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Die große Existenzkrise der Sozialdemokratie

Das, was sich am vergangenen Wochenende beim Wiener SPÖ-Parteitag abgespielt hat, hat viel tiefere Ursachen als bloße Meinungsverschiedenheiten über ein neues Asylgesetz oder die Frage, ob Herr Ludwig oder Frau Wehsely künftig die Partei führen wird.

Auch wenn es der ORF und andere gleichgeschaltete Medien und Agenturen unter den Teppich zu kehren versuchen; auch wenn sich viele in der SPÖ angesichts der bevorstehenden Präsidentenwahlen derzeit noch irgendwie zurückhalten, so kann kein Zweifel bestehen: In der SPÖ ringen zwei heute komplett verschieden gewordene Fraktionen um die Vorherrschaft. Und dieser Kampf wird nach der Wahl mit voller Energie auflodern.

Das Ringen hat in den 70er Jahren begonnen, als sich eine radikal-ideologisch-neomarxistische Studentenbewegung entwickelt hat. Unter Kreisky, ebenso wie in Deutschland unter Brandt wurde ein großer Teil dieser Bewegung in der Sozialdemokratie willkommen geheißen oder eingefangen. Sie trat dann den Marsch durch die von der Partei beherrschten Institutionen an und sie entradikalisierte sich dabei nur zum Teil.

Innerhalb der Partei wurden durch diese Ideologiebewegung die traditionellen Schichten zurückgedrängt. Die einfachen Arbeiter und Pensionisten bildeten zwar weiter den Hauptwählerstamm der Partei, wurden aber in der Partei selber durch die "Gstudierten" mit ihrer Beredsamkeit und Präpotenz zunehmend entheimatet. Solange ihre persönliche wirtschaftliche Entwicklung gut ging, setzten diese traditionellen Wähler aber der Unterwanderung ihrer Partei keinen effektiven Widerstand entgegen.

Themen wie in den 80er Jahren der (wie wir heute wissen, von Moskau gesteuerte) Pazifismus oder später der Feminismus oder die Unterstützung für Partisanen und Guerilleros von Nikaragua bis Südafrika oder eine militante „Antifa“: Das alles waren zwar nicht die Themen der Industriearbeiterschaft, aber störten diese auch nicht essenziell.

Ein erstes – buchstäbliches – Aufeinanderprallen gab es in Österreich hingegen bei den beiden Themen Atomkraftwerk und Hainburger Donauauen. Zwar versuchte beide Male die SPÖ-Führung noch, sich an die Seite der Arbeiterinteressen zu stellen. Aber sie unterlag, weil zur Gegnerschaft der ideologischen Linken in der eigenen Partei auch jene des Bürgertums gekommen war, das die Sozialdemokratie damals jahrelang von der Macht ausgeschlossen hatte und das sich so nun rächen konnte.

Der Vormarsch der Linken in der Sozialdemokratie wurde dann dadurch wieder ein wenig relativiert, als ein Teil der ideologischen Linken eine eigene Partei, die Grünen, bildete. Viele der grünen Politiker, wie Peter Pilz oder Alexander van der Bellen, hatten zuvor in der SPÖ Karriere versucht. Jedenfalls blieb da wie dort ein Gefühl der engen Verwandtschaft aufrecht. Die Grünen sahen beispielsweise lange nur Koalitionen mit den Sozialdemokraten als einziges für sie mögliches Ziel.

In der Sozialdemokratie versuchten die Parteiführungen daraufhin jahrzehntelang einen Spagat zwischen dem ideologischen und dem Gewerkschaftsflügel. Ein dritter Flügel, der in Deutschland unter Helmut Schmidt sehr wichtig und erfolgreich war, war in Österreich völlig unbedeutend geblieben: Schmidt war unbeugsam proamerikanisch, antikommunistisch und wirtschaftsorientiert, er lehnte vehement eine zu rasche Einwanderung ab und blieb gegenüber dem vor allem in Deutschland starken Linksterrorismus kompromisslos. Die Herren Schröder, Müntefering und Steinbrück waren aber die letzten geistigen Erben Schmidts. Von ihnen ist auch in der SPD heute nichts mehr zu spüren.

Heute gelingt in der Sozialdemokratie aber auch der Spagat zwischen Ideologen und Gewerkschaftern nicht mehr. Statt dessen gibt es ein wildes Zickzack. Das wurde speziell unter Werner Faymann und Sigmar Gabriel sichtbar. In Österreich kommen auch noch starke Korruptionselemente dazu (etwa die massive Medienbestechung), die aber auch nicht gerade zukunftsweisend sind.

Dieser Zwiespalt ist nun zu einer existenziellen Krise der Sozialdemokratie geworden. Aus mehreren Gründen:

  • Erstens aus solchen der Demographie und sozialen Veränderung: Die traditionelle Massenbasis, die klassische Industriearbeiterschaft ist zahlenmäßig immer kleiner geworden.
  • Zweitens: Jene akademisch-ideologische Schicht, die unter Kreisky respektive Brandt durch die intellektuelle Brisanz der Parteiführer an die Sozialdemokratie gebunden worden ist, findet an dieser unter den jetzigen Führern nichts mehr interessant, sondern sie sieht einen Faymann oder Hundstorfer eher nur noch peinlich. Sie schwimmen heute zwischen Grün und Neos.
  • Drittens: Die Massenmigration hat die Interessensgegensätze innerhalb der Partei voll ausbrechen lassen. Die Differenzen laufen letztlich auf die Frage hinaus: Wollen wir diese Massenmigration (wie Faymann und Häupl bis Jänner 2016) oder wollen wir sie nicht (wie Faymann seit Jänner)? Dahinter stecken nicht nur ideologische, sondern auch parteiegoistische Fragen: Werden die Zuwanderer dauerhaft „unsere“ Wähler? Oder werden sie ab einer bestimmten Größe dann selbst islamische Parteien bilden?
  • Viertens: Die Arbeiterschaft tut etwas, was sie hundert Jahre nicht getan hat: Sie wendet sich in breiter Front von der SPÖ ab und ist jetzt mindestens zur Hälfte bei der FPÖ gelandet, wo sie ihre Einstellungen besser repräsentiert sieht. Sie lehnt vor allem so wie auch viele andere Schichten der Bevölkerung sowohl von ihrem Lebensgefühl und ihren Sicherheitsinteressen her wie auch aus Angst um den Arbeitsplatz vehement die Zuwanderung ab, die aber gerade vom ideologischen Linksflügel zentral betrieben wird.

Ergebnis: Die sozialdemokratischen Parteien verlieren seit Jahren überall kontinuierlich (abgesehen von einzelnen lokal beliebten Regionalpolitikern). Sie sind heute schon froh, wenn sie bei Umfragen in Deutschland oder Österreich über 20 Prozent kommen.

Angesichts dieser historischen Krise ist es freilich wirklich nur noch ein – wenn auch extrem auffallendes – Detail, wenn beim Wiener Parteitag rund hundert Delegierte demonstrativ und angewidert hinausgehen, sobald der Bundesparteiobmann spricht.

Und es ist auch kein Zufall, dass zur gleichen Stunde der Fraktionschef der SPD, Oppermann, in einem Interview sagen muss: „Es gibt nichts zu beschönigen: Die Situation ist ernst für die SPD.“ Es gebe „tiefer liegende Ursachen für die derzeitigen Umfragen, etwa den Umbruch der Parteienlandschaft in Deutschland und ganz Europa.“ Exakt.

Ich schreibe regelmäßig Kommentare für die unabhängige und rund um die Uhr aktuelle Informationsseite „Vienna.at“.

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorEl Capitan
    31x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2016 07:39

    Als ich vor vielen Jahren die Uni besuchte, und im Schweiß meines Angesichts mein nicht gerade einfaches Studium absolvierte, wunderten wir (meine Konsemester und ich) uns über das Heer an Psychologen, Politologen und Publizisten, die damals schon von "Biologisten" sprachen und Flugblätter verteilten, auf denen stand, dass die Naturwissenschaftler und Techniker stärker kontrolliert werden sollen, weil sie soviel Blödsinn redeten.

    Einer meiner Professoren nannte diese Leute "Nichtsnutze" mit samt ihren "potemkinschen Studienfächern". Sie wurden nicht ernst genommen, und das war ein Fehler.

    Heute sitzen diese potemkinschen Absolventen in den Kammern, Gewerkschaften und in der SPÖ sowie bei den Grünen.

    Wir waren zu lange mit unserer Arbeit beschäftigt und haben zu lange übersehen, welche Schäden die "Nichtsnutze" in Redaktionen, NGOS und Schulen angerichtet haben.

    Es ist noch nicht zu spät, ihrem Vernichtungswerk Einhalt zu gebieten.

  2. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    22x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2016 10:40

    Und trotzdem haben 2/3 der Wiener Rot - Grün gewählt.

    Die ÖVP als Mehrheitsbeschaffer wird im Bund auch bald wegfallen, bliebe noch Schwarz-Rot-Grün, doch ich nehme an, die Österreicher erwachen jetzt und wählen die längst etablierte Partei der neuen Mitte, die FPÖ, die noch dazu die direkte Demokratie im Köcher hat.

    Die islamischen Zuwanderer werden tatsächlich eigene Parteien gründen, haben sie ja teilweise auch schon und, wenn die radikalen Linken so weitermachen, auch, zumindest in Wien, bald die Mehrheit haben.

    Ob die Österreicher den Notausstieg finden und geschlossen FPÖ wählen, das ist zu befürchten, wird nicht eintreten, denn die 'Ideologie (= ...) der Stracheverhinderung' wirkt bei vielen noch sehr stark, ja sogar gestern hat Frau Thurnherr noch einmal die Nazikeule gegen Hofer ausgepackt, womit man versucht, das Volk weiter blöd zu machen.

