Asylbetrug und Gesellschaftszerstörung drucken

Nach fünfwöchiger Angststarre haben sich also die Sicherheitsbehörden entschlossen, das „Protest-Camp“ der „unterstandslosen Asylanten“ auf der Rasenfläche des Sigmund Freud-Parks vor der Wiener Votivkirche in den frühen Morgenstunden des 28. Dezember 2012 zu räumen und die Fahrzeuge, Zelte, Bänke und Habseligkeiten der Protestierer abzutransportieren. Mehrere Dutzend Asylanten und Aktivisten haben sich in die Votivkirche zurückgezogen, wo sie von Caritas und Diakonie verstärkt versorgt und von deren Spitzen – dem katholischen Michael Landau und dem protestantischen Michael Chalupka – persönlich solidarisch betreut werden.

Empörung über das „unmenschliche Vorgehen der Polizei“ macht sich in kirchlichen, grünen und generell all jenen Kreisen breit, die schon immer einer Beseitigung möglichst aller fremdenrechtlicher Restriktionen das Wort gesprochen haben. Diese Empörung mündete unmittelbar in eine Reihe von Demonstrationen mit eher bescheidener Teilnehmerzahl. Soweit der Sachverhalt, wie er sich für die Konsumenten der Mainstream-Medien rekonstruieren lässt.

Ein komisches Bauchgefühl hat mich schon vor der Räumung gemeinsam mit einem Freund veranlasst, abseits akkordierter PR-Termine einen Lokalaugenschein in der Votivkirche vorzunehmen.

Ankunft um 23.00 Uhr. Unmittelbar vor dem Kircheneingang: Ein kleines Zelt, Tische, Poster, Banner, einige Demonstrationsutensilien. Beim Eintritt in die Kirche: Penetranter Uringestank in der hinteren Ecke rechts, helle Erleuchtung des hinteren Trakts, auf der linken Seite des hinteren Kirchendrittels eine rund hundertfünfzig Quadratmeter große Lagerstätte, die eher einer Mülldeponie gleicht; durcheinandergewürfelte Matratzen, Decken, Schlafsäcke, Heizlüfter, leere Plastikbecher, kleine Lautsprecher mit Kabeln, Sesseln, dazwischen halbzerknitterte, schlampig beschriebene Papierfetzen mit „Wir sind Maria und Josef“, „David war Asylwerber oder Flüchtling“, „Auch Jesus war Asylsuchender“, davor eine Gruppe verächtlich lieblos hingestellter, kleiner Krippenfiguren mit ausgebrannten Kerzen drum herum, und ganz hinten die demagogische, linke Motivations-Parole „By the People, for the People, Deportation?“. Also ein Saustall, der an den zurückgelassenen Mist des samstägigen Flohmarkts hinter dem Naschmarkt erinnert. Arg respektlos gegenüber gläubigen Katholiken.

Dann die große Überraschung: Die gesamte Lagerstätte ist vollkommen leer. Kein einziger „Asylant“ in den künstlich ausgestopften Schlafsäcken oder Behelfszelten, überhaupt kein Mensch in der Kirche, die in gespenstischer Stille sich völlig selbst überlassen ist. Geschockt gehen wir zum Auto zurück, holen eine Kamera, um die Abwesenheit der angeblich frierenden Hilfsbedürftigen zu dokumentieren. Wieder zurück im Gotteshaus werden wir von vier mittlerweile aus dem gegenüberliegenden Camp im Votivpark herbeigeeilten Personen – zwei Mädchen und zwei jüngeren Männern – empfangen, die von uns eine Rechtfertigung für unseren nächtlichen Besuch einfordern.

Alle vier stellen sich als Mitarbeiter der Caritas vor, sind in betretener Abwehrhaltung, sehen es gar nicht gern, dass hier unangemeldeter Besuch kommt. Die Frage, wo denn die verzweifelten Flüchtlinge sind, können oder wollen sie nicht beantworten. Sie würden gerade beraten, ob sie das Angebot der Caritas und anderer Einrichtungen zum sofortigen Bezug beheizter Quartiere anzunehmen bereit sind oder nicht. Diese Beratung würde bereits seit Mittag andauern.

Es entspinnt sich eine mehr als halbstündige Diskussion über den Sinn dieser Aktion und ihre angebliche Notwendigkeit im Dienste der Ärmsten in unserer Gesellschaft. Ob wir noch nichts vom alten Recht auf „Kirchenasyl“, der Verpflichtung gegenüber den Herbergsuchenden – besonders zu Weihnachten – und den vielen Ungerechtigkeiten, denen Asylsuchende in Österreich täglich ausgesetzt seien, gehört hätten?

Als Wortführer erweist sich ein gewisser Alexander Bodmann, der sich mittels Geschäftskarte als Generalsekretär der Caritas Wien erkennbar macht. Er würde sich gegen die Vereinnahmung durch linksradikale und rechtsradikale Aktivisten verwahren. Die Frage, wo es denn hier „rechtsradikale Aktivisten“ geben würde, wusste er nicht zu beantworten.

Unser Lokalaugenschein verlegt sich zum Protest-Camp in den gegenüber liegenden Park. Mehr als ein halbes Dutzend Zelte unterschiedlicher Größen, ein Traktor, ein Bus mit deutschem Kennzeichen, ein Küchenwaggon, ein Punsch-Stand, mehrere Feuerstellen. In der Mitte ein beheiztes Mannschaftszelt, in dem ausgelassene Stimmung herrscht, es wird gegessen und getrunken. Ein Banner „lesbians welcome“. In den kleinen (2-Mann-)Zelten ebenfalls kein Mensch. Auch hier scheint niemand zu schlafen. Auf den Trampelpfaden treffen wir die eine oder andere dunkle Gestalt – möglicherweise „Menschen mit Migrationshintergrund“.

Die Drahtzieher des Protestcamps

Wie soll man diese Wahrnehmungen einordnen? Ein Freund hilft mir am nächsten Morgen mit dem Hinweis auf die Seite http://no-racism.net weiter. Ich lege jedem Interessenten an der Wahrheit dringend ans Herz, sich dort selbst kundig zu machen. Auf dieser Seite wird die Park- und Kirchenbesetzung in allen Sequenzen penibel dokumentiert, propagandistisch betreut, aktionistisch akkordiert und ideologisch begründet und aufgeladen.

Besonders eindrucksvoll ist aber erkennbar, dass alle Schritte dieser gezielten Provokation minutiös geplant wurden und Teil einer präzisen Choreographie waren und sind, im Zuge derer nichts dem Zufall überlassen wurde. Bereits der „Flüchtlingsmarsch“ von Traiskirchen nach Wien vom 24. November wurde Tage vorher angekündigt, und zwar detailgenau mit sämtlichen Stationen und Uhrzeiten der Kundgebungen und dem Ziel, ein „spontanes Protest-Camp“ vor der Votivkirche einzurichten. Die Erstürmung der Kirche, der Beginn des Hungerstreiks, die „laute, fette Weihnachtsparty“ – alles generalstabsmäßig vorbereitet und in Szene gesetzt.

Es wird wohl nicht nachweisbar sein, dass die Caritas und die vermeintlichen Asylanten aktiv in die Planungsarbeiten dieser politischen Inszenierung eingebunden waren. Sie haben sie jedoch schamlos für die Betreibung ihrer eigenen Sonderinteressen genutzt. Dass sich dabei sowohl die Hilfsorganisationen als auch die unmittelbar Betroffenen für ein Projekt der proaktiven Gesellschaftszerstörung in Dienst nehmen lassen und somit in gewisser Weise Opfer anarchistischer Aktivisten sind, macht sie keineswegs sympathischer.

Die Asylanten haben durchgehend bewiesen, dass sie meilenweit davon entfernt sind, hilfsbedürftig oder gar in akuten Notsituationen befindlich zu sein. Im Übrigen sei auch einmal darauf hingewiesen, dass der Mythos von den überbelegten Quartieren und den „menschenunwürdigen Verhältnissen“ in Traiskirchen eine glatte Propagandalüge ist. Jede Recherche zeigt, dass die meisten männlichen Österreicher ihren Grundwehrdienst unter weitaus weniger gemütlichen Bedingungen zugebracht haben als die Flüchtlinge ihren Aufenthalt in Traiskirchen.

Politische Forderungen der Protestierer

Den Protestierern geht es aber gar nicht um bessere Quartiere, denn sie haben alle diesbezüglichen Angebote ausgeschlagen. Sie kritisieren vielmehr den Mangel an Internetzugang und Fernsehgeräten und fordern u.a. eine Erhöhung des Taschengeldes, kostenlose Benutzung der öffentlichen Verkehrsmittel, Bildungs- und Ausbildungsangebote während des Asylverfahrens, schmackhaftere und gesündere Kost, zeitgemäße Hygieneartikel usw. Darüber hinaus wird in politischer Hinsicht u.a. gefordert:

  • Uneingeschränkte Bewegungsfreiheit während des Verfahrens, Zurückweisung von Quartieren fernab der Städte, wo eine Teilnahme am zivilen Leben nicht möglich ist;
  • Anerkennung jedweden Asylgrundes, insbesondere wirtschaftliche Not oder Unterentwicklung;
  • Schluss mit „Dublin II-Abschiebungen“ (die laut diesem Abkommen dann vorzunehmen sind, wenn ein Antragsteller über ein sicheres Drittland anreist);
  • Freier Zugang zum Arbeitsmarkt während des Asylverfahrens;
  • Bleiberecht für alle;
  • unbegrenzte Familienzusammenführung.

Diese Forderungen werden auf der oben genannten Internetseite seit geraumer Zeit – auch lange vor dem Beginn der Votivkirchen-Aktion – getrommelt. Ihre vermeintliche Urgenz wird durch wohlbekannte Floskeln untermauert, mit denen die Gesellschaften gekennzeichnet werden, deren Mitgliedschaft unter Asylanten so heiß begehrt ist: Alltagsrassismus, Festung Europa, rassistische Hetze – rassistische Gesetze. Und übrigens: „Kein Mensch ist illegal.“

Die angeführten politischen Forderungen werden von Caritas und Diakonie mitgetragen. Landau und Chalupka haben dies teils ausdrücklich bekräftigt, teils wohlwollend durch solidarische Affinität zum Ausdruck gebracht. Diese sogenannten Hilfsorganisationen haben sich damit selbst zum Quellpunkt der Misere und zu einem echten gesellschaftspolitischen Übel gemacht. Dass linksextreme Aktivisten Fremdenpolitik im Allgemeinen und Asylpolitik im Speziellen als Instrument der gesellschaftlichen Desintegration betrachten, ist nicht spektakulär und überrascht niemanden. Dass aber Einrichtungen, deren selbstgewählte Aufgabe in der Mobilisierung freiwilliger Unterstützung für die am Rande der Gesellschaft Stehenden, für die Ärmsten der Armen, besteht, einen linken Kulturkampf betreiben, ist ein Ärgernis für alle, mit deren Spendengeld sie operieren.

Caritas und Diakonie haben kein Mandat für die Propagierung folgenschwerer politischer Projekte, deren Verwirklichung eine substantielle Schädigung der Interessen der Mehrheitsbevölkerung bedeuten würde. Sie sind nicht legitimiert, ihr Ansehen als Institutionen der tätigen Nächstenliebe in den Dienst eines beinharten, ideologisch motivierten Kulturkampfes zu stellen. Es ist demokratiepolitisch höchst bedenklich, wenn ihre Repräsentanten ihr öffentliches Podest nutzen, um eine Politik zu betreiben, für deren Folgen sie keine Verantwortung zu übernehmen brauchen.

Bedauerlicherweise ist ihnen das grüne und „gutmenschliche“ Biotop, in dem sie sich bereits in den letzten Jahren mit ihren sozialromantischen Phantasien herumgetummelt haben, offenbar zu eng geworden. Mit der Aktion des Protest-Camps und der Besetzung der Votivkirche haben sie daher bedenkenlos die gesamten, hinter ihnen stehenden Kirchenapparate vereinnahmt. Damit ist das Konzept einer unrepräsentativen und nicht legitimierten, aber mit großer faktischer Potenz ausgestatteten Fremdenpolitik auf die nächsthöhere Ebene hinauf moduliert worden. Der Kardinal und die gesamte Wiener Kirchenführung mussten sich der Suggestivkraft des Totschlagarguments der vermeintlichen weihnachtlichen Herbergssuche unterwerfen und damit dem rechtswidrigen Treiben der subversiven Daueragitation ihren amtskirchlichen Segen erteilen.

Mangelnder Mut in Kirche und Politik

Kardinal Schönborn schließt damit das Jahr einer Reihe politischer Fehlentscheidungen ab, mit denen er sich 2012 gegen die Interessen der Mehrheitsbevölkerung gestellt hat: In der sommerlichen Beschneidungsdebatte, in der Protegierung eines homosexuellen Pfarrgemeinderates, im Bekenntnis zu einer – mittlerweile längst gescheiterten – superstaatlich ausgerichteten EU-Vertiefungspolitik, in der dauerhaften Distanz zu engagierten Lebensschützern und Kämpfern gegen islamische Christenverfolgung.

