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Fußnote 132: Werners Offenbarungseid

Erfrischender ehrlich konnte Werner Faymann bei seinem Fernsehauftritt gar nicht sein: 

Denn keine Wortfolge verwendete er öfter als "Wir wollen nicht sparen . . ." Zugleich verkündete er dem staunenden Volk mehrfach, dass die SPÖ nicht weniger als acht Steuern erhöhen oder einführen will. Dazu wagte er es, mit großem Stolz das Ergebnis der Verwaltungsreformen von fast zwei Faymann-Jahren hinauszuposaunen: Irgendwelche Garagen wurden zusammengelegt. Deutlicher hätte er es gar nicht sagen können, was die SPÖ ist: eine Partei, die immer nur Steuern erhöhen und nie sparen will. Auch in Zeiten wie diesen. Danke, jetzt ists uns klar.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer kleine Nick
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2010 09:30

    Unser Herr Bundeskanzler ist ein feiner Mann. Mit fester Stimme und sicherer Hand führt er die schutzbedürftigen Untertanen über Stock und Stein, und sei es auf Holzwegen in die Irre. Er fördert die Meinungsvielfalt durch informative Inseratenmillionen an die wichtigsten Medien, die er kraft eigener Belesenheit in einem zähen Auswahlverfahren ermittelt. Er kehrt sozialdemokratische Skandale flink unter den Teppich und sorgt auch sonst für mehr Sauberkeit in diesem Land. Und er ist ein Bollwerk gegen alles Böse, das ohne ihn auf Österreich hereinbräche. Vor allem stemmt er sich als menschgewordene Klimaerwärmung gegen die soziale Kälte, die in den langen und finsteren Jahren des schmallippigen Schweigekanzlers wieder salonfähig zu werden drohte. Danke, Werner!!!

  2. Ausgezeichneter Kommentatorambrosius
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2010 07:34

    Warum die SPÖ immer die Wahlen gewinnt ?`Sehen Sie sich an, wie viele unserer Mitbürger Steuern bezahlen und/oder sonst auf irgendeine Weise mehr vom Staat bekommen als sie beitragen.
    Deshalb muß die Zahl der Sozialempfänger ständig steigen, also die Zahl der sogenannten " Armen" steigen. Sie befestigen das Wohlleben der Nomenklatura .
    Molterer war einer der wenigen Politiker, die das erkannt und im Parlament auch ausgesprochen habt. Das Transferkonto von Pröll geht in die gleiche Richtung, wenn es je in sinnvoller Weise realisiert werden kann. Davon abgesehen haben es die ÖVP-Granden aber offenbar nicht kapiert. (Das Stimmvieh schon überhaupt nicht)

  3. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2010 10:35

    Der sehr vernünftig argumentierende Herr Wolf/Magna flehte den Bundeskanzler geradezu an, seine Aufgabe seriös wahrzunehmen. Er sprach über die nötige Ausbildung von Spitzenkräften, nahm sogar das Wort "Eliten" in den Mund, warnte vor dem Mittelmaß, das wir uns nicht leisten können, wollen wir die Lebensstandardspitzenposition - die alle SPÖ-Politiker immer so stolz und Armutskonferenz/Gewerkschafter auch begehrlich in der Monstranz herumtragen - auch nur einigermaßen behalten.

    Er gab dem operativ höchsten Staatsfunktionär sogar Managementtipps, die sich dieser erstaunt und lernbereit anhörte.

    Wolf konnte mit Rücksicht auf sein Unternehmen aber dort nicht deutlich sagen, was der Kern ist: Die Fortführung der Faymann'schen Nivellierung nach unten plus Standortverunsicherung und -schädigung plus progressive Demotivation der Unternehmen (z.B. Hainisch-Hosek's Genderbürokratie...) und jener Bürger, die die Sozialleistungen hauptsächlich finanzieren müssen, zerstört mittelfristig den Massenwohlstand dauerhaft und unwiederbringlich:

    Denn Betriebe wie Magna, Voest etc. werden nach und nach auswandern müssen, da sie international konkurrieren. In nicht allzuweiter Zeit wird sich nämlich ein Vorstand vor den Eigentümern rechtfertigen müssen, warum er die Produktion oder auch die Forschung oder das ganze Unternehmen nicht in eine günstigere Region verlegt. Der Vorwurf der Untreue ist da gar nicht weit hergeholt. Und dann kann sich die Gewerkschaft auf den Kopf stellen, sie könnens nicht verhindern.

