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Das Parken und das Denken in der Großstadt

Ob es die ÖVP wirklich nötig hatte, ihren Widerstand gegen die Gebührenpflicht für das Parken eines Autos so lange fortzusetzen, bis sie – auch – deswegen in einem weiteren Wiener Bezirk abgewählt worden ist? Nun, das ist Sache der Wiener Schwarzen. Jedenfalls ist jetzt auch in Währing das Parken kostenpflichtig geworden, als Folge der Tatsache, dass die ÖVP den Bezirk verloren hat. Und nur Suizid-Tendenzen der verbliebenen schwarzen Vorsteher in Döbling und Hietzing können erklären, warum nicht auch diese beiden Bezirke längst nachgezogen haben.

Gewiss gibt es an der Wiener Gebührenpflicht viele schlimmen Defizite zu bekritteln:

  1. Sie ist so uneinheitlich geregelt, dass man eine eigene App braucht, um zu wissen, ob, wann und wie lange in der jeweiligen Gasse Parkschein-Pflicht besteht.
  2. Diese ist für Nichtwiener – zum Unterschied von den meisten anderen Großstädten Europas – völlig intransparent. Sie ist nur juristisch (durch das irgendwo weit entfernt auf die Straße gepinselte seltsame Wort „Zone“), aber in keiner Weise kommunikationsorientiert kundgemacht. Das ist in einer Touristenstadt völlig pervers. Wer zum ersten Mal nach Wien kommt, fällt mit Sicherheit auf diese Falle herein. Oder ist das gar Absicht einer abkassierwütigen Gemeinde?
  3. Außerhalb der Öffnungszeiten von Trafiken wird es auch für wissende Touristen immer schwieriger, solche Parkscheine zu erwerben (Ganz abgesehen davon, dass immer mehr Trafiken aufgrund der zu geringen Margen den Verkauf überhaupt eingestellt haben). Irgendwie bin ich es langsam satt, ständig verzweifelt herumirrenden Stadtbesuchern einen Parkschein zu schenken, damit sich Wien nicht nur mit dem hässlichen Antlitz der Rathauspolitik zeigt.
  4. Ärgerlich ist auch der Aufwand mit den angeschafften Zetteln bei jeder der (an sich schon fragwürdigen und überflüssigen) Preiserhöhungen.
  5. Warum gibt es nicht wie in anderen Städten Automaten, die das können?
  6. Besonders schlimm ist, dass es noch immer nicht an den Stadtgrenzen (in Wien wie Niederösterreich) ausreichend große und extrem gut beworbene Parkflächen gibt, wo Touristen wie Tages- und Wochenpendler günstig ihr Auto abstellen können. UND wo sie direkt in Massenverkehrsmittel einsteigen können.
  7. Die immer mehr um sich greifenden – und oft nur halbgenutzten – Sonderzonen, in denen nur Bezirksbewohner parken können, höhlen den Grundgedanken völlig aus.

Das alles ist Unsinn. Aber der Grundgedanke ist richtig und ist auch trotz der gravierenden Defizite umzusetzen. Und er ist ein marktwirtschaftlicher. Eigentlich sollte gerade die ÖVP wissen, dass immer nur marktwirtschaftliche, (neo)liberale Lösungen funktionieren.

Denn es ist absolut sozialistisches Denken, zu meinen, dass man gratis Anspruch auf extrem knappen öffentlichen Grund hat, um dort sein Auto abzustellen. Sogar dann, wenn man es nie braucht. Was knapp ist, soll seinen Preis haben. Nur so wird es am sinnvollsten genutzt. Wer Besorgungen, Arztwege und ähnliches hat und wer diese aus irgendeinem Grund mit dem Auto erledigen will oder muss, soll zu Gunsten der Allgemeinheit zahlen. Und nicht etwa bestimmte Ziele meiden oder mit dem Taxi fahren müssen, weil alle Parkplätze von Menschen aus ganz Mitteleuropa belegt sind, die ihr Auto oft eine Woche oder länger unbenutzt stehen lassen. Durch die Gebührenpflicht kann ein Parkplatz im Laufe einer Woche von Dutzenden Fahrzeugen genutzt werden, statt von einem einzigen nicht genutzt.

Das erhöht die Lebensqualität in der Stadt.

