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Nur ein Lager hatte gesiegt, und das ist nicht rot

Das Ergebnis 79:16:5 war vorhersehbar. Und sollte doch allen viel zu denken geben. Weder die SPÖ noch Blau oder Schwarz oder auch die Christen haben besonderen Grund zum Jubeln, wenn man das Ergebnis genauer analysiert. Sieger ist nur ein Lager: jenes der 51 Prozent Nichtwähler, also jener, die mit dem Amt oder den angebotenen Persönlichkeiten nichts anfangen können.

Heinz Fischer ist trotz seines hohen Sieges alles andere als ein Triumphator: Denn er bewegt sich mit der absoluten Zahl der Stimmen fast genau in jenen Dimensionen, wo er bei seiner ersten Kandidatur gestanden ist. Er hat also über das rot-grüne Lager hinaus keine nennenswerte Mobilisierung geschafft. Und das trotz der einhelligen Unterstützung durch fast alle Medien, am stärksten durch den ORF und die von Steuergeldern aus SPÖ-Administrationen abhängigen Blätter wie „Österreich“ und „Heute“. Aber selbst die Kronenzeitung, die ursprünglich Barbara Rosenkranz favorisiert hatte, ist am Schluss relativ neutral geblieben.

Das Stagnieren der Fischer-Wähler zeigt übrigens auch, dass die Leitls und Neissers, die von der bürgerlichen Seite ins Fischers Lager gewechselt sind, nichts wirklich bewegen können. Opportunisten ohne Fußvolk diskreditieren sich selber.

Noch nüchterner müssen die Blauen das Ergebnis anschauen: Sie waren, wie es so oft in ihrer Geschichte passiert ist, zerstritten. Wer so oft den Parteiobmann statt der Kandidatin plakatiert, braucht sich nicht zu wundern, dass da keine starke Wahlbewegung für Barbara Rosenkranz in Gang gekommen ist. Dazu kommen die Schwächen der Kandidatin, die sich nicht als wirklich qualifiziert erwiesen hat.

Die Christen können nur einen Achtungserfolg verbuchen, der sicher der höchste in ihrer Parteigeschichte bleiben wird. Denn sie haben sich als Minitruppe ohne schlagkräftiges Walkampfteam schon rein personell ins Abseits geschossen. Sie konnten daher in keiner Phase des Wahlkampfs das Vakuum nutzen, das die Absenz der ÖVP geschaffen hat. Wer seinen Spitzenkandidaten mutterseelenalleine durch die Lande reisen lässt, muss sich bewusst sein, dass da kein überzeugender Eindruck entstehen kann. Und wenn ein Spitzenkandidat seine Redezeit im Fernsehen gar nicht ausfüllen kann, dann muss jeder glauben, dass der gar nichts zu sagen hat, außer die oft sehr schrägen Fragen der Moderatoren zu beantworten.

Und die ÖVP? Sie geht ebenfalls mit vielen Minuspunkten aus dieser Wahl, obwohl sie gar nicht angetreten ist. Die SPÖ-nahen Medien, vom ORF bis zur "Kleinen Zeitung“, hatten sie trotz ihres Nichtantretens als Hauptangriffsziel auserkoren, weil einige schwarze Spitzenfunktionäre angekündigt haben, weiß zu wählen. Das Weiß-Wählen blieb aber – im Gegensatz zum Nicht-Wählen – mit 7 Prozent ein unbedeutendes Minderheitsprogramm; und steht nun ein wenig als ÖVP-Schlappe da.

Vor allem aber muss dieses Wahlergebnis für die Zukunft alle Alarmglocken im schwarzen Lager läuten lassen. Ihre Abstinenz hat die Wiederwahl Fischers praktisch garantiert. Dennoch wurde sie vor wie auch in den ersten Stunden nach der Wahl von Seite ihres Koalitionspartners dafür heftig attackiert. Ein interessantes Zeichen für den Zustand dieser Koalition.

Noch ernster sollte die ÖVP die Rolle der Medien analysieren. Diese sind nämlich bei allen Wahlen der letzten Jahre zum besten Wahlhelfer der SPÖ geworden. Da wird halt einmal ein plötzlicher Pflegenotstand als Verschulden der ÖVP kreiert; da wird ein andermal Inflationspanik als Verschulden der ÖVP geschürt; und da zeigte sich in den letzten Wochen, mit welcher Konsequenz prinzipiell jeder nicht-linke Kandidat niedergemacht wird. Jeder Freiheitliche wird sofort zur Reinkarnation Adolf Hitlers; und wenn eine Splitterpartei wie die Christen mehr als ein paar Promille zu erzielen droht, wird sie von ORF und Raiffeisenmedien sofort als skurril verächtlich gemacht.

Das selbe Spiel wird mit absoluter Sicherheit noch viel intensiver vor den nächsten Wiener Gemeinderatswahlen gespielt werden, wo es für die SPÖ ja wirklich ums Eingemachte geht, nämlich um den Zugriff auf die milliardenschweren Rathauskassen. Vor dieser Wiener Wahl wird sich überdies auch noch die Krone in die Reihen der SPÖ-Maschinerie einordnen. Sodass es für bürgerliche Kandidaten, selbst wenn die ÖVP geeignetere hätte als die nette Frau Marek, ein extrem schwerer Wahlkampf wird.

Die ÖVP hat ja schon die letzten beiden Nationalratswahlen trotz vorher günstiger Umfragen jedes Mal verloren, weil die Linkslastigkeit vieler Medien besonders in den letzten Tagen vor einer Wahl ausgespielt wird. Zwar kann diese mediale Dampfwalze nicht wirklich die SPÖ oder die Grünen selbst pushen – dazu ist deren Performance doch allzu offensichtlich zu schwach –, sie kann aber jedes Mal mit großer Treffsicherheit alle gefährlichen Konkurrenten nieder-denunzieren. Und da tun auch die unabhängigen Fernsehsender kräftig mit – obwohl sie ohne die Reformen von Schwarz-Blau gar nicht existieren könnten. Und da tun auch die beiden großen Printverlagshäuser mit großer Geschlossenheit mit – obwohl deren oberste Eigentümer immer treuherzig den Eindruck erwecken, eigentlich bürgerlich zu sein.

Diese angeblich bürgerliche Gesinnung der Medien hat aber keine Sekunde lang dazu ausgereicht, die schweren Fehler Heinz Fischers zu thematisieren. Da macht man sich halt lieber darüber lustig, dass etwa der eine Kandidat am Wahlkampfbeginn in die Messe gegangen ist.

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alle Kommentare

  1. Waltraut Kupf (kein Partner)
    27. April 2010 16:38

    Ich bedauere, daß Rosenkranz kein besseres Ergebnis erzielt hat. Sie wäre ein starker Gegenpol zum lächerlichen liberalen (noch immer) EU-freundlichen Einheitsbrei gewesen, den nun auch noch einige hirnverbrannte FPÖler mit ihrer überflüssigen Aktivität bereichern wollen. Sie sind es, die Rosenkranz um einen Erfolg gebracht haben, und auf sie trifft das Wort zu, dass, wer solche Parteifreunde hat, sich um Feinde nicht zu sorgen braucht. Rosenkranz hat vermutlich zu sehr an die Loyalität ihrer Partei geglaubt, vielleicht auch die eigentlich wichtigen Kontrastpunkte nicht deutlich genug hervorgehoben. Der niemals wirklich bereinigte Richtungsstreit in der FPÖ ist nun wieder virulent geworden. Allein der Umstand, dass man eventuell auch Steger oder Dillersberger aufgestellt hätte, war ein deutliches Signal. Daß man allerdings der eigenen Kandidatin, da sie einmal aufgestellt war, in den Rücken fallen würde, - damit war in diesem Ausmaß nicht zu rechnen. Dieser Schuß ins eigene Knie könnte die Initialzündung zur neuerlichen Marginalisierung der FPÖ bedeuten, und sie hätte das nicht besser verdient. Strache sollte sich zu einer Weltanschauung durchringen, statt vorwiegend an Wählermaximierung zu denken. Diverse wirtschaftsliberale und subversive Kräfte sollten eine eigene Partei gründen, statt Etikettenschwindel zu treiben und weiter unter einer Flagge zu segeln, die in Wahrheit nicht die ihre ist.

  2. LePenseur (kein Partner)
    26. April 2010 18:17

    Das Wahlergebnis hat gezeigt, daß unsere Bundesverfassung beim Bundespräsidenten einen entscheidenden Webfehler hat (nicht, daß dieser der einzige wäre ...!)

    Wenn div. Poster anregen, man möge das amt einfach abschaffen, kann ich dem nur entgegenhalten, daß ein "Staatsnotar" durchaus seine Berechtigung hätte. Bestimmte zeremoniöse Funktionen (Beurkundung von Gesetzen, Akkreditierung von Botschaftern, Ordensverleihungen, Angelobungen etc.) sind einfach in einem zivilisierten Land gebräuchlich, und so, wie ich die Frage des Standesbeamten nicht durch ein locker-flockiges "Wos is, Oide — geh ma ins Bett?" ersetzt sehen möchte, so will ich auch nicht alle hervorgehobenen Formen und Gebräuche nach dem Travnicek-Slogan "Wos brauch i des!" abgeschafft sehen.

    Nur: gerade so ein repräsentatives Ehrenamt ist denkmöglich ungeeignet, durch eine Volkswahl besetzt zu werden! Volkswahl geht in Wahrheit ja nur durch Schaffung von Differenzen, durch klare Abgrenzung, durch auch polemische Darstellung der unterschiedlichen Ziele und Vorstellungen — also genau das, was durch ein repräsentative Staatsoberhaupt nicht verwirklicht werden soll! Das Staatsoberhaupt sollte ganz im Gegenteil möglichst unstrittig agieren, getragen von einem breiten Konsens der Bevölkerung. Was durchaus ein Argument für eine monarchische Staatsspitze bedeutet — aber das haben wir eben nicht und werden es auch absehbarerweise nicht bekommen.

    Dem gegenüber ist die Bestellung des Bundeskanzlers geradezu darauf zugeschnitten, durch Volkswahl bestellt zu werden: hier ist "Action", hier ist die Möglichkeit zu geben, höchst kontroversiell unterschiedliche Kurse zu unterstützen oder abzulehnen.

    Es wäre daher sinnvoll, statt der verfehlten Volkswahl des Bundespräsidenten eine Direktwahl des Bundeskanzlers einzuführen, den Bundespräsidenten hingegen durch die Bundesversammlung (die natürlich zweckmäßigerweise deutlich zu verkleinern wäre! Niemand braucht 183 NR-Abgeordnete, und der Bundesrat wäre ohnehin sinnvoller durch eine erweitere Landeshauptleutekonferenz zu ersetzen), am besten durch zwingende 2/3-Mehrheit à la Papstwahl (die Abgeordneten werden im Parlament kaserniert, bis sie einen mit dieser Mehrheit gewählt haben). Das würde zwar keine "spannenden" Präsidenten hervorbringen, aber wenigstens weitgehend dem tagespolitischen Streit enthobene.

    Die jetzige Variante hingegen ist völlig unbefriedigend: beim ersten Antreten wird herumgeeiert, um so ein möglichst "staatstragendes" Auftreten mit hinterfotzigen Desavouierungen der Gegenkandidaten unter einen Hut zu bringen. Bei der Wiederwahl ist entweder der chancenlose Gegenkandidat ein bloßer Strohmann (wie Gredler), oder er wird brutal niedergemacht (wie Rosenkranz). Bringt's nicht wirklich ...

  3. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    26. April 2010 14:34

    War es ein Wählerstreik, oder ein großer Sieg des Amtsinhabers?
    Der Souverän, das enttäuschte Volk, sprach ihm nur mit einem 36%-Anteil das Vertrauen aus; 64% der Wahlberechtigten sind also mit seiner Person und/oder Amtsführung nicht einverstanden!
    Das System aber feiert sich selbst, obwohl es längst verloren hat.
    Fischer, als ausgewiesener Kandidat der Linken, fügte dem Präsidentenamt entscheidenden Schaden zu.
    Die Entscheidung des Souveräns ist eindeutig: KEIN Bundespräsident!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. April 2010 15:27

      Die Entscheidung des Souveräns ist eindeutig: KEIN Bundespräsident!


      Da haben Sie wohl eine Umfrage mit 100% Sample unter den Ncihtwählern gemacht?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 15:35

      Ich frage mich, wie so Leute wie der Gamlich-Hans, die immer wissen was die Summe aller Nicht-Wähler will, denken; wenn sie denken!?

    • ViennaCodePoet (kein Partner)
      26. April 2010 15:46

      Rollentausch - wie schaut die Argumentation aus falls ein Schwarzer 80% einfährt...
      Die fast 80% waren dann doch überraschend, und der Nichtwähler Anteil ist vollkommen unerheblich solange die Wahlen selbst sauber ablaufen.

      Wird langsam Zeit die engen Grenzen peinlich vorhersagbarer Parteilichkeit aufzuweichen... andererseits würde manch Unterhaltsames verloren gehen, auch wieder Schade darum.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. April 2010 15:48

      Entschuldigen, aber Kollege Gamlich ist ja wohl beileibe kein Schwarzer.

    • Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
      26. April 2010 15:56

      das System ist ein Selbstläufer:
      gibt es nur eine einzige gültige Stimme, bedeutet diese 100% Wahlerzustimmung!
      Gelinde gesagt - ein Irrsinn

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 16:37

      @Gamlich: Was würden Sie vorschlagen? Anarchie oder Diktatur?

    • inside (kein Partner)
      26. April 2010 17:07

      z.B. die
      dRbs, martins, dibas ernes schnabeltiere etc etc
      zwingen, sich einen Job am freien Markt zu suchen?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 17:15

      inside: Alles Beamte, gell!

    • inside (kein Partner)
      26. April 2010 17:26

      dRb

      dachte ich mir doch
      Intelligenz abwesend
      Zeit vorhanden
      passt!

    • Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
      26. April 2010 19:28

      @...der redaktion bekannt!
      Ich habe nur dieses System erlebt, kann also über andere aus eigenem Erleben nicht fundiert urteilen. Zweifelsfrei stehen wir an einer Zeitenwende - aber wohin?

    • Arnulf Erbersteyn (kein Partner)
      27. April 2010 11:53

      Jede Demokratie hat ihre Spielregeln. An die muss man sich halten. Oder man ändert die Regeln mit entsprechenden Mehrheiten. Demokratisch legitimiert ist, was sich rechnerisch ausgeht.
      So war die Schwarz-Blaue Koalition 2000 demokratisch legitimiert. Und genau so ist Fischer als Präsident legitimiert.

      Für "die Bürgerlichen" war es in Ordnung, als Schüssel mit einer Zustimmung von 21.3% der Wahlberechtigten Kanzler wurde. Zusammen mit der FPÖ kam diese Koalition auf gerade einmal 42.6% Zustimmung unter den Wahlberechtigten.
      Und die Wahl Fischers wird fleißig schlechtgeredet. Dass die ÖVP selbst nicht den Mut hatte, einen Gegner ins Rennen zu schicken (der zwar wahrscheinlich verloren hätte, aber eine Stichwahl wäre sich allemal ausgegangen), bzw. einfach keine fähige Persönlichkeit hatte, das wird unter einer Decke aus NLP und Hetze versteckt.

      Wie mans dreht und wendet. Die Demokratie endet für die ÖVP dort, wo die Parteiinteressen beginnen.

  4. JSmith (kein Partner)
    26. April 2010 13:41

    Der österreichischer Wähler sollte durch eine gesetzlich verbindliche Regelung zu gewissen Wahlen (Europawahlen, Nationalratswahl, Bundespräsidentenwahl und die unmittelbare Gemeinderatswahl im jeweiligen Wohnort) gezwungen werden! Es kann nicht sein, dass unser Volk schon so verblödet ist nicht zu erkennen, dass Nichtwählen auf lange Sicht zu politischen Ergebnissen führen wird, die einem Großteil der Bevölkerung nicht passen wird, aber unumkehrbar sein wird! In anderen "nicht so entwickelten" Ländern kämpfen und sterben Menschen für das Privileg wählen zu dürfen. Dies sollte thematisiert werden und diesen Hohlköpfen von Nichtwählern eingetrichtert werden. Es soll jedem selbst überlassen werden wen Er (oder Sie) wählt - nur man sollte wählen, denn dies ist einer der Grundpfeiler der Demokratie. Und wenn man dies unterlässt, dann werden Personenkreise aus diversen politischen Lagern auf blöde Gedanken kömmen und man wird sich in einigen Jahren wieder fragen - wie konnte das bloß passieren....

  5. DI F.KO (kein Partner)
    26. April 2010 12:59

    Das wahre Ergebnis von gestern lautet gerundet: 51 39 7.5 2.5 Nimmt man theoretisch an, daß in Zukunft nur mehr einer wählen geht, ist dann jener Wähler der einzige österreichische Demokrat der einen 100% Wahlsieg bejubeln darf? Die Fehlerhaftigkeit eines Systems erkennt man an den Grenzwerten.
    Es ist dringend notwendig ein Minimum der Wahlbeteiligung zur Gültigkeit einer Wahl festzulegen. Beobachtet man die sich nach unten progressiv entwickelnde Wahlbeteiligung der letzten Jahre, kann man feststellen daß wir uns dem theoretischen Grenzwert rasend schnell nähern.
    Meiner Meinung müßte die Wahlbeteiligung bei 2/3 der Berechtigten liegen!
    Natürlich bedeutet dies, daß einige der nächsten Wahlen ungültig werden. Was aber zur Abkehr von der gegenwärtigen hohlen populistischen Lügenpolitik ( Hauptgrund fürs Fernbleiben ) hin zur Sach- und Fachkompetenz führen muss.
    Eine Volksabstimmung (Verfassungsänderung) wäre angebracht!

