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Panama und Faymann, Hundstorfer und Häupl

Österreich ist ein ehrenwertes Land. Hier brauchen Politiker keine Auslandskonten. Bisher ist kein einziger von ihnen auf den Listen der Panama-Papers geoutet worden. Dafür gibt’s nur drei mögliche Erklärungen. Die erste: Dahinter steckt eine eindrucksvoll hohe Moral. Die zweite: Die „unabhängigen“ Aufdecker haben sich einen rot-weiß-roten Knaller für zwei Tage vor der Präsidentenwahl aufgehoben. Die dritte: Österreichische Unmoral, Korruption wird nicht in Übersee versteckt, sondern sie spielt sich direkt vor unser aller Augen ab.

Die dritte Erkärung stimmt jedenfalls. Ob auch die anderen beiden etwas auf sich haben, lassen wir derweil offen.

Im Ausland sind schon etliche Politiker vom größten weltweit jemals organisierten Shitstorm hinweggefegt worden. Oder müssen befürchten, dass ihnen das in den nächsten Tagen passieren wird. Freilich ist keiner von ihnen bei etwas rechtlich Verbotenem ertappt worden.

Die einzigen „Delikte“, die Politikern – zumindest bisher – nachgewiesen worden sind: Intransparenz, ungeschickter Umgang mit der Öffentlichkeit, der Besitz von Firmen oder Anteilen im Ausland. Die medial allen unterschobene Geldwäsche und Steuerhinterziehung sind hingegen bisher nirgendwo auch nur andeutungsweise aufgezeigt worden. Dennoch sind für etliche Politiker die Panama-Papers letal.

Die neue Moral steht über der Rechtsordnung

Wir lernen: Es gibt eine neue Moral. Und die steht über jeder Rechtsordnung. Einziger Wächter über diese Moral sind die Medien, die von ihren bequemen Rängen aus den Daumen heben oder senken, nicht Gerichte, nicht der Stimmbürger. Als weltweit oberste Instanz hat sich ein mediales Femegericht etabliert, das imstande ist, sogar Regierungschefs zu stürzen, nur weil sie "intransparent" sind.

Diese Kritik am Verhalten vieler Medien ist kein Widerspruch zur Forderung nach Transparenz. Ganz im Gegenteil. Die ist immer gut und richtig und notwendig.

Aber wenn selbsternannte Tugendwächter die Transparenz auch gleich zum obersten Moral-Gebot erheben, dann sollten sie das bitte auch selbst wirklich ernst und konsequent meinen. Es darf doch nicht wahr sein, dass die Intransparenz des isländischen und britischen Premiers reihum zu empörten moralintriefenden Kommentaren in praktisch allen österreichischen Medien führt, dass aber die Intransparenz des österreichischen Regierungschefs von den allermeisten Medien ignoriert wird.

Niemand kann argumentieren, dass das Fehlverhalten von David Cameron ärger sei als jenes von Werner Faymann. Es ist doch viel empörender, dass die Republik einen Bundeskanzler mit riesigen dunklen Löchern in seinem Lebenslauf hat, als zu erfahren, dass der Brite David Cameron bis 2010 mit 30.000 Pfund an einer im Ausland gehaltenen Firma seines Vaters beteiligt gewesen ist.

Ein Bundeskanzler, der nicht einmal klar offenlegt, welchen Bildungsweg er zurückgelegt hat, der nicht sagen will oder kann, ob er überhaupt, wann und wo eine Matura abgelegt hat, ist schlicht eine Schande für das Land. Gerade wenn immer behauptet wird, dass Bildung das Allerwichtigste für dieses Land sei. Gerade wenn man stark die Transparenz betont. An dieser Schande kann auch die Tatsache nichts ändern, dass die heimischen Medien alle so sehr von Inseraten aus staatlichen Töpfen abhängig sind, dass sie über den Faymannschen Bildungsweg nicht oder nur kaum schreiben.

Aber manche werden vielleicht sagen, das sei zwar ärgerlich, aber letztlich ja „nur“ Unehrlichkeit und totale Intransparenz. Sie werden dann wohl auch nichts dabei finden, dass Faymanns Mann fürs Schmutzige, Josef Ostermayer, ein „Transparenzgesetz“ gebastelt hat, welches das Gegenteil dieses Namens bedeutet. Man begründet künftig die Intransparenz und den Schutz fauler oder korrupter Amtsträger in Österreich halt mit „Datenschutz“. Das Transparenzgesetz wird in der Realität Garantie dafür sein, dass das Treiben von Politik, Beamten und Behörden auch weiterhin extrem intransparent ablaufen kann. Ganz ohne Auslandskonto.

Auch das ist zwar widerlich, aber noch nicht Korruption im engeren Sinn, werden nun manche erwidern. Korruption heißt primär, dass Politiker für sich oder ihre Partei die Hand aufhalten, um für politische Entscheidungen und Handlungen heimlich Geld zu kassieren, das dann im Ausland versteckt wird. Aber wer die politische Macht mit diesem Argument verteidigt, sollte freilich schon auch über den seltsamen Umstand nachdenken, warum der sonst nicht sonderlich reisefreudige Wiener Bürgermeister höchstpersönlich nach Singapur gedüst ist, um einen Immobiliendeal zu fixieren, bei dem Grundstücke der ehemaligen Semmelweis-Klinik überaus günstig privatisiert worden sind.

Die österreichische Politik nimmt den direkten Korruptionsweg

Wenn man noch tiefer in die österreichische Realität eindringt, dann könnte man freilich auch auf die Erkenntnis stoßen, dass es die Macht gar nicht mehr nötig hat, Geld übers Ausland zu schleusen. Wenn man Geld aus öffentlichen Töpfen direkt für den eigenen Nutzen ausgeben kann, braucht man doch nicht den mühsamen Umweg dieses Geldes über exotische Weltgegenden, nach dem Motto „einmal Panama und zurück“.

Korruption in diesem Sinn sind insbesondere viele der Hunderten Subventionen, welche – vor allem – die Gemeinde Wien an nahestehende Vereine und Plattformen ausschüttet. Dazu gehören die alljährlich 200 Millionen Euro, die der Steuerzahler aufbringen muss, damit die Politik die Medien gewogen stimmen kann. Manche würden dazu schlicht und direkt sagen: um sie bestechen zu können. Bei diesem Treiben liegt die Gemeinde Wien weitaus an der Spitze und gibt ein Vielfaches der anderen Länder für diesen Zweck aus. Wer daran zweifelt, möge auf dieser Homepage ein wenig surfen.

Aber davor soll er sich noch mit mir noch über den allerneuesten Skandal ärgern: Die Veranstalter des Wiener City-Marathons haben vor dem Start des sonntägigen Laufs den SPÖ-Präsidentschaftskandidaten über Lautsprecher zu Wort kommen lassen. Eine ungeheuerliche Frechheit zwei Wochen vor der Wahl. Denn Rudolf Hundstorfer hat keinerlei Amt, das mit dem Marathonlauf auch nur im Entferntesten in Verbindung zu bringen wäre.

Mit solchen Methoden braucht man kein Geld über Panama zu schleusen. Man nutzt einfach seine Macht, damit Herr Hundstorfer zu Zehntausenden Menschen reden kann. Damit kann die Partei auch gleich ihre Sparsamkeit beweisen: Denn um eine gleiche Massenwirkung zu erzielen, müsste das Hundstorfer-Team viel Geld für Werbespots im Privatfernsehen ausgeben. Oder für die teure Organisation einer Massenveranstaltung (zu der freilich keine Massen kämen…).

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorbrechstange
    20x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2016 08:30

    Es ist sehr interessant, dass Cameron und der Präsident Islands am stärksten angegriffen werden. Bei Cameron eine Lappalie.

    Liegt es daran, dass Cameron die Volksabstimmung zum Brexit zulässt? Dass Island einen eigenständigen Weg gegangen ist?

    Die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT und mit ihr politische Seilschaften haben uns im Griff.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2016 10:49

    Soll Korruption betrieben werden, soll Bevorzugung betrieben werden, immer mehr Menschen werden wach und beginnen nachzudenken und kommen zu dem Schluss, dass wohl Herr Hofer die einzig wählbare Person ist, die erstens die Gesetze Österreichs beachtet und zweitens höchst motiviert ist, sich für Österreich einzusetzen und dieses Land vor dem Untergang in der 'linken Moralsuppe' zu retten.

    Jedes zerstörte Plakat beweist, was da abgeht, jede 'Diskussionsrunde' 'Faymann ist allein zu Hause', etc. wird als Schuss nach hinten los gehen. Die Menschen haben dieses Propagandatheater satt bis hinauf, sie brauchen engagierte Menschen, nicht ideologisierte.

    'Fairnessabkommen' nennt man diese Hundstorfer Veranstaltung beim Wien Marathon.

    Klar ist jedenfalls, dass es nicht darauf ankommt, vor wie vielen Leuten man redet, sondern was man redet.

    Solche Menschen, die sagen, was Sache ist, die nicht hauptsächlich Propaganda machen, sondern tatsächlich was zu sagen haben und in hohem Prozentsatz richtig liegen, die finden sich in der FPÖ derzeit, bei den anderen mit wenigen Ausnahmen aber kaum.

    So ist es auch mit den Präsidentschaftskandidaten. Da meine ich, dass die Österreicher Herrn Hofer den zweiten Wahlgang ersparen sollten, dann kann die Arbeit und die Sanierung Österreichs gleich beginnen.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2016 02:57

    Für Politiker und Medien gibt es keine Moral. Wir haben zu wenig reiche Politiker, die richten sich die Gesetzeslage selbst. Claudia Schmied und die Cohnbank bleiben weiter intransparent.
    Warum hört man nix von der Ukraine, außer daß die EU-Grünenchefin meint, daß Volksentscheide nichts gelten? Poroschenko mit 3 Auslandsfirmen und gebrochenen Wahlversprechen wird ebenso wie der Rücktritt von Arsenji Jazenjuk wegen Korruption wird verschwiegen.

    ...... Die Szene ist in einem Dokumentarfilm "Das doppelte Leben des Präsidenten", produziert vom ukrainischen Hromadske Fernsehsenders, der seit dem 3. April im Internet zu sehen ist. In dem Film geht es um die Panama-Papiere und die drei Offshore-Firmen, die der ukrainische Präsident seit August 2014 auf den Virgin-Islands, auf Zypern und in den Niederlanden gründete.

    Die Offshore-Firmen waren miteinander verknüpft. Wie die Papiere des in Panama ansässigen Offshore-Service Mossack Fonseca belegen, gründete Poroschenko zuerst die Firma Prime Assets Partners auf den Virgin Island, dann die CEE Confectionery Investments auf Zypern und schließlich die Roshen Europe in den Niederlanden. Die drei Firmen sind miteinander verschachtelt. Der Gesellschaft auf den Virgin-Islands gehört die Gesellschaft auf Zypern. Dieser wiederum gehört die Gesellschaft in den Niederlanden.

    Die EU hat genug zu tun mit dem Übergehen des NL Volksentscheides, also Schweigen!

  4. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2016 08:16

    Bei der kommenden Wahl wird sich zeigen, was die Österreicher bevorzugen: Eine Bestätigung des korrupten, aubeuterischen und wirtschaftszerstörenden Sozi-Systems rotzgrüner und schwarzer Prägung oder eine Wende zu einer Staatsidee in der Demokratie und Verfassung wieder Richtschnur sind.

    Nur darum geht es. Und erfreulicher Weise schaut es nicht gut aus für die Kandidaten der roten und schwarzen Sozis. Auch der alte Ökobolschewik verliert Zustimmung, je öfter er öffentlich ausgestellt wird.

    Die Mohren bleiben Mohren, trotz aller Professoren.

    Gut für Österreich.

  5. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2016 10:04

    Der Bundeskanzler sagte, er habe im Gymnasium Henriettegasse maturiert. Das war ein bisserl gelogen.
    Er hat gesagt, er habe studiert. Hat er nie. Das war auch gelogen.
    Er war Konsulent bei einer Bankrottbank. Das ist Korruption pur.

