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Die Casinos, die Parteien und die Staatsanwälte

Lesezeit: 10:00

Es ist eine der vielen schmutzigen Aktionen in diesem Wahlkampf. Ihr werden wohl noch viele weitere folgen, obwohl sie letztlich immer nur zu einem Ergebnis führen: Die Menschen wenden sich noch mehr angewidert von der repräsentativen Demokratie ab. Dennoch sollte man sich den Fall des Avancements des Freiheitlichen Peter Sidlo zu einem der Casino-Vorstände viel intensiver anschauen als bisher geschehen Dieses Avancement ist für viele Medien tagelang bestimmendes Thema gewesen. Und er hat die stramm linke Korruptionsstaatsanwaltschaft sogar zu einer ihrer – wie häufig maßlos überzogenen – Hausdurchsuchungen ausrücken lassen. Je näher man den Fall anschaut, umso brisanter und interessanter wird er. 

Man kann an ihm vor allem auch gravierende Fehler der gesamten politischen und ökonomischen Konstruktion dieses Landes erkennen. Man kann, man könnte aus ihm aber auch sehr positive Lehren ziehen. Das würde freilich nur dann geschehen, hätten Politik und Medien dieses Landes einen weiteren Horizont als bis zum Rand des jeweils aktivierten Schmutzkübels.

Ich kenne Herrn Sidlo nicht persönlich. Ich habe aber auch wenig Grund, am Gutachten des unabhängigen Personalberaters zu zweifeln, der Sidlos Qualifikation als für eine Vorstandsfunktion nicht ausreichend angesehen hat. Der Berater hat dies vor allem mit Mangel an "Führungs- und Finanzerfahrung von relevanter Größe und Komplexität" begründet. Sidlo habe bei keinem Unternehmen vergleichbarer Größe eine leitende Tätigkeit ausgeübt.

Dennoch hat ihn der Aufsichtsrat der Casino AG auf offensichtlichen Wunsch der Regierung zu einem Vorstandsmitglied bestellt. Da der Staat dort aber keine absolute Mehrheit hatte, musste er für die Bestellung den Konsens mit einem anderen Aktionär suchen. Den Konsens fand er mit der ebenfalls an den Casinos beteiligten Novomatic-Gruppe.

Eine anonyme Anzeige – eine ganz typische Schmutzkübelwaffe – behauptet nun, dass für deren Zustimmung eine konkrete gesetzwidrige Gegenleistung versprochen worden ist. Freilich hat die Anzeige keinerlei Beweise beigebracht. Überdies Versprechungen der Republik an die Novomatic-Gruppe rechtlich hanebüchen, dies gleich in mehrerlei Hinsicht. Dennoch waren für die Korruptionsstaatsanwaltschaft die Behauptungen dieser anonymen Anzeige ausreichend, um die große Berta ausrücken lassen. Motto: Wenn es schon keine Beweise gibt, könnte man ja welche finden.

Diese Staatsanwaltschaft rückt ja neuerdings jedesmal in großem Stil aus, solange sich etwas "nicht ausschließen" lässt. Ist dieses Man-kann-etwas-nicht-ausschließen-daher-gehen-wir-in-aller-Schärfe-vor schon an sich für einen Rechtsstaat extrem bedenklich, so ist noch viel bedenklicher, dass die Korruptionsstaatsanwalt immer nur gegen Schwarz oder Blau solchen Verdacht zu hegen pflegt. Das ist andererseits ja auch verständlich: Ein aufrechter Linker traut schon genetisch Schwarz und Blau immer alles Böse zu. Diese Überzeugung ist ja geradezu der Kern seines Selbstwertgefühls. Gegen die Millionen Steuergeld für Medienbestechung durch die Gemeinde Wien hegen die Staatsanwälte hingegen nie Verdacht. Obwohl da die Beweise gar nicht mehr gesucht werden müssen.

So weit, so bekannt. Jedenfalls sind fast alle von mir befragten Juristen überzeugt, dass auch diesmal die Aktivitäten der Korruptionsstaatsanwaltschaft zu keiner einzigen rechtskräftigen Verurteilung von irgendjemandem führen werden. Höchstens dazu, dass pikante Informationen irgendwelcher Art aus dem Handy von H.C. Strache zum richtigen Zeitpunkt an die Öffentlichkeit dringen werden.

Jedoch gibt es einige viel weniger behandelte Fragen, die jedoch viel interessanter sind.

Erstens: Warum wurde Sidlo, ein nicht sonderlich qualifizierter Kandidat, von staatlicher Seite überhaupt als neues Vorstandsmitglied vorgeschlagen? Die Antwort: Es musste offensichtlich ein Freiheitlicher sein. Für Parteichef Strache war es durch seine ganze Vizekanzlerzeit ein zentrales Ziel, dass bei allen Personalbesetzungen auch Freiheitliche mit zum Zug kamen. Da aber die FPÖ als lange von allen Futtertrögen ausgeschlossene Partei in vielen Bereichen niemanden in Spitzenfunktionen hatte, hat sie oft Probleme gehabt, genug Kandidaten zu finden. Kandidaten ohne Parteistempel waren für Strache hingegen – trotz all seiner früheren Kritik am rot-schwarzen System – uninteressant.

Zweitens: Sind die Personalbestellungen von Rot und Schwarz im Staatsbereich besser gewesen? Kaum. Zwar haben die beiden ein größeres Personalreservoir, aber andererseits ist bei roten wie schwarzen Bestellungen genauso im Hinterzimmer gedealt worden. Nur ist bei ihren parteinahen Postenbesetzungen nie  - wider alle Vertraulichkeitspflichten und wider allen Datenschutz - das Gutachten eines Personalberaters an die Öffentlichkeit gespielt worden. Sofern es ein solches überhaupt gegeben hat.

Drittens: Gibt’s da konkrete Fälle, die das beweisen? Jede Menge. Es seien zwei genannt. So hat der unmittelbare Sidlo-Vorgänger Dietmar Hoscher (der dem Blauen weichen musste) genauso wenig wie Sidlo vorherige Führungsverantwortung in einem Unternehmen erworben; Hoschers Lebenslauf zeigt vielmehr eine reine SPÖ-Parteikarriere in Landtag, Bundesrat und Nationalrat, sowie ein paar ebenfalls mit der Partei zusammenhängende Funktionen wie im ORF-Stiftungsrat, beim SK Rapid oder in der Nationalbank, als Minister- und Klubsekretär.
Auch der Karriereweg von Christian Kern ganz ähnlich. Dieser ist als Pressesprecher des SPÖ-Klubobmanns direkt in eine rein von der Partei ermöglichte Raketenkarriere in den "Verbund" gewechselt. Dabei ist dieser wirtschaftlich ein weit wichtigeres Unternehmen als die Casinos (vom Verbund-Vorstand ging‘s für Kern auf den Flügeln der Partei dann zu ÖBB und ins Bundeskanzleramt). Auch Kern hat nirgendwo anders vor dem Verbund – und schon gar nicht in der Privatindustrie – die von Sidlo verlangten Führungs-Erfahrungen gesammelt.

Viertens: Warum hat der Aufsichtsratsvorsitzende Walter Rothensteiner das wenig schmeichelhafte Gutachten über Sidlo nicht allen Aufsichtsräten zukommen lassen? Präziser gefragt: Warum hat der Aufsichtsrat mit Mehrheit ausdrücklich beschlossen, dass das Gutachten nicht allen weitergegeben wird? Diese auf den ersten Blick sehr merkwürdig erscheinende Vorgangsweise findet man jedoch in vielen Aufsichtsräten. Sobald sich vor der eigentlichen Sitzung eine Mehrheits-Gruppe auf etwas geeinigt hat, trachtet sie, ihre Entscheidung möglichst problemlos durch die Sitzung zu bringen. Dabei will man der Minderheit möglichst wenige Gegenargumente in die Hand geben.

Fünftens: Warum aber fürchtet man sich so vor einer andersdenkenden Minderheit im Aufsichtsrat? Könnte diese nicht neue, interessante Argumente vorbringen? Das ist einerseits extrem selten, dass in einer offiziellen Aufsichtsratssitzung etwas ganz Neues, noch nicht Vorbesprochenes vorgeschlagen wird. Und andererseits sitzen in vielen Aufsichtsräten auch Betriebsräte, die meist nicht gerade die gleichen Interessen wie die von den Eigentümern entsandten Aufsichtsräte haben. Daher sind seit dieser sogenannten Mitbestimmung in hohem Ausmaß relevante Diskussionen aus den Aufsichtsräten hinausverlagert worden.

Sechstens: Warum ist bei Staatsbeteiligungen eine ganz offene Diskussion im Aufsichtsrat besonders heikel? Weil dort vielfach nicht nur Betriebsräte, sondern direkt parteipolitisch agierende Arbeitnehmervertreter sitzen, die direkte strategische Kanäle zu Gewerkschaft, Arbeiterkammer und SPÖ haben. Überdies weiß jeder Wirtschaftsjournalist: Über die Arbeitnehmervertreter erfahren sie am ehesten jene Dinge aus einem staatsnahen Aufsichtsrat, die eigentlich nicht für die Öffentlichkeit bestimmt sind. Deswegen werden gerade in Aufsichtsräten staatsnaher Betriebe besonders häufig wirklich heikle Themen zuerst in der Gruppe der Eigentümervertreter vorbesprochen.

Siebentens: Warum befolgen die vom Eigentümer entsandten Aufsichtsräte trotz ihrer unabhängigen Position so häufig dessen Wünsche? Ganz einfach, weil sie wiederbestellt werden wollen. Dieser Zusammenhang ist bei staats-, also parteibestellten Aufsichtsräten noch viel problematischer, weil dort Eigentümer oft sehr unternehmensfremde Ziele verfolgen, wie etwa das Unterbringen der "eigenen" Leute. Aufsichtsräte, die von privaten Eigentümern entsandt werden, haben hingegen meist nur die Zukunft des Unternehmens im Auge. Sehr oft sind sie sogar selbst Aktionäre.

