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19 Länder scheiden aus EU aus

 

"Die Europäer wussten nicht, was sie taten, als sie David Cameron abblitzen ließen." Hans-Werner Sinn, der heute wohl wichtigste und beste Ökonom Europas, ruft eindringlich in Erinnerung, wo die eigentliche Hauptschuld an der in wenigen Monaten bevorstehenden Katastrophe des Brexits liegt, des britischen Ausscheidens aus der EU.

Gewiss könnte jetzt eine Regelung über die künftigen Beziehungen zwischen den Briten und Europa, ein "Deal", noch den Schaden gegenüber einem "No Deal" abmildern. Aber das ändert nichts daran, dass absolut jede Form eines Austritts der Briten sehr schlimme Folgen haben wird. Und zwar für die Briten wie für Europa.

Daher hilft es absolut nichts, dass die Kontinental-Europäer jetzt ständig die Briten zu alleinigen Schuldigen stempeln. Das gelingt ihnen zwar leicht – allein durch die zahlenmäßige Situation in allen EU-Gremien. Sitzen da doch überall 27 Kritiker einem einzigen Briten gegenüber.

Das ist aber eine optische Täuschung. Denn die Briten sind mit ihrer Wirtschaftsleistung größer als nicht weniger als 19 andere EU-Staaten zusammen. Samt Österreich. Würden also 19 Staaten austreten, wäre der wirtschaftliche Schaden nicht größer – aber dann würde das überall als das Aus für die Union begriffen werden. Obwohl die britische Wirtschaft seit dem Brexit-Referendum Wachstumsprobleme hat, ist sie noch immer die zweitgrößte EU-Ökonomie.

Ganz ähnliche Probleme drohen auch der Rest-EU nach dem Brexit. Ökonomen schätzen das BIP-Minus, das dadurch für die Rest-EU entsteht, immerhin auf 1,5 Prozent. Vor allem wird das zu einem Zeitpunkt schlagend werden, wo die gegenwärtige Hochkonjunktur zu Ende gehen dürfte. Und es wird noch größer, wenn die Briten wirklich kalt, ohne Deal, verabschiedet werden.

Gar nicht beziffern lässt sich der noch viel größere Schaden, der dadurch für künftige EU-Entscheidungen entstehen wird. Ohne Briten werden nämlich die marktwirtschaftlich auf Vernunft und Mäßigung ausgerichteten Nord-Staaten hoffnungslos in die Minorität gegenüber den Staaten am Mittelmeer und in Osteuropa geraten, die alle dasselbe Hauptziel haben: Möglichst viel Geld (des Nordens) in die eigenen Kassen umzuverteilen.

Der Schaden für die EU ist also weit größer, als wenn man damals den Wünschen der Briten nachgekommen wäre. Diese verlangten ja eigentlich nur die Möglichkeit, allzu massiven und raschen Zuzug von Menschen aus allen anderen EU-Ländern abwehren zu können. England war ja vor allem für Osteuropäer zum Magnet geworden. Gewiss: Die totale Personenfreizügigkeit ist eine der vier Säulen des Binnenmarktes. Aber es ist schon fraglich, ob das doktrinäre Festhalten an diesem Dogma wichtiger ist als die Fortsetzung des unbestreitbar erfolgreichen Einigungsprozesses dieses Europa. Was fast noch schlimmer ist: Die EU-Partner haben lange die Gefahr eines Brexit nicht einmal ernst genommen, sie haben sich vor dem Referendum nicht einmal ernsthaft mit ihr befasst.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    23x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2018 06:26

    Um eine solche EU ist nicht schade, sie müsste ohnehin neu gegründet werden. diesmal ohne eifernde und geifernde Ideologie (= ...).

    Etwa die Visegrad Kandidaten werden ohnehin die nächsten sein, die auf der Austrittsliste sein werden, denn wer will schon die gehässige Meinungsdiktatur und die Klagen der EU und die Aktionen der NGOs gegen die Vernunft. Österreich sollte sich da jetzt entscheiden ob wir auch dazu gehören, die Österreicher wollen schon, aber die 'europafreundlichen' 'Eliten' um Kurz ?

    So wurde aus einer Handelsunion eine gehässige und ausbeuterische 'Elite'-Schuldenunion, der nächste Grund, dieses sinkende Schiff zu verlassen.

    Es wurde aus der Union eine Meinungsdiktatur und der Zwang zur Selbstaufgabe und Aufgabe Europas zugunsten von wahnsinnigen und unbrauchbaren Zuwandererhorden, der wohl gewichtigste Grund der Briten (und vieler anderen), aus diesem Wahnsinn auszutreten.

    Die Europäer haben fast durch die Bank alle die Handelsunion gewählt und wurden von den 'EU-Eliten' darum betrogen, wie der Brexit zeigt, wie die 'offenen Grenzen' für eine 'offene Gesellschaft' zeigen.

    Geht, bevor es zu spät ist !

  2. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2018 06:12

    Der sog. BREXIT ist nur durch den Umstand entstanden, weil die EU-Kommission vernünftige nationale Interessen eines einzigen Mitgliedstaates nicht akzeptieren will. Eigentlich gibt es bei anderen EU-Länder ähnliche berechtigte Wünsche nach individueller Erhaltung von Eigenstaatlichkeit, welche ebenfalls von EU-Brüssel unterdrückt werden.

    Die Hartneckigkeit Brüssels gegenüber GB ist voll allem darin begründet, dass man einen Präjustitzfall haben will, damit andere Mitglieder vor einem möglichen Austritt abgeschreckt werden. Ich bin aber sicher, wenn derzeit amtierende "Großkopferten" - wie Juncker, Merkel, Macron u.a. - "weg vom Fenster" sind, dann werden bessere Führungskräfte auch bestehende Abkommen (wie Dublin, europ. Menschenrechtskonvention u.a.m.) ändern, denn anderenfalls erleidet die EU ein ähnliches Schicksal wie der selige Völkerbund in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts.

