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Was Wrabetz III bedeutet - und bedeuten sollte

Dass ausgerechnet der schwächste ORF-Chef seit 1966 als erster zum drittenmal en suite wiederbestellt wurde, kam zwar keineswegs überraschend. Diese Wiederwahl führt aber zu einer ganzen Reihe wichtiger Erkenntnisse.

Beziehungsweise zu einer Bestätigung von schon früher klar gewordenen Konsequenzen:

  1. Der ORF ist ein reines Regierungsorgan. Seine Chefs sind total von der jeweiligen Kanzlerpartei abhängig, die noch keinen nur aus abstrakter Sympathie bestellt hat (die Zwischenschaltung des Stiftungsrats ist ja nur eine Fiktion).
  2. Wenn die SPÖ die Kanzlerpartei ist, schafft das angesichts der gleichzeitigen schweren Linkslastigkeit fast aller Redaktionen (bis auf Sport, Wetter und die ÖVP-Bundesländer) eine für immer mehr Österreicher unerträgliche Schlagseite.
  3. Der wiedergewählte Alexander Wrabetz ist insbesondere deshalb ein schlechter ORF-Chef, weil er keinerlei persönliche Erfahrung bei journalistischen oder programmmachenden Tätigkeiten hat. Aber genau diese Dinge sind die zentralen Aufgaben eines großen Senders. Es ist ja alles andere als ein Zufall, dass Gerd Bacher, der eindeutig beste ORF-Generalintendant, ganz im Gegensatz zu Wrabetz ein Vollblut-Journalist gewesen ist. Wrabetz hingegen ist nur als braver und mittelmäßig intelligenter Parteisoldat an die ORF-Spitze gekommen, der davor bloß parteipolitische und kaufmännische Funktionen gehabt hat. Er kann wirklich nur das, was er selbst gesagt hat: „Wenn ich etwas kann, ist es Mehrheiten zu finden.“
  4. Wrabetz muss selber lachen, wenn er in eine Kamera den Satz zu sagen versucht: „Ich war immer komplett unabhängig.“ Dem Zuseher kommt bei solchem Zynismus freilich eher das Weinen.
  5. Nur seiner Ahnungslosigkeit von Dingen wie journalistischer Qualität, Unabhängigkeit oder gar von Objektivität kann es zuzuschreiben sein, dass Wrabetz in den letzten Tagen mehrmals – und ohne rot zu werden – Qualität und Unabhängigkeit des ORF zu erwähnen, ja sogar zu loben gewagt hat. Obwohl diese nach fast einhelligem Urteil alle Seher und Hörer am absoluten Tiefpunkt angelangt sind.
  6. Da Wrabetz aber nicht einmal das Problem zu sehen bereit ist, ist es völlig unmöglich, von ihm eine Therapie zu erwarten.
  7. Wrabetz hätte allein schon wegen des ständigen Seherverlusts des ORF-Fernsehens abgelöst gehört. Hat er doch selber einst Seherquoten von über 40 Prozent versprochen. Jetzt kann der ORF froh sein, wenn er auf 35 Prozent kommt. Nur noch jeder dritte Österreicher sieht im Schnitt ORF. Aber alle müssen zahlen.
  8. Eine gefährliche Drohung ist die Ankündigung des altneuen ORF-Chefs, jetzt vor allem die Social Media zu forcieren. Es graut einem vor der Vorstellung, dass dann hunderte Armin Wolfs – die ja nur dank des Gebührenrundfunks prominent sind! – ungehemmt ihre linken Hetz- und Hassparolen über Twitter, Facebook und Dutzende andere Plattformen verspritzen werden. Obwohl es für Social Media keinerlei gesetzliche Legitimation gibt.
  9. Die Kandidatur eines Gegenkandidaten war angesichts des Desasters der Wrabetz-Jahre und der Einseitigkeit der Ideologie-Maschine Information schon aus Gründen der Selbstachtung jedes bürgerlichen Menschen richtig. Es wäre wirklich blamabel gewesen, hätte auch nur ein Nicht-Linker diesem System zugestimmt.
  10. Blamabel war aber das Wie dieser Gegenkandidatur, für das Grasl, die ÖVP und die bürgerlichen Stiftungsräte gemeinsam verantwortlich sind. Da wurde kein einziges Argument so gut aufbereitet, dass es auch der Öffentlichkeit unter die Haut gegangen wäre – obwohl diese Öffentlichkeit der ORF-Realität längst total überdrüssig ist. Da war man völlig außerstande, Allianzen zu bilden – was aber angesichts der hässlichen ORF-Konstruktion notwendig gewesen wäre. An der übrigens Schwarz-Blau gehörig Mitschuld tragen.
  11. Grün und Pink haben sich erneut als mit absoluter Sicherheit verlässliche Stimmenbringer für die SPÖ erwiesen. Jeder, der sich etwa von den Pinken wenigstens einen Schub Liberalismus erhofft hatte, sollte einen Intelligenztest machen. So viel Hass auf echtes liberales Denken wie im heutigen ORF findet man sonst nur noch bei Kommunisten und Nazis. Trotzdem haben die Neos für Wrabetz gestimmt.
  12. Die angeblich „unabhängigen“ Stiftungsräte aus dem Betriebsrat können im Grund nur als Kommunisten eingeordnet werden.
  13. Den vier Oppositionsparteien und den „unabhängigen“ Stiftungsräten kann die Ausrede nicht abgenommen werden, dass sie ja neben den großen roten und schwarzen Blöcken keine Chance gehabt hätten. Hätten sie sich um einen gemeinsamen unabhängigen und im Gegensatz zu Wrabetz und Grasl mit Programm und journalistischer Qualität vertrauten Kandidaten bemüht, wäre das nicht nur ein deutliches Lebenszeichen der Existenz dieser vier Parteien gewesen. Es wäre auch durchaus möglich gewesen, dass eine der beiden Regierungsparteien auf diesen Oppositions-Kandidaten umgeschwenkt wäre, sobald sie eingesehen hätte, dass der eigene Kandidat nicht durchzubringen ist. Aber die Opposition hat eine wirkliche Änderung nicht einmal versucht. Und Grün wie Pink haben sich längst im Eigeninteresse (und der einer Wahl von Alexander Van der Bellen) mit der Macht arrangiert.
  14. Die Ankündigung des FPÖ-Stiftungsrats, nach der nächsten Wahl eine Änderung des ORF-Gesetzes anzustreben, hat nach diesem ORF-Wahltag am meisten Hoffnung gemacht. Freilich besteht die Hoffnung nicht darin, dass dann statt einer rot-grün-pinken Mehrheit halt eine blau-schwarze das Sagen haben wird. Hoffnung kann vielmehr nur eine Totalreform bringen. Deren optimale Form wäre entweder eine Abschaffung der Gebühren oder deren objektivierte Aufteilung auf alle österreichischen Sender (je nach Qualität, Ausgewogenheit, Seriosität und österreichischem Programmanteil). Weniger gut, aber immer noch besser als der Istzustand wäre zumindest eine Entparteipolitisierung der ORF-Wahl. Aber eine echte: etwa in Form einer Direktwahl aller Stiftungsräte durch alle Gebührenzahler oder in Form eines Milizsystems wie bei Geschwornen.
  15. Es kann nur das eine gute Reform sein, als deren Ergebnis sich die ORF-Menschen statt an der Politik und ihrer eigenen Präpotenz endlich an den Sehern und Hörern orientieren müssen. Weil sie so wie alle anderen Sender finanziell total von diesen abhängig sind (Etwa durch hohe Einschaltquoten, was Werbegelder bringt. Oder durch den Kauf eines ORF-Abos wie beim Bezahlfernsehen. Oder notfalls durch Gebühren, die wie zuvor skizziert auf die Fernsehanstalten aufgeteilt werden).
  16. Die ÖVP täte gut daran, jetzt schon mit den Freiheitlichen eingehende Beratungen über das künftige Rundfunksystem zu beginnen (wie im übrigen auch zu vielen anderen wichtigen Fragen, die sich ja in der Hektik von Koalitionsverhandlungen letztlich nie wirklich gut und tragfähig lösen lassen). Freilich müsste die Partei davor zwei enorm schwierige Probleme überwinden: Sie bräuchte erstens nach langem wieder einen medienpolitischen Kopf mit Hirn und Gewicht, der sich sieben Tage in der Woche 24 Stunden mit dem Medienbereich befasst (im ORF-Wahlkampf hat ihr ein solcher neuerlich bitter gefehlt). Und sie müsste zweitens imstande sein, im eigenen Bereich die Landeshauptleute-ORF-Korruption zurückzudrängen.
  17. Das schlimmste an diesem Wahlkampf: Es gab überhaupt keine Differenzen zwischen Wrabetz und Grasl darüber, dass der ORF noch mehr Zwangsgebühren-Geld von den Sehern und Hörern haben will, um sich ohne Not in ständig neuen Zusatzbereichen wichtig zu machen. Freilich: Sollten Rot-Grün-Pink das mit ihrer jetzt neuerlich bestätigten Mehrheit im Stiftungsrat wirklich beschließen, können sie sich wohl ein Antreten bei der nächsten Nationalratswahl ersparen.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2016 06:28

