Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen

ORF mal drei: Das Ende jedes Anstands

 Wann immer man den ORF aufdreht, stößt man auf massive Verzerrung der Fakten und ein Zerrbild der Objektivitätsverpflichtung. Aber das stört ja offensichtlich niemanden mehr. Die ÖVP hat längst keine Medienpolitik mehr (nicht einmal eine professionelle ORF-Beobachtung); die FPÖ hatte nie eine; die Grünen profitieren so wie die SPÖ; und das BZÖ ist dadurch stillgelegt, dass seine Kandidaten nicht mehr auftreten dürften, würde das BZÖ nicht bei Personalbestellungen im Stiftungsrat zu allem Ja und Amen sagen.

Um zu diesem Urteil zu kommen, genügt schon eine einzige „Zeit im Bild“ mit dem Linksaußen Armin Wolf vor der Kamera.

Da engagiert sich der Sender massivst in eigener Sache und polemisiert dagegen, dass er laut Gericht alle Videobänder von dem umstrittenen Auftritt zweier auf ORF-Kosten zu einer Strache-Veranstaltung herangekarrten Skinheads herausgeben muss. Trotz des rechtlich garantierten Redaktionsgeheimnisses. Aber der Sender verschweigt total das entscheidende Faktum: Denn es war niemand anderer als ein führender ORF-Mitarbeiter, der Strache in diesem Zusammenhang angezeigt hat. Das ist schon eine ziemlich Chuzpe: jemanden anzuzeigen, aber das Beweismaterial geheimzuhalten.

Davon unabhängig deutet alles darauf hin, dass Strache wieder einmal in seiner Reaktion auf die ORF-Provokation massiv überreagiert hat. Aber statt dass sich beide Seiten kräftig schämen, wird nun wie wild prozessiert. Von der Verletzung des journalistischen Anstandes, demzufolge man auch die Gegenseite, also einen Sprecher von Gericht oder Staatsanwaltschaft, zu Wort kommen lassen müsste, wollen wir gar nicht reden. Diesen Anstand kennen die Politruks vom Küniglberg ja nicht einmal mehr vom Hörsensagen.

Nächste Szene der gleichen Sendung: Alice Schwarzer wird ob ihres Islam-kritischen Buches gestreichelt, der prominenteste aller Islam-Kritiker, nämlich Thilo Sarrazin, wird hingegen – wie immer ohne ein einziges Sachargument – gehöhnt. Was aufs erste ob der Absenz jeder kohärenten Logik staunen lässt, macht aufs zweite aber ein ORF-Gesetz klar: Eine linke Feministin darf alles, was sonst mit dem elektronischen Scheiterhaufen bestraft wird. Sie darf sich sogar mit dem Islam anlegen. Alle anderen werden hingegen prinzipiell mundtot gemacht.

Dritte Szene: Ein Bericht darüber, dass einige EU-Kommissare bis zu drei Jahre nach Amtsende einen saftigen Weiterbezug kassieren. Was zeigt man dazu? Ein Bild der letzten Kommission mit Benita Ferrero-Waldner im Zentrum. Alle anderen Menschen rund um sie sind den meisten Österreichern eher unbekannt. Und was verschweigt man? Dass Ferrero im Gegensatz zu 16 ihrer Kollegen auf den Bezug verzichtet hat. Das hat sogar der EU-Abgeordnete Ehrenhauser von der Martin-Partei, der die ganze Geschichte überhaupt erst publik gemacht hat, ausdrücklich lobend anerkannt. Aber der ORF verschweigt ja auch diesen Urheber der Geschichte total. Wohl weil er über eine Schwarze etwas Positives gesagt hat.

zur Übersicht

einen Kommentar schreiben

Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorpapi66
    30x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 10:47

    Die wahren Feinde Österreichs!

    Die wahren Feinde Österreichs sitzen nicht Istanbul, nicht in Saudi Arabien, nicht in Riad, obwohl die Flagge ein Säbel und das Staatswappen der Saudis ein Krummschwert ziert.

    Nein, die wahren Feinde Österreichs, die wahren Feinde der Demokratie sitzen im eigenen Lande, sitzen in Österreich, in Wien, in der Löwelstraße, in der SPÖ Zentrale. Die Faymans, die Rudaschs.

    Die Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie sitzen auch in der Bundeszentrale der Grünen am Rooseveltplatz, eine der Top Adressen in der besten Lage Wiens.
    Die Glawischnigs, die Vassilakous, die Musiols, die Koruns, die Lunaceks, das sind Namen, da lacht das echte Wienerherz. Nicht zu vergessen der Totengräber, der Beschäftigungstherapeut der Justiz, Peter Pilz.

    Die Liste der Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie, die dieses Land langsam, aber sicher in den Abgrund treiben, die Österreich öffnen wollen für alle Analphabeten, für alle arbeitsscheuen Elemente, für alle Kriminellen, für alle Sozialschmarotzer der Erde ist noch länger, viel, viel länger. Die vielen Gutmenschen, die Lichterkettenbildner, die Caritas mit ihren linkslinken Agitatoren. Das erzbischöfliche Palais am Stephansplatz in Wien. Der Wiener Erzbischof Schönborn, mit seiner Unbeholfenheit. Diese Wiener ÖVPler, mit ihrer Marek, die den Häupl nach dem zehnten Oktober ehelichen will.

    Die Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie sitzen auch in Wien am Künigelberg. Die Feinde sitzen in den Redaktionen des ORF mit einem Wolf an der Spitze. Dieser öffentlich, rechtliche, linke, linksgrünrote Staatssender übertrifft die ehemaligen kommunistischen DDR Sender um Längen.

    Die Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie treiben sich auch in den Redaktionen diverser Zeitungen herum. Diese Zeitungen werden mit Steuergeldern in Form von Inseraten künstlich am Leben erhalten.

    Die Gründe für den Tod jeder demokratischen Ordnung sind:

    Korrupte Windrosen Politiker, die mit Steuergeldern Medien bestechen.

    Politische Parteien, die Österreich als ihr Eigentum betrachten und wie die Eigentümer dieses Landes agieren.

    Gesetze, die zur Unterdrückung freier Meinungsäußerung geschaffen werden.

    Die Bestechlichkeit der Medien und eine Justiz die unter politischem Druck handelt.

    Abschließend stellt sich für mich die Frage:
    Finden sich in Österreich noch genug Demokraten, die einen neuen, einen anderen Weg gehen wollen?

  2. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 08:14

    Der ORF ist (nicht nur aber insbesondere) als Informationsmedium unerträglich!
    Schuld daran ist insbesondere die ÖVP, welche dieses wichtige Medium praktisch kampflos den Sozialisten überlassen hat.
    Armin Wolf und andere sind würdige Nachfolger des Karl-Eduard von Schnitzler, der im Fernsehen der DDR in seinem "Schwarzen Kanal" ein beispielloses Agitationsmedium betrieb. Er schloß damit nahtlos an die "Infomationskultur" eines Joseph Goebbels an und diese Tradition wird heute in kaum mehr subtiler sonder eher schon in gleich brutaler Weise vom ORF fortgesetzt!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 08:04

    strache hat "massiv überreagiert", wahrscheinlich hätte er sich die freche manipulation anstandslos gefallen lassen müssen und sich beim ddr-fernsehen noch bedanken sollen, dass "journalisten" auf senderkosten anhänger zu seinen veranstaltungen gekarrt und denen noch geld gegeben haben.
    im prinzip wäre mir das abstoßende fernsehprogramm mit seinen meinungsmanipulateuren völlig egal- ich lese auch news und den standard nicht-
    lebte nicht dieser aufgeblähte apparat mit seinen bestens bezahlten politgünstlingen von meinen zwangsgebühren.
    jeden abend verhöhnt dieser außer rand und band geratene reichsrundfunk die in österreich eindeutig vorhandene mehrheit der bevölkerung, die rechts von SPÖ und grünen steht.
    Indem er hemmungslos propaganda für links betreibt, gegen alles hetzt, was nicht politisch korrekt ist und sich über die mehrheit der österreicher lustig macht.

  4. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 10:07

    Mir geht es nach der Wahl in Wien auf jeden Fall besser!

    Bei all dem (gesellschafts)politischen Wahnsinn in Ö lebe ich bisher mit der bangen Frage: Wie lange lässt sich das (Umverteilung, Gender, Homoverherrlichung, Massenzuwanderung, bis hin zu künstlichen Staus durch Straßenrückbau) die schweigende Mehrheit noch gefallen? Doch wahrscheinlich sitze ich einem Trugschluss auf. Vermutlich gehöre ich zu einer schweigenden MINDERheit!

    Ein Indiz ob dem so ist, bildet für mich die Wien-Wahl. Wenn die SPÖ wieder die absolute Mandatsmehrheit schafft, höre ich auf mich zu ärgern bzw. zu wundern. Dann will das die Mehrheit eben so. Eine Mehrheit, der ich halt nicht angehöre. Und ob die Mehrheit Recht hat oder nicht, ungebildet ist oder nicht, politisch interessiert ist oder nicht, ist in einer Demokratie irrelevant. Und solange es den wohlwollenden Diktator nicht gibt, weiß ich nichts besseres als die Staatsform der Demokratie.

    Ärgern wir uns nicht über Dinge, die wir (vermutlich als Minderheit) in einer Demokratie nicht ändern können. Sonst ändert der Ärger uns!

  5. Ausgezeichneter KommentatorStadtindianer
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 09:47

    Leider verkommt auch der Rundfunk, konkret Ö1 immer mehr zum Parteisender der Linken. Beiträge befassen sich immer mehr mit linken Ideologien und den Vorzügen des Kommunismus und Sozialismusm, mit Künstlern die rot-grün hochleben lassen.
    Die historische Aufteilung zwischen Rundfunk schwarz und TV rot ist endgültig Geschichte.
    Das Fernsehen habe ich eingestellt! Muss ich auch noch auf den Radio verzichten? Zwangsbeiträge für Parteiwerbung und halbe Wahrheiten bis ganze Lügen will ich nicht zahlen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 22:19

    Die Agitation im ORF wird immer unappetitlicher.
    Jetzt gibt es schon einen "Runden Tisch" in EIGENER SACHE um unabhängige Gerichte zu manipulieren, nur weil diese ein Beweismittel verlangen, welches der ORF nicht herausgeben möchte, obwohl es der Wahrheitsfindung in einer vom ORF selbst angestrebten Anzeige.

    Umgekehrt hätte ich gerne gesehen, wie rasch das Redaktionsgeheimnis Chimäre gewesen wäre, wenn es um eindeutige Beweismittel GEGEN DEN POLITISCHEN GEGNER gegangen wäre.

    Man kann über diese bodenlose Schamlosigkeit gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte! :-(

  7. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 11:06

    Zu Strache:

    Es ist schon ein Wahnsinn, wenn es damals in Wr. Neustadt doch angeblich mehrere Zeugen gegeben hat, auch Strache selbst, die das bezeugen können, was vorgefallen ist. Warum werden die beim Gericht nicht zugelassen ? Warum darf ein ORF Beweismaterialien zurückhalten, eventuell sogar ungestraft fälschen, was offenbar bei derzeitigem Gesetzesverständnis ohne weiteres erwartet werden könnte ?

    Zu Ferrero Waldner:

    Ich habe sie immer für seriös gehalten und das hat sich hiermit bestätigt. Nur wo landen bei uns seriöse Politiker ? Setzen sich nur Unehrliche und Unmoralische in der Politik durch ?

    Statt, daß der ORF das Beispiel als positiv angibt, verschweigt er es.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSeges tes
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2010 17:33

    Liebe Mitverärgerte,
    es bringt ja leider absolut nichts, sich nur ständig über das
    unerträglich tendenziöse Treiben des ORF zu ärgern. Vielmehr
    müsste man sich überlegen, was man endlich dagegen unternehmen
    könnte.

    Einige potentielle Mitstreiter und ich, spielen nun mit dem
    Gedanken einer Anti-ORF-Plattform, wo haarklein und auch anhand
    von aktuellem Material dargelegt und analysiert werden soll,
    welcher journalistisch unsauberen, manipulativen Methoden sich
    der ORF bedient. Auch die Veröffentlichung von
    interessanten/entlarvenden ORF-Interna, ähnlich wie es Wikileaks
    macht, wäre ein bedeutender Aspekt.

    Das alles müsste natürlich so aufgezogen werden, dass der ORF
    gegebenenfalls gegen die Mitwirkenden, nichts unternehmen kann -
    und das geht, wenn man weiß wie (Hosting im Ausland,
    Administration über spezielle VPN-Dienstleister, kein Speichern
    von Log-Dateien bzw. Zugriffsdaten usw. usw.).

