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Sarrazin: Der Wahrheit eine Bahn

Nur nicht konkret auf seine Analysen eingehen. Nur nicht sachlich reagieren, sondern stets mit den üblichen Totschlagargumenten  „ausländerfeindlich“, „rassistisch“, „rechtsradikal“, „so kann man das doch nicht sagen“, der verallgemeinert doch“. Das Pech der politischen Parteien Deutschlands – erstaunlicherweise einschließlich der CDU, die früher noch ein besseres Gefühl dafür hatte, was die Menschen denken – ihr Pech ist nur: Die Mehrzahl der Menschen vertraut eher Thilo Sarrazin als ihnen. Denn die Menschen sehen tagtäglich, dass er recht hat und die phrasendreschenden Beschwichtiger nicht.

Das zweite Pech ist: Sarrazin konnte jedenfalls bisher kein einziger konkreter Fehler nachgewiesen werden – auch wenn sich irgendwann in jedem Buch eine falsches Detail finden wird. Und das dritte Pech ist ein österreichisches: Die katastrophalen Probleme mit der massiven Zuwanderung vor allem aus islamischen und zum Teil afrikanischen Ländern treffen genauso auf Österreich zu. Mit ein paar Jahren Verspätung, mit ein paar unbedeutenden Nuancierungen.

Zwei kritische Fragen kann man freilich auch an den ehemaligen Berliner Finanzsenator (=Stadtrat) und jetzigen Vorstand der Deutschen Bundesbank richten: Ist es nicht besser für einen hochdotierten Währungshüter, sich jeder politischen Äußerung und Analyse zu enthalten – selbst wenn er tausend Male recht hat? Sollten sich nicht heikle Berufe wie Notenbanker, Diplomaten und Richter im Interesse der unverzichtbaren Glaubwürdigkeit der von ihnen geleiteten Institutionen trotz der verfassungsrechtlichen Meinungsfreiheit jede Andeutung einer Meinung verkneifen – selbst wenn es einem verständlicherweise schwer fällt?

Sarrazin ist aber nie einer gewesen, der sich verschweigt. Wenn er ein Problem sieht, packt er es an. So war er als einziger Berliner Finanzsenator seit dem Krieg imstande, zwei Jahre hintereinander ein ausgeglichenes Budget – in einer an sich schwer zerrütteten Stadt – zu verabschieden.

Der zweite Vorhalt an den Noch-SPD-Mann Sarrazin ist leichter zu entkräften. Er lautet: Wo bleibt die Lösung des Problems? Warum nennt Sarrazin keine Therapien, mit denen man die Probleme lösen kann? Nun, der Vorwurf stimmt zwar. Aber das kann ja nicht heißen, dass Verdrängen, Verschweigen, Ignorieren die beste Antwort wäre. Damit bewahren Gutmenschen zwar vielleicht ihre innere Ruhe, die äußere Ruhe im Land lässt sich so aber nicht mehr herstellen.

Denn wenn man nicht einmal die Probleme beim Namen nennt, hat man noch viel weniger Chancen, zumindest Ansätze für eine Therapie zu finden. Und wenn die SPD nun wirklich Sarrazin ausschließt, dann verliert sie nicht nur ein Mitglied, sondern auch viel Glaubwürdigkeit bei den Arbeitern, die in den vielen Problembezirken Deutschlands den Bedrohungen durch die Masseneinwanderung viel stärker ausgesetzt sind als die Oberschicht in ihren noblen Gegenden.

Die von Sarrazin auf den Punkt gebrachten Probleme sind in Wahrheit bekannt, wobei sich natürlich jede Aussage nur auf den Durchschnitt, nicht generalisierend auf alle Angehörige einer Gruppe beziehen kann. Die von Sarrazin und anderen aufgezeigten Probleme können auch von noch so vielen angeblichen Sozialforschern nicht aus der Welt geredet und verharmlost werden.

Eine kleine stichwortartige Liste der Katastrophensignale:
Deutschlands (wie Österreichs) Ur-Bevölkerung wird mangels Kinderproduktion binnen weniger Generationen auf zehn bis zwanzig Prozent geschrumpft sein und einer massiven islamischen Mehrheit gegenüberstehen;
islamische und afrikanische Zuwanderer haben im Vergleich zu Migranten aus europäischen, süd- und ostasiatischen Regionen katastrophale Schulergebnisse;
ihre jungen Männer neigen zur Bandenbildung;
in Berlin haben nach den Statistiken der Strafjustiz 80 Prozent der Intensivtäter einen Migrationshintergrund – vor allem einen islamischen;
34 Prozent der Migranten aus dem Nahen Osten leben von öffentlichen Sozialleistungen, die im Vergleich zu ihrer Heimat das Schlaraffenland bedeuten, bei den eingeborenen Deutschen nur acht;
nur drei Prozent der jungen Türken heiraten eine Deutsche, sie heiraten fast nur Türkinnen;
rund 60 Prozent der Ehen in Deutschland lebender türkischer Staatsbürger  werden mit einem Partner aus der Türkei geschlossen;
von diesen sind wieder zehn Prozent Analphabeten;  
es gibt eine signifikant hohe – und gesundheitspolitisch bedenkliche – Anzahl von Ehen unter Cousins;
in Bremen wird in jeder vierten Migrantenfamilie die Frau verprügelt;
im Islam finden sich im Koran weit mehr Rechtfertigungen für Gewalt als bei jeder anderen Religion;
in Deutschland wie in Österreich agieren zahlreiche radikale Prediger und Religionslehrer, die in den Schulen Mord rechtfertigen (womit sie natürlich auch zu neuen Gewalttaten motivieren);
in keinem der rund 50 islamischen Ländern hat sich auch nur annähernd eine rechtsstaatliche Demokratie mit einem hohem Bildungs- und Einkommensniveau wie in Europa oder Nordamerika entwickeln können;
in vielerlei Hinsicht ist es gerade der Islam, der eine solche Entwicklung verhindert;
auch die meisten „liberalen“ Moslems in Europa ringen sich nur sehr halbherzige Verurteilungen von Terrorakten ab;
und kaum einer akzeptiert unter dem Titel „Religionsfreiheit“ auch die Freiheit, sich wieder vom Islam abwenden zu dürfen.

Freilich stimmen längst nicht alle Stimmen in den Chor der politisch korrekten, aber sachlich unkorrekten Sarrazin-Geißler ein. So bestätigt der gegen wirkliche rechtsradikale Thesen immer sehr empfindliche jüdische Intellektuelle Ralph Giordano, dass Sarrazin „die Wahrheit sagt“. Ähnliche Verteidigung hat dieser von  Hans-Olaf Henkel bekommen, dem prominenten deutschen Industrie-Lobbyisten. Auch die aus der Türkei stammende Sozialwissenschaftlerin Necla Kelek ist ganz ähnlicher Ansicht.

Die große Mehrheit der Parteipolitiker und Journalisten jedoch nicht. Freilich: Ob das ihren Wähler- und Leserzahlen helfen wird?

In jedem Fall wird Sarrazins gerade erscheinendes Buch „Deutschland schafft sich ab“ eines der wichtigsten sein, dass in diesem Herbst erscheint; genauso relevant wie der hier schon besprochene Titel mit ähnlicher Thematik „Das Ende der Geduld“ der (ebenfalls) Berliner Jugendrichterin Kirsten Heisig, die sich knapp vor dem Erscheinen unter eher rätselhaften Begleitumständen das Leben genommen hat. Und an dritte Stelle ist ein weiterer Beststeller dieses Herbstes zu setzen: Udo Ulfkotte "Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold – Armut für alle im lustigen Migrantenstadl".

Ach ja, und dann war da noch die merkwürdige Äußerung mit dem Juden-Gen. Die steht zwar nicht in Sarrazins Buch, die hat er aber in einem Interview gemacht. Und sie ist sicher eine unkorrekte Generalisierung. Gleich glaubten manche ja auch, dass sich Sarrazin nun des Antisemitismus schuldig gemacht hat. Inzwischen aber sind etliche jüdische Publikationen bekannt geworden, die voll Stolz die faszinierenden Ergebnisse der Genforschung gerade in Hinblick auf die Juden veröffentlichen. Diese zeigt, dass es über 3000 Jahre einen relativ homogenen Zusammenhalt der Juden gegeben hat.

Freilich leben wir in einer Zeit, wo noch kaum jemand all das verarbeitet hat, was uns die moderne Genforschung über unsere Vergangenheit sagt oder sagen könnte, wenn man sich da ein bisschen hineinliest und nicht gleich die üblichen Reflexe hat. Da erfahren wir etwa, dass wir alle von einer Frau abstammen, die vor rund 200.000 Jahren in Ostafrika gelebt hat; dass unser Urvater hingegen viel später gelebt hat (Männer können ja ihre Gene viel leichter vervielfachen); dass die Neandertaler doch mit uns verwandt sind; oder dass zehn Prozent der heutigen Mongolen vom gleichen Mann abstammen, der zu Zeiten Dschingis Khans gelebt hat (also höchstwahrscheinlich er selber gewesen ist).

In diesen 200.000 Jahren sind Völker entstanden und untergegangen; sie haben sich vermischt oder nicht; sie sind von ihren Politikern getäuscht worden oder nicht. Und sehr oft haben sie die Propheten der eigenen Katastrophen verfolgt.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorCelian
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2010 01:54

    In der Sendung "Beckmann" auf ARD hat man Thilo Sarrazin zu einem Hütchenspieler der besonderen Art erklärt: er soll sich seine Spielereien mit den Statistiken quasi an den Hut stecken. Etwa die, dass 93 % der Muslime im eigenen Kulturkreis heiraten, woraus er Integrationsunwilligkeit abzuleiten wagt. Ein „Streetworker“, der als Studiogast dazugeschaltet wurde, konnte mit Leichtigkeit nachweisen, daß die Thesen Thilo Sarrazins längst in der Realität überwunden sind: Muslime, so hat er objektiv beobachtet, interessieren sich mittlerweile auch für deutsche Mädchen! Q.e.d., Statistiken sind also wirklich für die Haar.
    Wie schön. Jeder Muslim, der einer schönen Einheimischen nachspechtelt und nicht einem Kopftuchmädchen aus Anatolien, das er als Importbraut zugesendet bekommen hat, gilt also als schlagender Beweis für gelungene Integration. So sieht also die heile Integrationswelt in den feuchten Augen eines Streetworkers aus. Na wenn das kein Anlaß zum Freudentränentrocknen ist. Solche Behauptungen kommen tatsächlich ohne statistischen Unterbau aus: wir glauben sie auch so - geschenkt. Nur als Nachweis für Integrationsvollendung taugt das nicht - auch wenn mit noch so todernster Miene vorgetragen.

    Im Grunde ist sich die Gutmenschenmafia darüber einig, daß es keine wie von Sarrazin beschriebenen Integrationsprobleme gibt, daß das Problem nur von Sarrazin gesehen wird und man sich fragt, warum Sarrazin daraus ein Problem macht, ist etwa Thilo Sarrazin das Problem? Renate Künast von den Grünen mutmaßt gar, daß in Thilo Sarrazin nicht die gleiche Flamme der Gleichheit aller Menschen brennt, wie in jedem anderen guten Menschen, ist er etwa nicht wie die anderen Gleichgeschalteten, ist er etwa ein Abtrünniger vom wahren Glauben? Muß man ihn ausschließen, um sich vor ihm zu schützen?

    Der Ausgang eines anstehenden Parteiausschlussverfahren wird uns darüber in Bälde Auskunft geben, ob tatsächlich Befindlichkeit über Fakt, Verdrängung über Konflikt, Ignoranz über Toleranz in der Partei mit der größten Zustimmung in der Bevölkerung Deutschlands herrscht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2010 11:19

    Ist es wirklich schon so weit, daß jeder, der die Riesenprobleme, die alle europäischen Länder mit den Legionen von Moslems, die über Europa herfallen wie die alttestamentarischen Heuschrecken, beim Namen nennt, mundtot, ja medial hingerichtet wird?

    Gestern war zu hören, was GADDAFI so nebenher gesagt hat, ohne einen Aufschrei hervorzurufen: DER ISLAM WIRD DIE RELIGION EUROPAS WERDEN.

    Wer GADDAFI auch nur einigermaßen kennt, weiß, daß er nicht lange fackelt, wenn etwas nicht nach seinem Willen geschieht.

    Die sogenannte "Diskussion" mit dem "umstrittenen" SARRAZIN ("umstritten" ist jeder, der keine linke Meinung vertritt!) war nach dem gleichen Strickmuster wie bei uns im ORF, wenn ein FPÖ-Politiker zu "Gast" ist: Der Mann konnte keinen Satz zu Ende sprechen, während die anderen Teilnehmer ganz in Ruhe ungestört ihre Gedanken ausbreiten konnten. Es war ein Tribunal.

    Durch diese durchsichtige Methode wird suggeriert: der unliebsame (absichtlich verunsicherte )Gast hat Unrecht, während die gelassenen Gegner im sicheren Wissen, daß sie ungestört ausreden können, im Recht sind.
    Wenn er am Wort war, redeten alle zugleich, damit er irritiert, bzw. nicht verstanden wurde. Immer das alte Spiel! Außerdem wurde er behandelt wie ein Schwerverbrecher; für einen solchen würde aber immer wieder die "Unschuldsvermutung" erwähnt.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2010 09:47

    Erstaunlich, die von Sarrazin aufgebrachte Geduld mit seinen "Vorführern", die ihm bei jeder Gelegenheit das Wort abzuwürgen drohten und geradezu panisch bemüht waren jedes seiner Argumente zu entkräften.
    Die Conclusio der Linken beinhaltet lediglich eine Bringschuld der autochthonen Bevölkerung den Muslimen gegenüber, die sich breitmachen und bildungsresitent sind.
    Kein Politiker kommt auf die Idee, dass Zuwanderer auch Pflichten zu erfüllen hätten, nein, es wird immer wieder betont was "WIR" alles machen müssen um Wohlfühlmigration zu ermöglichen.
    Ein bißchen Staubzucker in den Popo der Muslime pusten und alles wird gut, so die Linken. Statistiken die den Gutmenschen nicht genehm sind werden zerredet und es hat den Anschein, als würden die Politiker vor der Realität die Augen verschließen und durchzutauchen versuchen.

    Wie gut Integration der Muslime, speziell der Türken gelingt, läßt sich sehr gut an der momentanen "Süt" Aktion beobachten. "Wenn ihr die deutsche Sprache nicht lernen wollt, beschriften wir eben auf türkisch."
    Auf Facebook sprechen sich mittlerweile mehrere Gruppen( ca 15.000) dagegen aus und boykottieren NÖM.
    http://www.facebook.com/profile.php?id=100000018681741&v=wall&story_fbid=104038606324236#!/pages/Wir-kaufen-keine-Niederosterreichische-Milch-Produkte-mehr/112818768772646?ref=mf

  4. Ausgezeichneter KommentatorMag. Géza Molnár
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 18:13

    Ich veröffentliche hier meinen Brief an Herrn Beckmann:

    Sehr geehrter Herr Beckmann!

    Ich kann mich noch erinnern, wie einfühlsam Sie um den Selbstmord des deutschen Tormanns, dessen Name mir gerade nicht gegenwärtig ist,kommentiert und moderiert haben. Meinen tiefen Respekt für Ihre Dienst-Leistung damals!

    Ich habe sehr viele Gesprächsrunden mit Ihnen wirklich dankbar genossen, als Sie mit Größen Ihres Heimatlandes, verschiedenster weltanschaulicher Herkunft zumal,geredet haben – und neben viel Wissenswertem auch viel Weisheit über den Bildschirm kommen haben lassen.

    Ich weiß daher, welchen Kalibers Sie sind: ein ausgesprochen kluger, besonnener, empathischer Mann, der auch sein berufliches Handwerkzeug glänzend beherrscht.
    Zusatz: Wenn er denn auch will.

    Gestern wollten Sie nicht.
    Gestern wollten Sie einen Schauprozeß durchführen.
    Gestern wollten Sie Ankläger und Richter und demagogischer Manipulator sein.

    Sie haben ausschließlich gegen Sarrazin Stellung bezogen.
    Sie haben einen süffisanten Unterton gepflegt.
    Sie haben gegrinst.
    Sie haben unterbrochen, wie das Ankläger und Richter in Schauprozessen tuen.
    Sie haben nur „Zeugen der Anklage“ eingeladen.
    Sie haben Fakten gefordert, und wenn Sie Sarrazin gebracht hat, haben Sie ihn unterbrechend gesagt: „Bevor Sie uns da mit Zahlen zuschütten...“
    Sie haben versucht, einen Menschen fertigzumachen.
    Sie haben uns manipulieren wollen, eindeutig!

    Ich bin erschüttert, wie intolerant Sie vorgegangen sind und von den Gästen der Talkshow vorgehen haben lassen.

    Ich bin fassungslos, wie Demokratie, Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit von Ihnen und damit von der ARD in Ihrer Sendung verachtet worden sind.

    Meinungsgegnerschaft zu Herrn Sarrazins Meinung kann sehr wohl auf hohem Niveau, sachlich korrekt und weltanschaulich wettbewerbsmäßig ausgetragen werden.

    Als Moderator eine Meinung als die „böse“ brandzumarken und die andere von vornherein als die „gute“ darzustellen, ist Methode jeder Diktatur.

    Leben Sie die Gesinnungsdiktatur der Ideologie der Political Correctness? Muß die immer und von vornherein immer die alleinseligmachende Wahrheit sein?

    Ich bin der Überzeugung, in einer Demokratrie westlichen Wertmaßstabes soll JEDE Meinung frei geäußert werden dürfen, diskutiert und die Meinung auch bekämpft werden dürfen. Unaufgeregt.

    – UND der Meinungsträger als Mensch hat respektiert, geachtet und vor Haß geschützt zu werden! JEDER Mensch ist würdig. JEDES Menschen Meinung hat Freiheit zu genießen. JEDE Meinung darf von Meinungsträgern anderer inhaltlicher Ausrichtung inhaltlich bestritten werden. So soll es sein, habe ich in der Schule der Demokratie gelernt. Das Ausredenlassen ist der erste kleine Schritt. Schon diesen haben Sie gestern nicht getan. Sie haben einen Schauprozeß inszeniert. In Ahmedinejads Iranischem Staatsfernsehen ärgert mich so etwas weniger, weil das eben so zum dzt iranischen System gehört. Aber in einer ARD-Sendung hat so etwas NICHTS verloren.

    Ich finde es gut, daß in unsern Zeiten vorbehaltlos sogar zutiefst kommunistische Ideen zur Lenkung der Wirtschaft geäußert werden dürfen.

    Dies ist selbstverständnlich möglich, obwohl der Kommunismus abermillionen von Menschen das Leben genommen hat (siehe „Schwarzbuch des Kommunismus“).

    Wenn aber jemand das Wort „Gen“ oder das Wort „vererbbar“ u.ä.m. in den Mund nimmt, dann hat er öffentlich fertiggemacht zu werden – es könnte sich ja um rechtsradikales Gedankengut handeln.

    Ob es das überhaupt ist, wird gar nicht mehr geprüft. Sicher ist sicher.

    Schlußfolgerung: Heute regiert Adolf Hitler noch immer. Was immer auch nur im entferntesten Assoziationen zu seiner Ideologie möglich scheinen läßt – ist eo ipso zu vernichten: verbal, emotional, medial, gesellschaftlich, womöglich sogar menschlich. Sie, Herr Beckmann, sind gestern ein Teil dieser Vernichtungsmaschine gewesen.

    Ich lese gerade das „Das Ende der Geduld“ von Kirsten Heisig. Sie können Kirsten Heisig nicht mehr einladen. Sie ist tot im Wald aufgefunden worden. Ermordet. Oder es war Selbstmord. Ihre Feinde haben sie getötet. Oder sie hat sich, alleine gelassen, umgebracht. Da nicht untersucht wird, wird es wohl ein Geheimnis bleiben. Ihr Buch wird öffentlich nicht mehr zerfetzt. Es ist ja sicher, daß sie beruhigenderweise keines mehr schreiben wird über die Not der kriminellen Kinder in deutschen Großstädten. Da viele dieser Kinder Ausländerkinder sind, ist es nicht opportun, diese Not zu thematisieren. Kirsten Heisig ist tot.

    Ihresgleichen, besser gesagt: Sie, tragen im Letzten auch Verantwortung in menschlicher Hinsicht: Sie wissen nicht, wie es Herrn Sarrazin menschlich gegangen ist in diesen Stunden Ihres Gerichts. Sie wissen nicht, wieviel Hass Sie gegen ihn ausgelöst haben (obwohl ich eher meine, Sie haben bei sehr vielen eher den Schutzinstinkt zugunsten Herrn Sarrazin wachgerufen). Sie wissen nicht, was Sie da auslösen, Herr Beckmann, wenn Sie so zynisch agieren.

    Sie haben viel Macht mit Ihrer Sendung. Sie haben großes Talent und hohen Intellekt. Gestern haben Sie Ihre Macht mißbraucht, Ihr Talent mißbraucht und Ihren Intellekt in den Dienst der Diktatur gestellt. Eine Diktatur heute braucht keine GULAGS oder KZ mehr. Mit Internet und Medien wird der „Dissident“, der abgewichen ist von der allgemeinen, einen Meinung, menschlich und ökonomisch gehetzt und fertig gemacht, im Namen der Toleranz, die zu herrschen hat, ich betone: zu HERRSCHEN.

    Ich hoffe, Herr Sarrazin hat seelischen Halt. Er hat publiziert, was er für die Wahrheit hält. Er hat geäußert, was seine Sorge ist. Er hat laut nachgedacht und gerufen. Sie wollen ihn zum Schweigen bringen. Sie haben seiner öffentlich gespottet.

    Armes Deutschland! Armes Europa!

  5. Ausgezeichneter Kommentatorthomas lahnsteiner
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2010 07:03

    wie es um die gutmenschenmafia steht konnte man treffend beim sarazin-tribunal in der ard sehen. ein wie immer schleimig, schmieriger beckmann, ein überheblich grinsender yogeshwar, eine geifernde künast mit ihrer scherenschleiferstimme und ein heuchelnder olaf scholz, der empörung mimte.
    die anderen linken typen, dazu muss man leider auch cdu-repräsentanten zählen, sind nicht erwähnenswert.
    wer noch an sarazin gezweifelt hat wurde angesichts dieses widerwärtigen tribunals a la volksgerichtshof zu seinem glühenden anhänger

  6. Ausgezeichneter KommentatorNorman Bates
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2010 11:45

    Es ist zu befürchten, dass die Politiker in Europa diese Problematik nicht mehr auf die Reihe bekommen werden.

    Eine kleine elitäre linke Elite hat das Vehikel political correctness herausgebildet und damit die Meinungshoheit der öffentlichen Debatte und somit die strategische und gesellschaftliche Grundausrichtung in Europa in den letzten Jahrzehnten prägen können.

    Ohne die Bürger zu fragen, strebt das offizielle Europa gleichmachende und einheitliche Lösungen in allen Aspekten des Lebens an und möchte analog zu den USA als politische und supranationale Einheit wahrgenommen werden, in denen es allen Menschen in sozial versorgter Art und Weise „gut geht“.

    Unbeirrt von der tatsächlichen Meinung der Bevölkerung, die schon längst nicht mehr ident mit der Meinung der linken Elite ist, setzt diese ihren Weg fort und bekämpft ideologische Gegner wie auch warnende Stimmen unmittelbar und unreflektiert mit Keulen aller Art.

    In der Theorie ist der linken Elite durchaus zuzustimmen, dass die Menschen, wenn sie sich denn alle lieb hätten, ein gedeihliches und gutes Leben friedfertig in einem prosperierenden Europa aller Nationalitäten und Religionen miteinander führen könnten.

    In der Praxis jedoch, unterschätzt die linke Elite die Dramatik und Heftigkeit der Probleme fundamental. Sie unterschätzen die Geschwindigkeit des Wandels, sie unterschätzen die alltäglichen Probleme der Menschen, die unterschätzen die ungewollten Entwicklungen und deren teilweise noch gar nicht sichtbaren Auswirkungen und sie unterschätzen auch die daraus entstehende Belastung aller Bevölkerungsgruppen.

    Die linke Elite hat das Problem, dass sie bildlich gesprochen bereits den Sprung über die Kluft angetreten ist. Sie kann nur noch in der besseren Welt ankommen oder abstürzen, sie kann aber nicht mehr umkehren.

    Wie so oft auch im persönlichen und privaten Leben, hat auch die Bevölkerung nur drei Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Mitspringen, abwarten oder flüchten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorKurt22
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    31. August 2010 12:08

    Zu der Frage, ob sich Sarrazin nicht besser politischer Äußerungen enthalten sollte: Von den Kuschern, Abwieglern, Verweigerern, Augenzudrückern haben wir schon genug. Vielleicht kommt endlich einmal eine Diskussion zustande, in der nicht mit der Nazi-Keule eingedroschen wird, Aber das ist wahrscheinlich ein Wunschtraum, weil die Nazikeule halt das einzige "Argument" der rotgrünen Mulitkulti-Bagage ist. Oder kann mir wer erklären, worin der Gewinn Österreichs liegt, dass wir nun türkische Bäckereien und Kebap-Standln haben? Oder ist es ein Gewinn, dass unser Schulniveau sinkt? Wo ist der Gewinn für Österreich? Bitte um Antworten!
    Oft hören wir, dass über die Probleme halt geredet werden müsse! Und hat das schon jemals irgendwer getan? Wo ist der ORF, wäre eine Plattform für eine offene Diskussion, aber in dem geschützten Bereich arbeitet man lieber als Lobbyist für die Zuwanderer, die Österreicher sollen die Gebühren dafür bezahlen! Wie krank ist dieses Land?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMag. Géza Molnár
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2010 18:13

    Ich veröffentliche hier meinen Brief an Herrn Beckmann:

    Sehr geehrter Herr Beckmann!

    Ich kann mich noch erinnern, wie einfühlsam Sie um den Selbstmord des deutschen Tormanns, dessen Name mir gerade nicht gegenwärtig ist,kommentiert und moderiert haben. Meinen tiefen Respekt für Ihre Dienst-Leistung damals!

    Ich habe sehr viele Gesprächsrunden mit Ihnen wirklich dankbar genossen, als Sie mit Größen Ihres Heimatlandes, verschiedenster weltanschaulicher Herkunft zumal,geredet haben – und neben viel Wissenswertem auch viel Weisheit über den Bildschirm kommen haben lassen.

    Ich weiß daher, welchen Kalibers Sie sind: ein ausgesprochen kluger, besonnener, empathischer Mann, der auch sein berufliches Handwerkzeug glänzend beherrscht.
    Zusatz: Wenn er denn auch will.

    Gestern wollten Sie nicht.
    Gestern wollten Sie einen Schauprozeß durchführen.
    Gestern wollten Sie Ankläger und Richter und demagogischer Manipulator sein.

    Sie haben ausschließlich gegen Sarrazin Stellung bezogen.
    Sie haben einen süffisanten Unterton gepflegt.
    Sie haben gegrinst.
    Sie haben unterbrochen, wie das Ankläger und Richter in Schauprozessen tuen.
    Sie haben nur „Zeugen der Anklage“ eingeladen.
    Sie haben Fakten gefordert, und wenn Sie Sarrazin gebracht hat, haben Sie ihn unterbrechend gesagt: „Bevor Sie uns da mit Zahlen zuschütten...“
    Sie haben versucht, einen Menschen fertigzumachen.
    Sie haben uns manipulieren wollen, eindeutig!

    Ich bin erschüttert, wie intolerant Sie vorgegangen sind und von den Gästen der Talkshow vorgehen haben lassen.

    Ich bin fassungslos, wie Demokratie, Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit von Ihnen und damit von der ARD in Ihrer Sendung verachtet worden sind.

    Meinungsgegnerschaft zu Herrn Sarrazins Meinung kann sehr wohl auf hohem Niveau, sachlich korrekt und weltanschaulich wettbewerbsmäßig ausgetragen werden.

    Als Moderator eine Meinung als die „böse“ brandzumarken und die andere von vornherein als die „gute“ darzustellen, ist Methode jeder Diktatur.

    Leben Sie die Gesinnungsdiktatur der Ideologie der Political Correctness? Muß die immer und von vornherein immer die alleinseligmachende Wahrheit sein?

    Ich bin der Überzeugung, in einer Demokratrie westlichen Wertmaßstabes soll JEDE Meinung frei geäußert werden dürfen, diskutiert und die Meinung auch bekämpft werden dürfen. Unaufgeregt.

    – UND der Meinungsträger als Mensch hat respektiert, geachtet und vor Haß geschützt zu werden! JEDER Mensch ist würdig. JEDES Menschen Meinung hat Freiheit zu genießen. JEDE Meinung darf von Meinungsträgern anderer inhaltlicher Ausrichtung inhaltlich bestritten werden. So soll es sein, habe ich in der Schule der Demokratie gelernt. Das Ausredenlassen ist der erste kleine Schritt. Schon diesen haben Sie gestern nicht getan. Sie haben einen Schauprozeß inszeniert. In Ahmedinejads Iranischem Staatsfernsehen ärgert mich so etwas weniger, weil das eben so zum dzt iranischen System gehört. Aber in einer ARD-Sendung hat so etwas NICHTS verloren.

    Ich finde es gut, daß in unsern Zeiten vorbehaltlos sogar zutiefst kommunistische Ideen zur Lenkung der Wirtschaft geäußert werden dürfen.

    Dies ist selbstverständnlich möglich, obwohl der Kommunismus abermillionen von Menschen das Leben genommen hat (siehe „Schwarzbuch des Kommunismus“).

    Wenn aber jemand das Wort „Gen“ oder das Wort „vererbbar“ u.ä.m. in den Mund nimmt, dann hat er öffentlich fertiggemacht zu werden – es könnte sich ja um rechtsradikales Gedankengut handeln.

    Ob es das überhaupt ist, wird gar nicht mehr geprüft. Sicher ist sicher.

    Schlußfolgerung: Heute regiert Adolf Hitler noch immer. Was immer auch nur im entferntesten Assoziationen zu seiner Ideologie möglich scheinen läßt – ist eo ipso zu vernichten: verbal, emotional, medial, gesellschaftlich, womöglich sogar menschlich. Sie, Herr Beckmann, sind gestern ein Teil dieser Vernichtungsmaschine gewesen.

    Ich lese gerade das „Das Ende der Geduld“ von Kirsten Heisig. Sie können Kirsten Heisig nicht mehr einladen. Sie ist tot im Wald aufgefunden worden. Ermordet. Oder es war Selbstmord. Ihre Feinde haben sie getötet. Oder sie hat sich, alleine gelassen, umgebracht. Da nicht untersucht wird, wird es wohl ein Geheimnis bleiben. Ihr Buch wird öffentlich nicht mehr zerfetzt. Es ist ja sicher, daß sie beruhigenderweise keines mehr schreiben wird über die Not der kriminellen Kinder in deutschen Großstädten. Da viele dieser Kinder Ausländerkinder sind, ist es nicht opportun, diese Not zu thematisieren. Kirsten Heisig ist tot.

    Ihresgleichen, besser gesagt: Sie, tragen im Letzten auch Verantwortung in menschlicher Hinsicht: Sie wissen nicht, wie es Herrn Sarrazin menschlich gegangen ist in diesen Stunden Ihres Gerichts. Sie wissen nicht, wieviel Hass Sie gegen ihn ausgelöst haben (obwohl ich eher meine, Sie haben bei sehr vielen eher den Schutzinstinkt zugunsten Herrn Sarrazin wachgerufen). Sie wissen nicht, was Sie da auslösen, Herr Beckmann, wenn Sie so zynisch agieren.

    Sie haben viel Macht mit Ihrer Sendung. Sie haben großes Talent und hohen Intellekt. Gestern haben Sie Ihre Macht mißbraucht, Ihr Talent mißbraucht und Ihren Intellekt in den Dienst der Diktatur gestellt. Eine Diktatur heute braucht keine GULAGS oder KZ mehr. Mit Internet und Medien wird der „Dissident“, der abgewichen ist von der allgemeinen, einen Meinung, menschlich und ökonomisch gehetzt und fertig gemacht, im Namen der Toleranz, die zu herrschen hat, ich betone: zu HERRSCHEN.

    Ich hoffe, Herr Sarrazin hat seelischen Halt. Er hat publiziert, was er für die Wahrheit hält. Er hat geäußert, was seine Sorge ist. Er hat laut nachgedacht und gerufen. Sie wollen ihn zum Schweigen bringen. Sie haben seiner öffentlich gespottet.

    Armes Deutschland! Armes Europa!


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  1. raeter
  2. Genericon
    05. September 2010 13:11

    Ein Leserkommentar im Spiegel, der das augenblickliche Meinungschaos relativ prägnant zusammenfaßt, so gut es bei der Hysterie eben möglich ist...

    *Die höchsten Staatsämter verlieren ihre Legitimation!!

    Die Bundeskanzlerin gerierte sich als Oberzensorin, obwohl sie das Buch des Autors gar nicht gelesen hatte, empfahl hernach dem Vorstand der Bundesbank öffentlich, sich von Thilo Sarrazin zu trennen, und lobte zum Schluss dessen „unabhängige Entscheidung“. Sollte das ein Scherz sein? Und was ist von einem Bundespräsidenten zu halten, der sich eilfertig als Erfüllungsgehilfe annonciert? Langsam ahnt man, was Altbundespräsident Köhler dazu bewogen haben könnte, den Bettel hinzuschmeißen. Soviel Arroganz gegenüber den Regeln der Demokratie hat man hierzulande selten erlebt. Und jetzt möchte unsere verlogene Elite, nachdem der Provokateur entfernt ist, endlich über das „Megathema der nächsten Jahre“ diskutieren: über Integration.*

  3. socrates
    03. September 2010 18:55

    Aus dem Blog habe ich gelernt, was Coudenhove - Kalergi über unsere Zukunft sagt und von Vayav indras ca, daß er dafür ist:
    "Danke für den Bärendienst, den Ihr uns im Kampf gegen die PC erweist. Aber Ihr werdet euch ja bald von selbst erledigen. Biologisch." Der erste Satz ist zweideutig, aber der 2. Satz hat es insich. Wie schon festgstellt, das ist die Fortsetzung des Morgentauplans mit anderen Mitteln.

    • Undine
      04. September 2010 21:01

      @socrates

      Mit dem Begriff Kaufmann-Morgenthau-Plan weiß heute keiner mehr etwas anzufangen, weil es auch nicht erwünscht ist. Dieses Wissen könnte ja einen Schatten auf die hehren Ziele der Amerikaner werfen.

  4. cmh (kein Partner)
    03. September 2010 10:06

    Damit nicht der Eindruck aufkommt, es hätte jemand etwas gegen Migranten. Die sind nicht das Problem.

    Das Problem sind diejenigen, die sogar einen eigenen Glaubensbruder (Sarrazin ist bzw. war ja immer links) über die Planke gehen lassen.

    Das Problem ist weiters, dass die selben diejenigen allen Migranten permanent versichern, dass unsere Gesellschaft (von unseren Werten möchte ich nicht reden) eigentlich nichts wert ist. Dass dabei die kurzfristige Erfolgsrechnung jedenfalls postiv zu sein hat ist selbstverständlich und tut da nichts zur Sache. Und diese positive ERfolgsrechnung samt den unverbrüchlichen migrantischen Fundamentalwerten ist ein winning team, d.h. nicht zu ändern. Wozu redet man dann noch über Intergration - denn die kann ja nur in eine bestimmte Richtung gehen. Doch darüber können wir ja beim nächsten Fastenbrechen offen und in aller Härte miteinander reden.

    Das Problem ist weiters, dass sich aus lauter richtigen Einzelschritten am Ende möglicherweise ein großes Chaos herauskommen kann, wenn über oder hinter den Einzelschritten kein Ziel steht. Oder noch schlimmer, wenn hinter den Einzelschritten ein Ziel steht, dass aber bewußt nicht formuliert wird. Derartige Widersprüche in den Arumentationspositionen sollten eigentlich von jedem verstanden werden. Hier: Ich will ja, dass von Migranten eine Bereicherung unser Gesellschaft ausgeht, aber ich will meine Gesellschaft nicht aufgeben. Jetzt wird aber so getan, dass jede migrantische Macke schon akzeptiert wrden muss. Im Gegenzug jedoch ist das Bestehen auf unsere eigenen Marotten (wieder will ich von Regeln und Werten nicht sprechen) schon dem Faschismusverdacht ausgesetzt.

