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Die Panama-Zeitungen

„Das ist die Aufgabe der Behörden.“ So schnippisch formulierte eine ORF-Redakteurin die Ablehnung, warum die binnen Stunden zum absoluten Weltthema gewordenen „Panama Papers“ nicht der Justiz gegeben werden. Damit aber beginnt die Geschichte endgültig gewaltig zu stinken. Und zwar in den Redaktionsstuben viel mehr als in den Banken.

Denn damit verhöhnen uns ORF, „Falter“ & Co im Grunde mit folgender Haltung: „Ätsch, wir wissen was, aber sagen es nicht. Wir sagen nur: Alle Banken sind Gauner.“

Das lässt zunehmend die Vermutung aufkommen: Das ganze lautstarke Medienkollektiv hat in Wahrheit gar nichts in der Hand außer die Namen vieler Briefkastenfirmen, die sie dennoch jetzt im üblen Investigativ-Journalisten-Stil wochenlang ausschlachten wollen. Diese Namen sagen aber noch überhaupt nichts Kriminelles.

Der selbstausgerufene Medienhype des Jahrzehnts droht zum Rohrkrepierer zu werden. Damit bekäme der Ausdruck „Panama papers“ die andere Bedeutung von „papers“, nämlich Zeitungen…

Um nicht missverstanden zu werden: Selbstverständlich haben Medien das juristische Recht und die moralische Pflicht, die Identität ihrer Informanten zu schützen, auch wenn das mit 99-prozentiger Wahrscheinlichkeit ein großer angelsächsischer Geheimdienst ist.

Aber ebenso eindeutig ist es eine Sauerei, jemanden in einer global aufgezogenen Medienattacke in den Geruch eines Verbrechens zu rücken, aber dann nicht alle angeblich vorhandenen Beweise dafür vorzulegen. Oder aber gar keine zu haben und sich auf die Schutzbehauptung zurückzuziehen: Wir haben ja eh nur gesagt, dass der Betreffende eine Briefkastenfirma hat. Wir haben aber nicht gesagt, dass er etwas Kriminelles getan hat (aber wir deuten gleichsam in Klammer weiterhin an, dass er das wahrscheinlich doch getan hat).

So treibt man eine Schmutzkampagne voran, ohne dass sich die Attackierten wirklich wehren können. Ziemlich mies.

Solche Methoden sind eines seriösen Journalismus nicht würdig. Aber zugegeben: Einen solchen habe ich in Falter und ORF ohnedies nicht vermutet.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorsimplicissimus
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2016 06:33

    Der Putin wars, der kam mir so verdächtig vor ...
    :-)

  2. Ausgezeichneter KommentatorPumuckl
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2016 05:23

    ALLES SCHON DAGEWESEN !

    Wer erinnert sich nicht an diesen BWAG - Prozess, in welchem Perma-Lächlerin Bandion-Ortner als Richterin und der nunmehrige Baker & McKenzie Anwalt Krakow als Staatsanwalt auftraten?

    Mir kam damals immer wieder das Wort SCHMIERENKOMÖDIE in den Sinn.

    ° Den im staatsnahen Industriebereich, den Hacklern sehr häufig als Zwangsabgabe abgepresste, ÖGB - Beiträge in Milliardenhöhe versickerten in der Karibik.

    ° Bandion-Ortner erklärte damals Journalisten, es sei nicht Aufgabe des Gerichtes, festzustellen, wo das Geld letztlich gelandet ist.

    ° Der heutige SPÖ-Präsidentschafts-Kandidat Rudolf Hundstorfer akzeptierte damals mit seiner Unterschrift die Übertragung von ca. 1,5 Mrd. BAWAG-Schulden an den ÖGB.
    Hundstorfer erklärte später, daß er nicht wußte, was er da unterschrieb. Immerhin hat er sich damit als Sozialminister " qualifiziert ".

    ° Altkanzler Vranitzky - heute Chef des Personenkomitees für Hundstorfers Präsidentschafts-Wahlkampf, nahm damals ca. eine 3/4 Million ÖS , als Beratungshonorar für einige Telefonate.
    Nun ja, Vranitzkys Vater, ein redlicher Eisengießer hat ja sicherlich brav seine ÖGB-Beiträge bezahlt.

    ° Wichtige Fragen blieben unbeantwortet, weil Flötels PC " abstürzte " !

    Der als Staatsanwalt beim BAWAG-Prozess m.E. sehr mäßig erfolgreiche Herr Krakow hat sich damals immerhin für die international tätige R. A. Kanzlei Baker & McKenzie qualifiziert und saß, als meist schweigender Insider, am runden Tisch bei Ingrid Thurnher.

    Aber vielleicht erfahren wir durch das aktuellen Panama-Papers auch, wohin damals die ÖGB - Milliarden verschwunden sind.

  3. Ausgezeichneter KommentatorBob
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2016 09:49

    Diese Vernaderei die heutzutage stattfindet, hat es nicht einmal in den finsteren Tagen der Gestapo gegeben. Heute kann ein Giftpilz zum hundertsten Male sagen mir liegen Dokumente vor, und ich werde.......
    Plötzlich hat der ORF und Falter hochqualifizierte Wirtschaftsprüfer zu Hand, die ein Geschichterl nach dem anderen enthüllen.
    Kann mir bitte jemand erklären wofür der pöse Putin eine Briefkastenfirma in Panama braucht, wenn er Geld verstecken waschen oder verschieben möchte, und dazu noch seine Freunde als Mitwisser missbrauchen sollte?

  4. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2016 08:54

    Viele Offshore -Geschäfte laufen über Liechtenstein. Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg (eine äußerst seriöse Bank mit Filialen in ganz Österreich und der Schweiz), Michael Grahammer, hat angekündigt, sich von diesen Geschäften der Liechtenstein-Filiale zurückzuziehen.

    Das ist alles. Mehr ist da nicht dran. "Rohrkrepierer" ist der richtige Ausdruck für die "Skandslstory" des ORF.

    Wahrscheinlich sind ORF & Co, und überhaupt all diese Moralmonopolisten so scharf auf die Geschichte, weil im roten Bereich zu viele nachgewiesene Sauereien passiert sind.
    Volkskreditbank schon vergessen?
    Stinkende Cross border Geschäfte der Gemeinde Wien auch vergessen?
    Rotes Finanzdebakel der Gemeinde Linz schon vergessen?
    Finanzdebakel unter Gabi Burgstaller?
    Leihfirmenarbeit beim ORF, der aus Geldmangel nicht mehr direkt anstellen kann auch vergessen?

