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Van der Bellen und die Grammatik

Bei so viel (plötzlichem) Rot-Weiß-Rot-Geflattere und (plötzlichem) Heimat-Geschwurbel kann die grüne Wahlkampagne ja nicht auch noch auf die deutsche Sprache und deren Grammatik achten.

Freilich: Für einen echten Grünen gelten diese Dinge ja ohnedies als reaktionär oder zumindest bildungsbürgerlich überschätzt.

Was auch immer die Grünen eigentlich mit dem Wahlslogan "Verlässlichkeit statt Extreme" inhaltlich sagen wollten (etwa, dass sie bisher immer verlässlich linksextrem gewesen sind?): Aber grammatikalisch ist "statt Extreme" halt eindeutig falsch. Gemeint kann nur sein: "statt Extremen". Aber der Dativ ist halt dem Van der Bellen sein Feind...

PS: Kleiner Hinweis für Grüne (nur damit sie sich nicht wieder etwas Falsches einlernen): Auch der letzte Satz könnte sprachlich wieder fehlerhaft sein...

PPS: Stilistisch wäre dieser Slogan übrigens auch nach Finden des richtigen Falles ein Graus. Stilistisch korrekt wäre eigentlich nur "Verlässlichkeit statt Extremismus". Das haben die Grünen wohl auch gemeint, aber sich aus mehreren Gründen doch nicht zu sagen getraut.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 13:59

    Apropos Verlässlichkeit ...
    Auf die Alt-ÖVPler ist halt Verlass:
    Der von den Grünen unterstützte Hofburg-Kandidat Alexander Van der Bellen bekommt Unterstützung von der Initiative „Es bleibt dabei“. Dabei macht sich auch der eine oder andere Prominente wie Karikaturist Gerhard Haderer und Forum-Alpbach-Präsident Franz Fischler für den ehemaligen Grünen-Chef als Präsident stark. Eine Wahl des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer hätte negative Folgen, glaubt die Initiative.

    ..auch der ÖVP-EU-Abgeordnete Othmar Karas warb per Videobotschaft für Van der Bellen: Dieser sei erfahrener und unabhängiger als Hofer, „er kann zusammenführen und spaltet nicht“.

    So wie Othmar Karas schon längst unabhängig ist; unabhängig von seinen österreichischen Wählern.

  2. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 10:49

    Linke Redakteure verfügen nicht nur über eine miserable Allgemeinbildung, sondern auch über mangelnde Deutschkenntnisse. Unfreiwillig komisch war die Aussage über das Alter der Werke Michelangelos. Michelangelo hat vor 500 Jahren gemalt, nicht vor 600. (Siehe dazu orf-watch.at).

    Auch mir sind in der Schnelligkeit schon Fallfehler passiert, aber Plakate sollten doch mehrfach kontrolliert werden – sollte man meinen. Auch der FPÖ sind schon Fehler auf Plakaten unterlaufen, was eher etwas über unsere Schulen aussagt. Diese wiederum sind das Produkt linker Sozialklempnerei. „Richtiges“ Klassenbewusstsein kommt vor dem Können.

    Nebenbei: Dass van der Bellen Extremismus ablehnt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn die Grünen sind in ihren Forderungen ja gar nicht extrem. Nein, nein, niemals nicht gar nicht. Sie wollen zwar alles verbieten, was sie nicht verstehen, also fast alles, aber extrem sind sie nicht. Das sind immer, immer die anderen. Gell!

  3. Ausgezeichneter Kommentatorfranz-josef
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 15:45

    Gänzlich ot:

    Die Lage in Calais eskaliert weiter. Die örtlichen Behörden fordern einen Militäreinsatz. Die Hauptstraße in Calais ist von Mitternacht an bis in die frühen Morgenstunden fest in der Hand der Migranten. Sie fällen Bäume für Straßenblockaden und sind mit Baseballschlägern bewaffnet und stoppen jedes Fahrzeug, dass sich ihnen nähert, um es zu kapern und ihre illegale Einreise nach Großbritannien zu erzwingen. Einwohner werden gewarnt, in der Dunkelheit ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen.
    In einem beängstigenden Video zeigt die BBC nun die Zustände vor Ort und wir stellen uns dabei einige wichtige Fragen:
    Warum berichten die deutschen Medien kaum darüber?
    Sind das, was wir in Calais gerade erleben, Szenarien der Zukunft, wie sie auch in Deutschland abzusehen sind?Hat deshalb die Bundesregierung kürzlich die Bürger dazu aufgefordert, Wasser zu horten und andere Vorräte anzulegen?
    Ist das der Krieg, der uns dank dieser unverantwortlichen Bundesregierung bevorsteht?
    http://journalistenwatch.com/cms/asylanten-terror-in-calais-eskaliert/

    Anmerkung: auch in unseren Medien herrscht diesbezüglich Stille.

  4. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 20:00

    * "Asyl-in-Not"-Obmann Michael Genner bejubelt den Tod von Innenministerin Prokop als eine "gute Meldung zu Jahresbeginn".

    *SPÖ-Politiker Baumgärtel postet mit Bezug auf den Vergleich von Andreas Gabalier mit Curt Cobain "Da hat sich eindeutig der Falsche erschossen..."

    * Deutschlands Justizminister (!) Heiko Maas spricht seinen Dank aus einer vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremistischen Punkband "Feine Sahne Fischfilet", die zum Verprügel von "Bullen" (=Polizei) aufruft, Anleitungen für Molotowcocktails herausgibt, welche am besten auf rechte Mitbürger geschleudert werden sollen und die Deutschland als "Scheiße" und "Dreck" besingt, für deren "Kampf gegen Rechts".

    Ich frage mich: "AUF WELCHER SEITE STEHEN DIE WAHREN EXTREMISTEN"???????

  5. Ausgezeichneter KommentatorOzeangleicher Leeeerer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 10:47

    Sehr schön! Wo doch die grünen Tugendwächter und ihre Spießgesellen so gerne auf die Rechtschreibfehler von blauen Funktionären hinweisen. Da ist sie dann plötzlich dahin, die intellektuelle Erhabenheit der grünen Elitelinge...

  6. Ausgezeichneter KommentatorOzeangleicher Leeeerer
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 10:50

    Aber eigentlich lädt das Plakat ja förmlich zur Ergänzung ein:

    Verlässlichkeit statt extreme Linke. Dann passt's wieder. :)

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    26. August 2016 10:43

    Nehmen wir also an, die Grünen hätten die von AU vorgeschlagene stilistisch korrekte Parole "Verläßlichkeit statt Extremismus" verwendet---selbst dann könnte man noch zur Auffassung gelangen, sie, also die GRÜNEN, würden sich ab jetzt vom (LINKS-)Extremismus abwenden und plötzlich verläßlich werden!

    Wie man's auch dreht und wendet: An den GRÜNEN ist alles Betrug; sogar ihre Tarnfarbe GRÜN, die schöne Farbe der Natur, wird von ihnen aus Verlogenheit mißbraucht.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDr. Knölge
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    28. August 2016 11:54

    Die deutsche Sprache ist aber auch nicht einfach. Selbst so anspruchslose Dinge wie die korrekte Verwendung der Wörter "scheinbar" und "anscheinend" beherrscht ein guter Teil der Menschen und der Journalisten, letztere immerhin professionelle Sprachanwender, nicht mehr. Anscheinend haben sie das Wort "anscheinend" völlig aus ihrem Vokabular gestrichen, sie verwenden ausschließlich "scheinbar" selbst dann, wenn es dem Sinn des Textes widerspricht. Sogar in anspruchsvolleren Gazetten kann man das sehen.


alle Kommentare

  1. katzenellenbogen (kein Partner)
    14. September 2016 00:48

    Also wirklich, es fällt mir schwer, hier die Schadenfreude zu unterdrücken. Normalerweise kann sich doch die linke Hautevolee nicht genug darüber zerkugeln, wenn die "rechtspopulistischen Dumpfbacken" in irgendeiner Aussendung wieder einmal dem Karl-Kraus-Standard nicht gerecht geworden sind, da ist des dümmlichen Kuderns kein Ende. Nun aber hat es die sadistischen Oberlehrer selbst erwischt, und das nicht nur im Facebook-Eintrag eines Gemeinderates von Kickeritspatschen, sondern direkt auf einem Wahlplakat des intellektuellen Superhirns! Herrlich!!!