  3. Ausgezeichneter KommentatorTempler
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2018 06:34

    Naja so schnell wird der Plan der NWO nicht aufgegeben.
    Lasst das dumme Volk nochmals wählen bis das erwünschte Ergebnis rauskommt.
    Ob es so sttebenswert ist in einer EU dieser Form zu bleiben, ist fraglich.
    Denn die Säulen auf denen diese EU steht wackeln gewaltig.
    Man sollte die positiven Errungenschaften stärken wie z.B. den Handel ohne große Hürden.
    Bei der Freizügigkeit jeder darf sich überall niederlassen gehört eingeschränkt da es vielfach nicht mehr darum geht die besten Köpfe anzulocken, sondern die bequemste Hängematte zu finden....

  4. Ausgezeichneter KommentatorPyewacket
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2018 06:52

    Ich würde mit der EU überhaupt nichts vereinbaren und einfach einen sog. "harten Brexit" durchziehen. Hauptsache, sie sind draußen aus dieser Hölle. Im Anschluss werden sich die Länder darum reißen, bilaterale Abkommen mit den Briten abzuschließen. Sogar die EU selbst würde sie dann anschleimen. May ist entweder eine total hohle Nuss oder

    ...eine falsche Haut. Sie hat die Tories schon durch die ersten Neuwahlen geschwächt und hofft, sie kann bei den nächsten Neuwahlen, die Labour-Party derart stärken, dass es zu einem zweiten Referendum kommt. Diese Person arbeitet ganz sicher nicht für das Volk.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2018 08:56

    Was für ein übler Verein ist doch die EU, dieser Völkerkerker, daß es für ein Land nahezu unmöglich ist, sich aus den Fängen dieser Krake wieder zu befreien!

    Hätte sich die EU an die eigenen STATUTEN gehalten, wäre alles soweit halbwegs in Ordnung---aber diese Statuten wurden von oben nicht eingehalten, also hat die EU KEINEN Grund, vor allem aber KEIN RECHT, sich so rachelüstern aufzuführen, wenn ein Mitglied nicht mehr gewillt ist, mit zu tun und einfach ausscheiden will.

    Das angebliche FRIEDENS-Projekt ist zum UNfriedens-Projekt mutiert, das mit vorgeblichen Vorteilen die Bürger eingelullt hat, weil man von Anfang an völlig andere Ziele mit diesem künstlichen Gebilde hatte.

    Coudenhove-Kalergi wäre sehr zufrieden, wie seine Pläne umgesetzt werden. Daß die BRITEN nun AUSSCHEREN wollen und das ganze Kartenhaus zum Einsturz bringen, war nicht einkalkuliert. Deshalb bestraft man sie jetzt mit allen MAFIA-METHODEN!

    Glückliche SCHWEIZ, glückliches NORWEGEN, ihr seid den Schalmeienklängen nicht erlegen!

  6. Ausgezeichneter KommentatorDr. Florian Teufel
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2018 09:50

    Nicht nur der freie Personenverkehr ist eine Säule der EU. Auch der freie Warenverkehr gehört dazu - existiert aber nicht wirklich:
    Versuchen Sie mal, Tabakwaren in Deutschland einzukaufen! Versuchen Sie mal (als Apothekenbetreiber), Medikamente, die selbstverständlich genauso (dieselbe Firma, dieselbe Dosierung, dieselbe Verpackung) in Österreich zugelassen sind, im benachbarten Ausland einzukaufen. Geht nicht.
    Die EU ist gestorben. Sie ist bloß noch eine Umverteilungsgemeinschaft. Das "gemeinsame Europa" hat die niederländische Grüne Sargentini mit dem Anschlag gegen Ungarn torpediert. Das einseitige Vorgehen gegen Ungarn und Polen wird die EU zerreißen.
    Die Umverteilung von Nord nach Süd hat noch nie funktioniert, nicht einmal national: siehe Frankreich, Spanien und v.a. Italien, deren südliche Landesteile seit seit Jahrhunderten arm sind und am Nippel des reichen Norden hängen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. September 2018 09:55

    Wir sollten folgende Punkte, die mir spontan einfallen, nicht aus den Augen lassen:

    * Am Austritt der Briten ist einzig und allein die Schutzpatronin der Einzelfälle und der illegalen Einwanderung, Frau Merkel, schuld.
    * Der Austritt wird hart sein, aber die Engländer werden es sich später richten - so wie die Schweiz.
    * Die EU gehört nicht abgeschafft, sondern neu gegründet bei gleichzeitiger massiver Schwächung der linken Parteien.
    * Die EU hat Europa zu einer fortschrittsfeindlichen Region gemacht. Größtmögliche Umverteilung bei kleinstmöglicher Innovationsfreude. Hier die richtigen Politiker zu finden, wird extrem schwer sein.
    * Der schleichenden Islamisierung ist mit Härte entgegenzutreten.

    Das alles geht nicht von heute auf morgen, aber es geht.
    Wenn man will!


alle Kommentare

  1. Christian Peter (kein Partner)
    30. September 2018 15:22

    Hoffentlich machen es die Briten besser als die Schweizer. Letztere übernehmen freiwillig praktisch das gesamte EU - Recht, um am Binnenmarkt teilhaben zu können - in diesem Fall können die Briten gleich Mitglied der EU bleiben.

  2. fewe (kein Partner)
    30. September 2018 09:48

    Da ich mittlerweile den Eindruck habe, dass der Hauptzweck der EU es ist, die jeweils autochthone Bevölkerung der Mitgliedsländer durch Vermischung zum Verschwinden zu bringen, ist es wohl eher ein Hauptthema, wenn UK das nicht mehr zulassen wollte.

    Der Schweiz hatte man jedenfalls anlässlich der EU-Wahl 1996 vorausgesagt, dass sie ohne EU untergehen würde. Wenn Österreich nicht der EU beigetreten wäre, dann würde es uns vielleicht auch so schlecht wie der Schweiz gehen.

  3. kremser (kein Partner)
    29. September 2018 19:06

    ...wichtiger ist als die Fortsetzung des unbestreitbar erfolgreichen Einigungsprozesses dieses Europa.

    Einigungsprozess, ein Schlagwort, wo findest dieses Einigen jetzt statt. Im Gegenteil die EU wurde durch ihre Politik der letzten 20 Jahre gespalten. Man koennte soviel darueber schreiben und kritisieren.