    Also nach den Wahlen, ausgestattet mit den 'selbstbedienerischen Machteinheiten' (die FPÖ wurde 'erfolgreich' verhindert) wird dann das Chaos ausbrechen. Auch die ÖVP wird dann nichts mehr ausrichten können, außer das, dass sie nach dem sichtbaren Chaos die Koalition aufkündigen könnte und damit Neuwahlen vom Zaun brechen könnte. Die Mehrheiten würden sich auf Grund der Umfragewerte vermutlich neu verteilen und es würde die Chance auf Vernunft und Wiederherstellung der Ordnung, der inneren und der äußeren, bestehen.

    Die nächsten Probleme sind die Bewältigung der Rückführung der Invasoren, Islamisten, Dschihadisten, Wirtschaftsflücchtlinge (nicht der wirklichen Flüchtlinge), das wird jetzt ein langer und schwerer Kampf, den uns diese SPÖ und Grünen samt angschlossenen NGOs und der 'Religions (NGOs)' als 'Friedensparteien' eingebrockt haben.

    Warum, liebe Österreicher, wählt ihr diese Brut ? Warum ? Könnt Ihr nicht sehen und denken ? Könnt Ihr denn nicht erkennen, dass man für den Frieden kämpfen muss, wie es die Großväter und Väter getan haben ? Seid Ihr wirklich so degeneriert oder gutmenschlich verblödet, dass Ihr das nicht sehen könnt oder so ideologisiert, dass Ihr das nicht sehen wollt ? Hat Euch der 'Wohlstand (noch dazu auf Kredit) das Hirn aufgeweicht ?

    Wollt Ihr tatsächlich Fremde im eigenen Land werden ? Was ist los mit Euch ?

    FPÖ hat als wesentliche Ansage mehr direkte Demokratie, das wollt Ihr auch nicht ?

    Das, was Ihr bisher gewählt habt, habt Ihr ja bekommen, höchste Arbeitslosigkeit, höchste Staatsschulden, höchste Staatshaftungen, höchste Steuern, höchsten Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, höchster Zerstörungsgrad von Schule und Ausbildung, höchste Volksverdummung (P.C., Quoten, Homo-Trans-Hinüber, ...), höchster Verlust der Meinungsfreiheit, höchster Verlust jeglicher Freiheit, höchste Unterordnung unter Fremdsteuerung (Sanktionen, 'westliche' Orientierung, TTIP, ESM, EMRG, etc.)... ... so muss es wohl sein, oder ?

  3. Ausgezeichneter KommentatorLe Monde
    18x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2016 12:03

    In Tirol, Vorarlberg und Salzburg wurden die Sozialisten faktisch unter 10 Prozent getrieben. Dafür macht die ÖVP in diesen Ländern artig Linkspolitik mit den Grünen! Was widerum (in Tirol) bei Meinungsumfragen der FPÖ zu nützen scheint. Denn in Tirol liegt sie mittlerweile bei Umfragen zwischen 29 und 31 Prozent!

  4. Ausgezeichneter KommentatorBob
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2016 11:10

    OT
    Dieser Fall sorgt im Wiener AKH für Aufregung: Ein Ehepaar aus Afghanistan, der Mann seit 2011, die Frau seit 2013 in Österreich, hat neun Kinder - und will jetzt ein zehntes, per künstlicher Befruchtung. Angeheizt wird dadurch auch die Debatte um Mindestsicherung und Beihilfen: Die Familie kassiert monatlich 5682,6 Euro.

    Diese Familie weiß wie es geht, danke SPÖÖVP. Der Sozialstaat soll blechen, wir schaffen das .-(

  5. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    16x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2016 08:33

    Das Elend der Marxisten begann mit ihrer Diversifizierung.
    Da gab es Stalinisten, Maoisten, Trotzkisten, dann kamen die Anhänger von Enver Hodscha. Als der Kommunismus den Bach abging, änderten die Marxisten ihre Ziele: Grün und SPÖ.

    Am Ende entstanden Links-Katholen, Gesamtschulfetischisten und Schwulisten.
    Das Eigenartige: Diesen "Nichtsnutzen", wie es hier bezeichnet wurde, gelang sogar eine teilweise Unterwanderung der ÖVP.

    Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass es sich um ein Sammelsurium hirnrissiger Blabla -Ideologien handelt.

  6. Ausgezeichneter KommentatorIngrid Bittner
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2016 11:32

    Die Sozialdemokratie wäre gut beraten, auch einmal Klartext zu reden. Mich schüttelt's geradezu vor Entsetzen, wenn ich dran denke, dass Frau Wehsely, die keine Ahnung vom Geld hat, irgendwie noch mehr das Sagen bekäme.

    Nur zur Info - Kosten für Asylanten:

    Wie die Asylindustrie abkassiert Asylkosten 2016 (ZZ 2016/15). :

    Kaum ein anderes Thema bestimmt derzeit die Diskussion in Politik, Medien, Wirtschaft und bei den Bürgern mehr als die aktuelle Asylkrise. Viel Falsches wird dort rund um die Einwanderungswelle aus Afrika
    und dem Nahen Osten gesagt, und kaum ein Medium macht sich die Mühe, Zahlen und Fakten sauber zu recherchieren — entweder aus Faulheit oder sogar aus politischem Kalkül.
    Diesem Trend stellt sich der bekannte Autor Dr. Udo Ulfkotte in seinem neuesten Sachbuch „Die Asyl-Industrie" entgegen. In diesem Buch ist — wie von Ulfkotte gewohnt — akribisch recherchiert und mit Quellenangaben aufgelistet, wie Politiker, Journalisten und Sozialverbände von der Flüchtlingswelle profitieren. Offensichtlich ist es eine Art Tabu, kritisch über das lukrative Milliardengeschäft mit den Asylwerbern zu berichten, so dass das neue Buch des ehemaligen FAZ-Journalisten Ulfkotte eine Informationslücke schließt. Der Autor hinterfragt deshalb zunächst, was die Gründe für diese vornehme Zurückhaltung in der Berichterstattung sein könnten und stellt fest, dass sich mittlerweile nicht nur viele in der Asyl-Industrie mitschwimmende, hauptberufliche Betreuer, Dolmetscher, Sozialpädagogen, Miet-Haie oder Schlepper mit Hilfe des Flüchtlingselends sanieren, sondern vor allem gewinnorientierte diverse Aktiengesellschaften, Sozialverbände, Pharmakonzerne, Politiker und sogar einige Journalisten das große Geschäft mit dem Flüchtlingselend entdeckt haben. Auch darüber, wie Parteien über die Betreuung von Flüchtlingen eine illegale Parteienfinanzierung betreiben, oder dass nach Kenntnis des Autors auch viele SPD-Politiker nebenberuflich Posten in Organisationen haben, die sich auf die Bewirtschaftung von aus Steuergeldern finanzierten Asylbewerberunterkünften spezialisiert haben , ist in der breiten Öffentlichkeit kaum etwas bekannt. Mit Bestürzung muss man vom Autor erfahren, dass Polizisten (wie auch Journalisten) in vielen Fällen in Puncto Berichterstattung zu Kriminalität und Gewalt von Asylbewerbern offensichtlich „einen Maulkorb verpasst" bekommen haben, wohl um „populistischen Pauschalierungen" keine Plattform zu bieten.
    Inzwischen kommt jedoch selbst die als tolerant bekannte Tageszeitung „Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) nicht mehr an den Fakten vorbei und greift jüngst in einem Artikel mit dem Titel „Massenschlägereien unter Flüchtlingen – Fälle häufen sich" dieses Thema auf und zitiert: „Die Gewerkschaft der Polizei in Thüringen wirft der rot-rot-grünen Landesregierung sogar vor, Straftaten in Flüchtlingsunterkünften zu verschweigen. ,Wir gehen nicht transparent genug damit um', sagte GdP-Landeschef Kai Christ dieser Redaktion. ,Beinahe täglich müssen Polizeibeamte in Asylbewerberheimen aufgrund von Diebstählen, Streitigkeiten oder Schlägereien tätig werden. Aber die Polizei trägt es nicht nach außen, weil sie es nicht soll.' Zwar gebe es dazu keine schriftliche Weisung aus dem Innenministerium, aber es werde so kommuniziert. Straftaten würden von der Polizei verfolgt und geahndet, Rot-Rot-Grün jedoch habe entschieden, dass über die Entwicklung der Delikte nur sehr mager in der Öffentlichkeit diskutiert werden solle. 'Wir gehen nicht ehrlich genug mit unserer Bevölkerung um', sagte Christ."
    Die Gemeinden, die Tausende Flüchtlinge aufnehmen sollen, sind überfordert und zahlen viel Geld, um die Asylwerber irgendwie unterzubringen. Unternehmer machen das Geschäft ihres Lebens: Ein Dach über dem Kopf, Lebensmittel, Kleidung und medizinische Versorgung, Deutschkurse oder Beratungen: Bis zu 14.000 Euro pro Jahr kostet den Staat jeder Flüchtling, schätzt das Bundesinnenministerium. Der Zustrom kann inzwischen nur noch mit Unterstützung privater Firmen und Organisationen einigermaßen bewältigt werden. Das ist die Stunde der Geschäftemacher: Weil die Nachfrage das Angebot drastisch übersteigt, gibt es oft keinen kostenregulierenden Wettbewerb zwischen den Anbietern mehr. Ohne Ausschreibung werden öffentliche Aufträge verteilt und jede Rechnung, die eingereicht wird, beglichen. Etwa 5,6 Milliarden Euro kostet die Versorgung der erwarteten 450.000 Asylbewerber in diesem Jahr, schätzen die Bundesländer. Und von diesem Kuchen wollen nicht nur Hoteliers etwas abhaben: Baufirmen, Heimbetreiber, Planungsbüros, Sicherheitsfirmen, Wohlfahrtsverbände – die Liste der Profiteure ließe sich fortsetzen. Nach der Lektüre des neuen Ulfkotte-Buches steht jedenfalls fest, dass niemand in der aktuellen Asylkrise nur aus reiner Barmherzigkeit in der Flüchtlingshilfe tätig ist. (ZZ 2016/15).

