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Hurra, 16.000 neue Unternehmer

Es ist eine gute Nachricht. Mit einem sehr, sehr bitteren Beigeschmack. Im ersten Halbjahr sind in Österreich mehr als 16.000 Unternehmen neu gegründet worden. Werden die Österreicher plötzlich ein Volk unternehmerisch denkender Menschen? Das wäre erfreulich, haben doch vor kurzem bei einer Umfrage noch 70 Prozent aller Studenten von einer Karriere als Staatsdiener geträumt.

Jedoch: Hat wirklich der Großteil der Neo-Unternehmer den Schritt in die Selbständigkeit aus Begeisterung für die persönliche Freiheit, für die emotionalen und finanziellen Chancen des Unternehmertums getan und nimmt bewusst das damit verbundene Risiko in Kauf? Risiko heißt ja: Man kann vielleicht sehr gut verdienen, aber man kann auch alles verlieren.

Nichts deutet daraufhin, dass die Österreicher so umgedacht haben. Keine Umfrage zeigt einen Rückgang des nationalen Denkmusters „Sicherheit über alles“. An Schulen und Universitäten, durch Medien und Mainstream-Künstler wird Unternehmertum weiterhin verteufelt.

Nein, die vielen neuen Unternehmer werden nicht deshalb selbständig, weil sie die Chance auf ein Mehr-Verdienen ergreifen, sondern weil sie überhaupt etwas verdienen wollen! Sie haben nämlich gar keine Chance auf einen Arbeitsplatz. Das zeigt die höchste Arbeitslosigkeit der letzten 70 Jahre ebenso wie die explodierende Jugendarbeitslosigkeit (in Wien, dem weitaus am schlechtesten dastehenden Bundesland, liegt sie schon bei 30 Prozent!).

In einer oft verzweifelten Situation sehen Menschen ihre einzige Möglichkeit darin, sich irgendwie selbständig zu machen (77 Prozent der neuen sind zumindest anfangs Einpersonen-Unternehmer). Die Jungen erhoffen mit Gewerbe, Handwerk oder Internet/PC-nahe Dienstleistungen zumindest ein überlebenfähiges Nischendasein. Frauen versuchen sich gerne als „Lebensberater“ oder in einer Tätigkeit, deren Bezeichnung mit „Psycho-“ anfängt. Ältere, die aus einem Management-Beruf kommen und diesen dann verloren haben, versuchen sich als „Berater“.

Das alles ist also gewiss kein Grund zum Jubel, wie ihn die offizielle Politik ausstößt. Das gibt aber dennoch auch zweifach Grund zur Freude.

Der erste Grund: Jeder, der sich als Selbständiger versucht, hat sich entschlossen, in einer schwierigen Situation selbst initiativ zu werden, kreativ seine Rolle in der Gesellschaft zu gestalten und damit diese vielleicht voranzubringen. Er trotzt den immensen Hürden hoher Steuersätze und absurder Regulierungs- und Verbotswälle. Jeder dieser 16.000 hat darauf verzichtet, sich in die Hängematte der Mindestsicherung und aller sonstigen Benefizien zu legen, in denen man ja mit ein paar Tricks (etwa scheinbar getrennten Wohnsitzen von Partnern) recht gut leben kann.

Der zweite Grund zum Optimismus ist noch wichtiger: Jeder, der selbständig wird, ist eine zusätzliche Stimme im Kampf gegen den Irrweg des Wohlfahrtsstaats, also gegen die hohen Steuern und die unerträgliche Regulierungsdichte.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorMaria Kiel
    24x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2016 01:24

    ich will ja des Captains Euphorie nicht bösartig trüben, aber: wurde nicht (zumindest in Wien) vor einiger Zeit ein "Startgeld" für jeden neuen Selbständigen zugesprochen in Höhe von 1.000 EUR; und hatte das nicht zur Folge, dass dann in so manchem Fall pünktlich nach 1 Jahr (so lange war anscheinend Durchhalten vorgeschrieben) dieser neue Selbständige Konkurs angemeldet hat; dann wurde interessanterweise ein neuer Selbständiger wieder an ebenderselben Adresse gemeldet, diesmal statt, sagen wir "Ahmed Kemal" ein "Mustafa Kemal"; 1.000 EUR Handgeld. Und 1 Jahr später: "Mehmed Kemal" - etc.pp
    So oder so ähnlich ist es heraus gesickert aus den zuständigen MA-Stellen.
    Na ja, bestimmt wieder nur eine dieser berühmten Verschwörungstheorien......

