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Fußnote 123: Das Rauch-Schlammassel

Lesezeit: 1:00

Wohin die Kompromisskultur der österreichischen Sozialpartner führt.

Der Krieg zwischen Rauchern und Nichtrauchern ist fast so erbittert wie jener zwischen Hundebesitzern und deren Gegnern. Die Bayern haben nun bei einer Volksbefragung eine glasklare Regelung zugunsten der Nichtraucher durchgesetzt. In Österreich hat man hingegen eine so verwaschene Lösung, dass die Regierung jetzt weder nach vorne noch zurück kann. Sie hat so lange mit den Sozialpartnern um einen Kompromiss gerungen, dass sogar die meisten Wirte unzufrieden sind, obwohl bei uns noch mehr geraucht werden darf als anderswo. Jetzt sind dem Gesetzgeber die Hände gebunden: Denn wenn nun doch noch nach internationalem Vorbild ein totales Rauchverbot eingeführt werden sollte, werden zu Recht all die Wirte die Republik auf Schadenersatz klagen, die um teures Geld Wände quer durchs Lokal gebaut haben. Klagen werden auch alle jene, die wegen eines kasuistischen Gesetzes Strafe zahlen mussten. Wie so oft zeigt sich: Wenn die Regierung statt zu regieren auf Kämmerer und Gewerkschafter hört, kommt meist Pfusch heraus.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juli 2010 13:33

    reinhard.horner@chello.at

    Kompromisse braucht die Demokratie.
    Arbeiten wir an guten, an tragfähigen Kompromissen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRR Prof. Reinhard Horner
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    13. Juli 2010 13:33

    reinhard.horner@chello.at

    Kompromisse braucht die Demokratie.
    Arbeiten wir an guten, an tragfähigen Kompromissen!

alle Kommentare

  1. RR Prof. Reinhard Horner (kein Partner)
    13. Juli 2010 13:33

    reinhard.horner@chello.at

    Kompromisse braucht die Demokratie.
    Arbeiten wir an guten, an tragfähigen Kompromissen!

  2. Rudi Schiff (kein Partner)
    11. Juli 2010 07:33

    Diese Abstimmung ist ungueltig, weil ihr Ergebnis _von vornherein_ feststand: die Mehrheit ist Nichtraucher. Wieder ein mangelnder Respekt gegenueber der Demokratie.
    Dumm, weil gerade bei jungen Menschen gilt: wenn-s verboten ist, ist es unso interessanter.
    Scheinheilig zB ist-s, weil Deutschland (und Italien, Schweden ...) gerade wieder in die Atomkraft einsteigen ...

  3. tartaros (kein Partner)
    08. Juli 2010 11:34

    Online-Spiegel:

    Die Diktatur der radikalen Biedermänner

    Der Erfolg der bayerischen Nichtraucher-Aktivisten ist nur die Momentaufnahme eines Megatrends: Überall in Europa sind Rauchbekämpfer, Alkoholgegner und Fleischhasser auf dem Kreuzzug. Mit der EU-Bürokratie können sie auf einen mächtigen Verbündeten zählen, meint Hans-Jürgen Schlamp.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,705051,00.html#ref=rss

  4. Von Bayern lernen | Manfreds politische Korrektheiten (kein Partner)
    07. Juli 2010 19:05

    [...] offenbar sogar den selbsternannten Hütern des Libertarismus im Blut. So schreibt selbst ein Andreas Unterbergermit deutlich erkennbar mitschwingendem Bedauern: Wohin die Kompromisskultur der [...]

  5. M.U. Shrooms (kein Partner)
    07. Juli 2010 09:44

    Eben lese ich: Rauchen macht impotent.

    Wie wahr, man sieht es deutlich. In den 50er und 60er Jahren, als sehr viele rauchten, hatten die Männchen dünne Spermileins und litten an Impotenz, weshalb die Bevölkerung kräftig zurück ging. Heute, wo nur mehr wenige rauchen, haben wir plötzlich den Babyboom. Aber erklären Sie das einmal einem Raucher.

  6. Alexander Renneberg (kein Partner)
    07. Juli 2010 09:16

    @shrooms

    sie haben natürlich recht, lustig ist es allerdings wenn sich da ein paar hochstögern und meinen in ihrem kleingeist wiedermal die welt erklären zu wollen.
    bleibt ja jedem unbenommen was er gerne trinkt.

    selbst ein paddy, als arbeiterwhisky bekannt, schmeckt in der richtigen runde manchmal ausgezeichnet. mit ein paar tropfen wasser ;-)
    aber übergangenen, frustrierten, jedem hedonismus abholden hochstögernden personen ist soetwas nicht näher zu bringen.
    erklären sie mal dass ein craggenmore anders schmeckt als z.b. ein dalwhinnie oder z.b. ein jura.
    das sind leute die auch der ansicht sind ein brünnerstarßler ist das höchte bei weißwein, nunja, sie leben in guter gesellschaft trank doch auch der bügermeister diese rabiattraube

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:25

      und wie man an "der redaktion bekannt" wunderbar erkennen kann schreibt er von whisky.
      blöd nur für ihn und seinesgleichen dass ich 2 armagnacs aufgezählt habe.

      und nur nebenbei, wenn sich jemand darauf einläßt red label und blue label zu verkosten bleibt ihm das ja unbenommen, zeigt jedoch alles....

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:42

      Ui, jetzt ist auch noch von Lebensart die Rede, da steigen die vitaminpillenverehrenden Mineralwasserkonsumenten ganz aus, natürlich stilles Mineralwasser.

      Single Malts gibt es ja hunderte, durch zwanzig oder dreissig habe ich mich durchgekostet. Das ist bei mir der Abschluss jeden Tages. Ich verwende dazu ein schmales Tulpenglas, und nippe ein wenig, damit der Geschmack wie bei einem Espresso - den man ja auch nicht "trinkt" - den Mund füllt.

      Allerdings gehört unsereiner nicht zu denen, die sich durch eine Negation definieren.

  7. LiberalKonservativ (kein Partner)
    06. Juli 2010 21:34

    Was ich nicht verstehe ...
    Ein Türsteher (sprich, auf Anweisung des Lokalbesitzers) darf entscheiden, wer das Lokal (z.B. Disco) betreten darf.
    Warum darf ein Lokalbesitzer nicht entscheiden, dass z.B. nur Raucher (bzw. umgekehrt nur NR) sein Lokal betreten dürfen.
    Beim Türsteher der Disco ist diese Entscheidung ja theoretisch auch "diskriminierend" (wenn man nicht "hübsch/gut gekleidet" genug ist, oder sonst nicht "zum Publikum passt", muss man draussen bleiben).

    Ich bin der Meinung einzig und alleine der Unternehmer hat das Recht zu entscheiden, welchen Kunden er haben will und welchen nicht - wie in jeder anderen Branche auch.

  8. Avalanche (kein Partner)
    06. Juli 2010 20:29

    Ich muss feststellen, dass die Argumente der Rauchverbotbefürworter recht wacklig und seicht sind. Entweder wird mit Schaden argumentiert, obwohl es keine einzige seriöse Studie gibt, die dies bestätigt, oder es wird mit Belästigung argumentiert, was jedoch kein Argument darstellt, da ansonsten laute Musik im Lokal, stark nach Fleisch riechendes Essen (könnte ja die Vegetarier stören), laute Gespräche im Lokal und schließlich Kinder im Lokal (wer hat es noch nicht erlebt?) verboten werden müssten.

    Recht einfältig ist auch die Argumentation der Freiheitseinschränkung, da hier zwar manchen Menschen die Freiheit zu rauchen und damit der Lokalbesuch "vernadert" wird, umgekehrt aber argumentiert wird, dass das Rauchen den Nichtrauchern den Lokalbesuch unerträglich macht. Und das obwohl die Raucher bei einem Rauchverbot kein einziges Lokal mehr hätten, um ihren Genüssen zu fröhnen, die Nichtraucher jedoch genug Lokale zur Auswahl hätten, wenn es dieses Rauchverbot nicht gibt.

    Es ist bedenklich und traurig, dass hier einfach nur Ideologien an den Mann gebracht werden sollen, ohne auf Argumente einzugehen. Ich jedenfalls wurde bei argumentativer Überlegenheit immer ignoriert.

    • nescio (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:05

      Wahrscheinlich sind Sie ein notorischer Raucher und daher einseitig informiert. Es gibt genug wissenschaftliche Untersuchungen über die Schädlichkeit des Passivrauchens. Eine kleine Auswahl an Literatur, wenn man bei google „Passivrauchen“ eingibt. http://sciencev1.orf.at/science/news/147091
      http://de.wikipedia.org/wiki/Passivrauchen
      http://www.dkfz.de/de/presse/pressemitteilungen/2005/dkfz_pm_05_71.php
      Es gibt auch wissenschafttliche Untersuchungen über die Schädlichkeit durch Feinstaubbelastung (siehe gOOGLE9. Die darauf beruhenden Verordnungen (siehe Strassenverkehrsordnung) wurden ja auch nicht mutwillig erlassen Ebenso gibt es Verbote wegen Belästigung, z.B.bei Lärmbelästigung (z.B. Schanigärten)

    • DSMVW (kein Partner)
      07. Juli 2010 00:02

      Es gibt jetzt deklarierte NR-Lokale, R-Lokale sowie solche mit getrennten Bereichen. Man könnte als meinen: alles dufte, jeder wird selig nach seiner Façon. Amen.

      Doch halt! Diese erbärmlich stumpfsinnigen NR-Faschos schäumen momentan vor Wut weil der Endsieg nicht gelungen ist...der engstirnige Querulant wird aber keine Ruhe geben bis ALLE Lokale gesäubert sind - auch wenn er sich an diesen Stätten des Humors an denen dem Prinzip Wein, Weib und Gesang gehuldigt wird naturgemäß ohnehin nie blicken lassen würde...

      Wann - und wer wird da endlich mal das Maul aufmachen - wird diesem Schwachsinn (siehe auch: Quoten, "Gendern" etc.) endlich Einhalt geboten?

    • Avalanche (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:18

      @ nescio

      Nun es spricht für sich, wenn Sie Ihren Wissensstand Google verdanken. Ich kann Ihnen aber versichern, dass die von Ihnen genannten Studien höchst unprofessionell und von keinem Mediziner anerkannt sind:

      http://www.raucherbewegung.eu/smokersforum/showthread.php?tid=145

      Sie sehen, wenn man seine Meinung einer Internetsuchmaschine entnimmt, ist die Meinung nicht gerade das, was man als gefestigt bezeichnen würde.

    • leitner (kein Partner)
      07. Juli 2010 08:51

      Avalanche

      Ich habe Ihnen gestern schon geschrieben und tue es erneut, dass Sie offenbar ein hoffnungsloser Süchtler sind. Und ich sag Ihnen was: Ich habe kein Verständnis dafür, dass Sie Ihrer Sucht immer und überall ohne Rücksicht auf andere Leute nachkommen wollen. Menschen wie Sie werden immer und ewig Studien, mit denen die Gefährlichkeit von Passivrauchen untermauert wird, in Zweifel ziehen und lächerlich machen. Deswegen sollte man sich gar nicht die Mühe machen, mit Ihnen darüber zu diskutieren. Was bleibt, ist das unumstößliche Faktum, dass Rauchen unweigerlich Qualm und Gestank mit sich bringt und es einfach nicht einzusehen ist, warum andere Leute, die das nicht wollen, dem ausgesetzt sein sollen. Deswegen ist es für mich sonnenklar, dass das Rauchen in öffentlich zugänglichen geschlossenen Räumen verboten sein muss.
      Und reden Sie nicht von Genuss. Einer Sucht nachzukommen kann kein Genuss sein.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:19

      Sinnlose Haßtiraden. Möge der Raucher qualmen, wenn er will, Nichtraucher müssen doch nicht in seine Nähe gehen.

    • leitner (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:28

      gennadi

      Auf der ersten Seite dieses Forums ist ausführlich dargelegt, warum das nicht so einfach ist.

    • Avalanche (kein Partner)
      07. Juli 2010 20:16

      Ich stelle fest leitner, dass Ihnen die Argumente ausgehen. Ihr Kommentar enthält nur Polemik und die Behauptung, dass Zweifel an Studien ideologiebasiert sind. Welch trauriger Abgang, ich wünsche Ihnen noch einen schönen Abend.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      07. Juli 2010 21:54

      leitner, was du schon geschrieben hast, aber geh. Wirds durch die Wiederholung besser? Oberlehrer, nichts weiter.

  9. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    06. Juli 2010 18:19

    ein überzeugter Nichtraucher warnt vor weiteren Einschränkungen der freien Entscheidung -
    nach dem generellen Rauchverbot kommt das Alkoholverbot - und was danach?

    • Neppomuck (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:30

      Die schiere Verzweiflung.

      Denn:
      "Ich halte jeden Menschen für voll berechtigt, auf die derzeitige Beschaffenheit unserer Welt mit schwerstem Alkoholismus zu reagieren."

      Heimito von Doderer

    • Mannix (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:54

      Ein Naziverbot?
      Das würde Sie wohl treffen ;-)

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      07. Juli 2010 14:43

      besser wäre ein verbot hochzustögern oder zu h.fen.
      hochstögern im duden definiert mit: " kleingeistiges und neidiges gehabe von übergangen, traurigen menschen mit schizoider persönlichkeitsstruktur"

  10. Alexander Renneberg (kein Partner)
    06. Juli 2010 16:16

    das problem liegt meines erachtens darin, dass nicht zwischen speiselokalen und bars unterschieden wird.

    in speiselokalen ist es auch für mich als raucher, 2 packerln am tag, kein problem die zigaretten oder zigarren beiseite zu lassen, und wenn ich schon unbedingt eine pofeln will das draußen zu tun.

    in bars oder clubs sollte rauchen generell erlaubt sein, man stelle sich mal das barlfly rauchfrei vor...
    in deutschland etwa ist es durchaus erlaubt in clubs, z.b. golden cut, hamburg zu rauchen. bin neugierig wie das in ö gehandhabt wird.
    weiß jemand mehr?

    zum anderen wachen grade einige wirte auf, die meinten, wunderbar im schankbereich und der gaststube wird geraucht, im extrazimmer ist nichtraucher.
    soweit mir bekannt geht das allerdings nicht, denn es muss nichtrauchern möglich sein ohne rauch einzuatmen ihren gastraum zu betreten.....

    • H.F. (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:52

      Na gehns das barfly ist ja schon fast sozialistisch - kein anständiges 2cl Getränk um 20 Euro. Da trinkt wohl das Lumpenproletariat seine Sozialhilfe weg.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      06. Juli 2010 17:35

      h.f. was beweist, dass sie noch nie im barflys im hotel metternich waren, oder sie meinen das barfly im 2. bezirk, was mich nicht weiter wundern würde.

      sollten sie im barflys im metternich z.b. einen Laberdolive 1923 oder einen
      Marquis de Montesquiou XO zu sich nehmen wollen werden sie mit 20,-- eher nicht auskommen.



      macht nichts h.f. wieder ein gescheiterter versuch von ihnen anderen die welt zu erklären, was mich dazu bringt ein kleines schlückchen kasteler von rochelt auf sie zu trinken.

    • H.F. (kein Partner)
      06. Juli 2010 17:42

      Wow da habe ich den distinguierten Gentleman Renneberg wohl massiv unterschätzt. Schön zu sehen, dass sie wohl doch in edlen Lokalitäten verkehren. Ich freue mich auf weitere Geschichten, aber bitte immer mit Preisangabe der Getränke.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      06. Juli 2010 20:08

      Ich hab schon mit einigen reichen "Whiskykennern" Blindtests gemacht, bei denen fast alle versagt haben. Da ist auf einmal der Red-Label der teure und der Blue-Label der billige Wiskey....aber es geht ja eh nur um den subjektiven Ich-fühl-mich-anderen-überlegen-Effekt für unseren Global Player Renneberg!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:02

      Redaktion, ich bin Whiskyliebhaber, und so einer nimmt Single Malt. Man konsumiert sie natürlich bei Raumtemperatur, und alle Single Malts unterscheiden sich deutlich.

      Dazu rauche ich meine Pfeife.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:34

      Mein Lieblingswhisky ist ein 12 jähriger Jameson! Trotzdem sind die unterschiede nicht so stark wie viele vermuten.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:57

      Was "viele" vermuten, ist mir powidl, ich vermute auch nicht, sondern schmecke es. Mit deiner Kennerschaft ist der Gebrauch von Whisky nur Verschwendung wertvollen Gutes. Steig um auf Vitaminpillen und lies Gesundheitsmagazine, bist besser aufgehoben.

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      07. Juli 2010 07:47

      @ H.F.

      Lass dir keinen Schmäh aufbinden. Rennebergs Salär geht fast zur Gänze für Psychiater, Medikamente, Betreuer und Visagisten drauf. Man hört doch, dass sie einem in diesen geschlossenen Anstalten keinen Cent lassen.

      Dort kriegen Typen wie er abends ihren Beruhigungsdrink (vulgo: Stehwipferltee mit polnischem Rübenschnaps) mit handgemaltem Preisschild und dazu eine hundsordinäre Virginia wie sie schon Grossvater paffte.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:28

      Pech, denn diese Virginier werden nicht mehr hergestellt, seit die Austria Tabak an die Japaner verschleudert wurde.

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      07. Juli 2010 10:29

      @Gennadi

      Na irgendein Ersatzpfeifferl wird es für Renneberg sicher geben. Vielleicht die lustigen vom Kirtag. Oder gibt's die auch nicht mehr?

  11. VIKTOR (kein Partner)
    06. Juli 2010 15:17

    Wir Österreicher haben vielfach anderen Ländern etwas voraus.Bei uns darf nämlich noch gedacht werden (nicht sehr oft,aber doch).So kommt es,daß wir in einigen Fällen,gegenüber anderen Nationen,die besseren Regeln und eine bessere Einstellung der
    Bevölkerung zu diversen Problemen und Fragen haben (siehe z.B.freier Sonntag,13.und 14.Monatsbezug usw.).Auch bei der Gesetzgebung über das Rauchen,haben wir einen gangbaren Weg gewählt,der den Schutz des Einzelnen gewährleistet,ohne Wirtschafts-
    -zweige finanziell zu ruinieren (Gastwirte,Trafikanten,Tabakwaren-,Feuerzeug-,Pfeifen-
    -erzeuger und Sonstige,deren Arbeitsplätze gefährdet wären).Das Gesetz muß natürlich,
    auch mit Sanktionen,durchgesetzt werden.
    Natürlich wollen vertrottelte Gutmenschen,denen Arbeitsplätze und Wirtschaftslage
    "wurscht"sind("das Geld kommt ja sowieso aus der Banknotenpresse"),in ihrer völlig
    verantwortungslosen Meinungsbildung,ohne Rücksicht auf Verluste,ihren Meinungs-und Gesinnungsterror durchsetzen.Aber davon darf man sich nicht beeindrucken lassen.Frau Glawischnigg,deren Erfolglosigkeit ständig zunimmt und die immer unglaubwürdiger wird,scheint verdrängen zu wollen,daß es gerade in ihrer Partei,viele Raucher gibt.Oder ist ihr Beißzangenkopf,in den vielen Jahren durch Herrn Van der Bellens starkes Rauchen,
    eingenebelt worden.
    Zu einer drohenden EU Zwangsregelung,kann ich nur sagen: "nicht einmal ignorieren" und "Götz von Berlichingen".
    Ich habe früher geraucht,bin aber seit 4 Jahrzehnten Nichtraucher ohne militant zu sein.

  12. So schauts aus (kein Partner)
    06. Juli 2010 15:14

    Jede Änderung wird sofort einmal abgelehnt.
    Nachdem die endgültige irreversible Entscheidung getroffen wurde, wird über Vor- und Nachteile diskutiert.
    Der geringste Nachteil wiegt immer mehr als eine bunte Palette von gewichtigen Vorteilen.
    Wer stirbt wird sofort zum Genie, Experten/in oder väterlichen Volksversteher/mütterlicher Landesmutti hochgehoben. Dabei ist es unerheblich ob er oder sie jemals etwas sinnvolles von sich gegeben hat, in Wort oder Tat.

    Österreicher zu sein hat auch seine Schattenseiten.
    Das Ganze auf Sozialpartner und Gewerkschaft zu reduzieren, wäre zu simpel.

  13. nomen nescio (kein Partner)
    06. Juli 2010 13:56

    Es ist fast schon lächerlich, auf die Argumente der Nichtraucher einzugehen.

