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Niemand will nach Griechenland

Lesezeit: 2:00

Da staunen die Griechen. Und jammern. Dabei war es vorhersehbar wie das Amen im Gebet: Jetzt bricht auch noch der Tourismus ein, also eine der wichtigsten Einnahmequellen der Nation.

Was haben die wackeren Hellenen eigentlich anderes erwartet? Täglich Bilder von wilden Demonstrationen und täglich böse Verbalattacken auf das europäische Ausland, weil dieses sich nicht eilfertig und devot genug beim Transport von Milliarden nach Griechenland erwiesen hat: Haben die Griechen da wirklich angenommen, dass das viele Nordeuropäer zur Anreise motivieren wird?

Dabei ist das Land ohnedies schon seit Jahren alles andere als eine Billig-Destination. Die ständig über dem europäischen Schnitt liegenden Lohnerhöhungen haben alle Preise steil nach oben getrieben. Binnen zehn Jahren haben sich die Griechen ja fast 30 Prozent mehr gegönnt, waren die griechischen Gewerkschafter um so viel "erfolgreicher" als die deutschen.

Und jetzt sind die Touristen so frech und wollen diese Erfolge nicht bezahlen. Und wenn sie, beziehungsweise ihre Staaten, beschimpft werden, schon gar nicht. Da nutzt es auch wenig, wenn heuer plötzlich die Preise für Griechenlandurlaube erstmals wieder ein wenig zu sinken beginnen. Da nutzt es auch wenig, dass Griechenland überwiegend sehr schön ist und die Menschen abgesehen von ihren nationalistischen Marotten und wirtschaftlichen Traumvorstellungen sehr nett.

Es geht im Grund immer um dieselbe Tatsache: Wer an die sozialdemokratisch-gewerkschaftliche Lüge glaubt, dass man sich durch Kampfmaßnahmen ein größeres Stück vom Wohlstand erringen kann, als man durch mehr Leistung, Kreativität, Technologie geschaffen hat, der fällt langfristig immer auf die Nase.

Freilich sind die Griechen da nicht alleine. Bis auf ein paar Oststaaten ist überall der gleiche Fehler begangen worden. Auch in Deutschland. Dort versucht wenigstens die Bundeskanzlerin nun ihr Land auf drastische Sparmaßnahmen einzustimmen. "Deutschland hat Jahrzehnte über seine Verhältnisse gelebt", hat sie den Teilnehmern des Kirchentages in München zugerufen. Das zeugt nach der fast irreversiblen Dummheit der Griechenlandhilfe immerhin von Lernfähigkeit und später Ehrlichkeit. Wann bekommen wir in Österreich einmal einen ehrlichen und lernfähigen Regierungschef? Wahrscheinlich noch später als die Griechen . . .

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alle Kommentare

  1. Terry (kein Partner)
    16. Februar 2015 18:56

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  2. Terry (kein Partner)
    08. Februar 2015 12:51

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  3. Gitca (kein Partner)
  4. Yayangg (kein Partner)
    20. Januar 2015 09:02

    You have shed a ray of suihnnse into the forum. Thanks!

  5. xRatio (kein Partner)
    31. Mai 2010 03:18

    Die sogenannten "Konservativen" waren schon immer Steigbügelhalter der Sozialisten-Pest.

    "Konservative" waren und sind entgegen ihrer Selbstbeweihräucherung prinzipienlos, gewissenlos, charakterlos, doof.


    Why I Am Not a Conservative
    By Nobel laureate F. A. Hayek


    Sie sind es nach wie vor. :-(

    Gestern mit Hitler, heute mit Allah, Marx & Murx.

    "Konservative" traben wie Lemminge hinter ihren Pfaffen her.

    Ist für kleine Geister halt sehr beeindruckend, rundweg überzeugend, wenn sie lächerlich verkleidete Rauschgoldengel ihre Rituale und salbungsvollen Redensarten abziehen hören und sehen. :mrgreen:

    Ich frage mich immer wieder wieso ganze Völker so abgrundtief blöd sein können.

    Gottologie ist wohl nur tiefenpsychologisch, psychiatrisch erklärlich.

    Fromme und Betschwestern sollen aber gern machen und "denken" was sie wollen.

    Bei Einsatz von GEWALT hört sich der Spaß aber auf!!

    Da sagt jeder, der noch alle Sinne beisammen hat mit Voltaire in aller Härte und "Intoleranz":

    Ercrasez l'infame.

    xRatio

  6. chagrin (kein Partner)
    27. Mai 2010 13:30

    Deutschland könnte ein wohlhabendes Land sein. Könnte !
    Würde der erarbeitete Wohlstand nicht seit Jahrzehnten offen und versteckt über den großen Teich und und unsere Nachbarländer verteilt. Allein der Ausgleich in der EU kostet Deutschland über 80 % des Überschusses der Volkswirtschaft. Das wir Nettozahler sein werden war bereits den Gründervätern der Währungsunion klar und sehenden Auges wurde es umgesetzt. Wie sich amerikanische Fonds und Gesellschaften in Deutschland das Geld holen und die übernommenen Firmen bewusst ruinieren ist einschlägig nachzulesen.Auch wer ihnen die Scheunentore geöffnet hat auch. Das alles ist nichts als eine schleichende Enteignung des ganzen deutschen Volkes inkl. Abschaffung des Mittelstandes und der Bürgerrechte, die jetzt in die letzte heiße Phase geht.Über die Verhältnisse gelebt hat hier kaum jemand, über die Verhältnisse gezahlt haben wir alle seit Jahrzehnten.

  7. erne (kein Partner)
    27. Mai 2010 01:39

    so liebe zeitgenossen!

    das war es!

    ich bin es ab jetzt gewesen, hier!

    man wird sich nie mehr lesen!


    die welt ist schön!
    ……………………..
    …………….
    …….

    ..
    .

  8. Herbert (kein Partner)
    24. Mai 2010 15:03

    Griechenland lässt sich sehr gut mit Kärnten vergleichen. Nur dass in Kärnten die kriminelle Energie noch ein wenig dichter sein dürfte als in Griechenland. Ich fahre heuer jedenfalls nicht nach Kärnten sondern nach Griechenland auf Urlaub. Krawalle gabs nur in Athen, von den frechen Forderungen ist mir nichts bekannt, und ich denke, das kleine Fischerdorf meiner Lieblingsinsel sollte man nicht für die griechische Politik bestrafen.

    • erne (kein Partner)
      24. Mai 2010 17:09

      endlich einmal einer
      der die fischer im dorf lässt!
      ...
      und sich eben nicht von dieser permanenten hetzerei eines gewissen herrn a. unterberger anstecken lässt!
      ..Bravo!

      ausserdem: das mit kärnten ist gut!

  9. Albert Beronneau (kein Partner)
    23. Mai 2010 21:59

    "Wo, bitte sehr, beginnt das Mittelmeer!"
    So beginnt im heutigen Kurier die Kolumne "schluss mit lustig" von dieter.chmelar@kurier.at
    Er vergleicht in diesem Elaborat die Griechenland-Hilfe mit dem Marshall-Plan für Österreich in den Nachkriegsjahren, kein Scherz!
    Auf gut deutsch: Leute, seid dankbar für alles was ihr damals bekommen habt und jetzt zahlt fleißig für die armen Griechen und nur keine Ressentiments gegenüber Fremden!

  10. Iris (kein Partner)
    23. Mai 2010 12:53

    Nein Herr Unterberger,
    die Deutschen haben nicht über ihre Verhältnisse gelebt. Die deutschen Politiker haben unser Geld ins Ausland verscherbelt. Der Deutsche hat sich den Wohlstand selbst erarbeitet und wollte natürlich die Früchte seiner Arbeit genießen.
    Eine wie Merkel wünsch ich Euch wirklich nicht. Mal die deutsche Presse gelesen? Da würden Sie sehen, wie beliebt Merkel ist.
    Das erinnert an einen Witz: Wenn meine Frau sagt, wir müssen sparen, meint sie mich. Wenn sie sagt, wir müssen uns mal wieder was gönnen, meint sie sich.
    So ist das Verhältnis Politiker/Bürger. Sie geben unser Geld mit vollen Händen aus und wundern sich, wenn keiner mehr wählen will.
    Aber sei's drum. Irgendwann wird in D eine Partei regieren, die maximal 20% bekommt. Das werden die uns dann wahrscheinlich auch noch als Erfolg verkaufen (wir haben einen Auftrag vom Wähler bekommen blablabla).
    Wir sollen sparen und bis 70 arbeiten, damit die Griechen weiterhin mit 55 in Rente gehen können, und zwar mit 95% ihres letzten Lohnes.

    • Günter M. (kein Partner)
      23. Mai 2010 16:09

      @allah etc.

      In ihrer Argumentation sind 2 Fehler:

      a) Es ist sicher ungerecht, dass ein Lohnsteuerzahler die Steuer bezahlen muss (sie wird einbehalten) und ein Einkommensteuerpflichtiger mit dem gleich hohen Einkommen es sich "richten" kann. Dadurch bürdet man dem Lohnsteuerpflichtigen mehr Steuerlast auf als dem Einkommensteuerpflichtigen. Dieser kürzt seinen Umsatz oder sein Einkommen mit der Ausrede "korrupter Staat etc." Sie sagen also, ein Lohnsteuerpflichtiger oder einer, der es sich nicht richten kann oder will, soll ruhig MEHR zum Staatshaushalt beitragen als sie selbst, also mehr bezahlen für Strassenbau, Bildungssystem, Politikerpensionen als sie selbst.
      b) Sie dürfen Aussprüche und Argumente von Menschen - auch von Augustinus - nicht verabsolutieren. Sie können nur die Bibel verabsolutieren.
      In der Bibel steht, dass man seine Steuern ordnungsgemäß bezahlen muss (Römer 13) und diese Zeilen wurden unter Kaiser Nero geschrieben!
      Wenn das NT das Wort Gottes ist, dann müssen sie ihre Steuern ordnungsgemäß bezahlen, wenn nicht, dann können sie natürlich alle Ausreden gebrauchen, um Steuern zu hinterziehen.