    Der ORF gehört ersatzlos abgeschafft. Diese Manipulationsmaschine zählt zum Widerlichsten der österreichischen Medienlandschaft. Auch hier werden unverschämt Gesetze mißachtet, der Auftrag von den Salonkommunisten mit Füßen getreten.
    Von der ÖVP bin ich gar nicht mehr enttäuscht. Sie ist integraler Bestandteil des glitschigen Macht- und Pfründesystems. Das erklärt auch das schleimige Verhalten der Neos, deren Gründer ja Ex-VPler ist.
    Traurig, wenn man sich das politische Gesamtbild rund um den Rotfunk ansieht.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2016 06:22

    Es geht nicht nur um die Linkslastigkeit des ORF. Das Problem in Österreich ist der Zug zum Mittelmaß.

    Bundeskanzler Faymann war das personifizierte (untere) Mittelmaß, sein Nachfolger scheint ihm ebenbürtig zu sein. Unsere Universitäten sind im internationalen Vergleich nicht einmal mehr Mittelmaß, und den letzten Hort der Bildung, unsere klassischen Gymnasien sollen – auch mit ÖVP-Unterstützung – zugunsten von Mittelmaßschulen demontiert werden.

    Nachdem Minister Kurz in Sachen Türkei neue und richtige Akzente setzte, stieg der ÖVP-Vertreter im EU-Parlament sofort auf die Bremse: Mittelmaß, Verzagtheit, Angst, wohin man auch blickt in terra intra montes. Der Rest ist Trauer.

    Der alte/neue ORF-General ist nicht einmal mehr Mittelmaß. Er wird den ORF nicht retten. Was will er denn mit „Social Media“ bitte? Glaubt der im Ernst, die Jungen werden jetzt ORF-Seiten auf Facebook anklicken? Dass ich nicht lache. Die Zukunft gehört den Stream-on- demand-Konzernen, nicht dem ORF.

    Auch unsere Parteien sind Mittelmaß. Ausnahmslos! Was die Linken in Österreich betrifft, so sind die nicht mehr Mittelmaß. Die vertreten intellektuellen Substandard. Immer die gleichen dummen und lahmen Stehsätze und außerhalb ihrer Pippi-Langstrumpf-Welt gibt es nur Rechtsradikale und Faschisten. Der pure Wahnsinn.

    Die Wiederwahl von Wrabetz ist ein Symbol für den aktuellen geistigen und moralischen Zustand Österreichs.

  3. Ausgezeichneter KommentatorLivingstone
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2016 00:38

    Und wieder einmal zeigt sich, wie kurzsichtig und unfähig die ÖVP ist. Es ist doch unfassbar, dass die den Wrabetz weiter werken lassen. Das war doch alles Spiegelfechterei die letzten Tage und Wochen. Was haben die Bauern diesmal bekommen?

    Irgendwie würde ich lieber denn ORF-Chef wählen und nicht den Bundespräsidenten. Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wenig dieser Posten abgeht, wenn er nicht besetzt ist.

  4. Ausgezeichneter KommentatorCato
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2016 08:31

    Erstaunlich und bezeichnend für die Europäische Union:

    Die totale Machtstabilisierung der herrschenden Politklasse durch scheindemokratische Wahlen und Berufungen in Medien und Justiz bleibt von jeder kritischen Betrachtung ausgenommen.

    Die Politklasse sichert sich auf diese Weise den totalen Durchgriff auf das Denken und Handeln der Menschen.

    Die EU wird nur dann aktiv, wenn demokratisch gewählte Regierungen die nicht dem europäischen Linkskurs folgen, wie etwa in Polen, von dem Recht Gebrauch machen, Justiz und Medien umzubesetzen.

