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SN-Kontroverse: Griechenland-Hilfe

Unter dem Titel “Kontroverse” gibt es in jeder Freitag-Ausgabe der Salzburger Nachrichten eine Doppelkolumne, in der Katharina Krawagna-Pfeifer und ich jeweils zum gleichen, von der SN-Redaktion vorgegebenen Thema schreiben. Und zwar ohne dass man gegenseitig die Texte vorher kennt.

Diese Woche steht die “Kontroverse” unter dem Titel:

Soll die EU Griechenland helfen oder seinem Schicksal überlassen?


In der Folge finden Sie die beiden – unverändert wiedergegebenen – Kolumnen. Dadurch soll dieser kreativen und spannenden Idee auch hier ein Forum gegeben werden.

Killerkapitalismus ein neuer Killer-Virus?


Katharina Krawagna-Pfeifer war Innenpolitikerin der SN, Innenpolitikchefin sowie Leiterin des EU-Büros des “Standard” und SPÖ-Kommunikationschefin. Sie arbeitet jetzt als Publizistin und Kommunikationsstrategin (kkp.co.at).

Die Zeiten ändern sich. Ein großes heimisches Logistikunternehmen wirbt mit dem Slogan „Ist die Zukunft Zucker oder süß?  Günstig statt billig" gezielt für seine Sparangebote, damit Jung und Alt günstig in die europäischen Metropolen gelangen können. Der geile Geiz ist längst vorbei. Früher hätte man von Raffgier gesprochen.

Die Raffgier - auch Killerkapitalismus genannt -  ist der HIV-Virus des 21. Jahrhunderts und hat sich, wie mann und frau spüren,  weltweit ausgebreitet. Vorerst gibt es dagegen keine wirksamen Impfungen. Aber möglicherweise könnte eine Verhaltensänderung - Stichwort safer sex - die  Ansteckungsgefahr eindämmen. Geforscht wird heftig an einem Gegenmittel. Die Forschungslabors stehen überall, da Aids sich bekanntlich bei entsprechendem Fehlverhalten überall ausbreiten kann. Denn die Gesellschaft - in unserem Fall also die politische Gemeinschaft der Europäer  -  gärt bereits. Um das Bier nicht zum Überschäumen zu bringen oder eine Pandemie auszulösen, haben sich einige Forscher in Brüssel zusammengeschlossen.

Sie haben nun eine vermeintlich neue Substanz für den Impfstoff gegen den Killerkapitalismus entdeckt. Er ist in Wahrheit uralt. Es ist die Solidarität. Dabei geht es um die faire Verteilung der Lasten in einer Gesellschaft, damit sie wegen der Raffgier nicht zusammenbricht. In unserem Fall heißt die Lastenverteilung eine finanzielle Spritze für die Griechen, auch wenn sie sich  nicht ganz korrekt verhalten haben, damit nicht alle angesteckt werden.

Denn eines lehrt die Geschichte, und das ist die eigentliche Gründungsidee für die EU, die immerhin seit 65 Jahren in Zentral- und Mitteleuropa  den Frieden gesichert hat. Nur wenn die Lasten in einer Gesellschaft fair verteilt sind, wird Friede in „unserer Zeit" möglich sein. Und hoffentlich auch für die künftigen Generationen.

Lieber ein Ende mit Schrecken


Andreas Unterberger

Nur noch die Vernunft der deutschen Regierung verhindert, dass Österreichs Steuerzahler Unsummen in ein griechisches Fass ohne Boden werfen müssen.  Die SPÖ wollte von Anfang an ihren schwer verschuldeten griechischen Parteifreunden mit europäischen Milliarden über die nächsten Monate helfen (bis die ein paar Monate später halt wieder anklopfen). Und auch von der ÖVP gab es nie ein klares Nein zu dieser Idee.

Das aber wäre die einzige vertretbare Antwort. Es ist absolut unakzeptabel, die Österreicher zu schröpfen (wie es nach den Wiener Wahlen im Herbst mit großer Brutalität passieren wird) und gleichzeitig einem Land beizustehen, das seit Jahren über seine Verhältnisse lebt, das alle Maastricht-Kriterien ignoriert, das seine Statistiken hemmungslos manipuliert und in dem Steuerhinterziehung Volkssport ist.

Ein Nein zu europäischen Hilfen für Griechenland (die übrigens auch EU-Recht verletzen würden) ist außerdem die einzige Möglichkeit, um den bereits wackelnden Euro langfristig glaubwürdig zu machen. Nur ein Nein wäre den vielen anderen europäischen Sündern eine klare Lektion. Nur ein Nein würde Europas Regierungen die Kraft geben, die heiligen, aber unfinanzierbaren Kühe des Wohlfahrtsstaats, des Subventionsunwesens, der Bürokratie, der Überregulierung, des Föderalismus zu reduzieren.

Gewiss wäre ein Nein zu Griechenland-Hilfen kurzfristig schmerzhaft. Für die Griechen und auch alle jene, die ihnen Geld geborgt haben (wie etliche österreichische Banken). Aber dieses Ende mit Schrecken - ob es nun zu einem Staatsbankrott mit Umschuldung oder einem Ausscheiden aus dem Euro mit nachfolgender Abwertung wäre - wäre allemal billiger als der drohende Schrecken ohne Ende. Bei dem Spanien wie Portugal, Irland wie Italien sehr bald die Hand aufhalten würden - bis auch Deutschland und Österreich pleite sind.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbeatrix
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2010 08:32

    Frau Krawagna-Pfeifer interpretiert das griechische Handeln als "nicht ganz korrekt" und plädiert im selben Atemzug - guten roten Gewissens - für "faire Umverteilung". Dass die gesamte Union massiv geschädigt und in ihrer Stabilität erschüttert wurde, juckt ein rotes Gewissen offenbar wenig. Ein bloß "nicht ganz korrektes Verhalten" zieht jedoch keine derartig großflächigen destruktiven Konsequenzen nach sich. Vielmehr handelt es sich bei der griechischen Performance um Betrug, um gezieltes und bewusstes verbrecherisches Irreführen einer ganzen Union. Eine Respektlosigkeit sondergleichen, die von der pervertierten Rechtslogik der Roten so nicht erkannt werden will.

    Mit Verständnis und Empathie ist Rot immer schnell zur Stelle, wenn Laisser-faire Strukturschädigung betreibt. Rot liebt das Suizidale im großen Wurf, Frau Rot strapaziert dabei den HI-Virus und ortet diesen freilich im allgemeinen Raubkapitalismus und nicht im viralen Parasitärkapitalismus der Phäaken. Die Gier der Parasiten sei nicht zu unterschätzen, hier braucht Frau Rot dringend Nachhilfe.

    Eine radikale Lösung würde ein mächtiges, aber probates Exempel statuieren : Entlassung (Rauswurf) Griechenlands aus der Union, Selbsthilfe statt Fremdhilfe, eine Schocktherapie für fiskale Borderliner und schließlich dringende Warnung für zukünftige Möchtegern-Pleitiers.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbeatrix
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    27. März 2010 08:32

    Frau Krawagna-Pfeifer interpretiert das griechische Handeln als "nicht ganz korrekt" und plädiert im selben Atemzug - guten roten Gewissens - für "faire Umverteilung". Dass die gesamte Union massiv geschädigt und in ihrer Stabilität erschüttert wurde, juckt ein rotes Gewissen offenbar wenig. Ein bloß "nicht ganz korrektes Verhalten" zieht jedoch keine derartig großflächigen destruktiven Konsequenzen nach sich. Vielmehr handelt es sich bei der griechischen Performance um Betrug, um gezieltes und bewusstes verbrecherisches Irreführen einer ganzen Union. Eine Respektlosigkeit sondergleichen, die von der pervertierten Rechtslogik der Roten so nicht erkannt werden will.

    Mit Verständnis und Empathie ist Rot immer schnell zur Stelle, wenn Laisser-faire Strukturschädigung betreibt. Rot liebt das Suizidale im großen Wurf, Frau Rot strapaziert dabei den HI-Virus und ortet diesen freilich im allgemeinen Raubkapitalismus und nicht im viralen Parasitärkapitalismus der Phäaken. Die Gier der Parasiten sei nicht zu unterschätzen, hier braucht Frau Rot dringend Nachhilfe.

