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Die Renaissance der Gewerkschaft

Lesezeit: 2:30

Das Erstaunlichste an der jüngsten Einigung in der Koalition ist die dramatische Renaissance der Sozialpartnerschaft. Gewerkschaft und Wirtschaftskammer haben die von Bundeskanzler Kern angestrebten Neuwahlen verhindert. Sie haben ebenso verhindert, dass der von Kern geplante Transfer wichtiger Sozialpartner-Kompetenzen an die Politik stattfindet. So positiv das klingt, so fragwürdig ist es, ob eine Renaissance der Sozialpartner für Österreich insgesamt positiv ist.

Österreich war nämlich im weltweiten Vergleich schon bisher das Land mit den weitaus mächtigsten Sozialpartnern. Das war in der Nachkriesgzeit auch durchaus hilfreich. Es gab weniger Streiks als im Ausland. Insgeheim galt die Formel: Die Arbeitnehmer bekamen ähnliche Lohnerhöhungen wie die deutschen Kollegen – nur um ein oder zwei Zehntel weniger, sodass sich die Wettbewerbsfähigkeit ständig erhöht und Österreich in den ersten Jahren des Jahrtausends viel internationale Bewunderung errungen hat.

Heute jedoch ist die Sozialpartnerschaft ein Anachronismus. Eine Wirtschaftskammer mit Pflichtmitgliedschaft ist vielen Ländern unbekannt. Eine ebenfalls obligatorische Arbeiterkammer noch viel mehr. Beides wirkt für Investoren abschreckend. Vor allem aber haben die Gewerkschaften – bis auf den öffentlichen Dienst – stark an Kraft verloren.

Genau deswegen haben sie  ihre frühere souveräne Zurückhaltung aufgegeben. Die starken Männer Benya, Verzetnitsch, Hundstorfer sind weg. Die Nachfolger versuchten Stärke zu zeigen, indem sie trotz Krise die Lohnforderungen überzogen und viele für die Wirtschaft belastende Regelungen durchsetzten. Tatsache ist, dass Österreich deswegen heute in der Wettbewerbsfähigkeit und in allen anderen Vergleichsparametern schlechter dasteht als vor zehn Jahren.

Aber nun haben sich die Sozialpartner doch als stark erwiesen, um die Verlängerung der Koalition durchzusetzen und gleichzeitig viele Themen aus der Agenda des neuen SPÖ-Chefs für sich zu reservieren, wie Arbeitszeit und Mindestlohn. Bedeutet das nun eine Versachlichung dieser Fragen oder eine wirtschaftspolitische Entmündigung der Regierung? Das wird wohl erst die Zukunft zeigen. Die Industriellenvereinigung sieht das jedenfalls aus Katastrophe und „Begräbnis erster Klasse“ für die dringend nötige Arbeitszeitreform.

Tatsache ist jedenfalls, dass in ganz Europa (und Amerika erst recht) die Gewerkschaften dramatisch an Bedeutung verlieren. In fast allen Ländern außer Österreich, wo es noch relevante sozialistische Parteien gibt, haben diese sogar einen Konflikt mit der Gewerkschaft riskiert. Man denke etwa an die deutsche SPD, die bei der Agenda 2010 einen Frontalzusammenstoß mit der Gewerkschaft und eine Spaltung in Kauf genommen hat. Dafür hat sie Deutschland einen starken Wiederaufschwung verschafft. Ähnlich hat Alfred Gusenbauer Distanz zur Gewerkschaft gesucht – und ist gescheitert.

Man muss daher zweifeln, ob ausgerechnet jetzt die Gewerkschaft imstande ist, an einem ähnlichen – dringend notwendigen – Aufschwung für Österreich ernsthaft mitzuwirken.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 03:53

    Solange die Gewerkschaft als einer der vermögendsten Vereine, die das Land kennt, noch immer keinen Steuerbescheid durch die Finanz zugestellt bekommen hat, solange glaubt doch niemand ernsthaft, daß dieses Land eine Demokratie ist? Der real existierende Sozialismus mit seinen Funktionärsparadiesen gipfelt im Bonzograd - Biotop rund um Ak und Gewerkschaften. Pfründnerprolos mit steinzeitmarxistischer Brille, aber einem sicheren Machtinstinkt haben schon gewusst, warum sie Wahlen jetzt fürchten müssen ... Seit dieser Kaske dort herümgröhlt - Originalzitat 'dann brennt die Republik' - ( traut er sich nur sagen, weil ein roter Sch..haufen eben einmal nicht brennen kann) ist der ganze versiffte Laden noch einmal um Etage tiefer im Sumpf einbetoniert. Na, wer traut sich die Anzeige wegen 'Hate speech' gegen diese bolschewistische Kanaillie? Wann brennt sie denn endlich, diese Mißgeburt von einem Staat, der verheerenden Völkerscharen offene Grenzen und pralle Geldgeschenke offeriert, während die Authochtonen sich den Rücken krummbuckeln müssen, um die Sozipfründe und ihre Ausländerfreunde durchzufüttern?

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 10:08

    Die Gewerkschaften haben im laufe der Zeit einfach ihren Sinn verloren. Hand in Hand mit dem Sozialismus. Unnötig wie ein Kropf!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAusgebeuteter
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 07:33

    Die Gewerkschaften sind ein Auslaufmodell mit hoffentlich baldigem Ablaufdatum. Die meisten derer Forderungen wurden erfüllt und nun ist nur mehr der Selbsterhaltungstrieb vorhanden. Denn genau genommen sind sie ja eine freiwillige Arbeitnehmervertretung, denn die gesetzliche Interessensvertretung ist ja die Arbeiterkammer, welche auch die Pflichtbeiträge bekommt. Diese schwimmt derzeit in Geld, da ja dabei jeder Lohnerhöhung bzw. Anhebung der Höchstbemessungsgrundlage automatisch wieder mehr Geld in die AK-Kassen gespült wird. Ein Anachronismus, welcher unbedingt beendet werden sollte. Auch gibt es vereinzelt Fälle, wo Leute in beiden Organisationen tätig sind. Trotzdem haben die Gewerkschaften bei Lohnverhandlungen eigentlich mehr Macht als die AK, welche ebenfalls am Verhandlungstisch sitzt.

