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Wrabetz gegen Grasl: Das ist nicht Brutalität, sondern nebensächlich

Wer ORF-Generaldirektor wird, ist längst nicht das wirkliche wichtige Thema rund um den ORF. Das ist es nur für Parteien und Medien. Wohl ist Alexander Wrabetz – zusammen mit Gerhard Weis und Monika Lindner – eindeutig der schlechteste Chef, den der ORF je hatte. Bei seinem Gegenkandidaten Richard Grasl kann man wenigstens hoffen, dass etliches besser wird.

Aber das wird sicher nicht die Wahl entscheiden. Denn es scheint ja ziemlich sicher zu sein, dass sich Wrabetz die entscheidenden Stimmen von Caritas, Neos und Betriebsräten längst besorgt hat und daher sein eigener Nachfolger werden wird. Höchstens, dass – wie bei fast jeder der durchwegs grauslichen ORF-Wahlen – da derzeit noch der eine oder andere seinen Kaufpreis bis zuletzt in die Höhe pokern wird.

Die Hauptübel des ORF wären aber wohl auch durch eine Grasl-Kür nicht zu beseitigen. Denn die bestehen vor allem in der massiv einseitigen Linksorientierung aller politisch relevanten ORF-Redaktionen. Diese reichen von Ö1 über Online bis zur gesamten Fernsehinformation (mit Ausnahme von Bundesländern und Sport). Und die sind längst zu unaufbrechbarem Beton geworden.

Der einzige Pluralismus der dort herrscht, besteht zwischen jenen Redakteuren wie einem Herrn  Dittlbacher, die sklavisch SPÖ-gehorsam sind, und jenen, die bis in die Haarwurzeln grün denken. Wozu im Radio auch noch ein starker kommunistischer Block kommt. Alle anderen – Konservative, Christliche, (Neo-)Liberale oder gar Freiheitliche – wagen sich, sofern überhaupt noch in Restmolekülen vorhanden, in Sitzungen längst nicht mehr gegen den insbesondere von Oberpolitkommissar Wolf angeführten Linkschor aufzumucken. Sie trauen sich sogar nur noch unter konspirativen Begleitumständen, sich mit ORF-Kritikern zu treffen.

Würde es Grasl wagen, im Fall einer Wahl da wenigstens für ein Spur mehr geistige Ausgewogenheit zu sorgen, würde sofort in aller Öffentlichkeit eine wilde und untergriffige Kampagne gegen ihn losgetreten werden, wie etwa einst gegen den einsam, aber tapfer gegen den Einheits-Strom ankämpfenden TV-Chefredakteur Mück.

Längst bin ich absolut überzeugt, dass das Problem ORF nur durch eine absolute Abschaffung der Gebühren zu lösen ist. Oder zumindest durch eine Aufteilung der Gebühren auf alle Radio- und Fernsehsender, die einer unabhängigen Kommission Qualität, Seriosität, Ausgewogenheit nachweisen können. Was freilich extrem mühsam zu konstruieren sein wird.

Das ORF-Grunddilemma lässt sich auch so definieren: Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist zu einem Medium geworden, dem es völlig wurscht ist, dass er jedes Jahr noch mehr Seher und Hörer verliert. Er ist durch Gebühren und Politik abgesichert und daher durch die Kunden überhaupt nicht beeinflussbar (was naiverweise noch immer manche Österreicher glauben, die sich mit Protestmails an den ORF die Finger wund schreiben).

Aber immerhin kann man Grasl attestieren, dass er einen etwas geschickteren Wahlkampf führt als Wrabetz. Dieser ist offensichtlich nicht nur mit den Nerven ziemlich am Ende. Er verteidigt auch seine absolutistische Macht über den ganzen ORF, mit der die SPÖ seit zehn Jahren den totalen Durchgriff hat (über alle bisweiligen Dissonanzen mit den noch weiter links stehenden ORF-Exponenten hinweg).

Einige Grasl-Ideen klingen – jetzt einmal abgesehen von dem unheilbaren Grundproblem des ORF – durchaus positiv und interessant:

  • Er will die im Lauf der Jahre immer kürzer gewordene Zeit im Bild wieder verlängern, was wenigstens halbwegs an internationale Standards annähert.
  • Er plant ein neues Talk-Format nach dem Vorbild von „Hart, aber fair“ (das ja in Deutschland des Öfteren mutig auffällt).
  • Er will die Kaufmännische und Technische Direktion abwerten, was umgekehrt den Inhalten mehr Gewicht geben würde.
  • Er will in der ORF-Führung an Stelle der Alleinherrschaft eines Mannes ein kollektives Vorstands-Prinzip realisieren (das entspricht ja übrigens auch dem gerade beim Belvedere eingeführten Vier-Augen-Prinzip).
  • Nur wahltaktisch zu verstehen sind freilich etliche Punkte, mit denen Grasl die Bundesländer im ORF aufwerten will.

Demgegenüber fällt bei den Wrabetz-Vorstellungen besonders negativ auf, dass dieser ganz eine Digital-Strategie fahren und auf die sogenannten „sozialen Medien“ setzen will. Daran stört weniger, dass deren Betonung ungefähr seit 20 Jahren in absolut jedem Medienkonzept stehen. Aber damit macht Wrabetz auch klar: Er will noch mehr als bisher den – wie gesagt: fragwürdigen – Wettbewerbsvorteil des ORF durch die Zwangsgebühren auf einem Feld einsetzen, auf dem er alle anderen Medien unfair niederkonkurrieren kann. Das wäre längst strikt unterbunden, gäbe es in Österreich funktionierende Wettbewerbsbehörden.

Typisch Wrabetz ist auch, dass er ausgerechnet dem Alttrotzkisten Raimund Löw ein eigenes Sendeformat schenken will.