  2. AppolloniO (kein Partner)
    29. August 2016 17:01

    Es ist viel hintergründiger als gedacht. gemeint sind tatsächlich "Extreme" Menschen in der FPÖ!
    Aber geht`s noch extremer als eine gewählte Mehrheit nicht angeloben zu wollen? Und das will VdB mit "Verlässlich" noch unterstreichen.

    Schlimm wie vielen die sich als Elite fühlen und ihn darob noch hofieren uns kundtun, dass sie von Demokratie einfach nix halten.

  3. Yep, so isses (kein Partner)
    29. August 2016 08:51

    Nun, er hat Heimat im Herzen und was er so im Hirn hat, das kann ihm seine Parteijugend mitteilen...

  4. Erich Bauer
    29. August 2016 07:26

    Verkürzte Werbeaussagen sind auch offiziell "Dudenfrei"...

  5. Der Realist (kein Partner)
    28. August 2016 23:06

    Wie sich der verbiegt, kann er kein Rückgrat haben. Jetzt geht er ständig mit "Heimat" hausieren, und mittlerweile weiß eh schon jeder, dass er irgendeinen Bezug zum Kaunertal hat. Aber als Stimmvieh sind ihm die sonst eher verächtlich gemachten Deppen vom Land, schon herzlich willkommen. Er lässt ja gerne seinen Intellekt und den Herrn Professor raushängen, und das mit einer gespielten lässigen Arroganz, stets seine "Überlegenheit" demonstrierend. Nur er sollte sich einmal ein Video von einem seiner Interviews anschauen, bevor er eine Frage beantwortet, kommt immer sein dämlicher Grinser, wirkt irgendwie krank, so gegen grenzdebil.

    • Der Realist (kein Partner)
      28. August 2016 23:21

      Fortsetzung:
      Um ihre Wichtigkeit zu unterstreichen, geben Unterstützer dieses "Flüchtlingskindes" gerne bekannt, dass sie im Ausland auf die vielen Nazis, gemeint sind die Hofer Wähler, angesprochen werden und sich das Ausland Sorgen um die Entwicklung in Österreich macht. Da überschätzen diese Pseudointellektuellen die Wichtigkeit unseres Bundespräsidenten. Den meisten Österreichern ist es völlig egal, wer in Deutschland Bundespräsident ist, und man kann davon ausgehen, dass es sich umgekehrt genauso verhält.
      Mich würde interessieren, wie viele Personen von, sagen wir mal tausend Befragten, den Namen des italienischen Staatspräsidenten wissen. Italien ist immerhin unser Nachbarland.

  6. fewe (kein Partner)
    28. August 2016 13:35

    Reingefallen. Genau das war von den Textern beabsichtigt gewesen.

  7. Dr. Knölge (kein Partner)
    28. August 2016 11:54

    Die deutsche Sprache ist aber auch nicht einfach. Selbst so anspruchslose Dinge wie die korrekte Verwendung der Wörter "scheinbar" und "anscheinend" beherrscht ein guter Teil der Menschen und der Journalisten, letztere immerhin professionelle Sprachanwender, nicht mehr. Anscheinend haben sie das Wort "anscheinend" völlig aus ihrem Vokabular gestrichen, sie verwenden ausschließlich "scheinbar" selbst dann, wenn es dem Sinn des Textes widerspricht. Sogar in anspruchsvolleren Gazetten kann man das sehen.

  8. Brigitte Kashofer
    27. August 2016 18:00

    Diesmal, Herr Dr. Unterberger, muss ich Ihnen widersprechen. Das Wörtchen "statt" kann sowohl mit Genitiv, Dativ oder Akkusativ gebraucht werden. Das hängt nämlich auch vom Verb ab. In diesem Fall fehlt das Verb und der Leser kann es beliebig ergänzen.