    Auf der Gegenseite gibt es auch die gesetzlich vorgesehene Wirtschaftskammer sowie freiwillige Organisationen, wie die Industriellenvereinigung. Denn manche Großbetriebe fühlen sich durch die WKÖ gar nicht gut vertreten, müssen aber auch deren Pflichtbeiträge abliefern. Die WKO-Beiträge wurden aber vor einigen Jahren "modernisiert", da auch da zu viel Geld in den Kassen war.

    Bei manchen anderen Kammern rumort es ebenfalls. So bei Ärzte-, Anwalts- und Architektenkammer, wo sich einige Zwangsmitglieder nicht gut vertreten fühlen und entsprechende (zusätzliche) Alternativen installieren.

    Leider wurden von einiger Zeit im NR im Rahmen einer Nacht- und Nebelaktion neben der Verlängerung der Legislaturperiode auf 5 Jahre auch die Interessenvertretungen in den Verfassungsrang erhoben, also kann nur mehr mit Zweidrittelmehrheit - welche nicht mehr realistisch ist - wieder eine Änderung erfolgen.

    P.S.: dass die Gewerkschaften schlechte Unternehmer sind, wurde in der Vergangenheit durch die Pleiten vieler ihrer Betriebe bewiesen (Arbeiterzeitung, Vorwärtsverlag, Konsumgenossenschaften, Bawag u.a.).

    Übrigens:
    Die Anzahl der Gewerkschaftsmitglieder geht seit Jahren zurück. In den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts waren es noch 1,7 Millionen, jetzt nur mehr knapp 1,2 Millionen. Dazu muss man aber ergänzen, dass es in vielen öffentlichen Bereichen sog. Zwangsmitgliedschaften gibt, denn bereits beim Eintritt wird man vom Betriebsrat bzw. der Dienststellenvertretung mehr oder weniger gezwungen, sich "organisieren" zu lassen.

  4. Ausgezeichneter Kommentatorglockenblumen
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 13:16

    OT

    Und wieder die Tschetschenen!
    Jetzt wird ermittelt....
    anstatt solches Terrorgesindel mitsamt Anhang in der Sekunde abzuschieben, sämtliche Leistungen sofort zu stoppen und etwaige - leichtfertig zuerkannte - Staatsbürgerschaften abzuerkennen!

    http://www.krone.at/oesterreich/massenfestnahme-von-tschetschenen-in-wien-bewaffnet-versammelt-story-552376
    _______________

    ein gefundenes Fressen für die Linxlinken - allein die Wortwahl des Titels und des Berichts sprechen Bände.

    http://www.krone.at/wien/identitaeren-chef-schoss-in-u-bahn-station-um-sich-nach-ball-demo-story-552360

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 08:49

    OT:

    Hurra, die EU hat endlich auch ihr ganz persönliches Feindbild,
    auf das sich alle stürzen:

    http://diepresse.com/home/ausland/eu/5164196/EUFeind-koennte-neuer-Botschafter-in-Bruessel-werden

    Tja, mit dem Kampf gegen Kritiker hat sich auch die ehem. UDSSR
    ziemlich oft selber ins Knie geschossen . . .

  6. Ausgezeichneter KommentatorScheherazade
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 14:48

    @FranzAnton:
    Teil2:
    Das Wesentliche dieses Blog ist doch das, wofür Dr. Unterberger steht und für das, was er uns hier bietet: Den Samisdat Österreichs! Der Mitgliedsbeitrag ist eine Anerkennung für seinen Aufwand, den ich gerne beitrage, seine Arbeit ist ohnehin unbezahlbar.

    Menschen, die dies nicht erkennen und schätzen, sollten dem Blog vermutlich besser fernbleiben. Es könnte ihrem Weltbild schaden. Für sie gibt es sicherlich geeignetere Plattformen zum Meinungsaustausch, in denen ihr Wohlbefinden nicht gestört wird - Standard, Presse, Kurier...

  7. Ausgezeichneter KommentatorBob
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 14:02

    OT
    So werden Lügengeschichten verbreitet, es ist keinem Medium mehr zu glauben:
    https://www.unzensuriert.at/content/0023092-Nach-schwerer-linker-Demo-Niederlage-Mediale-Mobilisierung-gegen-Akademikerball-2018
    Jetzt kann man sich dank Internet vorstellen welcher Geschreibseldreck uns Jahrzehnte lang vorgelogen wurde.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Februar 2017 19:48

    OT
    Irgendwie finde ich es seltsam, dass wir uns über Befindlichkeiten der österr. Innenpolitik unterhalten und zur gleichen Zeit mehr als 3000 Muslime, natürlich geschlechtergetrennt, in Wien für die Burka demonstrieren.
    Wann wacht die Bevölkerung auf, wir haben ein Problem, jeder relevante Kommentator, der schon in diesen Ländern gelebt hat, sagt: Sie werden immer mehr Rechte einfordern und schließlich wenn sie in die Position kommen, werden Sie andere Gruppen unterdrücken und diesen keine Rechte mehr einräumen. Kann in allen islamischen Ländern schon jetzt angesehen werden.
    Wann wacht die Mehrheit der Österreicher auf und wählt gegen die Islamisierung - manche sagen es sei bereits zu spät.


alle Kommentare

  1. Theosoph343 (kein Partner)
    06. Februar 2017 11:16

    Die Arbeitszeit kann um 75 % verkürzt werden. Zum Beispiel können einstöckige Häuser mit Wandstärke 12 cm gebaut werden. Und zwar ohne Keller, Dachgeschoss und Hausflur. Wohnzimmer, Schlafzimmer und Küche können zusammengelegt werden. Zudem muss das Christentum reformiert werden. Man kann durch Traumsteuerung zu mystischen Erfahrungen gelangen.

