Tausche Identität mit Religionsideologie


Dass es nach Osama bin Ladens Terrortruppe Al Kaida weitere Steigerungsstufen in Sachen Brutalität und Grausamkeit bei Angriffen auf Leib und Leben gibt, weiß man seit den Bildberichten über aktuelle Gräueltaten der international rekrutierten ISIS-Krieger. Besondere Aufmerksamkeit und erschrecktes Aufhorchen gibt es, seit man wahrnehmen musste, dass sich auch Jugendliche aus westlichen Ländern freiwillig zum Kampf für den Dschihad in den umkämpften Regionen gemeldet haben.

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Die Zerstörung Wiens schreitet unaufhaltsam fort


Weder Schutzzonenbestimmungen des Landes Wien noch das Denkmalschutzgesetz des Bundes verhindern auch nur einigermaßen erfolgreich die Zerstörung des baulichen Erbes. Barocke, denkmalgeschützte Innenstadthäuser werden in Wien bis zur Unkenntlichkeit saniert und ausgebaut. Die vertrauten Häuserzeilen und Ensembles der Wiener Vororte verschwinden zusehends. Und hässlicher, grauer, die Umgebung in den Schatten stellender Beton postmoderner Bauten entstellt die Ortskerne, etwa in Neustift, Sievering und Grinzing.

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Der begabte Lehrer und sein Feind


Ob es ein kluger Schachzug des neuen ÖVP-Obmanns war, einen deklarierten Lehrerhasser zu seinem Berater in Schulangelegenheiten zu machen, ist fragwürdig. Und zwar auch dann, wenn dieser Berater die verspätete Rachsucht mancher noch von eigenen Schulkomplexen traumatisierten Menschen publikumswirksam bedient. Denn „gute Schule“ steht und fällt mit den Lehrern.

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Geldalchemie: Ende der Fahnenstange


Mit der Entscheidung, den Leitzins von 0,15 auf das historische Tief von 0,05 Prozent zu senken, hat die Europäische Zentralbank ihr letztes Pulver verschossen. Zu erwarten, dass Unternehmen, die das schon vorher extrem billige Geld nicht nehmen wollten, deshalb plötzlich Kredite aufnehmen werden, ist natürlich unsinnig. Es geht wohl eher um eine Bekräftigung der gefährlichen Drohung, notfalls die finanzpolitische „Bazooka“ auspacken zu wollen, falls der Markt nicht so will, wie die europiden Zentralbürokraten und Geldalchemisten sich das vorstellen.

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Buchrezension: Und wir verrosten im Hafen


Am 21. Juni 1919 fällt der Vorhang nach einem höchst bemerkenswerten Schauspiel der jüngeren deutschen Kriegsgeschichte. An diesem Tag verschwindet der einstige Stolz des Kaiserreiches, die mit gewaltigem Aufwand binnen weniger Jahre aus dem Boden gestampfte Hochseeflotte, unter den Wellen der britischen Marinebasis Scapa Flow in Nordschottland.

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Social Media: Flower Rain und Shit Storm


Besonders mehr oder weniger Prominente posten in den neuen Medien mit gemischten Gefühlen. Diese Ambivalenz ist inzwischen zur Angst ausgewachsen. Sie bezieht sich auf die Entscheidung, die eine oder andere Aussage oder ein spezielles Bild in die Unendlichkeit des Cyberspace zu entlassen. Der Grund ist, dass sich eine spezielle Kultur des gegenseitigen Hochlebenlassens vor allem in journalistischen Insiderkreisen entwickelt hat.

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Hermaphroditen-Judo


Obwohl Geschlechter nach gängiger Gendertheorie nur soziale Konstrukte sind, wird im Sport in fast allen Bewerben noch immer in Frauen und Männer unterteilt. Das ist nicht nur old school, sondern auch inkonsequent. Wenn es, wie die Genderideologen behaupten, bis auf die Geschlechtsorgane keine nennenswerten Unterschiede gibt, dann sollten auch Frauen und Männer im direkten sportlichen Wettkampf gegeneinander antreten. Etwa im Schwergewichtsboxen. Ebenfalls amüsant wären gemischte Rugby- oder Eishockeymannschaften.

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Neues vom Verhetzungsparagraphen


Jüngste Pressemeldungen des Außenministers Sebastian Kurz lassen erahnen, in welche Richtung die von der ÖVP(!) initiierte Verschärfung des Verhetzungsparagraphen § 283 StGB gehen könnte: Erstens sollen anstelle von 150 künftig bereits 30 „aufgehetzte“ Personen für die Strafbarkeit öffentlicher Hetze genügen, und zweitens soll der Strafrahmen erhöht werden.

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Die Krisenherde der Gegenwart und der Nachkriegszeit


Donnerschläge in der Ostukraine und auf Gaza haben bei vielen Mitbürgern das Gefühl aufkommen lassen, es hätte noch nie in der Nachkriegszeit so viele Krisenherde gegeben wie in diesem jungen 21. Jahrhundert.

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Gendergaga


In vertrauensvoller Zusammenarbeit mit Schwulen-, Lesben- und Transgenderverbänden hat Facebook nach der englischen jetzt auch in seiner deutschen Variante die Möglichkeit geschaffen, sich sein Geschlecht aus 60 Optionen auszusuchen. Die Amis bringen es nur auf 58, die Briten dafür auf 70 Geschlechter, aber die fahren ja auch auf der falschen Straßenseite.

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Die internationale Wettbewerbsfähigkeit


Die Erkenntnisse aus dem vom Weltwirtschaftsforum veröffentlichten Report über die Wettbewerbsfähigkeit Österreichs und der EU sind interessant und eindeutig. Dieser Bericht samt enthaltener Rangfolge erscheint seit 2005 einmal jährlich.

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Die Zigeuner-Frage: Ein österreichischer Dichter verirrt sich in die ungarische Politik


Wenn sich Schriftsteller auf das Feld der Politik begeben, ist stets Gefahr für die Wirklichkeit im Verzuge. Wäre Thomas Mann 1914 bei der Maxime „Dichter bleib bei Deiner Fiktion“ geblieben, so hätte er sich nicht mit seinem ebenfalls zu literarischem Ruhm gelangten Bruder Heinrich entzweit und sich nach Kriegsende nicht – wie viele seinesgleichen – für vom Schreibtisch aus erschallte Rufe zu den Waffen schämen müssen.

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Politik als Beruf


1919 setzte sich Max Weber im Rahmen seiner Beschäftigung mit dem Thema „Geistige Arbeit als Beruf“ auch mit dem Phänomen des Berufspolitikers auseinander. Seine Überlegungen haben nichts von ihrer Aktualität eingebüßt.

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Social-Media-Manie Ice Bucket-Challenge: Für einen guten Zweck oder zur eigenen PR?


Eine Unmenge von Clips in den sozialen Medien zeigt aktuell, wie man sich oder einem Anderen einen Kübel mit Eiswasser über den Kopf schüttet. Diese öffentliche Aktion ist ein Beitrag für die Forschung zur Bekämpfung der Krankheit ALS.

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Der Niedergang der ÖVP geht weiter


Der Rücktritt Dr. Spindeleggers von all seinen Funktionen ist nur ein weiteres Kapitel im unaufhaltsamen Niedergang der ÖVP. Der Wähler kann sich auf das Wort (Programm) der ÖVP nicht mehr verlassen. Andauernd besorgen Landeshauptleute und andere Funktionsträger die Agenda der SPÖ.

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Gott, Geist und Geld


Zwei Philosophen treffen sich zu einem von einem Kulturhistoriker moderierten Gespräch über Gott und die Welt. Diese Debatte bildet den Inhalt dieses Büchleins. Wer erwartet, dass die Diskutanten hierbei den Boden des akademischen Elfenbeinturms nicht verlassen werden, irrt.

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Buchrezension: Alles, was Sie über Das Kapital im 21. Jahrhundert von Thomas Piketty wissen müssen


Nie zuvor hat ein wirtschaftswissenschaftliches Werk wie „Das Kapital im 21. Jahrhundert“ aus der Feder des Ökonomen Thomas Piketty derart breite Aufmerksamkeit erfahren. Während etwa Keynes „General Theory“ ausschließlich beim Fachpublikum und der politischen Klasse Beachtung fand, stößt das Elaborat des linken Franzosen (der seit vielen Jahren als Berater der sozialistischen Partei Frankreichs in Wirtschaftsfragen fungiert) auf breites Interesse des Laienpublikums – namentlich dem aus den Reihen hauptberuflicher Neidgenossen. Viele Intellektuelle, Gewerkschafter und andere um eine „gerechte“ Einkommens- und Vermögensverteilung bemühte Zeitgenossen zeigen sich geradezu entzückt.

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Barbara Prammer – Ein Leben für den Tod


Jemand, der nicht mit den österreichischen Umständen vertraut ist, muss im Gefolge des Ablebens von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer den Eindruck gewonnen haben, dass hier eine wirklich wichtige Person, eine Wohltäterin, ein Geschenk an die Menschheit, vielleicht sogar eine Heilige verstorben ist.

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Waffen sind böse – es sei denn, sie werden vom Staat geliefert!


Waffen töten – so der Tenor der Medien, wenn wieder einmal ein blutiges Gewaltverbrechen unter Einsatz einer Feuerwaffe verübt wird. Her mit einer Verschärfung des Waffengesetzes! Dass bei derlei traurigen Anlässen mehrheitlich illegal beschaffte Waffen im Spiel sind (woran das schärfste Waffengesetz nichts ändern könnte), wird selten thematisiert. Die hohe Politik – bis hin zur UNO – nimmt dankbar die ihr von Fernsehen und Presse zugespielte Steilvorlage an. Denn ihr Kampf gegen die „Proliferation von Kleinwaffen“ leiste ja einen unverzichtbaren Beitrag zur Sicherheit. Die bestechende Logik: Keine Waffen, keine Opfer.

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Das Ende des Multikultitraums


Von der einstigen Multikultieuphorie ist in diesen Tagen hierzulande wenig zu spüren. Die Propagandisten dieser Ideologe, linke Politiker, Künstler und Journalisten, geben sich zurückhaltend. Ihnen sind die Phrasen und Schlagworte, wie „Bereicherung“, „Vielfalt“ oder „Buntheit“ im Hals stecken geblieben. Die Rahmenbedingungen sind für sie derzeit nicht gerade günstig. Das naive Bild von Multikulti als fröhlich-buntes Straßenfest lässt sich angesichts der Gräuelmeldungen aus den Regionen rund um Europa kaum noch aufrechterhalten.

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Mehr Konsequenz beim Gendern!


Kann uns irgendjemand erklären, wieso wir nirgends, nicht einmal in den linksgrünsten Pamphleten, von ukrainischen SeparatistInnen, von IslamistInnen und anderen TerroristInnengruppen, von TriebtäterInnen, KinderschänderInnen oder PädophilInnen lesen?

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Buchrezension: Ordnungspolitik für irrationale Menschen


Entscheidenden Anteil am „deutschen Wirtschaftswunder“ nach dem Zweiten Weltkrieg hatten die Ideen der „Freiburger Schule“ (des „Ordoliberalismus“). Sie wurden von Männern um Walter Eucken und Friedrich August von Hayek formuliert und unter Wirtschaftsminister Ludwig Erhard als „Soziale Marktwirtschaft“ in die reale Politik umgesetzt.