    Wer Vorschläge, welcher Art auch immer, dazu hat - einfach eine
    E-Mail an folgende Adresse senden:
    caula_ferry (at) fastmail.fm

    PS:Da die ORFler hier ja erwiesenermaßen mitlesen:
    Wer vom ORF mit seinen Kenntnissen über
    zwielichtige Vorgänge in der "Anstalt" etwas zu so einem
    Projekt beitragen möchte, da er sich im Rot-Grün-Funk nicht mehr wohl fühlt, der ist herzlich willkommen.


alle Kommentare

  1. Bubi (kein Partner)
    25. Februar 2015 17:16

    receive http://cialisopt.net erectile sexual activity http://viagraopt.com continue cheapest http://quotes2save.net same researchers http://cialisko.net pure ginseng

  2. Servena (kein Partner)
  3. Berna (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:17

    Sulpiisrngry well-written and informative for a free online article. http://rikxiuyrwy.com [url=http://fyhkltp.com]fyhkltp[/url ] [link=http://uqudwglvhmk.com]uqudwglvhmk[/link ]

  4. Adam (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:48

    Wow I must confess you make some very trenahcnt points. http://jlqhtfvuf.com [url=http://rpqweqfe.com]rpqweqfe[/url ] [link=http://bjkpvlg.com]bjkpvlg[/link ]

  5. Mourad (kein Partner)
    21. Januar 2015 02:47

    Thanks for the great info dog I owe you bitiggy.

  6. Eba (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:30

    Superior thinking deotmstraned above. Thanks!

  7. Open (kein Partner)
    19. Januar 2015 13:03

    It's empty of everything that is spieifcc to Christmas. It's a total mathematical abstraction. As such it doesn't even begin to signify the superabundance of all the different sorts of goodness made present to us by the incarnation of God.Bummer.

  8. M.S.
    26. September 2010 23:01

    In der Zeit im Bild um 20 Uhr 30 erklärte Wrabetz persönlich, dass der ORF die Bänder der Staatsanwaltschaft nicht ausliefern werde, da eine Gesetzesänderung hinsichtlich des Redaktionsgeheimnisses vorbereitet wird und die Bänder bis dahin jedenfalls in Verwahrung des ORF bleiben (man scheint also schon zu wissen, dass diese Änderung jedenfalls erfolgt und die Bänder daher nie mehr ausgefolgt werden). Es fragt sich in welchem Staat wir leben, in dem eine Fernsehanstalt die Justiz vorführen kann. Wird Österreich eigentlich schon vom ORF regiert? Wenn dieser Skandal durchgeht, ist wohl in Hinkunft der Willkür Tür und Tor geöffnet. Was kommt als nächstes?

    • brechstange
      26. September 2010 23:58

      Es ist einfach zum Kotzen, Verzeihung.

      Wenn da die Justizministerin und Staatsanwaltschaft mitspielt, Gnade Gott.

      Vielleicht sollten wir das Justizministerium mit Mails bombardieren.

    • steuerzahler (kein Partner)
      30. September 2010 19:18

      Hat sie möglicherweise schon? Denn das Urteil wurde aus formalen Gründen kassiert!

  9. cmh (kein Partner)
    26. September 2010 16:05

    Sehen wir es einmal anders herum:

    Der ORF hilft uns dabei, dem Volk in das Hirn zu schauen - genauso übrigens wie der Blick in Nachbars Österreich. Allerdings reicht der Blick zum Nachbarn meistens, während man für ein gewissenhaftes Nachverfolgen der Nachrichten doch so gute 8-9 Minuten benötigt.

  10. Elmar Leimgruber (kein Partner)
    26. September 2010 14:10

    Auch bei diesem Thema bin ich weitgehend Ihrer Meinung.
    Dennoch werde ich am Montag Abend am Journalisten-Krisentreff des ÖJC zum Thema Pressefreiheit teilnehmen, weil mir das Thema ein zu wichtiges Anliegen ist.
    Mein Kommentar zur aktuellen Diskussion über Pressefreiheit und Redaktionsgeheimnis:
    http://www.redakteur.cc/pressefreiheit-bedeutet-nicht-willkuer/

    • brechstange
      26. September 2010 21:14

      Sg Herr Leimgruber,
      der Runde Tisch am Freitag im ORF war für mich sehr beunruhigend sogar erschreckend, wie Tatsachen verdreht und die Menschen an der Nase herumgeführt werden. Alleine die Kameraführung und das Nichtaussprechenlassen des FPÖ-Justizsprechers Fichtenbauer war mehr als unfair, außerdem wurde er - sowie die Staatsanwaltschaft - als Beschuldigte "vorgeführt". Dieser Eindruck muss für einen Zuseher, der mit der Materie nicht so befasst war, entstanden sein.
      Der ORF lobbiiert in eigener Sache gegen die österreichische Justiz. Ich denke das ist einmalig skandalös. Jarolim, eine Katastrophe, kann der überhaupt einen ganzen Satz stammeln.

      Erschreckend auch die Tatsache, dass der ORF in seiner nachträglichen Berichterstattung suggestiv ein Gespräch von Medienstaatssekretär Ostermeyer mit der Justizministerin ankündigt und vorab ein "vom ORF erwünschtes" Ergebnis ankündigt. Ich kann nur hoffen, dass Bandion-Ortner HART bleibt, ansonsten ist sie verkauft, an korrupteste Politiker, die ihre Korruptheit ganz offen vorführen. Offenbar denken diese die Bevölkerung ist beschränkt.

      Ich bitte Sie, kämpfen Sie am Medientag gegen Missbrauch des Themas Medienfreiheit.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 22:21

      Vorgeführt kann nur jemand werden, der Dreck am Stecken hat. Die Vertreterin der Justiz war einfach nur eine hilflose Flasche und der FPÖ-Vertreter ein von Strache vorgeschicktes Hampelmännchen - Strache selbst ist ja in der Sache auffallend ruhig, nachdem immer mehr ans Licht tritt, dass er einmal mehr gelogen hat. Nicht umsonst ist derzeit Strache der Beschuldigte und schon lange nicht mehr der ORF.

    • Elmar Leimgruber (kein Partner)
      26. September 2010 23:35

      Der ORF berichtet in dieser Causa genau das, womit er Stimmung gegen die Justiz und für seine eigenen Interessen (unter dem Deckmäntelchen Pressefreiheit und Redaktionsgeheimnis) machen kann.
      Wie ich in meinem obigen Kommentar geschrieben habe: Wenn ein Politiker die Unverfrorenheit hat, mir Manipulation vorzuwerfen und ich unschuldig bin (was selbstverständlich sein sollte), dann lege ich unaufgefordert mein Material sofort und vollständig vor Zeugen offen und überführe den Politiker der Verleumdung. Der ORF aber hat sich sofort auf die Pressefreiheit und das Redaktionsgeheimnis berufen, was natürlich Anlass zu Spekulationen geben muss.
      Ich hüte mich davor, Strache Lügen vorzuwerfen und ich hüte mich auch davor, dem ORF hier manipulation vorzuwerfen. Mir gehts in diesem Fall einzig und allein darum, dass alles restlos aufgeklärt wird (und dafür müssen alle Beweismittel gesichtet werden), und zwar ohne Rücksicht weder auf den ORF noch auf HC Strache.

      Ich bin morgen Abend beim ÖJC-Krisentreff dabei, aber ich befürchte, dass ich mit meinem Standpunkt dort sehr allein da stehen werde, weil zu diesem Thema leider eine sehr aufgeheizte Stimmung herrscht...

    • brechstange
      27. September 2010 00:01

      Systemfehler

      Der Strache schweigt, weil man in laufenden Verfahren schweigen muss. Endlich kapiert?

    • brechstange
      27. September 2010 00:06

      Sg Herr Leimgruber!
      Bleiben Sie auf Ihren aufrechten Standpunkt, bitte. Vielleicht denken dann doch manche nach.
      Liebe Grüße

    • fosca
      01. Oktober 2010 02:22

      @Systemfehler

      Wenn Strache gelogen hätte, dann wäre das doch dem ORF ein Genuß, dies zu beweisen und die Bänder wären ganz rasch bei der zuständigen Staatsanwaltschaft. Hier dürfte eindeutig unser Öffentlich-Rechtlicher Dreck am Stecken verheimlichen!

  11. Peter Fitzelsteiner (kein Partner)
    26. September 2010 12:35

    S.g. Herr Unterberger,

    Ihr andauerndes Gejammer bezüglich Ihres Eindrucks, der ORF sei parteiisch, ist nicht auszuhalten. Erinnern Sie sich an die Zeit von Schwarz-Blaurange, als der Zeit im Bild scharenweise die Seher davongelaufen sind, da sich die Berichterstattung zu einer einzigen Regierungsbeweihräucherung entwickelt hatte? Wo war da Ihre Kritik?
    Im übrigen haben die Roten genauso das Gefühl, sie kämen im ORF im Vergleich zu den Schwarzen schlecht weg.

    Ich bin eher der Meinung, dass Sie, Herr Unterberger, am liebsten ausschließlich Schwarz und Blau in den Medien vertreten haben möchten, da Sie andere Meinungen als die Ihre verfestigt rechts-konservative schlecht vertragen.

    In Sachen PR ist die ÖVP im übrigen beiweitem besser aufgestellt als alle anderen Parteien. Das Problem ist vielmehr, dass die übertrainierten NLP-Stehsätze der schwarzen Proponenten kein Mensch mehr hören kann - das beste Beispiel war das kürzlich über die Bühne gegangene Sommergespräch mit Josef Pröll. Eine Partei, in der nur noch vorgefertigte Phrasen gedroschen werden und kein spontanes Wort mehr über die Lippen kommt (mitunter auch ein Hauptproblem von Barack "Teleprompter" Obama), wird auf Dauer nicht ernstgenommen werden.

    • Alexander Renneberg
      26. September 2010 12:52

      lieber herr fitzelsteiner
      a) wenn sie die beiträge von a.u. nicht aushalten, einfach nicht lesen, das hilft schon.
      b) sie scheinen von nlp keine ahnung zu haben, sonst würde sie nicht derartig eindimensional schreiben. aber ich weiß schon, mit ein bißl nlp polemik kann man bei den ebenfalls eher eindimensionalen grünen und matchboxliberalen sicher punkten. bei denkenden und gebildeten menschen eher nicht.
      c) wenn sie der ansicht sind, das kabinett schüssel I & II wurde im orf beweihräuchert, dann sollten sie vielleicht mal ihre scheuklappen abnehmen und sich die geiferenden und hasserfüllten meldungen von den dauerempörten und berufsaufgeregten ansehen.
      dass in der zib damals wenigstens die positiven fakten berichtet wurden ist in einem linkslastigen orf quasi bewundernswert. deutsche zeitungen taten das permanent und erklärten die umsichtige führung von schüssel z.b. mit: österreich du hast es besser.
      d) der seherschwund bei der zib sowie im ganzen orf war weniger das werk der övp und lindner sondern wurde erst unter dem roten gd wabretz zu lichten höhen geführt.

      echt lieb war letzte woche bei der programmpräsentation der aufruf der orf, äähh, "spitze" man solle doch dem orf eine chance geben anstelle von schimpfen.
      die ganze anwesende werbewirtschaft war eher peinlich berührt.

      alles in allem herr fitzelsteiner ist ihr posting auf dem niveau des spö warrooms in dem sie offenbar heute dienst haben.

    • Peter Fitzelsteiner (kein Partner)
      26. September 2010 13:13

      S.g. Herr Renneberg,

      Nicht jeder, der anderer Meinung ist als Sie ist zwangsläufig in einer Parteizentrale tätig. Als ob man A.U.s und auch die Meinung von Leuten Ihres Schlages noch ändern könnte (und im Ernst: warum sollte man?)...
      Ich habe nicht das Gefühl, dass ich mit Scheuklappen durch die Welt gehe - ganz im Gegensatz zu den meisten "Partnern" dieses Blogs, die zum größten Teil hier ihre Erfüllung zu finden scheinen und in diesem Rahmen ein - korrigieren Sie mich - eindimensional rechtes Österreich herbeisehnen. Ähnlich den Fundamentalkonservativen in den USA, die in Hetzern wie Glenn Beck ihren Heiland gefunden zu haben glauben.

      @a: Ich finde A.U.s Blog durchaus lesenswert und interessant, allein das weinerliche Draufhauen auf den ORF nervt mich.

      @b: Ich hatte nicht vor, Sie zu programmieren. Eine Meinung kundzutun ist nicht zwangsläufig mit der "Kunst" der NLP verbunden. Sie wollen doch bitte nicht abstreiten, dass die ÖVP jene Partei in Österreich ist, die zumindest (wenn auch nicht besonders erfolgreich weil offensichtlich) versucht, NLP im politischen Diskurs gezielt einzusetzen. Die anderen Parteien sind nicht einmal dazu fähig.

      @c+d: Ansichtssache.

    • chm (kein Partner)
      26. September 2010 13:14

      Früher hat es geheissen:

      Der Jud ist schuld!
      Warum?
      Weil so!

      Heute sagt man:

      Die schwarzblaurange Regierung ist schuld!
      Warum?
      Weil es die vielen Fitzelsteiners so sagen!

      Aber ich möchte Ihnen sehr geehrter Herr fitzelsteiner nicht unrecht tun. Sicher sind Sie ein Schwarzer aus Döbling. Dann muß ich aber Ihresgleichen als weiteren Punkt in den prämierten papi66 einfügen.

    • Alexander Renneberg
      26. September 2010 13:23

      a) warum sollte ein liberal konseravtives österreich eindimensional sein?

      b) in jedem fall streite ich ab, dass die övp nlp im politischen diskurs einsetzt. wäre das tatsächlich so stünde die övp weit besser da.

    • Peter Fitzelsteiner (kein Partner)
      26. September 2010 13:49

      @chm: Wo weise ich Schwarz-Blaurange Schuld zu? Mussten Sie Godwin's law aus Mangel an Argumenten wirklich bestätigen? Sie machen sich lächerlich.

