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Kann man zwischen guten Moslems und bösen Islamisten unterscheiden?

Islam ist gut. Islamismus ist schlecht.

Diese schlichte Formel wird von politisch korrekten Medien, Kirchenmännern und Parteien ständig in nur leicht voneinander abweichenden Variationen wiederholt. Sie klingt gut. Sie hat nur einen Haken: Sie ist unbrauchbar, denn dabei wird überhaupt nicht klar definiert, was eigentlich Islamismus ist, wie er sich in erkennbarer Form vom Islam unterscheidet.

Ich habe bei vielen offiziellen wie privaten Diskussionen mit Exponenten des Islams nach einer erkennbaren Unterscheidungslinie geforscht, nach einer nachvollziehbaren Definition. Ich bin aber auf keine gestoßen. Und empirisch hat sich in den letzten Jahren immer dasselbe abgespielt: Offizielle Islam-Exponenten haben sich stets erst dann von Mitmoslems als „Islamisten“ distanziert, wenn diese bei einer Gewalttat erwischt worden sind. Es gibt aber immer nur Ex-Post-Kritik. Ich kenne praktisch keine Hinweise aus islamischen Organisationen, die schon VOR einer terroristischen Tat öffentlich und konkret auf noch nicht den Behörden bekannte Islamisten hingewiesen hätten. Das macht diese Organisationen überaus suspekt.

Es wird dennoch in Leitartikeln, in Politiker-Interviews weiterhin ständig behauptet, dass man zwischen guten Moslems und bösen Islamisten unterscheiden müsse und könne. Es gibt aber Null Klarheit, geschweige denn Konsens darüber, wie man denn diese Unterscheidung vornehmen soll, an welchen Haltungen oder Aussagen man als Nicht-Moslem denn einen Islamisten erkennen kann, bevor er eine strafbare Handlung gesetzt hat.

Das ist freilich auch schwierig

  • bei einer Religion, die in ihrem heiligen Buch zahlreiche Tötungsaufrufe gegen "Ungläubige" enthält;
  • bei einer Religion, bei der ein guter Teil der Gläubigen der Überzeugung ist, dass dieser Koran wörtlich zu nehmen ist;
  • bei einer Religion, die – zum Unterschied etwa zum Katholizismus – zumindest unter den Sunniten keine klare Hierarchie kennt, welche die Religion verbindlich interpretieren könnte;
  • bei einer Religion, die für viele Gläubige eine Belohnungsgarantie für Gewaltausübung enthält, sobald sie diese als „Heiligen Krieg“ bezeichnen;
  • bei einer Religion, bei der die von ihr geprägten Staaten heute durchwegs wirtschaftlich und naturwissenschaftlich absolut rückständig sind und deren Bevölkerung daher zu den ärmsten der Welt zählen – sofern nicht Erdöl oder Erdgas (vorübergehend) gekauften Luxus ermöglicht haben. Dabei hatte insbesondere die nahöstliche Region in den Zeiten vor dem Islam einen der kulturellen Höhepunkte der Menschheit gebildet;
  • bei einer Religion, in deren Einflussbereich beziehungsweise Eroberungszonen seit vielen Jahren mehr Kriege und Konflikte toben als im Rest der Welt zusammen.

Die Folge des Fehlens klarer Trennlinien ist bekannt: Für die Mehrheit der politisch-medialen Propaganda-Klasse sind a priori alle Moslems auf der guten Seite einzuordnen, für die Mehrheit der Bürger sind sie alle Islamisten.

Es gibt sehr eindrucksvolle Exponenten des Islams, wie den Göttinger Politikwissenschaftler Bassam Tibi oder den Wiener Religionspädagogen Ednan Aslan, die den mutigen Schritt zu einem Euro-Islam wagen. Sie haben ein Verständnis von ihrer Religion, das durchaus mit dem Christentum nach der Aufklärung vergleichbar ist. Auch im Christentum ist die Aufklärung anfangs ja vehement abgelehnt worden, inzwischen ist aber für die Kirche die Vernunft absolut kompatibel mit dem Glauben – auch wenn das manche Christen nicht akzeptieren wollen.

Sie bekennen sich zu einer echten Religionsfreiheit, zur vollen Gleichberechtigung von Mann und Frau, zum Vorrang der staatlichen Gesetze und natürlich erst recht zum Verzicht auf Gewalt.

Das ist sehr eindrucksvoll und sympathisch. Aber als ich Aslan fragte, für wie viele Moslems denn seine – eindeutig nicht islamistische – Glaubensauffassung repräsentativ sei, bekam ich eine sehr ernüchternde Antwort: Aslan will jetzt eine entsprechende Gemeinde gründen. Eine erste. Nach einer relevanten oder gar Mainstream-Auffassung innerhalb des heutigen Islams klingt das also ganz und gar nicht. Aslan deutet wohl auch zu Recht an, dass er selbst sich mit seinen Haltungen mehr vor Anschlägen islamistischer Fundamentalisten fürchten muss als etwa Christen.

Nichtmoslems – Christen, Juden, Atheisten, Agnostiker – ebenso wie Staat und Behörden sind bei der Begegnung mit dem Islam mit einer unglaublichen Bandbreite konfrontiert, in der sie sich nicht orientieren können. Wo verläuft da die Grenze zwischen Gut und Böse? Wovor müssen sich die europäischen Gesellschaften fürchten? Wogegen sollten sie sich verteidigen? Wen kann man integrieren?

Auch tiefschürfende Koran-Interpretationen helfen da nicht weiter. Denn im Koran findet man für absolut jede Sichtweise Belegstellen. Daher sollte ein ganz anderer Weg eingeschlagen werden.

Wir sollten bei der Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nicht von einer komplizierten Koranologie ausgehen, sondern selbstbewusst von unseren europäischen Gesellschaftswirklichkeiten und Rechtsordnungen. Denn diese und nur diese sind bei aller Detailkritik für einen Großteil der Europäer positiv und verteidigenswert. Sie sind das Produkt der christlich-jüdischen Prägung, des antiken Erbes und der laizistischen Aufklärung. Diese drei Wurzeln des Abendlandes haben in den letzten Jahrzehnten – nach vielen Konflikten der Vergangenheit – zu einer gut funktionierenden und für die Menschen lebenswerten Basis geführt. Zum erfolgreichsten Staatssystem der Geschichte.

Und jeder Moslem, jeder Buddhist, jeder Moslem, der diese Basis voll akzeptiert, sei auch selbst voll akzeptiert. Aber nur der. Denn wer versucht, hier eine multikulturelle Zusatzebene einzuführen, wird scheitern, muss scheitern, weil Europa sonst in den Abgrund stürzt oder zumindest in eine Wiederholung der schweren Konflikte der Geschichte.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDer Tetra
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2016 07:04

    OT:

    Der gesamten Bloggemeinde einen schönen 333. Jahrestag des Entsatzes unseres schönen Wiens und der vorübergehenden Rettung des Abendlandes vor den osmanischen Mordbrennern!!!
    In Mariä Namen, Amen!

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2016 09:56

    Das Alte Testament mit seinen brutalen Geschichten ist quasi die Vorgeschichte zum Neuen Testament. Das Alte Testament der Bibel enthält grausame Geschichten, man muss nur das Deuteronium lesen oder die Bücher der Makkabäer. Die Gewalt darin ist narrativ, aber niemals als Aufforderung zu verstehen. Das Neue Testament dagegen ist die Friedensbotschaft schlechthin. Wer’s nicht glaubt, sollte einmal einige Geschichten des Alten Testamentes lesen.

    Der Koran ist anders. Er enthält Tötungsgebote. Das ist eine ganz andere Kategorie.
    Eine Lehre, die Kriegern das Paradies verspricht, wenn sie unschuldige Menschen töten, ist pervers. Ich kann dabei das „… hat nichts mit dem Islam zu tun …“ schon nicht mehr hören. Da schreien die Mörder „Allahu akbar!“, aber es hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass der Islam auch soziale Aspekte hat, ist eh bekannt, aber eben nur _auch_. Er enthält aber _auch_ Tötungsgebote, die in der christlichen Lehre _nicht_ enthalten sind.

    Ich staune immer wieder über die Verdrängungskraft der Neojakobiner, die diesen Unterschied nicht sehen können oder wollen. Für wie blöd halten die Linken die denkenden Mitbürger außerhalb ihres Einflussbereichs eigentlich?

