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Das Tagebuch begeht den ersten Geburtstag

Auf den Tag genau vor einem Jahr musste ich meinen Arbeitsplatz  in der Wiener Zeitung räumen. Und gleichzeitig startete das Tagebuch im Internet. Das ist doppelter Anlass, eine amüsierte wie dankbare Bilanz zu ziehen.

Das Datum meiner Abberufung war zweifellos kein Zufall: Ganz offensichtlich hatte die Partei die Weisung ausgegeben, dass ein Jahr vor der Wiener Wahl die Wiener Zeitung auf SPÖ-Linie gebracht werden müsse. Auch wenn niemand wagte, mir auch nur einen einzigen Grund meiner Ablöse zu nennen (für welche das republikseigene Blatt mir immerhin sieben Monate weiter meinen Bezug ohne Gegenleistung zahlen musste), kann kein Zweifel bestehen, dass das der Grund war.

Die in der Redaktion seither geltenden Vorgaben bestanden insbesondere darin, dass ab meinem Abgang kein Skandal aus dem Rathaus-Bereich mehr aufgedeckt oder veröffentlicht werden durfte. Der dadurch ausgelöste steile Sinkflug der Auflage der Zeitung stört zwar viele journalistisch orientierte Menschen in der verbliebenen Mannschaft, aber ganz offensichtlich niemanden bei den politischen Auftraggebern: Die Zeitung hat seither schon mehr an verkaufter Auflage verloren, als der Zuwachs in den davorliegenden viereinhalb Jahren unter meiner Führung betragen hatte. Ich hatte diesen Wert um acht Prozent steigern können.

Große Freude macht mir hingegen die seither eingetretene Entwicklung des Tagebuchs. Vor allem die treue Unterstützung der zahlenden Partner hat das Überleben dieser neuartigen Konstruktion eines Internet-Blogs unter vollprofessionellen Rahmenbedingungen ermöglicht. Dazu ein herzliches wie demütiges Dankeschön.

Der gleiche Dank gilt einem guten Dutzend – überwiegend unbezahlter – Helfer im Hintergrund, die mich administrativ unterstützen, die meine Texte auf Fehler lesen, die die ganze Maschinerie programmieren und technisch in Gang halten.

Das Echo zeigt die große Nachfrage an liberalkonservativen Stimmen in Österreich – vor allem an Stimmen, die total unabhängig von Parteien, Subventionen und Inserenten sind. Da mir diese Unabhängigkeit absolut entscheidend ist, habe ich vorerst auch das Print-Projekt nicht vorangetrieben, das mir anfangs durch den Kopf gegangen war. Denn offene Taschen für dieses – bei aller  Sparsamkeit millionenschwere – Unterfangen hätte es nur dort gegeben, wo auch ausgesprochen oder unausgesprochen inhaltliche Auflagen damit verbunden gewesen wären. Die ich aber noch nie in meinem Leben akzeptiert habe.

Umso mehr freue ich mich, dass ich jetzt weit mehr gelesen werde als in den Jahren davor. Was sich auch statistisch gut untermauern lässt. In diesem ersten Jahr gab es:
263.000 Besucher,
1,1 Millionen Besuche,
3,1 Millionen Seitenaufrufe,
80.000 Kommentare,
670 Beiträge,
92 Links, die aufs Tagebuch verweisen (Das ist übrigens der einzige Wert, mit dem ich eher unzufrieden bin. Das sei auch als bescheidene Bitte angemerkt).

Besonders erfreulich ist, dass im Schnitt jeder Besucher pro Besuch 5,23 Minuten lang die Beiträge und Kommentare gelesen hat (wobei die Zahl in Wahrheit viel größer ist, denn es gibt eine relativ große Zahl von Besuchen, die nur wenige Sekunden gedauert haben – wo man also nur nachgeschaut hat, ob es etwas Neues gibt).

Verblüffend ist, dass die Besuche laut der Google-Statistik aus nicht weniger als 138 Ländern gekommen sind: 85.000 etwa aus Deutschland, 12.000 aus der Schweiz, und jeweils 5000 aus den USA und Großbritannien. Was wohl ein Zeichen für den Informationsbedarf vieler Auslandsösterreicher ist.

Unter jenen, die den Blog via Twitter verfolgen (wo ich also die Namen der Mitleser kenne) befinden sich neben vielen anderen bekannten Namen auch Vertreter aller relevanten politischen Kabinette. Wo offensichtlich Interesse an Feindbeobachtung besteht.

All diese Daten sollen nun nicht der Eitelkeit dienen, sondern die eigene Unsicherheit und jene mancher Partner widerlegen, dass nur Gedrucktes etwas Dauerhaftes wäre. Jedoch habe ich in diesem Jahr gelernt: Ein Tagebucheintrag bleibt auch am nächsten Tag prominent platziert (und sogar für Nichtzahlende zehn Tage lang); eine Zeitung landet – leider – in dieser Zeit schon oft beim Altpapier.

Daher kann ich den Freunden und Feinden des Tagebuchs versichern: Es geht weiter. Mit gleichem Schwung. Und vielen Ideen, deren Umsetzung bisher primär an meinem Zeitbudget gescheitert ist.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 14:45

    Um Gottes Willen, das auch noch !

    ... habe ich damals gedacht und dann mit mir selbst ausgemacht, Dr. Unterberger durch Posts zu unterstützen.

    Möge was werden draus, war der Hintergedanke, Internetzeitung oder sowas.

    Er ist ja gut und hat Qualitätszeitungen nach vorne gebracht.

    etc.

    Immerhin lesen einige tausend Leute inzwischen seine Tagebucheintragungen und die trolligen Kampfposter tummeln sich, um ihn ideologisch zu kritisieren.

    Auch Ideen hat die Politik aufgegriffen, auch Aufmerksamkeit hat die Politik dem Unterberger Blog gewidmet.

    Das alles hat er allein mit einigen jungen Idealisten zustandegebracht. Hut ab !

    Was bleibt, und dafür ist zu danken, ist seine tägliche Arbeit, der er gelernt hat und gut kann und das ohne Hilfsmittel ohne großen Redaktionsapparat.

    Es soll weitergehen, es soll an Bedeutung gewinnen, wäre ein Gratulationswunsch. Es soll an Bedeutung gewinnen ohne nennenswerten Geldeinsatz im Sinne der Verbesserung unserer Gesellschaft.

    Es soll die Fehler der jetzigen Gesellschaft aufzeigen, die Grenzen, die vielen Fallen, die Selbstaufgabe, die Selbstverleugnung, die Verottung, die Korruption, einfach alles, was wir falsch machen.

    Ein zweiter Gratulationswunsch wäre, daß sich an unserer Gesellschaft so viel verbessern möge, daß man auch Lob aussprechen kann, was ja bisher höchst selten vorgekommen ist.

    Ein Lob sei ausgesprochen, er hat nicht aufgegeben, den Menschen zu helfen, er hat weitergemacht.

    Mein Wunsch:
    Bleiben Sie uns erhalten mit Ihren Themen und Ausführungen, mit Ihren Kritiken und 'konservativen' und 'liberalen' Themen und Ideen und auch mit der Kritik an den Fehlstellen und dem Herausstreichen der Entwicklungen in unserer Gesellschaft !

    Ein Wunsch für Sie:
    Mögen Sie noch weiter die Kraft dazu aufbringen, das zu tun was für alle wichtig ist, zu mahnen, hinzuweisen, aufzudecken, kritisieren, loben, etc. !

  2. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 14:03

    Gratulation, lieber Dr. Unterberger!