Die Kirche wird sich rasch entscheiden müssen, welche „Handelsmarke“ sie im kommenden Jahr zu etablieren wünscht: Die einer Lobbyagentur für multikulturalistisch inspirierte, lilarote Randgruppenpolitik oder die einer am Evangelium orientierten Großgemeinschaft mit selbstbewußtem Prägeanspruch gegenüber Alltagsethik, Politik und Kultur. In der gegenständlichen Causa wurde nicht einmal die sozialromantische Attitüde selbstbewusst katholisch vorgetragen. Denn dann wäre das Mindeste die enthusiastische Einladung – besonders der muslimischen Kirchenbesetzer – zu einem gemeinsamen, selbstverständlich katholischen Gebet, was nicht nur dem Ort der Handlung, sondern auch dem verpflichtenden Missionsauftrag der Christen entsprochen hätte.

Apropos mangelnder Mut: Die gesamte Szene aller politisch verantwortlichen Entscheidungsträger hat in dieser Angelegenheit ein Bild des Jammers und der Kläglichkeit abgegeben. Aufgabe einer pflichtbewußten Innenministerin wäre es natürlich gewesen, den Protestierern persönlich und erhobenen Hauptes mitzuteilen, dass ihren unhaltbaren Forderungen nicht entsprochen werden wird und anschließend daran die Räumungsaktion des Besetzer-Lagers selbst zu leiten. Die Aufgabe eines mandatsgetreuen Bürgermeisters hätte dementsprechend darin bestehen müssen, seine Bürger durch Beseitigung der anarchistischen Übergriffe zu beschützen und die Räumung zum ehebaldigsten Zeitpunkt aktiv zu bestellen.

Doch das tatsächliche Verhalten nach der Räumung ist ein Paradebeispiel für die generelle Handlungsunfähigkeit der etablierten politischen Kaste in allen Fällen drängender öffentlicher Probleme: Zuerst der Versuch, das Problem einfach auszusitzen; dann das Aneinanderketten der am Machterhalt orientierten Kräfte inklusive der panischen Vermeidung von Aussagen und Handlungen, die in den Medien als nicht „politisch korrekt“ wiedergegeben werden könnten; und schließlich die Zuweisung einer Lösung des second best an die bürokratische bzw. technokratische Ebene.

Zwar durchschaut in diesem Fall jeder den feigen Akt der Kindesweglegung, denn niemand glaubt ernsthaft, dass der Wiener Polizeichef einen derartig sensiblen Einsatz ohne schriftliche Absicherung durch das Innenministerium vornimmt, und dass es der Magistratsdirektor wagt, seine „48er“ (MA 48: Müllabfuhr der Gemeinde Wien) zur Beseitigung des Gerümpels der Besetzer abzustellen, ohne vorher die ausdrückliche Zustimmung des roten Cholerikers im Rathaus eingeholt zu haben. Aber das Scheuen des Lichts der Öffentlichkeit seitens der sonst so PR-gnaschtigen Schönwetterpolitiker lässt die Verantwortlichkeiten optisch verschwimmen und scheint die Entscheidungsträger aus der Schusslinie zu nehmen.

Das gilt übrigens besonders für die linkspopulistischen Grünen. Nachdem sich grüne Fundis wie Peter Pilz und Alev Korun mit den Forderungen der Besetzer solidarisch erklärt hatten, und danach die grüne Vizebürgermeisterin, Maria Vassiliakou, nichtsdestotrotz in koalitionärer Rathaus-Eintracht der Räumung des aktionistischen Erlebnisparks zustimmte, distanzierte sich Bundessprecherin Eva Glawischnig wortakrobatisch von der „menschenverachtenden Räumungsaktion“, um wieder Terrain in ihrer Zielgruppe gutzumachen.

Das flächendeckende Versagen der gesamten „politischen Elite“ sollte zum Anlass genommen werden, um die insgesamt völlig aus dem Ruder gelaufene Asylpolitik einer längst fälligen Grundsatzdiskussion und energischen Runderneuerung zu unterziehen. Das gesamte politische Establishment hat sich in den letzten Jahrzehnten um die Beantwortung oder auch nur Benennung der zentralen Fragen des Asylwesens herumgedrückt. Alle Asylgesetznovellen waren nichts mehr als hilfloses Flickwerk. Von einer Miteinbeziehung der Bevölkerung in einen Diskurs zu diesem Thema, das von vitalster Bedeutung für die Gesellschaft ist, konnte zu keinem Zeitpunkt auch nur ansatzweise die Rede sein.

Vorschlag für ein neues Asylrecht

Um einen derartigen Prozeß anzuregen, seien neben der faktischen Kritik im Folgenden einige Vorschläge unterbreitet.

  1. Asylwerber sind vom Augenblick ihres Antrags bis zur rechtskräftigen Beendigung des Verfahrens dauerhaft zu kasernieren. Es braucht nicht extra ausgeführt zu werden, dass dies unter menschenwürdigen Bedingungen und auf einem normalen medizinischen Niveau stattzufinden hat. Der Kontakt mit der ortsansässigen Bevölkerung oder gar die Anwendung sogenannter „integrativer Maßnahmen“ sind im Hinblick auf Personen, von denen noch nicht gesagt werden kann, ob sie tatsächlich integriert werden sollen, systemwidrig. Auf diese Weise sind menschliche Schicksale von jahrelang in Österreich lebenden, tatsächlich oder vermeintlich integrierten Asylwerbern mit inzwischen reichlich aufgebauten Sozialkontakten vollständig vermeidbar.
  2. Die Idee eines Zugangs zum Arbeitsmarkt für Asylwerber ist – zunächst aus der Begründung von Pkt. 1 heraus – strikt abzulehnen. Zusätzlich ist es wirtschafts- und sozialpolitisch gegenüber der eigenen Bevölkerung unhaltbar, wenn Personen, die mit einer staatlichen Grundversorgung ausgestattet sind, in Lohnkonkurrenz zu Einheimischen treten, die von ihrem Arbeitseinkommen existentiell abhängig sind.
  3. Die Begründbarkeit eines Asylantrages mit wirtschaftlicher Not oder ökonomischer Unterentwicklung im Herkunftsland ist in jedem Fall vollständig auszuschließen. Nachdem dies bis jetzt de facto nicht wirklich geschieht, ist die Zahl potentieller Asylwerber in Österreich tatsächlich buchstäblich unbegrenzt.
  4. a. Ebenso ist ein Asylantrag aufgrund kulturspezifischer sozialer Deformationserscheinungen, wie Stammesfehden, ethnischen Konflikten, religiösen Auseinandersetzungen u.ä. auszuschließen.
    b. Als Asylgrund sollte ausschließlich das Bestehen körperlicher Oppressionen, die von den willkürlich agierenden Organen politischer Despotien gegen die Angehörigen einer politischen oder religiösen Opposition oder gegen die Angehörigen von aus sonstigen Gründen verfolgten Gruppen in Anwendung gebracht werden, akzeptiert werden.
  5. Es ist eine taxative Liste von solchen Ländern zu erstellen, in denen das politische System nach objektiven Beurteilungskriterien die Verwirklichung von Asylgründen entsprechend Pkt. 4b ausschließt. Für Personen, die aus derartigen Ländern kommen, darf kein Asylverfahren eröffnet werden.
  6. Unabhängig von Pkt. 3 und Pkt. 4 soll es den zuständigen politischen Entscheidungsträgern – nach Herstellung eines gesellschaftlichen Konsenses und unter Berücksichtigung der wirtschaftlichen Kapazitäten – möglich sein, im Falle auswegloser Krisen oder humanitärer Katastrophen Personengruppen von klar definierter Zahl aus kritischen Regionen der Welt nach Österreich zu holen, um ihnen ein zeitlich begrenztes oder dauerhaftes, humanitär motiviertes Bleiberecht einzuräumen. Beispiel für eine derartige Möglichkeit ist die Aufnahme von verfolgten Christen aus den kritischen Gebieten des Nahen Ostens.
  7. Unabhängig vom Zutreffen von Asylgründen oder den Voraussetzungen eines humanitären Bleiberechts laut den vorgenannten Punkten ist in Bezug auf jeden Antragsteller zu prüfen, ob sich dieser mit den Wertvorstellungen und Normen der österreichischen Gesellschaft identifiziert. Andernfalls ist trotz Asylgrund ein Bleiberecht auszuschließen. Dies sollte beispielsweise für muslimische Antragsteller gelten, die nicht bereit sind, sich von frauenfeindlichen oder gewaltverherrlichenden Koransuren schriftlich vorgegeben und unterzeichnet zu distanzieren.
  8. Es ist sicherzustellen, dass ein Asylverfahren bis zur endgültigen Rechtskraft den Zeitraum eines halben Jahres nicht überschreitet.
  9. Österreich sollte sich auf internationaler Ebene für eine grundsätzliche Neuordnung des Asylwesens verwenden. Das Ziel sollte dabei sein, Asylanträge in jedem Land nur von Abkömmlingen eines Landes anzunehmen, das sich auf demselben Kontinent wie das Zielland befindet. Mittelfristig ist dies die einzige Möglichkeit, Asylverfahren inhaltlich handhaben zu können und große Ströme ökonomisch begründeter Völkerwanderungen zu unterbinden.
  10. Diese Vorschläge dienen der Verteidigung der legitimen Interessen der autochthonen österreichischen Bevölkerung an der Erhaltung der erfolgreichen, bestehenden Kultur- und Gesellschaftsordnung, sowie dem allseitigen Interesse an einem gerechten und objektiv nachvollziehbaren Asylverfahren. Dem steht der natürliche Wunsch aller Antragsteller auf Vermeidung ungerechtfertigter Erwartungen, sowie auf möglichst rasche Verwirklichung eines selbstbestimmten Lebensentwurfes gegenüber, und zwar völlig unabhängig davon, ob ein Asylantrag berechtigt ist oder nicht.

Das Problem der außer Kontrolle geratenen Verfahrenslängen – in Einzelfällen sind Asylwerber schon acht(!) Jahre in Österreich gewesen, ohne, dass es zu endgültigen Entscheidungen gekommen ist – ist mit einem großzügigen Moratorium zugunsten der Antragsteller zu lösen: Unter der Voraussetzung, dass die Vorschläge aus dem Punkten 1 bis 8 umgesetzt sind, soll allen Asylwerbern, die bereits mehr als zwei Jahre legal im Land zubringen, ohne weitere Diskussionen ein unbegrenztes Bleiberecht, mit der Option einer späteren Staatsbürgerschaft eingeräumt werden. Dies wäre – aufgrund des bisherigen Staatsversagens im Bereich dieser Problematik – nur recht und billig.

Die Vorschläge werden selbstverständlich insbesondere bei einigen NGOs, die sich selbsternannterweise als monopolistische Interessenvertreter der Asylsuchenden gerieren, auf entsprechenden Widerstand stoßen. Dennoch glaube ich, dass sie den Interessen der Asylwerber weit eher entsprechen als die bisherigen Regelungen, die es erlauben, beim häufig vorliegenden Asylmißbrauch und  -betrug, unter dem Deckmantel vermeintlicher Christlichkeit, verantwortungslos wegzuschauen und so zur Verunsicherung und Zerstörung der Gesellschaft beizutragen.

Und es sollte außer Frage stehen, dass die Erpressungsversuche linkslinker, zum Teil ausländischer Protestaktivisten zum Anlass zu nehmen sind, um auch endlich die Interessen jener Personengruppe zu berücksichtigen, die ein Recht auf Erhalt ihres Traditionskapitals haben:  Nämlich die der Mehrheitsbevölkerung der Republik Österreich.

Christian Zeitz ist wissenschaftlicher Direktor des Instituts für Angewandte Politische Ökonomie und begreift sich als evangelikaler Katholik.

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  1. Ausgezeichneter KommentatorS.B.
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2013 22:30

    Brillante Analyse sowie hervorragende Lösungsvorschläge zur Votivkirchenmisere, die man sowohl im Sigmund-Freud- als auch im Votivpark als Flugblatt abwerfen sollte.

    Den Forderungen der Asylanten wäre noch ein Punkt hinzuzufügen,
    *daß sie die Löschung aller Fingerabdrücke verlangen, um weiterhin Ab- bzw. Unter- und Aufzutauchen, wo immer sie wollen.

    Bei Vorschlägen zum neuen Asylrecht müßte man noch berücksichtigen,
    *daß ein Asylantrag unmittelbar auszuschließen ist, wenn ein Asylwerber wegen eines kriminellen Deliktes bereits in seinem Heimat- oder einem anderen Land verurteilt werden sollte.
    Auch das ist leider vorgekommen.

    Nicht genug schätzen kann man, daß sich der Verfasser persönlich am Ort des Geschehens von den
    unhaltbaren Zuständen überzeugt hat und deshalb genau weiß, wovon er schreibt.

    Wenn beim gegenständlichen Asylmißbrauchsfall schon Politik und Justiz versagen, bleibt der autochtonen Bevölkerung ein probates Mittel zur Gegenwehr: die involvierten NGOs finanziell aushungern.
    Keinen Spendencent mehr an Caritas, AI, Diakonie und wie sie alle heißen. Vielleicht begreifen sie dann endlich die schweigende Mehrheit!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBrigitte Imb
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2013 22:26

    Herzlichen Dank für den Lokalaugenschein und die Aufdeckung dieses linken Theaters.