  6. Wolfram Schrems (kein Partner)
    26. April 2010 12:45

    Angesichts dessen, daß die kirchlichen Apparatschniks unter Duldung der Bischöfe Gehring schäbigerweise in den Rücken gefallen sind,

    angesichts dessen, daß die ÖVP ausdrücklich keine christlichen Politiker mehr will und

    angesichts der gleichgeschalteten linken Medien- und Denunzierungsmaschinerie und von charakterlosen Journalisten

    muß man das Ergebnis von Gehring durchaus als Achtungserfolg werten, zu dem ich ihm hier auch gratulieren möchte.

    • MG-Driver (kein Partner)
      26. April 2010 18:45

      ...daß die ÖVP keine christlichen Politiker mehr will... da ist was d`ran. Deshalb wird sie -nicht nur-, aber schon auch zu einem beträchtlichen Teil- in Wien zerbröselt werden. Geschieht ihr auch recht, wenn man alle möglichen Wählerschichten ansprechen will und die christlich-sozialen Eingestellten links liegen läßt.

      Vielleicht schafft es ja Gehring mit ein paar klugen Köpfen und Persönlichkeiten in ein paar Landtage, sicher nicht in Wien, aber zumindest in den westlichen Bundesländern dürfte Potential vorhanden sein bei ehem.ÖVP-Wähler, denen ihr Glaube mehr bedeutet als ein Taufschein und ein paar Gesichtsbäder zu Ostern und Weihnachten!

    • MG-Driver (kein Partner)
      26. April 2010 18:47

      ...beim Gottesdienst.

    • Gerhild Baron (kein Partner)
      27. April 2010 21:29

      Schließe mich Wolfram Schrems voll an und hoffe, daß Dr.Gehring sich nicht entmutigen läßt !

  7. Celian (kein Partner)
    26. April 2010 12:14

    Der pessimistische Ausblick A.U.s auf die zukünftige Rolle der Medien bei den nächsten Wahlen in diesem Land verheißt nichts Gutes.
    Das ist auch der Grund, warum ich mir schon lange keine österreichische Zeitung kaufe oder lese, ausgenommen dem Wirtschaftsblatt.

    In der Schweiz gibt immerhin es die NZZ, in Deutschland Die Welt oder die Frankfurter.
    und was gibts bei uns?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 12:18

      @celian:gähn...fishing for compliments at its best!

  8. Kurt22 (kein Partner)
    26. April 2010 11:31

    Für Wien bleibt eigentlich nur eine Hoffnung: Daß die FPÖ einen halbwegs vernünftigen Wahlkampf führt, und die Fehler der SPÖ aufzeigt, Munition gibt es ja genug. Von der ÖVP ist nichts zu erwarten, von den Grünen redet sowieso kein Mensch mehr. Also keine allzu stumpfen Slogans, dann wird sich in Wien etwas ändern, ansonsten sehe ich schwarz (=rot/grün).

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 12:19

      In Wien ist Rot/Schwarz schon längst ausgemacht Herr Kurt!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. April 2010 15:28

      Worauf Sie einen lassen können.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 15:37

      Daher hilft nur ein Kreuz bei Strache um es den Proporzbonzen einmal so richtig zu zeigen! :P Dann wird endlich alles besser.....

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. April 2010 15:49

      Also wenn der angetreten wäre, hätte ich eh bei Schneewittchens Hund 'Wurscht' das Kreuzerl gemacht. Aber sie ist ja nur selber angetreten...

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 16:44

      Aus verlässlicher Quelle weiß ich, dass Frau Rosenkranz in jungen Jahren noch auf der alternativen "Hippie-Spur" unterwegs war. Erst als sie den unbescholtenen Horst kennengelernt hat, ist sie in ein anderes Eck gerückt!

    • Kurt22 (kein Partner)
      26. April 2010 17:14

      @dRb 15:37: Also sollen wir hoffen, daß es so bleibt wie es ist??? Oder wollten Sie mir sonst etwas sagen?

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 17:20

      @Kurt: Also ich für mich hoffe nicht, dass es so bleibt. Vielleicht können wir ja Rot/Schwarz durch eine gemeinsames Gebet verhindern! Die Verhinderung durch eine unerwartete Wahlentscheidung halte ich allerdings für ausgeschlossen, obschon ich natürlich meinen sehr kleinen Beitrag zur Verhinderung dieser Koalition beitragen werden!

  9. APM (kein Partner)
    26. April 2010 10:32

    Dieses Wahlergebnis ist die Verarschung der Demokratie in Reinkultur. "Wahlkampagnenleiter" Bachleitner von Fischer hatte die Kühnheit, dieses Resultat als "eindrucksvolle Bestätigung der Wiederwahl H.F." zu bezeichnen. Würde er die "Werte" die im Wahlkampf dauernd strapaziert wurden wirklich ernst nehmen, müsste F. - bei dieser Wahlbeteiligung - zurücktreten. So aber schiebt er die Schuld dem "unvernünftigen Volk" in die Schuhe und lässt die "Werte" Werte sein. Auf die Idee, das ER vielleicht doch nicht ganz so gut sei scheint er nicht zu kommen.... Es ist zum ......

  10. Otto (kein Partner)
    26. April 2010 10:16

    Tja, offensichtlich kann man sich halt alles so zurechtbiegen wie man will:
    "Außerdem gäbe es sowieso einen ständig wachsenden Anteil von Nichtwählern, das habe daher auch nichts mit einer Ablehnung Fischers zu tun.

    Da diese SPÖ-Argumente ja durchaus logisch sind, ist also ein Daheimbleiben die schlechteste Art, Unzufriedenheit mit Fischer zu äußern."
    Aber das war ja auch nur das Geschwätz von vorgestern... ;-)

  11. Michael S. (kein Partner)
    26. April 2010 09:58

    Was mich oft nachdenklich macht ist die Tatsache, daß viele Personen diese schleichende Unobjektivität von einigen Medien, allen voran vom ORF - müßte aus gesetzlichen Gründen schon objektiv sein - nicht wahrnehmen. Hat hier die jahrzehntelange "Bildungspolitik" schon gegriffen? Die Reaktionen einiger Bekannte auf die 20 Punkte v.A.U. über Heinz Fischer waren erschütternd. Man muß diese 20 Punkte nicht zum Dogma machen, aber sie als spinnende, niveaulose Formulierungen zu bezeichnen zeigt nicht gerade von Bildung. Wo sind die nachdenkenden, hinterfragenden Bürger?
    ORF Wahlabend: Ständig wird die Formulierung verwendet, "der unabhängige Kandidat HF..." und dann die saloppe Formulierung von Frau Veit:" nun schalten wir zu den Christen...." Würde sie auch formulieren zu den Sozis, zu den Linken?

    • mg-driver (kein Partner)
      26. April 2010 10:18

      Gehirnwaschung wirkt - und alles was nicht der PC entspricht ist "vorsintflutlich" und "skuril", so einfach ist das!

      Wozu nachdenken, wenn das ohnehin Herr Lackner, Frau Thurnherr & Genossen erledigen...

    • Reinhard (kein Partner)
      26. April 2010 11:59

      @ Michael S.

      "Wo sind die nachdenkenden, hinterfragenden Bürger?"

      Ich sage nur: PISA

    • Wolfram Schrems (kein Partner)
      26. April 2010 12:48

      @Michael S.
      Von "schleichender Unobjektivität" kann überhaupt keine Rede sein.
      Der ORF war schon vor 25 Jahren schreiend (nicht schleichend) unobjektiv.

      Die alten marxistischen Seilschaften in den Medien haben die Gehirnwäsche Österreichs weitgehend geschafft. Aber nicht alle Jugendlichen und Studenten glauben mehr, was sie im ORF oder sonstwo vorgesetzt bekommen.

  12. Brigitte Imb (kein Partner)
    26. April 2010 09:36

    Das schönste am Ergebnis ist die Abwesenheit von 50 % der Wähler. Über diese Tatsache können die Linken nicht hinweg, egal womit sie die Öffentlichkeit zumüllen und schön reden, 2 Drittel wollen keinen BP Fischer.

    • xxx (kein Partner)
      26. April 2010 09:41

      Das ist falsch. Wer nicht wählen geht, zählt nicht. Wer zu blöd ist, sein aktives Wahlrecht auszuüben, ist mit dem zufrieden, was andere für ihn bestimmen.

      Bitte die Grundlagen unserer Demokratie zu lernen!

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      26. April 2010 09:48

      tja xxx, das sehen sie eben falsch, schon klar, sie wollen das üble ergebnis schönreden, aber auch wenn sie es ständig wiederholen wird es dadurch nicht wahrer!

      bedenken sie ebenfalls, dass ca. 200.000 grüne fischer auf empfehlung, aus beraufsaufgeregtheit und dauerempörtheit wegen rosenkranz gewählt haben, fischer deshalb aber auch nicht wollen.

      und schlussendlich jene 480.000 övpler die fischer ebenfalls gewählt haben.

      da bleibt nicht viel für die nationalen sozialisten übrig.
      im großen und ganzen eine mehr als matte sache für heifi.

    • xxx (kein Partner)
      26. April 2010 09:55

      Tja .... mit den nationalen Sozialisten habens Recht. Die Rosenkranz ist voll abgestunken. Tolle 35% hat die erreicht. *lol*

      Abgesehen davon: Was genau sehe ich falsch? Zitieren sie mir jenes Gesetz in der Österreichischen Bundesverfassung, in der den Nichtwählern auch nur irgendeine Bedeutung zugesprochen wird?

      Gibts eine Nichtwähler-Fraktion im Nationalrat? Wie genau werden Nichtwähler bei der Bestimmung des Bundespräsidenten gewertet?

      Gesetz ist Gesetz - Nichtwähler zählen nicht.

    • Brigitte Imb (kein Partner)
      26. April 2010 10:12

      xxx

      Zu den Grundlagen der Demokratie gehört die freie Entscheidung, die man uns ja ohnehin gerade madig machen will.

      Übrigens, ich habe gewählt.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      26. April 2010 10:12

      schön, dass sie immer noch mitspielen XXX, man wirft nationalen sozialisten, wie ihnen, ein stöckchen und schon fahren sie wie wild hin.

      allerdings, wie schon gespostet wird der löwelstraßenunsinn den sie verzapfen durch vermehrtes widerholen nicht wahrer.


      aber warum schwadronieren sie nicht in einem forum wo man ihnen das abnimmt? im standard laufen genug dummköpfe herum die ihnen vielleicht glauben mögen.

    • xxx (kein Partner)
      26. April 2010 10:13

      Alexander Renneberg - ich bin kein FPÖ-Wähler :-)

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      26. April 2010 10:26

      XXX, überraschung.... wir wissen, dass sie die nationalen sozialisten wählen und nicht die fpö. das haben sie mit ihren postings eindeutig bewiesen.

    • K. K. (kein Partner)
      26. April 2010 11:51

      @A.R. 10:26
      Geben Sie's auf, Herr Renneberg, xxx verstellt sich nicht, er ist intellektuell wirklich auf einem solchen Niveau, daß er's nicht versteht...

  13. Martin Bauer (kein Partner)
    26. April 2010 09:33

    Hier wird aus allen Lagerschattierungen die Demokratie als Feigenblatt benützt.
    Was war an dieser Wahl demokratisch?

    1.) ÖVP verzichtet auf das ihr zustehende (ich wage sogar zu behaupten:
    verpflichtende!)passive Wahlrecht.
    2.) Die Wahlbeteiligung unter 50%.
    3.) Die Unausgewogenheit der veröffentlichten Meinung?
    4.) 25% der Bevölkerung reichen, um zu gewinnen?

    Ich lese aus dem Wahlergebnis:
    Die Mehrheit der Österreicher hat dem gegenwärtigen System eine schallende Ohrfeige versetzt. Und was schlägt die SPÖ vor? In Zukunft, her mit einem Wahlkampfbudget aus Steuermitteln für die BP-Wahl.

    PS:
    In Wien, im 11.Bezirk - einer traditionellen Hochburg der Roten und immerhin die drittgrösste "Stadt" Österreichs - hat Fischer das schlechteste und Rosenkranz das beste Ergebnis eingefahren. Das war keine Ohrfeige mehr, dass war ein Tritt in den Hintern.

    14cmartinbauer@aon.at

    • xxx (kein Partner)
      26. April 2010 09:36

      Hmmm ... In Simmering hat Fischer 79,67% der Stimmen bekommen. So einen "Arschtritt" würde der Herr Strache wohl auch gern haben.

    • Martin Bauer (kein Partner)
      26. April 2010 09:51

      XXX

      Sie haben Recht. Ich vergass zu erwähnen:
      Das schlechteste Ergebnis in Wien.
      Jetzt alles klar?

      14cmartinbauer@aon.at

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      26. April 2010 12:03

      In Simmering konnte die FPÖ auch bei der letzten Nationalratswahl den größten Zuwachs in allen Wiener Bezirken verbuchen!

  14. NC (kein Partner)
    26. April 2010 09:29

    Was sie da alles hinein interpretieren. zB. dass die 7 Prozent Weiß-Wähler eine ÖVP Schlappe seien .... Hamma schon das Somerloch und sie wissen nimma was sie schreiben sollen? Realitätsverlust oder einfach nur Paranoia? In ihrer Welt ist die ÖVP wahrscheinlich auch am Vulkanausbruch und der darauffolgenden Lähmung des Flugverkehrs schuld, weil die Schwarzen damals in die EU wollten.

    Diese Wahl an sich war vollkommen unnötig und uninteressant. Die massive Fischer-Hetze die sie in diesem Blog betrieben haben, hat halt net wirklich überzeugt. Fischer hat sich in seiner Amtszeit keinen großen Faux pas geleistet, auch wenn sie das anders sehen. Und dass er nicht in Polen war, interessiert doch auch niemanden.

    Gott sei Dank hat er die Absolute bekommen und wir haben für die nächsten Jahre eine Ruhe vor dem Thema. Und hoffentlich hören sie endlich zum Hetzen auf.

  15. xxx (kein Partner)
    26. April 2010 09:26

    Warum wird hier mit "Nichtwählern" rumgerechnet? Habt ihr in der Schule nicht aufgepasst? Nichtwähler zählen nicht. Gar nicht. Sie haben auf ihr Wahlrecht verzichtet und haben hinterher das zu akzeptieren, was andere für sie bestimmt haben.

    "Nichtwähler" sind nie Gewinner - es sind immer nur Verlierer.

    • Reinhard Kaske (kein Partner)
      26. April 2010 11:29

      Würde ich soviel Unsinn wie xxx verzapfen bliebe ich auch anonym. Wenn ich als Wähler mit den drei, mir vorgeschlagenen Köpfen nicht einverstanden bin, deshalb nicht oder weiß wähle und letztlich mich in der größten aller Gruppen wiederfinde, so werte ich das als gewaltige Willenskundgebung. Nur undemokratische Betonköpfe, wie eben xxx, sind bereit eine Mehrheit von über 50% einfach unter dem Teppich kehren zu wollen.

  16. WFL (kein Partner)
    26. April 2010 07:57

    Sie haben leider - was die Rolle der Medien betrifft - wieder einmal den Nagel auf den Kopf getroffen. Dazu kommt noch die Rolle der (eindeutig politisch besetzten) APA,
    von der ja die meisten österr. Medien brav abschreiben - auch die selbsternannten "Qualitätsmedien" übernehmen APA-Meldungen immer wieder Wort für Wort, machen sich nicht mal die Mühe, diese leicht umzuschreiben. Den Wiener Radikallinken (den heutigen "Links-Grünen") ist es endgültig gelungen, die Massenmedien zu erobern - Gratulation. Die ÖVP wird noch einige Wahlen verlieren müssen, bevor sie aufwacht....

    • Leopold Koller (kein Partner)
      27. April 2010 04:14

      Die OeVP hat leider schon lange den Punkt ueberschritten, wo ein Wahlverlust ein Umdenken einleiten wuerde.

  17. Wilhelm Ehemayer (kein Partner)
    26. April 2010 05:27

    Im künstlichen Jubel für den Wahlgewinner Fischer gehen die Wählerstromanalysen komplett unter die Hoffnung für die nächsten Wahlen geben und den groß inszenierten Triumph Fischers in einen anderen Licht erscheinen lassen. Laut der Wählerstromanalyse des SORA Institutes teilen sich die derzeitig über 50 % Nichtwähler wie folgt auf : 15% ÖVP Wähler von 2008, 18% FPÖ-, 10% BZÖ-, 46% Nichtwähler von 2008. Bei den ungültigen Stimmen 55% ÖVP-, 13% SPÖ- unter 5% FPÖ- und BZÖ Wähler von 2008.
    Von den FPÖ Wählern von 2008 blieben jetzt 62% zu Hause, 25% stimmten für Rosenkranz, 11% Fischer, 2%Gehrling und 1% ungültig. Die ÖVP Wähler der NR-Wahl 2008 telen sich wie folgt auf: 44% für Fischer, 36% Nichtwähler, 10% Weißwähler, 6% Gehring und 4% für Rosenkranz. Die rund 2,5 Millionen Stimmen für Fischer kommen von 47% SPÖ-, 22% ÖVP-, 17% Grünen, 4% FPÖ-,3% BZÖ-Wählrern und 7% Sonstige oder Nichtwähler von 2008. Die 484000 Stimmen von Rosenkranz kommen von 44% FPÖ-, 23%-BZÖ-, 12%- SPÖ-, 11%- ÖVP-, 2% Grünen und 5% Sonstige und Nichtwähler von 2008. Die Stimmen für Gehring kommen von 45% ÖVP-, 20% Sonstige-,10% SPÖ-, 8% FPÖ-, 7% BZÖ, 5% Grüne und 6% Nicht- und Weißwähler von 2008. Damit ist nur der weitere Beweis erbracht das Nicht- und Weißwählen nur den Herrschenden nutzt. Positiv ist hingegen das sowohl Rosenkranz als auch Gehring Stimmen aus allen Lagern bekamen und Fischer nicht einmal mehr die Hälfte der ehemaligen SPÖ-Wähler von 2008 mobilisieren konnte. Die kommenden Landtagswahlen werden interessant vor allem in Wien wo erstmals die Möglichkeit besteht das Rote Wien zur Geschichte zu machen!