    Seit Jahrzehnten bekennender Unterberger-Fan, bin ich - erst vor einigen Monaten dem Forum als zahlender Teilnehmer beigetreten - ganz sicher, dass Ihr (unser) Forum inzwischen eine wichtige Stimme in der Medienlandschaft Österreichs ist. Meine einzige Sorge ist, dass wir alle - mit unserem Forum allein - wohl nicht die für Veränderungen notwendige Breitenwirkung erzielen können.
    Daher habe ich einen Traum:
    Wir (zahlenden) Blogteilnehmer ermöglichen Ihnen (sozusagen als Mini-Mäzene) auch weiterhin die Aufrechterhaltung Ihres verdienstvollen "Unternehmens", bis, ja bis ... sich eine gleichgesinnte, mit genügend finanzstarke Persönlichkeit bereit findet, mit Kapitaleinsatz und Realisierung eines breitenwirksamen Printmediums Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihre Ideen, Vorstellungen und Vorschläge für ein besseres Österreich unter die Leute zu bringen! Ein "Maxi-Mäzen" wird dringend gesucht!

    Ich weiß schon: Träume erfüllen sich nur selten. Es wäre zu schön, würde dieser Traum Wirklichkeit!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 17:03

    Das beste Unterberger-Jahr welches es je gegeben hat!
    Herzlichsten Glückwunsch und weiterhin alles Gute!
    terbuan@aon.at

  4. Ausgezeichneter Kommentatordurga
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 16:17

    Herzliche Gratulation zum 1. Geburtstag des Tagebuchs und seiner offensichtlich großen Reichweite und breiten Akzeptanz!

    Wann immer ich Zeit habe lese ich Einträge und Kommentare mit großem Interesse an deren Inhalten und aktuellem Bezug. Höchst erfreulich finde ich dabei nicht nur die hohe journalistische Qualität der täglichen Einträge, sondern auch die Qualität der Kommentare, die zahlreichen höchst informativen links und insbesondere die außerordentlich positive Gesprächskultur, die seit der Umstellung auf das Partnersystem nun vorherrscht.

    Lieber AU, Sie haben erreicht eine große Gruppe an kritisch denkenden Menschen um sich zu scharen, die ihre Erfahrung in vielen Bereichen der Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik ebenso wie in Bereichen des täglichen Lebens mitbringen, präzise – wenn nötig auch wortgewaltig - formulieren können und imstande sind in kreativer Weise erfolgversprechende Vorschläge zur Behebung von Missständen zu machen. Überdies ist diese Gruppe auch fähig vernünftig und respektvoll miteinander zu kommunizieren. Für einige zentrale Themen (wie z.B. die unsägliche ORF-Diktatur) dürfte nun die kritische Masse an Gleichgesinnten erreicht sein um ein Konzept zur Korrektur oder Neuordnung zu erstellen und gemeinsam mit entsprechendem Nachdruck zu vertreten.

    Ad multos annos!

  5. Ausgezeichneter KommentatorAlexander Lesigang
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 15:50

    Ein Blick auf die Homepage der Wiener Zeitung: Es gibt fast keine Postings mehr, denn wer stößt sich schon an den angepaßten und gleichgeschalten Artikeln, die dort erscheinen! Die Wiener Zeitung ist wieder das, was sie einst war.

    Ich danke Dr. Unterberger daher ganz außerordentlich, daß er sein "Nicht ganz unpolitisches Tagebuch" nicht aufgegeben hat. Dies war und ist ein höchst wichtiger Schritt für die demokratische Kultur Österreichs. Demokratie heißt, Meinung, auch wenn sie anders als die meine ist, zuzulassen und sich damit kritisch auseinander zu setzen.

    So hoffe ich auf langes Fortbestehen dieses Diskussionsforums und freue mich auf viele interessante und kontroversielle Beiträge, die eine andere Sichtweise auf die Welt, als der Mainstream vorgibt, ermöglichen.

    VIVAT, CRESCAT, FLOREAT!

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 22:25

    Seit ich Anfang Dezember auf Unterbergers Tagebuch gestoßen bin, hat sich mein Tagesablauf grundlegend geändert. Ich mußte allerdings zu diesem Zweck auf meine alten Tage erst den Umgang mit dem Computer---mithilfe meiner 3 Kinder!---mühsam lernen.
    War's früher jahrzehntelang "Die Presse" zum Frühstück, ist's heute das Tagebuch.
    Jedenfalls bin ich überaus froh, daß ich auf diese Weise zu dieser Fülle an wichtigen und höchst interessante Informationen komme.

    Wenn der Andreas U. nicht wär',
    wo nähm' ich denn die Informationen her?

    Meine Gratulation zum Tagebuch!

  7. Ausgezeichneter KommentatorHelmut HGR.
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    09. Oktober 2010 17:37

    Lieber Herr Dr. Unterberger,

    ich habe Ihre Beiträge ja schon in der Presse sehr geschätzt;
    in der Wiener Zeitung sind Sie dann zur Hochform aufgelaufen.
    Gott sei Dank gibt es noch einen normalen Menschen in all dem
    rot-grünen (leider oft auch schwarzen) Gesudere, das auf uns
    losgelassen wird; das habe ich mir oft gedacht.

    Was ich mir noch gedacht habe war,
    wie lange wird es dauern, bis Sie abgeschossen werden.
    Kritik, vor allem wenn sie stimmt, wird von den "Mächtigen" nicht lange geduldet.
    Nach Ihrem Abgang habe ich mein Abonnement bei der WZ gekündigt.

    Gratulation zum Geburtstag und viel Erfolg für das NEUE TAGEBUCH.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Milos Paul Mladek
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    10. Oktober 2010 19:27

    Lieber Dr. Unterberger,

    meine herzlichste Gratulation zum Ein-Jahres-Jubiläum. Bitte machen Sie weiter so. Ich bin nicht immer Ihrer Meinung, aber Ihre Meinung ist immer begründet, argumentierbar, anständig und vernünftig. Leider leben wir in einer Zeit der Meinungsdiktatur der sich humanistisch gebenden, in Wahrheit aber nur nach umfassender Macht über die Menschen gierenden linken sogenannten "political correctness", deren Methoden immer perfider werden. Da tut es gut, Meinungen zu lesen, die nicht gleichgeschaltet sind. Danke für das erste Jahr, und: auf noch viele weitere Jahre! Ihr M. Mladek.


alle Kommentare

  1. Buffee (kein Partner)
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    19. Januar 2015 11:10

    All things coreddensi, this is a first class post

  8. A.K.
    12. Oktober 2010 10:13

    Herzliche Gratulation für Dr. Unterberger!
    Wie sehr mir das Tagebuch am Herzen liegt kann man daran erkennen, daß ich anläßlich des geplanten Partner-Treffens am 30. Okt. 2010 nachgeschaut habe, wann genau ich heuer für ein Jahr Partner wurde (Ergebnis: Februar 2010). Ich habe mir einen Termineintrag schon für nächstes Jahr vorgemerkt, vielleicht ist eine automatische Erinnerung durch Computer geplant, aber sicher ist sicher.

  9. sin
    11. Oktober 2010 17:03

    Gratulation! Mögen noch viele Jahre folgen!

  10. horst (kein Partner)
    11. Oktober 2010 10:16

    es gibt ja keine zufälle sagt man, also was tun sich da nur an...(g)
    links,rechts,vorn,rückwärts - die liebe sei mit uns und der hass daneben - der friede sei mit uns und der krieg daneben - die reinheit/angst sei mit uns und der schmutz neben uns - leben sei mit uns und daneben der tot - geld/unmenschlichkeit sei mit uns und pleite neben uns usw.
    verwirrung pur...

    • Schnitzler (kein Partner)
      11. Oktober 2010 10:25

      Alles was mit uns ist, ist auch in uns und hat auch Gestalt wahrscheinlich.
      Schwache Gestalten, oder anders...