    Ob sich für diese Darstellung des "Flüchtlingsdramas" ebenso eine Pressekonferenz abhalten ließe? Außer Dr. Unterberger u. ev. Ortner würden wohl kaum Journalisten daran Interesse finden, bzw. falls doch, hinterher NICHT berichten.

    Erschreckend ist, daß den Kardinal die Devastierung der Kirche nicht stört - alleine aus hygienischen Gesichtspunkten untragbar. Was sagt der Amtsarzt dazu? Der müßte unbedingt befragt werden und dazu Stellung nehmen - eine sanitätspolizeiliche Anzeige wegen Uringeruch im Kircheninneren -, und der Stadtphysikus kann sich nicht mehr drücken.

    Die r. k. Kirche, samt der NGOs, haben sich mit der Unterstützung dieser erpresserischen, linken Aktion bestimmt mehr Feinde als Gönner gemacht. Diese schlechte Suppe werden sie noch eine Zeitlang löffeln dürfen, auch wenn's bereits unter den Nägeln -also den Spenden und dem Ansehen - brennt.

    Meinen bezüglichen Unmut durfte ich heute im Rahmen des Sternsingerbesuches der begleitenden Pfarrkirchenrätin mitteilen. Mir erschien, sie war froh ob der Kritik und bat sogar um "Weiterleitung" nach "Oben".

    Ministerin Mikl-Leitner darf in diesem Zusammenhang dennoch ein wenig gelobt werden, sie hat die "Asylanten" angehört und ihnen gleichzeitig ein Njet mitgegeben.

    M.M. gehört die momentane Lage mit der ganzen Verantwortung der "Kirche", die zu feige ist dazu eine klare Stellung zu beziehen.

    Ein Trauerspiel der Sonderklasse, offener Betrug in einem sog. Rechtsstaat.

  3. Ausgezeichneter KommentatorWertkonservativer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. Januar 2013 13:44

    Diese Votivkirchen-Invasion ist eine einzige Sauerei:

    Jetzt muss der "heiligmäßige" Kardinal endlich einmal Mut zeigen und Position in der Causa "Kirchenschändung durch üblen Pöbel" beziehen, um den Unmut seiner Gläubigen nicht noch mehr anzufachen.

    Und die Caritas-Führung von ganz oben bis ziemlich weit unten auszuwechseln, das sollte der Herr Kardinal auch ohne Zeitverzug durchziehen!
    Leute wie Küberl und Landau ++ sind wirklich kein Aushängeschild für eine kirchliche Hilfsorganisation!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDSMVW
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2013 00:55

    Brillante Analyse!

    Doch sie wird folgenlos bleiben, und wenn die komplette Regierung sie heute auf dem Frühstückstisch liegen hätte. Unser feige politische "Elite" befindet sich in Angststarre - und das tragischerweise ohne jeden Grund. Jeder, selbst die Grünen, weiß, was zu tun ist. Die Haltung der Bevölkerung ist eindeutig, doch wieder fehlt der Respekt vor ihr.

    Von dieser Politik ist nichts zu erwarten, alle haben sie Angst "nazi" zu sein. Man muß Tag für Tag Sorge haben, die Innenministerin wird den Forderungen doch noch nachgeben und damit Dammbrüche auslösen, die unsere Gesellschaft nachhaltig schwer destabilisieren werden.

    Ein Besuch der Kirche bringt nichts, außer ein paar Schnappschüsse und eine gerümpfte Nase. Nötig wären Gegenveranstaltungen - tunlichst nicht unter dem FPÖ-Logo, damit würde man den Gegnern nur eine willkommene Angriffsfläche bieten – die getragen werden von Persönlichkeiten die der politischen Mitte möglichst nicht allzuweit fernstehen. Demonstrationen - besser morgen als nächste Woche. DAS könnte die Politik ermutigen endlich für Ordnung zu sorgen.

    Allein, wer traut sich das zu – wer ist sich dafür nicht zu fein?

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  1. Hamada Hamid (kein Partner)
    20. Oktober 2014 11:40

    ???? ?????? 0530242929
    ???? ??? ???? ???????
    ???? ??? ??? ???????
    ???? ?????? ????? ???????

  2. ????? (kein Partner)
    20. Oktober 2014 11:39

    ???? ?????? 0530242929
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    ???? ??? ??? ???????
    ???? ?????? ????? ???????

  3. mony (kein Partner)
  4. mony (kein Partner)
  5. mony (kein Partner)
  6. mony (kein Partner)
  7. mony (kein Partner)
  8. Jürgen (kein Partner)
    14. Januar 2013 16:06

    haha islamische christenverfolgung xD

    so einen verdammten bullshit hab ich in meinem leben noch nie gehört...

    gratuliere zu einer solch stupiden aussage!

    seit mal nicht so engstirnig und informiert euch über andere kulturen damit ihr merkt dass andere religionen genauso fürn arsch sind wie das christentum...

  9. AllyW4 (kein Partner)
    12. Januar 2013 17:14

    Sehr geehrter Herr Unterberger!
    Hoffentlich trifft für Sie nie die Situation ein, dass sie aus den in Europa gültigen Asylgründen Ihre Heimat, Ihre Familie, Ihr Umfeld, Freunde und Verwandte mit einem unbekannten Ziel, unbekannten Umständen, Repressalien und feindseligen Begegnungen verlassen müssen.
    Ihre Seite strotzt vor mangelnder Information, Unmenschlichkeit und Selbstsherrlichkeit. Der Zufall Ihrer Geburt in unserm Land ist nicht Ihr Verdienst!
    mfG

    • Pro Ecclesia (kein Partner)
      13. Januar 2013 19:52

      Herr Unterberger hat einen sehr hochwertigen Artikel verfasst. Ihr Beitrag, AllyW4, strotzt höchsselbst vor Desinformation, Boshaftigkeit oder dümmlicher Naivität. Wer bei dem Thema das immense und nicht zu leugnende Problem des Asylmissbrauchs ignoriert, kann nicht ernst genommen werden.

  10. Tullius Augustus
    09. Januar 2013 22:21

    Eine ganz interessante Sichtweise von Dietmar Neuwirth (9.1.2013):

    Schützt die Asylwerber! Schützt sie vor den Kirchenbesetzern!

    DIETMAR NEUWIRTH (Die Presse)

    Weihnachten war gestern. Die Besetzer der Votivkirche sind offenbar geblieben, um zu bleiben. Ihre Forderungen sind gelinde gesagt bizarr und völlig unerfüllbar.

    Link: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/leitartikel/1330878/Schuetzt-die-Asylwerber-Schuetzt-sie-vor-den-Kirchenbesetzern

  11. Konrad Loräntz
    09. Januar 2013 11:27

    Hervorragender Beitrag.
    Was man den blindwütigen GesellschaftszerstörerInnen auf den letzten Metern ihres Sturmlaufs zur End...., äh zum Erfolg zurufen möchte, ist ein Satz des Alt-Österreichers Mark Aurel.
    Was für den Schwarm nicht gut ist, ist auch für die Biene nicht gut.
    Anders gesagt: Die linken Spinner sägen sich den Ast ab, auf dem auch sie sitzen. Sie mögen hart fallen.

  12. S.B.
    08. Januar 2013 21:25

    Sogar Häupl distanziert sich schon von den Votivkirchenbesetzern und sieht richtigerweise politischen Mißbrauch der Asylanten.
    Herr BGM, diesen Worten müssen jetzt Taten folgen, sonst bleiben Sie höchst unglaubwürdig.

    http://wien.orf.at/news/stories/2566232/

    • DSMVW (kein Partner)
      09. Januar 2013 13:43

      @ S.B.

      Da wird hinter den Kulissen wohl schon wieder ordentlich getrickst...die "Taten" werden die Form von stillschweigend ausgestellten Bleiberechtsbescheiden für die tapferen Erpresser aus der Votivkirche annehmen.
      Der Rest geht dann ja niemanden mehr etwas an...

  13. Brigitte Imb
    08. Januar 2013 18:23

    Als kl. Ergänzung zum Asylbetrug ein Artikel, der Auskunft gibt, über das gute Geschäft mit Menschenhandel.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/08/tuerkische-menschenhaendler-profitieren-von-eu-regulierungen/

  14. Zraxl (kein Partner)
    08. Januar 2013 18:22

    Der Kardinal und die Leitung der Katholischen Kirche Österreichs unterstützen und ermöglichen die Schändung und Entweihung einer Kirche. Aus einem Gotteshaus hat man eine Räuberhöhle gemacht, in der Kirchenfürsten und Politiker politisches Kleingeld wechseln. Am ehemals heiligen Ort verrichten nun Besatzer ihre Notdurft.

    Vade retro, Schönborn!

  15. HC Rache (kein Partner)
    08. Januar 2013 15:51

    Alles Gute Katholiken hier, sieht man ja.

    Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst - aber nur mit Arierausweis!

  16. Haargenau
    08. Januar 2013 14:13

    Ich fordere die Asylwerber auf, ihre Besetzung in der Lugner-Moschee (Islamisches Zentrum Wien) fortzusetzen!

    Mal schauen, wie lange die Besetzung dann dauert...

    • Brigitte Imb
      08. Januar 2013 15:20

      In einer Moschee würden sie, lt. Aktivisten, nicht die nötige Aufmerksamkeit bekommen.

    • Haargenau
      08. Januar 2013 16:16

      @ Brigitte Imb: Und diese Schutzbehauptungen glauben Sie wirklich?

    • Brigitte Imb
      08. Januar 2013 17:33

      Nein! Ich bin gegen diese Erpressung und habe überhaupt kein Verständnis für diese "Asylanten" und ihre grünen Helfer, denn sie würden jederzeit Grundversorgung samt Taschengeld u.ärztl. Betreuung vom Staat - also von uns Steuerzahlern - bekommen.

      Die Kirche gehört schleunigst geräumt, andrerseits, wenn dieses Schlamassel bis zur Wahl bleibt, könnte es durchaus nützen - jedoch nicht den GrünInnen.

  17. Haider
    08. Januar 2013 00:30

    Gradios - und von mir schon mehrfach weiterverbreitet.
    Was mich jedoch besonders freut, sind die Zugriffe auf diesem Spezialblog. Das Interesse für dieses Thema ist also weit überdurchschnittlich. D.h. die Gutmensch-Lügner, die Politik-Träumer, die Kirchen-Pharisäer und sonstigen Österreichhasser liegen völlig daneben. Was kann sich ein Großvater, begeisterter Österreicher, Lebensbefürworter und auch sonst positiv denkender Mensch mehr wünschen? Höchstens, daß mit meinen Steuergeldern weniger schlampig umgegangen wird. Meiner Frau tut jeder Cent weh, den ich nicht ihr geben kann; den Salzburgern nichteimal 350 Mill.Euro. Umgerechnet heißt das, in einem Jahr täglich 1.000.000,- Euro. In z e h n Jahren t ä g l i c h 100.000 Euro. Diese Politikverbrecher sind wohl von allen guten Geistern verlassen. Und was tun sie? Nichts! Der eine oder andere Beamte wird entlassen. Die wahren Täter pflanzen uns. Wie lange müssen wir diese linke Clique noch ertragen? Helfen Wahlen? Ich fürchte - leider nicht!

  18. Wahrheit (kein Partner)
    07. Januar 2013 23:26

    Eine Farce der Sonderklasse:
    "EHRLICHER" Asylwerber macht daheim jetzt mit Spendengeld seine Firma auf:

    Steirer bewiesen Herz für ehrlichen Asylwerber
    Insgesamt 8.000 Euro an Spenden wurden für jenen Nigerianer gesammelt, der half einen Raub an einer 94-jährigen Grazerin aufzuklären. Mit dem Geld will er in seiner Heimat einen Betrieb aufbauen.

    GRAZ. Ehrlichkeit wird nicht immer belohnt - zumindest nicht immer sofort. Im Juni vorigen Jahres half der 32-jährige Nigerianer Gabriel Olosula, einen Raub an einer 94-jährigen Grazerin aufzuklären. Ein Afrikaner hatte der alten Frau Handtasche und Einkaufskorb entrissen, Olosula hat der Polizei eine genaue Personenbeschreibung geliefert und den Täter später identifiziert.

    Trotz intensiven Bemühens der 94-Jährigen erhielt Olosula kein humanitäres Bleiberecht, das Asylverfahren ging ebenfalls negativ aus. Im Dezember des Vorjahres reiste er freiwillig aus, um seiner Abschiebung zuvorzukommen.
    Um den ehemaligen Straßenzeitungsverkäufer in seiner Heimat zu unterstützen, hat die Plattform Bleiberecht einen Spendenaufruf gestartet. Und die Hilfsbereitschaft der Steirer war enorm: 8000 Euro wurden in kurzer Zeit gesammelt. Der gläubige Christ möchte sich "mit einem ,God bless you' bei allen Spendern bedanken", heißt es bei der Plattform. Mit dem Geld will er einen kleinen Holz verarbeitenden Betrieb eröffnen.

