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Eine Gaukelei namens Demokratie

Die Machthaber halten uns allesamt für blöde Idioten. Sie füttern uns mit Lappalien, sie wollen uns ständig von den wichtigen Fragen ablenken. Sie versuchen zwar, in uns den Eindruck zu erwecken, wir würden in der Demokratie entscheiden, sind aber in Wahrheit vor allem bestrebt, auch weiterhin in ihrer Blase, ungestört durch die Bürger, unter sich zu bleiben, also in einem kleinen Klüngel an Politikern, Spitzenbeamten, Medienmenschen und Richtern. Das lässt sich von der Gemeinde- bis zur europäischen Ebene beweisen. Die Bürger werden für unfähig gehalten, um selbst als höchster Souverän des Staates, von dem laut Verfassung theoretisch das ganze Recht ausgeht, über Fragen, die ihnen wichtig sind, – etwa nach Schweizer Modell – demokratisch entscheiden zu können. Die Machthaber haben dabei jedoch etwas ganz Zentrales vergessen.

Das ist die Tatsache, dass wir nicht mehr im 18., sondern im 21. Jahrhundert leben. Und schon gar nicht mehr im alten Rom, wo man die Bürger mit Panem et Circenses jahrhundertelang ablenken und unter Kontrolle halten konnte. In der Gegenwart hat sich Entscheidendes geändert: Die Menschen sind nicht mehr in ihrer großen Masse bäuerliche Analphabeten, über die eine feudale Aristokratie mit großer Arroganz, Machtherrlichkeit und auch Brutalität herrschen konnte.

Vielmehr haben die Bürger Europas inzwischen nicht nur Schreiben und Lesen gelernt. Der Großteil hat auch weit mehr Bildung hinter sich als die minimale Pflichtschule. Und sie sind vor allem auch bestens informiert. Dank des Internets ist in den letzten Jahren nämlich auch ein Riesensprung hin zu besserer Informationsqualität gelungen: Es sind nicht mehr nur wenige Zeitungen und Rundfunkstationen, die als meist von staatlichen Geldern gefütterte und durch Poltical Correctness gebundene "Gatekeeper" kollektive Torwächter über das sind, was die Menschen erfahren dürfen.

Die Mehrheit der Menschen informiert sich heute über Kanäle, die die Staatsmacht nicht mehr kontrollieren kann. Sie vertraut zunehmend diesen neuen Kanälen, die schon durch ihre Vielfalt vertrauenerweckend sind, weil da keine Mainstream-Absprachen möglich sind. Die Menschen erkennen, dass in den von staatlichem und Werbungsgeld abhängigen Medien mindestens ebensoviele Fake News und manipulierte Berichte stehen wie in den mehrheitlich von einzelnen Bürgern selbst produzierten Blogs und Texten in Sozialen Medien, wo einem gezielte Manipulationen sofort ins Abseits schießen würden (wenngleich man natürlich auch dort vorsichtig sein muss, wenn etwa plötzlich große Internet-Portale auftauchen, deren Autoren man nicht kennt, hinter denen in Wahrheit ökonomische oder – oft auch ausländische – politische Interessen stehen können. Oder wenn Facebook und Google sich zunehmend als politische Zensoren versuchen).

Diese Generation lässt sich nicht mehr so abspeisen, wie es noch bei ihren Vätern und Großvätern gelungen ist.

Wenn das die Machthaber-Elite weiterhin nicht erkennt, wird es für sie ein bitteres Erwachen geben. Da wird es ihr auch nichts helfen, wenn sie die Bürger als antidemokratisch denunziert. Denn diese wissen selber, dass sie ganz und gar nicht gegen das demokratische Prinzip sind. Ganz im Gegenteil. Sie sind nur gegen die Bevormundung durch die Eliten, die sich für repräsentativ halten, die sich an die Macht klammern, obwohl sie immer weniger Bürger repräsentieren. Die Bürger wollen in ihrer Kritik an der repräsentativen Demokratie nicht weniger, sondern mehr Demokratie, sie wollen direkt, sie wollen konkret bestimmen.

Das zeigt sich derzeit ganz besonders an allen Fragen rund um die Massenvölkerwanderung, der Migrationskatastrophe, die von der "repräsentativen" Scheinelite vor allem in Berlin, Brüssel und Straßburg verursacht worden ist. Es gibt aber auch in vielen anderen Themen Beweismaterial genug.

Als besonders krasses und anschauliches Beispiel einer Ablenkungsstrategie sei die von der EU-Kommission plötzlich ins Zentrum gerückte Frage der "Sommerzeit" herausgegriffen. Diese Debatte ist ein absoluter Inbegriff eines scheindemokratischen Schmähs. Denn die Sommerzeit zählt mit Sicherheit nicht zu den 500 Fragen, die Europas Bürger am meisten beschäftigen. Dennoch hat Brüssel zuletzt ganz massiv gerade diese Frage thematisiert.

Des geschah ganz eindeutig in der Intention, so die Europäer mit einem weitgehend irrelevanten Thema zu beschäftigen. Die Kommission versucht, vor den EU-Wahlen die explosiv angewachsene Unzufriedenheit der Europäer mit den EU-Institutionen und ihren vielen Fehlentscheidungen auf ein unbedeutendes Nebengleis umzulenken. Die Europäer sollen sich ruhig um die Sommerzeit streiten. Was auch immer dabei herauskommt: Es tut der Brüsseler Elite nicht weh.

Gleichzeitig soll diese Diskussion erreichen,

  1. dass die Europäer nicht so sehr daran denken, welch verbrecherischen Raubzug EU und Europäische Zentralbank auf die Sparer und auf alle Bürger vernünftig wirtschaftender Staaten unternommen haben und weiterhin unternehmen;
  2. dass sie nicht zuviel daran denken, wie falsch die Politik der offenen Grenzen für illegale Migranten und die Beihilfe von EU-Schiffen zur Schlepperei ist;
  3. dass sie nicht mehr so zornig über die vielen schikanösen Überregulierungen durch die EU von der Allergenverordnung über die Datenschutzverordnung bis zum Verbot von Halogenleuchten sind;
  4. dass sie nicht so viel daran denken, wie sehr Brüssel und Berlin an der Brexit-Katastrophe schuld sind (weil sie vor dem britischen Referendum absolut nichts Ernsthaftes unternommen haben, um die Briten in Europa zu halten);
  5. oder dass sich die anderen Europäer nicht allzusehr darüber ärgern, wie sehr in Europa Frankreich und Deutschland alles dominieren.

Die Europäer sollen an all das und Hunderte andere EU-Fehler nicht denken. Und sie sollen schon gar nicht auf den Gedanken kommen, dass sie in diesen wichtigen Fragen echt und direktdemokratisch mitbestimmen wollen.

Um diese Ablenkung zu organisieren hat man das völlig unwichtige Sommerzeit-Thema hochgespielt, hat eine – vom allergrößten Teil der Europäer gar nicht wahrgenommene – Online-Abstimmung organisiert, und behauptet nun plötzlich, diese (lediglich in Deutschland überhaupt von mehr als einer Handvoll Menschen wahrgenommene) Online-Abstimmung" würde den Willen der Europäer ausdrücken. Was auch immer der wirkliche Wille der Europäer sein mag: Eine "Online-Abstimmung" ohne strenge Kontrolle, wer da überhaupt abstimmt, ohne breite öffentliche Diskussion – wie sie bei jedem richtigen Referendum stattfindet – und ohne Teilnahme von 99 Prozent der Europäer ist bestenfalls ein Faschingsscherz, aber hat absolut nichts mit direkter Demokratie zu tun.

Aber Hauptsache, hat man sich offenbar in Brüssel gedacht, die Europäer werden durch ein völlig harmloses Thema abgelenkt.

Diese Strategie wird jedoch nicht gelingen. Sondern es verärgert viele Europäer nur noch mehr, wenn sie merken, für wie blöd man sie hält.

Haargenau das Gleiche versucht die Gemeinde Wien. Auch dort gäbe es ja eine Vielzahl von wichtigen Themen.

  1. Etwa die Frage: Soll neben dem Konzerthaus ein Hochhaus in die Innenstadt platziert werden?
  2. Etwa die Frage: Unternimmt Wien genug gegen den Radfahrterror auf Gehsteigen und Straßen?
  3. Etwa die Frage: Tut Wien genug, um Gangbetten und zehn Stunden Wartezeiten in Spitalsambulanzen abzubauen?
  4. Etwa die Frage: Ist es richtig, dass Wien schon viele Hunderte Millionen Steuergeld in Bestechungsinserate zum Kauf freundlicher Berichterstattung investiert hat?
  5. Etwa die Frage: Soll das tolle Otto-Wagner-Ensemble in Steinhof zerstört werden?
  6. Etwa die Frage: Ist es richtig, dass Wien durch eine üppige Mindestsicherung und viele andere Maßnahmen den weitaus höchsten Anteil von Migranten nach Wien geholt hat?
  7. Etwa die Frage: Sollte Wien nicht die U-Bahnen dorthin bauen, wo viele Autofahrer schon lange vor der Stadt aufgefangen werden könnten, also in Vösendorf, in Klosterneuburg, in Auhof – statt mit großem Aufwand noch eine neue U-Bahn-Linie zwischen die ohnedies dicht beieinander liegenden Linien U6, U4 und die jetzige U2 zu zwängen, nur weil man rote und grüne Bezirke bedienen will?
  8. Etwa die Frage: Sollte nicht endlich der Autobahnring um Wien geschlossen werden, damit nicht fast täglich der Straßenverkehr auf der Tangente kollabiert?

Und so weiter. Aber nichts davon dürfen die Wiener entscheiden oder beeinflussen. Aber dafür hat man allen Ernstes eine Umfrage durchgeführt, welche Farben denn die Anzeigentafeln der neuen U-Bahnlinien haben sollen!

Ganz Wien kann sich da nur gefrozzelt fühlen.

Und auf Bundesebene? Auch da böten sich unglaublich viele wichtige Themen an, über die die Bürger sehr gerne entscheiden wollen. Und wo sie das zweifellos mutiger und weniger opportunistisch als die Amtsträger der letzten Jahre täten. Der riesige Bogen möglicher Themen würde auch auf Bundesebene ganze Bücher füllen.

Er reicht

  1. von der Frage, ob die Bundesländer das ganze Geld, das sie ausgeben, nicht auch selber auf der Einnahmenseite verantworten müssen, weil man sie nur so zu Sparsamkeit bringt,
  2. über die Adoption von Kindern durch schwule Paare,
  3. über die Witwenpension für Schwule,
  4. über das Rauchverbot,
  5. über die Abschaffung der ORF- und Arbeiterkammer-Zwangsgebühren,
  6. über die Wiedereinführung einer leistungsorientierten Hauptschule,
  7. über das Pensionsantrittsalter,
  8. über die Frage, ob die immer häufiger werdenden zwölfjährigen Verbrecher wirklich völlig straffrei davonkommen sollen,
  9. bis zur Frage, ob die Behauptung homosexuell, ein Terrorsympathisant oder "ungläubig" zu sein, weiterhin automatisch zum lebenslangen De-facto-Bleiberecht in Österreich führen soll.

Aber bei nichts davon dürfen die Bürger mitreden. Statt dessen versucht die politische Klasse – Regierung wie Opposition – die Aufmerksamkeit durch zwei jetzt startende Untersuchungsausschüsse zu ziemlich unbedeutenden Fragen, die nur der parteipolitischen Wadlbeißerei dienen, abzulenken.

Was dabei besonders ärgert: Jetzt regieren zwei Parteien, die im Wahlkampf vorgegeben haben, dass sich die Bürger nicht mehr abspeisen, nicht mehr von ihrem Mitentscheidungsanspruch ablenken lassen wollen, die daher beide die Einführung der direkten Demokratie versprochen haben. Aber nach der Wahl haben Schwarz und Blau diese Versprechen so raffiniert auf die lange Bank geschoben, dass es mit hoher Wahrscheinlichkeit nie zu einer echten direkten Demokratie kommen wird. Was auch deshalb besonders blöd ist, weil viele der Dinge, die Schwarz und Blau eigentlich wollen, mit Sicherheit ohne direktdemokratische Unterstützung gegen den Filz der machthabenden Elite und vorhandenen Strukturen gar nicht durchsetzbar sein werden. Wie schon dieser kurze Themenkatalog klarmachen sollte.

Aber man verzichtet offenbar lieber auf viele der eigenen Ziele und erkannten Notwendigkeiten, bevor man auch nur ein Stückchen der Macht aus der Hand gibt, bevor man den Bürgern mehr vertraut. Man entscheidet mit dem absurden Argument, dass die Bürger ja "falsch" entscheiden könnten, gleich lieber selber falsch. Im Bund, in der Gemeinde, in Europa.

Das Recht geht angeblich vom Volk aus – ist aber wie im Feudalstaat bei einer relativ kleinen Elite gelandet. Und kehrt nie mehr zum Volk zurück.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKurt
    25x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2018 06:38

    https://m.youtube.com/watch?v=GGlAF9IUGEM
    Chemnitzer Bürger erklären, was sie aufregt. Diese anständigen Bürger, die ihr Leben lang gearbeitet haben und sich nie etwas zu Schulden kommen ließen, werden vom Mainstream als "brauner Mob" bezeichnet. Das sind keine Rechten, sondern aufgebrachte Bürger, die das Vergewaltigen und Abschlachten durch die Merkel-Gäste satt haben.

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2018 10:26

    Wenn man sich das Ergebnis der letzten Bundespräsidentenwahl ansieht, bin ich mir nicht sicher, das eine gelebte Demokratie sinnvoll ist. Es gibt einfach zu viele Idioten die keine eigene Meinung haben, oder sich in der sozialen Hängematte räkeln und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.

  3. Ausgezeichneter KommentatorFranzAnton
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2018 06:18

    Der heutige Kommentar unseres Blogmasters ist in seiner analytischen, mannigfachen Treffsicherheit hinsichtlich der Gestion unserer Machthaber nicht zu übertreffen. Unsere gegenwärtige politische Verfaßtheit taugt eben nicht dazu, all die angesprochenen (und auch die aus Platzmangel nicht angesprochenen) Politprobleme in den Griff zu bekommen, weil unsere - nicht selten wohl eher nicht besonders ambitionierten - Obertanen bestrebt sind, den für sie bequemen Status quo zu erhalten.
    Lösungsmöglichkeit böte ausschließlich Direktdemokratie, soviel ist klar; Kurz & Strache hätten es in der Hand, dieses Thema in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu rücken, und damit nicht nur die Loorbeeren einer Rettung Österreichs (und vielleicht sogar darüber hinaus) vor Fehlpolitik einzuheimsen, sondern vor allem das historische Verdienst einzufahren, ein neues, vielversprechendes politisches Zeitalter (auch für Europa vorbildlich!) eingeläutet zu haben. Hoffentlich erkennen die genannten Parteichefs den günstigen Augenblick, und handeln dementsprechend.

