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Herrn Kerns kurz-sichtige Politikübungen

Leider sind die schrillen Töne der Türkei gegenüber Österreich alles andere als ein Zeichen dafür, dass Christian Kern mit seiner Ansage, diesem Land die EU-Beitrittsperspektive aufzukündigen, alles richtig gemacht hat. Im Gegenteil.

Nach seinem ersten Europäischen Rat witzelte Bundeskanzler Kern zur Freude mancher Bewunderer, dass er für solche Veranstaltungen Geduld lernen müsse. Ihm gehe da alles zu langsam. Als Macher aus der (staatsnahen) Wirtschaft ist man natürlich anderes gewöhnt. Wenn man dort das sagt, was der Gewerkschaft passt, geht alles schnell. Und dafür zahlen müssen ohnehin die Steuerbürger.

Freilich: Wenn man in der EU etwas durchsetzen will, dann geht das nicht so einfach. Schließlich gibt es da 28 selbstbewusste Partner, die zu einer gemeinsamen Linie kommen müssen. Und wenn ein Land etwas bewegen will, dann empfiehlt es sich nicht, den Partnern dies über die Medien auszurichten.

Christian Kern will also im nächsten Europäischen Rat dafür sorgen, dass die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei abgebrochen werden. Würde er das politische Handwerk verstehen, hätte er das nicht via Interview angekündigt, sondern im Vorfeld Allianzen geschmiedet, Argumente vorbereitet, Überzeugungsarbeit geleistet. So hat er bereits deutlichen und erwartbaren Widerspruch geerntet und die Chance auf eine Durchsetzung wohl vertan, obwohl sicher einige andere Regierungschefs ähnlich denken und der Errichtung der Erdogan-Diktatur nicht mehr tatenlos zuschauen wollen.

Verstünde Herr Kern etwas von dem Beruf, für den wir ihn hoch bezahlen, dann hätte er in seiner Begründung nicht auch noch haarsträubend falsch argumentiert. Denn: Ja, die ausgerufene „Säuberung“ nach dem Putsch, die Massenverhaftungen, die Enteignungen, die Repressionen gegen Künstler und Medien – das alles macht einen EU-Beitritt der Türkei unmöglich. Sicher aber nicht die von Kern angeführte Tatsache, dass „die Volkswirtschaft der Türkei so weit weg von einem europäischen Durchschnitt" sei. Dann dürfte es auch keine Beitrittsverhandlungen mit Serbien geben, hätte es sie nie mit Rumänien oder Bulgarien geben dürfen.

Noch viel verhängnisvoller aber ist sein Irrglaube, dass die Beitrittsverhandlungen – wie er sagte – „nichts mit dem Flüchtlingsdeal“ zu tun hätten. Nicht, weil dieser Deal so großartig wäre. Angela Merkel hat mit dem fragwürdigen Abkommen die EU in eine schwache Position hineinmanövriert. Es wird sich kaum nachweisen lassen, wie viel es Europa an Entlastung vom Flüchtlingsstrom gebracht hat, aber immerhin hat es bisher verhindert, dass ein weiterer Massenexodus Richtung Europa in Bewegung gesetzt wurde.

Damit das auch dann nicht geschieht, wenn die EU die Türkei dorthin verweist, wohin sie  gehört – nämlich weit weg von einer Gemeinschaft von Rechtsstaaten -, muss die EU endlich für einen effektiven Schutz ihrer eigenen Außengrenzen sorgen. Und sie darf sich auch nicht länger – wie Außenminister Kurz sagt – vor hässlichen Bildern an solchen gut geschützten Grenzen fürchten. Auch dafür müssten vor dem Europäischen Rat, in dem Kern für einen Abbruch der Gespräche sorgen will, Allianzen der Klardenkenden geschmiedet, Pläne entwickelt, Alternativen vorbereitet werden. Angela Merkel wird es den anderen nicht leicht machen.

Auch Politik muss man können, besonders auf der internationalen Ebene.
Freilich: Seit Wolfgang Schüssel hat kein österreichischer Kanzler mehr gewusst, wie auch ein kleines Land in der EU viel bewegen kann. Und dieses politische Unvermögen an unserer Staatsspitze hat Österreich nicht gerade gut getan.

Im Fall Kern kommt noch dazu, dass sich hier einer in der Politik übt, der seit seinem Amtsantritt stolz von sich behauptet, kein Politiker zu sein. Würde eigentlich irgendjemand einen Installateur wollen, der stolz darauf ist, kein Installateur zu sein?

Warum aber dilletiert einer, der auszog, die SPÖ zu retten, ausgerechnet auf dem sensiblen Gebiet der Außenpolitik? Schon die Ungarn-Fehltritte Kerns haben Österreich geschadet und die Bemühungen der Regierungs-Realos Kurz, Doskozil und Sobotka gefährdet. Warum also jetzt wieder und auf noch schwierigerem Terrain?

Dahinter steckt der Versuch, den einzigen Rivalen aus den Reihen des Koalitionspartners auszuhebeln – nämlich Sebastian Kurz. Zuerst hatte Kern gemeint, über die Berufung der Staatssekretärin mit Migrationshintergrund, Muna Duzdar, den jungen Integrationsminister zu konterkarieren. Die Dame wäre zwar für Beamte zuständig, erklärt aber ständig, wie Integrationspolitik zu funktionieren habe. Ihr „Wissen“ bezieht sie übrigens ausschließlich aus ihrer persönlichen Erfahrung und den Parolen der linken Wiener Willkommenskultur. Der jungen Dame gelang es verständlicherweise nicht, Kurz verblassen zu lassen.

Noch vor dem Sommer war von einem angeblich „kometenhaften“ Aufstieg des damals frisch gekürten SP-Chefs bei der Kanzler-Frage zu lesen: 34 Prozent würden ihn direkt zum Kanzler wählen wollen, den Herausforderer Strache nur 22, Reinhold Mitterlehner überhaupt nur 15 Prozent. Was freilich von den Inserate-heischenden Postillen nicht berichtet wurde: Weit vor Kern in der Umfragegunst lag (und liegt) ein noch hypothetischer Kanzler-Kandidat – Sebastian Kurz.

Diesen Konkurrenten durch schlecht vorbereitete Ausritte auf dem außenpolitischen Parkett bekämpfen zu wollen, ist nicht nur unklug und ungeschickt. Das schadet Österreich.  

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    21x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 07:07

    "Ihm gehe da alles zu langsam."

    Was hat Herr BundesKern eigentlich bis jetzt bewegt?
    Man gab ihm 100 Tage (ich nicht) und außer kontraproduktiven Sprüchen nichts gewesen.
    Wo es heute so leicht wäre, für Österreich positive politische Maßnahmen umzusetzen!
    So man nicht wohlstandsverwahrlosten ideologisierten realitätsfremden parasitären verschwenderischen und gesellschaftszerstörenden SozialistInnen verpflichtet wäre.

    Der Antitürkeispruch sollte wohl breite Wählerschichten von Hofer, Kurz und Strache hin zur Seeligmachenden Partei ziehen. Was anderes ist da nicht hineinzuinterpretieren.

    Peinlich, wie einer aus der Position der Schwäche heraus den starken Mann spielt und sich dann das übliche Rassismusgeschrei gefallen lassen muß.
    Ungeschickter geht's wohl nicht mehr, etwas grundsätzlich richtiges hinauszuposaunen.

    Mir graut davor, sollten alle diese Politdilletanten wieder eine Regierung bilden.

  2. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 06:21

    Auf eine gutmenschliche (?) Unsitte, die in letzter Zeit um sich greift, möchte ich hinweisen:

    Es wird automatisch jede Frau unterschiedslos als Dame bezeichnet, gleichgültig ob sie eine ist oder nicht. Die deutsche Sprache unterscheidet sinnvollerweise und das ist nicht diskriminierend oder exkludierend.

    Ich empfinde die junge Duzda nicht als Dame, diese ehrenvolle Bezeichnung muss sie sich erst verdienen. Sie als "Frau (Magistra) Duzda" anzusprechen ist stimmig, sie als "junge Dame" zu bezeichnen jedoch nicht. Außer man macht sich lustig über sie, wie bei kleinen Mädchen, die man spaßhalber als "jungen Damen" bezeichnet.

