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Was die Krankenkassen wirklich gesunden würde

Die Regierung sagt den Krankenversicherungen den Kampf an. Sie will deren Zahl reduzieren. Sie weiß nur noch nicht wie. Das klingt aufs erste interessant. Aufs zweite muss man freilich erkennen, dass das kaum mehr als eine Symptomtherapie sein kann. Die Politik begreift gar nicht, was das wirkliche Problem des Sozialversicherungswesens ist.

Zuerst das Positive: Beschränkt die Koalition die Zahl an Krankenversicherungen, würden viele Vorstände und Generaldirektoren den Job verlieren. Das erfüllt jeden mit Freude, der auf seinem Versicherungskonto allmonatlich sieht, was ihn das alles kostet. Diese Jobs dienen meist nur zur Luxus-Versorgung für Gewerkschafts-, Kammer- und Parteifunktionäre.

Freilich: Die dadurch erzielbare Ersparnis bringt dem einzelnen sehr wenig. Höchstens die Kassenärzte würden durch eine Zusammenführung der Versicherungen etliche Entlastung spüren, da die Abrechnungen derzeit jeweils ganz unterschiedlich strukturiert und mühsam sind.

Zugleich wissen wir: All diese Funktionäre sind sehr politik- und parteinahe. Es bleibt daher ohnedies zweifelhaft, ob die Regierung da allzu viele Posten der eigenen Leute wegrationalisieren wird.

Der weitaus spannendste Aspekt wird aber leider überhaupt nicht diskutiert. Wollen wir wirklich im Versicherungswesen Kosten senken UND Effizienz sowie Kundenorientierung steigern, dann gibt es nur eine einzige Strategie: Die heißt Konkurrenz, Wettbewerb mehrerer möglichst privatwirtschaftlich arbeitender Organisationen. Das zeigt die gesamte Wirtschaftsgeschichte.

Die gegenwärtige Regierung (unter Führung eines Mannes aus dem Milliarden verschlingenden Staatsmonopol ÖBB) weiß das jedoch noch weniger als ihre Vorgänger. Sie glaubt noch immer, dass staatliche Monopolisten funktionieren können. Dass man etwas verbessert, wenn ein System noch monopolistischer wird.

In Wahrheit stimmt das Gegenteil: Erst wenn die Konsumenten (=Versicherten) die Wahl unter mehreren Krankenversicherungen haben, wird bei diesen mehr Effizienz einkehren, werden sie um den Kunden wetteifern, durch niedrige Beiträge oder durch bessere Leistungen. Dann werden aber auch die Konsumenten lernen, dass ihr Verhalten entscheidend ist. Wollen sie nur eine Versicherung mit dem gesetzlich vorgeschriebenen Minimum an Leistungen, eine Art Großschadens-Abdeckung, oder eine mit Rundumtotalgratis-Garantie? Wählen sie ein System mit Eigenbehalten oder ein teureres ohne solche?

Im gegenwärtigen System wird hingegen der Konsument immer nach der teuersten Leistung verlangen, wird manche Dinge ohne Grund dreifach in Anspruch nehmen, wird sich Medikamente verschreiben lassen, die er eh nie zu nehmen gewillt ist.

Vom mündigen Konsumenten in Sonntagsreden zu schwätzen, ist leicht. Aber eine solche große Systemumstellung und eine solche Selbstentmachtung der Politik durchzuziehen, würde übermenschlichen Mut und Charakter erfordern. Das wird daher wohl erst in einem großen Crash stattfinden.

Ich schreibe in jeder Nummer der Finanz- und Wirtschafts-Wochenzeitung „Börsen-Kurier“ die Kolumne „Unterbergers Wochenschau“.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorTullius Augustus
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 16:51

    Die Krankenkassen sind vor allem für die Posten-Versorgung von roten u. schwarzen (aber hauptsächl. roten) Parteifunktionären und ihren Verwandten und Freunden da.

    Wie bei solchen Umständen ausgerechnet eine Rot-Schwarze-Koalitionsregierung mit e. roten Bundeskanzler da eine Reform zustande bringen soll - ist eine gute Frage ....

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2016 08:27

    Anekdote gefällig? Ich betrete ein Makler Büro in Zürich (keine Stadt die für Armut berühmt ist) in einem ganz gewöhnlichen Haus - man vermakelt dort Kranken und Unfallversicherungen. Das Büro wirkt wie eine Kulisse aus den frühen 60er Jahren, die Wartestühle ein buntes Gemisch verschiedenster Stilrichtungen. Ab und zu ist ein Sitzpolster durchgewetzt. Ein-bis zwei Beschäftigte betreuen die sonst pünktlich nach Terminplan erscheinenden und Beratung suchenden Kunden. Ohne lange zu warten werde ich aufgerufen. Ich habe die Wahl zwischen 27 verschiedenen Versicherungsvarianten und mehreren Krankenversicherungsanbietern. Ich bin Mitte 40 und abgesehen von den üblichen Wohlstandsspeckstreifen um die Körpermitte kerngesund. Ich verdiene für Schweizer Verhältnisse nur durchschnittlich und leiste mir daher einen Selbstbehalt von 1.500,- Franken, dafür will ich die niedrigste Monatslast, die möglich ist, als Beitragszahler. Hat geklappt. Nach zwanzig Minuten bin ich draußen - ich zahle ungefähr die Hälfte der billigsten ö'ischen Gebietskrankenkasse, und bin gut versichert. Tachinieren oder krank feiern habe ich nicht vor, weil meine Bezüge leistungsabhängig sind. Wenn ich krank bin, dann bin ichs wirklich.
    Szenenwechsel: zwei Jahre später: mein Hüftgelenk muß getauscht werden, da im Zerbröseln (genetisch bedingte Fehlstellung) und 10 Jahre überbelastet (Infanteriedienst: zuviel marschiert, gesprungen, mit Gepäck im schweren Gelände unterwegs, Hindernisbahn etc). Kosten der Operation: 49.000,- Franken
    mein Beitrag: 1.500,- Franken. Erstklassige Medizin, monatlich neun Jahre lang nur 120,- eingezahlt. Auch so geht es, wenn ein System funktioniert und nicht bloß als Versorgungstrog für rote und schwarze Bonzenkinder angelegt ist. Dort erwirtschaftet man nämlich mit den Beitragszahlungen GEWINNE. Und spart an fürstlichen Herrschaftsgroßglasbetonpalastbauten ...