    Was ist eigentlich aus dem "Europa der Regionen" geworden? Tot, weil man einen Zentralstaat will!

    Warum wird von deutschen und EU Politikern immer noch von einer Perspektive fuer die Tuerkei schwadroniert. Ist das deutscher Groessenwahn, Deutschland der Fuehrer Europas?

    Wenn man einen Zentralstaat will, sollte man ehrlich sagen, dass Amerika immensen Einfluss in EU Laendern hat!

  4. McErdal (kein Partner)
    29. September 2018 17:59

    *Kavanaughs angeblicher Vergewaltigungsversuch: Die echten "Täter" melden sich**
    w w w . youtube.com/watch?v=Skj6edmfpvE

    Von und mit Oliver Janich

  5. Torres (kein Partner)
    29. September 2018 11:58

    Die Hauptschuld am Brexit trägt eindeutig Merkel: Nicht alle, aber ein guter - und letztlich entscheidender - Teil derer, die für den Austritt Englands gestimmt haben, taten dies unter dem Eindruck der von Merkel veranlassten Masseninvasion nach Kontinentaleuropa, vorwiegend nach Deutschland, und hatten wohl begründete Angst, dass ihr Land sehr bald auch davon betroffen sein würde.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. September 2018 14:46

      Das stimmt nicht. Die Briten schieden vor allem wegen der EU - Personenfreizügigkeit aus der EU aus. Ein Thema, das Österreich übrigens weit stärker betrifft als Großbritannien.

  6. fxs (kein Partner)
    29. September 2018 11:24

    Laut "Deutscher Welle" (dw.com) wächst die Wirtschaft Englands schneller, als die der Rest-EU

  7. Christian Peter (kein Partner)
    29. September 2018 10:53

    Endlich wird das Thema Personenfreizügigkeit thematisiert. Das 66 Millionen Einwohnerland Großbritannien schied wegen 1 Million zugewanderter Polen aus der EU aus, in Österreich wanderten bereits in der Vergangenheit Millionen Zuwanderer vom Balkan und aus Osteuropa zu und die EU - Erweiterung am Westbalkan wird zusätzlich 1 - 2 Millionen Balkanesen nach Österreich spülen. Die heuchlerische österreichische Bundesregierung leistet absolut nichts, statt auf EU - Ebene auf eine Reform der Personenfreizügigkeit zu drängen, wird nur über den Schutz der Außengrenzen gesprochen, obwohl illegale Migration im Vergleich mit der EU - Personenfreizügigkeit das weitaus geringere Übel darstellt.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. September 2018 16:58

      @Herbert

      Jedenfalls ist es absurd, dass in Österreich alle bloß über illegale Zuwanderung sprechen, obwohl etwa 70 % der Zuwanderer ganz legal im Rahmen der Personenfreizügigkeit nach Österreich ziehen. Und dann haben wir auch noch einen Kanzler, der vom Schutz der EU - Außengrenzen träumt und gleichzeitig den gesamten Westbalkan in die EU führt, was für Österreich in Sachen Migration verheerende Auswirkungen haben wird (Programm des österreichischen EU - Ratsvorsitz : ,,Intensivierung der EU - Beitrittsverhandlungen mit dem Westbalkan'').

  8. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    29. September 2018 09:00

    Käme Churchill heute auf die Erde zurück dann würde er nach Brüssel gehen und wie weiland Jesus die Händler aus dem Tempel jagen.

    Der letzte Satz seiner berühmten Zürcher Rede lautet: Let Europe arise. Er sagte nicht: Baut es. Was dabei herausgekommen ist sehen wir, ein versuchter Zentralstaat nach französischem Muster, jedes Land bestenfalls ein Departement.

    Inzwischen sieht 'Europa' aus wie ein unrentables Hotel. Jedes Jahr etwas dazugebaut, da ein Wellnessraum, dort ein Fahrradständer, nächstes Jahr ein Halllenbad. Jedes Jahr das Theater mit dem Kreditreferenten. Aussichtslos.

  9. 4. Reich (kein Partner)
    29. September 2018 08:36

    Die sg. EU geht aus den NS-Großraumwirtschaftskonzepten hervor.

    "Aus alledem aber hat der Führer die Konsequenz gezogen, daß das Kleinstaatengerümpel, das heute noch in Europa vorhanden ist, so schnell wie möglich liquidiert werden muß. Es muß das Ziel unseres Kampfes bleiben, ein einheitliches Europa (im Sinne von IG-Farben & Co) zu schaffen." (Tagebucheintragung von Joseph Goebbels vom 8. Mai 1943 über eine Ansprache Adolf Hitlers), (Fröhlich II, Bd. 8, S. 231 und 235ff)

    • Walter Hallstein Plan (kein Partner)
      29. September 2018 08:55

      Kein Journalist hat jemals die Frage beantwortet, warum der erste Präsident der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (1958–1967) ein Nazi war?

      Walter Peter Hallstein wurde 1958 der erste Vorsitzende der Kommission der Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft (also ein politischer Führer der EU-Konzerdiktatur). Vorher war er ein Hochgrad-Nazi (also ein politischer Vertreter der IG-Farben-Konzerndiktatur).

      UKIP Chief Gerard Batten "EU Is The Legacy of Nazis"

      h t t p s : / / w w w . youtube.com/watch?v=EMqqbpjGTGk

    • fewe (kein Partner)
      30. September 2018 15:15

      Ja, und Österreich-Nationalismus war auch verboten, man musste glühender Großdeutscher sein.

      Bellen will offen Österreich in der EU aufgehen lassen, die Grünen haben ein Denunizianten-System installiert.

      Zur Tarnung hatte man die Nazis erfolgreich als Rechte verortet. Das Gegenteil ist richtig:

      "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke ... Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock." (Joseph Göbbels, 6.12.1931 in "Der Angriff")

      "Meine gefühlsmäßigen politischen Empfindungen lagen links." (Adolf Eichmann, in seinen Memoiren)

  10. Suzie Creamcheese (kein Partner)
    29. September 2018 08:12

    Was haben sie uns bei der EU-Abstimmung nicht alles versprochen.
    Der Schilling wird bleiben, das Bankgeheimnis wird bleiben, die Neutralität wird bleiben, das Einstimmigkeitsprinzip stärkt gerade kleinen Ländern wie Österreich den Rücken ... heute ist dies, genau genommen, alles Geschichte.
    Damals stimmten wir über freie Grenzen und freien Handel ab. Heute geht es um einen europäischen Zentralstaat nach dem Vorbild der USA mit gemeinsamer Armee, gemeinsamer Außen- und Sozialpolitik und, leider, gemeinsamer Schuldenpolitik und den damit verbundenen Haftungen.