    • werauchimmer
      27. August 2016 22:55

      Ich halte AUs grammatikalischen Standpunkt auch nicht richtig. Wenn "statt" die Bedeutung von "und nicht" hat, wie zB bei "ihm statt mir"/"Taten statt Worte", dann handelt es sich um eine sogenannte Konjunktion und ist das "statt" nicht mehr fallbestimmend.

    • Riese35
      28. August 2016 12:35

      *****************!

      Das kommt auch noch dazu. Aber selbst als Präposition stelle ich den Fall mit der Fallendung in Frage. Daß der Duden eine Form als richtig angibt, muß nicht notwendigerweise heißen, daß eine andere Form als falsch gelten muß. Der Grammatik-Duden führt sogar Beispiele von Goethe an, wo er selbst unterschiedliche Fälle gebraucht hat. Und dann spricht er von Sprachentwicklung. So abwegig erscheint mit daher die Verwendung als Präposition mit dem Genitiv auch nicht, auch wenn sich vergleichbare Ausdrücksweisen mit dem Dativ finden. Das sind für mich Grenzfälle, wo ich vorsichtig wäre, jemanden zu verteufeln, nur weil er einen anderen Fall verwendet.

      Viel mehr stört mich ...

    • Riese35
      28. August 2016 12:37

      ... heute in vielen Texten die fehlende oder falsche Verwendung des Konjunktivs beim Verbum.

  9. Brigitte Imb
    27. August 2016 01:07

    Die hier entfachte Diskussion, ob der korrekten Grammatik, finde ich wirklich sehr lehrreich und amüsant. Ein Dank an die Beitragenden!

    Aber stellen Sie sich doch bitte einen Deutschkurs für muslimische Analphabeten vor, selbst wenn sich diese "Sprachzöglinge" bereits im "fortgeschrittenen" Niveau befinden.
    "Geh´ma Billa", od. "He Oida", usw.

    • Cotopaxi
      27. August 2016 07:25

      "Du Hurensohn, ich ficke deine Mutter", geht meistens schon ganz passabel.

    • franz-josef
      27. August 2016 20:45

      Ergänzung zu Cotopaxi: ...und "ich wissen wo dein Haus wohnt..." (grins)

    • fewe (kein Partner)
      28. August 2016 13:39

      Ich kenne einen Türken, der ist hier geboren, spricht kaum Deutsch - wie der durch die Schule gekommen ist, ist mir ein Rätsel -, aber das Wort "Mietzinsbeihilfe" schafft er flüssig und akzentfrei.

  10. Tegernseer
    26. August 2016 20:00

    * "Asyl-in-Not"-Obmann Michael Genner bejubelt den Tod von Innenministerin Prokop als eine "gute Meldung zu Jahresbeginn".

    *SPÖ-Politiker Baumgärtel postet mit Bezug auf den Vergleich von Andreas Gabalier mit Curt Cobain "Da hat sich eindeutig der Falsche erschossen..."

    * Deutschlands Justizminister (!) Heiko Maas spricht seinen Dank aus einer vom Verfassungsschutz beobachteten linksextremistischen Punkband "Feine Sahne Fischfilet", die zum Verprügel von "Bullen" (=Polizei) aufruft, Anleitungen für Molotowcocktails herausgibt, welche am besten auf rechte Mitbürger geschleudert werden sollen und die Deutschland als "Scheiße" und "Dreck" besingt, für deren "Kampf gegen Rechts".

    Ich frage mich: "AUF WELCHER SEITE STEHEN DIE WAHREN EXTREMISTEN"???????

    • machmuss verschiebnix
      26. August 2016 20:15

      Keine Frage, wer die Extremen sind (die wir nicht wählen sollen :) )

  11. machmuss verschiebnix
    26. August 2016 18:58

    [

    Na geh, der Spruch ist doch klar:

    Aus Sicht der Grünen ist Hofer ganz verläßlich ein "Nazi" - den wir wählen
    sollen - anstatt extreme Linke , also wirklich, sein'n wir so tolerant, daß
    er "Linke" weglassen darf, steht doch eins synonym für's andere [kudder].

    Schwurbel-di-burbel - welchem Spin(enden)-Doktor ist das bloß eingefallen .