  2. McErdal (kein Partner)
    06. Februar 2017 10:53

    **»Hillary auf der Flucht aus dem Land gefasst – um dem Gefängnis zu entgehen!«**

    zu finden bei n8waechter bitte googeln

    »Obama verweigert Begnadigung in letzter Minute!«
    »Jetzt fleht sie Trump um Gnade an!«

    CLINTON JÄH GESTOPPT!

    Entsetzt über die Möglichkeit eingesperrt und zum Tode verurteilt zu werden, nachdem ihr Göttergatte Bill ihr mit seiner Zeugenaussage in den Rücken fällt, scheint die “verschlagene“ Hillary Clinton, im Vorfeld einer Anklage vor einem geheimen Geschworenengericht, versucht zu haben aus dem Land zu flüchten.

    ******************Na, endlich*******************************

  3. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    06. Februar 2017 08:06

    Die groko muss weg, dann hat der Spuk der ungewählten Nebenregierung ein Ende.

  4. Undine
    04. Februar 2017 21:41

    OT---aber doch interessant:

    "US-Petition fordert Haftbefehl für George Soros"

    "Er richtet riesige Medienzentren ein, unterstützt gezielt Radiosender, finanziert die Ausbildung von Journalisten, vergibt Stipendien; sein Netz der Open Society Foundations (OSF) ist in Dutzenden von Ländern aktiv und fährt dabei ganz auf der Linie des CIA-Kindes NED und soll beim Training von Aktivisten behilflich sein. Planned Parenthood gehört ebenso wie das National Resource Defense Council zum genannten Netzwerk. Insbesondere in der Ära Clinton konnte Soros seine Einflussnahme im Weißen Haus ausbauen und festigen."

    http://www.metropolico.org/2017/01/26/us-petition-fordert-haftbefehl-fuer-george-soros/

    • franz-josef
      05. Februar 2017 09:06

      Undine - danke für diesen Link.
      Und: die Botschaft hör´ich wohl....allein, mir fehlt der Glaube. Ich befürchte eher, daß Trump einem Herzinfarkt zum Opfer fällt, als daß diese Spinne mit ihrem globalen Netz, unermeßlich gstopft und gestützt, mehr als ein wenig ins Wanken kommt.
      Soros ist nicht allein, erstens, und zweitens - wie will man sein Netzwerk entfernen? Inzwischen Abermillionen Nutznießer werden ihn mit Zähnen und Klauen verteidigen.
      Bis hin zu unwichtigen Wichtigmachern in gewissen kleinen Ländern.

    • glockenblumen
      05. Februar 2017 10:18

      @ Undine

      vielen Dank für den Link!
      Angesichts des entfesselten Trump-Bashings ist aber zu befürchten, daß er einem Mord-Komplott zum Opfer fällt.
      Ich verstehe die Amerikaner überhaupt nicht. Anstatt froh zu sein, daß einer FÜR das Land arbeiten, Arbeitsplätze sichern will und sich um die Sicherheit seines Landes sorgt, gehen diese verhetzten Narren auf die Straße, solange, bis bürgerkriegsähnliche Zustände aufkommen werden.
      Ich wäre glücklich, wenn wir einen hätten, der die Zuwanderung sofort stoppt und alle illegal Eingereisten ausweist. Ausgenommen die wenigen, die wirklich Hilfe brauchen!

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Februar 2017 08:40

      Die vorlauten Gruppen und Medien sind nicht DIE Amerikaner.
      DIE Amerikaner stehen mit großer Mehrheit hinter Trump.

  5. Pennpatrik
    04. Februar 2017 20:34

    Es ist faszinierend, dass hier eine massive Menschenrechtsverletzung vorliegt und sich keiner (auch nicht hier im Blog) drum schert (die Menschenrechtsbrüller wie Ai Weiwei sowieso nicht, denn wenn Linke Menschenrechte verletzen, sind das "gute" Menschenrechtsverletzungen):

    Artikel 20
    1. Alle Menschen haben das Recht, sich friedlich zu versammeln und zu Vereinigungen
    zusammenzuschließen.
    2. Niemand darf gezwungen werden, einer Vereinigung anzugehören.

    Menschenrechte sind einzuhalten, jede Debatte über Menschenrechte stellt wieder eine Menschenrechtsverletzung dar:

    "Keine Bestimmung dieser Erklärung darf dahin ausgelegt werden, daß sie für einen Staat, eine Gruppe oder eine Person irgendein Recht begründet, eine Tätigkeit auszuüben oder eine Handlung zu begehen, welche die Beseitigung der in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten zum Ziel hat. "

    Andere Menschenrechtsverletzungen:

    2. Jeder hat das Recht, jedes Land, einschließlich seines eigenen, zu verlassen und in sein Land zurückzukehren (Rückführung von Migranten wird durch sein Heimatland verhindert)

    Jeder hat das Recht, überall als rechtsfähig anerkannt zu werden (Guantanamo?)

    Niemand darf willkürlichen Eingriffen in sein Privatleben, seine Familie, seine Wohnung
    und seinen Schriftverkehr oder Beeinträchtigungen seiner Ehre und seines Rufes ausgesetzt werden (Schriftverkehr? E-Mails? Sozialismus im Schlafzimmer ...).

    1. Jeder hat das Recht, in anderen Ländern vor Verfolgung Asyl zu suchen und zu genießen (Assange und Snowden haben das offensichtlich nicht)

    3. Die Familie ist die natürliche Grundeinheit der Gesellschaft und hat Anspruch auf Schutz durch Gesellschaft und Staat (muss man wohl nicht extra kommentieren).

    Jeder hat das Recht auf Meinungsfreiheit und freie Meinungsäußerung; dieses Recht
    schließt die Freiheit ein, Meinungen ungehindert anzuhängen sowie über Medien jeder Art und ohne Rücksicht auf Grenzen Informationen und Gedankengut zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten (die Meinungsfreiheit ist schon lange tot. Jetzt kommen die Internetgesetze. Da steht aber: "Medien jeder Art", also auch das Internet ist gemeint).

