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Österreich und Russland, die Ukraine und die Atombombe

Heinz Fischer hat sich – genauso wie vor einigen Wochen Reinhold Mitterlehner – bei einem Russlandbesuch in einen Wirbel hineingeredet. Er kritisierte irgendwie die europäischen Sanktionen gegen Russland, wollte aber auch irgendwie nicht für deren Aufhebung sein.

Das ist ein rhetorischer und logischer Spagat, an dem beide Herren gescheitert sind. Wieder einmal hat nur Außenminister Sebastian Kurz die richtigen Worte gefunden. Er sprach ausdrücklich auch von der „völkerrechtswidrigen Annexion“ der Krim, auch wenn das die Russen nicht gerne hören. Damit ist klar gesagt: Sanktionen schaden zwar allen Seiten – aber es liegt eindeutig an Russland und nicht Europa, Schritte zu setzen, damit die Sanktionen zu einem Ende kommen.

Ob man in Russland inzwischen langsam begreift, dass es sich mit dem Einmarsch langfristig vor allem selbst geschadet hat? Solches Herumgerede von Fischer und Mitterlehner wird freilich ein solches Begreifen nicht gerade beschleunigen.

Der Schaden durch die Annexion für Russland

Der strategische Schaden für Russland durch seine Ukraine-Politik ist ein mehrfacher, den sich kluge Köpfe in Moskau eigentlich auch in der Summe längst bewusst gemacht haben sollten:

  1. Die Militäraktion in der Ukraine ist enorm teuer.
  2. Teuer sind auch die ständigen Aufwendungen, um die besetzten Gebiete durchzufüttern, wo ja die meisten Einkunftsquellen (wie der Krim-Tourismus) kaputt sind.
  3. Die westlichen Sanktionen haben auch große direkte wirtschaftliche Schäden ausgelöst.
  4. Russland hat durch die mehrfachen Unterbrechungen der Gaslieferungen in die ukrainisch-europäischen Leitungen jenes Image verloren, das es sich in Jahrzehnten in Europa aufgebaut hat: nämlich jenes, trotz aller sonstigen eventuellen Divergenzen immer ein absolut sicherer Gasversorger zu sein. Europa baut deshalb seither fieberhaft alternative Versorgungsstränge (etwa auch mit Flüssiggas-Terminals) auf. Man verlässt sich nicht mehr auf Russland.
  5. Als Folge muss Russland jetzt versuchen, sein Gas zu viel schlechteren Bedingungen bei den Chinesen anzubringen.
  6. Die früher innerlich sehr uneinige Ukraine ist bei allen auch heute anhaltenden Kontroversen über Korruption und Wirtschaftsflaute wegen der gemeinsam gefühlten Bedrohung durch Russland innerlich spürbar zusammengewachsen.
  7. Russland wird auf sehr lange Sicht keine Chance mehr auf ein gutes Verhältnis mit der Ukraine haben.
  8. Die EU-Länder sind wenigstens wieder in einem Punkt einig: Sie sehen wieder viel stärker die Bedeutung einer gemeinsamen Verteidigung. Sie haben deshalb erstmals seit 20 Jahren ihre Militärbudgets wieder zu erhöhen begonnen (was freilich auch mit der islamischen Gefahr zusammenhängt).
  9. In Europa sind die Stimmen wieder verstummt – oder nur am extrem linken und rechten Rand noch hörbar –, dass man die USA nicht mehr zur eigenen Sicherheit hier bräuchte (was allerdings in den von Obama bis Trump immer isolationistischer werdenden USA nicht auf sonderliche Gegenliebe stößt, wo man längst lieber über den Pazifik als über den Atlantik auf das als besserwisserisch empfundene Europa blickt).
  10. Für Russland wie auch für Europa und Amerika ist ein indirekter Folgeaspekt der Aggression in der Ukraine aber das Allerschlimmste. Dieser besteht darin, dass viele Staaten auch in ganz anderen Regionen in den letzten zwei Jahren eine klare Lektion gelernt haben: Sie müssen Atomwaffen anschaffen, wenn sie sicher sein wollen. Die Ukraine hatte ja einst viele (ex-sowjetische) Atomwaffen auf ihrem Territorium. Diese hat das Land aufgegeben, als ihm 1994 in einem feierlichen Vertrag von Russland und den USA (noch einmal) die volle Souveränität – einschließlich der Krim – garantiert worden ist. Das war aber, wie sich nun herausgestellt hat, sobald die Ukraine atomwaffenlos war, für Moskau nur noch ein Stück Papier. Die Annexion der Krim durch Russland hat daher nicht nur die Ukraine, sondern viele Staaten an der Schwelle zur Atombombe gelehrt: Wenn du diese Waffe nicht hast, dann bist du auch nichts.

Diese Folge der Ukraine-Krise kann für Russland wie für Europa noch dramatisch werden: Von der Türkei bis zu noch radikaleren Islamisten wird derzeit mit Sicherheit intensiv verglichen, wie es der Ukraine ohne Atomwaffen gegangen ist, und wie es Nordkorea mit Atomwaffen geht. Die Schlussfolgerung ist leider eindeutig und bedrückend. Und sie hat wohl in vielen Ländern neue intensive, wenn auch geheime Forschungen an der Atombombe ausgelöst.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorRiese35
    26x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2016 02:51

    1. Sind schon einmal gegen die USA Sanktionen wegen völkerrechtswidrigen Verhaltens verhängt worden? Beim Jugoslawienkrieg? Beim Irakkrieg?

    2. Wann hat Österreich Sanktionen gegen die USA wegen so eines Verhaltens gefordert?

    3. Und was die Krim betrifft: Hat es dort nicht ein Unabhängigkeitsreferendum gegeben? Mit überwältigender Mehrheit? Haben das nicht alle, die von der Sache etwas verstehen, bestätigt? Warum gibt es keine Sanktionen gegen das Amselfeld?

    4. Hat nicht die unabhängige Krim den Anschluß an Rußland gesucht, so wie einst die DDR an die BRD? Oder heißt es jetzt auch, daß 1990 die BRD die DDR annektiert hat?

    Europas Sicherheit und Zukunft liegt in einem friedlichen Miteinander, in einem Ausgleich der Interessen, in einer europäischen "Union", in der Rußland ein gleichberechtigter Partner ist, wie es einst Metternich und dann Kohl und Gorbatschow versucht haben. Das große Problem Europas ist die transatlantische, rußlandfeindliche Hegemonie. Rußland ist ein großartiges, tief christlich geprägtes Land.

  2. Ausgezeichneter KommentatorHelmut Oswald
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2016 10:40

    Dieser Kommentar ist eine einzige große außenpolitische und völkerrechtliche Fehlbeurteilung. Er überzeugt nicht, und zwar aus Gründen die bereits so oft genannt wurden, daß ihre Wiederholung nur noch langweilt, weil dem Bestehenden nichts Neues hinzuzufügen ist. Aber offenbar folgt er der massenpsychologischen Devise, daß die Wiederholung (steter Tropfen höhlt den Stein) zumindest irgendwann wirkt. Pech für den Autor nur, daß der Blog keine Massen anspricht, sondern Bildungsbürger. Die sind nicht primitiv genug für diese Methode und warten auf ein stichhaltiges Argument. Solange sie dies nicht erkennen können - schade um die Zeit.

  3. Ausgezeichneter KommentatorAnton Volpini
    17x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2016 06:26

    Dieser Tagebucheintrag strotzt vor Widersprüchlichkeit.
    Wie immer, wenn es um das Thema Putin, Rußland, Krim und Ukraine geht.

    Wenn Fischer herumeiert, daß die Sanktionen schlecht für Österreich und Rußland sind, aber halt EU-gewollt, so hat er zumindest damit einen Vorstoß in die richtige Richtung gemacht. Wir in Europa müssen es schaffen, wieder normale Beziehungen zu Rußland herzustellen.

    Wie Dr. Unterberger schon vielfach und richtig schrieb, ist die Ukraine als korrupter Staat zuvieler gegensätzlicher Ethnien als Staatsgebilde nicht zu halten. Man muß den dort lebenden Russen das allgemein anerkannte Völkerrecht der Selbstbestimmung einräumen. Dann erst wird dort wieder Friede sein.
    Daß Putin sich im ersten passenden Augenblick die russische Krim mit deren eigenen Willen zurückholte, ist da nur eine logische Entwicklung.

    Und die Sanktionen wurden deswegen nicht ausgesprochen, es waren nur Buzzlesteinchen am Weg dazu. Das Mosaik für die Sanktionen war erst fertig, als MH 317 abgeschossen wurde, ein Ereignis, das bis heute von offizieller Stelle nicht aufgeklärt wurde. Gerade im Gegenteil, es wird da herumgelogen, daß sich die NATO Atomraketen verbiegen. Und das ist schon der einzige Zusammenhang, mit dem hier Atomwaffen genannt werden sollten.

    Rußland und Europa gehören zusammen. Auch wenn die Lautsprecher des Zeitgeistes derzeit krampfhaft etwas anderes herbeibeten.

  4. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2016 12:40

    Immerhin hat in der Krim eine große Mehrheit, außer die Krimtartaren, die haben die Abstimmung boykottiert damals, für den Anschluss an Russland gestimmt, etwa zu vergleichen mit der Wiedervereinigung Deutschlands.

    Immerhin hat es in der Ukraine Frieden gegeben, bis man die von USA bezahlten Berufsdemonstranten samt ca. 100 Ermordeten dort (so wie in Syrien, dort hat man gleich eine ganze Opposition konstruiert, eine Kriegspartei) mobilisiert hat, und einen legal gewählten Präsidenten verjagt hat und amerikanische Minister in der Ukraine installiert hat. Wie wird das völkerrechtlich interpretiert, das würde mich schon interessieren.

    Ja, völkerrechtwidrig war der Einmarsch der russischen Truppen in der Krim schon, aber eine Abstimmung wäre in der Ukraine ja gar nicht möglich gewesen.

    Wenn Russland Interesse an einem Ende der Selbstsanktionen der Europäer gegen sich selbst, die immerhin der logische Handelspartner der Russen wären, hätten, dann könnten sie ja einen Vorschlag machen, in der Krim nochmals abstimmen zu lassen und das sehr kurzfristig, damit die Manipulationsmaschinerie nicht allzu lange einwirken kann dort. Das könnten dann die 'Sanktionierer' überwachen und beobachten.

    Nachdem die Krim aber in Ruhe und Frieden lebt, nehme ich auch an, dass die damalige Abstimmung echt war und nicht manipuliert.

    Komisch, stets stehen Europäer in Moskau vor Putin und 'jeiern' herum wegen der Sanktionen, die sie selbst sich auferlegt haben. So pervers können nur die zerrissenen Europäer sein, die sich gerne vom Großkapital der USA einverleiben lassen, aber selbst nicht wissen, wer sie sind, wo sie hingehören, in welcher Weltgegend sie leben, ja sogar sich die eigenen Feinde einladen und die Islamisierung gegen sich selbst betreiben.

    In der Ukraine gibt es Bodenschätze, die sich das amerikanische Großkapital krallen will und auch tut, in Syrien und im Irak gibt es Erdöl, die sich diese 'Geldeliten' krallen, sogar mittels Förderung von Saudiarabien (Waffenlieferung im Wert von 190 Milliarden Dollar unlängst) und vom IS, den man nun nicht mehr offiziell fördert, sondern 'offiziell' 'bekämpft' (eigentlich bekämpft man Russland, weil es dort noch mehr Bodenschätze gibt) und Türkei, die dem IS das Öl abkaufen oder es getan haben.

    Und wir Europäer nennen uns nicht Europäer, sondern 'westlich orientiert' und meinen damit unser Vasallentum für die USA, wobei Deutschland ja tatsächlich von den USA militärisch besetzt ist.

    Wer die Dinge nicht beim Namen nennt, sondern beim falschen Namen, der richtet Unheil an, oder unterliegt einer Ideologie, die natürlich auch Unheil anrichtet.

    Also das möchte ich alles zu bedenken geben, nicht weil ich ein 'Putinfreund oder Putinversteher' bin, sondern, weil ich mir nicht Teilsituationen, sondern Gesamtsituationen, ansehe und immer wieder feststellen muss, dass der Kriegstreiber aus den USA kommt und zwar nie uneigennützig, und feststellen muss, dass alles zusammenhängt.

  5. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2016 05:25

    Zur " völkerrechtswidrigen Annexion " der Krim.

    Der ukrainische Diktator der UDSSR und Stalin-Nachfolger Nikita Chruschtschow hat:

    ° am 12. Oktober bei der UNO-Vollversammlung, verbal derb polternd, mit seinen Schuh auf den Tisch getrommelt, weil ihm die Unterdrückung der osteuropäischen Völker vorgeworfen wurde.

    ° 1962 als Reaktion auf US-Raketen in der Türkei mit der Stationierung von Mittelstreckenraketen auf Kuba fast einen Weltkrieg ausgelöst.

    Dieser ukrainische UDSSR-Diktator hat eben auch VÖLKERRECHTSWIDRIG DIE
    RUSSISCHE KRIM UKRAINISCHER VERWALTUNG UNTERSTELLT !

    Muß es nicht Putin als PANNE BEIM ZERFALL DER UDSSR ansehen, daß damals die Krim ein Teil der Ukraine blieb?

    BESONDERS IN ANBETRACHT DER TATSACHE, DASS DIE USA NUNMEHR DIE KRIM ALS TEIL UKRAINE SEHEN WOLLEN, DAMIT SIE DORT IHRERSEITS RUSSLND MIT RAKETEN BEDROHEN KÖNNEN ! ! !

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2016 08:40

    Wann ist Russland auf der Krim einmaschiert und hat es besetzt? Habe ich etwas verschlafen? Und ich darf erinnern das der Grund dieser verblödeten Sanktionen der Abschuß eines Zivilflugzeuges war, das sonderbarereweise bis heute nicht aufgeklärt werden konnte.
    Eigenartig ist auch, das es Satelliten gibt die es ermöglichen Fotos von Nummernschilder zu machen, aber den "Einmarsch" der Russen nicht dokumentieren konnten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    08. April 2016 06:49

    Hat man schon vergessen, was nach dem von der Ostküste gesteuerten "Maidan-Aufstand" der erste legistische Schritt der neuen ukrainischen Regierung war?

    Richtig, man hat den Status des Russischen als zweite Staatssprache aufgehoben und damit die Hälfte des Staatsvolkes zu Menschen zweiter Klasse erklärt. Mussten die Russen da nicht noch Schlimmeres Befürchten?