  12. franz-josef
    26. August 2016 15:45

    Gänzlich ot:

    Die Lage in Calais eskaliert weiter. Die örtlichen Behörden fordern einen Militäreinsatz. Die Hauptstraße in Calais ist von Mitternacht an bis in die frühen Morgenstunden fest in der Hand der Migranten. Sie fällen Bäume für Straßenblockaden und sind mit Baseballschlägern bewaffnet und stoppen jedes Fahrzeug, dass sich ihnen nähert, um es zu kapern und ihre illegale Einreise nach Großbritannien zu erzwingen. Einwohner werden gewarnt, in der Dunkelheit ihre Häuser und Wohnungen zu verlassen.
    In einem beängstigenden Video zeigt die BBC nun die Zustände vor Ort und wir stellen uns dabei einige wichtige Fragen:
    Warum berichten die deutschen Medien kaum darüber?
    Sind das, was wir in Calais gerade erleben, Szenarien der Zukunft, wie sie auch in Deutschland abzusehen sind?Hat deshalb die Bundesregierung kürzlich die Bürger dazu aufgefordert, Wasser zu horten und andere Vorräte anzulegen?
    Ist das der Krieg, der uns dank dieser unverantwortlichen Bundesregierung bevorsteht?
    http://journalistenwatch.com/cms/asylanten-terror-in-calais-eskaliert/

    Anmerkung: auch in unseren Medien herrscht diesbezüglich Stille.

    • Sensenmann
      27. August 2016 20:25

      Sehr schön! Ich finde das großartig. Die Mehrheit der Deutschen bekommt davon gar nicht genug und die 50% + Östertrotteln wollen es auch genau so haben.
      In einer Demokratie geschieht eben nichts ohne den Willen der Mehrheit.
      An Warnungen hat es ja nicht gefehlt, aber die Merhheit will es eben bunt und weltoffen. Na bitte, jetzt IST es bunt u8nd weltoffen.
      Frankreichs Großstädte vernegern vollkommen. Auch dort mag man derlei eben!

  13. socrates
    26. August 2016 14:10

    VdB definierte anfangs als seine Aufgabe Beistrichfehler und andere zu korrigieren, was mich unangenehm berührte. Die Hälfte meiner Fehler gehört mir, den anderen Teil fügt mein Handy ganz selbstständig ein, was oft zu sinnlosen Sätzen führt. Damals sagten wir, wenn das Alles wäre, was er macht, dann erinnert es an sinnlose Verbesserung von Dissertationen. Das traute ich ihm damals zu, heute nicht mehr. Ein Bundespräsident muß mehr leisten als eine gute Rechtschreibkorrektur.

  14. Politicus1
    26. August 2016 13:59

    Apropos Verlässlichkeit ...
    Auf die Alt-ÖVPler ist halt Verlass:
    Der von den Grünen unterstützte Hofburg-Kandidat Alexander Van der Bellen bekommt Unterstützung von der Initiative „Es bleibt dabei“. Dabei macht sich auch der eine oder andere Prominente wie Karikaturist Gerhard Haderer und Forum-Alpbach-Präsident Franz Fischler für den ehemaligen Grünen-Chef als Präsident stark. Eine Wahl des FPÖ-Kandidaten Norbert Hofer hätte negative Folgen, glaubt die Initiative.

    ..auch der ÖVP-EU-Abgeordnete Othmar Karas warb per Videobotschaft für Van der Bellen: Dieser sei erfahrener und unabhängiger als Hofer, „er kann zusammenführen und spaltet nicht“.

    So wie Othmar Karas schon längst unabhängig ist; unabhängig von seinen österreichischen Wählern.

    • Pennpatrik
      26. August 2016 20:36

      Naja, die Österreichische Verräter Partei.

    • steinmein
      27. August 2016 11:41

      Ich weiß nicht,welcher Körperteil des Herrn Karas bei seinen jugendlichen Autounfällen zu Schaden gekommen ist.

    • fewe (kein Partner)
      28. August 2016 13:49

      @steinmein: So weit ich mich erinnere, war es der Kopf und es hieß seinerzeit, dass er möglicherweise arbeitsunfähig bleibe. Um 1985 muss das gewesen sein.

  15. Cotopaxi
    26. August 2016 13:25

    o.T.

