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Die Millionengagen der Vorstände

Normalsterbliche werden grün und blau, wenn sie die Gagen von Vorstandsmitgliedern hören. Viele Millionen – und das jährlich. Das können die doch nicht wert sein.

Das sind sie in den meisten Fällen auch nicht. Vor allem dann nicht, wenn sie ein Unternehmen schlecht führen. Wenn Aktionäre und Mitarbeiter Fehlentscheidungen ausbaden müssen. Daher findet die derzeit von der deutschen SPD geforderte gesetzliche Deckelung von Vorstandsbezügen verbreitet Sympathien. Auch der vom Dieselskandal gebeutelte VW-Konzern will jetzt die Vorstandsgagen mit zehn Millionen Euro limitieren (wobei es bei VW – wo gerade die SPD direkt im Aufsichtsrat sitzt! – wohl wichtiger wäre, endlich die interne Verantwortung für diesen Skandal zu klären, wo ja noch immer niemand etwas von den Manipulationen gewusst haben will).

Dennoch ist es schlecht, wenn sich schon wieder der Gesetzgeber mit neuen Regulierungen einmischt. Aus Gleichheitsgründen müsste er das dann auch bei Sängern oder Fußballern machen, wo manche – wenn auch nur eine kleine Minderheit – noch viel mehr verdienen als die bestverdienenden DAX- oder ATX-Chefs. Werden sich dann Publikumsmagneten in dem betreffenden Land halt nicht mehr engagieren lassen? Oder wird noch mehr schwarz bezahlt werden?

Dazu kommt, dass Gehaltspyramiden an sich sinnvoll sind. Wenn ein Chef nicht signifikant mehr verdient als qualifizierte Mitarbeiter, dann verliert er automatisch an Autorität.

Und auch bei der Wirtschaft gibt es einzelne Akteure, die wirklich dieses Geld wert zu sein scheinen. Es wäre dann für ein Unternehmen fatal, wenn sich diese Genies im Falle einer gesetzlichen Begrenzung lieber in der Schweiz oder in Amerika engagieren lassen.

Die Verantwortung zu entscheiden, ob einer sein Geld wert ist, sollte der Eigentümer treffen, also in den meisten Fällen der Aufsichtsrat. Der Gesetzgeber ist da völlig überfordert.

Nur: Die Aufsichtsräte machen es sich oft zu einfach und zahlen allen zuviel. Dies tun sie oft auch deshalb, weil sie selbst aus dem gleichen Biotop kommen, selbst anderswo CEO sind oder waren. Da gibt es dann eine üble Kumpanei im Eigeninteresse.

Aber auch der Umstand wirkt mit, dass jeder neue Vorstand nicht weniger, sondern mehr haben will als sein Vorgänger. Sonst wäre sein persönliches Selbstwertgefühl verletzt. Was bei umworbenen Neuengagements kein Aufsichtsrat tun will. Was aber über die Jahre eine Aufwärtsspirale in unakzeptable Höhen getrieben hat.

Zu loben ist, dass seit einiger Zeit fast überall Vorstandsverträge so strukturiert sind, dass kurzfristige Kursmanipulationen keinem mehr einen Profit bringen können. Dennoch scheint in den Verträgen noch immer viel zu wenig das Risiko abgebildet, das Vorstände unabhängig von der persönlichen Schuld für Krisen tragen sollten – auch wenn diese oft erst nach ihrer Amtszeit ausbrechen.

Aktionäre tragen ja auch keine Schuld und dennoch die Folgen, wenn sie plötzlich viel ärmer werden.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2017 02:58

    Als völlig O. T. hatte ich vor, einen in dieser Situation beeindruckenden Satz, aus einem der sehr seltenen Interviews mit Ferdinand Hirscher, dem Vater von Österreichs Doppelweltmeisters von St. Moritz, zu posten.

    Doch ich denke, zur heutigen Tagebuchnotiz von Dr. Unterberger ist dieser Ausspruch von Ferdinand Hirscher gar nicht wirklich O. T. einzustufen.

    Vater Hirscher wurde vom Reporter auf die enorme nervliche Belastung, welcher der Slalom-Weltmeister nach dümmlicher medialer Kritik und dem großen Erwartungsdruck ausgesetzt war, angesprochen.
    Auf die Frage, ob denn nun die Genugtuung über den überragenden Sieg seines Sohnes Marcel um so größer wäre, antwortete der wie immer bescheidene Ferdinand
    Hirscher sinngemäß:

    AUCH IM MOMENT DES GROSSEN ERFOLGES IST DEMUT ANGEBRACHT.
    DASS MARCEL EINEN BRUDER MIT EINEM HÜFTGEBRECHEN HAT, MUSS UNS AUCH IN DIESER SITUATION BEWUSST SEIN.

    Wir alle sollten uns mehr um die ENERGIE DIE AUS DER DEMUT GESPEIST WIRD
    bemühen !

    DAS SOLLTE NICHT NUR VORSTANDSMITGLIEDERN INS BEWUSSTSEIN GERUFEN WERDEN !

    Auch in vielen anderen Lebensbereichen sollte die DEMUT als Tugend und Energiequelle wieder entdeckt werden.

    Mit der REEDUCATION und den zweifelhaften gesellschaftlichen "Errungenschaften"
    dieser 68er Bewegung wurden wir der Demut und vieler anderer Tugenden beraubt.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2017 15:55

    Interessant---heute findet man hier gleich zwei Hinweise auf "Millionengagen", allerdings nicht bei "Vorständen", sondern bei einem unantastbaren Säulenheiligen der Linken, nämlich beim Schnittlauch und Fettauge auf allen Suppen namens Andre HELLER. Ein Hinweis stammt von A.U. unter "Spannend":

    Link: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/paradiesische-geschaefte/story/24229514 -

    "Kein anderer Künstler ist in Österreich politisch so aktiv wie André Heller. Der bald 70-jährige Wiener unterstützte den Wahlkampf von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, er gilt als Vertrauter des sozialdemokratischen Kanzlers Christian Kern, er mobilisierte namhafte Künstler zum «Manifest gegen Xenophobie» im Wiener Burgtheater, und er versammelte Bürgermeister von Gemeinden entlang der Balkanroute zu einer Flüchtlingskonferenz. Heller ist in Österreich eine moralische Instanz der Linken. Auf ihn berufen sich Politiker der SPÖ und der Grünen in ihren Reden."

    .....der andere von

    @logiker2 um 14h 01:

    Wo war er Vorstand ? Vereinigte linke Fäkalienkünstler Österreichs ?

    http://www.krone.at/nachrichten/andre-heller-millionen-in-drei-briefkastenfirmen-in-der-schweiz-story-555017

    Wetten, daß dem Mann nichts, aber schon gar nichts passiert, weil er sein Riesenvermögen in der Schweiz bunkert? Nein, einem Andre HELLER passiert natürlich nichts---warum eigentlich nicht? Ist er etwa "gleicher" als jeder andere?

  3. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2017 14:38

    Ein sprezielles OT für Ai Weiwei:

    Wenn die Lügenpresse nicht über die Unruhen in Frankreich berichtet, aber einen Reissack, der in China umfällt, erwähnt, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns über Russia Today und pi-news zu informieren.

    Ihrem triumphalen Einwand, dass das keine seriösen Medien sind, vorausahnend, habe ich doch 4 (von wohl einigen hunderten im deutschen Sprachraum erscheindenden Medien) gefunden:

    FOCUS: Brennende Vororte in Paris
    http://www.focus.de/politik/ausland/nach-polizeigewalt-vorwurf-brennende-vororte-in-paris-warum-in-frankreich-die-lage-zu-eskalieren-droht_id_6662508.html

    EURONEWS: Unruhen und Straßenschlachten
    http://de.euronews.com/tag/unruhen-und-strassenschlachten

    TAGESSCHAU ERSTES: Angst vor Flächenbrand in Frankreich
    https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-unruhen-101.html

    ZDF heute:
    Zerstörte Fensterscheiben und ausgebrannte Autos in den Straßen Bobignys. Seit gut zwei Wochen kommt es in der Vorstadt nordöstlich von Paris zu Krawallen.
    http://www.heute.de/nach-krawallen-in-bobigny-junge-bewohner-stemmen-sich-gegen-schlechtes-image-46574554.html

    Ich schließe daraus, dass wir von den Medien bewusst im Unklaren gelassen werden, dass wir bewusst belogen werden, dass es Zustände wie in der DDR und der Sowjetunion sind.

    Dass es Menschen wie Sie sind, die die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit bekämpfen, dass es Menschen wie Sie sind, die kein Problem damit haben, Diktaturen zu errichten, wenn es "gute" Diktaturen sind.

    Was "gut" ist, bestimmen natürlich Sie.

    Dafür kümmern Sie sich um private Einkommen privater Firmen, was Sie wohl einen Dreck angeht (zur Erinnerung: Eigentum ist Inhalt der Menschenrechtskonvention).

  4. Ausgezeichneter KommentatorCorto Maltese
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2017 09:38

    Vorstandsgehälter sind allein Gegenstand der Privatautonomie. Der Aufsichtsrat in Vertretung der Eigentümer auf der einen Seite und das jeweilige Vorstandmitglied auf der anderen Seite, vereinbaren die individuelle Ausgestaltung der Entlohnung. Da bedarf es keiner gesetzlichen Eingriffe! Versuche jeglicher Beschränkungen - wie auch hier im Forum in den meistens linken Postings - ist ein Eingriff in die Vertragsfreiheit und kommunistisch.

    Nach oben darf es keine Deckel geben, warum auch?

    Gesetzlich bessere Rahmenbedingungen sind allerdings notwendig für

    1.) Aktienoptionen, weil ein Vorstandsmitglied gleichzeitig Insider und Aktionär ist. Niemand kann verlangen, dass er sein Insider-Wissen vom Aktionär-Bewusstsein abspaltet. Die Meldebestimmungen sind hier nicht ausreichend. Ich würde Aktionoptionen für Vorstände und Aufsichtsräte generell verbieten.
    2.) Doppelbezüge, wie vor allem üblich bei unseren Kammermitgliedern: Es ist möglich Mehrfachbezüge als Nationalratsabgeordneter, Vorstand oder Aufsichtsrat, und Kammerfunktionär zu beziehen. Die Meldebestimmungen gelten nur für Abgeordnete. Kammerfunktionäre können sich beliebig austoben. Hier werden zum Teil Gehälter lukriert, die der Betreffende nicht wegen seines Know-Hows bezieht sondern wegen seines noch vorhandenen oder ehemaligen politischen Einflusses. Warum sitzt den heute noch ein Ex-Minister Gorbach in einem RHI Aufsichtsrat? Wegen seines Spezialwissens?