  4. Ausgezeichneter KommentatorBaldur Einarin
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2018 06:56

    Einer,der sich seit Jahr und Tag von der rot- grünen Stadtpolitik gefrotzelt fühlt, muss befremdlich zur Kenntnis nehmen, dass die jetzige Bundesregierung solche Privatsteckenpferde, wie berittene Polizei, Temporrhöhung auf gewissen Autobahnabschnitten , Volldigitalisierung in Taferlklassen a la Singapour und andere mehr thematisiert. Es gäbe wirklich brennendere Probleme :
    Die Schul- und Bildungsmisere.
    Das Pensionsantrittsalter,
    Die hohe Steuerbelastung, um z.B. Asyl- und Sozialmissbrauch zu finanzieren.
    Die Selbstherrlichkeit von „Landesfürsten“
    Eine laxe Justiz.
    Der katastrophale ORF.
    Lobbyismus auf Kosten der Bürger bis zu Gesetzesbruch.
    Bodenversiegelung und insuffizienter Denkmalschutz.
    Feminismus, Genderwahn und Homomanie.
    Hedonismus der Gesellschaft, etc.etc...
    Es genügt nicht, nach Kreisky und Haider das dritte politische Übertalent der Zweiten Republik zu sein ( Kurz), oder treuherzig so viel Positives zu versprechen, und dann bei der Problembewältiging den Schwanz einzuziehen (Strache ).Wenn nicht bald Taten den schönen Worten folgen werden, wird Türkis- Blau sich durch neue politische Mitbewerber konkurrenziert sehen.
    Ob das dann im Sinne dieser Republik sein wird ?

  5. Ausgezeichneter KommentatorWeinkopf
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2018 03:56

    Danke für diesen großartigen Artikel.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2018 09:52

    Eigentlich ist in ein repräsentativen Demokratie eine Volksabstimmung nicht nötig. Wählt doch der Bürger einen Vertreter, von welchem er überzeugt ist, daß er sich politisch als Gesetzgeber so verhalten wird, wie er es selber tun würde. Solange die moralischen Werte von Wähler und Gewählten zusammen passen, solange der Gewählte nicht Eigeninteressen vor die moralischen Werte stellt, funktioniert das gut.

    Die Frage muss also sein, warum funktioniert das so gut wie nirgendwo? Wahrscheinlich liegt es an der üppigen Bezahlung. Denn so ein politischer Posten ist weit über dem durchschnittlichen Einkommensniveau angesiedelt, und da die meisten Politiker keine stark nachgefragte Berufsausbildung haben, bleibt ihnen nur ein politisches Amt um gut zu verdienen. Ist der Volksvertreter aber erst einmal in diesem System, so ist ein Ausscheiden bitter, denn es geht zurück zu deutlich weniger Einkommen. Und hier ist der Punkt, wo Parteien die Macht bekommen, erst hier entsteht die Macht der Parteigremien, welche in schalldichten Hinterzimmern tagen.

    Nehmt den Politikern die hohe Bezahlung! Nur Politiker welche konkrete Ämter in der Exekutive haben sollen bezahlt werden, und auch die nicht großartig. Nehmt auch den Parteien die Fördermittel! Nehmt der politischen Kaste die Pfründe, egal ob in Kammern, im gemeinnützigen Wohnbau, bei staatlich erhaltenen NGOs, in der E-Wirtschaft, Sozialversicherungen oder wo sonst überall noch mit Zwangsgeld teure Posten bezahlt werden.

    Da die Nutznießer des Systems wohl kaum auf ihre Pfründe verzichten werden, bräuchte es eigentlich nur eine Volksabstimmung, wo die Bürger über die Bezahlung der Politiker und Parteien abstimmen dürfen. Alternativ gibt es halt früher oder später eine Revolution.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    02. September 2018 13:15

    OT---aber sonst bekommt man solche Vorfälle nicht zu Ohren:

    "Bad Krozingen: Vergewaltigungsepidemie erschüttert Stadt"

    "Baden-Württemberg/Bad Krozingen – Der Kurort wird der sexuellen Gewalt von Migranten nicht mehr Herr. Der aus der Not geborene Versuch, den Männern einen angemessenen Umgang mit Frauen zu vermitteln, scheitert auf ganzer Linie."

    "Wie nur den Asylsuchenden in der Stadt einen angemessenen Umgang mit Frauen vermitteln? Hierfür wurden zwei Integrationsmanagerinnen eingestellt. In Kooperation mit Pro Familia bot man in der Not sogar entsprechende Kurse an. Daran nahmen allerdings nur drei Männer teil – ein Offenbarungseid, so die AfD in einer Stellungnahme."

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/02/bad-krozingen-vergewaltigungsepidemie/

    Täuche ich mich, oder habe ich von dem Verein mit dem schönen Namen "Pro Familia" ziemlich viel Negatives vernommen? Daß man dort eher das Gegenteil dessen, was der Name bedeutet, im Focus hat?

    PS: Übrigens finde ich auch 200.000 Zuwanderer pro Jahr um 200.000 Leute zu viel!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDissidet
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. September 2018 06:57

    Ein parasitäres System ist nicht zu reformieren. Die Staatskassen sind leer, doch wird munter weiter Geld in den Sand gesetzt. Erst der Staatsbankrott wird gezwungenermaßen einen Kurswechsel herbeiführen.
    Ohne Schmarotzer oben und unten hätte jeder Hackler am Ersten das doppelte Geld in der Hand.


alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    06. September 2018 11:04

    Aber : Das Demokratiedefizit liegt in Bananenrepubliken wie Österreich nicht bloß an mangelnden direktdemokratischen Elementen, sondern an weit schwerwiegenderen Dingen, wie mangelnde Gewaltenteilung, an einer völlig abhängigen Justiz, an weisungsgebundenen Staatsanwälten, an einer Presse, die lediglich Parteieninteressen dient, etc. etc. - der gesamte Staat in Österreich ist Beute der Parteien.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    05. September 2018 11:14

    Apropos Demokratie und deren stärksten Verteidiger, den ORF:
    1.Tag im BVT-Ausschuss: Alle ORF-Nachrichten bringen die Einvernahme eines BVT-Mitarbeiters "aus dem Sicherheitszentrum, also der Kommandozentrale" Toll!
    Tags darauf steht in den Zeitungen was der Portier (!) aussagte.

    Gibt`s eine Rakete die groß genug ist alle ORF-Verantwortlichen auf den Mars zu schicken?

  3. astuga (kein Partner)
    04. September 2018 19:49

    "Die Menschen sind nicht mehr in ihrer großen Masse bäuerliche Analphabeten."

    Nicht mehr, aber bald wieder.

  4. Dr. Hans Christ (kein Partner)
    04. September 2018 12:44

    Deshalb bin ich, obwohl stets bekennender Freiheitlicher, nach dreißig Jahren nicht zur Wahl gegangen, weil ich schon befürchtet hatte, dass die Wahlversprechen
    ( Ceta, Volksabstimmung) nicht halten werden. Auch von Moser hätte ich erwartet, dass die Staatsanwaltschaften von ihrem linkslastigen Agieren abgebracht werden und ein Polizeibefugnisgesetz ein härteres Vorgehen bei Gewaltanwendung ermöglichen würde, damit wir nicht ständig Verletzungsopfer seitens der Exekutive
    registrieren und bezahlen müssen!
    Und vom Medienzuständigen Blümel ist eine Abschaffung der öffentlichen Dotierung
    des ORF ( Werbeeinschaltungen wie Private, aber grün-rot- manipulative Berichterstattung) längst überfällig

    • astuga (kein Partner)
      04. September 2018 19:51

      Moser ist wirklich eine der großen Enttäuschungen.
      Es ist halt wie so oft, ein guter Kritiker muss es noch lange selbst nicht besser können.
      Ein kleiner Trost, auch ein schlechter Moser ist immer noch weniger von Übel als ein roter Minister.

  5. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    04. September 2018 08:46

    Zur endlosen Erheiterung empfehle ich meedia.de. Ich schaue dort gern nach, weil mir die konstant fallenden Auflagen der Journis gefallen. Der Rest ist cool. Selbstbeweihräucherung und Wehleidigkeit der journalistischen Klasse sieht man nirgends besser. Sie kapieren nichts, auch wenn man ihre Redaktionen schließt, was gottlob ständig passiert.

  6. allumfassendes Chaos (kein Partner)
    04. September 2018 08:16

    Laut Platon entwickelt sich die Tyrannis - und zwar die erbarmungsloseste Knechtschaft - aus der Demokratie. Demokratie ist die Synchronisation multipler Zusammenbrüche.

  7. fewe (kein Partner)
    04. September 2018 08:15

    Ich glaube unser aktuelles Problem hat weniger mit der Regierungsform zu tun, sondern mehr damit, dass der Rechtsstaat einfach nicht mehr existiert.

    Hochverrat ist normal geworden udn wird von den angeblich heute so aufgeklärten Bürgern einfach hingenommen. Es genügten ein paar rührselige Geschichten um die Willkommenskultur in Gang zu setzen. Aufbäumen gibt es eh erst seitdem bereits Fakten geschaffen worden sind. Und das auch vorläufig noch moderat.

    Es werden die Grenzen nicht geschützt, die eigenen Staatsbürger ggü. Ausländern per Strafgesetz diskriminiert. Es ist einfach ein Unterdrückungssystem, das die Herrschaft über mehrere Staatsgebiete den Staatsbürgern rauben will. Mit Erfolg.

  8. Franz Parteder (kein Partner)
    04. September 2018 08:11

    Sind Sie Kandidat für eine AfÖ, falls die FP an Zuspruch verliert? Wahltechnisch bei der Schwäche der Linken nicht unplausiebel.

  9. Bankster-Demokratie (kein Partner)
    04. September 2018 08:07

    Demokratie ist ein Instrument zur Unterdrückung der Selbstbestimmung der Bürger:

    Die große Mehrheit in diesem Land wird nicht respektiert, sondern verhöhnt. Wir haben den Terror von After-Minderheiten. Ein Demokratieproblem haben offiziell aber nur die Staaten, in denen es große Vorkommen von Öl oder Gas gibt. Demokratie ist nämlich die Unterwerfung der Bürger unter die gewinnorientierten privaten Interessen der Finanzoligarchen und deren Konzerne. Die politischen Parteien sollen Demokratie nur mehr noch vorgaukeln. Für diese Scheinfunktion dürfen sich die Parteien am Steuergeld der Bürger schadlos halten.

  10. fewe (kein Partner)
    04. September 2018 08:05

    Dass sich die Mehrheit heute übers Internet durch andere Kanäle informiert, glaube ich nicht. Für die allermeisten Leute besteht das Internet nur aus Pornos, Facebook, Twitter, Websites von Mainstream-Medien und dem was Google auswirft.

    Das Einzige, was das Internet wirklich gebracht hat, war die größere Verbreitung von Pornographie und die Überwachung der Menschen.

    Einen großen Teil dessen, was man als "Verschwörungstheorien" bezeichnet, kannte ich schon vor dem Internet. Der Unterschied zu heute ist lediglich, dass man heute weiß, was ich mir anschaue. Von dem, was ich als Fotokopien bekommen hatte, wusste niemand.

    Ich denke, dass die Nachteile des Internet für die Freiheit überwiegen.

  11. webmax (kein Partner)
    04. September 2018 08:01

    Alles richtig, nur teile ich nicht die Ansicht, das ganze Volk sei informierter geworden. Da sind die jungen Smartphone-Blödis und da sind die Alten, die nur ihre Rente in Ruhe verreisen wollen. Die kriegt man nicht vom Hocker bzw.Sofa.

    • fewe (kein Partner)
      05. September 2018 14:21

      Die Alten sind vielleicht weise geworden und haben erkannt, dass sie tatsächlich nichts beeinflussen können.

      Beispiel: Seit Herbst 2015 läuft nun diese Umvolkung. Erst jetzt, als der Protest schon zu laut geworden ist, sind sich nun Politiker einig, dass die Außengrenzen nun doch geschützt werden sollen. Also sowieso eine Selbstverständlichkeit, die man doch nicht extra beschließen müsste.

      Kurz wird groß gefeiert dafür, diese Erkenntnis bereits früher gehabt zu haben und auch für das australische Modell. Das beruhigt sehr, "wir haben mit unserem Protest schließlich was erreicht". Großartig. Wird auch was getan? Nein, es werden nur andere Geschichten erzählt. Die Grenzen sind offen.

  12. McErdal (kein Partner)
    04. September 2018 07:47

    **Anonymous Exklusiv: Mord an Daniel Hillig war geplant – Zeitung wusste schon 2 Tage vorher Bescheid**
    w w w . anonymousnews.ru/2018/09/03/anonymous-exklusiv-mord-an-daniel-hillig-war-geplant-zeitung-wusst-schon-2-tage-vorher-bescheid/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=mord_an_daniel_hillig_war_geplant&utm_term=2018-09-04

    Auszugsweise:
    Der grausame Mord an Daniel Hillig beim Chemnitzer Stadtfest hat ganz Deutschland erschüttert. Anonymous liegen exklusive Informationen darüber vor, dass dieser Mord von langer Hand geplant war. Sogar das „spontane“ Konzert gegen Rechts, bei dem heute unter anderem die Toten Hosen auftreten, wurde bereits 2 Tage vor dem Mord unter Verweis a

  13. fewe (kein Partner)
    04. September 2018 07:47

    Ja, die Leute haben mittlerweile Schreiben und Lesen gelernt. Aber die Leute werden in den Schulen und Universität intensiv indoktriniert. Besonders stark fällt mir das bei Akademikern auf, von denen man eigentlich einen klaren Verstand erwartet. Die sind länger in dem System.

    Irgendwie gelingt es sehr gut, dass Lernfähigkeit und Intelligenz ausschließlich dazu genutzt wird, seine Arbeit zu erledigen, aber nicht für sein eigenes Leben klar zu denken.

    Ein gutes Beispiel dafür sind Animal Farm und 1984. Jeder hat es gelesen, jeder kann daraus schön zitieren. Aber niemand wendet dieses Wissen an um gegen die Entwicklung anzukämpfen. Also nicht zum eigenen Nutzen. Verblödung durch Bildung.

  14. Dissidet (kein Partner)
    04. September 2018 06:57

    Ein parasitäres System ist nicht zu reformieren. Die Staatskassen sind leer, doch wird munter weiter Geld in den Sand gesetzt. Erst der Staatsbankrott wird gezwungenermaßen einen Kurswechsel herbeiführen.
    Ohne Schmarotzer oben und unten hätte jeder Hackler am Ersten das doppelte Geld in der Hand.

  15. Anmerkung (kein Partner)
    04. September 2018 03:22

    Aristoteles würde heute die Einwanderung als Grund dafür nennen, dass er die Demokratie für schlecht hält: Es wird missachtet, dass es "fast immer Konflikte" gibt, wo "Mitbewohner oder Kolonisten aufgenommen" werden.

    Der Horror der Einwanderung: "So haben Achaier zusammen mit Troizeniern Sybaris besiedelt, dann vermehrten sich die Achaier übermäßig und vertrieben die Troizenier ... Die Sybariten meinten, das Land gehöre ihnen, stellten zu große Ansprüche und wurden vertrieben. In Byzanz intrigierten die Zugewanderten gegen die Einwohner, wurden entdeckt und durch eine Schlacht vertrieben ... In einer Schlacht vertrieben die Emigranten aus Chios die Antissaier, die sie aufgenommen hatten".

  16. Rau
    03. September 2018 17:48

    OT
    Die ÖVP schliesst jetzt Politiker, die wenigstens in ihrem Bereich richtig denken aus dem Parlamentsclub aus, wegen eines "sexistischen" Post auf Twitter.

    https://www.tagesstimme.com/2018/09/03/nach-skandal-tweet-oevp-schliesst-doenmez-aus-parlamentsklub-au/

    Nur weiter so

    • Brigitte Imb
      03. September 2018 18:32

      Sie schießen sich nun mit ihren unsäglichen Paragraphen selbst ins Bein. Schön.