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. April 2010 08:16

      Pssst! Das würde ja heißen, dass 500.000 ÖVPler Fischer gewählt haben... Wenn das noch Unterberger hört! :)

    • Heri (kein Partner)
      26. April 2010 09:17

      @STF
      Die 480,000 ÖVP-ler sind wohl jene, die in Fischer das "geringste Übel" sehen. Vielleicht weil sie nichts von Fischer's Kommunismusfaibel wissen und ihn als "netten" Club45 Opa einschätzen. Aber was hätten die wohl gewählt, wenn es eine ÖVP Alternative gegeben hätte?

    • Leopold Koller (kein Partner)
      27. April 2010 04:11

      Stf + Heri, das waren die Beamten und Bauern.

  18. martin (kein Partner)
    26. April 2010 00:13

    "Noch ernster sollte die ÖVP die Rolle der Medien analysieren". - Herr Unterberger, sind Sie auch für jene "Ordnung in den Redaktionsstuben", von der Jörg Haider einmal gesprochen hat? Sie werden sich wohl damit abfinden müssen, dass Ihnen die Mehrzahl der Medien in diesem Land nicht gefällt (Sie selbst hatten lange genug die Chance, es anders zu machen). Ob Sie es wollen oder nicht, zu einer Demokratie gehören auch freie und unabhängige Medien (elektronisch wie auch auf Papier). Und wenn Ihnen diese Medien "links" vorkommen, so liegt das zuallererst an Ihnen und nicht an diesen Medien selbst. Was Sie fordern, ist nicht "Ausgewogenheit", denn das bedeutet für jeden Konsumenten je nach persönlicher politischer Präferenz etwas anderes, sondern politischen Eingriff. Die ÖVP hat sich zur Rolle der Medien überhaupt nichts zu überlegen, die ÖVP hat (so wie alle anderen Parteien auch) die Medien einfach nur in Ruhe zu lassen. Schlimm genug, dass der wahre Chef des ORF eigentlich Kopf (der von der ÖVP) und nicht Wrabetz heißt.

    • Slavonski Brod (kein Partner)
      26. April 2010 00:50

      Das glauben Sie doch selbst nicht! Dass besonders das ORF-Fernsehen quasi schon der KP oder besser gesagt der SP-Funk ist merkt sogar meine grünen Bekannten.
      Was stört ist nicht, dass Journalisten Ideologien mutwillig transportieren, was zwar nicht besonders ehrbar ist, aber das eigentliche Problem ist die enorme Schlagseite des ORF-Fernsehens, das es mit Sachlichkeit oder Fakten nicht allzu genau nimmt. Es werden Kandidaten so grundverschieden behandelt, dass ich mich im Nachhinein schäme meine zweite Staatsbürgerschaft abgelehnt zu haben.

      Was mich erzürnt ist, dass man so bodenlos frech ist und es auch noch leugnet.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. April 2010 03:25

      @ martin

      dass Sie ein indoktrinierter Linker sind, ist wahrscheinlich eh jedem hier bekannt und wird bei jeder weiteren Meldung nur noch bestaetigt. Leider haben Sie noch immer nicht begriffen, dass diese Welt mit linker Ideologie zugrunde gehen wird. Aber Linke wie Sie scheren sich darueber nicht, da man ja eh Steuern von den Leistenden fuer die Nichtsnutze einheben kann. Die Nichtsnutze, Sie inbegriffen auf Grund des Inhalts Ihrer Beitraege, haben mittlerweile die Mehrheit und die Leistenden sind in der Minderheit. Ergebnis: Bankrott des Staates.

      A democracy is always temporary in nature; it simply cannot exist as a permanent form of government. A democracy will continue to exist up until the time that voters discover that they can vote themselves generous gifts from the public treasury. From that moment on, the majority always votes for the candidates who promise the most benefits from the public treasury, with the result that every democracy will finally collapse due to loose fiscal policy, which is always followed by a dictatorship.

    • Phaidros (kein Partner)
      26. April 2010 06:12

      Koller, ich hab langsam den Eindruck, der arme Kerl verdient seine Brötchen mit solchen Posts. Der kann gar nix dafür, der muss das schreiben. Von selbst kann einem sowas auch nicht einfallen - das ist langwierig und sorgfältig herbeikonstruiert.

      Nur bleibt's halt Stumpfsinn: Der ORF habe in Wahrheit einen Schwarzen an der Spitze. Aha. Denken Sie mal nach so lang Sie wollen, und versuchen, etwas Dämlicheres zu sagen. Sie werden sich schwer tun.

      Als Opel bedingt durch Lopez' Einkaufspolitik in massiven Qualitätsschwierigkeiten steckte, war von der Belegschaft hinter vorgehaltener Hand zu hören: "Aus Dreck kann man halt keine Autos bauen". Mit Gedanken scheint es ähnlich gelagert zu sein.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Igo (kein Partner)
      26. April 2010 06:18

      Lieber Herr Koller,

      kann nicht umhin, aber das müssen sie schon auch noch dazufügen, wenn sie jemanden zitieren, auch wenn es (wahrscheinlich) schon lange her ist.

      Alexander Fraser Tytler, Lord Woodhouselee (15 October 1747 - 5 January 1813) was a Scottish-born British lawyer and writer.

      Gruss nach Kanada!

    • Reinhard (kein Partner)
      26. April 2010 06:48

      @martin
      Der kleine feine Unterschied:
      AU schreibt von "analysieren". Das bedeutet beleuchten, beobachten, Messergebnisse erzielen.
      Sie schreiben von direktem Eingriff und Einflussnahme bis hin zur Beschneidung der journalistischen Freiheit.
      Entlarvend, meinen Sie nicht? Denn genau das ist die Vorgehensweise der Linken: sie analysieren nicht aus Gründen der Erkenntnis, sondern sie greifen sofort ein und unterwerfen - das beste Beispiel (und übrigens ein Zynismus, der bereits in abgehobene Geschmacklosigkeit abdriftet) ist eben jener AU, dem Sie vorwerfen, er hätte es doch besser machen können. Hat er nämlich auch! Sehr viel besser sogar. Weswegen er von eben Ihren heißgeliebten und ach so liberalen Linken abserviert wurde.
      Würden die linksgerichteten und mit Presseförderungen sowie ganzseitigen ÖBB- und SPÖ-Jubelanzeigen für ihre Unterwerfung gnädigst belohnten (vulgo gekauften) Schmierblätter wirklich objektiv berichten, dann könnte man Ihre Einwände verstehen. Aber die Realität sieht anders aus.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. April 2010 08:23

      Was Sie fordern, ist nicht “Ausgewogenheit”, denn das bedeutet für jeden Konsumenten je nach persönlicher politischer Präferenz etwas anderes, sondern politischen Eingriff. Die ÖVP hat sich zur Rolle der Medien überhaupt nichts zu überlegen, die ÖVP hat (so wie alle anderen Parteien auch) die Medien einfach nur in Ruhe zu lassen.


      Diese wirklich sehr zutreffende und scharfsinnige Passage martins wird von den Anwortern natürlich geflissentlich nicht angesprochen. Dafür bleibt neben dem ORF-Bashing kein Platz.

      Schlussendlich müssen sich sogar in Österreich Medien auf dem Markt behaupten, wobei der ORF natürlich nach wie vor die Rolle des Semimonopolisten inne hat. Wenn ÖVP-nahe Medienmacher auf dem Markt nicht mehr bestehen können, haben sie halt Pech gehabt und werden durch den Junior ersetzt.

    • martin (kein Partner)
      26. April 2010 08:47

      Guten Morgen!

      diese Reaktionen von wegen "indoktrinierter Linker" habe ich erwartet und belächle sie. Warum Kopf für mich der "wahre ORF-Chef" ist, ist leicht erklärt: er bestimmt quasi, was der ORF tun muss, um jene 160 Mio Euro zurückzuerhalten, die dem Sender zustehen. Es ist das jener Verlust, den der ORF hat, weil die Politik am Sender vorbei die Gebührenbefreiung für bedürftige Leute beschlossen hat. Gegen diesen Beschluss ist im Prinzip nichts einzuwenden - bei der Telekom gibt es ähnliches. Nur bekommt die Telekom das ihr dadurch entgehende Geld vom Staat auf den Cent genau zurückerstattet - ganz ohne irgendwelche Bedingungen. Wieso wird der ORF in dem Zusammenhang anders behandelt als die Telekom?
      Betreffend Unabhängigkeit des ORF gibt es ein entsprechendes Gesetz, das den Sender dazu verpflichtet. Mir ist aus den letzten Jahren kein Fall einer Verletzung dieses Gesetzes bekannt (die Schauplatz-Angelegenheit ist noch in Schwebe).
      Und ich weiß nicht, ob Unterberger seinen Chefredakteursposten bei der Presse deshalb verlor, weil er politisch nicht gepasst hat oder weil er schlicht und einfach nicht erfolgreich genug war. Wenn ersteres, tragen die Eigentümer bzw. der Verlag dafür die Verantwortung und nicht der Staat.
      Und betreffend die Medien "analysieren"? Auch das hat eine Partei (egal welche) nicht zu tun. Das einzige, was eine Partei in Zusammenhang mit Medien analysieren kann, ist, warum die Medien so berichten und was die Partei an ihrer eigenen Arbeit verbessern kann, damit die Berichterstattung eine andere ist. Soll heissen: den Grund für die Berichterstattung in den Medien muss eine Partei bei sich selbst und nicht bei den Medien suchen.

    • Phaidros (kein Partner)
      26. April 2010 10:20

      Reinhard, Sie müssen mir bei Gelegenheit unbedingt zeigen, wie man einem Goldfisch das Männchen machen beibringt!

      Denn nur, wem das in der Vergangenheit bereits gelungen ist kann ernsthaft hier versuchen, bestimmten Postern Sachverhalte zum Verständnis näher zu bringen.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Phaidros (kein Partner)
      26. April 2010 10:24

      Was Sie fordern, ist nicht “Ausgewogenheit”, denn das bedeutet für jeden Konsumenten je nach persönlicher politischer Präferenz etwas anderes, sondern politischen Eingriff. Die ÖVP hat sich zur Rolle der Medien überhaupt nichts zu überlegen, die ÖVP hat (so wie alle anderen Parteien auch) die Medien einfach nur in Ruhe zu lassen.


      Diese wirklich sehr zutreffende und scharfsinnige Passage martins wird von den Anwortern natürlich geflissentlich nicht angesprochen.


      In der Tat wird sie nicht angesprochen. Und zwar aus Freundlichkeit (oder Mitleid?) Denn sie ist eher schafsinnig denn scharfsinnig. Wie Reinhard bereits ausführte, sind "Analyse" und "Einflussnahme" nämlich zwei paar Schuh. Und bei "Einflussnahme" und entsprechenden Versuchen fällt mir als erstes ganz sicher nicht die ÖVP ein.

      G phaidros.vie@gmail.com

    • martin (kein Partner)
      26. April 2010 11:39

      phaidros

      Welchen Zweck soll die "Analyse" der Medien durch eine Partei denn sonst haben außer die Möglichkeiten der Einflußnahme auszuloten? Eine Besserung der eigenen politischen Arbeit zum Zwecke einer besseren Berichterstattung ist wohl von einer hiesigen Partei nicht zu erwarten - auch nicht von der ÖVP. Und wenn Sie meinen, die ÖVP betreibe keine Medienbeeinflussung, verweise ich erneut auf den ORF: auf die Politik der Hrn. Kopf, auf die Bestellung Grasls zum kaufmännischen Direktor (quasi als "Wachhund" der ÖVP) und auf die Sendung "Gib mir den täglichen Pröll" tägllich um 19h in ORF2/NÖ.

    • Reinhard (kein Partner)
      26. April 2010 11:55

      @Phaidros
      Niemals aufgeben, nie kapitulieren! ;-)

      @Schnabeltierfresser & martin
      Diese Passage "...die ÖVP hat (so wie alle anderen Parteien auch) die Medien einfach nur in Ruhe zu lassen." ist vollinhaltlich richtig und ich möchte sie hiermit auch unterstützen!
      Nur orte ich nirgends einen Aufruf zur Einflussnahme sondern nur eine Unterstellung martins, dass eine Analyse der Medien automatisch dazu führen muss.
      Und wenn man den ORF als Beispiel nehmen will - die Schlagseite liegt in der Berichterstattung. Der Versuch der Einflussnahme ist bereits über das orangerote "Westifon" fehlgeschlagen. Denn die Ausrichtung ist systemimmanent. Ein von Wohltaten schmarotzendes System bedient immer den Wohltäter. Im Falle ORF Rot/Schwarz. Beides systemkonservative Linksparteien.

    • Phaidros (kein Partner)
      26. April 2010 12:06

      Welchen Zweck soll die “Analyse” der Medien durch eine Partei denn sonst haben außer die Möglichkeiten der Einflußnahme auszuloten?

      Zum Beispiel Feedback-Kontrolle. Zum Beispiel Justierung der eigenen Vorgangsweisen. Zum Beispiel Beobachtung der veröffentlichten Meinung. So, wie ca. jede mittlere und größere Firma ebenfalls professionelle Medienbeobachtung betreibt.

      Nebenbei: soll das Beschäftigungstherapie sein, was Sie da zu betreiben versuchen? Funktioniert nicht. Um Ihre provokant gemeinten Fragen als das zu entlarven was sie sind, braucht man nicht erst großartig lange nachzudenken, martin, das geht aus dem Handgelenk.

      Sie verschwinden ein ums andere mal aus Diskussionen, weil Ihnen die Argumente ausgehen - oh, Entschuldigung, die Zeit wollte ich schreiben, aber blöderweise weiß ich nicht, wo die Backspace-Taste ist.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      27. April 2010 04:05

      @ martin

      Sie sind wirklich nicht zu retten. Jedes Ihrer Worte trieft von linker Ideologie.

      "Es ist das jener Verlust, den der ORF hat, weil die Politik am Sender vorbei die Gebührenbefreiung für bedürftige Leute beschlossen hat."

      Der ORF soll sich am freien Markt behaupten. Wenn keiner dafuer zahlen will, warum sollte er? Sie zahlen ja auch nicht fuer Heizoel, wenn Sie eine Gasheizung haben. Warum schlecken Sie nicht eine Briefmarke fuer jeden Beitrag, den Sie hier einstellen? Das ist ja ein Verlusst fuer die Post, wenn Sie's nicht tun.

      Sie sind einfach ein indoktrinierter Linker. Ob Sie es ev. eh besser wissen und sich nur bloed stellen oder einfach total ignorant sind, kann ich 1. nicht beurteilen und ist mir 2. vollkommen Wurscht. Mein Mitleid haben Sie jedenfalls.

  19. Silvia Berger (kein Partner)
    26. April 2010 00:07

    @Лаврéнтий Пáвлович Бéрия

    Fällt Ihnen vielleicht noch etwas Sachliches ein, oder sind Sie in der Gehirnwäsche der linken Kaderschmieden (= Kinderfreunde, Rote Falken, SJ usw.) stecken geblieben?

    • Silvia Berger (kein Partner)
      26. April 2010 00:08

      OOPS!

      Gehört natürlich ein bißchen weiter unten hin, bei dem netten Herrn von nebenan! :-(

    • Лаврéнтий Пáвлович Бéрия (kein Partner)
      26. April 2010 01:25

      Werte Frau Berger !
      Nur die dümmsten Kälber wählen ihren Schlächter selber ( Berthold Brecht ).
      Trotzdem : diese "Wahl" ist so überflüssig wie ein eitriger Weisheitszahn.
      P.S.: Habe weder F. noch die beiden andern "Kanditaten" gewähtlt.
      P.P.S.: Das nächste pharisäerhafte Kerzerl zünde ich für Sie an.......

      До свидания
      Лаврéнтий Пáвлович Бéрия

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. April 2010 05:20

      @ Beria

      dem Namen nach zu schliessen, sollten Sie ein Kerzerl fuer sich selbst anzuenden. Den Namen eines brutalen Massenmoerders hier als nick zu benuetzen, sagt eh Alles.

      Do swidania.

  20. ghostwriter (kein Partner)
    26. April 2010 00:02

    Nach dem vorläufigen Endergebnis des Innenministeriums haben knapp 36% aller wahlberechtigten Österreicher Heinz Fischer im Amt bestätigt. Dieses Ergebnis als einen fulminanten Wahlerfolg zu interpretieren, bedeutet, die österreichische Verdummungsmaschinerie weiter anzukurbeln. Ein Vergleich mit dem Wahlsieg des ehemaligen Bundespräsidenten Rudolf Kirchschläger ist außerdem absolut unzulässig, aufgrund der damals wesentlich höheren Wahlbeteiligung.

    • SuPa (kein Partner)
      26. April 2010 07:55

      ghostwriter:
      Genau so ist es: NUR 36 % (vielleicht werden es mit den Wahlkarten etwas mehr?) unterstützten Fischer. Dies bedeutet, dass 64 % (= die absolute Mehrheit) der Wahlberechtigten Heinz Fischer NICHT UNTERSTÜTZT.

