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Zeitungen: Die sterbenden, die kriselnden, die lebensfähigen

Die schlechte Nachricht: Die Zahl der Menschen, die irgendeine Zeitung lesen, geht seit Jahren leicht, aber kontinuierlich zurück. Es gibt aber auch zwei positive Nachrichten: Erstens, in Österreich wird noch immer mehr Zeitung gelesen als anderswo. Und zweitens, vor allem die unerfreulichsten Papierprodukte verlieren.

Ja, der Rückgang der Zeitungsleser ist an sich eine schlechte Nachricht. Auch wenn dieser Blog durch die wirtschaftliche und vor allem inhaltliche Krise der Zeitungen erfreulicherweise ständig – und ganz besonders seit August 2015 – neue Leser gewinnt. Auch wenn dieser Blog sehr häufig Qualität, Linkslastigkeit und Mainstream-Einseitigkeit der meisten österreichischen Medien kritisiert hat.

Aber Zeitungen sind dennoch in jeder Demokratie und insbesondere in Österreich angesichts der noch viel schlimmeren Zustände beim Gebührenmonopol ORF absolut unverzichtbar. Freilich sind sie das nur dann, wenn sie sich wieder ihrer eigentlichen Aufgabe, einer wirklich unabhängigen Information und Kommentierung in aller ideologischen Breite und Vielfalt widmen und sich von allen Bestechungsinseraten und korrumpierenden Einflussnahmen loslösen würden. Was sie aber nur sehr mangelhaft tun.

Vor diesem Hintergrund scheint es fast erstaunlich, dass nach den Zahlen der soeben herausgekommenen Media-Analyse 2015 immer noch mehr als 68 Prozent der Österreicher angeben, eine Zeitung zu lesen. Das ist fast doppelt so viel wie in einigen anderen Ländern. Das ist wohl vor allem Folge der in Österreich sehr gut funktionierenden Hauszustellungsnetze.

Aber ebenso ist eindeutig: Die Jüngeren (sobald sie nicht mehr am Schulweg Gratiszeitungen lesen) wenden sich stärker vom Papier ab als die Älteren, die ihren Gewohnheiten treu bleiben. Dennoch deutet viel darauf hin, dass die Zeitungsleser zwar weniger werden, und damit wahrscheinlich elitärer, dass sie aber keineswegs ganz aussterben.

Agonie bei "News" und "Profil"

Bei manchen Medienprodukten wäre ich da freilich nicht so sicher. Vor allem, wenn man ihren MA-Wert für 2015 mit den letzten zwanzig Jahren vergleicht (nicht nur immer mit dem Vorjahr, wie es die Zeitungen selbst tun). Dabei zeigt sich insbesondere ein katastrophaler Verfall zweier einst vielgelesener Wochenprodukte.

„News“, das einst einen Marktanteil von 19,7 Prozent hatte, wird heute nur noch von 5,8 Prozent gelesen! Ein absoluter Minusrekord. Und das „Profil“ ist von früher 9,4 auf 4,8 Prozent abgestürzt. Zugegeben, gegen „News“ nimmt sich dieser Absturz fast noch harmlos aus. Das Heft hat ja nur jeden zweiten Leser verloren…

Nun, die allgemeine Trauer um diese beiden Hefte wird sich wohl in engen Grenzen halten. Linkes Zeitgeistgeschreibsel ist halt nicht mehr zukunftsfähig.

Ein großer Erfolg sind hingegen alle gedruckten Red-Bull/Servus-Produkte, obwohl sie erst wenige Jahre existieren. Sie erzielen durchwegs gute zweistellige Prozentsätze. Freilich hat keines von ihnen politische oder wirtschaftliche Inhalte, sondern befriedigt ganz andere Bedürfnisse, dies dafür recht gut.

Bei den Tageszeitungen fällt am meisten auf, dass beide jahrelang im Aufstieg befindlichen Gratiszeitungen etwas verlieren. „Heute“ hat nur noch 12,9 Prozent (es war vor drei Jahren auf 13,9). Und „Österreich“ (das einmal auf 10,3 war) hat gar nur 8,4 Prozent.

Die Schrumpfkrone

In Prozentpunkten den weitaus größten Verlust unter den Tageszeitungen hat aber die „Kronenzeitung“, wenn auch auf noch immer recht hohem Niveau. Sie war vor elf Jahren noch von 43,7 Prozent gelesen worden, im Vorjahr hingegen nur noch von 32,0 Prozent. Dieser steile Abstieg hängt wohl mit dem Tod des genialen Hans Dichand zusammen, aber wohl auch damit, dass sich die „Krone“ ebenso wie die beiden Gratiszeitungen allzusehr an den von SPÖ-Politikern aus Bund und Wien für Inserate vergebenen Steuergeldern zu orientieren scheint und viel weniger als früher an ihren Lesern. Freilich: Auch bei 32 Prozent ist die Angst vieler Politiker vor der Krone noch immer groß.

Jedenfalls hält sich in Hinblick auf alle drei Boulevard-Produkte die Trauer über den Leserrückgang in extrem engen Grenzen. Sie sind für das Funktionieren der Demokratie nicht unbedingt ein hilfreicher Beitrag.

Der Kurier (8,3 Prozent) andererseits kann seit fast zehn Jahren seinen Marktanteil halten. Das ist angesichts einer Nicht-Fisch-Nicht-Fleisch-Zeitung ein schöner Erfolg. Allerdings: In den Jahren davor hat die Raiffeisen-Zeitung besonders viel verloren, war sie doch einst die größte Zeitung des Landes. Was aber eben keine Garantie für ewiges Leben ist – siehe die längst verblichene Arbeiterzeitung, die vor dem Kurier die Größte gewesen ist.

Die absolute Kontinuität verkörpert der „Standard“, der (soweit meine Aufzeichnungen zurückreichen) immer zwischen 5,0 und 5,7 liegt. Seine 5,4 Prozent für 2015 bestätigen das erneut. Er bedient sein rotgrünes Publikum perfekt auf akzeptablem Niveau.

Sehr kontinuierlich halten sich auch die Bundesländerzeitungen. Lediglich die „Salzburger Nachrichten“ erlitten mit nur noch 3,2 Prozent einen – nicht nur in der Langfristperspektive, sondern auch im Einjahresabstand signifikanten – Absturz. Das Blatt hatte früher lange mehr als 4 Prozent gehabt. (Kleine persönliche Anmerkung - zugegeben nicht ganz ohne Schadenfreude: Das ist passiert, nachdem die SN-Redaktion meine wöchentliche Kontroverse mit einer linken Kollegin gestrichen hat. Jene Streitkolumne hatte mir damals übrigens auch im Online-Voting der SN allwöchentlich sehr viel Zustimmung gebracht. Was aber viele Linke in der SN-Redaktion wenig gefreut hat, wie mir berichtet worden ist).

Last not least „Die Presse“. Sie landete bei 4,0 Prozent, nachdem sie in den letzten Jahren unter meiner Leitung immer über 5 Prozent erreicht hatte. Die 4,0 bedeuten aber immerhin eine leichte Stabilisierung, da die „Presse“ in den meisten Jahren nach meinem Abschied einen noch tieferen Wert gehabt hatte.

