Abonnenten können jeden Artikel sofort lesen, erhalten anzeigenfreie Seiten und viele andere Vorteile. Ein Abo (10 Euro) ist jederzeit stornierbar. Nicht-Abonnenten können Artikel und die "Spannend"-Hinweise zu Texten anderswo erst nach 48 Stunden lesen. 

weiterlesen



Gebt die Gesichter frei

Lesezeit: 2:30

Es war ein kleines vorweihnachtliches Wunder. Nun hat sich auch unsere liebe Frauenministerin für ein Verbot der Burka, also der Ganzkörperverschleierung islamischer Frauen, ausgesprochen. In Frankreich kommt nun sogar ein Gesetz, das jede Vermummung verbietet.

Noch im Vorjahr war ja die SPÖ total empört, als Wissenschaftsminister Hahn dasselbe gefordert hatte. Aber mit der Sozialdemokratie ist es seit Jahrzehnten so: Zuerst empört sie sich über irgendwelche grundvernünftigen Vorschläge, spricht von "Hetze" und lässt Lichtermeere veranstalten. Bis sie irgendwann, meistens als Letzte, doch die Beine auf den Boden des wirklichen Lebens und der bisweilen unerquicklichen Notwendigkeiten bekommt. Derzeit sieht es bei den europäischen Wahlergebnissen und Umfragen ganz danach aus, als ob der alte Gorbatschow wieder einmal recht hätte: Wer zu spät kommt, den bestraft die Geschichte.

Zurück zur Burka: Es wäre ja total absurd, würden wir es erlauben, dass irgendwelche im Mittelalter lebenden Männer ihre Frauen in einen Sack verpacken, nur damit sie niemand anderer anschauen kann. Das ist ein Symbol für das Privateigentum des Mannes an der Frau. Überdies ist die Burka perfekte Tarnung für jede Art von männlichen wie weiblichen Verbrechern. Wer sich in unseren Straßen bewegt, muss identifizierbar sein (auch wenn das vielleicht bald wieder einen der Datenschützer ärgern wird). Und sollte die Burka wirklich islamischer Glaubensinhalt sein (was ja niemand so genau sagen kann), dann zeigt das nur, wie steinzeitlich der Islam gegenüber dem 600 Jahre älteren Christentum ist.

Dasselbe gilt im übrigen auch - wenngleich deutlich abgeschwächt - für das Kopftuch, das in der nach Europa exportierten islamischen Welt eine intensive Renaissance feiert. Die Gründer der modernen Türkei hatten gute Gründe, weshalb sie das an allen staatlichen Institutionen verboten haben. Zumindest Beamte und Schüler sollten an ihrem Arbeitsplatz weltanschaulich neutral gekleidet sein. So wie das zu Recht fast jede Handelsfirma von ihren Verkäufern fordert.

Auch mit diesem Thema wird sich Österreich früher oder später befassen müssen. Auch wenn man auf Regierungsebene gerne die Probleme durch die sich hier rasch vermehrenden Muslime mit oberflächlichen Floskeln zu ignorieren versucht. Auch wenn Blau und Orange in nicht mehr praktikablen Vertreibungs-Phantasien eine Lösung suchen: Wir müssen uns damit abfinden, dass die Moslems hier bleiben.

Wir können und müssen sie aber zwingen, sich in eine moderne westliche Gesellschaft zu integrieren. Wir müssen Arrangeure von Zwangsehen streng bestrafen. Wir müssen kontrollieren, ob moslemische Religionslehrer in den Klassen oder Prediger in den Hinterhofmoscheen grob menschenrechtswidrige Thesen verzapfen. Wir dürfen uns vor allem nicht von den professionellen Desinformanten der Islamischen Glaubengemeinschaft Sand in die Augen streuen lassen. Fördern wir statt dessen einen modernen, europäischen Islam, der sich auch dann für alle Menschenrechte ausspricht, wenn einmal der Islam die Mehrheit bilden wird.

Schon aus Selbstschutz, damit unsere Nachfahren auch am Ende dieses Jahrhunderts noch Weihnachten feiern können.

einen Kommentar schreiben
Teilen:
  • email
  • Add to favorites
  • Facebook
  • Google Bookmarks
  • Twitter
  • Print


alle Kommentare

  1. Melody33CLINE (kein Partner)
    31. März 2010 23:14

    When you are in a not good position and have no cash to move out from that point, you will have to receive the loans. Because that would help you definitely. I take financial loan every time I need and feel great because of this.

  2. Monia (kein Partner)
    11. Januar 2010 19:59

    Schleichende Islamisierung.... Es ist zu spät!..... Wieviele Christtage dürfen unsere Nachkommen noch feiern?

    Vor mehr als 30 Jahren hätte man bereits durch die Regierung die Richtung vorgeben müssen. Das wurde bis zum heutigen Tag unterlassen. Die Islamisierung wird fortschreiten, und wir werden alle , wie auch schon vorher, tatenlos zusehen... mit etwaigen radikalen Angriffen oder dergleichen, erreicht man absolut nichts!
    In schon bald naher Zukunft werden wir daher mehr islamisch orientierte Politiker haben als uns lieb ist! Die Zeit arbeitet gegen uns!

  3. democrates (kein Partner)
    28. Dezember 2009 02:39

    Problemursache: Glaubensfiktionen wurden während und nach der Aufklärung nicht erforscht.

    In den vergangenen Jahrhunderten wurde in Europa mit der Aufklärung viele massenglaubens- bzw. ideeologien-spezifische Phänomene als Aberglauben verdrängt und dadurch die genaue Funktionsweise dieser Phänomene nie aufgeklärt.
    Wenn Milliarden Menschen über Jahrhunderttausende nicht real Existentes, wie Personalfiktionen (Geister, Dämonen, Teufeln, Götter) und/oder Weltenfiktionen (religiöse und politische Pardiese, Höllen, Himmel) erleben, so kann dies nicht nur als reine Einbildung abgetan werden.
    Es muß dafür eine, in Rahmen der Evolution, natürliche Ursache geben.
    Soweit ich die Phänomene angeforscht habe existieren auf diesem Planeten Instanzen informationeller, infratemporärer Netzlebensformen deren Wirtssubstrat die Gehirne biologischer Lebensformen sind.
    Die Knotenelemente dieser neuroparasitären Matrizeninstanzen penefektieren vorzugsweise geistesschwächere Gehirne und betreiben dafür sogar regelrechte Generationenzüchtungskolonien oder politische Züchtungen neuer Menschen.
    Sie filtern und kontrollieren je nach innerer Widerstandskraft der Wirtsgehirne mehr oder weniger deren Wahrnehmungen und Verhaltensformen.
    Penefektionen werden aufgrund ihrer auffallenden, neuroviralen Konformitätsmuster in den Wirtsgehirnen mittels bildgebenden Verfahren dedektierbar sein.
    Die menschliche Persönlichkeitsentwicklung der Wirtsgehirne wird von den neuroviralen Parasiten angehalten bzw. die Wirtspersönlichkeiten verkümmern oder werden aus den Wirtsghirnen verdrängt.
    Neurvirale Parsiten gleichartiger HMMV-Gruppen bilden gleichartige Glaubensnetze und politische Ideeologiensysteme (Matritzen).
    Obwohl die Matritzen nach den Regeln ihre Evolutuonsgesetze konkurieren können sich auch ideeologisch gegensätzliche Matritzen im Kampf gegen die unpenefektierte (ungläubige) Wirtsgehirnpotentiale gegenseitig unterstützen.
    Matritzen sind eine infratemporäre, reproduzierende, informatorische Lebenform mit Lebendauerninstanzen von Jahrtausenden bis zu Jahrhunderttausenden.

    Der z.B. in voraufgeklärten Zeiten oft anzutreffende Glaube an einen seelenraubenden Teufel hat also einen durchaus realen Hintergrund.
    Die größte Gefahr für die individualpersönlichkeitenbasierte Menscheit geht aber von der, vor knapp eineinhalb Jahrtausenden, in einem kranken Gehirn remutierten HNMV-M-Gruppe (M=MoonLogo) aus.
    Wenn dieser HNMV-M-Pandemie, welche bereits Teile des planetaren Äquatorgürtels penefektiert hat, nicht mit allen der noch freien Menschheit verfügbaren und entwickelbaren Dedektions- und Abwehr-Mitteln entgegengetreten wird, wird es in nicht allzuferner Zukunft keine individuellen, menschlichen Persönlichkeiten mehr geben.
    Dann werden auf diesem Planeten nur mehr pyramidal, matritzenvernetzte Bestien in Menschengestalt leben.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      28. Dezember 2009 02:48

      Ich weiß nicht, ob ich lachen oder interessiert sein soll. Ach was soll's, *lol*

    • Philipp Starl (kein Partner)
      28. Dezember 2009 02:52

      Im Übrigen habe ich den Ausdruck Penefektion weder gehört, noch spuckt Google irgendwas aus (und das will was heißen). Ich geh schlafen, vielleicht träum ich diesen Kommentar nur.

    • democrates (kein Partner)
      28. Dezember 2009 03:40

      @Philipp Starl

      Sie träümen nicht.
      Mit der Matritzentheorie versuche ich einen Ansatz, die Geheimnisse der bislang unerforschten Glaubensphänomänologien in ihrer Gesamtheit auf die zweifelsohne ideeologisch und religiös gemeinsame Grundlage zu stellen.
      Dafür ist leider auch die Neuentwicklung prägnanter spezifischer Begriffe notwendig.
      Penefektion = Penetrativer Infekt
      Konformistische Matritzeninformation dringt in der Regel nicht infektiv, wie z.B. nur durch das Lesen sogenannter "Heiliger Schriften oder ideeologischer Manifeste" in Wirtsgehirne ein, sondern bedarf eines zumeist audiofektifen Penfektors (Missionar, Immam, Prophet, Führer usw.).
      Mit Kommunismus infiziert man sich z.B. nicht allein nur durch das Lesen marxistischer Bücher bzw. wird man kein Nationasozialist nur durch das Lesen von mein Kampf.

      Als matrtzentheoretisches Musterbeispiel eignen sich vor allem jene Neurowirte deren Neurovirus aus bestimmten Gründen z.B. Bärte und Koptücher verwendet.
      Ihr audipenefektiver Codex (eine Summenkombination von Faschismus mit Religionsversatzstücken) enthält die bislang größte analysierbare Teilmenge des neuroparasitären Informationskomplexes von Matritzennetzen.
      Die Matritze-M hat z.B. ihren menschenvernichtenden Lebenscodex in schwer lesbarer Buchform abgespeichert.

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:29

      democrates
      Mit der Matritzentheorie versuche ich einen Ansatz, die Geheimnisse der bislang unerforschten Glaubensphänomänologien in ihrer Gesamtheit auf die zweifelsohne ideeologisch und religiös gemeinsame Grundlage zu stellen.
      Dafür ist leider auch die Neuentwicklung prägnanter spezifischer Begriffe notwendig.
      Penefektion = Penetrativer Infekt

      Mit Nietzsche und Voltaire ginge es einfacher. :idea:

    • Philipp Starl (kein Partner)
      28. Dezember 2009 12:16

      Ihrer Theorie nach müsste ich nur oft genug den Lehren Hitlers ausgesetzt sein und würde dann zum Judenmörder werden. Da werd ich höchstens aggressiv oder verrückt, aber sicher kein Judenmörder.

    • tartaros (kein Partner)
      28. Dezember 2009 15:42

      So ein Quatsch. Da war ja das Dackelgedicht noch besser. Und das war schon, hmm, ...

    • Phaidros (kein Partner)
      06. Januar 2010 08:35

      Es muß dafür eine, im Rahmen der Evolution, natürliche Ursache geben.

      Zum Beispiel könnte es ein «Konstruktionsmerkmal» des Gehirns sein: Testpersonen, deren Frontallapen in einem Experiment (in völlig anderem Zusammenhang) starken Magnetfeldern ausgesetzt wurden, berichteten beinahe übereinstimmend von «starken religiösen Gefühlen», die sie empfunden hatten.

      Setzen Sie da mal an.

      MfG

  4. durga (kein Partner)
    27. Dezember 2009 15:30

    Wenn man Progonosen erstellen möchte wie es bei uns bald aussehen könnte, braucht man nur die Berichte über Vénissieux lesen (z.B. von Gudrun Eussner: http://www.eussner.net/artikel_2009-07-01_23-56-38.html): In dieser Vorstadt von Lyon

    " mit ca. 60 000 Einwohnern gibt es mehr Muslime als Nichtmuslime, davon ca. 100 Frauen in Burka oder Niqab; ihrem Bürgermeister André Gérin wächst die Islamisierung inzwischen über den Kopf. 25 Jahre sind die Union des jeunes musulmans (UJM) und die anderen Muslimvereinigungen seine bevorzugten Ansprechpartner, sein Wählerreservoir, so daß man ihm den Spitznamen "Imam rouge", der rote Imam, gibt. Die Muslime machen ihm klar, daß er nur dank ihrer Stimmen gewählt wird. Die Folgen zeigen sich nie so deutlich wie jetzt: 25 Jahre verfehlter linker Politik gegenüber den Muslimen machen die Kommune zu dem, was sie heute ist, zu einer Hochburg des fundamentalistischen Islams mit ca. 100 durch Burka oder Niqab ganzkörperverschleierten Frauen. Die Burka ist die Spitze des Eisbergs. In einigen Stadtteilen sind sämtliche Beziehungen zwischen Männern und Frauen unter Kontrolle. .." "Eine Frau kann nicht in der Nähe eines Mannes sein, ohne daß Scheitan (Satan) einfährt," sagte ein Junge. Sein Bruder begleite seine Frau überallhin"............Der Islamismus bedroht uns ganz real, sagt André Gérin in einem Interview mit Cécilia Gabizon, und er führt sich auf, als wenn er gar nichts dazu könnte. "

    Unser "roter Imam" will offensichtlich noch die Wahl abwarten bevor er diese Einsicht teilen wird

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      27. Dezember 2009 17:48

      Bei den Franzosen liegt das Problem ja schon viel weiter zurück. Sie wollten Algerien nicht verlieren und haben diese Kolonie als Teil Frankreichs erklärt und allen Algeriern die Staatsbürgerschaft nachgeworfen. Na wundern dürfen sie sich heute nicht, sie sind uns Jahrzehnte voraus!

  5. Philipp Starl (kein Partner)
    27. Dezember 2009 14:29

    Ich habe übrigens eine Demonstration gegen den politischen Islam auf dem Heldenplatz am 17. März 2010 initiiert. Helfen Sie alle mit, erzählen Sie Freunden und Bekannten davon. Am 17. März ist der Tag, der hässlichen islamischen Fratze europäische Stärke zu zeigen. Wir sollten endlich aus dem Schatten treten und dieser regressiven politischen Kultur die Stirn bieten!!! Macht mit, bevor es zu spät ist, jetzt ist die Zeit gekommen.

    • raeter (kein Partner)
      27. Dezember 2009 15:01

      Es ist völlig unverständlich, daß der Islam in Europa ausschließlich als Minderheitfrage präsentiert wird. Mit 1,2 Milliarden, teilweise militanten Gläubigen im Hintergrund und den größten Ölvorräten, sind Europas Mulime keine klassische Minderheit. Der Begriff Islamophobie und der Vergleich mit den verfolgten Juden der 30er Jahre ist abenteuerlich. Noch abenteuerlicher ist es, wenn europäische "Eliten" dieser Argumentation folgen. Warum tun sie das? Daß es Dummheit ist, kann ich nicht glauben.

      Die Türkei regiert in Österreich, der Schweiz und Deutschland über ihre Minderheit bereits mit. Ich halte das für extrem!!! verfassungswidrig. Daß unsere Politiker/Medien so tun, als würden sie das nicht bemerken, halte ich für Verrat an der heimischen Bevölkerung und für ein Verbrechen. Cui bono?

    • M.P. (kein Partner)
      27. Dezember 2009 15:27

      @raeter: Völlig richtig! Ich glaube aber schon, daß es Dummheit ist, vor der auch "Eliten" nicht gefeit sind. Ich glaube nicht an eine Verschwörung, nicht einmal der Linken. Auch dazu ist diese zu dumm.
      Es stimmt, daß der Islam die Weltherrschaft anstrebt, aber da auch hier die Dummheit regiert, wird er es nicht erreichen. Es gibt bekanntlich nichts, was einem so sehr das Gefühl der Unendlichkeit vermittelt, wie die menschliche Dummheit (nach Ödon von Horvath).

    • raeter (kein Partner)
      27. Dezember 2009 16:27

      @M.P.
      An eine Verschwörung glaube ich nicht. Ich denke, daß das Kurzfristigkeitesdenken und die Taktgeschwindigkeit unserer Lebenswelten die Ursache ist. Der Islam widersetzt sich dem. Er denkt langfristig und ist langsamer getaktet. Das wird mit Kinderreichtum belohnt, den wir finanzieren.

      Würden sich westlichen Eliten dieser Problematik ernsthaft annehmen, verursachte das kurz- und mittelfristig große politische Schwierigkeiten und Wohlstandseinbußen. Dazu sind Politik und Gesellschaft, also wir Bürger nicht bereit, (weil zu "fett und ausgefressen".) So wird versucht, unvereinbare Unterschiede mit der Menschenrechtskeule zurecht zu biegen und zu hoffen, daß der Kapitalismus den Islam ebenso platt macht, wie der das Christentum platt gemacht hat. Ich halte diese Hoffnung für trügerisch. Eher denke ich, daß sich neben dem fundamentalistischen Islam ein fundamentalistisches Christentum entwickeln wird. Die Linksgrünatheisten und "Fortschrittlichen" befinden sich bereits auf der Rutschbahn zum religiösen "Garten Eden auf Erden". Ob sie das als paradisiesch empfinden werden?

    • Gennadi (kein Partner)
      30. Dezember 2009 23:08

      17. März,
      wer sind die Veranstalter, wer sind die "Mitmacher"?
      Bei den Islamisten weiß man es, deshalb wäre auch die umgekehrte Information angebracht.

  6. Mag. Gamlich Hans (kein Partner)
    27. Dezember 2009 13:06

    Die Ganzkörperverschleierung ist nicht s anderes als der deutlichste Ausdruck der patriarchalischen Unterdrückung der Frau im Islam und hat bei uns nichts zu suchen! Die linksfortschrittlichen Emanzen des Westens möchte ich gerne mit Burka sehen. Als Mann muß ich vor dem Islam sicher keine Angst haben

    • beatrix (kein Partner)
      27. Dezember 2009 13:26

      Auch als Mann sollten Sie sich vor dem Islam fürchten, es sei denn, Sie fänden nichts dabei, dass Ihnen der Weg zu den Frauen versperrt bleibt. In zahllosen islamisch geprägten Städten sehen Sie nur Männer auf den Straßen, in den Geschäften und Restaurants. Dass dies der Sinn der göttlichen Schöpfung gewesen sein soll, bezweifle ich stark.

      Das wäre aber nicht alles. Bitte bedenken Sie, dass auch die islamischen Männer nicht frei sind, sondern Werkzeuge dieser dumpfen, geistlosen Totalitärideologie. Die Gebote und Verbote reichen bis in alle Lebensbereiche hinein, und mit der vermeintlichen männlichen Freiheit ist es bald vorbei.

      Ungeschoren bleiben im Islam allerdings häusliche Gewalttäter, Faulenzer und Sklavenhalter.

    • rossi (kein Partner)
      27. Dezember 2009 14:07

      Es ist ja wirklich kaum zu fassen:Die linken Emanzen verteidigen den Islam. Was treibt sie dazu? Ist es nur der Hass auf unsere demokratische Gesellschaftsordnung,der allen LINKEN eigen ist,oder steckt da wieder die klammheimliche Sehnsucht nach Machodominanz dahinter?Angeblich bekommen ja Mörder körbeweise Fanpost von(nicht allen,eh klar ) Frauen,und etliche Extrememanzen wählen Zuhälter als Partner(aber nicht alle,eh klar,so viele Zuhälter gibt'auch gar nicht).

    • Student (kein Partner)
      27. Dezember 2009 14:15

      Also ich "fürchte" mich auch als Mann vor dem Islam. Da schlage ich mich lieber mit den linkslinken Emanzen herum als mit dem Islam. Ich möchte weiterhin mein monatliches Bier, meinen Geburtstagsrotwein trinken können und mich auch ab und zu staatskritisch äußern können. Die einfachen Sachen können wir dann nicht mehr machen.

    • beatrix (kein Partner)
      27. Dezember 2009 22:08

      rossi
      Es ist ja wirklich kaum zu fassen:Die linken Emanzen verteidigen den Islam. Was treibt sie dazu? Ist es nur der Hass auf unsere demokratische Gesellschaftsordnung,der allen LINKEN eigen ist,oder steckt da wieder die klammheimliche Sehnsucht nach Machodominanz dahinter?Angeblich bekommen ja Mörder körbeweise Fanpost von(nicht allen,eh klar ) Frauen,und etliche Extrememanzen wählen Zuhälter als Partner(aber nicht alle,eh klar,so viele Zuhälter gibt’auch gar nicht).

      Sagen Sie, geht es Ihnen noch gut ? Falls Sie mich mit diesem Ejakulat besudelt haben wollten, muss ich Ihnen leider auch mit der entsprechenden Rechnung entgegnen. (Reinigung, Sie verstehen ?)

      Rat Nr.I: Erstens haben sie meinen Text völlig sinnverfehlt, wenn überhaupt!, gelesen (=Frage der kognitiven Kompetenz!), zweitens rate ich Ihnen allen Ernstes, mich weder als "linke Emanze" abzuwerten, noch auch nur annähernd der Mörder- und Zuhälter-Fangemeinde zuzuordnen.

      Rat Nr. II: Falls Sie grundsätzlich frauenfeindlich sind, was ich stark vermute und keineswegs akzeptieren muss, darf ich Ihnen raten, Ihre Auswürfe künftig in einem einschlägigen Herrenpissoir zu deponieren, wo man möglicherweise exakt Ihre Sprache "spricht" sowie Ihrer diätischen Denkweise frönt.
      Keine Frau der Welt muss sich Frauenfeindlichkeit gefallen lassen, nehmen Sie das zur Kenntnis ! (Falls Sie ein relevantes Leiden oder Gebrechen haben, sind Sie halb-entschuldigt..Nachweis ist zu erbringen!)

      Rat Nr.III : Der islamische Orient bietet sich übrigens krankhaft misogynen Herren als ideales Paradies an. Nach 18 Uhr gesellen sich zu den erwachsenen Herren auch viele kleine Jungs. In diesen Biotopen ist man ganz Ihrer stilvollen Meinung !

      ***

      Inzwischen ist mein Erstaunen groß, dass auch in einer eher konservativen (und vermeintlich zivilisierten) Diskursgemeinde bei manchen Subjekten der Frauenhass so tief sitzt, als habe der Islam bereits erfolgreich ideologisch-indoktrinative Vorarbeit geleistet.

