen ansieht, dann ist den roten alles wurscht, sogar ihre vor kurzem getanen aussagen zur" in stein gemeisselten" wehrpflicht. zitat darabos: "mit mir gibts keine abschaffung der wehrpflicht". na ja, man sieht, wie man sich rückratlos mit dem wind dreht um vorteile zu lukrieren.

    • mike1
      06. Oktober 2010 08:42

      "wertkonservativer": bitte um entschuldigung betreffend das fehlende "r" !

  23. SuPa
    06. Oktober 2010 05:21

    Dieses Thema zu den mehrsprachigen Kärntner Ortstafeln war und ist eigentlich ein Kasperltheater. Man kann seinen Stolz auf die eigene Sprache und Nationalität in heutiger Zeit auch auf völlig andere Art zum Ausdruck bringen. Denn konsequenter Weise müssten z.B. auch die Tafeln rund um Wien mit türkischer und serbekroatischer Aufschrift versehen werden.
    Die alten Entscheidungsträger (auch der Slowenenvertreter) sind schon abgetreten und die neuen Macher sind zur Einsicht gelangt, dass mit den alten und sturen Argumenten nichts mehr zu gewinnen ist.

    • brechstange
      06. Oktober 2010 09:06

      Die Kirche müssen Sie schon im Dorf lassen. In Kärntnen handelt es sich um eine Volksgruppe, die bereits seit 100ten Jahren in Kärnten wohnhaft war, die sich mit Mehrheit für den Verbleib bei Österreich entschieden bei der Volksabstimmung im Oktober 1920. Dazu gibt es ja die jährlichen Abstimmungsfeiern in Klagenfurt. Feiern, die mit dem Nazitum, wie heute von Darabos in der Presse am Rande angedeutet wurde, nichts zu tun haben.

      Hätte man damals in Steiermark auch mit dieser Entschlossenheit für sein Land gekämpft, dann wäre die Untersteiermark nicht an den SHS-Staat gefallen. Der SHS-Staat, der es sich einfach durch Erpressung (Abschneiden der Nahrungsversorgung für Wien und Graz) genommen hat und in der Folge einen Grundstein für die nachfolgende Gewalt gelegt hatte. Dazu bedurfte es eben feiger Politiker, mit an vorderster Front dafür verantwortlich die sozialdemokratischen Politiker. Dafür werden die Österreicher heute als Versager bei den Friedensverhandlungen von dem Betonslowenen (Rechtsanwalt, der die Durchgangsstaße mit einem Betonblock versperrte) an der Südsteirischen Weinstraße verhöhnt.

    • SuPa
      06. Oktober 2010 12:26

      brechstange:
      Ich habe in meinen Ausführunegn von 05:21 Uhr nichts gegen irgendwelche Minderheiten gesagt. Im Gegenteil, ich bin froh, dass es in Kärtnen (und im Burgenland) solche Volksgruppen gibt. Mir ging es nur aufzuzeigen, dass dieser Ortstafelstreit/Verschiebungen/Beschmierungen nicht mehr in das Jahr 2010 passen. Leider wird die Anzahl der sich zu diesen Sprachminderheiten offizell bekennenden Leute immer kleiner und auch der Gebrauch dieser Sprachen wird immer mehr reduziert.
      Was die Südsteiermark betrifft, so war es nach dem 1. WK - ebenso wie im Raum Ödenburg/Sopron sowie in Südtirol - eine grosse Sauerei, wie man Gebiete dem Reststaat Österreich abgeluchst hatte.
      Die Frage stellt sich nur: warum funktioniert es im Burgenland mit manchen zweisprachigen Tafeln ohne Probleme? Östlich von Nickelsdorf - also schon auf ungarischer Seite - gibt es seit einigen Jahren zweisprachige Ortstafeln, obwohl dort kaum mehr deutsch gesprochen wird. Was war da der Grund dafür?





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