    --------
    Gehts noch absurder? Denkt hier noch irgendwer mit?
    Er geht jetzt nach Hause und baut dort einen Betrieb auf.
    Welchen besseren Beweis gibt es denn dass er in seiner Heimat nicht politisch verfolgt wurde/wird und somit seine Angaben falsch waren bzw. er nur ein Wirtschaftsflüchtling ist?
    Und eine ehrliche Zeugensage sollte das selbstverständlichste der Welt sein, kein "normaler" Mensch wird für die Beschreibung dessen was er gesehen hat in den Himmel gelobt!
    Wie tief sind unsere Erwartungen an "Zuwanderer" offensichtlich schon um dies als kleine Sensation zu vermarkten!

    http://www.kleinezeitung.at/steiermark/3211464/steirer-bewiesen-herz-fuer-ehrlichen-asylwerber.story

  19. Anastasija Rom (kein Partner)
    07. Januar 2013 22:03

    Geniale Zusammenfassung. Und in welcher Form hat dieses Konzept Chance, Gehoer zu finden und umgesetzt zu werden, in Oesterreich, EU-weit ? Was passiert mit den bereits hier lebenden Menschen, die sich beispielsweise Asyl erschlichen haben ?

  20. GJansen
    07. Januar 2013 18:01

    Ich habe gestern abend die Votivkirche besucht und drei Stunden mit den dort campierenden (überschlagsmäßig 30-35) Personen gesprochen. Alles in einer sehr friedfertigen und respektvollen Atmosphäre.

    Zur Ordnung in der Kirche: Alles geht sehr diszipliniert zu. Verunreinigungen oder gar der hier erwähnte Uringestank sind nicht vorhanden.

    • Haargenau
      08. Januar 2013 13:57

      Handelt es sich bei dem Verfasser dieser Zeilen etwa um Hw. Gregor Jansen?

      Nachdem Sie ja, wie man hört, guten Kontakt zu Kardinal Schönborn haben, würde mich interessieren, weshalb der Hausherr der Votivkirche, nämlich der dortige Pfarrer, nicht mehr zu Wort kommt, sondern sich ausschliesslich Vertreter der Caritas und der Erzdiözese zur Wort melden.

      Liegt das vielleicht daran, dass Pfarrer Farrugia klar auf die unabgesprochene und gegen seinen Willen vorgenommene Besetzung hingewiesen hat und die umgehende Räumung gefordert hat? Weshalb fällt man in so einer Situation dem Ortspfarrer von Seiten der Caritas und der Erzdiözese in den Rücken? Erkennt man nicht, dass man sich politisch instrumentalisieren lässt?

      Ich selbst war noch nicht vor Ort um mir ein eigenes Bild zu machen, aber von allem was man zu sehen bekommt (so auch das Photo in diesem Blog), wirkt es so, als wäre die Darstellung von Herrn Zeitz näher bei der Wahrheit. Vielleicht haben da manche Vertreter der Kirche eine rosarote Bille auf?

  21. DDr.Edith Pekarek (kein Partner)
    07. Januar 2013 17:52

    Ich habe die Situation am Freitag, 28.12.2012, 15:30, dem Tag der unschuldig ermordeten Kinder, besichtigt. Die Gittertore waren versperrt, hinter dem großen Gitter standen vier Asylanten, warm verpackt, und die "Mesnerin", die den Auftrag hatte, Gläubige und japanische Konzertbesucher abzuhalten. Auch Fragen waren nicht gestattet. "Die Kirche ist geschlossen. Wenn Sie beten wollen, gehen Sie in eine andere Kirche." Also Besetzung einer Kirche, Aussperren der Gläubigen. Aus dem Kircheninneren (eine Tür war offen) kam kein Laut, auch Licht war nicht zu sehen.
    Da erhebt sich doch die Frage nach der Wiederbelebung des längst zu totem Recht gewordenen "Kirchenasyls". Es wird nicht einmal im CIC von 1983 erwähnt, wohl in der Erkenntnis, dass es der geltenden Rechtsordnung widerspricht. In einer parlamentarischen Beantwortung (fname_226384.pdf(application/pd..) auf die Anfrage des Abg. Vilimsky vom 17. Mai 2011 antwortete die Innenministerin kurz und knapp: "Kirchenasyl ist in der österreichischen Rechtsordnung unbekannt." Daraus wären die Schlüsse zu ziehen! Und zwar sofort, bevor es zu spät ist und sich die deutsche "Kirchenasylbewegung" mit Gewalt durchsetzt!

  22. ligantus (kein Partner)
    07. Januar 2013 15:37

    Jede Kultur geht an der eigenen Dekadenz zugrunde - das hier ist der beste Weg dazu!
    Diese Muslime sollen diese Kirche einfach zuscheißen, den was anderes verdient sie nicht!

  23. ameriga (kein Partner)
    07. Januar 2013 14:26

    ich hoffe sehr, daß wir 2013 nach der wahl der willkür und der abzocke von den rot/grünen ein ende setzen können.

  24. Markus (kein Partner)
    07. Januar 2013 01:16

    "Der Kardinal und die gesamte Wiener Kirchenführung mussten sich der Suggestivkraft des Totschlagarguments der vermeintlichen weihnachtlichen Herbergssuche unterwerfen ..."

    Wenn da nicht noch mehr dahinter steckt! Die angezündeten Kirchen dürfen da wohl auch eine Rolle spielen.
    Es scheint überhaupt so, das in der Hinsicht alle Entscheidungsträger unter einer Decke stecken. Einen jungen türkischen (wahrscheinlich beauftragten) Kirchenzündler haben sie sogar erwischt, aber mit erhobenen zeigefinger laufen lassen.

    Das Gute an der ganzen Sache ist, das alles so offensichtlich wird, das es kaum mehr zu leugnen ist. Die Täter stellen sich sozusagen selbst.

  25. Susanna (kein Partner)
    07. Januar 2013 01:00

    Ich habe Ihren Artikel mit großem Interesse gelesen. Auch ich hege ähnliche Befürchtungen wie Sie. Allerdings glaube ich sehr wohl, dass die meisten Menschen die absehbaren Konsequenzen aus dem zeitgeistgemäßen Umgang mit unserer Zukunft gutheißen. Dinge können doch nur geschehen, wenn sie von einem - sei es formulierten, sei es unausgesprochenen - Konsens getragen werden; dieser Konsens dürfte vorhanden sein.

  26. rundertischdgf (kein Partner)
    06. Januar 2013 21:15

    Unsere deutschen Innenpolitiker wissen, daß es zudem hochgefährliche kriminelle Bandenstrukturen gibt. Sie geben das zu, aber handeln nicht.

    http://rundertischdgf.wordpress.com/2013/01/06/kriminelle-clans-in-deutschland-nichts-geschieht/

  27. masa (kein Partner)
    06. Januar 2013 18:58

    Ausgezeichneter Artikel eine Anmerkung zur Caritas
    Die Caritas vermittelt Betreuerinnen für Rundumbetreuung für ältere und hilfsbedürftige Menschen.
    Als Lohn sind umgerechnet 2,30 pro Stunde für eine 24 Stunden Betreuung vorgesehen.
    Das gesamte Risiko liegt dabei bei den Betreuerinnen, denn diese müssen sich selber versichern was im Vierteljahr so um die 700,-- Euro ausmacht.
    120 Euro werden von der Caritas kassiert für die Weitervermittlung allerdings ohne Garantie.
    Wird eine Betreuerin krank bekommt die Betreuerin kein Geld, wenn eine betreute Person leider stirbt hat die Betreuerin zu warten bis wieder ein Betreuungsplatz frei wird, natürlich gibt es für diese Wartezeit auch kein Geld - ein Skandal.
    Berücksichtigt man dies auch noch, sind die 2,30 Euro eher noch hoch gegriffen.
    Soviel zur der ach so sozialen Caritas die haben genug Dreck am Stecken und sollten lieber auf diese hart arbeitenden Leute schauen.

  28. Collector
    06. Januar 2013 18:46

    Christian Zeitz ist für seinen ungeschminkten Bericht zu danken. Der Titel macht deutlich, worum es hier geht: Eine in hehrer Absicht geschaffene Einrichtung zum Schutz des Menschen vor politischer Verfolgung, das "Asyl", wird mißbraucht zur GESELLSCHAFTSZERSTÖRUNG.

    Gesellschaftszerstörung ist das Ziel antichristlicher, anarchischer oder „satanischer“ Kräfte. Der eigentliche Skandal nun ist, wie aus dem Bericht hervorgeht, dass kirchliche Würdenträger und Vertreter kirchlicher Laienorganisationen mit diesen satanisch-anarchischen, antichristlichen Kräften – wohl unbewußt und unbedacht - gemeinsame Sache machen! Damit aber gehen Glaubwürdigkeit und Verwurzelung des Christentums im Volk verloren. Die Folge dieses Verlustes an Glaubwürdigkeit und Verwurzelung hat Kardinal Schönborn völlig richtig diagnostiziert (in Washington, D.C., 2009): „CRISTIANITY IS DYING IN EUROPE“.

    Wie aber konnte es dazu kommen, dass das Christentum in Europa stirbt?

    Paul VI. hat 1972, also wenige Jahre nach dem Zweiten Vatikanum, beredte Klage über den "Rauch Satans" geäußert, "der in die Spalten der Kirche eingedrungen ist". Der Bericht von Zeitz legt den Schluß nahe, dass Satan die Kirche, ihre Führung und ihre caritativen Einrichtungen jetzt sogar fest im Griff hat. Wir sind also Zeugen eines Prozesses DER „SATANISIERUNG“ DER KIRCHE.

    Was heißt das „Satanisierung der Kirche“?

    Als „Satan“ oder „Teufel“ bezeichnet Jesus den „Lügner, Verwirrer und Menschenmörder von Anfang an“. Er macht ihn sogar zum „Vater“ seiner jüdischen Zuhörer, die, obwohl sie seine Worte hören, nicht glauben wollen, dass er, Jesus von Nazareth, der Sohn Gottes ist (Joh 8, 37-59). Die strikte Verneinung der Gottessohnschaft Christi ist seit Jesu Tagen und bis heute ein Anliegen des Judentums. Weite Kreise in Philosophie, Wissenschaft, Kunst und Politik haben sich diesem Anliegen inzwischen angeschlossen.

    Es ist nicht zu leugnen, dass gerade in der 2. Hälfte des 20. Jh. der Geist des Judentums in die Kirche eingedrungen ist. Schon Jahre vor dem 2. Vatikanum hat Rabbi Lewis Israel Newman die Reformen des Christentums als „Judaisierung“ (Judaizing) gekennzeichnet. JUDAISIERUNG ist gleichbedeutend mit „SÄKULARISIERUNG“. Säkularisierung oder ANPASSUNG („aggiornamento“) DER KIRCHE AN DIE WELT war das Ziel des 2.Vatikanums. Säkularisierung (auch in der Liturgie!) ist Ursache des Glaubensverlustes und der von Zeitz so benannten „Gesellschaftszerstörung“. Die Gesellschaft findet keinen Halt mehr an der säkularisierten Kirche und dem absterbenden Christentum. Satanische, anarchische und antichristliche Kräfte der Zerstörung gewinnen heute zunehmend die Oberhand. „Sichtbar sind heute die Meilensteine auf dem Weg zum antichristlichen Weltstaat: die Auflösung der souveränen Staaten, die Vereinheitlichung der Währung, die Vernetzung der Banken, die Globalisierung der Wirtschaft, die religiöse und kulturelle Entwurzelung der Menschen in der multikulturellen Gesellschaft, die Manipulation der Medien, die weltweite Überwachung“, so Hw. Markus Pfleger (FSSPX) auf der Theologischen Sommerakademie 2012 (lt. Kirchlicher Umschau, Okt. 2012, S. 12).

    Mit der bei seinem letzten Deutschlandbesuch aufgestellten und vielfach missverstandenen Forderung nach „ENTWELTLICHUNG“ der Kirche“ hat Benedikt XVI. den Versuch unternommen, den verhängnisvollen Lauf der Säkularisierung der Kirche umzudrehen. Nicht die Kirche soll sich der Welt, sondern Welt und Gesellschaft sollen sich der Kirche Christi, dem Reich Gottes, anpassen und sich so „heiligen“. Ob das energisch, durchgreifend genug und noch rechtzeitig geschehen kann, erscheint angesichts der von Zeitz beschriebenen Symptome höchst zweifelhaft. Das Bodenpersonal der Kirche scheint noch nicht bereit zu sein, das geistige Schwert aus der Scheide zu holen, um die satanisch-anarchischen Kräfte, die unsere Gesellschaft zerstören, zu bekämpfen.

    • Collector
      06. Januar 2013 19:05

      Korrektur: Markus Pfluger (nicht Pfleger!)