  21. Die Nichtwähler haben GEWONNEN! « SOS – ÖSTERREICH (kein Partner)
    25. April 2010 22:54

    [...] sieht es auch A. Unterberger in seinem Tagebuch…. Das Ergebnis  war vorhersehbar. Und sollte doch allen viel zu denken geben. Weder die SPÖ noch [...]

  22. jak (kein Partner)
    25. April 2010 22:43

    also jetzt haben wir einen präsidenten, den ca 25 % der bevölkerung gewählt haben - und da sollen wir zufrieden sein ? nur kann man das nicht fischer ankreiden sondern uns selbst - dass mit keiner der vorhandenen "parteien" ein staat zu machen ist, ist somit der überwiegenden mehrheit bewusst - nur die politische bildung hat nicht soweit gereicht, dass sich das volk in solch einem fall emanzipiert und aufsteht um das ganze neu zu formieren !

    • Slavonski Brod (kein Partner)
      26. April 2010 00:57

      -ganz so dumm ist das Volk dann auch nicht! Wenn es nicht ständig von den politisch KorrektInnen des ORF, oder anderer SP nahen Meinungsanbietern zwangsbelehrt würde, käme es durchaus rascher zu verantwortbareren Entscheidungen. Aber diese Ideologieverteiler lassen den Eindruck entstehen, es wäre chancenlos. Ich kenne sehr viele enttäusche VP Wähler, welche einfach gar nicht wählen. Dort hat die ÖVO anscheinend Potential ;)

  23. rossi (kein Partner)
    25. April 2010 22:40

    Habe soeben den saublödesten Spruch des Wahlabends der Prammerin (= Nationalratspräsidentin)gehört: "Ich halte diese Wehleidigkeit (der FPÖ)fast nicht aus ." Und der Fischler versichert treuherzig wie ein blader Dackel, er habe eh Fischer gewählt und entschuldigt sich für alle ÖVPler, die das nicht getan haben.Wann fusionieren die endlich zur SÖVP?

    • M.S. (kein Partner)
      25. April 2010 23:05

      Im Zentrum: Die kapieren wohl überhaupt nichts: Jetzt schlägt Fischler vor gegen die schlechte Wahlbeteiligung das Wahlrecht zu reformieren. Das die Leute langsam die Nase voll haben, auf die Idee kommen die gar nicht.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 23:43

      wenn da (hier) jemand den staat schdigt dann rossi und co.
      ...bei aller notwendigen kritik und oppositionellen haltung...
      ...wer eine erste nationalratspräsidentin in abfälligster weise "prammerin" nennt,
      nur weil sie die wehleidigkeit der FPÖ nicht aushält... der hat über sich und schon alles gesagt... rossi...du bist der bisher primitivste hier...der mir unterkam bisher.
      ...das heisst gerade in diesm loch etwas! gratuliere!

    • Лаврéнтий Пáвлович Бéрия (kein Partner)
      26. April 2010 00:06

      ..der selige Ernst Happel würd sagen :
      ..hauts Euch in Schnee, ihr austrofaschistisch - klerikale Partie, brennts Eurem Mentor Dr. A. U. das Internet, zündest in Mariazell a Kerzerl an und geht´s ...

    • Silvia Berger (kein Partner)
      26. April 2010 00:06

      @erne

      Der Beißreflex der Linken nimmt immer öfter seltsame Formen an, denn "PrammerIn" ist ja gendermäßig korrekt, so wie es die Linken immer einfordern, oder? Und was ist deshalb "abfällig" daran?
      Oder aber wir ändern ihren Namen überhaupt politisch korrekt ab von PrammER auf PrammSIE! Ist das jetzt wieder abfällig? *ihaumio*
      Ihr überholt Euch schon bald selbst links und das gut so!

    • erne (kein Partner)
      26. April 2010 10:08

      Sosos!... dann probier ichs halt mal in der selben Weise:
      was lallt sie? ...die bergerin??
      (passt es so?... gendermäßig??!)
      ...
      das hier ist wohl so ziemlich die mieseste Ecke Österreichs.
      Hier trifft sich der Abschaum der "Bürgerlichen"...
      ...irgendwo angesiedelt zwischen saturiertheitsbedingter Verblödung
      und altesenilem Abgrund!
      ...zumindest für letzteren kann man ja auch wieder nix! Nicht wahr?

    • Silvia Berger (kein Partner)
      26. April 2010 22:44

      @erne

      Sie sind ein geistiges Armutschkerl, wirklich armselig!

      Übrigens - "Bergerin" stört mich überhaupt nicht, im Gegenteil. *lach*

  24. Rosi (kein Partner)
    25. April 2010 22:26

    Solange die ÖVP ihre eigenen besten Leute nicht unterstützt, und dann halt nur die 'Second Best' Riege verwendet, wird sich nichts zum Guten wenden.
    Und dann ein Kuschelkurs mit der SPÖ, der von Seiten der SPÖ eher mit Peitsche als mit Zuckerbrot beantwortet wird - das versteht selbst der geduldigste ÖVP Sympathisant nicht.
    Vor der Wien Wahl graust mir aus diesen Gründen, denn es wird sich bis dahin nichts Wesentliches ändern.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 22:40

      da sitzt, steht, lehnt irgendwo ein gewisser Franz Fischler herum ...
      ... und die övp ist buchstäblich zu dämlich um ihn einzusetzen.
      ...
      den hätte zum beispiel auch ich gewählt.
      (den "alten" pröll allerdings wiederum sicherlich nicht).
      ...

    • rossi (kein Partner)
      25. April 2010 22:49

      >erne: Ein LINKER kann nur Linke wählen, ihr seid doch Parteiknechte. Also, was soll diese dämliche Lüge?

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 22:57

      rossi:
      du weisst genau in dem selben maße was ich politisch "bin", wie du weisst dass ich "sie" oder "er" bin...
      ...
      also: halts zamm!

  25. Norman Bates (kein Partner)
    25. April 2010 22:23

    Die sehr niedrige Wahlbeteiligung speziell bei dieser Wahl zwischen Pest und Cholera war natürlich vorhersehbar.

    Es ist aber feststellbar, dass stets größer werdende Teile der Bevölkerung von der Politik ganz einfach enttäuscht sind und aus diesem Frust heraus ihr demokratisches Grundrecht nicht mehr in Anspruch nehmen.

    Die etablierten Parteien, allen voran die beiden (Noch-)Großparteien SPÖ und ÖVP, gleichen sich in ihrem Wettlauf um möglichst viele und breite Positionen zur ultimativen Wählermaximierung zunehmend an.

    Ideologie im klassischen Sinn wird nur noch pro forma betrieben. Die Entscheidungen werden in den Hinterzimmern der Demokratie gegenseitig ausverhandelt und medial werden sich nur noch die Geplänkel zur vorherigen Stärkung der eigenen Verhandlungsposition gegenseitig mitgeteilt.

    Wir zahlen die Steuern und wählen, bekommen jedoch immer wieder dieselbe Minderleistung des politischen Etablishments.

    Es braucht etwas Neues. Dringend.

  26. M.S. (kein Partner)
    25. April 2010 22:05

    Die ÖVP wird sich in der nächste Zeit sehr anstrengen müssen, sonst wird sie ein großes Problem bekommen. Sie bietet derzeit eine katastrophale Performance, wirkt kraft- und saftlos. Zu Beginn der jetzigen Koalition konnte Pröll noch einigermaßen den Eindruck von Führungsqualitäten vermitteln. Inzwischen gelingt es der SPÖ immer mehr der ÖVP in den wichtigen aber auch weniger wichtigen Themen den Rang abzulaufen bzw. bei den unpopulären Maßnahmen den scharzen Peter zuzuschieben. Zum Beispiel bei der Steuerdiskussion, zuletzt die Schuldzuweisung wegen der geringen Wahlbeteilung bei der Bundespräsidentenwahl. Die ÖVP nimmt dies alles relativ widerspruchslos hin, leistet kaum Öffentlichkeitsarbeit, die auch von den Medien, vor allem vom ORF wenig bis gar nicht transportiert wird. Wenn da nicht bald gegengesteuert wird muß sie bei der Wiener Wahl ein Debakel befürchten. ÖVP-Wähler neigen bei Unzufriedenheit mit ihrer Partei zur Wahlenthaltung!

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 22:11

      eines ist schon klar?!... wäre der alte pröll angetreten, wäre mit sicherheit auch die wahlbeteiligung höher gewesen!...
      ...also liegt es schon an der övp. da braucht sie sich gar nicht zu verteidigen sondern nur sich selber bei der nase nehmen.

    • M.S. (kein Partner)
      25. April 2010 22:17

      Selbstverständlich. Allerdings wäre es dann für Fischer sicher nicht so leicht gewesen.

    • M.S. (kein Partner)
      25. April 2010 22:19

      Deshalb ist der Vorwurf der SPÖ doch etwas scheinheilig. Denn unangenehm war ihr der Verzicht der ÖVP auf einen eigenen Kandidaten ja nicht.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 22:21

      darum gehts nicht! wir sind in einer demokratie.
      ...
      aber wenn man sich den grossteil hier drinn ansieht, könnte man schon meinen man ist sonst wo! nur nicht unter vernünftigen.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 22:25

      unangemehm war es ihr sicher nicht...
      ...sollte es ihnen?? ihnen jetzt "scheinheiligkeit vorzuwerfen ist doch nicht einmal mehr kindisch!
      ...und viel unmöglicher sind jene in der övp gewesen, welche dann vor der wahl für "weiß" wählen propagiert haben.
      ...
      die övp ist am boden...was den begriff "staatstragend"betrifft!...
      ...und nicht nur das!.. da hast du schon recht!

    • Norman Bates (kein Partner)
      25. April 2010 22:28

      @M.S.

      Die ÖVP wird in Wien pulversiert werden. Marek wird froh sein müssen (und darauf wird auch offensichtlich spekuliert - respektive man gibt sich damit schon im Vorfeld zufrieden), wenn sie mit ein paar Prozentpunkten für Häupl den Steigbügelhalter als Vizebürgermeisterin spielen darf, wenn er seine Absolute verliert.

    • M.S. (kein Partner)
      25. April 2010 22:41

      @Norman Bates
      Genau das ist zu befürchten. Dem Häupl die Mehrheit zu sichern wird bei der Verdrossenheit, die derzeit über die wiener SPÖ vorherrscht der ÖVP nicht gut bekommen.

  27. erne (kein Partner)
    25. April 2010 22:03

    a. unterberger! hat es heute irgendwo in österreich "lagerwahlen" gegeben ?
    ...
    also ich hab einen bundespräsidenten gewählt!
    ...
    sie schreiben: "nur ein lager hat gesiegt"!
    ich glaube sie waren bei der falschen veranstaltung.
    ...
    sie sollten sich das nächste mal etwas besser in den medien informieren.
    "fast alle" haben darüber nämlich berichtet.

    • untergeher (kein Partner)
      25. April 2010 22:20

      "…also liegt es schon an der övp. da braucht sie sich gar nicht zu verteidigen sondern nur sich selber bei der nase nehmen."

      simpler gehts wirklich nicht...
      als bei der letzten klestil-wahl herr fischer - laut bericht im standard - den sp-wählern das weißwählen als selbstverständliche option angepriesen hat, gab es keine aufregungen, aber jetzt ist natürlich wieder einmal die vp an allem schuld...

  28. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    25. April 2010 21:34

    Eines sollte man natürlich schon sagen, Fischer Glück war, dass die Pensionisten - die einzig verbliebene SP-Wählerschaft - sogar an so einem Traumtag wählen geht.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:36

      dich hab ich bis vor kurzem auch noch für gscheiter gehalten.

    • Silvia Berger (kein Partner)
      25. April 2010 21:44

      @STF

      Hat was für sich, da fischt er natürlich die meisten Stimmen! :-(

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 21:45

      Bitte, ich war schon um halb 9 wählen und dann erst am Berg.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 21:46

      Für die ÖVP gilt übrigens das gleiche bei Bauern und Beamten.

    • tartaros (kein Partner)
      25. April 2010 21:50

      Wenn die Jungen nicht mehr wählen gehen, wozu haben wir den eine Demokratie?
      Oder haben wir eine Rentnerdemokratie? 50+ Demokratie? Khol und Blecha wirds freuen. ;-)

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      25. April 2010 23:13

      @Schnabel: Am Kahlenberg oder am Bisamberg???

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. April 2010 08:04

      Mehr Gutensteiner Alpen.

  29. untergeher (kein Partner)
    25. April 2010 21:34

    die miserablen österreichischen medien repräsentieren nur zum teil dieses land. mich verblüfft immer wieder, dass manchmal auch so etwas wie eine weisheit des wählers zum ausdruck kommt.
    die drei weisheiten dieses wahlergebnisses sind:
    ° zu recht wurde die mediokre figur in der hofburg von den meisten wählern ignoriert. die hauptnachricht des spö-hörigen orf ist aber eine weitere strophe des fischer-chorgesangs statt darauf hinzuweisen, dass er heute weniger stimmen bekommen hat als bei seiner ersten wahl...
    ° die jahrzehnte andauernde unwilligkeit der regierenden, eine reform der institutionen dieses staates durchzuführen, erhält allmählich die quittung.
    ° es geht nicht um bürgerlich oder sozialistisch, sondern um argumentation. wenn politik im argumentationsfreien raum stattfindet, wendet man sich nicht nur mit grausen ab, sondern - was noch ärger ist - aus langeweile...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 21:36

      statt darauf hinzuweisen, dass er heute weniger stimmen bekommen hat als bei seiner ersten wahl…


      Vielleicht weil's nicht stimmt? Es waren ca. 120.000 Fischer-Stimmen mehr als 2004.

    • untergeher (kein Partner)
      25. April 2010 21:39

      nachtrag: in wien hatte er weniger stimmen als bei seinem ersten antreten...

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 21:41

      Ah so, na dann.

    • Phaidros (kein Partner)
      26. April 2010 04:27

      120000 Stimmen mehr sogar! Na dann kann man ja nur gratulieren, Schnabel!

      Er hatte also sich also im Ring 12 Sekunden länger auf den Beinen gehalten als bei seinem letzten Boxkampf. Nur, dass ihm diesmal war kein ernsthafter Gegner gegenüber stand. Naja.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  30. Baldur Einarin (kein Partner)
    25. April 2010 21:18

    Der hohe Prozentsatz an Nichtwählern bei dieser Bundespräsidentenwahl zeigt auch, daß die überwiegende Anzahl der Wahlberechtigten die Form des Bundespräsidentenamtes beziehungsweise das Amt selbst in Frage stellt.Da helfen auch keine Ausflüchte von ORF-Journalisten und Beteuerungen von Politikern.
    Das Amt sollte in dieser Form abgeschafft werden. Die Repräsentationsaufgaben könnten auch von ersten Nationalratspräsidenten oder von einem Minister nach Schweizer Vorbild erfüllt werden.
    An den letzten beiden ÖVP-Niederlagen bei den Nationalratswahlen ist diese Partei selbst schuld.Nachdem Schüssel weite Schichten des Mittelstandes fiskal verägert,keine Ändeung in der desaströsen Schul- und Bildugspolitik eingeleitet und zu dem Verhalten eines Josef Taus in Sachen BAWAG und zu Anwürfen aus der linken Reichshälfte geschwiegen und keinen Wahlkampf geführt hatte,mußte er die Wahl verlieren!
    Zwei Jahre später kündigte Molterer wegen behaupteter Eu-Skepsis der Roten die Koalition auf. Das Tappen in diese Falle hatte nur er allein zu verantworten!

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:25

      ein hier seltener kritischer beitrag mit vernunft und augenmaß... über alle pateilager hinweg.

    • Norman Bates (kein Partner)
      25. April 2010 22:33

      @Baldur Einarin

      Gute Analyse!

      Ich wäre auch sehr für eine Reform des Amtes nach Schweizer Vorbild, fürchte aber, dass unsere politischen Verantwortungsträger diese Reform genauso wenig wie eine Verwaltungsreform hinbekommen.

    • Phaidros (kein Partner)
      26. April 2010 04:28

      Vielleicht braucht's ja wen oder was, der unseren Regierenden kommuniziert, dass so etwas gewünscht ist.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

  31. Paige (kein Partner)
    25. April 2010 21:15

    Na ja, das Lager der Nichtwähler hat nichts gesagt und wird auch weiterhin nichts zu sagen haben. Sieger schauen anders aus.

    Da Fischer lt. Umfragen bei ca. 80% lag, kann man auch sagen, wer nicht wählen gegangen ist, dem war es egal, ob Fischer BP wird. Sicher sind auch viele potenzielle Fischerwähler aus dem Grund ferngeblieben, weil er sowieso gewinnen wird und genauso haben wahrscheinlich auch einige Schwarze Fischer gewählt, weil sich das so gehört, dass man Wählen geht und dabei ein Kästchen ankreuzt. Gut möglich, dass für einige Fischer noch das geringere Übel war, schließlich ist in den letzten sechs Jahren auch nichts Gröberes passiert.

    Wer aber ferngeblieben ist, weil er Fischer NICHT als BP haben wollte, der hat einen Klopfer. Und ich möchte eigentlich gar nicht wissen, wie viele das waren.

    Was sich mit den Medien abspielt, ist absolut beunruhigend. Die Leute wissen das zwar, das glaube ich schon, wenn man sich so umhört, aber sie haben resigniert.