    Wieso lernen diese Leute eigentlich nichts aus dem Fall AUA, wo nach Tisch plötzlich alle Reformeinsparungen ohne Protest durchgehen??

    Wenn sich der TOP-Manager Wolf nach dem Gespräch die kanzlerischen Antworten auf sein flehentliches Bitten um Vernunft nocheinmal anhört: Ich wette, er fällt zumindest für sich persönlich eine Standortentscheidung, die uns nicht gefallen kann. Schöne Landschaften und lächelnde Gesichter haben auch andere Länder....

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2010 09:13

    Herr Faymann, sind Sie österreichischer Kanzler oder Kanzler der SPÖ ?

    Haben Sie auf den Geldschnüffler 'Dagobert' Cap gehört ? Er hat nämlich schon festgestellt, daß die Reichensteuer das Sparen spart.

    Herr Faymann, haben Sie als Kanzler der SPÖ nicht Angst, daß die Reichensteurn doch nicht so viel bringen könnten, und vielleicht doch auch gespart werden müsste ?

    Ich an Ihrer Stelle würde alle sinnvollen Einsparungsmöglichkeiten und alle sinnvollen Steuermöglichkeiten auf den Tisch legen und (es ist bei Ihnen ja Zeit für Gerechtigkeit) gerecht abwiegen und auf mögliche Konsequenzen abklopfen.

    Des weiteren würde ich an Ihrer Stelle alle Ausgaben des Staates auf das Steueraufkommen reduzieren.

    Sie werden nach längerem Hin- und Her-Abwägen draufkommen, daß diese Regierung, außer sie tritt zurück, nicht um die heißen Fragen herumkommen wird, die die einzige Möglichkeit bieten, mit dem Steueraufkommen auszukommen, die da sind:

    Verfassungsreform
    Abschaffung der Privilegien von Beamten, ÖBB und Politikern, etc.
    Verwaltungsreform
    Föderalismusreform (etwa Abschaffung des Bundesrates, Redukrion des Nationalrates, Redukrion der Länderparlamente, etc.)

    Darüber müssen Sie verhandeln und reden und nicht über ein paar unzulängliche Kleinigkeiten, die ein Tropfen auf den heißen Stein sind, wie die Reichensteuern etwa.

    Die Transparenzdatenbank kann Ihnen eine große Hilfe sein, die versteckten Vielfachgehälter und die versteckten Mißbräuche aufzudecken und auch davon wird eine beträchtliche Einsparung möglich sein.

    Als Kanzler der SPÖ sind Sie ein Kanzler der großen Masse, die aufgehört hat positive Beiträge zur Gesellschaft zu leisten, die es besser findet mehr Transfer zu beziehen als Beitrag zu leisten. Da könnten Sie als leuchtendes Beispiel etwa motivierend wirken, Herr Faymann.

    Loben muß ich Sie für Ihre Zustimmung zu einer saubereren Lösung der Erstaufnahme von Asylanten.

    Glauben Sie nicht, daß es Zeit wäre ernstlich an die großen Brocken heranzugehen. Besuchen Sie in der Pause Dr. Schüssel, der weiß, was Österreich brauchen würde und wie man die genannten Reformen als Koalition durchbringen könnte zum Wohle und zum Überleben Österreichs.

  5. Ausgezeichneter KommentatorGraf Berge von Grips
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2010 10:21

    Begleitet von seinem Grinsen
    gehen wir in die Binsen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorSuPa
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2010 07:32

    Ich habe zwar nur die halbe Diskussion verfolgt, konnte aber trotzdem feststellen, dass Werner von der tatsächlich geleben Wirtschaft keine Ahnung hat. Seine Ausführungen dazu kamen mir vor, wie wenn ein Blinder über Farben sprechen würde. Seinen starken Handbewegungen bewiesen, dass er keine Sachkenntnis in Wirtschaftsfragen hat, sich daher verbal schwer tut und nur das Gesudere (Copyright: Gusi) von der Umverteilung gut beherrscht.
    Ich frage mich erneut: Hat die SPÖ keine Persönlichkeit, welche souverän eine Regierung leiten kann und als Vorbild für einen grossen Teil der Bevölkerung fungiert?

  7. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    07. September 2010 01:26

    Faymann will uns nicht kaputtsparen sondern kaputtgrinsen.