Aber endgültig disqualifiziert hat sich der einstige SPÖ-Funktionär Wrabetz vor allem durch die groteske Behauptung, er hätte den ORF entpolitisiert. Es würde dort „vielfältigen, kritischen Journalismus“ geben. Entweder er zeigt damit, dass er wirklich zu jeder noch so unverschämten Lüge imstande ist. Oder er glaubt das wirklich. Dann ist er intellektuell absolut untragbar.

Und jedenfalls zeigt Wrabetz damit auch, dass er im Hauptproblembereich nichts ändern will. Solche Aussagen erinnern ganz stark an Werner Faymanns letzten Auftritt, bei dem dieser selbst der absolut Einzige und Letzte gewesen ist, der für seine acht Jahre Lob gefunden hat (noch dazu skurril überschäumendes).

Keiner der beiden Kandidaten hat aber den Mut zu sagen: „Wir geben keine Seher-Gebühren mehr dafür her, um teuer Formel-1 oder Champions League zu kaufen. Bei uns kann es auch keine Horoskope mehr geben oder getarnt verkaufte Sendeinhalte wie neuerdings beim Frühstücksfernsehen. Wir wollen nicht mehr, sondern weniger Programme machen.“ Und schon gar nicht traut sich einer der beiden zu sagen: „In den letzten Jahren haben Redakteursvertretungen und Betriebsräte immer mehr den Anschein erweckt, als würden sie den ORF führen und über alle wichtigen Funktionen und Inhalte bestimmen: Damit muss Schluss sein.“

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 08:10

    Vor einigen Jahren gab es ich glaube von freiheitlicher Seite den Versuch, eine Offenlegung der Gehälter der Angestellten und Mitarbeiter des ORF zu erreichen. Diese wehrten sich verbissen und nach einigen Gerichtsverfahren wurde die Sache abgelegt. Die Erleichterung der Herrschaften war spürbar, es müssen dort offensichtlich Gehälter gezahlt werden, deren Höhe nicht öffentlichkeitstauglich sind.
    Diese Offenlegung und auch die der wahrscheinlich zahlreichen Sonderverträge der Dittelbachers & Co würde einen Sturm der Entrüstung hervorrufen, der eine Reform erleichtern könnte.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCato
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 04:44

    Ein ORF Volksbegehren zur Abschaffung der Zwangsgebühren ist längst überfällig.

    In vielen Bereichen haben europäische Wettbewerbsregeln bereits zu strukturennen Veränderungen geführt. Der ORF ist bisher ausgeklammert geblieben. Das nachzuholen ist dringend notwendig.

    Die Zwangsgebühren sind gerade unter dem vom ORF so hoch gehaltenen europäischen Regeln, Grundsätzen und Werten abgeschafft. Ein diesbezügliches Volksbegehren ist notwendig.

  3. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 09:56

    Herr AU möge mir verzeihen, aber, abgesehen von der Überschrift, ein sinnloser Beitrag! (Wie er ja selber feststellt: Der ORF ist unsanierbar)

    Wenn die FPÖ bei den nächsten Wahlen stark genug für den Kanzler wird, dann muss sie den ORF abschaffen – nicht mehr, nicht weniger.
    Ebenso muss es dann ein strenges Verbot von einschlägigen Inseraten in Zeitungen geben.
    Dann noch kostendeckende Studiengebühren und Stipendien nur für die MINT-Fächer.
    Und natürlich die ganzen 'Förderungen' an die NGOs abdrehen.

    Entweder die FPÖ setzt das ganz um oder wir brauchen die erst gar nicht zu wählen.

  4. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 08:47

    GRUNDSÄTZLICH
    Nachdem sich die österreichische Parteilandschaft - wie wir bei der Bundespräsidentenwahl gesehen haben - zu einer Einheitspartei mit Blockparteien entwickelt, ist nur die Forderung den ORF zu zertrümmern im Sinne von Freiheit und Demokratie.

    GLEICHSCHALTUNG der Medien
    Die Gleichschaltung der Medien erfolgt letztlich auch durch den ORF. Wer sich wundert, warum die ONLINE-Artikel der Medien so ähnlich sind, sei darauf hingewiesen, dass dem ORF fast 50% der Austria Presse Agentur und somit der Basis der Zeitungsberichtserstattung gehört .
    Die Eigentümer:
    der öffentlich-rechtliche ORF mit 45,6 %, sowie
    Styria Media Group AG (hier: Kleine Zeitung), Graz & Klagenfurt, 10,7 %
    Kurier Zeitungsverlag und Druckerei Ges.m.b.H., Wien, 10,2 %
    Mediengruppe Österreich GmbH, Wien, 10,2 %
    OÖN Redaktion GmbH & Co KG, Linz, 3,9 %
    Die Presse Verlags-Ges.m.b.H. & Co KG, Wien, 3,8 %
    Standard Verlags-Gesellschaft m.b.H., Wien, 3,4 %
    und noch weitere kleine ...

    Der Letzte, der gleichgeschaltet hat, war Goebbels ....

    Wie immer: ZUVIEL ÖFFENTLICHES GELD
    Durch die Zwangsgebühren gehört der ORF noch dazu zu den reichsten Rundfunkanstalten Europas.
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/4961523/ORF-gehort-zu-reichsten-Rundfunkanstalten

    Glaubt denn wirklich jemand im Ernst , dass das reformierbar ist?

  5. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 02:05

    Wie beschrieben, beim ORF wird sich das Wesentlicher seiner seit Jahren vorhandenen Ausrichtung nichts ändern. Zwar ist Grasl rechts stehend, aber er kann sicher nicht die entscheidenden Postenträger in Pension schicken, und die sind, wie gesagt, links oder grün.
    Die Idee, die zwangsweise eingehobenen Gebühren auf alle Sender zu verteilen, ist schön, zwar schwierig, aber letztendlich irreal bei unserer derart politisierten (Medien) Landschaft. Der Zuseher- Zuhörerschwund ist eben beim gesicherten Einkommen zu ignorieren.
    Ein neueres Volksbegehren?