    Niemand kann mit Geld so schlecht umgehen wie die Roten. Da kommt doch so ein Geschichterl aus Panama wie gerufen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorWyatt
    11x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2016 05:50

    kassandro 04.04.2016 - 11:39
    (http://www.freiewelt.net )

    Das schaut ganz nach einem "Lügenpresse"-Schwindel aus. Dafür spricht, dass Vladimir Putin, die Hass-Figur der Gutmenschen, im Mittelpunkt des "Skandals" steht. Darüberhinaus wird offenbar legale Steuervermeidung als illegale Steuerhinterziehung verhetzt.
    Propagandastisch soll durch diesen Skandal die Abschaffung des Bargeldes vorbereitet werden.

  6. Ausgezeichneter KommentatorCotopaxi
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2016 11:43

    Solange solche Listen nicht auch aus dem US-Bundesstaat Delaware oder den Britischen Kanalinseln auftauchen, vielleicht noch dazu mit von unter Artenschutz stehenden Krisen- und Kriegsgewinnlern, solange halte ich diese "Enthüllungen" von langer Hand gesteuert.

  7. Ausgezeichneter KommentatorSensenmann
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    05. April 2016 08:14

    Ah! Die Erkenntnis über das Geschmeiß der Journaille ist erlangt!
    Gratuliere, Herr Dr. Unterberger!
    Vor Tische las man's anders.

    Und ich sagte gestern noch...

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorKnut
    3x Ausgezeichneter Kommentar
    07. April 2016 07:39

    Panama-Pa(m)pers: Wo Kacke drauf steht, ist Kacke drin. Wegen dieser selektierten, vom Geheimdienst erhaltenen Unterlagen muss sich die räudige Propagandmeute nicht so aufpudeln. Die Verdachts-Berichterstattung der Manipulationselite läuft ja auf Hochtouren und ich habe schon Angst, dass die vor lauter politisch korrekter Erregung der Reihe nach abnippeln.

    Wenn die Lohnschreiber aber wirklich mal was investigatives machen wollen, sollen sie doch das Thema Parteienfinanzierung näher unter die Lupe nehmen. Da ist es verdammt still geworden. Von wegen Transparenz. Hier wurden sicher neue Wege gefunden. Nehmt doch mal die Stiftungen ... wo die Gelder stiften gehen ... näher unter die Lupe.


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    10. April 2016 02:41

    Die handeln wie Blockwarte. Der Staat freut sich auch immer über Denunzianten - also rechtschaffene aufmerksame Bürger, wie man das heute wieder nennt.

    Die Journalisten arbeiten jetzt Material durch, dass sie ja nicht selbst erarbeitet hatten, sondern, das ihnen zugespielt worden ist. Ich bin sicher, dass das den jeweiligen Staaten auch zugespielt worden ist - oder es ihnen bald zugespielt oder zum Kauf angeboten wird.

    Ich kann mir schon vorstellen, dass die Quelle irgendein Geheimdienst war. Naheligend wäre ein US-Geheimdienst, da ja keine oder kaum Amerikaner dabei vorkommen. Jedenfalls bislang.

    Ich mache mir keine Sorgen, dass die Staaten nicht irgendwie an das Material herankommen.

  2. Steuerparadies_Delaware (kein Partner)
    08. April 2016 12:45

    Ohnehin, die Daten wurden von einer anonymen Quelle weitergegeben um öffentlich bekannt zu werden.
    Hier gelten also weder der Schutz von Informanten noch andere Ausreden.

    Und auch wenn es an sich erfreulich ist, dass dubiose und eventuell kriminelle Machenschaften einiger Ungusteln aufgedeckt werden.
    Der Verdacht liegt nahe, dass hier die Öffentlichkeit auch aus politischen Motiven heraus manipuliert werden soll.
    Offensichtlich will man einigen in Washington wenig beliebten Personen gezielt an den Karren fahren, und die anderen sind bloß Kollateralschäden und Ablenkung.

  3. fxs (kein Partner)
    07. April 2016 21:00

    Ich warte jetzt auf die Nevada-Papers, die Wyoming-Papers und die South-Dakota-Papers. Überall dort wird das gleiche Geschäft mit Briefkastenfirmen, deren wahrer Eigentümer geheim bleibt betrieben. Oder dienen die Panama-Papers nur dazu für Wyoming, Nevada und South-Dakota einen Vorteil im Kampf um Marktanteil in diesem Geschäft zu lukrieren.

  4. daLUPO (kein Partner)
    07. April 2016 13:47

    Also wie vermutet, von den USA zensuriert! WikiLeaks spricht gar von 99% nur 1% sind zugänglich.

    Der eigentlich Skandal und der Top Aufklärer vom Falter weiß nichts bzw macht halt ein Märchen draus, wie gewohnt beim Falter.

  5. Gasthörer (kein Partner)
    07. April 2016 10:06

    Interessanter Artikel bezüglich: wer vom aktuellen Chaos in Europa und im Nahen Osten so profitiert. Es ist Unterbergers geistige Heimat, die USA. Dass diese deswegen irgend etwas damit zu tun haben würde ich nie zu denken wagen.

    Artikel auf den DWN:

    "Steuer-Oase: Millionäre aus aller Welt verlagern Vermögen in die USA"

    --Nach einem Bericht der Organisation New World Wealth wandern tausende Millionäre aus der EU in die USA aus. Vor allem Griechenland sei betroffen. Religiöse Spannungen in Europa sollen diesen Exodus in den kommenden Jahren beschleunigen, so die Organisation.--

  6. Knut (kein Partner)
    07. April 2016 07:39

    Panama-Pa(m)pers: Wo Kacke drauf steht, ist Kacke drin. Wegen dieser selektierten, vom Geheimdienst erhaltenen Unterlagen muss sich die räudige Propagandmeute nicht so aufpudeln. Die Verdachts-Berichterstattung der Manipulationselite läuft ja auf Hochtouren und ich habe schon Angst, dass die vor lauter politisch korrekter Erregung der Reihe nach abnippeln.

    Wenn die Lohnschreiber aber wirklich mal was investigatives machen wollen, sollen sie doch das Thema Parteienfinanzierung näher unter die Lupe nehmen. Da ist es verdammt still geworden. Von wegen Transparenz. Hier wurden sicher neue Wege gefunden. Nehmt doch mal die Stiftungen ... wo die Gelder stiften gehen ... näher unter die Lupe.

    • H. Rapunzel (kein Partner)
      08. April 2016 02:26

      Lieber Knut,

      da hatte ich endlich wieder mal was zu lachen in dieser traurigen Zeit !!!!