    Ein Polit-Posten als Staatssekräterin oder Ministerin macht aus einer Frau oder einem Fräulein noch keine Dame.
    Auch das Schwarze Sommerloch Karmasin ist noch weit davon entfernt, eine Dame zu sein.

  3. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 10:11

    Des BundesKerns Äußerungen zum Thema "EU-Beitritts-Kandidat Türkei" sind mMn einzig und alleine eventuellen Abtrünnigen von Rot und Grün gezollt, die am 2. Oktober vorhaben könnten, HOFER zu wählen!!

    Kern will den starken Mann mimen, der schnell zu handeln weiß! Er kennt nämlich die Umfragewerte nur zu gut und deutet sie richtig: Die Österreicher wollen die Türkei niemals in der EU haben. Und ER, der große Politiker KERN, verspricht ihnen genau das!

    Daß schon lange VOR dem BundesKern (copyright: @simplicissimus) die FREIHEITLICHEN ohne Wenn und Aber GEGEN den EU-Beitritt der TÜRKEI waren und dies von Norbert HOFER auch im Wahlkampf immer wieder betont wurde und der dafür von den Linken heftig gescholten worden ist, kümmert einen Christian Kern NICHT.

    Kern will also nur dieses brisante Thema kurz VOR der WAHL nicht den Freiheitlichen überlassen! Da läßt er sich auch gerne von der Türkei, dem Deutschen Brok und den übrigen politischen Weicheiern heftig kritisieren.

    NACH der Wahl wird KERN wieder die üblichen Töne anschlagen---das steht fest!

  4. Ausgezeichneter KommentatorTegernseer
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 07:51

    Putschkanzler Kern, der gerne vertrauliche Gespräche im Ministerrat ausplaudert, bezeichnet sich neuerdings als Lichtgestalt, die den Kampf gegen die finsteren Österreicher aufnehmen müsse. Damit agiert er in Totalkonfrontation mit fast der Hälfte der Bevölkerung. Außenpolitisch agiert er wie ein Elefant im Porzellanladen. Er ist ein geistiger Tiefflieger, der es mit seinem Parteibuch im Schuldenmoloch ÖBB bis zur Spitze geschafft hat, ansonsten aber hat er noch nichts Außergewöhnliches in seinem Leben vorzuweisen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 10:54

    Weiter unten gedenkt @Wyatt dankenswerterweise des ersten Abwurfs der ATOMBOMBE--- die auf den niedlichen Namen "Little Boy" hörte!--- am 6. 8. 1945 auf HIROSHIMA durch die Amerikaner.

    Am 9. 8., als man die verheerenden Auswirkungen der Atombombe kennen mußte, wurde eine weitere über NAGASAKI abgeworfen.

    Die Herstellung der Atombombe, die ursprünglich für den Abwurf über Deutschland gedacht war, wurde forciert, weil EINSTEIN behauptete, Deutschland sei dabei, eine Atombombe zu bauen. Das war aber nicht der Fall (Parallele zum Irak-Krieg wegen behaupteter Falschmeldung über Iraks Atomwaffenbau?).

    EINSTEIN bekniete nahezu ROOSEVELT, doch endlich die Atombombe zu TESTEN. Für Deutschland kam sie zu spät, denn die Kapitulation fand am 8. 5. 1945 statt. Also bot sich JAPAN als Ziel für die grausame "Nutzanwendung" an!

    Daß sich Albert EINSTEIN hinterher nicht besonders gut gefühlt hatte und sich reumütig entschuldigte, mag stimmen---macht aber eine der größten KATASTROPHEN in der Menschheitsgeschichte NICHT UNGESCHEHEN. Wäre EINSTEIN ein Deutscher gewesen, wäre er vor ein Kriegsgericht gestellt und zum Tode verurteilt worden.

    Die zahllosen UNSCHULDIGEN OPFER dieses Wahnsinns KLAGEN AN---aber wurden die USA wegen dieser einmaligen Grausamkeit deshalb etwa GEÄCHTET? Haben sie WIEDERGUTMACHUNG geleistet und sich hunderttausend Mal entschuldigt? Nicht daß ich wüßte.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorotti
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 07:10

    so deppert (eitel..ungebildet...verbohrt...etc. etc.) kann einer (beide geschlechter sind gemeint) links/grüner bei uns gar nicht reden, als daß ihn der ORF mit seiner traumfrau dittlbacher (beide geschlechter sind gemeint) nicht unterstützen möchte und gleichzeitig (!) den herrn kurz versucht in die ecke zu drängen/herunterzu-
    machen.
    besonders blamabel wird`s wenn dieser bundeskanzler ist ! schadhaft glaub ` ich weniger, denn zwischenzeitlich haben sich die restlichen kollegen in europa an unsere leuchtraketen gewöhnt !

  7. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Franz
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 09:48

    Kerns, den Herrn schenke ich mir, neuer politischer Stil des lässigen Ausplauderns von lustigen Interna bringt ihm zwar den Beifall seiner Medien, zeigt aber wieder erschütternd seine Unfähigkeit als Kanzler. Ein richtiges Scherzkeks, so schnell hat sich selten einer entlarvt.
    Innenpolitisch wird das von seiner Journalistenkolonne weggeschrieben und -geplaudert und hat vorerst keine Auswirkung, außenpolitisch wird der Scherbenhaufen jeden Tag höher, eine schlichte Katastrophe der Mann. Außer leer herumzureden und zu grinsen kann der nichts. Einen solch unfähigen Schwätzer als Kanzler zuzulassen sollte die Roten auf Dauer aus der Regierungsverantwortung ausschließen. Der Tiefpunkt der österreichischen politischen Kultur ist erreicht.

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  1. Ausgezeichneter Kommentatorkremser
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    06. August 2016 10:50

    Europa und damit auch Österreich wird zunehmends eine Hure der amerikanischen Außenpolitik. Was ist aus der Außenpolitik der großen europäischen Nationen wie GB, Frankreich und auch Deutschland geworden, wo sind deren Spitzendiplomaten die versuchen Konsens zu finden in der Welt. Die EU Außenpolitik wird von einem Leichtgewicht angeführt, die keine Erfahrung und nennenswerten Einfluß besitzt. Kurz würde diese Dame in der Pfeife rauchen. Anstatt dessen haben die US Bücklinge Merkel und Juncker direkten Durchgriff auf einen ganzen Kontinent und sagen einfach: "WIR" die EU pflegen Beziehung zu einem türkischen Mörder Erdogan. Meine pessimistische Sicht ist , daß Ö aus der EU raus muß.


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  1. Danubius (kein Partner)
    17. August 2016 13:46

    @tik tak: bitte bei den - richtigen - Fakten bleiben.

    Einstein war NICHT zeitlebens Deutscher. Das hatte er schon im zarten Alter von 17 Jahren beendet, um nach ein paar staatenlosen Jahren Schweizer zu werden, wie doch allgemein bekannt sein sollte. Es gab später zwar noch ein kurzes deutsches Staatsbürgerschaftsintermezzo im Zusammenhang mit seiner Berliner Professur, nach 1940 war er bis zum Lebensende aber nur mehr Schweizer und Amerikaner.

  2. Gennadi (kein Partner)
    10. August 2016 16:21

    Unterbergers übliche Wahl-Werbung für Sebastian Kurz.
    Der durch seine Unterstützung für radikale Islamistengruppen Österreich tief an den Dschungel des islamischen Terrors heranbrachte.

    Kurz als Bundeskanzler wäre ein voller Erfolg für Milli Görüs, AKP, PKK, Muslimbrüder, PLO.
    Außenministerin dann Muna Duzdar? Kanzleramtsministerin dann Carla Baghajati? Unterrichtsminister dann Mussa Al-Hassan Diaw? Innenminister dann Fuat Sanac? Wirtschaftsminister dann Ergün Kuzugüdenli? Generaldirektor für die Sicherheit dann Nadir Aykut? etc.