    Falls sich jemand noch nicht an diesem Sommergespräch ergötzten konnte, hier der Link:

    http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report/episodes/1550147-Report-Spezial--Sommergespraeche

    Ein verbaler Erguß: "Wir haben gut gearbeitet, deshalb gibt es nun Reformen". ???

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorreika42
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    08. September 2010 11:35

    Danke Werner Faymann für die Klarstellung. Sagte er doch im Sommer-Interview dass er sich um Millionäre und - jetzt kommt`s - jene die bis Juni für die Steuer arbeiten würden nicht kümmere. Eine Ungeheuerlichkeit die eigentlich mit Steuerstreik bekämpft werden sollte. Damit gibt der Bundeskanzkanzler doch zu, dass ihn all jene die ihm seine für den Stimmenkauf benutzten Verteilungsgeschenke erst ermöglichen, volkommen wurscht sind. Vermutlich mit ein Grund warum er von den Parteimitgliedern zum SPÖ-Vorsitzenden gewählt wurde.
    Bleibt nur noch eine Frage: warum wird die SPÖ dennoch von sovielen Leistungsträgern gewählt? Ach ja, nur die dümmsten Lämmer.....


alle Kommentare

  1. Richard (kein Partner)
    21. Januar 2015 23:32

    Are the winds of war starting to blow asrcos Europe yet again? Just like the interwoven alliances that triggered the first world war, the ruinous reparations imposed on Germany that led to the second world war, our political class have managed yet again to engineer a European conflict on an epic scale. God help us. http://klwmjpf.com [url=http://mwmcqwt.com]mwmcqwt[/url ] [link=http://tqsqzhhoti.com]tqsqzhhoti[/link ]

  2. Ade (kein Partner)
    21. Januar 2015 04:59

    The really sifnigicant thing about this election isn't the party platform, which isn't what we want, of course, but the fact that so many Austrians responded to the idea of Austria for Austrians. They weren't intimidated by people who judge them as fascists. Even if the new government itself is crap (or not, who knows), the people have spoken. In the U.S. and elsewhere in Europe, elections don't look like this. To me, this election is great news. When the people are disappointed in the government, they'll still have the experience of winning, with respect to a real issue. They can use this confidence to create a better party (that we like better). Future Austrian and maybe other European parties will realize, if they want to win, they'll have to say, France for the French, Germany for the Germans, etc. So this is a great victory for real democracy. I think the Austrians will throw the Iran govt. under the bus soon, no one wants allies who murder gays and innocent young women.

  3. Joseph (kein Partner)
    20. Januar 2015 11:57

    As an American who is not all that familiar with Austrian pilitocs, I found this analysis to be very interesting and insightful. The U.S. media's view of Mr. Haider is rather two-dimensional -- almost cartoonish. It's evident that Mr. Haider's political views and activities were far more intellectually potent than that, and helps explain why he was so popular in his home province for so many years, plus influencing the thinking on immigration. Now the press seems to be focusing in on the "gay nightclub" angle to his death. I don't care at all about Haider's sexuality -- it just seems so unimportant in the 21st Century.

  4. xxxxxx
    10. September 2010 23:03

    mir fallen dazu die (prophetischen) Worte eines österreichischen Großindustriellen Mirko Kovats ein, der in einem Presse-Interview gesagt hat: "Österreich wird langsam verarmen."

  5. Viktor
    08. September 2010 18:29

    Faymann ist aus wahlpolitischen und opportunistischen Gründen unehrlich.
    "DIE REICHEN SOLLEN ZAHLEN ",ist seine Sprechblase.
    Aber wegen Wählerstimmen von chaotischen Studente,welche die Universitäten als Wärmestube benützen und überfüllen,ist er kategorisch gegen Studiengebühren.
    Dadurch fördert er aber nur jene "REICHEN" Studenten,die sich die Studien-
    -gebühren leicht leisten könnten.Und diese sollten auch Gebühren bezahlen.Arme lernwillige Studenten erhalten natülich Stipendien.Das wäre die "GERECHTIGKEIT"nach der Herr Faymann ständig schreit.
    Damit würden unsere Universitäten im Jahr,Euro 150 Mio.erhalten,Geld das sie dringendst benötigen,um einen ordentlichen Studienbetrieb zu gewährleisten.
    Und zuletzt noch ein altes Sprichwort : "Was nichts kostet,ist nichts wert !"