      1000 unschuldige Zwickerbussi von einer alten Auslandsösterreicherin.y

  7. Brigitte Imb
    06. April 2016 21:57

    Möglicherweise erfährt das normale Volk aufgrund der "Panama-Papers" weitere interessante Skandale......

    http://www.fort-russ.com/2016/04/putin-to-declassify-documents-that-bear.html

  8. Almut
    06. April 2016 06:42

    Soros & Co sind wieder am Werk, dazu ein Kommentar von Dirk Müller:

    https://www.youtube.com/watch?v=3C2gSUJ5-Bk

  9. Freak77
    06. April 2016 00:06

    Der isländische Premier ist schon zurückgetreten und es gab noch weitere Rücktritte wegen Panama: In Ungarn und in Chile:

    http://www.orf.at/#/stories/2332616/

  10. Undine
    05. April 2016 23:16

    Die tägliche Kulturbereicherung:

    "Mord in Kapfenberg: Zwei Frauen auf offener Straße getötet"

    Gestern im MJ wurde von einem Doppelmord in der Steiermark berichtet: Ein Mann hatte seine Frau und deren Schwester ermordet.

    Da die Herkunft des Mörders nicht genannt wurde, schloß ich daraus, daß dieser ein Ausländer sein muß. Und ich hatte recht: Ein Serbe war der Täter. Wäre der Mörder ein Einheimischer gewesen, hätte man diese Tatsache garantiert hervorgehoben. Aber wir wollen ja die lieben Ausländerchen nicht beleidigen, nicht wahr.

    http://www.kleinezeitung.at/s/steiermark/muerztal/4960014/Mord-in-Kapfenberg_Zwei-Frauen-auf-offener-Strasse-getotet?bild=17

    • Cotopaxi
      06. April 2016 06:48

      Und dieser Ausländer war noch dazu als Giftler aufgefallen. Ich frage mich, warum Schmikl-Leitners Fremdenpolizei nicht zeitgerecht aktiv wurde? Auch diese Morde gehen auf ihr Konto. ;-)

  11. Politicus1
    05. April 2016 19:40

    das berichtet ORF-Online:
    "Infolge der Enthüllungen aus den Panama-Papers hat in Ungarn ein einflussreicher sozialistischer Politiker seine Parteimitgliedschaft auf Eis gelegt. Laszlo Boldvai war in den 1990er Jahren Schatzmeister der Ungarischen Sozialistischen Partei (MSZP) und bis 2014 Parlamentsabgeordneter. ... Doch Medienberichten zufolge beschäftigte er sich immer noch mit den Parteifinanzen."
    "Eine Rücktritt gibt es nach den bisherigen Enthüllungen rund um die Panama-Papers auch in Chile. Der bisherige Vorsitzende der zur internationalen Antikorruptionsorganisation Transparency International zählenden Organisation Chile Transparente, Gonzalo Delaveau, trat von seinem Amt zurück, nachdem sein Name im Zusammenhang mit den Panama-Papers aufgetaucht war. Es geht dabei um 200 Scheinfirmen mit Verbindungen nach Chile."

  12. Susanne
    05. April 2016 19:33

    Wenn ich die bisher zu den "Panama Papers" geschriebenen AU-Kommentare sowie die der meisten Poster lese, dann müsste ich zur Überzeugung kommen, dass an der ganzen Angelegenheit kaum etwas dran ist und nur böse Redakteure von der Lügenpresse dieses "unbedeutende Thema" ausschlachten und sicher bald wieder zur Tagesordnung übergegangen wird. Mit etwas anderen Worten kam auch die erste Reaktion vom Kreml.

    Ich habe zwar keine Kristallkugel und beherrsche auch das Kaffeesudlesen nicht, daher warten wir einige Wochen ab und vergleichen dann den aktuellen Stand mit den Tagebucheintragungen vom 4. und 5. April 2016.

  13. Herby
    05. April 2016 17:33

    Regierungskrise u. Neuwahlen in Island - wegen der Panama-Geschichte:

    http://www.tagesschau.de/ausland/island-parlament-101.html

  14. Erich Bauer
    05. April 2016 16:45

    Es stinkt immer gewaltig wenn aus dem nichts heraus so viele Menschen protestieren.
    Es stinkt gewaltig, nach. Nach Soros u Nuland u Maidan, nach organisierten Frühling. Nur dass man es nicht mehr wagt das Wort Frühling zu benutzen, nicht mal im Frühling..

    Es ist sehr bemerkenswert dass Isländer nicht so zahlreich auf die Strassen gingen als diese
    von den Bankern verraten und verkauft und vor dem Abgrund der Schuldsklaverei standen.

    Das hier erinnert nicht nur an die Ukraine. Das erinnert auch an die Frühlinge in Tunesien und Ägypten wo gezielte Wikileaks benutzt wurden um die Bevölkerung anzustacheln.

    Im Augenblick stinkt das sehr danach, dass ein Anti-EU Staatschef gegen einen pro EU/NATO-Vasallen ausgetauscht werden soll und die Rot/Grünen/LINKE Europas vermutlich wieder mal als Drahtzieher agieren.

    Unabhängig, ob dieser Herr schuldig oder unschuldig ist. Den Isländern ist zu wünschen, dass sie keinen EU-Troll-Vasallen vor die Nase gesetzt bekommen. Besonders jetzt, nachdem die „Reaktionäre“ das Land wieder in ruhige Fahrwasser gebracht haben. Das ist dann nämlich immer die Zeit für die gewaltbereite Rot/GRÜN/LINKE-SA…

    http://www.deutschlandfunk.de/media/thumbs/1/1d55436afd87b5d753dd737eeacd708ev1_max_555x312_b3535db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg

    https://cdn.rt.com/deutsch/images/2016.04/article/570389fcc46188bc2c8b4587.jpg

  15. Freak77
    05. April 2016 16:20

    Interessante Sichtweise - im Standard gefunden:

    Panama Papers: Die USA lachen sich ins Fäustchen (Kommentar v. Andreas Schnauder)

    http://derstandard.at/2000034175490/Die-USA-lachen-sich-ins-Faeustchen

  16. Erich Bauer
  17. Freak77
    05. April 2016 15:28

    Panama Papers – Im Schattenreich der Offshorefirmen (ARD 4.4.2016)

    https://www.youtube.com/watch?v=qd6ByMgazpk

    Ein sehenswerter 55 Min-Report.

  18. Herby
    05. April 2016 14:57

    Die NZZ bringt eine ausführliche Übersicht über die Panama-Papers:

    http://www.nzz.ch/international/panama-papers/

    Von all den Namen die derzeit bekannt geworden sind sticht Herr Gunnlaugsson, der Premier von Island hervor. Er ist ein aktiver Politiker in der vordersten Reihe.

    Und Island ist ein demokratischer Staat.

    Das wird ziemlich spannend:

    Entweder ist überhaupt nichts dran an der Sache und es stellt sich als ein künstliches Konstrukt von Geheimdiensten heraus, das von naiven Journalisten geglaubt wurde heraus.

