Die Vertreibung aus dem Paradies

Lesezeit: 5:30

Die schlechten Nachrichten kommen mittlerweile im Wochenrhythmus. Radikale Moslems massakrieren Menschen in Paris und Brüssel. Die massenhaften sexuellen Übergriffe auf Frauen in Köln lassen sich nicht vertuschen. Der rot-grün-schwarz-pinke Wunschkandidat holt bei der österreichischen Bundespräsidentenwahl gerade einmal 50 Prozent der Stimmen, obwohl das politmediale Establishment seine gesamten Kräfte gebündelt hatte. Eine noch größere Blamage erlebt die europäische Linke in Großbritannien.

Die Briten lassen sich selbst von den in dunkelsten Farben ausgemalten Horrorszenarien nicht beeindrucken und verlassen die EU. Überall in Europa sind böse Reaktionäre auf dem Vormarsch.

Beim fröhlichen EZB-Gelddrucken ist das Ende der Fahnenstange längst erreicht. Die Folgen der Völkerwanderung werden durch Ignorieren und Schönreden wider Erwarten nicht nur nicht gelöst, sie werden immer dramatischer. Trotz täglicher Hetze aus Brüssel und Berlin sind osteuropäische Politiker wie Viktor Orban die neuen Helden und Hoffnungsträger für immer mehr Europäer, während Jean-Claude Juncker und Martin Schulz immer mehr zu verhassten Witzfiguren werden.

Die europäische Linke – und dazu gehören auch vermeintlich bürgerliche Parteien wie die CDU – hat tatsächlich schon bessere Zeiten erlebt. Im Haus Europa kracht es an allen Ecken und Enden. Alle großen linken gesellschaftspolitischen und ökonomischen Projekte und Utopien scheitern gerade spektakulär vor aller Augen. Energiewende, Klimakampf, Griechenlandrettung, Finanzpolitik, der europäische Pazifismus, Multikulti oder Gender Mainstreaming: ein einziger Trümmerhaufen.

Zwar versteht es der linke Mundwerksbursch nach wie vor jede Niederlage, jede Pleite und jeden Rückschlag schönzureden, umzudeuten und andere dafür verantwortlich zu machen, doch die sozialistische Offensive, der gesellschaftliche Umbau ist erstmals seit Jahrzehnten gestoppt, die Neosozialisten befinden sich auf dem Rückzug. Die einst bewährten Argumente, Lügen, Manipulationen, moralischen Erpressungen und Drohungen haben sich abgenutzt, immer mehr enttäuschte Menschen wenden sich von der Linken ab.

Noch sitzen die Eurokraten, Gutmenschen und all die anderen Apologeten der politischen Korrektheit an den Schalthebeln der Macht. Nach dem Marsch durch die Institutionen besetzen sie die wichtigsten Posten in Universitäten, Gerichten, Ämtern, Vergabestellen, Schulen, Redaktionen, Kultureinrichtungen, Museen, Ministerien etc. Trotz dieser Machtfülle, dieser landes- und europaweiten Netzwerke gerät man immer öfter in die Defensive, man bringt seine „progressiven“ und gesellschaftszersetzenden Pläne immer seltener durch.

Eine für Linke eine völlig neue Situation. Es war für sie jahrzehntelang völlig selbstverständlich, fast immer und überall unter ihresgleichen zu sein. Linke Ansichten sind zu allgemeinen Wahrheiten aufgestiegen. Wann immer ein Linker den Fernseher aufdrehte, die Zeitung aufschlug, ins Kabarett oder Theater ging, sich ein Buch kaufte oder sich eine Vorlesung anhörte, in 95 Prozent der Fälle wurde er in seiner Meinung bekräftigt.

Sehr viele Linke haben diesen für sie paradiesischen Zustand nie als solchen begriffen. Im Gegenteil. Sobald in der linken Medien- und Kulturwüste ein zartes liberales oder konservatives Pflänzchen aufblühte, wurde es so schnell als möglich zertreten, jeder der aus dem engen politisch korrekten Meinungskorridor ausscherte, wurde sofort als Geisteskranker, Idiot oder Nazi verunglimpft und marginalisiert. Der typische Linke sah sich stets von Kapitalisten, Neoliberalen, Nazis, Heteronormativen, Katholiken, Unternehmern, Leistungsträgern, Spießern und andern üblen Gesellen verfolgt und bedroht. Eine lächerliche Attitüde von Menschen, die es sich im linken Nanny-Staat bequem eingerichtet haben und sich von ihren „Feinden“ aushalten lassen.

