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Die letzten Chancen sind verspielt

Ein guter Rat für die Leser dieses Blogs: Tun Sie das, was seit einigen Monaten immer mehr Menschen tun. Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit. Die letzten Tage haben nämlich deutlich gezeigt, dass alle Versprechungen der Politik, jetzt endlich wieder an die Stabilität von Geld und Staatshaushalten zu denken, Schall und Rauch sind.

Und zwar hat sich das in einem signifikanten Zusammenfall binnen weniger Stunden sowohl auf österreichischer wie auch europäischer Ebene abgespielt: In Europa sind die Vorschläge der Kommission abgeschmettert worden, dass Defizit- und Schuldensünder künftig automatisch bestraft würden. Statt dessen wird es für solche Strafen auch in Zukunft eine Zweidrittelmehrheit geben müssen. Es wird also de facto wohl weiterhin nie Strafen oder Konsequenzen für undisziplinierte Länder geben. Hat sich doch nicht einmal für die betrügerischen Griechen eine strafende Mehrheit gefunden.

Also werden die vor allem am Mittelmeer und auf Inseln angesiedelten Defizitsünder weiterhin recht ungestraft (miss)wirtschaften können. Die Deutschen haben ja im Mai den unverzeihlichen Fehler gemacht, den Griechen mit verantwortungslosen Maßnahmen zu helfen, ohne dass Zug um Zug die verlangten konsequenten Strafen wenigstens für die Zukunft beschlossen worden wären. Damals hat man die Gefahr einer sofortigen Panik gefürchtet, der man damals mit langfristig jedoch für die Währung noch viel verderblicheren Folgen entgegengetreten  ist. 

Und jetzt ist Berlin wieder einmal vor Paris in die Knie gegangen. Wahrscheinlich muss es ja noch immer für die Untaten der Nazis büßen.

Praktisch gleichzeitig sind hierzulande Bundes- und Vizekanzler vor den Bundesländern in die Knie gegangen: Denn auch künftig wird es keinen echten Zwang für die österreichischen Bundesländer geben, sich an Verschuldens- oder Defizitgrenzen zu halten. Wenn Erwin Pröll und Michael Häupl (samt sieben anderen) etwas nicht wollen, haben weder die Vernunft noch Werner Faymann oder Josef Pröll eine Chance. Wobei man bei Faymann ohnedies nie wusste, ob er auch nur irgendein politisches Ziel hat, außer in der „Krone“ gut vorzukommen.

Beschämend ist nur, dass die Bundesregierung gleich bei der ersten Sitzung nachgegeben hat, während der viel unwichtigeren Frage, wer nun die Lehrer anstellt, noch weitere Termine gewidmet werden.

Daher werden die Bundesländer weiterhin das Geld mit vollen Händen beim Fenster hinauswerfen dürfen. Für Brot und ständige Spiele, zur Bestechung von Zeitungen und für überflüssige Kreisverkehre, für zu hohe Landesbeamtengehälter und für Subventionen an eine unüberschaubare Menge von Vereinen, die vor allem den Interessen der Parteien nahestehenden Vereinsfunktionäre dienen.

Realpolitisch war zwar von Anfang an klar, wie dieses beiden Kämpfe ausgehen. Der Glaubwürdigkeit des Euro und der EU-Staaten als Schuldner wird das aber alles andere als guttun. Daher wird sich ein Trend der letzten Krisenmonate wohl umgehend weiter verstärken: Gut geführte Industriekonzerne können sich auf den Finanzmärkten billiger finanzieren als die Staaten. Mit anderen Worten: Selbst die deutschen Steuerzahler müssen schon heute den Gläubigern höhere Zinsen für die Anleihen zahlen als solche Unternehmen. Und alle anderen Europäer noch viel mehr.  Weil man der Wirtschaft halt viel mehr vertraut, seit die Politik mit der Währung so leichtfertig umgeht. Freilich wird auch die europäische Wirtschaft einen Kollaps der Staaten nicht überstehen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPhilipp Starl Partner Homepage
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 15:11

    Weil ich ja schon eine Art Dr. Doom in diesem Forum geworden bin, möchte ich die Gelegenheit jetzt nutzen, um mich zu erklären.

    Fangen wir bei den Gründen der Wirtschaftskrise 2008 an. Wie alle wissen, brachen die Börsen weltweit ein, nachdem zwei Flugzeuge am 11.09.2001 in das WTC in New York krachten. Die Regierung Bush unternahm damals alles, um den drohenden Kollaps und eine lange Rezession zu verhindern, allem Anschein nach mit Erfolg. Eine Niedrigzinspolitik wurde gestartet, die Märkte wurden mit Geld versorgt. Es funktionierte blendend. Innert einiger Jahre hatten wir bei den Börsen Rekordstände, der ATX stieg so hoch wie nie zuvor. Für den kleinen Bürger kam der Zusammenbruch der Weltwirtschaft daher völlig aus dem Nichts. Lehman Brothers wurde in die Insolvenz geschickt und dies sollte eine erst einmal dagewesene Kettenreaktion auslösen. Plötzlich war nichts noch irgendwas wert, die Staaten der Erde hatten größte Mühe, einen absoluten Kollaps zu verhindern, der noch viel stärker als 2001 ausgefallen wäre.

    Was war passiert? Die Märkte, die mit Geld 2001 geflutet wurden, suchten selbstverständlich Anlagemöglichkeiten. Der Dollar musste investiert werden. Eine Regierung Clinton tat ihriges dazu, dass die Bürger der states massenhaft Häuser kauften. Das Geld hatte seine Anlagemöglichkeit gefunden. An diesem System verdiente einfach jeder. Die Häuselbauer, deren Häuser ständig und stark im Wert stiegen und so die Kreditraten fast von selbst bezahlten, die Banker, die einen Kreditvertrag nach dem anderen abschließen konnten und der Finanzmarkt, der eifrig tausendfach verbriefte (so genannte CDS- credit default swaps, zu deutsch: Kreditausfallstausch) und mit AAA Rating versehene Hypotheken aufkaufte und sich eine goldene Nase damit verdiente.

    Schon Ludwig von Mises und die "Austrians" wussten, dass das künstliche Geld immer nach Anlageformen suchen würde und sie finden würde, nur dass diese Anlagen sehr unsorgfältig ausgewählt würden, eine Blase entsteht. So auch ab 2001. Kredite wurden an praktisch jeden Häuselbauer vergeben, ja sogar an Tote! Die Blase (eine Allegorie für Kredite, deren Ausfallswahrscheinlichkeit (also die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit nicht zurückgezahlt wird) sehr hoch ist) wuchs und wuchs, bis sie schließlich platzte.

    Plötzlich sanken die Häuserpreise und Kredite fielen massenhaft aus. Den Banken fehlte plötzlich an allen Ecken und Enden das Geld der Kreditnehmer. Niemand wollte außerdem mehr Kredite vergeben, weil keiner mehr irgendjemandem vertraute, dass der Kredit zurückkam, vor allem den Banken traute man nicht mehr. Diese Situation tituliert man als: der Markt ist trocken.
    Hier griffen die Staaten ein, sie versorgten den Markt mit Geld, ja überschwemmten ihn geradezu. Nach der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, den Austrians, hätte genau das nicht passieren dürfen, da eine Blase nichts anderes ist, als die Korrektur der Wirtschaft auf ihren wahren Wert, mit anderen Worten: der Markt filtert die schlechten Kreditnehmer ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.

    Dieser Vorgang konnte durch die Überschwemmung des Marktes mit Geld nicht stattfinden. Die schlechten Kreditnehmer (wie z.b. General Motors und zahlreiche Banken) wurden am Leben erhalten, der Markt konnte sich nicht korrigieren. Somit versteht man auch, warum es niemals gut ist, Schulden mit Schulden zu begleichen.

    Denn was wird die logische Konsequenz sein? Der Markt wurde die letzten Jahre mit mehr Geld überflutet, als je zuvor. Dieses Geld kann man nicht mehr abpumpen, wie immer behauptet wird, es befindet sich bereits im Wirtschaftskreislauf (was ja auch der Wunsch der Staaten war). Was wird das Geld nun tun? Wir erleben es gerade in Deutschland und Europa, es wird sich Investitionen suchen. Es ist egal, welche Investitionsmöglichkeit es finden wird, es werden Fehlinvestitionen sein, die zu einer Blase führen, deren Platzen die Staaten nicht mehr mit Schulden auffangen werden können, da die Staaten selbst schon so verschuldet sind und sich auch nicht mehr entschulden können (man sehe sich nur die Streiks in Frankreich an, oder Österreich, wo fast nur einnahmenseitig, also durch Steuern, saniert werden soll).

    Wenn diese Blase jedoch platzt, wird sie auch das meiste Gesunde mit sich reißen, die Weltwirtschaft kollabiert. Welche Zustände dann herrschen, können wir an den Entwicklungen ab 1930 festmachen, nur dass die Bevölkerung saturierter ist, mehr Wohlstand gewohnt ist, mehr Rechte (wie Arbeitsrechte, Pensionsrechte).

    Wie auch immer dieses Szenario ausgehen wird, wir müssen dafür sorgen, dass es nicht wieder passiert. Geld kann nur investiert werden, wenn man es anspart, man kann kein Geld aus dem Nichts erzeugen, so wie es jahrhundertelang praktiziert wurde, um Kriege zu finanzieren. Wir müssen anfangen, uns auf unsere menschlichen Grundwerte zu besinnen wie Anstand, Fleiß, Bescheidenheit, Freiheit, Recht. Mit diesen Grundwerten ist ein starkes, solides Wachstum möglich, das keiner Korrekturen mehr bedarf und das uns als Völker dieser Erde noch stärker macht, als wir es uns je erträumen hätten können!

  2. Ausgezeichneter Kommentatordonnerlütchen
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 08:47

    Betrifft: Bestechung von Zeitungen. Ich glaube die Kronenzeitung hat einen Todestrieb, die schreiben den selben Dreck wie der Standard, Kurier, Österreich, die Presse u.a.m. Noch ein Tip in Punkto Geld : 3 Monatsgehälter unter die Matratze, denn das Desaster beginnt an einem Wochenende, ganz überraschend und ohne Vorankündigung . Am darauffolgenden Montag sind die Banken garantiert geschlossen, die Bankomaten geben auch nichts mehr her. Dieser Zustand dauert garantiert ein paar Wochen . Resumee: Notgroschen anlegen. Danke fürs lesen.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 10:44

    Die Segnungen der Spaßgesellschaft.

    Hollodaro !

    Weiter geht das Schuldenkarussel ohne Limits. Jetzt brauchen wir auch keine Schuldenexperten mehr.

    Am Tag X werden wir halt dann entweder mit 220 000 000 000 Euro an die Mauer fahren oder mit mehr, 'eh alles Wurscht'. Vollgas, Kameraden und Genossen ! Sie wollen schneller ans Ziel kommen. Was ist das Ziel ? Der Bankrott ?

    Das Ablehnen der Limits ist aber für mich bereits ein Zeichen der unmittelbar bevorstehenden Katastrophe, es ist für mich das Zeichen, daß man nicht mehr eingreifen kann.

    Das Boot spürt bereits den Sog der Niagarafälle, über die wir hinuntergespült werden und wofür natürlich keiner Schuld war.

    Oh, ja, Kameraden und Genossen, wir haben Schuldige und ihre Autogramme finden sich in den Regierungspapieren, oh, ja, liebe Mitbürger, wir haben Schuldige, wir haben 40 Jahre lang die politische Pattstellung gewählt und kein Zeichen gesetzt.

    Was, wir haben das nicht gewußt ?

    Viele Menschen kenne ich, die seit Jahrzehnten das mahnen, daß es so nicht gehen kann, so nicht weiter gehen kann, daß die Auswüchse von P.C., Europarat, Menschenrechten, Immigration, Geldverschwendung, etc. dem Land immensen Schaden zufügen, materiell, kulturell, identitätsmäßig, etc.

    Die Wiener haben ein Zeichen gesetzt, eine erste Mahnung bei der letzten Wahl.

    Nach der letzten Mahnung kommt der Exekutor.

    Meine Damen und Herren Kameraden und GenossInnen schämen Sie sich für diese an fahrlässige Krida grenzenden Schuldenhandlungen ! Ihnen haben wir vertraut, und was tun Sie ? Sie haben uns versprochen, für Österreich zu handeln, und was tun Sie ? Sie handeln gegen Österreich.