  7. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    15x Ausgezeichneter Kommentar
    22. April 2016 14:14

    Ich hoffe sehr, daß am Sonntag diejenigen, die eine dringend notwendige VERÄNDERUNG wollen, die die Talfahrt Österreichs beenden wollen, ein ZEICHEN für diesen Willen setzen und Norbert HOFER wählen.

    Auf strategische Kinkerlitzchen sollte man lieber verzichten, denn nur eine Stimme FÜR HOFER bringt ihn in die Hofburg.

    Nur wer die FPÖ durch die Wahl HOFERS STÄRKT, kann hoffen, daß es nicht ewig so weiter geht Richtung Abgrund.

    Hand aufs Herz!---was an Positivem haben wir in den beiden letzten Legislaturperioden den ROTEN, SCHWARZEN und den GRÜNEN Einflüsterern zu verdanken????? NICHTS, nur Negatives!

    Die Zeit ist REIF für einen FPÖ-BP HOFER und dann auch für eine FPÖ-MITREGIERUNG.

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHerbert Richter
    2x Ausgezeichneter Kommentar
    24. April 2016 10:58

    Nur wegen der Wahl soeben 350 km in mein Ferienhaus gefahren - der Briefwahl traue ich nicht! Mein kleiner Beitrag um den Anfang eines notwendigen Umbruches zu ermöglichen.


alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)
    25. April 2016 00:28

    Bachmayer vom OGM sagte in der ORF Diskussion "Im Zentrum", dass er sehr wohl in dieser Woche bereits eine Umfrage hatte, die Hofer weit vorne auf Platz eins sah. Auf Intervention von Kanzler, ORF und APA sei sie aber nicht veröffentlich worden.
    Da sage noch einer, mit der Veröffentlichung von Umfragen würde das System nicht versuchen zu manipulieren.

    • usos (kein Partner)
      25. April 2016 10:05

      Tatsächlich? Wann in etwa? Möchte mir diese Sendung nicht unbedingt mehr als notwendig ansehen.
      Sollte das echt so sein, dann würde das in einem zivilisierten Land einen Aufschrei nach sich ziehen...

    • Gasthörer (kein Partner)
      25. April 2016 15:35

      Recht am Anfang. die Sendung ist recht harmlos, kann man sich sogar ansehen.

    • usos (kein Partner)
      25. April 2016 18:11

      Danke, ist bei knapp 9:30min. Schon erstaunlich, wie ruhig alle Beteiligten darüber hinweggesehen haben.

  2. Norbert Häupl (kein Partner)
    25. April 2016 00:05

    Das heutige Wahlergebnis macht tief betroffen. SPÖ + ÖVP haben zusammen noch immer 22%. Die beiden dürften kein einziges Prozent haben!

  3. Gennadi (kein Partner)
    24. April 2016 23:07

    "wie wir heute wissen, von Moskau gesteuerte"

    Wir wußten es schon damals.

  4. Verfall der linken Kirche (kein Partner)
    24. April 2016 20:57

    Gibt es nach der Wahl schon die üblichen Verfluchungen der heimatverbundenen Österreicher durch Schönborn und Landau? Vermutlich kotzen die beiden vor Haß.

  5. Günther (kein Partner)
    24. April 2016 18:36

    Ich bin so stolz auf das Wahlergebnis meiner ländlichen Landsleute. Hier sieht man wieder, wo das echte Österreich zu Hause ist.
    Das mindestbesicherte Wien wird leider wieder einmal den Ausschlag zum Negativen verursachen.

    • Unterdrückerstaatenbund (kein Partner)
      24. April 2016 23:46

      In Brüssel gibt es erste Reaktionen auf das Wahlergebnis: Man will Wahlen europaweit verbieten.

  6. Gegen den Volksmord (kein Partner)
    24. April 2016 17:38

    Viele Kugelschreiber in den Wahlkabinen haben sich heute zu demokratischen Krummdolchen gebogen, um dem zutiefst verhassten Polit-Kartell endlich an die Kehle zu gehen!

    • Antifa Marsch! (kein Partner)
      24. April 2016 18:17

      Das zutiefst verhasste Polit-Kartell hat der Antifa bereits den Marschbefehl erteilt:
      "Kommando - Rechts um! Volle Attacke!"

  7. Der Realist (kein Partner)
    24. April 2016 12:02

    Die große Existenzkrise der Sozialisten ist ja nicht zu übersehen, da genügt schon die Existenz von Faymann und Hundstorfer, intellektuell äußerst harmlos, haben sie auch ihr Umfeld danach ausgerichtet.
    Jetzt warte ich natürlich auf einen Artikel des Herrn Dr. Unterberger über die Existenzkrise der Volkspartei, die ist nämlich genauso wenig zu übersehen.

  8. Wicca343 (kein Partner)
    24. April 2016 11:38

    Bei der Wahl in Mecklenburg im September wird die AfD die SPD überflügeln.
    Wir brauchen eine konservative und ökologische Politik. Zum Beispiel sollten immer mehr Menschen in 3-D-gedruckten, dünnwandigen, einstöckigen Häusern wohnen. Immer mehr Menschen sollten sich von veganer Urkost ernähren. Zudem ist es gut, dass durch den Klimawandel der Winter in Mitteleuropa zunehmend verschwindet.
    Alle Kirchen müssen abgerissen werden. Wir brauchen mystische Erfahrungen und Geistiges Heilen. Zum Beispiel Traumsteuerung, Traumdeutung und Traumyoga.

  9. Tik Tak from far away (kein Partner)
    24. April 2016 09:52

    Also ich bin für Wehsely als SPÖ Vorsitzende und als Wr. Bürgermeisterin.
    Damit ist die SPÖ Geschichte und das ist gut so.
    Die SPÖ war immer Links und wird auch Links zugrunde gehen, da machen die paar Versuche sich als bürgerlich zu maskieren keinen Unterschied.
    Wien ist so oder so pleite und betreibt aktuell nur mehr Konkursverschleppung.

    Wehsely ist eine Win/Win Lösung.

    • bürgerIn (kein Partner)
      24. April 2016 15:54

      halten sie die kreischsäge wirklich dem rest-österreich zumutbar? die landeshauptleutekonferenz trifft sich dann freiwillig nicht mehr. damit könnte der teure föderalismus geschichte sein, detto der finanzausgleich. verstehe nun, warum win/win ...

    • Tik Tak from far away (kein Partner)
      24. April 2016 19:29

      Sehen Sie, es wäre eine Win/Win Lösung :-)

      Auch der Phönix mußte zuerst brennen bevor er wieder aus der Asche emporsteigen konnte.

      Ich sehe die Wehsely als eine Art Brandbeschleuniger die den Untergang Wiens und der SPÖ massiv beschleunigen kann.
      Und diesen Untergang sehe ich als Chance.

      Ob sie genutzt wird, steht auf einem anderen Blatt.

  10. geplante Verelendung (kein Partner)
    24. April 2016 08:15

    Die internationalsozialistische Ära schuldenfinanzierter Machterhaltung zum Wohle der Banken geht zu Ende.

  11. McErdal (kein Partner)
    24. April 2016 08:00

    Folgendes habe ich Heute am frühen Morgen zur Kenntnis nehmen müssen: eine österr. Anwältin (zumindest dem Namen nach) klagt die Republik Österreich im Namen Ihrer Mandantin (das Vergewaltigungsopfer vom Praterstern). Von der Opferseite aus finde ich das völlig in Ordnung - aber sind österreichische Frauen (da gab es schon viele)und Kinder der letzt DRECK ??? Bis jetzt hat sich DERER scheinbar noch kein Anwalt angenommen ! Die verantwortlichen Politdarsteller und die ASYLINDUSTRIE sollen dafür gefälligst aufkommen - wir zahlen nicht für Euere Verfehlungen !!! Für die einfachen Gemüter: KEINE STEUERGELDER DAFÜR !!!!!

  12. socrates
    23. April 2016 08:58

    Der CDU gelingt es unter 30% zu kommen. Das freut die SPD. Die Schwarzen schaffen sich selbst ab.
    So schließt man sich in eine Scheinwelt ein und entfernt sich von der Wirklichkeit, anstatt einmal wirklich einen Fehler einzuräumen. Der bestand eben nicht nur in der Entscheidung gegen Böhmermann und für Erdogan, sondern auch darin, die Flüchtlingsfrage von der Türkei abhängig zu machen, die unter Erdogans islamistischer AKP einen Krieg gegen die Kurden und einen demokratischen Rechtsstaat führt und in Syrien zweifelhafte Allianzen verfolgt. Letztlich wird Politik damit zur psychologischen Dimension, ob man die wirklichen Fehler einräumen und daraus die Konsequenzen ziehen kann. Das darf offenbar nicht sein, weil es einen Imageverlust bedeuten könnte. Das nährt den Politikverdruss und ist demokratische Unkultur, die von Merkel gestärkt wird.