    Die Forderung bleibt klar. Privatisierung des ORF und Abschaffung drr Zwangsgebühren. Wo bleibt hier die Wettbewerbsgleichheit, die die EU als eines ihrer Ziele nennt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2016 08:21

    Ein erster Blick auf das ORF-Gesetz lässt einem erschaudern, was ist denn in den 50 Paragraphen, die teilweise über mehrere Seiten gehen, alles geregelt?
    Im § 4 wird zB der öffentlich rechtliche Kernauftrag lebensnah geregelt: der Absatz 5 hat es vor allem bei seinem Bezug zur Realität in sich. Der ORF hätte bei der Gestaltung seiner Sendungen und Angebote für eine objektive Auswahl und Vermittlung von Informationen in Form von Nachrichten....für die Wiedergabe und Vermittlung von für die Allgemeinheit wesentlichen Kommentaren....unter angemessener Berücksichtigung der Vielfalt der im öffentlichen Leben vertretenen Meinung und bei eigenen Kommentaren, Sachanalysen und Moderationen unter Wahrung des Grundsatzes der Objektivität zu sorgen. Ich glaube, ich träume schlecht!
    Ach ja, da gibt es auch noch Betriebspensionsgesetz, das für Pensionen ein wenig über dem ASVG Niveau sorgt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2016 05:45

    Es ist erstaunlich, dass auch hier über eine Reformierbarkeit des ORF debattiert wird.
    Ist uns nicht klar, dass nur eine Zertrümmerung, sprich: die totale Privatisierung und Einstellung aller (!) Mediensubventionen die Lösung ist?

    Was immer der unfähige Steger vorhat: Es wird ein fauler Kompromiss sein.

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    10. August 2016 08:50

    und schon macht der ORF sein 'Danke Schön' für die Grünen und ist brav auf otalem Anti-FPÖ-Kurs:
    http://orf.at/#/stories/2353291/
    "Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte den Wahlsieg des von den Grünen unterstützten Alexander Van der Bellen wegen Formalfehlern bei der Auszählung der Briefwahlstimmen in 14 von 117 Wahlbezirken aufgehoben.
    Auch der VfGH hielt fest, dass es im Verfahren keine Hinweise auf Wahlmanipulation gab.
    Im seither wieder angelaufenen Wahlkampf brachte FPÖ-Kandidat Norbert Hofer allerdings immer wieder angebliche Manipulationen ins Spiel.
    ..."
    und das alles unter der Überschrift "Hofburg-Wahl: Ermittlungen gegen 20 Behördenvertreter"

    Nur 'Formalfehler', und dass der VfGH gar nicht geprüft hat, ob tatsächlich Manipulationen vorkamen, das hat der ORF bis heute nicht begriffen ...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorbürgerIn
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    12. August 2016 06:59

    ich zahle zwangsgebühren und meide die orf-nachrichtensendungen - warum soll ich mir diese hofberichterstattung aus der löwelstraße (gleichermaßen für rot und grün) antun? dritt- bis letztklassige informationspolitik für jene, die selbst lesen und sogar denken können? nein, danke. her mit einem volksbegehren, der dem linx-linken unfug ein ende setzt!


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  1. AppolloniO (kein Partner)
    12. August 2016 11:03

    Zu Punkt 17:
    Herr Unterberger, Ihr Optimismus in Ehren, aber dass nach Zustimmung von Grün und Pink zum ORF-Geschachere (insbesondere der Gebührenerhöhung) diesen die Wähler davonlaufen würden ist FPÖ-äugig, ähh..blauäugig.
    Wenn die zur nächsten NR-Wahl Aufgerufenen so schlau wären, hätte es die Republik-Aufteiler schon längst zerbröseln müssen. Leider muss ich da skeptisch bleiben.
    Ganz im Gegenteil: Es ist unglaublich was sich diese Antidemokraten alles herausnehmen können....und wir lassen`s uns gefallen.

  2. radiomeister (kein Partner)
    12. August 2016 08:24

    naja....es wurde der den politikern genehmste und willfährigste genommen. dass bei politisch besetzten posten selten der beste genommen wird, (inklusive minister und co)
    kann den gelernten österreicher kaum überraschen. das volk zwandsverdonnert zum zahlen hält es bei jedem auch so unfähigen gd am laufen.. spätestens nach mitten im 8. und dem unsäglichen verantwortlichen wolfgang lorenz wären die alle zum gekickt werden reif gewesen. 9 jahre später die 3. wahl. klarer kann man die seherinteressen nicht pervertieren

  3. bürgerIn (kein Partner)
    12. August 2016 06:59

    ich zahle zwangsgebühren und meide die orf-nachrichtensendungen - warum soll ich mir diese hofberichterstattung aus der löwelstraße (gleichermaßen für rot und grün) antun? dritt- bis letztklassige informationspolitik für jene, die selbst lesen und sogar denken können? nein, danke. her mit einem volksbegehren, der dem linx-linken unfug ein ende setzt!

  4. Erich Bauer
    11. August 2016 09:11

    Es fällt mir schon seit längerer Zeit immer schwerer den jammervollen, etwas deutlicher: desaströsen, verheerenden, katastrophalen Zustand der Leit- und Dreckspresse zu beklagen. Warum sollte ich weiterhin ein abgegrastes Feld beackern?

    Warum erwähne ich das überhaupt noch? Hat sich das etwa noch nicht herumgesprochen? Gibt es tatsächlich noch Zweifel? Nein, eigentlich nicht. Nicht umsonst sagte Obama, Noch-Hampelmann und CEO der Briefkastenfirma Washington, bei seinem letzten Besuch der Kolonie „BRD“ klar und deutlich, Deutschland sei ein besetztes Land und würde es auch „noch für lange Zeit bleiben“.

    Ich erwähne es deshalb, weil mich die enorme Energie doch etwas erstaunt, die von manchen immer noch darauf verwendet wird, den Alpha-Desinformationsmedien ihre Verzerrungen, Geschichtsklitterungen, Lügen und Manipulationen nachzuweisen. So arbeiten sich Portale wie zum Beispiel „Propagandaschau“ nun schon seit einer gefühlten Ewigkeit allwöchentlich, ja manchmal gar täglich an den neckischen Nebelkerzen der Lügenpresse ab.