    1. Gesundheitsgefährdung: Ein frei erfundenes Argument. Es gibt keinen einzigen Fall, in welchem Passivrauchen (schon das Wort ist saukomisch) erwiesenermaßen eine spürbar negative Auswirkung auf die Gesundheit eines Menschen hatte.

    2. Stinkende Kleidung: Kauft einen Kleiderdampfer und meidet Fastfoodrestaurants, in denen zwar rauchen verboten ist, es aber dennoch fürchterlich stinkt.

    3. Schlechte Luft. Zieht auf´s Land.

    4. Vermiest das Essen: In welchem Lokal mit gutem Essen, das man sich also vermiesen lassen kann, gibt es keinen großzügigen Nichtraucherbereich?

    usw.usf.
    Für mich ist klar, daß die Raucherhetze einzig und allein aus der Begierde der (oft spaßbefreiten) Nichtraucher kommt, einem anderen eins auszuwischen. Der Vergleich mit der Hexenjagd paßt zu 100 Prozent.

    Es gibt in Österreich noch einen kleinen Rest an Privatautonomie. Nutzt diesen Rest und geht in Nichtraucherlokale.
    Zerstört diesen Rest und das nächste oder übernächste Verbot wird dann Euch treffen. (Ich würde dann zB alles daran setzen, daß es endlich den Dicken und den Dieselfahrern an den Kragen geht. Ist ja auch wirklich beides eine Zumutung für mich und gehört daher scheunigst VERBOTEN.)

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:29

      Das Totschlagargument "Wenn dieses Verbot kommt, kommt bald das nächste" zieht in diesem Fall nicht. Denn es gibt kaum eine andere durch und durch freiwillige Tätigkeit, die andere Menschen derart beeinträchtigen kann wie das Rauchen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:32

      Hutsch dich, leitner, und geh in einer der zahllosen und leeren Nichtraucherlokale.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:34

      M. U. Shrooms

      Na Sie müssen mit Ihrem Latein am Ende sein! Besuchen Sie doch ein Argumentationsseminar und melden Sie sich dann wieder......

    • Kurt22 (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:07

      @leitner: Und die Nebenwirkungen von Alkohol? Ich meine nicht, daß Sie vielleicht Ihr Nebenmann ankotzt, aber schauen Sie einmal auf einen Friedhof, wieviele junge Opfer von Alko-Lenkern dort liegen. Lesen Sie die Krone, wieviele Frauen und Kinder von ihren besoffenen Männern verprügelt werden, das sollen keine Nebenwirkungen sein, das ist ja lächerlich!

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:10

      kurt22

      Das mag alles sein, ist aber kein Argument gegen ein Rauchverbot. Die Handlung Trinken selbst schadet bzw. beeinträchtigt niemanden anderen. Die Handlung Rauchen schon. Und es geht um die Handlung selbst, nicht um mögliche Folgen.

    • nomen nescio (kein Partner)
      06. Juli 2010 17:36

      @ Leitner
      Die Handlung des Rauchens schadet auch keinem anderen. Sie beeinträchtigt vielleicht, das tun auch andere Dinge.
      Und Trinker können Vorbilder abggeben. Daher gehört natürlich Alkoholkonsum verboten, wenn Jugendliche im Lokal sind. Soweit ich weiß, gibt es ähnlichen Schwachsinn bereits in den USA.

    • siggi (kein Partner)
      06. Juli 2010 17:50

      1. Gesundheitsgefährdung: langfristig und daher nicht abzuschätzen, mir vor allem wurscht wenn es die Gesundheit der Raucher ist.

      2. stinkende Kleidung:

      Ich bin paff! So rein die Geisteshaltung. Da ist doch einer, der allen Ernstes zugiebt, dass er seinem Laster auf Kosten der Anderen frönt. Genau das ist es, das was mich so auf die Palme bringt. Der NN schmarotzt mit seiner Tschik. Als nächsts verlangt er sicher noch, dass ihm die Nichtraucher die Aschenbecher auslecken.

      3. siehe 2.

      Nicht dazu sagt NN, dass er mir den Kleiderdampfer auf seine Kosten beschaffen möchte und leider auch nicht dass er mir ein Hauschen am Lande schenken möchte für meine Toleranz ihm aus dem Weg zu gehen.

      4. Es geht also darum dass eine Gruppe in ein Reservat gedrängt werden soll. So wie die Dinge jetzt stehen wist es also notwendig, einen Kampf aufzunehmen und dafür zu sorgen, dass es die Raucher sind, für die die Reservate zur Verfügung stehen.

      Diese Tropfe halten es doch für Privatautonomie, wenn sie anderer belästigen und ihnen einen Vermögensnachteil zufügen. Und die fühlen sich noch im Recht. Mehr braucht man nicht.

      Hexenjagt ?! Ja kann schon sein, seitdem die Gynäkologen auch für Rauchererkrankungen zuständig sind - die Tussen fühlen sich ja richtig emanzipiert wenn sie paffen.

      Raucher sind in der Gestaltung ihrer Handlungen genauso autonom wie Bettnässer. Nur beschränken sich Bettnässer auf das eigene Bett.

      NN bitte füge einen fünften Punkt ein und erkläre, dass du dich mehr in der Hand hast als ein Bettnässer.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 17:57

      nomen nescio

      die Handlung Rauchen verursacht Qualm und Gestank. Ergo dessen schadet in diesem Fall schon die Handlung alleine. Auch die Beeinträchtigung ist Schaden.

      Und ein Vorbild abzugeben ist eine Folgewirkung.

    • tartaros (kein Partner)
      06. Juli 2010 20:08

      Na, der Leitner scheint mir einer von diesen zu sein.

  14. Johann Hochstöger (kein Partner)
    06. Juli 2010 13:35

    Gab schon lange kein Thema das emotionaler ab- und behandelt wurde. Fast schon wieder verständlich warum es die Politik, hier wie dort, scheut den Schiedsrichter in der Brutalopartie "Ignorante Kampfpaffer gegen militante Nichraucher" zu übernehmen.

    Die teils heftig divergierenden Standpunkte sind aber eine plausible Erklärung für den, hier gern kritisierten, grassierenden Regulierungswahn. Fehlende Ratio, Vernunft und Toleranz erzwingen logischerweise Bedarf nach (gesetzlicher) Regelung. Gut für die Juristen.

    Vor einigen tausend Jahren reichten die zehn Gebote. Mittlerweile brauchen wir bereits in einem kleinen (Bundes)Land einen kostspieligen Verwaltungsapparat um die einfachsten Dinge festzuschreiben.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:38

      Gesetze sind so lange notwendig, solange es Menschen gibt, die glauben, ihre angeblich so persönliche Freiheit ohne Rücksicht auf andere Menschen durchsetzen zu müssen.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:53

      Darf man fragen leitner, warum die Abwesenheit von Rauchern keine Durchsetzung von "persönlicher Freiheit", nämlich der der Nichtraucher, ist?

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:23

      Ganz einfach: die NR müssen nicht auf Raucher Rücksicht nehmen, denn Rauchen ist keine Sache, die man tun muss. NR müssen hingegen den Qualm einatmen, wenn neben ihnen geraucht wird. Nichtrauchen verursacht nichts, keinen Gestank, keinen Qualm; Rauchen hingegen verursacht Qualm und Gestank.

    • Kurt22 (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:36

      @leitner: Dann bitte auch verordnen, daß jeder in einem öffentlichen Verkehrsmittel nicht stinkt (besonders aktuell), die Damen im Büro zurückhaltender mit schlechten Parfüms umgehen, Kontrolle des Mundgeruches, usw.
      Der Möglichkeiten für die Blockwarte der Zukunft gibt es noch viele!

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:47

      Ja wenn man das könnte. Nur ist Rauchen kein Zustand (wie z.b. ein Mensch, der stinkt oder Mundgeruch hat) sondern eine Handlung.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:24

      @ leitner

      Natürlich müssen Nichtraucher auf Raucher Rücksicht nehmen, denn Raucher haben das Bedürfnis, zu rauchen.

      Sie sehen alles nur aus der Perspektive des Nichtrauchers, vergessen dabei aber, dass der Raucher sehr wohl was ertragen muss, nämlich das Gefühl nicht rauchen zu können, obwohl er unbedingt will. Wer schon einmal geraucht hat, weiß, wie quälend es sein kann, wenn man am gewünschten Ort zur gewünschten Zeit keine rauchen darf.

      Anders gesagt: der Nichtraucher fühlt sich nicht wohl, weil er angeraucht wird, der Raucher fühlt sich nicht wohl, weil er nicht rauchen darf. In beiden Fällen wird also die Freiheit des Anderen eingeschränkt. Wie argumentieren Sie eine Einschränkung zugunsten einer Seite? Und fangen Sie jetzt bitte nicht mit Gesundheit an, denn wie schon erwähnt, gibt es keine Studie, die empirisch belegt, Passivrauchen sei schädlich.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:43

      Ich brauche keine Studie, die mir sagt, dass Passivrauchen schädlich ist. Die Schädlichkeit von einer Sache, die so sehr stinkt wie dieser Qualm, ist für mich offensichtlich.
      Und es tut mir leid, aber der Staat soll lieber darauf schauen, dass Leute von ihrer Sucht loskommen als diese weiter zu fördern. Rauchen verursacht Beeinträchtigungen anderer Menschen, und nur das zählt in diesem Fall. Würden Sie neben mir mit einer Zigarette sitzen, die keinen Rauch verursacht, wäre es mir wurscht, wieviel Sie rauchen. Da ich aber den Rauch rieche und auch miteinatmen muss, ist es mir nicht egal.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:51

      Ich brauche keine Studie, die mir sagt, dass Passivrauchen schädlich ist. Die Schädlichkeit von einer Sache, die so sehr stinkt wie dieser Qualm, ist für mich offensichtlich.

      Es freut mich, dass Sie Ihrer Intuition dermaßen Vertrauen. Eine Gesetzgebung auf Intuition einiger Menschen aufzubauen ist dann aber doch recht naiv und von keiner ratio getragen, vor allem würden wir uns noch im technischen Mittelalter befinden, würde die Wissenschaft auf Intuition vertrauen.

      Ich muss leider feststellen, dass es Ihnen an Argumenten mangelt und Sie eine Antirauchgesetzgebung nur mithilfe von Ideologie und egoistischem Willen begründen können.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:59

      Avalanche

      Schauen Sie: Rauchen verursacht Qualm und Gestank, Nichtrauchen verursacht nichts. Beides nebeneinander geht nicht, weil sich immer irgendwer in irgendeiner Art und Weise benachteiligt fühlen wird. Worauf soll der Gesetzgeber mehr Rücksicht nehmen?

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:07

      Auf gar nichts, leitner, denn die Bürger sind mündig, erwachsen und zumeist intelligent genug, um zu entscheiden, ob sie in ein Lokal gehen, bei dem sie wissen, angeraucht zu werden (oder nicht rauchen zu dürfen) und können selbst entscheiden, ob sie in ein bestimmtes Lokal gehen.

      Frage an Sie: warum gehen Sie in ein Lokal, wenn Sie dort angeraucht werden? Gehen Sie nicht? Dann haben Sie ja die Lösung auf der Hand.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:11

      Kleine Frage an Sie: wollen Sie den Wirten auch vorschreiben, welche Sitzgarnitur sie verwenden müssen? Schließlich hat so mancher Gastronom unerträglich harte Sitze, oder unerträglich laute Musik.

      Warum meiden Sie also Lokale, bei denen Ihnen die Musik nicht gefällt, meiden aber keine Lokale in denen geraucht wird? Es drängt sich der Verdacht auf, dass Sie Lokalbesitzern vorschreiben wollen, wie ihr Lokal geführt werden solle.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:13

      Avalanche

      Wenn ich als NR von Besuch eines Lokales quasi ausgeschlossen bin, weil ich den Qualm nicht aushalte, kann ich von einer Beeinträchtigung meiner persönlichen Freiheit sprechen. Ganz schlimm wird es dann, wenn dieses Lokal etwas Spezielles bieten würde, entweder eine spezielle Küche oder auch ein spezielles kulturelles Angebot.
      Dass Ihnen Ihre persönliche Freiheit wichtiger ist als die meine, ist mir schon klar. Aber der dazwischen neutrale Staat, wie soll der entscheiden? Soll er wirklich denjenigen, der etwas verursacht, was andere stört oder beeinträchtigt, gewähren lassen? Das ist doch widersinnig.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:19

      Widersinnig ist Ihre Argumentation, denn genauso könnte ein Raucher sagen:" Besonders schlimm ist es, wenn ein Lokal eine spezielle Küche oder ein spezielles Angebot hat und ich nicht dort rauchen darf".

      Wie gesagt, auch laute Musik kann störend sein, ja sogar das Gehör beeinträchtigen. Wollen Sie also nun eine Schallgrenze für Musik in Lokalen vorgeben?

      Es scheint immer mehr offensichtlich, dass Sie das Rauchen alleine aus egoistischen Gründen verbieten wollen.

    • Ritter vom Arlberg (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:30

      Adf Avalanche: Hier eine von ungezählten Studien, die klar belegen, daß Passivrauchen sehr wohl gefährlich ist:

      http://www.innovations-report.de/html/berichte/medizin_gesundheit/bericht-70692.html

      Daher ist ein unbedingter Schutz jener Menschen, die sich dieser Gefahr nicht aussetzen wollen, unumgänglich. Und da unsere Wirte und ihre Interessenvertreter nicht dazu bereit sind, wird man sie daz uzwingen müssen. Wenn es die Politik nicht macht, mittels Volksentscheid - siehe Bayern!!!

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:31

      Und Ihre Argumente haben nichts Egoistisches an sich?
      Im übrigen: es gibt Schallgrenzen für Musik in Lokalen, Sie werden es kaum glauben. Und wenn man sich eine Konzertkarte kauft, so steht auf der Rückseite der Hinweis, dass zu laute Musik das Gehör beeinträchtigen kann.

      Sie sind offenbar süchtig. Ich würde Ihnen eine Therapie empfehlen, um von dieser Sucht loszukommen, denn ich sage Ihnen, dass ein Rauchverbot kommen wird. Und das hat dann gute Gründe. Ich bin mir sicher, dass ich z.b. bei einer Klage gegen den Betreiber eines Musiklokals, der im Lokal rauchen läßt und mir so den Besuch eines Konzerts, das ich mir vielleicht gerne angesehen hätte, unmöglich macht, Recht bekäme. Denn noch einmal: Rauchen versursacht Qualm, Gestank, Beeinträchtigung anderer Leute. Nichtrauchen verursacht nichts und beeinträchtigt niemanden. Und nur das wird gegeneinander abgewogen.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:58

      Natürlich ist meine Argumentation egoistisch, ich will Ihnen, im krassen Gegensatz zu Ihnen, aber auch nicht vorschreiben, in Raucherlokale zu gehen. Sie jedoch schränken mit der von Ihnen befürworteten Gesetzgebung die Freiheit der Raucher derart ein, dass Raucher nicht mehr in angesagte Lokale oder Restaurants gehen können, ohne den Nachteil erleiden zu müssen, nicht rauchen zu dürfen. Und glauben Sie mir, das ist ein Nachteil, denn verbieten Sie einmal einen Fußballfan das Bier zum Schweinsbraten und der Liveübertragung im Lokal und fragen ihn dann, ob er dieses Verbot als Nachteil empfindet.

      Werter Ritter,

      Auch diese Studie wurde schon zahlreich als eklatant fehlerhaft ausgewiesen:

      http://www.raucherbewegung.eu/smokersforum/showthread.php?tid=145

      Diese Studie weist sogar Dieselabgase als gesünder als Rauchen aus, was wohl kompletter Humbug sein dürfte.

      Also bitte werter Edelmann, nennen Sie mir eine valide Studie dazu.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 18:01

      Avalanche

      Doch, Sie wollen mir vorschreiben, in Raucherlokale zu gehen, wenn ich etwas, was dieses Lokal außer Zigarettenqualm sonst noch bietet, unbedingt konsumieren will. Und es gilt der Satz: die Freiheit es einzelnen hört dort auf, wo es anderen schadet. Und das gilt logischerweise nur dann, wenn diese Freiheit etwas VERURSACHT, nämlich im Fall des Rauchens Qualm und Gestank.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 18:04

      Also zwinge ich Sie in Raucherlokale zu gehen, wenn es Nichtraucherlokale gibt? Eine recht seltsame Sicht der der Dinge.

      Sie zwingen jedoch jeden Raucher in ein Nichtraucherlokal zu gehen, weil es dann keine Raucherlokale mehr gibt. Sie bschränken also die Freiheit des Einen mehr als die Anderer. Denken Sie darüber nach.

    • Avalanche (kein Partner)
      06. Juli 2010 18:08

      Noch eine kleine Fragestellung zu Ihrem besonders schwachem Argument, Sie seien zu etwas gezwungen, wenn Ihnen ein Aspekt des Angebots zusagt:

      Sind Sie gezwungen, einen Audi nicht zu kaufen, weil er so sicher, schnell, elegant und prestigeträchtig ist, aber er so teuer ist?

      Ein Nachteil ist kein Zwang...tut mir leid aber diese Argumentation ist schlicht dilettantisch.

    • tartaros (kein Partner)
      06. Juli 2010 20:13

      Daran sieht man, dass mit unserer Gesellschaft irgendetwas nicht stimmt. Wenn sich der Staat um alles Mögliche kümmern muss, damit ein Zusammenleben überhaupt noch funktioniert, dann fragt man sich schon.
      Ich denke, das hat auch stark mit der zunehmenden Säkularisierung und dem tlw. extrem ausgeprägten Individualismus zu tun.

  15. leitner (kein Partner)
    06. Juli 2010 13:16

    die ganze Diskussion zum Thema Rauchen in Lokalen ist völlig für die Katz'. Es wird das Rauchverbot kommen und nach drei Monaten werden fast alle Menschen (ein paar wenige militante Raucher ausgenommen) es als völlig normal empfinden, dass in Lokalen nicht geraucht wird.

    • gms (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:43

      Klar. Die Nürnberger Rassegesetzte waren auch einmal ganz normal. Verglichen damit waren die Gesetze in der DDR und der UDSSR und jene Chinas während der Kulturrevolution regelrecht zuckersüß. Völlig unverständlich, weswegen man heute darüber noch fassungslos den Kopf schüttelt.

      Lieber leitner, die Faschisten von heute sind rot und grün, was ja nicht grundlos braun wird, so man es mischt.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 15:44

      Wie blöd oder süchtig muss man sein, um das miteinander zu vergleichen.....

    • tartaros (kein Partner)
      06. Juli 2010 20:15

      Wehret den Anfängen! Die Verbots- und Regelmeister sind am Vormarsch.

  16. Simplicissimus (kein Partner)
    06. Juli 2010 12:54

    bin 100% nichtraucher und ich lehne trotzdem die raucherhexenjagd ab. vorschriften in allgemeinen interesse ok, aber etwas toleranter bitte und auch keine unzulässigen eingriffe in entscheidungen von privaten unternehmern.

    • Ritter vom Arlberg (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:10

      Erstens gibt es keine Raucherhexenjagd, sondern eine Kampagne für gute Luft. Zweitens leisten Nichtraucher seit vielen Jahren größte Toleranz, werden aber - wehe, wehe - sofort der Intoleranz bezichtigt, wenn sie auch nur den geringsten Wunsch nach Rauchfreiheit äußern. Aber wie dem auch sei - Wirte, die kein Rauchverbot erlassen, verdienen nichts an mir!!! Das ist die Entscheidung eines privaten Konsumenten.

  17. phaidros (kein Partner)
    06. Juli 2010 12:54

    Vergessen wird auch, fällt mir gerade ein, dass es immer Umgehungskonstruktionen geben wird. Siehe – war das Amerika? Dort wurde das Rauchverbot in Lokalen erlassen, daraufhin haben Wirte Theater angemeldet und veranstalten jetzt Performancekunst: Rauchen ist dabei Bestandteil des Happenings, und jeder Gast ist keiner mehr, sondern Bestandteil des Kunstwerks.

    Und jetzt warten sie drauf, dass die Behörde versucht, freie Kunst zu untersagen.

    Oder Vereine zum Rauchen gegründet, sodass man sich nicht in einem öffentlichen Lokal befindet, sondern in einer geschlossenen Veranstaltung. Mit Durchschreiten der Türe wird man – unentgeltlich übrigens – Vereinsmitglied.

    Die Reglementierer begreifen es nicht: der private Sektor wird immer die Nase vorn behalten und legale Wege finden etwas grundätzlich Erlaubtes auf dem eigenem Grund und Boden zu tun. Immer.

    MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Kurt22 (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:53

      Ich möchte nochmals einen Gedanken eines Freundes hier weitergeben: Der "Stammtisch" ist der Quell der Diskussionen und mitunter auch des Volkszornes. Durch das Rauchbverbot wird der Stammtisch bzw. -lokal ungemütlicher, und die Leute sitzen nicht mehr so lange zusammen, und schimpfen nicht mehr so lange auf die Politiker! Auch nicht schlecht :-)

    • georg w. mueller (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:41

      phaidros,

      sosehr ich Ihre Sichtweise teile, sosehr stimmt mich ein Blick auf den aktuell in Bayern verwendeten Stimmzettel pessimistisch dahingehend, wie sehr sich ein Volk auf den Kopf scheissen läßt. Vereinslokale und Kultureinrichtungen (Punkt 6) sind nämlich explizit vom jüngst dort agenickten Bürgerkastrastionsgesetz umfasst.

      Die Leute wissen garnicht, was sie tun, wenn sie derartig propagandistische und umfassende Wahlzettel bekritzeln!

      http://www.wahlen.bayern.de/volksentscheide/stz-muster-vorne.pdf

    • phaidros (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:22

      Hr. Mueller, dann werden halt Versicherungsvereine gegründet und aus den Mitgliedsbeiträgen die Strafen bezahlt. Angeblich gibt (oder gab?) es einen solchen Schwarzfahrerverein in München. Der hatte jedes Jahr genug Geld übrig, um ein Riesenfeuerwerk zu veranstalten. Und wie will man das verbieten?

    • phaidros (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:36

      Übrigens: es wird dort ja nicht geraucht. Es wird performt. Verbieten Sie das mal!

  18. black (kein Partner)
    06. Juli 2010 10:42

    Rauchen ist sehr ungesund, Abtreibungen bzw. industrielle Massentötungen aber noch mehr.
    Fällt das der Politik überhaupt auf?

    • siggi (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:00

      Wenn wir nicht einmal in der Lage sind, Rauchern etwas zu sagen - wie sollen wir dann die anderen Probleme angehen können?

    • phaidros (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:09

      Tolles Argument, siggi. Aber wenn wir umgekehrt nicht einmal in der Lage sind, Nichtrauchern etwas zu sagen (geh nicht in ein Lokal, das Du für gesundheitsgefährdend hältst) – wie sollen wir dann die anderen Probleme angehen können?

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:28

      phaidros

      Warum sollen NR von einem Platz ausgeschlossen sein, in den sie sehr gerne gehen würden, würde dort nicht geraucht werden? Etwa ein Lokal mit einer speziellen Küche oder einem speziellen kulturellen Angebot? Würden Sie es gutheissen, eine bestimmte Menschengruppe vom Besuch bestimmter Plätze auszuschließen oder sie quasi zu verpflichten, dabei für sie unzumutbare Nebenwirkungen in Kauf zu nehmen?

    • Kurt22 (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:44

      @leitner: Aber Sie wollen es gutheißen, daß ein freier Unternehmer (Wirt) nur mehr eine eingeschränkte Kundengruppe bedienen (und daran verdienen) darf. Was ist der nächste Schritt? Vielleicht muß ein Wirt darauf achten, daß Autofahrer nur bis 0,5 Promille trinken, er darf Übergewichtigen keinen Schweinsbraten servieren........
      Merken Sie nicht, wie wir in Vorschriften ertränkt werden, und wieder etliche da gerne mitmachen? Und bitte kommen Sie mir nicht mit dem angeblich so gefährlichen Passivrauchen, das ist schon lange als Schmäh entlarvt, oder glauben Sie tatsächlich, daß man bei einem fast 90-jährigen allen Ernstes feststellen kann, ob er durch Passivrauchen geschädigt wurde.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:46

      kurt22

      Nach 3 Monaten Rauchverbot wird es die überwiegende Mehrzahl der Menschen als völlig normal empfinden, dass in Lokalen nicht geraucht wird. Jene Leute, die das nicht so sehen, werden eine vernachlässigbare Minderheit sein.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:49

      kurt22

      wie sehr und ob überhaupt jemand durchs Aktiv- oder Passivrauchen Schäden davonträgt, hängt von dessen Genen und gesundheitlichen Allgemeinzustand ab. Dass es dem Körper nicht gut tut, in einem verqualmten Raum zu sitzen, sagt mir der gesunde Menschenverstand.

    • Alfred E. Neumann (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:49

      Der alte Herr Leopold Hawelka wird jetzt bald 100 Jahre alt; und der hat beileibe einiges mitgeraucht.

    • phaidros (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:59

      Leitner, Warum sollen NR von einem Platz ausgeschlossen sein, in den sie sehr gerne gehen würden, würde dort nicht geraucht werden?

      Weil das Lokal dem Wirt gehört und es ihm zustünde zu entscheiden, ob Gäste rauchen dürfen oder nicht, und nicht andere Gästen. Ich lasse auch bei mir zu Hause nicht Gast A entscheiden, ob Gast B rauchen darf. Meine Wohnung - meine Entscheidung. Des Wirts Lokal - des Wirts Entscheidung. Ganz einfach.

      Hier geht es um Abwägung von Prinzipien.

      MfG phaidros.vie@gmail.com,
      seit 11 Jahren Raucher in Karenz

    • Kurt22 (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:15

      @leitner: Ja man sieht es an dem deutschen Altkanzler Schmid, rund 75 Jahre Kettenrauchen haben ihn nun in den Rollstuhl geprügelt ;-)

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:24

      Neumann

      Der Herr Hawelka ist auch offenbar mit sehr guten Genen gesegnet. Der ist sicher kein Maßstab.

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 14:26

      phaidros

      Das Lokal gehört zwar dem Wirt, trotzdem ist ein Lokal ein öffentlicher Raum, weil es dafür gedacht ist, von jedermann ohne Einschränkung betreten zu werden.

    • phaidros (kein Partner)
      06. Juli 2010 21:31

      ist ein Lokal ein öffentlicher Raum, weil es dafür gedacht ist, von jedermann ohne Einschränkung betreten zu werden.

      Wie bitte? Öffentlicher Raum? Wo haben Sie denn diesen - mit Verlaub - Unsinn her?

      Wenn Sie das Lokal eines Wirten betreten, betreten Sie Privateigentum und unterwerfen sich gefälligst der dort geltenden Hausordnung und ihren Regeln.

      Na, das möchte ich wissen, ob ich als Wirt und Eigentümer meines Lokals nicht Leute abweisen kann (wie es skandalöserweise vor kurzem mit irgendeinem fadenscheinigen Diskriminierungsargument bei Gericht durchgefochten wurde. Ich halte dem Wirten alle Daumen, dass er auf dem Instanzenweg recht bekommt.) Jede Disco hupft ihnen das mit Türstehern vor. Na so was!

      Und zu Ihrem anderen Argument, dass alle es nach drei Monaten normal finden würden: dieses Urteil steht Ihnen überhaupt nicht zu. Es ist *allein* Sache des Wirtes zu überlegen, wie er sein Unternehmen (und dadurch gesicherten Arbeitsplätze) durch die nächsten drei Monate bringt. Und was er währenddessen und danach als normal betrachtet und was nicht, nicht mal ansatzweise die Ihre.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  19. Alfred E. Neumann (kein Partner)
    06. Juli 2010 10:41

    Das üble Dilemma aller Sozi / GrünInnen ist der grundfalsche Schluß, die Menschheit mit immer mehr Verboten zu quälen und zu glauben, irgendwer wird durch ein Verbot zum guten Menschen. Kaum tritt irgendein Problem auf, ergeht auf den Fuß ein entsprechendes Verbot. Bloß scheitert es dann in der Durchsetzung, es sei denn, man stellt hinter jeden Bürger einen Kommissar (was sie wahrscheinlich im Sinne der Arbeitsplatzbeschaffung für die Ungebildeten eh gern täten).

    Vielleicht sehen aber die Damen und Herren der Legislative im Erfinden immer neuer Gesetze und Verbote ihre Daseinsberechtigung? Nur wurde bisher ein Problem dadurch gelöst, daß die Ursache unter Strafe gestellt wurde? Eben! Das Problem bleibt, ist halt nur sanktionslos verboten. Siehe Handyverbot im Auto, Rauschgift, Diebstahl oder Mord. Gibt es etwa weniger Diebstahl, nur weil er verboten ist? Eher nicht.

    Und genauso wird es beim Tschicken sein. Aber da werden die Grünguten schon durch Massenanzeigen dafür sorgen, daß die Wirte entsprechend zur Ader gelassen werden. Weil das geschieht ihnen recht, den grauslichen Kapitallisten.

    • honni soit (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:19

      Na ja, Bayern ist ja nicht gerade der traditionelle Hort der grünen/sozialistischen Gesinnung.

      Ich glaube, dass der Verbots- und Überwachungswahnsinn alle Parteien ergriffen hat. Die Lobbyisten, die den Politikern einreden die Bürger könnten nicht für sich selbst entscheiden stammen wohl aus unterschiedlichen Unternehmen, aber ein Interesse haben sie alle gemeinsam: Entmündigung des Einzelnen zugunsten der wirtschaftlichen Dominanz von Grossunternehmen.

    • Kurt22 (kein Partner)
      06. Juli 2010 13:49

      Und die selben Bürger, die nach den ihnen passenden Verboten schreien, regen sich über die Flut von Gesetzten und Reglementierungen auf. Und die Politiker aller Farben können munter ihren stattlich (und vor allem staatlich) honorierten Pfusch weiter betreiben, und Gesetz um Gesetz produzieren!

  20. M.U. Shrooms (kein Partner)
    06. Juli 2010 10:14

    Schwachsinn, siggi, nichts weiter. Geht in eure Nichtraucherlokale und macht dort Umsatz. Ich würde in ein solches nicht hinein gehen, fertig.

  21. siggi (kein Partner)
    06. Juli 2010 09:52

    Es wurde fallweise auf die Marktkräfte verwiesen, die bei tatsächlichem Bedarf an Nichtraucherlokalen entstehen würden.

    Das ist (sorry) Blödsinn!

    Angenommen es sind solche Lokale entstanden im freien Spiel der Marktkräfte. Dann wird sicher irgendwann einmal ein Raucher kommen und fragen: "Ich darf doch..?" Wenn die Antwort ja ist, dann ist es um das Nichtraucherlokal geschehen. Wenn nein, dann wird der Raucher solange mehr oder weniger vorwurfsvoll quengeln, bis man ihm genervt gewähren läßt. Und wieder Exitus!

    Also kann sich ein Nichtraucherlokal nach freiem Spiel der Marktkräfte nicht halten und auch nicht zustandekommen. Wie kommen die Nichtraucher denn immer wieder dazu diesen permanenten Rechtfertigungsdruck und den Qualm aushalten zu müssen?

    Also Rauchen ist vom Raucher nicht willentlich steuerbar. Das (schlechte) Gesetz entlastet die Nichtraucher wenigsten von diesen endlosen fruchtlosne Argumentationen.

    • LePenseur (kein Partner)
      06. Juli 2010 10:53

      Aha! Wenn also auch nur irgendwann ein Raucher in einem Nichtraucherlokal raucht, dann ist es um das Nichtraucherlokal "geschehen". Entjungfert, sozusagen, quasi ohne die Möglichkeit, durch Hymen-Restaurierung (z.B. Lüften, bis die Zahl der Rauchpartikel unter die Nachweis- und Wahrnehmungsgrenze gefallen ist) wieder zu einem Nichtraucherlokal zu werden? Schon schrecklich, so ein Leben ...

      Frage: dürfen die Bauarbeiter, die das Nichtraucherlokal errichtet haben (bevor es ein Nichtraucherlokal wurde) eigentlich bei der Arbeit geraucht haben, oder verunmöglicht das bereits die erfolgreiche Errichtung eines Nichtraucherlokals. Und dürfen Menschen, die sich vor Errichtung des künftigen Nichtraucherlokals auf dem Bauplatz unter freiem Himmel aufhielten, geraucht haben?

      Sie haben völlig recht: Brachialgesetze wie in Bayern entlasten von "endlosen fruchtlosen Argumentationen". Sie sprechen einfach ein Verbot aus. Basta. Sowas gab's in Detuschland (und nicht nur dort) schon öfters. Gutmenschliche Gesetzgeber mit dichtgefügten ideologischen Bretterverschlägen vorm Hirn greifen regelmäßig zu schlichten Verboten, wo die Argumentation für ihren Weltverbesserungsimpetus einfach zu endlos und fruchtlos ist. Ratzfatz wird verboten (und gelegentlich auch geboten), was das Zeug hält. Argumente sind einfach frucht- und endlos: statt argumentativ darzulegen, warum z.B. Arier nicht mit Juden verheiratet sein sollen — was, man versteht's ja, nicht eben leicht zu argumentieren ist! — hat man einfach die Nürnberger Gesetze eingeführt. Statt Frauen dem Streß auszusetzen, durch erfolgreiche Geschäftsabschlüsse in die Vorstandsetagen vorzudringen, gebietet man einfach eine Frauenquote. Statt sich argumentativ der Kritik zu stellen, warum man Horden unqualifizierter Ausländer in unsere Sozialsysteme importiert, verbietet man diese Kritik durch Meinungsverbote, die einen auf Jahre ins Gefängnis bringen können ...

      Ihr Beispiel der für Nichtraucherlokale schädlichen Marktkräfte ist ja hochinteressant: da gibt es indische, chinesische, italienische und was auch immer Lokale — in denen vermutlich schon irgendwann ein Gast gemeint hat, ob er nicht vielleicht doch ein Schnitzel haben dürfte. Und kaum wurde ihm gewillfahrtet, was es um die Spezies der indischen, chinesischen, italienischen etc. Lokale geschehen! JEtzt erklären Sie mir nur ganz kurz: wie kommt es, daß dennoch unzählige indische, chinesische, italienische etc. Restaurants realrexistierend unser Stadtbild beleben? Werden die etwa konstant neu gegründet — und wenn das der Fall sein sollte: warum sollten unverbesserliche Nichtraucher nicht ebenso hurtig-munter an ständige Neugründungen von Nichtraucherlokalen gehen?

      Letzte Frage: wie kommen die Raucher eigentlich dazu, ständig das mieselsüchtige Gequängel von Nichtrauchern, die offenbar zu unfähig sind, sich ihre rauchfreien Restaurant-Schrebergärten ganz unter sich zu organisieren, aushalten zu müssen?

    • Urban G. (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:07

      LePenseur 10:53

      Sie haben den (nicht nur ideologischen) Bretterverschlag des gutmenschlichen Vormundes treffend beschrieben. Der Grund liegt auch meiner Meinung nach darin, dass Raucher bzw. Nichtraucher nicht in der Lage sind, das für sie entsprechende Lokal auszusuchen bzw. zu organisieren. Es ist wirklich nicht zu versteh´n, warum ein Nichtraucher gerade in ein Raucherlokal will und umgekehrt. der viel zitierte Arbeitnehmerschutz wäre sicher auch durch entsprechende Filteranlagen zu gewährleisten. Aber natürlich, wäre eine Gesellschaft in der Lage ihre Probleme des Zusammenlebens durch Verwendung des Hausverstandes zu regeln, wären natürlich ein großteil der Weltverbesserungterroristen obsolet. Aber das nächste Problem, wohin damit ?

    • siggi (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:50

      Danke für Eure aufschlussreichen Antworten.

      Ich würde Euch beide nur bitten, alles zu lesen bevor ihr wieder nach euren Glimmstengeln angelt.

      Der Punkt war einfach, dass Raucher aufgrund ihrer psychosomatischen Abhängigkeit nicht in der Lage sind, einzusehen, dass ihr Suchtverhalten andere beeinträchtigt.

      Und ihr beide seid Musterexemplare. Auf den Gedanken, Euch etwas einzuschränken um andreren einen Gefallen zu tun werdet ihr nie kommen.

      Wie ich beschrieben habe fängt ihr an zu quengeln wie ungezogene Kinder, werft mit Mist (den Vergleich mit Juden und Arier habe ich überhaupt nicht gutiert) und das solange, bis alle anderen genervt das Argumentieren aufgeben.

      Oder wollt ihr behaupten, dass Qualmen für den Umstand genußvoll ist? Der Gedanke ist zwar nicht abwegig (m.a.schrums wird euch sicher über die hallizunogene Wirkung des Fliegenpilzes informieren können. Die Rauschsubstanz wird wie ich höre über das Urin wieder ausgeschieden und kann nochmals verwendet werden.) - aber doch mehr als abwegig.

    • siggi (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:54

      Für das unkontrollierte Suchtverhalten scheint mir auch die langjährige Werbung für "leichte" Zigarettenmarken zu sein. Irgendwas wird denen aus dem Tabak gezogen, dafür wird der Tabak mit Parfume versetzt und raucht sich nicht mehr so grauslich.

      Da wäre ich eher dafür, nur unbehandelte Tabake wie sie 1848 allein zu haben waren (Spitze gegen das Argument, das Rauchen wäre ein Kind der Revolution)zuzulassen. Wer dann noch raucht, der hat es sich verdient.

    • siggi (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:59

      urban:

      Der Nichtraucher der in ein Raucherlokal geht hat keinen Grund sich zu beschweren. Täte er es, er würde hochkant unter dem Gejohle der Raucher hinausgeworfen.

      Der Raucher hingegen in einem Nichtraucherlokal wird solange nerven, bis er sich seinen Glimmstengel heizen darf. Er fliegt aber nicht hinaus.

      Diese Asymetrie wird durch die nicht vorhandene Höflichkeit und den nicht vorhanden Anstand der Raucher nicht beseitigt. Dazu ist dieses blödsinnige Gesetz erforderlich. Bei gegenseitiger Rücksichtnahme würde das Verhalten der Raucher dieses Gesetz überflüssig machen.

      Leider ist es nötig.

  22. Gerhard Pascher (kein Partner)
    06. Juli 2010 08:49

    In den diversen Kommentaren fehlt von den verbissenen Rauchern ein "wichtiges" (?) Argument:
    Die Raucher leisten durch die auf Tabakwaren anfallenden großen Steuern einen wichtigen Beitrag zu den Finanzeinnahmen des Bundes. Es ist leider eine Tatsache, dass der Staat bei allen "Lastern" (Tabak, Alkohol, Glückspiel, Schnellfahren usw. - nicht aber bei Prostitution!) kräftig kassiert.
    Und vielleicht treten auch noch die Trafikanten auf den Plan, damit deren Existenzgrundlage nicht gefährdet wird. Dies wäre ohnedies ein eigenes Diskussionsthema, denn die seinerzeitige Bevorzugung der Kriegsopfer zu Führung einer Trafik sind nun anderen zweifelhaften Vergabemethoden gewichen.

    • Eddie R. (kein Partner)
      06. Juli 2010 10:10

      Die Kosten die die Raucher verursachen bei sich selbst und bei den Passivrauchern sind um ein Vielfaches höher als die Einnahmen...

      Infarkt, Krebs, Amputationen..

      z. B. Bypassoperation 15000 EUR mit Reha und Nachsorge....

      Da muss selbst ein guter Raucher lange dafür Qualmen...

    • Stachel (kein Partner)
      06. Juli 2010 11:39

      (Registrierte) Prostituierte sind selbstverständlich steuerpflichtig, theoretisch müssten sie auch jedesmal eine Rechnung (mit MWSt. usw.) ausstellen. Da das aber aus verständlichen Gründen nicht funktioniert, werden sie pauschaliert. Also zuerst informieren, dann posten.

    • LiberalKonservativ (kein Partner)
      06. Juli 2010 11:47

      @Eddi R.
      Sie vergessen, dass der Raucher aber jahrelang in die Zwangs-SV einbezahlt hat.
      #Raucher kosten pro Jahr 511 Millionen Euro.
      #Einnahmen über Tabaksteuer rund 1,7 Mrd. Euro#

    • Gerhard Pascher (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:25

      Stachel
      6. Juli 2010 um 11:39:
      da sind Sie mir um einiges voraus. Ich war noch nie dort, daher akzepiere ich Ihre Praxiserfahrung bezüglich Rechnungslegung bzw. Steuerpauschalierung.

      Eddie R.
      6. Juli 2010 um 10:10:
      Raucher machen immer darauf aufmerksam, dass sie durch das frühere Ableben dem Staat einiges an nicht konsumierten Pensionszahlungen "ersparen".

