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Rechnen? Brauch ich nicht

Eine bekannte Rechtsanwaltskanzlei steht regelmäßig vor der Aufgabe, junge Juristen und Konzipienten anzustellen. Wen soll sie nehmen, da sich heute ja viele Dutzend Bewerber um solche Positionen drängen (während Anwälte einst den Nachwuchs mit der Lupe suchen mussten)? Die Kanzlei entwickelte für die Nachwuchsauswahl ein ausgefeiltes Testsystem. Die Bilanz dieser Tests ist bestürzend und bietet ein vernichtendes Bild unseres Bildungssystems.

Denn während die jungen Juristen voll des Paragraphenwissens sind, haben viele in zwei zentralen Bereichen große Lücken. Erstens bei der Allgemeinbildung, also beispielsweise bei der Aufgabe, ein paar Minister zu nennen.

Das andere riesige Loch ist alles, was mit Zahlen zu tun hat. Dabei geht es nicht etwa um komplizierte Gleichungen mit mehreren Unbekannten, sondern um Fragen wie:

  • "Wieviel ist 30 Prozent von 2100 Euro?" Antwort der Hälfte aller Kandidaten: "??"
  • "Was kostet in etwa ein Quadratmeter einer Eigentumswohnung?" Viele sehr unterschiedliche und oft abenteuerliche Antworten, etwa die der letzten Kandidatin: "100 Euro." Was auch deshalb besonders arg ist, weil die Dame sehr wohl eine realistische Gesamtkostenschätzung für eine (hochpreisige) Wohnung hat: "500.000 Euro".

Wie bitte soll ein Rechtsanwalt in einem Prozess vernünftig agieren können, wenn er bei allem so danebensteht, wo es um Zahlen und Grundrechnungsarten geht? Wie kann es das geben, dass Menschen nach mindestens 16 Jahren im Schulsystem an so etwas scheitern? Wie schaffen solche Menschen eine Matura ohne grundlegende Fähigkeiten, die man spätestens in der unteren Unterstufe, selbst in der Gesamtschule im kleinen Finger haben sollte? Haben die alle den Zugang zum Studium durch die von den Gewerkschaften erkämpfte Berufsreifeprüfung erlangt? Und wieso ist das Jusstudium selbst so realitätsfremd?

Rechen-Unfähigkeit ist in allen qualifizierten Berufen eine Katastrophe. Man denke an Juristen in der Wirtschaft, die ohne Gefühl für Zahlen agieren. Man denke an Richter, die Rechnen, die Prozente und Wahrscheinlichkeiten scheuen wie der Teufel das Weihwasser. Hätten wir einen tauglichen Justizminister – haben wir nur seit langem nicht – dann würde er bei der Aufnahme von Staatsanwälten und Richtern umgehend all die unsinnigen Psychologen, die dort ihr Unwesen treiben, feuern und statt dessen die grundlegenden Rechenfähigkeiten testen lassen.

Spricht man Jus-Professoren darauf an, sagen sie entschuldigend: Zu uns kommen halt jene, die Mathematik nicht mögen. Als ob das eine Entschuldigung wäre, solche Menschen dann ins Berufsleben zu entlassen!

Es ist bezeichnend, dass erst jetzt (mit Rudolf Taschner) erstmals ein Mathematiker ins Parlament kommt, wo schon seit Generationen Juristen im Alleingang weltfremde Gesetze ausbrüten. Und auch nie ein Problem mit Dauerdefiziten haben …

PS: Korrektes und verständliches Deutsch können die meisten übrigens auch nicht. Dafür gendern sie.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung "Börsen-Kurier" die Kolumne "Unterbergers Wochenschau".

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2017 02:37

    Der Fisch stinkt am Kopf. Das ist nicht eine Frage des Nachwuchses, sondern der Universitätsprofessoren selbst. Elisabeth Holzleithner, Juristin, Rechtsphilosophin und Universitätsprofessorin für Rechtsphilosophie und Legal Gender Studies an der Universität Wien: "... Menschen, die bei Geburt ein bestimmtes Geschlecht zugewiesen bekommen, ..." [ServusTV, Talk im Hangar-7, 27.10.2016, 'Mann und Frau: Gleichmacherei um jeden Preis?']

    Das Geschlecht wird also bei der Geburt "zugewiesen" wie eine Gemeindebauwohnung, wenn man eine beantragt hat, wahrscheinlich nach gewissen, von der Politik vorgegebenen Quoten, und nicht ganz einfach festgestellt.

    Bei solchen Universitätsprofessoren braucht man sich über den Nachwuchs keine Gedanken mehr machen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2017 02:12

    Juristen - wie ich zu meinem Bedauern feststellen muß damit auch meine akademische Kollegenschaft - entwickeln, je nach Gattung, eine atemberaubende Befähigung lebenspraxisferne Gedankengänge zu entwickeln und an die Folgen der Umsetzung dieser ihrer Kopfgeburten - also an das, was man in der Kriegführung heute Kollateralschäden nennt - nicht den geringsten Gedanken zu verschwenden. Die meisten Juristen sind eine Plage für die Menschheit, weil sie als ihr Geschäftsmodell erkannt haben, Dinge nicht einfacher, sondern komplizierter zu machen. Eine besondere Plage sind die ideologisch - sendungsbewussten Produkte des real existierenden Sozialismus und ihre Bereitschaft, jeden noch so absurden Blödsinn des Gesetzgebers in sogenannte Rechtsnormen zu gießen, die in der Sache selbst oft bereits krassesten Rechtsbruch bedeuten. Diese 'Vollzugs'juristen sind Teil eines stumpf- bis blödsinnigen Steuer und Verwaltungsstaates, in dem sie die Feigenblattfunktion des rechtskundigen und gelehrten wissenschaftlich-akademischen Geistes höherer Gattung geben, der vor dem Altar des Gesetzgebers dessen niemals versiegenden Weihrauchbrand schürt und dem gewöhnlichen Volk vorgaukelt, was Wunder an Vollkommenheit und Gralswürde doch das nie versiegende fürsorgliche Werk der Güte und Vollkommenheit hier doch zum Besten und Wohle der Allgemeinheit von Wenigen, rastlos und selbstlos tätigen Auserwählten einer stets zu beweihräuchernden höheren Gattung verrichtet wird. Zweifel an dessen Geltung uns Sinnhaftigkeit auch nur anzudeuten gilt es diesen als widerwärtigsten Geistesfrevel aufzudecken, zu brandmarken und mit exemplarischer Härte abzustrafen. Und wenn sie dann in ihren Maßanzügen, gestärkten Hemden und gerade nicht allerneuesten Krawatten mit genagelten Schuhsohlen durch die Gänge der Gerichtsgebäude und Verwaltungsgroßbauten schreiten, jeden Schritt so unüberhörbar setzend, daß selbst den schwächlichsten ihrer Gattung das gebotene Maß an Selbstbewusstsein in den Ohren so lange reflektiert, daß auch die letzten Selbstzweifel rückstandslos und ohne die geringste Wirkung verklingen, dann sind sie von der Überzeugung getragen, sie und sie alleine sind dazu bestimmt, die ehrfurchtgebietende Rechtsordnung alleine zu verkörpern. Sie sind in ihrer Person auserwählt, dem übrigen menschlichen Gekröse klarzumachen, daß diese alle bloß normunterworfene Subjekte seien, der Schicksal letztlich in ihren Händen zu liegen hat, komme an Einwänden oder anderslautenden Vorstellungen da des Weges, was es auch immer es sei. Beugt Euch, ihr Völker.

    Wozu dann auch noch rechnen können?

  3. Ausgezeichneter Kommentatorcarambolage
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2017 03:38

    Es wundert mich schon lange, dass - angefangen mit unseren Eliten bis zum Otto Normalverbraucher - keiner mehr ein Zahlengefühl, geschweige denn Rechnen kann.
    Das fängt schon beim allgemein akzeptierten Schuldenmachen an: wenn die EZB den Zinssatz nur um 1% anhebt, könnten unzählige Städte und Gemeinden eigentlich Konkurs anmelden.
    Dann geht es weiter: mit den unzähligen Invasoren, die zu 90% in unsere Sozialsysteme einwandern. Mit unsere eigenen Hilfsbedürftigen können und müssen wir ohnehin fertig werden. Aber diese Menschen, die hier ohne rechtliche Voraussetzungen eindringen und die wir nie wieder los werden (+ Familiennachzug), kosten uns auf Dauer den bisschen Wohlstand den wir uns aufgebaut haben.
    Wo bleibt der massenweise Protest gegen diesen Wahnsinn?

  4. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2017 06:17

    Ich danke für diesen Artikel, der meine Kassandrarufe in diesem Blog bestâtigt. Die dauernden Angriffe auf die Lehrer bringen ihre Früchte. Bei der Aufzählung welche Sinekuren die Roten noch schnell besetzen, fehlten die Direktoren der Schulen. Sie sind Langzeitinvestitionen gegen Bildung.

  5. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2017 04:12

    Je mehr kognitive Eigenschaften die neuen Maschinen haben, desto weniger haben die Menschen. Diese Entwicklung hat bereits mit dem Taschenrechner eingesetzt.

    Der alte Rechenstab hingegen war nur eine Hilfe für die Genauigkeit. Ebenso das Logarithmenbuch. Für die Größenordnung war man selbst verantwortlich und mußte denken. Man bekam so ein Gefühl für Größenordnungen.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2017 07:58

    Das furchtbare daran, diese Anwaltskanzlei hat als Bewerber lediglich die besseren Studienabgänger, bei unseren Gerichten landen die anderen, vor allem Frauen, welche zwar keinerlei Allgemeinbildung haben, nicht rechnen können und rechtschreiben schon gar nicht, aber super linx/grün sind.
    Wobei auffällt, linx/grünes Gedankengut hat etwas mit mangelnder Bildung zu tun!

    Nassim Taleb hat vor einiger Zeit einen Kommentar zur ‚Snow-Flake-Generation‘ abgegeben, weil sich halt so viele über diese komplett neben dem Leben stehende Jugend lustig gemacht haben. Seine Warnung: Genau diese Idioten werden eure(!) Beamten von morgen sein!

    Lasst uns den Staat dringend kleiner machen, denn wenn diese Leute erst das Sagen haben ...

  7. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    17. September 2017 08:51

    "Wie kann es das geben, dass Menschen nach mindestens 16 Jahren im Schulsystem an so etwas scheitern?"

    Ganz einfach: Die Kompetenzbildung ist Scheiße.

    Ich hoffe, es gibt kein Aufheulen im Blog ob dieses Wortes. Aber ein Teil unserer Probleme liegt darin, dass sich Bildungsbürger weigern, die Dinge zu benennen, wie sie sind, nur weil der Sozialismus Unfeines produziert.

    Man kann es nicht oft genug sagen: Die Hauptschuld trägt die ÖVP! Sie hat Alles, aber auch wirklich Alles, wofür sie je stand, verraten.
    Sie hat uns nicht beschützt!