    • M.N. (kein Partner)
      29. September 2018 10:13

      ....und dem herbeigewuergten Voelkermischmasch !

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. September 2018 17:06

      Die Bevölkerung wird von den Regierenden seit Jahrzehnten belogen und betrogen; das können sich die Herrschenden in Bananenrepubliken wie Österreich leisten, da weder Gewaltenteilung noch eine unabhängige Presse existiert.

    • fewe (kein Partner)
      30. September 2018 15:25

      Im Grunde ist damit diese Volksabstimmung sowieso ungültig.

      Ja, nach Vorbild der USA. Und wir sind die Indianer.

  11. Brigitte Kashofer
    28. September 2018 10:24

    Es scheint so, als würden sowohl die EU als auch die Labour-Abgeordneten ein erfolgreiches Brexit-Abkommen der konservativen Theresa May absichtlich und zum Schaden beider Seiten aus parteipolitischen Gründen torpedieren.

  12. Undine
    27. September 2018 21:09

    OT---aber jetzt ist der Beweis [;-)] erbracht, daß das "C" im Logo der CDU, bzw. der CSU für den HALBMOND steht---zumindest denken das die Mohammedaner in Deutschland, allen voran die sog. DEUTSCH-TÜRKEN!

    "Muttis Werk und Allahs Beitrag: Immer mehr Muslime wählen CDU"

    https://www.journalistenwatch.com/2018/09/27/muttis-werk-allahs/

    Angela MERKEL ist gar nicht die Kanzlerin der Deutschen, sondern die Kanzlerin der zugereisten Muselmanen!

    • OT-Links
      28. September 2018 07:53

      Sie betont ja immer so, dass der Islam zu Deutschland gehört. Auch Söder rudert vor der Bayern-Wahl noch herum.
      http://www.pi-news.net/2018/09/soeder-der-islam-gehoert-zu-bayern-ja-nein-doch/
      Der hats besonders schwer, denn die ehem. CSU-Wähler sind da ganz anderer Ansicht. Andererseit wählen die jetzt ja die AfD. Woher also die Stimmen nehmen? So verraten und verkaufen sie die westliche Kultur. Und sie sind allesamt Nullen im Vergleich zu den deutschen Dichtern und Denkern, die unsere Hochkultur mitgestaltet haben.

    • Franz77
      28. September 2018 11:43

      Liebe Undine, der "Halbmond" ist kein Mond sondern eine Sichel. Und die Rautenratte als Mutti zu bezeichnen, hat ungefähr gleich viel gemeinsam wie mein Schnuffelhund mit einem Mondkalb. Aber an dieser Stelle, DANKE für alle lesenswerten Beiträgen!!! *************

    • Undine
      28. September 2018 11:53

      Ja, lieber @Franz77, das stimmt schon! Der osmanische "Halbmond" ist eigentlich eine Mondsichel! Aber die Bezeichnung "Halbmond" hat sich dennoch eingebürgert! ;-)

      MERKEL als "Mutti" zu bezeichnen ist nahezu frevelhaft!!!

      Danke für Ihre Zustimmung zu meinen Kommentaren! ;-)

      PS: Näheres hier:

      "Hilal (Mondsichel)"

      https://de.wikipedia.org/wiki/Hilal_(Mondsichel )

  13. pressburger
    27. September 2018 16:23

    Es ist doch etwas wirklichkeitsfremd die EU Kommissäre für etwas zu kritisieren, von dem sie keine Ahnung haben und auch nie eine Ahnung haben wollten. Die selbsternannten EU Herrscher haben sich nie um eine Lappalie auch Ökonomie genannt, gekümmert. Nach dem Prinzip, zu viel Wissen ist nur ein Ballast, Unwissen entschuldigt.
    Warum sollen sie sich ausgerechnet im Falle Grossbritanien umorientieren. Jetzt sind sie wütende, schlechte Verlierer, nur weil ihnen das perfide Albion die Operation Seelöwe vermasselt hat. Nix mit "Den wir fahren......
    Der sog. Brexit hat vielleicht einige Väter, aber nur eine Mutter. Ohne Merkel, ohne ihre forcierte Invasion von Barbaren, ohne ihre Versuche, alles was wie ein Nationalstaat funktioniert, zu zerstören, wäre es nie zu Gründung der UKIP gekommen. Nicht zum Ergebnis der Abstimmung.
    Merkel möchte zwar als Internationalistin in die Geschichte eingehen, aber in ihren Kern ist und bleibt sie deutschnational. Vorschreiben wie jeder zu leben hat, nicht fähig ihr eigenes Versagen zu reflektieren, ideologisch verrannt wie ihre Zieheltern Erich und Margot. Merkel beurteilt Demokratie als Hindernis, was sie nicht daran hindert alle Möglichkeiten die ihr ein demokratischer Rechtsstaat bietet zum vergrössern ihrer Macht, skrupellos auszunutzen.
    Merkel ist sicher nicht besonders intelligent. Hat aber ein in der DDR Kaderschmiede geschärften Machtinstinkt. Mit diesen Instinkt ist sie ihren Konkurrenten haushoch überlegen. Zu Erklärung, die Funktionäre in der DDR, wie in jeden anderen von Kommunisten regierten Staat, arbeiteten ohne Netz. In der Demokratie fällt ein jeder Politiker in ein Auffangnetz. Narben bleiben nur im Ego.
    Bei ihren Machtantritt fand sie ein demokratisches Staatsgebilde und eine zwar schwächelnde, aber noch funktionierende EU, vor. Das hat sich seit diesen Zeitpunkt der Machtübernahme brutal zum Nachteil aller Beteiligten verändert. Handelt sich dabei um eine zeitliche Koinzidenz, oder könnte es auch kausale, oder sogar intentionale Zusammenhänge, geben ?