    Aber um es positiv zu sehen: Sind wir doch froh, dass der Staßenverkehr auch im Nahen Osten Rechts stattfindet. Es wäre nicht auszudenken wenn es anders wäre.

    • Josef Maierhofer
      04. September 2010 16:51

      Es ist zu seicht gegriffen, das Bestehen auf eigenen Marotten.

      Es ist zu seicht gegriffen, lauter Einzelschritte zu tun, etc. oder nur davon zu sprechen.

      Wir haben eine Verfassung und Gesetze und die müssen alle die hier sind und hier sein wollen gleichermaßen einhalten. Wer die Gestze nicht einhält, macht sich schuldig und wer andere zum Gesetzesbruch auffordert ebenfalls.

      Alles andere ist Unfug und für unsere Spaßgesellschaft, die ja nicht einmal das Gesetz ernst nimmt, schwer zu verstehen, bis sie an den Auswirkungen zu Grunde gegangen sein werden.

  5. Gyburc (kein Partner)
    02. September 2010 19:47

    "Der verallgemeinert doch" ist also ein Totschlagargument? Da kann ich nur "selber" sagen. Auch die politisch Inkorrekten sind scheints nicht mehr sicher vor Autoimmunisierungsstrategien.

    Aber wenn wundert's. Differenziertes Denken ist nicht mehr gefragt, die Radikalinskis und Extremisten aller Richtungen haben eh schon gewonnen. Ohne drastische und medienwirksame "Argumente" keine Diskussion mehr, plakativ wo geht und nur ja nicht irgendwas einschränken, vor allem die eigenen Vorurteile nicht.

    Aber wieso will man dann noch einfordern, dass die Debatte in der Sache geführt werden soll? Sollte das wider Erwarten passieren, dann bin ich mir sicher, dass die Medien davon eh nix mitkriegen werden. Und ist auch besser so, weil einfache Lösungen, nach denen kleiner Mann und Bundesbanker in seltener, wohl missverstandener Eintracht lechzen, wird es in der Sache einfach nicht geben.

    • Josef Maierhofer
      04. September 2010 16:58

      Für mich haben Sie recht, wenn Sie meinen, daß es eine radikale P.C. Gesellschaft gibt, die solche Meinungsäußerungen, die noch dazu hohen Wahrheitsgehalt aufweisen, mit den bekannten Mitteln 'bearbeitet' und 'argumentiert', Totschlagargument haben Sie es genannt.

      Nicht Recht haben Sie, wenn Sie Debatten darüber in Frage stellen wollen. Genau aus diesen Debatten enstehen nämlich wirkliche Lösungen und daß solche in der Sache notwendig sind, steht meiner Meinung nach außer Frage.

  6. tartaros (kein Partner)
    02. September 2010 19:19

    Jetzt soll Sarrazin aus der Bundesbank geschmissen werden. Und Merkel jubelt. Aus der SPD will man ihn ja auch noch entfernen. Dafür werden die Polit-Arschlöcher hoffentlich bald büßen.

  7. Mag. Géza Molnár (kein Partner)
    02. September 2010 18:13

    Ich veröffentliche hier meinen Brief an Herrn Beckmann:

    Sehr geehrter Herr Beckmann!

    Ich kann mich noch erinnern, wie einfühlsam Sie um den Selbstmord des deutschen Tormanns, dessen Name mir gerade nicht gegenwärtig ist,kommentiert und moderiert haben. Meinen tiefen Respekt für Ihre Dienst-Leistung damals!

    Ich habe sehr viele Gesprächsrunden mit Ihnen wirklich dankbar genossen, als Sie mit Größen Ihres Heimatlandes, verschiedenster weltanschaulicher Herkunft zumal,geredet haben – und neben viel Wissenswertem auch viel Weisheit über den Bildschirm kommen haben lassen.

    Ich weiß daher, welchen Kalibers Sie sind: ein ausgesprochen kluger, besonnener, empathischer Mann, der auch sein berufliches Handwerkzeug glänzend beherrscht.
    Zusatz: Wenn er denn auch will.

    Gestern wollten Sie nicht.
    Gestern wollten Sie einen Schauprozeß durchführen.
    Gestern wollten Sie Ankläger und Richter und demagogischer Manipulator sein.

    Sie haben ausschließlich gegen Sarrazin Stellung bezogen.
    Sie haben einen süffisanten Unterton gepflegt.
    Sie haben gegrinst.
    Sie haben unterbrochen, wie das Ankläger und Richter in Schauprozessen tuen.
    Sie haben nur „Zeugen der Anklage“ eingeladen.
    Sie haben Fakten gefordert, und wenn Sie Sarrazin gebracht hat, haben Sie ihn unterbrechend gesagt: „Bevor Sie uns da mit Zahlen zuschütten...“
    Sie haben versucht, einen Menschen fertigzumachen.
    Sie haben uns manipulieren wollen, eindeutig!

    Ich bin erschüttert, wie intolerant Sie vorgegangen sind und von den Gästen der Talkshow vorgehen haben lassen.

    Ich bin fassungslos, wie Demokratie, Rede-, Meinungs- und Pressefreiheit von Ihnen und damit von der ARD in Ihrer Sendung verachtet worden sind.

    Meinungsgegnerschaft zu Herrn Sarrazins Meinung kann sehr wohl auf hohem Niveau, sachlich korrekt und weltanschaulich wettbewerbsmäßig ausgetragen werden.

    Als Moderator eine Meinung als die „böse“ brandzumarken und die andere von vornherein als die „gute“ darzustellen, ist Methode jeder Diktatur.

    Leben Sie die Gesinnungsdiktatur der Ideologie der Political Correctness? Muß die immer und von vornherein immer die alleinseligmachende Wahrheit sein?

    Ich bin der Überzeugung, in einer Demokratrie westlichen Wertmaßstabes soll JEDE Meinung frei geäußert werden dürfen, diskutiert und die Meinung auch bekämpft werden dürfen. Unaufgeregt.

    – UND der Meinungsträger als Mensch hat respektiert, geachtet und vor Haß geschützt zu werden! JEDER Mensch ist würdig. JEDES Menschen Meinung hat Freiheit zu genießen. JEDE Meinung darf von Meinungsträgern anderer inhaltlicher Ausrichtung inhaltlich bestritten werden. So soll es sein, habe ich in der Schule der Demokratie gelernt. Das Ausredenlassen ist der erste kleine Schritt. Schon diesen haben Sie gestern nicht getan. Sie haben einen Schauprozeß inszeniert. In Ahmedinejads Iranischem Staatsfernsehen ärgert mich so etwas weniger, weil das eben so zum dzt iranischen System gehört. Aber in einer ARD-Sendung hat so etwas NICHTS verloren.

    Ich finde es gut, daß in unsern Zeiten vorbehaltlos sogar zutiefst kommunistische Ideen zur Lenkung der Wirtschaft geäußert werden dürfen.

    Dies ist selbstverständnlich möglich, obwohl der Kommunismus abermillionen von Menschen das Leben genommen hat (siehe „Schwarzbuch des Kommunismus“).

    Wenn aber jemand das Wort „Gen“ oder das Wort „vererbbar“ u.ä.m. in den Mund nimmt, dann hat er öffentlich fertiggemacht zu werden – es könnte sich ja um rechtsradikales Gedankengut handeln.

    Ob es das überhaupt ist, wird gar nicht mehr geprüft. Sicher ist sicher.

    Schlußfolgerung: Heute regiert Adolf Hitler noch immer. Was immer auch nur im entferntesten Assoziationen zu seiner Ideologie möglich scheinen läßt – ist eo ipso zu vernichten: verbal, emotional, medial, gesellschaftlich, womöglich sogar menschlich. Sie, Herr Beckmann, sind gestern ein Teil dieser Vernichtungsmaschine gewesen.

    Ich lese gerade das „Das Ende der Geduld“ von Kirsten Heisig. Sie können Kirsten Heisig nicht mehr einladen. Sie ist tot im Wald aufgefunden worden. Ermordet. Oder es war Selbstmord. Ihre Feinde haben sie getötet. Oder sie hat sich, alleine gelassen, umgebracht. Da nicht untersucht wird, wird es wohl ein Geheimnis bleiben. Ihr Buch wird öffentlich nicht mehr zerfetzt. Es ist ja sicher, daß sie beruhigenderweise keines mehr schreiben wird über die Not der kriminellen Kinder in deutschen Großstädten. Da viele dieser Kinder Ausländerkinder sind, ist es nicht opportun, diese Not zu thematisieren. Kirsten Heisig ist tot.

    Ihresgleichen, besser gesagt: Sie, tragen im Letzten auch Verantwortung in menschlicher Hinsicht: Sie wissen nicht, wie es Herrn Sarrazin menschlich gegangen ist in diesen Stunden Ihres Gerichts. Sie wissen nicht, wieviel Hass Sie gegen ihn ausgelöst haben (obwohl ich eher meine, Sie haben bei sehr vielen eher den Schutzinstinkt zugunsten Herrn Sarrazin wachgerufen). Sie wissen nicht, was Sie da auslösen, Herr Beckmann, wenn Sie so zynisch agieren.

    Sie haben viel Macht mit Ihrer Sendung. Sie haben großes Talent und hohen Intellekt. Gestern haben Sie Ihre Macht mißbraucht, Ihr Talent mißbraucht und Ihren Intellekt in den Dienst der Diktatur gestellt. Eine Diktatur heute braucht keine GULAGS oder KZ mehr. Mit Internet und Medien wird der „Dissident“, der abgewichen ist von der allgemeinen, einen Meinung, menschlich und ökonomisch gehetzt und fertig gemacht, im Namen der Toleranz, die zu herrschen hat, ich betone: zu HERRSCHEN.

    Ich hoffe, Herr Sarrazin hat seelischen Halt. Er hat publiziert, was er für die Wahrheit hält. Er hat geäußert, was seine Sorge ist. Er hat laut nachgedacht und gerufen. Sie wollen ihn zum Schweigen bringen. Sie haben seiner öffentlich gespottet.

    Armes Deutschland! Armes Europa!

  8. EFV (kein Partner)
    02. September 2010 15:07

    Das andauernde Leugnen der Wahrheit dürfte auch dumm machen. Bestes Beispiel sind all jene, die in den Fernseh-Diskussionen gegen Sarrazin keifen. Dem Friedman hat er's gestern eh ins Gesicht gesagt.

    http://www.unzensuriert.at/001847-sarrazin-tv-sind-seine-gegner-d-mmer

  9. Holmes (kein Partner)
    02. September 2010 14:32

    Telefonbefragungen, z.B. bei n-tv - natürlich mit Vorsicht zu beurteilen, aber diese zeigen einen Trend -, Reaktionen zum Buch Sarrazins, z.B. bei Amazon, Leserbriefe an Tageszeitungen etc. zeigen, dass die "breite Bevölkerung" mit Sarrazin geht. Diese sogenannte breite Bevölkerung fährt mit der Straßenbahn, steht im Supermarkt, schickt ihre Kinder nicht in private Schulen der upper class, kommt im Berufsleben mit den Immigraten in Kontakt - anders als abgehobene Politiker, die reflexartig noch immer die Schulden des 2. Weltkrieges abtragen müssen und sich nicht artikulieren trauen. Diese Untätigkeit und Unbeholfenheit zur aktuellen Herausforderung wird uns schweren Schaden für die Zukunft bringen.

  10. klein (kein Partner)
    02. September 2010 13:54

    Sarazzin geht also davon aus, dass es bald in allen hintersten Winkeln von Deutschland so aussehen wird wie im Berliner Bezirk Neukölln. Denn nur dann hätte er recht. Zuwanderer bevorzugen aber immer die Ballungsräume und auch dort nur bestimmte Zonen. Dass es etwa in Teilen von Wien - Ottakring so zugeht wie in Istanbul, verwundert nicht weiter. In der Wiener Innenstadt oder auch im 22. Bez. wird das aber wohl nie der Fall sein.

    Und was soll das mit "Juden-Gen?". Ein "homogener Zusammenhalt" deutet noch lange nicht auf eine gemeinsame Abstammung hin. Das Judentum ist eine Religionsgemeinschaft und kein Volk, dass von irgendwer bestimmten Person abstammt.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 14:55

      Das in Wien sieht schon auch ähnlich aus.

      Wien 21, Wien 15, Wien 16, Wien 10, Wien 11 und da speziell die Gemeindebauten, von der Gmeinde Wien für sozial schwache Österreicher errichtete Sozialbauten, die nun zu Asylantenheimen und Immigranten - Wärmestuben verkommen sind, die jahrzehntelang schon am Sozialtropf hängen. Österreicher bekommen dort keine Quartiere mehr.

      Mit diesen Gen-Theorien habe ich mich noch nie auseinandergesetzt, wenn ich das Sarazzin Buch erhalten kann, werde ich es lesen und die in den Diskussionen kritisierten Teile hinterfragen. Vermutlich gibt es so was, wenn wir die Zusammengehörigkeit der jüdischen Menschen betrachten, aber vermutlich könnte es auch ein Irrtum sein, wenn wir die Jahrhunderte Vermischung betrachten.

      Wenn aber, was ja Fakt ist, 97% der Muslime in Deutschland ausschließlich türkische Partner heiraten und die restlichen 3% Deutsche, die zum Islam übertreten, so kann man schon von einer Parallelwelt sprechen, die sich nicht integriert. Das ließe auch die Gen-Theorie plausibel erscheinen.

      Es wird ja bei uns auch nicht anders sein oder sehr ähnlich.

    • klein (kein Partner)
      02. September 2010 15:12

      @Josef Maierhofer

      Parallelwelten gibt es überall dort, wohin eingewandert wird. Da genügt ein Blick auf die klassischen Einwanderungsländer (vor allem USA). Das Problem ist nicht die Parallelwelt selbst, sondern der Drang zur Abschottung der Angehörigen dieser Parallelwelt vom Rest der Bevölkerung, egal ob freiwillig oder von der Gemeinschaft erzwungen. Da gehört der Hebel angesetzt. Mit der Gen-Theorie hat das trotzdem nichts zu tun.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 18:46

      @ klein

      Ich kenne die größte Stadt des Burgenlandes, die ist nämlich in Chicago. Ich war dort auf einem Fest. Sie halten zusammen, würden aber nie die amerikanische Gesellschaft gefährden oder ausnützen.

      Ich kenne näher Chinatown in SanFrancisco und in New York und ich muß sagen, geschäftstüchtig und geschickt, aber nicht gesellschaftsgefährdend sind die Chinesen.

      Ich kenne einige chinesische Familien in Wien, meist Restaurantbesitzer und muß sagen, mustergültig integriert.

      Ich kenne Berlin Neukölln und Berlin Kreuzberg und ich kenne Wien 10 näher. Da ist von einer Integration tatsächlich nicht die Rede, was z.B. die türkischen Mitbürger anbelangt im Gegensatz zu Indern, die auch hier leben, etc.

      Sie haben schon recht, auch in anderen Volksgruppen heiraten die Menschen lieber ihresgleichen und auch wir sind Österreicher und heiraten wohl auch mehrheitlich Österreicher. Ich war da eine Ausnahme, ich habe eine Ausländerin geheiratet.

      Aber:
      Gehen Sie illegal nach Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder in die Türkei !

      Sorgen Sie sich nicht um Visa, internationale Gesetze, Immigrationsregeln oder ähnliche lächerliche Vorschriften !

      Dort angekommen fordern Sie umgehend eine kostenlose medizinische Versorgung für sich und Ihre Familie !

      Bestehen Sie darauf, daß alle Mitarbeiter bei der Krankenkasse Deutsch sprechen und daß die Kliniken Ihr Essen nur so vorbereiten, wie Sie es in Österreich gewohnt sind !

      Bestehen Sie darauf, daß alle Formulare, Anfragen und Dokumente für Sie auf Deutsch übersetzt werden !

      Weisen Sie Kritik an Ihrem Verhalten zurück, indem Sie ausdrücklich betonen, daß das mit Kultur und Religion zu tun hätte und daß die Kritiker das nicht verstehen würden !

      Behalten Sie unbedingt Ihre Identität ! Hängen Sie eine Nationalflagge aus Ihrem Fenster und an Ihr Auto !

      Sprechen Sie zu Hause und auch an jedem anderen Ort ausschließlich Deutsch und sorgen Sie dafür, daß Ihre Kinder das auch tun !

      Fordern Sie, daß an Musikschulen unbedingt westliche Kultur unterrichtet werden muß !

      Verlangen Sie sofort und bedingungslos einen Führerschein, eine Aufenthaltsgenehmigung und was Sie sonst noch benötigen !

      Lassen Sie sich nicht diskriminieren, bestehen Sie auf Ihr gutes Recht und verlangen Sie Kindergeld !

      Betrachten Sie den Besitz dieser Dokumente als eine Rechtfertigung für Ihre illegale Präsenz in Pakistan, Afghanistan, Irak, Marokko oder in der Türkei !

      Fahren Sie ohne Autoversicherung, das ist nur für Einheimische erforderlich !

      Organisieren Sie Protestmärsche gegen Ihr Gastland und dessen Einwohner, unterstützen Sie ausnahmslos Gewalt gegen Nicht-Weiße, gegen Nicht-Christen und gegen eine Regierung, die Sie ins Land gelassen hat !

      Sorgen Sie dafür, daß Ihre Frau (en) sich nicht vermummen muß (müssen) und keine Burka tragen muß (müssen) !

      Ich wünsche Ihnen viel Glück, bei uns ist das alles möglich.

      .... und wenn Sie noch nicht gestorben sind, dann leben Sie heute noch.

    • klein (kein Partner)
      02. September 2010 19:57

      @josef maierhofer

      Dass wir das alles, was Sie schreiben, ermöglichen, liegt an uns selbst und nicht an jenen Leuten, die ihre Vorteile daraus ziehen. Wir, die Österreicher/innen, wollen in einem zivilisierten Land mit gewissen Umgangsformen und einer gewissen Behandlung von Menschen leben. Von der Freundlichkeit, die die österr. Behörden zum Teil walten lassen, profitieren alle in unserem Land. Es gibt ja nicht eine eigene Freundlichkeit für Ausländer und eine weniger starke Freundlichkeit für Inländer, sondern dieser Umgang gilt für alle Menschen in diesem Land. In jenen Ländern, in denen soetwas nicht existiert, werden auch die Einheimischen schlecht behandelt, und zwar in einer Art und Weise, die Sie sich, der das Leben in Österreich gewohnt ist, absolut verbeten würden (was schallendes Gelächter seitens der dortigen Einheimischen nach sich ziehen würde). Seien Sie also froh, dass Sie in einem Land leben, in dem Menschen so behandelt werden, denn auch Sie selbst profitieren davon.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 22:42

      @ klein

      Wäre schön, wenn der Umgang der Behörden und das Gesetz für alle gleich gelten würde.

      Ich habe hier bei mir als Nachbar in Österreich Verurteilte (2 1/2 Jahre Stein) mit so langen Verfahren, daß die Strafen schon getilgt sind und nun Asyl gegeben wurde nach 9 Jahren, etc. (6 Fälle kenne ich). Alles gesetzlich ???

      Ein ausländischer Mörder bekommt ganz wenig Strafe, während ein österreichischer Mörder von 10 Jahren aufwärts bekommt.

      Es sind dies Fakten. Ein anderer Nachbar ist seit 38 jahren in Österreich, lebt seit 30 Jahren von der Sozialhilfe, wie der Rest der Familie, wie die Familie seines Bruders. Ein österreichischer Sozialschmarotzer wird gekürzt in der Sozialhilfe, wenn er eine Arbeit nicht annimmt, etc.

      Ja, ich bin wirklich froh, als Steuerzahler in einem Land zu leben, das mit meinen Steuern nicht auskommt, Schulden macht auf meine Kosten und sich sündteure Gäste (Stimmvieh) leistet und diese hofiert, während sie die Einheimischen ausquetschen und brüskieren. Nette Behörden haben wir. Eine nette Gesellschaft ist das, alles so gleich und so gerecht, nicht wahr ?

      Ja es läge an uns zu sagen, wen wir brauchen, wer nachziehen darf, was wir tolerieren, etc. Aber wir haben keine Macht, wir können nicht sagen, was wir wollen, wir zahlen und die Schulden werden mehr und die nette Gesellschaft verludert das Geld. Alles so lieb und gut und friedlich, nicht wahr, solange die Regierenden noch Kredite bekommen für das Volk, die das zahlen müssen, wird dieses Spiel gespielt, dann ist das zu Ende. Unsere Schulden sind derzeit 220 000 000 000 Euro die jährlichen Zinsen sind 7 500 000 000 Milliarden Euro und die Staatshaftungen geschätzte 400 000 000 000 Euro, was so viel heißt daß wir bei Nulldefizieten mindestens 100 Jahre dafür zahlen werden müssen.

      Herr Faymann wird zu Weihnachten auftreten und die Overtüre zur Zukunft verlesen müssen, vielleicht lässt er da dem Dr. Pröll den Vortritt für die Verlesung der grauslichen Tatsachen. Alles ganz nett eigentlich, oder doch nicht ?

      Dieser nette Umgang gilt für alle Schmarotzer. Ich schicke Ihnen einmal meine Steuerbescheide und Sozialversicherungsbescheide, 'zahlen Sie bis Datum bei sonstiger Exekution ...' Nett, gell, und der Nachbar liegt den ganzen Sommer lang auf der Insel oder vor seinem Haus in der Türkei (hat mir Fotos gezeigt) und bekommt zu viert Sozialhife seit 30 Jahren. Ist ja alles so nett, oder ?

      Noch gleicher sind dann die Privilegierten und immunen Österreicher, die bekommen auch Straftaten geschützt.

      Ja, das Gesetz ist für alle gleich, das wäre wohl schön und korrekt, ist es aber leider nicht.

    • klein (kein Partner)
      03. September 2010 13:03

      Was müssen Sie für ein Leben führen.....Ich rate Ihnen, sich um Ihre eigenen Sachen zu kümmern. Es gibt Dinge, die man eben nicht ändern kann, und Neid kann die Seele auffressen.
      Zu Ihrer Genugtuung kan ich Ihnen aber sagen, dass es auch viele "echte" Österreicher gibt, die Ihr Leben lang von der Sozialhilfe leben, denen das Geld nicht gekürzt wird - ich kenne mehrere solche Fälle.
      Und Ihre Steuerbescheide interessieren mich nicht. Ich habe meinen eigenen. Die reichen mir.

    • Josef Maierhofer
      03. September 2010 17:39

      @ klein

      Die Schulden, die über die Steuern hinaus gemacht werden interessieren Sie auch nicht ?

      Ich bin nicht neidig, weil der Nachbar High Life lebt, Arbeit, die ihm angeboten wird, verweigert, etc. Ich bin darüber erbost, daß das Steuergeld nicht ausreicht, daß Schulden gemacht werden in unserem Namen (in Ihrem Namen auch), die uns ruinieren und daß das die Menschen nicht interessiert. Ich bin darüber erbost, daß das Gesetz nur für Osterreicher gilt und nicht für Jahrzehnte in Österreich lebende Immigranten.

      Leben Sie, @ klein, nur für sich auf Ihrer Insel ? Haben Sie nicht Verantwortung ? Ist es Ihnen egal, wenn alles zusammenbrechen wird zufolge einer solchen grob fahrlässigen Schuldenpolitik.

      Wenn unsere Regierungen mit den Steuern auskommen, die eingezahlt werden, dann ist es mir acuh fast egal, was sie damit machen, aber die Zukunft, auch die Zukunft Ihrer Kinder, @ klein, zu verschulden und zu vernichten, nein, da kann ich nicht anders, als das auch zu sagen und die entsprechenden Änderungen verlangen. Oder ist die freie Meinung, die freie Demokratie bereits abgeschafft ?

  11. Helmut Heinzel (kein Partner)
    02. September 2010 10:57

    Sarrazin Lesungen in zwei Deutschen Städten abgesagt (heute in der Presse):. Begründung: das Buch sei zu umstritten.
    Wenn literarische Pornographie oder sonstiger Unsinn vorgelesen wird, rührt sich keine "Socke" , wie die Deutschen sagen.
    Aber beim unbequemen Sarrazin nimmt die übliche Masche der linken Gutmenschen wieder den gewohnten Lauf: der unbequeme Sarrazin wird in "intellektuellen" Kreisen isoliert. Berufsverbot (Deutsche Bank) und Partreiverbot (SPD) wurden ja schon laut gefordert. Kommt uns doch bekannt vor in Deutschland?

    Bleibt zu hoffen, das sich diesmal die deutschen Bürger mit ihrer 80-90% Zustimmung zu einem Boykott der linken Organisationen aufraffen.

    Wer den Islam so toll findet, soll doch mal nach Saudi Arabien fahren und dort als Frau so auftreten, wie hier in Österreich. Wünsche viel Vergnügen dabei.
    Dazu nette Literatur: Donna Leon hat in ihrem Venedig Buch über ihre Erfahrungen als Lehrerin in Saudiarabien berichtet. Dort onanieren die Saudischen Männer in öffentlichen Verkehrsmitteln wenn sie einer euopäischen Frau ansichtig werden usw...-

    • Reika42 (kein Partner)
      02. September 2010 11:17

      Zu Heinzel: volle Zustimmung, aber kleine Korrektur: Sarrazin soll nicht aus der Deutschen Bank hinausgeworfen werden, was sehr einfach wäre, weil die nämlich voll privat ist. Sarrazin hingegen ist Vorstandsmitglied der DeutschenBUNDESbank.
      Pikant ist, dass diese in Staatsbesitz ist aber als voll unabhängig gilt.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 15:02

      @ Reika42

      Der gutmenschliche Mob wird gegen ihn vorgehen, wie die Nazis gegen Juden, Zigeuner, und andere und wir sehen das ja auch bei uns, Vorverurteilung, Lynchjustiz, Mord, vor nichts schrecken diese Gutmenschen zurück, wenn ihnen eine Meinung oder die Wahrheit auf die Zehen tritt.

      Erschütternd, was diese Clique unter Freiheit versteht, blanken Terror !

  12. W. Mandl
    02. September 2010 10:40

    Berthold Kohler in der FAZ vom 2.9.2010:

    "In tiefer Sorge um das Wählerpotential im Einwanderermilieu, mit dem die SPD schon lange liebäugelt, scheint Gabriel aber den großen Teil des (Wahl-)Volkes vergessen zu haben, der in Sarrazin einen mutigen Kritiker real existierender Missstände und längst auch schon einen Märtyrer der Meinungsfreiheit sieht.

    Nicht nur die SPD verteidigt dagegen mit ihrem Vorgehen gegen Sarrazin ihren Ruf, schon immer blind und taub für die Probleme der ungesteuerten Einwanderung gewesen zu sein."

  13. SOKs (kein Partner)
    02. September 2010 09:46

    Sarrazin + Facebook + Political Correct + Wikipedia + Hayek (Anmaßung) + Google + Genforschung + Gutmenschen u.s.f.

    Was unterscheidet diesen Blog von allen anderen Internet-Rülpsplattformen ?
    Gar nichts. Immer dieselben Raunzereien. Dankbar nimmt man die weggeworfenen Knochen der Obrigkeit auf. Nach dem Eintrag einer "Stellungnahme" lehnt sich der brave Bürger zurück, und hat sein möglichstes getan für die Weiterentwicklung in diesem Lande.

    M.M.: Herr Unterberger machen Sie was gscheites. Es ist keine Zier in den SN zu schreiben. Lesen Sie doch die heutige Ausgabe mal kritisch und genau. Nein? Sie finden nichts ?

    Die Wölfe heulen.

  14. M.S.
    02. September 2010 08:48

    Nach den neuesten Nachrichten soll Thilo Sarrazin kurz vor dem Hinauswurf aus der Deutschen Bundesbank stehen. Falls dies tatsächlich eintritt bedeutet dies eine Zäsur für Deutschland. Nie mehr wird ein deutscher, aber auch europäischer Politiker in heuchlerischer Weise, wie bisher üblich, von Diktaturen Menschenrechte bzw. Meinungsfreiheit einfordern können. Mit dieser, jeder demokratischen Kultur hohnsprechenden Maßnahme begeht der Rechtsstaat BRD einen nachhaltig wirkenden Sündenfall. Und den radikal Rechten schenkt man mit Thilo Sarrazin einen Märtyrer.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 15:07

      Statt, da0 man ihm für sein Wirken dankbar wäre. Es wäre ja die SPD, die ihm dafür danken sollte, es wäre die SPD, die er zur Umkehr auffordert oder zumindest zum Nachdenken, inklusive natürlich auch die Merkel Partie und die P.C. Anteile dieser Parteien.

  15. beatrix karl moik (kein Partner)
    01. September 2010 22:26

    an unsere usurpatoren:

    (darf man überhaupt noch einer eigenen meinung sein?
    ohne dafür gleich 2 jahre in den knast zu wandern:)

    aus der wikipedia: Als Usurpation (von lat. usurpatio bzw. von lat. usurpare, eigentlich durch Gebrauch an sich reißen, widerrechtlich die Macht an sich reißen) wird im neueren Sprachgebrauch die Anmaßung eines Besitzes, einer Befugnis, besonders aber der öffentlichen Gewalt bezeichnet – also insbesondere die gewaltsame Verdrängung eines legitimen Herrschers, der Umsturz der Verfassung und die Unterdrückung der Selbstständigkeit eines Staates durch einen Usurpator.

    • beatrix karl moik (kein Partner)
      01. September 2010 22:28

      damit ich nicht wegen "verhetzung" eingesperrt werde, lasse ich das so (kommentarlos) stehen....

  16. Leopold Koller (kein Partner)
    01. September 2010 21:24

    Wie der Neumaier weiter unten schon angesprochen hat, muss man Asyl und Zuwanderung klar trennen.

    Asylwerber muessen einer nachvollziehbaren Kontrolle bis zum Bescheid unterstellt werden. Ob man das mit Lagern und Ausgehverbot erreicht oder anders, muss geklaert werden. Da wir ein Binnenstaat ohne EU-Aussengrenze sind, sollten sich die Asylwerber, die direkt kommen, in ueberschaubaren Grenzen halten. Jene, die ueber ein sicheres Transitland kommen, werden dorthin zurueckgeschickt. Ohne wenn und aber.

    Zuwanderungsanforderungen muessen klar beschrieben sein, ohne Hintertuerln. Wer nicht gebraucht wird, kommt nicht her. Familiennachzug muss auf den kleinsten Kreis beschraenkt werden (Gatten, Kinder) und finanziell gedeckt sein (5 Jahre?). Ohne Papiere geht nichts ausser Abschiebung ins Herkunfts- bzw. Transitland.

    Staatsbuergerschaft gibt's nur bei ausreichenden Deutsch-, Geschichte- und Kulturkenntnissen und mit weisser Weste.

    Da hoert sich dann der ganze Schwachsinn bald auf.

    • Undine
      01. September 2010 22:05

      @Leopold Koller

      Wäre es bisher so gelaufen, wie Sie es schildern, gäb's nicht diese Misere, in die wir von unseren kurzsichtigen, verantwortungslosen Politikern hineinmanövriert wurden.
      Die jetzige Situation ist so heillos vertrackt, daß an eine Lösung zum Besseren nicht zu denken ist. Unsere Führungsmannschaft ist mit diesem Problem völlig überfordert und rudert ziellos umher. Kein Kapitän in Sicht, der die Führung übernehmen könnte.

  17. Hayek (kein Partner)
    01. September 2010 20:23

    Ah die Genossin Imb bekämpft wieder ganz national + sozialistisch den Kapitalismus. Ich werde ihnen etwas erklären - die Firma NÖM will eines - Gewinne machen. Wenn sie meint, Migranten würden in speziellen Geschäften mehr Milch kaufen wenn sie auch auf türkisch beschrieben ist so kann ich daran nichts falsches erkennen.
    Selbstverständlich können sie und ihre Genossen und Genossinnen weiter lächerlichen Facebook Gruppen beitreten wie das andere im Teenager Alter, über das sie mit Verlaub offensichtlich schon weit hinaus geschossen sind, tun. Sie können selbstverständlich auch diesen Milchproduzenten boykottieren weil er versucht neue Märkte zu erschließen. Es wird vermutlich nichts bewirken, zeigt aber deutlich gewisse geistige Defizite auf. Wenn Intelligenz wirklich wie von Sarrazin behauptet so einen hohen Erbanteil hat kann ich hoffen, dass sie (und ihre Genossen) möglichst wenige Kinder zur Welt gebracht haben.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      01. September 2010 20:48

      Wenn man keine fremde Kultur und Sprache in seinem Land haben will, zeugt das von geistigen Defiziten? Soso, dürfte mann auch erfahren, wie Sie darauf kommen, oder erschöpft sich ihre Rhetorik in Polemik? Argumente sucht man in Ihrem Beitrag vergeblich, aber kein Wunder, sowas würde ja angreifbar machen.

      Jedenfalls frage ich mich, von welche geistigen Qualität es zeugt, wenn man sich bemüßigt fühlt, ein privates Unternehmen vor privaten Bürgern "schützen" zu müssen. Entweder haben Sie viel Zeit, sind von Natur aus aggressiv und müssen manchmal etwas abladen, oder Sie arbeiten in der mittleren oder höheren Managementebene von NÖM. Solange ich jedenfalls einigermaßen frei bin, nehme ich mir auch die Freiheit und kritisiere österreichische Unternehmen, die eine fremde Sprache fördern wollen, heftig, falls es Ihnen denn genehm ist.

    • Erich Bauer
      01. September 2010 21:17

      Hayek,
      "...möglichst wenige Kinder zur Welt gebracht haben..."

      Ich muß gestehen meine "Ableger" sind "saudeppert" (subjektive Wahrnehmung). Aber bei solche Konkurrenten sie Sie, Sir Hayek, werden alle Nobelpreisträger.

    • cmh (kein Partner)
      02. September 2010 10:36

      Natürlich kann jedes Unternehmen fremde Märkte erschließen. So gesehen habe ich ja auch kein Problem mit den Rauchsäften. deren Packung in arabisch daherkommt.

      Bei der Milch, deren Transportradius naturgegeben eher gering ist und die daher nicht so sehr für den Export sondern für den lokalen Verzehr bestimmt sind, ist die Verwendung von Fremdsprachen auf der Packung aber ein starkes Indiz dafür, dass ein Wandel in der lokalen Sprache stattfindet.

      Auch bei der Fahrschule gegenüber, die seit fünf Jahren Kurse auf Türkisch anbietet, muss ich zwar die Geschäftstüchtigkeit bewundern, aber...

      Aber abseits der Geschäftstüchtigkeit drängt sich mir der Gedanke doch auf, dass der Titel von Sarrazins Buch: "Deutschland schafft sich ab" goldrichtig ist.

      Dabei gibt es aber gerade in unseren Breiten und aus der jüngern Vergangenheit einige ähnliche Geschehnisse, die zwar schon vergessen sind, aber doch den einen oder anderen Spruch und/oder hervorgebracht haben, die zu gut sind, als dass ich sie hier nicht wiedergeben würde:

      1. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber.
      2. Alles was dir gehört gehört mir und was mir gehört geht dich nichts an.
      3. Die Kapitlisten verkaufen sogar den Strick an ihre Henker.

      usw.

      Also lieber Sir: Haben sich heute schon entleibt - wenn auch nur geistig?

  18. ProConsul
    01. September 2010 18:26

    Hier die von A.U. angesprochenen jüdischen Publikationen

    http://www.igenea.com/docs/hagalil/hagalil.htm

    "Nach halachischem Recht ist jüdisch, wer von einer jüdischen Mutter geboren wurde oder zum Judentum konvertiert ist. Die enge Verbindung von Kultur, Tradition, Religion und Volkszugehörigkeit zeichnet das Judentum im Besonderen aus. Durch die sich wiederholenden Judenverfolgungen und –Verdrängungen entwickelte sich über die Jahrhunderte eine gewisse genetische Homogenität, die durch einen DNA-Test sichtbar wird. Aktuelle genetische Studien belegen, dass über 60-80% der Juden noch heute ein typisch jüdisches DNA-Profil aufweisen."

    http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/7637/page/1

    »Die Studie stützt die Idee eines jüdischen Volkes mit gemeinsamer genetischer Historie«, sagt Ostrer, Leiter der Studie, die vor zwei Wochen im »American Journal of Human Genetics« veröffentlicht wurde.

