Ist es Wiederbetätigung, wenn sich Corona-Demonstranten mit verfolgten Juden vergleichen?

Autor: Wilfried Grießer

Jene Zuwanderung, die man kritisieren darf

Autor: Wolfgang Maurer

Fundamente „Europäischer Bildung“

Autor: Josef Stargl

„Wer Antisemit ist, bestimmen wir!“

Autor: Elmar Forster

Die USA unter sozialdemokratischem Regime

Autor: Andreas Tögel

Meine Erkrankung oder: Wie das Virus die Behörden überfordert

Autor: Hans Anonym

Die Freiheit der Demokratie und ihre ahnungslosen Feinde

Autor: Leo Dorner

Die massive Korruption in der Slowakei und eine Dissertation

Autor: Elmar Forster

Hass in Favoriten

Autor: Georg Vetter

Corona: Nicht alle leiden ...

Autor: Rachel Gold

Weitere Gastkommentare

Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

Tausche einen Voves gegen einen Häupl

 Was führt diese Koalition eigentlich im Schilde? Zuerst war es nur eine dunkle Vermutung, die man als zu bösartig immer gleich beiseitegeschoben hat. Inzwischen aber werden die vertraulichen Informationen aus den Reihen der beiden Parteien immer dichter: Die Herrn W. Faymann und J. Pröll versuchen tatsächlich mit allen Mitteln, das Wahlergebnis der beiden nächsten Landtagswahl in die von ihnen gewünschte Richtung zu treiben.

Das zugrundeliegende Szenario geht weit über den Verfassungsbruch durch Nichtvorlage eines Budgets hinaus, weil ein unvermeidliches Sparbudget ganz offensichtlich Rot und Schwarz in ihren Landeswahlkämpfen gestört hätte.

Das Projekt der beiden Bundesparteispitzen ist aber ein noch viel Konkreteres: Sie wünschen sich gemeinsam, dass erstens in der Steiermark Franz Voves ausscheidet; und dass zweitens in Wien Michael Häupl die absolute Mehrheit behält. Sie können es nur niemals offen und gemeinsam zugeben.

Voves hat durch ständige Stänkereien zuerst gegen Gusenbauer, dann gegen Faymann die Rolle des schlimmsten Quertreibers gegen die SPÖ-Spitze übernommen. Sollte er bestätigt werden, dann dürfte er diesen Kurs noch mehr fortsetzen. Dann wird vor allem das Sparpaket auf noch viel härteren Widerstand auch in den eigenen Reihen stoßen.

Das Problem an dem Projekt ist nur: Voves tut sich trotz des Gegenwindes aus der Bundespolitik an den steirischen Wirthaustischen viel besser als Hermann Schützenhöfer, der Funktionärstyp. Voves weiß, dass nach Alkohol riechende Anti-Wien-Rülpser so wie in Krainer-Zeiten in der südlichen Mark immer noch auf Wohlgefallen stoßen. Er sieht, dass auch ein Erwin Pröll mit hemmungslosem Landespopulismus seit langem sehr gut fährt.

Ein weiteres Problem ist die Schwäche der steirischen Freiheitlichen. Deren Stimmen dürften aber wohl notwendig werden, um in Graz wieder einen schwarzen Landeshauptmann zu installieren. Drei Bürgermeister haben jetzt die FPÖ verlassen, das Minarett-Abschließen nimmt der Partei jede Chance bei gebildeteren Schichten – und gleichzeitig wirbt Voves eleganter um die Blauen, als es die heutige steirische ÖVP vermag.

Mindestens genauso kompliziert ist der Masterplan in Wien zu verwirklichen. Das Motiv ist klar: Wenn Häupl kraftvoll wiedergewählt wird, hat Faymann in der wichtigsten Landesgruppe den Rücken frei. Dann und nur dann könne die Regierung weiterbestehen.

Wird Häupl jedoch abgewählt, dann drohen Querschüsse, die noch viel ernster zu nehmen sind als jene aus der Steiermark. Für die SPÖ ist die Wiener Rathaus-Kasse ja die entscheidende strategische Geldquelle. Mit deren Mitteln können nicht nur Zeitungen bestochen oder überhaupt am Leben erhalten werden. Von dort werden auch unzählige De-facto-Vorfeldorganisationen vom DÖW bis zu ZARA finanziert, die immer bereitstehen, um Bürgerliche als Faschisten zu denunzieren.

Für Josef Pröll ist das Weiterfunktionieren der Regierung wichtiger als ein Erfolg seiner Partei in Wien. Oder gar eine Machtablöse eines im Laufe der Jahrzehnte fett und korrupt gewordenen roten Monopols. Deswegen hat er im letzten Moment eine sehr schwache Spitzenkandidatin an die Spitze gehievt, obwohl sich die Wiener Schwarzen schon auf einen anderen Kandidaten geeinigt hatten.

Aus dem gleichen Grund ist die bisher einzige beim Wähler angekommene Devise der schwarzen Wiener Kandidatin auch prompt diejenige, dass Frau Marek auf jeden Falls Häupl wiederwählen wird. Das ist zwar mit Gewissheit nicht das, was die bürgerlichen Wähler als primäres Wahlziel wünschen. Das festigt aber die Regierungskoalition.

So glaubt Pröll ganz offensichtlich.  Und nimmt dafür sogar in Kauf, dass die Freiheitlichen – die österreichweit ja eine ziemliche Schwächeperiode durchlaufen – in Wien wohl ein unerwartet gutes Ergebnis bei ehemaligen Schwarz-Wählern einfahren werden.

Dass mit einem Faymann höchstwahrscheinlich nie etwas anderes als eine populistische Schulden- und Steuererhöhungspolitik machbar sein wird, dass also Prölls Strategie wohl scheitern wird. ist hier schon des öfteren erörtert worden.

Heute geht es um die noch viel beklemmendere Erkenntnis, dass Rot und Schwarz wirklich glauben, sich mit allen manipulativen Mitteln das Land aufteilen zu können: Wien hat der SPÖ zu gehören; Niederösterreich und etliche andere Länder hingegen der ÖVP.

Selbst der ORF spielt da mit: Man zähle nur die positiv inszenierten Fernsehauftritte Häupls im Verhältnis zu denen eines Voves in bundesweiten Sendungen. Diese Zahl geht weit über das Verhältnis der in Wien gegenüber der Steiermark etwas größeren Zahl an Wahlberechtigten hinaus. Es war kein Zufall, dass ein Journalist aus dem engsten Rathaus-Dunstkreis in den letzten Jahren die Verantwortung für die Fernseh-Informationssendungen bekommen hatte, und nun mit einem Karriere-Avancement sogar belohnt worden ist.

Bleiben nur noch zwei Fragen: Lassen sich die Wähler alles gefallen, indem sie sich so manipulieren lassen? Begreifen sie nicht, dass Nicht- oder Weißwähler (die Sieger aller Wahlgänge) die besten Unterstützer dieses Proporzsystems sind?

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2010 08:21

    man kann sich nur wundern, dass das durch und durch kriminelle system "spö wien"
    in keinster weise von staatsanwaltschaft oder den wichtigmachern diverser sokos, die sich in eitler selbstüberschätzung als CSI ausgeben, behelligt wird.
    da werden in ein mafiöses geflecht von SPÖ-Firmen ununterbrochen steuergelder in höhe von hunderten millionen hineingepumpt und außerdem im öffentlichen eigentum stehende gemeindefirmen zu jubelinseraten der roten gemeindführung genötigt. damit werden auch viele medien bestochen, die dann hauptsächlich über grasser und seine freunde berichten. Gegenüber den mafia-drahtziehern in den roten betrieben sind maischberger und Co aber arme würstchen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2010 13:16

    @
    'Bleiben nur noch zwei Fragen: Lassen sich die Wähler alles gefallen, indem sie sich so manipulieren lassen? Begreifen sie nicht, dass Nicht- oder Weißwähler (die Sieger aller Wahlgänge) die besten Unterstützer dieses Proporzsystems sind?'