    Sie hat den Staat nicht beschützt!
    Sie hat die Familien nicht beschützt!
    Sie hat die Mütter nicht beschützt!
    Vor allem hat sie die Kinder nicht beschützt!

    Ein Beweis dafür, dass sie keine Sekunde daran denkt, ihr Verhalten zu ändern:
    Noch kurz(sic) vor diesen Wahlen hat sie ohne Not gemeinsam mit den Sozialisten und Grünen die Einführung der Gesamtschule in Modellregionen in die Verfassung geschrieben, sodass das nach der Wahl nicht mehr änderbar ist. Dasselbe Vorgehen wie bei der Kammerzwangsmitgliedschaft.

    Die Österreichische Verräter Partei.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMcErdal
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. September 2017 09:53

    *FLÜCHTLING MISSBRAUCHT KINDER auf dem SPIELPLATZ in CHEMNITZ | ZERBERSTER*
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=H1bF1BVUCOY

    F L Ü C H T L I N G ????


alle Kommentare

  1. Eulenspiegel (kein Partner)
    20. September 2017 10:26

    Die immer geliche Frage: Wollen wir gebildete oder ausgebildete junge Menschen?

    Wie seit Jahren von diversen Seiten gewünscht, werden Schüler ausgebildet, d.h. auf Berufe vorbereitet.
    "Bilden" können sie sich je nach Defizitempfinden selbst.

  2. heartofstone (kein Partner)
    19. September 2017 22:44

    Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan hat zur Unterstützung der zahlreichen syrischen Flüchtlinge in der Türkei mehr Geld von den EU-Staaten gefordert.

    Ich fordere ... Rücknahme aller "türkischen" und "türkischstämmigen Flüchtlinge, Einwanderer, Arbeitslosen und Kriminiellen" ohne Ausgleichszahlungen. Wir brauchen euch nicht in Europa. Geht solange ihr es noch selber könnt ... unsere "Logistikmethoden" sind im Bedarfsfall äußerst effizient ...

    Verstanden, Islamofaschist Erdogan? Wenn nicht, auch egal, "leb" mit den Konsequenzen ... *smoile*

    Schade, dass Prinz Eugen 1683 den türkischen Angreifern nicht nachgesetzt hat und nur EINEN lebend nach Konstaninopel zurück kehren hat lassen

  3. Neppomuck (kein Partner)
    19. September 2017 22:01

    Das erinnert mich an einen Zeichenwitz, der vor gut und gerne schon vor 30 Jahren - ich glaube es war die "Presse" - zu sehen war:
    Ein schon sichtlich genervter Lehrer zu einem Schüler, der leicht verzweifelt wirkt: "Also noch einmal. Wenn ich dir von deinen vier Taschenrechnern drei wegnehme, wie viele bleiben dir dann?"

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      19. September 2017 22:26

      Lehrer: Wenn ich dir von drei Taschenrechnern vier wegnehme?
      Schüler: Dann müssen Sie mir einen zurückgeben, dass keiner da ist.

  4. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    19. September 2017 21:33

    Bei den Juristen ist es nicht so wichtig, Hauptsache, die Politiker können rechnen. Kern will per Gesetz die Mieten senken. Das ist gut so. Alle sollen so günstige Mieten haben wie diei SPÖ in ihrer Zentrale in Wien.

    Holt euch, was euch zusteht.

  5. McErdal (kein Partner)
    19. September 2017 16:54

    ********Grenzen weg, Migranten her!**********
    b r d - s c h w i n d e l . o r g/grenzen-weg-migranten-her/
    Aus dem Artikel zitiert:
    So schrieb Ulrike Gue?rot vom „European Council on Foreign Relations“ in einem Manifest, welches sie gemeinsam mit dem o?sterreichischen Schriftsteller Robert Menasse verfasste u.a.:
    „Weg mit den Grenzen. Her mit den Flu?chtlingen, egal wie viele, egal woher sie stammen.“ Und: „Jeder Mensch muß in Zukunft das Recht haben, nationale Grenzen zu durchwandern, und sich dort niederlassen zu ko?nnen, wo er es will.“
    Zur Erinnerung: ECFR ist die SOROS Instuitution bei dem der BASTI seinen Hintern
    wärmt............

  6. 123 (kein Partner)
    19. September 2017 16:48

    Nun, werft die Taschenrechner aus dem Schulunterricht raus!
    Diese Geräte führen aus Bequemlichkeitsgründen zur Rechen-Faulheit.
    Das ist ein Faktum.
    (Geschrieben von einem, der selbst Lehrer ist und sich bei seinem Kampf gegen die Taschenrechner (oder die leider allgegenwärtigen Telefone) manchmal recht einsam vorkommt.)

    • Günter Pollak
      24. September 2017 03:15

      Man kann auch Größenordnungen und Überschlagsrechnung zum ständigen Leitmotif des Mathematikunterrichts machen.

      Als ich 2011/2012 in der HTL Rosensteingasse eine 1. Klasse Fachschule unterrichtete, habe ich genau das gemacht.

      Die Beispiele gingen mir nie aus.

  7. McErdal (kein Partner)
    19. September 2017 16:27

    *Luziferische London City und ihr okkulter Vasall, die UNO, streben durch Krisen als “Normalität” nach Weltherrschaft*
    d e r h o n i g m a n n s a g t . o r g /2017/09/19/luziferische-london-city-und-ihr-okkulter-vasall-die-uno-streben-durch-krisen-als-normalitaet-nach-weltherrschaft/
    .....Also erzählt uns die Pharisäer-Frau des obersten Rabbiners Schwedens unverhohlen dass Europa multikulturell statt christlich werden müsse – und dass Juden den Prozess anführen müssen, – was sie mit Freuden tun, um sich an den Europäern zu rächen,
    will uns Barbara Lerner Spectre erzählen........grummel, grummel...........

  8. K. Kalweit (kein Partner)
    19. September 2017 15:02

    „Es muss den Menschen klar werden, dass Protest keine Lösung ist."

    Der deutsche Innenminister, heute auf Welt online.

  9. carlo sociale (kein Partner)
    19. September 2017 14:05

    Die Berufsausbildung von Juristen sollte eigentlich nicht an Universitäten, sondern als Lehrlingsausbildung in Rechtsanwaltskanzleien erfolgen. Für verantwortungsvollere Tätigkeiten wie Richter oder Notar wären Bachelorstudien an FHs einrichten, die nach abgeschlossener Gesellenprüfung begonnen werden können. Die Grundrechenarten, die Juristen benötigen, kann jede Berufsschule lehren. Für tiefergehende mathematische Problemstellungen werden ohnehin Experten als Sachverständige herangezogen.

    An Universitäten gehört wissenschaftliche Arbeit angesiedelt und kein "Auswendiglernen von Telefonbüchern".

  10. Thomas F. (kein Partner)
    19. September 2017 11:02

    Und dabei sprechen wir hier erst von 'Rechnen'. Dass Mathematik im allgemeinen Schulsystem praktisch überhaupt nicht vermittelt wird, wird schon als selbstverständlich hingenommen.
    Dabei wäre die Mathematik als Übung des Abstraktionsvermögens und des analytischen Denkens die Via Regia zu jeder anderen Beschäftigung mit Wissenschaft. Gerade in Zeiten, wo die junge Generation immer oberflächlicher wird und aufgrund der Reizüberflutung eine zunehmend geringe Aufmerksamkeitsspanne aufweist, sehr hilfreich. Rechnen - also elementare Arithmetik - ist noch lange nicht Mathematik. Das ist nur das Handwerkszeug, das nötig ist für den Zugang zu Mathematik. Nicht einmal das ist Schulabsolventen bewußt.

  11. fxs (kein Partner)
    19. September 2017 10:26

    Lesenswert dazu:
    Steve Feazel, Dr. Carol M. Swain: "Abduction: How Liberalism Steals Our Childrens Hearts And Minds"

  12. McErdal (kein Partner)
    19. September 2017 09:53

    *FLÜCHTLING MISSBRAUCHT KINDER auf dem SPIELPLATZ in CHEMNITZ | ZERBERSTER*
    w w w . y o u t u b e . c o m/watch?v=H1bF1BVUCOY

    F L Ü C H T L I N G ????

  13. cmh (kein Partner)
    19. September 2017 09:43

    lesen rechnen blockflöten reden

    (handywischen ist da nicht dabei weil überflüssig)

  14. Abc (kein Partner)
    19. September 2017 09:14

    Nachdem hier im Blog alle offenbar ausreichend Rechnen können habe ich eine leichte Aufgabe: Wer nennt mir die Formel zur Umrechnung eines Kaufpreises inkl Ust in den Betrag ohne USt? y = KP inkl 20 % USt , x = KP exkl Ust
    Bin gespannt ob wer antwortet

    • x=y/1,2 (kein Partner)
      19. September 2017 09:45

      andere Vorschläge?

    • Zöbinger (kein Partner)
      19. September 2017 09:46

      @Abc Der Inklusivbetrag muss durch 1,2 dividiert werden!

    • 123 (kein Partner)
      19. September 2017 16:53

      Fürs Prozentrechnen benötigt man nur eine einzige Formel, die sollte aber in Fleisch und Blut übergehen:

      Anteil = Prozentsatz/100 * Grundwert

      Dann überlege man sich gründlich, welche der Angaben der Anteil, der Grundwert bzw. der Prozentsatz ist, forme die Formel entsprechend um (geht auch im Kopf!), setze die Angaben ein und rechne das Ergebnis aus.

      Also: Keine eigene Formel notwendig!

  15. Franz Paulaner (kein Partner)
    19. September 2017 08:28

    Peinlich!
    16 Jahre Schulsystem gibts in Österreich nicht. Und Prozentrechnen gehört nicht zu den Grundrechnungsarten. Es warst wegen der Allgemeinbildung ...

    • BlauesWunder (kein Partner)
      19. September 2017 09:33

      Vor dem Posten bitte immer nachdenken! Dr. Unterberger hat nicht behauptet, dass sich das österr. Schulsystem über 16 Jahre erstreckt. Eindeutig ist gemeint, dass Akademiker in Österreich zumindest 16 Jahre (inkl. 4 Jahre Studium) Ausbildung hinter sich haben. Somit ist alles korrekt!
      Für die Prozentrechnung ist die Multiplikation und/oder die Division erforderlich - meines Wissens nach Grundrechnungsarten. Also blamieren Sie sich besser nicht!

      P.S.: wenn Sie schon über andere herziehen, was heißt denn "Es warst(sic!) wegen.."?

    • einstmalsHotzenplotz2 (kein Partner)
      19. September 2017 13:04

      Prozentrechnen war früher (in der Steinzeit der 2. Republik) zumindest ab der 1. Klasse Hauptschule eine gründlich unterrichtete GRUNDRECHNUNGSART! Man darf aber nicht vergessen, daß eine der übelsten Resultate des herrschenden Zeitgeistes eine breit angelegte und rapide fortschreitende (und emsig von gewissen Seilschaften geförderte!) Verblödung unseres Volkes sich zeigt. Dieses läßt sich halt dann bequem als beliebige Knetmasse behandeln. Und was heißt "warst"? Nicht einmal als Schreibfehler nachvollziehbar. Zu viel Paulaner? ("Gut, besser, Paulaner" - in diesem gesetzten Fall leider nicht!)