    Ihre gemeinsame Abstammung blieb dabei in erstaunlichem Maße im Erbgut erhalten, obwohl die Stämme während der Jahrhunderte weitgehend isoliert voneinander blieben. Dazu trug wohl auch bei, dass es verhältnismäßig wenig Genaustausch mit den jeweiligen Nachbarn gab – sei es nun durch Ausgrenzung oder kulturelle Isolation.

    • ProConsul
      01. September 2010 18:28

      ps. natürlich ist es auch im Interesse vieler Juden ein solches Gen zu erforschen, - läßt sich doch damit die eigene "Auserwähltheit" besser verkaufen.

    • Erich Bauer
      01. September 2010 19:05

      ProConsul,
      "...oder zum Judentum konvertiert..."

      Eine "Kopnvertierung" zum Jundenttum ist per se nicht möglich! Deswegen gibt es auch keine ´Missionierung". Ich kann "konvertiere" zum "Glauben". Aber, deswegen bin ich kien Jude. So wie beim "Wiener Blut"... (ggg)

    • vayav indras ca (kein Partner)
      01. September 2010 19:40

      Ich weiß schon, warum die grauslichen System-Gutmenschen bei derartigen Themen immer so hysterisch aufschreien. Weil da wie das Amen im Gebet gleich auch wieder die nicht weniger grauslichen Altnazis Oberwasser bekommen. Wie hier glänzend bewiesen.

      Danke für den Bärendienst, den Ihr uns im Kampf gegen die PC erweist. Aber Ihr werdet euch ja bald von selbst erledigen. Biologisch.

    • Erich Bauer
      01. September 2010 19:58

      vayav indras ca,
      "...werdet euch ja bald von selbst erledigen. Biologisch..."

      Täuscht Euch da nicht. In meiner Familie ist das "Jerusalem Gen" vorherrschend (ggg).

    • Robert Bond (kein Partner)
      01. September 2010 20:43

      Ach Herr Bauer,
      wieso soll man denn nicht zum Judentum konvertieren können? Es wird einem nicht leicht gemacht, aber es geht. Und wenn Sie's nicht glauben, fragen Sie doch einen Rabbi...

    • Erich Bauer
      01. September 2010 20:48

      Fast hätt ich's vergessen. Aber, jammert nicht herum wenn's Euch "bioliogisch" an den Kragen geht ´Weil das ist ja widerlich. Und "tötet Schüssel" nicht. Sonst könnte es seinl, daß er Euch noch bestenfalls Steine nachsdchmeißt. (ggg)

    • Erich Bauer
      01. September 2010 21:02

      Robert Bond,

      Na, dann fragen Sie doch einen Rabbi. Der Vorteil eines "Knovertierten" besteht darin, daß er von 500 Geboten bloß 250 Gebote einhalten muß. Aber, vollwertiger Jude ist man nur durch die jüdische Mutter. Die Mutter wird ja wohl wissen, daß das Kind ihres ist. Außer vielleicht... Blondinen...

      Übrigens, ich erachte das als gute Recht der Jjudentums. Immerhin wollen sie mich nicht gewaltsam "missionieren", umbringen oder vesklaven und zu einem Dhimmi machen, der tributverpflichtet ist.

    • Robert Bond (kein Partner)
      01. September 2010 22:10

      Herr Bauer,

      googeln macht schlau:
      http://www.jewishvirtuallibrary.org/jsource/Judaism/mitzvot.html

      und
      http://www.beingjewish.com/conversion/becomingjewish.html

      natürlich kann man sich auch auf die klassische Art informieren: Bücher lesen und Gespräche führen. Dass Gerim (Konvertiten) Juden zweiter Klasse wären und bestimmte Mizwot (Gebote) nicht einhalten müssen, ist schlicht und einfach Blödsinn.

    • Erich Bauer
      01. September 2010 22:39

      Wenn nur der blöde Papst Henry VIII geschieden hätte... England wäre viel erspart geblieben. Ohne die puritanischen Cromwellhorden wäre die kulinarische Entwicklung wesentlich besser verlaufen. Bei Caroline von Monaco war das alles kein Problem.

      Net bös sein, Ihr "googlerei" sagt gar nichts über 2.klassige Juden aus. Die es auch nicht git. Hätte mich auch sehr gewundert. Zum "Glauben" ja. Aber mehr gibt's nicht. Fragen Sie nicht das allwissende Wiki, sondern fragen Sie Ihren Rabbi. Im Wiki steht viel, was nicht drin ist.

    • socrates
      03. September 2010 18:05

      Kreisky sorgte dafür, daß viele russische Juden nach Ö ausreisen konnten. Hier wurden sie untergebracht und konnten dann, wenn alles überprüft war, nach Israel. Dort warteten Wohnungen und viele Benefizien auf sie. Es gab aber Proteste amerikanischer Juden, die das alles bezahlten, weil das Rabinat in Wien alle Ehepartner, die nicht jüdischer Abstammung waren zu Juden machten. Aus menschlichen Gründen machte man die langjährigen Ehepartner zu Juden und kalmierte behutsam die orthodoxen Juden, deren Geld die Welt regiert. Eine Meisterleistung Kreiskys, die alles über jüdische Rassenpolitik sagt.

  19. Philipp Starl (kein Partner)
    01. September 2010 17:16

    Wenn den Europäern (vor allem den Deutschen und den Österreichern) wegen einer Wirtschaftskrise, die 1929 alt aussehen lässt, der sprichwörtliche Kragen platzt, der schon jetzt unter gewaltigem Druck stehende Topf explodiert und die Österreicher und Deutschen Jagd auf Moslems machen (virtuell ist das schon heute Realität), werden wir sicherlich wiedereinmal die Nazis sein. Die bösen Österreicher, die bösen Deutschen.

    Nein, die Moslems selbst werden nicht schuld gewesen sein, die Mitteleuropäer werden es ganz einfach verabsäumt haben, diese Menschen korrekt und schnell zu integrieren. Ja ganze Milliarden wird man ausgegeben haben müssen, damit diese Leute Deutsch lernen und weitere Milliarden, um unsere Moral und unsere Sitten den Moslems näher zu bringen.

    Keinesfalls sind die Terrorpaten, die Schläger, die Parallelgesellschaften, die offen zur Schau gestellte Abneigung gegen Österreich und den Westen, die Religion selbst, die Massenzuwanderung, die Ausnutzung des Sozialnetzes und der Infrastruktur kombiniert mit einem latenten Machtanspruch im Namen der Religionsfreiheit schuld gewesen, nein. Wir sind einfach böse Nazis und schlachten alles Fremde ab, was in unser Land kommt.

    • Erich Bauer
      01. September 2010 17:36

      Philipp Starl,
      Meinen Sie, daß wir danach die "No go areas" in England und Frankreich durchfüttern müssen? Als Strafe?

    • Philipp Starl (kein Partner)
      01. September 2010 19:36

      @ Bauer

      Ich weiß nicht genau, was Sie meinen, bitte um Konkretisierung. Durchfüttern tun wir aber die No- Go Areas schon jetzt.

    • Erich Bauer
      01. September 2010 20:29

      Ich gebe zu, der Zynismus ist nicht ganz offensichtlich. "Danach", nach dem von ihnen angedeuteten Szenario, müssen wir wohl die "no go areas möglicherweise WOHLHABEND machen. NAZIS share the world...

    • Philipp Starl (kein Partner)
      01. September 2010 20:52

      @ Bauer

      Wenn dick& doof noch in der Regierung sind, dann auf jeden Fall. Es tröstet mich aber zumindest ein bisschen, zu wissen, dass diese beiden Herren die Ernte ihrer "fruchtbaren" Saat aus der Distanz genießen werden.

  20. M.U. Shrooms (kein Partner)
    01. September 2010 17:15

    Es wird ihnen nicht gelingen, endlos gegen die Wahrheit anzugehen, sagte Solschenizyn.

    Möglicherweise wird uns die Wirkung der Wahrheit später nicht erfreuen.

  21. Heiner Bussy (kein Partner)
    01. September 2010 16:11

    Nein, das Sarrazin-Buch ist nicht wichtig: weil nämlich ohnehin alles längst bekannt ist.

    Davon abgesehen ist natürlich nicht die genetische Ausstattung der Muslime das Problem, sondern ihre Religion. Genauso wie der säkularistische Zeitgeist Westeuropas ein Problem ist: was ist von einer Gesellschaft zu halten, die Jahr für Jahr ein Drittel bis die Hälfte ihrer Kinder noch vor der Geburt umbringt und damit für ihr eigenes Aussterben sorgt? Ist das so viel gescheiter als der Islam???

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      01. September 2010 17:17

      Das mit dem Kinder-Umbringen ist ein dümmliches Katholen-Totschlag-Argument. Es spaltet, wenn ich diesen Schwachsinn höre, bin ich gleich weit weg von einem Teil unserer Gesellschaft.

    • Josef Maierhofer
      01. September 2010 18:38

      Nein, gescheiter als der Islam ist es nicht.

      Was unsere Väter aufgebaut haben, in 40 Jahren etwa zu verludern zu verpfänden, unsere eigenen Kinder zu ermorden, fremde Kulturen, deren Ziel es ist, uns auszuradieren, zu unserer eigenen Vernichtung als trojanische Pferde zu importieren, die eigene Kultur zu verraten, zu verleugnen, dazu gehört schon einige Dummheit und Hilflosigkeit in Überlebensdingen.

      Aber noch können wir umkehren, noch können wir die Stimmen hören, die da sagen, alle dürfen kommen, wenn sie unsere Kultur und unsere Gesetze achten, alle aber müssen gehen, die unsere Gesetze nicht achten und unsere Kultur zerstören wollen.

      Daß wir so blöd sind, das nicht zu verstehen, das muß schon an einer massiven Indoktrinierung liegen. Ein Mensch mit eigener Meinung und eigenverantwortlicher Lebensführung kann einem solchen 'Mainstream' nicht folgen.

    • cmh (kein Partner)
      02. September 2010 10:20

      Liebe/r M.U.Shrooms,

      also angenommen, das Katholen-Totschlag-Argument zieht nicht, dann ist es auch berechtigt, zu fragen, wie es denn damit im konkreten steht.

      Ich darf Sie also fragen, sollten Sie ein Mann sein, ob eine Ihrer Partnerinnen, auf IHrern Wunsch oder mit Ihrer Billigung schon abetrieben hat bzw. sollten Sie eine Frau sein, ob Sie möglicherweise durch einen Ihrer Partner gedrängt schon einmal abgetrieben haben.

      Natürlich erwarte ich mir jetzt keine Antwort. Aber sollte Ihnen die (private) Antwort etwas zäh ersheinen, dann sollten Sie vor IHrem nächsten diesbezügliche Posting etwas sorgfältiger sein.

  22. luhmann (kein Partner)
    01. September 2010 14:55

    Als neutraler, wissenschaftlicher Beobachter überrascht mich die ausgeprägte emotionale Komponente fast aller Beiträge in diesem Forum (hier drücken sich zweifellos gebildete, somit primär an nüchterner sachlicher Argumentation interessierte Menschen aus, Menschen auch von unternehmerischer Tatkraft, geistig (Mindset) und physisch global mobil, unverdächtig jedenfalls, sich an dumpfen irrationalen Ressentiments, wie sie bei Veränderungsverlierern - in dieser Gruppe soweit auch psychologisch verständlich - so häufig anzutreffen sind, zu berauschen usw.) :

    Diese Emotionalität kann ich mir nur mit einem (sachlich aber eben durch nichts zu begründenden) Gefühl der Ohnmacht, i.S.v. die Verhältnisse (im Land; oder wenigstens für sich und seine Familie) nicht beeinflussen/ändern zu können, erklären.
    Für ein derartiges Ohnmachtsgefühl gibt es aber - es sei denn, man möchte die (real existierende) Demokratie insgesamt in Frage stellen; diesfalls würde man aber, in Anbetracht des hohen intellektuellen Niveaus und der methodologischen Redlichkeit in diesem Forum sicherlich eine Alternative ausgearbeitet haben - definitiv keinen Grund. Es gibt ja in Deutschland und Österreich ohnedies je eine Partei, die exakt die Thesen und Politik, wie sie hier praktisch unisono vertreten werden, regelrecht zum Herzstück ihrer Politik gemacht haben. Es ist dies in Deutschland die NPD und in Österreich die FPÖ. Außerdem lese ich hier, dass in Umfragen zwischen 70 und 90% der befragten Bürger ohnedies auch die Thesen wie in diesem Forum vertreten. Also werden doch in diesen Ländern nach den nächsten Wahlen ohnedies diese beiden Parteien absolut regieren. Wieso dann also dieser Pessimismus?

    Um die hier aufgeworfenen Fragen vollständig durchzudeklinieren: Sollte man nicht auf diese (politischen) Mechanismen vertrauen (also, aus welchen Gründen immer, nicht darauf vertrauen, dass ohnedies sehr bald NPD/FPÖ absolut regieren werden), würde doch der gebildete, unternehmerisch tatkräftige Forist (der sich, anders als Linke, niemals als Opfer der Verhältnisse sieht sondern selbst tatkräftig individuell jede gewünschte Veränderung in Angriff nimmt) zur Tat schreiten, und selbst eine Partei u./o. ein Medium gründen, das/die die verfolgte Gestaltung und Entwicklung des Landes/der Gesellschaft vorantreiben würden. Als weitere vollwertige Optionen blieben dem freien, unternehmerischen Foristen etwa auch, in ein kulturell und in der Staatsquote genehmeres Land auszuwandern oder eine kulturell (ethnisch) wie gewünscht zusammengesetzte Enklave (gated community) territorial unternehmerisch zu begründen und über eine cross border gesellschaftsrechtliche Konstruktion sicherzustellen, dass die sicherlich beträchtliche nachhaltige Wertsteigerung dieses konservativen Eilandes Utopia nicht der Umverteilungsgier des hiesigen Fiskus anheimfallen würde (derartige Geschäftsmodelle existieren bereits sonder Zahl, es bedürfte also hierzu nicht einmal eines besonders innovatorischen unternehmerischen Genius`).

    Auf jeden Fall würde der freie unternehmerische Forist niemals seine Zeit mit unproduktiven Klagen über unabänderliche Verhältnisse vergeuden (es sei denn er schriebe - unternehmerisch! - darüber ein Buch und würde darauf vertrauen, dass sich genug nicht unternehmerische Menschen finden würden, die ihn für das Schreiben dieses Buches auch noch bezahlen würden). Diese findigen Unternehmer/Autoren könnte man dann die (in linker und rechter Variante existierende) Klage- und Beschwerde-, oder Ressentimentindustrie nennen.

    • Segestes (kein Partner)
      01. September 2010 15:24

      NPD = FPÖ
      Danke, sehr aufschlussreich.

      Zu den ach so tollen, vertrauensvollen, demokratischen Mechanismen,
      meinte Tucholsky:
      Wahlen ändern nichts, sonst wären sie verboten.

      Ganz davon abgesehen, dass die demographische Entwicklung
      uns eines Tages das Heft aus der Hand nehmen wird.
      Die überdurchschnittliche Gebärfreudigkeit von generell
      bildungsfernen Frömmlern, sollte schließlich allgemein bekannt sein ^^

    • cmh (kein Partner)
      01. September 2010 15:42

      Netter Versuch mit viel Weihrauch.

      Aber ich muß schon zugeben, in so schön sozialwissenschaftlichem Sprachzinnober habe ich schon lange nicht mehr : "Haltets die Goschen!" gehört.

      Betrübt nehme ich also zur Kenntnis, dass man abseits des pc-Mainstreams nur die Wahl hat, zu belächelndes Biertisch Gewölk zu produzieren (das ist lächerlich bis böse) oder ich muß mich auch tatsächlich als Kapitalist und Rentensuchender outen (das ist böse bis unkorrekt).

      Aber vielleicht bringt der nächste Evolutionsschritt die Berechtigung zu blasiert-selbstgerechter Weltsicht.

    • Kurt22
      01. September 2010 16:49

      Hat sich erne bei seinem gebildeten Onkel Nachhilfe geben lassen? Oder hat er seine linken Freunde versammelt, und jeder hat halt einen Satz geschrieben?

    • Simplicius (kein Partner)
      01. September 2010 17:34

      Ich liebe die Amerikaner nicht, aber manchmal haben sie ausgezeichnete Formulierungen, die einen komplexen Sachverhalt auf den Punkt bringen. So wie diese:

      A Conservative is a Liberal who got mugged.

      Ein Konservativer ist (zu ergänzen: eigentlich) ein Liberaler, der überfallen wurde.

      Prinzipien sind schön und gut, aber nichts bewegt uns so wie die persönliche Erfahrung. Wenn hier also emotionale Kommentare verfaßt wurden, von Leuten, die es, wenn ich "luhmann" recht verstehe, besser wissen sollten - dann hat womöglich der eine oder andere schon persönliche Erfahrungen mit dem viel zerredeten Migrationshintergrund gemacht. Womöglich sogar Erfahrungen, die es aus luhmannscher Sicht garnicht geben kann. Schließlich ist die Zuwanderung eine Bereicherung für das so sterile und öde Österreich, jeder andere Standpunkt ist ein Anzeichen für einen bierdumpfen Ausländerhaß ...

      Ich weiß, eine gewagte Hypothese. Wir sollten es ja besser wissen, und sowie wir wieder zu Verstand kommen, werden wir uns schamerfüllt von unseren Äußerungen abwenden. Aber sicher doch. Oder in dem Idiom, das vielleicht ein paar von uns aus S- und U-Bahn kennen: Geh scheißn, Oida.

    • Josef Maierhofer
      01. September 2010 19:13

      Werter @ luhmann !

      Ihr Hohn und Spott über die Ohnmächtigkeit der 'Schreiberlinge' beruht wohl darauf, daß wir, mit welchen Mitteln auch immer erreicht, ein Medienmonopol vor uns haben und Sie genau wissen, daß man mit diesem Instrument skrupellos drüberfahren, verschweigen, diffamieren, niedermachen, etc. kann und auch tut.
      'Änderungsverlierer' müssten Sie einmal global wissenschaftlich erklären versuchen, ich bin nämlich der Meinung, die Änderungen werden erst kommen, 'Verlierer' beziehen Sie wohl auf Geld, das ohnehin bald Inflationswert haben wird, u.s.w.

      Sie wissen ganz genau, was Sie und Ihresgleichen den von Ihnen genannten Parteien medial gerne antun würden und gerne auch hier abladen, um aufzuzeigen, wie mächtig die Nomenklatura ist. Trotzdem ist diese Ihre Stimme für Sie so geartet, daß Sie es trotz Ihrer Machtposition für wichtig erachten, diesen Inhalt mit Spott und Hohn in einem für Sie so unwichgtigen Medium zu posten, statt über die in diesem Medium gebrachten Argumente nachzudenken.

      Neutral und wissenschaftlich ist genauso unrichtig wie Ohnmacht, wie Emotionalität, etc. Es ist eben jeder Mensch ein Unikat mit seinen Eigenschaften, Vorlieben, mit seinem Vorleben, mit seinen Erfahrungen und seinen Meinungen.

      Jeder ist aber frei, seine Meinung zu sagen, oder wollen Sie bereits anklopfen und sagen, was gemeint werden darf ?

    • byrig
      01. September 2010 21:46

      noch was emotionales,luhmann:you`re a leftwing wise-ass!

  23. Segestes (kein Partner)
    01. September 2010 14:52

    Die schmutzige Vorgehensweise des in Summe linksextremen
    öffentlich-lächerlichen, ostmärkischen Dummfunks:

    1. Wer eine nicht opportune Meinung vertritt,
    bekommt die Punze "umstritten" aufgedrückt.

    2. Befürworter der vom ORF vertretenen Meinung,
    sind hingegen "renommiert" bzw. in der Steigerungsform,
    „renommierte Experten“.

    3. Bei Diskussionsrunden zu "umstrittenen Themen",
    sorgt man dafür, dass jene welche die ORF-Linie vertreten,
    deutlich in der Überzahl sind.

    4. "Umstrittene" Personen werden bei Interviews
    und Diskussionen permanent unterbrochen.

    5. Man interviewt „umstrittene“ Personen seitens des ORF
    nicht nur, sondern man kommentiert in flapsigen
    Nachsätzen noch während des Interviews das Gesagte,
    so dass die unbotmäßigen Worte des „Verhörten“
    nur ja nicht im Ohr des Sehers nachhallen können
    und einen Denkprozess einleiten, der nicht in jene
    Richtung geht, die der ORF sich wünscht.

    6. „Umstrittene“ Personen haben bei Diskussionen
    so gut wie nie das Schlusswort. Warum, siehe Punkt 5.

    7. Mit nur ganz wenigen Ausnahmen (z.B. Hans Georg Heinke),
    vermitteln die ORF-Moderatoren subtil über Mimik und vor allem Tonfall,
    was sie von „umstrittenen“ Personen und Themen halten,
    bzw. wem ihre Sympathie gehört.

    8. Berichtet man über vom ORF nicht geliebte Parteien und Personen,
    dann immer so, dass die Protagonisten filmisch in ein möglichst
    unvorteilhaftes Bild gerückt werden.
    Beispiel: Wahlkampfauftakt FPÖ: Sekundenlanges Filmen von
    Bierkrügen und rotgesichtigen Parteimitgliedern.
    Wahlkampfauftakt SPÖ: Nur ein extrem kurzer Schwenk, über das ebenfalls
    sehr bierlaunige Partei-Fußvolk.

    9. Extrem linke Medien wie etwa „Der Standard“ oder „Falter“, also solche die wie der ORF in ihrer Redaktionslinie geartet sind, werden in exzessiver Weise zitiert und somit als Stichwortgeber für die eigene tendenziöse, tagespolitische Berichterstattung herangezogen.

    Usw. usw. usw.

    • Undine
      01. September 2010 15:30

      @Segestes

      Danke, daß Sie sich die Mühe gemacht haben, auf so übersichtliche Weise all die "Sünden" gegen eine objektive Berichterstattung im ORF, aber auch in den Zeitungen, aufzulisten.
      All diese Punkte wider die Objektivität muß man seit vielen, vielen Jahren über sich ergehen lassen und dafür auch noch kräftig blechen.

    • Kurt22
      01. September 2010 17:07

      Ich empfehle, auf http://tvthek.orf.at/ einmal die ZiB-Themen zu vergleichen:
      Montag, 9:00: "Asylwerber tauchen unter"
      13:00: "Anwesenheitspflicht für Asylwerber"
      19:30: "Koalition ringt um Asygesetz-Verschärfung"
      Damit hat der ORF seinem Auftrag Genüge getan, hat bei der kaum gesehenen ZiB die schlechten Nachrichten gebracht, die er später unter den Tisch fallen ließ.
      So macht man es in einem zur Objektivität verpflichteten Medium.

    • Wahrheit (kein Partner)
      01. September 2010 18:13

      @segestes!
      Sehr guter Kommentar!
      Danke!

    • byrig
      01. September 2010 21:44

      segestes,danke für die mühe,mir aus der seele geschrieben.erspart mir das selber-schreiben,was ich eh ungern tu.

    • socrates
      03. September 2010 21:12

      Heute im Kaffee hörte ich unfreiwillig Ö1. Ein ORF Speichellecker interviewte einen Capo von der SDZ, getreu dem 2. Ausspruch, den ich aus der H-zeit kenne: "Wie bemerkten sie soeben ganz richtig?" zum Thema Korruption.
      Als erstes fiel ihm Haider ein, der an der gesamten Korruption schuldig ist. Dann kam Bartenstein dran. Schuld sind aber wir, die Bevölkrung, weil wir uns nicht wehren und zu dumm sind (verschlüsselt).
      Wie Bartenstein in der Schule die NaF Tabletten umtauschen ließ, weil angeblich ein Störfall im AKW drohe und sie abgelaufen sind, haben alle Naturwissenschaftler herzhaft gelacht. NaF ist eine total stabile Verbindung, beständiger wie Kochsalz, NaCl, und trotzdem konnten wir uns nicht wehren. Der Medienterror war siegreich.
      Trotzdem fällt man nachher über die Naturwissenschaft her und gibt ihr die Schuld.

  24. anne frank (kein Partner)
    01. September 2010 14:20

    Gadaffi hat Recht: Europa wird islamistisch:
    In Transdanubie gibt es ein großes Gymnasium, da sie heuer für die 1. Klasse
    75% (in Worten fünfundsiebzig Prozent) aller Schüler Muslime!!!

    • Moritz (kein Partner)
      02. September 2010 09:08

      Welches?? Wuerde mich interessieren.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. September 2010 09:30

      Sehr geehrte Anne Frank,

      Gaddafi ist weder ein Depp noch ist er zu unterschätzen.

      Der hat zwar die Aura eines Kasperls aber er ist auch ein beinharter, kalt kalkulierender, und korrekter Geschäftsmann.

      Wenn man von seinem Auftritt in Rom also die "Europa muß sich zum Islam bekehren" Show abzieht, die ist als Gag für seine Leute zu Hause gedacht und nicht weiter ernst zu nehmen, dann bleibt die Forderung, eigentlich das Angebot, über die EUR 5 Mrd. für das Abweisen der Migrantenströme über.

      Und die ist so ganz gar nicht unsinnig.

      Libyen ist eines der größten Sprungbretter für Migranten aus Afrika nach Europa.
      Wenn Sie jemals nach Tripolis oder in eine andere lybische Küstenstadt kommen, dann sehen Sie sich dort einmal an den Stadträndern oder im Bereich des Hafens um.
      Dort lagern viele tausende Migranten in der Hoffnung auf eine Überfahrt nach Europa.

      Viel mehr als in Ceuta, Tanger oder Melia zusammen.
      Das liegt an der offenen Grenze zum Tschad.

      Wenn Gaddafi sich für die genannte Summe dazu einspannen läßt diese Migrantenströme wieder an ihre Ursprünge zurückzuleiten, dann kommt Europa sogar ziemlich günstig und sehr effizient zu einer tragfähigen Lösung.

      Der Mann mag zwar persönlich ziemlich unberechenbar sein, aber ein Geschäft ist für ihn ein Geschäft.

      Und wenn er schon dieses Angebot macht, dann sollte Europa wenigstens versuchen die Konditionen dieses Geschäfts auszuloten.
      Wenn die darin bestehen, daß die lybische Luftwaffe die Migranten an ihren Herkunftsort zurückführt und ihnen eine kleine Starthilfe, z.B. EUR 100-500 pro Kopf, das ist viel weniger als die den Schleppern bezahlen aber im Sahara-Afrika dennoch eine Menge Geld für einen Neustart, gibt, dann ist das für Europa wie auch für Libyen ein sehr guter Deal.
      Dafür kann man schon über die Wüstenzeltshow und die, wohl nicht ganz so unberührten, 100 "Jungfrauen" hinwegsehen.

      Ich hatte bislang 2x persönlich, als Mitglied einer Delegation, mit Oberst Gaddafi und seinem Clan zu tun.
      Der ist wie der Lugner.
      Viel Show, eben die lybische Variante globaler Seitenblicke, aber ein sehr verläßlicher und korrekter Geschäftspartner.
      Der hat sogar die Geschäfte der beiden Schweizer weiterlaufen lassen, die für die Taten seines Sohnes büßen mußten.

      Also ziehen Sie seine Show von dem Auftritt in Rom ab und sehen Sie das angebotene Geschäft.
      Vermutlich wird man aber wieder herumjeiern, daß Libyen so einen schlechten Stand bei den Menschenrechten und der Entsorgung des Hundekots auf öffentlichen Gehwegen hat und auf diese Art das Geschäft gar nicht erst sehen.
      Geschweige denn zustande bringen.

      Schön für mich, denn dann kann ich dort wieder einmal als Partner meiner chinesischen Geschäftsfreunde zu einem Abschluß kommen weil die Libyer sauer sind.
      Schlecht für Europa, denn die Betreuung der Migrantenströme und deren Folgekosten werden die EUR 5 Mrd. p.a. weit übersteigen.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

  25. Alexander V. Neumaier (kein Partner)
    01. September 2010 13:42

    Thilo Sarrazin und das Erkennen des trojanische Pferdes

    Aus der Ferne beobachtet sieht die Aufregung ganz anders aus.

    In den Medien git es viele, zumeist positive, Wirtschaftmeldungen, die paar negativen Wirtschaftsmeldungen kommen großteils aus Europa und den USA, ein paar politsche Meldungen und die eine oder andere Horrormeldung über Naturkatastrophen.
    Die Anglo-Irish Bank geht wohl gerade den Bach hinunter und hat das Zeug dazu auch gleich Irland in den Konkurs zu treiben, in Pakistan wird es weiterhin regnen und im Iran wird die Beschickung des Nuklearmeilers in Busher länger dauern als geplant.
    Über all dem steht die Meldung über das Ende des Kampfeinsatzes der US Truppen im Irak.

    Eigentlich könnte man meinen, es sei Normalbetrieb auf dieser Welt.

    Nur wenn man in die Lokalnachrichten einiger Medien schaut, kommt man zur Ansicht, daß da so einiges im Argen liegt aber nur sehr bedingt darüber gesprochen werden darf.

    In den USA gibt es Aufregung über Muslime die ein Kulturzentrum nahe des Ground Zero errichten wollen.
    In Europa gibt es in fast allen Ländern Probleme mit muslimischen Zuwanderern aus der dritten Welt.
    (Übrigens gibt es die auch in Asien, aber die lokalen Regierungen behandeln diese Dinge ganz anders als in Europa, da werden schon mal, wie in China vor ein paar Jahren, staatliche Killerkommandos losgeschickt um ein paar, vom Iran eingeschleuste, Haßprediger dezent aber verläßlich wieder loszuwerden. Auch keine zivilisierte Lösung aber eine wirksame.)
    In der Golfregion gibt es einen offenen "Clash of Civilizations" mit täglichen Kampfhandlungen, nicht nur in Afghanistan.
    Und hier in Asien überlegt die indonesische Regierung, ob sie sich mehr an China oder an den befreundeten Staaten im Nahen Osten orientieren soll.
    Im Falle Indonesiens muß man das erklären, das ist der Staat mit der weltweit größten muslimischen Bevölkerung und einer kleinen, aber wirtschaftlich starken chinesischen Minderheit, da macht es einen Unterschied, ob man sich der Religion oder dem wirtschaftlichen Überleben zuwendet.
    Zumal die muslimisch dominierten Gebiete auch gleichzeitig die wirtschaftlichen Krisengebiete, nicht nur Indonesiens, sind.
    Viele dieser Konflikte werden aber anhand von Fakten diskutiert, auch wenn die Lösungen oftmals massiv von Ideologie beeinflußt sind.

    Aber, und das ist der wichtige Punkt, es werden Lösungen diskutiert, gesucht und zumeist auch umgesetzt.

    In Deutschland, aber auch in der Schweiz und in Österreich, gehen die Uhren offensichtlich anders.
    Da werden diese Konflikte nicht ausgetragen und schon gar nicht an einer Lösung gearbeitet.
    Da werden die Überbringer der schlechten Nachricht bekämpft.

    Warum?

    Ganz einfach, weil Probleme nur dann als solche aufgezeigt werden dürfen, wenn sie auch in das Begriffsschema der meinungsbildenden, zumeist selbsternannten, "ideologischen und intellektuellen Elite" passen.

    Lösungen kann man bekanntlich nur dann erarbeiten, wenn man, völlig wertfrei, zuerst das Problem und seine Ursache aufzeigt.

    In China wird im Regelfall zuerst, ganz pragmatisch, festgestellt, was das Problem ist und warum das Problem entstanden ist und dann wird eine Lösung entwickelt.
    Wenn die Lösung implementiert wurde, wird, wenn dies notwendig ist, der Schuldige gesucht und gegebenenfalls zur Rechenschaft gezogen.
    Auch ist hier der Überbringer der schlechten Nachricht nicht automatisch der Schuldige, sondern zuerst der Herold eines Problems.
    Also ein möglichst neutraler Überbringer eines Inhaltes.
    In China gab es in den vergangenen 3000 Jahren weder die geschichtliche Periode der Aufklärung noch eine, (gesellschafts-) politisch, dominante Religion.
    Natürlich gab es ein paar Irrungen, aber man kann den Pragmatismus der chinesische Kultur von über 4000 Jahren nicht in 80 Jahren aus China herausnehmen und durch eine beliebige andere Kultur ersetzen.
    Auch nicht durch Massenmorde und Hungersnöte.
    Genau genommen gibt es in China noch nicht einmal eine durchgehende ideologische Ausrichtung auch wenn es in China eine sehr starken Nationalismus, teilweise an eine Art von Rassismus grenzend, gibt.

    In Europa scheint das anders zu sein.

    Da gab es die Periode der Aufklärung.
    Da gab es lange Zeiten der Dominanz religiöser Dominanz mit allen Vor- und Nachteilen derselben.
    Da gab es, bedingt durch die vielen Kleinstaaten, eine ideologische Zersplitterung.
    Da gab es den vermeintlichen Zusammenbruch einer Ideologie, des Kommunismus oder Sozialismus, der viele seiner Anhänger ratlos und auch weitgehend frustriert zurückgelassen hat.
    Da gab es einen wirtschaftlichen Aufschwung von dem viele profitiert haben, den aber nur wenige betrieben haben, um heute oftmals als Feindbild hingestellt zu werden.
    Da gibt es eine inhomogene Gesellschaft und einen, bedingt durch Zerstrittenheit der Gesellschaft, noch schwächeren Staat.
    Die, von ihrer Niederlage, frustrierten Linken haben sich, nach dem Marsch durch die Institutionen, in eine Stellung gebracht, von der aus sie den anderen ihre Ansichten der P.C. mittlerweile sogar in Form von Gesetzen aufdrängen können.
    Noch schlimmer ist es, wenn dann noch die neurotischen Schuldgefühle der Gesellschaft wegen der unbestrittenen Verbrechen der Vorväter dazukommen um jede inhaltliche Diskussion schon im Ansatz ersticken zu können.
    Kein entwickeltes Staatengebilde der "erste Welt" ist derart zerstritten wie es die EU ist.
    Natürlich sind failed continents wie Afrika noch schlimmer dran, aber die dürfen auch nicht als entwickelt gelten.

    Als kleinen Einschub darf ich das Problem der P.C. mit der "Theatergesellschaft" hier in Asien vergleichen.
    Als ich, vor vielen Jahren hierherzog, habe ich mich gewundert, weshalb die Leute hier manche Dinge umschreiben, nur um ein Gesicht, das eigene oder ein fremdes, zu wahren.
    Hier sagt niemand, daß der Depp XY Schaden angerichtet hat.
    Hier würde man sagen, daß es ein Problem zu lösen gibt, für welches man erwartet, daß der Verantwortliche die Konsequenzen zu tragen haben wird.
    Probleme werden angesprochen, die Verantwortung wird entweder im Kollektiv begraben oder durch einen Gesichtsverlust getragen.
    Aber, das ist der wichtige Unterschied, die Problem werden angesprochen und Lösungen zugeführt.
    Im Europa der P.C. werden Probleme nicht angesprochen sondern nur der, vermeintlich, Verantwortliche an den Pranger gestellt.
    Zumeist der Überbringer der schlechten Nachricht und nicht der tatsächlich Verantwortliche.
    P.C. ist eigentlich eine pervertierte Form asiatischer (Schein-) Höflichkeit.

    In diese Situation hinein gibt es also eine massive Verschiebung der Kultur von einer aufgeklärten, weitgehend säkulären, Gesellschaft in Richtung einer gottgegebenen, alles durchdringenden, Gesellschaftsform des Islam.
    Muslime wären dumm, wenn sie diese Chance nicht ergreifen würden.
    Wer würde denn nicht aus dem feudalstruktierten und wirtschaftlich unterentwickelten Mittelalter des, ostanatolischen, Islam in das soziale Gefüge einer Gesellschaft des 21. Jahrhunderts wechseln?
    Die wäre ja tatsächlich dumm, wenn sie weiterhin in Ostanatolien leben würden.
    Also gibt es, nachvollziehbarerweise, einen massiven Zuwanderungsdruck nach Europa.
    Dieses Europa, welches mit seinen eigenen Problemen beschäftigt ist, hat lange Zeit diesen Druck und die daraus entstehende Änderung der Gesellschaft ignoriert.
    So wurden aus anfänglichen Gastarbeitern in Paralellgesellschaften lebende, von den streitenden Gruppen der alteingesessenen Bevölkerung weitgehend ignorierte, Minderheiten.
    Minderheiten die so groß sind, daß sie es gar nicht mehr notwendigt haben sich zu integrieren.
    Egal aus welchem Grund dies ermöglicht wurde, es ist, wie ich z.B. von unserem früheren Gärtner in Wien weiß, nicht mehr notwendig die Landessprache Deutsch zu lernen wenn man in Wien lebt.
    Jeder (Amts-) Weg kann und wird oftmals auch von einem "Integrationsbetreuer" begleitet, der für die Übersetzung in die geltende Amtssprache sorgt.
    Viele (Amts-) Wege können in Wien längst auch direkt auf Türkisch erledigt werden.