    • Johann Scheiber
      07. Januar 2013 07:42

      Werter Collector, die Zustände müssen wahrscheinlich noch viel grauenhafter werden, bis die Menschen kapieren, dass es sich um genau das handelt, was sie hier beschreiben.
      Vor Jahren war ich einmal bei einer Vortragsserie vom damaligen Kardinal Ratzinger in St. Georgen. Er hat "aggiornamento" als Aktualisierung des Widerspruchs gedeutet.
      Noch ein Hinweis: Im schwertasblog wird Kevin McDonalds "Culture of critique", eine grandiose Basisarbeit, übersetzt.
      http://schwertasblog.wordpress.com/2013/01/05/die-kultur-der-kritik-6-die-judische-kritik-an-der-nichtjudischen-kultur-eine-reprise/

    • Komma
      07. Januar 2013 08:59

      Die Nachdenklichen unter den Postern sollten vielleicht einmal die bevorstehende Abstimmung über die Wehrpflicht unter dem Gesichtspunkt der Gesellschaftszerstörung durch anarchistische, satanische, linke, hochorganisierte Chaostruppen erwägen.

      Das Bundesheer aus Wehrpflichtigen und auch der Sozialdienst sind nämlich eine Lebensschule zur geistigen, politischen und militärischen LANDESVERTEIDIGUNG und zur Stärkung des Gemeinsinns gegen die drohende Anarchie mit ihren zu erwartenden Gewaltorgien.

      Christian Zeitz sei dank!

    • ProConsul
      07. Januar 2013 14:37

      Collector

      Ich stimme ihnen uneingeschränkt zu. Die westliche Welt ist dem Untergang geweiht ud es kristallisiert sich immer deutlicher heraus, dass sie das "Reich des Antichristen" werden wird, welches in der Schrift bezeugt ist. Was kann man machen?
      Zunächst einmal, muss jeder an seinem Platz erbitterten Widerstand leisten! Es wird ausserdem nötig sein, den Kampf auf einer globalen Ebene fortzuführen, denn der Westen wird kaum mehr Widertstand leisten. Manche Religion, wie der Islam, leisten zwar Widerstand, machen dies jedoch auf einer zu plumpen Ebene, die letztlich auch zum Scheitern verurteilt ist. Ich denke eher an eine Wiedererrichtung der ur-arischen Religion Zarathustras im Iran und angrenzenten Ländern als ein Gegengewicht. Wir müssen uns wohl damit abfinden, dass wir im Westen nicht mehr viel machen können.

      Johann Scheiber

      danke für diesen interessanten Link. Ich zitiere:
      "Obwohl der Einfluss der jüdischen Beteiligung an diesen intellektuellen und politischen Bewegungen auf die nichtjüdischen Gesellschaften nicht mit einem bestimmten Maß an Sicherheit eingeschätzt werden kann, legt das hier vorgelegte Material nahe, dass die jüdische Beteiligung ein entscheidender Faktor beim Triumph der intellektuellen Linken in den westlichen Gesellschaften des späten Zwanzigsten Jahrhunderts war."

    • Horusauge (kein Partner)
      09. Januar 2013 17:00

      Das Christentum ist wie der Islam und das Judentum eine abrahamitische
      Religion, alle 3 wurzeln im „Alten Testament“, beginnend mit Moses`
      Büchern, der seinen ägyptischen Namen seiner ägyptischen Herkunft verdankt.

      Die katholische Kirche, welche nie Intention von Jesus war, sowie
      andere Christen behaupten, dass die Juden ihren Bund mit Gott brachen
      (laut AT) und es darum zum Neuen Testament kam, was nichts anderes
      als „Neuer Bund“ heißt.
      Die Juden anerkennen Jesus nicht als den Messisas (also Christus auf
      Lateinisch; Christos auf Griechisch), um es charmant auszudrücken;
      ihr „Neues Testament“, der Talmud, hat darüber sehr aufschlußreiche
      Dinge zu verlauten.
      Die Muslime anerkennen Jesus immerhin als Propheten, sagen aber,
      dass er nicht am Kreuz starb und die Christen, ebenso wie die Juden,
      ihren Bund mit Gott gebrochen haben, und darum nun die Muslime
      in aufrechtem Bund mit Gott sind.
      Gott ist ident mit Jahwe sowie mit Allah, Abraham ist der Stammvater aller 3.

      Der Stuhl Petri, des Papstes, als Stellvertreter Christi wird von anderen
      Christen infrage gestellt (Orthodoxe, Protestanten, Kopten…) ebenso
      durch die apokryphen Schriften aus Nag Hammadi und Qumran.
      Man kann also die katholische Kirche mit Fug und Recht als Häresie
      bezeichnen, zumindest mit demselben Recht wie umgekehrt.
      Manche meinen, Jesus würde sie wegen „Geschäftsführung ohne Auftrag“
      sofort auflösen wollen, es brauche keinen Mittler zwischen Mensch und Gott,
      der Tempel läge in einem selbst.

      Zum Satanismus ist zu sagen, dass zB die Gnostiker den „Satan“, den gefallenen
      Engel, den Ankläger in Gottes Gericht, als den wahren Gott der Bibel sehen;
      der Demiurg Luzifer sei der Herr der Materie und prüfe die Menschen; eine ähnliche
      Sichtweise vertreten auch die Freimaurer.
      Der „Iblis“ des Islam ist ein gegen Gott rebellierender „Diener“, also ein Wesen
      Allahs (anders im Sufismus, dem mystischen Islam).
      Das Judentum sieht im Satan keine eigenständige, von Gott getrennte Entität, das
      „böse Prinzip“ ist wie das Gute ein Teil von Gott (auch im mystischen Judentum=
      Kabbala; dort gibt es darum Ansichten, der Dienst am Bösen sei ebenso Dienst an
      Gott, wie auch der Dienst an sich Selbst (Egoismus), da man selbst Teil Gottes sei.).

      Nun gab es immer schon Schnittpunkte zwischen Kirche, Orden und „Geheim-
      gesellschaften“, und da ist wohl auch der Grund für „satanistische“ Strömungen
      in der Kirche zu suchen.
      Papst Johannes Paul II. wird von Manchen aus der Kirche wie auch Benedikt als Diener Luzifers bezeichnet, dies fußt zum Beispiel auf luziferischen Insignien, mittels deren dies den Wissenden (und Nichtwissenden) signalisiert wird.

      Allen gemein ist, dass das „Böse“ stets als eine Versuchung des Menschen gesehen wird - einmal von Gott durch den Satan, einmal vom Teufel/Luzifer/Morgenstern direkt.

      In diesen Gegebenheiten sehe ich auch das Problem der katholischen Kirche und seinen Untergang, zumindest in der jetzigen Form; es gibt eben Konstruktionsmängel“, welche nicht behoben werden können, denn wenn man sie behebt, dann erlischt auch (ua) die katholische Kirche.
      Ich als Autochthoner sage dies nicht ohne gewisses Mitleid und Wehmut, doch so wird
      und soll es wohl kommen; im Übrigen gilt das auch für die beiden anderen Drillinge,
      das Judentum und den Islam.
      Es gilt also – im Besonderen für die „weiße Rasse“ – sich ein adaptiertes, ja neues
      metaphysisches Verständnis abseits von exklusiven Wüsten- oder Mondgöttern wie
      Jahwe („Gott“) anzueignen, bevor dies andere für „uns“ erledigen.
      Im Zuge dessen sind alte, bewährte Werte zu (re)integrieren und gewisse „moderne“,
      lebensfeindliche Strömungen wie zB Gender Mainstreaming und der Abtreibungs-
      fetischismus tunlichst ins Tabernakel der Geschichte zu verbannen.
      Wenn dann noch die Frauen im Sinne einer ganzheitlichen Sichtweise die ihnen
      angestammte, ebenbürtige und (sich mit dem Maskulinen) ergänzende Position
      einnehmen (dürfen), welche ihnen naturgemäß zusteht, dann könnte sich daraus der Phönix „Alte Welt“ runderneuert aus seiner Asche erheben.

  29. Geheimrat
    06. Januar 2013 15:20

    Leserzuschrift aus dem Kurier:

    Innenministerin Maria Fekter sagt Asylbetrug auf Kosten der Steuerzahler den Kampf an! Seit Juli sind österreichweit eigene Polizei-Sondere­inheiten auf der Jagd nach schwarzen Schafen. Der Missbrauch ist vielfältig: In Niederösterreic­h etwa besaß eine dreiköpfige armenische Familie in sieben Jahren insgesamt 43 Autos!

    Mehr als 19.000 „hilfsbedürftig­e Migranten“ – so der Gesetzestext – sind derzeit in Österreich in der Grundversorgung­. Sie bezahlen nichts für Quartier und Essen, die medizinische Versorgung ist ebenfalls kostenlos, und obendrein gibt es noch ein monatliches Taschengeld.
    Kostenpunkt für den Steuerzahler pro Jahr: mehr als 100 Millionen Euro. Doch einige schwarze Schafe sind offenbar gar nicht so „hilfsbedürftig­“. Denn in den vergangenen beiden Jahren gab es bei der Hälfte (!) der 21.000 Kontrollen Leistungskürzun­gen, oder die Asylkarte wurde überhaupt entzogen.
    Jetzt sagt die Innenministerin mit sieben eigenen Sondereinheiten den Asylschwindlern verstärkt den Kampf an. „Nur bei einer Überprüfung konnten wir dem Steuerzahler 48.000 Euro ersparen!“, so Fekter.
    Die Beispiele für Missbrauch der Grundversorgung sind teils haarsträubend:
    • Vorarlberg: Ein Ukrainer fliegt während des Asylverfahrens für drei Wochen auf die Fidschi-Inseln.
    • Wien: Ein Pakistani meldete zehn Autos an und ab, besitzt bei der Kontrolle einen Audi A6 und einen Audi A4.
    • Oberösterreic­h: Ein mongolisches Pärchen hortete Diebsbeute (Handys und Markenbekleidun­g).
    • Österreichwei­t werden Dutzende Schwarzarbeiter­/innen am Bau und in der Pflege überführt.
    http://www.kron­e.at/Oesterreic­h/Polizei_mit_n­euer_Sondereinh­eit_gegen_Asylb­etrug-50_neue_B­eamte-Story-211­486

  30. Observer
    06. Januar 2013 14:01

    Sehr schöne Analyse des Ist-Zustandes und Lösungsvorschläge. Danke dafür.
    Ich meine, Caritas, Diakonie und andere NGOs sollten ihre Arbeiten auf die Heimatländer der Asylsuchenden konzentrieren und dort den Menschen zu einem menschenwürdiges Dasein verhelfen.

    Eben ist mir ein Video (3.42 Min.) als "Kulturbeitrag" zugesandt worden, wo drastische Erziehungsmethoden in einer Volksschule eines solchen Landes aufgezeichnet wurden.

    http://www.imagenetz.de/f40884412/55.wmv.html

    • Cthulu (kein Partner)
      07. Januar 2013 18:04

      Um Gottes Willen! Ist das ein Lehrer oder ein Sadist? Genüsslich läßt er die Kleinen spüren, daß er mit ihre Hausübungen unzufrieden ist. Und es sticht besonders ins Auge, daß er die kleinen Mädchen viel heftiger prügelt als die Burschen.

  31. DSMVW (kein Partner)
    06. Januar 2013 00:55

    Brillante Analyse!

    Doch sie wird folgenlos bleiben, und wenn die komplette Regierung sie heute auf dem Frühstückstisch liegen hätte. Unser feige politische "Elite" befindet sich in Angststarre - und das tragischerweise ohne jeden Grund. Jeder, selbst die Grünen, weiß, was zu tun ist. Die Haltung der Bevölkerung ist eindeutig, doch wieder fehlt der Respekt vor ihr.

    Von dieser Politik ist nichts zu erwarten, alle haben sie Angst "nazi" zu sein. Man muß Tag für Tag Sorge haben, die Innenministerin wird den Forderungen doch noch nachgeben und damit Dammbrüche auslösen, die unsere Gesellschaft nachhaltig schwer destabilisieren werden.

    Ein Besuch der Kirche bringt nichts, außer ein paar Schnappschüsse und eine gerümpfte Nase. Nötig wären Gegenveranstaltungen - tunlichst nicht unter dem FPÖ-Logo, damit würde man den Gegnern nur eine willkommene Angriffsfläche bieten – die getragen werden von Persönlichkeiten die der politischen Mitte möglichst nicht allzuweit fernstehen. Demonstrationen - besser morgen als nächste Woche. DAS könnte die Politik ermutigen endlich für Ordnung zu sorgen.

    Allein, wer traut sich das zu – wer ist sich dafür nicht zu fein?

    • fenstergucker
      06. Januar 2013 11:47

      Eine Anzeige bei der Staatsanwaltschaft sollte genügen, um die bestehenden Gesetze zur Anwendung zu bringen.
      Wozu leben wir in einem sogenannten Rechtsstaat?

    • Brigitte Imb
      06. Januar 2013 21:38

      Gilt nicht in der Kirche das sog. Recht auf Kirchenasyl, so diese es gibt? Da müßten der Staatsanwalt, od. die Polizei wohl vor der Tür warten, wo eben dieses Recht aufgehoben ist.

      Das Geheul der Bessermenschen möchte ich nicht hören, sollte vor der Votivkirche die Polizei patrouillieren - was allerdings dringend notwendig wird.

    • DSMVW (kein Partner)
      07. Januar 2013 12:48

      @ Brigitte Imb

      Es handelt sich um eine weit verbreitete Falschinformation - http://de.wikipedia.org/wiki/Kirchenasyl

      "In der Aufklärung wurde das kirchliche Asylrecht vor allem als Behinderung einer geordneten Rechtspflege wahrgenommen. Bis zum 19. Jahrhundert wurde es von allen europäischen Staaten formell aufgehoben."

      "Juristisch macht es keinen Unterschied, ob ein Mensch in einer Kirche, bei einer anderen Institution oder in einem Privathaushalt Zuflucht sucht. Es gelten die üblichen Regeln wie Hausrecht, aber es gibt keine Sonderrechte für Kirchen."

      ---------------

      Übrigens: die Donnerstag-Demos kehren zurück - "Die Bewegung der Flüchtlinge geht weiter. Wir werden nicht aufgeben, bis die Forderungen der Refugees erfüllt sind! Jeden Donnerstag um 16h werden wir wieder demonstrieren, und wir werden noch mehr sein!" - http://derstandard.at/plink/1356426829468/29603853

      Geschätzte Frau Imb, Sie kennen nicht zufällig jemanden mit einem gewissen Namen und Ansehen oder eine entsprechende Organisation, die da endlich über ihren Schatten springen und Gegendemos organisieren würde?
      Lehnt sich der Bürgerliche da wirklich zurück und jammert halt ein bisschen im Unterberger-Forum rum, während kaltblütige linke Gesellschaftszerstörer dafür sorgen, daß das Land und seine Kultur den Bach runtergehen?

    • Brigitte Imb
      07. Januar 2013 15:16

      @ DSMVW

      Danke für die Info, damit stünde doch einer Räumung nichts im Weg. Wird nicht passieren, denn keiner der regierenden Politiker hat die Courage dazu, endlich einmal auszusprechen und durchzuziehen was Sache ist.

      Ad Demo: Leider kenne ich keinen der bereit wäre eine zu organisieren. Schreiben wir an die FPÖ und bieten wir Unterstützung an. Ich würde auf der Stelle mitmachen.

      brigitteimb@yahoo.de

  32. Steuerzahler (kein Partner)
    06. Januar 2013 00:19

    http://www.weltwoche.ch/ausgaben/2005-25/artikel-2005-25-hin-und-weg-ruc.html

    Dänemark und Norwegen setzen die härteste Asylpolitik Europas durch:

    Dänemark und Norwegen werden als sanft und hochsympathisch empfunden. Trotzdem setzen diese Länder die härteste Asylpolitik Europas durch – weit schärfer und erfolgreicher als die der Schweiz. Erkundungen im Grenzgebiet zur moralischen Tiefebene.

    Wie ungewöhnlich, wie menschenfeindlich ist Blochers Asylpolitik? Als der Ständerat im Frühling auf Vorschlag des Justizministers der SVP das Asylgesetz verschärfte, sprach die Schweizerische Flüchtlingshilfe von einer «Bruchlandung» der Grundwerte und Grundrechte der Schweiz. «Es ist eine Frage der Zeit», warnte man mit finsterer Miene, «bis sich die Folgen dieser Politik in anderen Gesellschaftsbereichen auswirken werden.» In diesem Sinn demonstrierten denn auch Tausende besorgter Bürger vergangenes Wochenende anlässlich des Weltflüchtlingstages in Bern: «Wir sind die Schweiz.» Und: «Schluss mit der Blocher-Politik!» Davon wenig beeindruckt, dürfte der Nationalrat im Herbst dem Ständerat weitgehend folgen. Wenn Blochers Kritikern zu glauben ist, stellt sich die Schweiz damit ins humanitäre Abseits. Ein Sonderfall im Schlechten. Trifft das zu?

    Erna Solbergs Büro in der Innenstadt von Oslo ist vollständig in Holz gehalten. Nicht protzig, aber auch nicht Ikea-bescheiden, sondern skandinavisch hell und gediegen. Wie es sich für das geschlechteregalitärste Land Europas gehört, hat eine selbstsichere Pressechefin den Besucher aus der Schweiz zur norwegischen Ministerin für Lokalregierung und regionale Entwicklung geführt. Obwohl es der Name ihres Ministeriums nicht verrät, ist Erna Solberg auch für die Asyl- und Einwanderungspolitik ihres Landes zuständig. Gleichzeitig führt sie die konservative Partei, eine Art FDP Norwegens. Verheiratet, Mutter von zwei kleinen Kindern und Mitte vierzig, gilt sie als eine der mächtigsten Politikerinnen Norwegens – irgendwann wird sie Ministerpräsidentin.

    Auf den ersten Blick wirkt Solberg wie eine tüchtige Beizerin, die gerne isst und sich bei jedem nach seinem Befinden erkundigt. Mütterlich – aber energisch. Ähnlich führt sie ihre Asylpolitik. Kein Land in Westeuropa hat im vergangenen Jahr die Zahl der neuen Asylbewerber stärker reduziert als Norwegen. Von rund 16000 Anträgen im Vorjahr fiel die Zahl um 50 Prozent auf 8000. Daneben wirkt Christoph Blochers Erfolgsmeldung einer Abnahme um 33 Prozent kleinlaut.

    Das Rezept heisst: Tempo

    Kein Land hat in rascherer Folge schärfere Gesetze erlassen: «Wir haben den Markt der Schlepperindustrie zerstört», sagt Solberg, «indem wir sicherstellten, dass die Leute, die unter falschen Versprechungen nach Norwegen gelockt worden waren, blitzschnell zurückkehren mussten. Und wir sorgten dafür, dass man in ihrer Heimat im Fernsehen davon erfuhr, wie ungemütlich es inzwischen im angeblich schönen Norwegen geworden ist.» Solberg erzählt das nicht mit der grimmigen Entschlossenheit des Technokraten, sondern geradezu begeistert – wie eine Unternehmerin, die ein neues Produkt erfolgreich auf den Markt gebracht hat.

    Tempo ist ihr Rezept: Asylbewerber, die aus Ländern stammen, welche die norwegischen Behörden für sicher halten, wie etwa Russland oder Serbien, müssen sich neuerdings einem Crash-Verfahren unterziehen. Innert 48 Stunden wird ihr Antrag behandelt und meistens abgeschmettert. Einen eigenen Anwalt können sie nicht mehr beiziehen, die Behörden stellen juristische Hilfe, wenn einer gegen diesen raschen Bescheid rekurrieren will. 200 solche Fälle sind seither bewältigt worden, und die Wirkung in Ländern wie Russland ist nachhaltig: 75 Prozent weniger Asylbewerber sind aus dieser Region nach Norwegen gereist. Solberg hat ihr Ziel erreicht.

    Ebenso rigoros geht sie gegen Leute vor, deren Asylgesuch abgelehnt worden ist. 2004 erhöhte sie die Zahl der Ausschaffungen, gleichzeitig zwang sie 600 Abgewiesene, das Asylbewerberheim zu verlassen – Familien waren von dieser Massnahme ausgenommen. Neu erhalten Abgewiesene keinerlei Unterstützung mehr, kein Fürsorgegeld, keine Nothilfe, nichts. «Früher war es nett, drei Monate im Asylbewerberheim herumzusitzen. Das sprach sich herum.»

    Dass Solberg auf die rasche Ausweisung drängt, hat mit den norwegischen Gesetzen zu tun. Aus einer Zeit, als das ferne Norwegen arm, abgelegen und kalt erschien, stammt die Regel, wonach ein Flüchtling nach 15 Monaten automatisch eine Aufenthaltsbewilligung erhält – egal, ob er legal oder illegal eingereist ist. «Man brauchte bloss hier zu sitzen.» Um dieses Gesetz wussten die Norweger kaum, Solberg erst klärte sie darüber auf. Doch sie schaffte es nicht ab, sondern legte es etwas enger aus. Heute gilt diese Regel nur noch, wenn sich der Asylbewerber «kooperativ» zeigt, sprich: seine wahre Identität offen legt. Sind die norwegischen Behörden erst im Besitz gültiger Ausweise, fällt es ihnen leicht, das Verfahren im Nu voranzutreiben. 15 Monate muss niemand mehr warten, bis er einen Bescheid erhält.

    Reich, aber kleinlich

    Selbstverständlich hat Solberg nicht nur Freunde. Besonders die Links-Sozialisten, eine Partei, die in vielem den Grünen gleicht, kritisieren sie hart. Heikki Holmas, ihr Sprecher für Einwanderungsfragen, sieht aus, wie ein Grüner aussehen muss: In Turnschuhen und Pullover empfängt er den Journalisten im Parlament, sein Haar scheint fast sichtbar zu wachsen. Rasch strebt er der Cafeteria zu, während er mit Leidenschaft über das multikulturelle Norwegen redet, und lädt zu einem schlechten Kaffee ein. Ein ausnehmend sympathischer Mensch. «Die Regierung wollte die Abgewiesenen buchstäblich auf der Strasse verhungern lassen», erzählt er. Hilfswerke und Links-Sozialisten verbündeten sich mit den überforderten Gemeinden und protestierten so intensiv, dass Solberg sich eines Besseren besinnen dürfte und den Abgewiesenen künftig wohl minimale Nothilfe gewähren wird.

    Doch den Links-Sozialisten geht das ohnehin alles in die falsche Richtung. Im Schengen-Raum, dem Norwegen angehört, präge jenes Land die Asylpolitik aller anderen, das am restriktivsten sei, sagt Holmas. Denn bei offenen Grenzen bewegen sich die Asylbewerber dorthin, wo sie sich eine Aufnahme versprechen. Zum Leidwesen von Holmas ist Norwegen derzeit vermutlich das härteste Pflaster für Flüchtlinge – längst ein Vorbild für andere Länder.

    Dass Norwegen diese Stellung erreicht hat, überrascht auf den ersten Blick. Jahrzehntelang von den Sozialdemokraten souverän und mit absoluter Mehrheit beherrscht, geniesst es weltweit einen ausgezeichneten Ruf als Friedensstifter und Entwicklungshelfer; bei der Uno und anderen internationalen Organisationen sind die Norweger gern gesehene Funktionäre. Das riesige Land mit der geringen Bevölkerung von 4,5 Millionen, das dank schier unbegrenzten Ölreserven eines der reichsten Länder der Welt geworden ist, stellt man sich nicht so kleinlich vor. Was sind 18000 neue Anträge von Asylbewerbern, wie sie im Rekordjahr 2002 gezählt wurden, bei einem Ausländeranteil von bloss 4,1 Prozent? Warum haben sich die gutmütigen Norweger dermassen aufgeregt, dass sie nun zu etwa 70 Prozent eine Asylpolitik gutheissen, die abweisender ist als überall sonst?

    Abgestraftes Establishment

    In vielen Ländern, wo sich selbsternannt fortschrittliche Eliten unbehelligt von der breiten Bevölkerung um die Verbesserung der Welt kümmern, entsteht früher oder später eine Opposition, die innert kürzester Zeit das Machtgefüge erschüttert. In Norwegen war es die Fortschrittspartei, die bereits in den siebziger Jahren als privates Unternehmen eines charismatischen Geschäftsmannes entstanden war. Nach dem Vorbild von Ronald Reagan forderte die Partei tiefere Steuern im Hochsteuerland Norwegen. Doch erst als sie die Einwanderung als Thema aufgriff und es in einer etwas groben Art behandelte, die die Gäste im Salon hüsteln liess, erst dann wuchs die Partei wie eine Flutwelle an. 2001 verloren die arroganten Sozialdemokraten die Wahlen – unter anderem, weil sie die steigenden Asylzahlen nicht in den Griff bekamen und die Arbeiter, die in Norwegen nach wie vor den Grossteil der Partei ausmachen, ihr in Scharen den Rücken kehrten.

    «90 Prozent der Norweger sind unserer Meinung», sagt Per Sandberg, ein junger Hoffnungsträger der Fortschrittspartei, nicht ohne Stolz: «Und sie waren immer schon unserer Meinung. Nur die Regierung musste dazulernen.» Dass die Fortschrittspartei den Nerv vieler Bürger offenbar traf, half ihr aber wenig. Wie Aussätzige wurden ihre Politiker lange behandelt – mit ihnen eine Regierung zu bilden, war für die übrigen bürgerlichen Parteien undenkbar. Die jetzige bürgerliche Regierung ist eine Minderheitsregierung, die von der Fortschrittspartei geduldet wird. Die kommenden Wahlen im Herbst bringen voraussichtlich die Sozialdemokraten zurück an die Macht. Wenn nicht, besteht eine gewisse Chance, dass die Fortschrittspartei – die Anti-Immigrations-Partei – zum ersten Mal an der Regierung beteiligt wird.