Trotz neosozialistischer Hegemonie inszenieren sich Linke stets als Underdogs, als Opfer. Man kämpfte gegen nicht vorhandene oder bereits halbtote Feinde, wie etwa die katholische Kirche oder wilde Nazihorden. Dieser Gratismut gehörte zum linken Euro-Disneyland. In diesem Vergnügungspark, wo es keine Verantwortung gibt, wo nichts echt und ernst ist, nicht die Feinde, die Rituale, die Politik, ist die Realität eingebrochen.

Plötzlich werden unsere Gesellschaften von echten Gefahren und Feinden, etwa von radikalen Moslems, bedroht. Und die infantile Linke, deren antifaschistischer Kampf nie mehr als eine lächerliche Show und Freizeitbeschäftigung war, hat nicht den geringsten Plan. Deshalb versucht sie diese Probleme einfach wegzudiskutieren. Eine schlechte Strategie. Die Realität lässt sich nicht mit Geschwurbel von Buntheit, Vielfalt und Offenheit ändern.

Die Linke versucht nun, die Erosion ihrer Macht nach guter alter sozialistischer Tradition mit immer neuen Einschränkungen der Meinungsfreiheit einzudämmen. Man denke nur an die Verhetzungsparagraphen, die private Facebook-Stasi des deutschen Justizministers Heiko Maas oder die hysterischen, österreichischen Medienberichte über die harmlosen Aktionen der Identitären.

Nach dem Brexit-Votum beginnen die Linken nun vor Referenden zu warnen, sie sägen an den Grundpfeilern der Demokratie. Die österreichischen Sozialisten verlieren angesichts ihres Niedergangs jeden Realitätsbezug. Unter ihrem neuen Chef entwickelt sich die SPÖ gerade zu einer obskuren Politsekte.

Bei seiner Antrittsrede als SPÖ-Chef brennt Christian Kern wie gewohnt sein buntes Feuerwerk an hohlen Phrasen, Schlagwörtern, Stehsätzen und Gemeinplätzen ab. Statt Konzepten, Plänen und Strategien verspricht er seinen Genossen einfach eine strahlende Zukunft: „Meine persönliche Überzeugung ist, das sozialdemokratische Zeitalter fängt jetzt erst gerade an.“ Das sagt der Chef jener Partei, die bei der Bundespräsidentenwahl mit ihrem Kandidaten gewaltige 12 Prozent eingefahren hat. Danach spricht der neue rote Messias seine Partei von allen Sünden frei: „Wir sind eine Partei, die sich für keine Episode ihrer Geschichte rechtfertigen muss.“

Angesichts der braunen Flecken der SPÖ ist das entweder Größenwahn oder Dummheit, in jedem Fall aber höchst gefährlich. Für diesen inhaltsleeren und esoterischen Schwachsinn erntet Kern von den Spitzen der SPÖ Standing Ovations. Spooky! Gegen Kern sind die angeblich so gefährlichen Rechtspopulisten geradezu ein Ausbund an Vernunft.

Es ist typisch für Zeiten des Niedergangs und des Umbruchs, dass Scharlatane Menschen in ihren Bann ziehen. Dass die Sozialsten Kern und seinen skurrilen Heilsversprechen zujubeln, zeigt, wie verzweifelt und orientierungslos die Linke in Europa ist. Dass die Medien dabei mitspielen, macht die Sache umso schlimmer. Weil man die Krisen und Probleme nicht mehr in den Griff bekommt, wirft man sich in seiner Verzweiflung eitlen Blendern an den Hals, hofft auf einen starken Führer, der alle Probleme wie von Zauberhand löst.

Jetzt geht es darum, den Schaden, den die panische Linke kurz vor ihrem absehbaren Ende anzurichten droht, in Grenzen zu halten. 

Werner Reichel ist Journalist und Autor aus Wien. Kürzlich sind seine neuen Bücher „Die Feinde der Freiheit“ und „Das Phänomen Conchita Wurst: Ein Hype und seine politischen Dimensionen“ erschienen.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2016 17:03

    Jetzt geht es darum, den Schaden, den die panische Linke kurz vor ihrem absehbaren Ende anzurichten droht, in Grenzen zu halten.

