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Doch nicht ganz so einfach: Greta und die Windmühlen

Die schwedische Schulschwänzerin Greta Thunberg ist bei all ihren Demonstrationen immer noch großer Anziehungspunkt für die Mainstreammedien. Umso mehr fällt auf, dass sie jetzt GEGEN einen norwegischen Windpark demonstriert. Noch mehr fällt auf, warum sie damit das Gegenteil dessen tut, wofür sie sonst immer demonstriert.

Die Windmühlen sind nämlich auf einer windreichen norwegischen Halbinsel errichtet worden. Und das stört die Samen (hierzulande besser bekannt als Lappen), die dort ihre Rentiere züchten. Was für Thunberg offensichtlich den großen Unterschied macht. Klimaschutz dürfe nicht auf dem Rücken dieser Gruppen ausgetragen werden; das sei "grüner Kolonialismus", tönt sie über Nacht plötzlich.

Jetzt dürfen wir uns freilich fragen: Sind kaum bewohnte nordnorwegische Halbinseln mehr wert als der dicht besiedelte Alpenraum? Sind die zu Samen gewordenen Lappen mehr wert als Tiroler, Salzburger oder Vorarlberger? Diese wehren sich nämlich besonders heftig gegen die Aufstellung der hässlichen Windmühlen in ihrer hochalpin geprägten Heimat, wo diese Drehungetüme zwar keine Rentiere, dafür etwas für diese Bundesländer genauso Wichtiges vertreiben, nämlich die Touristen.

Oder können auch die vielen um die Schönheit ihres Landes besorgten Österreicher künftig auf Sympathiedemonstrationen der heiligen Greta rechnen, wenn Windmühlen ihre Täler und Berge verschandeln? Und werden sie dann auch für Rotgrün von bösen Klimakillern zu armen Opfern, weil sie doch durch Greta geadelt sind?

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