  6. reika42 (kein Partner)
    08. September 2010 11:35

    Danke Werner Faymann für die Klarstellung. Sagte er doch im Sommer-Interview dass er sich um Millionäre und - jetzt kommt`s - jene die bis Juni für die Steuer arbeiten würden nicht kümmere. Eine Ungeheuerlichkeit die eigentlich mit Steuerstreik bekämpft werden sollte. Damit gibt der Bundeskanzkanzler doch zu, dass ihn all jene die ihm seine für den Stimmenkauf benutzten Verteilungsgeschenke erst ermöglichen, volkommen wurscht sind. Vermutlich mit ein Grund warum er von den Parteimitgliedern zum SPÖ-Vorsitzenden gewählt wurde.
    Bleibt nur noch eine Frage: warum wird die SPÖ dennoch von sovielen Leistungsträgern gewählt? Ach ja, nur die dümmsten Lämmer.....

  7. Brigitte Imb
    08. September 2010 11:16

    Das Bundeskanzleramt benötigt Unterstützung, also bitte um zahlreiche Beteiligung.

    http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/592886/index.do?offset=25&page=2#kommentar0

  8. cmh (kein Partner)
    08. September 2010 08:34

    Ich kann nicht anders als immer wieder die Frage stellen:

    Wer hat uns verraten ? ....

    und wer nicht von selbst auf die Antwort kommt:

    http://www.youtube.com/watch?v=8vFL0QWxugI

    Das verblüffende ist immer nur, wie leicht der Schmäh immer wieder aufs neue reingeht:

    der zweifache (!) Vater des Vaterlandes Renner, der freudig mit JA stimmte
    Vranitzkys Pensionistenbrief
    Studiengebührenabschaffung
    Eurofighterabbestellung
    ÖGB - BAWAG
    .....

    Die Reihe ist beliebig fortzusetzen.

    • cmh (kein Partner)
      08. September 2010 08:35

      Faylies Rede mit eingebautem Widerspruch habe ich im Ärger vergessen.

      Ärger nicht wegen der Sozen sondern wegen ihrer Wähler.

    • Hansi Glaser (kein Partner)
      08. September 2010 12:35

      Hahahaha, lustiges Video. Video, wohlgemerkt, nicht das Lied. Bezeichnend das beleidigte G'schau des Publikums, die sich bei einer Volker Pispers Show natürlich nur "wohltuende" Spitzen gegen die CDU erwarten. Es dauert so seine Zeit, bis die angepissten Zuschauer merken, dass dem Komiker die Sozis nur nicht sozialistisch genug sind. Erst als sie das erkennen ist die Welt wieder in Ordnung und sie können lachen.

    • cmh (kein Partner)
      08. September 2010 16:55

      Klar, der Spruch stammt ja von den Kommunisten. Denn die kannten die Sozen ja genau.

      Tieferliegend ist es so, dass es sich bei der Sozialdemokratischen Ideologie einfach nicht ausgehen kann. So sympathisch einzelne Punkte auch sein mögen. Insgesamt zählt dann doch wieder nur der Machterhalt.

  9. byrig
    07. September 2010 23:31

    werner faymann hat sich besser geschlagen,als viele hier erwartet haben und auch zugeben wollen.das verstehe ich auch.
    nichtsdestotrotz war der herr sigi wolf ein ziemlich schwacher gegner,der in weiten bereichen altbekannte gemeinplätze in mittelmässiger rhetorik von sich gab.faymann hatte mit ihm zu keinem zeitpunkt schwierigkeiten-entweder er war gut gebrieft oder hat doch anflüge eines politischen talents,das über das niveau von gemeindebauten hinausgeht.
    am schwächsten war der herr wolf,als er über die bildungspolitik sprach und äusserte,es sollte doch nicht alles gratis sein,da das eliten verhindere und das niveau senke.verstanden wurde das im sinne-man soll zahlen.
    offenbar hatte wolf eben nicht den mumm anzusprechen,worums wirklich geht:dass nämlich zur erlangung eines zeugnisses,eines diploms,was auch immer,bedingungslos eine gewisse leistung und kenntnis eingefordert werden muss,ohne abstriche,zum zeitpunkt der prüfung.und nicht wie von den sozis eingeführt,mitarbeit(aufzeigen) fast genauso wie das endergebnis zählt etc.
    das hat mit geld eben nichts zu tun.sondern mit schleichender nivellierung nach unten.
    auch die weiteren beiträge wolfs,wie verwaltungsreform,besteuerung etc. waren langweilige ladenhüter-richtig zwar,aber-gähn.
    gestern schrieb a.u. über die malaise der bürgerlichen und dass die linksgrüne p.c. schon gewonnen hat.
    wenn ein faymann so locker mit dem auserkorenen "bürgerlichen" fertig wird,bestätigt sich das auf erschreckende weise.