Achtens: Wieso gibt es bei den Casinos ein besonderes Problem? Dort gibt’s Probleme, seit die Republik nicht mehr die absolute Mehrheit kontrolliert. Etliche der zum Teil kirchen- und raiffeisennahen Gruppen, die lange dort mehrere kleine, aber strategisch wichtige Anteile gehalten haben, haben diese im Lauf der letzten Jahre zu Geld gemacht. Jetzt ringen dort zwei direkt aus der Branche kommende Miteigentümer mit der Republik um die Kontrolle über die Casag, die Casinos Austria AG: Das ist Novomatic als drittstärkste Gruppe; wobei Novomatic die Strategie hat, sich mit dem Staat – also auf deutsch den Parteien – sehr gut zu stellen. Und das ist die tschechische Sazka-Gruppe als mittlerweile mit 34 Prozent größte Gruppe; diese wiederum kämpft sehr aggressiv um die ganze Kontrolle. Sazka zwingt dadurch die beiden österreichischen Eigentümer, Republik und Novomatic, geradezu zu einer gemeinsamen Abwehrschlacht. Und Sazka hat sich mit Sicherheit sehr gefreut, als sich die Korruptionsstaatsanwaltschaft wie ein  Elefant im Casag-Porzellanladen aufgeführt hat.

Neuntens: Sind die Geschäfte der Casag in den letzten Jahren erfolgreich geführt worden? Nicht wirklich. Lange waren die Casinos zwar eine Goldgrube, aber dann haben schlimme Rückschläge zu einer schmerzhaften Restrukturierung geführt. Der Markt hat sich an der Casag vorbei verändert. Das internationale Geschäft musste massiv abgebaut werden. Spieler gehen viel seltener ins Casino, sondern bevorzugen immer mehr Automaten und Internet (wo sich vieles am Rand der Legalität abspielt).

Zehntens: War daher die Umbesetzung im Vorstand am Platz? Vorerst ist zwar völlig offen, ob die neue Führung es besser machen wird. Sicher ist nur, dass der alte Vorstand jedenfalls keine Erfolgsspur hinterlassen hat. Dennoch fehlen die Erläuterungen, warum der Vorstandwechsel wirklich notwendig gewesen sein soll, hat er doch Millionen Kosten für die Altvorstände verursacht. Der bloße Hinweis auf dauernde Streitigkeiten im Vorstand ist allzu dürftig als Begründung, vor allem wenn der Verdacht auf der Hand liegt, dass das primäre Motiv in Wahrheit der Wunsch der FPÖ gewesen sein könnte, jemand eigenen in den Vorstand zu entsenden. Andererseits gibt es in der echten Privatwirtschaft genügend Beispiele, dass sich ein vorzeitiger Vorstandwechsel sehr positiv für das Unternehmen auswirken kann.

Elftens: Wie schaut es eigentlich mit dem Schutz krankhafter Spieler aus? In dieser Branche werfen sich fast alle Seiten gegenseitig vor, diesen Schutz zu missachten. Es ist aber jedenfalls ein wenig merkwürdig, wenn das Finanzministerium einerseits für den Spielerschutz zuständig ist und andererseits naturgemäß großes Interesse an einem möglichst guten Betriebsergebnis der Casag hat. Zugleich fällt aber als noch viel seltsamer auf, dass es ausgerechnet eine nach Eigenangaben für den Spielerschutz kämpfende Internet-Plattform ist (die EU-Infothek), die in den letzten Monaten zur wichtigsten Drehscheibe für Informationen rund um die Ibiza-Affäre geworden ist, die ganz offensichtlich aus dem Umkreis der FPÖ kommen.

Zwölftens: Warum wird der Sumpf nicht trockengelegt? Die einzig mögliche Trockenlegung wird heute jedoch von niemandem mehr verlangt, weil sich alle Parteien (zumindest wenn sie irgendwo in Bund oder Land mitregieren) und alle Medien (die auf viele politisch motivierte Inserate setzen) in dem Sumpf wohlfühlen. Weil das Ganze als Frage der Moral beziehungsweise der moralischen Verkommenheit der jeweils anderen Parteien dargestellt wird.

Menschen sind aber immer so, wie sie sind. Und Parteien natürlich erst recht. Auch wenn sie noch so oft von Moral und Haltung reden.

Es braucht neue Strukturen

Es kann daher nur durch Änderung der Strukturen zu einer Verbesserung kommen.

Eine sinnvolle Änderung kann einzig und allein in einer kompletten Loslösung des Staates aus allen wirtschaftlichen Aktivitäten bestehen, für die es den Staat nicht braucht. Der Staat sollte nur dazu da sein, um möglichst neutral Gesetze zu machen.

Hingegen kann nicht gleichzeitig auch Mitspieler sein, wer Schiedsrichter ist. Da erleiden Neutralität und Schiedsrichterrolle großen Schaden. Sobald der Staat beides zu sein versucht, wird immer schief interveniert werden, wird es immer schmierige parteipolitische Verwicklungen geben.

So sind beispielsweise in Osteuropa die Umweltgesetze erst dann – sehr zum Wohle der Bevölkerung! – eingehalten worden, als der Staat nicht mehr gleichzeitig Unternehmer war und Genosse Unternehmenschef beim Genossen Beamten durchgesetzt hat, dass beide Augen zugedrückt werden. Nach einer Trennung der beiden Bereiche, also nach einer Privatisierung werden aber auch die Unternehmen viel effizienter geführt.

Absurderweise ist das alles völlig aus dem kollektiven Bewusstsein verschwunden. Die totalitär dominierende linke Geschichtsschreibung arbeitet rund um die Uhr immer nur alle Aspekte der Nazi-Zeit auf, ignoriert aber alle anderen Geschichtsepochen fast völlig. Daher auch die spannende Phase, als die verstaatlichten Industrien in den 80er Jahren, und die Staatsbanken in den 90er Jahren laut gegen die Wand gedonnert sind. Was den Steuerzahler sehr viel Geld gekostet hat.

Sie ignoriert auch total die großen Erfolge der dann einsetzenden Privatisierung. Die früher schwer kriselnde Voest und etliche andere Unternehmen sind zu tollen Erfolgsbeispielen geworden. Auf sie können eigentlich alle Österreicher stolz sein, obwohl sie seit der Privatisierung nicht mehr ihren früheren achtmillionstel Miteigentumsanteil daran haben – oder gerade deswegen. Das Eigentum der Staatsbürger war ja nur ein fiktives. In den Unternehmen haben immer nur die ganz anders gearteten Interessen der regierenden Parteien dominiert.

Österreich sollte daher gerade aus der aktuellen Erfahrung der Casino-Affäre sich wieder bewusst machen, wie dringend und positiv eine Rückkehr zur Privatisierungs-Strategie wäre. Dieses frühere Erfolgsrezept ist leider in den letzten Jahren völlig eingeschlafen. Es wird auch von der ÖVP derzeit wie ein geradezu unsittlicher Gedanke behandelt.

Geht man diesen Weg nicht, bleiben nur dauerhafte Intrige, Denunziation, parteipolitische Postenbesetzungen durch suboptimale Personen und die fast schon an die Französische Revolution erinnernde Schreckensherrschaft einiger Staatsanwälte als Schicksal der Betriebe im Staatseigentum, ob das nun das Eigentum von Bund oder Ländern ist (wo es ja gerade in Wien sehr schlimm zugeht).

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 07:07

    Herr Unterberger, wieder einmal ******************************************************************!
    Und danke fuer die akribische Analyse, die eine weitere Unterstuetzung fuer eine rechtskonservative vernunftgesteuerte Wende ist.
    In den letzten Jahren war ja schon Hoffnung auf das echte Einsetzen einer solchen Wende in Europa aufgekommen, aber die Nomenklatura, das sozialkapitalistische Imperium schlaegt zurueck. Salvini ist - vorlaeufig entmachtet, in Frankreich regiert ein Macron und nicht eine Marine Le Pen, Mutti ist nach wie vor alternativlos, die rechtskonservative Regierung in Oesterreich eine zerplatzte Blase, in Spanien haben sicvh die Rechtskonservativen ins korrupte Eck manoevriert, Daenemark und Schweden sind wieder - gemaessigt? - sozialistisch.
    Im UK reibt sich derzeit ein Boris Johnson auf. Westliche Hoffnung bleibt der Einzelkaempfer Trump, der aber leider gerade den Brexit begruesst und Johnson wohl kaum den Ruecken gegen die EU-Nomenklatura staerken wird.
    Hoffnung ist im Osten, in den Visegradstaaten zu suchen. Sind diese stark genug? Russland wird umstellt like anno dazumal Deutschland in den Dreissigern. Fatal genug. China, Indien? Fahren ihre eigene Politik aber kaum eine konstruktive rechtskonservative. Latinoamerika? Wie immer politisch zu chaotisch und zerrissen.

    Und in Oesistan wueten die linken Staatsanwaelte.
    Leute, das wird noch ein langer und muehsamer Weg.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSaggener
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 06:09

    Einmal mehr eine exzellente Analyse von Dr. Unterberger. Zur politischen Vorgeschichte (Wallner, Androsch, Stoss, Schlaff, Benko, Graf, Lugmayr, Schlögl, Teufelberger, Spindelegger, Faymann, Kurz, Kemler usw.) gibt es übrigens hier Erhellendes:
    http://www.genius.co.at/index.php?id=630

  3. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 06:29

    Wenn im Schweinestall Hunger herrscht und der Zugang zum Futtertrog begrenzt ist, geht es rund.
    Hat ein Schwein ein Platzerl am Futtertrog erobert, wird gedrückt gesschupst und geschoben, dass sich die Balken biegen, um nicht wieder abgedrängt zu werden.
    Der Vergleich hinkt ein wenig, da Schweine intelligente liebe Tiere sind, was von vielen Politikern und Funktionären nicht behauptet werden kann.

    Wahre Meister der Futtertrog Besetzer sind seit bestehen der 2. Republik, ROT und SCHWARZ.

    Am frechsten jedoch haben sich die angeblich so sauberen GRÜNEN Schweine gebärdet.

    Laut schreiend und quiekend, vom Futtertrog abgedrängt, haben sie es geschafft, diesen zu erlangen und haben sich daran festgekettet.

    Als prominenteste ihrer Ideologischen Zucht seien VasilaKUH und GlaFISCHnik, bei Novomatik erwähnt.

    Dass sich, zumindest das Volk mit restlichem Hausverstand, angewidert von dieser sogenannten Demokratie abwendet, ist nachvollziehbar.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 12:42

    Ja, die Staatsanwälte. Da reicht eine anonyme Anzeige und es gibt bei unbescholtenen Menschen Hausdurchsuchungen durch die Brandstätter-Justiz.

    Unbeschadet der Politjustiz in diesem Land haben die Systemparteien und ihre Lakaien das Maul sperrangelweit offen, wenn man den pöhsen Iwan oder die Chinesen anprangern kann.