    Gut gemeint, Werner Reichel - aber das ist es genau, was nicht mehr gelingen wird.
    Der Wanderstrom der Flutilanten, deren Erfassung durch den sonst perfekten Steuer und Zwangsstaaten gezielt von links sabotiert wurde bewirkt ganze Wanderscharen illegal Aufhältiger. Mehrfachpendler die als Sozialstaatssurfer ununterbrochen das Brett am Gipfel der Welle anluven - linke Nichtbeitragsleister werden jubeln. Und überall anders werden die Horden anvermeintlicen Anspruchsberechtigten einem Heuschreckenschwarm gleich alles kahlgefressen haben, während am Horizont die Rauchschwaden der brennenden sozialistischen Kolchosen uns verkünden werden, daß die Linke nichts als verbrannte Erde hinterlässt.

    Und darum werden wir einen zweiten Nürnberger Hof halten müssen. Nur wäre ich nicht ganz so großzügig wie seinerzeit - schließlich haben wir 70 Jahre und länger abzurechnen und nicht bloß zwölf. Und die Frage, ob man angesichts des weithin bereits bekannten verbrecherischen Charakters sozialistischer Politik noch einen Status als Minderbelasteter erlauben wird können, sollte zunehmend in Zweifel gezogen werden. Die müssen alle ran - bis hin zum letzten Prolotrottel. Damit sich diese Pest nicht wiederholen kann. Nie wieder Sozialismus.

  2. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2016 19:47

    Kreisky schau aba - der Spruch, lernen sie Geschichte, hatte noch nie mehr Bedeutung als beim neuen SPÖ-Kanzler!!!

    „Wir sind eine Partei die sich für keine Episode ihrer Geschichte rechtfertigen muss.“

    Na sowas, da hat aber einer die Parteigeschichte nichteinmal ansatzweise angeschaut oder er hält seine Zuhörer für vollkommen verblödet.

    Kern sollte z. B. lesen:
    SPÖ-Akademiker warben nach Weltkrieg um Nazis - ORF ON Science
    http://sciencev1.orf.at/science/news/131862
    Neues Buch: SPÖ schützte jahrelang NS-Psychiater - ORF ON Science
    http://sciencev1.orf.at/science/news/15862

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 14:19

    Sozialisten sind ein Bund Hadern die nichts anderes im Sinn haben als zu lügen , zu stehlen und zu betrügen. Durch den Umstand, das aus Dummheit und Ignoranz sich immer mehr Menschen beeinflussen lassen, haben Sozis überall den meisten Einfluss. Das kann man mit Wahlgeschenken und Inseraten noch verstärken.

  4. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2016 23:13

    Bis vor kurzem ließ bekanntlich die EU so lange wählen, bis ihr das Ergebnis paßte. Jetzt will sie Volksabstimmungen überhaupt verbieten, um sich so diese scheindemokratischen Spielchen zu sparen. Und dann wundern sich die selbsternannten "Sympathieträger" der Politnomenklatura (ich meine z.B. den Alkie Junckers oder den Komsomolzen Schulz), daß ihnen die Gefolgschaft der Denkenden abhanden kommt! Wieviel Weltfremdheit braucht es dafür?

  5. Ausgezeichneter KommentatorOMalley
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2016 18:02

    AUSSER DEM WAS URSCHITZ MEINT, GIBT ES KAUM EINEN GRUND DIE PRESSE ZU ABONNIEREN.

  6. Ausgezeichneter KommentatorPennpatrik
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    27. Juni 2016 17:01

    Die Medien. Ein Beispiel der dummen, linken Rhetorik:
    Zuerst wird dem politischen Gegner etwas unterstellt, auf diese Unterstellung folgt dann der "Beweis", dass das Unsinn ist, gefolgt vom Conclusio, dass der "sozialistische" Weg der einzig wahre ist.

    1. UNTERSTELLUNG
    "Dieser Wunsch (Anm: Brexit) läuft auf die Rückkehr zu einem engen Staat hinaus, in dem alles wieder souverän, ohne Rücksichtnahme auf andere, entschieden werden kann. Er läuft auf einen Markt hinaus, auf dem vorwiegend eigene, regionale Produkte verkauft werden. Und er läuft auf ein Leben ohne Zuwanderer hinaus, die anders aussehen, anders sprechen und den Arbeitsmarkt beeinflussen."