    Eine radikale Lösung würde ein mächtiges, aber probates Exempel statuieren : Entlassung (Rauswurf) Griechenlands aus der Union, Selbsthilfe statt Fremdhilfe, eine Schocktherapie für fiskale Borderliner und schließlich dringende Warnung für zukünftige Möchtegern-Pleitiers.


alle Kommentare

  1. socrates
    02. Juli 2011 11:05

    Wer Ohren hat, der höre, wer Augen hat, der lese: KKP gewidmet!
    Wie und warum deutsche gegen griechische Steuerzahler ausgespielt werden
    Alexander Dill 30.06.2011
    Weitere Schulden werden zur Beibehaltung der Steuerfreiheit von Vermögen gemacht
    Wenn Politiker vom "deutschen Steuerzahler" sprechen, können sie sich meist der Zustimmung gewiss sein. Das hat einen mathematischen Grund: Eine große Mehrheit der Wähler zahlt Steuern. Es vergeht kein Tag, an dem nicht deutsche Politiker davor warnen, die Griechenland-Hilfe gehe zu Lasten des deutschen Steuerzahlers. In Griechenland ist es umgekehrt: Dort entsteht der bisher nicht existierende griechische Steuerzahler als politisches Subjekt gerade erst. Natürlich möchte kein Hellene zu dieser benachteiligten Gruppe gehören. Arm und Reich sind sich dort einig, dass Steuern eine zu vermeidende Strafe sind.
    Nun wird Deutschland einen wesentlichen Teil der griechischen Schulden im Rahmen des EU-Rettungsschirmes bezahlen müssen, pardon, nicht Deutschland, sondern der deutsche Steuerzahler.
    Zwischen September 2010 und Juni 2011 hat Deutschland seine eigenen Staatsschulden um 300 Milliarden Euro erhöht - so viel, wie Griechenland in 30 Jahren Steuerfreiheit fremdfinanzierte.
    Dennoch glauben deutsche Politiker und Volkswirte zu wissen, wie man Schulden abbaut, durch Sparen nämlich. Die Deutschen sind bekanntlich Meister in dieser Disziplin. Die Neuverschuldung wird 2011 möglicherweise "nur" 30 Milliarden Euro betragen. Gespart wurde nie ein Euro.
    Wer bezahlt am Ende wirklich?
    Wer aber bezahlt am Ende wirklich? Da in Deutschland wie Griechenland Vermögen und Vermögenszuwächse überhaupt nicht besteuert werden (Vermögenszuwachs Griechenland 2000-2010: 72,25%, Deutschland 2000-2010: 83,31%), weil die Regierungsparteien das für "wachstumsschädlich" halten, sondern nur Einkommen und Verbrauch, haben in Deutschland angestellte Kleinverdiener eine international einmalige Steuer- und Abgabenquote von 52% (Die deutsche Steuerlüge) .
    In Griechenland werden sie künftig auch die Hälfte ihres Einkommens abgeben dürfen. Aber für welche Leistungen? Die jüngst veröffentlichten Sparmaßnahmen bestehen ausschließlich im Abbau der öffentlichen Leistungen, also der Leistungen wie kostenlose Gesundheitsversorgung, Bildung und sozialer Wohnungsbau, die gerade Niedrigverdiener als Leistung für ihre Steuern benötigen.
    Wenn deutsche Professoren griechische Staatsanleihen empfehlen

    Griechenland wird über die Hälfte seiner Steuereinnahmen für Zins und Tilgung der Staatsschulden an die Hauptgläubiger, insbesondere die EU selbst, abführen. Der Hannoveraner Finanzprofessor Stefan Homburg überraschte in einem spektakulären Interview mit Armin Mahler vom Spiegel mit dem Geständnis, er selbst habe sich griechische Staatsanleihen mit einer Renditeerwartung von 25 Prozent pro Jahr gekauft. Woher hat er dieses Vertrauen? Nun, so bekennt der von deutschen Steuergeldern finanzierte Finanzforschungsbeamte:

    In den letzten Tagen habe ich selbst einen namhaften Betrag in griechische Anleihen gesteckt. Sie laufen noch ein Jahr und bringen im Erfolgsfall 25 Prozent Rendite. Damit schlafe ich wunderbar, weil ich an die grenzenlose Dummheit der Bundesregierung glaube. Sie wird zahlen.

    Inmitten dieser Plünderung der Staatskassen kommt auch ein weiterer Finanzbeamter, Paul Kirchhof, auf die geniale Idee, mit einem Einheitssteuersatz von 25% das Steuerrecht zu vereinfachen. Für Beamte, die ja keine weiteren 20 Prozent Sozialabgaben abführen, wäre das fast eine Verdoppelung ihres Netto, die sie dann - wiederum steuerfrei - in wertstabilen Immobilien anlegen und steuerfrei vererben oder weiterveräußern können.

    In Deutschland gibt es keinen Aufstand gegen Finanzprofessoren. Im Gegenteil: In den Medien werden sie als Wirtschaftsweise präsentiert, auf die die Regierung gefälligst hören soll.

    Schulden zur Beibehaltung der Steuerfreiheit von Vermögen

    Das Schlimme: Sowohl in Griechenland als auch in Deutschland hören die Regierungen auf sie. Im Namen eines imaginären Steuerzahlers, dessen Neukreditaufnahme nicht - wie von den Regierungen behauptet - für das Gemeinwohl verwendet wird, sondern für die Beibehaltung der Steuerprivilegien derer, die allein in Deutschland von Ende 2009 bis Juni 2011 einen Gesamtvermögenszuwachs von 1 Billion Euro verbuchen konnten.

    Der Blick auf den DAX zeigt, dass zumindest jene, die 2009 aufgrund ihrer erstklassigen Bonität, die mit den Steuerprivilegien verbunden ist, seit dem 2. März 2009, an dem der DAX mit 3666 Zählern seinen Tiefststand erreichte, mit Standardpapieren ihr Aktienvermögen verdoppeln konnten. Professor Homburg hat übrigens für die Staatsschulden eine kluge Lösung bereit:

    Daher überlässt man den Offenbarungseid späteren Bundesregierungen und wirft einstweilen gutes Geld schlechtem hinterher. Irgendwann, das ist sicher, wird das System durch politische und ökonomische Faktoren gesprengt.

    Selbst wenn dies die Wahrheit ist - sind dann die 1.500 Euro, die meine Frau und ich zur Tilgung der Staatsschulden auf das Sonderkonto zur Tilgung der Staatsschulden überwiesen haben, völlig verloren ?

    Nein, denn Professor Homburg könnte davon ja noch ein paar griechische Staatsanleihen mehr kaufen. Deren Zinsen zahlen dann die künftig steuerpflichtigen, griechischen Kleinverdiener.

  2. Celian (kein Partner)
    29. März 2010 18:48

    Wie wir mittlerweile wissen, waren beide Antworten zu wenig staatsmännisch durchdacht. Weder ein bedingungsloses Ja noch ein kategorisches Nein führen zum Ziel, sondern ein Ja, aber. Nämlich mit strengen Auflagen des IWF, um den reuigen Sünder Griechenland auf den Pfad der Tugend zu führen, auf dem er zwar noch nie gewandelt ist, aber für den es mittlerweile hoch an der Zeit ist. Denn Europa ist viel zu schwach und nachgebend, um die harten Auflagen auch wirklich durchzusetzen. Der IWF kann das. Am Rauswurf Griechenland hätte Europa als Gemeinschaft zu stark gelitten, ebenso wenn man den Budgetsünder mitgezogen hätte, was die Begehrlichkeiten der anderen Sünder erst richtig geweckt hätte. So wurde doch die beste Lösung gefunden.

    • Helmut Hummelbrunner (kein Partner)
      29. März 2010 23:21

      Nein, ich glaube, die Einbindung des IWF (die ich für absolut richtig halte), hat eher etwas mit den Finanzmärkten, die über Europa hinausgehen, zu tun. Eine Staatengemeinschaft wie Europa muss schon selbst in der Lage sein, die (wirtschaftlichen) Spielregeln selbst festzulegen und zu überwachen. Und den Mitgliedsstaaten die Konsequenzen seiner Entscheidungen klar zu machen. Dies in den vergangenen Jahren verabsäumt zu haben (zumindest wurde das in den Medien so transportiert), würde ich der Kommission Barroso ankreiden.
      Der Stabilitätspakt hat mit seiner undifferenzierten 3%-Grenze, unabhängig von wesentlichen Wirtschaftsdaten wie Sparquote bzw. Leistungsbilanz und wofür die Verschuldung in Kauf genommen wurde, einen Konstruktionsfehler, der längst repariert werden hätte müssen. Griechenland ist da nur der erste ernste Präzedenzfall.

  3. Helmut Hummelbrunner (kein Partner)
    28. März 2010 21:15

    Dafür, dass der Bundeskanzler seinem griechischen Amtskollegen helfen will, die Suppe seines konservativen Amtsvorgängers auszulöffeln, habe ich noch Verständnis.
    Dieses hört jedoch auf, wenn ich mir die Pro-Argumente - so im jüngsten Profil - näher anschaue.
    Unter dem Titel "Wofür es sich zu zahlen lohnt" (sic!) lädt Lieselotte Palme zu einer differenzierten Sicht auf das Management von Staatsausgaben ein und zitiert Androsch:
    " Auch im privaten Bereich macht es nun mal einen gewaltigen Unterschied, ob ich Geld für eine einmalige Luxusreise ausgebe, also verkonsumiere, oder ob ich meinen Kindern eine gute Ausbildung bezahle. Das ist bei Staatsausgaben nicht anders.".....