    Bei den echten Verbrechen passiert nichts. Den Tätern um das Ibiza-Video schon gar nicht.
    Da finden Privatleute - nämlich echte, investigative Journalisten (ja, neben den post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren gibt es auch sowas noch in diesem Land!) - mehr heraus, als die Brandstätter-Justiz und die Gestapo (oder BVT odeer wie auch immer diese Institution nun heißt).

    http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-zwischenbilanz-nach-90-tagen-eu-infothek-recherchen/

    Ich gehe JEDE Wette ein, daß unsere verlotterte Justiz KEINEN EINZIGEN Hinweis in dieser Recherche aufnehmen wird, da die Täter im Staatsauftrag handelten und damit unantastbar sind.

    Wer Kurz wählt, wählt diesen tiefen Staat. Die Vernegerung Europas und Österreichs gibt es gratis obendrein.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 10:41

    Was für ein tiefer SUMPF! Was für ein Riesenaufwand der FEINDE der FPÖ, um diese zu zerstören! Diese unbeschreibliche Perfidie darf nicht siegen!

    Gestern Abend postete ich folgenden Link:

    "IBIZA-GATE: Zwischenbilanz nach 90 Tagen EU-Infothek Recherchen-EU-Infothek.com!"

    Wiener Brutstätte für Ibiza-Video und Regierungssturz: Verdacht der schweren Erpressung, .....

    http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-zwischenbilanz-nach-90-tagen-eu-infothek-recherchen/

    @Gerald ergänzte:

    "Bezüglich eines mutmaßlichen Auftraggebers des Videos empfehle ich auch diesen Artikel:

    http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-das-buch-der-sz-aufdecker/

    (Die beiden Leserbriefe am Ende des Artikels. Der Mann hätte jedenfalls nicht nur das Geld, sondern auch das Motiv und hat schon bewiesen, dass ihm jedes dreckige Mittel recht ist, wenn es gegen die FPÖ geht)"

  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 10:55

    OT---aber das ist nun der 2. Etappensieg, der GEGEN YOUTUBE und somit gegen den LINKEN MEINUNGSTERROR erreicht worden ist: Zuerst mußte Youtube kleinlaut nachgeben und "Neverforgetniki", dessen Kanal von Youtube WILLKÜRLICH---weil "rechts"!--- GELÖSCHT worden war, wieder online stellen, und jetzt mußte Youtube den vor wenigen Tagen ebenso willkürlich gelöschten Kanal von Martin SELLNER wieder FREIGEBEN:

    "Erfolg im Kampf um die Meinungsfreiheit: Youtube-Kanal von Martin SELLNER ist wieder online!"

  7. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    29. August 2019 07:53

    In der Aufzählung fehlt mir leider der größte und stinkigste Ziegenfuß der Republik: Der ORF. Das ist jedoch ein eigenes Kapitel und würde den Rahmen sprengen.

    Eine weitere Frage, die noch öfter aufgegriffen werden sollte, ist die Frage, warum der mainstream links ist? Er lässt zwar schon nach, aber die immer uninteressanter werdenden Medien haben immer noch die Sozi-Schlagseite drauf. Ist die Antwort wirklich so einfach, dass die Medien nur die Leute einstellen, die für sinnvolle und qualifizierte Berufe unfähig sind und Nieten eben Neider und daher links sind?

    Es wäre einmal interessant zu hören, was prominente "Headhunter" zum Thema sagen. Dass qualifizierte Leute nur in privaten Betrieben gesucht werden und der Rest für den staatsnahen Bereich übrig bleibt, ist bekannt. Interessant wäre die Antwort auf die Frage, wie hoch der Anteil der Knallchargen im Staatsbereich wirklich ist. Christian Kern war ja nicht der einzige.


alle Kommentare

  1. Der Realist (kein Partner)
    31. August 2019 17:27

    Die Aufzählung all der Vollkoffer die Rot und Schwarz in der Vergangenheit auf wichtige und gut dotierte Posten gehievt hat, würde dieses Tagebuch sprengen.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    31. August 2019 10:02

    Warum diese Erregung? Seit dem die FPÖ wieder auf Augenhöhe mit den beiden einstigen Großparteien ist -also seit Haiders Zeiten, kocht doch den Großkoalitionären das Wasser im Arsch. Seitdem heißt es doch nur mehr: Alle gegen die FPÖ. Als Höhepunkt bot sich dafür die letzte BP-Wahl an. Deshalb war für mich Hofer auch kein Verlierer sondern halber Sieger.

    Wetten, dass man nach der Herbstwahl "Große Koalition" anders definieren muss?

  3. Herbert Richter (kein Partner)
    31. August 2019 09:24

    AU, die FPÖ anpatzen, wo er nur kann. Versuch einer angedeutedeten Subtilität fehlgeschlagen!
    Kann mich an keinen Artikel betreffend CASAG erinnern, in dem er die damaligen wahren Sümpfe unter dem obersten Sumpftiger Wallner aus seiner schwarzen Feder fließen ließ! Und ehemals zu Wallners Zeiten floß die Zockerpenunze noch richtig prächtig. Da wird ein Casino Chef sogar zum Herrn Olympia geadelt! Und da wurde nichts hinterfragt.......! Wo waren da die Skills?
    Ei der Dauz, ich Tölpel vergaß welcher Reichshälfte der oberste Abzocker zuzurechnen war.......! Aber es erklärt den heutigen Seitenhieb mit der Keule der nicht vorhandenen Voraussetzungen.
    Es sind eben die richtigen gleicher.

    • McErdal (kein Partner)
      31. August 2019 09:38

      @ Herbert Richter

      Logisch Herbert, es muß doch alles seine Ordnung haben - hihi.....

  4. Christian Peter (kein Partner)
    31. August 2019 08:57

    So läuft das in einer Bananenrepublik wie Österreich - der Staat als Beute der Parteien. Aber die Uraltparteien ÖVP, SPÖ, FPÖ und Die Grünen werden bei den kommenden Nationalratswahlen dennoch vermutlich mehr als 90 % der Stimmen erhalten - gute Nacht Österreich.

  5. Jonas (kein Partner)
    31. August 2019 08:05

    Warum bringt AU nicht die Vita des Mag. Peter Sidlo?!

    Geb. 1974 Wien. Jus- u. Studium Wirtschaft/Finanzen, Kapitalmarktrecht u. internat. Finanzrecht. 6 Jahre im Bereich Wertpapiere d. FMA Österr. 2006 Wechsel zum börsennotierten Immobilienkonzern conwert Immobilien Invest SE, Ltg. Der Ressorts Kapitalmarkt u. Konzernkommunikation. 2011-2014 bei SIGMA Investment AG für Corporate Finance, M & A. 2014-2019 Vorstandsmitglied SIGMA, zuständig für Kapitalmarkt, Recht, Compliance, Geldwäsche, Rechnungswesen, Controlling u. Personal/Administration zuständig. 2018 im Generalrat d. ÖNB. 1. Mai 2019 in den Vorstand d. Casinos Austria AG, dort als CFO die Bereiche Finanzen/Compliance über.

    • Jonas (kein Partner)
      31. August 2019 08:11

      Ist die Vita des Mag. Peter Sidlo eine gar so schlechte? Warum wird z. B. in wikipedia dessen schulische, universitäre u. berufliche Ausbildung u. Tätigkeit nicht auf?! Warum reiht sich AU nahtlos in die unsachliche Kritik dieser Person ein? Weil er von der FPÖ nominiert wurde? Bemerkst hier keiner, wie unkorrekt dies ist?

    • Jonas (kein Partner)
      31. August 2019 08:12

      Verbesserung:
      Ist die Vita des Mag. Peter Sidlo eine gar so schlechte? Warum wird z. B. in wikipedia dessen schulische, universitäre u. berufliche Ausbildung u. Tätigkeit verschwiegen?! Warum reiht sich AU nahtlos in die unsachliche Kritik dieser Person ein? Weil er von der FPÖ nominiert wurde? Bemerkt hier keiner, wie unkorrekt dies alles ist?

    • Christian Peter (kein Partner)
      31. August 2019 09:03

      @Jonas

      Ganz richtig. Wenn ein Versicherungsvertreter mit Maturazeugnis Bundeskanzler wird, warum sollte dann ein studierter Jurist und Ökonom wie Peter Sidlo nicht Vorstand eines Unternehmens werden ?

    • Jonas (kein Partner)
      31. August 2019 09:24

      AU wird seiner Alt-schwarzen ÖVP-Vorliebe und seiner grundsätzlichen Antipathie gegen die FPÖ nie Herr werden! Niemand - außer mir - hatte sich hier die Mühe (?) gemacht, Mag. Sidlos Vita zu recherchieren! Auch nicht Dr. Andreas Unterberger. Ungeprüftes Zitieren irgendwelcher tendenziös-negativer Beurteilungen allein macht keinen Qualitätsjournalisten aus!!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      31. August 2019 09:28

      Und wiederum haben die "Nicht Partner" den objektiven Durchblick.....!
      Es ist Wahlkampf....!

    • Jonas (kein Partner)
      31. August 2019 09:34

      PS: Wer wissen möchte, wie es dzt. in Österreich innenpolitisch läuft, möge sich raschest über den Verlag Frank & Frei das Buch von Werner Reichel "Kickl muss weg" besorgen. Leider werden jene "Pam" Rendi-Wagner gestern am Wr. Viktor Adler-Markt frenetisch zujubelnden (be-)trunkenen (?) SPÖler n i c h t lesen. Is oba a scho wuascht...

  6. Aron Sperber
    29. August 2019 18:36

    der größte Postenschacher findet auf EU-Ebene statt, wie Von der Leyens Bestellung eindrucksvoll gezeigt hat.

    auch unser neuer alter EU-Kommissar hatte schon viele gute Posten, war aber als EU-Kommissar ein ziemlicher Pfosten:

    https://aron2201sperber.wordpress.com/2019/03/14/spiel-mit-getuerkten-karten/

  7. Brigitte Imb
    29. August 2019 18:01

    Beinahe egal in welchem Bereich, das Personal, das die Steuerzahler sich leisten MÜSSEN, ist meist unter jeder Sau. (Pardon) Keine Ausbildung, Berufspolitiker, hoch bezahlt, kaum Verantwortung zu übernehmen, aber sehr machtbesessen.

    Und natürlich geht das gar nicht, daß ein FPÖler in die aufgeteilte Republik v. Rot/Schwarz eintaucht. Eine Todsünde.

  8. Undine
    29. August 2019 17:59

    OT---aber soeben habe ich ein sehr interessantes Gespräch gehört, das einen wieder etwas Hoffnung schöpfen läßt:

    "Vera LENGSFELD: Hat Deutschland noch eine Chance?"