PS: Die „Wiener Zeitung“, eine andere meiner Ex-Zeitungen, nahm nicht an der MA teil.

PPS: Auch wenn es die Zeitungen – vor allem jene mit schlechten Zahlen – nicht gerne hören: die Media-Analyse ist die einzige objektive Messgröße für den Erfolg von Zeitungen, weil sie durch unabhängige Umfragen bei weit mehr als 10.000 Menschen erhoben wird. Auflagenmessungen hingegen sind – vorsichtig formuliert – zum Teil von der Melde-Ehrlichkeit der Zeitungen selber abhängig . . .

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2016 07:15

    Ich habe mich von der Presse auch im Internet abgewendet und lese nun - im Netz - die Kronen Zeitung mangels Alternativen. Das correct-weichgespülte Geschreibsel der Presse ist unerträglich und besonders unerträglich, wenn man einen konservativen Maßstab anlegt. Die Krone schreibt dem Leser wiederum eher nach dem Maul, sprich sie stellt die Zustände nun aus welchem Grund immer viel realistischer dar, als der politcorrecten Gauklerei entspricht. Der Versuch, den "Kanzler" dabei gut aussehen zu lassen kommt allerdings zu offensichtlich durch, viele Leser erkennen das. So gesehen kann man natürlich auch der Krone nicht trauen, aber letztlich kommt es darauf an, daß Dinge als problematisch aufgezeigt werden, die problematisch sind, auch wenn dann der Supermannkanzler die Welt rettet.

    Leider spielt "Niveau" einer Zeitung keine Rolle mehr, wenn man möglichst unverschleiert informiert werden will. Standard und Presse, die Qualitätszeitungen? Lachhafte Propagandanummern mit wenigen redaktionellen Ausnahmen, die auch der Bauernfängerei dienen können.

  2. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2016 11:57

    Der "Marsch durch die Institutionen" der 68er war leider von "Erfolg" gekrönt---es ist ein sehr zweifelhafter Erfolg, wie man allerorts feststellen kann und brachte uns dort hin, wo wir jetzt stehen: am Rande des Abgrunds.

    Am Beispiel der Printmedien (ORF und Co. sind heute nicht Thema) zeigt sich dieser Pseudo-Erfolg besonders deutlich. Bei der "Presse" hat die Wandlung ein bißchen länger gedauert---nach AUs Abgang als Chefredakteur ging's dann aber los. Besonders die linkslinke Damenriege tat das ihre zum Verfall.

    Was soll man von Absolventen des Publizistikstudiums groß erwarten? Sie sind natürlich LINKS zum Quadrat! Diese jungen Menschen werden von Leuten unterrichtet, die von den 68ern indoktriniert worden sind.

    Ein gutes Deutsch ist heutzutage bereits ein negatives Kriterium---Deutsch? Pfui! Das ist doch nur noch etwas für "Rechte"! "Linke" lieben den "progressiven" linken, schludrigen Stil und natürlich "gegendert" bis zur Unleserlichkeit und hoffen, daß die deutsche Sprache bald der Vergangenheit angehört.

    Aber möglicherweise VERSCHLAFEN die heutigen Schreiberlinge eine Veränderung dessen, was die Menschen heute interessiert. Diese Schreiberlinge sind in der Realität nicht "angekommen", sondern stecken immer noch im linken Denken fest. Das ist aber bald überholt! Das hoffe ich zumindest!
    Welche Wohltat wäre eine Zeitung, die wirklich objektiv berichtet, deren Leute unsere schöne, ausdrucksstarke deutsche Sprache beherrschen und vor allem auf das idiotische "Gendern" pfeifen!

  3. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2016 14:07

    Seit Dr. Unterberger weder bei der Presse, noch bei der Wiener Zeitung zu finden ist, lese ich seine Beiträge eben hier in seiner Vielfalt.

    Ich wäre wohl ein Jurymitglied, das für ihn plädieren würde, ginge es um einen Journalistenpreis oder eine Journalistenauszeichnung.

    Was allein durch sein Engagement an Gedanken hinübergekommen sind und hinüberkommen, das würde ich als 'konservatives Gewissen Österreichs' bezeichnen.

    Es wäre wohl interessant, auch solche Medien in die Medienanalyse einzubeziehen.
    'Der meistgelesene Blog Österreichs' lässt sich ja auf Grund von Internetzugriffen abschätzen.

    Was mich aber sehr stört an unserer Medienlandschaft ist diese Ideologie der 'political correctness', des Genderns, des Verschweigens, des Manipulierens, diese Linkslastigkeit, diese Parteilastigkeit, etc. Können diese Medien nicht die Fakten bringen und eventuell auf Meinungsseiten Meinungen kundtun ?

    Jedenfalls etwa 30% lesen Kronenzeitung, das hieße eigentlich große Verantwortung der Redaktionen, was die Veröffentlichungen und die Themen angeht. Hat eigentlich der ORF noch eine solche Reichweite ?

  4. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2016 10:55

    Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile selbst die Gratisangebote der ÖBB in der 1. Klasse und der Lounge an österreichischen Zeitungen ablehne. Ich habe es satt, einen "Kurier am Sonntag" oder gar eine linke "Tiroler Tageszeitung" (deren Abonnent ich 22 Jahre war) zu lesen. Der ständige Ärger über die Meinungsmache hat nun sein Ende.

    Am Sonntag schaue ich halt noch in die "Krone", seit diese Zeitung wieder deutlich mehr Mißstände der Völkerwanderung thematisiert. Dann hat es sich mit österreichs Zeitungen. Der ORF-Propagandasender bleibt bei uns den ganzen Tag (Radio und TV) abgedreht. Dafür werden mir durch kalte Enteignung alle zwei Monate 46,55 Euro an Strafsteuer für den ORF weggestohlen!

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2016 08:59

    Der einzige Grund um eine Zeitung zu kaufen ist die Notwendigkeit beim unterzünden eines Holzofens. Und da diese Art der Heizung zurückgeht, gehen auch die Verkaufszahlen zurück,:-)
    Im Internet kann ich viel schneller und effizienter zu Informationen kommen, Nachteil ist nur das ein Tablet am Klo etwas störend ist.

  6. Ausgezeichneter KommentatorAnonymer Feigling
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2016 10:15

    Diese Duelle zwischen Unterberger und dieser Krawalltante von den Salzburger Nachrichten vermisse ich wirklich! Was war das doch für eine Genugtuung, wenn die KKP wöchentlich ihre Watschen von den Lesern bekommen hat. Nicht selten ging es 90 : 10 für AU aus.

    Ich machte mir immer den Spass, dass ich zuerst die Überschrift las und dann die Augen zumachte und überlegte, was die KKP doch wohl geschrieben haben könnte. Dann öffnete ich die Augen und verglich meine Gedanken mit dem Geschreibsel der KKP.

    So lernte ich die Denkweise der Linken.

    Eine Bitte an Dr. Unterberger: Vielleicht kann man diese Duelle wiederbeleben und hier im Tagebuch austragen. Muss ja nicht wöchentlich stattfinden.