    Ein Teilaskpekt ist die Tendenz der massive Ausdehnung des § 153 StGB (Untreue) auf falsche Investitionsentscheidung und operative Entscheidungen von Vorständen durch Rechtssprechung, Staatsanwaltschaft und seitens der Grünen. Es ist nicht angenehm durch populistische Medien gehetzt zu werden, weil jemanden eine operative Entscheidung nicht gepasst hat.

    Da können Beamte beruhigt in ihrem Faulbett schlafen. Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo einem Beamten eine Pension gekürzt oder weggenommen wurde, owohl diese gewaltig versagt haben (z.B. Aufsicht der OeNB und FMA im Falle Hypo, Aufsicht beim Land Salzburg). Hingegen gibt es sehr viele Fälle wo Vorstände (zum großen Teil völlig zu Recht) das Ende ihrer Karriere im Strafgericht erleben.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2017 02:05

    Erstens glaube ich nicht, dass die Autorität eines Chefs vom Gehalt abhängt. Da sind andere "Qualitäten" ausschlaggebend. Zweitens: Die hoch bezahlten Spitzenbosse tragen ja nicht wirklich Verantwortung. Odr? Und drittens: Der ewig wiederkehrende angstmachende Spruch " dann gehen die Spitzenmanager nach Amerika o. anderswo" ist schon so abgelutscht, dass er nicht mehr wahr ist.
    Man schaue sich unsere Spitzen an: Können sie z. B. den Ausverkauf der Bank Austria verhindern? Wo sind die Spitzen, die beispielsweise den Export nach China antreiben? Etc. etc.
    Eine Obergrenze der Honorierung ist sicher ein Problem, aber man soll nicht die Augen vor der Realität der Sinnhaftigkeit verschließen. Jedoch zugegeben: diese Gehälter sind im Vergleich mit anderen hohen Ausgaben (Wien und die Inseratenkorruption u.v.a.) eigentlich gering.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2017 03:13

    Wenn die hochbezahlten Supermanager, genau so wie Beamte, mit ihrer Pension für Fehler haften, ist es Okay. Dann verdienen wir auch an den Bankenrettungen eben so wie am VW Skandal!
    Schon im Kodex Hamurapi würden die Baumeister zur Verantwortung gezogen, heute ist das längst abgeschafft. Für Politiker, besonders die der EU, sollte dasselbe gelten, Haftung für Fehler.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    20. Februar 2017 13:18

    Ein OT zur aktuellen Lage: Wie zu erwarten war, ist Ceuta abermals gestürmt worden.
    Grenzstürme geplant, niemand verhaftet:
    Die spanischen Behörden zeigen sich immer wieder ´ratlos gegenüber den anscheinend bestens organisierten Grenzstürmen hunderter Afrikaner. So werden diese immer an verschiedenen Punkten der Grenze zeitgleich vollzogen.
    Laut Informationen des Roten Kreuzes warten alleine vor der Grenze Ceutas tausende Migranten auf einen Durchbruch in die EU.

    Bestorganisiert - wie die "Retterei" auf dem Mittelmeer?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorZraxl
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    22. Februar 2017 08:58

    Also einem Herrn Robert Buchbauer oder einem Herrn Dietrich Matteschitz gönne ich ihr Monatseinkommen wirklich von Herzen. Aber wenn ich höre, wieviel die Manager und Oberwichtigen beim ORF verdienen, dann bekomm ich die Kriese!


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    23. Februar 2017 06:53

    Entsprechende Leistung vorausgesetzt, ist das wohl angemessen. VW ist der größte Automobilhersteller der Welt, die Strategien dürften also nicht ganz so schlecht sein. Zigtausende fleißige Leute haben einfach keine Arbeit, wenn nicht einige zig Leute gute Ideen dafür haben und Strategien entwickeln.

    Eine Million fleißiger Arbeiter ergibt halt keinen Porsche oder Edison. Egal wie viel die arbeiten.

    Komischerweise hat man mit den Gagen für Spitzenfußballer keine so großen Probleme.

  2. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    22. Februar 2017 16:44

    Gegen eine gute Gage, wenn jemand Erfolg hat, ist ja nichts einzuwenden. Dass es darum gar nicht geht sieht man an den 'Bonifikationen' der Leute, die Mist bauen. 'Bonus' heißt bekanntlich 'gut', und für einen Verlust oder einfach ein schlechtes Ergebnis eine 'Bonifikation' zu bekommen ist der blanke Hohn.

    Das Grundproblem ist, dass die da oben sich kennen und immer zusammenstehen. Auch der schlechteste Manager bekommt immer wieder einen Job. Deckelungen ändern daran gar nichts. Solange aber das Wahlvolk zuusieht, wie man Verluste sozialisiert, wirds denen da unten schon recht sein.

  3. fxs (kein Partner)
    22. Februar 2017 11:52

    Ich glaube, dem Gesetzgeber geht das nichts an. Typisch obrigkeitsstaatliche Anmaßung.
    Zunächst ist das Problem der Aktionäre, sie sollen festlegen, was ihnen die Arbeit ihrer Vorstände wert ist.

  4. McErdal (kein Partner)
    22. Februar 2017 11:24

    ***VERSCHWIEGEN: „Paris brennt!“ – Krawalle in Frankreich weiten sich aus!****

    zu finden bei Guido Grandt - googeln

    *******Moslem Aufruhr in Stockhlom wird scharf geschossen********

    Ja, auch in Schweden - Trump spinnt nicht.........

    bei michael mannheimer - googeln

    ***********demnächst auch bei uns?****************

    • Vorstand des Kalifats (kein Partner)
      22. Februar 2017 21:28

      Haben die Mohammedaner die Macht in Frankreich und Schweden schon ergriffen?
      Sind die Weißen in Frankreich und Schweden schon alle getötet?
      Dann kann es ja endlich in Österreich losgehen!

  5. Gennadi (kein Partner)
    22. Februar 2017 10:49

    Normalsterbliche werden - in der freien Marktwirtschaft - NICHT grün und blau, wenn sie die Gagen von Vorstandsmitgliedern hören.
    Normalsterbliche wissen, das kann jeder schaffen. Die einen durch Leistung, die anderen durch Vitamin P.
    Normalsterbliche wissen, ein Buchdrucker mit Volksschulbildung konnte Bundespräsident werden (und es gab schlechtere), während andere nicht das richtige Parteibuch hatten.

    Normalsterbliche? A.U. meint nur die Neidgenossenschaft.
    Die will mit der Umverteilung bei den Managern beginnen, übersieht aber die eigene Nomenklatura.

  6. AppolloniO (kein Partner)
    22. Februar 2017 09:48

    Neid, Neid, Neid, nichts anderes als dies zu schüren ist Zweck unserer rotgrünen Ökonomie-Giganten. Zu etwas Anderem sind sie auch nicht fähig -Schuldenmachen ausgenommen.

    Nur: die Gehälter sind eine Sache (nämlich die der Eigentümer), aber millionenschwere Boni NACH Versagen gehören angeprangert (welcher Aufsichtsrat unterschreibt solch haarsträubenden Unsinn?).

  7. Der Realist (kein Partner)
    22. Februar 2017 09:27

    Meine Meinung dazu ist, keiner ist solche Millionengagen wert, weil diese einfach dem Leistungsprinzip widersprechen. Meist ist es ja die aktuelle Marksituation die gewisse Branchen und Firmen in ungeahnte Höhen treiben, ändert sich der Markt, sind diese Wunderwuzzis sehr schnell mit ihrem Latein am Ende. Und was bei VW einige abcashen ist schon ein Verbrechen, schuld sind aber nicht jene, die diese Gehälter einstreifen, sondern jene, die solche Verträge mitunterzeichnen.
    Es werden aber nicht nur bei florierenden Unternehmen Millionengagen gezahlt, auch marode Betriebe, meist mit Steuergeld gestützt, leisten sich vielfach diesen Luxus, Nutznießer sind meist Leute aus dem Politbereich.

  8. Zraxl (kein Partner)
    22. Februar 2017 08:58

    Also einem Herrn Robert Buchbauer oder einem Herrn Dietrich Matteschitz gönne ich ihr Monatseinkommen wirklich von Herzen. Aber wenn ich höre, wieviel die Manager und Oberwichtigen beim ORF verdienen, dann bekomm ich die Kriese!

    • Der Realist (kein Partner)
      22. Februar 2017 12:04

      solange die Leute in Unmengen ein grausliches Gebräu saufen, wird Herr Mateschitz sehr gut verdienen, wobei ihm natürlich cleverer Geschäftssinn nicht abzusprechen ist, seine F1-Aktivitäten und auch jene im Fußball oder Sponsoring von bekannten Sportgrößen sind für ihn die billigste Werbung weltweit. Allein schon die Zeitspanne in der Red Bull an einem Rennwochenende im Blickpunkt der Öffentlichkeit ist, ist unbezahlbar.
      Nur, sollte eines Tages niemand mehr diese Dosen kaufen, kann Herr Mateschitz zusperren, das ist eben der Unterschied zu anderen Konzernen oder staatsnahen Betrieben, dort wird in Krisenzeiten meist viel Steuergeld verpulvert, da wird mit dem Verlust von Arbeitsplätzen argu

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      22. Februar 2017 21:09

      Matteschitz ist nicht Manager, sondern Unternehmer. Das ist ein himmelweiter Unterschied, wird leider oft nicht verstanden.