    • Carmen Rogoff2 (kein Partner)
      23. Mai 2010 16:17

      Die Lage
      Die europäischen Staaten befinden sich in einer verzweifelten Lage. Ein Feel-Good Sozialstaat, unverantwortlicher Politpopulismus in Verbindung mit einer kritischen demographischen Entwicklung lassen die bereits vor der Finanzkrise angehäuften Schuldenberge nicht bewältigbar erscheinen. Die Bankenkrise, vornehmlich die Krise politnaher Banken ohne realem Geschäftsmodell, schubste die Eurokratie in den Schuldenhades. Ein Zurückdrehen überzogener Ansprüche erscheint politisch nicht machbar. Wachstum kann aber in der Zwangsjacke eurokratischer real sozialistischer Umklammerung nicht gedeihen. „Gebt Freiheit, Sire“ so lässt Schiller seinen Don Karlos ausrufen- ein Umstand der den Sozialisten aller Parteien von tiefstem Herzen zuwider ist. So verliert Europa im Vergleich zu den übrigen Weltmächten immer mehr an Boden.

      Transaktionssteuer
      Ein Schuldiger für die Malaise muss daher gefunden werden: Gier, Hedgefonds, Banken und so hört man schon gelegentlich Ostküstenbanken. Kurzum die bewährten europäischen Rezepte der vergangenen Jahrhunderte werden hervorgeholt um die Unfähigkeit der Politklasse zu übertünchen. Massensteuern müssen eingeführt werden, damit der unvermeidliche Zahltag für die Eurokratie noch etwas hinaus geschoben wird. Ein Tabubruch allererster Güte stellt die Transaktionssteuer dar, die die Besteuerung aller Zahlungsströme zum Ziel hat. Wer bislang glaubte nichts mit Spekulation am Hute zu haben, wird sich in Zukunft wundern. Die europäische Linke möchte offenbar alle Finanzbewegungen mit einer „Umsatzsteuer II“ belegen. So plappert Schieder im Report von der Transaktionssteuer auf alle Finanzbewegungen und Heiner Geissler (ATTAC Deutschland) fantasiert von einer „geringen“ Umsatzsteuer auf alle unbaren Transaktionen.

      Die falsche Grundsatzpolitik
      Durch Einführung einer Steuer auf unbare Transaktionen wird sich der Würgegriff um den Hals des Bürgers noch mehr schließen. Immer mehr werden diese DDR light der europäischen Linken verabscheuen und ihr Kapital oder sich selbst in Sicherheit bringen. Konsequenterweise fordert daher ATTAC Kapitalverkehrskontrollen. (und in weiterer Folge eine Einschränkung der bürgerlichen Freiheiten). Die europäische Linke befindet sich dann genau auf den von Hayek prognostizierten Weg zur Sklaverei (seiner Bürger). Und dies alles nur, weil das Konzept des populistischen Sozialstaates grandios gescheitert ist!

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      23. Mai 2010 21:07

      @ Günter:

      Ihre Vorstellung, dass ein Selbständiger es sich richten kann, ist auf's Schäfste zurückzuweisen und stammt, u.a. in Anbetracht der verschärften Rechnungsstellungsvorschriften, der Kontrollmitteilungen, und der seitens des Fiskus elektronisch vernetzten Datenbestände, aus dem vorigen Jahrhundert.

      Im Übrigen besteht auch für Unselbständige die theoretische Möglichkeit des Betrugs. Sei es hins des Sozialrechts, dass etwa vor dem Sozialamt ein Zusammenleben verheimlicht wird, sei es beim Pfusch(/Nebenerwerben), sei es bei den Fernsehgebühren, sei es iZm bloß behaupteter, krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit, und wer weiß was sonst noch alles!

    • Reinhard (kein Partner)
      24. Mai 2010 02:16

      @Günter M
      Entschuldigung, aber aus welchem Jahrhundert stammen denn diese Weisheiten?
      Selbstständige können erstens fast gar nichts mehr von der Steuer "abschreiben" und zweitens zahlen sie ihre Einkommenssteuern, dynamisch steigend, vierteljährlich ein Jahr im Voraus berechnet und dürfen dann, sollte es sich um zuviel gehandelt haben, im folgenden Jahr über den Ausgleich eine Gutschrift erlangen.
      Die Posten, die abgeschrieben werden können, sind übrigens die gleichen, die auch Unselbstständige abschreiben können, wie Bildungskosten, Alleinerzieherabsetzbetrag u.ä. Die einzige spürbare Abweichung sind betriebliche Fahrkosten, die allerdings nachgewiesen und belegt werden müssen - dafür bekommt der Selbstständige aber keine Pendlerpauschalen oder ähnliches.
      Sollten Ihnen noch die Märchen zu Ohren kommen, dass die Urlaubsfahrten als Dienstfahrt abgerechnet, des Mittagessen mit der Frau als Geschäftsessen deklariert und jedes Schulheft für die Kinder als Büromaterial abgesetzt werden kann, wenden Sie sich mal an den Finanzbeamten Ihres Vertrauens - wenn sein Lachkrampf vorüber ist, wird er Ihnen vielleicht die Realität des Steuerrechts erklären. Und auch, wie egal es dem Finanzamt ist, wenn der vorausberechnte Umsatz doch nicht erreicht wird und das Betriebskonto ratzeputz leer ist.
      Glauben Sie die Vorurteile nicht, deren Schüren nur dazu dient, klassenkämpferisches Auseinanderdividieren der zwei Gruppen von Zahlvolk zu betreiben. Selbstständige ebenso wie Unselbstständige sind nämlich die Melkkühe für die sprudelnden Steuer-Milchquellen, aus denen Politiker, Kämmerer und Gewerkschafter den mageren Käse backen, an dem wir kauen dürfen, nachdem sie für sich und ihre Klientel genug Rahm abgeschöpft haben. Und solange wir uns gegenseitig vorkauen, wer mehr bezahlt und wer weniger, schauen wir nicht darauf, wer uns wirklich die Hosensackl ausräumt.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. Mai 2010 23:21

      Im Übrigen besteht auch für Unselbständige die theoretische Möglichkeit des Betrugs. Sei es hins des Sozialrechts, dass etwa vor dem Sozialamt ein Zusammenleben verheimlicht wird, sei es beim Pfusch(/Nebenerwerben), sei es bei den Fernsehgebühren, sei es iZm bloß behaupteter, krankheitsbedingter Erwerbsunfähigkeit, und wer weiß was sonst noch alles!


      Ja und? Das ist doch alles unabhängig davon, ob jemand selbständig oder unselbständig arbeitet? Mittlerweile sogar der letzte Punkt.

  11. Günter M. (kein Partner)
    23. Mai 2010 09:29

    Quote: Wer an die sozialdemokratische Lüge glaubt ....

    Teilwahrheiten, wenn man sie als Gesamt- und einzige Wahrheit proklamiert, verzerren leider das Bild.

    Ja, sicherlich haben ein Großteil der Leute in Gr. über ihre Verhältnisse gelebt. Aber: der Staat hat auch Wahnsinnsgelder in Rüstungsausgaben gesteckt, die er gar nicht hatte. Und: die Griechen stammen offensichtlich von den Österreichern ab: sie bezahlen ihre Steuern nicht ordnungsgemäß.
    Sonntags Weihwasserbekreuzigung in der Kirche und montags bereits ein falsches Steuerbekenntnis.
    Kennen wir das von irgendwo?
    Und am Feiertag Teilnahme an einem feierlichichen Umzug und am nächsten Werktag eine falsche Abrechnung an die Sozialversicherung.
    Millionen von Österreichern haben den Bibelvers: "Gebt dem Kaiser, was des Kaisers ist und der SV was der SV ist, schon längst aus der Bibel entfernt und merken dies nicht einmal.

    Die griechischen Popen sind wahrscheinlich bei den österr. Priestern in die Schule gegangen, denn sie predigen offensichtlich auch nicht, das Christentum und Steuerbetrug nicht in einem Boot sitzen können. Man muss sich für das eine oder das andere entscheiden.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      23. Mai 2010 09:39

      @ Günter:

      Also von der SV steht in der Bibel definitiv nichts. :D

      Sie ist auch nicht des Kaisers, sondern zum Wohle des beitragenden Bürgers und daher definitionsgemäß keine Steuer.

      Da in einem sozialistischen System aber immer Tausende an der Verwaltung der vom Bürger selbst und für sich "beigesteuerten" Wohltaten partizipieren wollen, haben wir eine Pflichtversicherung in der Pension statt einer Versicherungspflicht, genauer nur eine verkümmerte 2. bzw 3. Säule.

    • Günter M. (kein Partner)
      23. Mai 2010 10:30

      @norbert

      Steuern, Abgaben und Beiträge sind im Prinzip dasselbe. Es wird immer in einen allgemeinen Topf eingezahlt, aus dem dann wieder Leistungen an die Allgemeinheit möglich sind.
      "Geben, was des Kaisers ist" heisst nur, bereit zu sein, in diesen allgemeinen Topf korrekt und wahrheitsgemäß einzuzahlen. Die Bibel verknüpft dies natürlich nicht mit der SV, sondern sagt: Wer dazu nicht bereit ist, gibt auch Gott nicht, was Gottes ist. Das Konkrete ist also ein Zeichen für das Abstrakte, weil wir Gott ja nicht sehen, wohl aber unsere Steuerüberweisung im Internet.

      Da ich 9 Jahre in der Steuerbranche gearbeitet habe und persönlich Katholiken kenne, die zwar wohl am Sonntag in die Messe gehen und einmal im Jahr mit geweihtem Rauch ihr Haus ausräuchern, gleichzeitig aber große Steuer-oder SV-Schwindler sind.

      Der millionenfache Irrtum unserer Zeit ist es zu glauben, dass religiöse Wahrheit und private Lüge und Betrug in einem Boot sitzen. Und in der Kirche wird über dieses Thema geschwiegen. Niemand wird vor die Entscheidung gestellt, entweder unehrlich zu sein und auszutreten oder ehrlich zu sein. Wir sind schon so weit von der Wahrheit entfernt, dass wir nicht einmal mehr wissen, dass sich Wahrheit und Lüge+Betrug so verhalten wie Feuer und Wasser und dass hier überhaupt keine Koexistenz gibt. Und ganze Staaten - wie jetzt z.B. Gr. - und hoffentlich nicht ganz Europa, gehen daran zugrunde.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      23. Mai 2010 12:04

      @ Günter:

      Also ich wollte zu Ihren sittlichen Ausführungen nichts gesagt haben. Es ist natürlich auch so, dass der Steuerentfall durch den Unehrlichen vom Ehrlichen (oder Risikoaversen) bezahlt werden muss. Wenn aber der Steuerwiderstand derart steigt, weil vielleicht 90 % der Nettozahler das "dringende Bedürfnis" haben, den Staat zu hintergehen, und weil zudem der Staat jede Hosensackfalte ausmessen möchte, die Kontrollmittel aber dann tatsächlich nicht aufbringen kann - dann ist das schon eine ethisch nicht mehr so leicht zu beantwortende Frage. Da geht es dann um die sittliche Frage, ob Widerstand gegen eine Schröpfbesteuerung zulässig ist.