  3. Shivaist915572 (kein Partner)
    09. August 2016 11:02

    Erdogans Egoismus wird nicht nur zum Abbruch der EU-Beitrittsverhandlungen führen. Sondern die Türkei steht auch vor einem wirtschaftlichen Niedergang. Auch die USA und China werden bald einen Niedergang erleben. Deutschland und Österreich werden profitieren. Im Übrigen muss das Christentum reformiert werden. Es ist unsinnig, zu beten. Ein Mensch muss u. a. seine Willenskraft und Liebe vergrößern. Und kann dann durch luzide Träume Gott näher kommen.

  4. Spectator 39
    09. August 2016 09:15

    Leider liegt Unterberger mit diesem Kommentar völlig richtig. Kern ist ein Dilettant in der Verkleidung eines Bundeskanzlers.
    Bisher hat er nur Kritik geerntet, bei der Zustimmung durch Regierungschefs hapert es, oder ist mir da etwas entgangen. Aber vielleicht hat er ja Orban an seiner Seite.
    Welch Unterschied zu Außenminister Kurz, auf diesen jungen Minister können wir stolz sein, denn der kann Allianzen schmieden. Siehe Ostroute der Flüchtlinge.
    Zeit um den Mazedoniern massiv zu helfen. Aber da ist ja wenig zu hören, oder irre ich auch hier?

    • Froonz (kein Partner)
      09. August 2016 20:29

      Also ich kanns fast nicht glauben das sie das Lobesgehudel mit Kurz ernst meinen oder bezahlt sie dafür jemand. Außer Tanzschule und Geil-O-Mobil fahren hatt er ja bekannterweise nichts vorzuweisen. Vor kurzem war er noch Integrations..(kommissar)
      Und nun plötzlich vom Saulus zum Paulus?? Der ist eine der traurigsten Marionetten die wir haben, er bekam ein neues Skriptum von seinen Handlern das ist alles.
      Eine Schande so eine Gestalt neben einem Lavrov stehen zu sehen, keinerlei Diplomatische Ausbildung, von Lebenserfahrung ganz zu schweigen. Man versucht diese Witzfigur zum nächsten Kanzler hochzustilisieren. Zu was für einem Land sind wir nur geworden, einfach traurig.

  5. Knut (kein Partner)
    09. August 2016 07:54

    Eines sollte euch schon klar sein:

    Aussagen eines Kern, die eigentlich von der FPÖ stammen könnten, bekommen wir haargenau bis zum 2. Oktober zu hören. Und zwar solange, bis das letzte Wahllokal geschlossen hat.

    Dann wird - was wetten wir - ein absolut abrupter Linksschwenk erfolgen und wir werden an sämtlichen Haaren herbeigezogene Ausreden zu hören bekommen, warum da zuvor so einwanderungsfeindlich kommuniziert wurde.

    Also: Es geht nur um die erneute Stichwahl, wo man ums Verrecken einen Sieg vom Hofer verhindern will - koste es was es wolle. Und da sind alle Mittel erlaubt, wie es scheint.

  6. astuga (kein Partner)
    09. August 2016 00:20

    Das nenne ich mal einen guten Kommentar zum (ungewählten) Bundeskanzler Kern in dieser Angelegenheit.

    Wenn ich hingegen an die schleimigen Absonderungen in der Krone denke, kommt einem das Essen hoch.
    Vor allem ein gewisser Pandi macht dort wieder mal den SPÖ-Hofberichterstatter.

    Aber ohnehin, was Kern sagt interessiert außer den roten Anhang genau niemanden, alleine Taten zählen.
    Seine Worthülsen kann er sich in die Haare schmieren (so wie billige Pomade, dieser Kronen Zeitung "Bogart").

  7. Hegelianer (kein Partner)
    08. August 2016 12:56

    Ein weiterer Zweck der Übung ist wohl, den Abfluß von SPÖ-Wählern zu Hofer zu stoppen. So mancher, der im Mai VdB gewählt hatte, nachdem die SPÖ den Kanzler ausgetauscht hatte, könnte jetzt Hofer wählen.

  8. BhB (kein Partner)
    08. August 2016 10:49

    Grade am Hbhf Wien. Wie AU in einem älteren Beitrag mal festhielt gibt es dieses refugee_free_wifi wirklich, tauchte bei mir,auch am Gerät kurz auf. Aber jenes für Österreicher und Touristen also das ÖBB Wlan lies sich bei mir nicht komplett laden(Anmeldeseite). Bin daher bei einem Fremdanbieter eingestiegen(nein nicht das refugee). Interessant noch, dass sas ÖBB und refugee wifi dieselve Signalstärke hatten. Noch eine Konsequenz der Willkommenspolitik. Die ÖBB hätte zumindest schauen können, dass solche Interferenzen nicht möglich sind. Anscheinend hat man das Geld lieber anderweitig eingesetzt. Und jetzt wollte jemand von.mir jemand money for food.Was ich sagte überlasse ich der Fantasie.

  9. kamamur (kein Partner)
    08. August 2016 08:12

    Wie klein ist das, was einer ist,
    wenn man's mit seinem Dünkel mißt/Busch

    Kein Magic sondern ein Pointen Christian

  10. Der Realist (kein Partner)
    08. August 2016 07:16

    Dass die Türkei nicht zu Europa gehört, das hat der Durchschnittsbürger schon längst erkannt. Die Freiheitlichen haben schon lange vor Kern einen Stopp der Beitrittsverhandlungen gefordert, geerntet haben sie nur Spott und Unverständnis. Ich habe schon beim Amtsantritt dieses "Nichtpolitikers" gesagt, letztendlich wird er an seinen Taten gemessen werden, bisher waren es nur flotte Sprüche und Fettnäpfchen. Allzu lange wird er ja ohnehin nicht mehr den Kanzler spielen dürfen, denn die Geduld vieler ÖVPler ist ohnehin schon am Ende, und nach der Bundespräsidentenwahl kommt sicher Bewegung ins Koalitionsspiel. Allein der letzte Parteitag der Genossen hat den Unmut der ÖVP gesteigert.

  11. Anmerkung (kein Partner)
    08. August 2016 05:54

    Na so was: Da hat der Bundeskernzler, wie er hier genannt wird, Äußerungen von sich gegeben, die ihm angeblich sogar Morddrohungen aus SPÖ-nahen Kreisen, also der "türkischen Community", eingetragen haben. Trotzdem weiß es keiner zu schätzen, was für ein kunstvolles, über den Markt erhabenes Konstrukt er zu seiner Position gemacht hat. Als Solitär steht er jetzt isoliert in der politischen Landschaft herum, und alle meiden seine Nähe. Diejenigen, die ihm in dem Fall inhaltlich einmal zustimmen könnten - wie Orbán und die Visegrád-Staaten -, hat er kommunikativ vergrault, und die roten Genossen, mit denen er kommunikativ klarkommt, wünschen ihn inhaltlich zum Teufel. Kernig allein zu Haus ...

  12. Josef Maierhofer
    07. August 2016 11:41

    Ja, es schadet Österreich, was Herr Kern tut und ich hoffe auch endlich bald seiner Partei.

    An dieser Stelle sieht man deutlich, dass Herr Kern mit seinen Aussagen nicht Europa, nicht Österreich im Sinn hat, sondern seine Partei, die er hoffentlich mit jedem seiner 'Auftritte' (Ausritte) immer mehr zum Juniorpartner, bzw. in die Nähe der Bedeutungslosigkeit drängt.

    Herrn Kurz wird er nicht schaden, Herrn Strache vielleicht, wenn dieser das nicht richtig beantworten kann.

    Was mich aber traurig macht, ist der Schaden an Österreich, der mit solchem Hick-Hack, mit solchem internen Parteigeplänkel, mit solchen Wahlkampfgetöse für einen unzureichenden Präsidentschaftskandidaten Van der Bellen, der voll in dieses 'Establichment' integriert ist, mit solchen Unzulänglichkeiten ohne ernstliche Hintergrundarbeit, etc. angerichtet wird und seit Jahrzehnten wurde, neben dem finanziellen Aspekt für Österreichs Bevölkerung. Für mich ist Ideologie vor dem Volkswohl einfach was sehr negativ Besetztes.