  3. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2016 02:54

    "......Sie sind das Produkt der christlich-jüdischen Prägung, des antiken Erbes und der laizistischen Aufklärung. Diese drei Wurzeln des Abendlandes haben in den letzten Jahrzehnten – nach vielen Konflikten der Vergangenheit – zu einer gut funktionierenden und für die Menschen lebenswerten Basis geführt."

    - und spiegelverkehrt sind die Menschen aus muslimischen Staaten das Produkt islamischer Prägung, das Produkt einer Religion, die sich durch die Jahrhunderte um kein Jota der Aufklärung angenähert hat. Gute Moslems, böse Islamisten? An ihren Taten sollt Ihr sie messen - also messen wir sie daran, ob sie ihr Äußeres den Vorschriften des Koran anpassen, welches Verhalten sie von den eigenen Frauen fordern und welches sie den westlichen Frauen gegenüber zeigen. Messen wir sie daran, ob sie die Gesetze und demokratischen Spielregeln des Westens akzeptieren ohne Wenn und Aber. Ja, an ihren Taten sollt Ihr sie messen - also messen wir sie daran, was Brauch ist in den Ländern, wo sie als Muslime in der Überzahl sind, in den Ländern deren Prägung sie durch Generationen erfahren haben. Noch Fragen?

  4. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2016 07:47

    Es gibt immer nur mit einer Gruppe von Zuwanderern Probleme: Mit den islamischen!

    Aber bekanntlich hat ja der Islam nichts mit dem Islam zu tun.

  5. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2016 08:34

    Wie anno dazumal konnte man einen guten Nazi auch nicht von einem bösen Nazi unterscheiden. Daher ist Verfassung und Rechtsordnung hochzuhalten und zu verteidigen ohne Wenn und Aber. Traurig, dass sich die derzeitige Nomenklatura dauernd über Recht und Vertrag hinwegsetzt, damit Türen öffnet, die sehr gefährliche Strömungen entstehen lassen.
    Immer gehen politisches und wirtschaftliches Versagen diesem Geschehen voraus. So stellt sich die Frage, wie groß die Unterwanderung von Institutionen durch gesellschafts- und rechtszersetzende Personen fortgeschritten ist. Wenn Aslan sich fürchten muss, eine Gemeinde zu gründen und der Rechtsstaat nicht in der Lage ist, Schutz zu bieten, ist höchste Alarmstufe angesagt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2016 09:00

    Während eines Dretägigen Kurzurlaub in Budapest, konnte ich nur 2 Kopftuchfrauen sehen. Und das waren anscheinend Touristen. Sehr erfrischend im Gegensatz zu Wien.

  7. Ausgezeichneter KommentatorArbeiter
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    12. September 2016 12:00

    Ich suche selbst seit 25 Jahren eine Antwort auf diese Frage.
    1) Dazu Anas Schakfeh im Wissensturm in Linz coram publico vor 10 Jahren: es gibt einen Hauptstrom Islam, aber mit Verzweigungen am Ufer.
    2) Erdogan, vielfach zitiert: Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist eine Beleidigung des Islams. Es gibt nur einen Islam.
    3) Der aktuelle junge türkische Islampräsident der IGGÖ in der PRESSE am 10.9.2016: In unseren Quellen haben wir klar definierte Glaubensinhalte.
    4) Prof. Potz mit der klassischen Desinformationsformel nach dem 9-11-2001: Der Islam existiert in so vielen Traditionen und Interpretationen, dass man über DEN Islam gar nicht sagen kann.
    5) Islamführer, Oberrabbiner und Kardinal im Fernsehen am 9-11-2001: Der (irgendwie, der "wahre") Islam ist die Religion des Friedens und der Toleranz

    Und irgendwie sind sich ja alle einig, dass DER Islam dank der Weisheit unseres Habsburger Kaisers eine staatlich anerkannte Religion ist. Also Lüge, Desinformation und Beschwichtigung flächendeckend.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    14. September 2016 11:08

    Was soll ich von einer "Religion" halten die in ihrer "heiligen" Schrift wiederholt zu Mord und Totschlag von "Ungläubigen" in Befehlsform aufruft? Was von einem "Religionsgründer" der Mörder, Dieb, Kriegstreiber, und Vergewaltiger war? Was von "Gläubigen" die diesen "Religionsgründer" und seinen Lebensweg "verehren"?

    NICHTS.

    Persönlich bin ich der Meinung, dass der Islam verboten, der Koran auf den Index und Mohammedaner als Anhänger einer faschistischen Ideologie nach dem Verbotsgesetz verfolgt werden.

    Wenn das den Mohammedanern nicht passt, dürfen sie gerne in ein islamisches Drecksloch, gibt ja genug davon, auswandern ...


alle Kommentare

  1. bereitsvergeben (kein Partner)
    01. Oktober 2016 18:28

    Dr. Nicolaus Fest schreibt: "Wer die Verfassung ernst nimmt, muß jeglichen Islam verbieten."

    Vielleicht aber gibt es einen Kompromiß, der die Errungenschaften der Aufklärung, wie bspw die Gleichberechtigung der Frau, überleben läßt:

    Sofortiges Ende der Praxis, daß die österreichische Staatsbürgerschaft ersessen werden kann.

    Asyl heißt auf Zeit. (Wie im Libanon: dort werden Flüchtlinge grundsätzlich selbstverständlich NICHT eingebürgert, da sonst das sensible Religions-Gleichgewicht gestört würde.)

    ABERKENNUNG der Staatsbürgerschaft für kriminelle, eingebürgerte Personen mit Migrationshintergrund.

    Denn sonst sorgt die Demographie für eine islamische Mehrheit, was als verfassungsfeindlich gelten muß.

    Wir sind unseren Nachfolgern gegenüber verpflichtet, den schleichenden Selbstmord unserer Gesellschaft (es gibt keine islamische Demokratie) zu beenden.

  2. fredl (kein Partner)
    30. September 2016 22:57

    Es ist irrelevant, ob der Islam böse ist oder nicht. Jedenfalls passt er nicht zu uns, gehört nicht zu uns und ist hier nicht willkommen. Der gehört nach Afghanistan, in die Türkei und ins Mittelalter. Und dort soll er auch bleiben. Dort kann er von mir aus bis ans Ende der Zeit weitervegetieren.

  3. astuga (kein Partner)
    14. September 2016 22:01

    Wer sich zum Islam bekennt (Shahada) gilt als Muslim. Wer den Glauben (Iman) äußerlich lebt und die 5 Säulen befolgt gilt als Muminin. Wer den Islam verinnerlicht hat (Ihsan) gilt als Muhsin.
    Auch Fundamentalisten sind auf jeden Fall Muslime und Muminin.
    Ein sog. moderater und säkularer Muslim ist aber bloß ein (schlechter) Muslim, da er ja oft nicht mal den Islam äußerlich korrekt praktiziert, zB die 5 täglichen Gebete oder das Fasten.
    Islamisten: ein westliches Kunstwort, im Islam heißen sie Mujahid-een (jemand der Jihad betreibt)
    Gemäßigte Moslems: ein westliches Wunschbild, im Islam heißen sie Munafiq oder Fasiq (Frevler und Heuchler).

  4. fxs (kein Partner)
    14. September 2016 15:20

    Wir sollten nicht vergessen, dass es auch im Nahen Osten vergleichsweise säkulare Regierungen gegeben hat. Zu erwähnen sind der Irak unter Saddam Hussein, der Libanon und Syrien unter Assad. Diese Regierungen sind aber unseren US-Freunden ein Dorn im Auge. Im Irak wurde Sadam umgebracht und an seine Stelle trat eine schiitisch-islamische Regierung und dann auch noch das Kalifat des IS. In Syrien wird Assad mit Unterstützung der Amis von diversen Islamischen Aufständischen bedrängt.
    Ich kenne einige seit Jahren bei uns lebende Moslems, die sich kaum von den Einheimischen unterscheiden, sie sind sauer über die Radikalisierung im Islam, sie geben Saudi Arabien die Schuld, weil Saudi Arabien

    • fxs (kein Partner)
      14. September 2016 15:25

      weltweit den Bau von Moscheen finanziert und dort Immame einsetzt, die die saudi-arabische Variante des Islam, den Wahabitismus verbreiten. Und der Wahabitismus sei eben eine fundamentalistische Richtung des Islam, der Grundlage des Islamismus sei. Sie verweisen auch gerne auf Osama bin Laden, der ja reicher Saudi gewesen ist.