    Damit wären, meiner Meinung nach, die Weißwähler in Wien aufgefordert blau zu wählen und damit einen Bürgermeister Strache, der wenigstens Motivation hat, für Wien was zu tun, ob er es darf, das muß der Wähler sagen.

    Zum Unterschied zu den 'Packel'-Parteien muß Strache allein mehr als 50% der Stimmen erhalten. Seine Punkte im bisherigen Wahlkampf sind einsichtig.

    Wenn die Steirer mit Voves glücklicher sind, wäre das auch kein Malheur, es sind steirische Wahlen.

    Ich, als Bürger wähle die, die Verbesserungen bringen, und in zweiter Linie die ab, die Verschlechterungen gebracht haben, oder sich nicht anstrengen.

    Wenn viele das tun, vor allem die Nichtwähler, dann beginnt in der Parallelgesellschaft der Abgehobenen hoffentlich eine Neuorienztierung, eine Neuorientierung zum Volk und zur Demokratie und weg von der blindwütigen, apparatschikhaften Parteidiktatur.

    Wir müssen da handeln, auch, wenn es manchen nicht gefallen mag. In der Demokratie ist das einzige Gestaltungsmittel die Wahl, wenn die Abgehobenheit aus dem Ruder gelaufen ist.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2010 19:37

    Die Merkel sagt zum Gabriel: "Dieses Buch von Ihrem Sarrazin war aber nicht sehr hilfreich, das muß ich schon sagen!
    Der Häupl sagt zum Faymann: "Dass der Fellner jetzt in Serie Auszüge von dem Sarrazin-Buch veröffentlicht ist gar nicht hilfreich und das vor der Wahl, wo doch der Fischer heute im Kurier gesagt hat, der Sarazzin wär ihm zuwider, geh stopf doch dem Fellner noch ein paar Inserate rein, von den ÖBB, der ASFINAG oder so, damit er aufhört mit dem Blödsinn!"

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2010 14:05

    es gibt nur eine möglichkeit: strache wählen. alle anderen stimmen sind verloren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2010 12:44

    Gäbe es das "Wunschkonzert" noch, würde ich mir die Abwahl v. Voves u. Häupl wünschen.....
    Leider ist davon auszugehen, dass der "Drachentöter" vorläufig in seinem Amt bleiben wird, das für viele Millionen Steuergeld quasi gekauft wird.

    http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/592270/index.do?_vl_backlink=/home/politik/wienwahl/index.do

    Die rote Reichshälfte hat bereits dafür gesorgt, dass ihre Wähler zumeist nicht an unser Land denken, sondern an die Pfründe, die ihnen die rote Mannschaft beschert hat - auf unsere Kosten.

    Internationale Hilfe, ala Greenberg u. dem Pariser Bürgermeister, wird in Anspruch genommen, man könnte meinen Österreich ist der Nabel der Welt u. die Sozen sind die Nabelschnur, die zur Versorgung unendlich
    vieler Bereicherer dient.

    Christine Marek vermag nicht die rote Geburt zu verhindern, bleibt zu hoffen, dass das "blaue Baby" genügend "Sauerstoff" erhält um dem roten Riesen in die Suppe zu spucken.

  6. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2010 09:13

    Manche Ausführungen von Dr. Unterberger kann man bestätigen, einige sind nur Vermutungen. Das Stimmvieh wird somit betrogen und von wirklicher Demokratie sind wird weit entfernt. Wie auch immer, man kann fest behaupten:
    Die in Österreich praktizierte Politik ist zu einrm schmutzigen Geschäft verkommen. Wo sind die Politiker, welche das Wohl der Bevölkerung in den Vordergrund stellen?.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCHP
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2010 15:37

    Wir sehen was von den Koalitionspartnern gespielt wird, wir regen uns wochenlang darüber auf. Wir wissen, daß Nichtwählen oder Weißwählen nur der Koalition dient. Aber zu den Wahlen ziehen wir wieder den Schwanz ein und wählen nicht, oder wie schon immer. Dank dieser feigen, unkonsequenten Einstellung können wir nach den Wahlen weiter jammern. Das blöde Stopptafelspiel ist für mich ein Klacks im Vergleich zu den Machenschaften unserer PC-hörigen, volksverachtenden, verräterischen Leitung.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSegestes
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. September 2010 18:03

    Blau und Rot passen programmatisch besser zusammen, als Blau und Schwarz.
    Nicht umsonst hat die FPÖ seit Haider hauptsächlich den Roten die Wähler abspenstig gemacht.

    Rot-Blau wird auf Bundesebene, aufgrund des dort starken linken SPÖ-Lagers, welches sich zu großen Teilen aus Wienern rekrutiert, nie möglich sein.
    Ein steirischer Voves, der trotz seiner Forderung nach "Reichensteuer", nie ein weltfremder Bessermensch war, hat da hingegen weitaus mehr Spielraum in seinem Bundesland.
    Wie auch immer, ich schwanke noch zwischen Rot und Blau.
    Rot wäre aber wohl die sicherere Wahl, wenn es darum geht diesen unsäglichen ÖVP-Apparatschik Schützenhöfer zu verhindern.
    Denn letztendlich gehts mir nur noch darum.


alle Kommentare

  1. Ch. Seidl (kein Partner)
    13. September 2010 20:18

    Also der ORF zeigt Voves seltener als Häupl. Gut. Aber ist das der einzige Beweis für die von A.U. erkannte Manipulation von Seiten Faymanns, um Voves loszuwerden?

  2. Segestes (kein Partner)
    13. September 2010 18:03

    Blau und Rot passen programmatisch besser zusammen, als Blau und Schwarz.
    Nicht umsonst hat die FPÖ seit Haider hauptsächlich den Roten die Wähler abspenstig gemacht.

    Rot-Blau wird auf Bundesebene, aufgrund des dort starken linken SPÖ-Lagers, welches sich zu großen Teilen aus Wienern rekrutiert, nie möglich sein.
    Ein steirischer Voves, der trotz seiner Forderung nach "Reichensteuer", nie ein weltfremder Bessermensch war, hat da hingegen weitaus mehr Spielraum in seinem Bundesland.
    Wie auch immer, ich schwanke noch zwischen Rot und Blau.
    Rot wäre aber wohl die sicherere Wahl, wenn es darum geht diesen unsäglichen ÖVP-Apparatschik Schützenhöfer zu verhindern.
    Denn letztendlich gehts mir nur noch darum.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      13. September 2010 18:41

      Jaja, den Linken geht es immer nur darum, OeVP-Apparatschiks zu verhindern. Bei den roten dieser Sorte drueckt man natuerlich beide Augen fest zu und steckt den Kopf auch noch in den Sand.

    • Segestes (kein Partner)
      13. September 2010 18:48

      Einer Linker die FPÖ in Erwägung zieht?
      Kommst du dir mit deiner Analyse nicht ein bisserl lächerlich vor?
      Oder schreibst du grundsätzlich drauf los, bevor du nachdenkst?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      13. September 2010 19:01

      Ich kann mich gar nicht daran erinnern, mit Ihnen per Du zu sein. Daher spare ich mir die Antwort.

    • Segestes (kein Partner)
      13. September 2010 19:20

      Die Netzkultur nicht verstanden, unverschämterweise
      den Knigge für Arme heraushängen lassen und, quasi als Sahnehäubchen,
      mit dieser sozialen Inkompetenz auch noch prahlen.
      Solche ewig gestrigen Internet-Opas, schätze ich ja besonders.
      Das wars dann meinerseits, zu diesem Thema.
      Du diskutierst ja offenbar lieber über Formen, statt über Inhalte ^^

    • Leopold Koller (kein Partner)
      13. September 2010 19:47

      Die Blogkultur nicht verstanden, unverschaemterweise Leute Duzen und, quasi als Sahnehaeubchen, mit der Unkenntnis der oesterreichischen Parteienlandschaft auch noch prahlen. Solche ewig linke Internet-Flegel schaetze ich ja besonders. Das war's dann meinerseits zu diesem Thema. Wenn Sie ueber Inhalte diskutieren moechten, dann legen Sie sich Manieren zu. Und ev. einen Knigge.