    Ich werde immer mehr in der Meinung bestärkt, dass Österreich dringend Leute wie Kurz, Doskozil, Strache, Kickl, etc. brauchen würde, und zwar an der Macht. Vor allem Leute, die was für Österreich tun wollen und nicht unbedingt für eine Partei.

    Denken wir daran, wenn wir wieder einmal wählen gehen !

  13. machmuss verschiebnix
    07. August 2016 11:06

    Es schadet Österreich - und wer ist Österreich jetzt ? Wohl die SPÖ - für alle, die nicht
    mehr wissen wofür das steht - das ist diese seltsame Mischpoche mit der "Wir sind Kaiser"
    Mentalität, die sich selber als Sozial-Demokraten bezeichnen, aber von allen Attributen mit
    dem Präfix "Sozial-" trifft "Sozial-Mafia " deren Tätigkeits-Bereich am besten [ höhn ].

    Es ist leider zu erwarten, daß die "starken Partner" auf EU-Ebene, angesichts des
    Gegenwindes aus der Türkei, schon jetzt den Schwanz eingezogen haben und ihre eigenen
    Bedenken für "ausgeräumt" erklären werden. Was dann endlich einen ECHTEN
    Austritts-Grund darstellt ! ! ! !


    Wenigstens ist auch was zum schmunzeln dabei - ist doch ulkig, daß 15 % Mitterlehner als
    Kanzler wählen würden - da muß der Django aber viele Verwandte haben :)
    Trotzdem sollte sich Kurz nicht als ÖVP-Kanzler "verheizen" lassen (wenn er da auch nicht
    der Erste wäre ) , denn als Außenminister kann er wenigsten das Österreich-Image (Land
    der Sozial-Junkies) ein bischen aufpolieren. Außerdem ist dieses Amt für seine persönliche
    Entwicklung um Welten vorteilhafter, als würde er sich nahtlos im aufzeigenden Partei-Kader
    einordnen.


    P

    • machmuss verschiebnix
      07. August 2016 11:14

      äckäck - da sind heute wieder lauter Rechtschr.. äh .. Tippfehler rein gerutscht - sorry

  14. Livingstone
    06. August 2016 21:10

    Witz der Woche:
    Sagt ein ÖBB´ler:"Mir geht es zu langsam!".

  15. Grüne Göre
    06. August 2016 20:32

    War es denn notwendig den psychisch verwirrten Mann in Charleroi gleich zu töten? War doch bloß eine Machete. Man sollte das Vorgehen der Polizei kritisch untersuchen. So kann das nicht gehen.

  16. Kein Partner
    06. August 2016 19:31

    „Allahu Akbar“ (arabisch: Gott ist groß) heute in Chaarleroi/Belgien. Die beiden anageriffenen Polizisstinnen kamen mit dem Leben davon, der Attentäter wwurrde erschossen.

    Dazu ein schon 11 Monate altes Video, welches in sehr kritischer Art die Aussagen von Frau Merkel von Anfang Seeptember 2015 (also am Beginn der Völkerwanderung) beurteit. Der kanadische Journalist Ezra Levant ist bekannt für seine Ablehnung des Islam. Staunenswert ist aber die Aussage von Angie, dass die beängstigten Deutschen doch lieber in die Kirche gehen oder ein Buch lesen sollen. Denn der Islam gehört nach ihren Aussagen zu Deutschland.

    https://www.youtube.com/watch?v=6iUK9QgkYJI(Dauer : 10:20 Min.)

    Ggfs. auch den deutschen eingeblendeten Text oder noch besser den Text unter der "Mehr anzeigen" lesen.

  17. Gandalf
    06. August 2016 17:23

    Noch ein O.T., das gar nicht so O.T. ist:
    Die Medien überschlagen sich vor Freude, dass Österreich bei Fitch (der nachsichtigsten Rating- Agentur) b.a.W. die Einstufung "AA+" gehalten hat. Haben die noch alle? Unter dem Bundeskanzler Schüssel war es selbstverständlich, dass unser Land bei allen Rating- Agenturen "Triple A" war. Ja, ja, so lang ist das noch gar nicht her; aber seit wieder die Sozis und in ihrem Windschatten die dümmlichen Grünen die Richtung bestimmen, kann man nur mit Hildegard Knef singen: Von da an ging's bergab.

  18. brechstange
    06. August 2016 15:53

    O.T. Das ist echt gut.

    GRIECHENLAND IST PLEITE und glauben Sie keiner Statistik, die Sie nicht selbst gefälscht haben.

    Die Eurogruppe vergab gerade erst 10 Mrd. Euro aus dem Hilfsprogramm für Griechenland. Im Juni/Juli 2015 wurde das 3. Hilfspaket über 86 Mrd. Euro ohne IWF-Beteiligung für Griechenland beschlossen.
    NUN BITTE FESTHALTEN:
    Die Schuldentragfähigkeitsanalyse (STA) des IWF
    STA 2015 STA 2016
    Schulden in 2060 250 Mrd. Euro 830 Mrd. Euro
    Schuldendienst 2060 15 % des BIP 60 % des BIP

    Zum Zeitpunkt der Verhandlungen des 3. Hilfspakets errechnet der IWF 2015 "ordentliche" Zahlen, beteiligt sich nicht am 3. Hilfspaket.
    Nun legt der IWF neue Zahlen auf und fordert einen Schuldenerlass, den durch die "weise" Politik der EU einschl. der Regierungen nun die Steuerzahler und Bürger der Eurostaaten zu tragen haben.
    Es ist ein Skandal, dass der IWF, bekanntlich mit Mme Lagarde an der Spitze, mit falschen Angaben, Eurostaaten verführte oder diese ihre Bürger betrogen weiter Geld in ein Fass ohne Boden zu stopfen.
    Es ist ein Skandal, dass die EU weiter so tut als wäre die Schuldentragfähigkeit Griechenlands (mit geschönten Zahlen) gegeben.
    Es ist ein Skandal, was hinter unserem Rücken abläuft.

    http://www.focus.de/…/bernd-lucke-iwf-analyse-zu-griechenla…

    • Undine
      06. August 2016 17:14

      Bevor sich Helmut SCHÄUBLE erschießt möchte ich ihm noch meine Kontonummer bekanntgeben, damit er mir meinen Anteil an den Hunderten Milliarden Euro, die er den Griechen auf unsere Kosten spendieren ließ, auf mein Konto überweisen kann.

      Madame LAGARDE wird ja von Ihresgleichen beim IWF vor etwaigen Folgen ihrer Gaunereien bestens beschützt und bewacht---da wird für mich nichts zu holen sein..

    • brechstange
      06. August 2016 17:19

      undine

      Lagarde wird nicht mehr lange dem IWF vorstehen. Ist so ein Gefühl.

    • Brigitte Imb
      06. August 2016 23:01

      Lagarde sackelt 500 00€ steuerfrei im Jahr ein, dazu sicherlich noch einige "kleine" Annehmlichkeiten.

      @Undine,

      der 100.000 D-Mark Mann heißt Wolfgang.

    • Brigitte Imb
      06. August 2016 23:03

      Corr.,

      ...500 000 €...

    • Undine
      06. August 2016 23:54

      @Brigitte Imb

      Irgendwas kam mir eh nicht ganz geheuer vor beim Schäuble! ;-))

    • Brigitte Imb
      08. August 2016 01:13

      @Undine,
      so erging es mir als mich "Ingrid Bittner" wegen meinem "Ennsdorfer" Schreiber aufmerksam machte. Natürlich "Ennsthaler"....
      'S ist halt so, die Demenz schreitet voran......, und da sind wir der 'akademischen' Jugend dennoch um Lichtjahre voraus.

    • Undine
      08. August 2016 11:19

      @Brigitte Imb

      ;-)))

  19. Undine
    06. August 2016 14:50

    OT---aber was bilden sich diese dumm-dreisten Leute eigentlich ein?