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2016 10:40

    Ja, viele davon werden zufolge all der staatlichen Schikanen wieder im Sozialtopf enden, bloß mit noch mehr Schulden als vorher.

    Ja, es ist das nackte Überleben für die Österreicher, die Ausländer nehmen die horrenden Abgaben dankend an und erhalten die Mindestsicherung.

    Ja, es ist dies ein Zeichen für Eigenverantwortung, die mangels staatlicher Gesetze für die Unternehmer vehement behindert wird und erst, wenn Sie sogar noch Arbeitsplätze schaffen wollen und auch anderen Leben geben wollen.

    Dieser Staat ist derart unternehmerfeindlich, dass kein ausländisches Kapital mehr Interesse an Österreich hat, dieser Staat, angesprochen sind Politik, Gewerkschaften, Verwaltung, Parteien und Justiz, der dann noch ungebildete Krieger, die Österreich besetzen und vernichten wollen, 'aufnimmt' auf Kosten dieser Unternehmer.

    Ich selbst bin einer, der mit 48 damals trotz hoher Qualifikation keine tatsächliche Anstellung mehr geschafft hat. Als Selbständiger konnte ich sogar zeitweise bis zu 6 Menschen Arbeit geben.

    Dieser Staat behindert und bekämpft Unternehmer, er behindert und verteuert unnötig per 'Sozialromatik' und Auflagen gegen die Unternehmer Arbeit, er tut das aber nur gegen Österreicher penibel genau und aggressiv, nicht gegen die unzähligen Ausländerläden nach 'altem Stil', nämlich, wie es früher bei uns war, als es noch das 'Wirtschaftswunder' gab.

    Also, wer offenen Auges durch die Straßen geht und durch die Firmen, der wird immer wieder auf meine hier angeführten Beschuldigungen gegen Politik, Justiz, Exekutive (teilweise, nämlich, die die sich verhetzen lassen und nicht selbst denken) vorfinden.

    Wie schön wäre es mit weniger Staat, mit weniger Verwaltung, mit weniger, aber effizienten Gesetzen ?

    Die Täter sind die Linken in Rot-Grün-Pink-Schwarz und die werden trotzdem zu 2/3 gewählt von den Nutznießern auf Kosten des Volkes und hauptsächlich der Unternehmer, teilweise namens Klientel und namens Privilegierte.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2016 10:26

    Die Gretchenfrage ist, in welcher Branche sich diese Menschen selbtständig machen. Als Tellerwäscher und Gebäudereiniger, als Dachrinnenausräumer etc? Das weist nur darauf hin das derjenige Arbeiten will, um nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen. Wie lange er das durchhält steht auf einen anderen Blatt.
    In wichtigen Branchen machen sich nur Verrückte oder Idealisten selbstständig. Selbst das Weiterführen eines Elternbetriebes wird zum amtlichen nervenzerfetzenden Hürdenlauf.

  4. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2016 08:27

    OT---aber dieser Mann traut sich was!!!

    "Deutscher Polizeigewerkschafter zu Burkas: "Sie machen Menschen Angst, mir persönlich auch""

    https://www.unzensuriert.at/content/0021495-Deutscher-Polizeigewerkschafter-zu-Burkas-Sie-machen-Menschen-Angst-mir-persoenlich

    Gäbe es mehrere Männer dieser Art, könnte man dieses Thema nicht so beharrlich totschweigen! Das BURKAVERBOT wäre mir aber immer noch zu wenig---KOPFTUCH-VERBOT wäre das Gebot der Stunde!

  5. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2016 13:30

    OT:

    Hier ein (positives ?) Paradebeispiel für ein TTIP-sches Schiedsgericht:

    Fünf europäische Konzerne – darunter die OMV – wollten sich an der Seite von
    Gazprom am Ausbau der Ostseepipeline beteiligen. Aber Polen stellt sich jetzt
    gegen das Projekt, war ohnedies auf die Russen nie gut zu sprechen und ist
    nun bereitwillig dem US-Druck gewichen !