  7. Ausgezeichneter Kommentatorteifl eini!
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    01. April 2016 07:38

    Mich würde interessieren, wie viel Prozent der Redakteure einer Redaktion, wirklich davon beseelt sind, die objektive Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu berichten.

    Zur Presse:
    diese habe ich seit Anfang der 90er (mit Unterbrechungen) abonniert. Schlimm, wenn ein liberal-konservatives Blatt derart auf sein konservatives Fundament vergisst. Gäbe es dort den Urschitz nicht, wäre die Zeitung völlig wertlos. So ist sie ziemlich wertlos geworden.

    Zu hoffen ist, dass NZZ.at besser aus den Startlöchern kommt. Die machen das bislang ziemlich erfrischend und analysieren differenzierter als jedes andere Blatt. Kattinger ist jedenfalls ein Gewinn.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorheartofstone
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    04. April 2016 01:19

    Kein Fernseher, kein Radio -> Null Gebühren ... österreichische Tageszeitungen habe ich abbestellt ... heise und co werden ob ihrer meist linken "Geisteshaltung" auch nicht mehr gekauft ... persönlich bin ich dafür, dass Journalisten, egal ob Print, TV, Radio oder Internet, die sich über Steuergelder finanzieren nach dem Standrecht "behandelt" werden sollten ...


alle Kommentare

  1. Sigtyr
    05. April 2016 15:32

    Vorwurf Lügenpresse gerechtfertigt
    Am Montag 4.4.2016 fand in der Landesverteidigungsakademie von der STRATEG unter ihrem Präsidenten Generalleutnant i. R. Christian Sègur-Cabanac ein Vortrag von Chefredakteur Prof. Gerhard Vogl statt unter dem Titel "Die Rolle der Medien in der öffentlichen- und veröffentlichten Meinung - ist der Vorwurf "Lügenpresse" gerechtfertigt?" Der Vortragssaal in der Sala Terrena war bis auf den letzten Platz besetzt. In seiner Einleitung erwähnte Christian Sègur-Cabanac Thomas Chorherr, der sich in der Tageszeitung der Presse in einem Kommentar kritisch über die seiner Meinung nach überwiegend linken Journalisten geäußert hatte. Im Internet machen die Social Medias Druck durch Presse- und Medienlandschaft, da über das Internet nun neue Kanäle geöffnet worden sind, die die Möglichkeit bieten anders und zusätzlich zu berichten und zu informieren. Viele junge Menschen wenden sich von den Zeitungen und dem ORF und anderen Sendern ab und suchen sich ihre Informationen überwiegend nur mehr im Internet. Gerhard Vogl referierte über die Berichterstattung im ORF und auf Puls4 über die aktuell laufende Bundespräsidentenwahl und den Aufreger über die ZiB 2 wo Armin Wolf Richard Lugner nicht zu Wort kommen hat lassen und was dann darüber im Internet zu lesen war. Dann wechselte Gerhard Vogl zu den eigentlichen Themen wie "Willkommenskultur" und die Flüchtlingsthematik, was die Leute wesentlich mehr beschäftigt. Erst seit den Vorkommnissen von Köln setzte bei den Medien ein Umdenken ein, wonach man nicht ausschließlich nur einseitig positiv über die Flüchtlinge berichten könne und alle ihre Schandtaten unter den Tisch fallen lassen und in der Schweigespirale verschwinden lassen könne. Durch die Ereignisse von Köln hat das Ansehen der Medien ungeheuerlich gelitten. Aus dem Publikum kamen kritische Wortmeldungen, wonach die Glaubwürdigkeit der einst so angesehenen Medien auf einen Tiefpunkt gesunken sei, seit Berichten wie beispielsweise, wo noch an einem Tag gemeldet wird, dass pro Tag nur mehr maximal 80 Asylsuchende nach Österreich dürften und tags darauf schon wieder bereits vom Verteidigungsminister diese Aussage korrigiert wird, weil die Zahl 80 nur ausschließlich für den Grenzübergang Spielfeld gelte. So gesehen ist etwas in der Bevölkerung in Bewegung und lawinenartig ins Rutschen geraten und Begriffe wie Lügenpresse fallen dort längst schon auf fruchtbaren Boden und ernten vollstes Verständnis und man wendet sich von Tag zu Tag immer kritischer werdend und wachgerüttelt von der System- und Lizenzpresse zusehends ab.

  2. fewe (kein Partner)
    04. April 2016 09:54

    Das passt auch irgendwie zum Thema, obwohl hier ein Online-Medium: Der unschöne Bericht über die "Demonstration" am Brenner am Wochenende wird beim Standard unter einem Datum im Jahr 2100 veröffentlicht. So ist er wohl nicht so leicht zu finden:

    derstandard.at/2000034101576/Festnahmen-bei-Demonstration-am-Brenner

  3. heartofstone (kein Partner)
    04. April 2016 01:19

    Kein Fernseher, kein Radio -> Null Gebühren ... österreichische Tageszeitungen habe ich abbestellt ... heise und co werden ob ihrer meist linken "Geisteshaltung" auch nicht mehr gekauft ... persönlich bin ich dafür, dass Journalisten, egal ob Print, TV, Radio oder Internet, die sich über Steuergelder finanzieren nach dem Standrecht "behandelt" werden sollten ...

  4. bürgerIn (kein Partner)
    03. April 2016 14:09

    der print-sektor sauft ab, klar selbst verschuldet.
    wer ursachenforschung betreiben will, höre das heutige "cafe sonntag" auf oe1 mit ruth wodak nach - "vermögen und unvermögen der sprache". die rot-grüne wodak wollte wacker zeigen, "wie tradierte vorurteile über sprache transportiert werden" und befolgte mit dem armen orf-vasallen baier ebendiese anleitung bis zum unerträglichen.
    wenn man einer derartigen protagonistin zuhört, merkt wie die tickt, die wirklich von "wahrheit" spricht und alle vorurteile aus den schubladen holt, dann weiß man, warum der mediensektor zum untergang verurteilt ist. zu recht. und hoffentlich bald. die fördermillionen der steuerzahlenden sind "verlogenes" geld.

    • Undine
      03. April 2016 20:57

      Ich hab' rein zufällig die letzten Sätze dieser linxlinken Frau Wodak gehört---UNERTRÄGLICH zum Quadrat!

  5. Lügen wie gedruckt (kein Partner)
    03. April 2016 09:36

    Sollte mich jemand dazu zwingen wollen, eine Tageszeitung zu lesen, schwebt der Betreffende in akuter Lebensgefahr.

    • Bundes-Präsidentenwahl (kein Partner)
      03. April 2016 11:58

      Wollen sie nicht das rührige Interview eines mit Steuergeldern von der SPÖ betriebenen Gratisblattes lesen, in welchem sich zwei Logenbrüder, die ganz zufällig auch Präsidentschaftskanditaten sind, brüderlich unter die Schürze greifen?

    • Ostfeldzug (kein Partner)
      03. April 2016 13:06

      Aber die Kriegshetze Unterbergers gegen Russland wird dich alten Nazi doch beeindrucken?

  6. Knut (kein Partner)
    03. April 2016 07:29

    Den größten Dienst würden die Hersteller von Tageszeitungen den Konsumenten dann machen, wenn sie weiches Papier und eine hautfreundliche Druckerfarbe verwenden würden. Das Highlight des Tages würde dann daraus bestehen, sich mit dem Lügendruckwerk den A..... abzuwischen.