    • astuga (kein Partner)
      14. September 2016 22:12

      Das waren entweder Diktaturen (Arabischer Nationalismus-Sozialismus), oder wie im Fall des Libanon, ein ehemals vowiegend maronitisch-christliches und drusisches Land.
      Das durch muslimische Zuwanderung destabilisiert wurde, und wo jetzt die shiitische Hisbollah einen Staat im Staate bildet (neben radikalen sunnitischen Palästinensern).
      Und üblicherweise waren diese Länder dennoch islamisch orientiert, in Ägypten galt bereits unter Mubarak in vielen Bereichen die Sharia, und Nasser wollte Ägypten auch zur islamischen (!) Führungsmacht aufbauen.

  5. heartofstone (kein Partner)
    14. September 2016 11:08

    Was soll ich von einer "Religion" halten die in ihrer "heiligen" Schrift wiederholt zu Mord und Totschlag von "Ungläubigen" in Befehlsform aufruft? Was von einem "Religionsgründer" der Mörder, Dieb, Kriegstreiber, und Vergewaltiger war? Was von "Gläubigen" die diesen "Religionsgründer" und seinen Lebensweg "verehren"?

    NICHTS.

    Persönlich bin ich der Meinung, dass der Islam verboten, der Koran auf den Index und Mohammedaner als Anhänger einer faschistischen Ideologie nach dem Verbotsgesetz verfolgt werden.

    Wenn das den Mohammedanern nicht passt, dürfen sie gerne in ein islamisches Drecksloch, gibt ja genug davon, auswandern ...

  6. Torres (kein Partner)
    14. September 2016 10:19

    Es gibt ja (zumindest) zwei Länder, wo der Islam die Grundlage des Staatswesens und der Gesetze ist: Saudi-Arabien (sunnitisch) und den Iran (schiitisch). Niemand wird doch behaupten, dass dort der Islam falsch interpretiert wird; im Gegenteil, diese Länder gelten als die vollkommene Verwirklichung des Korans (jedenfalls sehen sie sich selber so). Ich muss wohl nicht näher ausführen, wofür man dort ausgepeitscht, gesteinigt, gehenkt, geköpft usw. wird, welche Stellung die Frauen dort haben und wie tolerant man andern Religionen gegenüber ist. Damit hätten wir ja den reinen Islam vor Augen, den niemand bestreiten kann.

  7. Thomas F. (kein Partner)
    14. September 2016 09:34

    "für die Kirche ist die Vernunft absolut kompatibel mit dem Glauben." Mag schon sein, aber für wirklich rational denkende Menschen ist "Glaube" absolut nicht kompatibel mit Vernunft.
    Bereits damit, dass man Absurditäten verharmlost, öffnet man Tür und Tor für Abscheulichkeiten, die dann in diesem Zusammenhang begangen werden. Und eine Trennlinie lässt sich nicht ziehen, solange man "Glaube" als Maßstab für irgendetwas zulässt.

    • Zraxl (kein Partner)
      14. September 2016 09:45

      "Wer Wissenschaft und Kunst besitzt, hat auch Religion; wer jene beiden nicht besitzt, der habe Religion." (Goethe)

      Ihre Vorstellung von Wissenschaft, werter Thomas F. ist absurd (jene von Religion auch). Sie verwechseln Wissenschaft mit einem Allwissenheitswahn!

  8. Zraxl (kein Partner)
    14. September 2016 09:06

    „Es gibt keinen Islam und Islamismus. Es gibt nur einen Islam. Wer etwas anderes sagt, beleidigt den Islam.“ Recep Tayyip Erdogan, türkischer Premier, 2008.

    Die "von politisch korrekten Medien, Kirchenmännern und Parteien" getroffene Unterscheidung von Islam und Islamismus ist eine Lüge, eine bewusst verbreitete Desinformation zum Zwecke, die Bürger zu manipulieren.

    Frei nach Schiller: "Untergang der Lügenbrut!"

  9. Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
    14. September 2016 09:05

    Die Wüste ist übersät mit Trümmern von Erlösungsreligionen - schreibt Lawrence in seinen Sieben Säulen der Weisheit - und drei davon haben es nach außen geschafft.

    Mit der 'christlich-jüdischen' Prägugn bin ich auch nicht glücklich. Churchill schreibt von griechisch-jüdischer Tradition, was mir wesentlich stichhaltiger erscheint.

    • Zraxl (kein Partner)
      14. September 2016 09:46

      Dass unsere Kultur griechische Wurzeln hat ist sicher wahr. Was genau wären die jüdischen Wurzeln außerhalb der christlichen Tradition? (Dass das Christentum aus dem Judentum entstanden ist und damit auf einem jüdischen Wurzelstock steht ist sicher unbestreitbar.) Ansonsten ist alles das was in der westlichen Welt an Kultur und Wissenschaft vorhanden ist, direkt oder indirekt aus christlichen Einrichtungen entsprungen.

      Von "Erlösungsreligionen" zu schreiben und damit Islam, Judentum und Christentum in einen Topf zu werfen, ist einer mangelnden Unterscheidungs- und Erkenntnisfähigkeit zuzuschreiben, welche eine Kommunikation sehr erschwert, wenn nicht gar verunmöglicht.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      14. September 2016 10:45

      Verunmöglicht? Von mir aus.

      Den Begriff "Erlösungsreligionen" habe ich von Lawrence, er trifft sehr gut. Alle drei stammen aus der Wüste. Das Judentum ist dabei die Religion, die den dynamischsten Gottesbegriff kennt, dort lernt sogar Gott dazu, etwa nach der Sintflut. Beim Islam ist das abgeschafft.

      Das Christentum wurde in Europa erst 'verkäuflich', nachdem es griechische Komponenten übernommen hat. Die Wissenschaft hatte gegen das Christentum erbittert zu kämpfen, christlich ist am Fortschritt gar nichts. Dem Fortschritt bot es vor allem den Scheiterhaufen.

      Das Judentum hat sogar noch eine vornehme Eigenschaft: Es missioniert nicht.

    • Zraxl (kein Partner)
      14. September 2016 11:24

      Im Mittelalter wurde in den christlichen Klöstern ein Bildungsideal gepflogen (zunächst durch Sammeln, Übersetzen, Interpretieren antiker (griechischer!) Texte) das in der Scholastik zu einer Hochform gefunden hat.
      Außerhalb der Klöster war geistige Wüste! Die weltlichen Herrscher haben dann später nachgezogen, ebenfalls Bibliotheken aufgebaut (und um unvorstellbare Summen Bücher in den Skriptorien der Klöster abschreiben lassen). So sind die weltlichen Universitäten als Reaktion (und tw. Konkurrenz) auf die Bildung in den Klöstern entstanden.

      Kopernikus, der Entdecker des neuen Weltbilds, war ein polnischer Mönch! DAS war der Beginn einer neuen Zeit, der Neuzeit.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      14. September 2016 13:29

      Kopernikus zu bemühen, das nenne ich Chuzpe. Er wurde von Kathos wie Potestanten abgelehnt, weil seine Erkenntnisse nicht mit den 'Lehren' der Kirche im Einklang standen.

      Die Köster haben auch nur abgeschrieben und konserviert, was an sich nichts Schlechtes ist, geforscht oder gar entdeckt haben sie nichts. Das war dann denen vorbehalten, die sihc abseits der kirchlichen 'Lehren' umgesehen haben, gegen den erbitterten Widerstand der Kirche.

    • Zraxl (kein Partner)
      14. September 2016 13:54

      Sie verwechseln das vermutlich mit der Geschichte um Galilei dem man gesagt hat, dass er seine Aussagen beweisen soll (und der nach seiner "Internierung" fleißig weitergearbeitet hat).
      Das war aber ein sattes Jahrhundert NACH Kopernikus und wurde nur deshalb zum Problem, weil Giordano Bruno mit seiner Hetzerei gegen den Papst politisches Kleingeld wechseln wollte und damit alle aufgescheucht hat. In diesem Zusammenhang sind dann auch die Arbeiten von Kopernikus für eine zeitlang auf den Index geraten.