    "Eva Herman im Gespräch mit Vera Lengsfeld und Andreas Popp

    Viele haben die offensichtliche Unterwanderung der CDU durch die alte SED-Funktionärin Angela Merkel bis heute nicht erkannt. Sie träumen immer noch von der alten, christlich-konservativen Partei. Doch es wird immer deutlicher: Bei manchen CDU-Politikern sind bereits linksextreme Tendenzen erkennbar, so Vera Lengsfeld. Die schnell wachsende linksfaschistische Antifa wird offenbar indirekt finanziert von verschiedenen Bundesministerien."

    Erschreckend: (Bei Minute 43 erwähntes Video zur Umgestaltung der Bundeswehr durch mehr Migranten, mehr sexuelle Orientierungen, mehr Behinderte, mehr Vielfalt und mehr Political Correctness: https://www.facebook.com/Informations ...)

    https://www.youtube.com/watch?v=AEOF1Vaxw20

    Besonders zu Herzen nehmen sollte man sich Vera LENGSFELDS Schlußwort, denn sie weiß genau, wovon sie redet!

    • pressburger
      29. August 2019 23:18

      In Deutschland wird die Unterwanderung mit 85% der Stimmen unterstützt. Wie viel Prozent, werden es in Österreich sein, die den Sozialisten Kurz unterstützen werden ?

    • Herbert Richter (kein Partner)
      31. August 2019 09:39

      Nach 30 Jahren, seitdem die DDR die BRD übernommen hat, noch von einer christlich konservativen Partei auch nur zu sprechen, ist einfach nur mehr Chuzpe!
      Die Demontage hat bereits unter dem bladen Cohn und dem Hochgrad Freimaurer Schäuble rasant an sozialistischer Talfahrt begonnen.
      Zu offensichtlich hat der Rollstuhlfahrer seinen Leit durch gebilligte Cum Cum und Cum Ex Gschäfterl Milliarden an Steuergelder zugeschaufelt. U. a..
      Die Blödheit der Piefkes ist mit einer SED Faschistin Blutraute Erika jedoch nicht mehr zu übertreffen. Stop! Der Ösidodel wirds mit dem berufslosen NWO Bauern Bleichgesichtl Kurz locker schaffen!

  9. Franz77
    29. August 2019 14:56

    OT Greta geht baden. Ehemaliger Bild Chef über die einst mächtigen Printmedien Stern, Spiegel usw. https://www.bartels-news.de/2019/08/28/gluck-gluck-exklusiv/

    • Undine
      29. August 2019 18:10

      Mit der gleichen psychologischen Methode, mit der diese gigantische Hysterie mit dem unsympathischen Dirndl aus Schweden erzeugt und geschürt wird, werden auch REVOLUTIONEN initiiert--- um dann scheinheilig als Brandstifter aufzutreten, um einen Krieg zu "verhindern", den man in Wahrheit herbeigesehnt hat. Die Amerikaner haben da mindestens 150-jährige Erfahrung!

      Und da alles, was es in den USA gibt, mit einiger Verzögerung nach D, und dann leicht abgeschwächt nach Ö kommt, ist auch diese Massenhysterie um GRETA dank der MEDIEN bei uns angekommen. Irgendwann wird kein Hahn mehr nach der Heiligen GRETA krähen, aber jetzt müssen wir durch! ;-)

    • pressburger
      29. August 2019 23:22

      Tut dem Stern nicht weh. Die Regierung braucht den "Stern". Presseförderungsgesetz.

  10. Undine
    29. August 2019 14:41

    OT---aber es war leider zu erwarten:

    "Tödlicher Stoß vor ICE am Frankfurter Hauptbahnhof: Verdächtiger kommt in Psychiatrie"

    https://deutsch.rt.com/inland/91701-todlicher-stoss-vor-ice-verdaechtiger-psychatrie/?utm_source=browser&utm_medium=push_notifications&utm_campaign=push_notifications

    Die LINKE DIKTATUR in Deutschland LIEBT die muselmanischen dunkelpigmentierten MÖRDER, v.a. die KINDERMÖRDER---umso schneller wird das langersehnte ZIEL erreicht, die Deutschen auszurotten.

    PS: Wenn es da keinen Aufstand gibt, ist den Deutschen wirklich nicht mehr zu helfen! Wie viele Kinder müssen denn noch vor einen fahrenden Zug gestoßen---Verzeihung, es muß natürlich GESCHUBST heißen!---werden von einer muselmanischen dunkelpigmentierten Bestie, die übrigens als Beispiel für gelungene Integration gegolten hatte?!?

    • Franz77
      29. August 2019 15:00

      "Der Beschuldigte aus der Schweiz" - und das in RT?!

    • pressburger
      29. August 2019 20:09

      War doch klar dass es so herauskommt. An dieser Tragödie ist aber auch die Schweizer Regierung mitschuldig. Die Gewährung des Asylstatus an Eritrea war durch nichts gerechtfertigt. Die Eritreer leben seit mehr als zehn Jahren in der Schweiz, 85% bezieht noch immer Sozialhilfe. Arbeitsscheu.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      31. August 2019 09:44

      Und da faseln "Partner" noch immer von der "direkten Demokratie" der Schweiz.....!
      Wenn die Ostküste furzt, ersäuft die Zürcher Bahnhofstraße in 100000 Tsunamis!

  11. Franz77
    29. August 2019 14:32

    Polizei greift knallhart durch. Türken und Co fahren bekanntlich kein Kleinspielzeug die für Rennen nicht taugen: https://www.oe24.at/oesterreich/chronik/wien/E-Scooter-Razzia-in-Wien-126-Anzeigen-und-469-Strafmandate/395031954

    • Cotopaxi
      29. August 2019 15:46

      Und erst die Teigtascherl-Bedrohung, die das Wiener Marktamt und die Finanz auf Trab hält.

  12. Sensenmann
    29. August 2019 12:42

    Ja, die Staatsanwälte. Da reicht eine anonyme Anzeige und es gibt bei unbescholtenen Menschen Hausdurchsuchungen durch die Brandstätter-Justiz.

    Unbeschadet der Politjustiz in diesem Land haben die Systemparteien und ihre Lakaien das Maul sperrangelweit offen, wenn man den pöhsen Iwan oder die Chinesen anprangern kann.

    Bei den echten Verbrechen passiert nichts. Den Tätern um das Ibiza-Video schon gar nicht.
    Da finden Privatleute - nämlich echte, investigative Journalisten (ja, neben den post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren gibt es auch sowas noch in diesem Land!) - mehr heraus, als die Brandstätter-Justiz und die Gestapo (oder BVT odeer wie auch immer diese Institution nun heißt).

    http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-zwischenbilanz-nach-90-tagen-eu-infothek-recherchen/

    Ich gehe JEDE Wette ein, daß unsere verlotterte Justiz KEINEN EINZIGEN Hinweis in dieser Recherche aufnehmen wird, da die Täter im Staatsauftrag handelten und damit unantastbar sind.

    Wer Kurz wählt, wählt diesen tiefen Staat. Die Vernegerung Europas und Österreichs gibt es gratis obendrein.

    • pressburger
      29. August 2019 13:28

      Die Auftraggeber sind unantastbar weil sie ganz oben angesiedelt sind, die Täter sind unantastbar weil sie von den Auftraggebern geschützt werden, die Profiteure sind unantastbar weil sie sich des einzigen der ihnen hätte gefährlich werden können entledigt haben und weil sie demnächst die Regierung sein werden.
      Sollte die Affäre bis vor den Wahlen aufgeklärt sein, ist bereits die Hölle zugefroren.

    • Gerald
      29. August 2019 15:52

      Treffend geschrieben

      Kleine Anmerkung nur: der ehemalige linke JM und jetziger VfGH-Richter heißt Brandstetter, nicht Brandstätter. Brandstätter heißt der ebenso linke Kurier-Herausgeber, der jetzt zu den Neos gelaufen ist.

    • Torres (kein Partner)
      31. August 2019 12:12

      Wenn Sie schon die Justiz - durchaus zu Recht - kritisieren, sollten Sie zumindest wissen, wie der angesprochene Justizminister richtig heißt: nämlich BrandstEtter. BrandstÄtter ist der ehemalige Kurierherausgeber und jetzige NEOS-Kandidart.

    • Herbert Richter (kein Partner)
      31. August 2019 13:01

      Täglich läßt ihr es geschehen, daß man euch Riesenhaufen auf den Kopf sche.. ßt, aber bei ä und e nässt ihr euch ein......!
      Aber deswegen nur kann es sein, wie es eben ist!

    • Freidenker (kein Partner)
      31. August 2019 13:09

      Oh, der Herr Oberlehrer ist schon wieder am Verbessern bezüglich Schreibweisen von Familiennamen. Sehr wichtig!

    • Torres (kein Partner)
      31. August 2019 14:12

      @Frodunker (oder doch lieber "Freidenker"?)
      Ihrem Schreiben entnehme ich, dass Sie Bundeskanzler Kerz und Innenminister Kackl wohl als durchaus o.k. betrachten würden - schließlich weiß man eh, wer gemeint ist, die Schreibweise des Namens ist ja nebensächlich, nicht wahr? Abgesehen davon, dass dies darauf hinweist, dass der Schreiber keine Ahnung hat von was (oder von wem) er spricht.

    • Zraxl (kein Partner)
      31. August 2019 21:18

      @Sensenmann
      Jetzt stellen Sie sich einmal vor, sie sind selbst Staatsanwalt. Bei wem würden Sie eine Hausdurchsuchung machen? Beim Obmann des Fähnleins Fieselschweif, dessen gesamte kriminelle Energie sich darin äußert, dass er bei einem Stadtfest eine Fahne seines Fähnleins gehisst hat, oder bei einem Anwalt, von dem anzunehmen ist, dass er das lokale Standbein der Ostmafia ist? Gar keine Hausdurchsuchung geht aber auch nicht, denn das würde der Karriere schaden. Also was tun?