  4. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 12:09

    Ich frage mich, warum hier alle so pessimistisch sind.
    Lauschen wir doch unseren Staatslenkern: Faymann will eine Reichensteuer, eine Finanztransaktionssteuer, Erhöhung der Grundsteuer, er will 25 % vom Kapital bei Akteinverkäufen abzwicken, dazu werden sicher noch Mineralölsteuer und diverse andere Steuern erhöht.
    Die EU plant lt. gestrigem ORF-Teletext einige EU-weite-Steuern einzuführen, angeblich "aufkommensneutral" (haha).
    Vielleicht wird man uns noch ein wenig Taschengeld überlassen.
    Bei der gewohnten Kreativität im Erfinden von Steuern werden sich alle unsere Probleme schon bald in Luft auflösen. Wie hieß es bei der letzten großen EU-Erweiterung: Die alten und neuen EU-Staaten werden bald den gleichen Lebensstandard haben. Wie es aussieht, war das nicht gelogen, wir werden bald so leben, wie man es aus Rumänien und ähnlichen Staaten kennt. Und unsere "Führer" werden ähnlich enden.

  5. Ausgezeichneter KommentatorProConsul
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 09:38

    Hier mein ganz persönlicher Ausblick in die Zukunft:

    Die negative wirtschaftliche Entwicklung wird weitergehen, ebenso die politische und gesellschaftliche. Was wir im Moment erleben ist eine Transformation von der Demokratie hin zu einer Ochlokratie (Pöbelherrschaft). Dies ist eigentlich eine logische Konsequenz, da der Mensch dazu neigt, denjenigen zu wählen der ihm das meiste verspricht. Leider kann man keinen Staat so auf Dauer erhalten. In der heutigen Konsumgesellschaft, mit all ihren negativen Auswirkungen, welche die einfältigen Leute langsam aber sicher verblödet, will niemand irgendwo zurückstecken. Die seichten Medien mit all ihren Talkshows, Soapoperas, Realityshows etc. tun das ihrige zur Volksverdummung. Hinzu kommen Fastfood, Drogen, Alkohol, Zigarretten, - immer in Griffweite.

    Das alles führt dazu, dass die breite Masse immer primitiver und herzloser wird. Dieser immer größer werdende Block, steht einer kleinen, aber hochentwickelten Gruppe von Individuuen gegenüber, die oft nicht bloß intellektuell weiterentwickelt sind, wie Sarrazin eindrucksvoll darlegt, sondern auch spirituell. Dieser spirituelle Aspekt wird aber leider oft vergessen, auch bei Sarrazin. Man redet zwar von den Unterschieden zwischen perfekt ausgebildeten Wissenschaftlern, Medizinern etc. und dem armen Analphabeten aus Anatolien, lässt dabei aber ausser Acht, dass es auch eine sprituelle Ebene gibt, deren Kluft durch die Wohlstandsverwahrlosung auch immer größer wird! Ein etwas zugespitztes Beispiel wäre eine vegetarische Esoterikerin, die in der Stadt ohne Auto auskommt, und nicht raucht und trinkt, und über das Gedankengut der institutionaliserten, monotheistischen Religionsgemeinschaften hinausgelangt ist, und einem lieblos erzogenen Zuwanderer aus einer archaischen, die Blutrache kennenden Clangesellschaft, wo das Gesetz des Stärkeren gilt. Diese beiden Menschentypen leben in den Städten momentan (noch) friedlich nebeneinander, weil die Wirtschaft und der Staat noch halbwegs funktionieren. Dies wird sich jedoch in absehbarer Zeit ändern.

    Durch die Importierung solcher Menschen, oder auch das Gewähren von Asyl tun wir zwar augenscheinlich Gutes, jedoch gibt es kaum Hoffnung, dass diese Menschen jemals den intellektuellen, oder spirituellen Anschluß finden werden. Insofern können sie einem fast Leid tun, da sie oft aus einer mittelalterlich anmutenden Gesellschaft, die fanatisch-monotheistisch geprägt ist, stammen. Interessant ist hierbei auch der qualitativ, höhere Bewusstseinsstand fernöstlicher Lehren/Religionen mit dem engen, vernebelten Blick der drei Buchreligionen. Hierzu ein Filmtipp: "Am Anfang war das Licht", der gerade in den Kinos läuft.

    Das Problem welches wir haben ist, dass diese beiden Gruppen - die breite, primitive Masse, und die hochentwickelten, spirtuell und intellektuellen fortgeschrittenen Menschen, auf Dauer nicht friedlich nebeneinander leben können. Wir sehen jetzt schon in einigen Gegenden der Welt, dass sich die Leistungssträger immer mehr zurückziehen. Bei uns nennt man es noch charmant Villengegend oder Speckgürtel, in anderen Ländern ist es schon ausgeprägter, da helfen nur mehr sogennate "gated-commnitys" mit bewaffneten Sicherheitskräften, hohen Zäunen und Videoüberwachung um ein halbwegs sicheres und friedliches Leben führen zu können. Man braucht kein Prophet zu sein, um zu erkennen, dass solche Modelle zukünftig noch mehr Vebreitung finden werden, auch in Ländern in denen dies bisher unbekannt war.

    Ich warne hier schon seit fast einem Jahr und auf der Presse schon länger, dass die Vermehrung des Proletariats gestoppt bzw. drastisch reduziert werden muss, um einen zukünftigen Supergau mit Blutvergießen zu vermeiden. Thilo Sarrazin schreibt in seinem Buch von der Notwendigkeit die Geburtenrate der Gebildeten anzuheben. Das wird freilich nicht passieren bzw. viel zu schwach sein. In Zukunft werden sich also diese beiden Gruppen feindlich gegenüberstehen, und nur durch Waffengewalt getrennt werden können, vor allem wenn die Wirtschaft einmal nicht mehr funktioniert, und es keinen Sozialstaat mehr gibt.

    Und damit kommen wir zu den endzeitlichen Prophezeiungen aus einigen Religionen, die sich alle einander ähneln. Da ich streng christlich erzogen worden bin, kenne ich mich mit den christlichen Prophezeiungen naturgemäß am besten aus, sie sind jedoch auch in anderen Religionen zu finden. In der letzten Zeit habe ich das mulmige Gefühl, dass sie vielleicht doch stimmen könnten, vor allem, weil sie sich auch mit den Aussage moderner Esoteriker decken, dass die Erde sich einem Bewusstseinssprung nähert, den nicht alle schaffen werden. Johann Kössner, den ich überaus schätze, schreibt beispielsweise in seinen Bücher, dass die Schwingungen auf der Erde stetig erhöht werden, um den Planeten auf eine höhere Ebene zu heben, und dass die Menschen, die sich ihrer spirituellen Entwicklung verschließen, nicht länger hier verweilen werden können, und ihre Entwicklung auf einem anderen Planeten fortsetzen dürfen. In der Offenbarung wird das Ganze viel dramatischer und blutiger dargestellt, aber es kommt auf das gleiche heraus.

    Bis es zu dieser Apokalypse kommt, wird die "Maschienenwelt", wie Jose Argüelles schreibt, oder "das babylonische System", wie Johann Kössner schreibt letzte Anstrengungen unternehmen um die globale Kontrolle zu übernehmen. Nichts anderes ist es, wenn die Hochfinanz mit Spekulationen gegen eine Landeswährung versucht diese zu Fall zu bringen; oder wenn supra-nationale Gebilde a la EU (es werden durch die Globalisierung auch auf anderen Kontinenten weitere entstehen) versuchen die Menschen mittels einer Gesetztesflut, Reglementierungen bis ins kleinste Detail, enormen Steuern bis 60%, permanenter Überwachung etc. zu kontrollieren. Das ist wahrhaftig Knechtschaft, aber es fällt den meisten Leuten noch gar nicht mal auf; hauptsache sie haben ein Auto, ihr Essen, einen großen Fernseher, eine Packung Tschick, ein kaltes Bier usw. Man muss konzedieren, dass die meisten Menschen die Knechschaft mehr oder weniger verdienen, in der sich sich befinden. Wenn sie aufwachen, wird es leider zu spät sein, man wird dann keine Gemeinschaft, oder keinen Staat mehr als Gesamtheit retten können, sondern nur mehr sich selbst und mit viel Glück vielleicht seine Familie. Darauf läuft übrigens auch das berühmte Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen hinaus (Matthäus 25, 1-13).

  6. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 07:49

    Der Aufruf "Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit!" ist ja gut, schön und legitim, die Frage die jedoch niemand beantworten kann oder will ist nur WIE?
    Tatsache ist, dass in der westlichen Welt seit Jahren eine immer größere Schuldenlawine aufgebaut wird, insbesondere von den USA. Mit unvorstellbaren Summen frisch gedruckten und ungedeckten Geldes versucht die FED die Wirtschaft zu retten, ein schier aussichtsloses Unterfangen, Generationen können diese Schulden nicht mehr turückzahlen und die Europäer stehen dieser verantwortungslosen Politik nur mehr wenig nach!
    Als Konsequenz kann es in absehbarer Zukunft nur mehr eine Lösung geben, eine Währungsreform, die d.h. eine Entwertung aller Veranlagungen in Dollar oder Euro, soferne diese nicht durch Sachwerte besichert sind.
    Das bedeutet, es wird früher oder später zu einer Flucht in Sachwerte kommen, wie zB. Immobilien, Rohstoffaktien und natürlich Gold.
    Was dann natürlich den Verfall von Geldwertveranlagungen weiter beschleunigen wird.
    Es stehen uns wahrlich alles andere als rosige Zeiten bevor!
    Die Verantwortlichen wissen das natürlich alle ganz genau, aber das Pyramidenspiel muß weitergehen, nach der Devise: "Hinter uns die Sintflut!"

  7. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Oktober 2010 10:52

    Nr. 268
    Manche können den Zusammenbruch ja kaum erwarten!
    Rate ein Häuschen zu kaufen, mit einem Selbstversorgergarten.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorNeppomuck
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Oktober 2010 12:31

    Anlegerhinweis für Erwachsene.

    Raus aus Euro und EU,
    denn bald geht die Falltür zu,
    die uns Brüssel aufgemacht,
    nur damit der Dollar lacht.
    Gar nicht weit ist jener GAU,
    der den Euro bald zur Sau
    machen wird, es drohen schon
    schwarze Wolken der Nation.
    Alle, wo die Möglichkeiten
    haben, Geld sich zuzuleiten,
    machen hurtig ’von Gebrauch,
    und die Folgen sieht man auch.
    Boni, Schwindelprovisionen,
    Abfertigung auch für Drohnen,
    Insidergeschäftsgewinne,
    alle hocken wie die Spinne
    in dem Netz der „einen Welt“,
    das uns längst gefangen hält.
    Denn das Ei, vom Pleitegeier
    frisch gelegt und das Gejeier
    uns’rer Restitutionäre
    tönt, als ob’s das letzte wäre,
    was man aus dem Kehlkopf würgt,
    solang noch ein and’rer bürgt.
    Und bevor die Flügel rauschen
    wird man schnell sein Geld noch tauschen
    gegen Gold und Liegenschaften
    und was sonst sie gerne rafften,
    angesichts der Geldverdünnung
    und aufgrund ihrer Gesinnung.
    Also „wechselt“ euer Geld,
    nichts hält ewig auf der Welt.


alle Kommentare

  1. Carlee (kein Partner)
    12. Februar 2015 22:28

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  2. Chamomile (kein Partner)
  3. Jack (kein Partner)
    21. Januar 2015 14:51

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  4. Ebere (kein Partner)
    21. Januar 2015 01:35

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  5. sophokles (kein Partner)
    21. Oktober 2010 22:42

    Soviel derart Unkluges in solch penetrant verdichteter Weise dort in der fernen Zukunft zu lesen und zu wissen, lässt mir mein Glück darüber, dass mir Zeitgenossen und "Merkwürden" wie dieser Andreas Unterberger (und Konsorten) meine Wege durch die lichten Gefilde meines Daseins so wohl nie beschatteten, immer noch höher schätzen.

    Es müssen dort schon arg finstere Zeiten durch den Raum wehen, wenn ein derart windiges Forum, welches mit seinen, in strikter Permanenz abgelassenen, staunendmachend einsamen Ergüssen des "Meisters" derart geradezu schon blind-blödsinnigen Zulauf und denkfernes (Nach)Gelaber hervorruft, tatsächlich Teil des göttlichen Universums sein kann.

    Was nützt in dieser Zeit dort noch unser grandioser Geistesraum (trotz all ihren Göttern zwischen Zeus und Poseidon - es war genug Platz selbst noch für diese) samt den darin entstandenen lichten Erkenntissen, der in sich ruhenden Weisheit , wo doch dann, wenn auch viel später wieder, sehr schmerzlioch sichtbar, die geistige Agonie und kreischende Kakophonie, das Gerülpse und Gesudere der Denk- und Sinnesfernen gierig Raum greift in den Weiten der Unendlichkeit.