  14. Undine
    27. September 2018 14:50

    Glückliche, vor allem aber besonnene, kluge SCHWEIZER!

    In der NZZ stand am 29. 11. 1992 folgender grandioser, von nahezu prophetischer Gabe geprägter Leserbrief, der mich zutiefst beeindruckt und mich auch für 1994 beeinflußt hatte:

    "Herr Schweizer steht vor einer schweren Entscheidung. Er bewohnt, viel beneidet, ein hübsches, kleines Chalet.

    Jetzt wird er von allen Seiten her beschwätzt, in den großen Block umzuziehen. Das bringe große Vorteile mit sich, will man ihm einreden: Keine Sorgen mehr mit Unterhaltsarbeiten, sich nicht mehr mit Handwerkern herumzubalgen, nicht mehr durch einen Zaun von Nachbarn isoliert sein und was der guten Dinge mehr sind.

    Alles recht und gut...Aber Herr Schweizer hat seine Bedenken. Einziehen in einen Block, der noch unfertig ist? (Er ist zwar bewohnt, der Innenausbau aber noch rudimentär, und man redet von weiteren Stockwerken.)

    Die ebenso unfertige Hausordnung wird äußerst pingelig. Der gegenwärtige Hausmeister gilt nicht gerade als das, was man als Herrn Schweizers Busenfreund bezeichnen könnte, und wer schließlich in der Attikawohnung thronen wird, ist noch niemandem bekannt.

    Daß das Treppenhaus jetzt schon vom Krach unter den Mietern erfüllt ist, macht den Umzug nicht anmächeliger, und der provisorisch festgesetzte Mietzins ist kein Muster an Bescheidenheit. Dabei weiß man, daß die Bewohner des Südflügels, auf ihre "Armengenössigkeit" pochend, weniger bezahlen; im Gegenteil sprechen sie beim Hausmeister immer wieder mit der hohlen Hand vor.

    Herr Schweizer weiß auch, daß er einiges an Freiheit wird abgeben müssen.
    Bis jetzt hat er niemanden fragen müssen, ob er einen Nagel in die Wand einschlagen dürfe, um das schöne Bild vom Matterhorn aufzuhängen.

    Damit wird Schluß sein, man wird ihm vielmehr noch vorschreiben, wie lang und wie dick der Nagel sein darf, und wo man ihn zu kaufen habe.

    Herr Schweizer wäre wohl bereit, dem Frieden zuliebe einiges an Ungemach in Kauf zu nehmen, nicht aber dies:
    Er soll im Block drüben seine Wohnungstür jederzeit und für jedermann offenhalten.

    Die Nachbarn zur Linken und zur Rechten würden sich quer durch seine Räume hindurch gegenseitig aufsuchen und wenn es einem von ihnen passen sollte, könnte er sich ungeniert in Schweizers guter Stube niederlassen.
    Nein - wenn auch das Wohnen im eigenen Haus etwas mehr kostet:

    Herr Schweizer wird am 6. Dezember den Mietvertrag nicht unterschreiben!"

    • Wyatt
      27. September 2018 19:20

      dabei war damals im Mietvertrag auch nicht angeführt, dass man seine Türen ungeschaut für alle Eindringlinge aus fernen Landen egal woher, offen halten muss!

  15. El Capitan
    27. September 2018 09:55

    Wir sollten folgende Punkte, die mir spontan einfallen, nicht aus den Augen lassen:

    * Am Austritt der Briten ist einzig und allein die Schutzpatronin der Einzelfälle und der illegalen Einwanderung, Frau Merkel, schuld.
    * Der Austritt wird hart sein, aber die Engländer werden es sich später richten - so wie die Schweiz.
    * Die EU gehört nicht abgeschafft, sondern neu gegründet bei gleichzeitiger massiver Schwächung der linken Parteien.
    * Die EU hat Europa zu einer fortschrittsfeindlichen Region gemacht. Größtmögliche Umverteilung bei kleinstmöglicher Innovationsfreude. Hier die richtigen Politiker zu finden, wird extrem schwer sein.
    * Der schleichenden Islamisierung ist mit Härte entgegenzutreten.

    Das alles geht nicht von heute auf morgen, aber es geht.
    Wenn man will!

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. September 2018 11:22

      Mit illegaler Zuwanderung hat der Austritt Großbritannien nichts zu tun, sondern mit der legalen Zuwanderung im Rahmen der EU - Personenfreizügigkeit. Übrigens ein Thema, das Österreich wegen der geografischen Nähe zum Balkan und Osteuropa weit stärker trifft als die Briten, dennoch wird die EU - Personenfreizügigkeit in Österreich niemals diskutiert.

  16. Dr. Florian Teufel
    27. September 2018 09:50

    Nicht nur der freie Personenverkehr ist eine Säule der EU. Auch der freie Warenverkehr gehört dazu - existiert aber nicht wirklich:
    Versuchen Sie mal, Tabakwaren in Deutschland einzukaufen! Versuchen Sie mal (als Apothekenbetreiber), Medikamente, die selbstverständlich genauso (dieselbe Firma, dieselbe Dosierung, dieselbe Verpackung) in Österreich zugelassen sind, im benachbarten Ausland einzukaufen. Geht nicht.
    Die EU ist gestorben. Sie ist bloß noch eine Umverteilungsgemeinschaft. Das "gemeinsame Europa" hat die niederländische Grüne Sargentini mit dem Anschlag gegen Ungarn torpediert. Das einseitige Vorgehen gegen Ungarn und Polen wird die EU zerreißen.
    Die Umverteilung von Nord nach Süd hat noch nie funktioniert, nicht einmal national: siehe Frankreich, Spanien und v.a. Italien, deren südliche Landesteile seit seit Jahrhunderten arm sind und am Nippel des reichen Norden hängen.

    • dssm
      27. September 2018 13:36

      Und ich kann Ihnen versichern, der freie Personenverkehr, die von Ihnen beschriebene Säule der EU, existiert auch nur in Theorie. Schauen Sie sich die Entsenderichtlinie in Frankreich, Spanien (…) an. Das ist ein bürokratisches Monster. Es ist heute schlimmer als vor unserem EU-Beitritt.

      p.s. auch Österreich hat so eine Entsenderichtlinie, die war aber ein Thema in Brüssel, die strengere französische nie.