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2016 08:30

    Solange auf der E-card kein Foto des Versicherten vorgesehen ist, solange ist der Mißbrauch offensichtlich erwünscht. Die Masse der Einzahler sorgen für die Masse der Nichtzahler.

  4. Ausgezeichneter Kommentatoroberösi
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 16:52

    Die Schweiz hat mehr Kantone als Österreich Bundesländer. Und mehr SV-Anstalten als Österreich. Und trotzdem zahlen die Schweizer weniger Steuern, haben einen halbwegs funktionierenden Föderalismus und niedrigere SV-Beiträge. Dafür ist in erster Linie verantwortlich: Wettbewerb unter Kantonen wie unter verschiedenen Kassen, neben höheren Selbstbehalten.
    Aber wo kämen wir denn dahin, bei uns in Österreich, mit derartigen neoliberalen, unsozialen Auswüchsen?

    Wie AU daher richtig meint: Kern ist die beste Garantie für eine Bolidik gegen soziale Kälte, Freiheit und Eigenverantwortung.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    03. Juni 2016 18:05

    Wettbewerb ist gut.

    Ein Beispiel aus USA:
    Eine große. reiche Sozialversicherungsanstalt (Pension) wurde davon reich, dass sie die (attraktiven) Leistungen (sie nahmen nur junge Menschen) nie erbrachte, denn nach 25 Jahren ging diese 'Gesellschaft' in Konkurs. Man hatte genug 'Konkursstandbeine'. Den Menschen half es nichts, dass die GEOs, die nicht mehr rechtzeitig fliehen konnten, wegen dieses Großbetrugs im Gefängnis landeten, das Geld war weg und die Menschen arm.

    Wie ist es bei uns:
    Bei uns geht bald der Staat in Konkurs. Auch bei uns betrügt der Staat und erbringt auch die Leistung (derzeit noch) bald nicht mehr, weil das in dieser Weise zusammenbrechen wird.

    Die sozialistische Neidgenossenschaft sieht immer nur die Gehälter der 'Manager' (eigentlich meistens Genossen), aber nicht den Missbrauch, der da vielerorts betrieben wird. Denn dieselben Genossen schaffen die Vollkasko Sozialversicherung für fremde Menschen, die hier nichts einzahlen. Ich erinnere an die 'Sozialbusreisen: aus dem Balkan nach Österreich, wo das ganze angefangen hat, ja genau zu der Zeit, als die Sozialisten das Ruder in Österreich übernahmen und den Ausverkauf aller guten sozialen Einrichtungen Österreichs in alle Welt exportierten.

    Ich halte die jetzige Ansage für Populismus, solange dem nicht Taten folgen.

    Einigermaßen gut funktioniert in der Schweiz das 3-Säulenmodell, eine staatliche Mindestabsicherung, eine private und eine bei der Firma.

    Also für eine einheitliche staatliche Mindestsozialversicherung bin ich auch, aber auch für die Pflicht einer privaten Vorsorge. Die Firmenvorsorge wird sich, außer bei den internationalen Großkonzernen, in Österreich nicht machen lassen, brechen doch gerade die KMUs reihenweise zusammen zufolge der desaströsen Auflagen- und Steuer- und Abgabenpolitik.

    Also ich bin für das 3-Säulen Modell der Schweiz.

  6. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2016 07:29

    Mehr Wettbewerb? Im SV-System? Mit einem Kanzler, der Markt für ein Konstrukt hält? Mit einem Bildungssystem, das Felber, Marx vor Hayek reiht und Mises nicht mal kennt? Mit Medien, die wie Ö1, FM4 aktiv anti-kapitalistisch oder sonst rein sozialistisch agitieren?

    Never, ever!

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    17. Juni 2016 10:50

    Eines der tausendfachen (verschwiegenen) Beispiele, warum die Krankenkassen nicht gesunden können:

    "Tourismusort Mallnitz in Kärnten meldet Fall von offener Tuberkulose"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021036-Tourismusort-Mallnitz-Kaernten-meldet-Fall-von-offener-Tuberkulose?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Die Invasoren IMPORTIEREN---abgesehen von allen anderen die Krankenkassen schwerst belastenden Verletzungen bei Messerstechereien, Massenschlägereien oder den teils schwer behinderten Produkten der im Islam üblichen Verwandtenehen --- KRANKHEITEN, die in unseren Breiten längst ausgerottet waren!!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorasisi1
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    19. Juni 2016 13:12

    ich war 40 jahre im gesundheitswesen, selbstständig, tätig.
    in diesen jahren wurden die natürlichen physikalischen maßnahmen, auf dem altar der pharma, geopfert. dies war der große schritt in richtung kasse machen. der nächste schritt war das abwenden von der selbstverantwortung des versicherten.
    alles und jeder sche... wurde bezahlt und die anspruchshaltung für selbst gemachte leiden stieg ins unermeßliche. hinzu kommen, bis heute die betrügereien
    an die sich kein politiker oder krankenkasse herantrauen. alle haben angst vor richtigen repressiven maßnahmen. sie leben alle in einer symbiose davon.
    meine vorsichtige schätzung ist, man würde ca. 40% des geldes, das ausgegeben wird einsparen.