    Selbstverständlich hätten die Briten Handelsverträge mit der EU, selbstverständlich würden sie deutsche Autos kaufen (GB ist der drittgrößte Exportmarkt der Deutschen) und selbstverständlich würden die Briten weiterhin Gastarbeiter ins Land holen. Kein Wort stimmt. Diese 3 Sätze sind gelogen vom ersten bis zum letzten Buchstaben.

    DER "BEWEIS"
    "Es ist ein sehr passives Modell, das auf einem Ohnmachtsgefühl beruht und sich gegen jede Öffnung stellt. Die Voraussetzung dafür wäre, dass die Uhren zurückgedreht werden, in ein Zeitalter, als es noch keine modernen Verkehrsmittel und kein Internet gab. Damals, im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, war es für die Bevölkerung tatsächlich übersichtlicher."

    DAS MANIPULIERENDE CONCLUSIO
    "Der Traum von der totalen Souveränität im übersichtlichen Staat ist heute nicht erfüllbar. Die Briten mögen sich ins 18. Jahrhundert zurückwünschen. Aber sie sollten sich ehrlich eingestehen: Damals waren sie es, die weit über die eigenen Grenzen hinweg agierten und dominierten. Auch diese Zeit ist vorbei. Zum Glück."

    Die "Presse" war einmal eine erstklassige, bürgerliche Zeitung. Heute nimmt sie sich nicht einmal mehr die Mühe, ihre Manipulationen zu verdecken. Vielleicht nimmt sie sich die Mühe und kann es einfach nicht besser. Wie heißt die Managementregel?
    - Erstklassige Führungskräfte holen sich erstklassige Mitarbeiter.
    - Zweitklassige Führungskräfte holen sich drittklassige.

    Wie heißt die für ihren "Mut" ausgezeichnete Führungskraft der Presse?

  7. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    4x Ausgezeichneter Kommentar
    28. Juni 2016 19:25

    Herr Reichel:
    **********************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************!!!


alle Kommentare

  1. info (kein Partner)
    06. Juli 2016 12:38

    Ein Problem sind die Presseförderungen. Denn, wessen Brot ich esse, dessen Lied ich singe. In ABOS gibt es sehr wohl Ausgaben, die eine etwas andere Sichtweise haben.
    Das Problem ist nur, wenn sie in Urlaub fahren, und vor der Tür stapeln sich die Zeitungen, macht das keinen guten Eindruck. Darum Kurzabmeldung nicht vergessen!

  2. Norbert Mühlhauser
    04. Juli 2016 22:15

    Eine Geisteskrankheit hat weite Teile der meinungsprägenden Bevölkerungsschichten befallen!

    Diese Kreise, deren Anliegen ganz besonders die Wahrnehmung gesamtgesellschaftlicher Belange sein soll und die kritische Beobachtung sich anbahnender Problemlagen, die sich immer mehr jedes Wohl und Wehe ihrer Mitbürger zu eigen zu machen pflegen, weigern sich sehendes Auges, ein wiederkehrendes Muster von "Einzelfällen" auf ihren mentalen Ursprung, den Dschihad als Raserei in religiöser Überhöhung, zurückzuführen.

    SIE, die ansonsten jeden einzelnen Todesfall thematisieren, beschwören verzweifelt Gegenüberstellungen mit Verkehrsopferzahlen oder gewöhnlichen Mordopfern und geben Unwissenheit darüber vor, dass das Ziel jeglichen Terrorismus bereits durch Einschüchterung erreicht ist. So auch beim Kampf der islamischen Krieger, der Dschihadisten, gegen uns Ungläubige, deren Devise zweifellos lautet: Töte zehn Ungläubige im Namen Allahs, um hunderttausende einzuschüchtern.