  13. M.S.
    29. August 2019 12:28

    Endlich ein klarer, eindeutiger Artikel zu der unerträglichen Ibiza-Affaire von
    Niki Fellner im "Österreich":

    "Innenminister Wolfgang Peschorn hat nun endlich das bestätigt, was "Österreich" bereits seit Monaten berichtet:
    Hinter dem Ibiza-Video steckt ein unglaublicher Kriminalfall, der nun Stück für Stück ans Licht kommt. Dass der Innenminister nun sogar davon spricht, dass die Ibiza-Ermittler um ihr Leben fürchten müssen, zeigt das Ausmaß dieser Causa- und ist für österreichische Verhältnisse beängstigend. Das zeigt, welch kriminelle Energie bei der Entstehung des Ibiza-Videos im Spiel war- und was für dubiose Gestalten dahinterstecken. Wie die "Österreich"-Recherchen zeigen , führt die Spur zur Ost-Mafia.
    Es ist eigentlich unfassbar , dass die Justiz angesichts dieser Enthüllungen erst seit Kurzem ernsthaft ermittelt (die Hausdurchsuchung bei einem der Drahtzieher hat ja bekanntlich erst letzte Woche stattgefunden) Jetzt muss aber endlich Bewegung in diese Causa kommen.
    Die Hintergründe dieses Videos MÜSSEN vor dem 29. September aufgeklärt - und der Öffentlichkeit präsentiert - werden. Die Österreicher haben ein Recht darauf zu erfahren, wer wirklich hinter dem Video steckt, das uns (gemeinsam mit den handelnden Personen) dieses ganze Wahl-Schlamassel eingebrockt hat. Welche politischen Parteien waren bereits vor der Veröffentlichung des Videos über die Inhalte informiert? Welche Rolle hat der Verfassungsschutz (BVT) gespielt?
    Bei den Ermittlungsergebnissen zum Ibiza-Video braucht es vor der Wahl vollständige Transparenz - alles andere wäre eine bewusste Wählertäuschung."

    Dem ist nichts mehr hinzuzufügen!

    • Dr. Faust
      29. August 2019 12:38

      Danke, meine volle Zustimmung!

      Neben der politischen Zuständigkeit ist Innenminister Wolfgang Peschorn vielleicht auch deswegen in der ZIB mit seiner Feststellung "grosser Kriminalfall" so klar gewesen, da er als gelernter Österreicher weis, nach der Wahl könnte ein neuer Innenminister gemeinsam mit dem Justizminister den "Kriminalfall" unter den Teppich kehren.

      Dies gilt es mit fortsgesetzten Fragen zu verhindern!

    • Sensenmann
      29. August 2019 12:46

      Es wird alles unter den Teppich gekehrt. Der tiefe Staat wird das richten, wer zu genau hinschaut, wird leider einen bedauerlichen Badeunfall erleiden, sich in der Zelle erhängen oder einen Herzinfarkt beim Rasenmähen erleiden. Wie man das aus der Vergangenheit kennt.

      Die neoautrofaschistsche Junta wird es schon richten - oder warum sonst wollte man den Kickl unbedingt loswerden und was wohl sollte er nicht aufdecken?

      Brav Kurz wählen, dann geht das so weiter!

    • Dr. Faust
      29. August 2019 12:51

      OE24 schreibt heute (siehe unten) ohne auch nur ein neues Faktum zu nennen:

      "...Im Hintergrund führen die Spuren laut Insidern „direkt ins Drogenmilieu und in Oststaaten“. Das heißt, dass der „Financier“ der ganzen Videofallen-Aktion im Umfeld von Drogen, Kriminellen und „Mafia“ zu suchen sei. ..."

      Ich glaube kein Wort davon! Viel eher kann ich mir vorstellen, das OE24 von den wahrscheinlichen politischen Hintermännern bzw den österreichischen Geschäftsmännern ablenken will.

    • pressburger
      29. August 2019 13:15

      "Die Österreicher haben ein Recht..........." Wirklich ? Wer sagt das ? Wer garantiert das Recht ? Wer setzt dieses Recht durch ? Die linken Staatsanwälte ? Recht zu haben, heisst noch lange nicht Recht zu bekommen.

    • dssm
      29. August 2019 13:24

      @M.S.
      "Ostmafia", warum nicht? Wenn man sich selber die Hände nicht schmutzig machen will, so beauftragt man Kriminelle. Sind diese noch ausser Landes daheim, so werden Ermittlungen schwierig.
      Mit anderen Worten, es wird nie eine Aufklärung geben. Die "Ostmafia" wird jeden mutigen Journalisten ermorden. In der Slowakei gab es nach so einem politisch motivierten Mord dann einen Volksaufstand, der wird bei uns wohl ausbleiben. Wobei in der Slowakei die "Ostmafia" eigentlich die italienische war.

    • Undine
      29. August 2019 14:20

      Ich kann mir gut vorstellen, daß die Auftraggeber dieses Ibiza-Videos jeder Österreicher kennen würde, so sie denn genannt würden---das Entsetzen wäre vermutlich groß. Daß diese Namen niemals genannt werden, ist vermutlich das "Verdienst" der linxlinken BRANDSTETTER-Politik und das von LINKS-ANWALT LANSKY.

    • Brigitte Imb
      29. August 2019 20:56

      Wir werden nichts erfahren, es hat niemand an den Schalthebeln Interesse.

      Im Linksstaat nichts Absonderliches.

    • Gandalf
      29. August 2019 21:39

      Sollte es Dr. Peschorn wirklich gelingen, den gesamten Fall Ibiza (inklusive Hintermänner) aufzuklären, und das natürlich womöglich vor der Wahl, müsste ich meine gestern niedergeschriebene Skepsis ihm gegenüber revidieren. Und dann wäre er vielleicht wirklich ein guter Innenminister auch in der Regierung nach der Wahl.

    • Undine
      29. August 2019 23:11

      @Gandalf

      Wollen wir optimistisch sein!! ;-)

    • pressburger
      29. August 2019 23:24

      @Gandalf
      Konjunktive sind verräterisch

    • Herbert Richter (kein Partner)
      31. August 2019 13:07

      Schon Haider wußte zu hinterfragen, warum einer Lansky heißen kann und soviel Sozidreck am Stecken hat!
      Oder war's doch ein anderer.........? Jetzt bin ich mir nicht mehr sicher.......! Der Haider wars aber sicher.

  14. glockenblumen
    29. August 2019 11:41

    OT

    Muslime diskutieren im Fernsehen, wie Europa nach der Machtübernahme regiert werden soll - weit sind wir gekommen, und die gewissen- und charakterlosen Hauptverantwortlichen laufen noch immer frei rum:

    https://www.youtube.com/watch?v=sDoyiBEijSw

    wem da nicht der kalte Schauer über den Rücken läuft...
    dieses widerliche Frauoid aus der DDR mitsamt ihren willfährigen Vasallen hat eigenmächtig die Grenzen geöffnet und damit unsere Sicherheit und Freiheit den Wölfen zum Fraß vorgeworfen :-(((

    • glockenblumen
      29. August 2019 11:50

      P.S.

      und ein Interview mit der Sprecherin der jungen Grünen Deutschlands:

      https://www.youtube.com/watch?v=y14xriUROL4

      man braucht aber gute Nerven, dieses dümmliche Geschwafel zu ertragen!

    • pressburger
      29. August 2019 13:18

      Ein Kommentar zu dem Video: "Wir sollten sie in die Steinzeit bomben". Kein Kommentar.
      Unterschied Israel und Arabien. Israel ein high-tech Staat, Arabien im Mittelalter.
      Das Mittelalter bringt Merkel nach Europa.

    • McErdal (kein Partner)
      31. August 2019 06:59

      @ glockenblumen

      Es ist gut,daß sie das Video hier eingestellt haben, aber es wird nichts nützen,
      Schwurbler und Schwafler lassen sich davon nicht beeindrucken - sie rennen längst
      den Rattenfängern hinterher!

      Merkel darf sich nicht mal Schuhbänder selbst binden, wenn es die Puppenspieler nicht wollen! Sie ist aber deswegen keinen Deut besser - aber immer daran denken, Merkel ist keine Deutsche - sie gehört, wie so viele POLITDARSTELLER einer MISCHRASSE an!
      Das ist auch der Grund, wieso auch wir WEISSEN vermischt werden sollen!
      Und vergessen sie nie - ALLE haben sich verschworen GEGEN UNS !
      POLITIK, MEDIEN,KIRCHE
      Da nützt auch nichts ans GUTE glauben, bei Obigen gibt es sowas nicht

  15. Undine
    29. August 2019 10:55

    OT---aber das ist nun der 2. Etappensieg, der GEGEN YOUTUBE und somit gegen den LINKEN MEINUNGSTERROR erreicht worden ist: Zuerst mußte Youtube kleinlaut nachgeben und "Neverforgetniki", dessen Kanal von Youtube WILLKÜRLICH---weil "rechts"!--- GELÖSCHT worden war, wieder online stellen, und jetzt mußte Youtube den vor wenigen Tagen ebenso willkürlich gelöschten Kanal von Martin SELLNER wieder FREIGEBEN:

    "Erfolg im Kampf um die Meinungsfreiheit: Youtube-Kanal von Martin SELLNER ist wieder online!"

    • dssm
      29. August 2019 13:18

      @Undine
      Erst wenn Steinhöfel die Schadenersatzfrage klären kann sind wir aus dem Schneider.
      Das ist der wunde Punkt von Facebook, Youtube und Co.

      Abgesehen davon haben die Linke sowieso ein Problem. Der werbeanfälligsten und(!) kaufkräftigsten Kunden sind Alleinstehende und Eltern über 30. Wollen die Geld verdienen, dann müssen sie konservative und liberale Ansichten zulassen. Die linx/grünen Soziologen und Genderwissenschaftler, welche dort die Zensoren sind, werden sich noch wundern. Das System wird sich längerfristig am Markt ausrichten müssen, so wie halt die langsam sterbenden Medien auch.

    • Undine
      29. August 2019 14:11

      Martin SELLNER schreibt:

      "Ich danke dem Grazer Medienrechtsanwalt Dr. Stefan SCHOELLER für sein rasches und professionelles Eingreifen in der Sache!
      Ihm war meine politische Ausrichtung egal, weil ihm das Recht auf Meinungsfreiheit an sich am Herzen liegt - wie es sich für einen Anwalt gehört!"

      So soll es auch sein!

    • Franz77
      29. August 2019 14:35

      Die gute Meldung am heutigen Tag. FROI!!

    • Herbert Richter (kein Partner)
      31. August 2019 13:14

      Seid doch nicht dermaßen naiv!
      YouTube schert sich einen Teufel um einen Ösi Anwalt oder europäisches Gesetze. Sellner und z. B. Forgetniki haben einen Warnschuss erhalten und sie werden diesen als solchen verstehen.
      Wenn der Zuckerhügel ein Konto sperren will, dann sperrt er es!
      Gegen YouTube ist Europa a Schaß.

  16. Undine
    29. August 2019 10:41

    Was für ein tiefer SUMPF! Was für ein Riesenaufwand der FEINDE der FPÖ, um diese zu zerstören! Diese unbeschreibliche Perfidie darf nicht siegen!

    Gestern Abend postete ich folgenden Link:

    "IBIZA-GATE: Zwischenbilanz nach 90 Tagen EU-Infothek Recherchen-EU-Infothek.com!"