    • Reinhard (kein Partner)
      13. September 2010 21:43

      @Segestes

      "Einer Linker die FPÖ in Erwägung zieht?"

      Warum nicht? SPÖ und FPÖ sind beides linke Parteien, ihr einziger Unterschied ist das "inter".
      Die einen wollen einen nationalen Sozialismus, die anderen einen internationalen Sozialismus.
      Deswegen können die Linken auch so leicht zwischen roter und blauer Wahlentscheidung pendeln, Hauptsache die bösen sozial kalten, also unsozialistischen Bürgerlichen bekommen eine reingewürgt. Es wird die gleiche Nehmerklientel angesprochen, nur dass die Blauen alle Ausländer davon ausschließen wollen (was sie bei den österreichischen nehmern so beliebt macht, denn dann bleibt noch mehr für sie zum einsackeln - eben "unser Geld für unsere Leut")
      Das sollte allen Bürgerlichen eigentlich klar machen, dass die heimatsozialistische Strachetruppe für sie ebenso unwählbar ist wie die tiefrote Nordkoreapartei SPÖ.

    • phantomas (kein Partner)
      13. September 2010 22:08

      @ Segestes

      Legen Sie einem US-AMerikaner das Programm der FPÖ vor und setzen Sie sich hin.
      Ich wette sofort, dass er deis für ein Ultralinkes hält.

      SOllte irgend jemand diese ZEilen lesen. Dies ist kein Scherz! Nicht umsonst passen SPÖ und FPÖ so gut zusammen! und fischen im selben Teich...

      Das wären jetzt einmal neue (ernsthafte !) Aspekte für dies einseitige Seiten von denen ich mehr konservative Inhalte erwartet hätt (Gilt als AUfruf an A.U.)

    • Logiker
      14. September 2010 14:21

      @Reinhard

      für die kurze aber prägnande Analyse fünf Sterne

    • Logiker
      14. September 2010 14:23

      sorry, tausche das "d"

    • Leopold Koller (kein Partner)
      14. September 2010 14:35

      @ Reinhard

      Genauso oder zumindest ziemlich aehnlich haette ich es auch ausgedrueckt.

  3. vayav indras ca (kein Partner)
    13. September 2010 14:41

    Bitte kann mir jemand sagen, wer der vor Marek aufgestellte ÖVP-Kandidat war? Ist irgendwie durch mein Wahrnehmungsgitter gerutscht.

  4. klein (kein Partner)
    13. September 2010 11:43

    Simon Wiesenthal war gut, weil er war ein deklarierter Bürgerlicher. Das DÖW ist schlecht, denn denen wird vorgeworfen, "rot" zu sein. Dabei haben beide eigentlich genau das gleiche gemacht bzw. tun es bis heute. Fazit: für die Beurteilung einer Person oder eines Vereins ist dem Herrn Unterberger die (angenommene) Parteifarbe wichtiger als die Tätigkeit. Ich kann mir auch nicht vorstellen, dass die "ZARA" - Leute besonders angetan sind davon, als "rote Vorfeldorganisation" bezeichnet zu werden, bei dem, was die SPÖ derzeit in Sachen Migration und Ausländer generell mitbeschließt. Auch hat Herr Unterberger offenbar einiges gegen die Zivilgesellschaft einzuwenden, wenn er Organisationen wie "ZARA" das Geld wegnehmen will. Dass es keine Demokratie ohne Zivilgesellschaft gibt, scheint ihm nicht bewusst zu sein. Und dass Herr Unterberger zumindest in Steiermark indirekt dazu aufruft, die FPÖ (die Partei mit dem Minarettspiel) zu wählen, nur um Voves zu verhindern, zeigt, dass er den Spruch "Der Zweck heiligt die Mittel" hochhält - in der Politik kann das nach hinten losgehen, es sei denn, er findet nichts dabei, wenn Strache mitregiert. Nur - wie passt dieser Prolet in ein bürgerliches Weltbild?

    • inside
      13. September 2010 12:13

      "Nur - wie passt dieser Prolet in ein bürgerliches Weltbild?"

      Nun, ganz einfach.
      Weil die anderen noch grössere Proleten sind?

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. September 2010 12:28

      Die Diabolisierung Straches als "Rechtsextremer" wie auch die pejorative Bezeichnung als "Prolet" ist nur ostentativer Ausdruck von Hilflosigkeit in der politischen Auseinandersetzung.
      Zwei jener vielen "Tot-Schlagworte", die jede Diskussion im Keim ersticken sollen.

      Aber Demokratie heißt eben auch Dialog, die Verweigerung eines Gesprächs bzw. einer fairen Auseinandersetzung ist somit undemokratisch.
      Wenn man jetzt z.B. die, eigener Einschätzung nach "urbanen Bildungsbürger" der Grünen oder irgendwelche Vertreter aus dem "Club der roten Dichter" hernimmt, wird man allerdings feststellen, dass davon gut 95 % Strache nicht das Wasser reichen können, was Gesprächsdisziplin, Wortwahl und Gehabe anlangt.
      Von einer schöngeistigen Konfrontation unterschiedlicher Weltauffassungen will ich da gar nicht erst reden, kann doch selbst höchste Beredsamkeit, um nicht "Redundanz" zu sagen, die unterschwelligen Gemeinheiten, die da oft lächelnd getauscht werden, nicht übersehen lassen.

      Dass Strache erstens noch jung ist und zweitens weniger Erfahrung im Umgang mit "politischen Unfreundlichkeiten" hat, sei ihm sogar gutgeschrieben.
      Außerdem wählt man Parteien und keine Wunderwuzzis, Politik ist schließlich ein Mannschaftssport. Da kommt es vor allem auf das Mittelfeld an und nicht allein auf den Goalgetter.
      Und diesbezüglich braucht sich die FPÖ nicht zu verstecken. Das nahezu unerschöpfliche Reservoir der akademischen Bünde des dritten Lagers hat da einiges zu bieten, auch wenn Haider davon keinen Gebrauch machen wollte.
      Das wird wohl mit dem Phänomen des "Herodes-Syndroms" zu erklären sein und ist außerdem ein mittlerweile abgeschlossenes Kapitel.

    • klein (kein Partner)
      13. September 2010 13:30

      @neppomuck

      Strache gibt wie kaum ein zweiter FPÖ - Obmann vor ihm in seiner Partei die Richtung vor, da kann im Unterbau kommen wer oder was will. Strache ist der einzige FPÖ'ler, der regelmäßig in der Öffentlichkeit steht (das kurze Intermezzo mit Rosenkranz im Präsidentschaftswahlkampf ausgenommen). So wie sich Strache präsentiert, so präsentiert sich seine Partei, in der Wahrnehmung der Leute und auch tatsächlich. Strache ist zwar durch jene Rhetorikkurse gegangen, durch die jeder Politiker geht, wenn er aber nicht jene Reden vorträgt, die ihm der Herr Kickl schreibt (was dieser Mann zugegebenermaßen kann), schaut er dennoch rhetorisch ziemlich alt aus. Ohne jetzt inhaltlich zu werten, aber rhetorisch kann er z.B. einem Josef Cap nicht das Wasser reichen. Für manche ÖVP'ler hingegen ist Strache aber tatsächlich unerreichbar.....

    • inside
      13. September 2010 14:01

      klein

      .. manche hören und sehen halt immer nur das, was sie hören und sehen wollen ...

      Mit Sicherheit keine Gute Basis für eine Diskussion.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. September 2010 14:07

      Der Name "Haider" ist ihnen kein Begriff, klein?
      Der nach dem Motto "in meiner Partei kann jeder machen, was ich will" zwar Erfolge einfahren konnte, aber letztlich über seine eigene "Persönlichkeit" stolperte.
      Kann ich kaum glauben.