  9. franz-josef
    20. Februar 2017 22:26

    Entschuldigung, da fe lt etwas:

    4. „Recht auf Abtreibung“ & „Gender“ als Fundament der Gesellschaft

    In seiner „Empfehlung an den Rat zu den Prioritäten der EU für die 61. Tagung der Kommission der Vereinten Nationen für die Rechtsstellung der Frau“ legt das EU-Parlament fest, dass die Institutionen der EU sowie die Mitgliedsstaaten die Haushaltsmittel deutlich aufstocken sollen, um „Abtreibung als Frauenrecht“ in der EU und weltweit durchzusetzen. Einer meiner Änderungsanträge zur namentlichen Abstimmung dazu lautete: “Das EU-Parlament fordert die Kommission und den Europäischen Auswärtigen Dienst eindringlich auf, die Vorbehalte der nationalen Regierungen in den einschlägigen internationalen Verträgen, Übereinkommen und Programmen in Bezug auf die "sexuelle und reproduktive Gesundheit" [Anmerkung: das bedeutet "Abtreibung"] und die damit verbundenen Rechte uneingeschränkt zu achten.“

    Das völlig unbestreitbare Prinzip der Achtung nationaler Prioritäten im sensiblen Umgang mit dem ungeborenen Leben wurde von den Kollegen von CDU und CSU geschlossen abgelehnt (übrigens auch von den Kollegen von FDP, SPD, Grünen). In einem weiteren Änderungsantrag wollte ich in die Entschließung hineinschreiben lassen, dass Abtreibung nicht als Mittel der Familienplanung von der EU gefördert werden darf. Diese gängige Praxis bei der UN sollte nur noch einmal in Erinnerung gerufen werden. Die namentlichen Abstimmungen beweisen jedoch, dass die Abgeordneten von CDU und CSU auch hier wieder geschlossen gegen den Schutz des ungeborenen Lebens und mithin für ein „Menschenrecht auf Abtreibung“ gestimmt haben. Auch diejenigen Kollegen, die üblicherweise bei den Würdenträgern der katholischen oder evangelischen Kirche gern als Vorzeige-Abgeordnete herumgereicht werden, haben mehrfach namentlich für Abtreibung als Frauenrecht gestimmt.

    Und die Überschrift über das Roboterkapitel:

    5. Rechtspersönlichkeit für Roboter: So verwischt das EU-Parlament die Grenze zwischen dem Menschen als vernunftbegabtem Wesen und ferngesteuerten Maschinen mit An-Aus-Knopf

  10. franz-josef
    20. Februar 2017 22:20

    Am Ende des Tages erlaube ich mir, als Off topic einen Bericht (Frau von Storch) aus Brüssel einzustellen. Ich nehme an, daß ich zu so später Stunde die Diskussionen nicht mehr störe, vielleicht hingegen doch ein paar wichtige Informationen zu den Brüsseler Aktivitäten weitergeben kann:
    ---------------

    1. Debatte über den aktuellen Stand des Rettungsprogramms für Griechenland

    Bald ist wieder Frühling in Europa: Die Blümchen knospen, die Abende werden lauer - und Griechenland steht vor dem Staatsbankrott. Wie jedes Jahr seit 2010. Der Euro ist schuld. Sehen Sie hierzu meine Rede. Denn Europa ist schön - und nur ohne den Euro bleibt es auch so(Rede schwer zu übertragen, evtl googeln)

    2. Sogenanntes Freihandelsabkommen CETA

    Die Debatte am Mittwochmorgen stand ganz im Zeichen des Abschlusses des sogenannten Freihandelsabkommens zwischen der EU und Kanada. Im Anschluss daran fand die Abstimmung statt, in der das Abkommen - getragen von einer Mehrheit der europäischen Christdemokraten, Sozialdemokraten und Liberalen - genehmigt wurde. CSU, CDU und FDP haben geschlossen dafür gestimmt. Bei der SPD gab es ein paar vereinzelte Abweichler. Hier die Übersicht, die die Grünen im EU-Parlament erstellt haben:

    Das Abkommen wurde bereits von der EU unterzeichnet. Am Mittwoch ging es um die Zustimmung durch das EU-Parlament, wofür eine einfache Mehrheit notwendig war. Ich habe gegen CETA gestimmt. Das Abkommen hat in meinen Augen nichts mit Freihandel zu tun. Es streicht zwar die Zölle auf fast alle Waren, was ich begrüße, denn Zölle werden am Ende von den Verbrauchern durch höhere Warenpreise bezahlt. Zudem finanziert sich auch die EU aus dem Zollaufkommen - das kann ja erst recht keiner wollen. Freihandel bedeutet aber nicht nur, dass Zölle gesenkt werden, sondern dass die Bürger des einen Landes kaufen dürfen, was die Bürger eines anderen Landes produzieren und die jeweiligen Regierungen sich nicht einmischen. Das ist ein Freiheitsrecht.

    CETA ist allerdings ein Abkommen, das 1.600 Seiten mit Bestimmungen füllt. Da könnte man durchaus sagen, es sei kein Freihandelsabkommen, sondern ein Handelsverhinderungsabkommen. Es ist im ureigentlichen Sinne ein protektionistisches Abkommen, das den Interessen derjenigen dient, die den Text beeinflussen konnten (beteiligte Regierungen, Großunternehmen). Es war ein enormer öffentlicher Druck auf die Verhandlungsparteien nötig, um die EU zur notwendigen Transparenz zu zwingen und offenzulegen, wie sich die Verhandlungen gestalteten. Die Kritik an den Schiedsgerichten, mit denen die nationalstaatliche Souveränität untergraben wird, war am Ende so groß, dass die EU vorgeblich vom Schiedsgerichtsystem abrücken musste. Stattdessen soll es jetzt Internationale Handelsgerichtshöfe geben, die aber gleichsam die Souveränität beschränkende Entscheidungen treffen können - denn Raider heißt jetzt Twix.

    Äußerst problematisch ist in meinen Augen vor allem CETA-Kapitel 21 über die sog. regulatorische Kooperation. Wir haben in den letzten Jahren gesehen, dass sich die führenden Staaten (etwa G20, G7, G8) eine Internationalisierung der Regeln vorgenommen haben. Das macht auch vor dem Handel nicht halt. Regulatorische Kooperation bedeutet, dass Staaten ihre Regeln aufeinander abstimmen, sie harmonisieren und regulatorische Unterschiede in einem gesteuerten Prozess abbauen. Mir persönlich sind zwischenstaatliche Regulierungsunterschiede ein besonderes Anliegen. Ich halte das von den G20 verfolgte Ziel einer einheitlichen, globalen Regulierung für höchst gefährlich. Wir brauchen den Wettbewerb der Nationalstaaten und eben auch deren Wettbewerb untereinander um einen Regulierungsrahmen, der den Bürgern des jeweiligen Staates am besten nutzt.

    CETA tritt in Kraft, sobald der Rat der EU das Abkommen abschließt. CETA ist zudem ein gemischtes Abkommen, das nicht nur von der EU, sondern auch von (allen) Mitgliedstaaten unterzeichnet werden muss, um dauerhaft in Kraft zu treten. Der Bundestag muss also ebenfalls noch zustimmen.

    Allerdings wird das Abkommen bereits vorläufig angewendet, insoweit die Kompetenz für das Abkommen bei der EU liegt. Deswegen bleiben etwa die Kapitel über den Investorenschutz und die Investitionsgerichtsbarkeit (das sind nationale, nicht auf die EU übertragene Kompetenzen) aus der vorläufigen Anwendung ausgeschlossen.

    3. Neue Verträge für die EU: noch mehr „Vereinigte Staaten von Europa“

    Ein sarkastischer Höhepunkt der Plenarwoche war die Kerndebatte am Dienstagmorgen um die Zukunft der EU. Die Christ-, Sozial- und Gründemokraten haben sich auf eine Vision für die EU geeinigt, die nicht schön für Europa ist. Die EU soll durch zweierlei Maßnahmen weiterentwickelt werden. Erstens sollen die rechtlichen Möglichkeiten der existierenden Verträge bis zur Überdehnung ausgeschöpft werden, um der EU möglichst viele Aufgaben zu geben. Zweitens sollen neue Europäische Verträge her. Für beides wurden Berichte vom EU-Parlament mit den Mehrheiten von Christ- und Sozialdemokraten beschlossen.

    Für die neuen Verträge will das Parlament einen EU-Finanzminister inklusive EU-Schatzamt und Steuererhebungsrecht sowie eine EU-Wirtschaftsregierung, dazu einen EU-Außenminister und das ist bei weitem noch nicht alles. Diesen großen Wurf für noch „Mehr Europa“, mehr Zentralisierung und weniger Mitspracherecht der Mitgliedstaaten - also die Vereinigten Staaten von Europa - zu diskutieren, als ob der Brexit gar nicht stattgefunden hätte, zeigt, dass die Brüsseler Granden in ihrer eigenen bürgerfernen Welt leben. Ein Tiefpunkt des Parlamentarismus ist, dass diese Schlüsselpositionierung von CDU, SPD und Grünen unter Missbrauch der Geschäftsordnung des EU-Parlaments als „nicht-strategisch“ bezeichnet wurde, um dadurch Änderungsanträge von uns Euro-Realisten zu verhindern.

    Hier sehen Sie die Namen der Abgeordneten, die den Vereinigten Staaten von Europa zugestimmt haben:

    .......

    4. „Recht auf Abtreibung“ “.

    Im Klartext: ein ferngesteuerter Roboter soll dem Menschen gleichgestellt werden. Um das zu verhindern, habe ich gemeinsam mit Kollegen anderer Fraktionen eine Reihe von Änderungsanträgen zur namentlichen Abstimmung eingereicht. Diese gemeinsamen Änderungsanträge wurden zuerst bei der EVP-Fraktion der Christdemokraten und dann bei der EKR-Fraktion herumgereicht, damit diese größeren Fraktionen die Anträge einreichen. Das ist gar nicht unüblich, um eine breite Akzeptanz im Plenum zu organisieren. Allerdings sind die sogenannten „konservativen Fraktionen“ der EVP (CDU und CSU) und der EKR bei ethischen Fragen zerstritten. So auch hier: weder die Christdemokraten noch die EKR konnten sich darauf einigen, die Änderungsanträge zur Robotik als Fraktion fristgerecht einzureichen. So mussten die Kollegen dieser Fraktionen in letzter Minute mühsam von Bürotür zu Bürotür laufen und mindestens 38 Unterschriften einzelner Abgeordneter einsammeln. Das ist eine zeitraubende und unsichere Prozedur, weil einzelne Unterstützer-Unterschriften jederzeit zurückgezogen werden können (so wie in diesem Falle auch geschehen).