    Wiener Brutstätte für Ibiza-Video und Regierungssturz: Verdacht der schweren Erpressung, .....

    http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-zwischenbilanz-nach-90-tagen-eu-infothek-recherchen/

    @Gerald ergänzte:

    "Bezüglich eines mutmaßlichen Auftraggebers des Videos empfehle ich auch diesen Artikel:

    http://www.eu-infothek.com/ibiza-gate-das-buch-der-sz-aufdecker/

    (Die beiden Leserbriefe am Ende des Artikels. Der Mann hätte jedenfalls nicht nur das Geld, sondern auch das Motiv und hat schon bewiesen, dass ihm jedes dreckige Mittel recht ist, wenn es gegen die FPÖ geht)"

  17. Franz77
    29. August 2019 10:02

    Gute Einblicke in ein mir völlig unbekanntes Terrain. Was mich (nur kurz allerdings) überrascht hat: "Etliche der zum Teil kirchen- und raiffeisennahen Gruppen" ..... "haben diese im Lauf der letzten Jahre zu Geld gemacht". Die Kirche hat also auch ihre Pfoten drin und verdient an der Spielsucht mit. Eigentlich macht es Sinn. Wo sind die Herzjesu-Marxisten nicht dabei, wenn es darum geht, fetten Reibach zu machen. Siehe NGOs, Sozialkonzern Caritas usw usf., als Opfergabe für Gott Mammon wirft man die eigenen Lämmer den Wölfen zum Fraß vor.

  18. Ausgebeuteter
    29. August 2019 10:01

    Ich weiss aus beruflicher Erfahrung, dass Personalberater manchmal auch "Flaschen" empfehlen, bei Versagern in der Praxis dann aber ohne zusätzliches Honorar einen neuen Bewerber empfehlen. Was der von Zehnder abgewertete Sidlo betrifft, hat er es bisher in seiner kurzen CFO-Casinostätigkeit gut gemacht und musste den Müll seiner Vorgänger aufräumen.

    Jeder Mensch, auch Zehnder und Unterberger haben klein begonnen und die erste Topposition war immer ein Risiko für beide Seiten. Daher geht das Argument, Sidlo hatte noch keine solche Topposition inne, völlig ins Leere.

    Außerdem sollte man auch wissen, dass Personalempfehlungen von Jobhuntern und öffentliche Ausschreibungen in Betrieben mit staatlichen Einfluss oft nur eine Alibifunktion darstellen, denn die Entscheidungen werden schon vorab woanders (meist in den regierenden Parteien) getroffen. So erinnere ich mich noch an die Vorstandsbesetzung beim Flughafen Schwechat, wo Wiens Bürgermeister Zilk einen Mann letzlich durchgedrückt hatte, welcher sich bei der Ausschreibung gar nicht beworben hatte. Oder bei einer Lehrkanzelbesetzung, wo aus Gendergründen eine drittgereihte Frau zum Zug kam.

    • Basti
      29. August 2019 12:39

      100% d'accord.
      Ist im medizinischen Bereich nicht anders. Es werden nicht nur,Verzeihung, "Pfeifen" berufen, sondern jene auch noch mit Verträgen versehen wo es unmöglich wird, bei Inkompetenz dementsprechend zu reagieren.

  19. Gerald
    29. August 2019 09:52

    Danke für diese sehr fundierte Analyse. Dazu passend möchte ich noch einmal zwei inzwischen bekannt gewordene Aspekte wiederholen.

    Ad Erstens: Die Aussage, dass der FPÖler Sidlo nicht sonderlich qualifiziert gewesen sei, hat sich mittlerweile stark relativiert. Am Wochenende war dazu ein Artikel von Fr. Kordik in der Presse wonach es überhaupt nur 3 Bewerber um den Posten gegeben hatte. Einer davon war der Amtsinhaber selbst, der SPÖler Hoscher. Wie Hr. Unterberger in seinem Artikel und auch ich hier früher im Blog schon ausgeführt haben, hatte dieser bei seinem Amtsantritt 1998 auf dieser Position damals eher noch weniger Qualifikation als Sidlo. Hoscher wurde sogar von eben jenem Personalberater, der die Bewertungen vornahm als farblich nicht passend abgelehnt! Daneben gab es nur noch einen weiteren Kandidaten, der lt. Frau Kordik nur "eine ähnliche Qualifikation" wie Sidlo hatte. In den Medien wurde jedoch fast schon Rufmord betrieben und so getan, als wäre Sidlo eine vollkommen unqualifizierte Pfeife und letzte Wahl! Dass Novomatic bei ähnlicher Qualifikation den FPÖler bevorzugt, halte ich für geradezu logisch. Denn Novomatic ist bekannt dafür sich politisch nach allen Seiten abzusichern - siehe dazu auch Straches Aussage im Ibiza-Video "Novomatic zahlt alle". Für die ÖVP hat Novomatic der neuen Casag-Chefin Glatz-Kremsner zugestimmt, der SPÖler Hoscher blieb mit seinen überaus fetten, kolportierten 41.000€/monatlich Berater, für die Grünen hat Novomatic selbst deren ehemalige Parteichefin Glawischnig versorgt, blieb also nur die FPÖ, der man mit dieser Bestellung einen Gefallen tun konnte.

    Was die anonyme Anzeige und die darauf folgenden Hausdurchsuchungen durch die WKStA anbelangt, so gab es dazu vorgestern auch einen Artikel von Fr. Kordik ( https://diepresse.com/home/innenpolitik/5680459/Novomatic-geht-gegen-Razzien-vor ) der ein absolut skandalöses, wohl politisch motiviertes Agieren der WKStA zeigt. Die WKStA hatte dazu am 16. Juli den Compliance Verantwortlichen von Novomatic verhört. Vor allem ging es um einen Kooperationsvertrag der Novomatic mit dem Sicherheitsinstitut ISP, dieses wird nämlich vom FPÖler Markus Tschank geleitet. Der Kooperationsvertrag wurde im Herbst 2017 geschlossen, als noch nicht einmal klar war, wie die neue Regierung aussehen, noch wer welches Ressort erhalten würde. Außerdem hatte das ISP zuvor auch einen Kooperationsvertrag mit dem Verteidigungsministerium abgeschlossen, als dieses noch vom SPÖler Doskozil geleitet wurde. Das Institut dürfte also durchaus eine entsprechende Leistung erbringen.
    Doch das schien in der Gedankenwelt der Skandalbehörde WKStA wohl unvorstellbar. Sie wollte wissen welche Gegenleistungen das ISP für die Bezahlung leiste. Der Compliance-Verantwortliche bestätigte laut Artikel die Gegenleistungen mit Stichworten, konnte aber nicht alle Details nennen. Solche Verträge werden schließlich auf GF-Ebene abgeschlossen. Deshalb schickte die WKStA am 24. Juli eine Anfrage bzgl. dieser Details an Novomatic und erhielt die Antworten darauf am 29. Juli. Soweit, so normal. Der Skandal ist jedoch, dass der WKStA das in Wahrheit egal war. Denn schon am 18. Juli(!) stellte sie die Anträge auf Hausdurchsuchungen. Man wollte diese offenkundig um jeden Preis und manipulierte dazu auch den Richter (der es ja bewilligen muss). Denn diesem wurde vorgegaukelt, dass der Compliance Verantwortliche keine Details nennen konnte (was formal stimmt, verschwiegen wurde aber, dass die WKStA sich noch nicht einmal bemüht hatte die Details in Erfahrung zu bringen), sowie dass dieser angeblich einen "Konnex zur FPÖ" hergestellt habe. Das war anscheinend schlicht gelogen! Novomatic hat mittlerweile eine Beschwerde gegen die Hausdurchsuchung eingelegt und eine eidesstattliche Erklärung des Mitarbeiter beigelegt, wonach dieser keinerlei Konnex zur FPÖ gezogen habe. Nach dem ebenfalls von der WKStA verschuldeten BVT-Desaster, der Eskalation wo der eigene Vorgesetzte angezeigt wurde (weil er eine Einstellung von endlosen Ermittlungssträngen mit äußerst schwacher Verdachtslage anregte) zeigt die WKStA einmal mehr, dass sie eine politisch agi(ti)ierende Skandalbehörde ist.

    • Dr. Faust
      29. August 2019 12:11

      Zum letzten Satz: Die Korruptionsbekämpfung bei einer eigenen Staatsanwalt zusammenzufassen erschien mir ursprünglich als gute Idee. Wie die Praxis zeigt, wurde die Einrichtung in eine politisch vereinnahmten Schergentruppe verwandelt.

      Die Konsequenz daraus: das ist eher kein Sanierungsfall. Ich würde sagen "auflösen und die Verantwortlichen konsequent gerichtlich belangen". Nur wo?

    • bert100
      29. August 2019 23:30

      Die Leistungen, die ein sicherheitsstrategisches Forschungsinstitut (Neusprech: "think tank") an einen Glücksspielautomatenbetreiber erbringen könnte, sind aber doch eher fragwürdig. Natürlich könnte es sich hierbei um Beratung zur Sicherheit von Investitionen in fernen Ländern handeln, aber so viele Auslandsstandorte wird die Novomatic sicher auch nicht zu begründen haben?

    • Gerald
      30. August 2019 08:51

      @bert100

      Soweit ich weiß macht die Novomatic den Großteil ihres Umsatzes im Ausland. Denn in Österreich sind die meisten Glückspielaktivitäten ja per Monopolregelung an die Casag vergeben.

    • bert100
      31. August 2019 01:21

      @ Gerald,

      ja, das schon. Aber soweit ich weiß, ist das Kerngeschäft der Novomatic (also Beteiligungen abgesehen) der Verkauf von Glücksspielautomaten und nicht das Betreiben von Casinos, und für die Lieferung von Automaten braucht man keine sicherheitsstrategische Beratung. Möglich, dass die Novomatic auch irgendwo im Ausland Casinos betreibt (kurzer Blick in WIKIPEDIA genügt sicher), aber gebraucht wird so eine Beratung ja bevor der Grundstein gelegt wird, und so häufig wird das ja nicht vorkommen ...

  20. dssm
    29. August 2019 09:01

    Die einzige Partei mit Visionen sind die Grünen, auch wenn deren Steuer- und Verbotsphantasien mir weniger gefallen.
    Allen anderen fehlt jede längerfristige Ausrichtung. So eben auch bei den staatlichen Beteiligungen. Irgend wie weiter, ohne Plan und ohne Ziel.

    Weder bei den vielen sich oft widersprechenden Gesetzen, noch beim komplizierten Steuer- oder Arbeitsrecht, noch beim geisteskranken Tier- und Lebensmittelrecht, der Wirtschafts- und Agrarförderung (…) gibt es auch nur einen Funkten einer Idee, wie man aus dem Sumpf wieder herauskommt. Dabei würde eine Reform in diesen Bereichen weder Einnahmen kosten, noch besonders kompliziert sein, dafür aber Bürger und Wirtschaft drastisch von viel sinnloser Bürokratie entlasten. Gerade die heraufziehende Rezession würde ein drastisches Handeln verlangen.