  11. Gratulant (kein Partner)
    11. Oktober 2010 10:16

    Herzlichen Glückwunsch und und bleiben sie weiterhin gut wie Meliassengeist."Noch nie war er so wertvoll wie heute!" das passt perfekt auf Dr. Andreas Unterberger.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 15:29

      * bei verdorbenen Magen, wenn Sie zu viel, zu fett gegessen haben
      * bei Einschlafstörungen
      * bei Unbehagen, Stress, wenn der Alltag an den Nerven sägt
      * bei rauem, nasskaltem Wetter
      * äußerlich bei körperlicher Überanstrengung (Muskelkater durch Sport, Wandern oder Beruf)
      * auf Reisen, bei ungewohnter Kost und Klimawechsel
      ;)

  12. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    11. Oktober 2010 10:12

    Na dann gratuliere ich doch zum Geburtstag und danke für die Ermöglichung einiger spannender Diskussionen!

  13. Systemfehler (kein Partner)
    11. Oktober 2010 06:34

    Schon ein Jahr lang diese Michael Kohlhaas-Geschichte?
    Wann wird Unterberger wohl seinen undifferenzierten Hass gegen alles Linke ablegen, dem seine dummen Polemiken und falschen Tatsachendarstellungen entspringen und wie der zu dem werden was er einmal war, nämlich einem seriösen Journalisten?

    • Josef Maierhofer
      17. Oktober 2010 13:58

      Da, denke ich, hat er keinen Haß auf die Linken, er hält sie (die meisten davon, eventuell Ausnahme Hundstorfer) für dumm und verblendet und ideologisch verhetzt, wie ich das auch so halte. Denn wie kann man etwas tun, was offensichtlich falsch und schädlich ist für Österreich ? Das muß man auch artikulieren und sagen.

      Wäre es vielleicht für Sie einen Gedanken wert, die beschriebenen Themen an sich selbst zu betrachten und vielleicht auch daran zu denken, daß auch die Linken, wenn ich damit das Gutmenschentum, die Selbstbedienung, die Selbstverleugnung, die Lüge, das Manipulieren, das Verschweigen, den offenen Gesetzesbruch, die Geldverschwendung, etc. betrachte, schwere Fehler machen, die das ganze Volk ins Verderben reiten ?

      Die Gedanken daran würden Sie von einem Haß von Dr. Unterberger abbringen. Sie würden sich vor sich selbst fürchten müssen.

      Nicht der Fakt, das ist meine Meinung, daß Herr Faymann als SPÖ-höriger Bundeskanzler den Chefredakteur eines Amtsblattes aus ideologischen Gründen absetzt, ist das Problem, sondern der immense Schaden, den Linksgrün unter bereits erwähnten Fakten anrichtet.

      Nicht Haß, es ist Überlebenskampf für das ganze Volk. Dr. Unterbergers Stimme ist sehr notwendig und wichtig für alle, auch für Sie.

  14. Segestes (kein Partner)
    10. Oktober 2010 20:27

    "5000 aus den USA und Großbritannien"

    Ca 100 Zugriffe davon bin wahrscheinlich ich.
    Aber nicht weil ich dort lebe ;)

    Jedenfalls herzlichen Glückwunsch, auch wenn ich
    dem Blog inhaltlich immer wider einmal nicht zustimme.

  15. Dr. Milos Paul Mladek (kein Partner)
    10. Oktober 2010 19:27

    Lieber Dr. Unterberger,

    meine herzlichste Gratulation zum Ein-Jahres-Jubiläum. Bitte machen Sie weiter so. Ich bin nicht immer Ihrer Meinung, aber Ihre Meinung ist immer begründet, argumentierbar, anständig und vernünftig. Leider leben wir in einer Zeit der Meinungsdiktatur der sich humanistisch gebenden, in Wahrheit aber nur nach umfassender Macht über die Menschen gierenden linken sogenannten "political correctness", deren Methoden immer perfider werden. Da tut es gut, Meinungen zu lesen, die nicht gleichgeschaltet sind. Danke für das erste Jahr, und: auf noch viele weitere Jahre! Ihr M. Mladek.

  16. Ernst
    10. Oktober 2010 17:53

    Auch meinerseits herzliche Glückwünsche und weiter viel Erfolg

  17. Vayav Indrasca
    10. Oktober 2010 17:46

    So sehr ich mit der von AU und den meisten Postern in diesem Forum vertretenen Weltanschauung übereinstimme, aber diese Lobhudelei erinnert an Gratulationskuren in Nordkorea. Von Konservativen und Rechtsliberalen hätte ich mir mehr Würde erwartet.

    • terbuan
      10. Oktober 2010 22:15

      Sie haben wohl nie einen Grund zu feiern? Ich erlaube mir dennoch energischen
      Widerspruch gegen die Formulierung "mehr Würde" einzulegen. Mehr Würde hätte ich eigentlich von Ihrem Kommentar erwartet, vor allem aber mehr Toleranz!
      Betrüblich stimmen mich meine Assoziationen zu Ihrem Nick, wünschte es wären die falschen!
      terbuan@aon.at

    • Vayav Indrasca
      11. Oktober 2010 21:55

      @ terbuan
      Sehe es ein, der Ausdruck Würde ist übertrieben. Das richtige Wort wäre "Gelassenheit" gewesen. Entschuldige mich.

      Welche Assoziationen gibt es zu diesem Nick? Bitte um Aufklärung.

    • terbuan
      12. Oktober 2010 20:10

      Stichwort: Sanskrit, ja da wäre "Gelassenheit" die bessere Wortwahl gewesen!

  18. S.S. (kein Partner)
    10. Oktober 2010 17:29

    Möchte mich den Gratulanten anschließen! Wünsche alles Gute und einen spannenden Wahlabend! :)

  19. SOKs (kein Partner)
    10. Oktober 2010 16:29

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger

    Herzliche Gratulation zu Ihrem Blog. Sie machen das sehr gut. Das sagen nicht nur Ihre Freunde, sondern müßen Ihre Gegener ebenfalls neidvoll eingestehen.

  20. RB (kein Partner)
    10. Oktober 2010 15:47

    Herzliche Gratulation zum Jubiläum und zu den beeindruckenden Zahlen, die
    sie genannt haben.
    Das Tagebuch gehört auch zu meiner täglichen Lektüre.
    Weiterhin viel Kraft und Ausdauer und alles Gute!

  21. donnerlütchen
    10. Oktober 2010 15:46

    Wünschenswert wäre wenn Sie, verehrter Herr Unterberger wieder bei einer namhaften Zeitung als Chefredakteur tätig werden, wegen der Breitenwirkung !! Ansonsten , weiterhin das Beste.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      10. Oktober 2010 19:13

      @donnerlütchen:

      Ich schließe mich Ihrem Wunsch an, habe allerdings wenig Hoffnung, daß der wettergegerbte Dr. Unterberger so einen Job anstrebt, denn:
      (a) Er ist im Teich der Phäaken der einzige überlebende Hecht, der die körperlich, geistig und charakterlich verfetteten Karpfen der Republik in ihrem Schlamm aufstöbert und aufblattelt.
      (b) Die real existierende österreichische (und allmählich auch gesamteuropäische) Medienlandschaft grenzt unabhängige Freigeister immer schamloser aus. Dies wird zwar mit dem Leidensdruck sinkender Auflagen erklärt, folgt aber unbeirrt dem Konzept der PC-Verblödung und -Vergewaltigung aller Bürger.
      (c) Der Dottore hat es nicht nötig, sich im Sumpf der Gazetten zu besudeln, die mit Steuergeldern zu willfähriger Berichterstattung "überredet" werden und immer mehr den Bordsteinschwalben gleichen, die jeden zahlungswilligen Freier ins Stundenhotel mitnehmen; dieser erbärmliche Schwanengesang des Journalismus widert ihn an.