    War die Annexion der Krim nicht eine Art Notbeitritt zu Russland, so wie es auch die EU im Auftrag der Ostküste für die ganze Ukraine ventilierte?

    Und hat man auch schon vergessen, dass durch den "Maidan-Aufstand" ein demokratisch gewählter Präsident vertrieben wurde, der nur der falschen Ethnie, der russischen, angehörte?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    10. April 2016 07:29

    Da ist es wieder - das Lieblingsthema vom A.U. - die Ukraine und die pösen Russen. Der Großteil der mündigen - noch nicht gehirngewaschenen Bürgern weiß mit Sicherheit, dass am Ukraine-Horror nicht die Russen die Drahtzieher waren.

    Aber was dann? Gibt es Pluspunkte vom Onkel Rothschild, wenn man solche Märchen erzählt? Oder muss man schon um seinen Blog oder gar die körperliche Unversehrtheit fürchten, wenn man nicht in den Chor der Manipulationselite einstimmt und Lügen über Putin & Co berichtet?

    Hingegen dass sich unser noch-Bundespräse in einem Wirbel hinein redet, ist nicht neu. Der hat es im letzten Jahr auch souverän geschafft, in Bregenz die Salzburger Festspiele zu eröffnen.


alle Kommentare

  1. Gennadi (kein Partner)
    11. April 2016 19:14

    Putin steckt sehr viel Geld in seine Blogger-Herde.
    Deshalb kann man über das Thema Ukraine kaum wo diskutieren lassen.

  2. Gennadi (kein Partner)
    11. April 2016 19:03

    Putin zahlt gut...

    Natürlich hat es auf der Krim ein Referendum gegeben. Alle durften abstimmen, die einen russischen Pass hatten. Das waren auch die Soldaten von dreieinhalb russischen Divisionen.
    Nicht abstimmen durften die Ukrainer. Das hatte dem Ewald Stadler ja so gut gefallen.

  3. fxs (kein Partner)
    10. April 2016 17:53

    Hab ich was übersehen?
    Gilt der Vertrag zwisachen der Ukraine und Russland über die Benutzung des Marinestützpunktes auf der Krim nicht mehr?
    Wie sonst kann die russische Armee in der Krim völkerrechtlich einmarschieren, wenn durch diese zwischenstaaliche Verträge zwischen Russland und der Ukraine geregelt ist, dass die russische Marine auf der Krim stationiert ist. Da Marinestützpunkte üblicherweise auch militärisch bewacht werden, ist doch klar, dass die russische Armee im Rahmen dieser Verträge vertragskonform Einheiten auf der Krim stehen hat.

    • Gennadi (kein Partner)
      11. April 2016 19:05

      Richtig, dieser Vertrag wurde von Putin gekündigt.
      Die Russen waren mit 3 Divisionen einmarschiert, Teile einer Luftlandedivision hatten die Landverbindung der Halbinsel abgesichert.
      Nix mit vertragskonform.

    • roman (kein Partner)
      12. April 2016 10:36

      Tagelang über die Fähre der Stadt Kerch hat Putin seine Kollaborateure Tag und Nacht auf die Krim übergesetzt

  4. MLH (kein Partner)
    10. April 2016 16:44

    Sg. Herr Dr. Unterberger,
    ich schätze sie sehr und lese ihre Artikel gerne. Aber bitte überdenken sie ihre Position zu Russland. Versuchen sie es wenigstens als Denkmöglichtkeit miteinzubeziehen, dass die USA sich agressiv verhält und Russland eigentlich in der Verteidigungsposition ist.
    Die ganze Wahrheit kennen wir wahrscheinlich beide nicht, daher können wir auch nicht mit Sicherheit ausschließen, das die USA der Agressor sind.

    Mit besten Grüßen

    • Gennadi (kein Partner)
      11. April 2016 19:07

      Klar sind die USA der Aggressor. Weil sie nach Georgien und auf die Krim und in den Donbass einmarschierten.

      Putin zahlt gut...

  5. Gasthörer (kein Partner)
    10. April 2016 16:32

    Igendwie fällt mir das Ulrike Meinhof zugeschriebene Zitat ein, wenn ich AUs Suada lese:

    Wir können ihn nicht zwingen, die Wahrheit zu sagen. Wir können ihn aber dazu bringen, immer dreister zu lügen.“

  6. große Trauer (kein Partner)
    10. April 2016 16:13

    Mit großer Trauer gibt der Rechte Sektor bekannt, dass unser geliebter Führer, der ukrainische Ministerpräsident Arsenij Jazenjuk, seinen Rücktritt erklärt hat. In der Ukraine ist die Sonne vom Himmel gefallen.

  7. Dr. Knölge (kein Partner)
    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. April 2016 13:56

      Ich will hier nur zu den Punkten 4 und 5 von AU Stellung nehmen:
      Russland hat immer zuverlässig Gas geliefert. Der Vorwurf des Gegenteiligen ist schlicht falsch. Erinnern wir uns: Es war die Ukraine, die immer wieder die vertraglichen Vereinbarungen nicht eingehalten hat. Es war Timoschenko, die das Gas über ihre Firmen ins Land leitete und sich dabei unmäßig bereicherte auf Kosten ihrer Landsleute. Es war die Ukraine, die nach wiederholter Schließung der Gasleitungen wegen ausstehender Zahlungen das für westliche Länder bestimmte Gas drosselte und den Westen, übrigens sehr erfolgreich, erpresste. Schließlich zahlen wir heute das ukrainische Gas, als Kredit verbrämt. Und der bevorstehende Boom des Flüssiggases hat mit dem Überangebot für dramatisch fallende Preise gesorgt, weshalb Russland jetzt Probleme hat. Daß die Chinesen nun preiswerteres Gas bekommen werden, hat sicherlich mehr damit zu tun als mit der behaupteten Unzuverlässigkeit. Hat Russland denn durch die Nordseepipeline nicht zuverlässig geliefert? Für mich ist klar: Die Politik des Westens gegenüber Russland ist grundfalsch und heuchlerisch. Der angerichtete Schaden ist noch kaum bezifferbar.
      Im übrigen empfinde ich Genugtuung darüber, daß AU hier ein scharfer Gegenwind ins Gesicht bläst.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. April 2016 14:02

      Oh je. Natürlich Ostseepipeline.

  8. fewe (kein Partner)
    10. April 2016 13:05

    Was man übrigens im Zusammenhang mit der Ukraine nie hört ist, dass mit dem Anschluss der Ukraine auch Tschernobyl in der EU ist. Eine zusätzliche Sache für die wohl viel Geld verbraten werden kann, das wir erarbeiten müssen.

  9. Gasthörer (kein Partner)
    10. April 2016 12:52

    Atom..., bitte:
    Hochinteressante Duko, privat von einer mutigen Frau, Gaby Weber, produziert. Nun hat sie ein Einreiseverbot in die USA

    auf youtube abrufbar unter:

    "Krater für den Frieden"

    -Wie der militärisch-industrielle Komplex die Abrüstung überlebte-

    Doch durch gezielte Provokationen änderten die USA den Lauf der Geschichte zu Lasten Russlands, Deutschlands und Europas für die nächsten 29 Jahre. WIE? und WARUM? Wie gelang es den USA, die Abrüstung und ein neutrales Gesamtdeutschland zum Scheitern zu bringen? Warum werden wichtige Atomversuche in Patagonien bis heute verschwiegen, dafür aber eine „heldenhafte Entführung“ eines Nazi-Kriegsverbrechers durch den Mossad erfunden?

  10. Torres (kein Partner)
    10. April 2016 10:05

    Zwei dem Krim-Problem ganz ähnliche Vergleiche: Bekanntlich hält England seit 1833 die Falkland-Inseln besetzt, die geographisch wohl eindeutig zu Argentinien gehören. An den Krieg 1982 erinnern sich zweifellos noch die Älteren unter uns. Und was tat England (Thatcher) gleich nach dem Sieg? Es wurde eine Volksabstimmung abgehalten, wobei sich über 90% für einen Verbleib bei Großbritannien aussprachen. Und seitdem ist Ruhe, das Ergebnis wird weltweit anerkannt (natürlich außer in Argentinien). Ganz ähnlich ist die Lage in Gibraltar: gehört geographisch zu Spanien, seit 1704 von England besetzt, Bevölkerung ist für England, also allgemein anerkannt (außer Spanien natürlich).

    • AU-Kriegspropaganda (kein Partner)
      10. April 2016 11:14

      Viele alte Nazis haben die Niederlage bei Stalingrad noch immer nicht verkraftet.

    • fewe (kein Partner)
      10. April 2016 13:10

      @AU-Kriegspropaganda: Ja, ich hatte auch einige in der Familie, die in Stalingrad waren. Das waren aber keine alten Nazis sondern die hatten viele ihrer Freunde dort verloren. Es sind ja nur sehr wenige zurückgekommen.

      Blöd reden in diese Richtung ist aber politisch korrekt. Sehr brav.

    • Dr. Knölge (kein Partner)
      10. April 2016 13:34

      AU-Kriegspropaganda

      Was maßen Sie sich an? Mein Vater wurde aus der Uni regelrecht verschleppt, bekam eine sehr kurze Grundausbildung verpaßt und wurde im Rang eines Obergefreiten nach Stalingrad verschickt. Er kam zurück und hatte einiges nicht verkraftet, aber die Niederlage war es ganz sicher nicht. Und Sie meinen, ihn einen Nazi nennen zu dürfen?

    • AU-Kriegspropaganda (kein Partner)
      10. April 2016 14:53

      @ fewe
      Dieser Blog ist vor allem für das Schüren des Hasses gegen Russland bekannt.
      Natürlich hat dieser Hass, für den AU bekannt ist, historische Vorläufer...

    • glockenblumen
      11. April 2016 13:41

      @ fewe, Dr. Knölge

      *************************************

    • Gennadi (kein Partner)
      11. April 2016 19:12

      Geographisch gehört auch die Türkei zu Asien. Aber Geographie wird nicht mehr unterrichtet.
      Geographisch gehören auch Ceuta und Mellila zu Afrika. Geographisch gehört der Gaza-Streifen zu Ägypten. Aber die wollen die Hamas nicht. Geographisch gehört Eritrea zu Äthiopien. Geographisch gehört Nepal zu Indien. Geographisch gehören die Kurilen zu Japan.
      Oh - und geographisch gehört Cuba zu den USA.
      Man könnte es endlos (und unfruchtbar) weiterspinnen.

  11. NS-NATO-General Heusinger (kein Partner)
    10. April 2016 09:45

    Es ist kein Zufall, dass höchste NAZI-Militärs nach dem raschen Ende des „Tausendjährigen Reichs" zu höchsten NATO-Militärs wurden, wie etwa Adolf Bruno Heinrich Ernst Heusinger.

    - Unter NS-Führung war Adolf Bruno Heinrich Ernst Heusinger Chef der Operationsabteilung des Generalstabes im Oberkommando des Nazi-Heeres und Chefstratege des Hitlerschen Ostfeldzuges.

    - Unter US-Führung war Adolf Bruno Heinrich Ernst Heusinger von 1961 bis 1964 Vorsitzender des NATO-Militärausschusses in Washington D.C.

    h t t p : / / w w w . kreuz-net.at/index.php?id=602

    • Neo-Nazi-Kollaborateur (kein Partner)
      10. April 2016 09:51

      Die Neonazis aus dem US-amerikanischen Fußabtreter vor den Toren Rußlands, aus der Ukraine, bedanken sich beim Blogger für das Unterstützungsfeuer!

      Wie sagte schon Julia Timoschenko: „Wir sollten die verdammten Russen töten!”

  12. daLUPO (kein Partner)
    10. April 2016 08:18

    Mich erinnert die Krim stark an Südtirol, wo über die Köpfe der ansässigen Bevölkerung hinweg entschieden wird. Bereits am Majdan hat man gesehen wie gespalten dieses Land ist.

    Ich bin mir nicht sicher, wenn man die europäische Bevölkerung fragt, ob es da auch zu Sanktionen käme. Die Politiker entscheiden nicht immer als Volksvertreter, gerade jene in Brüssel die Lobbyisten näher sind als dem Volk.

  13. Knut (kein Partner)
    10. April 2016 07:29

    Da ist es wieder - das Lieblingsthema vom A.U. - die Ukraine und die pösen Russen. Der Großteil der mündigen - noch nicht gehirngewaschenen Bürgern weiß mit Sicherheit, dass am Ukraine-Horror nicht die Russen die Drahtzieher waren.

    Aber was dann? Gibt es Pluspunkte vom Onkel Rothschild, wenn man solche Märchen erzählt? Oder muss man schon um seinen Blog oder gar die körperliche Unversehrtheit fürchten, wenn man nicht in den Chor der Manipulationselite einstimmt und Lügen über Putin & Co berichtet?

    Hingegen dass sich unser noch-Bundespräse in einem Wirbel hinein redet, ist nicht neu. Der hat es im letzten Jahr auch souverän geschafft, in Bregenz die Salzburger Festspiele zu eröffnen.

  14. Holmes (kein Partner)
    10. April 2016 07:20

    Bei derartigen Blog-Einträgen hat wieder einmal die Stunde der Putin-Trolle geschlagen - unter dem Stichwort "Troll Armee" kann man bei Wikipedia nachlesen, wie diese "arbeiten".

  15. fewe (kein Partner)
    10. April 2016 03:17

    Ja, Atomwaffen sind der ultimative Schutz. Das hätte die Ukraine nicht aufgeben dürfen. So wenig Sympathien ich für Nordkorea habe, aber diesbezüglich handeln die klug. Die USA wird die nie angreifen, und damit haben sie Ruhe.

    Ich mag Fischer nicht, aber ich glaube, der Russland-Besuch war nicht so schlecht. Österreich hatte immer recht gute Verbindungen zur Russland. Mir sind die Russen sympathischer als die USA mit ihren ständigen Vernichtungsfeldzügen und Besetzen von weiten Teilen Europas. Kein Staat ist wirklich gut, leider. Die Russen sind nicht die schlimmsten.

    Die Krim wurde mit Volksabstimmung angeschlossen. Vielleicht war die Wahl gefälscht, aber das sind sie bei uns evtl. auch.

  16. 3. Weltkrieg (kein Partner)
    10. April 2016 01:10

    Das euro-ukrainische Projekt ist abgestürzt und ausgebrannt wie die Hindenburg. Die Menschen in Europa sind die ukrainischen Neonazis leid. Deutschland ist nichts als ein Atomwaffenstützpunkt der USA. Bravo, Europa – du hast dir gerade ein gigantisches Fadenkreuz auf die Stirn gemalt!