  6. Ausgezeichneter KommentatorWolfgang Bauer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 10:11

    Eine Nebenfront, aber bezeichnend: Ich habe Einblick erhalten in die Situation von jemand, der nur auf Grund eines kaputten Radioweckers durch ein Prüforgan ORF-Hörfunk angemeldet wurde und die Sache nicht weiter verfolgte, da er sich im Recht sah. Nach kurzer Zeit war er durch GIS und eine Inkassofirma (bezeichnenderweise namens "IS") den doppelten Betrag schuldig als die Gebühren ausmachten. Was da an Verzugszinsen (9.5% ab dem ersten Tag), Mahngebühren und allerhand sonstigen Spesen mit verschiedenen Phantasienamen anfallen, ist reiner Wucher!! Schriftliche, begründete Proteste blieben unbentwortet.

    Der Versuch einer Beschwerde beim Konsumentenschutz blieb erwartungsgemäß ohne Antwort. Vielleicht interessiert sich die Volksanwaltschaft dafür. Werde es noch versuchen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. August 2016 13:20

    Einen wirklich sehr SCHWEREN SCHLAG für den rot-grünen ORF mit seinen rot-grünen "Experten" und sein völlig ungeniertes Manipulieren der Konsumenten in die linke Richtung inclusive WAHLHILFE für Rot und Grün würde ein SIEG Norbert HOFERS am 2. 10., bzw. eine NIEDERLAGE für den ORF-Favoriten Van der Bellen bedeuten!

    Nach einem SIEG Norbert HOFERS wäre es dann gleichgültig, wie ein ORF-Generaldirektor heißt; wenn der 100%ige EINSATZ des ORF für VdB erfolglos bliebe, wäre die Macht des ORF endlich GEBROCHEN!

    Der ORF würde sich übrigens schön anschauen, wenn die FPÖ-Wähler, GEGEN deren Interessen der ORF ständig agiert, mit deren Zwangsgebühren der ORF reichlich mitfinanziert wird, sich plötzlich zurecht---wegen Parteien-Begünstigung ---weigerten, ORF-Gebühren zu bezahlen!

    Ein Sieg Norbert HOFERS wäre ein guter Grund, den ORF endlich objektiv werden zu lassen!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTik Tak from far away
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    05. August 2016 10:13

    Was will man denn vom Wrabetz erwarten?

    Der hat sein ganzes Leben lang gelogen und bestenfalls vom Auswurf der Partei gelebt.
    Schon zu seinen VAMED Zeiten, im Wrabetz O-Ton war er dort "Projektmanager", in der Realität war er Buchhalter für einige Projekte in Asien, dabei hat er so viele Fehler gemacht. daß ihn der Kastelitz gefeuert hat.
    Der Wrabetz ist ein SPÖ Statthalter von der Politik Gnaden.
    Der Grasl ist um nichts besser, zeigt sich als "Bürgerlicher" ist aber tiefgrün gefärbt.

    Die Lösung?

    100% Privatisierung des ORF und vollständige Abschaffung der Gebühren und der staatlichen Förderungen.

    Es gibt auch gute Sender in Österreich, ServusTV zum Beispiel.


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    05. August 2016 18:38

    Richtig. Der ORF ist einfach nicht mehr wichtig. Ich sehe etwa einmal im Monat einmal Nachrichten. Man glaubt, das ist ein Amateursender von irgendeinem Dorf, wo ständig der Bürgermeister, der Wirt, der Lehrer und der Pfarrer "kritisch" befragt werden.

  2. Anmerkung (kein Partner)
    05. August 2016 15:22

    Um die Reformierbarkeit des ORF auch verwaltungstechnisch adäquat abzubilden, wird nun dessen Aufwertung im Rahmen der österreichischen Institutionenhierarchie erfolgen: Dem ORF wird der Status einer Kammer verliehen werden.

    Im nächsten Schritt werden SPÖ und ÖVP, wie üblich gestützt auf die Grünen, so wie schon zur Zeit der seligen Kanzlerschaft Gusenbauer die Kammern AK und WK nun auch, wieder mit wohlmeinender EU-Zustimmung, die Österreichische Funkkammer, FK, in den Verfassungsrang heben. Pflichtmitgliedschaft aller Funkwellenempfänger ist selbstverständlich, und mit dem Funkkammerpräsidenten Wrabetz und dem Kammeramtsdirektor Grasl wird auch die Personalfrage glücklich gelöst werden.

  3. Tik Tak from far away (kein Partner)
    05. August 2016 10:13

    Was will man denn vom Wrabetz erwarten?

    Der hat sein ganzes Leben lang gelogen und bestenfalls vom Auswurf der Partei gelebt.
    Schon zu seinen VAMED Zeiten, im Wrabetz O-Ton war er dort "Projektmanager", in der Realität war er Buchhalter für einige Projekte in Asien, dabei hat er so viele Fehler gemacht. daß ihn der Kastelitz gefeuert hat.
    Der Wrabetz ist ein SPÖ Statthalter von der Politik Gnaden.
    Der Grasl ist um nichts besser, zeigt sich als "Bürgerlicher" ist aber tiefgrün gefärbt.

    Die Lösung?

    100% Privatisierung des ORF und vollständige Abschaffung der Gebühren und der staatlichen Förderungen.

    Es gibt auch gute Sender in Österreich, ServusTV zum Beispiel.

  4. Knut (kein Partner)
    05. August 2016 07:12

    Nun - die Skandale werden sich in naher Zukunft beim ORF häufen - wie bei der Telekom (dort soll ja der ehemalige Vizekanzler Gorbach noch angeklagt werden).

    Aber wenn das mit den Skandalen zu arg wird, kann man dem ORF ja einen neuen Namen geben und der gute Ruf ist wieder hergestellt (A1 ist aber leider schon vergeben). Ein einfacher Firmenname täte es auch - Hofberichterstatungs®GmbH ... oder so.

    ? ? Wenn beim Staatsfunk die rote Sonne im Sumpf versinkt … ? ?

  5. bürgerIn (kein Partner)
    05. August 2016 06:55

    orf=Ohne Relevante Funktion in der meinungsbildung mündiger staatsbürgerr! denn auf diese linke, zwangsfinanzierte anstalt kann jeder denkende mensch verzichten. außer man möchte wissen, was rot-grün an strategischen infos so unters volk schmeißen möchten....amüsant, aber sinnlos, da viel zu teuer und viel zu plump als außenstelle der löwelstraße...

  6. Wyatt
    04. August 2016 07:16

    Frage:
    Existiert eigentlich noch das schöne Ö1 Rundfunkstadtbüro des ORF's ? (Für dessen Beibehalt sich vor einiger Zeit, der zwar jetzt nicht mehr unter dem Nick @ Gerhard Pascher schreibende, sogar mit einer Petition stark machte.)

  7. Politicus1
    03. August 2016 20:57

    OT - zwei Privatmeinungen?
    Zuerst erklärt der SPÖ-Gesundheitssprecher (ein Sprecher, den vermutlich noch nie jemand sprechen gehört hat ..) den Wahlärzten und deren Patienten den Krieg.
    Jetzt sagt die SPÖ, das sei nur eine private Meinung gewesen. Also vielleicht nur ein Privatkrieg, weil der Herr Sprecher bei einem Wahlarzt vielleicht schlecht behandelt wurde?

    Und jetzt sagt der Bundeskanzler, dass die Türkei in den kommenden JAHRZEHNTEN kein EU-Beirittskandidat ist; alles andere sei nur Fiktion.
    Bin gespannt, bis die ersten in der Löwelstraße verkünden, dass auch dieses nur die Privatmeinung eines Herrn Kern sei ...

    • Tatsache (kein Partner)
      05. August 2016 18:26

      WAS von Kern zu halten ist, weiß man schon lang. Doch bin ich zu 110% überzeugt dass es noch Größere in der Partei gibt....Da das südliche Teil von Hr. Kern bzw. der Partei in Höllenflammen steht, ist diese seine Meinung dementsprechend einzustufen...

  8. Arbeiter
    03. August 2016 17:50

    Ja, Protestmails an die ORF JournalistInnen helfen nichts. Aber ich tät von Herrn Unterberger trotzdem gerne Vorschläge hören, was man als Zwangsgebührenzahler machen kann.

    • Rübezahl
      03. August 2016 19:26

      GIS abmelden.

    • Pennpatrik
      03. August 2016 22:32

      Nur noch Parteien wählen, die für eine Abschaffung des ORF sind (bzw. die den ORF voll privatisieren und keine Rundfunkgebühren einheben. SPAR und REWE bekommen ja auch kein grundsätzliches staatliches Geld um uns mit Lebensmitteln zu versorgen und wir haben trotzdem genug zu essen).

  9. Politicus1
    03. August 2016 17:06

    OT - aber vielleicht wichtiger als der Küniglbergchef ...
    Die GrünInnen wollen Erzähler von Blondinenwitzen mit bis zu sechs Monate hinter Gitter bringen!
    "Die Grünen wollen die strafrechtlichen Instrumente gegen - vor allem gegen Frauen gerichteten - Hass im Netz schärfen.
    Mittels eines neuen Paragrafen 115a im Strafgesetzbuch (StGB) sollen bis zu sechs Monate Freiheitsstrafe drohen, wenn jemand aus einer laut Verhetzungsparagraf geschützten Gruppe (Rasse, Hautfarbe, Religion, Staatsangehörigkeit, Geschlecht, sexuelle Ausrichtung etc.) „für eine breite Öffentlichkeit wahrnehmbar“ beschimpft, verspottet, misshandelt oder bedroht wird."

    Jetzt wird's für die Witzerzähler in der Oberlaaer Sauna eng werden.
    Und erst die Täterbeschreibung des Nackerten ...

    • Rübezahl
      03. August 2016 19:28

      Gab es da nicht einmal auch Gefängnis für Witze über einen Führer?

      Wo ist jetzt der Unterschied zu damals?
      Strafe für Witze??

    • Politicus1
      03. August 2016 20:44

      gibt es heute beim Erdogan und in Nordkorea ...

    • Pennpatrik
      03. August 2016 22:33

      @Rübezahl
      Alle sozialistischen Gesellschaften landen früher oder später in einer Diktatur. Bei uns hat es zwar einige Jahrzehnte gedauert, aber einige Merkmale der DDR haben wir schon übernommen (Systemmedien).
      Weitere sind in Arbeit (Zwangsstaatliche Erziehung)

  10. Politicus1
    03. August 2016 13:39

    zur Diskussion über Zwangsgebühren, GIS, ...

    Die Regierung überlegt, Gebühren für Bankomatabhebungen gesetzlich zu verbieten. Glaubt jemand im Ernst, dass sich die Banken für so einen Fall ihre Kosten nicht über eine Erhöhung der Kontoführungsgebühr holen werden?

    Die EU schaffte die exorbitant hohen Roaminggebühren ab. Glaubt jemand im Ernst, dass sich die Provider den Ausgleich nicht über andere Gebühren holen?

    Die ORF-Zwangsgebühren werden abgeschafft. Glaubt jemand im Ernst, dass der ORF nicht auf andere Weise zu seinen Millionen kommt?
    Beispiel Presseförderung: je weniger Leser, um so mehr Förderung.
    So wird halt auch der ORF bei Abschaffung der GIS-Gebühren kräftig aus allgemeinen Steuergeldern gefüttert werden.

    • moderatus
      03. August 2016 15:00

      ad Provider: habe soeben von "3" eine Erhöhung der Grundgebühr um 12,54 % (!) erhalten.

    • Politicus1
      03. August 2016 16:55

      moderatus:
      haben Sie nicht auch der EU gedankt, dass sie jetzt im Ausland billiger telefonieren können?

  11. Undine
    03. August 2016 13:20

    Einen wirklich sehr SCHWEREN SCHLAG für den rot-grünen ORF mit seinen rot-grünen "Experten" und sein völlig ungeniertes Manipulieren der Konsumenten in die linke Richtung inclusive WAHLHILFE für Rot und Grün würde ein SIEG Norbert HOFERS am 2. 10., bzw. eine NIEDERLAGE für den ORF-Favoriten Van der Bellen bedeuten!

    Nach einem SIEG Norbert HOFERS wäre es dann gleichgültig, wie ein ORF-Generaldirektor heißt; wenn der 100%ige EINSATZ des ORF für VdB erfolglos bliebe, wäre die Macht des ORF endlich GEBROCHEN!

    Der ORF würde sich übrigens schön anschauen, wenn die FPÖ-Wähler, GEGEN deren Interessen der ORF ständig agiert, mit deren Zwangsgebühren der ORF reichlich mitfinanziert wird, sich plötzlich zurecht---wegen Parteien-Begünstigung ---weigerten, ORF-Gebühren zu bezahlen!

    Ein Sieg Norbert HOFERS wäre ein guter Grund, den ORF endlich objektiv werden zu lassen!

    • Rübezahl
      03. August 2016 19:31

      Selbst wenn das passierte (und ich meine das so...), wird sich beim ORF nichts ändern.
      Im Gegenteil. Es wird viel mehr bedenken und Aufrufe geben, glaube ich..

    • Undine
      03. August 2016 22:47

      Bin ich zu optimistisch? ;-)

    • Torres (kein Partner)
      05. August 2016 10:13

      Ja, Undine, Sie sind - leider - zu optimistisch. Wie es auch "Rübezahl" sagt: in diesem Fall würden die Links-Grünen (im ORF und auch sonst überall) noch enger zusammenrücken und noch mehr Aktionen und Aufrufe gegen den "Rechtspopulismus" organisieren.

  12. Bob
    03. August 2016 11:06

    Wozu sind die teuren Landesstudios gut außer zu täglichen halbstündigen Politwerbung der Landeshauptleute.

  13. perseus
    03. August 2016 10:38

    Für welchen linkslinken bullshit der ORF seine von uns bezahlte Sendezeit verbrät darüber kann man sich hier informieren:

    https://www.youtube.com/watch?v=3WpbWO6B6mM

    Leider hat sich das seither noch verschlimmert und es wurde eine Che Guuevara errichtet - wohl einzigartig in Mitteleuropa!! Auch dafür ist die Berichterstattung des ORF mitverantwortlich. Zum Schaden des Landes!!!

    Das kommunistische Projekt Venezuela ist inzwischen übrigens grandios gescheitert (wie auch im TB beschrieben); man muss sich nur vorstellen: Coca Cola hat seine Produktion einstellen müssen, weil es nicht mehr möglich war (in Venezuela!!!) Zucker zu beschaffen.

  14. Josef Maierhofer
    03. August 2016 10:18

    Ich glaube der einzige Weg ist wirklich die ganz normale Privatisierung des ORF und die Verwendung der GIS Gebühren für die Erhaltung der Sendeanlagen und eventuell die Aufteilung nach Hörer- und Seherquoten auf alle TV und Radiosender Österreichs.

    • Riese35
      03. August 2016 11:39

      Nein, das bringt überhaupt nichts. Das hat man an vielen "Privatisierungen" z.B. in Rußland gesehen. Unter'm Strich bliebe alles beim Alten wenn nicht sogar schlimmer. Man würde schon sehr darauf achten, daß dann die "richtigen" Eigentümer werden und weiter alles steuern können. Man braucht nicht glauben, daß Bieterverfahren mit Ausschreibungen und "Objektivierung" nicht auch versteckte Chancen zur Manipulation, Bestechung und Freunderlwirtschaft bieten. Diese Verfahren funktionieren nämlich ...

    • Riese35
      03. August 2016 11:46

      .. nur dort gut, wo es eine Standardware mit genauer Spezifikation sowie viele Anbieter mit großer Konkurrenz gibt. Während man finanzielle Beträge sehr genau rechnen und vergleichen kann, schaffen das nur sehr wenige hinsichtlich Spezifikation, Liefer- und Leistungsumfang. Ob eine Ware oder Leistung der bestellten Spezifikation entspricht, erfordert nämlich oft jahrelange Erfahrung, wenn es um einen hinreichend komplexen Auftrag geht und die Spezifikation mangels vergleichbarer Situationen ungenau ist. ...

    • Riese35
      03. August 2016 11:53

      ... I-Tüpferlreiterei bei den finanziellen Beträgen bringt dann nämlich gar nichts, wenn die Ungenauigkeiten bei der Spezifikation um Größenordnungen bedeutender sind. Und das läßt sich bei kaum einem komplexeren Projekt vermeiden, für das es keine vergleichbaren Beispiele gibt.

      Ich bin überzeugt, bei einer ORF-Privatisierung würde dann alles so hingetrimmt, daß er von den "richtigen" Genossen erworben wird. Die Auflösung des ORF wäre die einzige realistische Chance. Unsere derzeitigen ORF-Reporter könnten bis auf wenige Ausnahmen wie z.B. Wehrschütz größtenteils nach Venezuela gehen und dort bei der Berichterstattung zur Umsetzung des Sanierungsprogramms mitwirken.

    • Josef Maierhofer
      03. August 2016 19:17

      @ alle

      Verdammt noch einmal, gibt es in Österreich nichts mehr wirklich Privates.

      Es gibt ja dann auch noch Wahlen, die unter Umständen auch dort neue Bedingungen schaffen.

      Wesentlich erscheint mir aber das Verbot mit Steuergeld Werbung zu betreiben, bis auf ganz wenige Ausnahmen.

  15. Wolfgang Bauer
    03. August 2016 10:11

    Eine Nebenfront, aber bezeichnend: Ich habe Einblick erhalten in die Situation von jemand, der nur auf Grund eines kaputten Radioweckers durch ein Prüforgan ORF-Hörfunk angemeldet wurde und die Sache nicht weiter verfolgte, da er sich im Recht sah. Nach kurzer Zeit war er durch GIS und eine Inkassofirma (bezeichnenderweise namens "IS") den doppelten Betrag schuldig als die Gebühren ausmachten. Was da an Verzugszinsen (9.5% ab dem ersten Tag), Mahngebühren und allerhand sonstigen Spesen mit verschiedenen Phantasienamen anfallen, ist reiner Wucher!! Schriftliche, begründete Proteste blieben unbentwortet.

    Der Versuch einer Beschwerde beim Konsumentenschutz blieb erwartungsgemäß ohne Antwort. Vielleicht interessiert sich die Volksanwaltschaft dafür. Werde es noch versuchen.

    • franz-josef
      03. August 2016 11:31

      Hab ich ähnlich erlebt. GiS vergessen zu bezahlen und schnell flatterte eine irgendwie billig-schwärzlich gedruckte Aufforderung eines Eintreibers daher mit Verdoppelung des geforderten GIS Betrags auf über 8o Euro. Das sollte sich einmal ein Unternehmen der Privatwirtschaft getrauen.
      Entspricht halt der Mentalität der EUdSSR, gleich einmal kräftig hinzuhauen, falls da jemand nicht spuren sollte.
      Ich schaue seit rund sechs Jahren nicht mehr mittels TV fern und vermisse absolut nichts.Es ist mir damals endgültig zu blöd geworden.

    • OMalley
      03. August 2016 11:43

      Die GIS Erpressung habe ich hinter mir, erfolgreich abgewehrt. Abmelden auch der Radio gebühr kann niemand verbieten und einen Hausdurchsuchungsbefehl zu erwirken auf das -Vorhandensein einer Empfangsanlage , die den ORF kraft fehlender Karte nicht empfangen kann ist nicht wahrscheinlich, wäre ident mit dem Verbot "Feindsender" zu hören die zu empfangen im dritten Reich verboten und lebensgefährlich gewesen ist. Davon abgesehen ist das Anbot via streams, internet etc ausreichend, sodass kein Anlass besteht irgendeine Leistung des ORF - etwa die mies selektierten Nachrichten der ZIB -zu konsumieren.

    • Wolfgang Bauer
      03. August 2016 16:02

      ... außer wissen zu wollen, was den Ö. Menschen vorgesetzt wird von diesen Schleimern.

  16. dssm
    03. August 2016 09:56

    Herr AU möge mir verzeihen, aber, abgesehen von der Überschrift, ein sinnloser Beitrag! (Wie er ja selber feststellt: Der ORF ist unsanierbar)

    Wenn die FPÖ bei den nächsten Wahlen stark genug für den Kanzler wird, dann muss sie den ORF abschaffen – nicht mehr, nicht weniger.
    Ebenso muss es dann ein strenges Verbot von einschlägigen Inseraten in Zeitungen geben.
    Dann noch kostendeckende Studiengebühren und Stipendien nur für die MINT-Fächer.
    Und natürlich die ganzen 'Förderungen' an die NGOs abdrehen.

    Entweder die FPÖ setzt das ganz um oder wir brauchen die erst gar nicht zu wählen.

    • Riese35
      03. August 2016 10:30

      ***************************************************!

      Genau das brauchen wir, nicht mehr und nicht weniger.

      Was wir heute haben, erinnert mich immer mehr an den weiland realen Sozialismus, der heute in seiner Brutalität und Totalitarität - dank IT - sogar noch auf der Überholspur ist. Es gibt immer weniger die Möglichkeit, dem auszukommen. Wer in den 70er Jahren ein offenes Auge und Ohr für den Sozialismus gehabt hat, erkennt die Parallelen. Honecker hätte mit Karmasin und der norwegischen "Jugendwohlfahrt" seine helle Freude.

    • AppolloniO (kein Partner)
      05. August 2016 11:19

      Der Ruf nach Abschaffen des ORF ist unseriös, da unerreichbar, selbst unter einem HCS-Kanzler.
      Es würde schon reichen, und wäre viel subtiler, die Zwangsgebühren abzuschaffen.
      Dann müsste ich mich nach 23 Uhr vermutlich immer noch durch Werbung quälen um ein anschließendes Programm zu sehen. Ist das Programm aber gratis so ärgert`s auch nicht.

  17. eudaimon
    03. August 2016 09:43

    Der Sozialismus als Grundübel des 20igsten JH ist bis heute das tragende

    soziokulturelle Grundkonzept der im ORF Verantwortlichen! Der gesetzliche

    Auftrag des Parlaments zur objektiven Information und ausgeglichen Interpretation

    von Politik-Gesellschaft und Kultur im In-u.Ausland wird durch die Parteilichkeit der

    "Meinungsmacher" gegenteilig täglich zelebriert !- Das ist Linke Propaganda mit

    dem Geld des Steuerzahlers , was uns da aufgezwungen wird - Erdogan macht es

    nicht schlechter - aber aufrechter!

    Mehr Transparenz wie Kreisky und mehr Licht wie Göthe sind meine Wünsche

    an den ORF !!!!!

  18. El Capitan
    03. August 2016 09:38

    "Descend to ..." sagt der Lotse zum Piloten! Die Effizienz des ORF ist im Sinkflug. Es stimmt zwar, dass die ORF-Redakteure – meist bewusst, selten unbewusst – im Sinne linker Gesellschaftsphantasien berichten und agieren, aber wir sollten das auch nicht überbewerten.

    * Wenn Moderatorinnen mit den Augen rollen oder ständig ins Wort fallen, wenn ihnen der Interviewpartner nicht gefällt, dann ist das kontraproduktiv. Es kommt verdammt schlecht an. Jeder Kommunikationsfachmann weiß das;
    * Die dunkelroten Redakteure von Ö1 erreichen nur wenige Hörer. Die liegen zahlenmäßig im unteren einstelligen Prozentbereich;
    * Die Jugend sieht und hört nicht mehr ORF. Ich merke das an meinen (erwachsenen) Nachkommen. Keine(r) hört oder sieht mehr ORF. Die haben andere Interessen als zu sehen, was der alte Sender abgibt.
    * Apropos Jugend: Die „Kids“ fahren längst mit „stream on demand“-Verbindungen über das Internet. Bedeutung steigend, ORF-Bedeutung fallend. Entsprechend groß ist die Nervosität im ORF.

    Der ORF teilt das Schicksal der SPÖ. Es sind Pensionistenbedienungsbetriebe. Insofern ist es egal, wer Generalintendant wird. Grasl würde versuchen, den ORF zu modernisieren, aber auch nur im technischen Bereich. Im Nachrichtenbereich hat er es – da stimme ich Dr. A. U. zu – mit einer immer komischer wirkenden Che Guevara-Truppe zu tun. Fast könnte man Mitleid mit diesen Hobby-Gesellschaftsveränderern bekommen. Die glauben wirklich, mit Hilfe der SPÖ-Ideologie alle gleich machen zu können. Was die Grünen betrifft, so bleiben die auch in Zukunft bei ca. 11 bis 14% hängen. Ein Minderheitenprogramm für vegane Islamistenflüsterer.

    Wie auch immer. Wachsamkeit kann nie schaden.

    • A.K.
      03. August 2016 10:52

      @El Capitan
      *******************************************************

    • Kein Partner
      03. August 2016 11:53

      @El Capitan:
      Obwohl das jährliche Budget des ORF steigt, sinken sowohl absolut als auch prozentuell die Werbeeinnahmen. Daran sind nicht nur die Privatsender schuld, welche sich den Werbekuchen teilen, sondern auch die werbenden Firmen, da sie andere Möglichkeiten zum Verbraucher suchen und auch finden.

      Wie Sie richtig erwähnen, verändern sich die Verbrauchergewohnheiten - besonders der jüngeren Generationen - radikal, wo nur mehr ein Kommunikationsgerät benützt wird und auch alle gewünschten Inhalte selbst zusammengestellt und abgerufen werden. Daher ist es sinnlos, wenn der ORF in alter Weise weitermacht und nur kosmetische Veränderungen durchführen will.
      Fortsetzung ....

    • Kein Partner
      03. August 2016 11:58

      Fortsetzng wegen des Zeeichlimits bei Unterkommentaren:

      Leider gibt es kein wirklich verlässliches Instrument, um festzustellen, wieviel Zuseher bzw. Zuhörer tatsächlich die ausgestrahlten Sendungen verfolgen. Die bisher benützten Methoden und deren verlautbarte Ergebnisse (= Quoten) sind sehr zu hinterfragen und dienen eigentlich nur dazu, die Werbewirtschaft zu animieren bzw. zu beruhigen. Printmedien haben da bessere Zahlen verfügbar, die sichtbare Anzahl von Online-Abrufen bestätigt auch nicht, ob alles tatsächlich gelesen wurde.

    • Wyatt
      04. August 2016 06:56

      @ El Capitan
      *********************!
      Genau, der ORF, - ein Minderheitenprogramm für vegane Islamistenversteher!

  19. f.m.
    03. August 2016 09:11

    Die Idee, die Zwangsgebühren auf alle Sender zu verteilen, finde ich nicht gut, weil man dann diese Zwangsgebühren kräftig erhöhen müsste. Denn der ORF würde niemals akzeptieren, dass der Anteil der anderen Sender von seinem Anteil ab geht.
    Der ORF ist zu mächtig als dass man das gegen seinen Willen tut. Also müssten *wir* das bezahlen!

  20. Kein Partner
    03. August 2016 09:04

    Weder die beiden entscheidenden Parteien noch die beiden Kanditaten wollen den ORF völlig reformieren. Anderenfalls würden sie sich die eigenen Positionen verschlechtern und es für die Bevölkerung verbessern, was SPÖVP sowie Wrabetz/Grasl sicher nicht wollen. Punktum.

  21. Pennpatrik
    03. August 2016 08:47

    GRUNDSÄTZLICH
    Nachdem sich die österreichische Parteilandschaft - wie wir bei der Bundespräsidentenwahl gesehen haben - zu einer Einheitspartei mit Blockparteien entwickelt, ist nur die Forderung den ORF zu zertrümmern im Sinne von Freiheit und Demokratie.

    GLEICHSCHALTUNG der Medien
    Die Gleichschaltung der Medien erfolgt letztlich auch durch den ORF. Wer sich wundert, warum die ONLINE-Artikel der Medien so ähnlich sind, sei darauf hingewiesen, dass dem ORF fast 50% der Austria Presse Agentur und somit der Basis der Zeitungsberichtserstattung gehört .
    Die Eigentümer:
    der öffentlich-rechtliche ORF mit 45,6 %, sowie
    Styria Media Group AG (hier: Kleine Zeitung), Graz & Klagenfurt, 10,7 %
    Kurier Zeitungsverlag und Druckerei Ges.m.b.H., Wien, 10,2 %
    Mediengruppe Österreich GmbH, Wien, 10,2 %
    OÖN Redaktion GmbH & Co KG, Linz, 3,9 %
    Die Presse Verlags-Ges.m.b.H. & Co KG, Wien, 3,8 %
    Standard Verlags-Gesellschaft m.b.H., Wien, 3,4 %
    und noch weitere kleine ...

    Der Letzte, der gleichgeschaltet hat, war Goebbels ....

    Wie immer: ZUVIEL ÖFFENTLICHES GELD
    Durch die Zwangsgebühren gehört der ORF noch dazu zu den reichsten Rundfunkanstalten Europas.
    http://diepresse.com/home/kultur/medien/4961523/ORF-gehort-zu-reichsten-Rundfunkanstalten

    Glaubt denn wirklich jemand im Ernst , dass das reformierbar ist?

  22. Bob
    03. August 2016 08:46

    Früher hat man sich über die Durchschaltung von Zeit im Bild aufgeregt. Heute haben wir etliche Nachrichtensendungen, manche mehr rot manche extrem grün, gewürzt und unterbrochen von unzählichen Werbeeinschaltungen.
    Wozu gibt es einen Sportsender, wenn man ständig im Ersten mit Sport belästigt wird. Warum werden gute Filme mitten in der Nacht gespielt? Warum wiederholt man Columbo und den Bullen vonTölz bis zum erbrechen?
    Warum soll man für diesen Dreck Geld ausgeben?

  23. Politicus1
    03. August 2016 08:34

    1) In keinem Land meiner Auslandsaufenthalte habe ich gewusst, wer der Chef der jeweiligen Fernsehsender war. War auch völlig uninteressant. Hat auch sonst niemand interessiert. Derzeit ist die Besetzung der TV-Spitzen den Politikern nur in zwei Ländern wichtig: Österreich und Türkei.
    2) Nirgends musste ich fürs Fernsehen eine Zwangsgebühr zahlen, außer für Pay-TV mit persönlichen Wunschprogrammen.
    3) In Österreich zahle ich eine Zwangsgebühr UND muss für den Empfang der ORF-Programm via Satellit noch eine gesonderte Empfangskarte gegen Gebühr kaufen!
    4) Die Hauptabend-ZIB gehört nicht verlängert - sie gehört gekürzt. Das sinnlose Doppelquatschen (zuerst berichtet der Moderator und dann darf der Korrespondent vor einem ausländischen Bild das nochmals wiederholen) ist nur Zeitschinden.
    Wieso schafft es die deutsche Tagesschau in nur 15 Minuten wesentlich mehr und bessere Nachrichten zu vermitteln?
    5) Wrabetz berühmte sich über seinen ORF-Sportkanal. Und weiterhin ist ORF1 mit Autorennen, Fussball und Skirennen vollgestopft ...

  24. Leopold Franz
    03. August 2016 08:10

    Vor einigen Jahren gab es ich glaube von freiheitlicher Seite den Versuch, eine Offenlegung der Gehälter der Angestellten und Mitarbeiter des ORF zu erreichen. Diese wehrten sich verbissen und nach einigen Gerichtsverfahren wurde die Sache abgelegt. Die Erleichterung der Herrschaften war spürbar, es müssen dort offensichtlich Gehälter gezahlt werden, deren Höhe nicht öffentlichkeitstauglich sind.
    Diese Offenlegung und auch die der wahrscheinlich zahlreichen Sonderverträge der Dittelbachers & Co würde einen Sturm der Entrüstung hervorrufen, der eine Reform erleichtern könnte.

    • franz-josef
      03. August 2016 11:35

      Ein Schlaglicht auf die sicher überproportionalen Gehälter war seinerzeit die unfaßbar abgehobene Meinung des Herrn Eugen Freund, der allen Ernstes meinte, der österreichische Arbeiter verdiene monatlich dreitausend Euro. Wenn man zugrundelegt, daß der Arbeiter bekanntlich sehr wenig verdient, erschließt sich aus dieser Meinung des Herrn Freund, daß er und seinesgleichen ein Vielfaches dieses "Arbeiterlohnes" lukrieren....
      Nicht vergessen.

    • franz-josef
      03. August 2016 11:36

      .... warF....

  25. Cato
    03. August 2016 04:44

    Ein ORF Volksbegehren zur Abschaffung der Zwangsgebühren ist längst überfällig.

    In vielen Bereichen haben europäische Wettbewerbsregeln bereits zu strukturennen Veränderungen geführt. Der ORF ist bisher ausgeklammert geblieben. Das nachzuholen ist dringend notwendig.

    Die Zwangsgebühren sind gerade unter dem vom ORF so hoch gehaltenen europäischen Regeln, Grundsätzen und Werten abgeschafft. Ein diesbezügliches Volksbegehren ist notwendig.

    • Cato
      03. August 2016 04:47

      ...Korrektur Tippfehler
      ....unter den vom ORF so hoch gehaltenen europäischen .....abzuschaffen.

    • dssm
      03. August 2016 10:06

      Nein, nicht die Zwangsgebühr abschaffen, sondern den ORF und das ganze sonstige Förderunwesen für die Zeitungen.

  26. kritikos
    03. August 2016 02:05

    Wie beschrieben, beim ORF wird sich das Wesentlicher seiner seit Jahren vorhandenen Ausrichtung nichts ändern. Zwar ist Grasl rechts stehend, aber er kann sicher nicht die entscheidenden Postenträger in Pension schicken, und die sind, wie gesagt, links oder grün.
    Die Idee, die zwangsweise eingehobenen Gebühren auf alle Sender zu verteilen, ist schön, zwar schwierig, aber letztendlich irreal bei unserer derart politisierten (Medien) Landschaft. Der Zuseher- Zuhörerschwund ist eben beim gesicherten Einkommen zu ignorieren.
    Ein neueres Volksbegehren?





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