    • Christian Peter (kein Partner)
      29. September 2018 19:16

      @dssm

      Unsinn. Die Entsendungsrichtlinie beschränkt nicht die Personenfreizügigkeit, sondern die Dienstleistungsfreiheit. In Sachen Personenfreizügigkeit sind mir keine Beschränkungen bekannt (sind auch nur theoretisch möglich).

  17. Rupert Wenger
    27. September 2018 09:08

    Der Ablauf des letzten Gipfeltreffens in Salzburg zeigt klar, welche Strategie die EU fährt: Der Chequers-Plan wurde geradewegs als undurchführbar abgelehnt, obwohl jedermann wusste, dass May ihn mit äußerster Mühe in UK durchgebracht hatte und etwas für die EU besseres nicht mehr Aussicht auf Durchsetzung in der britischen Innenpolitik haben kann. Und dann wurde noch mit Sicherheit absichtlich eine Beleidigung seitens der EU draufgesetzt, die die Remainer auch noch zum Seitenwechsel bringen musste.
    Wenn die Briten also auf harte Art und Weise hinaus gedrängt werden sollen, kann dies zwei Gründe haben: Erstens die Abschreckung weiterer Wackelkandidaten und zweitens das aktive Hinausdrängen des wirtschaftlich und militärisch starken Landes, das als einziges in der Lage ist, die französisch-deutsche Vormacht in der EU in Frage zu stellen.
    Die Zielrichtung der französisch-deutschen Vormacht zielt auf eine dem Reich der Franken des Frühmittelalters analoge Führungsstruktur in Europa. Nach dem französischen Versuch Napoleons die Vorherrschaft Frankreichs in Europa mit Waffengewalt zu erobern und den beiden deutschen, ebenso militärischen Versuchen von Willhelm II und A.Hitler soll nun der Versuch vorwiegend mit Softpower und gemeinsam unternommen werden. Er wird wie die ersten 3 Versuche an Großbritannien und der eigenen Schwäche scheitern, wobei diesmal neuerlich die USA zur Hilfe Großbritanniens bereitsteht, in deren Arme man das UK offenen Auges drängt. Außerdem ist der Ansatz kaum durch Hardpower hinterlegt, wenn man von der etwas brustschwachen französischen Force de frappe absieht. Das Modell sieht also die Kombination von französischer Hardpower und deutscher Finanzkraft, also Softpower vor. Dass Frankreich bereits 2007 Deutschland die Teilhabe und Teilfinanzierung an diesen Kräften angeboten hat und im Deutschland des Jahres 2018 in den Medien die Frage deutscher A-Waffen einmal vorsichtig angedeutet wurde, rundet das Bild ab und bestätigt die hier dargestellte Zielrichtung.
    Das Model des Frankenreiches weist noch den Fehler auf, dass der normannische Norden und der slawisch/byzantinische Osten Europas, sowie die Moslems im Südwesten nicht berücksichtigt wurden und auch heute nicht werden. Diese Teile sind wohl auch im neuen Reich nicht als vollwertige Partner vorgesehen, wie der Versuch der Disziplinierung Polens und Ungarns zeigt.
    Ich persönlich lege keinen Wert darauf, in einem Vasallenstaat des Führungsduos Frankreich/Deutschland unter der Führung von Personen wie Macron, Merkel und Junker zu leben.

    • Nestor 1937
      27. September 2018 10:12

      Sehr interessant und richtig, Herr Wenger!

    • pressburger
      27. September 2018 10:39

      **************************
      Auch die französisch-deutsche Vormacht ändert nichts an der Tatsache, dass die EU geopolitisch und noch mehr geostrategisch, eine quantité negligeable geworden ist.
      Ein aufgeblasener, selbstverliebter Frosch am Strassenrand quackend, den China, Russland, die USA, im vorbeifahren nicht einmal ignorieren.

    • Rupert Wenger
      28. September 2018 08:43

      Und die Antwort kam postwendend: Bitte "Fort Trump" googeln! Die USA garantieren die Sicherheit der Länder des Ostens, ein Bündnis Frankreich-Deutschland wird wohl sehr einsam bleiben.

  18. Undine
    27. September 2018 08:56

    Was für ein übler Verein ist doch die EU, dieser Völkerkerker, daß es für ein Land nahezu unmöglich ist, sich aus den Fängen dieser Krake wieder zu befreien!

    Hätte sich die EU an die eigenen STATUTEN gehalten, wäre alles soweit halbwegs in Ordnung---aber diese Statuten wurden von oben nicht eingehalten, also hat die EU KEINEN Grund, vor allem aber KEIN RECHT, sich so rachelüstern aufzuführen, wenn ein Mitglied nicht mehr gewillt ist, mit zu tun und einfach ausscheiden will.

    Das angebliche FRIEDENS-Projekt ist zum UNfriedens-Projekt mutiert, das mit vorgeblichen Vorteilen die Bürger eingelullt hat, weil man von Anfang an völlig andere Ziele mit diesem künstlichen Gebilde hatte.

    Coudenhove-Kalergi wäre sehr zufrieden, wie seine Pläne umgesetzt werden. Daß die BRITEN nun AUSSCHEREN wollen und das ganze Kartenhaus zum Einsturz bringen, war nicht einkalkuliert. Deshalb bestraft man sie jetzt mit allen MAFIA-METHODEN!

    Glückliche SCHWEIZ, glückliches NORWEGEN, ihr seid den Schalmeienklängen nicht erlegen!

    • pressburger
      27. September 2018 10:25

      Die Schweiz ist noch glücklich, weil die herrschende classe politique es noch nicht geschafft hat, die direkte Demokratie zu liquidieren. Am Projekt "Ende der direkten Demokratie" wird im Bundesrat und im Ständerat fleissig gearbeitet. Volksentscheide werden ignoriert, die Anbiederung an die EU geht weiter. Der Neid der EU, die Machtgelüsste der schweizer Politiker, werden das Glück der Schweiz über kurz oder lang zerstören.

    • Charlesmagne
      27. September 2018 10:26

      Schließe mich den Seligpreisungen der zwei genannten Länder an.

