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Die grüne Ichpartei

 „Wir müssen nichts und wollen alles!“ So schreibt eine Martina Wurzer in einer Wahlkampfzeitung der Wiener Grünen. Offener hätte man es gar nicht sagen können, wofür die Grünen stehen: für eiskalten Egoismus und sonst nichts.

Dieser Egoismus der grünen Kern-Identität tarnt sich nur mit einem verbal-moralistischen Mäntelchen, das man aber bisweilen in der Garderobe vergisst. Wie es etwa bei der Dame passiert ist, die immerhin an fünfter Stelle des Stadtvorschlags der Grünen steht.

Die grüne Strategie ist durchaus raffiniert: Sie wirft in einer Flucht nach vorne ihren politischen Gegnern genau diesen hemmungslosen Egoismus vor, den die Grünen selber praktizieren. Diese Gegner werden mit gebetsmühlenartig heruntergeratterten Schlagworten ständig in die Schlechtmensch-Ecke gerückt: Dazu zählen etwa die Phrasen vom „eiskalten Neoliberalismus“ (weil man dagegen ist, dass die nächsten Generationen unter der heute für ökosoziale Luxusausgaben angehäuften Schuldenlast ersticken) oder von der „menschenverachtenden Haltung“ (die man angeblich hat, wenn man die Sorge zu äußern wagt, dass die massenhafte Immigration das Niveau unserer Schulen senkt und den Sozialstaat kaputt macht).

In Wahrheit aber geht es der Egoistenpartie um nichts weniger als die ganze Macht. Da ist kein Hauch von liberaler Toleranz zu spüren. Wer nur ein wenig von der vorgeschriebenen Meinung abweicht, wird mit „Verhetzungs“-Klagen überhäuft. Und wenn man an einen der immer häufiger werdenden grünen Richter gerät, kann das neuerdings sogar zu Verurteilungen führen.

Aber auch das ist vielen Grünen noch nicht genug: So basteln manche von ihnen an Eingriffen in die Lebensqualität der Menschen, die lebhaft an den rumänischen Diktator Ceausescu erinnern. Dieser hatte einst verboten, dass in Rumänien jemand im Winter seine Wohnung auf 15 Grad oder mehr erwärmt. Gleichzeitig ließ sich Ceausescu aber selbst einen Palast bauen, der größer und prunkvoller konzipiert wurde, als es die Residenzen der einstigen österreichischen und deutschen Kaiser zusammen waren. Und selbstverständlich galten für die Ceausescu und andere rumänische Politruks keinerlei Wärmebeschränkungen.

Dieser Politiker kommt einem bei einem Bericht des (seit dem Hinauswurf des Herausgebers wieder ganz auf Linkskurs eingeschwenkten) „Spiegel“ in den Sinn, der sich begeistert über ein neues Konzept aus der grünen Ecke zeigt: Jedem Einzelnen sollen künftig nur noch 2000 Watt Strom zustehen. Wohlgemerkt nicht nur für Licht, Fernsehen und Computer, sondern auch für Kochen und Heizen, Staubsaugen und Verkehr. Dies ungeachtet der Tatsache, dass alleine neue Staubsauger bereits 2000 Watt verbrauchen. Und ebenso ungeachtet der Tatsache, dass leicht widersprüchlich gerade ein anderer grüner Gehirnwäscheversuch läuft, derzufolge sich jeder anständige Mensch künftig nur noch ein Elektroauto zulegen dürfe.

Tatsache ist jedenfalls, dass schon heute (also ohne Elektroautos) auf jeden einzelnen eine Strom-Leistung von 6000 Watt entfallen.

Aber ist es nicht unfair anzudeuten, dass die grünen Politiker von einer solchen Regel für sich selbst eine Ausnahme machen werden?

Nun, der Vorwurf mag vielleicht unfair klingen, aber er ist extrem realistisch. Denn nicht nur unter Ceausescu, sondern auch in jeder anderen Diktatur, hat die herrschende Klasse für sich selbst ganz andere Spielregeln entwickelt als für die breite Masse.

Dazu gehört auch der von den Grünen extrem betriebene Feminismus. Dieser setzt sich freilich nur in Form billiger Sprechblasen bei Interviews für belastete Mehrkinder-Mütter oder Unterschichtfrauen ein. Was Feministinnen hingegen wirklich am Herzen liegt, worauf sie derzeit ihre ganze Energie konzentrieren, sind eigenen Interessen, also die Interessen einiger Oberschichtfrauen, wie etwa gut honorierte Sitze im Aufsichtsrat. Was sie natürlich durch gesetzlichen Zwang für vorhandene Firmen erreichen wollen, und nicht etwa dadurch, dass sie selbst Aktiengesellschaften gründen und mit so vielen Frauen besetzen, wie sie wollen. Und selbstverständlich ist mehr als 90 Prozent der Frauen die ganze Aufsichtsrats-Diskussion völlig gleichgültig.

Ganz typisch ist auch das Beispiel des erfolgreichsten grünen Wanderpredigers, das Amerikaners Al Gore. Er hat mit einem manipulativen und von sachlichen Fehlern strotzenden Film viel Geld verdient und seine Zuseher dabei psychisch unter Druck gesetzt, nur ja an die globale Erwärmung zu glauben und sich daher drastisch mit jedem Energiekonsum einzuschränken. Tatsache ist aber, dass Al Gore selber in seinem Haus gleichzeitig zehn Mal so viel Strom wie ein amerikanischer Durchschnittshaushalts verbraucht. Der bekanntlich wieder weit über dem globalen Durchschnitt liegt.

Wer noch der lateinischen Sprache mächtig ist, kennt dieses sich in der Geschichte ständig wiederholende Verhaltensmuster schon aus dem alten Spruch: „Quod licet Iovi, non licet Bovi.“ Für die Rindviecher gelten halt andere Regeln als für die obersten Götter.

Überraschend ist nur, dass manche grüne Anfängerinnen neuerdings so naiv sind, die Wahrheit auch auszusprechen: „Wir müssen nichts und dürfen alles.“

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 07:13

    die grünen sind in meinen augen schon lange keine demokratische partei mehr, sondern pflegen längst einen faschismus, der vor allem auf eklatantem meinungsterror beruht.
    man bastelt mit hilfe der grünen medienkohorten und willfähriger roter und schwarzer Naivlinge sogenannte verhetzungsgesetze mit denen der islamismus salonfähig gemacht und die meinungsfreiheit drastisch eingeschränkt wird.
    jeder ernstzunehmende gegner bekommt dann verbal eines mit der nazikeule übergezogen und wird sofort von den grünen blockwarten zB wegen "herabwürdigung des islam" bei der staatsanwaltschaft denunziert. dort rennen die denunzianten immer offenere türen ein, ist doch die justiz immer mehr rot-grün unterwandert. bestes beispiel dafür ist die staatsanwaltschaft graz, die im stil iranischer religionswächter sich nicht entblödet, das zugegebenermaßen
    dumme, lächerliche, aber harmlose minarettspiel zu verbieten und die urheber vor den kadi zu zerren.
    Die spö eines ostermeier ist sowieso dabei, wenn es um unterdrückung der meinungsfreiheit geht und die övp besteht zum großteil aus feiglingen a la leitl, die bevor sie sich ideologisch mit den ökofaschisten anlegen, lieber ihr fähnchen sofort in den grünen wind hängen
    das beste live- beispiel für die ideologie des pc terrors und des ökofaschismus war gestern wieder einmal die frau G., die geifernd unter der wohlwollenden diskussionsleitung ihrer schwester im geiste, nämlich von frau turnherr, ihre pc-phrasen herunterdrosch

  2. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 10:24

    Herr Unterberger, wie können Sie es nur wagen, die Damen aufzufordern eine eigene Aktiengesellschaft zu gründen, das wäre doch ein Haufen Arbeit, die wollen sich nur einklinken, eine Symbiose (Wirt und Schmarotzer) eingehen, bei der es egal ist ob der Wirt stirbt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 10:18

    'Wir müssen nicht und dürfen alles', sagen nicht nur die Grünen.

    Das sagt die gesamte Parallelwelt der Privilegierten und die gesamte 'Unterwelt' der Sozialschmarotzer und die Parallelwelt der Islamisten.

    Das ist eigentlich schon die gesamte Aussage über die Beachtung und Wertschätzung unserer Gesetze.

    Nach dem Staatsgrundgesetz ist jeder österreichische und in Österreich lebende ausländische Bürger dem österreichischen Gesetz verpflichtet und gleich zu behandeln.

    Weit sind wir davon weg in unserer heruntergekommenen unehrlichen und verblödeten 'Spaßgesellschaft'.

  4. Ausgezeichneter KommentatorMartin Bauer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 12:07

    Nr.247
    Es steigt der verbale Schwachsinnspegel
    Da lob' ich mir die Trappistenregel!

  5. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 09:37

    All unser Gesudere hier nützt nichts! Die Mehrheit will das so! Jede Wahl beweist es auf's Neue. Und in Wien wird es nicht anders sein.

    Wie immer regelt erst das Geld die Dinge wirklich neu - im Sinne von Umbruch. Erst wenn eine Volkswirtschaft vollkommen an die Wand gefahren ist und jeder einzelne die Auswirkungen im Alltag wirklich spürt (und ich spreche nicht von € 100,- mehr Steuerlast im Monat, wenn ich € 4000,- verdiene), ist die Mehrheit zu wirklichen Änderungen bereit.

    Denkt einfach zurück an 1989. Der Ostblock ist nicht deshalb zusammen gebrochen, weil die Kommunisten plötzlich zur Einsicht gelangt sind, dass das westliche System doch besser ist. Die Linken dort hatten Osteuropa dermaßen herunter gewirtschaftet, bis buchstäblich jede Fabrik und jedes Haus zusammengebrochen war. Erst danach, nach 40 Jahren, war die Mehrheit der Bevölkerung bereit, aufzubegehren.

    Und wir hier in Ö sind noch weit entfernt von Ostblockzuständen. Das dauert noch sehr, sehr lange bis die Mehrheit echte Auswirkungen spürt (sprich: der Staat keine Schulden mehr für noch mehr Sozialleistungen am Finanzmarkt aufnehmen kann). Wir werden in den kommenden Jahren noch Forderungen von den Linken (Politikern, Medien, Gutmenschen, NGOs usw.) vorgestellt bekommen, deren Absurdität wir uns heute nichteinmal ansatzweise vorstellen können - obwohl wir glauben, diesbzüglich schon einiges gewohnt zu sein.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 13:22

    Grüß Gott!
    Nach nur 10 tägiger Ö Abstinenz fällt es mir wahrlich schwer mich wieder an diesen Sauhaufen zu gewöhnen.
    Ad obigem Artikel kann ich nur erfreut sein, dass wenigstens die Steirer Grünen nur ganz klitzekleine Zugewinne bei der Wahl verzeichnen konnten, denn die Grünen streben wohl die Vollentmündigung der Bürger an.

  7. Ausgezeichneter KommentatorNorbert Mühlhauser Partner Homepage
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2010 10:14

    Aber ist es nicht unfair anzudeuten, dass die grünen Politiker von einer solchen Regel für sich selbst eine Ausnahme machen werden?

    Nun, der Vorwurf mag vielleicht unfair klingen, aber er ist extrem realistisch. Denn nicht nur unter Ceausescu, sondern auch in jeder anderen Diktatur, hat die herrschende Klasse für sich selbst ganz andere Spielregeln entwickelt als für die breite Masse.


    Fair ist in diesem Zusammenhang zu berichten, dass die Grünen nach Aussagen ihrer "AbgeordnetIn" Moser langfristig das Verbot für Privatautos anstreben, jedoch ausdrücklich mit Ausnahmen für Politiker(!).

    Quelle: Politik heute 7/2010, eine Beilage zur oö ZEITBÜHNE.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorAlexander V. Neumaier
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    28. September 2010 11:11

    „Wir müssen nichts und wollen alles!“

    Jo ehh.

    Die Grünen wollen Macht, so weit so gut.
    Jede Partei will Macht, das ist noch nichts unübliches.
    Jeder Wille zur Änderung bedarf der Macht diese Änderung auch durchzusetzen.

    Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen den Bürgerlichen und den Grünen/Linken.

    Die Grünen sind da eine schizophrene Partei, sehen sie sich doch als erfolgreiche Bürgerliche und sind doch blos Kommunisten und Wohlstandsverwahrloste mit totalitären Allüren.

    Sie haben sich ein Weltbild gebastelt, welches in keiner Weise ihren eigenen ideologischen Ansprüchen gerecht wird.
    Beständig wird, in Zeitungen und im Internet, darauf hingewiesen, daß der durchschnittliche Grünwähler und -Anhänger überdurchschnittlich gebildet, also zumindest Akademiker, überdurchschnittlich beruflich erfolgreich, also zumindest Manager oder Unternehmer, und überdurchschnittlich gut besoldet ist.