      Bei der SV-Zahlung bleibe ich bei meiner Abgrenzung. Unter diesem Titel darf nichts vorgeschrieben werden, was nicht den dedizierten Zweck erfüllt. Schließlich raufen sich auch die einzelnen SV-Einrichtungen um die Zuständigkeiten - weit davon entfernt zu vertreten, das "alles lei oans is".

      Außerdem: Wollte man zu Grunde legen, dass alles eins ist, müsste man den Ausweis der Abgabenquote für Ö um geschätzte 50 % (von Hundert) anheben.

    • Allah (kein Partner)
      23. Mai 2010 13:26

      @ Günter M. 23. Mai 2010 um 09:29

      Speziell für Sie hat auch Ihr "Heiliger" Augustinus was zum Thema:


      Was sind also Staaten, wenn ihnen Gerechtigkeit fehlt, anderes als große Räuberbanden? Sind doch auch Räuberbanden nichts anderes als kleine Staaten.

      Auch da ist eine Schar von Menschen, die unter Befehl eines Anführers steht, sich durch Verabredung zu einer Gemeinschaft zusammenschließt und nach fester Übereinkunft die Beute teilt.

      Wenn dies üble Gebilde durch Zuzug verkommener Menschen so ins Große wächst, daß Ortschaften besetzt, Niederlassungen gegründet, Städte erobert, Völker unterworfen werden, nimmt es ohne weiteres den Namen Staat an, den ihm offenkundig nicht etwa hingeschwundene Habgier, sondern erlangte Straflosigkeit erwirbt.

      De Civitate Dei IV 1

      -------------------------
      Die diffuse Einschränkung "wenn ihnen Gerechtigkeit fehlt" sieht man heute allerdings etwas klarer, etwa so:

      "Staaten, wenn sie nicht liberal sind..."

      Sozialistische Ochlokratien erfüllen zweifellos den Tatbestand organisierter Räuberbanden.

      Steuer- und Abgabenboykott ist ethisch nicht nur gerechtfertigt, sondern geboten!

      xRatio

    • xRatio (kein Partner)
      23. Mai 2010 13:27

      Nein das war nicht Allah, sondern der Hl. Augustinus. :-)

      xRatio

    • Günter M. (kein Partner)
      23. Mai 2010 16:11

      @allah etc

      meine Argumentation ist irrtümlich zu weit oben gelandet.

  12. erne (kein Partner)
    22. Mai 2010 23:45

    zur Auflockerung der szene hier,
    einmal etwas vom tatsächlich wichtigen
    in dieser welt:
    (anlässlich der soeben beendeten
    endspiel der Champions League)

    zur erfindung des fussballs…..
    ...
    als der mensch den ball erfunden,
    hatten alle freude an dem runden.
    jeder wollte in der hand ihn halten,
    wollt ihn kneten und mit ihm walten.
    so wards ein dichtes durcheinander,
    balld.
    ...
    das war ein zwicken und ein foulen...
    es lies sich ungehindert maulen..
    was heute linien, das waren wände,
    niemand schrie, dass wer mit hände,
    bis einer, der vor hektik nur noch lallte,
    die kugel bei der tür raus knallte.
    ...
    da wurd es stumm, wurd es leis ums ohr...
    dann einer schrie:
    ...heureka! tooor!!


    gute nacht! :-)

    die welt ist schön!
    .........................
    ..................
    .........
    .....
    ...
    ..
    .

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      22. Mai 2010 23:49

      Panem et circenses ... :???:

    • erne (kein Partner)
      23. Mai 2010 00:01

      norbert:

      wer den freuden dieser welt versagt,
      dem bleibt das sorgen,
      unverzagt!

      *g*

    • eva braun (kein Partner)
      23. Mai 2010 00:14

      quid quid agis
      prudenter agas et respice finem

    • erne (kein Partner)
      23. Mai 2010 00:23

      das war sie ja, des schicksals fügung:
      wärs eine glastür gewesen, wer weiß?
      der lallende hätte vielleicht doch "abgedrückt"!

      ...und das universum hätte dann womöglich
      einen ganz anderen weg eingeschlagen!
      aber wer weiß das schon so genau!

    • erne (kein Partner)
      23. Mai 2010 00:25

      sorry: soll heissen:

      ....vielleicht doch NICHT “abgedrückt

    • tartaros (kein Partner)
      23. Mai 2010 01:20

      Ich denke, hier besteht ein Missverständnis.
      Es handelt sich hier NICHT um ein Psychohygiene-Forum!

    • K.K. (kein Partner)
      23. Mai 2010 09:39

      Aber, aber erna-Mäderl!? Was ist denn mit Dir los? Was hast' denn da eingeworfen? Das wird einen Kater geben am Pfingstsonntag (ausgerechnet dann, wenn der Hl. Geist herabkommt!)

    • erne (kein Partner)
      23. Mai 2010 11:09

      tartaros ...
      du verwechselst wieder einmal etwas...
      du meinst sicherlich "philiosophie - forum".
      ...
      das wäre eh gscheiter... als das hier!

    • erne (kein Partner)
      23. Mai 2010 11:25

      (korr.)....tust das überflüssige "i" raus ... dann passts! :-)

  13. Albert Beronneau (kein Partner)
    22. Mai 2010 22:05

    62% der Österreicher verbrachten laut Statistik Austria im Jahre 2008 ihren Hauptjahresurlaub im Ausland, davon nur 6,3% in Griechenland! And dafür werden hier für einen Beitrag von nur mäßigem Aktualitätswert 120 Kommentare abgegeben! Tu felix Austria!

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 22:53

      wenns hier doch sonst keine knochen zum kiefeln gibt...

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 22:53

      ...albert.. hast du dich auch wirklich nicht verzählt`?

  14. ProConsul (kein Partner)
    22. Mai 2010 22:00

    "Wir dürfen nicht zulassen, verantwortungslose Länder zu retten, ehe unser eigenes Haus in Ordnung ist", erklärte der republikanische Senator Jim DeMint. "Eine Krise, die durch Verschuldung und Ausgaben entstanden ist, können wir nicht durch weitere Verschuldung und Ausgaben lösen." Der Ansatz sei der falsche, und die Vereinigten Staaten "sollten da nicht mitmachen", argumentierte DeMint.

    orf.at

  15. H.U.K (kein Partner)
    22. Mai 2010 20:52

    Wer hat den in Griechenland (ähnlich wie bei uns) wie in einer Diebsbande seit Jahren nur mehr davon geredet, wie die (Steuer)-Beute möglichst effizient angeeignet und dann verteilt werden kann? Wie Diebe hat es sie nicht interessiert, wie Strukturen aufgebaut und weiterentwickelt werden können um Güter herzustellen und Leistungen zu erbringen. Gerne verwechselten sie Konsum auf Pump oder mittels Förderungen durch andere mit nachhaltigem Wohlstand. Und jetzt wettern sie gegen das "Stop"-Signal der Bestohlenen und finden in den Nutzniessern der sogenannten Wohlfahrststaaten ihre wehklagenden Verbündeten. Man lese und staune nur über ihre Bloggs hier.

  16. Segestes (kein Partner)
    22. Mai 2010 18:05

    Ja sicher, jetzt ist also die sozialdemokratische Gewerkschaft dran schuld, dass wir ein System am Hals haben, das den Konsum predigt, koste es was es wolle.
    Staaten haben sich schon massiv überschuldet, da gabs noch gar keine Gewerkschaften.
    Aber Unterberger hat im Geschichtsunterricht wohl gepennt.
    Das Wirtschaftswachstum, welches der moderne Staat so dringend benötigt, dass er zumindest seine Gläubiger (=Banken) bedienen kann, fußt auf der Kaufkraft des Konsumenten.
    Aber genau dem will Unterberger nun sein Geld nicht gönnen?
    Tja, dann schrumpft eben die Wirtschaft und die Rating-Agenturen werden rabiat.

    Alles ein einziger Teufelskreis.
    Und zwar einer, den Unterbergers Gesinnungsgenossen erfunden haben und fördern, nicht die Gewerkschaften, die er so zu hassen scheint :)

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:08

      Ja, Sie haben vollkommen Recht.

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:12

      Allerdings muss gesagt werden, dass es zumindest theoretisch einen Ausweg aus diesem Teufelskreis gibt, indem man ein anderes Gedlsystem installiert. Doch realistisch ist dies leider nicht, da die, die das Bankwesen kontrollieren, leider auch fast alle anderen Machtpositionen innehaben, und sie an der Abschaffung eines Systems, das ihnen ohne große Anstrengungen unermessliche Reichtümer verschafft, natürlich kein Interesse haben.

    • Heri (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:28

      @Segestes,

      Die Wirtschaft funktioniert nicht auf Grund von KÜNSTLICH gefördertem Konsum, so wie Sie und ihre Genossen es fordern, sondern nur wenn sinnvolle, benötigte Güter produziert und freiwillig und NICHT GEFÖRDERT konsumiert werden.
      Fördern ist nichts anderes als dem einen Menschen etwas wegzunehmen (ohne Gegenleistung nennen wir sowas eigentlich "stehlen") um es jemandem anderen zu geben. Genau so wie "Wirtschaft auf Pump". Das ist und bleibt halt eine Blase, die, wie jetzt zu sehen, platzen muß.
      Ich glaube kaum, dass Liberales Denken (= rechtes Denken) sowas zuläßt. Sehr wohl ist Umverteilung aber (national-)sozialistisches Gedankengut ;-)

    • hermann horváth (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:31

      schon vergessen bwag- konsum -verstaatlichte und nicht zuletzt die nächsten verwandten
      ddr so zu sagen die vollendung des sozialismus !! und bald hätte ich es vergessen der sozialistische paradebetrieb bundebahn pensionsschnitt 52 jahre und das minus kann ich mir nicht einmal merken und das alle jahre wieder, das minus meine ich !

