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Was Snowden und Assange dürfen, dürfen die Russen noch lange nicht

Ich habe wenig Zweifel, dass es russische Hacker waren, welche die geheimen Mails von Hillary Clinton mit illegalen Methoden an die Öffentlichkeit gebracht haben. Ich habe aber ebensowenig Zweifel, dass es ein übles Foul von Barack Obama an seinem Nachfolger ist, deswegen Russland eine diplomatische Kriegserklärung entgegenzuschleudern (die von Moskau jedoch ungewöhnlich elegant ins Leere abgelenkt worden ist).

Denn es gibt ebensowenig Zweifel, dass auch die Amerikaner ebenso in russischen Mails herumschnüffeln. Und vor allem gibt es keine Zweifel, dass es nicht diese von russischen Hackern hinausgespielten Mails waren, die den Wahlausgang entschieden haben. So sensationall waren die Clinton-Mails ja gar nicht. Für ihre Niederlage gibt es mindestens zehn andere und stärkere Gründe.

Worum es Obama wirklich geht: Er will seinem Nachfolger das Leben möglichst schwer machen, indem er jeden Tag Entscheidungen mit Langfristwirkung trifft. Das gehört sich aber in den allerletzten Tagen einer Präsidentschaft nicht. Obamas Taten widersprechen damit all seinen schönen Worten von einem sauberen Machtübergang.

Darüber hinaus hat Obama ein weiteres sehr persönliches Motiv, die Hacker-Affäre möglichst groß aufzublasen. Denn auch für ihn war die Clinton-Niederlage eine heftige Ohrfeige. Hat sich doch das Präsidentenehepaar ungewöhnlich heftig im Wahlkampf für Clinton engagiert. Damit ist die Clinton-Niederlage auch eine der Obamas. Diese persönliche Schlappe wird jedoch harmloser und weniger schädlich für die eigene Heiligenlegende, wenn man sie auf unfaire Praktiken zurückführen kann. Im Unterbewusstsein der Meinungsmacher soll sich die Botschaft festsetzen: Ein Obama ist nur durch übernatürliche Magie besiegbar.

Obama-Kritiker könnten freilich auch sagen: Da bastelt einer gezielt an einer Verschwörungstheorie und Dolchstoßlegende.

Denn bei aller kritischen Haltung gegenüber Trump muss gesagt werden: Wenn in diesem Wahlkampf wirklich etwas extrem unfair war, dann war es der absolut geschlossene und nicht gerade mit nobler Klinge geführte Kampf sämtlicher amerikanischer Printmedien und fast aller elektronischen Medien sowie der gesamten Film- und Pop-Schickeria einschließlich des Regierungsapparats gegen ihn. Es war auch extrem unfair, eine unter vier Augen gefallene Äußerung Trumps (mit frauenverachtendem Inhalt) wochenlang zu thematisieren, als ob Amerikas Schicksal davon abhinge. Dagegen nehmen sich die Aktionen der russischen Hacker und deren Wirkung geradezu wie ein Kinderspiel aus.

Ganz abgesehen davon, dass die Russen ja offenbar diesmal gar nichts erfunden haben (was sie sonst schon des Öfteren tun). Sie haben vielmehr nur gefunden und wahre Dinge an die Öffentlichkeit gezerrt, die Obamas Partei lieber geheim gehalten haben wollte. Das ärgert natürlich Amerikas Geheimdienste, weil sie solche Spionageaktionen nicht verhindern haben können – und noch viel mehr deshalb, weil die Russen mehr Clinton-Mails gefunden haben als das monatelang einschlägig aktive FBI.

PS: Köstlich ist übrigens auch, wie plötzlich alle jene Medien, die jahrelang große Weihrauchwolken für die Herren namens Snowden, Greenwald, Assange oder Manning verbreitet haben, plötzlich die Nase rümpfen, da die Russen die gleichen Sauereien begehen. Noch dazu zugunsten des verhassten Trump …

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorBrockhaus
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2017 08:35

    Erinnert uns diese Feststellung von Dr.Unterberger nicht frappant an die österreichische Bundespräsidentenwahl?

    "Denn bei aller kritischen Haltung gegenüber Trump muss gesagt werden: Wenn in diesem Wahlkampf wirklich etwas extrem unfair war, dann war es der absolut geschlossene und nicht gerade mit nobler Klinge geführte Kampf sämtlicher amerikanischer Printmedien und fast aller elektronischen Medien sowie der gesamten Film- und Pop-Schickeria einschließlich des Regierungsapparats gegen ihn."

    Man muß also nur die Worte "Tramp" gegen "Hofer" und "amerikanische Printmedien" gegen "österreichische Printmedien" auszutauschen und schon sind wir mitten im österreichischen Wahlkampf.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2017 09:38

    Ich hoffe Trump macht mit Putin Frieden in Syrien und schafft das Ende das kalten Krieges, der Sanktionen und die Wiedererstarkung des Handels mit Russland für Europa, dann können die Europäer ihre Mercedes, VWs und Porsches nach Russland liefern, wenn die USA Protektionismus betreiben.

    Diese Nadelstiche von Obama muss Trump allerdings in den ersten Wochen seines Amtsantritts wieder rückgängig machen, auch mit Langzeitwirkung.

    Für mich ist Obama ein Fetzen im Wind des amerikanischen Geldadels, dafür eignen sich offenbar Linke am besten und als Friedensnobelpreisträger einer der größten Kriegstreiber der jüngeren Geschichte.

    Also warten wir auf das Kommende.

  3. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2017 11:19

    Selbstverständlich spionieren und sabotieren die NSA und die CIA in Russland genauso wie der KGB in den USA. Was denn sonst?

    Das Hacken ist übrigens nicht ganz so schwer, wie man meint. Es sind lediglich überdurchschnittliche Computerkenntnisse erforderlich, und ein bisserl programmieren sollte man auch können. Das kann man lernen, soferne der IQ über 100 liegt. Im Übrigen wissen Hacker, dass „social engineering“ immer noch am einfachsten und am besten anzuwenden ist. Dabei werden Passwörter einfach ausspioniert (Abendessen mit der Sekretärin) oder per Schmiergeld gekauft. Einen Markt dafür gibt es im „Darknet“.

    Beim aktuellen Hackerkrieg geht es aber tatsächlich nur darum, dass die vermeintlich „guten“ Amis etwas dürfen, was die „bösen“ Russen nicht dürfen.

    Lustig wird es nach dem 20. Jänner. Die grünen Journalisten und Bobos werden dann nicht wissen, wer der Böse ist. Trump ist böse, Putin ist böse, die britische Ministerpräsidentin ist halbböse (konservativ aber Frau!), Deutschland unböse, da Chefin zwar wie ein Mann aussieht und grenzkonservativ ist, aber die Bereicherer reingeholt hat, Frankreich demnächst böse, China ist irgendwie weißmannicht, da kommunistisch _und_ kapitalistisch.
    Die Glawuschnigs und Bobos tun mir fast ein bisserl leid. Die alte gut-böse-Partie funktioniert nicht mehr so recht.

    Wenn gar nichts mehr geht, kann man sich ja immer noch an Strache, Le Pen und Netanjahu reiben.

    Ein Riesenproblem wird Sebastian Kurz werden. Jung, fesch, dynamisch, diplomatisch, redet nicht herum, sagt, was Sache ist, ein Polittalent wie Haider, fliegt mit Panzerweste an die ukrainische Front. Kurz wird sowohl mit Trump als auch mit Putin gut reden können, die Paraderolle eines vermittelnden Außenministers. Zudem Liebling aller Teenager und Traum aller Schwiegermütter. _Das_ wird ein Bobo-Problem. Das wird aber nichts nützen. Irgendein Haar in der Suppe wird der „Falter“ schon finden, um ihn am Ende des Jahres als Sieger im „Best of Böse“-Rennen an die erste Stelle zu reihen.

    Ich orte zurzeit einige Böse, dafür deutlich mehr Trottel. Da wir in der Zeit der Abkürzungen und Anglzismen leben („Nafri“, „Ösi“ etc.) könnten wir „Jobodies“ verwenden. („Journalisten-Bobo-Dilos“).

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2017 13:59

    OT---aber die chaotische Flüchtlingspolitik macht nicht nur uns schwerst zu schaffen---auch die einst so großzügigen SCHWEDEN rudern nun heftig zurück, so war es im Mittagsjournal zu vernehmen!
    Die GRÜNEN sind ganz aus dem Häuschen! Margit SILBERSTEIN (!), die innenpolitische Kommentatorin beim schwedischen Rundfunk, dürfte eine der Ihren sein.

    Diesen verdammten GRÜNEN sind die in die Tausende gehenden sexuellen Belästigungen, bzw. Vergewaltigungen, begangen von ASYLWERBERN v.a. dunklerer Hautfarbe, wahrscheinlich noch immer nicht genug, ebenso die ständigen heftigen KRAWALLE!