    Weil mir ethische Positionen jedoch ein besonderes Anliegen sind - eine Maschine darf nicht als Mensch anerkannt, und ein Mensch nicht auf eine Maschine reduziert werden - und weil aufgrund der internen parlamentarischen Prozeduren in der Tat die Gefahr bestand, dass diese Änderungsanträge entweder gar nicht erst eingereicht oder durch die Rücknahme der Unterstützer-Unterschriften hinfällig werden, entschied ich in Absprache mit der federführenden Kollegin von der EVP, die Anträge namens meiner Fraktion fristwahrend einzureichen. Meine Fraktion, die EFDD steht mehrheitlich hinter diesen Positionen, so dass ich sie namens meiner Fraktion und im Rahmen meiner Entscheidungsbefugnis als stellvertretende Fraktionsvorsitzende ohne weiteres einreichen konnte. Das Büro der federführenden Kollegin stimmte dieser Prozedur ausdrücklich zu. Deswegen standen in der Abstimmungsliste zwei identische Anträge. Sie wurden gemeinsam abgestimmt und dann leider knapp abgelehnt.

    Wenngleich es keine „breite Mehrheit“ für eine Rechtspersönlichkeit für Robotermaschinen gibt, steht das jetzt so in den Empfehlungen an die EU-Kommission. Das Dossier muss also aufmerksam verfolgt werden, was ich mit schriftlichen parlamentarischen Anfragen auch abzusichern versuche.

    Das nächste Plenum findet vom 13. bis 16. März in Straßburg statt.

    ------------

    • otti
      21. Februar 2017 09:38

      geschätzter franz-josef !

      ich d a n k e ihnen für ihre arbeit !
      ich d a n k e ihnen für diesen beitrag !

    • franz-josef
      21. Februar 2017 16:41

      freut mich, wenn es interessiert hat!
      -"kratzfuß"-

  11. Ausgebeuteter
    20. Februar 2017 20:58

    Die Millionenbezüge der Vorstände müssen meist durch Waren und Dienstleistungen der Mitarbeiter verdient werden. Nun in ganz wenigen Fällen durch günstige An- und später wieder Verkäufe von Tochtergesellschaften, Marken usw. gibt es außerordentliche Erträge. In vielen Fällen (siehe Osteuropaeuphorie) werden Verluste lukriert, welche die übertriebenen Erwartungen der (meist früheren) Vorstände nicht erfüllt haben. Ja und die (meist auch früheren) Aufsichtsorgane waren inkompetent und haben alles abgesegnet.
    Auch wenn es hier viel Poster gibt, welche alle extrem hohen Vergütungen für berechtigt finden, so muss dies auch einmal gesagt werden.

    Es gibt, wie bei Waren und Dienstleistungen, einen Marktwert der Manager, welcher durch Angebot und Nachfrage bestimmt wird. Bisher haben dies viele Kandidaten geschickt ausgenützt, dass sie mit falschen Versprechungen die konkurrierenden Firmen mit offenen Stellen lizitiert haben. Wenn dem ein Riegel vorgeschoben wird, dann gehören extreme Ausschläge nach oben der Vergangenheit an. So gibt es wieder ein gutes und realistisches Preis:Leistungsverhältnis.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 21:57

      @ Ausgebeuteter das wird heute nichts mehr, wieso lassen Sie es nicht gut sein? Beuten Sie sich nicht länger aus und gestehen Sie sich ein, dass das hier nicht Ihre Kernkompetenz ist. Immerhin rechne ich Ihnen Ihre linke Hartnäckigkeit hoch an. Morgen treibt Gott AU sicher wieder einen Migranten durch das virtuelle Dorf und da kann wieder jeder schön rotzig kompetent mitschimpfen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      22. Februar 2017 20:14

      Seit das Regime dem Staat das berüchtigte "Durchgriffsrecht" aufgezwungen hat, seit es Österreich bis hinein in den letzten Winkel mit Terrorismuskandidaten flutet, ist tatsächlich jeder, der das Unglück hat, Österreicher zu sein, in dieser Sache voll und ganz kompetent. Kompetenter als dort, wo man damit rechnen muss, durch brutale Übergriffe des Regimes zum Verbrechensopfer gemacht zu werden, kann man gar nicht sein. Daran, dieser Kompetenz Ausdruck zu verleihen, bis hin zum aktiven Widerstand, ist rein gar nichts "rotzig".

      Rotzig sind nur ungehobelte Krakeeler, die sich nicht zu benehmen wissen, billige Schmähphrasen wie "Gott AU" dreschen und sich dabei auch noch originell vorkommen.

  12. Brigitte Imb
    • Cotopaxi
      20. Februar 2017 20:28

      Werden wir den überhaupt nicht mehr los? Der überlebt noch seinen Nachfolger.... ;-)

    • riri
      20. Februar 2017 21:56

      Was Frauen so alles mit sich machen lassen, von Promis. Trump hat ganz recht.

    • Undine
      20. Februar 2017 23:10

      Ach, du meine Güte, die zwei Damen und auch der Herr sehen aus, als hätten sie gerade an einer Vorführung für (wenig reizvolle!) Unterwäsche aus der Nachkriegszeit mitgewirkt!
      Und da machen sich der Heinzi F. und seine Margot zum Narren!

    • Der Realist (kein Partner)
      22. Februar 2017 12:09

      @Cotopaxi

      das hoffe ich sehr!

      @Undine

      nein, das sind sie!!

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      22. Februar 2017 16:48

      Was habts denn? Der heifisch ist bei der Dschungelprüfung.

  13. Erich Bauer
    20. Februar 2017 18:03

    Die Angst des Vorstands vor der Laser-Peilung...

  14. socrates
    20. Februar 2017 16:45

    O.T. Guardian beschreibt die ersten hundert Tage von Trump. Ob die zählen können?

  15. Undine
    20. Februar 2017 15:55

    Interessant---heute findet man hier gleich zwei Hinweise auf "Millionengagen", allerdings nicht bei "Vorständen", sondern bei einem unantastbaren Säulenheiligen der Linken, nämlich beim Schnittlauch und Fettauge auf allen Suppen namens Andre HELLER. Ein Hinweis stammt von A.U. unter "Spannend":

    Link: http://www.tagesanzeiger.ch/wirtschaft/unternehmen-und-konjunktur/paradiesische-geschaefte/story/24229514 -

    "Kein anderer Künstler ist in Österreich politisch so aktiv wie André Heller. Der bald 70-jährige Wiener unterstützte den Wahlkampf von Bundespräsident Alexander Van der Bellen, er gilt als Vertrauter des sozialdemokratischen Kanzlers Christian Kern, er mobilisierte namhafte Künstler zum «Manifest gegen Xenophobie» im Wiener Burgtheater, und er versammelte Bürgermeister von Gemeinden entlang der Balkanroute zu einer Flüchtlingskonferenz. Heller ist in Österreich eine moralische Instanz der Linken. Auf ihn berufen sich Politiker der SPÖ und der Grünen in ihren Reden."

    .....der andere von

    @logiker2 um 14h 01:

    Wo war er Vorstand ? Vereinigte linke Fäkalienkünstler Österreichs ?

    http://www.krone.at/nachrichten/andre-heller-millionen-in-drei-briefkastenfirmen-in-der-schweiz-story-555017

    Wetten, daß dem Mann nichts, aber schon gar nichts passiert, weil er sein Riesenvermögen in der Schweiz bunkert? Nein, einem Andre HELLER passiert natürlich nichts---warum eigentlich nicht? Ist er etwa "gleicher" als jeder andere?

    • Psychiater (kein Partner)
      22. Februar 2017 08:10

      Grund: Er ist traumatisiert!

    • Torres (kein Partner)
      22. Februar 2017 10:55

      Die einzige "Kunst" des Schulversagers Heller (Matura nie geschafft - das verbindet ihn mit Martin Schulz) war und ist, schlichten linken Gemütern einzureden, er sei ein Künstler. Diese Kunst beherrscht er allerdings perfekt.

  16. dssm
    20. Februar 2017 15:06

    Herr Unterberger war ja schon dicht vor der eigentlichen Problemstellung, als er die Inzucht in der Führungsriege der Großbetriebe kritisierte, aber das warum hat er nicht behandelt!

    Denn jeder normale, sprich private, Eigentümer würde sich solche Gagen nicht gefallen lassen. Und wenn, dann nur wenn sich die Gewinne für den Eigentümer über einen langen Zeitraum sehr nachhaltig und gleichmäßig gestalten.

    Wieder einmal treffen wir auf den gut meinenden Sozialisten. Denn die haben zahlreiche Steuererleichterungen, Zwänge und Zuschüsse für Versicherungssparmodelle eingerichtet, bekanntlich ist der normale Mensch ja zu blöd selber sein Vermögen zu verwalten. Also investiert nicht der einzelne private Mensch, sondern er zahlt in eine Versicherung ein, welche das Geld dann für ihn investiert (in Wahrheit ist das noch mindestens eine Fonds-Stufe dazwischen). Also sitzt ein Versicherungsvorstand anstatt der Sparer als Eigentümervertreter in der Generalversammlung. Und dort wählen diese Versicherungs-, Bank- und Fondmager dann den Aufsichtsrat, welcher wieder den Vorstand bestellt, womit der Vorstand der einen Firma, als Aufsichtsrat oder Eigentümervertreter in der anderen Firma sitzt, womit sich diese Gruppe gegenseitig wählt und die utopischen Gehälter genehmigt.

    Es ist also das perverse Versicherungssparen, als Folge staatlicher Bevormundung, welches diese Gagen erzeugt. Nebenbei, unsere Form des Gelddruckens lebt ebenfalls von dieser perversen Anlageform.

  17. Pennpatrik
    20. Februar 2017 14:55

    Schwierig.
    Piech war jeden Cent wert. Lopez auch.
    Oder Iacocca - ohne den es Crysler nicht mehr geben würde.
    Bei uns wäre Treichl zu nennen.

    Es gibt solche.
    Dafür gehört Winterkorn vor den Richter und für den Schaden haftbar gemacht. Wenn es korrekt wäre, müsste er als Mindestrentner in Pension gehen.

    • dssm
      20. Februar 2017 15:10

      @Pennpatrik
      Falsch. Bei einem Autokonzern dauert es mindestens einen Produktzyklus, bis man weiß ob der Vorgänger gut oder schlecht war. Wer heute gute Bilanzen legt, der muss seinem Vorgänger dankbar sein.

      Lopez ist der Klassiker! Er hat die Qualität in das Unterirdische verbannt und damit die Margen verbessert, die Konsumenten habe weiter gekauft, weil sie nicht wussten welchen Dreck sie nun bekommen. Der nächste Neuwagenkauf war dann aber bei der Konkurrenz. Da war Lopez aber längts woanders.