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:38

      @ Horvath

      Wir könnten froh sein, wenn wir die Schuldenlast der DDR hätten, die 1989 bei Ihrem wohlverdienten Untergang Gesamtschulden 19,9 Mrd. DM hatte. So etwas wird heute beim Frühstück einer Finanzministerkonferenz ohne Wimpernzucken draufgesattelt.

      Bitte jetzt keine reflexhaften Antworten, die mich als DDR-Apologeten brandmarken wollen. Überhaupt geht mir der kleinbürgerliche Horizont vieler Kommentatoren auf den Geist, die sich nicht vorstellen können, dass man sich nicht zwischen Stalinismus und Turbokapitalismus entscheiden muss, da Menschen auch auf andere Weise ihr Zusammenleben regeln könnten.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      22. Mai 2010 19:13

      @ Segestes:

      Sie können mit einer rein monetär verstandenen Kaufkraft kein Wirtschaftswachstum schaffen.

      Ein Wirtschaftswachstum schafft man, wenn alle fleißig daran arbeiten, ihre Bedürfnisse zu befriedigen.

      Und in einer globalisierten Wirtschaft wie der jetzigen können Sie schon gar nicht die Wirtschaft ankurbeln, indem Sie Geld unter die Leute bringen, weil dieses Geld sofort in die Produktion von Niedriglohnländern fließt, deren Ertrag dem hiesigen Wirtschaftsraum nur sehr marginal zugutekommt, selbst wenn hiesige Unternehmen über Betriebsstätten oder Konzerntöchter dortselbst Gewinne erwirtschaften. Dies ergibt sich aus den Abgrenzungen/Aufteilungen der fiskalischen Zuständigkeiten.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      22. Mai 2010 19:37

      @Doch realistisch ist dies leider nicht
      Das kann sich schneller als falsch erweisen als sich das die allermeisten vorstellen können bzw. mögen...

      Es hilft mit dem Begriff disruptive Technologie zu spielen: http://de.wikipedia.org/wiki/Disruptive_Technologie

      Was wäre für Banken eine maximal disruptive Innovation??? Personal Money, sowie "Personal" in Personal Computer.

      Geld wird mit dem pmtp Protokoll verarbeitet ... IHRE Konten sind teil der globalen Internet Infrastruktur sowie IHRE Home Page teil der globalen Internet Infrastruktur ist. Jeder ISP bietet ihnen digitale Safes an, analog zu digitalen Postfächern. Außerdem gibt es pmtp Papierkopien, falls man schnell einmal einen Schein braucht... das ist der besonders raffinierte Teil an Personal Money und dem pmtp Protokoll.


      Mit ihrem globalen Personal Money können SIE global handeln soviel sie wollen, Projekte finanzieren, Projekte finanzieren lassen - sie müssen sich nur an das pmtp Protokoll halten...
      und wenn sie nichts tun liegt es im Safe und kann von keiner Bank der Welt verzockt werden.

      Keine Bange, Kredite und so gibt es auch - das erledigen stochastische Kreditfabriken... http://de.wikipedia.org/wiki/Kreditfabrik

      Die Idee ist jetzt einmal in der Welt, an der Software wird bereits geschrieben, ob es ala Wikipedia ein durchschlagender Erfolg wird, wird sich weisen...

    • hartamwind (kein Partner)
      22. Mai 2010 20:11

      Bislang schaffte ich es noch immer, auch ohne etwas zu kaufen aus verschiedenen Geschäften wieder herauszukommen. Es gibt augenscheinlich keinen Konsumzwang, es obliegt nur der Intelligenz und dem Willen der Person selbst, ob sie etwas kauft. Die Erfindung vom bösen Kapitalisten ist lächerlich. Die meisten Kapitalisten waren selbst einmal Anfänger, ja es ist jedem freigestellt, selbst zum Kapitalisten zu werden, nur die meisten jammern und neiden sich durchs Leben, anstatt es selbst zu versuchen. Ohne Risiko wird es keinen Anfang geben, später sucht sich fast jeder eine mehr oder weniger sichere Geschäftsstrategie.
      Der wahre Grund für Ihr Jammern ist dass Sie wie die meisten ein Vakuum in der Hose haben, dann mangelt es an Durchsetzungsvermögen, Risikobereitschaft und Opferbereitschaft.
      Für jeden Unternehmer der mehr will, gibt es 100 von Ihrer Sorte die wollen ohne zu riskieren und nur fordernd die Hand aufhalten.

  17. camillo meinhart (kein Partner)
    22. Mai 2010 17:38

    Das größte Stück vom Kuchen holt man sich nicht durch Leistung, Produktivität oder Kreativität, sondern ausschließlich durch kriminelle Energie und Ausbeutung anderer. Wenn man die Netzwerke und die Intelligenz sowie den entsprechenden Dreckscharakter besitzt, diese im legalen Rahmen auszuleben, ist man der ideale Kanditat.
    Solange auch nur eine Jacht in den Griechischen Häfen schwimmt, sehe ich keinen Grund diesen Eliten zu helfen. Denn eines ist Fakt: Die Griechenlandhilfe subventioniert nur jene, die meinten sie würden einen guten Schnitt mit griechischen Staatsanleihen machen, weil diese ja so schön verzinst sind. Dass aber Zins nichts anderes als die Kompensation eines Ausfallsrisikos ist, wird dabei geflissentlich ausgeblendet.
    Wir helfen also nicht den Griechen. Wir subventionieren Spekulanten, Bankiers, Industrielle und natürlich die von ihnen subventionierten Volksver(t)räter.
    Ich bete den Tag herbei, an dem eine aufgebrachte Menge .... der Rest dieses Postings ist ab Juni leider in Österreich nicht mehr legal, danke liebe Regierung.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      22. Mai 2010 19:41

      franz. Rev. 2.0 darf man sich imho nicht wünschen... aber man sollte sich auch nicht wundern falls es doch noch so kommt...

  18. hartamwind (kein Partner)
    22. Mai 2010 16:30

    Es stimmt schon, dass auch in Österreich die Maxime heißt "kaufe heute zahle morgen", leider heißt das, unsere Kinder werden zahlen müssen! Der feine Unterschied zu den Griechen ist allerdings, dass wir bzw. unsere Kinder für unsere Schulden aufkommen werden, denn ich sehe auf weiter Flur kein anderes Land, dass so wie wir jetzt für die Griechen, für uns einspringen wird!!! Deshalb sollte nun endlich Schluss sein mit den dummen Gerede von den ach so armen Griechen. Sie konnten sich in den letzten 10-12 Jahren Dinge leisten, die ohne den Euro sondern mit einer permanenten abwertenden Drachme nicht möglich gewesen wären.
    Hätten die Griechen wie auch andere Weichwährungsländer ihre alten Währungen noch, dann wären die entsprechend der Abwertungen der Jahrzehnte davor und der sinkenden Produktivität im Vergleich zu den anderen EU Staaten mindestens 30% weniger wert. Dies bedeutet nichts anderes, als dass jedes Auto, jedes Mobiltelefon, ja jeder importierte Artikel um 30% teurer gewesen wäre! Dies haben sich die Griechen erspart, den diesen Unterschied bezahlen wir jetzt für sie. Die Sparmaßnahmen, sofern sie auch umgesetzt werden, heißen nämlich nur, dass die zukünftige Kaufkraft um diesen Prozentsatz sinken wird, da ja die Preise für die Griechen gleich bleiben!

  19. Harald Schuller (kein Partner)
    22. Mai 2010 16:04

    Urlaub: Ich würde zwar schon gerne Urlaub in Griechenland machen, auch gerade jetzt, weil es die Griechen wirklich brauchen können. Aber der Vulkan macht das Fliegen wahrscheinlich bis in den Sommer noch unsicher und dann die Hitze bei 40-45° ist auch nicht so mein Ding.

    Schulden: Alle gehen auf die Griechen los - aber auch in Österreich gab es eine Zeit wo Schulden machen das Rezept war. Nur wir haben halt mehr Industrie und Export, in Summe tun wir uns leichter als z.B. Griechenland, Portugal, Spanien, (Süd)Italien (Klima!). Eine eigene Währung zum Abwerten wäre wahrscheinlich die (markt)gerechteste Lösung - nur das spielts halt jetzt nicht mehr. Jetzt sitzen alle im selben (Euro) Boot, somit zahlen wir. Ob das auf Dauer so umsetzbar bleibt - wir werden sehen.

    Unruhen: Wenn mir der Staat von heute auf morgen ca. 20-30% meines Einkommens nehmen würde, hm.. zu Hause sitzenbleiben würde ich jedenfalls nicht. Da würde ich auch auf die Strasse gehen. Natürlich keine Brandbomben schmeissen! Frustration würds aber auch bei uns geben, und in so einer Situation denkt da keiner an das Fremdenverkehrs-Image.

    Essen: Das Essen in Touristenhochburgen ist auch woanders schlecht, also hier bitte hier die Kirche im Dorf lassen - und nicht die Griechen da jetzt zum Feindbild machen.

    Zukunft: Wir haben ein massives Problem mit unserer eigenen Zukunft. Das Pensionsystem kann nicht funktionieren. Ohne Kinder kann es nur alles kippen, und zwar auch die Wirtschaft. Die Geburtenrate von 1.4 wird unausweichlich alles Vergangenheit werden lassen was wir uns aufgebaut haben. Famlien stärken ist jetzt die wichtigste Massnahme - eventuell sogar wichtiger als die Budgetkonsolidierung. Familien stärken heisst vor allem Mütter stärken und Freiräume schaffen - auch für Väter. Solange "Mann" im Beruf eingezwängt ist (Überstunden) fehlt auch der Freiraum für Kinder - der beginnt nämlich im Kopf. Das betrifft auch Frauen.

  20. beatrix (kein Partner)
    22. Mai 2010 15:59

    Diese parasitäre Abzockermentalität ist so ziemlich allen mediterranen Staaten eigen. Die gemütlichen Leistungsentschleuniger sind geübt im Absitzen, Jammern und Handaufhalten. Dazwischen auch mal im Entfachen einer "Revolution", sei sie religiöser, gewerkschaftlicher oder anarchistischer Natur, wobei die Unterschiede nicht sehr zwingend sind.