      Meine Verachtung, meine (betreffenden) Herren ! Ein Geschlecht, das ausschließlich Entzücken für das eigene empfindet, ist nicht überlebensfähig, das sollten Sie zur Kenntnis nehmen. Haben Sie verstanden, rossi ?? Wer 50 % der menschlichen Spezies auf Grund deren Geschlechts nicht zu achten willens ist, muss auch damit rechnen, dass ihm Integrität abgesprochen wird.

      Sollte jedoch ein misogynes Pissoir-Niveau sich hier alsbald durchsetzen, muss ich freilich die Konsequenzen ziehen. Keine Angst, ich kastriere vorläufig niemanden! Ich bin dann nur mal weg. Richtung Frischluft, wo sich mir hoffentlich ein Sinn erschließt, ob die liberalkonservative Mentalität tatsächlich so unterstützenswert sei. Ich bin obendrein so frei, sämtlichen inzestuösen Altpatriarchaten, seien sie islamischer oder westlicher Prägung, den ehestmöglichen Untergang zu wünschen.

      Zuvor allerdings erwarte ich von Ihnen, rossi, eine gepflegte Entschuldigung sowie das Nachlesen aller meiner "Islam-freundlichen" Beiträge, - so Sie welche finden können ! 8)
      Ansonsten ich Sie einen Lügner, Denunzianten und Wortverdreher nennen muss. Das Recht habe und nehme ich mir, verstehen Sie, rossi ?

      PS : Falls Sie an einer Antwort (Entschuldigung) basteln, bedenken Sie jedes Wort genau!
      Letzter Rat : Nässen auf das falsche Feld bringt Dornen...

    • M.P. (kein Partner)
      27. Dezember 2009 22:34

      Von mir aus gesehen muß es sich da um ein Mißverständnis handeln. Kann mir nicht vorstellen, daß rossi Sie, Beatrix, gemeint haben kann...

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:36

      @beatrix
      Peinliches Mißverständnis und peinliche Überreaktion.
      Rossi KANN NICHT SIE GEMEINT HABEN!!!!!

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 22:41

      M.P. und Albert

      Dann klären Sie mich bitte darüber auf, auf wen oder was sich rossis posting bezog. Es folgt unmittelbar meinem Eintrag und somit gehe ich davon aus, nachdem er nichts anderes deklariert hat, dass es ein geschmackloser Angriff gegen mich ist.
      Inzwischen gibt es ja auch immer mehr davon.... sie verzeihen mir den Dackel nicht und operieren seither untergriffig.

      Wenn Sie lieber, geschätzer Albert und lieber M.P, mir nun sagen würden, wen rossi nun tatsächlich gemeint haben könnte... ?

      Falls ich mich geirrt haben sollte, würde ich das selbstverständlich auch einräumen.

    • Student (kein Partner)
      29. Dezember 2009 00:30

      Nun ja, vielleicht meldet sich Rossi ja noch und kann diesen peinlichen Zwischenfall aufklären!?

    • M.P. (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:00

      Sehr geehrte Beatrix! Für mich war das ein allgemeiner Beitrag, der zufällig in diese Themenlinie geraten ist. Mir ist es auch schon mal passiert, daß ein Kommentar als "Antwort" aufschien, obwohl ich ein neues Thema eröffnen wollte und umgekehrt...

    • M.P. (kein Partner)
      29. Dezember 2009 11:00

      p.s. rossis Beitrag paßt ja auch überhaupt nicht zu Ihrem Kommentar!

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      31. Dezember 2009 00:21

      @ beatrix 27. Dezember 2009 um 13:26
      Ob der Herr Mag. Gamlich Hans das Gefahrenpotential des Islam wirklich erfasst hat – insbesonders als sogenannter Mann - wage ich – ebenfalls Mann - zu bezweifeln.
      Liebe Beatrix bleiben Sie sich daher weiter treu.

  7. GOP (kein Partner)
    27. Dezember 2009 12:11

    Einen modernen europäischen Islam, wie er hier gefordert wird, kann es nicht geben. Dafür sorgen schon die "offiziellen" Vertreter in der berühmten Universität in Kairo, welche nur ein fundamentalistisches Denken zulassen. Natürlich gibt es hier in Europa viele "laue" Moslems, wie es bei uns auch "Taufscheinchristen" gibt. Wenn es aber ernst wird, dann werden alle diese Leute eine dem Koran und den ergänzenden Hadithen entsprechende Position einnehmen. Man muß einfach zur Kenntnis nehmen, dass der Islam viel mehr als eine Religion ist, denn er will das ganze Leben der Menschen und langfristig auch die Welt beherrschen. Dazu wird auch Lüge, Mord von "Unbelehrbaren" usw. empfohlen. Den Selbstmordattentätern wird ja bekanntlich für ihr Opfer der Himmel mit vielen Annehmlicheiten (Jungfrauen usw.) versprochen. Aus allen diesen Gründen ist auch jeder Dialog mit den anderen Glaubensgemeinschaften und diktatorischen islamischen Staaten sinn- und zwecklos. So ist es auch verlorene Mühe (Geld und Menschenleben), sich im Irak oder Afghanistan eine Demokratie nach westlichem Muster zu wünschen.
    P.S.: ich bin froh, dass es dieses "Tagebuch" gibt, wo auf großteils gehobenem Niveau kritische Themen besprochen werden können. Danke, Herr Dr. Unterberger.

  8. Student (kein Partner)
    27. Dezember 2009 11:58

    Gratuliere zu diesem Artikel! Leider wird in Österreich noch immer die Realitätsverweigerung von fast allen Parteien praktiziert. Ich kann schon nicht mehr hören wie uns andauernd gebetsmühlenartig eingetrichtert wird, dass alle Imigranten doch so gut für uns sind und wir unbedingt noch mehr brauchen für die Wirtschaft und wir von ihren Kulturen profiteren können.

    Ich fahre mit der ÖBB mittlerweile seit mehr als 10 Jahren (Schule und später Studium) von NÖ nach Wien und innerhalb der letzten paar Jahren ist mir aufgefallen, dass ich in den Waggons KEIN DEUTSCH mehr hören kann. Das passiert mittlerweile nur ca. einmal pro Woche. Von der U-Bahnfahrt in Wien natürlich ganz zu schweigen. Im Kindergarten einer Bekannten wollten die türkischstämmigen Österreicher den Nikolaus verhindern, wobei der Bürgermeister dabei sogar noch mitspielen wollte. Erst nach den Protest der mittlerweile wenigen ÖsterreicherInnen wurde es doch noch erlaubt den Nikolaus erscheinen zu lassen.

    Nein, ich bin kein Mitglied der FPÖ und kein Nazi! Ich bin natürlich der Meinung, dass man Verfolgten Asyl gewähren soll/muss. Aber was in Österreich die letzten Jahrzehnte passiert ist, das wird man wahrscheinlich nie mehr wieder reparieren können. Noch dazu kommt, dass viele Menschen durch die jahrelange Gehirnwäsche von selbsternannten Gutmenschen in den div. Parteien und sogenannten Prominenten selbst schon daran glauben, dass es gut ist wenn jeder Schafhirte (nur ein Beispiel) ohne jede Qualifikation zu uns kommen kann. In Australien und Neuseeland würden diese Leute einfach abgewiesen, bei uns aber viel zu lange aufgenommen. Natürlich wurde das Asylgesetzt die letzten Jahre verschärft, was aber die Jahrzehnte vorher passiert ist, das ist fast nicht mehr auszubügeln und an diesen Fehlern werden noch unsere Kinder und Kindeskinder zu knabbern haben.

    Ich habe echt die Nase voll von dem ganzen Multikulti. Ich möchte gerne wieder ein traditionelles Österreich wie vor 30 Jahren. Leider bekomme ich das natürlich nicht mehr, darum müssen wir versuchen unsere Religion und unsere Traditionen zu behalten und sie zu verteidigen. Wahrscheinlich wachen die Leute erst auf, wenn man ihnen ihr geliebtes Schweinsschnitzel verbietet?!

    Ich gebe es ehrlich zu, ich habe Angst, wenn ich an die Zukunft denke. Es geht aber nicht nur mir so, viele Menschen denken so wie ich, sie trauen es sich aber noch nicht in der Öffentlichkeit zu sagen, da man sofort in das braune Eck gestellt wird, auch wenn man sachlich argumentiert.

    Darum bitte: Burkaverbot, Kopftuchverbot, Zuwanderungsstopp von gering qualifzierten Ausländern, genaue Kontrolle des muslimischem Religionsunterrichts und harte Strafen im Vergehensfall!

    Die Alternative dazu ist, dass wir aufgrund der viel geringeren Geburtenrate (auch so ein Fehler der versch. Regierungsparteien) der "Alt-Österreicher" bald alle Muslime werden. D.h. schon mal der Koran lesen, damit man nachher nicht so unvorbereitet dasteht. ;o)

    Schöne Feiertage und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

    • beatrix (kein Partner)
      27. Dezember 2009 13:17

      Student

      Ein toller Beitrag !

      Richten Sie und Ihre jungen Mistreiter, so wie welche haben, Ihren Protest auch gegen die medialen Vorbilder, die anständigen Dauerbetroffenen, chronisch Empörten, tugendzerfressenen Gutmensch-Idole wie Bergdoktor Krassnitzer oder den gestrengen Schriftsteller Michael Köhlmeier! Dazu käme noch die Phalanx der altbackenen Künstlerschaft, die sich genauso so "gut" auskennt (Franzobel.. :mrgreen:) und all jene, die den Life-Ball zum staatstragenden Ereignis sowie zum moralischen Olymp machen.
      (Auch Heides Ikone steht in dieser in dieser Schutzheiligen-Basilika !)

      Schreiben Sie dem ORF-Publikumsrat und versagen Sie, als junger Mensch, diesen überrepräsentierten "Idolen" Ihre Sympathie.
      Der Publikums(ver-)rat wird Ihnen gewiss nicht atworten.

      Bleiben Sie stark !

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      27. Dezember 2009 14:33

      @student
      Großartig, was mich dabei besonders freut, auch jüngere Mitbürger sehen diese Probleme klar und analysieren sie messerscharf.
      Bevor allerdings wir "Alt-Österreicher" Muslime werden, wird es eine sanfte oder eine andere Revolution geben. Davon bin ich überzeugt!

      Besonders außerhalb Wiens sehe ich hiefür genug Potential an Menschen, die diese ganze Entwicklung einfach nicht mehr lange mitansehen wollen und können!

    • LAO (kein Partner)
      27. Dezember 2009 15:16

      Volle Zustimmung zu: Burkaverbot, Zuwanderungsstopp von gering qualifizierten Ausländern, genaue Kontrolle des muslimischem Religionsunterrichts und harte Strafen im Vergehensfall!

      Allerdings möchte ich die Präsenz von Zuwanderern unterschiedlicher Nationen (ja, und Religionen) nicht missen, wenn sich diese Zuwanderer der hiesigen (noch europäischen) Leitkultur anschließen. Natürlich können und sollen sie auch ihre Vorstellungen einbringen um eine Provinzialisierung zu verhindern. Das alles aber eben basierend auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Leistungsbereitschaft usw.

    • Student (kein Partner)
      27. Dezember 2009 16:09

      Lieber Hr. Beronneau,

      vielen Dank für Ihren Kommentar! Leider muss ich sagen, dass ich bereits über 30 bin, da ich nach einer Lehre und einigen Jahren Berufserfahrung die Matura nachgeholt habe und danach das Studium (Technik) begonnen habe. Allerdings denken auch jüngere Studenten so wie ich, wobei etwa 50% meiner Meinung sind, ca. 20% eiserne Verfechter des Linken Lagers sind und ca. 30% keine wirkliche Meinung dazu haben. Das ist aber bite nur mein subjektives Gefühl an meiner Uni. Auf der Hauptuni werden die Linken sicher so 80% stellen.
      Wie ich bereits geschrieben habe, denke ich, dass die Menschen in Österreich erst wirklich aufwachen werden, wenn es absolut zu spät ist. Ich hoffe natürlich nicht, dass das passieren wird, im Moment sieht es aber für mich ganz so aus. Meine einzige Hoffnung ist, dass es in den ländlicheren Regionen (wie sie eh geschrieben haben) noch genug Potenzial gibt. Ein(e) gestandene(r) TirolerIn (nur ein plakatives Beispiel) wird sich diese Zustände hoffentlich nicht so lange gefallen lassen, wie die teilweise "abgestumpften" Menschen in Wien (natürlich sind nicht alle so) und Umgebung, die lieber wegsehen und sich tot stellen als etwas für Ihre Heimat und Herkunft zu tun.

      Liebe(r) LAO,

      auch Ihnen vielen Dank für Ihren Kommentar! Natürlich wäre es etwas Wunderbares, wenn sich, eben basierend auf Demokratie, Rechtsstaatlichkeit, Leistungsbereitschaft usw., die diversen Immigranten und Innen mit Ihrer Kultur bei uns einbringen könnten, unsere Kultur aber nicht auslöschen, sonst gibt es bald nur mehr Einheitsbrei. Dieser Wunsch basiert aber halt auf gegenseitigen Respekt, Wertschätzung und einer hohen Moral der Beteiligten. Dieser Respekt und Wertschätzung wird aber anscheinend nur von einer Seite, nämlich unserer, gezeigt.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      27. Dezember 2009 16:47

      Ja lieber Student,
      darauf basieren unsere Hoffnungen, "am Land", dort wo eine Elfriede Jelinek nicht müde wird, die Menschen in den Dreck zu ziehen und zu verunglimpfen, dort leben noch die Menschen die überkommene Werte hochhalten, bereit sind ihre Heimat zu verteidigen, an etwas glauben, die Zukunft ihrer Kinder mitgestalten wollen und "wie in alten Zeiten" eines vor allem möchten: Die Tradition, dasWissen und die Heimatliebe ihrer Vorfahren zu erhalten und dies alles an ihre Nachfahren weiterzugeben.
      Danke lieber Student für Ihre Worte, alles Gute!

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      27. Dezember 2009 17:08

      @LAO
      Vollkommen d'accord, ich selbst stamme aus einer solchen Familie und kann sagen, es geht auch so, man muß nur wollen, Leider überwiegt bei fast allen zu uns kommenden Menschen alleine das materielle Motiv, nicht unsere Kultur, nicht unsere schöne Natur, unsere schöne Sprache, nein es überwiegt der Mammon, dabei kann man beispielsweise einem armen Obdachlosen nicht verübeln, wenn er wo offene Türen findet und sich mit kaum oder keiner Anstrengung die Taschen füllen kann!

    • beatrix (kein Partner)
      28. Dezember 2009 09:36

      Student

      Es fällt auf, dass Sie sich bei Herrn Beronneau und LAO ausdrücklich für deren Zustimmung bedanken.

      Dass Sie mich tunlichst umgehen, ist natürlich durchaus verkraftbar, allerdings frage ich mich schon, warum Sie das tun. Haben die Dackelfeinde inzwischen auch Sie (gegen mich) "penefiziert"?

    • Student (kein Partner)
      28. Dezember 2009 12:07

      Liebe Frau Beatrix,

      natürlich danke ich auch Ihnen ganz untertänigst für Ihren Kommentar und natürlich auch für Ihre anderen Beiträge, die ich, so ich sie restlos verstehe, meist ganz wunderbar finde. Jedoch weiß ich nicht wirklich, ob Sie Ihr Lob für meinen Beitrag sarkastisch oder ehrlich gemeint haben. Ich bin halt "nur" Techniker und kein Publizistik- oder Philosophie-Student, darum kann ich Ihren wortgewaltigen Ausführungen nicht immer folgen. Ich bin eher ein Mann der klaren Worte und verstehe so manchen "Seitenhieb" nicht restlos. Vielleicht können Sie mir diesbezüglich ja Nachhilfe geben? Meine philosophischen Studien, so man sie so nennen kann, beschränken sich zuzeit leider nur auf Theodor Bödefeld, Heinrich Sequenz, Germar Müller, Karl Vogt, Klaus Heuck und Rolf Fischer. Nebenbei bemerkt ganz ausgezeichnete Autoren. Eventuell könnten wir uns in die mir schon eher vertraute Mathematik begeben und Ihren Kommentar durch konforme Abbildungen in einen anderen Raum, den ich mir noch überlegen muss, transformieren. Vielleicht gelingt mir dort die Lösung, also das restlose Verständnis Ihres wohlformulierten Kommentars und so die "Penefizierung" meines Geistes. ;o)

      Falls ich Sie durch mein Verhalten beleidigt haben sollte, dann tut es mir leid und ich entschuldige mich natürlich dafür bei Ihnen in aller Form. Weiters möchte ich Ihnen versichern, dass ich in keiner Bewegung oder Organisation gegen Sie Mitglied bin! Im Gegenteil, ein Eintritt in Ihren Fanclub wäre für mich sogar überlegenswert. Abschließend möchte ich noch sagen, dass ich auch kein Frauenhasser bin, ich hasse sie, die Frauen, nur, wenn sie mir mein Herz brechen, und dann auch nur für kurze Zeit. Ansonsten verehre ich alle Frauen und finde es schade, dass wir hier nicht mehr Exemplare von Ihrem Kaliber haben!

      Ich wünsche Ihnen alles Gute und einen guten Rutsch ins neue Jahr!

  9. johann scheiber (kein Partner)
    26. Dezember 2009 23:54

    M.P.25.12.2225

    Herr M.P., ich darf schon bitten! Aus dem Gegensatz Christentum und Moderne versus Islam machen sie einen manichäischen Gegensatz, nicht ich. Sie halten den Islam per se für etwas Böses (gottfeindliche Häresie). Ich halte den Islam für eine authentische Religion, allerdings für eine, die mit dem Christentum und der Moderne inkompatibel ist. Eine Religion die tausendfünfhundert Jahre besteht und zu der sich eine Milliarde Menschen bekennen, muss auch Anteil an der Wahrheit haben. So müssen wir nicht eine gottfeindliche Häresie besiegen und Menschen vor dem Bösen erretten, sondern nur unser Territorium, unseren Lebensraum verteidigen. Die Feindschaft ist so eine relative, keine absolute (siehe Carl Schmitt). Wenn Moslems in diesem Zuge zu Christen werden, ist das eine wunderbare Sache. Vater Zarikian (Google) bekehrt unzählige Moslems, indem er ihnen die Wahrheit des Christentums an Hand von Schriftstellen im Koran nachweist.
    Die Bekehrung ist jedoch nicht unser Thema sondern die Selbstbehauptung. Die wird aber nicht möglich sein, wenn einerseits geschichtslose Modernisten glauben, die Freiheit wäre als plötzliche Erleuchtung einiger Aufklärer wie ein Blitz in die Welt gekommen und andererseits die Christen glauben, die moderne Freiheit sei eine Freiheit gegen Gott. Die einen übersehen, dass die Freiheit in Europa eine zweieinhalbtausend Jahre alte Geschichte hat, und die anderen übersehen, dass Gott auch in und mit der Moderne sein Heilswerk vollzieht. Diese Trennwände, die beide Seiten jeweils gegen die andere Seite errichten, müssen eingerissen werden. Sobald Europa sich selbst findet, wird die mohammedanische Expansion enden, möglicherweise für immer.

    • M.P. (kein Partner)
      27. Dezember 2009 16:14

      @Johann Scheiber: wie schon andernorts ausgeführt, sind schriftliche Diskussionen immer auch in Gefahr, Mißverständnisse zu erzeugen.
      Ich unterscheide sehr bewußt zwischen Islam und Moslems. Letztere sind Opfer des Ersteren. Der Islam von heute hat auch nicht mehr viel mit seinem Ursprung zu tun, über die Jahrhunderte wurde der Koran von Imamen und Kalifen nach deren jeweiligem Gutdünken "bearbeitet", was man aber heute nicht sagen darf. Der "Prophet" hat seine Religion ja aus Beleidigung darüber entwickelt, daß er sowohl bei den Juden als auch bei den Christen keinen Platz fand. Die Tatsache, daß der Islam schon Jahrhunderte überdauert und Hunderte Millionen Anhänger hat, beweißt leider gar nichts. Man kann ihn als Religion bezeichnen, natürlich findet man auch in ihm so manche Wahrheit. In seiner realen Ausformung heute ist er jedoch eine Katastrophe für die Menschheit. In Anbetracht der Tatsache, daß nach unserer Überzeugung alle Menschen geschaffen hat und alle Menschen liebt, müssen wir allen Menschen die Möglichkeit geben, zu dieser Erkenntnis zu kommen. Allerdings in Freiheit: der Mensch ist absolut frei, diesen Gott abzulehnen und er wird deshalb nicht unbedingt unglücklicher sein (das macht es uns selbst ja manchmal auch so schwer, zu glauben, ist aber eine Bedingung für die Freiheit!). Ich glaube also tatsächlich an die Möglichkeit, daß auch Moslems, die die biblischen Gestalten ja kennen, durch die Kenntnis der Bibel ihren Weg aus der Sackgasse des Islams finden werden. Voraussetzung dafür ist aber unsere Glaubwürdigkeit und damit haben wir wohl so unsere Schwierigkeiten...
      Ich denke, daß wir en gros schon auf einer Linie liegen.

  10. rossi (kein Partner)
    26. Dezember 2009 22:45

    Die SPÖ'ler sind ja an Scheinheiligkeit nur mehr von den GRÜNEN zu übertreffen.Nehmt eimal den HR. Niessl her, hetzt gegen Asylanten,verdächtigt sie vorurteilbehaftet,dass diese kriminell seien,aber ER darf ja, weil ER hat ja den Bestmenschenausweis: ein linkes Parteibuch. ÖVP-Politiker sind natürlich wieder zu "fair (=feig) um diesen Heuchler anzugreifen.

  11. Minarettverbot pfui, Burkaverbot hui? » Verbot, Religionsfreiheit, Frauen, Menschen, könnte, Burkaverbot » Feuerhaken Politik-Blog (kein Partner)
    26. Dezember 2009 17:44

    [...] Verbot ausgesprochen. Dass die SPÖ nun auf den Zug aufspringt, führt nicht nur bei Andreas Unterberger zu Schadenfreude und [...]

  12. beatrix (kein Partner)
    26. Dezember 2009 16:43

    Wo sind denn die vielen Migrationsforscher, die sich so gut auskennen ? Wo die zahllosen Soziologen und Psychologen, die eigentlich nachvollziehen können müssten, wie sich so ein Alltag unter einem verhüllten Kopf und Leib anfühlt. Haben sie diesen schwarzverpackten Frauen je beim Essen zugeschaut ? Oder einen Gitterblick durch Burkagschmeide gewagt ?

    In Peshawar 1999 hatte ich einmal den Unterarm einer aggresssiv bettelnden, vermeintlichen Burkajanerin fest gepackt, darauf riss sich diese energisch los, und es wurde offensichtlich, dass sich darunter ein halbwüchsiger Knabe verbarg. In den Kleidern ihrer Mütter gehen die Burschen auf Betteltour, und so mancher mutige Taliban hat sich schon unter der Burka versteckt, um unerkannt flüchten oder Schmuggelwerk (u.a. Waffen und Drogen) transportieren zu können.