  18. Pennpatrik
    20. Februar 2017 14:48

    Zu den überhöhten Gagen:

    Lt. Hayek können Monopole nur mithilfe des Staates entstehen. Das bedeutet, dass der Staat versucht, ein Problem zu beheben, dessen Ursache er ist.
    Ich erinnere mich noch daran, als Anker pleite ging und mit dem Argument der Arbeitsplätze vom Steuerzahler aufgefangen wurde.

    Als ob die Menschen aufhören Brot zu essen, wenn Anker pleite ginge.
    Natürlich hätten die ordentlich wirtschaftenden Bäcker Wiens ein Zusatzgeschäft gehabt. So mussten die ordentlich wirtschaftenden Bäckern zusehen, wie mit einem Teil ihres Steuergeldes ein Konkurrent "gefördert" wurde.

    Auch bei der Pleite der Alpine dachte ich mir, dass die offenen Baustellen fertig gebaut werden mussten. Selbstverständlich von den Arbeitern, die in der Zeit der Insolvenz schon dort arbeiteten. Das Bauvolumen hat sich durch die Alpine-Pleite ja auch nicht verringert.

    Der Staat benutzt die Gelder ordentlich und fleißig arbeitender Menschen um schlecht wirtschaftende Firmen aufzufangen oder um Monopole zu schaffen (z.B. zu lange Schutzrechte). Daher sollte endlich Schluss sein mit Förderungen und Vorschriften, die Firmen bevorzugen, die sich eigene juristische Abteilungen leisten können.

    Auch bei den Zeitungen ist das so. Die staatlichen Förderungen dienen dazu, Zeitschriften, die die Menschen nicht mehr lesen wollen, am Leben zu halten (ein Oligopol zu bilden), damit keine neuen Zeitschriften entstehen können.

    Sozialismus ist die Wurzel allen gesellschaftlichen Übels.

  19. Pennpatrik
    20. Februar 2017 14:38

    Ein sprezielles OT für Ai Weiwei:

    Wenn die Lügenpresse nicht über die Unruhen in Frankreich berichtet, aber einen Reissack, der in China umfällt, erwähnt, bleibt uns wohl nichts anderes übrig, als uns über Russia Today und pi-news zu informieren.

    Ihrem triumphalen Einwand, dass das keine seriösen Medien sind, vorausahnend, habe ich doch 4 (von wohl einigen hunderten im deutschen Sprachraum erscheindenden Medien) gefunden:

    FOCUS: Brennende Vororte in Paris
    http://www.focus.de/politik/ausland/nach-polizeigewalt-vorwurf-brennende-vororte-in-paris-warum-in-frankreich-die-lage-zu-eskalieren-droht_id_6662508.html

    EURONEWS: Unruhen und Straßenschlachten
    http://de.euronews.com/tag/unruhen-und-strassenschlachten

    TAGESSCHAU ERSTES: Angst vor Flächenbrand in Frankreich
    https://www.tagesschau.de/ausland/frankreich-unruhen-101.html

    ZDF heute:
    Zerstörte Fensterscheiben und ausgebrannte Autos in den Straßen Bobignys. Seit gut zwei Wochen kommt es in der Vorstadt nordöstlich von Paris zu Krawallen.
    http://www.heute.de/nach-krawallen-in-bobigny-junge-bewohner-stemmen-sich-gegen-schlechtes-image-46574554.html

    Ich schließe daraus, dass wir von den Medien bewusst im Unklaren gelassen werden, dass wir bewusst belogen werden, dass es Zustände wie in der DDR und der Sowjetunion sind.

    Dass es Menschen wie Sie sind, die die Pressefreiheit und Meinungsfreiheit bekämpfen, dass es Menschen wie Sie sind, die kein Problem damit haben, Diktaturen zu errichten, wenn es "gute" Diktaturen sind.

    Was "gut" ist, bestimmen natürlich Sie.

    Dafür kümmern Sie sich um private Einkommen privater Firmen, was Sie wohl einen Dreck angeht (zur Erinnerung: Eigentum ist Inhalt der Menschenrechtskonvention).

    • Undine
      20. Februar 2017 14:46

      @Pennpatrik

      ********************
      ********************
      ********************!

    • simplicissimus
      20. Februar 2017 16:51

      Ebenso ************************ und danke fuer die Recherche!

    • Wyatt
      20. Februar 2017 16:52

      @ Pennpatrik
      *******
      *******
      ******* !!!

    • Undine
      20. Februar 2017 16:59

      Pennpatriks Eingangssatz könnte man noch ergänzen:

      "Wenn die Lügenpresse nicht über die Unruhen in Frankreich berichtet, aber einen Reissack, der in China umfällt, erwähnt, ...."

      "......aber einen Reissack, der in China umfällt, mehrere Wochen lang Tag für Tag in der ZiB VORWURFSVOLL und BETROFFEN erwähnt,....."

    • otti
      20. Februar 2017 17:35

      pennpatrik und allen postern !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  20. franz-josef
    20. Februar 2017 13:18

    Ein OT zur aktuellen Lage: Wie zu erwarten war, ist Ceuta abermals gestürmt worden.
    Grenzstürme geplant, niemand verhaftet:
    Die spanischen Behörden zeigen sich immer wieder ´ratlos gegenüber den anscheinend bestens organisierten Grenzstürmen hunderter Afrikaner. So werden diese immer an verschiedenen Punkten der Grenze zeitgleich vollzogen.
    Laut Informationen des Roten Kreuzes warten alleine vor der Grenze Ceutas tausende Migranten auf einen Durchbruch in die EU.

    Bestorganisiert - wie die "Retterei" auf dem Mittelmeer?

    • Pennpatrik
      20. Februar 2017 14:33

      Einsammeln und außerhalb des Zaunes wieder auslassen?
      Wo ist das Problem?

      Wenn es darum geht, dass jemand schutzbedürftig ist und man ihn deshalb in der EU lassen muss, frage ich mich, warum er, wenn er 20m weiter hinter dem Zaun ist, nicht schutzbedürftig ist?

  21. Ausgebeuteter
    20. Februar 2017 13:18

    Ich bin ein Anhänger der freien Marktwirtschaft und kein Linker. Aber in wenigen Fällen sind doch vom Staat vorgeschriebene Spielregeln sinnvoll un notwendig, sonst versinkt wegen einiger geldgieriger Mitmenschen die ganze Gesellschaft im Chaos.

    Astronomisch hohe Jahreseinkommen bei manchen Firmenspitzen, Bankdirektoren und Investmentbankern sind unmoralisch gehen meist auf Kosten der Kunden und Mitarbeiter. Natürlich könnte man sagen, dass die freie Marktwirtschaft dies ohnehin regelt, aber dem ist in der Praxis nicht so. Denn diese CEO u.a. haben kein eigenes Risiko zu tragen, außer das sie im ungünstigsten Fall keine Vertragsverlängerung bekommen. Anders ist es bei selbständigen Unternehmern, welche eigenes Kapital einsetzen und so auch verlieren können. Aber meist sind solche Eigentümer bescheiden, denn immer hat "das letzte Hemd keine Taschen". Vielmehr werden Überschüsse reinvestiert, um die Eigenkapitalsquote des eigenen Unternehmens zu verbessern.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 14:01

      @ Ausgebeuteter Doch Sie sind ein Linker, sie formulieren auch wunderschön klassenkämpferisch, ordinär wie ein Linker. Wer die ganze Gesellschaft wegen einiger "geldgieriger Mitmenschen" im Chaos versinken sieht ist sogar ein ordinärer Ultralinker! "Astronomisch hohe Jahreseinkommen": Wer, wann, wo ? "Denn diese CEO" haben kein eigenes Risiko zu tragen (sic!). Welches Risiko würden Sie "diesen CEO" denn noch gerne aufbürden? Ich habe Bobo-Freunde mit Rollkragenpulli, die in einem Ministerium arbeiten, und "denen CEO" gerne Aktienverluste vom Gehalt abziehen würden, weil die ja kein Risiko haben. Gleichzeitig haben diese linken Bobos auch etwas gegen Heuschrecken!

    • Ausgebeuteter
      20. Februar 2017 14:27

      an Corto Maltese, dem italienischen Witzbold (so habe ich es zumindest gelernt):

      Eigentlich ist Ihre Aussage über mich "ordinärer Ultralinker" beleidigend und entspricht nicht den hiesigen Spielregeln, daher werde ich auch das Fähnchen anklicken.

      Haben Sie z.B. nicht gelesen, dass die VW-Juristin nach einjähriger Tätigkeit nun eine Abfertigung über € 12 Millionen erhält?

      Aber mit Ihnen ist ohnehin jeder Meinungsaustausch sinnlos.

    • Pennpatrik
      20. Februar 2017 14:52

      Da gilt die Kritik wohl vorrangig dem Land, das im Aufsichtsrat sitzt (und Links ist) und den Gewerkschaftern, die im Aufsichtsrat sitzen (und Links sind).
      Von BMW ist derartiges nicht zu hören.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 15:30

      @ Ausgebeuteter Jetzt ist es soweit: Sie werden ein Fähnchen anklicken und nach Gott Unterberger rufen! Was werden Sie denn da schreiben? Blogmaster AU, der lächerliche Kapitän ohne Schiff, hat mir meine Weltenerkenntnis, wonach "die ganze Gesellschaft wegen einiger geldgieriger Mitmenschen im Chaos versinkt" mit den Worten zurückgeschmettert, wer die Welt so sieht ist sogar ein ordinärer Ultralinker. Wie soll ich denn sonst zum Ausdruck bringen, dass ich zwischen gewöhnlichem (=ordinärem) Linkspopulismus und intelligenten Fragestellungen linker Gesellschaftskritik unterscheide? Sie haben Recht Meinungsaustausch setzt Meinung voraus, ordinäre linke Vorurteile sind zu wenig.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 15:43

      @ Pennpatrik Niedersachsen hat "nur" 20 % der Anteile und kann dafür eher nichts. Frau Hohmann wurde als Vorstandsmitglied für "Recht und Integration" geholt. Der Titel beschreibt bereits sehr schön, dass es hier um das unendliche Feld der Unternehmenscompliance geht. Eine Klaviatur auf der die amerikanische Konkurrenz hervorragend spielt, das war auch bei Siemens so. Sie hatte einen drei Jahresvertrag. Der ist selbstverständlich zu erfüllen. Wenn es 12 Mio sind, dann soll die HV jene Aufsichtsräte belangen, die das angerichtet haben. Aber für die Compliance ist natürlich nichts zu teuer. Das ist aber eine völlig andere Schiene. Was auch immer der Ausgebeutete damit sagen wollte?!