  13. Undine
    22. April 2016 23:20

    OT---aber dennoch zur "Existenzkrise der Sozialdemokratie passend" ein Kommentar von Werner GROTTE:

    "Wenn der ORF unter guten und bösen Roten wählen muß"

    Grotte schreibt u.a.:

    "Man will gar nicht daran denken, was auch jenen Medizinern, Helfern oder Verwaltungsbeamten droht, die ihre Stimme gegen die ausufernde Überlastung unseres Gesundheitssystems durch die vielen „Flüchtlinge“ und E-Card-Missbraucher erheben. Schon seit Jahren berichten Fachkräfte (inoffiziell, weil sonst kaltgestellt) von massivem Krankheitstourismus aus den Oststaaten, ja sogar von eigenen Sonderzügen, die nur zu diesem Zweck nach Österreich geführt würden.

    Selbst ohne E-Card (warum sind diese noch immer ohne Lichtbild oder Fingerabdruck?) werden ausländische Patienten oft vor die wartenden Österreicher gereiht, weil angeblich die Übersetzer nicht so lange warten können."

  14. machmuss verschiebnix
  15. machmuss verschiebnix
    22. April 2016 21:15

    Was die Veränderungen angeht, kann man ohne Übertreibung sagen, wir leben in
    einer Zeit des Umbruches, der vor unseren Augen die ersten deutlich erkennbaren
    Risse auf's Abbild der Gesellschaft zu zeichnen beginnt.

    Khol: Österreich geht schwierigen Zeiten entgegen . . .
    Österreich: Khol geht schwierigen Zeiten entgegen . . .

    Die Politik verliert zunehmend an Bedeutung, während der Einfluß von Konzernen
    eine neue Qualität zu entwickeln beginnt. Die Chef-Etagen fangen langsam an,
    jene gesellschaftlichen Felder zu besetzen, zu welchen politische Parteien
    entweder nie einen Zugang fanden, oder aufgrund ihres komatösen Zustandes
    verloren hatten (siehe Altparteien).

    Im nachfolgenden Zitat geht Vieles in diese Richtung, die sich für eine
    geistig wache und schlagfertige Gesellschaft durchaus positiv auswirken kann :

    ----- Zitat Anfang ---------------------------------

    Die Macht der IT-Konzerne

    Zwischen Regierungen und IT-Konzernen gibt es öfter Streit. So auch diese Woche, als die EU-Kommission ein neues Kartellverfahren gegen Google wegen Missbrauch seiner Machtposition bei Android bekannt gab (Spiegel: http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/android-worum-geht-es-im-eu-kartellverfahren-gegen-google-a-1088274.html ).

    In letzter Zeit gewinnt der Streit eine neue Qualität. Es geht immer mehr ums Grundsätzliche, wie beim Aushebeln von Verschlüsselung und dem Zugriff auf Nutzerdaten. IT-Konzerne wie Apple oder Microsoft konnten sich hier durchsetzen, weil sie nicht nur das bessere Marketing, sondern auch die wirtschaftlichen Argumente auf ihrer Seite haben (Zeit.de: http://www.zeit.de/digital/datenschutz/2016-04/datensicherheit-silicon-valley-us-regierung-machtkampf ).

    Doch wie weit geht ihre Macht wirklich? Die Mischung aus technologischer Überlegenheit und handfesten wirtschaftlichen Interessen schafft Abhängigkeiten, die nicht allein in Geld zu messen sind, zeigte die Unternehmerin und KI-Expertin Yvonne Hofstetter schon letztes Jahr in ihrem Buch "Sie wissen alles" (hier zwei Artikel von ihr in der Zeit über Googles Suchalgorithmen : http://www.zeit.de/2014/49/anonymitaet-im-internet-daten-quellen ) und über TTIP : http://www.zeit.de/2015/10/ttip-freihandelsabkommen-technologie-abhaengigkeit-usa ).

    "Was kann Facebook tun, um Trump zu verhindern?" wollte neulich ein Facebook-Entwickler von seinem Chef wissen (Gizmodo.com : http://gizmodo.com/facebook-employees-asked-mark-zuckerberg-if-they-should-1771012990 ). "Können" tut es eine ganze Menge, wie ein Artikel in The Atlantic( http://www.theatlantic.com/technology/archive/2016/04/how-facebook-could-tilt-the-2016-election-donald-trump/478764/ ) zeigt. Ob das Statement eines Facebook-Sprechers, keine Wahlen beeinflussen zu "wollen", wirklich ein Trost ist?

    ----------------------------------------------------

  16. Brigitte Imb
  17. Undine
    22. April 2016 14:14

    Ich hoffe sehr, daß am Sonntag diejenigen, die eine dringend notwendige VERÄNDERUNG wollen, die die Talfahrt Österreichs beenden wollen, ein ZEICHEN für diesen Willen setzen und Norbert HOFER wählen.

    Auf strategische Kinkerlitzchen sollte man lieber verzichten, denn nur eine Stimme FÜR HOFER bringt ihn in die Hofburg.

    Nur wer die FPÖ durch die Wahl HOFERS STÄRKT, kann hoffen, daß es nicht ewig so weiter geht Richtung Abgrund.

    Hand aufs Herz!---was an Positivem haben wir in den beiden letzten Legislaturperioden den ROTEN, SCHWARZEN und den GRÜNEN Einflüsterern zu verdanken????? NICHTS, nur Negatives!

    Die Zeit ist REIF für einen FPÖ-BP HOFER und dann auch für eine FPÖ-MITREGIERUNG.

    • Bob
      22. April 2016 17:07

      Sehr richtig******************************

    • Riese35
      22. April 2016 17:53

      @Undine: *****************************!

      Bis auf die strategischen "Kinkerlitzchen", denn ohne Strategie geht es in den Abgrund. Während Hofer durchaus seine Chancen auf einen Sieg verbessert zu haben scheint, hat sich Griss mit einigen Positionierungen ins Abseits gestellt. Wir können nur hoffen, daß die FPÖ und Hofer ihre Geschütze in Stellung bringen und nicht schlafen, denn uns wird einiges an Schlammschlacht (oder gar Napalmschlacht) bevorstehen. Erste Versuche gab es ja bereits. Dazu braucht man geeignete Abwehrmaßnahmen.

    • pro veritate (kein Partner)
      24. April 2016 06:42

      @Undine

      Zitat: "...Auf strategische Kinkerlitzchen sollte man lieber verzichten, denn nur eine Stimme FÜR HOFER bringt ihn in die Hofburg..."
      So ist es. - Und es kommt letztlich darauf an, dass die Weichen richtig gestellt werden, denn solange der Zug in die falsche Richtung fährt, wird sich nichts zum Besseren ändern. Mir ist noch allemal jemand lieber - sei es als Arzt, Lehrer, Politiker oder sonstiges - der vielleicht zwar noch wenig Erfahrung hat, von dem ich aber weiß, dass seine Grundeinstellungen stimmen, als jemand, bei dem von Haus aus mit dem "Zuknöpfen falsch angefangen" wurde, auch wenn er damit schon viel weiter ist. Denn jener wird dazulernen, auch aus Fehlern, aber jener wird, da sein "Haus auf Sand gebaut" ist, eher einen "babylonischen Turm" errichten. Und wir wissen ja, was mit diesem passiert ist...

    • pro veritat (kein Partner)
      24. April 2016 09:17

      Das zweite "Jener" muss "dieser" heißen - um der sprachlichen Richtigkeit die Ehre zu geben.

    • pro veritate (kein Partner)
      24. April 2016 13:32

      @Undine
      Zitat: "...Der einzige Politiker, der damals weit über den Tellerrand hinausgeblickt und auf die Folgen aufmerksam gemacht hat, war Jörg HAIDER. Deshalb wurde auch sein Leben abrupt beendet." -
      Ihm wird bis heute, da er sich nicht mehr wehren kann, im Wesentlichen genau das vorgeworfen, was Rot-Schwarz samt Bankenmafia, Medien und Justiz selbst zu verantworten haben. Er wurde zum Sündenbock gemacht, den man in die Wüste geschickt hat. Die Wahrheit wird sich auf Dauer nicht unterdrücken lassen, das sei all jenen, die das versuchen, auch an dieser Stelle ins Stammbuch geschrieben!

    • Herzogberg (kein Partner)
      24. April 2016 21:17

      Riese35.

      Ich habe vor etwa 14 Tagen der Tendenz nach für den ersten Wahlgang richtig vorhergesagt: Hofer 15%, VdB und Griss je 20, Khol und Hundstorfer je 15, Lugner 5.

      Meine Vorhersage für die Wählerströme der Stichwahl:

      Hofer hält 30 Prozentpunkte seiner Simmen des ersten Wahlgangs; von Griss erhält er 5, von Khol und Hundstorfer je 4, von Lugner 2 = 45%.

      VdB hält 18; von Griss 10, von Khol 6 (auch die Stimme des sogenannten Wertkonservativen ist darunter), von Hundstorfer 5, von Lugner 1 = 40%.

      Hofer kann auch noch auf etliche Stimmen der Nichtwähler des ersten Durchgangs hoffen.

      Alles in allem schaut es nicht schlecht aus.

      Am meisten werden mich die Gesichter der Grünen erf

    • Herzogberg (kein Partner)
      24. April 2016 21:18

      Hofer 25 Prozentpunkte.

    • Herzogberg (kein Partner)
      24. April 2016 21:28

      Am meisten werden mich die Gesichter der Grünen erfreuen, wenn der nächste Bundespräsident den Akademiker (WKR) Ball eröffnen wird.