    Realitycheck:

    Die meisten Grünen kann man in drei Gruppen einteilen:

    Solche, die aus einem bürgerlichen Elternhaus stammen und von dort alle Starthilfen erhalten haben um gute Bildung, einen guten Job und gutes Einkommen zu erlangen.
    Also eigentlich nicht gerade jene Leute, die aus eigenem Antrieb erfolgreich sind sondern oft nur von Papis Vitamin B leben.
    Die dummerweise gezwungen sind, "leider", wie ich das einige Häuser weiter in Wien sehen kann, sich zwar für die Umwelt zu "engagieren", aber eben "gezwungen" sind, mit dem, zum Führerschein geschenkt bekommenen, Porsche Boxter zu den Demos zu fahren.
    Ich nennen sie daher die Wohlstandsverwahrlosten.
    Das sind aber noch die harmlosen Fälle, denn die werden irgendwann erwachsen und dann zumeist auch wieder vernünftig.

    So als kleine Parallele, bei den Amish gibt es die Lebensphase des "Rumspringa" in der die Jugendlichen sich ganz und gar nicht nach den Vorschriften ihrer Sekte verhalten und sich eben "die Hörner abstoßen" indem sie saufen, rauchen, herumvögeln und sich auch sonst eher rebellisch verhalten.
    Fast alle Amish kehren nach dieser Phase wieder zu ihrem regelkonformen Leben zurück.
    Die Hoffnung habe ich auch für die meisten Grünen aus bürgerlichem Elternhaus.

    Die Grünen mit diesem sozialen Background sind nicht mehr als eine Minderheit, die man aus "Marketinggründen" vorzeigt.
    Die jungen, schönen und erfolgreichen Grünen.
    Die Bobos ;-)
    Mit Papis Geld und Beziehungen.

    Witzigerweise gibt es einige Parallelen zur Haider FPÖ und der "Buberlpartie".
    Auch dort gab es ein paar Vertreter, mir fällt da ein Elmar (?) ein, die, damals auf Kosten der Partei, zu "Vorzeigeerfolgreichen" stilisiert wurden und quasi als das "Zielobjekt" freiheitlicher Politik vorgeführt wurden.
    Mit Hugo Boss Anzügen, Rolex und Porsche auf Kosten der Partei.
    Ein potemkinsches Dorf auf zwei Beinen, nicht mehr.

    Die zweite Gruppe der Grünen sind da schon wesentlich problematischer, denn die haben nur ihre Partei und den Willen zur Macht, nicht aber den Willen zur Leistung oder gar zur Entwicklung von tragfähigen Lösungen.
    Das sind jene, die zumeist aus NGOs kommen, wie eine Dr. Glawischnigg oder ein Dr. Pilz, die in ihrem ganzen Leben niemals auch nur einen Tag tatsächlich produktiv gearbeitet haben oder um ihr eigenes Einkommen sorgen mußten und sich fast durchwegs aus den untergegangenen kommunistischen bzw. marxistischen Studentenkadern verschiedener Universitäten rekrutieren.
    Dr. Pilz als Gründungsmitglied der Gruppe Revolutionärer Marxisten ist da ein Paradebeispiel.

    Seine Verschwörungstheorien und seine unbedingte Zuneingung zu Luxusartikeln wie kubanischen Zigarren oder alten Rumvorräte sind ja schon fast ein kommunistischer Klassiker.
    Seine Versuchen einen Berija oder einen XXXX, also einen Ankläger/Richter und Henker eines Volksgerichtshofes zu geben, sind angesichts der Tatsache, daß er ohne die Partei wohl heute noch nur ein armes Würschtl auf einem Assistentenjob an der Uni Graz wäre, nur als Kabarett anzusehen.
    Wenngleich, besser war er, als er im Metropol seinen "My Baby balla balla" Auftritt hatte.
    Seine Anhänger aber sehen ihn als eine Art Robin Hood der eben leider durch die Unbill der Realität an der vollen Entfaltung seiner Leistungen gehindert wird.
    Aber die Realität ist eben auch nur eine Verschwörungstheorie der bösen Neoliberalen :-) .

    Diese Grünen haben eine weitere Gemeinsamkeit, sie haben fast alle versucht bei der SPÖ unterzukommen nachdem sie erkennen mußten, daß die KPÖ, speziell nach dem Fall der sozialistischen Systeme, keine ausreichende Machtbasis bieten kann und bereits genug Schaumschläger zu füttern hatte.
    Dr. Van der Bellen, ein mäßig brauchbarer Volkwirtschaftslehrer (seine Versuche, eine Volkswirtschaft anhand der Bewohner von Entenhausen zu erklären hatten zwar einen großen Unterhaltungswert, brachten aber, nach der Anrechnung der Scheine, die Erkenntnis, daß seine Sicht der Dinge im akademischen Sinn fern jeder qualitativen Ausprägung waren) der sich vor viele Jahren als Nachfolger eines Kreisky Sekretärs beworben hat und der, nachdem er zu spät und unrasiert zu diesem Termin erschienen war, gegenüber einem Dr. Androsch den Kürzeren gezogen hat.
    Derselbe Dr. Van der Bellen, den seine blinden Anhänger nun als das "Wirtschaftsmastermind" der Republik sehen wollen und der einmal im Nationalrat verlangt hat, man möge doch Tschechien das Kernkraftwerk Temelin abkaufen und seitens der Republik die Ersatzkosten für den Strom aus Temelin übernehmen, damit Tschechien auf das Kraftwerk verzichten könne.
    Derselbe Dr. Van der Bellen, der sich nicht nur der Gefährdung seiner Umwelt durch sein Kettenraucherdasein verschrieben hat, sondern der natürlich einen großen alten Alfa Rome betreibt, dessen Abgasschwaden man immer wieder in der Gersthofer Straße erleben kann.
    Ein wahrlich unweltfreundliches Fahrzeug des Hrn. Professor ;-)

    Dr. Glawischnigg kommt auch aus dieser Ecke.
    Sie ist die personifizierte NGO Tussi.
    Nie Verantwortung übernommen, immer nur unrealistische Forderungen an andere gestellt und leider gezwungen wahlweise ein MiniCooper S Cabrio oder einen Porsche Cayenne zu fahren bzw. mit Privatjets durch Europa zu fliegen.
    Die leider auch gezwungen ist, ihren Nachwuchs durch die Familie, gottseidank gibt es die noch und sie wurde nicht abgeschafft, bzw. in "zuwandererreinen" Kindergärten betreuen zu lassen.
    Mir kommen regelmäßig die Tränen ob der Überwindung, die diese Frau aufbringen muß, ein derartig schizophrenes Leben zu führen.

    Diese Leute sind das eigentliche Problemvolk der Grünen, denn sie haben keine Ahnung von den Folgeerscheinungen ihrer Forderungen an andere.
    Quotenforderungen oder "moralisch und ökonomisch" begründete Beschränkungen, PC und die Aushöhlung des Rechtsstaates und der Bürgerrechte sind leicht zu fordern, wenn man selbst nicht davon betroffen ist da man ja eine eigene Klasse darstellt.
    Oder zumindest darstellen möchte.
    Die Klasse der Politicos.
    Ganz wie im früheren Ostblock.
    Sie leben in einem abgeschotteten Elfenbeinturm, auch der Dr. Pilz obwohl er eigentlich ein einem Gemeindebau wohnt, und haben, abgesehen von den öffentlichen Auftritten mit wohlausgesuchten, kameragerechten, Gesprächspartnern fast ausschließlich Umgang mit ihresgleichen.
    Natürlich haben sie auch keine Vorstellung davon, welche Werte sie mit ihren Forderungen in Bewegung setzen würden.
    Ein paar Milliarden sind da kein Thema, denn - tattah - Österreich ist ja ein reiches Land.
    Dieser harte Kern der Ökokommunisten mit den totalitären Vorstellungen über das Leben anderer und dem Gehabe von altgedienten Parteibonzen würde in jede beliebige Partei passen.

    Mit einer Ausnahme, sie würden niemals tatsächlich Verantwortung übernehmen wollen.

    Warum auch?

    Es lebt sich ja so ganz gut auf dem selbsterrichteten Podest der moralischen Überlegenheit.

    Reicht doch für eine Politpension.

    Noch dazu, wenn sie, wie bei Dr. Pilz, nach dem alten Bezügegesetz gestaltet wird.
    Das Problem bei dieser Gruppe ist es, daß sie mangels eigener Verantwortung und Leistung genug Zeit haben, sich in Positionen zu bringen, in denen sie dann auch tatsächlich ihre Ansichten durchsetzen können.
    Wer sonst keine Notwendigkeit zur Eigenversorgung hat, der kann leicht den "Gang durch die Institutionen" hinter sich bringen.

    Allerdings ist da auch die Gesellschaft mit schuld, schließlich war sie es, die dieses Biotop jahrzehntelang genährt und erhalten hat.
    Die kein Problem damit hatte, daß sich NGOs wie ZARA und Konsorten nicht nur halten konnten sondern auch einen schier unglaublichen Wildwuchs, großteils finanziert durch Steuergelder, entwickeln konnten.

    Dann gibt es noch eine andere Gruppe bei den Grünen, die sind eine seltsame Minderheit.
    Die haben nicht nur begriffen, daß Gestaltung in der Politik mit eigener Leistung und Verantwortung zu tun hat, die haben das auch in die Tat umgesetzt.
    Dazu gehören die oberösterreichischen und grazer Grünen, die doch tatsächlich den Schritt in eine Regierungstätigkeit gemacht haben.
    Teils mit ernüchternden, teils mit durchaus sehenswerten Ergebnissen.
    Aber die sind nicht mehr als ein Lichtblick, der von den anderen Gruppen, parteintern, massiv bekämpft wird.

    Bleibt also, was tun?

    Die Lösung ist einfach aber schmerzhaft.

    Die Situation in Österreich ist, wie ein alter Scherz durchaus stimmig sagt, "hoffnungslos aber nicht kritisch".

    Österreich hat in jedem Fall, schließlich sind die ÖVP, die SPÖ und die FPÖ um keinen Deut besser oder wählbarer, eine harte Zeit der Sanierung vor sich.
    Eine harte Zeit des Niedergangs und der darauffolgenden wirtschaftlichen Aufholjagd.
    Österreich wird in den nächsten Jahren zusehen müssen wie viele seiner liebgewonnen Strukturen und Subventionen unfinanzierbar werden und daher in sich zusammenbrechen werden.
    Österreich wir viel Investorengeld und Intelligenz verlieren.
    Keine Angst, Politiker sind davon nicht betroffen ;-)
    Vermutlich wird Österreich den Weg Schwedens gehen, welches Anfang der 1990er Jahre pleite war und daher eine schwere Krise durchleben mußte.

    Darin aber liegt die Chance auch die Klasse der Politicos radikal auszumisten und die Schmarotzer am System, nicht nur die Grünen, das betrifft alle anderen auch, radikal loszuwerden.

    Ganz einfach, indem man diese ewigen Nichtleister in die Regierung holt und sie beweisen läßt, was sie können.
    Sie werden versagen, davon gehe ich aus.
    Österreich wird unter ihren Handlungen massiv leiden, davon gehe ich auch aus.
    Aber das ist in jedem Fall zu erwarten.

    Also warum nicht, wie es schon Dr. Schüssel durchaus folgerichtig versucht hat, die Grünen und die FPÖ einmal in die Regierung bringen und sie zwingen zu zeigen was sie können.
    Mehr als die, ohnehin vorhersehbare, Krise wird nicht passieren.

    Aber vielleicht wird dann, wenn die sich heute so "moralisch" und "intellektuell" überlegen gebenden, den Karren an die Wand fahren und das Leben für die Bürger massiv verteuern, diese Kasperltruppe bei den nächsten Wahlen zu dem reduziert, was sie eigentlich wert ist?

    Zu einer kleinen außerparlamentarischen Opposition.

    Denn mehr sind weder die heutigen "Volksparteien" noch die Opposition wert.
    Der Weg den Dr. Schüssel für die FPÖ vorgesehen hat war schon richtig, aber er wurde einfach nicht konsequent genug zu Ende gegangen.
    Vor der Regierung Schüssel I haben viele geglaubt, die FPÖ würde besser regieren können.
    Danach wußte man, die sind genauso Blindgänger wie alle anderen.

    Ich bin mir sicher, die Grünen kann man auf die gleiche Weise handhaben wie die FPÖ.
    Die Ähnlichkeiten sind entsprechend groß.

    mfg

    DDr. Alexander V. Neumaier


alle Kommentare

  1. Celina (kein Partner)
  2. Titia (kein Partner)
    21. Januar 2015 19:22

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  3. Kornet (kein Partner)
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    19. Januar 2015 16:07

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  7. Anjali (kein Partner)
    19. Januar 2015 14:37

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  8. Alfons Huber (kein Partner)
    29. September 2010 15:08

    Die Grünen sind in Deutschland keineswegs besser. Bei denen ist insbesondere das politische Denunziantentum stark ausgeprägt

    • Neppomuck (kein Partner)
      29. September 2010 15:48

      Na, da sind die "Insrigen" ja auch Spitze.