    Die Paralellgesellschaft ist also längst etabliert und ganz einfach nicht mehr zu leugnen.
    Sie ist auch nicht durch irgendwelche "Ausländer Raus" Lösungen in den Griff zu bekommen.
    Wer solchen Schwachsinn als Lösung ansieht ist um nichts besser als die P.C. Terroristen, die ihre Augen fest geschlossen halten.

    Da muß es zwangsläufig dazu kommen, daß auch den eingefleischtesten Ideologen bisweilen die Scheuklappen nicht mehr helfen und sie nicht nur die Realität sehen sondern auch aussprechen.

    Ungeschminkt und ganz wertfrei.

    So wie z.B. auch Hr. Sarrazin dies getan hat.
    So wie sicherlich viele andere, ungeachtet der ideologischen Einstellung auch tun.

    Warum also geht man nunmehr so auf diese Überbringer der schlechten Nachrichten los?

    Zum Einen, weil sie sich erdreisten, das mühsam errichtet Potemkinsche Dorf der ideologisch festgelegten Schuldigkeiten der Feinde der frustrierten Linken einzureissen.
    Da haben diese Linken, ja ich nenne sie auch Gutmenschen ohne mir deshalb eine ideologische Nähe zu Göbbels und seinen Schergen unterstellen zu lassen, für mich sind Gutmenschen nach der eigenen Begrifflichkeit der Linken aus den 1990er Jahren zu verstehen, Jahrzehnte daran gearbeitet, ein ideologisches Kartenhaus der Begrifflichkeiten und Feindbilder aufzubauen.
    Jetzt stellt sich heraus, daß dieses Kartenhaus nicht nur sehr fragil ist, es ist auch noch immer als Kartenhaus zu erkennen.

    Dieses Kartenhaus ist aus fragilen Schuldzuweisungen an die falsche Adresse aufgebaut und beinhält keine Lösungen.
    Und es verdeckt auch nicht mehr, daß das Kartenhaus kein Fundament hat und eigentlich bereits dabei ist einzustürzen.

    Quasi "Der Modekatalog zu des Kaisers neue Kleider" in der Fassung der Unterabteilung der Bezirkssektion der roten Falken, oder der grünen Jugend.

    Zum Anderen, das ist noch viel schlimmer, daß es mittlerweile die eigenen Genossen sind, die diese Nachrichten überbringen.
    Bei den bösen Bürgerlichen, oder den verhassten nationalen Zahntechnikerverbänden (auch die haben keine Lösungen anzubieten, nur Feindbilder auf der anderen Seite), kann man ja noch mit der Nazikeule zuschlagen.
    Was also tun bei den eigenen Genossen?
    Da es im Kartenhaus keine Lösungen gibt, verwendet man also die "Standardlösung", klar ist das zweideutig gemeint, man sucht sich ein kleines, unbedeutendes und aus dem Zusammenhang gerissenes Detail und schwingt dagegen die Nazi- und Rassistenkeule.
    So auch bei der Sache mit dem "Judengen".

    Mangels Inhalten schlägt man also auch gerne die Überbringer der schlechten Nachrichten aus den eigenen Reihen mit der Keule, die vielleicht anderswo berechtigt ist.

    Dumm, aber abgesehen vom Nachweis, daß es also keine Lösungsansätze gibt, zeigt es nur, daß gescheiterte Ideologien, rechte wie linke, auf den Misthaufen der Geschichte gehören, damit es endlich zu pragmatischen Lösungen kommen kann.

    Es ist also kein Wunder, daß die Zukunft aktuell in den pragmatischen Gesellschaften Asien zu finden ist und nicht in Europa.
    Hrn. Sarrazin und seinen Kollegen ist anzurechnen, daß sie zumindest ein paar der Genossen und Verschwörungstheoretiker aus ihrer Beschaulichkeit aufgeweckt haben.
    Auch wenn dadurch nur ein paar kleine Denkansätze entstehen, es ist ein erster, noch sehr kleiner, Schritt in Richtung des Erkennens des Problems.
    Und damit auf dem Weg zur Problemlösung.

    Europa, auch Österreich, wird damit leben zu lernen müssen, daß es in jeder pragmatischen Gesellschaft Grenzen gibt, die von allen Beteiligten einzuhalten und zu akzeptieren sind.
    Dass Religion eine rein private Sache ist und wenn die Religion auch den Anspruch auf gesellschaftliche wie politische Einflußnahem auf die, das ist der wichtige Punkt, anderen Mitglieder der Gesellschaft stellt, dieser Einfluß zu begrenzen ist.
    Wenn mir ein Zeuge Jevovas nicht vorschreiben darf, wie und ob ich im Falle einer Operation Bluttransfusionen bekomme, dann darf mir der Islam auch nicht die seine Vorschriften aufdrängen.
    Wenn ich niemanden vorschreiben darf, ausschließlich koscheres Essen zu sich zu nehmen, was ich auch selbst nie befolgen würde, dann darf man meiner Frau auch keine Kleidungsvorschriften machen, um sie, im Falle der Nichtbefolgung, anzugreifen.

    Es ist also ganz einfach.
    Religion muß sich auf den rein privaten Bereich beschränken.
    Für den Fall, daß dies nicht möglich ist, muß es Vorrang für den Staat und seine Gesetze geben.
    Auch wenn diese den religiösen Vorstellungen mancher seiner Bewohner zuwider laufen.
    Dann muß eben festgelegt werden, nach welchen Kriterien ein Gotteshaus errichtet werden darf und ob eine Schulpflicht unter Einschluß von sportlichen Aktivitäten gibt oder nicht.

    Dann muß man aber auch akzeptieren, daß es vielleicht einmal einen demokratischen Mehrheitsentscheid gibt, der diese Regeln zugunsten anderer, möglicherweise religiös motivierter, Regeln ändert.
    Dies, auch rechtstaatlicher Basis, vorzubeugen, soferne gewünscht, ist Sache der autochtonen Bevölkerung.
    Also muß es möglich sein, nach sachlicher Trennung von Asyl und Zuwanderung, Kriterien der Zuwanderung aufzustellen und durchzusetzen.
    Also ist es auch im Interesse der autochtonen Bevölkerung zu einem ideologisch unbeeinflußten Familienbild zu finden, ohne Elter 1 und Elter 2.
    Wenn Migranten mehr Kinder bekommen, ist es nur logisch, daß sie früher oder später von der Minderheit zur Mehrheit werden.
    Wenn Migranten einmal die österreichische Staatsbürgerschaft haben, sind sie auch in Österreich angekommen.
    Da hilft kein Blut und Boden Wahlkampfspruch mehr.
    Das sind dann Österreicher.
    Solange die autochtonen Österreicher, auf dem Weg zur Minderheit, nichts dagegen tun werden sie sich damit anfreunden müssen, daß es die islamisch-türkische Republik Österreich früher oder später geben wird.

    Solange sie mit ideolgischen Grabenkämpfen beschäftigt sind wären die türkischen, und im Prinzip geht es nur um die, Migranten in Österreich dumm, wenn sie nicht konsequent ihre eigenen Ziele verfolgen würden.

    Warum auch nicht?
    Das Land präsentiert sich ihnen ja geradezu in Geschenksverpackung.

    Der "Weckruf" des Genossen Sarrazin und die Rektionen darauf zeigt ja nur, daß die "noch Minderheit" völlig richtig agiert.

    Es liegt also an den Deutschen, Österreichern und den anderen Wählern, sich zu entscheiden:

    Wollen sie sich weiterhin in P.C. Knechtschaft von ein paar linken Gutmenschen halten lassen?
    Oder wollen sie sich endlich zu einer pragmatischen Lösung der anstehenden Probleme aufraffen?

    Zu letzterem ist allerdings eigene Aktivität notwendig, daher nehme ich eher Wetten an, wann Dr. Glavischnig mit der ersten Designerburka bei einer tiefverschleierten Fr. Karlich auftritt, sich für die Irrungen der Genderquoten entschuldigt und über die Vorzüge des Lebens als Hausfrau berichtet.

    mfg

    DDr. Alexander V. Neumaier

    • durga
      01. September 2010 14:22

      Hervorragende Darstellung wie uns die Welt außerhalb unseres Schrebergartens sieht!

      Dazu passend in der New York Times unter Schlagwort "Austria":
      Languages: German, Turkish, Serbian, Croatian (official in Burgenland)

    • Patriot
      01. September 2010 14:52

      Religion muß sich auf den rein privaten Bereich beschränken.

      Es gibt bei uns einen gewichtigen Unterschied zwischen Christentum und Islam.

      Das Christentum bei uns bedeutet auch Kultur. Der Islam bedeutet vor allem Gesellschaftspolitik.

      Auch Atheisten feiern Weihnachten, freuen sich über Kirchen, Herrgottswinkel, Gipfelkreuze, und leben täglich in christlicher Tradition. Wenn man das Christentum zurückdrängt, drängt man auch viel österreichische Kultur zurück.

      Beim Islam dagegen bekommt man dagegen nicht nur eine Religion aufgedrückt, sondern auch orientalische Kultur die nicht in unser Land passt, und natürlich gesellschaftspolitische Verhältnisse, die nur Masochisten wollen.

      Sarrazin redet vor allem über den sozioökonomischen Wahnsinn. Letztendlich geht es aber um die Frage, ob unser Land und unsere Kultur komplett umgekrempelt werden sollen, bzw ob wir nicht gleich aus vielen Landstrichen vertrieben werden. Dazu wären auch gebildete Moslems fähig.

    • RB (kein Partner)
      01. September 2010 15:17

      @DDr. Neumaier
      Wieder einmal danke für Ihr kluges und ausführliches Posting.
      Ich hoffe inständig, dass ich die Wette gegen Sie verlieren würde!!

    • Erich Bauer
      01. September 2010 16:38

      Alexander V. Neumaier,
      "...In China gab es in den vergangenen 3000 Jahren weder die geschichtliche Periode der Aufklärung noch eine, (gesellschafts-) politisch, dominante Religion..."

      Wahrscheinlich war so etwas wie "Aufklärung" in China nicht notwendig. Im monotheistischen Europa offensichtlich schon. Die Säkularisierung - die Zurückdrängung der alles bestimmenden Religion - geschah in einem Spannungsfeld, welches enorme kreative Schübe hervorbrachte. Das war ein großer Vorteil. Das akribische Denken, die Naturwissenschaften entstanden hier. Sogar ganz unbeabsichtigt. Denn die r.k. Scholastik brachte Universitäten hervor. Das religiöse Ziel welches man damit verfolgte wurde nicht erreicht. Der Beweis, dass die Theologie der "Königsweg" aller Phänomene ist, konnte nicht erbracht werden. Die Gier nach Gold (Alchemie) führte zum Periodensystem der Elemente. "Das Eigennützige will ich, doch das allgemein Gültige schaff ich". Ein ähnlicher rasanter ("rasender") Prozess konnte ich China nicht stattfinden.

      Könnte es sein, dass die, nennen wir es einmal "buddhistische" Weltsicht, andere Lebensziele hat? So wie Sie es trefflich beschreiben? Lebensziele, die sich eben erst heutzutage als Vorteil erweisen? Ein Buddhist (egal welche der unzähligen Schulen) weiß, wenn er heute eine schlechte Ursache setzt, bekommt er morgen eine schlechte Wirkung. Und umgekehrt. Ein Monotheist, der Böses tut, glaubt, dass er dafür "vielleicht" in die noch lange vor ihm liegenden Hölle kommt. Dort will er zwar nicht hin, aber auch der Himmel reizt nicht besonders. 72 Jungfrauen für die Ewigkeit... naja, viel ist das nicht. D.h. auch der Ansporn sich moralisch und ethisch zu verhalten ist im Monotheismus nicht gerade großartig. Die europäische Kirchengeschichte von wechselseitiger und gegenseitiger Zerstörung, Vertreibung und Ausrottung spricht hier eine klare Sprache. Überspitzt formuliert könnte man vielleicht sagen, dass der Monotheismus zum Wahnverhalten führt. Der Buddhismus (bzw. das Gedankengut oder die Gedankenwelt) zum Vernunftverhalten (was Grausamkeiten nie ausschließt).

      Während sich Europa und USA einerseits mit einem Monotheismus aus dem 14./15. Jahrhundert herumschlagen muss, der noch dazu in seiner reinsten Ausformung zum reinsten Fatalismus zwingend führt, geht China pragmatisch seinen Weg.

      Ich komme immer mehr zu der Überzeugung, dass China nicht so sehr durch eine prosperierende Wirtschaft (die bis jetzt durch Werkbanktätigkeit für westliche Konzerne getragen wird) in den nächsten 50 – 60 Jahren weltbestimmend wird, sondern mehr noch durch die Sichtweise, wie Sie, Herr Neumann, beschrieben haben. Denn das monotheistische, religiöse Wahnverhalten macht sich im P.C. schon breit.

      „…P.C. ist eigentlich eine pervertierte Form asiatischer (Schein-) Höflichkeit…“

      Dem kann ich nicht ganz zustimmen, Herr Neumann. Denn diese Erscheinung gemahnt viel eher an fundamental religiöse Formen der r.k. Inquisition und radikal puritanische Cromwellhorden. Es ist als ob diese „westliche“ Gesellschaft damit einen Rückschritt ins 14./15. Jahrhundert unbedingt machen möchte. Eine „Angleichung“ an den Islam? Und nach 300 Jahren beginnt man schön langsam mit der „Gesamtaufklärung“? Ich hoffe, dass ich erst nach Ablauf dieser Zeitspanne wiedergeboren werde (grins).

      „Der Buddhismus kommt über die Welt“, war einst in den 50ern das Schreckensgerücht. Man vermutete, dass dies das „letzte Geheimnis von Fatima“ sei. Möglicherweise entstammt diese Aussage vom kollektiven Unterbewusstsein.

    • Josef Maierhofer
      01. September 2010 19:41

      Danke für Ihren Beitrag !

      Sie haben früher schon einmal von Singapur gepostet und, daß man sogar den Islam in den Griff bekommen kann, wenn man strenge Gesetze hat und exekutiert.

      Auch ich stehe auf dem Standpunkt, daß man jetzt entscheiden muß, was man als Österreicher will für die Zukunft. Das kann auch über die Zuwanderung geregelt werden.

      Ich stehe auf dem Standpunkt, daß Religion Privatsache zu sein hat und die österreicheischen Gesetze von allen gleichermaßen einzuhalten sind und auch exekutiert werden müssen. Ausländer, die österreichische Gesetze brechen sind abzuschieben, Inländer den Paragraphen gemäß zu bestrafen.

      Sie haben die 'Gutmenschen' erwähnt, die sogenannten 'Gesetzesaufweicher' und implizit teilweise sogar Gesetzesbrecher, die Situationen geschaffen haben, die keiner im Land wollte, außer diese P.C. Clique.

      Sie haben von Wahlen gesprochen, und das wäre wohl das sinnvollste, jene zu wählen, die das 'Programm Österreich' bieten, wenn man Österreich will. Sie haben in dem Zusammenhang von der Realität gesprochen, die nach 2 Generationen bereits eingetreten ist.

      Österreichs Politik wird weiter streiten und die Muslime werden weiter 'Familiennachzug' spielen mit unserem Geld.

      Nur eines Herr DDr. Neumann, eines wird jetzt bald greifen, der Finanzzusammenbruch, die Inflation und in der Folge der wirtschaftliche Zusammenbruch. Das wird aber dazu führen, daß sich die Sozialromantik aufhört. Da könnte dann Anatolien bald wieder attraktiver werden.

      Was meinen Sie dazu ?

    • byrig
      01. September 2010 22:18

      nicht schlecht,ddr.neumayr,ev.ein bissi zu ausführlich.stimme meist überein.
      aber:ich vermisse-gerade von intellektuellen wie ihnen-brauchbare lösungsvorschläge!ich vermisse diese wirklich nach der excellenten analyse der unerträglichen situation,betreffend moslems und weiterer zuwanderung,betreffend der immer unerträglicher werdenden p.c.
      das war aber kein vorwurf,sondern nur ein ausdruck der enttäuschung und der z.z. offenbar nicht erfüllbaren hoffnung auf rasche,wirksame lösungen.

    • Norbert Mühlhauser
      02. September 2010 02:10

      www.t-y-a.at

      Sg Hr DDr Neumaier!

      Sie [die Parallelgesellschaft] ist auch nicht durch irgendwelche "Ausländer Raus" Lösungen in den Griff zu bekommen.
      Wer solchen Schwachsinn als Lösung ansieht ist um nichts besser als die P.C. Terroristen, die ihre Augen fest geschlossen halten.


      Die Parallelgesellschaft könnte durch Ausweisung ihrer straffälligsten Gewalttäter ihrer gefährlichsten Elemente entledigt werden. Was allerdings nur mit einer verzögerten Staatsbürgerschaft a la Schweiz effizient wäre. Pogrome gegen Moslems - oder gar schon umgekehrt (?) - sind keine Lösung.

      Und zum asiatischen Pragmatismus erlaube ich mir anzuführen, dass es in China die "Tradition" der Triaden gibt, woran mich Ihre nachfolgende Passage erinnert:

      Hier sagt niemand, daß der Depp XY Schaden angerichtet hat.
      Hier würde man sagen, daß es ein Problem zu lösen gibt, für welches man erwartet, daß der Verantwortliche die Konsequenzen zu tragen haben wird.
      Probleme werden angesprochen, die Verantwortung wird entweder im Kollektiv begraben oder durch einen Gesichtsverlust getragen.
      Aber, das ist der wichtige Unterschied, die Problem werden angesprochen und Lösungen zugeführt.


      Außerdem gibt es in Asien einerseits viel islamistische Strenge, aber auch Länder mit vorherrschender buddhistischer Orientierung können Diktaturen sein.

      Ich denke, dass man in Asien als Unternehmer gut leben kann, weil die Asiaten ein Verständnis für diesen Berufsstand aufbringen - und besonders gegenüber einem Unternehmer als Weltbürger. Repräsentativ ist das aber trotzdem nicht.

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. September 2010 09:31

      Sehr geehrter Herr Bauer,

      natürlich sind die beschrittenen Wege in Asien und Europa gänzlich verschieden.

      Die Aufklärung in Europa hat natürlich auch damit zu tun, daß nach langen Zeiten der religiös/kulturell bedingten Beschränkung quasi eine große Menge von Ideen, deren Zeit gekommen war, endlich ans Licht wollten.
      Was hat die Kirche nicht alles and hervorragenden Persönlichkeiten und Ideen unterdrückt und verfolgt?
      Einem Kopernikus, einen da Vinci bis hin zu all den Frauen, die man als Hexen verbrannt hat, weil sie einfach nur ein paar Dinge hinterfragt und praktisch gelöst haben.
      Da war es fast logisch, daß irgendwann einmal dieses angesammelte Wissen und die lange unterdrückten Ideen durchgebrochen sind.
      Da hat die Kirche, ein damals wohl kaum weniger als der Islam bestimmendes Gebilde, viel beschädigt und letztlich, in Gestalt einiger ihrer besten Vertreter, man denke an die Jesuiten, dann doch wieder viel geschaffen.
      Sie liegen sicher richtig, wenn Sie meinen, daß man dann gerade im Bestreben nun endlich Gottes Weg zu erklären quasi viel mehr geschaffen hat, als man ursprünglich zulassen wollte.

      Sich, aus der Sicht der (Amts-) Kirche, sogar ins eigene Bein geschossen hat.

      Dieser sprunghafte Anstieg der naturwissenschaftlichen "Produktion" ist daher sicher auch aus dem Verhalten der Kirche zu erklären.

      Aber, nur so als Gedankenspiel, was wäre, wenn die Kirche nicht gebremst hätte?
      Was wenn die Kirche nicht das antike Wissen, z.B. die Papyrussammlung von Alexandria, verdammt und vernichtet hätte und stattdessen schon vor 1500 Jahren auf die Kontinuität der Forschung, aufbauend auf bestehendes Wissen, gesetzt hätte?
      Vermutlich hätte sich Europa schon damals viel weiter entwickelt als wir es heute sind.

      In Europa ist vieles in der Geschichte in Rahmen von Revolutionen entstanden.

      Und noch viel mehr zerstört worden, man denke z.B. and die technologischen Leistungen der Griechen und der Römer.
      Vielleicht ist das eine grundlegende kulturelle Eigenschaft der Europäer?
      Sie bauen eine bestehende Situation so lange aus bis sie, nach einiger Stagnation, platzt und endlich etwas neues entstehen kann.

      Vielleicht ist das ja auch die Lösung zur aktuellen Situation?
      Die Stagnation ist längst vorhanden.

      Natürlich stimmt es, daß in China die Denkweise eine gänzlich andere ist.

      Da werden weniger Revolutionen zum Auslöser des Fortschritts, sondern eben kontinuierliche, aber auch beständig hinterfragte, Prozesse.
      Der Hinweis auf den Buddhismus ist durchaus angebracht.
      Wer daran denkt, daß ihn jede seiner Handlungen in den nächsten paar tausend Inkarnationen verfolgt, der handelt bedächtiger als jemand, der in seinem aktuellen Leben seinen einzigen Versuch sieht.

      Mich faszinieren, bisweilen zum Leidwesen meiner Familie, immer wieder die alten Darstellungen chinesischer Geschichte vor Ort.
      Da gibt es etwas, das Kollektiv, bestehend aus dem Einzelnen der zwar nach seinem Vorteil strebt, aber dennoch nie vergisst, daß er dennoch nur ein kleines Rädchen eines Ganzen ist, das ich in dieser Form in Europa noch nicht gefunden habe.
      In China, oder eigentlich in chinesisch dominierten Gesellschaften, gilt der eigene, sei er aus noch egoistischen Motiven heraus entstandene, Erfolg nur dann etwas, wenn er auch dazu geführt hat, daß die Gesellschaft davon profitiert.
      Sei es, weil der Kaiser damit militärische Erfolge oder verbesserte Verwaltungsstrukturen (Sun Tzu) erzielen kann oder weil der Handel neue Waren ins Land bringt (Zhang Xhue).

      Auch wenn das vielleicht dazu geführt hat, daß viele Entwicklungen langsamer vor sich gehen, sie laufen weitgehend kontinuierlich ab.
      Im Wesentlich sogar unbeeinflußt von so "Kleinigkeiten" wie einem 70 jährigen Interregnum eines brachialkommunistischen Regimes mit 80 millionen Toten.

      Die Chinesen bekommen im Paradies keine 72 Huris, die haben nicht einmal so etwas wie ein Paradies.
      Die kommen in eine Art Unterwelt bis sie wiedergeboren werden.
      Wenn man sie, als Nachfahre, vergisst, dann geht es ihnen dort schlecht.
      Falls sie aber, weil gerade Hungry Ghost war, etwas Gutes getan haben dann erinnert sich die Nachwelt an sie und läßt ihnen sogar noch nach ihrem Tod Anerkennung in Form von Opfergaben zukommen.
      Direkt über die "Hell Bank".

      Das macht einfach pragmatisch.
      Vielleicht fehlt denen deshalb die Motivation sich in die Luft zu sprengen und sie versuchen stattdessen etwas Gutes zu tun.

      „…P.C. ist eigentlich eine pervertierte Form asiatischer (Schein-) Höflichkeit…“

      Da habe ich mich vermutlich mißverständlich ausgedrückt.
      Jemand der die Regeln der P.C. leben muß, wird das in Form einer Art Theaterdarstellung zu tun haben.
      Er wird nichts "Falsches" sagen, tun und letztlich sogar denken.
      In Asien ist das Teil der Kultur und hat sich über viele Jahrhunderte lang entwickelt.
      Das ist hier also eine gewachsene Verhaltensweise, die, kulturell und durch die teilweise sehr hohe Bevölkerungsdichte bedingt, auch Sinn macht.
      In Europa, teilweise auch in den USA, ist das ein Verhalten welches den Leuten von Dritten aufgezwungen wird.
      Während hier in Asien die traditionelle Höflichkeit ohne "Tugendwächter" auskommt, braucht deren politisch korrekte Form eben einen äußeren Zwang.
      Das habe ich als "pervertierte Form" bezeichnet.
      Natürlich stimme ich Ihnen zu, wenn Sie meinen, daß diese Art der Mindcontrol des P.C. nur mit bisweilen religiös anmutenden Fanatismus durchgesetzt werden kann und wird.
      Das schönste Beispiel für mich, um nicht immer die Migrationsthematik zu verwenden, ist das Diskussionthema "Kernkraft" in Österreich.

      Ich glaube übrigens nicht, daß der Islam die gleiche Art der Aufklärung erleben wird, wie es beim Christentum, teilweise auch beim Judentum, möglich war.
      Auch nicht in 300 Jahren.
      Der Islam nimmt für sich in Anspruch die (gottgebene) Wahrheit in allen, auch weltlichen, Belangen zu sein.
      Das Christentum sieht für sich nur den Anspruch der Wahrheit in theologischen Fragen.

      Die Wahrheit des Islam kann man nicht diskutieren.
      Da müßte man ja zugeben, daß die Wahrheit heute nicht mehr die Wahrheit morgen ist.
      Wer dies zugibt, der akzeptiert auch die göttliche Fehlerquote, die es aber nicht gibt, ja nicht geben darf.

      Allah kann nicht fehlen.

      Solange dieses Dogma im Islam Bestand hat kann und wird es keine Aufklärung geben.

      Das ist wie bei den überholten politischen Ideologien.
      Der Marxismus ist tot, aber das darf man nicht sagen sonst ist man ein Faschist und die sind vogelfrei ;-)
      Genauso ist es letztlich im Islam.
      Wer von der Wahrheit des Islam abfällt, der ist vogelfrei.

      Vielleicht sollten Sie Ihre Wiedergeburt in eine andere Kultur verlegen, 300 Jahre sind vermutlich nicht genug :-)

      „Der Buddhismus kommt über die Welt“

      Na ja, das mag aus dem Unverständnis des Buddhismus kommen, aber wenn der Spruch zu
      „Der Pragmatismus kommt über die Welt“ umgewandelt wird, dann muß er ja das Schreckensgespenst jedes Ideologen sein.

      Unterbewußt oder bewußt.

      Allein die Vorstellung, daß es Grauzonen gibt und Gott nicht nur in Schwarz/Weiß zeichnet, muß für viele Leute heute wie damals ein Schreckgespenst dargestellen.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. September 2010 09:31

      Sehr geehrter Herr Maierhofer,

      die Situation hier ist eine, die sogar ein wenig mit der in Österreich vergleichbar ist.

      Singapore besteht als Land ja erst seit 1965.

      Davor war es, zwei Jahre lang, Teil eines Staatenbundes mit Malaya und davor, seit 1819, eine britische Kolonie.

      Die Briten haben, wegen der Unzuverlässigkeit der Malayen, Chinesen nach Singapore geholt und sie als Arbeiter eingesetzt.
      Zumeist waren das Chinesen aus ärmlichen Verhältnissen und keinesfalls gebildet.
      Nur ein kleiner Teil der Chinesen kam als Händler bzw. mit ausreichend Bildung, um einen höherwertigen Job auszuüben.

      Die Malayen sind großteils Muslime und haben, auch heute noch in Malaysia, eine völlig andere Kultur als die Chinesen.

      Nach der Trennung 1965 wurde Singapore für ein paar Jahre zum Spielball verschiedener Ideologien, zum Teil des Kommunismus, und auch des Islam.
      Teilweise gab es bürgerkriegsähnliche Zuständen und Generalstreiks wegen der kulturellen und ideologischen Differenzen.
      Das Land hatte damals seine Krisen und nicht wenige.

      Nachdem Singapore keine nennenswerte eigene Produktion und schon gar keine Rohstoffe hatte, war es notwendig die damals noch 1.5 Millionen Einwohner aus sehr unterschiedlichen Kulturen unter einen Hut zu bringen und das damalige Pulverfaß zu entschärfen.

      Die Regierung der PAP, das ist die hiesige Peoples Action Party, eine nahezu vollständig ideologielose chinesisch dominierte Partei, hat dies durch einen rigorosen Kurs geschafft.

      Der Grundsatz war und ist, jedes Gesetz gilt für alle gleich und ohne jede Ausnahme.

      Es macht hier tatsächlich keinen Unterschied, ob man ein Singaporean chinesischer Abstammung, ein malaysischer Gastarbeiter mit Tagesaufenthaltsgenehmigung, ein Expat mit permanent residency status oder ein Tourist ist.
      Die Regeln sind streng, übrigens nicht strenger als in Österreich, aber eben für alle gleich.

      Religion ist reine Privatsache und hat in der Öffentlichkeit nur in Form von kulturellen Traditionen seine Bedeutung.
      Es gibt in Singapore rund 10% Muslime.
      Wenn in Malaysia am Freitag Nachmittag das öffentliche Leben wegen des Freitagsgebetes langsam wird, merkt man hier nichts davon.
      Wenn, wie gerade jetzt, im Ramadan das Leben anderswo langsamer wird, merkt man hier, auch unter den Muslimen, nichts davon.
      Wenn, wie ebenfalls gerade jetzt, die Chinesen Hungry Ghost feiern oder chinesisches Neujahr, dann ist das eine kulturelle Angelegenheit, aber kein Staatsfeiertag.
      Wenn zwei Einwohner unterschiedlicher Herkunft und Kultur streiten, dann gilt das Gesetz des Staates.
      Es gibt keine Anerkennung von Sharia Urteilen in Singapore obwohl z.B. in Indonesien und Teilen Malaysias die Sharia gleichberechtigt neben den staatlichen Gesetzen bestehen.
      Wer, von den Migranten, also z.B. auch ich, sich gegen den Staat und seine Gesetze stellt, wird abgeurteilt und danach umgehend abgeschoben.

      Das führt dazu, daß es hier zwar immer noch Straftaten gibt, aber einerseits nur sehr wenige und andererseits unter den Expats sogar weniger als unter Singaporeans gibt.

      Schließlich will keiner seinen hiesigen Job und damit sein üblicherweise sehr gutes Leben und Einkommen verlieren.
      Auf der anderen Seite hat das Land ein sehr gutes Sozialsystem und eine Lebensqualität, die viele andere, auch europäische, Länder bum Längen schlägt.

      Das ist eben die Methode Zuckerbrot und Peitsche für alle.

      Wobei, wie oben angeführt, die Gesetze nicht strenger sind als in Österreich und keinesfalls unfair.
      Nur werden sie eben rigoros exekutiert.

      Wer ins Land will, der hat vier Möglichkeiten:

      -) Ein Touristenvisum bis maximal 120 Tage im Jahr
      -) Einen Job mit entsprechender Bezahlung bei dessen Beendigung dann binnen 14 Tagen ein neuer Job vorhanden sein muß oder das Land zu verlassen ist
      -) Entsprechendes Vermögen um sich selbst zu erhalten
      -) Oder, last but not least, ein entsprechend hohes Investment in eine, für Singapore, strategisch interessante Firma

      Wer die Kriterien nicht erfüllt, bleibt draussen.
      Wer gegen die Regeln verstößt fliegt raus und muß draussen bleiben.

      Wer drinnen ist, der muß hier Steuern zahlen, einen Medisave und einen CPF Account finanzieren.

      Das macht Singapore, auf einer Fläche von knapp zwei mal Wien und bei rund 4.5 mio. Einwohnern, zu einem exklusiven, sehr reichen, aber auch sehr beliebten Club.

      Was wir hier nicht haben sind die, in Europa so beliebten, Gutmenschen.

      Die Einheimischen hier, wie auch die Expats, mögen bisweilen darüber schimpfen, daß Singapore der "Pampering State" ist, in dem der Staat zu viele Services anbietet und ein sehr dichtes, daher auch teures Sozialnetz (Ich zahle allerdings nur einen Bruchteil dessen an Abgaben, die ich Österreich zahlen würde, bei weit besseren Leistungen) anbietet und daher den Leuten das Leben zusehr vororganisiert, aber weg von hier wollen die wenigsten.

      Natürlich gibt es, abgesehen von den vier offiziellen Sprachen, keine Ausnahmen im Amtsverkehr für einzelne Migrantengruppen.
      Auch bei 30.000 deutschsprachigen Expats würde hier niemand auf die Idee kommmen, Formulare in deutscher Sprache zu drucken oder einen Migrationsbetreuer einzurichten.

      Das betrifft auch das Zusammenleben mit der muslimischen Bevölkerungsgruppe.

      Das sind großteils Malaysians, Indonesians und Bangladeshis.
      Wenn die hierher kommen, und ich bin mir sicher, das wollen viel mehr als zugelassen werden, dann müssen sie sich anpassen.

      Ohne allerdings die eigene kulturelle Identität aufzugeben.

      Die feiern hier natürlich Ramadan und den Geburtstag des Propheten und andere Feste.

      Aber eben privat.

      (Übrigens haben die in Singapore lebenden Malaysians den höchsten durchschnittlichen Bildungsgrad und das höchste durchschnittliche Einkommen aller in der Region lebenden Malaysians - inklusive Malaysia selbst. Das gibt nicht nur der Regierung in Malaysia zu denken, das widerlegt auch viele andere Vorurteile.)

      Hier arbeiten aktuell 14 Muslime für mich.
      Die sitzen auch heute im Job, obwohl Ramadan ist.
      Abgesehen davon, daß die alle paar Jahre zwei Wochen Zusatzurlaub für einen Trip nach Mekka nehmen, gibt es zwischen ihnen und meinen anderen Mitarbeitern (zumeist Chinesen und Europäer aber auch ein paar Afrikaner) keinen Unterschied.

      Natürlich gibt es keine Expats die früher mal in einem Dorf in Bangladesh als Hilfsarbeiter gelebt haben.

      Das sind durchwegs gebildete Leute, die dem Staat und seiner Wirtschaft auch ein entsprechendes Leistungsangebot machen konnten.
      Sollten sie aber den Versuch machen eine islamische Republik Singapore zu erreichten, sowas wurde schon versucht, dann bekommen sie massive Probleme mit dem Staat.
      Wie übrigens auch jeder andere.

      Ich sehe es als nachgewiesen an, daß Muslime sich sehr wohl in eine Gemeinschaft einfügen können, wenn man ihnen entsprechende Vorgaben macht und sie entsprechend gleich behandelt und auch gleich sanktioniert.
      Nur wenn man ihnen die Möglichkeit gibt ihre Religionsvorschriften auszuleben und eine Paralellwelt zu errichten, wie etwa in Österreich oder Deutschland, gibt es Probleme mit der Integration.

      Allerdings ist die hier regierende PAP auch die einzige tatsächlich weitgehend ideologiefreie Partei die ich bislang gefunden habe.
      Die haben keine ideologische Agenda der Marke "Wer das Land liebt muß Scheisse im Hirn haben" oder "One World One Nation".
      Die haben ein erfolgsabhängiges Einkommen (die Regierungsmitglieder verdienen einen Schnitt aus den Topgehältern von sieben hiesigen Branchenführern - allein der PM verdient mehr als EUR 1.5 mio. im Jahr, allerdings nur wenn die Regierung dafür sorgen kann, daß die Wirtschaft läuft und die Singaporeans gut verdienen und leben) und können jederzeit ihren Job verlieren.
      Die haben Minister, bei Verlust aller Bezüge, gefeuert weil sie einen privaten Linienflug auf Spesen verrechnet haben.
      Die PAP hat die Regel "Once you're with us you have to stay clean".

      Bei Wahlen in Österreich hätten die zuerst das Problem, sich gegen die vielen ideologischen Querschläger Gehör zu verschaffen.
      Denn die wären für eine SPÖ oder die Grünen, aber genauso für die FPÖ oder die ÖVP, ein perfektes Feindbild.
      (Vor der Karriere in der Partei zumeist eine erfolgreichen Karriere in der Privatwirtschaft oder beim Militär, finanziell unanbhängig von der Politik und durchgehend hoch gebildet - try that in Austria for a change)
      Andererseits, die PAP läßt sich auch nicht dieses kleinliche Hick Hack gefallen, das in Österreich (Stichwort "Sternbild Krokodil" oder ein Peter Pilz) üblich ist.
      Die tragen solche Streits, zumeist erfolgreich, vor Gericht, im In- und Ausland, aus, was ihnen auch die vielen Anfeindungen diverser NGOs aus dem Ausland einbringt.