      Strache ist halt nicht käuflich, die beste Voraussetzung für eine bessere Zukunft Österreichs, die ich dann sehe, wenn die drei Säulen jeder Demokratie, nämlich "Kapital, National und Sozial" auf Augenhöhe und mit gebotenem Respekt voreinander gestalten, statt (das eigene Wohlergehen) zu verwalten.

    • klein (kein Partner)
      13. September 2010 15:02

      neppomuck

      so weit ich mich erinnern kann, kamen unter Haider zumindest dann und wann auch andere FPÖ'ler zu Wort, was bei Strache absolut nicht der Fall ist - er ist mehr das um und auf seiner Partei als es Haider je war.

      Und was das nationale Element einer Demokratie betrifft, kommt es immer darauf an, wie stark man das betont. Strache betont das viel zu stark. Wenn man all seine "Ideen" bezüglich Ausländer und Migration der letzten Jahre zusammenfasst, kommt man zum Schluss, dass er sich Migranten am liebsten als rechtlose Sklaven halten würde. Und das ist - neben seiner Affinität zu "Wehrsportübungen" samt den dort üblichen Leuten - das Rechtsextreme an ihm.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. September 2010 16:06

      Das "nationale Element" kann man derzeit gar nicht genug betonen, zumal die "Augenhöhe" (siehe oben) noch lange nicht erreicht ist.
      Schließlich sind auch die nationalen Merkmale Österreichs Garant für eine einigermaßen passable Aufrechterhaltung unseres Lebensstandards.
      Daher spricht nichts, bzw. hat Strache auch nichts gegen Zuwanderer, die unsere Leitkultur akzeptieren und die atavistischen Gesellschaftsformen ihrer Herkunftsländer ablegen wollen.
      Schließlich ist auch nicht einzusehen, warum einer seine unterlegene Gesellschaftsform mitbringen und erhalten will, wenn er aus derselbe geflohen ist.
      Es sei denn, er fühlt sich wohl dabei, was aber gleichzeitig die Frage aufwirft, warum er dann ausgewandert ist. Hier zu "missionieren", ob mit Feuer und Schwert, wie schon gehabt, oder mit einer rasanten Vermehrungsquote kann für die autochthone Bevölkerung nur ins Auge gehen.

    • Habakuk (kein Partner)
      13. September 2010 17:44

      Interessant: Demokratie ist also, wenn mit dem Geld der Steuerzahler etwas wie ZARA oder DÖW unterstützt wird, obwohl 99,9% derer, denen Geld abgepresst wird, derartige "Zivilgesellschaften" nie unterstützen würden.
      "Klein"en Dank an dieses System. Hoffentlich wachen die 99,9% irgendwann einmal auf und jagen diese Zivilgesellschaften mit dem nassen Bodentuch irgendwohin....

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. September 2010 19:11

      Zwecks Schlaumachung zu Zara und DÖW:

      http://www.zara.or.at/
      dazu sei empfohlen
      http://www.zara.or.at/index.php/trainings/zara-lehrgang
      insbesondere der letzte Satz.

      Und
      http://www.couleurstudent.at/index.php?id=133
      Einiges über die sog. „Privat-Stasi“ DÖW.

    • Gennadi (kein Partner)
      13. September 2010 23:26

      Wiesenthal und DÖW hätten das gleiche gemacht - das ist als grobe Beleidigung des Ersteren zu verstehen.

    • cmh (kein Partner)
      16. September 2010 10:32

      @klein

      Der typische Schmäh: Zuerst machen die Sozen den Wiesenthal mies und wenn man ihren Vorfeldorganisationen am Zeug flickt, werfen sie einem vor, dass man mit zweierlei Maß mißt.

      Dann dieses Dreckwerfen solange bis wirklich alle glauben der beworfene wäre Dreck. Der Besuch der SPÖ homepage ist moralisch bedenklicher als Stoppen von Muezzins.

  5. Philipp Starl (kein Partner)
    13. September 2010 11:40

    _ Bleiben nur noch zwei Fragen: Lassen sich die Wähler alles gefallen, indem sie sich so manipulieren lassen? Begreifen sie nicht, dass Nicht- oder Weißwähler (die Sieger aller Wahlgänge) die besten Unterstützer dieses Proporzsystems sind? _

    Nunja Herr Unterberger, zuerst desavouieren Sie die FPÖ als für Gebildete unwählbare Partei und dann dieser Schlussabsatz.

    Was sollten die Wähler Ihrer Meinung nach denn tun? Die Grünen wählen, die sowieso erstens am Rande der Marginalität stehen und zweitens Positionen vertreten, die Bürgerlichen diametral entgegenstehen? Das BZÖ wählen, das bei der nächsten NR- Wahl pulverisiert wird?

    Für Vorschläge wäre ich dankbar.

    Zum Beitrag: noch nie hatten wir derartig auf Macht ausgerichtete Regierungen, sowohl in der EU, als auch in fast ganz Westeuropa. Der Wahlsieg, die Besetzung der Machtpositionen sind nur noch das einzige, was den Politikern am Herzen liegt. So lässt sich beinah jedes Wort, jede Aktion und jeder Beschluss nachvollziehen und vorhersehen.

    Doch wird es die eigene Inkompetenz sein, an der die Akteure letztlich zerbrechen und büßen werden. Wenn jemand glaubt, die machen sich aus dem Staub, hat er Recht. Doch wer sagt, dass sich die Gesetze nicht zu Ungunsten von abgetretenen Regierungen ändern können? Ein Gesetz in diese Richtung täte Not und würde so manche Politikerfratze zur Räson bringen.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      13. September 2010 19:34

      @ Starl

      Fuer so ein Gesetz werden Sie in Oesterreich aber lange warten muessen. "Eine Hand waescht die andere", dieses Prinzip ist bis ins kleinste Detail ausgekluegelt. Es wird halt ab und zu ueber jemanden hergefallen, um den Schein zu wahren. Siehe Elsner, siehe Grasser.

  6. Moritz (kein Partner)
    13. September 2010 11:20

    Wir bekommen jene Politiker die wir "verdienen". Unser Volk ist scheinbar doch "zu dumm", um zu erkennen wie es geblendet wird und waehlt wieder ihren eigenen "Schlaechter". Wir haben daher nichts besseres verdient.

    Der Oe3 Callboy beweist fast taeglich die Intelligenz der Waehler ("wofuer steht das "U" bei der U-Bahn" --> "Weiss ich nicht").

    Hinzu kommt, dass die SP es immer wieder versteht Mithilfe der Medien die Wahlschafe um sich zu horten. Mit populistischen Methoden ("die Reichen sollen zahlen") und einem Populist als Bundeskanzler gewinnt man eben Wahlen. Die VP schaut machtlos zu und nominiert in Wien eine Dame, Hoschek, als Zeichen der eigenen Hilflosigkeit.

    Nachdem die Umverteilungsnutzniesser bald in der Mehrheit sind, sind Wahlen fuer die SP eine "gmahte Wiesn". Sollte das nicht reichen, kann man ja noch endlich das Auslaenderwahlrecht einfuehren (beim Jugenwahlrecht war es ja eher ein Schuss ins Knie, fuer die SP) und im schlimmstenfall mit den Gruenen koallieren.

  7. Gerhard Pascher
    13. September 2010 11:19

    Die Überschrift dieses Themas müsste richtig lauten: Du gibst mir die Steiermark zurück, dafür überlasse ich Dich weiterhin Wien.
    Die bevorstehenden Landtagswahlen in der Steiermark und in Wien zeigen wieder einmal, dass Landespolitik über der Bundespolitik steht. Bevor das Wiener Wahlergebnis nicht feststeht, bekommt Faymann von seinem Mentor Häupl keine neuen Entscheidungsempfehlungen und auch Josef Pröll muss auf die Direktiven seines Onkels warten. Daher sind die Aktivitäten unserer Bundesregierung bis zum 10.10. auf Sparflamme gesetzt.