alle Kommentare

  1. fxs (kein Partner)
    21. Juni 2016 17:14

    Ich war 1986 im Rahmen meiner Unitätigkeit 1 Jahr Universitästassistent an der Uni Zürich. Meine dortigen Kollegen kümmerten sich fürsorglichg um mich und empfahel mirt einer Krankenversicherung bei einem bestimmten Institut. (Keine Werbung hier). Um mich anzumelden musste ich in die Kantonszentrale der Versicherung. Beste Adresse Bahnhofstraße. Aber diese Zentrale hatte knapp 60 qm und ich bekam zwei Mitarbeiter zu sehen. Obwohl ich in Zürich wesentlich besser verdiente als an meiner Österreichischen Uni waren die Beiträge, für mich, meine Frau und ein Kind geringer als die Zwangsbeiträge in Österreich.

  2. McErdal (kein Partner)
    20. Juni 2016 10:55

    Das sind durchaus einleuchtende Argumente, die sie da bringen - jedoch sollte auch ein Abgleich der E-Card Daten mit einem Ausweis auch reichen? Warum wird das nicht gemacht ? Wohl aus guten Gründen....
    Einem eventuellen Argument, das sei nicht die Pflicht des Arztes oder seiner Hilfe:
    sie müssen das Photo ja auch mit der Person vergleichen - wo ist da der Unterschied?
    Der liegt alleine im WOLLEN........

  3. Gennadi (kein Partner)
    19. Juni 2016 23:02

    Obama ist mit seiner Pflichtversicherung kläglichst gescheitert.
    Millionen von US-Bürgern können sich keine Versicherung mehr leisten, die Pflichtversicherung bei einigen wenigen offiziellen Anbietern ist viel zu teuer.

  4. Der Realist (kein Partner)
    19. Juni 2016 19:20

    Eine Zusammenlegung ohne begleitende Strukturänderung würde wohl wenig Einsparungen bringen, der Generaldirektor wird ja nicht gekündigt, er wird halt Direktionsrat oder Ähnliches, und sein Gehalt wird ganz bestimmt nicht gekürzt. Auf vielen Posten sitzen echte Pfosten, das gilt besonders für die Obmänner, meist blöde Hund von irgendeinem Bund.
    Nicht nachvollziehbar ist nicht die Zahl der Sozialversicherungsträger, sondern die Vielfalt der Beitrags- und Leistungssysteme. Es wäre bestimmt nicht allzu schwierig, einheitliche Systeme für sämtliche Berufsgruppen zu schaffen, und da braucht keiner mit den sogenannten "wohlerworbenen Rechten" zu kommen, diese Zeiten sind allemal vorbei.

  5. Gasthörer (kein Partner)
    19. Juni 2016 19:19

    Spannend was staatsstreich.at so schreibt:

    Montag, 23. Mai, Nachmittag:
    Kurz bevor den Journalisten der Internet-Link gekappt wurde, der sie mit der Zentrale der Stimmenauszähler im Innenministerium verband, lag der ehemalige Chef der Grünen knapp 90.000 Stimmen vor seinem Gegner (nur Briefwahl), wie eine diesem Blogger vorliegende Datei zeigt. Als eineinhalb Stunden später die Lichter wieder angingen, war der Abstand auf 174.000 Stimmen gewachsen und Van der Bellen hatte gesiegt. Das heißt, dass in der Zwischenzeit 96 Prozent der gültigen Stimmen auf VdB entfallen sein müssen.

    • Gennadi (kein Partner)
      19. Juni 2016 23:03

      Die Mehrzahl davon aus Wien.
      Wo Wahlkarten frei vergeben wurden und niemand kontrollierte, wer sie benutzte.

  6. kpax (kein Partner)
    19. Juni 2016 18:11

    Man soll hier anscheinend keine links mehr posten, aber die eine story vom AKH wo die Frau einer muslimischen Familie in der Mindestsicherung mit 10 Kindern (eines davon schwerbehindert, und intensive medizinische Versorgung braucht) noch ein 11tes wollte, aufgrund ihres hohen Alters dann jegliche Untersuchung vom AKH gratis bekommen hat und die Familie dann gut 5000 brutto im Monat Mindestsicherung bekommt hat bestimmst nichts damit zu tun.

  7. asisi1 (kein Partner)
    19. Juni 2016 13:12

    ich war 40 jahre im gesundheitswesen, selbstständig, tätig.
    in diesen jahren wurden die natürlichen physikalischen maßnahmen, auf dem altar der pharma, geopfert. dies war der große schritt in richtung kasse machen. der nächste schritt war das abwenden von der selbstverantwortung des versicherten.
    alles und jeder sche... wurde bezahlt und die anspruchshaltung für selbst gemachte leiden stieg ins unermeßliche. hinzu kommen, bis heute die betrügereien
    an die sich kein politiker oder krankenkasse herantrauen. alle haben angst vor richtigen repressiven maßnahmen. sie leben alle in einer symbiose davon.
    meine vorsichtige schätzung ist, man würde ca. 40% des geldes, das ausgegeben wird einsparen.