    Für mich das sinnvollste Druckwerk aus Österreich ist der Konsument wo man erfährt, wie man sich als Konsument nicht von allen möglichen Leuten, Firmen und Produkten über den Tisch ziehen lässt. Das Geld für dieses Abo ist wahrlich gut angelegzt.

  7. glockenblumen
    01. April 2016 19:44

    Nun, im Presse- und Medienwesen hat man der Niedertracht, Lüge, Korruption und nicht zuletzt der hündischen Ergebenheit gegenüber der PC den Weg geebnet und mit rotem Teppich ausgekleidet, der schon beim Auslegen fadenscheinig war.
    Jetzt sollten die Zeitungen über ihrer mageren Ernte nachdenken, was an der Aussaat so schiefgelaufen ist, daß die Leute Allergien darauf entwickelt haben.

  8. Pappos
    01. April 2016 18:47

    Ich könnte mir vorstellen, dass Blogs und Tagebücher wie von AU verfasst durchaus für Leute, die nicht soviel Zeit zum Zeitungslesen erübrigen (können), aber doch rasch Wesentliches erfahren wollen, immer interessanter werden!

  9. Nestor 1937
    01. April 2016 18:36

    Zum Absturz der SALZBURGER NACHRICHTEN in der Media Analyse

    Seit den Anfängen unter Gustav Canaval ist dieses ehemals bürgerliche und führende Bundesländerblatt etwas in die Krise geraten. Eine Redakteursgruppe versucht vehement nach links unten abzubiegen. Da wird z.B. die Frau Merkel doch tatsächlich als Idol der Menschlichkeit gemeinsam mit Mutter Teresa, der Hl. Elisabeth und anderen dargestellt. Da werden gutmenschliche Wohltäter der Migranten als Vorbilder in ausführlichen Artikeln hochgelobt oder sie dürfen sich sogar selbst in mehreren Leserbriefen mit ihren Taten ins öffentliche Licht stellen.

    Der (immer noch neue) Chefredakteur tritt kaum in Erscheinung. Er gibt keine Linie vor. Die Zeitung versucht seit Jahren in Wien stärker Fuß zu fassen. Weder Eigentümer noch Herausgeber erkennen, daß in Ostösterreich kein Platz für noch eine linksgrüne Zeitung besteht, wohl aber die Erfolgschancen bestehen für eine liberalkonservative Alternative aus Salzburg, wie es etwa die frühere PRESSE war!

  10. Brigitte Imb
    01. April 2016 17:48

    OT - Sehr amüsant, die GrünInnen und ihre "patriarchalischen" Mitschmarotzer zerfleischen sich.

    http://www.krone.at/Oesterreich/Gruene_Rebellion_gegen_Parteichefin_Glawischnig-Aerger_kocht_ueber-Story-503418

    • Anonymer Feigling
      01. April 2016 20:46

      Richtig putzig! Jene männlichen GrünInnen, die eine andere Meinung äußern, werden parteiintern als Macho bezeichnet. Dabei sind das m.M.n. immer noch WeicheierInnen.

      Richtige Männer schauen anders aus.

    • Cotopaxi
      02. April 2016 06:43

      Da erinnert mich an Merkel/Seehofer. Der (körperliche) Riese Seehofer hat auch nicht den Mut, wirklich gegen die Deutschlandzerstörerin Mutti Merkel aufzubegehren und sie aus dem Amt zu jagen. ;-)

  11. Undine
    01. April 2016 17:46

    "Danke, lieber Faymann!", werden die späteren MOSLEM-TERRORISTEN gestrahlt haben, als sie elegant und anstandslos am 20. September 2015 an der slowenisch-österr. Grenze durchgewinkt und mit Bus und Bahn bis zu ihrem Ziel BRÜSSEL weitergereicht worden waren:

    "Belgien-Attentäter reisten als „Flüchtlinge“ über Spielfeld durch Österreich"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020400-Belgien-Attentaeter-reisten-als-Fluechtlinge-ueber-Spielfeld-durch-Oesterreich?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Im Oktober folgten dann die Terroristen von Paris quer durch Österreich!

    Auch damals war Faymann dafür, alle, alle hereinzulassen! Das mit dem "Türl mit Seitenteilen" rang sich Faymännchen erst viel später ab. In der Zwischenzeit sind wahrscheinlich noch ein paar Handvoll dieser mörderischen Surensöhne DURCHGEWINKT worden.....

  12. Undine
  13. Josef Maierhofer
    01. April 2016 14:07

    Seit Dr. Unterberger weder bei der Presse, noch bei der Wiener Zeitung zu finden ist, lese ich seine Beiträge eben hier in seiner Vielfalt.

    Ich wäre wohl ein Jurymitglied, das für ihn plädieren würde, ginge es um einen Journalistenpreis oder eine Journalistenauszeichnung.

    Was allein durch sein Engagement an Gedanken hinübergekommen sind und hinüberkommen, das würde ich als 'konservatives Gewissen Österreichs' bezeichnen.

    Es wäre wohl interessant, auch solche Medien in die Medienanalyse einzubeziehen.
    'Der meistgelesene Blog Österreichs' lässt sich ja auf Grund von Internetzugriffen abschätzen.

    Was mich aber sehr stört an unserer Medienlandschaft ist diese Ideologie der 'political correctness', des Genderns, des Verschweigens, des Manipulierens, diese Linkslastigkeit, diese Parteilastigkeit, etc. Können diese Medien nicht die Fakten bringen und eventuell auf Meinungsseiten Meinungen kundtun ?

    Jedenfalls etwa 30% lesen Kronenzeitung, das hieße eigentlich große Verantwortung der Redaktionen, was die Veröffentlichungen und die Themen angeht. Hat eigentlich der ORF noch eine solche Reichweite ?

  14. Susanne
    01. April 2016 13:43

    Die meisten Journalisten haben ein Studium für Politikwissenschaften, Journalistik oder ein Journalistenschule hinter sich, manche aber nach Matura eine Lehrredaktion bzw. ein Volontariat absolviert. Leider sind die Lehrkräfte in den eben genannten Ausbildungsstätten überwiegend links gedrillt, daher ist auch der Nachwuchs entsprechend „verseucht“.

    Es gibt aber auch Ausnahmen in fast allen Tageszeitungen, welche sich dem „Mainstream“ nicht anschließen. Dies können sich aber nur Leute leisten, welche einen guten Ruf haben und die Reaktionen diese Mitarbeiter nicht verlieren wollen. Manche Chefredakteure „leisten“ sich solche Leute auch, um den Lesern eine Neutralität durch Meinungsverschiedenheit vorzuspielen.

    Da eigentlich fast alle Medien eine duale Finanzierung (z.B. Verkaufspreis/Abo-Gebühr plus Werbung/Inserate) haben, ist der redaktionelle Teil immer gefordert. Ein klassisches Beispiel nennt mir immer wieder ein Mitarbeiter des Regenbogenblattes ÖSTERREICH, wo die Inseratenabteilung oft Druck auf die Redakteure ausübt. Dort kommt es auch immer wieder vor, dass bei manchen Einschaltungen auf den Vermerk „PR“ bzw. „Bezahlte Werbung“ absichtlich vergessen wird.