    Inzwischen hat Erna Solberg von der vornehmen konservativen Partei aber für beide Seiten das Asylproblem gelöst: Es ist kein Wahlkampfthema mehr. Die Sozialdemokraten, einst abgestraft für zu viel Menschenfreundlichkeit am falschen Ort, dürften die Asylpolitik unverändert weiterbetreiben, sollten sie die Macht wieder erringen – was ihnen umso leichter fällt, als Solberg ihre strenge Politik längst intelligent ergänzt hat. Wer in Norwegen als Asylbewerber anerkannt wird, muss sich auf eine sehr intensive Integration einstellen: In obligatorischen Kursen bringt man ihm die Sprache, norwegische Sitten und Gebräuche sowie die Geschichte und die Rechtsauffassungen des Landes bei. Um möglichen Kritikern den Wind aus den Segeln zu nehmen, hat sich Norwegen überdies bereit erklärt, mehr Flüchtlinge aufzunehmen, die das Uno-Hochkommissariat für Flüchtlinge (UNHCR) zuteilt. Dabei handelt es sich um Menschen, die in irgendeinem Flüchtlingslager festsitzen, an irgendeinem gottverlassenen Ort in einem heissen Land, und dort vom UNHCR betreut werden.

    Seit diesem grosszügigen Angebot Solbergs ist aus Genf, dem Sitz des UNHCR, über die norwegische Abschreckungspolitik kaum noch Kritisches zu hören. «Wir wollen die Leute davon abhalten, hierher zu kommen, die keinen Grund dazu haben. Damit wir das Asylrecht schützen können für jene, die es wirklich brauchen», sagt Solberg. Im ersten Quartal 2005 haben 1182 Menschen in Norwegen um Asyl nachgesucht. Das ist ein neuer Tiefststand.

    Dänemark machte es vor

    Norwegen ist erfolgreich, aber es ist nicht der Pionier. Das Vorbild ist in Dänemark zu besichtigen. Zum Beispiel auf einer windigen Anhöhe ausserhalb des Dorfes Skibby, eineinhalb Stunden Bahn- und Busfahrt westlich von Kopenhagen: In einer der Baracken des Flüchtlingslagers wohnt Busra X., eine Frau aus dem Irak, mit ihren fünf Kindern. Die Familie lebt in zwei Kammern, je drei auf drei Meter gross, die sie mit Teppichen, dicken Sofas sowie mit Stofftieren, Plastikrosen und Familienfotos, die auf dem Fernseher stehen wie auf einem Altar, gemütlich eingerichtet hat. Dabei dürfte sich die Familie gar nicht mehr in Dänemark aufhalten.

    Die Iraker sind die grösste Asylbewerbergruppe in Dänemark. In ihrer Heimat herrscht aber kein Krieg mehr, und Busra ist ohnehin nicht aus Angst vor Soldaten oder Terroristen, sondern vor ihrem geschiedenen Mann geflohen – wie sie selber erzählt. Nach dänischem Gesetz müsste sie deshalb zurückkehren. Um ihr den Entscheid zu erleichtern, erhielte sie 2500 Euro, wenn sie freiwillig ginge. Bleibt sie jedoch, bekäme sie nur noch eine Kiste mit Milch, Konserven und Kühlprodukten. Und wenn sie die Rückkehr nach einem Monat auf dieser Diät weiterhin verweigern würde, brächte sie die Polizei ins einsame Lager Sandholm mitten auf der dänischen Hauptinsel Seeland, wo die Flüchtlinge für ihr Essen in der Cafeteria anstehen müssen, sich also nicht mehr im Familienverband verpflegen können. Das stresst gemäss den Betreuerinnen die Asylbewerber am meisten, aber es bleibt Busra erspart, da ihre Kinder jünger als sieben Jahre alt sind. Vorläufig kann sie im Barackendorf und vielleicht gar längerfristig in Dänemark bleiben – denn in den Irak schaffen die dänischen Behörden niemanden gegen seinen Willen aus.

    Der Schweizer staunt

    Das also ist das Land mit den gefürchteten Asylgesetzen? Die Dänen erregten europaweit Aufsehen, als sie 2001 der fremdenfeindlichen Dansk Folkeparti einen Wahlsieg bescherten und damit die Sozialdemokraten abwählten. Und noch mehr Aufmerksamkeit zog das kleine Land auf sich, als es 2002 unter der neuen rechtsliberalen Regierung (wie in Norwegen ohne Beteiligung der Protestpartei) das Ausländerrecht zum ersten Mal deutlich verschärfte. «Tough rules slash asylum in Denmark», berichtete die britische Times im April dieses Jahres: «Nur 1607 Personen bekamen 2004 in Dänemark Asyl – drei Jahre zuvor waren es noch 6263.»

    Tatsächlich kann der Besucher aus der Schweiz über die dänischen Zahlen nur staunen. Im ganzen Asylsystem leben in Dänemark mit seiner Bevölkerung von 5,4 Millionen noch 3500 Menschen – von den Gesuchstellern, die sich nach den Regeln von Dublin in andere Länder abschieben lassen, bis zu den Abgewiesenen, die in unbefristeter Haft auf ihre Ausschaffung warten. In der Schweiz, die einen Drittel mehr Einwohner zählt, sind es 51000. Während pro Monat noch rund 150 Asylsuchende nach Dänemark kommen, bringt es die Schweiz auf fünfmal so viele. Wie haben die Dänen das geschafft?

    Sie halten sich strikt an den Flüchtlingsbegriff der internationalen Konventionen, und wie die Norweger unterbinden sie jegliche Anreize und beschleunigen die Verfahren. Wer in Dänemark um Asyl bittet, muss sich bei der Polizei melden; vierzig Prozent fahren direkt nach Sandholm, das nicht nur ein Ausschaffungs-, sondern auch Aufnahmezentrum ist. «Dies ist Schengenland», sagt ein Mitarbeiter im Ministerium, «die Leute fahren mit Bussen in Europa herum, überqueren die Grenzen und beantragen dann bei uns Asyl.» Als Mitgliedland von Schengen/Dublin – mit Sonderstatus – kann Dänemark abklären lassen, ob die Asylbewerber schon anderswo ein Gesuch gestellt haben: Der Saldo fällt bisher günstig aus, Dänemark kann bis zu vierzig Prozent mehr Asylsuchende in andere Länder abschieben, als es zurücknehmen muss.

    Früher kamen die Asylbewerber in eine Gemeinde, heute gelangen sie in ein Zentrum des Roten Kreuzes, das sie während des ganzen Verfahrens betreut. Hier arbeitet Karin La Cour, die die Verhältnisse in der Schweiz aus eigener Anschauung kennt. Im Vergleich findet sie in Dänemark schlecht, «dass die Asylbewerber die ganze Zeit in den Zentren bleiben müssen», begrüsst aber, «dass die Behörden sie nicht auf die Strasse stellen können».

    In abgelegenen Barackensiedlungen, wie jener bei Skibby, leben die Asylbewerber gleich wie die Dänen, einfach im geschlossenen Kreis: Die Kleinkinder spielen unter Aufsicht, die Schüler besuchen den Unterricht, die Erwachsenen erhalten Beschäftigung. Mit täglich 34 Kronen (rund 8 Franken) pro Kopf müssen sie selber Essen und Kleidung beschaffen; wer sich im Zentrum für Arbeiten meldet, erhält 50 Kronen. Die Asylbewerber können sich frei bewegen; mit dem Geld kommen sie aber nicht weit, schon gar nicht in die Millionenstadt Kopenhagen. Probleme mit Drogenhandel und Diebstählen von angeblichen Flüchtlingen kennen die Dänen deshalb kaum.

    Beihilfe zur ethnischen Säuberung

    Wer nicht anerkannt wird, «muss Dänemark unverzüglich verlassen», wie die Einwanderungsbehörde auf ihrer Website festhält: «Die Abgewiesenen bekommen aber ausreichend Zeit, um ihre Ausreise vorzubereiten.» Den grössten Flüchtlingsgruppen aus dem Irak und aus Afghanistan bieten die Dänen Rückkehrhilfe an; bei den Asylbewerbern aus dem Kosovo werfen sie der Uno-Verwaltung Beihilfe zur ethnischen Säuberung vor. «Sie sperrt sich dagegen, Angehörige von Minderheiten zurückzunehmen», sagt ein Mitarbeiter des Ministeriums, «denn mit jedem hat sie ein Problem mehr.» Hinzu kommt, dass die Uno im Kosovo den Flüchtlingsbegriff extensiv auslegt, so dass Leute in Dänemark oder Norwegen auftauchen, die aus medizinischen Gründen kommen – weil sie hier besser versorgt werden können. Einem traditionellen Asylverständnis entspricht dies kaum.

    Obwohl Umfragen zeigen, dass eine deutliche Mehrheit der Dänen die gegenwärtige Asylpolitik gutheisst, sind die Kritiker im Land nicht verstummt. Doch sie klingen resigniert: «Früher war ich stolz, hier zu arbeiten», sagt Karin La Cour vom Dänischen Roten Kreuz. Inzwischen gelte es in Dänemark als in Ordnung, sich abfällig über Asylbewerber und Ausländer zu äussern: «Ich sage jetzt nicht mehr, wo ich arbeite.» Das skandinavische Modell der Solidarität mit allen Benachteiligten zerbreche, befürchtet Karin La Cour.

    Andreas Kamm, der Generalsekretär der Flüchtlingshilfe, glaubt gar, der ganze Wohlfahrtsstaat zerbröckle unter dem wirtschaftlichen Druck. Die Solidarität lasse sich nur bewahren, wenn die Gesellschaft die Probleme mit den Fremden und den Aussenseitern im eigenen Land löse, so menschlich wie möglich. «Natürlich müssen die abgewiesenen Asylbewerber zurückkehren, aber wir können sie dabei unterstützen», meint der Funktionär mit dem Auftritt eines britischen Gentleman tapfer lächelnd. «Wenn Länder wie Dänemark oder die Schweiz dieses Problem nicht lösen können – wer kann es dann?»

    Null Leerlauf

    Dänemark und Norwegen machen derzeit die strengste Asylpolitik in Europa. Dafür bekommen sie Schelte, doch die Zahlen sprechen für sich. Diese Länder konnten viele Menschen, die nie eine Chance gehabt hätten, wirklich Asyl zu erhalten, davon abhalten, eine riskante Reise zu unternehmen. Die Anerkennungsquote steigt denn auch an: In Norwegen schnellte sie 2004 von 29 Prozent im Vorjahr auf 40 Prozent hoch. Das Land hat vergangenes Jahr etwa gleich viele Flüchtlinge aufgenommen wie in den Jahren zuvor. Das ist kein humanitärer Ernstfall. Was die dänische und die norwegische Regierung erfolgreich ausgeschaltet haben, ist bloss der Leerlauf: Tausende von Menschen ins Land locken und ihre – erlebte oder erfundene – Geschichte minutiös überprüfen, aber schliesslich bloss einen Bruchteil als Flüchtlinge anerkennen und alle anderen zurückschicken. Das lässt sich günstiger und menschenfreundlicher machen. Ist dies das Ende der Grundwerte und Grundrechte, wie es die Flüchtlingshilfe in der Schweiz befürchtet

    Von „ILKA“ eingestellt am 04.01.2013 um 20:09h in:

    http://diepresse.com/home/panorama/wien/1329163/Asyl_Ordensgemeinschaften-wollen-mitreden-?offset=75&page=3

  33. Politicus1
    05. Januar 2013 16:59

    Nachdem der Herr Kardinal sich so mutig für die Kirchenbesetzer einsetzt und damit vielen Katholiken einen Kirchenbesuch außerhalb der Messzeiten verunmöglicht (die Kirche ist GESCHLOSSEN!), könnte er doch so mutig sein, und die Katholiken am nächsten Sonntag befragen lassen, ob sie dafür sind, vorwiegend muslimischen Eindringlingen die Votivkirche weiterhin zu überlassen, oder ob diesem Spektakel endlich mithilfe einer "sehr verhälnismäßigen Polizeiaktion" (damit auch Frau Stojsits nichts dagegen haben kann) ein Ende bereitet werden soll.
    Zumindest die Messbesucher der Votivkirche sollten befragt werden - ganz einfach mit kopierten Abstimmungszetteln.
    Aber ich fürchte, das traut sich der Wiener Oberhirte nicht ...

  34. Kopf
    05. Januar 2013 16:04

    Lieber Mag. Zeitz, danke für diesen hervorragende Gastkommentar! Diese Scheinasylanten sollten sofort in Schubhaft genommen und auf dem schnellsten Weg nach Hause befördert werden.

  35. RR Prof. Reinhard Horner
    05. Januar 2013 14:43

    reinhard.horner@chello.at

    Humanitätsmissbrauch

    Diesen Einwanderungserpressern und ihren Helfern und Helfershelfern gehört mit einer unverzüglichen Räumung der Votivkirche eine klare Grenze gesetzt.

    Die Vermischung von Asyl und Einwanderung gehört in aller Klarheit aufgelöst.

    Was sowohl im Asylverfahren als auch in der Zuwanderungspolitik konkret wirksam verbessert werden kann und soll, möge ohne Erpressungsdruck möglichst rasch gelöst werden.

  36. Wertkonservativer
    05. Januar 2013 13:44

    Diese Votivkirchen-Invasion ist eine einzige Sauerei:

    Jetzt muss der "heiligmäßige" Kardinal endlich einmal Mut zeigen und Position in der Causa "Kirchenschändung durch üblen Pöbel" beziehen, um den Unmut seiner Gläubigen nicht noch mehr anzufachen.