  23. Gerhard Pascher (kein Partner)
    06. Juli 2010 08:35

    Aus den Postings der verschiedenen Teilnehmer kann man schnell die Raucher erkennen, welche verbissen auf ihr "jahrhundertelanges Recht" bestehen und auch die nichtrauchende Bevölkerung an dem von ihnen erzeugten Qualm teilhaben möchten. Sollen sie doch weiterhin vor ihrem PC, TV-Bildschirm usw. sitzen und eifrig qualmen. Aber bitte nicht in der Öffentlichkeit, wo auch die Restaurants dazu gehören. Vielleicht bilden sich demnächst sog. Raucherklubs, wo man - bei entsprechender Mitgliedschaft - sein Hobby frönen kann?
    Mich stört es auch, wenn Leute in der U-Bahn ihr mitgebrachtes und übel richendes Essen verzehren oder ein vorbeifahrendes Auto bei geöffneten Fenstern die Technomusik auf maximale Lautstärke eingestellt hat. Dies sind nur zwei Beispiele, denen man fast hilflos ausgesetzt ist.
    Also liebe Raucher: macht was ihr wollt, setzt Eure Gesundheit aufs Spiel, aber bitte nicht auf Kosten anderer!

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:38

      Die Restaurants sind keine Öffentlichkeit, sondern Orte marktwirtschaftlicher Auswahl.

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:41

      Sie, die Raucher?
      Nein, wir Bürger, die wir selbst entscheiden wollen, ob wir rauchen oder nicht.
      (Ein Nichtraucher)

    • leitner (kein Partner)
      06. Juli 2010 09:42

      Norbert Mühlhauser

      Da sind Sie im Irrtum. Orte, die von jedermann betreten werden können (bzw. die dafür gemacht sind, von jedem betreten werden zu können), sind öffentlich, auch dann, wenn die Fläche Privatbesitz ist. Das "öffentliche Element" steht hier über allem anderen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juli 2010 10:12

      Gemeinnutz geht vor Eigennutz, leitner, das kennen wir schon.

  24. AEK (kein Partner)
    06. Juli 2010 08:23

    Zu Beginn muss ich folgendes feststellen: ich bin Nichtraucher.

    Meine Meinung zur Thematik "Rauchverbot" ist Folgende:

    Es sollte der freie Markt herrschen. Wenn sich Nichtraucherlokale durchsetzen: gut. Wenn nicht: auch gut.

    Zum Thema Volksabstimmung über das Rauchen:

    Ist totaler Schwachsinn! Die konsequente Fortsetzung davon wäre dass zB eine deutschsprachige Mehrheit in Kärnten via Volksabstimmung die doppelsprachigen Ortstafeln abschafft.

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:39

      Falscher Ansatz. Weder "Raucher"lokale sollten sich durchsetzen, noch "Nichtraucher"lokale. Wir leben von der Vielfalt des Angebots, nicht vom verordneten Einheitsbrei.

      Die mehrsprachigen Ortstafeln in Kärnten sind nicht abschaffbar, da sie im Staatsvertrag nicht vorgesehen sind. Der Gesetzgeber kann diese Verlehrszeichen jederzeit ändern, in jede gewünschte Richtung. Vorschlag:
      Grüne Ortstafeln mit gelber Aufschrift und dem Vermerk in mindestens vier Sprachen, ob im Ort geraucht werden darf.

  25. Gennadi (kein Partner)
    06. Juli 2010 08:21

    Man sollte die Abstimmung in Bayern auf nackte Zahlen zurückführen. 22,57 % der Wahlberechtigten stimmten für ein Rauchverbot. Für das sich die SPD und die Grünen heftig eingesetzt hatten. Das sind eben die Parteien, die ihre Wähler zu Abstimmungen treiben, die anderen haben es längst verlernt.

    Weniger als ein Viertel der Wahlberechtigten für ein Rauchverbot - Demokratie in Reinkultur. Hierzulande würde es kaum anders ausgehen.

    Was am meisten verblüfft: Bei jeder Veranstaltung der Grünen sieht man dicke Rauchschwaden. Weshalb sind sie dann für ein Rauchverbot? Wohl wieder nur aus Opportunismus?

    Ob Raucher oder Nichtraucher, jedem sollte die Entscheidung selbst überlassen bleiben. Niemand wird gezwungen, ein Lokal zu betreten, in dem geraucht wird. Schon jetzt gibt es genügend Lokale ohne Rauch.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:29

      Zustimmung!

      Und zum angeblichen Paradoxon der Rauchschwaden bei linxgrünen Veranstaltungen: Da sieht man, zu welchen Perversionen sich Leute verleiten lassen, denen der Glaube an den Herdentrieb eingetrichtert wurde - ähhh, wollte natürlich sagen, der Glaube an das Kollektiv ... ;-)

    • gast (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:38

      und noch weniger wollten die bisherige regelung beibehalten - rechnens nach....

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:42

      Also weg mit der Regelung, frei nach Angebot und Nachfrage.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:51

      Wirklich grotesk, dass das Rauchverbot jetzt wieder SPD und die Grünen umgehängt wird, die in Bayern aber schon gar nichts, ich wiederhole, nicht einemal GAR NICHTS mitzureden haben. Das vorauseilend strengste Nichtraucherschutzgesetz Deutschlands entspringt nämlich einer damals absolutistisch regierenden, christlichen, und law-and-order-fanatischen Partei.

    • Stachel (kein Partner)
      06. Juli 2010 11:45

      In der Schweiz, wo wesentlich wichtigere Themen zwingend einer Volksabstimmung unterworfen sind, gehen so etwa zwischen 20 und 40 % der Stimmbürger zur Urne. Und trotzdem gilt die dadurch erzielte - imme nur relative - Mehrheit für alle und das ganze Land, und alle Schweizer sind damit zufrieden. Es gehen halt nur jene zur Abstimmung, die am Thema interessiert sind, den andern ist das Ergebnis offenbar egal, also müssen sie sich auch damit abfinden.

    • AEK (kein Partner)
      06. Juli 2010 11:56

      Gennadi schrieb: "Was am meisten verblüfft: Bei jeder Veranstaltung der Grünen sieht man dicke Rauchschwaden. Weshalb sind sie dann für ein Rauchverbot? Wohl wieder nur aus Opportunismus?".

      Ich habe die Erklärung: Es handelt sich um Neid der Grünen, weil Gras rauchen (>die Rauchschwaden) ja auch verboten ist - also sollen die Tabakraucher mitleiden.

    • Urban G. (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:15

      Gennadi,

      Sie wissen doch, dass die Links/grüne Ideologie immer nur davon träumt, wie die anderen sein sollen/müssen damit ihr Paradies verwirklicht wird. Chap hat ja auch, neben den Grünen, sofort gegen die heurige Nulllohnrunde für Politiker prodestiert.

    • Gennadi (kein Partner)
      07. Juli 2010 09:24

      "Wirklich grotesk, dass das Rauchverbot jetzt wieder SPD und die Grünen umgehängt wird, die in Bayern aber schon gar nichts, ich wiederhole, nicht einemal GAR NICHTS mitzureden haben"
      Absolut grotesk, STF, wenn dann gerade diese beiden Parteien als einzige für das Rauchverbot warben und damit letztlich sogar ein knappes Viertel der Wähler mit sich ziehen konnten. Stützt dieses schwacher Ergebnis nicht eher Ihre These, der Unbedeutung dieser Parteien?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      07. Juli 2010 12:53

      Sie wissen schon was die CSU ist?

  26. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    06. Juli 2010 08:18

    Nowak liegt mal ein bisschen daneben meiner Meinung nach:
    http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/579090

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:23

      Die direkte Demokratie beginnt nicht mit einer Abstimmung, sondern mit der freien Entscheidung des Einzelnen. Das wird am gernsten vergessen.

  27. SuPa (kein Partner)
    06. Juli 2010 07:50

    Die derzeit in Österreich wirksame Regelung ist - so wie vieles der letzten Regierungen - PFUSCH. Es kommt eben immer darauf an, welche Lobbyinggruppen mehr Erfolg haben. In diesem Fall war es vorwiegend die Bundeswirtschaftskammer, welche "ihre" Wirte schützen wollte. Voraussichtlich kommt demnächste ein europaweites Rauchverbot, dann war und ist ohnedies ALLES UMSONST.
    Rauchen war über hundert Jahre "gesellschaftsfähig", d.h. die Nichtraucher mussten den Qualm der anderen akzeptieren und die Raucher scherten sich nicht um die anderen. Diese Zeiten sind nun endgültig vorbei. Die Tabakindustrie buhlt um "neue Verbraucher" und findet diese vorwiegend bei den emanzipieren Frauen sowie Jugendlichen - auch dort verstärkt bei den Mädchen.
    Kluge Gastronomiebetriebe haben dies als Chance erkannt und haben neben dem Verlust von ein paar Kunden viele neue Gäste dazubekommen. Gestern gab es schon Stellungnahmen von Gastronomen nahe unserer Grenze, welche einen verstärkten Ansturm von rauchenden Gästen aus Bayern erwarten. Ob sich diese Leute nicht zu früh freuen?

    Jeder soll tun was er will, aber NIE die anderen Mitmenschen belästigen. Leider gibt es im späteren Leben jedes Rauchers ohnehin eine Belastung für die Nichtraucher, wenn der körpergeschädigte Raucher auf Kosten des Gesundheitssystemes medizinisch behandelt werden muss (und dann trotzdem nach einigen Jahren infolge seiner Sucht stirbt). Ob diese Ausgaben durch die vielen Steuern auf Tabakwaren kompensiert werden?

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:14

      Viele neue Gäste dazu bekommen... Welche Gäste? Wo warteten all diese Gäste, die dann anscheinend vorher nie in Lokale gingen?

    • SuPa (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:16

      Gennardi:
      damit meine ich Leute (z.B. Familien mit Kinder), welche bisher diese Raucherlokale gemieden haben. Auch ich suche mir die Restaurants nach verschiedenen Kriterien aus.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:21

      Supa:

      Leider gibt es im späteren Leben jedes Rauchers ohnehin eine Belastung für die Nichtraucher, wenn der körpergeschädigte Raucher auf Kosten des Gesundheitssystemes medizinisch behandelt werden muss (und dann trotzdem nach einigen Jahren infolge seiner Sucht stirbt).


      Ach ja? Nichtrauchende ältere Menschen fallen also nicht dem Gesundheitssystem vermehrt zur Last? Gelenksimplantationen sind also kein Kostenfaktor? Krebs tritt also nicht vermehrt auch bei nichtrauchenden Älteren auf?

      Jeder soll tun was er will, aber NIE die anderen Mitmenschen belästigen.


      Wer belästigt wen? Nicht die Raucher verlangen, an jedem Ort rauchen zu dürfen, sondern die Nichtraucher verlangen, dass jeder Ort Ihren Nikotin-Aversionen entspricht. Nicht die Raucher zwingen Andere zu rauchen, sondern die Nichtraucher Andere, nicht zu rauchen!

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:25

      SuPa, Familien mit Kindern, die diese Raucherlokale gemieden hätten? Na, dann hätten sie doch auch schon vorher andere Lokale aufsuchen können. Oder liegts nicht eher daran, dass dann die Kinder durch die Gegend spielen und die Eltern paffend am Tisch sitzen?

  28. Paige (kein Partner)
    06. Juli 2010 07:36

    Rauchen in öffentlichen Gebäuden sollte nicht gestattet sein. Ebenso sind Arbeitsplätze von Nichtrauchern rauchfrei zu halten. Im Privatbereich, wozu auch Gasthäuser zu zählen sind, da man ja nicht gezwungen ist, sie aufzusuchen, soll nichts vorgeschrieben werden. Auch das generelle Rauchverbot in den Zügen der ÖBB ist übertrieben. Früher gab es Raucher- und Nichtraucherabteile. Das genügt.

    Wenn das Rauchen derart schädlich ist, dann soll dieser Drogenkonsum überhaupt verboten werden. So könnten sich die Menschen diese Sucht auch am leichtesten abgewöhnen. Aber das ist ja das Scheinheilige an der ganzen Debatte. Dann würden dem Staat ja die Einnahmen aus der Tabaksteuer fehlen, also sekkiert man die Leute lieber.

    • SuPa (kein Partner)
      06. Juli 2010 07:57

      Paige:
      können Sie sich noch erinnern, wie viele Raucher die Vorteile der Nichtraucherabteile - damals gab es vorwiegend solche Waggons - schätzten? Zum rauchen sind diese Paffer einfach auf den Gang gegangen und später mit Raucherausdünstung später wieder in das Abteil zurückgekehrt. Gott-sei-Dank sind diese Zeiten nun vorbei.

    • Paige (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:01

      Eigentlich nicht. Die Waggons waren halbiert. In der Mitte war eine Tür, die sich automatisch verschlossen hat. Nichtraucher rauchten nicht am Gang, sondern im Nichtraucherabteil, wo sie auch die ganze Fahrt über sitzen blieben...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:05

      Ähh, Gasthäuser sind auch Arbeitsplätze.

    • Paige (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:15

      Schnabel, schon lange haben Gasthäuser entsprechende Lüftungen und Klimaanlagen. Ferner gibt es auch meistens einen Raucherbereich. Bei klassischen Wr. Kaffeehäusern allerdings ist Rauchfreiheit schon schwer vereinbar, weil das Zigaretterl zum Kaffee erst die Gemütlichkeit ausmacht. Wem das missfällt, der soll in solchen Lokalen nicht Kellner werden. Die Raucherverordnung der EU ist jedenfalls ein weiterer Schritt Richtung totalitäre Gesellschaft. Da findet man auch nichts mehr dabei, dass nun die Mehrheit über eine Minderheit abstimmt wie in Bayern. Zudem wird mit Suggestivfragen gearbeitet. Jedem liberalen Menschen sollten solche Gängelungen bitter aufstoßen, auch wenn sie selbst nicht davon betroffen sind...

    • Paige (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:18

      Ich meine, in diesem Bereich muss das nicht vorgeschrieben werden und vertraue darauf, dass die Menschen selbst eine jeweils passende Lösung finden.

    • SuPa (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:18

      Paige:
      ich schreibe Ihrer Jugend zu, dass Sie diese alten Waggons nicht mehr erlebt haben. Da war der Seitengang vom Anfang (beim WC) durchgehend bis zum Ende.

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:28

      "Ebenso sind Arbeitsplätze von Nichtrauchern rauchfrei zu halten."

      Wenn jemand Nichtraucher ist, hält er seinen Arbeitsplatz ohnehin frei. Sollte man meinen. Denn dann kommen die Esotherikerinnen zum Vorschein, die den Arbeitsplatz mit Duftölen, Räucherstangen und ähnlichem verpesten. Auch nicht gerade gesundheitsfreundlicher. Geht man dann auf die Straße, umfächeln einen die Fluoride und andere Wirkstoffe der Biosprit-Zusätze, hochgiftig und krebsfördernd.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:36

      @ Paige 0736 :

      Nachdem das Rauchen offensichtlich nicht zu gehäufter Hilfsbedürftigkeit führt, wie sie von der Einnahme verbotener Drogen behauptet wird, geht diese "Sucht" niemandem etwas an!

      Übrigens fällt schon auf, dass eifrig an einer Erweiterung des Suchtkatalogs gearbeitet wird: Internetsucht, Spielsucht, Arbeitssucht, Putzsucht, Alkoholsucht schon bei nur einem Viertel am Tag etc.

    • Paige (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:43

      Gennadi, eh. Es gibt halt Arbeitsplätze, wo mehrere in einem Raum sind.

      Man sollte das so halten wie im Privaten. Man wird immer fragen, ob es gestattet ist, zu rauchen. Will der andere das nicht, so ist das zu respektieren. Bei Gasthäusern gibt es halt sehr unterschiedliche Ausrichtungen. In reinen Speiselokalen ist Rauchfreiheit viel leichter durchzuführen als etwa in Kaffeehäusern oder Bars.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:47

      Spielsucht ist in Österreich aber ein Spezialthema, da gäbe es weitreichende Möglichkeiten für investigative Journalisten. Schade, dass Unterberger keiner ist.

    • LiberalKonservativ (kein Partner)
      06. Juli 2010 11:56

      @Schnabeltierfresser
      Arbeitnehmer können sich ihre Mitarbeiter ja aussuchen - und wenn zB nur rauchende Mitarbeiter im Lokal arbeiten, sollte das kein Problem sein.
      Wie ist es eigentlich möglich dass bei Stellenanzeigen "Nichtraucher" gefordert wird?!
      Wir haben bei uns eigentlich nur Raucher und ein paar NR, denen der Rauch aber nichts macht - sie kommen sogar mit ins Raucherkammerl zum tratschen ;-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juli 2010 16:35

      Das kann schon sein, aber wenn Paige schreibt "Ebenso sind Arbeitsplätze von Nichtrauchern rauchfrei zu halten" heißt das bei mir schon, dass in Lokalen, wo nichtrauchende Kellner arbeiten, nicht geraucht werden dürfte, oder?

  29. Eddie R. (kein Partner)
    06. Juli 2010 01:01

    Das eigentliche Problem in Bayern ist ja ein ganz anderes: man hat den Wirten 2 Jahre Zeit gegeben, sich auf einen eigenen Nichtraucherschutz zu einigen. Die Wirte konnten sich aber nicht einigen.

    Darauf hin hat die CSU ein scharfes Rauchverbot in Lokalen erlassen. Bei den Wahlen ist die CSU stark geschrumpft, da hat man dem Raucher-Gesetz die Schuld gegeben. Nach den Wahlen hat die CSU das Gesetz so verwässert, so dass im Prinzip wieder in jedem Lokal geraucht werden konnte. Es war (im Prinzip) jedem Lokalbesitzer überlassen.

    Als Nichtraucher konnte man nicht mehr in Lokalen essen gehen, da die Raucher überhaupt keine Rücksicht genommen haben.

    Ich kann bestimmt mitreden, da ich als Nichtraucher 18 Jahre mit einem starken Raucher (35 - 50 Zigaretten in 8 Stunden) in einem Büro gearbeitet habe. Nach meinem Weggang dort, hatte ich noch über 5 Jahre Raucherhusten...und das als strikter Nichtraucher.

    Überall in Europa hat das Rauchverbot funktioniert, nur nicht in Deutschland...

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      06. Juli 2010 02:48

      Die Nichtraucher brauchen bloss in ihre Nichtraucherlokale zu gehen und dort Umsatz zu machen, anstatt Wirbel. Dann gibt es genug davon.

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:30

      Das eigentliche Problem in Bayern war, dass die CSU gegen ihre Wähler ein Rauchverbot erließ und die Rechnung bei der Wahl serviert bekam. So wirds letztlich auch jetzt enden.

      Rein persönlich: Kein Mitleid mit jemandem, der sich 18 Jahre lang einrauchen läßt.

  30. liberta (kein Partner)
    06. Juli 2010 00:19

    Absolut auf den Punkt gebracht, Herr Unterberger!
    Was in Irland, Italien, Frankreich und nun in Bayern möglich ist, geht bei uns in Österreich noch lange nicht, denn "mia san mia" - aber leider nur beim Rauchen.
    Ansonsten sind wir nämlich fast schon Musterschüler in dieser EU, die jeden Unsinn mitmachrn, wenn es den Regierenden in den Kram paßt!

  31. tartaros (kein Partner)
    05. Juli 2010 23:32

    Hört's doch auf, he. Diese Anti-Raucher-Lobbyisten sind teilweise extreme Fanatiker. In den USA wird angedacht und ist in ein paar Städten schon umgesetzt worden, das Rauchen in der eigenen Wohnung zu verbieten. Und ein paar Spinner sprechen schon davon, das Rauchen auch im Freien grundsätzlich zu verbieten. Die sind ja schlimmer als so ein superreligiöser Islamist.
    Und die Europäer haben noch jeden Blödsinn aus den USA nachgemacht. Kommt halt ein bissl später meistens. Und glaubt ja nicht, dass dies das Ende der Fahnenstange ist. Für Verbote und Regelungen aller Art sind der Fantasie keine Grenzen gesetzt.

    • bart (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:47

      Die Lungen des Volkes sind rein: "Unser Führer trinkt keinen Alkohol und raucht nicht" (Zitat: Reichsjugendführer Baldur von Schirach)

    • Eddie R. (kein Partner)
      06. Juli 2010 00:52

      Na sag des ned! In Frankreich ist man schon so weit, dass man Stadtteilfeste verbietet, weil dort Alkohol ausgeschenkt und Schweinswürstl gebraten werden sollten, mit Rücksicht auf die Moslems...

      In England kanns dir passieren, dass dir die (moslemische) Verkäuferin an der Kasse den Alkohol nicht verkauft, weil das gegen ihre Religion ist...

      In Deutschland werden auf Verlangen von Moslems die Kreuze im Gerichtssaal oder in den Klassenzimmern abgehängt (obwohl die dort schon seit 400 Jahren hängen)...aber die moslemischen Schülerinnen kommen anschließend mit dem religiösen Kopftuch in die Schule...und die moslemische Lehrerin klagt auf das Kopftuch in der Schule....