    3. Der Wille des Volkes bildet die Grundlage für die Autorität der öffentlichen Gewalt (das kostet uns wohl nur einen Lacher)

    So betrachtet kann man diese ganzen Menschenrechte nicht mehr ernst nehmen, weil sie bei Bedarf durch die Nomenklatur einfach außer Kraft gesetzt werden.

  6. kremser (kein Partner)
    04. Februar 2017 19:48

    OT
    Irgendwie finde ich es seltsam, dass wir uns über Befindlichkeiten der österr. Innenpolitik unterhalten und zur gleichen Zeit mehr als 3000 Muslime, natürlich geschlechtergetrennt, in Wien für die Burka demonstrieren.
    Wann wacht die Bevölkerung auf, wir haben ein Problem, jeder relevante Kommentator, der schon in diesen Ländern gelebt hat, sagt: Sie werden immer mehr Rechte einfordern und schließlich wenn sie in die Position kommen, werden Sie andere Gruppen unterdrücken und diesen keine Rechte mehr einräumen. Kann in allen islamischen Ländern schon jetzt angesehen werden.
    Wann wacht die Mehrheit der Österreicher auf und wählt gegen die Islamisierung - manche sagen es sei bereits zu spät.

  7. Josef Maierhofer
    04. Februar 2017 16:43

    Die Wirtschaft, das sind Arbeitnehmer und Arbeitgeber, braucht weder Gewerkschaften noch Wirtschaftskammern, auch die Arbeiter brauchen keine Arbeiterkammern und schon gar keine Gewerkschaften, die Ihnen einhämmern wollen, die Unternehmer wären ihr Feind.

    Jeder ordentliche Arbeiter weiß selbst, was er wert ist, und jeder ordentliche Unternehmer weiß das zu schätzen. Es geht nur gemeinsam aufwärts.

    Wozu brauchen wir da die 'Sozialpartnerblase' und die Gewerkschaften schon überhaupt nicht. Wer will, kann ja gegen seine eigene Existenz sich von den Gewerkschaftern auf die Straße hetzen lassen.

    Die Gewerkschaften haben Österreich zu einem guten Teil ruiniert.

    Wäre ich mit einer 2/3 Mehrheit gewählt worden, es wäre für mich wohl das erste, die Sozialpartner aus der Verfassung zu nehmen.

    Die Gewerkschaften kommen überhaupt nicht vor im Staatsapparat, führen sich aber so auf, als käme es auf sie an. Überhaupt nicht, es kommt auf die Wirtschaftsbedingungen (Steuern, Lohnnebenkosten, Investitionsfreudigkeit, ...) an, ob die Wirtschaft floriert oder nicht, aber doch nicht auf die sinnentleerten Ergüsse und Äußerungen und 'Hetzereien' und 'Quoten', etc. der Gewerkschafter.

    Also die 'Sozialpartner' spielen uns das Spiel vom 'sozialen Krieg' vor, um abzusahnen und übersehen dabei den wirklichen sozialen Krieg der herbeigerufenen fremden Sozialmeute. Die Gewerkschaften spielen das Lied dazu.

    Wie war denn das mit der Gewerkschaftsbank, der BAWAG ??? Wo ist er denn der Strohmann Flöttl ? Ist er noch immer bei der Datenrettung auf seinem Laptop ??? Und die Frau Richterin, Frau Dr. Bandion Ortner ??? Wo sind sie denn alle hingekommen ? Immerhin kostete der 'Spaß' dem Steuerzahler einige Milliarden.

    Wo sind die Semperit Arbeiter geschützt worden, die Kosum Mitarbeiter, ... etc., wo waren da die Gewerkschafter ? Ach ja, sie sind schon da, wenn man eine österreichische, fleißige Firma verderben und ruinieren kann, wenn man die Handelskette SPAR schädigen kann, aber genutzt haben diese noch nie jemanden, geschadet aber schon unendlich viel.

  8. Scheherazade
    04. Februar 2017 14:48

    @FranzAnton:
    Teil2:
    Das Wesentliche dieses Blog ist doch das, wofür Dr. Unterberger steht und für das, was er uns hier bietet: Den Samisdat Österreichs! Der Mitgliedsbeitrag ist eine Anerkennung für seinen Aufwand, den ich gerne beitrage, seine Arbeit ist ohnehin unbezahlbar.

    Menschen, die dies nicht erkennen und schätzen, sollten dem Blog vermutlich besser fernbleiben. Es könnte ihrem Weltbild schaden. Für sie gibt es sicherlich geeignetere Plattformen zum Meinungsaustausch, in denen ihr Wohlbefinden nicht gestört wird - Standard, Presse, Kurier...

    • Scheherazade
      04. Februar 2017 14:50

      Pardon, da ist etwas schief gelaufen. Gehört unter den Beitrag von @Helmut Oswald http://www.andreas-unterberger.at/2017/02/die-renaissance-der-gewerkschaft/#comment-483947

    • glockenblumen
      04. Februar 2017 15:01

      @ Scheherazade

      Vollkommen richtig!********
      (P.S.: habe natürlich die ganze Diskussion gelesen)

    • FranzAnton
      04. Februar 2017 20:42

      Bin, was den ersten Absatz betrifft, vollkommen bei Ihnen, @Scheherezade; dem zweiten Absatz kann ich aber nicht zustimmen. Unterklassige Ausdrucksweise, auch von offensichtlich fähigen Mitbloggern, wirkt bei nicht Wenigen abstoßend, wodurch ein schiefes Licht nicht nur auf den bezüglichen Verfasser, sondern auf den ganzen Blog geworfen wird, so meine Überzeugung. -
      Aus welcher Bevölkerungsschicht aber wären Blogleser rekrutierbar? Bei den Schmierblattl - Konsumenten kaum, denen schreibt Dr.A.U. zu niveauvoll. Wie wäre es also, unsere Mitblogger wüürden sich bemühen, den verbalen Stil des Dr. Unterberger nicht zu unterschreiten?!