    Ich kann mit dem Wort Geschwurbel nichts anfangen. Es klingt für mich fremd und bundesdeutsch.

    Würden nicht Geschwafel und Geschwätz dem österreichischen Schreiber näher liegen?

  16. Rübezahl
    26. August 2016 12:17

    scheinbar kennt niemand hier diese Sequenz aus dem Parlament, wo die Grünen die FPÖ..
    Aber sehen Sie selbst, welchen Geist' diese und jene Leut' sind.

  17. Maigret
  18. werauchimmer
    26. August 2016 11:24

    Wen wundert's?

    So manchem gestandenen Akademiker ist eben der Dativ nicht geheuer, wird er doch von Kleinbürgern ohne höhere Weihen gar überreichlich in Anspruch genommen.

    Da wird doch ein wenig Gegensteuern erlaubt sein - Noblesse oblige, n'est-ce pas?

    • werauchimmer
      26. August 2016 12:11

      Ähhh - wie heißt es so schön:

      "Hochmut kommt vor dem Fall", quod erat demonstrandum, oder so - auf gut Deutsch nachfolgend ein Rückzieher:

      Es heißt nämlich auch "Taten statt Worte" und nicht "Taten statt Worten". Hier wenigstens dürfte VdB und sein Anhang einmal Recht behalten haben ...

  19. Gandalf
    26. August 2016 11:06

    Na ja, die grüne Wahlkampfrhetorik fällt halt auch grammatikalisch von einem Exkrement ins andere. :-)

  20. franz-josef
    26. August 2016 10:56

    Also ich würde diesen Tagebuchbeitrag gschwind in der Versenkung verschwinden lassen.

  21. Josef Maierhofer
    26. August 2016 10:52

    Ich würde das als 'Verlässlichen Extremismus' interpretieren.

    Ich glaube, rechtsextreme Beschimpfung hat endgültig ausgedient, diese Masche zieht nicht mehr.

    Extremismus gibt es ja genug bei den Grünen und Ausgrenzung, was auch darunter fällt. Die halte ich sogar in der Lage, nach einer demokratischen Wahl gegen den Wahlsieger zu demonstrieren, was sie ja schon oft genug getan haben, in diesem Fall, dass Hofer gewinnt, was ich mir selbst sehr wünschen würde bei dem verkrusteten und vertrackten bei den Grünen gelebten Kommunismus.

  22. Ozeangleicher Leeeerer
    26. August 2016 10:50

    Aber eigentlich lädt das Plakat ja förmlich zur Ergänzung ein:

    Verlässlichkeit statt extreme Linke. Dann passt's wieder. :)

  23. Riese35
    26. August 2016 10:50

    Das ist Nonsens. "statt" verlangt den Genitiv und nicht den Dativ. "statt (der) Extreme" ist korrekt.

    • Ozeangleicher Leeeerer
    • Riese35
      26. August 2016 11:05

      @Ozeangleicher Leeeerer: Ja genau, dort steht auch "Präposition mit Genitiv", genau so wie im Österr. Wörterbuch.

    • Undine
      26. August 2016 11:24

      Noch kann ich sie, die Präpositionen, weil einst "gedrillt", auswendig herunterrasseln, was gelegentlich sehr hilfreich ist:

      2. Fall: anstatt, statt, außerhalb, innerhalb, oberhalb, unterhalb, diesseits, jenseits, halber, kraft, laut, mittelst, vermittelst, inmitten, infolge, ungeachtet, unweit, vermöge, während, wegen, um - willen

      Grammatik-Duden 1937:

      2. Fall: unweit, mittels, kraft und während,
      laut, vermöge, ungeachtet,
      oberhalb und unterhalb,
      innerhalb und außerhalb,
      diesseits, jenseits, halber, wegen,
      statt; auch längs, zufolge, trotz
      stehen mit dem Wesfall stets
      oder auf die Frage: Wessen?
      doch ist hier nicht zu vergessen,
      daß bei diesen letzten drei
      auch der Wemfall richtig sei.

    • Riese35
      26. August 2016 11:49

      @Undine: Grammatik-Duden 1966, Nr. 3430: "statt" Präp. mit Genitiv.