    "Zugewiesene Unterkunft nicht gut genug: Asylwerber kehrten zu Erstaufnahmestelle zurück"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021427-Zugewiesene-Unterkunft-nicht-gut-genug-Asylwerber-kehrten-zu-Erstaufnahmestelle?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Wann werden die zu Hunderttausenden eingeschleusten moslemischen jungen Männer ein eigenes Auto fordern samt geschenktem Führerschein und Benzingeld?

    • Gandalf
      06. August 2016 17:15

      Schmeisst das Gesindel hinaus, und zwar sofort. Sonst wird es immer unverschämter.

    • Cotopaxi
      06. August 2016 17:46

      Der Eingang in die Erstaufnahmestelle sollte direkt in den Laderaum der BH-Herkules führen...und dann ab die Post! ;-)

  20. Undine
    06. August 2016 13:58

    OT---aber einmal eine sehr erfreuliche Nachricht, die ---im positiven Sinn!--- nachdenklich stimmt:

    "Pikant: Putin lässt Kants Geburtshaus in Ostpreußen auf eigene Kosten restaurieren"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021430-Pikant-Putin-laesst-Kants-Geburtshaus-Ostpreussen-auf-eigene-Kosten-restaurieren?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Ostpreussen - Königsberg - der größte deutsche Philosoph KANT---von fast allen vergessen, totgeschwiegen---oder doch nicht ganz?

  21. Patriot
    06. August 2016 13:48

    Was Kern (und Kurz!!!) gemacht haben ist nicht nichts. Es ist viel mehr als Merkel, Seehofer, Juncker und viele andere in den letzten Jahren zusammengebracht haben.

    Was bei den Türken wie bei allen anderen Primitivlingen gut funktioniert ist die Provokation. Was die Türken aufführen, geht auf keine Eselshaut mehr. Die immer schon vorhandene satte Ablehnung des türkentums in ganz Europa weitet sich zu einem Erdrutsch aus, dem nicht einmal mehr die größten EU-Antidemokraten ausweichen können. Daran hat Österreich in der letzten Woche einen verdienten Anteil gehabt.

    Mit dem Islam, mit der Türkei und mit Erdogan ist kein Zusammenleben möglich. Je früher wir hier zur Realität kommen, desto besser. Gestern hat Sebastian Kurz den "Flüchtlingsdeal" für obsolet erklärt. Gut so! Europa muss seine Grenzen selbst schützen. Die Grenze zwischen der Türkei einerseits und Griechenland und Bulgarien auf der anderen Seite ist mit ca 300km in etwa so lange wie die Grenze zwischen Ungarn und Rumänien, welche die Ungarn alleine inzwischen vollkommen geschlossen haben. Und dann müsste man noch ein paar Schifferln aufhalten, was der größten Wirtschaftsgemeinschaft der Welt eigentlich gelingen sollte.

    ps:
    Der Oberfalott Juncker hat wieder mal seine Demokratieverachtung erkennen lassen, indem er meinte, das Ende der Beitrittsgespräche mit der Türkei müsste EINSTIMMIG von allen Mitgliedsstaaten beschlossen werden. LOL. Also ich beschließe jetzt irgendetwas, und wenn nicht alle einstimmig gegen mich sind, dann wird das durchgeführt. Wie lange lässt man sich in Europa diesen Alkoholiker noch gefallen?

  22. socrates
    06. August 2016 12:30

    Kern ist nicht mein Mann, aber was soll das mit dem "Putschkanzler" bedeuten? Wenn die Staatschefs von den USA bestellt werden, im Nachhinein die Staatsbürgerschaft bekommen und ihre demokratisch gewählten Vorgänger getötet oder verjagd werden, ist alles O.K..Das gilt für die Ukraine, Iran, Irak, Kuba, Lybien, Brasilien, Argentinien, Lateinamerika, usw. in der Demokratie werden mehr Staatsoberhäupter eingesetzt als gewählt, bzw. gilt die Wahl nur wenn es der Macht gefällt.
    Kern ist mir allemal lieber als JK Junker und mit Erdogan nicht verhandeln hat er recht. Persien wäre allemal ein besserer Partner für Handel und Wirtschaft, 80Mill gebildete Einwohner, aber die Macht erlaubt es nicht.
    Gebt Gedankenfreiheit Sire! Wer von uns will Erdogan?

  23. Kein Partner
    06. August 2016 12:04

    Unser Land hat ein Kernproblem, denn der jetzige Bundeskanzler ist für diesen Posten total überfordert. Ob er die schwindende Kernkraft der SPÖ mit seiner minimalen Kernenergie aufhalten kann? Mitterlehner wiederum bewegt sich meist im Kernschatten, da er immer noch von den Sozialdemokraten getrieben wird. Der starke Raucher VdB bezeichnet sich selbst als kerngesund und hat nun die inoffizielle Unterstützung der SPÖ für den 2. Oktober bekommen.

    Die kürzlich erfolgte Kernaussage lautete, dass beim kommenden Parteitag im November ein neues Parteiprogramm keine hohe Priorität hat. Bald werden wir – wie einst Faust im Studierzimmer – des Pudels Kern erkennen.

    Die Kernfrage lautete daher: kommt es noch vor der nächsten NR-Wahl zur Kernspaltung in der Regierung und der SPÖ, weil man auch ihn auf einer Kernseife ausrutschen lässt?
    Ist doch kernig, od'r? (wie man hier im Ländle sagt).

  24. Helmut Oswald
    06. August 2016 12:00

    Glaubt jemand ernsthaft, Kern will tatsächlich einen 'Erfolg' für das Vorhaben, den EU Beitritt der Türkei zu verhindern. Allein der Dilettantismus den er durch seine mediale Ankündigungspolitik erwiesen hat, zeigt exakt auf, was sein wird: ein - befreit vom Verstand - allein dem Wahlkampf am 2. Oktober geschuldetes Mimikry eines linken Selbstdarstellers, der am Ende, ist die Täuschung erst gelungen dann erklären wird, im europäischen Rat wäre seine Position halt - leider, leider - nicht mehrheitsfähig gewesen. Na so ein Pech aber auch, jetzt bleiben uns die 86er IQ Turken also doch am Hals. Möglichst visafrei und von der roten Sozialbürokratie durchgefüttert. Da wird er aber dicke Tränen weinen, der Bundesbahnerdefraudant ...
    Bleibt nur noch die Frage des sich abschminkenden Mimen: Warst Du in Mährisch-Ostrau ?

  25. haro
    06. August 2016 11:09

    Asiatische, vom Islam geprägte Länder gehören nicht zu einem christlich-geprägten Europa!

    Das sagt einem doch schon jeder Hausverstand und stets meinte das auch die Mehrheit der Bürger. Es waren und sind verantwortungslose Politiker die sich gar nicht genug Moslems ins Land holen wollten und wollen zwecks zukünftiger Wählerstimmen (und dazu gehörte auch die Partei Herrn Kerns). Oder will man tatsächlich Europa ruinieren ?

    • Brigitte Imb
      06. August 2016 23:23

      Afrikas Moslems nicht vergessen, die sind nicht weniger präsent in Europa und kein Jota besser als die asiatischen.

  26. Undine
    06. August 2016 10:54

    Weiter unten gedenkt @Wyatt dankenswerterweise des ersten Abwurfs der ATOMBOMBE--- die auf den niedlichen Namen "Little Boy" hörte!--- am 6. 8. 1945 auf HIROSHIMA durch die Amerikaner.

    Am 9. 8., als man die verheerenden Auswirkungen der Atombombe kennen mußte, wurde eine weitere über NAGASAKI abgeworfen.

    Die Herstellung der Atombombe, die ursprünglich für den Abwurf über Deutschland gedacht war, wurde forciert, weil EINSTEIN behauptete, Deutschland sei dabei, eine Atombombe zu bauen. Das war aber nicht der Fall (Parallele zum Irak-Krieg wegen behaupteter Falschmeldung über Iraks Atomwaffenbau?).

    EINSTEIN bekniete nahezu ROOSEVELT, doch endlich die Atombombe zu TESTEN. Für Deutschland kam sie zu spät, denn die Kapitulation fand am 8. 5. 1945 statt. Also bot sich JAPAN als Ziel für die grausame "Nutzanwendung" an!