    • Scheherazade
      05. Februar 2017 14:46

      @FranzAnton:
      Wir sind keine Mitblogger, sondern lediglich Kommentatoren. Der Blog hebt sich nicht zuletzt wegen der Meinungsvielfalt, die sich natürlich auch in sprachlicher Hinsicht ausdrücken darf und soll, wohltuend von anderen Plattformen ab. Auch das ist Demokratie.

  9. Bob
    04. Februar 2017 14:02

    OT
    So werden Lügengeschichten verbreitet, es ist keinem Medium mehr zu glauben:
    https://www.unzensuriert.at/content/0023092-Nach-schwerer-linker-Demo-Niederlage-Mediale-Mobilisierung-gegen-Akademikerball-2018
    Jetzt kann man sich dank Internet vorstellen welcher Geschreibseldreck uns Jahrzehnte lang vorgelogen wurde.

  10. glockenblumen
    04. Februar 2017 13:16

    OT

    Und wieder die Tschetschenen!
    Jetzt wird ermittelt....
    anstatt solches Terrorgesindel mitsamt Anhang in der Sekunde abzuschieben, sämtliche Leistungen sofort zu stoppen und etwaige - leichtfertig zuerkannte - Staatsbürgerschaften abzuerkennen!

    http://www.krone.at/oesterreich/massenfestnahme-von-tschetschenen-in-wien-bewaffnet-versammelt-story-552376
    _______________

    ein gefundenes Fressen für die Linxlinken - allein die Wortwahl des Titels und des Berichts sprechen Bände.

    http://www.krone.at/wien/identitaeren-chef-schoss-in-u-bahn-station-um-sich-nach-ball-demo-story-552360

    • Scheherazade
      04. Februar 2017 14:23

      @glockenblumen:
      Danke für die Links!

      Was wird denen groß passieren? Eine Anzeige auf freiem Fuß? Die lachen sich doch alle schief über unsere lasche Justiz. Der größte Schaden wird sein, dass den Tschetschenen eine MP, eine Pistole und ein wenig Munition abhanden gekommen ist. Die sie jedoch umgehend auf dem Schwarzmarkt ersetzen werden können, DARUM kümmern sich dieser verlotterte Drecksstaat nämlich nicht!
      Cui bono?

  11. Josef Maierhofer
    04. Februar 2017 10:29

    Die Gewerkschaft, um einen einem Aufschwung mitzuwirken ? Eher ein Aufschwungs für Gehälter der Gewerkschaftsfunktionäre und ein weiterer Abschwung für Österreich und seine Wirtschaft.

    Die Arbeiterkammer, die ihre Tantiemen aus nicht registrierten oder falsch registrierten Titeln bezieht, die keine Transparenz zeigt, vermutlich auch keine Steuern zahlt, hat sich als 'Finanzierungsreservoir' für die SPÖ entwickelt.

    Die Wirtschaftskammer mit ihren Zwangsgebühren beglückt sich, ihre Funktionäre und ebenfalls die Partei. Auch da ist wenig davon zu merken, dass irgendwas für die Unternehmer dabei herauskommt, weder Steuern, noch Lohnnebenkosten, noch Auflagen und Behörden Bürokratie und Willkür sinken.

    Ich stelle diese Organisationen in Frage. Ich meine sie sollten Mitglieder finanziert weiter agieren und nicht mehr per Zwangsgebühren.

    Es ist einmalig in Österreich, und das geht eben nur mit den Linken (Rot, Grün, NEOS, Schwarz), dass Sozialpartner per Verfassungsgesetz geschützt werden, ebenso ORF, ebenso Tierschutz, etc. und genau diese Vereine treiben Österreich und seine Menschen in den Abgrund.

    Also ich meine, diese 'Zutreiber (hälter)' Organisationen gehören nicht in die österreichische Verfassung, dorthin gehört Grenzschutz, Grenzsicherung, etc., etc., aber doch bitte nicht diese Selbstbedienungs- und Klientelbedienungsorganisationen. Und im Mittelpunkt der Verfassung muss der Österreicher stehen. (Das Recht geht vom Volk aus.)

    Seit etwa um 1970 die Linken alles Erreichbare erreicht hatten, drehen sie durch und zerstören die österreichische Gesellschaft und das Land Österreich, unsere Republik.

    Wollen wir diesem antiösterreichischen Treiben tatenlos zusehen ? Wollen wir diese Parteien, die sich dies 'Vorfeldorganisationen' 'gerichtet haben, auf Deutsch, es sich gerichtet haben, wollen wir diese noch weiter wählen ????

    • Wyatt
      04. Februar 2017 12:32

      *********
      *********
      *********
      nur, wollen wir diese noch weiter wählen? Ich fürchte ja.

    • Josef Maierhofer
      04. Februar 2017 14:29

      @ Wyatt

      Solange Schnitzel und Bier am Tisch steht, bei immer mehr nicht mehr, ich denke auch das ist enden wollend, langsam, aber sicher.

  12. Bob
    04. Februar 2017 10:08

    Die Gewerkschaften haben im laufe der Zeit einfach ihren Sinn verloren. Hand in Hand mit dem Sozialismus. Unnötig wie ein Kropf!

  13. R?bezahl
    04. Februar 2017 09:47

    Das einzig wirklich Gute daran ist, dass die Gewerkschaft der bodenständige Teil der SPÖ ist.
    Also keins dramatischer Gesellschaftsveränder, der den Islam fördert und den Feminismus und Genderismus so deutlich auf deren Fahnen heftet.

    Lieber die Gewerkschaft haben, als die Extremlinke,die Österreich viel nachhaltiger zerstört. Nämlich endgültig!

    Nein, DER Freund der Gewerkschaft bin ich sicher nicht. Man kann aber teilweise mit ihr brauchbar reden. Die erhöhte Agressivität ist aber bemerkbar. Auch der Spruch " Wir müssen noch mehr links sein" wird öfters gebracht!
    Es ist aber ein Ansatz die kleinere Krot' zu schlucken...