    Keine Frau würde je auf die Idee kommen, sich derart pervers einzupacken. Dieser Mumenschanz wird den Frauen augezwängt, und zwar von fundamental-reaktionären Bartwischen mit ausgeprägter Frauenparanoia. Anscheinend ist es wünschenswert, dass kein männliches Geschöpf den Anblick von Frauen ertragen muss. Dafür blüht die Homophilie gerade in solchen Unkulturen im Übermaß.

    Im Iran werden junge Homosexuelle am Kran aufgehängt. Man wirft ihnen vor, sich an Männern statt an Frauen zu orientieren. Ja, WIE DENN !!! Wie sollen sich diese jungen Männer an Frauen orientieren, wenn diese gar nicht existieren ? Wer sich derartig mumifizieren muss, stirbt als Persönichkeit, mutiert zur wandelnden Leiche.
    Die Totalverhüllung ist eine Aberkennung von Persönlichkeit, von Menschsein überhaupt

    Die islamische Mumifizierung der Frau ist hochgradig ächtenswert sowie das gesamte System dahinter, welches solche Entartungen verursacht.
    Von allen drei abrahamitischen Religionen ist der Islam die frauenfeindlichste, welche ihre perverse und thumbe Männerherrschaft weltweit zu implementieren sucht. Haben wir den Rückfall in solch primatische Vorstufenphasen denn nötig ?

  13. Aron Sperber (kein Partner)
    26. Dezember 2009 16:23

    Burkas stellen nur die Spitze des Problems dar.

    Herr Unterberger hat völlig Recht, wenn er auch zur Kopftuch-Frage Entscheidungen der Politik einfordert.

    http://aron2201sperber.wordpress.com/2008/10/16/kein-menschenrecht-auf-kopftuch-in-der-schule/

    In einer im Falter veröffentlichten Umfrage wurden Islamlehrer zu ihrer demokratischen Einstellung befragt. Das Ergebnis der Studie hat in Österreich einigermaßen Aufregung verursacht. (außer bei der SPÖ, die ihre potenziellen Wähler scheinbar nicht verärgern will)

    Etwa 22 % der Befragten hielten Islam und Demokratie für unvereinbar. Angesichts undemokratischer Traditionen in Österreichs eigener Parteienlandschaft wäre das Ergebnis eigentlich nicht so tragisch.

    Von den Wortführern der islamischen Gesellschaft wurden die geäußerten Ansichten auch umgehend als Privatmeinungen verharmlost.

    Leider stellen jene 22 %, welche die Demokratie offen ablehen, nur die Spitze eines islamistischen, undemokratischen Eisbergs dar.

    AKP Islamisten aus der Türkei sind durchaus bereit, ein Stück des demokratischen Wegs zu gehen, um den säkularen Staat auf friedliche und nicht unbedingt fundamentalistische Art und Weise abzuschaffen.

    Ebenso sehen sich die iranischen Ölmullahs als Demokraten. Wahlen fänden schließlich auch bei ihnen statt. Die islamische Demokratie sei im Gegensatz zur westlichen Demokratie nur nicht von Zionisten unterwandert.

    Bei den 22 % dürfte es sich daher wirklich nur um die von Saudi Arabien entsandten, fundamentalistischen Anhänger wahabitischer Lehren handeln.

    Vergessen wir nicht, dass sich die DDR mit dem Wort „Demokratisch“ in ihrem Namen schmückte – nicht anders als die aktuelle Version der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei, die heute als Nationaldemokratische Partei auftritt.

  14. Philipp Starl (kein Partner)
    26. Dezember 2009 14:22

    Die Stärkung des europäischen Islam...

    Das ist, als würden Sie dafür votieren, eine Bestie zu domestizieren. Die Moslems WOLLEN hier nicht sein, wie wollen Sie Menschen integrieren, die gar nicht integriert werden wollen? Mal ganz abgesehen davon, dass der Beitrag vor Staatszwang strotzt.

    • Philipp Starl (kein Partner)
      26. Dezember 2009 14:34

      Ceterum Censeo:

      Noch sind Weihnachtsfeiertage, ein bisschen Pietät (sic!) bitte ;) .

  15. Axel L. (kein Partner)
    26. Dezember 2009 13:02

    Ja, leider verzögert die SPÖ immer wieder notwendige Maßnahmen durch ein schreckhaftes Nijet und benötigt dann einiges an Nachdenkzeit, um grandisoser Weise doch dafür zu sein. Ich erinnere mich an die Diskussionen über den damaligen EG-Beitritt, wo seitens der Befürworter erst größte Energien aufgebracht werden mußten, die innerösterreichischen Verhinderer (und an der Spitze die SPÖ) zu überzeugen. Und plötzlich konnte die SPÖ dann sogar eine der Kernideen der Katholischen Soziallehre - das Subsidiaritätsprinzip - als ihre Idee verkaufen.

    Oder die Forderung nach Sprachkenntnissen bei Zuwanderern: Auch hier gab es jahrelange ein Verweigern, um eine potentielle Wählerklientel nicht zu verkrämen - die Folgen zeigen sich jetzt dramtisch im SPÖ-regierten Wien. Oder um bei Wien zu bleiben: Das letzte Kindergartenjahr gratis zur Sprachförderung - eine jahrelang, gebetsmühlenartig vorgetragene Forderung der ÖVP Wien - jetzt plötzlich eine SPÖ-Errungenschaft. Und die Liste liese sich noch lange fortsetzen.

    Ja, die SPÖ zuerst verhindern, dann 180° wenden, hinterher hinken und sich schlußendlich als Ermöglicher feiern lassen ...

    • Werner Papst (kein Partner)
      26. Dezember 2009 14:20

      Bitte nicht die ÖVP loben. Der "Nationale Integrationsplan", der Spracherfordernisse für Zuwanderer aus Drittstaaten vorsieht, ist schon vom Tisch:

      In der PRESSE vom 22.12.2009:

      Fekter erntet Kritik: "Unerträglich geworden"
      Fekter erntet Kritik in eigenen Parteireihen: Grazer ÖVP-Politiker fordert neue Integrationspolitik.

      Der „Nationale Aktionsplan für Integration“ bleibt in der Warteschleife. Er wurde am Dienstag nicht im Ministerrat behandelt und kann damit frühestens im kommenden Jahr in Kraft treten. Zeit, die ÖVP-Innenministerin Maria Fekter für eine Überarbeitung nützen sollte – zumindest wenn es nach den Vorstellungen von Fekters Grazer Parteikollegen Thomas Rajakovics geht.

      Für den Integrationssprecher der Grazer ÖVP sind die derzeit vorliegenden Vorschläge „bar jeder Realität“. Fekter habe den falschen Zugang zu dem virulenten Problemfeld Integration gewählt. Unter anderem sei es zu generalisierend, eine allgemeine Deutschpflicht schon bei der Einreise zu verlangen – man müsse auch die Ausbildungsmöglichkeiten in der Heimat der Migranten berücksichtigen.



      Heute holen die Moslems, die 1990 3.8% der Neugeborenen in Österreich stellten ihre Ehepartner aus den Heimatländern. Das sind mehr als genug, wie wir täglich in unseren Städten sehen. Schon bald wird die Nachfrage nach Ehegatten aus Drittstaaten massiv ansteigen, da Moslems inzwischen 14% der Neugeborenen stellen. Der Familiennachzugstsunami kommt erst.

      Die ÖVP reiht sich in die Reihe der extrem radikalen Parteien ein. Die auch von der ÖVP betriebene Politik der islamischen Massenzuwanderung tritt die Menschenrechte und die Verfassung Österreichs mit Füßen. Man muß diesen radikalen Parteien und Politikern endlich das Handwerk legen.

    • Helena Ruf (kein Partner)
      26. Dezember 2009 23:22

      Was ist "verkrämen"?

  16. Thierry (kein Partner)
    26. Dezember 2009 10:46

    Guter Artikel, Danke.
    Dazu ein Leserkomentar aus der Rheinischen Post, von soist "Grün Politik".

    http://www.rp-online.de/public/comments/index/aktuelles/politik/ausland/790909?skip=5

  17. Erwin Tripes (kein Partner)
    26. Dezember 2009 02:27

    @ M-P.
    S.g. Herr/Frau M.P.!
    Leider muß ich Sie so komisch ansprechen, da Sie lieber anonym auftreten.
    Ich habe Ihr posting genau gelesen.
    Allein etwa aus Ihrer Behauptung: „denn die Freiheit, dies zu tun, gehört auch zum Geheimnis Gottes.“ Ergibt sich doch schon allein daraus das Indiz, daß Sie alles nur auf Gottesglauben zurückführen können/wollen.
    Ebenso Ihre Behauptung: „Die Freiheit des Geistes führt natürlich schon zu Glauben und Erkenntnis, und zwar zur Erkenntnis, daß es nur im Glauben Freiheit gibt. Sonst unterwirft man sich unzähligen anderen Göttern, die man halt oft nicht als solche erkennt, z.B. auch sich selbst“. Ohne Gott oder Götter funktioniert nach Ihren Konzepten wohl gar nichts?
    Diese Ihre nur auf Glauben und (Schöpfer)Gott fixierte Sichtweise sehe ich als beinahe zwanghaft in Ihrem Denken an, das nicht zuläßt, daß alle inneren und äußeren Phänomene auch ohne Gottesglaube verständlich nachvollzogen werden können. Das ist doch nicht so schwer zu verstehen, falls man dies respektvoll zulassen kann/will.
    Wenn Sie allerdings mein posting aufmerksam gelesen haben, wäre Ihnen nicht entgangen, daß ich darin nirgends behauptet habe, Sie hätten von einem strafenden Gott geschrieben.
    Mir ist die Enzyklika „Fides et ratio“ sehr wohl bekannt. Leider richtet sie sich nur an die Bischöfe der kath. Kirche, also gleichsam an die Amtskirche. Wie man Wahrheit durch glauben erringen soll bleibt mir allerdings verschlossen. Und wenn darin auch kursorisch alle Weltreligionen gestreift werden bleibt schließlich ihre Kernaussage : „Seit dem Ostertag, wo sie die letzte Wahrheit über das Leben des Menschen als Geschenk empfangen hat, ist sie zur Pilgerin auf den Straßen der Welt geworden, um zu verkünden, daß Jesus Christus »der Weg, die Wahrheit und das Leben ist«. Also der absolute Wahrheitsanspruch wird einfach aufrecht erhalten.
    Da gibt´s doch aber auch so ein einleuchtendes Sprichwort: „Glauben heißt nichts wissen“??
    Dazu fällt mir auch das Infallibilitätsdogma, immer noch gültig, ein:
    „Im Banne sei…wer behauptet, die menschlichen Wissenschaften müßten in so feinsinniger Weise betrieben werden, daß man ihre Sätze für die Wahrheit begründet erachten dürfe, auch wenn sie der Offenbarungslehre widersprechen…Darum erklären wir jeden Satz, welcher der Wahrheit des erleuchteten Glaubens widerspricht, für durchaus falsch.“
    Da Sie auf dieser Linie liegen, darf ich für mich diesen Diskurs nunmehr beenden.
    Gute Nacht.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. Dezember 2009 08:09

      Diese wild theoretisierende Diskussion läßt eines vermissen: Den Zusammenhang mit dem Thema.

      Hassan al Banna würde sich freuen, wie weit seine Arbeit Früchte getragen hat. Durch die intensive Arbeit der von ihm gegründeten Organisation verwechseln immer mehr Menschen die Religion des Islam mit den Zielen des politischen Islamismus. In Österreich ist die Täuschung bereits nahezu perfekt. Politiker und Medien sind sich eins in der Darstellung Zuwanderer = Migranten = Moslems. Drei in ihrer Bedeutung völlig unterschiedliche Begriffe. Und Politiker wie Medien lassen sich blind an der Nase führen, wenn man ihnen dann einredet, das Vermummen von Frauen sei eine religiöse Forderung.

      Diese Missdeutung von Begriffen ist das eigentliche Problem. Nicht die Frage, welche Lehren welche Religion vertritt. (Eine geflüsterte Kritik kann dennoch nicht unterbleiben. Der Unterschied zwischen der christlichen Lehre und jener der katholischen Kirche ist nicht minder beträchtlich.)

    • M.P. (kein Partner)
      26. Dezember 2009 11:42

      @Erwin Tripes: Schade, daß Sie aus Ihrem Schwarzweiß-Denken nicht ausbrechen können/wollen. Wie auch immer, Sie glauben, etwas zu wissen. Ich weiß, daß ich immer "nur" etwas glauben kann. Welcher Ansatz der Gedankenfreiheit mehr Spielraum gibt, überlasse ich Ihren Überlegungen...
      @Gennadi: Sie haben ein bißchen recht, wenn Sie meinen, die Diskussion habe sich vom Thema strictu sensu etwas entfernt. Das sollte in einem solchen Forum jedoch möglich sein. Es hängt nun einmal alles mit allem zusammen und ich kann daran nichts Verwerfliches finden.

    • beatrix (kein Partner)
      26. Dezember 2009 11:45

      Gennadi

      Sie lehnen manches kategorisch ab, unterlassen es dann aber, Ihre Ablehnung zu begründen. Zuwanderer, Migranten, Moslems mögen für sich autonome Begriffe sein, (wobei der Zuwanderer ein Migrant ist :idea: ), haben aber angesichts der heutigen Völkerwanderung sehr viel miteinander zu tun.

      Wie schon bemerkt : Ein Zuwanderer ist ein Migrant, und da wir es am meisten mit islamischen Migranten/Zuwanderern zu tun haben, wurde die Definition islamischer Migrantant gebräuchlich, und das ist völlig korrekt.

      Zweitens plädieren Sie für eine Trennung des Islam (als Religion) und des Islamismus (als politischen Arm dieser Religion). Auch das ist hinfällig, denn der eine ist ohne den andere nicht denkbar. Islam und Islamismus gehören unter das selbe ideologische Dach. (Oder würden Sie auch sagen, die Kreuzzüge hätten nichts mit dem Christentum zu tun gehabt ?)

      Dann streiten Sie auch ab, dass die im islamischen Glaubensraum übliche Kopf- und Körperbedeckungen der Frauen keine religiöse Symbole bzw. religiöse Forderungen seien. Und ob sie das sind! Selbst wenn Sie an einem anderen Ort den Qur'an zitieren, wo interessanterweise tatsächlich nichts von einem Kopftuch, Schleier, Burka udgl. drinnen steht, ist diese typische Art der Kopf- bzw. Ganzkörperverdeckung als religiöse Symbolik zu bewerten. Was sollten sie denn sonst sein ? Ein bloß etwas anti-ästhetisches Modetrend ?
      Im Qur'an steht übrigens auch nichts drin von Minaretten.

      Was wissen Sie tatsächlich über die imperative Forderung der Kopfbedeckung ? Wie lange waren Sie denn eine islamische Frau ? Bitte um Ihr Geheimwissen !

      Werfen Sie anderen doch nicht pauschal die Missdeutung von Begriffen vor, ohne Ihren Vorwurf zu rechtfertigen. Ihr Wort hat zwar noch keinen Boden, dafür suggerieren Sie um so mehr, im Besitz der Deutungshoheit zu sein.
      Vielleicht klären Sie uns ja noch auf.

    • M.P. (kein Partner)
      26. Dezember 2009 12:44

      Ein nicht zu unterschätzendes Problem bei schriftlichen Diskussionen dieser Art ist es, daß der Schreiber seine Gedanken mit seiner eigenen Betonung schreibt und der Leser sie mit seiner eigenen Betonung bzw. seiner eigenen Weltsicht liest. Mißverständnisse sind dabei unausweichlich.
      Was daran verwerflich sein soll, einen Wahrheitsanspruch zu erheben, so lange andere Überzeugungen als gleichwertig respektiert werden, ist mir auch nicht begreiflich. Die Angst, selber in Frage gestellt zu werden kommt immer nur aus der eigenen Tendenz, andere Überzeugungen für einen grundlegenden Irrtum und damit für unzulässig zu halten.
      Wenn ich von einem - auch fundamentalen - Irrtum überzeugt werde, habe ich kein Problem, das auch zuzugestehen.

    • Gennadi (kein Partner)
      27. Dezember 2009 11:10

      Danke, @M.P., so verstehe ich Beatrix.

      @Beatrix,
      zum besseren Verständnis: ein Zuwanderer ist weder Migrant noch "Migratant". Sondern ein Immigrant. Denn ein Migrant (meistens Gastarbeiter) hält sich nur vorübergehend an einem anderen Ort auf (lat. - migrare).
      Wenn Sie die religiöse Lehre des Islam mit der politischen Lehre des Islamismus gleichsetzen (und auch noch meinen, ich würde dafür plädieren), dürften Sie von letzterem wenig Ahnung haben. Da empfehle ich Ihnen einschlägige Information. Ebenso scheinen Sie keine Ahnung vom Islam zu haben. Dieser basiert auf dem Wort des Profeten - und dieser schrieb nichts von Verhüllung des Kopfes oder des ganzen Körpers. Jene, die das verlangen, oder das Wort des Profeten auszulegen versuchen, bestreiten tatsächlich die Gültigkeit der Worte des Profeten, sind daher, streng genommen, nicht einmal mehr Muslims. Der zitierte Vers aus dem Koran ist die gültige Vorschrift.
      Was der Zwang der Vermummung anderes sein soll? Nun, hat es nicht sogar Erdogan deutlich ausgesprochen? Ein politisches Symbol. Nichts anderes. In Europa wird von den Islamisten klar vorgegeben, vor allem Kopftuch/Hijab zu tragen, als Zeichen der Ablehnung des westlichen=ungläubigen Systems und Staates. Das ist es wahrscheinlich, was Sie mit imperativer Forderung meinen. Aber mit Religion hat dies nichts zu tun. (PS, ich bin keine Muslimin, sorry.)

      Natürlich stehen auch Minarette in keiner religiösen Vorschrift, ebenso wenig wie Kirchtürme. Beide sind in ihrer Bedeutung, Gläubige zum Gebet zu rufen, längst überholt. Das Problem sind allerdings nicht die bauwerke selbst, sondern die Errichtung von Bauten mit Minaretten durch politische Vereine, in Österreich z.B. durch ATIB. Das, und genau das, steht jeder Religion fern.

    • beatrix (kein Partner)
      27. Dezember 2009 14:36

      Gennadi

      Ihre autoritäre belehrende Art hat schon etwas leicht Magen Bewegendes.

      zum besseren Verständnis: ein Zuwanderer ist weder Migrant noch “Migratant”. Sondern ein Immigrant. Denn ein Migrant (meistens Gastarbeiter) hält sich nur vorübergehend an einem anderen Ort auf (lat. – migrare).

      Sie dürfen mir zutrauen, dass ich weiß, was ein Migrant ist und können sich ihren seltsamen Definitionsstarrsinn ruhig sparen. Zudem hatte ich fünf Jahre lang Latein-Unterricht und obendrein ca. 30 Jahre in und mit islamischen Ländern inklusive deren Beschaffenheitsqualität zugebracht.

      Meine Erfahrungen sind nicht enterbbar und Definitionen aus dem Gagausischen für mich nicht relevant.

      Ihre etwas eigensinnigen Theorien werden nicht lange Bestand haben, weil Sie aus allen Symbolen, die den Islam kennzeichnen (die im historischen Zeitengepräge u.U. eine Bedeutungstransformation vollzogen haben mögen, wobei jedoch deren heutiger Status gilt), den Islam herauszufiltern trachten.

      Vielleicht bestehen Sie auch noch darauf, dass der islamisch geprägte Terrorismus überhaupt nichts mit dem Islam zu tun habe. Islamismus, Terrorismus, Verschleierung, Sittenkontrolle und Vernichtung der individuellen Freiheit, und wie sämtliche für den Islam typischen Erscheinungsformen lauten, stehen in direkter Verbindung mit dieser Religion (die immer eine politische war!).

      Der Qur'an ist ein ausgeprägt martialisches Werk, was sich in den weltweiten islamischen Operationen auch deutlich genug manifestiert. So ist es auch die Verantwortung der Moslems, wie sie ihre Religion verstehen wollen und diese in die Welt einbringen.

      So zu tun, als sei der Islam gar ein friedliches Konstrukt ohne politischen Auftrag, wäre ziemlich naiv. Jeder Religion ist auch der politische Auftrag (=zb Expansion) inhärent. Dieser richtet sich nach der kontextualen Umsetzbarkeit und der Wucht des inneren Antriebes. Religion war niemals ausschließlich zur spirituellen Erbauung gedacht, sondern immer auch von Machtanspruch und -erhalt, Expansion, Vertreibung, Verfolgung, Unterwerfung, Kriegen, also von starkem politischem Charakter, gezeichnet. Darum halte ich eine Trennung der Religion in einen spirituellen Part einerseits und einen politischen andererseits für irrelevant. Die Geschichte hat stets anderes bewiesen. Nämlich dass Religion in Lehre und Operationalität den Ideologien gleichzusetzen, also ein Ganzes ist.

    • gennadi (kein Partner)
      28. Dezember 2009 22:11

      @Beatrix, fünf Jahre lang Latein-Unterricht verdient ein "wow". Pech, wenn dann der Unterschied zwischen migrare und immigrare nicht hängengeblieben ist.
      Ich empfehle Ihnen dringend, von der eigenen Palme im Hausgarten herabzusteigen und sich unter das Volk zu mischen. Das von vielem eine andere Meinung hat. Wie etwa die Musliem vom Islam.

      Vielleicht würde Ihnen etwas Offenheit mehr nutzen? Man sollte die Thesen der Muslimbruderschaft kennen, wenn man die Unterschiede zwischen Islam und Islamismus ergründen will. Ebenso wie man die Lehren Lenins kennen sollte, um die Grundlagen des Sozialismus zu verstehen.