  8. Tik Tak from far away (kein Partner)
    19. Juni 2016 10:56

    Photo auf die E-Card, 20% Selbstbehalt queerbeet auf alles mit Ausnahme von chronischen Krankheiten, also die Auflösung der Kassenverträge und die generelle Einführung des Wahlarztsystems, und die Einführung eines Bonussystems für gesundheitsfördernde Maßnahmen wie Nichtrauchen oder regelmäßige und nachgewiesene Fitneßtests/sportliche Betätigung wären die einfacheren Lösungen.
    Hab ich übrigens schon vor Jahrzehnten mit einem gewissen Schelling und einem Josef Probst besprochen.
    Haben mir beide zugestimmt aber das wäre wegen der bestehenden Politik in Österreich nicht durchsetzbar.
    Das wäre zu sinnvoll und nicht proporzgemäß, da würde man keine Parteifreunde einsetzen können.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      19. Juni 2016 11:01

      Wir haben damals auch eine EDV gestützte und tatsächlich aufwandbezogene Abrechnungslösung für Krankenhäuser vorgeschlagen, die damals allein im AKH Wien rund 27% der Kosten gespart hätte, nur durch genauere Abrechnung und eine Neuorganisation der Abrechnung der Medikamente und des Hilfsmaterials.
      Das hat uns damals den Hinauswurf aus dem Projekt beschert.
      Die Lösung haben wir dann ein paar Mal in der Schweiz und in Asien verkauft, war ein tolles Geschäft.
      Aber in Österreich nicht anzubringen.

  9. Tik Tak from far away (kein Partner)
    19. Juni 2016 10:43

    " ... Wollen wir wirklich im Versicherungswesen Kosten senken UND Effizienz sowie Kundenorientierung steigern, dann gibt es nur eine einzige Strategie: Die heißt Konkurrenz, Wettbewerb mehrerer möglichst privatwirtschaftlich arbeitender Organisationen. ..."

    Bei aller Kritik am bestehenden System in Österreich, was der Unterberger hier will gibt es in seinem Paradies, den USA.
    Das ist das schlechteste, teuerste und ineffizienteste System der Welt mit dem schlechtesten Preis/Leistung Verhältnis.
    Mitgrund für sinkende Lebenserwartung.
    Eines 3. Welt Staates würdig.
    Wenn er das will, dann bitte, dann soll er doch mal versuchen dort ein paar Jahre mit einem solchen System zu leben.

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      19. Juni 2016 10:47

      Eines der Unternehmen, das ich finanziert habe, ist darauf spezialisiert US amerikanische Patienten zur Behandlung nach Europa zu fliegen um die Gesamtkosten der Behandlung zu senken.
      Im Schnitt erreichen wir so Kostensenkungen, die werden in Europa privat behandelt, um bis zu 85%!
      Die sind fast alle aus der gehobenen Mittelschicht und sind bei den "privatwirtschaftlich organisierten" Krankenkassen versichert.
      Bloß können sie sich deshalb keine Behandlungen mehr leisten, bei weit höheren Beiträgen als in Österreich.
      Der Unterberger hat wieder einmal keine Ahnung wovon er schreibt.

  10. Undine
    17. Juni 2016 21:56

    OT---aber das schlägt dem Faß den Boden aus---sooo DREIST hat der ORF denn doch noch nie GELOGEN:

    "ORF macht aus verletztem Identitären einen "Gegendemonstranten"

    "Bei der Demonstration gegen die rechtsextremen Identitären am vergangenen Samstag in Wien ist ein 17-jähriger durch einen Steinwurf schwer am Kopf verletzt worden. Er musste notoperiert werden. Das Landesamt für Verfassungsschutz ermittelt wegen Mordversuchs.
    Der Vorfall hatte sich in der Goldschlagstraße zugetragen. Ein Unbekannter warf einen Stein von einem Dach auf die Gegendemonstranten der Identitären. Nach ihm wird gefahndet."

    Aus dem linksextremen Steinewerfer macht man im ORF kurzerhand einen "Rechten", einen Identitären!

    https://www.unzensuriert.at/content/0021048-ORF-macht-aus-verletztem-Identitaeren-einen-Gegendemonstranten?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Bei so viel VERLOGENHEIT des ORF wird einem schlecht!

    Und noch einmal zum Thema:

    "Stein auf Identitären von Hausdach geworfen - Polizei ermittelt wegen Mordversuchs"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021046-Stein-auf-Identitaeren-von-Hausdach-geworfen-Polizei-ermittelt-wegen-Mordversuchs?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • Andreas Obertaler (kein Partner)
      19. Juni 2016 09:19

      Sogar der linke Standard schreibt, dass die Identitären beworfen wurden. Sie haben wirklich recht, das ist unschlagbar.

      Aber wer ORF hört/liest/schaut ist selber schuld. Die einzige Ausnahme sind einige Musiksendungen auf Ö1 die noch unpolitisch sind. Aber kaum kommen die Nachrichten, sofort abdrehen.

  11. socrates
    17. Juni 2016 15:22

    Ein Foto auf die e-Card und eine Rezeptgebühr pro Arztbesuch und die KK sind saniert.

    • Rau
      18. Juni 2016 10:18

      Rezeptgebühr zahlt man doch eh schon jetzt für jedes Schachterl einzeln in der Apotheke und reichen tuts immer noch nicht

    • socrates
      18. Juni 2016 16:34

      Rau
      In Frankreich zählt man für die erste Ordination 20€ pro Monat. Das half und machte die Warteschlangen kürzer.

  12. socrates
    17. Juni 2016 15:18

    O.T. JO COX in der Lügenpresse oder warum nicht deutsche Medien notwendig sind.
    THOMAS MAIR ist der Mörder von Jo Cox. Er ist schwer geisteskrank, politisch uninteressiert und weiß nicht einmal wen er gewählt hat, ein Dummerl, das noch nie geregelt gearbeitet hat. Unsere Medien wollen mit aller Gewalt gegen den BREXIT Stimmung machen und die Wahrheit interessiert sie nicht. (Guardian)

    • Torres (kein Partner)
      19. Juni 2016 09:40

      Und die Leute fallen darauf rein, wie die letzten Umfragen beweisen; angeblich ist die Stimmung zugunsten der EU-Befürworter gekippt.

