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Frankreich ist anders

Knapp vor der Fußball-Europameisterschaft ist der absolut ideale Zeitpunkt: Nie ist die Erpressungsmacht von Gewerkschaften größer als zu einem solchen Zeitpunkt. Nie ist es leichter, eine ohnedies schwache und schwankende Regierung unter Druck zu setzen. Das haben wir ja auch schon vor zwei Jahren bei der Weltmeisterschaft in Brasilien gesehen.

In Brasilien war und ist die Rolle des Fußballs so dominierend, dass dann zumindest während der Spiele Ruhe und Konzentration auf den Sport einkehren konnten (was freilich nichts daran geändert hat, dass die Spiele für das brasilianische Team mit einem Debakel geendet haben). Ob das in Frankreich auch so sein wird, ist hingegen eher ungewiss. Noch dazu, wo das Land angesichts des islamistischen Terrors und der in Europa besonders großen Hooligan-Massen während der Spiele ohnedies bis zum letzten angespannt sein wird.

Das alles wissen die in Frankreich ohnedies immer besonders radikalen und gewaltfreudigen Gewerkschaften. Sie haben daher bis zum letzten gegen die geplante Arbeitsmarktreform der Regierung gekämpft. Mit Streiks, mit Demonstrationen, mit Blockaden.

Dieser Kampf wurde psychologisch noch dadurch intensiviert, dass die regierenden Sozialisten alles andere als wild entschlossen schienen, die Reform auch wirklich mit Punkt und Beistrich durchzuziehen. Prompt hat die Regierung einige Punkte zurückgezogen und sich auch bei den anderen verhandlungsbereit erklärt. Der verbliebene Rest ist keineswegs mehr dramatisch.

Umso dümmer ist es von der Regierung gewesen, sich mit der endgültigen Fixierung der Arbeitsmarktreform bis zur Periode der Fußball-Spiele Zeit zu lassen, wo sie doppelt verwundbar ist. Diese Reform hätte nach allen Regeln der politischen Taktik längst vorher beschlossen werden müssen. Und nicht erst ein Jahr vor der Wahl. Aber Sozialisten brauchen offenbar solange, um wenigstens ein paar der wirtschaftlichen Notwendigkeiten zu begreifen. In der Sache kann es freilich keine Zweifel geben, dass diese Reform und vor allem noch einige weitere, weit darüber hinausgehende notwendig sind. Denn:

  1. Frankreich ist ein wirtschaftlich im Europavergleich besonders kritisch dastehendes Land.
  2. Es ist noch dazu nicht wie Griechenland eines der kleinen EU-Mitglieder, dessen Last Deutschland&Co gleichsam nebenbei schultern könnten. Es ist vielmehr das zweitwichtigste Land Europas (das sich selbst sogar für das wichtigste hält).
  3. Alljährliche Defizite zwischen 3 und 4 Prozent widersprechen sämtlichen Pflichten und Verpflichtungen.
  4. Die Staatsverschuldung schrammt ganz knapp an der Dreistelligkeit.
  5. Der Außenhandel ist defizitär.
  6. Die Arbeitslosigkeit beträgt über zehn Prozent.
  7. Viele europäische Wirtschaftsexperten machen sich aus der Summe dieser Gründe um Frankreich mehr Sorgen als um jedes andere EU-Land.

Die Schwierigkeiten für Frankreich sind ganz ähnlich zu vielen anderen EU-Staaten. Der immer gleiche Kern: Der Sozial- und Wohlfahrtsstaat ist viel zu teuer ausgebaut worden, als dass er noch finanzierbar wäre, als dass unter seinen Rahmenbedingungen jemals wieder ausreichendes Wachstum entstehen könnte. Aber nur ein sattes Wachstum könnte jemals die Arbeitslosigkeit und die ständige Neuverschuldung wieder reduzieren. Deshalb kann keine Sanierung ohne Einschnitte ins Sozial- und Wohlfahrtssystem gelingen.

Solche Einschnitte aber treffen die Gewerkschaften ins Herz. Haben diese doch lange geglaubt, jeder Ausbau dieses Sozialsystems wäre eine irreversible historische Errungenschaft und absolut gerechtfertigt. Daher kämpfen sie fast logischerweise in allen Staaten gegen die notwendige Beschneidung der Arbeitnehmerrechte, auch wenn hohe Arbeitslosigkeit und dauerhafte Krisen die Folgen sind.

In einigen Staaten ist freilich der ökonomischen Vernunft ein Erfolg gegen das rigide Gewerkschaftssystem gelungen. Die wichtigsten Beispiele maroder Länder, denen wenigstens eine Teilsanierung und Zurückdrängung der Gewerkschaften gelungen ist:

  • Am frühesten und erfolgreichsten hat das Großbritannien unter Margaret Thatcher geschafft; die damaligen Reformen wurden dann auch von der Labour-Regierung Blair voll übernommen.
  • In Schweden und Finnland ist – unter Mitwirkung der Sozialdemokraten! – das am stärksten ausgebaute Wohlfahrtssystem der Welt beschnitten worden. Die Schweden gehen heute beispielsweise um vier Jahre später in Pension als die Österreicher; sie haben allerdings inzwischen durch die große Massenzuwanderung aus der Dritten Welt wieder einen Rückschlag erlitten.
  • Deutschland hat mit der Agenda 2010 eine sensationelle Wiederbelebung geschafft. Das hat freilich zur Abspaltung der „Linken“ von der SPD und für diese zu einer Serie von Niederlagen geführt (dieses deutsche Beispiel wird jetzt freilich in vielen anderen Sozialdemokratien als abschreckendes Beispiel gesehen, das sie sehr zögerlich beim Reformieren sein lässt).
  • In Portugal und Spanien haben konservative Regierungen eine zwar keineswegs vollständige, aber doch teilweise Sanierung aus der Krise geschafft, sodass die Zahlen in die richtige Richtung gehen. Eine neue portugiesische Linksregierung will jetzt allerdings einen Teil der Reformen wieder zurückdrehen. Und in Spanien sorgen Neuwahlserien, Korruption und Sezessions-Debatten für etliche Fragezeichen.
  • In Italien sind der Linksregierung Renzi zumindest einige Reformen gelungen, die aber noch nicht ausreichen und die jetzt auch durch die Massenmigration beeinträchtigt werden.
  • Die größten Erfolgsbeispiele in jüngster Zeit sind Irland und Island, die durch beinharte Sanierung einen sehr raschen Wiederaufschwung aus der Krise 2008 geschafft haben. Irland ist heute schon wieder "der" Modellfall in Europa.