  18. Erwin Tripes (kein Partner)
    26. Dezember 2009 00:26

    @ M.P.
    Jetzt weiß ich wieso auch M.P. alles weiß wie es ist. Hat er einen Draht zu Gott - wie etwa Bush jun. - zu welchem Gott? Zum Geschichtsmächtigen des Alten Testaments, der immer wieder zornig strafend und mordend aufgetreten ist, oder hat der sich inzwischen gebessert?
    Die Empfehlung - nicht den Befehl - nicht bewertend zu lieben, finden Sie gerade in östlichen Weisheiten. Machen Sie sich doch einmal die Mühe, etwa im Buddhismus nachzuschaun. Dann könnten Sie erfahren, daß Ethisch- Kritisches- Denken, nicht unweigerlich zum Glauben, sondern vorurteilsfrei auch zu Nichtglauben, zum Streben, die Freiheit des Geistes zu trainieren und auf diese Weise Erkenntnis zu erfahren, führt. Freilich braucht man dazu etwas Mut, weil man sich nicht auf einen Gott, diverse Heilige, etc., zum vermeintlichen Anhalten verlassen kann, wenn man sich schwach fühlt.
    Warum lassen Sie diese Möglichkeit nicht einfach zu. Sie engen Ihren Geist nur immer weiter ein, wenn Sie stur gleichsam befehlen, glauben zu sollen und meinen, daß alle derart Ungläubigen auf dem Holzweg sind.
    Im Christentum darf man leider seltsamerweise den Verstand gerade dort nicht gebrauchen, wo er für Erklärungen zuständig wäre. Dagegen soll er das Unfassbare erfassen???
    Der Anspruch der monotheistischen Religionen, nur die ihre – jeweils unterschiedlich – sei die wahre Religion, ist doch in Wahrheit unerträglich.
    Umso erfreulicher war die Botschaft von Johannes XXIII. in seiner Enzyklika „ Pacem in terris“, „daß die Freiheit der Religionsausübung ein menschliches Grundrecht für alle, also auch für den religiösen Gegner ist“ (im Gegensatz zu dem von mir früher zit. Pius IX.).
    Derzeit wird aber offenbar wieder etwas zurückgerudert.
    So halten Sie sich doch auch an Ihr selbst zitiertes Liebesgebot und hauen Sie nicht pauschal auf meine Sichtweise hin.
    Ich will nämlich mit meiner Meinung insbesonders keine Christgläubigen kränken oder verletzen, sondern fordere nur „Gedankenfreiheit Sire“.

    • M.P. (kein Partner)
      26. Dezember 2009 00:49

      @Erwin Tripes: Schade, daß Sie sich nicht die Mühe machen, das was ich geschrieben habe, auch zu lesen. Sie haben offenbar für jeden eine Schublade, aus der Sie den also Qualifizierten nicht mehr herauslassen. Was anderes, als Gedankenfreiheit (und noch viel mehr als diese) werde ich wohl meinen, wenn ich schreibe: „daß die Menschen sich mehrheitlich nicht mit Glaubensinhalten befassen – was ihnen im übrigen unbenommen sei und auch nicht vorzuwerfen ist, denn die Freiheit, dies zu tun, gehört auch zum Geheimnis Gottes.“?
      Wo habe ich von einem „zornig strafenden und mordenden Gott“ geschrieben? Bitte öffnen Sie Ihre Augen und möglichst Ihren Verstand! Was Bush jun. hier soll, ist mir schleierhaft. Klingt auch nur nach Totschlagargument...
      Die „Empfehlung“, wenn Sie so wollen, zu lieben findet sich schon auch außerhalb der Bibel, keine Frage – aber den Feind zu lieben nirgends!
      Die Freiheit des Geistes führt natürlich schon zu Glauben und Erkenntnis, und zwar zur Erkenntnis, daß es nur im Glauben Freiheit gibt. Sonst unterwirft man sich unzähligen anderen Göttern, die man halt oft nicht als solche erkennt, z.B. auch sich selbst. Ob es des Mutes bedarf, um Gott zu leugnen, hängt wohl vom jeweiligen Individuum ab. Vernunft und Glaube schließen einander jedenfalls nicht aus, im Gegenteil.
      Wo „befehle“ ich, glauben zu sollen??? Wo spreche ich Ungläubigen das Recht ab, nicht zu glauben? Merken Sie nicht, daß Sie Glaubende bzw. Leute, die versuchen zu glauben, einer Schablone unterworfen haben, aus der es kein Entrinnen gibt? Wo gewähren Sie hier Gedankenfreiheit????
      „Im Christentum darf man leider seltsamerweise den Verstand gerade dort nicht gebrauchen, wo er für Erklärungen zuständig wäre.“ Verzeihen Sie, selten so einen Blödsinn gelesen. Ich empfehle dazu die Enzyklika „Fides et Ratio“...
      „... hauen Sie nicht pauschal auf meine Sichtweise hin.“ Bitte schließen Sie doch nicht von sich auf Andere. Ich habe nicht auf Ihre „Sichtweise“ hingehaut, sondern um etwas mehr Differenzierung im Hinblick auf die Ausführungen von Johann Scheiber gebeten. Sie tun genau das, was Sie Andersdenkenden vorwerfen. Da werden wir nicht sehr weit kommen...

    • LAO (kein Partner)
      26. Dezember 2009 07:12

      @M.P. "...Die „Empfehlung“, wenn Sie so wollen, zu lieben findet sich schon auch außerhalb der Bibel, keine Frage – aber den Feind zu lieben nirgends!" --> Sehen Sie einmal unter Matthäus 5, 44 nach...

    • M.P. (kein Partner)
      26. Dezember 2009 11:44

      @LAO Sie haben offenbar die Genesis dieses Austauschs mit Erwin Tripes nicht gelesen. Ich unterstrich hier nur, daß die Feindesliebe außerhalb der Bibel nicht zu finden ist, vielmehr für alle anderen üblicherweise ein Skandalon darstellt.

  19. M.P. (kein Partner)
    25. Dezember 2009 22:25

    @Johann Scheiber 13:18 Uhr und @Erwin Tripes 14:36 Uhr:
    Wie hier schon andernorts festgestellt, hüte man sich vor Verallgemeinerungen. Es gilt unbedingt zwischen Islam und Moslems zu unterscheiden. Es tut mir in der Seele weh, wenn Menschen pauschal kategorisiert werden. Moslems sind als Opfer einer jahrhundertelangen Gehirnwäsche zu sehen, die behutsam zur Freiheit initiiert werden müssen. Daß dies kein leichtes Unterfangen ist, zeigt schon der Beitrag von Erwin Tripes, in dem auch in unerträglicher Weise simplifiziert wird. (Das christliche Gebot, die eigenen Feinde zu lieben (!) findet sich nirgendwo anders, weder früher, noch später!) Natürlich haben im Laufe der Jahrhunderte auch „Christen“ im Namen ihres Gottes unchristlich gehandelt. Es steht sich aber dafür, sich mit der Botschaft und Lehre Jesu so weit auseinander zu setzen, daß man unterscheiden kann, was in Seinem Sinne war bzw. ist und was nicht. Sofort die „Fundamentalismus“-Keule gegen Johann Scheiber zu bemühen, zeugt von einer sehr oberflächlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Kirchenaustrittswellen sind auch keine Argumente, denn diese materialisieren ja nur, was ohnedies schon Faktum ist: daß die Menschen sich mehrheitlich nicht mit Glaubensinhalten befassen – was ihnen im übrigen unbenommen sei und auch nicht vorzuwerfen ist, denn die Freiheit, dies zu tun, gehört auch zum Geheimnis Gottes. Kirchenaustrittswellen beweisen nichts anderes, als daß zahlreiche Menschen glauben, nichts mit der Lehre der jeweiligen Kirche anfangen zu können. Daß dies in der Regel auf Unkenntnis und Desinteresse beruht, sagen diese Zahlen nicht. „Ethisch kritisches Denken“, wie es hier formuliert wird, führt übrigens, wenn es ehrlich und vorurteilsfrei betrieben wird, unweigerlich zum Glauben…
    Ich glaube auch nicht an irgendeine Schwarzweißmalerei, der Manichäismus wurde schon vor langer Zeit von der Kirche als Häresie erkannt. Die Konfrontation Christentum und Moderne versus Islam ist nicht schicksalshaft.
    In dem von mir weiter unten zitierten Buch schreibt der Autor auch von einer jungen Muslimin, die eine Bibel in die Hand bekommen hat (was für einen Moslem ebenfalls lebensgefährlich, da mit dem Tod bedroht ist) und die in der Folge zum christlichen Glauben gefunden hat, mit einer höchst bemerkenswerten Begründung: sie kenne ja die meisten in der Bibel vorkommenden Personen schon aus ihrer islamischen Erziehung, aber in der Bibel erscheine ihr alles viel logischer und viel menschlicher. Das ist der Lösungsansatz: ehrlich suchende Moslems tragen in sich einen fruchtbaren Boden für die Erkenntnis. Wir müssen eben nur so leben, daß ihnen eine nähere Kenntnis des Christentums erstrebenswert erscheint und in der Folge die Konversion.
    Gott schreibt bekanntlich auch auf krummen Zeilen gerade. Darauf sollten wir ruhig vertrauen!

  20. Hasdrubal (kein Partner)
    25. Dezember 2009 22:15

    Nur nebenbei: Bei aller berechtigten Kritik am Islam frage ich mich doch, ob alle Probleme der Integration nur auf den Islam zu schieben sind. Ein kurzes Beispiel: Viele hier loben den säkularen Teil der Türkei und Atatürk. Mir fällt aber auf, dass gerade diese - oft kemalistischen - Mittelschichtstürken genauso wenig mit unserer westlichen Gesellschaft auskommen, da für sie Liberalismus ein völliges Fremdwort ist. Stattdessen gibt es übertriebenen Nationalismus und Militarismus, die Missachtung der Minderheiten und historischer Fakten wie dem Genozid an den Armeniern, eine seltsame vom italienischen Fachismus inspirierte Gesetzgebung usw. usf. Man denke nur an Ergenekon und dergleichen. Ich frage mich in der Folge, inwiefern nicht oft Konflikte auf religiösem Terrain ausgetragen werden, die dort eigentlich gar nicht hingehören.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 22:22

      @Hasdrubal
      Niemand schiebt alle Probleme auf den Islam, viele finden nur, wir wollen ihn nicht hier haben in Europa, so wie die Türken die Probleme der Katholiken nicht in ihrem Land wollen, ist das so schwer zu verstehen?
      Zuerst vollendete Tatsachen schaffen und dann sollen wir uns mit den Problemen der Türkei auseinandersetzen, das Interesse hält sich in Grenzen!!!

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 23:06

      Hasdrubal

      Ich respektiere Ihren Einwand insofern, als auch weniger religiös geprägte Türken unsere Demokratie und Gesellschaft nicht achten und sich, auf ihre pseudo-säkulare Weise, gegen uns stellen. Der Grund hierfür scheint im boomenden türkischen Ultranationalismus zu liegen, dem Hitlers Mein Kampf zur Lieblingslektüre geworden ist (Adolf Hitler, "Kavgam" - angeblich das meistgelesene Buch in der Türkei..).
      Was den Ultranationalisten "Mein Kampf", ist den Moslems der Qur'an....(in Anlehnung an O. Fallaci).

      Die Ultranationalisten ignorieren die Tatsache, dass Atatürk ein Bewunderer des Westens, dessen Kultur sowie geistigen und materiellen Errungenschaften war. Diese Bewunderung Atatürks war echt und passioniert.
      Überdies ist der Völkermord an den Armeniern Atatürk nicht anzulasten, sondern den Jungtürken, auf welche sich wiederum die heutigen Ultras gerne berufen, wobei sie es sind, die diesen Genozid am vehementesten abstreiten.

      Atatürks Erbe ist in wenig kluge Hände geraten und schließlich ausgeartet, wozu auch die Überbetonung des Militarismus zählt. Die späteren ethnischen Säuberungen in der Türkei sind ein unrühmliches Kapitel des Landes und ein untrügliches Zeichen für dessen faschistische Prägung. Heute dominieren zwei Kräfte das Land : die säkular-nationalistische und die religiös-totalitäre, es gibt auch Verbindungen von beiden.

      Es stimmt, dass die türkischen säkulare Mittelschicht demokratiepolitisch nicht mit den unseren zu vergleichen ist, abgesehen davon, dass sie auch eine sehr kleine Schicht ist. Liberalismus ist in der Türkei kaum anzutreffen, da haben sie schon recht.

      Ihre letzte Frage wäre freilich ausführlicher diskutierenswert.

  21. beatrix (kein Partner)
    25. Dezember 2009 21:42

    Eine der ersten, mutigsten und zornigsten Kämpferinnen gegen den Djihad - Oriana Fallaci.

    Ein Artikel von dem prominenten Islamkritiker Robert Spencer aus dem Jahr 2005 über Oriana Fallaci und ihre Haltung zum Islam.
    Oriana starb kurze Zeit später 75-jährig. Ihr kritisches Erbe hat bis heute keine/r gewagt, weiterzuführen.:

    http://97.74.65.51/readArticle.aspx?ARTID=6436

  22. karl h. P. (kein Partner)
    25. Dezember 2009 21:35

    RNDLICH EINMAL den Tatsachen ins Gesicht gesehen!
    Herrn Unterberger und Herrn Pabst kann man nur voll zustimmen!
    Viele tausend Wiener und Österreicher sind sicher "unserer" Meinung!
    Wie bringen wir diese dazu, gemeinsam der Politik die Rute ins Fenster zu stellen???
    AUS mit der Islamistischen Unterwanderung Österreichs und Europas!
    Es ist nicht 5 Minuten sondern eher 3 Minuten vor ZWÖLF!
    Siehe den türkischen Außenminister und seine Forderung: VISAFREIHEIT für ALLE TÜRKEN! Toll, nicht?
    ABER: Österreich wird ja sicher in BRÜSSEL ein VETO einlegen, wenn es so weit ist!?
    Es darf gelacht werden, so traurig es auch ist!

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 22:26

      Wenn wer die Königs(Kaiser)idee hätte? Fürchte wir müssen warten bis es eine Revolution von unten gibt, die Österreicher werden erst dann auf die Barrikaden steigen, wenn man sie einer Entziehungskur von allen gewohnten Sozial- und sonstigen Hängemattenleistungen unterzieht.

  23. Brockhaus (kein Partner)
    25. Dezember 2009 20:23

    Ein hervorragender sachlicher Artikel.
    Ich frage mich aber auch, warum Moslems, wenn sie schon bei uns arbeite, das Weihnachtsgeld einstecken, wenn wie gestern (oder vorgestern) in der Kronenzeitung über einen islamischen Hassprediger zu lesen war, das Weihnachtsfest abgeschafft werden soll.

  24. Erich Lackner (kein Partner)
    25. Dezember 2009 18:58

    Solange die Gemeinde Wien gegen die Wiener Gemeindewohnungsmieter handelt, indem sie die ausländischen Zuwanderer bevorzugt behandelt, ihnen gratis sanierte Wohnungen gibt und den österreicheischen Bedürftigen die 'lange Nase' zeigt, wird sich in Wien zu diesem Thema nichts verbessern lassen.

    Ich selbst habe meine Wohnung wegen lauter Türkenclans verloren und wurde dazu noch von österreichischen Verrätern gemobbt als Intrigant, weil die enormen Lärmerregungen angezeigt habe. Als ich mit dem Messer angegriffen wurde und mich mit Pfefferspray gewehrt habe, war ich knapp daran (kann ich einem vernünftigen Amtsarzt verdanken) in die Psychiatrie eingeliefert zu werden.

    So schaut's aus bei uns.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 20:06

      Sie tun mir vom Herzen leid Herr Lackner, aber was muß eine Opposition in Wien eigentlich für eine verblödete Politik machen, dass die SPÖ immer noch die absolute Mandatsmehrheit hat?
      Da kann man nur mehr annehmen, alle stecken unter einer Decke!

    • Eddie R. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 20:08

      Hier in Deutschland hat erst jetzt der VGh dieser Ungleichbehandlung einen Riegel vorgeschoben. Die Zuwanderer haben vernünftige sanierte Wohnungen bekommen, Zahler die Firma "Hartzer", Deutschen wurden Behelfsunterkünfte gegeben, 1 Raum-Unterkunft für 2 Personen, Heizung und Dusche nur mit Geldeinwurf, Gemeinschaftsdusche, Gemeinschaftstoilette, KEINE Küche

      Der Lärmbelästigung der Südländerbin ich auch ausgeliefert. Da wird nachts um 2 Uhr von Balkon zu Balkon geschrien oder mitten in der Nacht auf dem Balkon lautstark telefoniert, so dass man es ohne Telefon bis zum Bospurus hören kann. Tagsüber dudelt stundenlang die Türkenmusik in voller Lautstärke bei geöffneter Türe oder Fenster. Gebohrt wird bis Mitternacht mit dem Bohrhammer. Zigarettenkippen und gebrauchte Tempo fliegen von oben laufend auf meine Terasse im Parterre. Müll schmeissen die in die blaue Tonne, Plastik ebenso, Kartons und Plastik in die Hausmülltonne. Die sind nicht imstande das in 3 Jahren zu lernen wie das "normal" gemacht wird. Die nehmen Einkaufswagen ständig mit nach Hause, die stapeln sich schon im Keller, die bringen die nicht zurück! Wenn diese Zuwanderer ausziehen (das passiert laufend) läßt man seine unbrauchbaren Sachen einfach im Keller stehen, die Gemeinschaft muss dann die Entsorgung (verpisste Matratzen, alte Möbel) zahlen!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      25. Dezember 2009 21:16

      @ Albert Beronneau

      Unter einer Decke stecken sie schon, unser beliebter Herr Bürgermeister und unser 'Christkindl' Marek. Sie haben alles fertiggepackelt.

      Den Wienern bliebe tatsächlich nur die Protestwahl eines Bürgermeister Strache, der seine Unfähigkeit mit den 'BZÖ-Buberln' leider zu seinem eigenen Nachteil bewiesen hat.

    • M.P. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 21:46

      Bei allem Ärger über Häupl und vielleicht auch über Marek ist es mir unbegreiflich, wie man es auch nur den Bruchteil einer Sekunde in Erwägung ziehen kann, FPÖ zu wählen. Strache ist sicher die übelste Figur in der österreichischen Politik - der sogar die Caps, Westenthalers, Darabos, Bures, Pilz etc. in den Schatten stellt (Stadler kommt ihm noch am nächsten) - dessen "Regierungstätigkeit" Österreich mit tausendprozentiger Gewißheit in unerahnbare Abgründe führen würde. Aus der Opposition heraus ist es leicht zu "bellen" und die niedrigsten Instinkte der Menschen zu wecken und zu rechtfertigen. Man glaube doch nicht, daß ein derartig primitiver, ungebildeter Geiferer auch nur irgend eine taugliche Lösung für irgend ein Problem in der Schublade hat? Ein Übel kann nicht durch ein noch größeres Übel bezwungen werden. Strache wählen hieße - gelinde ausgedrückt - zu versuchen, ein Loch auszuschneiden!

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 22:36

      @M.P.
      Sehr oft ist der letzte Strohhalm besser als gar keiner. Wie oft haben wir Österreicher schon falsch gewählt mangels Alternativen oder gar nicht.
      Im Falle Wiens plädiere ich für eine massive Stimmenthaltung!

    • M.P. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 22:41

      Aber Strache ist ja nicht einmal ein Strohhalm?!?
      Ungültig wählen ist übrigens besser als nicht zu wählen - da Letzteres ja oft keine politische Willenskundgebung ist, sondern viele andere Gründe haben kann...

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 22:49

      Ja, ist besser, dann kommt nachher nicht der Blockwart und nervt "Warum haben Sie nicht gewählt?"

    • liberta (kein Partner)
      25. Dezember 2009 23:10

      @Erich Lackner

      Und können Sie mir erklären, warum dann im Gemeindebau immer noch Rot gewählt wird?
      Irgendwie sind die Wiener entweder nicht ganz dicht oder werden von den Sozis so kräftig durchgefüttert, daß sie diese Unanehmlichkeiten in Kauf nehmen!

    • LAO (kein Partner)
      26. Dezember 2009 07:00

      @Eddie R. : Kenne ich auch aus meinem Haus. Allerdings sind hierfür Inländer zuständig.

    • Gennadi (kein Partner)
      26. Dezember 2009 07:49

      In den zahlreichen Moscheevereinen wird von Parteifunktionären wie Al Rawi heftigst Wahlkampf betrieben. Soll einem da das Ergebnis wundern?

    • Erich Lackner (kein Partner)
      26. Dezember 2009 12:03

      @ liberta

      Weil eine enorme Propagandawalze über die Bewohner von Gemeindebauten losgetreten wird und die Leute mangels Vergleichsmöglichkeiten und Hirn dem völlig ausgeliefert sind.

      Sie müssen ja nur die Bezirksblätter lesen und die Hochglanzpostillien, auf denen der Bürgermeister zeichnet mit der Adresse der Löwelstraße.

      Diesen Postillien folgend wäre in Wien ja alles 'paletti'.

      Es wird verschwiegen, dass Wien zwar versprochen hat in Gemeindebauten keine Handymasten errichten zu lassen, das aber trotzdem tut. Es wird verschwiegen, dass ein hoher Prozentsatz Gemeindewohnungen auf Kosten der Österreicher und vor allem der bedürftigen Österreicher saniert und gratis übergeben werden. Es wird verschwiegen, dass diese in Scharen zugewanderten Clans gratis auf den Straßenbahnen fahren und Sozialhilfebezieher sind auf unsere Kosten und das noch dazu auf Kredit. Es wird verschwiegen, dass diese Clans die einheimischen Einwohner bedrohen, Gesetze nicht einhalten und dafür nicht belangt werden. Es wird verschwiegen, dass die Polizei gegen einheimische Bürger streng vorgeht und die Türken laufen lässt. Es wird verschwiegen, dass das Recht zugunsten der Schmarotzer gesprochen wird und die Österreicher offiziell verleugnet werden.

      Es ist so, wie in der Zwischenkriegszeit und Hitlerzeit. Alles war nur Propaganda und nebenbei hat man Juden, Zigeuner, Sozialisten, Kommunisten, etc. ermorden lassen und ausrauben. Nur, zum Unterschied von damals, sind die Sozialisten jetzt die Täter und die anderen die Zuschauer. Zum Unterschied von damals hängt man diesen Verbrechen noch ein demokratisches Mäntelchen um. Das erinnert an den Stalinkommunismus.

    • Erich Lackner (kein Partner)
      26. Dezember 2009 12:14

      Eine Korrektur:

      Es wird verschwiegen, dass gratis sanierte Gemeindewohnungen gratis an zugewanderte Clans vergeben werden und den bedürftigen Österreichern vorenthalten werden, bzw. die Österreicher höchsten minimale Zuschüsse erhalten. Das ist massives Unrecht.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      26. Dezember 2009 12:39

      @ Albert Beronneau

      Wenn viele nicht wählen, dann wird Häupl's SPÖ, die ÖVP und die Grünen zählen ja nicht mehr in Wien, eine noch nie da gewesene 'absolute' Mehrheit einfahren, da sich dann im Wahltopf fast ausschliesslich Strache Wähler und SPÖ Wähler befinden.

      In dem Punkt haben Sie recht, dass man einer FPÖ keine Regierungskompetenz zugestehen kann, Instinkt leider auch nicht mehr seit der 'BZÖ-Buberlaffaire'.

      Würde man das 'Marek-Christkindl' wählen, so stärkt man damit Häupel und die 'Packel-Koalition', in welcher die Frau 'Vizebürgermeister' wahrscheinlich nicht einmal erfahren würde, welche 'Machaloikes' hinter ihrem Rücken stattfinden.