    In meiner empfindlichen Neigung zu den o.g. "Mentalisten" lauert übrigens auch die Erwartung notorischer Waldbrände, welche dem schönen Griechenland, (der Erfinderheimat der päderastischen Lehrdemokratie), jeden Sommer noch bestehendes Rest-Grün entziehen. Der orthodoxe Phäak zündet hierzu gern herrenlose Katzen an, nachdem er sie zuvor mit Benzin getauft hat, und hetzt sie dann brennend in den Wald. Oder er stiftet ein paar pyromanische Albaner an.

    In ein paar Wochen wird es wieder soweit sein. Brandbeschleuniger wie Albaner und Katzen gibt es zuhauf im griechischen Tann.

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:28

      Völkerkunde leicht gemacht mit "beatrix".

    • Tacitus (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:03

      Solche "gemütlichen Leistungsentschleuniger" sitzen aber auch in Österreich zuhauf in den Amtsstuben und Regierungsbüros. Wenn man die Schweizer über die Österreicher reden hört, könnte man meinen wir sind die Griechen. Aber wir sind ja das tollste und fleißigtse Volk der Welt, das zeigen ja schon so Vorzeigeburschen wie Grasser, Meischberger und Rumpold. Man muss nur "kreativ" sein, dann hat man auch sein Auskommen.

    • ProConsul (kein Partner)
      22. Mai 2010 19:22

      beatrix

      ihre Kommentare sind jedes Mal genial; Sie schreiben mindestens genauso gut wie A.U., und der war immerhin CR der Presse.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      23. Mai 2010 12:09

      @ Proconsul:

      Stimmt, Beatrix schreibt sehr gut. Aber soviel Dampf wäre für den CR einer großen Zeitung oder den Verfasser eines großen Blogs nicht empfehlenswert, würde ich meinen.

      Alles zu seiner Zeit und an der richtigen Stelle ...

  21. Neppomuck (kein Partner)
    22. Mai 2010 15:43

    Armageddon.

    Im Labyrinth des Minotauern
    sollte der Euro still versauern,
    doch reißt Frau Merkel, Zeusen gleich,
    Europa aus dem Höllenreich
    der Leerverkäufe, weich wie Wachs
    und aus dem Hause Goldman Sachs.

    Wir kaufen eure Schulden gern,
    und in der Zeit, die nicht mehr fern,
    da ein Konkurs des Staats erlaubt,
    oder ein Ausgleich, dass es staubt,
    kriegt ihr sie reduziert zurück.
    Das nenn’ ich weltfraulichen Blick.

    Die paar Milliarden, die da flöten
    gegangen, sind doch nicht vonnöten
    für eine starke Volkswirtschaft,
    die stets Medaillen hat gerafft
    als Exporteur und Wirtschaftskäp’ten
    zum Wohle der „one world“-Adepten.

    Die Leitwährung von Uncle Sam,
    gestützt durch Krieg und durch Bestemm,
    die hat dadurch ’ne Atempause,
    bevor zum Schluss die große Sause
    des Neustarts aller Währungstitel
    beginnt, ein sehr probates Mittel.

    Gold und auch Dollars hat man ja,
    so kauft man sich, was sonst noch da,
    wie Immobilien, Nahrungsketten,
    Technologie, die Welt zu retten,
    Patente, so wie das vom Schnitzel
    oder manch and’rer Gaumenkitzel.

    Und ist dann Ende im Gelände,
    baut man sich hohe, steile Wände,
    sichert sich alles, was noch echt,
    vergisst auch nicht das Wasserrecht,
    und installiert, zum Steinerweichen,
    Verbotsgesetze und dergleichen.

    Herr Orwell, aus des Grabes Kühle,
    neben sich Natan, sagt: Ich fühle,
    dass ich so schlecht doch nicht gelegen
    mit meinen Visionen. Gegen
    Herrn Marx bin ich ein Geistesblitz,
    Herr Mao gegen mich ein Witz.

    Und da die Schrift sich hat erfüllt,
    die Protokolle nun enthüllt
    als ungefälscht und einwandfrei,
    zumindest vom Ergebnis, sei
    als letzter Satz hier noch gesagt:
    Die Weigerung, Gott sei’s geklagt,
    die Zeichen an der Wand zu seh’n,
    die kann partout ins Auge geh’n.

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:30

      Vielen Dank für das kurzweilige und auch sinnreiche Gedicht.

      Auch eine formale Kunstfertigkeit ist zu konstatieren. Gewisse andere Verseschmiede hier könnten bei Ihnen in die Lehre gehen, um sich zu verbessern.

    • H.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:50

      Ist das eine Art von Krankheit wenn sich hier die Leute bemüßigt fühlen schlechte Gedichte zu verfassen? Der Graf von Trips ist ja schon länger befallen. Ehrlicherweise muss erwähnt werden, dass dieses Machwerk ein etwas runderes Reimschema hat als seine Ergüsse.
      Würde mich nur mal interessieren was einen zu dieser Dichterei treibt, in der Krone ist das ja auch so eine Masche.

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:55

      @ H.F.

      Aus Ihnen spricht der Neid der Unmusischen. Kein Wunder, dass sie links sind. Wer von der Natur nichts bekommen hat, setzt seine Hoffnung auf die unnatürliche Gleichmacherei, damit sein Unvermögen nicht so auffällt.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:00

      mühsam... mühsam...

    • Tacitus (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:11

      "die Protokolle nun enthüllt
      als ungefälscht und einwandfrei,"

      Die "Protokolle" sind also keine Fälschung, man versteht :-)

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:18

      Versuchen wir es mit der Gedichtform des Heiku:

      Das Bewusstsein schläft.
      Wie der Rezeptor des Hirnes.
      Seicht ist das Weltbild.

      Das Geheimnis ruht
      still in finsteren Nischen.
      Erweck’ es per Reim.

      Also für den Anfang müsste das auch für Banausen eine Herausforderung sein.

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:23

      ... eine zu bewältigende Herausforderung ... sollte es heißen.

    • H.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:31

      sine nomine: Aber nein ich bin doch nicht links ich bemühe mich redlich bürgerlich zu sein.

      Ein Bürger das möcht ich gerne sein
      ein gutes Unterbergerlein
      sudern, meckern den ganzen Tag
      weil das der Bürger gerne mag.

      Doch bin ich nur ein linker Troll
      der schreibt hier gern das Forum voll.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:53

      ... und weils so lustig ist
      und gut gefällt,
      sich ein zweiter troll
      dazugesellt!

      :-)

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:02

      Na, da schlummern ja noch unerschlossene musische Adern in unseren Trollen, wobei ich allerdings ehrlicherweise anmerken muss, dass "Neppomucks" Gedicht schon in einer höheren Liga anzusiedeln ist als diese beiden Talentproben, wobei natürlich auch jenes nicht ohne Schwächen ist (banales Ende etc.).

      @ H.F.

      Auf jeden Fall müssen Sie zugeben, dass am Gedichteschreiben nichts Pathologisches ist.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:17

      sine nomine...
      bist eine biene?
      oder doch nur drohne?
      ...
      auf jeden fall...
      bei versen...
      bist hier noch ohne!

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:25

      @ erne

      Haha, das Gedicht war schon besser, überhaupt bist du manchmal ganz lustig.

      Es stimmt, dass ich mich hier mit dem Verseschmieden zurückhalte, und das wird auch vorerst so bleiben. Trotzdem gefallen mir die Gedichte der Teilnehmer, und ich sage, was mir gefällt.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 20:27

      sine nomine...
      das hier kopiere ich mir jetzt und hängs mir wenigstens für eine woche lang übers bett!...
      du bist "echt" die erste hier, die mir sowas wie humor spiegelt.
      :-) :-) :-)
      ...
      ansonnsten gehts hier bisweilen sehr sehr distinguiert und "getragn"... so richtig bürgerlicvh ab!
      es gibt hier kaum spuren von lustiger, augenzwinkernder leichtigkeit...
      ...
      manchmal ists auch nur mehr dumpfer bierernst!

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 21:16

      sine nomine ... :-)

      ...und weil wir hier schon beim verserl - quiz sind, stelle ich dir
      hier noch folgenden link rein:

      http://www.andreas-unterberger.at/2010/05/die-verwaltung-der-arbeitslosigkeit/

      dort findest du unter

      erne
      16. Mai 2010 um 03:05

      eventuell etwas passendes besinnliche mitternachtsstunden.

  22. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    22. Mai 2010 15:34

    Wie sähe es aus, wenn das gesamte Gebiet der EU bereits wirklich ein einheitliches Verwaltungsgebiet wäre - eine einheitliche Politik in allen Lebensbereichen, einheitliche Rechtsordung, gewissermaßen der angestrebte Einheitsstaat Europa?
    Wer könnte dann gegen wen opponieren?

  23. Alexander Renneberg (kein Partner)
    22. Mai 2010 15:12

    lieber herr walter wolf,

    in ihrer welt muss man natürlich alles essen, und wer das nicht mag was sie wollen, da lassen urlaubsdestinationen natürlich tief blicken.

    sollten sie jemals mykonos besucht haben, und dort im cathrins gespeist haben, dann gebe ich ihnen bezüglich der griechischen küche (aber halt, das ist ja ein französisches lokal) recht, andernsfalls bevorzuge ich doch die südfranzösische, die küche aus dem piemont oder umbrien.

    selbstverständlich hat griechenland eine menge zu bieten, die türkei ebenso, aber das traditionelle essen muss einem dort trotzdem nicht schmecken, auch wenn es ihre "liberale" seele wünscht.
    und nur nebenbei lieber herr wolf, zum abschluss eine kleine empfehlung wenn sie mal im urlaub ausgezeichnet wohnen & speisen wollen: www.palazzosasso.it

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 15:13

      sorry, sollte weiter unten stehen

    • Walter Wolf (kein Partner)
      22. Mai 2010 15:35

      Wenn sie das wahre Griechenland in Mykonos zu finden meinen, dann haben Sie recht.

      Bei Umbrien (besser als die toscanische Küche) können wir uns gerne treffen. Obwohl: Innereien in einer kleinen Trattoria, versteckt in Trastevere - allemal eine Reise wert.

      Ihr überzeugter Individualreisender und nach wie vor Griechenlandfan

      WW

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 15:49

      nun, was ist ihrer ansicht nach das wahre griechenland? was die wahre türkei?

      habe mich so zwischen 17 und 26 jahren im urlaub fast ausschließlich in griechenland bewegt, aber ob ich da das wahre griechenland gefunden habe, bezweifle ich. da mögen sie schon recht haben.

      im grunde geht es am thema vorbei, die menschen, griechenlandurlauber, sind verunsichert, egal ob das jetzt der hofer oder "schieß mich tod" tourist ist.

      es wird sicher ein bis drei jahre dauern bis wieder soviele touristen in griechenland urlauben wie davor.

      unabhängig davon wieviel oregano sie denen ins essen streuen und ouzo zu trinken geben.