    "Asylpolitik: Schwedens Kehrtwende"

    Schweden - eigentlich die europäische Supermacht der Menschlichkeit, liberale Gesellschaft, offene Asylpolitik. Doch das hat sich vor einem Jahr geändert, seit seit 4.Jänner 2016 wieder die Grenzen kontrolliert werden und die rot-grüne schwedische Regierung das Einwanderungsgesetz verschärft hat. Für viele Schweden kratzt das am eigenen Selbstverständnis, für andere geht es noch immer nicht weit genug, und auch die schwedischen Rechtspopulisten sind laut wie noch nie.

    http://oe1.orf.at/player/20170104/456376

    Übrigens kupfert der ORF Wort für Wort ab, was der "Deutschlandfunk" berichtet:

    "Kehrtwende im Asylrecht - Ein Schock für viele Schweden"

    http://www.deutschlandfunk.de/kehrtwende-im-asylrecht-ein-schock-fuer-viele-schweden.795.de.html?dram:article_id=375469

  5. Ausgezeichneter KommentatorIgo
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2017 05:01

    In zwei Wochen macht Barack Hussein Obama mehr Wind mit seinen "executive orders" als während der acht Jahre (mit Ausnahme von Obamacare)...sein Golf Handikap hat sich aber wesentlich verbessert während dieser Zeit. Welch ein Hypokrit..aber wir Europäer werden ja dazu angehalten in den Medien in ihm den Guten zu sehen..siehe Trump, der Böse.

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2017 05:52

    Dieser Haß auf Trump, der mMn nicht hauptsächlich von Obama ausgeht,
    sondern von ihm nur gehorsamst und praxistauglich "an den Mann" gebracht
    wird, mag durchaus dazu führen, daß auch ein Autokonzern - der sowieso
    im sterben liegt - geopfert wird, um dessen Ruin Trump anhängen zu
    können ! ! !

  7. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Januar 2017 11:31

    Erneut die Bitte: Herr AU, schreiben Sie nicht zu aussenpolitischen Themen!!!

    Es war ganz, ganz, ganz sicher kein Hack! Wäre es so, dann gäbe es Beweise, denn die komplette Netzwerkinfrastruktur der Welt ist mit Software aus den USA (oder Israel) ausgestattet – entsprechend liegen die Protokolle und Auswertungen auch denen vor. Und (fast) alle Protokolle im Web basieren auf Routingtabellen, Prüfsummentausch, Bestätigungen usw. - alles in den Logs zu finden.
    Warum Herr AU nehmen Sie eine so völlig unbelegte Geschichte überhaupt in das Programm?

    Und glauben Sie mir Herr AU, wenn die Russen könnten, die würden so etwas tun! Aber entgegen den vielen die in Putin die neue Lichtgestalt aus einem starken Russland sehen, tue ich dies nicht, sondern sehe die Realität.
    Und die geht so: Die USA und Israel haben die Produktion von wichtiger Hard- und Software im Land, es ist nicht schwer da schon ab Werk etwas einzubauen. China, Japan, Taiwan und Süd-Korea haben auch entsprechende Hardwarelieferanten, auch die können etwas einbauen. Regelmäßig erfahren wir von ‚Backdoors‘ in WebCams, Routern, Telephonapps usw., also alles Dinge mit denen wir täglich zu tun haben. Ebenso sind die ganzen Cloud-Anwendungen verseucht. Wer glaube ein Passwort oder eine verschlüsselte Harddisk würden schützen, der ist ein armer Irrer, denn das Betriebssystem, „Made In USA“, zieht das Passwort schon beim Generieren auf Server mit unbekanntem Hintergrund.

    Nochmals! Die Russen haben weder die Hard- noch die Softwarehersteller. Es ist daher kindisch diese zu verdächtigen.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEnigma47
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Januar 2017 13:53

    @Corto Maltese: Ich frage mich was Leute wie du hier in diesem Blog tun?!
    In 8 von 10 deiner Beiträge beschimpfst du Trump, Putin, Strache, Hofer, LePen usw. während du diese als "abstoßende Rüpel", "intolerant" und "entwürdigend" bezeichnest. Ich wette, dass du nicht einen blassen Schimmer davon hast was diese Wörter überhaupt bedeuten. Vermutlich hat es dir die Karawankenmamba vorgesagt.
    Ich würde dir empfehlen dir einen Kiffer-Blog zu suchen, dann bist du dort unter gleichgesinnten, grün-indoktrinierten Intensivschwätzern mit faschistischem Hintergrund und kannst dich so richtig austoben. Hier wird man dich höchsten auslachen.


alle Kommentare

  1. AppolloniO (kein Partner)
    08. Januar 2017 11:31

    Liebe US-Freunde und Obama-Vergötterer:
    Blöder geht`s nimmer. Ja die Russen haben gehackt. Verwerflich!
    Und wie ist man dahintergekommen??
    Durch Hacken von Telefonaten hoher Kreml-Fürsten!!

  2. McErdal (kein Partner)
    07. Januar 2017 05:12

    @Undine
    06. Januar 2017 22:08

    @McErdal

    Meinen Sie das?

    "Tag X – Schlimmer als in der Hölle"

    Ja - das meine ich, dann gnade uns Gott..........

  3. McErdal (kein Partner)
    06. Januar 2017 17:44

    Tag X – Schlimmer als in der Hölle
    end of europe - bitte googeln, da ich keinen Link setzen kann,
    wenn das Szenario nur halbwegs stimmt - dann gute Nacht Städter............

  4. Dr. Knölge (kein Partner)
    06. Januar 2017 16:10

    Der Präsident mit Neger- und Islamhintergrund war ohne Zweifel einer der schlechtesten der USA, zudem ist er der Beweis, daß die Hautfarbe ihn nicht zu einem besseren Menschen macht, wie vor acht Jahren in Deutschland offenbar 90 % der Leute glaubten. Und jetzt zeigt dieser Mann auch noch ungerührt, was für einen schäbigen Charakter er hat.

    Vor Jahren gab es mal ein gravierendes Problem mit dem Internet. Ganz schnell war es behoben, und die Amerikaner sagten auf die Frage, wie das möglich war: WIR haben das Internet gebaut. Und jetzt beklagen sie russische Hacker? Wozu sind sie dann selbst fähig, ohne daß sie darüber ein Wort verlieren? Ich merke mir: SIE haben das Internet gebaut!

  5. Gennadi (kein Partner)
    06. Januar 2017 14:19

    "Ich habe wenig Zweifel..."

    Das genügt eigentlich schon für die Positionierung. Nämlich der völligen Unkenntnis und/oder Ignoranz betreffend Fakten.

  6. Enigma47 (kein Partner)
    06. Januar 2017 13:53

    @Corto Maltese: Ich frage mich was Leute wie du hier in diesem Blog tun?!
    In 8 von 10 deiner Beiträge beschimpfst du Trump, Putin, Strache, Hofer, LePen usw. während du diese als "abstoßende Rüpel", "intolerant" und "entwürdigend" bezeichnest. Ich wette, dass du nicht einen blassen Schimmer davon hast was diese Wörter überhaupt bedeuten. Vermutlich hat es dir die Karawankenmamba vorgesagt.
    Ich würde dir empfehlen dir einen Kiffer-Blog zu suchen, dann bist du dort unter gleichgesinnten, grün-indoktrinierten Intensivschwätzern mit faschistischem Hintergrund und kannst dich so richtig austoben. Hier wird man dich höchsten auslachen.

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Januar 2017 14:22

      Entspricht aber leider dem üblichen Nazi-Stil diverser Post hier.

    • Enigma47 (kein Partner)
      06. Januar 2017 16:50

      Wenn ich mir die Postings von Usern wie diesem Corto Maltese, Freak77, Herby, Ai Weiwei usw dgl. ansehe, dann erinnert mich das eher an die Nazi-Propaganda, als die Postings von jenen, die hier als "Rechte" beschimpft werden.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Januar 2017 17:32

      Dass dem auweia so viele Antwort geben und das auch noch ausführlich, verstehe ich nicht. Der ist doch offensichtlich ein Troll, und ohne Fettschreibung könnte man das auch im Pressekurier oder im Substandard lesen.

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Januar 2017 05:35

      @Enigma47, diese Leute stecken in einer Zwickmühle. Sie hatten die Absicht, sich hier mit salbungsvollen Kommentaren gutmenschlich breitzumachen und diejenigen, die von ihrer Meinung abweichen, zum rechten linken Glauben zu bekehren.

      Aber eine Menge von dem, was sie hier zu lesen bekommen haben, hat sie in ihren eigenen Ansichten schwer erschüttert. Ja, wenn man allzu oft über die Realität informiert wird, beginnt die Basis der eigenen Irrtümer, also die von der Regimepropaganda errichtete Scheinwelt, zu zerbrechen.

      Jetzt schreiben diese Leute in zunehmender Panik (mit dickeren Buchstaben) gegen den völligen Zusammenbruch ihrer Illusionen an, sie wollen hier sozusagen "den Fluch bannen".