    • Neppomuck (kein Partner)
      19. Juni 2016 14:23

      Wieso drängt sich mir dazu der Begriff "maßgeschneidert" auf?

  13. Bob
    17. Juni 2016 14:02

    Man muß nur schauen was die diversen Kammern, Versicherungen und sonstige Versorgungsbetriebe für ausrangierte oder unfähige Politiker für Paläste leisten. Kein Wunder das für Krankenkassenleistungen das Geld fehlt. Müssen doch asylsuchende Schatzsucher doch auch regelmäßig zum Arzt.

  14. Rosi
    17. Juni 2016 12:23

    Die Bedingungen für Auszahlungen müßten geändert werden: Nur wer schon entsprechend lang - das müßte definiert werden - Beiträge bezahlt hat, bekommt etwas von der Kasse. Alles andere muß von den Leuten bar bezahlt werden.
    (Eine) private Versicherung(en) wäre da eine sehr gute Lösung, da bekommt man automatisch nur etwas, wenn man einbezahlt hat.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige
    und Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  15. eudaimon
    17. Juni 2016 11:33

    Was die KK wirklich gesunden würde.............

    Natürlich Parteien und Bürokratieabbau -das würde die ausufernde Begehrlichkeit

    aller Beteiligten bremsen und somit Ausgaben reduzieren!

    Dann aber auch die Ausklammerung für Sport-Freizeit u.Pflegeleistungen-dafür

    eine eigene Pflichtversicherung für Jedermann einführen-entweder auf freien

    Versicherungsmarkt oder unter dem Dach der AUVA -wobei dieselbe Beitragsleistung

    vom Versicherten zu erbringen wäre wie sie der Arbeitgeber als Unfallversicherung

    zu leisten hat ! Vorteil dabei wäre ,dass AUVA alle Voraussetzungen und Daten

    besitzt und somit auch das entsprechende know how !Für Spass Sport und Spiel

    haben die Leut immer Geld-also auch bitte die Konsequenzen zu berappen!

  16. Undine
    17. Juni 2016 10:50

    Eines der tausendfachen (verschwiegenen) Beispiele, warum die Krankenkassen nicht gesunden können:

    "Tourismusort Mallnitz in Kärnten meldet Fall von offener Tuberkulose"

    https://www.unzensuriert.at/content/0021036-Tourismusort-Mallnitz-Kaernten-meldet-Fall-von-offener-Tuberkulose?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Die Invasoren IMPORTIEREN---abgesehen von allen anderen die Krankenkassen schwerst belastenden Verletzungen bei Messerstechereien, Massenschlägereien oder den teils schwer behinderten Produkten der im Islam üblichen Verwandtenehen --- KRANKHEITEN, die in unseren Breiten längst ausgerottet waren!!

    • glockenblumen
      17. Juni 2016 15:41

      nicht nur das, angeblich hat man einem Afghanen eine Penisverlängerung bezahlt, ob das stimmt weiß ich nicht, doch falls ja: dazu wäre mir eine ganz kostengünstiges Verfahren eingefallen, und kein einziger wäre mehr auf die Idee verfallen seine Männlichkeit zu verlängern..............

      P.S.: nicht nur die Krankenkassen (wegen der Kosten) sind stark belastet, auch das medizinische Personal wird dadurch physisch und psychisch an die Grenzen seiner Belastbarkeit getrieben und wenn die Grünen könnten, wie sie wollten würden sie noch aus einem Stein Blut pressen......

      https://www.unzensuriert.at/content/0021045-Gruene-Frontfrau-Eva-Glawischnig-will-weiterhin-Fuellhorn-ueber-Asyltouristen

  17. Cotopaxi
    17. Juni 2016 10:33

    o.T.

    Im Verantwortungsbereich des Schwarzen Justizministers haben die Freigänger und die Fussfesselträger das schönste Leben: ;-)

    Wien – Favoriten: Mann wollte Auto von Ex-Frau sprengen

    Gestern gab ein 43-Jähriger die Sprengung des Autos seiner Ex-Frau in Auftrag. Weil der Beschuldigte eine Fußfessel tragen muss und seine Wohnung nicht verlassen kann beauftragte er einen Freund, gegen Erlass von Geldschulden, mit der Sprengung des Fahrzeuges. Der 43-Jährige übergab dem 35-Jährigen zwei Kugelbomben und nannte ihm den Aufstellungsort des Fahrzeuges seiner Ex-Frau. Der 35, er muss derzeit ebenfalls eine Gefängnisstrafe verbüßen befindet sich jedoch in einem Freigängerprogramm, gestand jedoch der Ex-Frau das Vorhaben des 43-Jährigen und übergab ihr die beiden Sprengsätze. Die Frau verständigte die Polizei. Ein Sprengstoffexperte sicherte die mit Schwarzpulver gefüllten Kugelbomben. Der 43-Jährige wurden von COBRA-Beamten in seiner Wohnung in Liesing festgenommen.
    Presseaussendung der Wiener Polizei
    vom 17.06.2016, 08:35 Uhr

    • Undine
      17. Juni 2016 10:54

      @Cotopaxi

      Und welcher Nation gehört der Mann an? Wenn nichts Erhellendes dabeisteht, tippe ich immer auf "Migrationshintergrund"! ;-)

    • Cotopaxi
      17. Juni 2016 11:57

      @ Undine

      Als geübter Bürger des DDR-Nachfolgestaates Österreich und aufgrund der Tatsachen, dass Spielschulden und Sprengladungen im Spiel sind, tippe ich auf balkanslawische Täter. ;-) Es gilt die Unschuldsvermutung.

  18. El Capitan
    17. Juni 2016 09:07

    Aber, aber, Herr Dr. Unterberger!