    • Helmut Oswald
      04. Februar 2017 10:29

      Sie verkennen die Rolle der Gewerkschaften völlig. Sie ist das Biotop, in dem kommunistische Saboteure und linke Spinner mit Pöstchen und Pfründen versorgt, politisch am Leben erhalten werden. Sie ist der Hort des Glaubens an den wahren Marxismus, die Schaltzentrale - nicht für Arbeitnehmerinteressen - das ist bloße Nebenbeschäftigung, die Schaltzentrale für Machtverteilung im roten Sektor von Pöstchen in ORF, Bundesbahn und Stadtverwaltung von Wien bis zum Sozialministerium und in den ganzen Pfründnerbereichen wie NGOs, kulturmarxistischen Vereinen usw. Und damit es möglichst verborgen bleibt, daß dsie die Milchflasche für dieses Biotop von Versagern sind, tragen einige Anzug und Krawatte.

    • Helmut Oswald
      04. Februar 2017 10:32

      @ Rübezahl: was ist Ihrer Meinung nach eigentlich 'gemäßigt' an einem Kaske, der noch vor einiger Zeit hat verlauten lassen 'entweder die gewerkschaftlichen Forderungen werden durchgesetzt, oder es brennt die Republik' ? Und das ist dort der Kazike, den sich diese Ansammlung von Politkommissaren zum Anführer gemacht haben.

    • R?bezahl
      04. Februar 2017 21:53

      Maske ist ein überforderter Extremlinker. Kann weder das Geschäft einer großen Gewerkschaftsführung noch irgend eine Organisation leiten. Da bin ich bei Ihnen!
      Das ist so wie"hermit dem Zaster@
      Man will einen Sager- und zeigt seine eigenen Grenzen drastisch auf..

      Es gibt in der Basis noch ehrlich Gewerkschafter. Die zum Teil auch Kollektivlöhne mit Augenmaß führen und die mit dem Genderismus und politischen Diktat nichts am Hut haben. DIE sind das einzige stabile Gegengewicht zur Gesellschaftszerstörung durch die SPÖ!
      Die sind zu stärken!
      Lieber ein eirtschaftsdesaster als die komplette umfassende Zerstörung unseres Österreichs!

    • Helmut Oswald
      05. Februar 2017 19:21

      @ Rübezahl - ein Wirtschaftsdesaster wird die völlige Zerstörung Österreichs zur Folge haben. Nicht nur das wir bereits mehr als die Hälfte Transferleistungs-mpfänger haben - nein, jetzt schaffen wir uns auch noch für jede Arbeit zu blöde, präpotente und faule Migrantenströme an. Was glauben Sie passiert bei einem wirtschaftlichen Zusammenbruch, wenn dieser ganze genetische Müll nicht mehr durchgefüttert werden kann. Die finden alleine zwar nicht einmal den Weg aufs Klo - aber wenn es daraum gehen wird Randale zu machen, da werden sie vorne dabei sein. Schließlich können die gar nichts anderes. Dass alles geht den 'ehrlichen Anständigen' usw Gewerkschaftern aber sonstwo vorbei. Sie sind Teil

    • Helmut Oswald
      05. Februar 2017 19:21

      Sie sind Teil des Problems und nicht der Lösung.

  14. machmuss verschiebnix
    04. Februar 2017 08:49

    OT:

    Hurra, die EU hat endlich auch ihr ganz persönliches Feindbild,
    auf das sich alle stürzen:

    http://diepresse.com/home/ausland/eu/5164196/EUFeind-koennte-neuer-Botschafter-in-Bruessel-werden

    Tja, mit dem Kampf gegen Kritiker hat sich auch die ehem. UDSSR
    ziemlich oft selber ins Knie geschossen . . .

    • Charlesmagne
      04. Februar 2017 10:49

      Naja, verglich er nicht die handelnden Akteure und gegenwärtigen Strukturen der Brüsseler EUDSSR wörtlich mit denen einer vormaligen SSR, an deren Ende - so sagte er zumindest über sich selbst - er nicht unbeteiligt gewesen sei. Es scheint nun im Machtzentrum der EU ziemliche Panik davor zu herrschen, dass er wieder erfolgreich sein könnte.

  15. machmuss verschiebnix
    04. Februar 2017 08:37

    Die Sozialpartner samt Gewerkschaften müßten gegen sich selber
    kämpfen, wenn sie was FÜR Österreich erreichen wollten.
    Der Bock ist aber ein denkbar schlechter Gärnter !

  16. Ausgebeuteter
    04. Februar 2017 07:33

    Die Gewerkschaften sind ein Auslaufmodell mit hoffentlich baldigem Ablaufdatum. Die meisten derer Forderungen wurden erfüllt und nun ist nur mehr der Selbsterhaltungstrieb vorhanden. Denn genau genommen sind sie ja eine freiwillige Arbeitnehmervertretung, denn die gesetzliche Interessensvertretung ist ja die Arbeiterkammer, welche auch die Pflichtbeiträge bekommt. Diese schwimmt derzeit in Geld, da ja dabei jeder Lohnerhöhung bzw. Anhebung der Höchstbemessungsgrundlage automatisch wieder mehr Geld in die AK-Kassen gespült wird. Ein Anachronismus, welcher unbedingt beendet werden sollte. Auch gibt es vereinzelt Fälle, wo Leute in beiden Organisationen tätig sind. Trotzdem haben die Gewerkschaften bei Lohnverhandlungen eigentlich mehr Macht als die AK, welche ebenfalls am Verhandlungstisch sitzt.

    Auf der Gegenseite gibt es auch die gesetzlich vorgesehene Wirtschaftskammer sowie freiwillige Organisationen, wie die Industriellenvereinigung. Denn manche Großbetriebe fühlen sich durch die WKÖ gar nicht gut vertreten, müssen aber auch deren Pflichtbeiträge abliefern. Die WKO-Beiträge wurden aber vor einigen Jahren "modernisiert", da auch da zu viel Geld in den Kassen war.