    Drastischer ist dieses Fehlen von Zukunftsvisionen dann bei Pflege und Pensionen, da gehen wir in ein Finanzdesaster, welches gerade dem wehrlosestem Teil der Bevölkerung weh tut.

    Tödlich ist diese Ideenlosigkeit dann bei Integration und Migration, wo es wohl in Mord und Totschlag enden wird.
    Lieber ventiliert Kurz sinnlose neue Verbotsphantasien, welche den Mangel an erfolgreichen Lösungen vor öffentlicher Thematisierung schützen sollen. Anstatt vor dem Wähler verschiedene Lösungsansätze auszubreiten und dann zu diskutieren, kommt lieber Schmutzkübelwahlkampf. Das zeigt viel zur intellektuellen Fähigkeit bzw. der moralischen Integrität unserer Politiker.

  21. glockenblumen
    29. August 2019 08:58

    OT

    irgendwie eigenartig, daß gerade der "Morales" heißt, aber er ist links, daher ist alles gut was er anordnet, nicht wahr? Egal wer oder was dabei vor die Hunde geht!
    Wo sind da die "Klimaschützer"? Interessiert sie die Umwelt, die Natur, nicht??
    Aber etwas Ungreifbares wie das Klima, auf das der Mensch keinerlei Einfluß nehmen kann - dafür rufen sie zur Schulschwänzerei auf, instrumenalisieren Kinder und Jugendliche für ihre macht- und geldgierigen Zwecke :-(((

    https://www.achgut.com/artikel/bolivien_du_sollst_brennen_fuer_morales
    _________________________________________________________________

    und hierorts kümmert man sich auch nicht darum, sondern haut mit (Tot-)Schlagworten herum, um die Masse zu bekehren, endlich komplett gleichgeschaltet zu ticken :

    aus dem treffenden Text:

    " ... Ökologie ist die Zuflucht vor den Enttäuschungen der sonstigen Politik. Ökologie gibt neue Hoffnung, dass man doch auch selbst noch etwas ändern und bewirken kann. Und, wie praktisch, Ökologie ermöglicht bei alldem auch noch ein gutes Gewissen. ... "

    https://www.tichyseinblick.de/meinungen/plaedoyer-gegen-den-oekologischen-totalitarismus/
    _________________________________________________________________

    In Österreich wollen die Roten bis zu 35% Erbschaftssteuer verlangen - in Buntistan ist es nicht besser:

    https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/mueller-vogg-gegen-den-strom/raubtiersozialismus-a-la-spd-nehmen-ist-seliger-als-geben/
    ___________________________________________________________________

    unterm Strich ;-) :
    überall wo Sozialisten werkeln, sind offenbar alle Errungenschaften einer zivilisierten Welt dem Untergang geweiht, wird alles zugrunde gewirtschaftet, denn von Wirtschaft, Haushalt, Umsicht usw. haben sie alle offensichtlich keine Ahnung - dafür umso mehr, wie man aus einem Stein noch Blut pressen kann :-(((

  22. Josef Maierhofer
    29. August 2019 08:28

    Das Gewicht hat sich zur Staatsanwaltschaft zur Justiz verlagert, als ‚politisches Gestaltungsmittel, in Wahlkampfzeiten ‘Schmutzkübel‘ genannt, als ‘politisches Gestaltungsmittel‘ in Wahlkampfzeiten.

    1
    Ja es musste ein Freiheitlicher sein, denn so verstehen die Politiker den Proporz offenbar noch immer.
    2
    Ist natürlich wesentlich schlimmer gewesen unter Rot-Schwarz.
    3
    Eine Menge Beispiele dazu führt Dr. Unterberger an.
    4
    Packelei gibt es am meisten in der halbverstaatlichten und verstaatlichten Wirtschaft, aber auch in der so genannten ‘freien Wirtschaft‘, eben überall dort, wo Interessen aufeinander treffen.
    Zu ergänzen wäre, warum gelangt das an die Öffentlichkeit ?
    5
    Man fürchtet sich aus dem gleichen Grund wie in der Politik, vor dem Pfründeverlust, vor dem Machtverlust, vor dem Verlust von Einfluss.
    6
    Wenn Parteien in Aufsichtsräten sitzen, dann tritt das Wohl der Firma 100%-ig in den Hintergrund, man könnte eine schier unendliche Liste an bereits dadurch zerstörten Firmen anführen.
    7
    Auch ein Aufsichtsrat will sich retten und nicht unbedingt die Firma, solange er in so einem ‘geschützen‘ Umfeld agieren kann.
    8
    Eigentlich sollte sich die Republik überhaupt von dort zurückziehen, meine ich.
    9
    Auch die Casag hat nur Kassier zu spielen versucht.
    10
    Dass es der Wunsch der FPÖ gewesen ist, ist ziemlich sicher, ich stelle aber zur Diskussion, wie von Dr. Unterberger an anderer Stelle vermerkt, dass genau das bei Rot und Schwarz nie ein Thema war, es ist es bloß bei Blau.
    11
    Dieser Punkt wäre der einzige, der den Staat was anginge, der Schutz der krankhaften Spieler.
    Das sollte aber Staatsaufgabe sein und nicht einer ‘Infothek‘, die ein Medium ist, wie jedes Medium, nicht objektiv, sondern eben parteiisch.
    12
    Das würde politische Moral einfordern, man verlangt es bei der FPÖ, tut das aber ganz sicher nicht bei ÖVP und SPÖ und schon gar nicht bei den Grünen.

    Ja, es würde neue Strukturen brauchen.

    Der Betrieb eines Casinos kann doch nicht Staatsaufgabe sein.

    Die einzige Staatsaufgabe, die ich sehe, ist der Schutz der krankhaften Spieler.

    Um Casinokonzerne braucht man sich keine Sorgen machen, die Muslime sind auch Spieler …

    Auch das wäre ein Schritt zur Staatsreform, der dringend nötig wäre, Privatisierung und Rückzug aus der Privatwirtschaft, dort hat der Staat nichts verloren, bloß auf dem 'Steuersektor', wenn wir schon beim 'parteipolitischen' ‘Kassieren‘ sind.

    Das sei auch der auf diesem Sektor ‘neu im Geschäft‘ befindlichen FPÖ gesagt, die da eher am Rande agiert, das ‘Hauptgeschäft‘ macht Schwarz und Rot, nach wie vor, von denen kommen ja die 'Schmutzkübel' als ‘Verteidigung ihrer Pfründe‘ unter Einsatz des ‘Gestaltungsmittels Justiz‘.

    • dssm
      29. August 2019 10:17

      @Josef Maierhofer
      Da ja diese "Geschäfte" heute mehrfach kritisiert werden, eine Frage. War Strache nicht völlig richtig in seinem Denken?

      Denn wenn es alle tun, und somit in allen möglichen staatlichen und staatsnahen Stellen ihre Leute haben, während die FPÖ aus moralischen Gründen draußen bleibt, dann hat die FPÖ zum Ersten ein Informationsproblem, während die anderen Parteien vieles an Parlament und Regierung vorbei am "kurzen" Dienstweg lösen können.
      Zum Zweiten, wenn die anderen Posten und Pfründe vergeben, die FPÖ nicht, so werden sich gar manche verdiente Parteigenossen abwenden – so ist der Mensch halt.

      War diese reale Sicht auf die Dinge, wie sie eben sind, nicht der bessere Weg?

    • Josef Maierhofer
      29. August 2019 11:15

      @ dssm

      Der 'Schweinezyklus' ist natürlich real. Wenn alles das tun, dann wir auch.

      Sie haben recht, Strache ist Realist, wie sich auch in dieser Frage zeigt.

      Zu kritisieren ist nur, bei der FPÖ ist das ein Skandal, während bei den Roten, noch mehr bei den Schwarzen und bei den Grünen, kein Skandal ist und dort nicht untersucht wird.

      Die Justiz ist total verkommen und einseitig.

    • dssm
      29. August 2019 12:26

      @Josef Maierhofer
      Wenn es nur die Justiz wäre!
      Schauen Sie auf die Medien, das gleiche linx/grüne Theater.
      Die Sozialindustrie, wieder lauter linx/grünes Gutmenschentum.
      Und die ganze Verwaltung, ausser den traditionellen Ministerien, alles linx/grün.
      Magistrate sind auch linx/grün bis in die Zehenspitze.

      Ich kann mich nur wiederholen: Diesmal darf es keine BSA geben! Diesmal das ganze Gesindel mit lebenslangen Berufsverboten belegen - und zwar alle!

  23. pressburger
    29. August 2019 07:55

    "Österreich sollte aus der Casino-Affäre lernen". Nicht Österreich, sondern die Politiker, sollten verpflichtet werden zu lernen. Von sich aus werden die Politiker nicht lernen. Wer hinten und vorne versorgt, den man es nach seinen Wünschen besorgt, hat keinen Grund zu lernen.
    Österreich soll lernen, klingt fast nach direkter Demokratie.
    Bedeutet, jeder der in Österreich was zu sagen haben sollte, sprich der Souverän, soll lernen. Der Souverän kann erstaunlich gut lernen, wenn er verstanden hat, dass er nach dem Subsidiaritätsprinzip mit entscheiden kann. Verantwortung übernehmen ist ein langer Lernprozess.
    Die ursprünglichen Ankündigungen des ehemaligen Kurz, direkte Demokratie betreffend, waren nie ernst gemeint. Kurz setzt voll auf die pervertierte, so genannte repräsentative Demokratie. Diese Regierungsform, der politisch-mediale Komplex, ist als absolut intransparente Konstruktion, Garant, dass die Ochlokraten weiter an der Macht bleiben, ihre Macht vom Souverän unkontrolliert, auch weiter ausüben werden.
    Der Staat sollte sich auf seine hoheitlichen Aufgaben beschränken. Die ständige Einmischung in die Wirtschaft, mit den ganzen negativen Folgen, hat für die Parteien eine enorme Bedeutung. Weil man nicht jeden gescheiterten Parteigenossen nach Brüssel entsorgen kann, werden sie als Drohnen im Bienenstock der Arbeitenden und Produktiven, versorgt.
    Hier versagt die Schwarmintelligenz der Wähler. Die Bienen mit ihrer Schwarmintelligenz, weigern sich Drohnen durchzufüttern.