    Daß sich Albert EINSTEIN hinterher nicht besonders gut gefühlt hatte und sich reumütig entschuldigte, mag stimmen---macht aber eine der größten KATASTROPHEN in der Menschheitsgeschichte NICHT UNGESCHEHEN. Wäre EINSTEIN ein Deutscher gewesen, wäre er vor ein Kriegsgericht gestellt und zum Tode verurteilt worden.

    Die zahllosen UNSCHULDIGEN OPFER dieses Wahnsinns KLAGEN AN---aber wurden die USA wegen dieser einmaligen Grausamkeit deshalb etwa GEÄCHTET? Haben sie WIEDERGUTMACHUNG geleistet und sich hunderttausend Mal entschuldigt? Nicht daß ich wüßte.

    • Reinhold Sulz
      06. August 2016 13:40

      Ganz so stimmts so nicht. Auch Japan forschte intensiv an der Atombombe. Dort nahm man aber aufgrund eigener Erfahrungen an, dass die USA unmöglich soviel spaltbares Material zusammen haben konnten.

      Außerdem hat die letzte konventionelle Bombardierung Tokyos mehr Todesopfer gefordert als die berühmte Atombombe.

      Dass sich der Einsatz der Bombe gut eignet, den Amerikanern wieder eins reinzudrücken, ist bekannt. Und schon ein wenig ausgelutscht. Hört sich auch ein wenig nach Putins hochaktiver Gerüchteküche an.

      Aber in einem haben Sie recht: Wie linke, kreise den Einstein als großen Pazifisten bejubeln ist fast schon erheiternd. Der hat ja mit seinen Forschungen die Bombe erst ermöglicht.

    • Undine
      06. August 2016 14:23

      @Reinhold Sulz

      "Dass sich der Einsatz der Bombe gut eignet, den Amerikanern wieder eins reinzudrücken, ist bekannt. Und schon ein wenig ausgelutscht."

      Das müssen sich die Friedensengerl mit Palmwedeln und Heiligenschein, also die Weltpolizisten von eigenen Gnaden, schon gelegentlich gefallen lassen!

      Ausgelutscht? Die breite Masse hat nicht die geringste Ahnung von diesen Zusammenhängen, was die Atombombe, Einstein, Oppenheimer, Teller und Roosevelt betrifft. Da wäre viel Aufklärungsarbeit nötig, die aber natürlich nicht stattfinden darf.

      Uns hingegen drückt man ständig eins rein---berechnend und genußvoll! Unsere Erbsünde wird fachkundig gehegt und gepflegt!

    • Wyatt
      06. August 2016 15:02

      Der erste Atombombenabwurf (über Hiroschima ), scheint schon so "ausgelutscht" , dass Wikipedia dieses unter "Was geschah am 6. August?" erst garnicht erwähnte.

      Zum Unterschied einer Kanalschwimmerin (1926)und Brücken-Namensänderung (1966) in Portugal.

    • HDW
      06. August 2016 18:10

      Das dritte Reich und das Kaiserreich Japan waren August 1945 am Ende. Die Sowjetmacht aber trat mit ihrem vernichtenden Augustangriff auf die Kwantungarmee in der Mandschurei, sozusagen als Epilog zur ebenfalls vernichtenden Einleitung des WKII am Chalkyn Gol 38/39, als neue Weltmacht auf und der kalte Krieg begann und wurde am Yalu Fluss schon wieder heiss, so heiss, dass McArthur den Einsatz der Atombombe gegen die VRCh forderte, was ihm seine Entlassung brachte.
      Stalin verstand die Bombe als Schuss vor den Bug und entwickelte mit Volldampf die Antwort darauf. Mitterweile propagierten die KPÖ und die KPD/SED, die Hiroshima Bombe sei eigentlich für Wien und Berlin bestimmt gewesen (?)

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      08. August 2016 07:47

      Ahemm,

      Albert Einstein, geboren in Ulm, war zeitlebens Deutscher.

      Das 3. Reich hatte unter dem Titel "Uranprojekt" ein Programm zur Entwicklung einer Kernwaffe.
      Letzteres scheiterte nur an der Beschaffung diverser Materialien, die theoretische Grundlage hatten die schon 1943 fertig.
      Die radioaktiven Materialien, Baupläne und Waffenteile der deutschen Kernwaffenentwicklungen wurden bei der Aufbringung der U234 von den Alliierten erbeutet.

      Der Kernbrennstoff wurde bei der Hiroshima Bombe verwendet.

      Das 3. Reich war knapp vor Fertigstellung der Waffe.
      Sogar an einem Trägersystem A9/A10 bzw. dem Amerikabomber haben die schon gearbeitet.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      08. August 2016 13:24

      "Das 3. Reich war knapp vor Fertigstellung der Waffe."
      Das halte ich für blanken Unsinn.

      In meinem ganzen Leben bin ich kaum Menschen begegnet, die die Atombombenabwürfe als das bezeichnet haben, was sie waren: ein Kriegsverbrechen. Ich danke Undine ausdrücklich für ihre hier geäußerte Meinung zu diesem Thema.

      Und wenn ein Sulz hier mit Putin argumentiert, kann ich nur antworten, daß ich Undines Sicht schon vertreten habe, als Putin über die Grenzen seines Dorfes noch nicht bekannt war. Auch die Relativierung des historischen Verbrechens der Atombombenabwürfe auf STÄDTE mit anderen Kriegsereignissen bezeichne ich als erbärmlich.

    • Antifant (kein Partner)
      08. August 2016 17:04

      "Das 3. Reich war knapp vor Fertigstellung der Waffe."
      Das halte ich für blanken Unsinn.

      Das ist dokumentierte Realität und kein Unsinn, die gilt auch für Nazis.
      Das Skurrile daran ist ja, daß die Nazis den Mann, Einstein, aus dem Land gejagt haben, der ihnen die A-Bombe rascher bauen hätte können.

    • Graskeller 15
      08. August 2016 18:52

      @Antifant

      Das ist eher ein frommer Wunsch der Antifa-Bewegten!
      Wenn die Deutschen Einstein nicht verjagt hätten - wäre er dann in den edlen Augen der Antifanten nach einem Abwurf einer deutschen Atombombe ein Guter oder ein Böser?

    • Antifanti (kein Partner)
      09. August 2016 07:44

      @nazikeller ausser dich und deine braunen kotstecherfreunde interessiert das niemanden

  27. kremser (kein Partner)
    06. August 2016 10:50

    Europa und damit auch Österreich wird zunehmends eine Hure der amerikanischen Außenpolitik. Was ist aus der Außenpolitik der großen europäischen Nationen wie GB, Frankreich und auch Deutschland geworden, wo sind deren Spitzendiplomaten die versuchen Konsens zu finden in der Welt. Die EU Außenpolitik wird von einem Leichtgewicht angeführt, die keine Erfahrung und nennenswerten Einfluß besitzt. Kurz würde diese Dame in der Pfeife rauchen. Anstatt dessen haben die US Bücklinge Merkel und Juncker direkten Durchgriff auf einen ganzen Kontinent und sagen einfach: "WIR" die EU pflegen Beziehung zu einem türkischen Mörder Erdogan. Meine pessimistische Sicht ist , daß Ö aus der EU raus muß.

  28. Bob
    06. August 2016 10:43

    Der richtige politische Wert der Frau Bures ist mehr als hinterfragenswert. Aber eines hat sogar sie sofort erkannt: Der Kern ist eine politische Niete.

    • Gandalf
      06. August 2016 12:30

      Wahrscheinlich hat sie ihm auf den Zahn gefühlt; das ist ja wohl ihr erlernter Beruf, bei dem sie hätte bleiben sollen. Blamabel genug, dass so jemand, und sei es auch nur als Verlegenheitslösung, österreichische Festspiele eröffnen muss; da war der Jonas noch besser, der hat wenigstens Esperanto gesprochen (und zwar perfekt, weil er es ja im Land gelernt hat....).