    Alle wissen das, aber niemand schreibt darüber, an wenigsten der ORF. Man stelle sich vor, was passierte, wenn man bei einem FPÖ- Politiker die Schulversager- Vergangenheit entdeckte.

    Oida!

    Genau, Herr Dr. A.U. - das ist die Alltagskorruption bei uns in Bagdad.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2016 09:35

    Unsere Politelite braucht keine Briefkastenfirma um Geld zu verstecken. Sie genehmigen sich ganz öffentlich Apanagen die normalen Menschen die Schamröte ins Gesicht treiben läßt. Transparenz wird nur von den Untertanen verlangt, die generell der Steuerhinterziehung verdächtigt werden.
    Und was man sich als Politiker nicht selbst vergönnt, wird fleißig als Förderung verteilt, somit ist der Verbleib am Futtertrog gesichert.
    Wenn diesem System Gefahr droht, vielleicht durch eine aufdeckende Partei wie der FPÖ, dann werden alle Hebel wie diffamieren, hetzen oder totschweigen, in Bewegung gesetzt, um dieses faulige, eitrige, schon nach As stinkende Gebilde am Leben zu erhalten.

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    10x Ausgezeichneter Kommentar
    12. April 2016 10:25

    OT---aber man fragt sich mit Recht, ob da nicht die "Panama-Papers" eine wichtige Rolle spielen---der ORF hält sich verdächtig still:

    Der durch einen PUTSCH an die Macht gelangte USA-Darling, der ukrainische Ministerpräsident Arsenij JAZENJUK, hat in einer Fernsehansprache seinen sofortigen Rücktritt angekündigt. Mir war er immer sehr suspekt---nicht zuletzt, weil Frau Nudelmann so überaus glücklich war:

    "Ukraine ernennt Oligarchen und Gangster zu Gouverneuren und Ministern F. William Engdahl "Die neue, selbsternannte Regierung der Ukraine reorganisiert alle Institutionen der Macht, löst die Sonderpolizeieinheiten auf und beruft ihre Kumpane auf wichtige politische Posten. Ganz besonders erhellend für den wahren Charakter des neuen Regimes ist die Ernennung neuer Gouverneure, die die politische Vertretung von Regionen der Ukraine übernehmen sollen. Darunter sind israelisch-ukrainische Staatsbürger und berüchtigte Gangster-Milliardäre. Das ist anscheinend die »Demokratie«, die die Europabeauftragte des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, im Sinn hatte, als sie frühere Kompromisse der EU mit dem knappen Kommentar »Fuck the EU« zurückwies."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/ukraine-ernennt-oligarchen-und-gangster-zu-gouverneuren-und-ministern.html

    Aber nicht nur JAZENJUK ist weg, sondern auch die in den PANAMA-PAPERS aufgetauchte JAZENJUK-STIFTUNG---einfach VERSCHWUNDEN!

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorfxs
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    14. April 2016 17:22

    Zunächst sollt man drauf schauen, wieweit die Fama über die "über 400 Journalisten, die bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gearbeitet haben um etwas Transparenz in das Geschäft mit den Offshorefirmen zu bringen" der Realität entspricht. Am Tag an dem die "Salzburger Nachrichten" diesen Lobgesang sangen, berichtete dasd Linzer "Neue Volksblatt" davon, dass die "Quelle" der Infgormationen Angst um ihr Leben hätte. Doch nicht über 400 Journalisten gleichzeitig. Als "österreichischer Vertreter" in diesem elitären Journalistenverband tritt justament ein Journalist des "Faklter" auf, wahrlich eine Beweis der Qualität dieses Verbandes. Dieser Falter-Jopurnalist gibt dann noch unbedarft zu,


alle Kommentare

  1. daLUPO (kein Partner)
    15. April 2016 01:03

    Bei uns werden halt die Medien mit Scheinwerbungen gekauft.

    Gekauft, nicht von irgend wem, nein, von der Bundesregierung abwärts, mit Steuergeld. Also die Medien kontrollieren maximal die Scheininserate.
    Und zur Abwechslung erzählt uns vielleicht der Klenk das Märchen, wie man Terabyte per eMail versendet oder sonst irgend einen Schwachsinn.

    Medien, Meinungen kaufen gehört sich nicht, schon gar nicht in der Politik und noch weniger mit Steuergeld.

    Panama, was ist das gegen Österreich mit den Scheininseraten. So nebenbei versucht der ORF auch noch die Künstler und Printmedien zu manipulieren, was tut man nicht alles für die Scheininserate.

    Österreich, das Land der Scheininserate!

  2. Gemma gemma, red! (kein Partner)
    14. April 2016 18:40

    Über den Herrn Cameron alterieren sich die ach so moralischen (wenn ich das schon höre!) Journalisten, denen ihre Ehre (wenn ich das Wort "Ehre" schon höre! dann wird mir meistens zum Kotzen!) als Journalisten gar so wichtig ist.

    Aber über den unsäglichen Herrn Faiymann und seine Biografie, die so löchrig ist wie ein Sieb, über die wird nicht berichtete! Was hat der Mensch eigentlich gemacht in den sechs oder sieben Jahren gemacht, die er so unbedingt vor der Öffentlichkeit geheimhalten will?

    Ich möchte das wissen! Hat er etwas Kriminelles gemacht? Ich möchte das wissen! Hat er etwas gemacht, für das er sich heute geniert? Ich möchte es wissen!

    Er soll endlich reden, dieser Komiker!

  3. fxs (kein Partner)
    14. April 2016 17:22

    Zunächst sollt man drauf schauen, wieweit die Fama über die "über 400 Journalisten, die bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit gearbeitet haben um etwas Transparenz in das Geschäft mit den Offshorefirmen zu bringen" der Realität entspricht. Am Tag an dem die "Salzburger Nachrichten" diesen Lobgesang sangen, berichtete dasd Linzer "Neue Volksblatt" davon, dass die "Quelle" der Infgormationen Angst um ihr Leben hätte. Doch nicht über 400 Journalisten gleichzeitig. Als "österreichischer Vertreter" in diesem elitären Journalistenverband tritt justament ein Journalist des "Faklter" auf, wahrlich eine Beweis der Qualität dieses Verbandes. Dieser Falter-Jopurnalist gibt dann noch unbedarft zu,

    • fxs (kein Partner)
      14. April 2016 17:31

      er wisse nicht, ob Frust eines Informationsträgers, oder ein Verbrechen der Infortmationsweitergabe zu Grunde läge. Wieso sollten wir uns auch um Hehlerei kümmern. en
      Schließlich, bei soviel Forderung nach Transparenz, wo bleibt die Transparenz der involvierten Journalisten? Wikileaks stellt alle ihnen zugegangen Infromationen für jedermann offen im Internet zur Verfügung. Von den sogenannrten Panamapapieren gibt es nur selektive Auszügen, was den Beteiligen halt in den Kram ihrer Agitation passt.
      Na und welchen Stellenwert hat schon eine Anwaltsfirman in Panama? Dort gibts sicher viele Anwälte. Und über die Nevada, South Dakota, Delaware und andere Offshore Standorte indcen USA wird schon gar nichts ausgesagt, sie werden nicht einmal zur Abrundung der Informationen erwähnt.
      Seriöse und transparente Berichterstattung sieht anders aus.

  4. astuga (kein Partner)
    14. April 2016 16:30

    Indisches Sprichwort: Die Herrscher zieht es zum Gold, wie die Fliegen zur Wunde.

  5. Knut (kein Partner)
    14. April 2016 10:19

    Über diese selektierten Panama-Pampers, die vom Geheimdienst kommen, müssen wir nicht mehr diskutieren. Das war wieder mal eine gezielte Aktion gegen alles Mögliche, nur nicht gegen die USA. Von da kommt ja der Mist.

    Bei uns gibt es genug andere Möglichkeiten, Gelder fließen zu lassen. Mir fehlt nach wie vor die Info, wie das mit den Schmiergel ... ähhh ... Parteispenden läuft. Mit der angekündigten Transparenz ist es ja nicht weit her und wie schon gesagt, läuft es halt über andere schwindlige Konstruktionen ... vermutlich auch über Stiftungen.

    Also - wo bleibt hier das Nachbohren der Chefredakteure und “Investigativjournalisten” der staatskonformen Konzernpresse.

  6. McErdal (kein Partner)
    14. April 2016 09:29

    Ich möchte gerne ein paar Worte über den Wiener City-Marathon schreiben:
    Meine Frau und ich wohnen in der unmitelbaren Nähe der UNO - CIty und so haben wir es nicht weit, wenn so eine Veranstaltung ist, derselben ein wenig zuzusehen ! Wir verfolgen das schon über Jahre hinaus - aber ich muß sagen: wir haben noch nie in all den Jahren soviel Dreck auf der Wagramerstraße von Kreuzug UNO Richtung Kagraner Brücke...
    Berge von schmutziger Wäsche, Plastik, Papier, Flaschen, Lebensmittel....fast sowie entlang der "Flüchtlingsroute", auch der Gestank war nicht ohne........einfach widerlich....wir waren richtig entsetzt!!!!

  7. Torres (kein Partner)
    14. April 2016 08:36

    Betreffend Bildung und Ausbildung: Es wird ja - zu recht - von offizieller Seite immer wieder betont, wie wichtig das sei; in der Realität wird ja die Schulbildung durch die "Reformen" der roten Ministerinnen (unter tätiger Mithilfe der ÖVP) durch "Inklusion", "neue Mittelschule" allgemeine Nivellierung usw. immer schlechter. Das sehen die Schuldigen natürlich auch, dürfen aber nicht zugeben, dass sie mist gebaut haben, daher geht die Bildung weiter den Bach hinunter. Und was Bildung der Spitzenpolitiker betrifft: unter den Präsidentschaftskandidaten gibt es ja auch einen ohne Matura (Hundstorfer), es gab auch schon einen Bundespräsidenten ohne Matura (Jonas).

  8. Ukrainisches Tagebuch (kein Partner)
    14. April 2016 08:09

    Die CIA will nicht nur ukrainische Neo-Nazis, sondern auch islamische Massenmörder mit High-Tech-Waffen ausstatten, damit auch in Europa Wohlstand und Frieden einkehren.

    • Gasthörer (kein Partner)
      14. April 2016 12:03

      Unterberger liebt die Amerikaner, für alles was sie tun. Er darf das, er ist schließlich amerikanischer Patriot - lediglich im falschen Land geboren. Ähnlich einer Transe, die im falschen Körper geboren wurde. Ob die Syrer die Amis auch so lieben, wage ich zu bezweifeln.

      DWN heute:
      "USA drohen Russland mit militärischer Eskalation in Syrien
      Deutsche Wirtschafts Nachrichten | Veröffentlicht: 14.04.16 03:06 Uhr

      Die amerikanische Regierung droht den Russen mit einer Eskalation in Syrien, sollte der Friedensprozess scheitern. Die CIA will die islamistische Söldner mit High-Tech-Waffen und Raketen ausstatten, um die syrische Regierung militärisch zu besiegen."

    • CIA-Mietmaul (kein Partner)
      14. April 2016 16:25

      @ Gasthörer
      AU ist ein CIA-Sprachrohr der ukranischen Neo-Nazis.
      Konsequenterweise müsste er auch offen für den IS eintreten.

  9. Der Realist (kein Partner)
    14. April 2016 08:06

    Wetten, dass wir Hundstorfer beim Maiaufmarsch der Genossen nicht sehen werden. Hundstorfer sagt immer, es gibt keinen Plan B, ich behaupte, der hat auch keinen Plan A.
    Vielleicht interessiert sich auch jemand näher über die vom Rechnungshof kritisierten Sonderrechte für Pächter von Freizeitbetrieben in Wien, da soll die Stadt sogar Teile des Geschäftsrisikos übernommen haben.

  10. bürgerIn (kein Partner)
    14. April 2016 06:58

    wozu brauchen die panama?? sie haben doch das vereinsgesetz und die fördertöpfe. und mutmaßlich alles legal. also panama: schau nach österreich!