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Rauchverbot: Gouvernantenstaat in der Offensive


Vornehmste Aufgabe des Staates ist die Sicherung von Freiheit, Sicherheit und Eigentum der Bürger. Zu diesem Zweck unterhält er entsprechende Organisationen: Militär, Polizei und Justizwesen. Die Qualität der Erfüllung dieser Kernaufgaben ist in Europa im Niedergang begriffen, was selbst glühende Etatisten schwerlich bestreiten können. Das Militär wird abgerüstet – angeblich veränderter Bedrohungslagen wegen.

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Na, was brauch i des?


Diese geflügelten Worte des Herrn Travnicek auf Reisen sind vielleicht den Verantwortlichen im Unterrichtsministerium in den Sinn gekommen, als sie an die österreichischen Lehrer im Ausland gedacht haben.

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Sackgasse Inklusion


Jüngsten Medienberichten zufolge sollen bis 2020 Sonderpädagogische Einrichtungen weitestgehend abgeschafft werden. Unter der beschönigenden Formulierung „Inklusion“ sollen dann auch Kinder und Jugendliche, die den Anforderungen eines Regelschulbetriebs intellektuell und/oder aufgrund ihres Sozialverhaltens eigentlich nicht gewachsen sind, trotz dieses Umstandes in eben diesen mitübernommen werden.

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Keine islamistischen Terroristen, sondern korangetreue Gotteskrieger


Seit Wochen verfolgt die Welt den gewaltsamen Vormarsch der ISIS – jetzt „Islamischer Staat“ (IS) – im Nordirak mit gelähmtem Entsetzen. Nach der brutalen Inbesitznahme von Mossul wurde das Einflussgebiet des sogenannten neuen „Kalifats“ von der Provinz um Aleppo in Syrien bis hundert Kilometer vor die Stadtgrenze von Bagdad ausgedehnt. In einer blutigen Schlacht wurden die Peshmerga-Milizen der irakischen Kurden aus der nordwestlichen Provinz Sinjar vertrieben.

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Linke Schattenboxer


Ein Großaufgebot der Polizei räumt ein von Punkern besetztes Haus in Wien. Die Sympathien der linken Mainstream-Medien sind klar auf Seiten der Punks. Daran ändern auch die gefährlichen Fallen nichts, die die Punks im Haus installiert haben, um die Polizisten zu behindern und zu verletzen. Das Bild, das die Medien zeichnen, ist einfach: reaktionäre Scheißbullen auf der einen Seite, liebenswerte Punks, die es mit dem Eigentum anderer nicht so genau nehmen (für Linke ein Kavaliersdelikt), auf der anderen.

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Abgebrochene Wege zig-tausender Frauen


„Sie wollte jeder Frau ihren Weg ermöglichen“. So hymnisch beschrieb Amtsnachfolgerin Gabriele Heinisch-Hosek die frühere Frauenministerin Barbara Prammer. Doch trifft dies auch für jene ungeborenen Frauen zu, deren Lebensweg bereits im Mutterleib gewaltsam zu Ende ging?

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Wien darf nicht Paris werden! – Planwirtschaft schafft Wohnungsnot


Kürzlich gefunden: „Freie Mieten würden bedeuten, dass dem Mietwucher legal Tür und Tor weiter geöffnet wird.“ Dreimal dürfen Sie raten, welch seltsamem Biotop der Schöpfer dieser skurrilen Behauptung entstammt. Nun, es handelt sich um die Zwangsvertretung österreichischer Arbeitnehmer – die Arbeiterkammer. Deren Präsident, der gelernte Kellner Rudolf Kaske, hat es offenbar auf die Verleihung des nächsten Wirtschaftsnobelpreises abgesehen.

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Anarcho-Pizzeria: Das wahre Dilemma der Polizei


Betrachtet man den derzeitigen Eiertanz rund um die Räumung der Anarcho-Pizzeria in Wien-Leopoldstadt, so fallen einem drei Dinge auf:

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