    Offensichtlich sind weder Androsch noch Palme die volkswirtschaftlichen Fundamentaldaten Griechenlands bekannt. Ein paar Beispiele (Mittelwert der vergangenen 3 Jahre):
    Konsum der privaten Haushalte: GR 71%, A 53%
    Bildungsausgaben: GR 4%, A 6%
    Ausgaben für Forschung und Entwicklung: GR 0,6%, A 2,5%....

    Die Frage ist nur, wer von den Garantien der EU profitiert. Dass hier eine Reihe von Banken zu den Gewinnern zählen, weil sie hohe Risikoprämien kassieren ohne entsprechende Ausfallsrisiken tragen zu müssen, weil die Staaten im Ernstfall die Risiken übernehmen müssen - in welcher Form auch immer. Dass die EU die Eigenkapital-und Risikovorschriften reformieren will, ist ein Schritt in die richtige Richtung - aber wer garantiert, dass dann nicht letztendlich amerikanische Investment-Banken wieder als die die eigentlichen Profiteure dastehen?

    • Helmut Hummelbrunner (kein Partner)
      28. März 2010 21:25

      P.S. in diesem Sinne meine ich, dass die gutgemeinte Solidarität KKP`s eine verheerende Beispielwirkung für andere EU-Staaten haben dürfte. Auch wenn ich nicht wie AU Staaten wie Griechenland, Italien, Irland oder Spanien in einen Topf werfen würde - dazu sind z.B. die Sparguthaben in den einzelnen Ländern zu unterschiedlich verteilt.

    • Johann Scheiber (kein Partner)
      29. März 2010 08:56

      "– aber wer garantiert, dass dann nicht letztendlich amerikanische Investment-Banken wieder als die die eigentlichen Profiteure dastehen?"

      Niemand, denn das ist ja der Zweck der Übung.

      Danke, Herr Hummelbrunner, viel Transparenz mit wenigen Sätzen.

  4. AEK (kein Partner)
    27. März 2010 13:22

    Sehr geehrte Frau Krawagna-Pfeifer!

    Sie scheinen ihre eigene Argumentationslinie nicht ganz durchdacht zu haben, denn die von Ihnen geforderte "faire Lastenverteilung" bedeutet, dass der alleinige Verursacher der Last (=Griechenland) diese Last auch ALLEINE zu bewältigen hat - alles Andere wäre dem übrigen Europa gegenüber HOCHGRADIG UNFAIR.

    Übrigens: die Behauptung, die EU hätte "seit 65 Jahren in Zentral- und Mitteleuropa den Frieden gesichert" halte ich für vollkommen übertrieben - diese Leistung ist doch eher dem Machtgleichgewicht des Kalten Krieges zu verdanken.

    Mit freundlichen Grüßen

    AEK

  5. beatrix (kein Partner)
    27. März 2010 08:32

    Frau Krawagna-Pfeifer interpretiert das griechische Handeln als "nicht ganz korrekt" und plädiert im selben Atemzug - guten roten Gewissens - für "faire Umverteilung". Dass die gesamte Union massiv geschädigt und in ihrer Stabilität erschüttert wurde, juckt ein rotes Gewissen offenbar wenig. Ein bloß "nicht ganz korrektes Verhalten" zieht jedoch keine derartig großflächigen destruktiven Konsequenzen nach sich. Vielmehr handelt es sich bei der griechischen Performance um Betrug, um gezieltes und bewusstes verbrecherisches Irreführen einer ganzen Union. Eine Respektlosigkeit sondergleichen, die von der pervertierten Rechtslogik der Roten so nicht erkannt werden will.

    Mit Verständnis und Empathie ist Rot immer schnell zur Stelle, wenn Laisser-faire Strukturschädigung betreibt. Rot liebt das Suizidale im großen Wurf, Frau Rot strapaziert dabei den HI-Virus und ortet diesen freilich im allgemeinen Raubkapitalismus und nicht im viralen Parasitärkapitalismus der Phäaken. Die Gier der Parasiten sei nicht zu unterschätzen, hier braucht Frau Rot dringend Nachhilfe.

    Eine radikale Lösung würde ein mächtiges, aber probates Exempel statuieren : Entlassung (Rauswurf) Griechenlands aus der Union, Selbsthilfe statt Fremdhilfe, eine Schocktherapie für fiskale Borderliner und schließlich dringende Warnung für zukünftige Möchtegern-Pleitiers.

  6. Phaidros (kein Partner)
    26. März 2010 22:22

    Nur wenn die Lasten in einer Gesellschaft fair verteilt sind, wird Friede in „unserer Zeit” möglich sein.

    Danke, sg. Fr. Krawagna-Pfeifer, für diesen schönen Schlusssatz! Ein kürzeres Plädyoer, warum es unbedingt nötig ist, Griechenland nicht zu helfen, lässt sich kaum formulieren!

    MfG phaidros.vie@gmail.com

    p.S.: Heißt es jetzt wirklich schon "der Virus"? Muss direkt mal nachschauen.

    • Gennadi (kein Partner)
      27. März 2010 07:16

      Der Virus schon. Aber nicht der Virus-Virus.

      Das Argument der fairen Verteilung der Lasten ist ideologisch tief verankert. Denn vorher die Lasten kommen und wer sie verursachte, bleibt bei dieser Forderung immer unerwähnt.

    • beatrix R (kein Partner)
      27. März 2010 18:19

      ...das HI-Virus - spielt aber bei dem Geschreibsel von Frau K-P keine Rolle
      mfG Beatrix R

  7. Albert Beronneau (kein Partner)
    26. März 2010 20:55

    Bei der ganzen Diskussion über Griechenland sollte man auch nicht die zwielichtige Person des Vaters des gegenwärtig regierenden Mitglieds des Papandreou-Clans vergessen, der dem Land diese ganze Katastrophe eigentlich eingebrockt hat. Dazu ein Zitat aus dem Rheinischen Merkur vom 26.2.2009:

    "Finanzpolitisch war die Wahl des Populisten Papandreou eine Weichenstellung ins Desaster. Bei seinem Amtsantritt fand Papandreou eine Staatsverschuldung in Höhe von 22,9 Prozent des Bruttoinlandsprodukts vor. Fünf Jahre später betrug die Schuldenquote bereits fast 50 Prozent, und als Papandreou 1996 sein Amt abgab, hatte sie 110 Prozent erreicht. Kurz darauf starb der Staatsmann, aber an seinem finanzpolitischen Erbe werden noch Generationen Griechen zu tragen haben. Die wichtigste Lehre aus jenen Jahren: Schulden vermehren sich rasend – doch sie zu (ver-)tilgen, das kann eine Ewigkeit dauern."

  8. Gerhild Baron (kein Partner)
    26. März 2010 19:19

    Ich habe selten einen nichtssagenderen inhaltsloseren Artikel gelesen als jenen von Frau
    Krawagna-Pfeifer. Erstaunlich, daß die Salzburger Nachrichten so jemanden schreiben lassen. Umso erholsamer und klüger dann der Artikel von AU.
    Die Gegenüberstellungen wären interessanter, wenn die beiden Schreiber ähnliches Niveau hätten !

    • Gennadi (kein Partner)
      27. März 2010 07:13

      Nicht mehr erstaunlich, seit die SN sich so penetrant als Linksaußen-Zeitung etablieren wollen. Da verwundert höchstens, daß man auch A.U. erlaubt, dort zu schreiben.

  9. Philipp Starl (kein Partner)
    26. März 2010 17:53

    Ich bin ganz klar für Griechenlandhilfen!

    • tartaros (kein Partner)
      26. März 2010 18:09

      Damit die EU bald ihr Ende findet. Stimmt's? ;-)

    • Philipp Starl (kein Partner)
      26. März 2010 18:17

      Ja, außerdem zeigt hier der Sheriff von Nottingham seine ganze Verlogenheit, seine doppelte Zunge, seine Heuchelei. Die Staaten der EU machen seit Jahrzehnten nichts anderes, als den gut Wirtschaftenden nehmen und den schlecht bis gar nicht Wirtschaftenden geben. Wenn hier also IM Erika hergeht und etwas davon faselt, dass man dem deutschen Steuerzahler doch nicht zumuten kann, dass er für die Fehler der Griechen aufkommen muss, so ist das in höchstem Maße verlogen und man kann sich angesichts der Kabarettistik nur noch fremdschämen.

      Würden die Staaten ihre Bürger genauso behandeln wie die EU die Griechen, hätten wir längst keine Sozialleistungen mehr.