    • Gerhard Pascher
      13. September 2010 12:07

      Der ursprüngliche Titelvorschlag wurde von mir geändert, leider aber nicht das "Dich". Richtig heißt es daher: .....überlasse ich DIR weiterhin Wien.
      I'm realy sorry.

    • Waxolunist (kein Partner)
      13. September 2010 17:29

      Sie meinten wohl really :)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      13. September 2010 19:22

      @ Waxolunist

      Hu kaers?

  8. PeterT (kein Partner)
    13. September 2010 11:01

    Bei aller Abneigung gegen die Wiener SPÖ und ihre willfährigen Erfüllungsgehilfen bei Schwarz und Grün - die FPÖ und Strache bleiben unwählbar - das kann nicht die Lösung sein.
    Die vernünftigsten Positionen hat vielleicht noch das BZÖ (auch dank Walter Sonnleitner) - ob die sich Gehör verschaffen können, ist aber zu bezweifeln.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. September 2010 11:11

      Eine Frage bleibt offen.
      Wie kann ein Mensch wie Sonnleitner, der ja nicht unter Bildungsmangel leiden sollte, dieses alte indianische Sprichwort nicht kennen:

      "Wenn du entdeckst, dass du ein totes Pferd reitest, dann steig ab."

      Besonders schlimm (und daher wären die Motive dazu präzise zu analysieren) ist, dass er erst "post mortem equi" auf dieses hinaufkraxeln will.

    • PeterT (kein Partner)
      13. September 2010 12:13

      @Neppomuck
      Die Frage ist natürlich sehr berechtigt

  9. Neppomuck (kein Partner)
    13. September 2010 10:53

    Wiewohl dem Handel mit Kühen eher abgeneigt, hätte folgendes Szenario doch seinen Reiz für mich:
    Da wird Schützenhofer nach dem "Slap-shot-Vranz" mit Hilfe der Freiheitlichen LH der Steiermark, während im Gegenzug die Schwarzen in Wien diesmal als Nummer Drei die Nummer Zwei zur Nummer Eins machen.
    Allein die vielen dummen Gesichter in Parteien und Medien wären eine solches Experiment wert.

  10. Stachel (kein Partner)
    13. September 2010 10:42

    " ...das Minarett-Abschließen nimmt ..." Da hat sich bei Unterbergers dumm-dreister ständiger Wiederholung (wider besseres Wissen oder aufgrund von totaler Ignoranz der Tatsachen) der Lüge vom "Abschießen" offenbar eine freudsche Fehlleistung eingeschlichen : "Abschließen" Also Minarette "abzuschließen" das kann doch wirklich nicht so schlimm sein, oder?

  11. cmh (kein Partner)
    13. September 2010 10:07

    Früher sagte man: Im Krieg und in der Liebe ist alles erlaubt.

    Heute muss man sagen: Krieg und Liebe sind nicht pc. Aber in der Wirtschaft und in der Politik ist alles erlaubt.

    Beides war bzw. ist nicht richtig.

    • Neppomuck (kein Partner)
      13. September 2010 11:02

      Eines aber ist sicher richtig:
      "Nie wird so viel gelogen wie vor einer Wahl, im Krieg und nach der Jagd."

      O. v. Bismarck

  12. Waldläufer (kein Partner)
    13. September 2010 09:19

    Sie vergessen dabei die größte Gruppe: Die Profiteure der Umverteilung des Sozialstaates. Diese Gruppe wird mit ANGST geködert, ihre verdienten Sozialleistungen bzw. Subventionen zu verlieren ... den positiven Anreiz für das Töchterl braucht es da gar nicht mehr (trifft eher nur auf eine kleinere Gruppe zu).

  13. WFL
    13. September 2010 08:58

    Hervorragender Artikel.
    Es ist traurig, aber wahr, dass die beiden "Großparteien" SPÖ und ÖVP das Land wie zwei Cosa-Nostra-Familien unter sich aufgeteilt haben.
    (Klar, es gibt immer wieder kleinere "Schießereien" zwischen jüngeren Bandenmitgliedern, die sich profilieren wollen, wie in Sizilien, aber die große
    Aufteilungspolitik ist vorgegeben.)
    Aber nach dem Scheitern der klaren Abgrenzungspolitik des Wolfgang Schüssel - der ja deshalb auch teilweise von den eigenen Leuten gemeuchelt wurde - bleibt leider wieder nur die F-Partei, wenn man gegen diese Republikaufteilung protestieren will. Traurig, aber wahr.

  14. TCM (kein Partner)
    13. September 2010 08:31

    Manchmal hat man den Eindruck, die 2. Republik ist eine Fortführung des Ständestaates mit sozialistischer Beteiligung, oder ein sozialistischer Staat mit ÖVP-Beteiligung, je nachdem. Zumindest die Nichtmehrganz-sogroßparteien scheinen das so zu sehen. Die einen haben ihre Gewerkschaften, die anderen ihre Bünde und Kammern, oder umgekehrt.

    Es wird Zeit, endlich eine große Staatsreform durchzuführen, und die Bundesländer zusammenlegen oder ganz auflösen. Wird aber nie passieren, weil die Länder natürlich die Machtbasis für die Parteien sind.

  15. TCM (kein Partner)
    13. September 2010 08:31

    Manchmal hat man den Eindruck, die 2. Republik ist eine Fortführung des Ständestaates mit sozialistischer Beteiligung, oder ein sozialistischer Staat mit ÖVP-Beteiligung, je nachdem. Zumindest die Nichtmehrganz-sogroßparteien scheinen das so zu sehen. Die einen haben ihre Gewerkschaften, die anderen ihre Bünde und Kammern, oder umgekehrt.

    Es wird Zeit, endlich eine große Staatsreform durchzuführen, und die Bundesländer zusammenlegen oder ganz auflösen. Wird aber nie passieren, weil die Länder natürlich die Machtbasis für die Parteien sind.

    • socrates
      13. September 2010 19:04

      Der Ständestaat hatte eine feste Währung und alle Schillinge waren mit Gold gedeckt (Alpendollar). Dieses Gold brauchten Hilti. Heute gibt es nur Schulden zu holen, also sind wir sicherer.

  16. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    13. September 2010 08:15

    "Was führt diese Koalition eigentlich im Schilde? Zuerst war es nur eine dunkle Vermutung, die man als zu bösartig immer gleich beiseitegeschoben hat. Inzwischen aber werden die vertraulichen Informationen aus den Reihen der beiden Parteien immer dichter: Die Herrn W. Faymann und J. Pröll versuchen tatsächlich mit allen Mitteln, das Wahlergebnis der beiden nächsten Landtagswahl in die von ihnen gewünschte Richtung zu treiben."

    Andere haben das schon vor 30 Jahren durchschaut. Auch der Grund der Budgetverschiebung war den meisten vom ersten Tag weg klar. Freut mich allerdings, dass jetzt auch unser Tagebuch weiß, woher der Wind weht.

  17. Richard Mer
    13. September 2010 00:36

    Wie viele meiner Beiträge gehört es nicht unmittelbar zum Thema, muss aber unbedingt in diesen Blog. Zur Mentalität der Grünen gibt es eigentlich nichts besseres als dieses Video:

    http://www.youtube.com/watch?v=SoN1wLlEgy4

    Der Palmenexperte.