      Also gratuliere auch ich, ein emigrierter Zaungast, dem Dottore zu seinem Jubiläum (noch nie ward allerdings ein Einjähriger so schnell die Windeln los), ziehe bewundernd jeden Gamsbarthut, den ich nie besaß, erinnere bescheiden an zugesagte Blog-Badehosen, nach deren Zusage ich postwendend meinen Obolus überweisen werde ...

      ... und grüße herzlich den Dottore sowie alle gescheiten Menschen, mit denen ich mich hier dank seiner (heute sagt man wohl: dank ihm) ernsthaft, erfrischend und blödelnd austauschen durfte. Servus!

    • Undine
      10. Oktober 2010 20:40

      @Marcus Aurelius

      Sollte A.U. sich bezüglich der versprochenen Badehose zugeknöpft zeigen, könnten wir beim "Familientreffen" am 30. 10. eine Kollekte veranstalten! :-)

    • Brigitte Imb
      10. Oktober 2010 21:26

      Undine,
      nein, da schaun wir eher, dass wir einge willige Handarbeitsbienen finden und lassen die Badestrings von deren zarter Hände besticken. Kann doch auch recht schön ausschauen.

  22. simplicissimus
    10. Oktober 2010 15:43

    s.g. herr dr, unterberger!
    weiter so! ihre zivilcourage ist unerschütterlich und ihre unbestechliche hartnäckigkeit unterstützenswert.
    wie leicht wäre es für sie doch gewesen sich anzupassen und vielleicht sogar selber an pfründen mitzunaschen, aber sie haben den richtigen, ehrlichen und notwendigen weg gewählt!

  23. Herby (kein Partner)
    10. Oktober 2010 15:20

    Ich darf mich den zahlreichen anderen anschließen:

    HERZLICHE GRATULATION zum Anlass des so erfolgreichen 1-Jahr-Jubiläums!

    Auf der Ebene der Medien ist dieses Unterberger-Tagebuch einer der wichtigsten Beiträge um:

    - Weiterhin auch unbequeme Wahrheiten in Österreich aufzuzeigen.

    - Dem Vertuschen, Verstecken, den Mauscheleien sowie der politischen und wirtschaftlichen Korruption in Österreich entgegenzuwirken.

    - Der drohenden geistig-moralischen Versumpfung Österreichs wirksam entgegenzuwirken.

    - Positive Zukunftsperspektiven und Auswege aus der Misere aufzuzeigen.

    Die kommenden Monate und Jahre werden alles andere als einfach sein.

    Vieles deutet darauf hin, dass große, bahnbrechende Veränderungen über uns alle hereinbrechen werden: wirtschaftlich, politisch, geistig, technologisch usw. usf.
    ÖSTERREICH BRAUCHT DIESES TAGEBUCH!

    Meine allerbesten Glückwünsche, Herr Dr. Unterberger!

  24. Brigitte Imb
    10. Oktober 2010 14:07

    Gratulation und Dank an Dr. Unterberger!

    Die Zahlen beweisen, das "Neugeborene" hat sich in einem Jahr prächtig entwickelt - herrlich.

    Heizen Sie den Politikern ruhig weiter ein - ich bin überzeugt davon, manch einem ist der Blog ein Dorn im Auge. Und, wie wir alle wissen "Steter Tropfen höhlt den Stein".

    In diesem Sinne richte ich einen Appell an die Poster: Bitte helfen Sie alle mit diesen Blog so vielen Menschen wie möglich bekannt zu machen und zu empfehlen. Dr. Unterberger ist unser Sarrazin.

  25. Wahrheit (kein Partner)
    10. Oktober 2010 13:36

    Auch von mir alles Gute zum 1. Geburtstag!
    Und ja, wir brauchen mittelfristig eine österreichische "Weltwoche!

  26. SuPa
    10. Oktober 2010 13:13

    Ich - wie auch mein Mann - schliessen sich der Reihe der Gratulanten an. Es ist wirklich erstaunlich, wie man mit den heutigen Medienmöglichkeiten und relativ geringen Kapitaleinsatz so eine wichtige Plattform schaffen und was noch viel wichtiger ist, auch über längere Zeit am Leben erhalten kann. Dafür gilt unser besonderer Dank dem Urheber, aber auch allen (also auch den kritischen) Postern.
    Allerdings darf es nicht beim (Selbst-)Lob und sonstigen Beweihräucherungen bleiben. Die Fragen, welche sich mir immer wieder stellen:

    Was, wann, wo und auf welche Art kann so eine Gesinnungsgemeinschaft positive Änderungen in unserem Land erreichen?

    Ist das ständige Aufzeigen auf Fehlentwicklungen in Österreich ausreichend oder sollte das Ziel eine neue politische Partei sein bzw. eine bereits bestehende Partei massiv beeinflussen, motivieren bzw. "unterwandern"?

    Gibt es schon konkrete Beispiele von Änderungen, welche nachweislich nur aufgrund der Arbeit von Dr. Unterberger et al. durch dieses ständige Aufzeigen von Missständen und die damit verbundenen Diskussionen erzielt wurden?

    Herzlichst Ihre Mitposterin
    SuPa

  27. Philipp Starl (kein Partner)
    10. Oktober 2010 13:01

    Auch von mir die herzlichsten Glückwünsche! Möge es so weiter gehen. Mein Beitrag wird diese Woche überwiesen.

    Als kleines Geburtstagsgeschenk zwei geniale Beiträge. Der erste ist von Fleischhacker zur Wien- Wahl.

    Der zweite von Schellhorn und behandelt die diversen pseudoliberalen Gruppierungen, einfach köstlich!

    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/fleischhacker/600768/index.do

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/supermarkt/600924/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      11. Oktober 2010 10:14

      Komisch, wissen Sie, an wen ich bei der sonntäglichen Lektüre Schellhorns bei der dritten pseudoliberalen Gruppierung denken musste?

      Wird in meinen Wortschaftz aufgenommen. ;)

  28. Freier Benutzername
    10. Oktober 2010 12:34

    Auch ich schließe mich den Gratulationen sehr gerne an. Der österreichische Printmediensektor verkommt zunehmend zu einem Einheitsbrei, und Dr. Unterberger bietet in dieser Entwicklung einen erfrischenden Gegenpol.

    Ich mag mit seinen Ansichten sehr oft nicht einer Meinung sein, aber ich schätze den Diskurs, der hier geführt wird und unterstütze diesen gerne. Auch aus meiner täglichen Lektüre ist dieser Blog nicht mehr wegzudenken.

  29. CHP
    10. Oktober 2010 12:34

    Herzlichen Glückwunsch zum 1. Geburtstag des Tagebuches!

    Das Geschenk haben allerdings wir, die Leser, erhalten.

  30. LF
    10. Oktober 2010 09:16

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!
    Ich schließe mich den zahlreichen Gratulanten vollinhaltlich an und wünsche uns allen, dass das "Tagebuch" noch lange weiter bestehen, ja vielleicht sogar ausgebaut werden möge.

  31. harald18
    10. Oktober 2010 08:58

    Meine Glückwünsche zur Courage von Herrn Dr. Unterberger und seiner Mannschaft, einen journalistischen Weg zu gehen, der ungleich schwieriger zu bewältigen sein dürfte, als die übliche p.c.-korrekte und systematisierte Weichschreiberei der subventionierten Blätter.

    Darüberhinaus bietet das Tagebuch eine Plattform für ernsthafte und nachdenkende Bürger, deren Kommentare häufig weit fundierter auf Problemstellungen eingehen, als die oberflächlichen und gelenkten Zeitungsartikel der Journalisten.

    Möge das AU-Tagebuch weiterhin einen Gegenpart zu den flachgeschriebenen Medien darstellen und jenen eine Stimme geben, die auf Eigenständigkeit und freie Gedanken setzen.