In Österreich allerdings herrscht seit zehn Jahren Stillstand. Hier war im Gegenteil die Regierung der letzten acht Jahre ein verlängerter und gehorsamer Arm der Gewerkschaften – eine in ganz Europa einmalige Situation. Wie in Frankreich deutet Vieles darauf hin, dass auch hier erst bei einem großen Crash à la Griechenland  Bereitschaft und Kraft zu Reformen und Einschnitten ins Sozial- oder Arbeitsrechtssystem wachsen werden. Auch der neue Bundeskanzler redet nur herum, hat aber bisher keine einzige substanzielle Reform konkret angekündigt, geschweige denn jene vielen, wo er in den Clinch mit der Gewerkschaft gehen müsste.

Während Österreichs Hauptproblem – die hohen Pensionen und vor allem das niedrige Pensionsantrittsalter – überhaupt noch nicht ernsthaft angegangen werden, versucht Frankreich wenigstens jetzt erste zaghafte Schritte bei seinem eigenen Zentralproblem. Das ist der völlig rigide Arbeitsmarkt, der dazu geführt hat, dass Arbeitgeber immer seltener neue Arbeitskräfte einstellen, weil sie fürchten müssen, diese nie wieder loszuwerden.

Freilich ist der in Frankreich geplante Katalog zwar durchaus sinnvoll, aber noch völlig unzureichend. Er kann daher gewiss nicht einen dramatischen Boom auslösen:

  • Die Unternehmen sollen direkt mit den Betriebsräten – also unter Ausschaltung der Gewerkschaften – in Arbeitszeitfragen flexiblere Vereinbarungen treffen können, die stärker auf die Auftragslage eingehen.
  • Die Höhe der Zuschläge für Überstunden kann betriebsintern ausgehandelt werden (wenngleich an der von vielen Experten kritisierten 35-Stunden-Woche weiterhin nicht gerüttelt wird).
  • Betriebe können etwas leichter aus wirtschaftlichen Gründen Kündigungen aussprechen, etwa wenn sie einen Rückgang des Umsatzes nachweisen können (aber sie haben eben nicht das Recht, weitgehend auch ohne Begründung zu kündigen wie etwa in Österreich).

Man sieht: Es sind in Wahrheit minimale Reformen, die dennoch eine so große Mobilisierung auslösen. Freilich: Es gibt kein europäisches Volk, das in den letzten 250 Jahren so oft und so aggressiv auf die Straße gegangen ist wie die Franzosen.

Ich schreibe regelmäßig Beiträge für das unabhängige Internet-Portal eu-infothek.com.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    19x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2016 08:27

    Der Endsieg der Gewerkschaften ist dann erreicht, wenn alle eine Nawarski-Matura haben, alle nach einem kostenlosen dreißigsemestrigen Politologiestudium und einer allgemeinen Grundsicherung in Frühpension gehen können, alle am Freitag ins Gebetshaus oder in die Moschee gehen dürfen/müssen, alle kostenlos mit Öffis fahren können und die Grundnahrungsmittel unentgeltlich erhältlich sind.

    Wer finanziert das alles? Wurscht, denn es gibt kein Geld mehr. Alle sind gleich arm, gleich dämlich, gleich hoffnungslos.

    Es wird das Paradies der Verarmten sein. Keine Zahnärzte mehr, niemand, der rinnende Wasserhähne repariert, niemand, der die Löcher in den Straßen stopft, dafür wird es eine ORF-Polizei geben, die freie Meinungsäußerungen gnadenlos verfolgt.

    Ein Volk mit Masterabschlüssen und in Lumpen gekleidet. Der Irre Staat (IS) der Gerechtigkeit.

  2. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2016 06:53

    Ich hätte mir heute einen Beitrag über die Schweiz erwartet: 77% stimmten gegen das bedingungslose Grundeinkommen.

    Ich kenne kein vernünftigeres Volk auf Erden, auch wenn es dort - wie überall - linke Wahnsinnig gibt!

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2016 10:32

    Die Museln sind nur noch krank im Hirn, und ebenso ihre grünen und roten Anhimmler.

    http://kurier.at/chronik/oesterreich/video-aufklaerung-warum-muslime-keine-hunde-wollen/202.872.288

    Jetzt haben sie Angst vor Hunden. Und um ihr Problem zu lösen, haben sie ein Video gedreht. Darin wird den Museln Tipps gegeben, wie mit Hunden umzugehen ist.
    Natürlich müssen sich auch die "Anderen" (das sind wir!) anpassen:

    >>Das gelte auch "für die andere Seite" – sprich für die österreichischen
    >>Hundehalter. Die "sollten verstehen, dass sie es nicht mit Verachtung oder einer
    >> Hundephobie zu tun haben, sondern mit einer anderen kulturellen Prägung".

    Meine kulturelle Prägung sagt mir, dass Museln schmutzige, unsaubere Menschen sind. (geistig und körperlich)
    Wenn mir ein solcher auf der Strasse entgegen kommt, dann wechsle ich die Seite. Berührt mich einer versehentlich, dann lasse
    ich mir die Stelle von einem Hund abschlecken (ab besten vom Hund vom Bellen) oder ich wasche die Stelle mit Hundurin. Natürlich gibt
    man einem Musel nicht die Hand! :-)

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2016 09:39

    Umso schneller der Sozialismus krepiert, umso besser für den normalen arbeiteten Bürger.Es erhebt sich die Frage, warum sich das linke Gesindel so enorm verbreitet. Meiner Meinung nach fehlt es an der richtigen Gesinnung. Jeder möchte möglichst viel, und das möglichst geschwind, für sich lukrieren.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
  6. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2016 13:52

    Würden sich österreichische Buben in einem Lokal so aufführen, wie bei "Unzensuriert" beschrieben, bekämen sie sicher Ärger---erstens durch die autochthonen Eltern (es sei denn, diese erziehen ihre Kinder "antiautoritär!), zweitens durch das Personal des Restaurants:

    "Multikulti beim Fastfood: Wie kulturbereichernde Gäste im McDonald´s dinieren"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020930-Multikulti-beim-Fastfood-Wie-kulturbereichernde-Gaeste-im-McDonalds-dinieren?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Bei dieser Art von "Kulturbereicherung" würde mir auch der Appetit vergehen!