      Die Arbeiten des Kopernikus hat zu seinen Lebzeiten kirchenintern absolut niemand bekämpft. Im Gegenteil: Kopernikus hat in der Kirche noch Karriere gemacht.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      14. September 2016 14:37

      Ich verwechsle gar nichts, verehrter Zraxl, und Galilei und Kopernikus so wenig wie Erdbeereis mit einem Staubsauger. Die Kirche hat noch nie Fortschritt gebracht, ihn lediglich nach Kräften behindert.

      Der Aufstieg Europas ging einher mit der Befreiung von den Vorschriften und 'Lehren' der Kirche. Den dadurch entstandenen geistigen Freiraum durch eine andere Religion wieder zunichte zu machen, kann in niemandes Interesse sein, gleichgültig, welche Religion das ist.

  10. Arbeiter
    13. September 2016 11:46

    Typisch für die Lügen- oder Lückenpresse: nicht einmal die PRESSE, die das Interview mit dem Islamführer gebracht, fragt nach den "klar definierten Glaubensinhalten", von denen Ibrahim Olgun gesprochen hat. Konsequente Desinformation zum Islam seit Jahrzehnten.

  11. franz-josef
    12. September 2016 22:23

    Gerade gesehen:

    Kardinal Christoph Schönborn warnt davor, dass "Europa drauf und dran ist, sein christliches Erbe zu verspielen". "Wird es eine islamische Eroberung Europas geben? Viele Muslime wünschen das und sagen: Europa ist am Ende", sagte er am Sonntag im Wiener Stephansdom bei einer Feier zum kirchlichen Fest "Mariä Namen", das als Dank für die Befreiung Wiens von den Osmanen vor 333 Jahren eingeführt wurde.

    "Gott hab' Erbarmen mit Europa und mit deinem Volk, das in Gefahr ist, das christliche Erbe zu verspielen", sagte Schönborn laut Angaben der Erzdiözese Wien in seiner Predigt. Schon jetzt könne man diesen Verlust spüren, "nicht nur wirtschaftlich, sondern vor allem menschlich und religiös", so der Kardinal.

    Genau besehen windet er sich um klare Stellungnahmen äußerst geschickt herum. Liest man diese Zeilen ohne viel mitzudenken, könnte man meinen, Schönborn hätte seine Position geändert.
    Nein, stimmt absolut nicht.

    • Gandalf
      12. September 2016 23:07

      In Kenntnis der Persönlichkeit von Kardinal Schönborn: Hätten Sie etwas anderes, oder sogar besseres, erwartet?

    • franz-josef
      13. September 2016 00:00

      Nein.
      War nicht zu erwarten.

    • Prinz Eugen von Savoyen (kein Partner)
      14. September 2016 14:42

      Betrand Russel meint in seinem ABC der Relativitätstheorie, dass es erstaunlich ist, dass einem so wenig Wissen so viel Macht verleiht. Analog dazu könnte man sagen, dass es erstaunlich ist, dass so wenig Widerstand schon Leute wie den Kardinal dazu bringt, etwas anderes zu sagen als vorher.

      Solange keiner etwas dagegen sagt, passiert auch nichts.

  12. franz-josef
    12. September 2016 22:09

    Hauptsächlich einige Staaten der EU, nicht alle, werden also, wie wir nun langsam doch wissen dürfen, mit Millionen kulturfremden Menschen, hauptsächlich islamischen Glaubens, geflutet. Während die Regierungen der betroffenen Staaten einen wahren Eiertanz aufführen, um nichts dagegen tun zu müssen, wird immer klarer, daß die weitaus meisten Zuwanderer sich gar nicht wie schutzsuchende Flüchtende verhalten, sondern Forderungen stellen und die ihnen aus ihrer Heimat vertraute Kultur, Gewohnheiten und Gesetzgebung hier zu etablieren versuchen.

    Seit mir die Brüsseler Pressemitteilung vom 13. 7. 2016 vor Augen gekommen ist, sind mir dieselben weiter aufgegangen. Da werden Begriffe wie Neuansiedlung und U m s i e d l u n g (!!) verwendet. Also - keine Rede von Flucht und Asyl. Dennoch schnürte die Kommission ein Paket, das neben anderen interessanten Dingen auch die Absicht, eine "ECHTE ASYLAGENTUR" zu etablieren, enthält.

    D.h., es wird eine Doppelstrategie gefahren - zum einen wird die eingesessene Bevölkerung Schritt für Schritt damit vertraut gemacht , daß es sich in Wahrheit um ein Umsiedlungs- bzw Neuansiedlungsprogramm handelt, daß die Krot also gänzlich zu schlucken sei, was auch sofort befriedigend erklärt, wieso lediglich armseligste Alibi-Rückführungsversuche unternommen wurden, während gleichzeitig die Massen weiter strömen durften/sollten/konnten (Schließlich entern&fischen auch österr. Soldaten jetzt im Mittelmeer mit, anstatt z.B. die Brenner-Grenze zu sichern). Gleichzeitig ernennt sich nun Brüssel zur "Echten Asylagentur" und stellt somit den Anspruch auf zentrale Steuerung der Siedlerströme, wie ja von Juncker schon vor einiger Zeit angekündigt. Daß dieses Amt derzeit noch unter "Asylagentur" firmieren soll, braucht nicht zu irritieren, denkt man an die neuerdings flexible Handhabung von Bezeichnungen, die jeweils dem Zweck der Volksverwirrung dienend angepaßt werden.
    Ich bin mir sicher, daß diese Agentur in kurzer Zeit bezw bereits bei ihrem Start in eine "Besiedlungskoordinationsstelle" oder so ähnlich umbenannt werden wird.

    Aus dem Papier v 13.7.2016 - man beachte die Wortwahl,(auch der dokumentierte Arbeitseifer ist eigentlich beachtlich) :

    "....Im Anschluss an diese Mitteilung legte die Kommission am 4. Mai 2016 ein erstes Reformpaket vor. Dieses Paket enthielt Vorschläge für die Schaffung eines nachhaltigen und gerechten Dublin-Systems, für eine Stärkung des Eurodac-Systems und

    für die Schaffung einer echten Asylagentur der Europäischen Union.

    Die Kommission erstattet regelmäßig über die bei den Neuansiedlungen erzielten Fortschritte Bericht. Der erste Bericht über die Umsiedlungs- und Neuansiedlungsmaßnahmen wurde am 16. März angenommen. Der zweite, der dritte und der vierte Bericht wurden am 12. April, 18. Mai und 15. Juni angenommen. Der fünfte Bericht über die Umsiedlungs- und Neuansiedlungsmaßnahmen wurde heute angenommen"....

    Und weil es sich schlicht und ergreifend um millionenfache UMSIEDLUNG handelt, die über die Köpfe von Millionen eingesessener Bürger hinweg beschlossen wurde und beinhart durchgezogen wird, dürfen wir zwar noch ein wenig und sehr vorsichtig unseren Unmut äußern, aber zu melden haben wir eigentlich immer weniger bis nichts mehr. Siehe die unverständlich gewordene Rechtssprechung, die Umdeutung der Wörter, die bereits stattfindende Bestrafung Andersmeinender, das Abpressen von immer noch mehr Geldern für die Ansiedlung und Vorfeldpflege (z.B. Mrd an die Türkei) der noch Kommenden, das im Grunde stets weiter vollzogene und fortschreitende Nachgeben gegenüber den islamischen Umsiedlern.(Und wo bleiben denn umzusiedelnde Christen, Buddhisten, die Hindi, die Bahai...)

    In Unkenntnis der Gepflogenheiten an höherer Stelle wundere ich mich, weshalb solch brisante "Presse-Mitteilungen" nicht ihren Weg in die Medien und damit zur Bevölkerung finden.
    Aber - vlt habe ich die Umdeutung des Begriffes noch nicht mitbekommen und Press release paper heißt inzwischen lediglich Freigabe, das Papierl in den Schredder zu stopfen..

  13. Xaver
    12. September 2016 21:29

    Interessant: Carla Baghajati, die Sprecherin der Österreichischen Islamischen Glaubensgemeinschaft, hat vor knapp einem Jahr im "Servus TV", in der Diskussionsrunde "Im Hanger", sich nicht durchringen können, sich von gewalttätigen Versen des Koran und gewalttätigen Raubzügen des Propheten Mohammed zu distanzieren. Was würde wohl geschehen, wenn ein katholischer Bischof sich nicht dazu verstehen würde, gewalttätige Verse des Alten Testamentes durch die Gewaltfreiheit Jesu Christi zu relativieren, oder sich nicht von Gewalttaten der Inquisition distanzieren würde? Es ist sehr schwierig die Verfassung Österreichs vorbehaltlos zu bejahen und zugleich die Gewalt im Koran und bei Mohammed zu akzeptieren!

  14. Kyrios Doulos
    12. September 2016 20:44

    Ich unterscheide nur mehr zwischen ungläubigen Moslems, die halt von Geburt an Moslems sind, aber in praxi Atheisten - und Mohammedanern, die mit welcher Intensität immer gläubig sind.
    Gläubige aller Islam-Schattierungen sehen 3 Dinge klar: Islam ist politisch, sie ist nämlich theokratisch. Islam beinhaltet das mohammedanische Rechtssystem Scharia. Und Mohammedaner kennen und praktizieren die Taquiyya. Sie dürfen, ja müssen aus Gründen der List bis zur Verwriklichung des Kalifats die Ungläubigen umgarnen, belügen, ihnen Sand in die Augen streuen.
    Und ein 4. müssen wir nüchtern in eine Lagebeurteilung einbauen: Moslems aller Schattierungen und Intensitäten haben ein sensibles Gefühl und Bewußtsein für ihre Umma, die eine, heilige, globale Gemeinschaft der Gläubigen. Kommt es zum Clash, dann werden die heute harmlosen Moslems mit den Islamisten an einem Strang ziehen. Wenn die Stimmung und die Massenhysterie passt, kann das binnen Stunden Realität werden.
    Also: keinerlei Schönfärben des Islam. Keinerlei Vertrauen in die Verharmloser dieser Mörder-Ideologie.
    Wir müssen das heute wissen. Und entsprechend handeln.
    Wer weltoffen ist und den Islam nicht bekämpft, der belügt sich selbst und wird dereinst ein Opfer seiner Verblendung werden.

    • Atacama (kein Partner)
      14. September 2016 17:06

      @Kyrios Doulos

      ''(...) Kommt es zum Clash, dann werden die heute harmlosen Moslems mit den Islamisten an einem Strang ziehen. Wenn die Stimmung und die Massenhysterie passt, kann das binnen Stunden Realität werden'' heben sie völlig korrekt hervor.

      Sollte der entsprechende Befehl aus dem Gebetsraum eines Kültürvereins kommen und daraufhin die Verteilung der Langmesser beginnen, so findet in kürzester Zeit ein Gemetzel auf unserem Boden statt, welches die damaligen Ereignisse in Ruanda vergleichsweise wie eine gemütliche ''Kindergartenjause'' erscheinen lässt. Die prompte Mobilisierung der gewaltbereiten Erdogan-Jünger in Wien war zuletzt schon ein sehr deutliches Indiz in diese Richtung.

    • Undine
      14. September 2016 18:01

      @Atacama

      Absolute Zustimmung!*****************************************!

  15. WolfgangS (kein Partner)
    12. September 2016 19:34

    Ich stimme durchaus überein mit der Aussage, daß wir Muslime nach ihren Taten beurteilen müssen. Auch daß unser Wertesystem relevant ist und _kein_ anderes, halte ich für selbstverständlich. Allerdings kann ich nicht damit übereinstimmen, daß Wissen über den Islam überbewertet wird. Nein, man soll den Islam studieren. Dann soll man Schlussfolgerungen daraus ziehen. - Diese Religion ist mit unserer Gesellschaft nicht verträglich und wird immer ein Fremdkörper bleiben. Radikalisierung ergibt sich beim Generationswechsel fast zwangsläufig (mit einer gewissen, niedrigen Wahrscheinlichkeit, ist schon wahr). Und das folgt aus den inneren Gesetzmäßigkeiten des Islam...

  16. Rosi
    12. September 2016 15:28

    'Wir sollten bei der Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus nicht von einer komplizierten Koranologie ausgehen, sondern selbstbewusst von unseren europäischen Gesellschaftswirklichkeiten und Rechtsordnungen.'
    Das klingt ja logisch, und ist genau das, was ein selbstbewußtes Volk tun würde.
    Nur: Sind die Linkinnen und Grüninnen und Journaillinnen und Gutmenschinnen logisch und/oder selbstbewußt und daher erfüllt von Liebe und Achtung für ihr Volk und ihre Heimat?
    ... habe ich jedenfalls noch nicht mitbekommen, bisher, nur auf den verlogenen Wahlplakaten von Bellen kommt das Wort Heimat erstmals in der Geschichte dieser Gruppen vor ...

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  17. pc-think
    12. September 2016 14:14

    Unsere "christlich-jüdische Prägung" : Früher mehr christlich, heute mehr jüdisch, denk ich.

  18. Arbeiter
    12. September 2016 12:00

    Ich suche selbst seit 25 Jahren eine Antwort auf diese Frage.
    1) Dazu Anas Schakfeh im Wissensturm in Linz coram publico vor 10 Jahren: es gibt einen Hauptstrom Islam, aber mit Verzweigungen am Ufer.
    2) Erdogan, vielfach zitiert: Die Unterscheidung zwischen Islam und Islamismus ist eine Beleidigung des Islams. Es gibt nur einen Islam.
    3) Der aktuelle junge türkische Islampräsident der IGGÖ in der PRESSE am 10.9.2016: In unseren Quellen haben wir klar definierte Glaubensinhalte.
    4) Prof. Potz mit der klassischen Desinformationsformel nach dem 9-11-2001: Der Islam existiert in so vielen Traditionen und Interpretationen, dass man über DEN Islam gar nicht sagen kann.
    5) Islamführer, Oberrabbiner und Kardinal im Fernsehen am 9-11-2001: Der (irgendwie, der "wahre") Islam ist die Religion des Friedens und der Toleranz

    Und irgendwie sind sich ja alle einig, dass DER Islam dank der Weisheit unseres Habsburger Kaisers eine staatlich anerkannte Religion ist. Also Lüge, Desinformation und Beschwichtigung flächendeckend.

    • Rübezahl
      12. September 2016 19:32

      http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&datum=19120004&seite=00000875

      und

      http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=rgb&datum=1912&size=45&page=914

      Denke hier ist nur ein Teil anerkannt worden, von dem wir hier seit Jahren diskutieren.
      Und die Hierarchie bzw. das Verhältnis zum Staat ist wohltuend geregelt worden.

    • franz-josef
      13. September 2016 00:26

      Rübezahl
      vielen Dank für das Ausgraben dieses hochinteressanten Dokuments!

      "Auch die Lehren des Islams, seine Einrichtungen und Gebräuche genießen diesen Schutz, insoweit sie nicht mit den Staatsgesetzen im Widerspruch stehen".
      Daran gibt es doch nichts zu Deuteln??

      Zu den hanefitischen Muslimen findet sich bei Wikipedia Erklärendes:

      Kaiser Franz Joseph zog mit dem Islamgesetz die Konsequenz aus seiner Expansionspolitik: 1878 hatte sich die Habsburger-Monarchie Bosnien-Herzegowina faktisch einverleibt (formelle Annexion erst 1908) – und dadurch eine große Zahl von Muslimen zu Bürgern der Monarchie gemacht.

    • franz-josef
      13. September 2016 00:28

      Kaiser Franz Joseph stimmte auch dem Bau einer Moschee in Wien zu und spendete 250.000 Goldkronen. Wiens Bürgermeister Karl Lueger stellte dafür ein Grundstück am Laaer Berg bereit. Nur der Erste Weltkrieg verhinderte den Bau der Moschee. Nach dem Zerfall der Donaumonarchie verblieben nur wenige Muslime in Österreich (weniger als 1.000).

      Das Islamgesetz gilt in Österreich auch nach dem Ersten Weltkrieg weiter. Mit Wirkung vom 24. März 1988 wurde im Islamgesetz die Wortfolge „nach hanafitischem Ritus“ in Artikel 1 und in den Paragraphen 5 und 6 als verfassungswidrig aufgehoben und die Geltung des Gesetzes somit auf alle Muslime erweitert. Das Gesetz

    • franz-josef
      13. September 2016 00:28

      Gesetz heißt seitdem im Langtitel „Gesetz vom 15. Juli 1912, betreffend die Anerkennung der Anhänger des Islams als Religionsgesellschaft“ (vgl. BGBl. Nr. 164/1988).

  19. Josef Maierhofer
    12. September 2016 11:14

    Ja genau, im Schlusssatz ist alles gesagt.

    Singapur hat das so umgesetzt, zwar die Gefängnisse voll mit Muslims, sehr strenge Gesetze und hohe Strafen - und die drohende Abschiebung nach Malaysia. Heute lese ich in www.unzensuriert.at Deutschland schiebt 40 000 Afghanen ab, ... - und unsere Linken samt sich selbst bedienenden Vasallen 'jeiern' da herum, lassen sich von den 'friedlichen' muslimischen Vereinen einlullen, die nichts anderes tun als mit Gewalt, Lüge, etc. zu 'missionieren', wie es im Koran an vielen Stellen steht.

    Wie die wirklichen Zusammenhänge sind, an und für sich sind die Muslime ja viele verschiedene mehr oder weniger wilde Islamhorden, und ich stimme Dr. Unterberger zu, dass das keinen Unterschied zum radikalen Islamismus macht, wie auch mein IT Ingenieur bestätigt auf meine Frage, was im Bürgerkriegsfall seine Position wäre, durch Schweigen ... beantwortet hat. Siehe auch sehr genau beschrieben bei Sabatina James 'Scharia in Deutschland'.

    Den Zauberlehrling möchte ich nicht strapazieren, aber es wird ein einige Jahrzehnte langer Kampf, die ALLE loszuwerden. Denn ein (Lügen) Bekenntnis zu unseren Gesetzen, so steht es im Koran zur Erreichung eines Zieles (Unterwerfung und Ausrottung der 'Kuffar') bei den 'Ungläubigen', wie hier angefordert, hat das Ergebnis, dass sich alle dazu bekennen und alles so weiter geht, wie gehabt.

    Ich sehe, da hilft nur das, was diese auch tun, nämlich sie tatsächlich bei der geringsten Straftat sofort und ohne viel Theater abzuschieben, ja wohin ? Wenn deren Herkunftsländer sie nicht nehmen wollen, dann halt in geschlossene EU-Außengrenze-Abschiebelager, geschlossene Abschiebelager, von wo man nur in die Richtungen weg von der EU kann, wenn uns noch was an einer EU liegt, sonst halt müssten wir bei uns solche geschlossene Abschiebelager errichten. Und: ... Endlich die EU Außengrenzen, oder eben die eigenen bewachen und sichern.

    Aber für die Invasoren und Eroberer Österreichs, also den Feind Österreichs auch noch Sozialleistungen zu geben, ist eben der linke, gutmenschliche Irrsinn, den man uns einbrockt. Ich habe gestern einen Artikel gelesen, dass die 'Asylberechtigten' (natürlich mit Mindestsicherung) scharenweise in ihre Heimatländer auf Urlaub (oder sonst was) fahren, aus denen sie als 'Verfolgte' hierher gereist sind.

    Zeit für Beendigung dieser Völkerwanderung, Zeit für die Abwehrschlacht, Zeit für die Abwahl aller linken Parteien von jeglicher Macht.

  20. kritisch
    12. September 2016 10:28

    Es ist wohl die Aufgabe der Behörde (Kultusamt) eine Klärung herbeizuführen. Diese geht aber den Weg des „Wegschauens“ und lässt sich von der Islamischen Glaubensgemeinschaft IGGÖ den Bären aufbinden, dass der Koran nicht übersetzbar sei.

    So kommt es auch, dass alle Suren, die zur Tötung von Ungläubigen aufrufen, unter den Tisch fallen. De facto akzeptiert das Kultusamt die Scharia und schafft damit einen islamischen Rechtskreis.

    Der Spruch des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte EGMR, dass „die Scharia mit den grundlegenden Prinzipien der Demokratie, die in der Europäischen Menschenrechtskonvention festgeschrieben sind, unvereinbar ist", fällt schlichtweg unter den Tisch.

    Die muslimische Soziologin Necla Kelek sagte dazu in der Außenpolitischen Gesellschaft am 12 11 2014, dass sie den Koran deswegen "nicht lieben könne", weil er an 17 Stellen zur Tötung von Nicht-Muslimen aufruft und ergänzte dazu, dass sie sich als Muslima für Europa einen Islam erwarte, der losgelöst von der politischen Einflussnahme von Saudi Arabien, Katar und der Türkei ein Glaubensgut vertritt, das mit der Demokratie vereinbar ist.

    Das Kultusamt unterlässt es auch, den liberalen muslimischen Kräften in Österreich eine Stimme zu geben, um dadurch dem völlig unberechtigten Vertretungsmonopol der IGGÖ entgegenzuwirken.

    So bleibt es also dabei, dass weiterhin keine sachliche Diskussion geführt werden kann. Weder die Medien, noch sonst wer ist dazu in der Lage, solange eine Trennung der Ritenpraxis des Islam von seinem politischen Inhalt (Islamismus) nicht vorgenommen wird.

    PS: die Haltung der EU gegenüber Präsident Erdogan, der in wenigen Jahren eine volle Islamisierung der Türkei erreichte, zeigt, dass das Verhalten des Kultusamts kein exklusiv österreichisches, sondern ein europäisches oder gar westliches Verhalten ist. Die Zukunft verspricht nichts Gutes.

  21. Bob
    • haro
      12. September 2016 16:41

      Unsere Gesetze, Sitten und Gebräuche werden oftmals nicht nur nicht angenommen sondern es werden zuerst Ausnahmeregelungen gefordert und letztendlich sind die islamischen die Regel (Schweinefleisch wird ersetzt durch Putenfleisch).

      Oder Moslems pochen auf Förderung eigener Kindergärten (in Wien gab und gibt ? es Unsummen für islamische Kindergartenbetreiber), Schulen, Islamzentren in denen sie in ihren Parallelwelten leben die mit unserer Kultur und unseren Gesetzen nicht mehr vereinbar sind.
      Integration sollte anders aussehen.

  22. El Capitan
    12. September 2016 09:56

    Das Alte Testament mit seinen brutalen Geschichten ist quasi die Vorgeschichte zum Neuen Testament. Das Alte Testament der Bibel enthält grausame Geschichten, man muss nur das Deuteronium lesen oder die Bücher der Makkabäer. Die Gewalt darin ist narrativ, aber niemals als Aufforderung zu verstehen. Das Neue Testament dagegen ist die Friedensbotschaft schlechthin. Wer’s nicht glaubt, sollte einmal einige Geschichten des Alten Testamentes lesen.

    Der Koran ist anders. Er enthält Tötungsgebote. Das ist eine ganz andere Kategorie.
    Eine Lehre, die Kriegern das Paradies verspricht, wenn sie unschuldige Menschen töten, ist pervers. Ich kann dabei das „… hat nichts mit dem Islam zu tun …“ schon nicht mehr hören. Da schreien die Mörder „Allahu akbar!“, aber es hat nichts mit dem Islam zu tun.

    Dass der Islam auch soziale Aspekte hat, ist eh bekannt, aber eben nur _auch_. Er enthält aber _auch_ Tötungsgebote, die in der christlichen Lehre _nicht_ enthalten sind.

    Ich staune immer wieder über die Verdrängungskraft der Neojakobiner, die diesen Unterschied nicht sehen können oder wollen. Für wie blöd halten die Linken die denkenden Mitbürger außerhalb ihres Einflussbereichs eigentlich?

    • WolfgangS (kein Partner)
      12. September 2016 19:48

      Ich glaube, sie missverstehen das Judentum und den Bezug des Islams dazu. Bereits der Sanhedrin (ein jüdischer Gerichtshof, aktiv vor Christi Geburt) verlangte fast unmögliche Mengen an Beweisen für diese 'biblischen' Strafen. Daher wurden diese Strafen auch nicht (oder sehr selten) verhängt. Die Karaiten (eine Form des Judentums, heute eher selten), waren zumindest formal am stärksten an diese alten Stammessitten aus der Wüste gebunden. Und gerade von ihnen hat Mohammed seinen Glauben kopiert.

  23. Anonymer Feigling
    12. September 2016 09:10

    Komisch, vor ein paar Wochen wollte ich den genauen Unterschied wissen zwischen folgenden Begriffen:

    Mohammedaner
    Moslem
    Muslim
    Muslima
    Musel[mann|frau]
    Islamist
    usw.

    Ich wälzte also Wikipedia und das Internet und zuletzt fragte ich mich, warum ich mir meinen Kopf zerbrechen und die diversen feinen Unterschiede zwischen den Begriffen merken soll, nur damit diese Hirnwindelträger gut dastehen.

    Ich mache mir jetzt das Leben leichter und diese sind ALLE Islamisten!
    Wenn diese nicht damit zufrieden sind, sollen diese doch dorthin gehen, wo die Menschen intelligenter sind und sich die vermeintlichen Begriffsunterschiede merken.

    Oder diese sollen sich KLAR und DEUTLICH von den bösen Moslems abheben, z. B. durch
    - Herausgabe eines Koran V2.0, natürlich in Deutsch und völlig kompatibel mit der europäischen, aufklärerischen Gesellschaft
    - Distanzierung zu und Ablehnung von diesem perversen Propheten (Sex mit Minderjährigen, Sex mit toten Frauen, Sex mit Tieren, und, und, und)
    - Ablegen von Burka, Kopftücher und dergleichen
    - Schleifen der Moscheen
    - Erlernen der deutschen Sprache
    - Verzicht auf Kinderbeihilfe und anderer staatlicher Begünstigungen
    - u.s.w.

    • Charlotte
      12. September 2016 16:24

      Die Medien hielten es auch schon für notwendig, uns mit den verschiedenen zu Gebot stehenden Frauenverhüllungen des Islam (Burka , Niqab , Burkini ...) vertraut zu machen.

      Wie man die sommerliche Kleidung der islamischen Frauen und Mädchen mit den langen Mäntel und Kopfumwicklungen nennt die man besonders zahlreich in Wien sieht wurde allerdings nicht erwähnt. Vermutlich eine "gemäßigte" Variante der Frauenunterdrückung.

      Jedenfalls beeilen sich die früher für Gleichberechtigung kämpfenden Frauen zu versichern, dass der Burkini vor Hautkrebs schützt, Verhüllungen und Kopftücher auch modisch sind.

    • Anonymer Feigling
      12. September 2016 16:48

      @ Charlotte

      Mag der Burkini gemäß der modernen Feministen vor Hautkrebs schützen,
      vor Genitalverstümmelung schützt er sicher nicht!

      Das ist es nämlich, was ich mir jedes mal denke, wenn mir eine Hirnwindel über den Weg läuft:
      "Arme kaputte Frau, hat man dir doch Klitoris und Schamlippen weggeschnitten!"

  24. Bob
    12. September 2016 09:00

    Während eines Dretägigen Kurzurlaub in Budapest, konnte ich nur 2 Kopftuchfrauen sehen. Und das waren anscheinend Touristen. Sehr erfrischend im Gegensatz zu Wien.

    • haro
      12. September 2016 16:05

      Gibt es in Österreich überhaupt noch einen einzigen Ort wo es keine Mohammedaner und keine Kopftuchfrauen gibt ?
      Wäre sehr interessant zu wissen zwecks Urlaubsplanung und eventueller Übersiedlung.

  25. Charlotte
    12. September 2016 08:59

    Man sollte die Namen der Verantwortlichen die nichts gegen die Islamisierung Europas unternehmen, sie sogar fördern, gut dokumentieren. Denn nachher will es keiner gewesen sein ...

    Auch Leute die -bereits kopfgewaschen- "nichts gegen das Kopftuch haben" machen sich schuldig.

    • dssm
      12. September 2016 12:04

      Umgekehrt @Charlotte. Ich will nicht unsere freie und liberale Gesellschaft an den Nagel hängen müssen um irgendein Gesindel von Sozialhilfeempfängern mit 'Welcome' begrüssen zu 'dürfen'.
      Jeder soll sich anziehen wie er will und wie es für den Anlass passend erscheint. Wenn die werten 'Fachkräfte' diese Freiheiten missbrauchen, dann raus mit ihnen.

  26. Rübezahl
    12. September 2016 08:59

    Danke für diesen Artikel, Herr Unterberger.

    Nur was bedeutet das in der Praxis? In einer (utopischen) politischen Realität?
    Doch nur:

    Verbot des Islams
    Hinauskomplimentieren der Herrn Mohamedaner. Die Frauen werden eh folgen bzw. können sich dann hier frei entfalten, so sie das wollen.
    Und als "liberales" Angebot, Hr. Aslan zu unterstützen und die Gründung des "Aslams" zuzustimmen, um den Menschen ein Angebot zu machen die nicht konvertieren/ abschwören wollen...

    AM Besten, um gleich komplett zu träumen: Zugleich in mehreren europäischen Staaten. Und genau diese sollten auch die Kernstaaten des Euros sein.

    Sollte also darauf hinauslaufen:
    Neugründung der EU. Mit exaktem Wertekanon. (wie im Artikel beschrieben)
    Alle anderen sind Resteuropa mit assoziierten Wirtschaftsverträgen..

    Es ist so glasklar wie utopisch zugleich.

  27. Erich Bauer
    12. September 2016 08:52

    Es scheint schon ein bisschen in Vergessenheit geraten zu sein, wohin das geheiligte multikulturelle Experiment zwangsläufig führen muss... Man muss sich nur den Zerfall Jugoslawiens, mit allen seinen Begleiterscheinungen, vor Augen führen. Jeder konnte es damals 1:1 mit eigenen Augen verfolgen...

    Es ist jedenfalls ziemlich irrelevant, ob da der einen oder andere Muslim vom muslimischen Glauben abfällt und dem christlichen oder europäisch-säkularen Umfeld "Sand in die Augen streut". Das "grüne (muslimische) Experiment" wird, wie schon vorgezeichnet, hochgehen - mit altbekannter Grausamkeit. Es ist nur die Frage WANN.

    Ob sich dieses "Garagenexperiment" in nächster ober erst übernächster Generation explosionsartig auflöst, ist eine lindernde Spekulation und vage Hoffnung der Zeitgenossen - hinter mir die Sintflut. Tatsächlich geht es aber nicht so sehr um das Erreichen des "Zeitpunkts", sondern um das Erreichen der "kritischen Masse"... Und diese "kritische Masse" kann sich auch noch in der Ära der Zeitgenossen ansammeln.

    • Rübezahl
      12. September 2016 09:04

      Ah danke Herr Bauer für den Hinweis.
      ich denke das galt bereits beim SHS-Staat..!!

      Das andere Beispiel, das ich auch immer wieder bringe ist der Libanon!! Der ist viel vergleichbarer mit uns!
      Liberales Wirtschaftsland mit Fokus auf Tourismus. Abbau des Sicherheitsapparates udn gleichzeitig Aufnahme von palästinensischen Flüchtlingen!
      Ich spare mir die Entwicklung heute und hier und springe zum Ergebnis:
      Probleme und Gewalt wurden importiert, der Staat im Dauerkriegszustand und völlig zerfallen.
      DAS ist wo wir im Kern auch hinsteuern, aber von Multi Kulti und Maschinensteuern schwafeln (um den beiden Flügeln die den Kapitän stützen etwas hinzuschmeißen!)

    • Erich Bauer
      12. September 2016 10:24

      Im Libanon war es nahezu ein offener Krieg zwischen Syrien, Iran, Irak, Saudi-Arabien und Israel...

      Das ist mit unserer Situation nicht vergleichbar. In Jugoslawien wurde lange Zeit (unter Tito) der Deckel draufgehalten... Über Jahrzehnte sprach man von der beispielhaften "Brüderlichkeit und Einigkeit" zwischen den Völkern in Jugoslawien (die Großväter hierzulande und die Bewohner dort wussten es bereits damals anders).

      Jedenfalls, als der Deckel hochging, war die "kritische Masse" bereits erreicht und es geschah, was geschehen musste...

    • dssm
      12. September 2016 12:01

      @Erich Bauer.
      Gerade Tito ist das perfekte Beispiel. Denn der hat so rund 20% der zur Verfügung stehenden Bevölkerung platt gemacht. Danach war lange Ruhe: Friedhofsruhe.

    • Rübezahl
      12. September 2016 20:03

      @ Bauer
      Das kann ich so nicht stehen lassen!
      Ich schreibe über jene Zeit als der Iran überwiegend als Persien angesprochen wurde und der Libanon als Schweiz des nahen Ostens!

      Bitte verzerren und kürzen nicht auch Sie die Geschichte...