  32. Alexander Renneberg
    10. Oktober 2010 08:47

    ebenfalls gratulation an herrn unterberger von meiner seite.
    auch wenn der blog meinem blutdruck manchmal nicht zuträglich ist, halte ich ihn für den besten in österreich.
    was ich mir wünschen würde für das jahr II nach der wienerzeitung:
    weniger schwulenbashing, das gibt diesen 1,8% der bevölkerung nur mehr aufmerksamkeit als sie verdienen.
    und zum zweiten, ein bißl weniger klerikal wäre auch ganz fein ;-)

    • Brigitte Imb
      10. Oktober 2010 14:10

      Ach gehn´S Hr. Renneberg, an Rosenkranz beten kann auch Ihnen nicht schaden.*g*

  33. Florin
    10. Oktober 2010 08:34

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    Lieber Andi,

    Zu gegebenem Anlaß habe ich mir gestern einen schönen Nachmittag gemacht und alte Eintragungen durchstöbert, die größtenteils nichts von ihrer Brisanz verloren haben. Beeindruckend waren auch die Dankadressen unzähliger Leser vor einem Jahr und die beinahe überwältigenden Hilfsangebote, um diesem Blog das Überleben zu sichern. Man muß eigentlich nicht nur Dir und Deinen meist hervorragenden Artikeln, sondern auch den unermüdlich Postern gratulieren, deren Kommentare diesen Blog zu etwas Besonderem machen. Eine wahrhaft gelungene Symbiose!

    • Florin
      10. Oktober 2010 09:38

      Auf meine Tippfehler ist Verlaß! ;-)

      .."Dir und Deinen"... muß natürlich "Dir zu Deinen" heißen!

  34. socrates
    10. Oktober 2010 08:15

    Gratulation ud Dank!
    Sie haben uns eine Plattform geschenkt, die es ermöglicht gegen den Mainstream der Medien zu schreiben. Bitte machen Sie weiter! Ad multos annos!
    P.S. Der "Standard" sucht im Karriereteil "Geldwäscher". Wo noch könnte man darüber schreiben?

  35. Martin Bauer
    10. Oktober 2010 07:50

    Mit der Hoffnung, dass wir nicht an "Selbstüberschätzung" leiden, was die Änderungswilligkeit der breiten Bevölkerungsschichten betrifft, möchte auch ich mich den Glückwünschen anschliessen.
    Dieses Sprachrohr tut mehr den je Not.

  36. Karl Rinnhofer
    10. Oktober 2010 01:34

    Bei so viel verdientem Glückwunsch an Dr. Unterberger bleibt mir nur noch, mich in Bescheidenheit aus ganzem Herzen anzuschließen: Der Dank gilt aber auch den zahlreichen, von persönlicher Veranwortung motivierten Postern. Viele erkennen sich aus ihrem Lebensumfeld in manchen Kommentaren wieder, viele wähnten sich bisher - isoliert und aller "haltenden Koordinaten" beraubt - im freien Fall.

    Weiterhin viel Kraft; um den offensichtlichen Erfolg muß niemandem bange sein. Gerade an der skandalösen Art, wie man vor einem Jahr mit Dr. Unterberger umging (er befindet sich in dieser Hinsicht allerdings in "bester Gesellschaft") kann man ermessen, als welche Gefahr für fragwürdig legitimierte Machthaber gewissenhafte und mutige Recherche angesehen wird, wenn sie sich paart mit kritischer Intelligenz - die sich nicht kaufen läßt - und motiviert ist von Sorge um den Staat:

    Mutiger Journalismus also, der dem Weg am Abgrund der eingefahrenen Misstände - vollzogen von sich selbst immunisierenden Seilschaften, gestützt von Spaßkultur und Anspruchsmentalität einer verderblich einlullenden Gefälligkeits-"Demokratie" (welch semantischer Betrug), gegen Kritik abgeschirmt von sich prostituierenden steuergeldfinanzierten Medien - Warnungstafeln entgegensetzt, die - an vielen brisanten Stellen kundig angebracht - niemand auf Dauer übersehen kann.

  37. K.K.
    10. Oktober 2010 00:09

    Wie wär's zum ersten Jubiläum mit einer (horribile dictu!) Bert-Brecht-Paraphrase?
    => ALS DIE ÖSTERREICHISCHE JOURNAILLE HAND AN SICH LEGTE, WAR ES DIESE HAND. Paßt wohl nicht ganz?

  38. fosca
    09. Oktober 2010 23:48

    Ich gratuliere herzlichst Herrn Unterberger zu diesem seinen erfolgreichsten Jahr, welches dank Elektronik auch mit eindeutigen Zahlen belegt werden kann.
    Seine fundierten Beiträge sind für mich unentbehrlich geworden und geben mir in unserem derzeit aussichtslosen "Politdschungel" denn doch viel Orientierungshilfe.
    Möge uns sein Internet-Kind genannt "Tagebuch" noch viele weitere erfolgreiche Jahre begleiten, dann ist mir um mein Österreich nicht mehr ganz so bange!
    In diesem Sinne wünsche ich weiterhin viel Glück und Schaffenskraft. LG

  39. Rosi
    09. Oktober 2010 22:44

    Herzlichen Dank für ein Jahr sachlich fundierte kritische Berichte, die es in Österreich derzeit sonst leider kaum mehr gibt - und dem Tagebuch und seinem Team alles Gute zum Geburtstag!

  40. Maria Kiel
    09. Oktober 2010 22:36

    Das Tagebuch ist für mich so ganz und gar selbstverständlich Teil jedes Tages geworden! ein so wichtiger Bestandteil - vielleicht nicht unbedingt für meine gute Laune aber: für mein Gefühl des Verstandenwerdens auch ausserhalb meines engsten Umkreises.
    Deshalb möchte ich egoistischerweise eigentlich nicht A.U. gratulieren, sondern mir selber. Gratulieren dazu, daß es das Tagebuch gibt.
    Und dem captain wünsche ich zum Jahrestag weiterhin gute Nerven, ab und zu ein Lächeln und einen großen starken Schutzengel...........

  41. Undine
    09. Oktober 2010 22:25

    Seit ich Anfang Dezember auf Unterbergers Tagebuch gestoßen bin, hat sich mein Tagesablauf grundlegend geändert. Ich mußte allerdings zu diesem Zweck auf meine alten Tage erst den Umgang mit dem Computer---mithilfe meiner 3 Kinder!---mühsam lernen.
    War's früher jahrzehntelang "Die Presse" zum Frühstück, ist's heute das Tagebuch.
    Jedenfalls bin ich überaus froh, daß ich auf diese Weise zu dieser Fülle an wichtigen und höchst interessante Informationen komme.

    Wenn der Andreas U. nicht wär',
    wo nähm' ich denn die Informationen her?

    Meine Gratulation zum Tagebuch!

  42. Brockhaus
    09. Oktober 2010 22:09

    Bin erst seit ein paar Monaten dabei, möchte Sie aber nicht mehr missen müssen. Vielen Dank.

    Herzlichen Glückwunsch zum ersten Geburtstag und noch viele weitere mögen folgen.

  43. HDW
    09. Oktober 2010 22:08

    Glückwunsch auch von mir und ein besonderes Danke für die blosse Existenz in dieser eindimensionalen Mediokratie! (in doppeltem Sinne) Ich hoffe auch auf eine Textausgabe der archivierten Artikel des Autors, mindestens der Analysen zu den Vorgängen, besonders aller mit der aus dem Ruder gelaufenen Globalisierung zusammenhängenden Probleme die die Lebenswelten von uns und unseren Kindern so schädlich verändern. (Immigration, Säkularisierung und Machtentfaltung des Großkapitals)

  44. RR Prof. Reinhard Horner
    09. Oktober 2010 22:04

    reinhard.horner@chello.at

    Herzlichen Glückwunsch und weiterhin große Freude am guten Gedeihen – Herrn Dr. Unterberger und der Gemeinschaft!