      @A.R.:
      @a: Ich sagte nicht liberal konservativ.
      @b: Ich sagte die ÖVP versucht es wenig erfolgreich.

    • cmh (kein Partner)
      26. September 2010 14:04

      pf:

      Hier ist sie :

      Erinnern Sie sich an die Zeit von Schwarz-Blaurange, als der Zeit im Bild scharenweise die Seher davongelaufen sind, da sich die Berichterstattung zu einer einzigen Regierungsbeweihräucherung entwickelt hatte?

      Zu meinem "bonmot" :

      Ich habe kurz überlegt, ob ich das J-Wort in den Mund nehmen sollte. Denn ich habe erwartet dass wenn man das J-Wort verwendet, alle eindimensionalen nur das Wort Nazi verstehen.

      Allerdings ist dieses Bonmot ein erstklassiger Repäsentant für einen argumentativen Kurzschluss. Den wollte ich nicht missen. Denn man kann nicht oft genug die Leute darauf hkinweisen, dass sie gerade eben nichts gesagt haben. So leider auch in Ihrem Fall.

      Wenn ich heute hier und jetzt den ORF kritisieren möchte, ist ein Verweis auf etwas das vor zwei Wahlen geschehen ist einfach kein Argument. Und trotzdem lieben eingefleischte Döblinger Schwarze das Schüsselbashing. Liegt wohl an ihrem Konto bei der Raika. Aber pereant.

    • Alexander Renneberg
      26. September 2010 14:20

      herr fitzelberger, was an meinem satz verstehen sie nicht: die övp verwendet kein nlp?
      der versuch mir den satz umzudrehen mag vielleicht in den normal von ihnen geführten diskussionen möglich sein, hier jedenfalls nicht.

      bilden wir mal einen lockeren kreis und diskutier ma drüber, das spielens maximal bei den grünen.

      wie sie den blog bezeichnen ist ihre sache, ich bezeichne ihn als liberal konservativ.

    • brechstange
      26. September 2010 21:23

      Herr Fitzelsteiner,
      Sie haben wohl am Freitag den Runden Tisch (ORF in eigener Sache) nicht gesehen. Glauben Sie mir, nach diesem Runden Tisch bin ich mir sicher, dass jedes Wort von Dr. Unterberger passt.

      MOTTO des Runden Tisches: "ORF möchte sich selbst aus der Sch....ße ziehen."

  12. M.U. Shrooms (kein Partner)
    26. September 2010 00:14

    Wenn das nicht hier stünde, ich hätte es gar nicht mitbekommen. Den Mistfunk höre und sehe ich schon seit Jahren nicht mehr.

    Man kann der FPÖ nur gratulieren, dass sie damals diese unerträgliche Habererpartie im örf mitgetragen haben.

    Zwangsgebühren abschaffen, die sollen sich selbst finanzieren wie jeder andere Sender auch.

  13. Robert Bond (kein Partner)
    26. September 2010 00:09

    Sehen wir eigentlich alle den gleichen ORF?
    Gestern in der ZIB2 saß die vom Ministerium entsandte Leiterin der Staatsanwaltschaft Wien und erklärte dort, dass sie erstens den konkreten Fall nicht kenne und zweitens ein laufendes Verfahren ohnedies nicht kommentieren dürfe. Was soll also heißen, die Gegenseite wäre nicht zu Wort gekommen?

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 10:07

      Überdies war die Justizministerin eingeladen, diese hat sich aber verweigert.

      Aber: Wir befinden uns auf Unterbergers Blog. Da ist dumme verlogene Polemik gefragt und nicht journalistische Wahrhaftigkeit.

    • brechstange
      26. September 2010 21:27

      Sie haben wohl den Runden Tisch nicht gesehen. Eine einzige Katastrophe.

      Und übrigens Systemfehler, muss die Justizminister jeden rauchenden Haufen kommentieren. Ich meine nicht, der ORF missbraucht den ORF für seine eigene Zwecke, verdreht die Tatsachen und hofft, dass das Publikum dumm ist. Die Wahlergebnisse werden hoffentlich anderes zeigen.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 22:18

      Wenn die Justizministerin nichts dazu sagen will. dann sollte man nicht den ORF beschuldigen, dass die Justizministerin nicht zu Wort kam, das ist lächerlich.

    • brechstange
      27. September 2010 00:04

      @systemfehler
      Wer beschuldigt den ORF wegen der Justizministerin? Niemand.

      Der ORF rückt die Bänder als Beweismaterial nicht heraus, die er aufgrund einer eigenen Anzeige provoziert hat.

      Sind Sie wirklich so geblendet?

  14. Stachel (kein Partner)
    25. September 2010 20:29

    Was Unterberger verschweigt: An der Diskussion im Anschluss an die ZiB2 nahm - trotz Einladung - weder die Justizministerin noch ein Vertreter des OLGs Wiener Neustadt, das die Herausgabe der Bänder verfügt hat, teil, lediglich die Leiterin der Staatrsanwaltschaft Wien war da, die aber dazu nichts zu sagen hatte (oder wollte), nicht einmal Armin Wolf gelang es, ihr eine Aussage herauszulocken. Egal, was nun stimmt: mit dieser Einstellung hat sich die Justiz jedenfalls nachhaltig geschadet und darf sich nicht beklagen, wenn ihr Parteilichkeit und böse Absichten nachgesagt werden (wie das der Anwalt des ORF tat).

    • Gennadi (kein Partner)
      26. September 2010 14:38

      Aufgabe der Justiz ist es nicht, über laufende Verfahren ständig die Medien zu konsultieren. Es reicht schon, wenn Korinek, Holzinger & Co. ständig zu erklären versuchen, weshalb der VfGH so partout Verfassungsgesetze nicht beachten will.

    • brechstange
      26. September 2010 21:33

      Mit diesem Runden Tisch hat der ORF seine Kompetenzen bei weitem überschritten.

      In Hinkunft möchte ich auch einen Runden Tisch zu meiner Verteidigung, mit einem agressiven Elmar Oberhauser, "Sofort würde ich in Beugehaft gehen, aber wir bekommen ja eine Geldstrafe und das können wir dem Gebührenzahler wirklich nicht antun." Mein Gott, welch "Kapazitäten", persönlich haftend wäre doch eine Lösung.
      Abgesehen davon, wurde Herr Dr. Fichtenbauer als Schuldiger, der den Akt nicht kannte, wie ein Schuldiger vorgeführt, auch Frau Dr. Nittel wurde grenzlastig angegriffen. Welches Bild hat das auf den Zuseher abgeben?

      Dieser Runde Tisch war ein Missbrauch der Medienmacht durch den ORF sowie durch Jarolim und den Mediengewerkschaften. Eine einzige Katastrophe, dass dies ohne Konsequenzen bleibt. Ich hoffe nicht.

    • Josef Maierhofer
      28. September 2010 16:12

      @ Stachel

      Wenn ich Justizminister wäre, würde ich auch nicht jede Einladung zu einer Vorführung des ORF annehmen. Als Justizminister würde ich meine Aufgabe in der Durchsetzung des Rechtes, in der Mitgestaltung neuer Gesetze und sonstiger gesetzlicher Aufgaben sehen und nicht in öffentlichen Auftritten von selbst ernannten Parteidiktaturen und deren Proponenten, die jedem österreichischen Recht entgegenstehen.

  15. ProConsul
    25. September 2010 18:44

    Ich hoffe, dass Dr. Unterberger bald mit seinem Projekt "ORF-Watch" anfängt.

    • klein (kein Partner)
      25. September 2010 20:51

      Wenn AU das tut, gibt er sich der Lächerlichkeit preis, weil das auch nur die Wiedergabe einer persönlichen, aus individuellen Ressentiments gespeisten Meinung ist. Der ORF kann machen, was er will, er wird in diesem Forum immer schlecht wegkommen. Ausnahme: er macht ein Programm, bei dem man die Anbiederung an diese Clique schon meilenweit gegen den Wind riecht. Damit würde sich aber der ORF seinerseits lächerlich machen - und das tut er mit Sicherheit nicht - zumindest nicht so.

    • Undine
      26. September 2010 09:30

      @klein

      Ihrer Meinung nach soll der ROT-GRÜN-Funk lieber bleiben, wie er ist: Der VOLKSEMPFÄNGER der NS-Zeit nur mit anderen, nämlich LINKEN Vorzeichen.
      Auch die Zeitungen waren damals, so hab' ich mir sagen lassen, ziemlich "einheitlich".

    • klein (kein Partner)
      26. September 2010 11:06

      Undine

      Wenn Sie den ORF mit dem Nazi - Funk vergleichen, verharmlosen Sie die Nazizeit auf eine ungeheuerliche Art und Weise. Offenbar haben Sie diese Zeit nicht nur nicht erlebt, Sie interessieren sich auch nicht dafür, was damals geschah. Lassen Sie sich von einem wenigen noch lebenden Zeitzeugen ausführlicher erzählen, wie der Rundfunk und allgemein die Medien damals ausgesehen haben. Und hören Sie dabei genauer zu als bei Ihrem "So hab' ich mir sagen lassen".
      Leute wie Sie, die zu den einfachsten Unterscheidungen nicht fähig und mit einer derart unglaublichen Ignoranz behaftet sind, sollten solchen Diskussionen fernbleiben.

    • Alexander Renneberg
      26. September 2010 13:01

      klein, was soll ihr heulsusengetue, verharmlosen sie die nazizeit, etc. etc.
      fehlt nur noch, dass sie lächerlicherweise udine wegen rassismus und/oder verhetzung anklagen wollen.

      klein, verstehen sie einfach, dass denkende, aufrechte und vorallem freie menschen keine lust haben sich von eindimensionalen dauerempörten und berufsaufgeregten leuten wie ihnen die welt erklären zu lassen.

      man könnte bei ihren postings denken, dass da jemand ins kleinhirn gesch....en hat (das schrieb auch schon mal jemand bei ortner)

    • klein (kein Partner)
      26. September 2010 13:13

      A. Renneberg

      wie ich Ihnen schon einmal schrieb - ich bin nicht der "klein", der bei Ortner schreibt. Ich war noch nie in dessen Forum. Aber es ist interessant, zu erfahren, dass allgemein in Foren mit rechtskonservativer Ausrichtung Fäkalausdrücke und Beschimpfungen zum Standardrepertoire der Forumsteilnehmer gehören.

    • Alexander Renneberg
      26. September 2010 13:20

      wenn sie einposting aus dem ortnerforum das hier zitiert wird als beschimpfung empfinden und den ortnerblog als rechtskonservativ benennen, erübrigt sich wohl jede weitere diskussion.

    • klein (kein Partner)
      26. September 2010 13:49

      Renneberg

      Hrn Ortner kenne ich - zumindest weiß ich, wer er ist. Ich war auch eine Zeit lang Zwangsempfänger seiner Mailaussendungen - wie der auf meine Daten kam, ist mir übrigens ein Rätsel. Rechtskonservativ ist der Mann auf jeden Fall, daher wohl auch sein Blog (den ich - wie gesagt - noch nie besucht habe). Und diese Beschimpfungen sind hier nicht so selten. Aber offenbar fühlen Sie sich von mir sehr auf den Schlips getreten!?

  16. Seges tes (kein Partner)
    25. September 2010 17:33

    Liebe Mitverärgerte,
    es bringt ja leider absolut nichts, sich nur ständig über das
    unerträglich tendenziöse Treiben des ORF zu ärgern. Vielmehr
    müsste man sich überlegen, was man endlich dagegen unternehmen
    könnte.

    Einige potentielle Mitstreiter und ich, spielen nun mit dem
    Gedanken einer Anti-ORF-Plattform, wo haarklein und auch anhand
    von aktuellem Material dargelegt und analysiert werden soll,
    welcher journalistisch unsauberen, manipulativen Methoden sich
    der ORF bedient. Auch die Veröffentlichung von
    interessanten/entlarvenden ORF-Interna, ähnlich wie es Wikileaks
    macht, wäre ein bedeutender Aspekt.

    Das alles müsste natürlich so aufgezogen werden, dass der ORF
    gegebenenfalls gegen die Mitwirkenden, nichts unternehmen kann -
    und das geht, wenn man weiß wie (Hosting im Ausland,
    Administration über spezielle VPN-Dienstleister, kein Speichern
    von Log-Dateien bzw. Zugriffsdaten usw. usw.).

    Wer Vorschläge, welcher Art auch immer, dazu hat - einfach eine
    E-Mail an folgende Adresse senden:
    caula_ferry (at) fastmail.fm

    PS:Da die ORFler hier ja erwiesenermaßen mitlesen:
    Wer vom ORF mit seinen Kenntnissen über
    zwielichtige Vorgänge in der "Anstalt" etwas zu so einem
    Projekt beitragen möchte, da er sich im Rot-Grün-Funk nicht mehr wohl fühlt, der ist herzlich willkommen.

    • inside
      25. September 2010 20:11

      Absolut begrüssenswert!
      Kleiner Tipp!
      Es gab bis vor wenigen Wochen einen Medienredakteur in der Wiener Zeitung .....

    • terbuan
      25. September 2010 21:13

      Wenn Sie zahlendes Mitglied wären und segestes hießen und nicht seges tes, dann könnte man es ja versuchen, aber so, da hält sich mein Vertrauen in sehr engen Grenzen. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. September 2010 00:20

      Ist segestes zahlendes Mitglied? Und, geht es hier um Verhöhnung des Publikums durch einen Sender oder die Securitate selbst? Nicht so ängstlich sein.