    Nicht die Ukraine ist Europa geworden, Europa wurde zur Ukraine.

    Willkommen in der wirklichen Welt, EU!

    h t t p : / / vineyardsaker.de/ukraine/der-selbstmord-der-eu-durch-wirklichkeitsverleugung/#more-4625

    • Friedensprojekt (kein Partner)
      10. April 2016 01:57

      Die EU hat das, was sie für einen Krieg gegen Russland braucht, schlicht nicht in den Knochen. Europa wird ausgelöscht werden. Dann herrscht endlich Frieden!

    • Gasthörer (kein Partner)
      10. April 2016 13:08

      Wenn schon einzelne europäische Staaten nicht allzu klug handeln, scheint die EU der Garant dafür zu sein, den jeweils dümmsten gemeinsamen Nenner zu Tage zu fördern. Wenn er nur den USA nützt.
      Es ist doch logisch, dass die USA bis zum letzten Europäer in Europa gegen ein bislang hoch rational agierendes Russlang kämpfen würden. Und US-Atomwaffen in Deutschland und Polen sind/wären die Garantie dafür, dass wir innerhalb von Minuten nach Beginn der ersten Phase eines solchen Konflikts in einer atomaren Hölle verrecken würden. Militärstrategisch sind die Russen geradezu dazu gezwungen die nächstgelegenen atomaren Betrohungen bei Beginn der heißen Phase zu neutralisieren. Alles andere wäre Selbstmord für sie. Angesichts der aggressiven, hybriden US-Einkreisungspolitik, könnte man es ihnen einen Präventischlag kaum verübeln,
      Und wir betteln geradezu darum - unser patriotischer Amerikaner mit öster. Pass zuvorderst.

      Zitat aus dem guten Beitrag.

      "Bravo, Europa – du hast dir gerade ein gigantisches Fadenkreuz auf die Stirn gemalt!

      In den westlichen Medien wird darüber natürlich wenig berichtet, und so ist sich die Öffentlichkeit kaum der Tatsache bewusst, dass die Russen, während die NATO und westliche Politiker vorgaben, hart zu spielen, und versuchten, Russland zu erschrecken, beschlossen, diese Drohungen ernst zu nehmen und wirkliche, praktische Handlungen unternahmen."

  17. machmuss verschiebnix
    08. April 2016 17:29

    Die Benutzung des Militär-Stüzpunktes auf der Krim war den Russen vertraglich zugesichert,
    wurde dann aber einseitig von der Ukraine gebrochen, weil die Amis dort einen NATO-
    Stützpunkt aufziehen wollten .

    Außerdem muß man dem neuen, post-sovietischen Russland (seit Putin) zugestehen,
    wesentlich friedlicher und zugänglicher zu sein, vor allem aber weit vernünftiger
    in zwischenstaatlichen Gebarungen als die USA (gib uns die Krim, oder wir vernichten Dich).

    Aber die Chinesen werden den Cowboys ihre eigene Medizin verabreichen, und das gar
    nicht zaghaft .

    • brechstange
      09. April 2016 08:30

      Bitte um Quellenangabe, dass die Nato auf der Krim einen Militärstützpunkt aufziehen wollten.

    • Charlesmagne
      09. April 2016 09:54

      Wahrscheinlich hätte ihnen vorerst einmal schon genügt, dass die Russen dort keinen mehr haben. Deshalb ist es von nur geringer Bedeutung ob es konkrete Pläne gegeben hat dort gleich einen NATO-Stützpunkt aufzubauen. Aber wie heißt es so schön auf Englisch: "in the long run"!

    • machmuss verschiebnix
      09. April 2016 17:46

      Die ganz Uraine-Geschichte stinkt nach US-Planspiel - die hatten schon am Anfang
      der "Krise" ihre Academi-Söldner ( früher Blackwater) vor Ort und das Manöver
      der NAT'O (siehe Link ) war auch kein Zufall.

      Wenn Putin bzw die Leute auf der Krim selber nicht massiv gegen ihre "Befreiung"
      aufgetreten wären, dann hätten die Amis dort Stellung bezogen und wären NIE
      wieder abgezogen ( natürlich nur zum Wohl der Krim-Russen [ pfft ]

      http://www.ag-friedensforschung.de/regionen/Ukraine/krim.html

  18. Bob
    08. April 2016 16:45

    OT
    Die Grüninen im EU Parlament wollen nationale Volksabstimmungen die die EU betreffen verbieten. Die ÖVP sieht das ähnlich.
    Somit ist wäre die Superdiktatur geboren. Nicht gewählte Mandatare können gewählte nationale Abgeordnete vor sich hertreiben, wie es ihnen beliebt!

  19. cicero
    08. April 2016 16:17

    Die Arsenij Jazenjuk Stiftung istt verschwunden
    Seit 27. Februar 2014 ist Arsenij Jazenjuk der "Ministerpräsident" des illegalen Regimes der Ukraine. Wie wir aus dem abgehörten Nuland- Pyatt Telefongespräch erfahren haben, ist er der Wunschkandidat von Victoria "Fuck the EU" Nuland und der Wunsch des amerikanischen Aussenminsterium wurde mit dem faschistischen Putsch erfüllt.
    Wie wir wissen, vergisst das Internet nichts und deshalb gibt es noch einen Screen-Shot der Webseite. Was sehen wir dort? Interessant ist die Liste der Partner dieser Stiftung. Man kann sagen, es sind die üblichen Verdächtigen. Ist das der Grund warum die Existenz der Stiftung geleugnet wird und die Spuren vernichtet wurden?
    Ein Ausschnitt der Liste der Partner:
    - Victor Pinchuk Foundation
    - Black Sea Trust for Regional Cooperation - A Project of the German Marshall Fund
    - Chatnam House
    - International Renaissance Foundation
    - NATO Information and Documentation Centre
    - Departement of State, United States of America
    - Polnische Regierung
    - NED National Endowment for Democracy
    - Horizon Capital
    - Swedbank

    Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Die Arsenij Jazenjuk Stiftung ist verschwunden http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2014/03/die-arsenij-jazenjuk-stiftung-ist.html#ixzz45FDC8YUe

  20. Erich Bauer
    08. April 2016 15:10

    Da in den Postings sehr oft die EU (=„Phantom“, Anm.d.Verf.) erwähnt wird – notgedrungen und gelitten wegen der „Ukraine-Ambitionen“ – erlaube ich mir auf einen Artikel von Gérard Bökenkamp, erschienen im ef-magazin, hinzuweisen.

    Die Länge des Artikels erlaubt es mir nicht, ihn in seiner Gesamtheit hier reinzustellen. Könnte ihn mir aber durchaus als „Gastkommentar“ vorstellen. Daher kopiere ich nur die Schlussfolgerungen des Autors. Die vorangehende Entwicklungen und Entwicklungsstadien dahin - seit 1975 – spare ich aus.

    Der Ordnung halber, liefere ich den Link zu diesem Artikel. Allerdings, Normalsterbliche (=„Nicht-Abonnenten“) haben keinen ausreichenden Zugriff. Trotzdem, es könnte ja sein, dass der eine oder die andere Eingeweihte (=Abonnent) auch hier sich findet…

    DIE BRITISCHE VISION VON EUROPA
    Staatenbund statt Bundesstaat

    (Auszug):

    KOOPERATIVE SOUVERÄNITÄT

    Diese Herangehensweise könnte vielleicht am besten als das „Konzept kooperativer Souveränität“ bezeichnet werden. Das im Gegensatz zur konfrontativen Souveränität, die für das Staatensystem Europa im 19. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts kennzeichnend war. Es geht nach wie vor um die Suche nach einem angemessenen politischen Rahmen für den europäischen Kontinent. Die Konfrontation zwischen den Nationalstaaten hat im 20. Jahrhundert in die Katastrophe geführt. Der europäische Bundesstaat hingegen erscheint als ein zu enges und der Vielgestaltigkeit Europas unangemessenes Korsett, in das sich die europäischen Staaten nicht hineinzwängen lassen und auch nicht hineingezwängt werden sollten. Die britische Konzeption eines nach innen und außen flexiblen Staatenbundes erscheint demgegenüber realistischer und angemessener als die Idee vom europäischen Bundesstaat.

    http://ef-magazin.de/2016/04/08/8733-eu-politik-die-britische-vision-von-europa

  21. Undine
    08. April 2016 14:47

    OT---aber heute erfuhr ich im Mittagsjournal, daß SYRIENS NACHBAR EUROPA sei, und Europa deshalb die Pflicht habe, alle Flüchtlinge aufzunehmen. Komisch, bisher war ich immer der Meinung, Syriens Nachbarn seien die TÜRKEI, IRAK, ISRAEL, LIBANON und JORDANIEN!

    Warum eigentlich nehmen diese FÜNF unmittelbaren Nachbarn nicht alle Flüchtlinge auf? Da hätten diese auch gar nicht weit nachhause nach Syrien, wenn einmal dieser Krieg vorbei ist, um das Land wieder aufzubauen! Und Geld für SCHLEPPER müßten die Flüchtlinge auch nicht ausgeben. Zudem wären, mit Ausnahme Israels (so wie auch wir), alle Nachbarländer moslemisch.

    PS: Vor Schreck über diese Meldung merkte ich mir nicht, aus wessen Mund diese Nachricht von Europas rätselhafter Nachbarschaft zu Syrien kam. Naja, irgendein "renommierter ORF-Experte" wird es halt gewesen sein.

    PPS: Von UHBP Fischer hab' ich bisher nur gewundene Reden gehört, so, wie sich dieser Mensch halt immer windet.

  22. Ingrid Bittner
    08. April 2016 13:24

    Wie immer, bei mir geht’s fast nie um die Theorie, sondern um die Praxis, so auch bei der Ukraine:

    Frau Margot Kretzschmar (eine liebe Freundin von mir) hat über 14 Jahre Kinder aus Tschernobyl nach Bad Ischl gebracht, um ihnen ein paar Wochen unbeschwertes Leben zu ermöglichen. Mittlerweile ist die Dame etwas in die Jahre gekommen und so kann sie ständige Aktionen nicht mehr bewältigen, aber wenn man sie braucht, ist sie da.
    Und so war es im Jänner 2015 wieder, ein verzweifelter Brief aus Kiew – von „ihrer“ Internatsschule ist gekommen, weil dort durch einen Wasserschaden ein Kurzschluss entstand und an dem Haus enormer Schaden entstanden ist.
    In dieser Internatsschule werden Kinder betreut, die durch Tschernobyl das Augenlicht teilweise oder ganz verloren haben, die Netzhautablösungen haben, Kinder, die an Leukämie leiden und auch einige Kinder, die geistig behindert sind.
    Bedauerlicherweise ist das Thema Tschernobyl ja nach beinah 30 Jahren eigentlich kein Thema mehr, obwohl, wie man sieht die Kinder noch immer die Folgen davon tragen.
    In ganz kurzer Zeit haben wir es geschafft, dass doch etliche Tausender zusammengekommen sind, die am Herr Baumeister Zeppetzauer aus Bad Ischl nach Kiew mitnehmen konnte.
    Ich habe mich jetzt doch einige Zeit mit dieser Schule beschäftigt, wir bekamen von der Familie Zeppetzauer geschildert, wie es momentan dort ausschaut, wobei sehr hilfreich ist, dass die Partnerin von Herrn Zeppetzauer Ukrainerin ist und daher die Sprache spricht, was natürlich unbestritten mehr Erfolg verspricht, als wenn man irgendwem von dort um Hilfe ersuchen muss. Einerseits ein Sachverständiger und andererseits die Partnerin mit den Sprachkenntnissen (sie spricht u. a. neben deutsch auch russisch), das ist günstig.
    Mit den wirklichen Renovierungsarbeiten konnte natürlich erst nach längerer Zeit begonnen werden, weil die Holztramdecken und das Mauerwerk zuerst austrocknen mussten. Im Juli waren Ferien und dann wurde gearbeitet, wobei natürlich alle, die irgendwie mit der Schule verbandelt sind, mitgeholfen haben.
    Es ist so, dass u. a. die Lehrer von ihrem mickrigen Gehalt auch noch etwas abknapsen müssen, damit die Kinder ernährt werden können.
    Um Kosten zu sparen, werden die Kinder in den Ferien auch zu „Paten“ geschickt, damit man das Gebäude nicht heizen muss usw. usw. – Umstände also, die kaum vorstellbar sind.
    Jetzt, nach einem Jahr ist der Abschlussbericht gekommen, was wie mit dem Geld gemacht wurde.
    Natürlich reichten die ca. 9.000 Euro, die wir zusammengeschnorrt haben, nicht aus, um da ganz großartig zu renovieren, was mit diesem Geld machbar war, wurde gemacht. Der laufende Betrieb dieser Internatsschule für die augenkranken Kinder geht so recht und schlecht.
    Wir hätten es auch geschafft, Winterschuhe für die Kinder aufzutreiben, aber der Transport dorthin ist erstens teuer und es kommt natürlich nur ein Bruchteil von dem an, was man aufgegeben hat.

    Man kann die Ukraine und die politischen Umstände dort so und so sehen. Ich seh sie so, wie gerade geschildert.

  23. Josef Maierhofer
    08. April 2016 12:40

    Immerhin hat in der Krim eine große Mehrheit, außer die Krimtartaren, die haben die Abstimmung boykottiert damals, für den Anschluss an Russland gestimmt, etwa zu vergleichen mit der Wiedervereinigung Deutschlands.

    Immerhin hat es in der Ukraine Frieden gegeben, bis man die von USA bezahlten Berufsdemonstranten samt ca. 100 Ermordeten dort (so wie in Syrien, dort hat man gleich eine ganze Opposition konstruiert, eine Kriegspartei) mobilisiert hat, und einen legal gewählten Präsidenten verjagt hat und amerikanische Minister in der Ukraine installiert hat. Wie wird das völkerrechtlich interpretiert, das würde mich schon interessieren.

    Ja, völkerrechtwidrig war der Einmarsch der russischen Truppen in der Krim schon, aber eine Abstimmung wäre in der Ukraine ja gar nicht möglich gewesen.

    Wenn Russland Interesse an einem Ende der Selbstsanktionen der Europäer gegen sich selbst, die immerhin der logische Handelspartner der Russen wären, hätten, dann könnten sie ja einen Vorschlag machen, in der Krim nochmals abstimmen zu lassen und das sehr kurzfristig, damit die Manipulationsmaschinerie nicht allzu lange einwirken kann dort. Das könnten dann die 'Sanktionierer' überwachen und beobachten.