    • K. Kalweit (kein Partner)
      19. September 2017 15:08

      Ich kannte mal jemanden, der auch mit einem Taschenrechner kein Prozentrechnen hinbekam. Er entschuldigte sich mit dem Hinweis, der Rechner habe keine Prozenttaste.

      Abitur hatte er schon. Der Mann, nicht der Rechner.

  16. Knut (kein Partner)
    19. September 2017 07:38

    Wir haben eines versäumt: Wir hätten schon vor einigen Jahren beginnen sollen, Irrenanstalten zu bauen. Wenn nämlich bei den anstehenden Wahlen das linksrote Syndikat abgewählt wird, entsteht ein enormer Platzbedarf in solchen Institutionen.

    Auf die Öffentlichkeit kann man nämlich die aus der Politik entsorgten Sydikatsmitglieder und dem System dienenden Vasallen sicher nicht mehr loslassen.

    Allerdings kann man sicher viele Leute aus den psychiatrischen Anstalten entlassen weil da noch eine Menge Insassen für weit weniger drinnen sitzen. Aber das ist sicher immer noch viel zu wenig.

  17. Sensenmann
    18. September 2017 10:33

    Ach, alles kein Problem! Aus solchen Leuchten werden dann Sozi-Richter, die das Volk mit ihrer Blödheit terrorisieren!

    Weltfremdheit gepaart mit Unwissenheit bringt dann die Urteile hervor, für die niemand Verständnis hat.

    Soeben: Die die Haftung und Bestrafung einer Kindergärtnerein, weil sich ein Kind beim Rutschen (1,2 m Höhe!) eine Beule holte! Sie stand halt nicht neben der Rutsche.
    Wenn alle Eltern klagen, wenn sich das Kind bei Sport und Spiel einen Kratzer holt, dann gute Nacht!
    Ab sofort wird es eben keinen Turnunterricht oder Ausflüge mehr geben, wenn dieser Sozi-Irrsinn weltfremder Richter sich ausbreitet!
    Polen und Ungarn haben ganz Recht: die Richter müssen vom Volk bestellt werden, entweder direkt oder durch die gewählten Vertreter.
    Was für ein Sumpf sich hier in Österreich gebildet hat, geht ja auf keine Kuhhaut mehr!

    • glockenblumen
      18. September 2017 12:39

      "...wird es eben keinen Turnunterricht oder Ausflüge mehr geben..."

      Das liegt ja ganz im Interesse der illegal Eingewanderten. Dann braucht man sich weniger Sorgen um getrennten Unterricht usw. machen.
      Wie das die Grüninnen in ihrem krankhaften Transgender-Homo-Pädophil-Gleichmacherei-Eifer verkraften werden...
      Gebe Gott, daß die bald Geschichte sind!
      Denn was Rotgrünschwarz diesem Land angetan hat, geht - wie Sie schreiben - wirklich auf keine Kuhhaut mehr!

    • glockenblumen
      18. September 2017 15:39

      P.S. wie ich gerade gelesen habe, muß die Kindergärtnerin 15.000 !!! Euro Strafe zahlen.
      Aber Vergewaltiger, Räuber, Mordbrenner, Terroristen werden "beobachtet", werden auf freien Fuß gesetzt, und bekommen Bewährungsstrafen.
      Mögen alle Richter, die Unrecht sprechen, einmal in der Hölle schmoren!

    • Undine
      18. September 2017 19:10

      @Sensenmann
      @glockenblumen

      *************************
      *************************
      *************************!

    • BlauesWunder (kein Partner)
      19. September 2017 09:53

      @Glockenblumen: das Urteil die Kindergärtnerin betreffend ist wirklich skandalös! Hier fehlt jedwede Verhältnismäßigkeit! Als Verurteilte(r) würde ich mich weigern, so eine immens hohe Geldstrafe zu bezahlen und eher einsitzen gehen!
      Dem/der Sozi-Richter(in) wünsche ich alles erdenklich Schlechte!

    • Torres (kein Partner)
      19. September 2017 10:03

      Vor allem dürfen die Richter nicht mehr völlig abgehoben von der Realität urteilen und - egal, ob das Urteil gerecht, gut oder falsch ist - jedenfalls, da "unabhängig", keinerlei persönliche Verantwortung dafür tragen. Jeder Arzt, Ingenieur usw. ist haftbar für Fehldiagnosen bzw. falsche Pläne oder Berechnungen - nur die Richter nicht. Dem haben Ungarn und Polen jetzt (zumindest bei den Höchsgtgerichte) einen gewissen Riegel vorgeschoben und werden - wenig verwunderlich - von der EU dafür geprügelt.

  18. Rau
    18. September 2017 08:11

    Seit den 70ern haben wir Zuwanderung aus allen möglichen Ländern. 2017 ringt man sich endlich zu der Weisheit durch, dass man in dem Land Deutsch können muss, damit einem die Lehrer etwas beibringen können. Noch irrwitziger, manche der Ideen Kurz sind fast 30 Jahre alt, nur war es damals wichtiger Lichterlketten zu bilden, als Sachpolitik zu betreiben.
    Vielleicht sollte man Kurz alte Videos von den Lichterlmärschen zeigen, weil er sicher nicht weiss, was mit seinen "neuen" Ideen damals als es noch rechtzeitig war aufgeführt wurde.

  19. Brigitte Imb
    17. September 2017 19:10

    Ach, wenn´s doch nur die Juristen wären, die nicht rechnen können - alleine das ist zwar schon zuviel -, es sind mittlerweile alle Branchen betroffen, die nicht eigenverantwortlich zu handeln haben.

    Rechnen, mit gesundem Hausverstand, das können wohl nur noch die kleinen Unternehmer und die Hausfrauen (natürlich auch Hausmänner), die sich das tägliche Brot einteilen müssen, weil sie sich nicht in die Schmarotzerwiege legen wollen.

    • BlauesWunder (kein Partner)
      19. September 2017 10:56

      Ja, diese Entwicklung ist besorgniserregend - wenngleich sie natürlich ganz bewußt von den Sozialisten (später mit tatkräftiger Unterstützung der Schwarzen) herbeigeführt wurde.
      Ohne Taschenrechner ist die Generation bis ca. 35 J. gar nicht mehr in der Lage etwas im Kopf auszurechnen oder auch nur annähernd größenordnungsmäßig richtig einzuschätzen. Nicht selten sind diese Bedauernswerten auch intellektuell so dermaßen überfordert, dass ihnen nicht einmal ein Taschenrechner hilft.
      Die ältere Generation, die noch eine solide Schulausbildung genossen hat, kann heute noch zuverlässig und schnell im Kopf rechnen.
      Eine einzige Schande diese rote Schulpolitik!

  20. oberösi
    17. September 2017 18:51

    Rechnen?

    Es ist doch viel wichtiger für angehende JuristInnen, vor allem, wenn sie den RichterInnenberuf bergreifen, daß sie die Betroffenheit über das Schicksal traumatisierter MigrantInnen tanzend zum Ausdruck bringen können.
    Nennt man soziale Kompetenz...

    o tempora...

    • Undine
      17. September 2017 20:59

      @oberösi

      Wahre Worte! Hauptsache, RichterINNEN wissen, daß Rechte auf JEDEN Fall schwer zu verurteilen sind, Linke und vor allem Leute mit "Migrationshintergrund" hingegen ungestraft davon kommen. Dann stimmt alles. Ach ja, auch das Wissen, daß etwa in Saudiarabien eh nicht jeden Freitag GEKÖPFT wird, ist wichtig.

  21. exp(i*pi)+1=0
    17. September 2017 15:36

    Zur Tagebuchnotiz „Rechnen? Brauch ich nicht“:
    In meinem Freundes – und Bekanntenkreis gibt es eine Reihe von promovierten Geisteswissenschaftlern, die mir bei Themen, die an Naturwissenschaften oder Mathematik rühren, mit einer gewissen Scheu begegnen. Selbst bei einfachen Schlußrechnungen fragen sie unsicher nach, auch wenn es nur um Volkschulwissen erfordert. Sie betrachten es eben nicht als Mangel bei MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik)-Themen sich nicht einmal an Schulwissen der Unterstufe zu erinnern. Hingegen werden Schwächen bei „schöngeistigen“ Themen, Geschichte, Rechts-und Staatswissenschaften als Bildungsmängel betrachtet.
    Solche Mint-Lücken verursachen dann, daß z.B. steigende Steuern - als Folge der Inflation - wegen der als Fixbeträge(!) vorgegebenen Sprünge – noch immer politisches Tagesthema sind. Mit etwas Logik könnte, einfach durch Normierung der Steuerstufen und jährliche Festlegung des Normierungsfaktors, diese Problematik längst Vergangenheit sein. – Nur haben leider die Entscheidungsträger bereits auf dem Niveau der Grundrechnungsarten Probleme.

    • Riese35
      17. September 2017 16:26

      *******************************************************!
      *******************************************************!
      *******************************************************!

      Und wie häufig begegnet man im täglichen Leben auf Schritt und Tritt erst Differentialgleichungen! Mit dem richtigen Blick auf die Vorgänge des täglichen Lebens erkennt man - quasi mit "Röntgenaugen" - interessante Zusammenhänge, z.B. zwischen einem Kind auf einer Schaukel und der Population bestimmter Tierarten.

      Oder Euklidische und sphärische Geometrie ...

    • Pennpatrik
      17. September 2017 18:50

      Auch die Pensionsleistungen könnten einfach mit Versicherungsmathematik und Äquivalenzziffern gelöst werden. Neben der individuellen Definition des Antrittsalters würden auch die Auszahlungen einem Automatismus unterliegen. Der Staat müsste nur den auszuschüttenden Gesamtbetrag, den er zur Verfügung stellt, melden. Das würde das Umlagesystem erhalten.
      Wie Sie richtig meinen, genügte dafür Unterstufenmathematik. Der Grund liegt aber nicht in der mathematischen Ausbildung. Denn dann braucht niemand mehr die teuren öffentlichen Pensionsversicherungsinstitute. Dann gäbe es keine Posten zu vergeben. Dann könnten die Politiker nicht so tun, als ob sie unersetzlich wären.

    • oberösi
      17. September 2017 19:02

      @ exp(....)
      Völlig richtig, Mängel in den Mint dürfen gerade in gehobenen Kreisen gerne augenzwinkernd und kokett eingestanden werden. Was zählt, ist die richtige Gesinnung, nicht die Fakten.

      Hingegen wäre, nicht zu wissen, welches Stück zuletzt im Burgtheater für einen Eklat sorgte, vor allem, wenn es sich um eine Inszenierung handelt, in dem durch 3 Nackte mit SA-Armbinde die Unterdrückung von MigrantInnen durch unser neoliberales System zum Ausdruck gebracht werden soll, gleichbedeutend mit sozialem Tod.

    • Brigitte Imb
      17. September 2017 19:28

      Vor etwa zehn Jahren noch war der "Dr." bei den gescheiteren Jungen schon noch was wert, heute reicht den meisten irgendein akad. Grad, egal von welcher Fakultät.

      Früher pflegten promovierte Juristen die Magistri iur. sogar abzukanzeln, daß sie denn noch gar nicht fertig wären ohne Promotion.

      Früher pflegten sich viele mit "Bac", heute tragen es viele als Titel. ;-)

  22. Majordomus
    17. September 2017 15:08

    Wenn das Volk rechnen könnte, würde es die Lügen der Politiker schneller durchschauen. Das ist von der "Elite" ganz sicher nicht gewünscht, das Volk soll schließlich dümmer sein als die Regierenden.

    Ein paar "leuchtende" Beispiele:

    Seehofer soll eine große Zahl vorlesen:
    https://www.youtube.com/watch?v=x18vfsuGnm8
    Auf ein paar Hunderttausend Flüchtlinge hin oder her kommt es ihm dann sicher auch nicht an...

    Studiogäste sollen schätzen, um wieviel die Staatsverschuldung während der Sendezeit (75 Minuten) gestiegen ist, wenn pro Sekunde 4.481 Euro neu hinzukommen:
    https://www.youtube.com/watch?v=1gVSRXrJVjk

    Doch auch mit den Geographie-Kenntnissen ist es nicht sonderlich weit her, wie diese Journalistin eindrucksvoll beweist:
    https://www.youtube.com/watch?v=w3xeFtkkYPc

    ...to be continued...

  23. Lieber Augustin
    17. September 2017 13:57

    Wie schreiben die eigentlich ihre Honorarnoten? Dass sie nicht zu wenig verrechnen?

  24. Sozialrat
    17. September 2017 13:33

    Warum Rechnen? Brauch ma nicht! Ein Bestsellerautor für Bildungsthemen:

    https://www.youtube.com/watch?v=Z0Ut0pO1N-A

  25. Anonymer Feigling
    17. September 2017 13:19

    Liebe Mitblogger!

    Jetzt muss ich einmal ein ernstes Wort sprechen.
    Was fällt euch ein, Mitten in der Nacht, also um Halb Drei, Kommentare über des Meisters Beiträge zu verfassen und so schon mit dem Sammeln von Sternen zu beginnen, während andere noch schlafen und frühestens um Acht aus dem Bett krabbeln. Und das am Sonntag!

    Das ist einfach unfair und unkollegial. Oder plagt euch schon die senile Bettflucht?
    Ich bitte euch, das zu beachten. Und möge euch das schlechte Gewissen beim Einschlafen hindern, wenn ihr wieder einmal um Zwei in der Früh einen Kommentar schreibt.
    ;-)
    LG

    • Undine
      17. September 2017 17:03

      @Anonymer Feigling

      ;-)))

      Also, ich werde auch immer von Staunen erfaßt, daß es Leute gibt, die nächtens
      in der Lage sind, sinnvolle und wohlformulierte Kommentare zu verfassen! Für mich ist die Zeit zwischen 24h und 8h zum Schlafen da.

    • Brigitte Imb
      17. September 2017 17:58

      Zum Schlafen bleibt auf dem Friedhof - so es die künftigen Herrscher zulassen werden - noch genug Zeit. ;-)

    • Rübezahl
      18. September 2017 02:00

      Es gibt auch Leute, die beruflich in der Nacht unterwegs sind. Und eine Kaffeepause gibt es immer...

  26. Rosi
    17. September 2017 13:10

    Ah das ist nett, das erinnert mich an eine ähnliche Geschichte, die mir vor 20 Jahren mein Frisör erzählt hat, der seine Lehrlingsbewerber getestet hat.
    Jetzt haben also die Leute mit abgeschlossenem Studium in etwa das gleiche Bildungsniveau wie angehende Lehrlinge vor 20 Jahren - ist es das, was wir daraus erkennen können?

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  27. machmuss verschiebnix
    17. September 2017 12:42

    OT: ... haben die Chinesen zu wenig "geschmiert" oder wasss . . .

    Aha - die brasilianische Bürokratie ist unüberwindlicher, als die Anden !

    “I don’t doubt that China has the money and know-how to make this happen,” said Ricardo Tomczyk, the president of an industry group representing soybean farmers. But “we know that Brazil’s bureaucracy is more formidable than building a railway across the peaks of the Andes.”

    https://www.nytimes.com/2015/10/04/world/americas/chinas-ambitious-rail-projects-crash-into-harsh-realities-in-latin-america.html?mcubz=1

  28. Pennpatrik
    17. September 2017 12:25

    Was wäre mit einem Kurzdurchlauf durch das kleine Einmaleins?
    Ich musste das in der Volksschule auswendig lernen. Ist das immer noch so?

    • Undine
      17. September 2017 17:09

      @Pennpatrik

      Was fällt Ihnen ein! Das fiele unter DRILL und Drill ist "preußisch"---also ganz, ganz pfui! Da würden ja die Seelchen der armen Kinderlein leiden. Dafür gibt's doch das Handy!

    • Brigitte Imb
      17. September 2017 18:01

      Wie anachronistisch. Heute schaut man am iPhone nach vieviel 4x4 =.

  29. machmuss verschiebnix
  30. Rübezahl
    17. September 2017 11:25

    Wir sind nahtlos in den USA angekommen. Wir haben früher über die Amerikaner gelächelt, weil sie so dumm waren, keine Manieren und keine Allgemeinbildung haben und nichts können.
    Einfach kulturlose primitive Leute, deren Leben von Maschinen gestaltet war und das Essen vom drive in kommt. Aus Pappschachteln, billig, sofort am "Tisch".
    Die Schule? Ein Abklatsch von dem, was wir als Schule empfanden! Unsere Hochschulabschlüsse waren in der Tat um Einiges wertvoller. Akademiker hatten eine solide Basis in Geschichte, Geographie und Mathematik. Jeder von ihnen!
    Dafür gab es nur wenige! Aber auch ein HTL-Ingenieur war um Klassen besser und konnte problemlos Abteilungen leiten oder Firmen führen.
    Den eignen Staat akzeptierten alle. Sie waren auch alle von der Bevölkerung akzeptiert. Nein sie waren sogar bewundert!

    Heute?
    Alles verloren. Alles!
    Ein einziges Hingreifen! Der SPÖ Slogan ist perfekt!! Er ist dem Volk nach dem Mund geschrieben!!!.
    Egoismen wohin man schaut! Der Staat wird nur mehr als Dienstleister bzw. als Alimentierungsstelle gesehen.
    Die eigenen Alten abschieben (Soll das Spital sich darum kümmern). Ach heute lass ich mir dies oder das anschau'n, weil ich bin ja gesundheitsbewusst.
    e-Card-Urlaube sind gesellschaftlich heute nicht wirklich verpönt. Man freut sich eher, einen Konkurrenten um Aufstiegsmöglichkeiten los geworden zu sein..
    Kuraufenthalte hat sogar dieser Staat reduzieren müssen! Nur mehr 3 in 5 Jahren. Oder so. Er wird sehr sehr gerne angenommen. Alles voll akzeptiert von den anderen!
    Die Liste der Niedertracht und des Niederganges geht beliebig weiter.

    Wir haben einfach verloren!
    Zuerst die zwei Weltkriege. Und damit den Nationalstolz.
    Dann wurden wir endgültig vom Sozialismus gekauft, alimentiert.
    Durch das Kopieren der USA in der Wirtschaft (Wer brauchte diese Massen an Qualitätsmanagern in den Sechzigern und 70igern in Österreich? Und die Produkte waren...schlecht??) und im Bildungswesen (Wir haben heute Bachelors und Master!! Im Deutschen Sprachraum!!) sind wir in den USA angekommen
    minus Nationalstolz , minus Recht auf Selbstverteidigung , minus echte Staatsverteidigung, minus echtes Militär
    aber dafür ein Plus am Aufbau einer Rundumversicherung im Sozialsystem.. und sind sogar noch stolz darauf!!

    Übrigens. Seit Jahrzehnten werden Lehrlingsanwärtern mit solchen Fragen konfrontiert, wie sie hier geschildert wurden! Seit ca 20 Jahren das selbe Bild! Auch hier werden viele junge Menschen abgewiesen. Einige werden gnadenhalber aufgenommen. Die abgewiesenen werden in speziellen Einrichtungen aufgefangen, wo sie weniger erlernen, aber am Ende doch einen Facharbeiterabschluss bekommen!Die stehen dann auch vor Ihrer Türe, wenn Sie einen Handwerker benötigen, gleich wie Sie vor der Türe jener Akademiker stehen, die Sie einmal benötigen.....

    • machmuss verschiebnix
      17. September 2017 11:43

      Putin wird Europa verteidigen ( sobald es russisch ist )

    • Undine
      17. September 2017 17:25

      @Rübezahl

      ***************************************!
      Haben die Kinder von heute überhaupt noch eine Ahnung von RÜBEZAHL, dem Berggeist vom Riesengebirge? Liest man in der Schule noch diese schönen Geschichten?

    • Brigitte Imb
      17. September 2017 18:07

      @Undine,

      mein Vater (Sudetendeutscher) konnte und wolte keine Märchen erzählen, aber vom Rübezahl hat er oft gesprochen. Manchmal auch mit ihm "gedroht". ;-)

    • Pennpatrik
      17. September 2017 19:05

      Ich habe meinen Kindern beim Almurlaub am Abend den Rübezahl vorgelesen.
      Wahrscheinlich habe ich damit einen Akt der direkten Körperverletzung begangen und müsste dafür bestraft werden.

    • glockenblumen
      17. September 2017 20:42

      @ Rübezahl

      *****************************************!

  31. machmuss verschiebnix
    17. September 2017 11:19

    OT: sehenswertes Video mit Judge Jeanine Pirro

    Diesmal fährt Judge Jeanine Pirro über Hillary Clinton drüber, aber wie . . .

    https://www.youtube.com/watch?v=9M0Ab3dcbrs

  32. Corto Maltese
    17. September 2017 11:14

    Ich suche auch Bewerber aus und stelle daher Verständnisfragen, aber Fragen bezüglich Prozentrechnungen und m2 Preise für Wohnungen würde ich nie stellen, weil ich sehe wie nervös die Junkakademiker sind. Mit nicht zu erwartenden Fragestellung kann man jemanden leicht aus dem Konzept bringen, Ein Rechtsanwalt, der solche Fragen stellt, den kann man geruhig in jene Kaste von Rechtsanwälten einreihen, um die man einen Umweg machen sollte: ein meist männlicher selbstgefälliger Sud im besten Rechtsanwaltsalter, heißt 70 plus, der es eh schon immer gewusst hat, dass es außer ihm nur Kretins auf der Welt gibt und diese daher fleißig ausbeutet. Diese Sorte Rechtsanwalt ist auch ein schlechter Ausbildner. Ganz ehrlich, die Jungen sind nicht dümmer als wir, nur manche Studienkehrgänge packen zuviel hinein und dann bleibt wenig verwertbares hängen. Die Arroganz dieses Artikels in seiner Altersselbstgerechtigkeit Herr Unterberger ist abstoßend!

    • Günter Pollak
      17. September 2017 11:42

      Bei Unterberger lese ich erschreckende Fakten.

      Bei Corto Maltese lese ich ein Bündel Vorurteile und ja auch deutliche Arroganz

      Beides probiert, kein Vergleich.

    • Pennpatrik
      17. September 2017 12:13

      @corto maltese
      Man kann nur noch fassungslos den Kopf schütteln.
      Es wäre ja nicht so schlimm, wenn Menschen wie Sie Ihr Leben leben würden und wir unseres.
      Aber Menschen wie Sie wollen ja etwas von uns. Sie wollen etwas von unserem Einkommen, etwas von unseren Häusern, etwas von unseren Kindern. Sie wollen die Sicherheit, die wir aufbauen, ohne uns "Danke" sagen zu müssen. Sie wollen die Geborgenheit, die wir bieten, ohne etwas dazu beizutragen.
      Im Grunde sind Menschen wie Sie gleich wie diejenigen, die in ein Lokal kommen und meinen, dass es doch "schade wäre, wenn diesem schönen Lokal etwas geschähe".

      Sie können uns enteignen und unterdrücken. Aber unsere Anerkennung erhalten? NIE!

    • Anonymer Feigling
      17. September 2017 12:30

      >> aber Fragen bezüglich ... würde ich nie stellen, weil ich sehe wie nervös die Junkakademiker sind.

      Genau das ist am interessantesten zu sehen, wie Bewerber unter Stress reagieren.
      Man muss ja nicht beurteilen, ob die Antwort völlig richtig ist oder nicht, aber man sieht, ob der Bewerber seine Nerven völlig wegschmeißt, oder es wenigstens probiert oder ob er einen guten Ansatz hinschreibt.

      Oder läuft in ihrer Firma die Arbeit völlig stressfrei ab? Ja? Kann ich mich bewerben?

      PS: In meiner Abteilung werden auch "sehr einfache" Programmierbeispiele gestellt. Und es ist schon interessant, wie die Leute reagieren.

    • Corto Maltese
      17. September 2017 13:41

      @ Pennpatrick Ich weiß nicht woher Sie diese Schlüsse ziehen, zumal es hier im speziellen lediglich um die Fragen eines Einstellungsgespräches ging. Ich versichere Ihnen, dass ich weder Ihr Einkommen noch Ihr Haus will. Ich zahle auch 50% meines Einkommens an den Staat. Fair enough, wenn Sie den selben Beitrag an das Gemeinwohl abliefern. Es ist richtig, dass ich mich dafür nicht bedanken werde.

    • Corto Maltese
      17. September 2017 13:47

      @ Günter Pollack Ja da haben Sie Recht, ich kann sehr arrogant sein, nicht in einem Ausmaß wie AU, aber ich kenne meine Schwächen. Ich werde vor allem dann arrogant, wenn Stimmung gegen Schwächere gemacht wird. Und ich kenne die Sorte Rechtsanwälte, Lehrer, Beamte, die glauben sich in geselligen Herrenrunden über die Unfähigkeit der nächsten Generationen auslassen zu müssen. Vor allem Lehrer, die mit mir in die Schule gegangen sind erinnere ich dann gerne an deren glänzenden Schulerfolge von damals.

    • Rübezahl
      17. September 2017 16:50

      Diese Fragen habe ich mir auch immer wieder gestellt. Dachte lange Zeit wie Sie.
      Heute sehe ich, dass diese alte und - ja verzopfte Art und Weise - des Befragens wieder richtig ist!

      Nicht der Inhalt ist so sehr von Bedeutung, sondern das WIE sich der KAndidat aus der Affäre zieht!
      Versucht er zu rechnen? Ist der Ansatz korrekt? Bleibt er ruhig? Locker? Weicht er aus? Wie tut er das? Wie reagiert jemand bei ungewöhnlichen Fragen? Ist nicht gerade DAS das Entscheidende in einem kurzen Gespräch, um jemanden zu charakterisieren?

      Man kann solche Fragen ja auch freundlich oder amikal stellen. Oder auch von oben herab..
      AUch DAS sagt viel über einen Arbeitgeber aus!!!

    • Yeti
      17. September 2017 17:41

      ..."ein männlicher selbstgefälliger Sud..." Das ist wohl eine Selbstbeschreibung des Corto Maltese. Arroganz und Selbstgerechtigkeit sind ganz auf seiner Seite.

    • Corto Maltese
      17. September 2017 18:46

      @Rübezahl Letztendlich hat jeder seine Art ein Bewerbungsgespräch zu führen und ich traue Ihnen auch zu, dass Sie Grundwissen in einer Art abfragen, dass sich der Vorstellende wertgeschätzt fühlt.

    • Corto Maltese
      17. September 2017 18:52

      @ Yeti Arroganz und Selbstgerechtigkeit wächst immer auf einem Holz. Ich probiere mich diesbezüglich am Riemen zu reißen. Offenbar kennen Sie mich besser als ich Sie, was daran liegen mag, dass Sie normalerweise unter einem anderen Nicknamen posten, was ich nicht tue.

  33. Undine
    17. September 2017 11:04

    Bis die (fast ausschließlich) negativen Auswirkungen der 68er überall spürbar wurden, hieß es beim "einfachen Volk" stets, die Kinder sollen sich "nach der Decke strecken", also mehr im Leben erreichen als die Eltern---und dazu muß man sich natürlich ANSTRENGEN; das war DAMALS den Menschen klar. Man war immer bestrebt, das NIVEAU zu HEBEN.

    Seit die 68er alle maßgeblichen Stellen besetzt haben, heißt das Motto "Nur nicht zu viel anstrengen"--- man erfand das Arbeitsleid, das Schülerleid und erfand den KUSCHELKURS in den Schulen und--- man streckte sich nicht mehr wie bisher nach der Decke, sondern machte es sich auf Polstern auf dem Boden bequem. Und dort sitzen wir jetzt fest und können kaum mehr aufstehen, weil das zu anstrengend geworden ist.

    Das Ergebnis ist, wie A.U. aufgezeigt hat, ERSCHÜTTERND: Das NIVEAU wurde kontinuierlich GESENKT, bis auch nahezu Grenzdebile und v.a. Leute mit "Migrationshintergrund" leicht mithalten und ihr Maturazeugnis, ihr Uni-Diplom trotz Unfähigkeit in der Hand halten können.

    Unter der Herrschaft der Linken wächst nur der Schuldenberg in ungeahnte Höhen---weil man nicht gerne RECHNET in diesen Kreisen...

  34. Anonymer Feigling
    17. September 2017 10:48

    Nicht nur die Juristen sind mathematische Dilettanten, auch die Mediziner (eigentlich alle abgesehen von den Technikern).

    Ich kenne Medizinstudenten, denen ich beigebracht habe, wie man Potenzen dividiert (Hochzahlen addieren).
    Ich kenne Mediziner, die kennen nicht den Unterschied zwischen Kalorie und Kilokalorien. Und immer, wenn ich darauf hinweise, werde ich zurechtgewiesen, dass ich nicht so kleinlich sein solle. (Ach, was macht das schon für einen Unterschied, ob Graz von Wien 200 km oder 200 m entfernt ist. Ist doch eh das gleiche)

    Gott behüte uns vor den Medizinern, wenn sie die Dosierung berechnen! (Man sollte nur gesund ins Krankenhaus gehen, dann kommt man vielleicht wieder lebend heraus.)

    Letztens hat man mir von einer Person erzählt, die im Fernsehen gefragt worden ist, wie viel Nahrung ein 75-Jähriger im Laufe seines Lebens durch seinen Darm schleust. 200 Tonnen hat diese Person geschätzt. Ganz überrascht war man, als ich laut im Kopf nachgerechnet habe: 75 × 365 × 0.5 kg.
    Natürlich nicht so, sondern so: 1 Jahr hat 365 Tage, 3 Jahre 1000 Tage, 30 Jahre 10000 Tage, 75 = 30 + 30 + 15, also 75 Jahre 25000 Tage, die Hälfte davon 12500 kg, also 12.5 Tonnen.

    Einer meiner ersten Prüfungen im Studium war Experimentalphysik. Da mussten wir alle Beispiele im Kopf rechnen. Der Taschenrechner war verboten!
    Pi^2 war 10, ebenso die Erdbeschleunigung. Durch das Kopfrechnen wird man lockerer im Kopf und sieht nicht mehr alles so verkrampf mathematisch eng. Kopfrechnen erweitert den Horizont.

    Übrigens: Bei der Dreier-Diskussion hat dieser unsägliche BK Kern wieder einmal darauf bestanden, das Tablet für alle in der Schule einzuführen. Was sollen die Kinder dadurch lernen? Wo der Text-To-Speech-Knopf ist, um sich den Text vorlesen zu lassen? Eventuell vorher auch noch ins Muselmanische übersetzen zu lassen?

    • Anonymer Feigling
      17. September 2017 11:13

      Bevor sich ein anderer über meine Schlampigkeit mokiert: Potenzen werden multipliziert/dividiert, indem die Hochzahlen addiert/subtrahiert werden.
      Da habe ich beim Tippen zu stark gekürzt.

    • otti
      17. September 2017 14:15

      Anonymer Feigling: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • Undine
      17. September 2017 16:44

      @Anonymer Feigling

      ************************************************!
      Mein Vater---ein bei allen (!) Schülern beliebter ausgezeichneter Mathematiklehrer---hatte mir u. a. auch geraten, immer erst zu SCHÄTZEN, ob ein Ergebnis auch stimmen könne.

    • Brigitte Imb
      17. September 2017 18:25

      Die älteren Ärzte beherrschen schon noch das Rechnen, was uns langfristig natürlich nicht weiterhilft, weil wir der jungen "kompetente" Nachkommenschaft (vielleicht auch der unkompetenten Zuwandererschaft) ausgeliefert sein werden.

      Mein Vater erledigte tgl. seine Buchhaltung - selbst wenn´s 3 Uhr in der Früh war, Ordnung mußte sein -, und legte selbst seine Bilanzen beim Finanzamt vor. Handschriftlich natürlich, in einer gestochenen und geordneten Schrift. Diese Bücher anzusehen sind das reinste Vergnügen.

      Wir schenkten ihm eine "Rechenmaschine", die er fluchend nach einiger Zeit zurückwies, weil er "händisch" schneller und korrekter unterwegs sei.

  35. Sandwalk
    17. September 2017 10:23

    Ich frage mich schon lange, was mit unseren Juristen los ist. Sind die tatsächlich auf das Niveau der Bobo"wissenschaften" Soziologie, Politologie, Publizistik und Genderismus herabgesunken?

    Da gibt es Gerichtsurteile, wonach Ungarn ein Verbrecherstaat ist, in den man keine Asylierenden schicken darf, da sind die Inseratveruntreuungen der Stadt Wien mit Händen zu greifen, aber nichts geschieht, stattdessen wird gegen Grasser - gefühlt - seit der Zwischenkriegszeit ermittelt. Ganz zu schweigen von den ungeniert und straffrei agierenden korrupten Beamten, die seit Jahren die Medien mit Ermittlungsergebnissen versorgen.

    Das Dumme ist nur, auch wenn bei der Wahl die ungebildeten Spät-68er und Turnschuh-Bobos rausgewählt werden sollten, werden die Schulen und Universitäten noch lange viertelgebildete Dyslektiker hervorbringen.

    Aber bitte. Als gelernte und gebildete Österreicher üben wir uns jetzt in Geduld. Wir wissen ja. Comes time comes bicycle. Kommt Zeit, kommt Rad.

  36. Josef Maierhofer
    17. September 2017 09:42

    Das deckt sich voll mit meinen Erfahrungen an der Fachhochschule und als Geschworener und Schöffe bei Gericht.

    Fachhochschule: Prüfung: Schaue einem Kandidaten zu, wie er rechnet, er war (als fast fertiger Techniker !) nicht imstande eine relativ einfache Gleichung zu lösen. Ich habe immer gesagt, studieren Sie was Sie wollen, aber tun Sie das, was Sie wollen, auch wirklich und ernstlich, auch dann, wenn die Schule versagt.

    Gericht: Geschworener: Im Saal eine 'Exkursion' von Jusstudenten vor dem Abschluss ihres 'Studiums'. Sie tuscheln, tratschen, der Prozess ist ihnen egal. In einer Pause habe ich sie um ihre Meinung gefragt, Antwort keine, ist egal, ... genau wie bei den Technikern, das was sie wollen ist nämlich nicht ein Dienst an der Gesellschaft, sondern ein Nehmen von der Gesellschaft.

    Dr. Tassilo Wallentin zitiert heute in der Kronenzeitung J.F. Kennedy:' Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann - frage, was Du für Dein Land tun kannst', und beschreibt völlig realistisch den österreichischen Wurm, der überall drin ist, Ideologie und Selbstbedienung, etc.

    Wir haben alle diese falsch erzogenen Versager als Politiker und Entscheidungsträger und, wie überall, in Schule, Uni, Politik, Wirtschaft, Verwaltung, etc. dann diese sitzen. Die Leistungsträger werden immer weniger, die Last. die sie tragen oder die man Ihnen aufbürdet, wird immer schwerer, die Vernunft wird immer stärker bekämpft, ...

    Dazu Reinhard Mey, das Narrenschiff
    https://www.youtube.com/watch?v=mLWO1F9ivl0

    Dr. Tassilo Wallentin zitiert heute in der Kronenzeitung J.F Kennedy 'Frage nicht, was Dein Land für Dich tun kann - frage, was Du für Dein Land tun kannst und beschreibt genau, wo überall der österreichische Wurm drinnen ist, meist Ideologie, Idiotie, Selbstbedienung, ...

    Auch die Frage an die Politik, 'fragt nicht, was das Land für Euch tun kann - fragt, was Ihr für das Land tun könnt', da bleibt dann real nur noch die FPÖ übrig, meine ich.

    • Anonymer Feigling
      17. September 2017 13:06

      Wie wird man Schöffe?
      Ich möchte auch einmal Schöffe sein, besonders bei einem dieser unzähligen täglichen Einzelfälle!
      Oder gibt es da streng geheime Datenbanken über uns Österreicher, wo unsere öffentlichen Aussagen gesammelt werden und so unsere Gesinnung herausgelesen werden kann?
      So kann man dann gezielt die Schöffen aussuchen.

    • Josef Maierhofer
      17. September 2017 16:10

      @ Anonymer Feigling

      Die Schöffen und Geschworenen hat das Gericht aus einer Liste der unbescholtenen Bürger per Zufall ausgewählt und angeschrieben (besser gesagt hinzitiert). Bei mir 6x. Als ich dann als Gewerbetreibender begann die Zeiten in Rechnung zu stellen, war das zu Ende.

      Unangenehm für mich war die Unerreichbarkeit der Richter und unangenehm scheinbar war es für das Gericht, wenn ich in Akten Einsicht nehmen wollte, das war nicht gern gesehen.

      Wie ich gelesen habe, plant der Herr Justizminister die Abschaffung der Geschworenen und Schöffen. Nunmehr können Berufsrichter die Laienrichter außer Kraft setzen, früher war das umghekehrt.

  37. Politicus1
    17. September 2017 09:10

    Mathe brauch' ma net!
    Es genügt vollauf, wenn Herr und Frau Österreicher den Unterschied bei den Benzinpreistafeln mit dem Cent auf drei Kommastellen begreifen und erkennen, wo der Sprit um einen halben Cent billiger ist.

  38. Undine
    17. September 2017 09:07

    In Zeiten, in denen in den Schulen Genderei, "erweiterte" Sexualkunde, Geschichtsmanipulation und Politische Bildung---natürlich mit eindeutigem Linksdrall! ---dominieren, die einst gediegene Allgemeinbildung zugunsten der zugereisten Bildungsfernen aber mit voller Absicht restlos vernachlässigt wird, solange kann es mit dem Bildungswesen nur weiter bergab gehen. Wenn sich die Kuschelkurs-Absolventen dann dem wirklichen Leben stellen müssen, können sie nur scheitern.

    • glockenblumen
      17. September 2017 20:40

      So ist es!
      Leider ist auch der Großteil der Elterngeneration dieser jetzigen jungen Leute schon so hirngewaschen, daß von denen nicht zu erwarten ist sich diesem himmelschreienden Schwachsinn, dieser Indoktrinierung, entschieden entgegen zu stellen und für ihre Kinder echte Bildung zu fordern.

  39. Klimaleugner
    17. September 2017 09:05

    Das gleiche, wie für die Juristen gilt auch für die Wirtschaftsuniversität, wo ich studiert habe. Auch hier werden junge Menschen, die nachher in allen Bereichen der Wirtschaft unterkommen wollen mit Soziologie, Sozialpsychologie und Genderwissenschaften zugemüllt. Vor allem Studenten, die nachher in der Privatwirtschaft arbeiten wollen, können mit diesem „Wissen“ später nichts anfangen. KEIN MENSCH BRAUCHT DAS!!!

    Hier wäre auch vor allem „Rechnen“ gefragt: zu wissen, „was kostet wie viel“ ist, egal in welchem Unternehmensbereich man tätig ist von entscheidender Bedeutung – für das Unternehmen.

    Es hat mich erschüttert, dass Edeltraut Hanappi-Egger, die den Lehrstuhl für Gender & Diversity in Organizations innehat zur Rektorin gewählt wurde.
    Damit wird jetzt auch die Betriebswirtschaft zu einem Orchideenstudium.

    Abschließend möchte ich noch auf einen Beitrag von AU aus dem Jahr 2015 verweisen:
    http://www.andreas-unterberger.at/2015/05/die-uni-als-leistungsfreie-sackgasse/

  40. Bob
    17. September 2017 08:59

    Den Mangel an Allgemeinbildung durfte ich selbst bei einem weiblichen Richter feststellen, die nicht wusste was eine Hellebarde ist. Dies Unwissenheit wird dann von teuren Sachverständigen bereinigt, die oft dann reine Fachidioten sind. Und solche ungebildeten Vollkoffer dürfen dann Politiker wählen, die unsere Zukunft bestimmen. Wundert sich jetzt noch wer?

  41. El Capitan
    17. September 2017 08:55

    Diese Bildungskatastrophe beobachte ich seit Jahren. Es ist die Folge einer Bildungspolitik, deren Ursache darin liegt, dass man nichts mehr lernen muss, weil alles im Internet zu finden ist. Der Depp des 21. Jahrhunderts will nicht wissen, er will googeln.

    Ein Personalchef erzählte mir, dass ein erheblicher Teil der Maturanten (!!) kein Land in Afrika nennen kann, von Hauptstädten ganz zu schweigen. Die Hälfte aller Lehrlinge findet England nicht auf einem Globus.

    Das ist NICHT die Schuld der Lehrer. Das ist die Schuld der 68er, die in den Institutionen, wie etwa im Unterrichtsministerium, fuhrwerken. Es sind die Leute, die der deutsche Autor Thilo Sarrazin "angsterregend idiotisch und ungebildet" nennt.

    Jahrelang galt es als schick, ein mathematischer Trottel zu sein. Das Flaggschiff dieser Ignoranten ist der "Bildungsexperte" Salcher, der vor laufenden Kameras gemeint hat 80 Millionen dividiert durch 8 Millionen ergibt 1.

    Aber Hauptsache das depperte Volk gendert und glaubt, dass 10 Millionen 1 Milliarde sind.

    • Undine
      17. September 2017 17:40

      @El Capitan

      ********************************************************!

      Dr. Heinrich DRIMMEL und Dr. PIFFL-PERCEVIC waren noch hochgebildete Unterrichtsminister---seither geht's bergab.

    • Pennpatrik
      17. September 2017 19:16

      @Undine
      Heinrich Drimmel konnte auch noch Bücher schreiben. Richtige Bücher!
      Von ihm stammt die 4-Bändige Geschichte der Republik. Wer sich noch unverfälscht informieren möchte:
      - 1918 - 1927: Vom Umsturz zum Bürgerkrieg
      - 1927 - 1934: Vom Justizpalastbrand zum Febraraufstand
      - 1934 - 1938: Vom Kanzlermord zum Anschluß
      - Vom Anschluß zum Krieg

      Ohne politische Rücksichtnahme oder großkoalitionäre Beschönigung (wie von Portisch). Aber totgeschwiegen.

      Außerdem:
      Heinrich Drimmel: 10 Reden wider den Geist (Zeitgeist), 1965 HEROLD.
      Unter anderem die Kapitel:
      - wider die staatliche Fabrik des neuen Menschen
      - wider die zivile Feigheit
      - wider die bürgerliche Feigheit

    • Pennpatrik
      17. September 2017 19:18

      Aus diesem Buch stammt der Satz:
      "Der bedrohliche Untergang der kleineren gesellschaftlichen Einheiten bedeutet die Gefahr des Unterganges der Menschenrechte, der Freiheit des Menschen im Staate!

      Ein Prophet!
      Wer von unseren jetzigen Politikern könnte solche Bücher schreiben.
      Danke für die Erwähnung dieses großen Österreichers.

  42. Pennpatrik
    17. September 2017 08:51

    "Wie kann es das geben, dass Menschen nach mindestens 16 Jahren im Schulsystem an so etwas scheitern?"

    Ganz einfach: Die Kompetenzbildung ist Scheiße.

    Ich hoffe, es gibt kein Aufheulen im Blog ob dieses Wortes. Aber ein Teil unserer Probleme liegt darin, dass sich Bildungsbürger weigern, die Dinge zu benennen, wie sie sind, nur weil der Sozialismus Unfeines produziert.

    Man kann es nicht oft genug sagen: Die Hauptschuld trägt die ÖVP! Sie hat Alles, aber auch wirklich Alles, wofür sie je stand, verraten.
    Sie hat uns nicht beschützt!

    Sie hat den Staat nicht beschützt!
    Sie hat die Familien nicht beschützt!
    Sie hat die Mütter nicht beschützt!
    Vor allem hat sie die Kinder nicht beschützt!

    Ein Beweis dafür, dass sie keine Sekunde daran denkt, ihr Verhalten zu ändern:
    Noch kurz(sic) vor diesen Wahlen hat sie ohne Not gemeinsam mit den Sozialisten und Grünen die Einführung der Gesamtschule in Modellregionen in die Verfassung geschrieben, sodass das nach der Wahl nicht mehr änderbar ist. Dasselbe Vorgehen wie bei der Kammerzwangsmitgliedschaft.

    Die Österreichische Verräter Partei.

    • Bob
      17. September 2017 12:22

      *****************************

    • logiker2
      17. September 2017 15:54

      *********************!

    • Riese35
      17. September 2017 16:39

      ********************************!
      ********************************!
      ********************************!

      Wer es sehen will, kann es sehen: die ÖVP konterkariert sich selbst. Sie ist ihr eigener Gegner. Ein perfekt inszeniertes Schauspiel, um dem Wähler Sand in die Augen zu streuen. Und viele fallen darauf hinein.

    • Undine
      17. September 2017 22:39

      @Pennpatrik

      Auch von mir***********************************************+!

      Leider gibt sich Dr. Josef MOSER für diese Bauernfängerei her!

  43. Ausgebeuteter
    17. September 2017 08:34

    Bitte die Schuld an mangelnden Grundkenntnissen in Rechnen, Deutsch sowie Allgemeinwissen nicht nur bei den Bewerbern suchen, sondern auch im aktuellen Bildungssystem sowie den an der Macht stehenden Politikern und Lehrkräften. Seit Jahrzehnten werden von den schwarzen und roten Ministern Änderungen versprochen und Reformen versucht - alles bisher erfolglos.

    Viele Jugendliche haben keine Armbanduhr mehr, sondern schauen bei Bedarf auf das Smartphone. Ebenso wird für die einfachsten Grundrechnungsarten der dort eingebaute Rechner zu Rate gezogen, wobei aber immer vorab eine Schätzung erforderlich wäre, damit es keine Dezimalfehler gibt. Viele Bewerber um Lehrstellen müssen wegen dieses Mankos abgelehnt werden, denn es ist für den Unternehmer einfach zu riskant, wenn der Lehrling mit falschen Zahlen Werkstoffe bearbeitet und dabei materiellen Schaden verursacht. Auch die einfachen Grammatikregeln werden Dank gekürzten SMS und WhatsApp ignoriert, aber die Bedienung eines Smartphones funktioniert von allen Bewerbern tadellos. Die heutzutage erforderlichen Englischkenntnisse sind äußerst mangelhaft. Jeder behauptet, Englisch zu beherrschen, aber beim ersten Test wird dabei ein Versagen festgestellt.

    Auch wenn es heutzutage aufgrund des enormen Wissenstandes unmöglich geworden ist, überall gute Kenntnisse zu haben, so haben frühere humanistische Ausbildungen (auch mit Latein- und Altgriechischkenntnissen) dazu beigetragen, dass man logische Denken in Zusammenhängen gut erfassen und formulieren kann. Wichtig ist auch, zu erkennen, wo und wann man benötigte Fachinformationen suchen und abfragen kann. Diese Schlussfolgerungen sollten in den Schulen und Universitäten vermittelt werden, denn überall ein wenig zu wissen ist eben nicht mehr zeitgemäß. Die sog. Lernpyramide muss also auf dem Kopf gestellt werden, dafür aber die neue Basis exzellent werden.

    Wird das Bildungssystem durch die Verteilung von kostenlosen Laptops in den Volksschulen besser werden? Wie kann der Bildungsgrad verbessert werden, wenn der ORF seinem ursprünglichen Auftrag nicht mehr nachkommt und über die meisten Sender nur seichte und jederzeit austauschbare Musik mit sehr kurzer Halbwertszeit sendet? Und das dortige Informationsangebot ist einseitig und wird durch die links-grünen Redakteure bestimmt. Was tragen die Boulevardzeitungen mit den Schlagworten und vielen Sensationsbildern zur Verbesserung bei? Wie viele Bücher werden im Durchschnitt von den Heranwachsenden noch gelesen? Im Internet gebe es zwar auch gute Möglichkeiten, das persönliche Wissen zu steigern, aber 95 % der angebotenen Seiten fallen unter Mist und werden trotzdem eifrig besucht.

    • dssm
      17. September 2017 10:05

      @Ausgebeuteter
      Die heutige Jugend ist auch nicht dümmer als wir, nur wer nichts oder schlimmer Falsches lernt, der kann halt auch nichts, egal wie begabt er ist.

      Auf der FH-Salzburg hat ein Mitarbeiter gerade eine große Arbeit abgegeben. Das war dem Herrn ‚Professor‘ aber zu kompliziert, also hat er den Studenten genötigt, Durchschnittswerte von Durchschnittswerten zu ‚errechnen‘, damit es sich leichter liest. Was haben wir in Statistik wohl als oberstes Grundgesetz gelernt?
      Und prompt verhielt sich das Ergebnis wie in „Simpsons Paradox“, womit die ganze Arbeit das Gegenteil der Wirklichkeit zeigte und dafür gab es dann eine gute Note.

  44. Pennpatrik
    17. September 2017 08:28

    Empfehlung:
    Es gibt eine neue Zeitschrift am deutschen Markt: "CATO".

    Aus dem Editorial:
    "CATO war in Europa seit je ein Sinnbild der Integrität und Stolzes auf die Tradition, aus der Staat und Volk leben. ... Was wir brauchen, sind verlässliche Wegweiser sowie ein größeres Bewußtsein für die Knappheit geistiger und materieller Bestände ..."

    Ich lese gerade die erste Ausgabe. Die Zeitschrift ist sowohl von der Aufmachung als auch den Autoren hochwertig und beschäftigt sich positiv aber nicht unkritisch mit dem "zu bewahrendem"; also Konservativem.

    Erscheint 6x im Jahr, man kann sich aber sicher auch 1 Exemplar zusenden lassen.

  45. dssm
    17. September 2017 07:58

    Das furchtbare daran, diese Anwaltskanzlei hat als Bewerber lediglich die besseren Studienabgänger, bei unseren Gerichten landen die anderen, vor allem Frauen, welche zwar keinerlei Allgemeinbildung haben, nicht rechnen können und rechtschreiben schon gar nicht, aber super linx/grün sind.
    Wobei auffällt, linx/grünes Gedankengut hat etwas mit mangelnder Bildung zu tun!

    Nassim Taleb hat vor einiger Zeit einen Kommentar zur ‚Snow-Flake-Generation‘ abgegeben, weil sich halt so viele über diese komplett neben dem Leben stehende Jugend lustig gemacht haben. Seine Warnung: Genau diese Idioten werden eure(!) Beamten von morgen sein!

    Lasst uns den Staat dringend kleiner machen, denn wenn diese Leute erst das Sagen haben ...

    • G?nter Pollak
      17. September 2017 11:00

      Aufnahmetest wo nochmals Grundkompetenzen abgefragt werden, würden aber auch schon viel helfen.

      Wieso die Natura diese Grundkompetenzen nicht mehr garantieren kann, das sollte man allerdings genauer untersuchen!

    • Riese35
      17. September 2017 11:44

      @dssm: **********************************************!

      @G?nter Pollak: Grund-"Kompetenzen" sind nicht ein Mittel zur Lösung, sondern die Ursache für diese Misere. Solange die Schüler nicht gedrillt wurden, hunderte von Kompetenzen durch papageiartige Reproduktion mittels Multiple-Choice Fragen "nachzuweisen", sondern selbst kreative Lösungsansätze entwickeln mußten, und solange die Lehrer von ihrem Fach noch etwas verstanden und diese Begeisterung weitergeben durften, anstatt mit Pädagogik- und Genderdrill vollgestopft zu werden, hat es diese Probleme nicht gegeben.

    • Yeti
      17. September 2017 17:59

      Alfred Tetzlaff: "Der Sozialist ist nicht grundsätzlich dumm, er hat nur sehr viel Pech beim Nachdenken!"

    • Sensenmann
      18. September 2017 10:59

      Kann man so sagen. Ich bin dennoch der Meinung, der Sozi ist blöder wie Vieh.
      Denn nicht das dümmste Vieh handelt gegen sein eigenes Überleben oder das seiner Spezies und keine Hühnerherde würde den Iltis in ihren Stall bitten...

  46. Helmut Gugerbauer
    17. September 2017 07:22

    Um zu wissen, was los ist, braucht man sich nur die Studienpläne der eigenen Kinder anzusehen: Ohne korrekt gendern zu können läuft gar nix, dann kommt das fachliche Wissen, dann kommt lange nix..., dann kommt wieder nix und dann ist es aus.
    Um niemandem Unrecht zu tun: Auch ein Basiswissen über Kapitalismus, Atomkraft und Klimawandel ist für das erfolgreiche Durchlaufen unseres Bildungssystems notwendig.

  47. socrates
    17. September 2017 06:17

    Ich danke für diesen Artikel, der meine Kassandrarufe in diesem Blog bestâtigt. Die dauernden Angriffe auf die Lehrer bringen ihre Früchte. Bei der Aufzählung welche Sinekuren die Roten noch schnell besetzen, fehlten die Direktoren der Schulen. Sie sind Langzeitinvestitionen gegen Bildung.

  48. Riese35
    17. September 2017 04:12

    Je mehr kognitive Eigenschaften die neuen Maschinen haben, desto weniger haben die Menschen. Diese Entwicklung hat bereits mit dem Taschenrechner eingesetzt.

    Der alte Rechenstab hingegen war nur eine Hilfe für die Genauigkeit. Ebenso das Logarithmenbuch. Für die Größenordnung war man selbst verantwortlich und mußte denken. Man bekam so ein Gefühl für Größenordnungen.

    • dssm
      17. September 2017 08:10

      @Riese35
      Der IQ ist ein gutes Maßband, was denn eine Gesellschaft zum Überleben so braucht. War in Urzeiten ein gutes, ja geradezu photographisches Gedächtnis notwendig, so ist heute Abstraktionsvermögen alles. Man kann das gut an Messenrassen in abgelegenen Gebieten beobachten, die australischen Ureinwohner haben ein beneidenswertes Gedächtnis, nur scheitern diese halt bei der einfachsten Rechenaufgabe.
      Noch vor einigen Jahrzehnten war eine schöne Schrift notwendig, denn sonst waren die Aufzeichnungen wertlos, die klassische chinesische Beamtenprüfung hat dies daher in den Mittelpunkt gestellt.
      Gnade uns Gott, wenn der IQ bei uns weiter so sinkt, denn ohne Technik sind wir tot.