  18. Le Monde
    22. April 2016 12:03

    In Tirol, Vorarlberg und Salzburg wurden die Sozialisten faktisch unter 10 Prozent getrieben. Dafür macht die ÖVP in diesen Ländern artig Linkspolitik mit den Grünen! Was widerum (in Tirol) bei Meinungsumfragen der FPÖ zu nützen scheint. Denn in Tirol liegt sie mittlerweile bei Umfragen zwischen 29 und 31 Prozent!

  19. Brigitte Imb
    22. April 2016 11:44

    Die Sozialisten sollten eine Studienreise nach Venezuela machen, denn dort könnten sie studieren was der Sozialismus anrichtet.

    http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/4973063/Taeglich-vier-Stunden-ohne-Strom_Venezuela-am-Rande-des-Ruins?_vl_backlink=/home/index.do

    • simplicissimus
      22. April 2016 12:37

      Venezolita-Saudita - einmal war Venezuela wegen seines Öls ein reicher Staat, aber sozialistische parasitäre Klugschwätzer schaffen es, jeden Reichtum (der damals auch schon recht nett umverteilt wurde) mit Stumpf und Stengel zu vernichten.
      Ist auch bald bei uns soweit!

    • Riese35
      22. April 2016 17:39

      Brigitte Imb: *******************************!

  20. Ingrid Bittner
    22. April 2016 11:32

    Die Sozialdemokratie wäre gut beraten, auch einmal Klartext zu reden. Mich schüttelt's geradezu vor Entsetzen, wenn ich dran denke, dass Frau Wehsely, die keine Ahnung vom Geld hat, irgendwie noch mehr das Sagen bekäme.

    Nur zur Info - Kosten für Asylanten:

    Wie die Asylindustrie abkassiert Asylkosten 2016 (ZZ 2016/15). :

    Kaum ein anderes Thema bestimmt derzeit die Diskussion in Politik, Medien, Wirtschaft und bei den Bürgern mehr als die aktuelle Asylkrise. Viel Falsches wird dort rund um die Einwanderungswelle aus Afrika
    und dem Nahen Osten gesagt, und kaum ein Medium macht sich die Mühe, Zahlen und Fakten sauber zu recherchieren — entweder aus Faulheit oder sogar aus politischem Kalkül.
    Diesem Trend stellt sich der bekannte Autor Dr. Udo Ulfkotte in seinem neuesten Sachbuch „Die Asyl-Industrie" entgegen. In diesem Buch ist — wie von Ulfkotte gewohnt — akribisch recherchiert und mit Quellenangaben aufgelistet, wie Politiker, Journalisten und Sozialverbände von der Flüchtlingswelle profitieren. Offensichtlich ist es eine Art Tabu, kritisch über das lukrative Milliardengeschäft mit den Asylwerbern zu berichten, so dass das neue Buch des ehemaligen FAZ-Journalisten Ulfkotte eine Informationslücke schließt. Der Autor hinterfragt deshalb zunächst, was die Gründe für diese vornehme Zurückhaltung in der Berichterstattung sein könnten und stellt fest, dass sich mittlerweile nicht nur viele in der Asyl-Industrie mitschwimmende, hauptberufliche Betreuer, Dolmetscher, Sozialpädagogen, Miet-Haie oder Schlepper mit Hilfe des Flüchtlingselends sanieren, sondern vor allem gewinnorientierte diverse Aktiengesellschaften, Sozialverbände, Pharmakonzerne, Politiker und sogar einige Journalisten das große Geschäft mit dem Flüchtlingselend entdeckt haben. Auch darüber, wie Parteien über die Betreuung von Flüchtlingen eine illegale Parteienfinanzierung betreiben, oder dass nach Kenntnis des Autors auch viele SPD-Politiker nebenberuflich Posten in Organisationen haben, die sich auf die Bewirtschaftung von aus Steuergeldern finanzierten Asylbewerberunterkünften spezialisiert haben , ist in der breiten Öffentlichkeit kaum etwas bekannt. Mit Bestürzung muss man vom Autor erfahren, dass Polizisten (wie auch Journalisten) in vielen Fällen in Puncto Berichterstattung zu Kriminalität und Gewalt von Asylbewerbern offensichtlich „einen Maulkorb verpasst" bekommen haben, wohl um „populistischen Pauschalierungen" keine Plattform zu bieten.
    Inzwischen kommt jedoch selbst die als tolerant bekannte Tageszeitung „Westdeutsche Allgemeine Zeitung" (WAZ) nicht mehr an den Fakten vorbei und greift jüngst in einem Artikel mit dem Titel „Massenschlägereien unter Flüchtlingen – Fälle häufen sich" dieses Thema auf und zitiert: „Die Gewerkschaft der Polizei in Thüringen wirft der rot-rot-grünen Landesregierung sogar vor, Straftaten in Flüchtlingsunterkünften zu verschweigen. ,Wir gehen nicht transparent genug damit um', sagte GdP-Landeschef Kai Christ dieser Redaktion. ,Beinahe täglich müssen Polizeibeamte in Asylbewerberheimen aufgrund von Diebstählen, Streitigkeiten oder Schlägereien tätig werden. Aber die Polizei trägt es nicht nach außen, weil sie es nicht soll.' Zwar gebe es dazu keine schriftliche Weisung aus dem Innenministerium, aber es werde so kommuniziert. Straftaten würden von der Polizei verfolgt und geahndet, Rot-Rot-Grün jedoch habe entschieden, dass über die Entwicklung der Delikte nur sehr mager in der Öffentlichkeit diskutiert werden solle. 'Wir gehen nicht ehrlich genug mit unserer Bevölkerung um', sagte Christ."
    Die Gemeinden, die Tausende Flüchtlinge aufnehmen sollen, sind überfordert und zahlen viel Geld, um die Asylwerber irgendwie unterzubringen. Unternehmer machen das Geschäft ihres Lebens: Ein Dach über dem Kopf, Lebensmittel, Kleidung und medizinische Versorgung, Deutschkurse oder Beratungen: Bis zu 14.000 Euro pro Jahr kostet den Staat jeder Flüchtling, schätzt das Bundesinnenministerium. Der Zustrom kann inzwischen nur noch mit Unterstützung privater Firmen und Organisationen einigermaßen bewältigt werden. Das ist die Stunde der Geschäftemacher: Weil die Nachfrage das Angebot drastisch übersteigt, gibt es oft keinen kostenregulierenden Wettbewerb zwischen den Anbietern mehr. Ohne Ausschreibung werden öffentliche Aufträge verteilt und jede Rechnung, die eingereicht wird, beglichen. Etwa 5,6 Milliarden Euro kostet die Versorgung der erwarteten 450.000 Asylbewerber in diesem Jahr, schätzen die Bundesländer. Und von diesem Kuchen wollen nicht nur Hoteliers etwas abhaben: Baufirmen, Heimbetreiber, Planungsbüros, Sicherheitsfirmen, Wohlfahrtsverbände – die Liste der Profiteure ließe sich fortsetzen. Nach der Lektüre des neuen Ulfkotte-Buches steht jedenfalls fest, dass niemand in der aktuellen Asylkrise nur aus reiner Barmherzigkeit in der Flüchtlingshilfe tätig ist. (ZZ 2016/15).

    • Riese35
      22. April 2016 17:42

      >> "Mich schüttelt's geradezu vor Entsetzen, wenn ich dran denke, dass Frau Wehsely, die keine Ahnung vom Geld hat, irgendwie noch mehr das Sagen bekäme."

      Quoten! Griss ist ja neulich auch für Quoten. Mich schüttelt's nicht vor Entsetzen, mir dreht es den Magen um.

    • glockenblumen
      22. April 2016 18:19

      Tja so ist's bei den Sozialisten: das Geld der anderen geht denen immer so schnell aus.........
      Weil sie durch ehrliche Arbeit noch nie wirklich ihr Brot verdienen mußten!

    • Zöbinger (kein Partner)
      24. April 2016 10:14

      Troja hat seinerzeit ohne sich der Gefahr bewusst zu sein, ein Pferd in die Stadt geholt und dadurch seinen Untergang bewirkt.
      Die Deutschlande inklusive Österreich und Schweden sind schon so degeneriert und verblödet, dass sie heutzutage wissentlich massenhaft trojanische Pferde hereinholen und -lassen. Was wird wohl das Schicksal dieser Länder sein? Hochrechner und Zukunftsforscher sind gefragt!!

    • fewe (kein Partner)
      24. April 2016 15:39

      Sarrazin hat vorgerechnet, dass die "Flüchtlinge", die per Ende 2015 in Deutschland sind, Deutschland etwa 1,5 Billionen EUR kosten werden. Und: 2015 sind 800.000 männliche "Flüchtlinge" im Alter von 15 bis 30 Jahren zugewandert. Diese stehen 5 Mio. Deutschen im selben Alter gegenüber. Darunter auch Migranten. Die Bevölkerungsstruktur wird sich sehr massiv ändern und der Plan, Deutschlands Bevölkerung auszutauschen ist nur noch eine Frage der Zeit. Selbst dann, wenn nun kein einziger "Flüchtling" mehr aufgenommen würde. Was freilich nicht der Fall ist.

      Das gilt wohl für Schweden und Österreich genauso.

      Die Anführer und Helfer zu diesem Genozid gehören vor Gericht gestellt und alle, die sich hier nicht vorbildlich verhalten und gebrauchte Leistung erbringen sofort ausgewiesen. Ansonsten ist halb Europa in zehn Jahren auf Dritte-Welt-Niveau mit Scharia.