    SIE geben vollendetes Bewusstsein in wahrer Güte und Menschlichkeit im Verein mit erlesenem Wissen vor, und verschweigen dennoch, dass ein Glaubensgebot des Islam die Unterwerfung der Ungläubigen ist, also nach unseren westlichen Maßstäben die Intoleranz gegenüber diesen, sobald eine Bevölkerungsmehrheit muslimischen Glaubens ist (- die "Toleranz" der Mauren hatte andere Maßstäbe!). Diese Unterwerfung erfolgt auch in Form der Einführung der Scharia, eines aus westlicher Sicht gnadenlosen Rechtssystems, das für den Glaubensabfall vom Islam die Todesstrafe vorsieht und für Sittenvergehen lebensbedrohende Auspeitschungen, dass die Haut nur so in Streifen herunterhängt.

    SIE verheimlichen, dass Ordnungsräume der Ungläubigen im moslemischen Glauben ein "Haus des Krieges" sind, und nur moslemische Gesellschaftsordnungen ein "Haus des Friedens".

    Diese falschen Propheten lassen Aussendungen verbreiten, die eine Gegnerschaft zum Islam, von ihnen als "Islamophobie" bezeichnet, als rassistische Misse-"Tat" hinstellen. Als ob in diesem Zusammenhang die genetische Prägung irgendeine Bedeutung hätte! Eine ablehnende Einstellung zum Islam kann logischerweise nicht einmal als Kulturrassismus firmieren, denn sie trifft auch Glaubensträger, die einem seit Generationen westlich geprägten Umfeld entstammen und die, trotz höchster Bildungsstandards, aufgrund einer Affinität zu philosophischer Radikalität oder quasi-religiösem Puritanismus sich die islamische Weltsicht angeeignet haben.

    Als ob ihm die Zeit davonliefe, verteidigt dieses Gesocks eine immer stärkere Einwanderung moslemischer Glaubensangehöriger mit dem unsinnigen Argument, es hätten ja auch schon gebürtige Inländer Mordtaten im Namen Allahs ausgeführt.

    Offenbar damit die Einschüchterung durch Terror besser wirkt, betreiben SIE die Entwaffnung der Bürgergesellschaft - als ob sich Terroristen von der Illegalität eines Waffenerwerbes abschrecken lassen würde, was auch am streng kontrollierten Umlauf von Sprengmitteln zu erkennen ist!

    Schlussworte:

    Dies ist kein Aufruf zur Ausmerzung oder Vertreibung von Menschen moslemischen Glaubens, aber ein Protest, dass die Wahrheit den Bürgern zugemutet werden muss!

    Zweifellos handelt es sich dabei aber - auch - um einen Aufruf, die Immigration aus moslemisch geprägten Kulturkreisen abzuwenden.

    Ich kann zu diesem Kulturverfall nur sagen:
    Wahnsinnige oben, Surensöhne unten. - Ich werde jedenfalls keine Koransuren auswendig lernen, aber von den verantwortungslosen Ersteren, die alles im Namen der Freiheit zu rechtfertigen pflegen, werden sicherlich etliche schon verstohlene Blicke in diese Glaubensquelle werfen. Immerhin EIN Verstand, wenn auch nicht Charakter, bezeugender Wesenszug ...

  3. vom Berg aus betrachtet (kein Partner)
    04. Juli 2016 14:44

    Herr Reichel hat wie so oft recht, die Zeitenwende wird immer greifbarer. Die rotgrünen Blockflöten mit schwarz-pinker Assistenz verlieren von Tag zu Tag mehr an Deutungshoheit!
    Die letzten öffentlich-rechtlichen Bunkerstellungen scheinen die deutschen Talk-Shows zu sein, die nun noch lächerlicher werden als die übliche einseitige Agit-Prop im ORF.

    Ob man sich über diese Entwicklung freuen kann bezweifle ich, diese Entwicklung ist aber trotzdem unausweichlich und durch die letzten 30 Jahre vorprogrammiert.

    LG
    vom Berg

  4. Gennadi (kein Partner)
    01. Juli 2016 00:04

    Es gäbe einen Weg, aber der wird leider nicht beschritten.
    Nämlich, das "politisch Korrekte" in das politisch Unkorrekte zu wandeln.
    Traut euch doch endlich.

  5. Erich Bauer
    30. Juni 2016 16:19

    Es gibt keinen größeren Gegensatz als SOZIALISMUS und DEMOKRATIE. Was die SOZEN wollen ist DEMOKRATISMUS.