    Und die Caritas-Führung von ganz oben bis ziemlich weit unten auszuwechseln, das sollte der Herr Kardinal auch ohne Zeitverzug durchziehen!
    Leute wie Küberl und Landau ++ sind wirklich kein Aushängeschild für eine kirchliche Hilfsorganisation!!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 22:20

      Genau das würde ich mir wünschen, aber leider werde ich und Sie und viele Christen bitter enttäuscht werden. Der Kardinal hat bereits resigniert und damit einmal mehr sein Versagen als Hirte bewiesen; auch er gehört ersetzt.

  37. M.S.
    05. Januar 2013 12:54

    Die kirchlichen Verantwortungsträger werden sich langsam überlegen müssen, ob sie sich weiter mit der Caritas als kirchliche Organisation belasten sollen. Die Caritas, die noch zu Zeiten des Prälaten Ungars von allen Menschen als christlich-kirchliche Institution zu erkennen und dementsprechend anerkannt war, ist unter der derzeitigen Führung zu einer Vorfeldorganisation der linksgrünen Anarchoszene des Landes mutiert. Der derzeitige Präsident der Caritas wirkt in seiner Rhetorik eher wie ein Parteifunktionär, denn als Leiter einer christlichen caritativen Hilfsorganisation.

  38. Politicus1
    05. Januar 2013 08:49

    1), 2), 3)

    1) Einer der Hauptdrahtzieher in der Organisation dieses Marionettentheaters war und ist der Bayer Hans Georg Eberl, ein in Deutschland mehr als amtsbekannter ultralinker Anarchist (Googel hat dazu viele Informationen ...). Es ist mir rätselhaft, wieso das BMI, die nö. und die Wiener Polizei die angemeldete Demo i Form des "Flüchtlingsmarsches" von Traskirchen nach Wien nicht sofort untersagten.
    2) Herr Landau vertritt einzig und allein die Interessen seiner Firma, der Caritas Ges.m.b.H. Einer der Hauptzweige der Geschäftstätigkeit der Caritas ist die Betreuung von Asylwerbern und anderen Flüchtlingen. Eine Welt ohne Flüchtlinge muss für so ein Unternehmen ein wahrer Albtraum sein ...
    3) Kardinal Schönborn beweist täglich aufs neue, dass er weder zur Führung einer großen Diözese, noch als gesellschaftspolitisch engagierter katholischer Kirchenoberer geeignet ist. Das beginnt mit einer katastrophalen Auswahl seiner engsten Mitarbeiter, die anscheinend vor allem zu allem, was der Erzbischof sagt und tut, JA und AMEN sagen sollen.
    Dass er den linkspolitischen Kurs seines Caritas Direktors und dessen ständige Provokation tausender Katholiken in der ED Wien nicht und nicht durchschaut, ist für ihn selbst und die r.k. Kirche tragisch.
    Ein Oberhirte, der zwar spontan mit einem in Diskussion stehenden schwulen Pfarrgegemeinderat persönlich spricht, aber erst nach Zurufen auch dem zuständigen Pfarrer sein Gehör gibt, ist für eine verantwortliche Leitungsunfktion der r.k. Kirche nicht geeignet. Ebenso auch nicht, wenn derselbe Oberhirte es duldet, dass der engagierte und nch Kirchenrecht völlig richtig handelnde Pfarrer der Votivkirche von einem seiner Adlati in der Öffentlichkeit de facto mittels Ferndiagnose als psychisch überfordert hingestellt wird ...
    Sein diplomatisches Ungeschick bewies der Herr Kardinal noch zusätzlich, als er den vom Caritas Landau geschickt der Innenministerin zugespielten Ball der Verantwortung für die fortdauernde Kirchenbesetzung durch Muslime wieder an sich riss, um nur ja nicht aus den Medien zu verschwinden ...

    Ich bin überzeugt, dass der Herr Nuntius darüber ausführlichst nach Rom bderichten wird ....

    • Tullius Augustus
      05. Januar 2013 22:07

      @ Politicus1

      Zu Ihrem Punkt 1: Bei diesem Herrn Hans-Georg Eberl, der wie Sie schreiben in seiner bayerischen Heimat als ultralinker Anarchist aufgefallen ist, habe ich dieses Gefühl:

      Der gute Herr Eberl wurde extra die 450Km von München nach Wien zu genau diesem Zweck geschickt:

      Um hier in Wien diese ganze Votivpark & Votivkirchengeschichte vor Weihnachten zu organisieren.

      Von wem wurde er geschickt? Da gibt es wahrscheinlich irgendeine Leitzentrale die die ganzen Asylaktionen europaweit koordiniert. In Frankreich gibt es jetzt ja auch Kirchenbesetzungen denke ich.

      Man könnte es salopp so formulieren: Der Herr Eberl kam auf Anweisung sozusagen als "linker Missionar" nach Wien um hier eine ganz bestimmte "Mission", also eine "Aufgabe" zu erfüllen.

    • Brigitte Imb
      05. Januar 2013 22:28

      @ Politicus1,

      dem Nuntius wird es auch nicht erspart bleiben, erneut massenhaft Kirchenaustritte hinnehmen zu müssen.

      In einem Rechtsstaat, einen Sicherheitsdienst für Asylanten in einer Kirche zu finanzieren ist u.a. ausreichend Frotzel für jeden Kirchensteuerzahlenden. Geldhahn zu!

    • Politicus1
      06. Januar 2013 09:10

      Tullius:
      Radio Vatikan berichtete am 31. 12. 2012:
      Dutzende von Demonstranten haben an diesem Montagvormittag die vatikanische Botschaft in Paris besetzt, um den Protest von rund fünfzig algerischen Einwanderern zu unterstützen. Diese sind am vergangenen 21. Dezember nach der friedlichen Besetzung einer Kirche in Lille aus dieser entfernt worden. Sie hatten in dem Kirchengebäude einen Hungerstreik begonnen, um dafür zu kämpfen, dass ihnen ein legaler Status in Frankreich zuerkannt werde. „Christus verteidigt den Fremden: Das ist es, was auch ihr Christen tun solltet, um eure Brüder ohne Dokumente zu verteidigen”, steht auf einem der Banner geschrieben, das die Demonstranten vor der Botschaft aufgehängt haben. In diesen Stunden sind Versuche im Gang, das besetzte Gebäude zu räumen.

      Was hätte Schönborn als Nuntius in Paris gemacht? Mit den Besetzern in der Nuntiatur Silvester gefeiert ...

  39. byrig
    04. Januar 2013 23:49

    hervorragender beitrag,grossartige analyse.und auch eine profunde,mit fakten belegte diskussionshilfe bei etwaigen debatten.
    erschreckend ist,wie oberste "führungsorgane",obwohl(hoffentlich)umfassend informiert,trotzdem keine dem gemeinwohl richtige entscheidung treffen,entweder weil sie eine solche scheuen(offenbar schönborn),oder wollen(da sie klammheimlich zersetzerische tendenzen incorporiert haben-zumindest die grünen,wenn nicht auch häupl).
    jedenfalls ist eindeutig belegt,dass die österreicher massiv durch diese forderungen im asylbereich geschädigt wreden sollen,und ebenso ist belegt,dass sie zumindest heutzutage keine ernsthafte vertretung haben.

  40. S.B.
    04. Januar 2013 22:30

    Brillante Analyse sowie hervorragende Lösungsvorschläge zur Votivkirchenmisere, die man sowohl im Sigmund-Freud- als auch im Votivpark als Flugblatt abwerfen sollte.

    Den Forderungen der Asylanten wäre noch ein Punkt hinzuzufügen,
    *daß sie die Löschung aller Fingerabdrücke verlangen, um weiterhin Ab- bzw. Unter- und Aufzutauchen, wo immer sie wollen.

    Bei Vorschlägen zum neuen Asylrecht müßte man noch berücksichtigen,
    *daß ein Asylantrag unmittelbar auszuschließen ist, wenn ein Asylwerber wegen eines kriminellen Deliktes bereits in seinem Heimat- oder einem anderen Land verurteilt werden sollte.
    Auch das ist leider vorgekommen.

    Nicht genug schätzen kann man, daß sich der Verfasser persönlich am Ort des Geschehens von den
    unhaltbaren Zuständen überzeugt hat und deshalb genau weiß, wovon er schreibt.

    Wenn beim gegenständlichen Asylmißbrauchsfall schon Politik und Justiz versagen, bleibt der autochtonen Bevölkerung ein probates Mittel zur Gegenwehr: die involvierten NGOs finanziell aushungern.
    Keinen Spendencent mehr an Caritas, AI, Diakonie und wie sie alle heißen. Vielleicht begreifen sie dann endlich die schweigende Mehrheit!

    • Brigitte Imb
      04. Januar 2013 22:41

      Womöglich wird man dem Verfasser "Unwahrheit" vorwerfen; dies publikumswirksam zu verbreiten sind unsere Medien allemal fähig.

      Bitte liebe Wiener, besucht die Votivkirche und dokumentiert.

    • Brockhaus
      05. Januar 2013 07:59

      Zu Ihrem letzten Satz: Ein hervorragender Vorschlag !! Hoffentlich lesen ihn viele.

  41. Brigitte Imb
    04. Januar 2013 22:26

    Herzlichen Dank für den Lokalaugenschein und die Aufdeckung dieses linken Theaters.

    Ob sich für diese Darstellung des "Flüchtlingsdramas" ebenso eine Pressekonferenz abhalten ließe? Außer Dr. Unterberger u. ev. Ortner würden wohl kaum Journalisten daran Interesse finden, bzw. falls doch, hinterher NICHT berichten.

    Erschreckend ist, daß den Kardinal die Devastierung der Kirche nicht stört - alleine aus hygienischen Gesichtspunkten untragbar. Was sagt der Amtsarzt dazu? Der müßte unbedingt befragt werden und dazu Stellung nehmen - eine sanitätspolizeiliche Anzeige wegen Uringeruch im Kircheninneren -, und der Stadtphysikus kann sich nicht mehr drücken.

    Die r. k. Kirche, samt der NGOs, haben sich mit der Unterstützung dieser erpresserischen, linken Aktion bestimmt mehr Feinde als Gönner gemacht. Diese schlechte Suppe werden sie noch eine Zeitlang löffeln dürfen, auch wenn's bereits unter den Nägeln -also den Spenden und dem Ansehen - brennt.

    Meinen bezüglichen Unmut durfte ich heute im Rahmen des Sternsingerbesuches der begleitenden Pfarrkirchenrätin mitteilen. Mir erschien, sie war froh ob der Kritik und bat sogar um "Weiterleitung" nach "Oben".

    Ministerin Mikl-Leitner darf in diesem Zusammenhang dennoch ein wenig gelobt werden, sie hat die "Asylanten" angehört und ihnen gleichzeitig ein Njet mitgegeben.

    M.M. gehört die momentane Lage mit der ganzen Verantwortung der "Kirche", die zu feige ist dazu eine klare Stellung zu beziehen.

    Ein Trauerspiel der Sonderklasse, offener Betrug in einem sog. Rechtsstaat.

    • Alexander Renneberg
      04. Januar 2013 22:48

      sehr geehrte frau imb,
      auch wenn man mir einige poster explizit davon abgeraten haben die kirche zu besuchen, ich glaube morgen werde ich das zusammen mit diesen tun und einige fotos machen.

      und davor sicherheitshalber ein valium nehmen. ;-)

    • Brigitte Imb
      04. Januar 2013 23:29

      Super Idee, - das mit dem Valium -, man hat hinterher ein besseres Gefühl, momentan hilft es wenig und kann müde machen - je nach Adrenalinspiegel u. Eichung ;)

      Nein, im Ernst: Bitte machen Sie das (für mich wären's mindestens 6 Std. u. ca. 400km, und alleine trau ich mich dort sowieso nicht hin....), es sollte von möglichst vielen Menschen festgehalten werden.
      Diese Zustände liegen mir wirklich sehr schwer im Magen. Es ist ein Maß überschritten und ich habe das Gefühl wir sollten uns vorsehen, sonst überrollt uns der linke Meinungsterror.
      BG

  42. Claudius
    04. Januar 2013 21:44

    Auch die Volksanwaltschaft ist jetzt beschäftigt: Terezija Stoisits: Ob die Polizei bei der Räumung verhältnismäßig vorgegangen ist -

    http://derstandard.at/1356426731011/Volksanwaltschaft-laesst-Campraeumung-pruefen

    Ich bin persönlich der Meinung, dass man diesen Asyl-Aktivisten nicht den Gefallen machen sollte dass das Thema weiter auf der Seite 1 der Medien und in den Hauptschlagzeilen bleibt.

    • Claudius
      04. Januar 2013 21:50

      Ergänzung: Die Caritas und die Erzdiözese Wien haben sich ordentlich in die Nesseln gesetzt - wie werden sie wieder aus dieser Falle der Linken herauskommen können?

    • Brigitte Imb
      04. Januar 2013 22:28

      "wie werden sie wieder aus dieser Falle der Linken herauskommen können?"

      Mir irgendwelchen linken Tricks, auf jeden Fall die Caritas, die Kirche wird sich feigerweise zurückhalten.






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