  7. Segestes (kein Partner)
    06. Januar 2017 11:34

    Assange von Wikileaks hat mittlerweile selbst in einem Interview mit FOX klipp und klar festgestellt, dass er besagte Informationen NICHT VON RUSSLAND HAT, Herr Unterberger!!!
    Ist es so schwer, diesen Umstand zur Kenntnis zu nehmen? Ich bin kein Putin-Fanboy, aber was Sie hier von sich geben, grenzt z.T. an Paranoia ^^

    Noch ein Beispiel, wie Obama und auch viele Republikaner wie McCain lügen, um Trump das zukünftige Regieren möglichst schwer zu machen: Unlängst wurde von der Washington Post behauptet, die Russen hätten sich in das Stromversorgungsnetz gehackt. Man schrie nach Vergeltung. Nach wenigen Tagen musste der Artikel aber kleinlaut zurückgezogen werden. MSNBC sprach von "Fake News".

  8. Tik Tak from far away (kein Partner)
    06. Januar 2017 10:26

    Der Unterberger als österreichischer Pressesprecher des Faschisten Trump.
    Nichts Neues hier, nur vielleicht ein guter Zeitpunkt den Blog Namen zu ändern, in "Trump'sche Wahrheitsverkündung".

    Wer die veröffentlichten Unterlagen der US Behörden zum angeblichen Einbruch der Russen in US Systeme gelesen und verstanden hat, der versteht, daß die "Beweise" in etwa so stichhaltig sind wie die zu den Massenvernictungswaffen im Irak.
    Also nicht vorhanden.

    Das wird aber den Unterberger nicht davon abhalten weiterhin seine Verschwörungstheorien zu spinnen.

    Nein, nicht Putin hat die US Wahlen gewonnen/beeinfusst, blinde Gutmenschen haben gegen einen Faschisten verloren.

    • Gasthörer (kein Partner)
      06. Januar 2017 12:00

      Tik Tak macht auf Noam Chomsky, lustig. Hi hi.

    • Franz Olah (kein Partner)
      06. Januar 2017 13:04

      Aus welchem Grund ist Trump mehr ein Faschist, als ein VDB, oder eine Clinton, oder ein Obama?

      Ich sehe keinen Unterschied diesbezüglich. Politiker sind alle Faschisten.

    • Gennadi (kein Partner)
      06. Januar 2017 14:24

      Nur Antifanten verwechseln Natonalsozialismus mit Faschismus. Sonst müßten sie sich selbst meinen.

    • Enigma47 (kein Partner)
      06. Januar 2017 16:52

      @Gennadi: Die Vorgehensweise der Antifa-Stiefeltruppe unterscheidet sich in keinem Detail von jener der Nationalsozialisten.

    • Gasthörer (kein Partner)
      06. Januar 2017 18:36

      Der Begriff Faschismus ist mangles einer einheitlichen und von allen Seiten akzeptierten Definition im politischen Diskurs meist wenig fruchtbar.
      Von Korporatismus bis Nationalsozialismus reichen hier die Assoziationen.
      Am Besten benützt man "Faschismus" ausschließlich um jenes historische Phänomen Italiens ab den 1920er Jahren, das Mussolini anfürhte, zu beschreiben.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      07. Januar 2017 10:47

      Gasthörer,

      Sie tragen Ihre Unwissen und Ihre fehlende Bildung offenbar stolz vor sich her.

      "FRanz Olah",

      Trump ist in seinem Verhalten das Musterbeispiel für einen faschistischen Poltiker.
      Er ist extrem nationalistisch, organisiert seine Truppe nach dem Führerprinzip und teilt sein Umfeld in Stände ein.
      Er betreibt Wirtschafts- und Außenpolitik nach reinen Machtmodellen, ohne Rücksicht auf wirtschaftliche Notwendigkeiten oder bestehende Gesetze und Abkommen.
      Alles klassische Verhaltensweisen faschistischer Politiker.

    • Anmerkung (kein Partner)
      07. Januar 2017 11:27

      Sie haben wohl Geschwätzwissenschaft studiert, um derart gläubig das unhaltbare Geplapper vermeintlicher "Faschismusdefinierer" wiederkäuen zu können.

      In der Mathematik würde man sagen: Machen Sie einfach die Gegenprobe!

      Also:
      Der Internationalist ist in seinem Verhalten das Musterbeispiel für einen faschistischen Poltiker.
      Er ist extrem nationalistisch (US-Machtbereich), organisiert seine Truppe (NATO, Medien) nach dem One-World-Führerprinzip (gegen Russland, China usw.) und teilt sein Umfeld in Stände (Vermögende und Besitzlose) ein.
      ... ohne Rücksicht auf bestehende Gesetze und Abkommen (No-Bailout-Klausel etc.).

      Schon löst sich Ihre vermeintliche "Faschismuskundigkeit" in Luft auf.

  9. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    06. Januar 2017 09:37

    Politisch unkorrekte Meldung der Weltpresse: Putin gewinnt amerikanischen Wahlkampf. Korrekt muss es heissen: 64jähriger gewinnt amerikanischen Wahlkampf.

    Es heisst ja auch: 80jähriger spendet den Segen urbi et orbi, und so weiter...

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      06. Januar 2017 10:33

      Putin hat gar nichts gewonnen.
      Trump war der bessere Lügner und er hat die besseren Werkzeuge in sen sozialen Netzwerken genutzt.

      Clinton / Obama versuchen nur einen externen Schuldigen zu finden und da ist das altgediente Reich der Bösen, Russland, halt ganz gut brauchbar.

      Wäre Russland wirklich am Wahlsieg Trumps schuld, die Wahlen müßten nach US Recht dann auch wiederholt werden.
      Dann wäre der Faschist nicht der rechtmäßige President weil er dann nicht durch die Wahlmänner gewählt werden hätte dürfen.

      Die Welt wird 4 Jahre mit dem Faschisten und seinen Kriechern leben müssen.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Januar 2017 10:41

      Nein, Putin hat die amerikanischen Präsidentenwahlen gewonnen. Wenn die IT der Raiffeisen nicht so zerspragelt wäre , hätte er sie auch in Österreich gewonnen. Oder war es, weil er in die Systeme von Caritas, Haselsteiner und Raiffeisen zugleich eindringen konnte? Fragen über Fragen.

  10. Alfons Kuchlbacher (kein Partner)
    06. Januar 2017 08:57

    Es ist doch egal wer das veröffentlicht hat, es geht um die Inhalte! Diese werden von den Betroffenen ja auch nicht in Frage gestellt. Das ist ja der Skandal: Man lenkt von den Inhalten durch Aufregung über den Überbringer der Botschaft ab. In der Antike bis ins Mittelalter wurde ja auch so mancher Bote, der schlechte Nachrichten überbrachte hingerichtet.

  11. Anmerkung (kein Partner)
    06. Januar 2017 08:08

    Wer tatsächlich die Spionage-Gangster sind, zeigt sich ja daran, dass Frau Merkel sich nicht über russische, sondern über US-Geheimdienste beschwert hat.

    Obamas blindwütiges Auszucken kann als "Rechtfertigung" dafür dienen, dass er 2009 den Friedensnobelpreis (so früh wie kein anderer US-Präsident) aus "rassistischen" Gründen bekam: weil eben das norwegische Komitee befürchtete, dass von einem Schwarzen als Präsident eine viel größere Gefahr ausging, auf den "roten Knopf" zu drücken, als von einem Weißen, weshalb man das, was dort intern vielleicht "schwarze Bestie" genannt wurde, vorbeugend zähmen wollte. Obamas jetzige Aggressivität kann diese Einschätzung nicht gerade entkräften.

  12. Rübezahl
    05. Januar 2017 00:46

    Ich erlaube mir doch meinen Kommentar zu einem Kommentar als eigenständigen Kommentar zu platzieren.
    Es gefällt mir wirklich und habe es mir seit Vierzig Jahren aus dem damaligen Schulunterricht (!!!) gemerkt gehabt!!

    Was ich auch als Seitenhieb auf die aktuelle Bildung verstehen möchte. Aaer das ist eine andere Geschichte!
    (oder doch nicht..?...)

    http://www.siegfriedhagl.com/merkwuerdige-geschichten/seine-kaiserliche-majestat-der-menschenfresser
    http://www.siegfriedhagl.com/merkwuerdige-geschichten/seine-kaiserliche-majestat-der-menschenfresser

    • Sensenmann
      05. Januar 2017 11:24

      Ich warte schon darauf, wie die Journaille gute Worte geben und Winseln wird, wenn das System kippt und ihnen ihre Förderungen wegfallen sollen.

  13. differenzierte Sicht
    04. Januar 2017 22:56

    Ich war und bin kein Freund von Putin. Aber seine Antwort  auf Obamas Kindereien (Abzug von Diplomaten) bezüglich der behaupteten Wahlmanipulation der US-Wahl durch Putin,  ringt mir doch Respekt ab. Ein Präsident eines Landes, dass - hätte Obama recht -  zu dumm ist (eine angebliche Weltmacht!!!!) , seine Wahlen so zu organisieren, dass andere Länder diese nicht manipulieren können, ist eine Bankrotterklärung und beweist, dass Obama 2 Perioden heiße Luft produziert hat, sonst kaum etwas. Es kann offensichtlich - auch wenn man Bedenken gegen Trump hat - nur besser werden.