    • brechstange
      08. September 2010 10:06

      Dieses Gefühl, dass Faymann besser war, beschleicht natürlich jene, die gut von den Versprechungen des Herrn Faymann leben, nämlich von öffentlichem Steuergeld, dass von wem kommt? Nicht von Faymanns Klientel, die er ansprechen möchte. Ob dieses auf Dauer gelingt, steht eh auf einem anderen Blatt.

      Was Wolf ansprach, ist natürlich mit harter Arbeit verbunden, das wird nie gut ankommen bei der Konsum- und Spaßgesellschaft. Doch recht hatte Wolf, bewusst wurde er oft von Frau Thurner? und Herrn Faymann einfach unterbrochen. Dieses Pech hatte Faymann natürlich nicht. Und dieser Unternehmensberater, dieser Schnösel, der vom ORF eingeschaltet wurde, von dem sollte sich lieber kein Unternehmer beraten lassen, sonst ist er morgen pleite, der Unternehmer.

  10. Ritter vom Kapall
    07. September 2010 13:58

    Zur Errinnerung: Da gab es doch einmal Gerd Schröder:

    http://www.youtube.com/watch?v=mV5r7SwS-YY

  11. Wolfgang Bauer
    07. September 2010 10:35

    Der sehr vernünftig argumentierende Herr Wolf/Magna flehte den Bundeskanzler geradezu an, seine Aufgabe seriös wahrzunehmen. Er sprach über die nötige Ausbildung von Spitzenkräften, nahm sogar das Wort "Eliten" in den Mund, warnte vor dem Mittelmaß, das wir uns nicht leisten können, wollen wir die Lebensstandardspitzenposition - die alle SPÖ-Politiker immer so stolz und Armutskonferenz/Gewerkschafter auch begehrlich in der Monstranz herumtragen - auch nur einigermaßen behalten.

    Er gab dem operativ höchsten Staatsfunktionär sogar Managementtipps, die sich dieser erstaunt und lernbereit anhörte.

    Wolf konnte mit Rücksicht auf sein Unternehmen aber dort nicht deutlich sagen, was der Kern ist: Die Fortführung der Faymann'schen Nivellierung nach unten plus Standortverunsicherung und -schädigung plus progressive Demotivation der Unternehmen (z.B. Hainisch-Hosek's Genderbürokratie...) und jener Bürger, die die Sozialleistungen hauptsächlich finanzieren müssen, zerstört mittelfristig den Massenwohlstand dauerhaft und unwiederbringlich:

    Denn Betriebe wie Magna, Voest etc. werden nach und nach auswandern müssen, da sie international konkurrieren. In nicht allzuweiter Zeit wird sich nämlich ein Vorstand vor den Eigentümern rechtfertigen müssen, warum er die Produktion oder auch die Forschung oder das ganze Unternehmen nicht in eine günstigere Region verlegt. Der Vorwurf der Untreue ist da gar nicht weit hergeholt. Und dann kann sich die Gewerkschaft auf den Kopf stellen, sie könnens nicht verhindern.

    Wieso lernen diese Leute eigentlich nichts aus dem Fall AUA, wo nach Tisch plötzlich alle Reformeinsparungen ohne Protest durchgehen??

    Wenn sich der TOP-Manager Wolf nach dem Gespräch die kanzlerischen Antworten auf sein flehentliches Bitten um Vernunft nocheinmal anhört: Ich wette, er fällt zumindest für sich persönlich eine Standortentscheidung, die uns nicht gefallen kann. Schöne Landschaften und lächelnde Gesichter haben auch andere Länder....

    • H1Z
      07. September 2010 12:20

      Schaut euch den Androsch an, der macht es richtig. Produktion bzw. Zentrale seiner Firmen weg aus Österreich. Eben ein echter Sozialdemokrat.

    • Der kleine Nick
      07. September 2010 13:34

      @ Wolfgang Bauer:

      Eine Vernunft, wie sie aus Ihrem Posting spricht, hätte ich gern in der Regierung!

    • brechstange
      07. September 2010 17:35

      Leider hatte ich nicht das Gefühl, dass Faymann von Wolf lernte, geschweige denn lernen wollte, dieser abgehobene Ideologe.