    • fewe (kein Partner)
      04. September 2018 10:22

      Der unsägliche Bundespräsident, der sich ausschließlich um Ausländer kümmert und dabei auch gerne um Sympathisanten von Terroristen - wie dem Lehrling, den er extra besuchen musste - ist zum Glück kein Problem.

      Ich habe keine speziellen Sympathien für Dönmez, aber was daran so sexistisch gewesen sein soll, verstehe ich nicht. Es ist beunruhigend, wenn Leute quasi beliebig aus politischen Ämtern geschossen werden können und das auch laufend passiert.

      So wurde bei uns noch bis vor ein paar Jahren ein Unrechtsregime charakterisiert.

      Dass Dönmez allerdings gegen den politischen Islam arbeiten würde, glaube ich nicht ganz. Das würde die Türken nicht kalt lassen. Ich denke da eher an Taquiya.

  17. Almut
    02. September 2018 22:05

    Die unrühmliche Rolle der deutschen Polizei in Chemnitz, sie agierten ähnlich wie schon weiland bei einer Pegida-Demonstration in Köln:
    http://www.pi-news.net/2018/09/chemnitz-polizei-schikaniert-trauernde-die-wahrheit-ueber-den-schweigemarsch/

    • Undine
      03. September 2018 08:20

      @Almut

      ****************+!

      Vielen Dank für den Link! Es ist unfaßbar: eine Polizei, die sich gegen das eigene Volk richtet und die linken Volksverräter begünstigt!

  18. Freak77
    02. September 2018 21:58

    Apropos E.U. - aus einem sehr interessanten Interview das Chefverhandler Barnier der F.A.S. gab:

    ' .... Barnier sagte, die EU biete Großbritannien einen Freihandelsvertrag an, wie er mit Kanada und Südkorea geschlossen worden sei. Auch eine weitergehende wirtschaftliche Bindung sei möglich:

    „Sie könnten im Binnenmarkt bleiben wie Norwegen, das auch kein EU-Mitglied ist - allerdings müssten sie dann auch alle damit verbundenen Regeln und Beitrittszahlungen zur europäischen Solidarität übernehmen.“ Er lehnte jedoch strikt ab, dass sich Großbritannien nur einzelne Teile des Marktes herauspicke. ...'

    https://orf.at/stories/2453299/2453300/

  19. Freak77
    02. September 2018 21:07

    Schon wieder FAKE-NEWS-VERDACHT:

    Dr. Unterberger schreibt oben:

    " .... dass die Europäer nicht so sehr daran denken, welch verbrecherischen Raubzug EU und Europäische Zentralbank auf die Sparer und auf alle Bürger vernünftig wirtschaftender Staaten unternommen haben und weiterhin unternehmen ...."

    Dr. Unterberger schreibt das wider besseres Wissen:

    weil er auf die EU so richtig draufhauen will! "verbrecherischen Raubzug" klingt auch so richtig dramatisch.

    Er weiß aber dass es hier vor allem um die EZB, also die Europäische Zentralbank mit Sitz in Frankfurt geht. Die hat immer noch die Nullzinspolitik und die hat dieses Target-System wo so viel alarmierendes darüber geschrieben wird.

    Jetzt lasst uns einmal vergleichen: Gibt es irgendwo auf der Welt, zum Beispiel in der Schweiz oder in den USA oder in Ungarn oder sonst in einem Land der Welt allgemeine Abstimmungen des Volks, also Referenden, Volksabstimmungen oder Wahlen

    wo die Bevölkerung, das Wahlvolk die Möglichkeit hat über die Politik der:

    - Schweizerischen Nationalbank
    - Federal Reserve Bank (USA)
    - Ungarische Nationalbank
    - eine beliebige Nationalbank sonst auf der Welt

    demokratisch ab zu stimmen?

    Die Antwort ist: NEIN, denn nicht einmal die Schweizer können über ihre Nationalbankpolitik abstimmen.

    Und jetzt kommt Unterberger daher in seinem Anti-EU-Reflex und kritisiert dass die Europäer nicht über die EZB abstimmen können: Das ist verlogen und manipulativ.


    Was die Europäische Einigung, europäische Integration und somit die E.U. betrifft ist eines klar:

    Man braucht nur auf eine Landkarte zu schauen: Westeuropa, also das Europa westlich von Russland hat die Form eines Dreiecks bzw. Trapez' das nach Norden hin schmäler wird. Also: Unten im Süden ist es breit aber gegen Norden hin, nach oben hin wird es schmäler.

    Das ist einfach so: Der Süden Europas ist flächenmäßig u. bevölkerungsmäßig besser dran. Das sind ganz einfach die Gegebenheiten. Daher hat der Süden der EU auch mehr Stimmenanteile in den EU-Gremien.

    Und der Euro gilt überall im Süden: Portugal, Spanien, Frankreich, Italien, Griechenland, während der Euro in den nördlichen Ländern Dänemark, Schweden, Polen nicht gilt. Da sieht man wieder die Süd-Lastigkeit der E.U. Das ist sicher ein Problem und das wird mit dem Ausscheiden von U.K. nicht besser.

    Anmerkung dazu:
    Frankreich hat in diesem vereinfachten Schema eine Sonderrolle: Einerseits ist es ein "südlicher" EU-Staat, gleichzeitig aber auch gewissermaßen ein "nördlicher" denn Frankreich versteht einerseits sehr gut die Mittelmeer-Mentalität aber gleichzeitig auch die Mentalität der Deutschen.

    Es ist einfach so: Die E.U. ist ein Friedensprojekt - das beste und effizienteste Friedensprojekt Europas seit dem 2. Weltkrieg wo auch die EWR-Mitglieder Norwegen, Island und Liechtenstein und auch die mit vielen Verträgen mit der EU verbundene Schweiz große Verdienste haben. Danke EWR-Länder und danke Schweiz dass auch ihr bei der Einigung Europas mitmacht!

    Und ein Aspekt dieses Friedensprojekts Europas ist es einfach: Die reicheren Länder des Nordens (und des Westens) unterstützen finanziell die ärmeren Länder des Südens u. Ostens wenn man das so pauschal ausdrückt. Und deshalb "retten" auch die reicheren Länder des Nordens die ärmeren u. problembelasteteren Länder des Südens wie etwa Griechenland. Das war seit dem Anfang der EU in den 1950er/1960er-Jahren schon so. Das ist ein Grundprinzip der Euroäischen Einigung das ist in ihren Genen drinnen!

    Dafür öffnen die bisher ärmeren Länder ihre Märkte für die Produkte der Industriestaaten des Nordens. Dafür fahren dann in Süditalien und Südgriechenland Mercedes- und BMW- Automobile und das dortige Militär kauft Leopard-2-Panzer. Dafür essen die Süditaliener dann Suchard-Schokolade und Manner-Schnitten aus Österreich.

    Dieses Projekt hat Jahrzehnte lang gut funktioniert und immer noch ist die Anziehungskraft der EU für Länder am Balkan, in Osteuropa (Ukraine, Weißrussland) und auch in Afrika riesen groß. Und diese Anziehungskraft hat einen Grund: Die europäische Einigung!

    Vollkommen klar ist dass man ständig mitdenken muss: Wie soll es weiter gehen? Wo kann man Missstände beseitigen und die Systeme korrigieren.

    Das Falscheste was man machen kann ist es Brüssel und die EU-Institutionen pauschal zu verteufeln und die falsche Hoffnung zu verkünden, dass Lösung aller Probleme darin liegt: Der neue Nationalismus, zurück zu den Nationalstaaten nach dem Beispiel der 1920er und 1930er-Jahren. Ständig Dreck in Richtung "Brüssel" zu werfen: Das ist so leicht, so einfach - und vor lauter Einfachheit wird ganz übersehen: Vor lauter Schimpfen gibt es gar keine Lösungsvorschläge.

    Im neuen Nationalismus und im gegenseitigen nationalen Intrigieren liegt auf mittlere u. lange Sicht keine Lösung!

    Bundeskanzler Kurz hat uneingeschränkt recht:

    Kurz: EU ist "größtes Erfolgsprojekt des 20. Jahrhunderts" - Link: http://www.tt.com/politik/innenpolitik/14740997-91/kurz-eu-ist-gr%C3%B6%C3%9Ftes-erfolgsprojekt-des-20.-jahrhunderts.csp

    • pressburger
      02. September 2018 21:48

      O je, schon wieder

    • ludus
      02. September 2018 21:59

      @pressburger

      Der Mann wird nach Zeilen von der Löwelstraße honoriert, die fettgedruckten zählen doppelt; wahrscheinlich ist er in argen Geldnöten.

    • Scheherazade
      02. September 2018 22:35

      Was ist los, Freak, sind in China zu wenig Reissäcke umgefallen? Werden in Chicago keine Fahrräder mehr geklaut? Husch, ab ins Körbchen.

    • Ökonomie-Vergelter
      02. September 2018 22:52

      Jaaa, die Sowjetunion als Vielvölkerstaat war auch ein Friedensprojekt, unter der eisernen Faust des Zentralbüros gab es keine Konflikte zwischen den Nationalitäten.

      Aber auch anderswo bleiben die Staaten friedlich, zB USA und Kanada schon lange vor NAFTA.

      Und welchen Wohlstand kommunistische Umverteilung schaffen soll, statt auf eigenen Beinen stehen zu müssen, bleibt schleierhaft. Die Griechen kaufen dank starken Euros Porsches und Mercedes, aber die Deutschen können Devisen daraus kaum rückführen!

    • Ökonomie-Vergelter
      02. September 2018 22:56

      Und Frieden gab es in Europa schon lange vor dem Euro, der ja erst 2002 eingeführt wurde.

      Das liegt aber nicht an der EU, sondern an der starken Hand des Hegemons und dem verheerenden Zerstörungspotential moderner Militärtechnik, aber auch an Spionagesatelliten. Daher hält jeder im Westen Kriege schön auf Distanz, und führt sie nicht mehr vor der Haustüre.

    • Ökonomie-Vergelter
      02. September 2018 23:50

      Oder sagen wir besser:

      Schlecht sind sie rückführbar, die Targetsalden-Guthaben als quasi-Devisen.

    • unbedeutend (kein Partner)
      04. September 2018 07:57

      In der Schweiz gab es am 10. Juni 2018 eine Volksabstimmung «Für krisensicheres Geld: Geldschöpfung allein durch die Nationalbank! (Vollgeld-Initiative)».
      Da ging es durchaus um die Politik der Schweizer Nationalbank.

  20. Postdirektor
    02. September 2018 21:04

    Und immer wieder kommt einem der Text des bayerischen G’stanzlsängers Roider Jackl in den Sinn: „Denan Politikern winsch i a recht al long‘s Leb’n, dass sie des, wos sie hobnt on’gricht, no mit eigene Augn segn.“

    • Undine
      02. September 2018 21:20

      @Postdirektor

      *****************!;-)))

      Also keine gnädig kurze Todesstrafe, sondern lieber langes Leiden im Sicherheitsgefängnis! ;-)

  21. Mifekoe
    02. September 2018 20:52

    Treffender Kommentar von H. Broda zum Versagen des Staates:
    https://youtu.be/h9lCyRITtFo

  22. machmuss verschiebnix
  23. Brigitte Imb
  24. Politicus1
    02. September 2018 18:46

    ein besonders begabter Ablenkungspolitiker ist der sächsische CDU-Ministerpräsident Kretschmer.
    Er forderte die Bürger in Chemnitz auf, lauter gegen Rechte und Fremdenfeindlichkeit aufzutreten.
    Auch das Wort 'Lügenpresse' soll nicht mehr länger geduldet werden.

    Diese Empfehlungen werden den Chemnitzern bestimmt das verloren gegangene Sicherheitsgefühl in ihrer Stadt rasch zurückgeben.

    • Freak77
      02. September 2018 21:25

      Ministerpräsident Michael Kretschmer hat vollkommen recht!

      Die Auftritte von Ministerpräsident Kretschmer in den letzten Tagen in Chemnitz und Sachsen waren das Beste was man in den Medien sehen konnte!

      Als ich diesen Trauermarsch mit den AFD-Größen Björn Höcke u.a. gesehen habe ist es mir kalt den Rücken hinunter gelaufen.

      Da hat der äußerst begabte und kluge CDU-Ministerpräsident Kretschmer schon ganz anders gewirkt! Dieser junge Ministerpräsidente ist die große Zukunftshoffnung für ein Sachsen, das sicherlich große Probleme hat. Für die Wahl im nächsten Jahr wünsche ich Michael Kretschmer (geboren in Görlitz direkt an d. poln. Grenze) das Allerbeste und einen Wahlsieg!

    • Almut
      02. September 2018 21:27

      Zu der Rede von Kretschmer ein sehr guter Artikel von David Berger, daraus : "Staatsphilosophisch gesehen ist der Kretschmersche Wahrheitsbegriff das Fundament für einen Tyrannenstaat, in dem die staatliche Willkür über den Schutz der individuellen Freiheit, die offizielle Sicht der Dinge autoritär über die Fähigkeit des Einzelnen, die Wahrheit zu erkennen, gestellt wird. Hier könnten dann in letzter Konsequenz „der Despot und seine Schergen Einzelne ohne Rechtsgrundlage und Verfahren bestrafen“."
      https://philosophia-perennis.com/2018/09/01/chemnitz-sachsens-ministerpraesident-kretschmer-in-angst-um-seine-orwellschen-wahrheitssysteme/

    • Undine
      02. September 2018 21:42

      @Politicus1
      @Almut

      ******************************+!

      Dieses Würstchen KRETSCHMER ist unerträglich!

    • pressburger
      02. September 2018 21:51

      Auf you tube Broder zu Kretschmer, zusammenfassend - ein übler Schwätzer. Im Bild ein sehr verängstigter Schwätzer. Das Wasser stellt ihm bis zum Kinn.

    • Politicus1
      02. September 2018 21:57

      Freak:
      Mir scheint, dass Sie Ihren Blogname hier sehr trefflich gewählt haben. Ich darf für die Mitleser Wikipedia zitieren:
      "A freak is someone with something strikingly unusual about their appearance or behaviour."

      PS: Ihre guten Wünsche für die Wahl im nächsten Jahr wird er sicherlich sehr gut brauchen können.

    • Nietzsche (kein Partner)
      04. September 2018 10:05

      @Freak: Na, Sie sind aber leicht zu erschrecken!

    • Eva
      04. September 2018 10:10

      @Freak77 ist ein linker Märtyrer; sein missionarischer Eifer ist unverwüstlich.

  25. machmuss verschiebnix
    02. September 2018 15:07


    Perfekte Darlegung !

    Und diese
    » ... Tatsache, dass wir nicht mehr im 18., sondern im 21. Jahrhundert leben «
    versuch die Obrigkeit trickreich zu umschiffen !

    Auch in nachfoldendem Link wird es beinhart auf den Punkt gebracht:

    ---Zitat---
    » Man nehme eine maoistische ML Sekte aus den 70gern mit aktionistischen Jugendlichen und Drang zur kollektiven Nestwärme einer klar strukturierten Gruppe in der man gesagt bekommt, wo s langgeht und verfrachte sie in die heutige Zeit. Was kommt dabei raus? Jugendwiderstand nennt sich dieser Haufen ... :

    http://politsekten.blogspot.com/2016/06/jugendwiderstand.html
    -----------

    Bei "Sekten" - also bei ideologisch-manipulativen Macht-Kulten - nur an die
    veritable Sekten-Flut in den 70-ern zu denken, wäre aber bei Weitem zu kurz
    gegriffen. Viel smarter sind die alteingesessenen Macht-Kulte.