    In Erinnerung zu rufen wäre jedenfalls auch, wie der Herausgeber-Vertreter der Republik am 13.10.2009 die Leserschaft über den Hinausschmiss Dr. Unterbergers informiert hat: „Chefredakteur Andreas Unterberger verlässt das Haus, um sich neuen publizistischen Aufgaben zuzuwenden.“

    Wozu sollte diese im Namen der Republik Österreich zur Schau getragene bodenlose Missachtung der unmittelbar angesprochenen „lieben Leserinnen und Leser“ dienen?

    Die „Wiener Zeitung“ erklärt sich ja „dem Ehrenkodex der Österreichischen Presse verpflichtet“. Sie ist es wert, ordentlich weiterbetrieben zu werden.

  45. dergo
    09. Oktober 2010 21:57

    Herzlichen Dank, Herr. Dr. Unterberger, für ein Jahr
    "Balsam für den - durch ORF und Genossen - geschundenen Geist" !

  46. E.F.
    09. Oktober 2010 21:35

    Auch wir schließen uns den vielen Gratulanten an.
    Das Tagebuch ist uns zum täglichen "muß" geworden - werden wir ja auch von den
    vielen guten Beiträgen mit viel Hintergrundwissen informiert.
    Danke Ihnen und Ihrem Team und für die Zukunft wünschen wir viel Ausdauer und
    Freude am Weitermachen.
    Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank!

    E.F.

  47. schreyvogel
    09. Oktober 2010 21:32

    Danke Herr Dr. Unterberger für die tägliche Wohltat Ihres Tagebuchs!

  48. diko
    09. Oktober 2010 20:06

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger,
    ebenfalls mein herzlichster Glückwunsch, und für die Zukunft weiteres Gelingen und alles Gute.
    In Dankbarkeit, vorallem für Ihre Standhaftigkeit gegenüber der allgemeinen geistigen wie kulturellen Verarmseligung hierzulande.
    diko

  49. Charlotte
    09. Oktober 2010 19:32

    S.g. Andreas Unterberger!
    Herzlichen Glückwunsch zu Ihrem Tagebuch-Geburtstag und ein herzliches Dankeschön für Ihre mutigen Beiträge, Ihre klugen und treffenden Kommentare die vielen Menschen aus der Seele sprechen!
    Unverständlich ist, wie unsere Medienlandschaft fast zur Gänze zu einem linken Propagandahaufen -und damit immer unglaubwürdiger- wurde. Noch unverständlicher ist, wieso die ÖVP da mitspielt oder verschlief und nicht bemerkt wieviel sie verliert.
    Eine Tageszeitung unter Ihrer Leitung und mit Ihren Beiträgen wäre ein Hit.
    MfG

  50. Reflecting
    09. Oktober 2010 18:39

    Aus Überzeugung schließe ich mich den zahlreichen Gratulanten an und verbinde meinen Dank für ein Unternehmen aus Idealismus und Rechtschaffenheit, das uns trotz enormer Gegenwinde über die Zeit vieler Irrungen bringen möge, damit wir uns als verantwortungsbewusste Erben der Väter erweisen und unseren Erben eine Welt in Anstand, Moral, Sicherheit, Harmonie und gelebter Bescheidenheit übergeben können. So help us god!

  51. ProConsul
    09. Oktober 2010 18:01

    Sehr geehrter Dr. Unterberger,

    vielen Dank für ihren Mut und Einsatz, eine Gegenstimme zu dem links-grünen, politisch-korrekten Systemmedien zu bilden.

    Weiters schließe ich mich der Meinung von 'Wertkonservativer' an, dass es Zeit wird, dass jemand einflußreicher und finanzstarker Sie, werter Herr Unterberger wieder an eine Position in der österreichischen Zeitungslandschaft setzt, die ihnen gebührt.

    • fosca
      09. Oktober 2010 23:51

      @Proconsul

      Ein frommer Wunsch, den sicher viele hier hegen, aber dazu fehlt in Österreich ganz einfach der Mut und nicht nur"jemand einflußreicher und finanzstarker"!

  52. Helmut HGR.
    09. Oktober 2010 17:37

    Lieber Herr Dr. Unterberger,

    ich habe Ihre Beiträge ja schon in der Presse sehr geschätzt;
    in der Wiener Zeitung sind Sie dann zur Hochform aufgelaufen.
    Gott sei Dank gibt es noch einen normalen Menschen in all dem
    rot-grünen (leider oft auch schwarzen) Gesudere, das auf uns
    losgelassen wird; das habe ich mir oft gedacht.

    Was ich mir noch gedacht habe war,
    wie lange wird es dauern, bis Sie abgeschossen werden.
    Kritik, vor allem wenn sie stimmt, wird von den "Mächtigen" nicht lange geduldet.
    Nach Ihrem Abgang habe ich mein Abonnement bei der WZ gekündigt.

    Gratulation zum Geburtstag und viel Erfolg für das NEUE TAGEBUCH.

  53. Kurt22
    09. Oktober 2010 17:22

    Herzlichen Glückwunsch zum Jahrestag, wir lesen Sie immer mit großem Interesse, Vergnügen kann ja bei diversen Themen nicht aufkommen. Auch vielen Dank dafür, dass auch die dümmsten Kommentare stehenbleiben, die Trolle wollen ja auch ihren Spaß. Alles Gute für die Zukunft.

  54. terbuan
    09. Oktober 2010 17:03

    Das beste Unterberger-Jahr welches es je gegeben hat!
    Herzlichsten Glückwunsch und weiterhin alles Gute!
    terbuan@aon.at

  55. durga
    09. Oktober 2010 16:17

    Herzliche Gratulation zum 1. Geburtstag des Tagebuchs und seiner offensichtlich großen Reichweite und breiten Akzeptanz!

    Wann immer ich Zeit habe lese ich Einträge und Kommentare mit großem Interesse an deren Inhalten und aktuellem Bezug. Höchst erfreulich finde ich dabei nicht nur die hohe journalistische Qualität der täglichen Einträge, sondern auch die Qualität der Kommentare, die zahlreichen höchst informativen links und insbesondere die außerordentlich positive Gesprächskultur, die seit der Umstellung auf das Partnersystem nun vorherrscht.

    Lieber AU, Sie haben erreicht eine große Gruppe an kritisch denkenden Menschen um sich zu scharen, die ihre Erfahrung in vielen Bereichen der Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik ebenso wie in Bereichen des täglichen Lebens mitbringen, präzise – wenn nötig auch wortgewaltig - formulieren können und imstande sind in kreativer Weise erfolgversprechende Vorschläge zur Behebung von Missständen zu machen. Überdies ist diese Gruppe auch fähig vernünftig und respektvoll miteinander zu kommunizieren. Für einige zentrale Themen (wie z.B. die unsägliche ORF-Diktatur) dürfte nun die kritische Masse an Gleichgesinnten erreicht sein um ein Konzept zur Korrektur oder Neuordnung zu erstellen und gemeinsam mit entsprechendem Nachdruck zu vertreten.

    Ad multos annos!

  56. Alexander Lesigang
    09. Oktober 2010 15:50

    Ein Blick auf die Homepage der Wiener Zeitung: Es gibt fast keine Postings mehr, denn wer stößt sich schon an den angepaßten und gleichgeschalten Artikeln, die dort erscheinen! Die Wiener Zeitung ist wieder das, was sie einst war.

    Ich danke Dr. Unterberger daher ganz außerordentlich, daß er sein "Nicht ganz unpolitisches Tagebuch" nicht aufgegeben hat. Dies war und ist ein höchst wichtiger Schritt für die demokratische Kultur Österreichs. Demokratie heißt, Meinung, auch wenn sie anders als die meine ist, zuzulassen und sich damit kritisch auseinander zu setzen.