    • dssm
      20. Februar 2017 16:42

      @Corto Maltese und @Ausgebeuteter, was streitet ihr? Die OECD hat doch festgestellt, daß wir Österreicher im Vergleich zu den Bürgern der anderen Mitgliedsstaaten komplett unwissend sind wenn es um Wirtschaft geht.

      @Ausgebeuter schreibt etwas von ‚Marktwirtschaft‘, ja wo soll die denn bei einer direkten Staatsquote von über 50% sein, wo die indirekte erst gar nicht erfasst wird, weil dann wären wir bei über 80%

      @Corto Maltese, die CEO haften nur theoretisch, weil die Aufsichtsorgane auch voll von Kollegen sind, bei den Geschäftsführern der KMU ist das ganz anders!

  22. eudaimon
    20. Februar 2017 11:26

    Na das echt gerechte Leistungs-und Verantwortungsprinzip ist ja wohl das Wiener
    Rathaus respektive gesamtösterreichische Prinzip der legalen Korruption auf allen
    Ebenen mit Bestückung von Quoten-Damen und Herren unter Schutz von Justiz und Medien!!!! -Da sollen sich die Rümänen was abschauen -bei uns gibt's keine Demo
    gegen die Padei- nie und nimmer-das wäre ja eine politische Verzwergung des
    Allerweltstaates Austria !! Kommt alle zu uns und holt euch das Geld der "Reichen"
    und "Rechten " -machts den Vorständen von ÖBB;ÖGB,ONB,ORF,EU-und Nationalrats-
    Abgeordneten samt Regierung mit Staastoberhaupt nach- da gibt's keine Gehaltsverzwergung gegen über Gleichgestellten in aller Welt -da sind wir Spitze!!
    Wenn sich die einen bemühen müssen braucht man in diesen Kreisen keine Nachweise der Leistung und schon gar keine direkte Verantwortung -die Medien-
    Schmeichler sind bezahlt und andere Meinungen sind EXTREM-RECHTS-!

  23. otti
    20. Februar 2017 10:24

    eigentlich sollte ich jetzt nichts von mir geben.

    aber weil es mich juckt, widerstehe ich der Vorsicht.

    In den wohl schwierigsten Zeiten einer Unternehmensführung (waren schon 2 Dutzend Unternehmen im In-und Ausland) habe ich meinen Gehalt (Vorstandsvorsitzender) auf das 3-fache des Durchschnittseinkommens aller Mitarbeiter (Reinigungspersonal bis Betriebsleiter) limitiert.
    Begründung: ich arbeite nicht 8, sondern min. 16 Stunden /
    ich trage die persönliche Verantwortung als GF /
    ich trage die Verantwortung über die i m m e r positiven Ergebnisse.

    Aus heutiger Sicht war das wohl ein "lächerlicher" Bezug.
    Bloß meine Familie und ich konnten immer noch ordentlich leben.
    Und alle Maßnahmen zur Strukturierung und Sicherung der Unternehmen wurden seitens der Gewerkschaft mitgetragen.

    So einfach gings auch !

    • otti
      20. Februar 2017 10:40

      ergänzend zugefügt: 45 Jahre / viele, viele Weiterbildungen / im selben Unternehmen "groß" geworden.

      (Nur für jene angefügt, die TREUE mit Scheuklappen verwechseln)

    • franz-josef
      20. Februar 2017 11:35

      Otti, Sie besitzen Anstand - das, was man schlicht "Charakter" nennt und nicht näher erläutern muß.
      Damit sind Sie weltenweit entfernt von Gier und Gewissenlosigkeit.

    • dssm
      20. Februar 2017 16:50

      @otti
      Da stosse ich auf die nächste seltsame Ansicht: 16 Stunden arbeiten! Wenn ich richtig verstanden habe, dann waren Sie Sanierer, da ist das normal und gut, habe ich auch so gemacht. Wer aber normaler Geschäftsführer ist und mehr als 20 Stunden die Woche arbeitet (ausser es macht etwas Spaß!), den sollten die Eigentümer schnellstens entfernen. Denn die Geschäftsführer sind die letzte Bastion, wenn es eng wird. Und das geschieht meist aus dem Dunkel.
      Nur die Geschäftsführer haben das Wissen, Können und(!) die Macht um in Krisen schnell und effizient zu agieren. Ist der Geschäftsführer aber schon 16 Stunden pro Tag (!) beschäftigt, wo ist dann die Reserve?

    • otti
      20. Februar 2017 17:52

      DANKE FRANZ-JOSEF
      DANKE DSSM

      war, wenn man so sagen will, natürlich "sanierer".
      war aber immer auch und hauptberuflich operativ tätig und schlicht verantwortlich.

      nur weil mir die galle übergeht bei den FORDERUNGEN dieser rotznasen-manager, keine ahnung habend, präpotent, sprachlich überdurchschnittlich begabt, und völlig beziehungslos dem unternehmen und seinen leuten gegenüber!

      WENN DER SAND UNSERES LEBENS ÜBER EIN RÜTTELSIEB GESCHICKT WIRD, WIRD ES VIELLEICHT (?????) JEMAND GEBEN, DER EIN ODER ZWEI GOLDKERNER FINDET ?

    • otti
      20. Februar 2017 17:57

      pardon: GOLDKÖRNER solls heißen

    • dssm
      20. Februar 2017 21:48

      @otti
      Jeder gute Sanierer arbeitet immer auch als 'normal' operativ tätig, sonst verliert man den Blick wo es hin gehen soll. Abgesehen davon, immer nur den Dreck hält kein Mensch aus, denn meist 'saniert' man ja kindliche menschliche Fehler, muss aber immer menschlich unangenehme Entscheidungen brutal umsetzen.

  24. Josef Maierhofer
    20. Februar 2017 09:50

    Die Aktionäre müssen das Risiko eingehen, es sollten auch die Spitzenmanager.

    Ich bin auch dafür, dass es heißt TOP auch TOP Gehalt, FLOP, auch FLOP Gehalt.
    Ich bin auch dafür, dass es heißt, es gibt keine Jobgarantie, etwa in der Art, wir engagieren Sie unter TOP/FLOP Bedingung für 3 Jahre, dann reden wir über Verlängerung, etc.

    Eigentum ist ein kostbares Gut, viele Mitarbeiter leben davon, Eigentumsmissbrauch ist das gleiche wie Sozialromantik und Sozialmissbrauch.

    Raffen wir uns doch endlich auf, wieder zum Leistungsprinzip zurückzukehren, in der Schule, im Arbeitsleben und auch bei den Leitern.

    Der Eigentümer haftet immer für alles.

    Im Endeffekt sind wir alle die Eigentümer. Wenn wir mit Gesetzen, Auflagen, Gewerkschaften und sonstigen schmarotzerischen Begehrlichkeiten unser Eigentum, unsere Eigentümer, kaputtmachen (Semperit, AUA, Konsum, ...), dann haften wir dafür, genau so, wie wir für Schäden durch Demonstrationen, durch Zuwanderer, durch Kriminelle, etc. und für die entstehenden Kosten haften.

    Wenn nämlich eine Firma in Konkurs geht, dann trifft es nicht nur deren Mitarbeiter, nein, es trifft alle.

    Also Leutln, bitte denkt darüber nach und findet wieder (endlich wieder) heraus, dass nur Anstand, Fleiß, Disziplin, Leistung, Ehrlichkeit, Vertrauen, etc. Werte sind und nicht Neid, Gier, Misstrauen, bis hin zum Hass. - Und geht in Euch !

    • dssm
      20. Februar 2017 16:51

      @Josef Maierhofer
      Und wie und warum trifft ein Konkurs die Mitarbeiter?

    • Josef Maierhofer
      20. Februar 2017 18:04

      @ dssm

      Sie müssen in die Arbeitslose. Sie werden oft zu Pendlern. Sie müssen oft die Stadt verlassen oder gar das Land. Das wollen viele nicht, vor allem nicht die Österreicher. Sie müssen den Freundeskreis verlassen. Sie müssen wieder von vorne neu anfangen, von unten meistens, wenn sie Glück haben einen Job zu ergattern, dann ist es meist irgendeiner, usw., sie bekommen keine Kredite, sie können ihre Kredite nicht mehr bedienen, sie werden in die Pension gezwungen, usw. ........

    • dssm
      20. Februar 2017 21:54

      @Josef Maierhofer
      Und nun einmal ein Schuss Realität!
      Wer nicht rechtzeitig erkennt, daß die Firma den Bach hinuntergeht, bei dem ist es ohnehin egal (es sei denn die Behördern ermorden den Betrieb).
      Wer es aber erkennt, der hat viel Zeit sich seine Zukunft zu richten und der ist rechtzeitig beim Absprung oder versucht im Rahmen der Sanierung seine Stellung zu verbessern, das ist aber das bewusste Eingehen eines Risikos.
      Natürlich, nur die Fleißigen und Brauchbaren finden ganz einfach einen Job, aber der Rest ist ja nicht dumm geboren, sondern hat halt nur nichts gelernt, weil faul.

    • Rau
      21. Februar 2017 08:13

      So einfach gestrickt, wie Sie das hier darstellen ist die Realität auch nicht. Die meisten haben eben das gelernt, was sie arbeiten. Arbeitsplätze wachsen nicht auf den Bäumen. Es sind einfach zuviele die beim AMS landen, und das auf "Faulheit" herunterzubrechen ist schon etwas dreist. Ich sagte das schon einmal, das konnte man vielleicht noch vor 20 oder 30 Jahren sagen, aber in Zeiten der Rezession sind solche Phrasendrescherein unangebracht, ja fast zynisch!

  25. Politicus1
    20. Februar 2017 09:42

    Das Bonussystem gehört abgeschafft, oder zumindest grundlegend geändert.
    Für einen schönen Jahresbonus riskiert der Vorstand alles auf Teufel komm raus.
    Hauptsache die Jahresbilanz stimmt für den Bonus.
    Und wenn's dann drei Jahre später kracht - war's halt Pech, aber der Bonus ist kassiert.

    • dssm
      20. Februar 2017 16:56

      @Politicus1
      Wäre es nicht Aufgabe des Aufsichtsrates hier seiner Kontrollpflicht nachzukommen? Ich kenne keine Verträge mit Vorständen, wo die ohne Rückfragen drastische Entscheidungen treffen können. Ganz im Gegenteil, der Aufsichtsrat gibt die Politik vor und lässt sich regelmäßig die Ergebnisse der Umsetzung vorlegen. So steht es auch im Aktiengesetz (und zwar von den USA, über Europa bis Japan).