  15. Xymmachos
    01. April 2016 12:30

    Der Krone muß man immerhin zugute halten, daß sie das Faymanderl, was das Asylantenproblem betrifft, um 180° gedreht hat. Denn gegen die offenkundige Meinung der überwiegenden Mehrzahl ihrer Leser schreibt die Krone nicht, und was die von der Merkel-Feigmann'schen Willkommenspolitik halten, ist ja wohl allen klar. Und wenn's das Kanzleroid selbst nicht gemerkt hat, daß er da im Gegensatz zur Krone-Linie handelte, dann hat's ihm sein Ersatzhirn Ostermayer sicher in einfachen Worten erklärt.

    • Susanne
      01. April 2016 14:14

      @Xymmachos:
      Was war zuerst, Ei oder Henne?
      Hat sich Faymann der Krone gebeugt oder umgekehrt?
      Tatsächlich hat Faymann - spät, aber doch - erkannt, dass mit der Willkommenspolitik á la Merkel weder die Bundespräsidentenwahlen zu gewinnen sind, noch sein Überleben innerhalb der SPÖ gesichert ist.

    • Nestor 1937
      01. April 2016 15:06

      Xymmachos und Susanne trauen Faymanns Einsicht und Intelligenz...

      Ich vermute eher, daß sich Häupl von seiner Wiener Weiberwirtschaft gelöst hat !

    • Susanne
      01. April 2016 15:38

      @Nestor1937:
      Richtig, Häupl ist der Handpuppenspieler mit der Faymannfigur, wie auch die Fäden von Mitterlehner von St. Pölten aus dirigiert werden. Also eine Art Schattenkabinett, pardon: Schattenkasperltheater.

  16. Undine
    01. April 2016 11:57

    Der "Marsch durch die Institutionen" der 68er war leider von "Erfolg" gekrönt---es ist ein sehr zweifelhafter Erfolg, wie man allerorts feststellen kann und brachte uns dort hin, wo wir jetzt stehen: am Rande des Abgrunds.

    Am Beispiel der Printmedien (ORF und Co. sind heute nicht Thema) zeigt sich dieser Pseudo-Erfolg besonders deutlich. Bei der "Presse" hat die Wandlung ein bißchen länger gedauert---nach AUs Abgang als Chefredakteur ging's dann aber los. Besonders die linkslinke Damenriege tat das ihre zum Verfall.

    Was soll man von Absolventen des Publizistikstudiums groß erwarten? Sie sind natürlich LINKS zum Quadrat! Diese jungen Menschen werden von Leuten unterrichtet, die von den 68ern indoktriniert worden sind.

    Ein gutes Deutsch ist heutzutage bereits ein negatives Kriterium---Deutsch? Pfui! Das ist doch nur noch etwas für "Rechte"! "Linke" lieben den "progressiven" linken, schludrigen Stil und natürlich "gegendert" bis zur Unleserlichkeit und hoffen, daß die deutsche Sprache bald der Vergangenheit angehört.

    Aber möglicherweise VERSCHLAFEN die heutigen Schreiberlinge eine Veränderung dessen, was die Menschen heute interessiert. Diese Schreiberlinge sind in der Realität nicht "angekommen", sondern stecken immer noch im linken Denken fest. Das ist aber bald überholt! Das hoffe ich zumindest!
    Welche Wohltat wäre eine Zeitung, die wirklich objektiv berichtet, deren Leute unsere schöne, ausdrucksstarke deutsche Sprache beherrschen und vor allem auf das idiotische "Gendern" pfeifen!

  17. Le Monde
    01. April 2016 10:55

    Ich muss gestehen, dass ich mittlerweile selbst die Gratisangebote der ÖBB in der 1. Klasse und der Lounge an österreichischen Zeitungen ablehne. Ich habe es satt, einen "Kurier am Sonntag" oder gar eine linke "Tiroler Tageszeitung" (deren Abonnent ich 22 Jahre war) zu lesen. Der ständige Ärger über die Meinungsmache hat nun sein Ende.

    Am Sonntag schaue ich halt noch in die "Krone", seit diese Zeitung wieder deutlich mehr Mißstände der Völkerwanderung thematisiert. Dann hat es sich mit österreichs Zeitungen. Der ORF-Propagandasender bleibt bei uns den ganzen Tag (Radio und TV) abgedreht. Dafür werden mir durch kalte Enteignung alle zwei Monate 46,55 Euro an Strafsteuer für den ORF weggestohlen!

    • Anonymer Feigling
      01. April 2016 11:11

      Warum nicht gleich abmelden und sich die GIS ersparen?
      Man muss ja nicht einen Kontrollor in die Wohnung lassen und kein Richter in Österreich wird deswegen eine Durchsuchung genehmigen.

    • dssm
      01. April 2016 13:34

      Ich merke die Abneigung im Flieger, da bekommt man ja auch ein großes Angebot an Tageszeitungen und Zeitschriften. Die NZZ, FAZ oder das WSJ werden gerne genommen (obwohl extrem unpraktisch im Flieger), der Rest wird höchstens für die Sportergebnisse gelesen. Dazu dann immer die Kommentare wenn die armen Flugbegleiter den journalistischen Müll anbieten: Ich will mir nicht den Tag mit dem Schund verderben.

    • Susanne
      01. April 2016 15:33

      @dssm:
      Die von Wien abgehenden Flugzeuge (und auch auf deren Rückflüge) von Austrian und Niki bieten vorwiegend Kurier, Krone und etwas weniger Exemplare von Standard und Presse an. Vermutlich bekommen die Linien manche Blätter gratis, andererseits sehe ich aber auch Leser in der Business Class, welche Boulevardzeitungen bevorzugen. Ein weiterer Beweis, dass Qualitätszeitungen von weniger als 10 % der Bevölkerung goutiert werden.

      Das Hauptproblem der Medien ist aber, dass Tatsachen und Fakten mit den Meinungen der Schreiberlings so stark vermischt werden, dass der gesamte Text als die "allein gültige Wahrheit" verkauft und auch von der Mehrheit der Leser so verstanden wird. Es wäre wichtig, dass bereits in den Schulden die Auszubildenden darauf geschult werden, sich eigene Meinungen zu bilden und nicht alles Vorgesetzte unkritsch akzeptieren.

    • Brigitte Imb
      01. April 2016 16:28

      Im Flugzeug sorgt lediglich die Langeweile dafür, daß die Systemzeitungen durchgeblättert werden.

    • Igo
      01. April 2016 20:55

      Lieber Le Monde,

      heute, auf Seite 3 der TT..mehr brauch ich dazu eh nicht schreiben, oder?

      "Übergriffe von Flüchtlingen auf Frauen, Terroranschläge – all das wird in Europa gern mit dem Islam in Verbindung gebracht. Doch hat es wirklich etwas mit Religion zu tun?"

      und der zweite Artikel:

      „Bedrohung für Frauen kam nicht mit Flüchtlingen“

      Die Innsbrucker Politikwissenschafterin Alexandra Weiss spricht über Sexismus in Österreich und das Frauenbild im Nahen Osten.