  6. simplicissimus
    28. Juni 2016 19:25

    Herr Reichel:
    **********************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************************!!!

    • Segestes (kein Partner)
      03. Juli 2016 10:52

      An das legendäre "EDV-Team" dieses Blogs:
      Wie wärs mit einem erzwungenen Zeilenumbruch bei Kommentaren?

  7. Bob
    28. Juni 2016 14:19

    Sozialisten sind ein Bund Hadern die nichts anderes im Sinn haben als zu lügen , zu stehlen und zu betrügen. Durch den Umstand, das aus Dummheit und Ignoranz sich immer mehr Menschen beeinflussen lassen, haben Sozis überall den meisten Einfluss. Das kann man mit Wahlgeschenken und Inseraten noch verstärken.

    • otti
      30. Juni 2016 19:18

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. Haider
    27. Juni 2016 23:13

    Bis vor kurzem ließ bekanntlich die EU so lange wählen, bis ihr das Ergebnis paßte. Jetzt will sie Volksabstimmungen überhaupt verbieten, um sich so diese scheindemokratischen Spielchen zu sparen. Und dann wundern sich die selbsternannten "Sympathieträger" der Politnomenklatura (ich meine z.B. den Alkie Junckers oder den Komsomolzen Schulz), daß ihnen die Gefolgschaft der Denkenden abhanden kommt! Wieviel Weltfremdheit braucht es dafür?

  9. Ingrid Bittner
    27. Juni 2016 19:47

    Kreisky schau aba - der Spruch, lernen sie Geschichte, hatte noch nie mehr Bedeutung als beim neuen SPÖ-Kanzler!!!

    „Wir sind eine Partei die sich für keine Episode ihrer Geschichte rechtfertigen muss.“

    Na sowas, da hat aber einer die Parteigeschichte nichteinmal ansatzweise angeschaut oder er hält seine Zuhörer für vollkommen verblödet.

    Kern sollte z. B. lesen:
    SPÖ-Akademiker warben nach Weltkrieg um Nazis - ORF ON Science
    http://sciencev1.orf.at/science/news/131862
    Neues Buch: SPÖ schützte jahrelang NS-Psychiater - ORF ON Science
    http://sciencev1.orf.at/science/news/15862

    • Helmut Oswald
      30. Juni 2016 12:41

      @ Ingrid Bittner

      Na da würden mir zuerst die Sprüche von der 'Diktatur des Proletariats' einfallen, der Aufmarsch des Schutzbundes und die Bürgerkriegsparolen in der 1. Republik. Die ersten Schüsse anlässlich der Demonstrationen vor dem Justizpalast zum Schattendorf Urteil die aus dem Parlamentslokal der SP kamen, die Austromarxisten und ihre Rolle im Spanischen Bürgerkrieg und später im Moskauer Exil. Ich kann nur sagen' Proletarier aller Länder, entschuldigt Euch', ganz zu schweigen vom LAndes und Hochverrat des Club 45 und der Genossen, welche die KGB Finanzierungsoperation von Udo Proksch Lucona Mord und Betrugsszenario gestützt haben. Eine einzige korrupte rote Mafia!

  10. OMalley
    27. Juni 2016 18:02

    AUSSER DEM WAS URSCHITZ MEINT, GIBT ES KAUM EINEN GRUND DIE PRESSE ZU ABONNIEREN.

    • oberösi
      27. Juni 2016 18:44

      möglicherweise noch der Ettinger mit seinen klugen Beiträgen zur dräuenden Pensionskatastrophe. Trotzdem, für mich nicht genug für eine Verlängerung des Abos.

      Bei der Fülle gesellschaftspolitisch völlig anders gewichteter Beiträge kommt immer öfter der Verdacht auf, Urschitz dient der Presse als liberales Feigenblatt.

    • simplicissimus
      29. Juni 2016 06:06

      Selbstverständlich sind einige konservative Einsprengsel in der Presse nur Feigenblätter, bzw trojanische Pferde (wie Ortner und Urschitz, ohne daß ich den beiden böse Absicht unterstellen möchte, im Gegenteil).
      Viele Konservative fallen halt auf den Schmäh rein, bzw wollen auf Kunst- unt Kulturteil nicht verzichten, während sie der politischen Manipulationsmaschine ausgesetzt sind.

    • Helmut Oswald
      30. Juni 2016 12:46

      @ OMalley

      Die Presse habe ich schon abbestellt, als unter Fleischhacker ein Beitrag über Ernst Jünger geschrieben wurde, den irgend soein marxistischer Grünschnabel zum Psychopathen stilisierte, nachdem er auszugsweise dessen Fronterlebnisse zitiert hatte. Ein Kulturbeitag, den genauso der Falter oder die Volksstimme unseligen Angedenkens bringen konnte, der geht in der Presse Redaktion von heute einfach durch. Was für angepasste Heuchler und Schwachmaten. Der alte Schulmeister würde sich im Grab umdrehen.

    • Erich (kein Partner)
      30. Juni 2016 20:59

      Ich widerspreche: Es gibt heutzutage KEINEN Grund, die Presse (oder ein anderes Blatt) zu abonnieren. Die wesentlichen Meldungen werden brav auf die Homepages der Zeitungen ins Internet gestellt und sind gratis abrufbar.; auch die zugegebenermaßen meist hervorragenden und ins Schwarze treffende Artikel des Herrn Urschitz. Und Leserkommentare - soweit sie die Zensur durchlässt - finden sich dort zur Genüge; im Gegensatz zu den paar veröffentlichten und sichtlich zusammengestutzen Leserbriefen.

      Wobei ich zugebe :-(( , aus nostalgischen Gründen noch die Salzburger Nachrichten abonniert zu haben. Karl Koller schreibt doch immer wieder Vernünftiges und nicht im Mainstream Daherschwimmendes.

  11. Politicus1
    27. Juni 2016 17:19

    zu dieser wieder einmal mehr als treffenden Analyse passen wunderbar zwei aktuelle Meldungen:
    "Der frühere Bundeskanzler und SPÖ-Chef Werner Faymann hat sich nun ins Lobbying- und Interessenvertretungsregister eingetragen. Als Tätigkeitsbereich gab er „Beratung, Public Affairs“ an."

    Wessen Interessen wird denn der Bankexperte und verhinderte Spitzenjurist vertreten? Lobbying hat ja irgendwie auch viel mit Inseratenkampagnen zu tun. Und da ist er sicher ein Experte.

    Im Gegensatz zu Kern, der keinen Grund sieht, dass sich der Austromarxismus für irgend was zu entschuldigen hätte (vielleicht gibt ihm Prof. Rathkolb einmal eine Privatstunde...), kann sich der Hl. Vater nicht genug entschuldigen:
    "Papst Franziskus hat am Sonntagabend auf dem Rückflug von Armenien gegenüber Journalisten gesagt, die katholische Kirche solle sich bei den Homosexuellen entschuldigen."
    Und damit die Heterophoben nicht so alleine sind, schließt der Papst auch gleich vergewaltigte Frauen und ausgebeutete Kinder mit ein.
    http://religion.orf.at/stories/2782409/

    Ist ihm halt alles gleich - Homos, vergewaltigte Frauen und missbrauchte Kinder.

  12. Helmut Oswald
    27. Juni 2016 17:03

    Jetzt geht es darum, den Schaden, den die panische Linke kurz vor ihrem absehbaren Ende anzurichten droht, in Grenzen zu halten.

    Gut gemeint, Werner Reichel - aber das ist es genau, was nicht mehr gelingen wird.
    Der Wanderstrom der Flutilanten, deren Erfassung durch den sonst perfekten Steuer und Zwangsstaaten gezielt von links sabotiert wurde bewirkt ganze Wanderscharen illegal Aufhältiger. Mehrfachpendler die als Sozialstaatssurfer ununterbrochen das Brett am Gipfel der Welle anluven - linke Nichtbeitragsleister werden jubeln. Und überall anders werden die Horden anvermeintlicen Anspruchsberechtigten einem Heuschreckenschwarm gleich alles kahlgefressen haben, während am Horizont die Rauchschwaden der brennenden sozialistischen Kolchosen uns verkünden werden, daß die Linke nichts als verbrannte Erde hinterlässt.