    Ist es dort, bei "Unterberger", die dumbe, menschgewordene Trägheit , welche sich in niedriger Gier nach selbstzufriedener Wollust nur allzugerne jenen selbsternannten und alleinigen "Welterklärern"anschliesst, um so doch noch, und endlich, von den ihr schon längst innewohnenden Zweifeln an ihrer eigenen Existenz, ihrem eigen (Un)Wesen ablenkt zu werden auf das pöse "Andere"?

    Es ist so wohl doch viel leichter, sich besser, weil "Erhabener" zu fühlen!

    Es regiert dort wohl der Gott der Dünkelhaftigkeit!
    Wie ist sein Name gleich?

    Oder ist es etwa doch ganz einfach nur die Dirne namens Dummheit, angeleitet durch deren Zwillingsschwester.
    Man nennt sie Arroganz.

    In den Zeiten der massenhaft gezüchteten Sündenböcke stehen zugleich immer auch die meisten und größten Esel auf der Weide!

    Aber: Wie jedoch sollten ausgerechnet jene dort dies wissen können??

    Ach Zeus! Erspare mir doch diesen Anblick! Bitte!

    • Norbert Mühlhauser
      21. Oktober 2010 23:39

      Herrje, Ohjemine! Die Dirnen Dummheit u. Arroganz, oder der Gott der Dünkelhaftigkeit - das ist hier die Frage !

      Mich dünket auch, der Eseln Unwesen ist aller Laster Anfang, nicht jene mehrungsfähige Zuchtart Böcke.

      Hoch lebe das Kapital als ew'ger sprudelnd Quell, auf dass es uns Geistwesen erquicken möge, ohne der Mühen der Ebene gewahr werden zu müssen - nicht wahr?

      Oh Sopho-käs, begib dich wieder in lichtere Gefilde, um dieses Anblicks nicht gewahr werden zu müssen! Auf Zeus zu hoffen ist vergebens, kämpfen doch selbst Götter gegen Dummheit vergebens. Nur Eseln glauben, dagegen probate Mittelchen im Arsenal zu haben ....

      p.s. Heute schon brav geschluckt, Systemfehler?

    • Reinhard (kein Partner)
      22. Oktober 2010 06:29

      Oh Sophokles, gerade Dir als Sohn eines reichen Waffenschmiedes sollten die Lehren des Philosophen Marx genug Raum für Zweifel lassen (Du erinnerst Dich vielleicht, genau dieser Zweifel an Allem war eine der größten Errungenschaften der Weisen Deiner Zeit), aber vielleicht ist es auch nur die Seelenverwandtschaft zu einem Engels, der Dich treibt.
      Den grandiosen Geistesraum zu beschwören, ohne seine mächtigste Kraft, den Zweifel, auch nur in Erwägung zu ziehen, ist eines Sophokles unwürdig.
      Da liegt der Verdacht näher, dass einem Insassen, dem Zimmernachbarn von Napoleon und Alexander dem Großen, die Psychopharmaka die Wirkung gekündigt haben.
      Und nebenbei: die eigenen Schwestern anderen ins Bett zu legen ist Zuhälterei! Selbst für einen Anhänger des Gottes des Dünkels, dessen oberster Prophet Marx uns genau erklärt hat, wer in der Gesellschaft in welche Schublade zu verfrachten sei.
      Hoffentlich greift die nächste Medikation!

    • sophokles (kein Partner)
      22. Oktober 2010 09:20

      Was Ihr dort wieder so daherschreibt... ach, wie bin ich müde!

      Ich selber sehe anderes!

      ....Des Textes an mancher Stelle doch etwas schmerzlich unterbrochener Fluss, durch Fehler der Grammatik und der rechten Schreibe, ist mir wohl entstanden so, durch etwas späte Stunde.

      Was solls!
      Er ist geschrieben aus dem Wunsch nach weiserer Erbauung.

      Was dort in diesem Forum so zugegen ist und fleissig sabbernd sondert, ist leider durchwegs noch am allerwenigsten geeignet um weiter schlau zu werden.

  6. horst (kein Partner)
    21. Oktober 2010 20:00

    sie wollen alle geld verdienen, also warum dann strafen bitteschön...
    sie wollen alle gut leben und auch verdienen, manche um jeden preis...
    wer möchte nicht im gold leben?

  7. Herby (kein Partner)
    21. Oktober 2010 16:53

    Lieber STF:

    Jetzt mal langsam: Niemand hier hat Freude an irgendeinem Krieg.

    • Manfredo (kein Partner)
      21. Oktober 2010 16:57

      Lassen Sie ihn, der hat wahrscheinlich wieder mal einen frustigen Tag, wie meistens. ;-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Oktober 2010 19:04

      Nicht Freude am Krieg, wer hat das schon, Freude an den Kriegsvisionen. Und die werden ja zuhauf heraufbeschworen hier, oder nicht? Besonders der mit der Religion.

  8. Alexander V. Neumaier (kein Partner)
    21. Oktober 2010 13:51

    Der EU, und auch Österreich, wird es ein paar Jahre lang sehr schlecht gehen, keine Frage.
    Aber weder die EU noch Österreich werden zusammenbrechen.
    Schon gar nicht in der Form, wie sich hier und anderswo ein paar (Alb-) Träumer vorstellen.

    Wenn die Sozialtöpfe leer sind, die Kredite teurer werden und die Arbeitslosen und Pensionisten nur mehr schwer zu finanzieren sind, dann wird es keine Revolution geben, es wird passieren, was sich in den 1990er Jahren in Schweden schon einmal abgespielt hat.

    Die bankrotte EU, damals war es eben Schweden, wird zu sparen lernen und nur mehr ausgeben was sie auch hat.

    Das wird ein paar Jahre dauern, viele Härten mit sich bringen, viele echte Leistungsträger verjagen aber letztlich zu einer harten Sanierung führen.

    Und nicht zu einem Bürgerkrieg, der sich nur mit einem gut gesicherten Eigenheim und eigenem Garten überleben läßt.

    Der wirtschaftliche Fokus ist eben von den USA und der EU weg nach Asien gewandert.

    Das zu erkennen wird vielen Leuten Schmerzen bereiten.

    Aber nach der Erkenntnis, neuerdings gegen leistungsfähige Konkurrenz antreten zu müssen, werden die Europäer, schon um eine Zukunft zu haben, sich zusammenreissen müssen und sich wieder in den Wettbewerb eingliedern müssen - von dem sie vor ein paar Jahren unnötigerweise ausgestiegen sind.

    Vermutlich weil sie geglaubt haben, etwas "besseres" zu sein.

    Heute ist Handeln angesagt und nicht Sudern über die Ungerechtigkeit der Welt oder die Ursachen der Krise.
    Die Krise ist schon da, also gilt ihre Auswirkungen zu überstehen.
    In der Vergangenheit leben nur Steuerprüfer und Historiker ;-)

    BTW, aktuell würde ich empfehlen einen BVI Trust, oder noch besser eine BVI Bank, für die Sicherung des eigenen Vermögens anzudenken.
    Anonym, steuergünstig, wenig Verwaltungsaufwand und einigermaßen sicher.
    Dafür gibt es dann auch gute Vermögensverwalter und -Berater.

    mfg

    DDr. Alexander V. Neumaier

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Oktober 2010 16:23

      Neumaier, lassen Sie doch den wertkonservativen Leutchen ihre Bürgerkriegs- und auch ihre Religionskriegsvisionen... die haben doch sonst so wenig Freuden.

  9. Neppomuck (kein Partner)
    21. Oktober 2010 12:31

    Anlegerhinweis für Erwachsene.

    Raus aus Euro und EU,
    denn bald geht die Falltür zu,
    die uns Brüssel aufgemacht,
    nur damit der Dollar lacht.
    Gar nicht weit ist jener GAU,
    der den Euro bald zur Sau
    machen wird, es drohen schon
    schwarze Wolken der Nation.
    Alle, wo die Möglichkeiten
    haben, Geld sich zuzuleiten,
    machen hurtig ’von Gebrauch,
    und die Folgen sieht man auch.
    Boni, Schwindelprovisionen,
    Abfertigung auch für Drohnen,
    Insidergeschäftsgewinne,
    alle hocken wie die Spinne
    in dem Netz der „einen Welt“,
    das uns längst gefangen hält.
    Denn das Ei, vom Pleitegeier
    frisch gelegt und das Gejeier
    uns’rer Restitutionäre
    tönt, als ob’s das letzte wäre,
    was man aus dem Kehlkopf würgt,
    solang noch ein and’rer bürgt.
    Und bevor die Flügel rauschen
    wird man schnell sein Geld noch tauschen
    gegen Gold und Liegenschaften
    und was sonst sie gerne rafften,
    angesichts der Geldverdünnung
    und aufgrund ihrer Gesinnung.
    Also „wechselt“ euer Geld,
    nichts hält ewig auf der Welt.

    • Alexander Huss, Tirol (kein Partner)
      21. Oktober 2010 20:38

      Lieber Neppomuck, bitte keine Lesergedichte. Die sind so furchtbar mühsam zu lesen.

  10. Herby (kein Partner)
    21. Oktober 2010 11:59

    Was heute, Do. 21.10.2010 in den Medien zu lesen ist, beim Sparpaket das Finanzminister Pröll jetzt gerade schnürt wird es so aussehen:

    Bei der Mineralölsteuer:

    Dieses Liebkind der ÖVP steht wohl ins Haus, allerdings mit nur fünf Cent pro Liter. Das ist die Grenze, bis zu der der Tanktourismus als Einnahmenquelle erhalten bleibt. Die 500 Mio. Euro Mehreinnahmen sind aber nicht voll zu lukrieren: Für Pendler soll, als Zugeständnis an die SPÖ, ein Ausgleich geschaffen werden. „Wer weiß, was da noch übrig bleibt“, seufzte Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner vor einigen Tagen. Quelle: diepresse.com

    Also die Koalitionsregierung macht zwei Schritte nach vor und sofort zwei Schritte wieder zurück. Am Ende wird bei diesem MÖSt-Murks NULL GEWINN fürs Budget übrigbleiben

    Geht's eigentlich noch dümmer? Dieses Hin- und Her bei der MÖSt ist doch das Papier nicht wert auf dem dieses Gesetz gedruckt werden wird!! Und die Tanktouristen werden vertrieben sein.
    _____

    Das teuerste Zugeständnis an die Bundesländer ist die Fertigstellung des Koralmtunnes: Ein Milliardengrab!!

    Um diesen Tunnel politisch möglich zu machen hat man bei der Kostenprognose (ca. 2002/2003) sehr stark getrickst (= die Öffentlichkeit belogen).

    Jetzt ist klar, dass sich die ursprüngl. veranschlagten Kosten vervielfachen werden!

    Man dachte man sei besonders schlau, indem man diese Milliarden-EUR-Beträge außerbudgetär irgendwo unterbrachte. Klassische Buchhaltertricks eben.

    Was tut Österreich denn wenn uns da die EU auf die Finger klopft? Dann werden nicht mehr 70% vom BIP als Staatsschulden gerechnet sondern 75% vom BIP - was tun wir dann?

    Herr Finanzminister Pröll bitte stoppen Sie diesen Koralmwahnsinn! Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende!

    Als Bürger und Steuerzahler denkt man, dass da die Bauindustrie (Porr, ÖBB-Vorstandvorsitz. Pöchhacker ....) sehr erfolgreich lobbyiert. Auf Kosten der Steuerzahler.
    _____

    Ich möchte hier auch einen leicht umsetzbaren Einsparungsvorschlag (den auch der Rechnungshof kürzlich aufzeigte) äußern:

    Das Bundesheer hat die lukrativsten Bundesheerkasernen u. BH-Liegenschaften schon längst verkauft. Was jetzt noch angeboten wird sind mehr oder weniger sog. 'Ladenhüter'. Trotzdem gibt es noch immer die SIVBEG ( sivbeg.at ) als eigene G.m.b.H. mit mehreren hochbezahlten Geschäftsführern, eigenem hochbezahlten Personal usw.

    Wenn man auf die Webseite der Bundesimmobliengesellschaft www.big.at schaut sieht man eingangs gleich dass der Kasernenverkauf hier verlinkt ist.

    Was der Rechnungshof zur Einsparung vorschlägt: Die SIVBEG (= Tochergesesellschaft von BMLV und Bundesimmobilienges.) auflösen und somit diese Firma einsparen. Die bisherige Tätigkeit der SIVBEG könnte die Bundesimmobliengesellschaft übernehmen.

  11. tertu (kein Partner)
    21. Oktober 2010 08:50

    Wir (die gesamte EU) schreiten hurtig weiter voran - das Zeil heißt Neustart oder auch Staatsbankrott!