      Ich verstehe nicht, warum eine Zeitung in Tirol so links sein kann, so gegen die Menschen, die dort leben, arbeiten, Steuern zahlen, sein kann!

    • AppolloniO (kein Partner)
      03. April 2016 11:06

      Frage an die Blog-Community:
      wieso darf es Gesetze geben die mit als neutralen Bürger mit den ORF-Gebühren zwangsweise viel Geld aus der Tasche ziehen und als Gegenleistung darf ich politische, gesellschaftliche und sozialpolitische Einseitigkeit die zum Himmel stinkt konsumieren?
      Kann man diese Gebühren vielleicht solange auf ein Anderkonto legen bis ein einigermaßen Ausgeglichenes Programm vorliegt?

    • AppolloniO (kein Partner)
      03. April 2016 11:09

      ...Gesetze geben die MIR als neutralen Bürger...

  18. Sandwalk
    01. April 2016 10:43

    Ein rechtsliberales Magazin müsste heute vom Stand weg so viele Leser haben wie Profil, News und ein paar Zerquetschte zusammen. Warum gibt es so ein Blatt nicht? Der Markt existiert ja: Ungegendert, Ideologiefrei, hirnbenützend.

    Gibt es tatsächlich keine bürgerlichen und intelligenten Journalisten mehr?

  19. Anonymer Feigling
    01. April 2016 10:15

    Diese Duelle zwischen Unterberger und dieser Krawalltante von den Salzburger Nachrichten vermisse ich wirklich! Was war das doch für eine Genugtuung, wenn die KKP wöchentlich ihre Watschen von den Lesern bekommen hat. Nicht selten ging es 90 : 10 für AU aus.

    Ich machte mir immer den Spass, dass ich zuerst die Überschrift las und dann die Augen zumachte und überlegte, was die KKP doch wohl geschrieben haben könnte. Dann öffnete ich die Augen und verglich meine Gedanken mit dem Geschreibsel der KKP.

    So lernte ich die Denkweise der Linken.

    Eine Bitte an Dr. Unterberger: Vielleicht kann man diese Duelle wiederbeleben und hier im Tagebuch austragen. Muss ja nicht wöchentlich stattfinden.

    • dssm
      01. April 2016 13:25

      Eine sehr gute Idee. Ich bin mir aber nicht sicher ob sich die ungebildete linke 'Elite' auf so etwas nochmals einlässt.

    • Anonymer Feigling
      01. April 2016 15:13

      Es muss ja nicht Unterberger gegen irgendeinen Linken sein. Das wäre so, wie wenn ein 9,8s-Sprinter gegen einen einbeinigen alter Krüppel antritt. Der Spitzensprinter wird sich nicht anstrengen müssen und locker mit 11s über die Linie traben, während der Krüppel irgendwann mit 40s über die Linie keucht.

      Interessant werden die Wettkämpfe erst dann, wenn die Gegner gleich stark sind, also z.B. Unterberger gegen Kurz oder Strache.

    • Nestor 1937
      02. April 2016 12:46

      Nicht nur das!

      Ich kann mich auch noch sehr gut erinnern, wie die Abstimmungsergebnisse ein paar Mal von üblicherweise 80 : 20 pro A.U. binnen weniger Minuten durch irgendwelche IT-Tricks ins Gegenteil verdreht wurden. Über den Täter (in der Redaktion?) gibt es keine gesicherten Erkenntnisse, sondern nur Vermutungen ....

    • Nestor 1937
      02. April 2016 12:48

      Oder Unterberger gegen Hermann von der SN Redaktion ?

  20. El Capitan
    01. April 2016 10:02

    Chefredakteure und Herausgeber beklagen seit Jahren das schlechte Niveau der Publizistikabsolventen. Schlechte Rechtschreibung, holprigen Stil, linksbanales Weltbild. Das ist auch klar. Publizistik-Studenten sind der letzte Rest eines Auswahlprozesses.

    Die Presse kann man gerade noch lesen, die SN sind qualitativ implodiert und diesen Blog gibt's im Internet. Die NZZ kann man online lesen, und beim Fernsehen habe ich meine 5 oder 6 Stammsender. Den ORF schaue ich nur an, wenn ich ein Bier als Schmerzmittel bei der Hand habe.

    Das schlimmste Blatt ist der SPIEGEL. Zeitweise gut informiert, aber so weit links, dass es schon pathologisch ist.

  21. Leopold Franz
    01. April 2016 10:00

    Ja, ja, unsere Qualitätszeitungen. Solange die nicht kritische Kommentare zulassen wünsche ich ihnen weitere Abstürze. Ich bin ja durchaus bereit, mir auch andere Meinungen anzuhören oder diese zu lesen, aber darüber will ich auch diskutieren dürfen. Solange die Ostermayers und Häupls das Reden haben, werden diese Zensurblätter aber weiter durchgefüttert werden und entsprechend schreiben.

  22. Franz77
    01. April 2016 09:43

    Ich erinnere mich an den Start von Echo Tirol. Gefiel mir anfangs gut, wurde aber immer linkslastiger, schlechte Recherchen, finanziert durch Inserate u.A. Wasserkraft, also Land Tirol. Ich bestellte schnell wieder ab. Ab diesem Tag bekam ich jede Woche 3(!) Exemplare gratis. Diesen Gratisversand - den ich nicht wollte - konnte ich nie abstellen. Vor zwei Jahren wurde das Landesregierungs-Günstlingsblatt eingestellt. Seitdem bin ich befreit vom Geschenkterror.

  23. Bob
    01. April 2016 08:59

    Der einzige Grund um eine Zeitung zu kaufen ist die Notwendigkeit beim unterzünden eines Holzofens. Und da diese Art der Heizung zurückgeht, gehen auch die Verkaufszahlen zurück,:-)
    Im Internet kann ich viel schneller und effizienter zu Informationen kommen, Nachteil ist nur das ein Tablet am Klo etwas störend ist.

  24. Wertkonservativer
    01. April 2016 08:51

    Nun, ich lese die "Presse" rundum die Woche, und fühle mich gut und seriös informiert!

    Für mich ist sie die beste und intelligenteste Tageszeitung Österreichs, mit den weitaus besten Kulturteil- und Kunstbeiträgen usw.
    Da kann die hier vielbesprochene "Krone" wohl kaum gleichziehen!

    Nun, auch hier im Gegensatz zur versammelten Kollegenschaft: eigentlich will ich ja gar nicht immer recht haben!
    Doch was die "Presse" betrifft, verstehe ich den Zorn und die Ablehnung dieser doch wirklich gut gemachten Zeitung durch die Poster hier wirklich nicht!

    Vielleicht fehlt mir halt wirklich der Durchblick für die Zeichen der Zeit!
    Wichtig ist, dass dieser hier im Blog mehrheitlich vertreten ist!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      01. April 2016 09:56

      Lieber Wertkonservativer, mir geht es nicht um den Kultur- und Kunstteil sondern um möglichst unverfälschte Information ohne Rücksicht auf politische Correctness. Und da ist die Krone der Presse seit einiger Zeit deutlich voraus, auch wenn vielleicht manches marktschreierisch rüberkommt.
      Auch einige Statements des Chefredakteurs der Presse haben mich vergrault.