    Wer könnte da allen Ernstes behaupten, ein US-Schiedsgericht würde diesen fünf
    Konzernen zu einem erfolgreichen Geschäfts-Abschluß verhelfen ?@!

    Im Gegenteil, die Amis versuchen das Geschäft massiv zu hintertreiben !

    Jeder vernünftige Mensch muß sich doch fragen, warum läßt sich die Welt
    das IMMER WIEDER gefallen - tun aber die wenigsten, weil das Echo der
    martialischen Antwort unüberhörbar aus der Vergangenheit in unsere Zeit durchschlägt ! ! ! !


    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5068626/Die-OMV-zuruck-im-Kalten-Krieg?_vl_backlink=/home/index.do

  6. Ausgezeichneter KommentatorKein Partner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2016 07:06

    Wenn hier die Anzahl der Firmenneugründungen erwähnt wird, dann gehört der Ordnung halber auch dazu, wieviel junge Firmen im ersten, zweiten Jahr usw. auch wieder aufgeben (müssen). Denn grundsätzlich ist Österreich unternehmerfeindlich und die diversen Hindernisse der Behörden möchten erreichen, dass alle Leute unselbständig sind.
    Im Gegensaatz dazu braucht man in der äußerst liberalen USA nur ein Steuernummer und kann schon jedes Geschäft/jede Tätigkeit (auch nur mit einem Tisch auf dem Gehsteig einer Straße) beginnen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    14. August 2016 17:30

    Die Liebe zur Selbständigkeit hat viel profanere Gründe als Dr. AU schreibt:
    Ursprünglich wollte die EU den Sozialtourismus verhindern. Um einen Massenansturm von Sinti und Roma aus Rumänien hintanzuhalten, sollte diesen der Zugang zum Sozialsystem in anderen EU-Staaten verwehrt werden; zumindest dann, wenn sie noch nie in einem anderen EU-Land gearbeitet und dort Sozialbeiträge in die Staatskassen einbezahlt hatten. Doch die Kulturbereicherer fanden rasch eine Gesetzeslücke, mit der sie die Regelung aushebeln konnten. Sie gilt nämlich nicht für Selbständige. Und damit sind wir beim Thema.
    Überall in Europa trifft man nun beispielsweise Roma-Bettler, die Obdachlosenmagazine verkaufen. Es reicht, wenn sie monatlich einige wenige Obdachlosenzeitungen auf den Straßen veräußern und die Einnahmen im jeweiligen EU-Land deklarieren, dann gelten sie als „selbständig“ und haben Anspruch auf Sozialhilfe, Kindergeld, die Übernahme der Krankenversicherung und die ganze Palette der staatlichen Fürsorge. Oder die Rumänen melden ein Gewerbe als „Kesselflicker“ oder „Besenbinder“ an. So erwerben sie den Anspruch auf Sozialleistungen. Nach Angaben der Times werden allein den Briten bei dem organisierten Sozialhilfebetrug durch zugewanderte rumänische und entsprechend informierte Betrugsbanden 1,13 Milliarden Euro jährlich gestohlen. Die Londoner Zeitung Daily Mail photographierte in Rumänien die Villen, die sich die Roma-Familien von dem betrügerisch ergaunerten Geld gebaut hatten. Man spricht bereits von den Beverly Hills bei Tandarei.
    Damit wird die Explosion der „Selbständigen“ an jeder Straßenbahnhaltestelle erklärbar.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTorres
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    16. August 2016 09:32

    Unterberger beklagt zu recht die "explodierende Jugendarbeitslosigkeit", hat aber offenbar nicht bedacht, dass die UNO ja jetzt ganz massiv und konsequent dagegen vorgeht: Mit dem ausgewiesenen Fachmann Werner Faymann als "Sonderbeauftragten" wird die Jugendarbeitslosigkeit schon sehr bald merklich zurückgehen (weltweit natürlich!), und alles wird gut. Ganz bestimmt, man muss nur fest daran glauben.


alle Kommentare

  1. Fred Taxler (kein Partner)
    16. August 2016 18:01

    Ich bin mir nichts sicher, ob es sich bei diesen 16000 um komplette Neugründungen handelt oder nur um Gewerbeanmeldungen. Wenn ich schon eine Gewerbeberechtigung habe (zB Handel) und ich nehme mir noch eine dazu (zB Transport) dann ist die Frage ob die neue Berechtigung hier gezählt wird oder nicht.