    Und darum werden wir einen zweiten Nürnberger Hof halten müssen. Nur wäre ich nicht ganz so großzügig wie seinerzeit - schließlich haben wir 70 Jahre und länger abzurechnen und nicht bloß zwölf. Und die Frage, ob man angesichts des weithin bereits bekannten verbrecherischen Charakters sozialistischer Politik noch einen Status als Minderbelasteter erlauben wird können, sollte zunehmend in Zweifel gezogen werden. Die müssen alle ran - bis hin zum letzten Prolotrottel. Damit sich diese Pest nicht wiederholen kann. Nie wieder Sozialismus.

    • oberösi
      27. Juni 2016 19:20

      Ihr Wort in Gottes Ohr. Aber solange Menschen Demokratie anbeten und das Prinzip "eine Stimme pro Person" ohne Ansehen ihres Beitrags zum Gemeinwesen hochhalten, wird es Sozialismus geben. Wegen der Gerechtigkeit, Gleichheit, Menschlichkeit.
      Aber wie meinte schon Carl Schmitt: "Wer Menschheit sagt, will betrügen."

    • efrinn
      28. Juni 2016 02:36

      Nicht nur treffende, sondern auch geschliffene Worte.
      Ein Vergnügen, sie zu lesen! >> ************

    • otti
      30. Juni 2016 19:17

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • fxs (kein Partner)
      04. Juli 2016 20:57

      @oberösi
      Aber nur wenn's passt. Wenns nicht passt wird eine demokratische Mehrheitsenscheidung schnell zur "Mehrheitsdiktatur"

    • info (kein Partner)
      06. Juli 2016 12:30

      ich bin neugierig bis jene Idioten weniger werden, die meinen, ich gehe nicht wählen, weil ich ohnehin nichts ausrichten kann.

  13. Pennpatrik
    27. Juni 2016 17:01

    Die Medien. Ein Beispiel der dummen, linken Rhetorik:
    Zuerst wird dem politischen Gegner etwas unterstellt, auf diese Unterstellung folgt dann der "Beweis", dass das Unsinn ist, gefolgt vom Conclusio, dass der "sozialistische" Weg der einzig wahre ist.

    1. UNTERSTELLUNG
    "Dieser Wunsch (Anm: Brexit) läuft auf die Rückkehr zu einem engen Staat hinaus, in dem alles wieder souverän, ohne Rücksichtnahme auf andere, entschieden werden kann. Er läuft auf einen Markt hinaus, auf dem vorwiegend eigene, regionale Produkte verkauft werden. Und er läuft auf ein Leben ohne Zuwanderer hinaus, die anders aussehen, anders sprechen und den Arbeitsmarkt beeinflussen."

    Selbstverständlich hätten die Briten Handelsverträge mit der EU, selbstverständlich würden sie deutsche Autos kaufen (GB ist der drittgrößte Exportmarkt der Deutschen) und selbstverständlich würden die Briten weiterhin Gastarbeiter ins Land holen. Kein Wort stimmt. Diese 3 Sätze sind gelogen vom ersten bis zum letzten Buchstaben.

    DER "BEWEIS"
    "Es ist ein sehr passives Modell, das auf einem Ohnmachtsgefühl beruht und sich gegen jede Öffnung stellt. Die Voraussetzung dafür wäre, dass die Uhren zurückgedreht werden, in ein Zeitalter, als es noch keine modernen Verkehrsmittel und kein Internet gab. Damals, im 18. und beginnenden 19. Jahrhundert, war es für die Bevölkerung tatsächlich übersichtlicher."

    DAS MANIPULIERENDE CONCLUSIO
    "Der Traum von der totalen Souveränität im übersichtlichen Staat ist heute nicht erfüllbar. Die Briten mögen sich ins 18. Jahrhundert zurückwünschen. Aber sie sollten sich ehrlich eingestehen: Damals waren sie es, die weit über die eigenen Grenzen hinweg agierten und dominierten. Auch diese Zeit ist vorbei. Zum Glück."

    Die "Presse" war einmal eine erstklassige, bürgerliche Zeitung. Heute nimmt sie sich nicht einmal mehr die Mühe, ihre Manipulationen zu verdecken. Vielleicht nimmt sie sich die Mühe und kann es einfach nicht besser. Wie heißt die Managementregel?
    - Erstklassige Führungskräfte holen sich erstklassige Mitarbeiter.
    - Zweitklassige Führungskräfte holen sich drittklassige.

    Wie heißt die für ihren "Mut" ausgezeichnete Führungskraft der Presse?





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