  24. Sandwalk
    29. August 2019 07:53

    In der Aufzählung fehlt mir leider der größte und stinkigste Ziegenfuß der Republik: Der ORF. Das ist jedoch ein eigenes Kapitel und würde den Rahmen sprengen.

    Eine weitere Frage, die noch öfter aufgegriffen werden sollte, ist die Frage, warum der mainstream links ist? Er lässt zwar schon nach, aber die immer uninteressanter werdenden Medien haben immer noch die Sozi-Schlagseite drauf. Ist die Antwort wirklich so einfach, dass die Medien nur die Leute einstellen, die für sinnvolle und qualifizierte Berufe unfähig sind und Nieten eben Neider und daher links sind?

    Es wäre einmal interessant zu hören, was prominente "Headhunter" zum Thema sagen. Dass qualifizierte Leute nur in privaten Betrieben gesucht werden und der Rest für den staatsnahen Bereich übrig bleibt, ist bekannt. Interessant wäre die Antwort auf die Frage, wie hoch der Anteil der Knallchargen im Staatsbereich wirklich ist. Christian Kern war ja nicht der einzige.

    • Sandwalk
      29. August 2019 07:56

      Nachschlag: Landen die eher linken und - daraus folgend - daher eher unbrauchbaren Juristen alle bei der Staatsanwaltschaft?

      Fragen über Fragen.

    • pressburger
      29. August 2019 08:00

      Den Trend der Medien sich von ganz links, etwas mehr Richtung Mitte zu positionieren, ist mir nicht aufgefallen. Könnte mir aber entgangen sein. Vielleicht, beim näheren hinschauen.
      Trifft auf keinen Fall für den ORF zu. Wolf, Wrabetz und ihre Untertanen, bleiben mit beiden Füssen fest auf dem Boden des Marxismus-Leninismus-Stalinismus.
      Wolf im ZiB2, sabbelte vor Vergnügen, Salvini in der Opposition !

    • Tegernseer
      29. August 2019 10:27

      ***
      Trotzdem stimme ich auch Pressburger zu, dass der Trend der Medien nach links nicht nachlässt. Besonderste auffällig hier die Krone, welche die Hl. Greta in NY „umjubelt“ empfangen lässt obwohl sich kein Ami um sie schert sondern lediglich Journalisten und Dr. Urlauber oder die Proteste einiger Hunderter in der Downing Street als Wut in ganz GB gegen Johnsons Vorgehen aufbläst...

    • dssm
      29. August 2019 10:31

      @Sandwalk
      Die Unis spucken Massen an linx/grün indoktrinierten Deppen aus. Wenn reale Lebenserfahrung, sprich Eigenverantwortung, fehlt, dann bleibt man Sozialist. Stellt ein Medium eine neue Person ein, so melden sich tausend linx/grüne Absolventen, aber kein einziger konservativ/liberaler.

      Bei den Gerichten ist das Problem, die guten Juristen gehen in die Wirtschaft, der Rest bleibt nach dem Gerichtsjahr. In der Wirtschaft wenig willkommene Leute, also die linx/grünen Deppen, dominieren daher die Neuzugänge seit Jahrzehnten.

    • pressburger
      29. August 2019 13:21

      @dssm
      Zu Ihren ersten Satz, volle Zustimmung leider. Die Linke hat die Akademie unterwandert, zersetzt.

  25. simplicissimus
    29. August 2019 07:07

    Herr Unterberger, wieder einmal ******************************************************************!
    Und danke fuer die akribische Analyse, die eine weitere Unterstuetzung fuer eine rechtskonservative vernunftgesteuerte Wende ist.
    In den letzten Jahren war ja schon Hoffnung auf das echte Einsetzen einer solchen Wende in Europa aufgekommen, aber die Nomenklatura, das sozialkapitalistische Imperium schlaegt zurueck. Salvini ist - vorlaeufig entmachtet, in Frankreich regiert ein Macron und nicht eine Marine Le Pen, Mutti ist nach wie vor alternativlos, die rechtskonservative Regierung in Oesterreich eine zerplatzte Blase, in Spanien haben sicvh die Rechtskonservativen ins korrupte Eck manoevriert, Daenemark und Schweden sind wieder - gemaessigt? - sozialistisch.
    Im UK reibt sich derzeit ein Boris Johnson auf. Westliche Hoffnung bleibt der Einzelkaempfer Trump, der aber leider gerade den Brexit begruesst und Johnson wohl kaum den Ruecken gegen die EU-Nomenklatura staerken wird.
    Hoffnung ist im Osten, in den Visegradstaaten zu suchen. Sind diese stark genug? Russland wird umstellt like anno dazumal Deutschland in den Dreissigern. Fatal genug. China, Indien? Fahren ihre eigene Politik aber kaum eine konstruktive rechtskonservative. Latinoamerika? Wie immer politisch zu chaotisch und zerrissen.

    Und in Oesistan wueten die linken Staatsanwaelte.
    Leute, das wird noch ein langer und muehsamer Weg.

    • glockenblumen
      29. August 2019 08:31

      @ simplicissimus

      ja, das wird ein mühseliger Weg, bzw. es wird immer unwegsamer - werden ihn alle gehen können?

    • simplicissimus
      29. August 2019 08:38

      Einige von uns aus Altersgruenden wohl nicht mehr.
      Die Frage ist, wo bleibt die Jugend?
      Gerade die Intelligenteren werden in den edukativen Manipulationsmuehlen fehlinformiert und verdreht. Und wegen der Geburtenfaulheit der Wohlstandsgenerationen werden es immer weniger.
      Trotz dieser Aussichten - nicht aufgeben!

    • glockenblumen
      29. August 2019 10:20

      nein @simplicissumus, aufgegeben wird ein Brief, doch nicht wir ;-)
      aber manchmal scheint alles gar so aussichtslos, grau bis schwarz und trist ...
      ich erinnere mich an meine Kindheit, da waren wir oft in Ungarn - jedesmal wenn wir damals dort waren, schien mir schon als Kind alles grau, leer, beängstigend, man durfte nichts tun ohne Erlaubnis, sogar die Luft hat anders "geschmeckt", nicht gut - all das Graue, Triste, Autoritäre kommt jetzt zu uns, während ich mich nunmehr in Ungarn sehr wohl fühle, es scheint dort wieder die Sonne und viel heller als bei uns ...

    • Undine
      29. August 2019 23:15

      @simplicissimus
      @glockenblumen

      *************************************************+!

  26. socrates
    29. August 2019 06:47

    Im Schulbereich war es nie anders. Zunächst kamen rassische Kriterien. Wenn Frau eine Qualifikation nicht erbringen könnte würde sie trotzdem Chefin und der Personalreferent bestraft. Soweit nichts Neues. Heute werden die Genfer Frauen eingesetzt, egal wie unqualifiziert sie sind. Das Problem wäre zu beheben wenn nur Kinder geboren habende eingesetzt werden und die anderen 18 Genderarten nicht.

    • socrates
      29. August 2019 07:39

      Wenn es schon bei den Lehrern so zugeht, dann erst bei einem 41000€ Job!
      Qualifikation ist uninteressant, die sollen arbeiten, die Politniks steuern unser Leben auf unsere Kosten.
      Karajan gründete die Osterfestspiele, bei seinen Nachfolgern sterben sie.
      Das ist der Unterschied!

  27. Templer
    29. August 2019 06:29

    Wenn im Schweinestall Hunger herrscht und der Zugang zum Futtertrog begrenzt ist, geht es rund.
    Hat ein Schwein ein Platzerl am Futtertrog erobert, wird gedrückt gesschupst und geschoben, dass sich die Balken biegen, um nicht wieder abgedrängt zu werden.
    Der Vergleich hinkt ein wenig, da Schweine intelligente liebe Tiere sind, was von vielen Politikern und Funktionären nicht behauptet werden kann.

    Wahre Meister der Futtertrog Besetzer sind seit bestehen der 2. Republik, ROT und SCHWARZ.

    Am frechsten jedoch haben sich die angeblich so sauberen GRÜNEN Schweine gebärdet.

    Laut schreiend und quiekend, vom Futtertrog abgedrängt, haben sie es geschafft, diesen zu erlangen und haben sich daran festgekettet.

    Als prominenteste ihrer Ideologischen Zucht seien VasilaKUH und GlaFISCHnik, bei Novomatik erwähnt.

    Dass sich, zumindest das Volk mit restlichem Hausverstand, angewidert von dieser sogenannten Demokratie abwendet, ist nachvollziehbar.

  28. Saggener
    29. August 2019 06:09

    Einmal mehr eine exzellente Analyse von Dr. Unterberger. Zur politischen Vorgeschichte (Wallner, Androsch, Stoss, Schlaff, Benko, Graf, Lugmayr, Schlögl, Teufelberger, Spindelegger, Faymann, Kurz, Kemler usw.) gibt es übrigens hier Erhellendes:
    http://www.genius.co.at/index.php?id=630

    • Templer
      29. August 2019 06:55

      Danke für den aufschlussreichen Link!
      ******************

    • Bürgermeister
      29. August 2019 07:11

      Danke für den Link, außerordentlich informativ!

    • Wyatt
      29. August 2019 08:08

      ebenfalls DANKE,
      für diesen aufschlussreichen Link!

    • glockenblumen
      29. August 2019 08:32

      ****************************************!

    • Cato
      29. August 2019 09:23

      Ebenfalls Dank für diesen aufschlussreichen Link. Wo bleiben die sonst investigativen Journalisten....

    • Undine
      29. August 2019 19:24

      @Saggener

      *************************************+!

      Auch von mir besten Dank für den Link zu "GENIUS"!

      Besonders interessant fand ich das Kapitel "Die Causa Martin SCHLAFF" und den Satz:

      "Seinen bislang letzten öffentlichen Auftritt hatte der mit dem Goldenen Ehrenzeichen für Verdienste um das Land Wien dekorierte Schlaff als Zeuge im 2012 vorzeitig abgewürgten Korruptions-Untersuchungsausschuss, in dem es um die Telekom-Affäre, die Buwog-Affäre, die Inseraten-Affäre (vgl auch Genius 12/2011 „Polit-Inserate am Pranger“), die Affäre um die Lockerung des Glücksspielmonopols und um die „Part-of-the-Game“-Affäre rund um Staatsbürgerschaftsverleihungen ging."

    • Undine
      29. August 2019 19:29

      Ein sehr großer Gauner wie Martin Schlomo Mordechai Joschua SCHLAFF wird in Ö hoch dekoriert, ein unbescholtener junger PATRIOT wie Martin SELLNER wird von den gleichen Leuten behandelt wie ein Verbrecher! DAS IST Ö, WIE ES LEIBT UND LEBT!





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