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Wien und die Wissenschaft

Weit und breit gibt es in der Hauptstadt keine Wirtschaftsexperten von internationaler Bedeutung.

Das deutsche Handelsblatt suchte die besten Volkswirten im deutschen Sprachraum. Immerhin geht es da in Zeiten der Wirtschaftskrise um die zweifellos wichtigste gesellschaftspolitische Disziplin. Dabei schnitten drei Österreicher exzellent ab und kamen unter die ersten der vier meistzitierten Wissenschaftler. Gratulation an die Herren Fehr, Sutter und Egger - zum Glück gibt es bei Rankings ja noch keine Quotenpflicht.

Der große Wermutstropfen in der Freude: Zwei davon lehren in Zürich, einer in Innsbruck. Das ist gut für die Schweiz - die ja auch die Krise brillant und sogar mit einem Budgetüberschuss überstanden hat. Das ist aber sehr blamabel für die Wiener Unis und damit für eine Stadt, in der einst die Österreichische Schule der Nationalökonomie ihre Heimat hatte, die heute international höchste Anerkennung genießt, die aber vom biederen Mittelmaß a la Ewald Nowotny seit Jahrzehnten aus Wien ferngehalten worden ist.

Das ist übrigens auch blamabel für die meisten heimischen Medien, die jene drei Männer nie interviewt haben. Dafür kommt dort ständig ein Stephan Schulmeister zu Wort, der jahrelang ganz im Sinne der Arbeiterkammer für eine Politik des billigen Geldes eingetreten war - also genau für jene Politik, die eindeutig die Hauptursache der Krise war.

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