    Nachdem die Krim aber in Ruhe und Frieden lebt, nehme ich auch an, dass die damalige Abstimmung echt war und nicht manipuliert.

    Komisch, stets stehen Europäer in Moskau vor Putin und 'jeiern' herum wegen der Sanktionen, die sie selbst sich auferlegt haben. So pervers können nur die zerrissenen Europäer sein, die sich gerne vom Großkapital der USA einverleiben lassen, aber selbst nicht wissen, wer sie sind, wo sie hingehören, in welcher Weltgegend sie leben, ja sogar sich die eigenen Feinde einladen und die Islamisierung gegen sich selbst betreiben.

    In der Ukraine gibt es Bodenschätze, die sich das amerikanische Großkapital krallen will und auch tut, in Syrien und im Irak gibt es Erdöl, die sich diese 'Geldeliten' krallen, sogar mittels Förderung von Saudiarabien (Waffenlieferung im Wert von 190 Milliarden Dollar unlängst) und vom IS, den man nun nicht mehr offiziell fördert, sondern 'offiziell' 'bekämpft' (eigentlich bekämpft man Russland, weil es dort noch mehr Bodenschätze gibt) und Türkei, die dem IS das Öl abkaufen oder es getan haben.

    Und wir Europäer nennen uns nicht Europäer, sondern 'westlich orientiert' und meinen damit unser Vasallentum für die USA, wobei Deutschland ja tatsächlich von den USA militärisch besetzt ist.

    Wer die Dinge nicht beim Namen nennt, sondern beim falschen Namen, der richtet Unheil an, oder unterliegt einer Ideologie, die natürlich auch Unheil anrichtet.

    Also das möchte ich alles zu bedenken geben, nicht weil ich ein 'Putinfreund oder Putinversteher' bin, sondern, weil ich mir nicht Teilsituationen, sondern Gesamtsituationen, ansehe und immer wieder feststellen muss, dass der Kriegstreiber aus den USA kommt und zwar nie uneigennützig, und feststellen muss, dass alles zusammenhängt.

  24. Zeu pater Eelioste
    08. April 2016 12:40

    AU wieder einmal in seinem Element. Er hetzt gegen Russland, Putin und die "völkerrechtswidrige Annexion" der Krim.

    Und was ist eigentlich mit der völkerrechtswidrigen Annexion Süd-Tirols, hm, Herr Unterberger?

  25. Leopold Franz
    08. April 2016 12:35

    Ich darf Albrecht Schachtschneider mit "Ukraine, Krim, Russland - Annexion oder Sezession" oder "Der Kampf um die Krim als Problem des Staats- und Völkerrechtes" auf www.wissensmanufaktur. net empfehlen. Die Verknüpfung ist mir leider nicht gelungen.

  26. Undine
    08. April 2016 11:57

    Die RUSSEN sind nun einmal unsere NACHBARN, und wir täten gut daran, uns um freundschaftliche Nachbarschaft zu bemühen. Wer mit Nachbarn nicht in Frieden lebt, wer sie sich MUTWILLIG auf Druck falscher Freunde zu Feinden macht, hat keine ruhige Minute mehr!

    Ich betrachte---gleich aus mehreren Gründen!---die Russen als unsere Freunde. Ich möchte nicht, daß wir auf BEFEHL FALSCHER FREUNDE uns die Russen zu FEINDEN machen. Uns verbindet geschichtlich und kulturell wesentlich mehr als uns trennt. Wer genau sie uns entfremdet und in zwei Weltkriegen zu Feinden gemacht hat, sei hier aus mehrlei Gründen nicht erwähnt. Nur so viel: Alles Negative kommt immer aus einem bestimmten Nest, in dem immer Zwietracht gesät und verbreitet wird.

    Unsere wahren FEINDE sind die in die EU, v.a. aber nach D und Ö EINGESCHLEUSTEN Millionen MOSLEMS! Der ISLAM GEHÖRT NICHT zu UNS---als VERBÜNDETE gegen die uns aufgezwungene ISLAMISIERUNG brauchen wir die RUSSEN als NACHBARN und FREUNDE und nicht die USA, denn dort sitzen die Pharisäer!

    • glockenblumen
      08. April 2016 13:40

      @ Undine

      Sie sprechen mir aus der Seele!********

    • Charlesmagne
      08. April 2016 14:05

      @Undine: zu diesem und Ihrem vorigen Kommentar: ************************

    • logiker2
      08. April 2016 16:07

      @Undine,
      genau so ist es ***********, absolut rätselhaftes heutiges Tagebuch zu den sonstigen der Wahrheit verpflichtenden Beiträge unseres Blobmasters.

  27. Undine
    08. April 2016 11:36

    Zu den schwachsinnigen Sanktionen, die die EU auf Druck der USA über Rußland verhängt hat: Den USA erwächst dadurch kein Schaden, aber uns, ihre willig gemachten HANDLANGER, treffen sie voll und ganz, obwohl wir uns solche Mätzchen finanziell gar nicht leisten können. Aber die NIBELUNGENTREUE gegenüber der verdammten EU und den sie dirigierenden USA hält jede Vernunft von uns fern.

    Diese uns massiv schadende BLOCKADE gehörte längst gebrochen, aber unsere devoten Politiker trauen sich nicht---"Was sollen denn da die anderen sagen"! Dabei wäre es in diesem Fall einmal höchst angebracht, die VORREITERROLLE zu spielen! Aber leider ist es so:

    Die NATIONALSTAATEN sind ENTMÜNDIGT worden!
    Die SACHWALTERSCHAFT haben die USA übernommen.

  28. cicero
    08. April 2016 10:57

    Hier wird Nordkorea das Recht auf Atombomben zugestanden. Nordkorea sollte unter Mc Athur mit A-Bomben angegriffen werden, nur durch den Einspruch des Präsidenten wurde das verhindert, aber es ist weiter ein Erstangriffsziel. Da gilt sogar nach dem Völkerrecht die Selbstverteidigung des Bedrohten. Ein Atomkrieg im Fernen Osten ist mir allemal lieber als in Europa. Tschernobyl in der Ukraine hat den Politikmachern das Fürchten gelehrt, ein kleines Atomkriegerl offenbar nicht.
    "Besuchen sie Europa, solange es noch steht" ist die neue Hymne der Liberalen Freimaurer.

  29. Helmut Oswald
    08. April 2016 10:40

    Dieser Kommentar ist eine einzige große außenpolitische und völkerrechtliche Fehlbeurteilung. Er überzeugt nicht, und zwar aus Gründen die bereits so oft genannt wurden, daß ihre Wiederholung nur noch langweilt, weil dem Bestehenden nichts Neues hinzuzufügen ist. Aber offenbar folgt er der massenpsychologischen Devise, daß die Wiederholung (steter Tropfen höhlt den Stein) zumindest irgendwann wirkt. Pech für den Autor nur, daß der Blog keine Massen anspricht, sondern Bildungsbürger. Die sind nicht primitiv genug für diese Methode und warten auf ein stichhaltiges Argument. Solange sie dies nicht erkennen können - schade um die Zeit.

    • socrates
      08. April 2016 10:59

      Weil nicht sein kann was nicht sein darf!

    • Karl Knaller
      08. April 2016 12:19

      Na ja, Herr Oswald: wenigstens bei EINEM Bildungsbürger hat der stete Tropfen den Stein gehöhlt, nämlich beim Michler-Vatterl (aka Wertkonservativer). Der - obgleich doch zweifellos als Bildungsbürger ausgewiesen (oder?) - ist also Ihrer Meinung nach "primitiv genug für diese Methode"?

    • Scheherazade
      08. April 2016 17:34

      @ Karl Knaller:
      Treffer, versenkt!
      :-D

    • hornet
      09. April 2016 11:03

      Ist mir ein Argument entgangen oder gabes keines?

    • Shalom (kein Partner)
      10. April 2016 10:42

      Karl Knaller, Korrektur! Der Begriff "Bildungsbürger" setzt "Bildung" voraus. Bildung bezeichnet die Formung des Menschen im Hinblick auf sein „Menschsein“, seiner geistigen Fähigkeiten. Der Begriff bezieht sich sowohl auf den Prozess („sich bilden“) als auch auf den Zustand („gebildet sein“). Dabei entspricht die zweite Bedeutung einem bestimmten Bildungsideal (zum Beispiel dem humboldtschen Bildungsideal), das im Laufe des Bildungsprozesses angestrebt wird. Ein Zeichen der Bildung, das nahezu allen Bildungstheorien gemein ist, lässt sich umschreiben als das reflektierte Verhältnis zu sich, zu anderen und zur Welt.
      Der moderne dynamische und ganzheitliche Bildungsbegriff steht für den lebensbegleitenden Entwicklungsprozess des Menschen, bei dem er seine geistigen, kulturellen und lebenspraktischen Fähigkeiten sowie seine persönlichen und sozialen Kompetenzen erweitert. Definition lt. Wikipedia.

      Folgt man dem Sinn des letzten Absatzes, so ist der WK kein "Bildungsbürger".

    • Karl Knaller
      14. April 2016 20:50

      @Shalom
      Wow! *********
      Ich kann nur hoffen, Michler-Vatterl hat Ihren Beitrag nicht mehr gelesen. Er ist sonst imstand' und tut sich was an...

  30. franz-josef
    08. April 2016 10:24

    Schon vergessen? Hier der Originalmitschnitt des Youtube videos mit dem Ashton-Telefonat.

    Schmutzige Hände
    Schützen vom Maidan: Estland bestätigt Echtheit von Ashton-Telefonat
    Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 06.03.14, 11:39 Uhr | 129 Kommentare

    Der estnische Außenminister Urmas Paet hat die Echtheit seines Telefonats mit der EU-Außenbeauftragten bestätigt. Demnach mehren sich die Indizien, dass die Scharfschützen am Maidan nicht von Janukowitsch, sondern von der neuen Regierung beauftragt wurden. Diese Regierung wird zur Stunde von der EU als Truppe von Helden gefeiert. Eigentlich gehört der Fall vor den Gerichtshof in Den Haag

    http://www.faz.net/aktuell/politik/ashton-telefonat-abgehoert-wer-waren-die-scharfschuetzen-auf-dem-majdan-12833560.html#/elections

    https://www.youtube.com/watch?v=ZEgJ0oo3OA8

  31. Konrad Loräntz
    08. April 2016 10:20

    Völkerrechtlichswidrige Annexion Hawaiis ? Quasi auch Panamas und Costa Ricas ? Absurd verlängerte Besatzung Deutschlands ? Unterstützung terroristischer Freischärler in Afghanistan, Libyen, Syrien .... Tausendfache Hinrichtungen auf fremdem Staatsgebiet ohne jedwedes Gerichtsurteil und unter Inkaufnahme der Tötung Unbeteiligter. Wäre das jetzt Putin vorzuwerfen ?
    Wenn schon, dann bitte mit gleichem Maß messen.

  32. eynhuf
    08. April 2016 09:56

    Die Lektion Nr. 10 ist wohl die schwerwiegendste. Ob Doskozil was daraus gelernt hat? Er müsste unsere Bewaffnung komplett umstellen! Außerdem wäre, mit den neuen Waffen, ein Erstschlag gegen diesen Putin zu erwägen - dann könnte Österreich wieder ruhig schlafen!

  33. oberösi
    08. April 2016 09:51

    So wie man als Presseabonnent, der auf Ortner/Taschner/Urschitz nicht verzichten will, die unsägliche Hamann hinnehmen muß, hat man hier die Auslassungen des Transatlantik-Fans AU zu akzeptieren. Mangels besserer Alternative in Österreich.

    Man weiß, was kommt, wenn Putin, Rußland oder Ukraine im Titel steht, wie das Amen im Gebet.

    Den Rest muß ich ja dann nicht mehr lesen, so wie ich auch eine Hamann nicht lese.
    Und kann getrost das Tagebuch für heute schließen.

  34. Demokraturerdulder
    08. April 2016 09:47

    Ich bin den Amerikanern dankbar, dass sie Europa vom Nationalsozialismus befreit haben. Ich bin den Amerikanern dankbar, dass sie den Kommunismus so lange in Schach gehalten haben, bis er zumindest in Europa von alleine implodiert ist. Ich habe wegen der Amerikaner mein Leben in Sicherheit und Wohlstand leben können.
    Es stimmt, dass die Amerikaner in der Türkei Raketen stationiert haben. Der Kommunismus war aber trotzdem eine menschenverachtende, blutige Diktatur, die uns bis 1989 bedroht hat und keine Demokratie wie Amerika. Den Amerikanern, die im Kampf gegen den Kommunismus ums Leben gekommen sind, spucke ich nicht aufs Grab.

    • dssm
      08. April 2016 10:07

      Sehr klug!
      Sie hätten noch erwähnen sollen, daß die restliche Welt deshalb so freundlich zu uns ist, weil im Zweifelsfalle die US-Militärmacht hinter uns steht. Gnade uns Gott, wenn sich die Amis wirklich isolationistisch werden oder zum Pazifik hin wenden!
      Erinnert sei an den schwedischen (also nicht NATO) Oberkommandierenden: Früher hätten wir jeden Angreifer (es war wohl die UdSSR gemeint) Wochenlang aufhalten können, heute können wir, wenn wir eine Woche vorher das 'Wo' und 'Wann' wissen für ein paar Tage verzögern.

    • simplicissimus
      08. April 2016 10:50

      Ich bin den Amerikanern nicht dankbar, daß sie in den ersten Weltkrieg eingegriffen haben und Europa destabilisiert haben, was den Kommunismus indirekt gestärkt und indirekt den Nationalsozialismus hervorgebracht hat.

      Zu weit gegriffen? Ich denke überhaupt nicht. Die Amis hatten sehr hohe Kredite an UK und Frkr gegeben, die sie im Fall eines Mittelmächtesieges verloren hätten und natürlich spielten auch englische Brüderlichkeit, sowie wirtschaftliche Konkurrenz zu D eine Rolle.

      Meine Position ist eine recht neutrale den Amis gegenüber.

      Die heute immer enger werdende Einkreisung Rußlands durch Natobasen treibt die Russen und Chinesen automatisch zusammen. Ist das klug??

    • Undine
      08. April 2016 11:21

      @simplicissimus

      ********************************!
      Der aus purem Eigennutz seit Jahren ersehnte und mit fatalen Tricks (LUSITANIA!) herbeigeführte Eintritt der USA in den WKI war es, der u.a. die grausamen, vernichtenden, aus RACHSUCHT geleiteten sog. "Friedensverträge" von Versailles und Saint-Germain gegenüber D und Ö hervorgebracht hatte und somit AUSLÖSER für den WKII waren. Das Motto war:

      GERMANIAM ESSE DELENDAM!