  32. pro rosario (kein Partner)
    25. April 2010 21:02

    Immer wenn man denkt, die Wirksamkeit Nazi-Keule sei inzwischen abgeschwächt, wird man eines Besseren belehrt. Sie hat noch immer eine sehr starken Wirkung bei den Österreicherinnen und Österreichern und kann Kandidaten unwählbar machen. Strache wird seine Sprache und die seiner Plakate sorgfältigst reinigen müssen, damit ihn niemand, auch bei noch so viel böser Absicht, mißverstehen kann.
    Mehr noch: Wenn man ihm nichts vorwerfen kann, was er gesagt hat, wird man ihm vieles vorwerfen, was er nicht gesagt hat, aber nach den Regeln der Political Correctness hätte sagen müssen!
    Er sollte sofort damit beginnen, pc-konforme Erklärungen zu allen wichtigen Themen abzugeben! Allerdings: Wähler wird er damit nicht anlocken.

    • jak (kein Partner)
      25. April 2010 21:13

      warum sollte man strache zum lügen verleiten ?

    • byrig (kein Partner)
      25. April 2010 21:14

      die pc wurde von linkslinken elementen v.a.auf amerikanischen universitäten eingeführt,als moralkeule gegen politisch andersdenkende.keinesfalls sollte man sich diesem diktat völlig unterordnen-europa ist leider dabei,das zu tun.
      allerdings sollte strache bei und in allem seine unverbrüchliche distanz zum nationalsozialismus klarmachen,und zwar aktiv.
      pc-konfirm kann und soll strache gar nicht agieren,sonst dürfte er kein wort mehr über die ungezügelte zuwanderung mehr verlieren.und das soll er im interesse österreichs weiterhin.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:16

      soso! die böse nazikeule!... und warum hat man dann bp. h. fischer damit nicht verbrügeln können??... liegt das nun an ihm oder an der keule??

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:18

      man hätte es auch mit einem harten ver"p"rügeln wohl nicht geschafft ihm etwas anzuhängen..

    • inside (kein Partner)
      25. April 2010 21:22

      erne

      dank solcher Zeitgenossern wie Sie und Fischer,
      ist
      Stalin pc.
      Che pc
      Nordkorea pc
      EU-Sanktionen pc
      Club 45 pc
      und damit Mord pc
      Wiesenthalverfolgung pc
      Auf Klo gehen pc
      usw usw

      Bei so viel Dreck am Stecken hat er halt Glück gehabt. 'The winner takes it all.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:26

      du zeigst wie es "inside" in dir aussieht! schrecklich!
      ob da noch jemand helfen kann?

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:28

      übrigens: "Auf Klo gehen" hat weniger mit "pc" zu tun als mit gesundheit.
      ...tät dir wahrscheinlich nicht schaden... wie ich hier lese. *g*

    • inside (kein Partner)
      25. April 2010 21:28

      erne

      Die Wahrheit ist schrecklich, stimmt!

    • inside (kein Partner)
      25. April 2010 21:28

      erne

      schon die unten stehende Arznei konsumiert?

    • inside (kein Partner)
      25. April 2010 21:29

      erne

      übrigens.
      Ich kann mich nicht erinenrn, dass wir beide schon über den Gartenzaun gesch... haben. Also bitt per Sie.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:32

      Du kannst mich ja mit "Sie" anschreiben... ich lege keinen wert darauf.
      ich werde es, gerade bei dir hier, sicherlich nicht tun!
      ... bist jetzt pöse??

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 21:40

      Eine Analyse täte Not, warum die Stalinismuskeule gegen Fischer weniger zog als die Nazikeule gegen Rosenkranz! ;)

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 21:43

      Schnabeltierfresser.. die brauchst aber nur du (...und ein paar "wenige andere" hier drinn!)

    • Martin S. (kein Partner)
      25. April 2010 22:34

      @byrig- Sie schreiben: "keinesfalls sollte man sich diesem diktat völlig unterordnen-europa ist leider dabei,das zu tun."

      Nachdem derzeit in nahezu allen Ländern Europas Bürgerliche und Rechte Parteien massiv gewinnen und die Sozialdemokraten stark verlieren würde ich mir deswegen wirklich wenig Sorgen machen.

      Sorgen sollten Wahlergebnisse wie jenes in Ungarn machen, gegen Jobbik wirken die rechtesten Politiker der FPÖ wirklich sehr, sehr Harmlos.

  33. Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
    25. April 2010 20:59

    Taktik siegt nicht immer...
    Die Parteispitzen außerhalb der SPÖ haben sich vor allem in Taktik geübt.
    Die ÖVP wollte keinesfalls eine Wahlniederlage einfahren, die GrünInnen schielen schon auf das Wiener Rothaus und wollten vor dem 10. Oktober nur ja keine Wellen machen, die FPÖ wollte schon, aber aus taktischen Überlegungen (Strache muss als Wiener Bürgermeisterkanidat glaubhaft im Rennen bleiben) blieb das beste Pferd im Stall...
    Gerade die ÖVP muss aber immens aufpassen, dass das Taktieren in der Lichtenfelsgasse - vorbei am ÖVP-Wähler - nicht zu einem Eigengoal führt.
    So mancher Wiener könnte sich am 10. Oktober sagen, gegen die SPÖ und Häupl hat die ÖVP eh keine Chance, na soll der Häupl halt weiter machen...
    Also: Taktik in den Spitzengremien war gestern - ab heute ist Wahlkampf um die und mit den Wählern!

  34. byrig (kein Partner)
    25. April 2010 20:56

    zur verteidigung unterbergers:für einen "bürgerlichen" war keiner der kandidaten wirklich wählbar,das hat unterberger kommuniziert,zu recht.die vorwürfe hier gegen ihn sind blöd.und weisswähhlen war somit eine legitime art des wahlverhaltens.questions?

    • Jim Kirk (kein Partner)
      25. April 2010 21:01

      Ja.
      1. Was ist ein "Bürgerlicher"? Gibts dafür eine Schablone?
      2. Was soll dieser globalesische Sprachenmix bedeuten?

    • inside (kein Partner)
      25. April 2010 21:14

      Jim Kirk

      Die Krone hat noch keinen Sprachkurs im Programm - wie man sieht

    • byrig (kein Partner)
      26. April 2010 00:41

      ad 1.ein bürgerlicher ist zumindest ein nichtsozialist,gehört der gruppe der steuerzahler an,hat wirklich noch gewisse werte wie z.b.vaterland,keine gefängnislose gesellschaft,keine nivellierende einheitsschulen unter dem deckmantel der sog.chancengleichheit,keine ungeregelte und ungezügelte zuwanderung,keine dauernde diffamierung des eigenen volkes,anständigkeit!!
      ad 2:das wort "globalesisch"kenne ich nicht.im übrigen ist unsere sprache durchwegs von anglizismen durchwachsen,und mit deinem nick solltest du das wort questions verstehen.

  35. M.U. Shrooms (kein Partner)
    25. April 2010 20:55

    Bei solchen Analysen braucht man sich nicht zu wundern. Die Herrschaft der linksgrünen Minderheit wird noch eine Weile dauern.

    >Er hat also über das rot-grüne Lager hinaus keine nennenswerte Mobilisierung geschafft...

    Das wäre auch nie gegangen. Dei eigenen musste er bekommen.

    >Aber selbst die Kronenzeitung, die ursprünglich Barbara Rosenkranz favorisiert hatte, ist am Schluss relativ neutral geblieben...

    Man musste kein Hellseher sein, um deren Scheitern zu erkennen.

    >Die Christen können nur einen Achtungserfolg verbuchen, der sicher der höchste in ihrer Parteigeschichte bleiben wird...

    Toll, nicht einmal die Hälfte der Lugner-Stimmen.

    >...hat aber keine Sekunde lang dazu ausgereicht, die schweren Fehler Heinz Fischers zu thematisieren...

    Das hätte überhaupt nichts gebracht. Man muss besser sein als der andere, nicht den anderen schlechter erscheinen lassen.

    Das altrömische Rutenbündel könnte man durch die Binse ersetzen, dann ist das politische Talent der bürgerlichen Klasse definiert.

    • Martin Bauer (kein Partner)
      25. April 2010 21:02

      M.U.Shrooms

      "Bei solchen Analysen braucht man sich nicht zu wundern. Die Herrschaft der linksgrünen Minderheit wird noch eine Weile dauern."

      Wenn das nicht linke Lager solche Argumentationsgrössen vorweisen kann wie Sie, dann fürchte ich auch, dass das links grüne Lager noch lange an der Macht bleiben wird. Oder können Sie in Ihrem Statement irgend etwas Konstruktives entdecken?

      "Das hätte überhaupt nichts gebracht. Man muss besser sein als der andere, nicht den anderen schlechter erscheinen lassen"

      Da stimme ich Ihnen zu, ABER: Dann lesen Sie sich bitte Ihren Kommentar nochmals durch. Danke!

      14cmartinbauer@aon.at

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      25. April 2010 23:26

      Wie wahr, Martin Bauer, wie wahr. A.U.s Forum ist eigentlich das einzige, wo sich eher Bürgerliche bewegen. Ich verfolge das schon eine Weile, lange, bevor ich mitgepostet habe. Was ich feststelle ist, dass hier keine Kraft spürbar ist, eher Sophismen, der stärkste Ausprägung der starl ist.

      Hier scheint jeder einen Preis für die scharfsinnigste Formulierung gewinnen zu wollen, wie in der Ö1-Sendung am Nachmittag mit Fragen des Publikums. Dort kann auch keiner eine präzise Aussage treffen und will eigentlich nur hören, welche tolle Frage er gestellt hat.

      Das hier ist die Welt von gestern, ich schau mir das noch ein bissl still an und mache das was anderes. Von hier wird nichts ausgehen, was die Welt - oder wenigstens die Republik - verändert.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. April 2010 03:03

      @ Shrooms

      Das ist ja das ganze Problem! Der Starl will genau das selbe, das Sie wollen, drueckt es aber in anderen Worten aus. Ich habe sechs Jahre im Oetztal gelebt und als Waldviertler dort ein halbes Jahr kein Wort verstanden. Aber wenn man sich zu Oesterreich bekennt, dann kann man diese Barrieren ueberwinden. Neben meinen Jugenfreunden zaehlen heute zu meinen besten Freunden Suedsteirer und Oberlaender. Die Streitereien um des Kaisers Bart werden uns nicht weiter bringen. Semantische Unterschiede sollten unbedeutend sein. Es geht um die absolute Machtuebernahme der Systemprofitierer. Wollen wir das?

      Uebrigens, dass die Wacker bei den Austria Amateuren verloren hat, liegt mir immer noch im Magen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      26. April 2010 10:36

      Leopold Koller, genau das ist das Problem. Eine Lösung dafür ist nicht möglich.

      Nicht einmal nach der niederschmetternden Niederlage des bürgerlichen Lagers sind hier Erkenntnisse zu lesen, nein, das Ergebnis wird gesund gebetet und erklärt. A.U. hat sich bemüht, dem Fischer am Zeug zu flicken, was den Mangel eines eigenen Kandidaten schwer wett macht.

      Die linksgrüne Minderheit wird noch lange die Geschicke bestimmen, denn bei denen ist immer etwas Übergeordnetes, was sie zusammenhält.

      Goethe sagte: Die Menschen werden durch Gesinnungen vereinigt, durch Meinungen getrennt.

      Hier gibt es am unteren Ende den bekannten Forums-Sophisten, oben drauf den Hausherrn, der mit akademischer Herablassung einer Ministerin vorhält, dass sie Zahnarztassistentin war. Zwischendrin die Oberlehrer: Dann lesen Sie sich bitte Ihren Kommentar nochmals durch.

      Da wird nichts draus, ich halte mich von Leuten fern, die kein Glück haben. Frohes Schulmeistern.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      27. April 2010 17:42

      @ Shrooms

      Wo lesen Sie aus meinem Beitrag Schulmeistern heraus. Das war lediglich ein freundlicher Aufruf, der Sache wegen unsere Eitelkeiten einmal in den Hintergrund zu draengen.

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      27. April 2010 20:48

      Leopold Koller, der Schulmeister war der Martin Bauer.

  36. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    25. April 2010 20:42

    Ah, und jetzt erst entdeckt: wie lange gibt es diesen Blog jetzt? Und jetzt erst der erste dezente Seitenhieb auf Pirker? Hat eh lange gedauert.

  37. Resi (kein Partner)
    25. April 2010 20:38

    Die ganze Herumrechnerei, die hier angestellt wird, hat eigentlich keinen Sinn.
    Ich bin auch erschüttert über das Wahlergebnis, muss aber sagen auch ich habe Rosenkranz aus Vernunft gewählt, und nicht wegen Ihres Charismas.

    Das fehlte ihr leider zur Gänze.

    Ich frage mich wirklich, was da innerhalb der FPÖ gelaufen ist, denn Strache kennt die Macht der Medien. Vielleicht glaubte er wirklich an die Kronen Zeitung zu sehr. Leider konnte diese die Ungeschicklichkeit einer Rosenkranz nicht überdecken.

    Schade... ein enormer strategischer Fehler von Strache. Er hätte auf sein Bauchgefühl hören müssen und wenigstens der Rosenkranz vor ihrem ersten Auftritt einen Mediencoach aufzwingen müssen... dann war es leider zu spät.

    Sie wäre zweifelsohne die bessere Kandidatin und Repräsentantin der Stimmung im Volk gewesen als ein eingeschnarchter Fischer.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 20:42

      Sicher, Sie Vernunft-Resi.

    • Martin Bauer (kein Partner)
      25. April 2010 20:43

      Resi

      Oh wie wahr! Der Strache ist halt kein Haider! Man kann von Haider halten, was man will. Aber dem wäre ein solcher strategischer Fehler nie unterlaufen.
      Spricht irgendwie für eine akademische Ausbildung. :-)

      14cmartinbauer@aon.at

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      25. April 2010 20:46

      irgendwie, ist das akademisch?

    • Resi (kein Partner)
      25. April 2010 20:48

      Ja, das stimmt. Aber Haider hatte auch die halbe FPÖ verärgert, weil er unberechenbar war, in Aussagen und in Handlungen.

      Strache wird es schon lernen. Der Dämpfer jetzt war ein teuer erlernter.

      Rosenkranz kann niemals Frontfrau einer Bewegung sein.

    • Molière (kein Partner)
      25. April 2010 20:49

      @Resi: Hmm - Vernunft und die Wotan-gläubige Rosenkranz wählen, das paßt irgendwie nicht zusammen... 92% nicht-Rosenkranz-Wähler, das ist genauso erfreulich wie 61% nicht Fischer-Wähler...

    • Resi (kein Partner)
      25. April 2010 20:51

      @Schnabeltierfresser

      Das ist typisch rot. Für mich ist diese Partei seit 2000 unwählbar. Sie haben keine Ahnung was die im Ausland für einen Schaden damals angerichtet haben. ... und das alles nur weil
      sie in die Opposition gezwungen wurden.

      Bis heute sehe ich bei den Roten kein Verständnis dafür, daß demokratische Wahlen auch mal nicht so ausgehen können, wie man es sich errechnet hat.

    • Molière (kein Partner)
      25. April 2010 20:54

      @Resi: Daß die roten unwählbar sind ist klar. Aber wieso halten Sie dann die FPÖ für wählbar? Zwischen die beiden paßt doch kein Blatt Papier... Weder im Stil noch inhaltlich gibt's da einen großen Unterschied!

    • Resi (kein Partner)
      25. April 2010 20:56

      @ Moliere

      Ich bin in der Gegend von Dürnkrut zuhause. Hier gibt es jeden Sommer Mittelalter .... von Kostüm bis Reitervorführungen. Einige leben sogar in Zelten und kochen wie im Mittelalter. Denen gefällt das. Ist privates Freizeitvergnügen.

      Also warum nicht Rosenkranz ihre Mystik lassen. Es ist ihr Privatvergnügen.

      Ich habe für dieses Argument leider kein Verständnis.

    • Resi (kein Partner)
      25. April 2010 21:00

      @ Moliere .. zweites Posting

      Ich persönlich glaube, daß wir einen innovativeren Ansatz sowohl in der Steuer- als auch in der Wirtschaftspolitik brauchen, begleitet von einer Vision.

      Bei den starren Strukturen einer ÖVP und einer SPÖ sowieso, bin ich der Meinung, daß mit mehr Wählern auch mehr kluge und umsichtige Persönlichkeiten sich der FPÖ zuwenden werden und ihre Ideen einbringen.

      Seit ich selbstständig bin, habe ich einiges erlebt, was mir vorher unvorstellbar war. Heute weiss ich, daß Mitarbeit wichtig ist und schaun wir mal was die Zukunft bringt.

      Strukturen aufzubrechen ist immer schwer.

    • Molière (kein Partner)
      25. April 2010 21:05

      @Resi: Daß Rot und Schwarz höchst unbefriedigend agieren, ist klar. Aber was läßt Sie glauben, daß ein solcher chaotischer Sauhaufen, wie jener, der sich um diesen ungehobelten, ungebildeten, geifernden (und nebenbei gesagt, widerlichen) Brüller schart, hier etwas Besseres zustande brächte?

    • Resi (kein Partner)
      25. April 2010 21:13

      :) Moliere...

      Ich musste lächeln... Sie scheinen Strache sehr abzulehnen.

      aber auch wenn... auch Sie müssen zugeben, daß er bei den Jungen ankommt und auch Sie müssen anerkennen, daß er einiges in sehr kurzer Zeit - seit er Parteiobmann ist - erreicht hat.

      Mit den Jahren wird aus dem anfangs extrem geifernden Parteiobmann, ein doch erstzunehmender Gegenkandidat für die Grossparteien. Ich akzeptiere dies und honoriere es. Warten wir noch ein wenig ab. Die alten FPÖler werden sowieso immer weniger und die neue Generation, die nachwächst wird erheblich besser sein.