      Dass die einzelnen Staatschefs jetzt das Damoklesschwert der PIIGS Staaten über sich schweben sehen, aber nicht darauf kommen, dass genau dieses Damoklesschwert auf die Umverteilungspolitik zurückzuführen ist (also genau das, was vor allem Deutschland jetzt so vehement ablehnt), scheint den Nachbarn des Sherwood Forrest nicht in den Sinn zu kommen.

    • Eddie R. (kein Partner)
      26. März 2010 23:19

      Das was die Griechen gemacht haben waren keine FEHLER! Denn dann wären sie strohdumm. Die haben getürkt, gemauschelt, gefälscht und das EU-Geld verteilt, aber sicher keine FEHLER gemacht! Die haben einen FEHLER gemacht damit sie den EUR bekommen? Die haben einen FEHLER gemacht damit sie die höchsten Renten in EUROPA zahlen können? Das sind keine FEHLER, das ist Sozialismus pur!

      Solange in einem Land alles auf Korruption beruht, keine Steuern gezahlt werden, jeder sich davon drücken oder mit Korruption freikaufen kann, wird das nicht besser...

  10. Geheimrat (kein Partner)
    26. März 2010 14:42

    Guten Morgen liebe Kinder,
    heute kommen wieder einmal die Maus und der kleine dicke Elefant zu Euch und die erklären Euch heute mal, wer der Onkel Papandreou ist, warum der Onkel Brown auch Chef von Griechenland sein könnte, obwohl er Engländer ist, und warum es trotzdem nicht dasselbe ist, wenn zwei dasselbe tun. Sicher habt Ihr, liebe Kinder, schon mal von Griechenland gehört. Vielleicht seid Ihr sogar schon mal da gewesen - zum Beispiel in den Ferien. Denn Griechenland ist ein tolles Land für Ferien. Es gibt über 6.000 Inseln und 16.000 Kilometer Strand. Und es scheint auch immer die Sonne. Nur nicht im Herzen vom Onkel Papandreou. Das ist der Chef von Griechenland. Und der hat zurzeit so schlechte Laune wie Ludwig der Zweite - Ihr wisst schon: Das war so ein depressiver bayerischer König, der vor lauter Langeweile ständig neue Schlösser gebaut hat. Und den die Regierung dann weggesperrt hat, weil der Staat sonst bankrott gegangen wäre. Aber wie das genau kam, das erklären Euch die Maus und der kleine dicke Elefant ein anderes Mal. Heute wollen wir Euch ja was über den Onkel Papandreou erklären. Den nennen viele den "Papa Prime", denn er ist der Premierminister von Griechenland. Und als der "Papa Prime" neulich mal bei seinem Finanzminister vorbeigeschaut und einen Blick in die Staatskasse geworfen hat, da hat er festgestellt, dass kein Geld mehr da ist. Der Onkel Papandreou braucht aber Geld, denn er muss ja weiterhin die vielen Beamten bezahlen und auch sonst so manche Rechnung: für Schulen, Krankenhäuser und deutsche U-Boote. Weil aber jeder weiß, dass die Kasse vom Onkel Papandreou leer ist, will ihm keiner was leihen. Oder nur zu ganz hohen Zinsen. Klingt blöd, is aber so! Geld kriegt halt immer nur der, der keines braucht. Weil die Kasse vom Onkel Papandreou leer ist, schimpfen jetzt in Europa alle auf ihn: die Tante Merkel, der Onkel Sarkozy und auch der Onkel Trichet. Aber natürlich machen sie das nur heimlich. Offiziell wollen sie dem Onkel Papandreou natürlich helfen. Aber nicht mit Geld, mehr mit guten Worten. Deshalb treffen sich jetzt auch alle wichtigen Politiker in dieser Woche noch einmal. Damit sie dem Onkel Papandreou noch besser helfen können - mit noch mehr Worten. Der Onkel Brown - das ist der Chef von England - von dem hört man allerdings nichts. Er schweigt. Bestimmt habt Ihr auch schon einmal das alte Sprichwort gehört: "Wer im Glashaus sitzt, sollte nicht mit Steinen werfen!" Daran hält sich der Onkel Brown. Denn im Grunde ist er der Onkel Papandreou von England. Englands Staatskasse ist nämlich genau so leer wie die von Griechenland. Das Haushaltsdefizit - das ist das, was beim Rechnen rauskommt, wenn man von den Einnahmen die Ausgaben abgezogen hat - ist beim Onkel Brown sogar noch größer als beim Onkel Papandreou. Und zwar absolut genauso wie relativ. Aber Prozentrechnung erklären Euch die Maus und der kleine dicke Elefant später. Die Kasse vom Onkel Brown ist jedenfalls auch leer und trotzdem muss er niemanden um Hilfe bitten. Jetzt fragt Ihr Euch sicher, wie er das macht. Ganz einfach. Wenn die "Gilts" - das sind die Anleihen, mit denen sich der Onkel Brown Geld leiht - am Kapitalmarkt keiner mehr haben will, dann lässt er einfach die Bank of England die Anleihen kaufen. Die Bank of England, das ist die Notenbank von England. Die druckt dann im Keller Geld und gibt es dem Onkel Brown im Tausch für seine ulkigen Anleihen. Das Ganze geht aber nur deshalb, weil die Engländer vor ein paar Jahren ganz furchtbar schlau gewesen sind. Die sind nämlich nicht dem Euro beigetreten - der Euro, das ist die Währung, in der Eure Eltern Euch das Taschengeld bezahlen. Und so haben die Engländer nicht nur ihr Pfund behalten, sondern gleich auch ihr eigene, von Europa unabhängige Notenbank. Und die kann kaufen, wozu sie lustig ist - also auch "Gilts" - und muss dafür nicht den Onkel Trichet fragen. Dass die Engländer ihre eigene Währung behalten haben, ist auch noch aus einem anderen Grund gut für den Onkel Brown. Denn so kann er diese eigene Währung, das Pfund, an Wert verlieren lassen. Dann können Leute aus anderen Ländern billig Sachen aus England kaufen. Und in England gibt’s ja viele tolle Sachen, auf die die Leute scharf sind: bittere Orangenmarmelade, karierte Socken und gewachste Jacken, in denen man im Winter friert und im Sommer schwitzt. Und wenn genug Leute all diese schönen Sachen kaufen, dann geht’s wieder aufwärts mit der Wirtschaft, der Onkel Brown bekommt mehr Steuern und die Staatskasse füllt sich wieder.
    So, liebe Kinder, jetzt wisst Ihr, wer der Onkel Papandreou ist, warum der Onkel Brown auch Chef von Griechenland sein könnte, obwohl er Engländer ist, und warum es trotzdem nicht dasselbe ist, wenn zwei dasselbe tun.
    Bis zum nächsten Mal ganz herzliche Grüsse von Eurer Maus und Eurem kleinen, dicken Elefanten.

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 14:59

      Na ja, Ihre kindgerechte Theorie krankt an allen Ecken und Enden. Sie überschätzen die Bedeutung von Gordon Brown maßlos, der wohl auch nur eine Marionette der Finanzmacht ist. Dass die City of London, die ziemlich unabhängig vom britischen Premierminister ist, grundsätzlich sehr mächtig ist, würde ich nicht bestreiten. Aber soweit ich weiss, bestehen engere Verbindungen der politischen Klasse Griechenlands zu Wall Street als zur City of London.

      Ein interessantes Detail ist aus meiner Sicht, dass Papandreou Jude ist, da sowohl seine Großmutter alsauch seine Mutter zweifelsfrei Jüdinnen waren. Ich denke, dass man besser die Verbindung der politischen Klasse Griechenlands zur Wall Street herausstreicht als den armen Gordon Brown, der ja wahrscheinlich eh bald abgewählt wird, zum großen Strippenzieher Europas zu ernennen. Und welche Inszenierung genau gespielt wird, kann man als Außenstehender nicht so genau sagen.

      Manche Ihrer Behauptungen sind einfach nur absurd: Die unbestreitbare Tatsache, dass England keine Exportnation ist, da es seine Industrie in den letzten Jahrzehnten radikal abgebaut hat, macht Ihre Behauptung absurd, England würde am Verfall des Pfundes ein Interesse haben. Aber das scheinen Sie ja auch teilweise einzusehen, weshalb Ihr ganzer Text eher eine Blödelei als ein ernstzunehmender Diskussionsbeitrag ist.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      26. März 2010 16:02

      Der Beitrag vom Geheimrat ist gar nicht so schlecht, man muß nur die Ironie zwischen den Zeilen zu lesen gelernt haben, danke hochverehrter Herr Geheimrat, die Liebe zu den Briten ist bei Ihnen offensichtlich eher unterdurchschnittlich ausgeprägt, ich kann Sie gut verstehen, na wenn sie wenigstens ein gutes Essen hätten, außer den "Trifles" ;)

    • protagoras (kein Partner)
      26. März 2010 16:08

      absurd ist in erster linie ihr hinweis auf die religion von herrn papandreou. da fehlt nur noch, dass sie die protokolle der weisen von zion zitieren...