  12. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    21. Oktober 2010 08:22

    Ich glaube auch, dass überflüssige Kreisverkehre eines der zentralen Probleme der Republik darstellen. Nebst diesen Radfahr-Nazis.

    • Reinhard (kein Partner)
      21. Oktober 2010 09:22

      Wenn man zum Wesentlichen nichts beizutragen hat, weicht man eben auf das Unwesentliche aus. Das hätte ich eher von klein erne hoffmann erwartet als von Ihnen.

    • Trollfresse (kein Partner)
      21. Oktober 2010 09:22

      Bin Deiner Meinung: Man kommt immer so schlecht aus dem Kreisvrkehr. Und dann noch die beständigen Drehungen dabei nach links. Ist es da ein Wunder dass in Österreich immer die Regierung link ist?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Oktober 2010 11:19

      Wenn man zum Wesentlichen nichts beizutragen hat, weicht man eben auf das Unwesentliche aus? D'accord, aber wer hat noch mal von unnötigen Kreisverkehren berichtet? Worauf wollte ich wohl mit meinem Kommentar aufmerksam machen? 1+1=?

    • Rainer (kein Partner)
      21. Oktober 2010 11:39

      Stimmt. Verglichen mit den größeren Problemen sind die überflüssigen Verkehrskreisel ein Klacks. Und ein paar Milliönchen mehr für diverse Parteien und freundlich gesinnte Zeitungen sind verglichen mit den Milliardenschulden samt Zinsen Peanuts. Skylink? Ich bitte Sie! Ein Klacks!
      Danke dafür, mir die Augen geöffnet zu haben.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      21. Oktober 2010 19:05

      Welches sind denn nach Ihrer Meinung die größten Problem, lieber Rainer?

  13. fosca
    21. Oktober 2010 04:09

    Stimmt, von vielen Mahnern werden bereits die Zeichen der Zeit aufgezeigt, aber eine wirkliche Alternative bietet niemand.
    Wie bzw. wo bringt man in Zeiten wie diesen sein "Geld in Sicherheit"?
    Wer unterbreitet einen praktikablen Vorschlag, der noch nicht von irgendwelchen "Haien" ausgereizt wurde?
    Sobald ein professioneller Investor Ratschläge erteilt, muß man sofort die gesunde Skepsis einschalten auf Grund der Erfahrungen in der Vergangenheit.
    Wer hat einen seriösen "Geheimtipp" parat - so mancher wäre doch dafür dankbar, oder?

  14. Philipp Starl
    20. Oktober 2010 15:11

    Weil ich ja schon eine Art Dr. Doom in diesem Forum geworden bin, möchte ich die Gelegenheit jetzt nutzen, um mich zu erklären.

    Fangen wir bei den Gründen der Wirtschaftskrise 2008 an. Wie alle wissen, brachen die Börsen weltweit ein, nachdem zwei Flugzeuge am 11.09.2001 in das WTC in New York krachten. Die Regierung Bush unternahm damals alles, um den drohenden Kollaps und eine lange Rezession zu verhindern, allem Anschein nach mit Erfolg. Eine Niedrigzinspolitik wurde gestartet, die Märkte wurden mit Geld versorgt. Es funktionierte blendend. Innert einiger Jahre hatten wir bei den Börsen Rekordstände, der ATX stieg so hoch wie nie zuvor. Für den kleinen Bürger kam der Zusammenbruch der Weltwirtschaft daher völlig aus dem Nichts. Lehman Brothers wurde in die Insolvenz geschickt und dies sollte eine erst einmal dagewesene Kettenreaktion auslösen. Plötzlich war nichts noch irgendwas wert, die Staaten der Erde hatten größte Mühe, einen absoluten Kollaps zu verhindern, der noch viel stärker als 2001 ausgefallen wäre.

    Was war passiert? Die Märkte, die mit Geld 2001 geflutet wurden, suchten selbstverständlich Anlagemöglichkeiten. Der Dollar musste investiert werden. Eine Regierung Clinton tat ihriges dazu, dass die Bürger der states massenhaft Häuser kauften. Das Geld hatte seine Anlagemöglichkeit gefunden. An diesem System verdiente einfach jeder. Die Häuselbauer, deren Häuser ständig und stark im Wert stiegen und so die Kreditraten fast von selbst bezahlten, die Banker, die einen Kreditvertrag nach dem anderen abschließen konnten und der Finanzmarkt, der eifrig tausendfach verbriefte (so genannte CDS- credit default swaps, zu deutsch: Kreditausfallstausch) und mit AAA Rating versehene Hypotheken aufkaufte und sich eine goldene Nase damit verdiente.

    Schon Ludwig von Mises und die "Austrians" wussten, dass das künstliche Geld immer nach Anlageformen suchen würde und sie finden würde, nur dass diese Anlagen sehr unsorgfältig ausgewählt würden, eine Blase entsteht. So auch ab 2001. Kredite wurden an praktisch jeden Häuselbauer vergeben, ja sogar an Tote! Die Blase (eine Allegorie für Kredite, deren Ausfallswahrscheinlichkeit (also die Wahrscheinlichkeit, dass der Kredit nicht zurückgezahlt wird) sehr hoch ist) wuchs und wuchs, bis sie schließlich platzte.

    Plötzlich sanken die Häuserpreise und Kredite fielen massenhaft aus. Den Banken fehlte plötzlich an allen Ecken und Enden das Geld der Kreditnehmer. Niemand wollte außerdem mehr Kredite vergeben, weil keiner mehr irgendjemandem vertraute, dass der Kredit zurückkam, vor allem den Banken traute man nicht mehr. Diese Situation tituliert man als: der Markt ist trocken.
    Hier griffen die Staaten ein, sie versorgten den Markt mit Geld, ja überschwemmten ihn geradezu. Nach der Österreichischen Schule der Nationalökonomie, den Austrians, hätte genau das nicht passieren dürfen, da eine Blase nichts anderes ist, als die Korrektur der Wirtschaft auf ihren wahren Wert, mit anderen Worten: der Markt filtert die schlechten Kreditnehmer ins Kröpfchen, die guten ins Töpfchen.

    Dieser Vorgang konnte durch die Überschwemmung des Marktes mit Geld nicht stattfinden. Die schlechten Kreditnehmer (wie z.b. General Motors und zahlreiche Banken) wurden am Leben erhalten, der Markt konnte sich nicht korrigieren. Somit versteht man auch, warum es niemals gut ist, Schulden mit Schulden zu begleichen.

    Denn was wird die logische Konsequenz sein? Der Markt wurde die letzten Jahre mit mehr Geld überflutet, als je zuvor. Dieses Geld kann man nicht mehr abpumpen, wie immer behauptet wird, es befindet sich bereits im Wirtschaftskreislauf (was ja auch der Wunsch der Staaten war). Was wird das Geld nun tun? Wir erleben es gerade in Deutschland und Europa, es wird sich Investitionen suchen. Es ist egal, welche Investitionsmöglichkeit es finden wird, es werden Fehlinvestitionen sein, die zu einer Blase führen, deren Platzen die Staaten nicht mehr mit Schulden auffangen werden können, da die Staaten selbst schon so verschuldet sind und sich auch nicht mehr entschulden können (man sehe sich nur die Streiks in Frankreich an, oder Österreich, wo fast nur einnahmenseitig, also durch Steuern, saniert werden soll).

    Wenn diese Blase jedoch platzt, wird sie auch das meiste Gesunde mit sich reißen, die Weltwirtschaft kollabiert. Welche Zustände dann herrschen, können wir an den Entwicklungen ab 1930 festmachen, nur dass die Bevölkerung saturierter ist, mehr Wohlstand gewohnt ist, mehr Rechte (wie Arbeitsrechte, Pensionsrechte).

    Wie auch immer dieses Szenario ausgehen wird, wir müssen dafür sorgen, dass es nicht wieder passiert. Geld kann nur investiert werden, wenn man es anspart, man kann kein Geld aus dem Nichts erzeugen, so wie es jahrhundertelang praktiziert wurde, um Kriege zu finanzieren. Wir müssen anfangen, uns auf unsere menschlichen Grundwerte zu besinnen wie Anstand, Fleiß, Bescheidenheit, Freiheit, Recht. Mit diesen Grundwerten ist ein starkes, solides Wachstum möglich, das keiner Korrekturen mehr bedarf und das uns als Völker dieser Erde noch stärker macht, als wir es uns je erträumen hätten können!

    • brechstange
      20. Oktober 2010 16:12

      Herr Starl, Sie gehen nicht weit genug zurück.

      In den 80er Jahren wurde als Bewertungsmaßstab der "Shareholder Value" eingeführt, dh der Unternehmenswert musste sich auf Gewinne jährlich konzentrieren, um die Kapitalgeber, Aktionäre zu befrieden, dazu wurden die Bilanzierungsregeln mit Bewertungsmethoden ausgestattet, die jede kaufmännische Vorsicht Hohn spottete. So konnte man Gewinne, auch über Bewertungsverfahren und nicht mehr ganz real, lukrieren, damit die Aktionäre befrieden und die Boni und Gagen für die Manager in unseriöse Höhen steigern.
      Zusätzlich wurden durch die sich ausweitende Globalisierung die Finanzmärkte entfesselt, sodass sich Milliardenbeträge in Sekundenschnelle durch die Welt bewegen ließen, die Kontrolle war den Nationalstaaten entglitten, noch dazu durch willfährige Politiker aller Couleurs.
      Nachhaltigkeit war auch in der Realwirtschaft unmodern geworden, gnadenlos wurde Standortpolitik betrieben, nach dem Motto: Wo sind die Subventionen am höchsten? Wo sind die Löhne am niedrigsten? Man begann die Fertigungen in Schwellenländer auszulagern und die Industriestaaten mit billigem Ramsch zu überfluten. Die Hoffnung war, dass sich die Schwellenländer entwickeln und riesige Märkte für den Westen auftun. Diese Rechnung ist nur zum Teil aufgegangen, weil wenige sehr gut von der Ausbeutung der armen Menschenmassen lebten und noch immer leben. Auch wir haben einen Teil des Kuchen abbekommen, man brauchte ja Absatzmärkte. So konnten wir uns günstig mit dem Nötigen und Unnötigen eindecken, durch die gut ausgebauten Sozialsysteme war unsere Kaufkraft noch gut, die Finanzierung dieser Systeme erfolgte durch Wertschöpfung und durch das ersparte Vermögen, das den Staaten für ihre Schuldenpolitik willig zur Verfügung gestellt wurde. Ein gut funktionierendes Pyramidenspiel mit tollen Profiten für die Banken, die schrankenlos Geld sammelten und Staaten, die durch sorglose, nicht nachhaltige Politik in immer größere Abhängigkeit von der Finanzwirtschaft schlitterten.
      Nun da unsere Reserven sich dem Ende zu neigen und die Wertschöpfung durch Absiedelung der Industriezweige immer geringer wird, öffnet sich die Schere immer weiter und wir wissen nicht, wie diese zu schließen ist. Wir wurschteln weiter.

      Außerdem war es nicht Bush, der die Amerikaner mit billigen Hauskrediten versorgte, das war bereits Clinton, der per Gesetz glaube ich, die Banken verpflichtete, an jedem Amerikaner Kredite zu vergeben. Clinton samt aller Sozialdemokraten weltweit haben das System endgültig aus dem Ruder laufen lassen, die Organisierte Kriminalität blüht. Jetzt wird weltweit geschaut, wie groß ist meine Abhängigkeit, wo muss ich einlenken, wo kann ich mich protektionistisch auf Kosten anderer sanieren.

      In Conclusio: Die Wirtschaftskrise entstand durch großes kriminelles Potential. Die Geister, die wir riefen, werden wir bestimmt nicht mehr leicht los.

    • Philipp Starl
      20. Oktober 2010 16:40

      Ich sehe mich gezwungen Ihnen zu widersprechen. Natürlich muss ich vorweg nehmen, dass ich nicht weit genug nach hinten gehe. Da müsste man schon beim Auflösen des Goldstandards in den 70ern anfangen. Aber dann würde aus dem Beitrag ein kleines Scriptum und das will ich ehrlich gesagt weder mir noch den Lesern antun.

      Was Sie als shareholder- value bezeichnen, ist nicht ganz richtig. Die Amerikaner und Briten bilanzieren nach dem so genannten "True and Fair View"- Prinzip. Das heißt, die Bilanz soll einen realistischen und wahren Unternehmenswert widerspiegeln. Wobei es bei uns die Grundsätze ordentlicher Buchführung gibt.