    Bei vielen Unternehmen gibt es keine Nachfolger. Die Kinder wollen sich das nicht antun und haben schon längst sichere Anstellungen im Staatsdienst. In gewissen technischen Berufen werden wir in 10 bis 20 Jahren Probleme bekommen.

  2. Der Realist (kein Partner)
    16. August 2016 13:22

    Herr Dr. Unterberger, vielleicht lassen Sie die Leserschaft auch einmal wissen, wie viel dieser 16.000 Unternehmen es in einem Jahr noch gibt, und wie hoch die Schulden sind, die von den pleitegegangen Unternehmen hinterlassen wurden. Unternehmer schaffen mitunter Jobs, aber sicher können sie nur die Konsumenten durch Nachfrage der angebotenen Waren und Dienstleistungen. Geschätzt die Hälfte der heutzutage produzierten Waren und auch angebotenen Dienstleistungen brauchen wir nicht wirklich, und da den Konsumenten immer weniger im Börsel bleibt, werden sie am ehesten auf solche Dinge verzichten, und damit schließt sich der Kreislauf wieder.

  3. Torres (kein Partner)
    16. August 2016 09:32

    Unterberger beklagt zu recht die "explodierende Jugendarbeitslosigkeit", hat aber offenbar nicht bedacht, dass die UNO ja jetzt ganz massiv und konsequent dagegen vorgeht: Mit dem ausgewiesenen Fachmann Werner Faymann als "Sonderbeauftragten" wird die Jugendarbeitslosigkeit schon sehr bald merklich zurückgehen (weltweit natürlich!), und alles wird gut. Ganz bestimmt, man muss nur fest daran glauben.

  4. Cotopaxi
  5. machmuss verschiebnix
    14. August 2016 19:52

    OT:

    Da braut sich was zusammen, wer "schuldig" ist wissen wir, aber wer hat
    die Russen dazu provoziert ?

    Massiver Truppenaufmarsch auf der Krim:

    http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-08/ukraine-konflikt-russen-krim-truppen-aufmarsch-beweise

    Hatte Orban den Braten schon gerochen ? :

    http://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/news/2014_12_24/Ungarns-Premier-USA-brauchen-Ukraine-Konflikt-fur-verstarkten-Einfluss-in-Europa-4389/

    China ist bereit, Russland zu helfen (wirtschaftlich):

    http://de.sputniknews.com/german.ruvr.ru/2014_12_23/China-ist-bereit-Russland-zu-helfen-1741/

  6. Haider
    14. August 2016 17:30

    Die Liebe zur Selbständigkeit hat viel profanere Gründe als Dr. AU schreibt:
    Ursprünglich wollte die EU den Sozialtourismus verhindern. Um einen Massenansturm von Sinti und Roma aus Rumänien hintanzuhalten, sollte diesen der Zugang zum Sozialsystem in anderen EU-Staaten verwehrt werden; zumindest dann, wenn sie noch nie in einem anderen EU-Land gearbeitet und dort Sozialbeiträge in die Staatskassen einbezahlt hatten. Doch die Kulturbereicherer fanden rasch eine Gesetzeslücke, mit der sie die Regelung aushebeln konnten. Sie gilt nämlich nicht für Selbständige. Und damit sind wir beim Thema.
    Überall in Europa trifft man nun beispielsweise Roma-Bettler, die Obdachlosenmagazine verkaufen. Es reicht, wenn sie monatlich einige wenige Obdachlosenzeitungen auf den Straßen veräußern und die Einnahmen im jeweiligen EU-Land deklarieren, dann gelten sie als „selbständig“ und haben Anspruch auf Sozialhilfe, Kindergeld, die Übernahme der Krankenversicherung und die ganze Palette der staatlichen Fürsorge. Oder die Rumänen melden ein Gewerbe als „Kesselflicker“ oder „Besenbinder“ an. So erwerben sie den Anspruch auf Sozialleistungen. Nach Angaben der Times werden allein den Briten bei dem organisierten Sozialhilfebetrug durch zugewanderte rumänische und entsprechend informierte Betrugsbanden 1,13 Milliarden Euro jährlich gestohlen. Die Londoner Zeitung Daily Mail photographierte in Rumänien die Villen, die sich die Roma-Familien von dem betrügerisch ergaunerten Geld gebaut hatten. Man spricht bereits von den Beverly Hills bei Tandarei.
    Damit wird die Explosion der „Selbständigen“ an jeder Straßenbahnhaltestelle erklärbar.