    So hoffe ich auf langes Fortbestehen dieses Diskussionsforums und freue mich auf viele interessante und kontroversielle Beiträge, die eine andere Sichtweise auf die Welt, als der Mainstream vorgibt, ermöglichen.

    VIVAT, CRESCAT, FLOREAT!

  57. Graf Berge von Grips
    09. Oktober 2010 15:15

    Nr.259
    Frei nach Joachim Fernau tu ich kund:
    Jeden Tag Unterberger, und man bleibt gesund!*)

    *) die im Originalzitat angeführten Wohltaten "Apfel und Kästner", schaden natürlich auch nicht :-)

  58. papi66
    09. Oktober 2010 15:07

    Als die Wiener eine dem geistigem Niveau der meisten Wiener angepasste kleinformatige Tageszeitung brauchten, schickte der Herr den Franz Ohla, den Vorsitzenden der Bauarbeitergewerkschaft mit vielen Gewerkschaftsmillionen zu Hans Dichant.
    Mit diesen Millionen der Arbeiter gründete Hans Dichant die Kronen Zeitung Neu, das erzählt uns die Sage vom Hans im Glück, der auszog um eine Zeitung zu Gründen.
    Fünfzig Jahre später brauchten die Wiener die Kronenzeitung nicht mehr, denn die Wiener lesen jetzt viel lieber die volksverblödende Gratiszeitung Heute in der U Bahn. Daher berief unser aller Herr Hans Dichant von der Bühne der Zeitungsherausgeber ab und nahm den Hans zu sich.

    Jetzt wartet der Rest der Wiener, der nicht die alles verblödende Wiener Gratiszeitung Heute in der U Bahn lesen will, dass unser aller Herr Ihnen einen Zeitungsfachmann schickt, der eine großformatige, unabhängige, liberale Qualitätszeitung heraus gibt.

    Werter Herr Dr. Andreas Unterberger!

    Ich und meine Gattin gratulieren Ihnen zum ersten Jahrestag des Tagebuchs und hoffen, dass es weiter geht!

  59. mike1
    09. Oktober 2010 15:01

    verehrter herr dr.unterberger !
    herzlichste gratulation zum jahrestag und vor allem zum großartigen tagebuch. es war wirklich notwendig, in diesem umfeld einen blog zu installieren, wo das zum ausdruck kommen kann, was unsereiner für richtig hält.

    ich "gestehe", in der früh als erstes das tagebuch zu öffnen, um nachschau zu halten, was es denn neues gibt. ich habe bereits andere kollegen (sogar von der linken fraktion) überzeugen können, sich hier zu informieren.

    es ist also nicht mehr wegzudenken und wünsche weiterhin dem herrn dr. unterberger, dem tagebuch und und uns allen weiterhin viel erfolg und viel neue ideen.

  60. Papalima
    09. Oktober 2010 14:57

    Lieber Herr Unterberger,
    vielleicht bietet es Ihnen etwas Trost in Bezug auf die Anzahl dér Links, daß ich etlichen meiner Bekannten bei direkten Gesprächen gesagt habe: "Google Dir einfach einmal Andreas Unterberger". Da bin ich sicher nicht allein und bekannt genug ist Ihr Name in Österreich ja.
    LG
    Papalima

  61. Josef Maierhofer
    09. Oktober 2010 14:45

    Um Gottes Willen, das auch noch !

    ... habe ich damals gedacht und dann mit mir selbst ausgemacht, Dr. Unterberger durch Posts zu unterstützen.

    Möge was werden draus, war der Hintergedanke, Internetzeitung oder sowas.

    Er ist ja gut und hat Qualitätszeitungen nach vorne gebracht.

    etc.

    Immerhin lesen einige tausend Leute inzwischen seine Tagebucheintragungen und die trolligen Kampfposter tummeln sich, um ihn ideologisch zu kritisieren.

    Auch Ideen hat die Politik aufgegriffen, auch Aufmerksamkeit hat die Politik dem Unterberger Blog gewidmet.

    Das alles hat er allein mit einigen jungen Idealisten zustandegebracht. Hut ab !

    Was bleibt, und dafür ist zu danken, ist seine tägliche Arbeit, der er gelernt hat und gut kann und das ohne Hilfsmittel ohne großen Redaktionsapparat.

    Es soll weitergehen, es soll an Bedeutung gewinnen, wäre ein Gratulationswunsch. Es soll an Bedeutung gewinnen ohne nennenswerten Geldeinsatz im Sinne der Verbesserung unserer Gesellschaft.

    Es soll die Fehler der jetzigen Gesellschaft aufzeigen, die Grenzen, die vielen Fallen, die Selbstaufgabe, die Selbstverleugnung, die Verottung, die Korruption, einfach alles, was wir falsch machen.

    Ein zweiter Gratulationswunsch wäre, daß sich an unserer Gesellschaft so viel verbessern möge, daß man auch Lob aussprechen kann, was ja bisher höchst selten vorgekommen ist.

    Ein Lob sei ausgesprochen, er hat nicht aufgegeben, den Menschen zu helfen, er hat weitergemacht.

    Mein Wunsch:
    Bleiben Sie uns erhalten mit Ihren Themen und Ausführungen, mit Ihren Kritiken und 'konservativen' und 'liberalen' Themen und Ideen und auch mit der Kritik an den Fehlstellen und dem Herausstreichen der Entwicklungen in unserer Gesellschaft !

    Ein Wunsch für Sie:
    Mögen Sie noch weiter die Kraft dazu aufbringen, das zu tun was für alle wichtig ist, zu mahnen, hinzuweisen, aufzudecken, kritisieren, loben, etc. !

  62. Wertkonservativer
    09. Oktober 2010 14:03

    Gratulation, lieber Dr. Unterberger!

    Seit Jahrzehnten bekennender Unterberger-Fan, bin ich - erst vor einigen Monaten dem Forum als zahlender Teilnehmer beigetreten - ganz sicher, dass Ihr (unser) Forum inzwischen eine wichtige Stimme in der Medienlandschaft Österreichs ist. Meine einzige Sorge ist, dass wir alle - mit unserem Forum allein - wohl nicht die für Veränderungen notwendige Breitenwirkung erzielen können.
    Daher habe ich einen Traum:
    Wir (zahlenden) Blogteilnehmer ermöglichen Ihnen (sozusagen als Mini-Mäzene) auch weiterhin die Aufrechterhaltung Ihres verdienstvollen "Unternehmens", bis, ja bis ... sich eine gleichgesinnte, mit genügend finanzstarke Persönlichkeit bereit findet, mit Kapitaleinsatz und Realisierung eines breitenwirksamen Printmediums Ihnen die Möglichkeit bietet, Ihre Ideen, Vorstellungen und Vorschläge für ein besseres Österreich unter die Leute zu bringen! Ein "Maxi-Mäzen" wird dringend gesucht!

    Ich weiß schon: Träume erfüllen sich nur selten. Es wäre zu schön, würde dieser Traum Wirklichkeit!

    • Wertkonservativer
      09. Oktober 2010 14:55

      Verzeihen Sie mir bitte: das erste "mit" im 2. Absatz ist sinnstörend und zu vergessen!
      Danke!

    • FranzAnton
      09. Oktober 2010 18:45

      d' accord", aber skeptisch betr."finanzstarke Persönlichkeit" die Hinnahme des finanziellen Kollateralschadens (etliche Monate Gehalt ohne Leistung) erscheint glatt als einklagbare finanzielle Untreue ggü. dem Steuerzahler, ganz abgesehen von der seither schlechteren Performace der Zeitung (bin Abonnent). Realiter betrachtet führt bei einem Printmedium eben kein Weg an einem "Potentaten" vorbei, weshalb Meinungsfreiheit in jeglicher Richtung, wie mit Sicherheit von kritischen Lesern als unabdingbare Voraussetzung gewünscht, Schimäre wäre.