    • Reinhard (kein Partner)
      08. September 2010 05:59

      Umso putziger erscheint in diesem Zusammenhang die in der heutigen "Kleinen" von Stronach abgegeben Wahlempfehlung für Voves.

    • brechstange
      08. September 2010 10:10

      @reinhard
      Na ja, bei der Konkurrenz wunderts mich nicht unbedingt, außerdem hat Stronach ja Vranitzky als Berater.

      Nur wenn man einige SPÖ Gemeinden in der Stmk betrachtet, dann kann man nur sagen, wo blieb die rote Gemeindeaufsicht und ein Herr Voves, abenteuerliche Buchungen hin zu einschlägigen Vereinen. Dazu nenne ich Zeltweg, Trieben, der Planer des Asia Spas ein Freund von Voves werkt munter weiter. Vielleicht braucht Stronach solche Menschen, wer weiß?

    • numerus clausel (kein Partner)
      08. September 2010 13:13

      @Reinhard: Der Strohsack kann eben seine Herkunft nicht leugnen.
      @brechstange: Bevor ich am 26. den Voves wähl, geh ich nicht wählen. Meine Stimme bekommt der Schützenhöfer, schließlich ist in den letzten 5 Jahren ziemlich viel den Bach runter gegangen.

    • brechstange
      08. September 2010 20:35

      @numerus clausel
      Die Werbung der ÖVP, die hat offenbar die Konkurrenz gemacht. Die Botschaften sind verheerend für die ÖVP.
      Handschlagqualität - der Spitzenkandidat reicht sich selbst die Hand
      Die Steiermark soll wieder an erster Stelle sein, als ob die Steiermark nur aus Schwarzen bestünde.
      Einfach verheerend. So kann man nicht gewinnen.

  12. terbuan
    07. September 2010 10:27

    Eigentlich eine verblüffende Ehrlichkeit, aber Hauptsache im Sozialbereich wird nicht gespart, sehr wichtig in Zeiten vor Wahlen!
    Zusammengelegt werden wahrscheinlich die Garagen seiner beiden Dienstwagen, denn einer ist ja immer unterwegs, besonders jetzt, zwischen Wien und der Steiermark ;-)

  13. Graf Berge von Grips
    07. September 2010 10:21

    Begleitet von seinem Grinsen
    gehen wir in die Binsen!

  14. inside
    07. September 2010 10:13

    der kleine Nick

    .. und wäre er auch noch Schwul, er wäre unschlagbar ...

  15. Der kleine Nick
    07. September 2010 09:30

    Unser Herr Bundeskanzler ist ein feiner Mann. Mit fester Stimme und sicherer Hand führt er die schutzbedürftigen Untertanen über Stock und Stein, und sei es auf Holzwegen in die Irre. Er fördert die Meinungsvielfalt durch informative Inseratenmillionen an die wichtigsten Medien, die er kraft eigener Belesenheit in einem zähen Auswahlverfahren ermittelt. Er kehrt sozialdemokratische Skandale flink unter den Teppich und sorgt auch sonst für mehr Sauberkeit in diesem Land. Und er ist ein Bollwerk gegen alles Böse, das ohne ihn auf Österreich hereinbräche. Vor allem stemmt er sich als menschgewordene Klimaerwärmung gegen die soziale Kälte, die in den langen und finsteren Jahren des schmallippigen Schweigekanzlers wieder salonfähig zu werden drohte. Danke, Werner!!!

    • Logiker
      07. September 2010 12:49

      Es ist eben die neue Sozenideologie: Kuschelgesellschaft, Kuschelwirtschaft, Kuschelbildung, Kuschelleben einfach kuschelig auf dieser Soziwelt.

    • Axel L.
      07. September 2010 14:11

      Ergänzung zu Logiker: Die Kuschelsteuer nicht vergessen!

  16. Josef Maierhofer
    07. September 2010 09:13

    Herr Faymann, sind Sie österreichischer Kanzler oder Kanzler der SPÖ ?

    Haben Sie auf den Geldschnüffler 'Dagobert' Cap gehört ? Er hat nämlich schon festgestellt, daß die Reichensteuer das Sparen spart.

    Herr Faymann, haben Sie als Kanzler der SPÖ nicht Angst, daß die Reichensteurn doch nicht so viel bringen könnten, und vielleicht doch auch gespart werden müsste ?