    Viel Arbeit wird darauf VERSCHWENDET den sorgfältig gecasteten Journocchios in den Irreführungsetagen in Print, TV und Rundfunk die Holznasen abzusägen. Es ist zwar völlig in Ordnung ist, Leser und Zuschauer auf die Manipulationsmethoden hinzuweisen und diese analytisch in ihre Einzelbestandteile zu zerlegen. Dennoch halte ich es mittlerweile für Zeit- und Energieverschwendung.

    Regen Sie sich also bitte nicht auf, wenn in Syrien derzeit der Weltfrieden mal wieder an Putins und sonst niemandes Rockzipfel hängt. Lächeln Sie milde und verständnisvoll, wenn gedopte russische Olympiakämpfer den Geist des Wettkampfes im Auftrag des Kreml zersetzen. Lehnen Sie sich entspannt zurück und genießen Sie einfach das tragikomische Schauspiel einer sich um Kopf und Kragen kritzelnden, krakelnden, schmierenden und schwundfunkenden Journaille, deren letzte Reste an Selbstachtung und Würde längst als Ackerdünger ausgebracht wurden. (tw. entnommen aus ef-magazin von Axel B.C. Kraus)

    http://www.andreas-unterberger.at/2016/08/vom-kopftuch-zur-polygamie#comment-459250

  5. steinmein
    11. August 2016 09:02

    Meine Vorstellung: Wölflein, Thurnherrin und Li Duttelbacher u.a. sonder Zahl sollten türkisch lernen. In Kleinasien hat man sicher Bedarf für derlei Meinungsverbreiter. Mich kotzt es an, wenn ich bei diversen Moderatoren die erkennbaren Politansichten erblicke und von vornherein erkenne, wessen Brot sie essen. Die einzig glaubwürdige Sendung ist der Wetterbericht, der auch bei Schlechtwetter noch Anschaubares (C.K.) zeigt.
    Mathematisch gesprochen ist das Programm proportional grindig zum Grinsen seines Chefs

  6. Undine
    10. August 2016 21:49

    Ergoogeltes:

    "Wrabetz wuchs in Wien-Döbling in einem politisch der FPÖ nahestehenden Elternhaus auf. Sein Vater war in den 1970er Jahren Anwalt der FPÖ."

    Hmm, wäre interessant zu wissen, welches Hühnchen der junge Wrabetz einst mit seinem Vater zu rupfen hatte, daß der Apfel sooo weit vom Stamm gefallen ist!

    • Um Gotte Willen (kein Partner)
      12. August 2016 12:20

      Frau (Alt)Wrabetz wird doch nicht etwa?......

    • Undine
      12. August 2016 15:00

      Oh nein, natürlich nicht! ;-)

      Aber es ist mir schon oft aufgefallen, daß heranwachsende Söhne sich an ihren dominierenden Vätern oft in der Weise rächen, daß sie politisch das genaue Gegenteil dessen wählen, was im Elternhaus üblich ist. Ein typisches Beispiel für meine These ist etwa ist der rührige Wolfgang Neugebauer vom DÖW; dessen Vater war, wenn ich nicht irre, nicht nur NAZI, sondern auch SS-Mann.

  7. machmuss verschiebnix
    10. August 2016 19:32

    Apropos - bis auf's Wetter :
    Warum drehen sich die Wiener bei argem Sauwetter zur Seite ?
    Damit der Wind von Links kommt [ kudder ]

  8. Haider
    10. August 2016 17:16

    Die entscheidende achtzehnte Stimme kam von Stiftungsrat Neuschitzer, der seinerzeit von der Kärntner BZÖ/FPK-Clique nominiert wurde. "Man muss mit jenen können, die in der Politik das Sagen haben", zitierte ihn bereits 2014 der Standard. Und so sitzt er auch heute noch in diesem Gremium. Diesmal von Gnaden der neuen Landesregierung unter SPÖ-Landeshauptmann Kaiser. Diesem "Mann mit Charakter" hat also der ORF-General seine Wiederwahl zu verdanken!

  9. Bob
    10. August 2016 14:07

    Wir befinden uns in einem einbetonierten totalitären System. Da könnte man meiner Meinung nach nur durch roher Gewalt etwas ändern. So bleibt es mit einigen Tricks immer alles beim Alten. Leider sind die Österreicher nur Nörgler, keine Revolutionäre.

  10. Ayn
    10. August 2016 12:00

    Und was ist zu tun?
    Gegen den ORF in seiner jetzigen Form muss man aktiv werden.
    Bitte um Vorschläge wie man diese Pest bekämpfen kann.
    Welche Institutionen kommen in Frage?
    Bitte um Angabe, auch mit Spendenkonto!

    • Gandalf
      10. August 2016 12:39

      Am Ende des Leitartikels in den heutigen "Salzburger Nachrichten" findet sich eine Andeutung - sollte(n) da wieder einmal eine oder mehrere behertzte Zeitungen etwas sehr Verdienstvolles vorbereiten? Schliesslich und endlich war ja auch der - ursprünglich und unter Gerd Bacher grossartige, heute leider auf den Wrabetz gekommene ORF - das Ergebnis einer Initiative unabhängiger Zeitungen und ihrer klugen Chefredakteure.

  11. Brigitte Imb
    10. August 2016 11:59

    Als Wrabetz gestern seine "Unabhängigkeit" ansprach und sogar noch verbal steigerte, hab´ich gedacht mich haut´s vom Sofa.

    Dieser Apparatschik lügt uns - wie alle ORFler - lachend mitten ins Gesicht.

    Liebe Blogkollegen - und ..-Innen natürlich - melden Sie den Käse ab, richten Sie sich das Fernsehen übers Internet ein.........und schon müssen Sie weniger Ärger verarbeiten, weil zumindest die Gebühren wegfallen. (Radio kann ja notfalls angemeldet bleiben.)

    Der ORF muß weg (so wie "Merkel muß weg").

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      12. August 2016 14:05

      Brigitte Imb
      10. August 2016 11:59

      Bitte stellen Sie eine hieb- und stichfreie Vorgangsweise der ORF-Abmeldung hier in den Blog. (Angabe und Erörterung :Welche Nachteile erwachsen dem Abmelder? ist notwendig!)

      Sicher werden sich viele finden die die Gelegenheit ergreifen.

      Warum muss ich jedesmal die "Sicherheitsabfrage" immer ERNEUT eingeben? ERklärung des Blogs wäre günstig zu lesen!

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      13. August 2016 11:50

      Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      12. August 2016 14:05
      -
      Hallo Frau IMB!

      Natürlich ist es leichter nur zu matschkern.
      Aber ohne Leitung in die richtige Richtung wird es zu nichts führen.

      Wer fühlt sich berechtigt in der Lage zu sein eine umfassende Aktion zur Abmeldung vom ORF österreichweit zu beginnen. Ihm oder Ihr sollen tausend Sternlein als Belohnung ausgesetzt sein!

      Wer packt das ohne zu matschkern??

    • Brigitte Imb
      14. August 2016 00:08

      @ Kaffka,
      habe gerade bemerkt, daß es mittlerweile kein Abmeldeformular mehr gibt.

      https://www.gis.at/service/online-formulare/

      Vor Jahren, als ich den Käse abgemeldet habe, konnte man das noch ausdrucken.

      Die Sache war aber jene, daß die GIS auf meine Abmeldung nicht reagierte und nach Urgenz meinerseits behauptete kein Schreiben erhalten zu haben. Worauf ich einen wirklich banal ausgedrückten Text, handschriftlich und auf einem "Freßzettel", eingeschrieben mit Rückantwort, sendete.
      Funktioniert und hat mir keiner eingesagt.

  12. Kein Partner
    10. August 2016 11:34

    Die LINKEN (SPÖ. Grüne, Neos) kämpfen, um die bisherigen Bastionen zu halten, obwohl sie zusammen weniger als 50 % Unterstützung bei der Bevölkerung haben. Die gestrige ORF-GD-Wahl war so ein typisches Beispiel dafür. Obwohl die FPÖ derzeit die relative Mehrheit in der Bevölkerungsgunst hat, war bei der Wahl nur 1 FPÖ-Person stimmberechtigt. Bei den beiden sog. Feundeskreisen war die Stimmabgabe ohnehin klar, das Zünglein an der Waage gaben die wenigen übrigen Mitglieder, wo sicher auch Gegengeschäfte vereinbart wurden und so eine hauchdünnen Mehrheit für Wrabetz entstand.

    Das nächste Ziel von SPÖ/Grüne/Neos wird sein - und diesmal auch mit Hilfe der VP - Norbert Hofer als BP zu verhindern.

    Leider sieht es derzeit nicht nach vorgezogenen NR-Wahlen aus, da SPÖVP dabei befürchten, ganz an den Rand gedrängt zu werden und eine Partei davon in Oppossition gehen müsste. Also ist weiterwursteln angesagt bzw. Gewinner wird jene Partei sein, welche schon jetzt gute Kontakte zur FPÖ aufbaut.

  13. Erich Bauer
    10. August 2016 11:04

    Die Bestimmung der Lämmer und ihre Sehnsucht nach Beherrschung

    http://www.blogempfehlen.me/article/4615235673/der-schwanz-der-schlange/

    Ob nun gefunden wird, dass die Protokolle etwas über die Juden aussagen oder nicht, sie sind Teil einer Erziehung (einer Wegweisung) die zeigt, wie die Massen durch Einflüsse die sie nicht verstehen wie Schafe gelenkt werden.

    Dieser Text zeigt ein unermessliches Verständnis über die Möglichkeit menschliches Verhalten (individuell/kollektiv) zu lenken... Schwarz ist Weiß und Weiß ist Schwarz.

  14. Le Monde
    10. August 2016 11:01

    Nicht reformieren, sondern Strafgebühren abschaffen und die ganze Sendeanstalt in den Konkurs jagen. Da ist Hopfen und Malz verloren - Wolf, Thurnher, Dittelbacher und Co können sich dann ja beim AMS anstellen. Auch die vom ORF verteidigte Mindestsicherung für die ganze Dritte-Welt ist ja durchaus üppig.

  15. Ingrid Bittner
    10. August 2016 10:52

    Was ich mich schon die ganze Zeit frage: glaubt Hr. Wrabetz, das, was er uns ohne rot zu werden oder zu stottern da verclickert? Ein unabhängiger ORF - also da gibt es nur eine Möglichkeit, er ist so dumm, dass er das wirklich glaubt. Wenn nicht, dann ist er ein guter Schauspieler, der seinen Text gelernt hat und der seine Mimik im Zaum hat.
    So zu lügen und dabei kein Zeichen zu geben, das ist schon ein starkes Stück.

  16. Charlesmagne
    10. August 2016 10:25

    Man sollte nicht vergessen, dass auch die APA, wie Mitblogger pennpatrick in einem früheren Stream auflistete, zu 45 Prozent dem ORF und zu weiteren 10 der linkskatholisch orientierten Styria Media Group gehören.
    Da viele Tageszeitungen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten kaum mehr eigene Journalisten bezahlen können, wird der Anteil der direkt von der APA gelieferten Artikel immer zahlreicher.
    Wer aber hat, siehe oben, die Kontrolle über die Auswahl dessen, was die APA berichtenswert hält?

    • Erich Bauer
      10. August 2016 10:49

      @"...Da viele Tageszeitungen aufgrund finanzieller Schwierigkeiten kaum mehr eigene Journalisten bezahlen können..."

      Ein weiterer Grund den MSM zu ignorieren. Einmal die Woche zum Zwecke der Feindbeobachtung genügt völlig...

  17. Freak77
    10. August 2016 10:09

    Zu Punkt 1: Das wirklich Erschütternde in der Medien- u. Politlandschaft Österreichs ist:

    Praktisch alle Medien, alle Leitartikler u. alle Berufspolitiker bzw. politisch interessierte Menschen sind sich einig:

    'Ja, der ORF ist ein reines Regierungsorgan. Der ORF-Chef wird durch Entscheidung des Bundeskanzlers bestimmt.'

    Die Konstruktion "Stiftungsrat" ist nur Augenauswischerei um den Schein zu wahren.

    Alle maßgeblichen Leute in Ö. wissen über Regierungs- u. Kanzler-Abhängigkeit des ORF bescheid. Man hat es akzeptiert & hingenommen: Das gehört zur "Realverfassung" (die nirgends aufgeschrieben ist) Österreichs dazu. Alle führenden Leute im Polit- & Medienbereich Österreichs wissen es u. können u. wollen es anscheinend auch nicht ändern.

    Wozu braucht Österreich im J. 2016 ein Fernsehen & Radio das als "Stimme des Bundeskanzlers" agiert? Noch dazu e. Stimme die durch Zwangsgebühren finanziert ist.

  18. Arbeiter
    10. August 2016 09:45

    Ensetzlich ist auch, wie die Mainstream-Presse den Aspekt der unablässigen linksgrünen Agitation des ORF kaum thematisiert. Wenn ich nicht so gerne Papierzeitungen zum Frühstück hätte, hätte ich OÖN und PRESSE längst abbestellt.

    • Undine
      10. August 2016 10:38

      @Arbeiter

      Glauben Sie mir, die Umstellung ist viel einfacher als Sie befürchten. Mir ging's 2010 wie Ihnen. Ich konnte mir auch nicht recht vorstellen, zum Frühstück nicht die "Krone" als leichte Kost, nachmittags dann nicht mehr die "Presse" in die Hand zu nehmen. Es ging aber--- weit besser, als ich gedacht hatte! Wenn Ihnen der Laptop zum Frühstück zu unbequem ist, versuchen Sie Ihr Glück mit einem iPad; das ist sehr handlich!
      Weder der "Krone", noch der "Presse" hab' ich jemals eine Träne nachgeweint und bin zudem durch das "Tagebuch" mit seinen Kommentaren und den vielen Links besser informiert als je zuvor!

    • Brigitte Imb
      10. August 2016 12:05

      @Undine,

      exakt! Wir halten das genauso und investieren keinen Cent in eine dieser unmöglichen, linken Tageszeitungen.

    • haro
      11. August 2016 19:32

      @Arbeiter
      Wie wahr! Bis jetzt kein einziger kritischer Kommentar in den Tageszeitungen zur Linkslastigkeit des ORF . Diese wird nicht einmal erwähnt !
      Es ist wirklich entsetzlich wie Medien so fest in linker Hand sein können.

  19. Rübezahl
  20. Josef Maierhofer
    10. August 2016 09:21

    Die Österreicher waren nicht aufmerksam und haben sich damals diesen linken und sündteuren ORF Machtapparat eingehandelt, die EU war nicht aufmerksam und hat die Gebühren des Staatssenders genehmigt, die wir jetzt zahlen müssen, die Österreicher waren nicht aufmerksam und haben solche Regierungen (solche Parteien) gewählt, mit denen sie jetzt unzufrieden sind, raunzen hilft da nichts, nur wählen.

    Ich bin glücklich darüber all diese Qualitätsklagen mittragen zu müssen, ich habe seit 40 Jahren keinen Fernseher mehr und Radio höre ich nur um 5 Uhr früh mit dem Radiowecker, dafür zahle ich ca. 14 Euro pro 2 Monate, eigentlich ein teurer Wecker, denn in den Nachrichten kann man nichts mehr hören, was wichtig wäre, was unwichtig ist, wird bis zum Erbrechen wiederholt.

    Ich glaube nicht, dass es richtig ist, dass sich Österreich einen 'Regierungs'(Partei)Sender leisten soll und die Bürger dafür schwer zahlen zu lassen, ich meine, es wäre besser, wir hätten in Österreich nur Privatsender, wie überall in der Welt auch. Wobei hier natürlich erörtert wurde, dass es in Österreich wirklich Privates nur noch sehr selten gibt, sondern das Private auch von den Parteien arrangiert wird, wie es eben in Parteidiktaturen üblich ist.

    Der erste Schritt wäre, die Struktur der Einheitsparteiendiktatur (samt allen Mitnaschern) aufzubrechen per Wahl. Nachdem die FPÖ auch direkte Demokratie bringen will, kann das mit denen nur besser werden, denn schön langsam wird es mit den etablierten Parteien richtig gefährlich FÜR und per Immigration auch IN Österreich.

    Mit Schuld sind da die gekauften, bestochenen, erpressten Medien, an erster Stelle der ORF, der seinem Auftrag NICHT nachzukommen scheint, wenn ich all die vielen Kommentare lese.

    Also Privatisierung des ORF und gleichzeitiges Verbot von 'Annoncen' auf Steuerkosten, direkt oder indirekt.

  21. Politicus1
    10. August 2016 09:17

    1) Diese PseudoWAHL hat erneut bewiesen, dass die ÖVP seit Jahren, seit Jahrzehnten keine Medienpolitik betreibt. Sie hat keinerlei Rückhalt in den Printmedien, und schon gar nicht in den sogenannten 'Social Media'.
    Und im ORF hatte ja schon Julius Raab den Weg gezeigt: Lasst's den Roten das Fernsehen - wer kauft sich denn schon so ein Kastl ...

    2) Wird die ganze Sache 'ORF' nur von einer kritischen, aber ganz kleinen Schicht von Bürgern ernst genommen.
    Die breite Masse der Österreicher konsumieren die ZIBs wie sie sind, ohne eine politische Ausrichtung oder Massenbeeinflussung zu hinterfragen. Dem Armin Wolf wird maximal ein Unterhaltungswert gegeben; je mehr Polithickhack, um so lustiger.
    Warum auch sollen die täglichen Gratiszeitungsleser bei den ORF-Informationssendungen plötzlich ihr politisches Hirn einschalten?

    3) Wrabetz hätte nur von einem ernstzunehmenden Gegenkandidaten beschädigt werden können, der eine Abschaffung der Zwangsgebühren versprochen hätte. Dann hätten sich vielleicht so manche gefragt, wieso die SPÖ und ihr grüner Vasall den Abkassierer Wrabetz gewählt haben.

  22. Politicus1
    10. August 2016 08:50

    und schon macht der ORF sein 'Danke Schön' für die Grünen und ist brav auf otalem Anti-FPÖ-Kurs:
    http://orf.at/#/stories/2353291/
    "Der Verfassungsgerichtshof (VfGH) hatte den Wahlsieg des von den Grünen unterstützten Alexander Van der Bellen wegen Formalfehlern bei der Auszählung der Briefwahlstimmen in 14 von 117 Wahlbezirken aufgehoben.
    Auch der VfGH hielt fest, dass es im Verfahren keine Hinweise auf Wahlmanipulation gab.
    Im seither wieder angelaufenen Wahlkampf brachte FPÖ-Kandidat Norbert Hofer allerdings immer wieder angebliche Manipulationen ins Spiel.
    ..."
    und das alles unter der Überschrift "Hofburg-Wahl: Ermittlungen gegen 20 Behördenvertreter"

    Nur 'Formalfehler', und dass der VfGH gar nicht geprüft hat, ob tatsächlich Manipulationen vorkamen, das hat der ORF bis heute nicht begriffen ...

    • AppolloniO (kein Partner)
      12. August 2016 11:15

      Es stimmt: Während der VfGH sagt er sei mangels Hinweisen keinen Manipulationsvorwürfen NACHGEGANGEN verbreiten ORF und andere Einheitsmedien immer, das Oberste Gericht habe FESTGESTELLT dass es Manipulation gegeben habe.

      Also es reicht nicht wenn ein Einzelner alleine und ohne Anwesenheit Weiterer Wahlkuverts öffnet (öffnen darf!?), er muss beim Schummeln noch von Videokameras aufgezeichnet werden.

    • AppolloniO (kein Partner)
      13. August 2016 10:55

      es soll natürlich heißen

      "KEINE Manipulationen".

  23. haro
    10. August 2016 08:50

    new deal - more of the same - es lebe der Rotfunk - Freundschaft und Verwandtschaft - Bedienung am Futtertrog ohne die geringste Veröffentlichung von linken Schweinereien.

    Die primitive linkslinke Propaganda wird ungeahnte Dimensionen annehmen (wie die Masseneinwanderung).

    ÖVP-Mander es isch Zeit sich von ALLEN linken Brüdern zu distanzieren so lange ihr noch Zeit habt !

  24. Undine
    10. August 2016 08:41

    Zu meinen, ein Herr Grasl hätte auch nur die leiseste Veränderung zum Positiven, also zu einer OBJEKTIVITÄT, die den Namen auch wirklich verdient, herbeigeführt, ist ein fataler Irrtum---es wäre, genau wie bisher unter Wrabetz---einfach weitergegangen mit DENSELBEN ORF-Leuten. Solange die Dittelbachers und Co. das Heft fest in der Hand haben, ist eine Besserung aussichtslos.

    Für eine gravierende Veränderung im ORF ist mehr nötig, als die linke Marionette gegen eine andere Marionette auszutauschen. Die mauschelnden Stiftungsräte sind zum Krenreiben.

    Um die linxlinke ORF-Mannschaft endlich loszuwerden, deren EINZIGE MISSION es ist, die Freiheitlichen in Grund und Boden zu verdammen und ausschließlich LINKES GEDANKENGUT zu verbreiten, gehören noch ein paar schmerzliche Erfahrungen mehr!

    Mit Wrabetz als neuerlichem Chef ist der STAATSFUNK gleichzusetzen mit jenen staatlichen FS-Anstalten anderer Bananenrepubliken, über die wir uns sonst so gerne lustig machen.

    Eine Hoffnung wäre, wenn sich Norbert HOFER gegen die geballte linke Macht des ORF durchsetzte. Die Unglaubwürdigkeit des "Volksempfängers" wäre damit bewiesen. Damit wäre zumindest ein Anfang gemacht.

    • Specht
      10. August 2016 11:33

      Die realsozialistischen Zustände im ORF sind nur ein Teil der Angriffe auf echte Demokratie in Österreich. Andere Sender und Medien ziehen nach, auch deshalb weil man längst erkannt hat wie die rote Krake in der EU bestimmenden Einfluss hat, bei Staatsanwälten, Gerichtshöfen und einer nach links abgedrifteten Kirche. So viele vereinte Gesinnungsfreunde stehen den um ihre Futtertröge kämpfenden restlichen Parteien gegenüber. Ich bin mir auch gar nicht sicher, ob die FPÖ im Falle eines Wahlsieges auch mit den Wölfen heulen würde.

  25. Bob
    10. August 2016 08:33

    Es geht ja nicht nur um die Linkslastigkeit des ORF, in erster Linie bei einem Fernsehsender geht es um Unterhaltung, Bildung und nicht um Parteipropaganda. Und wenn man sich dieses Programm zu Gemüte führt, fragt man sich wofür man etwas bezahlen sollte.
    ORF1 ist zu einem reinen Fußball- und Formel1 Sender geworden, obwohl der ORF einen eigenen Sportkanal hat, in dem 20 Jahre alte Ereignisse wiedergekaut werden.
    ORF2- der Propagandakanal für die linken(Nachrichten im ORF1 braucht man überhaupt nicht schauen, dort werken die Bolschewiken). Ergänzt wird das Unterhaltungsprogramm des ORF2 durch die 8560 Folge von Columbo, und die 4837 Folge von Betongesicht des Bullen von Tölz.
    ORFlll der Bildungskanal, indem man sehen kann was der ORF früher an guten Sendungen zusammengebracht hat.(Wenn man von den ewigen Hitler Werbesendungen absieht, die ständig irgendwo zu sehen sind)
    Und für diesen Dreck soll man bezahlen? Die Zeit zwischen 18.30 und 20.15 besteht überhaupt nur mehr aus Werbeblöcken die von Nachrichten unterbrochen werden, genauso haben sich die Nachrichtenmoderatoren vermehrt wie die Grippebakterien.

  26. Cato
    10. August 2016 08:31

    Erstaunlich und bezeichnend für die Europäische Union:

    Die totale Machtstabilisierung der herrschenden Politklasse durch scheindemokratische Wahlen und Berufungen in Medien und Justiz bleibt von jeder kritischen Betrachtung ausgenommen.

    Die Politklasse sichert sich auf diese Weise den totalen Durchgriff auf das Denken und Handeln der Menschen.

    Die EU wird nur dann aktiv, wenn demokratisch gewählte Regierungen die nicht dem europäischen Linkskurs folgen, wie etwa in Polen, von dem Recht Gebrauch machen, Justiz und Medien umzubesetzen.

    Die Forderung bleibt klar. Privatisierung des ORF und Abschaffung drr Zwangsgebühren. Wo bleibt hier die Wettbewerbsgleichheit, die die EU als eines ihrer Ziele nennt.

  27. Tegernseer
    10. August 2016 08:25

    Der rote Parteisender ORF läßt sich nicht reformieren. Die Redaktionen sind durch und durch linksverseucht. Da macht ein neues Gesicht an der Spitze keinen Unterschied. Abschaffung der ORF-Zwangsgebühren, jetzt!

  28. Leopold Franz
    10. August 2016 08:21

    Ein erster Blick auf das ORF-Gesetz lässt einem erschaudern, was ist denn in den 50 Paragraphen, die teilweise über mehrere Seiten gehen, alles geregelt?
    Im § 4 wird zB der öffentlich rechtliche Kernauftrag lebensnah geregelt: der Absatz 5 hat es vor allem bei seinem Bezug zur Realität in sich. Der ORF hätte bei der Gestaltung seiner Sendungen und Angebote für eine objektive Auswahl und Vermittlung von Informationen in Form von Nachrichten....für die Wiedergabe und Vermittlung von für die Allgemeinheit wesentlichen Kommentaren....unter angemessener Berücksichtigung der Vielfalt der im öffentlichen Leben vertretenen Meinung und bei eigenen Kommentaren, Sachanalysen und Moderationen unter Wahrung des Grundsatzes der Objektivität zu sorgen. Ich glaube, ich träume schlecht!
    Ach ja, da gibt es auch noch Betriebspensionsgesetz, das für Pensionen ein wenig über dem ASVG Niveau sorgt.