    Bei manchen anderen Kammern rumort es ebenfalls. So bei Ärzte-, Anwalts- und Architektenkammer, wo sich einige Zwangsmitglieder nicht gut vertreten fühlen und entsprechende (zusätzliche) Alternativen installieren.

    Leider wurden von einiger Zeit im NR im Rahmen einer Nacht- und Nebelaktion neben der Verlängerung der Legislaturperiode auf 5 Jahre auch die Interessenvertretungen in den Verfassungsrang erhoben, also kann nur mehr mit Zweidrittelmehrheit - welche nicht mehr realistisch ist - wieder eine Änderung erfolgen.

    P.S.: dass die Gewerkschaften schlechte Unternehmer sind, wurde in der Vergangenheit durch die Pleiten vieler ihrer Betriebe bewiesen (Arbeiterzeitung, Vorwärtsverlag, Konsumgenossenschaften, Bawag u.a.).

    Übrigens:
    Die Anzahl der Gewerkschaftsmitglieder geht seit Jahren zurück. In den 60er-Jahren des vorigen Jahrhunderts waren es noch 1,7 Millionen, jetzt nur mehr knapp 1,2 Millionen. Dazu muss man aber ergänzen, dass es in vielen öffentlichen Bereichen sog. Zwangsmitgliedschaften gibt, denn bereits beim Eintritt wird man vom Betriebsrat bzw. der Dienststellenvertretung mehr oder weniger gezwungen, sich "organisieren" zu lassen.

  17. Helmut Oswald
    04. Februar 2017 03:53

    Solange die Gewerkschaft als einer der vermögendsten Vereine, die das Land kennt, noch immer keinen Steuerbescheid durch die Finanz zugestellt bekommen hat, solange glaubt doch niemand ernsthaft, daß dieses Land eine Demokratie ist? Der real existierende Sozialismus mit seinen Funktionärsparadiesen gipfelt im Bonzograd - Biotop rund um Ak und Gewerkschaften. Pfründnerprolos mit steinzeitmarxistischer Brille, aber einem sicheren Machtinstinkt haben schon gewusst, warum sie Wahlen jetzt fürchten müssen ... Seit dieser Kaske dort herümgröhlt - Originalzitat 'dann brennt die Republik' - ( traut er sich nur sagen, weil ein roter Sch..haufen eben einmal nicht brennen kann) ist der ganze versiffte Laden noch einmal um Etage tiefer im Sumpf einbetoniert. Na, wer traut sich die Anzeige wegen 'Hate speech' gegen diese bolschewistische Kanaillie? Wann brennt sie denn endlich, diese Mißgeburt von einem Staat, der verheerenden Völkerscharen offene Grenzen und pralle Geldgeschenke offeriert, während die Authochtonen sich den Rücken krummbuckeln müssen, um die Sozipfründe und ihre Ausländerfreunde durchzufüttern?

    • FranzAnton
      04. Februar 2017 05:30

      Sie erscheinen intelligent, kennen sich politisch aus, und in Ihren Beiträgen steckt gewiß viel Wahrheit, Herr Oswald; allerdings gehen offensichtlich die emotionalen Gäule mit Ihnen durch. Sofern Sie ehrlich zu sich selber sein wollen, werden Sie erkennen, daß dies nachteilig für die von ihnen vefolgten Ziele ist! Unterbergers Blog lebt davon, daß möglichst viele Rationaldenker ihn konsumieren - welche leicht von - wenn auch verständlichen - Wutausbrüchen abgeschreckt werden. Gottseidank nimmt die Leserzahl mit der Zeit zu, was als - seltenes - Gegengewicht zur verordneten Einheitsmeinung höchstwichtig erscheint, und durch hier Aktive nicht behindert werden sollte.

    • Wyatt
      04. Februar 2017 07:56

      @ FranziAnton
      Na sowas, die Leserzahlen nehmen Gott sei Dank zu, obgleich noch vor einiger Zeit, auch ich gemaßregelt wurde, dass mit meinen Kommentaren, ich noch die letzten, der ohnedies immer weniger werdenden Partner vertreibe.

    • Wyatt
      04. Februar 2017 07:57

      Helmut Oswald
      ******************

    • Helmut Oswald
      04. Februar 2017 10:10

      FranzAnton - sie scheinen bürgerlicher Herkunft zu sein und haben sich bestimmt weder mit linken Gewerkschaftern noch mit politischer Arbeit in der Praxis - zum Beispiel Wahlkämpfen - auseinandergesetzt. Meine emotionalen Gäule sind unter guter Aufsicht. Wenn Sie aber in diesem System die Teilnahmslosen erreichen wollen (das sind jene, die aus Gedankenlosigkeit einen ex Kommunisten zum Bundespräsidenten wählen), bleibt ihnen mangels entsprechender medialer Mittel nur die Macht der Sprache. Gute Zensuren für schönes Sprechen, die Ausdrucksform intellektualisierter Allesversteher - kommt da nicht durch. Auf einen groben Klotz gehört ein grober Keil - alles andere wird verlacht oder ignoriert.

    • FranzAnton
      04. Februar 2017 11:58

      Sehr geehrter Herr Oswald! Meine Bekannten und Verwandten agierten genau so, wie von mir dargelegt, will heißen: sie lehnten eine Mitgliedschaft beim BLOG aus besagten Gründen durch die Bank ab.
      Um massive Wirkung zu zeigen, müßten die Mitgliederzahlen dieses BLOGs m.E. aber vervielfacht werden; durchschnittliche, anständige Menschen dürfen daher beim Lesen nicht zum Naserümpfen motiviert werden.