    Ich an Ihrer Stelle würde alle sinnvollen Einsparungsmöglichkeiten und alle sinnvollen Steuermöglichkeiten auf den Tisch legen und (es ist bei Ihnen ja Zeit für Gerechtigkeit) gerecht abwiegen und auf mögliche Konsequenzen abklopfen.

    Des weiteren würde ich an Ihrer Stelle alle Ausgaben des Staates auf das Steueraufkommen reduzieren.

    Sie werden nach längerem Hin- und Her-Abwägen draufkommen, daß diese Regierung, außer sie tritt zurück, nicht um die heißen Fragen herumkommen wird, die die einzige Möglichkeit bieten, mit dem Steueraufkommen auszukommen, die da sind:

    Verfassungsreform
    Abschaffung der Privilegien von Beamten, ÖBB und Politikern, etc.
    Verwaltungsreform
    Föderalismusreform (etwa Abschaffung des Bundesrates, Redukrion des Nationalrates, Redukrion der Länderparlamente, etc.)

    Darüber müssen Sie verhandeln und reden und nicht über ein paar unzulängliche Kleinigkeiten, die ein Tropfen auf den heißen Stein sind, wie die Reichensteuern etwa.

    Die Transparenzdatenbank kann Ihnen eine große Hilfe sein, die versteckten Vielfachgehälter und die versteckten Mißbräuche aufzudecken und auch davon wird eine beträchtliche Einsparung möglich sein.

    Als Kanzler der SPÖ sind Sie ein Kanzler der großen Masse, die aufgehört hat positive Beiträge zur Gesellschaft zu leisten, die es besser findet mehr Transfer zu beziehen als Beitrag zu leisten. Da könnten Sie als leuchtendes Beispiel etwa motivierend wirken, Herr Faymann.

    Loben muß ich Sie für Ihre Zustimmung zu einer saubereren Lösung der Erstaufnahme von Asylanten.

    Glauben Sie nicht, daß es Zeit wäre ernstlich an die großen Brocken heranzugehen. Besuchen Sie in der Pause Dr. Schüssel, der weiß, was Österreich brauchen würde und wie man die genannten Reformen als Koalition durchbringen könnte zum Wohle und zum Überleben Österreichs.

  17. Doppeladler
    07. September 2010 08:42

    Hat Strache mit seinen Wahlspruch (FPÖ erhöht Sicherheit, SPÖ Steuern und Gebühren) doch recht ... Q E D

    • SuPa
      07. September 2010 09:03

      @ Doppeladler:
      Haben Sie mit QED wirklich "quod erat demonstrandum" (was zu bezweifeln war) gemeint? Oder bei Faymanns Aussagen doch "quo errat demonstrator" (worin sich der Beweisende irrt) bzw. "quod est dubitandum" (was anzuzweifeln ist) gemeint?

    • SuPa
      07. September 2010 12:03

      War natürlich ein "Versprecher", richtig gehört: was zu beweisen war :-) :-)

  18. ambrosius
    07. September 2010 07:34

    Warum die SPÖ immer die Wahlen gewinnt ?`Sehen Sie sich an, wie viele unserer Mitbürger Steuern bezahlen und/oder sonst auf irgendeine Weise mehr vom Staat bekommen als sie beitragen.
    Deshalb muß die Zahl der Sozialempfänger ständig steigen, also die Zahl der sogenannten " Armen" steigen. Sie befestigen das Wohlleben der Nomenklatura .
    Molterer war einer der wenigen Politiker, die das erkannt und im Parlament auch ausgesprochen habt. Das Transferkonto von Pröll geht in die gleiche Richtung, wenn es je in sinnvoller Weise realisiert werden kann. Davon abgesehen haben es die ÖVP-Granden aber offenbar nicht kapiert. (Das Stimmvieh schon überhaupt nicht)

  19. SuPa
    07. September 2010 07:32

    Ich habe zwar nur die halbe Diskussion verfolgt, konnte aber trotzdem feststellen, dass Werner von der tatsächlich geleben Wirtschaft keine Ahnung hat. Seine Ausführungen dazu kamen mir vor, wie wenn ein Blinder über Farben sprechen würde. Seinen starken Handbewegungen bewiesen, dass er keine Sachkenntnis in Wirtschaftsfragen hat, sich daher verbal schwer tut und nur das Gesudere (Copyright: Gusi) von der Umverteilung gut beherrscht.
    Ich frage mich erneut: Hat die SPÖ keine Persönlichkeit, welche souverän eine Regierung leiten kann und als Vorbild für einen grossen Teil der Bevölkerung fungiert?

    • Der kleine Nick
      07. September 2010 09:41

      Ja, das frage ich mich auch! Aber vielleicht sollten wir besser aufhören, dem Herrn Faymann zu sagen, dass wir ihn für eine Doppelnull halten. Weil sonst greift er zu immer brutaleren Mitteln, um sich im Sattel zu halten. Am Ende gibt's dann nicht mehr Bestechungsinserate an willfährige und gefügige Hofberichterstattungszeitungen, sondern er kommt auf die Idee, alle anderen Medien einfach abzudrehen.

      Vielleicht kann man Faymanns Inserierbedürfnis senken, wenn man beginnt, ihn auch ohne Bestechungsgelder heftig zu loben und zu preisen - das wäre doch ein Beitrag zur Sanierung der Staatsfinanzen!

    • SuPa
      07. September 2010 10:20

      @ Der kleine Nick:
      ".... kann man Faymann ... heftig zu loben und zu preisen ..."
      Klingt ein wenig nach Nordkorea, was Sie da vorschlagen, oder?
      Kann man Lügen mit lügen entgegnen?

    • Laura R.
      07. September 2010 12:54

      Der Werner hat g`sagt, ihm geht das Ganze eh auch schon auf den Keks, so wie damals dem Hahn, so wie der auch ang`fressen war. Aber er sitzt das jetzt noch aus, weil die ganze Arbeit machen ja eh die andern von den Schwarzen, eigentlich, und dann hat er seinen Pensionsanspruch, endlich. Und dann schaut er, daß ihm einer aus der Privatwirtschaft nimmt, wenn`s die dann noch gibt, oder in der Verstaatlichten, wenn`s die dann wieder gibt. Dann macht er`s wie der Gusi und der Joschka und der Genosse Viktor in Argentinien. Weil dann will auch er einmal wirklich abkesch`n, oder so.

      Weil, so hat er g`sagt, er immer mehr glaubt, daß ihn keiner mehr lieb hat, außer dem Xandi und mir vielleicht.

    • Josef Maierhofer
      07. September 2010 14:08

      @ Laura R.

      Glauben Sie wirklich, der könnte 'abkeschn', ich nicht. Ich glaube eher, daß ihn die Partei irgendwo 'unterbringt'.

    • Laura R.
      07. September 2010 14:29

      @Josef Maierhofer
      Der Werner denkt, er wird sich schon auf seine Freunderln, die er jetzt so lieb fördert, wie den Fellner und die Dichandin, fest verlassen können, weil unter Genossen gibt`s ja noch die ewige Treue, die durch das Geld geschmiedet wird. Dann kriegt er halt eine Kolumne in "heute" oder wird Glossar in "Österreich". Mit dem seinen Talenten wird er sicher nicht falleng`lassen werden, dieser Werner.

      Er sagt immer, wie heißt`s in unserem Hymen, oder wie die heißt:
      " In Stadt und Land, ihr Arbeitsleute,
      wir sind die stärkste der Partei'n
      Die Müßiggänger schiebt beiseite!
      Diese Welt muss unser sein;"

  20. Brigitte Imb
    07. September 2010 01:26

    Faymann will uns nicht kaputtsparen sondern kaputtgrinsen.

    Falls sich jemand noch nicht an diesem Sommergespräch ergötzten konnte, hier der Link:

    http://tvthek.orf.at/programs/1310-Report/episodes/1550147-Report-Spezial--Sommergespraeche

    Ein verbaler Erguß: "Wir haben gut gearbeitet, deshalb gibt es nun Reformen". ???

  21. fosca
    07. September 2010 01:21

    Ständig Steuern erhöhen bzw. neue erfinden sind die bequemsten und unkreativsten Maßnahmen, die einer Regierung einfallen können.
    Dazu braucht man keine gewählten Volksvertreter, das könnte nämlich jeden Einzelnen von uns einfallen.

    Ungeachtet der Folgen, machen die Sozis im gleichen Fahrwasser weiter und haben doch immer wieder Erfolg beim Stimmvieh, weil sich genug Leistungsverweigerer finden, die sich händereibend über diese Art der Umverteilung freuen.

    Wie soll sich da auch nur der Hauch eines Spargedankens ins System schleichen >>>> nämlich weder bei den Regierenden noch bei deren Wählern = eine echte Symbiose!





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