      Ein kleines Beispiel: nehmen wir ein Grundstück, Anschaffungswert 100.000 Euro. Nach unseren Bilanzierungsregeln dürfen wir den Wert niemals über die 100.000 bilanzieren, selbst wenn das Grundstück zehnmal mehr wert wurde. Die Amerikaner und Briten hingegen mit ihrem "True and Fair View" bilanzieren den Marktwert. Das birgt natürlich die Gefahr in sich, dass Unternehmen um das zehnfache überbewertet sind. Umgekehrt sorgt unser System dafür, dass man ein Unternehmen gar nicht wirklich bewerten kann, da es unglaublich viele so genannte stille Reserven haben kann.

      Hat beides Vor- und Nachteile. Am Kern der Problematik geht dies jedoch vorbei, denn wenn niemand mit künstlichem Geld ex nihilo investieren kann, kann auch der Marktwert dieser Objekte nicht künstlich erhöht werden.

    • Philipp Starl
      20. Oktober 2010 16:42

      Im Übrigen schrieb ich auch, dass Clinton es war, der dafür sorgte, dass massenhaft Häuser gekauft wurden:

      "Eine Regierung Clinton tat ihriges dazu, dass die Bürger der states massenhaft Häuser kauften."

    • Anton Volpini
      20. Oktober 2010 17:02

      @brechstange
      Den ersten Vorstoß für Häuser für jedermann hat bereits Jimmy Carter gemacht.
      Unter Bill Clinton wurde dann ein Gesetz verabschiedet mit dem von Ihnen beschriebenen Inhalt. Die ersten Prozesse gegen die amerikanischen Banken, die sich anfangs natürlich wehrten, an "no job, no income"-Leute Hypoketarkredite zu vergeben, wurden Ende der 1990 iger Jahre durchjudiziert. Zum Nachteil der Banken. Also machten sie aus der Not eine Tugend, vermischten die guten mit den weniger guten Bonitäten und verkauften diese Mischprodukte mit horrenden Renditen weltweit. Die Folge ist bekannt. Gelernt haben wir nichts. Und ich fürchte, ohne gewaltigen Repressalien, werden wir nicht umdenken.
      Die Fehlentwicklungen, die zu den nächsten Blasen führen werden, kann man täglich an der unersättlichen Gier der Gutmenschenindustrie beobachten, und die werden freiwillig nicht umlernen, was man sehr schön am Studienobjekt
      Fr. KKP mitverfolgen kann.

    • Alexander Renneberg
      20. Oktober 2010 18:08

      herr starl mit krönchen. fein. gratuliere!
      wurde auch zeit! ;-)

    • socrates
      20. Oktober 2010 19:41

      Leider ist sogar der Absturz ein Geschäft:
      Insolvenzverwalter
      An Lehman-Pleite mehr als eine Milliarde verdient
      http://www.manager-magazin.de/unternehmen/artikel/0,2828,723955,00.html#ref=rss .
      Sie haben eine ausgezeichnete Schilderung der Lage gegeben. Ich glaube immer noch, daß das Streichen der Auslandsschulden notwendig ist um die Weltwirtschaft am Laufen zu halten. Das war schon einmal so. Manchmal ist ein Konkurs notwendig, das gilt auch für Staaten. So werden nur die Reichsten zur Kassa gebeten, alle anderen überleben. Doch diese Leute haben die Medien fest in der Hand und das Volk ist gegen die Lügen und die Systematik hilflos.

    • terbuan
      20. Oktober 2010 20:15

      Herr Starl, herzliche Gratulation zu diesem Beitrag!
      mfG
      terbuan@aon.at

    • Reinhard (kein Partner)
      21. Oktober 2010 05:53

      Die unangenehme Wahrheit, dass es eine gutmenschliche Entscheidung a la "Wohlstand (in diesem Fall eigene Häuser) für alle!" war, die sich innerhalb weniger Jahre erst zu einer Finanz- und dann zu einer gewaltigen Weltwirtschaftskrise auswuchs, zig Billionen Dollar Geldwert und zig tausende Kleinunternehmen und Arbeitsplätze weltweit vernichtete, dürfte der Grund dafür sein, dass man in einem Internetblog einen Herrn Starl braucht (tausend Dank übrigens für diesen Artikel!) um einen solch offenen Beitrag zu lesen - in den Medien sucht man vergebens danach.
      Denn wenn man den Spruch der Gutmenschen "Für die Krise sollen die Verursacher zahlen!" wörtlich nimmt, könnte das zum größten Eigentor der Verfechter eines vom Kapitalismus bezahlten Sozialismus werden. Diese Leute, inklusive einiger hier herumtrollenden Ableger, haben nämlich immer noch nicht begriffen, dass sie an dem Ast sägen, auf dem sie herumlümmeln: Sie wollen die Mechanismen des Kapitalismus nutzen, um einen Sozialismus aufzubauen, der genau diese Mechanismen des Kapitalismus nachhaltig zerstört.
      Dass genau jene Leute mit ihrer wahnsinnigen Geldverschwendungspolitik für verschiedenste Schmarotzergruppen weiter an der nächsten Krise basteln, über die sie sich dann wieder mit dem nebulösen Hinweis auf irgendwelche geheimnisvollen "Spekulanten" ereifern können, lässt den Eindruck entstehen, das Ganze geschähe mit System.
      Denn genau jene Gutmenschen haben durchgesetzt, dass die "Abfertigung neu", die "Selbstständigenvorsorge" und ähnliche ach so soziale Enteignungsverfahren gesetzlich festgelegt in eben solchen Fonds angelegt werden, deren Aufgabe es ist, durch Spekulation maximalen Geldnutzen (also Rendite) zu erwirtschaften. Sie fordern die Zwangsveranlagung von Geld der Kleinen Leute, machen diese damit zu Spekulanten, und ziehen dann über genau diese Spekulanten her.
      Für mich gleichen diese Menschen einer Gruppe, die ständig Löcher ins Staatsschiff bohren und sich ständig beschweren, dass die Besatzung nicht auf dem Posten ist sondern Schäden beheben muss, Passagiere helfen müssen statt faul am Pool zu liegen und der Kahn nicht in Fahrt kommt und ständig sinkt. Und zuletzt besetzen sie alle Rettungsboote und fordern, dass nur jene Passagiere gerettet werden, die nicht mitgeholfen haben.
      Ich muss jetzt leider Löcher stopfen (also arbeiten) gehen - und das Geld setze ich möglichst schnell in Sachwerte um. Die werden schon bald aufgewertet, wenn erstmal das Geld nichts mehr wert ist...

    • harald18
      21. Oktober 2010 08:40

      @ Philipp Starl + brechstange + Reinhard et alii:

      ......das Thema präzise und allumfassend aufgearbeitet. Gibt es in der gegebenen Dichte und Stringenz selten zu lesen.

      Bleibt noch die Frage offen, ob die beschriebenen Prozessabläufe sozusagen schicksalshaft, zufällig und ungesteuert verliefen, oder ob eine politische Planung mit begleitender Kalkulation der Geschehensfälle doch nicht ganz auszuschliessen wäre. Jedenfalls gibt es in den USA selbst dazu die tollsten Ideen.

    • brechstange
      21. Oktober 2010 08:57

      @reinhard
      Stimme mit Ihnen überein.
      Das Tragische ist, dass die Menschen sich immer wieder von Menschen, die mit im Boot der Entscheider, die zB die Abfertigung neu schufen, saßen, instrumentalisieren lassen. Denn die Aussage "Wir zahlen nicht für eure Schulden." hat ja für den fleißigen Arbeiter, dessen einzige Spekulation eine Lebensversicherung zur Absicherung seiner Hausbauschulden bzw. die aufgezwungene Abfertigung Neu, durchaus Logisches, doch aus dem Munde eines Gewerkschaftsbosses oder eines Faymann ist es hetzerisches, populistisches Geschwafel.
      Trotz alledem steht hinter dieser Krise enormes kriminelles Potential, der alles mit nach unten reißt. Dazu muss man als ein Beispiel nur den BAWAG Prozess mitverfolgen, in dem man sogar ungestraft die Buchhaltung verlieren darf und wo der Verurteilte breiten Raum in den Medien bekommt, die Justizministerin und den Staatsanwalt anzupatzen. Das ist eben die "Mafia im Nadelstreif", verfilzt mit der Politik, kann man sich offenbar alles leisten.

    • Mag. Manuel Leitgeb (kein Partner)
      21. Oktober 2010 10:29

      Sehr geehrter Herr Starl, in 2 Punkten möchte ich Ihnen widersprechen:

      1) Ich bevorzuge dennoch unsere Bilanzierungsregeln gegenüber den anglo-amerikanischen, teils gegossen in die IFRS, und zwar wegen solchen Punkten wie dem "Goodwill". Ich stimme Ihnen zu, daß die Bewertung durch den Verkehrswert manchmal ein Problem ist, aber meiner Meinung nach ist der Goodwill, ein größeres. Dieser beinhaltet alle immateriellen Vermögenswerte, die ein Unternehmen wertvoller machen als es an reinem Sachwert ist (z.B. Image beim Kunden, gehaltene Patente, selbsterstellte Software etc.) und weswegen ein potentieller Übernehmer auch mehr für das Unternehmen zahlen würde (wird bei uns bei einer Übernahme als "Firmenwert" angesetzt). Das Problem ist, daß dieser Goodwill z.B. in den USA in die laufende Bilanz als Vermögen geschrieben werden darf! Wobei hier die Bewertung das Problem ist, den Unternehmen könne sich weit leichter weit besser darstellen als sie sind, und dies war auch einer der Hauptgründe für die New Economy/Dot-Com Blase. Natürlich können auch Banken damit arbeiten usw.
      Die Teilnehmer dieser Diskussion werden den Goodwill wahrscheinlich kennen, aber ich wollte ihn auch für andere Leser erklären.

      2) Man kann über Clinton sagen was man will (und seine Politik hatte wohl viele Fehler), aber er hatte den Sinn des Sparens erkannt. Schließlich reduzierte er sukzessiv das jährliche Budgetdefizit und war am Ende seiner Amtszeit der erste seit Jahrzehnten, welcher einen Überschuß erreichte (mit einer Mischung aus erhöhten Steuern und weit eingeschränkten Staatsausgaben).
      http://www.cbo.gov/budget/data/historical.pdf

      Verzeihen Sie meinen langen Kommentar, aber da ich durch meine Arbeit bald nach Österreich zurück muß, mache ich mir auch große Sorgen, wie es gerade jetzt weitergehen soll.

    • Philipp Starl
      21. Oktober 2010 11:12

      Sehr geehrter Herr Mag. Leitgeb,

      Ich sehe Ihre Replik im Gegenteil ganz und gar nicht als Widerspruch, eher als gute Ergänzung. Wie gesagt, beide Bilanzierungsregeln haben Vor- und Nachteile. Ich kann unseren GoB sehr viel abgewinnen und im FIAT- money System ist die amerikanische Art und Weise sowieso von Nachteil.

      Über Clinton kann man wahrlich viel Gutes schreiben. Dass er aber ein Gesetz verabschieden ließ, welches die Banken praktisch zwang, Häuselbauern Kredite zu geben, ist leider ein Faktum.

      Konkret geht es um den "Community Reinvestment Act" von 1977, den Clinton 1995 dahingehend ändern ließ, dass Banken eine ausreichende Anzahl von diesen CRA- Darlehen (Darlehen bei denen sozial schwache Bürger fast gar keine Bonität mehr nachweisen mussten) aufweisen. Taten dies die Banken nicht, konnten sie von den Kunden und sogar von ACORN (Association of Community Organizations for Reform Now) geklagt werden!

    • Reinhard (kein Partner)
      21. Oktober 2010 12:15

      Womit auch noch erkennbar wäre, dass es tausend kleine Steine braucht, um ein Haus zu bauen, aber eine einzige Granate reicht, um es zusammenzuhauen. Neben tausend aufgehäuften guten Steinen hat Clinton eine Granate gezündet, die im Endeffekt alles zerschlagen hat.
      Wie das enden soll, wenn hier in Österreich jeder zehn Granaten auf jeden einzelnen Stein schmeißt, kann man sich dann viel besser vorstellen...

    • Mag. Manuel Leitgeb (kein Partner)
      21. Oktober 2010 12:36

      Ja, über die Vor- und Nachteile verschiedener Rechnungslegung- und Bilanzierungsregeln kann man den ganzen Tag diskutieren. :)

      Beim '95 act sehe ich das Problem nicht direkt im Gesetz selbst, sondern mehr in der Umsetzung und im Versäumnis der genauen Kontrollen durch die Bundesinstitutionen. Zudem wurde die Basis für diese Katastrophe schon in den Änderungen von '91 und '92 unter Bush senior gelegt. Ich will hier nicht Bill Clinton verteidigen (schließlich fallen die Haupänderungen in seine Verantwortung) aber viele andere, welche gleich oder vielleicht sogar mehr Schuld daran haben, werden immer wieder vergessen. Allen voran der "übergroße Finanzguru" Greenspan und seine Geldpolitik.