    • Wyatt
      05. Januar 2017 06:41

      OT auch das gibt Hoffnung:
      Der österreichische Außenminister Sebastian Kurz hat seine erste Arbeitstour als neuer Vorsitzender der OSZE in die Donbass-Region der Ukraine gestartet:

      „Aus unserer Sicht ist es ganz entscheidend, dass wir dieses Blockdenken wieder dorthin zurückdrängen, wo es hingehört, nämlich in die Geschichtsbücher. Es wird Friede auf unserem Kontinent nur mit und nicht gegen Russland geben können. Insofern braucht es auch in diesem Konflikt ein Miteinander, auch wenn es schwierig ist. Man muss immer wieder neue Anläufe nehmen und auch auf Russland zugehen, denn alles andere wird nicht zu einer friedlichen Lösung führen können.“

      https://deutsch.rt.com/kurzclips/44987-kurz -

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      06. Januar 2017 09:51

      differenzierte Sicht
      04. Januar 2017 22:56

      Wie recht ich doch schon beim Wahlantritt des Obamanegers gehabt hatte, dass ich ihn zum Mister canNOT! befördert habe!

  14. machmuss verschiebnix
    04. Januar 2017 19:40

    Nicht ganz OT:

    ---Zitat---
    Republikaner stellen sich gegen Trump
    . . .
    Während die Unternehmen also gerade austesten, ob sie Trump fürchten müssen oder gar an ihm verdienen können, warnen Ökonomen vor den langfristigen Folgen dieser Politik. Angst sei ein schlechter Ratgeber bei Investitionsentscheidungen, sagen sie. Auch viele Parteifreunde stellen sich mittlerweile offen gegen „ihren“ Präsidenten. „Wenn wir das tun (Strafzölle gegen GM, Anm.), wird das die Konsumenten treffen, weil bei Wal-Mart alles teurer wird, wenn sie (Mexiko, Anm.) sich revanchieren“, sagte der republikanische Senator Rob Portman aus Ohio.
    -----------

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5149486/Trumps-Hetzjagd-auf-USKonzerne?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Januar 2017 10:44

      Ja wenn die 'Presse' das sagt...

    • Segestes (kein Partner)
      06. Januar 2017 14:17

      Die ehemals bürgerliche Tageszeitung "Die Presse verzerrt durch tendenziöse und selektive Quellenauswahl die Tatsachen. Unter Unternehmern in den USA ist die Stimmung nach Trumps Wahl auf ein 15-Jahre-Hoch gesprungen, berichtet die Süddeutsche Zeitung (!).
      Die Unternehmer sind offenbar froh, Obama und seine Bagage endlich los zu werden.

      sueddeutsche.de/wirtschaft/konjunktur-stimmung-der-us-verbraucher-springt-auf-jahres-hoch-1.3311721

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Januar 2017 17:35

      Dass die Kurse steigen, seit Trump die Wahl gewonnen hat, gibt sogar die 'Welt' zu. Die Krone bringt derzeit deutsche Meldungen mit 2 Wochen Verspätung. Immerhin besser als alles von der APA abzuschreiben.

  15. Politicus1
    04. Januar 2017 17:58

    Es geht doch gar nicht um Obama, Trump oder Putin, und auch nicht um gehackte mails der Frau des Expräsidenten.
    It' s the military complex, stupid!

    Die US-Rüstungsindustrie und das US-Militär fürchten den Frieden in der Welt, wie der Teufel das Weihwasser.
    So gesehen, waren der Vietnamkrieg, die erfundenen Massenvernichtungswaffen des S. Hussein, der 'aus dem Volk' spontan gekommene Arabische Frühling, der von Anfang an nicht wirklich bekämpfte IS für Waffenlieferanten und Waffenvernichter höchst willkommen.

    Ein zurückdrehen der US-Waffenproduktion und die Reduzierung der Heeresangehörigen würde schlagartig hunderttausende neue Arbeitslose in Amerika zur Folge haben.

    Die amerikanische Innenpolitik brauchte und braucht heute mehr denn je ein ausländisches Feindbild - und da passt der Umgang Trumps mit Putin halt so gar nicht dazu.

    • Undine
      04. Januar 2017 21:39

      Die USA "leben" seit mehr als hundert Jahren VOM KRIEG*---die Rüstungsindustrie ist das Um und Auf in der amerikanischen Wirtschaft und nährt die zahllosen milliardenschweren Familienclans, die ihrerseits die USA regieren, gleichgültig, ob ein Republikaner oder ein Demokrat den Präsidenten mimen darf.

      * Keiner dieser unzähligen Kriege hat auf US-Territorium stattgefunden---so läßt sich leicht Krieg führen!

  16. Corto Maltese
    04. Januar 2017 16:53

    Faktum ist, dass es sich Künstler gerne mit den Mächtigen arrangieren. Viele Nazidichter, die heute bedeutungslos sind, wie Waggerl oder Weinheber oder Schauspielerinnen wie die Wessely sind ein warnendes Beispiel. Da wird schon auch noch der eine oder andere Gangster Rapper für Trump abfallen. Andererseits haben Künstler auch ein feines Sensorium für das abstoßend Rüpelhafte, das Intolerante, das Entwürdigende und lässt diese solche Typen wie Trump, Hofer oder Le Pen meiden. Es ist wie es ist. Unfair ist da nichts.

    • Gandalf
      04. Januar 2017 18:06

      @ Corto Maltese:
      Auch ich habe ein Sensorium für das abstoßend Rüpelhafte, Entwürdigende und strohdumm Intolerante, wie Sie es mustergültig vorführen. Die Jahrhundertkünstler Karl Heinrich Waggerl und Paula Wessely, und - zur Sicherheit auch Josef Weinheber, den grössten deutschsprachigenen Dichter des zwanzigsten Jahrhunderts, mit hineingerührt - als bedeutungslos zu bezeichnen, ist ein erschreckendes Zeichen von mangelnder Bildung und tiefer geistger Armut. Sie sollten, wie ich es Ihnen schon einmal empfohlen habe, versuchen, erst ein bisschen reifer zu werden, bevor Sie sich in Diskussionen von Erwachsenen einmischen. Wenn es ein warnendes Beispiel gibt, dann heisst dieses Corto Maltese.

    • Pennpatrik
      04. Januar 2017 19:16

      Das Rüpelhafte und Abstoßende sieht man bei unseren Staatskünstlern, die sich der derzeit herrschenden Klasse noch schleimiger anbidern, als das jemals die Künstler des 19. und 20.Jh. gemacht haben.
      Man sieht es an ihrem ungepflegten, rüpelhaften und abstoßenden Äußeren, an ihrem Umgangston, ihren (selten vorhandenen) Manieren.
      Prolos halt.

    • Rübezahl
      05. Januar 2017 00:29

      Paula Wessely sagte in einer Trafik auf meinen Großvater deutend: so lange solche Leute hier einkaufen, komme ich nicht mehr her.
      Mein Großvater hat große Schwierigkeiten zu beweisen, dass er kein Jude war. Hätte er nicht einen Ariernachweis erbringen können, wäre ich vermutlich nie geboren worden...

      Noch in den Neunzigern meinte Sie, dass sie angeworfen wurde ein Nazi gewesen zu sein...
      Hat es aber, so viel ich weiß nie abgestritten, sondern sich als Opfer von Anwürfen dargestellt.

      Das wurde immer wieder von meiner Großmutter sehr bedrückt mit leiser Stimme aber auch mit tiefer Abscheu erzählt...

      Wie gut auch immer sie als Künstler war....

    • Corto Maltese
      05. Januar 2017 10:36

      @ Gandalf,
      Ich verstehe schon: Wenn Robert de Niro für Hillary eintritt oder Adele ein Lied anlässlich des Wahlkampfes singt ist das sehr böse und unfair (Suder...). Wenn Sich die Orth - opportunistisch wie der Hörbiger Clan auch war - heute als jüdische Grossmutti anreden lässt ist das sehr böse. Wenn hingegen K.H. Waggerl noch bei Kriegsende "aus tiefstem Herzen schöpfend, in einem heißen Bekenntnis des Glaubens und Vertrauens zum Führer den Dank der Heimat" ausspricht, ist das nicht Nazigeschwurbel, sondern ein Jahrhundertkünstler. Wenn die Wessely ihrem künstlerischen Aufstieg mit extremer Führertreue nachhalf, ist sie keine Kollaborateurin, sondern eine Jahrhundertkünstlerin.

    • Corto Maltese
      05. Januar 2017 10:47

      @Gandalf,
      Im übrigen habe ich nicht gesagt, dass dies keine Künstler sind, sondern ein warnendes Beispiel für Opportunismus durch Künstler, den es immer gegegeben hat und dass da schon noch einiges für Trump abfallen wird.