      Jetzt wirft man keine Bomben mehr ab über Deutschland---jetzt schickt man Millionen MOSLEMS, um das Land gehörig zu destabilisieren.

    • Demokraturerdulder
      08. April 2016 12:06

      Zu Simplicissimus: Zur angeblichen Kommunisförderung durch die Amerikaner möchte ich sagen: Niemand hat den Deutschen befohlen zur Destabilisierung Russlands, Lenin die Reise von der Schweiz nach Russland zu ermöglichen

      Zum Kriegseintritt Amerikas ein von Zitat Sebastian Haffner: Mit dem uneingeschränkten U-Boot-Krieg verstieß Deutschland nicht nur gegen jedes Völkerrecht, sondern provozierte auch den Kriegseintritt der USA auf Seiten der Entente-Mächte.
      .

    • simplicissimus
      08. April 2016 12:28

      Demokraturerdulder, Deutschland mußte Russland niederringen, denn der Kriegseintritt der USA, der praktisch zeitgleich mit Lenins Durchreise im April 1917 stattfand, verschob das ohnehin schon sehr ungünstige Kräfteverhälfte der Mittelmächte hin zum Unbewätigbaren. Und sehr wohl haben die USA indirekt dem Kommunismus geholfen: Durch wirtschaftliche Zerstörung und desaströser Schwächung Deutschlands und Österreichs. Sonst wären beispielsweise die größten Teile der Ukraine und Weissrußlands kaum zur Sowjetunion gekommen.

      Zum unbeschränkten U-Bootkrieg: Bruch des Völkerrechts? Teilweise vielleicht, denn haben neutrale Staaten nicht jedwede Kriegslieferungen zu unterlassen, wenn Sie unbehelligt bleiben wollen? Ist wohl auch teil des Völkerrechts. Nur Leichtgläubige mögen annehmen, daß amerkinische Schiffe keine Kriegsgüter transportiert hätten. Wer hat also das Völkerrecht zuerst gebrochen?

    • Demokraturerdulder
      08. April 2016 12:37

      Zu Simplicissumus: Da kann ich mit derselben Berechtigung sagen, dass England bei Amerika Hilfe suchen musste, weil sonst das Kräfteverhältnis ungünstig war.

    • simplicissimus
      08. April 2016 13:09

      Entschuldigung, Demokratierdulder, aber das stimmt überhaupt nicht! Das Kräfteverhältnis war über die gesamte Dauer des Kriges IMMER eindeutig zugunsten der Entente in Soldaten, Waffen, Ressourcen.
      Und England würgte die Versorgung von D durch seine Blockade, durch die weit stärkere Flotte ab.
      Bitte lesen Sie über die Geschichte des WK 1.

    • Undine
      08. April 2016 14:27

      @Demokraturerdulder

      "Mit dem uneingeschränkten U-Boot-Krieg verstieß Deutschland nicht nur gegen jedes Völkerrecht, sondern provozierte auch den Kriegseintritt der USA auf Seiten der Entente-Mächte."

      Das ist genau so eine GESCHICHTS-UM-INTERPRETATION= GeschichtsLÜGE wie die BRUTKASTENLÜGE, die den USA zum Vorwand diente, den IRAK zu bekriegen.

      Die USA haben GANZ BEWUSZT die (umgebaute!) LUSITANIA, die voller Waffen und Sprengstoff war, gegen die WARNUNG durch Kaiser Wilhelm persönlich, KEINE PASSAGIERE an Bord von Überseeschiffen zu lassen und dringend ersucht hatte, diese WARNUNG in allen Zeitungen zu drucken, was man aber ABSICHTLICH UNTERLIESZ--- diese USA haben also ABSICHTLICH MENSCHENLEBEN GEOPFERT, um ENDLICH in den Krieg eintreten zu können---die Rüstungsindustrie hatte ja schon fleißig vorgearbeitet.

      Die USA sollten im Lauf der Geschichte noch viele LÜGEN verwenden, um Krieg führen zu können---jedesmal mit vielen absichtlich geopferten unschuldigen Menschenleben.

      Was war schon der Verlust der stolzen Lusitania und der 1200 Toten verglichen mit der Sanierung der maroden Wirtschaft!

      PS: Die LUSITANIA ist nicht in erster Linie wegen der deutschen Torpedos gesunken, sondern weil der SPRENGSTOFF an Bord schwere Explosionen ausgelöst hatte!

    • simplicissimus
      08. April 2016 15:02

      Nachsatz: Es bahnte sich wegen des schrecklichen Stellungskrieges ein Patt mit Vorteilen für die Mittelmächte ab. Da alle Seiten kriegsmüde waren, wäre mit hoher Wahrscheinlichkeit ohne den US-Beitritt ein wesentlich moderaterer Friede zustande gekommen.

    • simplicissimus
      08. April 2016 15:08

      Undine, das dürfte stimmen, was Du sagst, zu leicht wird auf dieses Faktum vergessen.

    • Demokraturerdulder
      08. April 2016 16:21

      Zu Simplicissimus: Ich habe mit keiner Silbe über den Kräfteverlauf im ersten Weltkrieg geschrieben. Ich habe das geschrieben: “ Da kann ich mit derselben Berechtigung sagen, dass England bei Amerika Hilfe suchen musste, weil sonst das Kräfteverhältnis ungünstig war.

    • Undine
      08. April 2016 18:18

      Wären die sogenannten FRIEDENSVERTRÄGE 1918 nicht von HASS und RACHE diktiert, sondern maßvoll gewesen, wäre es unter GARANTIE zu keinem 2. Weltkrieg gekommen,

    • Demokraturerdulder
      08. April 2016 18:41

      zu Undine:In der Biographie über Bismarck schreibt der Historiker Franz Herre, daß die Franzosen nach 1871 hohe Zahlungen zu leisten hatten und es daher in Deutschland zu einem Wirtschaftsboom kann. Unter diesem Blickwinkel siehe ich die Friedensverträge 1918, etwas differenzierter.

    • Undine
      08. April 2016 19:01

      @Demokraturerdulder

      Wenn Sie schon ins 19 Jhdt. zurückblicken, dann lieber gleich zu NAPOLEON! Der hatte, was in deutschen Landen sicherlich kein Grund zur Freude war, diese jahrelang mit seinen mordenden und brandschatzenden Söldnern verwüstet! MIT WELCHEM RECHT?

      Frankreichs Napoleon reiht sich ein in die Liste der größten KRIEGSVERBRECHER---aber das wird ihm nie zur Last gelegt. Er hat weiterhin sein EHRENGRAB im Invalidendom.

      Und nur so nebenbei: Straßburg war eine urdeutsche Stadt! Das Heidelberger Schloß wurde von den Franzosen zur Ruine gemacht! Was hatten die Städte am Rhein alles unter den Franzosen zu erleiden.

      Also, die Ressentiments gab es auf beiden Seiten. GEWONNEN hat Frankreich; es durfte alles behalten, was es zusammengeraubt hat. Beim Saarland hat es sich die Zähne ausgebissen. Ein schwacher Trost.

    • Demokraturerdulder
      08. April 2016 19:17

      Zu Undine: Im Unterbergerartikel ging es um das Rußland heute. Auf die Verträge 1918, 1919 sind Sie gekommen

    • simplicissimus
      09. April 2016 06:30

      Demokraturerdulder, aus der Sicht Englands war es natürlich geboten, die Russen durch die Amis zu ersetzen, denn es ging England um einen TOTALEN Sieg. England war nie direkt bedroht und die Mittelmächte wollten eigentlich schon raus aus dem Krieg. Aber wir sprechen ja über die USA und diese hätten sich raushalten können, statt dessen haben sie England und Frankreich unterstützt. Massiv und bereits vor dem Kriegseintritt unter Bruch des Völkerrechts. Die 14 Punkte Wilsons waren auch nur ein schlechter Scherz. Den Amis haben wir die Destabilisierung Mitteleuropas mitzuverdanken, mit entsprechenden Folgen, also kein Grund den Amis für irgendwas dankbar zu sein, diesen Kotau erspar ich mir.

    • Undine
      09. April 2016 08:33

      @simplicissimus

      So ist es!*******+!

  35. Erich Bauer
    08. April 2016 09:42

    „Österreich und Russland, die Ukraine und die Atombombe“

    Dieser Artikel ist ein einzige – wenn auch gelungene – Frotzelei… ein verspäteter Aprilscherz. Darauf sachlich einzugehen ist müssig.

  36. Bob
    08. April 2016 09:26

    Man übersieht bei den Sanktionen das diese uns mehr schaden als den Russen. Die Russen suchen sich andere Handelspartner und wir bleiben auf der Strecke.

  37. brechstange
    08. April 2016 09:16

    Solange wir keine Atombombe haben, sitzen wir eben immer zwischen drin. Die Welt brauch unbedingt eine neue Weltmacht. Die EU mit Juncker und Schulz an der Spitze.

    Wenn ich mich richtig erinnere, hätten wir das Ziel 2010 erreichen sollen. Hat wohl wegen der fehlenden Atombombe nicht geklappt.

  38. Erich Bauer
    08. April 2016 09:08

    In der Tat ist es höchst unerfreulich, dass der Ukraine (völkerrechtswidrig?) die eigenen, (russischen?) Atombomben abmontiert wurden... Bedauerlich dabei ist, dass den verantwortungsvollen Asow-Bataillone solch überzeugenden Argumente nun nicht mehr zur Verfügung stehen! Mit solchen Argumenten könnten die regelmäßigen Schutzgeldforderungen der Ukraine an die EU, ohne zeitraubende Zickerei, erfüllt werden. Die Ukraine wäre auch sicher gerne bereit die offizielle Rechnung an einen EU-genehmen Briefkasten zu senden... Und Moskau könnte man dann... irrtümlich... so wie auch MH17.

    Sehr bedauerlich auch, dass die Türkei, seit der Kuba-Krise, ohne Atomwaffen sein Dasein fristen musste. Das war wirklich ein unverzeihlicher Fehler von JFK. Aber halt! Dieser Fehler wurde schon längst ausgebessert. In der Türkei befindet sich das größte, Atomwaffenlager außerhalb der USA. Aber auch Deutschland ist ganz gut bestückt...

    Es besteht also überhaupt kein Grund zur Sorge. Es ist angerichtet. Wie ich lernte, die BOMBE zu lieben...

    http://www.focus.de/politik/videos/keine-chance-fuer-abruestung-nukleare-bedrohung-hier-lagern-in-europa-atomwaffen_id_4527232.html
    Hier lagern in Europa Atomwaffen

    • Undine
      08. April 2016 11:25

      @Erich Bauer

      Für jedes Wort ---leider!---ein Stern!*************************+!

  39. Bob
    08. April 2016 08:58

    Was die unterbrochenen Gaslieferungen an die Ukraine betrifft, welcher Lieferant würde seinen Kunden der nichts bezahlt sondern zusätzlich was stiehlt weiter beliefern? Warum sollte Russland sein Gas nicht an China liefern wenn sie dort bezahlt werden.

  40. Rau
    08. April 2016 08:45

    Von Leitl hab ich unlängst interessantes im Teletext gelesen. Er wünscht sich einen Wirtschaftsraum von Lissabon bis Wladiwostok! Das nenn ich doch mal eine Ansage. Wo er das nur her hat?

    • logiker2
      08. April 2016 16:38

      gut das die WK seit Gusenbauer verfassungsmäßig geschützt ist und dessen Präsident ungefähr das fünfte Rad am Wagen ist. Der Wunsch wäre ja vernünftig, nur wer hört ihm zu. Solange die atlantische Hegemonie hier genug Vasallen findet, wird nichts mit Wirtschaftsraum bis Wladiwostok und das weis auch der Dauergrinser.

    • Rau
      09. April 2016 12:19

      Von der Verfassung geschützt bedeutet doch nix mehr

  41. Bob
    08. April 2016 08:40

    Wann ist Russland auf der Krim einmaschiert und hat es besetzt? Habe ich etwas verschlafen? Und ich darf erinnern das der Grund dieser verblödeten Sanktionen der Abschuß eines Zivilflugzeuges war, das sonderbarereweise bis heute nicht aufgeklärt werden konnte.
    Eigenartig ist auch, das es Satelliten gibt die es ermöglichen Fotos von Nummernschilder zu machen, aber den "Einmarsch" der Russen nicht dokumentieren konnten.

  42. Walter Höller
    08. April 2016 08:39

    Beim Lesen der ersten Absätze von Unterbergers heutigem Tagebucheintrag war mir bereits klar: das wird wieder ein ganz großer Tag für die russophile Gemeinde. Da wird's wieder einmal nur so wimmeln von Kodewörtern wie "Hegemon", "Ostküste", angloamerikanischer Perfidie und was die Russophilen -- die ganz offensichtlich von antijüdischen und antiamerikanischen Resentiments getrieben sind -- halt noch so auf Lager haben. Und da der Tag lang ist, wird es nicht bei den ersten morgendlichen Eintragungen bleiben, sondern noch viel dicker kommen -- mit dem dazugehörigen Sterchenregen, versteht sich.
    Nichts im Internet ist so vorhersehbar wie die Reaktion der Putinfreunde. Liebe Unterbergerleser, stellen Sie sich ein auf ganz großes Propagandakino!

    • Rau
      08. April 2016 08:58

      Herr Dr. Unterberger liefert im Zusammenhang mit der Ukraine Artikel auf dem Niveau von Gratisblättern ab. Das ist es, was mich zumindest enttäuscht. Von Russophilie kann keine Rede sein, und wenn Sie des sinnerfassenden Lesens mächtig sind, sollte das auch Ihnen einleuchten. Sagen Sie doch konkret an welchen Äusserungen Sie Ihr Gerede von "Putinverehrung" hier festmachen.

    • Wertkonservativer
      08. April 2016 09:10

      @ Walter Höller:

      Klare Worte mit realistischer Sicht auf die hier grassierende "Russophilie"!

      Nun: chacun a son gout!
      Ich freue mich jedenfalls, dass EIN Blogfreund den Dr. Unterbergers und meiner Wenigkeit hat!
      Danke!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bob
      08. April 2016 09:17

      Rau
      *****************************************************************

    • Pumuckl
      08. April 2016 09:20

      Ich wäre @ Walter Höller und unserem lieben " Happy Michli " für qualifizierte, mit Fakten unterlegte, Erwiderung zu meinem Hauptkommentar sehr, sehr dankbar ! ! !

      Aber da warte ich, wie fast immer, vermutlich vergebens.

    • Wertkonservativer
      08. April 2016 09:53

      Was wollen Sie, lieber @ Pumuckl,
      von mir armem Wertkonservativen faktenunterlegt hören?

      Muss Jeder hier seinen Kren zu jeder Blogger-Äußerung geben?
      Muss das so sein, oder erwarten gerade Sie das zwingende Eingehen auf Ihre Vorstellungen?
      Nichts für ungut, doch ich will mich gar nicht FAKTENUNTERLEGT in die Diskussion mischen!

      Grüße,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Demokraturerdulder
      08. April 2016 10:12

      Sehr geehrter Herr Höller, besser kann man es nicht sagen.

    • differenzierte Sicht
      08. April 2016 11:21

      @Wertkonservativer, hier gibts nicht nur EINEN WEITEREN der nicht breit ist in den Chor der Bewunderer des "christlichen Russlands" mit seinem starken Führer/Eroberer einzustimmen. A.U. ärgert die Putin-Fangemeinde ohnehin immer wieder. Da muss ich/man nichts ergänzen, außer Bewunderung, dass er den programmierten Aufschrei in Kauf nimmt.

    • Erich Bauer
      08. April 2016 11:51

      differenzierte Sicht... wow, der ist echt gut. ROFL

    • Wertkonservativer
      08. April 2016 12:50

      Ja, kreizteifleini, liebe Leute,

      da werden mir doch nicht plötzlich ein, zwei (oder gar drei) Gleichgesinnte, mit ähnlichen Meinungen, wie ich deren etliche als ungeliebter "Blogmainstream-Abweichler" laufend ins "Tagebuch" bringe, zur Seite springen?

      Nun, warten wir's ab: weitere Mitstreiter sind jedenfalls jederzeit willkommen!!!!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • differenzierte Sicht
      08. April 2016 13:31

      @Erich Bauer, fein wenn's Spaß macht, aber stehn's trotzdem wieder auf!

    • Rau
      08. April 2016 14:18

      Gleichgesinnte - was auch immer das bedeuten mag. Gleich mag ja sein, aber die Gesinnung bleibt mangels Argumenten ein unaufgelöstes Rätsel.

  43. socrates
    08. April 2016 08:36

    AU hat sichpunkto Ukraine ineinen Wirbel hineingeredet. Warum glaubt er Obama nicht? Warum glaubt AU Obama nicht, wenn er sagt, das der Putsch in der Ukraine US gesteuert war?

    Der russische Präsident Wladimir Putin sei von den Ereignissen in der Ukraine Ende 2013 und Anfang 2014 überrascht worden, „nachdem wir einen Deal zur Machtübergabe ausgehandelt hatten.“ Das sagte US-Präsident Barack Obama am 1.2.15. im Gespräch mit Fareed Zakaria von CNN: „… Mr. Putin made this decision around Crimea and Ukraine - not because of some grand strategy, but essentially because he was caught off-balance by the protests in the Maidan and Yanukovych then fleeing after we had brokered a deal to transition power in Ukraine...."
    Wenn Obama ein Embargo gegen wen auch immer verhängt, muß der Rest der westlichen Welt kuschen. Fischer, in einer Demokratie aufgewachsen, darf seine Meinung vertreten und sich dagegen äußern. Liberale fürchten die Demokratie wie Philipp ll von Spanien und bekämpfen die Gedanken Freiheit.
    Amerika hat seit 1817 Kolonien direkt oder indirekt gegründet und nennt die nach dem WWII annektieren Gebiete "Außengehege der USA".
    .https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kolonien_und_Protektorate_der_Vereinigten_Staaten
    Der Splitter im Auge des Nächsten stört einen Liberalen sehr, den Balken im eigenen sieht er nicht

    • Charlesmagne
      08. April 2016 10:57

      ******************************************************!!!!!!
      So sehr ich diesen blog sonst schätze aber auf diesem Gebiet ist der blogmaster erblindet.

    • Bob
      08. April 2016 11:12

      Charlesmagne
      Nein, irgendwer hat ihm eine Augenbinde verpasst. Oder vielleicht will er uns nur animieren?:-)

  44. Sensenmann
    08. April 2016 08:21

    Wording "Atlantikbrücke". Kennt man ja.

    Weder war die Aufnahme der Krim eine "Annexion" noch war sie "völkerrechtswidrig".
    Die Russen der Krim wollten eben nicht in einem offen faschistischen Staat leben, der unter der Kontrolle raumfremder Macht steht und wo fremde Besatzer, Glücksritter, Ausbeuter und Steuerdiebe per Handauflegen zu Ukrainern werden und das Land zur Ausplünderung freigeben. Wenn den Ukrainern die Herrschaft dieser Gestalten (vom Schlage eines Schokobarons, des Jazenjuk eines Herrn Pinchuk und seiner Berater von Art einens Strauß-Kohn) aus deren Gesichtern Weisheit, Weitsicht und Offenheit nur so strahlen, gefällt so haben sie das ganz demokratisch so gewählt.
    Die der Ukraine von Gnaden eines bolschewistischen Diktators zugeschlagene Krim muss ja deshalb den Irrsinn nicht mitmachen!

    Bevor der Yankeedreck wieder am "globalen Schachbrett" seine Kriegsspiele spielt und dafür die hehsten Ziele vorschiebt, sollte er seine eigene Unabhängigkeitserklärung lesen.

    ...Wir halten die nachfolgenden Wahrheiten für klar an sich und keines Beweises bedürfend, nämlich: Daß alle Menschen gleich geboren; daß sie von ihrem Schöpfer mit gewissen unveräußerlichen Rechten begabt sind; daß zu diesem Leben, Freiheit und das Streben nach Glückseligkeit gehöre; daß, um diese Rechte zu sichern, Regierungen eingesetzt sein müssen, deren volle Gewalten von der Zustimmung der Regierten herkommen; daß zu jeder Zeit, wenn irgend eine Regierungsform zerstörend auf diese Endzwecke einwirkt, das Volk das Recht hat, jene zu ändern oder abzuschaffen, eine neue Regierung einzusetzen, und diese auf solche Grundsätze zu gründen, und deren Gewalten in solcher Form zu ordnen, wie es ihm zu seiner Sicherheit und seinem Glücke am zweckmäßigsten erscheint.....Wenn aber eine lange Reihe von Mißbräuchen und rechtswidrigen Ereignissen, welche unabänderlich den nämlichen Gegenstand verfolgen, die Absicht beweis, ein Volk dem absoluten Despotismus zu unterwerfen, so hat dieses das Recht, so ist es dessen Pflicht, eine solche Regierung umzustürzen, und neue Schutzwehren für seine künftige Sicherheit anzuordnen.....

    Also täte dem Ami etwas mehr Demut gut.
    Aber wir kennen das ja. Sie dürfen alles, was sie an anderen kritisieren. Wenn es ihnen nur nützt.
    Aus DEREN Sich durchaus klug.

    Wird Zeit, daß Europa zur selben Grundidee überwechselt.
    Und dann werden wir mal sehen.

    • Bob
      08. April 2016 09:00

      Sensenmann
      kann ich nur beipflichten****************************

    • Riese35
      08. April 2016 09:35

      @Sensenmann: ***********************************!

    • dssm
      08. April 2016 09:56

      @Sensenmann, Du bist ungerecht.
      Wir Europäer haben nichts in unser Militär investiert. Den Libyenkriegern ging noch vor Wochenfrist die Munition aus, die Amis mussten ran. Um im Mali zu intervenieren, musste, so der Befehlshaber wörtlich, 'eine Rally Paris/Dakar mit fünfzig (50!!!) Jahre alten Panzern gefahren werden', wieder mussten die Amerikaner mit Logistik und Drohnen helfen. Aber auch bei zivilen Katastrophen wie in Fukushima waren nur die Amis in der Lage sofort mit gut ausgerüstetem Militär vor Ort zu sein. Auch nach dem Haiti-Beben waren es US-Marines welche unsere Gutmenschen von der 'Entwicklungs'hilfe schützen mussten – sonst wären die grausam zu Tode gekommen! Und gerade eben verlegen die USA wieder Panzer in den Osten Europas, viel besser wäre wenn dies die Europäer selber glaubwürdig tun könnten, dann wäre auch die politische Entscheidung über den Einsatz bei den Europäern – aber mangels Masse nicht möglich.

      Wir brauchen die USA weil wir lieber die Sozialindustrie mästen und utopische Beamtengehälter und Pensionen zahlen. Dafür stehlen die Amis uns die Produktion, oder glaubt jemand die US-Auslandsschulden würden je bezahlt? Selber ein Militär haben wäre sicher billiger, ist aber in unserem grünbolschewikischem Umfeld wohl nicht machbar. Nicht die USA sind an unserem Elend schuld, sondern unsere eigenen Wähler!

    • Riese35
      08. April 2016 10:19

      @dssm: Letzten Endes ja. Jedes Vakuum wird einmal gefüllt. Wenn man es nicht selbst tut, machen es andere.

    • Konrad Loräntz
      08. April 2016 10:30

      @ dssm

      auch alles richtig. Aber die "Wähler" sind nun mal im Wesentlichen der Resonanzboden der ideologieproduzierenden Industrie und auf wessen Seite diese seit Jahrzehnten treu steht, ist den meisten Bloggern hier ja wohl klar.

    • simplicissimus
      08. April 2016 11:31

      dssm, umso mehr Grund sich von den Amis zu emanzipieren. Wenn man wen braucht, ist man auch abhängig von ihm. Was allerdings für eine gemeinsame europäische Streitmacht spräche, aber diese könnte auch durch geeignete Übungen aus nationalen Streitkräften, möglichst standardisierte Bewaffnung und Organisation der nationalen Heere gebildet werden.
      Wir brauchen ohnehin jetzt wieder ein viel stärkeres Heer.
      Also besser nicht auf die Amis verlassen, wenn diese intervenieren, dann hauptsächlich aus Eigeninteresse.

    • dssm
      08. April 2016 15:01

      Und immer wieder taucht das vermaledeite 68er Jahr auf. Rund um dieses Datum hat bei uns das linke Gesindel die Macht systematisch übernommen. Genau als die USA mehr europäische Hilfe gebraucht haben. Herausgekommen ist eine de facto Pleite der USA, also die Abschaffung des Bretton Woods Abkommens. Weil nun hemmungslos Geld gedruckt wurde, mussten die Investmentbanken geschaffen werden, um die Hyperinflation zu verhindern. Wie viel moralische Verwerfungen, Bereicherung von Nichtleistern, wie viele Steuerphantastillionen, wie viele Immobilien- und Aktienblasen haben wir seither erlebt? Was haben uns die verrückten 'Ideen' der 68er bis jetzt gekostet, welche als bürokratische Schikanen systematisch die freie Wirtschaft zerstören? Um diese Phantastillionen hätten sich die Europäer bis heute jedes Jahr tausende neue militärische Spielzeuge anschaffen können, niemand würde die USA brauchen, anstatt vertrottelter Welcome-Schreier der Sozialindustrie hätten wir halt viele Armeeangehörige (und Arbeiter im Rüstungssektor). Womit aber auch die Kosten einschätzbar wären!

      Nicht die USA sind das Problem! Es sind die linken Träumer, aus den Soziologie-, Juristerei-, Volkswirtschaft- und sonstigen Pseudostudien, welche die Meinungshoheit erobert haben.

    • Erich Bauer
      08. April 2016 15:20

      Es war der Vietnamkrieg. Die Gelddruckmaschinen musste angeworfen werden. Und dazu mussten Goldstandard aufgehoben, Bretton Woods skartiert und die Ölkrise her...

  45. Wertkonservativer
    08. April 2016 08:02

    Wen's interessiert:

    meine Sicht auf Russland und Putin entspricht punktgenau der des Blogmasters!

    Ich kann weder die hier grassierende Anti-USA-Sicht, genau so wie die hier ziemlich uniforme Pro-Russland- und Pro-Putin-Einstellung nachvollziehen!

    So bin ich halt! Lasst mich doch bitte!
    Ich bleibe - wie unser Blogmaster für sich - halt bei meiner (klarerweise subjektiven)Sicht der Dinge!

    Guten Morgen allerseits!

    (mail to: gerhard@michler.at)

  46. Abaelaard
    08. April 2016 07:49

    Ich schliesse mich den Vorpostern vollinhaltlich an. Was mir bei dem sonst geschätzten Blogbetreiber auffällt ist die totale Einäugigkeit gegenüber dem Konflikt Russland -Ukraine. Vergessen die Maidanmorde, vergessen das Massaker von Odessa, nicht mehr erwähnt der Abschuss MH 17 warum wohl, gäbe es auch nur einigermaßen stichhaltige Beweise gegen Russland wir würden heute noch im Viertelstundentakt damit zugeschüttet. Dass die Russen keine Chorknaben sind darüber sind wir uns wohl einig, aber aber die perfide Art des angelsächsischen- amerikanischen Raumes ist doch um keinen Deut besser.

  47. Susanne
    08. April 2016 07:43

    UHBP Fischer ist bald politische Geschichte, ich wünsche ihm aber ein noch langes und gesundes Leben, denn angestrengt hat er sich ja nie.

    Heinz Kienzl, ehem. GD der Nationalbank (sowie SPÖ und ÖGB-Mitglied) konnte mit 93 Jahren nicht umhin, gestern in der PRESSE eines Lobeshymne für ihn zu singen und auf seine mehr als 70 Auslandsreisen hinzuweisen. Ebenso erwähnte er, dass für alle derzeit ritternden Hofburgkandidaten Fischers Pantoffeln um einige Nummern zu groß sind. Jetzt wissen wir es.

    Ich wiederhole nochmals: Im Rahmen einer Verfassungsreform gehören die Rechte und Pflichten des Bundespräsidenten neu geregelt bzw. nach Schweizer Vorbild dieses Amt für Repräsentationszwecke temporär mit Minstern besetzt. Dabei können wir uns jährlich viele Millionen ersparen. Wirklich wichtige Aufgaben können dabei den zuständigen Ministerien übertragen werden.

    • Charlesmagne
      08. April 2016 10:53

      Eine Krähe hackt der anderen kein Auge aus!!!

    • OMalley
      08. April 2016 11:25

      Habe auch gelesen, dass Genosse Kienzl phantasiert wie Genosse Fischer 2 Milliarden Aufträge von 70 Reisen acquiriert hat . Der Gegenbeweis dass Acquisitionen NICHT zustande gekommen wären, wenn UHBP N I C H T gereist wäre bleibt Kienzl schuldig. Er erzählt auch nicht die Kosten weiblicher Begleitungen /Gattin, Kalle , Callgirl vom Begleiteten bezahlt werden oder als Variante sozialen Schmarotzertums den Steuerzahler belasten. Ein Grund mehr die Presse trotz Urschitz, Taschner nicht mehr zu kaufen.
      Im übrigens dürfen Sie raten, warum die Beamteska (Drimmel) einen neuen bestenfalls mindestens nur privilegienkorrupten Oberbonzen organisiert und das CH - Vorbild nicht einmal ignoriert.

    • Ingrid Bittner
      08. April 2016 13:57

      @Susanne: schmunzel schmunzel: angestrengt hat er sich ja nie.. Das kommt drauf an, aus welcher Sicht man das sieht! Als Präsident sicher nicht, aber als Mann???

      Ansonsten geb ich ihnen natürlich vollkommen recht. Ein Mitarbeiterstand von kolportierten 100 ist denn doch etwas zu viel. Tja und wenn das stimmt, was man sich sonst so erzählt, dann wird bei den Spesen auch grad nicht gespart.
      Wenn bei uns im Salzkammergut im August auffällig oft der Hubschrauber zu hören oder sehen ist, dann fragen böse Zungen: ist denn der Herr Bundespräsident wieder Bergsteigen???

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      10. April 2016 10:30

      S.g. Frau Bittner, den "kolportierten Mitarbeiterstand von 100" der Österreichischen Präsidentschaftskanzlei könnten Sie ganz leicht anhand deren Homepage errechnen, wobei auf Doppelnamensnennungen infolge Mehrfachtätigkeiten Bedacht genommen werden sollte. 100 Bedienstete habe zumindest ich nicht zusammenbekommen, eher die Hälfte. Allerdings sind die Reinigungskräfte nicht ersichtlich...
      MfG

  48. dssm
    08. April 2016 07:29

    Veränderungen von Staatsgebiet sind möglich, aber wie es aussieht nur, wenn denn auch die USA ein Freund sind? Das letzte europäische Beispiel, nämlich der Kosovo geschah gegen den Willen des serbischen Staates, gleichzeitig gab es eine breite Unterstützung der Albaner, also der Bewohner, für die Unabhängigkeit. In diesem Fall hat eine lokale Abstimmung für die Grenzänderungen genügt.
    Was also müssten Russland bzw. die Krimbewohner tun um wieder als Partner gern gesehen zu werden?

    Die Nichtbeantwortung dieser Frage ist der wahre Skandal. Aber keine Antworten sind wir ja gewohnt, wir wollen zwar Grenzkontrollen und Abschiebungen, aber was mit renitenten 'Flüchtlingen' passiert sagt keiner.

    • brechstange
      08. April 2016 08:44

      Ja, die USA macht viele Fehler. Sie sind oberflächlich, weil sie schnell handeln. Sie wissen, worauf es ankommt, Weltmacht zu sein. Ausbaden müssen das die Menschen. Das ist die eine Seite.
      Was müssen Russland und die Krimbewohner tun? Die Krimbewohner sind der Propaganda ausgeliefert und Russland wird sich schon aus dem Kalkül des inneren Zusammenhalts nie und nimmer von außen diktieren lassen, was es zu tun hat, wenn sie altes Sowjetgebiet mit russischer Bevölkerung eingliedern wollen. Das sind ja die Ängste, die Polen und die baltischen Staaten antreibt, eine harte Linie gegen Russland zu spielen.

    • Riese35
      08. April 2016 09:21

      @brechstange: So sehr ich die Polen in allem schätze, aber ihre Russophobie ist eine Paranoia, die sie blind macht. Sie ist aus der Geschichte erklärbar, aber unverständlich. Polen hat wie die baltischen Staaten bedeutende Minderheiten, mit denen kein sauberer Umgang gepflegt wurde bzw. wird. Darin liegt vermutlich die Ursache begründet. Hätte nicht Ungarn mindestens ebensoviel Gründe, sich vor Rußland zu "fürchten", und tut es trotzdem nicht?

      Es gibt nur einen Ausweg: einen partnerschaftlichen Umgang pflegen. Dann werden die bösen Kräfte in der Minderheit bleiben. Das gilt auch für die EU im Inneren, denn wenn es so weitergeht, ist die EU bald Geschichte.

    • Rau
      08. April 2016 09:22

      Das Problem ist auch nicht die USA - die machen aus ihrer Sicht alles richtig. Das Problem ist Europa und dessen Schwäche und hilflosen hin und her gerissen seins, was sich eben auch im Verhalten Mitterlehners und Fischers ausdrückt. Europa hat eigene Interessen. Hinter denen gilt es zu stehen und diese zu behaupten. Leider können sich die Verantwortlichen in der EU nicht dazu durchringen, hier endlich eine eigenständige Position gegenüber Russland zu beziehen.

    • dssm
      08. April 2016 09:39

      Sie haben gut den Punkt getroffen @Rau.
      Wo sind die 'rapid response forces' denn heute? Anstatt dieser Truppen werden heute hunderte US-Panzer in den Osten Europas verlegt, also gleich ganz ordentlich mit dem großen Stock gedroht, das macht böses Blut.
      Früher hatten die europäischen NATO-Staaten ihre kleinen aber feinen hoch mobilen Verbände. Gab es Ärger, wo die ehemalige UdSSR hätte 'eingreifen' wollen, so wurden einfach diese Gruppen hinverlegt. Die Truppen waren zu klein um eine militärische Bedrohung zu sein, aber sollten die Kommunisten kommen, so würden sie gegen Truppen vieler NATO-Staaten kämpfen müssen; womit die Eskalation im Falle eines Einmarsches garantiert war, aber ebenso war garantiert, daß es zu keinen Mißverständnissen kommt – eine sehr kluge Strategie.

      Aber anstatt einen wehrhaften Frieden mit starken Streitkräften zu gewährleisten, haben wir lieber eine gigantische Sozialindustrie die uns Legionen von Dauersozialhilfeempfängern ins Land bringt.

    • Riese35
      08. April 2016 10:03

      @Rau: Das Problem ist die EU. Sie ist ein künstlich übergestülptes Gebilde, ohne daß eine gemeinsame Geisteshaltung herausgebildet wurde. Die "gemeinsame Geisteshaltung" war und ist nicht mehr als ein Propagandafeldzug, der sehr große Ähnlichkeiten mit der einstigen Räteunion und Jugoslawien hatte.

      Ich erinnere mich noch an die Propagandasendungen im ORF vor der Abstimmung, die mich sehr an die einstige sozialistische Propaganda erinnerten. Denn ich habe während der Zeit des realen Sozialismus immer gerne auch die sozialistische Literatur gelesen bzw. das Geschehen jenseits des Eisernen Vorhangs verfolgt. Und dann erkennt man die Ähnlichkeiten.

      In den Herzen hat sich eine gemeinsame Geisteshaltung in der EU nie herausgebildet. Das hat man auch gründlich verhindert, und verhindert es durch bevormundende Autokraten in Brüssel. Die außenpolitischen Interessen der einzelnen EU-Staaten könnten unterschiedlicher nicht sein. Die oft beschworenen "europäischen" Interessen gibt es de facto nicht.

      Die Torpedierung Rußlands verstärkt nur noch mehr das Auseinanderdriften der einzelnen Interessen. Und das tut ganz besonders weh. Man übersieht, daß man mit der Torpedierung Rußlands ganz Europa torpediert, der Schaden also auf einen selbst zurückfällt.

      Der rechtliche Rahmen kann gerne nachgeliefert werden, aber eine wirkliche Union müßte vor allem einmal eine geistige Union sein, müßte in den Herzen verankert sein. Da sie das nicht ist und auf Grund transatlantischer Hegemonie und Brüsseler Bürokratie immer weniger dazu in der Lage sein wird, wird sie dasselbe Schucksal erleiden wie einst die Räteunion und Jugoslawien. Drübergestülpte, transatlantische Propagandathinktanks bewirken jedenfalls genau das Gegenteil eines Zusammenwachsens der Herzen. Sie sind genau so "effizient" für die gemeinsame Geisteshaltung wie einst die Volksstimme, die Prawda, oder die Trybuna Ludu.

    • brechstange
      08. April 2016 16:10

      Ich halte es mit Riese35 und sage als Narr: Der Kaiser ist nackt.

      Diese Nacktheit wird eben ausgenutzt. Daher sollte jeder seinen eigenen Stall in Ordnung halten, die Partnerschaftlichkeit muss darob ja nicht vergessen werden. Es wird zusammenwachsen, was zusammengehört. Alles andere sollte alleine bestehen können nach dem Motto: Leben und leben lassen.

  49. Cotopaxi
    08. April 2016 06:49

    Hat man schon vergessen, was nach dem von der Ostküste gesteuerten "Maidan-Aufstand" der erste legistische Schritt der neuen ukrainischen Regierung war?

    Richtig, man hat den Status des Russischen als zweite Staatssprache aufgehoben und damit die Hälfte des Staatsvolkes zu Menschen zweiter Klasse erklärt. Mussten die Russen da nicht noch Schlimmeres Befürchten?

    War die Annexion der Krim nicht eine Art Notbeitritt zu Russland, so wie es auch die EU im Auftrag der Ostküste für die ganze Ukraine ventilierte?

    Und hat man auch schon vergessen, dass durch den "Maidan-Aufstand" ein demokratisch gewählter Präsident vertrieben wurde, der nur der falschen Ethnie, der russischen, angehörte?

  50. Anton Volpini
    08. April 2016 06:26

    Dieser Tagebucheintrag strotzt vor Widersprüchlichkeit.
    Wie immer, wenn es um das Thema Putin, Rußland, Krim und Ukraine geht.

    Wenn Fischer herumeiert, daß die Sanktionen schlecht für Österreich und Rußland sind, aber halt EU-gewollt, so hat er zumindest damit einen Vorstoß in die richtige Richtung gemacht. Wir in Europa müssen es schaffen, wieder normale Beziehungen zu Rußland herzustellen.

    Wie Dr. Unterberger schon vielfach und richtig schrieb, ist die Ukraine als korrupter Staat zuvieler gegensätzlicher Ethnien als Staatsgebilde nicht zu halten. Man muß den dort lebenden Russen das allgemein anerkannte Völkerrecht der Selbstbestimmung einräumen. Dann erst wird dort wieder Friede sein.
    Daß Putin sich im ersten passenden Augenblick die russische Krim mit deren eigenen Willen zurückholte, ist da nur eine logische Entwicklung.

    Und die Sanktionen wurden deswegen nicht ausgesprochen, es waren nur Buzzlesteinchen am Weg dazu. Das Mosaik für die Sanktionen war erst fertig, als MH 317 abgeschossen wurde, ein Ereignis, das bis heute von offizieller Stelle nicht aufgeklärt wurde. Gerade im Gegenteil, es wird da herumgelogen, daß sich die NATO Atomraketen verbiegen. Und das ist schon der einzige Zusammenhang, mit dem hier Atomwaffen genannt werden sollten.

    Rußland und Europa gehören zusammen. Auch wenn die Lautsprecher des Zeitgeistes derzeit krampfhaft etwas anderes herbeibeten.

    • glockenblumen
      08. April 2016 07:42

      @ Anton Volpini

      Der letzte Satz trifft des Pudels Kern auch in Anbetracht dessen, daß wir gemeinsam auf EINEM Kontinent leben****

    • brechstange
      08. April 2016 08:37

      Herr Volpini,
      ich denke, wir übersehen eine wichtige Tatsache: Nach dem Zusammenbruch des kommunistischen Blocks wurde das Ende der Geschichte bejubelt. Man übersah den notwendigen Reinigungsprozess, die Aufarbeitung der Gräueltaten des kommunistischen Regimes. So konnten unbemerkt riesige illegale korrupte Geschäfte mit Hilfe des weltweit offenen Finanzsystems getätigt werden. An diesem System bereicherten sich zu viele im Westen, waren doch die "Diebe im Gesetz" gut sauber gewaschen. Politiker in Österreich, Deutschland und anderen Ländern wälzten sich im Staub vor dem "großen Gelde". Man ließ sie gewähren. Ein Prozess in der Schweiz wurde zur Farce als Anwälte Übersetzer engagierten, die das Gericht blendeten. Alleine in der USA wurde diese später inhaftiert.
      Putin hat sich diese "Diebe im Gesetz" ins Boot geholt. Es ist mir zwar nicht klar wie weit Putin Fädenzieher oder Marionette ist, eines steht fest, dass Korrupte am besten in festen diktatorischen Systeme oder in Unordnung groß sind. Daher sorgt man dafür. Der Ukrainekonflikt, die Konflikte im Nahen Osten, Nordafrika und Afrika wie auch die Einwanderungsströme nach Europa hängen damit zusammen. Der Westen, die USA sind nur Reaktionen. Sie sind keine Aktiven.

      Ja, es ist richtig, Russland und Europa gehören zusammen, aber der Weg ist nur frei, wenn die Organisierte Kriminalität weltweit in ihre Schranken gewiesen wird und diese spielt global, auch über die Regierungen in Russland, China und Nordkorea. Unsere Aufgabe ist es, selbst auf den Füssen zu stehen, sich weder auf Russland oder China zu verlassen. Auf jeden Fall müssen wir wegen der Vernachlässigung unserer Verteidigung auf die Nato, sprich der USA, zählen. Diese fahrlässige Verteidigungspolitik in Österreich wird uns noch einiges an Schwierigkeiten einhandeln. Ob das "leicht geöffnete Tor", das Fischer oder Mitterlehner aufmachen, fatal oder wegweisend ist, ist nämlich die Frage. "Wegweisend" steht jedenfalls auf sehr tönernen Beinen.

    • Riese35
      08. April 2016 09:09

      @Anton Volpini: ************************************************!

      @brechstange: Sie übersehen die Rolle der USA bzw. ihrer Oligarchen. Sie können tun und lassen, was sie wollen, und sie werden nie zur Verantwortung gezogen. Das ist der "Startvorteil", den man im Westen den USA gibt. Im Westen werden sogar Gesetze danach gemacht, sodaß die US-Korruption legalisiert wird. Man nennt es dann einfach nicht mehr "Korruption". Der Weg von der Korruption über die Freunderlwirtschaft bis zur Solidarität "befreundeter" Staaten ist sehr kurz. Und Westeuropa besteht leider aus lauter solchen "befreundeten" Staaten, die sich guten "Empfehlungen" transatlantischer Thinktanks nicht widersetzen, weil sie sonst auch Sanktionen befürchten. TTIP läßt grüßen. Was ist das bitte anderes als Korruption zum Quadrat und Erpressung? Man sieht und beklagt ständig den Splitter im östlichen Auge und sieht nicht den Balken im westlichen. Auf diese Weise erzeugt man erst jene Geisteshaltung, die geradewegs in einen Krieg führt. Die NATO ist keine Schutzarmee, sondern der Kriegstreiber schlechthin.