      Und über ACORN brauchen wir nicht zu sprechen, da reichen die Skandale der letzte Jahre (inklusive Veruntreuung) und die Insolvenzanmeldung dieses Jahres. ;)

    • Norbert Mühlhauser
      21. Oktober 2010 16:03

      An die Herren Leitgeb u. Starl!

      1.) Zu Leitgeb: Der Firmenwert ("goodwill") wird auch bei uns in der Bilanz angesetzt, sobald dafür bei entgeltlicher Übernahme ein Kaufpreis entrichtet wurde. Alle Anschaffungskosten einschließlich des Firmenwertes landen durch die verpfl. sog. "Aktivierung" des Kaufpreises in die Bilanz. Nur im Umgründungssteuerrecht (UmgrStG) und bei der Unternehmensgruppenbesteuerung (§ 9 KStG) gibt es besondere Regeln, die eine verzögerte, nämlich hinausgezogene Abschreibung des Firmenwerts erlauben.

      2.) Zu Starl: Die "Fair Value" Bilanzierung hat einmal den riesengroßen Nachteil, dass die nichtrealisierten Wertsteigerungen den Gewinnausweis hochschaukeln. Beispiel: Gesellschaften A und B sind zu 30 %verschränkt, beide (oder auch nur A) börsennotiert. A verzeichnet einen Kursanstieg an der Börse, B steigt wegen eigener Beteiligung per ausgewiesenem eigenen Bilanzgewinn mit. Dadurch kann wiederum A mehr an Gewinn ausweisen, sein Börsenkurs steigt, usw usf. Zwar dürfen nicht realisierte Gewinne in der Regel nicht ausgeschüttet werden, aber der Gewinnausweis allein vermittelt dem kleinen Anleger ein falsches Bild. Man nennt dies eine bedenkliche Prozyklizität.

      Aber auch Wertsteigerung zB an Grund und Boden können sich durch Immobilienblasen verflüchtigen, deshalb sind die GoB, bzw das "imparitätische Realisationsprinzip" resp "die Vorsicht des ordentlichen Kaufmannes" allemal besser!

  15. Celian
    20. Oktober 2010 14:45

    Und nach dem großen Crash wirds heißen: die ÖVP ist schuld, sie ist in der Regierung seit 20 Jahren und hat auch noch dazu den Finanzminister gestellt.

    • Josef Maierhofer
      20. Oktober 2010 18:03

      Naivität, Ungeschicklichkeit und Unwissenheit schützt vor Strafe nicht.

      Aber die wirklichen Schuldentreiber sind schon die Klientel und die Partei von SPÖ und Grün in erster Linie und mit den größten Schadensausmaßen und in den letzten Jahren immer mehr auch die selben Sorten bei der ÖVP, wenn man noch eine feine Nuance finden will.

    • cmh (kein Partner)
      21. Oktober 2010 10:28

      Celian:

      Meine ständigen Worte!

      Meine viel weitergehende Sorge und Angst:

      Die Dumpfdusseln von der ÖVP werden das auch noch glauben!

  16. Wolfgang Bauer
    20. Oktober 2010 14:25

    Leider typisch für die Rollenverteilung in der Koalition, gespenstisch, tragisch für die Zukunft unseres Landes und doch leider auch komisch:

    Normalerweise würde man bei den Verhandlungen annehmen, dass die eine Partei die eine Ersparnis für den Staatshaushalt, die zweite eine andere forciert. Dann erfolgt ein Kompromiss, z.B. beide zu 50%.

    Bei uns aber muss die ÖVP beide Einsparungen 'wollen', die SPÖ will gar keine.

    Arme, vielbeschimpfte ÖVP! Würde sie nur stark bleiben und ihre Positionen nur endlich verständlich erklären, sie hätte viel Zulauf.
    Bei der Schüsselschen Pensionsreform wurde im ORF eine junge Frau befragt, warum sie dagegen demonstriere. Sie sagte tatsächlich: "I wü später a no a Pension kriagn" Es herrscht Erkrärungsbedarf bei den einfachen Leuten, heute mehr denn je! ÖVP...wo bist du? Im Masochistenkammerl??

    • Wolfgang Bauer
      20. Oktober 2010 14:31

      Zitat aus dem KURIER von heute dazu, unter der Schlagzeile: "Faustpfand Früh-Pensionisten":
      "Pröll junktimiert Einsparungen bei Hackler- und Invaliditätspension mit der Pensionsanpassung. Faymann will eine Inflationsabgeltung für Pensionisten"

      Hier ist WIN-WIN wahrlich klar von LOOSE-LOOSE getrennt!

  17. Kurt22
    20. Oktober 2010 12:09

    Ich frage mich, warum hier alle so pessimistisch sind.
    Lauschen wir doch unseren Staatslenkern: Faymann will eine Reichensteuer, eine Finanztransaktionssteuer, Erhöhung der Grundsteuer, er will 25 % vom Kapital bei Akteinverkäufen abzwicken, dazu werden sicher noch Mineralölsteuer und diverse andere Steuern erhöht.
    Die EU plant lt. gestrigem ORF-Teletext einige EU-weite-Steuern einzuführen, angeblich "aufkommensneutral" (haha).
    Vielleicht wird man uns noch ein wenig Taschengeld überlassen.
    Bei der gewohnten Kreativität im Erfinden von Steuern werden sich alle unsere Probleme schon bald in Luft auflösen. Wie hieß es bei der letzten großen EU-Erweiterung: Die alten und neuen EU-Staaten werden bald den gleichen Lebensstandard haben. Wie es aussieht, war das nicht gelogen, wir werden bald so leben, wie man es aus Rumänien und ähnlichen Staaten kennt. Und unsere "Führer" werden ähnlich enden.

    • Josef Maierhofer
      20. Oktober 2010 18:07

      Zu den 'Führern':
      Bei Klima gibt es sicher eine Anlaufstelle in Argentinien. Da werden Sie alle Gauchos, die armen Pferde ...

      Es ist wie vor 65 Jahren.

    • Wertkonservativer
      20. Oktober 2010 18:09

      @kurt22:
      Unseren "Führern" würde ich ein unrühmliches Ende schon vergönnen, doch wie kommen die Völker dazu, von diesen unfähigen Volksverrätern ins Unheil getrieben zu werden? Gekonnt satirisch gebracht, die befürchteten Auswirkungen hoffentlich ein wenig übertreibend!?

    • Kurt22
      20. Oktober 2010 23:09

      @Wertkonservativer: Ich hoffe ja auch, dass sich meine Befürchtungen nicht verwirklichen. Aber die Ähnlichkeit der Situationen ist für mich beängstigend.

    • Ironikus (kein Partner)
      21. Oktober 2010 07:58

      Leider lernen die Leute nicht aus der Vergangenheit!
      Wie groß war die Freude, als es in D hieß, die Rentenalter für Männer und Frauen werden angeglichen - die Leute haben doch tatsächlich geglaubt, jetzt könnten Männer früher in Rente gehen. Das Ergebnis ist bekannt.
      Als die EU vollmundig erklärte, die Mehrwertsteuern würden mittelfristig angeglichen, träumten etliche noch davon, in Österreich würden die deutschen 14% als Ziel gesetzt. Bis heute ist nur D in Bewegung und inzwischen bei 19% angekommen.
      Eine "Angleichung" darf jedesmal als Drohung angesehen werden, und wenn die EU damit droht, alle EU-Staaten würden bald den gleichen Lebensstandard besitzen, dann ist es das Beste, sich die drei untersten anzuschauen um einen Blick auf die Zukunft zu ergattern. Immerhin fordert sie bereits Strafen für Deutschland, sollte es in Zukunft die Frechheit besitzen, weiterhin so exportstark zu sein...

    • brechstange
      21. Oktober 2010 09:02

      @ironikus
      Ist es um die volkswirtschaftlichen Kenntnisse unserer "Eliten" tatsächlich so schlecht bestellt oder führen die still und heimlich die sozialistische Planwirtschaft ein?

    • cmh (kein Partner)
      21. Oktober 2010 10:43

      Die führen die Planwirtschaft ein - oder das was davon möglich ist.

      Denn wenn man so präpotent ist und glaubt alles zu wissen und alles zu können wie unsere derzeitigen "aufgeklärten" Eliten - dann ist die Planwirtsschaft die logische und notwendige und zwangsläufige Folge. Aber eigentlich ist man nur präpotent.

  18. Dr. Dieter Zakel MA
    20. Oktober 2010 11:38

    Es wird genau nichts passieren.
    Das Einzige was auftreten wird ist eine 3-5% Inflation die die Staaten langsam entschulden wird.
    Über 25 Jahre. Zusammen mit einem Paradigmenwechsel in den Köpfen der Staatenlenker. Ausser bei Faymann :-)

  19. Amtsbekannt
    20. Oktober 2010 11:36

    @donerlütchen

    wenn dein szenario eintritt, dann nutzen auch die 3 monatsgehälter unter matr.
    nix; weil dann ist der euro wertlos; gold und silber lieb ich sehr, kann es gut gebrauchen;
    und schwei.fränkli sind auch zu empfehlen

    • donnerlütchen
      20. Oktober 2010 16:58

      @Amtsbekannt - Mit dem Gold, Silber und SFR hast Du vollkommen recht. Aber wenn der ganze Plunder sich auflöst, kannst wenigstens mit dem Fiat Money ein paar Tage bei den Supermärkten die Regale abgustieren. Ist wahrscheinlich eh lauter Klumpert ! Servus.

    • donnerlütchen
      20. Oktober 2010 17:00

      Wenn noch einer "doNerlütchen" schreibt, dann wird der Name auf DÖNERLÜTCHEN umgeschrieben. Das ist eine gefährliche Drohung !!!

    • inside
      20. Oktober 2010 17:45

      donnerlütchen

      spendierte hiermit vorsichtshalber 5 "n":
      donnnnnnnerlütchen :-)

  20. Celian
    20. Oktober 2010 10:58

    Die Deutschen waren als einzige für den Automatismus.
    Klaro, denn wenn der nicht kommt, werden sie in aller Zukunft für die anderen pecken dürfen.
    Somit steht fest: Deutschland ist der Zahlmeister der EU.

    Die restlichen EU-Länder können sichs daher gut gehen lassen, wie der Sohn im von Bronner besungenen Lied "Der Papa wirds scho richten, das ghört zu seinen Pflichten". Solange Deutschland zahlt, ist die Welt ja noch in Ordnung.

  21. Alexander Renneberg
    20. Oktober 2010 10:56

    O.T.

    würde das jemand z.b. gegen den heinzi fischer ins netzt stellen wäre der teufel los, und es würde verhetzung etc. etc. von den betroffenheitsplätzchen geschrien (lt. neuer rechtschreibung mit einem e)werden.

    aber wenn das die linken subjekte machen ist das völlig ok.

    http://www.wirhelfenfekter.at/

    es ist zum kotzen!

  22. Graf Berge von Grips
    20. Oktober 2010 10:52

    Nr. 268
    Manche können den Zusammenbruch ja kaum erwarten!
    Rate ein Häuschen zu kaufen, mit einem Selbstversorgergarten.

    • Rainer (kein Partner)
      21. Oktober 2010 07:26

      Bloß ist nach einem Rot-Grün-Putsch,
      das Selbstversorgerhäuschen futsch.

  23. Josef Maierhofer
    20. Oktober 2010 10:44

    Die Segnungen der Spaßgesellschaft.

    Hollodaro !

    Weiter geht das Schuldenkarussel ohne Limits. Jetzt brauchen wir auch keine Schuldenexperten mehr.

    Am Tag X werden wir halt dann entweder mit 220 000 000 000 Euro an die Mauer fahren oder mit mehr, 'eh alles Wurscht'. Vollgas, Kameraden und Genossen ! Sie wollen schneller ans Ziel kommen. Was ist das Ziel ? Der Bankrott ?

    Das Ablehnen der Limits ist aber für mich bereits ein Zeichen der unmittelbar bevorstehenden Katastrophe, es ist für mich das Zeichen, daß man nicht mehr eingreifen kann.

    Das Boot spürt bereits den Sog der Niagarafälle, über die wir hinuntergespült werden und wofür natürlich keiner Schuld war.

    Oh, ja, Kameraden und Genossen, wir haben Schuldige und ihre Autogramme finden sich in den Regierungspapieren, oh, ja, liebe Mitbürger, wir haben Schuldige, wir haben 40 Jahre lang die politische Pattstellung gewählt und kein Zeichen gesetzt.