      Und so kommt es erst gar nicht zur Bildung eines P.C. Terrorkommandos.

      Die österreichischen Grünen, nicht nur die, würden hier bei der ersten besten Gelegenheit, also einer falschen Behauptung oder einer Beleidigung, vor Gericht stehen und für ihre Vorgangsweise teuer bezahlen.
      Ein Dr. Pilz wäre Dauerbewohner von Changi.

      Ich sehe dieses Modell daher als Möglichkeit, auch in Österreich, ein Zusammenleben verschiedener Kulturgruppen zu organisieren.
      Das wäre für mich eine echte Österreich Agenda.
      Hart aber auch fair.

      Was den wirtschaftlichen Zusammenbruch des Sozialstaates in Österreich anbelangt, an den glaube ich nicht so recht.
      Sehr wohl aber an eine notwendige Bauchlandung und massive Einbußen für die Versicherten.
      Das System ist zwar seit Jahren pleite, aber es ist deshalb noch lange nicht in Konkurs.
      Noch findet sich immer wieder eine Möglichkeit die Löcher zu stopfen.

      Gerade da bin ich von Hrn. Hundstorfer angenehm überrascht.
      Der Mann ist wesentlich realistischer als der Großteil der restlichen Regierung zusammen.

      Es werden, in Zukunft, sicher viele Leistungen reduziert oder einkommensbezogen gestaltet werden.
      Es wird, sehr wahrscheinlich, eine Art Volkspension geben müssen, so wie in Holland - also eine Art staatliche Mindestsicherung als Pension, wer mehr will muß das selber finanzieren.
      Vielleicht sogar ein Ansparmodell wie den CPF in Singapore anstelle des umlagenfinanzierten Pensionssystems.
      Es wird, hoffentlich, eine Verflachung der Gehaltszuwächse bei älteren Arbeitnehmern und damit einen Anstieg des Pensonsalters geben. (BTW, hier in Singapore gibt es, nach Wunsch, schon mit 55 einen Pensionsbezug, aber die Firmen hier heuern neuerdings verstärkt ältere Arbeitnehmer an weil sie billiger sind und mehr Erfahrung haben - Sprechen sie das mal in Österreich laut aus)

      Alle diese Maßnahmen werden einen Kollaps des Sozialsystems nicht nur verzögern, sie werden ihn auf Dauer aufschieben.

      Und, das ist auch sicher, keine der Parteien, auch nicht die mit dem "Österreich" Programm, mit oder ohne Wiener Blut, hat dazu ein tragfähiges Programm oder die Leute das umzusetzen.

      Also werden sie, wie Sie richtig schlußfolgern, weiterstreiten, wer denn nun an der Misere Schuld hat.
      Aber keine Lösung finden oder umsetzen.
      Weder SPÖ/ÖVP, nicht die FPÖ oder das BZÖ und schon gar nicht die Grünen.

      Österreich, speziell seine Wirtschaft, hat damit aber jahrzehntelange Erfahrung und wird auch das, nicht wegen seiner Politiker, sondern trotz seiner Politiker, überstehen.
      Österreichs Wirtschaft und sein Sozialsystem wird auch in Zukunft für Wirtschaftsmigranten aller Art interessant bleiben.
      Daher muß das Land so rasch wie möglich seine Migration in den Griff bekommen.
      Ohne die übliche Streiterei um Ideologien oder Schuldigkeit.

      Einfach mit einem klaren Anforderungsprofil und der rigorosen Durchsetzung bestehender Bestimmungen.

      Einfach nur mit einer pragmatischen Lösung.

      Wenn diese pragmatische Lösung kommt ist das auch das Ende der Sozialromantik.

      Sozialromantik gibt es hier in S'pore keine.

      Dafür aber ein, auf viele Jahre hinaus ausfinanziertes, funktionierendes Sozialsystem, ein großartiges Bildungswesen (selbstverständlich übrigens auch das rein staatliche und daher beinahe kostenlose Bildungswesen) und eine topmoderne Infrastruktur.

      BTW, ich glaube übrigens auch nicht, daß die heutige Situation von der P.C. Clique gewünscht wurde, aber die tun sich, wegen ihrer moralischen Überlegenheitsansprüche eben schwer, einen Fehler zuzugeben oder ein echtes Problem als solches anzuerkennen.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. September 2010 09:40

      Sehr geehrter Herr byrig,

      natürlich haben Sie recht, wenn Sie nunmehr nach einer Lösung fragen.

      Da gestehe ich gerne zu, das ist nicht leicht.
      Aber, wie ich schon ein wenig weiter oben angeführt habe, ein paar Schritte in die passende Richtung hätte ich schon.

      Da ist zuerst die Trennung zwischen Asyl, als Menschenrecht, und Zuwanderung als Geschäft zwischen dem Staat und dem Zuwanderer.
      Dann die Definition eines genauen Anforderungsprofils, welches der Zuwanderer zu erfüllen hat um überhaupt ins Land gelassen zu werden.
      Das ist ja auch im Interesse des Staates und seiner Bürger.
      Und dann, da bin ich halt von meinen Wohnort verwöhnt, eine radikale Gleichstellung der Zuwanderer bei Rechten und Pflichten und auch eine radikale Exekution dieser Gleichstellung.

      Leicht ist das nicht, aber ein Weg der hier erfolgreich ist.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      02. September 2010 09:52

      Sehr geehrter Herr Mühlhauser,

      natürlich muß es möglich sein, den Deal zwischen dem Staat und einem straffällig gewordenen Zuwanderer wieder zu lösen und den straffällig gewordenen Zuwanderer, nach Verbüßung der Strafe, abzuschieben.
      Das machen ja auch viele andere Länder, sie z.B. meine Darstellung der Situation hier.
      Das Problem liegt dabei jedoch dort, wo der Zuwanderer vom Expat zum Staatbürger geworden ist.
      Dann ist er ein internes Problem des Staates und auch als solches zu behandeln.

      Die hiesige, buddhistisch bzw. konfuzianisch geprägte, Gesellschaft ist ganz anders als die der islamischen Länder.
      Hier ersetzt Pragmatismus, nicht nur für Selbständige, eben die starren Regeln des Koran.
      Die hiesigen Regeln sind zwar nicht minder kompliziert aber wenigstens historisch und kulturell gewachsen und daher, bei einiger Beschäftigung mit der lokalen Geschichte und Kultur, sogar verständlich.
      Der Islam hingegen kennt viele Regeln die nur durch einen "göttlichen Machtauftrag" entstanden sind und nicht hinterfragt werden dürfen.

      Aber Sie haben Recht, es dauert lange bis man damit, in beiden Welten, zurecht kommt.

      Die Triaden sind ein eigenes Kapitel, die gibt und sie sind sicherlich auch Teil der Kultur.
      Allerdings ein sehr kleiner und keinesfalls bestimmender Teil der chinesischen Kultur hauptsächlich in Hong Kong.
      Nach mehr als 15 Jahren in der Region habe ich noch immer nicht mit einem Triaden Mitglied zu tun gehabt, auch wenn ich keinen Wert darauf lege.
      So in die Gesellschaft integriert wie z.B. die italienische Mafia sind die hier nicht.

      Was den Unternehmer anbelangt, das ist sicherlich richtig.
      Aber es gibt eben hier diesen Lebenstraum vom einfachen Bauern zum selbständigen Unternehmer.
      Natürlich sind Hilfsarbeiter und Tagelöhner arm dran.
      Aber der Unterschied hier ist der, daß die Leute sich im Regelfall nicht damit abfinden, daß sie eine bestimmte Position in der Gesellschaft einnehmen.
      Die sind sich auch nicht gut dafür, sich mit einem sehr großen Aufwand zu verbessern.

      Das ist auch so ein gewaltiger Unterschied zu Europa.
      Hier ist die gläserne Decke nicht halb so dicht wie anderswo.

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Logiker
      02. September 2010 11:24

      Vielen Dank für diese wohl sehr realistische Betrachtung aus der Ferne. Nachdem die Islamisierung vor allem die Frauen und da vorallem unsere FeministInnen betreffen wird, lehne ich mich als Mann, dessen Rolle wieder gestärkt wird einfach bequem zurück und lasse dem westlichen Schicksal seinen gottgewollten Lauf.

    • Erich Bauer
      02. September 2010 14:19

      Sehr geehrter Herr DDr. Alexander V. Neumaier,

      Vielen Dank für Ihre Ausführungen.

      „…Ich glaube übrigens nicht, daß der Islam die gleiche Art der Aufklärung erleben wird, auch in 300 Jahren nicht…“

      Da stimme ich völlig mit Ihnen überein. Der Islam würde die „Aufklärung“ nicht überstehen und damit seine „Auflösung“ erfahren. Was aber irgendwann sicher passieren wird. Daß bestimmte „Rituale“ auch noch lange weiter bestehen werden, tut dem keinen Abbruch. Der Rückzug auf Rituale ist auch in der buddhistischen Entwicklungsgeschichte weit verbreitet.

      „…Er wird nichts "Falsches" sagen, tun und letztlich sogar denken…“

      Ich verstehe jetzt was Sie damit meinten. Der chinesische P.C. ist so was wie die „Etikette“. Eine Form der Höflichkeit – auch falsche - die ich jedem in meiner Umgebung zuteil werden lasse. Im Grunde genommen das Kennzeichen einer guten Erziehung. Gab’s glaub ich bei uns auch schon. Bis man diese Erziehungsziele als Unterdrückung „erkannte“. Bitte mich zu korrigieren, wenn ich falsch liege. Übrigens, der von Ihren Ausführungen entnommene Satz weist auf einen Kernsatz des Buddhismus hin: denken, sprechen, tun. Jede einzelne Phase setzt bereits eine Ursache.

      „…Der Pragmatismus kommt über die Welt…“

      Ja. Das ist tatsächliche ein „Schreckgespenst“ für alle, die von der Wertschöpfung Dritter profitieren wollen. Man muß nur Kopf oder Hintern zum Himmel (oder zum einflussreichen Parteifunktionär) erheben und das „Manna“ kommt.

      „…Na ja, das mag aus dem Unverständnis des Buddhismus kommen…“

      Dieses Unverständnis ist auch bei vielen bekennenden Buddhisten hierzulande festzustellen. Vielfach wird diese Denkrichtung mit esoterischen Zügen beladen. Die Striktheit und Klarheit wird kaum so richtig wahrgenommen. Man verbindet die Auffassungen mit „Meditation“. Die, zumindest fast alle Schulen des Mahayana sogar ablehnen. Wie dem auch sei, es kommen „spannende“ Zeiten auf uns zu.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2010 15:34

      @ DDr. Alexander V. Neumaier

      Danke für Ihre Antwort ! Ich würde mir wünschen, daß die viele Menschen hier lesen.

      Da haben wir natürlich 'Jahrhunderte' aufzuholen. Neidvoll kann ein hiesiger Leistungsträger dorthin blicken, wo 'hart aber herzlich' regiert, bei uns leider Dick&Doof.

      Für die Gesetzesexekution und die Lösungskompetenz fallen mir adhoc nur 3 Politiker ein, mit denen man bei uns die Situation angehen könnte:
      Dr. Schüssel, Fekter, Hundstorfer, den ich auch so wie Sie sehe, als Realisten und kein Ideologendummerl.

  26. r.t. (kein Partner)
    01. September 2010 13:16

    Ach reden wir lieber über Lösungen:

    Das größte Problem ist wirklich, dass Akedmiker und der Mittelstand die wenigsten Kinder haben. Wie gedenkt man das zu lösen? Wie gedenkt man sozial schwache nicht mehr fürs Kinderkriegen zu bezahlen.

    1. Das Kindergeld sollte nur dazu da sein, das Daheimbleiben zu ermöglichen. Das heißt, dass Frauen die zuvor nie erwerbstätig waren, auch keinen Anspruch auf Kindergeld haben dürfen. Ausnahmen kann es für Frauen geben, die in Ausbildung sind, da die durch Kinder verlängerte Ausbildungszeit eine finanzielle Belastung im Sinne eines Verlustes an Erwerbseinkommen darstellt. Jedenfalls ist es seltsam wenn Zuwanderer kurz nach Einreise gleich Kinder bekommen und vom Staat dafür Kindergeld erhalten.

    2. Arbeit muss sich lohnen: In Österreich wird die ganze Zeit über mögliche Steuererhöhungen diskutiert. Dass in diesem Jahr die Lohn und Einkommensteuer erhöht wurde, hat niemand berichtet. Das geschah dadurch, dass die Steuergrenzen nicht mit der Infaltionsrate angepasst wurden.

    3. Famileinzusammenführung: Mindestalter für die Gattinen, Sprachkenntnisse vorab, Begründung, warum der Haushalt in Österreich gegründetr werden soll
    (Neben dem Nachweis von ausreichendem eigenen Wohnraum und Einkommen)

    4. Keine Familienbeihilfe für Kinder, die nicht in Ausbildung sind! Z.b. 16 jährige Mädchen, die im Haushalt verschwinden. Ausgenommen 0-6 jährige.

  27. Martin78 (kein Partner)
    01. September 2010 12:57

    Als linker, der auch Unterberger liest (know your enemy;) ein paar Fragen an alle anderen:

    1) Wenn denn wirklich alles so ist wie Sarrazin schreibt, seine Zahlen stimmen und nicht die des Statistischen Bundesamtes, WIE LAUTET DIE LÖSUNG aller angesprochenen Probleme ?

    2) Der Zuzug von Migranten findet nur noch in verhältnismässig wenigen Fällen über Asyl statt, sondern über Familiennachzug und, wie es Sarrazin richtig sagt, über die Heirat von Menschen aus dem Herkunftsland. Wie wäre das zu ändern, vor allem im Hinblick auf die Verankerung dieser Möglichkeiten im internationalen Recht ?

    3) Ich glaube es gibt viele, welchen es nicht reichen würde wenn ab Morgen keine neuen Ausländer hinzukämen, sondern auch die Anzahl der bereits anwesenden und mit Staatsbürgerschaft versehenen Migranten zu hoch ist. Wie wollen Sie die (wenn möglich ungrauslich) von einer Heimkehr überzeugen, ohne internationales Recht zu verletzen ?

    • cmh (kein Partner)
      01. September 2010 13:43

      1a) Statistisches Bundesamt: Das ist natürlich eine Unterstellung von Ihnen. Die Frage ist nicht so sehr, ob die Zahlen des Bundesamtes oder die von Sarrazin stimmen, sondern vielmehr, ob die Zahlen des Bundesamtes (nach auch nur einer unwidersprochenen Statistik à la Griechenland ist der gesamte Stand europaweit in einer Vertrauenskrise) vertrauenswürdig sind, wenn diese dem Augenschein in manchen GEgenden widersprechen. Sind die amtlich erhobenen Daten überhaupt aussagekräftig. Wären nicht angesichts einer Fragestellung überhaupt neue Kennziffern zu erheben. So könnte z.B. die Anzahl der Personen mit Türkischem Familiennamen und deutschem Vornamen eine Maßzahl für Integration sein. Es wäre auch interssant, wieviele ORB früher ISLAM waren. Wieviele türkische Frauen haben Inländer ohne MigraHi geehelicht.

      Da ich diese Kennziffern noch nicht gesehen habe, muß ich im Zweifel davon ausgehen, dass die Daten von Sarrazin richtig sind.

      1b) a)Welchen Grund sollte eine Person mit MigraHi haben, sich zu integrieren? Ganz einfach: Nach Integration mehr Rechte zu haben als davor.

      b) Wenn aber die Inländer ohne MigraHi kein Gespür mehr dafür haben, dass Rechte nicht wohlerworben, sondern immer wieder neu zu erweben sind und sie den von ihren Vorfahren erworbenen Wohlstand als Gegebenheit ansehen wie die Rechtsfahrordnung - solange werden sie ihre REchte den Migranten ohne Gegenleistung nachwerfen.

      c) Verwunderlich ist es immer, dass die Linken einerseits die Ehe in eine formlose und einseitig unverbindliche Lebensabschnittspartnerschaft umwandeln wollten, andererseits aber nach einer wiederum einseitigen, diesmal aber für die andere Seite verbindlichen Verrechtlichund schreien. Daher muss ich Ihnen sagen, dass sich zum derzeitigen Zeitpunkt Migranten eher darauf einstellen sollten, dass ihre Ehen bei uns nichts wert sind.

      2) und 3

    • cmh (kein Partner)
      01. September 2010 13:43

      1a) Statistisches Bundesamt: Das ist natürlich eine Unterstellung von Ihnen. Die Frage ist nicht so sehr, ob die Zahlen des Bundesamtes oder die von Sarrazin stimmen, sondern vielmehr, ob die Zahlen des Bundesamtes (nach auch nur einer unwidersprochenen Statistik à la Griechenland ist der gesamte Stand europaweit in einer Vertrauenskrise) vertrauenswürdig sind, wenn diese dem Augenschein in manchen GEgenden widersprechen. Sind die amtlich erhobenen Daten überhaupt aussagekräftig. Wären nicht angesichts einer Fragestellung überhaupt neue Kennziffern zu erheben. So könnte z.B. die Anzahl der Personen mit Türkischem Familiennamen und deutschem Vornamen eine Maßzahl für Integration sein. Es wäre auch interssant, wieviele ORB früher ISLAM waren. Wieviele türkische Frauen haben Inländer ohne MigraHi geehelicht.

      Da ich diese Kennziffern noch nicht gesehen habe, muß ich im Zweifel davon ausgehen, dass die Daten von Sarrazin richtig sind.

      1b) a)Welchen Grund sollte eine Person mit MigraHi haben, sich zu integrieren? Ganz einfach: Nach Integration mehr Rechte zu haben als davor.

      b) Wenn aber die Inländer ohne MigraHi kein Gespür mehr dafür haben, dass Rechte nicht wohlerworben, sondern immer wieder neu zu erweben sind und sie den von ihren Vorfahren erworbenen Wohlstand als Gegebenheit ansehen wie die Rechtsfahrordnung - solange werden sie ihre REchte den Migranten ohne Gegenleistung nachwerfen.

      c) Verwunderlich ist es immer, dass die Linken einerseits die Ehe in eine formlose und einseitig unverbindliche Lebensabschnittspartnerschaft umwandeln wollten, andererseits aber nach einer wiederum einseitigen, diesmal aber für die andere Seite verbindlichen Verrechtlichund schreien. Daher muss ich Ihnen sagen, dass sich zum derzeitigen Zeitpunkt Migranten eher darauf einstellen sollten, dass ihre Ehen bei uns nichts wert sind.

      2) und 3

    • cmh (kein Partner)
      01. September 2010 13:44

      soll heißen

      2) und 3) siehe oben

    • Alexander V. Neumaier (kein Partner)
      01. September 2010 14:03

      Sehr geehrter Herr Martin78,

      es gibt keine Lösung nach der Methode one size fits all.
      Es würde schon reichen, wenn man sich der Tatsache bewußt wird, daß Migration nur dann erfolgen darf, wenn der Migrant ein Angebot an den Staat bzw. die Gesellschaft machen kann, welches dort auch gesucht wird.

      Asyl ist endlich von Migration zu trennen.

      Asyl ist ein Menschenrecht, welches aber nur jenen zusteht, die auch tatsächlich verfolgt werden.

      Migration ist kein Menschenrecht sondern ein Deal.

      Geb ich meinem Zielstaat etwas, das der auch brauchen kann, so wird er mich aufnehmen.
      Falls nicht, dann nicht.

      Ich weiß übrigens wovon ich spreche, ich bin Migrant in Singapore.
      Asyl hätte ich hier nie bekommen und das hiesige, im Übrigen sehr gut ausgebaute, Sozialsystem steht mir auch nur deshalb zur Verfügung, weil entsprechende Beiträge dafür erbringe.

      Es wäre notwendig, das Problem endlich ohne Scheuklappen anzusprechen, zu benennen und dann pragmatisch zu lösen.
      Es geht nicht um die "armen Leute" die zu Hause keinen Job finden, es geht darum, daß jeder Staat nur begrenzte Kapazitäten hat mit denen er seine Bürger betreuen kann.
      Die werden auch durch erzwungene Umverteilung nicht mehr.
      Jede erzwungene Umverteilung läßt Ausweichlösungen der Betroffenen entstehen.
      Also muß der Staat auch einmal klar feststellen, welche Form der Migration in seinem Interesse ist und welche nicht.
      Auch auf die Gefahr hin, daß der Staat damit bei anderen aneckt.
      Denn letzlich sind es nicht die NGOs die Transferleistungen des Staates tragen, es sind seine steuerzahlenden und produktiven Bürger.

      Also muß der Staat diesen Migrationsdeal mit Regeln versehen und diese einhalten.
      Und er muß auch dafür sorgen, daß die Regeln im Land für alle Bewohner gleichermaßen gelten.
      Dass es keine Ausnahme für einzelne Gruppen gibt, egal von welcher ideologischen Gruppe sie gerade gefördert werden.

      Vermutlich sind wir uns, abschließend, darin einige, daß dumpfe "Ausländer Raus" Parolen keine Lösung sind.
      Der Umstand, daß von links wie rechts, keine pragmatischen Lösungen sondern nur ideologisch bedingte Schuldzuweisungen betrieben werden, dürfte auch außer Streit stehen.

      Bleibt also für mich, wenn der Staat von seinen Migranten folgende Punkte einfordert, sollte es funktionieren:

      -) Selbsterhaltung in wirtschaftlicher Hinsicht
      -) Uneingeschränkte Akzeptanz und Einhaltung der bestehenden Gesetze, ohne Ausnahmen
      -) Höherer Nutzen im Bereich der abgeführten Abgaben, bezogen auf die gesamte Familie des Migranten, als Aufwand für den Staat

      Es gibt viele Länder, in denen das funktioniert.
      Aber die sind pragmatisch regiert und nicht auf der Basis "Nur meine Ideologie ist gut, alle anderen sind ".

      mfg

      DDr. Alexander V. Neumaier

    • Patriot
      01. September 2010 14:20

      @Martin78

      1) Zuzugsstop, Zwangsausweisungen für Kriminelle und Islamisten, finanziell geförderte Rückmigrationsprogramme

      2) Das Recht auf Familiennachzug läßt sich genauso wenig aus dem "Recht auf Familienleben" ableiten wie das Recht auf Freiheit für einen Kinderschänder!

      Das Recht auf Familienleben für Moslems konkurriert mit dem Recht der Österreicher auf Heimat, auf körperliche Unversehrtheit, auf die Steuer- und Sozialbeiträge. Daher werden Moslems Abstriche machen müssen. In Deutschland hat man bereits einen Sprachtest für Ehegatten eingeführt. Dänemark lässt über andere Hürden praktisch keine Moslems mehr ins Land.

      3) Ich schätze, daß eine Bevölkerungsgruppe, die 14% der Neugeborenen stellt, aber bei allen sozioökonomischen Daten (Beschäftigung, Bildung, Kriminalität usw) verdammt schlecht liegt, einen größeren Teil der Gesamtausgaben des Staates idHv 140 Milliarden Euro pro Jahr verursacht, aber viel weniger auf der anderen Seite einzahlt.

      Meiner Meinung nach würden sich Rückmigrationsprämien von 50.000 Euro pro Parallelweltler innerhalb sehr weniger Jahre für Österreich auszahlen. Für die Rückmigranten aber auch. Das wäre die "österreichische" Lösung.

      Das Haupthindernis dabei sehe ich vor allem bei Islamisierern in islamischen Ländern (siehe Gaddafi), und bei Linkslinken in Europa, die sich die islamische Unterwanderung wünschen.

      ps: Aussterben würden wir nicht, wir würden nur die Bevölkerungsexplosion stoppen. Für 2030 hat man uns schon 9 Millionen Einwohner prognostiziert!

    • Josef Maierhofer
      01. September 2010 20:22

      @ Martin78

      Reden wir über Lösungen, finde ich gut.

      In Anbetracht der Tatsache, daß wir eine hohe Zahl Migranten ohne jegliche Ausbildung und Aussicht auf Berufe (wegen Lernunwilligkeit, bis Mentalität) zu Österreichern gemacht haben, stellt sich das Problem, diese zu nutzbringenden Bürgern zu machen, wobei auf dem tiefen Niveau auch bereits genug Österreicher der alten Garde, also keine Zuwanderer, vorhanden wären, die dann auch noch miterhalten werden müssen. Da bleibt nur das Schulungsangebot und eventuell das Sprachangebot. (Mein Nachbar ist seit 38 Jahren in Österreich, kommt aus der Türkei, hat keine 8 Jahre davon gearbeitet, seine Frau arbeitet auch nicht, beide Söhne studieren ohne Erfolg, erhalten (noch) Studienbeihilfe, haben Gemeindewohnungen erhalten und alle haben die österreichische Staatsbürgerschaft und alle 4 leben von Sozialhilfe, Kinderbeihilfe und sonstigen vergünstigungen der Sozialromantik, der Mercedes bringt sie jährlich in ihr Haus in der Türkei. Der Bruder wohnt in Simmering - auch mit Familie - in der gleichen Weise. Alle sprechen zwar nebenbei auch Deutsch, aber das Vokabel Arbeit haben sie nicht gelernt und von Anpassung ist keine Rede.)

      Dazu müßte eine strikte Einwanderungspolitik greifen, die ausschließlich hier gesuchte und benötigte Kräfte zuläßt.

      In Österreich wird vielfach Familiennachzug für Arbeitslose genehmigt und damit das Sozialschmarotzertum gefördert, erzwungen, etc.

      Famileinnachzug kann es nur geben, wenn die Famileinmitglieder alle Deutsch sprechen und/oder Deutsch lernen und wenn eines oder mehrere Familienmitglieder angemeldete Arbeit hier haben.

      Das schwierigste Problem stellen die Muslime dar, die sich an unsere Gesetze nicht anpassen wollen und unsere Gesetze und Kultur verändern wollen. Die sprechen nicht Deutsch, wollen das auch nicht, verweigern die medizinische Betreuung durch Frauen, verweigern den Turnunterricht für Mädchen, fordern eigene Bezirke für sich, fordern eigene Schulen, fordern aus Stewuergeldern finanzierte Minarette, etc, etc. Jedenfalls wollen sie sich nicht integrieren, holen auch in der 3. Generation die Importbräute samt Familiennachzug aus der Türkei.

      Solange wir nicht klipp und klar festhalten, daß nur die, die sich anpassen, die die Religion als Privatsache betrachten und die die österreicheischen Gesetze einhalten, eine Chance auf Staatsbürgerschaft bekommen sollen, solange wird es dieses Problem geben.

      Geben wir solchen Muslimen die Staatbürgerschaft, so müssen sie die österreichische Verfassung anerkennen und nicht wir die Sharia z.B.

      Also, was wären die Lösungen ? Eigentlich nur die Zuwanderungsregelung, eigentlich nur die Einhaltung unserer Gesetze, und genau das tun wir offenbar nicht, weder selbst, noch mit den Integrationsunwilligen.

      Es geht bloß um Stimmvieh für Wahlen. Das ist nicht die Lösung.

      Es wird ohnehin sich die Sache bald von selbst erledigen. Wir werden einen wirtschaftlichen Zusammenbruch erleben, Inflation, Schulden, all das wird die Wirtschaft erdrücken und die Sozialromantik wird zu Ende gehen müssen, weil wir keine Kredite mehr für neue Schulden bekommen werden. Die Menschen werden auswandern, genauso, wie etwa 200 000 Österreicher in den 1930-er Jahren und die restlichen werden hungern. Ich glaube nicht, daß die Anatolier dann noch dableiben werden, die gehen dorthin, wo es noch was zu holen gibt, und das könnte auch Anatolien sein.

    • Josef Maierhofer
      01. September 2010 20:43

      Pardon, gehört zu r.t.

    • beatrix karl moik (kein Partner)
      01. September 2010 22:22

      verzeihung, herr Maierhofer,

      zu den "anatoliern"
      sodann gehen die "verteilungskämpfe" los - mit der (selbst)moralischen rechtfertigung:
      "das ist auch unser land" - "wir haben das land aufgebaut" - "wir wollen unseren anteil".
      und bei der (geduldeten) brutal-aggressiven mentalität der usurpatoren wird nach der SEGREGATION die SEZESSION (wie im kosovo) stattfinden. dann dürfen "wir" in "unser" staatsgebiet nur noch geld reinschmeissen, werden aber nicht mehr geduldet.
      --------
      aus der wikipedia: Als Usurpation (von lat. usurpatio bzw. von lat. usurpare, eigentlich durch Gebrauch an sich reißen, widerrechtlich die Macht an sich reißen) wird im neueren Sprachgebrauch die Anmaßung eines Besitzes, einer Befugnis, besonders aber der öffentlichen Gewalt bezeichnet – also insbesondere die gewaltsame Verdrängung eines legitimen Herrschers, der Umsturz der Verfassung und die Unterdrückung der Selbstständigkeit eines Staates durch einen Usurpator.

  28. Pretty (kein Partner)
  29. Pretty (kein Partner)
    01. September 2010 12:23

    Sehr interessante Kommentare, welche hier geschrieben wurden !
    Bei Michael Winklers Pranger gibt es eine lesenswerten Bericht:
    http://www.michaelwinkler.de/Pranger/Pranger.html
    .....In der BRD hingegen gibt es Ausländerbeauftragte, Sozialarbeiter, Integrationsbeauftragte, kostenlose Anwälte, kostenlose Dolmetscher, kostenlose medizinische Versorgung, kostenlose Möbel, kostenlose Unterkunft und auch noch Geld. Sozialbetrug gilt vor deutschen Gerichten inzwischen als "kulturelle Besonderheit" und wird toleriert. Kriminalität von Ausländern wird entweder verschwiegen oder bagatellisiert, Gerichte drücken beide Augen zu und zählen alles als mildernde Umstände. Kriminalität an Ausländern wird dagegen groß herausgestellt, da schämen sich Presse, Funk und Fernsehen, da organisieren die Schafherden der Gutmenschen Lichterketten und sonstige Trauerriten.

    Für diese umfassende Rundum-Versorgung bei gleichzeitiger Ausbeutung der Inländer zeigen sich die Damen und Herren Zuwanderer äußerst undankbar. "Christenhunde" und "Schweinefleischfresser" sind fast schon Komplimente, die sich Deutsche von ihren sogenannten Gästen anhören müssen. Da wird offen angekündigt, daß das, was 1529 und 1683 Schwerter und Kanonen nicht geschafft haben, jetzt mit gesunden, gebärfreudigen Frauen und starken, zeugungsfreudigen Männern erzielt werden soll. Wenn dann noch der Obertürke Erdogan ankündigt, daß Integration, also Anpassung an die Kultur des Gastlandes, gegen die Menschwürde verstößt, oder Moscheen als Kasernen und Minarette als Bajonette im Leib Europas bezeichnet, dann ist das Kriegsrhetorik, Aufforderung zum Kampf gegen das Abendland.

    Das alles ist allgemein bekannt und es stößt bei der überwiegenden Mehrheit der Bevölkerung auf Unverständnis und Abscheu. Etablierte Rechtsparteien dürfen das natürlich nicht sagen, die sind allesamt stigmatisiert, hier wird "Null Toleranz gegen Rechts" geübt. Dagegen wurden die Schafmenschen erfolgreich wie die Pavlowschen Hunde konditioniert, Gehirn ausschalten und losgeifern, Hinterschafskopfblödeldorf ist dumm statt deutsch, am besten vor laufender Fernsehkamera.....
    ....Unter diesen Umständen kann sich kein Regierungsvertreter hinstellen und die ach so geliebten Zuwanderer zu Sündenböcken abstempeln. Das heißt, es ginge schon, Frankreichs Sarkozy treibt gerade unter allgemeinen Beifall der Franzosen die Zigeuner ("Rotationseuropäer") aus dem Land. Aber dafür bedürfte es einer Eigenschaft, die kein deutscher Politiker mitbringt: Persönlichkeit. Weder das staatliche Bezahlfernsehen noch die privaten Werbesender dürfen offen die Seite wechseln, um die gerade noch gehätschelten Zuwanderer als das zu bezeichnen, was sie sind: undankbare Parasiten, die in der Mehrzahl keinerlei Nutzen erbringen, Deutschland intellektuell aushöhlen und Unmengen Geld kosten.

    Der Systemerhalt braucht eine Person, die aus dem System selbst kommt, etabliert und bekannt ist, aber gleichzeitig als Außenstehender angesehen wird. Um einen Namen zu nennen: Thilo Sarrazin......
    .....Dieses System taumelt in eine schwere Krise, in der leicht ein Bürgerkrieg gegen das System ausbrechen kann. Diese Energie muß gelenkt werden, um dem Systemerhalt zu dienen. Die finanziellen Möglichkeiten sind ausgereizt und an den merkelhaften Aufschwung glaubt selbst ein Herr Brüderle erst, wenn er drei Weinfeste nacheinander eröffnet hat. Damit keine wirkliche neue Kraft entsteht, die aus der Weltlage und der kommenden Depression Kapital schlägt und vielleicht doch einen Schritt in Richtung 1933 unternimmt, produziert das System selbst diese neue Kraft, als ein Sicherheitsventil im Dampfkochtopf.

    Würde ich einen Kandidaten dafür suchen, dann fiele mir wirklich kein Besserer ein als Thilo Sarrazin. Die sonstigen "Aussteiger", Rüttgers, Köhler, Koch und von Beust, sind noch zu sehr mit der Politik verbandelt, um sich glaubhaft als "Neue" zu positionieren. Die SPD hätte sonst noch Wolfgang Clement zu bieten, doch um den ist es still geworden. Bleibt also nur noch Thilo Sarrazin.

    Der Mann hat seinen Weg in der SPD gemacht, ist dort nach allen Logengesetzen aufgestiegen, bis zum Finanzminister von Berlin. Dafür wurde er mit einer einträglichen Altenstelle bei der Bundesbank belohnt. Wir dürfen die heutige Bundesbank nicht mit der Institution verwechseln, die sie noch in den 1980er Jahren gewesen war. Heute ist das eine Unterabteilung der Europäischen Zentralbank, die noch ein bißchen Oberlandesbank spielen darf. Auf die Gehälter hatte diese Schrumpfung keinen Einfluß, bei Sarrazin werden 350.000 Euro p.a. genannt.....

    Hat der Author recht, dient das alles nur der Systemerhaltung, werden wir alle so perfekt manipuliert ???

  30. Helmut Heinzel (kein Partner)
    01. September 2010 11:02

    Das Thema Sarrazin ist symptomatisch für alle Diskussionen diesr Art. Im seinem Artikel wesit Dr. Unterbergfer auf ein Buch von Dr. Ulfkotte hin. Empfehlung: die Homepage ansehen und dort den Button "Eine verkehrte Welt" anklicken. Ulfkotte zeigt, wie es Menschen ergeht, die korrekt recherchieren und auf die Defizite der Islamisten hinweisen. Allerdings hatte Ulfkotte nicht den Rückhalt wie Sarrazin und das hat ihm nicht gut bekommen.

    Faszinierend ist aber der Umstand, warum eingermaßen intelligente Politiker und Journmalisten sich so dement verhalten? Obwohl die Fakten klar sind und viele auch Kinder und Enkelkinder haben, für die eine gesicherte Zukunft ebenfalls wünschenswert wäre. Ich kann mir das nur mit einer profunden Korruption erklären, die jedes vernünftige Handeln unterwandert. Bei Journalisten kenne ich mich nicht so aus, aber ich bin in einem Naheverhältnis zu einigen Politkern und diese sind alle nachweislich korrupt.

    • CMH (kein Partner)
      01. September 2010 14:07

      Ich habe den Artikel soeben gelesen. Das klingt wie aus einem StaSi lehrbuch.

      Und richtig: Es ist lediglich Mitleid angebracht.

    • byrig
      01. September 2010 21:58

      wenn man diese mauer an ablehnung gegen sarrazin,bestehend aus linksgrünen,kommunisten bis hin zu etablierten cdu-pc-leuten erlebt,darf man sich nicht über die exorbitante zunahme-und annahme-von vershwörungstheorien wundern.
      die tendenz geht ja unausgesprochen dahin,sarrazin zumindest sozial zu vernichten,da er es gewagt hat,die p.c. zu verleugnen und tatsachen aufzuzeigen.