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 16:23

      @ protagoras

      "da fehlt nur noch, dass sie die protokolle der weisen von zion zitieren…"

      Soviel zum Thema Totschlagsargument.

      Ich bleibe allerdings bei meiner Auffassung, dass die jüdische Identität des Herrn Papandreou eine bedeutungsvolle Tatsache ist.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 16:42

      Beronneau, gehen Sie einmal ins das "fifteen" vom Jamie Oliver in London, die Zeiten des Wildschein in Minzsoße sind gottseidank vorbei ;-)

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      26. März 2010 20:36

      THJ
      Danke für den Tipp, aber ich bleibe lieber bei der mediterranen Küche ;)

    • tartaros (kein Partner)
      26. März 2010 22:31

      @THJ
      Wieso reden Sie mit Herrn Beronneau so, als ob sie sich nicht kennen würden. Sie waren doch gemeinsam im Fischerbräu. :-P

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      27. März 2010 23:09

      tartaros
      Das Fischerbräu, ein magischer Treffpunkt ;)
      Mit wem ich da schon aller gewesen bin kann ich mich nicht mehr erinnern. ein THJ sagt mit allerdings nichts ("Technische Hilfs Jugend?), :P
      trotzdem, netter Ort, gute Bier, gutes Essen, besonders im Sommer sehr zu empfehlen! :D

    • THJ (kein Partner)
      28. März 2010 10:49

      Steinhauser/systemfehler/Forumsnazi, ich kenne Herrn Beronneau nicht persönlich.
      Also warum sollte ich ihn anders ansprechen?

      Lügen sie aus Gewohnheit oder weil sie nicht anders können?

    • systemfehler (kein Partner)
      28. März 2010 10:51

      Zu blöd, seine idiotischen Beschimpfungen an die richtige Adresse zu richten, unser Forumstroll @THJ. Oder wollen Sie etwa jetzt auch noch behaupten, ich sei @tartaros, Sie Schwachmat?

    • THJ (kein Partner)
      28. März 2010 10:52

      Steinhauser/systemfehler/Forumsnazi

      "Ein interessantes Detail ist aus meiner Sicht, dass Papandreou Jude ist, da sowohl seine Großmutter alsauch seine Mutter zweifelsfrei Jüdinnen waren."

      Na klar, der Jud wars, wer denn sonst?

      Hoffentlich wird der Nazi bald aus dem Verkehr gezogen, der ist ja nicht auszuhalten.

    • systemfehler (kein Partner)
      28. März 2010 10:55

      "Hoffentlich wird der Nazi bald aus dem Verkehr gezogen, der ist ja nicht auszuhalten."

      Genau, wenn man keine Argumente hat, muss man sich wünschen, dass einem die Staatsmacht dabei hilft, nicht immer wie der letzte Depp dazustehen.

    • THJ (kein Partner)
      28. März 2010 16:00

      Steinhauser/systemfehler/Forumsnazi, Sie aus einem Forum zu entfernen ist ein Akt der Hygiene, wie Zähneputzen, mehr nicht.
      Die "Argumente" Ihrerseits erschöpfen sich in antisemitischen, rassistischen "Der Jud ist schuld" Verbalerbrochenem.
      Da ist eine Gegenargumentation sinnlos.
      Die würden Sie nicht verstehen.
      Und es waren Sie, die die Lügen über mich zu verbreiten begonnen haben, ich sei der Neumaier.
      Da ist Ihr Aftervasall tartaros nur ein Echo.

    • systemfehler (kein Partner)
      28. März 2010 21:40

      Haha, @THJ aka @Thomas Vimes, Sie haben wirklich nur hirnlose Schimpfkanonaden zu bieten. Entspannen Sie sich doch mal. Trinken Sie mal ein Bier und verordnen Sie sich mal ein paar Tage Schreibabstinenz. Dass Sie sich immer wieder hier vorführen lassen, kann auf die Dauer für Ihre Gesundheit nicht gut sein. Schreiben Sie doch mal im "Standard". Da fiele Ihre Niveaulosigkeit nicht so auf.

  11. jimmy (kein Partner)
    26. März 2010 13:02

    Katharina Krawagna-Pfeifer ist lustig. sooooviel text und NICHTS steht drinnen außer dass irgendwer mit irgendwem solidarisch sein soll....würd mich mal interessieren wie solidarisch sie ihre bezüge verwendet....

  12. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    26. März 2010 12:11

    "EUropa" versagt, weil die Mitgliedsländer die Kontrolle über ihr Recht und ihr finanzielles Schicksal verloren haben! So einfach ist das

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      26. März 2010 16:37

      Lieber Herr Magister,

      Sie mögen die EU nicht mögen. Gut. Sie mögen die historische Leistung der Zusammenführung der Nationalstaaten - ein im übrigen in der politischen Zukunft in die Brüche gehendes Modell - durch die Gemeinschaft für nicht gut heißen. Das ist ja Jedermann unbenommen.

      Wodurch und wie würden Sie aber - ein nicht vergemeinschaftliches - Europa ersetzen? Alle Probleme der EU, alle Schwächen, die durchaus zu sehen und zu verbessern wären, stellen im Vergleich zum vorangegangenen Nationalstaaten-chaos (WK-I, WK-II ...) einen klitzekleinen Klacks dar. Oder? (Bitte nicht die Schweiz als "Modell" anführen, danke.)
      LG N.Scholik

    • Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
      26. März 2010 18:14

      Lieber Herr Magister!
      Darüber ließe sich nächtelang debattieren.
      Wie die Welt wirklich funktioniert wissen Interessierte längst:
      Wie die Welt funktioniert -
      22. März 2010
      "Bekämpfen Sie nicht das System mit Gewalt oder Antisemitismus, das gibt ihm nur die Gelegenheit, Sie ins Abseits zu stellen. Die gefährlichste Waffe für das System ist die Information. Helfen Sie mit die Wahrheit über das System zu verbreiten.
      Wie die Hochfinanz den sozialen Gegenpol zum Kapitalismus schuf:
      Bis zur Gründung der Fabiane gab es keinen Sozialismus oder Kommunismus.
      Sie entwickelten diese Konzepte für die Hochfinanz.".....usw.
      lg HG
      „Die Fabian Society“

  13. Josef Maierhofer (kein Partner)
    26. März 2010 11:28

    @
    Bei dem Spanien wie Portugal, Irland wie Italien sehr bald die Hand aufhalten würden – bis auch Deutschland und Österreich pleite sind.

    Genau diese Gleichmacherei der Sozialdemokratischen Partei halte ich für das Grundübel in der Sache.

    Gleichmacherei statt Gleichwertigkeit, Ausnützerei statt Fairness sind die heutigen Attribute dieser Sorte von Parteien.

    Haben doch die Griechen mehr Geld erhalten als sie gezahlt haben, haben sie doch bereits einen Vorzugsstatus erhalten und diesen auf solch fatale Weise verwirkt.

    Warum sollen diejenigen, die das bezahlt haben, jetzt noch einmal das Gleiche zahlen und mit welcher Zukunftsperspektive ?

    Die Sozialdemokraten meinen, das wäre legitim, was ich nicht meine, weil dann, wie bei den Hühnern im Hühnerhof, die anderen auch die Körner wegpicken werden, die die fleißigen Leute hier erwirtschaftet haben und die faulen versoffen haben.

    Uns aber wird Griechenland nicht helfen und auch die anderen 'Haderlumpen' nicht.

    Noch dazu sollen EU-Gesetze gebrochen werden ?

    Wie wäre es denn, wenn alle Sozialdemokraten, die dafür sind Milliarden auszugeben für beamtete Versager und hinterhältige Betrüger (scheint wohl bewiesen zu sein, oder sonst gilt die Unschuldsvermutung), einfach ihren nächsten geplanten Griechenlandurlaub in bar dorthin als Spende überweisen und stattdessen hier die Donauinsel bevölkern ?

    Ich gebe Dr. Unterberger Recht.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      27. März 2010 12:10

      Josef Maierhofer
      Die Spende zahlt jeder Griechenlandurlauber ohnehin: 1 Woche Zimmer mit Frühstück im 3* Hotel auf der Insel Naxos um fast 1.000 EUR, nicht schlecht!

      Aber wenn man so wie die Griechen überall gute Freunde hat, dann heißt es natürlich: "Da werden Sie geholfen!" (@ Verena Pooth), zahlen tut eh Deutschland :P

  14. Werner Papst (kein Partner)
    26. März 2010 11:19

    "Killerkapitalismus"

    http://portal.wko.at/wk/format_detail.wk?AngID=1&StID=490513&DstID=29

    Zitat:
    Frühpensionsweltmeister Österreich
    Eine Studie der OECD hat eindrucksvoll nachgewiesen, was vielen schon klar war: Österreich ist das Land der Frühpensionisten. Überraschend an dieser Studie war, dass das Pensionsantrittsalter im letzten Jahr – trotz aller Pensionsreformen - nochmals gesunken ist. Diese Entwicklung ist aus mehreren Gründen unerwartet und unerfreulich.