    Was, wir haben das nicht gewußt ?

    Viele Menschen kenne ich, die seit Jahrzehnten das mahnen, daß es so nicht gehen kann, so nicht weiter gehen kann, daß die Auswüchse von P.C., Europarat, Menschenrechten, Immigration, Geldverschwendung, etc. dem Land immensen Schaden zufügen, materiell, kulturell, identitätsmäßig, etc.

    Die Wiener haben ein Zeichen gesetzt, eine erste Mahnung bei der letzten Wahl.

    Nach der letzten Mahnung kommt der Exekutor.

    Meine Damen und Herren Kameraden und GenossInnen schämen Sie sich für diese an fahrlässige Krida grenzenden Schuldenhandlungen ! Ihnen haben wir vertraut, und was tun Sie ? Sie haben uns versprochen, für Österreich zu handeln, und was tun Sie ? Sie handeln gegen Österreich.

    • Kurt22
      20. Oktober 2010 11:11

      Sehr geehrter Herr Maierhofer, haben die Österreicher nicht rund 300 Milliarden auf Sparkonten liegen? Da wird sich doch eine Lösung finden (bzw. eine "Auflösung").
      Nachdem Faymann schon plant, bei Aktienverkäufen 25 % vom Wert wegzuzwicken, sollte uns das Staatswohl doch 50 % der Spareinlagen auch wert sein, das wären rd. 150 Mrd., stellen Sie sich vor, was man da alles Gute damit machen kann, alleine wieviele Einwanderer man damit trefflich versorgen könnte, muß einem Gutmenschen schon das Leuchten in die Augen zaubern.

    • Josef Maierhofer
      20. Oktober 2010 11:32

      @ Kurt 22

      Also bezüglich der Spareinlagen bin ich ein 'untypischer' Österreicher. Ich habe lieber Arbeit als Geld, das ohnehin von Zeit zu Zeit entwertet wird.

      Also wirklich hart wird mich das Entwerten meiner kleinen Altersvorsorge nicht treffen, denn die wird ja auch durch die kommende galoppierende Inflation entwertet.

      So viel ist es nicht, daß ich darum Häuser kaufen kann und vermieten, was ich als einzig sinnvolle inländische Werterhaltung betrachten würde. Schweizer Franken oder Gold können nämlich auch vom Euroraum zerdrückt werden.

      Für 'Dagobert Cap' bin ich sicher kein 'gefundenes Fressen'.

      Was man mit dem Geld 'Gutes' tun würde, das ist in den Sternen, denn wer sagt denn, daß die Spareinlagen nicht weg sein werden, bis die GenossInnenschaft zugreifen kann ?

      Dann haben wir zwar die Schulden aber die Deckung nicht.

      Canada wäre ein Weg, ein weites Land und 'kana da', der einem was wegnehmen will.

      Aber die Mentalität für diese Handlungsweise ist schwerstens zu verurteilen, es ist Raub, an sich nehmen unter Gewalt.

    • Kurt22
      20. Oktober 2010 11:51

      @Josef Maierhofer: Ganz auf Ihrer Linie, ich habe auch das verdiente in die Ausbildung der 3 Söhne, ins Haus, ins Auto, ins Boot und in Urlaube investiert. Da weiß ich, wieviel ich pro Jahr an Wert verliere, und habe noch Spaß dabei. Entwertung von Sparguthaben wäre mir ziemlich wurscht!
      Aber es gibt ja doch Etliche, die eisern sparen (vielleicht wolln´s die Reichsten am Friedhof sein), die werden schön schauen.

    • brechstange
      20. Oktober 2010 12:07

      Da wird der Faymann und Pröll eben sagen, Geld muss arbeiten und nicht auf Sparkonten herumliegen. Die Banken haben unser Spargeld zT eben nach Osten verliehen, damit es arbeitet. Blöd nur, dass es halt nicht zur Gänze zurückkommen wird. Ob da für Faymann und Pröll noch viel bleibt, außer einem Bankenrettungspaket.

    • Josef Maierhofer
      20. Oktober 2010 17:57

      @ Kurt 22

      Bei den Söhnen gewinnen Sie an Wert. Wissen ist Macht.

    • Kurt22
      20. Oktober 2010 23:11

      @Josef Maierhofer: Beim Wertverlust habe ich natürlich die Autos gemeint ;-)

    • cmh (kein Partner)
      21. Oktober 2010 10:45

      Herr Mayerhofer,

      wo ist das Problem? Fiona zahlt doch.

    • Josef Maierhofer
      21. Oktober 2010 17:19

      @ cmh

      Fiona zahlt höchstens mit den Swarovski - Arbeitsplätzen, wenn sie das verkaufen oder weggeben muß.

      Oder glauben Sie, daß beim Aufprall die Aktien noch was wert sind ?

  24. socrates
    20. Oktober 2010 10:44

    Wir haben noch die Wahl: Staatsanleger pleite gehen zu lassen oder selbst Pleite zu gehen. Streichen der Zinsen wäre ein erstes Signal.
    Am 1.X.2000 kostete die uz Gold 273$, am 18.X.2010 waren es 1370$.
    Wir sind mitten in einer der größten Inflationen. Die USA drucken $ und legen sie bei uns gewinnbringend an. Politiker werden bestochen und wir bestohlen.

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2010 12:16

      "Politiker werden bestochen und wir bestohlen."

      Diese Methode kommt weltweit zum Einsatz und die Völker lassen sich weltweit von ihren Pseudoeliten schröpfen. Ein "nasser Fetzen" wäre mehr als angebracht, eine Säuberung ist ohnehin nicht möglich.

  25. cicero
    20. Oktober 2010 10:19

    "Mit Ausnahme der Periode des Goldstandards haben so gut wie alle Regierungen der Geschichte ihre exklusive Macht, Geld in Umlauf zu bringen, dazu benutzt, um das Volk zu betrügen und auszurauben."
    Friedrich August von Hayek
    Ö ist zu klein um eine Gefahr zu sein. Wenn ich aber die Nachrichten der Qualitätsmedien über China und USA vergleiche mit dem Verhältnis ihrer Währungen zum Goldpreis, dann hat der $ 20% verloren und der Renminbi ist gleich geblieben.
    Durch den forcierten elektronischen Gelddruck wird der $ fallen und uns kleine Leute mitreißen. Die Reichen werden alles rechtzeitig in Sicherheit bringen. Die USA überlegen bereits von den Gläubigern einen Schuldenerlaß zu fordern.

  26. ProConsul
    20. Oktober 2010 09:38

    Hier mein ganz persönlicher Ausblick in die Zukunft:

    Die negative wirtschaftliche Entwicklung wird weitergehen, ebenso die politische und gesellschaftliche. Was wir im Moment erleben ist eine Transformation von der Demokratie hin zu einer Ochlokratie (Pöbelherrschaft). Dies ist eigentlich eine logische Konsequenz, da der Mensch dazu neigt, denjenigen zu wählen der ihm das meiste verspricht. Leider kann man keinen Staat so auf Dauer erhalten. In der heutigen Konsumgesellschaft, mit all ihren negativen Auswirkungen, welche die einfältigen Leute langsam aber sicher verblödet, will niemand irgendwo zurückstecken. Die seichten Medien mit all ihren Talkshows, Soapoperas, Realityshows etc. tun das ihrige zur Volksverdummung. Hinzu kommen Fastfood, Drogen, Alkohol, Zigarretten, - immer in Griffweite.

    Das alles führt dazu, dass die breite Masse immer primitiver und herzloser wird. Dieser immer größer werdende Block, steht einer kleinen, aber hochentwickelten Gruppe von Individuuen gegenüber, die oft nicht bloß intellektuell weiterentwickelt sind, wie Sarrazin eindrucksvoll darlegt, sondern auch spirituell. Dieser spirituelle Aspekt wird aber leider oft vergessen, auch bei Sarrazin. Man redet zwar von den Unterschieden zwischen perfekt ausgebildeten Wissenschaftlern, Medizinern etc. und dem armen Analphabeten aus Anatolien, lässt dabei aber ausser Acht, dass es auch eine sprituelle Ebene gibt, deren Kluft durch die Wohlstandsverwahrlosung auch immer größer wird! Ein etwas zugespitztes Beispiel wäre eine vegetarische Esoterikerin, die in der Stadt ohne Auto auskommt, und nicht raucht und trinkt, und über das Gedankengut der institutionaliserten, monotheistischen Religionsgemeinschaften hinausgelangt ist, und einem lieblos erzogenen Zuwanderer aus einer archaischen, die Blutrache kennenden Clangesellschaft, wo das Gesetz des Stärkeren gilt. Diese beiden Menschentypen leben in den Städten momentan (noch) friedlich nebeneinander, weil die Wirtschaft und der Staat noch halbwegs funktionieren. Dies wird sich jedoch in absehbarer Zeit ändern.

    Durch die Importierung solcher Menschen, oder auch das Gewähren von Asyl tun wir zwar augenscheinlich Gutes, jedoch gibt es kaum Hoffnung, dass diese Menschen jemals den intellektuellen, oder spirituellen Anschluß finden werden. Insofern können sie einem fast Leid tun, da sie oft aus einer mittelalterlich anmutenden Gesellschaft, die fanatisch-monotheistisch geprägt ist, stammen. Interessant ist hierbei auch der qualitativ, höhere Bewusstseinsstand fernöstlicher Lehren/Religionen mit dem engen, vernebelten Blick der drei Buchreligionen. Hierzu ein Filmtipp: "Am Anfang war das Licht", der gerade in den Kinos läuft.

    Das Problem welches wir haben ist, dass diese beiden Gruppen - die breite, primitive Masse, und die hochentwickelten, spirtuell und intellektuellen fortgeschrittenen Menschen, auf Dauer nicht friedlich nebeneinander leben können. Wir sehen jetzt schon in einigen Gegenden der Welt, dass sich die Leistungssträger immer mehr zurückziehen. Bei uns nennt man es noch charmant Villengegend oder Speckgürtel, in anderen Ländern ist es schon ausgeprägter, da helfen nur mehr sogennate "gated-commnitys" mit bewaffneten Sicherheitskräften, hohen Zäunen und Videoüberwachung um ein halbwegs sicheres und friedliches Leben führen zu können. Man braucht kein Prophet zu sein, um zu erkennen, dass solche Modelle zukünftig noch mehr Vebreitung finden werden, auch in Ländern in denen dies bisher unbekannt war.

    Ich warne hier schon seit fast einem Jahr und auf der Presse schon länger, dass die Vermehrung des Proletariats gestoppt bzw. drastisch reduziert werden muss, um einen zukünftigen Supergau mit Blutvergießen zu vermeiden. Thilo Sarrazin schreibt in seinem Buch von der Notwendigkeit die Geburtenrate der Gebildeten anzuheben. Das wird freilich nicht passieren bzw. viel zu schwach sein. In Zukunft werden sich also diese beiden Gruppen feindlich gegenüberstehen, und nur durch Waffengewalt getrennt werden können, vor allem wenn die Wirtschaft einmal nicht mehr funktioniert, und es keinen Sozialstaat mehr gibt.

    Und damit kommen wir zu den endzeitlichen Prophezeiungen aus einigen Religionen, die sich alle einander ähneln. Da ich streng christlich erzogen worden bin, kenne ich mich mit den christlichen Prophezeiungen naturgemäß am besten aus, sie sind jedoch auch in anderen Religionen zu finden. In der letzten Zeit habe ich das mulmige Gefühl, dass sie vielleicht doch stimmen könnten, vor allem, weil sie sich auch mit den Aussage moderner Esoteriker decken, dass die Erde sich einem Bewusstseinssprung nähert, den nicht alle schaffen werden. Johann Kössner, den ich überaus schätze, schreibt beispielsweise in seinen Bücher, dass die Schwingungen auf der Erde stetig erhöht werden, um den Planeten auf eine höhere Ebene zu heben, und dass die Menschen, die sich ihrer spirituellen Entwicklung verschließen, nicht länger hier verweilen werden können, und ihre Entwicklung auf einem anderen Planeten fortsetzen dürfen. In der Offenbarung wird das Ganze viel dramatischer und blutiger dargestellt, aber es kommt auf das gleiche heraus.