  7. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    06. Juni 2016 07:52

    In einem TV-Interview gesehen:
    Junger Wiener auf die Frage, was er sich von der neuen Regierung KERN erwarte:
    "Eine SENKUNG des Pensionsantrittsalters" ...


alle Kommentare

  1. Fred Taxler (kein Partner)
    08. Juni 2016 17:35

    Was mich stört ist die wohlwollende und einseitige Berichterstattung in den Ö1-Journalen über die durchaus wilden Streiks; anscheinend gibt es so mache, die sich französische Verhältnisse bei uns wünschen!

    PS: Gegen die Wiener Zeitung war die AZ ein ausgewogenes und faires Blatt. Alle SP-Minister werden verteidigt, Kurz und andere Schwarze werden schlecht gemacht, der ohnehin chanchenlose Versuch der Polizei, die Rauschgiftdealer am Gürtel einzukastln wird als "Jagdgesellschaft" bezeichnet, Pfui Teufel schön langsam!

  2. Gasthörer (kein Partner)
    08. Juni 2016 13:52

    Die Rede von Pat Condell zur Brexit-Abstimmung - schon genial:

    Auf youtube unter:

    "The Moment of Truth"

    "Veröffentlicht am 31.05.2016
    Do we want to live in a sovereign democracy or a federal dictatorship?
    Please watch ‘Brexit The Movie’ before the referendum, not after. This is the most important political decision we will ever make."

  3. tester (kein Partner)
  4. Anmerkung (kein Partner)
    08. Juni 2016 06:33

    Viel Glück und Erfolg den Gewerkschaften in Frankreich!

    Wenn sie es schaffen, den Staat an den Rand des Zusammenbruchs zu drängen, könnte Deutschland sich urplötzlich zu einer massiven "Freundschaftsbekundung" monetärer Art gezwungen sehen, und dann könnte der Merkel-Schäuble-Gabriel-Partie auch das Geld dafür ausgehen, die Folgen ihrer Lockrufe an die "Flüchtlinge" zu kaschieren.

    So könnte sich dieser französische Funktionärsklüngel nolens volens doch glatt um Europa verdient machen ...

  5. Undine
    06. Juni 2016 22:41

    Also, das war heute einmal ein seltenes Vergnügen: Der junge Sebastian KURZ hat dem alten geviften Fuchs, dem verbissenen, "Erfolg verwöhnten" ORF-WOLF gezeigt, wo der Bartl den Most holt!

    Eine (peinliche) Niederlage für WOLF---recht so!
    Und ein Lob für KURZ, der sich nicht aus der Ruhe bringen ließ! Wie gesagt, ein leider seltenes Vergnügen!

    • Zraxl (kein Partner)
      08. Juni 2016 12:21

      Ja, aber jetzt marschiert dafür eine andere Front gegen Kurz auf:
      Die Gamsbartkommunisten!

  6. machmuss verschiebnix
    06. Juni 2016 20:52


    Was die Franzosen da treiben, läuft auf die Hinrichtung de la Grande Nation hinaus.

    Kein Mensch versteht das, genauso wie wir Österreicher nicht verstehen, warum
    niemand den Sozialpopulisten ein "Zaumzeug" umlegt, bevor es zu spät ist !

    Hr. Ortner schieb einmal in seinem Blog (sinngemäß) : die Politik muß endlich daran
    gehindert werden, sich an unserem Geld zu vergreifen !

    Es ist hin und wieder davon die Rede, eine Schulden-Bremse in die Verfassung
    aufzunehmen. Aber es ist auch schon seit mehr als 40 Jahren die Rede von den
    geburtenschwachen Jahrgängen und von der notwendigen Pensions-Reform ! ! !
    Es wäre gut vorstellbar, daß unter dem aktuellen Meinungs-Druck so eine
    Schulden-Bremse tatsächlich festgelegt wird, einfach deswegen, weil es sich
    gut macht und weil Papier geduldig ist


    Eben, weil wir unsere Pappenheimer kennen, braucht es zudem auch noch einen
    Sanktions-Automatismus. Jeder Partei, die Schulden angehäuft hat, soll solange
    die Parteien-Förderung gestrichen werden, bis die Schulden wieder abgebaut sind.
    Natürlich müssen gleichzeitig auch allen ihren Vorfeld-Organisationen die
    Förderungen gestrichen werden. Jawohl Herrschaften, DAS IST SOLIDARITÄT !!!

    Und ? Was spricht dagegen ? Warum sollte es falsch sein, denen die uns unter
    dem Vorwand von Solidarität das Geld abknöpfen, während sie es sich und den Ihren
    unverschämt auszahlen, daß diesen Sozialpopulisten samt ihren Vorfeld-Aktionisten
    in gleicher Weise Solidarität abgefordert wird !

    Die Welt ist keine Einbahnstraße - Freunde der Sozial-Schalmeientöne ! ! !

  7. Bob
  8. Freak77
    06. Juni 2016 20:30

    Frankreich ist ein Land mit eigentlich sehr schwachen Gewerkschaften (geringer Organisationsgrad bei den Arbeitnehmern). Genau das wird wohl der Grund sein warum die CGT u. andere umso radikaler u. kampfbereiter in der Öffentlichkeit auftreten:

    Frankreich ein Land ohne sozialen Dialog, Dialogfähigkeit und ohne Sozialpartnerschaft: Ein Land mit total anderer Mentalität als das verschlafene Kompromiss-Langeweiler- und Stillstandsland Österreich, siehe:

    Streikwelle in Frankreich - Französische Protest-Mentalität: Keine Kompromisse

    http://www.heute.de/streikwelle-in-frankreich-franzoesische-protest-mentalitaet-keine-kompromisse-43790976.html

  9. Bob
    06. Juni 2016 20:22

    BK Kern fallen neue Steuern ein, als Gegenleistung werden die guten Ideen von Kurz einfach geschlachtet. Wie lange schaut der eierlose Django zu?

  10. socrates
    06. Juni 2016 19:26

    O.T. Banken lassen Geld verschwinden und alle sind unschuldig:
    [l] Wisst ihr, was wir schon lange nicht mehr hatten? Einen schönen Landesbank-Skandal!
    Die Bremer Landesbank hat einen dreistelligen Millionenverlust, und anscheinend haben sie nicht genug Rücklagen, um das auch nur annähernd aufzufangen.