    • Segestes (kein Partner)
      26. September 2010 05:45

      Sehr brav, terbuan, diese Art der Paranoia ist genau nach meinem Geschmack :-)
      Trotzdem, ich bin schon ich, da ändert auch ein Tippfehler nichts daran.
      Und gerne darf jeder der mit mir sprechen
      möchte dies über einen Anonymisierungsdienst tun.
      Ich empfehle TOR, bzw. den XeroBank-Browser für die technisch unbedarften Nutzer.

      PS: Nein, ich zahle hier nicht.
      Ich bin doch nicht doof, und gebe meinen Realnamen preis.
      Denn dass Herr Unterberger gegebenenfalls, wenn es hart auf hart kommt, eine Herausgabe verweigern würde, darf stark bezweifelt werden.
      (Meine IP besitzt übrigens auch null Wert für Büttel)

      Es ist traurig, aber die freie Meinungsäußerung ist hierzulande eben Geschichte.
      Eh schon wissen, "herabwürdigen und verächtlich machen von bla bla bla".
      Ein Gummiparagraph mehr, den unsere Bananen-Justiz da bekommen hat.

    • terbuan
      26. September 2010 06:41

      seges tes oder segestes
      Enschuldigen Sie schon, Vorsicht ist die Mutter der Porzellankiste und keine Paranoia!
      Die von Ihnen (erfolgreich?) betriebene Verschleierung Ihrer Identität fällt übrigens in die gleiche Kategorie, ich würde mir aber nie erlauben, bei Ihnen eine neurologische Ferndiagnose zu erstellen!

    • hagenberg (kein Partner)
      26. September 2010 11:06

      segestes, ganz richtig und schon ok, wie du das machst. kann man nur empfehlen. du lasst dich da nicht einwickeln, oder? die supergscheiten (marke "(erfolgreich?)") brauchen wir immer am allermeisten. dabei haben die meistens keine ahnung und wahrscheinlich nicht einmal eine wikiseite gelesen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. September 2010 11:33

      Ein Anonymisierungsdienst, um Kontakt aufzunehmen? Hast sie noch alle, segestes? Ich bin als Administrator automatisch mit Paranoia gesegnet, sonst könnte man den Job nicht machen, aber ob die im örf wissen, ob ich sie mag oder nicht? Das ist mir epper völlig powidl.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. September 2010 14:40

      Wozu Anti-ORF-Plattform?
      Nicht hören/sehen, keine GIS, keine Aufmerksamkeit schenken, und bald wäre der Parteifunk weg vom Fenster.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. September 2010 15:50

      Natürlich, Gennadi. Wenn den Mistfunk keiner mehr oder nur mehr wenige hören und sehen verliert er für die Parteien die Bedeutung.

      Ich konsumiere das Zeug schon lange nicht mehr. Hinsehen und sich ärgern lassen, das geht mir nicht ein.

    • Segestes (kein Partner)
      26. September 2010 16:40

      @Shrooms: Ums mögen oder nicht mögen gehts ja nicht.
      Sondern darum, dass man bei der Veröffentlichung von bestimmten Dingen, auch wenn sie den Tatsachen entsprechen, irgendwann mal die Klags-Keule übergezogen bekommt (Rufschädigung, Kreditschädigung,...)
      Ich kenne das aus Deutschland, wo Fernsehsender und Medienkonzerne dieses "Programm" durchgezogen haben um Kritiker mundtot zu machen.
      Deshalb ist eine weitestgehende Anonymisierung der beste Weg, solche potentiellen Angriffe von Vornherein ins Leere laufen zu lassen.

      @Gennadi: Nichts zu tun bedeutet, dass man dem ORF weiterhin die Meinungshoheit in diesem Land überlässt und es ihm erlaubt, die Masse der Bevölkerung zu manipulieren.
      Oder glaubt hier jemand ernsthaft, der ORF habe mit seiner tendenziösen Berichterstattung keinen Einfluss auf das Wahlverhalten vieler Menschen und somit in weiterer Folge auf die Politik?

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. September 2010 20:06

      Segestes, anonym vorgehen ist der schlechteste Weg. Man ist damit sofort diskreditiert, unglaubwürdig und damit wirkungslos. Aus einem Eck herausmaulen, das imponiert keinem.

      Man muss sich schon trauen, zu dem zu stehen, was man sagt. Wer die Hitze nicht aushält, der muss bekanntlich aus der Küche hinaus gehen.

  17. Geheimrat
    25. September 2010 16:45

    Das habe ich kürzlich in einem Forum gelesen:

    Faymann hat gestern im TV den kürzesten Witz der Welt erzählt und alle die dabei waren haben sich halb tot gelacht!

    Faymann: "Der ORF ist unabhängig"

    • Paige
      25. September 2010 17:13

      :-)
      Nichts gegen den Butcher von der neuen Presse. Der hat schon wiederholte Male geschrieben, der ORF müsse "unabhängig BLEIBEN" (als die Rede davon war, dass sich dort ein schwarzer Finanzchef reinsetzen wolle). Ich habe ihn dann vertröstet, dass es gewiss in einem Jahr heißen wird, die Schwarzen sind schuld, dass der ORF so ein Pleitebetrieb ist.

    • Undine
      26. September 2010 09:41

      @Paige

      Da tut sich die Frage auf, wie denn ein "abhängiger" ORF erst aussähe, wenn das, was wir täglich serviert bekommen,nach ROT-GRÜNER Lesart, als "unabhängig" bezeichnet wird! Ginge es da NOCH röter, NOCH grüner zu??? :-(

  18. Frondeuse (kein Partner)
    25. September 2010 15:32

    Frau Schwarzer hat sich schon vor vielen Jahren mit dem Islam angelegt und nicht erst neuerdings ("Die Gotteskrieger und die falsche Toleranz" / Kiepenheuer&Witsch,2002). Von den Linken und Grünen wird sie zuweilen massiv geächtet mit dem Vorwurf, das bürgerliche Lager zu bevorzugen und der Linken nicht genug zur Verfügung zu stehen.

    Dass sich gerade Frauen nicht für ein Steinzeitpatriarchat - hier wie dort - erwärmen wollen, sollte eigentlich jeder gesunde Verstand anzuerkennen imstande sein.

  19. Barney-HdB
    25. September 2010 15:05

    Das große Jammern des ORF über eine eingebildete Gefahr für die Pressefreiheit ist eine bodenlose Sauerei. Die Pressefreiheit ist ja wohl nicht dazu geschaffen worden, mediale Hinrichtungen von Personen und Parteien zu inszenieren. Es mag ja "politically correct" sein, die FPÖ und ihre Protagonisten "hinzurichten", aber es könnte ja auch einmal in die andere Richtung gehen. Wer würde dann wohl das große Heulen anstimmen?

    • brechstange
      26. September 2010 21:39

      Das war der Runde Tisch, eine Sendung in eigener Sache um das Publikum dahinzubringen, die Ungerechtigkeit des OGH und unserer Justiz zu inszenieren. Ein unglaublicher Missbrauch der Medienmacht.

  20. M.S.
    25. September 2010 12:54

    Interview im Mittagsjournal auf Ö 1 mit einem gewissen Ostermeier von der SPÖ zur Causa ORF - Skinheads. Ostermeier meint, dass zum besseren Schutz des Redaktionsgeheimnisses eine Änderung der gesetzlichen Bestimmungen notwendig wäre. Es müsse vorgesorgt werden, dass allein der Verdacht einer Manipulation nicht mehr genügt, um die Justiz zum Zugriff auf journalistisches Material zu berechtigen. Die Frage des Interviewers, ob das Gesetz so geändert werden soll, dass in Hinkunft ein Zugriff der Justiz auf Bänder des ORF ausgeschlossen ist, beantwortete Ostermeier mit " J A ".

    "Leb wohl, du warmes Sonnenlicht,
    Schnell schwindest du uns wieder!
    Schon sinkt die Nacht hernieder,
    Aus der so bald kein Morgen bricht"

    • RB (kein Partner)
      25. September 2010 14:06

      @M.S.
      Bitte um Nachhilfe, von wem ist dieses schöne Gedicht?
      Ersuche um Schließung der Bildungslücke. :-(
      Danke.

    • M.S.
      25. September 2010 14:46

      @RB
      Es ist die letzte Strophe aus dem Chor der Gefangenen bevor sie wieder in den Kerker zurück müssen aus der Oper Fidelio.

    • brechstange
      26. September 2010 21:44

      Ein weiterer Punkt, indem Ostermeyer die MACHT missbraucht.

      Hier geht es um Schutz krimineller Handlungen der Mächtigen, um andere Personen medial "niederzumetzeln".

      Das andere Mal geht es um Rehabilitation der Bürgerkriegskämpfer, weil sein Onkel in Schattendorf erschossen wurde. Schattendorf war 1927, der Bürgerkrieg 1934. Er möchte die Geschichte offenbar neu schreiben.

      Für mich ist Ostermeyer die größte Fehlbesetzung in Bezug auf Erhaltung der Medienfreiheit.

  21. klein (kein Partner)
    25. September 2010 12:26

    Eigenartig: es geht in der Causa ORF - FPÖ um eine Stelle, die im TV für alle zu sehen war und das Gericht verlangt die Herausgabe von stundenlangem Rohmaterial? Was erhofft sich das Gericht auf diesen Bändern zu sehen? Kann jemand die Logik hinter dieser Entscheidung nachvollziehen? Herr Unterberger - Sie als gelernter Journalist vielleicht? Wären Sie so ohneweiteres bereit, all ihre Rechercheunterlagen einem Gericht zu übergeben? Und was hat das damit zu tun, wer wen angezeigt hat? Das ändert nichts an der Tatsache, dass die Stelle, um die es geht, eben ohnehin im TV zu sehen war.

    • M.S.
      25. September 2010 12:35

      Genau um das geht es, nämlich herauszufinden, ob das was im Fernsehen zu sehen war mit dem Rohmaterial übereinstimmt, Sie Schlaumeier!

    • klein (kein Partner)
      25. September 2010 12:54

      Dann würde es reichen, jene Stelle des Rohmaterials zu übergeben, aus der dieser Ausschnitt stammt. Das müssen nicht alle 8 Stunden sein. Wenn es um den Vorwurf der Manipulation geht, müssen außerdem sowohl beim Rohmaterial als auch beim Sendungsmitschnitt ohnehin Gutachter her.

    • M.S.
      25. September 2010 13:01

      Glauben Sie nicht, dass man es getrost der Staatsanwaltschaft überlassen kann, welches Material sie für ihre Untersuchungen benötigt. Wenn ohnedies angeblich alles mit rechten Dingen zugegangen ist, warum dann diese Aufregung?

    • karl murx (kein Partner)
      25. September 2010 14:00

      He, klein, dein Nickname bezieht sich wohl auf die Masse deines Gehirnes?????

    • Systemfehler!!!! (kein Partner)
      25. September 2010 14:15

      Karl Murx: Bist du sicher, dass primitive Beschimpfungen Andersdenkender Im Sinne dieses Blogs sind?

    • klein (kein Partner)
      25. September 2010 14:23

      M.S. Nein, das glaube ich nicht. Dieser Glaube wäre das Ende jedes liberalen Denkens, das ja in diesem Forum so hochgehalten (und mindestens auch genauso oft missverstanden) wird. Aber bei Ihnen scheint sich noch immer der alte Metternich'sche Gedanke zu halten "Der Staat bin ich".

    • M.S.
      25. September 2010 14:55

      @Klein
      Darf ich Sie höflich darauf aufmerksam machen, dass der Ausspruch "Der Staat bin ich" nicht von Metternich, sondern von Ludwig dem XIV. stammt. Und wofür der Metternich steht, von dem scheinen Sie keine Ahnung zu haben.

    • klein (kein Partner)
      25. September 2010 15:17

      Das ändert nichts an der Verständlichkeit meiner Aussage. Sie scheinen extrem obrigkeitshörig zu sein - vor allem natürlich dann, wenn die Entscheidungen der Obrigkeit jemanden oder etwas betreffen, gegen den oder das sich hier offenbar vortrefflich bashen läßt. Nur trübt das leider oft den Blick.

    • Josef Maierhofer
      26. September 2010 16:09

      @ klein

      Zu dem Thema ORF habe ich schon zweimal gepostet, daß es vermutlich all diese strittigen Probleme beheben könnte, würde man aus einem Rotfunk einen Staatsfunk machen, wie eben sich der Staat derzeir darstellt.

      Etwa ORF1 im TV als weiterhin Rotfunk, ORF2 eher Konservativ, liberal, etc., die von verschiedenen Redaktionen betrieben werden und in Konkurrenz zueinander stehen sollen.

      So was gab es im ORF schon einmal.

      Der Effekt wäre sicher eine deutliche Qualitätsverbesserung und eine Zuseherzunahme.

      Ebenso bei Radio.

  22. Knieriem (kein Partner)
    25. September 2010 09:32

    Nachbemerkung zum gestrigen "Runden Tisch" an den ORF:

    Könnte man Herrn Oberhauser zur Fortbildung in ein Seminar mit dem Thema Diskussionskultur verpflichten ?