    • beatrix karl moik (kein Partner)
      01. September 2010 22:53

      meiner meinung nach wiederholt sich geschichte:

      die politiker-kaste: die feudalherren des adels ("wir sind gottgleich installiert")
      die journaillen-kaste - abhängig gemacht durch inserate -: der klerus. und die predigt lautet, dass an der grossen - von uns für gut befundenen - ordnung nicht gerüttelt werden darf.

      so werden beide systeme untergehen (wie schon füher), gemeinsam. aneinanderklammernd. mit dem slogan: ihr müsst was tun (politik medien), dafür bezahlen/unterstützen wir euch!

      interesant die diskrepanz zur meinung des volkes, das nicht mehr länger als "unwissender pöbel" abgetan werden kann.

  31. Friedrich Lehmann (kein Partner)
    01. September 2010 11:01

    Ich bin durchaus der Meinung, dass zahlreiche im Buch angesprochene Probleme politischen Handlungsbedarf, insbesondere im Bildungssystem, aufzeigen, ich finde die Kritik an Sarrazin aber nicht unberechtigt, da derartige, uneingeschränktz provokante "Aufklärung" mit seiner Position unvereinbar sind. In der Privatwirtschaft wäre wohl jeder Manager eines Unternehmens seinen Job am nächsten Tag los, würde er einen derartigen Nebenerwerb verfolgen.

    Auch in der Debatte selbst, die sicherlich richtig ist, in ihrer Hysterie aber absolut übertrieben scheint, werden zwei Punkte nur allzugerne ignoriert.

    1. Die Zuwanderung aus den islamischen Ländern, insbesondere der Türkei, ist massiv zurückgegangen, im letzten Jahr kamen weniger als 7% der Einwanderer aus der Türkei. Die Fertilität ist in den Zuwandererkreisen zwar im Sinken, sicherlich aber noch weit entfernt vom Niveau der Österreicher. Hier wäre ein (sozialpolitischer) Lenkungseingriff sicher ein möglicher Schritt.

    2. Die Tatsache, dass immer mehr jugendliche aus der 2. und 3. Zuwandergeneration sich längst vom Islam abgewendet haben, wird insbesondere in konservativen Kreisen gerne übersehen. Ebenso wie sich in der österreichischen Jugend nur ein Bruchteil noch mit seiner religiösen Herkunft identifizieren kann, gibt es dies auch (wenggleich sicherlich mit einem geringeren Anteil). Ein Blick auf die Universitäten (beispielsweise WU Wien) reicht aber, wenn man auch positiven Entwicklungen gegenüber die Augen nicht verschliessen möchte.

    Die Debatte um Zuwanderung ist meines Erachtens eine zu wichtige, die derzeit durch fragwürdige Panikmache auf der einen und blinder Ignoranz auf der anderen Seite blockiert wird. Ich glaube Sarrazin hat mit seinem Buch dieses Problem nicht gelöst, sondern weiter verschärft.

    • simplicissimus
      01. September 2010 12:24

      unser hauptproblem ist die viel zu niedrige eigene geburtenrate. diese im zusammenhang mit mohammedanischer zuwanderung gibt tatsächlich eine explosive mischung. wenn sie sarrazin übertreibung und hysterie vorwerfen, könnte man ihnen beschwichtigung und schönreden unterstellen.
      um etwas so gravierendes verändern zu können, glaube ich, dass es gut ist, dass uns sarrazin mit einem eimer kalten wassers aufweckt und nicht mit schalmeienklängen.

    • Logiker
      01. September 2010 13:47

      natürlich ist Hysterie abzulehnen. Ich meine jedoch wie simplicissimus, dass es, wenn überhaupt, nur mehr mit kaltem Wasser geht und meine, dass gerade dieses Schweigen, Verduschen, Verniedlichen, Verdrängen usw. des wohl tatsächlichen Migrationsproblems die Ursache der heutigen Situation ist.

    • Patriot
      01. September 2010 14:10

      zu 1) Das stimmt nicht. Die Zuwanderung ist in den letzten 3 Jahren nicht zurückgegangen

      http://www.statistik.at/web_de/statistiken/bevoelkerung/wanderungen/internationale_wanderungen/022923.html

      Sowohl bei Türken als auch bei Drittstaatlern liegen sowohl Zuwanderung als auch Abwanderung relativ konstant. Mag sein, daß die Gesetze verschärft wurden. Gleichzeitig wurde aber die Basis größer, das heißt es gab mehr Familien in Österreich, die ihre Verwandten nachholen wollten.

      14% aller Neugeborenen waren 2008 Muslime (ähnlich wie in Deutschland). Dazu kommt noch die Zuwanderung, sodaß wir heute von einem strukturellen Moslemanteil von gut 20% sprechen müssen. Österreich wird also MINDESTENS zu 20% moselmisch werden, selbst wenn wir die Einwanderung einschränken, und sich die Geburtenraten langfristig angleichen.

      2) Der Islam ist ein Problem. Das zweite Problem sind die sozioökonomischen Daten (Bildung, Arbeitslosigkeit, Kriminalität), die unabhängig des gelebten Glaubens da sind. Das ist auch das Hauptargument von Sarrazin.

      Ein dritter Punkt ist die kulturelle Unterwanderung. Wenn nicht assimiliert wird, dann bildet sich eine zweite Volksgruppe, die früher oder später Teile des Landes für sich reklamieren will. Dazu sind auch nicht kriminelle und gut ausgebildete Türken fähig. Will man das? Wenn fleißige Han-Chinesen nach Tibet eingeschleust werden, dann weinen alle Linken über die Zerstörung der tibetanischen Kultur.

      @simplicissimus

      Allerdings explodiert unsere Einwohnerzahl. Heute haben wir ca 8.4 Mio Einwohner, 1990 waren es erst 7.7 Mio. Selbst ohne Moslems hätten wir mehr Einwohner als jemans zuvor. Eine Steigerung der Geburtenrate wäre wünschenswert, wir würden aber auch mit qualifizierter und integrationsbereiter Zuwanderung unseren Bevölkerungsstand konstant halten können.

  32. Reika42 (kein Partner)
    01. September 2010 10:46

    Und heute (1. 9.) reiht sich auch noch Faymann mit einem Presse Interview in die Schlange der "sachlich unkorrekten Sarrazin-Geißler" ein und plädiert für dessen Parteiausschluss. Gleichzeitig darf jedoch Faymanns Parteifreund Faul seine politischen Gegner aufs Unflätigste beschimpfen ohne dass der Parteivorsitzende über die Tragbarkeit Fauls und seines Gossen-Slangs nachdächte.

    Übrigens ließ n-TV gestern über Sarrazins Thesen abstimmen. Bei einer Beteiligung wie selten zuvor haben über 90%(!) diesem zugestimmt. Das Bedenkliche daran ist, wie weit sich nicht nur Politiker sondern auch die Mehrzahl der Journalisten von der Bevölkerung wegbewegen.

    • Undine
      01. September 2010 12:00

      @Reika42

      Die Journalisten werden von "Lehrmeistern" indoktriniert, die ihrerseits von ALT-68ern ausgebildet wurden: Der "Weg durch die Institutionen" war sehr erfolgreich! Den Fanatismus der Alt-68er, dieses Antifageschwafel, dieses heuchlerische Gutmenschentum kann man offensichtlich nicht so leicht abschütteln, das alles klebt wie Pech.
      Daß die Entwicklung nicht stehengeblieben ist, dürfte sich bisher noch nicht bis zu diesen Journalisten durchgesprochen zu haben. Ewiggestrige halt, was will man von denen erwarten. So schreiben sie verbissen gegen die Zeit und die Veränderungen, die sie mit sich bringt, an.

    • Logiker
      01. September 2010 14:10

      Reika42,Undine@
      das heutige Gutmenschentum ist nur die Fortsetzung und Weiterentwicklung der 68er - Gesellschaftsverbrechen. Allerdings gibt es Hoffnung, wenn 90% Sarrazins Thesen zustimmen, dann dürfte die geplante Gehirnwäsche der Gutmenschenmafia wohl in die Hose gegangen sein und nur bei einem Grossteil von Journalisten und Politikern aufgegangen sein.

  33. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    01. September 2010 09:44

    Eigentlich ein überraschend guter Artikel für einen Unterberger dachte ich mir, dann kam das!

    "Deutschlands (wie Österreichs) Ur-Bevölkerung wird mangels Kinderproduktion binnen weniger Generationen auf zehn bis zwanzig Prozent geschrumpft sein und einer massiven islamischen Mehrheit gegenüberstehen;"

    Wie wenig muss man eigentlich von Bevölkerungsentwicklung Ahnung haben, damit man auf solche Vorraussagen kommt?

    und das

    "in Bremen wird in jeder vierten Migrantenfamilie die Frau verprügelt;" ja und wie schauts bei den Inländern aus? Ohne Vergleich ist die Aussage nicht interessant.

    Errinnert mich an den deutschen Kabarettisten Hagen Rether: "Über die Türken schimpfen sie, denn die haben ja so viele Ehrenmorde und dass gibts bei uns Deutschen nicht. Oja, dass heißt halt nur anderes: Familiendrama!!

    und noch was: "In diesen 200.000 Jahren sind Völker entstanden und untergegangen;"
    Hat es diese linke Atheisten-PC-Meute doch geschafft Ihnen ihren Glauben zu nehmen? Warum hören Sie nicht mehr auf den Papst? Der weiß, dass die Erde nicht älter als 6000 Jahre alt ist. 100 000 Jahre, Neandertaler, dass ich nicht lache....

    • simplicissimus
      01. September 2010 09:59

      rechnen sie uns bitte vor, wieso diese schrumpfung nicht stimmen soll, basierend auf aktuellen daten.
      damit wir einmal sachlich sein können.

    • Reinhard (kein Partner)
      01. September 2010 10:15

      Da Unterberger keine Quellen nennt, muss er mit Angriffen rechnen.
      Angreifer, die ebenfalls auf Quellen und Argumente verzichten, kann man allerdings maximal ignorieren.
      Da steht Aussage gegen Aussage.
      Ich persönlich würde es begrüßen und journalistsich seriöser einstufen, wenn (wie z.B. in Sarazzins Buch) die Studien und Quellen der Erkenntnisse offen dargelegt oder zumindest für eigene Recherche bekannt gegeben würden.
      Dann würden sich Angreifer viel schwerer tun.

    • simplicissimus
      01. September 2010 10:31

      die geburtenrate pro frau liegt ca (es kommt es nicht auf ein zehntel mehr oder weniger hinter dem komma ab) bei 1,4, migranten mitgerechnet. bleibt für geborene österreichgerinnen ca 1-1,2, sagen wir 1,1. das bedeutet 45% schrumpfung pro generation. kann sich jeder bessere hauptschulabsolvent ausrechnen, was nach 3 generationen an vermehrungsfähiger bevölkerung über ist. dazuzurechnen sinbd die alten der vorhergehenden generationen. die sterben aber weg.
      daher stimmt a.u.'s behauptung. und es kommt dabei nicht auf 10% plus minus an. die generelle auswirkung ist dramatisch, so oder so.

    • wahrheit (kein Partner)
      01. September 2010 10:45

      @der Redaktion bekannt!
      Danke für ihr posting, es macht mir immer Spaß einen völlig Ahnungslosen vorzuführen:
      Ihr Hero namens Hagen Rether hat genauso wie sie nicht den Unterschied zwischen einem Familiendrama und einem Ehrenmord gecheckt!
      Bei einem Familiendrama ermordet zumeist der Verschmähte aus Eifersucht und meistens in einer Affekthandlung seinen Partner, manchmal nimmt er auch noch die Kinder mit auf die Reise.
      Bei einem Ehrenmord sind die handelnden Personen völlig unbeteiligte Familienmitglieder, welche um die Ehre der Familie zu wahren oft weit anreisen und dann ihre Tat gemeinsam vorsätzlich nach einem Familienrat verüben!
      Der Täter sieht unter Umständen beim Mord das Opfer zum ersten male!
      Dies zu verwechseln zeigt das sie keinen Schimmer zum diesem Thema haben, sie haben sich bis auf die Knochen blamiert, gleich wie ihr Komiker Rether!

    • Erich Bauer
      01. September 2010 11:26

      wahrheit,

      Die "Scharia"-Relativierer "leiden" allesamt lustvoll am am "Stockholm-Syndrom".

  34. gregor berndorfer (kein Partner)
    01. September 2010 09:32

    Wie der türkische Ministerpräsident die Kölnarena für drei Stunden zum Staat der Deutsch-Türken macht. Beim Auftritt beweist er Starcharakter, das Publikum dankt es ihm mit Standing Ovations.

    Die Musik erinnert an Star Wars. Scheinwerfer blinken, über die Videoleinwand flackern hunderte Bilder des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan. Weil der Star länger braucht, als offensichtlich geplant, muss der Moderator auf der Bühne zu der immer wieder neu startenden Musik immer weiter einpeitschen. Jetzt spricht er von der türkischen Fahne. „Ihr wisst wofür die rote Farbe steht“, ruft er und erinnert an das Blut der Märtyrer der Türkei, die man nie vergessen werde.

    Im Vorprogramm war viel die Rede von der „großen Nation“, die weiter wachse. Ein Redner lobt den Aufstieg der Türkei in der Welt, ein anderer fordert von den Türken mehr Selbstbewusstsein, „damit jeder die Türken respektiert“. Es wird die „Sehnsucht nach der Heimat“ beschworen, die man auch hier in der Kölnarena spüren könne. Dazu laufen Werbefilme für das Urlaubsland Türkei – mit bildhübschen Frauen ohne Kopftuch. Das Filmchen wirkt wie ein Fremdkörper.

    „Egal wo der Türke auch geboren ist, er bleibt ein Türke“, sagt ein Funktionär der türkischen Regierungspartei AKP. Die Botschaft aller Redner ist die Gleiche: Erdogan wird an diesem Nachmittag seinen Auslandsbesuch unterbrechen. Die Kölnarnena ist heute Türkei. Ein Redner sagt: „Der Ministerpräsident kommt mit einer starken Nation zusammen.“

    Die mit 18 000 Menschen gefüllte Arena, in der sonst Weltstars der Popmusik und die Eishockeyspieler der Kölner Haie auflaufen, ist für das ungewöhnliche Ereignis umgerüstet worden. Die Bierbuden haben zu, die Imbissstände garantieren, kein Schweinefleisch im Verkauf zu haben. In einem Eckchen des Foyers ist ein Gebetsraum eingerichtet worden.

  35. cmh (kein Partner)
    01. September 2010 08:56

    Es passt doch immer noch, wenn auch nicht immer zusammen:

    "Wer hat uns verraten? ... " Ohne die Möglichkeit der freien Meinungsäußerung, wären die, die uns heute den Mund verbieten wollen nie groß geworden. Wie leicht man doch vergisst, das Meinung immer etwas mit Verantwortung zu tun hat. Verblüffend, wie aus einem "Hier steh´ich und ich kann nicht anders" rasch die vorgegebenene (!) und trotzdem eigene (! hahah) Meinung geworden ist.

    Bei dieser Gelegenheit: Was bedeutet noch schnell "Cui bono?"

    Politik für pawlowsche Hunde: Man läßt sie tränzen, derweil die Entscheidungen unbeobachtet fallen. Ohne den Speichel würde man besser sehen, was offen liegt.

    Die berühmte Definition von Aufklärung kennt sicher jeder? Wer sie kennt, nimmt heute das Wort Aufklärung nicht leichtfertig in den Mund. Wer gerne von der Aufgeklärtheit der heutigen Gesellschaft faselt, kennt sie offensichtlich nicht.

    Toleranz kann nur aus einer Position der Stärke heraus geübt werden. Wenn man wie wir heute nicht anders können, als tolerant zu sein, sind wir eigentlich nicht tolerant sondern schwach.

    Wer will über mangelnde Integration und Moslem sudern, der sollte nicht vergessen, dass bei uns sich nur die die unterschicht-Neonazis das Staatswappen auf die Kleidung nähen. Während man beliebig viele Türken mit Halbmond am Ketterl herumlaufen sehen kann, habe ich noch nie ein Ketterl mit Adler als Zirde gesehen.

    usw usw etc pp

  36. Frondeuse (kein Partner)
    01. September 2010 07:49

    Reizwort-Hypochondrie und Lynchjustiz führen sich dieser Tage lärmend selbst vor, woraus sich erkennen lässt, wie sehr sich der mit linken Dogmen durchkomponierte Moralstaat von seinen demokratischen Prinzipien bereits gelöst hat. Er ist so blind, dass er die drückendsten Phänomene nicht zu sehen, geschweige denn zu benennen vermag. Tatsachen entwertet er zu "Vorurteilen" und setzt damit jeden Diskurs außer Kraft.
    Und wer sich nicht an den totalitären Codex der Meinungskonformität hält, wird in öffentlichen Schauprozessen hingerichtet.

    Die Nomenklaturen aber irren. Sie werden dank ihrer neurotischen Hypokrisie letztlich als Verlierer hevorgehen, denn die Bevölkerung weiß längst, dass sie von Politik und Medien um die Wahrheit systematisch betrogen wird. Sarrazins Buch wird zweifellos der Bestseller des Jahres werden und alle billigen Verharmlosungsversuche der professionellen Lügner und faktischen Betrüger in den Schatten stellen, die sich umso mehr outen, je entrüsteter sie gegen harte Tatsachen ankreischen.

    Der Staat ist schwach, zeigt weder Souveränität noch entwickelt er Selbstschutzmechanismen. Die Menschen fühlen sich bedroht von aggressiven Massenphänomenen und im Stich gelassen vom moraltriefenden Eskapimus der Landeseliten, die einen rapid expandieren islamischen Staat im Staat - besser : "Staat gegen den Staat" - einfach zulassen und möglicherweise sogar gutheißen.

    Laisser-faire ist zum Dogma für eine konturlose, programmatisch hochdefizitäre und widervernünftige politische Kaste geworden, deren politischer Nihilismus folgenschwer sein wird. Mit notorischer Ratlosigkeit lässt sich nicht regieren, die Kasten schaffen sich mittels ihrer Paralyse selbst ab, reagieren inzwischen bei geringstem Widerstand kollektiv mit Herzinfarkt. Sie verteidigen ein System, das keines ist - und das wird den Menschen allmählich klar, denen der Islam nicht nur zugemutet, sondern auch noch schönpropagandistisch aufgeschwatzt wird (so wie seinerzeit die EU) - quasi als Programmersatz.
    Ja, so schafft man sich ab ! In diesem einen Punkt zumindest zeigt sich ein deutlicher programmatischer Wille bei den Nomenklaturen....

    Die Journaille, der wir so viel Geisteskack verdanken, wird sich überlegen müssen, wie sie künftig überleben will. Mit ihrem konstruierten und geschmacksfernen Dauerbrei der Lüge, oder indem sie endlich wieder Rückgrat bildet ? Letzteres kann sie nur, wenn sie endlich die Themata der Stunde be- und aufgreift. Fakten- und Phänomenanalyse, Diagnose, Respekt vor der Wahrheit und das freie Wort sind die Zukunft des Journalismus. Hält er sich nicht daran, schafft auch er sich ab.

  37. Brigitte Imb
    31. August 2010 22:48

    Die türkischen Muslime formieren sich bestens in Europa!

    http://www.tirol.gv.at/fileadmin/www.tirol.gv.at/themen/gesellschaft-und-soziales/integration/downloads/Leitbild/AK7/islam2.pdf

    • Robert Bond (kein Partner)
      01. September 2010 02:24

      und was soll daran so schlimm sein?

    • Rado (kein Partner)
      01. September 2010 07:47

      Vielleicht, dass sie einer mittelalterlichen Primitivreligion anhängen, integrations und bildungsresistent und dazu stets gewaltbereit sind?

    • Robert Bond (kein Partner)
      01. September 2010 10:23

      und deshalb (dazu) gründen Sie Vereine?

    • Rado (kein Partner)
      01. September 2010 14:17

      Warum nicht? Sie bilden ja auch gerne Banden, wie man es in den Städten gelegentlich zu spüren bekommt. Bei etlichen im Link erwähnten Vereinen, vor allem "Milli Görüs", handelt es sich um türkisch-nationalistische oder radikal-islamische Kampforganistationen.

  38. terbuan
    31. August 2010 21:43

    Sarrazin und die 7 Zwerge---
    Wie ein Schweizer den Auftritt Sarrazins bei Beckmann erlebte:
    http://www.weltwoche.ch/onlineexklusiv/details/article/fuenf-gegen-einen.html

    • simplicissimus
      31. August 2010 23:17

      ... sarrazins buch: ein enorm wichtiger beitrag zur erhellung der gehirngewaschenen, die sich so gar nicht von ihren verdrehten einbildungen lösen wollen.
      und immer wieder kommt in den sinn: der faschismus von heute heisst antifaschismus.
      es geht kaum mehr klarer.

    • inside
      01. September 2010 08:59

      terbuan

      Im Grunde läuft es darauf hinaus:

      Wer wird aus meiner Tasse trinken, von meinem Teller essen?

      Das Fürchten um deren "lebensnotwendigen Lebensaufgabe" eint wieder einmal die Linken.

  39. simplicissimus
    31. August 2010 21:41

    auch das frühere qualitätsblatt "die presse" berichtet schon lange nicht mehr wirklich sachlich, sondert eiert ängstlich zwischen korrekter gutmenschlerei und konservativen standpunkten hin und her: sarrazin wird auch dort rassismus und ähnliche diskussionsabwürgende unsachlichkeiten vorgeworfen.

    warum sich der aufschrei nicht auf die halbierung der eigenen bevölkerung pro generation von gutmenschenseite her richtet, sondern wegen der vermeintlichen attacken auf die mohammedaner, ist ja klar.

    UNSER augenmerk, und das aller echten europäer sollte aber noch viel mehr auf unsere eigene katastrophal niedrige geburtenrate gerichtet werden; dies hat noch vorrang vor dieser unsäglichen und fruchtlosen integrationsdebatte: wir müssen wieder mehr kinder kriegen, sonst müssen sich unsere urenkel im eigenen land integrieren und nicht mehr die zuwanderer.

    • Rado (kein Partner)
      01. September 2010 09:43

      Kinder gibts genug bei den autochtonen Österreichern, nur landen die dank Selbstverwirklichung der Mütter in der Mülltonne statt in der Wiege.

    • simplicissimus
    • Undine
      01. September 2010 16:10

      @Rado

      "Dank" der nun schon ein ganz schön langes Weilchen praktizierten SELBSTVERWIRKLICHUNG der Frauen müßte sich ja ein deutlich erkennbarer Gewinn aus dieser von den Psychologen so sehr empfohlenen Umorientierung im Leben dieser Frauen zeigen. All die "selbstverwirklichten" Frauen müßten nun nachweislich glücklich sein.

      Sollte sich das versprochene Glück als Folge der Selbstverwirklichung bei den Frauen aber nicht eingestellt haben, wäre die Sache einmal ordentlich zu überdenken, denn die Folgen für den Staat sind verheerend.

  40. byrig
    31. August 2010 21:18

    weshalb die reaktion auf sarazzin bei den rot-links-grünen gutmenschen mit angeschlossenen fraktionen(caritas diakonie etc),so ausfällt,verwundert wohl keinen interessierten.
    nicht so leicht durchschaubar ist die doch bei erster betrachtung verwunderliche reaktion nicht a priori linker politiker und "verantwortungsträger",wie z.b. cdu-chefin angela merkel,z.z. deutsche bundeskanzlerin.
    die wahrscheinlichste und auch naheliegendste erklärung ist die,dass alle diese "entscheidungsträger" für die von sarazzin drastisch aufgezeigte,bis in breite bevölkerungsschichten verstandene beginnende katastrophe in hohem masse mitverantwortlich sind!
    aber statt die eigenen fehler einzusehen und gegenzusteuern bedient die gesamte politische elite,auch die der meinungsbildner,dumpfe naziargumente bis hin zum holocaust.
    von den linksgrünen etc.zu erwarten-aber von verantwortungsvollen regierungspolitikern,inklusive solchen der sozialisten?sind unsere politiker und "führer" so verantwortungslos,nur auf den eigenen vorteil bedacht?
    gottseidank rührt sich in europa etwas,von diesem blog über pat condell bis geert wilders.viel zeit bleibt nicht,gadaffi hat die ziele gestern klar angesprochen.

    • Reinhard (kein Partner)
      01. September 2010 10:30

      Merkel kehrt mit zunehmendem Alter und wachsendem Machtbewusstsein immer mehr in ihre geistige Heimat DDR zurück und agiert, wenn sie vom Arbeitgeber ein Berufsverbot für einen politisch missliebigen Mitarbeiter fordert wie eine Staatsratsvorsitzende.
      Allein dieser Ausrutscher einer Regierungschefin, sich in die Personalpolitik einer Bank direkt und über die Medien einzumischen, um einen Andersdenkenden, der seine Gedanken in einem Buch zusammengefasst hat, dass die Frau Merkel nicht einmal gelesen hat, sondern dessen Aussagen ihr von ihren Sittenwächtern überbracht wurden, beruflich zu schädigen, ist eine Frechheit.
      Hätte die SPD noch Eier (wie Olli Kahn wohl sagen würde) täte sie sich hinter Sarazzin stellen, ihm kurz mitteilen dass sein Stil zu deftig, seine Aussagen aber wahr wären, und könnte damit die ungeliebte Kanzlerin aus dem Amt jagen - und dem eigenen Volk eine Diksussionsmöglichkeit eröffnen.
      Aber dazu müsste sie sich ja mit ihrer Hauptwählergruppe anlegen, denn auch in Deutschland kennen die immigrierten Hartzer Dankbarkeit und wählen mehrheitlich Rot (erst unlängst ergab eine Berliner Umfrage Werte von etwa 80% SP-Wähler unter den "Eingebürgerten" - das D im Parteinamen kann man langsam aber sicher wegstreichen....)
      Stattdessen wird wieder die Nazikeule ausgewickelt, und wenn der nächste Rülpser über das deutsche "Nazigen" aus irgendeinem britischen Boulevardblatt oder türkischen Magazin gelabert wird, werden die sonst Dauerempörten ganz still und schleimig ducken anstatt genauso aufzuschreien und das eigene Volk zu verteidigen.
      Deutschland schafft sich ab. Österreich auch. Poliotisch haben wir das schon längst.

  41. Brigitte Imb
    31. August 2010 19:01

    Werte "Kollegen" und Innen natürlich, hier ein interessantes Interview mit Spiegel-Autor Broder: „Sarrazin spricht aus, was andere ahnen"

    http://www.hna.de/nachrichten/politik/politik-lokal/interview-spiegel-autor-broder-sarrazin-spricht-aus-andere-ahnen-897011.html

    • Brigitte Imb
    • cmh (kein Partner)
      01. September 2010 09:06

      Liebe Frau Imb,

      wer kann unserem Brrrdeskanzler nach diesem ausgewogenen Interview denn böse sein?

      Was haben Sie denn erwartet, nach der bisherigen Politik unserer Regierung? Glauben Sie immer noch, dass sich bei uns im Lnad der Schattenparker und Warmduscher ein Vater für den Buam einsetzt, wenn der wo ein Feuer legt? (trad., arr. Qualtinger/Heller)

      cmh

    • Kurt22
      01. September 2010 09:29

      Wie gehabt: Wir haben ein Problem, wir müssen darüber reden, aber nicht jetzt!
      Und dass Attac einmal zur Beratungsfirma des BK avanciert, geht auch nur unterm Werner!

    • Reinhard (kein Partner)
      01. September 2010 10:37

      @Brigitte Imb
      Broder war auch der einzige, der im TV vernünftige Worte gefunden hat: Sarazzin provoziert und überspitzt, aber er sagt die Wahrheit. Und Deutschland hat jetzt die Wahl, entweder eine überfällige Sachdiskussion loszutreten oder wieder nur die Antifaschismuskeule auszupacken und alle Wortmelder totzuprügeln.
      Sollte zweiteres passieren, hätte Sarazzin Recht behalten und Deutschland schafft sich lieber ab, als auch nur Probleme zu diskutieren.

      Und was Faymann zu dem von ihm nicht gelesenen Buch eines deutschen Ex-Politikers über die Einwanderungspolitik in Deutschland sagt, hat ungefähr das Gewicht einer Wasserstandsmeldung vom oberen Kongo.
      Aber wie heißt es so schön: getretene Hunde bellen, und wenn er sich und seine Politik in der Thematik dieses Buches wiederfinden sollte, dann wäre es sinnvoll, mal das Hirn einzuschalten statt Beißreflexen nachzugeben.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      01. September 2010 18:44

      Ich füge in aller gegebenen Bescheidenheit hinzu:
      Seit dem 30jährigen Krieg (ab 1618) hat sich in deutschsprachigen Landen wenig geändert, obwohl die freiheitlich-demokratische Grundordnung (FDGO) längst in allen Verfassungen steht und Rede- wie Meinungsfreiheit garantiert. Grimmelshausen schrieb damals:
      "Wer die Wahrheit geigt, dem schlägt man die Fiedel auf den Kopf."
      Thilo Sarrazin hält das aus, denn nur die Wahrheit macht frei, und sie läßt sich weder totschweigen noch weglügen. Weshalb sich aber Werner Faymann in diese Diskussion hineinstottert, bleibt sein Geheimnis. Vermutlich hat er seine GenossIn Fidel Castro pflichtgemäß gegendert und schreibt "Fidel" mit ie.
      Was eine Geige ist, wird man ihm auch erst erklären müssen. Wer seine Matura, wenn überhaupt, an der städtischen Gemeindebau-Bassena gemacht hat, verdient unsere Nachsicht — und die Stimmen aller unmusikalischen Analphabeten, über die er sein schuldenfinanziertes Füllhorn ausgießt.

  42. Immanuel
    31. August 2010 18:43

    (Nachsatz zum leider unvollständigen Vofab-Posting) ... Vorgelebte multikulturelle Menschlichkeit, vorbildliche Toleranz also seitens des Bundeskanzlers. Integration also als Bringschuld der Inländer. Bei so viel Toleranz und Verständnis (am besten, wir entschuldigen uns, dass wir noch hier leben und unsere Vorstellungen von Kultur verwirklichen wollen) werden wohl potentielle Terroristen und Haßprediger ähnlich freundlich werden und sich selbstverständlich engagiertest in unsere Gesellschaft einbringen, mit deren Ordnung sie sich - dannn - identifizieren.

    Nur bei Herrn Dr. Unterberger als renommierten Chefredakteur der Wiener Zeitung galt das Toleranzgebot nicht: Er wagte es, kritisch, unbefangen und stets bestens recherchierend zu berichten - und wurde in unwürdiger Form seines Amtes enthoben.

    EIn Schmankerl noch aus einer untergeordneten Diskussion im Vorfeld der steiermärkischen Landtagswahl: Da wurden bereits "Quotenregelungen für Migranten" bei Karriereplänen vorgeschlagen, da diese allein schon wegen ihrer sprachlichen Defizite diskriminiert seien; wenn sie die kompetenzmäßigen Voraussetzungen nicht erfüllten, sei das kein Problem; sie "würden dann an ihren AUfgaben wachsen ..."

    Gottlob kennen wird analog die überzeugend erfolgreichen Qotenregelungen ja schon aus den Gender-Diskussionen ... So kommen sicher die besten Leute an die Spitze und werden Östereichkonkurrenzfähig machen - oder... ?

  43. Immanuel
    31. August 2010 18:23

    Interessant die aktuelle Meinungsäußerung unseres Herrn Bundeskanzlers (DIE PRESSE): "SARRAZIN HAT HÖHNISCHE KOMMENTARE VERDIENT". (dabei tat mir Faymann nach notorisch höhnischen Kommentaren über íhn schon fast leid; ob diese so ganz unbegründet sind?)

    Da verwundert es nicht, dass er sich explizit im gleichen Presse-Interview "weitgehend" mit dem Positionen der radikalen Antiglobalisierungsplattform Attac identifiziert. Und mit katholischen Gutmenschen sowieso ... !

    • gregor berndorfer (kein Partner)
      01. September 2010 09:48

      Hi Fay-man,

      Das schaffen weder Häupl, noch Du !

      Wie der türkische Ministerpräsident die Kölnarena für drei Stunden zum Staat der Deutsch-Türken machte. Beim Auftritt beweist er Starcharakter, das Publikum dankt es ihm mit Standing Ovations.

      Die Musik erinnert an Star Wars. Scheinwerfer blinken, über die Videoleinwand flackern hunderte Bilder des türkischen Ministerpräsidenten Tayyip Erdogan. Weil der Star länger braucht, als offensichtlich geplant, muss der Moderator auf der Bühne zu der immer wieder neu startenden Musik immer weiter einpeitschen. Jetzt spricht er von der türkischen Fahne. „Ihr wisst wofür die rote Farbe steht“, ruft er und erinnert an das Blut der Märtyrer der Türkei, die man nie vergessen werde.

      Im Vorprogramm war viel die Rede von der „großen Nation“, die weiter wachse. Ein Redner lobt den Aufstieg der Türkei in der Welt, ein anderer fordert von den Türken mehr Selbstbewusstsein, „damit jeder die Türken respektiert“. Es wird die „Sehnsucht nach der Heimat“ beschworen, die man auch hier in der Kölnarena spüren könne. Dazu laufen Werbefilme für das Urlaubsland Türkei – mit bildhübschen Frauen ohne Kopftuch. Das Filmchen wirkt wie ein Fremdkörper.

      „Egal wo der Türke auch geboren ist, er bleibt ein Türke“, sagt ein Funktionär der türkischen Regierungspartei AKP. Die Botschaft aller Redner ist die Gleiche: Erdogan wird an diesem Nachmittag seinen Auslandsbesuch unterbrechen. Die Kölnarnena ist heute Türkei. Ein Redner sagt: „Der Ministerpräsident kommt mit einer starken Nation zusammen.“

      Die mit 18 000 Menschen gefüllte Arena, in der sonst Weltstars der Popmusik und die Eishockeyspieler der Kölner Haie auflaufen, ist für das ungewöhnliche Ereignis umgerüstet worden. Die Bierbuden haben zu, die Imbissstände garantieren, kein Schweinefleisch im Verkauf zu haben. In einem Eckchen des Foyers ist ein Gebetsraum eingerichtet worden.

  44. ambrosius
    31. August 2010 18:19

    Soeben hat N-TV seine TET Umfage bekannt gegeben: Auf die Frage " ist T. Sarrazin als Bundesbankvorstand noch tragbar ?" haben 94(!) Prozent mit ja votiert.
    Das ist bei der massierten Medienkampagne beachtlich. Bei allen demoskopisch berechtigten Einwänden gegen solche Umfragen zeigt das Ergebnis deutlich, welcher Bruch zwischen den Bürgern und der herrschenden pseudointellektuellen Schickeria herrscht.
    Das wird ein Kulturkampf: halleluja ! Profitieren werden aber nicht die vernünftigen Bürger sondern die rechten Dumpfbacken- wie immer .

    • Celian
      01. September 2010 00:43

      94 % der Bürger finden es also durchaus tragbar, dass Sarrazin im Vorstand der Bundesbank verbleibt. Nur die Bundesbank selbst nicht: die findet, daß Sarrazin durch seine "abwertenden Äußerungen" dem Ansehen der Bank Schaden zugefügt hat und vergatterte ihn zu einem persönlichen Gespräch - um ihn endlich (morgen) entlassen zu können?

      Ein weiterer Beweis für den tiefen Riß zwischen der Bevölkerung und ihrer Führungsschicht, den Thilo Sarrazins Thesen aufgedeckt hat, der aber schon längst da war. Im Kern brodelt es schon seit langem. Thilo Sarazins Thesen sind spaltbares Material, das vielleicht zur Kernschmelze führen wird und endlich zu einem Umdenken und Abdanken der PC-Getreuen. (wünschen wird man sich's noch dürfen!)