      Natürlich hinkt jeder Vergleich.
      Dennoch: die armen Flüchtlinge wurden aufgenommen und haben dann im Endeffekt den Bürgerkrieg ausgelöst.

  28. brechstange
    12. September 2016 08:34

    Wie anno dazumal konnte man einen guten Nazi auch nicht von einem bösen Nazi unterscheiden. Daher ist Verfassung und Rechtsordnung hochzuhalten und zu verteidigen ohne Wenn und Aber. Traurig, dass sich die derzeitige Nomenklatura dauernd über Recht und Vertrag hinwegsetzt, damit Türen öffnet, die sehr gefährliche Strömungen entstehen lassen.
    Immer gehen politisches und wirtschaftliches Versagen diesem Geschehen voraus. So stellt sich die Frage, wie groß die Unterwanderung von Institutionen durch gesellschafts- und rechtszersetzende Personen fortgeschritten ist. Wenn Aslan sich fürchten muss, eine Gemeinde zu gründen und der Rechtsstaat nicht in der Lage ist, Schutz zu bieten, ist höchste Alarmstufe angesagt.

    • dssm
      12. September 2016 11:59

      Wir sollten uns fürchten! Als in München ein 'geistig verwirrter Einzeltäter' wieder einmal sein Unwesen trieb, da hat die Polizei 2.600 (in Worten: zweitausendsechshundert) Mann aktiviert. Ohne langes Gerede kamen dazu noch die Cobraeinheiten aus Westösterreich. Der ganze Nahverkehr wurde stillgelegt, der Bahnhof geschlossen.
      Die Polizei ging also für ein ganz anderes Szenario auf die Strasse! Und es gibt offensichtlich länderübergreifende Abkommen für dieses Szenario. Dieses Szenario heißt Bürgerkrieg!

      Gleichzeitig wird unter allen möglichen Vorwänden die Gesetzeslage geändert: Das Militär darf fürderhin im Inland aktiv werden.

    • franz-josef
      12. September 2016 16:54

      Völlig richtig.Da wurde viel Information verfälscht und unterschlagen. Auch jene, warum und wie soviel Einsatzleute blitzartig zur Stelle waren.

      Und sowohl in Deutschland als auch bei uns - da ging die Neuigkeit fast ohne mediale Erwähnung an den Leuten vorbei - darf das eigene Militär nun im eigenen Land tätig sein.

      Sollte jeden Bürger s e h r nachdenklich machen.

  29. Riese35
    12. September 2016 07:49

    Noch ein wichtiger Punkt muß erwähnt werden, der in der Aufzählung vergessen wurde:

    Das "Vorbild" des "Religions"-Gründers mit seinen Kriegen und seinem weltlichen Herrschaftsanspruch. Welche Interpretation wäre denn authentischer als jene des Vorbilds des Gründers?

    Aslan täte gut daran, einen Aufruf an alle Muslime zum Übertritt zum Christentum zu tätigen anstatt nun eine fragwürdige euromuslimische Gemeinde zu gründen.

    >> "zum Vorrang der staatlichen Gesetze"

    Mit dieser Aussage wäre ich sehr vorsichtig. Was, wenn diese plötzlich die Tötung Andersgläubiger vorschrieben? Seit der so viel gepriesenen Aufklärung alles bei uns mit den nötigen Mehrheiten machbar, denn bei uns zählt Quantität und nicht Qualität. Oder die Tötung junger Menschen, die einen künstlich festgelegten Altersschwellwert noch nicht erreicht haben, wie es bei uns sogar Realität ist?

    Das ist eine sehr heikle Frage, die nicht so einfach zu beantworten ist, und schon einmal hatten wir in der Geschichte damit Probleme.

    • brechstange
      12. September 2016 08:35

      Die Entscheidung zum Christentum überzutreten, muss mE aus der muslimischen Gesellschaft individuell selbst kommen. Verordnet wird das nicht funktionieren.

    • Konrad Loräntz
      12. September 2016 11:46

      Agnostizismus wäre wohl die zeitgemässere Lösung. Religiöse Überzeugungen können nur aus der Muttermilch kommen.

  30. dssm
    12. September 2016 07:47

    Es gibt immer nur mit einer Gruppe von Zuwanderern Probleme: Mit den islamischen!

    Aber bekanntlich hat ja der Islam nichts mit dem Islam zu tun.

  31. Der Tetra
    12. September 2016 07:04

    OT:

    Der gesamten Bloggemeinde einen schönen 333. Jahrestag des Entsatzes unseres schönen Wiens und der vorübergehenden Rettung des Abendlandes vor den osmanischen Mordbrennern!!!
    In Mariä Namen, Amen!

    • Riese35
      12. September 2016 07:54

      ... und der 445. Jahrestag, der bei uns heute so gerne politisch korrekt umgedeutet wird, naht in knapp einem Monat: das Fest der allerseligsten Jungfrau Maria vom Rosenkranz, zur Erinnerung an die kleine Hafenstadt Nafpaktos!

    • Rübezahl
      12. September 2016 09:13

      Danke Riese für diese Information. Kannte ich nicht...

    • Der Tetra
      12. September 2016 11:10

      Ja, am 07.10. ist es soweit auch dieser kleinen Hafenstadt, welche auch als Lepanto bekannt ist, bzw. der in ihrer Nähe stattgefunden siegreichen Seeschlacht der Heiligen Liga unter dem Oberbefehel des Ritters Johann von Österreich (Don Juan de Austria) und dem Schutze Unserer Lieben Frau vom Siege zu gedenken.

      Auch wenn das Fest Unserer Lieben Frau vom Siege schon zwei Jahre nach der Schlacht in das Fest Unserer Lieben Frau vom Rosenkranz umbenannt wurde.

    • haro
      12. September 2016 16:08

      Gestern - wieder- in Wien gesehen: Kolonne an Fahrzeugen mit türkischen Fahnen. Keiner hält sie auf ...

    • astuga (kein Partner)
  32. Abaelaard
    12. September 2016 07:03

    Ich glaube dem Artikel des Blogmasters ist nichts mehr hinzuzufügen. Aber wer von den Maßgeblichen denkt schon darüber nach oder zieht gar Konsequenzen. Die 35%-Partei predigt ohnehin seit Jahren Ähnliches wenn auch nicht in so ausgeschliffener Form, deswegen haben sie ja 35. Die Anderen verweigern sich in unterschiedlicher Intensität den bekannten Tatsachen, der Gradmesser des Zusammenlebens ist und bleibt und kann nur sein UNSERE Form der Existenz.

  33. 11er
    • franz-josef
      12. September 2016 11:44

      Mustafa Kemal der Begründer der Türkei, genannt Atatürk, hat wohl hautnah den Islam erfahren und gründlich gekannt, was ihn offenbar zu den folgenden Aussagen und der harten Beurteilung veranlasste:

      “Diese Hirtenreligion eines pädophilen Kriegstreibers ist der größte Klotz am Bein unserer Nation!”

      Millionen Ungebildeten wurde diese Information offenbar vorenthalten.....

    • franz-josef
      12. September 2016 11:45

      (ist kopiert aus obigem Link)

  34. Maria Kiel
    12. September 2016 02:54

    "......Sie sind das Produkt der christlich-jüdischen Prägung, des antiken Erbes und der laizistischen Aufklärung. Diese drei Wurzeln des Abendlandes haben in den letzten Jahrzehnten – nach vielen Konflikten der Vergangenheit – zu einer gut funktionierenden und für die Menschen lebenswerten Basis geführt."

    - und spiegelverkehrt sind die Menschen aus muslimischen Staaten das Produkt islamischer Prägung, das Produkt einer Religion, die sich durch die Jahrhunderte um kein Jota der Aufklärung angenähert hat. Gute Moslems, böse Islamisten? An ihren Taten sollt Ihr sie messen - also messen wir sie daran, ob sie ihr Äußeres den Vorschriften des Koran anpassen, welches Verhalten sie von den eigenen Frauen fordern und welches sie den westlichen Frauen gegenüber zeigen. Messen wir sie daran, ob sie die Gesetze und demokratischen Spielregeln des Westens akzeptieren ohne Wenn und Aber. Ja, an ihren Taten sollt Ihr sie messen - also messen wir sie daran, was Brauch ist in den Ländern, wo sie als Muslime in der Überzahl sind, in den Ländern deren Prägung sie durch Generationen erfahren haben. Noch Fragen?





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