    Oder es stimmt was Gunnlaugsson sagt dass da 100% alles mit rechten Dingen und streng gesetzestreu abgelaufen ist.

    Oder Gunnlaugsson wird vom demokratisch gewählten Parlament in Reykjavik gestürzt.

    Oder ......

  19. oberösi
    05. April 2016 13:20

    Wie bereits gestern geschrieben: wie groß müssen die wirklichen Probleme sein, daß man einen derart billigen Zinnober veranstaltet. Viellecht doch noch etwas Gold einlagern...

    Würde mich nicht wundern, sollten die Heroen der Prantl-Prawda, von ORF und Falter neben Putin, dem Front National auch die NSU unter den Nutzern der Panama-Konten finden.

    Und ein Tipp für den Drecks-ORF (dieser Kraftausdruck geht mir nur schwer von der Feder, aber mir fällt bei diesem Phänomen einfach nichts treffenderes ein): hat nicht auch der Grasser....?

  20. Erich Bauer
    05. April 2016 11:49

    "All in all... it's just another Brick in the Wall"...

    auf den Schädel der Mainstream-Medien.

  21. Cotopaxi
    05. April 2016 11:43

    Solange solche Listen nicht auch aus dem US-Bundesstaat Delaware oder den Britischen Kanalinseln auftauchen, vielleicht noch dazu mit von unter Artenschutz stehenden Krisen- und Kriegsgewinnlern, solange halte ich diese "Enthüllungen" von langer Hand gesteuert.

    • Undine
      05. April 2016 11:50

      Sie meinen also, daß diese sog. "Enthüllungen" Teil des Planes sind, zu dem auch die MOSLEM-INVASION gehört.
      Und ja, ich fand die "Liste" auch nicht vollständig, sowohl was die "Sünder" betrifft, als auch die Steueroasen.

    • Cotopaxi
      05. April 2016 12:00

      Es würde mich doch sehr wundern, falls gewisse Figuren mit Mehrfachstaatsbürgerschaften, darunter die begehrte österreichische, nicht auch solche Konten hätten.

    • socrates
      05. April 2016 16:57

      Bei meiner Liste waren sie und Israel dabei.

    • riri
      05. April 2016 21:25

      Cotopaxi,

      da fällt mir wieder der Skandal um den Prater Vorplatz ein. Veranschlagt mit 4 Millionen €, Endpreis laut Insidern bis 80 Millionen €. Die Prater GmbH im Eigentum der Stadt Wien hat man in Konkurs geschickt, die beteiligten KMUs haben eine kleine Quote erhalten, und die Stadt Wien hat sich dadurch etwa 20 Mille erspart.

      Einer der vielen Consulting Firmen hat den Sitz in Delaware. Alles klar? Wer kommt auf die Idee, einem Consulter aus Delaware die Planung für ein Platzerl im Wiener Prater zu übertragen?

      Grete Laska musste zwar zurücktreten, lebt aber sehr angenehm in Florida.

      Da bin ich gespannt auf die Panama-Papiere.

    • Cotopaxi
      06. April 2016 06:52

      @ riri

      Häupl hat ja auch das Wiener Kanalnetz grob gesprochen an Ostküsten-Heuschrecken verkauft und dann gemietet. Vielleicht finden sich auch da Spuren nach Delaware?

      Obama hat gesagt, gegen die Steueroase Delaware kann er nichts machen, das wäre ein Eingriff in die Rechte des Bundesstaates.

    • riri
      06. April 2016 18:01

      In Delaware befinden sich 620.000 Briefkastenfirmen. Unglaublich.
      (Quelle Wikipedia)

  22. Josef Maierhofer
    05. April 2016 11:09

    Also heute früh waren es in Radio Wien noch die Panama Papers, aber, wie ich gestern vermutet habe, werden es offenbar sehr rasch die 'Panama Papers'.

    Dann aber wäre es gut die 'Panama Papers' nach Panama abzuschieben, zur 'Nachforschung', denn hier müsste man sie verurteilen, oder ?

  23. Erich Bauer
    05. April 2016 10:58

    Artikel von Axel B.C. Krauss, ef magazin:

    An der prekären Situation vieler deutscher Kabarettisten und Standup-Komiker, auf die ich vor längerer Zeit bereits hingewiesen hatte, hat sich leider nicht nur nichts geändert, ihre Lage hat sich verschlimmert: Es sei in den letzten Monaten immer schwieriger geworden, Menschen zum Lachen zu bringen, schluchzte es nun abermals aus den Reihen der Berufsbespaßer. Grund: (Irre?) Führende Zeitungen Deutschlands betätigten sich zunehmend als Alpha-Clowns und nähmen den Kollegen auf den Bühnenbrettern und Fernsehschirmen des Landes rücksichtslos die Butter vom Brot. Dies, so vermuten einige Komödianten, sei wohl ein Versuch, das massiv eingebrochene Vertrauen vieler Leser und Zuschauer durch einen plötzlichen Schwerpunktwechsel in der Berichterstattung wiedergutzumachen: Weniger Journalismus, dafür mehr Nonsens, Klamauk, verbaler Slapstick und Selbstironie.

    Nun wurde ein weiterer Vorfall bekannt, der unter, wie man sie neudeutsch nennt, „Comedians“ für Ratlosigkeit, Hoffnungslosigkeit, Schwächeanfälle, Kreislaufzusammenbrüche sowie – bei sehr sensiblen Vertretern der Zunft – für schwere Depressionen sorgte. „Gegen so viel realsatirische Gewitzigtheit ist einfach kein Kraut gewachsen“, erklärte ein nach Argentinien ausgewanderter deutscher Spaßminister in einem Telefoninterview, das ich für eigentümlich frei führte, weshalb er „schon vor langer Zeit“ sein Land verlassen habe und sich nun ganz „der Rinderzucht“ widme. „Wissen Sie“, fügte er seufzend hinzu, „das Schlimmste ist, dass die Rinderzucht mir weder Trost noch berufliche Erfüllung spendet. Ich habe lange über die möglichen Ursachen nachgedacht, bis mir aufging, dass ich gar nicht hätte auswandern müssen, um für eine Vermehrung stumpfsinniger Paarhufer zu sorgen. Mehr möchte ich dazu nicht sagen.“ Dann legte er weinend auf, nachdem er mich auf einen Artikel in einem der bekanntesten deutschen Satiremagazine hinwies, der „Welt des Brachialhumors“. Wohlwissend um die zwerchfellgefährdenden humoristischen Qualitäten des Blattes, stellte ich vorsorglich ein Sauerstoffzelt neben dem Computer auf. Ich wurde nicht enttäuscht. Der schreiend komische Beitrag stammt von einem der begabtesten Weltbespaßungs-Assets Washingtons, Clemens Wergin. Schon der Einleitungstext gab mir den Rest. Ich habe lange nicht mehr so herzlich gelacht: „Von den Enthüllungen rund um Briefkastenfirmen in Panama sind vor allem Vertreter kleptokratischer Regime betroffen: von Russland über Schwarzafrika bis China. Das zeigt den Wert einer freien Presse.“