    Lag das Pensionsantrittsalter im Beobachtungszeitraum 2001 bis 2006 noch bei 59,6 Jahren, liegt es im Zeitraum 2002 bis 2007 nur noch bei 58,9, bei Frauen gar nur bei 57,9 Jahren. Unerwartet ist dieses Ergebnis vor allem im Hinblick auf die letzten Pensionsreformen. Die Medien vermittelten den Eindruck, dass die Reformen Frühpensionen stark zurückgedrängt oder verbaut hätten.
    ...
    Noch überraschender ist der Langzeitvergleich: Im Beobachtungszeitraum 1965-70 lag das durchschnittliche Pensionsantrittsalter bei Männern bei 66,7, jenes der Frauen bei 64,2 und das wiederum bei einer deutlich geringeren Lebenserwartung als heute. Um die Jahrtausendwende war wieder ein leichter Trend nach oben zu erkennen, bevor nun wieder ein Einbruch zu verzeichnen war.
    ende


    Und das alles bei einer Staatsquote von ca 50%, und einer Umverteilungsquote (GINI-Koeffizient) die in Österreich und auch in der EU auf weit mehr Umverteilung hinweisen als sonst wo in den kommunistischen oder islamischen "Paradiesen".

    Der Krawagna-Pfeifer hat ´jemand ins Hirn geschissen.

    • Stachel (kein Partner)
      26. März 2010 16:08

      Dass das Pensionsalter in den letzten Jahren gesunken ist, ist nicht weiter verwunderlich: durch die großartige Pensions"sicherungs"reform der Schüssel/Grasser-Regierung sinkt die Antrittspension (natürlich nur jene der ASVG-Versicherten, nicht die der Beamten) jedes Jahr um einige Prozentpunkte; klar, dass da jeder versucht, so früh wie möglich in Pension zu gehen

    • Gennadi (kein Partner)
      27. März 2010 07:08

      Schüssel wird sicher noch in 50 Jahren für alles herhalten müssen...

  15. brechstange (kein Partner)
    26. März 2010 11:14

    Was sagte gestern unser philosphische EU-Regionalkommissar Johannes Hahn im einem Interview in der Kleinen Zeitung auf die Frage, ob es eine gute Idee sei, wenn Budgetsündern künftig Gelder aus dem Strukturfonds gestrichen werden?
    Seine Antwort:
    Nein, weil Aufgabe des Strukturfonds ist, es ja, wirtschaftlich schwache Regionen zu entwickeln. Hier Gelder zu kappen wäre so, als ob man ein aufgewecktes Kind im Turnunterricht ins Winkerl stellt, anstatt seine Lebendigkeit zu fördern.

    Kriminelles, manipulierendes und korruptes Verhalten vergleicht dieser Philosoph mit Lebendigkeit und Aufgewecktsein. Wenn schon ein so herablassender Vergleich angestellt wird, müsste man Eigenschaften wie Lebendigkeit und Aufgewecktsein den Deutschen zusprechen, denn die schaffen es immer noch die Melkkuh der EU zu sein.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 12:54

      Die Politik in der EU funktioniert leider nicht so wie in der Kronenzeitung. Wieso sollten die Strukturfonds das geeignete Bestrafungsinstrument sein? Wissen Sie überhaupt, wer die Strukturfondsgelder in der Regel erhält?

    • Mag. N. Scholik (kein Partner)
      26. März 2010 16:46

      Liebe(r) Brechstange,

      der Strukturfonds und die Strukturförderung ist eine der wesentlichen, poasitiven wirtschaftlichen Entwicklungsmaßnahmen der Union. Über die wechselseitigen Interessen von Investition und Infrastruktur-Verbesserungsmaßnahmen (bedeutet auch Importe aus den technologisch hochstehenden Staaten) informiert jeder Wirtschaftsgrundkurs oder sogar Wikipedia.

      Das hat mit der miesen, seit vielen, vielen Jahrzehnten andauernden Unfähigkeit eines Mitgliedsstaats der Union (GR)ohne Korruption und Lügerei in Brüssel nicht existieren zu können, nichts zu tun. Bitte die Ursachen nicht mischen. Und nur so zur Überlegung: welches Ö-BL erhält die meisten Strukturgelder? Und, gab's da nicht auch einen kleinen Bankenskandal? Mittel aussetzen????
      Danke, LG N.Scholik

  16. Johann Scheiber (kein Partner)
    26. März 2010 11:08

    •In zweijähriger Forschungsarbeit wurde aus den amtlichen Statistiken ermittelt, daß der Mittelstand netto über 80% der öffentlichen Finanzen (Steuern und Sozialabgaben) trägt, während die Großunternehmen seit mehr als einem Jahrzehnt Netto-Subventionsempfänger und die Arbeiterschaft Netto -Sozialtransferempfänger ist. Nur auf Basis eines gesunden und zahlungskräftigen Mittelstandes kann also der Staat einerseits die Konzerne subventionieren, andererseits sein Sozialsystem aufrechterhalten.

    Das ist ein Zitat vom Mittelstandsinstitut Niedersachsen. Die Verhältnisse in Österreich sind sicher nicht anders.

    Angesichts dieser Zahlen bleibt einem beim substanzlosen Geschwafel der Frau Krawagna die Spucke weg. Neben den Konzernen, dem Sozialbereich, neben Multikulti soll die mittelständische Wirtschaft der Nettozahler nun auch noch die Hochstapler finanzieren.

    Und dann noch die pathetische Absonderung vom "Frieden in unserer Zeit"!

    • Marcus Aurelius (kein Partner)
      26. März 2010 11:51

      Frau Krawagna-Pfeifers Chamberlain-Zitat ist peinlich, was auch für den Rest des Geschwurbels dieser Dame gilt.
      Denn der Frieden wurde bis mindestens 1989 (und wird im Hintergrund noch immer) vom atomaren Gleichgewicht des Schreckens aufrechterhalten. Die EU kann sich diese Blume nicht ins Knopfloch stecken, schon gar nicht "immerhin seit 65 Jahren".
      Die selbsternannte HI-Virusexpertin ("Stichwort: safer sex", dann schäumt das Bier nicxht über) sollte uns auch wissen lassen, worin der Unterschied zwischen Zentral- und Mitteleuropa besteht.

    • Norbert Mühlhauser (kein Partner)
      26. März 2010 13:09

      Muss dem Imperator beipflichten. Frieden in Europa hat ein Gleichgewicht des Schreckens, soll heißen der "Kalte Krieg" geschaffen, aber natürlich auch die ausgefochtenen zwei Weltkriege davor. Der Warschauer Pakt dürfte einen entscheidenden Beitrag dazu geleistet haben, dass Gegensätze in Kultur und Mentalität beseite geschoben wurden und man sich um die Verteidigung des nichtkommunistischen Europas durch Integration der Deutschen bemühte.
      Und da die BRD rein machtpolitisch seit dem 2. Weltkrieg nicht in der Lage war, die Nachkriegsordnung herauszufordern, ist es schon ein starkes Stück, die daraus resultierende Stabilität der EU gutzuschrieben. Allerdings verdankt die EU ihre Entstehung einer Friedensvision gewisser Eliten, doch darf man Ursache und Wirkung nicht verwechseln ...

  17. systemfehler (kein Partner)
    26. März 2010 10:48

    Krawagna-Pfeifer (ich erspare mir mal die naheliegenden Schmähungen über Frauen mit Doppelnamen) hat einen völlig absehbaren Kommentar aus lauter vorgekauten linken Redensarten, mit denen man den Verrat der eigenen Interessen verbrämt, verfasst. Lustigerweise offenbart sie am Ende noch ihre Geschichtsunkenntnis. Denn die zitierte Rede vom "Frieden in unserer Zeit" stammt ja von Chamberlain, als er 1938 aus München zurückkam. Bekanntlich irrte Chamberlain, weshalb Krawagna-Pfeifer ihn tunlichst nicht zitieren sollte.

    Ob die deutsche Regierung tatsächlich ausnahmsweise deutsche Interessen vertritt, wie Herr Unterberger suggeriert, bleibt abzuwarten. Das kann auch alles ein Teil der Politinszenierung sein, damit sich der Volkszorn auf kleiner flamme abreagieren kann, worauf man dann in Zukunft dann gefahrlos umfallen kann. Bisher ist Merkel noch nicht durch das Vertreten deutscher Interessen aufgefallen. Und es wäre grundsätlich verkehrt zu suggerieren, sie sei etwas anderes als eine Marionette einer anti-deutschen Machtelite.