    Bis es zu dieser Apokalypse kommt, wird die "Maschienenwelt", wie Jose Argüelles schreibt, oder "das babylonische System", wie Johann Kössner schreibt letzte Anstrengungen unternehmen um die globale Kontrolle zu übernehmen. Nichts anderes ist es, wenn die Hochfinanz mit Spekulationen gegen eine Landeswährung versucht diese zu Fall zu bringen; oder wenn supra-nationale Gebilde a la EU (es werden durch die Globalisierung auch auf anderen Kontinenten weitere entstehen) versuchen die Menschen mittels einer Gesetztesflut, Reglementierungen bis ins kleinste Detail, enormen Steuern bis 60%, permanenter Überwachung etc. zu kontrollieren. Das ist wahrhaftig Knechtschaft, aber es fällt den meisten Leuten noch gar nicht mal auf; hauptsache sie haben ein Auto, ihr Essen, einen großen Fernseher, eine Packung Tschick, ein kaltes Bier usw. Man muss konzedieren, dass die meisten Menschen die Knechschaft mehr oder weniger verdienen, in der sich sich befinden. Wenn sie aufwachen, wird es leider zu spät sein, man wird dann keine Gemeinschaft, oder keinen Staat mehr als Gesamtheit retten können, sondern nur mehr sich selbst und mit viel Glück vielleicht seine Familie. Darauf läuft übrigens auch das berühmte Gleichnis von den klugen und törichten Jungfrauen hinaus (Matthäus 25, 1-13).

    • Johann Scheiber
      20. Oktober 2010 10:39

      Stimme ihnen weitgehend zu, ProConsul.
      Nur, die christliche Endzeit-Propezeiung ist eine Geschichte der Errettung der Gläubigen. 365 mal steht in der Bibel: Fürchtet euch nicht, ich bin bei euch! Für jeden Tag im Jahr einmal.

      Und, das höchste Bewußtsein dieser Welt ist das Bewußtsein der Einheit von Mensch und Gott, was wir Glauben nennen, das in-Christus-sein. Das ist das Leben in sich selbst, jeder kennt das.
      Fernöstliche Religionen vermitteln nur scheinbar ein höheres Bewußtsein. Der Himmel steht unendlich über dem Nirwana. Ich gebe ihnen allerdings insoferne Recht, als durch die Vernebelung des Christentums, die wir täglich erleben, ein falsches Bild entsteht.

    • Bernhard Gödel
      20. Oktober 2010 10:46

      Ob die Entstehung und vor allem der Niedergang der alten Hochkulturen ähnliche Gründe hatte? Vielleicht ist das ein natürlicher Zyklus, der zwar von einigen erkannt wird aber von zu wenigen um ihn zu durchbrechen.

    • durga
      20. Oktober 2010 10:59

      Unser derzeitiger Verfall von Kultur und Moral, die Ausübung von Führungspositionen durch schlechte, bedeutungslose Menschen und die zunehmende Ignoranz werden auch in anderen Kulturen als Endzeitphänomene beschrieben. Diese Entwicklungen werden z.B. im Hinduismus als Ursachen für das Ende unseres Zeitalter - das Zeitalter der Kali - Kaliyuga gesehen (Ausug aus Mahabharata Section CLXXXIX; http://www.sacred-texts.com/hin/m03/m03189.htm ):

      "Men will practise morality and virtue deceitfully and men in general will deceive their fellows by spreading the net of virtue. And men with false reputation of learning will, by their acts, cause Truth to be contracted and concealed. And in consequence of the littleness of their knowledge, they will have no wisdom. And for this, covetousness and avarice will overwhelm them all. And wedded to avarice and wrath and ignorance and lust men will entertain animosities towards one another, desiring to take one another's lives.
      And the kings of the earth with souls steeped in ignorance, and discontented with what they have, will at such a time, rob their subjects by every means in their power… And, even the foremost of the regenerate ones, afflicted by robbers, will like crows fly in terror and with speed, and seek refuge, in rivers and mountains and inaccessible regions."

    • terbuan
      20. Oktober 2010 11:47

      durga,
      ich würde es nicht ganz so pessimistisch sehen, Verfall und Endzeitstimmung hat es schon sehr oft in der Geschichte der Menschheit gegeben. Es kommt halt nur dann irgendwann zu einem großen Knall, dann bleibt kein Stein auf dem anderen und derartige Katastrophen bilden anschließend die Basis für Besinnung und einen mühseligen Neubeginn. Allerdings, aus heutiger Sicht bewegen wir uns mit Riesenschritten darauf zu.
      mfG
      terbuan@aon.at

    • Wertkonservativer
      20. Oktober 2010 17:53

      Diesem tiefsinnigen, prophetischen und real-pessimistischen Beitrag ist nichts hinzuzufügen, Gratulation, werter"ProConsul" !

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      21. Oktober 2010 12:43

      Die esoterische Vegetarierin mir Fahrrad ist das Beispiel für spirituelle und intellektuelle Hochentwicklung? *Lach*

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      21. Oktober 2010 12:44

      Die esoterische Vegetarierin mir Fahrrad ist das Beispiel für spirituelle und intellektuelle Hochentwicklung? *Lach*

  27. ziegelstadl34
    20. Oktober 2010 09:00

    es ist noch nie in erwägung gezogen worden, diese betrügerischen Staaten wie Griechenland aus der EU zu entfernen?????

  28. donnerlütchen
    20. Oktober 2010 08:47

    Betrifft: Bestechung von Zeitungen. Ich glaube die Kronenzeitung hat einen Todestrieb, die schreiben den selben Dreck wie der Standard, Kurier, Österreich, die Presse u.a.m. Noch ein Tip in Punkto Geld : 3 Monatsgehälter unter die Matratze, denn das Desaster beginnt an einem Wochenende, ganz überraschend und ohne Vorankündigung . Am darauffolgenden Montag sind die Banken garantiert geschlossen, die Bankomaten geben auch nichts mehr her. Dieser Zustand dauert garantiert ein paar Wochen . Resumee: Notgroschen anlegen. Danke fürs lesen.

    • Erich Bauer
      20. Oktober 2010 09:00

      "...Ich glaube die Kronenzeitung hat einen Todestrieb..."

      Aber NEIN! Die KRONE ist auf dem Weg zur QUALITÄTSZEITUNG...

    • terbuan
      20. Oktober 2010 09:30

      Hoffentlich ist die Wohnung auch gut gesichert, unter der Matratze und im Wäscheschrank suchen die Einbrecher zuerst ;-)
      Wenn auch z.B. Eichelburg schon seit Monaten davon schreibt, irgendwie wird es so kommen (müssen). Angeblich werden ja auch bereits neue Banknoten gedruckt!

    • donnerlütchen
      20. Oktober 2010 10:13

      Werter terbuan - Es gibt fast keine Einbrecher mehr- lt Polizeiberichte, Innenministerium und Anderen die es gut mit uns meinen. Unter diesen Umständen kann man den Zaster auch offen liegen lassen !? Sollter doch wer einbrechen ist anzunehmen ,daß er nur Geld wechseln wollte.

    • Philipp Starl
      20. Oktober 2010 13:19

      Wenn Ihr Notgroschen nicht aus Gold oder Silber besteht, wird auch er sich binnen Stunden in Schall und Rauch auflösen...

    • fosca
      21. Oktober 2010 04:03

      @donnerlütchen

      Gut bemerkt, wie ich schon vor einiger Zeit aufmerksam machte, ist die Kronen Zeitung seit dem Tod Hans Dichands, der ja noch als Fels in der Brandung galt, auf den Kurs der "Vereinigten linken Mediengesellschaft" eingeschwenkt.
      Damit gibt es überhaupt keine unabhängige Zeitung mehr in Österreich und das paßt genau zum wirtschaftlichen Desaster, welches auf uns zukommt.
      Man lullt die Bevölkerung mit Randthemen ein, um möglichst vom bösen Erwachen abzulenken! Die Methode hat seit vielen Jahrhunderten System! :-(

    • Wertkonservativer
      21. Oktober 2010 12:40

      Ihre Ausführungen sind ja wirklich eine Schockversion möglicher erster dramatischer Auswirkungen eines erwartbaren Finanz-Blackouts!
      Als Optimist werde ich für zwei Monate Lebenshaltungskosten Bares sicher einlagern. Wenn's länger dauern sollte, ist dann eh' schon alles Wurscht!

  29. donnerlütchen
    20. Oktober 2010 08:38

    Wenn wer sein Geld in Sicherheit bringen will, soll er vor allem auf die Buchstaben bei den Seriennummern der TEURO-Scheine achten. Es geht nämlich um die zukünftige Rückwechslung auf die ursprünglichen Währungen. Österreich hat den Buchstaben "N" und Deutschland "X". Weitere Entschlüsselungen sind im Internet zu suchen. Hoffentlich geht der Euro und die Eu bald zum Teufel. Amen

  30. terbuan
    20. Oktober 2010 08:34

    Zum Thema:
    Ein Interview in der heutigen FAZ mit dem Investor Jim Rogers, der seinerzeit die Wiener Börse entdeckt hat:
    "Warum der Goldpreis auf 2.000 Dollar steigen wird"
    http://www.faz.net/s/RubF3CE08B362D244869BE7984590CB6AC1/Doc~E10B170F8FB184F7E99D58B23EC8315EC~ATpl~Ecommon~Sspezial.html

  31. brechstange
    20. Oktober 2010 08:09

    Ich weiß, es ist weit hergeholt, doch zeigt sich immer wieder, dass Staaten, die darauf bauen, besser zu sein, indem sie andere knebeln, irgendwann ihre Rechnung präsentiert bekommen. Aktuelles Beispiel Frankreich.

  32. terbuan
    20. Oktober 2010 07:49

    Der Aufruf "Bringen Sie Ihr Geld in Sicherheit!" ist ja gut, schön und legitim, die Frage die jedoch niemand beantworten kann oder will ist nur WIE?
    Tatsache ist, dass in der westlichen Welt seit Jahren eine immer größere Schuldenlawine aufgebaut wird, insbesondere von den USA. Mit unvorstellbaren Summen frisch gedruckten und ungedeckten Geldes versucht die FED die Wirtschaft zu retten, ein schier aussichtsloses Unterfangen, Generationen können diese Schulden nicht mehr turückzahlen und die Europäer stehen dieser verantwortungslosen Politik nur mehr wenig nach!
    Als Konsequenz kann es in absehbarer Zukunft nur mehr eine Lösung geben, eine Währungsreform, die d.h. eine Entwertung aller Veranlagungen in Dollar oder Euro, soferne diese nicht durch Sachwerte besichert sind.
    Das bedeutet, es wird früher oder später zu einer Flucht in Sachwerte kommen, wie zB. Immobilien, Rohstoffaktien und natürlich Gold.
    Was dann natürlich den Verfall von Geldwertveranlagungen weiter beschleunigen wird.
    Es stehen uns wahrlich alles andere als rosige Zeiten bevor!
    Die Verantwortlichen wissen das natürlich alle ganz genau, aber das Pyramidenspiel muß weitergehen, nach der Devise: "Hinter uns die Sintflut!"

    • brechstange
      20. Oktober 2010 08:06

      Das Dilemma ist, dass die Sintflut auch die Sachwerte ordentlich belasten wird und zum Wiederaufbau mangels anderer Möglichkeiten die Sachwertebesitzer bluten werden. In Wahrheit sind wir mitgefangen und mitgehangen, wo jeder nur schauen kann, halbwegs über die Runden zu kommen. Eine gut gepflasterte Autobahn für Demagogen.

    • sophokles (kein Partner)
      22. Oktober 2010 09:36

      Demagogen?
      Du wirst doch nicht den Meister dieses Forums hier himself wohl meinen??

  33. Wertkonservativer
    20. Oktober 2010 04:15

    Unser "überzähliges" Geld (aus Arbeitserwerb und Lebensversicherungen) haben meine Frau und ich vor etlichen Jahren in ein kleines Haus am Meer investiert: das kann uns niemand nehmen. Mein Fachwissen in einer bestimmten Branche ermöglicht mir auch noch mit 77, neben der Pension eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben: Salami auf's Butterbrot.
    Also, um uns habe ich keine Angst!
    Meine Sorge gilt unseren Kindern und Enkeln!

    • f.m.
      20. Oktober 2010 11:31

      Und wenn Sie besonderes Glück haben, sterben Sie ja noch VOR dem big crash.

    • Brigitte Imb
      20. Oktober 2010 12:34

      @Wertkonservativer

      Oh, ein Häuschen am Meer, ich beglückwünsche Sie.
      Das wäre mein Traum, aber die Piraterie des ö. Staates läßt diesen Traum leider nicht zu.
      Durch mehr als doofe Gesetze mußten wir sehr viel investieren um unseren Lebensunterhalt bestreiten zu können( das erzähle ich Ihnen ev. beim Treffen, einfach kurios!)
      Einer unserer Freunde hat ebenfalls dieses Glück ein derartiges Haus zu besitzen und damit ich nicht gar so "leide", dürfen wir uns dort gelegentlich einmieten.





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