      Wie schon öfter beschrieben, hat die ÖVP diese Jahrhundertchance, in Wien sehr gut abzuschneiden, 'verpackelt' und damit vertan.

      Also nicht wählen, so glaube ich, würde auch nichts verbessern.

      Verbessert könnte was werden, wenn die ÖVP den 'Packelvertrag' kündigt und mit einem ordentlichen Programm einen ordentlichen positiven Wahlkampf hinlegen könnte, sodass ein bürgerliches Wien ruhigen Gewissens ÖVP stimmen könnte. Das aber wäre ja Arbeit. Den 'Vizebürgermeister' bekommt man ja auch so.

      Mein Resummee:
      Wer nicht arbeitet, soll auch nicht essen. Die repräsentative Demokratie versagt genau so wie es die direkte Demokratie tut. Das Volk ist entmündigt und daher kann es gar keine Demokratie geben. Was wir bei uns haben ist die Bonzokratie und als Staatsreligion haben wir die Bonzenverehrung mit guten Aussichten für später auf eine 'islamische Republik', die wiederum mit Demokratie nichts am Hut haben wird.

      Ich bin für ein Verbot der Parteienförderung aus Steuermitteln, Ich bin dafür, dass Menschen, die bereit sind für Wien und die Wiener politisch was zu tun, persönlich auftreten oder als Partei auftreten und ihr Programm vorstellen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      26. Dezember 2009 12:53

      ... und noch was:

      Ich bin für eine Wahlreform (samt Verwaltungsreform):
      Die Anzahl der Abgeordneten sollte unbedingt von einer Wahlbeteiligung abhängen. 30% Wahlbeteiligung hiesse dann 30% der SOLL-Abgeordneten werden überhaupt zugelassen und bezahlt.

      Ich bin für die sofortige Abschaffung der steuerlichen Wahlförderung.

  25. Eddie R. (kein Partner)
    25. Dezember 2009 16:49

    Die 160.000.000.000 EUR sind auf Deutschland bezogen, auf Österreich bezogen werden es ca. 16 - 18 Milliarden EUR sein, im Jahre 2009, ab 2010 weiter stark steigend durch den Familiennachzug und weitere Zuwanderung.

    Wir hatten 1973 in Deutschland ca. 1,2 Millionen Türken als "Gastarbeiter". Dann wurde ein Anwerbestop verhängt, aber gleichzeitig der Familiennachzug genehmigt. Heute leben in Deutschland ca. 6 Millionen Türken (die Politiker sprechen von 4 Millionen), dazu ca. 2 Millionen Illegale...!!

    Stadtteile in Großstädten mit ca. 50% Zuwanderern, das merkt die Bevölkerung schon. Die Stadtteile verdrecken regelrecht. Diese Zuwanderer schmeissen ihren Abfall einfach auf die Straße oder Gehsteig von Dönerbuden, MC Donald und ähnlichen, sowie Zigarettenschachteln, Kippen, es wird auf die Straße gespuckt, auch Kaugummi in Massen. Die "alte" Bevölkerung erkennt ihren Stadtteil nicht mehr.

    Es passieren so viele Körperverletzungen, Sexualdelikte, Überfälle, Raub, dass sich die Bewohner abends nicht mehr auf die Straße trauen. Wenn man U-Bahn fährt, meint man, man ist in Istanbul oder
    London unterwegs...! Inzwischen machen die zwischen tags und des nachts keinen Unterschied mehr, es ist tagsüber genau so gefährlich unterwegs zu sein..

    • Phaidros (kein Partner)
      25. Dezember 2009 17:16

      Danke. Ist mir auf Grund der Zahl als solcher dann auch aufgegangen. Trotzdem finde ich es aber gut, dass Sie das noch einmal klar heraus gestellt haben. MfG

    • Gennadi (kein Partner)
      26. Dezember 2009 07:45

      Die Vergleichszahlen, bezogen auf die Bevölkerung, dürften in etwa gleichwertig sein. Auch in Österreich ist mittlerweile, alles zusammengerechnet, etwa ein Zehntel der Bevölkerung muslimisch.

  26. Hans Wurst (kein Partner)
    25. Dezember 2009 16:35

    außen nach innen oder innen nach außen...
    körperbewußtsein spielt bei religionen kaum eine rolle wahrscheinlich bzw. ist dieses nebensächlich?
    seinen körper in vollen zügen spüren, ist dann ein problem vielleicht?
    keine ahnung, aber viele spüren ihren körper wirklich nicht...

  27. beatrix (kein Partner)
    25. Dezember 2009 14:34

    Albert 12:46
    Einspruch Beatrix,denn erstens ist Weihnachten und zweitens ist eine Verallgemeinerung immer gefährlich und drittens wissen die Menschen heute in den Städten sehr wohl ganz genau,,wie es aussieht mit den Einwanderern.

    Umsomehr sollte man solche Ausnahmen auch positiv erwähnen.


    Bitte das Wort "Verallgemeinerung" mir gegegenüber nicht mehr zu verwenden, wo ich doch schon deutlich darauf hingewiesen habe, dass es um die Beschreibung eines Phänomens und dessen Konsequenzen geht. Mich interessieren keine Verallgemeinerungen, auch keine Einzelbeispiele, sondern tatsächlich vorhandene Phänomene und deren Folgeprozesse. Verallgemeinerung habe ich nicht nötig.

    Darüberhinaus bin ich erfahren und geschult genug, unterscheiden zu können, ob es sich um bloße, auf Annahme begründete Verallgemeinerung, oder um ein greif- und meßbares Entwicklungsphänomen handelt. Ich beschreibe die derzeitigen Entwicklungen mit der Autorität eines Menschen, der sich seit mehreren Jahrezehnten eingehend mit ihnen befasst und sämtliche Tendenzen und Prozesse auch bezeugen kann. Meine Erfahrungen, Beobachtungen und vor allem mein Wissen über das Thema sind von niemandem enterbbar, und ich werde sie immer verteidigen wie ein hohes Gut.

    Für das, was ich beobachtet und erfahren habe und inzwischen untrüglich weiß, müssten Journalisten erst einmal viele Jahre lang unter sehr schwierigen Umständen, die sie möglicherweise gar nicht bewältigen würden, recherchieren. Auslandskorrespondenten oder irrelevante Repräsentanten, die einem nett zu Gesicht stehen, zu befragen und dann Scheinartikel zu schreiben, ersetzen keine leibhaftige Immersion. Die Wahrheit fordert sehr viel Rückgrat und beinharte Konsequenzbereitschaft.

    Es zählen nur politische Argumente in einer politischen Diskussion und keine Vermutungen oder gefühlsdienliche Gewogenheiten. Ob Weihnachten ist, ist mir ab heute schon fast wieder wurst.

    Im Übrigen bin ich recht wohlzustimmen, wenn man meine Texte aufmerksam und folgerichtig liest. Den Dackelreim vielleicht ausgenommen.., aber selbst dieser transportiert einen tieferen Sinn, der sich offenbar nicht jedem erschließt.. :mrgreen:

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:51

      Liebe Beatrix,
      an Ihrem Grundsatzbeitrag zum Problem der Islamisierung Europas hatte ich in keiner Weise Kritik geübt, desgleichen nicht an Ihrem Wissen und Ihrer Kompetenz.
      Ich weiß sehr wohl auch zu unterscheiden zwischen einem langfristigen Trend und der menschlichen Anmerkung eines Mitposters über einen kleinen Schneider in Wien.
      Daher finde ich Ihre Replik und Erregung in keiner Weise dieser menschlichen Fußnote angepaßt. Tut leid.

    • Dr. Peter Krasa (kein Partner)
      25. Dezember 2009 23:52

      @beatrix 14:34 und andere

      Sehr geehrte beatrix,

      vorausschicken möchte ich, dass ich Ihre Besorgnis hinsichtlich der (gar nicht mehr so) schleichenden Islamisierung Europas teile, wenn auch vielleicht nicht Ihre Wut - aber das ist Temperamentssache und daher nicht besonders wichtig.

      Was nun das Beispiel des "tapferen Schneiderleins" [(c) ??] betrifft, erscheint es mir notwendig zu untersuchen, warum gerade dieses und andere für unsere Gesellschaft positiven Beispiele zu einer erfolgreichen Integration in unsere Gesellschaft geführt haben, die sie in Gegensatz zu dem von Ihnen beobachteten Phänomen (dem ich nicht widerspreche) stellen oder jedenfalls aus ihm herausheben.

      Solche Untersuchungen könnten zu einem Informationsgewinn sowohl hinsichtlich erfolgreicher Integrationsmassnahmen (falls es die gibt) führen, als auch zu einem Anforderungskatalog an potentielle Einwanderer - denn nichts anderes sind die "Mitmenschen mit Migrationshintergrund". Gerade die Analyse von Beobachtungen oder Einzelbeispielen, die nicht dem allgemeinen Trend, dem Phänomen, einer Theorie entsprechen, kann zu einem Wissensgewinn führen und das ist nicht nur in der Naturwissenschaft nützlich, sonder sollte auch dem politisch sinnvoll Agieren helfen.

      Ich bin auch überzeugt, dass Ihr Wissen und Ihre Erfahrungen zu diesem Thema auf Beobachtung von vielen negativen/unerfreulichen/bedrohlichen/unverschämten (wie immer man das nennen will) Beispielen beruhen, deren Verallgemeinerung Sie dann zur Beschreibung der hier interessierenden Phänomene geführt hat. Und in diesem Sinn ist "Verallgemeinerung" alles, nur kein negativer oder abwertender Begriff! Vielmehr ist Verallgemeinerung von Einzelbeobachtungen notwendig um letztere zu ordnen und, wenn möglich, Trends und Phänomene zu beschreiben und zukünftige Entwicklungen abzuschätzen. Dabei übersehe ich nicht, dass es auch unzulässige Verallgemeinerungen gibt; so wäre es unzulässig aus der Beobachtung des "tapferen Schneiderleins" die Friedfertigkeit des Islams abzuleiten ...

      Aber das eine geht nicht ohne das andere: zur Beschreibung eines Phänomens bedarf es zunächst der Beobachtung von Einzelbeispielen (sonst wäre das Phänomen ein Wolkenkuckucksheim) UND der Verallgemeinerung der Beobachtungen (sonst wären die ein zusammenhangloser und nutzloser Haufen von Daten).

      Mit freundlichen Grüssen
      P.K.

    • beatrix (kein Partner)
      27. Dezember 2009 00:01

      Herr Dr.Krasa, danke für Ihre freundliche Antwort.

      Es steht außer Zweifel, dass es integrierte ausländische Mitbürger gibt, ich selbst kenne viele davon und war auch in so manche familiäre "Integrationsgeburt" involviert. Das sind die erfreulichen Ergebnisse. Das tapfere Schneiderlein hat etwas verstanden, was andere nicht verstanden haben, nämlich dass man sich nicht einfach irgendwo niederlassen kann, ohne sich dafür erkenntlich zu zeigen. Das mindeste wären Respekt vor dem Land und seinen Leuten und das Bemühen, die Gastgesellschaft weder zu belasten, noch mit Dauerforderungen zu belästigen.

      Der Großteil moslemischer Zuwanderer allerdings ist von Respekt und Interesse für uns weit entfernt. Das ist messbar und inzwischen ein soziopolitisches Krisenmoment geworden. Noch etwas ehrt das tapfere Schneiderlein : die Absenz von feindseligen Attitüden und Ressentiments. Womit wir wieder bei der Masse sind. Diese antiwestlichen Ressentiments werden dort systematisch geschürt, wir werden als Feindbild beharrlich aufgebaut und gepflegt.

      Dafür sorgen nicht nur Imame, sondern auch Botschaftsrepräsentanten wie Generalkonsuln und Botschafter, von denen manche nachweislich und wiederholt zum offenen Ungehorsam gegen unsere Gesellschaft und Gesetze aufrufen.
      So muss man erkennen, dass von den Repräsentanten dieser Gruppen keinerlei Kooperation und Wohlwollen zu erwarten ist. Sie verhalten sich und handeln uns gegenüber bewusst kontraproduktiv, missbrauchen ihren diplomatischen Status, um Feindschaft gegen das Land zu schüren, in welchem sie akkreditiert sind. Das ist eine Art der Geringschätzung, die tatsächlich ihres gleichen sucht und zeugt von flagranter Unkenntnis des diplomatischen Usus.

      Eigentlich müssten diese Herren Botschafter vors Auswärtige Amt zitiert und ihr Verhalten als unerwünscht, genauer : österreichfeindlich erklärt werden. Mit jeweiliger Stellungnahme der betreffenden Botschafter/Konsuln bitte !

      Da die moslemischen communities der genauen Beobachtung und dem moralischen Druck von Seiten ihrer (oft selbst ernannten) Repräsentanten und Agenten unterliegen, kann man davon ausgehen, dass ein kollektives Verhalten die Regel ist. Darin haben wir die größte Gefahr für unserer Stabilität und den sozialen Frieden zu orten. Jede dieser communities ist ein Kollektiv, das uns im Grunde zu stürzen trachtet.

      LG

  28. Werner Papst (kein Partner)
    25. Dezember 2009 13:51

    Auch wenn Blau und Orange in nicht mehr praktikablen Vertreibungs-Phantasien eine Lösung suchen: Wir müssen uns damit abfinden, dass die Moslems hier bleiben.

    Es muß endlich der Kern der Sache diskutiert werden, und nicht an Symptomen wie Burka, Kopftuch, Minaretten, Islamschulen usw herumgedoktert werden. Es ist die schiere Anzahl der Moslems, die uns die Probleme bereitet.

    Man darf den Linken nicht in die Falle gehen. Die Taktik ist nämlich folgende: die längste Zeit wird behauptet, der Islam sei nur eine ganz kleine Minderheit (4% laut Volkszählung 2001). Und dann wir kurze Zeit darauf gesagt, es sei ohnehin zu spät, und man müßte sich mit der Islamisierung abfinden. In diese Falle tappt offenbar auch Herr Unterberger.

    Zuwanderung ist ein dynamischer Prozeß. Die Zahl der Zuwanderer und damit die Zahl der Ausländer und die Einwohnerzahl in Österreich läßt sich JEDERZEIT regulieren. Auf der Homepage der Statistik Austria sind unter

    Bevoelkerung - Wanderungen - internationale_wanderungen - Internationale Zu- und Wegzüge 2005-2008 nach ausgewählter Staatsangehörigkeit

    die Zu- und Wegzüge der letzten Jahre angeführt. Hier sieht man, daß nach wie vor eine ungebremste Massenzuwanderung aus Drittstaaten stattfindet. Trotz viel niedrigerer offizieller Zuwanderungsquoten (für die es zahlreiche Ausnahmen gibt), und natürlich trotz des Gejammeres der Linken über ein angeblich "hartes Fremdenrecht".

    Zuzüge DRITTSTAATSANGEHÖRIGE
    2005: 53.522
    2006: 38.985
    2007: 38.757
    2008: 38.652

    Viele Zuwanderer aus Drittstaaten sind Ehegatten moslemischer Bewohner Österreichs. Wenn jetzt zum Beispiel 5000 türkische Ehegatten einreisen, die im Schnitt 4 Kinder bekommen (durchschnittlich bekommen Türkinnen in Ö 3 Kinder, da sind aber die "verwestlichten" auch dabei), dann werden in 10 Jahren 50.000 türkische Großfamilien gegründet, die 200.000 Kinder bekommen. 5000 Einwanderer aus der Türkei klingt wenig, ist aber eine Menge. Unser Problem sind nicht ein paar Zogajs, oder ein paar kriminelle Asylanten. Unser Problem ist die Massenzuwanderung per Familiennachzug!

    Folgerichtig sind heute österreichweit 14% der Kinder Moslems (in Wien 24%). 1990 waren es erst 3.8%. Heute haben wir 1 Millionen Einwohner mehr als in den 70ern. 2030 werden 9 Mio Einwohner prognostiziert, für 2050 9.5 Millionen.

    Es geht weniger darum heute "Deportationen" (wie es die Linken nennen) vorzunehmen, sondern die WEITERE MASSENZUWANDERUNG in die Parallelwelten zu unterbinden. Wer glaubt denn, man könne in Stadteilen mit mehrheitlich moslemischer Bevölkerung noch irgendeine Integration herstellen? Sprachkurse, Burkaverbote, Minarettverbote, weitere Milliarden an Sozialinvestitionen usw sind da nur noch hilflose Symptombehandlungen. Das Minarett wird man sich in 20 Jahren selbst im Gemeinderat genehmigen.

    Jetzt überlegt man die Zuwanderung indirekt über geforderte Sprachkenntnisse ein bischen einzuschränken. Die Richtung stimmt. Besser und unbürokratischer wäre es allerdings, die Zuwanderung aus moslemischen Ländern zum allergrößten Teil für die nächsten Jahrzehnte komlett auf's Eis zu legen. Menschenrecht auf Familienleben? Kann auch in der Türkei verwirklicht werden. Außerdem beschneidet dieses "Menschenrecht auf Familiennachzug" die Menschenrechte der Einheimischen inzwischen auf das Massivste. Sicherheit, Wohlstand und Kultur der Österreicher sind stark gefährdet.

    Ein absoluter Zuwanderungsstop würde die Zahl der Moslems wieder reduzieren. Trotz hoher Geburtenraten. Es wanderten letztes Jahr 2863 Türken (wenn auch wahrscheinlich Ältere) aus und 4.996 ein. Bei einem Zuwanderungsstop würde sich die Zahl der Auswanderer erhöhen. Junge Türken würden nicht die Cousine aus Anatolien holen, sondern ihre Großfamilie in Anatolien gründen! Außerdem wären das genau die Richtigen, nämlich die Konservativen. Moderne Moslems holen nicht unbedingt ihre Ehegatten aus der Pampa.

    Selbst ohne Moslems hätten wir mehr Einwohner als in den 70ern. Ökonomisch ist der allergrößte Teil der Moslems verzichtbar. Es geht nicht einmal jeder 2. Türke in Österreich im Erwerbsalter (15-65 Jahre) überhaupt einer Arbeit nach. Wenn gearbeitet wird, dann meist nicht um Engpässe (Facharbeiter, Akademiker, Pflegekräfte...) zu beseitigen, sondern um österreichischen Unqualifizierten und Kleinunternehmen unnötige Konkurrenz zu machen.

    Radikal wäre vor allem ein Weiterführen der unseligen Massenzuwanderungspolitik der letzten 20 Jahre. Radikal sind vor allem die Beschwichtiger, die nichts gegen diese gefährlichen Entwicklungen unternehmen. Radikal sind ein BP Fischer und die Sozi-Politiker, die um Integration betteln aber keine Sanktionen setzen. Radikal sind die linken Magazine, die zwar dauernd (80 Jahre zu spät) Nazi-Themen behandeln, denen aber zu den totalitären Zuständen in islamischen Ländern und in europäischen Parallelwelten nichts einfällt.

    Wer glaubt, der Islam würde sich ändern, ist auf dem Holzweg. Der Islam feiert gerade den größten Erfolg seiner Geschichte, nämlich die Eroberung Europas. Es ist zwar der einzige Erfolg, dafür aber der größte. Wird man nur einen Millimeter von der erfolgreichen Strategie der Integrationsverweigerung, der Massenzuwanderung und der Islamisierung abweichen? Wohl kaum. Würde der Islam an der demographischen Eroberung Europas scheitern, hätten die Herren Erdogan, Ahmedinedschad & Co in ihren Ländern viel mehr zu erklären als heute. So aber sieht der Durchschnittsmoslem in islamischen Ländern und Europa mit Wohlgefallen die Wirksamkeit der Strategie. Weil wir diese Strategie zulassen.

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:17

      Wieso glauben sie, dass wieder einmal (nur) die Linke den Zuzug betreibt? Denn die Wirtschaft scheint nicht unglücklich über die starke Zuwanderung. Hab von offiziellen Vertretern noch wenig dazu gehört. Eher den Ruf nach weiteren billigen Arbeitskräften die "Frei Haus" geliefert werden sollen.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:37

      @Pabst & Hochstöger
      Zwei Halbwahrheiten bringen gemeinsam nicht die volle Wahrheit!
      Alles richtig, lieber Herr Pabst, aber es war wirklich die Wirtschaft, welche billige Arbeitskräfte ins Land holen wollte und es auch tat und immer noch tut, da hat Herr Hochstöger auch Recht!
      Nur haben die Linken mittlerweile ein Problem mit der österreichischen Wählerschaft, sie glauben ihnen nicht mehr und sie wählen sie nicht mehr!
      Und daher sind die Sozialisten freudig auf diesen Einwanderungszug aufgesprungen mit dem Motto "Wenn unser angestammtes Proletariat ausstirbt dann holen wir uns eben ein neues, vorwiegend aus der Türkei!" (Hat ja auch mit den böhmischen Ziegelarbeitern in der Monarchie funktioniert)
      Ob die Rechnung aufgeht bezweifle ich, aber die Moslems haben wir da und die werden zum Problem!

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:58

      Johann Hochstöger

      Wie soll eine Wirtschaft, die es mittlerweise flagrant verabsäumt, Arbeitsplätze zur Verfügung zu stellen, an Arbeitskräften interessiert sein ? Womit wollte sie diese denn beschäftigen ? Als Wachposten für die vielen leer stehenden Produktionsstätten ?

      Aber ganz unrecht haben Sie ja nicht. Die Wirtschft und die Grünlinken sind da eine delikate Symbiose eingegangen. Die einen kokettie(rt)en mit der Verfügbarkeit von Sklavenvieh, die anderen mit Stimmvieh.

      Nur haben sich beide Profiteure doch ziemlich getäuscht. Der heute übliche Auswanderungsimpetus ist oftmals weniger von Lust auf einen Arbeitsstatus getragen als vom Interesse an einem großzügigen Wohlfahrtsnetz.

      Übrigens : Linkes Denken ist den meisten, größtenteils sehr konservativen, Zuwanderern recht artfremd. Das spricht ja fast schon wieder für sie. Allerdings werden sie von den Linken hingebungsvoll geschult, damit sie sich gut aufs Fordern verstehen. So mancher türkische Ultranationalist ist in Deutschland plötzlich glühender Linker geworden. Temporär natürlich nur... im Herzen blieb er immer Grauer Wolf... :(

    • Werner Papst (kein Partner)
      25. Dezember 2009 15:27

      @ Johann Hochstöger

      Glaube ich nicht. Erstens hat auch die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung nichts gegen Ausländer per se. Zweitens will die Wirtschaft sicher nicht Zuwanderung um jeden Preis. Die "Wirtschaft" hält sich eher nobel zurück. Man ist nicht an vorderster Front von expandierenden Parallelwelten bedroht, deshalb wehrt man sich nicht dagegen. Unter 4 Augen wird kaum ein Wirtschaftstreibender die praktizierte Zuwanderungspolitik gut heißen. Wir haben einen Facharbeitermangel und einen Mangel an Hochqualifzierten. Die Unternehmer wissen sehr gut, was für Bewerber mit "Migrationshintergrund" in ihren Betrieben vorstellig werden.