      Heutzutage gibt's das Internet; wie A.U.'s Beispiel zeigt, lassen sich kritische Meinungen damit zum Diskonttarif veröffentlichen; aktuell natürlich noch viel zu wenig breitenwirksam, aber diesbezüglich könnten hier Interessierte ja ihre Geisteskraft einbringen. Erscheint es tatsächlich undenkbar, eine Leserschar analog der Kronenzeitung zu erreichen? Diese treibt die Politiker bekanntlich vor sich her, sogar den "allmächtigen" Wiener Bürgermeister! Noch etwas stimmt mich optimistisch: Die Idee der Direktdemokratie gewinnt an Boden, wenn sie auch derzeit von der althergebrachten Politkamarilla deren Interessen gemäß eingsetzt wird; doch meine ich, daß genau darin die Möglichkeit zu finden ist, überkommene Politikstrukturen gegen Demokratischeres auszutauschen.

    • FranzAnton
      09. Oktober 2010 18:55

      Fatalerweise gibt es hier beim Posten das Problem, daß manche Beiträge nach dem Absenden nur unvollständig abgebildet werden; dies ist am Anfang meines vorigen Kommentars passiert, aber nicht allzu sinnstörend.

      Gemeint war, daß die Wiener Zeitung als Zeitung der Republik zur Unabhängigkeit verpflichtet wäre, und es auch keine finanzstarken Persönlichkeiten ("Potentaten") gibt, aber Politiker, die sich genau so gerieren, egal ob Kollateralschäden entstehen.

    • Josef Maierhofer
      09. Oktober 2010 19:18

      @ Franz Anton

      Als ich über die Wahlveranstaltung von ATV gelesen habe, wo die 'Gladiatoren' der wahlwerbenden Parteien unter dem Gegröhle des Publikums einmarschiert sind, da habe ich daran gedacht, na hier ist die wirkliche 'direkte' Demokratie, da habe ich an die Unreife unseres 'Volkes' gedacht, mit denen eine direkte Demokratie nicht realisierbar erscheint.

      Man müßte jeden Sachinhalt ideologisch reduzieren und das 'Volk' 'direkt demokratisch' dazu gröhlen lassen oder abstimmen.

      Wie in der Schweiz schon Jahrhunderte trainiert, werden wir für so was auch so lange brauchen, noch dazu, wo enorm viele Transferempfänger völlig desinterseeiert sind an Demokratiefragen, die zittern höchstens um ihre Sozialhilfe und ein SPÖ Rülpser genügt für eine Massenstimme dagegen oder dafür. Sich mit Sachfragen zu befassen, würde heißen, daß man sinnerfassend lesen können müsste und danach dann entscheiden könnte.

      Also eine direkt demokratische Frage würde bei uns einen enormen Aufwand an Klarstellungen, und vorab Fragebeantwortungen bedingen, bis die Menschen einmal die Frage kapieren. Das Gleiche an Aufwand für mögliche Antworten und deren Konsequenzen wird dann benötigt, wenn dann die Zusammenhänge erklärt werden sollen, bis sie allgemein verstanden wurden. Und zu guter letzt müssen dann die Antworten vorgekaut werden, um das Bild des bildungsrestenten Analphabeten abzurunden für eine Abstimmung.

      Wenn ich mir dann auch noch die Ideologien zu Gemüte führe, mit denen an die Problemlösungen herangegangen wird derzeit, da fürchte ich mich eigentlich vor einer direkten Demokratie, die funktioniert 'inter pares' sicher aber unter ungleichen muß das jahrzehntelang trainiert werden und das Interesse finden.

      Lüge findet kein Interesse und auch Verschweigen nicht. Also, wie soll man da an die Fragen herangehen ? Dem Volk erklären, was die Politik alles bisher falsch gemacht hat, und was die Konsequenz war (Schulden, z.B.) und unter diesen Prämissen eine Antwort zu finden. Die wird vermutlich gleich 'handgreiflich' gegeben.

      Österreich hat die Demokratie verloren und die Bürger entmündigt.

      Ihre Forderung in Ehren, meine wäre es oft auch, aber wir sind nicht reif dafür, wirklich nicht. Ich lade Sie ein auf eine Interviewrunde am Reumannplatz, Sie werden mir das bestätigen.

    • Johann Wolfgang von Goethe (kein Partner)
      10. Oktober 2010 15:33

      Gratulation zum Geburtstag !
      Goethe dachte nach (sog. Goethegen): Vom Vater hab ich die Statur, des Lebens Ernstes führen, vom Mütterchen die Frohnatur, die Lust zum Fabulieren . Trifft das auch bei Ihnen zu, Herr Dr. Unterberger ?`
      Das mit der Ablöse in der Wr. Zeitung habe ich anders gehört. Sie haben die Vorsprachetermine im Bundeskanzleramt dreimal ausgeschlagen. Man wollte einen Kompromiß schließen. Sie sollten nichts mehr gegen die Regierung Gerichtetes schreiben (auch nicht gegen die Schwarzen) und sie hätten einen roten Vize bekommen.
      Außerdem ist die Wiener Zeitung keine Provinzzeitung, also nicht allein für Wien bestimmt. Sie ist durch den amtlichen Teil für alle offiziellen Stellen und Firmen und Körperschaften öffentlichen Rechts, für alle Rechtssubjekte, denen in der Öffentlichkeit eine Rechtsstellung zukommt, von Relevanz. Daß dies durch das Internet obsolet geworden ist, mag sein. Aber auch die Elektronik kann abstürzen. Der Wiener Zeitung kommt aber Ewigkeitswert zu !

    • Josef Maierhofer
      17. Oktober 2010 14:12

      @ Johann Wolfgang von Goethe

      Meinen Sie das ernst, daß Dr. Unterberger in der Zeitung lügt und verschweigt, damit er seine paar tausend Euros pro Monat rettet ?

      Das halte ich für typisch und genau das ist ja das Zerstörende der Politik an der Gesellschaft, die Korruption. Das hätte ich auch nicht gemacht, zu lügen, um meine Haut zu retten.

      Sollten Sie das ernst gemeint haben, daß Dr. Unterberger besser einen 'Kompromiss' eingegangen wäre, dann zähle ich Sie auch zu den Manipulaturen, Korruptionsbefürwortern und P.C. Mainstream Mitschwimmern, die sich nur für sich und ihren Egoismus stark machen, aber nicht an die Wahrheit, die Gesellschaft und Österreich und an die Zukunft denken.

  63. M.S.
    09. Oktober 2010 13:49

    Herzlichen Glückwunsch und Dank und weiterhin viel Erfolg mit dem Tagebuch

  64. Richard Mer
    09. Oktober 2010 13:39

    Glückwunsch! Ein sehr gelungenes Projekt, das aus meinem Alltag nicht mehr wegzudenken ist.

  65. Patriot
    09. Oktober 2010 12:55

    Gratulation, und gleichzeitig Dank für diese in Österreich dringend notwendige Arbeit, die sicher auch einigen Gegenwind mit sich bringt, siehe Sarrazin.

    Als Anregung wiederhole ich meinen Vorschlag das Lesen der Beiträge kostenlos zu gestalten. Ich denke diese Maßnahme könnte die Zahl der Abonnenten sogar vergrößern. Die geringe Anzahl der Verlinkungen könnte mit der in der Blogger-Szene eher unüblichen Kostenpflichtigkeit zusammen hängen. Gerade junge Menschen sind dann gleich wo anders, zum Beispiel bei den kostenlosen Artikeln des Profil oder des Standard.





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