    Staatliche Versorgungsunternehmungen für Parteigänger privatisieren, das ist doch ein GEHT.GAR.NICHT. um ein Wolf-Taferl zu zitieren.

    Sie sind ja ein Neoliberaler, ein gaanz Schlimmer. Und das nachdem wir doch alle erkannt hatten, wie aus dem dem blühenden Staatsunternehmen VÖEST ein grindiger Krüppelbetrieb wurde. Also bitte nein. Unsere Parteifirmen Kapitalisten überlassen!
    Nochmals: GEHT.GAR.NICHT! Da könnte ja jemand auf die Idee kommen, den ORF zu privatisieren. Um Wolfes Willen!

    • Rau
      18. Juni 2016 10:30

      Nur ein Gesundheitssystem ist kein Stahlbetrieb! Das sollte man mal endlich begreifen, bevor man in sarkastisch abwertenden Ton mangels stichhaltiger Argumente "Privatisierung" schreit, völlig undifferenziert!

      Wenn man "differenzierte Sicht" mal braucht kommt nix - ebenso alle anderen schweigen, die hier im Blog ja sooo gegen den Strom schwimmen!

    • Rau
      18. Juni 2016 10:42

      PS: Alle die hier für alles den Staat verantwortlich machen, sollten endlich mal lernen Staat und PARTEIENSTAAT auseinandzuerhalten. Eine Gesellschaft tut gut daran Leistungen, die sie für ihre Lebensqualität für unverzichtbar hält, nicht in Begriffen wie Wachstum, Markt, Wettbewerb usw zu diskutieren. Das unterscheidet Europa und Amerika.

      Unser Gesundheitssystem einfach nur TTIP tauglich zu machen verbessert die Lage nur für wenige. Ein Staat ist kein Unternehmen und hat auch ganz andere Aufgaben. Dass Parteien diesen für ihre Zwecke kidnappen ist eine andere Diskussion. Dasselbe irgendwelche "Private" tun zu lassen ist keine wirklich Alternative

  19. brechstange
    17. Juni 2016 08:47

    Diese "ungesunde" Vielfalt ja der Herr Stronach sehr deutlich angesprochen. Immer wieder.

    • Rau
      18. Juni 2016 10:26

      Geh bitte. Über die Sanierung der Krankenkasse wird doch schon lang diskutiert. Über 30 Jahre ist es her, dass Jörg Haider über deren Zusammenlegung philosophiert hat, bewegt hat sich nix auch nur einen mm.

  20. Brockhaus
    17. Juni 2016 08:47

    Auch in Deutschland gibt es die Wahlfreiheit der Krankenkassen. Dort scheint es zu funktionieren.
    Man muß nur rechtzeitig die zu entrichtenden Beiträge den zu erbringenden Leistungen ins vernünftige und für jeden individuelle Maß setzen.

    Wie hoch dadurch vorallem der staatliche Zuschuß zu den Leistungen und bzw. an Verwaltungsaufwand gesunken ist, weiß ich nicht.

  21. Bob
    17. Juni 2016 08:30

    Solange auf der E-card kein Foto des Versicherten vorgesehen ist, solange ist der Mißbrauch offensichtlich erwünscht. Die Masse der Einzahler sorgen für die Masse der Nichtzahler.

    • Brockhaus
      17. Juni 2016 08:36

      Diese Feststellung ist leider richtig. Durch die "anonyme" E-card ist dem Betrug damit Tür und Tor geöffnet.

    • franz-josef
      17. Juni 2016 09:14

      Wenn man bedenkt, wie flink die jeweils Regierenden reagieren können, wenn es um Verdoppelung eines Mitgliedsbeitrages, oder jüngst um Etablierung eines Durchgriffsrechts sprich Immobilienentwertung oder Meinungsfreiheitseinschränkung mit bis zu 5 Jahren Haftandrohung geht - dann reiht sich die Realitätsverweigerung i.S. e-card-Adaptation würdig in die Reihe der zaach verschleppten bis verhinderten Abschiebungen bis Unwilligkeit, staatliche Grenzen vor massenhaft illegal und teils gewaltsam Eindringenden zu schützen, bis zur vorgeschobenen und keineswegs klar definierten sogenannten Obergrenze.
      bsicht?

      Foto auf die e-card, aber schnell bitte!!! Geht ja auch beim FS?!!!!

    • glockenblumen
      17. Juni 2016 09:59

      @ Bob

      Nur, daß die Masse der Einzahler immer mehr Leistungen, die früher selbstverständlich waren, selbst bezahlen müssen "weil das die Kasse nicht mehr übernimmt"......
      Wenn man sich in den Ambulanzen der Spitäler umblickt und davon überwiegend solche, die offensichtlich noch keinen Cent einbezahlt haben, sieht, steigt einem die Galle hoch!

    • Leopold Franz
      17. Juni 2016 10:38

      Die künstliche Befruchtung für das zehnte Kind im Falle einer unserer neuen afgahnischen Asylmitbürgerfamilien wird großzügig ganz offiziell finanziert. Die brauchen gar nicht betrügen. Soweit ich mich erinnere, AKH Wien. Jetzt kommen noch ein paar Zehntausend wegen der Mindestsicherung in die große Stadt Wehselys, man sollte dort nicht ernsthaft krank werden.

    • Shalom (kein Partner)
      19. Juni 2016 06:05

      Soweit ich persönlich feststellen konnte, wird beim Arztbesuch (Spitalsambulanz etc.) zusätzlich zur E-Card auch ein Personalausweis (Pass, PersAusweis, Führerschein etc.) mit Lichtbild abverlangt. Diesbezügliche Hinweise hängen in den Ordinationen aus.