  45. Erich Bauer
    31. August 2010 17:40

    Ich möchte in diesem gesamten Zusammenhang einen Toast auf eine von mir hochgeschätzte Journalistin aussprechen: Oriana Fallaci! Sie hat vor 10 Jahren einen wichtigen "Kieselstein" (nein, nein, es war schon eher ein Pflasterstein) in den See geworfen: "The Rage and the Proud". Die "Linke" konnte sie eigentlich nur totschweigen. Nach ihrem tragischen Ende war das Aufatmen der "p.c. Parallelgesellschaft" laut hörbar. Doch sie hat ein Erbe hinterlassen. Sarrazin und noch folgende mögen sich ihrer würdig erweisen. Schade, daß sie es nicht mehr erleben kann. Mit ihr hätten die "Beckmann's" ein unlösbares Problem.

  46. RR Prof. Reinhard Horner
    31. August 2010 16:04

    reinhard.horner@chello.at

    Analyse der Gefahren oder/und Chancen konkreter Zuversicht

    Thilo Sarrazin u. a. sei Dank! Das Überschweigen von Risken aus kenntnisreicher Position aufzubrechen, das ist gewiss notwendig und daher verdienstvoll.

    Sicher gibt es an dem Buch Sarrazins mancherlei Kritik zu üben. Das bedarf einer eingehenden, sachorientierten Lektüre, die mir bisher nicht möglich war. Vermutlich wird die kritische Auseinandersetzung mehr wünschenswerte Differenzierungen betreffen und die Tatsache, dass sich der Autor so sehr als Prophet des Untergangs betätigt.

    Das Privileg jener Geisteshaltung, die rasch alles zu verurteilen vermag, geht mir ab. „Die offene Gesellschaft und ihre Feinde“ (K.R. Popper) lässt eben unterschiedliche Haltungen zu. So ist es höchst bemerkenswert, wie sich die Feinde Sarrazins und der offenen Gesellschaft hurtig in aller Aggressivität zu Wort melden. Dass sie dies linksradikal unter Vorspiegelung einer gesellschaftlichen Offenheit tun und zugleich Rechtsradikale vermeinen, einen Anlass zum Jubeln zu finden, ist erstaunlich. Steht der Mann also in der Mitte der Gesellschaft?

    In Europa verdanken wir genetischen und kulturellen Integrationen hohe Qualitäten. Zugleich haben nationale Trennungen auf diesem Kontinent zur katastrophalen Irrungen verführt.

    Von Herrn Gaddafi haben wir nun gehört, wie er ganz Europa mit Hilfe des Beitritts der Türkei zur EU dem Islam unterwerfen möchte. Das heißt: nicht bloß einer Religion, sondern einem das gesamte Leben bestimmenden gesellschaftlich-politischen System, in dem übrigens auf den persönlichen Austritt die Todesstrafe steht. Ob, wie und wie rasch sich die Sarrazin-Verfolger dazu vernehmen lassen werden, bleibt abzuwarten.

    Wie Herr Kerner, von dem man viel Gutes gewohnt ist, sich gestern in der ARD auf ein Niveau begeben hat, das wir u. a. von Ingrid Thurnher kennen, war schlechthin erbärmlich. Kerners Motivation wäre interessant.

    Wie sich verschreckte Politiker/innen eilig geäußert haben, lässt wenig Gutes hoffen.

    Die Wanderungen (Ein- und Auswanderungen) werden in naher Zukunft noch stark zunehmen. Wie weit sie regel- und steuerbar sind, ist ein großes Problem mit erheblichen Risken und Chancen. Vorab müssten die – nicht selten schon in betrügerischer Weise – vorgenommene Vermischungen von Asyl und Zuwanderung hintangehalten und Gettobildungen überwunden werden.

    Schließlich geht es im Interesse aller um die vielfältigen Herausforderungen der Integration in offenen Begegnungen und Auseinandersetzungen. Hierfür sind fraglos die Hindernisse aufzudecken und die Hinderer zu benennen. Darüber hinaus und noch vielmehr bedarf es jedoch der Unterstützung aller derjenigen, die sich positiv einbringen. Ihnen ist Achtung entgegenzubringen, die gebührende Anerkennung zu zollen und Mut zu machen. Diese werden als Leitfaktoren für die zur Integration noch unwilligen und/oder minderfähigen Leute mit „Migrationshintergrund“ dringend gebraucht. Ebenso für die Überwindung der Fremdenangst.

    Untergangsprophezeiungen drohen alle zu entmutigen. Seid wachsam! Empfindet, denkt und handelt zukunftstauglich kreativ! Propheten und Praktiker konkreter Zuversicht sind gefragt, wie selten zuvor.

    • johannes (kein Partner)
      01. September 2010 05:13

      Der Herr Kerner heisst Beckmann, egal, sind beide Vollkoffer!

    • RR Prof. Reinhard Horner
      02. September 2010 20:07

      reinhard.horner@chello.at

      Sehr geehrter Herr Johannes!
      Herzlichen Dank für die Korrektur. Es war Beckmann und nicht Kerner. Von diesem habe ich allerdings schon öfter niveauvolle Gespräche gesehen, wo er auch mit bedeutenden Persönlichkeiten würdig umzugehen wusste.

      Mfg

  47. SuPa
    31. August 2010 15:47

    Früher wurden mit PC (Political correctness bzw. politically correct) nur manche schriftliche Bezeichnungen eingefordert (z.B. fehlendes Binnen-I, Neger statt Schwarze, Sinti und Roma statt Zigeuner, Iduit statt Eskimo), nun wurde PC auf alle Bereiche erweitert, welche nationale und internationale Verbindungen und Gefühle verletzen könnten. So darf man z.B. auch nach 65 Jahren Abstand noch immer nicht ganz neutral über die Naziherrschaft sprechen/schreiben, manche negative Einflüsse des Judentums beleuchten, sich mit dem Islam kritisch auseinandersetzten usw. Genau genommen wird von unseren Politikern (und dem Rechtssystem) damit das Grundrecht auf freie Meinungsäußerung eingeschränkt.
    In dieses skizzierte Schema passt genau die sachliche Kritik über die Migranten von Thilo Sarrazin und anderen.
    Was fällt den meisten Politikern und Parteien dazu ein? Frei nach den Palmström-Liedern von Christian Morgenstern: "Es kann nicht sein, was nicht sein darf", also: mundtot machen. Der nächste Schritt wäre logischerweise eine staatlich erzwungene Bücherverbrennung solcher Schriften. Tipps dazu geben der Vatikan oder noch lebende "Ewiggestrige" aus dem sos. 1000jährigem Reich.

  48. Brigitte Imb
    • Undine
      31. August 2010 15:00

      @Brigitte Imb

      Da schau her, die Steirer Sozis haben offenbar vor der Wahl Muffensausen gekriegt!Normalerweise wäre so etwas im Sand verlaufen, und der feine Herr Faul hätte sich was gepfiffen. :-)
      Hoffentlich wird er nicht wieder Lehrer!?!

    • Kurt22
      31. August 2010 15:16

      Manchmal sind sogar Wahlen für irgendwas gut!

  49. Gerhard Pascher
    31. August 2010 13:34

    Die beiden deutschen Großparteien SPD und CDU/CSU leisten dem Thilo Sarazin einen hervorragenden Dienst zur Verkaufsförderung seines neuen Buches. Wie man hört, ist die erste Auflage schon innerhalb eines Tages vergriffen.

  50. Brockhaus
    31. August 2010 13:16

    Sarrazin spricht das aus, was über 70% der Deutschen und wohl auch der Österreicher täglich erleben und erfahren. Eigenartigerweise regt es aber niemanden auf, daß 40% der US-Amerikaner glauben, die Welt sei vor 6000 Jahren erschaffen worden und Menschen und Dinosaurier hätten gleichzeitig gelebt. Sind sie denn gebildeter als Moslems?

    • Erich Bauer
      31. August 2010 13:33

      Brockhaus,
      "...Sind sie denn gebildeter als Moslems?..."

      Nein, aber sie machen keine Mordanschläge in London und Madrid. In beiden Fällen "Kollateralschäden" der Religionsfreiheit...?

  51. Graf Berge von Grips
    31. August 2010 12:52

    Ein Werk von Fleischhauer, Unterberger, Sarrazin
    Wär’ ein Bestseller im wahrsten Sinn!

  52. Martin Bauer
    31. August 2010 12:44

    Ich wurde gerade von Thalia.at informiert w/

    http://www.thalia.at/shop/ama_homestartseite/suche/any/;jsessionid=fdc-hixb74e8p06.tc4?sswg=ANY&sq=thilo%20sarrazin

    dass die 1.Auflage bereits vollkommen ausverkauft und derzeit keine Auslieferung nach Österreich möglich ist.
    Die 2.Auflage (dauert ca. 20 Tage) wird sodann auch uns hier erreichen.

    • durga
      31. August 2010 13:04

      Bestellung bei Amazon vor einigen Tagen ging problemlos

    • Alexander Renneberg
      31. August 2010 13:10

      ich hatte letzte woche das buch bestellt, war damals zumindest kein problem....
      na wer weiß ob sich das noch ändert

    • Martin Bauer
      31. August 2010 13:54

      Alexander

      Bestellt habe ich es auch.
      Nur bekommen habe ich es noch nicht. Siehe oben. :-)

    • Brigitte Imb
      31. August 2010 15:26

      Seit ich erfahren habe, dass Thalia die "Ennstaler Buchhandlung" in Steyr massiv bedroht hat, kaufe ich dort nichts mehr ein, sondern bevorzuge den kl. Buchladen.
      Mg. müßte ich das Buch bekommen, schau ma mal.
      http://www.facebook.com/Ennsthaler

  53. Laura R.
    31. August 2010 12:43

    Der Werner hat g`sagt, daß wir jetzt ein bisserl aufpassen müssen, weil der Thilo doch einer von uns ist, oder vielleicht bald gewesen sein wird. Einerseits könnten wir ihn als Unterstützer für den von "frischem Wind" gestriffenen Häupl Michi gut brauchen, wenn wir in Wien was reissen wollen, andererseits aber sind seine Meldungen schon ziemlich garstig zu den armen Migränen, oder wie die heißen.

    Und aufpassen müß` ma schon, wenn wir dem H.C. zu stark ähneln, weil, hat er g`sagt, wenn man rot und blau mischt, kommt immer noch braun heraus. Immerhin waren die Nazis ja auch Sozialisten und nicht Nationalbürgerliche, hat er g`meint.

    Und wenn mir uns mit dem Falter und dem Fernseh`n anlegen, wer`n mir in Wien überhaupt kein Leiberl mehr haben.

    Wo der das schon wieder her hat, dieser Werner.

    • GOP
      31. August 2010 13:30

      Laura R:
      Sozialisten, welche 1938 zu den Nazis gegangen sind, hat man im Volksmund als "Gselchte" bezeichnet: aussen braun und innen rot!

    • Samtpfote
      31. August 2010 14:08

      Liebe Laura!

      Fällst Du gerade in Ungnade?
      Weiss Du denn nicht, dass Dein Herr und Gebieter schon beim Nowotny ang'rufen hat, ob er nicht auch so was z'ammbringt?

      Einen Titel hat er ihm auch schon vorgschlag'n.

      "Schafft Österreich nicht ab"
      Der Fellner hat ihm dazu sofort gratuliert. Ist jetzt Co-Autor!

      Ich glaub' daher, er hat irgend etwas beim Sarkosi, oder wie der heisst, missverstanden.

    • Kurt22
      31. August 2010 14:21

      Liebe Laura, frag doch bitte einmal den Werner und den Michl, was das Fernziel ihrer beknackten Politik sein soll. Vielleicht woll´ns, dass die paar Millionen Österreicher in die Türkei auswandern, und die schon gar nicht so paar Mille Türken nach Österreich. Dann hätten die Österreicher viel mehr Platz, bräuchten nicht mehr ans Meer zu fliegen, und würden sich die Winterreifen sparen. Und der Werner hätte ein Reich, das sich über 2 Erdteile spannt, das wär toll. Hat ja schon einer festgestellt, dass Austria not big genug is, oder so ähnlich, dem Kreisky war´s ja auch schon zu klein.

    • Undine
      31. August 2010 14:53

      ,@Laura

      Also, so direkt, wie der Kurt22 Ihnen vorschlägt, dürfen'S den Werner aber nicht fragen, da wär' er sicher irritiert. Sie müssen das Ganze diplomatisch angehen, mit weiblicher Intuition! Davon versteht der Kurt überhaupt nichts! Und Sie, liebe Laura, müßten da sicher mit einem Karriereknick rechnen; wär' doch schad' um Ihren guten Posten. Was kriegen'S denn eigentlich zahlt für Ihr gutes Amterl?

    • Undine
      31. August 2010 15:10

      @Kurt22

      Wenn ich das, was Sie der Laura geschrieben haben, dreh' und wende, wäre so ein Territoriumstausch vielleicht gar nicht so übel! Natürlich müßte man sich beizeiten um ein anständiges Grundstück kümmern, bevor der große Run einsetzt. Gegend gibt's ja mehr als genug in Anatolien.Und vor allem müßte ich zum Beispiel heute, am 30. August sicher nicht heizen! :-)

    • Kurt22
      31. August 2010 15:20

      @Undine: Richtig, von Diplomatie und weiblicher Intuition verstehe ich nix, außerdem stelle ich grade fest, dass ich auch von Politik nix verstehe, weil ich voraussetzte, dass die Beiden irgendein Fernziel haben, das einzige Ziel sind natürlich nur irgendewelche Wahlen. Aber es hat ja schon der Curd Jürgens gesungen: 60 Jahre und kein bißchen weise (dabei kannte der ich gar nicht).

    • Kurt22
      31. August 2010 15:26

      Hab noch ein "m" für "kannte mich nicht!

    • Laura R.
      31. August 2010 15:27

      Nein, nein, nein! Das Buch mit dem Titel: "den Werner den Werner sein lassen" wird unsere neue Ikone, der Rogan Marcus schreiben, weil der hat g`sagt, er kennt sich schon so gut aus auf der Welt. Und hat doch auch Missenerfahrung, die er jetzt in unserem Wahlkampf unter den Schleiern in den gürtelnahen Bezirken einbringen wird. Der wird dort die Intrigation vorantreiben, daß es scheppert.

      Ich hätt`s ja auch gerne g`schrieben, das Buch, auch wenn keiner ein Talent von mir kennt, wär mir schon was eing`fall`n zu der Sache mit den Mummelweibern und - Innen.

      Und Auswandern, wie da ein paar glauben, daß es hilft, werden wir gesetzlich verbieten, weil wer soll denn dann die die ganzen vielen Transfermillionen für die Neuen aufbringen, wenn alle fort sind? Für so ein Gesetz finden wir sicher eine Mehrheit im Hohen Haus so wie letztes Mal bei der Hacklerregelung, hat der Werner g`meint.

    • Kurt22
      31. August 2010 15:32

      @Laura: Darf ich auch ein Buch für Euch schreiben, bitte! Ich kenn mich auch in der Welt aus (war schon in Rimini und auf der Insel Rab), und Miss-Erfolge hatte ich auch schon etliche. Ich mach´s auch um 10 % billiger!

    • Laura R.
      31. August 2010 15:39

      @Kurt22
      Klar! Wie wär`s mit einer Sammlung türkischer Blondinenwitze oder vielleicht einer bebilderten Zeitschrift talibanischer Haut couture mit einem Vorwort von Doris Knecht? Das würd` dem Werner sicherlich g`fallen!

    • Kurt22
      31. August 2010 15:54

      @Laura: Die heißt vielleicht schon Doris u?ak!

    • Kurt22
      31. August 2010 15:57

      @Laura: Das Kopieren ist jetzt aber schief gegangen, statt dem ? sollte unten ein "s" mit so einem kleinen Schwanzerl sein. Hab´s mit Bleistift auf meinem Schirm gemalt, ist aber irgendwie nicht weitergegangen.

    • Erich Bauer
      31. August 2010 16:12

      Laura R.,
      "...der Rogan Marcus..."

      Der Roggi ist ein Musterbeispiel für gelungene Integration. Immer wenn er pleite ist, kommt er nach Österreich.

    • Samtpfote
      31. August 2010 17:38

      Kurt

      Der Udo! Der Udo!

      Der Curti kann nix mehr ....

    • Laura R.
    • Undine
      31. August 2010 18:26

      @Laura

      Eine etwas naive Frage: aber was genau ham'S mit den "gürtelnahen Bezirken" g'meint und mit den Schleiern und so? Meinen'S das, was unter der Gürtellinie ist oder drüber oder ganz was Anderes?
      Für die bebilderte Zeitschrift für die Talibanfrauen könnt' ich mir vorstellen, daß das vielleicht die Fiona in die Hand nimmt; die sitzt ja fast an der Quelle von den Swarovski--Glitzersteinderln. Die täten sich doch auf den Burkas für die Taliban-Haute volee gut machen.

    • Kurt22
      31. August 2010 22:24

      @Samtpfote: Der Udo hat das mit den 66 Jahren gesungen.

  54. Observer
    31. August 2010 12:27

    An der Diskussion um Herrn Sarrazin zeigt sich einmal mehr: Wenn jemand die Wahrheit sagt und es passt nicht in das allgemeine Geseellschaftsbild, dann wird diese Person gleich "abserviert".
    Hinter vorgehaltener Hand sagten mir heute einflussreiche Leute in der Politik: "Eigentlich hat er schon recht, aber so etwas kann und darf ein von der Politik in ein führendes Amt gehobener Mann nicht sagen".

  55. Alexander Renneberg
    31. August 2010 12:20

    http://sosheimat.wordpress.com/2010/08/30/linke-rufen-zu-sarrazin-entfuhrung-auf/

    unfassbar liebe mitposter, aber da sagt frau merkel interessanterweise nichts....
    schon komisch, oder?

    • Kurt22
      31. August 2010 12:35

      Nicht umsonst hießen die damals (National)SOZIALISTEN!

    • Erich Bauer
      31. August 2010 12:37

      Alexander Renneberg,

      Die roten und braunen Sozen hatten noch nie ein Problem mit der Gewalt. Die Bandbreite der Gewaltbereitschaft reicht vom "Meinungsterrorgesetz" über den Gulag, bis zu den "killing Fields"...

    • donnerlütchen
      01. September 2010 11:48

      Lieber Kurt22 - Das heißt, ohne den Sozis geht nichts. Wenn die auf National umschwenken dann spielt es Granada.

  56. Karl Rinnhofer
    31. August 2010 12:19

    Es wird schon unheimlich, mit welchen Immunisierungsstrategien in einer „Demokratie“ (!) Positionen multikulturellen Gutmenschentum unangreifbar gemacht, Vertreter dazu abweichender Meinungen dagegen mundtot gemacht werden, wenn sie nicht in deren irrationales Meinungspuzzle passen: Sie werden diffamiert, isoliert, eine kritischen Betrachtung ihrer Aussagen a priori nicht einmal würdig empfunden; oft genug in das Konnotationsfeld absolut unangebrachter Begriffsassoziation (Faschismuskeule) gestellt.

    Hatte nicht gerade unser Kulturkreis die Gnade, unumkehrbar durch die Schule der Aufklärung mit ihrem Gebot zu gehen, ausschließlich man auf Grund intersubjektiv geltender Denkgesetze und nicht auf Grund fremdbestimmter und nicht vernunftkontrollierter Emotionalität Positionen zu bewerten und erforderlichenfalls zu verwerfen?

    Mit dem Universalinstrument „Political Correctness“ verhält sich unser Kulturkreis wie Lemminge und setzt dem aggressiven Hereindrängen völlig anderer, durchaus archaisch-vitaler, mit der abendländischen Kulturtradition nicht vereinbaren Denkweisen nichts mehr entgegen.

    Kritischen Menschen, die verantwortungsvoll wirksame Korrektive zu Fehlentwicklungen sein könnten, wird dagegen nicht einmal ein Minimalanspruch von „Policical correctness“ - im Sinne einer intellektuellen Redlichkeit zugestanden. – Eine nicht nur individualmenschlich bedenkliche, sondern auch für unsere Kultur tragische Entwicklung und möglicherweise ein Naturgesetz, das alle Hochkulturen zu Fall brachte. Auf Kassandra hat niemand je gehört …

  57. Patriot
    31. August 2010 12:14

    Das größte Verdienst Sarrazins ist die Aufklärung. Politiker und Journalisten wissen gar nicht was los ist:

    http://www.focus.de/politik/deutschland/tid-19648/thilo-sarrazin-niemand-wird-beleidigt-niemand-wird-diffamiert_aid_546182.html

    FOCUS Online: Der jetzige Bevölkerungsanteil von Muslimen liegt bei gerade mal fünf Prozent.

    Sarrazin: Bei den jungen Frauen von 15 bis 34 Jahren liegt der muslimische Bevölkerungsanteil bei 6,5 Prozent, und auf diese Gruppe entfallen 13,5 Prozent aller Geburten in Deutschland.


    Rechnet man noch dazu, daß 60% der Türken Ehepartner aus der Heimat nimmt, so beträgt der strukturelle Anteil an der Bevölkerung schon 21.6%.

    Die Journalisten "denken" aber immer noch an die 5%. Langfristig entwickelt sich die Bevölkerungsstruktur natürlich so, wie sie heute bei den Jungen ist. Indien hat einen Moslemanteil von 13%, und dauernd gibt's Ärger.

    Gelogen und betrogen wird natürlich bei den sozioökonomischen Daten. Gestern bei "Beckmann":

    80 Prozent der Migranten aus muslimischen Herkunftsländern können als Einkommensquelle auf Lohn oder selbstständige Tätigkeit zurückgreifen.

    Damit sind wohl Haushalte gemeint, weil die Erwerbsquote selbst bei Einheimischen niedriger ist. Wenn der moslemische Papa im Monat 900 Euro aus dem Kebab-Laden heimbringt, dann kann natürlich die ganze untätige Großfamilie auf "selbst erarbeiteten Lohn" zurückgreifen. Natürlich reichen die 900 Euro nicht, und der Staat zahlt tausende Euro per Kindergeld, Wohngeld, Gesundheitsleistungen, Infrastrukturausgaben etc dazu!

    In Wahrheit gehen in Deutschland türkische Männer seltener arbeiten als deutsche Frauen. Türkische Frauen im Erwerbsalter arbeiten überhaupt sehr selten. In Österreich ist es nicht anders.

    Sarrazin hätte sich allerdings nie und nimmer auf die Intelligenz-Vererbungs-Debatte einlassen sollen. Erstens ist der genetische Faktor im Vergleich zum kulturellen Faktor wohl weit weniger ausschlaggebend. Zweitens eröffnet er durch dieses Thema den Kritikern eine perfekte Ablenkungsmöglichkeit. In Google News kommen bei Eingabe von "Sarrazin" und "Rassismus" über 1000 Einträge.

    • Celian
      01. September 2010 00:48

      Diese Taschenspielertricks der PC-Vasallen, die nämlich völlig unbehelligt von den Medien ihre Hütchenspiele mit falschen Zahlen betreiben, muss man erbarmungslos aufzeigen!

  58. Kurt22
    31. August 2010 12:08

    Zu der Frage, ob sich Sarrazin nicht besser politischer Äußerungen enthalten sollte: Von den Kuschern, Abwieglern, Verweigerern, Augenzudrückern haben wir schon genug. Vielleicht kommt endlich einmal eine Diskussion zustande, in der nicht mit der Nazi-Keule eingedroschen wird, Aber das ist wahrscheinlich ein Wunschtraum, weil die Nazikeule halt das einzige "Argument" der rotgrünen Mulitkulti-Bagage ist. Oder kann mir wer erklären, worin der Gewinn Österreichs liegt, dass wir nun türkische Bäckereien und Kebap-Standln haben? Oder ist es ein Gewinn, dass unser Schulniveau sinkt? Wo ist der Gewinn für Österreich? Bitte um Antworten!
    Oft hören wir, dass über die Probleme halt geredet werden müsse! Und hat das schon jemals irgendwer getan? Wo ist der ORF, wäre eine Plattform für eine offene Diskussion, aber in dem geschützten Bereich arbeitet man lieber als Lobbyist für die Zuwanderer, die Österreicher sollen die Gebühren dafür bezahlen! Wie krank ist dieses Land?

    • W. Mandl
      31. August 2010 15:56

      Es gibt bisher ja nicht viele Menschen, die für eine der Political Correctness widersprechenden Meinung ausreichend medialen Raum erhalten.

      Vielleicht ist Sarrazin, der PR-mäßig recht geschickt agiert, ein Anfang und es kommen auch in D und Ö vermehrt Stimmen zu Wort, die sich trauen, offensichtliche Wahrheiten auszusprechen.

    • byrig
      31. August 2010 20:56

      richtig,kurt,es nun-gerade nach sarazzins mutigem vorstoss-wichtiger denn je,sich nicht abermals den linken und grünen,den vereinigten verantwortungslosen gutmenschen zu unterwerfen!!
      die zustände im bereich der zuwanderung,besonders der moslemischen,auch afrikanischen,sind so schlimm,praktisch an einem wendepunkt,dass schweigen oder zur tagesordnung übergehen nicht mehr schadlos für unser land und europa möglich ist.klingt vielleicht etwas pathetisch,die fakten lassen aber keine mildere deutung mehr zu!

  59. Erich Bauer
    31. August 2010 11:57

    "...Ob das ihren Wähler- und Leserzahlen helfen wird?..."

    Am Niedergang der "Systemmedien" ist weder das Internet, noch die "Dealphabetisierung" schuld. Bin nur neugierig wenn Bauprojekte in Kuweit oder Saudiarabien seitenweise Inserate schalten. Oder ein "Braindraining" österreichischer Redakteure nach Ägypten oder Gadaffi-Land einsetzt. Den besten und teuersten französischen Rotwein würde ich dann glatt aus der Flasche saufen.

    • socrates
      31. August 2010 15:10

      Also guten Rotwein aus der Flasche saufen - Pfui!!!! Besuchen Sie Medoc, Conac, Blaye, Bordeaux, usw. Dort können Sie in einigen Weinakademien ein echtes Lebertraining absolvieren, aber bitte Rotwein aus dem Glas trinken, nachdem sich sein Aroma augebreitet hat.

    • Erich Bauer
      31. August 2010 15:40

      Also, lieber Herr Socrates,

      wenn der "braindrain" der Redakteure unserer öffentlich-rechtlichen Parallelgesellschaft in die Wüste stattfindet...

      Aber Sie haben natürlich recht. Treffen wir uns im Eintrittsfall in einem Domain in Bandol. Nach einigen Gläsern lassen wir uns in das von mir bevorzugten Domain in Cassis fahren. Von dort blicken wir dann zu später Stunde vom Leuchtturm nach Süden und denken an unsere ex "Opinion-Leader": Auf daß diese für immer dort ihr Glück finden.

    • byrig
      31. August 2010 21:01

      ein "unendlich" vom f.x.pichler ist mir 10x lieber als jeder premiere cru aus bordeaux!
      aber beim oben geschilderten wunschszenario würde ich sogar den aus der flasche trinken!

    • Erich Bauer
      01. September 2010 10:57

      byrig,

      Weißwein ist in Österreich absolute Weltspitze. Wenngleich wir auch beim Rotwein mittlerweile sehr gut mithalten. Für die Wunschvorstellung braucht es halt hyper Symbole, wie ich meine. Sollte das tatsächliche eintreten, ich würde doch aus der Flasche...

  60. socrates
    31. August 2010 11:50

    Ma sollts net glaubn!
    Berthold Brecht heute: Die gezielte Tötung des Tilo Sarrazin. Kein langweiliger Hexenprozeß mit Argumenten, die auch heute kein Durchschnittsbürger widerlegen könnte: 1 Umdrehung in 24h? Das sind 40000km : 24h = 1667km/h, also bewegen wir uns mit Überschallgeschwindigkeit. Wer bemerkt etwas davon? Ein Körper aus großer Höhe hat eine andere Bahngeschwindigkeit, kann also nicht senkrecht fallen!
    Ja, die haben sich noch den Kopf zerbrochen. Heute ist anders: Da zieht der Zentralrat der Juden eine virtuelle rote Linie, und wer die überschreitet, wird vernichtet. Kein langweiliger Prozeß, Beweise sind nicht zugelassen, da könnte ja jeder kommen! Gemma Hexen schimpfn, dos wos za tuan hobts!
    Vor einigen Tagen geisterte die Meldung: Hilti hat jüdische und berberische Gene durch die Medien. Nun,"pater semper incertus est", sagt der Lateiner. Niemand regte sich auf. Aber jetzt hat jemand die sagenhafte Frechheit und dreht diesen Schluß um! Wenn Hilti jüdische Gene hatte, dann muß es welche geben! Und wenn die jüdisch heißen, wo werden sie dann zu finden sein? Die Berber haben keinen Zentralrat, da macht es nichts.
    Jetzt haben wir die gute Gelegenheit, unsere Qualitätsmedien zu beobachten. Werden sie den Fall wissenschaftlich betrachten, dann hat T.S. gute Chancen. Wenn sie, wie üblich, mit dem Schmutzkübel kommen und keinen Beweis zulassen und die Nazikeule schwingen, dann kennen wir den Rest. Wozu soll ich diesen Mist lesen?
    Die bestochene Wissenschaft wird erst wieder zur Klimaerwärmung hervorgeholt. Um das Wetter zu verkaufen ist schon ein gewisser Aufwand notwendig.

  61. Johann Scheiber
    31. August 2010 11:50

    Der Sarrazin ist wie Granit, auf dem die Weicheier-Politiker völlig wirkungslos zerplatzen. Er ist außerdem ein gebildeter und versierter Mann, der das, was er vorträgt, von Inhalt und Wirkung her, sehr wohl kalkuliert hat.

    Seine größte und ohne Zweifel bedenklichste Wirkung wird wohl davon ausgehen, dass er die Deutschen daran erinnert, dass Willenskraft und Konsequenz etwas ist, was - um auch die Gene zu strapazieren - in ihren Genen liegt.
    Die Energie, die sich in der erstaunlichen Wirtschaftskraft immer noch manifestiert, wird so möglicherweise in ganz andere Bahnen gelenkt.

  62. Norman Bates
    31. August 2010 11:45

    Es ist zu befürchten, dass die Politiker in Europa diese Problematik nicht mehr auf die Reihe bekommen werden.

    Eine kleine elitäre linke Elite hat das Vehikel political correctness herausgebildet und damit die Meinungshoheit der öffentlichen Debatte und somit die strategische und gesellschaftliche Grundausrichtung in Europa in den letzten Jahrzehnten prägen können.

    Ohne die Bürger zu fragen, strebt das offizielle Europa gleichmachende und einheitliche Lösungen in allen Aspekten des Lebens an und möchte analog zu den USA als politische und supranationale Einheit wahrgenommen werden, in denen es allen Menschen in sozial versorgter Art und Weise „gut geht“.

    Unbeirrt von der tatsächlichen Meinung der Bevölkerung, die schon längst nicht mehr ident mit der Meinung der linken Elite ist, setzt diese ihren Weg fort und bekämpft ideologische Gegner wie auch warnende Stimmen unmittelbar und unreflektiert mit Keulen aller Art.

    In der Theorie ist der linken Elite durchaus zuzustimmen, dass die Menschen, wenn sie sich denn alle lieb hätten, ein gedeihliches und gutes Leben friedfertig in einem prosperierenden Europa aller Nationalitäten und Religionen miteinander führen könnten.

    In der Praxis jedoch, unterschätzt die linke Elite die Dramatik und Heftigkeit der Probleme fundamental. Sie unterschätzen die Geschwindigkeit des Wandels, sie unterschätzen die alltäglichen Probleme der Menschen, die unterschätzen die ungewollten Entwicklungen und deren teilweise noch gar nicht sichtbaren Auswirkungen und sie unterschätzen auch die daraus entstehende Belastung aller Bevölkerungsgruppen.

    Die linke Elite hat das Problem, dass sie bildlich gesprochen bereits den Sprung über die Kluft angetreten ist. Sie kann nur noch in der besseren Welt ankommen oder abstürzen, sie kann aber nicht mehr umkehren.

    Wie so oft auch im persönlichen und privaten Leben, hat auch die Bevölkerung nur drei Handlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

    Mitspringen, abwarten oder flüchten.

    • sauna-echo
      31. August 2010 18:53

      Lieber Herr Bates,
      vermutlich wird der gewohnte nur fördernde aber nicht fordernde Sozialstaat "implodieren" ! Davor warnt Sarazin, der ja nicht nur moslemische Verwahrloste kritisiert, die sich stärker vermehren als Nettozahler.
      Viele Journalisten denken an den nächsten Tag und viele Politiker an Journalisten-Beifall und die nächsten Wahlen !
      An unsere Kinder müssen wir offenbar selbst denken.
      Übrigens nicht alle Medien sind "Blöd-Zeitungen" oder "Jubel-TV":
      Im "Handelsblatt" steht: "Sein Befund - in Deutschland gibt es eine Unterschicht, und die wächst - ist hingegen nicht zu bestreiten. Die Tatsache, dass dieser Unterschicht viele Einwanderer angehören, bleibt auch dann eine Tatsache, wenn sie schmerzt. Die multikulturelle Gesellschaft kam, aber sie kam anders als versprochen. Dafür allerdings ist nicht Sarrazin verantwortlich. (...)Schuld am Wachstum der Unterschicht sind nämlich nicht die Gene oder die Religion der betroffenen Menschen. Verantwortlich ist der Staat, der jeden an seinen Busen drückt, den es danach dürstet. Das Problem liegt also nicht auf der Seite der Nachfrager, sondern aufseiten der Anbieter. Wer gibt, ohne etwas zu verlangen, der fördert die Gruppe von Menschen, die nimmt, ohne zu geben. So ist der Mensch nun mal, unabhängig davon, ob er aus Anatolien oder aus Oberammergau stammt. Das ist keine Frage der Biologie, sondern der Ökonomie. (...)" Klarer kann man es kaum ausdrücken.

    • Kurt22
      31. August 2010 22:28

      @Sauna-echo: Wie man die Intelligenz der Zuschauer einschätzt, zeigt eine Rätselfrage heute auf RTL: Was kann man durch den Stich eines Moskitos bekommen? Antwort a: Malaria, Antwort b: Schickeria! Zur Sicherheit gibt es die Auflösung im RTL-Teletext

    • sauna-echo
      02. September 2010 11:46

      Lieber Herr Bates,
      wenn Sie mir ein Mail sandten, so bitte ich zu entschulidigen, dass ich dieses irrtümlich gelöscht und nicht geröffnet habe.

  63. W. Mandl
    31. August 2010 11:42

    Ein wesentlicher Fortschritt der Sarrazin'schen Analysen (gegenüber herkömmlichen Diskussionen über Ausländer) ist
    1. Er differenziert klar zwischen moslemischen Immigranten und nicht-moslemischen
    2. Er verwendet, analysiert und interpretiert öffentlich zugängliche, amtliche Statistiken
    3. Er stellt viele der georteten Probleme statistisch nur bei den moslemischen Immigranten fest

    Trotz aller Anfechtungen, die zum Teil auch auf Ungeschicklichkeit Sarrazins aufsetzen (die Juden-Gen Diskussion ist entbehrlich und trägt nichts zu seinen Thesen bei) erwarte ich große Zustimmung in weiten Teilen der deutschen Bevölkerung. Die öffentliche Meinung deckt sich hier keinesfalls mit der veröffentlichten.

  64. Wolfgang Bauer
    31. August 2010 11:42

    Grünen-Kampfikone Renate Künast hat bei Beckmann im ARD auch den lieben Gott als Zeugen gegen Sarrazin herbeizitiert: Sarrazin sei mit seiner Zahlen- und Statistikfixiertheit nicht auf Gottes Linie. Sonst hätte dieser ja am ersten Schöpfungstag die Zahlen erschaffen!

    Gutmenschliches faktenfreies Argumentieren und handeln ist ja viel lustiger und macht so richtig Spass! Und ist weit menschlicher!

    Solche Leute haben in Deutschland jahrelang mitregiert, zulasten der Bürger.

  65. Alexander Renneberg
    31. August 2010 11:25

    sarrazin hat mit allen dingen die erschreibt natürlich vollkommend recht und 2/3 des deutschen volkes hinter sich.

    erhebt sich die frage: aus welchem grund geifern jetzt alle von links und rechts, siehe westerwelle, merkel etc. etc. (die linken namen lasse ich aus, sie sind nicht wichtig)
    warum versuchen sie jetzt sarrazin zum sündenbock zu machen, ihn in eine ecke zu stellen ansatt sachlich die probleme zu diskutieren oder zu widerlegen.

    na gut widerlegen geht nicht, aber wenigstens diskutieren und lösungen zu schafffen.

    was ist der plan dahinter alles so zu lassen wie es ist und die probleme zu negieren.
    kann es tatsächlich so sein, dass die linken so dumm sind diese probleme nicht zu erkennen?
    wie kommt man zu diesen ansichten der linken die nichts mehr mit hausverstand zu tun haben sondern mit blindheit.
    das kann doch nicht alles indoktriniert sein?