    Die Kirche hatte sich jahrhundertelang repressiv und manipulativ
    verhalten und recht erfolgreich das Entstehen einer wissens-orientierten
    Gesellschaft unterdrückt.

    Der Sozialismus versuchte von Anfang an, die Kirche zu kopieren / verdrängen
    und proklamierte schon vor der Oktober-Revolution "den neuen Menschen", steht
    aber nicht minder ideologisch-manipulativ auf der Weltbühne. Früher hat die kirchliche
    Obrigkeit ihre Schäfchen gehütet, heute werden sie vom Sozialismus verarscht ! ! !

    Der Islam funktioniert bis zum heutigen Tage nach diesem uralten Strick-Muster .

    Aber der gefährlichste von diesen alteingesessenen Macht-Kulten, der als
    geistige Strömung am weitesten in die Vergangenheit zurückreicht, der aber
    erst im 17. Jhd. zu einer Bewegung "geronnen" war und später von Herzl (?)
    einen Namen verpaßt bekam - ja, es ist der Zionismus !

    ---Zitat---
    » Fast bis zum Ende des 19. Jahrhunderts ist der Zionismus also nur ein angelsächsisches puritanisches Projekt, an dem nur eine jüdische Elite teilnimmt. Er wird von den Rabbinern schärfstens verurteilt, welche die Tora als Allegorie und nicht als ein politisches Konzept interpretieren. «
    . . .
    » Der Zionismus hat also nie das Ziel gehabt, "das jüdische Volk zu retten, indem er ihm eine Heimat gab", sondern dem angelsächsischen Imperialismus zum Sieg zu verhelfen, indem er die Juden dazu gewann. Darüber hinaus ist der Zionismus nicht nur kein Produkt der jüdischen Kultur, sondern die Mehrheit der Zionisten war nie jüdisch, während die Mehrheit der zionistischen Juden nicht jüdischen Glaubens ist. Die allgegenwärtigen biblischen Zitate in dem israelischen offiziellen Diskurs spiegeln nur die Gedanken des religiösen Teils des Landes wider und sind vor allem bestimmt, um die US-Bevölkerung zu überzeugen. «

    http://www.voltairenet.org/article184989.html
    -----------

  26. Brigitte Imb
    02. September 2018 14:27

    Demokratie, wie sie eine Rote versteht.

    Justizministerin Barley im ZDF: „Ereignisse von Chemnitz können nicht der Anlass sein, nach Sorgen und Nöten der Menschen zu fragen“

    https://www.epochtimes.de/politik/deutschland/justizministerin-barley-im-zdf-ereignisse-von-chemnitz-koennen-nicht-der-anlass-sein-nach-sorgen-und-noeten-der-menschen-zu-fragen-a2623025.html

    Demokratie wird vorgegaukelt, das Wort mißbraucht. Aber Dr U. hat dazu ohnehin alles geschrieben.

    Ja, und falls die gierigen Poitiker mehr Geld benötigen, muß ebenfalls wieder die Demokratie herhalten, die dann eben etwas kosten darf, bzw. uns mehr Geld wert sein muß.

    Heuchelei und Lügen, zum Erhalt der Demokratur.

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 15:26

      ... und Widersprüche sind als unbegründet zurückzuweisen

      Rote Logik
      Linker Intellekt
      Regierende Sozialisten

      mal ganz unter uns - der Zitronenfalter, faltet der wirklich Zitronen :)))

    • pressburger
      02. September 2018 21:53

      Eine Genossin aus der Mottenkiste der SED

  27. Brigitte Imb
    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 15:18

      Der Knabe muß irgendwie traumatisiert sein, daß es immer Blut sein muß ?@!
      Eigentlich ein armer Teufel

    • Brigitte Imb
      02. September 2018 15:47

      Bei den/m Dreckskünstler/n ist alles erlaubt, ja wird wahrscheinlich sogar gefördert.

      Ein Bauer, der eine Sau für den Eigenbedarf füttert, der darf diese nicht mehr zuhause "abstechen". (Naja, das Abstechen übernehmen nun ohnehin "Fachbereicherer".)

    • logiker2
      02. September 2018 18:52

      das Fäkalische und Perverse ist doch allgemein das Markenzeichen der Linken, was sollte auch sonst mangels Intelligenz hervorgehen.

  28. Tullius Augustus
    02. September 2018 13:27

    O.T.:Die innenpolitische Spitzenmeldung von heute:

    Die Frau Vassilakou ist weg! Sie will längstens bis Mitte 2019 ihre polit. Spitzenämter behalten!

    Die "Krone" bringt dazu auch das Video:

    https://www.krone.at/1764805


    PRESSE: Wiener Grüne: Maria Vassilakou kündigt ihren Rückzug an

    Wiens Vizebürgermeisterin Maria Vassilakou gab Sonntagmittag in einer "persönlichen Erklärung" die Entscheidung über ihre politische Zukunft bekannt. Die Frontfrau der Wiener Grünen steigt nicht ins Spitzenkandidaten-Rennen ein.

    https://diepresse.com/home/innenpolitik/5489716/Wiener-Gruene_Maria-Vassilakou-kuendigt-ihren-Rueckzug-an

    ORF: https://wien.orf.at/news/stories/2933565/

    Frau Vassiliakou ist fast keine andere Wahl mehr geblieben. Ohne ihre klaren Worte von heute wäre sie quälend langsam zuerst innerparteilich u. dann aus der Stadtregierung abmontiert worden. Das wollte sie sich selber u. anderen ersparen. Wie wird es jetzt wohl in Wien weitergehen?

  29. Undine
    02. September 2018 13:15

    OT---aber sonst bekommt man solche Vorfälle nicht zu Ohren:

    "Bad Krozingen: Vergewaltigungsepidemie erschüttert Stadt"

    "Baden-Württemberg/Bad Krozingen – Der Kurort wird der sexuellen Gewalt von Migranten nicht mehr Herr. Der aus der Not geborene Versuch, den Männern einen angemessenen Umgang mit Frauen zu vermitteln, scheitert auf ganzer Linie."

    "Wie nur den Asylsuchenden in der Stadt einen angemessenen Umgang mit Frauen vermitteln? Hierfür wurden zwei Integrationsmanagerinnen eingestellt. In Kooperation mit Pro Familia bot man in der Not sogar entsprechende Kurse an. Daran nahmen allerdings nur drei Männer teil – ein Offenbarungseid, so die AfD in einer Stellungnahme."

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/02/bad-krozingen-vergewaltigungsepidemie/

    Täuche ich mich, oder habe ich von dem Verein mit dem schönen Namen "Pro Familia" ziemlich viel Negatives vernommen? Daß man dort eher das Gegenteil dessen, was der Name bedeutet, im Focus hat?

    PS: Übrigens finde ich auch 200.000 Zuwanderer pro Jahr um 200.000 Leute zu viel!

    • Falke (kein Partner)
      04. September 2018 12:32

      Die Mehrheit der Deutschen offenbar nicht; sonst hätten nicht über 80% diejenigen Parteien gewählt, denen 200.000 Zuwanderer noch viel zu wenig sind.

  30. Dr. Faust
    02. September 2018 12:35

    Zur Überschrift "Gaukelei namens Demokratie" passt auch, wie die Kabale einen Kriegsverbrecher und Überläufer wie John McCain als Werkzeug instrumentalisiern und dem Volk einreden, er wäre ein Nationalheld.

    http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2018/08/die-grosste-katastrophe-auf-einem-us.html?m=1

    • pressburger
      02. September 2018 13:17

      Der einzige Grund warum McCain von den Demokraten und den Linken nachträglich gelobt wird, ist seine feindselige Haltung gegenüber dem amtierenden Presidenten. 2008 als McCain, Kandidat der Republikaner gegen Obama angetreten ist, war von eine positiven Würdigung des Senators nichts zu vernehmen.
      Wieso sich kein linker Gutmensch daran stört dass McCain ein Kriegsverbrecher war, der viele unschuldige Menschen umgebracht hat, lässt sich nur durch die schizophrene Logik dieser Spezies, erklären.

    • Undine
      02. September 2018 13:44

      @beide

      *****************!

      Einer Heiligsprechung in allernächster Zeit durch Papst Franziskus steht nichts mehr im Wege!

    • oberösi
      02. September 2018 14:07

      @pressburger
      völlig richtig: bis zu seinem Ableben und der infolge dessen konstruierbaren Angriffe auf Trump war McCain der personifizierte Gottseibeiuns der gesamten PC-Medien, allein schon wegen seiner Mitgliedschaft bei den Republikanern und seiner "Kriegsverbrechen".

      Der aktuelle Hype wirft ein bezeichnendes Licht auf unseren politmedialen Komplex genauso wie auf dessen Konsumenten. Es soll ja angeblich immer noch Menschen geben, die ihr Geld für österreichische/deutsche Hauptstrommedien ausgeben.

    • Brigitte Imb
      02. September 2018 15:50

      Bergoglio soll doch am Besten gleich die ganze Linke heiligsprechen. Im Grunde ist sie das ja ohnehin bereits, in ihren eigenen Reihen.

    • Undine
      02. September 2018 18:44

      @Brigitte Imb

      Wenn Franziskus Pech hat, klagt ihn die Christina KIRCHER wegen sexuellen Betätigung, denn er hat sie gleich am ersten Tag seiner Amtszeit herzhaft abgeküßt! ;-)

    • Brigitte Imb
      02. September 2018 21:52

      @Undine,

      Linke unter sich, und hässlich ist sie auch nicht. ;-)

    • Undine
      02. September 2018 22:02

      Naja, ich fand, dass ihr Schönheitschirurg ganz schön herumgemurxt hat! ;-)

  31. Ausgebeuteter
    02. September 2018 11:51

    Leben wir im Zeitalter der Angst?

    Dies hat der bekannte deutsch-amerikanische Historiker Fritz Stern 90jährig, kurz vor seinem Tod 2016 ausgesagt. Der in Schlesien geborene ist 1938 vor dem Nazi-Regime in die USA geflüchtet.

    Tatsächlich haben heutzutage in Deutschland, Österreich und anderswo die Menschen Angst vor …

    … dem Terrorismus,
    … einem Krieg,
    … den vielen zu uns gekommenen Migranten,
    … dem Islam,
    ... dem Untergang des christlichen Abendlandes,
    … dem Ende der Demokratie, welche wir vor 70 Jahren wieder erreicht hatten und unserer Gesellschaft für Jahrzehnte Friede und Wohlstand brachte,
    … vor dem sozialen Abstieg und vor allem
    … Angst vor der Angst.

    Angst bei den Menschen gab es schon immer in irgendeiner Weise, aber trotzdem sollten wir die Zeichen der Zeit jetzt erkennen, entsprechend reagieren und nicht untätig sein und den Mund halten.

    Dies sind meine Gedanken nach dem heutigen sonntäglichen Gottesdienstbesuch, welche ich gerne anderen Leuten weitergeben will.

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 12:43

      @Ausgebeuteter,

      am meisten Angst hat wohl die Obrigkeit, nämlich davor daß sich die Bürger
      eines Tages nicht mehr einlullen lassen -> #thegreatawakening

    • Wyatt
      02. September 2018 14:31

      Ausgebeuteter,
      Ihr Gottesdienstbesuch in Ehren aber .......
      ...wer genau lesen kann, hätte erkannt, dass das heutige AU-Thema, die vielen ungelösten Probleme und Gaukeleien innerhalb der EU sind und mit einer Lappalie wie der Zeitumstellung der EU - Bürger von den wirklichen Problemen nur abgelenkt werden soll.

  32. Undine
    02. September 2018 11:32

    A.U. schreibt:

    "Als besonders krasses und anschauliches Beispiel einer Ablenkungsstrategie sei die von der EU-Kommission plötzlich ins Zentrum gerückte Frage der "Sommerzeit" herausgegriffen."

    Also, ICH bin nicht BEFRAGT worden, von einer EU-weiten Umfrage war mir nichts bekannt. Der "Teilnehmerkreis" scheint winzig klein gewesen zu sein. Sei's drum.

    Ich persönlich war bis jetzt sehr zufrieden mit der gegenwärtigen Lösung: Ich genoß die langen Sommerabende. Wenn ich---als Pensionistin genieße ich dieses Privileg!---um 8h aufstehe, herrscht auch im tiefsten Winter keine Dunkelheit mehr; dafür habe ich gelegentlich die Chance, einen Sonnenaufgang zu erleben! ;-)

    Der Gedanke, daß es, falls die "Sommerzeit" nun das ganze Jahr über gelten soll, ist für mich persönlich sehr schlimm. Aber ich denke da in erster Linie an die SCHULKINDER und KINDERGARTENKINDER! Wenn Schule und Kindergarten um 8h beginnen, herrscht noch lange tiefste DUNKELHEIT---grauenhaft! Da werden die meisten Kinder sehr schläfrig sein, wenn beim Blick durch's Fenster noch "Nacht" ist!

    Wäre man nun so flexibel, sowohl die Schulen, als auch die Kindergärten im Winterhalbjahr erst um 9h (NEUN UHR!) zu öffnen, wäre alles halb so schlimm. In England ist das immer schon so, wenn ich nicht irre.

    Aber ach, ich vergaß, daß dann die Kinder der Berufstätigkeit der Mütter noch mehr im Wege stünden als dies ohnehin schon der Fall ist! Aber man könnte das umgehen, und Geschäfte, Banken etc. auch erst um 9h zu öffnen. Auch das funktioniert in GB!

  33. Pennpatrik
    02. September 2018 11:17

    OT: Die Lügen der Lügenpresse brechen (wieder einmal) zusammen:
    Wolfgang Klein, Sprecher der Generalstaatsanwaltschaft Sachsen: „Nach allem uns vorliegenden Material hat es in Chemnitz keine Hetzjagd gegeben“ (Stand: Fr., 31.8., 16.00 Uhr).

    • pressburger
      02. September 2018 18:44

      Trotz des Dementis, die "Hetzjagd" ist bereits zu grossen Wahrheit geworden. Die Medien haben diese Lüge erfunden, die Medien werden diese Lüge weiter verbreiten. Die Medien werden darauf bestehen, dass die "Hetzjagd" tatsächlich stattgefunden hat. Die Politiker werden sich als Quelle auf die Medien berufen, die Medien werden behaupten, dass sie von der Politik informiert wurden. Eine Indoktrination in Perfektion.