  22. Helmut Oswald
    17. Juni 2016 08:27

    Anekdote gefällig? Ich betrete ein Makler Büro in Zürich (keine Stadt die für Armut berühmt ist) in einem ganz gewöhnlichen Haus - man vermakelt dort Kranken und Unfallversicherungen. Das Büro wirkt wie eine Kulisse aus den frühen 60er Jahren, die Wartestühle ein buntes Gemisch verschiedenster Stilrichtungen. Ab und zu ist ein Sitzpolster durchgewetzt. Ein-bis zwei Beschäftigte betreuen die sonst pünktlich nach Terminplan erscheinenden und Beratung suchenden Kunden. Ohne lange zu warten werde ich aufgerufen. Ich habe die Wahl zwischen 27 verschiedenen Versicherungsvarianten und mehreren Krankenversicherungsanbietern. Ich bin Mitte 40 und abgesehen von den üblichen Wohlstandsspeckstreifen um die Körpermitte kerngesund. Ich verdiene für Schweizer Verhältnisse nur durchschnittlich und leiste mir daher einen Selbstbehalt von 1.500,- Franken, dafür will ich die niedrigste Monatslast, die möglich ist, als Beitragszahler. Hat geklappt. Nach zwanzig Minuten bin ich draußen - ich zahle ungefähr die Hälfte der billigsten ö'ischen Gebietskrankenkasse, und bin gut versichert. Tachinieren oder krank feiern habe ich nicht vor, weil meine Bezüge leistungsabhängig sind. Wenn ich krank bin, dann bin ichs wirklich.
    Szenenwechsel: zwei Jahre später: mein Hüftgelenk muß getauscht werden, da im Zerbröseln (genetisch bedingte Fehlstellung) und 10 Jahre überbelastet (Infanteriedienst: zuviel marschiert, gesprungen, mit Gepäck im schweren Gelände unterwegs, Hindernisbahn etc). Kosten der Operation: 49.000,- Franken
    mein Beitrag: 1.500,- Franken. Erstklassige Medizin, monatlich neun Jahre lang nur 120,- eingezahlt. Auch so geht es, wenn ein System funktioniert und nicht bloß als Versorgungstrog für rote und schwarze Bonzenkinder angelegt ist. Dort erwirtschaftet man nämlich mit den Beitragszahlungen GEWINNE. Und spart an fürstlichen Herrschaftsgroßglasbetonpalastbauten ...

    • UKW (kein Partner)
      19. Juni 2016 19:28

      "Tachinieren oder krank feiern habe ich nicht vor"

      Glauben Sie etwa chronisch kranke Menschen haben das geplant, dass sie chronisch krank werden? Es passiert halt einfach und man rutscht in solche Situationen hinein.

      Solange man gesund ist, klingt das attraktiv, aber wenn man chronisch krank wird, kann man nicht einfach zu einer besseren Versicherung wechseln. Sonst wäre es ja keine Versicherung, wenn man sich anlassbezogen versichern könnte.

      Ich kannte auch einmal so eine Person, die hat sich über chronisch Kranke erregt, weil sie so oft zum Arzt gingen. Dann wurde sie selbst krank, und lief täglich zum Arzt.

      Die Bürokratiekosten sind bei den GKK einfach zu hoch. Versorgungsjobs

    • Helmut Oswald
      19. Juni 2016 23:11

      @UKW

      Glauben Sie ernsthaft, chronisch Kranke sind in der Schweiz schlechter versorgt als hierzulande? LESEN sie was ich schrieb: MAN ERWIRTSCHAFT dort durch 1) sparsame Verwaltung und Verzicht auf protzige Prestigebauten und 2.) durch aktive Bewirtschaftung (Veranlagung) der Beitragsgelder GEWINNE und deckt damit MIT die nichtkostendeckenden Bereiche wie jene für die chronsich Kranken.

  23. Susanne Chmela
    17. Juni 2016 07:43

    Es gibt schon jetzt manchmal unterschiedliche Leistungen der GKK, allerdings müsste man dazu seinen Hauptwohnsitz in ein anderes Bundesland (z.B. von NÖ nach OÖ) verlegen.
    In D und CH gibt es schon immer die Möglichkeit, die Versicherung zu wechseln, denn dort herrscht Versicherungspflicht anstelle einer Pflichtversicherung. Damit entsteht automatisch Wettbewerb und nicht effizient geführte Gesellschaften bleiben auf der Strecke. Allerdings braucht es dann auch eine übergeordnete und unabhängige Regulierungsstelle, sonst gibt es unerwünschte Absprachen untereinander.

    Wichtig wäre (mit Ausnahmen für Bedürftige) auch eine Einführung eines Selbstbehaltes. Denn nur so wird die Eigenverantwortung im Gesundheitswesen gefördert.

    • Ingrid Bittner
      17. Juni 2016 10:32

      Ich glaube, das mit dem Wohnsitz verlegen würde nicht hinhauen. Versichert ist man dort, wo der Betrieb ist. So war es zumindest bei mir, als ich in OÖ wohnte aber in NÖ arbeitete. Ich glaube nicht, dass sich das geändert hat.
      Die Versicherungsleistungen sind verschieden und damit gehörte einmal aufgeräumt, weil die Beiträge sind ja gleich. Da ist man sich ja einig, beim Kassieren. Aber beim Auszahlen da hat jeder seine eigene Regelung.

    • Susanne Chmela
      17. Juni 2016 11:26

      Ingrid Bittner:
      Bei unterschiedlichen Bundesländern (Arbeitsplatz und Hauptwohnsitz) kann der Arbeitnehmer selbst entscheiden, bei welcher GKK versichert sein will. In der Pension kann ein ehem. unselbständiger Dienstnehmer dies - wie in meinem Fall beschrieben - nicht tun.