    [l] Hat hier jemand ein Konto bei number26? Wer da zu häufig Geld abheben will, dem wird anscheinend das Konto gekündigt. (Danke, Magnus)
    https://blog.fefe.de

  11. socrates
    06. Juni 2016 16:16

    Die Lügenpresse widmet sich dem Kampf gegen französische Arbeiter und läßt die Tatsachen rechts liegen!
    Deutschland
    Französische Verhältnisse? - Deutschlands Arbeitnehmer streiken so viel wie nie zuvor

    Französische Verhältnisse? - Deutschlands Arbeitnehmer streiken so viel wie nie zuvor Quelle: Reuters
    Die Belegschaften in Deutschland werden zunehmend kampfeslustiger. Dies zeigt eine Studie des unternehmernahen Institut der deutschen Wirtschaft. Von französischen Verhältnissen ist Deutschland jedoch noch weit entfernt: Die Forscher stufen die Bevölkerung im "oberen Mittelfeld" ein, was ihre Bereitschaft betrifft, die Arbeit niederzulegen. Den ersten Platz belegen unerwartet die Dänen.
    Wie RT Deutsch bereits im März unter Berufung auf die Hans-Böckler-Stiftung berichtete, war das Streikjahr 2015 für Deutschland außergewöhnlich intensiv. Dies bestätigt nun auch eine Langzeit-Untersuchung des unternehmernahen Institut der deutschen Wirtschaft. Demnach haben im vergangenen Jahr mehrere lange Streiks im Öffentlichen Dienst sowie bei Lokführern und Piloten die Ausfallzeiten in die Höhe getrieben. Deutschland habe seine Spitzenposition als "Hort des sozialen Friedens" inzwischen verloren, zitiert die Nachrichtenagentur dpa aus dem Forschungsbericht.

    Insgesamt kamen sieben durch Streiks ausgefallene Arbeitstage auf 1000 Arbeitnehmer pro Jahr. Damit liege Deutschland im OECD-Vergleich nur noch „im gehobenen Mittelfeld“. In Japan, Österreich, Polen, Schweden, der Schweiz und Ungarn ging es demnach in dem untersuchten Zeitraum von 2006 bis 2015 deutlich friedlicher zu. Im OECD-Vergleich wird am meisten in Dänemark und Frankreich gestreikt. So fielen in Dänemark im Jahresdurchschnitt 120 Arbeitstage je 1000 Arbeitnehmer aus. Frankreich lag mit 117 knapp darunter.

    Wie sich bei den aktuellen Protesten gegen den geplanten Sozialabbau zeigt, sind dort politische Streiks erlaubt. Hier sehen die Unternehmer den Grund dafür, dass in Frankreich schnell hohe Teilnehmerzahlen bei Streiks zusammenkommen.

    Allein wegen der „häufigen Streiks im Jahr 2015“ war die Zahl der Ausfalltage pro 1.000 Beschäftigte von vier auf sieben gestiegen. Im Endeffekt wurde im vergangenen Jahr so viel gestreikt wie seit 20 Jahren nicht mehr. Vor allem trieben mehrere lange Streiks im Öffentlichen Dienst, bei Lokführern und bei den Piloten die Ausfallzeiten in die Höhe. In der Regel wird wegen zu geringer Löhne, ungerechter Arbeitsbedingungen oder schlechter Sozialleistungen gestreikt. In Deutschland soll auch 2016 weiter gestreikt werden. Zumindest drohen bei der Lufthansa weitere Streiks.

    Wenn die parlamentarische Demokratie abgeschafft wird, ist jeder Streik gerechtfertigt.

  12. socrates
    06. Juni 2016 16:00

    In F laufen Proteste gegen 30 Punkte der sozialen Verschlechterung, 3 zählt AU auf, also 10%.
    Die Sozialisten sind Profiteure der Terroranschläge, sie schufen Notstandsgesetze, mit deren Hilfe sie das Parlament ausschalten und die Gewerkschaften bekämpfen. Was bei Dollfuß schlecht war, ist bei Valls & Hollande gut. So sieht die liberale Gerechtigkeit aus. Die Einwanderung, welche das verursacht hat, wird weiter betrieben und für Krieg in Syrien & Lybien ist allemal genug Geld da. Der Hubschrauberträger Mistral wird gerade an Ägypten unter schweren Verlusten verkauft, aber die Arbeiter sollen dafür gerade stehen. Das Erdgas muß aus den USA bezogen werden und dazu werden sauteure Gasterminals für Flüssiggas gebaut, die Arbeiter und wir müssen das bezahlen. Das Embargo gegen Rußland trifft die Agrarwirtschaft schwer, aber Rotfront und Ostküste profitieren davon. Her mit den sozialen Errungenschaften und den Pensionen, die Zinsen müssen in der 0% Zeit weiter hoch bezahlt werden. Mit Wahlgeschenken an die Macht kommen und dann das Volk ausplündern ist das liberale Rezept. Europa den Europäern und schon stimmt die Rechnung.
    Verzinste Kredite sind riskant, auch für die Ostküste, sonst gibt es keinen Anspruch auf Zinsen.

    • socrates
      06. Juni 2016 16:07

      Die NZZ schrieb bis jetzt wie AU es sich wünscht, daher wird die Verantwortliche Carpenter gefeuert.
      NZZ: la responsable des ventes quitte le groupe- Alvinet
      www.alvinet.com › similaires › nzz-respo...
      Zurich (awp) - La responsable des ventes du groupe NZZ, Karin Carpentier, quitte la société pour "relever de nouveaux ...

    • Rau
      06. Juni 2016 17:05

      Der internationale Bankensozialismus ist natürlich tabu. Die eigentlichen Betreiber der Vernichtung der KMU's sind gefälligst aus der Diskussion rauszuhalten. Da spielen sich EU und die 1000en Lobbyisten, begleitet von zunehmendem Demokratieabbau perfekt in die Hände.

  13. Undine
    06. Juni 2016 13:52

    Würden sich österreichische Buben in einem Lokal so aufführen, wie bei "Unzensuriert" beschrieben, bekämen sie sicher Ärger---erstens durch die autochthonen Eltern (es sei denn, diese erziehen ihre Kinder "antiautoritär!), zweitens durch das Personal des Restaurants:

    "Multikulti beim Fastfood: Wie kulturbereichernde Gäste im McDonald´s dinieren"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020930-Multikulti-beim-Fastfood-Wie-kulturbereichernde-Gaeste-im-McDonalds-dinieren?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Bei dieser Art von "Kulturbereicherung" würde mir auch der Appetit vergehen!