  18. socrates
    12. September 2010 23:24

    Presse: Wo ist Qualität?
    Salomon hat recht, wir haben 27 Krankenkassen (aber nur 9 Bundesländer!) wenn sie eine Vereinfachung empfiehlt, nur schlägt sie das englische Modell vor. In GB kommt man ab einem gewissen Alter zu keiner Operation, für alle sind die Wartezeiten enorm, nach Möglichkeit gehen die Einwohner nach F oder A. Salzburg (Ryanair billig) kann ein Lied davon singen. Halbe Wahrheit, ganze Lüge. Nur warum? Wer verdient daran?
    Krug: Über die Deutschen schimpfen zieht immer, der rassistische Unterton ist nach Sarazzin notwendig.
    Öffis: ich bin z.Z. gehbehindert und alt und gehe mit Stock. Ich kann lade ihn ein, mit mir in Öffis zu fahren und die Ausländerkinder, ihr Benehmen und das Sitzplatzüberlassen zu studieren. Er schließt von einem (erfundenem) Beispiel auf ganz Wien. "Deutsche lassen ihre Verachtung mit knallharten Konsonanten explodieren, in einer Bilwelt von Fäkalien und animalischem Markieren.Der Wiener hingegen legt seinem Hassobjekt mit gezogenem Meidlinger L eine Schllleimspur, auf der er sich lautlos wie ein Lakai oder wie eine Schlange davonzuschleichen hat.
    Rassismus pur. Wenn er das über Juden sagt, 5 - 10 Jahre.
    Klemun: Eine verschleierte Äthiopierin, die nicht deutsch kann, wird sich schwertun. Wo ist Recherche?
    In Asylantenheimen gibt es viel Gewalt, warun auf Össis zeigen?
    Obama in Imperatorpose mit entsprechendem Hintergrund. Daß z.Z. er auf allen Lienien verliert, wegen seiner Anstellungspolitik (weiß raus, schwarz rein) verliert er jedes Vertrauen. Die Wahlen werden es zeigen.
    Deshalb hat mir der Artikel von Unterberger so gefallen. In Kakanien mag man die Presse vorziehen.

    • socrates
      13. September 2010 09:51

      Fortsetzung: ÖBB braucht soviel Geld und warum kann man sich nicht OeBB nennen. Die französischen Bahnen, bequem, pfeilschnell und pünktlich, sind aktiv.
      Eine Frau, eigegraben vor großen Steinbrocken: im Iran wird gesteinigt, aber nicht mit den Steinen am Foto, die sind zu groß. Photoshop statt aktuellem Bericht zum Hetzen? Der Iran hat die meisten Studentinnen und Absolventinnen aller islamischen Staaten.
      In Ö geht es allen besser! Die OECD hat uns von Platz 17 auf 18 verwiesen. Die Schweiz (schon wieder) ist weiter auf Platz 1.
      Ich höre auf, schließlich werde ich nicht dafür bezahlt die Presse zu korrigieren. Aber wenn sie in Kakanien so beliebt ist (S 2), dann möge sie dorthin gehen, wo der Pfeffer wächst und gedrucktes Papier noch zu hinterlistigen Zwecken verwendet wird

  19. fosca
    12. September 2010 22:34

    Schon zu dem Zeitpunkt, wo Faymann und Pröll eine Regierung bildeten war klar, daß der rot-schwarze Proporz wieder das ganze Land überziehen wird.
    Wir wurden nicht enttäuscht: Wien und Steiermark sind längst zwischen den beiden "ausgepackelt" zum Machterhalt beider und es ist höchst unwahrscheinlich, daß Häupl den Bürgermeistersessel verliert. Damit ist eine der wichtigsten Positionen bei den Sozis abgesichert und die beiden Schwächlinge an unserer Regierungsspitze können sich die nächsten Jahre bequem zurücklehnen.
    Ein widerliches Spiel um Macht und Pfründe, aber sicher nicht um das Wohl Österreichs.
    Leider läßt es sich der Bürger/Wähler solange gefallen, als ihm "Brot und Spiele" geboten werden, das wissen auch die Machthaber und achten penibel darauf, diese Faktoren nicht zu vernachlässigen.
    Das rot-schwarze Grauen geht damit in die nicht absehbare Verlängerung, zumal weit und breit kein ernstzunehmender "Störefried" existiert! :-(

    • Undine
      12. September 2010 22:47

      @fosca

      Ja, leider gibt's keine Katze mehr, drum können die Mäuse immer auf Kirchweih' sein.

  20. HDW
    12. September 2010 22:24

    Also ist die Erklärung dafür, dass die Teile des Volkes die die GROKO wählen genauso korrupt sind wie diese und sich, sagen wir fürs Töchterl a gute Stellung durch Vitamin B erwarten. Die die FPÖ Wählen an sich ja auch aber die kommen, solange die Nazikeule griffbereit auf der Strasse liegt, nie und nimmer an den Futtertrog. Darum haben sie auch mehr Wut im Bauch und wenn sie durch mehr Stimmen mehr Geld bekommen können sie eben die regierenden Stamokap-Fettbäuche mehr ärgern, mit Themen die in Wirklichkeit dem Volke unter den Nägeln brennen. Das ist schon alles aber doch eindeutig genug um mindestens in Wien die Freiheitlichen zu wählen!

  21. terbuan
    12. September 2010 19:37

    Die Merkel sagt zum Gabriel: "Dieses Buch von Ihrem Sarrazin war aber nicht sehr hilfreich, das muß ich schon sagen!
    Der Häupl sagt zum Faymann: "Dass der Fellner jetzt in Serie Auszüge von dem Sarrazin-Buch veröffentlicht ist gar nicht hilfreich und das vor der Wahl, wo doch der Fischer heute im Kurier gesagt hat, der Sarazzin wär ihm zuwider, geh stopf doch dem Fellner noch ein paar Inserate rein, von den ÖBB, der ASFINAG oder so, damit er aufhört mit dem Blödsinn!"

  22. Rupert Wenger
    12. September 2010 17:29

    Die Sache stellt sich meiner Meinung nach ähnlich, aber noch einfacher dar. Nach den Wahlergebnissen der letzten Jahre können sich die beiden Parteien ausrechnen, dass die SPÖ stärker verlieren wird, die ÖVP +-Zehntelprozent gewinnen oder verlieren wird. Damit wird die relative Mehrheit für Voves und die absolute für Häupl zunehmend fraglich. Voves ist für die Bundes-SPÖ unangenehm, wie A.Unterberger richtig feststellt, der Verlust des LH-Sessels daher leichter verschmerzbar. Wenn das beschriebene Szenario eintritt, lässt die SPÖ einen ÖVP-LH in der Steiermark zu, im Gegenzug wählt die ÖVP-Wien Häupl zum Bürgermeister. Behält die SPÖ Steiermark die Mehrheit, hat man in Wien immer noch die Grünen im Talon. Denen muss man mehr zugestehen, der ÖVP eventuell nur den sowieso verlorenen LH der Steiermark. Derartige einfache Lagebeurteilungen würde ich sogar den beiden Figuren zutrauen, die Stan Laurel und Oliver Hardy in ihren Filmen verkörpert haben, also wohl auch unseren Politikern.
    Einziges Mittel des frustierten Wählers ist die Protestwahl. BZÖ oder FPÖ werden keinesfalls in die Nähe der Mehrheit kommen, ein gutes Ergebnis wird aber die Packler in SPÖVP möglicherweise aufschrecken. Nicht- oder ungültig wählen hat keinen Einfluss auf die Mehrheitsverhältnisse, nützt also nur den Packlern.

  23. CHP
    12. September 2010 15:37

    Wir sehen was von den Koalitionspartnern gespielt wird, wir regen uns wochenlang darüber auf. Wir wissen, daß Nichtwählen oder Weißwählen nur der Koalition dient. Aber zu den Wahlen ziehen wir wieder den Schwanz ein und wählen nicht, oder wie schon immer. Dank dieser feigen, unkonsequenten Einstellung können wir nach den Wahlen weiter jammern. Das blöde Stopptafelspiel ist für mich ein Klacks im Vergleich zu den Machenschaften unserer PC-hörigen, volksverachtenden, verräterischen Leitung.

  24. simplicissimus
    12. September 2010 14:05

    es gibt nur eine möglichkeit: strache wählen. alle anderen stimmen sind verloren.

    • phaidros
      12. September 2010 14:11

      Auch eine Stimme für Strache ist verloren: Über 50%-1 Stimme wird sowieso in 100% der Fälle drübergefahren. Daher mache ich dieses mal etwas ganz Altmodisches: ich taktiere mit meinem einem Stimmchen nicht herum, sondern wähle die, die ich am besten finde.