  7. machmuss verschiebnix
    14. August 2016 13:30

    OT:

    Hier ein (positives ?) Paradebeispiel für ein TTIP-sches Schiedsgericht:

    Fünf europäische Konzerne – darunter die OMV – wollten sich an der Seite von
    Gazprom am Ausbau der Ostseepipeline beteiligen. Aber Polen stellt sich jetzt
    gegen das Projekt, war ohnedies auf die Russen nie gut zu sprechen und ist
    nun bereitwillig dem US-Druck gewichen !

    Wer könnte da allen Ernstes behaupten, ein US-Schiedsgericht würde diesen fünf
    Konzernen zu einem erfolgreichen Geschäfts-Abschluß verhelfen ?@!

    Im Gegenteil, die Amis versuchen das Geschäft massiv zu hintertreiben !

    Jeder vernünftige Mensch muß sich doch fragen, warum läßt sich die Welt
    das IMMER WIEDER gefallen - tun aber die wenigsten, weil das Echo der
    martialischen Antwort unüberhörbar aus der Vergangenheit in unsere Zeit durchschlägt ! ! ! !


    http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/5068626/Die-OMV-zuruck-im-Kalten-Krieg?_vl_backlink=/home/index.do

  8. Josef Maierhofer
    14. August 2016 10:40

    Ja, viele davon werden zufolge all der staatlichen Schikanen wieder im Sozialtopf enden, bloß mit noch mehr Schulden als vorher.

    Ja, es ist das nackte Überleben für die Österreicher, die Ausländer nehmen die horrenden Abgaben dankend an und erhalten die Mindestsicherung.

    Ja, es ist dies ein Zeichen für Eigenverantwortung, die mangels staatlicher Gesetze für die Unternehmer vehement behindert wird und erst, wenn Sie sogar noch Arbeitsplätze schaffen wollen und auch anderen Leben geben wollen.

    Dieser Staat ist derart unternehmerfeindlich, dass kein ausländisches Kapital mehr Interesse an Österreich hat, dieser Staat, angesprochen sind Politik, Gewerkschaften, Verwaltung, Parteien und Justiz, der dann noch ungebildete Krieger, die Österreich besetzen und vernichten wollen, 'aufnimmt' auf Kosten dieser Unternehmer.

    Ich selbst bin einer, der mit 48 damals trotz hoher Qualifikation keine tatsächliche Anstellung mehr geschafft hat. Als Selbständiger konnte ich sogar zeitweise bis zu 6 Menschen Arbeit geben.

    Dieser Staat behindert und bekämpft Unternehmer, er behindert und verteuert unnötig per 'Sozialromatik' und Auflagen gegen die Unternehmer Arbeit, er tut das aber nur gegen Österreicher penibel genau und aggressiv, nicht gegen die unzähligen Ausländerläden nach 'altem Stil', nämlich, wie es früher bei uns war, als es noch das 'Wirtschaftswunder' gab.

    Also, wer offenen Auges durch die Straßen geht und durch die Firmen, der wird immer wieder auf meine hier angeführten Beschuldigungen gegen Politik, Justiz, Exekutive (teilweise, nämlich, die die sich verhetzen lassen und nicht selbst denken) vorfinden.

    Wie schön wäre es mit weniger Staat, mit weniger Verwaltung, mit weniger, aber effizienten Gesetzen ?

    Die Täter sind die Linken in Rot-Grün-Pink-Schwarz und die werden trotzdem zu 2/3 gewählt von den Nutznießern auf Kosten des Volkes und hauptsächlich der Unternehmer, teilweise namens Klientel und namens Privilegierte.

  9. Bob
    14. August 2016 10:26

    Die Gretchenfrage ist, in welcher Branche sich diese Menschen selbtständig machen. Als Tellerwäscher und Gebäudereiniger, als Dachrinnenausräumer etc? Das weist nur darauf hin das derjenige Arbeiten will, um nicht der Allgemeinheit zur Last zu fallen. Wie lange er das durchhält steht auf einen anderen Blatt.
    In wichtigen Branchen machen sich nur Verrückte oder Idealisten selbstständig. Selbst das Weiterführen eines Elternbetriebes wird zum amtlichen nervenzerfetzenden Hürdenlauf.

    • Ingrid Bittner
      14. August 2016 11:25

      Mir "gefallen" immer die besonders vielen "EnergetikerInnen" ,die sich selbständig machen, natürlich beraten vom AMS, wieder eine/r weg aus der Arbeitslosenstatistik.
      Für wie lange, das ist dann die Frage.
      Aber es wird ja jetzt alles besser, unser Ex-Bundeskanzler kümmert sich weltweit über Auftrag der UNO um die Arbeitslosen, da wird er doch dann die ÖsterreicherInnen nicht vergessen. Hahaha

    • franz-josef
      14. August 2016 13:21

      Besonders die, die ihren Beruf nichteinmal korrekt buchstabieren können. (EnergethikerInnen)
      Vlt sollte die Kammer in der Abteilung "Zauberer..." auch die Gewerbebezeichnung "ScharlatanInnen" aufnehmen?

    • franz-josef
      14. August 2016 13:23

      ...wobei ich immer den Einduck habe, daß die mit dem stummen H sich besonders wichtig nehmen.

      -ätz-

    • Torres (kein Partner)
      16. August 2016 09:37

      @franz-josef
      Die glauben wahrscheinlich (oder wollen es vielleicht den Kunden glauben machen), dass das etwas mit "Ethik" zu tun hat; das klingt ja immer gut.

    • franz-josef
      16. August 2016 11:31

      @Torres
      Das halte ich allen Ernstes für eine plausible Erklärung...

      -schauder-

  10. Undine
    14. August 2016 08:27

    OT---aber dieser Mann traut sich was!!!

    "Deutscher Polizeigewerkschafter zu Burkas: "Sie machen Menschen Angst, mir persönlich auch""

    https://www.unzensuriert.at/content/0021495-Deutscher-Polizeigewerkschafter-zu-Burkas-Sie-machen-Menschen-Angst-mir-persoenlich

    Gäbe es mehrere Männer dieser Art, könnte man dieses Thema nicht so beharrlich totschweigen! Das BURKAVERBOT wäre mir aber immer noch zu wenig---KOPFTUCH-VERBOT wäre das Gebot der Stunde!

    • franz-josef
      14. August 2016 11:34

      Eigentlich wollte ich Undine eben zustimmen, als ich tieferstehende Zeilen auf PI fand:

      Frauen in Niger bekommen im Durchschnitt 7,6 Kinder, in Somalia und in der Republik Kongo mehr als sechs, in Uganda knapp sechs, in Nigeria 5,6. Allein Nigeria könnte so bis 2050 auf 440 Millionen Menschen, bis 2100 gar auf kaum vorstellbare 900 Millionen Menschen wachsen, heißt es in der UN-Bevölkerungsprognose (kl.Auszug)

      Nein , leider, Symbolverbote helfen nicht mehr. Zu spät.

    • franz-josef
      14. August 2016 14:24

      Noch eine Kleinigkeit zu den verhüllten Vielgebärerinnen:
      http://www.pi-news.net/2016/08/mehr-kinderehen-in-deutschland/

      Kinderehen erfreuen nicht nur Pädophile, sondern auch Erdogan et al: je früher die Bräute - in der Türkei also legal ab 12 - geschwängert werden können, desto mehr Kinder können sie gebären. Geburten-Jihad auf Schiene.

    • Rau
      14. August 2016 15:38

      Wenn die wenigstens in dem Bereich mal mit ihren blödsinnigen Statistiken aufhören könnten - was sind 7,6 Kinder? 7 Kinder und ein...??

    • Kyrios Doulos
      14. August 2016 20:48

      Ich schließe mich an: Kopftuchverbot, und alles, was darüber hinausgeht, sowieso: VERBIETEN!!! Ich kann die nicht mehr sehen.
      Das braune Hemd und das Hakenkreuz erinnern an die Nazidiktatur.
      Das Kopftuch und die Burka an die Verbrechen Mohammeds und seiner Anhänger.
      Wer das Hakenkreuz verbietet, das Kopftuch und die Burka aber erlaubt, ist total unglaubwürdig.
      Ich bin des ISlam total überdrüssig. Eine schlimme Ideologie mit schlimmen Absichten und schlimmen Methoden, die Absichten durchzusetzen.
      Wir sind eine lächerliche Schwächlingsrepublik geworden, eine Loserprtie, über die der stolze Mahammedaner nur eines kann: lachen. Hämisch lachen.
      Und noch dazu bezahlen wir unsere Okkupanten !!

    • Maria Kiel
      15. August 2016 01:02

      @Kyrios Doulos
      Bei uns läuft der bittere running gag "wir haben nur noch eine Chance um zu überleben - nämlich dass die Muslime sich über uns totlachen"
      Weil aber Muslime bekanntlich von Humor nix halten, stufen wir auch diese Chance als ziemlich schwachbrüstig ein

  11. Brockhaus
    14. August 2016 08:26

    Selbständig Erwerbstätige unterliegen in der Arbeitslosenversicherung nicht der Pflichtversicherung, sondern können sich aber freiwillig versichern. Sie brauchen daher auch keine Pflichtbeiträge zur Arbeitslosenversicherung entrichten.

    Wieviele sich freiwillig versichern, ist mir nicht bekannt, ich nehme aber an, daß es zumindest zu Beginn der Aufnahme einer selbständigen Erwerbstätigkeit aus finanziellen Gründen nicht allzu viele sein werden.

    Ein weiterer Schlag für den Finanzhaushalt des AMS.

    • steinmein
      14. August 2016 11:44

      Die Arbeitslosenversicherung hat erheblich weniger Ausgaben durch Entfall von Leistungsbeziehern zur Folge. Unternehmeranteile fallen nur von Beschäftigten an.
      Wieso ist das AMS benachteiligt?

  12. Kein Partner
    14. August 2016 07:06

    Wenn hier die Anzahl der Firmenneugründungen erwähnt wird, dann gehört der Ordnung halber auch dazu, wieviel junge Firmen im ersten, zweiten Jahr usw. auch wieder aufgeben (müssen). Denn grundsätzlich ist Österreich unternehmerfeindlich und die diversen Hindernisse der Behörden möchten erreichen, dass alle Leute unselbständig sind.
    Im Gegensaatz dazu braucht man in der äußerst liberalen USA nur ein Steuernummer und kann schon jedes Geschäft/jede Tätigkeit (auch nur mit einem Tisch auf dem Gehsteig einer Straße) beginnen.

  13. Maria Kiel
    14. August 2016 01:24

    ich will ja des Captains Euphorie nicht bösartig trüben, aber: wurde nicht (zumindest in Wien) vor einiger Zeit ein "Startgeld" für jeden neuen Selbständigen zugesprochen in Höhe von 1.000 EUR; und hatte das nicht zur Folge, dass dann in so manchem Fall pünktlich nach 1 Jahr (so lange war anscheinend Durchhalten vorgeschrieben) dieser neue Selbständige Konkurs angemeldet hat; dann wurde interessanterweise ein neuer Selbständiger wieder an ebenderselben Adresse gemeldet, diesmal statt, sagen wir "Ahmed Kemal" ein "Mustafa Kemal"; 1.000 EUR Handgeld. Und 1 Jahr später: "Mehmed Kemal" - etc.pp
    So oder so ähnlich ist es heraus gesickert aus den zuständigen MA-Stellen.
    Na ja, bestimmt wieder nur eine dieser berühmten Verschwörungstheorien......





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