  26. Corto Maltese
    20. Februar 2017 09:38

    Vorstandsgehälter sind allein Gegenstand der Privatautonomie. Der Aufsichtsrat in Vertretung der Eigentümer auf der einen Seite und das jeweilige Vorstandmitglied auf der anderen Seite, vereinbaren die individuelle Ausgestaltung der Entlohnung. Da bedarf es keiner gesetzlichen Eingriffe! Versuche jeglicher Beschränkungen - wie auch hier im Forum in den meistens linken Postings - ist ein Eingriff in die Vertragsfreiheit und kommunistisch.

    Nach oben darf es keine Deckel geben, warum auch?

    Gesetzlich bessere Rahmenbedingungen sind allerdings notwendig für

    1.) Aktienoptionen, weil ein Vorstandsmitglied gleichzeitig Insider und Aktionär ist. Niemand kann verlangen, dass er sein Insider-Wissen vom Aktionär-Bewusstsein abspaltet. Die Meldebestimmungen sind hier nicht ausreichend. Ich würde Aktionoptionen für Vorstände und Aufsichtsräte generell verbieten.
    2.) Doppelbezüge, wie vor allem üblich bei unseren Kammermitgliedern: Es ist möglich Mehrfachbezüge als Nationalratsabgeordneter, Vorstand oder Aufsichtsrat, und Kammerfunktionär zu beziehen. Die Meldebestimmungen gelten nur für Abgeordnete. Kammerfunktionäre können sich beliebig austoben. Hier werden zum Teil Gehälter lukriert, die der Betreffende nicht wegen seines Know-Hows bezieht sondern wegen seines noch vorhandenen oder ehemaligen politischen Einflusses. Warum sitzt den heute noch ein Ex-Minister Gorbach in einem RHI Aufsichtsrat? Wegen seines Spezialwissens?

    Ein Teilaskpekt ist die Tendenz der massive Ausdehnung des § 153 StGB (Untreue) auf falsche Investitionsentscheidung und operative Entscheidungen von Vorständen durch Rechtssprechung, Staatsanwaltschaft und seitens der Grünen. Es ist nicht angenehm durch populistische Medien gehetzt zu werden, weil jemanden eine operative Entscheidung nicht gepasst hat.

    Da können Beamte beruhigt in ihrem Faulbett schlafen. Mir ist kein einziger Fall bekannt, wo einem Beamten eine Pension gekürzt oder weggenommen wurde, owohl diese gewaltig versagt haben (z.B. Aufsicht der OeNB und FMA im Falle Hypo, Aufsicht beim Land Salzburg). Hingegen gibt es sehr viele Fälle wo Vorstände (zum großen Teil völlig zu Recht) das Ende ihrer Karriere im Strafgericht erleben.

  27. Arbeiter
    20. Februar 2017 09:21

    Als großer Fan der Marktwirtschaft ist zu diesem Thema meine These: seelisch normal strukturierte Menschen werden nicht Spitzenführungskraft. Denn normal strukturierte Menschen haben ein Gefühl von "genug". Spitzenführungskraft wird nur, wer nie genug hat und immer weiter drängt "was geht noch" und "was kann ich da noch herunterschneiden". Ich sag das nicht wertend, denn ich halte das für ein Naturgesetz.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 13:28

      @ Arbeiter Ich darf Ihren Gedankenfaden reduzieren: Spitzenführungskräfte sind seelisch nicht normal strukturierte Menschen, daher haben diese auch "nie genug" und fragen sich diese "was kann ich da noch herunterschneiden". Aber das ist natürlich nicht wertend.

      Mit Verlaub: Wann hat sich denn diese großartige Welterkenntnis in Ihnen zusammengebraut?. Ich meine das auch nicht abwertend, da entfaltet Sich gewiss ein Naturgesetz in Ihnen gegen das kein Kraut gewachsen ist.

    • dssm
      20. Februar 2017 17:04

      @Arbeiter
      Also ich kenne niemanden, abgesehen von eben diesen führenden Leuten (aber eigentlich auch nur die Unternehmer, nicht die Manager), der "genug" hat. Alle wollen mehr, nur sehen sie sich nicht im Stande die Dinge umzusetzen. Zugegeben, in Kreisen tibetanischer Mönche verkehre ich nicht.

  28. Bob
    20. Februar 2017 09:15

    Ein KMU Unternehmer der seinen Betrieb führt, haftet mit seinem Privatvermögen, sonst bekommt er keinen Cent von der Bank, und das zu einem geringen Gewinn. Der Manager eines Konzerns haftet nicht, aber verdient sich blöd.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 09:47

      Ein KMU Unternehmer haftet nur dann persönlich, wenn es sich um einen Einzelkaufmann oder eine Personenhandelsgesellschaft handelt. Die Haftung eines GmbH-Unternehmers auch wenn dies ein KMU ist, ist grundsätzlich auf das GmbH-Vermögen beschränkt und gesetzlich geringer ausgestaltet als die Haftung eines Vorstandes. Es steht jedem frei sich für Rechtsform seiner Wahl zu entscheiden.

      Die Verantwortung eines Vorstandes für einen großen Konzern ist hingegen um ein vielfaches höher als die des Einzelunternehmers. "Der Manager eines Konzerns haftet nicht, aber verdient sich blöd" klingt wie "Her mit dem Zaster" oder "die Armen werden immer ärmer und die Reichen immer reicher"! Linkes Propaganda

    • Bob
      20. Februar 2017 10:08

      Corto Maltese
      Wenn sie glauben als GmbH bekommen Sie einen Kredit ohne privat dafür zu haften, dann sind Sie auf dem Holzweg.
      Und bei den Konzernchefs geht es nicht um die Höhe des Gehaltes, sondern ganz allein um die Haftung. Wenn der Manager der Firma Gewinne bringt soll er verdienen was ihm gebührt, aber wenn er den Karren gegen die Wand fährt, soll er dafür geradestehen.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 10:26

      @ Bob Sie vergleichen Äpfel mit Birnen. Wenn Sie glauben, dass eine gerade erst gegründete AG einen Kredit ohne zusätzliche Haftung bekommt sind Sie auf dem Holzweg. Hingegen bekommt eine GmbH wie auch eine AG, die sich auf ausreichend Eigenkapital stützen kann, die Kreditfinanzierung ohne persönliche Haftung zusammen. Das gilt für die Installateur GmbH (=KMU) genauso wie für die Andritz AG. Der Vorstand, der "den Karren" schuldhaft an wie Wand fährt haftet doch im Rahmen des Insolvenzrechtes im selben Ausmaß wie ein KMU Unternehmer! Allerdings ist die Karriere für viele Vorstände dann vorbei, hingegen kenne ich viele KMU Unternehmer die bereits mehrmals in Konkurs waren!

    • Ausgebeuteter
      20. Februar 2017 14:50

      Bob:
      Es gibt auch eine Geschäftsführerhaftung in einer Ges.m.b.H., wenn auch nur auf wenige Dinge beschränkt.

  29. zweiblum
    20. Februar 2017 08:47

    Die Beamten haften mit ihrer höheren Pension für ihre Fehler, warum nicht Supermanager und SuperpolitikerInnen mit ihren Superpensionen? "Weil die Summen zu hoch sind!"
    Die Kleinen hängt man, die Großen lässt man laufen.

    • dssm
      20. Februar 2017 17:05

      @zweiblum
      Können Sie mir einen einzigen Fall von Unfähigkeit eines Beamten nennen, der zu einer Kürzung der Pension geführt hätte? (ich meine damit ausdrücklich keine kriminellen Handlungen)

  30. Undine
    20. Februar 2017 08:16

    OT---aber damit sind wir halt leider in Wahrheit tagtäglich konfrontiert:

    "Heinz Rudolf Kunze. Willkommen Liebe Mörder"

    https://www.youtube.com/watch?v=2RY5UeOfOic

    • 11er
      20. Februar 2017 09:01

      Das Liedchen mag ja fein sein.

      Wenn man sich aber HRK im übernächsten Video in der "Münchner Runde" anhört,
      outet er sich auch als billige Mainstream-Schlampe, der sich bloß um seine Auftritte sorgt.

      Die AfD sind die Rattenfänger, die nächste "Flüchtlingswelle" ist gottgewollt und unabänderlich, bla bla Neusprech....

      Dieser Poet dichtet ellenlange Verse vom Wasser, und säuft den Wein literweise selber.

    • Undine
      20. Februar 2017 09:07

      Oh, ich kenne nur dieses eine Lied von ihm! Aber was Sie da sagen, schmälert natürlich mein Lob für HRK gewaltig!

  31. Ausgebeuteter
    20. Februar 2017 07:22

    Die Vorstandseinkommen (inklusive Boni) mit Millionengagen sind fast überall übertrieben hoch. Auch dann, wenn er mehr als 40 Stunden in der Woche und zum Wochenende für das Unternehmen arbeitet. Vielfach begründet man dies damit, dass der größte Teil davon ohnehin dem Spitzensteuersatz von 50 % unterliegt und man bei niedrigerem Angebot nicht an diese fähigen Leute herankommt.

    Mir strebt ein Multiplikationsfaktor X vor, wobei das niedrigste Vollzeiteinkommen eines Arbeitnehmers im Betrieb als Berechnungsbasis verwendet wird. Wenn es eine gesetzliche Deckelung gibt, dann fällt das zweite Argument ohnehin weg. Leider gibt es - wie AU schreibt - viele schlechte Vorstandsentscheidungen, welche dann durch die Mitarbeiter ausgebügelt werden müssen. Und gute Maßnahmen sind auch nur im Team erfolgreich.

    Am meisten ärgert mich, dass bei neuen Führungskräften immer langzeitige Verträge gemacht werden und bei plötzlichen Ausscheiden die Restlaufzeit ausbezahlt wird. Da gibt es sogar Leute, welche schon nach ein oder zwei Jahren die Unternehmen wechseln und sogar von den Personalhuntern immer als hervorragend bewertet werden. Also eigentlich Jobhopper. Wie kann jemand, der so kurz in einem Betrieb und kaum eingearbeitet war, für das Unternehmen schon ein Gewinn gewesen sein?