  24. teifl eini!
    17. Juni 2016 07:29

    Mehr Wettbewerb? Im SV-System? Mit einem Kanzler, der Markt für ein Konstrukt hält? Mit einem Bildungssystem, das Felber, Marx vor Hayek reiht und Mises nicht mal kennt? Mit Medien, die wie Ö1, FM4 aktiv anti-kapitalistisch oder sonst rein sozialistisch agitieren?

    Never, ever!

  25. Josef Maierhofer
    03. Juni 2016 18:05

    Wettbewerb ist gut.

    Ein Beispiel aus USA:
    Eine große. reiche Sozialversicherungsanstalt (Pension) wurde davon reich, dass sie die (attraktiven) Leistungen (sie nahmen nur junge Menschen) nie erbrachte, denn nach 25 Jahren ging diese 'Gesellschaft' in Konkurs. Man hatte genug 'Konkursstandbeine'. Den Menschen half es nichts, dass die GEOs, die nicht mehr rechtzeitig fliehen konnten, wegen dieses Großbetrugs im Gefängnis landeten, das Geld war weg und die Menschen arm.

    Wie ist es bei uns:
    Bei uns geht bald der Staat in Konkurs. Auch bei uns betrügt der Staat und erbringt auch die Leistung (derzeit noch) bald nicht mehr, weil das in dieser Weise zusammenbrechen wird.

    Die sozialistische Neidgenossenschaft sieht immer nur die Gehälter der 'Manager' (eigentlich meistens Genossen), aber nicht den Missbrauch, der da vielerorts betrieben wird. Denn dieselben Genossen schaffen die Vollkasko Sozialversicherung für fremde Menschen, die hier nichts einzahlen. Ich erinnere an die 'Sozialbusreisen: aus dem Balkan nach Österreich, wo das ganze angefangen hat, ja genau zu der Zeit, als die Sozialisten das Ruder in Österreich übernahmen und den Ausverkauf aller guten sozialen Einrichtungen Österreichs in alle Welt exportierten.

    Ich halte die jetzige Ansage für Populismus, solange dem nicht Taten folgen.

    Einigermaßen gut funktioniert in der Schweiz das 3-Säulenmodell, eine staatliche Mindestabsicherung, eine private und eine bei der Firma.

    Also für eine einheitliche staatliche Mindestsozialversicherung bin ich auch, aber auch für die Pflicht einer privaten Vorsorge. Die Firmenvorsorge wird sich, außer bei den internationalen Großkonzernen, in Österreich nicht machen lassen, brechen doch gerade die KMUs reihenweise zusammen zufolge der desaströsen Auflagen- und Steuer- und Abgabenpolitik.

    Also ich bin für das 3-Säulen Modell der Schweiz.

    • Susanne Chmela
      17. Juni 2016 07:47

      ad Josef Maierhofer:
      Das sog. Dreisäulenmodell in der Schweiz (auch in den NL) ist in erster Linie für die spätere Pension gedacht, im heutigen Beitrag geht es aber um die Krankenversicherung.

    • Pennpatrik
      17. Juni 2016 08:20

      Bei einer Krankenkasse ist der Konkurs bedeutungslos und kann durch eine Rücklage aufgefangen werden.

    • Josef Maierhofer
      17. Juni 2016 09:19

      @ Susanne Chmela

      Schon richtig, dass hier die verschiedenen Krankenversicherungen angesprochen wurden. Bloß sind sie allesamt meist auch Pensionsversicherungen, wo das Bürgerverhalten das gleiche ist, möglichst viel für möglichst wenig Beitrag und das Versicherungsverhalten ebenso, möglichst viel für unsere Mitarbeiter (meist Parteihengste und -stuten) und möglichst wenig Leistung und möglichst viel Zuschuss aus Steuergeldern.

      Auch diese amerikanische Konkursfirma hatte Krankenversicherung dabei und hat - sogar junge Leute werden oft krank - auch diese Leistungen bürokratisiert und spät bis gar nicht erbracht, also rundum Betrug damals dort. Das hat damals den Konkurs ausgelöst.

  26. oberösi
    03. Juni 2016 16:52

    Die Schweiz hat mehr Kantone als Österreich Bundesländer. Und mehr SV-Anstalten als Österreich. Und trotzdem zahlen die Schweizer weniger Steuern, haben einen halbwegs funktionierenden Föderalismus und niedrigere SV-Beiträge. Dafür ist in erster Linie verantwortlich: Wettbewerb unter Kantonen wie unter verschiedenen Kassen, neben höheren Selbstbehalten.
    Aber wo kämen wir denn dahin, bei uns in Österreich, mit derartigen neoliberalen, unsozialen Auswüchsen?

    Wie AU daher richtig meint: Kern ist die beste Garantie für eine Bolidik gegen soziale Kälte, Freiheit und Eigenverantwortung.

  27. Tullius Augustus
    03. Juni 2016 16:51

    Die Krankenkassen sind vor allem für die Posten-Versorgung von roten u. schwarzen (aber hauptsächl. roten) Parteifunktionären und ihren Verwandten und Freunden da.

    Wie bei solchen Umständen ausgerechnet eine Rot-Schwarze-Koalitionsregierung mit e. roten Bundeskanzler da eine Reform zustande bringen soll - ist eine gute Frage ....

    • Pumuckl
      17. Juni 2016 18:15

      Mit den Namen RECHBERGER aus der Steiermark und Ruhaltinger von der VÖST haben wir ja noch zwei " Eisberg Spitzen " der rot-schwarzen Gesellschaft von privilegierten Bonzen in Erinnerung, welche gemeinsam die soziale Symmetrie in Österreich schwer beschädigen.

  28. Pennpatrik
    03. Juni 2016 16:21

    *************************





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