  34. pressburger
    02. September 2018 10:42

    Stimmt, die Menschen haben, die meisten, lesen und schreiben gelernt. Stimmt auch, die Menschen in Europa sind nicht mehr Leibeigene, sie sind weitgehend frei.
    Die Kehrseite ist, können sie mit dieser Freiheit etwas anfangen ?
    Die Obrigkeit gewährte dem Plebs das Wahlrecht. Gleichzeitig hat die Obrigkeit alle Kontrollmechanismen eingeführt um sicherzustellen, dass das Wahlergebnis die Obrigkeit, zum Weitermachen ermächtigt. Der Obrigkeit die weitere Machtausübung sichert.
    Eines der Mechanismen ist die Erfindung der Parteien. Die Parteien spielen dem Publikum, den Menschen, den Wählern ein abgekartetes Spiel vor. Die Parteien behaupten, unterschiedliche Programme zu verfolgen, um den Wähler bei Laune zu halten. Bestes Beispiel, Ausgang der letzten Wahlen. Eine zunehmende Angleichung der Sprüche und des Handelns der Protagonisten, der angeblich antagonistischen Kandidaten. "Die EU ist das grösste Friedensprojekt aller Zeiten", an Beliebigkeit nicht zu überbieten.
    Der nächste Mechanismus zu Sicherstellung des Machterhaltes, ist die Erfindung des Berufspolitikers. Die Entwicklung der Bildung der Berufspolitiker ist diametral dem Bildungsstand der Allgemeinheit entgegengesetzt. Noch vor einen halben Jahrhundert und früher war es selbstverständlich, dass ein Politiker einen universitären Abschluss vorweisen konnte und beruflich erfolgreich war. Beide Voraussetzungen für eine politische Karriere wurden ins Gegenteil verkehrt. Bereits zwei oder drei Generationen der Politiker haben bewiesen, dass beide Kriterien beim Aufstieg in der Partei Hierarchie hinderlich sind. Ein Berufspolitiker ohne Ausbildung, ohne Berufserfahrung ist ein Leibeigener seiner Partei. Eine negative Auslese, bei der Unfähigen, die Unfähigen wegen ihrer Unfähigkeit, fördern und befördern. Eine Inzucht führt immer zu mentalen Degeneration der Nachkommenschaft.
    Die repräsentative Demokratie, als Partei Demokratie, ist am Ende. Diese Form der Demokratie mutierte zu Demokratur. Wie ohnmächtig dieses pseudodemokratisches System ist, hat Merkel bewiesen. Es genügte ein Satz und die ganzen "demokratischen" Kontrollmechanismen sind implodiert. Die Einführung der Diktatur auf leisen Sohlen, oder die Lügen haben stämmige Hosenbeine.
    Der nächste Kontrollmechanismus ist die "Vierte Macht", die Medien. Die erste Macht im Staate, die Exekutive hat die beiden anderen, die Legislative und die Judikative entmachtet. Die "Vierte Macht" wurde von der ersten, der im Dunkeln agierenden Macht, vereinnahmt und korrumpiert. Die "Vierte" Ohnmacht hat ihre Seele für ein paar falsche Silberlinge verkauft, kontrolliert nicht mehr die Macht, sondern biedert sich an und ist zum Verherrlicher der Macht geworden.
    Die Menschen lassen sich gerne etwas vorgaukeln. Insbesondere weil sie mit ihrer Freiheit nichts anfangen können. Die Freiheit tauscht das Individuum gerne gegen einen sicheren Platz in der Herde. Bewahrt vor eigenständigen Denken und selbstverantwortlichen Handeln. Der Aufenthalt in der Herde macht auch die Suche nach Information unnötig. Die Herde ist die Information, weil die Herde bestimmt was in die Herde als Information vordringen darf. Die politische Korrektheit als integrierender Bestandteil der Herde. Die paar Ausnahmen, die abseits etwas grasen, machen noch keinen Frühling. Die Hunde der Schäferin haben bereits die Witterung der Abspalter aufgenommen.
    Nur so ist zu erklären, dass die Menschen unbedingt, alle von oben präsentierten Lügen widerspruchslos und ohne zu fragen akzeptieren. Die Gaukelei wird weiter gehen. Bis die Realität zuschlägt. Spätestens nach dem Gipfel zu Förderung der Migration, 12.Dezember 2018.

    • M.S.
      02. September 2018 15:45

      @pressburger

      Das Problem bei dem Vertrag von Marrakesch ist, dass nur sehr wenige Menschen davon gehört haben, da alle Medien bisher nichts darüber berichtet haben. Wenn es dann im Dezember den Bürgern langsam dämmern wird, was auf sie zukommt, ist nichts mehr zu verhindern. Es wird dann nicht mehr lange dauern, bis das Europa, wie wir es heute noch kennen, nicht mehr existieren wird.

    • pressburger
      02. September 2018 18:52

      @M.S.
      Absolut richtig. Das Verschweigen ist die Methode, die Taktik. Warum wird den Bürgern der EU von der EU Obrigkeit nicht klar mitgeteilt, was diese Obrigkeit am 11. Dezember in Marrakesch vorhat, bzw. was bereits unter Ausschluss der Öffentlichkeit beschlossen wurde, welches Ergebnis angestrebt wird.
      Wieso werden die betroffenen Bürger nicht offen informiert, wieso haben die Bürger keine Möglichkeit sich zu den Plänen der Obrigkeit zu äussern ?
      Ist das Angst der Mächtigen ? Ist das Ignoranz ? Oder leben wir bereits in einer Diktatur ?

    • M.S.
      02. September 2018 22:52

      @pressburger

      Ich denke es ist Ignoranz und maßlose Überheblichkeit, gepaart mit der Gewissheit, dass die Untertanen ohnedies zu dumm sind zu begreifen, was da vor sich geht.
      Also wozu das minimale Risiko eingehen, dass doch vielleicht ein paar Störenfriede nerven.

  35. Freak77
    02. September 2018 10:32

    Achtung FAKE-NEWS-VERDACHT!!! Achtung FAKE-NEWS-VERDACHT!!!

    Wird da versucht den Lesern des Unterbergerblogs FAKE-NEWS unter zu schieben?

    Versucht Dr. Unterberger zum wiederholten Mal der E.U. die Schuld am Brexit raffiniert unter zu schieben - obwohl die Tatsachen anders sind?

    Ein begründeter Verdacht besteht:

    Zitat von oben: " .... dass sie nicht so viel daran denken, wie sehr Brüssel und Berlin an der Brexit-Katastrophe schuld sind (weil sie vor dem britischen Referendum absolut nichts Ernsthaftes unternommen haben, um die Briten in Europa zu halten) ..."

    Das sind die Tatsachen:

    Ende Januar 2016 begann die Schlussphase der Verhandlungen zwischen dem Vereinigten Königreich und der EU. Die wichtigsten Forderungen David Camerons gegenüber der EU betrafen vier Punkte:

    1. EU-Länder ohne Euro dürften von der Staatengemeinschaft nicht benachteiligt werden,
    2. Bürokratie müsse abgebaut werden,
    3. Es müsse verbindlich vereinbart werden, dass das vertraglich verankerte Ziel einer immer engeren Union („ever closer Union“) nicht länger für Großbritannien gelten solle,
    4. Die Einwanderung von Ausländern mit Unionsstaatsbürgerschaft müsse verringert werden.

    Es war absehbar, dass das Abstimmungsverhalten beim Referendum vom Ergebnis der EU-Reformverhandlungen abhängen würde, insbesondere bei den Themen "Benachteiligung Großbritanniens durch die Eurozonenländer" und "Einwanderung". Beim abschließenden Gipfeltreffen am 18. und 19. Februar 2016 in Brüssel kam eine Einigung zustande.

    Die zentrale Reformforderung zur Begrenzung der Einwanderung wurde so gelöst, dass jedes EU-Land einen „Einwanderungsnotstand“ bei der EU-Kommission beantragen dürfe; wenn die Kommission entscheiden sollte, dass ein solcher Notstand vorliege, dürfe das betroffene EU-Land vier Jahre lang reduzierte Sozialleistungen an neu ankommende EU-Ausländer zahlen.
    ~~

    Es kam bei den Verhandlungen mit U.K. also eine Einigung zustande mit der Premier Cameron zufriden war!!
    Cameron und seine Gesinnungsfreunde für Remain gingen zuversichtlich in Richtung Abstimmung die für Juni 2016 terminisiert wurde.

    Was die Meinungsumfragen betraf war das Bild unklar: Es zeigte sich ein Patt in den meisten Umfragen.

    Jedoch schien sich die Stimmung in Richtung Remain zu ändern:

    Nach dem Mord an der Labour-Abgeordnten und Remain-Vertreterin Jo Cox schien sich die Stimmung laut den Umfragen wieder zugunsten der Brexit-Gegner zu ändern. Sechs Umfragen in der letzten Woche vor dem Referendum (im Zeitraum 16. bis 22. Juni 2016) ergaben im Durchschnitt einen Vorsprung der Brexit-Gegner von 52 % zu 48 %.

    Am Tag vor dem Referendum schätzten die Buchmacher der Wettbüros die Wahrscheinlichkeit für einen Brexit auf etwa 25 Prozent!

    Auch die Banken- & Finanzbranche in U.K. zeigte sich in ihren eigenen Umfragen unmittelbar vor der Abstimmung sicher dass das Remain-Lager gewinnen würde!

    Also: Bis unmittelbar zur Abstimmung herrschte allgemein die Stimmung vor: "Das Remain-Lager (= Anti-Brexit-Lager) wird gewinnen.


    Die Abstimmung ging sehr knapp aus: 51,9 % für Bexit und 48,1 % für Remain (= Verbleib von U.K. in der E.U.)

    Angesichts der von mir beschriebenen Vorgeschichte bis es zur Abstimmung kam ist es UNSERIÖS jetzt ganz einfach - nur weil man die E.U. nicht mag - der E.U.die Schuld an der Brexit-Katastrophe zuschieben zu wollen. Da würde ich doch sagen dass der Hauptgrund am Brexit direkt in U.K. zu finden ist und man nicht vergessen sollte dass es damals im Juni 2016 vor allem im Internet und über die russischen Medien RT und Sputnik-News massive Einflussnahme von Putin-Russland für einen Brexit gegeben hat.

    Jetzt im Nachhinein ganz einfach plump der E.U. die Schuld für den Brexit zuschieben zu wollen:

    Das nährt den Fake-News-Verdacht was den Unterbergerblog betrifft!

    • Gandalf
      02. September 2018 11:16

      Jaja, Freakerl. Und jetzt sei brav.

    • dssm
      02. September 2018 11:19

      @Freak77
      Meine Erinnerung ist irgendwie anders. Die EU hat den Briten klar gemacht, eigentlich bleibt alles wie es ist, kein Bürokratieabbau, immer mehr Rechte an die EU-Verwaltung, bei der Zuwanderung entscheidet die EU, ob ein Land Maßnahmen setzten darf usw.
      Gerade der Europäische Gerichtshof war vielen Briten ein Dorn im Fleisch, auch da gab es keinen Willen zur Änderung.
      Und dann hat Merkel noch die Grenzen geöffnet, all diese Zuwanderer würden früher oder später EU-Bürger werden und dann wohl viele nach GB weiterziehen.
      Die britische Regierung hätte das akzeptiert, eine Mehrheit der Bürger nicht! So ist halt Demokratie.

    • Pennpatrik
      02. September 2018 11:22

      Das für mich auslösende Moment war der Irrsinn der Zuwanderung. So oder so war Merkel führend am BREXIT beteiligt.
      Zum Entgegenkommen: Wenn ich mir vorstelle, was Merkel alles aufgeführt hat, um die Griechen im EURO zu behalten. Der Austritt aus dem EURO war schon fertig verhandelt.
      Das in Relation zum Entgegenkommen Großbritanniens. Diesen Unterschied möchte ich Klavierspielen können.

      Außerdem ist der BREXIT eine durchaus positive Entwicklung. Er wird zeigen, dass es eben keine Katastrophe ist, wenn ein Land den Völkerkerker verlässt.

      PS: Wir können auch lesen, wenn Sie die Fettschrift nicht verwenden (sollte eigentlich nur zum Hervorheben einzelner Wörter dienen):

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 11:59

      Ich möchte den Freak77 erinnern, dass die Sozialisten (vermutlich seine Präferenz) ursprünglich gegen eine Mitgliedschaft Österreichs bei der EU (damals noch EWG bzw. EG) waren. Aber damals war er vermutlich noch klein, wenn das 77 seinem Geburtsjahr entspricht.

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 12:38

      @Freak77 ,

      genau diese viel Punkte Forderung sagt alles.
      Wußten Sie, daß eine Zusammenlegung der Finanz-Plätze London und Frankfurt
      im Gespräch war - um dadurch mehr Gewicht auf der Welt-Bühne zu haben ?@!

      Wußten Sie, daß sich die Briten NIEMALS das Sagen über Ihre "London-Bubble"
      entziehen lassen würden ! ! ! ! !

      Außerdem sind die Briten gegen Überregulierung (es sei den is sind ihre eigenen) !
      Und das Volk war leicht für den Brexit zu motivieren, wo doch ganze Städte in England
      mehrheitlich muslimisch sind.

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 12:39

      korr: viel Punkte -> vier Punkte

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. September 2018 04:39

      Nein, @Ausgebeuteter, das hat nichts mit einem Geburtsjahr zu tun. Um den Namen @Freak77 aufzulösen, brauchen Sie nur bei Wikipedia nachzulesen:

      "Frente de Libertação de Moçambique, kurz FRELIMO, war eine Befreiungsbewegung und ist seit 1977 eine politische Partei in Mosambik. Sie war die einzige Regierungspartei der ehemaligen Volksrepublik Mosambik."

      Dort kommen also "Fre" und "77" her. Das "ak" dazwischen ist eine Anspielung darauf, dass auch diese Rotfront sich des berüchtigten AK-47-Gewehrs bediente - hier getarnt als "ak77", wie originell!

      @Freak77 ist also ein ungefähr 70 Jahre alter Schwarzafrikaner mit Gewehrphantasien, der hier unverdrossen seine linke Propaganda verzapft.

  36. Bob
    02. September 2018 10:26

    Wenn man sich das Ergebnis der letzten Bundespräsidentenwahl ansieht, bin ich mir nicht sicher, das eine gelebte Demokratie sinnvoll ist. Es gibt einfach zu viele Idioten die keine eigene Meinung haben, oder sich in der sozialen Hängematte räkeln und nur auf ihren eigenen Vorteil bedacht sind.

    • dssm
    • Romana
      02. September 2018 11:43

      Ganz richtig. Was die Masse will, ist nicht immer das Beste.

    • Dr. Faust
      02. September 2018 11:59

      @Bob

      Der Zug der Lemminge... Das würde bedeuten, das System Staat muss über den Abgrund hinaus (Krise, Crash, Bürgerkrieg, manifester Linksfaschismus), bevor das Volk aufwacht.

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 12:15

      So ist es @Bob - laßt die Lemminge ziehen ! ! !

      Es gab Optionen - Bereinigung durch "Ausmisten" oder Bürgerkrieg !

      Durch die schleichende - bald nahtlose - Anpassung der aktuellen Regierung
      an das System-Österreich, bleibt nur mehr EINE Option - eine DRITTE :
      Warten bis die Heißsporne "Funken schlagen" und ein an sich natürliches
      gesellschaftliches Gewitter auslösen ! ! !

      Tja, man möchte kaum glauben, wie schnell so ein Gewitter den Unrat wegspült !

    • Pennpatrik
      02. September 2018 13:17

      Die logische Konsequenz wäre, dass man ein Kind in der Familie in die Nomenklatur schickt (Beamtenlaufbahn mit politischem Hintergrund), wie man früher ein Kind in die kirchliche Laufbahn geschickt hat.
      Der erste Schritt zu einer Bananenrepublik.