    • glockenblumen
      07. Juni 2016 15:15

      Wir hätten damals eine saftige "Watschn" kassiert und Ruhe wäre gewesen.
      Es ist schon bezeichnend, daß beim Nachwuchs der Vermummten mit anderem Maß gemessen wird, und der Filialleiter sich selbst einen Maulkorb umhängt, da er höchstwahrscheinlich um seinen Job fürchten müßte, spräche er seine Meinung darüber aus.
      Freie Meinung war einmal in Österreich, jetzt herrscht die Zensur..........

  14. Undine
    06. Juni 2016 11:57

    Die tägliche Kulturbereicherung:

    "Messestecherei unter jugendlichen Asylwerbern in Vorarlberg"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020941-Messestecherei-unter-jugendlichen-Asylwerbern-Vorarlberg?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Geld für ALKOHOL scheinen unsere Schutzsuchenden ausreichend zu haben---wir Steuerzahler blechen ja ordentlich, damit sich unsere lieben Kulturbereicherer WOHL FÜHLEN können!

    • Cotopaxi
      06. Juni 2016 13:44

      Laut dem Vorarlberger Schwarzen Kopf hängt dieser Hang zur Gewalt damit zusammen, dass die Schatzsuchenden vor Langeweile nicht anders können. ;-)

  15. Undine
    06. Juni 2016 11:54

    So einfach ist das in Ö, weil nicht sein kann, was nicht sein darf:

    "Grazer-Amokfahrt: Islamische Hintergründe nicht gewollt"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020938-Islamische-Hintergruende-nicht-gewollt?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • franz-josef
      06. Juni 2016 14:51

      Wie inzwischen gewohnt. Hat nichts mit dem Islam zu tun. Ähnlich heute der Presse-Artikel über den Mann/französischen Staatsbürger/Franzosen (ich hege da einen Verdacht ob dieser blumigen Danebenschreiberei, daß die entscheidend klärende Bezeichnung unterlassen wurde).

      Bei den geplanten 15 Attentaten während der EM dürfte es sich nicht um einen islamischen Hintergrund handeln, meint DiePresse.Eh. Vielleicht sind bloß die Karten zu teuer, sodaß die bekannt temperamentvollen Franzosen sich etwas Erleichterung verschaffen wollten.

      Na dann können die USA ja schon einmal ihre Reisewarnung wieder aufheben.

    • Cotopaxi
      06. Juni 2016 17:37

      Dafür wird von der Lügenpresse im Falle des Vorarlberger Rockers, der 2 Menschen und sich selber umbrachte, insinuiert, dass es ich um eine rechtsextreme Straftat handelt.

  16. Anonymer Feigling
    06. Juni 2016 10:32

    Die Museln sind nur noch krank im Hirn, und ebenso ihre grünen und roten Anhimmler.

    http://kurier.at/chronik/oesterreich/video-aufklaerung-warum-muslime-keine-hunde-wollen/202.872.288

    Jetzt haben sie Angst vor Hunden. Und um ihr Problem zu lösen, haben sie ein Video gedreht. Darin wird den Museln Tipps gegeben, wie mit Hunden umzugehen ist.
    Natürlich müssen sich auch die "Anderen" (das sind wir!) anpassen:

    >>Das gelte auch "für die andere Seite" – sprich für die österreichischen
    >>Hundehalter. Die "sollten verstehen, dass sie es nicht mit Verachtung oder einer
    >> Hundephobie zu tun haben, sondern mit einer anderen kulturellen Prägung".

    Meine kulturelle Prägung sagt mir, dass Museln schmutzige, unsaubere Menschen sind. (geistig und körperlich)
    Wenn mir ein solcher auf der Strasse entgegen kommt, dann wechsle ich die Seite. Berührt mich einer versehentlich, dann lasse
    ich mir die Stelle von einem Hund abschlecken (ab besten vom Hund vom Bellen) oder ich wasche die Stelle mit Hundurin. Natürlich gibt
    man einem Musel nicht die Hand! :-)

    • Riese35
      06. Juni 2016 19:56

      Ist das wirklich eine Frage der Religion oder nicht doch mehr eine kulturelle Sache? Ich weiß es nicht. Nur wird bei uns sehr oft so getan, daß das alles Muslime wären und alles aus dem muslimischen Glauben heraus erklärbar ware. Leider von gewissen österreichischen, linken Gruppen sogar gefördert, wird alles in einen Topf geworfen. So eine Haltung zeichnet diese unsere autochthonen Bevölkerungsschichten leider auch nicht aus.

      In Wirklichkeit sieht die Sache meist differenzierter aus. Manches hat mit der Sprache zu tun (z.B. Allah=Gott, auch die Bezeichnung des christlichen Gottes), anderes mit der Kultur, und wieder anderes mit der Religion. Beim Erlernen der arabischen Sprache lernt man, daß man sehr bei der Aussprache zwischen Herz und Hund aufpassen muß, und zwar deshalb, weil der Hund 'dort' als unrein gilt. Herz=Qalb, Hund=Kalb. Beide Laute klingen für einen Deutschsprechenden sehr ähnlich. Wir würden dem keinen Bedeutungsunterschied beimessen, im Arabischen besteht aber ein wesentlicher semantischer Unterschied. Jemandem 'Hundsgrüße' statt 'Herzliche Grüße' zu wünschen, käme nicht gut an. Auch einem arabischen Christen gegenüber.

      Wir müßten viel mehr differenzieren. Gerade die Christen im arabischen Raum lassen wir im Stich und tun so, als gäbe es dort nur Muslime. Es ist eine Schande, wie Europa sich gegenüber diesen Christen verhält, die teils sogar noch aramäisch sprechen.

      Natürlich muß man von allen, die zu uns kommen, erwarten, daß sie sich an unsere Kultur anpassen, so wie wir es tun, wenn wir in Gegenden anderer Kulturen reisen. In China ißt man auch Ratten und andere Tiere, die bei uns nicht auf der Speisekarte stehen, und in Indien sind die Kühe heilig.

      Daß es hier zu Beginn Mißverständnisse gibt, stört mich nicht. Wo ein Wille, da ein Weg. Problematisch wird es erst dann, wenn dieser Wille nicht vorhanden ist, was zum Teil leider der Fall ist. Hier liegt die Schuld aber auch bei uns selbst, wenn wir dem gegenüber die Augen verschließen und solchen "Eroberungsideologien" nicht entschieden entgegentreten.