    Nach vollständiger Entleerung der Sauerstoffflasche, um mühsam wieder auf die Beine zu kommen, schickte ich dem Autor sogleich ein Glückwunschtelegramm. Es sei bewundernswert, schrieb ich, wie er durch ostentative, höchst augenfällige Auslassungen den komischen Effekt erziele und Leser dadurch nicht nur zum Lachen, sondern auch zum Nachdenken bringe: „Kollege, ich muss Dir gratulieren. Einen Artikel über die Mafia zu schreiben, dabei aber die führenden Paten des Planeten gar nicht erst zu erwähnen, sondern unter Nutzung deines wohlbekannten Status als ihr Botenjunge in entlarvender Weise, unschuldig pfeifend und die Augen zur Decke schlagend, nur auf andere Filialen ihres Hauptgeschäftsbereichs zu deuten, und auf diesem Umweg erst recht auf Serientäter, das muss dir erstmal jemand nachmachen. Quasi über Bande gespielt, Treffer und versenkt. Das Ganze auch noch mit todernster Miene vorgetragen. Erinnert mich an die Stoik eines Buster Keaton. Grandios!“ Zugegeben, das ist keine Innovation Wergins – der Methode, über etwas zu sprechen, indem man auf irrwitzige Weise das Gemeinte nie offen erwähnt, sondern kapriolenhaft zu umschiffen versucht, haben sich schließlich schon viele große Komiker bedient. Aber so zugespitzt wie bei Wergin gab es diese Technik selten zu bewundern.

    Na, da schließe ich mich doch gerne an und sorge auch bei ef-Lesern für ein kerngesundes, wohltuendes, entspannendes Lachen, indem ich auf die urkomischen Hintergründe der sensationellen panamaischen Enthüllungen hinweise:

    Das International Consortium of Investigative Journalists, also das „Internationale Konsortium investigativer Journalisten“, das die Skandale aufdeckte, die sich – wie immer rein zufällig – vor allem mit Blick auf Russland und Schwarzafrika mit den geostrategischen Interessen namenloser Weltbespaßer decken, ist dem amerihmhm Center for Public Integrity angeschlossen. Das bedeutet auf Deutsch, an sich schon lustig genug, „Zentrum für öffentliche Integrität“. Gut, ich könnte jetzt frotzeln, es solle sich vielleicht lieber in „Ministerium für dumm gelaufen“ oder „Schrifttumskammer für völkische Gesinnungsreinheit und Feindbildpflege“ umbenennen, aber das wäre zu platt, also lassen wir das.

    Von wem dieses Wahrheitszentrum finanziert wird? Nein, nicht von Orwell, der ist schon tot. Sondern unter anderem, wie ein Artikel des Blogs „Hinter der Fichte“ verriet, „von Ford, den Rockefellers und Soros‘ (berüchtigter Farben-Revolutions-) Open Society Foundation“.

    Es muss gelacht werden. Bis zum nächsten Eisberg aus gefrorenem Synthetik-Treibstoff. Ich vermute stark, dass man das lauteste Gelächter aus Argentinien hören wird.

    • Undine
      05. April 2016 11:44

      QErich Bauer

      Danke für die Wiedergabe dieses einzigartigen Kommentars! Schade nur, daß einem das Lachen immer öfter im Hals stecken bleibt!

      Die Wortschöpfung "amerihmhm" werde ich mir merken! ;-)

    • Gasthörer (kein Partner)
      07. April 2016 10:12

      Danke, dass sie diesen Artikel teilen, ich las früher die Krausschen Glossen sehr gerne. Er ist einer jener Goldstücke (neben Lichtmesz, Klonovsky und anderen), der die Schreiberlinge der NATO-Presse auch ob seines Stils alt aussehen lässt.

  24. socrates
    05. April 2016 10:51

    Thousands demand PM resign over Panama Papers
    Irate voters pelted the walls of the Icelandic Parliament with eggs and bananas, while inside fuming opposition MPs took the floor one after another to demand the resignation of the Prime Minister.

    This was the situation in the Icelandic capital of Reykjavik this afternoon – 24 hours after a special edition of Iceland’s Kastljós current affairs discussion programme on the ‘Panama Papers’ was broadcast, linking the name of the Prime Minister Sigmundur Davíð Gunnlaugsson and two senior government officials with assets in offshore tax havens.
    The biggest such protest ever seen, say police.
    MPs spent over three hours giving their preliminary thoughts on the current political crisis ahead of an official vote of no confidence in the government to be conducted later this week.
    http://icelandmonitor.mbl.is/news/politics_and_society/2016/04/04/thousands_demand_pm_resign_over_panama_papers/

    • franz-josef
      05. April 2016 13:04

      Erinnert an die mit Töpfen und Schlegeln bewaffneten zornigen Isländer vor einigen Jahren, als die Regierung aus den Fenstern hüpfen mußte, um sich zu retten.

      -grins-

  25. Peter Pan
    05. April 2016 10:38

    LÜGENPRESSE -

    bringts wieder einmal mehr auf den Punkt!

  26. Xymmachos
    05. April 2016 10:12

    Betr:. PANAMA

    zur musikalischen Unterlegung dringend empfohlen (auch wenn die Komposition schon mehr als 100 Jahre und diese Aufnahme fast 60 Jahre alt ist):

    https://www.youtube.com/watch?v=BAU1BVr-P0E

    • Harun al Raschid
      05. April 2016 22:09

      Ja, Wendeltreppe, Palette, Atrium....schön war's damals, bei uns in Bagdad.

  27. Bob
    05. April 2016 09:49

    Diese Vernaderei die heutzutage stattfindet, hat es nicht einmal in den finsteren Tagen der Gestapo gegeben. Heute kann ein Giftpilz zum hundertsten Male sagen mir liegen Dokumente vor, und ich werde.......
    Plötzlich hat der ORF und Falter hochqualifizierte Wirtschaftsprüfer zu Hand, die ein Geschichterl nach dem anderen enthüllen.
    Kann mir bitte jemand erklären wofür der pöse Putin eine Briefkastenfirma in Panama braucht, wenn er Geld verstecken waschen oder verschieben möchte, und dazu noch seine Freunde als Mitwisser missbrauchen sollte?