Auch ÖVP und FPÖ sollten einsehen, dass auch einmal von Rot und Grün richtige Ideen kommen können, die auch für Autofahrer sinnvoll sind. Haben doch sonst die Grünen ohnedies nur Ideen zugunsten der Radfahrer, die auf Kosten der Fußgänger, Kinder, Autofahrer und Verkehrssicherheit gehen.

Heißt das, dass man jedenfalls für ein Auto in der Stadt einen Abstellplatz zahlen muss? Ja, das heißt es. Anders lässt sich die Verkehrsfrage angesichts der Vollmotorisierung, der wachsenden Mobilität, des begrenzten Platzes und der wachsenden Attraktivität der Städte nicht lösen.

Dabei dürfte es auch keinen Bezirksegoismus geben à la „Nur wir dürfen hier parken, alle anderen sollen schauen, wo sie bleiben“. Dieser Bezirksegoismus grassiert leider in allen Parteien. In dieser Frage sind die Grünen mit ihrer Kirchturmsmentalität hauptschuldig, weil sie verhindert haben, dass viele Garagenprojekte in Wien gebaut werden konnten.

Die „lustige“ Universität

Es gibt in dieser Stadt keinen vernünftigen Schritt, der nicht zugleich von Lächerlichkeiten begleitet wird. Jetzt – jetzt, wo die Parkscheinpflicht schon eingeführt ist! – macht die Wirtschaftsuniversität, unterstützt von der Wirtschaftskammer eine Untersuchung über „Berufspendler in Währing“. Das könnte dem nächsten Band „Schildbürger zu Wien“ als weiteres Kapitel angehängt werden. Das zeigt, wie sehr manche Universitäten eingefrorene Posthorntöne für „Wissenschaft“ halten.

Und so manche Währinger Kammermitglieder werden sich besonders „freuen“, wenn die Teilnahme an der Studie mit einem 7-Euro-Gutschein vom Amazon honoriert wird. Denn Amazon ist der weitaus härteste Konkurrent vieler Kammermitglieder (wobei – ehrlicherweise sei es gesagt – auch ich schon hie und da bei diesem Versandhändler eingekauft habe; aber ich bin ja kein Kammermitglied).

Freilich: Warum soll ausgerechnet in der Wirtschaftskammer oder der Wirtschaftsuniversität Denken üblich werden?

 

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

 

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKein Partner
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2016 08:36

    Die Kurzparkzonenregelungen mit den erforderlichen Gebühren sind nur eine reine Abzockerei. Das Wort "Parkraumbewirtschaftung" wird nur als Alibi verwendet, denn der Stadt Wien (und anderen Kommunen) geht es nur um neue Einnahmen. Gleichzeitig werden in Schnellsiederkursen Leute als Kontrollorgane geschult und mit polizeiähnlichen (!!) Uniformen versehen, um die Arbeitslosigkeit etwas zu reduzieren.
    Eigentlich beinhaltet die Kfz-Steuer schon die Berechtigung zur Benützung von öffentlichen Straßen und erlaubten Abstellplätzen im sog. öffentlichen Gut. Also zahlt man zweimal.

    Leider gibt es mit den meisten Nachbarstaaten noch immer nicht entsprechende Abkommen (beonders für geringere Beträge), sodass viele Pkw-Fahrer mit östlichen Kennzeichen bewusst die Parkregelungen missachten und alle an den Scheibenwischern angebrachten Zahlungsaufforderungen vernichten. Abschleppungen erfolgen ja nur bei Verkehrsbehinderungen.

  2. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2016 13:26

    Ach ich bitte!
    In Währing leidet man an so massivem Bargeldüberhang, daß die lumpigen 90 Euro im Jahr ja wirklich nicht in's Gewicht fallen. Hauptsache, man hat "Strache verhindert" und deshalb ist man froh, wenn Sozis und Ökobolschewiken regieren und durch Abzocke und Abgaben aller Art - zusätzlich zur berappten KFZ-Steuer - dem strotzenden
    Geldbeutel wohltuende Erleichterung verschaffen!
    Wie bestellt, so geliefert!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorharo
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2016 21:53

    Zu Punkt 6 wäre noch zu sagen: Schon vor Jahrzehnten hätte man diese Parkplätze schaffen müssen und in Zusammenarbeit williger Landeshäuptlinge von Wien und NÖ wäre das auch möglich gewesen. Und die Grünen hätten dies unterstützen müssen falls ihnen wirklich der Umweltschutz ein Anliegen wäre. Die AK und Gewerkschaften ebenso falls ihnen Arbeitnehmer ein Anliegen wären.