    • Riese35
      17. September 2017 11:47

      @dssm: **********************!

    • steinmein
      18. September 2017 15:49

      Stimme als alter BGSch-(HTL)Schüler dem voll zu. Es ist daher verständlich, wenn Richterurteile aussprechen, die in Zahlen ausgedrückt Verwunderung hervorrufen .
      Da bleibt vieles unterhalb der "Bagatellgrenze"

  49. carambolage
    17. September 2017 03:38

    Es wundert mich schon lange, dass - angefangen mit unseren Eliten bis zum Otto Normalverbraucher - keiner mehr ein Zahlengefühl, geschweige denn Rechnen kann.
    Das fängt schon beim allgemein akzeptierten Schuldenmachen an: wenn die EZB den Zinssatz nur um 1% anhebt, könnten unzählige Städte und Gemeinden eigentlich Konkurs anmelden.
    Dann geht es weiter: mit den unzähligen Invasoren, die zu 90% in unsere Sozialsysteme einwandern. Mit unsere eigenen Hilfsbedürftigen können und müssen wir ohnehin fertig werden. Aber diese Menschen, die hier ohne rechtliche Voraussetzungen eindringen und die wir nie wieder los werden (+ Familiennachzug), kosten uns auf Dauer den bisschen Wohlstand den wir uns aufgebaut haben.
    Wo bleibt der massenweise Protest gegen diesen Wahnsinn?

    • LeoXI
      17. September 2017 09:27

      50% Islam-Anteil an Wiener Pflichtschulen. Wer rechnen kann bzw ein Zahlengefühl hat, müsste nicht nachdenken, wie er heute wählt.
      Nach dem früher ja bereits bekannten Zahlenmaterial hätte es freilich auch im Herbst 2015, aber auch schon vor 15 Jahre keines Nachdenkens bedurft. Damals hätte man vielleicht sogar noch den heute wohl unumkehrbaren Auto-Genozid abwenden können.

    • Sensenmann
      18. September 2017 10:43

      In spätestens 2 Wahlperioden zu 5 Jahren sind die ALLE 16. Dann sind - rein mathematisch - ein weiteres gutes Achtel der Austochtonen in der Grube.
      Die Scharia kann dann ganz demokratisch eingeführt werden.

      10 Jahre noch.
      Wer glaubt, daßm das friedlich abgehen wird, der glaubt auch an den Weihnachtsmann oder ist ein Östertrottel.

      Wovon wir eh schon gut und gerne 52% haben...

    • Torres (kein Partner)
      19. September 2017 09:56

      Wo der massenweise Protest bleibt, werden wir - vielleicht - am 15. Oktober sehen.

  50. Riese35
    17. September 2017 02:37

    Der Fisch stinkt am Kopf. Das ist nicht eine Frage des Nachwuchses, sondern der Universitätsprofessoren selbst. Elisabeth Holzleithner, Juristin, Rechtsphilosophin und Universitätsprofessorin für Rechtsphilosophie und Legal Gender Studies an der Universität Wien: "... Menschen, die bei Geburt ein bestimmtes Geschlecht zugewiesen bekommen, ..." [ServusTV, Talk im Hangar-7, 27.10.2016, 'Mann und Frau: Gleichmacherei um jeden Preis?']

    Das Geschlecht wird also bei der Geburt "zugewiesen" wie eine Gemeindebauwohnung, wenn man eine beantragt hat, wahrscheinlich nach gewissen, von der Politik vorgegebenen Quoten, und nicht ganz einfach festgestellt.

    Bei solchen Universitätsprofessoren braucht man sich über den Nachwuchs keine Gedanken mehr machen.

    • glockenblumen
      17. September 2017 20:31

      @ Riese35

      Da haben wir ja Glück, daß das Geschlecht bei uns wenigstens eindeutig "zugewiesen" wurde.
      Stellen Sie sich vor, man hätte uns multiple Geschlechter zugewiesen....
      Allein die Kleidungsfrage - über Schuhe und Accessoires gar nicht zu reden - brächte uns in große finanzielle Nöte, ;-)

      Wie sehr kann die Menschheit denn noch degenerieren????

    • Brigitte Imb
      17. September 2017 21:32

      Kann jemand wirklich an so einen Blödsinn glauben? Noch dazu jemand, von dem man eine gewisse Bildung voraussetzen würde?

      Es ist ja echt nicht zu fassen, was da auf unsere Jugend losgelassen wird. Ich denke dahinter stecken gezielte Machtmechanismen, die "Verwirrung" stiften wollen.

    • Undine
      17. September 2017 22:48

      Mich wundert ja schon, daß von den Genderwürsteln nicht längst Babykleidung ausnahmslos in Regenbogenfarben verlangt wird! ;-)

    • AppolloniO (kein Partner)
      19. September 2017 11:18

      Auch ich bin gegen diesen Gender-Wahnsinn, aber beim Schimpfen die Kirche bitte im Dorf lassen (um sich nachher nicht zu blamieren.
      Es ist tatsächlich so, dass in der Eizelle nach der Befruchtung noch kein Geschlecht festliegt, aus der befruchteten Zelle kann sich tatsächlich noch beides bilden. Und das bleibt so über zwei Monate lang. Erst danach(!) entscheidet sich die Natur für einen Bub oder ein Mädchen, abhängig von verschiedenen "äußeren" und "inneren" Faktoren.
      Elisabeth Holzleithner hätte also besser davon gesprochen dass sich das Geschlecht erst während der Schwangerschaft herausbildet, keinesfalls aber während der Geburt.

  51. Helmut Oswald
    17. September 2017 02:12

    Juristen - wie ich zu meinem Bedauern feststellen muß damit auch meine akademische Kollegenschaft - entwickeln, je nach Gattung, eine atemberaubende Befähigung lebenspraxisferne Gedankengänge zu entwickeln und an die Folgen der Umsetzung dieser ihrer Kopfgeburten - also an das, was man in der Kriegführung heute Kollateralschäden nennt - nicht den geringsten Gedanken zu verschwenden. Die meisten Juristen sind eine Plage für die Menschheit, weil sie als ihr Geschäftsmodell erkannt haben, Dinge nicht einfacher, sondern komplizierter zu machen. Eine besondere Plage sind die ideologisch - sendungsbewussten Produkte des real existierenden Sozialismus und ihre Bereitschaft, jeden noch so absurden Blödsinn des Gesetzgebers in sogenannte Rechtsnormen zu gießen, die in der Sache selbst oft bereits krassesten Rechtsbruch bedeuten. Diese 'Vollzugs'juristen sind Teil eines stumpf- bis blödsinnigen Steuer und Verwaltungsstaates, in dem sie die Feigenblattfunktion des rechtskundigen und gelehrten wissenschaftlich-akademischen Geistes höherer Gattung geben, der vor dem Altar des Gesetzgebers dessen niemals versiegenden Weihrauchbrand schürt und dem gewöhnlichen Volk vorgaukelt, was Wunder an Vollkommenheit und Gralswürde doch das nie versiegende fürsorgliche Werk der Güte und Vollkommenheit hier doch zum Besten und Wohle der Allgemeinheit von Wenigen, rastlos und selbstlos tätigen Auserwählten einer stets zu beweihräuchernden höheren Gattung verrichtet wird. Zweifel an dessen Geltung uns Sinnhaftigkeit auch nur anzudeuten gilt es diesen als widerwärtigsten Geistesfrevel aufzudecken, zu brandmarken und mit exemplarischer Härte abzustrafen. Und wenn sie dann in ihren Maßanzügen, gestärkten Hemden und gerade nicht allerneuesten Krawatten mit genagelten Schuhsohlen durch die Gänge der Gerichtsgebäude und Verwaltungsgroßbauten schreiten, jeden Schritt so unüberhörbar setzend, daß selbst den schwächlichsten ihrer Gattung das gebotene Maß an Selbstbewusstsein in den Ohren so lange reflektiert, daß auch die letzten Selbstzweifel rückstandslos und ohne die geringste Wirkung verklingen, dann sind sie von der Überzeugung getragen, sie und sie alleine sind dazu bestimmt, die ehrfurchtgebietende Rechtsordnung alleine zu verkörpern. Sie sind in ihrer Person auserwählt, dem übrigen menschlichen Gekröse klarzumachen, daß diese alle bloß normunterworfene Subjekte seien, der Schicksal letztlich in ihren Händen zu liegen hat, komme an Einwänden oder anderslautenden Vorstellungen da des Weges, was es auch immer es sei. Beugt Euch, ihr Völker.

    Wozu dann auch noch rechnen können?

    • Wyatt
      17. September 2017 06:56

      Wozu dann auch noch rechnen können?

      .....das erledigt der "Sachverständige" und für den - der Computer.........

    • Nemo
      17. September 2017 18:38

      @Helmut Oswald: Das Thema ist natürlich ein sehr ernstes.
      Ihr wortgewaltiger Kommentar - würdig eines Ciceros - hat mich doch heute morgens am Sonntag erheitert und mir ein Lächeln abgerungen. Danke

    • Brigitte Imb
      17. September 2017 19:40

      @Nemo,

      exakt, die Beiträge von @Helmut Oswald, mit seiner unglaublichen Eloquenz, sind immer eine wahre Freude.

      Seine ehemaligen Deutschlehrer müssen begeistert gewesen sein, heutige würden wohl daran verzweifeln und "Tschänder und Diskriminierung" (wenn nicht gleich Hetze!) ausrufen.

    • Undine
      17. September 2017 21:13

      Ja, es muß wirklich einmal extra erwähnt werden: Die wortgewaltigen Kommentare @Helmut Oswalds sind stilistisch und inhaltlich immer ein Vergnügen der Sonderklasse! Ich genieße sie jedes Mal Wort für Wort---und man kann unglaublich viel daraus lernen!

    • Sensenmann
      18. September 2017 10:40

      Was für ein Genuß, das zu lesen.
      Es bestärkt mich nur noch darin, die Richterschaft botmäßig machen zu wollen, damit sie die Hand des Herren einmal spüren! Das Recht in einer Demokratie geht vom Volke aus. Was heute "im namen des Volkes" verküdnet wird, hat NICHTS mit dessen Willen und Rechtsvorstellung mehr zu tun.

      Das wird sich ändern müssen.

    • LePenseur (kein Partner)
      22. September 2017 20:17

      Chapeau! Touché!

      Ihre freundliche Erlaubnis präsumierend, erlaube ich mir Ihren Kommentar als Gastkommentar auf dem LePenseur-Blog zu veröffentlichen.

      P.S.: wollen Sie Ihre sprachgewaltigen Talente nicht öfter auf dem LP-Blog veröffentlichen? Kontaktieren Sie mich diesfalls via Kontakt-Seite auf dem LP-Blog.

      herzlichst

      LePenseur





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