      Dativ gilt als veraltet (z.B. bei Lessing oder Goethe, der sowohl Gen. als auch Dat. gebrauchte) oder als umgangssprachich.
      Hochsprachlich nur, wenn
      - ein weiteres singularisches starkes Substantiv im Genitiv folgt oder vorausgeht, oder
      - der Genitiv nicht deutlich würde.

      Auf letztere Regel könnte man sich bei "statt Extremen" berufen. Aber wann ist ein "Genitiv nicht deutlich"? Es steht jedenfalls nirgends, daß der Genitiv falsch wäre, sondern daß er heute die Regel und nicht die Ausnahme ist.

      So wenig ich inhaltlich mit den Grünen und ihren Taten übereinstimme, ich halte aber nichts von einem Grünen-Bashing wegen ...

    • Riese35
      26. August 2016 11:53

      ... eines vermeintlichen Grammatikfehlers. Da wäre die inhaltliche Auseinandersetzung viel wichtiger.

    • Ozeangleicher Leeeerer
      26. August 2016 15:26

      Bitte nachlesen im Duden. Dort steht auch:

      : statt Worten will ich Taten sehen>

      Analog daher: statt Extremen will ich Taten sehen

      Hier nochmal der link: http://www.duden.de/rechtschreibung/statt_anstelle

    • Wyatt
      26. August 2016 18:23

      Christian Morgenstern
      Der Werwolf
      Ein Werwolf eines Nachts entwich
      von Weib und Kind, und sich begab
      an eines Dorfschullehrers Grab
      und diesen bat : Bitte, beuge mich!

      Der Dorfschulmeister stieg hinauf
      auf seines Blechschilds Messingknauf
      und sprach zum Wolf, der seine Pfoten
      geduldig kreuzte vor dem Toten:

      "Der Werwolf", - sprach der gute Mann,
      "des Weswolfs"- Genitiv sodann,
      "dem Wemwolf" - Dativ, wie man's nennt,
      "den Wenwolf" - damit hat's ein End.'

  24. El Capitan
    26. August 2016 10:49

    Linke Redakteure verfügen nicht nur über eine miserable Allgemeinbildung, sondern auch über mangelnde Deutschkenntnisse. Unfreiwillig komisch war die Aussage über das Alter der Werke Michelangelos. Michelangelo hat vor 500 Jahren gemalt, nicht vor 600. (Siehe dazu orf-watch.at).

    Auch mir sind in der Schnelligkeit schon Fallfehler passiert, aber Plakate sollten doch mehrfach kontrolliert werden – sollte man meinen. Auch der FPÖ sind schon Fehler auf Plakaten unterlaufen, was eher etwas über unsere Schulen aussagt. Diese wiederum sind das Produkt linker Sozialklempnerei. „Richtiges“ Klassenbewusstsein kommt vor dem Können.

    Nebenbei: Dass van der Bellen Extremismus ablehnt, entbehrt nicht einer gewissen Ironie, denn die Grünen sind in ihren Forderungen ja gar nicht extrem. Nein, nein, niemals nicht gar nicht. Sie wollen zwar alles verbieten, was sie nicht verstehen, also fast alles, aber extrem sind sie nicht. Das sind immer, immer die anderen. Gell!

  25. riri
    26. August 2016 10:48

    Zu PPS: da würden die Grünen Wahlwerbung für Norbert Hofer machen.

  26. Ozeangleicher Leeeerer
    26. August 2016 10:47

    Sehr schön! Wo doch die grünen Tugendwächter und ihre Spießgesellen so gerne auf die Rechtschreibfehler von blauen Funktionären hinweisen. Da ist sie dann plötzlich dahin, die intellektuelle Erhabenheit der grünen Elitelinge...

  27. franz-josef
    26. August 2016 10:45

    Die Extreme, der Extreme, den Extremen, die Extreme. Plur.
    Die Extreme sind mir zwider. (Wer oder was) Nom.
    Die Auswirkungen der Extreme sind... (wessen) Gen.
    Den Extremen entgegenblickend, ... (wem?) Dat.
    Habe die Extreme satt.... (wen od was?) Akk.