    • numerus clausel (kein Partner)
      25. September 2010 10:33

      Und ihm sagen, dass weiße Socken zu einem dunklen Anzug nicht so gut passen. Sein versuchter Kuhhandel mit der Vertreterin der StA war aber auch nicht übel. Sowas ist er offensichtlich gewohnt, nach dem Motto, ich sende was Gutes und bekomm dafür so und so viel Unterstützung. Die Gerichtskosten wollt er sich auch noch zusätzlich erstattet wissen.
      Aber am herzigsten waren die verhassten Gesichter von Turnschuh, Jarolim und Oberhauser, die in Eintracht den wahren Hintergrund so gut wie möglich verschwiegen haben.

    • inside
      25. September 2010 10:50

      hinschicken schon .... :-(

    • RB (kein Partner)
      25. September 2010 14:04

      @Knieriem
      So eine ORF-Sendung tun Sie sich an?
      Oberhauser, Thurnher etc., also ich hätte danach einen Albtraum.
      Ich kann den Sender Phoenix empfehlen, fast immer interessante Dokus.
      ORF-Radio-Nachrichten reichen schon zum Ärgern und Kopfschütteln.
      ORF ist eine Katastrophe, armes Österreich.

    • brechstange
      26. September 2010 21:52

      numerus clausel

      Und den Dr. Fichtenbauer haben sie bei seiner wichtigsten Erklärung, dass der ORF in eigener Sache die Justiz über das Publikum beeinflussen möchte, von hinten gefilmt. Da war nur der agressive Oberhauser zu sehen, doch beim Runden Tisch hat man die Schuldigen festgelegt, die Justiz (id Person von Dr. Nittel) und natürlich Dr. Fichtenbauer. Wie nennt man dieses Schaugericht?

  23. bekanntamts (kein Partner)
    25. September 2010 06:31

    der orf müssste gesetzl. verpflichtet werden, vor jeder seiner informationssendungen "..dies ist eine belangsendung der...." zu setzen.

    außerdem ..für diese "Nicht-" Informatinen zahle ich schon lange keine Gebühren mehr.....ich bezahle doch nicht meinen eigenen totengräber

    nein, nicht mehr mit mir. es gibt einige gute objektive deutsche nachrichtensender. der orf hat für mich schon lange ausgedient.

    ich bezahle mit meinen gebühren doch nicht redakteure, die ihren eigenen linken schmarrn ihre eigene linkslinke meinung als nachrichten verkaufen.

    kein orf mehr für mich. und mir gehts gut dabei. er geht mir gar nicht ab.

    machts doch so wie ich.

  24. fosca
    24. September 2010 22:19

    Die Agitation im ORF wird immer unappetitlicher.
    Jetzt gibt es schon einen "Runden Tisch" in EIGENER SACHE um unabhängige Gerichte zu manipulieren, nur weil diese ein Beweismittel verlangen, welches der ORF nicht herausgeben möchte, obwohl es der Wahrheitsfindung in einer vom ORF selbst angestrebten Anzeige.

    Umgekehrt hätte ich gerne gesehen, wie rasch das Redaktionsgeheimnis Chimäre gewesen wäre, wenn es um eindeutige Beweismittel GEGEN DEN POLITISCHEN GEGNER gegangen wäre.

    Man kann über diese bodenlose Schamlosigkeit gar nicht so viel essen, wie man kotzen möchte! :-(

  25. HDW
    24. September 2010 20:51

    "Strache hat "massiv überreagiert" Leider kann es sich auch der engagierte Bürgerliche AU nicht verkneifen, wann immer von der FPÖ als Opfer nicht als Täter ist die Rede, zu beteuern,dass die alle entweder doof oder übertrieben oder halt leider leider nicht wählbar sind. Man kann sich aber kein anderes Volk aussuchen und hier gibt es als einzige Opposition wie auch der schwarze AU immer wieder zugibt nur die FPÖ. Jede Stimmenstärkung dieser wird sicher nicht "die Gefahr von rechts" erhöhen sondern die Nicht-Linken in allen Parteien und Gremien stärken. Übrigens würde sich der "Diskurs" durch konsequente positive Rhetorik der FPÖ gegenüber, nur dem europäischen Trend anschliessen. Und dass alle anderen so gscheit wären ist unlogisch, sonst wäre ihre präpotente Parteilichkeit ja wohl nicht so leicht zu erkennen!

    • Systemfehler (kein Partner)
      25. September 2010 09:57

      Das Beispiel Kärnten hat gezeigt, dass eine Stärkung der Rechtsextremen nicht im Sinne Österreichs ist. Durch Angst schüren und Verhetzung kommen sie an die Macht, um sich dann selbst zu bereichern und den Staat an den Abgrund zu führen.

    • adenauer (kein Partner)
      25. September 2010 12:24

      Systemfehler
      Sie haben anscheinend noch nicht begriffen, dass das gesamte Wirstchafts- und Finanzsystem am Abgrund steht. Ihr verehrter Kommunismus ist Geschichte und der Kapitalismus, wie wir ihn kennen in einigen Jahren ebenso.
      Mehr als 45 Millionen Amerikaner leben von Lebensmittelmarken. Deutschland hat 1,8 Billionen Euro Schulden. Österreichs Banken haben 240 Milliarden Kredite, zum Teil uneinbringlich, im Osten vergeben. Teile Europas stehen vor dem Kollaps und und .... Das schöne daran, die westlichen Indusrtieländer, vorallem der Mittelstand, wird die Zeche zahlen. Von der verspekulierten Wohnbaumilliarde der NÖ- Regierung oder von den verschwundenen 500 SkylinkMillionen braucht man gar nicht erst reden. Die Chinablase wird auch noch platzen, Börsen werden noch crashen. Fazit: Es kommt immer darauf an, ob die eigenen Leute von den Schulden etwas davon in Form von Sozuialleistungen oder Infrastruktur haben oder nicht. Die jetzige Regierung SPÖVP verschenkt 21 Milliarden für die Griechen, Iren, Spanier etc.. Du bist herzlcihe eingeladen zum sparen und blechen.

    • Systemfehler!!!! (kein Partner)
      25. September 2010 14:12

      Ich bin - entgegen der dümmlichen Unterstellung - kein Freund von Kommunismus und Sozialismus und in Kärnten gehts auch nicht um die Wirtschaftskrise sondern um Korruption und Bereicherung der politischen Schickeria rund um den verblichenen Jörg Haider.

      Das sollte selbst zu FPBZÖ-hörigen Scheuklappenträgern wie Ihnen durchgedrungen sein.

    • brechstange
      26. September 2010 21:56

      @systemfehler

      Worum geht es denn überhaupt bei der Finanzkrise? Weltweit geht es Korruption, Organisierte Kriminalität, die Banken, ja die gesamte Weltwirtschaft wird von denen gesteuert.

  26. terbuan
    24. September 2010 19:27

    OT
    Worüber der ORF sicher nicht und wenn dann nur polemisch berichten wird:
    Österreichische Pensionen - ein Leben lang arbeiten!
    Anrdeas Tögel berichtet in ef über einen Vortrag von Bernd Marin über die Unfinanzierbarkeit des österreichischen Pensionssystems, mehr unter...
    http://ef-magazin.de/2010/09/24/2569-oesterreichische-pensionen-lebenslang-arbeiten

    terbuan@aon.at

    • M.S.
      24. September 2010 20:43

      @terbuan:
      Dazu das neue Gutachten der Pensionskommission der Bundesregierung: Bis ins Jahr 2060 wird der Bundeszuschuss zu den Pensionen von derzeit 7,6 auf 28,7 Milliarden Euro angewachsen sein. Die Präsidenten des Seniorenrates Blecha und Kohl wollen "diesen Schmarren" nicht glauben. Dies sei kein Gut- sondern ein Schlechtachten, "ab in den Papierkorb mit diesem Katastrophenbericht " meinte Kohl.
      Man ist einfach fassungslos.

    • Josef Maierhofer
      25. September 2010 13:43

      @ M.S.

      Kohl und Blecha sind ganz sicher mitverantwortlich für die Finanzmisere, für die Pensionsmisere, für die Falschinformation, für die Lüge zu den wahren Kosten, ... Hauptsache, sie selbst haben genug zum Fressen. Die beiden sind ein Paradebeispiel.

  27. M.S.
    24. September 2010 17:47

    Laut Teletext im ORF reagiert der Justizsprecher der SPÖ Jarolim auf die Beschlagnahme der Bänder durch die Justiz in der Angelegenheit der Skinheadaffäre in Wiener Neustadt mit den folgenden Worten": Wir leben nicht unter Metternich. So gesehen könnte bei jedem journalistischen Handeln die Polizeikamera mitlaufen." Bei solcher Präpotenz bleibt einem doch tatsächlich die Spucke weg. Vielleicht erklärt uns der Herr Justizsprecher, wie dann das Gericht die Anzeige der ORF-ler auf Verleumdung und falscher Zeugenaussage ohne das corpus delicti behandeln soll, oder erwartet er gleich einen Schuldspruch ohne Untersuchung? Wir leben nicht in Nordkorea Herr Justizsprecher. Mit einer solchen Aussage eines Justizsprechers in einer angeblichen Demokratie wäre eigentlich ein Rücktritt fällig.

    • Alexander Renneberg
      24. September 2010 18:01

      m.s. sie vergessen, er ist ein sozialist. er darf alles. (fast)

    • klein (kein Partner)
      25. September 2010 12:51

      Das "Corpus delicti" ist eine Stelle, die im TV ohnehin zu sehen war. Dem Gericht sollte demnach der Sendungsmitschnitt genügen. Stattdessen fordert es das gesamte Rohmaterial an - für die Klärung des Falles ist das völlig unnötig. Ich schließe mich jenen Leuten an, die meinen "Wenn das Schule macht". Auch Herr Unterberger sollte eigentlich - in seinem eigenen Interesse - dagegen auftreten.

    • cmh (kein Partner)
      26. September 2010 13:53

      Also Herr Klein, lassen wir das doch die Gerichte beurteilen wieviel sie von welchem Material benötigen. Die Strafgerichte sind ja wie man hoffentlich noch auf der Uni lernst zur materiellen (!) Wahrheitsfindung verpflichtet.

      Dazu ist ein geschnittenr Beitrag nun einmal nicht geeignet. Überlegen Sei sich nur einmal beim nächsten Häupelplakat (dem wo er dem Baby das Fusserl schüttelt) ob der mit den Models zur gleichen Zeit am Set war, oder ob man eine während eines lucidum intervallum gemachte Aufnahme einfach hineinkopiert hat.

      Ansonsten hätte ich noch ein paar gebrauchte Auto an Sie zu verkaufen. Ich garantiere Ihnen die sind sowas von schwer in Ordnung. Ich kann Ihnen das gerne anhand eines Bildes aus dem Originalprospekt nachweisen.

  28. sin
    24. September 2010 17:02

    Ich mache in Bezug auf den ORF das, was Menschen in Diktaturen gemacht haben und machen: Sich üble, einseitige Meinungsmache einfach nicht mehr anhören.

    • Florin
      24. September 2010 18:25

      Ich befürchte Verweigerung ist auch nicht zielführend ?

    • terbuan
      24. September 2010 19:04

      sin
      Und welche Feindsender hören Sie dann? Radio Eriwan?
      Ein guter Witz aus dieser Zeit, passend zu unserer:
      Frage an Radio Eriwan: "Stimmt es, dass der Kapitalismus einem D-Zug gleicht, der dem Abgrund entgegenrast?"
      Antwort: "Im Prinzip ja."
      Frage an Radio Eriwan: "Und wieso müssen wir ihn dann unbedingt noch überholen?"

    • SuPa
      24. September 2010 21:11

      Nochmals Frage an Radio Eriwan: "Wo steht der Kapitalismus?"
      Antwort: "Der Kapitalismus steht am Abgrund".
      Weitere Frage: "Und was machen wir?"
      Antwort: "Wir schauen hinauf".

    • Undine
      24. September 2010 22:23

      @terbuan

      @SuPa

      In der ehemaligen DDR hat man sich mit viel beißendem Humor ein wenig über das herrschende System lustig gemacht, um das ganze Unrecht einigermaßen ertragen zu können. Sind wir auch schon bald soweit?Jaja, aber bei uns in Bagdad...
      REINHARD BITTE MELDEN!

  29. thomas lahnsteiner
    24. September 2010 16:48

    dreister geht es nicht mehr...diejenigen, die sich einen dreck um die meinungsfreiheit scheren und tagtäglich meldungen in ihrem sinne, nämlich im linken sinn manipulieren (zb alice schwarzer, sarazin), gehen in der causa strache nun nach straßburg zum gerichtshof für menschenrechte, da sie sich doch noch nicht über österreichische gerichte hinwegsetzen können und die meinungsfreiheit hochhalten wollen...der witz des jahres
    ich möchte auch nach straßburg gehen, weil ich genötigt werde, rundfunkgebühren zu zahlen, ohne dass ich den linken hetzsender konsumiere.

    • terbuan
      24. September 2010 19:40

      Gerade wieder gehört in Nachrichten, mit welcher Weinerlichkeit und Verlogenheit die Beschränkung der Meinungsfreiheit in Österreich bejammert wird. Es ist einfach nur mehr zum Kotzen!
      Weil ich vorhin einen Radio Eriwan-Witz zitiert habe, hier ein abgewandelter:
      Frage an Radio Eriwan: "Kann sich der ORF auch einmal irren?"
      Antwort: "Im Prinzip ja. Aber praktisch irrt sich der ORF nie."
      Frage an Radio Eriwan: Woher wissen Sie das so genau?"
      Antwort: "Wir haben den ORF gefragt."