      Ich las die Presse seit meinem 15. Lebensjahr täglich. Nach dem Abgang von Herrn Unterberger verlor sie jedoch rapide an Objektivität.

    • Hagiograph NÖ
      01. April 2016 11:36

      Pries der große Tulbinger kürzlich noch den Kurier und besonders die Frau Salomon, nennt er inzwischen die "Presse" die beste und intelligenteste Tageszeitung Österreichs.
      Verliert der Kurier schon seine wertkonservativen Leser?

    • Wertkonservativer
      01. April 2016 11:57

      ob Sie's nun glauben oder auch nicht:

      Den "Kurier" habe ich ebenfalls abonniert, und Frau Salomon ist nach meiner bescheidenen Meinung eine der besten Journalistinnen Österreich!s

    • Wertkonservativer
      01. April 2016 13:55

      Hahaha!

      Jetzt glaube ich langsam wirklich, hier ein "Unikat" zu sein. Derart viel Gegenwind und derart viele Halbsternderln krönen mich hier ja wirklich zum Ungustl des Blogs!

      Ich bleibe dabei, die Presse als weitaus beste Tageszeitung Österreichs zu halten.
      Wer anderer Meinung ist, dem bleibt ja die "Krone" für anspruchsvolle Lektüre!

      Ich kann mich nur wundern!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • riri
      01. April 2016 14:02

      Wegen Frau Salomon habe ich seinerzeit mein Presse-Abo gekündigt. Beim Falter wäre sie am besten aufgehoben.

    • differenzierte Sicht
      01. April 2016 14:31

      @Wertkonservativer, ich vertrete auch oft eine andere Ansicht als hier überwiegend erwünscht. Ich schätze Unterberger seit Jahren, bin nicht immer seiner Ansicht, aber mich reizt es, dieses einheitliche Schulterklopfen in seinem Forum ein wenig zu durchbrechen, auch wenn die Reaktion - wie zu erwarten - keine 3-Sternderflut nach sich zieht. VIEL FEIND VIEL EHR!

    • Susanne
      01. April 2016 17:00

      @Wertkonservativer:
      Sie sind nicht der einzige Befürworter der PRESSE, welche sich nach wie vor als die Nummer 1 der österreichischen Qualitätszeitungen zeigt. Auch ich lese sie täglich, wenn auch manches nicht meiner Meinung entspricht. Auch der STANDARD ist nicht schlecht, vorausgesetzt man kann manches kritisch hinterfragen. Wenn ich das Großformat von A bis Z lesen würde, dann würden täglich mehrere Stunden erforderlich sein, welche ich aber nicht aufwenden möchte.

      An erster Stelle lese ich die "eingerahmten" Artikel der eigenen Redakteure, dann die Gastkommentare sowie die Leserbriefe. Auch die Kulturseiten interessieren mich sehr. Völlig überblättere ich die Börsenkurse (warum bringt man diese überhaupt, wo es doch aktueller Möglichkeiten gibt?), Lokalberichte der Nachwuchskräfte, Menschen, Restauranttests, TV- und Kinoprogramme, Sport u.a. Die Auto-Seiten am Freitag zähle ich zur Werbung (bzw. kostenlose Beistellung von Fahrzeugen für die Redaktion!) und die vielen Werbeeinschaltungen betrachte ich nur als finanzielle Hilfe zum Fortbestand der Zeitung. Die Sonntagsausgabe ist hier am Dorf nicht erhältlich, aber den Sonntag will ich ohnehin "zeitungsfrei" haben, da es auch noch gute Bücher zum lesen gibt.
      Es gibt eben unterschiedliche Meinungen und Bedürfnisse, auch bei den Redakteuren und den Lesern - und das ist gut so.

      Unter den hiesigen Blogteilnehmern sind einige ehem. Presse-Leser besonders frustriert und finden an allem etwas auszusetzen und müssen deren Kummer eben irgendwo abladen. Mit solchen Zeitgenossen muss man eben auch leben. Ebenso sind immer wieder von wenigen gleichen Personen persönliche Angriffe an den Wertkonservativen zu erkennen, ich hoffe, auch er kann damit umgehen bzw. noch besser: dies einfach ignorieren.

    • Wertkonservativer
      01. April 2016 17:42

      Danke, @ Susanne!

      Endlich eine, die sich traut, der "Presse" auch positive Seiten abzugewinnen!
      Viel Ehr' werden Sie damit nicht einheimsen, so wie ich alter Wertkonservativer eben auch hier als Buhmann mit recht konträren Gustos "gebrandmarkt" bin.
      Aber als Dame wird man Ihnen wohl eher verzeihen!

      Ich lasse mich nicht unterkriegen, keine Bange!

      Herzlich

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

  25. Susanne
    01. April 2016 07:42

    Da jeder Mensch eben nur 24 Stunden am Tag verfügbar hat und viele Stunden für Anderes (Schlaf, Körperpflege, Essen, Beruf usw.) gebrauhct werden, ist die restliche Zeit eben limitiert.

    Da nun täglich viele Millionen von Stunden am Handy/Smartphone herumgeschlagen werden, geht dies nur auf Kosten von früherem Zeitungslesen, Fernsehen, Radiohören usw. Wobei die beiden letztern "Konsumationen" oft aber mehr als Hintergrunderieselung beibehalten werden.

    Vor einigen Jahren beobachtete ich im Zug, U-Bahn usw. noch das eifrige Lesen/Durchblättern der Gratis-Schmierblätter, etwas später dann die lauten Audiokommunikationen am Telefon, so ist es durch die Textübermittlung mittels SMS bzw. nun meist durch WhatsApp erfreulicherweise in den Abteilen sehr ruhig geworden.

  26. teifl eini!
    01. April 2016 07:38

    Mich würde interessieren, wie viel Prozent der Redakteure einer Redaktion, wirklich davon beseelt sind, die objektive Wahrheit und nichts als die Wahrheit zu berichten.

    Zur Presse:
    diese habe ich seit Anfang der 90er (mit Unterbrechungen) abonniert. Schlimm, wenn ein liberal-konservatives Blatt derart auf sein konservatives Fundament vergisst. Gäbe es dort den Urschitz nicht, wäre die Zeitung völlig wertlos. So ist sie ziemlich wertlos geworden.

    Zu hoffen ist, dass NZZ.at besser aus den Startlöchern kommt. Die machen das bislang ziemlich erfrischend und analysieren differenzierter als jedes andere Blatt. Kattinger ist jedenfalls ein Gewinn.

    • teifl eini!
      01. April 2016 07:44

      PS: meine Phase als Standard-Abonnent währte nur kurz. Bei der Stange hielten mich bloß RAU und die schmissigen Sportberichte. Aber ich kann mich erinnern, dass mir gegen Ende des Abos bis zur endgültig durchgeführten Kündigung regelmäßig kotzübel wurde, angesichts des linksgrünen Breis.

      Seitdem verweigere ich den Standard zu 100%.

    • dssm
      01. April 2016 09:26

      Ja, die NZZ.at hat auch einen guten inländischen Draht und gegen die Qualität der internationalen Berichterstattung, die 1 zu 1 vom Haupthaus übernommen wird, kommt in Österreich sowieso nichts an.

    • oberösi
      01. April 2016 11:03

      @ teifl eini:

      nicht vergessen: Ortner am Freitag, ein Lichtblick, wenn er nicht gerade über die Bedrohung Israels räsoniert. Und Taschner ist meist auch äußerst erfrischend. Aber wenn ich da an eine Hamann denke...

      Schade, auch der Wirtschaftsteil, samt Ettinger mit seinen Analysen zur Pensionsmisere, Urschitz sowieso, ist respektabel im Vergleich zu allem anderen in Österreich.

      Aber Sie haben recht: um zum konservativen Fundament zu stehen, dazu fehlt Nowak wohl Mut und Format. Wäre nämlich dann nicht mehr neben der Föderl-Schmid Liebkind der ganz Österreich erstickenden Wiener Medien-Schickeria mit dem ORF im Zentrum.

      Und so drängts Standard und leider auch die Presse hin zur linkgsrünen Betroffenheitsschickeria. Die eine mit mehr Akzent auf Betroffenheit, die andere mit mehr auf Wirtschaft.
      Aber das bürgerliche, liberal-konservative Zentrum, das für Eigenverantwortung, Freiheit und Selbstbestimmung steht, wird von beiden vernachlässigt.

      Zum Glück gibts wie gesagt eine NZZ. Oder eine Weltwoche, oder die erfrischende Preussische Allgemeine.

    • oberösi
      01. April 2016 11:07

      Ergänzung, sollte heißen: selbstrefentielle, eitle Wiener Medien-Schickeria

    • oberösi
      01. April 2016 11:08

      erratum: natürlich referentielle, aber jetzt wirklich...

  27. simplicissimus
    01. April 2016 07:15

    Ich habe mich von der Presse auch im Internet abgewendet und lese nun - im Netz - die Kronen Zeitung mangels Alternativen. Das correct-weichgespülte Geschreibsel der Presse ist unerträglich und besonders unerträglich, wenn man einen konservativen Maßstab anlegt. Die Krone schreibt dem Leser wiederum eher nach dem Maul, sprich sie stellt die Zustände nun aus welchem Grund immer viel realistischer dar, als der politcorrecten Gauklerei entspricht. Der Versuch, den "Kanzler" dabei gut aussehen zu lassen kommt allerdings zu offensichtlich durch, viele Leser erkennen das. So gesehen kann man natürlich auch der Krone nicht trauen, aber letztlich kommt es darauf an, daß Dinge als problematisch aufgezeigt werden, die problematisch sind, auch wenn dann der Supermannkanzler die Welt rettet.

    Leider spielt "Niveau" einer Zeitung keine Rolle mehr, wenn man möglichst unverschleiert informiert werden will. Standard und Presse, die Qualitätszeitungen? Lachhafte Propagandanummern mit wenigen redaktionellen Ausnahmen, die auch der Bauernfängerei dienen können.

    • Undine
      01. April 2016 09:13

      @simplicissimus

      Das sind klare Worte!*********!

    • differenzierte Sicht
      01. April 2016 11:12

      Die Krone hat man in einigen Minuten gelese (außer man liest die Sex- und Räubergschichterl und lernt den Sportteil auswendig). In der "die Presse" und "Sonntagspresse" gibt es niveauvollen Lesestoff für Stunden, auch Tage. Auch die Gastbeiträge sind eine Bereicherung, auch wenn man Beiträge mancher AutorINNEN zum Kotz.. findet. Die Presse gegen die Krone zu tauschen ....... für mich mehr als unverständlich. (Ich überfliege online täglich die Scheigzeilen auch der Krone, das gehört dazu, wie auch A.U. und andere Zeitungen wie NZZ und FAZ.)

    • simplicissimus
      01. April 2016 12:18

      Es geht um die Grundtendenz, differenzierte Sicht. Diese ist in der Presse seit einer Reihe von Jahren willig angepaßt an die PC. Protest dagegen drücke ich eben durch Boycott der Presse aus. Es geht mir nicht um stundenlanges Schmökern im Kultur- und Kunstteil, sondern um die richtige politische Richtung. Diese wird von der Presse jedoch nicht deutlich genug getragen und viel zu häufig das Gegenteil vertreten.
      Nur die Hofräte Hinsichtl und Rücksichtl zerfließen vor Verständnis und raten zu einer differenzierten Sicht. So kann man halt leider nix bewegen.

    • differenzierte Sicht
      01. April 2016 13:20

      @simplicissimus,"willig angepaßt an die PC" stimmte eine Zeitlang bei manchen Themen (Schwulität, Schule...) diese Journalisten sind jedoch weg, wahrscheinlich auch durch viele Protestschreiben (meine inkludiert) der Abonnenten und wohl begründeten Abo-Kündigungen. Allerdings, ein einseitiges "Parteiblattl" würde ich sofort kündigen. Kontroverse Auseinandersetzung ist bei mir gewünscht, auch wenn Rohrer,Hamann, Schandl oder andere Gäste zu Wort kommen.

    • Torres (kein Partner)
      03. April 2016 10:47

      Die "Presse", die ich immer noch regelmäßig (allerdings nur im Internet) lese, versucht einen sehr unsicheren Balanceakt zwischen tatsächlicher Realität und links-grüner p.c. Einerseits regelmäßige Artikel von Ortner, Urschitz, Walterskirchen, andererseits - sozusagen als Ausgleich, wöchentliche Ergüsse von Hamann und Rohrer. Nowak selbst schreibt nicht Fisch nicht Fleisch. Was aber besonders unangenehm auffällt, ist die sofortige Sperre der Leserreaktionen (wegen "Verletzung der Forumsregeln"), sobald es um ein kontroversielles Thema geht, wo die meisten Leser gegen den verordneten p.c. Mainstream schreiben. Damit tut sich die Presse selbst nichts Gutes.

    • Alex K. (kein Partner)
      03. April 2016 12:19

      @Torres
      Für mich gilt: Wer die Hamann zu Wort kommen läßt ist bei mir unten durch.

      "...die sofortige Sperre der Leserreaktionen (wegen "Verletzung der Forumsregeln"), sobald es um ein kontroversielles Thema geht, wo die meisten Leser gegen den verordneten p.c. Mainstream schreiben ..."

      Das machen offenbar alle so - wer hat es ihnen befohlen? - und so habe ich das Kurier-Abo gekündigt und werde auch die Presse nach Ende des Probeabos nicht abonnieren - egal welch günstiges Angebot man mir auch machen sollte!

      Die sind mir keinen Cent wert!

  28. Cotopaxi
    01. April 2016 07:12

    In letzter Zeit wurde ich mehrmals von einer Werbemail für die "Presse am Sonntag" belästigt. Offensichtlich sind alle ehemaligen Abonnenten davon betroffen.
    So schnell kann man gar nicht schauen, landen diese Mails im Spam-Ordner.

    • Cotopaxi
      01. April 2016 09:34

      @ Steinbeini

      Vielleicht habe ich die störenden Anruferinnen von der "Presse" auch endgültig abgeschreckt?





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