      Im Endeffekt wissen auch die Unternehmer wer die Milliarden für die Finanzierung der Parallelwelten aufbringen muß: die Leistungsträger.

      @ Albert Beronneau

      Ich habe den Link weiter unten schon gepostet:
      http://diepresse.com/images/uploads_360/b/3/2/527154/MUSL20091209182829.jpg

      Bitte nicht die Gastarbeiterzuwanderung der 50er und 60er mit dem Massenzuzug von Familienangehörigen ab 1990 in die Sozialsysteme verwechseln.

      Die Sozialisten holen sich eher Wähler an Bord, und nicht Arbeiter für ihren Arbeiter- und Bauernstaat. Bekanntlich wählen ja 90% der Moslems linke Parteien. Daher weht der Wind. Häupl weiß sehr gut warum er Staatsbürgerschaften im Eilverfahren verschenkt.

      Peter Rabl (ehem KURIER-, PROFIL-Herausgeber, ORF-Journalist) vom 1.2.2009
      http://community.eduhi.at/download.php?id=288761&folder=63028
      ...
      Was heute ein kaum lösbares Problem ist, wurzelt in einer völlig verfehlten Zuwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte. Als billige Gastarbeiter für schlechteste Jobs wurden Zehntausende Analphabeten aus Anatolien angeworben. Unter dem Titel der Familienzusammenführung kamen Frauen und teilweise halbwüchsige Kinder nach.

      Selbst ungebildet, konnte die erste Generation ihre Kinder nicht zur Bildung animieren. Stattdessen kapseln sich sehr viele Türken in ihren archaisch-patriarchalischen Familien-strukturen, in zunehmender islamischer Religiosität und in türkischem Nationalismus ab.

      Zehntausende zugewanderte Türken leben in einer Parallelgesellschaft zwischen Gebetsräumen und türkischem Satelliten-TV zu Hause. Ihre Chancen auf Integration scheitern an eigenem Unwillen und mangelnden Deutschkenntnissen, die an die vielen Kleinkinder tradiert werden. Ihre Chance auf die Billigjobs, für die allein sie bestenfalls qualifiziert sind, sinken angesichts der Krise dramatisch. Es bildet sich ein Subproletariat, abhängig von Sozial- und Familienhilfe.

      Integration durch bessere Ausbildung in Kindergarten und Schule kann für die Jüngsten eine neue Chance sein. Für die meisten der Erwachsenen und Jugendlichen kommt das zu spät.
      Man wird wohl überlegen müssen, ob man mit finanziellen Anreizen die Rückkehr von nicht Integrationswilligen in ihre Heimat organisiert. Zu ihrem Besten und zu dem ihres Gastlandes.

    • Werner Papst (kein Partner)
      25. Dezember 2009 15:28

      @ Johann Hochstöger

      Glaube ich nicht. Erstens hat auch die Mehrheit der einheimischen Bevölkerung nichts gegen Ausländer per se. Zweitens will die Wirtschaft sicher nicht Zuwanderung um jeden Preis. Die "Wirtschaft" hält sich eher nobel zurück. Man ist nicht an vorderster Front von expandierenden Parallelwelten bedroht, deshalb wehrt man sich nicht dagegen. Unter 4 Augen wird kaum ein Wirtschaftstreibender die praktizierte Zuwanderungspolitik gut heißen. Wir haben einen Facharbeitermangel und einen Mangel an Hochqualifzierten. Die Unternehmer wissen sehr gut, was für Bewerber mit "Migrationshintergrund" in ihren Betrieben vorstellig werden.

      Im Endeffekt wissen auch die Unternehmer wer die Milliarden für die Finanzierung der Parallelwelten aufbringen muß: die Leistungsträger.

      @ Albert Beronneau

      Ich habe den Link weiter unten schon gepostet:
      http://diepresse.com/images/uploads_360/b/3/2/527154/MUSL20091209182829.jpg

      Bitte nicht die Gastarbeiterzuwanderung der 50er und 60er mit dem Massenzuzug von Familienangehörigen ab 1990 in die Sozialsysteme verwechseln.

      Die Sozialisten holen sich eher Wähler an Bord, und nicht Arbeiter für ihren Arbeiter- und Bauernstaat. Bekanntlich wählen ja 90% der Moslems linke Parteien. Daher weht der Wind. Häupl weiß sehr gut warum er Staatsbürgerschaften im Eilverfahren verschenkt.

      Peter Rabl (ehem KURIER-, PROFIL-Herausgeber, ORF-Journalist) vom 1.2.2009
      ...
      Was heute ein kaum lösbares Problem ist, wurzelt in einer völlig verfehlten Zuwanderungspolitik der letzten Jahrzehnte. Als billige Gastarbeiter für schlechteste Jobs wurden Zehntausende Analphabeten aus Anatolien angeworben. Unter dem Titel der Familienzusammenführung kamen Frauen und teilweise halbwüchsige Kinder nach.

      Selbst ungebildet, konnte die erste Generation ihre Kinder nicht zur Bildung animieren. Stattdessen kapseln sich sehr viele Türken in ihren archaisch-patriarchalischen Familien-strukturen, in zunehmender islamischer Religiosität und in türkischem Nationalismus ab.

      Zehntausende zugewanderte Türken leben in einer Parallelgesellschaft zwischen Gebetsräumen und türkischem Satelliten-TV zu Hause. Ihre Chancen auf Integration scheitern an eigenem Unwillen und mangelnden Deutschkenntnissen, die an die vielen Kleinkinder tradiert werden. Ihre Chance auf die Billigjobs, für die allein sie bestenfalls qualifiziert sind, sinken angesichts der Krise dramatisch. Es bildet sich ein Subproletariat, abhängig von Sozial- und Familienhilfe.

      Integration durch bessere Ausbildung in Kindergarten und Schule kann für die Jüngsten eine neue Chance sein. Für die meisten der Erwachsenen und Jugendlichen kommt das zu spät.
      Man wird wohl überlegen müssen, ob man mit finanziellen Anreizen die Rückkehr von nicht Integrationswilligen in ihre Heimat organisiert. Zu ihrem Besten und zu dem ihres Gastlandes.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 15:45

      @pabst@beatrix
      Wir haben offensichtlich aneinander vorbeigepostet, ich meinte auch nichts anderes bzw. hätte etwas verwechselt. Ich bin nur zu den historischen Wurzeln der "Gastarbeiter" zurückgegangen, die sich heute dank Linker Stimmenfangpolitik zu einem Massenproblem ausgeweitet haben. Und das unwürdige Buhlen der SPÖ um die "neue sozialistische Wählerschaft" aus Anatolien ist ja wirklich mehr als ungustiös.
      -
      Wenn mein Nachbar ein netter Fremder ist und sich entsprechend unserer Sitten und Gebräuche benimmt, dann habe ich nichts per se gegen Ausländer.
      Wenn dann aber 3 Frauen und 10 Kinder nachkommen und sie mir das Leben mit ihrem Lärm und ihrer Faulheit zur Hölle machen, dann ist meine Ausländerfreundlichkeit endenwollend.

    • Erich Kahr (kein Partner)
      25. Dezember 2009 15:55

      Die von der Türkei geforderte Visafreiheit
      für türkische Staatsangehörige würde der wilden
      Einwanderung Tür und Tor öffnen und unser soziales
      System , welches jetzt schon arg gebeutelt ist ,
      dürfte kollabieren.
      In Zeiten wo in Deutschland und anderen EU-Staaten
      noch pro Kopf ca. 300 Euro Grundsicherung zzgl.
      Miete Kleidergeld und anderer Schnick-Schnack monatlich
      ohne jegliche Gegenleistung ausgekehrt wird , macht
      man sich doch erst mal mitsamt der Großfamilie auf Richtung Fernwest. Dort braucht Papa nix zu tun und
      sogar die Kinder haben ein ( in Anatolien nie denkbares ) monatliches Fixum , was wiederum Papa
      erlaubt , das statusträchtige Auto mit dem Stern
      zu kutschieren . Man ist schliesslich im Wohlstand
      angekommen. Da an jeder Ecke noch ein Callshop mit
      Billigtelefonaten Richtung Heimat lockt , gibt man
      schnell mal einen Euro aus um den Hinterbliebenen
      mitzuteilen ; Ihr könnt alle kommen,die Blödmänner
      zahlen wirklich.

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 18:02

      Lieber Freund Albert

      Es sollte in der politischen Diskussion nicht in erster Linie darum gehen, ob uns persönlich etwas stört oder gefällt, vor allem dann ist das zweitrangig, wennn ein so desaströses Massenphänomen mit seinen Folgen (für uns alle) heraufdräut. Diese Diskussion hier betrachte ich als sehr ernst, weil die rasende Clanisierung und wundersame Sippenvermehrung der Türken und Kurden auf dem Boden unserer Demokratien unser gesamtes Leben in einem Ausmaß zu verändern imstande ist, das generell katastrophal sein wird.

      Wir machen uns kaum eine Vorstellung vom (Un-)Wesen dieses Kulturen-Transfers. Burka, Tschador, Kopftuch, ugdl. sind nur beunruhigende Zeichen, ein missliebiger Vorgeschmack auf den dumpfen mindset, der hinter diesen "Kulturen", - die ich (in der guten Fallaci-Tradition) nicht einmal als solche bezeichne-, gärt und brütet.

      Da ist kein freundliches Licht, keine Transparenz, kein Wohlwollen, das uns je bereichern oder respektieren könnte. Es werden Spuren der Verwüstung und Verwahrlosung gezogen werden, wie sie heute bereits in deutschen Großstädten immer zahlreicher anzutreffen sind. Es ist Eigenart der Menschen aus den Müllhalden dieser Welt, dass sie diese auch mitnehmen. Das ist keine rassistische Bemäkelung, sondern Tatsache und in jedem Falle nachweislich belegbar.

      Die gewollte Ahnungslosigkeit ist es, die uns wehrlos macht. Mag sein, dass sich ein paar Journalisten einstweilen an die Analyse dieser einströmenden Strukturenpakete gemacht haben, aber ob sie die imperative Dringlichkeit zur Bekämpfung dieses Influx' begriffen haben, will ich noch bezweifeln. Von den Politikern rede ich schon gar nicht. Denen ist nicht einmal die Existenz der eigenen Leute wirklich bekannt, wie dann erst das Wesen von präshistorisch anmutenden Importzivilisationen aus den Hinterhöfen gottvergessener Einschichten.
      Vielleicht finden sie, unsere Politiker, diese archaische Exotik sogar hübsch.

      LG

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      25. Dezember 2009 18:22

      Ich habe Ihren Post gelesen und meine vor allem zum Punkt Integration folgendes:

      Wer hierher kommen will muss dieses Land akzeptieren, sich integrieren, die Gesetze hier beachten und die Landessprache sprechen. Ansprüche religiöser Natur sind sekundär zu behandeln.

      Klar, dass wir auch Rücksicht nehmen auf die, die wir akzeptieren, indem wir Kulturvereine fördern, Moscheen (im Falle Muslime) zulassen, vereinzelt sogar Minarette.

      Wer das nicht tut ist unverzüglich auszuweisen. Solche können wir nicht aufnehmen.

      Auch ich bin für einen sofortigen Zuwanderungsstopp, auch Familienzuzug. Wir haben ein Recht auf Heimat.

      Wenn unser 'Partei-Polit(dodel)volk' das nicht so sehen will, dann werden sie der österreichischen Bevölkerung weiterhin immensen Schaden zufügen und selbst dann als letzte das versunkene Schiff beklagen.

      Wer von den Politikern, die damit befasst sind, und da vor allem die Parteipolitiker, das, was die meisten hier schreiben, nicht glauben will, der sei eingeladen in einer normalen 'Substandardbude' in Wien 10 zu wohnen und das alles 'life' zu erleben. Vielleicht geht dem einen oder anderen die 'Energiesparglühbirne' schön langsam auf ...

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 19:15

      Liebe Beatrix,

      Wie viele Türen soll ich noch aufmachen, die Sie einrennen wollen. Glauben Sie, ich weiß das alles nicht, dass mir vor der Zukunft graut und vor allem der meiner Kinder?

      Es ist schrecklich, in einem Land, ja Kontinent zu leben, wo sich die Menschen mit lachender oder stoischer Miene das eigene Grab schaufeln.

      Natürlich stellt man sich da die Frage, steht da irgend ein System dahinter und/ oder sind alle Menschen hier unvorstellbar naiv und denken nicht an Morgen?

      Es ist die Wut in der Ohnmacht, die einem befällt, nichts dagegen tun zu können außer gebetsmühlenartig hier seinen Frust niederzuschreiben!

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      25. Dezember 2009 20:14

      @ Beatrix

      Gebe ihnen recht. Nach dem Motto: "Geiz ist geil", verdien(t)en sich Heerscharen von Managern fette Prämien mit der Vernichtung von Vollzeit- Arbeitplätzen. Ersetzt wurden und werden diese durch die rasant gestiegenen A-typischen Arbeitverhältnisse und gerne besetzt mit, leicht ausbeutbaren, Migranten. Symptomatisch dafür: Lebensmittelhandel oder Tourismuswirtschaft. Angemeldet für 20 Stunden werden letztlich 40 verlangt, weil die Personalressourcen erbärmlich niedrig gehalten werden.

      Ein Gutteil Versagen trifft auch die Gewerkschaften und gesetzlichen Arbeitnehmervertreter. Die haben sich schamlos korrumpieren lassen und verprassen ungeniert die letzten Reste der Errungenschaften ihrer Funktionärsahnen. Agieren mittlerweile wie vor mehr als hundert Jahren die sogenannten "Gelben Gewerkschaften". Das eigene Oaschal hat ja ein warmes und gesetzlich gesichertes Platzerl.

      Vereinfacht gesagt: Die Solidarität bräuchten kriegen meist keine, weil jene die sie geben könnten und müssten zu feige oder bequem dafür sind - weil sie sich, siehe VW oder andere Grosskonzerne, korrumpieren liessen.

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      25. Dezember 2009 21:05

      @ Johann Hochstöger

      @
      Ein Gutteil Versagen trifft auch die Gewerkschaften und gesetzlichen Arbeitnehmervertreter. Die haben sich schamlos korrumpieren lassen und verprassen ungeniert die letzten Reste der Errungenschaften ihrer Funktionärsahnen. Agieren mittlerweile wie vor mehr als hundert Jahren die sogenannten “Gelben Gewerkschaften”. Das eigene Oaschal hat ja ein warmes und gesetzlich gesichertes Platzerl.

      Noch was werfe ich den Gewerkschaften vor:
      Sie stellen mit ihren protektionistischen Forderungen, ein Asylantenanwärter dürfe nicht arbeiten, völlig daneben.

      Ich würde sagen, ausschliesslich solche, die Deutsch können und hier Arbeit finden, dürfen überhaupt bleiben, alle anderen müssen sofort abgeschoben werden. Arbeit wäre die Bedingung.

      Bei unseren Gewerkschaftern aber ist Arbeit eher ein verachtetes Wort.

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 23:41

      Artikel von Werner Papst 13:51

      Herr Papst hat uneingeschränkt recht.

      Wichtig auch sein Hinweis, dass linksdralle Medien sich unablässig Hitler widmen und ihn dadurch immer wieder auferstehen lassen, als wollten sie seine Wiederkunft gar beschwören. Sie wollen nicht sehen, wer der wirkliche Hitler heute ist.
      Das ist eine infame Ignoranzstrategie.

  29. LAO (kein Partner)
    25. Dezember 2009 13:35

    Intoleranter Islam?

    Passt zwar nicht zur Burka, aber zu der immer wiederkehrenden Meinung "der Islam ist so böse, und die Christenheit so gut" hier im Forum:

    „In jener Nacht sagte der Herr zu Gideon: Nimm das Rind deines Vaters, den siebenjährigen fetten Farren, reiß den Altar des Baal nieder, der deinem Vater gehört, und den Kultpfahl daneben hau um. Bau einen Altar für den Herren, deinen Gott…“ (Die Bibel, Richter, 6,25-26)

    „Joasch erwiderte allen, die um ihn herumstanden: Wollt ihr etwa für Baal streiten? Wollt ihr ihn retten? Wer für ihn streitet, soll noch vor dem Morgen sterben.“ (Die Bibel, Richter, 6,31)

    „Denkt nicht, ich sei gekommen, um Frieden auf die Erde zu bringen. Ich bin nicht gekommen, um Frieden zu bringen, sondern das Schwert. Denn ich bin gekommen um den Sohn mit seinem Vater zu entzweien und die Tochter mit ihrer Mutter und die Schwiegertochter mit ihrer Schwiegermutter, und die Hausgenossen eines Menschen werden seine Feinde sein. Wer Vater und Mutter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig, und wer Sohn oder Tochter mehr liebt als mich, ist meiner nicht würdig. Und wer nicht sein Kreuz auf sich nimmt und mir nachfolgt, ist meiner nicht würdig. Wer das Leben gewinnen will, wird es verlieren; wer aber das Leben um meinetwegen verliert, wird es gewinnen.“ (Matthäus, 10, 34 - 39)

    -> Die Bibel ist um nichts besser als der Koran. Aber viele Christen haben sie wahrscheinlich noch nie gelesen. Nur spielt die Bibel im Leben der Christen vermutlich eine eher untergeordnete Rolle gegenüber dem Koran der Moslems.

    • raeter (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:46

      Der Koran ist das geschriebene Wort Gottes. In der Bibel finden Sie das Wort Gottes. Damit ist der Interpretationsspielraum und die Reflektionsmöglichkeit bei der Bibel weit größer.

      Zentrale Botschaften, wie Gleichheit aller Menschen vor Gott, Nächstenliebe, Freiheit sind im Christentum tief verankert.

      Der Islam ist kollektivistisch, das Christentum stärker individualistisch.

  30. Gennadi (kein Partner)
    25. Dezember 2009 13:26

    Man sieht deutlich den Unterschied. Auswüchse wie Burka und Kopftuch/Hijab sind eindeutig sexistisch und frauenfeindlich. Erstaunlich, dass wenigstens eine, ob ihrer radikal-feministischen Haltung berüchtigte Politikerin die Notwendigkeit in Frage stellt, Umso erstaunlicher, da die meisten übrigen, feministisch orientierten Gruppen verschämt und politisch korrekt schweigen.

    Kein Wunder ist es, wenn die von radikalen Islamisten regierte Islamische Glaubensgemeinschaft durch ihre Sprecherin Amina Baghajati so vehement diese Unterdrückung der Frauen fordert und verteidigt, alle Verbotsversuche als "Einmischung in innerreligiöse Angelegenheiten" verteidigt. Die deutsche Konvertitin Baghajati ist eine der Radikalsten, wenn es um Unterdrückung geht. Ihr zur Seite steht die fanatische junge Garde der Muslimbruderschaft, die Muslimische Jugend Österreichs. Den Koran allerdings kennen diese eifrigen Vertreter des politischen Islam bis heute nicht. Sonst würde sie wissen, dass Mohammed nirgends von Kopftuch oder Gesamtverhüllung sprach. Sondern einfach, in der Tradition seiner Zeit:

    "Und sprich zu den gläubigen Frauen, daß sie ihre Blicke zu Boden schlagen und ihre Keuschheit wahren sollen und daß sie ihre Reize nicht zur Schau tragen sollen, bis auf das, was davon sichtbar sein muß, und daß sie ihre Tücher über ihre Busen ziehen sollen und ihre Reize vor niemandem enthüllen als vor ihren Gatten, oder ihren Vätern, oder den Vätern ihrer Gatten, oder ihren Söhnen, oder den Söhnen ihrer Gatten, oder ihren Brüdern, oder den Söhnen ihrer Brüder, oder den Söhnen ihrer Schwestern, oder ihren Frauen, oder denen, die ihre Rechte besitzt, oder solchen von ihren männlichen Dienern, die keinen Geschlechtstrieb haben, und den Kindern, die von der Blöße der Frauen nichts wissen. Und sie sollen ihre Füße nicht zusammenschlagen, so daß bekannt wird, was sie von ihrem Zierat verbergen. Und bekehret euch zu Allah insgesamt, o ihr Gläubigen, auf daß ihr erfolgreich seiet."
    [Sure 24, Vers 31; übernommen von der Oriental & Religious Publishing Corporation LTD,
    Rabwah, Pakistan; Übersetzung Oregon State University]

    Wenn man heutzutage eine Vielzahl junger Mädchen herumhüpfen sieht, mit hautengen T-Shirts und Jeans, den Kopf (und später mehr) dicht verhüllt (wobei unter dem Kopftuch meist Handy oder Iphone-Hörer stecken), muss man sich angesichts der doch sehr deutlichen Vorschrift des Koran an den eigenen Kopf greifen.

    Deshalb keine Frage: Burka und Kopftuch/Hijab sind keine religiösen Symbole, sondern Auswüchse einer Mischung zwischen mittelöstlicher Tradition und politischem Islam. Ein Verbot der Burka ist ein Muss, will die europäische Gesellschaft glaubwürdig bleiben. Vermummungen, zu denen auch das Kopftuch zählt, haben in öffentlichen Gebäuden nichts verloren. Nicht nur in der Türkei, sondern auch in Österreich. zehntausende Schülerinnen werden durch erzwungene Vermummung vom normalen Unterricht und von jeder sozialen Integration ausgeschlossen; sie sind die Opfer von morgen. Das wollen wir nicht und brauchen es nicht.

    • raeter (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:50

      Zudem werden Schülerinnen ohne Kopftuch von muslimischen Mitschülern häufig als "leichte Mädchen" betrachtet und werdeb dadurch sexistisch diskriminiert.

  31. alex (kein Partner)
    25. Dezember 2009 13:20

    Was nützen in diesem Staat Gesetze und Verbote ? Wer kontrolliert den heute was auf den Straßen geschieht.
    Zur Zeit als die Ampelgeregelten Kreuzungen in Wien Raritäten darstellten und an jeder min 2 Polizisten standen da war auch Kontrolle vorhanden.
    Heute schert sich keiner ob die Radfahrer am Gesteig ohne Licht die Autofahrer bei rot fahren.
    Wer wird sich da um eine Textilkäfigträgerin kümmern??

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:28

      Wir alle. Spätestens dann, wenn unter der Leinwand eine Bombe tickt.

  32. johann scheiber (kein Partner)
    25. Dezember 2009 13:18

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger, das ist ein schönes Wort zum Christtag, aber kein Erfolg versprechendes.
    Auf dem Wort Christi, wonach es getrennte Verpflichtungen gegenüber Gott und Kaiser gibt, beruht die ganze Zwei Reiche Lehre, und daraus ist die Moderne und die Neuzeit hervorgegangen. Der Islam kennt die Trennung dieser Sphären einfach nicht. Irgendeinen Bereich des Lebens der Herrschaft Allahs zu entziehen ist denkunmöglich. Der Islam kennt den Säkularismus nicht. Der Dialog mit dem Islam beginnt und endet bei der Tatsache, dass Moderne und Islam nicht vermittelbar sind.