  30. Martin P.
    24. September 2010 16:45

    Der ORF ist ein grandioser Sauhaufen, ein Sammelbecken voller unfähiger die in der Privatwirtschaft nicht überlebensfähig wären und von einem Mann geleitet der der SPÖ mehr als nur nahe steht.

    Die ÖVP hatte erst vor kurzem die Chance verpasst dem ORF an die Kette zu legen und die Ablöse von SPÖ-Günstling Wrabetz zu verlangen, dessen einzige Leistung es war Schulden zu machen und das Publikum mit „MIA“ zu quälen. Der ORF bleibt ein Sender der mehr ist als nur ROT angehaucht.

    Die ÖVP macht beim ORF wirklich alles falsch.

  31. Helmut HGR.
    24. September 2010 16:36

    zu AU -- ÖVP ohne professionelle ORF-Beobachtung

    Zu Beginn des Großen Wahlkampfes 2006 brachte das ORF-Radio eine "Expertenrunde" zum Thema Mindestsicherung.

    Experten und ORF waren sich einig, daß ein arbeitsloses Grundeinkommen
    von mehr als EUR 1000.- nötig ist, um sich ohne Druck von Arbeit entfalten zu können. Das ist ein Menschenrecht.

    Das hätte auch den großen Vorteil, daß die Unternehmer, weil ja dann weniger
    Leute arbeiten gehen, den Verbliebenen mehr zahlen müßte.
    Ob dann Arbeitsplätze ins Ausland abwandern, oder in die Schwarzarbeit,
    wurde nicht diskutiert.

    Habe selten solchen Schwachsinn gehört; und das auch dem ORF gesagt.
    Die ÖVP habe ich auf dieses Zuckerl für ihren Wahlkampf aufmerksam gemacht.
    Sie waren nicht interessiert.

    Ab Jänner 2006 habe ich die verschiedensten Leute bei der ÖVP angerufen -
    der ranghöchste war Molterer - und auf die grottenschlechte Öffentlichkeitsarbeit
    der ÖVP aufmerksam gemacht - mit einer Reihe von Beispielen, inkl. der Antrittsrede von Schüssel in Brüssel.

    Externe Berater a la SPÖ waren dringend nötig. Die ÖVP wollte nicht.
    Ich habe der ÖVP die bevorstehende Wahlniederlage vorausgesagt.

    • Alexander Renneberg
      24. September 2010 18:31

      externe berater, wo denken sie hin.
      die spö nahm sich damals die young, ach pardon die luigi schober werbeagentur. die young darf ja als internationaler konzern keine politische werbung machen, ich vergass...
      jetzt nimmt sich die spö wie immer den herr greenberg

      und wen haben die schwarzen in wien? die headquater, mit dem herrn U.
      wen? ja genau die. kennen sie nicht, na sowas echt nicht.... ?

      na dann. das muss ja ein fulminanter sieg werden jetzt, zifix, oder.

    • Samtpfote
      24. September 2010 18:44

      Alexander

      War nicht Hochegger auch einmal im Spiel? ... wenn ich so nachdenke....

  32. RR Prof. Reinhard Horner
    24. September 2010 15:51

    reinhard.horner@chello.at

    Der Sumpf der ORF-Information

    BP Dr. Kirchschläger wollte seinerzeit nicht nur die Sümpfe, sondern auch die „Sauren Wiesen“ trockengelegt sehen.

    Wie weit sind wir davon entfernt!

    Möglicherweise könnte zur Überwindung des ORF-Informationssumpfs eine breit organisierte Verweigerung der Gebührenzahlungen helfen. Angesichts dessen, was der ORF unter dem Deckmantel seines öffentlich-rechtlichen Auftrags liefert, wäre eine solche Verweigerung vollauf gerechtfertigt. Denn nicht nur der Anstand ist am Ende, es wird auch das Recht gebrochen.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      25. September 2010 15:18

      reinhard.horner@chello.at

      Der Sumpf der ORF-Information – Oberhauser

      BP Dr. Kirchschläger wollte seinerzeit nicht nur die Sümpfe, sondern auch die „Sauren Wiesen“ trockengelegt sehen.

      Wie weit sind wir davon entfernt!

      Hinzu kommt, mit welcher Dreistigkeit der Informationsdirektor Elmar Oberhauser den Ersatz der Gebührenbefreiungen auf Kosten der Steuerzahler noch erweitern will, um ihn allenfalls zur Strafzahlung zu verwenden. So viel die Steuern zahlenden Bürger verachtende Schmutzgesinnung ist rekordverdächtig.

  33. RR Prof. Reinhard Horner
    24. September 2010 15:32

    reinhard.horner@chello.at

    Der Sumpf der ORF-Information

    BP Dr. Kirchschläger wollte seinerzeit nicht nur die Sümpfe, sondern auch die „Sauren Wiesen“ trockengelegt sehen.

    Wie weit sind wir davon entfernt!

    Dass nicht nur die Leute, die politische Aufgaben und Verantwortungen übernommen haben, sondern auch die Zivilgesellschaft Österreichs den notorisch dreisten Sumpf der ORF-Information weiter gewähren und noch ausufern lassen, ist schrecklich. Die Verschmutzung unserer Gesellschaft durch den ORF nimmt kein Ende.

    Wo bleibt zum bereits alltäglichen Sumpf, zur alltäglichen journalistischen Primitivität, zur alltäglichen Dreistigkeit die alltäglich erforderliche kritische Auseinandersetzung mit diesen Brüchen der ORF-Verpflichtungen und obendrein mit der Missachtung jeglicher journalistischen Berufskompetenz? Soll der ORF auf Dauer zum Sammelbecken für die mieseste journalistische Missbrauchstätigkeit des Landes werden?

    Wann kommt endlich ein neues ORF-Volksbegehren?

  34. simplicissimus
    24. September 2010 14:44

    bei mir war der orf spätestens nach berichterstattung über und parteinahme für die sanktionen gegen die schwarz-blaue wenderegierung und österreich im allgemeinen, vollkommen unten durch.

    warum ist es schüssel und co. nicht gelungen, dieses machtmonopol zu durchbrechen und weitestgehend regierungsunabhängig bzw. (wieder) neutraler zu machen? die hoffnung, dass nach 30 jahren rot nun 30 jahre schwarz folgen werden?

    die vernachlässigung der medien durch die freiheitlich-liberalen und bürgerlichen ist ein kardinalfehler, der schwer zu reparieren ist, weil das linke medienspektrum monopolartig aufgestellt und rechte medien weit unter der kritischen masse sind.

    wieweit das internet das auszugleichen vermag, wird sich weisen.

    jedenfalls sind rechte parteien, sofort nach erlangung entsprechender grössenordnung dringend aufgerufen, sich ihren anteil an den medien zu erkämpfen.

    • Erich Bauer
      24. September 2010 15:30

      "...warum ist es schüssel und co. nicht gelungen, dieses machtmonopol zu durchbrechen..."

      Es kam von den eigenen Reihen. Vom "Dachgiebel" aus wurde Schüssel von "Konrad" mit "Dachziegel-profil(en)" ganz gezielt beworfen. "Konrad, sprach die Frau Mama..." Wer ist wohl diese "Frau Mama"...?

    • Alexander Renneberg
      24. September 2010 18:03

      und herr bauer, was meinen sie? wer ist die frau mama? möglicherweise eine verwandte? wenn sie verstehen?

    • Erich Bauer
      24. September 2010 18:13

      Alexander Renneberg,

      Ich glaube, da gibt's ein "Gen"...

    • Alexander Renneberg
      24. September 2010 18:25

      herr bauer, sie sind mir ein rechter schlingel... ;-)

    • Erich Bauer
      24. September 2010 18:40

      Herr Renneberg... Wenn Sie sich bei den "Genen" nicht auskennen...Ich würde an der Intellektutualität hier geradezu verzweifeln. Was halten Sie vom "Lateinunterricht"...? Ich hoffe, Sie nehmen mir das´nicht übel..,

    • inside
      24. September 2010 18:46

      Erich Bauer

      jetzt mach's net so spannend ...

  35. Vayav Indrasca
    24. September 2010 13:14

    Ich versteh nur nicht ganz, wieso Armin Wolf ein Linksaußen sein soll. Der macht oft politisch korrekte Interviewpartner ganz schön auf. Herrlich, wie er diesem Antitabak-
    Oberfaschisten eins in die G. gehaut hat.

    Für mich ist eher Frau Thurnher die linkslinke Anführerin. Aber nicht, weil sie so böse wär, sondern weil sies's einfach nicht besser versteht. Diese ganzen Journalisten und Macher im ORF (und in nahezu allen anderen Medien auch) werden nicht von irgendwelchen Oberbossen am parteipolitischen Gängelband geführt, sondern handeln aufgrund ihrer weltanschaulichen Überzeugung, die sie bei ihrer Sozialisation von der Muttermilch an aufgesaugt haben.

    Fragt sich nur, warum ausgerechnet die alle bei den Medien sind. Ich habe da eine Theorie, die freilich nicht stimmen muss: 1. Kinder, die journalistisches Interesse und die nötige Intelligenz und Beredsamkeit für Journalismus haben, kommen vorwiegend aus linksliberalen Haushalten, wo diese Themen dauernd auf den Tisch kommen. (Technisch interessierte Jugendliche dürften dagegen eher aus bürgerlichen Haushalten kommen.) 2. Der Hauptpulk der Journalisten im ORF und anderswo ist nicht besonders alt und daher weltverbesserisch links. Man kennt ja den berühmten Spruch: wer unter 35 nicht links ist ... Wie gesagt, ist nur eine Spekulation, kann gerne falsifiziert werden.

    • Erich Bauer
      24. September 2010 13:21

      "...sondern handeln aufgrund ihrer weltanschaulichen Überzeugung..."

      Siehe "Wiener Zeitung". Das weltanschauliche "Anforderungsprofil" muß halt stimmen. Ob sich der Angestellte das "on the Job" erst mühsam angeignen muß, oder es bereits in die Wiege gelegt bekam... Das "Ergebnis" muß halt stimmen...

    • Xymmachos
      24. September 2010 18:25

      Tja, und weil Sie offenbar nicht aus einem linksliberalen Haushalt kommen, scheint's mit der Intelligenz ein bisserl zu hapern. Schad', kann man halt nix machen. Aber beim Spekulieren sollten Sie vielleicht doch vorsichtiger sein? Vaya con dios...

    • Erich Bauer
      24. September 2010 18:48

      Xymmachos,

      Leider komme ich in der Tat nicht aus einem sch...liberalen Haushalt. Und die "Intelligenz" finden Sie am FJB...

    • Xymmachos
      24. September 2010 19:40

      Aber mein lieber Herr Bauer, 'tschuldigen vielmals! Ist mir sehr peinlich, Sie waren doch nicht gemeint, sondern diese(r) Vayav... was immer der/die/das ist. Nix für ungut...

    • Vayav Indrasca
      24. September 2010 23:21

      Aber mein lieber Herr Xymmachos, könnten Sie mich großzügigerweise an Ihrer Intelligenz ein bisschen teilhaben lassen und mich aufklären, was für einen Fehler ich gemacht habe. Ich bitte untertänigst und bin froh, dass Geistesgrößen wie Sie in diesem Forum auftreten und den rechten Weg weisen. Ergebensten Dank!

  36. Erich Bauer
    24. September 2010 11:11

    Chuzpe: jemanden anzuzeigen, aber das Beweismaterial geheimzuhalten.

    In dieser Causa scheint sich das sogenannte „Verbotsgesetz“ heillos selbst zu „verstricken“. Natürlich unter tatkräftiger Mithilfe spitzfindiger Anzeiger und Juristen. Daß ein ORF-Anzeiger, in reinster Absicht und in der Ansicht, Beweismaterial nicht ausfolgen zu müssen, eine Verleumdungsklage einbringt, zeugt fürs Erste von einem „majestätischen“ Rechtsbewußtsein. Daß diese Anzeige die Klagsprüfung übersteht, verwundert mich. Selbst wenn auf diesen „Bändern“ nichts drauf ist, ist das kein „Beweis“ für irgendwas. Denn Strache u. A. haben nach eigenen Aussagen etwas GEHÖRT. Will der Staatsanwalt jetzt nachträglich feststellen, dass diese Leute eben „Schi Heil!“ vernommen haben und diese Leute dann, eben weil sie nichts gehört haben nach dem Verbotsgesetz anklagen?

    Allerdings, in dieser Causa ging und geht es meiner Ansicht nach einzig und allein darum, dass ein öffentlich rechtliches Medium, parteipolitisch gelenkt, MANIPULATION betrieben haben könnte. Ich bin mir nicht sicher, aber ich glaube, dass das noch kein Straftatbestand ist. Es könnte jedoch noch einer werden, wenn die „Bänder“ tatsächlich einen Hinweis auf Verletzung des Verbotsgesetzes ergeben. Jedoch, auch der „böswilligste“ ORF-Zahler wird „Ed“ keine Wiederbetätigung unterstellen. Aber, da die Verletzung des Verbotsgesetzes ein Offizialdelikt ist, wäre der Tatbestand der (versuchten) „schweren Verleumdung“ gegeben. Hm… Gegenmittel: Generalverdacht und Anklage wegen „Wiederbetätigung“ gegen die FPÖ bzw. gegen alles, was nicht Rot oder Grün ist. Vielleicht findet sich hier ein Jurist der mir aus meiner laienhaften juristischen „Verstrickung“ heraushelfen kann. Ansonsten halte ich mich auch weiterhin an Charles Dickens „Bleakhouse“.