    • Undine
      31. August 2010 11:56

      @Alexander Renneberg

      Könnte dies eine Antwort auf ihre Frage sein:

      1. Die Deutschen haben Angst vor der Nazikeule, die sich jetzt als folgenschwere, sie selbst knebelnde Maßnahme erweist, weil sie inflationär eingesetzt wurde und wird.

      2. Die Deutschen haben berechtigte Angst vor einem islamistischen Selbstmörder-Bombenterror, der ja kein Hirngespinst ist, sondern eine ganz reale Bedrohung darstellt.

    • Alexander Renneberg
      31. August 2010 12:15

      mag sein udine, aber ich glaube nicht an angst.

      wenn das tatsächlich angst ist, dann gebührt deutschland das alles.

    • Kurt22
      31. August 2010 12:17

      Ich glaube, dass die Angst vor der Diskussion darin liegt, weil alle fürchten, am Ende der Meinung Sarrazins sein zu müssen. Natürlich auch die Angst vor der Nazikeule, das sollte aber vernachlässigbar sein, da diese ja immer nur aus dem eigenen Land kommt, genauso wie in Österreich.
      Man kann nur hoffen, dass Sarrazin nicht genauso mundtot machen lässt, wie einst F. Merz (deutsche Leitkultur) oder Eva Herrmann, die gerhörten genauso wie Hr. Buschkowski mit großem Applaus bedacht.

    • Undine
      31. August 2010 14:14

      @Kurt22

      "......daß die Angst vor der Diskussion darin liegt, weil alle fürchten, am Ende der Meinung Sarrazins sein zu müssen."

      Ja, Kurt, dieser Satz ist m.M.n. der Schlüsselsatz für die ganze fast ausweglos erscheinende Situation, in die uns unsere (sowohl in D wie auch in Ö) unfähigen, kurzsichtigen, verantwortungslosen Politiker mit ihrem "Ausländer herein-Politik" hineinmanövriert haben:

      Mittlerweile sieht jeder, daß es SO unmöglich weitergehen kann. Die meisten aber verdrängen diesen ketzerischen Gedanken, weil sie sich nicht getrauen, auf diese innere Stimme der Vernunft zu hören. Die meisten Menschen sind vom linken Meinungsterror völlig eingeschüchtert. Und deshalb ist ihre Angst so groß, sie könnten "verbotenerweise" draufkommen, möglicherweise wie Sarrazin zu denken und ihm Recht geben zu müssen..

    • Kurt22
      31. August 2010 14:27

      @Undine: Der Fehler in meinem Satz ist, dass es natürlich heißen müsste "dass alle fürchten", kommt davon, wenn man schneller schreibt als man denkt.
      Übrigens freue ich mich schon wieder, dass unser Blog-Trolle schon wieder kurz nach Mitternacht aufstehen müssen, um ihre denk- und argumentationsfreien Blödheiten schnellstens zu verbreiten.

    • Undine
      31. August 2010 15:17

      @Kurt22

      Ich hab' den Satz so verstanden, wie er "gemeint" war!

      Oh, 00:45 ist wahrlich eine schlimme Zeit zum Aufstehen! Aber, was ein guter Troll sein will, muß sich abhärten.

  66. Ritter vom Kapall
    31. August 2010 11:23

    Thilo Sarrazin nennt das Kind beim Namen - skrupellos. In seiner Analyse zeigt er, daß die Mehrheit der Zuwanderern aus islamischen Ländern, im Grund nicht bereit und willens sind, sich aktiv in unser Gesellschaftssystem zu integrieren. Ich wage auch die These, daß die große Masse der Zuwanderer mangels ihrer ruralen Herkunft auch gar nicht fähig sind, eine (selbst-)kritische Auseinandersetzung mit sich und er Welt zu führen - von einer kritischen Auseinadersetzung mit ihrer Religion ganz zu schweigen. Wie denn auch, wenn diese Wüstenreligion noch gar keine Aufklärung durchgemacht hat (Wo war das Christentum im 1400. Jahr seines Bestehens).

    Es ist daher absolut logisch, daß es zu Konflikten kommt, wenn Menschen aus einem patriachalem Mittelalter direkt in eine postindustrielle Gesellschaft katapultiert werden - noch dazu wenn sie einer Religion angehören, deren wesentlichster Glaubensinhalt Gebote und Verbote beinhaltet.

    Thilo Sarrazin hat den Frevel begangen, dies alles offen auszusprechen und er hat, wohl gereizt, auch die Genetik ins Spiel gebracht, was nach der Erfahrung des 3. Reichs höchstes Fingerspitzengefühl bedarf - dies ist aber nicht seine Sache.

    Vor den Spiegel müssen sich nun alle Gutmenschen - speziell aus dem linken Lager - stellen: Was wollen sie eigentlich? "Daß alle Menschen lieb und nett zu einander sind", "Wir tolerant miteinander umgehen" und "Jeder in Freiheit nach seiner Facon leben kann". Das ist alles sehr ehrenvoll, doch verlangt es nach einem hohen Grad an Bildung und vor allem nach der angesprochen Fähigkeit zum kritischen Denken. Wen diese Werte aber keine Bedeutung haben, weil z. B. "im Koran geschrieben steht ...", dann werden sie, die Gutmenschen, bei dieser gelebten Gutartigkeit bald Geschichte sein. Und im Interesse des eigenen Überlebens wird daher zumindest etwas der "Bösartigkeit" des Thilo Sarrazin notwendig sein.

    • Logiker
      31. August 2010 13:53

      und vorallem müssten sie sich auch eingesteh´n, dass die Menschen nicht alle gleich sind bzw. gleichgemacht werden können.

  67. Undine
    31. August 2010 11:19

    Ist es wirklich schon so weit, daß jeder, der die Riesenprobleme, die alle europäischen Länder mit den Legionen von Moslems, die über Europa herfallen wie die alttestamentarischen Heuschrecken, beim Namen nennt, mundtot, ja medial hingerichtet wird?

    Gestern war zu hören, was GADDAFI so nebenher gesagt hat, ohne einen Aufschrei hervorzurufen: DER ISLAM WIRD DIE RELIGION EUROPAS WERDEN.

    Wer GADDAFI auch nur einigermaßen kennt, weiß, daß er nicht lange fackelt, wenn etwas nicht nach seinem Willen geschieht.

    Die sogenannte "Diskussion" mit dem "umstrittenen" SARRAZIN ("umstritten" ist jeder, der keine linke Meinung vertritt!) war nach dem gleichen Strickmuster wie bei uns im ORF, wenn ein FPÖ-Politiker zu "Gast" ist: Der Mann konnte keinen Satz zu Ende sprechen, während die anderen Teilnehmer ganz in Ruhe ungestört ihre Gedanken ausbreiten konnten. Es war ein Tribunal.

    Durch diese durchsichtige Methode wird suggeriert: der unliebsame (absichtlich verunsicherte )Gast hat Unrecht, während die gelassenen Gegner im sicheren Wissen, daß sie ungestört ausreden können, im Recht sind.
    Wenn er am Wort war, redeten alle zugleich, damit er irritiert, bzw. nicht verstanden wurde. Immer das alte Spiel! Außerdem wurde er behandelt wie ein Schwerverbrecher; für einen solchen würde aber immer wieder die "Unschuldsvermutung" erwähnt.

    • Undine
      31. August 2010 20:14

      Zufällig merke ich, daß bei meinem Kommentar eine Lücke klafft.
      Es fehlt folgender Satz:

      Gestern war zu hören, was GADDAFI so nebenher gesagt hat, ohne einen Aufschrei hervorzurufen:

      "DER ISLAM WIRD DIE RELIGION EUROPAS WERDEN"

    • Celian
      01. September 2010 00:55

      Außerdem wurden 200 Models für ihn herbeordert, die er indoktrinieren durfte. Jede bekam einen Koran und Schweigegeld für diese seltsame Unterredung. Bei dreien dürfte die Indoktrination sofort gewirkt haben, sie sind zum Islam konvertiert.

      Europa läßt sich diese Provokationen gefallen.
      Aber warum unterstützt es diesen Mistkerl noch dabei?

  68. terbuan
    31. August 2010 11:17

    Zum Thema auch noch empfehlenswert, einer von mehreren Beiträgen in "eigentümlich frei", welche sich mit Sarrazin beschäftigen:
    "Kampf gegen Sarazzin - Wenn die linke Schraube der Dialektik durchdreht"
    http://ef-magazin.de/2010/08/31/2490-kommentar-kampf-gegen-sarrazin

  69. Helmut HGR.
    31. August 2010 10:58

    Aber, aber, lieber Tagebuchschreiber. Wie kann man nur sowas schreiben.
    Sie müssen täglich 5x beten, daß nie eine Grüne Justizministerin wird;
    Die Handschellen warten schon; und Beugehaft bis Sie alles widerrufen.

    • Brigitte Imb
      31. August 2010 11:12

      Die Inquisition unserer Zeit frisst ihre Kinder. Mit der Einschränkung der Meinungsfreiheit ist die Politik bereits stark beschäftigt.

    • Kurt22
      31. August 2010 15:25

      Ist eigentlich der Verhetzungsparagraph schon in Kraft? Da stelle ich dann meinen vollen Namen rein, und warte auf die Staatspolizei!

  70. papi66
    31. August 2010 10:57

    Werter Herr Unterberger!

    Als ich gestern in die U6 einstieg und mich umsah und mich umhörte, dachte ich im nächsten Augenblick, hoppala jetzt bin ich gestorben, ich bin tot und ich bin in dem mir versprochenen Fegefeuer. So viele Menschen, aus so vielen Erdteilen, aus so vielen Ländern, mit so vielen verschiedenen Sprachen, mit so vielen Gerüchen und so vielen Hautfarben, dieser Waggon kann doch nur das Fegefeuer sein!
    Klar, das Fegefeuer ist dieser Waggon auf der Linie U6!

    Österreich hatte keine Kolonien, Österreich betrieb keinen Gewürzhandel und Sklavenhändler waren wir ja auch nicht.
    Woher kommen diese vielen Osteuropäer, Afrikaner, Indianer und Asiaten.

    Also ich bin tot und bin im Fegefeuer, im Fegefeuer, in dem alle schlechten Menschen der Welt rösten und nun von diesem U6 Waggon aus, mit ihrem Handy ihre Verwandten anrufen, daher die vielen Sprachen.
    Ich weiß auch jetzt warum die U6 immer eine Störung hat und nie daherkommt:
    Der Fahrdienstleiter der U6 ist der Teufel und heißt Luzifer Luziferus.

    Wann sind Sie das letzte Mal mit der U6 gefahren?

    • terbuan
      31. August 2010 11:48

      Sie waren nur im Vorhof des Fegefeuers, erst in der Nacht wird es dann richtig heiß, aber Vorsicht, es könnte wirklich lebensgefährlich werden!
      Versuchen Sie ja nicht Migranten zu gutem Benehmen aufzufordern, etwa auf das Rauchverbot hinzuweisen, oder gebrechlichen Personen den Sitzplatz zu überlassen, oder keine Abfälle wegzuwerfen oder, oder, oder.
      Die U6 ist "die" Migrantenlinie Wiens und fest in deren Hand!
      Und damit es noch etwas heißer wird im Fegefeuer, fährt die U-Bahn ja jetzt am Wochenende die ganze Nacht, dem Bürgermeister sei Dank!

    • Dr. Harald Rassl
      31. August 2010 17:57

      Völlig richtig! Man müsste es dem Herrn (noch-) Bürgermeister, der offenbar jahrelang geschlafen und nur darauf vertraut hat, mit Hilfe der Migranten- Stimmen bis zu seinem Lebensende an der Macht zu bleiben, als Pflichtaufgabe verordnen: 3 mal täglich, und zwar nach 22 Uhr, mir der U6 von der Gumpendorfer Strasse bis Handelskai oder zurück. Und das ohne Leibwächter (höchstens Kopietz dürfte - oder sollte sogar- dabei sein)!

    • Undine
      31. August 2010 18:45

      @Dr. Harald Rassl

      Das ist ein ausgezeichneter Vorschlag, wie Häupl Bürgernähe zeigen könnte.
      Allerdings ist zu befürchten, oder zu hoffen, je nachdem, wie man's nimmt, daß der Gute dann entweder reif ist für die Psychiatrie oder zum Auswandern.
      Vielleicht könnte man den Gutmenschen unter den Politikern den Vorschlag machen, ihre Zweitwohnsitze gelegentlich Asylanten zu überlassen oder ihre Gärten für multikulturelle Grillfeste freizugeben.

  71. schreyvogel
    31. August 2010 10:44

    Da sich die österreichischen Frauen, moderner Ideologie gemäß, nicht mehr an den Herd fesseln lassen, sondern sich in einem Beruf selbstverwirklichen, greifen sie brav zur Pille oder gehen abtreiben lassen. Die islamischen Frauen sind jedoch in dieser Hinsicht ideologieresistent und lieben ihr Heim und ihre Kinderschar. Sie brauchen keine Pille und keine Abtreibungen. Auch islamische Männer sind gerne Teil einer Großfamilie und freuen sich über viele Kinder. (Ist das wirklich so unnatürlich und schlecht?).

    Durch die gegen Null konvergierende Fertilität unserer Frauen entstand ein Vakuum, das sich durch die seit dem Wegfall des Eisernen Vorhangs ermöglichten Migrationsströme, wie in einem System kommunizierender Gefäße, automatisch mit Immigranten füllt. Der herrschende Wohlstand verstärkt das Vakuum und den Immigrationsdruck. Da wir keinerlei Versuche unternommen haben oder unternehmen, den Immigrationsstrom selektiv zu steuern, müssen wir akzeptieren, was da gekommen ist und noch kommt.

    Das heißt, wir autochtonen Österreicher werden in absehbarer Zeit eine ethnische Minderheit im Lande sein. Das ist eine Realität, die nicht mehr umzukehren oder zu ändern ist. Darauf müssen wir uns einstellen. Unser Bürgermeister hat das bereits getan, allerdings auf seine Art: Er versucht noch immer, die Immigranten - jetzt schon im Zangskindergarten- an uns anzupassen, mit vorhersehbar geringem Erfolg. Das wird aber nicht reichen. Wir werden daher in Zukunft das tun müssen, was jede Minderheit tun muss: Wir müssen uns an die neue Mehrheit anpassen.

    Der Kluge lernt türkisch! Jetzt!
    Und er beachtet bereits jetzt den Ramadan.

    • haro
      31. August 2010 12:38

      @schreyvogel:

      Sie haben Recht in vielem das Sie hier anführen.

      Aber solange es noch selbstbewusste, kluge und mutige Menschen gibt (wie auch Andreas Unterberger) die sich öffentlich gegen den political-correcten Mainstream stellen, solange bleibe ich optimistisch was die Zukunft unseres Vaterlandes betrifft und beachte keinen Ramadan und benütze die Umgangssprache des Heimatlandes und hoffe, dass auch den Generationen nach mir österreichische Kultur erhalten bleibt und nicht ersetzt wird.

    • Logiker
      31. August 2010 14:13

      in kurzer Form das Wesentlichste auf den Punkt gebracht, Gratulation. Nur dazu auch kurz: Eine geistig verwahrloste Spassgesellschaft kann sich nun wirklich nicht mit so Randthemen wie den Erhalt einer lebenswerten Gesellschaft oder Kultur beschäftigen. Die haben doch wirklich Wichtigeres zu tun. Die Vertreter dieser Affen-pardon Spassgesellschaft sieht man jeden Abend u.a. in den Seitenblicken des ORF.

    • Josef Maierhofer
      31. August 2010 21:12

      ... und am 1. Jänner ruft im Musikverein der Muezzin 3 Stunden lang zum Gebet, statt daß der Donauwalzer gespielt wird.

  72. Josef Maierhofer
    31. August 2010 10:17

    Wir müssen auf die Wahrheit hören, wir müssen ein Gespür für die Wahrheit entwickeln, wir dürfen uns nicht gehen lassen.

    Wenn wir nun mit Sarrazin, mit Heisig, mit inzwischen ganz sicher vielen anderen mehr Menschen vorfinden, die imstande sind die Wahrheit zu erkennen und auch darauf hinzuweisen, so sollen wir doch wenigstens darüber nachdenken, statt das in gewohnter Weise der Spaßgesellschaft als Angriff gegen die eigene Ideologie zu betrachten, die ohnehin schon an allen Ecken und Enden bröckelt.

    Es ist und war ein Fehler, sich mit dem Islam nicht auseinanderzusetzen und die trojanischen Pferde ins Land zu holen. Es ist ein Fehler, die Leute integrieren zu wollen, die eine latente Gefahr bedeuten, solange sie nicht ihre 'Religion' anpassen an die Wertigkeiten der anderen Religionen. Die Erkenntnis, daß das im Islam nicht möglich ist, sich einzuordnen, daß der Islam einen integrierten politischen Machtanspruch stellt und mit allen Mitteln, auch mit den Mitteln der Lüge und Täuschung, auch mit den Mitteln von Mord und Totschlag, auch mit Bombenterror, etc. die Weltherrschaft errichten will, ist eine bittere Wahrheit.

    Da als Gutmensch zu sagen, bringt uns nur alle um, wir haben es verdient, ist pervers. Diese Erkenntnis zur Wahrheit des Islam gibt es und sie wird vertuscht, bis es nun immer weniger möglich wird, die Dinge zu verschweigen, unter den Teppich zu kehren.

    Ein Politiker ist gesucht, der das Problem wagt korrekt anzugehen.

    Denn nicht in der Erkenntnis liegt die Lösung, sondern in der Tat.

    Welche Taten stünden da an ?

    Erstens die Wahrheit zu sagen und zu schreiben, ohne Schnörksel, ohne Beschönigung, ohne Haß, ohne Rücksicht auf die eigenen gemachten Fehler.

    Zweitens ein Angebot an die Muslime und Islamisten, wer hier bleiben will, muß einen Eid auf die hiesige Verfassung ablegen, seine Religion dieser unterordnen. Tut er das nicht, verliert er die Staatsbürgerschaft und muß das Land verlassen, mit einer Abschlagszahlung, versteht sich.

    Drittens gelten die Gestze für alle gleichermaßen und müssen auch gleichemaßen exekutiert werden. Wer Sharia will, muß in ein Land ziehen, wo dieses Recht gilt.

    Alles andere ist nicht durchführbar und führt zu großem Unglück.

    Wir können nur mit denen leben, die mit uns leben wollen.

    • durga
      31. August 2010 11:09

      Die Parallele zum trojanischen Pferd paßt hervorragend! Auch damals wurden die Warnungen des Laokoons in den Wind geschlagen und verurteilt. Erdrückt durch Schlangen war sein und seiner Söhne Tod programmatisch für das sich sehr rasch einstellende Schicksal Trojas.

    • Undine
      31. August 2010 14:43

      @durga

      "Quidquid id est, timeo .......et dona ferentes".

      Die Danaer ersetzen wir durch Moslems; die Geschenke, die sie uns bringen ----die Kültürbereicherung und alles, was man drunter zu verstehen hat---sind FEINDESGABEN. Sie werden sich als der Ruin des Abendlandes entpuppen.
      Wenn es einmal so weit ist, werden wir uns verwundert die Augen reiben und sagen: So haben wir uns die Kültürbereicherung aber nicht vorgestellt!

    • Kurt22
      31. August 2010 15:36

      @Undine: Welche Geschenke sollen das überhaupt sein? Der türkische Honig hat mir schon in den früher 60ern die Plomben zogen, aber sonst kann ich kein Geschenk erkennen. Und Burenwurst is auch besser als Kebap!

    • Margarita Teresa (kein Partner)
      01. September 2010 12:12

      @ Undine

      Drei Zeilen weiter heißt es sehr bezeichnend:

      Et si fata deum, si mens non laeva fuisset,
      Troiaque, nunc stares, Priamique arx alta maneres.

      Und wenn es nicht der Wille der Götter, wenn wir nicht verblendet gewesen wären,
      Troia, du stündest noch und du, des Priamos stolze Burg, würdest noch dauern.

      Ob uns dieser Rückblick erspart bleibt?

    • Undine
      01. September 2010 14:33

      @Margarita Teresa

      Mit diesen eindrucksvollen Verszeilen kann vermutlich keiner unserer heutigen Politiker etwas anfangen, leider! Dabei wäre es gerade für einen Politiker sicher nicht von Nachteil, sich mit Vergils Aeneis oder Homers Ilias befaßt zu haben..
      Auf jeden Fall hätte diese Art von Beschäftigung in jungen Jahren den jetzt vorherrschenden röhrenförmigen Horizont derer, in deren Hände unser Schicksal gelegt ist, bestimmt verhindert.

  73. M.S.
    31. August 2010 10:12

    Thilo Sarrazin analysiert aus seiner Sicht die drängenden Probleme seines Landes in politischen, wirtschaftlichen und sozialen Bereichen. Man kann seinen Thesen ganz oder teilweise folgen, man kann sie auch ablehnen und dagegen argumentieren.
    Was berechtigt um aller Welt aber die SPD, deren Mitglied Sarrazin ist, ein Parteiausschlußverfahren gegen ihn einzuleiten und gar die Deutsche Bundesbank ihn aus dem Vorstand zu entfernen. Die Linken und Gutmenschen scheinen offenbar nur mehr gleichgeschaltete Klone in ihren Reihen zu dulden. Schaut so die Toleranz aus, die in diversen Sonntagsreden der Politiker ständig gepredigt wird, ist das die Meinungsfreiheit, die in unseren westlichen Superdemokratien so gepriesen wird? Was hier passiert ist glatter Meinungterror! Sind wir wieder soweit? Wann erfolgt die erste Bücherverbrennung?

    • Erich Bauer
      31. August 2010 10:19

      M.S.,
      "...Die Linken und Gutmenschen scheinen offenbar nur mehr gleichgeschaltete KLONE in ihren Reihen zu dulden..."

      Das Zuchtergebnis aus dem mysteriösen "Lebensborn"? Die guten "Nazis"...?

    • simplicissimus
      31. August 2010 23:28

      es sind die "guten nazis". derselbe absolutheitsanspruch erhebende typ mensch, der allen anderen das recht, seine stimme zu erheben, abspricht.
      es ist wieder soweit.
      die bücherverbrennungen finden bereits statt.

  74. Martin Bauer
    31. August 2010 10:02

    Natürlich muss jeder halbwegs vernünftige Mensch die Gefahren, die Sarrazin in seinem Bestseller beschreibt, ernst nehmen.

    Die darin beschriebene Integrationsproblematik (vermute ich einmal, da ich das Buch noch nicht gelesen habe, nur bestellt) ist aber nicht alleine für den heutigen Ist-Zustand verantwortlich.

    Wie Jan Fleischhauser vollkommen richtig schreibt, ist die Fertilität der Frau von heute dramatisch am abnehmen.

    Die Entwicklung der 1968er-Jahre und der Pillenknick tragen jetzt ihre wohlverdienten (nicht vorhandenen) Früchte. Die von Vielen angepeilte Lebensplanung "zu erst Karriere, Genuss und Spass, dann Familie und Kinder" geht immer weniger auf. Die Biologie unterwirft sich nicht der Spassgesellschaft. 200.000 Jahre in 40 Jahren zu ändern, wie soll das funktionieren?

    In dieses Vakuum stösst die (vorwiegend islamische) Nischenbesetzungsgeneration, die ganz überrascht feststellen darf, dass es sich mittlerweile nicht mehr um eine Nische, sondern um ein weites, wohlaufbereitetes Feld handelt, dass besetzt gehört.

    Unterstützung erhält dieser Trend von jenen 40-Jährigen, die Mangels Nachwuchshoffnung nunmehr als Reparatur dieses Zustandes die Zuwanderer entdeckt haben.

    Eine Änderung ist nur nach mindestens einer Generation möglich. Eine drastische Kehrtwendung in der Familien- und Frauenpolitik vorausgesetzt. Nur sind leider diesbezügliche Ansätze nicht einmal marginal feststellbar.

    Mit Integration(sunwilligen) wird es nicht gehen. Die diesbezüglichen Konsequenzen sind von der Politik zu ziehen!

    Und in dieses Horn stösst Sarrazin - ohne aber anscheinend Lösungen anzubieten. Leider.

    14cmartinbauer@aon.at

    • Celian
      01. September 2010 01:04

      "Und in dieses Horn stösst Sarrazin - ohne aber anscheinend Lösungen anzubieten. Leider"

      Stimmt nicht ganz. Thilo Sarrazin hat sehr wohl Lösungen parat - Kita, Gesamtschule, um die Kinder vom schlechten Einfluß der Eltern zu lösen. Nur hat davon noch niemand gehört, weil diese Forderungen erst am Schluß des über 400 Seiten starken Buches kommen. Und man ihn ja auch sonst nicht zu Wort kommen läßt.

      All das sind ur-sozialdemokratische Forderungen. Aber offenbar nicht mehr. Man muß sich fragen, was von der Sozialdemokratie noch übrig bleibt, wenn Sarrazin erfolgreich das Parteiausschlußverfahren gemacht wurde.

  75. durga
    31. August 2010 09:54

    Die Dämme beginnen von allen Seiten zu bröckeln:

    http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2010-08/17803416-lvz-islamkritiker-ulfkotte-sarrazin-hat-recht-voellig-absurde-migrationsindustrie-entstanden-007.htm

    “Der Islam-Kritiker und Buchautor Udo Ulfkotte (neues Buch: "Kein Schwarz. Kein Rot. Kein Gold - Armut für alle im lustigen Migrantenstadl" ist ab 11. September im Handel erhältlich) sieht in der scharfen Kritik an den Zuwanderungsthesen von Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin (SPD) eine "zunehmende Ignoranz der Politik" gegenüber der Mehrheitsmeinung der Bundesbürger. "Wir sehen gerade wieder, dass Menschen wie Thilo Sarrazin bei Umfragen zwei Drittel der Bevölkerung hinter sich haben. Aber alle führenden Politiker erklären ihn für verrückt. Es ist eine reine Frage der Zeit, bis sich dies rächt", sagte Ulfkotte der "Leipziger Volkszeitung" (Freitag-Ausgabe). Es sei nach wie vor nicht gewollt, die Probleme der Zuwanderungspolitik schonungslos zu benennen und Fehlentwicklungen zu stoppen. "Stattdessen proben wir weiter die Aufführung des Märchens ,Des Kaisers neue Kleider'. Der einfache Bürger darf nicht sagen, dass der Kaiser nackt ist, man muss als einfacher Bürger immer nur klatschen. So ist das heute in Deutschland, aber irgendwann ist die Märchenstunde zu Ende."

    Nach http://www.akte-islam.de/3.html soll Ulfkotte morgen einer der Diskutanten im Club2 zu diesem Thema sein (in orf.at allerdings noch nicht aufgezeigt). Ich nehme an, er wird dann auf die Prognosen des "renommiertesten Zukunftsforscher der Welt, Gerald Celente (u.a. korrekte Vorhersage des des Zerfalls der kommunistischen Staaten, der jetzigen Wirtschaftskrise,...)" zu sprechen kommen, der in seiner jüngsten Studie bereits für 2012 verstärkten Nationalismus und Vertreibung aller Muslime aus Europa vohergesagt hat.

  76. Brigitte Imb
    31. August 2010 09:47

    Erstaunlich, die von Sarrazin aufgebrachte Geduld mit seinen "Vorführern", die ihm bei jeder Gelegenheit das Wort abzuwürgen drohten und geradezu panisch bemüht waren jedes seiner Argumente zu entkräften.
    Die Conclusio der Linken beinhaltet lediglich eine Bringschuld der autochthonen Bevölkerung den Muslimen gegenüber, die sich breitmachen und bildungsresitent sind.
    Kein Politiker kommt auf die Idee, dass Zuwanderer auch Pflichten zu erfüllen hätten, nein, es wird immer wieder betont was "WIR" alles machen müssen um Wohlfühlmigration zu ermöglichen.
    Ein bißchen Staubzucker in den Popo der Muslime pusten und alles wird gut, so die Linken. Statistiken die den Gutmenschen nicht genehm sind werden zerredet und es hat den Anschein, als würden die Politiker vor der Realität die Augen verschließen und durchzutauchen versuchen.

    Wie gut Integration der Muslime, speziell der Türken gelingt, läßt sich sehr gut an der momentanen "Süt" Aktion beobachten. "Wenn ihr die deutsche Sprache nicht lernen wollt, beschriften wir eben auf türkisch."
    Auf Facebook sprechen sich mittlerweile mehrere Gruppen( ca 15.000) dagegen aus und boykottieren NÖM.
    http://www.facebook.com/profile.php?id=100000018681741&v=wall&story_fbid=104038606324236#!/pages/Wir-kaufen-keine-Niederosterreichische-Milch-Produkte-mehr/112818768772646?ref=mf

  77. terbuan
    31. August 2010 07:10

    Als ehemaliger Spitzenpolitiker der SPD sitzt Sarrazin heute auf einem Versorgungsposten durch seine Partei in der Deutschen Bundesbank, welche heute genauso an Bedeutung verloren hat wie die OeNB.
    Und so hat er viel Zeit, seine schon als Berliner Finanzsenator vertretenenen Thesen zum Ärgernis seiner Partei kundzutun, dem Herrn Gabriel steht ja förmlich der Schaum vor dem Mund.
    Nicht viel besser steht die Kanzlerin da, sie läßt durch Herrn Seibert ausrichten, dass Sarrazin's Aussagen verletzend und diffamierend sind, für viele Menschen in Deutschland.
    Und die gleichgeschaltete Presse meint (wie z.B. Die "Kleine Zeitung") "....doch seine Ableitungen, die Wortwahl und vor allem seine genetischen Theorien geben dem Buch einen populistischen Tonfall, der vor allem im ultrarechtem Spektrum Beifall finden wird".
    Bravo, Herr Sarrazin, solche Verdrehungen und Vorurteile, geprägt von Verblendung, Feigheit und schlechtem Gewissen, bestätigen nur die Richtigkeit Ihrer Thesen, hoffentlich werden Sie nicht den gleichen Weg gehen müssen wie Eva Herman!

  78. thomas lahnsteiner
    31. August 2010 07:03

    wie es um die gutmenschenmafia steht konnte man treffend beim sarazin-tribunal in der ard sehen. ein wie immer schleimig, schmieriger beckmann, ein überheblich grinsender yogeshwar, eine geifernde künast mit ihrer scherenschleiferstimme und ein heuchelnder olaf scholz, der empörung mimte.
    die anderen linken typen, dazu muss man leider auch cdu-repräsentanten zählen, sind nicht erwähnenswert.
    wer noch an sarazin gezweifelt hat wurde angesichts dieses widerwärtigen tribunals a la volksgerichtshof zu seinem glühenden anhänger

    • Kurt22
      31. August 2010 12:31

      Und in den Augen der österreichischen Gutmenschenmafia ist ja auch eine polnische, erfolgreiche Geschäftsfrau die "typische" Immigrantin. Ob die Frau Turnherr schon jemals über die Ottakringer- oder die Thaliastraße spaziert ist?
      Immer nur zu sagen, ja es gäbe Probleme über die man reden müsse, aber nie darüber zu reden, ist feige und dumm. Wenn einer einmal darüber redet, wird er niedergeknüppelt!

  79. SuPa
    31. August 2010 06:42

    Eigentlich gehört im Zusammenhang mit Sarrazins Aussagen auch der mutige Berliner Bezirksbürgermeister von Neucölln, Herr Heinz Buschkowsky (SPD) erwähnt, welcher tagtäglich die Probleme mit den Immigranten und Asylwerbern hautnah erleben muss. Ob dieser auch aus der Partei ausgeschlossen wird, weil er die Wahrheit beim Namen nennt? Viele von Sarrazin und Buschkowsky genannte Tatsachen treffen 1:1 auch auf Österreich zu.

    Zur Aufheiterung am Morgen hier ein gestern gehörter Witz:
    Ich ging heute Morgen zum Sozialamt, um meinen Hund anzumelden. Zuerst sagte die Dame: "Hunde kriegen keine Sozialhilfe". So erklärte ich ihr, dass mein Hund schwarz, arbeitslos und faul ist, kein Deutsch kann und auch keinen Anhaltspunkt hat, wer sein Vater ist. So schaute sie in ihren Bezugskriterien nach, um zu sehen, was man sein muss, um sich zu qualifizieren.
    Fazit: Mein Hund erhält seine erste Überweisung schon am kommenden Freitag. WOW, Österreich ist ein gutes Land.

  80. Celian
    31. August 2010 01:54

    In der Sendung "Beckmann" auf ARD hat man Thilo Sarrazin zu einem Hütchenspieler der besonderen Art erklärt: er soll sich seine Spielereien mit den Statistiken quasi an den Hut stecken. Etwa die, dass 93 % der Muslime im eigenen Kulturkreis heiraten, woraus er Integrationsunwilligkeit abzuleiten wagt. Ein „Streetworker“, der als Studiogast dazugeschaltet wurde, konnte mit Leichtigkeit nachweisen, daß die Thesen Thilo Sarrazins längst in der Realität überwunden sind: Muslime, so hat er objektiv beobachtet, interessieren sich mittlerweile auch für deutsche Mädchen! Q.e.d., Statistiken sind also wirklich für die Haar.
    Wie schön. Jeder Muslim, der einer schönen Einheimischen nachspechtelt und nicht einem Kopftuchmädchen aus Anatolien, das er als Importbraut zugesendet bekommen hat, gilt also als schlagender Beweis für gelungene Integration. So sieht also die heile Integrationswelt in den feuchten Augen eines Streetworkers aus. Na wenn das kein Anlaß zum Freudentränentrocknen ist. Solche Behauptungen kommen tatsächlich ohne statistischen Unterbau aus: wir glauben sie auch so - geschenkt. Nur als Nachweis für Integrationsvollendung taugt das nicht - auch wenn mit noch so todernster Miene vorgetragen.

    Im Grunde ist sich die Gutmenschenmafia darüber einig, daß es keine wie von Sarrazin beschriebenen Integrationsprobleme gibt, daß das Problem nur von Sarrazin gesehen wird und man sich fragt, warum Sarrazin daraus ein Problem macht, ist etwa Thilo Sarrazin das Problem? Renate Künast von den Grünen mutmaßt gar, daß in Thilo Sarrazin nicht die gleiche Flamme der Gleichheit aller Menschen brennt, wie in jedem anderen guten Menschen, ist er etwa nicht wie die anderen Gleichgeschalteten, ist er etwa ein Abtrünniger vom wahren Glauben? Muß man ihn ausschließen, um sich vor ihm zu schützen?

    Der Ausgang eines anstehenden Parteiausschlussverfahren wird uns darüber in Bälde Auskunft geben, ob tatsächlich Befindlichkeit über Fakt, Verdrängung über Konflikt, Ignoranz über Toleranz in der Partei mit der größten Zustimmung in der Bevölkerung Deutschlands herrscht.

    • eiskasten
      31. August 2010 09:52

      Vollste Zustimmung zu Ihrem (Celian) sehr guten Kommentar!

    • Josef Maierhofer
      31. August 2010 21:24

      Ein Türke, der eine Deutsche heiraten darf, muß diese Deutsche vorher zum Islam konvertieren.

  81. fosca
    31. August 2010 01:53

    Stimmt, Sarrazin hat das Problem angepackt und gewagt seine Überzeugung frei zu formulieren bzw. in Buchform zu verbreiten. Das wird ihm vermutlich seine SPD-Mitgliedschaft kosten, weil er von den ach so toleranten Genossen ausgeschlossen wird.
    Angedacht wird, ob ihm die Freiheit, die er sich mit dieser Meinungsäußerung genommen hat, nicht auch seine Bankmanagerstellung kosten könnte, obwohl betont wird, daß er dort einen tadellosen Job gemacht hat.
    Da wird sich Sarrazin in letzter Konsequenz vielleicht davor hüten, auch noch die folgerichtigen Lösungen und/oder Therapien anzubieten, weil er spätestens dann womöglich Gefahr läuft, auf Verlangen der politisch Korrekten, ausgewiesen zu werden und Deutschland verlassen muß!
    Wetten?
    Weit haben wir es im "christlichen Abendland" gebracht! *augenverdreh*





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