  21. Bob
    22. April 2016 11:10

    OT
    Dieser Fall sorgt im Wiener AKH für Aufregung: Ein Ehepaar aus Afghanistan, der Mann seit 2011, die Frau seit 2013 in Österreich, hat neun Kinder - und will jetzt ein zehntes, per künstlicher Befruchtung. Angeheizt wird dadurch auch die Debatte um Mindestsicherung und Beihilfen: Die Familie kassiert monatlich 5682,6 Euro.

    Diese Familie weiß wie es geht, danke SPÖÖVP. Der Sozialstaat soll blechen, wir schaffen das .-(

    • Politicus1
      22. April 2016 12:00

      nicht aufregen!
      bei uns herrscht überall Gleichheit.
      Auch jedes österreichische Paar kann eine zweistellige Kinderschar bekommen ...

    • Ingrid Bittner
      22. April 2016 12:18

      @Bob: nicht zu vergessen, dass von den 9 Kindern 2 erheblich behindert sind und jetzt wollen die Herrschaften ein 10. Kind und weil es auf normalem Weg offenbar nicht mehr geht, sollen wir dafür blechen!
      Das ist in doppelter Hinsicht eine Sauerei.
      Erstens muss man der Natur nicht ins Handwerk pfuschen, wenn man zu alt ist, ist man einfach zu alt, so spielt das Leben und zweitens, dass das alles auf unsere Kosten geht.
      Wer sagt denn, dass nicht wieder ein behindertes Kind zur Welt kommt - sollte die künstliche Befruchtung klappen. Und das wiederum hiesse dann, dass ein Leben lang doppelte Kinderbeihilfe bezahlt werden müsste.
      So wird der Sozialstaat zur Wundertüte, er zahlt und zahlt und zahlt und zahlt.

    • Riese35
      22. April 2016 17:38

      Daher weg mit allen Direktzahlungen wie Steuerabsetzbeträgen und Förderungen. Staatliche Belohnung sollte ausschließlich über Steuerfreibeträge erfolgen. So wäre sichergestellt, daß man nicht von anderen leben kann, sondern auf eigenen Beinen stehen muß.

  22. Leopold Franz
    22. April 2016 10:51

    Der Spagat wird den Roten so lange gelingen, bis sie die gescheiterte Stadt Wien verlieren. So lange sie sich dort mit Hilfe der Grünen an der Macht halten, hält sie der Filz dort und auch bundesweit irgendwie zusammen. Dann werden dort die Aktenvernichtungs- und Festplattenvernichtungsprogramme gestartet, um die Spuren der jahrzehntelangen Feudalherrschaft zu schönen. So etwas gelingt aber nie vollständig und wir werden "dies irae" anstimmen.

  23. Ingrid Bittner
    22. April 2016 10:41

    Dirk Emmerich vor Ort in Damaskus: Rückkehrer fühlt sich in Syrien sicherer als in Europa - n-tv.de
    http://www.n-tv.de/mediathek/videos/politik/Rueckkehrer-fuehlt-sich-in-Syrien-sicherer-als-in-Europa-article17493251.html

    Tja, was sagt man dazu?? Ob das unsere "Tür weit auf"-Politiker (hauptsächlich aus SPÖ und bei den Grünen - irgendwie abgeschwächt auch bei der ÖVP) wohl auch angeschaut haben????????

    • Riese35
      23. April 2016 09:12

      Wenn ich als Österreicher ohne legalen Auftrag zu den Waffen greife und mich hier gegen unsere Machthaber gewaltsam erhebe, darf ich mich auch nicht wundern, wenn mir hier nicht der rote Teppich ausgerollt wird.

      Ich vermute ja, daß ein nicht unwesentlicher Teil der sogenannten "Flüchtlinge" einer solchen Kategorie zuzuordnen sind, die sich gewaltsam gegen das einst religiös tolerante Syrien erhoben haben, um einen Staat nach sunnitischen Regeln aufzubauen, in welchem sich alle Religionen der Scharia unterzuordnen haben.

  24. Josef Maierhofer
    22. April 2016 10:40

    Und trotzdem haben 2/3 der Wiener Rot - Grün gewählt.

    Die ÖVP als Mehrheitsbeschaffer wird im Bund auch bald wegfallen, bliebe noch Schwarz-Rot-Grün, doch ich nehme an, die Österreicher erwachen jetzt und wählen die längst etablierte Partei der neuen Mitte, die FPÖ, die noch dazu die direkte Demokratie im Köcher hat.

    Die islamischen Zuwanderer werden tatsächlich eigene Parteien gründen, haben sie ja teilweise auch schon und, wenn die radikalen Linken so weitermachen, auch, zumindest in Wien, bald die Mehrheit haben.

    Ob die Österreicher den Notausstieg finden und geschlossen FPÖ wählen, das ist zu befürchten, wird nicht eintreten, denn die 'Ideologie (= ...) der Stracheverhinderung' wirkt bei vielen noch sehr stark, ja sogar gestern hat Frau Thurnherr noch einmal die Nazikeule gegen Hofer ausgepackt, womit man versucht, das Volk weiter blöd zu machen.

    Also nach den Wahlen, ausgestattet mit den 'selbstbedienerischen Machteinheiten' (die FPÖ wurde 'erfolgreich' verhindert) wird dann das Chaos ausbrechen. Auch die ÖVP wird dann nichts mehr ausrichten können, außer das, dass sie nach dem sichtbaren Chaos die Koalition aufkündigen könnte und damit Neuwahlen vom Zaun brechen könnte. Die Mehrheiten würden sich auf Grund der Umfragewerte vermutlich neu verteilen und es würde die Chance auf Vernunft und Wiederherstellung der Ordnung, der inneren und der äußeren, bestehen.

    Die nächsten Probleme sind die Bewältigung der Rückführung der Invasoren, Islamisten, Dschihadisten, Wirtschaftsflücchtlinge (nicht der wirklichen Flüchtlinge), das wird jetzt ein langer und schwerer Kampf, den uns diese SPÖ und Grünen samt angschlossenen NGOs und der 'Religions (NGOs)' als 'Friedensparteien' eingebrockt haben.

    Warum, liebe Österreicher, wählt ihr diese Brut ? Warum ? Könnt Ihr nicht sehen und denken ? Könnt Ihr denn nicht erkennen, dass man für den Frieden kämpfen muss, wie es die Großväter und Väter getan haben ? Seid Ihr wirklich so degeneriert oder gutmenschlich verblödet, dass Ihr das nicht sehen könnt oder so ideologisiert, dass Ihr das nicht sehen wollt ? Hat Euch der 'Wohlstand (noch dazu auf Kredit) das Hirn aufgeweicht ?

    Wollt Ihr tatsächlich Fremde im eigenen Land werden ? Was ist los mit Euch ?

    FPÖ hat als wesentliche Ansage mehr direkte Demokratie, das wollt Ihr auch nicht ?

    Das, was Ihr bisher gewählt habt, habt Ihr ja bekommen, höchste Arbeitslosigkeit, höchste Staatsschulden, höchste Staatshaftungen, höchste Steuern, höchsten Verlust der internationalen Wettbewerbsfähigkeit, höchster Zerstörungsgrad von Schule und Ausbildung, höchste Volksverdummung (P.C., Quoten, Homo-Trans-Hinüber, ...), höchster Verlust der Meinungsfreiheit, höchster Verlust jeglicher Freiheit, höchste Unterordnung unter Fremdsteuerung (Sanktionen, 'westliche' Orientierung, TTIP, ESM, EMRG, etc.)... ... so muss es wohl sein, oder ?

    • Bob
      22. April 2016 11:04

      Was sich der ORF Trampel gestern erlaubt hat war wirklich das Allerletzte. Volle Zustimmung und Tausend Sterne.**************************************

    • simplicissimus
      22. April 2016 11:26

      Josef Maierhofer!
      Gute und wichtige Standpauke!

    • Leopold Franz
      22. April 2016 12:37

      Sehr geehrter Herr Maierhofer,
      zornig sind Sie noch lesenswerter. Da gibt`s kaum mehr etwas hinzuzufügen.

    • Patriot
      22. April 2016 13:20

      ***********
      Die meisten Österreicher sind sogar zu feig in einer geschlossenen Wahlzelle das Kreuz bei der FPÖ zu machen. Wie sollen die bei richtigen Auseinandersetzungen bestehen?

    • Undine
      22. April 2016 13:40

      @Josef Maierhofer

      ************************+!

      Ihr "Heiliger Zorn" ist wirklich angebracht! Aber gegen Sturheit vieler Wähler ist kein Kraut gewachsen.

    • glockenblumen
      22. April 2016 14:44

      @ Josef Maierhofer

      Ihr Brief müßte in allen Tageszeitungen stehen, damit ihn JEDER Wähler lesen kann und eine kluge Entscheidung am kommenden Sonntag trifft!***************

    • Ambra
      22. April 2016 19:27

      Josef Maierhofer : jedes Wort wahr ! Danke !

    • Sensenmann
      23. April 2016 13:33

      Gratulation! *********************************!
      Sozialismus ist einerseits eine Irrlehre, welche vorsätzlich betrieben ein Verbrechen darstellt, aber er ist auch eine Geisteskrankheit, die daran hindert, die Fakten zu sehen.

      Die meisten Menschen denken in ganz kurzen Zeiträumen. Da noch keine Ruinen die Straßen säumen auf denen die vergewaltigten Frauen um Hilfe schreien, hat das Volk noch nicht kapiert, daß es einen Krieg verloren hat!

      Mit der Freiheit wissen sie soviel anzufangen wie ein Käfigvogel, der sein tägliches Futter und sein Wasser hat und den Käfig doch nie verlassen würde, weil draußen die Katzen lauern...
      Der Verlust der Freiheit hat die massa damnata noch nie behelligt! Ebensowenig wie der Verust an Lohn oder Wohlstand. Woanders gäbe es bei über 50% Steuerbelastung einen Aufstand, bei uns wählt man sich das selbst!