  17. Pennpatrik
    06. Juni 2016 10:13

    Wer vorgibt, dass die Eliten die "Weltherrschaft" anstreben, wird immer als Verschwörungstheoretiker belächelt.
    Manchmal können die Eliten es sich aber nicht verkneifen, das öffentlich zu machen. Wohl, weil sie es nicht ertragen, dass wir nichts von ihrer "Genialität" erfahren. Dann blitzt es durch:
    http://diepresse.com/home/zeitgeschichte/5003627/Gesellschaft_Auch-der-Weltburger-hat-seine-Grenzen?_vl_backlink=/home/index.do

  18. Bob
    06. Juni 2016 09:39

    Umso schneller der Sozialismus krepiert, umso besser für den normalen arbeiteten Bürger.Es erhebt sich die Frage, warum sich das linke Gesindel so enorm verbreitet. Meiner Meinung nach fehlt es an der richtigen Gesinnung. Jeder möchte möglichst viel, und das möglichst geschwind, für sich lukrieren.

    • Pennpatrik
      06. Juni 2016 10:17

      Warum?
      Wäre Österreich noch der 7 Millionenstaat, der er in der Nachkriegszeit gewesen ist, wäre er bürgerlich. Wien hätte ca. 1,5 Millionen Einwohner, eine großartige Infrastruktur, genug Wohnungen, öffentliche Verkehrsmittel und Parkplätze.

      Es sind natürlich die importierten Wähler. Warum wohl holen die Linken so verzweifelt neue Staatsbürger ins Land? Angestrebt wird eine Mischkultur wie in Brasilien. Mit ewiger Herrschaft der Nomenklatur (und ewiger Armut für die Armen).

    • dssm
      06. Juni 2016 11:32

      @Pennpatrik, keine Mischkultur, sondern die Eine, die Neue Kultur mit dem Neuen Menschen.
      Da der Sozialismus seit Jahrtausenden regelmäßig zu katastrophalen Ergebnissen führt, müssen die Sozialisten den Fehler im System ausmerzen, also den aktuell existierenden Menschen.

      Momentan hoffen die Sozialisten, daß die Zuwanderer, gemischt mit den Einheimischen endlich den gewünschten Menschen ergeben.
      Es wird auch diesmal schief gehen, aber wohl erst nach Strömen an Blut.

  19. Josef Maierhofer
    06. Juni 2016 09:31

    Die französische Gewerkschaftsrevolution.

    Das die Linken enorme Kosten verursachen, enorme Schäden anrichten, die Zukunft eines Landes zerstören, keinen Anstand und keine Werte pflegen, außer die der Selbstbedienung, dass sie stets in der Ideologie (= ...) leben und die Realität verweigern, dass sie bewusst gesellschaftszerstörend wirken, das wissen wir.

    Dass die österreichischen Gewerkschaften Österreich ruiniert haben und auf dem Gewissen haben, rührt dies hochdotierten Selbstbediener nicht, unzählige Firmen (von CA über Z, Konsum ... etc. bis AUA und zurück) klagen (leider nicht mehr) an, sie wurden ruiniert. Die hohe Arbeitslosigkeit in Österreich, das Zurückfallen der Wirtschaft, die die 'Sozialromantik' nicht mehr stemmen kann und zusammenbricht, reihenweise, all das geht auf Konto der Gewerkschaften, die Gesellschaftszerstörung auf Konto der Linken und der Gutmenschen.

    Wählen wir Vernunft, bevor die Linken die Gesellschaft ausgetauscht haben, wollen wir überleben.

    Wer Gewerkschaftsmitglied ist mitverantwortlich für Österreichs Niedergang. Gewerkschafter wollen nur Rechte kennen und nie Pflichten. Ich stehe auf dem Standpunkt, ein Arbeitsverhältnis ist eines zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer und nicht eines zwischen einer staatlichen Gewerkschaft und einem Unternehmen.

    Warum sind in Österreich die Preise so hoch und die Konkurrenzfähigkeit so niedrig, wohl doch nur wegen der hohen Löhne (auf Grund der 'guten' Abschlüsse der Gewerkschaften), denn die Preise orientieren sich immer an der Nachfrage und die wird vom Lohnniveau bestimmt, schauen wir doch in Niedriglohnländer.

    Erpressung ist ein 'Stilmittel' der Gewerkschaften, die nie sehen wollen, dass es der Wirtschaft gut gehen muss, wenn es allen gut gehen soll. Also für mich sind die österreichischen Gewerkschaften ein rotes Tuch samt ihren Anhängseln in der österreichischen Regierung.

    Auch bei uns bräuchten wir dringend Reformen und Arbeitsplatzoffensiven (nicht Beamtenjobs), Steuerentlastung ganz drastisch und Verwaltungsreform und Bürokratieentlastung und wir müssten die Sozialpartner aus der Verfassung nehmen (AK und WKO), das heißt diese auf Mitgliederbasis stellen und von der Zwangsmitgliedschaft befreien und v. a. m.

    • dssm
      06. Juni 2016 11:39

      Nein, nicht die Sozialpartner (so wenig ich dieses Kuriosum mag) sind das Problem, sondern das Verhältnis von Arbeitenden zu Nicht-Arbeitenden. Wobei Arbeit als Wertschöpfung gedacht ist.
      Bei uns sind die Netto-Löhne der Arbeitenden auch nicht zu hoch, sondern nur die Abgaben um den ganzen Beamten und Staatsnahen ihre utopischen Gehälter und Pensionen zu bezahlen.
      Wenn der Staat nicht so schamlos bei den Gebühren zugreifen würde, so wäre selbst dieses Netto noch mehr wert.
      Wenn der Staat nicht so viele bürokratische Regeln, mit entsprechenden Kosten, aufstellen würde, so wäre das Netto erneut mehr wert.

      Es sind die vielen Menschen ausserhalb der Wertschöpfung für deren Erhalt die Arbeit der normalen Leute drauf geht.

  20. El Capitan
    06. Juni 2016 08:27

    Der Endsieg der Gewerkschaften ist dann erreicht, wenn alle eine Nawarski-Matura haben, alle nach einem kostenlosen dreißigsemestrigen Politologiestudium und einer allgemeinen Grundsicherung in Frühpension gehen können, alle am Freitag ins Gebetshaus oder in die Moschee gehen dürfen/müssen, alle kostenlos mit Öffis fahren können und die Grundnahrungsmittel unentgeltlich erhältlich sind.