    Übrigens, im Zuge der „Rosenkranz“-Sager, gab’s ein Interview, geführt von Thurnherr, mit einem jungen Verfassungsexperten, der behauptete, dass das „Verbotsgesetz“ als Folklore gesehen werden sollte: „…. so wie Cordoba“. Thurnherr war „not amused“. Leider weiß ich dessen Namen nicht mehr. Ich hab ihn weder vorher noch nachher jemals wieder im ORF angetroffen. Sagt nichts, da ich nur sporadisch dort hinswitche. Um diese „Bänder“ rauszubekommen bedarfs wahrscheinlich eines Gerichtsbeschlusses.

    PS: Daß sich der ORF als "unabhängig/abhängiges" Medium disqualifiziert hat braucht man sowieso nicht mehr extra zu erwähnen. Unabhängig davon, wie sich die Juristerei daraus "entwirrt".

  37. Josef Maierhofer
    24. September 2010 11:06

    Zu Strache:

    Es ist schon ein Wahnsinn, wenn es damals in Wr. Neustadt doch angeblich mehrere Zeugen gegeben hat, auch Strache selbst, die das bezeugen können, was vorgefallen ist. Warum werden die beim Gericht nicht zugelassen ? Warum darf ein ORF Beweismaterialien zurückhalten, eventuell sogar ungestraft fälschen, was offenbar bei derzeitigem Gesetzesverständnis ohne weiteres erwartet werden könnte ?

    Zu Ferrero Waldner:

    Ich habe sie immer für seriös gehalten und das hat sich hiermit bestätigt. Nur wo landen bei uns seriöse Politiker ? Setzen sich nur Unehrliche und Unmoralische in der Politik durch ?

    Statt, daß der ORF das Beispiel als positiv angibt, verschweigt er es.

  38. Wolfgang Bauer
    24. September 2010 10:59

    Gestern abend im ORF Radio: Ein Interview mit dem Historiker Segev über sein Wiesenthal-Buch.

    Segev, der sehr klar und intelligent spricht, auch ohne Feindseligkeit, wird nach seinen jahrelangen Rechcerchen so nebenbei damit konfrontiert, dass der ehemalige Kreisky-Sekretär Petritsch die Bespitzelungen Wiesenthals als nicht existent abtut. Segev ist darauf nicht eingegangen.

    Durch das ganze Thema Wiesenthal/Kreisky zog sich überhaupt ein Herumgeeiere, das den Zweck erfüllt, die SP-Ikone mit einer Teflonschicht zu überziehen. Es wird alles aufgeboten, was an dünnem Material zu finden ist: "Wiesenthal war einseitig zugunsten der ÖVP, ...Kamitz...Waldheim....etc.

    Man möge ein Gedankenspiel machen: Wäre Wiesenthal ein Roter gewesen, und hätte Bundeskanzler Klaus ihn so verfolgt und verleumdet wie es Kreisky (mit Hilfe Fischers, Blechas und Genossen) getan hat, was wäre da im ORF jetzt los?

    • brechstange
      26. September 2010 22:04

      Herr Bauer, der Petritsch braucht halt einen guten Posten, vom Segev bekommt er den nicht.

  39. papi66
    24. September 2010 10:47

    Die wahren Feinde Österreichs!

    Die wahren Feinde Österreichs sitzen nicht Istanbul, nicht in Saudi Arabien, nicht in Riad, obwohl die Flagge ein Säbel und das Staatswappen der Saudis ein Krummschwert ziert.

    Nein, die wahren Feinde Österreichs, die wahren Feinde der Demokratie sitzen im eigenen Lande, sitzen in Österreich, in Wien, in der Löwelstraße, in der SPÖ Zentrale. Die Faymans, die Rudaschs.

    Die Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie sitzen auch in der Bundeszentrale der Grünen am Rooseveltplatz, eine der Top Adressen in der besten Lage Wiens.
    Die Glawischnigs, die Vassilakous, die Musiols, die Koruns, die Lunaceks, das sind Namen, da lacht das echte Wienerherz. Nicht zu vergessen der Totengräber, der Beschäftigungstherapeut der Justiz, Peter Pilz.

    Die Liste der Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie, die dieses Land langsam, aber sicher in den Abgrund treiben, die Österreich öffnen wollen für alle Analphabeten, für alle arbeitsscheuen Elemente, für alle Kriminellen, für alle Sozialschmarotzer der Erde ist noch länger, viel, viel länger. Die vielen Gutmenschen, die Lichterkettenbildner, die Caritas mit ihren linkslinken Agitatoren. Das erzbischöfliche Palais am Stephansplatz in Wien. Der Wiener Erzbischof Schönborn, mit seiner Unbeholfenheit. Diese Wiener ÖVPler, mit ihrer Marek, die den Häupl nach dem zehnten Oktober ehelichen will.

    Die Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie sitzen auch in Wien am Künigelberg. Die Feinde sitzen in den Redaktionen des ORF mit einem Wolf an der Spitze. Dieser öffentlich, rechtliche, linke, linksgrünrote Staatssender übertrifft die ehemaligen kommunistischen DDR Sender um Längen.

    Die Feinde Österreichs, die Feinde der Demokratie treiben sich auch in den Redaktionen diverser Zeitungen herum. Diese Zeitungen werden mit Steuergeldern in Form von Inseraten künstlich am Leben erhalten.

    Die Gründe für den Tod jeder demokratischen Ordnung sind:

    Korrupte Windrosen Politiker, die mit Steuergeldern Medien bestechen.

    Politische Parteien, die Österreich als ihr Eigentum betrachten und wie die Eigentümer dieses Landes agieren.

    Gesetze, die zur Unterdrückung freier Meinungsäußerung geschaffen werden.

    Die Bestechlichkeit der Medien und eine Justiz die unter politischem Druck handelt.

    Abschließend stellt sich für mich die Frage:
    Finden sich in Österreich noch genug Demokraten, die einen neuen, einen anderen Weg gehen wollen?

    • Josef Maierhofer
      24. September 2010 11:09

      Zu Ihrer letzten Frage:

      Ich fürchte, erst, wenn es zu spät sein wird.

    • terbuan
      24. September 2010 11:38

      Vielleicht sind oder werden Sie einer von mittlerweilen einer ganzen Reihe!
      Kontaktmöglichkeit:
      terbuan@aon.at

    • Undine
      24. September 2010 13:21

      @papi66

      Ach, ist es eine Wohltat, Ihren Kommentar zu lesen! Aber nicht etwa, weil Erfreuliches darin zu lesen ist; nein, ganz das Gegenteil ist der Fall. Das Wohltuende besteht darin, daß Sie, stellvertretend für weiß Gott wie viele Menschen das treffend zusammenfassen, was sich jeder, der hierzulande noch seine fünf Sinne beisammen hat, tagtäglich denkt!Herzlichen Dank!!!

    • Erich Bauer
      24. September 2010 14:08

      Zur weiteren Motivation ein kleiner Lichtblick:

      http://ef-magazin.de/2010/09/23/2567-tea-party-fuehrerlose-organisation-lehrt-machtelite-das-fuerchten

      Man wird uns noch fürchten lernen...

    • simplicissimus
      24. September 2010 14:34

      Erich Bauer: sehr interessanter artikel über die tea party, aber alles noch sehr wenig griffig. wie wird es ihrer meinung nach weitergehen?

    • Erich Bauer
      24. September 2010 14:53

      simplicissimus,

      Ich bin mir sicher, daß sich hier eine Dynamik aufbaut, die möglicherweise (aber, man weiß es nicht) die "Tea Party's" sogar noch hinter sich lassen. Gut so, daß sich die "Machteliten" auf diese Pioniere "einzuschießen" versuchen. In der Zwischenzeit bilden sich noch viel effizientere Ideen heran. Im Grunde genommen sind es die "Nettoleistungszahler" die sich formieren. Und, wenn die sich vernetzen, müssen sich die "Bruttoleistungsbezieher" ganz warm anziehen... Dann braucht es keine sattsam bekannten ideologischen Sophistereien mehr...

    • donnerlütchen
      24. September 2010 16:40

      Welche Idioten wählen diese angeführten Schießbudenfiguren ?

    • Erich Bauer
      24. September 2010 17:00

      Donnerlütchen... na Sie tragen aber DICK auf... Wahrscheinlich sind's die "Red Neck's" in Illinois... Sind Sie "Bruttoleistungsbehzieher"?

    • Erich Bauer
      24. September 2010 17:43

      donnerlütchen,

      Ich muß mich voll zurücknehmen. Sie meinten sicher den Kommentar von "papi66". Wenn Sie die "persönliche", an Sie gerichtete, fehlgeleitete Antwort weglassen... kommen Sie im "übertragenen" Sinn... zu der für Sie erwarteten, vorausblickenden Replik. Es tut mir wahnsinnig leid.... Ich hoffe, Sie vezeihen mir diesen Fauxpas im "Kapfgetümmel"... leider "friendly fire"...

    • inside
      24. September 2010 18:35

      Donnerlütchen..

      Tja liebes Donnerlütchen. Immer schön angeben, an wen Ihre reposte ergehen soll.
      Friendly fire kann tödlich sein. Fällt unter Kollateralschaden, wäre hier aber sehr bedauerlich. :-)

    • Erich Bauer
      24. September 2010 18:53

      inside,

      Sie gefallen mir...

    • inside
      24. September 2010 18:58

      Erich Bauer

      man tut was man kann. :-)

    • Systemfehler!!!! (kein Partner)
      25. September 2010 09:58

      Die wahren Feinde Österreichs sind nationalistische Spinner, die hier unser Land besudeln.

    • haro
      25. September 2010 19:27

      @"Systemfehler!!!!"

      " Die wahren Feinde Österreichs sind nationalistische Spinner, die hier unser Land besudeln. " ??? Meinen Sie damit gar Türk Innen die hier so stolz auf die Türkei und ihr islamisches Brauchtum sind???

      TsssTsssTsss

    • Systemfehler!!!! (kein Partner)
      25. September 2010 23:34

      Nein, damit meine ich kranke Individuen wie Sie.

    • haro
      26. September 2010 11:34

      @"Systemfehler!!!

      Ihre Äußerungen sind das beste Beispiel für das Ende jeden Anstands und jedes selbständigen Denkens.

  40. jerome
    24. September 2010 10:43

    Nicht böse sein, aber wer die ORF Gebühr zahlt ist einfach nur selber schuld.

    Natürlich macht er sich darüber hinaus zum Mittäter, aber ein bisschen mehr Mut und diese sinnlose Gebühr (ein anderer Name für Steuer-Diebstahl) verweigern und der ORF hätte gar kein Geld für diesen Unsinn.

  41. FranzAnton
    24. September 2010 10:42

    Stimmt nicht ganz.

    Es war dem ORF eine kurze Ansage wert, darüber zu informieren, daß Frau Ferrero - Waldner auf die Gehaltsfortzahlung verzichtet hat.

    Diese Ansage war aber dermaßen kurz und gegen Berichtende vorgebracht, daß jemand sie leicht überhört haben könnte.

    Fairness sieht sicher anders aus.

    • Andreas Unterberger
      24. September 2010 11:25

      Ich habe es nochmals abgehört. Zumindest in der ZiB 2 war das nicht zu hören.
      a.u.

  42. Das Pingerle
    24. September 2010 10:07

    Mir geht es nach der Wahl in Wien auf jeden Fall besser!

    Bei all dem (gesellschafts)politischen Wahnsinn in Ö lebe ich bisher mit der bangen Frage: Wie lange lässt sich das (Umverteilung, Gender, Homoverherrlichung, Massenzuwanderung, bis hin zu künstlichen Staus durch Straßenrückbau) die schweigende Mehrheit noch gefallen? Doch wahrscheinlich sitze ich einem Trugschluss auf. Vermutlich gehöre ich zu einer schweigenden MINDERheit!

    Ein Indiz ob dem so ist, bildet für mich die Wien-Wahl. Wenn die SPÖ wieder die absolute Mandatsmehrheit schafft, höre ich auf mich zu ärgern bzw. zu wundern. Dann will das die Mehrheit eben so. Eine Mehrheit, der ich halt nicht angehöre. Und ob die Mehrheit Recht hat oder nicht, ungebildet ist oder nicht, politisch interessiert ist oder nicht, ist in einer Demokratie irrelevant. Und solange es den wohlwollenden Diktator nicht gibt, weiß ich nichts besseres als die Staatsform der Demokratie.

    Ärgern wir uns nicht über Dinge, die wir (vermutlich als Minderheit) in einer Demokratie nicht ändern können. Sonst ändert der Ärger uns!

    • FranzAnton
      24. September 2010 10:35

      Etwas Besseres als die repräsentative Demokratie gibt es sehr wohl: Eine um niederschwellig zugängliche Formen der Direkten Demokratie aufgewertete repräsentative Demokratie.

      Dorthin, würde ich mir wünschen, sollten sich die hier Bemühten streben, und diesbezüglich an einem Strick ziehen, sonst dient die ganze Schreiberei nur der Frustabreaktion.