    • HDW
      06. August 2016 17:28

      @Gandalf
      ******************
      Wenn schon eine zahnärztliche Helferin einen Kern untersuchen darf, fühle auch ich ihnen jetzt auf den Zahn: In welchem Land ist Esperanto die Landessprache? Floridsdorf gehörte zwar zur Sowjetzone, aber Stalin, wie Hitler, verfolgte die Esperantisten. Jiddisch als Wurzel des E. wurde nicht einmal in Israel zur Landessprache!

  29. dssm
    06. August 2016 10:22

    Herr Kern sieht nur die Innenpolitik und da ist ihm die FPÖ ein grösseres Drangsal als eine ÖVP. Es gibt eine gute Gelegenheit im abgesteckten Revier der FPÖ zu jagen, nämlich den Türkei-Beitritt abzublasen. Ob die europäischen Partner dies nun goutieren oder nicht kann Herrn Kern egal sein, er ist Sozialist, da wird er von der ausländischen Presse nicht verfolgt werden.

  30. Bob
    06. August 2016 10:12

    So nebenbei frage ich mich, was müssen das für Verhandlungen sein, die sich Jahrzehnte hinziehen, nur um zu klären ob die Türkei der verblödeten EU beitreten kann. Werden da im Jahr nur zwei Stunden in Gespräche investiert, oder wie sind solche Verhandlungen zu sehen. Ich glaube das wir einfach zum Narren gehalten werden.

    • Shalom (kein Partner)
      08. August 2016 08:12

      Die Türkei erstreckt sich geographisch über zwei Kontinente. Der asiatische Teil des türkischen Staatsgebiets nimmt etwa 97 %, der europäische etwa 3 % der Fläche ein. Warum sollte dann dieser Staat partout Mitglied der EU werden? Da könnte man ja gleich ganz Vorderasien dazu nehmen, wo sich doch, Dank der EU-"Flüchtlings- u. Einwanderungspolitik", schon zahlreiche Einwohner in Europa befinden...

      Nicht dass er irgendwem abgehen würde, aber: Wo ist eigentlich der allseits beleibte Bürgermeister der Hauptstadt des "Zentrums des radikalen Rassismus" Österreich? Bei einer wochenlangen Weinverkostung samt drohendem Delirium tremens?

  31. Undine
    06. August 2016 10:11

    Des BundesKerns Äußerungen zum Thema "EU-Beitritts-Kandidat Türkei" sind mMn einzig und alleine eventuellen Abtrünnigen von Rot und Grün gezollt, die am 2. Oktober vorhaben könnten, HOFER zu wählen!!

    Kern will den starken Mann mimen, der schnell zu handeln weiß! Er kennt nämlich die Umfragewerte nur zu gut und deutet sie richtig: Die Österreicher wollen die Türkei niemals in der EU haben. Und ER, der große Politiker KERN, verspricht ihnen genau das!

    Daß schon lange VOR dem BundesKern (copyright: @simplicissimus) die FREIHEITLICHEN ohne Wenn und Aber GEGEN den EU-Beitritt der TÜRKEI waren und dies von Norbert HOFER auch im Wahlkampf immer wieder betont wurde und der dafür von den Linken heftig gescholten worden ist, kümmert einen Christian Kern NICHT.

    Kern will also nur dieses brisante Thema kurz VOR der WAHL nicht den Freiheitlichen überlassen! Da läßt er sich auch gerne von der Türkei, dem Deutschen Brok und den übrigen politischen Weicheiern heftig kritisieren.

    NACH der Wahl wird KERN wieder die üblichen Töne anschlagen---das steht fest!

    • HDW
      06. August 2016 12:14

      @undine
      ************************
      Richtig! Der derzeitige Garant der Roten, um die Macht zu erhalten, heißt Kern. Jeden Amtsmißbrauch begehen die, denn das ist es, um die roten Wähler von der FP "abzuholen". Hier ohne Sorge um das Bild der "Bananenrepublik." Und Kurz muss halt nur GROKO Treue zeigen, sonst kriegt er vom ORFSTANDARDKURIER noch eins auf die Finger!

    • Patriot
      06. August 2016 13:53

      Stimmt alles. Allerdings schwimmen der SPÖ die türkischen Felle sowieso bald davon, spätestens mit der neuen Türkenpartei. Und dann gab es in der letzten Woche auch noch ein paar handfeste Drohungen seiner "Schätze". Es wird ihm sowieso alles nix nutzen, Kern und die SPÖ sind Auslaufmodelle.

    • Riese35
      06. August 2016 15:22

      @Undine: ***************************************!

      Ich glaube auch, daß da nicht mehr dahinter steckt und sich die ganze Angelegenheit so einfach auf den Punkt bringen läßt.

      Denn was hat Kern den Ungarn als Geschenk mitgebracht: Die Forderung, NGOs beim Grenzschutz einzubinden. Hat große Ähnlichkeit mit dem Geschenk der Griechen an die Trojaner in der Gestalt eines Pferdes.

    • Freidenker (kein Partner)
      08. August 2016 07:51

      @Undine:
      Eine zu huntertprozent richtige Einschätzung, sehe ich absolut genauso!! ****************************************************.)

    • Torres (kein Partner)
      08. August 2016 10:53

      Die Sonntags-Krone hat ja bereits getitelt: "Regierung lässt FPÖ wenig Luft. Kern & Co drängen immer weiter nach rechts". Heiße Luft, alles wohl im Hinblick auf den 2. Oktober. Nachher wird man - je nach Ausgang der Wahl - sicherlich wieder ganz andere Töne hören.

  32. Leopold Franz
    06. August 2016 09:48

    Kerns, den Herrn schenke ich mir, neuer politischer Stil des lässigen Ausplauderns von lustigen Interna bringt ihm zwar den Beifall seiner Medien, zeigt aber wieder erschütternd seine Unfähigkeit als Kanzler. Ein richtiges Scherzkeks, so schnell hat sich selten einer entlarvt.
    Innenpolitisch wird das von seiner Journalistenkolonne weggeschrieben und -geplaudert und hat vorerst keine Auswirkung, außenpolitisch wird der Scherbenhaufen jeden Tag höher, eine schlichte Katastrophe der Mann. Außer leer herumzureden und zu grinsen kann der nichts. Einen solch unfähigen Schwätzer als Kanzler zuzulassen sollte die Roten auf Dauer aus der Regierungsverantwortung ausschließen. Der Tiefpunkt der österreichischen politischen Kultur ist erreicht.

    • Wolfgang Bauer
      06. August 2016 09:54

      Überraschend: Frau Bures hatte recht! Sollte gleich Bundespräsidentin bleiben. Die Eröffnungen div. Festspiele kriegt sie ganz gut - äähh - hin.

    • Bob
      06. August 2016 10:15

      Leopold Franz
      Das der Tiefpunkt der politischen Kultur erreicht ist, dürfte ein Irrtum sein. Das haben wir beim Taxler auch geglaubt. Da geht schon noch was.

  33. Wolfgang Bauer
    06. August 2016 09:45

    Noch etwas zu Kern: Im PRESSE-Interview hat er auf die Frage, wie die Regierung mit dem "Putsch" in der Türkei umgegangen ist, gemeint: Österreich sei seit dem seinerzeitigen Russlandputsch in der "Jelzin-Zeit" ein gebranntes Kind. Es habe sich damals auf die Seite der Putschisten gestellt und dann jahrelang Probleme mit der russischen Führung gehabt. Diesmal habe man sich intern "ausgetauscht" und sei zum Schluss gekommen, den damaligen Fehler nicht zu wiederholen.

    Abgesehen davon, dass mir eine solche historische Facette nicht erinnerlich ist, hat Kern damit durch sein smartes Gequatsche dem türkischen Gröfaz die Gelegenheit geboten annehmen zu müssen, dass Österreich auch diesmal auf Seite der "Putschisten" gewesen sei, dies aber aus Hosenschiss nicht offen gesagt hat.

    Kann ich mir nicht vorstellen, dass das auch die Meinung des Außenministeriums gewesen ist.