      Siehe Anzeigenflut ("Sagen aus Wien") gegen alles, was von der FPÖ kommt.
      Da steht "Odal" auf einem dem Mundwasser nachgezeichneten Fläschchen und die grünen Zibebenkacker haben nichts Besseres zu tun, als die Staatsanwaltschaft damit zu belästigen, weil ihrer paranoiden Vorstellung nach schon wieder das "3. Reich" seine drohenden Schatten wirft.

      Man kann nur auf "Einsichtigkeit" des Wählers hinsichtlich dieser Belastung des Justizapparates hoffen.

  9. M.U. Shrooms (kein Partner)
    28. September 2010 17:54

    grün und Heuchelei gehören untrennbar zusammen.

    In Innsbruck in den Umlandgemeinden sind viele Grünwähler - mittlerweile seit der Marokkanertour doch ein paar weniger. Die Eisenbahn, die sie predigen, führt dort aber nirgends hin.

    Eine Schule hatte sozusagen einen eigenen Bahnhof, direkt neben dem Schulgebäude. Als die Bundesbahn den Zug dorthin einstellte hörte man von den grünerln keinen Ton. Nun werden die Schüler mit Bussen durch die Stadt gekarrt.

  10. jump into (kein Partner)
    28. September 2010 13:34

    Einen Bogen von Ceaucescu zu den Grünen zu spannen, ist selbst für Unterberger-Verhältnisse ein starkes Stück. Welch unglaublicher Hass muß hier dahinterstecken?! Das dürfte wohl nur noch tiefenpsychologisch zu erklären sein!

  11. jump into (kein Partner)
    28. September 2010 13:34

    Einen Bogen von Ceaucescu zu den Grünen zu spannen, ist selbst für Unterberger-Verhältnisse ein starkes Stück. Welch unglaublicher Hass muß hier dahinterstecken?! Das dürfte wohl nur noch tiefenpsychologisch zu erklären sein!

    • Jacky (kein Partner)
      28. September 2010 15:16

      Warum sollte das ein besonders starkes Stück sein? Es entspricht doch genau dem Niveau, das man von Unterbergers Blog mittlerweile gewohnt ist.

    • Erich Bauer
      28. September 2010 15:51

      Jacky,

      Jacky O. .. In "cape cod" ist die Welt noch in Ordnung. Dort wird streng bewacht. Dort könnt Ihr Euch sicher fühlen...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      28. September 2010 17:58

      Was quälst dich denn, hosewiejacki, muss ja nicht sein.

  12. Das Pingerle
    28. September 2010 13:32

    ENDLICH gibt es ein winziges aber dennoch kritisch-ironisches Aufflackern im dunklen, linken Medienwald. Selbstverständlich nicht bei uns, aber in D.

    Jan Fleischhauer, Sein Buch "Unter Linken" war am So als Film-Doku auf Spiegel TV. Sehenswert!

    4 Clips auf You tube (Teil 1, 2, 3, 4):

    http://www.youtube.com/watch?v=4It3YZrgtqo&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=a1IMPsuzShs&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=-8nPSvfLr_w&feature=related

    http://www.youtube.com/watch?v=o-zxpiw08xc&feature=related

  13. Malo (kein Partner)
    28. September 2010 13:08

    Das ist Martina Wurzer: http://dieleopoldstadt.at/beitrag/article/17/hol-dir-dein.html
    Übrigens, kein Wunder, dass Tirol keine Verwendung für sie hatte. In Wien ist das weniger ein Problem. Da ist eh schon alles egal. In der Kebab-Hundstrümmerl-Hauptstadt.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      28. September 2010 17:56

      Da bin ich aber traurig, dass die weg ist. Wenn sie ein paar nachholt, das wäre eine gute Idee.

  14. simplicissimus
    28. September 2010 12:19

    welcher denkende, im vollen leben stehende mensch kann denn die grünen noch ernst nehmen?

  15. Alexander V. Neumaier (kein Partner)
    28. September 2010 11:11

    „Wir müssen nichts und wollen alles!“

    Jo ehh.

    Die Grünen wollen Macht, so weit so gut.
    Jede Partei will Macht, das ist noch nichts unübliches.
    Jeder Wille zur Änderung bedarf der Macht diese Änderung auch durchzusetzen.

    Es gibt allerdings einen großen Unterschied zwischen den Bürgerlichen und den Grünen/Linken.

    Die Grünen sind da eine schizophrene Partei, sehen sie sich doch als erfolgreiche Bürgerliche und sind doch blos Kommunisten und Wohlstandsverwahrloste mit totalitären Allüren.

    Sie haben sich ein Weltbild gebastelt, welches in keiner Weise ihren eigenen ideologischen Ansprüchen gerecht wird.
    Beständig wird, in Zeitungen und im Internet, darauf hingewiesen, daß der durchschnittliche Grünwähler und -Anhänger überdurchschnittlich gebildet, also zumindest Akademiker, überdurchschnittlich beruflich erfolgreich, also zumindest Manager oder Unternehmer, und überdurchschnittlich gut besoldet ist.

    Realitycheck:

    Die meisten Grünen kann man in drei Gruppen einteilen:

    Solche, die aus einem bürgerlichen Elternhaus stammen und von dort alle Starthilfen erhalten haben um gute Bildung, einen guten Job und gutes Einkommen zu erlangen.
    Also eigentlich nicht gerade jene Leute, die aus eigenem Antrieb erfolgreich sind sondern oft nur von Papis Vitamin B leben.
    Die dummerweise gezwungen sind, "leider", wie ich das einige Häuser weiter in Wien sehen kann, sich zwar für die Umwelt zu "engagieren", aber eben "gezwungen" sind, mit dem, zum Führerschein geschenkt bekommenen, Porsche Boxter zu den Demos zu fahren.
    Ich nennen sie daher die Wohlstandsverwahrlosten.
    Das sind aber noch die harmlosen Fälle, denn die werden irgendwann erwachsen und dann zumeist auch wieder vernünftig.

    So als kleine Parallele, bei den Amish gibt es die Lebensphase des "Rumspringa" in der die Jugendlichen sich ganz und gar nicht nach den Vorschriften ihrer Sekte verhalten und sich eben "die Hörner abstoßen" indem sie saufen, rauchen, herumvögeln und sich auch sonst eher rebellisch verhalten.
    Fast alle Amish kehren nach dieser Phase wieder zu ihrem regelkonformen Leben zurück.
    Die Hoffnung habe ich auch für die meisten Grünen aus bürgerlichem Elternhaus.

    Die Grünen mit diesem sozialen Background sind nicht mehr als eine Minderheit, die man aus "Marketinggründen" vorzeigt.
    Die jungen, schönen und erfolgreichen Grünen.
    Die Bobos ;-)
    Mit Papis Geld und Beziehungen.

    Witzigerweise gibt es einige Parallelen zur Haider FPÖ und der "Buberlpartie".
    Auch dort gab es ein paar Vertreter, mir fällt da ein Elmar (?) ein, die, damals auf Kosten der Partei, zu "Vorzeigeerfolgreichen" stilisiert wurden und quasi als das "Zielobjekt" freiheitlicher Politik vorgeführt wurden.
    Mit Hugo Boss Anzügen, Rolex und Porsche auf Kosten der Partei.
    Ein potemkinsches Dorf auf zwei Beinen, nicht mehr.

    Die zweite Gruppe der Grünen sind da schon wesentlich problematischer, denn die haben nur ihre Partei und den Willen zur Macht, nicht aber den Willen zur Leistung oder gar zur Entwicklung von tragfähigen Lösungen.
    Das sind jene, die zumeist aus NGOs kommen, wie eine Dr. Glawischnigg oder ein Dr. Pilz, die in ihrem ganzen Leben niemals auch nur einen Tag tatsächlich produktiv gearbeitet haben oder um ihr eigenes Einkommen sorgen mußten und sich fast durchwegs aus den untergegangenen kommunistischen bzw. marxistischen Studentenkadern verschiedener Universitäten rekrutieren.
    Dr. Pilz als Gründungsmitglied der Gruppe Revolutionärer Marxisten ist da ein Paradebeispiel.

    Seine Verschwörungstheorien und seine unbedingte Zuneingung zu Luxusartikeln wie kubanischen Zigarren oder alten Rumvorräte sind ja schon fast ein kommunistischer Klassiker.
    Seine Versuchen einen Berija oder einen XXXX, also einen Ankläger/Richter und Henker eines Volksgerichtshofes zu geben, sind angesichts der Tatsache, daß er ohne die Partei wohl heute noch nur ein armes Würschtl auf einem Assistentenjob an der Uni Graz wäre, nur als Kabarett anzusehen.
    Wenngleich, besser war er, als er im Metropol seinen "My Baby balla balla" Auftritt hatte.
    Seine Anhänger aber sehen ihn als eine Art Robin Hood der eben leider durch die Unbill der Realität an der vollen Entfaltung seiner Leistungen gehindert wird.
    Aber die Realität ist eben auch nur eine Verschwörungstheorie der bösen Neoliberalen :-) .

    Diese Grünen haben eine weitere Gemeinsamkeit, sie haben fast alle versucht bei der SPÖ unterzukommen nachdem sie erkennen mußten, daß die KPÖ, speziell nach dem Fall der sozialistischen Systeme, keine ausreichende Machtbasis bieten kann und bereits genug Schaumschläger zu füttern hatte.
    Dr. Van der Bellen, ein mäßig brauchbarer Volkwirtschaftslehrer (seine Versuche, eine Volkswirtschaft anhand der Bewohner von Entenhausen zu erklären hatten zwar einen großen Unterhaltungswert, brachten aber, nach der Anrechnung der Scheine, die Erkenntnis, daß seine Sicht der Dinge im akademischen Sinn fern jeder qualitativen Ausprägung waren) der sich vor viele Jahren als Nachfolger eines Kreisky Sekretärs beworben hat und der, nachdem er zu spät und unrasiert zu diesem Termin erschienen war, gegenüber einem Dr. Androsch den Kürzeren gezogen hat.
    Derselbe Dr. Van der Bellen, den seine blinden Anhänger nun als das "Wirtschaftsmastermind" der Republik sehen wollen und der einmal im Nationalrat verlangt hat, man möge doch Tschechien das Kernkraftwerk Temelin abkaufen und seitens der Republik die Ersatzkosten für den Strom aus Temelin übernehmen, damit Tschechien auf das Kraftwerk verzichten könne.
    Derselbe Dr. Van der Bellen, der sich nicht nur der Gefährdung seiner Umwelt durch sein Kettenraucherdasein verschrieben hat, sondern der natürlich einen großen alten Alfa Rome betreibt, dessen Abgasschwaden man immer wieder in der Gersthofer Straße erleben kann.
    Ein wahrlich unweltfreundliches Fahrzeug des Hrn. Professor ;-)

    Dr. Glawischnigg kommt auch aus dieser Ecke.
    Sie ist die personifizierte NGO Tussi.
    Nie Verantwortung übernommen, immer nur unrealistische Forderungen an andere gestellt und leider gezwungen wahlweise ein MiniCooper S Cabrio oder einen Porsche Cayenne zu fahren bzw. mit Privatjets durch Europa zu fliegen.
    Die leider auch gezwungen ist, ihren Nachwuchs durch die Familie, gottseidank gibt es die noch und sie wurde nicht abgeschafft, bzw. in "zuwandererreinen" Kindergärten betreuen zu lassen.
    Mir kommen regelmäßig die Tränen ob der Überwindung, die diese Frau aufbringen muß, ein derartig schizophrenes Leben zu führen.

    Diese Leute sind das eigentliche Problemvolk der Grünen, denn sie haben keine Ahnung von den Folgeerscheinungen ihrer Forderungen an andere.
    Quotenforderungen oder "moralisch und ökonomisch" begründete Beschränkungen, PC und die Aushöhlung des Rechtsstaates und der Bürgerrechte sind leicht zu fordern, wenn man selbst nicht davon betroffen ist da man ja eine eigene Klasse darstellt.
    Oder zumindest darstellen möchte.
    Die Klasse der Politicos.
    Ganz wie im früheren Ostblock.
    Sie leben in einem abgeschotteten Elfenbeinturm, auch der Dr. Pilz obwohl er eigentlich ein einem Gemeindebau wohnt, und haben, abgesehen von den öffentlichen Auftritten mit wohlausgesuchten, kameragerechten, Gesprächspartnern fast ausschließlich Umgang mit ihresgleichen.
    Natürlich haben sie auch keine Vorstellung davon, welche Werte sie mit ihren Forderungen in Bewegung setzen würden.
    Ein paar Milliarden sind da kein Thema, denn - tattah - Österreich ist ja ein reiches Land.
    Dieser harte Kern der Ökokommunisten mit den totalitären Vorstellungen über das Leben anderer und dem Gehabe von altgedienten Parteibonzen würde in jede beliebige Partei passen.

    Mit einer Ausnahme, sie würden niemals tatsächlich Verantwortung übernehmen wollen.

    Warum auch?

    Es lebt sich ja so ganz gut auf dem selbsterrichteten Podest der moralischen Überlegenheit.

    Reicht doch für eine Politpension.

    Noch dazu, wenn sie, wie bei Dr. Pilz, nach dem alten Bezügegesetz gestaltet wird.
    Das Problem bei dieser Gruppe ist es, daß sie mangels eigener Verantwortung und Leistung genug Zeit haben, sich in Positionen zu bringen, in denen sie dann auch tatsächlich ihre Ansichten durchsetzen können.
    Wer sonst keine Notwendigkeit zur Eigenversorgung hat, der kann leicht den "Gang durch die Institutionen" hinter sich bringen.

    Allerdings ist da auch die Gesellschaft mit schuld, schließlich war sie es, die dieses Biotop jahrzehntelang genährt und erhalten hat.
    Die kein Problem damit hatte, daß sich NGOs wie ZARA und Konsorten nicht nur halten konnten sondern auch einen schier unglaublichen Wildwuchs, großteils finanziert durch Steuergelder, entwickeln konnten.

    Dann gibt es noch eine andere Gruppe bei den Grünen, die sind eine seltsame Minderheit.
    Die haben nicht nur begriffen, daß Gestaltung in der Politik mit eigener Leistung und Verantwortung zu tun hat, die haben das auch in die Tat umgesetzt.
    Dazu gehören die oberösterreichischen und grazer Grünen, die doch tatsächlich den Schritt in eine Regierungstätigkeit gemacht haben.
    Teils mit ernüchternden, teils mit durchaus sehenswerten Ergebnissen.
    Aber die sind nicht mehr als ein Lichtblick, der von den anderen Gruppen, parteintern, massiv bekämpft wird.

    Bleibt also, was tun?

    Die Lösung ist einfach aber schmerzhaft.

    Die Situation in Österreich ist, wie ein alter Scherz durchaus stimmig sagt, "hoffnungslos aber nicht kritisch".

    Österreich hat in jedem Fall, schließlich sind die ÖVP, die SPÖ und die FPÖ um keinen Deut besser oder wählbarer, eine harte Zeit der Sanierung vor sich.
    Eine harte Zeit des Niedergangs und der darauffolgenden wirtschaftlichen Aufholjagd.
    Österreich wird in den nächsten Jahren zusehen müssen wie viele seiner liebgewonnen Strukturen und Subventionen unfinanzierbar werden und daher in sich zusammenbrechen werden.
    Österreich wir viel Investorengeld und Intelligenz verlieren.
    Keine Angst, Politiker sind davon nicht betroffen ;-)
    Vermutlich wird Österreich den Weg Schwedens gehen, welches Anfang der 1990er Jahre pleite war und daher eine schwere Krise durchleben mußte.

    Darin aber liegt die Chance auch die Klasse der Politicos radikal auszumisten und die Schmarotzer am System, nicht nur die Grünen, das betrifft alle anderen auch, radikal loszuwerden.

    Ganz einfach, indem man diese ewigen Nichtleister in die Regierung holt und sie beweisen läßt, was sie können.
    Sie werden versagen, davon gehe ich aus.
    Österreich wird unter ihren Handlungen massiv leiden, davon gehe ich auch aus.
    Aber das ist in jedem Fall zu erwarten.

    Also warum nicht, wie es schon Dr. Schüssel durchaus folgerichtig versucht hat, die Grünen und die FPÖ einmal in die Regierung bringen und sie zwingen zu zeigen was sie können.
    Mehr als die, ohnehin vorhersehbare, Krise wird nicht passieren.

    Aber vielleicht wird dann, wenn die sich heute so "moralisch" und "intellektuell" überlegen gebenden, den Karren an die Wand fahren und das Leben für die Bürger massiv verteuern, diese Kasperltruppe bei den nächsten Wahlen zu dem reduziert, was sie eigentlich wert ist?

    Zu einer kleinen außerparlamentarischen Opposition.

    Denn mehr sind weder die heutigen "Volksparteien" noch die Opposition wert.
    Der Weg den Dr. Schüssel für die FPÖ vorgesehen hat war schon richtig, aber er wurde einfach nicht konsequent genug zu Ende gegangen.
    Vor der Regierung Schüssel I haben viele geglaubt, die FPÖ würde besser regieren können.
    Danach wußte man, die sind genauso Blindgänger wie alle anderen.

    Ich bin mir sicher, die Grünen kann man auf die gleiche Weise handhaben wie die FPÖ.
    Die Ähnlichkeiten sind entsprechend groß.

    mfg

    DDr. Alexander V. Neumaier

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      28. September 2010 11:16

      Erratum,

      ich reiche einen Freissler anstelle des XXX nach.

    • simplicissimus
      28. September 2010 12:18

      interessanter beitrag. ich möchte bemerken, dass ich in den anfangstagen der grünen durchaus interesse an der bewegung hatte und mit auftreten der linken capos in der folge einen weiten bogen um sie machte.

      was die fpö betrifft war mir vor der wende-wahl ganz klar, dass die partei nicht regierungsreif war, wiewohl die abwahl der spövp ein notwendiges muss geworden war. hatte diese einschätzung auch in einem standard-kurzinterview vor der wahl kundgetan. den alten grokonellen-proporz konnten wir auf eine zeit aber loswerden. meine hoffnung war, dass die spö dann geläutert wieder zu besseren tugenden gefunden hätte. das ist leider nicht passiert.

      heute ist die situation viel schwieriger, da sich die övp entweder den gesellschaftszerstörern anschliesst, oder ihnen hilflos gegenüber steht.

      daher kann man derzeit (beschränkt) nur auf die fpö hoffen, bzw. auf das von ihnen oben beschriebene selbstreinigungsszenario.

    • TCM (kein Partner)
      28. September 2010 12:57

      Toller Beitrag. Ich kenne auch ein paar dieser bürgerlichen Bobo-Grünen, und wundere mich immer wieder, wie sie es mit den Altmarxisten aushalten. Ich würde solche Bobos als durchaus materialistisch einstufen, mit einem Hang zum Egoismus; eigene Kinder würden sie nie in öffentliche Schulen stecken und mit den grünen Idealen (Öko, Linkssozialismus, etc.) haben sie kaum etwas auf dem Hut. Aber Hauptsache anders sein, Individualist sein, nur nicht zu den drögen konservativen ÖVPlern gehören. Das verstehe ich zwar teilweise, deswegen bin ich ja auch kein ÖVP-Mitglied aber trotzdem noch lange kein Grün-Wähler.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. September 2010 13:37

      Die Grünen wollen Macht, so weit so gut.
      Jede Partei will Macht, das ist noch nichts unübliches.


      Hm. Seit ich meine Informationen ausschließlich aus dem Unterberger-Blog beziehe, dachte ich eigentlich, die Grünen hätten schon die ganze Macht? Ist das etwa nicht so?

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      28. September 2010 15:08

      Sehr interessante Analyse. Gratuliere.

      Die raffinierteste Spielart des Faschismus ist derzeit der Anti-Faschismus, für den die von Ihnen beschriebene Partei und ihre Freunde (die bei den Demonstrationen) ein gutes Beispiel abgeben.

    • helfried (kein Partner)
      28. September 2010 15:21

      "Aber die sind nicht mehr als ein Lichtblick, der von den anderen Gruppen, parteintern, massiv bekämpft wird."
      Seltsam: Wenn die GRÜNEN in einer Regierung sind, wie in Oberösterreich und in Graz, dann sind sie ein Lichtblick.
      Wenn sie in der Opposition sind, dann sind sie anscheinend nicht auszuhalten und können rein gar nichts.
      Vor allem nicht richtig regieren??? ;-) Na so was!
      Sie fordern viel von einer Oppositionspartei.
      Es stimmt übrigens überhaupt nicht, dass diese Gruppen parteintern, massiv bekämpft werden. Im Gegenteil wird Rudi Anschober (Lichtblick nach Ihrer Definition) von allen Grünen immer wieder in den Vordergrund gerückt.

    • harald18
      29. September 2010 09:25

      @ Alexander V. Neumaier:

      Sehr präzise dargestellt, richtige Schlussfolgerung, guter Einblick in Hintergründe.

      Die sich aus Ihrem Kommentar ableitende Frage, warum wir in Österreich kaum verantwortungsvolle und vor allem pflichtbewusste Politiker auf die Bühne bringen, wäre interessant. Mir fällt dazu folgender Zugang ein:

      Das Parteienklima, und zwar jedes, lässt individuelles Denken, große Denkansätze, nicht zu. Weil sonst ja ihre jeweilige Ideologie an den Rändern auszuufern begänne. Dieses unbedingte Anhalten am notwendigen Stallgeruch steht in Zusammenhamg mit dem kulturell-geistigen Potential der Akteure. Sachbezogenheit geht vor "geistiger Einbettung", wobei ein Teil unserer politisch Agierenden mit dem Terminus gar nicht viel anzufangen wüsste. Der durchschnittliche Politiker ist ein Aufsteiger aus betriebsrätlichem Biotop oder ein akademischer Einsteiger mit angepasstem Verhalten und dem Wissen, was verlangt wird.

      Wer also, trotz 68-er Lehrer, einen Job bei Kammern und sonstigen den Charakter einengenden Institutionen ablehnt, seine Kreativität bewahrt, seine Gedanken nicht an das System bindet, der sieht in Parteiarbeit keine allzugroße Zukunft. Und als Minister, der seine Sache voll verstünde, wüsste, wovon er redet, stünde im Reigen seiner Kollegen als Außenseiter da. Denn die stehen der Materie eher relativ fremd gegenüber und können nur dank der "Parteibeamten" und verpflichteten Journalisten so tun, als sei ihnen die Lösung für ihr Ressort bekannt.

      Die Unfähigkeit, akzeptabele Wege aus krisenhaftem Geschehen zu definieren, ja dasselbe überhaupt in aller Konsequenz zu erkennen, bestimmt unsere Tagespolitik. Der Dilettantismus wurde zur Norm, durch den Relativismus wird gottseidank alles irgendwie möglich. Dass die GrünInnen dabei einen starken Hang zum Irrealismus entwickeln, hängt möglicherweise mit den abgeschnittenen Wurzeln und dem tiefrotem Herzen zusammen.-

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      29. September 2010 12:40

      Sehr geehrter simplicissimus,

      da haben wir wohl einige Erfahrungen gemeinsam.
      Ich hatte, noch zu Schulzeiten, auch so meine Symphatien für die damals aufkommenden Grünen.
      Die haben, anfangs, ein sehr großes Spektrum abgedeckt, von den naiven Steineauflegern der Esotherikszene über die stramm antikapitalistischen Marxisten bis hin zu den spinnenden Nazis mit ihren Weltuntergangsszenarien.

      Wie hieß denn der Spinner, der sich an seinem "Weltuntergangstermin" tagelang in einer Burg im Keller versteckt hat?

      Lustig war es ja, in der Au herumzulaufen und Mädels aufzureissen, das Kraftwerk oder die Grünen zu wählen hat mich schon damals nicht interessiert.
      Aber, wie Sie es offenbar auch sehen, nach einiger Zeit haben sich die zigarettenrauchresistenten und dauerdiskutierenden Kader der Marxisten und teilweise auch der Trotzkisten in den vielen Workshops und Diskussionsrunden durchgesetzt und die damals sehr breite grüne Bewegung zu einer KPÖ-light oder Ökohardcore-SPÖ umgewandelt.
      Diese Leute haben rasch alle Andersdenkenden verjagt.
      Damit, und den immer absurderen Forderungen dieser Leute, war dann auch die ursprüngliche Bewegung tot und wurde zu dem, was heute unter "die Grünen" firmiert.
      Mit dem Nenning konnte man Lachen und seinen Spaß haben.
      Mit seinen Nachfolgern nicht, die gehen zum, politisch korrekten, Lachen in den Keller.

      Womit das Thema für mich nur mehr eine Beobachtung wert war.

      In der Zeit, so Mitte der 1980er bis Anfang der 1990er Jahre hatte auch die FPÖ ihren Aufschwung.
      Ich hatte in der Zeit einmal eine lange Diskussion mit dem Dr. Haider, das muß so in der Zeit des Waldheim Wahlkampfes gewesen sein, deren Conclusio für mich war, von denen lasse ich auch die Finger.
      Zwar habe ich damals Dr. Haider als Jurist fachlich sehr geschätzt aber ich war schon damals davon überzeugt, daß er alleine nichts bewegen wird können.
      Bei allen, bisweilen sehr guten, Ansätzen (Flattax!) die er hatte.
      Dass er sich als Zielobjekt für diverse antifaschistische "Pflichtübungen" der Grünen und der SPÖ eignet war nicht zu übersehen, das hat er selbst zur genüge gefördert.
      Das war einfach Teil seiner Strategie, um seine eigenen Marketingaufwendungen zu optimieren.
      Als echten und überzeugten Nazi habe ich ihn nie empfunden, aber als nationalistischen Populisten und überzeugten Verkäufer.
      Als die FPÖ dann, nach den ersten Wahlerfolgen z.B. in niederösterreichischen Gemeinden, auch viele Posten zu besetzen hatte, hat sich meine Ansicht wunderbar bestätigt.
      Die dünne Personaldecke der FPÖ wurde durch weitgehend unfähige Blindgänger aufgefüllt, deren einziges Ziel es war sich die eigenen Taschen vollzustopfen.
      Viele davon waren die frustrierte dritte und vierte Garnitur der SPÖ bzw. der ÖVP, die in der FPÖ eine "Fastlane" für eine politische Karriere gesehen haben, ohne die anderswo übliche Ochsentour auf sich nehmen zu müssen.

      Nach dem Abgang Dr. Haiders aus der FPÖ hat sich dieses rasche qualitative Wachstum auf Kosten der Qualität bitter gerächt.
      Ein Hr. Strache ist da nur eine logische Entwicklung.
      Oder um es mit den Worten des Hrn. Lukasek zu sagen "Der Haider hatte Hirn, Bildung und ein Herz für sein Land, der Strache hat kein Herz, keine Bildung, kein Hirn aber einen Zwang zur Macht".
      Und mit diesem Zitat unterschlage ich noch die sonstigen Schimpfwörter aus diesem Eck ;-)

      Womit für mich die FPÖ ebenfalls als Alternative ausfällt.

      Ich hoffe daher auf das Selbstreinigungsszenario.
      Das hat in Schweden, nach dem Staatsbankrott, eine Zeit lang ganz gut funktioniert.

      Sehr geehrter Herr / Frau TCM,

      klar sind die Bobos schwer materialistisch eingestellt.
      Da muß es die Freitag Tasche und das Mango Lassi oder der Segway sein.
      Und zwar für alle Bobos, wer da nicht mitmacht, der könnte glatt zu einem Schlechtmensch erklärt werden ;-)
      Selbst meinen Kindern, und die haben auf Reisen weitgehend unlimitiertes Taschengeld, ist es sauer aufgestoßen, wie teuer so manches Lokal war, welches zu den In-Crowd Lokalen der Bobos gehört.
      Die Bobos haben entweder aus dem bürgerlichen Elternhaus oder aus dem Gefühl des Neides, einer der stärksten Motivationen überhaupt, ein exzessiv materialistisches Weltbild entwickelt.
      Zwar nennen sie es "Individualität", aber in Wahrheit handelt es sich um sehr uniformes materialistisches Weltbild mit vielen und oftmals sehr teueren Dos and Don'ts.
      Ich staune immer wieder, wenn ich in Wien so manche Lokale oder Läden sehe, in denen die "Individualisten" ihre Zeit damit verbringen die gleichen teuren Sachen zu erwerben oder die gleichen teuren Speisen zu ordern wie alle anderen "Individualisten".
      Ameisen sind, im Vergleich zu so manchen Bobos, bisweilen echte Individualisten ;-)

      Sehr geehrter Herr Schnabeltierfresser,

      tja das kommt davon, wenn man sich monomedial informiert :-)

      Das mit der Macht der Grünen ist eine hinterfragenswerte Sache.

      Da die Grünen sich die Zeit genommen haben, aufgrund ihres durchaus sehenswerten missionarischen Dranges die Welt nach ihren Ansichten zu verbessern, haben sie einige Schlüsselstellen erfolgreich bevölkert.
      Viele Medien, teilweise auch Gerichte, sind daher von Leuten besetzt die ihre ideologischen Ansichten, eben die der Grünen, als Grundlage und Richtlinie für ihr Wirken sehen.
      Witzigerweise ist das genau die selbe Entwicklung, die ich für den Hardcore - Islam erwarte.
      Überdrehtes Sendungsbewußtsein da wie dort.
      Bei den Medien handelt es sich dabei um eine demokratiepolitisch sehr bedenkliche Entwicklung da diese nicht demokratisch legitimiert sind und dennoch einen massiven Einfluß auf die Meinung und damit auch die Richtung nehmen die die Gesellschaft steuert.
      Ich sehe Medien, speziell Massenmedien, durchaus als eine der "Säulen" der Macht in einem Land.
      Im Falle der Grünen, die es nie geschafft haben über eine demokratisch legitimierte Minderheit in der Legislative hinauszukommen, ist diese Entwicklung pure Machtpolitik und, auch wenn dies jetzt schwer überspitzt klingt, eine Parallele zur Entwicklung der totalitären Systeme der frühen Jahre des 20. Jahrhunderts.
      Auch die Nazis und die Kommunisten hatten niemals eine demokratisch legitimierte Mehrheit aber sie haben sich durch, im Gegensatz zu den Grünen, großteils kriminelle und brutale Methoden auch zu einer Meinungsführerschaft aufgeschwungen, die diese Macht begründet hat.
      Natürlich sind die Grünen nicht in derselben Klasse zu finden, bis auf die paar Autonomen gibt es bei denen nur Maulhelden, aber der Weg und die Intention sind sehr ähnlich.
      Das Ziel, über eine Wahl zu einer Mehrheit zu kommen, streben die Grünen offenbar nicht an.
      Das Ziel, ihre Ansichten nach dem Motto "Am grünen Wesen soll die Welt genesen", offenbar schon.
      Diese Methode halte ich für den Versuch, demokratische Strukturen zu umgehen und auszuhebeln.

      Sehr geehrter Herr Schrems,

      ja, das sehe ich teilweise auch so.
      Allerdings hat der Antifaschismus, wie auch der Faschismus, einen Nachteil, er bedient nur einen kleinen Teil der möglichen Feindbilder.
      Daher gibt es ja die direkte Ausweitung dieser ideologisch unvollständigen Methode, die political correctness.
      Das ist Meinungsterror pur, schließlich kann man ja jederzeit, wirklich jeden Anlaß für eine Anklage nach den sehr offenen Regeln der PC nehmen, um mißliebige Gegner anzugreifen.
      Faschismus, Antifaschismus, das sind Dinge für Kleinkrämer.
      Wirklichen und professionellen Gesinnungsterror betreiben die Profis als PC.

      Sehr geehrter Herr helfried,

      Sie haben offenbar keine Vorstellung von den innerparteilichen Prozessen der Linken.
      Innerparteilich werden die immer zerstritten sein.
      Wenn sich drei Linke treffen, so ein altes Sprichwort, liegt schon eine Spaltung aus ideologischen Differenzen in der Luft.
      Daher gab es auch, teilweise sehr öffentlich geäußerte, Kritik gerade an Hrn. Anschober, großteils aus der stramm linken Truppe der Grünen in Wien, schließlich betreibt er ja "Feindkollaboration mit den Kerzelschluckern (warum eigentlich hegt und pflegt die Linke diese Nazibegriffe so sehr?), den Giebelkreuzern und den Gummistieflern (was haben die eigentlich gegen Gummistiefel, sind die nicht hip genug?)".
      Solange Hr. Anschober, den ich tatsächlich als einen der wenigen einsamen grünen Lichtblicke sehe, jedoch weiterhin in der Regierung verbleibt und keine offene Kritik an der Tussitruppe des grünen ZK äußert, wird er natürlich als Aushängeschild in der Auslage verbleiben.
      Bei aller internen Kritik.
      Das ist ein Verhalten, welches sich seit Marx, Engels und Lenin bewährt hat.
      Warum sollen die das ändern?

      Sehr geehrter Herr harald18,

      ich stimme Ihnen in Ihrer Sicht der Dinge völlig zu.
      Ich würde das allerdings mit einem Wort zusammenfassen "Abhängigkeit" oder, wie es Dr. Sinowatz so schön formuliert hat "Ohne Partei bin ich nichts".
      Das gilt natürlich für alle österreichischen Parteien.
      Zu den Zeiten als ich noch weniger Bauch und weniger Geld aber einen unbändigen Entwicklungsdrang hatte habe ich einige Zeit lang damit geliebäugelt, mich der ÖVP anzuschließen, um auf deren Ticket eine Karriere zu begründen.
      Die notwendigen Voraussetzungen und Kontakte hatte ich dazu.
      Allerdings, nachdem ich ein oder zwei Veranstaltungen erlebt hatte, hat mich das dann doch rasch wieder angewidert.
      Wer in einer österreichischen Partei weiterkommen will, der muß sich von dieser Partei abhängig machen.
      Der macht seine Geschäfte über Vermittlung von Parteifreunden.
      Der muß sich eine Clique von Parteifreunden aufbauen, die als Seilschaft dienen kann.
      Und der muß, sobald er die ersten paar Sprossen auf dieser Leiter zurückgelegt hat, auch davon Abstand nehmen, auch außerhalb dieser Partei aktiv seine, möglichweise auch noch eigene, Meinung zu vertreten.
      Das ist wie bei einer Sekte.
      Schwache Charaktäre, mit ein paar wenigen Ausnahmen (Dr. Schüssel, Dr. Bartenstein) fast alle österreichischen Politiker, passen wunderbar in dieses Schema.
      Tausche Hirn gegen Parteibuch und steuerfinanziertes Einkommen aus den Pfründen der Partei.
      Jemand, der, speziell finanziell, unabhängig ist wird sich diese Selbstverleugnung für die paar tausend Euro im Monat nicht antun.
      In Wahrheit ist es doch so "If you pay peanuts, all you get is monkeys".
      Daher gibt es im Nationalrat und anderen Gremien auch diesen Überhang an Lemuren.
      Was Österreich fehlt, ist eine Partei, in der, wie ich hier in Singapore mit der PAP habe, Politiker erst dann eine Funktion erhalten, wenn sie sich außerhalb des geschützen Bereichs der Politik bewährt haben und auch finanziell unabhängig vom Job des Politikers sind.
      Diese haben dann im Regelfall das Interesse des Landes, also die eigentliche Aufgabe eines Politikers, und nicht das eigene Interesse im Sinn.
      Stellen Sie sich einen Mateschitz, einen Stronach oder einen Lugner in der Politik vor.
      Die brauchen sich keine Sorgen wegen einer Wahl, und einem damit verbundenen Verlust des Politikereinkommens, machen, die könnten tatsächlich, auch unpopuläre, Lösungen für das Land entwickeln und umsetzen.

      Aber davon wird man in Österreich noch lange träumen (müssen).

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

  16. Herby (kein Partner)
    28. September 2010 11:01

    Apropos Wiener Wahlkampf:

    In der heutigen Ausgabe der völlig unabhänigen Gratiszeitung 'Heute', auf Seite 6 wird über eine neue Webseite der Jungen SPÖ berichtet (mit e. Foto der attraktiven Vorsitzenden):

    Da werden die "8 Steuerschmähs" der Konservativen und Neoliberalen aufgedeckt und dann letztlich argumentiert, dass das Vermögen höher besteuert werden sollte u. überhaupt neue Steuern für Reiche eingeführt werden sollten.

    Bitte festhalten vor dem Besuch von: http://www.jg.spoe.at/steuerschmaehs/index.html

  17. M.U. Shrooms (kein Partner)
    28. September 2010 10:26

    Al Gores Stromrechnung für sein bescheidenes Häuschen belief sich vor etlichen Jahren schon auf 1.200 USD im Monat.

    Wie gesagt, quod licet iovi, non licet bovi.

  18. klein (kein Partner)
    28. September 2010 10:06

    Die Artikel des Blogbetreibers und die dazugehörenden Forumseinträge werden immer schräger. Das ist schon fast absurdes Theater! Großartig! Weiter so!!!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. September 2010 10:42

      Der beginnende Kampf Unterbergers gegen die Oberschichtfrauen hat schon was... eine Art beginende Götterdämmerung.

    • simplicissimus
      28. September 2010 17:45

      ja, schnabeltierchen, das ist richtig. vor allem, da diese oberschichtenfrauen dank ihrer kinderlosigkeit von selbst verschwinden.
      ist das nun gut, schlecht oder einfach nur wurscht?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. September 2010 18:14

      Na solange es den Unterschichtmännern zugute kommt...

  19. cmh (kein Partner)
    28. September 2010 09:51

    Heute muss ich auch einen Ratschlag absondern, der aus meinen Tagen als Rechtspraktikant in der Verkehrsabteilung stammt.

    Wenn man sich auf einen Zahlenwert festlegt, oder auch festlegen lässt, dann stürzen sich alle auf diesen Zahlenwert und hinterfragen diesen. Also nie auf die Frage, wie weit war etwas entfernt mit einer Zahl antworten!

    Im amerikanischen Recvhtssystem (wir kennen es aus den Serien im ORF) ist das noch schlimmer. Daher ein Link für die des amerikanischen Mächtigen:

    http://www.youtube.com/watch?v=6wXkI4t7nuc

    Sie werden jetzt der abendlichen Kimiserie mit größerem Verständnis folgen.

  20. Nilfisk (kein Partner)
    28. September 2010 09:14

    Sehr geehrter Herr Unterberger, nachdem Sie Sich offenabr auch gerade mit neuen Staubsaugern beschäftigen, ich bin verzweifelt auf der Suche nach einem. Ernsthaft. Jemand einen guten Tipp bis max. € 150,--?

    • trollfresser (kein Partner)
      28. September 2010 09:56

      Nilfisk, wenn du heute schon das erste Mal im Internet bist brauchst du nicht sofort deinen Senf posten.

      Aber ich bin ja nicht so:

      AEG Electrolux AG901 Ergorapido Handstaubsauger kostet 124,-- Euronen.

      und weitere Angebote findest du unter

      http://geizhals.at/a460839.html

    • The 2000 Watt Man (kein Partner)
      28. September 2010 10:17

      Ist völlig egal, Hauptsache er ist neu und hat 2000 Watt.

    • The 2000 Watt Man (kein Partner)
      28. September 2010 10:25

      Ein 2000 Watt Staubsauger hat auch einen entscheidenden Vorteil: Wenn die bösen Linksgrünen ihr 2000 Watt Gesetz durchgesetzt haben schalten sie einfach alle Verbraucher ab und können dann trotzdem mit voller Power saugen. Wenn sie ein Modell mit 2400 Watt nehmen schauts schlecht aus, dann haben die Grünen dafür gesorgt, dass sie im Dreck leben müssen.
      Ich würde ja zu einem Modell mit 1800 Watt greifen. So können sie auch den Tiefkühler noch laufen lassen und haben somit volles Saugvergnügen.

    • simplicissimus
      28. September 2010 17:49

      sie sind doch alle technokratische unmenschen. geben sie asylwerbern ein chance und stellen sie diese zu einem vernünftigen, versteuerten lohn plus sozialabgaben in ihrem haushalt ein. IHR beitrag zum umwelzschutz und zur integration.

  21. The 2000 Watt Man (kein Partner)
    28. September 2010 09:02

    Da wird ja mal wieder alles in einen Topf geworfen. Ungefähr so legitim als würde man einen Bogen über die Konservativen von Hitler über Palin zur ÖVP spannen...

    Dazu gibts wieder die Minimalinformationen (wer steht hinter dem 2000 Watt Konzept?). Das ist typischer Unterberger Stil, wenn man die Informationen verschleiert lässt sich natürlich viel weiter ausholen und mal mehr, mal weniger verdrehen.
    So ein 2000 Watt Konzept ist natürlich blanker Unsinn, genau wie die Idee vom 2000 Watt Staubsauger. Natürlich werben diverse Hersteller mit einer hohen Wattanzahl, diese ist in den meisten Fällen so unsinnig wie der Pixelwahn in digitalen Kompaktkameras.

    Gut in das Bild passt natürlich die Aussage:
    "Tatsache ist jedenfalls, dass schon heute (also ohne Elektroautos) auf jeden einzelnen eine Strom-Leistung von 6000 Watt entfallen."

    Abgesehen von dem Grammatikfehler, (der vorhergehende Satz holpert ebenfalls heftig) der schon sehr an das Deutsch böser Migranten erinnert, kann das bestenfalls ein Durchschnittswert sein. Da wir wieder nicht erfahren woher dieser kommt ist er wie so oft ziemlich wertlos. Ich nehme allerdings an, dass er die Industrie inkludiert - sofern er nicht ohnehin von A.U. frei erfunden ist.

    Ein normaler Haushalt braucht wohl selbst zu Spitzenzeiten keine 6000 Watt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. September 2010 09:18

      Die xy Watt sollen der Tagesverbrauch sein? Fakt ist, dass der Bezug leider ebenfalls nicht genannt werden, um mal Unterbergers Stil zu bemühen.

    • brechstange
      28. September 2010 09:44

      @schnabeltierfresser
      Der Verbrauch sind kwh, lernens die Grundbegriffe in Elektrotechnik, bevor sie über andere herziehen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. September 2010 10:11

      Für Sie Elektrotechnikguru schreibe ich die Frage sogar um:

      Die xy Watt sollen die Leistung sein die man an einem Tag verbraucht oder was?

    • The 2000 Watt Man (kein Partner)
      28. September 2010 10:15

      Um 6000 Watt Leistung zu ziehen muss sich schon ein größerer Haushalt ziemlich anstrengen. Geht natürlich schon Waschmaschine, Herd, mehrere Computer unter Vollast, dazu der tolle 2000 Watt Staubsauger, ein paar Fernseher... Als Einzelperson müsste man für so einen Verbrauch wohl schon mit 3 Staubsaugern gleichzeitig arbeiten.

      Wie auch immer, ohne weitere Informationen ist diese Aussage völlig wertlos, wie so viele Dinge die A.U. von sich gibt. Diese vernebelten Geschichten dienen ihm eben dazu seinen Hass gegen alles was grün/rot oder nicht genau so wie er ist, zu kultivieren. Alles in einen Topf, selbst die billigsten/absurdesten Verbindungen und Argumente als Wahrheit darstellen und immer feste drauf. Wo Ambivalenzen herrschen besser gar nicht näher darauf eingehen und verkürzen bzw. nicht belegen. So arbeitet der mutige A.U.

    • Robert Bond (kein Partner)
      28. September 2010 10:18

      guter Hinweis. Was soll 2000W Verbrauch heissen? Bedeutet das, dass die Sicherung fliegt, wenn gleichzeitig Geräte mit einer Leistungsaufnahme von 2kW eingeschaltet sind? Oder hat man dann am Tag vielleicht nur mehr 2kWh am Tag zur Verfügung? Und für Al Gores Stromrechnung hätte ich gern eine Quelle...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      28. September 2010 10:31

      Als Einzelperson müsste man für so einen Verbrauch wohl schon mit 3 Staubsaugern gleichzeitig arbeiten.

      Unterberger schafft das locker! Und nebenan baut Christian Ortner ein Billy-Regal mit drei Hochleistungsakkuschraubern gleichzeitig zusammen. Und dann werden die Grünen schön blöd schauen! 8)

    • Helmut HGR.
      30. September 2010 18:13

      @2000wattman

      AU bezieht sich auf die Ausstellung "Energie = Arbeit" in Berlin.

      Dazu schreibt der Spiegel online v. 23.9.2010, daß der Durchschnittsdeutsche heute 6000Watt verbraucht, "rund um die Uhr".

      Das Ziel ist, wenn ich diese dumme Angabe richtig verstanden habe,
      daß ein Mensch ca. 2080W rund um die Uhr verbrauchen darf.

      Diese 2080W ergeben, auf das Jahr gerechnet, ca. 18.200KWh.
      Damit könnte ich gut leben; ich verbrauche für Haushalt und Elektrospeicherheizung 20.000KWh im Jahr.

      Werden dann die Netzbetreiber angewiesen einem Einpersonenhaushalt
      eine mit 9 Ampere abgesicherte Leitung zuzuteilen und einem Ehepaar 2 Leitungen?

      Also was mache ich mit meinem Stromkontingent wenn ich den Strom nicht brauche, weil ich auf Urlaub bin?

      Vielleicht mit dem Nachbarn einen deal schließen. Er holt sich meinen Strom,
      braucht ja kein langes Kabel und hat dann 4000W zur Verfügung; aber was
      macht er jetzt mit der doppelten Menge? Ist er fort habe ich seinen Strom.
      Ein "Stromhandel, sozusagen.

      Er und ich könnten uns große "Batterien" anschaffen und den Überschuß speichern; das gilt natürlich auch für Ausgleich des Tag/Nachtbedarfs.

      Vermutlich reicht das nicht. Eine Königsidee muß her.
      Wir sollen ja multikulturelle Bereicherung erfahren, also suche ich mir eine
      liebe Betreuerin aus Thailand, dann haben wir 2x 9A Leitungen. Heizen muß
      man nur einmal.
      Der Netzbetreiber wird das sicher schnell umstellen.

      Sie tun AU. also unrecht. Wenden Sie sich an Spiegel online;
      oder die Aussteller in Berlin

  22. Heri (kein Partner)
    28. September 2010 06:58

    Am So. lief im Vox in Stern TV eine Reportage über das Buch "Unter Linken".
    http://www.stern.de/panorama/unter-linken-der-film-der-michael-moore-der-bourgeoisie-1607643.html

    Wirklich empfehlenswert. Auch für unsere Linken Poster hier im Forum!

    • Heri (kein Partner)
      28. September 2010 07:08

      Und noch was: Wenn man vergleicht wie amüsant und entspannt man sich über die Linken lustig machen kann (siehe Fleischhauer), umso mehr enttäuscht mich immer wieder Strache wie verkrampft er zB am So. in "Im Zentrum" auftritt. Dort war nur ein Sager von ihm relaxed und der stammte von Haider: "Wien sollte den Bürgermeister austauschen, bevor dieser die Bevölkerung Wien's austauscht"

    • Manfred Wasinger (kein Partner)
      28. September 2010 10:31

      Mit Youtube in 4 Teilen anzusehen!

  23. Undine
    27. September 2010 22:25

    Bei den GRÜNEN darf einen gar nichts wundern. Ihre Gründungsmitglieder waren doch großteils Marxisten, Anhänger Trotzkis, etc. Hatte nicht z. B. Peter Pilz eine merkwürdige Vorliebe für Nicaragua?
    Würde man etwas tiefer schürfen, käme wohl viel, sehr viel Interessantes zutage. Aber, wie gesagt, wundern tu ich mich über die Grünen und ihre Affinität zu den lächerlichsten Themen, ihren ausgeprägten Hang zum Kommunismus, nicht im geringsten. Ich versteh' nur nicht, daß es immer noch Leute gibt, die felsenfest überzeugt sind, daß den Grünen wirklich die Natur am Herzen liegt. Die haben Anderes im Sinn!

    • simplicissimus
      28. September 2010 17:56

      managua, nicaragua, donde yo me enamore!
      no sabia que el comandante hongo esta enamorado en los sandinistas?

      aber merkwürdige vorlieben für nicaragua hatten damals viele.

  24. fosca
    27. September 2010 22:18

    Die Grünen haben was Egoismus, Heuchelei und Machtstreben betrifft, als Lehrling ihren Meister SPÖ längst überflügelt.
    Wenn man bedenkt, daß der Wiener Vorzeige-Bauspekulant Lenikus sich mit den Grünen ins Bett gelegt hat, um ungezügelt seinen Abrißbirnen-Geschäften nachzugehen, wird mir sowieso sp..übel! :-(

  25. Brigitte Imb
    27. September 2010 13:22

    Grüß Gott!
    Nach nur 10 tägiger Ö Abstinenz fällt es mir wahrlich schwer mich wieder an diesen Sauhaufen zu gewöhnen.
    Ad obigem Artikel kann ich nur erfreut sein, dass wenigstens die Steirer Grünen nur ganz klitzekleine Zugewinne bei der Wahl verzeichnen konnten, denn die Grünen streben wohl die Vollentmündigung der Bürger an.

    • terbuan
      27. September 2010 15:02

      Willkommen Brigitte!
      Zum Glück streben die Grünen nicht nur die Vollentmündigung der Bürger an sondern auch ihre Selbstvernichtung!
      lG
      terbuan@aon.at

    • Brigitte Imb
      27. September 2010 15:34

      @terbuan

      Gestern, die ersten deutschen Worte....oh Graus, die SPÖ ist in Führung. Was soll man dazu noch sagen, v.a. wenn man sich die einzelnen lokalen Ergebnisse ansieht, mancherorts bis zu -15% bei der ÖVP.
      A. Renneberg hat Recht, der Wille zum Sieg ist gar nicht evident. Läuft ja so auch alles wie geschmiert, wozu sich Mühe geben.

    • terbuan
      27. September 2010 15:46

      Brigitte,
      es gibt auch Lichtblicke, im roten Ausseerland hat die SPÖ massiv verloren, in Altaussee sogar über 23%!
      (Voves und Androsch sei Dank!)

    • Alfred E. Neumann
      27. September 2010 16:46

      Liebe Brigitte Imb!

      Willkommen zurück. Auch ich war eine Woche mit meiner Frau auf einer zumeist von Deutsprachigen (oder was sich so dafür hält) überfallenen Mittelmeerinsel.

      Beim Einchecken haben wir es uns zur Gewohnheit gemacht, die heimischen Mitflieger allein nach ihrem Äußeren ihrem vermuteten Wahlverhalten zuzuordnen, gleichsam, wer von denen wählt wohl ÖVP oder die Grünen. Es ist immer die selbe Antwort: rein nach der äußeren Erscheinung wählen die alle rot oder blau (zumindest, wenn nicht überhaupt braun).

      Bei dem tätowierten Durchschnittsösterreicher im Flieger ist auch nicht erkennbar, ob da außer Fressen, Saufen und ... überhaupt irgendwelche Interessen bestehen.

      Aber vielleicht war ich gerade zur falschen Zeit am falschen Ort und lasse mich von meinen Mitbürgern zu gerne deprimieren.

    • Brockhaus
      27. September 2010 19:22

      Habe Sie und Ihre Kommentare schon vermißt und freu mich, daß Sie wieder im Lande sind.

      Herzliche Grüße

    • Undine
      27. September 2010 22:05

      @Brigitte Imb

      Das tut gut, daß Sie wieder mitmischen!

    • fosca
      27. September 2010 22:14

      @Brigitte Imb

      Hoffentlich gut erholt, freuen wir uns wieder auf Ihre unentbehrlichen Kommentare.
      Übrigens empfinde ich auch die "klitzekleinen Zugewinne" der Grünen immer noch als zu viel.
      Die Steiermarkwahl zeigt leider, daß der Wähler nicht wirklich gescheiter wird! :-(

    • Brigitte Imb
      28. September 2010 17:59

      Herzlichen Dank für all die netten Begrüßungsworte, freut mich.

      Den Wahlausgang und die Beteiligung finde ich ernüchternd, der Leidensdruck scheint NOCH zu gering zu sein.
      Die selbstgefälligen Verbalergüsse der elitären Politikergesellschaft waren einfach ekelhaft, lauter Sieger und Aufholjäger.

    • Brigitte Imb
      28. September 2010 18:16

      @Alfred E. Neumann

      Aus ähnlichen und anderen Gründen zogen wir das eigene Auto dem "Sardinenbomber" vor, das erspart manches Erlebnis der "Dritten Art". In Silvios Trüffelreich u. in Ligurien war davon kaum zu spüren, aber vielleicht waren wir gerade zum richtigen Zeitpunkt am richtigen Ort.
      LG

    • Brigitte Imb
      28. September 2010 18:20

      @fosca

      Vergrünungen, auch med. betrachtet, sind immer unangenehm, dagegen hilft nur eine rel. radikale Therapie.

  26. Martin Bauer
    27. September 2010 12:07

    Nr.247
    Es steigt der verbale Schwachsinnspegel
    Da lob' ich mir die Trappistenregel!

  27. brechstange
    27. September 2010 10:24

    Herr Unterberger, wie können Sie es nur wagen, die Damen aufzufordern eine eigene Aktiengesellschaft zu gründen, das wäre doch ein Haufen Arbeit, die wollen sich nur einklinken, eine Symbiose (Wirt und Schmarotzer) eingehen, bei der es egal ist ob der Wirt stirbt.

    • cmh (kein Partner)
      28. September 2010 09:41

      Frauen in Aufsichtsräten und Vorstandsetagen wird es leider nie geben. Echt nicht. Denn um dorthin zu gelangen und vor allem um sich dort zu halten mussen sie sich wie Männer verhalten. Alle Frauen, die sich dorthin auf den Weg machen mutieren unterwegs zu Männern. Man braucht sich nur die Bilder von Dohnal oder Ederer anschauen.

      Warum sollten wir uns also die Mühe machen, Frauen in Positionen zu heben, die sie zu Männern machen nur dann auch noch wie zu einer Dame höflich zu ihnen sein zu müssen.

      Außerdem ist es auch für Frauen Kraftvergeudung, selber die Dinge zu tun die sie durch Männer besser machen lassen können.

      Things are never quite the way they seem. Denn gerade in den Machogesellschaften passieren die wichtigen Dinge so wie die Frauen sich das vorstellen.

      Dazu erinnere ich nur an den Sketch von Farkas/Waldbrunn in dem der Mann für die wichtigen, die Frau für die unwichtigen Dinge zuständig ist. Wichtig ist die amerikanische Außenpolitik, unwichtig der Kauf einer neuen Waschmaschine. Things are never quite the way they seem.

  28. Josef Maierhofer
    27. September 2010 10:18

    'Wir müssen nicht und dürfen alles', sagen nicht nur die Grünen.

    Das sagt die gesamte Parallelwelt der Privilegierten und die gesamte 'Unterwelt' der Sozialschmarotzer und die Parallelwelt der Islamisten.

    Das ist eigentlich schon die gesamte Aussage über die Beachtung und Wertschätzung unserer Gesetze.

    Nach dem Staatsgrundgesetz ist jeder österreichische und in Österreich lebende ausländische Bürger dem österreichischen Gesetz verpflichtet und gleich zu behandeln.

    Weit sind wir davon weg in unserer heruntergekommenen unehrlichen und verblödeten 'Spaßgesellschaft'.

  29. Norbert Mühlhauser
    27. September 2010 10:14

    Aber ist es nicht unfair anzudeuten, dass die grünen Politiker von einer solchen Regel für sich selbst eine Ausnahme machen werden?

    Nun, der Vorwurf mag vielleicht unfair klingen, aber er ist extrem realistisch. Denn nicht nur unter Ceausescu, sondern auch in jeder anderen Diktatur, hat die herrschende Klasse für sich selbst ganz andere Spielregeln entwickelt als für die breite Masse.


    Fair ist in diesem Zusammenhang zu berichten, dass die Grünen nach Aussagen ihrer "AbgeordnetIn" Moser langfristig das Verbot für Privatautos anstreben, jedoch ausdrücklich mit Ausnahmen für Politiker(!).

    Quelle: Politik heute 7/2010, eine Beilage zur oö ZEITBÜHNE.

    • Immanuel
      27. September 2010 10:45

      Ja, auch ich habe ähnliches gehört - allerdings - "relata refero" (aus 2. Hand). Doch: Was täte unser Steuervertilgungsstaat ohne die Einnahmen der so verachteteten "Melkkuh der Nation" ?

      Allerdings gibt es Kühe dieser Gattung in Österreich mehrere - z.B. die Leistungsträger des Mittelstandes - die - ähnlich verachtet - bald mangels Lebensfähigkeit kaum mehr Milch abgeben werden.

      Ist der Öffentlichkeit übrigens bewußt, wie unfaßbar unwirtschaftlich der öffentliche Verkehr in der gegebenen Organisationsform und Tarifstruktur (mit mangelnder Akzeptanz als Folge) vielerorts ist? Der Zuschussbedarf ist ungeheuerlich, und die Energiebilanz sowie die Umweltentlastung vielfach fragwürdig - man denke an unausgelastete Dieselbusse - und -Bahnen, vor allem "in der Provinz": Da werden zig Tonnen mit Fossilenergie beschleunigt, gebremst, beheizt und klimatisiert, damit ein Fahrer oder Triebfahrzeugführer, allfällig ein Schaffner, ein Regiefahrer und ein "Sozialfall" mit Gratisticket befördert werden. - Ach ja, beinahe hätte man die zwei zahlenden Passagiere übersehen.

      Das Taxi wäre (dem Steuerzahler) viel, viel billiger gekommen!

      Ein promínenter steirischer ÖVP-Politiker erzählte in kleinem Kreis, seine Kinder - allesamt militante Grüne, die bei allem mitmarschieren, wo es etwas zu verhindern gibt (Wassserkraft, Atom sowieso, Straßen etr. etc), dass er immer nach ihnen das Licht in allen Räumen samt Fernseher und Computer ausschalten muss - "überall sind deren Räume beleuchtet wie auf einem Christbaum" ... Gottseidank kommt der Strom ja aus der Steckdose, genauso wie das Geld aus dem Bankomaten ....

      Doch die Kinder haben sicher Chancen für Politikerkarriere - bei dieser Verhaltensglaubwürdigkeit ... !

    • Norbert Mühlhauser
      27. September 2010 14:10

      @ Immanuel:

      Ja, auch ich habe ähnliches gehört - allerdings - "relata refero" (aus 2. Hand). Doch: Was täte unser Steuervertilgungsstaat ohne die Einnahmen der so verachteteten "Melkkuh der Nation" ?


      Ganz einfach: die 12 bis 13 Mrd EUR - je nachdem, ob zur KfzSt, Nova, MinÖlSt etc auch die USt auf Dienstleistungen der KFZ-Werkstätten einberechnet werden - müssten dann nicht die "g'stopften" Autobesitzer bezahlen, sondern das "Volx". Für Straßen, die ja erst recht nicht unentbehrlich würden, und für den öffentlichen Verkehr. Und anstelle der Arbeitsplätze für alle, die rund um's Auto verdienen, müssten dann noch mehr Scheinbeschäftigungen für Psychologen etc geschaffen werden. Und dass die Gesundheitsbeeinträchtigungen durch den PKW-Verkehr ein derart großer vwl Faktor sind, den es einzusparen gilt, ist auch ein Märchen, wie div Lebenserwartungsstatistiken in Gegenüberstellung von Stadt und Umland beweisen. Das städtische Leben führt wenn, dann nur zu einer minimalen Lebensverkürzung, die an der Grenze zur Signifikanz liegt.

      Der Zuschussbedarf ist ungeheuerlich, und die Energiebilanz sowie die Umweltentlastung vielfach fragwürdig - man denke an unausgelastete Dieselbusse - und -Bahnen, vor allem "in der Provinz": ...


      Sie sagen es: je mehr Einzelinteressen der öffentliche Verkehr berücksichtigt, umso mehr schwindet der behauptete Effizienzvorteil dahin. Weil die Auslastung durch immer mehr Destinationen und immer höhere Frequenzen zwangsläufig schwinden muss. Selbst wenn der öffentl Verkehr hins der Fahrtzeiten den Komfort des Individualverkehrs bieten könnte (wegen der Zeitverluste beim Umsteigen eigentliche ein Ding der Unmöglichkeit), wäre er energetisch ineffizienter als moderne PKWs.

    • Norbert Mühlhauser
      27. September 2010 14:34

      Nachreichung - Präzisierungen:

      Zur Effizienz der Verkehrsmittel unter Berücksichtigung einer geringeren Auslastung gibt es eine interessante Studie:

      http://www.t-y-a.at/docs/090608_Rail-is-no-green-transportation-means.pdf

      Die fiskalische Abschöpfung des Individualverkehrs (PKW und LKW) betrug übrigens schon 2006 11,3 Mrd EUR inkl Mautgebühren und - wahrscheinlich - inkl USt von KFZ-Werkstätten, wie der Standard am 30. April 2007 berichtete. ("Kosten für Autofahrer explodieren")

  30. Celian
    27. September 2010 09:57

    Dieser Schlachtruf der Martina Wurzer – zeugt, wo genau das geistige Niveau der Grünen abstammt, nämlich von den linken Oberschichten-Hedonisten mit sozialem Eingesprengsel, aus der Spittelberggesellschaft, den Bobos also, deren Partylaune man vielleicht einem 20jährigen durchgehen lassen kann, für eine politische Partei aber unangemessen unreif wirkt.

    ---

    Auf die seltsame Diskrepanz, die A.U. schon betont, möchte ich hier ausdrücklich noch einmal hinweisen: Wie kann es sein, daß es einerseits politisch korrekt ist, auf Hybridautos umzusteigen, also mehr Strom zu verbrauchen und gleichzeitig gegen die Verlängerung der Atomenergie in Deutschland zu polemisieren, bzw. Strom zu sparen. Wie geht sich das auf der politisch korrekten Kuhhaut aus?

  31. Das Pingerle
    27. September 2010 09:37

    All unser Gesudere hier nützt nichts! Die Mehrheit will das so! Jede Wahl beweist es auf's Neue. Und in Wien wird es nicht anders sein.

    Wie immer regelt erst das Geld die Dinge wirklich neu - im Sinne von Umbruch. Erst wenn eine Volkswirtschaft vollkommen an die Wand gefahren ist und jeder einzelne die Auswirkungen im Alltag wirklich spürt (und ich spreche nicht von € 100,- mehr Steuerlast im Monat, wenn ich € 4000,- verdiene), ist die Mehrheit zu wirklichen Änderungen bereit.

    Denkt einfach zurück an 1989. Der Ostblock ist nicht deshalb zusammen gebrochen, weil die Kommunisten plötzlich zur Einsicht gelangt sind, dass das westliche System doch besser ist. Die Linken dort hatten Osteuropa dermaßen herunter gewirtschaftet, bis buchstäblich jede Fabrik und jedes Haus zusammengebrochen war. Erst danach, nach 40 Jahren, war die Mehrheit der Bevölkerung bereit, aufzubegehren.

    Und wir hier in Ö sind noch weit entfernt von Ostblockzuständen. Das dauert noch sehr, sehr lange bis die Mehrheit echte Auswirkungen spürt (sprich: der Staat keine Schulden mehr für noch mehr Sozialleistungen am Finanzmarkt aufnehmen kann). Wir werden in den kommenden Jahren noch Forderungen von den Linken (Politikern, Medien, Gutmenschen, NGOs usw.) vorgestellt bekommen, deren Absurdität wir uns heute nichteinmal ansatzweise vorstellen können - obwohl wir glauben, diesbzüglich schon einiges gewohnt zu sein.

    • Norbert Mühlhauser
      27. September 2010 10:02

      Die Mehrheit kann gar nicht wollen, weil sie falsch informiert und/oder eingeschüchtert wird.

      Der Ostblock ist zusammengebrochen, weil er seinen "Schutzbefohlenen" ganz offensichtlich nicht den westlichen Lebensstandard erwirtschaften konnte, woran auch der Hochrüstungsdruck der USA seinen Anteil hatte.

      Die Lehre daraus: auf Dauer kann sich kein Regime über wirtschaftliche Grundlagen hinwegsetzen. Zu diesen Grundlagen zählt auch die Freiheit der Initiative unter optimalen Rahmenbedingungen, die Kostenwahrheit, und die Überlegenheit der individuellen Orientierung ggü einer zentralistischen (Subsidiaritätsprinzip).

    • cmh (kein Partner)
      28. September 2010 09:44

      Die Mehrheit ist nur dann falsch informiert wenn sie sich selbst falsch informiert - genauer wenn sie sich bei den Informationen, die ihr gegeben werden nichts denkt.

      Die Gedanken sind frei: das ist keine vormärzliche Idylle, sondern ein Arbeitsauftrag.

  32. terbuan
    27. September 2010 08:55

    Das ist ja nur eine logische Konsequenz aus der Politik der Grünen, wenn alle Atomkraftwerke stillgelegt und keine neuen Wasserkraftwerke infolge unerfüllbarer Umweltauflagen gebaut werden können.
    Das bedeutet Fahrrad fahren und warm anziehen!

  33. SuPa
    27. September 2010 08:16

    Aus meiner Sicht hat die Grüne Partei - im Gegensatz zur Schwesterorganisation in Deutschland - in Österreich keine große Bedeutung mehr. Erstaunlich ist aber, wie der Autor bei diesem Thema wieder einmal einen Bogen von aktuellen grünen Wortspenden über den ehemaligen rumänischen Diktator zu seinem Lieblingsfeind Al Gore (Jupiter?) spannt. Über dessen Film "An inconvenient Truth" kann man unterschiedlicher Meinung sein, aber er hat nichts anderes als eben AU getan, indem man nur mit etwas Übertreibung die Leute wachrütteln kann. Im ganzen Film (zumindest in der englischen Originalfassung) habe ich nichts von einem geforderten Tagesstromverbrauch von 2 Kilowatt pro Person gehört. Wer heutzutage immer noch der Meinung ist, dass die globale Erderwärmung nichts mit den Aktivitäten der Menschen zu tun hat, der ist unbelehrbar und dem ist auch nicht zu helfen. Da kann man auch nur die alten Römer zitieren:
    Errare humanum est (irren ist menschlich) et
    Quidquid agis prudenter agas et respice finem (was auch immer du tust, tue es weise und bedenke das Ende).

  34. Alexander Renneberg
    27. September 2010 07:33

    wie schon im beitrag über die steiermark geschrieben bietet die övp zum einen keine politische heimat mehr für ihre wähler.
    und zum anderen ist sie zu feige den grünen/sozialistischen umtrieben entschieden und klar etwas entgegen zu setzen.
    bei der övp regieren vorsichtl & rücksichtl.
    werte werden posten geopfert
    bürgerlichkeit verkommt zur beliebigkeit.

    und sorry, auf dauer gesehen ist mir strache & konsorten zu eindimensional um sie aus protest zu wählen.
    was soll denn mit dieser fpö tatsächlich herauskommen wäre sie an der macht?
    glaubt tatsächlich einer der geschätzten mitposter, dass sich die anderen parteien wirklich etwas überlegen würden, ihren kurs ändern, hätte die fpö um die 25 - 30 %?

    • Paige
      27. September 2010 07:50

      Zur ÖVP: Gestern bei Thurnher hat Kopf überraschender Weise Tacheles geredet, z.B. über die Wiener Hauptschulen und das Schulsystem. Völlig richtig: Lt. OECD liegen wir mit den Ausgaben pro Schüler/Student weltweit im Spitzenfeld. Weshalb der Output trotzdem so schwach ist, kann also nicht am Geld liegen. Da muss man den Kopf schütteln. Weshalb deklariert sich die Volkspartei vor den Wahlen nie so eindeutig? So könnte sie nämlich gewinnen...

    • Alexander Renneberg
      27. September 2010 08:06

      der wille zum sieg fehlt.
      ich erinnere mich an 2002. es war wie eine welle, wir alle liefen wie verrückt, ganz wien war voll von gelben övp jacken.
      es war zu spüren, alle wollten eine veränderung, es gab begeisterung und diese übertrug sich auch auf die menschen die von uns mit diversem werbematerial, mit kipferln etc. versorgt wurden.
      es war tatsächlich eine bewegung.

      hernach gab es das nie wieder. natürlich gingen wir verteilen, aber der drive fehlte völlig, denn es war niemand da für den es sich lohnte zu kämpfen.
      ich wünsche mir schüssel zurück.

    • Dr. Harald Rassl
      27. September 2010 09:50

      @ Alexander Renneberg: Ich auch. Und wie!

    • brechstange
      27. September 2010 10:22

      @paige
      Weil die ÖVP mitmauscherlt, traut sie sich offenbar nicht.

    • Josef Maierhofer
      27. September 2010 10:49

      Österreichische Parteien ändern nur ihren Kurs, wenn sie müssen, also, wenn sie so verlieren, daß es traurig ausschaut, wenn sie einfach niemand mehr mag.

      Sie haben schon recht, wir haben nur noch Parteien, die niemand mehr mag, die so viel Dreck am Stecken haben, daß sie gelähmt sind, erstarrt, die so ideenlos sind, daß es schon nicht mehr wahr ist, etc.

      Warum aber die FPÖ ständig hinzugewinnt, das ist meiner Meinung nach genau dieser Protest. Auch ich werde in Wien gegen die derzeitige Wien Politik protestieren. Dabei halte ich die FPÖ noch für flexibler als die anderen und die Parteimitglieder dort durchaus nicht alle für eindimensional. Schließlich sind auch diese Parteimitglieder alle Österreicher und sicher sogar bessere, weil die das Land zumindest nicht verraten. Diesen Platz hat die FPÖ der ÖVP bereits weggenommen, eine Heimatpartei zu sein. Noch was gefällt mir bei den anderen nicht, das saublöde P.C. Geblödel, auch das vermeidet die FPÖ.

      Trotzdem würde ich lieber sehen, daß alle österreichischen Parteien für Österreich stehen, für Österreich handeln und nicht gegen Österreich und ausschließlich für sich und ihre egoistische Klientel.

    • Immanuel
      27. September 2010 11:00

      @ Renneberg @ Rassi. AUch ich wünsche mir Schüssel zurück, und wir sind in bester Gesellschaft mit vielen Doch wie weit es tatsächlich gekommen ist, mag man an der bezeichnenden Aussage von Frau Marek ermessen: Stolz verkündigte sie "Die Zeiten Schüssels isnd endgültig vorbei ...!

      Und in der Steiermark gibt es ÖVP- Politiker sowie diesen sehr nahestehende selbst ernannte Bildungs-"Experten", die sich damit profilieren (und sich besonders mutig wähnen), das differenzierte Schulsystem (Gymnasium etc.) lächerlich zu machen und für obsolet zu erklären. Sie rufen poinitierer als so mancher SPÖ-Politiker nach der Gesamtschule, die alle pädagogischen Probleme Österreichs auf wundersame Weise beseitigen wird.

      Andere wieder kritisieren dessen "neoliberalen Kurs!" mit seiner "sozialen Kälte" und spotten über das "Ansinnen eines Null-Defizits", wollen gar Sozialisten an Zwangsbeglückungen noch übertreffen. - weil man ja so froh ist, dass die "Ära Schüssel endlich überwunden ist" !

      Wie stellte schon Kreisky richtig fest: "Dankbarkeit ist keine politische Kategorie"

    • Dr. Harald Rassl
      27. September 2010 11:09

      @ immanuel:
      Völlig bei Ihnen. Deshalb kann man ja die derzeitige ÖVP kaum - und wenn, dann mit Leibschmerzen und wirklich nur als "kleinstes Übel"- wählen.

    • simplicissimus
      28. September 2010 09:10

      ich habe früher immer övp gewählt und tue es seit einiger zeit wegen der von herrn maierhofer treffend beschriebenen gründen nicht mehr. auch ich glaube, dass fpö die einzige möglichkeit ist, trotz aller schwächen.

  35. thomas lahnsteiner
    27. September 2010 07:13

    die grünen sind in meinen augen schon lange keine demokratische partei mehr, sondern pflegen längst einen faschismus, der vor allem auf eklatantem meinungsterror beruht.
    man bastelt mit hilfe der grünen medienkohorten und willfähriger roter und schwarzer Naivlinge sogenannte verhetzungsgesetze mit denen der islamismus salonfähig gemacht und die meinungsfreiheit drastisch eingeschränkt wird.
    jeder ernstzunehmende gegner bekommt dann verbal eines mit der nazikeule übergezogen und wird sofort von den grünen blockwarten zB wegen "herabwürdigung des islam" bei der staatsanwaltschaft denunziert. dort rennen die denunzianten immer offenere türen ein, ist doch die justiz immer mehr rot-grün unterwandert. bestes beispiel dafür ist die staatsanwaltschaft graz, die im stil iranischer religionswächter sich nicht entblödet, das zugegebenermaßen
    dumme, lächerliche, aber harmlose minarettspiel zu verbieten und die urheber vor den kadi zu zerren.
    Die spö eines ostermeier ist sowieso dabei, wenn es um unterdrückung der meinungsfreiheit geht und die övp besteht zum großteil aus feiglingen a la leitl, die bevor sie sich ideologisch mit den ökofaschisten anlegen, lieber ihr fähnchen sofort in den grünen wind hängen
    das beste live- beispiel für die ideologie des pc terrors und des ökofaschismus war gestern wieder einmal die frau G., die geifernd unter der wohlwollenden diskussionsleitung ihrer schwester im geiste, nämlich von frau turnherr, ihre pc-phrasen herunterdrosch

    • Jacky (kein Partner)
      28. September 2010 20:27

      Ist ja schon gut. Wischen Sie sich den Schaum vorm Mund weg und atmen Sie tief durch. Und dann setzen Sie mal sämtliche Drogen ab und versuchen Sie, wieder einen klaren Blick auf die Realität zu gewinnen.

  36. Karl Rinnhofer
    27. September 2010 06:11

    Dem klassisch-lateinischen Zitat füge ich ein deutsches hinzu:

    "Das Volk, das sind die vielen Nullen, die gern sich beisetzt, wer sich fühlt als Zahl!"

    Doch wer sollte sich an Klassikern orientieren? Sie zu zitieren, ist schon verdächtig. Latein oder gar Griechisch als Bestandteil abendländischer Bildungskanons zu akzeptieren gilt als anstößig und elitär, somit a priori als verachtens- und ausgrenzungswert. Als Unterrichtsfächer wurden sie längst abwählbar und haben das Gnadenbrot einer dahinschwindenden Tradition zu essen.

    Und konsequenterweise scheinen vielerorts selbst innerhalb des Deutschunterrichts an Höheren Schulen Klassiker obsolet geworden zu sein undhaklten der "Konkzúrrenz" manch zeitgenössischer, steuermittelgeförderter Fäkalautoren nicht stand.

    • Verzweifler (kein Partner)
      28. September 2010 04:51

      Hr. Rinnhofer
      im Chinesischen gibt es ein Sprichwort.
      Was nützen die ganzen Nullen, wenn davor kein Einser steht.
      Das ist unser Prolem.
      Unsere Politiker sind auch nur Nullen

    • Immanuel
      28. September 2010 14:53

      @Verzweifler Danke für das hervorragend dazu passende chinesische Sprichwort. So hatte ich es auch gemeint. Und Grilparzer betonte ja: "Wer sich FÜHLT als Zahl (bleibt dabei doch die Null; die er immer war) doch muss nicht eine Zahl sein; quod erat demonstrandum). Doch im Hinzufügen der "Potenzierungs-Nullen scheinen die zeitgenössischen Alphatier-Nullen recht geschickt ... !





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