  24. erythrozyt (kein Partner)
    22. Mai 2010 13:51

    1. Wenn wir seit Christi Geburt j e d e n Tag 1 ooo ooo Euro ins Klo geworfen hätten, müßten wir noch etwa 45 Jahre weiterhin 1 Million Euro ins Klo werfen, um auf 750 000 000 Euro zu kommen - dies nur zur Vorstellung, wie viel Geld das ist!

    2. Österreich, besonders Wien wird weiterhin die Sozialisten wählen, da muss der Faymann nur wieder mit dem 5 - Punkte - Programm ( Abschaffen der Studiengebühren, Halbieren der MWST, Gratiskindergarten,...) wacheln, nahezu j e d er wird wieder wie DD die Dollars, pardon Euros in den Äuglein haben.

    3. Das war´s!

    • erythrozyt (kein Partner)
      22. Mai 2010 14:04

      Sorry:
      Meine natürlich 750 000 000 000 und
      noch ca. 45 Jahre j e d e n Tag wieder 1 000 000 Euros ins Klo!

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      22. Mai 2010 14:09

      Glaubt man den Meinungsumfragen, dann hat Faymann und seine unsägliche SPÖ wieder aufgeholt - ein Zeichen wie "intelligent" die Wähler sind, sie fallen auf den Populismus herein.
      Hopfen und Malz verloren, die jahrzehntelange Unbildung der Österreicher scheint für die Parteien erfolgreich zu sein.

      All jenen, die sich von den Griechen heuer schröpfen lassen wollen, wünsche ich einen schönen Urlaub mit möglichst wenig Streiks.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 14:37

      wozu denn bildung...?
      ... wir haben eh die imb!
      ...
      schönen urlaub auch! :-)

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      22. Mai 2010 14:52

      erne

      Leider reicht das nicht für alle........

    • anna freud (kein Partner)
      22. Mai 2010 14:58

      erne, wähl nur weiter den faymann, passt genau zu dir!

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:46

      anna... woher weisst du denn wen ich wähle?? *g*

  25. Norbert Mühlhauser (kein Partner)
    22. Mai 2010 12:57

    Wozu sparen? Alles "nullo problemo" für unsere verbrüderten Staatenlenker!

    Als nächstes kommt ein verpflichtender Griechenland-Urlaub pro Jahr. Natürlich auf eigene Kosten, da Staatshaushalte pleite sind und die EZB womöglich unter IWF-Kuratel steht. (Vielleicht gibt's aber dafür einen Spendenabsetzbetrag oder eine Investitionsbegünstigung.)

    Strafverschärfend muss jedes Griechenland-Abenteuer mit einem Mediator (auf Wanderers eigene Unkosten) angetreten werden, der dann randalierende Massen fachmännisch zu beschwören hat ...

  26. Josef Maierhofer (kein Partner)
    22. Mai 2010 12:48

    @
    'Wann bekommen wir in Österreich einmal einen ehrlichen und lernfähigen Regierungschef? Wahrscheinlich noch später als die Griechen . . .'

    ... wahrscheinlich, wenn wir im Hades angelangt sind.

    Im Nachhinein kann man sich leicht lernfähig geben, wenn man allen vorherigen Warnungen zum Trotz gemeinsam Inflationsgeld im Wert von 750 000 000 000,- EURO auf den Markt geworfen hat. Die Tat ist begangen und irreversibel.

    Die Verantwortung, so wurde uns mitgeteilt, hat Österreich für 12,3 Milliarden EURO übernommen. Tatsächlich aber hat unser Parlament 15 Milliarden 'Griechenlandhilfe' beschlossen. Wie das ?

    Unsere Politiker sind auch lernfähig, aber in die falsche Richtung.

    • Franz (kein Partner)
      22. Mai 2010 13:31

      Wir werden nicht regiert, wir werden beherrscht. Wie wäre wohl eine Volksabstimmung ausgegangen?

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      22. Mai 2010 14:29

      @ Franz

      Würde man das Volk verfassungsgemäß gefragt haben und auch heute fragen, Österreich hätte mit diesem Sauhaufen in Brüssel längst nichts mehr zu tun, so denke ich.

      Aber - und das ist des Volkes Schuld - es wählt SPÖ und ÖVP statt einen unabhängigen Kandidaten oder Partei. Und mit dieser Schuld zahlen wir Unsummen für nichts über Generationen hinweg.

      Das Volk versteht nicht, daß man eine Partei wählen muß mit Mehrheit mit absoluter Mehrheit, mit 2/3 Mehrheit, will man was bewegen und endlich die Mißstände abschaffen, wie überbordendes Verwaltungsbeamtentum, überbordenden Föderalismus, überbordende Subventionitis, Fehlentscheidungen, Ausschaltung des Volkes.

      Stellen Sie sich vor, ich würde als Partei kandidieren, ich denke 0,5% sind mir ziemlich sicher, aber mehr nicht. So ist das Volk und solche Politiker hat es herangezüchtet, wählt die Politiker dafür, daß sie dem Volk den letzten Blutstropfen heraussaugen für Dummheiten, die 'Vampir Company' in den Salamanderfarben.

  27. max (kein Partner)
    22. Mai 2010 11:31

    Den Einbruch im Tourismus haben die griechischen Gewerkschaften praktisch im Alleingang verursacht. Durch die ewige Streikerei besteht bei den Touristen massive Unsicherheit darüber, ob sie ihren Ferienort überhaupt erreichen und später auch wieder nach hause kommen. Von Streiks betroffen ist ja neben der Verwaltung und Schulen vor allem der Transportsektor, d.h Fähren und Flughäfen. Da fallen dämliche Ausfälle in Presseerzeugnissen kaum ins Gewicht.

    • Neppomuck (kein Partner)
      22. Mai 2010 12:26

      Eine "Charmeoffensive" samt positiver Image-Bildung ist das nicht, was die Hellenen da betreiben.
      Dabei ist "good will" gerade in schlechten Zeiten wichtig, um über dieselben hinwegzukommen.
      "Destabilisierung" (siehe Dr. Staudinger, unten) ist der erste Schritt zur "unfreundlichen Übernahme".
      Wer uns und die Griechen da "übernehmen" will, ließe sich von einer Meta-Ebene aus leicht feststellen.
      Was allerdings äußerst "politically incorrect" wäre.

  28. Dr. Roland Staudinger (kein Partner)
    22. Mai 2010 11:28

    Das Problem bzw. die Ursache ist nicht nur griechisch sondern europäisch. Die Verwechslung und Vermischung von sozialer Gerechtigkeit und sozialem Frieden ist in dieser Form nicht mehr finanzierbar. Auch Österreich finanziert den sozialen Frieden auf Pump weil die Steuermechanismen sich von sozialer Gerechtigkeit schon weit entfernt haben und mit einer demokratischen Leistungsgesellschaft die auch (aber nicht nur) soziale Ziele hat - nur mehr wenig zu tun hat. Faymann et. al. macht diese Kluft weiter auf und riskiert damit am Ende des Tages eine soziale und wirtschaftliche Destabilisierung mit allen ihren Folgen. Er ist damit in Europa derzeit in guter Gesellschaft - auch wenn für mich klar ist dass der europäische Integrationsprozess weiter geführt werden muss. Möglicherweise aber doch mit anderen Vorzeichen um letztlich erfolgreich sein zu können und ein angemessenes Leistungsprinzip und zielgerichtetes Sozialprinzip in der europäischen Gesellschaft wieder sichtbar zu machen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:04

      Eine Europäische Gemeinschaft hätte nur funktionieren können mit mündigen Mitgliedsstaaten. So aber haben sich alle EU-Mitgliedsstaaten in die EU-Hängematte begeben und nun geht es unumkehrbar immer steiler bergab, hinab in die Schuldenschlucht.

      Jeder weitere Schuldenberg beschleunigt die Todesfahrt der EU. Das Erwachen wird umso grausamer, je länger man glaubt, mit Inflationsgeld könne man irgendetwas verbessern. Tätsächlich ist jede Geldlüge eine Verschlechterung der Situation.

  29. erne (kein Partner)
    22. Mai 2010 11:11

    Na! Da freut sich jetzt aber einer!!!

    ... darf man mitfeiern... Herr Andreas Unterberger???

    .... in ihrem Haushalt stehen mehr Flaschen rum als sie vermuten...

  30. Graf Berge von Grips (kein Partner)
    22. Mai 2010 10:39

    Zur Abwechslung einmal kein Sarkass- Zynis- oder anderer -muss
    erne reimt jetzt sicherlich auf -schmus :-)


    Die Sonne brennt heiss hernieder
    Der Wanderer im Schatten rastet,
    keine griechischen (Schlager)-Lieder
    der Konsumwahn - hier er fastet

    Feta, Weissbrot und Oliven
    und ein Glas kalten Wein’s
    Lässt das Gefühl in uns vertiefen
    Hier ist man mit den Göttern eins.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:56

      im zweiten Absatz bereits nahe an der Göttlichkeit,
      im ersten allerdings noch auf dem holprigen holzweg.
      ...
      mein vorschlag (zur güte) wäre: :-)

      Die Sonne brennt gar heiss hernieder
      Der Wanderer im Schatten rastet,
      Es tönen keine Schlager-Lieder
      Der Konsumwahn – er fastet.

      Feta, Weissbrot und Oliven,
      und ein Glaserl kalten Wein’s,
      lässt das Gefühl in uns vertiefen,
      ...hier ist man mit den Göttern eins.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:57

      konsumentenwahn (korr.)

    • Franziska Malatesta (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:46

      Wenn erne jetzt noch den Deppenapostroph wegließe, wäre es brauchbar.

    • erne (kein Partner)
      22. Mai 2010 16:49

      Franziska... na wo denn...
      ...
      wenn es sich besser reimt, dann ist auch ein depp ganz nützlich!

    • sine nomine (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:07

      Mensch "erne", ein Apostroph weniger hat keinen Einfluss auf den Reimcharakter, du Depp. Und um deine Frage zu beantworten: Bei "Wein's".

    • Undine (kein Partner)
      22. Mai 2010 20:57

      @erne, 11:56

      Ihre "Nachdichtung" klingt wirklich um Klassen besser!