    • Undine
      27. September 2018 14:43

      @pressburger

      Solange die Verhältnisse in der Schweiz so bleiben, wie sie sind, ist nicht zu befürchten, daß die Direkte Demokratie in Gefahr ist:

      "2015 konnte die SVP mit einer harten Linie in Ausländer- und Asylfragen ihren Wähleranteil von 26,6% auf 29,4% erhöhen – das beste Resultat einer politischen Partei in der Geschichte der Eidgenossenschaft. Gegenwärtig hält die Partei 68 der 200 Sitze in Nationalrat, 25 mehr als die zweitstärkste Partei, die Sozialdemokraten."

      https://www.swissinfo.ch/ger/politik/parteien/28977748

    • pressburger
      27. September 2018 16:28

      @Undine
      Gut, aber der SVP gehen beide mögliche Verbündete, CVP und FDP verloren. Beide, ehemals bürgerliche Parteien driften immer mehr nach links ab.
      Bedeutet, der Bundesrat, CVP, SP, FDP, SVP, politisiert links.

  19. Bob
    27. September 2018 08:42

    Die Briten können doch nach dem kompromisslosen Austritt aus der Zwangsjacke EU, bilaterale Handelsverträge mit anderen Ländern abschließen.

    • pressburger
      27. September 2018 10:27

      Könnten sie, aber May ist eine schwache Figur. Jacob Rees-Mogg sollte PM werden.

  20. Pyewacket
    27. September 2018 06:52

    Ich würde mit der EU überhaupt nichts vereinbaren und einfach einen sog. "harten Brexit" durchziehen. Hauptsache, sie sind draußen aus dieser Hölle. Im Anschluss werden sich die Länder darum reißen, bilaterale Abkommen mit den Briten abzuschließen. Sogar die EU selbst würde sie dann anschleimen. May ist entweder eine total hohle Nuss oder

    ...eine falsche Haut. Sie hat die Tories schon durch die ersten Neuwahlen geschwächt und hofft, sie kann bei den nächsten Neuwahlen, die Labour-Party derart stärken, dass es zu einem zweiten Referendum kommt. Diese Person arbeitet ganz sicher nicht für das Volk.

    • Charlesmagne
      27. September 2018 10:24

      Wie die meisten europäischen und auch österreichischen Politiker....
      Politiker scheint mir mittlerweile überhaupt mehr und mehr der Sammelbegriff von „Menschen, die bereit sind, für den eigenen Vorteil ihr Volk zu verraten“ zu sein.

  21. Templer
    27. September 2018 06:34

    Naja so schnell wird der Plan der NWO nicht aufgegeben.
    Lasst das dumme Volk nochmals wählen bis das erwünschte Ergebnis rauskommt.
    Ob es so sttebenswert ist in einer EU dieser Form zu bleiben, ist fraglich.
    Denn die Säulen auf denen diese EU steht wackeln gewaltig.
    Man sollte die positiven Errungenschaften stärken wie z.B. den Handel ohne große Hürden.
    Bei der Freizügigkeit jeder darf sich überall niederlassen gehört eingeschränkt da es vielfach nicht mehr darum geht die besten Köpfe anzulocken, sondern die bequemste Hängematte zu finden....

    • Pyewacket
      27. September 2018 06:46

      Sehr guter Beitrag!

      Das zeichnet sich ab. Weshalb man den Austritt derart schwierig gestaltet, ist sicher deshalb, weil man den anderen signalisieren will, was sie erwarten würde, wenn sie das auch anstrebten.

      May ist zudem meiner Ansicht nach eine Marionette des euorpäischen Deep States bzw. eine falsche Haut der Extraklasse. Schon mit ihren ersten Neuwahlen hat sie die Tories geschwächt und jetzt möchte sie schon wieder Neuwahlen ausrufen, um endgültig das Anti-Brexit-Lager, die Labour-Party, zu stärken.

      Die lange Zermürbung durch die aussichtslosen Verhandlungen haben wohl auch Brexit-Befürworter skeptisch gemacht. Damit rechnet man. Jetzt hat man das Land schon so lange sekkiert, dass man hofft, bei einem weiteren Referendum wollen die Briten doch in dieser Sowjetunion reloaded bleiben.

    • Charlesmagne
      27. September 2018 10:20

      Mittlerweile scheint ja Russland besser zu sein als diese „Sowjetunion reloaded“.

  22. Josef Maierhofer
    27. September 2018 06:26

    Um eine solche EU ist nicht schade, sie müsste ohnehin neu gegründet werden. diesmal ohne eifernde und geifernde Ideologie (= ...).

    Etwa die Visegrad Kandidaten werden ohnehin die nächsten sein, die auf der Austrittsliste sein werden, denn wer will schon die gehässige Meinungsdiktatur und die Klagen der EU und die Aktionen der NGOs gegen die Vernunft. Österreich sollte sich da jetzt entscheiden ob wir auch dazu gehören, die Österreicher wollen schon, aber die 'europafreundlichen' 'Eliten' um Kurz ?

    So wurde aus einer Handelsunion eine gehässige und ausbeuterische 'Elite'-Schuldenunion, der nächste Grund, dieses sinkende Schiff zu verlassen.

    Es wurde aus der Union eine Meinungsdiktatur und der Zwang zur Selbstaufgabe und Aufgabe Europas zugunsten von wahnsinnigen und unbrauchbaren Zuwandererhorden, der wohl gewichtigste Grund der Briten (und vieler anderen), aus diesem Wahnsinn auszutreten.

    Die Europäer haben fast durch die Bank alle die Handelsunion gewählt und wurden von den 'EU-Eliten' darum betrogen, wie der Brexit zeigt, wie die 'offenen Grenzen' für eine 'offene Gesellschaft' zeigen.

    Geht, bevor es zu spät ist !

    • Papalima
      27. September 2018 07:26

      Bravo!
      Einst glühender "Europäer aus Österreich" hat mich diese Muppetshow von ihrer absoluten Unfähigkeit überzeugt.

    • Dorian Gray
      27. September 2018 08:56

      **********************************

    • Nestor 1937
      27. September 2018 10:02

      Volle Zustimmung!