      In Deutschland wird das Tierschutzgesetz gegenüber Moslems aufgehoben, es darf (wieder) geschächtet werden...

  32. Steuerzahler (kein Partner)
    05. Juli 2010 23:19

    Das ist erst der Anfang. Wohl nur eine Testphase, um zu sehen wie weit die Dhi(u)mmi schon umerzogen sind! Es kann nicht schnell genug gehen!

    http://www.landwirt.com/Forum/222640/Schweinefleischverbot-in-Wiener-Kindergaerten.html

    • Steuerzahler (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:50

      http://diepresse.com/home/politik/innenpolitik/kulisse/579075/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

    • Eddie R. (kein Partner)
      06. Juli 2010 00:53

      Das gibts in Deutschland in den Ganztagesschulen und Kitas auch: Schweinefleischverbot, dafür werden geschächtete Tiere auf den Tisch und auf den Teller gebracht...

  33. RB (kein Partner)
    05. Juli 2010 23:02

    Ich bin total erstaunt, wie oft und stundenlang sich Nichtraucher in Lokalen aufhalten.
    Das müssen ja Tage und ungezählte Stunden sein, die sie in Wirtshäusern und Bars verbringen. Ja, da kann ich mir schon vorstellen, dass sie die paar Raucher stören. Ginge mir auch so. Haben sie kein zu Hause, gehen sie nie spazieren oder machen
    Ausflüge ins Grüne? Insbesondere die Ausflüge ins Grüne wären aus gesundheitlichen
    Gründen sehr zu empfehlen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:05

      Ja ja, das gute alte Kaffeehaus:
      Nicht zu Hause und doch nicht an der frischen Luft.

  34. Dr.Markus Deim (kein Partner)
    05. Juli 2010 22:54

    Ich als Pfeifen- und Zigarrenraucher empfinde Einschränkungen der Rauchfreiheit nicht prinzipiell als störend. In vielen Lokalen wähle ich absichtlich den Nichtraucherbereich, weil jene Personen, mit denen ich essen gehe, meistens Nichtraucher sind. Zigarettenraucher sind sehr oft rücksichtslose Egoisten, die oft auch dann rauchen, wenn sie die einzigen am Tisch sind und ganz genau wissen, daß es alle anderen stört. Daher glaube ich, daß eine gesetzliche Regelung ganz gut ist, aber ohne Fanatismus betrieben werden sollte. Viele kleinere Lokale werden halt von Rauchern besucht, die oft zu Hause gar nicht rauchen, aber gemütlich bei Bier oder Wein sich ihrem Laster hingeben wollen, was für mich sehr verständlich ist, dort muß man ja nicht hineingehen, wenn man Nichtraucher ist, es gibt ja auch Nichtraucherlokale, bzw. glaube ich nicht, daß sporadischer Kontakt mit Tabakrauch wirklich schädlich ist. Weiters gibt es hervorragende technische Möglichkeiten der Luftverbesserung, die auch in Raucherlokalen annehmbare Bedingungen schaffen können. Ich meine, die momentane Lösung ist sowohl aus medizinischen ("Nichtraucherschutz" usw.) wie auch aus menschlichen ("Raucherschutz") Gründen in Ordnung, abgesehen davon sind radikale Lösungen prinzipiell abzulehen, da sie in der Realität (siehe Spanien oder Türkei, wo trotz Rauchverbot fast überall gequalmt wird) meistens nicht umbesetzt werden (können), bzw.zu massiven wirtschaftlichen Problemen der Gastronomie führen.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:05

      wie schon geschrieben, es ist durchaus verständlich bis sagen wir 22.30 weder zgaretten noch ziaggren in einem retaurant zu konsumieren. das stört tatsächlich beim essen. das ssage ich als raucher.

      allerdings hernach bei der bar, oder am tisch sollte es gestattet sein.

      kleingeister wie h.f. oder snf, die wenig aus ihren schrebergarten heraus kommen wissen z.b. nicht, dass man z.b. in hamburg sehr wohl in den clubs wie dem golden cut, oder der nebenan angesiedelten bar des hotel atlantk etc. rauchen darf.

      das stört sie wenig in ihrer hinterwälderischen argumentation

    • Dr.Markus Deim (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:08

      Ein recht witziger Auswuchs des Raucher/Nichtraucher-Dings ist ein gutes Speiselokal in der Nähe von Tulln, wo man im Raucherbereich zwar Zigarre und Zigarette, jedoch nicht Pfeife rauchen darf. Irgendwie schräg, wenn man die Qualität eines guten Pfeifentabaks mit dem Müll, der in einer Zigarette drinnen ist, vergleicht......

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:10

      roter woilf, oder.... :-).....

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:12

      Ach wie schön, unsere Speerspitzen tauschen Argumente in ihrer Funktion als Opinionleader aus!

      2 kleine Anmerkungen:

      "abgesehen davon sind radikale Lösungen prinzipiell abzulehen, da sie in der Realität (siehe Spanien oder Türkei, wo trotz Rauchverbot fast überall gequalmt wird) meistens nicht umbesetzt werden (können), bzw.zu massiven wirtschaftlichen Problemen der Gastronomie führen."

      Sind die Strafen hochgenug wird das Gequalme auch weniger werden (siehe Schwarzfahren) & in Italien sind die angekündigten Umsatzeinbußen nach einem generellen Rauchverbot ausgeblieben!

      Außerdem verstehe ich nicht wie ein TOP Arzt wie Sie, Herr Dr. Deim rauchen kann. Achten Sie nicht auf Ihre Gesundheit?????

    • Dr.Markus Deim (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:14

      an A.R.. Nein, es ist der Floh, beim Roten Wolf kann man sich alles anzünden, was man will, auch die Barthaare vom Chef......

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:16

      echt, der floh, überraschung, wobei, an der bar durfte man doch bis vor kurzem noch, oder ;-)
      beim wolf, nun, da saß ich bisher nur im garten..... aber bei dem wirten wunderts mich nicht.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:17

      drb, wo bleibt der vergleich mit dr. deim jetzt?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:24

      Toll wie sich hier eine tiefe Freundschaft anbahnt. Möchte gar nicht weiter stören.....

    • Dr.Markus Deim (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:54

      an a.r. vielleicht haben sie das Schild beim Floh schon abmontiert, vor ein paar Monaten hing es noch dort, vielleicht ist es ja nur ein Scherz, ich hab den Wirt nicht gefragt, weil ich mit 5 Nichtrauchern unterwegs war und deshalb nicht wirklich nachgefragt habe. Das Essen ist dort sehr gut und ich kann durchaus einen Abend das Pfeiferl mit einer guten Cubanerin tauschen, das verkrafte ich gerade noch....abgesehen davon ist die Küche im Roten Wolf ein wenig spezieller, vor allem das Lamm...beide Lokale sind in ihrer Art irgendwie einzigartig, am besten man genießt beides abwechselnd unabhängig von den eigenen Rauchgewohnheiten...
      an d.red.bek.: das maßvolle Genießen ist, sei es in Form von qualitativ hochwertigen alkoholischen Getränken, gutem Essen oder der höchst kontemplativen Handlung des Tabakkonsums, solange es nicht suchtartig und damit freiheitsberaubend ausgeführt wird, ein wesentlicher Teil des Menschseins, und der psychischen und körperlichen Gesundheit zuträglich. Nur die wirklich großen Weltenzerstörer und Selbsthasser, wie z.b.Adolf Hitler (Eiernockerl mit grünem Salat und Mineralwasser) oder manch grausige Protagonisten des katholischen Christentums, haben Zeit ihres Lebens dem Genuß entsagt, was dabei rausgekommen ist, dürften die meisten von uns ja wissen. Was mich besonders wundert, ist die Tatsache, daß gerade die Vertreter der Linken, die jede Form von Regeln und natürlichem Empfinden in Schule und Familie zerstören wollen, gerade beim Tabak die Ober-Moralapostel und Überreguliere sind. Das paßt meiner Meinung irgendwie nicht zusammen.

    • Dr.Markus Deim (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:54

      an a.r. vielleicht haben sie das Schild beim Floh schon abmontiert, vor ein paar Monaten hing es noch dort, vielleicht ist es ja nur ein Scherz, ich hab den Wirt nicht gefragt, weil ich mit 5 Nichtrauchern unterwegs war und deshalb nicht wirklich nachgefragt habe. Das Essen ist dort sehr gut und ich kann durchaus einen Abend das Pfeiferl mit einer guten Cubanerin tauschen, das verkrafte ich gerade noch....abgesehen davon ist die Küche im Roten Wolf ein wenig spezieller, vor allem das Lamm...beide Lokale sind in ihrer Art irgendwie einzigartig, am besten man genießt beides abwechselnd unabhängig von den eigenen Rauchgewohnheiten...
      an d.red.bek.: das maßvolle Genießen ist, sei es in Form von qualitativ hochwertigen alkoholischen Getränken, gutem Essen oder der höchst kontemplativen Handlung des Tabakkonsums, solange es nicht suchtartig und damit freiheitsberaubend ausgeführt wird, ein wesentlicher Teil des Menschseins, und der psychischen und körperlichen Gesundheit zuträglich. Nur die wirklich großen Weltenzerstörer und Selbsthasser, wie z.b.Adolf Hitler (Eiernockerl mit grünem Salat und Mineralwasser) oder manch grausige Protagonisten des katholischen Christentums, haben Zeit ihres Lebens dem Genuß entsagt, was dabei rausgekommen ist, dürften die meisten von uns ja wissen. Was mich besonders wundert, ist die Tatsache, daß gerade die Vertreter der Linken, die jede Form von Regeln und natürlichem Empfinden in Schule und Familie zerstören wollen, gerade beim Tabak die Ober-Moralapostel und Überreguliere sind. Das paßt meiner Meinung irgendwie nicht zusammen.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:11

      Ja und wie ist's beim Sodoma?

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:15

      @ dRb 23.24

      Wer nimmt den nicht austherapierten Renneberg noch ernst - außer sein mutmasslich verzweifelter Psychiater? Entweder er schmückt sich mit Suaden aus dem Fremdwörterbuch oder eckt unqualifiziert an. Urpeinlich wenn solche Leute in einer Führungsfunktion sein sollten.

  35. Alexander Renneberg (kein Partner)
    05. Juli 2010 22:53

    an snf und h.f.

    sie beweisen mit ihren postings wie kleingeistig sie anderen gegenüber sind.

    nur weil es in ihrer welt des kleinhäsulerischen denunziantentums keine wahl gibt, die menschen so zu lassen wie sie sind, versuchen sie und ihresgleichen den anderen aufzuoktruieren wie sie zu leben haben.

    sorry ihr beiden, wenn sie tatsächlich aus ihren kleingartensiedlungen des sommers herausfinden sollten, und nicht gleich in ihrer gemeindewohnung ankommen wollen, dann empfiehlt e sich ein bißl über den tellerand der tujenhecke hinaus zu sehen.
    wenn nicht, auch egal, träfe ich sie wider erwarten in einem der lokale die ich frequentiere würde ich ihnen einfach den rauch ins gesicht blasen.

    zeigen sie mich an wenn sie wollen, wenn sie sich trauen, mir wäre das egal, leuten wie ihnen, die sich über ein 21 euro strafmandat wegen falschparken ärgern gereichte das sicher zur freude auch mal jemanden zu vernadern.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:15

      Mit Metaphern kann man es auch übertreiben!
      Mit Argumenten kann man es auch untertreiben!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:19

      drb, beides gilt für sie in diesem blog bisher nicht.

    • H.F. (kein Partner)
      06. Juli 2010 06:23

      Nicht aufregen Renneberg, zählen sie lieber noch ein paar Lokale auf die sie frequentieren, am besten auch die Getränkepreise dazu. Der Deim gibt ihnen vielleicht sogar Anerkennung dafür.

      Ich finde es auch interessant - woher wissen sie überhaupt, dass ich für Rauchverbote in Lokalen bin? Bin ich nämlich nicht wobei ich gegen direkte Volksentscheide wie in Bayern nicht unbedingt etwas einzuwenden habe. Insofern können sie meintewegen auch gerne vor 22:30 rauchen.

      Zu dem Rauch ins Gesicht blasen kann man eigentlich nur eines sagen - Internet Tough Guy. Wie schon Starl und Co. ein Kläffer der in der Realität wohl nicht einmal den Mund aufbringt. Davon abgesehen dürfte es etwas schwer sein mich zu erkennen aber naja, Renneberg Logik.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:17

      Meinen Sie mit snf mich? Dann haben Sie wirklich einen paranoiden Huscher, Renneberg.

      Ich bin starker Raucher und habe schon öfter als einmal einen Aufstand gemacht, wenn mir das Rauchen zwangsweise verunmöglicht wurde. V.a. an Flughäfen. Ich habe unter Garantie noch nie ein lückenloses Rauchverbot in der Gastronomie gefordert, noch Kontrollen, Denunziantentum etc. In einem Posting unten habe ich sogar von "widerlichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit" geprochen.

      Sie spinnen, außer Sie haben jemand anderen gemeint, dann spinnen Sie vielleicht nicht.

  36. M.U. Shrooms (kein Partner)
    05. Juli 2010 22:27

    Längst habe ich mir Gschaftlhuber aller Art abgewöhnt, es macht das Leben einfach schöner. Somit auch diesen Blog.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:36

      Hiergeblieben, Sie sind nicht alleine! :-)

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:18

      Sieht ja gut aus. Ich tausche jeden linxgrünen Raucher gegen einen rechtsliberalen Nichtraucher sofort ein.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:19

      gute antwort shrooms!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:52

      Wie Goethe schon sagte: Die Menschen werden durch Gesinnungen vereint, durch Meinungen geteilt.

      Bei der Raucherverfolgung geht es nur um eines: jemandem etwas verbieten zu können. mehr als niedrige Instinkte werden damit nicht bedient.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      06. Juli 2010 00:25

      @ Schwammerl:

      Das "verbieten können", die Administration des Verbotes, die Handlangerdienste für ein solches Verbot, wie Untersuchungen über die Folgen einer Unterlassung eines Verbotes contra die Erforschung der wundersamen Erfolge seiner Durchsetzung -

      dies alles ist freilich immer mehr Leuten eine unverzichtbare Einkunftsquelle!

  37. Norbert Mühlhauser (kein Partner)
    05. Juli 2010 22:10

    Seit Jahr und Tag, genauer: seit dem Anbruch der Postmoderne das gleiche Spiel: die Raucherdebatte als Fanal einer Strukturkrise!

    Die monierten Interessen der Tabakindustrie sind von Gestern, als in Zeiten ehrlicher Arbeit noch das zählte, was Konsument und Produzent untereinander ausmachten, und als nur derjenige ein erkleckliches Einkommen erzielte, der eine Nachfrage bediente, die aufgrund einer von zigtausend Individuen für sich erwogenen Wertschätzung beruhte.

    Heute zählen die folgenden "Industrie"-Interessen:

    Raucherentwöhnung 'hard' (Entwöhnungspharmaka) & 'soft' (Psycho-Bearbeitung), Planstellen in den Ärztenkammern, Ministerien, Ausbau des statistischen Apparates, plus die "Industrie" im Bereich der Bewerbung wissenschaftlicher Studien & Erkenntnisse, um Fördergelder der EU oder des Staates entweder privatim oder für's Institut abzusahnen, etc ...
    - oder um einfach selber zu wissenschaftlichem Ruhm zu gelangen, was in Zeiten ständig steigender Akademikerzahlen ein Muss ist, um sich persönlich über Wasser zu halten.

  38. Norman Bates (kein Partner)
    05. Juli 2010 22:09

    Die viel gerühmten und oft bemühten Sozialpartner aus längst vergangenen Zeiten sind - trotz einiger Verdienste aus eben diesen längst vergangen Zeiten - mittlerweile die Totengräber, Pfründeverteidiger und Zukunftsschuldenmacher unserer heutigen Zeit.

  39. Franz Ferdinand (kein Partner)
    05. Juli 2010 22:01

    À propos Liberalität versus Sozialismus - hat schon einmal jemand durchgerechnet, wie hoch die Folgekosten von Tabakrauch sind und wer diese Kosten tragen muss? Die meisten Raucher bekommen spätestens mit 60 massive gesundheitliche Probleme. Leider ist unser Gesundheitssystem sowie das Sozialsystem längst an der Grenze der Belastbarkeit angelangt. Wenn allerdings jeder über sich selbst frei entscheiden kann, dann soll auch jeder Raucher zu seiner Sucht stehen und höhere (private) Krankenversicherungsbeiträge einzahlen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:03

      Nachgeplapperter Schwachsinn, verehrter Franz F.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:08

      Natürlich, wenn es um das Rauchen geht, dann sind auf einmal alle Sozialisten. Und das sage ich, ohne dass mein Denkvermögen durch diverse Kräuter, magische Schwammerl oder übermäßigen Alkoholgenuss beeinträchtigt ist. Es könnte natürlich sein, dass Raucher früher sterben und deswegen das Pensionssystem entlasten. Wie gesagt, das müsste man durchrechnen. Aber wie auch immer, was können die Nicht- und Passivraucher dafür?

    • phaidros (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:29

      Wie sieht es mit eingesparten Pensionslestungen aus? Wurde das schon seriös gegen die höheen Gesundheitskosten gerechnet?

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:34

      @ FF :

      Nennen Sie mir eine Gruppe, die im Alter nicht Krankenkassenleistungen benötigt.

      Wurscht wie alt ein Mensch wird, sind seine letzten 10-15 Jahre für den Kassenfonds immer extrem belastend. Selbst wenn jemand bis zuletzt organisch gesund bleibt, fallen bald nach dem Pensionsantritt teure Gelenksimplantationen an, und zwar je mehr, umso älter er wird.

      Da es außerdem eine eindeutige Korrelation zwischen Alter und Krebserkrankung auch bei Nichtrauchern gibt, macht höhres Alter eine teurere Krebsbehandlung umso wahrscheinlicher.

      Insofern ist also die kolportierte geringere Lebenserwartung von Rauchern eher eine Aufwandsentlastung für die Kassen.

      Und außerdem: Wenn schon Raucher für höhere Belastungen des Gesundheitssystems zur Kasse gebeten werden, dann sollten zuerst Privatversicherungen, die ein unverfälschtes, das heißt rein kaufmännisches statt umerzieherisches Interesse an der Wahrheitsermittlung haben, ermächtigt werden, Statistiken zu erstellen und Versicherte Labortests auf Nikotin zu unterziehen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:35

      Dazu gibt es (nicht nur bei uns) keine seriösen Zahlen, zumal der kausale Zusammenhang "Rauch(en) - Krankheit (Krebs?)" nicht zwingend herzustellen ist.
      Es soll (!) eine schwedische Studie geben, nach der es sogar einen positiven (rein zahlenmäßig) Überhang hinsichtlich der (gesparten) Gesamtkosten auf Seiten der "Pensionsausgaben" gegenüber dem Aufwand für medizinische Leistung bei Rauchern (Passivraucher unklar) geben soll.
      Klingt zynisch, ist es auch, aber wie sonst sollte hier ein Vergleich angestellt werden?
      Die Gesamtfrage ist nicht zufriedenstellend zu beantworten, und noch weniger legistisch über das ministerielle Knie zu brechen.

      Hypothesen und Spekulationen zu den Folgen des Passivrauchens, und es geht nur darum, sollten bzw. dürften keine Basis für empfindliche Eingriffe in den Freiraum unternehmerischer wie urpersönlicher Entscheidungen sein. (Außerdem, etwas polemisch formuliert, ist noch niemand im Nieselregen ertrunken.)

      Profilierungsneurotiker sterben höchtwahrscheinlich früher als gelassene Raucher.

      Siehe Helmut Schmidt.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:37

      "Wie sieht es mit eingesparten Pensionslestungen aus? Wurde das schon seriös gegen die höheen Gesundheitskosten gerechnet?"

      Habe ich ja auch erwähnt. Das mit den Kosten oder eventuellen Einsparungen habe ich übrigens nicht polemisch gemeint, sondern würde mich wirklich interessieren.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:42

      Es geht ja nicht nur um die Krebserkrankungen von Pensionisten, sondern auch um andere negative Folgen wie Schlaganfälle oder Herzinfarkte von jungen, arbeitenden Menschen. In allen Länder mit konsequentem Rauchverbot hat sich gezeigt, dass es hier einen deutlichen Rückgng gegeben hat. Über die Krebsrate kann man noch keine Aussagen treffen, weil es eine längere Latenzzeit gibt.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:49

      @ FF 2242 :

      Faktor inverser "Placeboeffekt" (Psychosomatik):

      Wenn man Obrigkeitshörigen mit allem propagandistischen Pomp einredet, dass Passivrauchen weiß Gott wie gefährlich ist, mag das "sich-zu-Tode-fürchten" auch eine gewisse Rolle spielen (aufgrund der Stressbelastung).