    • pressburger
      02. September 2018 13:27

      Bitte, nicht zwei Sachen durcheinanderbringen. Die Wahl des UHBP war keine gelebte und schon überhaupt keine direkte Demokratie. Gelebte, direkte Demokratie funktioniert subsidiär. Der Wähler muss sich im Einzelnen bewusst sein welche Konsequenzen die Entscheidung für ihn haben wird. Bedeutet über einen Bürgersinn zu verfügen, bereit sein Verantwortung zu übernehmen.
      Untertanen, ab und zu, zu Wahlurne zu lassen bedeutet, dass die Obrigkeit ihre Gaukelei legitimiert, pseudolegitimiert bekommt.

    • Christian Peter (kein Partner)
      09. September 2018 09:43

      Was bitte haben Wahlen mit Demokratie zu tun ?

  37. El Capitan
    02. September 2018 10:20

    Die Welt ist zu dem geworden, was viele fordern. Sie ist bunt geworden.
    Jeder zieht an, was er (sie) will, es wird gelesen, Filme angesehen, wir reisen, wohin wir wollen, wir reden, was wir wollen, wir wollen von bestimmten Ideologien und Religionen nicht belästigt und infiltriert werden.

    Genau das passt aber den Rittern der Hypermoral nicht dann doch nicht. Sie wollen nicht eine Buntheit, sondern IHRE Buntheit. Wir sollen nicht denken, lesen, sagen, was wir wollen. Wir sollen denken, lesen, sagen, was SIE wollen, die Asselborns, Junkers, Merkels, Kerns und die Ritter von der traurigen Medienwelt.

    Die Welt ist dank Internet bunt geworden, die Linke ist deshalb nicht mehr rot, sondern grau geworden.

    Und ja, die aktuelle Regierung sollte etwas mehr Mut zu mehr Freiheit haben. "Mehr Demokratie wagen" sagte einst ein in Vergessenheit geratener roter Politiker. Der Satz ist trotzdem richtig - vor allem im Hinblick auf eine außer Rand und Band geratene Vorschrifts- und Verbots-EU.

  38. oberösi
    02. September 2018 10:05

    Es geht in die richtige Richtung. Das ewige Lamentieren darüber, daß die falsche Partei am Ruder wäre, beschäftigt zwar den Plebs abendfüllend, lenkt aber nur hervorragend davon ab, daß in unseren Demokraturen JEDE Partei in erster Linie bestrebt ist, Macht zu erlangen, sie mit Zähnen und Klauen zu verteidigen und zu mehren. Dieses Ziel erreichen die Parteien durch sogenannte demokratische Wahlen, für die der Plebs jeweils durch schuldeninduzierte Versprechen und Geschenke auf Kosten der Allgemeinheit und künftiger Generationen in Stimmung gebracht wird.

    Auf die ernüchternde Erkenntnis, daß Demokratie eben nicht der Gott ist, für den sie allgemein gehalten wird (H.H. Hoppe), sollte also die längst fällige Einsicht folgen, daß JEDES wie auch immer geartete steuergeldfinanzierte Geschenk, vom "Gratis-Schuldbuch" bis zur "geförderten" Wohnung nur dazu dient, das Volk in dankbarer Abhängigkeit zu halten. Es werden ihm 100 Euro geraubt, von denen es nach Umverteilung 10 Euro als Almosen zurückerhält um es dankbar zu stimmen, der Rest fließt in die fortgesetzte Aufblähung staatlicher Strukturen samt Posten und Pöstchen wie Verwaltung, Sozial- und Überwachungsindustrie bis hin zur geförderten Medienlandschaft, die diese Politik rund um die Uhr mit Vehemenz zu legitimieren und Andersdenkende als Hetzer, Haßprediger und Populisten zu diskreditieren hat.

    Dadurch werden, wie es sozialistischer Brauch ist, Eigenverantwortung, individuelle Freiheit und gewachsene Sozialstrukturen wie Familien- und Dorfgemeinschaften zerstört und das Volk in die Abhängigkeit vom allgütigen, allwissenden System, das sich Demokratie nennt, getrieben.

    Also, her mit dem Minimalstaat, der sich auf Grundlegendes beschränkt wie Verteidigung der Grenzen, innere Sicherheit und Gerichtsbarkeit. Und meinetwegen einen Basisschutz für jene, die tatsächlich unverschuldet in Not geraten. Der Rest des Verdienten hat demjenigen zu bleiben, der es erarbeitet. Jeder kann dann mit seinem Geld, weil es ihm nicht über horrend hohe Steuern abgepreßt wird, seine Kinder auf jene Schule schicken, die seiner weltanschaulichen Prägung und seinem Anspruch am ehesten entspricht.

    Jeder sollte sein Leben so gestalten können, wie es seinen Ansprüchen, die sich aus individuellem Vermögen, Fleiß und Fähigkeiten und nicht aus der Nähe zur Macht, aus seiner Systemkompatibilität herleiten, entspricht. Ein selbstbestimmtes Leben in einer Gemeinschaft verantwortungsvoller, selbstbestimmter Individuen. Nicht eine Existenz nach den weisen Plänen und Vorschriften einer wachsenden Schicht von PolitikerInnen und ExpertInnen, die primär ein Ziel im Auge haben: nicht das Wohl des Volkes, sondern auf dessen Kosten ein Leben voller obszön feudaler Privilegien zu genießen.

    • Almut
      02. September 2018 17:54

      @ oberösi
      *************************************!
      Ja, die "Demokratie ist der Wettbewerb der Gauner" (Hoppe).
      Minimalstaat wäre schön, aber meiner Meinung nach besteht da auch wieder die Gefahr, dass sich der Minimalstaat doch wieder zu einem korrupten Staatsmonster entwickelt. Siehe auch Oliver Janich "Sicher ohne Staat": https://www.amazon.de/Sicher-ohne-Staat-Rechtsordnung-Gewaltmonopol/dp/197340124X/ref=sr_1_1?ie=UTF8&qid=1535903466&sr=8-1&keywords=oliver+janich . Mal sehenwie lange das Amazon noch anbietet - das E-Book ist schon zensiert.

    • oberösi
      03. September 2018 02:13

      @Almut
      Das Thema ist wie die zitierten Bücher so spannend wie umfangreich. Tatsächlich gehts immer um die Frage: was kann der Einzelne, was kann ich tun, auswandern nach Paraguay, sich sein selbstgemachtes Biedermeier schaffen, passiven oder gar aktiven Widerstand leisten...?
      Doch dies im Detail hier öffentlich zu diskutieren, ist sicher nicht die klügste Variante;-)

  39. dssm
    02. September 2018 09:52

    Eigentlich ist in ein repräsentativen Demokratie eine Volksabstimmung nicht nötig. Wählt doch der Bürger einen Vertreter, von welchem er überzeugt ist, daß er sich politisch als Gesetzgeber so verhalten wird, wie er es selber tun würde. Solange die moralischen Werte von Wähler und Gewählten zusammen passen, solange der Gewählte nicht Eigeninteressen vor die moralischen Werte stellt, funktioniert das gut.

    Die Frage muss also sein, warum funktioniert das so gut wie nirgendwo? Wahrscheinlich liegt es an der üppigen Bezahlung. Denn so ein politischer Posten ist weit über dem durchschnittlichen Einkommensniveau angesiedelt, und da die meisten Politiker keine stark nachgefragte Berufsausbildung haben, bleibt ihnen nur ein politisches Amt um gut zu verdienen. Ist der Volksvertreter aber erst einmal in diesem System, so ist ein Ausscheiden bitter, denn es geht zurück zu deutlich weniger Einkommen. Und hier ist der Punkt, wo Parteien die Macht bekommen, erst hier entsteht die Macht der Parteigremien, welche in schalldichten Hinterzimmern tagen.

    Nehmt den Politikern die hohe Bezahlung! Nur Politiker welche konkrete Ämter in der Exekutive haben sollen bezahlt werden, und auch die nicht großartig. Nehmt auch den Parteien die Fördermittel! Nehmt der politischen Kaste die Pfründe, egal ob in Kammern, im gemeinnützigen Wohnbau, bei staatlich erhaltenen NGOs, in der E-Wirtschaft, Sozialversicherungen oder wo sonst überall noch mit Zwangsgeld teure Posten bezahlt werden.

    Da die Nutznießer des Systems wohl kaum auf ihre Pfründe verzichten werden, bräuchte es eigentlich nur eine Volksabstimmung, wo die Bürger über die Bezahlung der Politiker und Parteien abstimmen dürfen. Alternativ gibt es halt früher oder später eine Revolution.

    • Normalsterblicher
      02. September 2018 13:06

      Also ich glaube eigentlich schon an die Tauglichkeit des Schweizer Modells, aber diese ihre heutige Argumentation gefällt mir trotzdem, daher mein Salut iFv Sternderln.

    • Josef Maierhofer
      02. September 2018 17:17

      @ dssm

      Dort, wo die Parteien ansetzen, wo nach Ihrer Darstellung der Wurm begraben ist, dort hört jeder Vernünftige auf, sich mit Politik weiter einzulassen, genau dort.

  40. Pumuckl
    02. September 2018 09:03

    Gestern von @Dr. Faust 10:23 gepostet und m.E. NICHT GEBÜHREND WAHRGENOMMEN!

    https://youtu.be/7rLOMZU zy8

    Wen diese 51 Minuten Zuhören nicht sehr nachdenklich machen müßte sie als Fake erkennen. Mich machten sie nachdenklich.

  41. El Dorado
    02. September 2018 08:53

    Ausgezeichneter Kommentar! Wenn die Regierung sich auf Fassadenverschönerungen beschränkt, wird das gute Auftreten und das politische Talent von Kurz im Sand versieben. Je länger die Politik diesem Treibsand von Ihrer abgehobenen Blase aus mit Marketingschmähs begegnet, umso größer die zu überwindenden Probleme und umso geringer die Bereitschaft der nächsten Volksvertreter, notwendige Paradigmenwechsel konsequent durchzusetzen. Herr Kurz, zeigen Sie Führungsstärke und holen Sie sich kompetente Persönlichkeiten ins Boot, die fähig sind, dem korrupten österreichischen Machtsumpf eine nachhaltige Politik mit hohem Wirkungsgrad für die Bürgerinteressen entgegenzusetzen.

    • dssm
      02. September 2018 09:56

      @El Dorado
      Ein Vertreter der Herrschenden Klasse, welcher sich genau wie die anderen an den steuerfinanzierten Fleischtöpfen labt, soll eben diese Herrschende Klasse entmachten? Ich halte das für absurd! Die Herrschende Klasse lebt viel zu gut auf Kosten der wenigen Nettozahler und da die Nettoempfänger so viel mehr sind, werden die Herrschenden auch stets Mehrheiten finden.

  42. eudaimon
    02. September 2018 08:44

    Der Staat wurde zum Leviatan , der Bürger zu seinem täglichen Opferbrot
    die Priester dieses tödlichen Humbug sitzen in Bruxelles-Paris und Berlin samt
    ihren Ministranten , ihrem Hofstaat- Bürokratie mit ihren Apparatschiks und den Gauklern im Parlament. Das Publikum , der Pöbel , die Lebendopfer und die geschändeten Narrativa werden täglich vorgeführt als verfolgungswürdige Täter
    ohne Anwalt schutzlos in den hechelnden Medien abgeurteilt -verspottet ,verhöhnt
    von der Justiz gegeißelt und so auf den Weg geschickt- - NEIN diese EU ist eine
    FEHLKONSTRUKTION

  43. Josef Maierhofer
    02. September 2018 08:24

    Schauen wir uns einmal die ‘Machthaberer‘ genauer an, sie sind in ganz vielen Fällen solche, die ‘übrig geblieben‘ sind, aus Parteien kommend, die für mich oft ‘ein Bündel der Armseligkeit‘ darstellen, bestehend aus Menschen, die im Leben nicht bestanden haben und nie bestehen würden, oft auch überhaupt ungebildet, aber sie halten eisern zur Partei, wie absurd das auch immer werden mag. Manche sind auch gebildet, die aber sind die Gefährlichen, die liefern die ‘Reizwörter‘ für die Ideologie und tragen damit, nämlich mit ihrer Verblendung (und auch Lebensferne) sehr viel zum Untergang Europas bei.

    Ein großer Faktor ist auch die Korruption und das ‘Habertum‘, die Skrupellosigjkeit bis hin zur Kriminanilität. Diese ‘Eliten‘ halten tatsächlich die Menschen für dumm. Können sie auch ganz ruhig, denn diese ‘Dummen‘ wählen sie ja immer wieder und zahlen ihnen auch alle ihre Fehler und auch alle Selbstbedienungen und ‘Habererbedienungen‘ und die feudalen Gehälter und Pensionen und das stumm und kritiklos, leider.

    Ich erinnere da an ein Gespräch während eines Skiurlaubes in Tirol mit einem deutschen Techniker (gebildeter, gut verdienender Facharbeiter). Es kam die Rede auf die Politik (Jänner 2018) und er stellte mir die Frage (damals kam monatelange keine Regierung zustande in Deutschland), was ich denn in Deutschland wählen würde. Meine Antwort versetzte ihn kurz in Schockstarre, als ich meinte, ich hätte AfD gewählt. Ich fragte ihn warum er das nicht in einer Demokratie erwäge. Ja, diese Nazis …. Ich fragte ihn, ob er das Programm der AfD kenne, ob er sich damit auseinander gesetzt hat vor der Wahl. Er wurde sehr nachdenklich, ich hoffe, damit wieder einen ‘zur Demokratie aufgeweckt‘ zu haben.

    Ja, das ließe darauf schließen, dass das Volk tatsächlich ‘dumm‘ ist.

    Was aber macht die ‘Überlegenheit‘ der ‘Eliten‘ aus ? Für mich sind das zwei Faktoren, erstens die Brutalität und Gewissenlosigkeit, das eiserne Zusammenstehen, die Ideolöogie und die Lenkung von Information und Justiz, zweitens auf der anderen Seite der ‘Wohlstandsdusel‘, der die Bevölkerung tatsächlich einlullt und träge macht. Sie akzeptieren die Ablenkungen oder zeigen Desinteresse.

    Ein dritter Faktor ist die Korruption, oben und unten ganz gleich, wie die Fische beim Fische Füttern oder die Tauben bei der Fütterung kommen sie herbei und picken eifrig die meist lügnerischen Versprechungen, denn anders, vermeint man in Parteikreisen; ließen sich keine Wahlen gewinnen, unten läuft man kritiklos irgendwelchen Privilegien und ‘Vorteilen‘ nach, die man dann, oh Schreck, selber zahlen muss.

    So auch diese Koalition: Herr Kurz hat der FPÖ klar gemacht, dass er zwar, wie auch die FPÖ, die Einführung der direkten Demokratie versprochen hat, aber das Ganze dann (wegen Soros Club ?) als Bedingung in die Koalitionsverhandlungen eingeworfen hat unter der Bedingung 900 000 Unterstützer und ans Ende der legislaturperiode, vermutlich hofft er, dass sich das dann nicht mehr ausgeht. Klar hat die FPÖ trotzdem ‘die Krot gefressen‘, immerhin steht die direkte Demokratie jetzt im Regierungsprogramm. Mit der FPÖ wäre das sicher schon Realität und mit 100 000 Unterstützern, wie in der Schweiz. Die sind damals vor der Wahl extra in die Schweiz gereist, um die dortigen Erfahrungen auszutauschen.