  11. fewe (kein Partner)
    14. April 2016 02:21

    "Moral" ist beliebig, ist Mittelalter. Im Rechtsstaat ist die allein geltende Moral im Gesetz niedergeschrieben. Etwas anderes darf nicht gelten. Vor allem weil die so hochstehenden Moralbegriffe heute sehr selektiv von Hetzern eingesetzt wird gegen den politischen Gegner oder einfach alle, die eine nicht linientreue Meinung haben.

    Aber wir bewegen uns in Richtung Mittelalter. Bald auch Hände abhacken und Sittenpolizei etc.

  12. Freak77
    13. April 2016 14:03

    Ein wirklich gut recherchierter Artikel in der WELT zum Thema "globale Geldwäsche"

    Vergesst Panama – hier wird wirklich Geld gewaschen

    Nach der Veröffentlichung geheimer Papiere reden alle über Panama. Dabei werden in Ländern, die viel näher liegen, größere Summen gewaschen. Auch in Deutschland ist mehr möglich als gedacht.

    http://www.welt.de/wirtschaft/article154255232/Vergesst-Panama-hier-wird-wirklich-Geld-gewaschen.html

    • fewe (kein Partner)
      14. April 2016 06:58

      Geldwäsche im eigentlichen Sinn ist aber keine Steuerhinterziehung sondern eigentlcih das Gegenteil davon. Dabei werden bei einem bestehenden Betrieb Einnahmen angegeben, die tatsächlich nicht da sind und dafür auch Steuern gezahlt. So wird schwarzes Geld offiziell.

      Geldwäsche wird also nur angewandt für Geld, dass aus kriminellen Machenschaften kommt. Aber nciht für Geld, das an der Steuer vorbei mit einem regulären Geschäft eingenommen worden ist. Dafür wäre Geldwäsche ja witzlos, da könnte man es ja gleich regulär versteuern.

      Geldwäsche heißt so, weil das eben einmal mit einer Kette von Waschsalons gemacht wurde. Es geht genauso mit China-Restaurants etc. Also idealerweise alles, wo Geschäfte mit anonymen Kunden gemacht werden.

      Bei der Panama-Geschichte geht es hingegen darum, dass dorthin Geld verschwindet, das man dort verstecken aber eben nicht offiziell machen will. Das ist also das Gegenteil.

  13. kritikos
    12. April 2016 22:46

    Die wahre Sauerei sind nicht Panama-Konten oder Bestechung der Medien durch Geschenke getarnt als Subventionen, sondern die de facto Allmacht der Medien. Und da sind wir vielleicht gar nicht die Spitze des Misthaufens, man denke an die Briten. Die Zielsetzung "Transparenz" ist ein hinterhältig eingesetztes Wort, das den Medien völlig wurscht ist. Auffallen und Geld scheffeln. - Pfui Teufel!

  14. Politicus1
    12. April 2016 21:20

    es spricht sich wie ein Lauffeuer herum:
    Die einzige Chance VdB als Sieger der Stichwahl zu verhindern hat nur Griss.
    Bei einem Duell VdB gegen Hofer würden sich ALLE FPÖ-Gegner (Grüne, Rote, Neos, und auch viele Schwarze) für VdB entscheiden.
    Griss hingegen könnte die Mehrheit gegen VdB und seine GrünInnen schaffen.
    Daher muss man Griss schon im ersten Wahlgang wählen - und nicht Hofer.
    Frau Khol hat angeblich schon für den ersten Wahlgang resigniert und soll an Aufgeben denken ...

    • fewe (kein Partner)
      14. April 2016 02:46

      Wie kommen Sie auf die Idee, dass van der Bellen sicher in die Stichwahl kommt? Ich kenne viele Leute, die tendenziell vdB wählen würden, dies aber nicht tun wegen der Aussage betreffend die Regierungsbildung nur ohne FPÖ. Das mögen auch Leute nicht, die die FPÖ ablehnen.

      Meine eigene Umgebung ist freilich nicht repräsentativ, aber die haushohe Überlegenheit von vdB halte ich für nicht sehr glaubwürdig.

      Ich wähle beim ersten Wahlgang den, den ich als Bundespräsidenten will. So soll es wohl auch sein.

      Zuerst den Leuten erzählen, wer in die Stichwahl kommen könnte und alle Wähler auf nur zwei Kandidaten zu focussieren, ist wohl nicht der Sinn der Sache.

      Ich glaube, dass weder Griss noch vdB in die Stichwahl kommen und halte daher die "Analysen", die zu einer solchen taktischen Vorgangsweise verleiten sollen, für falsch.

    • Anmerkung (kein Partner)
      14. April 2016 06:59

      Je weniger Stimmen in der Bundespräsidentenwahl der Kandidat Hofer bekommen wird, desto größer wird nachher die Verlockung sein, zur "Willkommenskultur" zurückzukehren und die Grenzen wieder aufzumachen.

      Keiner von den Kandidaten Griss, Hundstorfer, Khol und vdBellen hat sich ja zu einem Zielwert null in der Aufnahme von "Flüchtlingen" bekannt. Wenn nun auf Hofer und Lugner zusammen vielleicht nur 25 Prozent entfallen sollten, dann wird es nachher heißen: "Drei Viertel der österreichischen Wählerschaft haben sich eindeutig für flüchtlingsfreundliche Kandidaten und damit für eine großzügige Flüchtlingspolitik ausgesprochen. Das ist eine überwältigende Mehrheit für eine unverzügliche Rückkehr Österreichs zur Willkommenskultur!"

      Da der Wendeexperte Faymann sicherlich kein Problem mit einer weiteren Umdrehung hätte, ja sich damit sogar bei den Wiener Genossen wieder zum Liebling machen könnte, wird dem kaum noch etwas im Wege stehen.

      Zu dieser "überwältigenden Mehrheit", die sich angeblich für die freie Bahn für "Schutzsuchende" ausspricht, werden dann auch alle diejenigen gehören, die zwar nicht für die Rückkehr zu den offenen Grenzen sind, die aber der Frau Griss aus "taktischen Gründen" (weil diese Kandidatin angeblich bessere Chancen in einer Stichwahl hätte) ihre Stimmen gegeben haben.

      Vielleicht sollte Österreich zu dieser Wahl auch das Guinness-Buch der Rekorde einladen. Es könnte nämlich ein neuer Rekordwert im Fachgebiet "Selbstbeschädigendes Wahlverhalten" erreicht werden. Die Chancen stehen gut, dass sich bisher noch weltweit bei keiner Wahl derart viele dazu bereitgefunden haben, sich mit ihrem Wahlverhalten in einem maximalen Ausmaß ins eigene Fleisch zu schneiden, wie das den bürgerlichen und konservativen Wählern in dieser Wahl gelungen ist.

    • Undine
      14. April 2016 08:28

      @fewe
      @Anmerkung

      *****************!

      So sehe ich das auch!

    • Anmerkung (kein Partner)
      14. April 2016 11:10

      @ Undine

      Danke.

      Der Verfasser dieser Werbung für Frau Griss muss zu deren Wahlkampftross gehören. Sonst könnte jemand wohl kaum derart hanebüchene Aussagen von sich geben.

      Zum Beispiel allein schon die Wendung: "ALLE FPÖ-Gegner (Grüne, Rote, Neos, und auch viele Schwarze)" - soll das bedrohlich ausschauen? Er soll einfach zusammenzählen: Grüne 10 Prozent, Rote 23 Prozent, Neos 5 Prozent, für "viele Schwarze" vielleicht noch (unwahrscheinliche) 10 Prozent dazu, macht in Summe 48 Prozent. Also nicht einmal die Hälfte.

      Aber der größte Unsinn ist die Zuordnung der Roten. Deren Stimmen würde bei Hofer gegen vdBellen hauptsächlich Hofer, bei vdBellen gegen Griss hauptsächlich vdBellen bekommen. Ein "fester Roter" wählt lieber einen Sozialpolitiker als einen Bobo-Professor. Letzterer hätte nur dann eine Chance auf die Stimmen der "festen Roten", wenn die Alternative zu so jemandem eine noch abschreckendere wäre, also etwa eine von altbackener Bürgerlichkeit triefende "Madame Etepetete".

      Es ist also in Wirklichkeit so: Mit jeder Stimme für Griss macht man das Wählerreservoir für vdBellen größer, weil er umso mehr Stimmen der Roten bekäme, je mehr diese sich dazu veranlasst sähen, Stellung gegen eine geradezu typische Repräsentantin des alten Klassenfeindes beziehen zu müssen. Im Gegensatz dazu macht man mit jeder Stimme für Hofer das Wählerreservoir für vdBellen kleiner, weil in einer Stichwahl zwischen dem Sozialpolitiker Hofer und dem Melonenprofessor die Stimmen der Roten hauptsächlich dem Sozialpolitiker zugutekämen (wie es sich ja schon seit Jahren am Abwandern ehemaliger SPÖ-Wähler zur FPÖ zeigt). Das heißt, sollte es wirklich zu einer Stichwahl zwischen Hofer und vdBellen kommen, dann würde Hofer wohl mit Zweidrittelmehrheit als Sieger aus der Wahl hervorgehen.

      Schwieriger für Hofer wäre es, wenn er gegen Hundstorfer antreten müsste. Auch dann aber würde die Gefahr nicht vonseiten der Roten drohen, sondern dann könnte es zu der in der obigen Anmerkung skizzierten "Rekord"-Variante kommen: Geistig nicht ganz auf der Höhe befindliche Bürgerliche und Konservative könnten sich zur Stimmabgabe für Hundstorfer veranlasst sehen, "weil's Tradition ist, dass der Bundespräsident ein Roter oder ein Schwarzer sein muss". Das Ergebnis, das sie sich damit einhandeln würden, wäre weniger die Verhinderung des Kandidaten Hofer, sondern vor allem der (für Bürgerliche und Konservative verheerende) Auftrieb, den damit die "Willkommenskultur"-Fraktion wieder gewinnen könnte. Diese ist zwar geschrumpft, aber ein für sie günstiger Ausgang der Wahl (und das wäre jede Variante, in der nicht Hofer oder Lugner vorn sind) könnte diesen Extremisten und Fanatikern neue Möglichkeiten dazu bieten, Österreich immer weiter als Gratis-Selbstbedienungsladen für Asiaten und Afrikaner auszubauen, bis das System zusammenbricht.

    • Shalom (kein Partner)
      14. April 2016 11:29

      Anmerkung: "Geistig nicht ganz auf der Höhe befindliche Bürgerliche und Konservative könnten sich zur Stimmabgabe für Hundstorfer veranlasst sehen, "weil's Tradition ist, dass der Bundespräsident ein Roter oder ein Schwarzer sein muss".

      Anmerkung, Sie machen mir damit wirklich Angst...

    • Anmerkung (kein Partner)
      14. April 2016 12:34

      @ Shalom

      Lassen Sie sich nicht erschrecken, es sind ja derzeit nur theoretische Überlegungen. Das gilt also auch für das, was Ihnen Angst machen könnte.

      Das Einzige, was sich mit einiger Sicherheit sagen lässt, ist, dass die eine Hypothese wahrscheinlicher, die andere unwahrscheinlicher ist. So ist zum Beispiel die Hypothese, dass im Fall einer Stichwahl gegen vdBellen der Kandidat Hofer bessere Chancen als die Kandidatin Griss hätte, wahrscheinlicher als die gegenteilige Hypothese, dass Griss besser abschneiden würde. Die letztere Behauptung muss sogar, wie oben dargelegt, als unsinnige Hypothese verworfen werden, vor allem, weil sie eine unhaltbare Prämisse über das Wahlverhalten des "roten Reichsviertels" voraussetzt.

      Vielleicht ist es am besten, Sie malen sich Varianten aus, die weniger furchteinflößend sind - es könnte ja zum Beispiel auch zu einer Stichwahl zwischen Hofer und Griss kommen, da könnte Hofer mit Dreifünftelmehrheit die Nase vorn haben -, und Sie versuchen, im eigenen Bekanntenkreis Ihr Möglichstes dafür zu tun, dass Österreich einen besseren Weg geht als der nach nur einem dreiviertel Jahrhundert schon wieder - und das eben ausgehend von der Sprunghaftigkeit, Unberechenbarkeit und Wunderlichkeit einer Partei der vermeintlich Konservativen und Bürgerlichen - in den Sumpf von Führerhörigkeit und Fanatismus abdriftende nordwestliche Nachbar.