      Das nur zu Ihren "Herzinfarkt-Inzidenzen", deren plötzliche Senkung gewisse Statistiken angeblich belegen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:51

      Es gibt keine Länder mit absolutem Rauchverbot.
      Jedenfalls ist mir keines bekannt. Aber ich lasse mich gerne belehren.

      Was ein Raucher in den paar Stunden, wenn es überhaupt Stunden sind, in der "rauchfreien Zone" an Zigaretten nicht konsumiert, das holt er wieder ein, wenn er "frei Rauchen darf".
      Entscheidend ist die "daily intake rate", schließlich raucht man ja auch nicht, wenn man schläft.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:52

      Die Steuern auf Tabak sind höher als der Warenwert, also zahlt der Raucher dafür brav.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:55

      na gerne doch, kein problem damit.

      muss ich wegen meines whiskey, calvados, weinkonsums auch mehr zahlen?
      wenn ja, ebenfalls gerne.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:01

      Ich habe nie von einem absoluten Tabakverbot gesprochen, und würde so etwas auch nicht befürworten. Wer sich einqualmen möchte soll das ruhig tun, aber es sollen andere nicht belästigt werden.

      Die Tabaksteuern sind viel zu niedrig. Ein Packerl könnte ruhig das Doppelte kosten. Vielleicht könnte man dann endlich andere Steuern senken.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:05

      @Norbert Mühlhauser

      Was den "Placeboeffekt" angeht, Untersuchen haben gezeigt, dass die Schadstoffbelastung in irischen Lokalen nach dem Rauchverbot wenig überraschend deutlich (ca. 80%) zurrückgegangen ist; ärztliche Untersuchungen haben weiters gezeigt, dass die Lungenfunktion und die Blutwerte von Pubmitarbeitern sich ebenso deutlich verbessert haben.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:10

      >>F.F.:
      "In allen Länder mit konsequentem Rauchverbot hat sich gezeigt, dass ..."

      Was wäre das denn wenn nicht "absolutes Tabaksverbot"?
      Das eine ohne das andere wird wohl nicht zu machen sein.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:15

      In allen öffentlichen Gebäuden, Gaststätten und am Arbeitsplatz. Zu Hause, im Freien (auch Gastgarten) und auf der Straße können Sie rauchen soviel Sie wollen.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:42

      Ihr Argument geht vollkommen ins Leere, da ein Liberaler kein Sozialsystem und somit keine Pflichtversicherung kennt. Daher kommt in diesem Szenario jeder selbst für seine Gesundheitsschäden auf, so wie es sich auch gehört (Regresse nicht ausgeschlossen).

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:56

      @ FF 2305 :

      Was den “Placeboeffekt” angeht, Untersuchen haben gezeigt, dass die Schadstoffbelastung in irischen Lokalen nach dem Rauchverbot wenig überraschend deutlich (ca. 80%) zurrückgegangen ist; ärztliche Untersuchungen haben weiters gezeigt, dass die Lungenfunktion und die Blutwerte von Pubmitarbeitern sich ebenso deutlich verbessert haben.


      Schon möglich, nur sagt das nichts über das Ausmaß der behaupteten erhöhten Krankheitsanfälligkeit oder über die behauptete reduzierte Lebenserwartung durch Passivrauchen aus. Außerdem bestreitet niemand, dass schlecht entlüftete Räumlichkeiten ungesund sind - das gilt sogar für verstaubte Wohnungen.

      Das erinnert mich weiters an Alarm-Meldungen von Wissengschaftlern, die die Klimaerwärmung am Kochen halten wollten mit dem Hinweis, dass diese noch schröcklicher als angenommen wird, stiege doch der CO2-Anteil in der Luft stärker als vorausgesehen an. - Alarmierend ist das nur für diejenigen, die an den Erwärmungseffekt durch C02 glauben, was diese Austrompeter freilich bei jedem Erdenbürger voraussetzen.

  40. M.U. Shrooms (kein Partner)
    05. Juli 2010 21:58

    Nichtraucher hätten es derzeit einfach, sie können hingehen, wo sie wollen, und essen, ohne dass die viel zitierten Rauchschwaden vom Nebentisch kommen. Das Schönste: sie müssen nicht einmal reservieren, den in Nichtraucherbereichen ist genug Platz.

    Raucher sitzen länger und konsumieren mehr, weshalb die Wirte verständlicherweise dafür sind.

    Die Nichtraucher sollen gefälligst konsumieren und ihre Lokale selbst finanzieren, so einfach ist das.

    • siggi (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:12

      Magic Mushrooms!

      Was rauchst Du so ?

      Aber danke für Deinen Beitrag, du läßt uns in das Innerste der Raucherseele sehen.

      Dein Gedankengang ist aber auch für Nichtraucher sehr brauchbar. Mann muss sich nur in die Raucherbereiche setzen und dann müssen die Raucher in ein anderes Lokal gehen, weil im Nichtraucherbereich dürfen sie nicht.

      Seit ich mit heiler Lunge aus den Gasthäusern herauskomme konsumieren ich dort auch mehr. Und mehr haben die Raucher nur ihre Tschick konsumiert.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:57

      siggi,

      das glauben alle kleingeister....

      lieb was sie schreiben, jedoch schlichtweg falsch.
      sie haben tatsächlich ein weiteres achtl konsumiert? fein in der zeit haben wir eine flasche um 60,-- ausgetrunken.
      und jetzt kommen sie.

  41. Alexander Renneberg (kein Partner)
    05. Juli 2010 21:53

    es ist für einen starken raucher wie mich durchaus einzusehen, dass in restaurants oder gasthäusern wärend der essenszeit nicht geraucht wird.

    dass es aber auch nach, sagen wir 22.30, wo jeder sein essen eingenommen hat ebenfalls verboten sein soll ist nicht nachvollziehbar.

    ebenfalls ist es nicht nachvollziehbar, wenn ich z.b. in der besten bar wiens, dem barfly im hotel metternich zu meinem whiskey oder calvados keine rauchen darf, auch keine zigarre, meine frau keinen zigarillo.

    es führt dazu, dass wir mehr gäste zu hause haben und eben donnerstags, freitags, samstags privat einladen oder eingeladen werden anstelle von essen zu gehen.

    gleiches gilt neuerdings für veranstaltungen, auf eine cannes rolle des orf, der cca gala, der top spot gala, der plakatparty der gewista im rathaus etc. etc. zu gehen ohne rauchen zu dürfen kommt für mich nicht mehr in frage.

    nicht weil ich es nicht aushalte 2 stunden dem genuss zu entsagen, sondern weil es aufgezwungen wirkt.

    ich selbst habe 6 jahre keine zigarette angerührt und dann wieder begonnen, in dieser zeit durften alle freunde bei mir rauchen soviel sie wollten, das hat etwas mit gatsfreundschaft zu tun. und wohlfühlen.

    am ende steht wie immer das gleiche, es könnte sich jemand belästigt fühlen.
    nur darf einem das belästigt fühlen irgendwelcher leute getrost scheißegal sein, sorry das wort, denn faktum est, bevor solche lustigen gesetze kamen (und das gilt für alle der dummen linken randgruppe) hat sich kein mensch belästigt gefühlt.
    man ging einfach nicht hin wenn man es nicht wollte.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:54

      sorry die tippfehler vom blackberry ;-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:02

      Ein starkes Stück, diese Art von Gesetze der "linken Randgruppe" umzuhängen. Die meisten derartig widerlichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit kommen doch aus dem erzkonservativen Eck, meist aus den USA.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:11

      Haha na der Renneberg haut aber heute ganz dezent auf den Putz. Dann rauchens ihre Zigarre eben in der Bibliothek ihres Herrenhauses am französischen Weinberg, aber bitte nur mit einem 500 Euro Schein anzünden damit schmeckts besser.

    • siggi (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:29

      Für alle Raucher zum mitschreiben:

      Wer was und wieviel raucht ist mir egal.
      Raucher sind nicht in de Lage, ihr Rauchverhalten willentlich zu steuern.
      Raucher sind daher nicht bereit, auf Nichtraucher Rücksicht zu nehmen.
      NIchtraucher haben das Recht, ihr Essen ohne Rauch zu sich zu nehmen

      Raucher kooperieren nicht. Eine Verhandlungslösung war in der Vergangenheit nicht möglich. (Oder habe ich ein Entgegenkommen der Raucher übersehen. Ich weiß schon es stört niemanden wenn ich nicht rauche aber das ist etwas anderes)

      Ein Rohrstaberlgesetz, das das Rauchen verbietet ist suboptimal.
      Das konkrete Gesezt ist ein Pfusch. (Nicht einmal gut gmeint)

    • phaidros (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:38

      NIchtraucher haben das Recht, ihr Essen ohne Rauch zu sich zu nehmen

      D'rauf gesch... tralalala. Wirte haben das Recht, in ihrem, wohlgemerkt, Lokal zu verfügen, was sie wollen (bzw. sollten es haben), Da das Wirtshaus nicht die einzige Möglichkeit der Nahrungsaufnahme ist, und Rauchen nicht verboten, geht Ihr Argument ins Leere.

      MfG phaidros.vie@gmail.com,
      Nichtraucher.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:40

      danke snf und h.f.

      sie haben bewiesen wie intolerant sie und ihresgleichen sind, sie verurteilen zigarrenraucher, sollen die doch gefälligst in frankreich im herrenhaus rauchen.... aber bloß nicht bei uns.

      lieber h.f. meine zigarren rauche ich mit meinen freunden in meiner angenehmen jahrhundertwendevilla in st. gilgen am see, ebenso in meiner wohnung in wien, etc. etc. aber auch ohne probleme in diversen restaurants, wenn kleingeister wie sie oder snf schon lange in ihrer gmeindewohnung sitzen und orf/rtl sehen.

      unsere toleranz reicht eben soweit, dass wir ihresgleichen des neides wegen bis 22.30 nicht stören wollen, dann aber sind uns leute wie ihr völlig egal, wenn mal die 2 cl gebranntes mehr als 20 euro kosten sind sie ohnehin nicht mehr anwesend.
      und das ist gut so.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:43

      @ Siggi:

      Sie haben genausowenig das Recht, ein Lokal Ihren Präferenzen zu unterwerfen, wie ein Jazz-Liebhaber verlangen könnte, dass in einem Hard-Rock-Cafe seine Musik gespielt wird. Und umgekehrt.

      Wenn es Ihnen zu stark "stinkt", sind Sie frei, sich eine andere Lokalität zu suchen!

      Mir stinkt's hier dank Personen wie Ihnen auch, ohne dass ich Zensur verlangen könnte!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:45

      abgesehen davon, dass phfeidros völlig recht hat, wem es nicht paßt dass ich in einer bar ab 22.30 rauche (man sieht wieder den tunnelblick von sinnerfassend lesen befreiten a la hf oder snf) mich aber gerne daran halte wenn man in restaurants bis nach dem einnehmen des menüs nicht rauche, der soll einfach nicht in diese lokale gehen.

      sitze ich im haus am hang z.b. jedes andere einzusetzen, obauers, pfefferschiff, gwandhaus, etc. etc. und möchte zu später stunde zu einer guten flasche rotwein rauchen, dann lasse ich mir das durch solche kleingeister nicht verbieten.
      nebenher, die straf dieser lustigen kleinen denunzianten zahle ich gerne. es würde mich sogar erheitern.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:53

      Understatement dein Name ist Renneberg. Nichts bin ich Ihnen neidig nur Prahlerei finde ich recht witzig. Diese überaus dezent eingestreuten Hinweise...herrlich, besser als Rtl in der Gemeindewohnung. Darauf würde ich glatt mein 2 cl Glas um 20 Euro erheben. Leider trinkt linker Pöbel wie ich nur Schwechater und in der Toilette angesetzten Wein, wie jeder kluge Liberale hier weiss - prost.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:59

      sehen sie h.f. hiermit haben sie uns einen einblick in ihre neidige kleingartensiedlungsseele gegeben. danke.
      was sie finden oder nicht, interessiert eher rudimentär.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:02

      Fällt jemanden die Ähnlichkeit zwischen Renneberg und Dr. Deim auf???? ;)

      @Schnabel: Ihre persönliche Haltung zum Thema "öffentliches Rauchen" würde mich brennend interessieren!

      "Die meisten derartig widerlichen Einschränkungen der persönlichen Freiheit kommen doch aus dem erzkonservativen Eck, meist aus den USA."

      Klingt nämlich so, als wären Sie gegen ein Rauchverbot!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:09

      drb

      blöd für sie, die sie offenbar ähnlichkeiten erkennen wollen, dr deim hat oben gepostet, dieser ansicht bin ich, wie sie hoffentlich sinnerfassend lesen können, allerdings nicht.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:20

      @Renneberg: Sie sollten sich eine Scheibe Intellekt von Ihrer Feindbildern STF und H.F. abschneiden, dann würden Sie auch verstehen, dass es in meinem Vergleich nicht um die gleiche Meinung zur Raucherfrage geht, sonder darum, dass Sie und Dr. Deim unglaublich überheblich, selbstverliebt, angeberisch auftreten!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 23:59

      drb, na und, was paßt ihnen daran nicht?

      nebenbei, wenn sie tatsächlich inttelekt bei sft oder h.f. erkennen können bleibt ihnen das unbenommen.
      von diesem schrebergartenintellekt möchte ich mir allerdings keine scheibe abschneiden.

      wozu sollte ich mich nach unten bewegen?

      p.s. niveau sieht nur von unten aus wie arroganz.

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:46

      @ dRb 23.20

      Nichts für ungut. Die zahlende und teilweise offensichtlich besachwaltete Klientel dieses Blogs hängt wieder einmal am Tropf und an der langen Leine des Betreuers. Eher sollten sie mit einem Affen über Intellekt diskutieren als mit Renneberg. Arigona wird abgeschoben und der vom kiffen seiner handgewuzzelten mittlerweile völlig "out of Control" agierende Renneberg läuft frei herum. Das Psychiatriegesetz scheint dringend reformbedürftig.

  42. Neppomuck (kein Partner)
    05. Juli 2010 21:45

    Was wird wohl eher die Lebensqualität (und damit die Lebensdauer) mindern – eine latente Zukunftsangst aufgrund ständig sinkenden Vertrauens in jene Leute, die weltweit als Politiker bezeichnet werden oder ab und an (wie oft geht schon ein Nichtraucher gezwungenermaßen in ein verrauchtes Beisl …) die „Kontamination“ mit geradezu homöopathisch verdünntem kaltem Rauch?

    Das weite Feld aller psychosomatischen Krankheiten könnte Auskunft liefern.

  43. Brigitte Imb (kein Partner)
    05. Juli 2010 21:23

    Vielleicht denken die militanten Nichtraucher und Reglementierer gleich gesund weiter und lassen den KFZ- u. Flugverkehr verbieten. Eine Radbahn ist sicher weniger belastend für die Volksgesundheit als eine lärmgeschützte Autobahn.

    Der Individualverkehr gehört schleunigst reglementiert, denn wie komme ich dazu mich z.B. von irgend einem Vater, der um 3 Uhr früh sein Töchterl aus der Disco holt, mit Lärm belästigen zu lassen.
    Weiters müssen diese lauten "Gatschhüpfer" der Jugend verboten werden und Babygeschrei schädigt ebenso das Gehör.

    Ob eine Belastung für die Individuen entsteht, wenn Güter sinnlos durch die Welt gekarrt werden? Wenn ja, sofort verbieten.
    Den Kühen muß man das Sch.... verbieten und eigentlich sollten alle Menschen - zu ihrer eigenen Sicherheit - Gasmasken anlegen müssen, wenn sie ihre trauten 4 Wände verlassen.

    Dann bin ich noch dafür, dass alle Wohnungen u. Häuser behindertengerecht gebaut werden, auch wenn es keinen Behinderten gibt, könnt´ja jederzeit einer hinzukommen.

    Es wird solange reglementiert werden, bis sich alles ad Absurdum führt - eine schreckliche Gesellschaft!!

    • Markus Theiner (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:38

      Verbote sind nicht an und für sich unsinnig oder sinnvoll. Es kommt immer auf eine Interessensabwägung an.

      Was bei der Interessensabwägung herauskommt hängt natürlich von der jeweiligen Wertung ab. Die slippery-slope Argumentation im Stil von "dann kann man aber auch gleich X verbieten" macht wenig Sinn, wenn man Äpfel mit Birnen vergleicht. Es sind die Vorteile der Autobahn für die Gesellschaft doch ganz andere, als die des Rauchens und es ist auch deutlich schwerer Alternativen zu finden - der Raucher muss nur vor die Tür gehen.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:44

      Die Imb treibt auch wieder ihr Unwesen und hält sich mit ihren dümmlich überzogenen Ausführungen offenbar für besonders sarkastisch.
      Eine schreckliche Gesellschaft buhuu - wie heisst es so schön: Get a life!

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:47

      Witzig auch, wenn Imb in ihren wiki.comanitas Ausführungen die fehlende direkte Demokratie beklagt. Wie wurde das Verbot in Bayern nochmal erreicht?

      PS: Groß- und Kleinschreibung schadet nicht.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:00

      @ Theiner:

      Alles was Bürgern Genuss verschafft, ohne andere zu schädigen oder zu belasten, ist als Vorteil zu werten - selbst wenn der jeweilige Genuss nur von einer Minderheit konsumiert wird. Es genießt nicht der "Leviathan Gesellschaft", vielmehr genießen immer nur individuelle Subjekte.

      In diesem Zusammenhang verweise ich auch darauf, dass die Gefährdung durch Passivrauchen, wie weiter unten auch besprochen, zumindest nicht eindeutig belegt ist (widersprüchliche Studien).

      Und selbst wenn würde nicht einmal der Kellner gezwungen, Passivrauch zu inhalieren, hat er doch seine Berufswahl aufgrund bekannter Umstände getroffen. Und überdies: Auch bei absolutem Rauchverbot in Ö könnte der also "geschützte" Kellner seinen Beruf hinsichtlich meiner Person nicht mehr ausüben, da mich als Tabakliebhaber dann keine 10 Rösser mehr in ein Lokal brächten, nicht einmal als Eingeladener.

      Siehe dazu auch :

      http://www.t-y-a.at/Oekokratur%287%29.html

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:42

      @ Markus Theiner

      In meinem Posting befindet sich eine Portion Sarkasmus, denn es gibt weitaus wichtigere Agenden die der Gesundheit förderlich wären als ein sinnloses Rauchergesetz.
      Die Menschen müssen selbst das Bewußtsein für ihre Gesundheit bekommen und entsprechend verantwortlich dafür sein. Das funktioniert mittlerweile meist nur über die Finanzen, denn die Menschen haben längst verlernt verantwortlich zu sein - der Staat kümmert sich ja um alles. Gäbe es eine Grundvers. für die der Staat zu sorgen hat und weitere Ansprüche sind, ähnlich einer Autovers., dazuzuzahlen. Die Menschen würden sehr rasch Gespür dafür entwickeln und ihr Verhalten freiwillig anpassen. Ein vernünftiger Kompromiss zw. z.B. Droge Zigarette od. nicht Zigarette fände statt. Ähnlich bei Alkohol, Zucker, etc.

      Lediglich müssen sie dafür Kompetenz erhalten und das wiederum verlangt eine Auszahlung des absoluten Bruttolohnes, denn nur so interessiert den Menschen der Kostenfaktor, im anderen Falle geht er ja davon aus, der Staat muß sich darum kümmern, er behält ohnehin soviel seines Einkommens ein.

      Usw. usf., x-beliebig fortzusetzen, den Menschen wird mehr und mehr ihre Freiheit genommen und sie lassen es zu, dass von oben herab reglementiert wird und nicht durch vernünftigen Menschenverstand agiert werden braucht.

      Wem dies dient führt in NR Thread eindeutig zuweit und wurde oft genug erörtert, aber ich hoffe sie verstehen mich nun besser, denn sonst muss ich einen Roman schreiben.

      Eine harmonische Gesellschaft würde damit vernünftig umgehen, eine reglementierte mit Sicherheit nicht.

      Zum leidigen NR/R Thema - der Wirt soll entscheiden, R od. NR (in Spanien funktioniert das gut).

  44. Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
    05. Juli 2010 21:22

    erinnert an die Geschichte mit den "zwangsverordneten" neuen Postkastln.
    Viele Hausverwaltungen haben diese auf Kosten der Mieter installiert - und dann kam der Spruch, dass es gesetzlich gar nicht notwendig ist...