      MfG/phaidros

      mailto:phaidros.vie@gmail.com

    • simplicissimus
      12. September 2010 16:53

      muss leider widersprechen. nur eine partei, die gross genug ist, kann langfristig etwas bewirken. viele splittergrüppchen halten nur die grokonellen am leben.

    • phaidros
      12. September 2010 17:57

      Simplicissimus, im Prinzip einverstanden, aber nicht die. Nicht wegen irgendeinem p.c.-Geschwurbel Marke »Oh Gott! Doch nicht die!«, sondern einfach, weil die zu blöd zu allem sind.

    • pc-think
      12. September 2010 22:39

      Ich wähle per Briefwahl und warte auf das vorläufige Endergebnis, bevor ich mich entscheide.

  25. socrates
    12. September 2010 13:59

    Eine Qualitätsnachricht, wie sie sein soll: aktuell, klar, wahrund interessant, ohne Polemik, oihne Lüge, ohne Belehrung

  26. M.S.
    12. September 2010 13:17

    Wenn es tatsächlich eine gemeinsame Taktik von SPÖVP gibt, das Wahlergebnis in der Steiermark zu Gunsten der ÖVP und in Wien zu Gunsten der SPÖ zu manipulieren, kann diese sehr leicht scheitern. Allerdings zu Ungunsten der ÖVP. In Zeiten in denen Sparmaßnahmen und Steuererhöhungen drohen, hat die SPÖ bei Wahlen immer besser abgeschnitten, da die Wähler sich von dieser Partei eher weniger Grauslichkeiten erwarten. Es ist daher durchaus nicht unwahrscheinlich, dass Voves Landeshauptmann bleibt und Häupl die absolute Mehrheit behält. Dann allerdings gute Nacht ÖVP.
    Ja, wer sich mit Hunden ins Bett legt, darf sich nicht wundern mit Flöhen aufzuwachen.

  27. Josef Maierhofer
    12. September 2010 13:16

    @
    'Bleiben nur noch zwei Fragen: Lassen sich die Wähler alles gefallen, indem sie sich so manipulieren lassen? Begreifen sie nicht, dass Nicht- oder Weißwähler (die Sieger aller Wahlgänge) die besten Unterstützer dieses Proporzsystems sind?'

    Damit wären, meiner Meinung nach, die Weißwähler in Wien aufgefordert blau zu wählen und damit einen Bürgermeister Strache, der wenigstens Motivation hat, für Wien was zu tun, ob er es darf, das muß der Wähler sagen.

    Zum Unterschied zu den 'Packel'-Parteien muß Strache allein mehr als 50% der Stimmen erhalten. Seine Punkte im bisherigen Wahlkampf sind einsichtig.

    Wenn die Steirer mit Voves glücklicher sind, wäre das auch kein Malheur, es sind steirische Wahlen.

    Ich, als Bürger wähle die, die Verbesserungen bringen, und in zweiter Linie die ab, die Verschlechterungen gebracht haben, oder sich nicht anstrengen.

    Wenn viele das tun, vor allem die Nichtwähler, dann beginnt in der Parallelgesellschaft der Abgehobenen hoffentlich eine Neuorienztierung, eine Neuorientierung zum Volk und zur Demokratie und weg von der blindwütigen, apparatschikhaften Parteidiktatur.

    Wir müssen da handeln, auch, wenn es manchen nicht gefallen mag. In der Demokratie ist das einzige Gestaltungsmittel die Wahl, wenn die Abgehobenheit aus dem Ruder gelaufen ist.

    • socrates
      12. September 2010 17:27

      Schon Nixon regierte mit der "Schweigenden Mehrheit" der Nichtwähler, sein Argument war: "Wären die Leute unzufrieden, wären sie zur Wahl gegangen". Das war seine Neuinterpretation der Demokratie, heute schließt man sich ihr an. Daher sollten Wahlen mit weniger als 2/3 Beteiligung nicht anerkannt werden.
      Daher auch: wählen gehen, am besten die stärkste Oppositionspartei, nicht ihr anschließen, nur Wahltaktik.

  28. Brigitte Imb
    12. September 2010 12:44

    Gäbe es das "Wunschkonzert" noch, würde ich mir die Abwahl v. Voves u. Häupl wünschen.....
    Leider ist davon auszugehen, dass der "Drachentöter" vorläufig in seinem Amt bleiben wird, das für viele Millionen Steuergeld quasi gekauft wird.

    http://diepresse.com/home/politik/wienwahl/592270/index.do?_vl_backlink=/home/politik/wienwahl/index.do

    Die rote Reichshälfte hat bereits dafür gesorgt, dass ihre Wähler zumeist nicht an unser Land denken, sondern an die Pfründe, die ihnen die rote Mannschaft beschert hat - auf unsere Kosten.

    Internationale Hilfe, ala Greenberg u. dem Pariser Bürgermeister, wird in Anspruch genommen, man könnte meinen Österreich ist der Nabel der Welt u. die Sozen sind die Nabelschnur, die zur Versorgung unendlich
    vieler Bereicherer dient.

    Christine Marek vermag nicht die rote Geburt zu verhindern, bleibt zu hoffen, dass das "blaue Baby" genügend "Sauerstoff" erhält um dem roten Riesen in die Suppe zu spucken.

  29. Wolfgang Bauer
    12. September 2010 12:44

    Die Machenschaften der Parteien werden immer dreister. Dass die ÖVP dabei letztlich meist die Dumme ist, hilft auch nicht wirklich.

    Die Opposition macht keine realistisch umsetzbaren Alternativvorschläge zu Sachfragen, sondern sie ergeht sich in Geldverschwendung für Sondersitzungen als Wahlkampfgetöse und Streit darüber. Für die Grünen scheint das Geld sowieso endgültig abgeschafft worden zu sein.

    Nach meiner Meinung sollte es unverzüglich ein Volksbegehren geben mit dem Thema:

    "Halbierung der Parteienförderung"

    Die Verschwendungssüchtigen in allen Parteien müssen raschest wieder den Wert des Geldes erlernen.

    Schadet es der Demokratie z,B., wenn jetzt im sogenannten Intensivwahlkampf weniger aussagelose Dreiecksständer die Verkehrsgefahren erhöhen würden?
    Sind nicht alle "Wahlkämpfe" inzwischen in wahnwitziger Eigendynamik zur reinen Geldverschwendung zu unseren Lasten geworden?

    Und das lassen wir uns blökend gefallen?

  30. Celian
    12. September 2010 12:28

    Begreiflicherweise plädiert A.U. dafür, wählen zu gehen. Für den einzelnen Wähler in Wien ist die Wahlentscheidung sehr vertrackt, so wie die Dinge liegen.

    Wen soll man wählen in Wien, als Bürgerlicher? Die ÖVP als Steigbügelhalter Häupls scheidet von vornherein aus. Aber soll man die FPÖ wählen, die sich ganz entschieden dem Populismus und den niedrigen Instinkten des Wahlpublikums zuwendet? Also wählt man dann doch wieder weiß. Oder doch das BZÖ von dem man nicht viel weiß? Demokratie kann sehr schwer sein, wenn es keine Alternativen gibt, die die 5 %-Hürde realistischerweise überschreiten können. Die Plattform „Direkte Demokratie“, die bis vor kurzem noch darum gekämpft hat, durch ausreichend Unterstützungserklärungen auf den Stimmzettel zu kommen, schaffte es nur in wenige Bezirke, meiner ist nicht dabei.

    Leute wie ich, müssen damit rechnen, in einer Mehrheits-Oligarchie nicht gehört zu werden, aber ständig zur Kasse gebeten und geschröpft zu werden. Da muss eine Gruppe der wenigen für den Wohlstand der vielen aufkommen. Das entspricht nicht meiner Vorstellung von Demokratie, in der alle Menschen gleich an Rechten und Pflichten sind. Letztendlich wirds daher doch weiß werden. Als Protest gegen diese Verhunzung der Demokratie in diesem Land.