      Ein letztes zu Waggerl: Als Plagiat von Knut Hamsun literarisch kaum über den Durchschnitt hinausragend. Die schwülstig - kitschigen Weihnachtsgeschichten haben mich schon in der Volksschule gelangweilt und lesen wir als Eltern (gilt für alle Eltern, die ich kenne) unseren Kindern, im Gegensatz zu den unarischen Künstlern wie Erich Kästner, überhaupt nicht mehr vor: daher bedeutungslos!

    • Sensenmann
      05. Januar 2017 11:39

      Der Zeit ihre Kunst, der Kunst ihre Freiheit.
      So war es immer.
      Sozi-Östereich hat heute halt seine Sozi-Künstler. Viele davon könnten ohne staatliche Subventionen nicht leben, weil sich deren Dreck keiner antut.

      An die Macht biedern sich eben viele Menschen gerne an. Ob Künstler oder Pfaffen macht da keinen Unterschied.

      Wenn das System dann kippt, kommen andere nach oben. Ob die Nachbeter des ancien régime dann weiterhin ein Auskommen haben ist der Maßstab ihres Könnens und nicht ob sie unter dem Regime, dessen Speichel sie geleckt haben zu was gekommen sind. Fortune rota volvitur.

      Ob man Weinheber mag oder lieber Jandl und Jelinek ist weniger eine Frage der Gesinnung, als des Geschmacks.

    • Anmerkung (kein Partner)
      06. Januar 2017 08:14

      Wer sich als Kunstbetrachter fernhalten will von den Speichelleckern, denen vor allem die Übersetzung der Ideologie ihrer Finanziers in Kunsthervorbringungen ein Anliegen ist, der tut zum Beispiel hinsichtlich der bildenden Kunst wohl am besten daran, sich an "Nischenerzeugnissen" wie etwa denen von Gelée zu erfreuen, ist darin doch kaum zu übersehen, dass die dem Titel nach dargestellten Begebenheiten nahezu beliebig austauschbar sind, sodass die Werke zwar den Etiketten zufolge den Niederungen des Auftragswesens angepasst zu sein schienen, sich aber genauso gut als Kunst, die der historischen Banalität entzogen ist, zum Gegenstand der Betrachtung machen lassen.

  17. Leopold Franz
    04. Januar 2017 15:09

    Jas, es wäre so schön gewesen und alle spielten mit einer irgendwie aufgesetzten und gesteuerten Begeisterung mit, unsere linken Politiker, die Demokraten und ihre Lobbies, die Promis, die Medien in den USA und Europa und wünschten sich: zwei Hosenanzüge regieren die Welt. Nicht alle, nicht die weißen Wähler in Pennsylvania, Ohio, Michigan und Wisconsin. Da ich von dem Friedensnobelpreisträger und Kriegsinitiator in Nafri und Syrien nichts halte, unterstelle ich ihm bei seinem Abschiedskonzert als Motive nur seinen Ärger und einen kindischen Trotz.
    Jetzt sollte noch der zweite Hosenanzug in die Politpension geschickt werden.

  18. Undine
    04. Januar 2017 13:59

    OT---aber die chaotische Flüchtlingspolitik macht nicht nur uns schwerst zu schaffen---auch die einst so großzügigen SCHWEDEN rudern nun heftig zurück, so war es im Mittagsjournal zu vernehmen!
    Die GRÜNEN sind ganz aus dem Häuschen! Margit SILBERSTEIN (!), die innenpolitische Kommentatorin beim schwedischen Rundfunk, dürfte eine der Ihren sein.

    Diesen verdammten GRÜNEN sind die in die Tausende gehenden sexuellen Belästigungen, bzw. Vergewaltigungen, begangen von ASYLWERBERN v.a. dunklerer Hautfarbe, wahrscheinlich noch immer nicht genug, ebenso die ständigen heftigen KRAWALLE!

    "Asylpolitik: Schwedens Kehrtwende"

    Schweden - eigentlich die europäische Supermacht der Menschlichkeit, liberale Gesellschaft, offene Asylpolitik. Doch das hat sich vor einem Jahr geändert, seit seit 4.Jänner 2016 wieder die Grenzen kontrolliert werden und die rot-grüne schwedische Regierung das Einwanderungsgesetz verschärft hat. Für viele Schweden kratzt das am eigenen Selbstverständnis, für andere geht es noch immer nicht weit genug, und auch die schwedischen Rechtspopulisten sind laut wie noch nie.

    http://oe1.orf.at/player/20170104/456376

    Übrigens kupfert der ORF Wort für Wort ab, was der "Deutschlandfunk" berichtet:

    "Kehrtwende im Asylrecht - Ein Schock für viele Schweden"

    http://www.deutschlandfunk.de/kehrtwende-im-asylrecht-ein-schock-fuer-viele-schweden.795.de.html?dram:article_id=375469

  19. zweiblum
    04. Januar 2017 13:07

    TIME am 22.08.16 Titelbild TRUMP Schmelze
    TIME am 24.10.16 Titelbild TRUMP Kernschmelze
    TIME am 19.12.16 Titelbild TRUMP Der Mann des Jahres

    Warum trauen wir den Medien nicht?

    • Rübezahl
      05. Januar 2017 00:40

      Das erinnert mich doch an Napoleon!!!!

      Kopie:

      Es ist spannend zu verfolgen, wie sich die Schlagzeilen des Moniteur in den ersten Märztagen des Jahres 1815 entwickelten, und wie sich die Bezeichnungen für den aus dem Exil zurückkehrenden Kaiser der Franzosen von Tag zu Tag änderten:

      1) Der Menschenfresser hat seine Höhle verlassen
      2) Der Wehrwolf von Korsika..
      3) Der Tiger ist zu Gap angelangt.
      4) Das Ungeheuer hat zu Grenoble..
      5) Der Tyrann ist durch Lyon gekommen.
      6) Der Usurpator ist ..von der Hauptstadt gesehen worden.
      7) Bonaparte rückt schnell vorwärts..
      8) Napoleon wird morgen..
      9) Der Kaiser zu Fontainebleau angelangt..
      10) Seine Kaiserliche und Königl. Majestät hielten gestern.

    • Rübezahl
      05. Januar 2017 00:44

      Das hatte ich sogar noch im Deutschunterricht in einer HTL gelernt gehabt!!
      Hatte es mir immer gemerkt! Und dann, beim Lesen der Zeilen, hier sogar wieder gefunden!!

      Das passt tatsächlich zu unserer heutigen Zeit!

      Widerlich angepasst.
      ABER als Waffe gegen Andersdenkende eingesetzt - DAS ist keine Demokratie mehr!

      Hier der vollständige Link:

      http://www.siegfriedhagl.com/merkwuerdige-geschichten/seine-kaiserliche-majestat-der-menschenfresser

  20. Rau
    04. Januar 2017 11:35

    Soweit ich über die Email Affäre bescheid weiss, war doch die Verfehlung Clintons die, für sensible Infos einen unsicheren (privaten) Server verwendet zu haben. Das war doch die Anschuldigung, die auch zunächst in Amerika Untersuchungen veranlasste. Die Geschichte vom Russlandhack war doch der Versuch Clintons sich da rauszuwinden.

    Wurde das Pentagon gehackt? Die CIA? Und wenn schon, alle Backen hinzuhalten und dann auch noch das Gesäss zum Tritt ist doch nur eine Forderung hiesiger katholischer Würdenträger.
    Bei Geheimdiensten gilt doch eher das alttestamentarischer Bibelwort von Auge um Auge..., nehme ich einmal an

    • dssm
      04. Januar 2017 12:27

      @Rau
      Nein, es geht hier um emails von Mitarbeitern bzw. Daten des Servers der Demokratischen Partei. Hier geht es um Schiebungen bei der Nominierung Clintons, um vorab Infos zu Interviews und (Fernseh-)Diskussionsrunden etc und halt allerhand persönlichen Müll.

      Die von Ihnen angesprochene Affäre ist lediglich ein schwerer Verstoss gegen die US-Gesetze, so etwas bleibt für (linke) Politiker traditionell folgenlos. Die Wähler haben das etwas anders gesehen.

    • Rau
      04. Januar 2017 14:55

      Dann geht es bei dem Russland Hack um diverse Nettigkeiten wie die von der "blöden Kuh" Merkl mit einem "Wiedergutmachungskomplex, oder, dass die Deutschen ihren Wunsch nach Selbstzerstörung endlich erfüllt bekommen (sinngemäss zitiert, aus Wisnewski: "verheimlicht, vertuscht, vergessen 2017)

      Wenn tatsächlich derartige Mails bei den Demokraten die Runde machten, wieso der Aufstand, dass dies aufgedeckt wurde. Da sollte man ja fast dankbar sein!

  21. dssm
    04. Januar 2017 11:31

    Erneut die Bitte: Herr AU, schreiben Sie nicht zu aussenpolitischen Themen!!!

    Es war ganz, ganz, ganz sicher kein Hack! Wäre es so, dann gäbe es Beweise, denn die komplette Netzwerkinfrastruktur der Welt ist mit Software aus den USA (oder Israel) ausgestattet – entsprechend liegen die Protokolle und Auswertungen auch denen vor. Und (fast) alle Protokolle im Web basieren auf Routingtabellen, Prüfsummentausch, Bestätigungen usw. - alles in den Logs zu finden.
    Warum Herr AU nehmen Sie eine so völlig unbelegte Geschichte überhaupt in das Programm?

    Und glauben Sie mir Herr AU, wenn die Russen könnten, die würden so etwas tun! Aber entgegen den vielen die in Putin die neue Lichtgestalt aus einem starken Russland sehen, tue ich dies nicht, sondern sehe die Realität.
    Und die geht so: Die USA und Israel haben die Produktion von wichtiger Hard- und Software im Land, es ist nicht schwer da schon ab Werk etwas einzubauen. China, Japan, Taiwan und Süd-Korea haben auch entsprechende Hardwarelieferanten, auch die können etwas einbauen. Regelmäßig erfahren wir von ‚Backdoors‘ in WebCams, Routern, Telephonapps usw., also alles Dinge mit denen wir täglich zu tun haben. Ebenso sind die ganzen Cloud-Anwendungen verseucht. Wer glaube ein Passwort oder eine verschlüsselte Harddisk würden schützen, der ist ein armer Irrer, denn das Betriebssystem, „Made In USA“, zieht das Passwort schon beim Generieren auf Server mit unbekanntem Hintergrund.

    Nochmals! Die Russen haben weder die Hard- noch die Softwarehersteller. Es ist daher kindisch diese zu verdächtigen.

    • Pennpatrik
      04. Januar 2017 12:44

      @dssm
      Kann Ihnen da nicht recht geben. Staatliche (professionelle) Stellen arbeiten so, dass es eben nicht nachvollziehbar ist.
      Grundsätzlich können natürlich Protokolle gelöscht werden, wenn ein Server gehackt wurde. Grundsätzlich ist der Mail-Server von Clinton ein öffentlicher gewesen. Wer ist - grundsächlich - so meschugge und hackt vom eigenen PC aus?
      Nein - es ist nicht nachvollziehbar.

    • El Capitan
      04. Januar 2017 13:52

      Das unerkannte Einbrechen in fremde Server ist tatsächlich nicht so einfach, wie vermutet.
      Wenn man "hacken" aber weit genug definiert und auch das "social engineering" dazu zählt, schaut die Sache schon anders aus.

      Was die Russen wie gemacht haben, weiß niemand. Wenn sie von korrupten Anbietern einen Port zur Verfügung bekommen, kann bequem da herumstöbern. Manchmal reicht schon ein Programm zur Fernwartung. Es braucht dann nur einen geschmierten Administrator vor Ort, der im Nachhinein Protokolle löscht und andere Spuren verwischt.

    • Sensenmann
      04. Januar 2017 17:45

      Erstens hat dssm Recht.
      Zweitens hat jemand schon voe Wochen gesagt, daß die Mails vom Server von einem Mitarbeiter runtergezogen wurden.
      Gehackt wurde da gar nichts.
      Ein Ablenkungsmanöver soll die kriminellen Machenschaften von Killary vernebeln. Die Schweinerei sind die mails, nicht das Veröffentlichen!

      Köstlich ist es, wie der Mulero jetzt den pöhsen Iwan vorschiebt und wie ihn Putin auf die Seif' steigen lässt.

    • dssm
      04. Januar 2017 19:09

      @Pennpatrik
      Sie unterliegen einem Denkfehler. Die NSA kann Dinge verschwinden lassen, denn die haben Zugriff auf die Sourcecodes. Die Russen können das defintiv nicht!
      Sollten Sie Lust und Laune haben, die RFCS sind ja jedermann zugänglich. Schauen Sie sich die Protokolle einmal an und dann denken Sie nach was da an jedem Punkt passiert. Und denken Sie nach warum wir nicht einmal erfahren ob es IPv4 oder IPv6 war. Sollte wirklich dieser präsentierte php-header verwendet worden sein (also Kinderkram), dann müsste es eine breite Spur geben! Denn php läuft am Server!

      Aufgrund vieler Beschwerden wissen wir ja was die Engländer und Amis so auf den Backbones treiben, dort passiert es.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Januar 2017 09:54

      Nochmals! Die Russen haben weder...

      O je. In den Protokollen meiner Server stehen die Russen oben auf, gleich mit den Chinesen. Erstere gehören zu den Besten, Letztere zu den Lästigsten. Bemüht sind die moslemischen Länder, aber nicht besonders gut.

      Die Kommentare zu diesem Thema, verehrte Poster, entbehren jeder Kenntnis der Sachlage. Wer Server betreibt muss sich eben drum kümmern, denn angegriffen werden sie kontinuierlich von allen Seiten mit allen Methoden. Anders gesagt muss die Küche verlassen, wer die Hitze nicht aushält.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      06. Januar 2017 12:21

      die RFCS sind ja jedermann zugänglich...

      RFCs haben mit Hacken allerdings nichts zu tun. RFCs (Request for comment) kann man als 'Gesetze' und 'Durchführungsverordnungen' übersetzen, bzw. verstehen. Kein Hacker kümmert sich um diese.

      So gesehen wäre für eine Verbrecherlaufbahn Kenntnis sowie Verständnis von Gesetzestexten erforderlich. Vergewaltiger, Kinderschänder, Wegelagerer wie einfache Betrüger wären umso besser, je höher ihr Jus-Abschluss wäre.

      Es gibt auch eine Liste von RFC-Ignoranten. Da stehen die Tölpel und Unbedarften drin. Obendrauf stehen für mich die Spam-Schleudern der prominenten Anbieter mit ihren Mailservern und Newslettern.

  22. El Capitan
    04. Januar 2017 11:19

    Selbstverständlich spionieren und sabotieren die NSA und die CIA in Russland genauso wie der KGB in den USA. Was denn sonst?

    Das Hacken ist übrigens nicht ganz so schwer, wie man meint. Es sind lediglich überdurchschnittliche Computerkenntnisse erforderlich, und ein bisserl programmieren sollte man auch können. Das kann man lernen, soferne der IQ über 100 liegt. Im Übrigen wissen Hacker, dass „social engineering“ immer noch am einfachsten und am besten anzuwenden ist. Dabei werden Passwörter einfach ausspioniert (Abendessen mit der Sekretärin) oder per Schmiergeld gekauft. Einen Markt dafür gibt es im „Darknet“.

    Beim aktuellen Hackerkrieg geht es aber tatsächlich nur darum, dass die vermeintlich „guten“ Amis etwas dürfen, was die „bösen“ Russen nicht dürfen.

    Lustig wird es nach dem 20. Jänner. Die grünen Journalisten und Bobos werden dann nicht wissen, wer der Böse ist. Trump ist böse, Putin ist böse, die britische Ministerpräsidentin ist halbböse (konservativ aber Frau!), Deutschland unböse, da Chefin zwar wie ein Mann aussieht und grenzkonservativ ist, aber die Bereicherer reingeholt hat, Frankreich demnächst böse, China ist irgendwie weißmannicht, da kommunistisch _und_ kapitalistisch.
    Die Glawuschnigs und Bobos tun mir fast ein bisserl leid. Die alte gut-böse-Partie funktioniert nicht mehr so recht.

    Wenn gar nichts mehr geht, kann man sich ja immer noch an Strache, Le Pen und Netanjahu reiben.

    Ein Riesenproblem wird Sebastian Kurz werden. Jung, fesch, dynamisch, diplomatisch, redet nicht herum, sagt, was Sache ist, ein Polittalent wie Haider, fliegt mit Panzerweste an die ukrainische Front. Kurz wird sowohl mit Trump als auch mit Putin gut reden können, die Paraderolle eines vermittelnden Außenministers. Zudem Liebling aller Teenager und Traum aller Schwiegermütter. _Das_ wird ein Bobo-Problem. Das wird aber nichts nützen. Irgendein Haar in der Suppe wird der „Falter“ schon finden, um ihn am Ende des Jahres als Sieger im „Best of Böse“-Rennen an die erste Stelle zu reihen.

    Ich orte zurzeit einige Böse, dafür deutlich mehr Trottel. Da wir in der Zeit der Abkürzungen und Anglzismen leben („Nafri“, „Ösi“ etc.) könnten wir „Jobodies“ verwenden. („Journalisten-Bobo-Dilos“).

    • dssm
      04. Januar 2017 12:29

      El Capitain.
      "Das Hacken ist übrigens nicht ganz so schwer", ich mach dann einmal einen Kurs bei Ihnen!
      Nutzen Sie eher Lücken in Anwendungsprogrammen, Schwächen in der Passwortgenerierung oder sind Sie Dinosauerier und können die RFCS alle auswendig?

    • El Capitan
      04. Januar 2017 12:51

      Erwischt!
      Ich programmiere, großteils für den Eigenbedarf, aber ich bin kein Hacker.
      Stattdessen habe ich zwei Hackerfuzzies bei der Hand, die mich regelmäßig über die neuesten Tricks informieren.
      Im übrigen gibt es Literatur (Kevin Mitnick & Co)

    • Rau
      04. Januar 2017 15:05

      Ich kann mich nur noch dunkel an Foreneinträge im Usenet zu Beginn des Internets erinnern wo ein Newby in einem Diskussionsthread rund ums Hacken angefragt hat wo man das lernen kann.
      Die Antwort war sehr entmutigend und endete damit, dass der Hacker Azubi, Eigeninitiative vorausgesetzt, frühestens in 3 Jahren soweit sein wird, in dem Forum eine sinnvolle Frage stellen zu können ;) Soviel zum "leicht erlernbaren" hacken.

      Ich selber bin über "Hacken für Dummies" nicht hinausgekommen

    • Christian Peter (kein Partner)
      07. Januar 2017 21:21

      Dieser Sebastian Kurz ist eine Lachnummer, glauben Sie nicht, die Republik hat Besseres verdient als einen Studienabbrecher als Außenminister ? Aber egal, die ÖVP wird nach den kommenden Wahlen nach 30 Jahren Misswirtschaft und Korruption ohnehin die Oppositionsbank drücken müssen.

  23. Corto Maltese
    04. Januar 2017 11:06

    Ich glaube nicht, dass es Obama um ein kleingeistiges Nachtreten geht. Obama hat Prinzipien und Trump hat außer seinem Geldsack keine. Daher die Entscheidung in Bezug auf die Siedlungspolitik Israels, daher die Ausweisung der russischen Diplomaten. Wer die russische Autokratie für gut, edel und stark hält und die amerikanische Demokratie für dekadent und schwach, bis der Autokrat Trump dahergelaufen kam, irrt sich und missversteht, dass Russland aufgrund seiner immensen wirtschaftlichen Schwäche stark auftreten muss, um das Volk zusammenzuhalten. Bis auf den HTL Ingineur aus Pinkafeld, den eine breite Mehrheit abgewählt hat und seinem Zahntechniker Aggressor, weiß oder ahnt das ziemlich jeder. Auch sie Herr U wissen es, leider machen Sie sich mit solchen Meinungen zunehmend von Ihrer überwiegend sehr einseitigen und radikalen Leserschaft abhängig! Wer zahlt schafft an, da geht es Ihnen wie dem Pandi, Nowak und Co.

    • fbtahoe
      04. Januar 2017 13:20

      53,8 % als breite Mehrheit zu bezeichnen ist mehr als kühn - na ja , linkes Geschwurbel halt.

    • Pennpatrik
      04. Januar 2017 19:20

      Der übliche Realitätsverlust der Linken. Deswegen sind sie ja auch nicht in der Lage, für sich selbst zu sorgen und müssen ihr Leben als Straßenräuber fristen.

    • Shalom (kein Partner)
      06. Januar 2017 07:15

      Corto Maltese:

      1. Sind Sie besser ausgebildet als der "HTL-Ingenieur aus Pinkafeld" Hofer und/oder der "Zahntechniker Aggressor" mit Studienberechtigungsprüfung Strache?

      2. Zur "breiten Mehrheit", welche VdB gewählt hatte:
      Wahlberechtigte: 6.399.607
      Abgegebene Stimmen: 4.749.339 = 74,2%
      Ungültige Stimmen: 151.786 = 3,2%
      Gültige Stimmen: 4.597.553 = 96,8%
      Für Hofer gestimmt: 2.124.661 = 46,2%
      Für VdB gestimmt: 2.472.892 = 53,8%
      Quelle: BMI
      Von den 6.399.607 Wahlberechtigten hatten 3.93 Mio VdB also nicht (!) gewählt!

      3. Sie können sicher dafür Ihre Hand in´s Feuer legen, dass Sie, sollten Sie damals schon gelebt haben, nicht z. B. ranghoher SSler geworden wären? Könnten Sie das?

    • Enigma47 (kein Partner)
      06. Januar 2017 16:55

      @Corto Maltese: Es zwingt dich keiner hier zu lesen. Wenn es dir nicht passt, dann verpiss dich dorthin wo du herausgekrochen bist, du verlogene Ratte!

  24. Ai Weiwei
    04. Januar 2017 09:55

    Dieser Dr. Unterberger-Artikel von heute ist einer schlechtesten seit es dieses Tagebuch im Internet gibt - bedaure das zu sagen!

    Ein Tiefpunkt, aber gut ein jeder Mensch liegt irgendwann einmal total daneben, das ist nur menschlich. Der Autor hat sich da wohl von seinen ganz persönlichen Sympathie-Gefühlen & Emotionen möglicherweise mitreißen lassen - das kann schon mal passieren. Der Wunsch der Vater des Gedankens sozusagen.

    Assange, der Australier ist sicher schwer ein zu schätzen, kann nichts über ihn hier schreiben.

    Aber bei Edwars Snowden war u. ist es doch offensichtlich: Snowden hat sein schlechtes Gewissen überwältigt.

    Snowden war jung, er konnte die Gewissensbisse nicht mehr ertragen, deshalb wurde er Whistleblower um die Allgemeinheit zu informieren. Snowden handelte ganz allein u. isoliert, nahm e. großes Risiko mutig auf sich: Bravo!

    Der russische Geheimdienst FSB jedoch:

    Das sind eiskalte Macht-Technokraten wo von Gewissen weit u. breit nicht zu bemerken ist.

    In den diversen russischen Geheimdienst-Apparaten egal ob FSB oder andere werden eiskalt alle Möglichkeiten durchgespielt u. man entscheidet sich kühl für die effektivste Methode und zieht diese dann mit viel Know-How bis zum Ende durch. Nur so kann so ein Geheimdienst arbeiten.

    Herr Dr. Unterberger: Man kann doch in keinem Fall eine Einzelperson wie Snowden mit einem Millionen-Rubel-Apparat der um die ganze Welt gespannt wie den FSB vergleichen!

    • HDW
      04. Januar 2017 10:15

      Das "rechts-rechte Eck" für AU war dann wohl doch zu entblößend welches dann ihre Ecke ist?

    • otti
      04. Januar 2017 15:07

      an ai weiwei:

      I C H finde den Artikel von Dr. AU - wie 99 von 100 - brilliant !!!!

      Und sollte ich doch einmal e i n e n Artikel nicht ganz zustimmen, würde ich aus Respekt vor diesem Mann (Dr.AU) nicht gleich heulend losziehen.

    • Pennpatrik
      04. Januar 2017 19:23

      Wohingegen diejenigen, die Merkel abgehört haben, die mit Drohnen einfach in der Welt herummorden, ganze Gesellschaften destabilisieren, was sind? Keine eiskalten Technokraten?
      Eine ganz eigenartige Welt, die Sie sich da zusammenbrauen.

  25. Ai Weiwei
    04. Januar 2017 09:40

    Wiederum einer der Trump-Beweihräucherungs-Artikel:

    "Worum es Obama wirklich geht: Er will seinem Nachfolger das Leben möglichst schwer machen, indem er jeden Tag Entscheidungen mit Langfristwirkung trifft. Das gehört sich aber in den aller letzten Tagen einer Präsidentschaft nicht. Obamas Taten widersprechen damit all seinen schönen Worten von einem sauberen Machtübergang."

    Allein dieser Absatz ist voll von Fehlern und subjektiven Fehleinschätzungen und einer windschiefen aus dem rechts-rechten Eck kommenden einseitigen Betrachtungsweise:

    Präsident Obama ist der amerikanische Präsident!

    Seine Präsidentschaft endet am Morgen des 20. Jänner 2017 und nicht früher!

    Präsident Obama hat die Pflicht das Land zu regieren!

    Da gibt es NICHTS zu kritisieren was die Amtsdauer betrifft.

    Diese subjektive Behauptungen sind sachlich durchwegs falsch:
    "Worum es Obama wirklich geht: Er will seinem Nachfolger das Leben möglichst schwer machen, indem er jeden Tag Entscheidungen mit Langfristwirkung trifft. Das gehört sich aber in den aller letzten Tagen einer Präsidentschaft nicht. Obamas Taten widersprechen damit all seinen schönen Worten von einem sauberen Machtübergang."

    Wahr ist: Fast jede Entscheidung eines US-Präsidenten hat Langfristwirkung, zumindest die allermeisten. .

    Präsident Obama hat 8 Jahre lang regiert. Er hat jedes Recht der Welt und der US-Verfassung um seine Politik bis zur letzten Minute seiner Präsidentschaft zu gestalten. Dazu gehört natürlich auch der Gedanke der Nachhaltigkeit.

    Ein verantwortungsvoller Politiker der mit viel Herzblut und Bedachtsamkeit Maßnahmen setzte wird natürlich alles tun um auch für die Zeit "danach" Vorsorge zu treffen und Absicherungen vor zu nehmen.

    Präsident Obama hatte im Jänner 2009 ein desolates Land mit darniederliegender Konjunktur, hoher Arbeits- und Perpektivlosikeit von George W. Bush übernommen.

    Ein Land das gerade die schwerste Wirtschaftskrise seit Jahrzehnten hinter sich hatte.

    Heute sind die USA wirtschaftlich viel besser aufgestellt, die Arbeitsmarktdaten sind passabel.

    Präs. Obama übergibt ein durch den Wahlkampf zwar tief gespaltenes und durch die wirtschaftliche Globalisierung verunsichertes Land an den Nachfolger - aber kann man Präs Obama für:

    - den Schmutzwahlkampf und
    - für die Globalisierung

    wirklich persönlich verantwortlich machen?

    Die USA haben nach 8 Jahren Obama (der vom republikanisch dominierten Kongress gefesselt wurde) in der ganzen Welt einen guten Ruf als verlässlicher Bündnispartner der im Rahmen der NATO u. anderer Bündnisse treu zu seinen Versprechungen steht.

    Präsident Obama versuchte - obwohl er von den Republikanern nach Kräften gehindert wurde - und es ist ihm auch über weite Strecken gelungen:

    Politik für die Allgemeinheit in den USA zu machen: Politik für die Masse der 330 Millionen US-Bürger. Auch für die Benachteiligten.

    Trump an der Spitze wird - alles deutet darauf hin: Politik für die Superreichen machen: Für das reichste halbe Prozent der Bevölkerung.

    Die Masse der Bevölkerung wird unter Trump wohl den Gürtel enger schnallen müssen. Während für die Reichen dir Regeln wegfallen und die Steuern massiv gekürzt werden. Die Reichen werden sich - wenn die Regeln alle weg sind - absichern sodass ihre Vorteile vergrößert werden u. die anderen, die große Mehrheit des Volks nichts vom Kuchen abbekommt.

    Jetzt arm zu sein in den USA ist ganz schlecht: die eigenen Kinder in öffentliche Einrichtungen etwa Sozialeinrichtungen schicken zu müssen: In öffentliche Schulen usw.: nicht gut, weil es da Kürzungen geben wird. Essen in den öffentlichen Schulen der USA, Essensunterstützung (Gratisessen) für bedürftige Kinder in öffentlichen Schulen: wahrscheinlich nicht mehr lange.

    Präsident Obama hat alles Recht bis zu seinem letzten Amtstag zu regieren - warum auch nicht, da es nichts falsches daran, das gehört sich auch so sonst würde Obama unglaubwürdig sein.

    Trump und sein von ihm ausgewähltes Milliardärs-Kabinett haben ja angekündigt: Sie wollen linear die Politik von Präsident Obama retour abwickeln: rückgängig machen, ausradieren, so als ob es diese Politik nie gegeben hätte. Angesichts dieser Ankündigungen ist es klar dass Präsident Obama regiert bis zum Amtsende.

    Auch das sollte nie vergessen werden: Trump ist zwar vom Wahlmännerkollegium (electoral collage) gewählt worden aber klarerweise nicht von der relativen oder absoluten Mehrheit des amerikanischen Volks. Die demokratische Legitimität Trumps steht daher auf wackeligen Beinen. Der Wille des Wahlvolks ein Präsident Donald Trump? - ist nicht der Fall!

    • HDW
      04. Januar 2017 10:07

      Sie als Plagiator des linkslinken Manichäertums, sollten sich, um ernst genommen zu werden, ein Beispiel an der klugen Reaktion von Bernie Sanders nach der Wahl von Trump nehmen!

    • Undine
      04. Januar 2017 11:08

      @Ai Weiwei

      Ihre Verteufelung Trumps ist unverständlich, ihre Heiligsprechung Obamas genau so.
      Machen Sie sich keine Sorgen, weil Soros sein Ziel verfehlt hat. Da wiegt doch viel schwerer, dass sich Netanjahu so über Trump freut!

      Trumps engster Vertrauter ist sein zionistischer Schwiegersohn! Dieser Umstand sollte Sie doch beruhigen, da kann doch gar nichts schief gehen für die wahren Regenten Amerikas! Die ca. 200 Familien, die die USA schon sehr lange regieren und deren Marionette der jeweilige Präsident ist---gleichgültig, ob Demokrat oder Republikaner---werden wie gewohnt weiter regieren zu ihren Gunsten.

    • kritikos
      04. Januar 2017 22:02

      Zwar ist der Beitrag sehr lang, aber um nichts unzutreffender.

    • Igo
      05. Januar 2017 00:20

      Ganz kurz zu dem Schmarrn von Au WauWau..letzter Absatz: aufgelegter Blödsinn.
      Im amerikanischen Präsidentenwahlkampf geht man doch rein um zu gewinnen. Das heisst: Trump lässt Kalifornien, New York, Washington State (und DC) links (!) liegen, Clinton Texas, Utah et al (in dem Fall rechts!). Jetzt, danach also daherzukommen und herumzulamentiern und künstlich argumentieren, dass..etc ist reine Sophisterei. Tut halt weh, wenn der Falsche..in diesem Fall..der Rechte..gewinnt, gell?

  26. Josef Maierhofer
    04. Januar 2017 09:38

    Ich hoffe Trump macht mit Putin Frieden in Syrien und schafft das Ende das kalten Krieges, der Sanktionen und die Wiedererstarkung des Handels mit Russland für Europa, dann können die Europäer ihre Mercedes, VWs und Porsches nach Russland liefern, wenn die USA Protektionismus betreiben.

    Diese Nadelstiche von Obama muss Trump allerdings in den ersten Wochen seines Amtsantritts wieder rückgängig machen, auch mit Langzeitwirkung.

    Für mich ist Obama ein Fetzen im Wind des amerikanischen Geldadels, dafür eignen sich offenbar Linke am besten und als Friedensnobelpreisträger einer der größten Kriegstreiber der jüngeren Geschichte.

    Also warten wir auf das Kommende.

    • Rau
      04. Januar 2017 11:28

      Wieso sollte Europa in dem Szenario eine Rolle spielen. Hat es doch auch unter Bush nicht, der ebenfalls mit Putin sehr gut konnte. Solange Europa (EU) unter der gegenwärtigen Führung leidet, sehe ich keine Chance für eine mitbestimmende Rolle in der Weltpolitik!

    • Josef Maierhofer
      04. Januar 2017 14:49

      @ Rau

      ja, leider haben wir den Selbstzerstörungsvirus und die Selbstzerstörungsideologie in Europa.

  27. Bob
    04. Januar 2017 09:23

    Warum ist man so aufgeregt wenn Russland offenbar einen Geheimdienst unterhält und dieser seine Ergebnisse veröffentlicht. Was war mir der NSA die sogar ihre Freunde ausspioniert? Das liegt doch im Sinn eines Geheimdienstes und dient doch auch als Bremse, damit sich eine fremde staatliche Organisation nicht Alles erlaubt.
    Die beleidigte Leberwurst Obama richtet jetzt noch so viel Schaden wie möglich an, nur um Trump das Leben schwer zu machen. Ob es der USA schadet ist ihm dabei völlig egal.

    • otti
      04. Januar 2017 15:11

      sehe ich auch so !
      Nichts ist so sicher wie Reaktionen aus verletzter persönlicher Eitelkeit.

  28. Brockhaus
    04. Januar 2017 08:35

    Erinnert uns diese Feststellung von Dr.Unterberger nicht frappant an die österreichische Bundespräsidentenwahl?

    "Denn bei aller kritischen Haltung gegenüber Trump muss gesagt werden: Wenn in diesem Wahlkampf wirklich etwas extrem unfair war, dann war es der absolut geschlossene und nicht gerade mit nobler Klinge geführte Kampf sämtlicher amerikanischer Printmedien und fast aller elektronischen Medien sowie der gesamten Film- und Pop-Schickeria einschließlich des Regierungsapparats gegen ihn."

    Man muß also nur die Worte "Tramp" gegen "Hofer" und "amerikanische Printmedien" gegen "österreichische Printmedien" auszutauschen und schon sind wir mitten im österreichischen Wahlkampf.

  29. machmuss verschiebnix
    04. Januar 2017 05:52

    Dieser Haß auf Trump, der mMn nicht hauptsächlich von Obama ausgeht,
    sondern von ihm nur gehorsamst und praxistauglich "an den Mann" gebracht
    wird, mag durchaus dazu führen, daß auch ein Autokonzern - der sowieso
    im sterben liegt - geopfert wird, um dessen Ruin Trump anhängen zu
    können ! ! !

  30. Igo
    04. Januar 2017 05:01

    In zwei Wochen macht Barack Hussein Obama mehr Wind mit seinen "executive orders" als während der acht Jahre (mit Ausnahme von Obamacare)...sein Golf Handikap hat sich aber wesentlich verbessert während dieser Zeit. Welch ein Hypokrit..aber wir Europäer werden ja dazu angehalten in den Medien in ihm den Guten zu sehen..siehe Trump, der Böse.





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