    • Sensenmann
      04. Februar 2017 13:37

      Ja, die "Naserümpfer" haben stets in der Geschichte viel verändert.
      Sieht man. Sieht man daran, wie verkommen und verlottert das Staatswesen ungehindert geworden ist,

      Die "Naserümpfer" glauben sie werden ihre Blase länger erhalten, wenn sie bloß nicht zu laut reden und sich nur ja nicht bewegen.
      Sie sind dann erstaunt, wenn der Nafri dieTochter anpackt oder das Einbrecherteasm sie mit "Home Invasion" beglückt.

      Hätte besser vorher auf den Tisch hauen sollen.
      Naja, man kann auch in aller Stille verenden.

      An die "Naserümpfer": Wenn eure Idylle zerplatzt und euer Leben zusammenbricht, dann bitte schreit um Hilfe zu wem auch immer. Aber ja nicht zu laut!
      Und bitte blutet leise.

    • Almut
      04. Februar 2017 13:51

      @ Helmut Oswald
      @ Franz Anton
      Mir (obwohl bürgerlicher Herkunft) gefällt die kraftvolle (so empfinde ich sie) Sprache von Helmut Oswald sehr gut, sodass ich schon fragen wollte, ob Herr Oswald auch Bücher schreibt, die ich schon allein des Sprachduktus von Herrn Oswald gerne lesen würde, zumal die kraftvolle Sprache von Herrn Oswald auch mit kraftvollem und geistreichem Inhalt verbunden ist. Ich möchte die Beiträge von Herrn Oswald in Inhalt und Form nicht missen.

    • Scheherazade
      04. Februar 2017 14:47

      @FranzAnton:
      Teil1:
      Ihre sogenannten "Rationaldenker" lassen sich von Kommentarbeiträgen wie obigen von Herrn Oswald von einer Blogmitgliedschaft abschrecken? DAS geben sie ernsthaft als alleinigen Grund vor? Aber die Aiweiwei'schen Auslassungen und die anderer Linker stören sie nicht? Und haben Sie schon mal die Kommentare nach der Freischaltung für die Öffentlichkeit gelesen? Offenbar nicht.

      Wie armselig. Sie tun mir ja fast leid, dass Sie sich mit solchen Menschen umgeben müssen (Verwandtschaft kann man sich im Gegensatz zu Freunden ja leider nicht aussuchen...)

    • Bob
      04. Februar 2017 14:48

      Helmut Oswald und alle Gleichgesinnten
      Herrschaften, die Zeit der Eierlosen und Hübschredner die zu feig sind sich zu artikulieren wie es ihnen ihre Emotion befiehlt, sollte endlich zu Ende sein. Duckmausertum hat uns diese Zustände beschert.

    • glockenblumen
      04. Februar 2017 14:58

      @ Helmut Oswald

      *********************************************
      Danke für Ihren Kommentar!

    • Helmut Oswald
      04. Februar 2017 15:33

      @ alle - mein sprachlicher Ausdruck ist oft derb, aber ich sehe darin keinen Sinn, Hässliches schönzuschreiben und Bösartiges zu übersehen, um des gewählten Ausdrucks willen und weil sich manche an der Beschreibung der Tatsachen stoßen könnten. Ja, Duckmäusertum und Stillschweigen hat uns diese Zustände gebracht - und vornehme Zurückhaltung wird sie nicht ändern. Offenbar müssen wir anfangen, den Machthabern Ziegelsteine in die Auslagenscheibe zu schmeissen, denn vorher werden wir nicht gehört - wie laut wir auch immer Schreien. Wenn die STimme der Vernunft leise ist, wie gerne oft klug resümiert wird, dann liegt vielleicht genau darin der Grund, daß sie sooft überhört wurde. Dank an Euch.

    • Helmut Oswald
      04. Februar 2017 15:44

      @ Almut - ja, ich schreibe. Aber hier ist nicht der Ort und ich beabsichtige auch nicht - zum Schutz meiner Kinder - nicht aus Sorge um meine Wohlfahrt - meinen Decknamen hier offen zu legen. Es liegen einschlägige negative Erfahrungen aus meiner Lebensgeschichte vor. Wen es interessiert, der Blogautor ist ermächtigt, im Einzelfall meine Kontakdaten weiterzureichen. An Almut jedenfalls. Danke für die guten Worte.

    • socrates
      04. Februar 2017 17:39

      Helmut Oswald spart mir viel Arbeit und kennt sich in der Politik gut aus. Seine Bemerkungen über die Nichtsteuerzahler sind wichtig und zeigen einige Gleichere auf. Wenn ich die anderen Medien betrachte würde das Putin-schimpfen vom Trump-schimpfen abgelöst, Tatsachen wie "Steuerfest" werden verschwiegen.

    • fredl (kein Partner)
      06. Februar 2017 19:44

      Sehr geehrter Herr Oswald, ich hab da einige Kommentare zu ihrem Stil durchgelesen, kann ihnen aber sagen, dass sich ihr blumiger Stil und ihre bildhafte Ausdrucksweise recht gut lesen lassen. Dass man zwischendurch das Galoppieren der Gäule spürt, zeigt nur, dass sie es ernst meinen. Wenn der gute FranzAnton samt zartbesaiteter Verwandtschaft bei ihrem sogenannten Wutausbruch so fürchterlich erschrickt, dass ihm das Blut in den Adern gefriert, würde ich ihm als Bettlektüre " Arielle, die Meerjungfrau" empfehlen. Vorher lauwarm duschen, dann noch einen soja latte macchiato und eine eigeweichte Semmel und ab in die Federn.

    • fredl (kein Partner)
      06. Februar 2017 20:02

      Und was ist mit der Gegenseite, dieser WKO? Bin selbst Zwangsmitglied bei diesem unsäglichen Verhindererverein und könnte hier wahre Geschichten erzählen, die niemand für möglich halten würde. Eine reine Verhinderer-, Pfründebewahrer- und Versorgungspostentruppe. Das sind die gleichen Sozen wie die bei der Gewerkschaft, die es sich auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung gut gehen lassen, nur halt im schwarzen Gwandl statt im roten. Unnötig wie ein Kropf!





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