    Die Aufsichtsräte haben bei Zwischenschaltung von Personalsuchern ein tolles Argument, wenn bei Nichterfolg sie für den neuen Mann verantwortlich gemacht werden, Branchenüblich ist es dabei, dass ein weiterer Kandidat kostenlos vermittelt wird.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 09:58

      @ Ausgebeuteter

      1.) Der Spitzensteuersatz ist 55 % und nicht 50 %
      2.) Ein Multiplikationsfaktor ist ein Eingriff in die Vertragsfreiheit und in Österreich Gott sei Dank verfassungswidrig (nicht z.B. in Venezuela). Wenn eine Familie seinem Vorstand einer Familen AG einen Gehalt zugesteht, geht das doch niemanden etwas an? Warum wollen Sie da Bezug nehmen auf das niedrigste Vollzeiteinkommen. In welchem Zusammenhang steht die Tätigkeit der bosnischen Putzfrau zur Tätigkeit operative Führungsverantwortung zu tragen?
      3.) Was verstehen Sie unter Langzeitverträgen? Die meisten Verträge laufen auf drei Jahre, wenige auf fünf Jahre. Danach wartet auf viele die "Selbständigkeit".

    • Ausgebeuteter
      20. Februar 2017 11:52

      @Corto Maltese:

      Ich will keinen Vergleich zu Ihrem Nickname machen, aber Ihre Sicht ist doch sehr komikerhaft.

      ad 1: Der Durchschnittssteuersatz von 50 % wurde gewählt, weil erstens die "unteren" Beträge mit weniger Steuern belastet werden sowie viele Freibeträge zur Geltung kommen und zweitens die Diskussion vorerst nur in Deutschland geführt werden, wo tatsächlich andere Steuersätze gültig sind.

      ad 2: Das von mir vorgeschlagene Höchsteinkommen ist nicht gegen die Vertragsfreiheit, schließlich geht es nur um eine Deckelung, welche die Entscheider über die Einkommenshöhen zu berücksichtigen haben.
      Eine Familien-AG wie in der Schweiz ist in Österreich kaum anzutreffen.

      Fortsetzung folgt.

    • Ausgebeuteter
      20. Februar 2017 12:03

      ad 3: Wenn Sie in den vergangenen Jahren die österreichischen Wirtschaftsnachrichten verfolgt haben, dann müssen Sie mir Recht geben, dass es viele unfähige Leute an der Unternehmensspitzen gab und teilweise noch gibt, welche die Firmen durch Fehlentscheidungen in die Insolvenz oder knapp davor brachten. Persönliche Haftungen sind dabei kaum zur Anwendung gekommen, aber immer die durch Langzeitverträge vertraglich vereinbarten Gelder ausbezahlt wurden. Traurig dabei ist, dass viele dieser gescheiterten Leute wieder neue Spitzenpositionen bekommen. Die sog. Headhunter sind ein tolles Alibi für die Aufsichtsräte, denn beim Fehlgriff tragen sie keine Verantwortung.

    • Corto Maltese
      20. Februar 2017 13:21

      @Ausgebeuteter noch einmal im Schnelldurchlauf:
      1.) Der österreichische Spitzensteuersatz beträgt 55 %. Was Sie im zweiten Anlauf mit Durchschnittssteuersatz meinen weiß ich nicht. Ich verstehe auch nicht den Argumentationsfaden und ad 1.)
      2.) Ein Höchsteinkommen muss ich ja legistisch durchsetzen und das kann ich nur in dem ein Gesetz zwei freien Vertragsparteien vorschreibt, diese dürfen kein höhere Einkommen als X vereinbaren. Und das soll kein Eingriff in die Vertragsautonomie sein? Einige österreichische Globalplayer mit Familienkernbesitz: Andritz, Doppelmayr,Kapsch, Plansee, RHI, Strabag, Zumtobel....
      3.) Haftungsbeispiele: Gasser, Elsner, Fischer, Kulterer, Rettberg, Rieger, Simandl

    • dssm
      20. Februar 2017 17:16

      @Corto Maltese
      Vergessen Sie es, wer selber nie dabei war, der kann die Realität nicht beurteilen. In Wahrheit gilt immer noch, ein gutes Unternehmen ist zweimal (heute fünfmal) pro Jahr in der Zeitung, einmal wegen der Bilanzveröffentlichung und einmal wegen der Generalversammlung. Und siehe da, die meisten Aktiengesellschaft verhalten sich auch so. Unfähige Manager gibt es, sie sind aber nicht so häufig wie uns die Medien weiß machen wollen. Es ist eher der staatsnahe Sektor (Banken!!!) welcher immer wieder auffällt – wie aber das Wort ‚staatsnah‘ vermittelt, handelt es sich nicht um einem Teil der Marktwirtschaft.

  32. simplicissimus
    20. Februar 2017 06:07

    Ein Vorstand sollte ein angemessenes Grundgehalt bekommen, was auch immer die Eigentuemer als angemessen, aber relativ niedrig empfinden, z.B. das Doppelte seiner unmittelbar untergebenen Manager plus eine attraktive Erfolgspraemie, die auf moeglichst langfristige und nachhaltige Entwicklung des Unternehmens abgestimmt ist. Eine wirtschaftlich gesunde Entwicklung ist in fast allen Faellen im Interesse der Eigentuemer und natuerlich der Mitarbeiter, der Gesellschaft und des Staats.
    Negative Ausnahmen dazu gibt es natuerlich, zB Eigentuemer, die vor dem Verkauf stehen, die die Braut schmuecken und rasch noch Kasse machen wollen, Oder eine Regierung, die pleite ist und aus Staatsunternehmen eine kurzfristig hochgeschraubte Gewinnmaximierung herauspressen wollen. Meist geht eine solche kurzfristige Vorgehensweise aber auf die Substanz des Unternehmens.

  33. machmuss verschiebnix
    20. Februar 2017 05:41

    Wenn ein José Ignacio López de Arriortúa VW saniert, einfach nur
    mit seiner "harten Birne" (durchgreifen), dann ist das eben doch
    einer Firma die überleben will einiges Wert.
    Abgesehen davon, daß es ein ganzes Bündel von hoch-entwickelten
    "Soft-Skills" braucht zusätzlich zu einem gerüttelt Maß an Intellekt.
    Denn alleine mit der "harten Birne" kommt er nichtmal an mir vorbei .

    Da aber Leute mit der passenden Kombination an Fähigkeiten sehr, sehr
    dünn gesät sind, kosten die auch entsprechend.
    Die SPD oder egal welche Sozialisten, können da einfach nicht
    mithalten, denn die haben zumeist nur zwei "Softskills" :
    können stundenlang plauschen ohne wirklich was zu sagen,
    können Lügen, Lügen, Lügen, ohne daß es jemandem auffällt - nichtmal
    ihnen selber :))

    d

  34. socrates
    20. Februar 2017 03:13

    Wenn die hochbezahlten Supermanager, genau so wie Beamte, mit ihrer Pension für Fehler haften, ist es Okay. Dann verdienen wir auch an den Bankenrettungen eben so wie am VW Skandal!
    Schon im Kodex Hamurapi würden die Baumeister zur Verantwortung gezogen, heute ist das längst abgeschafft. Für Politiker, besonders die der EU, sollte dasselbe gelten, Haftung für Fehler.

    • simplicissimus
      20. Februar 2017 06:10

      Haftung fuer Geschaeftsfuehrer gibt es bei Vorsatz und grober Fahrlaessigkeit.
      Nur bei Politikern wird dieser Grundsatz nicht exekutiert.
      warum wohl nicht?

  35. Pumuckl
    20. Februar 2017 02:58

    Als völlig O. T. hatte ich vor, einen in dieser Situation beeindruckenden Satz, aus einem der sehr seltenen Interviews mit Ferdinand Hirscher, dem Vater von Österreichs Doppelweltmeisters von St. Moritz, zu posten.

    Doch ich denke, zur heutigen Tagebuchnotiz von Dr. Unterberger ist dieser Ausspruch von Ferdinand Hirscher gar nicht wirklich O. T. einzustufen.

    Vater Hirscher wurde vom Reporter auf die enorme nervliche Belastung, welcher der Slalom-Weltmeister nach dümmlicher medialer Kritik und dem großen Erwartungsdruck ausgesetzt war, angesprochen.
    Auf die Frage, ob denn nun die Genugtuung über den überragenden Sieg seines Sohnes Marcel um so größer wäre, antwortete der wie immer bescheidene Ferdinand
    Hirscher sinngemäß:

    AUCH IM MOMENT DES GROSSEN ERFOLGES IST DEMUT ANGEBRACHT.
    DASS MARCEL EINEN BRUDER MIT EINEM HÜFTGEBRECHEN HAT, MUSS UNS AUCH IN DIESER SITUATION BEWUSST SEIN.

    Wir alle sollten uns mehr um die ENERGIE DIE AUS DER DEMUT GESPEIST WIRD
    bemühen !

    DAS SOLLTE NICHT NUR VORSTANDSMITGLIEDERN INS BEWUSSTSEIN GERUFEN WERDEN !

    Auch in vielen anderen Lebensbereichen sollte die DEMUT als Tugend und Energiequelle wieder entdeckt werden.

    Mit der REEDUCATION und den zweifelhaften gesellschaftlichen "Errungenschaften"
    dieser 68er Bewegung wurden wir der Demut und vieler anderer Tugenden beraubt.

  36. kritikos
    20. Februar 2017 02:05

    Erstens glaube ich nicht, dass die Autorität eines Chefs vom Gehalt abhängt. Da sind andere "Qualitäten" ausschlaggebend. Zweitens: Die hoch bezahlten Spitzenbosse tragen ja nicht wirklich Verantwortung. Odr? Und drittens: Der ewig wiederkehrende angstmachende Spruch " dann gehen die Spitzenmanager nach Amerika o. anderswo" ist schon so abgelutscht, dass er nicht mehr wahr ist.
    Man schaue sich unsere Spitzen an: Können sie z. B. den Ausverkauf der Bank Austria verhindern? Wo sind die Spitzen, die beispielsweise den Export nach China antreiben? Etc. etc.
    Eine Obergrenze der Honorierung ist sicher ein Problem, aber man soll nicht die Augen vor der Realität der Sinnhaftigkeit verschließen. Jedoch zugegeben: diese Gehälter sind im Vergleich mit anderen hohen Ausgaben (Wien und die Inseratenkorruption u.v.a.) eigentlich gering.





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