    Jetzt aber mit der unkontrollierten Massenmigration haben die ‘Eliten‘ den Bogen überspannt, jetzt können die Kinder und Alten nicht mehr unbefangen und frei leben, zu viel Kriminalität ‘bereichert‘ unser Leben und 46% aller Straftaten werden von etwa (offiziell) 10% Immigranten, genauer 'Asyl Suchenden', begangen.

    Das ist der Grund, warum sich diese Generation nicht mehr abspeisen lässt, dass sie aufzuwachen beginnt. Real trifft sie da aber auf eine Mauer von ‘Eliten‘, Justiz, Medien, Gutmenschen und Ideologieverblendeten.

    Vielmehr müssen diese ‘elitären Verbrecher‘ vor Gericht gestellt werden für ihre Gesetzesverletzungen und Verletzungen ihres Auftrages vom Volk.

    Ja, die von Dr. Unterberger ausgearbeiteten Fragen wären die, die sehr viele Menschen bewegen, in allen Ebenen, wo ‘Eliten‘ glauben, ohne oder gegen das Volk ‘regieren‘ zu dürfen.

    Bloß in einem Punkt stimme ich dem Artikel nicht zu, das bittere Erwachen gibt es nur für die Bevölkerung, leider, und zahlen müssen das auch die gleichen, die ‘elitären Fettaugen‘ schwimmen auf der Suppe immer oben, so lange sie immer wieder gewählt werden.

    Ja, das Recht sollte und muss wieder vom Volk ausgehen und die Politiker müssen wieder Auftragnehmer (= Mandantare) werden, aber wie kann man die 'falsche Brut‘ loswerden ? Derzeit scheint die Wahl das letzte Instrument, das wir noch haben (vermeintlich, denn es wird dort auch manipuliert, leider).

    • dssm
      02. September 2018 10:09

      @Josef Maierhofer
      Sehr gute Analyse, nur werden Wahlen nichts ändern, wie wir ja leider momentan erkennen müssen. Weder ist die "australische Lösung" in Sicht, noch wird radikal abgeschoben, insbesondere Gefährder und Kriminelle, auch bei den Doppelstaatsbürgerschaften rührt sich nichts. Der ORF verspritzt nach wie vor sein grünes Gift. Die Medien erhalten nach wie vor riesige Summen an Steuergeld. Die Justiz verfolgt ein paar harmlose junge Leute, lässt aber islamische Gefährder laufen. Strache redet gar von einer Steuerreform "für untere und mittlere Einkommen", sprich es kommt für die Leistungsträger eine Steuererhöhung. Das ist doch alles das Gegenteil des Versprochenen!

    • Josef Maierhofer
      02. September 2018 16:06

      @ dssm

      Sie haben einmal geschrieben, es würde genügen, wenn sie die Hausaufgabe machen und das Asylunwesen in geordnete Bahnen lenken. auch da haben wir noch weinen weiten und teuren Weg vor uns.

      Ja, ORF, Justiz sind praktisch in ÖVP Hand, leider, und Justiz würde es brauchen, um schneller ans Ziel zu kommen, nämlich zu geordneten Verhältnissen.

      Also alles beim alten, alle gegen die FPÖ, Regierungspartner scheinbar inklusive, die haben offenbar im Soros Club die Wiederkehr der rot-blauen Koalition bereits beschlossen.

    • Almut
      02. September 2018 17:36

      @Josef Maierhofer
      Treffende Beschreibung der Lage. Und immer wieder lassen sich die Wähler von den Sprüchen der Politiker an der Nase herumführen, wenn ich nur an die Begeisterung in meinem Bekanntenkreis für Kurz denke und meine Zweifel im besten Fall Ungläubigkeit hervorrief.

  44. Ausgebeuteter
    02. September 2018 08:20

    Zur immer wieder gelobten Schweizer Direktdemokratie

    Wenn wir so einen Weg einschlagen, wollen, dann müssen sich unsere Bundesverfassung und die Denkweisen aller Politiker sowie Bürger radikal ändern. Also ein teilweises kopieren (ein österr. Regierungsdelegation war dazu ja kürzlich in der Schweiz) wird nicht viel bringen. denn in der Schweiz haben auch die Kantone und Gemeinden viel Selbständigkeit – und Finanzhoheit.

    Nicht vergessen darf man, dass die vielen dort wohnenden Ausländer (allein aus Deutschland über 1 Million) an Entscheidungsprozessen nicht teilnehmen dürfen. Die demokratischen Wahlen und Abstimmungen erfolgen großteils per Briefwahl und neuerdings verstärkt auch über das Internet. Die Abstimmungsinitiativen (es gibt verschiedene Arten davon) verlangen einen zeitaufwändigen Vorlauf mit Unterschriftensammlung und gehen immer durch das Parlament/Regierung, wo vielfach ein Gegenentwurf zur gleichzeitigen Abstimmung gelangt. Die Möglichkeit des dabei abzugebenden „doppelten JA mit Stichfrage“ sowie die besondere Wahlarithmetik der einzelnen Kantonmehrheiten (Ständemehr) sind auch Eigenheiten in diesem System und für Außenstehende anfangs schwer verständlich.

    Leider gibt es auch in der Schweiz eine zunehmende Demokratieverdrossenheit, sodass durchschnittlich nur die Hälfte vom Recht der Abstimmung Gebrauch machen. So kann es z.B. passieren, dass nur 44 % daran teilnehmen, dabei 23 % (= absolute Mehrheit der abgegebenen Stimmen) für einen Vorschlag sind, welcher dann automatisch im Verfassungsrang zur Durchführung gelangt. Interessant ist auch die Feststellung, dass der schon oben genannten gemäßigte Gegenentwurf der Regierung meist bei den dort sog. Stimmbürgern mehr Anklang als jener der Volksiniative findet.

    • dssm
      02. September 2018 10:13

      @Ausgebeuteter
      In der Schweiz ist auch nicht alles Gold was glänzt! Die Demokratieverdrossenheit ist leicht erklärt, denn am Ende muss das Parlament dem Volkswunsch nachkommen, da dies inzwischen mehrfach nur teilweise oder gar nicht passiert ist, fragen sich auch dort die Bürger warum sie wählen gehen sollen. Stimmen sie für ein linx/grünes Projekt, so wird das sogleich im Parlament beschlossen, stimmt man aber gegen zu viel Umsetzung von EU-Vorgaben, gegen Zuwanderung, gegen Islamisierung, schon zieht sich der Gesetzgebungsprozess wie ein Strudelteig.

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 11:47

      dssm:
      Zuerst danke für das Halbsternchen.
      Ja es stimmt, auch vieles in der heutigen Schweiz darf und muss man kritisieren. Auch dort gewinnt die Linke immer mehr an Bedeutung. Aber es gibt dort viele vernünftige Menschen, welche nachhaltig und langfristig denken. So wurde z.B. bei einer Volksabstimmung eine gesetzlich vorgeschriebene zusätzliche Urlaubswoche abgelehnt, da sie mittelfristig allen schadet. Können sie sich so eine Einstellung in Österreich vorstellen? Ich nicht.
      Man darf auch nicht vergessen, dass die EU laufend das Nichtmitglied Schweiz schikaniert und dazu hunderte Einzelverträge abgeschlossen wurden, damit Schweizer Exporte u.v.am. weiterhin gesichert sind.
      Fortsetzung:

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 11:47

      Fortsetzung:
      Warum kommt die Schweiz mit viel geringeren MWSt-Sätzen und niedriger Lohn-Einkommensteuer aus? Letztere besteht bekanntlich aus drei Prozentsätzen, welche für Bund, Kanton und Gemeinde bestimmt sind.

    • Normalsterblicher
      02. September 2018 13:17

      Da die direkte Demokratie in der Schweiz gut eingebürgert ist, ist sichergestellt, dass denjenigen, die nicht an einer Abstimmung teilnehmen, das Ergebnis wirklich schnurzegal ist, und damit auch, dass nur 23 % der Berechtigten eine Änderung durchsetzen können.

      In Ö kann die DD nicht von heute auf morgen durchgesetzt werden. Zu befürchten ist die Trägheit des Durchschnittsbürgers, so dass anfangs eher nur radikale Elemente die Gelegenheit egreifen um der Mehrheit den eigenen Willen aufzuzwingen. Erst nach und nach wird die BEfassung mit Abstimmungen zur Gewohnheit des repräsentativen Elektorats werden.

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 13:33

      Normalsterblicher:
      So ist es.

    • pressburger
      02. September 2018 13:38

      Die direkte Demokratie der Schweiz ist kein Exportartikel. Die Schweizer leben ihre direkte Demokratie seit Jahrhunderten. Falsch ist, wenn im Ausland immer nur die Abstimmungen in Bundesangelegenheiten wahrgenommen werden. Abstimmungen erfolgen auf kommunaler und kantonaler Ebene vier mal im Jahr. Häufig geht es nach dem Subsidiaritätsprinzip um sachliche Entscheidungen. Ohne diese Abstimmungen könnte z.B. keine Gemeinde über ein Budget verfügen.
      Die Abstimmungen über Initiativen die Politik des Bundes betreffend, werden zunehmend von der linken Ratsmehrheit unterlaufen, nicht umgesetzt. Das Ziel ist die Schweiz an die EU auszuliefern.

    • Normalsterblicher
      02. September 2018 14:20

      Pressburger:

      "... werden zunehmend von der linken Ratsmehrheit unterlaufen, nicht umgesetzt. Das Ziel ist die Schweiz an die EU auszuliefern."

      Das ist aber eher ein Argument für mehr, statt für weniger DD.

    • pressburger
      02. September 2018 18:58

      @Normalsterblicher
      Absolut richtig. Die classe politique hasst die direkte Demokratie, nur traut sie sich nicht, noch nicht, es zurückzugeben. Angst um das schöne Leben als politische Elite ist der einzige Grund, warum sie ihre Meinung noch nicht offen aussprechen.
      Die Elite im Bundesrat und Ständerat hofft auf die Unterstützung der fremden Vögte, der fremden Richte gegen das eigene Volk.

    • Mentor (kein Partner)
      04. September 2018 09:12

      Die direkte Demokratie der Schweizer ist meiner Meinung nach in der Wertung weit hinter der guten Finanzpolitik dieses Landes anzusetzen.

      Überschaubare Verschuldung auf allen Ebenen gibt dem Land DEN Spielraum um etwas eigenständiger zu agieren.
      Aktuell geht es in Verhandlungen mit Brüssel wieder mal um die Freizügigkeit.
      Die Schweizer werden es mit weiteren Milliarden in den Kohäsionsfond für sich richten können.

      tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/Schweizer-Milliarde-fuer-Osteuropa-So-wurde-das-Geld-verwendet/story/26476167

      Wetten!

      Die größte Schande im Nachbarland ist alledings der SRF.
      Die tägliche linke Gehirnwäsche dieses Senders ist unerträglich
      und leider zeigt sie Wirkung.

  45. Franz77
    02. September 2018 08:10

    Stimmt! **************

  46. Sensenmann
    02. September 2018 08:10

    Hervorragender Artikel!
    Beweist anhand der aufgezählten Demokratie- und Handlungsverweigerung nur, daß die sch.-bl.-Regierung dem ökobolschewistischen Pack in Wien in Tun und Lassen gleicht wie ein Ei des Columbus dem anderen...

    Wie ich ja schon in den ersten Tagen zur sch.-bl.-Regierung 2 sagte: Das wird nix mehr.

    • Cotopaxi
      02. September 2018 08:40

      Stracherl und Kurz haben sich auf 2 bequeme Legislaturperioden eingerichtet. Das sind 10 Jahre Stillstand, in denen vor allem die Blauen ihre Wunden der Oppositionszeit lecken und Versäumtes nachholen. Die blaue Personaldecke für anspruchsvolle Posten ist so gut wie nicht vorhanden, aber trotzdem dürfen jetzt ganze Herrscharen von Blauen und deren Frauen und Freundinnen an den Futtertrog.

    • dssm
      02. September 2018 10:17

      @Sensenmann
      So recht Du hast, aber die Konsequenzen sind unschön, denn demokratische Änderungen sind wohl nicht in Sicht. Vor der Wahl wird versprochen, nach der Wahl das Versprochene dann gebrochen. Man braucht also nicht mehr wählen zu gehen, man weiß ja sowieso nicht, was die Herrschenden dann real tun.
      Da der Herr Vizekanzler gerade das Codewort für Steuererhöhungen ausgegeben hat, bleibt uns wenigen Nettozahlern eigentlich nur Auswandern, oder, als unrealistische Alternative, einen Bürgerkrieg anzuzetteln.

  47. Ausgebeuteter
    02. September 2018 07:42

    Alles wichtige Punkte, welche hier aufgelistet wurden.
    Ich teile aber nicht die Meinung des Autors, dass die Mehrheit der Bürger gut gebildet, sich ausführlich in anderen Medien informiert und mit den Entscheidungen der Machthaber nicht einverstanden ist. Ganz im Gegenteil - auch zur Diskussionsgrundlage in der Regierung:

    Viele Bürger …
    … sind unzureichend gebildet (siehe Arbeitslosenzahlen bei gleichzeitig vielen offenen Stellen),
    … haben schlechte Englischkenntnisse im Vergleich zu den Benelux- und nordischen Ländern,
    … wollen mit dem geringsten eigenen Aufwand den höchsten Ertrag erzielen (siehe Sozialschmarotzertum),
    … glauben, alles durch die modernen Medien zu wissen und ausreichend informiert zu sein und
    … fühlen sich von den Herrschenden nicht manipuliert, obwohl sie es tatsächlich werden (und bei Wahlen doch immer wieder die Altparteien zu wählen).

    Was die aktuelle Sommerzeitdiskussion betrifft, so wollte die EU-Kommission nur die Stimmung von interessierten Bürgern einholen. Es war nie vorgesehen, das Ergebnis als repräsentative Meinung aller EU-Bürger zu betrachten. Natürlich ist es nun ein Unsinn, die einzelnen Länder selbst über eine der drei Möglichkeiten (weiterhin zweimal jährlicher Zeitenwechsel, ständige Sommer- oder ständige Winterzeit) entscheiden zu lassen. Nur ein gemeinsames Vorgehen ist da zielführend, sonst endet alles im Chaos. Die MEZ war schon bisher mit ihrer Ausdehnung von 33 Längengraden (rechnerisch wären es beim Einstundensprung im Idealfall 15 Grad) etwas schwerfällig, da deren Randgebiete vom Sonnenmittel stark abweichen. So war es bisher an der französischen Atlantikküste am Abend schon immer sehr lange hell.

    Wenn nur ggfs. Spanien zur ständigen Sommerzeit schreitet, dann wird es im Dezember in Madrid erst um ½ 10 Uhr am Morgen hell. Wenn gleichzeitig die nordeuropäischen Länder - welche wegen extrem langen bzw. kurzen natürlichen Sonnenbeleuchtung ohnehin andere Lebensgewohnheiten haben - sich für die Standardzeit (= ständige Winterzeit) entscheiden, dann gibt es quer durch Europa eine Zeitengrenze. Schließlich darf nicht außer Acht gelassen werden, dass das Risiko von vermehrten Verkehrsunfällen bei Dunkelheit (Weg zur Arbeit oder Schule) stark steigt. Das oftmalige Schlafdefizit (auch bei Schülern) ist leider eine Folge der Sommerzeit, wo eben die Leute zu spät zu Bett gehen. Liebe Regierung: Ob die wirtschaftlichen Vorteile von ständiger Sommerzeit von etwas mehr Umsatz in der Gastronomie die genannten Nachteile aufwiegen?