    Die U1 Verlängerung ist nun wieder ein Beispiel wie man nichts gelernt hat. Anstatt die Variante bis nach NÖ und dort große Parkplätze zu schaffen hat man wieder Murks und Abzocke (keine Parkplätze für Pendler dafür Parkpickerln für Bewohner die aber keinen Parkplatz garantieren) wie im Westen wo auch keine Parkplätze geschaffen wurden sondern nach vielen Jahren eine Parkgarage die auch schon wieder überfüllt von Pendlern ist.

    Der Wirrwarr bezüglich Parken in Wien hat Seltenheitswert. Die Uneinheitlichkeit, die mangelnde Kennzeichnung, die teuren Gebühren bezüglich Kurzparkzeiten sind ärgerlich und dienen nur der Abzocke.

    Keiner meiner Bekannten fährt mehr gerne oder zum Einkaufsbummel (wie früher) nach Wien.

    Freunde in der Innenstadt zu besuchen kostet 4 Euro pro Stunde in der Parkgarage. Auch deren Kinder sind nicht begeistert wenn sie von einem Bezirk -wo sie ein Parkpickerl besitzen- in den anderen fahren und nun wieder zahlen müssen . Umgekehrt parken diese Freunde gratis am Land in NÖ vor dem Haus sowohl in der Straße wie auch am Grundstück - schließlich musste man beim Haus- und Zaunbau "reinrücken" und somit einen zusätzlichen Parkplatz schaffen.

    Die Steuerleistung die jeder Autobesitzer bereits bezahlt wird immer höher, die Gegenleistungen werden immer niedriger oder kommen denen zugute die keinen Beitrag leisten - siehe aufwendige Radwege. Und das erinnert an die neuen Einwanderer die zwar alle Leistungen vom Staat erhalten aber nie -so wie die hier ansässigen Bürger- vorher einbezahlen mussten um Anspruch auf eine Leistung zu haben und von denen auch keinerlei Rückzahlung erwartet bzw. verlangt wird.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2016 11:12

    warum man für 15 Minuten Gratisparken einen eigenen Parkschein ausfüllen muss, und nicht - wie in allen anderen Gemeinden üblich - eine Parkuhr verwenden darf?

    Weil das Lesen einer Uhr mit zwei Zeigern den meisten Parkkontrolloren nicht zumutbar ist ...?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2016 13:54

    Seit 50 Jahren hat die ÖVP nichts mehr für Kleinbürger getan, obwohl diese die meisten ihrer Wähler stellten.
    Sit 50 Jahren ist die ÖVP in Auflösung begriffen und sucht den Grund dafür .
    ARM, die ÖVP!

  6. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    11. September 2016 11:41

    Wieder mal OT:

    Da gibt's einen Fond-Manager, der die fleißige Arbeit der Regierung lobt,
    der sieht, wie es unter C.Kern besser wird [ verkrampf ] .

    Aber der aufschlußreichste Satz:
    » Die Leute haben Angst vor dem Geldverlieren, das ist irrational. «

    Wenn ich zuschauen muß, wie unter den Linken Alles in den Dreck
    gezogen wird, wie rational begründbare konservative Werte ins
    Gegenteil verdreht werden und sogar erfolgreiches Wirtschaften als
    Neoliberalismus gebrandmarkt wird . . . UND wenn ich erleben muß,
    daß ich auf KEINER Bank mehr Zinsen bekomme, sondern in sog.
    "Depots" gedrängt werde, die ab und an mal kräftig durchsacken,
    also nur viel Risiko und KEIN Ertrag . . . dann ist es also
    irrational, wenn ich Angst habe, mein sauer-verdientes, angespartes
    und x-fach versteuertes Geld zu verlieren ?@!

    Was hier wirklich irrational ist, das ist die Abgehobenheit solcher Experten


    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5083419/Fondsmanager-Umek_Eine-lange-Tradition-des-Verteufelns?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  7. Ausgezeichneter KommentatorSusanna
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. September 2016 11:45

    Freilich soll das Parken etwas kosten. Ausnahmslos. Aber ist es wirklich zwingend notwendig, die Anzahl der Parkplätze ständig zu verringern? Meine Beobachtung: Schrägparkzonen werden in Längsparkzonen umgewandelt, überdimensionale Schanigärten entstehen auf Parkplätzen, Radwege ersetzen Parkplätze... Räder gehören übrigens auch zum sonst so verpönten Individualverkehr, bekommen eigene Flächen zum Fahren und Parken, aber welche Gebühren werden von Radfahrern eingehoben?
    Und übrigens: Als Fußgänger fühle ich mich neben einer Parkspur mit stehenden Autos wesentlich sicherer als neben einem Radweg!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorSusanna
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    13. September 2016 11:45