    Wer finanziert das alles? Wurscht, denn es gibt kein Geld mehr. Alle sind gleich arm, gleich dämlich, gleich hoffnungslos.

    Es wird das Paradies der Verarmten sein. Keine Zahnärzte mehr, niemand, der rinnende Wasserhähne repariert, niemand, der die Löcher in den Straßen stopft, dafür wird es eine ORF-Polizei geben, die freie Meinungsäußerungen gnadenlos verfolgt.

    Ein Volk mit Masterabschlüssen und in Lumpen gekleidet. Der Irre Staat (IS) der Gerechtigkeit.

    • Pennpatrik
      06. Juni 2016 09:44

      Es wird mir zwar niemand glauben, aber die glauben wirklich an die totale Abschaffung des Geldes.
      Jeder arbeitet nach seinem Gusto - quasi zur Selbstverwirklichung und verbraucht nach seinen Bedürfnissen - quasi zur Selbstverwirklichung.
      Das funktoniert auch tatsächlich, weshalb sie das als Beweis nehmen, um das generell anzustreben.
      In Wahrheit funktioniert es nur eine kurze Zeit, weil es aus der Substanz einer Gesellschaft finanziert wird.

      Was entgegnet man einem "Akademiker" (einem der "Gebildeten", die "Qualitätszeitungen" lesen und Kommunisten ins Bundespräsidentenamt wählen), der fragt, was ich will - es gehe uns ja ausgezeichnet?

      MIR ist klar, dass es einem am besten geht, wenn man Schulden macht und sie im Konsum verjubelt (also z.B. 400.000 EURO aufnehmen und in zwei Jahren rauswerfen - Pool, Porsche, Prolex ...).

      Danach kommt die Rückzahlung. Möglicherweise verbunden mit einem Privatkonkurs. Klar meint so ein Mensch, dass nie so eine gute Zeit hatte, als in der Zeit, in der er Schulden machte. Klar möchte er das wiederholen.
      Schuldenjunkies halt.

      Aber die Voodoopriester der Volkswirtschaftslehre klammern das aus und die Journaille ist vielleicht nicht bösartig sondern einfach nur zu dumm um diese Zusammenhänge zu begreifen.

    • Pennpatrik
      06. Juni 2016 09:51

      Tschuldigung: "er", "wie".

  21. dssm
    06. Juni 2016 08:15

    Und nun zur Realität! Die 'Reformen' sind gar keine Reformen, sondern ein bürokratisches Monster, entsprechend lehnen sowohl die Vertreter der Industrie als auch jene der KMUs das Ganze ab.
    Auch 'die Gewerkschaften' stimmt so nicht, lediglich die extrem linken Gewerkschaften streiken, also jene die vor allem staatsnah Beschäftigte 'vertreten'. Ein wesentlicher Gewerkschaftsteil bildet zusammen mit den Unternehmern eine gemeinsame, aber friedliche(!), Front gegen die linke Regierung.

    Ebenso wie das Ausland zur BP-Stichwahl ein 'jetzt kommt der Nazi' Feuerwerk abgebrannt hat, so liegen auch hier die Journalisten meist falsch. Selbst jene die vor Ort sind! Der Grund ist einfach, die haben von Wirtschaft und realer Gesellschaft rein gar keine Ahnung. Es reicht nicht mit ein paar Bobos in den angesagten Bars und nach der Oper eine Konversation zu führen.

    Also Herr AU nun ein Tipp: Wenn Sie wieder über solche Themen schreiben (man denke dann noch an die geradezu peinlichen Aussagen zu den Reformen in IT oder die schlicht falsche Aussage zu Spanien), dann wenden Sie sich bitte an den dortigen Handelsdelegierten und lassen sich von diesem kompetent beraten und an lokale Unternehmer und Gewerkschafter weitervermitteln!

    • Sensenmann
      06. Juni 2016 09:00

      Genau so ist es! Die Randale wird definitiv NICHT von der breiten Masse und schon gar nicht von "den" Gewerkschaften getragen! Angeheizt ist das zusätzlich von denen, die von der Staatskohle leben, also die übliche Nichtstuerbande, die sich in Sozi-Systemen als Fettauge oder Fettschicht auf der Suppe zu bilden pflegt.
      Nicht anders als hierzulande. Aber keine Sorge: Auch in Frankreich krepiert der Marxismus gerade scheibchenweise. Und es ist doch nichts so schön als wenn eine sozialistische Regierung Probleme mit ihren eigenen Kostgängern bekommt, denen sie noch zu wenig bolschewikert ist.
      Genau DAS wird auch unsere Junta noch zerreiben und ich sehe es mit Freude!

    • Sensenmann
      06. Juni 2016 09:16

      Nachtrag:

      Hier http://www.liveleak.com/view?i=5b8_1464287705

      sieht man, WER die "breite Masse" zu vertreten glaubt. Schaut eher nach "schwarzem Block" (inkl. Pali-Tuch) - garniert mit den post- oder sonstwiemarxistischen Schreibhuren, wie man sie auch bei uns kennt, aus.

    • Rau
      06. Juni 2016 09:53

      Wer Gewerkschaften apriori verteufelt, dem ist auch nicht zu traun. Und die Löhne in diesem Land als zu hoch zu bezeichnen, der muss auch wo anders leben, aber nicht hier in Österreich, wo der Arbeitende der dumme ist, und dem noch dazu gesagt wird, dass er zuviel verdient.

      Vom überbordenden Sozialstaat merkt doch auch keiner was. Jeder der das Sozialsystem nicht braucht kann sich glücklich schätzen.

      Was die derzeit Arbeitenden an Pension zu erwarten haben, unabhängig davon, wieviele Jahre sie länger dafür arbeiten, erwähnt auch niemand. Und zuguter letzt bekomme ich von immer mehr Menschen den Vogel gezeigt, weil ich aus oberhalb genannten Grund immer noch blauäugig monatlich in eine private Pensionsvorsorge einzahle.

    • Pennpatrik
      06. Juni 2016 10:23

      Natürlich sind die Löhne in diesem Land zu hoch.
      Wir sprechen aber vorrangig von den Löhnen und Gehältern im öffentlichen Dienst. Wobei ich damit auch die staatsnahen Betriebe meine.
      Diese übersteigen bereits die in der Privatwirtschaft.
      Wie sagte Frau Griess? "EUR 9.000,00 sind eine "normale" Beamtenpension". Ich verstehe die ASVGler nicht, die eine Frau wählen, die solche Sprüche von sich gibt.
      Dann schließen Sie mal auf die Gehälter.