      Wie fragte mich doch schon vor Jahren ein Autohändler in den USA, als ich ihm erklärte, daß bei und auf ein Auto so um die 33% Steuer fällig werden ungläubig? "I thought this is a democracy where you are living?"

      Ja, der echte Östertrottel wählt mir Freude den eigenen Untergang! Das ist wohl unser Schicksal. Hinterher wird dann gesudert, wie das so kommen konnte und wieso die Regierung nichts getan hat.

      Der arme Trottel kapiert eben nicht, daß die Regierung das tut, wofür sie gewählt wurde. Und wenn nach dem Import von hunderttausenden paläolithischen Lemuren in unser Sozialsystem wieder die roten, schwarzen, grünen und pinkschwulen Sozis die Mehrheit haben, will es das Volk eben so. Man kann den herrschenden Politikern eben nicht vorwerfen, sie würden etwas gegen den Wiillen der Mehrheit tun, denn sonst würde diese Mehrheit sie in einer Demokratie ja abwählen.

      Ich denke das Narrenschiff auf Linkskurs trifft es sehr gut.
      Reinhard Mey, 1980 (!) https://www.youtube.com/watch?v=zW9OyZGQ4d8

    • Torres (kein Partner)
      24. April 2016 10:51

      Sie haben grundsätzlich recht, doch werden die Staatsfinanzen mit einer FPÖ in der Regierung wohl auch nicht besser werden. Wirtschafts- und sozialpolitisch ist diese Partei ja noch "linker" als SPÖ und Grüne: keine Pensionsreform, keine Anhebung des Frauen-Pensionsalters, Mindestlohn 1700, keine echte Steuerreform usw.

  25. Wertkonservativer
    22. April 2016 10:25

    Nun, ich kann wirklich nicht sagen, dass mir die Roten auch nur irgendwie leid tun!
    Es geht ihnen - wie sich Zug um Zug zeigt - im Grunde nicht besser, als der Volkspartei.

    Da es - neben den SPÖ-Roten - nun kaum andere Rote im Parlament gibt (die Grün-Roten werden sitzmäßig kaum "expolodieren"), scheint die Zukunft unserer parlamentarischen Demokratie nun doch auf eine Mehrheit Mitte / Rechts der Mitte zuzusteuern.
    Wichtig wäre allerdings für diese Parteien-Gruppierung ein klares gemeinsames JA zur Europäischen Union! Daran ist zumindest von einer Seite her noch zu arbeiten: sonst wird da wohl nichts draus!

    (mail to: gerhard@michler.at)

    • Josef Maierhofer
      22. April 2016 10:56

      Ja, zur europäischen Handelsunion sagt sicher auch die FPÖ, aber zu all dem anderen Unfug darf man wohl noch kritisch sein und als letzten Ausweg direkt demokratisch das Volk über einen Weiterverbleib in dieser so links verkommenen ineffizienten und teuren 'überbürokratisierten' Union fragen.

      Die Politik sollte FÜR das Volk sein und nicht GEGEN das Volk.

      Sie werden sicher auch ein JA der FPÖ zur europäischen Handelsunion hören können, zu fast allem anderen bin ich persönlich auch kritisch eingestellt und rede in meiner Verzweiflung auch schon von einem möglichen EU-Austritt, wie es die Briten (und insgeheim viele andere auch, bloß nicht öffentlich, weil das vom Establishment, so wie in Österreich, niedergedrückt wird - siehe Volksbegehren vom Vorjahr zum Thema, niedergedrückt, ignoriert von SPÖVP)

      Ein JA zur EU ohne Wenn und Aber würde auch der ÖVP nicht mehr gut stehen.

    • franz-josef
      22. April 2016 11:28

      @ Josef Maierhofer

      Zustimmung! Dieser Brüsseler Krake, Korruptionsstadel und Befehlsweiterleiterverein hat nichts (mehr) mit einer Bodenbereitung für prosperierende Wirtschaft und Wohlstand der leistungsbereiten Bevölkerung zu tun

    • Ingrid Bittner
      22. April 2016 12:27

      Wertkonservativer: ein klares gemeinsames JA zur Europäischen Union? Ja wo leben Sie denn, sehen Sie nicht, wohin uns die EU gebracht hat und weiterhin bringt? Wenn sich dort nicht grundlegend was ändert und das schnell, dann wird es diesen Moloch zerreissen, so schnell können sie gar nicht schauen.
      Das Geld wird sinnlos verplempert, auch für die Flüchtlinge, wie der Europäische Rechnungshof festgestellt hat, nur wird das nicht publiziert, weil man könnte damit ja die Willkommenskultur noch mehr abschaffen. Da muss man wahrlich nicht "einer Seite" - nennen Sie doch das Kind beim Namen, der FPÖ nämlich angehören. Jeder Mensch mit klarem Hausverstand sieht doch, wohin uns die EU führt.
      Faseln dauernd herum die Herrschaften vom quotenmässigen Aufteilen der Flüchtlinge und so, das ist doch Nonsens, solange es nicht geschafft wird, dass in allen EU-Ländern dieselben Sozialstandards herrschen. Wollen die Herrschaften die Flüchtlinge zwangsweise nach Bulgarien oder Rumänien bringen? Die haben doch selber nicht genug zum Beissen.
      Alles leere Versprechungen und ein Fass ohne Boden. Griechenland steht ja schon wieder da und will und braucht Geld von der EU, abseits von den Kosten für die Flüchtlinge. Ja woher soll denn das Geld kommen - zahlen wir nicht ohnehin schon mehr als genug da hinein?
      Sind wir doch froh, dass wir wenigstens eine Partei haben, die die Probleme mit der EU anspricht. Denn nur das ewige Täuschen und Tarnen bringt uns auch nicht weiter. EU ja, aber dann muss sich viel ändern, sonst bleibt nur eine Konsequenz, nämlich austreten.

    • Wertkonservativer
      22. April 2016 12:46

      Ob's Sie nun glauben, oder auch nicht, werte @ Ingrid Bittner,

      ich lebe durchaus zufrieden in einem mehrheitlich gut zusammenarbeitenden Europa, und glaube - wie mehrheitlich auch unsere jungen Leute - an eine gute Zukunft unseres Kontinents!

      Klar kann man - teils auch berechtigt - raunzen, doch die meisten ernstzunehmenden Politik- und Wirtschaftsfachleute werten die Europäische Union als einzige Alternative zum sonst ganz sicher eintretenden Bedeutungsverlust Europas in wirtschaftlicher und weltpolitischer Hinsicht, sollten die EU-Gegner schließlich obsiegen!

      Das ist meine ganz klare Meinung, und zu der stehe (nicht nur) ich!

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Ingrid Bittner
      22. April 2016 13:20

      @Wertkonservativer: stehen Sie, wozu Sie wollen und können. Aber fordern Sie bitte nicht andere auf, genauso zu denken wie Sie. Und wenn, dann zählen Sie Argumente auf, die dafür sprechen, ich kenne keine.
      Der dauernde Begriff vom "Frieden" tja, in der EU herrscht Frieden, aber den Krieg holen wir uns herein mit dem "auf die Türen" kommt nur, kommt.
      Inneren Frieden haben wir schon lange nicht mehr, weil die Ungleichbehandlung der einzelnen Bevölkerungsgruppen schreit zum Himmel. Unsere "Alten" bekommen immer weniger und die Zuzügler b ekommen alles - siehe künstliche Befruchtung für ein 10. Kind der Zuwandererfamilie im AKH. Finden Sie das gerecht? Von richtig rede ich da ja noch gar nicht.
      Ich weiss, warum ich gegen die EU bin, ich habe damals auch nicht für den Beitritt gestimmt, weil ich da in Griechenland gearbeitet und gesehen habe, was in der EU schiefläuft. Es ist nichts besser geworden, im Gegenteil! Was mir nicht direkt und sofort aufgefallen ist, hat mir die belgische Bürokollegin erklärt, da in Griechenland auf Dauer gelebt hat und auch mit einem griechischen Unternehmer verheiratet war. Also ich war hautnah dran.

    • Patriot
      22. April 2016 13:27

      Ja zu Europa, nein zur EU.
      Ja zu sozialer Politik, nein zur SPÖ.
      Ja zu christlichen und konservativen Werten, nein zur ÖVP.
      Ja zum Umweltschutz, nein zu den Grünen.
      Ja zur Zuwanderung von integrationsbereiten und fleißigen Ausländern, nein zu den allermeisten Moslems.

    • Stella
      22. April 2016 13:34

      Liebe @Ingrid Bittner, gegen diese unerträgliche Selbstgerechtigkeit kämpfen Sie vergeblich an! ;)

    • Cotopaxi
      22. April 2016 13:40

      @ Stella

      Da musste bisher noch jeder Blog-Neuling durch (gemeint ist der Wertkonservative). ;-)

    • Undine
      22. April 2016 13:51

      @Ingrid Bittner

      Bravo! Es ist leider so, daß die einzelnen Nationalstaaten, ganz besonders D und Ö dank EU unter SACHWALTERSCHAFT stehen und zu Vasallen geworden sind. WIR haben nichts mehr zu bestimmen, darauf ist es nämlich hinausgelaufen! Man hat uns unter der Knute.

      PS: Ich habe damals auch mit NEIN zum ANSCHLUSZ an die EU gestimmt und bin nach wie vor froh darüber---ich habe mir nichts vorzuwerfen.