  38. Schnabeltierfresser (kein Partner)
    25. April 2010 20:32

    120.000 Stimmen mehr als 2004 und das bei der niedrigen Wahlbeteilgung - also ich wäre nicht unzufrieden, wenn ich Fischer wäre.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 20:34

      Schnabeltierfresser... du darfst dich freuen... ,mit mir! :-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 20:37

      Tja Heifi, allerdings habe ich dich nicht gewählt. ;)

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 20:47

      mich freuts trotzdem :-)

    • Phaidros (kein Partner)
      26. April 2010 04:50

      Bloß, dass es kein ernsthaftes Gegenüber gab.

      Aber seien Sie unbesorgt, Schnabel, Fischer ist sicher nicht unzufrieden!

      Das sind Rote nie, wenn sie ihre Pfründe behalten können, egal wie schändlich das Ergebnis trotz Amtsbonus auch sein mag.

      MfG

  39. erne (kein Partner)
    25. April 2010 20:30

    nicht nur a. unterberger delieriert(e) hier und anderswo ständig von links-links usw.
    ...
    es gibt halt zeitgenossen, welche absolut unfähig sind ohne lagerdenken durch die welt zu kommen.
    ...
    die würden sich wohl unangenehm nackt, einsam, uninteressant und leer vorkommen.
    die beiden zuletzt genannten zustände stimmen mit ziemliche sicherheit auch so.
    ...
    aber: fürchtet euch nicht!
    die welt ist schön!
    ……………………..
    ……………..
    ……..
    ….
    ..
    .

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 20:33

      schnell ein "e" entfern vom falschen fleck!
      gott sei dank!
      jetzt ist es weg!
      ……………………..
      ……………..
      ……..
      ….
      ..
      .

  40. Molière (kein Partner)
    25. April 2010 20:27

    Interessant ist die Interpretation von Grün und Rot: die Nichtwähler seien der Empfehlung der ÖVP gefolgt. Dementsprechend müßte sich die linke Reichshälfte jetzt gehörig fürchten: Nicht nur, daß 61% der Wahlberechtigten Fischer nicht gewählt haben, was ja schon ein Alarmsignal für einen ach so beliebten Präsidenten sein müßte - nach dieser Rechnung wären mindestens 52% Anhänger der bösen ÖVP... Auch ein Aspekt.
    Beruhigend ist immerhin, daß 92% der Wahlberechtigten die Wotan-gläubige Rosenkranz nicht gewählt haben...

    • Helmut Hummelbrunner (kein Partner)
      25. April 2010 21:53

      Was heißt interessante Interpretation? Im "schwarzen" NÖ sind 60% zur Wahl gegangen, in Wien etwa 46%. Das wäre Grund genug, einmal BGM Häupl ein paar Fragen zu stellen. Und dort, wo die Grünen eine Macht darstellen (Neubau) sind auch weniger als die Hälfte zur Wahl gegangen. Glawischnig, schau oba!
      Ich bin jedenfalls gespannt, ob es im ORF so etwas wie journalistische Ethik gibt und irgend ein Journalist aus dieser Propagandawalze (die ÖVP ist schuld.....) ausbricht.

  41. M.U. Shrooms (kein Partner)
    25. April 2010 20:10

    Wie unten schon gesagt, der dritte Kandidat hat es wirklich spannend gemacht. Wäre es ohne den langweilig geblieben, nicht auszudenken.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 20:32

      Ja wirklich, ich wäre glatt eingeschlafen.

  42. Graf Berge von Grips (kein Partner)
    25. April 2010 20:01

    Ich liess das Wahlergebnis für mich einmal setzen.
    Im Grunde genommen verbleibt nur blankes Entsetzen,
    über das Demokratiebewusstsein in diesem Land.
    Die Wählenden sind bald nur eine Gruppe am Rand!

    Einige von liberalen Wertkonservativen
    versuchen die Bevölkerung auf Veränderung zu briefen.
    Was heisst das jetzt, in Anbetracht der Zahlen?
    Sieht man einen Trend für die nächsten Wahlen?
    Ich meine ja, eine Erkenntnis ist gewonnen
    4% haben teilgenommen,
    ohne einen Kandidaten explizit zu wählen.
    Kann man auf diese in Zukunft zählen?

    Liegt dort ein Potential für eine neue Gruppierung?
    mit einer bürgerorientierten Orientierung?
    Ohne Subventionen, Stimmenkauf und Geldverschwendung?
    Ohne links linkes Geschwafel und entsprechende Verblendung?

    Das herauszufinden wäre an sich ein lohnendes Ziel!
    Für den Nationalrat fehlte dann wirklich nicht viel.
    Nur wer stellt sich hin, wer organisiert?
    Wer hat das Standing, wer polarisiert?
    Wer kann die Landschaft diesbezüglich erweitern?
    Sehen Sie - daran wird es scheitern!

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 20:09

      ...und andere wird es berechtigt erheitern!

    • H.F. (kein Partner)
      25. April 2010 20:31

      Ist ihnen das kindische Gereime nicht zu blöd?

    • inside (kein Partner)
      25. April 2010 20:36

      Erne
      sie sind ein links indoktriniertes, gehirngewaschenes Arschloch.
      Und ich nehme an, 99% stimmen mir zu.
      Möglicherweise versetzt Ihnen diese Wahrheit einen Schock und Sie werden wieder normal.
      Nehmen Sie es als Arznei!

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      25. April 2010 20:42

      Reime sind sein Markenzeichen
      sind sie auch zum Steinerweichen
      muss das Mausrad kräftig scrollen
      dass sie sich zum Teufel trollen.

    • inside (kein Partner)
      25. April 2010 20:48

      Mushroom

      Mich stört der Graf in keiner Weise. Man muss es ja nicht lesen.
      Aber eines ist klar:
      Muscheln vergammeln recht schnell. Also schnell scrollen, bevor der geistige Exodus einsetzt.
      Hopp Auf!

  43. H.F. (kein Partner)
    25. April 2010 19:39

    Meine Güte wie jetzt alle geifern. Höhö Fischer nur von einer Minderheit gewählt blabla. Tja so ist das eben wenn die Mehrheit ihr Wahlrecht nicht wahrnimmt dann ist sie entweder zu dumm oder zufrieden mit Fischer ganz einfach. Insofern hat Fischer einfach nur gewonnen ob das den Unterberger Groupies jetzt passt oder nicht.

    Vorarlberg ist ab heute mein Lieblingsbundesland - nur ~8 Prozent für Rosenkranz. Ich frage mich gerade warum die eine so bewundernswerte Immunität gegen Hetze und Dummheit haben.

    • tartaros (kein Partner)
      25. April 2010 19:49

      In Vorarlberg hat sogar Gehring mehr Stimmen als Rosenkranz.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      25. April 2010 19:52

      Gibt halt viele gottesfürchtige Leute dort!

    • H.F. (kein Partner)
      25. April 2010 20:22

      Immer noch besser gottesfürchtig als deutschnational/rechtsrechts.

    • Molière (kein Partner)
      25. April 2010 20:32

      H.F. Ihrer Logik nach zu schließen müssen Sie ein Spin-Doktor sein: die Nichtwähler Fischer zuzurechnen ist schon eine Leistung parteipolitischer Argumentationsakrobatik. Die Wahrheit schaut halt anders aus: Wer mit Fischer zufrieden war, hat ihn gewählt. Wer nicht, eben nicht.

    • H.F. (kein Partner)
      25. April 2010 21:02

      Ich rechne die Nichtwähler nicht zwingend Fischer zu. Tatsache ist aber wer von seiner Stimme nicht Gebrauch macht zählt nicht. Insofern ist das Triumphgeheul a la Fischer wurde ja nur von einer Minderheit gewählt fehl am Platz.

    • Molière (kein Partner)
      25. April 2010 21:07

      @H.F. Triumphgeheul kann ich nirgends ausmachen, außer bei den Roten. Ob diese allerdings angesichts von 61% der Wahlberechtigten, die sich nicht für den ach so beliebten Fischer aussprachen, Grund dazu haben, sei dahingestellt...

  44. Fact - Fiction » Blog Archive » Wahl Fischers in Österreich ein Nicht-Ereignis (kein Partner)
    25. April 2010 19:28

    [...] Die ausländische “Qualitätspresse” (Spiegel, Frankfurter Rundschau etc.) jubiliert - strunzdumm wie sie ist. Der bisherige Amtsinhaber Fischer habe die Wahl zum österreichischen Bundespräsidenten haushoch gewonnen, und die FPÖ-Kandidatin mit 16% ebenso hoch verloren. Dabei ist nie ein Kenner auf die Idee gekommen, Fischer könnte nicht gewinnen. Nur 48% der Österreicher haben gewählt. Mit Fischer glücklich sind vermutlich nicht einmal seine SPÖ-Parteifreunde. Hier ein Kommentar in der PRESSE, einer roten Zeitung! Selbst die gähnt! Interessant sind am 6. Mai die Wahl in England und danach NRW! Siehe auch Andreas Unterberger!! [...]

    • Donnerlütchen (kein Partner)
      25. April 2010 19:52

      Was ist den mit dem ernerl los ? Ist da eine Taste hängen geblieben. Der hat ja den schöne Welt fimmel ! Punkti ,Punkti , Strichi ,Striche. Also jetzt wirklich HEIL FISCH !

    • Martin S. (kein Partner)
      25. April 2010 20:21

      Gut und was hätte die Auslandspresse nun schreiben sollen damit diese für Sie nicht strunzdumm rüberkommt ?

      Wie Sie darauf kommen das die Presse (gilt eigentlich als Blatt des bürgerlichen Lagers) nun rot ist sollten Sie schon auch erklären.

      Weil Sie es wagte sich von Unterberger zu trennen ?
      Weil Sie Misik unter "Kommentare" schreiben lässt ?

  45. erne (kein Partner)
    25. April 2010 19:25

    so! gute nacht hier, in dieser dauerfinsternis!
    ...
    morgen ist die welt noch viel schöner!
    ……………………..
    ……………..
    ……..
    ….
    ..
    .

    • M.U. Shrooms (kein Partner)
      25. April 2010 20:08

      Also, erne ist schon ein kindischer Tölpel, mit seinen Pünktchen. Der übertrifft ja den 12.000-Seiten-leider-ohne-Abschluss-Aspiranten starl bei weitem.

  46. Wilhelm Ehemayer (kein Partner)
    25. April 2010 19:23

    Ich kann nicht begreifen wie viele Nicht- und Weißwähler sich als Sieger begreifen weil es den herrschenden Politikern völlig egal ist wieviele Bürger zur Wahl gehen solange sie gewinnen, fällt die Wahlbeteiligung auf 20 % haben sie vielleicht 80 oder 90 % der gültigen Stimmen und können unfähig, arrogant und abgehoben weiter das Land ruinieren. Viele interviewte Nichtwähler schimpften in üblicher Form auf die Politiker und ihre falsche Politik und nehmen nicht einmal ihr Wahlrecht in Anspruch wie eine Herde Lämmer die zum Schlächter geführt wird. Hier gibt es auch für kommende Wahlen umzudenken! Weiß wählen ist zwar eine Form des Protestes aber auch nutzlos!

  47. ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
    25. April 2010 19:21

    Würde die ÖVP eine gute Politik mache, wären Wahlsiege trotz roter ""Medienpropaganda" eine leichte Übung. Weiters sind die gratis Blätter Heute und Österreich nur in Wien, also nur für ca 1/4 aller Wahlberechtigten zugänglich!

    PS: Sie hatten wirklich recht. Der dritte Kandidat hat es wirklich spannend gemacht! Ich hoffe ihre Prognosen fallen in Zukunft auch wieder so treffend aus.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 20:35

      Und vor allem, wenn die rote Medienpropaganda so wirkungsvoll wäre, würde die Roten vielleicht nicht alle wichtigen Wahlen am Stück verlieren... ;)

  48. xRatio (kein Partner)
    25. April 2010 19:17

    Gratuliere allen Nicht-/Weißwählern.

    Ihr habt Euch als Steigbügelhalter und Helfershelfer der übelsten, hinterfotzigsten, gemeingefährlichsten Plage der Menschheit verdient gemacht.

    xRatio

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 19:22

      und was ist mit einem extra - bussi für onkel andi??!!
      ...
      erst dann ist die welt so richtig schön!
      ……………………..
      ……………..
      ……..
      ….
      ..
      .

  49. tartaros (kein Partner)
    25. April 2010 19:16

    Im roten Wien und in der roten Steiermark liegt die Wahlbeteiligung unter dem Bundesschnitt. In Wien selber liegt die Wahlbeteiligung im schwarzen Währing bei 49%, im schwarzen Hietzing bei 53% und im roten Simmering bei 42% sowie im roten Ottakring bei 45%.
    Die verlogenen roten Säcke sollen daher ihren Mund halten und brauchen der ÖVP deswegen gar nichts in die Schuhe schieben. Die Sozialisten haben selber ein viel größeres Mobilisierungsproblem.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. April 2010 19:24

      Also schon bei den Fakten bleiben: Die niedrigste Wahlbeteiligung war in Tirol und Vorarlberg, die hoechste im Burgenland.

    • tartaros (kein Partner)
      25. April 2010 19:34

      Ich habe nichts Unwahres behauptet. :-)

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 20:36

      Tirol und Vorarlberg? Sind das nicht die schwärzesten Bundesländer? ;)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      26. April 2010 02:28

      @ tartaros

      Natuerlich haben Sie nichts Unwahres behauptet, aber Wien und die Steiermark, weil diese rote Bundeslaender sind, wegen dem Unterdurchschnitt hervorzuheben und damit den Roten ein "viel groesseres Mobilisierungsproblem" zuschieben zu wollen, ist nicht sachlich. Die zwei traditionell schwaerzesten Bundeslaender hatten die mit grossem Abstand niedrigste Wahlbeteiligung. Und aus gutem Grund: Keiner der Kandidaten war wirklich vorbehaltlos waehlbar. Daher: Die Westoestereicher haben noch immer das beste Gespuer fuer was sich eigentlich abspielt. Haetten wir mehr Tiroler und Vorarlberger in Oesterreich, wuerden wir nicht so dumm ausschauen.

      Das ist die Meinung eines im Ausland lebenden Niederoesterreichers.

  50. Leo (kein Partner)
    25. April 2010 19:11

    Ein wahrhaft fulminanter Sieg, wenn man es schafft, 36% aller Wahlberechtigten zu einer Pro-Fischer-Stimme veranlassen zu können. Ein gewaltiger Motivationsschub der RotInnen und GrünInnen !

  51. Norbert Mühlhauser (kein Partner)
    25. April 2010 19:07

    Von den rund 50 % der Wahlberechtigten (einschließlich der noch abzuwartenden Briefwähler) haben rd 8 % ungültig, dh weiß oder sonstwie nicht angebotskonform, gewählt. Auf die Gesamtheit der Wahlberechtigten hochgerechnet (Stwt:"Prozente vs Prozentpunkte") haben daher rd 45 % gültig gewählt, davon rd 80 % "unseren" amtierenden Ersatzkaiser mit den ach so wohlgesetzten Gesten (a Wahnsinn! - Schwarzenegger war nichts dagegen!). Macht 36 % für "unseren" roten Bürgerlichen.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      25. April 2010 19:26

      Nachtrag - Korrektur:

      Sollte richtig 46 % statt 45 % und 37 % statt 36 % heißen.

  52. Lauter Vollkoffer (kein Partner)
    25. April 2010 18:57

    War vorhersehbar, 52% Nichtwähler etc. etc. Man kann es sich nicht schön reden. So weh es tut, das war ein ziemlicher Erfolg für jemand, der es nicht verdient. Es hat auch keinen Sinn über die Dummheit der Menschen zu sudern und ihr Mangel an Gedächtnis zu Udo Proksch, den vom rumänische Geheimdienst gefälschte Dokumente auch nicht retten konnten.
    Alles was man machen kann, ist auch als Freiheitlicher im Leben auch im privaten selbstbewusster aufzutreten um zu verhindern, dass diese systematische Vernadererei, Krininalisierung von Leute die dazu nicht die geringste moralische Berechtigung haben die aber trotzdem sehr erfolgreich ist, nicht noch weitere Kreise zieht sich noch mehr in der Gesellschaft wie ein Krebsgeschwür verfestigt. Diese Beleidigungen aus den Medien allen voran im ORF sind nicht hinnehmbar auch nicht im privaten.
    Noncholance zahlt sich bei diesen Leuten nicht aus, die heftige Reaktion auf jedes braune Kompliment, auf jede Unterstellung ist angesagt. Auch und gerade bei jenen die nicht zur proletarischen Kernwählerschicht gehören.

    Ich bin jetzt schon 18 Jahre ohne Bundespräsident, ich werd´s auch noch 6 weitere aushalten, das ist nicht das Problem.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 19:06

      nonch"a"lance!...
      (das o ist vom a zu weit entfernt, um als tippfehler durchzugehen)
      ...
      und:
      wie sieht sie denn dan aus?... die "angesagte heftige reaktion"?
      muss man sich fürchten?
      ...
      die welt ist furchtbar schön! :-)
      ……………………..
      ……………..
      ……..
      ….
      ..
      .

      ...

    • Lauter Vollkoffer (kein Partner)
      25. April 2010 19:08

      Einer gewissen Selbstkritik sollte sich auch das tapfere Schneiderlein, das diese äußerst dankenswerte Plattform betreibt. Er hat zwar keine Messgänge thematisiert aber immerhin Vornamen, das war auch nicht viel eleganter. Jedenfalls hat er damit dem geholfen dem er sicher nicht helfen wollte. Nicht nur wenig elegant sondern auch nicht sonderlich intelligent, in dieser einen Sachen. Aber AU ist kein Depp, er kann aus Fehlern lernen, selbst wenn er ein Bürgerlicher und Neoliberaler ist und sich darauf noch stolz.

    • kern (kein Partner)
      25. April 2010 19:11

      @ erne

      Ihr hysterisches Herumirren in diesem Forum finde ich unerträglich. Toben sie sich doch im Orf-Forum aus, das entspricht wohl eher einer pubertären Spielwiese.

    • Lauter Vollkoffer (kein Partner)
      25. April 2010 19:12

      @erne Du brauchst Dich nicht zu fürchten, Dein Geisteszustand ist Strafe genug. Wenn Du hier wieder Rechtsschreibfehler findest, freu' Dich, ich schenke sie Dir, Du kannst Sie behalten.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 19:13

      du solltest deinen nick rasch ändern...
      der erscheint nämlich peinlich, wenn man deine texte so liest.
      ...
      die welt ist dann schöner!
      ……………………..
      ……………..
      ……..
      ….
      ..
      .

    • tartaros (kein Partner)
      25. April 2010 19:17

      BITTE, NIEMAND sollte auf diesen schwachsinnigen Troll eingehen! Einfach überlesen.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 19:20

      aber geh!
      ...
      dann wäre die welt doch nicht mehr schön! :-)
      ……………………..
      ……………..
      ……..
      ….
      ..
      .

    • Phaidros (kein Partner)
      25. April 2010 19:50

      An alle Damen und Herren, die hier g-erne antworten: was machen Sie, wenn in die Straßenbahn ein sabbernder Debiler mit Tourette-Syndrom einsteigt?

      Ignorieren, oder?

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • Igo (kein Partner)
      25. April 2010 20:04

      An Erne....

      Mann, du bist mir aber ein Gscheiterl..ich bin sicher, du kannst diesen isländischen Vukan, wie heisst er doch..ach ja, Eyjofjollojakull oder doch Eyjofjollojökull perfekt buchstabieren..zeigs mir mal, bitte...

  53. mike (kein Partner)
    25. April 2010 18:51

    " .. Jeder Freiheitliche wird sofort zur Reinkarnation Adolf Hitler; .. "

    Immerhin hat ja - unter anderen - auch Herr A. Unterberger die Frau Rosenkranz für "unwählbar" erklärt und so die Medienhetze bestätigt ..

    • Jim Kirk (kein Partner)
      25. April 2010 19:01

      Auch der A... Unterberger fühlt sich mitunter berufen, den politisch korrekten Schein zu wahren.
      Und wenns nur deshalb ist, damit sein Ruf von der links-dominierten Medienlandschaft, aufgrund "falscher" Äußerungen, nicht ruiniert und er zur Persona non grata erklärt wird.
      Wie schnell das geht, darüber kann z.B. eine Eva Herman ein Lied singen.

  54. erne (kein Partner)
    25. April 2010 18:48

    noch was...:
    danke an all euch pösen medien!
    ohne euch wären wir wähler und wählerinen in österreich total aufgeschmissen.
    wir wüssten nicht zu unterscheiden zwischen seriös, bewährt, offen, demokratisch
    parteiübergreifend denken und handeln, sozial, den freien menschlichen werten verpflichtet etc...
    ...
    und all dem anderen zeugs gegenüber... wie da sind:
    ideologisch verbohrt, in geschichte eine niete, absolut einseitig und rückwärtsdgewandt, eigentlich nur peinlich...
    ...
    bzw. jenem der da gott in die verfassung haben wollte ohne zu wissen, dass dieser schritt dann erst recht tatsächliche "gottlosigkeit" in der gesellschaft bewirkt.
    ...
    danke liebe medien, dass wir euch haben.
    ansonsten müssten wir euch erfinden.
    und a. unterberger würde dies dann nur zu gerne verhindern.
    ...
    und das wäre dann ja eine noch viel schönere welt!
    ……………………..
    ……………..
    ……..
    ….
    ..
    .

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      25. April 2010 19:22

      ohne euch wären wir wähler und wählerinen in österreich total aufgeschmissen.
      wir wüssten nicht zu unterscheiden zwischen seriös, bewährt, offen, demokratisch
      parteiübergreifend denken und handeln, sozial, den freien menschlichen werten verpflichtet etc…


      Danke für Ihr Eingeständnis, nicht eigenständig denken zu können.

      Pfui gaga dafür, dass Sie den Parteizentralen und unseren quasi gemeinnützigen Öffentlich-Rechtlichen, wie ÖBB, Bundesministerien, Gemeindekassen etc nicht dafür danken, diese Ihnen genehme Denunziations... - ähhh Informationsflut mit Inseratenspenden erst ermöglicht zu haben.

      Und ein ganz besonders exponentielles "pfui gaga" dafür, dass Sie nicht den Wirtschaftsreibenden dafür danken, wegen deren Ertragsstrebens einen willkommenen Reibebaum für ach so immaterielle Exponenten wie Sie abzugeben, obwohl diesem "pfui gaga" Ertragsstreben zu verdanken ist, dass schon bald jeder zweite Arbeitsplatz finanzierbar ist, weil bzw obwohl er ein öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis (Bund, Gemeinden - Beamte wie Vertragsbedienstete) darstellt.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      25. April 2010 19:32

      Nachtrag - Korrektur:

      Sollte "... (Bund, Länder, Gemeinden ..." statt "... (Bund, Gemeinden ..." heißen.

  55. Dolomitengeist (kein Partner)
    25. April 2010 18:46

    79% der Österreicher, die den Linken Fischer-Deppen die Stimme gegeben haben, waren eben der Linksguthgehirnwäsche eurer ROT-Funkmedien zum Opfer gefallen.
    Ich hätte den ÖSIS mehr Hausverstand zugetraut.
    Freut mich für Euch, ihr wolltet es nicht anders haben, damit sind auch die Wahlschwänzer miteinbezogen . Sechs weitere Jahre Linksgrüner Berieselung, bis dahin werden schon die MuezZins in Graz die Republick Austria zu einer islamischen Republick ausrufen

    • HJR (kein Partner)
      25. April 2010 19:02

      Um Graz wär's schad - für Wien würd's mich freuen!

    • byrig (kein Partner)
      25. April 2010 20:24

      graz hätts verdient-heifi wurde ja dort geboren!

    • M.S. (kein Partner)
      25. April 2010 20:45

      Wenn ich überlege was sich in Wien in den letzten sechs Jahren diesbezüglich verändert hat, hält man das tatsächlich für möglich

  56. Herby (kein Partner)
    25. April 2010 18:40

    Herr Dr. Unterberger verwendet schon wieder mehrmals den Nichtssagebegriff "bürgerlich".

    Bitte nehmt doch dieses Wort und schmeißt es endlich auf den Misthaufen! Es sagt genau nichts aus.

    Präzisere Bezeichnung: VP = christdemokratische Partei, FP = rechts- bzw. nationalliberale Partei.

    • Phaidros (kein Partner)
      25. April 2010 18:44

      Was kümmert Sie das, wie wir uns bezeichnen? Ich fühle mich durch "bürgerlich" gut beschrieben.

      MfG phaidros.vie@gmail.com

    • byrig (kein Partner)
      25. April 2010 20:29

      herby,erstens lassen wir uns sicher nicht von dir vorschreiben,wann wir den begriff"bürgerlich"verwenden dürfen.zweitens:bürgerlich bedeutet eben mehr als nur christlich oder vp,genauso wie viele bürgerliche noch soviel geschichtsbewusstsein haben,um die deutschen,nationalen wurzeln unseres landes zu kennen.noch kaiser franz josef hat in der frankfurter paulskirche betont,dass er ein deutscher fürst ist.

  57. erne (kein Partner)
    25. April 2010 18:36

    na! wer schreibts denn??!! :-) :-) :-) :-)
    ...
    da haben wohl doch einige dem oberguru hier nicht gefolgt.
    wer "weiß" was die gewählt haben??!! *g*
    zurückrudern geht nicht mehr.
    jetzt muss er da semantisch irgendwie durch, der olle andi!
    koste es seinen ruf was es wolle, die hier merkens ohnehin nicht!
    im verdreht schreiben war er ohnehin noch nie faul!
    es is eh schon wurscht! *ggg*
    ...
    die welt ist tatsächlich schön!
    ……………………..
    ……………..
    ……..
    ….
    ..
    .

    • tartaros (kein Partner)
      25. April 2010 18:40

      Wie alt sind Sie eigentlich?

    • Dieba (kein Partner)
      25. April 2010 18:41

      Jetzt laufen die Tastaturen heiß im Anderl-Land.

      :-)

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      25. April 2010 18:43

      naja erne, wenn den roten heinzi nur 35% der österreicher gewählt haben, ist das mehr als blamabel, bei den gegenkandidaten. da gibts nichts herum zu deuteln.

      aber wollten sie nicht dem forum fern bleiben? das schrieben sie doch letzte woche?

      da sieht man wieder was man auf das wort der löwelstraßentrolle geben kann.
      nichts.

    • erne (kein Partner)
      25. April 2010 18:50

      nur kurz:
      ich schrieb: "ich lass mich in dieser gosse auf keine diskussionen mehr ein!"
      passt das? :-)
      ...
      die welt ist soviel schöner!
      ……………………..
      ……………..
      ……..
      ….
      ..
      .

    • byrig (kein Partner)
      25. April 2010 20:34

      erne,nicht einmal linkskoffer wie du können verhindern,dass die welt manchmal schön ist.

  58. Martin Bauer (kein Partner)
    25. April 2010 18:32

    Man kann es drehen und wenden wie man will:
    Eine schallende Ohrfeige für Fischer.
    Und das Schöne daran:
    Jetzt kann man ihm 5 Jahre lang das schlechteste Ergebnis (37% der Wahlberechtigten) bei jedem Interview um die Nase reiben.
    Empfehle als Schlusssatz für jedes Interview:
    ceterum censio, Sie sind nicht der BP der Mehrheit der Österreicher.

    14cmartinbauer@aon.at

    • Martin Bauer (kein Partner)
      25. April 2010 18:33

      PS:
      Um martin und Konsorten zuvorzukommen:
      Stimmt nicht, weil Fischer tankt Shell - zählt nicht!

    • S.S. (kein Partner)
      25. April 2010 18:53

      "Jetzt kann man ihm 5 Jahre lang das schlechteste Ergebnis (37% der Wahlberechtigten) bei jedem Interview um die Nase reiben"

      Optimist ;-)

      Wie vorhin schon im ORF vernommen: "Ein Sieg für den Kandidaten aber eine Niederlage für das Amt" (Sinngemäß wiedergegeben)

      Es kann nicht sein, was nicht sein darf! :-)

    • Reinhard (kein Partner)
      25. April 2010 20:01

      @Martin Bauer

      Leider nicht "man kann" sondern nur "man könnte". Wenn unsre Medienschienen nicht so herrlich mit dem kriecherischen Schleim der Dankbarkeit für großzügige Presseförderung geschmiert würden, dann wäre vielleicht einmal ein Abweichen vom Konjunktiv möglich.
      Aber nur vielleicht.
      Real eher nicht...

  59. HJR (kein Partner)
    25. April 2010 18:22

    Bei ähnlichen Wahlergebnissen hat die SPÖ schon mal verlauten lassen, dass 67% der Wähler den anderen Kandidaten nicht gewählt haben!

  60. tartaros (kein Partner)
    25. April 2010 18:14

    2.277.000 für Heinz Fischer (entspricht 35,8%)
    451.000 für Barbara Rosenkranz (entspricht 7,1%)
    159.000 für Rudolf Gehring (entspricht 2,5%)
    223.000 Ungültige Stimmen (entspricht 3,5%)
    3.245.000 Nichtwähler (entspricht 51,1%)

    -> Heinz Fischer hat VERLOREN
    Die Nichtwähler haben GEWONNEN!
    Heinz Fischer soll sich daher aus der Hofburg verabschieden und statt ihm ein repräsentatives Mitglied der Nichtwähler in die Hofburg einziehen. NUR das wäre gerecht und fair. Also: Tschüss Heinzi.

    • moshe dayan (kein Partner)
      25. April 2010 18:36

      ein repräsentatives mitglied der nichtwähler werden sie nicht finden, da diese aus so vielen verschiedenen (und einander widersprechenden) motiven nicht zur wahl gegangen sind, dass eine repräsentation davon unmöglich wäre.

      ansonsten ist die folgerung, die sie ziehen wohl mit das absurdeste, das ich seit langer zeit gelesen habe. kudos!

    • bianca electra (kein Partner)
      25. April 2010 18:42

      Nicht ein repräsentatives Mitglied, sondern NIEMAND darf als Bundespräsident in die Hofburg einziehen. Das wäre gerecht.

    • xxx (kein Partner)
      25. April 2010 18:47

      Auch für sie: Nichtwähler zählen nicht. Gar nicht. Die sind wie das Schwarze unterm Fingernagel.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      25. April 2010 20:45

      Heinz Fischer soll sich daher aus der Hofburg verabschieden und statt ihm ein repräsentatives Mitglied der Nichtwähler in die Hofburg einziehen.


      Vorschläge bitte posten! Das wird ein Spaß!

  61. bianca electra (kein Partner)
    25. April 2010 18:12

    Wir, die Weiß- und Nichtwähler haben gewonnen.

    • bianca electra (kein Partner)
      25. April 2010 18:30

      Nicht nur gewonnen, sondern sogar die absolute Mehrheit.

  62. Jim Kirk (kein Partner)
    25. April 2010 17:48

    Wieso wird sich die Krone im Zuge des Wiener Wahlkampfs, in die Reihen der SPÖ-Wahlhelfer einreihen?

    Natürlich fällt mir die Schleimspur auf, die rund um Häupl seitens dieser Zeitung gezogen wird, aber triftiger Grund fällt mir dazu ausnahmsweise keiner ein.
    Sollte es sich hierbei um bloße Sympathie, für den polternden SPÖ-Heini handeln?

    • S.S. (kein Partner)
      25. April 2010 18:23

      Die Hand die einen füttert...

    • Jim Kirk (kein Partner)
      25. April 2010 18:56

      @S.S.:
      Selbst wenn die Krone eine Partei massiv attackiert, kann die es sich nicht leisten, deshalb in der Krone, mit deren großen Reichweite, keine Inserate zu schalten.
      Siehe die Grünen - über die meckert man ständig und trotzdem freut sich eine Glawischnig immens, wenn Sie in Dichands Blatt mal einen Gastkommentar schreiben darf.
      Oder die ÖVP, die regelrecht darum bettelte, im EU-Wahlkampf ihre Spitzenkandidaten in dieser Zeitung zu Wort kommen lassen zu dürfen - inklusive vieler, vieler teurer Inserate.
      Das nennt man wohl Selbsterniedrigung, aber aus der Sicht der Krone funktioniert es.

    • S.S. (kein Partner)
      25. April 2010 21:18

      stimmt schon was sie schreiben.

      Aber ich denk dennoch (und ich unterstelle halt einmal, dass es da einen "betriebswirtschaftlichen" Hintergedanken gibt), dass sie es sich nicht wirklich mit einer Partei verscherzen wollen. Die Grünen z.B. werden doch auch grad im, für die Krone nicht ganz unwesentlichen, Umweltschutz bzw. "Anti-AKW-Gen-und-was-sonst-noch-alles"-Bereich mehr als nur hoffiert.

    • Jim Kirk (kein Partner)
      25. April 2010 22:38

      Die Krone "hofiert" punktuell und gezielt.
      In den genannten Themen arbeitet man z.B. mit den Grünen zusammen, richtig.
      Aber ansonsten äußert man sich, sofern man sie nicht voll ignoriert, fast nur abfällig über sie.
      Nicht dass sie mir leid täten, es fällt halt nur sehr auf.
      Gleiches bei der ÖVP. Die hat man bei den EU-Wahlen voll niedergebügelt, der junge Pröll wurde bis vor wenige Tage, jedoch regelmäßig gestreichelt - der alte Pröll sowieso schon immer.

      Also ich meine zu erkennen, dass die Krone aufgrund ihrer Reichweite eine unglaubliche Flexibilität besitzt, was ihre Unterstützung für Parteien und Politiker betrifft.

    • S.S. (kein Partner)
      25. April 2010 23:32

      "Also ich meine zu erkennen, dass die Krone aufgrund ihrer Reichweite eine unglaubliche Flexibilität besitzt, was ihre Unterstützung für Parteien und Politiker betrifft."

      Kann man ganz sicher so stehen lassen. Aber genau dieser Flexibilität bzw. der Wahrung selbiger, wäre wohl auch ein Wien-Wahl-Kuschelkurs mit der SPÖ geschuldet. Die Roten wären auch nach einer Wien-Niederlage (wie immer die dann auch aussehen sollte, den BM werdens ja wohl halten) ja immer noch "gute Kunden". Sprich so am Sand, dass sie gleich wieder mit dem vollen Geldbeutel angekrochen kommen, das wirds denk ich nicht spielen. Eine Trotzphase nach erlittener journalistischer Missgunst ist da allemal drinnen. Das rote Medien-Werkel funktioniert ja gut genug. Das würd sich dann wohl schon auf die Krone-Finanzen auswirken. Und meine These ist halt, dass man eben das nicht riskieren will.

  63. Donnerlütchen (kein Partner)
    25. April 2010 17:42

    Bei dieser armseligen Wahlbeteilung kann sich der Bundespräsident schleichen . Dieses Amt gehört abgeschafft, aber schleunigst. Bei unseren Budgetdefizit können wir uns so etwas Unnötiges nicht leisten.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 17:49

      Ein Präsident, der gerademal 37% der Bevölkerung vereint, darf sich nicht Bundespräsident Österreichs nennen!

    • jak (kein Partner)
      25. April 2010 17:54

      korrekt gerchnet ! und wenn man's auf die bevölkerung hochrechnet sind's noch weniger - aber eben auch wie amerikanische zustände - die reitet auch so ein minderheitler in den krieg !

    • xxx (kein Partner)
      25. April 2010 17:58

      Nichtwähler zählen nicht. Gar nicht.

    • numerus clausel (kein Partner)
      25. April 2010 18:00

      Gehn´s, dem Cap gefällt´s, die Glawischnig hat auch wieder ein Lächeln im Gesicht und die Plauderei am Abend mit der Thurnher wird auch sehr gelöst vonstatten gehen. Das Land fest in Sozi-Hand. :-(

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      25. April 2010 18:00

      @Starl: In der Demokratie bestimmt die Mehrheit derjenigen, die gültig abstimmen bzw. wählen. Wer nicht zur Wahl geht, akzeptiert automatisch das Verdikt der anderen. So läuft das in der Demokratie.
      In einer Musterdemokratie wie der Schweiz beträgt die Wahlbeteiligung regelmäßig nur um 40%, oft ist sie sogar noch viel tiefer. Trotzdem fiele es dort keinem ein, das Ergebnis als nicht bindend ansehen zu wollen.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. April 2010 18:06

      @ Seidl

      Ja, aber die 40%, die in der Schweiz waehlen, sind nicht so verdodelt wie unsere 50%

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 18:12

      @ Seidl

      Das können Sie überhaupt nicht vergleichen. In der Schweiz haben die Bürger ständig Volksinitiativen, kantonale Parlaments- und Regierungswahlen, Volksabstimmungen, kurzum, wenn der Schweizer einmal nicht zur Wahl geht, hat dies keine großen Auswirkungen, weil der Schweizer diverse Gesetze gegebenenfalls selbst initiieren oder ablehnen kann.

    • Ch. Seidl (kein Partner)
      25. April 2010 21:11

      @Leopold Koller: Vielleicht nicht ganz – aber doch ziemlich...
      @Philipp Starl: Ihr Argument würde stimmen, wenn die Beteiligung bei Volksabstimmungen deutlich höher wäre. Das ist sie aber nicht. Nur wenn es ganz ans Eingemachte geht, ist die Beteiligung bei Abstimmungen höher als 50%. Im Normalfall liegt sie aber zwischen 40 und 50%, mitunter ist sie auch noch tiefer.

  64. LePenseur (kein Partner)
    25. April 2010 17:28

    Nur eine kurze Frage, Herr Dr. Unterberger, zu Ihren inhaltlich richtigen Feststellungen:

    Und warum haben auch Sie im Fall Rosenkranz herumlaviert, wie es zwar ärger geht, aber eben durchaus auch weniger arg hätte gehen können?

    Warum haben Sie nicht einfach das gesagt, was gesagt werden mußte, als der ORF und die SPÖ-nahen Printmedien schlicht und einfach gelogen haben über Rosenkranz' Äußerungen im ORF-Interview — nämlich daß es sich dabei um einen Medienskandal erster Klasse handelt? Roß und Reiter genannt. Zu erkennen gegeben, daß sie mit dem was sie tatsächlich sagte, völllig recht hat!

    Warum haben Sie Rosenkranz als "unwählbar" bezeichnet? Daß sie nicht Ihre "erste Wahl" sein würde, hätte man wohl auch so gewußt — aber zwischen erste Wahl und unwählbar liegen halt Welten!

    Warum wefen Sie irgendwelchen anderen Medien vor, Gehring als skurril abgetan zu haben, wo sie es im Prinzip nicht anders gehalten haben?

    Blicken Sie sich doch in den Spiegel, Herr Dr. Unterberger! Versuchen Sie ehrlich zu sein — dann müssen Sie zugeben: bis zum Schluß haben Sie sich jede positive Beurteilung Rosenkranz's tunlichst verkniffen — obwohl von Anfang an klar war, daß diese wohl vor einem Außenseiter-Kandidaten wie Gehring landen würde. Und jede Abqualifizierung nur Fischer nüzten konnte.

    Den Gratis-Mut, nach geschlagener Wahl das Lager der Nichtwähler zum Sieger zu erklären, hätten Sie sich sparen können. Es hätte mehr gebracht, vor geschlagener Wahl etwas mehr Farbe zu bekennen, und nicht in vornehmer Äquidistanz zwischen Fischer und Rosenkranz — och-Gott-wie-objektiv-wir-doch-sind! — mit "zwei unwählbare Kandidaten" herumzueiern.

    Sorry für meine etwas harsche Reaktion — aber wer vor der Wahl nicht Tachles redet, soll (um ein Diktum von Karl Kraus über Journalisten zu zitieren) nicht "nachher alles schon vorher gewußt haben"!

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 17:36

      Ich unterstütze Ihre Aussage zu 100%! Die Bürgerlichen und Liberalen scheinen noch immer nicht aufgewacht zu sein und zu sehen, dass wir uns längst im Krieg befinden und die Zeit der Diplomatie vorbei ist!

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. April 2010 18:03

      @ Starl

      Buergerliche und Liberale machen sicher nicht mehr als 1/4 des Wahlvolkes aus. Da muessen wir schon wirklich frueh aufstehen, um was zu sagen zu haben.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 18:16

      @ Koller

      Diese Einschätzung teile ich nicht ganz. Ich denke den Bürgerlichen und Liberalen fehlt es schlicht an einem Angebot. FPÖ zu extrem und wirtschaftspolitisch sozialistisch. BZÖ zu schwammig und zu Haiderbelastet (damit meine ich, dass das BZÖ mit Haider den Kern des Profils verloren hat), Grüne sowieso viel zu links (außerdem neuerdings ein Amazonenverein) und ÖVP und SPÖ unterscheiden sich nur noch von der Farbe her.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. April 2010 18:33

      @ Starl

      Schwache 50% der Waehler entscheiden sich regelmaessig fuer rot, gruen und andere linke Splittergruppen (LiF, KPOe, Linke, ...), da sind sicher nicht viele Buergerliche und Liberale dabei. Die andere Haelfte waehlt schwarz, blau, orange und rechte Splittergruppen (Christen, ...). Sie werden doch hoffentlich nicht behaupten wollen, dass das alles Buergerliche und Liberale sind (siehe neue Arbeiterpartei FPOe). Vielleich ist 1/4 zu niedrig angesetzt, aber mehr wie 1/3 sind's sicher nicht.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. April 2010 18:39

      Dieses Wahlergebnis war eine vorhersehbare Enttäuschung für sehr viele Österreicher. Aber man kann aus jeder Enttäuschung auch positive Schlüsse ziehen.
      Die SPÖ ist nicht mehr in der Lage, mehr als ca. ein Drittel der Österreicher für sich zu mobilisieren. Da hilft auch kein Herabsetzen des Wahlalters (die Jugend hat kein Interesse an einem alten Mann in der Hofburg), keine vermehrte Einbürgerung von Ausländern (die gehen lieber Hammelbraten auf die Donauinsel) und auch nicht das ewige Schwingen der Nazikeule (das Thema ödet die Menschen nur mehr an).
      Und das ergibt ein riesiges Potential für mögliche künftige neue Entwicklungen in der Parteienlandschaft. Die derzeit bestehenden sind jedenfalls nicht in der Lage, das bestehende Vakuum zu füllen, am allerwenigsten die ÖVP.
      In diesem Forum bedarf es übrigens auch nicht der Wahlempfehlung des Herausgebers, hier posten genug mündige Bürger, welche sich ihre Meinung zur Wahlentscheidung selbst zu bilden in der Lage sind.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 18:39

      @ Koller

      Ich muss ehrlich sagen, es wäre schon ein großer Erfolg, wenn eine liberale, bürgerliche Partei 10- 15% bekommt. Man sieht schon an der FPÖ, welche Auswirkungen 15% haben.

      Und mit einem Drittel wäre so eine Partei bei der letzten Wahl Wahlsieger geworden ;) .

    • LePenseur (kein Partner)
      25. April 2010 18:49

      @Albert Beronneau:

      In diesem Forum bedarf es übrigens auch nicht der Wahlempfehlung des Herausgebers, hier posten genug mündige Bürger, welche sich ihre Meinung zur Wahlentscheidung selbst zu bilden in der Lage sind.

      Darum geht es nicht. Mich stört, daß Unterberger vorher auf vielen Postings herumeiert, wie "unwählbar" doch Fischer & Rosenkranz seien, sich ja nur nicht seine Finger dreckig machen will, indem er der FPÖ-Kandidatin gegen ihre angriffe rechtgibt, sich bestenfalls lauwarm für Gehring ausspricht — und jetzt tönt: Das Ergebnis 79:16:5 war vorhersehbar.

      Dann hätte er seine Eiertänze über "zwei unwählbare Kandidaten" gleich lassen können. So schaut's aber fatal nach einer Prophezeiung ex post aus, und darauf bezieht sich mein Kraus-Zitat, das Unterberger hoffentlich gebührend schmerzen wird. Soll es auch!

    • kern (kein Partner)
      25. April 2010 18:52

      @LePenseur

      Ich stimme ihnen zu.
      Ich hätte mir von A.U. auch einen klaren Standpunkt erwartet. Egal wie er ausgesehen hätte.
      Weißwahl und Nichtwahl ist einer Demokratie unwürdig. Erst recht finde ich es nicht in Ordnung, dass Schwarz und Grün keinen Kandidaten aufgestellt haben. Somit war von vornherein klar wer gewinnen wird und die ganze Wahl eigentlich eine unnögtige Geldverschwendung.

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. April 2010 18:52

      @ Starl

      Da werden Sie ziemlich richtig liegen, da viele der Liberalen und Buergerlichen weiterhin ihr Wahlverhalten nicht aendern wuerden. Ich glaube sogar, dass beim Erstantreten einer solchen Partei gerade einmal die Mindesthuerde drin waere.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. April 2010 19:12

      @LePenseur
      Lesen Sie den Beitrag von Jim Kirk 19:01, allzuleicht wird man zu einer (von mir sehr geschätzten) Eva Hermann! Es gibt in diesem Lande eine große Meute, welche nur darauf wartet, loszuschlagen, da versteht man so manchen Eiertanz! :razz:

    • LePenseur (kein Partner)
      25. April 2010 19:41

      @Albert Beronneau :

      Es gibt in diesem Lande eine große Meute, welche nur darauf wartet, loszuschlagen, da versteht man so manchen Eiertanz!

      Aber ja, ich verstehe vollkommen! Nur sollte man ob dieses Verständnisses für Eiertänze nicht vergessen, daß diese v.a. deshalb nötig sind, weil so viele einfahc keine Eier haben. Und das wird durch in vorauseilendem Gehorsam absolvierte Tänze nicht besser. Im Gegenteil ...

    • byrig (kein Partner)
      25. April 2010 21:06

      starl nennt die dinge beim namen-bravo.das ist längst ein krieg!

  65. Dieba (kein Partner)
    25. April 2010 17:25

    Gratulation an Dr. Fischer.

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      25. April 2010 18:23

      Ich gratuliere Ihnen, denn Sie sind offenbar leicht zu unterhalten.

    • Walter Wolf (kein Partner)
      25. April 2010 18:27

      DieBa

      gibt's erst ab 748 Posrtings eine Prämie aus der Löwelstrasse?

  66. xxx (kein Partner)
    25. April 2010 17:25

    Wie könnten die "Nichtwähler" Sieger sein? Nichtwähler zählen nicht. Gar nicht. Nichtwähler sind wie das schwarze unterm Fingernagel. Bestenfalls könnte man noch sagen, dass Nichtwähler mit dem von den Wählern gewählten Sieger zufrieden sind.

    WENN diese Wahl wer verloren hat, dann Rosenkranz und Gering, die "dank" dem Verzicht der ÖVP auf einen Kandidaten ja ein riesiges Potential zur Verfügung gehabt hätten und dieses nicht mal Ansatzweise nutzen konnten.

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      25. April 2010 18:22

      Sie sollten vielleicht in Ihren Vergleichen etwas mehr Kinderstube/Wortwahl und weniger unangebrachte Bezeichnungen verwenden. Ihre politische Meinung ist Ihnen unbenommen, Ihr Anstand wäre hingegen gefragt.
      LG N.Scholik

    • xxx (kein Partner)
      25. April 2010 18:48

      In meiner Aussage gibt es genau null Fehler - daher auch nichts zu korrigieren.

    • ...der Redaktion bekannt! (kein Partner)
      25. April 2010 19:26

      @xxx: Natürlich haben Sie recht, nur müssen Sie wissen, dass in Unterbergers Blog die Uhren anders ticken. Hier wird der Schwerpunkt nicht auf rationalen Verstand gerichtet! mfG

  67. Walter Wolf (kein Partner)
    25. April 2010 17:24

    Bei einer Wahlbeteiligung unter 50%, wäre in einer Demokratie eigentlich jede Wahl als ungültig zu betrachten.
    Man sollte am 8.7. am Ballhausplatz seinem Unmut äussern und Fischer eine Liste seiner Verfehlungen - im Format eines 24-Bogenplakates - überreichen.
    Finde ich.

    • Alexander Renneberg (kein Partner)
      25. April 2010 18:38

      darüber können wir reden. ich stelle das plakat problemlos her.

    • Walter Wolf (kein Partner)
      25. April 2010 18:43

      Was benötigt es dafür logistisch und rechtlich?
      Wenn man dann in der Herrengasse seht, ist die Aufmerksamkeit endenwollend.

  68. tartaros (kein Partner)
    25. April 2010 17:23

    Na, dann kann der Bundesheinzi weitere 6 Jahre die Hofburg unsicher machen. :-?

  69. APM (kein Partner)
    25. April 2010 17:16

    Österreich hat dieses Ergebnis verdient.....

  70. jak (kein Partner)
    25. April 2010 17:15

    der orf-moderator brilliert mit klaren prognoseanalysen ;-) - und seinem iPad !

  71. jak (kein Partner)
    25. April 2010 17:11

    die chance war ge()ring - ist aber vorbei !

  72. Philipp Starl (kein Partner)
    25. April 2010 17:06

    50% Wahlbeteiligung - 8% Weißwähler machen 42% gültige Stimmen, das heißt für Fischer haben 33% der Wahlberechtigten gestimmt, ein Armutszeugnis für diesen Präsidenten!

    • auremtz (kein Partner)
      25. April 2010 17:23

      Sie sollten die Prozentrechnung nochmal genau durchnehmen, Herr Starl ;)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 17:25

      Wie wär's mit einer Korrektur statt einem dummen Kommentar?

    • auremtz (kein Partner)
      25. April 2010 17:29

      Die 8% Weißwähler können Sie nicht direkt von der Gesamtheit der Wahlberechtigten abziehen, da es sich hierbei zwar um 8% der Wählenden, jedoch nur um 4% der Gesamtheit handelt - der Anteil der gültigen Stimmen ist demnach höher (46%), von diesen haben 80% für Fischer gestimmt, darauf folgen 36,8% der wahlberechtigten Österreicher. Mein Beitrag war nicht offensiv gemeint ;)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 17:33

      Dann haben Sie einen grundlegenden Denkfehler begangen, denn die 8% sind selbstverständlich in vollem Umfang von den 50% abzuziehen oder wollen Sie ernsthaft sagen, dass 8% der Wahlberechtigten (und nicht der Wahlbeteiligten!!) ungültig gewählt haben??? Denken Sie nochmal drüber nach ;) .

    • auremtz (kein Partner)
      25. April 2010 17:42

      Nichts anderes wollte ich ihnen sagen:

      100% Wahlberechtigte
      50% Wähler, DAVON 8% Weißwähler... d.h. diese sind von den 50% abzuziehen - also 92% aller abgegebenen Stimmen waren gültig, dies ist jedoch auf die 100% aufzurechnen, wenn man die Weißwähler als Nichtwähler rechnen bzw den Grad der Gültigkeit ermitteln will - das heißt nicht, dass es 42% gültige Stimmabgaben gegeben hat - sie haben die 8% Weißwähler von den (100-50) abgezogen, nicht proportional auf die 50% aufgerechnet.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      25. April 2010 17:43

      Nein nein Sie haben schon Recht :D Entschuldige mich auch in aller Form, ein peinlicher Faux pas, aus einem enttäuschenden Ergebnis resultierend. Dennoch, 37% der Wahlberechtigtenstimmen ist nicht viel besser!

    • auremtz (kein Partner)
      25. April 2010 17:47

      Kein Problem, so ein Ergebnis kann schon einmal verwirren :)

    • Leopold Koller (kein Partner)
      25. April 2010 17:51

      @ Starl

      Um Ihre Zahlen zu nehmen: Wenn 8% der abgegebenen Stimmen ungueltig sind, dann sind das bei 50% Wahlbeteiligung 4% der Wahlberechtigten, also 46% gueltige Stimmen. 76% davon macht ca. 35% der Wahlberechtigten.

      Oder um Unterbergers Zahlen zu nehmen: 48% Wahlbeteiligung x 93% gueltige Stimmen x 76% Fischerstimmen = 34%.

      Ihre 33% sind aber genauso aussagekraeftig. Alles in Allem ein eher mattes Ergebnis. Der Kirchschlaeger hat 1980 das doppelte erhalten: 92% x 93% x 80% = 68%

  73. numerus clausel (kein Partner)
    25. April 2010 17:04

    Wow, jetzt kommen´s, dass er mehr Stimmen als 2004 bekommen hat. Wahnsinn

    • numerus clausel (kein Partner)
      25. April 2010 17:12

      Hah, der Kräuter gratuliert dem Fischer und spricht sich von einem großen Tag der Sozialdemokratie. Hmmm, dachte, der Fischer waren überparteilich? So schnell kann´s gehen...





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