    Es wird in Europa alles auf eine Entscheidung hinauslaufen: Christentum und Moderne oder Islam!

    Daher ist es notwendig zu verstehen, dass die Moderne, um zu überleben, das Christentum braucht, wohingegen das Christentum nicht auf die Moderne angewiesen ist, es überlebt auch in Katakomben, Konzentrationslagern und Gulags. Horkheimer und Adorno haben in ihrer Dialektik der Aufklärung gezeigt, dass die Moderne auf Grund der in ihr angelegten Dialektik in der Barbarei mündet. Sie haben als Ausweg auf die Utopie gesetzt - das ist aber ein Nirwana-Approach.
    Lange vor Horkheimer- Adorno hat Hegel die Dialektik der Aufklärung analysiert und erkannt, dass nur das Christentum die moderne Welt vor dem Absturz bewahren kann weil der christliche Glaube das Fundament der Freiheit ist. Das Christentum und nur das Christentum ist die der modernen und freien Welt adäquate Religion Es ist daher vernünftig an den dreieinigen Gott zu glauben, umgekehrt denkt jemand, der nicht Christ ist, weder venünftig, noch in Richtung Freiheit.

    Es kommt daher alles darauf an die Moderne wieder mit ihrer substantiellen Voraussetzung, dem Christentum, zu versöhnen. Nur so können wir der Herausforderung durch den Islam begegnen.
    Ob sich dann die Mohammedaner bekehren, wie M.P. meint, oder von ihren Entsenderländern wieder heimgeholt werden, ist eine andere Frage. Fest steht, das Moslems in Ländern, in denen keine Aussicht auf Eroberung besteht, nicht lange bleiben dürfen.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:27

      Meinen Sie Christentum? Oder die katholische Lehre?

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:36

      @johann scheiber
      „…erkannt, dass nur das Christentum die moderne Welt vor dem Absturz bewahren kann weil der christliche Glaube das Fundament der Freiheit ist.“
      Da lachen ja die Hühner. Drum gibt’s auch keine Kriege oder gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Christen, man denke nur an Irland, wo die jeweiligen Gruppen von evangelischen oder katholischen Priestern aufgehetzt wurden/werdeen, oder an die Segnungen der jeweils kriegführenden Partei, etc. etc.
      „Es ist daher vernünftig, an den dreieinigen Gott zu glauben, umgekehrt denkt jemand, der nicht Christ ist, weder venünftig, noch in Richtung Freiheit.“
      Jetzt weiß ich also, daß ich unvernünftig denke, weil ich aus ihren fundamentalistischen Zeilen erkenne, daß Sie mit Ihren Aussagen nicht nur alle Ethik, die schon Jahrhunderte vor dem Christentum zB verschiedenen östlichen Weisheitslehren entstammt, herabwürdigen und gleichsam alle nach Ihren Kriterien Ungläubigen als unfrei hinstellen und damit unfrei machen wollen. Kommt mir sehr voraufklärerisch vor, erinnert etwa an Aussagen von Papst Pius IX., der Gewissensfreiheit und freie Ausübung eines anderen religiösen Kultus als „Irrtümer“ bezeichnete, wie zB einen ketzerischen Geistlichen zu einem sterbenden Religionsgenossen zu rufen, uam.
      Ziemlich deckungsgleich mit dem roten Faden im Koran.
      Es kommt also vor allem darauf an, die Menschen vom Glauben zum ethisch kritischen Denken zu ermuntern. Die Austrittswelle der Katholiken und Protestanten könnte ein Indiz dafür sein.

    • M.P. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 22:21

      @Johann Scheiber und @Erwin Tripes:
      Wie hier schon andernorts festgestellt, hüte man sich vor Verallgemeinerungen. Es gilt unbedingt zwischen Islam und Moslems zu unterscheiden. Es tut mir in der Seele weh, wenn Menschen pauschal kategorisiert werden. Moslems sind als Opfer einer jahrhundertelangen Gehirnwäsche zu sehen, die behutsam zur Freiheit initiiert werden müssen. Daß dies kein leichtes Unterfangen ist, zeigt schon der Beitrag von Erwin Tripes, in dem auch in unerträglicher Weise simplifiziert wird. (Das christliche Gebot, die eigenen Feinde zu lieben (!) findet sich nirgendwo anders, weder früher, noch später!) Natürlich haben im Laufe der Jahrhunderte auch „Christen“ im Namen ihres Gottes unchristlich gehandelt. Es steht sich aber dafür, sich mit der Botschaft und Lehre Jesu so weit auseinander zu setzen, daß man unterscheiden kann, was in Seinem Sinne war bzw. ist und was nicht. Sofort die „Fundamentalismus“-Keule gegen Johann Scheiber zu bemühen, zeugt von einer sehr oberflächlichen Auseinandersetzung mit dem Thema. Kirchenaustrittswellen sind auch keine Argumente, denn diese materialisieren ja nur, was ohnedies schon Faktum ist: daß die Menschen sich mehrheitlich nicht mit Glaubensinhalten befassen – was ihnen im übrigen unbenommen sei und auch nicht vorzuwerfen ist, denn die Freiheit, dies zu tun, gehört auch zum Geheimnis Gottes. Kirchenaustrittswellen beweisen nichts anderes, als daß zahlreiche Menschen glauben, nichts mit der Lehre der jeweiligen Kirche anfangen zu können. Daß dies in der Regel auf Unkenntnis und Desinteresse beruht, sagen diese Zahlen nicht. „Ethisch kritisches Denken“, wie es hier formuliert wird, führt übrigens, wenn es ehrlich und vorurteilsfrei betrieben wird, unweigerlich zum Glauben...
      Ich glaube auch nicht an irgendeine Schwarzweißmalerei, der Manichäismus wurde schon vor langer Zeit von der Kirche als Häresie erkannt. Die Konfrontation Christentum und Moderne versus Islam ist nicht schicksalshaft.
      In dem von mir weiter unten zitierten Buch schreibt der Autor auch von einer jungen Muslimin, die eine Bibel in die Hand bekommen hat (was für einen Moslem ebenfalls lebensgefährlich, da mit dem Tod bedroht ist) und die in der Folge zum christlichen Glauben gefunden hat, mit einer höchst bemerkenswerten Begründung: sie kenne ja die meisten in der Bibel vorkommenden Personen schon aus ihrer islamischen Erziehung, aber in der Bibel erscheine ihr alles viel logischer und viel menschlicher. Das ist der Lösungsansatz: ehrlich suchende Moslems tragen in sich einen fruchtbaren Boden für die Erkenntnis. Wir müssen eben nur so leben, daß ihnen eine nähere Kenntnis des Christentums erstrebenswert erscheint und in der Folge die Konversion.
      Gott schreibt bekanntlich auch auf krummen Zeilen gerade. Darauf sollten wir ruhig vertrauen!

  33. Was lange gärt...? (kein Partner)
    25. Dezember 2009 13:11

    "Wir müssen uns damit abfinden, dass die Moslems hier bleiben."

    Was ein Hierbleiben der Moslems bedeuten würde, sollte jedem klar sein. Ein Blick in praktisch ALLE Länder, in denen der Islam die kritische Schwelle überschritten hat, reicht dafür.

  34. Johann Hochstöger (kein Partner)
    25. Dezember 2009 12:50

    Bereitschaft zu Toleranz und Respekt vor der Würde des Menschen ist wesentlicher Bestandteil eines friedfertigen Umgangs miteinander. Erst unter Beachtung dieser Prämissen sollte ein, vielleicht auch, spiritueller Mensch werden und wachsen, der in Frieden und Würde an (s)einen Gott glaubt und glauben darf.

    Die Diskussion unter dem Diktat vermeintlicher Überlegenheit bzw. Rückständigkeit einer anderen Religion zu führen halte ich deshalb für einen wenig versprechenden Ansatz. Egal wer das Recht der Überlegenheit für sich in Anspruch nimmt oder ausübt, er beschneidet die Freiheit anderer. Womit wir unweigerlich an den Grundrechten rütteln. Imponiert vielleicht fundamentalistischen Klerikern oder rabbiaten Imamen und endet(e) bei der Zwangsbeglückung derer sich auch die katholische Kirche, sehr milde formuliert, gerne als Mittel der Missionierung halber Kontinente bediente.

    Der Rechtsstaat WÄRE selbstverständlich gefordert und verantwortlich dafür ein adäquates Reglement zu schaffen, dass dem gerecht würde. Scheint nicht so einfach, auch wenn Frankreich eine Vorreiterrolle spielen möchte. Bin gespannt wie das weitergeht. Mit der Überprüfung deren Einhaltung wird’s nämlich schon schwieriger. „Law and Order“ wegen eines Kopftuches? Scheint ähnlich kontraproduktiv wie unser Rauchergesetz. Wenn sich unser Rechtsstaat selbst bei den großen Strizzi, die bis in höchste Kreise von Politik und Wirtschaft reichen (siehe aktuell HAA), bis auf die Knochen blamiert wird er zu Recht keine Akzeptanz für derartige Aktionen ernten.

    Auch mich freut es keinesfalls wenn Frauen offensichtlich unter der „Knute“ ihrer Männer stehen und zugepampft bis auf den letzen Zentimeter Haut ihr Leben fristen. Risken für den Rechtsstaat möchte ich mit solcher Kleidung nicht bagatellisieren. Kann aber nicht beurteilen wie weit dies mit den Regeln des Koran tatsächlich im Einklang steht oder dem Machtanspruch der Männer dient. Möchte mir daher nicht anmassen zu beurteilen wie oft wirklich häusliche Gewalt im Spiel ist. Wir leben in einem Rechtsstaat. Vielleicht gibt es hier Leute die über Zahlenmaterial der Gerichte in solchen Fällen verfügen.

    Doch wie viele (inländische)Frauen gibt es hierzulande die duldsam die „Meriten“ rabbiater Männer ertragen – lebenslänglich? Beraten von Priestern die eben die Unauflöslichkeit der Ehe, auch unter solchen Umständen, für richtig erachten. Motto: Ein richtiger Christ ist ein Märtyrer.

    Hab aber auch keine Freude mit Leuten welche mit Mäschen wie Leuchtreklamen, Ohren, Nasen- und Lippenpiercings und fetten Bäuchen die Straßen bevölkern. Dazut martialisches Schuhwerk das Angst einzuflössen geeignet ist. Würde rasch Leute auftreiben die dies gesetzlich verbieten möchten. Denn für mich wirkt da eine Muslime mit Kopftuch immer noch äußerst appetittlich und friedlich dagegen. Die „Irokesenschnittler“ mokieren sich vermutlich über uns in Tracht?

    Wo ist das Ende der Fahnenstange mit Verboten und/oder Einschränkungen? Einheitskleidung wie bei Mao – wollen wir das?

    • Heri (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:10

      Bzgl: "„Law and Order“ wegen eines Kopftuches? Scheint ähnlich kontraproduktiv wie unser Rauchergesetz"

      Was meinen Sie damit? Etwa, daß Österreich so ziemlich das einzige Land Europa's geblieben ist, wo Raucher noch immer Nicht-Raucher in diversen Restaurants beliebig belästigen können?

      Ach ja, es gibt in Österreich wirklich "Law and order": Vor allem gegen Falschparker und "Raser", die mit 30 statt 40kmH fahren.

    • Johann Hochstöger (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:52

      @ Heri!

      Meinte genau was sie meinten. Ein Gesetz zum Krenreiben, dass niemand ernsthaft überprüft bzw. jede Menge Schlupflöcher hat.

      Ob jemand der mit 40 statt 30 fährt gleich ein Raser ist? Was sind dann jene die jenseits der 200er-Marke über die Autobahn brettl'n? Na ja, um ihre Sorgen werden sie viele Menschen beneiden.

  35. Josef Maierhofer (kein Partner)
    25. Dezember 2009 11:57

    23.12.2009 nachmittag 17:30 Wien 10

    Die Änderungsschneiderei in der Schröttergasse wurde vor etwa 5 Jahren von einem Türken übernommen und floriert seit dieser Zeit.

    Er lädt seine Kunden auf einen 'echten türkischen' Kaffe ein und bespricht die Arbeitsmaterie in dieser Form.

    Ich hatte eine Kleinigkeit zu tun. Sofort hat er das gemacht und gemeint, in 1 Stunde könnte ich das abholen.

    Ich habe ihn gefragt, ob die Mohammedaner auch Weihnachten feiern und wie. Er hat gesagt, dass sie Weihnachten feiern, ist es doch das Geburtsfest des Propheten Jesus.

    Die Priorität ist aber untergeordnet im Verhältnis zu Mohammed.

    Er hat zugegeben, dass seine Kinder auch von ihm einen Weihnachtsbaum und Geschenke wollen. Ich habe ihn gefragt, ober dem nachkommen könne. Er hat geantwortet, ein wenig schon, als Geste den Kindern gegenüber, wenn ihnen klar ist, dass das nicht der Tradition entspricht. Er hat auch gemeint, dass das Geschenke geben nicht verboten ist im Islam.

    'Frohe Weihnachten' hat er aufgenommen und erwidert. Ob der Imman das auch tun würde ?

    • M.P. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 11:59

      Danke für diese Geschichte! Das ist ein guter Anfang!

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 12:19

      Herr Maierhofer, solche rührenden Geschichten über einen braven Menschen sind zumeist ein beflissener Versuch, die Realität Lügen zu strafen. Das ist nicht fair.
      Wir sprechen von Massenphänomenen, von Systemen und Strukturen, die in unsere Gesellschaft eindringen und massive Veränderungen zu unseren Ungunsten herbeiführen werden.
      Ihr tapferes Schneiderlein wird diese Entwicklung wohl kaum aufhalten können.

      Bitte lassen Sie es doch endlich sein, mit vereinzelten braven Bürgern die Dimension des Gesamtproblems zu verniedlichen bzw. zu verdrehen.

      Über nette Menschen kann man ja andernorts diskutieren. Ich wüsste da auch viele Beispiele.
      Einzelfälle (Ausnahmen?) haben in einer politischen Diskussion keinen repräsentativen Wert und somit darin nichts verloren. Es ist ein Hinweis, dass nicht alle so sind, mehr aber auch nicht. Und letzteres weiß man ja eh.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 12:46

      Einspruch Beatrix,
      denn erstens ist Weihnachten und zweitens ist eine Verallgemeinerung immer gefährlich und drittens wissen die Menschen heute in den Städten sehr wohl ganz genau,,wie es aussieht mit den Einwanderern.

      Umsomehr sollte man solche Ausnahmen auch positiv erwähnen.

    • johann scheiber (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:30

      @beatrix
      Ich hab das zwar als ziemlich arg empfunden, dass jemand. ich weiß nicht mehr wer, ihnen das Kompliment machte, sie würden wie ein Mann denken, aber ich komme nicht umhin zu sagen, dass sie im Denken wirklich ihren Mann stehen.

    • Albert Beronneau (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:06

      @Johann Scheiber
      ....das war meine Frau, der ich einen post von Beatrix zu lesen gab, aber mittlerweile ist alles klar!

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      25. Dezember 2009 17:26

      @ beatrix

      Die Wahrheit ist manchmal auch unfair. Mein Lebensstil ist halt der des Fragens und Antwortens.

      Das 'tapfere Schneiderlein' wird sicher nicht '7 auf einen Streich' auf seinen Gürtel nähen können.

      Richtig halte ich auch die Tatsache, dass in der Masse die Dinge etwas anders aussehen, als das für den 'kleinen Geschäftskreis' sicher zutrifft. Wie Dr. Unterberger auch ausführt, muß es in Zukunft ein Miteinander geben können. Je naiver und je natürlicher wir das Miteinander sehen und angehen, desto eher wird es zumindest gegenseitiges Verständnis geben.

      Es wird sicher nur auf dieser kleinen Ebene von vorneherein funktionieren das Miteinander.

      Wenn man einen 'europäischen Islam' fordert, so halte ich den nicht für machbar. Zu kriegerisch und politisch integriert ist diese sogenannte 'Steinzeitreligion'.

      Da sehe ich schon Handlungsbedarf und auch Aufklärungsbedarf.

      Von den genannten Beispielen, wie etwa in Norwegen, wo man öffentlich auf die Weihnachten verzichtet zugunsten von 'islamischen' Forderungen, so was ist meiner Meinung nach zu verurteilen.

      Für korrekt würde ich halten: Eine Ansprache für jede Religion zum Tagesthema und zwar in der Reihenfolge der Verbreitung in einem Land.

      Für vernünftig würde ich auch die Bauordnung halten und meine sehr wohl damit auch einen entsprechenden 'Ensembleschutz' unserer Kultur, die Jahrtausende gut war und jetzt überrannt werden soll ? Das hat wenig mit Konservativismus zu tun, sondern eher mit Verteidigung der Heimat. Ein generelles Minarettverbot sollte es nicht geben, aber sehr wohl eine strenge Limitierung per Bauordnung und Auslese zum Schutz der Heimat.

      Und warum sollte man die gegenseitige (nicht die einseitige) Rücksichtnahme nicht vom 'tapferen Schneiderlein' ableiten können ?

      Je klarer wir da Stellung beziehen, Miteinander ja, aber auf gleicher Augenhöhe mit den gleichen Rechten und nicht unter Ausnützung von Sozialsystemem - übrigens, mein straffällig gewordener Armenier hat das Urteil des Asygerichtes erhalten, bekommt ein Visum mit Arbeitsgenehmigung und wird im Jänner seinen nächsten Job bei einer österreichischen Firma antreten, die auf ihn schon wartet. -

      Für wichtig würde ich auch halten, die Fragen zu Konkordat, Scharia, etc. schleunigst zu bearbeiten und das Ergebnis bekannt zu machen. Es darf da nicht solche 'Lücken' geben und Schlupflöcher. Auch da wäre die gegenseitige Achtung und die Mehrheitsintention der Österreicher zu berücksichtigen.

      Dass in Österreich (sollte auch in den anderen europäischen Staaten so herauskommen) eine Burka verboten gehört und in der öffentlichen Schule und den öffentlichen Bädern, etc. das Theater mit Mädchenturnen, etc. schleunigst beendet werden muss, dass in den öffentlichen Krankenhäusern und Schulen die Frauen akzeptiert werden müssen, das soll unseren islamischen 'Brüdern' vor allem endlich klar gemacht werden. Sonst müssen sie dorthin gehen, wo sie sich so aufführen können.

      Jedenfalls Dankeschön, für das Eingehen auf die Miteinanderfrage, die ich da angerissen habe !

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 18:35

      Lieber Herr Maierhofer

      Danke, dass Sie sich noch einmal die Mühe machten, mir zu antworten. Ihre Lösungsansätze und Vorschläge sind von einem humanen, offenbar auch christlichen Geist getragen und verdienen Respekt.

      Leider aber haben wir keine Zeit. Das tapfere Schneiderlein ist einfach ein lieber Mensch, von dieser Sorte kenne ich hunderte, gerade diese freundlichen Beispiele aber repräsentieren nicht die Entwicklung, die sich unserer Kultur bemächtigen will. Die Schneiderleins haben sich still eingefügt und machen ihren Job. So wäre es wünschenswert, und es gäbe kaum Probleme.

      Wir müssen aber schleunigst zugeben und zur Kenntnis nehmen, DASS wir massive Probleme mit türkisch-islamischen Einwandererclans haben. Und jeder Soziologe müsste eigentlich seine analytischen Bedürfnisse dauerbefriedigen können angesichts der ungeheuren Herausforderungen, die sich da täglich in seinem Gesichtsfeld exponieren.

      Nochmal : Wir haben kaum mehr Zeit für diese oder jene Korrekturen. Wir haben wertvolle Zeit verschleudert, hin- und hergerissen zwischen Frust und Verstehenwollen, schlechtem Gewissen und Zorn. Wir müssten längst handeln und zwar umgehend, rasch, effizient, glaubwürdig, intelligent, nachhaltig. Strategien entwickeln, wie es zb Frau Fekter tut.

      Wer bleiben will, muss dazu imstande sein, indem er autonom für sich selbst sorgt, die Gesetze achtet, die Sprache spricht und keinerlei Extrawürste für seine "Kultur und Religion" fordert. Kann eine Religionskultur ohne ständige Extrawürste nicht auskommen, ist sie hierzulande fehl am Platz, nicht lebensfähig und muss zurückgehen, woher sie gekommen ist. Schluss mit Lustig !

      Daher : Kein Nachgeben mehr gegenüber anmaßenden Forderungen, keine moralischen oder wirtschaftlichen Erpressungen mehr dulden, unsere Richtlinien klar formulieren und konsequent durchsetzen. Keine games und Tricksereien mehr zulassen ! Juristen, die unsere Gesetze ständig zugunsten von Illegalität und Asylvagabundismus missbrauchen, sind der Öffentlichkeit bekannt zu geben. Massiver Widerstand gegen EU-Richtlinien, die unsere gesellschaftlichen Interessen sabotieren und gefährden. Etc...

      Wir haben keine Zeit mehr !

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      25. Dezember 2009 19:08

      nochmals @ beatrix

      Wir haben keine Zeit mehr halte ich für Ihr wichtigstes Wort.

      Ob das unsere 'Politiker' aber verstehen ?

  36. Eddie R. (kein Partner)
    25. Dezember 2009 11:49

    In Deutschland gibt es gesetzlich schon Jahrzehnte ein Vermummungsverbot. Nur wenn man nicht die Einhaltung z. B. bei Demonstrationen von linken Chaoten und Terroristen überwacht und entsprechend ahndet, nützen solche Gesetze überhaupt nichts.

    Noch vor 20 Jahren sah man kaum in Deutschland eine Muslima mit Kopftuch oder mit Burka oder Ganzkörperverschleierung.

    Was für normale Bürger nicht zu verstehen ist, warum die Moslems z. B. das Kopftuchtragen hier bei uns gerichtlich durchsetzen wollen (als Lehrerin oder im Beruf), obwohl es z. B. in der Türkei gesetzlich verboten ist. Ich verstehe das als reine Provokation oder als Maßnahme um keine Arbeitsstelle zu bekommen. Angestellt bei der Firma "Hartz IV" lebt es sich ohne Arbeit ja auch ganz gut. Vor allem wenn man als "Hartzer" das doppelte netto verdient als ein Friseur, der 160 Stunden fleissig arbeitet.

    Nach Aussage des Herrn Erdogan gibt es keinen moderaten Islam: "die Kuppeln der Moscheen sind unsere Helme, die Minarette unsere Bajonette und die Gläubigen unsere siegreiche Armee"! Weiter: "unsere gesunden gebärfreudigen Frauen werden euch Ungläubige besiegen".