    • Johann Scheiber
      24. September 2010 11:28

      Bei ihrer guten Aufzählung haben sie noch den Codex Alimentarius, den Anschlag der Mafia auf Leib, Leben uind Gesundheit der Menschen vergessen.

      http://www.alpenparlament.tv/playlist/68-codex-alimentarius-dr-gottfried-lan

    • Undine
      24. September 2010 13:42

      @Das Pingerle

      "Ob die Mehrheit Recht hat oder nicht, ungebildet ist oder nicht,........"

      Diese Woche in einem Mittagsjournal die "Feststellung" zum Thema WAHLVERHALTEN der JUGENDLICHEN:

      Jugendliche aus BILDUNGSFERNEN Schichten wählen FPÖ, während Jugendliche aus BILDUNGSNAHEN Schichten GRÜN wählen.

    • Undine
      24. September 2010 13:44

      Wenn das keine MANIPULATION durch unseren "UNABHÄNGIGEN" ORF ist!

    • simplicissimus
      24. September 2010 14:51

      Undine und Das Pingerle: die bildungsnahe schicht, liest, diskutiert, geht an die uni und sieht orf nachrichten. daher ist sie besonders anfällig für medienmanipulation.
      die bildungsferne schicht erlebt die probleme hautnah auf der strasse, am arbeits- und fussballplatz etc.
      daher klaffen die politischen einstellungen dieser gruppen auseinander.
      wo die wirkliche mehrheit liegt, weiss ich nicht, jedenfalls befürchte ich, leiden noch zuviele menschen an der jahrzehntelangen gehirnwäsche.

    • Observer
      24. September 2010 21:51

      Johann Scheiber:
      @ Internet-TV "Alpenparlament": Der Naturheilarzt Dr. Lange ist bekannt für seinen Kampf gegen den "Codex Alimentarius". Ich glaube auch, dass uns die Chemie- und Pharmaindustrie in Zukunft noch sehr viel Kopfzerbrechen bereiten wird. Ob aber zu den langfristigen Strategien dieser Konzerne auch eine Bevölkerungssreduktion angestrebt wird, wage ich ohne Beweise zu bezweifeln. Die Erfolge solcher Firmen, möglichst viele Lebensmittel zu patentieren und dann Lizenzen zu kassieren, geht aber nur mit Regierungen (auch der EU-Behörde), welche sich da "kaufen lassen" und so diese Machenschaften erst ermöglichen. Der Genmais war der Anfang, nun gibt es schon viele andere Pflanzen und sogar schon Fleisch von Zuchtschweinen und Fischen aus Aquakulturen. welche die "freien" Lebensmittel durch Monsanto & Co. verdrängen.

    • SuPa
      24. September 2010 22:00

      Observer:
      die Monsanto-Geschichte gehört zu diesem Diskussionsthema nur insoferne, als unser ORF solche Vorträge, Interviews und Dokumentationen sicher nie bringen würde. Monsanto hat enorme Geldmengen in der Kriegskasse, beschäftigt weltweit tausende Detektive und Anwälte und ist berühmt für die vielen (großteils erfolgreichen) Klagen und daher hüten sich die meisten Medien, darüber zu berichten.

  43. Stadtindianer
    24. September 2010 09:47

    Leider verkommt auch der Rundfunk, konkret Ö1 immer mehr zum Parteisender der Linken. Beiträge befassen sich immer mehr mit linken Ideologien und den Vorzügen des Kommunismus und Sozialismusm, mit Künstlern die rot-grün hochleben lassen.
    Die historische Aufteilung zwischen Rundfunk schwarz und TV rot ist endgültig Geschichte.
    Das Fernsehen habe ich eingestellt! Muss ich auch noch auf den Radio verzichten? Zwangsbeiträge für Parteiwerbung und halbe Wahrheiten bis ganze Lügen will ich nicht zahlen.

    • Dr. Harald Rassl
      25. September 2010 14:20

      Mein Rat: Radio Stephansdom (wenn's nicht zwischen 18 und 19 Uhr allzu heilig wird) zeigt, wie ein gutes und anspruchsvolles Radioprogramm sein kann und soll. Und die jungen Moderatorinnen und Moderatoren sind inzwischen genau so gut oder sogar besser als die linksdrehenden Ö1 - Menschen!

  44. Doppeladler
    24. September 2010 09:17

    Mit der Aussage "Zuwas braucht man des Manderlradio" des seligen Julius Raab überlies die ÖVP das Fernsehen den Roten. Ein schwerer Fehler, der bis heute nicht korrigierbar ist und so fürchte ich auch nicht mehr korrigierbar sein wird. Damit haben wir eben unseren O-Rot-Funk.

    Und auch das Rundfunkgesetz, welches unter der Kanzlerschaft Schüssel kreiert wurde, war stümperhaft und ein glatter Schuß ins eigene schwarze Knie. Ganz abgesehen von der kathastrophalen Personalpolitik, die damals betrieben wurde. Anstatt eine wirklich fähige Person zu betrauen, wurde eine liebe nette Vertraute des NÖ-Häuptlings an den wichtigsten Posten gehieft - und Vertraute des LH Pröll zu sein, war wohl die einzige Qualifikation.

    Nachhaltige Medienpolitik, die langfristig für einen unabhänigen öffentlichrechtlichen Rundfunk sorgt, wäre eine der Kernaufgaben, um die linken 68er-Seilschaften in jene Schranken zu weisen, die ihnen gebühren. Wann wird dies wohl endlich in der Lichtenfelsgasse erkannt?

    • Erich Bauer
      24. September 2010 09:34

      "...welches unter der Kanzlerschaft Schüssel kreiert wurde, war stümperhaft und ein glatter Schuß ins eigene schwarze Knie..."

      Die ORF-Journaille von den INSZENIERUNGEN zu entwöhnen ist wahrscheinlich genauso unmöglich, wie ins Frauenministerium eine "50%-Quote" festzusetzen. Obwohl... immerhin gabe es schon einmal einen Herrn Frauenminister....

    • Franz L
      24. September 2010 17:43

      @Doppeladler

      Ein ausgezeichneter Kommentar. Würde 5 Sterne verdienen!

  45. Graf Berge von Grips
    24. September 2010 09:05

    Etwas kann nur zu Ende sein, das sagt mir mein Verstand
    das es schon gegeben hat, das schon einmal bestand!

  46. terbuan
    24. September 2010 08:14

    Der ORF ist (nicht nur aber insbesondere) als Informationsmedium unerträglich!
    Schuld daran ist insbesondere die ÖVP, welche dieses wichtige Medium praktisch kampflos den Sozialisten überlassen hat.
    Armin Wolf und andere sind würdige Nachfolger des Karl-Eduard von Schnitzler, der im Fernsehen der DDR in seinem "Schwarzen Kanal" ein beispielloses Agitationsmedium betrieb. Er schloß damit nahtlos an die "Infomationskultur" eines Joseph Goebbels an und diese Tradition wird heute in kaum mehr subtiler sonder eher schon in gleich brutaler Weise vom ORF fortgesetzt!

    • Johann Scheiber
      24. September 2010 11:20

      Der Wolf hat auch den Charme und die Optik von einem VoPo.

    • Undine
      24. September 2010 13:50

      Und dazu noch sein falsches schiefes Grinsen!

    • donnerlütchen
      24. September 2010 16:58

      Stimmt alles genau ! Möcht nur als FPÖ Wähler wissen, warum diesem 160 Millionen-Ding für diese ÖRFLÖCHER durch die Freiheitlichen im Parlament zugestimmt wurde.

  47. Freier Benutzername
    24. September 2010 08:11

    Bzgl. "Dritte Szene": In dieser Sache möchte ich den ORF aber ein bisserl in Schutz nehmen, denn es wurde sehr wohl gesagt, daß Ferrero-Waldner auf dieses Geld verzichtet hat. Genauso wie dieser Martin-Abgeordnete gezeigt wurde. Allerdings habe ich nur die normale ZIB um halb 8 gesehen. Wie die Geschichte in der ZIB2 gebracht wurde, weiß ich nicht.

  48. SuPa
    24. September 2010 08:05

    Mich regt beim ORF eigentlich nur mehr Zwangsabgabe auf, denn ich höre bzw. schaue ORF kaum. Gott-sei-Dank gibt es genug Alternativen, welche durch Satellit, Kabel oder Internet empfangbar sind. Auch über das terrestrische DVB-T kann man z.B. den schon sehr vernünftigen TV-Sender "ServusTV" in und in der Nähe der Großstädte empfangen. Meine Hoffnung im ORF liegt immer noch darin, dass sich
    1. die Parteipolitik bei den Programmen völlig heraushält und
    2. das Programm ORF2 qualitätsmässig deutlich vom ORF1 abgrenzt, also nicht die privaten Dudelsender kopiert und auch ohne Werbung auskommt. Somit nur durch die Zwangsgebühren - wie auch Ö1 - finanziert.
    Ob die - trotz angespannter finanzieller Situation - ab 2011 geplante Aufnahme von zwei weiteren ORF-TV-Programmen (Kultur- und Sportkanal) wirklich die klügste Entscheidung ist? Interessanter weise werden durchaus vernünftige ORF-Sendungen schon jetzt über 3Sat, Arte und BR-alpha abgestrahlt. Warum nicht diese unter ORF2 anstelle der primitiven Dodelformate senden?

    • Observer
      24. September 2010 08:19

      Die herrschenten Parteien (derzeit vorwiegend die SPÖ) denken nicht daran, ihren Einfluss auf den ORF zu reduzieren bzw. total dem zu entsagen. Schon Joseph Göbbels, der Reichsminister für Volksaufklärung und Propaganda hatte seinerzeit erkannt, dass das Volk wie eine Schafsherde geführt. manipuliert und betrogen werden will bzw. kann. Dazu sind Zeitungen, Rundfunk und nun auch das Fernsehen gute Werkzeuge, um dieses Ziel zu erreichen.
      Das oft zitierte unabhängige Redaktionsstatut beim ORF ist nur ein Feigenblatt, denn bereits bei der Journalistenausbildung werden diese Leute "geprägt" und bei der späteren Anstellung im ORF kann die einseitige Orientierung "nicht von Nachteil" sein.

  49. thomas lahnsteiner
    24. September 2010 08:04

    strache hat "massiv überreagiert", wahrscheinlich hätte er sich die freche manipulation anstandslos gefallen lassen müssen und sich beim ddr-fernsehen noch bedanken sollen, dass "journalisten" auf senderkosten anhänger zu seinen veranstaltungen gekarrt und denen noch geld gegeben haben.
    im prinzip wäre mir das abstoßende fernsehprogramm mit seinen meinungsmanipulateuren völlig egal- ich lese auch news und den standard nicht-
    lebte nicht dieser aufgeblähte apparat mit seinen bestens bezahlten politgünstlingen von meinen zwangsgebühren.
    jeden abend verhöhnt dieser außer rand und band geratene reichsrundfunk die in österreich eindeutig vorhandene mehrheit der bevölkerung, die rechts von SPÖ und grünen steht.
    Indem er hemmungslos propaganda für links betreibt, gegen alles hetzt, was nicht politisch korrekt ist und sich über die mehrheit der österreicher lustig macht.

    • Kurt22
      24. September 2010 10:09

      Wieder ein Grund mehr, die FPÖ zu wählen. Ich erinnere mich an 1999, wo Fr. Spera im schwarzen Trauerkostüm mit ebensolcher Mine das Wahlergebnis verlesen mußte. Stelle mir schon Hrn. Wolf vor, wenn er unter Tränen 25 oder mehr FPÖ-Anteile verliest, das kann lustig werden.

    • Josef Maierhofer
      24. September 2010 11:15

      @ Kurt22

      Solange er nicht 51% Strache vorlesen muß, wird in das nicht zu tränen rühren. Der Name Wolf kam auch in der DDR sehr oft vor ...

    • Kurt22
      24. September 2010 11:55

      @Josef Maierhofer: Wenn "seine" Roten ordentlich an die Blauen verlieren, wird ihn das schon ordentlich magerln. Schon allein deswegen, weil die ORF-Maschinerie dann nichts geholfen hat, und das gönn´ich denen!
      Außerdem möchte ich allen anständigen "Wölfen" mein Bedauern aussprechen, die sind mit der Namensgleichheit schon recht bestraft!

    • Undine
      24. September 2010 14:02

      @Kurt22

      Zum Glück sind wir die Danielle SPERA mit ihrer Betroffenheitsmiene bei einschlägigen Themen los!
      Am Abend des 11. 10. 2008 hingegen trug die Gute ROT, die Farbe der Freude, als sie den Tod JÖRG HAIDERS meldete. Auch die Betroffenheitsmiene hatte sie an diesem Tag zu Hause gelassen.

  50. brauchtKeinSternderl
    24. September 2010 07:52

    Wollen Sie ganz entspannt, ohne "Sternderldruck" posten? Antworten Sie einfach hier!

    • phaidros
      24. September 2010 07:56

      Werter Reinhard, lesen Sie das? Falls ja, Ihr Kommentar als DDR-Zeitzeuge würde mich sehr interessieren. Sind da Parallelen in Auswahl der Themen und Art der Aufbereitung zwischen ORF und Rundfunk der DDR erkennbar?

      Danke schon vorab,

      bG/phaidros





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2021 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung