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Das ist halt der steirische Rauch

Der steirische Landtagswahlkampf zeigt enorme Langeweile und Themenarmut. Viel Rauch, wenig Feuer. Das ist wohl ein weiteres Indiz, dass die Länder recht unwichtig geworden sind. Wichtige Entscheidungen fallen in den Gemeinden, im Bund und in Europa. Dennoch ist die Wahl des kommenden Sonntags alles andere als unwichtig – das gilt aber primär in bundespolitischer Hinsicht.

So ist die Steiermark enorm wichtig für die Mehrheit im ORF. Wenn es die ÖVP nicht schafft, wieder steirische Nummer eins zu werden, wenn also der steirische Stiftungsrat rot bleibt, dann gibt es wenig Aussichten auf eine Beendigung der rot-grün-rotroten Volksfront, die derzeit den öffentlich-rechtlichen Rundfunk in ein gleichgeschaltetes Agitationsforum wie einst im Ostblock verwandelt.

Eine Wiederwahl von Franz Voves wäre auch ein weiteres Signal, dass sich hemmungsloser und rüpelhafter Populismus auszahlt. Voves vertritt so wie die Landeshauptleute in Wien, Niederösterreich und Kärnten ein ebenso verantwortungsloses wie aggressives Niveau, das nicht nur regelmäßig Übelkeit auslöst, sondern auch – was noch viel schlimmer ist – leichtfertig mit den Finanzen umgeht.

Wichtig wäre auch ein Signal gegen die demagogische Voves-Forderung nach einem allgemeinen Mindesteinkommen von 1300 Euro. Ein Landeshauptmann ist zwar gar nicht zuständig für solche Fragen, aber eine politische Bestätigung des Eishockeyspielers würde selbst die kleinste Hoffnung zunichte machen, dass in der SPÖ wieder mehr ökonomische Vernunft einkehrt.

Was gerade in Zeiten wie diesen besonders schlimm ist. Denn selbst ökonomische ABC-Schützen wissen, dass als Folge eines so hohen Mindesteinkommens Zehntausende Menschen ihren Job verlieren, dass noch mehr Unternehmen Richtung Osteuropa oder Ostasien abwandern werden.

Freilich gleichen die Aussichten der ÖVP bestenfalls einer Zitterpartie. Obwohl Schwarz derzeit eigentlich im Trend liegt, sind ihre Perspektiven nur durchwachsen. Hauptgrund: Die Volkspartei hat in der grünen Mark einen biederen Funktionärstyp an der Spitze, dem die nötige Strahlkraft fehlt. Dabei hätten die steirischen Schwarzen durchaus einige attraktive Alternativen bei der Hand, die sie aber nicht zum Zug kommen haben lassen. Wobei insbesondere der Grazer Bürgermeister Nagl eines der – ganz wenigen – Talente ist, die noch irgendwo im Schrebergarten der österreichischen Politik nachwachsen.

Die Knappheit an Talenten zeigt sich auch an der eher jammervollen Aufstellung aller steirischen Oppositionsparteien, die trotz der bevorstehenden Belastungswelle keinen wirklichen Erdrutsch auszulösen imstande sind.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2010 12:16

    Die ökonomischen ABC-Schützen wissen vielleicht, was finanzierbar ist und was nicht. Es wird nicht lange dauern, da wird uns Hr. Schulmeister oder der Typ von Attac erzählen, welchen Kaufkraftschub das 1300-Euro-Mindesteinkommen bewirkt, zwar hauptsächlich für die chinesische Elektronikindustrie, aber immerhin. Und dass wieder einige Firmen Österreich in Richtung Ukraine verlassen, ist zu vernachlässigen. Das seien ja nur die minderwertigen Arbeitsplätze, die wir sowieso nicht wollen, oder? Außerdem geschieht das sowieso erst nach der Wahl.

  2. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2010 12:20

    Und noch zur Attraktivität des ÖVP-Kandidaten: Hat in der ÖVP (außer Erwin Pröll) überhaupt seit Schüssel noch jemand den Willen, zu gewinnen? Das Motto scheint eher zu sein: Schön brav in der zweiten Reihe bleiben, dort lebt es sich vorzüglich, wenn man es sich mit der ersten Reihe nur ordentlich arrangiert, dort ist man nicht so arg dem Sperrfeuer der Medien ausgesetzt, und hat trotzdem seine Amterln, von denen es sich gut leben läßt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2010 11:54

    Auf der steirischen Alm.

    Da weiden friedlich die Kühe, da fließt der Schilcher und das Kernöl ist schwarz, da wandern die Arbeitsplätze nach Fernost zu den Aktien, da schlägt der Uhrturm am Sonntag, und es wird ein Minarett wachsen, wenn es nach den rotgefleckten Kühen geht, die lieber von den Mullahs gemolken werden.

    Der Käse stinkt zum Himmel, das Geld geht aus und treibt den Käsepreis in die Höhe, eigentlich schlägt dort das grüne Herz, aber es ist rot mit schwarzen Flecken oder schwarz mit roten Flecken.

    Und die Kälber werden verwurschtet, sie melden sich am Sonntag zur Schlachtung.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorfosca
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 00:24

    Voves wäre schon längst weggefegt, hätte die ÖVP einen umtriebigeren, attraktiveren Politiker als Gegenkandidat, aber so bleibt die Steiermark leider eine Zitterpartie.
    Und wenn dann der ORF am Sonntag noch ein genehmes Wahlergebnis verkünden darf, wird es am Küniglberg keinerlei Halten mehr in Richtung rot-grüne Agitation geben.

    Mir hat heute schon endgültig die weinerliche Berichterstattung des ORF in der ZiB 2 genügt, daß das Gericht, ABSOLUT BERECHTIGT, die Ausfolgung der unter Tresorverschluß gehaltenen Originalbänder des ominösen Strache-Schauplatzes gefordert hat.
    Was da an sog. "Experten", die sich darüber empörten, aufgeboten wurde, erinnerte erschreckend an totalitäre Ostblockzeiten.

    Mein Dank gilt der mutigen Justiz, die sich trotz des medialen Trommelfeuers nicht beirren ließ und bei mir wieder einmal mehr Vertrauen in unsere unabhängige Gerichtsbarkeit weckte.
    Bravo, weiter so!!!!! ;-)

  5. Ausgezeichneter KommentatorImmanuel
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2010 18:08

    Völlig unverständlich, warum die steirische ÖVP auf die langjährigen Appelle nicht reagiert, Schützenhöfer als Spitzenkandidaten abzulösen. Er mag integer sein und sachlich die richtigeren Argumente gegenüber dem Rabauken und Populisten Voves zu haben.

    Doch wer nimmt sich in der Zeit der flächendeckenden Oberflächlichkeit, der Priorität des Erscheinungsbildes vor der genauen Analyse der Botschaften, der Vorherrschaft der Show, der "Medien- und Gefäligkeitsdemokratie und der Spaßgesellschaft die Mühe, genau zwischen Argumenten abzuwägen und darnach die Wahl zu treffen? "Der Strom kommt aus der Steckdose", "das Geld kommt aus dem Bankomaten" , "Die Reichen sollen zahlen!" - Das schafft Applaus und Zustimmung.

    Es tut mir leid: Schptzenhöfer ist das Gegenteil eines charismatischen Politikers, ein Langweiler mit - gelinde gesagt - mäßigen, wenn nicht peinlichen rhetorischen "Fähigkeiten", ein Funktionärstyp, der im engen Umgang mit Menschen unglücklich agiert. Und auf all das kommt es an - darüber kann man traurig sein, aber man muss es zur Kenntnis nehmen und die Konsequenzen ziehen.

    Warum hat man nicht Nagl aufgestellt? Und selbst die nicht zu Unrecht durchaus beliebte, versiert-volksnah auftretende Edlinger-Ploder (ich tippe, dass sie mit ihren notorischen Top-Sympathiewerten nach allfälliger Niederlage der ÖVP die Führung in der Steiermark-ÖVP übernimmt) mag noch besser sein - obwohl ihre Position sich immer wieder sehr an die der SPÖ anbiedert (siehe Gesamtschulposition - seit langem - noch weit vor Karl und Schilcher).

    Die (Denk-.) Wege der ÖVP sind oft unergründlich ... ?

  6. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    23. September 2010 10:26

    Die Steiermark kann es sich offenbar leisten, mit Populismus die Menschen zu blenden.

  7. Ausgezeichneter KommentatorM.S.
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. September 2010 00:36

    Die ÖVP soll sich nicht durch ihre recht guten Wahlergebnisse bei den letzten verschiedenen Wahlgängen täuschen lassen. Diese hat sie nicht etwa ihrer Performance zu verdanken, sondern dem inferioren Zustand der SPÖ in der Zeit des Überganges von Gusenbauer zu Faymann. Inzwischen arbeiten der ORF und die bekannten Printmedien fleissig an der Imageverbesserung von SPÖ und ihres Obmanns. Wenn sich die ÖVP nicht bald entschließt sich von der Nabelschnur zur SPÖ zu befreien und zu einer eigenständigen konservativen Politik zurückzukehren, wird es für sie in naher Zukunft ein böses Erwachen geben. Ob dies schon am Sonntag in der Steiermark eintritt ist schwer vorauszusagen. In Wien aber wird die ÖVP ihr erstes blaues Wunder erleben.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatornumerus clausel
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    26. September 2010 19:44

    Ich schäme mich für die geistig offensichtlich degenerierten Steirer.
    Hat echt das bessere Gitarrenspiel und die versoffenere Stimme gereicht?
    Mir wird schlecht...


alle Kommentare

  1. Janeece (kein Partner)
  2. Janeece (kein Partner)
  3. Rain (kein Partner)
  4. Chandi (kein Partner)
  5. Samuel (kein Partner)
    21. Januar 2015 16:36

    Ich hatte schon kein Vertrauen mehr zu den Informationen, die die Entwickler oder sonstwer dort htrgenleit haben und habe mir deshalb auch den Klick auf bbHilfeab geschenkt. Jetzt werden wir wohl nie erfahren, wie man Systemfehler nicht mehr wiederherstellen kann oder Produkte wiederherstellen oder …Das Produkt Laptop wurde leider auch mit bbOKab nicht wiederhergestellt; der Kasten blieb alt und abgegriffen.

  6. Poetpoetry (kein Partner)
    21. Januar 2015 05:43

    In der heutigen Tutorial eherrafn Sie, wie wir eine bootfe4hige Rettungs-CD enthalten, die machen: Acronis True Image Acronis Acronis Disk Director Diese CD kf6nnen wir reparieren oder retten uns wird

  7. Solange (kein Partner)
    20. Januar 2015 16:34

    Dieser Beitrag spricht ja nicht graede ffcr die Intelligenz bzw. Kompetenz Ihrer Mitarbeiter.Audferdem haben Callcenteragents nicht immer Spadf am Reden. Sie tuns einfach, weil sie Geld verdienen mfcssen. Hendrik Sachtler, am 13.05.2010 um 19:36h

  8. Karlos (kein Partner)
    20. Januar 2015 15:17

    Echt sehr interessanter Artikel. Es ist nur viel zu scahde das er so schnell wieder zu Ende ist. Ich habe selbst zwar noch nie in einem Callcenter gearbeitet aber Telefonieren gehf6rt auch zu meinen Lieblingsbesche4ftigungen. Ich habe auch schon mal etwas e4hnlich lustiges gefunden. Auf einer anderen Webseite deren Namen ich leider vergessen habe hat sich mal jemand die Arbeit gemacht und hunderte lustige Textpassagen von Schadensmeldungen oder e4hnlichem Papierkrieg aufzulisten. Dort wird dann von Be4umen berichtet die plf6tzlich vor das Auto gesprungen sind oder von Stradfen die sich ganz plf6tzlich in eine Kurve verwandeln oder einer Brfccke die auf einmal nicht mehr da ist oder von einer Zapfse4ule die sich einfach ganz von selbst in den Tank gesteckt hat um mitfahren zu kf6nnen oder von einem Anhe4nger der in der Kurve das Auto fcberholen wollte oder von plf6tzlich auftretenden "Gleichgewichtsstf6rungen des Autos" die es dann zum Umkippen gebracht haben, ..., ..., ..., ..., ..., ..., ..., ... Daniela Kuhmeier, am 25.09.2011 um 17:07h

  9. numerus clausel (kein Partner)
    26. September 2010 19:44

    Ich schäme mich für die geistig offensichtlich degenerierten Steirer.
    Hat echt das bessere Gitarrenspiel und die versoffenere Stimme gereicht?
    Mir wird schlecht...

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      27. September 2010 14:14

      Schlechtes Gitarrenspiel. Vielleicht. Versoffene Stimme. ich weiß nicht. Voves und Schützenhöfer schenken sich an Sympathie nicht viel. Die Leute wählen heute nicht mehr ideologisch wie vor 30, 40 Jahren. Die Parteien sind sowieso beliebig geworden. Wer was anderes behauptet, gehört zur schmalen Gruppe der Profiteuere einer von ihnen.

  10. Gasthörer (kein Partner)
    24. September 2010 18:55

    Ö1-Nachrichten 15:00 (Freitag vor der Landtagswahl in der St.)

    1. Nachricht: Über den Prozessauftakt gegen die Jugendlichen, welche in Ebensee eine Neo-Nazi-Störaktion begingen, wird lange und ausführlich berichtet. Dass sich die Jugendlichen teilweise aus "Roten Falten" rekrutieren, wird nicht erwähnt.

    2. Nachricht: Die Grünen haben in Graz ihre Wahlkampfabschlussveranstaltung. Im Bericht darf Spitzenkandidat Kogler in einem Interview zum Besten geben, dass man ja grün wählen solle, da sonst die "rechtsradikale" FPÖ gestärkt würde.

    Ist diese Programmierung und Gestaltung der Nachrichten objektiv und zufällig oder wird hier gewaltig manipuliert. Ich bin schon neugierig, was da in zwei Wochen vor der Wienwahl noch alles aus dem Hut gezaubert werden wird.

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. September 2010 19:07

      Welch gelungener Lapsus: "Rote Falten".

      "Difficile est, satiram non scribere."

    • sosheimat (kein Partner)
      24. September 2010 23:30

      In Wien werden die bunten Gratisblätter noch mehr Fotos von angebliche Rechtsradikale auf FPÖ Wahlkundgebungen aufgedeckt!!! :-) Mehr fällt ihnen nicht mehr ein... ach ja - und noch mehr türkische Werbungen!!!!

      http://sosheimat.wordpress.com/2010/09/24/wahlwerbung-von-viyana-belediye-baskani-ve-valisi/

    • Systemfehler!!!! (kein Partner)
      25. September 2010 00:11

      Sind denn die Neonazis bei Strache-Auftritten ein positives Signal?

    • Neppomuck (kein Partner)
      25. September 2010 10:40

      An sich schon, 4!.
      Denn wenn die Linken keine andere Möglichkeit sehen, in der politischen Argumentation durch den Freiheitlichen untergejubelte Schmutzfinken zu "punkten", bedeutet das doch nur, dass ihnen das Wasser bis zum Hals steht.

      Na und wenn das kein "positives Signal" ist, was wäre dann eines?

    • Systemfehler!!!! (kein Partner)
      25. September 2010 10:54

      Ah, dann sind die Strache-Sympathiekundgebungen auf einschlägigen Nazi-Seiten wie Alpen-Donau-Info wohl auch "linke Agitation"?
      Nun, man kann es sich natürlich auch leicht machen und die Realität negieren. Klug ist das nicht - oder man nimmt es sogar gerne in Kauf, gemeinsame Sache mit Neonazis und anderem Gesocks zu machen.

    • Gasthörer (kein Partner)
      25. September 2010 12:30

      Bin gespannt, ob die Migranten der Wiener Schule [Albertgasse], die voriges Jahr aus Auschwitz hinausgeworfen wurden, weil sie provozierten u. antisemitische Parolen sangen, auch vor Gericht landen werden. Oder ist vor der Justiz doch nicht ein jeder gleich ?

  11. Systemfehler neu (kein Partner)
    24. September 2010 18:18

    Interessante Aussage Unterbergers weiter hinten:
    "PPS.: Bezeichnend ist übrigens auch, dass der Nickname eines einst in abstoßender Form antisemitischen Posters nun von einem regelmäßig sehr, sehr SPÖ-nahen Kommentator verwendet wird. Da fragt man sich unwillkürlich, wem eigentlich vor Asylantenheimen explodierende Bomben nutzen. Berühren sich da wieder einmal die Extreme? Oder will man da jemandem die Schuld zuschieben?"

    Nun, anhand der anzugebenden E-Mail-Adresse sollte Unterberger erkennen, dass "Systemfehler neu" ungleich "Systemfehler alt" ist. Ja, der "alte" Systemfehler war ein abstossender Antisemit und Nationalsozialist. Zahlreiche User haben darauf hingewiesen und Unterberger ersucht, einzugreifen. Geschehen ist: nichts. Reaktion: keine. "Systemfehler alt" konnte hier seine strafbaren Äusserungen tätigen ohne jemals dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Als es darum ging, sich eventuell zu deklarieren, hat der feige Neonazi das Feld geräumt.

    Unterberger wird der alte Systemfehler erst dann einen Kommentar wert, wenn es darum geht, in seiner bekannt krankhaft-neurotischen Art Sozis zu bashen. Plötzlich wird der betreffende User zum in "abstoßender Form" kommentierenden "antisemitischen Poster", nicht ohne einem angeblich der SPÖ nahestehenden User zu unterstellen, früher rechtsextreme Kommentare abgegeben zu haben.

    Fakt ist:
    Ich hatte hier früher einen anderen Nick, wurde allerdings gefaked, indem plötzlich Fans von Unterberger meinen damaligen Nick benutzten, um Unsinn zu posten und mich damit zu diskreditieren. Ich habe damals hier um Hilfe des Blogbetreibers ersucht, mein Ruf blieb allerdings unerhört. Ich bemächtigte mich daher des Nicks Systemfehler, der aus en genannten Gründen nicht mehr genutzt wurde, um aufzuzeigen, dass ohne einer geregelten Anmeldung dem Missbrauch Tür und Tor geöffnet ist.

    Dem allwissenden Unterberger wird aufgefallen sein, dass man hier irgendwelche Nicks angeben kann ohne dass die Korrektheit auch nur in irgendeiner Weise geprüft wird. Ich könnte mich sogar als Andreas Unterberger ausgeben.

    Coclusio: Neonazis dürfen hier strafrechtlich relevante Äusserungen tätigen, ohne dass diese etwas zu befürchten hätten, während Unterberger lieber auf User losgeht, die er (fälschlicherweise) als SPÖ-nahe einstuft. Und er unterstellt diesen Usern wohlwissend um die Falschheit seiner Aussage Dinge, die schlicht und einfach nicht stimmen. Damit hat Unterberger sich als dreister Lügner selbst entlarvt, sein Handeln ist an Peinlichkeit wohl nicht mehr zu unterbieten. Schade, wenn man den Abstieg Unterbergers mitverfolgt, welches journalistisches Wrack aus ihm geworden ist und mit welcher Unredlichkeit er seine von Hass getriebenen Ziele verfolgt. Wer derart verbohrt wird, der sollte sich wohl besser aus der Öffentlichkeit zurückziehen statt sich immer weiter zu deklassieren.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      24. September 2010 18:25

      Werter neuer Systemfehler,

      Ich darf Sie doch bitten, die Entscheidung, ob Aussagen strafbar sind oder nicht, den Richtern zu überlassen und nicht als Laie unqualifizierte Aussagen zu machen.

      Im Übrigen scheinen Sie zu übersehen, dass es den Tatbestand der Verleumdung gibt, unter den Ihre Aussagen durchaus subsumiert werden könnten.

      Achten Sie daher auch zu Ihrem Wohl bitte darauf, wem Sie was vorwerfen.

    • inside
      24. September 2010 18:25

      Ich hätte ein passenderen Nick für Sie parat:
      Gar keinen!

    • Neppomuck (kein Partner)
      24. September 2010 18:25

      Das "neu" ist neu, die Absicht alt.

    • Gasthörer (kein Partner)
      24. September 2010 18:42

      Der "alte" Systemfehler war schwierig, angriffig und launisch. Jedoch hat er nie am Verbotsgesetz angestreift, denn seine Vermutung der jüdischen Urheberschaft allen Ungemachs auf dieser Welt, ist zwar einseitig, aber wohl noch keine Wiederbetätigung.

      Mit seiner Fähigkeit das aktuelle Geschehen in der Welt zu analysieren, war er eine Bereicherung, sein Stil war brilliant und er war der einzige, der es mit unserem Herrn DDr. aufnehmen wollte und konnte.

      Allein, dass ich die Beitrage von Herren DDr. ebenso schätze, wie die unseres "alten" Systemfehlers, brachte mich manchmal in die Bredoullie.

    • Systemfehler (kein Partner)
      24. September 2010 19:35

      Angesichts dessen was Systemfehler "alt" gepostet hat, ist der Hinweis auf eine mögliche Verleumdung nachgerade lächerlich. ;-)
      Bitte sich also nicht das braunsüsse Kopferl für mich zu zerbrechen - die diversen Aussagen des Users habe ich protokolliert und es wird mir im Fall der Fälle leicht fallen, den Wahrheitsbeweis anzutreten.

      Davon abgesehen war "Systemfehler alt" gar nicht der eigentliche Inhalt meines Postings sondern vielmehr die verlogene Verleumdung Unterbergers, die auch nicht besser wird, wenn man den Verleumder als DDr. bezeichnet.

    • fosca
      24. September 2010 22:10

      @Gasthörer

      Danke für die punktgenaue Richtigstellung!
      Als Sozi sieht natürlich "Systemfehler neu" überall von linken Gedankengut abweichende Ansichten einen strafbaren Tatbestand, eh kloa!

    • fosca
      24. September 2010 22:12

      @Systemfehler neu

      Wenn Sie schon einem "systemfehler alt" eins ans Zeug flicken wollen, dann verwenden Sie wenigstens die richtige Schreibweise.

      Denn der von Ihnen völlig zu unrecht eines strafbaren Tatbestandes bezichtigte Mitkommentator schrieb sich @systemfehler!!!!

      Schon aufgefallen oder sind Sie nur mit Antifa-Gedankengut beschäftigt?

    • Systemfehler!!! (kein Partner)
      24. September 2010 22:54

      Du Würschterl hast natürlich vollkommen recht. Wie konnte ich Antifa-Sozi nur die 4 Rufzeichen übersehen?

    • fosca
      24. September 2010 22:56

      @Systemfehler

      Schach- MATT! *auslach*

  12. Segestes (kein Partner)
    24. September 2010 17:55

    Na sicher, der ORF wird sich sofort weg vom Rot-Grün-Funk, hin zu einem objektiven Mustermedium wandeln, sobald in der Steiermark ein Schwarzer Plutzer ans Ruder kommt...
    Wers glaubt...

  13. Philipp Starl (kein Partner)
    24. September 2010 16:43

    Ihrem Eingangsstatement möchte ich doch stark widersprechen. Die Steiermarkwahl ist vielmehr sehr wichtig, sowohl für Rot, als auch für Schwarz. Die beiden sind nur wie der oft zitierte Hase vor der Schlange. Angst, dass man bei der kleinsten Bewegung das Leben, sprich den Sieg, verliert.

    Die ÖVP ist erstarrt, weil sie bei der letzten Wahl durch zuviel Bewegung in den internen Reihen die Wahl verlor, die SPÖ, weil für sie ein weiteres Debakel der endgültige Todesstoß wäre. Von einer SPÖ ohne Faymann träumen die Genossen seit Monaten alb und doch wird sich Faymann bei einer Niederlage in der Steiermark nicht mehr lange halten lassen und sollte Häupl die Absolute verlieren, kann man sich die Konsequenzen wahrhaft lebhaft ausmalen: Häupl gibt der Bundespartei die Schuld (wobei ihm nicht viele Genossen nicht widersprechen werden können) und Faymann ist Geschichte.

    Die SPÖ post Faymann wird wahrscheinlich genauso ein kopfloser Haufen wie die Grünen werden und wird sich gegen die schlichte Flut an Problemen, die Österreich bevorstehen, nicht mehr zu wehren vermögen, geschweige denn Konzepte hervorbringen.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      24. September 2010 16:45

      P.S.: Wie eine rote Partei ohne Kopf agiert, kann man gemütlich in Deutschland betrachten. Chancen- und konzeptlos und nur durch die Schwäche anderer Parteien stark.

    • Martin Bauer
      24. September 2010 18:28

      Wer würde Faymann den nachfolgen?

    • Martin Bauer
      24. September 2010 18:29

      suche ein "N" wie Ostermann.....

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. September 2010 01:36

      @ Martin

      Ich weiß es beim besten Willen nicht. Witzig wäre Voves, der vielleicht ab Montag wieder frei ist ;-) .

      Ansonsten hat die SPÖ ungefähr so viele charismatische Persönlichkeiten wie der Verein zur Förderung von Graswuchs.

  14. Johann Wolfgang von Goethe (kein Partner)
    24. September 2010 13:16

    Das TRaurige inÖstrreich ist, daß überall Maden sitzen, die den anderen Arbeitenden den Speck wegfressen. Das geht soweit, daß höhere Steuern gefordert werden, um das Madendasein nicht aussterben zu lassen. Dabei wäre gerade die Madenbekämpfung wichtig. Aber wie heißt es bei Goethe : "Wo viel Licht ist, ist auch viel Schatten".

  15. Wolfram Schrems (kein Partner)
    24. September 2010 12:59

    Ich glaube nicht, daß die Länder tatsächlich "unwichtig" geworden sind, wie A. U. schreibt. Wie man an der immer noch funktionierenden Demokratie Schweiz (Kantone, Volksabstimmungen, Währung) erkennen kann, sind die kleinen Einheiten für eine echte Demokratie sehr wichtig.

    Die Länder wurden künstlich, von oben, ihrer Kompetenzen beraubt - wie ja auch die Staaten. Viel zu viele Kompetenzen hat man sich wegnehmen lassen. Das ist desaströs für die Demokratie.

    Insofern ist das neuerwachte Selbstbewußtsein der Länder, bzw. mancher Länder, in der Lehrerfrage durchaus als erfreulich zu werten.

    • cmh (kein Partner)
      24. September 2010 14:56

      Wenn man die Länder nicht nur als Mechanismus zur Verschleierung von Verantwortung und Finanzierung versteht sind sie mehr als überflüssig. Wenn man keine Ideen hat, ist es besser, man läßt sich die Ideen von einer Zentrale vorgeben.

      Andererseits, wenn man die Länder als Möglichkeit sieht, eigene Ideen einzubringen und die Regierten nicht nur als Subjekte sondern als Souveräne versteht, dann sind sie unverzichtbar.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      24. September 2010 15:54

      Das ist offenkundiger Unsinn. Die Länder ziehen immer mehr Kompetenzen an sich. Die Bürokratie wuchert und der Verordnungsdschungel wächst ins Endlose. Alles ist überbürokratisiert. Warum brauchen wir 9 Baugesetze, Juegndschutzgesetze etc. etc.??
      In der Steiermark regieren rot und schwarz in friedlichster Proporzharmonie in Aufteilung der posten und machen ein paar Wochen vor der Wahl auf Wahlkampftheater. Lesen Sie mal was anderes als die Bible und die Kirchenväter, dann können Sie auch bei diesem Thema kompetent mitreden.

    • cmh (kein Partner)
      24. September 2010 21:26

      Sorry mein Lesestoff ist entweder 500 Jahre älter oder 200 jahre alt. die Kirchenväter kommen da nicht vor.

      Und im Grunde meine ich das gleiche wie Sie JS, bitte jedoch um eine differenziertere Sichtweise.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      25. September 2010 12:33

      @cmh
      Sorry, ich meinte Herrn Schrems, nicht Sie.
      Er redet bei jedem Thema mit, verbittet sich aber in Kirchenfragen die EInmischung von allen Laien bzw. jene ddie er zu solchen erklärt. Nix für ungut, cmh!

  16. numerus clausel (kein Partner)
    24. September 2010 09:59

    Die Ansicht, Schützenhöfer sei nur ein Parteifunktionär kann ich so nicht gelten lassen. Gut, in Mundltown kommen eben nur "starke Führer" gut weg und Schreihälse wie Häupl, etc, in deren Riege sich Voves nahtlos einordnen lässt. Nur, sieht man an wie sich die Steiermark in den letzten 5 Jahren zum Schlechteren gewandelt hat, und welche Skandale sich die Roten hier geleistet haben, dann muss jeder vernünftig denkende Mensch wissen, dass nur lautes Herumkrakälen nicht von langem Erfolg ist. Schützenhöfer hat sich eben nie in den Vordergrund gestellt weil er genau wusste, dass das nicht seine Stärke ist, sondern hat ein vernünftiges Team um sich herum organisiert, das auch sehr vernünftig arbeitet. Sieht man sich jedoch die Lage bei den Roten an, sieht das alles ganz anders aus. Ein Skandal nach dem anderen, sei es Zeltweg, sei es die Stiftung, sei es ebenso die Zahlungen an Herbestein oder die damaligen Wahnsinnsaktionen am Österreichring, wo sie ein Mega-Projekt erfolgreich verhindert haben und das in einer Region, die ihnen zuzurechnen ist. Statt etwas vernünftig auf die Füße zu stellen, wo die ganze Region etwas davon hätte wurde verhindert und Umweltbedenken als Vorwand vorgeschickt, bis keiner mehr Lust hatte, dort auch nur einen Groschen auszugeben. Dafür wurde die Therme Fohnsdorf errichtet, ein Erfolgsprojekt sondergleichen. Da stellt sich die Frage, wie es jemand in den Vorstand einer Versicherung schaffen konnte, die auf Gewinnerzielung ausgerichtet ist und dann so kläglich versagt. Offensichtlich ist ein Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften auch nur ein Orchideenstudium mit dem man nur unter gewissen Packeleien weiterkommt.
    Ich als stolzer Steirer kann mit so einem Schrei- und Wendehals wie Voves nichts anfangen, obwohl er so nett Gitarre spielen kann und er das Spiel mit der Körpersprache besser als sein Herausforderer kann. Nur beim Schützenhöfer kommt das einfach ehrlicher rüber, wirkt authentischer.
    Sollte sich bei der Wahl nichts ändern, dann wird sich der Voves für die weitere Finanzierung wohl die Cross-Border-Leasinggeschäfte vom Häupl mal genauer ansehen müssen, damit er seine "Prestigeprojekte" weiterfinanzieren kann.
    Abschließend ersuche ich hier alle mitlesenden Steirer zur Wahl zu gehen und eine Partei zu wählen, die sich mehr für das Land einsetzt und keine billigen Selbstdarsteller sind.

  17. Reinhard (kein Partner)
    24. September 2010 09:48

    Die Roten haben das Land finanziell an den Abgrund geführt - allerdings nicht durch Richtungswechsel, sondern weil sie einfach den Weg der Schwarzen weitergegangen sind und enorm beschleunigt haben. Vor dem Abgrund nochmal ordentlich Gas gebend haben sie nichts aus bisherigen Fehlern gelernt (da sie im üblichen roten Selbstherrlichkeitsreflex unfehlbar sind) und treten vollkommen ohne jede substanzielle Aussage an.
    Die Schwarzen versuchen den fast unmöglichen Spagat, die Roten links und gleichzeitig die Blauen rechts zu überholen. Gestolpert über ihr unsägliches Freunderlwirtschaftssystem, das um nichts besser wird wenn man es "netzwerken" nennt, haben sie nichts aus den Fehlern gelernt und treten vollkommen ohne jede substanzielle Aussage an.
    Die Grünen bejubeln ihre Elektrotankstellen und Umweltzonen, marschieren gleichzeitig gegen jede Form der Energieerzeugung und drehen sich sinnlos um das Problem, sich die Hände zu waschen ohne sich dabei nass zu machen. Aus diesem richtungslosen Herumwursteln haben sie, no na, nichts gelernt und treten vollkommen ohne jede substanzielle Aussage an.
    Die Blauen pflastern jede Kreuzung und jeden Hauseingang mit ihren dümmlichen Sprüchen zu, die berechtigte Integrationskritik auf dumpfe Ressentiments reduzieren und Menschen ansprechen, deren IQ ungefähr der Anzahl der Worte auf den "statt"-Plakaten der Blauen entspricht. Kandidat Kurzmann ist eine Wachsfigur im Steireranzug, der glaubt, die inflationäre Verwendung des Wortes "Heimat" reicht aus, um ein Land zu regieren. Aus dem Fehler der Konzentration auf ein einziges Thema und Inhaltsleere in allen anderen bereichen haben die Blauen nichts gelernt und treten vollkommen ohne jede substanzielle Aussage an.
    Die Orangen bestehen ausschließlich aus der wandelnden Sprechblase Grosz, die als begeisterter Haiderianer dessen Sprüche auf seine Wahlplakate pinselt, aber dabei eher peinlich wirkt, denn Haider vermochte es noch darzustellen, wirklich ein Kontrolleur der Mächtigen zu sein - Grosz wirkt eher wie ein Pinscher, der in die Hütte der Bulldogge eingezogen ist und sich neben das Schild "bissiger Hund" setzt. Inhaltlich beschränkt auf einen reinen Personenwahlkampf für einen Bonsai-Möchtegernhaider steht das BZÖ inhaltsleer da, und die Orangen treten vollkommen ohne jede substanzielle Aussage an.
    Auf den Kleinkram gehe ich garnicht weiter ein, denn wenn man genau darüber nachdenkt, gibt es keine, in Worten keine, in Zahlen Null Parteien, um die zu wählen es sich lohnen würde, an einem verregneten Sonntag das geheizte Wohnzimmer zu verlassen.
    Und genau das dürfte der Sinn der Aktion sein: Rot und Schwarz packeln sich, egal wie die Wahl ausgeht, sowieso wieder zusammen alles aus - es lebe der (von den Schwarzen bisher mit Zähnen und Klauen verteidigte) Proporz. Und die anderen spielen ab und zu Rumpelstilzchen im Landtag und sorgen für kabarettistische Auflockerungen. Dazu reicht eine Wahlbeteiligung von wenigen Prozent.
    Nur wenn am Wahlzettel als zusätzliche Option: "Keine der Parteien, dafür Auflösung der bis auf Pfründeverteilung vollkommen machtlosen und in einem europäischen Staat überflüssigen Landesregierung" stehen würde, könnte es zu einer drastischen Erhöhung der Wahlbeteiligung kommen.

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      24. September 2010 15:57

      Finanziell in den Abrgund geführt mit einem schwarzen Finaz- und Wirtschaftslandesrat sowie insgesamt 4 von 9 Landesratsposten? Das Spiel der ÖVP, die gleichzeitig mitregiert und auf Opposition macht, ist leider sehr unglaubwürdig.

    • Reinhard (kein Partner)
      25. September 2010 01:07

      Bitte noch einmal sinnerfassend lesen, dann werden Sie erkennen, dass es keine einzige Passage gibt, die Ihrem durchaus richtigen Einwand widerspricht.
      Dass die Schwarzen das Geldhinauswerfen nicht verhindert haben, macht sie mitschuldig, aber die Initiative ging von den Roten aus.
      Deswegen spielt es auch keine erkennbare Rolle, ob sich am Kräfteverhältnis etwas ändert - es ist unwesentlich, ob man erst die Pest und dann die Cholera bekommt oder umgekehrt. Und der Rest - naja, Krätze und Syphilis sind auch keine erstrebenswerten Alternativen (bzw. Zusatzkrankheiten, denn der Proporz garantiert uns, keine der Seuchen je wirklich vom Hals zu bekommen, und sei es nur zeitweilig).

    • Josef Schiffer (kein Partner)
      25. September 2010 12:32

      Deswegen mit Verlaub wäre es kein Jota anders, wenn wir die letzten 5 Jahre eine schwarze Landeshauptfrua Klasnic gehabt hätten. Über 90% der Einnahmen kommen vom Bundesfinanzausgleich und werden mit vollen Händen ausgegeben, egal wer am Ruder ist. Dass Sozialausgaben für manche ärgerlicher als Wirtschaftsförderungen sind, ändert nichts daran, dass die gesetzlichen Rahmen dafür von beiden! Großparteien geschaffen wurden, nicht von den Sozis allein. Das stört mich an Unterbergers Sichtweise, dass er hier die großen Unterschiede hineindeutelt, wo keine sind.

  18. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    24. September 2010 09:28

    Wichtig wäre auch ein Signal gegen die demagogische Voves-Forderung nach einem allgemeinen Mindesteinkommen von 1300 Euro. Ein Landeshauptmann ist zwar gar nicht zuständig für solche Fragen

    Ah nicht? Wer dann? Ich kann mit Ausnahme gewisser Aspekte des Gesundheitswesens keinerlei Sozialkompetenz des Bundes in Art. 10 B-VG entdecken. Es wäre Voves verfassungsrechtlich ein Leichtes gewesen, so ein Grundeinkommen in der Steiermark einzuführen.

    • Reinhard (kein Partner)
      24. September 2010 10:02

      Wird er aber nicht, weil Onkel Frank aus Kanada sonst nocht mehr als roter Wahlkampfhelfer die SPÖ-Anzeigen der steirischen Presselandschaft zieren würde.
      Stronach wäre der erste, der ginge und eine fünfstellige Zahl Arbeitslose zurückließe. Aber Stronach weiß, dass es sein Lieblings-LH nicht ernst meint, denn diesen Spagat - einerseits Freundschaft zu einem Konzernchef, der sich bezüglich seiner Lohnpolitik nicht hereinreden lässt und andererseits kämpferische Parolen in Richtung dessen Belegschaft - schafft er niemals.
      Voves ist in der Steiermark für seine inhaltsleeren Sprechblasen bereits bekannt. Polpulistische Forderungen, die ein Abwandern der unteren Einkommensschichten zu Blau verhinder sollen, und deren Unmöglichkeit den Roten durchaus klar ist. Schuld wird dann der ÖVP rübergeschoben, die habe halt wieder blockiert.
      Ein einziges Jammerspiel.

    • A. Mandl (kein Partner)
      24. September 2010 10:45

      Aber Herr Schnabel!

      Das ist ja gleich mehrfach falsch. Wenn wir hier schon das B-VG ins Spiel bringen, dann bitte auch richtig. Der LH ist wirklich nicht zuständig, weil er ein Vollzugsorgan ist. Die Gesetzgebung der Länder ist gem Art 95 Abs 1 B-VG von den Landtagen auszuüben. Ganz abgesehen davon würde ich Ihnen raten, den Art 10 iSd Versteinerungstheorie genauer durchzulesen. Gem Abs 1 Z 6 leg cit ist das Zivilrechtswesen Bundessache und ein Mindestlohn ist ein eindeutiger Eingriff in die Vertragsfreiheit. Abgesehen davon, dass ich so eine unsinnige Regel auch heute in diese Kategorie und nicht in die "Sozialkompetenz" (eigentlich etwas komplett andeser) einordnen würde, so war es im Jahre 1930 sicherlich nicht der Fall.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      24. September 2010 11:12

      Ich hatte allgemeines Mindesteinkommen jetzt als allgemeines Grundeinkommen und nicht als Mindestlohn interpretiert, sorry, dass ich da falsch lag, war ein missverständlicher Begriff, und ich verfolge die Stmk. nicht.

      Mit Exekutivorgan haben Sie natürlich auch grundsätzlich recht, aber ein Exekutivorgan scheint mir doch zuständig für die Exekution solcher Fragen. Von Gesetzgebung war ja nicht die Rede. Für die sind in Österreich offenbar ohnehin die Sozialpartner zuständig, wie sich bei der Einführung des Mindestlohns gezeigt hat.

  19. Herby (kein Partner)
    24. September 2010 09:23

    Apropos wirtschaftliches Grundwissen:

    Ich kann das erst vor ein paar Tagen erschienden Buch von Ulrich Chiwitt:

    Kapitalismus - eine Liebeserklärung: Warum die Marktwirtschaft uns allen nützt

    http://www.amazon.de/Kapitalismus-Liebeserkl%C3%A4rung-Warum-Marktwirtschaft-allen/dp/3527505512/ref=sr_1_1?s=books&ie=UTF8&qid=1285312350&sr=1-1

    nur wärmstens empfehlen.

    Am Beginn jedes Abschnitts steht ein gängiger Stehsatz, z.B. "Warum immer Gewinnmaximierung, ein angemessener Gewinn reicht doch auch?" und der Autor analysiert dann dieses Thema um die Argumente (die oft so schrill u. alarmistisch klingen) ganz sachlich ins rechte Licht zu rücken ....

    Das Buch eignet sich vorzüglich auch für Leute die dem Begriff 'Kapitalismus' verständnislos gegenüberstehen, sowie Schüler, Studenden u. andere junge Leute. Es wäre eventuell auch als Weihnachtsgeschenk in Betracht zu ziehen.

  20. M.S.
    24. September 2010 00:36

    Die ÖVP soll sich nicht durch ihre recht guten Wahlergebnisse bei den letzten verschiedenen Wahlgängen täuschen lassen. Diese hat sie nicht etwa ihrer Performance zu verdanken, sondern dem inferioren Zustand der SPÖ in der Zeit des Überganges von Gusenbauer zu Faymann. Inzwischen arbeiten der ORF und die bekannten Printmedien fleissig an der Imageverbesserung von SPÖ und ihres Obmanns. Wenn sich die ÖVP nicht bald entschließt sich von der Nabelschnur zur SPÖ zu befreien und zu einer eigenständigen konservativen Politik zurückzukehren, wird es für sie in naher Zukunft ein böses Erwachen geben. Ob dies schon am Sonntag in der Steiermark eintritt ist schwer vorauszusagen. In Wien aber wird die ÖVP ihr erstes blaues Wunder erleben.

  21. fosca
    24. September 2010 00:24

    Voves wäre schon längst weggefegt, hätte die ÖVP einen umtriebigeren, attraktiveren Politiker als Gegenkandidat, aber so bleibt die Steiermark leider eine Zitterpartie.
    Und wenn dann der ORF am Sonntag noch ein genehmes Wahlergebnis verkünden darf, wird es am Küniglberg keinerlei Halten mehr in Richtung rot-grüne Agitation geben.

    Mir hat heute schon endgültig die weinerliche Berichterstattung des ORF in der ZiB 2 genügt, daß das Gericht, ABSOLUT BERECHTIGT, die Ausfolgung der unter Tresorverschluß gehaltenen Originalbänder des ominösen Strache-Schauplatzes gefordert hat.
    Was da an sog. "Experten", die sich darüber empörten, aufgeboten wurde, erinnerte erschreckend an totalitäre Ostblockzeiten.

    Mein Dank gilt der mutigen Justiz, die sich trotz des medialen Trommelfeuers nicht beirren ließ und bei mir wieder einmal mehr Vertrauen in unsere unabhängige Gerichtsbarkeit weckte.
    Bravo, weiter so!!!!! ;-)

  22. byrig
    23. September 2010 22:08

    dass die övp trotz des völlig charismalosen ehemaligen einzelhandelskaufmann schützenhöfer geschafft hat,in den umfragen praktisch gleichauf mit der spö des nicht uncharismatischen eishockeyspielers mag.voves zu sein,lässt einige schlüsse zu.
    der wichtigste:eigentlich wollen die steirer nicht mehr links regiert werden.aber der wechsel sollte doch bitte schön von einem halbwegs attraktiven landeshauptmannkandidaten der bürgerlichen vollzogen werden.und gegen den gitarrespielenden,deftigen,sogar feschen voves wirkt schützenhöfer wie ein beredter anzugverkäufer beim tlapa.
    weiters hat gerade die steirische övp nicht gerade wenige (links)abweichler,wie diesen sog."schulexperten" schilcher,der voll auf das sozialistische modell der einheitsschule umgeschwenkt ist,dabei auch die sozialistische ideologin schmidt unterstützt.
    als fernwirkung aus wien schwingt da noch diese unsägliche ministerin karl mit.
    alles in allem hindern diese umstände wahrscheinlich viele steirer,die an sich den wechsel wollen,diesen auch zu wählen.
    als bürgerlicher berachter aus der ferne ist man auch unschlüssig,was man sich wünschen soll.einen einzementierten schützenhöfer?mit dem rattenschwanz an problemsteirern ala schilcher?
    viel wichtiger ist da jedenfalls die wien-wahl.ein hauptgrund,schützenhöfer den sieg zu wünschen,ist der antisozialistische effekt auf die wien-wahl.

  23. Celian
    23. September 2010 19:42

    Die Steiermark ist enorm wichtig für die Mehrheit im ORF?

    Wie war denn das damals bei der Wahl zum Publikumsrat. Alle bis auf eine Position wurde von den Schwarzen gewonnen.

    Geholfen hats nichts.

    Der ORF ist links-lastiger in der Berichterstattung denn je.
    Auf den ORF wird gepfiffen. Leider bin ich auch noch gezwungen für den Antifa-Sender zu zahlen.

  24. Immanuel
    23. September 2010 18:08

    Völlig unverständlich, warum die steirische ÖVP auf die langjährigen Appelle nicht reagiert, Schützenhöfer als Spitzenkandidaten abzulösen. Er mag integer sein und sachlich die richtigeren Argumente gegenüber dem Rabauken und Populisten Voves zu haben.

    Doch wer nimmt sich in der Zeit der flächendeckenden Oberflächlichkeit, der Priorität des Erscheinungsbildes vor der genauen Analyse der Botschaften, der Vorherrschaft der Show, der "Medien- und Gefäligkeitsdemokratie und der Spaßgesellschaft die Mühe, genau zwischen Argumenten abzuwägen und darnach die Wahl zu treffen? "Der Strom kommt aus der Steckdose", "das Geld kommt aus dem Bankomaten" , "Die Reichen sollen zahlen!" - Das schafft Applaus und Zustimmung.

    Es tut mir leid: Schptzenhöfer ist das Gegenteil eines charismatischen Politikers, ein Langweiler mit - gelinde gesagt - mäßigen, wenn nicht peinlichen rhetorischen "Fähigkeiten", ein Funktionärstyp, der im engen Umgang mit Menschen unglücklich agiert. Und auf all das kommt es an - darüber kann man traurig sein, aber man muss es zur Kenntnis nehmen und die Konsequenzen ziehen.

    Warum hat man nicht Nagl aufgestellt? Und selbst die nicht zu Unrecht durchaus beliebte, versiert-volksnah auftretende Edlinger-Ploder (ich tippe, dass sie mit ihren notorischen Top-Sympathiewerten nach allfälliger Niederlage der ÖVP die Führung in der Steiermark-ÖVP übernimmt) mag noch besser sein - obwohl ihre Position sich immer wieder sehr an die der SPÖ anbiedert (siehe Gesamtschulposition - seit langem - noch weit vor Karl und Schilcher).

    Die (Denk-.) Wege der ÖVP sind oft unergründlich ... ?

  25. Alexander Renneberg
    23. September 2010 15:24

    leider könen sich die schwarzen und die roten bei der öbb die hand geben.

    http://www.orf.at/#/stories/2016149/

    ceterum censeo "pöchhackerem" esse delendam.

  26. Kurt22
    23. September 2010 12:20

    Und noch zur Attraktivität des ÖVP-Kandidaten: Hat in der ÖVP (außer Erwin Pröll) überhaupt seit Schüssel noch jemand den Willen, zu gewinnen? Das Motto scheint eher zu sein: Schön brav in der zweiten Reihe bleiben, dort lebt es sich vorzüglich, wenn man es sich mit der ersten Reihe nur ordentlich arrangiert, dort ist man nicht so arg dem Sperrfeuer der Medien ausgesetzt, und hat trotzdem seine Amterln, von denen es sich gut leben läßt.

    • Norbert Mühlhauser
      23. September 2010 22:46

      Schüssel wird gerade von der Medienmafia sozusagen post festum nachbearbeitet und sicherheitshalber ung'spitzt in die Erd gestampft, so im heutigen "Heute" zu lesen.

      Dass Sie es überhaupt wagen, einen "Lobbyisten" (! - weil RWE-Aufsichtsrat) eines "Atomkonzerns" (weil zu rd 15 % nukleare Energiegewinnung) auch nur zu erwähnen! Einen "Verräter" gegen die Anti-Atom-Linie unserer Heimat, deren Bürger guten Gewissens schlafen dürfen, weisen doch die Haushaltsabrechnungen ihrer Energieversorger 0,0 % Atomstrom aus. Nur das dumme Ausland glaubt, die Schließung der AKWs hinausschieben zu müssen, deren Strom doch offenbar ohnehin nicht an die MannInnen zu bringen ist.

      Ich denke mir übrigens auch, dass die Öffis ruhig von Wind- und Solarenergie betrieben werden sollten - ganz "ÖKO" ...

    • cmh (kein Partner)
      24. September 2010 09:27

      Eben deswegen werde ich die ÖVP in Wien diesmal nicht wählen: weil ihnen der Wille zum Gewinnen fehlt.

      Das war ja auch der Grund für Schüssels Ansage, vom dritten Platz in die Opposition zu gehen. Damit die eigenen Magnaten wissen, dass es um ihr Leiberl geht. Tatsächlich hat es Schüssel nie vorgehabt, das Rennen aufzugeben: das macht der Wille zum Gewinnen aus!

      Aber die Schwarzen sind ihm unter der Hand verblödet: die haben doch glatt die Propaganda der Sozen von wegen Wahllüge geglaubt. Gerade von den Sozen, die die nächst Wahl mit Lügen, Lügen, Lügen und was noch... ach ja Lügen gewonnen haben.

      PS: Wer mich vom Gegenteil überzeugen will hat bei mir nicht Zeit bis Montag nach der Wahl, sondern sollte es rasch machen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      24. September 2010 09:31

      Tatsächlich hat es Schüssel nie vorgehabt, das Rennen aufzugeben: das macht der Wille zum Gewinnen aus!


      Wille mag schon sein, aber Gewinner schauen anders aus als Schüssel nach der Wahl 1999...

    • Reika42 (kein Partner)
      24. September 2010 11:31

      Wie Unterberger herausgearbeitet hat, sind Problem Nr. 1 die Bundesländer, schmeißen Geld zum Wahlfang hinaus ohne sich um den Incom kümmern zu müssen.

      Problem Nr. 2 ist jedoch, dass die Länder von den Volks(?)parteien als Erbhöfe betrachtet werden. Was besonders in Wien und NÖ katastrophale Auswirkungen hat, ohne dass die Wähler Konsequenzen ziehen. Also machen unsere Landeskaiser so weiter wie bisher. Warum auch nicht wenn man vom Wähler eh nicht bestraft wird.

      Konsequenz: Alles andere wählen nur nicht die bislang Führenden und deren Speichellecker (z.B. in Wien wo man für den Beifahrersitz sogar seine Seele opfert).

    • cmh (kein Partner)
      24. September 2010 12:30

      STF:

      Gewinner schauen anders aus als Schüssel nach der Wahl 1999

      Ja wie sollen denn Gewinner anders ausschauen? Etwa so wie Kreisky nach dem ersten Sieg (Regierung mit Duldung der SS-Peter-FPÖ) oder mehr wie Gusi nach seinem erlogenen Sieg oder Feymann nach dem letzten?

    • trollfresser (kein Partner)
      24. September 2010 12:35

      Schnabeltierfresser:

      Frag doch einmal Perry das Schnabeltier (für Nichteingeweihte der Link:

      http://www.vidoemo.com/yvideo.php?i=amJGWXJNcWuRpbzNvODg&phineas-und-ferb-perry-das-schnabeltier-komplette-version
      )

      Oder schau ihn Dir nocheinmal an: So schön schauen Deine Sieger aus.

  27. Kurt22
    23. September 2010 12:16

    Die ökonomischen ABC-Schützen wissen vielleicht, was finanzierbar ist und was nicht. Es wird nicht lange dauern, da wird uns Hr. Schulmeister oder der Typ von Attac erzählen, welchen Kaufkraftschub das 1300-Euro-Mindesteinkommen bewirkt, zwar hauptsächlich für die chinesische Elektronikindustrie, aber immerhin. Und dass wieder einige Firmen Österreich in Richtung Ukraine verlassen, ist zu vernachlässigen. Das seien ja nur die minderwertigen Arbeitsplätze, die wir sowieso nicht wollen, oder? Außerdem geschieht das sowieso erst nach der Wahl.

    • Erich Bauer
      23. September 2010 13:06

      "...Kaufkraftschub das 1300-Euro-Mindesteinkommen bewirkt..."

      Da die Konsumgüter auch "Verteilungsgerechtigkeitskriterien" (z.B. Ausverkaufsangebote könnten ungerecht sein) entsprechen müssen, auf ihre "biologischen Fußabdrücke" hin untersucht sein wollen, benötigt es jede Menge staatlicher "Neuerfindungen", die nach "Besetzung" von Beamten geradezu schreien. Da ist gar keine Zeit mehr für Arbeit im "nichtgeschützten" Bereich. Da brauche wir dann wirklich unbegrenzte Zuwanderung. Allein schon, um die Beschäftigungsausfälle der "Plankrankenstände"................

    • HDW
      23. September 2010 13:28

      Sie vergessen die indirekte Mehrwertsteuer, die wie eine mittelalterliche Kopfsteuer umgekehrte Progression entwickelt aber dafür schon im nächsten Monat in den Kassen der bürokratischen Politkaste verschwindet. Daher ist sie besonders bei den Roten. Mindestlohn erschlägt zwei Fliegen auf einen Schlag: Populistischen Stimmenkauf wie bei der Mafia in Sizilien und unverschämt Geldbeschaffung zu Lasten Dritter!

    • Andreas Mandl (kein Partner)
      25. September 2010 16:21

      ja, ja
      die lebensmittelversorgung und wird zusammenbrechen, weil scharenweise billa regalkräfte (nebst frisörinnen und reinigungskraften) in die ukraine abwandern....

      die restlichen mindestlohnbezieher kaufen sich um 2 monatsnettogehälter einen flat screen.

      aber ich bin ja nur ein ökonomischer abc schütze und habe sonst keine ahnung vom leben...

  28. Josef Maierhofer
    23. September 2010 11:54

    Auf der steirischen Alm.

    Da weiden friedlich die Kühe, da fließt der Schilcher und das Kernöl ist schwarz, da wandern die Arbeitsplätze nach Fernost zu den Aktien, da schlägt der Uhrturm am Sonntag, und es wird ein Minarett wachsen, wenn es nach den rotgefleckten Kühen geht, die lieber von den Mullahs gemolken werden.

    Der Käse stinkt zum Himmel, das Geld geht aus und treibt den Käsepreis in die Höhe, eigentlich schlägt dort das grüne Herz, aber es ist rot mit schwarzen Flecken oder schwarz mit roten Flecken.

    Und die Kälber werden verwurschtet, sie melden sich am Sonntag zur Schlachtung.

    • terbuan
      23. September 2010 15:51

      Josef Maierhofer
      Ihre ironischen Kommentar in allen Ehren, aber jetzt gehen Sie etwas zu weit. Das haben sich die Steirer wahrlich nicht verdient, als Wahlsteirer lade ich Sie gerne ein, einmal die Trawenghütte auf der Tauplitz zu besuchen, wo das grüne Herz wirklich schlägt. Als Wahlsteirer empfehle ich Ihnen die Kartoffelsuppe von der Wirtin, Frau Sölkner, und ein Brot mit Steirerkas, der stinkt nämlich nicht zum Himmel, außer wenn er zu Kasnockn verarbeitet wird!
      Mfg
      terbuan@aon.at

    • Josef Maierhofer
      23. September 2010 17:25

      @ terbuan

      Ich war selbst 1998 mehrere Monate in Leoben bei AT&S und in Graz und habe sogar einmal eine Konferenz in Deutschlandsberg organisiert, ich kenne auch die Tauplitz und war dort in den 70-er Jahren einmal 3 Wochen lang Schifahren.

      Ich kenne den ergiebigen Regen im Sommer und die saftigen Almen.

      Nur die Politik in der Steiermark ist ein Kas, das meinte ich. Das soll man nicht mißverstehen. Geschlachtet und geopfert werden die Steirer, genauso wie alle Österreicher, aber schon von der Politik und sie melden sich alle selber zur Wahl, wer sie schlachten darf.

    • terbuan
      23. September 2010 17:29

      Lieber Herr Maierhofer,
      ich hoffe, Sie haben meinen ironischen Kommentar nicht ernst genommen. Habe schon verstanden was Sie meinten, bin ganz bei Ihnen!
      MfG
      terbuan@aon.at

  29. inside
    23. September 2010 11:27

    Neues aus der Eishockey-Bundesliga:
    Volves - Spieldisziplinarstrafe.

  30. terbuan
    23. September 2010 10:57

    Die Wahlergenisse bei den Gemeinderatswahlen zuletzt im Ausseerland, welches historisch bedingt traditionell rot wählt (Salinen), haben gezeigt, welcher kalte Wind der SPÖ entgegenweht, es gab dort nämlich fast überall massive Stimmenverluste für sie.

    • brechstange
      23. September 2010 11:29

      Sie werden sehen, die Roten gewinnen deutlich. Den Menschen ist einfach nicht zu helfen.

    • terbuan
      23. September 2010 12:32

      Bei so einem Gegenkandidaten wird man sich nicht wundern müssen, in keiner Weise telegen, kein Charisma, halt ein biederer Apparatschik!

  31. donnerlütchen
    23. September 2010 10:41

    Vielleicht wählen die Steirer einmal nicht schwarz, rot , kommunistisch oder grün ?

  32. brechstange
    23. September 2010 10:26

    Die Steiermark kann es sich offenbar leisten, mit Populismus die Menschen zu blenden.

    • eiskasten
      23. September 2010 12:08

      Welches Bundesland nicht? Zahlt eh der Bund ...

    • brechstange
      23. September 2010 12:33

      Da gibt es doch ein Gleichnis:

      Drei Menschen bekommen dasselbe Geld, der eine spart, der zweite verjuxt es und der dritte vermehrt es.
      Was machten unsere Volksvertreter?

    • inside
      23. September 2010 12:35

      brechstange

      .. sie klauen es den Dreien ..

    • brechstange
      23. September 2010 15:24

      @inside
      Dem der es verjuxt hat, dem kann man es nun wirklich nicht mehr klauen. Bei den anderen beiden ist es möglich. Doch die Hoffnung darf man halt nicht aufgeben.

    • inside
      24. September 2010 13:34

      brechstange

      bald kommt der Moment, wo klauen schneller funktioniert, als verjuxen (wollen) wetten?





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