    Freilich soll das Parken etwas kosten. Ausnahmslos. Aber ist es wirklich zwingend notwendig, die Anzahl der Parkplätze ständig zu verringern? Meine Beobachtung: Schrägparkzonen werden in Längsparkzonen umgewandelt, überdimensionale Schanigärten entstehen auf Parkplätzen, Radwege ersetzen Parkplätze... Räder gehören übrigens auch zum sonst so verpönten Individualverkehr, bekommen eigene Flächen zum Fahren und Parken, aber welche Gebühren werden von Radfahrern eingehoben?
    Und übrigens: Als Fußgänger fühle ich mich neben einer Parkspur mit stehenden Autos wesentlich sicherer als neben einem Radweg!


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    15. September 2016 00:04

    "Denn es ist absolut sozialistisches Denken, zu meinen, dass man gratis Anspruch auf extrem knappen öffentlichen Grund hat, um dort sein Auto abzustellen"

    Dieser Gedanke ist grundfalsch.
    Der öffentliche Grund wurde aus Steuern und Abgaben finanziert. Es ist ist absolut sozialistisches Denken, ihn nochmals zu besteuern.

  2. fewe (kein Partner)
    14. September 2016 16:12

    Also ich wohne in einem Bezirk innerhalb des Gürtels und ich finde die Kurzparkzonen gut. Auch die Parkplätze für Anrainer. Zuvor hatte ich kaum einen Parkplatz gefunden und hatte deswegen auch einen Garagenplatz, der mich pro Jahr 2000 EUR gekostet hatte. Die Parkplätze werden zwar zunehmend weniger, aber es gibt auch immer mehr Häuser mit Garagen und - so mein Eindruck - die Autos werden weniger.

    Für mich ist das so vorteilhaft. Ich finde innerhalb fünf Minuten einen Parkplatz und es kostet zwar was, aber sehr erheblich weniger als ein Garagenplatz. Der lange Weg in die Garage ist auch nicht angenehm, ich habe das Auto lieber auf der Straße stehen.

  3. fxs (kein Partner)
    13. September 2016 12:47

    Die ÖVP hat's nicht leicht. Wenn sie sich nach der Wahl nicht mehr um ihre vor der Wahl getroffenen Aussagen kümmert, wirft man ihr Bruch der Wahlverprechen vor. Steht sie nach der Wahl zu den vor der Wahl getroffennen Aussagen, dann hat sie Suizid-Tentenzen

  4. Susanna (kein Partner)
    13. September 2016 11:45

    Freilich soll das Parken etwas kosten. Ausnahmslos. Aber ist es wirklich zwingend notwendig, die Anzahl der Parkplätze ständig zu verringern? Meine Beobachtung: Schrägparkzonen werden in Längsparkzonen umgewandelt, überdimensionale Schanigärten entstehen auf Parkplätzen, Radwege ersetzen Parkplätze... Räder gehören übrigens auch zum sonst so verpönten Individualverkehr, bekommen eigene Flächen zum Fahren und Parken, aber welche Gebühren werden von Radfahrern eingehoben?
    Und übrigens: Als Fußgänger fühle ich mich neben einer Parkspur mit stehenden Autos wesentlich sicherer als neben einem Radweg!

  5. Sorcier343 (kein Partner)
    13. September 2016 10:23

    Wir brauchen Tata-Nano-Autos, Einsitzer-Autos und Mopeds. Zudem sollten sich immer mehr Menschen von veganer Urkost ernähren. Das Christentum muss von Christian Wicca abgelöst werden. Man kann durch luzide Träume zu mystischen Erfahrungen und Wunderheilungen gelangen.

  6. Erich (kein Partner)
    13. September 2016 09:12

    Als ab-und-zu Wienbesucher per PKW: Es gibt im Zentrum die Garage vor dem MQ (ehemals Messepalast), die nur 2€ die Stunde kassiert und 8€ für 24 Stunden. Am Karlsplatz ist es in der Martiellistraße ähnlich, wobei die Tagesgebühr 10€ beträgt. Die P bei Parkscheibenplätzen vielleicht strichliert.

    • Erich (kein Partner)
      13. September 2016 09:20

      Sorry, da wurde etwas beim Senden geschluckt.
      Es ist auch mit Automaten nicht immer klar, ob ich auf einem zahlpflichtigen Platz stehe. Die sollten also mit blauen Linien deutlich markiert sei.
      Aber fördern Automaten das Stadtbild? Man schaue sich das in Salzburg an! (Allerdings: sobald eine den Sozialisten nahestehende Firma Automaten erzeugt, werden sie wohl plötzlich in Diskussion kommen ;-))
      Noch was: die P&R-Plätze Hütteldorf, Franzosenweg usw. sind billig, aber doch schon in der Früh voll. Kann man dort länger als 24h parken??
      Handyparken ist in Wien einfach da nur ein Anbieter und die Konditionen wie bei den Zetteln. Es gibt auch Zettel-Automaten bei Trafiken.

  7. Bob
    12. September 2016 09:11

    Es gibt eine ganz einfache Lösung: das rotzgrüne Wien meiden.

    • franz-josef
      13. September 2016 11:58

      Geht halt nicht so einfach, weder das Meiden noch das Durchführen: Mit Paketen und Taschen und Kleinkind und Hund einen Besuch bei nicht gehfähigem Verwandten in Wien machen - das möge mir diese Zahnlücke einmal per Park and Ride plus Fahrrad vorhupfen, bitteschön. Von den Besuchsbeschränkungen durch gelbe Parkscheine oder, da Verlängerungen/Erneuerungen nicht erlaubt, farceartiges Umstellen des Kfz nach vorheriger mühseligster Suche nach neuem Parkplatz, wieder samt Kleinkind und Hund und Fußmarsch und zurück zu besuchtem Verwandten....

      Tschuldigung, aber jedesmal zum Speiben, diese "Bewirtschaftung".

  8. haro
    11. September 2016 21:53

    Zu Punkt 6 wäre noch zu sagen: Schon vor Jahrzehnten hätte man diese Parkplätze schaffen müssen und in Zusammenarbeit williger Landeshäuptlinge von Wien und NÖ wäre das auch möglich gewesen. Und die Grünen hätten dies unterstützen müssen falls ihnen wirklich der Umweltschutz ein Anliegen wäre. Die AK und Gewerkschaften ebenso falls ihnen Arbeitnehmer ein Anliegen wären.

    Die U1 Verlängerung ist nun wieder ein Beispiel wie man nichts gelernt hat. Anstatt die Variante bis nach NÖ und dort große Parkplätze zu schaffen hat man wieder Murks und Abzocke (keine Parkplätze für Pendler dafür Parkpickerln für Bewohner die aber keinen Parkplatz garantieren) wie im Westen wo auch keine Parkplätze geschaffen wurden sondern nach vielen Jahren eine Parkgarage die auch schon wieder überfüllt von Pendlern ist.

    Der Wirrwarr bezüglich Parken in Wien hat Seltenheitswert. Die Uneinheitlichkeit, die mangelnde Kennzeichnung, die teuren Gebühren bezüglich Kurzparkzeiten sind ärgerlich und dienen nur der Abzocke.

    Keiner meiner Bekannten fährt mehr gerne oder zum Einkaufsbummel (wie früher) nach Wien.

    Freunde in der Innenstadt zu besuchen kostet 4 Euro pro Stunde in der Parkgarage. Auch deren Kinder sind nicht begeistert wenn sie von einem Bezirk -wo sie ein Parkpickerl besitzen- in den anderen fahren und nun wieder zahlen müssen . Umgekehrt parken diese Freunde gratis am Land in NÖ vor dem Haus sowohl in der Straße wie auch am Grundstück - schließlich musste man beim Haus- und Zaunbau "reinrücken" und somit einen zusätzlichen Parkplatz schaffen.

    Die Steuerleistung die jeder Autobesitzer bereits bezahlt wird immer höher, die Gegenleistungen werden immer niedriger oder kommen denen zugute die keinen Beitrag leisten - siehe aufwendige Radwege. Und das erinnert an die neuen Einwanderer die zwar alle Leistungen vom Staat erhalten aber nie -so wie die hier ansässigen Bürger- vorher einbezahlen mussten um Anspruch auf eine Leistung zu haben und von denen auch keinerlei Rückzahlung erwartet bzw. verlangt wird.

  9. 11er
    11. September 2016 20:08

    Ausländische (Kurz-)parksünder werden mittlerweile mittels Radklammer ans Bezahlen erinnert, das hat die Zahlungsmoral schon etwas verbessert.

  10. Normalsterblicher
    11. September 2016 14:30

    "Denn es ist absolut sozialistisches Denken, zu meinen, dass man gratis Anspruch auf extrem knappen öffentlichen Grund hat, um dort sein Auto abzustellen. Sogar dann, wenn man es nie braucht. "

    Ich kann "Kein Partner" nur beipflichten, dass die Autofahrer bereits über Mineralölsteuer, KFZ-Steuer, Versicherungssteuer, NoVA etc ausreichend zur Erhaltung des Straßennetzes beitragen. Den Gemeinden fließt ja auch über den Finanzausgleich ein Teil dieser Abgaben zu. Wer sein Auto kaum braucht, ist zumeist entweder schonungsbedürftiger Pensionist oder ohnedies "folgsamer" Öffi-Fahrer, der als solcher trotzdem PKW-Standkosten zu berappen hat.

    Deshalb ist die Nicht- bzw Kaumbenutzung der teuren, nicht bedarfsgerechten, jedem Steuerzahler aufgezwungenen Radfahrwege das eigentliche Ärgernis, nicht die Okkupation eines Parkplatzes durch ein kaum genutztes KFZ. - Und das alles nur für eine Handvoll von Radfetischisten - wie nicht zu übersehen ist!

    Ähnlich von (gewichtigerem) Übel ist, wenn Autofahrer beim Parken mindestens 1 Meter Abstand zu anderen abgestellten Autos lassen, oder schwere Motorräder genau in der Mitte einer 5 Meter-Parklücke abgestellt werden.

    Von einer Parkraumbewirtschaftung kann nicht gesprochen werden, solange die Gemeinde nur einstreift, aber nichts für die Bereitstellung ausreichender Parkplätze tut (im Gegenteil!). Der Lenkungseffekt beschränkt sich diesfalls darauf, den PKW-Gebrauch im Stadtgebiet zu eliminieren (nach dem Motto: "Brauch ma net" - die Bonzen haben für ihre geselligen Anlässe "eh'" Dienstautos mit Chauffeuren, manchmal sogar samt Fahrrad im Gepäcksraum).

    Lenkungseffekt im marktwirtschaftlichen Sinne hieße, nicht nur parkplatzreduzierende Maßnahmen nach Möglichkeit zu vermeiden, sondern wo immer möglich Querparkplätze zu ermöglichen, Schienenareale zu überbauen, Privatgaragen zu ermutigen, und Garagenstellplätze den Einwohnern günstig zur Verfügung zu stellen (etwa wenn trotz Parkpickerl kein Platz vor'm Haus gefunden werden kann) - und selbstverständlich: mit dem Obulus der geschröpften PKW-Besitzer günstige Parkplatzmöglichkeiten für Pendler an den Stadtgrenzen zu schaffen (evtl durch Parkhäuser).

    Wenn alle Voraussetzungen optimal gegeben wären, könnte man sicher sein, dass nur diejenigen die spritfressenden regelmäßigen Staus in der Stadt zu Stoßzeiten in Kauf nehmen, die auch tatsächliche gute Gründe haben, trotzdem auf ihr Auto nicht zu verzichten.

  11. socrates
    11. September 2016 13:54

    Seit 50 Jahren hat die ÖVP nichts mehr für Kleinbürger getan, obwohl diese die meisten ihrer Wähler stellten.
    Sit 50 Jahren ist die ÖVP in Auflösung begriffen und sucht den Grund dafür .
    ARM, die ÖVP!

    • Cotopaxi
      11. September 2016 17:08

      Diese Dumpfbacken haben sogar eine NEOS-Wählerin zur ÖVP-Ministerin gemacht. Vielleicht erhoffte man sich bessere Umfrage-Werte aus dem Hause Karmasin? ;-)

  12. Sensenmann
    11. September 2016 13:26

    Ach ich bitte!
    In Währing leidet man an so massivem Bargeldüberhang, daß die lumpigen 90 Euro im Jahr ja wirklich nicht in's Gewicht fallen. Hauptsache, man hat "Strache verhindert" und deshalb ist man froh, wenn Sozis und Ökobolschewiken regieren und durch Abzocke und Abgaben aller Art - zusätzlich zur berappten KFZ-Steuer - dem strotzenden
    Geldbeutel wohltuende Erleichterung verschaffen!
    Wie bestellt, so geliefert!

  13. zweyfus
    11. September 2016 13:11

    Das ist die Milch der frommen Denkungsart:

    Wenn man öffentliches Gut für sich alleine will, vertreibt man alle anderen Nutzer und verteufelt sie. In diesem Fall die die schändlichen Pendler, die täglich nach Wien hereinströmen, um uns armen schutzwürdigen Wienerinnen und Wienern die Arbeits- und Parkplätze zu stehlen.

    Natürlich geht es dann bald weiter: Das Parkverbot wird von Bezirksfremden auf Gassenfremde ausgeweitet. So müssen Parkpickerl-Besitzer erzürnt feststellen, dass ihre Pickerln in immer weniger Teilen ihres eigenen Bezirkes gelten - weil sich inzwischen Anrainer Exklusivrechte ertrotzt haben.

    A.U. zeigt uns heute sehr schön, wie schnell ein Paulus zum Saulus werden kann, wenn es um den eigenen Parkplatz geht.

  14. Sozialrat
    11. September 2016 12:51

    Wer sich in Wien keinen Garagen oder sonstigen Parkplatz auf Privatgrund leisten kann, braucht auch kein Auto. Es ist völlig unverständlich, den knappen Raum auf den Strassen dazu zu verwenden, sein Auto tage und - und wochenlang unbenutzt abzustellen. Strassen sind Verkehrsflächen und keine Lagerplätze.

    • franz-josef
      13. September 2016 12:00

      Sie leben in einer Parallelwelt.

    • Leistungsträger
      15. September 2016 12:53

      Diese Erkenntnis ist völlig richtig. Die Lebensqualität in den Städten würde rsant steigen, würden alle Dauerparker in Hoch- und Tiefgaragen verschwinden und nur der Tagesverkehr die Strassen belasten. Es ist ja wirklicht einzusehen, warum jemand sein Auto, das es er oft tage- und wochenlang nicht benötigt auf kostbarem öffentlich Grund abstellt.

    • Nettozahler
      15. September 2016 12:56

      Endlich eine vernünftige Aussage zur Verkehrs- und Parkplatzmisere.

  15. machmuss verschiebnix
    11. September 2016 11:41

    Wieder mal OT:

    Da gibt's einen Fond-Manager, der die fleißige Arbeit der Regierung lobt,
    der sieht, wie es unter C.Kern besser wird [ verkrampf ] .

    Aber der aufschlußreichste Satz:
    » Die Leute haben Angst vor dem Geldverlieren, das ist irrational. «

    Wenn ich zuschauen muß, wie unter den Linken Alles in den Dreck
    gezogen wird, wie rational begründbare konservative Werte ins
    Gegenteil verdreht werden und sogar erfolgreiches Wirtschaften als
    Neoliberalismus gebrandmarkt wird . . . UND wenn ich erleben muß,
    daß ich auf KEINER Bank mehr Zinsen bekomme, sondern in sog.
    "Depots" gedrängt werde, die ab und an mal kräftig durchsacken,
    also nur viel Risiko und KEIN Ertrag . . . dann ist es also
    irrational, wenn ich Angst habe, mein sauer-verdientes, angespartes
    und x-fach versteuertes Geld zu verlieren ?@!

    Was hier wirklich irrational ist, das ist die Abgehobenheit solcher Experten


    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5083419/Fondsmanager-Umek_Eine-lange-Tradition-des-Verteufelns?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  16. Politicus1
    11. September 2016 11:12

    warum man für 15 Minuten Gratisparken einen eigenen Parkschein ausfüllen muss, und nicht - wie in allen anderen Gemeinden üblich - eine Parkuhr verwenden darf?

    Weil das Lesen einer Uhr mit zwei Zeigern den meisten Parkkontrolloren nicht zumutbar ist ...?

  17. HDW
    11. September 2016 10:55

    Warum die Stadt Wien keine Automaten aufstellt?
    Weil die Stadt Wien den Roten gehört, für die Stimmenkauf seit Gründung der Partei immanent ist. (RoteParallelgesellschaft mit Obulus an die Partei, STAATSBANKEN, KONSUM, ARBÖ, ASKÖ, KAV, A.SAMARITER, VOLKSHILFE, GEWISTA, GESIBA, u.s.w. und so fort)
    Die Automaten aber können nicht wählen, die Parksheriffs (!?) und ihre Familienmitglieder schon! Rote Autobesitzerinnen (mit und ohne Kopftuch) durchschauen das?
    Für die gilt immer noch und wieder das alte: Gemeindewohnung für Parteibuch, und sei es als Zweitwohnsitz!

  18. Josef Maierhofer
    11. September 2016 10:44

    Wien ist anders, steht an allen Stadteinfahrten.

    Egal, wohin man sein Auge wendet, überall Unzulänglichkeit, Schlamperei, etc. Wie ist etwa Parken in London: in der Innenstadt muss man sogar für die Einfahrt zahlen, nicht nur fürs Parken, Randbezirke ist alles frei. Wie ist es in München, Innenstadt hat teure Parkgaragen und sonst kaum zahlungspflichtige Parkplätze, die noch teurer als die Garagen sind, Randbezirke frei, Wien ist eben sozialistischer als die Londoner Sozialisten, es zahlen alle in allen Bezirken und bekommen dafür keine Parkplätze, na, wenn das kein Geschäft ist.

    Oder wenden wir das Auge auf die 'Öffis', speziell auf die Automaten, die sprechen nur Deutsch, haben null Erklärung zu den einzelnen Tarifarten (anklickbare Infoseiten mehrsprachig wären nötig, nicht nur türkisch), etc. Heerscharen von ratlosen Touristen vor solchen Automaten, auf hilfreiche Wiener (die meist um den Brei herumreden und das Wesentliche nicht erklären können) wartend, etc.
    Personenbesetzte Ticketschalter gibt es an ein paar Stellen, allerdings nur Mo-Fr 08-17, oft noch mit Mittagpause, dort stehen oft lange Schlangen.

    Also von einheitlich und offen als Weltstadt keine Rede.

    Ich würde das flächendeckende 'Parkpickerl' in Wien neben allen, auch sinnvollen, Diskussionen aber auch als Abzocke bezeichnen, als Abzocke einer überschuldeten Pleitestadt.

    Wien ist eben wirklich anders.

  19. Anonymer Feigling
    11. September 2016 08:38

    Hier ist mein Vorschlag für ein "Parkpickerl":

    1. Gilt Wien-weit
    2. Für jeden Haushalt nur 1 Pickerl
    3. Kosten: 5€ für 2 Jahre
    4. 4/5 (später 9/10) der möglichen Parkplätze fallen unter dieses "Pickerl"

    Wer genau mitdenkt, wird sofort die Folgen erkennen:
    1. Der "echte" Wiener zahlt so gut wir nichts dafür und
    2. der "Ausländer" findet kaum einen Parkplatz. Der muss dann sein Auto, wenn er wirklich in die Stadt hineinfahren will, in ein Parkhaus stellen.

  20. Politicus1
    11. September 2016 08:37

    Mein Vorschlag:
    Jedes Auto mit einem "W"-Kennzeichen kann in ganz Wien parken - ohne Parkpickerl, ohne irgendwelche Gebühren.
    Ausgenommen besondere Kurzparkbereiche (Innere Stadt, Geschäftsstraßen, bei öffentlichen Gebäuden ...)
    Alle anderen Autos (WU, TU, BN, Polen, Ungarn ...) brauchen für ganz Wien Kurzparkscheine (max. 3 Stunden).

    Frau Vassilakou braucht nur auf das Abzockegeld zu verzichten ...

  21. Kein Partner
    11. September 2016 08:36

    Die Kurzparkzonenregelungen mit den erforderlichen Gebühren sind nur eine reine Abzockerei. Das Wort "Parkraumbewirtschaftung" wird nur als Alibi verwendet, denn der Stadt Wien (und anderen Kommunen) geht es nur um neue Einnahmen. Gleichzeitig werden in Schnellsiederkursen Leute als Kontrollorgane geschult und mit polizeiähnlichen (!!) Uniformen versehen, um die Arbeitslosigkeit etwas zu reduzieren.
    Eigentlich beinhaltet die Kfz-Steuer schon die Berechtigung zur Benützung von öffentlichen Straßen und erlaubten Abstellplätzen im sog. öffentlichen Gut. Also zahlt man zweimal.

    Leider gibt es mit den meisten Nachbarstaaten noch immer nicht entsprechende Abkommen (beonders für geringere Beträge), sodass viele Pkw-Fahrer mit östlichen Kennzeichen bewusst die Parkregelungen missachten und alle an den Scheibenwischern angebrachten Zahlungsaufforderungen vernichten. Abschleppungen erfolgen ja nur bei Verkehrsbehinderungen.





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