    Vielleicht ist doch die Standardzeit die bessere Variante, denn die Spielregeln der Natur lassen sich nicht überlisten? Auf keinen Fall dürfen wir zu ähnlichen Zuständen wie die des Mittelalters kommen, wo jedes Dorf nach dem südlichsten Sonnenstand die eigene Kirchturmuhr einmalig auf 12 Uhr stellte und damit die lokale Uhrzeit festgelegt wurde.

    • Wyatt
      02. September 2018 08:17

      Auch der vom System hier angesetzte und sich "Ausgebeuteter" nennende, hält die Mehrheit unter uns für blöde Idioten. Und versucht wieder einmal mehr - mangels Argumente - mit der Lappalie Zeitumstellung "Sommerzeit / Winterzeit" von all den hier angesprochenen Problemen abzulenken.

      Und weiß scheint's nicht, dass den "Spielregeln der Natur" entsprechend, für jeden Ort auf unserem Planeten, Mittag stets dann ist, wenn die Sonne "am höchsten" steht. Und der Problematik dieser Zeitunterschiede längst weltweit, einheitlich durch UTC (Universal Time Coordinated) abgeholfen wurde.

    • Sukkum
      02. September 2018 09:36

      Zur Zeitumstellung. Es muss eine einheitliche Lösung für Europa her - ganz einfach weil das Zeitsignal für Funkuhren aus Deutschland gesendet wird und ganz Europa abdeckt. Nachdem viele Uhren und Systeme damit synchronisiert werden wäre es sehr schlecht die Zeit nach einer anderen Zeitzone umstellen zu müssen, was übrigens bei manchen Funkuhren gar nicht möglich ist.

      Die Zeitzone muss kein Kriterium für den Zeitablauf der Staaten haben, es könnten die Ostländer ja früher Aufsprerren und Öffnen als die westlichen. Kein Problem mit Schulen und Märkten. Das hat mit der Zeitzone wenig am Hut.

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 12:43

      Wieder ein total überflüssiger Beitrag von Wyatt.

      Auch da gilt: Wer genau lesen kann, hat mehr vom Leben.
      Denn die von ihm genannte "Lappalie" Zeitumstellung war eines der heutigen AU-Themen und bezüglich der Zeitzone habe ich für kluge Leute ausführlich geschrieben. Über die Meridiankonferenz 1884 (Washington) und den später geschaffenen Zeitzonen habe ich auf der Hochschule referiert. Mit dem Vergleich der Kirchtumuhr habe ich ausgesagt, dass früher 12 Uhr mit dem Sonnenhöchststand gleich war.

      Wyatt braucht hier einen Reibebaum, wo er seinen Frust und fehlenden IQ abreagieren kann, dazu hat er seit langer Zeit mich im Visier. Die Leser sollen sich über ihn selbst eine Meinung bilden

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 13:07

      Sukkum:
      Österreich wird sicher zumindest mit den Nachbarländern eine gemeinsame Position einnehmen. Das DCF77-Funksignal aus Mainflingen (bei Frankfurt/Main) - welches übrigens auch Zeitzeichen + Europa-Wettervorhersagen zu dafür geeignete Geräte für Zuhause übermittelt - wird es weiterhin geben und tagsüber bis zu 2000 km Entfernung (in der Dunkelheit entsprechend mehr) zu empfangen ist. Sie haben aber recht, manche Funkuhren lassen sich auch um Stunden vor oder zurück zu diesem Signal einstellen. GB hat ein eigenes System. DCF77 wurde sogar schon in Kanada + den Malediven als Raumwelle empfangen. Alternativ gibt es vereinzelt auch Uhren, welche das Zeitsignal der GPS-Satelliten verarbeiten

    • Riese35
      02. September 2018 14:15

      1. Unsinn: Europa müsse eine einheitliche Zeitzone haben. Das ist schon jetzt nicht der Fall und erst recht nicht in großen Staaten, die eine signifikant größere Ost-West-Ausdehnung als 15 Grad haben wie z.B. Rußland und die USA.

      2. Unsinn: Das Umstellen der Uhren führe zu massiven gesundheitlichen Problemen. Wenn man sich anschaut, wie gerne viele mit dem Flugzeug quer über den Globus zum Frühstück fliegen oder zum Urlaub in ein Urlaubergefängnis - beschönigend oft "All Inclusive Hotel" genannt - in die Türkei, dann relativiert sich vieles. Ich habe noch von niemandem gehört, daß er so eine Reise ablehne, weil er mit der Zeitumstellung ein Problem hätte.

    • Riese35
      02. September 2018 14:22

      Daran erkennt man schon, wie absurd diese ganze Diskussion ist, so wie sie geführt wird, und wie absurd erst recht diese EU-Umfrage war. AU ist also voll zuzustimmen, wenn er das kritisch hinterfragt. Vor welchem Scherbenhaufen wir jetzt stehen, hat Ausgebeuteter dankenswerterweise richtig aufgezeigt.

      Ein Argument sollte man aber auch bedenken: Warum muß für die Zeitmessung immer der Sonnenhöchststand Richtmaß sein? Sind nicht Sonnenauf- und Untergang dem Empfinden nach viel prägender auf das Wohlbefinden des Menschen als der Sonnenhöchststand (oder Sonnentiefststand, den wir in den meisten Weltgegenden gar nicht explizit wahrnehmen können)?

    • Riese35
      02. September 2018 14:33

      Bedenken wir, daß nach alter, jüdischer Tradition der Tag mit dem Sonnenuntergang beginnt. So beginnt der Sabbat Freitag abend und endet Samstag abend. Der öffentliche Verkehr ruht von Freitag etwa 1400 UHR bis Samstag etwa 2000 UHR.

      Die ganze Diskussion um die Zeit wäre meines Erachtens daher in einer ganz anderen Weise zu führen: sachlich, umfassend, ohne Tabus und ohne Scheuklappen, und mit etwas mehr Gefühl für abstrakte (mathematische, physikalische und astronomische) Zusammenhänge.

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 17:28

      Riese35 – danke.
      Fakten:
      Die USA hat im „Stammgebiet“ 4 Zeitzonen, wo keine die Größe der MEZ erreicht. Arizona hat sich (außer dem Reservat) nie an einer Umstellung beteiligt. Australien wiederum hat 3 Zonen, welche auch kleiner sind. Dort nimmt man es sehr genau und hat für die mittleren Territorien sogar UTC + 9 ½ festgelegt. Eine Zeitumstellung für den dortigen Sommer erfolgt nur in den südlichen Gebieten. Mehrere Länder der Welt haben keine vollen Stundenunterschiede, sonder möglichst dem Längengrad entsprechend halbe Stunden zur UTC (früher GMT). Viele Länder haben sogar die jährliche Zeitumstellung wieder abgeschafft. Der gestern in der PRESSE genannte Bericht mit 60 Ländern, ...

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 17:29

      ... China und Russland haben sehr zentralistische Regierungen, daher hat die verordnete Zeit keine Relevanz zu den örtlichen Gegebenheiten. So umfasst China 60 Längengrade, aber alle müssen sich an Peking orientieren. Dies bedeutet, dass in äußersten Westen Chinas Abend- und Morgendämmerung immer um ca. 3 Stunden verschoben sind. Im Russland hat man in den vergangenen Jahren bezüglich Zeitzonenanzahl, jährliche Zeitumstellung, dauerhafter Sommer- bzw. Winterzeit viel experimentiert und ist seit 2 Jahren wieder zur alten Zoneneinteilung und der Standardzeit (Winterzeit, welche aber immer schon eine Stunde voraus war!) zurückgekehrt. Früher hat die Eisenbahn überall Fahrpläne ...

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 17:30

      ... immer nach der Moskauer Zeit gedruckt, sodass die Bahnreisenden in den östlichen Landesteilen den Zeitunterschied zu Moskau im Kopf haben mussten.

    • Ausgebeuteter
      02. September 2018 17:33

      Riese35:

      Durch die Zeichlimitation bei Unterkommentaren ist leider ein Satz nicht vollständig wiedergegeben worden:

      Der gestern in der PRESSE genannte Bericht mit 60 Ländern, welche ständige Sommerzeit eingeführt haben, ist falsch.

    • Anmerkung (kein Partner)
      04. September 2018 03:54

      @Riese35: "Wenn man sich anschaut, wie gerne viele mit dem Flugzeug quer über den Globus zum Frühstück fliegen oder zum Urlaub in ein Urlaubergefängnis - beschönigend oft 'All Inclusive Hotel' genannt - in die Türkei, dann relativiert sich vieles. Ich habe noch von niemandem gehört, daß er so eine Reise ablehne, weil er mit der Zeitumstellung ein Problem hätte."

      @Riese35: Anwalt der mental Beeinträchtigten, die hirnlos drauflos reisen und dann über den Jetlag jammern.

  48. Pennpatrik
    02. September 2018 07:37

    Ein Artikel zum selben Thema.

    Die Macht geht erst vom Volke, dann dem Volke aus
    https://www.achgut.com/artikel/die_macht_geht_erst_vom_volke_dann_dem_Volke_aus

  49. Baldur Einarin
    02. September 2018 06:56

    Einer,der sich seit Jahr und Tag von der rot- grünen Stadtpolitik gefrotzelt fühlt, muss befremdlich zur Kenntnis nehmen, dass die jetzige Bundesregierung solche Privatsteckenpferde, wie berittene Polizei, Temporrhöhung auf gewissen Autobahnabschnitten , Volldigitalisierung in Taferlklassen a la Singapour und andere mehr thematisiert. Es gäbe wirklich brennendere Probleme :
    Die Schul- und Bildungsmisere.
    Das Pensionsantrittsalter,
    Die hohe Steuerbelastung, um z.B. Asyl- und Sozialmissbrauch zu finanzieren.
    Die Selbstherrlichkeit von „Landesfürsten“
    Eine laxe Justiz.
    Der katastrophale ORF.
    Lobbyismus auf Kosten der Bürger bis zu Gesetzesbruch.
    Bodenversiegelung und insuffizienter Denkmalschutz.
    Feminismus, Genderwahn und Homomanie.
    Hedonismus der Gesellschaft, etc.etc...
    Es genügt nicht, nach Kreisky und Haider das dritte politische Übertalent der Zweiten Republik zu sein ( Kurz), oder treuherzig so viel Positives zu versprechen, und dann bei der Problembewältiging den Schwanz einzuziehen (Strache ).Wenn nicht bald Taten den schönen Worten folgen werden, wird Türkis- Blau sich durch neue politische Mitbewerber konkurrenziert sehen.
    Ob das dann im Sinne dieser Republik sein wird ?

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 11:57

      Bingo @Baldur Einarin ,

      eine Flexibilisierung des Pensions-Antrittes währe sehr wünschenswert .
      Ein mehr fließender Übergang, anstatt bei Inanspruchnahme der Korridor-Pension
      rund ein Drittel der Brutto-Pension einbüßen zu müssen .

      Natürlich kann einem von heute auf Morgen "das Kreuz weh tun" , aber warum
      werden ansonsten unbescholtene, beitrags-zahlende Bürger dazu gezwungen,
      sich für den Pensions-Erhalt korrumpieren zu müssen
      - und das nur weil deren
      Merkfähigkeit schlicht und einfach kein effizientes Arbeiten (z.B. Programmieren)
      mehr zu läßt ! ! ! ! ! ! ! ! !

  50. Kurt
    02. September 2018 06:38

    https://m.youtube.com/watch?v=GGlAF9IUGEM
    Chemnitzer Bürger erklären, was sie aufregt. Diese anständigen Bürger, die ihr Leben lang gearbeitet haben und sich nie etwas zu Schulden kommen ließen, werden vom Mainstream als "brauner Mob" bezeichnet. Das sind keine Rechten, sondern aufgebrachte Bürger, die das Vergewaltigen und Abschlachten durch die Merkel-Gäste satt haben.

    • Papalima
      02. September 2018 09:06

      Hinzu kommt, dass Mainstream-Bobos durch eine Gegendemonstration ein Zusammenziehen von hochspezialisierten Sicherheitskräften bewirkt haben. Konsequenterweise fehlen diese dann bei einem allenfalls notwendig werdenden Einsatz andernorts. zum Glück war das bisher noch nicht der Fall, aber es ist eine Frage der Zeit bis das irgendeine Mafiabande o.ä. erkennt. Kann bei Clausewitz unter "Scheinangriff" nachgelesen werden.

    • Bob
      02. September 2018 10:27

      Sehr richtig Kurt******************

    • machmuss verschiebnix
      02. September 2018 11:45

      +++***************************+++

    • Undine
      02. September 2018 13:40

      @Kurt

      Danke für den Link! Mir hat die Hälfte des Videos gereicht: Die eingeschleusten linxlinken PROVOKATEURE und -INNEN waren widerlich zum Quadrat und hatten keine andere Aufgabe, als mit ihrer falschen aufgesetzten "Sanftmut" die einfachen Bürger in Rage zu bringen und möglichst lächerlich zu machen. Es wurde von Linxlinken mit Handys GEFILMT.

    • logiker2
      02. September 2018 19:56

      gem. Merkelclan sollte man sich darüber wohl nicht extra aufregen, auf den Weg in die Diktatur sind das nur Kollateralschäden und hinzunehmen.

      https://www.journalistenwatch.com/2018/09/02/neue-bka-zahlen/

    • Zraxl (kein Partner)
      04. September 2018 08:59

      "Das sind keine Rechten, sondern..."

      Gehirnwäsche wirkt eben. Warum soll man kein "Rechter" sein? Weil die Linken das so sagen?

  51. FranzAnton
    02. September 2018 06:18

    Der heutige Kommentar unseres Blogmasters ist in seiner analytischen, mannigfachen Treffsicherheit hinsichtlich der Gestion unserer Machthaber nicht zu übertreffen. Unsere gegenwärtige politische Verfaßtheit taugt eben nicht dazu, all die angesprochenen (und auch die aus Platzmangel nicht angesprochenen) Politprobleme in den Griff zu bekommen, weil unsere - nicht selten wohl eher nicht besonders ambitionierten - Obertanen bestrebt sind, den für sie bequemen Status quo zu erhalten.
    Lösungsmöglichkeit böte ausschließlich Direktdemokratie, soviel ist klar; Kurz & Strache hätten es in der Hand, dieses Thema in den Mittelpunkt ihrer Aktivitäten zu rücken, und damit nicht nur die Loorbeeren einer Rettung Österreichs (und vielleicht sogar darüber hinaus) vor Fehlpolitik einzuheimsen, sondern vor allem das historische Verdienst einzufahren, ein neues, vielversprechendes politisches Zeitalter (auch für Europa vorbildlich!) eingeläutet zu haben. Hoffentlich erkennen die genannten Parteichefs den günstigen Augenblick, und handeln dementsprechend.

  52. W. Mandl
    02. September 2018 05:24

    Der Plan, durch eine Pseudobefragung zur Zeitumstellung das Volk vor der EU-Wahl positiv zu stimmen, wird meines Erachtens nach ein Rohrkrepierer.

    Denn sobald Osteuropäer, Spanier etc. realisieren, dass überwiegend Deutsche an der Befragung teilgenommen haben und daher über alle anderen bestimmen, gibt es einen Aufschrei, der der gewünschten EU-Harmonie eher nicht dienlich sein wird.

  53. Weinkopf
    02. September 2018 03:56

    Danke für diesen großartigen Artikel.





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