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:37

      lieber herr frühwirth

      sorry sie korrigieren zu müssen, auf kosten der mieter gingen diese neuen postkästchen ganz und garnicht.
      das mußtte der hausbesitzer aus seinen einkünften zahlen, wurde obsolet,.... blöd.
      ich habe in keinem meiner häuser umgerüstet, lieber lass ich mich klagen.

      das mrg ist ein witz, jetzt erdreisten sich die linken auch noch zu fordern, versicherungen und die grundsteuer müßte der vermieter bezahlen, dagegen muss man sich vehement auflehnen.
      wer es sich nicht leisten kann, dem steht ja wohl eine sozialistische gemeindewohnung zu. oder?

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      06. Juli 2010 08:23

      @ Renneberg

      Sie vergaßen zu erwähnen das ihre Häuser jene sind in denen sie behandelt werden. Denn lange hält's ja nicht mal der stabilste Psychostrichler mit ihnen aus.

    • phaidros (kein Partner)
      06. Juli 2010 12:53

      Vergessen wird auch, fällt mir gerade ein, dass es immer Umgehungskonstruktionen geben wird. Siehe - war das Amerika? Dort wurde das Rauchverbot in Lokalen erlassen, daraufhin haben Wirte Theater angemeldet und veranstalten jetzt Performancekunst: Rauchen ist dabei Bestandteil des Happenings, und jeder Gast ist keiner mehr, sondern Bestandteil des Kunstwerks.

      Und jetzt warten sie drauf, dass die Behörde versucht, freie Kunst zu untersagen.

      Oder Vereine zum Rauchen gegründet, sodass man sich nicht in einem öffentlichen Lokal befindet, sondern in einer geschlossenen Veranstaltung. Mit Durchschreiten der Türe wird man - unentgeltlich übrigens - Vereinsmitglied.

      Die Reglementierer begreifen es nicht: der private Sektor wird immer die Nase vorn behalten und legale Wege finden etwas grundätzlich Erlaubtes auf dem eigenem Grund und Boden zu tun. Immer.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  45. Herby (kein Partner)
    05. Juli 2010 20:52

    Die Andrea Kdolsky war es damals (Gesundheitsministerin) die uns diesen Gesetzes-Pfusch einbrockte.

    Und diese Frau macht jetzt schöne Karriere:
    http://www.pwc.com/at/de/presse/2009/andrea-kdolsky-karriere-bei-pwc-healthcare.jhtml

    • Norman Bates (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:36

      Pressemitteilungen (Papier) ist geduldig.

      Ob es eine echte Karriere ist, wird erst die Zeit (und der erwirtschaftete Umsatz bei PwC) beurteilen.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:40

      sehen sie sich einfach ihre facebook seite an, dann wissen sie alles......
      auch über ihren hund, wie ihr befinden ist, und was sie so tut. einfach peinlich.

  46. LiberalKonservativ (kein Partner)
    05. Juli 2010 20:43

    Mir ist das Ganze (als Raucher) eigentlich egal. Grundsätzlich bin ich zwar der Meinung, der Eigentümer des Lokals soll frei wählen (genauso wie er sein Personal nach R/NR frei wählen darf) ob R/NR Lokal.
    Aber ... ich MUSS in kein Lokal gehen, wo ich nicht rauchen darf. Take away ist da ne tolle Sache ... essen wir mit Freunden gemütlich zu Hause im Garten, wo wir auch rauchen.
    Oder wollens uns das am eigenen Grund auch bald verbieten, weil ja der Nachbar sich eventuell belästigt fühlt?
    Traurige neue Welt .... als nächstes gibts ein Grill-, Tratsch- und Lachverbot :-(

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:46

      Ja, vorallem weil Passivgrillen, Passivtratschen und Passivlachen so gefährlich sind!

    • LiberalKonservativ (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:50

      Wieso? Es geht doch um die "Freiheit des Einzelnen" .... der eine fühlt sich vom Lachen, der andere vom Grillrauch und eben der nächste vom Rauchen belästigt.
      Da es eben keine empirische Studie über die angebliche Gefährlichkeit des Passivrauchens gibt, ist das nur eine individuelle Empfindung.
      Wie gesagt, so wie ich als Raucher nicht gezwungen werde in ein NR Lokal zu gehen, ist es auch umgekehrt.
      Der MARKT regelt dies - genauso wie der Arbeitsmarkt.
      Wieso ist es eigentlich erlaubt in Stellenanzeigen "Nichtraucher" als Qualifikation anzugeben?
      Dadurch werde ich Raucher von diesem Job, dessen sonst. Profil ich entspreche, abgehalten und daher diskriminiert.

    • LiberalKonservativ (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:51

      @d.R.b.

      Allerdings, ich gebe zu, es macht einen riesen Spass mit meiner elektrischen Zigarette im NR Teil/oder besser noch im Flugzeug zu sitzen - so mancher Blick versüsst mir den Tag :-)

      Kann ich jedem Raucher nur empfehlen (va. auf der Langstrecke)

    • tartaros (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:05

      Ach, die Grillerei ist doch eh massiv geregelt. Und Häupl schickt noch ein paar Grill-Watcher hinaus, um die Leute dort zu erziehen.
      Ja, so ist es, das sozialistische "Paradies". :-?

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:20

      So ist es. Um spontan in freier Natur Grillen zu können, muss man schon das liberalkonservative iederösterreich bemühen. Wo am besten sag' ich jetzt lieber nicht. ;)

  47. Pretty (kein Partner)
    05. Juli 2010 20:24

    Tu felix Austria ! Um ein schwachsinniges Rauchergesetz wird hier seitenweise geschrieben, während massive Kriegsvorbereitungen um den Iran stattfinden, welche bei Ausbruch sicher mehr Wirkung auf Österreich haben werden als dieser legale Murks.
    http://info.kopp-verlag.de/video.html?

  48. vayav indras ca (kein Partner)
    05. Juli 2010 20:13

    Schade. Ich dachte, AU wäre ein Rechtsliberaler. Jetzt weiß ich, er ist nicht besser als diese ganzen rot-grünen Gesundheits- und Korrektmenschen, die ihre Mitmenschen vor allem und jedem schützen wollen, von der Wiege bis zur Bahre.

    Es geht aber gar nicht ums Rauchen an sich, es geht um die generelle gesellschaftliche Verfasstheit. In einer liberalen Gesellschaft, von deren Wert ich und wohl der Großteil der AU-Poster überzeugt ist, soll der Staat möglichst wenig eingreifen, sondern den Dingen ihren Lauf lassen. Keine Eingriffe, Gebote, Verbote, Vorschriften, möglichst wenig Gesetze und Strafandrohungen. Diese ständige Besorgnis um "den" Bürger und in der Folge die Maßregelung aller nicht konformen Individuen geht von ganz links bis in die Christdemokraten hinein – und dann findet man es wieder am rechtsextremen Rand. Es ist also nur mehr eine kleine Lücke von Vernünftigen vorhanden, die ihre Mitbürger nicht maßregeln wollen. Traurige Zeiten.

    Liberal, vernünftig und menschlich wäre es, es dem Inhaber zu überlassen, ob er sein Lokal so oder so führen will. Restaurants werden dann wahrscheinlich rauchfrei sein, und in der berühmten "Eckkneipe" oder der American Bar finden sich rauchaffine Gäste ein.
    Das regelt sich von selbst. Das Argument, dass es dann nur Raucherlokale gibt, ist falsch.
    In dem Grätzl, wo ich wohne, war ich schon vor dem 1. Juli von NR-Lokalen umgeben. Gut so. Man muss nicht überall rauchen. Aber man sollte auch nicht überall nichtrauchen müssen. Beim Essengehen habe ich ja auch die Wahl zwischen heimisch, chinesisch, japanisch, indisch, fusion usw.usf. Wenn es jedoch nach der kruden Logik der Regulierer geht, müssten in jedem Lokal alle diese Küchen serviert werden. Denn jeder hat natürlich ein Recht darauf, sein Lieblingsgericht dort zu essen, wo er ist. Und sollte er dort nicht sein Lieblingsbier Gösser vorfinden, dann darf er nicht gezwungen sein, in ein anderes Lokal zu wechseln, dann zeigt er doch am besten den Wirt gleich an. Wer das grotesk findet, sollte einmal nachdenken, ob solche Entwicklungen nicht schon – auf freiwilliger Basis – stattfinden. Es gibt genug Lokale, die Pizza und Sushi und Kebap zusammen anbieten. Mahlzeit! Schöne neue Welt.

    Das war die Nagelprobe für Herrn Unterberger - und er hat sie nicht bestanden. Wollte in den nächsten Tagen diesem Partner-Kreis beitreten. Jetzt weiß ich, warum ich mir das sparen kann. "Glasklare Lösungen", die eine – ziemlich große – Minderheit weitgehend ihrer Rechte berauben, sind nicht liberal, und auch nicht demokratisch, weil die Demokratie Minderheiten schützt. Glasklare Lösungen sind im Gegensatz zu "verwaschenen Lösungen" immer extremistisch. Haben Sie das nicht recht durchgedacht, Herr Unterberger, oder sind Sie wirklich einer von diesen Glasklaren? Na dann habe ich mich monatelang getäuscht.

    • tartaros (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:33

      Na ja, Unterberger gibt hier nur Kryptisches von sich statt dass er eine eindeutige liberale Position bezieht.
      Überhaupt bin ich schockiert, wieviele der Poster diesem ganzen Verbots- und Regulierungswahnsinn nachspringen. Was geht das den Staat an? Der soll endlich eine Ruhe geben und sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren anstatt den Bürger dauernd mit immer neuen Regelungen zu quälen. Verdammt nochmal.

    • LiberalKonservativ (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:47

      @Tartaros Zitat: Was geht das den Staat an? Der soll endlich eine Ruhe geben und sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren anstatt den Bürger dauernd mit immer neuen Regelungen zu quälen.

      *Applaus* Völlig Ihrer Meinung.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:21

      Ich dachte, AU wäre ein Rechtsliberaler.


      Haha, der war gut. Schon mal was von "wertkonservativ" gehört? ;)

    • Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:24

      "wäre es, es dem Inhaber zu überlassen, ob er sein Lokal so oder so führen will"...
      Das kann er ja ohne weiteres - wo ist das Problem?

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:19

      "Was geht das den Staat an? Der soll endlich eine Ruhe geben und sich auf seine Kernaufgaben konzentrieren anstatt den Bürger dauernd mit immer neuen Regelungen zu quälen."

      In Ordnung, dann sollen auch die rauchenden Bürger ihre Krankenhausrechnungen selbst zahlen.

    • LiberalKonservativ (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:22

      @Franz Ferdinand
      Wenn ich keine Zwangs KV, sondern nur meine priv. Versicherung, sehr gerne, kein Problem - wenn es einen Nachweis gibt, dass genau diese zu behandelnde Krankheit, vom Rauchen kommt.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 22:33

      Es gibt gewisse Risikofaktoren, die den Ausbruch diverser Krankheiten begünstigen. Das ist bewusst vage formuliert, weil ein direkter Zusammenhang oft nur schwer nachzuweisen ist. Allerdings kann man aufgrund der Blutwerte und anderer Untersuchungen auf einen riskanten Lebenswandel schließen. Es gibt natürlich angeborene Unterschiede im Metabolismus, aber auch in diesem Fall wird ihnen der Arzt zumindest eine Behandlung, eine Änderung ihrer Ernährung oder vielleicht auch das Aufhören des Rauchens empfehlen Wenn Sie das nicht wollen, dann tragen Sie die volle Verantwortung und nicht die Gesellschaft.

  49. Holmes (kein Partner)
    05. Juli 2010 20:01

    Genau so wie in Bayern wollten auch die Politiker in Österreich einen Teil der Wähler (Raucher / Nichtraucher) nicht vergraulen, kreieren halbe Lösungen, denken nur in Wahlperioden, regieren nicht, reagieren nach Einflüsterungen von spin doctors. Mit der Hoffnung, dass die EU ein generelles Rauchverbot einführt, kann man sich nachher die Hände in Unschuld waschen. Schuld war dann wieder die EU - was für ein Triumph für kleingeistige Lokalpolitiker!

  50. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    05. Juli 2010 19:59

    "Wenn die Regierung statt zu regieren auf Kämmerer und Gewerkschafter hört, kommt meist Pfusch heraus."

    Das hat mit den Kämmerern und den Gewerkschaften rein gar nichts zu tun, dass ist purer Populismus. Rot/Schwarz betreibt folgende Taktik:

    1) Ein idiotische Wischi-Waschi Rauchergesetzt einführen, weil das generelle Rauchen rechtlich nicht mehr erlaubt ist und die Politiker ihre rauchende Wähler allerdings nicht vor den Kopf stoßen will!

    2) Jetzt kommen die Wirte ins Spiel: Viele Wirte spielen auf Zeit weil sie wissen(wie auch Rot und Schwarz), dass sowieso demnächst die EU ein generelles Rauchverbot beschließt.

    dann folgt 3) Rot und Schwarz, schimpfen auf die Böse Antiraucher EU und schleimen sich bei den aufgebrachten Rauchern ein!

  51. numerus clausel (kein Partner)
    05. Juli 2010 19:57

    Soweit ich weiß, geht das doch alles in Italien ohne größere Probleme. Und wenn´s die schaffen, warum sollte eine klare Regelung nicht auch bei uns möglich sein? Gut, ich weiß, Sozialpartner und der andere Müll den´s hier gibt. Nur immer so Luschenvereinbarungen verschlechtern einzig den Zustand.

  52. Graf Berge von Grips (kein Partner)
    05. Juli 2010 19:32

    Eine Lösung des Raucherproblems tut dringend Not.
    Bin daher testhalber für ein Wasserpfeifenverbot!

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:39

      Dagegen werden wohl die Türken
      'ne Ausnahmsregelung erwürken.

    • Graf Berge von Grips (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:52

      Wir werden ihnen halt was pfeifen
      wollen sie zur Wasserpfeife greifen.

    • Neppomuck (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:01

      Dann klebt dir, statt der rechten Claque,
      die Firma ZARA an der Backe.

    • Graf Berge von Grips (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:34

      Der ZARA, dieses blöden Mädel
      bekäme die Wasserpfeife auf'n Schäd'l!

  53. Samtpfote (kein Partner)
    05. Juli 2010 19:28

    Habe gerade mit Carlo 1/2-Hauptschule-Sociale telefoniert.
    Er meinte nur, dass ihm das alles nichts ausmache.
    Er sei davon nicht wirklich betroffen.
    Weil den Inhalt der Sackerln, die wir den tanzenden Negern gegen Vuvuzelas abgehandelt haben, muss man schnupfen.
    Da sieht man es wieder.
    Carlo ist seiner Zeit immer voraus.
    Bravo Carlo.

  54. petrus (kein Partner)
    05. Juli 2010 19:08

    was ist heut zu tag noch natürlich.g

  55. Avalanche (kein Partner)
    05. Juli 2010 18:56

    Das Problem dieser Rauchgesetzgebung ist, dass sie davon ausgeht, dass Passivrauchen schädlich sei. In Wahrheit gibt es aber keine einzige seriöse Studie, die dies belegen würde:

    http://www.passiv-rauchen.de/Studien.htm (mit weiteren Nachweisen).

    Sollte sich eines Tages wirklich herausstellen, dass Passivrauchen schädlich ist, ist die Gesetzgebung gerechtfertigt, da Einschränkungen der Freiheit zu Gunsten der Gesundheit Anderer ein ius commune ist und den Pfeiler unseres Rechtsverständnisses darstellt.

    Doch wie gesagt, seriöse Studien, die dies belegen würden, gibt es nicht (es gibt sogar sehr viele Studien, die einen positiven Effekt nachgewiesen haben wollen).

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:03

      Ich möchte noch hinzufügen, dass dieser Volksentscheid in Bayern auf eben dieser Falschinformation (Passivrauchen schädlich) beruht. Demokratiepolitisch ist es höchst bedenklich, wenn die Bürger nicht mit allen Informationen versorgt werden.

      (Beispiel: Wollen Sie, dass Steuern bei Reichen auf 80% angehoben werden? Mit der Information dass derart hohe Steuern die Wirtschaftskraft um 10% steigert, hier würde natürlich eine Mehrheit mit JA stimmen.)

    • Segestes (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:04

      Wer steckt denn hinter diesem Portal?
      Die Tabakindustrie?

      Was behaupten die als nächstes?
      Auch das Rauchen selbst wäre unbedenklich?
      Also ich weiß nicht...

      Dabei gebietet die Logik, dass das Inhalieren des Tabakrauchs und der enthaltenen, feinsten Partikel nicht gesund sein kann.
      Oder hat man je gehört, dass das regelmäßige Inhalieren einer Droge langfristig dem Menschen gut tut?
      Und ja, Tabak ist eine Droge.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:09

      Die Dosis macht den Schaden, Segestes. Bei einer Zeckenimpfung werden schließlich auch die Viren injeziert, um dem Körper Immunität zu verschaffen.

      Weiters wartet dieser Artikel mit zahlreichen Nachweisen auf, die Sie wiederum lesen sollten, um dann den Argumenten und Fakten darin zu begegnen.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:09

      Also ich bin mehr als skeptisch bei Studien, die angeblich belegen, dass Rauchen, egal ob aktiv oder passiv, nicht gesundheitsschädlich sein soll.

      Ich habe an sich nichts gegen Raucher, aber es scheint, dass viele verlernt haben, Rücksicht auf andere zu nehmen. Und wenn es freiwillig nicht funktioniert, muss leider ein Verbot her.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:12

      "Die Dosis macht den Schaden"

      Stimmt nicht immer, vor allem nicht bei krebserregenden Substanzen. Während Alkohol in geringen Mengen genossen der Gesundheit sogar förderlich ist, ist jede einzelne Zigarette zuviel. Es gibt kaum eine Substanzklasse, die im Tabakrauch nicht vorhanden ist, bis zu radioaktivem Polonium. Das möchten aber viele nicht wahrhaben.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:15

      Nun das sagen Sie Franz Ferdinand, zahlreiche Studien widerlegen diese Aussage. Dass Aktivrauchen schädlich ist, streitet niemand ab. Dass aber Passivrauchen schädlich sein soll und diese Aussage rein auf Logik beruht, ist schon dünn in der Argumentation.

      Stellen Sie sich vor, die Menschen vor 700 Jahren empfanden es als absolut unlogisch, dass die Erde rund sein solle.

    • siggi (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:17

      Avalanche - mehr Selbstvertrauen!

      Wozu benötigt man eine Studie über Passivrauchen, wenn man doch sofort sagen kann, dass es unangenehm ist eingeraucht zu werden und dass am nächsten Tag das ganze Gwand stinckt?

      Will ich mich mit einem Menschen unterhalten, der nur dann bereit auf gewisse Angewohnheiten, von denen er weiß, dass sie mir nicht gefallen in meiner Gegenwart nur dann verzichten will, wenn wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass ich einen manifesten Schaden an meiner Gesundheit davon trage?

      Was soll man von jemandem halten, der den Vollzug gewisser Gewohnheiten wie ein Bettnässer (ich wiederhole mich) nicht willentlich unterbinden kann.

      Nur nebenbei: Der Geschmack einer Zigarette hat mit dem Tabak nur sehr wenig zu tun.

      Ich bin genauso(wenig) ehemaliger Raucher wie Sozibasher ÖVP-Wähler.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:21

      @ siggi

      Eine Störung ist kein Grund für eine Gesetzgebung. Durch eine solche wird nämlich stark in die Rechte der Gastronomen und Raucher eingegriffen. Es zwingt Sie auch niemand, in ein Lokal zu gehen, in dem neben Ihnen geraucht wird.

      Wenn genügend Menschen rauchfreie Lokale wollen, wird der Markt dafür sorgen, dass dieser Nachfrage ein entsprechendes Angebot gegenübersteht.

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:26

      Meine Güte.

      Zigarettenrauch ist schädlich. Dieser Zigarettenrauch kann je nach Raumgröße und Belüftung in erheblicher Menge vorhanden sein. Wie soll das denn bitte nicht schädlich sein mein lieber Avalanche?

      Die Links zu den wichtigsten Studien dieser dubiosen Seite führen ins Nichts, andere Studien werden extrem verkürzt oder haben sich völlig anderen Aspekten des Rauchens gewidmet.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:29

      H.F.

      Sie scheinen ein Experte auf dem Gebiet zu sein. Sind Sie Mediziner? Es muss keine Studie beweisen, dass Passivrauch unschädlich ist, es müssen empirische Studien vorliegen, dass Passivrauchen schädlich ist und die gibt es nicht.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:32

      Es geht auch nicht so sehr um die Rechte der Gastronomen, sondern eher um die Gesundheit der Gäste und vor allem des Personals. Es sind nur die Gastronomen, die sich einbilden, dass ein Rauchverbot zu Umsatzeinbußen führt, was bei einem allgemeinen Verbot nachweislich nicht der Fall ist. Und die Raucher können ihrem Zwang anderswo ungestört nachgehen.

      Und was die freie Wahl angeht - ja, ich gehe viel lieber in Lokale wo entweder nicht geraucht wird, oder es eine entsprechende Belüftung gibt. DAS führt zu Umsatzeinbußen.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:41

      Was Sie und Ihre Umwelt gerne machen oder lieber haben, wird der Masse relativ egal sein, Franz Ferdinand. Das ist also überhaupt kein Maßstab.

      Und wieder behaupten Sie ohne empirische Studien, dass Passivrauch gesundheitsgefährdend ist. Argumentieren Sie immer ohne Fakten?

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:41

      Avalanche

      Soso der Experte von der Raucherseite kann überhaupt ohne jegliche wissenschaftliche Ausbildung und Ahnung überzeugen aber ich müsste schon ein Mediziner sein?

      Zitat:
      "Die ganzen Seiten bei davehitt sind höchst lesenswert, wenn man so wie ich, zwar nichts von Statistik (Epidemiologie) versteht, sich aber dafür interessiert."
      http://www.passiv-rauchen.de/Studien.htm

      Es gibt genügend Studien die recht eindeutige Aussagen über die Schädlichkeit des Passivrauchens machen. Einige findest du über die Links im Wikipediaartikel, da dein Experte diesen als Kampagne bezeichnet wird das aber wohl nichts.

      Eigentlich reicht auch einfache Logik. Tabakrauch ist schädlich wie sogar du mitbekommen hast. Was sollte eine Schädigung bei einer erheblichen Konzentration in der Atemluft verhindern? Natürlich wird sie abgemildert weil nicht direkt inhaltiert wird aber wie kommt man auf die Idee, dass die Gefahr plötzlich verschwindet?

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:43

      Neues Szenario. Direkte Kopfschüsse sind meistens tödlich. Ich behaupte nun Kopfschüsse durch eine Glasscheibe sind völlig unbedenklich. Bitte um eine Studie die das Gegenteil, also die Schädlichkeit von Kopfschüssen die vorher durch Glasscheiben gehen beweist.

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:50

      Was Sie und Ihre Umwelt gerne machen oder lieber haben, wird der Masse relativ egal sein, Franz Ferdinand. Das ist also überhaupt kein Maßstab.

      Dieses Argument kann man in beide Richtungen anwenden, und ist somit völlig wertlos. Außerdem sind die Nichtraucher in der Mehrheit, wie man auch in Bayern gesehen hat.
      Und wieder behaupten Sie ohne empirische Studien, dass Passivrauch gesundheitsgefährdend ist. Argumentieren Sie immer ohne Fakten?

      Wieso argumentieren Menschen, die die Gefährlichkeit von Tabakrauch leugnen, genauso wie solche, die die anthropogene Klimaerwärmung leugnen?

    • Segestes (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:03

      @Avalanche: Natürlich gibt es gegen alle nur erdenklichen Spielarten von bloßer Belästigung Gesetze. Lärmbelästigung, Geruchsbelästigung, "Stalking" usw.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:03

      @H.F. Kann Ihnen nur zustimmen, ein Gespräch zwischen mir und Avalanche wäre ähnlich wie das Ihre verlaufen.

      @Avalanche: Das große Problem ist übrigens nicht das gelegentliche Passivrauchen, sondern das tagtägliche in Bars, Cafes, Diskotheken durch das Personal!

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:03

      Falsch Franz Ferdinand, die Bürger des Freistaats Bayern haben auf Grund von Informationen der Medien und Politik für ein Rauchverbot gestimmt. Mein Beispiel legt eindrucksvoll dar, dass eine Abstimmung ohne hinreichende Information wertlos weil nicht die vollständige Meinung der Bürger widerspiegelnd, ist.
      Nochmal: argumentieren Sie immer mit bloßen Behauptungen?
      Und als Antwort auf Ihre Frage: ganz einfach deswegen, weil derjenige, der etwas behauptet, diese Behauptung auch beweisen muss.

      Ja H.F. dazu gibt es nicht nur Studien, sondern leider auch empirische Beweise. Es sind jedenfalls schon sehr viele Menschen durch eine Kugel durch Glas gestorben.

      Und im Gegensatz zu Ihnen behaupte ich nicht im Besitz der Wahrheit zu sein. Sie behaupten: ich weiß, Passivrauch ist schädlich, ich sage: das weiß ich nicht.

      Und seien wir ehrlich, Sie wissen es auch nicht, oder würden Sie Ihr ganzes Geld darauf wetten? Können wir gerne machen.

      Die von Ihnen genannte Studie ist bereits in der "Zeit" (die ja nicht gerade für Konservatismus bekannt ist) stark angezweifelt worden. Grund genug, um diese Studie nicht als Beweis herzunehmen.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:08

      @dRb

      Ich würde gerne wissen, was Sie meinen? Passivrauch bedeutet Rauch anderer, egal wie lange, egal von wem.

      @ Segestes

      Dürfte ich erfahren, welche Gesetze es gegen Lärm- und Geruchsbelästigung gibt?

    • H.F. (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:15

      Man kann Studien kritisieren ohne die gesamten Erkenntnisse auf einem Gebiet zu leugnen. Es mag durchaus sein, dass Todeszahlen bewusst oder durch einen Fehler übertrieben wurden. Aber es gibt nicht nur eine Studie zu diesem Thema.

      Mir fällt abgesehen von den Studien auch nicht ein Grund ein warum Passivrauch unschädlich sein sollte. Ich weiss also nicht wie schädlich Passivrauch aber es gibt belastbare Annahmen (Studien, Logik) die mich zu dem Schluss bringen, dass er nicht unschädlich sein kann.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:28

      @Avalanche: Sie haben doch selber trefflich erkannt, dass die Dosis das Gift macht. Wenn also jemand 40 die Stunden in einem verqualmten Raum arbeitet, ist die Dosis ähnlich wie bei einer Person die jeden Tag ein paar Zigaretten aktiv raucht!

      Da benötigt man eigentlich nicht einmal eine Studie um diese logischen Zusammenhang als richtig zu erachten!

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:29

      Die Tabakindustrie scheint mir weltweit unter den führenden Wirtschaftszweigen wenn es darum geht Studien zu besorgen die beweisen sollen, dass ihre Produkte harmlos sind, oder wie sie hier fast werben, Passivrauchen hätte sogar positive Effekte. Kiffer behaupten ja auch wie harmlos und gleichzeitig anregend ihre Joints wären.

      Entscheidenden Stimmungs- und Meinungsumschwung zu den Gefahren des Nikotins brachten leider erst langwierige Prozesse in den USA die zu enormen Schadenersatzzahlungen von Größen wie Philip Morris führten. Hätt gern einen Bruchteil des Geldes das dabei vergeblich für entlastende Studien rausgeworfen wurde.

      Unser Körper schickt ja meist und vernünftigerweise Alarmsignale wenn Vergiftung droht. Bei mir etwa genügt einige Zeit mit ein paar Rauchern in einem Raum um ordentlich Kopfweh zu bekommen. Symptome die ich sonst nicht kenne. Persönlich halte ich es deshalb für erwiesen, dass Passivrauchen nicht nur störend sondern auch schädlich ist.

      Hab zudem vor 30 Jahren selbst mit dem Rauchen aufgehört. Die ganze Thematik heute scheint mir auch Folge immer hemmungsloser ausgelebter Egoismen. Auch als Ersatzhandlung für Alltagsfrust. Unter teils hanebüchenen Begründungen wie "Einschränkung der persönlichen Freiheit".

      Die Freiheit des einzelnen hört dort auf, wo die Rechte anderer beschnitten werden. Für mich unverständlich ist der rechtliche Zugriff auf den privaten Bereich. Ausser beim Arbeitnehmerschutz. In allen öffentlichen Räumen scheint mir ein generelles Rauchverbot auch sinnvoll. Doch niemand wird gezwungen zum Wirten oder ins Kaffeehaus zu gehen und gar zu bleiben wenn dort geraucht wird.

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:40

      Die werten Kommentatoren argumentieren immer mit Logik und schreiben von Studien, deren Quelle sie schuldig bleiben.

      Ich bin sehr froh, dass es noch sehr viele Wissenschafter gibt, die etwas erforschen wollen und nicht mit Logik argumentieren und es stimmt mich unendlich traurig, wenn angebliche intelligente Menschen Dinge behaupten und als erwiesen erachten, nur weil sie ihrer Meinung nach logisch sind.

      Würde jeder Wissenschafter so forschen, wir wären wahrscheinlich noch im Mittelalter.

      In diesem Sinne wünsche ich den p.t. Kommentatoren noch einen schönen Abend und appelliere an ihren Wissensdrang, die Dinge zu sehen und zu erfahren, wie sie sind und nicht wie sie einem als logisch erscheinen.

      Herr Hochstöger, ich bekomme von ein bisschen Rum auch starkes Kopfweh und trotzdem sterbe ich nicht und hat es keine negativen Auswirkungen, wenn ich jede Woche ein paar Stamperl trinke. Ihre Argumentation entbehrt daher jeglicher Empirie, Fakten und Logik.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      05. Juli 2010 20:51

      "Ich bin sehr froh, dass es noch sehr viele Wissenschafter gibt, die etwas erforschen wollen und nicht mit Logik argumentieren und es stimmt mich unendlich traurig, wenn angebliche intelligente Menschen Dinge behaupten und als erwiesen erachten, nur weil sie ihrer Meinung nach logisch sind."

      Hier gebe ich Ihnen zu 100% recht. Logik sollte man allerdings dann einsetzen, wenn Studien das Passivrauchen als harmlos abstempeln. Hier ist kritische Analyse erforderlich. Wer wurde untersucht? Inhaltlich relevant? statistische Relevanz? Wer ist der Auftragsgeber z.B: (ist es eine Raucherfirma, weiß ich das Ergebnis auch ohne Begutachtung der "Ergebnisse")

      mfG

    • Avalanche (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:08

      @ dRb

      Hier gebe ich Ihnen zu 100% recht. Logik sollte man allerdings dann einsetzen, wenn Studien das Passivrauchen als harmlos abstempeln. Hier ist kritische Analyse erforderlich. Wer wurde untersucht?

      Hier stimmen wir vollkommen überein. Ich will auch nicht behaupten, dass Passivrauchen harmlos ist, oder positiv. Genauso muss man aber Studien in Zweifel ziehen, die die Schädlichkeit von Passivrauchen nahelegen. Denn für eine Gesetzgebung muss ein Umstand als erwiesen gelten und das ist beim Passivrauchen ganz einfach nicht der Fall.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      05. Juli 2010 21:43

      @ Segestes 1904 :

      blockquote>Dabei gebietet die Logik, dass das Inhalieren des Tabakrauchs und der enthaltenen, feinsten Partikel nicht gesund sein kann.

      Was ist den eigentlich gesund am Leben, ist es doch Verschleiß und führt zum Tode (Krebs besonders ist ein überwiegend degeneratives Leiden).

      Treffen Sie Ihre Entscheidungen danach, was gesund ist, oder danach, was Ihnen Spaß macht? Essen Sie nur Körndeln, Reis, rohes Gemüse ... ?

  56. Steuerzahler (kein Partner)
    05. Juli 2010 18:55

    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article8315398/Rauchverbot-ein-gefaehrlicher-Sieg-der-Minderheit.html

    • siggi (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:27

      Ich wollte die Herrn Redakteurs würden entlich aufhören pseudophilosophisch die Werte Gesundheit und Freiheit gegeneinander abzuwägen.

      Es hat einfach damit zu tun, dass eine Gruppe von Mitbürgern nicht in der Lage ist, willentlich darüber zu entscheiden, ob sie eine Handlung (nämlich das Rauchen) vornehmen oder nicht. Das heißt, dass die die die Freuheit auf ihre Fahne geschrieben haben, gerade nicht frei sind. (Die Freiheit nicht frei sein zu dürfen ist doch Schwachsinn.)

      Und mit Gesundheit hat das auch nichts zu tun. Ich bin gerne auf einer Weinverkostung, obwohl sich da die Leute gehöriog Alkohol durch das Hirn blasen. Aber in einem verpofelten Lokal bin ich nicht gerne, obwohl ich Zigarrenrauch doch recht gerne habe.

      Habe ich den Vergleich Raucher mit Bettnässer schon gebracht? Auch gut.

  57. siggi (kein Partner)
    05. Juli 2010 18:52

    Alle diese Gesetzte wären überflüssig, wenn die Raucher nur ein wenig Anstand hätten und sich z.B. die Zigarette nach dem Essen nicht dann gönnten, wenn der Nichtraucher am Nebentisch gerade sein Essen serviert bekommen hätte.

    Der gelernte Österreicher akzeptiert jedoch nicht die Regel, sondern nur die Strafe. Ds wird auch bereits so von Kindesbeinen eingetrichtert. Alles ist gut, wenn man nur jemanden kennt, der die Strafe wegmacht. (Wird das letzte Wort nicht üblicherweise in einem anderen Zusammenhang gebraucht? worum ging es da gleich?)

    Wenn jemand also immer nur hört; "Du darfst", was wird er dann machen, wenn er einmal hört:"Du darfst nicht."

    Dabei sind Raucher in ihrem Bemühen, den Nichtrauchern nicht zur Last zu fallen von allen Seiten weitgehend zu unterstützen. Der Drang zu rauchen, so sehr auch Genuß damit verbunden ist (besonders leichte Weißweine gehen mit Zigarren recht gut zusammen), macht sich hauptsächlich über das Unterbewußtsein bemerkbar. Damit ist er weitgehend dem Willen entzogen und ein Raucher muß große Willensanstrengungen machen, um nicht zu rauchen. Ähnlich der Bettnässer. Der Bettnässer will ja sein Bett nicht naß machen, aber es passiert ihm halt immer.

    Haben wir also Verständniss für unsere rinnenden und rauchenden Bettnässer. Aber halten wir sie von den Essplätzen fern.

    • Segestes (kein Partner)
      05. Juli 2010 18:57

      Der Mensch ist grundsätzlich ein rücksichtsloser, ignoranter Rüpel.
      Da Rücksicht zu erwarten ist so, als ob man den Mond anheult, er möge doch heller scheinen.

    • siggi (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:09

      Danke für den Hinweis Segestes.

      Allerdings hängt es genau von diesem Menschenbild ab, wie die Gemeinwesen ausschauen.

      Halte ich alle Menschen für Rüpel, richte ich mich danach ein und werde zwangsläufig auch zum Rüpel.

      ERwarte ich ein gesittetes Verhalten, muß ich zuerst ein gesittetes Verhalten an den Tag legen.

      Wieder Sado-Maso: ich muß zuerst etwas tun, das mcih vielleicht etwas kostet aber dann ist der Gewinn umso größer.

    • Segestes (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:16

      Nur was soll der Nichtraucher als Vorleistung erbringen, damit der Raucher Rücksicht nimmt?
      Vor die Tür des Lokals gehen (und sich dort selbst peitschen)?

    • siggi (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:35

      Nein - dann wäre er nur masochistisch.

      Es würde aber genügen, wenn ein Nichtraucher den anderen unterstützt, wenn der einen rücksichtslosen Raucher bittet, doch nicht zu rauchen.

    • siggi (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:52

      Kommen wir doch endlich von der Er-will-eh-nur-spielen-Mentalität weg!

      Lassen wir rauchen wer rauchen will. Aber entweder, wir sagen unverblümt und offen, dass Rauchen lästig ist, oder wir lassen es bleiben. Aber es sollte niemand versuchen, einen derartigen Streit zu schlichtn.

      Und im übrigen (nein nicht nocheinmal das Bettnässen):

      Seitdem man beim Essen nicht immer so angepofelt wird, gehen meine Gattin und ich öfter und vor allem mit größerem Genuß und höherer Zeche essen.

  58. tom (kein Partner)
    05. Juli 2010 18:39

    in bayern war der gesetzgeber unfähig die politische verantwortung für eine regelung zu tragen. nicht mehr und nicht weniger.

    natürlich werden die wirte darunter leiden. vor allem die landgasthäuser, die ohnehin schon unter einem beachtlichen gesteschwund leiden. nun entstehen halt noch mehr "privatwirtshäusern" in gartenhäuschen, kellerräumen oder garagen. unterhaltung, tirinken und rauchen wollen die leute ja trotzdem.

    der gesundheitsschutz ist lediglich ein deckmantel, der allerdings ganz bequem sitzt. in wahrheit gehts doch nur um das persönliche wohlempfinden. der gesundheitsschutz ist vielen menschen in anderen angelegenheiten ohnehin völlig egal ...

    • Franz Ferdinand (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:06

      Ich denke nicht, dass bei einem konsequenten Rauchverbot wie in Bayern die Wirte leiden werden. Es gibt genug Länder wo sich gezeigt hat, dass ein Rauchverbot in Gaststätten keine oder kaum Auswirkungen auf die Umsätze hat. Allerdings kann man ab dem nächsten Jahr einen deutlichen Rückgang bei den Herzinfarkten beobachten.

  59. Josef Maierhofer (kein Partner)
    05. Juli 2010 18:34

    Mein Wirt hat ein kleines Lokal und hat jetzt für einige tausend Euros eine durchsichtige Wand samt automatischer Schiebetür gebaut, damit die Nichtraucher den Rauch im Nichtraucherabteil abgetrennt geniessen dürfen.

    Generelles Rauchverbot oder ignorieren der EU Vorschrift wäre wahrscheinlich sparsamer gewesen.

    Es ist ja nun auch zu befürchten, daß gemäß Lissabon Vetrag Österreich gezungen wird das Rauchen zur Gänze zu verbieten und den Schadenersatz zufolge unklarer Unschlüssigkeit und allen rechtmachenden Gutmenschentums zahlen wird müssen.

    Ich habe mir damals schon gedacht, daß das bei uns ganz sicher ein Schlamassel wird.

    • Sozibasher (kein Partner)
      05. Juli 2010 18:36

      Was genau soll das denn bitte mit dem Lissabon-Vertrag zu tun haben?
      Herr lass Hirn regnen!

    • Segestes (kein Partner)
      05. Juli 2010 18:55

      @Josef Maierhofer: Ääähm, die EU konnte auch schon vor dem Vertrag von Lissabon Mitgliedsstaaten zu Strafen verdonnern, wenn sie EU-Gesetze nicht umsetzten (ein Rauchverbot seitens der EU, wäre gegebenenfalls ein solches).
      Aber vielleicht klärst du mich Unwissenden auf?

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      05. Juli 2010 19:05

      OK gemäß EU Vetrtrag.

  60. Celian (kein Partner)
    05. Juli 2010 18:29

    Die österreichische Regelung, die mit 1. Juli in Kraft getreten ist, muss nun so bleiben wie sie ist, denn wo bliebe sonst die Rechtssicherheit. Allerdings hat Österreich die Rechnung ohne der EU gemacht. Sollte sich die EU zu einem absoluten Rauchverbot durchringen und das ist höchstwahrscheinlich - die bayrische Volksbefragung bestätigt ja die EU in so einem Vorgehen - steht der österreichische Gesetzgeber mit seinem Vorpreschen ziemlich blöd da. Sollte das wider Erwarten nicht passieren, steht Österreich umringt von Ländern mit absolutem Rauchverbot ziemlich alleine und blöd da. Man kann es sich nun aussuchen.

  61. tartaros (kein Partner)
    05. Juli 2010 18:05

    Das ist ja auch eine mühsame Debatte. Ich bin dafür, dass sich jedes Lokal entweder als Raucher- oder als Nichtraucherlokal offenbart. Der Rest regelt sich von selber.

    • Christoph Weber (kein Partner)
      05. Juli 2010 18:20

      Nein, nein, nein. Dann kommt wieder die Gier durch denn kein Wirt will auch nur einen Raucher als Gast verlieren und es wird überall geraucht. Das hatten wir jetzt schon lange genug.

    • Segestes (kein Partner)
      05. Juli 2010 18:21

      Richtig, denn da die Nichtraucherlokale meist unter Gästeschwund leiden und deshalb eingehen (in Bayern war es genau so) - werden sie ruck-zuck alle zu Raucherlokalen.
      Ergo, nichts ändert sich.
      Toll.





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