    • Charlesmagne
      27. September 2018 10:17

      *********************************************

    • pressburger
      27. September 2018 10:31

      Lügen haben zwar kurze Hosenbeine, aber aber lange und hartnäckig vorgetragen, mutieren sie epigenetisch zu Wahrheiten. Diese "Wahrheiten" sind die tragende Säule der EU.

    • machmuss verschiebnix
      27. September 2018 18:53

      @Josef Maierhofer,

      +++************************************+++

      einstweilen können die Visegrader vermutlich besser wegkommen, wenn sie
      in der EU bleiben (und ignorieren) . Und wenn ich Orban richtig einschätze,
      dann ist er taktisch stärker, als die Ischia-Muppets .

    • Erwin Tripes (kein Partner)
      29. September 2018 12:32

      1) Wie kann man mit offenen Augen das EU -Konstruktionsdesaster wie AU als erstrebenwert ansehen, mit einem erfolgreichen Einigungsprozess für Europa?
      Gleichzeitig widerspricht er sich, mit der Erwähnungder mangelnden Vernunft und Disziplin der gierigen Süd- und Oststaaten!
      2) Das EU-BIP ist eine genauso hinterfragenswerte Konstruktion wie das jeweilige staatliche BIP.Die Geldmenge für den Staatshaushalt wächst nicht mit dem BIP sondern nur mit den Staatseinnahmen. Würde man die mögliche Schuldenmacherei bloß an den Staatseinnahmen messen, hörte sich eine überbordende Staatsverschuldung bald auf.
      Da gefällt mir der Begriffsinhalt des Gross National Happiness (GNH) wesentlich besser.

    • platon
      30. September 2018 10:38

      Das ist eine Verdrehung von Tatsachen!
      1.) die Europäische Union ist auf Grund der Schrecken nach dem Ersten und insbesondere nach dem Zweiten Weltkrieg als Friedensprojekt gegründet worden und nicht als "Handelsunion".
      2.) Die Visegrad Staaten sind durchwegs Nettoempfänger und werden sich hüten, auf dieses beträchtlichen Zuwendungen aus der Union zu verzichten - sie werden nicht austreten.
      3.) Ich verstehe nicht wo sich eine "gehässige Meinungsdiktatur" entwickelt hat. Klagen vor dem Europäischen Gerichtshof erfolgen nach einer Zweidrittelmehrheit der Unionsmitglieder!
      4.) Die von uns allen ungewollte Zuwanderung hätte ohne Europäische Union genau so in unsere Sozialsystheme eingesetzt.

    • Christian Peter (kein Partner)
      01. Oktober 2018 11:52

      @platon

      Unsinn. Die Vorläuferorganisation der EU war die 1957 gegründete EWG (Europäische Wirtschaftsgemeinschaft), dabei verrät bereits der Name, worum es ging.

  23. Ausgebeuteter
    27. September 2018 06:12

    Der sog. BREXIT ist nur durch den Umstand entstanden, weil die EU-Kommission vernünftige nationale Interessen eines einzigen Mitgliedstaates nicht akzeptieren will. Eigentlich gibt es bei anderen EU-Länder ähnliche berechtigte Wünsche nach individueller Erhaltung von Eigenstaatlichkeit, welche ebenfalls von EU-Brüssel unterdrückt werden.

    Die Hartneckigkeit Brüssels gegenüber GB ist voll allem darin begründet, dass man einen Präjustitzfall haben will, damit andere Mitglieder vor einem möglichen Austritt abgeschreckt werden. Ich bin aber sicher, wenn derzeit amtierende "Großkopferten" - wie Juncker, Merkel, Macron u.a. - "weg vom Fenster" sind, dann werden bessere Führungskräfte auch bestehende Abkommen (wie Dublin, europ. Menschenrechtskonvention u.a.m.) ändern, denn anderenfalls erleidet die EU ein ähnliches Schicksal wie der selige Völkerbund in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts.

    • Templer
      27. September 2018 06:27

      Ich denke nicht dass andere Köpfe nach Merkel Macron und Co. Anders handeln werden da sie auch nur Marionetten von den wahrenn Drahtziehern sein werden....

    • pressburger
      27. September 2018 07:50

      Möchte mich Templer anschliessen. Notwendig wären nicht neue Köpfe, sondern eine liberale Politik die, die nationalen Interessen der Staaten in der EU respektiert.
      Nachsatz, auch die möglichen Nachfolger der Führer in die Katastrophe, haben kein anderes Szenario. Links bleibt links. Der Untergang soll fortgesetzt werden.

    • Wyatt
      27. September 2018 08:02

      Richtig Templer,
      da auch vom "System" her die missliche Fehlentwicklung der EU kaum mehr weg zu leugnen ist, versucht man jetzt - um die "Bemühungen" transatlantischer Einflussträger und deren NGOs bei der Durchsetzung der NWO nicht zu gefährden - die Europäer zu beruhigen, mit wie, wenn die "Großkopferten" - wie Juncker, Merkel, Macron u.a. - "weg vom Fenster" sind, dann werden bessere Führungskräfte alles zu Guten wenden. …? (Oder auch nicht!)

    • Charlesmagne
      27. September 2018 10:15

      @ Templer, pressburger und Wyatt *********************************

    • Ausgebeuteter
      27. September 2018 13:57

      Liebe Subkommentaroren !
      Ihre Antworten klingen sehr pessimistisch, ich habe aber immer noch die Hoffnung, dass es wieder besser wird.
      Es kann doch nicht sein, dass die von mir genannten Leute nur Handlanger von im Hintergrund agierenden Kräften sind, welche das traditionelle Europa zerstören wollen.

    • fewe (kein Partner)
      30. September 2018 09:56

      Das wäre halt der Wunschtraum. In Wirklichkeit schaut es doch eher so aus, dass die Leute, die wir zu sehen bekommen, mit besseren Verdienstmöglichkeiten belohnt werden, wenn sie dem Land schaden.

      Wie würden Sie das interpretieren?

      Es dürfte auch völlig egal sein, welche Figuren uns beruhigende Geschichten erzählen oder der Demokratie-Show wegen alle Gesetze durchwinken, weil sie genau dazu verpflichtet sind.





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