  18. stifti (kein Partner)
    26. März 2010 10:32

    Die Persönlichkeitsrechte des Einzelnen werden innerhalb der EU immer mehr eingeschränkt, während nach oben hin (Politwillkür, Finanzwelt) die Anarchie Einzug gehalten hat. In Europa "herrscht" die Anarchie.

  19. Christoph Weber (kein Partner)
    26. März 2010 10:23

    "faire Verteilung der Lasten in einer Gesellschaft"

    Aso, wieso sollen dann wieder die EU-Nettozahler die Last tragen?

    Faymann: "Wenn man Sozialausgaben kürzt steigt die Wut der Bürger"

    Aso, erzähl das mal dem Genossen Voves.

  20. Martin Bauer (kein Partner)
    26. März 2010 10:20

    Katharina Krawagna-Pfeife(r)

    Wenn schon etwas der HIV-Virus des 21. Jahrhunderts ist, dann das linke, gutmenschliche, gegenderte, Ihrer Meinung nach politisch einzig korrekte, mit massloser Arroganz über die Bevölkerung darüber fahrende Gedankengut, dass mittels einer gigantischen Giesskanne von selbsternannten Propheten wie Sie es sind, uns tagtäglich über den Kopf gegossen wird.

    Ich persönlich bevorzuge Aqua naturale zum Duschen. Auf Ihre Brühe kann ich verzichten.

    14cmartinbauer@at

    • ignaz (kein Partner)
      26. März 2010 10:28

      Insbesondere wo es ja kein hiv-virus gibt, sondern nur ein H(umanes)I(mmundefizienz)-Virus
      von einemem Virus-Virus hab ich noch nichts gehört

    • Martin Bauer (kein Partner)
      26. März 2010 10:34

      Ignaz

      Seit wann kümmern sich unsere, die einzige Wahrheit verbreitende Linke, um solche Details?

    • H.F. (kein Partner)
      26. März 2010 10:49

      Sie ähneln der Dame in erstaunlicher Weise. Sie hat ihre Plattitüden über HI Finanzviren sie welche über die bösen gegenderten Gutmenschen. Beides inhaltsloses Geschwafel aber keine guten Argumente. Der Herr Unterberger glänzt in der Hinsicht allerdings auch nicht besonders, seine Position wurde auch schon x-mal durchgekaut.

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 10:56

      @H.F ist ein Troll, der hier unter verschiedenen Namen seinen politisch korrekten Unsinn absondern, wie er selbst einmal auf @Kollers Drängen eingestehen musste.

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 11:01

      "absondert" statt "absondern" natürlich.

    • H.F. (kein Partner)
      26. März 2010 11:01

      Ich denke wer hier der Troll ist wissen die meisten Menschen ziemlich genau, selbst wenn sie mit meiner Meinung nicht übereinstimmen.

      Ein Troll zeichnet sich dadurch aus, dass er eben nicht zugibt unter welchen Identitäen er postet. Ich habe von mehreren Endgeräten geposted und dabei verschiedene Nicknamen verwendet, inzwischen bin ich übrigens nur mehr H.F.

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 11:06

      Klar, Sie besitzen eben anders als andere Menschen ganz verschiedene Initialien. Und wie gesagt, wurden Sie von @Koller überführt, verschiedene Namen zu gebrauchen, von einem freiwilligen Eingeständnis kann also keine Rede sein.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 11:11

      HF, passen Sie blos auf, sonst verleiht Ihnen Steinhauser/systemfehler noch den "Neumaier des Tages" ;-)

    • tartaros (kein Partner)
      26. März 2010 11:15

      @THJ-Neumaier
      Sie stehen unter Beweispflicht. Geben Sie uns einen Link, wo (in welchem Forum) systemfehler das gesagt haben soll.

    • H.F. (kein Partner)
      26. März 2010 11:16

      Zwei Buchstaben mit Punkten müssen für sie offenbar zwingend Initialen sein - ist systemfehler eigentlich ihr Vor oder ihr Nachname?

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 11:21

      tartaros, kein Forum, eine Diskussion mit Zeugen in einem Lokal. Danach wurde Anzeige gegen Steinhauser/systemehler eingebracht.
      Ich stehe keinesfalls unter irgendeiner Pflicht.
      Fragen Sie mal den Steinhauser/systemfehler Nazi nach einem Nachweis.

    • H.F. (kein Partner)
      26. März 2010 11:31

      Was da hinter den Kulissen abgeht, hört sich ja ziemlich wild an...

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 11:44

      Haha, @THJ in welchem Lokal denn? Etwa im berühmten "Fischerbräu", dem Treffpunkt der Forentrolle? Ihre Lügen werden immer abstruser.

    • tartaros (kein Partner)
      26. März 2010 11:48

      @THJ
      Der systemfehler soll der alte Steinhauser (Jahrgang 1936) sein?
      siehe auch:
      http://derstandard.at/1268700952546/Rosenkranz-ist-eine-nationale-Sozialistin
      Die Denkweisen sind zwar ähnlich, aber dass der olle Steinhauser mit dem Internetfreak systemfehler identisch sein soll, klingt nicht wahrscheinlich.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 11:49

      systemfehler, die Beweislast liegt bei Ihnen, nicht bei mir. Die Anzeige wird wohl die Polizei abhandeln.
      Es wird nett sein, wenn Sie hier verschwunden sind.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 11:51

      tartaros, auch alte Nazis sind nicht von der Verwendung des Internets ausgeschlossen, hat man ja auch am Beispiel Honsik gesehen.
      Wollens diesen Nazi Steinhauser/systemfehler verteidigen?

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 11:54

      Weshalb soll ich die Beweislast erbringen, ich sei nicht der Steinhauser? Sie können mich ja auch wegen Kannibalismus anzeigen, indem Sie einfach behaupten, ich sei der ehemalige Kaiser Bokassa, der in einem Lokal Ihrer Wahl von seinen Schandtaten vor Ihren Freunden prahlte? Ich hoffe die Polizei wird Ihnen, wenn Ihre Anzeige kein bloßer Bluff ist, Ihre offensichtlichen Lügen nicht einfach durchgehen lassen.

    • tartaros (kein Partner)
      26. März 2010 12:04

      @THJ
      Ich versuche lediglich der Wahrheit auf den Grund zu gehen.
      Dass ein 73jähriger so wie systemfehler schreibt, ist einfach unwahrscheinlich, insbesondere deswegen, weil er sich anscheinend viel in Foren herumtreibt, Trolle ausfindig macht, haufenweise Links zu irgendwelchen Seiten bringt.
      Der olle Steinhauser sitzt vermutlich den halben Tag im 'Schwarzen Mohren', trinkt haufenweise Bier, haut sich Dutzende Knödel rein und faselt von der Hochfinanz. ;-D

    • H.F. (kein Partner)
      26. März 2010 12:04

      Wäre ja fast schon witzig wenn der Typ aus dem Standardartikel der systemfehler ist. Naja beweisen lässt sich das wohl nur schwer aber erklären würde es doch einiges.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 12:05

      Steinhauser/systemfehler, Sie sollten Lesen lernen, auch wenn es Ihnen sehr schwer fallen wird, ich habe schon einmal festgestellt, ich habe Sie nicht angezeigt.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 12:06

      Tartaros, es ist die Polizei an der Reihe, und hoffentlich bald ein Steinhauser/systemfejler weniger im Internet unterwegs.

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 12:16

      @ tartaros

      Na ja, man sollte den Herrn Steinhauser auch nicht unterschätzen. Anscheinend hat er in der Vergangenheit durchaus lesenswerte Bücher mit fast schon prophetischer Vorhersagekraft geschrieben. Ich habe noch keines gelesen, werde dies aber nachholen, wenn ich eines seiner Bücher habhaft werden kann. Der Standard-Artikel dürfte also keineswegs einen richtigen Eindruck vermitteln, wenn er dort als bierseliger Halbtrottel herüberkommt (natürlich kann ich auch nicht meine Hand für den Herrn ins Feuer legen, da ich ihn gar nicht kenne.)

      Bei emule (ein peer-to-peer-Netzwerk, das Herr Steinhauser wahrscheinlich nicht kennt) kann man sich ein 1980 verfasstes Buch mit einem bezeichnenden Titel herunterladen:

      ed2k://|file|Steinhauser.-.EG.-.Die.Super-UdSSR.von.morgen.-.Tatsachenbericht.uber.die.totalitare.Machtergreifung.der.Geheimpartei.der.Freimaurerei.in.Europa.(1980).[sharethefiles.com].pdf|586186|18631417989FAB2D6116E6E0F4C5010C|/

      Ich ziehe meinen Hut vor einem Menschen, der 1980 bereits die Entwicklung der damaligen EG, bei der Österreich überhaupt kein Mitglied war, vorhersagen konnte, obwohl es damal kein Internet gab.

      Nichtsdestotrotz lügt natürlich unser Troll, wenn er sagt, ich sei Steinhauser.