  28. Ingrid Bittner
    05. April 2016 09:08

    Aus österreichischer (böser) Sicht sehe ich das so: endlich wieder negative Schlagzeilen in denen der KHG (Karl Heinz Grasser) vorkommt.

  29. El Capitan
    05. April 2016 08:54

    Viele Offshore -Geschäfte laufen über Liechtenstein. Der Vorstandsvorsitzende der Hypo Vorarlberg (eine äußerst seriöse Bank mit Filialen in ganz Österreich und der Schweiz), Michael Grahammer, hat angekündigt, sich von diesen Geschäften der Liechtenstein-Filiale zurückzuziehen.

    Das ist alles. Mehr ist da nicht dran. "Rohrkrepierer" ist der richtige Ausdruck für die "Skandslstory" des ORF.

    Wahrscheinlich sind ORF & Co, und überhaupt all diese Moralmonopolisten so scharf auf die Geschichte, weil im roten Bereich zu viele nachgewiesene Sauereien passiert sind.
    Volkskreditbank schon vergessen?
    Stinkende Cross border Geschäfte der Gemeinde Wien auch vergessen?
    Rotes Finanzdebakel der Gemeinde Linz schon vergessen?
    Finanzdebakel unter Gabi Burgstaller?
    Leihfirmenarbeit beim ORF, der aus Geldmangel nicht mehr direkt anstellen kann auch vergessen?

    Niemand kann mit Geld so schlecht umgehen wie die Roten. Da kommt doch so ein Geschichterl aus Panama wie gerufen.

    • El Capitan
      05. April 2016 12:12

      Peinlich!
      Nicht "Volkskreditbank" sondern Claudias Kommunalkreditbank.

  30. dssm
    05. April 2016 08:50

    Da fällt mir der leider schon verstorbene Perter Scholl-Latour ein. Der meinte, es wäre sinnvoll all den Diktatoren und ihren Schergen stets eine schöne Villa an der Côte d’Azur anzubieten, dazu ihnen die ganzen Millionen zu lassen und auch sonst ihre Verbrechen nicht zu verfolgen. Denn ein Diktator weiß, wenn er gehen muss, ist es um ihn geschehen, dann kämpft der bis zum bitteren Ende – es gibt also unzählige Opfer mehr.

  31. Sensenmann
    05. April 2016 08:14

    Ah! Die Erkenntnis über das Geschmeiß der Journaille ist erlangt!
    Gratuliere, Herr Dr. Unterberger!
    Vor Tische las man's anders.

    Und ich sagte gestern noch...

  32. socrates
    05. April 2016 08:14

    Die Argentinier verhungern, die Gelder fließen in Offshorefonds, Steuern werden nicht bezahlt. So sehen die Freunde der Geierfonds aus.
    Argentina elections: Shock as Zionist Mauricio Macri forces Daniel Scioli into second round | The Ugly Truth - WordPress.com
    https://theuglytruth.wordpress.com › arge...
    27.10.2015 - A little bit on this Israeli-picked Mauricio Macri; ... At a breakfast meeting on Thursday hosted by the World Jewish Congress and the Israel Council on Foreign Relations, ...

    • Zraxl (kein Partner)
      07. April 2016 10:02

      Sagt Ihnen der Name Peron etwas?
      Ein korrupter Sozistaat, der, wie es bei Sozistaaten halt so der Brauch ist, endlich in der totalen Pleite gelandet ist, ist wenn, dann nur über sehr große Umwege irgendwelchen Juden zuzuschreiben. Dass Geldverleiher ihr Geld irgendwann wieder haben wollen, ist auch nicht unbedingt unerwartet, egal ob das Juden sind oder nicht.

      So wie in jedem bankrotten Sozistaat sind die Obergenossen Milliardäre und haben ihre Schäfchen längst im trockenen.

  33. socrates
  34. simplicissimus
    05. April 2016 06:33

    Der Putin wars, der kam mir so verdächtig vor ...
    :-)

    • simplicissimus
      05. April 2016 08:02

      Der Putin wars vom Nachbarhaus,
      der sieht mir so verdächtig aus!
      Statt in den Strumpf von Omama
      schiebt er das Geld nach Panama.
      Was alles bald der Ami weiß,
      der ORF berichtet's heiß,
      bezichtet nun den Schuldigen
      dem Mammon nur zu huldigen.

    • Wertkonservativer
      05. April 2016 08:21

      Trittst Du in meine Lyrik-Fußstapfen, lieber @ simplicissimus?

      Dass Dein Gsatzl hier gut ankommt, ist keine Frage
      Dass die russische Führungsmannschaft unter Duldung und Förderung Putins raubkapitalistische Aktionen betreibt, ist hinlänglich bekanbnt und auch erwiesen!

      Und abschließend noch was:
      Dass Euer Zukunftsheroe Gudenus am vergangenen Donnerstag im Wiener Landtag im Zusammenhang mit dem Flüchtlingsproblem bewegende Worte pro Genderei und die Homerln gefunden hat, irritiert hier nicht ein wenig?
      Aber da kann man ja sagen: "wo viel Licht ist, ist halt auch mancher Schatten"!

      Trotzdem: Grüße von Land zu Land!
      Und: Nichts für ungut!

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • simplicissimus
      05. April 2016 09:16

      Lieber Wertkonservativer, ich verwende nur eigene Gsatzln, keine Kopien von echten Dichtern.

      Und laß doch bitte auch die FPÖ einmal in fremden Revieren wildern, so wie das die ÖVP seit Jahrzehnten tut. Und jetzt sogar die SPÖ versucht, siehe Doskozil. Mich irritiert das wenig, das ist Realpolitik, so wie manche Realpolitik betreiben indem sie endloses Verständnis für die eigene einmal ausgewählte Partei haben ...

      Ich huldige keinen "Politheroes", habe Gudenus im Landtag leider weder gesehen noch gehört. Im Internet findet man aber eine Ansprache von Gudenus in Moskau, in fließendem Russisch, Respekt nötigt mir das schon ab. Da können nicht viele unserer Politkasperln mithalten.

      Ebenfalls nichts für ungut.
      Was hat Dich wieder zum Blog gebracht nach gefühltem Ausstieg Nummer Fünfundzwanzig? :-)

    • Undine
      05. April 2016 09:18

      @simplicissimus

      :-)))

    • Bob
      05. April 2016 09:41

      WK hat leider nichts dazugelernt, und auch nichts begriffen.

    • Wertkonservativer
      05. April 2016 09:47

      @ simplicissimus:

      besten Dank für Deine netten, da und dort ironie-unterlegten Worte!

      Zu Deiner "Ausstiegsfrage":

      insgesamt bin ich viermal "ausgestiegen", da beim jeweiligen Ausstieg mein Frust überwog! Beim jeweils nachfolgenden "Wiedereinstieg" überwog mein Wunsch, mich im "Tagebuch" wieder bemerkbar zu machen, den Frust über vielfache Häme und Unkollegialität!