  31. Lauter Vollkoffer (kein Partner)
    22. Mai 2010 10:27

    Und Faymann ist wieder so doof und nimmt Griechenland, und überlässt den Amis Hawai. Wie doof muss man sein?
    http://irgendwer.podspot.de/post/intelligenztest/

    • Wer anderer (kein Partner)
      22. Mai 2010 10:57

      Euso untan Haazee häd´s des niea geem

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:17

      Faymann erinnerte sich mit Unbehagen an sein Amt als Wiener Wohnungsherr. Darum misstraut er Vulkanen, nahm deshalb nicht Hawaii.

  32. Franz (kein Partner)
    22. Mai 2010 09:40

    Geld weg und Pleite trotzdem. Bravo! Wann schicken wir die gesamte ostküstengesteuerte Brut in die Wüste?

    • Franz (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:57

      Seehofer: "Diejenigen die entscheiden sind nicht gewählt und diejenigen die gewählt werden haben nichts zu entscheiden!"

      http://alles-schallundrauch.blogspot.com/#ixzz0odtEtnX6

    • Zam (kein Partner)
      22. Mai 2010 10:37

      Also schon langsam geht mir dieser ständige Antisemitismus in einem Blog, der ansonsten doch leidlich intelligente Kommentatoren anzieht, ziemlich auf die Nerven.

      Für die Schulden Österreichs sind Partei- und Gewerkschaftsfunktionäre verantwortlich, und nicht die Juden.

    • Franz (kein Partner)
      22. Mai 2010 10:49

      Wo schrieb ich was von Juden?

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:16

      Und warum Ostküste? Jene des Neusiedlersees? Oder der Ägäis?

    • Franz (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:43

      Die Religion ist mir wurscht. WO haben bitte alle ihre Schulden? Wo lagert beispielsweise unser Nationalbank-Gold? Mich interessiert einzig die WAHRHEIT!
      Das heißeste Interview der Welt:
      http://tinyurl.com/3afwh4n

    • Hubert (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:48

      Darf man jetzt auch nicht mehr die Wall Street als wesentlichen Machtfaktor benennen? Der Philosemitismus treibt hier mal wieder seltsame Blüten. Ich finde, "Franz" hat genug Rücksicht auf unsere Sensibelchen genommen. Aber Undank ist der Welt Lohn.

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      22. Mai 2010 13:01

      tuts euch nicht anflamen... Unterberger hat die Blog Poster die er verdient, passt schon... im Alter fallen halt die Masken...

    • ProConsul (kein Partner)
      22. Mai 2010 13:33

      Danke für den Link

      "Die original Aktienbesitzer der Federal Reserve Banken in 1913 waren die Rockefeller's, JP Morgan, Rothschild's, Lazard Freres, Schoellkopf, Kuhn-Loeb, Warburgs, Lehman Brothers und Goldman Sachs." Das ist interessant zu wissen, wobei ich mir das eigentlich schon fast gedacht habe.

      PS. der jetztige Präsident des Federal Reserve Boards (Notenbankchef) heisst Ben Shalom Bernanke.

  33. H.F. (kein Partner)
    22. Mai 2010 08:47

    Jetzt wird es richtig grotestk, "Politiker lügen weil wir die Wahrheit nicht vertragen".
    Damit lässt sich so ziemlich alles rechtfertigen aber hey immerhin hat der Schüssel ja nur gelogen wo es nicht anders ging - beruhigend. Die Partei hat immer recht nur diesmal von der anderen Seite.

    • H.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:48

      Sorry das sollte nach unten.

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:15

      Weit nach unten...
      Unseren Enkeln wird man noch mit dem Schüssel-Gespenst drohen, wenn sie ihren Spinat nicht essen wollen.
      Wie sagt man? Ewiggestrige...

    • H.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 12:22

      Ich drohe niemandem mit dem Schüssel Gespenst aber ich verwehre mich dagegen ihn als politischen Superhelden zu sehen wie das einige (aus naheliegenden Gründen auch A.U.) hier tun.

  34. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    22. Mai 2010 08:37

    Nach Griechenland fährt man deswegen nicht, weil das Essen so schlecht ist. Zum Glück kommen andere außer mir da jetzt auch drauf.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:55

      da bin ich mal mit sft einer meinung....

    • H.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:03

      Schlecht finde ich das Essen nur in jenen Orten die es für sinnvoll erachtet haben die Zitrone Tourismus bis zum letzten Tropfen auszupressen. Hotelburgen hinter dem Strand und davor Lokale wo man wirklich grausame Pizza für 10 Euro genießen darf. Das griechischste was man dort bekommt ist ein Bauernsalat der selbst von abgepackten Exemplaren im österreichischen Supermarkt geschlagen wird.

      Ist aber nicht überall so, es gibt durchaus Orte die vom Tourismus profitieren aber sich nicht an ihn verkauft haben, dort schmeckt auch das Essen.

    • Walter Wolf (kein Partner)
      22. Mai 2010 10:26

      H.F. vollkommen Ihrer Meinung.

      Wer sich als Individualtourist durch die Insellandschaft Griechenlands bewegt, abseits der Bettenburgen, wird eine vielfältige Küchentradition entdecken.

      Wenn man natürlich bei Hofer um 499,00 oder sonst wo "all inclusive" um 999,00 p.Woche bucht, wird verdientermassen und mitleidlos mi dem allgemeinen Frass abgespeist.

      So gesehen lassen Aussagen, wie die vom STF und Alexander, tief in deren (Urlaubs)gewohnheiten blicken. Mit einer Argumentation, die plötzlich einen gemeinsamen Nenner vorfindet, im Gegensatz zu den sonstigen Kommentaren der Beiden.

      Oder - die Beiden waren noch nie wirklich in Griechenland - denn Hofer und all inclusive liegt nicht in der Ägäis oder sonst wo, sondern in einer Lebenseinstellung, die ich sicher nicht teile!

      Schade, gerade GR hätte viel mehr zu bieten.

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:13

      Klar. Schnabeltiere, Schnitzel und Haße gibts dort nicht zu fressen. Da muss man schon an der Copa Cagrana bleiben.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      22. Mai 2010 13:43

      Tsatziki, Suflaki und griechischen Salat habe ich immer gern gegessen!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 15:12

      lieber herr walter wolf,

      in ihrer welt muss man natürlich alles essen, und wer das nicht mag was sie wollen, da lassen urlaubsdestinationen natürlich tief blicken.....

      sollten sie jemals mykonos besucht haben, und dort im cathrins gespeist haben, dann gebe ich ihnen bezüglich der griechischen küche (aber halt, das ist ja ein französisches lokal) recht, andernsfalls bevorzuge ich doch die südfranzösische, die küche aus dem piemont oder umbrien.

      selbstverständlich hat griechenland eine menge zu bieten, die türkei ebenso, aber das traditionelle essen muss einem dort trotzdem nicht schmecken, auch wenn es ihre "liberale" seele wünscht.
      und nur nebenbei lieber herr wolf, zum abschluss eine kleine empfehlung wenn sie mal im urlaub ausgezeichnet wohnen & speisen wollen:
      www.palazzosasso.it

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      24. Mai 2010 22:59

      Es geht darum, dass die Griechen einfach nicht besonders gut kochen können. Besonders viele hervorhebenswerte Produkte haben sie dort außer Öl und vielleicht Gemüse auch nicht. Fisch ist sowieso aus, Fleischqualität ist mäßig, Käse ist fad, Fleischprodukte sind fad, usw.

      Ich bin ein freund der einfachen Küche, gerade z.B. in Portugal, Nordspanien oder italienische Regionalküchen. Aber die Griechen haben einfach kein besonderes Interesse am guten Essen.

  35. Laura (kein Partner)
    22. Mai 2010 08:22

    BK Faymann wird nur die Vermögenden und vor allem das internationale Spekulantentum besteuern, nicht jedoch die österreichischen Massen. Das, zusammen mit mäßigen Budgeteinsparungen und dem geplanten Wirtschaftswachstum reicht ihm, um die österreichischen Staatsschulden zu bedienen und weiterhin die soziale Gerechtigkeit auszubauen.
    Nach seinem fulminanten Sieg bei den Bundespräsidentenwahlen und dem bevorstehenden Burgenland-Sieg schwingt die SPÖ weiter oben aus. Dass sie erstmals seit längerer Zeit in den Meinungsumfragen wieder vor der ÖVP liegt, zeigt das steigende Vertrauen der österreichischen Wählerinnen und Wähler zu Werner Faymann.

    • Paulchen Panther (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:28

      Herr Faymann hat die BP-Wahlen gewonnen ??? Das und der Rest des Postings kann wohl nicht der Ernst von Laura (Rudas ???) sein !!!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:54

      fräulein laura,

      ja vorallem die mäßigen budgeteinsparungen und das "geplante" wirtschaftswachstum.....

      der pressetext könnte tatsächlich aus der, "es gibt böse & gute steuern" feder von fräulein lauras pessestelle kommen.

    • Krisenmanager (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:07

      Das könnte funktionieren, wenn Faymann eine internationale Steuer einführt. Natürlich müssen die anderen Staaten mitspielen, weil sie ja als verlängerter Arm Faymanns fungieren würden, d.h. sie müssten die Steuer in Ausland einheben und das Geld nach Österreich überweisen.
      Wenn das wirklich gelingt, hätten wir eine sehr reichlich sprudelnde Geldquelle, die unsere Wirtschaft nicht belastet.

    • hartamwind (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:27

      Viele Papageien haben denselben Namen, warum wohl kommt mir bei Ihren Postings gerade dieses Tier in den Sinn? Auch der Papagei lernt nach langem Training einige Worte nachzuplappern. So verhält es sich anscheinend auch mit Ihrem hier dargebotenen Wissen.
      Wir hatten noch nie in der Geschichte Österreichs einen derart unfähigen Bundeskanzler, das stets aufgesetzte Lächeln, ähnlich wie bei den Chinesen, soll nur momentane Verlegenheit aufgrund von Unwissenheit überspielen. Antworten auf die Herausforderungen unserer Zeit hat er ebenso wenig wie die meisten in seiner Riege. Dass dies auch beim Koalitionspartner ÖVP nicht viel besser ist, zeugt von einem Notfall in der österreichischen Innenpolitik. Die beiden "Großparteien" leben nur noch von der Schwäche des jeweils anderen.
      Um nicht sexistisch anzukommen, nun Fräulein Laura bitte wegsehen, den Herren in der Politik fehlt es in der Hose, was sich in mangelnden Führungsqualitäten auswirkt.
      Ihnen empfehle ich einige Tage Absenz vom Parteifernsehen ORF und die Zeit sich die öffentliche Meinung anzuhören, die ist weitaus aufschlussreicher als die veröffentlichte. Leider lassen sich zu viele wie Sie von den Meinungsmachern beeinflussen, früher hieß dies Propaganda.