    • phaidros
    • CHP
      12. September 2010 16:00

      Wenn eine Partei auf Populismus setzt, dann ist es am ehesten SPÖ. Ein Schalerl Kaffee für die Omas in den Seniorenheimen, Pensionistencafes, ein G'spritzer im Gemeindewohnhausfest, Donauinselfest,...der ORF, die Gratiszeitungen (nicht nur die),.. Ich glaube nicht das alles für die "gebildeteren Schichten" veranstaltet wird.

      Wenn ich wirklich etwas verändern will, dann wähle ich so, daß wenigstes die Chance
      einer Änderung besteht (und wenn sie noch so klein wäre).

    • phaidros
      12. September 2010 16:31

      Da Sie nur andeuten, deute ich auch an: mit Dynamitstangen um sich zu werfen, bloß weil man sich wünscht, "dass sich etwas tun möge" empfiehlt sich nicht, wenn man in einem Lawinenhang steht.

      BG/phaidros

    • CHP
      12. September 2010 16:56

      @phaidros 16:31
      Ist es nun besser, aus Angst nicht zu unternehmen, warten bis die Lawine abgeht?
      Oder doch einen Ausstieg zu versuchen, bevor der Hang noch weicher wird?

      PS: reiche ein s zum letzten posting nach

    • phaidros
      12. September 2010 17:58

      Ausweg suchen, natürlich. Aber der kann nicht im Werfen von Dynamitstangen bestehen.

      BG

    • CHP
      12. September 2010 20:29

      @phaidros 17:58
      Damit haben Sie völlig recht.
      Aber viele nicht ängstliche können einander die Hand reichen und versuchen wieder nach oben zu kommen.

  31. SuPa
    12. September 2010 09:13

    Manche Ausführungen von Dr. Unterberger kann man bestätigen, einige sind nur Vermutungen. Das Stimmvieh wird somit betrogen und von wirklicher Demokratie sind wird weit entfernt. Wie auch immer, man kann fest behaupten:
    Die in Österreich praktizierte Politik ist zu einrm schmutzigen Geschäft verkommen. Wo sind die Politiker, welche das Wohl der Bevölkerung in den Vordergrund stellen?.

    • phaidros
      12. September 2010 13:04

      Werte SuPa, der letzte, der es etwas ehrlicher meinte, war Schüssel. Der wurde mehrmals vom Wähler auf's Verantwortungsloseste abgestraft.

      Wir haben also ganz genau die Politiker, die wir uns gewählt haben. Politiker wären dumm, würden sie anders verfahren. Der Fehler liegt nicht bei der Politik, der Ansatzpunkt ist die Wählerschaft.

      MfG/phaidros

      mailto:phaidros.vie@gmail.com

    • Florin
      12. September 2010 18:27

      ..der letzte, der es etwas ehrlicher meinte, war Schüssel...

      So imponiert es auch mir. Schüssel wird wohl erst in Ruhe gelassen werden, wenn er tot ist. Oder nicht einmal dann (siehe Kreisky)? Es ist unfaßbar wie dieser Mann beschimpft wird (Schüssel;)!

    • Observer
      12. September 2010 18:33

      phaidros:
      genau, wir haben die Politiker, welche wir verdienen. Ob die politische Dummheit der Wähler nicht doch mit dem schlechten Bildungssystem zu tun hat, wo man in der Schule auf solche Sachen gar nicht vorbereitet wird?

    • phaidros
      12. September 2010 20:21

      Um eins drauzusetzen: absichtlich nicht vorbereitet wird? Aber hier wird's zur Verschwörungstheorie.

      BG

    • Observer
      12. September 2010 20:51

      Florin:
      Schüssel machte leider auch manche Fehler, war trotzdem eine einsame Leuchte unter den vergangenen Bundeskanzlern. Ich glaube, dass er dzt. weder den Rückhalt in seiner Partei noch die Lust hat, wieder in die Spitzenpolitik zurückzukehren.

  32. thomas lahnsteiner
    12. September 2010 08:21

    man kann sich nur wundern, dass das durch und durch kriminelle system "spö wien"
    in keinster weise von staatsanwaltschaft oder den wichtigmachern diverser sokos, die sich in eitler selbstüberschätzung als CSI ausgeben, behelligt wird.
    da werden in ein mafiöses geflecht von SPÖ-Firmen ununterbrochen steuergelder in höhe von hunderten millionen hineingepumpt und außerdem im öffentlichen eigentum stehende gemeindefirmen zu jubelinseraten der roten gemeindführung genötigt. damit werden auch viele medien bestochen, die dann hauptsächlich über grasser und seine freunde berichten. Gegenüber den mafia-drahtziehern in den roten betrieben sind maischberger und Co aber arme würstchen.

    • Wolfgang Bauer
      12. September 2010 12:28

      Die SPWien ist aber nun schon so mächtig, dass sich niemand mehr traut etwas dagegen zu tun. Ein DDR-ähnliches System mit dem g'miatlichen G'sichterl vom Häuptl.

    • Undine
      12. September 2010 22:42

      Zum durch und durch kriminellen System "SPÖ-WIEN" von @thomas lahnsteiner und dem DDR-ähnlichen System von @Wolfgang Bauer paßt noch famos eine gehörige Prise von der Sorte " italienische MAFIA".
      Damit wären die charakteristischen Merkmale der SPÖ-WIEN in einem Satz zusammengefaßt.

  33. Baldur Einarin
    12. September 2010 07:34

    Noch lassen sich die Wähler alles gefallen. Die Nagelprobe wird dann kommen, wenn zur Budgetsanierung neue Steuern bzw. Steuererhöhungen uns treffen werden. Falls dann nicht das Steuervolk täglich auf die Straße geht, ist uns allen nicht mehr zu helfen! Für meine Person bin ich auch als berufstätiger Akademiker für Artikulationen in diesem Sinne bereit.
    Und Nicht- oder Weißwählen nützt diesmal in Wien überhaupt nicht. Dafür, daß Marek für viele Bürgerliche unwählbar geworden ist, liegt bei ihr selbst und bei der ÖVP und nicht bei potentiellen oder tatsächlichen ÖVP-Wählern!
    Das Kalkül, wonach bürgerliche Wähler eben nur ÖVP wählen können, wird diesmal nicht aufgehen.
    PS: Wer Marek wählt, wählt auch den angesprochenen Proporz- hat sich doch diese Dame schon vor der Wahl für eine Koalition mit Häupl definitiv ausgesprochen!

    • phaidros
      12. September 2010 09:56

      Sg. Hr. Einarin,

      das Problem mit Demonstrationen ist leider, dass die Demonstranten meistens daneben liegen (und deswegen auch von der Politik reflexartig einfach ignoriert werden): gegen Steuererhöhungen ins Feld zu ziehen hieße eine weitere Vergrößerung des ohnehin bereits existenzbedrohenden Schadens zu fordern.

      Steuererhöhungen werden selbst bei bestmöglicher Vorgangsweise (die bei uns aus den hinlänglich bekannten Gründen nicht umgesetzt werden wird) völlig unvermeidlich sein.

      Es wäre vielmehr zu fordern, dass ausgabenseitige Einsparungen zu erfolgen haben. Und zwar echte, strukturelle Einsparungen, nicht wieder nur verdeckte Belastungen einzelner Gruppen, wie es zum Beispiel das bloße Zurükfahren von Förderungen wäre. Ich verweise dazu auf sehr interessante Vorschläge von Norman Bates auch in diesem Forum.

      Das sind allerdings Themen, die mir viel zu komplex und diffizil erscheinen, als dass sie von Demonstranten adäquat dargestellt werden könnten. Es steht zu befürchten, dass da Neid-, Hass- und Spaltungsreflexe bedient werden, und dass Dinge sehr leicht entgleiten könnten. Bei aller Ablehnung für den österreichischen "Mauschelweg", Probleme zu regeln: eine Streitkultur wie sie in Griechenland oder Frankreich zu sehen war, möchte ich in diesem Land nicht haben.

      MfG/phaidros

      phaidros.vie@gmail.com





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung