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Die unerträgliche Gier der Politik

Sie sind unverbesserliche Wiederholungstäter. Und niemand legt ihnen das Handwerk. Denn kaum haben sich die Prognosen der Wirtschaftsforscher ein wenig gebessert, bricht schon wieder ihre Gier aus. Der Speichel tritt ihnen aus dem Mund, weil sie wieder die Möglichkeit sehen, mit vollen Händen in die  Kassen zu greifen.

Die einen wollen ihre studentischen Zielgruppen bedienen (damit die weiterhin alles, was sie wollen, so gratis, wie sie wollen, studieren können), die anderen jene in der profitträchtigen Umweltindustrie.

Wohlgemerkt: Wir reden von einer Situation, in der sich das Rekorddefizit um ein paar Zehntelpunkte verringern könnte, keineswegs von einer Situation eines ausgeglichenen Haushalts oder gar von Überschüssen. Überdies stehen diese optimistischen Prognosen eines konjunkturellen Zwischenhochs auf mehr als wackeligen Beinen.

Was besonders frustrierend ist: Gleichzeitig mit der Wiederbelebung ihrer Spendierlust wollen die meisten dieser Abkassierer die Steuern weiterhin massiv erhöhen. Während in Wahrheit ein Abbau dringend am Platze wäre.

Federführend bei den Steuererhöhungsplänen sind natürlich die Sozialdemokraten. Wie in allen Ländern nur mit einem kleinen Unterschied: Während bei uns der höchste Einkommensteuersatz jetzt schon bei 50 Prozent liegt, wollen die deutschen Sozialdemokraten ihn auf 49 Prozent erhöhen, und die regierenden spanischen Sozialisten auf 45 bis 47 Prozent. Es lebe der kleine Unterschied!

 In Österreich will man aber auch auf die schon vorhandenen (und bereits beim Erwerb versteuerten) Vermögen zugreifen. Alleine die Gerüchte solcher Pläne haben einige große Stiftungen schon veranlasst, Gelder ins Ausland zu verschieben. Dazu zählen, wie mir ein schockierter Kulturmanager erzählt, auch solche Stiftungen, die von den Sängerknaben bis zum Theater in der Josefstadt schon viele Millionen für kulturelle Zwecke in Wien gespendet haben. Aber solche Gelder sind ja offenbar unerwünscht – denn dafür muss man ja keiner Partei dankbar sein.

Während die Nation über Fußfesseln für Helmut Elsner debattiert, sollte sie eher Handschellen für die politische Klasse und ihre zielgruppenorientierte Abkassiermentalität anschaffen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2010 06:32

    Mit den Wirtschaftsforschern ist das so eine Sache, einerseits sind solche Prognosen ohnedies suspekt, wenn sie sich diese Leute getrauen, in diesen unsicheren Zeiten ein Wachstum auf Zehntelprozente genau vorherzusagen getrauen. Das kommt mir so vor, wie wenn die Meteorologen eine Durchschnittstemperatur für die nächste Woche von exakt 13,7% vorhersagen wollten.
    Andererseits sind diese "Fachleute" allesamt nicht wirklich unabhängig, so etwas nennt man allgemein "Gefälligkeitsgutachten".
    Was kann sich eine korrupte und verlogene Politikerklasse, speziell vor wichtigen Wahlen, besseres wünschen als so einen Freibrief für weitere Geschenke mit einem Alibi der "Forscher", dass wir die Krise bereits so gut wie überstanden haben und es daher mit dem Schuldenmachen hurtig weitergehen kann und das kleine Sparpaket niemanden weh tun wird, außer vielleicht den bösen Kapitalisten.
    Spätestens 2013 wird diese Blase jedoch endgültig platzen, da bin ich mir so sicher wie die deprimierende Aussicht auf eine weitere Amtszeit des Wiener Bürgermeisters!

  2. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2010 08:48

    Die Gewerkschaften haben auch schon wieder ein Rezept gefunden, um die Wirtschaft zu zerstören: Kürzer arbeiten bei vollem Lohnausgleich plus Erhöhung des Mindestlohns. Nur so weiter, die Arbeitnehmer werden die Hauptlast der Zeche zahlen!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorterbuan
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2010 13:05

    Letzte Nachricht des Staatsrundfunks der ÖDR:
    "Die SPÖ will das Redaktionsgeheimnis besser schützen"!
    Man merkt die Absicht und ist verstimmt, aber, wer weiß, vielleicht kann Herr Dr. Unterberger daraus noch in Hinkunft Nutzen ziehen?

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2010 11:18

    Handschellen, Herr Dr. Unterberger, ist das richtige Wort.

    Hat einer dieser angesprochenen Kaste schon jemals nach seinem Gewissen gehandelt ? Hat einer dieser angesprochenen Kaste schon jemals nach dem Gestz gehandelt ? Hat einer dieser angesprochenen Kaste schon jemals den Futtertrog verlassen ?

    Nach dem Zusammenbruch, bin ich mir ziemlich sicher, wird es diese Handschellen dann geben und die passenden Räumlichkeiten dazu.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2010 08:51

    wie hat thilo so schön gesagt?
    die sozialdemokraten schaffen sich selbst ab?

    egal, passieren wird es so oder so. ist nur eine zeitfrage und ob es durch schrumpfung oder einen lauten knall passiert.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 04:28

    Österreich wird wohl solange dem bis dato großen Vorbild Schweden nacheifern, bis endlich solche Wahlergebnisse wie dort entstehen.
    Erst dann kann es mit unserem schönen Heimatland und dessen Finanzen aufwärts gehen.
    Nur aus Erfahrung wird man klug und aus negativer hoffentlich viel rascher! :)

  7. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    25. September 2010 13:01

    Man kann sich eigentlich nur mehr einen seriösen Kassasturz erhoffen, der ergäbe einen Zustand nahe an griechischen Verhältnissen, damit diese Politbande endlich aufhört, Versprechen zu machen, die Auswirkungen auf die nächsten Jahrzehnte haben. Die sollen sich wieder auf Kugelschreiber und ähnliches Zeug als Wahlgeschenke reduzieren, und diese gefälligst aus ihrer Parteikasse zahlen!
    Und das Duo Khol/Blecha soll endlich in die Pension abtauchen, da machen sie geringeren Schaden. Die 2 werden ja sicher schon Strategien entwickeln, wie sie die Pensionisten vor dem Verhungern retten, was ja sicher droht, wenn die Erhöhung der Pensionen nur 1,2 Prozent und nicht 1,7 oder was weiß ich ausmacht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorReika42
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 11:20

    Hurra, Rot/Grün und unsere Gutmenschen in den NGOs haben endlich das Perpetuum Mobile erfunden.

    So erkämpft man zunächst eine Mindestsicherung, die natürlich so hoch zu sein hat, dass man angenehm ohne Arbeit leben kann, mit etwas (Schwarz)arbeit sogar in Wohlstand.

    Das wiederum ist natürlich ungerecht gegenüber den kleinen Einkommen von Friseuren und Billakassiererinnen. Was folgt: es muss unbedingt der Mindestlohn angehoben werden. Zur Zeit sind sogar Euro 1500 im Gespräch. Man weiß zwar wieviele Jobs diesen Mehrwert nie und nimmer bringen, aber das (Wahl)volk ist eh zu blöd zum Rechnen. Geht dann das produzierende Gewerbe ins Ausland sind natürlich die geldgeilen Manager Schuld.

    So, jetzt folgt natürlich zu Recht der nächste Schritt. Und welcher? Erraten, aufgrund des zu geringen Abstandes zwischen Mindestlohn und -scherung muss Erstere unbedingt angehoben werden.
    usw, usf, .......

    PS: als angenehmer Nebeneffekt wird damit auch die Kaufkraft ins Unermessliche gesteigert und wir ziehen uns, wie einst Münchhausen, am eigenen Zopf aus dem Sumpf!


alle Kommentare

  1. Gerhard (kein Partner)
    27. September 2010 13:13

    Unsere lieben Politiker (aller Couleur!!) haben halt nur ihre Futtertröge im Sinn, bzw. dass sie diese so lange wie möglich behalten können. Hinter ihnen die Sintflut. Das läuft schon Jahrzehnte so. Jede neue Politiker Generation agiert als gäbe es kein Morgen. Aber irgendjemand wird es treffen. Uns blöde Steuerzahler sowieso. Bis dahin wird noch tüchtig geprasst. Zum Beispiel unsere Parlamentsabgeordneten, insbesondere deren rot-schwaz-blaues Präsidium: 234.000 Euro geben sie für eine läppische Homepage aus. Dagegen ist ja KHG ein Armutschkerl. Ein weiters Indiz völliger Abgehobenheit unserer Politiker. Wie viele Menschen könnten für diesen Betrag zusätzlich "mindestgesichert" werden? Welche Günstlinge im Dunstkreis der unsäglichen Präsidentin und ihrer nicht minder unsäglichen Vizepräsidenten haben sich an diesem Projekt wieder bereichert?
    Politiker denen jeder Bezug zur Realität abhanden gekommen ist, jonglieren nur mehr mit Milliarden, als wäre es MickyMaus Geld. Einige Hundert Tausend sind offenbar unterhalb der Wahrnehmungsgrenze. Und das Schlimmste: wieso nimmt sich diesem Skandal gerade einmal das Gratisblatt Heute an?

    • Reinhard (kein Partner)
      27. September 2010 15:01

      Weil es in heutiger Zeit kein Skandal mehr ist!
      Seit der bösen "Kriese" wurden wir doch voller medialer Verzückung erst mit Millionen, dann Milliarden und schlussendlich gar Billionen zugemüllt. Wieviel Kohle hat die deutsche HRE verbrannt? 120 Milliarden oder 160? Der winzige Unterschied von 40 Milliarden wird schon mit einem Schulterzucken quittiert: "Weiß nicht, spielt eh ka Rolle..."
      Hier verschwinden 100 Milliarden, dort werden 300 Milliarden hingeschoben, und die Amis füllen ihre leeren Kassen mit neuem Spielgeld, indem sie eine Billion Dollar drucken.
      Und dann kommt da einer mit ein paar Hunderttausend daher? Das sind doch "peanuts".
      Okay, für normale Menschen entspricht das einem großen Einfamilienhaus samt Tiefgarage und Hasenstall, aber bei Politikern und Medienleuten und selbt im Bewusstsein der einfachen Leute ist eine Abstumpfung gegen alles, was nicht mindestens -zig-Millionen ausmacht, erschreckend fortgeschritten. Uns regen ja nicht mal mehr die Milliarden Pensionszuschüsse für Beamte, Subventionen für Staatsbetriebe etc. auf.
      Den Politikern kommt das gerade recht, denn so werden "kleine" Geschäfte an der Hintertür zu "Kleinkram" heruntergestuft, der niemanden mehr wirklich aufregt. Und da jeder weiß, dass Politiker generell keinen Genierer haben, zuzulangen, gilt: "Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich ganz ungeniert!"

  2. carlo soziale (kein Partner)
    26. September 2010 18:03

    Der September ist noch nicht zu Ende und meine erste Mindestsicherung schon längst ausgegeben. Würde ich mir nicht eine Verlobte halten, ich wüsste nicht wie ich über die Runden käme.
    Für mich wäre die Erhöhung des Höchststeuersatzes auf den ersten Blick kein Problem, nachdem ich ja keine Lohn- oder Einkommenssteuern zahle. Aber meine Verlobten würde es allesamt treffen und das wäre auch für mich schlecht.

  3. Philipp Starl (kein Partner)
    26. September 2010 16:13

    Die Wahl ist geschlagen. So knapp das Ergebnis auch ausfallen dürfte, so interessant werden erst die nächsten Tage. Wie werden die Steirer die Wahlkarten handhaben?

    Angesichts dieses Zustands ist wohl eher die Frage, wann die Steiermark erneut wählt, nicht ob. Denn welche Partei auch immer durch die Wahlkarten als Verlierer hervorgehen wird, sie wird die Wahl anfechten und nicht ohne Grund eine verfassungswidrige Wahl behaupten.

    Dass die Regierungen in den letzten Jahrzehnten immer schlechtere Gesetze machen, weiß man schon lange; dass die Regierungen jedoch neuerdings Gesetze verabschieden, die geradezu zum Verfassungsbruch (die Wahl hat für alle gleich zu sein und das ist sie nicht, wenn nicht gewährleistet ist, dass die Wahlkarten schon zu Wahlschluss ausgefüllt wurden) einladen, das erwartet man nur in einer so genannten Bananenrepublik.

    Wer auch immer diese Wahl gewinnt, die Chance dass die in dieser Form verfassungswidrige Briefwahl kassiert wird, ist gegeben und wird hoffentlich genutzt.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 16:16

      Dass Unterberger selbst zum - verbotenen (!!!) - wählen per Wahlkarte nach der Bekanntgabe der ersten Ergebnisse aufgerufen hat, scheinst du wohl übersehen zu haben.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      26. September 2010 16:19

      Ich bitte Sie, sich vor Ihrer praecox gemachten Kritik die Kommentare der Kommentatoren zu lesen, die Sie kritisieren möchten.

      Dann wäre Ihnen auch der Fauxpas erspart geblieben, zu übersehen, dass ich gegen den von Ihnen angesprochenen Beitrag opponierte.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 16:25

      Ich habe ja auch nicht dich kritisiert sondern Unterberger, falls dir das noch nicht aufgefallen sein sollte ....

    • Philipp Starl (kein Partner)
      26. September 2010 16:30

      Dann bitte ich um pardon. Unverzeihlicherweise muss ich damit gerechnet haben, dass Sie Ihre Kritik an Unterberger sonstwo unterbringen und nicht als Antwort auf einen meiner Kommentare. Bitte nochmal um Verzeihung.

    • Pretty (kein Partner)
      26. September 2010 18:38

      Sie meinen wohl die "Wahlbetrugskarten" ?

    • cmh (kein Partner)
      26. September 2010 21:12

      Die Wahlkarten sollen ja eigentlich für alle gleiche Bedingungen garantieren. Genauso wie sich jemand bis zur Abgabe des Stimmzettels entsprechend den jeweiligen Einblasungen entscheiden können soll, so sollen sich auch die Briefwähler bis zum Schlie0ßen der Wahllokale entscheiden können. Man erreicht das dadurch, dass man ihnen eine längere Entscheidungsfrist zugesteht als den normalen Wählern.

      Hier machen sich drei Gegebenheiten deutlich:

      1. Ein Gleichheitsfetischismus sondersgleichen. Alles muss nominell gleich sein. Und wenn es sich nicht biegt wird es gebrochen.

      2. Ein nicht ausgegorenes und zu Ende gedachtes Gesetz, dem nicht die Sache, sondern die Stimmenmaximierung Pate gestanden hat.

      3. Eine Lust sondersgleichen alle Gesetze so auszulegen, dass man für sich selbst das Maximum herausholen kann.

      Und viertens: Niemand von den Volksvertretern, der es wagen würde zu einem schlechten Gesetz nein zu sagen.

    • Reinhard (kein Partner)
      27. September 2010 08:17

      Zu den Punkten möchte ich noch etwas anmerken:

      1. hervorragend getroffen! Irrwitzigerweise sind es aber genau jene Gleichmacher, die jeden, der sich nicht brechen lassen will, ausgrenzen, bekämpfen und diskriminieren, denn Gleichheit hat nur für jene zu gelten, die von den Gleichheitsfetischisten zu den Auserwählten erklärt werden.

      2. Dass unsere Parteifeudalhäuser wenig Interesse an Stimmenmaximierung haben, zeigt der steirische Wahlk(r)ampf, der beispiellos inhaltsleer und hilflos daherkam und die Wähler ebenso hilflos zurückließ. Der Anteil der Nichtwähler stieg um ein Drittel. Solange die uns regierende karenzierte Beamtenriege aus dem Elfenbeinturm heraus als letzte Rettungsanker zur Mobilisierung von Wählern den Beschluss halbseidener und zum Missbaruch einladender Gesetze sehen, wird sich an diesem Trend nichts ändern. Abgehobenheit wird abgewatscht, wobei die Watschen natürlich ebenso durch Gesetze gemildert wird - Nichtwähler werden einfach als nicht existent erklärt und Mehrheiten bei 20% Zustimmung bejubelt.

      3. Das ist legitim und betrifft jeden - egal ob bei der Steuer oder beim Bezug von Förderungen. Jedem ist das Hemd näher als der Rock, und das ist menschlich.

      4. Warum sollten sie? Sie lesen es doch nicht einmal sondern lassen sich von der Partei vorsagen, ob sie zustimmen oder ablehnen sollen. Im Parlament sitzen keine Volksvertreter, das ist ein großer Irrtum. Dort sitzen Parteienvertreter. Dort lassen sich Parteifeudalhäuser, die ihre eigenen Beamten Gesetzestexte ausarbeiten lassen, diese Gesetze durch lapidares Durchwinken bestätigen.

      Wenn man hinter die Kulissen schaut, muss man erkennen, dass unsere sogenannte Demokratie eine Farce ist. Sie kann nur zum Wohle des Volkes funktionieren, wenn Visionäre und starke Persönlichkeiten die Größe entwickeln, das Wohl der Gemeinschaft über ihr persönliches Wohl zu stellen und mit dem Ohr am Volk und dem Mund an der Wahrheit dafür kämpfen, den Staat und sein Volk zu stärken. Solche Menschen sind nicht sichtbar. Jahrzehntelange Inzucht in den Parteifeudalhäusern züchtet brave Apparatschiks mit pragmatisierter Seele, "So viel es geht für mich, was übrig bleibt für die Partei und das Volk soll Kreuze malen und dann zahlen!".
      Das Parteiensystem hat versagt und sein Versagen dokumentiert die Stärke der Gruppe der Nichtwähler. Die Parteien können für dieses Problem deswegen bis heute keine Lösung finden, weil sie nicht begreifen können und wollen, dass ihre eigene Struktur Teil des Problems, ja sogar das größte Problem überhaupt ist.

  4. Systemfehler neu (kein Partner)
    26. September 2010 16:03

    Interessante Aussage Unterbergers weiter hinten:
    "PPS.: Bezeichnend ist übrigens auch, dass der Nickname eines einst in abstoßender Form antisemitischen Posters nun von einem regelmäßig sehr, sehr SPÖ-nahen Kommentator verwendet wird. Da fragt man sich unwillkürlich, wem eigentlich vor Asylantenheimen explodierende Bomben nutzen. Berühren sich da wieder einmal die Extreme? Oder will man da jemandem die Schuld zuschieben?"

    Nun, anhand der anzugebenden E-Mail-Adresse sollte Unterberger erkennen, dass "Systemfehler neu" ungleich "Systemfehler alt" ist. Ja, der "alte" Systemfehler war ein abstossender Antisemit und Nationalsozialist. Zahlreiche User haben darauf hingewiesen und Unterberger ersucht, einzugreifen. Geschehen ist: nichts. Reaktion: keine. "Systemfehler alt" konnte hier seine strafbaren Äusserungen tätigen ohne jemals dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Als es darum ging, sich eventuell zu deklarieren, hat der feige Neonazi das Feld geräumt.

    Unterberger wird der alte Systemfehler erst dann einen Kommentar wert, wenn es darum geht, in seiner bekannt krankhaft-neurotischen Art Sozis zu bashen. Plötzlich wird der betreffende User zum in "abstoßender Form" kommentierenden "antisemitischen Poster", nicht ohne einem angeblich der SPÖ nahestehenden User zu unterstellen, früher rechtsextreme Kommentare abgegeben zu haben.

    Fakt ist:
    Ich hatte hier früher einen anderen Nick, wurde allerdings gefaked, indem plötzlich Fans von Unterberger meinen damaligen Nick benutzten, um Unsinn zu posten und mich damit zu diskreditieren. Ich habe damals hier um Hilfe des Blogbetreibers ersucht, mein Ruf blieb allerdings unerhört. Ich bemächtigte mich daher des Nicks Systemfehler, der aus en genannten Gründen nicht mehr genutzt wurde, um aufzuzeigen, dass ohne einer geregelten Anmeldung dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet ist.

    Dem allwissenden Unterberger wird aufgefallen sein, dass man hier irgendwelche Nicks angeben kann ohne dass die Korrektheit auch nur in irgendeiner Weise geprüft wird. Ich könnte mich sogar als Andreas Unterberger ausgeben.

    Coclusio: Neonazis dürfen hier strafrechtlich relevante Äusserungen tätigen, ohne dass diese etwas zu befürchten hätten, während Unterberger lieber auf User losgeht, die er (fälschlicherweise) als SPÖ-nahe einstuft. Und er unterstellt diesen Usern wohlwissend um die Falschheit seiner Aussage Dinge, die schlicht und einfach nicht stimmen. Damit hat Unterberger sich als dreister Lügner selbst entlarvt, sein Handeln ist an Peinlichkeit wohl nicht mehr zu unterbieten. Schade, wenn man den Abstieg Unterbergers mitverfolgt, welches journalistisches Wrack aus ihm geworden ist und mit welcher Unredlichkeit er seine von Hass getriebenen Ziele verfolgt. Wer derart verbohrt wird, der sollte sich wohl besser aus der Öffentlichkeit zurückziehen statt sich immer weiter zu deklassieren.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      26. September 2010 16:07

      Was bewegt Sie dazu, uns neuerlich mit Ihrem offensichtlich nur auf Provokation ausgelegten Posting zu behelligen?

      Ist das Wahlergebnis schuld? Seien Sie nicht sauer, die Grünen, gibts bald nicht mehr.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 16:18

      Im Gegensatz zu diesem Blog ist mein Posting keine Provokation sondern eine Richtigstellung, die nicht untergehen sollte. Wenn dich die Unredlichkeit Unterbergers derart stört, dass du meinen Beitrag derart angiften musst, dann musst du meinen Beitrag ja auch kein 2. mal lesen ...

    • Philipp Starl (kein Partner)
      26. September 2010 16:23

      Ich genieße nur Ihre schriftlichen Ausritte, die Sie hier in diesem Forum von Posting zu Posting peu a peu zu einer Witzfigur machen.

      Mit anderen Worten: Bürger wie Sie sollte man nicht ernst nehmen, denn Sie sind meistens nur einsam.

      Ich wünsche Ihnen dennoch einen angenehmen Abend.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 16:28

      Oha! Selbst wenn es so wäre, fiele es denn unter die konservative Anständigkeit, einsame Menschen zu ignorieren und nicht ernst zu nehmen statt sich ihrer anzunehmen? Interessant, wie rasch man an die Grenzen der Anständigkeit bei denjenigen gelangt, die sich selbst für anständig halten.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      26. September 2010 16:32

      :-) Da haben Sie Recht, das war unanständig. Aber manchmal bin ich eben ein Lausbub ;-) . Üben Sie Nachsicht, manche Dinge machen einfach zu großen Spaß.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      26. September 2010 16:47

      Der "alte" Systemfehler, mögen seine Ansichten bisweilen auch sehr kontrovers gewesen sein, hatte dem sogenannten "neuen" viele Dinge voraus:

      (1) Er konnte fair und fundiert argumentieren; auch kämpferisch, aber er war nie beleidigend oder untergriffig.
      (2) Er war weder Kampfposter noch Troll.
      (3) Er hatte umfassende Kenntnisse der Geschichte, Kultur, Philosophie und Geopolitik von den alten Griechen bis heute.
      (4) Er ging auf Gegenargumente gelassen und unaggressiv ein.
      (5) Mit ihm konnte man sogar herzlich blödeln, was eigentlich die einzige Antwort auf das Panoptikum heutiger Politik ist; er hatte mit der moralinsauren Griesgrämigkeit und gutmenschlichen Dauerentrüstung des "neuen" SF nichts am Hut.

      Auch ich war oft nicht seiner Meinung. Aber mit ihm konnte man diskutieren, und es war meist interessant, mit ihm die Klingen zu kreuzen.

      Der "neue" Systemfehler ist ein monotoner Phrasendrescher, der die herrschende Nomenklatura an Einfalt, Banalität und Langeweile bei weitem übertrifft. Er ist unwichtig, fad und obsolet; sein IQ liegt offenkundig unterhalb der Raumtemperatur. Ob er hier seine stereotypen, atavistisch spätmarxistischen Sprechblasen zu Protokoll gibt oder nicht — mir geht's am Auspuff vorbei.

    • socrates
      27. September 2010 14:16

      Conclusio: Grünrote dürfen hier strafrechtlich relevante Äusserungen tätigen, ohne daß sie etwas zu befürchten hätten. A.U. geht auf niemand los, obwohl diese fälschlicherweise als Nazi agieren und agitieren. Er unterstellt diesenUsern, wohlwissend um die Falschheit ihrer Aussagen, nichts was schlicht und einfach nicht stimmt. A.U. handelt wie ein Ehrenmann, was heute schon ganz aus der Mode gekommen ist.
      Dreiste Lügnerinnen wie Systemfehler behaupten, daß A.U. nur 6 Monate freigestellt wurde und, deshalb Lügnerin genannt, rührt sie das nicht, sie beutelt sich ab wie eine nasse Hündin. Eine Anfrage über den Verkaufserfolg der W.Z. beantworten sie mit Datenschutz, obwohl diese Zeitung dem Volk gehört. Da zeigt sich, was eine richtige Rote vom alten Schlag und System ist. Welcher Redakteur traut sich einer Qualitätskontrolle wie A.U. versus KK-P zu stellen und sich öffentlich werten zu lassen?
      Sie nicht, ihre Angst sich offen zu beweisen ist zu groß.
      Die Naziposter sollen die Moral dieses Blogs in Frage stellen. Seit in Ö der "agent provocateur" erlaubt ist, eine tolle Gelegenheit Für Grüninnen und rote Flintenweiber, die für ehrliche Arbeit zu dumm und ungebildet sind, eine gute Gelegenheit aus dem Bauch heraus zu handeln.

  5. Systemfehler (kein Partner)
    26. September 2010 13:23

    Die verhassten Sozis sind wohl auch daran schuld, dass Unterberger Tag für Tag mit dem linken Fuss aufsteht.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. September 2010 14:31

      ...was ihm den ersten Blick auf die linke Seite ermöglicht.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 15:12

      Und dabei bleibts dann auch.
      Nur so ist erklärbar, warum dieser alte, verbohrte und mürrische Mensch ständig nur sein Sozibashing im "Hirn" hat.

    • Heri (kein Partner)
      26. September 2010 15:55

      Ich frag mich wirklich (und hab von Ihnen noch immer keine Antwort bekommen), warum lesen Sie so gerne jeden Tag diesen Blog, wenn Sie ihn sooo hassen!
      Sind Sie ein Masochist? Oder wollen Sie nur einfach posten um gehört zu werden? Oder haben Sie eine gespaltene Persönlichkeit? Oder sind Sie wirklich ein bezahlter Quertreiber?

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 15:58

      Nanu? Ist es denn der Sinn dieses Blogs, dass hier nur User posten sollen, die derselben Meinung wie Unterberger sind?

    • Reinhard (kein Partner)
      26. September 2010 18:10

      @Systemfehler
      Ich bin mir nicht sicher - sind Sie Künstler und ist es Ihr besonders ausgefeilter Stil, ständig komplett am Inhalt der Diskussion vorbeizuposten und Antworten komplett sinnverzerrt aufzunehmen, oder sind Sie einfach bildungstechnisch nicht in der Lage, den Sinn eines Textes zu erfassen?
      Nein, ich erwarte keine vernünftige Antwort (ist hier ja auch keine zu finden), denn wie Sie sehen gehe ich in beiden Fällen davon aus, dass es für Sie nicht möglich ist - entweder mutwillig oder niveauabhängig - auf Inhalte einzugehen.
      Ich möchte Ihnen nur in der vertrauten Runde der Blogdiskutanten einen gut gemeinten Ratschlag weitergeben: Verwenden Sie Worte wie "bashing" nicht zu inflationär, es könnte der Verdacht aufkommen, dass es das einzige Wort einer lebenden Fremdsprache ist, dessen Sie mächtig sind.

    • Josef Maierhofer
      27. September 2010 16:22

      @ Systemfehler

      Ja, welche Meinung wollen Sie denn sagen ? In diesem Thread fand ich nur, daß Dr. Unterberger mit dem linken Fuß aufsteht, aber welche Meinung wollen Sie sagen ?

  6. Reika42 (kein Partner)
    26. September 2010 11:20

    Hurra, Rot/Grün und unsere Gutmenschen in den NGOs haben endlich das Perpetuum Mobile erfunden.

    So erkämpft man zunächst eine Mindestsicherung, die natürlich so hoch zu sein hat, dass man angenehm ohne Arbeit leben kann, mit etwas (Schwarz)arbeit sogar in Wohlstand.

    Das wiederum ist natürlich ungerecht gegenüber den kleinen Einkommen von Friseuren und Billakassiererinnen. Was folgt: es muss unbedingt der Mindestlohn angehoben werden. Zur Zeit sind sogar Euro 1500 im Gespräch. Man weiß zwar wieviele Jobs diesen Mehrwert nie und nimmer bringen, aber das (Wahl)volk ist eh zu blöd zum Rechnen. Geht dann das produzierende Gewerbe ins Ausland sind natürlich die geldgeilen Manager Schuld.

    So, jetzt folgt natürlich zu Recht der nächste Schritt. Und welcher? Erraten, aufgrund des zu geringen Abstandes zwischen Mindestlohn und -scherung muss Erstere unbedingt angehoben werden.
    usw, usf, .......

    PS: als angenehmer Nebeneffekt wird damit auch die Kaufkraft ins Unermessliche gesteigert und wir ziehen uns, wie einst Münchhausen, am eigenen Zopf aus dem Sumpf!

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. September 2010 12:41

      Eigentlich muss ich Ihrer Analyse fast gänzlich zustimmen. Der Unterschied zwischen uns beiden ist vermutlich nur, dass Sie der Status Quo mit Menschen die 40 Stunden die Woche für 900 Euro etc. "hackeln" nicht stört! Mich schon.

      PS: Die Mindestsicherung ist in dieser Form auf jeden Fall ein Schritt in die falsche Richtung.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 13:22

      Der erste, der in Österreich eine Grundsicherung eingeführt hat, war übrigens Jörg Haider für Kärnten. Haider, dieser linkslinke Sozigrüngutmensch.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. September 2010 14:33

      Wie unerträglich das für gestandene Rote sein muss.

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 14:49

      Da ich kein Roter bin, geht diese Polemik ins Leere.

      Schade, dass du nicht in der Lage bist, beim Punkt zu bleiben, dass hier gegen die von den bösen Sozis eingeführte Mindestsicherung abgelästert wird, und man die Haidersche Mindestsicherung unter den Tisch fallen lässt.

  7. fosca
    26. September 2010 04:28

    Österreich wird wohl solange dem bis dato großen Vorbild Schweden nacheifern, bis endlich solche Wahlergebnisse wie dort entstehen.
    Erst dann kann es mit unserem schönen Heimatland und dessen Finanzen aufwärts gehen.
    Nur aus Erfahrung wird man klug und aus negativer hoffentlich viel rascher! :)

    • Systemfehler (kein Partner)
      26. September 2010 16:04

      Du meinst, an der misslichen Finanzlage Kärntens ist das "schwedische Modell" schuld?

    • fosca
      27. September 2010 21:50

      @Systemfehler

      Österreich ist nicht nur Kärnten! Schon bemerkt?
      Aber von kurzsichtigen Linken darf man halt keinen Überblick fordern!

  8. socrates
    25. September 2010 18:07

    Wahlkarten gefälscht, um Partei zu retten
    Krone S 26

    • Samtpfote
      25. September 2010 18:11

      Wer, wie, wo wann?
      Über Internet leider nicht eruierbar.

    • Samtpfote
      25. September 2010 18:17

      Meinen Sie vielleicht die Aktion in Mistelbach?
      72-jähriger verurteilt.
      Bedingt natürlich (nur)

      Der ORF schreibt:
      Mildernd war reumütiges Geständnis
      Angeklagt - wegen Missbrauch des Amtsgewalt und Urkundenfälschung - hatte die zentrale Staatsanwaltschaft zur Verfolgung von Korruption.

      Das Strafausmaß für das Delikt lag bei sechs Monaten bis fünf Jahren Freiheitsstrafe. Mildernd auf das Urteil - elf Monate bedingt - wirkten sich die Unbescholtenheit und das reumütige Geständnis aus, erschwerend das Zusammentreffen von Vergehen.

      Und vor allem, dass es ein SPÖ-Mandatar war!!!
      ALS FPÖler sässe er schon. Unter Garantie.

    • socrates
      25. September 2010 20:12

      Ja,wie vorausgesagt. Plötzlich wird vieles erklärlich, wie überraschende Wahlerfolge mit Briefwahl oder Wahlkarten passieren können. Für die Profiteure gilt die Unschuldsvermutung.

    • socrates
      25. September 2010 20:21

      Soweit zu den Qualitätsmedien: Enweder sie lügen oder sie verschweigen das Weaentliche,

  9. RR Prof. Reinhard Horner
    25. September 2010 14:54

    reinhard.horner@chello.at

    „Unerträgliche Gier der Politik“ und in der Bevölkerung

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, jeder Ihrer Feststellungen ist uneingeschränkt zuzustimmen. Danke!

    Hinzuzufügen wäre allerdings, dass dieser Haltung und diesem Verhalten vieler Politiker die Haltung mit entsprechendem Verhalten nicht weniger Leute in unserer Bevölkerung (in der „Zivilgesellschaft“?) entgegenkommt.

    • RR Prof. Reinhard Horner
      25. September 2010 15:32

      reinhard.horner@chello.at

      „Unerträgliche Gier der Politik“ und Dreistigkeit des Herrn Oberhauser

      Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, jeder Ihrer Feststellungen ist uneingeschränkt zuzustimmen. Danke!

      Hinzuzufügen wäre auch, mit welcher Dreistigkeit der ORF-Informationsdirektor Elmar Oberhauser den Ersatz der Gebührenbefreiungen auf Kosten der Steuerzahler noch erweitern will, um ihn allenfalls zur Strafzahlung zu verwenden. So viel die Steuern zahlenden Bürger verachtende Schmutzgesinnung ist rekordverdächtig.

  10. terbuan
    25. September 2010 13:05

    Letzte Nachricht des Staatsrundfunks der ÖDR:
    "Die SPÖ will das Redaktionsgeheimnis besser schützen"!
    Man merkt die Absicht und ist verstimmt, aber, wer weiß, vielleicht kann Herr Dr. Unterberger daraus noch in Hinkunft Nutzen ziehen?

    • Reinhard (kein Partner)
      26. September 2010 08:50

      Na, da eröffnen sich doch Möglichkeiten!
      Was genau ist eine "Redaktion"?
      Wenn ich z.B. hiesige augenöffnende Kommentare kopiere und gratis auflege bzw. verteile - habe ich dann eine Redaktion, die ihre Quellen verheimlichen darf und sich dann daran abputzen, für die Inhalte nicht verantwortlich zu sein? Dann wäre jeder oppositionell Eingestellte mit einem PC und Kopierer ruckzuck eine Redaktion, mit allem rechtlichen Schutz den die plötzlich vom ORF so hochgepriesene Unabhängigkeit der Medien erfordert. (btw - Ausgerechnet ein Staatsfunk, der an Steuertopf und Zwangsgebühren hängt und dessen Finanzierung von politischer Packelei der Beteiligten abhängt, faselt von "Unabhängigkeit der Medien" - ich würde den ORF sofort unabhängig machen, die Gebührenforderung für rechtlos erklären und alle Staatszuschüsse unverzüglich einstellen, dann kann der ORF unabhängig arbeiten, auch wenn das auf die künftige Quote der dauerhaft unvermittelbar Arbeitslsoen negative Auswirkungen hat.)
      Also rein rechtlich würde es mich ernsthaft interessieren, wann es sich um eine "Redaktion" handelt, die unter besonderem Schutz zu stehen hat.

  11. Kurt22
    25. September 2010 13:01

    Man kann sich eigentlich nur mehr einen seriösen Kassasturz erhoffen, der ergäbe einen Zustand nahe an griechischen Verhältnissen, damit diese Politbande endlich aufhört, Versprechen zu machen, die Auswirkungen auf die nächsten Jahrzehnte haben. Die sollen sich wieder auf Kugelschreiber und ähnliches Zeug als Wahlgeschenke reduzieren, und diese gefälligst aus ihrer Parteikasse zahlen!
    Und das Duo Khol/Blecha soll endlich in die Pension abtauchen, da machen sie geringeren Schaden. Die 2 werden ja sicher schon Strategien entwickeln, wie sie die Pensionisten vor dem Verhungern retten, was ja sicher droht, wenn die Erhöhung der Pensionen nur 1,2 Prozent und nicht 1,7 oder was weiß ich ausmacht.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. September 2010 09:02

      Das Duo ist bereits in Pension.
      Als Interessenvertreter der Senioren (zu denen sie von diesen nicht gewählt wurden, was in unserer parteifeudalistischen Ausformung der Demokratie kein Hindernis ist) dürfen sie aber nebenher einen kleinen Zugewinn lukrieren, sich ab und zu medial aufplustern und von ihren Parteien forciert wichtig machen.
      Man darf ja nicht vergessen, dass es gerade für Politpensionisten, die an fünfstellige Monatsbezüge gewohnt sind, absolut menschenverachtend wäre, in den hohen vierstelligen Bereich zurückzufallen, nur weil sie eine Altersgrenze überschreiten.
      In Wirklichkeit sind diese Statler und Waldorf der Politshow nämlich nicht mehr und nicht weniger als Wahlkampfhelfer ihrer Parteien bei der Stimmklientel 55+. Aber so ehrlich können wir den Posten in der Öffentlichkeit natürlich nicht benennen.
      Man kann sie nur so ernst nehmen wie Statler und Waldorf. Lachen, Kopf schütteln und sich fragen, wieviel eine Zeitung dafür bekommt, die unqualifizierten Kommentare dieser Theaterlogenbrüder justament vor der Wahl zu veröffentlichen.

    • Kurt22
      27. September 2010 09:30

      @Reinhard: Mit "in die Pension abtauchen" meinte ich, die zwei sollen sich in ihre Villen zurückziehen, ein paar Mal im Jahr nach Mallorca fliegen, im Wirtshaus Karten spielen, von mir aus Orchideen züchten, aber sich endlich aus der Öffentlichkeit zurückziehen!

  12. Josef Maierhofer
    25. September 2010 11:18

    Handschellen, Herr Dr. Unterberger, ist das richtige Wort.

    Hat einer dieser angesprochenen Kaste schon jemals nach seinem Gewissen gehandelt ? Hat einer dieser angesprochenen Kaste schon jemals nach dem Gestz gehandelt ? Hat einer dieser angesprochenen Kaste schon jemals den Futtertrog verlassen ?

    Nach dem Zusammenbruch, bin ich mir ziemlich sicher, wird es diese Handschellen dann geben und die passenden Räumlichkeiten dazu.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. September 2010 09:05

      Deswegen werden die Häf'n ja schon so komfortabel modernisiert und die Fußfessel etabliert - da sorgt wohl schon jemand für die zukunft vor... :-)

  13. Graf Berge von Grips
    25. September 2010 11:09

    "Pensionistenbriefe" reichen schon lang' nicht mehr.
    Zu abgestumpft ist schon das Schmarotzerheer.

  14. simplicissimus
    25. September 2010 08:51

    wie hat thilo so schön gesagt?
    die sozialdemokraten schaffen sich selbst ab?

    egal, passieren wird es so oder so. ist nur eine zeitfrage und ob es durch schrumpfung oder einen lauten knall passiert.

  15. Wolfgang Bauer
    25. September 2010 08:48

    Die Gewerkschaften haben auch schon wieder ein Rezept gefunden, um die Wirtschaft zu zerstören: Kürzer arbeiten bei vollem Lohnausgleich plus Erhöhung des Mindestlohns. Nur so weiter, die Arbeitnehmer werden die Hauptlast der Zeche zahlen!

    • simplicissimus
      25. September 2010 08:55

      ja, das ist ein alter hut. das hat mir die ig metall in d auch einmal gesagt, worauf ich einen betrieb in tschechien gegründet habe. das sind genauso menschen wie ihr, habe ich gesagt, die sind ärmer als ihr und haben auch ein recht auf arbeit, oder wollt ihr da widersprechen? schweigen war die antwort und etwas einsicht. der betrieb in d besteht nach wie vor und die mitarbeiter haben gelernt, leistbar-massvolle forderungen zu stellen.

  16. terbuan
    25. September 2010 06:32

    Mit den Wirtschaftsforschern ist das so eine Sache, einerseits sind solche Prognosen ohnedies suspekt, wenn sie sich diese Leute getrauen, in diesen unsicheren Zeiten ein Wachstum auf Zehntelprozente genau vorherzusagen getrauen. Das kommt mir so vor, wie wenn die Meteorologen eine Durchschnittstemperatur für die nächste Woche von exakt 13,7% vorhersagen wollten.
    Andererseits sind diese "Fachleute" allesamt nicht wirklich unabhängig, so etwas nennt man allgemein "Gefälligkeitsgutachten".
    Was kann sich eine korrupte und verlogene Politikerklasse, speziell vor wichtigen Wahlen, besseres wünschen als so einen Freibrief für weitere Geschenke mit einem Alibi der "Forscher", dass wir die Krise bereits so gut wie überstanden haben und es daher mit dem Schuldenmachen hurtig weitergehen kann und das kleine Sparpaket niemanden weh tun wird, außer vielleicht den bösen Kapitalisten.
    Spätestens 2013 wird diese Blase jedoch endgültig platzen, da bin ich mir so sicher wie die deprimierende Aussicht auf eine weitere Amtszeit des Wiener Bürgermeisters!

    • phaidros
      25. September 2010 07:29

      Wie sagte es jemand so treffend: »Prognosen sind knifflig. Besonders, wenn sie die Zukunft betreffen!«

    • terbuan
      25. September 2010 07:36

      So früh sollte man halt keine Kommentare schreiben, ein "sie" und ein "getrauen" ziehe ich hiermit zurück, paßt jedoch gut für einen Kurzkommentar: "SIE GETRAUEN sich etwas, diese "Forscher"! ;-)

    • Baldur Einarin
      25. September 2010 08:21

      Gebe in dem Sinne recht.
      Auch die schönsten der Prognosen
      gehen allesamt in d` Hosen.
      Und es kommt erstens anders und zweitens als man denkt.





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