    Verlässlichkeit anstatt (der) Extreme - m.E. ist das schon richtig, aber äußerst ungeschickt formuliert. Falls nicht, ich lerne gerne dazu.
    Die inhaltliche Aussage steht auf einem anderen Blatt.

    • Undine
      26. August 2016 10:56

      Ja, es stimmt, was Sie schreiben, aber es klingt dennoch nicht schön. In so einem Fall bediene ich mich immer eines Adjektivs: "Verläßlichkeit statt diverser Extreme" etwa. Nur ist das halt bei einem "Werbe-Slogan" unangebracht.

    • Riese35
      26. August 2016 10:59

      Habe Ihren Kommentar leider erst gelesen, nachdem ich gepostet hatte. Grammatikalisch liegen Sie vollkommen richtig, im Gegensatz zu vielen Postern hier, die in die Falle getappt sind und offenbar mit dem Genitiv auch auf Kriegsfuß stehen. "statt Extremen" ist ein Unsinn. Da muß ich die Grünen zumindest grammatikalisch in Schutz nehmen.

      Als Soldat lernt man, das Feuer nur auf erkannte Ziele zu eröffnen.

    • Undine
      26. August 2016 11:54

      Wenn man aber eine Person meint, nämlich "die Extreme", sieht die Sache wieder anders aus! ;-)

    • Riese35
      26. August 2016 13:50

      @Undine: Das mit den Fallendungen im Deutschen ist ein Krampf. Wann ist eine Fallendung lt. Duden "deutlich", bzw. wie viele Fälle dürfen maximal dieselbe Endung haben, damit ein Fall "deutlich" wäre? In Ihrem Falle wären ja Genitiv und Dativ wieder ident und es hieße jedenfalls "statt der Extremen".

      Das gefällt mir an der deutsche Sprache überhaupt nicht. Da habe ich schon eine Präferenz für Latein oder slawische Sprachen. Dort sind die Fallendungen viel deutlicher ausgeprägt und man kann viel eleganter und präziser formulieren.

  28. Undine
    26. August 2016 10:43

    Nehmen wir also an, die Grünen hätten die von AU vorgeschlagene stilistisch korrekte Parole "Verläßlichkeit statt Extremismus" verwendet---selbst dann könnte man noch zur Auffassung gelangen, sie, also die GRÜNEN, würden sich ab jetzt vom (LINKS-)Extremismus abwenden und plötzlich verläßlich werden!

    Wie man's auch dreht und wendet: An den GRÜNEN ist alles Betrug; sogar ihre Tarnfarbe GRÜN, die schöne Farbe der Natur, wird von ihnen aus Verlogenheit mißbraucht.

    • El Capitan
      26. August 2016 10:50

      Grün ist auch die Farbe des Islams und rot ist die Farbe des Kommunismus.

    • Undine
      26. August 2016 10:58

      Ja, Gott sei's geklagt!!!

    • franz-josef
      26. August 2016 11:07

      @ Undine Volle Zustimmung .
      Verlogen war schon das "Zigarettenpausen"-Bild, das suggerierte, vdB wäre mit seinen glücklich umherspringenden Hunden zweitausend Meter hochgewandert, Rucksack am Rücken und Herrl und Hunde strahlend fit. Faktum ist, daß ein alter Hund (Kennzeichen weißbepelztes Hundegesicht) nie und nimmer diese Strecke hinaufwandern kann u nie und nimmer oben herumzutollen die Kraft hat - abgesehen davon, warum sollte er sein Herrrl in der Rastpause so freudig begrüßen, wenn er es ohnehin stundenlang bergauf begleitet hat.
      Primitiv auch das Wahlwerbefoto vom strahlenden vdB (PI), im Hintergrund Wald und eine baufällige Holzhütte - das ist Holzhammermethode.
      Alles Betrug

    • Cotopaxi
      26. August 2016 11:26

      Die Grünen verarschen uns doch mit ihren Wahlplakaten.

    • franz-josef
      26. August 2016 14:59

      @ Cotopaxi
      Auf den Punkt gebracht. Anders ist diese so offen verlogene Kampagne nicht einzuordnen.





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