  15. Ingrid Bittner
    12. April 2016 20:57

    Jetzt werde ich einmal zuerst den Text schreiben und dann, wo ich ihn gelesen habe:

    ..... Unter den Tisch sind in Österreichs Medien übrigens auch die Aussagen von Hofburg-Kandidat Van der Bellen in der TV-"Pressestunde" gefallen. Da ging es um seine Ansichten in der Flüchtlingsfrage wie z. B. dass er gegen Grenzsperren ist, den Notfallsplan der Regierung für den Fall eines neuen Ansturms ablehnt und dass er meint, Österreich könne ruhig noch mehr Flüchtlinge aufnehmen.
    Dass diese Ansichten nicht mehrheitsfähig sind weiß man. Darüber nicht zu berichten bedeutet demnach, dass man Van der Bellen im Hofburg-Wahlkampf nicht schaden möchte.
    Wenn Van der Bellen jemanden "fürchten" muss, dann ist es die Grüne Korun: die rief gestern zur PArlamentsrevolte gegen die Notstandverordnung der Regierung auf, mittles der ein Flüchtlingsstrom an den Grenzen gestoppt werden soll.
    Das heißt "Flüchtlinge rein", aber so sind sie, die Grünen und ihr Professor.............
    Politik inoffiziell- Peter Gnam - in der Krone von heute.
    Dass in der Krone Kritik an der B erichterstattung zur Pressestunde so formuliert wird, verwundert mich doch einigermaßen.

    • franz-josef
      12. April 2016 21:25

      Es wird ja bereits nachgedacht, war vor einigen Tagen erst zu lesen, ob man nicht unkorrekt (!) berichtende Zeitungen nicht mehr mit Inseraten beauftragen soll. Fällt mir gerade nicht ein, von wo diese Meldung gekommen ist, aber ich suche darnach. Als eine der beiden betroffenen Zeitungen war die Krone genannt. -
      Die berichtet ja seit kurzem (nachdem sie im Herbst noch einen wahrheitsgemäß schreibenden Redakteur beurlaubt hatte)entgegen der pc Linie.

    • Undine
      12. April 2016 22:40

      @franz-josef

      War das nicht die "Kleine Zeitung" wegen dieses Berichts:

      Ein Bild und seine Geschichte
      Das Foto der Flüchtlingsmutter, die mit einem Baby auf den Gleisen im ungarischen Bicske liegt, erschüttert die Welt. Auf einem Video ist nun allerdings zu sehen, wie es wirklich zu dieser Situation kam.

      http://m.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4813460/index.do #sthash.0HfpgERS.dpuf

    • franz-josef
      12. April 2016 22:53

      Danke, aber die Kleine Zeitung war es sicher nicht, und es ging auch nicht um diesen Vorfall.
      Vlt sind noch Hinweise in der Chronik, werde nachsehen.
      lg!

    • franz-josef
      12. April 2016 23:27

      Undine - diePresse war´s. Und nicht "unkorrekt" sondern "unseriös" ist das Kriterium. Ändert nichts an der Bedenklichkeit, meine ich.

      10.04.2016 | 18:34 | Von Martin Stuhlpfarrer (Die Presse)

      Die SPÖ wird am kommenden Samstag vermutlich Beschlüsse fassen, die sich auf jeden Wiener auswirken werden. Eine Auswahl.•(.........)

      u.a.:
      Unseriöse Medien nicht fördern.
      ---------------------------------
      Wieder auf Initiative der Sektion 8 fordern Mariahilf und Alsergrund: Medien, die sich nicht an den Ehrenkodex des Presserates halten und von diesem innerhalb von drei Jahren zwei Mal verurteilt werden, sollen für ein Jahr sämtliche Inseratengelder der Stadt gestrichen werden. Das würde „Österreich“, „Heute“ und „Kronen Zeitung“ treffen. Der Antrag wird wohl einer Kommission zugewiesen.

      Das war´s. Besser gesagt, das wird´s.

    • fewe (kein Partner)
      14. April 2016 05:29

      Ja, der Presserat verurteilt aber regelmäßig nur Zeitungen, die nicht linientreu berichten. Das wird als Hass oder Unsicherheit schüren verurteilt, wenn die Wahrheit berichtet wird.

      Nach zwei Verurteilungen von diesem linientreuen Gremium gäbe es demnach keine Inserate-Zuteilungen mehr von Regierungsseite.

      Also das Reichsamt für Volkserziehung und Propaganda.

      Über Strache und FPÖ herzuziehen wird wohl eher Bonuspunkte bringen.

    • Undine
      14. April 2016 08:29

      @fewe

      "Über Strache und FPÖ herzuziehen wird wohl eher Bonuspunkte bringen."

      Das sind goldrichtige Worte!*******************!

  16. logiker2
  17. Susanne
    12. April 2016 19:36

    Auch die Wortspenden von Hundstorfer beim Vienna-City-Marathon ändern nichts mehr, denn laut laufenden Befragungen wird Hundstorfer gemeinsam mit Khol und Lugner das Ausscheidungsrennen im Mai nicht schaffen. Auch wenn sich nun SPÖ und ÖVP in den nächsten Tagen noch sehr anstrengen, wird es im Mai ein Duell zwischen VdB und Hofer (oder Griess) geben. Da stellt sich die Frage, wie sich die dann verbitterten Hu-, Kh- und Lu-Wähler - wenn sie überhaupt noch zur Stichwahl gehen - verhalten werden?

  18. Undine
    12. April 2016 18:22

    OT---aber was in diesem BP-Wahlkampf zusammengelogen und geheuchelt wird, geht auf keine Kuhhaut! Ein Meister, der sich in der Kunst der Einschleimerei, Lobhudelei und senilen Wunderlichkeit immer wieder selbst übertrifft, ist Andreas KHOL. Wie weit kann der Mann in seiner Selbstaufgabe noch gehen, um in die Hofburg zu kommen?

    Khol in seinem ersten Interview zur BP-Wahl:

    "Heinz Fischer hat sein Amt immer hervorragend geführt, er ist ein Vorbild für mich, so werde ich dieses Amt auch ausführen!"

    Ich fasse es nicht! Was war bei Fischers Amtsführung hervorragend? Fischer ein VORBILD? He, sonst noch was? PEINLICHER geht's nicht mehr!

    KHOLS Einschleimerei bei den JUNGEN MOSLEMS ist ja allgemein bekannt; zur Sicherheit poste ich es noch einmal:

    https://www.youtube.com/watch?v=F1HSb_03avM

    • Riese35
      12. April 2016 20:55

      Nichts Neues. Wer Khol ein wenig in der Vergangenheit beobachtet hat, wird sich nicht wundern.

  19. Erich Bauer
    12. April 2016 17:12

    Willy Wimmer:

    (Auszug): „Wie krank die Welt dank amerikanischer Präsidenten geworden ist, kann jeder in Hannover wahrnehmen. Selbstredend werden bis Magdeburg alle Kanaldeckel zugeschweißt. Wer sich nach Presseberichten in Hannover in der Nähe seines Fensters an der Fahrstrecke aufhält, der läuft Gefahr, erschossen zu werden. So sehen Fluchtursachen aus, Frau Dr. Angela Merkel.“

    (und weiter): „In Hannover geht es aber um den krönenden Abschluss für die Aufgabe der vorhandenen deutschen Souveränität: TTIP. Wer kann schon etwas gegen die Angleichung von technischen Normen haben, wenn es dabei fair zugeht und nicht nur die eigene deutsche Industrie als Konkurrent beseitigt werden soll. Was soll eigentlich noch der Staat, was sollen Wahlen, Parlamente und Regierungen, wenn amerikanische Globalkonzerne über Geschäfts- und Gewinnerwartungsbeschlüsse der Vorstände dieser Unternehmen Staaten vor Schiedsgerichte zerren können? Dabei macht es keinen Unterschied, ob dies zur Förderung der Großspender der Demokratischen Partei in den USA amerikanisch-dominierte Anwaltskonzerne oder Handelsgerichtshöfe des Modells „Vizekanzler Gabriel“ sein sollen. Allein der Umstand, dass privat-ökonomische Gewinnerwartungen der Grund für Klagen gegen demokratische Staaten sein sollen, ist das zentrale Übel und das Ende des europäischen Staates, wie wir ihn kennen und zu dem wir als Staatsbürger stehen.“

    Weiterlesen: http://de.sputniknews.com/kommentare/20160412/309144571/fluchtursachen-obama-hannover.html#ixzz45cokNnnW

    • Riese35
      13. April 2016 00:16

      Danke für die Info. Willy Wimmer ist eine sehr wichtige und exzellente Informationsquelle. Habe ihn selbst vor einigen Wochen in St. Pölten erlebt. Diese Persönlichkeit ist faszinierend. Einer der wenigen, denen man glauben und vertrauen kann. Man kann ihn nie genug hören.

  20. socrates
    12. April 2016 16:28

    https://deutsch.rt.com/wirtschaft/37745-grafik-tages-steuerbetrug-fast-immer/
    Eine Auswertung der Panama-Papers zeigt, dass die Zahl der Firmen mit dem Neoliberalimus in den 1990er Jahren schnell zunahm. Zudem arbeiten die meisten Firmen in Steueroasen unter britischer Rechtsprechung: Zwei Drittel der Firmen registieren sich auf den britischen Virgin-Islands oder auf Anguilla. Heute erklärt Premier David Cameron, seine Regierung werde härtere Gesetze gegen Steuerbetrug verabschieden. Tatsächlich bietet Großbritanien die besten Möglichkeiten für Beihilfe zum Betrug.

  21. zweiblum
    12. April 2016 16:24

    Kreisky meinte, daß wir keine wirklich Reichen in Österreich habe (Mateschitz gab es noch nicht). Für unsere nicht ausländisch sprechenden Schulabbrecher sind Steueroasen zu schwierig.
    In der an Bodenschätze reichen Ukraine sieht es anders aus. Jazenijuk Nachfolger soll Vladimir Groisman werden, der nächste Templer. Googeln ergibt folgendes:

    Rabbis, Jewish mayors on Ukraine influential list
    By Vladimir MatveyevAugust 5, 2009 10:18pm
    KIEV, Ukraine (JTA) — Two rabbis join mayors and billionaires on a Kiev weekly’s list of most influential people in two Ukrainian regions.

    Eduard Gurvitz, the mayor of Odessa, was named the most influential figure in the Odessa region, according to the All-Ukrainian Kommentarii, or Comments, weekly. The Russian-language publication named a total of 666 people on two lists — one each for the Odessa and Dnepropetrovsk regions.

    Avraham Wolf, the chief rabbi of Odessa, is No. 15 on the Odessa list. Rabbi Shmuel Kaminetzky, the chief rabbi of Dnepropetrovsk, is No. 14 on the Dnepropetrovsk list.

    Among other Jews featured are Vladimir Groisman, the mayor of Vinnitza; philanthropist Victor Pinchuk, the highest-ranking Jewish Ukrainian on the annual Forbes magazine billionaires list; and billionaire philanthropists and Jewish leaders Igor Kolomoysky, Gennady Bogolyubov and Aleksandr Feldman, who is also a member of parliament.

    Jews comprise no more than one half of 1 percent of Ukraine’s population of 46.5 million.

  22. Undine
    12. April 2016 14:25

    Daß das Gutmenschtum zuweilen krankhafte Züge annimmt, ist ja bekannt, aber dieser Fall ist krankhaft zum Quadrat:

    "Afrikaner vergewaltigt linken Politiker: "Schuld der grausamen Gesellschaft""

    https://www.unzensuriert.at/content/0020484-Afrikaner-vergewaltigt-linken-Politiker-Schuld-der-grausamen-Gesellschaft?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Dieser LINKE Politiker gehört in die Psychiatrie!

    UNABHÄNGIGKEIT ist auch ein dehnbarer Begriff:

    "Unabhängig? Griss auf Tour mit NEOS-Klubobfrau in Favoriten"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020502-Unabhaengig-Griss-auf-Tour-mit-NEOS-Klubobfrau-Favoriten?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    • Cotopaxi
      12. April 2016 15:08

      Bis 1994 wurde von der WHO Homosexualität als Geisteskrankheit geführt........

  23. Undine
    12. April 2016 14:16

    OT---aber ich finde völlig richtig und wichtig, daß die FPÖ gegen die ORF-Moderatorin Pawlicki vorgeht:

    "Nach Pressestunde: FPÖ zieht gegen Pawlicki vor Publikumsrat"

    https://www.unzensuriert.at/content/0020500-Nach-Pressestunde-FPOe-zieht-gegen-Pawlicki-vor-Publikumsrat?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Ich wußte gar nicht, daß Pawlicki mit Helmut Brandstetter verheiratet ist! Im ORF scheint es ja jede Menge PAARE zu geben---und alle LINKSGESTRICKT, nehme ich an!

    • Riese35
      13. April 2016 00:38

      In linken Diktaturen ist sehr viel erblich bzw. geht über Clans. Siehe die vielen Kims. Deshalb ja auch Erbhuldigung. Hier bei uns im Blog gibt es ja auch so manche, die in Kadavergehorsam gegenüber ihrer Partei Erbhuldigungen betreiben und jeder sachlichen Debatte verschlossen bleiben und ausweichen.

      Ich glaube nur nicht, daß sich viel ändern wird. Und ich glaube kein Wort von unserer Nomenklatura: salbungsvolle Worte ohne Plan der Durchführung zeigen, wie ernst sie es damit meinen.

      Man kann nur hoffen, daß Hofer nicht nur in die Stichwahl kommt, sondern auch den Sieg schafft. Leicht wird er es jedenfalls nicht haben, sollte er siegen. Man sollte sich bereits jetzt auf einen Kampf einstellen und, falls uns ein solcher aufgezwungen wird, eine Strategie ähnlich dem seinerzeitigen Waldheim-Effekt entwickeln.

    • fewe (kein Partner)
      14. April 2016 15:15

      Ja, da gibt es eine ganze Menge davon. Siehe auch Ederer und Häupl. Die haben auch zufällig bevorzugt unterschiedliche Familiennamen. So fällt das nicht so leicht auf.

  24. D.F.
    12. April 2016 13:59

    Der Knaller wird 2 Tage nach der Wahl bekannt gegeben
    ????

    • Karl Knaller
      13. April 2016 09:15

      Korrektur zu @.D.F.:
      Nein, erst drei Tage nach der Wahl! Ich bedaure den Übermittlungsfehler.

  25. Josef Maierhofer
    12. April 2016 10:49

    Soll Korruption betrieben werden, soll Bevorzugung betrieben werden, immer mehr Menschen werden wach und beginnen nachzudenken und kommen zu dem Schluss, dass wohl Herr Hofer die einzig wählbare Person ist, die erstens die Gesetze Österreichs beachtet und zweitens höchst motiviert ist, sich für Österreich einzusetzen und dieses Land vor dem Untergang in der 'linken Moralsuppe' zu retten.

    Jedes zerstörte Plakat beweist, was da abgeht, jede 'Diskussionsrunde' 'Faymann ist allein zu Hause', etc. wird als Schuss nach hinten los gehen. Die Menschen haben dieses Propagandatheater satt bis hinauf, sie brauchen engagierte Menschen, nicht ideologisierte.

    'Fairnessabkommen' nennt man diese Hundstorfer Veranstaltung beim Wien Marathon.

    Klar ist jedenfalls, dass es nicht darauf ankommt, vor wie vielen Leuten man redet, sondern was man redet.

    Solche Menschen, die sagen, was Sache ist, die nicht hauptsächlich Propaganda machen, sondern tatsächlich was zu sagen haben und in hohem Prozentsatz richtig liegen, die finden sich in der FPÖ derzeit, bei den anderen mit wenigen Ausnahmen aber kaum.

    So ist es auch mit den Präsidentschaftskandidaten. Da meine ich, dass die Österreicher Herrn Hofer den zweiten Wahlgang ersparen sollten, dann kann die Arbeit und die Sanierung Österreichs gleich beginnen.

    • Bob
      12. April 2016 11:15

      **************************************************

    • Undine
      12. April 2016 11:23

      @Josef Maierhofer

      Sie haben völlig recht! Norbert HOFER ist der richtige Mann, etwas zu VERÄNDERN, und das ist notwendig--- dringender denn je!

      Jede Stimme für einen anderen Kandidaten BETONIERT die gegenwärtige katastrophale Politik nur ein.

      Wer EHRLICH an einer Veränderung interessiert ist, kann nur HOFER wählen---sonst bleibt alles wie gehabt!

    • Josef Maierhofer
      12. April 2016 12:14

      @ Undine

      ... sonst beleibt alles wie gehabt: Schulden werden mehr, Wirtschaftstalfahrt geht weiter, Arbeitslosigkeit steigt, Selbstaufgabe Österreichs wir weiter getrieben, Zuwanderer überrennen weiter das ganze Land und werden hofiert, öffentliche Ordnung bricht weiter zusammen, Meinungsfreiheit wird weiter eingeschränkt, Diktat von ideologisierten NGOs und Medien wird ausgebaut, Korruption steigt weiter an, Verschwendung für Propaganda geht weiter, ....

      ... weil niemand da sein wird, der das bremst.

    • Leopold Franz
      12. April 2016 14:16

      Die Töne und der Wahlkampf werden rauer, die richtigen Untergriffe gegen Herrn Hofer kommen aber erst. Bis jetzt kommt er gut an und schlägt sich wacker.
      Wir brauchen jedenfalls bald ein deutliches Signal, das auch die Mächtigen und ihre Helfershelfer verstehen.
      Die täglichen uns bedrohenden Hiobsbotschaften in Verbindung mit dieser scheinbaren Ungerührtheit des Machtkartells machen es unsereins ja nicht gerade leicht.

    • Riese35
      12. April 2016 19:40

      @Josef Maierhofer: ****************************************************************!

      Insbesondere "... dass die Österreicher Herrn Hofer den zweiten Wahlgang ersparen sollten ..."

      Endlich einmal jemand, der zumindest den Blick auf den Sieg und nicht auf das Kommen in die Stichwahl legt!

    • Haider
      12. April 2016 22:41

      So sehr ich Ing. Hofer einen riesen Erfolg wünsche, so sehr soll man "die Kirche im Dorf" lassen. Genau mit dieser Methode ging der FPÖ-Wahlerfolg in Wien medial fast unter. Man puschte künstlich die Vorhersagen für die Freiheitlichen in astronomische Höhen, um nachher über das Nichterreichen dieses "Phantom-"Ergebnisses jubeln zu können. Es gibt keinen Trick, der für die Linke nicht schäbig genug wäre!

  26. Ingrid Bittner
    12. April 2016 10:32

    Ich denke auch zum Geldverschieben, Schwarzgeld anhäufen, off-shore-companies gründen, etc. braucht es eine gewisse Intelligenz und ob die immer vorhanden wäre?? Eher doch nicht, denn wie überall nachzulesen ist, haben die Linzer SPÖ-Finanzjongleure, die mit der SWAP-Geschichte hunderte Millionen in den Sand gesetzt haben, glaubwürdig erklärt, mehr als einen Bausparvertrag bei Finanzprodukten nicht zu kennen.

  27. Undine
    12. April 2016 10:25

    OT---aber man fragt sich mit Recht, ob da nicht die "Panama-Papers" eine wichtige Rolle spielen---der ORF hält sich verdächtig still:

    Der durch einen PUTSCH an die Macht gelangte USA-Darling, der ukrainische Ministerpräsident Arsenij JAZENJUK, hat in einer Fernsehansprache seinen sofortigen Rücktritt angekündigt. Mir war er immer sehr suspekt---nicht zuletzt, weil Frau Nudelmann so überaus glücklich war:

    "Ukraine ernennt Oligarchen und Gangster zu Gouverneuren und Ministern F. William Engdahl "Die neue, selbsternannte Regierung der Ukraine reorganisiert alle Institutionen der Macht, löst die Sonderpolizeieinheiten auf und beruft ihre Kumpane auf wichtige politische Posten. Ganz besonders erhellend für den wahren Charakter des neuen Regimes ist die Ernennung neuer Gouverneure, die die politische Vertretung von Regionen der Ukraine übernehmen sollen. Darunter sind israelisch-ukrainische Staatsbürger und berüchtigte Gangster-Milliardäre. Das ist anscheinend die »Demokratie«, die die Europabeauftragte des US-Außenministeriums, Victoria Nuland, im Sinn hatte, als sie frühere Kompromisse der EU mit dem knappen Kommentar »Fuck the EU« zurückwies."

    http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/europa/f-william-engdahl/ukraine-ernennt-oligarchen-und-gangster-zu-gouverneuren-und-ministern.html

    Aber nicht nur JAZENJUK ist weg, sondern auch die in den PANAMA-PAPERS aufgetauchte JAZENJUK-STIFTUNG---einfach VERSCHWUNDEN!

    • franz-josef
      12. April 2016 10:54

      Sowohl die Nuland alias Nudelman (deren Vater den Senior-Bsh beraten hatte) als auch Jazenjuk waren (sind?) langjährige NATO Mitarbeiter. Das gute "Einvernehmen" hat sicherlich auch damit zu tun.
      Ich habe Ihre Frage auch schon gestellt, hier im Blog, aber keine Antwort bekommen. Ist doch auffällig, daß zuerst die Stiftung und dann der Mann selber abhanden kommt, ohne langes Vorgeplänkel und damit nachvollziehbar.
      Was ich auch verdächtig finde, ist, daß diese ungute Optik in den Medien nicht einmal ansatzweise erwähnt wird. Da scheint wieder einmal etwas sehr faul im Staate Ukraine.Und anderswo.

    • Undine
      12. April 2016 11:15

      @franz-josef

      Ja, ich hatte auch auf eine Antwort auf ihre Frage gestern vergeblich gewartet---das ist auch der Grund, warum ich dieses "fragwürdige" Kapitel heute noch einmal poste! ;-)

    • ludus
      12. April 2016 11:29

      Es dürfte an den Wurzeln des Mannes liegen, dass der Name samt Stiftung nicht in die Schlagzeilen kommen darf. Dass der Name Jazenjuk überhaupt in den Panama-Papers aufgetaucht ist, dürfte ein Fehler der Administration bei der Filterung der Liste gewesen sein.

  28. El Capitan
    12. April 2016 10:04

    Der Bundeskanzler sagte, er habe im Gymnasium Henriettegasse maturiert. Das war ein bisserl gelogen.
    Er hat gesagt, er habe studiert. Hat er nie. Das war auch gelogen.
    Er war Konsulent bei einer Bankrottbank. Das ist Korruption pur.

    Alle wissen das, aber niemand schreibt darüber, an wenigsten der ORF. Man stelle sich vor, was passierte, wenn man bei einem FPÖ- Politiker die Schulversager- Vergangenheit entdeckte.

    Oida!

    Genau, Herr Dr. A.U. - das ist die Alltagskorruption bei uns in Bagdad.

    • Xymmachos
      12. April 2016 11:29

      @El Capitan.
      Es ist bekannt, daß das Feigmanderl via Maturaschule Nawarsky maturierte. Die war vor allem bei dummen und armen (Proletarier-)Kindern beliebt, da man dort für € 600,-- vorher die Maturafragen bekam; was das Maturazeugnis kostete, ohne überhaupt antreten zu müssen, kam im Prozeß nicht heraus. Die Leiterin dieses "Etablissements" wurde ebenso wie einige Helferinnen (im Stadtschulrat!) 1999 rechtskräftig verurteilt.
      Und ich frag' mich schon seit Feigmanderls Auftreten in der Bundespolitik, warum die ÖVP zu feig oder zu blöd ist, um das einmal zu thematisieren. Oder haben Spitzen-ÖVPler diesbezüglich selber Dreck am Stecken?

    • Ingrid Bittner
      12. April 2016 13:01

      @ El Capitan; Schulversager-Vergangenheit bei FPÖ Politikern, könnte sein, genauso wie in jeder anderen Partei.
      Was aber auffällt, wenn man sich die Akademiker(dabei auch mehrfach)quote bei den Freiheitlichen anschaut, die ist ja nicht so schlecht im Parlament und im Gegensatz dazu, bei der SPÖ gibt es viele Kammerfunktionäre, die zwar nie was gearbeitet im herkömmlichen Sinn haben, die aber Arbeitnehmervertreter sind und von einem richtigen "Hackler", der die tatsächlichen "Hackler" auch gut vertreten könnte, ist auch nichts zu sehen.
      Und gestern ist mir was Lustiges aufgefallen, da wurde sehr euphorisch über den Marathonläufer Valentin Pfeil berichtet - Ehre wem Ehre gebührt - aber die OÖN entblödeten sich nicht, beim letzten Satz zu schreiben, dass sein Vater auch einige Jahre politisch aktiv war.
      Das Lustige daran: wenn es Ex-Ersatzgemeinderat der Freiheitlichen irgendwo in Hintertupfing was gesagt, gemacht oder getan hat, das man irgendwie ein bisschen negativ auslegen könnte, dann wird er als FPÖ-Politiker bezeichnet, im Gegensatz dazu bei Dr. Pfeil, "ein paar Jahre politisch aktiv", es scheint nicht möglich zu sein, etwas Positives über einen freiheitlichen Politiker schreiben zu können. Dr. Pfeil war Viziebürgermeister in der erzroten Stadt Steyr (immerhin drittgrößte Stadt in OÖ) und das muss man verschweigen, klar ist ja was Positives (natürlich nur aus der Sicht der Freiheitlichen - wahrscheinlich).
      Wobei man meiner Meinung nach ja nicht unbedingt über die Eltern, die eine Tierklinik betreiben, schreiben müsste und schon gar nicht über die politische Vergangenheit des Vaters, weil der junge Mann ist längst den Kinderschuhen entwachsen und zieht sein Ding bewundernswert durch.
      Es ist nur deswegen bemerkenswert, weil es gar so auffällig ist, wie man mit Freiheitlichen umgeht.
      http://www.nachrichten.at/oberoesterreich/Valentin-Pfeil-Mit-19-km-h-zum-Marathon-Erfolg;art4,2200563,E

    • Undine
      12. April 2016 13:42

      @Xymmachos

      Wissen Sie auch zufällig, an welcher Matura-Schule Hundstorfer seine Matura, von der ich erst vor wenigen Tagen hörte, abgelegt hat?

    • Gandalf
      12. April 2016 17:24

      @ Undine, Xymmachos:
      Ah, auch der Herr Hundsdorfer will Matura haben? Hör' und les' ich hier zum ersten mal. Natürlich, es sagt nicht viel, denn eines möchte ich festhalten: Ich kenne ziemlich viele ziemlich dumme Akademiker, und mindestens ebenso viele hochintelligente und blitzgescheite Menschen ohne Abschluss einer höheren Schule. Was bei Herrn Faymann stört, ist die Tatsache, dass er sich nicht hingestellt und gesagt hat: Schaut her, was ein tüchtiger Pflichtschulabsolvent erreichen kann; dasselbe gilt natürlich erst recht für Freund Hundsdorfer, der sich ja um das höchste Amt im Staat bewirbt. Wenn er gelogen hat oder sonst irgendwas manipuliert wurde - nun, dann verdient er doppelt, was ihm auch ohnedies blüht, nämlich dass er schon im ersten Wahlgang abs(t)inkt. Trotz Grussadresse beim Wiener Stadtmarathon.

    • Undine
      12. April 2016 18:56

      @Gandalf

      Auch ich wußte bis vorgestern nichts von einer Matura Hundstorfers. Es hieß immer, er habe nach der Hauptschule die Handelsschule besucht. Sie haben völlig recht, wenn Sie sagen, "ziemlich viele ziemlich dumme Akademiker, und mindestens ebenso viele hochintelligente und blitzgescheite Menschen ohne Abschluss einer höheren Schule" zu kennen.

      Das deckt sich auch mit meinen Erfahrungen.
      Es ist nur ein gravierender Unterschied: Früher gab es nicht in jedem Nest ein Gymnasium, ja, nicht einmal eine Hauptschule. Von einem Schulbus wußte man noch lange nichts. Die Kinder wurden halt zu Fahrschülern (Bahn oder Linienbus), viele mußten ins Internat---so auch mein Bruder und ich, mein Vater, meine Onkel und Tanten! Der Großvater wiederum hatte es als Linzer einfach!

      Wer aber in Wien aufgewachsen ist wie etwa Hundstorfer, hätte, wäre er ein auffallend intelligentes Bürschchen gewesen, leicht ein Gymnasium besuchen können, weil mit Sicherheit eines in greifbarer Nähe gewesen wäre. Warum er diese Chance nicht ergriffen hat, ist mir schleierhaft. Drum denke ich, daß es mit seiner Intelligenz nicht so weit her ist. Seine UNTERSCHRIFT beweist das:

      "Hundstorfer unterschrieb für ÖGB-Schulden"

      http://derstandard.at/2478411/Hundstorfer-unterschrieb-fuer-OeGB-Schulden

    • Ingrid Bittner
      12. April 2016 20:44

      Zum allgemeinen Rätselraten um Hundstorfers Matura. Er ist mir die Mühe nicht wert, da jetzt nachzuschauen, weil die Lebensläufe sind ja auf der Parlamentshomepage. Aber ich stell mir vor, dass er halt, um bei der Stadt Wien in eine höhere Gehaltsklasse zu kommen, die sogen. Beamtenmatura gemacht hat.
      Ich weiss gar nicht, ob es die heutzutage noch gibt, ich glaub, das hieß früher B-Matura oder so ähnlich. Na ja, unter den 6 Kandidaten der einzige ohne höhere Schule, ob mit oder ohne Abschluss, ist ja nicht ganz so wichtig. Wichtig ist, hat er was draus gemacht oder nicht, hat er aber nicht. Nur präpotent ist er, nicht zum Aushalten, hat man gestern im Duell mit Hofer wieder gesehen.
      Allein die Miene, als er Hr Hofer am Stock hat vorbeigehen lassen, das sprach Bände.
      Da war auch auffällig, dass immer Hr. Hofer zuerst dran kam, da hatte der Hundstorfer Zeit, sich anzuhören, was Hr. Hofer z. B zu den Jungunternehmern sagte, da konnte er dann in seine Rede aufnehmen, was passte. Tja alles Theater.

    • El Capitan
      12. April 2016 21:11

      Ich sollte etwas klarstellen.

      Es ist alles andere als eine Schande, keine Matura vorweisen zu können.
      Eine absolvierte Lehre und ein Facharbeiter haben einen hohen Stellenwert, jedenfalls für mich, denn Leistung und Einsatz manifestieren sich in vielerlei Art. Auch darin, eine gute Mutter zu sein. (Auweh, jetzt habe ich mich aber shitmäßig geoutet.)

      Es ist aber eine gewaltige Schande, öffentlich zu lügen.

      Keine reguläre, sondern eine geschummelte Matura zu haben ist nicht nur eine Schande, es ist ein Rücktrittsgrund für Politiker. Schande über alle, die das wissen und nichts sagen. Schande über alle, die das wissen, aber über Waldheim öffentlich zu Gericht gesessen sind.

      Ja, es ist eine Schande!

    • Ingrid Bittner
      12. April 2016 21:46

      Ich kann nichts dafür ich bin ein Zwilling und Zwillinge sind angeblich angeboren neugierig, also hab ich doch auf der Homepage des Parlaments nachgeschaut und bei Hundstorfer ist zur Bildung Folgendes auffindbar:

      Beruflicher Werdegang
      Kanzleibediensteter und Verwaltungsbeamter seit 1969

      Bildungsweg
      Einjähriger Versuchslehrgang des Stadtschulrates für Wien 1965–1966
      Beamtenaufstiegsprüfung 1977
      Bundesgymnasium für Berufstätige (Externistenmatura) 1971–1976
      Berufsreifeprüfung
      Externistenreifeprüfung
      Lehre als Bürokaufmann bei der Stadt Wien 1966–1969
      Hauptschule 1962–1965
      Volksschule 1958–1962

    • Shalom (kein Partner)
    • Shalom (kein Partner)
      14. April 2016 08:55

      Und wieder Manipulation der übelsten Sorte:
      Auf der Parlamentshomepage fand sich über Hundstorfer bis vor kurzem nur die Angabe, er hätte den Beruf eines Bürokaufmannes erlernt. Nun aber wuzelt sich der Mann geradezu in "Reifeprüfungen" u. Maturas:
      Externistenreifeprüfung
      Bundesgymnasium für Berufstätige (Externistenmatura) 1971–1976
      Berufsreifeprüfung
      Beamtenaufstiegsprüfung 1977
      Wozu er bei so vielen "Reifeprüfungen" noch eine Beamtenaufstiegsprüfung abgelegt hatte und worin der Unterschied zwischen einer Externistenreifeprüfung u. einer Externistenmatura besteht, bleibt erklärungsbedürftig.
      Auf wikipedia fand sich bei Hundstorfer stets der klare Satz "Ich wußte nicht, was ich unterschrieben hatte"! Zumindest seit 14 04 16, 0839 Uhr, heißt es nun: „Ich wurde sehr kurzfristig in Vertretung des damaligen ÖGB-Präsidenten Verzetnitsch hingeschickt. Es wurde mir keine Eröffnungsbilanz vorgelegt, es waren aber alle Wirtschaftsprüfer, der BAWAG-Vorstand und der Aufsichtsratspräsident dort, wodurch ich keinen Grund sah, an der Richtigkeit der Beschüsse und Vorgehensweise zu zweifeln.“
      Ach so! Freundschaft, ihr Genossen in der Löwelstraße...
      Und noch etwas: Wer das faltenreiche Realgesicht Hundstorfers mit jenem photoshop verjüngten faltenfreien Plakatantlitz vergleicht, dem kommen vor Lachen die Tränen...

    • Shalom (kein Partner)
      14. April 2016 09:07

      Ergänzung:
      derStandard, 16 06 06:
      Zur Tatsache, dass er (Hundstorfer) mit seiner Unterschrift zur Fusion von BAWAG und PSK bei der Spaltungs-Hauptversammlung vom 8. September 2005 auch die Übernahme von 1,53 Mrd. Euro Schulden genehmigt hat, verwies Hundstorfer darauf, dass er damals nicht gewusst habe, was er unterschreibt. Er sei vom damaligen ÖGB-Präsidenten Fritz Verzetnitsch kurzfristig - wenige Stunden vorher - um die Vertretung bei der Hauptversammlung gebeten worden, ihm sei keine Eröffnungsbilanz vorgelegen - "Ich habe nur unterschrieben, dass ich dort war", sagte der ÖGB-Chef.

  29. Politicus1
    12. April 2016 09:54

    Die Wiener SPÖ braucht keine Anwaltskanzlei in Panama City, um bei der Gründung von Briefkasten-, Schein-, Offshore-, oder sonstigen Tochterfirmen helfen zu lassen.
    Ein Blick in die Listen der subventionierten Vereine, Organisationen, in die Auftraglisten für Firmen im rathäuslichen Umfeld genügt!
    Für alles und jedes sind sie da - und immer brav mit personellen Verbindungen zum Rathaus oder SPÖ (was aber praktisch keinen Ungterschied macht).
    Von der Vermietung öffentlicher Straßen und Plätze, von der Renovierung der 220.000 Wiener Gemeindewohnungen, ... bis hin zum Betreiber des Wiener Christkindlmarkts und dem Wiener Kirtag.
    Da kann sich die Kanzlei in Panama noch viele Anregungen holen!

  30. dssm
    12. April 2016 09:51

    Die Intransparenz schützt die herrschenden linken Parteien und Politiker. Intransparent sind die Medien wegen der Medien'förderung' und der extremen Linkslastigkeit der Journalisten. Die Journalisten sind linkslastig, da die kostenlose universitäre Ausbildung von lauter extrem Linken durchgeführt wird, welche, dank der Kostenlosigkeit, blinden ideologischen Wegen folgen können, ohne von der bösen Realität gestört zu werden. Da die Bürger wenig von der Wahrheit sehen, wählen sie wieder und wieder diese linken Parteien.

    Ein Staat nimmt die Steuergelder und erzeugt damit eine Zombiarmee, welche die braven Steuerzahler angreift. Worauf die gekauften Medien alle, nur nicht den Staat, als Täter verkaufen.
    Dieser Teufelskreis muss durchbrochen werden. Es sei der FPÖ ins Stammbuch geschrieben: Radikal alle(!) Förderungen abschaffen, alle staatlichen Vergaben (auch kleine!) und Genehmigungen über eine transparente Agentur abwickeln, den ORF privatisieren und das Amtsgeheimnis abschaffen.
    Mit anderen Worten: Strache muss weg. Wie wäre es mit Hofer, sollte der die Wahl nicht gewinnen, oder Haimbuchner?

    • franz-josef
      12. April 2016 11:08

      Ad Ing. Hofer: eigentlich ist urschade um den gscheiten, bodenständigen und grundvernünftigen und...und... Mann. (Ich bin in den letzten Wochen nach jeder seiner ungekünstelten Wortspenden angenehm überrascht gewesen, kannte ihn eigentlich bisher nicht)
      Wird er BP, hoffen viele darauf, daß er eine Regierungsumbildung gegen den herrschenden furchtbaren Linksdrall irgendwie schaffen könnte. Diese Hoffnung ist aber gering, verglichen mit politischen Steuerungsmöglichkeiten an anderer Stelle. Ich würde mir einen solch aufrechten und ohne polit-blabla-Gequake Sprechenkönnenden z.B. als Kanzler wünschen. Wird man ja noch dürfen.

      Natürlich wäre die (Werbe)wirkung an BP Position im Hinblick auf die NR Wahlen enorm.
      Aber anderseits - könnte die FPO diesen integren Mann nicht besser positionieren und arbeiten lassen, sodaß die Strahlkraft aus den Ergebnissen seiner Arbeit deutlich und auch für breite Bevölkerungsteile - die ab heuer zunehmend verzweifelt unter der Flutung stöhnen werden - unübersehbar wird - zum Vorteil einer langsam wieder einkehrenden Ordnung in unserem Land?

    • Undine
      12. April 2016 11:37

      @franz-josef

      Auch ich finde Hofer für dieses überflüssige Amt zu schade---ich sähe ihn 1000x lieber als KANZLER! Aber was soll's! JETZT ist Wahl! Norbert Hofer ist noch jung. Wird er BP werden, erhöht das zwangsläufig seinen Bekanntheitsgrad. Er kann immer noch Kanzler werden---zum Vorteil Österreichs! ;-)

    • dssm
      12. April 2016 12:17

      @Undine
      Als BP sollte man über den Parteien stehen, gerade von einem geraden Menschen wie dem Hofer wird also das Amt auch entsprechend ausgefüllt werden.
      Dann wieder glaubhauft in die Niederungen der Tagespolitik zurück?

    • Riese35
      12. April 2016 12:30

      @franz-josef: ******************************!

      Ihr Beitrag zeigt, wir brauchen
      a) ein klares Ziel, und
      b) eine Strategie, um dieses Ziel zu erreichen.

      Schon bei lit. a schwimmen wir: Hofer BP und sonst Sintflut (so wie viele hier wählen wollen), oder FPÖ in die Regierung (wie jetzt auch gelegentlich genannt), VdB verhindern (weiß nicht, wie weit einerseits diese Wichtigkeit hier bedacht wird und andererseits er sich nicht selbst aus dem Rennen nimmt), jetzt vielleicht sogar Hofer als Regierungschef (Ihre Wortmeldung), oder Hofer nur mit möglichst hohem Wähleranteil in die Stichwahl bringen aber nicht unbedingt den Sieg anstreben (Wortmeldungen Straches).

      Und die mathematischen Zusammenhänge und die Bedeutung und Funktion einer Strategie verstehen auch hier offenbar nur wenige.

      @dssm: Weitgehende Übereinstimmung. Insbesondere, was die Abschaffung der Förderungen betrifft (muß sinngemäß aber auch für die vielen Steuerabsetzbeträge gelten, die durch Freibeträge ersetzt gehören). Skeptisch bin ich nur mit Agentur und Privatisierung. So etwas hat in postkommunistischen Zeiten (und so etwas käme auf uns zu) immer nur so funktioniert, daß eine Oligarchisierung stattgefunden hat und einander die Betriebe zugeschanzt wurden.

      Und "Strache muß weg": ich halte mich da raus, denn ich habe nicht den Einblick. Entscheidend wäre für mich nicht was er sagt, sondern was er tut oder tun läßt. Neben einer vernünftigen Politik sehe ich es aber als genau so wichtig an, die Wähler bei der Stange zu halten. Und ich glaube nicht, daß es ohne den Gemeindebau (als Wählerpotential) gehen wird. Die schwarzen Hietzinger und Döblinger Regimenter kann man vergessen. Da ist meines Erachtens mit dem Gemeindebau noch mehr anzufangen, und zwar de facto und nicht de verbo. Es ist ein Spagat, aber ohne wird es nicht gehen und mit ist gefährlich.

    • Ingrid Bittner
      12. April 2016 13:05

      @franz-josef: wenn Ing. Hofer Bundespräsident werden wollte, dann gibt's doch arge Bröseln bei der GROKO. Und was wird dann nach Neuwahlen sein?? Da kann man dann wiederum nur hoffen, dass..........
      Bewundernswert an Hr. Hofer finde ich, wie er diese TV-Gschichtln über sich ergehen lässt, gestern wieder auf Puls4, schlimm, schlimmer am schlimmsten
      Irgendwie verkommt diese Wahl"kampf"geschichte zu einer Politshow der schlimmsten Sorte.

    • Cato
      12. April 2016 13:13

      Ichstimme Ihnen inhaltlich zu.

      Jedoch ist mir nicht einsichtig wieso Strache hier im Wege steht. Er fährt eine klare konsequnte Linie der Sauberkeit der Partei, des sozialen Eintretens für die Interessen der heimatlichen Bevölkerung, der Überwindung der historischen Distanz zu jüdischen Mitbürgern und des Aufbaues eines erfolgreichen Teams um sich. Norbert Hofer ist ein Beispiel, aber auch Heimbuchner und andere.

      Das ist eine Leistung in der politischen Arena die Anerkennung und Unterstützung verdient. Nicht das Niederhalten politischer Begabungen sondern deren Förderung - das zeichnet eine Führungspersönlichkeit aus. Und muss sie stärken - nicht schwächen.

    • Bob
      12. April 2016 14:52

      Ich kann dem Argument Strache muß weg nicht folgen. Schließlich war er einer der Hauptbeteiligten der die FPÖ nach der Spaltung zu der heutigen Größe geführt hat. Hofer hat die Ruhe für einen Bundespräsidenten, Strache dien Biss für einen Kanzler, und Kickl das Hirn für einen Parteisekretär. Wer hätt nach der Spaltung das der FPÖ zugetraut?

    • dssm
      12. April 2016 16:00

      Die FPÖ ist groß, weil Failmann und Consorten absolute Nullnummern sind. Ein Jörg Haider hatte mit Schüssel ein ganz anderes Kaliber bei Wahlen zu bekämpfen.
      Wenn aber Kurz und/oder Doskozil die Gegner von Strache sind ...

      Vergleichen Sie die Wahlkämpfe Oberösterreich und Wien, beide um die gleiche Zeit, beide so verschieden als ob zwei völlig verschiedene Parteien angetreten wären. In Oberösterreich gegen einen Landeshauptmann ohne große Skandale, in Wien gegen einen Sumpf aus Korruption und Mißwirtschaft. Und die Oberösterreicher wollen zum Positiven ändern, das kommt gut an, die Strache-Sozis alles lassen wie es ist und tun nur die Zuwanderung (zu Recht) kritisieren, anstatt die vielen anderen Probleme aufzugreifen.

    • Riese35
      12. April 2016 20:02

      @dssm: Ich weiß nicht, ob Sie hier richtig liegen. Ich kann es nicht beurteilen, weil ich die Wahlkämpfe nicht so genau verglichen habe. Kann es aber nicht sein, daß man aus Salzburg die Sache anders beurteilt als in Wien? Wien ist anders. Und den Wiener Gemeindebau gibt es in Salzburg nicht, ohne den in Wien ein Sieg nur schwer möglich ist. Eine andere Wählerschaft erfordert andere Wahlkämpfe. Ich gebe das nur zu bedenken und möchte mangels genauer eigener Beobachtung nicht urteilen. Intellektuell ist Strache auch nicht meine Sache und kommt nicht annähernd an Haider heran. Aber er kann in Wien wahlkämpfen, und wenn er diese Wählerschaft bei Stange hält und seine Grenzen kennt und befolgt, kann es mir nur recht sein. Und falls die FPÖ in die Regierung käme, müßte er einfach nur eine sinnvolle Wirtschaftspolitik dem Wiener Gemeindebau erklären. Das könnte seine Stärke sein. Jeden dafür einsetzen, was er gut kann. Auch Strache hat seine Qualitäten. In Wien gibt es auch den Knieriem, den man in Salzburg vielleicht weniger kennt.

    • Prof. Walter A. Schwarz (kein Partner)
      14. April 2016 09:26

      dssm: "Wenn aber Kurz und/oder Doskozil die Gegner von Strache sind ..."

      Doskozil!? Der gerade mit dem BK verkündet hatte, dass das BH bis 2020 1-1,3 Milliarden € erhalten werde? Also ca. 250 Millionen pro Jahr? Und der gleichzeitig verschwiegen hatte, dass es sich bei den jährlichen 250 Millionen genau um jenen Betrag handelt, der dem BH vom ÖVP-Schelling als jährliche Sparrate auferlegt wurde?
      Damit es auch verstanden wird: Das BH bekommt überhaupt nichts zusätzlich! Es muss nur nicht 250 Millionen jährlich einsparen! Und 2018 sind bekanntlich Neuwahlen! So schaut´s aus!!!

  31. Bob
    12. April 2016 09:35

    Unsere Politelite braucht keine Briefkastenfirma um Geld zu verstecken. Sie genehmigen sich ganz öffentlich Apanagen die normalen Menschen die Schamröte ins Gesicht treiben läßt. Transparenz wird nur von den Untertanen verlangt, die generell der Steuerhinterziehung verdächtigt werden.
    Und was man sich als Politiker nicht selbst vergönnt, wird fleißig als Förderung verteilt, somit ist der Verbleib am Futtertrog gesichert.
    Wenn diesem System Gefahr droht, vielleicht durch eine aufdeckende Partei wie der FPÖ, dann werden alle Hebel wie diffamieren, hetzen oder totschweigen, in Bewegung gesetzt, um dieses faulige, eitrige, schon nach As stinkende Gebilde am Leben zu erhalten.

  32. Erich Bauer
    12. April 2016 09:21

    Österreich braucht keine PANAMA. Österreich IST Panama.

    Für einen Tag erschien im gratisÖSTERREICH ein Artikel über einen hohen Rathausbeamten. Wahrscheinlich wurde dieses Vorgehen von der "Marketingabteilung" empfohlen, zur Unterstützung des "Inseratenverkäufers", um eine ev. Zickerei des Rathäusl-Inseratenverteilers von vornherein auszuschließen.

    In diesem Artikel wurde von einem Rathausbeamten geschrieben, der, in seiner Nebentätigkeit, "Geschäftsführer" von 26 (sechsundzwanzig) "Firmen" sein soll... Die Behauptung blieb unwidersprochen.

    Also,in Österreich braucht man kein PANAMA. Hohe Rathausbeamte pflegen höchstselbst, als "Treuhänder" von 26+ Briefkästen aufzutreten...

  33. glockenblumen
    12. April 2016 08:35

    Dr. Unterberger schreibt:

    "Die dritte: Österreichische Unmoral, Korruption wird nicht in Übersee versteckt, sondern sie spielt sich direkt vor unser aller Augen ab......"

    Damit hat er doch ins Schwarze getroffen! Ich verstehe nicht, wie die Bürger nach wie vor so blind (oder tlw. blöd?) sein können und weiter ihr Verderben wählen.

    Allein was in Wien in den letzten Wochen und Monaten ans Tageslicht gekommen ist müßte reichen, um diese Regierung zum Teufel zu jagen.

    Dann wird ML ausgetauscht quasi die Pest gegen die Cholera.
    Warum muß ich da an "Braunschlag" denken? "Serwas Sankt Pölten spricht, du der Onkel sagt....."

    Aber es ist leichter mit dem Finger auf die anderen zu zeigen, als den Blick in den Spiegel zu riskieren, läuft man doch Gefahr, darin eine bösartig-despotisch-verbissene Fratze zu erkennen.

    Um von den eigenen korrupten Machenschaften abzulenken, führt man u.a. Registrierkassen ein um die bösen Steuerhinterzieher, die sich ja vornehmlich in Kleinbetrieben befinden und wahrscheinlich Millionen horten, an ihrem verwerflichen Tun zu hindern. Da schlägt die Forderung nach Transparenz gnadenlos zu!

  34. brechstange
    12. April 2016 08:30

    Es ist sehr interessant, dass Cameron und der Präsident Islands am stärksten angegriffen werden. Bei Cameron eine Lappalie.

    Liegt es daran, dass Cameron die Volksabstimmung zum Brexit zulässt? Dass Island einen eigenständigen Weg gegangen ist?

    Die ORGANISIERTE KRIMINALITÄT und mit ihr politische Seilschaften haben uns im Griff.

    • Charlesmagne
      12. April 2016 09:43

      Bingo!*****************************

    • franz-josef
      12. April 2016 11:13

      Sehe ich auch so.
      Erschreckend empfinde ich dabei, daß es sich - wie AU richtig anmerkt - bei den Vorwürfen um erstens peanuts und zweitens keine nachgewiesenen Gesetzesverletzungen handelt, auch nicht um Milliardenkorruption, sondern vergleihsweise um Boshaftigkeiten.

      Was steht da für eine weltweit agierende schäbige Gesinnung dahinter....

    • Undine
      12. April 2016 11:40

      JAZENJUK und seine STIFTUNG wurde bereits diskret aus der Schußlinie genommen!

    • dssm
      12. April 2016 12:21

      @brechstange, ein wohl leider guter Gedanke.
      Denn die Clintons sind für ihre 'kreativen' Gesellschaftsstrukturen wohlbekannt, aber von denen hört und sieht man rein gar nichts.

    • socrates
      12. April 2016 14:53

      Die Finanztransfersteuer würde alles auf einmal bekämpfen: Die Feldwege werden transparent, Steuer müsste jeder zahlen, die Hedgefonds müssen Gewinne versteuern, der Hochfrequenzhandel wird teuer und die Kleinen werden steuerlich entlastet und die Steueroasen ausgetrocknet. Dann müssen die Liberalen für ihre Freiheiten zahlen. Viel Feind, viel Ehr!

    • socrates
      12. April 2016 14:55

      "Feldwege" ist gut, aber "Geldwege" war gemeint.

    • brechstange
      12. April 2016 15:15

      dssm

      Nicht in Europa, in USA schon.

  35. Susanne
    12. April 2016 08:27

    Bei Steuerhinterziehung durch Geldflucht ins Ausland wird der Allgemeinheit Geld für wichtige Ausgaben vorenthalten. Bei der staatlichen Verschwendung in Österreich, z.B. durch unnötige Subventionen und Eigenwerbung in den Medien (= Medienbestechung), wird auch vorgesehenes Geld für nützlichere Dinge zu Gunsten der Bevölkerung abgezweigt.
    Diese Machenschaften ohne Briefkassten- und Offshore-Gesellschaften könnten in "Austrian Papers" aufgelistet werden.

    • dssm
      12. April 2016 12:23

      Welche wichtigen Ausgaben soll die Allgemeinheit bei einer Gesamtsteuerbelastung der Nettozahler von rund 75 - 85 Prozent denn noch haben?

    • fewe (kein Partner)
      14. April 2016 06:22

      Ich wäre an sich für eine gerechte Steuer, sodass jeder gleich viel Steuern zu zahlen hat. Es ist höchst ungerecht, dass jene, die mitunter Tag und Nacht arbeiten, fleißig sind, sich bemüht haben, mehr zu lernen und mehr zu können, dann letztlich in der Hauptsache für jene arbeiten müssen, die entweder überhaupt nicht arbeiten wollen oder nur gerade so viel wie nötig. Da ja alle Menschen gleich sind, haben auch alle die Pflicht, sich selbst anzustrengen.

      Das Problem bei der Hatz gegen die Steuerflüchtlinge ist, dass es der nächste Schritt wäre, auch als Person ins Ausland umzuziehen. Dann ist garnichts mehr hier, wird hier nicht einmal Geld ausgegeben - das letztlich andere verdienen könnten.

      Den Generalverdacht, dass es sich bei Geld, das im Ausland liegt um Schwarzgeld handeln soll, halte ich für extrem unseriös. Bei uns gibt es keine Vermögenssteuer, daher kann dem Staat nichts entgehen. Auf Auslandskonten bekommt man kaum Zinsen.

      Und was passiert, wenn die Tüchtigen auch selbst sich zurückhalten mit ihren Anstrengungen, wenn ihnen sowieso alles weggenommen wird?

      Wohlhabende Leute geben meist anderen Arbeit, denen selbst nichts einfällt. Soll man auf die alle verzichten? Ohne die gibt es keinen Wohlstand, weil die allermeisten Leute - das sind auch viele Akademiker - nicht in der Lage sind, ihr Einkommen mit selbständiger Arbeit zu verdienen.

      Kriminelle resp. Steuerhinterzieher sollen freilich verfolgt werden. Aber das ist nicht die Aufgabe von Denunzianten - auch nicht bei Medien - sondern des jeweiligen Staates. Diese Blockwart-Mentalität will ich nicht, auch wenn ich es verabscheue, was manche tun.

  36. Wertkonservativer
    12. April 2016 08:23

    Kurz zum auch hier angesprochenen Wahlkampf:

    nicht nur im Zusammenhang mit dem Marathon, auch im "unabhängigen" ORF wird Herr Hundstorfer krass bevorzugt, wie auch gestern wieder in den Abendnachrichten, wo er als Einziger mit einem "lebenden Bildl", die anderen Kandidaten jedoch lediglich mit kleinen Kastln im Hintergrund sichtbar wurden..

    Nun, derartige Peanuts sind es ja eigentlich kaum wert, groß herausgestrichen zu werden!
    Doch hier steckt schon ein hinterfotziges und perfides System dahinter!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • brechstange
      12. April 2016 08:31

      Einen Tag vor der Wahl geht es ans Müllsammeln mit anschließendem Imbiss, organisiert von der SPÖ.

    • Karl K. (kein Partner)
      14. April 2016 08:10

      Ja genauso hinterfotzig und perfide wie sich mehrmals zu verabschieden, den Nick löschen lassen wollen, groß daherlügen und dann alle Versprechen brechen.

      Ja so ist das beim Stahlmagnaten aus Tulbing, alias Barologetschi.

  37. Sensenmann
    12. April 2016 08:16

    Bei der kommenden Wahl wird sich zeigen, was die Österreicher bevorzugen: Eine Bestätigung des korrupten, aubeuterischen und wirtschaftszerstörenden Sozi-Systems rotzgrüner und schwarzer Prägung oder eine Wende zu einer Staatsidee in der Demokratie und Verfassung wieder Richtschnur sind.

    Nur darum geht es. Und erfreulicher Weise schaut es nicht gut aus für die Kandidaten der roten und schwarzen Sozis. Auch der alte Ökobolschewik verliert Zustimmung, je öfter er öffentlich ausgestellt wird.

    Die Mohren bleiben Mohren, trotz aller Professoren.

    Gut für Österreich.

    • dssm
      12. April 2016 12:25

      Kleine Anmerkung von Metternich: Wollt ich Demokratie ODER Rechtsstaat? Beides geht nicht.

    • Riese35
      12. April 2016 12:39

      @dssm: Eindeutig für den Rechtsstaat. Und ja, auch ich schätze Metternich. Der wird meist sehr unterschätzt.

    • Konrad Loräntz
      12. April 2016 19:48

      Werter Sensenmann.
      Die Österreicher und besonders die Innen werden den mild lächelnden Islambeschleuniger wählen. Bart liegt zurzeit sehr im Trend. Lt. Presse fühlt er sich schon als Sieger.
      Warum fällt mir, wenn ich auf seinen Plakaten "Heimat" lese, immer die Assoziation von Fritzl und Kinderliebe ein.

    • Undine
      13. April 2016 08:17

      @Konrad Loräntz

      Besonders für den letzten Satz, denn einen treffenderen Vergleich gibt es einfach nicht!*************+!

  38. socrates
    12. April 2016 02:57

    Für Politiker und Medien gibt es keine Moral. Wir haben zu wenig reiche Politiker, die richten sich die Gesetzeslage selbst. Claudia Schmied und die Cohnbank bleiben weiter intransparent.
    Warum hört man nix von der Ukraine, außer daß die EU-Grünenchefin meint, daß Volksentscheide nichts gelten? Poroschenko mit 3 Auslandsfirmen und gebrochenen Wahlversprechen wird ebenso wie der Rücktritt von Arsenji Jazenjuk wegen Korruption wird verschwiegen.

    ...... Die Szene ist in einem Dokumentarfilm "Das doppelte Leben des Präsidenten", produziert vom ukrainischen Hromadske Fernsehsenders, der seit dem 3. April im Internet zu sehen ist. In dem Film geht es um die Panama-Papiere und die drei Offshore-Firmen, die der ukrainische Präsident seit August 2014 auf den Virgin-Islands, auf Zypern und in den Niederlanden gründete.

    Die Offshore-Firmen waren miteinander verknüpft. Wie die Papiere des in Panama ansässigen Offshore-Service Mossack Fonseca belegen, gründete Poroschenko zuerst die Firma Prime Assets Partners auf den Virgin Island, dann die CEE Confectionery Investments auf Zypern und schließlich die Roshen Europe in den Niederlanden. Die drei Firmen sind miteinander verschachtelt. Der Gesellschaft auf den Virgin-Islands gehört die Gesellschaft auf Zypern. Dieser wiederum gehört die Gesellschaft in den Niederlanden.

    Die EU hat genug zu tun mit dem Übergehen des NL Volksentscheides, also Schweigen!

    • socrates
    • Sensenmann
      12. April 2016 08:27

      Die Ukraine ist ein failed state. Der Schokobaron, sein (noch, nicht mehr, wieder - wer weiß das schon) Premier Jazenjuk und die Bande von Bankstern und Plünderern aus den Sümpfen des US-Establishments - per Handauflegen zu echten Ukrainern geadelt - schaffen ihr Vermögen in sichere Häfen.
      Die Ukraine wird bis auf das Gerippe ausgeweidet. danach werden sich die Plündererkarawanen ein neues Opfer suchen.
      In Russland ist die Bande gescheitert. dank Putin.
      Der tägliche Blick auf die Ukraine gibt den Russen Gewissheit, daß es gut war, daß Putin das Steuer herumgerissen hat.
      Das Gold der Ukraine haben ja bereits die USA, die Finanztransaktionen machen Männer vom Schlage eines Pinczuk in Kumpanei mir einem gewissen Hurentreiber mit Namen Strauß-Kohn, der einstmals den Weltfinanzier mimen durfte.

      Man muss es den Machthabern aber lassen: In SO einem widernatürlichen Staatsgebilde würde auch ich mein Geld wegschaffen.

    • Demokraturerdulder
      12. April 2016 09:46

      Zu Sensenmann: GOD SAVE AMERIKA

    • Demokraturerdulder
      12. April 2016 09:46

      Zu Sensenmann: GOD SAVE AMERIKA

    • Erich Bauer
      12. April 2016 09:54

      zu Demokraturerdulder: GOD SHAVE AMERIKA

    • HDW
      12. April 2016 10:01

      Und wie Poroschenko auch der Rothschildbank anvertrauen?





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