      Ciao und Servus,

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Karl Knaller
      05. April 2016 10:07

      ... und bei jedem "endgültigen" Ausstieg des Michler-Vatterls aus dem Blog habe ich Wetten auf seine Rückkehr angeboten. Aber sie wurden nicht angenommen...

    • Wertkonservativer
      05. April 2016 10:41

      Seht, genau solche "Reaktionen von Knaller & Co haben mir halt die Freude am "Tagebuch" genommen.

      @ Bob:
      "Nichts dazugelernt und nichts begriffen"
      Danke, danke, liebe(r) "Bob" Sehr charmant!!!

    • ludus
      05. April 2016 11:52

      Vorsicht, WK muss immer das letzte Wort haben.

    • Bob
      05. April 2016 11:58

      WK
      Wenn man mutig genug ist immer gegen den Strom zu schwimmen, sollte man auch Manns genug sein den Gegenargumenten entgegenzutreten, und nicht weinerlich seine Situation zu bemitleiden.

    • Wertkonservativer
      05. April 2016 12:14

      OK, OK !

      Was bin ich doch für ein schwacher Mensch!
      Inzwischen so alt, und noch immer nicht klug (und überdies derart beratungsresistent!).
      Wichtig für Volk und Land, dass es hier doch immer noch so viele Menschen gibt, die wissen, wie der Hase läuft!!!!
      Hahaha!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Wertkonservativer
      05. April 2016 13:43

      @ Bob:
      wer, wenn nicht ich, schwimmt hier gegen den Strom?
      Trete ich nicht mutig den mir entgegengeschleuderten Gegenargumenten mannhaft entgegen?
      Und wo und wann bin ich weinerlich?
      Im Gegenteil: ich lache eher über die diversen Frozzeleien und kontere bestenfalls mit leisem Spott (siehe z.B. höherstehend)!

      Soviel zu Ihrer (unstimmigen) Einschätzung!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Ingrid Bittner
      05. April 2016 16:59

      Bitte was ist ein "Gsatzl" kulturtechnisch gesehen? Bei uns in OÖ gibt's "G'stanzln" - soll das dasselbe sein. Danke für die Aufklärung.

    • Erich Bauer
      05. April 2016 17:05

      @Ingrid Bittner,

      ein 'Gsatzl' bedeutet in Altbayern 'eine Weile'. Man sagt beispielsweise: 'Also, ich schlaf noch ein Gsatzl'. Das bedeutet: 'ich schlafe noch eine Runde' oder 'ich schlafe noch eine Weile'. Ein 'Gsatzl' ist eigentlich ein Absatz oder ein Abschnitt, z. B. eine Strophe in einem Text oder in einem Vers. Ein 'Gsatzl' ist aber auch eine der fünf, sechs Abteilungen zu je zehn kleineren Ringelchen im Rosenkranz. Und diese Weile, dieser Zeitraum, den man braucht, um ein 'Gsatzl' Rosenkranz herunterzubeten, das ist der Zeitraum, der mit 'Gsatzl' gemeint ist.

    • Erich Bauer
      05. April 2016 18:22

      (Zitat @Wertkonservativer): "...Dass die russische Führungsmannschaft unter Duldung und Förderung Putins raubkapitalistische Aktionen betreibt, ist hinlänglich bekannt und auch ERWIESEN!..."

      Ich werte diese "Aussage" als emotionalen "Überschwang". Ansonsten müsste man darin den strafrechtlichen Tatbestand der schweren Verleumdung erkennen.

      Für großes Aufsehen sorgte 2015 der amerikanische Hedgefonds-Gründer Bill Browder. In einem CNN-Interview schätzte Browder Putins Privatvermögen auf etwa 200 Milliarden Dollar. Eine ziemlich große Summe, nicht? Sie ist gar so groß, dass man sie besser nicht in den Mund nehmen sollte, wenn man nicht weiß, wovon man spricht. Mit 200 Milliarden Dollar wäre der russische Präsident sofort automatisch der reichste Mann der Welt. Und wo blieben dann die bisherigen Spitzenreiter Bill Gates und Mark Zuckerberg?

      Im Januar 2016 war dann der britische Sender BBC an der Reihe mit Mega-Spekulationen. Einen ganzen Dokumentarfilm haben die Briten produziert, in dem es um nichts anderes ging, als die mysteriösen, verborgenen Reichtümer des russischen Staatschefs. Diesmal nannten die Journalisten aber schon eine bescheidenere Summe: 40 Milliarden Dollar. Zwar wäre Putin damit nicht mehr der reichste Mann auf unserem Planeten, aber immerhin in Europa.

      Und jetzt, zu den „Panama Pampers“:

      „Nein, in unserer Datenbank gibt es keine Informationen zu Putin“, sagte Drew Sullivan, Gründer des Organized Crime and Corruption Reporting Project (OCCRP), einer Organisation, die auch die Daten der Panama Papers ausgewertet hat.

    • Undine
      05. April 2016 23:03

      @Erich Bauer

      Als ich las, was Sie da über das altbairische G'satzl schreiben, erinnerte ich mich daran, in meiner Kindheit und Jugend während unserer Sommerfrische im Sauwald, also "rechts des Inns" gehört zu haben: 'Also, ich schlaf' noch a G'setzerl', konnte mir aber keinen Reim darauf machen. Umso interessanter fand ich nun Ihre Erklärung. Danke! ;-)

    • Ingrid Bittner
      05. April 2016 23:17

      @Erich Bauer: Danke - jetzt kenn ich mich aus, dabei hab ich gemeint mit der Mundart kenn ich mich einigermassen aus, ab er es gibt halt immer wieder Worte, die einem nicht so ganz geläufig sind. Das mit dem Schlafen ist mir jetzt irgendwo aus den Gehirnwindungen herausgekommen, das ist aber nicht mehr üblich.

    • Wertkonservativer
      06. April 2016 10:13

      @ Erich Bauer:

      danke für die optimale Klarstellung der Wortschöpfung "Gsatzl" !

      Du bist ja wirklich "hochgelahrt"!
      Alle Achtung!

      Ciao

      Gerhard

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • BlauesWunder (kein Partner)
      07. April 2016 10:18

      @ simplicissimus: danke, ein sehr gelungenes und witziges G'satzl, wenngleich es wohl "bezichtigen" heißen sollte - was der Qualität aber keinen Abbruch tut.
      @Erich Bauer: danke für die Klarstellung, dass Putin keine Erwähnung in den Panama Papers findet - etwas, was man in der Lügenpresse wohl vergeblich suchen wird.

    • Shalom (kein Partner)
      07. April 2016 11:09

      WK kürzlich an anderer Stelle: "Mit geistig minderbemittelten und überdies extrem bornierten Zeitgenossen zu versuchen, hochgeistige Diskussionen auf einigermaßen gleichhohem Level zu führen, ist sinnlos, absolut sinnlos!"

      Warum tut man diesem Jenseitigen dann immer wieder den Gefallen?

  35. Wyatt
    05. April 2016 05:50

    kassandro 04.04.2016 - 11:39
    (http://www.freiewelt.net )

    Das schaut ganz nach einem "Lügenpresse"-Schwindel aus. Dafür spricht, dass Vladimir Putin, die Hass-Figur der Gutmenschen, im Mittelpunkt des "Skandals" steht. Darüberhinaus wird offenbar legale Steuervermeidung als illegale Steuerhinterziehung verhetzt.
    Propagandastisch soll durch diesen Skandal die Abschaffung des Bargeldes vorbereitet werden.

    • Torres (kein Partner)
      07. April 2016 10:22

      Nicht nur Putin selbst, sondern sogar sein Geiger!

    • franz-josef
      08. April 2016 22:18

      Putin, aber auch Cameron wird fleißig gerupft....

      Ich fürchte - was Bargeld anbelangt - , daß wir so lange geschicktest manipuliert werden, bis die Mehrheit von der Übeltäterei des Baren überzeugt sein und nach dessen Abschaffung rufen wird

      :((

  36. Pumuckl
    05. April 2016 05:23

    ALLES SCHON DAGEWESEN !

    Wer erinnert sich nicht an diesen BWAG - Prozess, in welchem Perma-Lächlerin Bandion-Ortner als Richterin und der nunmehrige Baker & McKenzie Anwalt Krakow als Staatsanwalt auftraten?

    Mir kam damals immer wieder das Wort SCHMIERENKOMÖDIE in den Sinn.

    ° Den im staatsnahen Industriebereich, den Hacklern sehr häufig als Zwangsabgabe abgepresste, ÖGB - Beiträge in Milliardenhöhe versickerten in der Karibik.

    ° Bandion-Ortner erklärte damals Journalisten, es sei nicht Aufgabe des Gerichtes, festzustellen, wo das Geld letztlich gelandet ist.

    ° Der heutige SPÖ-Präsidentschafts-Kandidat Rudolf Hundstorfer akzeptierte damals mit seiner Unterschrift die Übertragung von ca. 1,5 Mrd. BAWAG-Schulden an den ÖGB.
    Hundstorfer erklärte später, daß er nicht wußte, was er da unterschrieb. Immerhin hat er sich damit als Sozialminister " qualifiziert ".

    ° Altkanzler Vranitzky - heute Chef des Personenkomitees für Hundstorfers Präsidentschafts-Wahlkampf, nahm damals ca. eine 3/4 Million ÖS , als Beratungshonorar für einige Telefonate.
    Nun ja, Vranitzkys Vater, ein redlicher Eisengießer hat ja sicherlich brav seine ÖGB-Beiträge bezahlt.

    ° Wichtige Fragen blieben unbeantwortet, weil Flötels PC " abstürzte " !

    Der als Staatsanwalt beim BAWAG-Prozess m.E. sehr mäßig erfolgreiche Herr Krakow hat sich damals immerhin für die international tätige R. A. Kanzlei Baker & McKenzie qualifiziert und saß, als meist schweigender Insider, am runden Tisch bei Ingrid Thurnher.

    Aber vielleicht erfahren wir durch das aktuellen Panama-Papers auch, wohin damals die ÖGB - Milliarden verschwunden sind.

    • Wyatt
      05. April 2016 06:14

      @ Pumuckl,
      kommt darauf an gegen wen ermittelt bzw. Strafverfahren eingeleitet wird, vielleicht sind auch einige "Promis" ihren "Spenden" Zahlungen an die "richtige" Organisation nicht ausreichend nachgekommen?

    • Thomas F. (kein Partner)
      08. April 2016 15:01

      Es war wohl fast eine Million Schilling, die Vranitzky damals kassierte. Und eine zweite Million wollte er auch noch erpressen. Das war Elsner dann aber doch zu viel.
      Und kein Staatsanwalt kam auf die Idee, Vranitzky oder Elsner eindringlicher zu befragen, wofür die Gewerkschaft(sbank) gezwungen war, ihm das zu zahlen. Telefonische Euro-Beratung reichte den Herren als plausible Begründung aus. (Und die zweite Million? Für angedrohte zusätzliche "Beratung"?)

    • franz-josef
      08. April 2016 22:20

      Thomas F. - ich erinnere mich gut an diese Angelegenheit. Daß Vranitzky nur eine kleine telefonische "Beratung" zum Euro mit einer Million Schilling abgegolten bekommen haben soll, hat schon damals niemand geglaubt.

    • riri
      08. April 2016 23:22

      Damals war man der Meinung, Vranitzky wurden damit seine privaten Prozesskosten ersetzt.

    • fewe (kein Partner)
      10. April 2016 03:03

      Davon wird man wohl nichts in den Panama-Papers finden.

      Hundsdorfer ist unschuldig, er hatte gedacht, es wäre eine Anwesenheitsliste gewesen. Was ihn als Bundespräsident freilich besonders qualifiziert. Der unterschreibt alles.

      Bei Vranitzky und der 3/4 Million ATS ist es - glaube ich - eher die Frage, ob er die Telefonate führen hätte dürfen. Ich kann mich nur noch dunkel erinnern, aber es ging dabei um den Euro oder EU, also evtl. Insiderwissen. Ich denke, dass das Problem eher darin liegt und weniger an der Höhe des Honorars. Die Ergebnisse der Telefonate können für den Auftraggeber durchaus erheblich mehr wert gewesen sein, als Vranitzky dafür bekommen hatte. Es geht dabei um die Qualität und Wert des Rats für den Auftraggeber und nicht um Zeitaufwand und Mühe.

  37. socrates
    05. April 2016 02:43

    Der von AU und Obama hochgelobte neoliberale Präsident von Argentinien ist am Deal:

    Die Panama Papers bezeugen, dass der argentinische Staatschef mit einer in einem Steuerparadies eingetragenen Firma verbunden ist. Die Beteiligung von Mauricio Macri sei "umstandsbedingt" gewesen, wobei er sein Amt im Vorstand nur formal bekleidet habe, rechtfertigt ihn sein Regierungssprecher. Der seit Dezember 2015 im Amt befindliche Präsident unterzieht Argentinien derzeit einer neoliberalen Schock-Therapie, die bereits zu einer signifikanten Steigerung der Armutsrate geführt hat.





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