    • RB (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:41

      @Laura
      Oh Gott Laura, Sie sind aber eine brave Parteisoldatin, naja wie könnte es auch anders sein.
      "Österrreichische MASSEN"? Meinen Sie österreiche Bürger und Bürgerinnen? Den Souverän einer Demokratie? Seltsame Terminologie.....
      "mäßige Budgeteinsparungen"? Mäßig, also noch immer nix begriffen?
      "geplantes Wirtschaftswachstum"? G e p l a n t ? Wie und was plant er denn, der
      Herr BK?
      "fulminanter Sieg des Bundespräsidenten"? Meinen Sie Herrn Fischer? Kann doch nicht wirklich ernst gemeint sein.
      Wünsche Ihnen einen erholsames langes Wochenende.

    • Tacitus (kein Partner)
      22. Mai 2010 10:01

      Laura ist ein Agent provokateur, das sieht jedes Kind. Findet man keine echten Linken mehr, die hier die Emotionen ein wenig hochkochen lassen, sehr traurig.

    • Abu Al Fatta (kein Partner)
      22. Mai 2010 10:01

      Irr ich mich, oder ist das Sarkasmus in Reinkultur? Posten Sie, verehrte Laura, in der "Presse" unter "Michi_Austria"?

    • Samtpfote (kein Partner)
      22. Mai 2010 10:46

      @Abu Al Fatta

      Der Stil wäre der von Michi-Austria. allerdings vermisse ich die köstlichen Rechtschreibfehler (bis auf das fehlende "nach" beim "schwingen).
      Tippe daher auf Laura R.
      :-)

    • rossi (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:22

      Klar erkennbar Satire.

    • Laura (kein Partner)
      22. Mai 2010 12:19

      ****** hihi :-)

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      22. Mai 2010 12:48

      @ Laura:

      An dem Vertrauen der Massen wird bereits eifrig gearbeitet, sogar bei den Salzburger Nachrichten (SN), die einen vor 12 Stunden abgeschickten Kommentar zu KKPs Ergüssen zur Vermögensbesteuerung (übrigens derselbe wie im hiesigen einschlägigen Forum) ....

      .... noch immer NICHT veröffentlicht haben! :-(

    • Samtpfote (kein Partner)
      22. Mai 2010 13:37

      @rossi

      für Satire ist die Laura z'bled!

    • K. K. (kein Partner)
      22. Mai 2010 20:20

      LAURA is a face in the misty light... Und die Persiflage is' gar net schlecht!

  36. SuPa (kein Partner)
    22. Mai 2010 07:57

    Die Rückgänge an Sommerurlaubern in Griechenland ist nicht deshalb, weil die Resteuropäer (bes. die Deutschen und Österreicher) wegen des Statistikschwindels und diversen Streiks böse auf das Land sind. Vielmehr ist allgemeines sparen angesagt und laut einer kürzlichen Umfrage werden auch viele Österreich heuer Urlaub "in Balkonien" verbringen.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:18

      sparen ist angesagt....?
      nun dann versuchen sie mal (sagen wir 2 wochen vorher) über pfingsten oder einen anderen feiertag ein zimmer in einem feinen wellnesshotel zu bekommen.

      qusi unmöglich, und das bei preisen für ein doppelzimmer von fast 300,-- pro nacht, hp

      gehen sie einen schritt weiter und besuchen sie restaurants, bars, etc. ebenfalls voll, wo bitte ist da sparen angesagt?

      ich habe die umfrage die sie zitieren ebenfalls gelesen, so recht glauben kann ich sie nicht.

      aber vielleicht spart nur das mittlere bis obere segment nicht, kommt mir jedoch seltsam vor.

    • W.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:26

      In Ö oder in G ?

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:27

      in österreich ;-)

    • M.S. (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:30

      Bei uns in Österreich kommt das allgemeine Sparen erst nach dem Oktober 2010 wenn dann alle Dummerln brav ihre Stimmen bei der richtigen Partei angekreuzt haben. Wenn`s dann so weitergehen sollte wie bisher sind wir die nächsten die die Milliarden von der EU und dem IWF "geborgt" bekommen.

  37. dieter (kein Partner)
    22. Mai 2010 07:14

    Wenn es freilich noch den Drachmen gäbe, würden inflationäre, überzogene Lohnsteigerungen einfach mit einer dementsprechenden Abwertung von den Märkten quittiert.

  38. Leopold Koller (kein Partner)
    22. Mai 2010 05:05

    "Wann bekommen wir in Österreich einmal einen ehrlichen und lernfähigen Regierungschef?"

    Was heisst? Wir haben eh erst vor ein paar Jahren einen gehabt. Den haben wir dann ob seiner sozialen Kaelte mit unserer griechischen Waerme verjagt. Jetzt haben wir die heisse Groko.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:17

      Au ja, Wolfgang Schüssel, ein grundehrlicher Lotsch. Würde nie lügen.

      Also fast nie. http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8741594.html

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:27

      tja schnabeltier, netter artikel, was wollen sie uns damit sagen?

      das von spiegel bis faz alle deutschen zeitungen wärend des kabinetts schüssel I & II titelten: österreich du hast es besser, über die tollen reformen berichteten und sich an österreich ein beispiel nahmen?

      das meinten sie wohl, schnabeltierfresser, nicht wahr? oder wollten sie einfach nur ein bißl anpatzen, wird schon was hängen bleiben wenn man es ständig wiederholt. wahrer wird es dadurch jedoch nicht.

    • H.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:30

      Nana das gibts nicht Schüssel/Grasser waren die besten Menschen der Welt und hätten Österreich fast in ein bürgerliches Schlaraffenland verwandelt. Dann sind die bösen linkslinken Sozis gekommen und haben die Welt an den Abgrund gebracht.

      Sehen sie sich nur Unterbergers Schicksal an, Schüssel sei Dank auf hohem Suderposten und schon kommt der böse rote Faymann und sägt ihn ab - sowas aber auch.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:35

      Lieber Herr Renneberg, so weit wie Sie dachte ich gar nicht. Ich sehe auch die Zusammenhänge nicht, die Sie mit "österreich du hast es besser" und dergl. konstruieren wollen.

      Ich wollte einfach nur sagen, dass ich persönlich jemanden, der vor Journalisten die Unwahrheit sagt, nicht als "ehrlich" titulieren würde. Ihnen und Koll. Koller ist das aber natürlich ungenommen.

    • pc-think (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:41

      an STF
      Warum belügen uns Politiker? Weil wir die Wahrheit nicht vertragen und sie sonst abwählen.
      Trotzdem gibt es gewaltige Unterschiede. Schüssel log nur dort, wo es nicht anders ging. Die meisten anderen lügen gewohnheitsmäßig immer.

    • H.F. (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:49

      Jetzt wird es richtig grotestk, “Politiker lügen weil wir die Wahrheit nicht vertragen”.
      Damit lässt sich so ziemlich alles rechtfertigen aber hey immerhin hat der Schüssel ja nur gelogen wo es nicht anders ging – beruhigend. Die Partei hat immer recht nur diesmal von der anderen Seite.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:53

      Schüssel hat gelogen, weil Ihm der Scheiß, den er gebaut hat, peinlich war. Ging nicht anders, weil er ja so eitel ist. ;)

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      22. Mai 2010 08:57

      na und sft, was solls, vielleicht fühlte er sich von den fragenden auch nicht angesprochen. würde ich auch nicht anders handhaben.

      aber sie sft, sie würden natürlich umgehend sagen was sache ist. nicht wahr.

    • j.r.tm (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:10

      schüssel würd ich wirklich nicht als ehrlich bezeichnen. er ist nicht einmal jetzt dazu bereit über diverse fehlentscheidungen in seiner zeit einigermapßen offen zu reden.

    • tartaros (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:38

      Mein Gott na, mit diesem lächerlichen Vorfall kommen Sie jetzt daher. So was ist doch alltäglich. Nur weil das so aufgebauscht wurde. Pff. Wenn Ihnen nichts besseres einfällt. Und die Journalisten kann man ruhig mal ein bissl anschwindeln. Die schreiben ja sowieso, was sie wollen. ;-)
      Und die Bevölkerung verträgt die Wahrheit auch nicht so recht. Geb ich dem Vorposter absolut recht.

    • Phaidros (kein Partner)
      22. Mai 2010 09:45

      Schüssel ist zweimal bei Wahlen für ein und denselben Grund gedroschen worden, von demR WählerIn, derIe ja bekanntlich nicht irrt: weil er uns reinen Wein eingeschenkt hat.

      MfG phaidros.vie@wot.at

    • Gennadi (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:11

      Nein. Sondern weil die ÖVP nicht imstande war und ist, einen aggressiven Wahlkampf zu führen.

    • rossi (kein Partner)
      22. Mai 2010 11:33

      Erinnert ihr euch noch an den 95er Wahlkampf, als Schüssel eben VOR den Wahlen Sparmaßnahmen ankündigte, Vranitzky aber sich mit seiner pampfig-arroganten Art darüber lustig machte ( "Von welchem Land reden Sie?") und die Pensionsgarantien mit seiner Unterschrift plakatieren ließ? Und garantiert er noch immer, der Herr Vranitzky, dieser A...h?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      22. Mai 2010 13:59

      Den Umstand, dass Herr Schüssel einen Napoleon-Komplex besitzt, werden wohl auch seine größten Fans nicht leugnen.

    • Phaidros (kein Partner)
      22. Mai 2010 17:05

      Napoleon-Komplex? Redaktionsbekannter, stammen Sie aus seiner unmittelbaren Umgebung, dass Sie darüber Auskunft geben könnten? Falls nämlich nicht, ist so ein Vorwurf oder Anwurf oder was immer es auch sein soll, wohl eher einfach nur ein Auswurf.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      22. Mai 2010 18:16

      Meine psychologische Schulung und Weitsicht reichen da vollkommen aus!





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