    Nur was ich feststelle: so gesund können die gar nicht sein, wenn man zum Arzt kommt sitzen da 50-60% der angeblich so gesunden Gläubigen, wobei die angeblich ja nur 5% der Bevölkerung ausmachen.

    10% der Bevölkerung (alle Zuwanderer) beziehen derzeit rund 50% der Sozialleistungen/Sozialkosten,
    insgesamt rund 160.000.000.000 EUR

    In 5 Jahren platzt das Sozialsystem in ganz Europa auseinander, denn in anderen Ländern wie Dänemark, Norwegen, Schweden, Frankreich, Italien, Österreich sind die Zahlen ähnlich.

    Für Dänemark sind die Zahlen bekannt: 5% (Zuwanderer) der Bevölkerung beziehen 40% der Sozialleistungen.

    Von den NoGo Areas in den großen Städten gar nicht zu reden, wo sich Polizeikräfte nur noch in Mannschaftsstärke und Spezialkräften reintrauen. Verhaftungen von Straftätern werden dort gar nicht mehr vorgenommen, da sich sofort die ganzen Großfamilien dagegen zur Wehr setzen.

    Abends auch im Sommer sieht man keine älteren Mitbürger mehr auf den Straßen, die Angst vor überfällen, die jetzt fast tagtäglich vorkommen, beherrscht die Straßen und U-Bahnen.

  37. M.P. (kein Partner)
    25. Dezember 2009 11:42

    In einem höchst empfehlenswerten Buch "Le vrai visage de l'Islam" erläutert ein zum Christentum konvertierter ex-Moslem, daß es eine Illusion sei zu glauben, es könne einen "gemäßigten" Islam geben. Der Islam sei demnach stets mit "Djihad" gleichzusetzen und alle Mittel seien erlaubt (inkl. Lüge und Betrug), um die Weltherrschaft des Islams zu etablieren. Der Islam unterdrücke seit Jahrhunderten die Völker und insbesondere die Frauen und habe in den Ländern, in denen er herrscht, keinen nennenswerten Fortschritt gebracht. Der "Prophet" hat im übrigen nichts erfunden, sondern Elemente des Judentums und des Christentums vermengt. Im Laufe der Jahrhunderte haben dann Imame und Kalifen den Koran jeweils nach ihren persönlichen Bedürfnissen "bearbeitet", so daß auch die heutige Lehre nicht mehr viel mit den Ursprüngen zu tun hat. Deshalb ist es den Moslems ja auch bei Todesstrafe (wie vieles andere auch) verboten, "Geschichtsforschung" über den Islam zu betreiben.
    Der Islam ist nicht reformierbar, er ist eine gottfeindliche Häresie und kann nur dadurch überwunden werden, daß wir ein glaubhaftes Christentum leben. Mögen sie kommen, die Moslems, die ja für ihre Indoktrinierung (es handelt sich längst ja um eine politische Ideologie) nichts dafür können, und lassen wir sie im Kontakt mit einem möglichst erstrebenswert erscheinenden Leben von selber drauf kommen, daß sie von uns mehr lernen können als umgekehrt. Dann wird auch die Eroberung des Abendlandes durch Geburtenraten nicht funktionieren, sondern sich auf sehr friedvolle Art gegen die Volksverhetzer richten.
    Auch höchst anerkannte, teilweise schon verstorbene, höchste Würdenträger unserer Kirchen gestehen hinter vorgehaltener Hand, daß ein "Dialog" mit dem Islam in Wahrheit nicht möglich ist.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Dezember 2009 12:55

      Die Frontstellung hie Christen, da Moslems, hatte schon vor tausend Jahren nicht funktioniert, und um keinen Millimeter besser seither.

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 21:19

      M.P.

      Unsere kirchlichen "Würdenträger" sind auch Waschlappen. Gerade sie, die allesamt über einen profunden intellektuellen Bildungshintergrund verfügen, wissen haargenau, dass man mit Vertretern einer dialoglosen Religion eben KEINEN Dialog führen kann. Diese Auguren ! Wissen Bescheid, aber ermahnen uns zum Dialog ! (Der Islam kennt keine Dialog-Tradition).

      Das nenne ich "absichtliches Operieren mit der Vergeblichkeit" ! Anstatt ihr Wissen über den Islam preiszugeben und diesem gegenüber ihr Christentum zu verteidigen, schmeicheln die katholischen Süßkäser sich bei den Bartwischen ein.

      Ein Kleriker-Psychogramm unterscheidet sich kaum von dem der Politiker. Beide haben Rückgrate wie Hosengummi !
      In tiefster Seele sind die Schwarzkittel sich offenbar doch immer einig...

    • M.P. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 21:33

      @beatrix: Ihre Reaktion ist heftig. Man kann sie verstehen, aber auch relativieren. Mehr als ein Mal habe ich mir schon gedacht, daß ich nicht in der Haut beispielsweise des Wiener Erzbischofs stecken möchte... Es ist nun einmal eine Tatsache, daß er in seiner Funktion sehr viele Rücksichten zu nehmen hat, um zu vermeiden, daß zu viel Porzellan zerschlagen wird, auch wenn er dabei riskiert, sich überall Feinde zu machen.
      Bevor ich weiter auf Ihren Einwand eingehe, würde mich aber konkret interessieren, wie die erwähnten Würdenträger Ihrer Meinung nach denn agieren sollten, damit sie nicht als "Waschlappen" bezeichnet werden?
      Ich denke, daß wir nach Möglichkeit gerade nicht so agieren und reagieren dürfen, wie jene, die versuchen, uns zu provozieren, weil wir damit sofort unsere Glaubwürdigkeit einbüßen würden. Der Gott, an den ich glaube, hat den Islam sicher nicht gewollt, aber Er respektiert die Freiheit des Menschen. Der Gott, an den ich glaube, braucht den Menschen nicht, um mit Gewalt seine Ordnung (wieder) herzustellen, Er verabscheut es auch zutiefst, daß in Seinem Namen gemordet wird. Ich vertraue jedoch zutiefst darauf, daß Er weiß, wie die Menschheit ihren Weg aus diesem Dilemma finden wird. Entweder es gibt ihn, den geschichtsmächtigen Gott der Christen, dann brauchen wir uns keine Sorgen zu machen, oder es gibt Ihn nicht, dann schon gar nicht, denn dann wäre ja alles egal...

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 23:32

      M.P.

      Ein bisschen enttäuschen Sie mich jetzt.
      Mein Gottvertrauen ist zuweilen nicht sehr ausgeprägt (jetzt enttäusche vermutlich ich Sie).

      Es wäre nicht richtig, nur auf Gott zu vertrauen und den Karren kampflos fahren zu lassen.
      Ich nehme an, dass Ihr Gott Nichtstun verabscheut. Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott, dem kann ich einiges abgewinnen. Dem islamischen Allah wiederum scheint die Passivität (Kismet) mehr zu gefallen.

      Bitte, wenn ich empfehlen darf, geben sie sich doch den Link von Erich Kahr 12:50, auch wenn s weh tut..

      Hier nochmal :
      http://www.pi-news.net/2009/12/die-selbstislamisierung-der-katholischen-kirche/#more-105507

      Wir haben es nicht nötig zu provozieren, das Christentum ist unsere Hausreligion, aber wir könnten zb auf deutliche Distanz zu den Provokateuren gehen und ihnen ihren Platz zuweisen, der durchaus auch außerhalb unseres Glaubensraumes liegen kann (de facto tut er das eh..).

      Vor lauter Katzbuckeln gegenüber dem Islam vergessen die christlichen Klerikalschaften auf die eigene Religion. Ich verstehe diesen Unstolz nicht ! (Jetzt nicht sagen: Stolz ist eine Todsünde ! Im Gegenteil, wer nichts auf sich hält, sich freiwillig an den Teufel verkauft und sich womöglich an diesen versklavt, dem gebührt dann halt sein Schicksal).

      Offensichtlich wollen einige als Spät-Kommantschen in einem Reservat ihr karges Überleben fristen.

    • M.P. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 23:52

      Es ist immer bedauerlich, jemanden zu enttäuschen. Allerdings muß man zugestehen, daß ein solches Forum trotz allem sehr enge Grenzen hat und die hier angeschnittenen Themen und Tatsachen weit mehr Zeit und Raum bräuchten, als zur Verfügung stehen. Ich versuche daher vieles möglichst knapp zu halten, und dann fallen bestimmte Aspekte natürlich durch den Rost. Wenn ich die Frage nach der Alternative gestellt habe, dann weil mir die Antwort darauf als wesentlich für eine Fortführung der Diskussion erscheint. Was würden Sie denn wirklich an der Stelle der angesprochenen Würdenträger tun? Und zwar ohne das Ziel aus den Augen zu verlieren, Voraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben aller Menschen zu ermöglichen. Vom Erhabenen zum Lächerlichen ist es bekanntlich nur ein Schritt (Napoleon), vom Mut zur Dummheit oft auch.
      Auch mein Gottvertrauen ist de facto wahrscheinlich weniger stark, als es hier klingen mag, ich meine aber, daß es die Grundlage unseres Denkens und Handelns sein sollte. Natürlich müssen wir handeln (leider habe ich auch in der Kirche schon mehrfach hören müssen, daß wir ja nichts tun können und daher sollen, weil Gott ja ohnedies alles lenke...), aber ebenso dürfen wir darauf vertrauen, daß Gott seine Schöpfung nicht zugrunde gehen läßt und daher notfalls auch - nicht unbedingt für uns meß- und wägbar - eingreifen wird.
      Ich gehe selbstverständlich auf Distanz zu Provokateuren aller Art (die es auch in "unseren" Reihen gibt) und ich würde mir wünschen, daß es muslimische Geistliche auch öfters tun. Deren Schweigen nach Massakern mit muslimischem Hintergrund macht sie ja mehr als verdächtig. Ich will auch wirklich nicht katzbuckeln und freue mich auch nicht, über oftmals allzuviel Zurückhaltung. Aber ich versuche auch, mich in die Lage derjenigen zu versetzen, von denen wir einen Mut verlangen, den wir selber gar nicht aufbringen können, und sei es auch nur, weil unsere kleine persönliche Meinung einfach nicht die gleiche Wirkkraft hat, wie eine Äußerung eines in der Öffentlichkeit stehenden Würdenträgers. Das Ziel, dem Islam die Herrschaft über uns nicht zu überlassen, müssen wir mit unseren, nicht des Islams Mitteln erreichen.
      Im übrigen hege ich sogar noch einen größeren Optimismus, der mir natürlich auch als Naivität ausgelegt werden kann. Bisher sind noch alle Unrechtsregime früher oder später zu Grunde gegangen, oft auch erst nach Millionen Toten. In jüngster Zeit Kommunismus und Nationalsozialismus, aber auch alle anderen menschenverachtenden Diktaturen im Laufe der Geschichte. Dies wird auch dem Islam widerfahren, weil der Mensch grundlegend frei geschaffen wurde und sich auf Dauer diesem aufgezwungenen Wahn nicht unterwerfen wird.

  38. beatrix (kein Partner)
    25. Dezember 2009 11:21

    Es gibt keinen moderaten Islam. Genauso wird es keinen Euro-Islam geben, wie ihn Bassam Tibi einst gutgemeint beschworen hat.


    In den islamischen Ländern wird der Islam heute nicht von aufklärungsfreundlichen Bildungseliten getragen, sondern von deren Gegenteil, was am besten an der Qualität der Völkerwanderung aus der Türkei in die Eu zu beobachten ist. Es handelt sich bei den türkischen Auswanderern um genau jene Schichten der türkischen Gesellschaft, die der Atatürk-Doktrin hartnäckig trotzen.

    Atatürk waren Rückständigkeit sowie Aberglaube, vermischt mit ruralem religions- und Kulturverständnis ein Gräuel. Genau diese trachtete er aus der gesellschaftlichen Mentalität zu entfernen und verbot die dazugehörigen Symbole wie Fez und Türban (religiöses Kopftuch).

    Was sich bei uns ansiedelt, sind die klassischen Modernisierungsverweigerer, die sich hier trotzig ihre religösen Zivilisationsenklaven (Gegengesellschaften) wieder aufbauen und etablieren. Dank Familienzusammenführung ist ihnen ein rasches Wachstum sicher. Wir fördern und finanzieren die Feinde Atatürks, des Erneuerers der Türkei.

    Wir fördern die Rückfalltäter eines Entwicklungslandes, dessen heutige religiösen Führer sich darüber ins Fäustchen lachen, dass wir ihnen ihre am wenigsten entwicklungsfähigen (schulbaren) Schichten abnehmen, diesen obendrein Religionsfreiheit nach archaischem Traditionsverständnis gewährt wird, und welche im Ausland die Interessen einer rückwärts gewandten Türkei standhaft vertreten, indem sie sie in stilechter Praxis umsetzen.

    Die Türkei schiebt diesen Schichten ungeniert nach, was sie in der westlichen Demokatie realisiert sehen möchte : Die Unterwerfung unter ihre Religion, unter ihren Lebensstil, ihre Bildungsinhalte (!), ihre "Zivilisation". Wer die großartige Oriana Fallaci gelesen hat, erhält Aufschluss über den mutigsten Zivilisationvergleich, der jemals veröffentlich wurde.

    Niemals wird sich der so genannte Euro-Islam unseren Wünschen beugen!
    Wir sind es, von denen Beugung erwartet wird. Beugung unter Zustände und Gesetzlichkeiten, die wir längst überwunden vermeinten, die jeder aufgeklärten und liberalen Zivilisation Hohn sprechen. Beugung unter einen in jeder Hinsicht minderwertigen Gesellschaftsplan. Zum Beweis stehen die Zustände in den islamischen Ländern, deren Zustand zu analysieren ich mir hier spare, damit mir nicht schlecht wird.

    Zum weiteren, näheren Beweis stehen die Enklaven, welche die Euro-Islamisten auf westlichem Boden implementiert haben. Wenn nicht einmal mehr Sicherheitskräfte dort Zugang haben, wie können wir erwarten, dass diese noble Majorität in spe es uns je gut meinen würde ? Das Ende ist klar.

    • M.P. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 11:47

      Meinen obenstehenden Artikel habe ich noch ohne Kenntnis dieses Artikels geschrieben. Die Parallelen sind daher "Zufall" - oder doch nicht? Liegt wohl irgendwie in der Luft. Gerade zu Weihnachten sollte man der Wahrheit die Ehre geben...

    • Erich Kahr (kein Partner)
      25. Dezember 2009 12:50

      Ohne Kommentar:

      http://www.pi-news.net/2009/12/die-selbstislamisierung-der-katholischen-kirche/#more-105507

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Dezember 2009 13:01

      "Was sich bei uns ansiedelt, sind die klassischen Modernisierungsverweigerer"
      Diese Verallgemeinerung ist unzulässig. Viele zehntausende muslimische Gastarbeiter sind gekommen, um zu arbeiten. Sie waren und sind tüchtig. Was allerdings besonders und negativ auffält, sind drei Sorten, alle keineswegs typisch für Muslime:
      1. Die Menschen aus Anatolien, einem zeitlich und kulturell extrem rückständigen Gebiet, mit eigener Kultur und Mentalität. Hierunter fällt die Mehrzahl der wandelnden Zelte.
      2. Radikale Fundamentalisten, wie die Islamische Föderation (Milli Görüs), die schon kleinste Kinder vermummen und Religion zur Unterdrückung nützen.
      3. Und schließlich die Islamisten, Vertreter des politischen Islam, wie die Liga Kultur (Muslimbruderschaft). Die haben nichts am Hut mit Religion, sie wollen politische Macht. Sie kontrollieren daher auch die Islamische Glaubensgemeinschaft, von der sich deshalb der Großteil der Moslems in Österreich distanziert.

    • beatrix (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:04

      Was sich bei uns ansiedelt, sind die klassischen Modernisierungsverweigerer


      Die Gastarbeiter waren Männer, die vor 40-50 Jahren ohne ihren kulturellen und sozialen Kontext zu uns gekommen sind, um am Arbeitsleben teilzunehmen. Mit diesen Leuten, die keine Zuwanderer im heutigen Sinn waren, gab es auch keine sozalen, politischen oder religiösen Probleme.

      Erst die Familienzusammenführung hat bewirkt, dass plötzlich ein Strukturentransfer stattzufinden begann. Frauen, Kinder, Verwandte und Imame kamen nach und bildeten dauerhafte Settlements gemäß den Gesetzen des Zusammenlebens im Herkunftsland. Diese gestze und Regelwerke wurden im Laufe der Zeit 1:1 in unser System übertragen und diesem beigefügt.

      Mit der Etablierung religöser Netzwerke begann auch die Überwachung und das Management der islamischen Community. Islamische Vereine, Agenturen und Zentralräte bildeten sich in der Folge. Sie agieren im Ausland wie kleine exterritoriale Ministerien, die sich in die einheimische Politik massiv einmischen und ständig Forderungen zugunsten ihrer Interessen stellen. Angriffsziel Nr. 1 sind die lokalen Gesetze.

      Eine Analyse der Einwanderer aus der Osttürkei, aus dem Libanon oder den Gebirgszonen Marokkos gibt deutlich darüber Auflschluss, dass wir es sehr wohl mit Modernisierungsverweigerern zu tun haben. Importiert werden ganze Strukturenpakete aus altpatriarchalen, archaischen Traditionsmodellen, die von der Religion symbiotisch mitgetragen werden. Das ist jederzeit überprüfbar und ebenso überall evident, wo sich türkisch/moslemische Enklavenbildung zeigt.

    • Werner Papst (kein Partner)
      25. Dezember 2009 14:13

      Ergänzung:
      Die Präsenz der Moslems in Österreichs hat das Wenigste mit Gastarbeiterzuwanderung zu tun:

      http://diepresse.com/images/uploads_360/b/3/2/527154/MUSL20091209182829.jpg

      1971 war die "Gastarbeiteranwerbung" lange vorbei. 1981 und 1991 dann aber auf jeden Fall. Seit 1971 hat sich die Zahl der Moslems in Österreich allerdings verzehnfacht.

      1990 waren 3.8% der Neugeborenen Moslems. 2008 waren es 14%, also knapp 4x so viele.

      Das Problem ist der Familiennachzug, der angeblich nicht aufzuhalten ist. Aufzuhalten ist angeblich nur die "Klimaänderung".

    • Josef Maierhofer (kein Partner)
      25. Dezember 2009 17:50

      @ Erich Kahr

      Ich habe mir den aufrüttelnden Link angesehen und habe bisher nicht geahnt welche Verräter der römisch katholischen Religion da tätig sind:

      Einerseits sind es solche Typen, die Sie da angeführt haben, andererseits sind es aber auch die einfachen Katholiken, die den Weg zur Kirche nicht mehr finden.

      Es ist ja alles 'so frei' ...

  39. workforcetrust (kein Partner)
    25. Dezember 2009 10:17

    Pro Vermummnug würde aber auch bedeuten, dass bei der Opernballdemo wieder mehr los wäre, und das wäre, von meiner Warte aus betrachtet, auch gut so. Obwohl, Konjunktive sind ja eigentlich zu vermeiden!

  40. Grübler (kein Partner)
    25. Dezember 2009 10:17

    "
    Fördern wir statt dessen einen modernen, europäischen Islam, der sich auch dann für alle Menschenrechte ausspricht, wenn einmal der Islam die Mehrheit bilden wird.
    "
    Wie soll das gehen?
    Die radikalsten Vertreter des Islam sind jene der 2. und 2.Generation. Diese Familien hatten 20 und mehr Jahre zeit, sich einem Islam westlicher Prägung zuzuwenden.
    Glaube hat nichts mit "Wissen" zu tun.
    Glaube hat nicht smit Demokratie zu tun.
    Glaube ist absolut. Entweder man glaubt, oder nicht.
    Allenfalls hat Glaube - vor allem in unserer Zeit - mit Geographie zu tun.

    Dem entsprechend müss(t)en wir handeln.

    • Gennadi (kein Partner)
      25. Dezember 2009 12:52

      Es gibt keinen modernen, europäischen Islam. Genauso wenig, wie es einen modernen afrikanischen Konfuzianismus oder einen modernen amerikanischen Katholizismus gibt. Religionen sind nicht zeitlich und örtlich anpassbar.

      Aber umgekehrt, die Bekleidungsvorschriften der Islamisten (Burka, Kopftuch/Hijab, etc.) haben nichts mit Islam zu tun.

  41. Piefke (kein Partner)
    25. Dezember 2009 10:10

    Noch ein kleiner Nachtrag, wenn's erlaubt ist. - Herr Dr. Unterberger, darf man annehmen, dass der Titel dieses Beitrags eine ironische Anspielung an einen Ausspruch unseres bundesdeutschen Oberlinksgrünen, und Ex-Terroristen-Anwalts Ströbele ist, nämlich: "Gebt das Hanf frei" ?

    • Eddie R. (kein Partner)
      25. Dezember 2009 11:29

      Es gibt keine Ex-Terroristen, so wie es auch keine Ex-Mörder gibt!! Herr Ströbele war nicht nur der Verteidiger der Terroristen, sondern aktiv in deren Kommunikationssystem eingebunden. Dafür wurde er auch (zu milde) verurteilt!!

    • Piefke (kein Partner)
      25. Dezember 2009 17:21

      Verzeihung: aber das Präfix "Ex" bezog sich nicht auf "Terrorist", sondern auf "Anwalt"

  42. Dr. Günter Frühwirth (kein Partner)
    25. Dezember 2009 09:38

    Nach Weihnchten!
    Ich habe mir fest vorgenommen, über die Weihnachtsfeiertage nichts zu posten...
    Bitte um Geduld...
    Einen gesegneten Christtag allen Postern!

  43. Piefke (kein Partner)
    25. Dezember 2009 08:33

    Ein wesentlicher Aspekt scheint mal wieder zu sein, dass so eine Aussage von einer MinisterIN kommt. Nur mit ihrem Nimbus der unfehlbaren LichtgestaltIN darf eine Frau gegen die andere "heilige Kuh", den Islam argumentieren. Sollte ein Mann das gleiche vorbringen, wird sogleich die Rassismus- oder Faschismus-Keule geschwungen.

    Da dürfte übrignes noch jede Menge Konfliktpotential für das Gutmenschentum lauern, da es simultan die Apotheose des Weiblichen und Duckmäuserei vor dem Islam betreiben soll. Dummerweise liegen beide "Kriechrichtungen" 180° zueinander.

  44. Gustav Strasser (kein Partner)
    25. Dezember 2009 07:33

    Wie immer ausgezeichnet. Gratuliere zu diesem Artikel ...

  45. aperucs (kein Partner)
    25. Dezember 2009 07:24

    so beginnt ein anständiger christtag!





Bitte OHNE Internet-Links (Kommentare mit Links werden nicht veröffentlicht)
verbleibende Zeichen: 700

Sicherheitsabfrage:
Bild neu laden

Ich will die Datenschutzerklärung lesen.


© 2019 by Andreas Unterberger (seit 2009)  Impressum  Datenschutzerklärung