  29. simplicissimus
    10. August 2016 06:28

    Der ORF gehört ersatzlos abgeschafft. Diese Manipulationsmaschine zählt zum Widerlichsten der österreichischen Medienlandschaft. Auch hier werden unverschämt Gesetze mißachtet, der Auftrag von den Salonkommunisten mit Füßen getreten.
    Von der ÖVP bin ich gar nicht mehr enttäuscht. Sie ist integraler Bestandteil des glitschigen Macht- und Pfründesystems. Das erklärt auch das schleimige Verhalten der Neos, deren Gründer ja Ex-VPler ist.
    Traurig, wenn man sich das politische Gesamtbild rund um den Rotfunk ansieht.

  30. El Capitan
    10. August 2016 06:22

    Es geht nicht nur um die Linkslastigkeit des ORF. Das Problem in Österreich ist der Zug zum Mittelmaß.

    Bundeskanzler Faymann war das personifizierte (untere) Mittelmaß, sein Nachfolger scheint ihm ebenbürtig zu sein. Unsere Universitäten sind im internationalen Vergleich nicht einmal mehr Mittelmaß, und den letzten Hort der Bildung, unsere klassischen Gymnasien sollen – auch mit ÖVP-Unterstützung – zugunsten von Mittelmaßschulen demontiert werden.

    Nachdem Minister Kurz in Sachen Türkei neue und richtige Akzente setzte, stieg der ÖVP-Vertreter im EU-Parlament sofort auf die Bremse: Mittelmaß, Verzagtheit, Angst, wohin man auch blickt in terra intra montes. Der Rest ist Trauer.

    Der alte/neue ORF-General ist nicht einmal mehr Mittelmaß. Er wird den ORF nicht retten. Was will er denn mit „Social Media“ bitte? Glaubt der im Ernst, die Jungen werden jetzt ORF-Seiten auf Facebook anklicken? Dass ich nicht lache. Die Zukunft gehört den Stream-on- demand-Konzernen, nicht dem ORF.

    Auch unsere Parteien sind Mittelmaß. Ausnahmslos! Was die Linken in Österreich betrifft, so sind die nicht mehr Mittelmaß. Die vertreten intellektuellen Substandard. Immer die gleichen dummen und lahmen Stehsätze und außerhalb ihrer Pippi-Langstrumpf-Welt gibt es nur Rechtsradikale und Faschisten. Der pure Wahnsinn.

    Die Wiederwahl von Wrabetz ist ein Symbol für den aktuellen geistigen und moralischen Zustand Österreichs.

    • Claudius
      10. August 2016 09:38

      Ihrer Beobachtung stimme ich vollinhaltlich zu: Dort wo ununterbrochen: Solidarität, soziale Gerechtigkeit, sozialer Ausgleich, Umverteilung & ähnliches gepredigt wird. Wo sozusagen die "äußere Gleichheit" (anstatt Gleichwertigkeit) gepredigt wird.

      In so einem Land hat man etwas gegen Leute die sich auch nur ein paar Zentimeter von der Masse den Kopf heraushalten getrauen. In so einem Land müssen halt exakt alle ihren Kopf gleich hoch haben, sonst fährt der Rasenmäher drüber.

      Nur ja nicht zu einer Elite gehören (wollen).
      Nur ja nicht positiv auffallen.
      Nur ja nicht aus der Masse herausstechen.

      Das was Sie beschreiben ist: der Sozialismus in der speziell österreichischen Ausprägung.

    • oberösi
      10. August 2016 11:45

      Mittelmaß und Tyrannis von Parteiapparaten, die nur mehr sich und ihre Günstlinge an der Macht und im Brot halten wollen, sind leider längst nicht nur in Österreich das Problem. Sie sind die natürliche Weiterentwicklung von Demokratien, sobald in diesen Entscheidungen nicht mehr direkt getroffen werden, sondern in Parteigremien.
      Eine Lösung könnte nur heißen: Subsidiarität, Regionalität, Direktdemokratie, Zensuswahlrecht.
      Da aber absolut keine Hoffnung besteht, daß Politiker von sich aus auf einmal angemaßte Macht und damit aufs Geld verzichten, wird es enden wie es muß: in Pöbelherrschaft, Anarchie. Erst dann besteht wieder Hoffnung auf die beste aller Regierungsformen, die Monarchie...

  31. Pennpatrik
    10. August 2016 05:45

    Es ist erstaunlich, dass auch hier über eine Reformierbarkeit des ORF debattiert wird.
    Ist uns nicht klar, dass nur eine Zertrümmerung, sprich: die totale Privatisierung und Einstellung aller (!) Mediensubventionen die Lösung ist?

    Was immer der unfähige Steger vorhat: Es wird ein fauler Kompromiss sein.

  32. kritikos
    10. August 2016 01:28

    Der letzte Satz von "Livingstone" ist höchst lobenswert und bezeichnend. Aber wäre Grasl wirklich die Befreiung des ORF von der SPÖ gewesen? Ich bezweifle es, denn die Orf-ler sind alle linkslastig und sicher nicht abbaubar. Na ja, wir zahlen brav die Gebühren, nur damit wir andere Sender als den ORF schauen können.
    En passant: Kann die ÖVP nicht durch verschiedene Kanäle Stiftungsräte "animieren", ihren Kandidaten zu wählen? So wie die SPÖ, was ich mit hinterhältigen Gedanken vermute.

  33. Livingstone
    10. August 2016 00:38

    Und wieder einmal zeigt sich, wie kurzsichtig und unfähig die ÖVP ist. Es ist doch unfassbar, dass die den Wrabetz weiter werken lassen. Das war doch alles Spiegelfechterei die letzten Tage und Wochen. Was haben die Bauern diesmal bekommen?

    Irgendwie würde ich lieber denn ORF-Chef wählen und nicht den Bundespräsidenten. Die letzten Wochen haben gezeigt, wie wenig dieser Posten abgeht, wenn er nicht besetzt ist.





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