    Es wird leider immer klarer, dass Kern ein Vertreter jener gefählichen Sorte Mensch ist, der gut wirkt und reden kann, aber nicht viel Überblick im Hirn hat. Und das Wenige an Potential wird dauernd blockiert durch eitle Selbstbeobachtung. "Na, wie war ich wieder", nimmt so jede Synapse in Beschlag. Diese Menschen entwickeln leider gern das Lögorrhoesyndrom.

    PS: In einer 'Spiegel'-Reportage wurde vor einiger Zeit Martin Schulz als ähnlicher Typ beschrieben. So ist Kern auch für höhere EU-Posten geeignet.

  34. Bob
    06. August 2016 09:37

    Behindert durch seinen geistigen Horizont, hat der sich selbst hochgeputschte Kanzler bisher nur Peinlichkeiten und warme Luft erzeugt. Mir großem Erfolg macht er sich in kurzer Zeit in ganz Europa bekannt und beliebt.
    Aber er passt hervorragend zu der übrigen Regierungsmannschaft.Man kann froh sein wenn diese Lichtgestalten im Sommerurlaub sind, und in der Zeit weniger Schaden angerichtet wird.

  35. Wyatt
    06. August 2016 09:19

    OT Wikipedia:
    https://de.wikipedia.org/wiki/Wikipedia:Hauptseite

    Was geschah am 6. August?

    1806 – Indem Kaiser Franz II. abdankt und die Krone nieder­legt, um eine Über­nahme durch Napoleon Bonaparte zu ver­hindern, er­lischt das Heilige Römische Reich auch formal.

    1881 – Alexander Fleming, der Entdecker des Antibiotikums Peni­cillin, wird geboren.

    Gertrude Ederle (1930)
    1926 – In 14 Stunden und 32 Minuten durchschwimmt Gertrude Ederle als erste Frau den Ärmelkanal.

    1966 – In Lissabon wird die Salazar-Brücke, nach der Nelkenrevolution 1974 in Ponte 25 de Abril umbe­nannt, über den Tejo eröffnet.

    1966 – Der Psychologe Paul Linebarger, unter dem Pseudo­nym Cordwainer Smith ein bekannter Science-Fiction-Schriftsteller, stirbt.

    • Wyatt
      06. August 2016 09:22

      ....und über Hiroschima, mit 1945 damals über 300.000 Einwohnwern, wird die erste Atombombe "gezündet"...........

    • Undine
      06. August 2016 14:40

      Ein besonders großer Segen für die Menschheit war die Erfindung des Penicillins---deshalb wollen wir des Schotten FLEMING, dessen Geburtstag sich heute jährt, gerne gedenken!
      Danke, @Wyatt!

  36. Tegernseer
    06. August 2016 07:51

    Putschkanzler Kern, der gerne vertrauliche Gespräche im Ministerrat ausplaudert, bezeichnet sich neuerdings als Lichtgestalt, die den Kampf gegen die finsteren Österreicher aufnehmen müsse. Damit agiert er in Totalkonfrontation mit fast der Hälfte der Bevölkerung. Außenpolitisch agiert er wie ein Elefant im Porzellanladen. Er ist ein geistiger Tiefflieger, der es mit seinem Parteibuch im Schuldenmoloch ÖBB bis zur Spitze geschafft hat, ansonsten aber hat er noch nichts Außergewöhnliches in seinem Leben vorzuweisen.

  37. otti
    06. August 2016 07:10

    so deppert (eitel..ungebildet...verbohrt...etc. etc.) kann einer (beide geschlechter sind gemeint) links/grüner bei uns gar nicht reden, als daß ihn der ORF mit seiner traumfrau dittlbacher (beide geschlechter sind gemeint) nicht unterstützen möchte und gleichzeitig (!) den herrn kurz versucht in die ecke zu drängen/herunterzu-
    machen.
    besonders blamabel wird`s wenn dieser bundeskanzler ist ! schadhaft glaub ` ich weniger, denn zwischenzeitlich haben sich die restlichen kollegen in europa an unsere leuchtraketen gewöhnt !

  38. simplicissimus
    06. August 2016 07:07

    "Ihm gehe da alles zu langsam."

    Was hat Herr BundesKern eigentlich bis jetzt bewegt?
    Man gab ihm 100 Tage (ich nicht) und außer kontraproduktiven Sprüchen nichts gewesen.
    Wo es heute so leicht wäre, für Österreich positive politische Maßnahmen umzusetzen!
    So man nicht wohlstandsverwahrlosten ideologisierten realitätsfremden parasitären verschwenderischen und gesellschaftszerstörenden SozialistInnen verpflichtet wäre.

    Der Antitürkeispruch sollte wohl breite Wählerschichten von Hofer, Kurz und Strache hin zur Seeligmachenden Partei ziehen. Was anderes ist da nicht hineinzuinterpretieren.

    Peinlich, wie einer aus der Position der Schwäche heraus den starken Mann spielt und sich dann das übliche Rassismusgeschrei gefallen lassen muß.
    Ungeschickter geht's wohl nicht mehr, etwas grundsätzlich richtiges hinauszuposaunen.

    Mir graut davor, sollten alle diese Politdilletanten wieder eine Regierung bilden.

    • simplicissimus
      06. August 2016 07:09

      PS: Mir geht es zu langsam bis zur nächsten Wahl.

    • dssm
      06. August 2016 10:33

      Keine vorschnellen Neuwahlen. Denn Herr Kern hat die Presse momentan gut im Griff, ebenso hat er in der Partei momentan kaum Widerstand. Das wird sich ändern!
      Er wird entweder die Linken oder die Rechten SPÖler vergrämen, er hat keine Zugriff mehr auf die Medienmittel der ÖBB und er hat keinen Einfluß auf europäische Entwicklungen. Insbesondere dort lauern gewaltige Risken, rühmt sich doch Italien täglich(!) 3-4Tausend aus dem Meer zu ziehen, das macht 100Tausend im Monat, wo verschwinden die hin? Auch an der türkischen Grenze kann es schnell gehen, dann ist Handeln gefragt und, egal ob und wie er reagiert, damit wird er sich Feinde schaffen.
      Man muss warten können!

    • simplicissimus
      06. August 2016 15:13

      Kann stimmen dssm, und meine Ungeduld hat keinerlei Einfluß auf die Wahlen.

    • machmuss verschiebnix
      07. August 2016 11:25

      @dssm, bitte warten . . . bitte warten ... *********************************

    • tienequehacer nodemoranada
      07. August 2016 11:30

      @simplicissimus, ********************************

      » ... Rassismusgeschrei gefallen lassen muß. « - was tut man nicht alles für die Baddei .

  39. Cotopaxi
    06. August 2016 06:21

    Auf eine gutmenschliche (?) Unsitte, die in letzter Zeit um sich greift, möchte ich hinweisen:

    Es wird automatisch jede Frau unterschiedslos als Dame bezeichnet, gleichgültig ob sie eine ist oder nicht. Die deutsche Sprache unterscheidet sinnvollerweise und das ist nicht diskriminierend oder exkludierend.

    Ich empfinde die junge Duzda nicht als Dame, diese ehrenvolle Bezeichnung muss sie sich erst verdienen. Sie als "Frau (Magistra) Duzda" anzusprechen ist stimmig, sie als "junge Dame" zu bezeichnen jedoch nicht. Außer man macht sich lustig über sie, wie bei kleinen Mädchen, die man spaßhalber als "jungen Damen" bezeichnet.

    Ein Polit-Posten als Staatssekräterin oder Ministerin macht aus einer Frau oder einem Fräulein noch keine Dame.
    Auch das Schwarze Sommerloch Karmasin ist noch weit davon entfernt, eine Dame zu sein.

    • simplicissimus
      06. August 2016 06:53

      Von welchem angealterten Fräulein sprechen Sie ...?
      :-)

    • Cotopaxi
      06. August 2016 16:18

      Ich meinte kein bestimmtes Fräulein und ich möchte auch nicht den Versuch unternehmen, mir die verschiedenen Bundesregierungen der letzten Zeit zu visualisieren.

    • glockenblumen
      06. August 2016 20:31

      Weder Frauen noch Damen - allesamt unsägliche Weiber, die Österreich bis jetzt nichts Nützliches geleistet haben!





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