      Wo ich Ihnen aber uneingeschränkt zustimme: Die fahrlässige Verteidigungspolitik in Österreich. Ohne eigenen Beitrag wird es nicht gehen. Das will leider bei uns niemand wahrhaben.

    • Bob
      08. April 2016 09:22

      Anton Volpini*************************************+
      Riese 35*****************************************

    • Rau
      08. April 2016 09:31

      @brechstange: könnten Sie das mal genauer erklären? Putin hat den Irak, Libyen und Syrien zusammengeschossen?

    • Charlesmagne
      08. April 2016 10:50

      Schließe mich @Bob an, aber auch @Rau! *********************************

    • brechstange
      08. April 2016 12:26

      Rau,

      Irak, Lybien und Syrien verbindet eine Bande, die Sozialistische Internationale, die gibt es zwar offiziell nicht, die Ideologie aber ist nicht gewichen. Daher ist es nicht schwer, den Konflikt zu nutzen, um Europa zu destabilisieren. Das ist nun wirklich keine Kunst.

    • Rau
      08. April 2016 13:00

      Was zumindest den Irak anbelangt, da war Europa noch in der Gegenposition, also auf der Seite dieser "Bande". (Mag ja sein, Schröder war ein Roter)
      Aber da muss etwas geschehen sein, was uns diesen Kadavergehorsam der Merkl eingebracht hat. Und der ist das schlechteste, was passieren konnte!

      Dass der übergeordnete Konflikt zwischen den beiden Grossmächten in erster Linie stattfindet ist jetzt nicht die grosse Neuheit. Naja China schickt sich an mitzuspielen. Und Südamerika wird auch zusehends pampig. Die Lage ist eben komplexer geworden, als zu Sowjetzeiten. Daran sollten sich die Amis gewöhnen und ihr Ziel der "full spectrum dominance" aufgeben. Vieles an Hoffnung nach dem Zusammenbruch der Sowjetunion wurde dadurch zerstört, nur weil eben Kriege gebraucht werden!

      Europa braucht sie nicht! Russland ist nicht unbedingt der Feind, zumindest soweit es Europa betrifft.

      Korruption? Wer frei davon ist werfe den ersten Stein, kann ich da nur sagen.

      Das einzige Kriterium für die Menschen ist einfach: welche Entwicklung hat Zukunft, und bei welcher kommen einfach zuviele unter die Räder. Das betrifft auch diese Verhandlungen zu TTIP usw.

      Und da fällt es mir nicht schwer zu sagen, es muss eine völlig neue Entwicklung gesucht werden, denn der derzeitige Weg führt in eine Richtung, in die keiner will. Die älteren unter uns wissen das noch sehr genau, ich kanns mir aber auch ausmalen!

    • brechstange
      08. April 2016 16:14

      Rau

      Die Korruption hat eine ideologische Komponente. Diese halte ich als besonders gefährlich für Otto-Normalbürger.

    • Rau
      08. April 2016 16:34

      Wobei die als solche entlarvte weniger schlecht ist, als die, die sich noch immer im Siegestaumel wähnt, und dabei auch nur Katastophen anrichtet.

  51. Pumuckl
    08. April 2016 05:25

    Zur " völkerrechtswidrigen Annexion " der Krim.

    Der ukrainische Diktator der UDSSR und Stalin-Nachfolger Nikita Chruschtschow hat:

    ° am 12. Oktober bei der UNO-Vollversammlung, verbal derb polternd, mit seinen Schuh auf den Tisch getrommelt, weil ihm die Unterdrückung der osteuropäischen Völker vorgeworfen wurde.

    ° 1962 als Reaktion auf US-Raketen in der Türkei mit der Stationierung von Mittelstreckenraketen auf Kuba fast einen Weltkrieg ausgelöst.

    Dieser ukrainische UDSSR-Diktator hat eben auch VÖLKERRECHTSWIDRIG DIE
    RUSSISCHE KRIM UKRAINISCHER VERWALTUNG UNTERSTELLT !

    Muß es nicht Putin als PANNE BEIM ZERFALL DER UDSSR ansehen, daß damals die Krim ein Teil der Ukraine blieb?

    BESONDERS IN ANBETRACHT DER TATSACHE, DASS DIE USA NUNMEHR DIE KRIM ALS TEIL UKRAINE SEHEN WOLLEN, DAMIT SIE DORT IHRERSEITS RUSSLND MIT RAKETEN BEDROHEN KÖNNEN ! ! !

    • Bob
      08. April 2016 09:04

      *********************************

    • Demokraturerdulder
      08. April 2016 09:46

      Ich bin den Amerikanern dankbar, dass sie Europa vom Nationalsozialismus befreit haben. Ich bin den Amerikanern dankbar, dass sie den Kommunismus so lange in Schach gehalten haben, bis er zumindest in Europa von alleine implodiert ist. Ich habe wegen der Amerikaner mein Leben in Sicherheit und Wohlstand leben können.
      Es stimmt, dass die Amerikaner in der Türkei Raketen stationiert haben. Der Kommunismus war aber trotzdem eine menschenverachtende, blutige Diktatur, die uns bis 1989 bedroht hat und keine Demokratie wie Amerika. Den Amerikanern, die im Kampf gegen den Kommunismus ums Leben gekommen sind, spucke ich nicht aufs Grab.

    • Pumuckl
      09. April 2016 22:09

      @ Demokraturerdulder

      Danke für die weiter oben erbetene Entgegnung !

      Einige jener Fakten, welche Sie hier den USA zugute halten, habe ich auch selbst in den letzten Jahren sinngemäß hier im Tagebuch aus Überzeugung gepostet.
      Sie rennen da bei mir offene Türen ein.

      Aber:

      ° Schon nach dem Tod des rabiaten UKRAINISCHEN UDSSR - Diktators Chruschtschow konnte man im ganzen Ostblock erste Anzeichen eines Wandels erkennen.
      Diese Entwicklung beschleunigte sich nach dem Tod Breschnews und mündete schließlich mit dem Zerfall der UDSSR.

      ° Die als " DER WESTEN " auftretenden Mächte und deren Medien beschädigen ihre Glaubwürdigkeit, wenn sie versuchen, zu suggerieren RUSSLAND SEI DER ALLEINIGE NACHFOLGESTAAT DER UDSSR, UND SEI SOMIT ALLEINE FÜR DIE SCHRECKLICHEN VERBRECHEN DIESER " DIKTATUR DES PROLETARIATS " VERANTWORTLICH.

      VIELMEHR IST RUSSLAND, WIE ALLE OSTBLOCKSTAATEN, OPFER DER VERLOGENEN VERHEISSUNGEN DES SOZIALISMUS !
      Dieser verlogene Sozialismus entstand NICHT in den Gehirnen der autochthonen Bevölkerung der Ostblockstaaten.

      ° Ich hege allergrößten Zweifel daran, daß etwa in China oder in der Türkei Demokratie und die vielbeschworenen Menschenrechte auf höherem Niveau verwirklicht sind, als im Rußland Putins.
      Westliche Politik und westliche Medien messen da mit unterschiedlichen Maßstäben !

      Im übrigen verwahre ich mich dagegen, daß ich irgendjemand aufs Grab spucke!

  52. Riese35
    08. April 2016 02:51

    1. Sind schon einmal gegen die USA Sanktionen wegen völkerrechtswidrigen Verhaltens verhängt worden? Beim Jugoslawienkrieg? Beim Irakkrieg?

    2. Wann hat Österreich Sanktionen gegen die USA wegen so eines Verhaltens gefordert?

    3. Und was die Krim betrifft: Hat es dort nicht ein Unabhängigkeitsreferendum gegeben? Mit überwältigender Mehrheit? Haben das nicht alle, die von der Sache etwas verstehen, bestätigt? Warum gibt es keine Sanktionen gegen das Amselfeld?

    4. Hat nicht die unabhängige Krim den Anschluß an Rußland gesucht, so wie einst die DDR an die BRD? Oder heißt es jetzt auch, daß 1990 die BRD die DDR annektiert hat?

    Europas Sicherheit und Zukunft liegt in einem friedlichen Miteinander, in einem Ausgleich der Interessen, in einer europäischen "Union", in der Rußland ein gleichberechtigter Partner ist, wie es einst Metternich und dann Kohl und Gorbatschow versucht haben. Das große Problem Europas ist die transatlantische, rußlandfeindliche Hegemonie. Rußland ist ein großartiges, tief christlich geprägtes Land.

    • glockenblumen
      08. April 2016 07:36

      @ Riese35
      ******************************!

      Ich kann das auch nicht mehr hören: "der böse böse russische Bär und die ach so lieben guten Amis", sehe das eher umgekehrt, besonders wenn man beachtet wie viele Kriege Amerika bereits angezettelt hat.
      Doch in Europa sind Generationen mit dieser vorgefertigen Meinung aufgewachsen und sehen nicht, daß Amerika Europa offenbar als einen von ihnen besetzten Kontinent, quasi eine Außenstelle, betrachtet.

      Ich verstehe, daß Putin seinen Meerzugang/seine Flotte nicht hergeben will und kann und auch nicht unbedingt fremde Truppen in seinem Hinterhof haben möchte.

    • Scheherazade
      08. April 2016 08:02

      Riese35: Präzise und auf den Punkt! ********************************************!

    • brechstange
      08. April 2016 08:10

      Bei allem Verständnis für Russlands Position (glockenblumen) wie auch bei Anerkennung eines großartigen, tief christlich geprägten Land (riese 35) darf nicht übersehen werden, dass Russland aufgrund seiner hohen Korruption ein failed state ist. Dieses aufzuräumen ist schon keine leichte Aufgabe, aber die Wiederherstellung der Sowjetunion in den alten Grenzen und in seiner alten "kommunistischen" Größe hat man sich, haben sich "korrupte KGB-Kader" zur Aufgabe gemacht. Das ist ein sehr wahrscheinliches Faktum, möglicherweise hat sich Putin überhoben. Möglicherweise nicht. Die Schwächung Europas über die Einwanderungswellen wird ja gut befeuert vom altem System Ost.

    • Riese35
      08. April 2016 08:51

      @brechstange: Je mehr der "Westen" Rußland in die Knie zu zwingen versucht, anstatt es als gleichberechtigten Partner zu behandeln, desto mehr fördern wir eine von Ihnen beschriebene Geisteshaltung. Was unter Jelzin passiert ist, der Ausverkauf Rußlands, war eine große Schande, die ganz gezielt von transatlantischen Kreisen gefördert wurde und damit erst solchen Kräften eine Auferstehung gebracht hat. Ja, solche Kreise gibt es in Rußland. Solche Kreise gibt es aber auch und erst recht in der Ukraine, sogar in der Regierung. Wenn in Österreichs Regierung solche Kräfte vertreten wären, hätten wir schon längst wieder Sanktionen. Erinnern wir uns nicht mehr? Warum wird das alles in der Ukraine gedultet? Man erkennt sofort, daß hier seitens des "Westens" das richtige Maß fehlt, also andere Ziele verfolgt werden.

    • brechstange
      08. April 2016 09:12

      Riese35

      Es ist richtig, dass die USA Fehler machte, Europa mehr und Deutschland zu viele. Im Überschwang der Interessen übersah man die Gefährlichkeit einer gefallenen Ordnung und der Aufarbeitung der kommunistischen Gräueltaten.

    • HDW
      08. April 2016 09:15

      Ich würde auch noch den "ehrlichen Makler" Bismarck hinzufügen! Und es musste ein australischer Historiker kommen, den dumben parteilichen Historikern hierzulande, die Antikriegstendenz der habsburgischen Donaumonarchie vor dem WKI, zu erklären.
      Sonst @Riese35 **************

    • Charlesmagne
      08. April 2016 10:43

      @Riese 35
      Ebenfalls **************************************************!

    • M.S.
      08. April 2016 11:44

      "Rußland ist ein großartiges, tief christlich geprägtes Land. - "
      Das ist es ja. Was fängt Europa mit einem tief christlichen Land an?
      Da werden doch gerade die Vorbereitungen für islamische Gottesstaaten geschaffen. Massenhafte Zuwanderung von Moslems wird gefördert, Moscheen errichtet. Kreuze abmontiert. Hassprediger können unbehindert ihre Ansichten verbreiten, sogar in Kindergärten werden die Kleinen schon indoktriniert. Die Christenverfolgungen in den meisten moslemischen Staaten haben den Charakter von Völkermord erreicht, ohne dass das angeblich christliche Europa angemessen darauf reagiert. Die paar Wortspenden, die man von ein paar wenigen Politikern und kirchlichen Amtsträgern dazu hört werden achselzuckend zur Kenntnis genommen.
      Wen kümmert also, dass Russland ein tief chrichstliches Land ist?

    • Waltraut Kupf
      08. April 2016 12:06

      Ich stimme Riese35 aus vollem Herzen zu. Daß Rußland ein großartiges, tief christlich geprägtes Land ist, davon konnte ich mich im Rahmen einer Städtereise nach Moskau vor einigen Jahren überzeugen, insbesondere anläßlich einer geführten Exkursion in das frühere Zagorsk (jetzt Sergiev Posad). Gleichzeitig betreibt man nicht Bilderstürmerei hinsichtlich der Geschichte, deren Spuren man ganz bewußt beläßt. Österreich, an dessen Neutralität immer wieder gerüttelt wird, wäre dazu berufen, seine Vermittlerrolle wahrzunehmen, was zwar von Fischer verbal so vertreten wird, in der Praxis aber letztlich auf das Mitturnen der Befehle aus der transatlantischen Zentrale hinausläuft. Deren perfide Machenschaften ekeln viele Leute an.

    • Undine
      08. April 2016 15:27

      @M.S.

      ******************!

  53. Brigitte Imb
    08. April 2016 01:18

    Brüssel und die Atombombe, Juncker hat die Fernbedienung eingesteckt.....

    Also nein, was dem Iran verboten wird, soll weder der Ukraine noch die EU erlaubt sein.

    Und bei all diesen Überlegungen seien bitte noch sämtliche internationale Umwelt- u. Klimadiskussionen beachtet. Echt schräg!





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