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 12:25

      Nachsatz:

      Ich kann auch nicht erkennen, dass ich, wie von @tartaros behauptet, ähnlich denke, wie Steinhauser laut Standard-Artikel. Ich bin weder "nationaler Sozialist", noch ein großer Fan der Frau Rosenkranz. Ok, die Zinsknechtschaft ist ein wichtiges Thema, ich würde mich aber niemals auf das Programm der NSDAP berufen, wenn ich deren Abschaffung fordern würde, und zwar nicht aus taktischen Gründen, sondern weil ich meine eigenen Ansichten zu den Hintergründen des historischen "Nationalsozialismus" habe.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 12:56

      Wollen Sie alle nicht lieber im Fischerbräu weiterdiskutieren? Das Internet ist schon Müllhalde genug.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 13:02

      Ins Fischerbräu lassens so einen Nazi wie den Steinhauser/systemfehler nicht hinein, der wäre besser im, mittlerweile untergegangenen, Schulz aufgehoben.

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 13:05

      Unser Berufstroll @STF als Niveauerhalter des Internets, sehr lustig.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 13:06

      Gell, da schauen Sie.

    • tartaros (kein Partner)
      26. März 2010 13:21

      STF hat heute mal wieder eine durchwachsene Laune, angeödet von dieser dummen Welt. Und Österreich ist sowieso viel zu konservativ. Schrecklich für den Fresser. :-D

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 13:30

      Bin schlecht aufgestanden. Aber jetzt gehe ich an die Sonne, dann wird's besser. 8)

    • tartaros (kein Partner)
      26. März 2010 13:49

      weil ich meine eigenen Ansichten zu den Hintergründen des historischen “Nationalsozialismus” habe

      Da Sie das schon öfters erwähnt haben, meine Frage: Welche wären denn das?

    • systemfehler (kein Partner)
      26. März 2010 14:33

      @ tartaros

      Na ja, das würde jetzt zu weit führen, Ihre Frage im Detail zu beantworten. Und Sie als Broder-Fan werden das sowieso nicht verstehen. Denn wer auf Broder hereinfällt, der wird sicherlich die komplexen Inszenierungen unserer Machelite nicht durchschauen.

      Trotzdem ein paar Stichworte, da ich ein höflicher Mensch bin, der gestellte Fragen zu beantworten sucht:

      Ein denkender Mensch sollte sich mal fragen, ob es einem im Ersten Weltkrieg besiegten und durch einen einzigartigen "Friedens"vertrag gefesselten kleinen Land gelingen kann, sich ohne äußere Hilfe innerhalb von wenigen Jahren zur dominierenden Macht von Europa aufzuschwingen und sich mit der halben Welt einen über Jahre hinziehenden Kampf zu leisten. Jeder sollte diese Frage negativ beantworten, wenn er realistisch, politische und wirtschaftliche Zusammenhänge einschätzen kann.

      In den letzten Jahren ist einiges herausgearbeitet worden, welches den rätselhaften Aufstieg des "Nationalsozialismus" aus der jüdisch kontrollierten Weimarer Republik zu erklären hilft: Es ist bekannt, dass in den den letzten Jahren vor der Machtergreifung die NSDAP massive Geldspenden von der jüdisch dominierten Wall Street bekommen hat. Obwohl beide Bücher auch Ihre Schwächen haben, indem sie von dem zionistischen Netzwerk ablenken, empfehle ich hier als Lektüre Anthony Suttons "WALL STREET AND THE RISE OF HITLER" und Guido Giacomo Preparatas "CONJURING HITLER" (beide Bücher sind mittlerweile auch in deutscher Übersetzung erschienen, die englische Orginalfassung findet sich leicht im Netz). Beide Autoren sind bzw. waren Professoren an recht renommierten amerikanischen Universitäten, also nicht die vielgeschmähten "Verschwörungstheoretiker" aus dem Keller des Elternhauses.

      Außerdem bin ich der Auffassung, dass die Gründung Israels kein zufälliges Endprodukt des Zweiten Weltkrieges war, sondern Produkt einer jahrzehntelangen Planung, zu dessen Entstehung die Etablierung eines judenfeindlichen "Nationalsozialismus" in mitteleuropäischen Schlüsselstaat ein entscheidender Schritt war. Die Tatsache, dass Nazis und Zionisten eng zusammen gearbeitet haben (Stichwort: Haavara-Transferabkommen), wird in unserer Geschichtspropaganda gerne unterschlagen. Die Jüdin Leni Brenner hat ein recht interessantes Buch (natürlich nicht ohne einen verfälschenden Spin) mit dem Titel "ZIONISM IN THE AGE OF DICTATORS" geschrieben.

      Wenn man über diese unbestreitbaren Tatsachen nachdenkt, erklären sich viele weitere Dinge, die einem vorher rätselhaft erschienen. Aber es ist meiner Erfahrung nach sinnlos, über diese Hintergründe des "Nationalsozialismus" zu reden, da sich die meisten Menschen nicht vorstellen können, dass derartige komplexe Täuschungen in der Geschichte stattfinden. Deshalb versuche ich eigentlich nicht, über das Thema groß zu reden, obwohl ich hier noch sehr ins Detail gehen könnte.

  21. Segestes (kein Partner)
    26. März 2010 10:10

    Die Griechenland-Thematik beginnt mich anzuöden...

    • Richard Mer (kein Partner)
      26. März 2010 10:20

      Es ist ein Thema, das man in seiner Bedeutung nicht unterschätzen kann. Wenn hier falsch gehandelt wird (Geld für Schuldenmacher), so könnte das der Beginn eines langen aber klaren Endes unserer Staaten sein.

    • Rado (kein Partner)
      26. März 2010 10:35

      Sie bezahlen offenbar noch nicht genug Steuern.
      Dann könnten sie nämlich meine gleich mitübernehmen.

    • THJ (kein Partner)
      26. März 2010 10:43

      es sollte Sie nicht anöden, denn hier entwickelt sich eine sehr teure Blaupause für alle anderen PIIGS Staaten.

    • Segestes (kein Partner)
      26. März 2010 10:54

      @Richard Mer: Alles richtig, trotzdem ödet mich die Thematik an, nachdem sie hier zum gefühlten zehntausendsten Mal behandelt wurde.
      Fällt dem Blogbetreiber nichts anderes ein, so dass er meint nahezu täglich, und heute sogar zweimal, sich damit auseinander setzen zu müssen?
      Etwas neues hat er ja sowieso nicht beizusteuern. Seine Meinung zum griechischen Affentheater, hat er schon mehrmals kund getan.
      Und diese inhaltliche Kritik, wird man mir hoffentlich gestatten.

      Herr Unterberger will ja laut Interview mit dem Standard, dass sich der Blog hier irgendwann einmal rentiert.
      http://derstandard.at/1268700988597/Spendenaufruf-20-Es-kommen-taeglich-Zahlungen-rein
      Nur mit so einem monothematischen Herumgeeiere, wird das nichts.
      Damit bindet man auf Dauer keine große Leserschaft, sondern nur kleine Grüppchen mit sehr speziellen Interessen.
      Wobei ich davon überzeugt bin, und das sage ich aufgrund einer durchaus reichhaltigen Erfahrung in dem Bereich, dass sich der Blog sowieso nie finanziell rentieren wird.
      Mit Google AdSense gäbe es den Hauch einer Chance, aber Werbung will Herr Unterberger hier ja nicht, auch wenn sie noch so dezent ist.
      Aber ich schweife ab :)

    • Gennadi (kein Partner)
      27. März 2010 07:03

      Vorschlag: Überlesen und nicht antworten. Erspart Ihnen Verdauungsprobleme.

  22. Adolescent (kein Partner)
    26. März 2010 09:54

    Wenn ich nur das linkslinke Geschwafel von Frau Krawagna-Pfeifer lese, kommt mir schon alles hoch.
    Man beachte auch das PC-korrekt gegenderte "mann frau" im Artikel :P

    • Riso (kein Partner)
      26. März 2010 11:12

      Wie wahr, wie wahr. Ich muss mir jedesmal an den Kopf greiffen wenn ich den Schwachsinn lese.

    • Thomas Führinger (kein Partner)
      26. März 2010 12:58

      Es ist eine großartige Idee, beide Arten von - sagen wir mal - Weltanschauung parallel in einer Publikation im Meinungsteil zu zeigen. So gesteht man dem Leser zu, sich selbst ein Urteil bilden zu können, was klarer durchdacht und überzeugender formuliert ist.

    • Schnabeltierfresser (kein Partner)
      26. März 2010 13:05

      Gut ist die Idee schon, aber besonders neu nicht.

  23. mike (kein Partner)
    26. März 2010 09:47

    gott sei dank hat sich der grosse wirtschaftswissenschafter w.f. dazu geäußert.

    http://www.bka.gv.at/site/cob__39026/6599/default.aspx





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