    • Pennpatrik
      06. Juni 2016 10:28

      Nachtrag:
      Vielleicht kann man im Einzelfall ein Gehalt argumentieren.
      Was ich wirklich meinte, sind die Personalkosten. In einem Unternehmen kann man nicht beliebig an der Personalkostenschraube drehen und muss fallweise darauf verzichten, Menschen einzustellen.
      Im öffentlichen Bereich ist das vollkommen egal (500 neue Steuerprüfer? Egal! Sind ja nur 50 Millionen EURO jedes Jahr. 2000 neue Lehrer für Zuwanderer? Egal! Sind ja nur 200 Millionen EURO jedes Jahr).
      Ich meine damit, dass ein Lokführer eine Lok führt, egal, ob sie privat oder öffentlich betrieben wird, ein Lehrer in der Klasse steht.
      Damit diese Menschen nicht glauben, dass das Kritik an ihrer Arbeit ist. Es ist nur Kritik daran, dass dem Staat Personalkosten vollkommen egal sind. Er erklärt etwas für notwendig und presst die notwendigen Gelder aus der Primärwirtschaft raus (und das ist nun mal die Privatwirtschaft, bestehend aus Unternehmern UND deren Angestellten).

    • Erich Bauer
      06. Juni 2016 10:59

      http://www.liveleak.com/view?i=289_1463857379
      Auch nicht schlecht.

      Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, als ob es sich bei all diesen „Riots“ um manöverartige Ausbildungsexkurse der vereinigten Sozialkleptokraten („Staatsgewalt“ inklusive) handelt. Bei Gelegenheit wird man den „Riotlern“ das wahre Feindbild enthüllen: die AfD, die FPÖ, die „Rechtspopulisten“, die „Rechtsextremen“ kurzum die NAZIS… und alle Nicht-Linken. Denn das sind die wahren „Systemfeinde“, die das „System“ der Sozialkleptokraten und Heuchelchristen letztendlich niederschlagen MUSS.

  22. franz-josef
    06. Juni 2016 08:05

    OT

    http://fredalanmedforth.blogspot.co.at/2016/06/europaische-union-erklart-der-freien.html

    Einige Sätze daraus:
    "Vereinbarung verlangt von den Internet-Unternehmen auch, ein Netzwerk von "vertrauenswürdigen Hinweisgebern zu etablieren" in allen 28 EU-Mitgliedstaaten, um Online-Inhalte, die "zu Gewalt und hasserfülltem Verhalten anstiften," zu kennzeichnen.

    "Das bedeutet, dass diese 'Vereinbarung' zwischen nur einer Handvoll von Unternehmen und der Europäischen Kommission wahrscheinlich ein Verstoss gegen die EU-Charta der Grundrechte ist (unter denen Einschränkungen der Grundrechte gesetzlich vorgesehen werden sollten), und in der Praxis die Rechtsprechung des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte zur Verteidigung der Redefreiheit aushebeln wird."Für das Gatestone Institut schreibend stellte der britische Kommentator Douglas Murray fest, dass der Facebook-Angriff auf "rassistische" Rede "anscheinend alles umfasst, was kritisch ist gegenüber der katastrophalen aktuellen Einwanderungspolitik der EU." Er schrieb:

    "Indem Facebook urteilt, dass 'fremdenfeindliche' Kommentare, die Reaktionen auf die Krise sind, 'rassistisch' seien, macht es aus der Sichtweise der meisten Europäer (die, wie man betonen muss, gegen Merkels Politik sind), eine 'rassistische' Meinung, und erklärt so die Mehrheit der Europäer zu 'Rassisten'. Das ist eine Politik, die das ihre dazu beitragen wird, Europa einer katastrophalen Zukunft auszuliefern."

    • Pennpatrik
      06. Juni 2016 09:55

      Ich habe mich jahrzehntelang gefragt, wer diese Menschen sind, die sich als Büttel für die Hitlers, Stalins, Honeckers oder Pol Pots dieser hergeben.
      Inzwischen kenne ich immer mehr persönlich.

      Die EU ist bereits etwas, was ich in meiner Jugend als Diktatur bezeichnet habe. Es ist nur so schleichend gekommen, dass sich die Menschen daran gewöhnt haben und sich immer noch in Freiheit wähnen - wohl weil sie an einigen Grenzen keinen Pass mehr herzeigen müssen ...

  23. Politicus1
    06. Juni 2016 07:52

    In einem TV-Interview gesehen:
    Junger Wiener auf die Frage, was er sich von der neuen Regierung KERN erwarte:
    "Eine SENKUNG des Pensionsantrittsalters" ...

  24. D.F.
    06. Juni 2016 06:53

    Wenn Sie mit hohen Pensionen Leute aus dem Bereich Handel mitrechnen welche circa 800€ Pension bekommen meinen...

    Ab 2000 Brutto bekommt man etwas mehr

    Ich kann mich natürlich irren, aber laut den Aussagen und meinen "Recherchen" sollte das so stimmen

    • gh57.at
      06. Juni 2016 09:59

      A.U. meint, dass die Pensionen nicht aus den Pensionsbeiträgen finanziert werden können, sondern dass aus dem allgemeinen Steuertopf hohe Beträge zugeschossen werden müssen.

      Die 800€-Pensionen werden zumeist mittels Mindestsicherung (früher Ausgleichszulage) noch zusätzlich subventioniert, um auf diesen Betrag zu kommen. Viele Handelsangestellte haben ja keine über 25 Jahre (das habe ich jetzt vereinfacht) hinweg dauernde Pensionsbeiträge bezahlt.

  25. teifl eini!
    06. Juni 2016 06:53

    Ich hätte mir heute einen Beitrag über die Schweiz erwartet: 77% stimmten gegen das bedingungslose Grundeinkommen.

    Ich kenne kein vernünftigeres Volk auf Erden, auch wenn es dort - wie überall - linke Wahnsinnig gibt!

    • differenzierte Sicht
      06. Juni 2016 08:43

      Nicht gelesen?
      die 23% sind ein Etappen-Sieg für die Befürworter des bedingungslosen Grundeinkommens!!

    • R?bezahl
      06. Juni 2016 15:01

      Und ein echter Erfolg, weil sie dachten nur 15% Pinseln zu können....
      So gehört in einem Interview des SF!!!





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