      Der einzige Politiker, der damals weit über den Tellerrand hinausgeblickt und auf die Folgen aufmerksam gemacht hat, war Jörg HAIDER. Deshalb wurde auch sein Leben abrupt beendet.

    • Ingrid Bittner
      22. April 2016 15:14

      @Stella: ja es ist mühsam, aber es gibt Gelegenheit immer wieder Argumente anzubringen und ich hab Zeit und einen langen Atem und so ein Match macht ja auch Spass - wer hält's länger aus??? Beim Schreiben bin ich zäh.
      Und wenn ich eins so gar nicht mag, dann ist es, wenn wer versucht, mir seine Meinung aufzuzwingen. Dazu bin ich schon viel zu lange auf der Welt, dass das gelingt.

    • Wertkonservativer
      22. April 2016 17:11

      Sehr geehrte Damen @ Ingrid Bittner und @ Stella,

      Ihren Vorwurf der "Selbstgerechtigkeit" finde ich ein wenig ungerecht.

      Ich habe z.B. durchaus meine Volkspartei genauso schwach dargestellt, wie die SPÖ; und dass ich für künftige Koalitionen mir eigentlich nur Parteien vorstellen kann, die unsere Zugehörigkeit zur Europäischen Union als Selbstverständlichkeit ansehen, und nicht auf Austritt oder Ende der EU spekulieren, ist doch irgendwie nachvollziehbar!?
      So denkt doch wohl noch die Mehrheit unseres Volkes, das recht genau weiß, welche Folgen ein Auseinanderfallen der EU national und international bringen würde!

      Also - bitte - das ist meine Meinung, so wie Sie die ihre hier darstellen:
      Sinn einer Diskussionsrunde!

      Wo - bitte - bin ich nun selbstgerecht?

      Mit trotzdem freundlichen Grüßen,

      Gerhard Michler

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Riese35
      22. April 2016 17:33

      @Patriot: ***************************************************!

      Ganz genau so ist es. Auch die einstmalige Tschechoslowakei ist erst aufgeblüht, nachdem die Zwangsehe aufgelöst worden war. Nach dem Ende einer Zwangsgemeinschaft folgt eine vernünftige Kooperation, wenn die "Spieler" vernünftig und einsichtig sind. Hat man es aber mit Betonköpfen zu tun, die in der EU die Verwirklichung des Reiches Gottes auf Erden zu erkennen glauben, blüht einem eine Zukunft vergleichbar dem ehemaligen Jugoslawien. Im Moment scheint mir die EU und so mancher Blogger hier auf letzterem Wege zu wandeln.

    • machmuss verschiebnix
      22. April 2016 20:10

      Excellent, Patriot - das wäre doch glatt ein tauglicher Vorspann für jedwede Parteisatzungen

    • Sensenmann
      23. April 2016 13:54

      Lasst den Völkerkerker EUdSSR stürzen und die Völker Europas neu, frei uns selbstbestimmt in Handel und Wandel erstehen, nachdem sie über die Politkommissare zu Gericht gesessen haben!

      Ha, wie sie kreischen! Geschichte hat Zukunft!

      Georg Herwegh
      Im Frühling
      1849

      O laß sie träumen den Kaiserwahn,
      Alt-Deutschlands Ritter und Recken;
      Wie werden sich vor dem roten Hahn
      Die roten Adler verstecken!

      O laß sie träumen noch eine Nacht!
      Dann wetzen wir aus die Scharte,
      Dann werden Fidibusse gemacht
      Aus der europäischen Karte.

      Die Völker kommen und läuten Sturm –
      Erwache, mein Blum, erwache!
      Vom Kölner Dome zum Stefansturm
      Wird brausen die Rache, die Rache.

      Vorn Stefansturm zum stillen Prag
      Und weiter, weiter nach Polen
      Das ist der Könige Jüngster Tag;
      Der Teufel, er wird sie holen.

      Die alten Kohorten am Tiberstrom
      Stehn auf beim Klang der Trompeten;
      Die Glocken schweigen, du ewiges Rom
      Vergiß dein Singen und Beten!

      Die Glocken schweigen, die Pfaffen schrein
      In ihren zertrümmerten Hallen;
      Den Heiligen wird der goldne Schein
      Vom zitternden Haupte fallen.

      Die Henker falten, vor Schrecken bleich,
      Die blutigen Hände zusammen;
      Und aus dem stürzenden Österreich
      Hoch lodern werden die Flammen.

      Das alles, das alles soll geschehn
      In kommenden Frühlingstagen –
      Herrgott, laß die Welt nicht untergehn,
      Eh die Nachtigallen schlagen!

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 07:36

      S.g. Fr. Bittner, was Sie sich hier durchaus klug seitenlang antun, mag Ihnen ja Spass machen, mag Ihren Adrenalinspiegel senken helfen, nützen tut dies jedoch 0! Jede "Diskussion" mit dieser Gestalt ist völlig sinnlos, ja wertet sie nur auf. Irrlichternde Worte, wie "...Zugehörigkeit zur Europäischen Union als Selbstverständlichkeit ansehen..." zeigen doch, wie verbohrt uninformiert dieser Greis ist. Er will sich ja gar nicht bilden, er will ja gar nicht recherchieren, dazu ist er weder intellektuell, noch sonstwie in der Lage. Er kommt mir vor, wie ein Nationalsozialist, der noch am 7. Mai 1945 an den "Endsieg" glaubte, oder ein Kommunist, der noch heute ein Bild Stalins im Wohnzimmer hängen hat. Oder glauben Sie, liebe Fr. Bittner, dass dieser Presseabonnent u. Hinterwäldler schon einmal, zwecks eigener Info, die website der von ihm so gefürchteten Identitären, oder auch der FPÖ, besucht hat?
      Schade um Ihre Lebenszeit...
      MfG

    • Karl K. (kein Partner)
      24. April 2016 10:56

      Die Postings des Michlervatterls sind wie ein Unfall. Man will nicht hinsehen, aber man muss, mit Grausen wendet man sich wieder ab.

      Liest alle Entgegnungen der zivilisierten Poster, die sich auch noch große Mühe geben dem Greis mit einfachen Worten die Fakten zu vermitteln. Allein, das nützt garnichts.

      Der ach so klasse und charmante Greis, wie er sich selbst bezeichnet, weil er glaubt, die Angetrauten bzw. Freundinnen anderer Poster die er getroffen hat würden ihn schätzen, dieser Bursche erklärt uns hier die Welt und nimmt das ganze Forum in Geiselhaft.

      Wie hat er selbst geschrieben, nachdem er ja großspurig um Löschung seine Accounts bat und dann leider wieder zurückkam, der Blogmaster bat ihn einen anderen Nick zu verwenden....

      Tja, wenn das nicht alles sagt....

    • Torres (kein Partner)
      24. April 2016 10:58

      Wo sehen Sie diese Mehrheit "Mitte/Rechts"? Offenbar betrachten Sie die ÖVP durch Ihre bekannt rosa Brille als Partei der Mitte. Realistisch und objektiv gesehen ist sie aber längs nach links gerutscht und wird unter einem völlig schwachen und rückgratlosen Parteichef Mitterlehner immer mehr in diese Richtung gehen. Eine "Rettung" wäre vielleicht ein Wechsel an der Spitze zu Kurz - das müsste aber schnellstens passieren. Mitte-Rechts ist derzeit nur noch die FPÖ und Team Stronach (letzteres ist aber für die Zukunft leider zum Vergessen).

    • ludus
      24. April 2016 11:18

      @Karl K.

      Auf den Punkt gebracht! Dieser Mann kann auch die Langmütigsten zur Weißglut bringen.

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 12:23

      torres, völlig richtig!

    • Herzogberg (kein Partner)
      24. April 2016 20:36

      Jetzt kann der WK seine Ankündigung wahr machen: VdB wählen. Aus Altersschwachheit sieht er den Widerspruch zu seiner Aussage "daß mir die Roten auch nur irgendwie leid tun" nicht. Denn gegen Hundstorfer ist VdB ein Tiefroter. Daher steht WK von nun ab für "Wertekommunist": Außen schwarz, innen tiefrot. Wohl bekomm's mit VdB und seinen zusätzlichen Hunderttausenden muslimischen Invasoren.

      Leider ist WK kein Einzelfall. Auch den Döblinger (schwarzen) Regimentern ist ein VdB lieber als ein Hofer.

  26. Bob
    22. April 2016 10:23

    OT
    Die Kirche verweigert die Aufstellung eines Zaunes an der Staatsgrenze. Ich möchte gerne wissen, wie können private Grundstücke an die Staatsgrenze direkt ansgrenzen: Gibt es kein Niemandsland mehr? Kann man dem Bundesheer beim Assistenzeinsatz den Zutritt verwehren?

    • Bob
      22. April 2016 10:59

      weiß niemand Bescheid? Ich kann nichts ergooooogeln.

    • Cotopaxi
      22. April 2016 11:15

      Von einem Schwarzen Landespolitiker weiß man, dass er sich gegen den Zaun auf seinem Grundstück in der Südsteiermark aussprach.

    • Undine
      22. April 2016 13:53

      @Bob

      Der Bischof will halt die Geschäfte der Caritas und der gesamten Asylindustrie nicht stören.

    • Josef Maierhofer
      22. April 2016 16:15

      @ Bob

      Aber, wenn eine Autobahn gebaut wird, geht die Enteignung rasch, neuerdings auch beim 'Schleuderbau' von 'Flüchtlingsheimen' in Wien, aber doch nicht bei einem Grenzzaun ...

      @ Bob, bleibt wohl nur die parlamentarische Anfrage, denn, wie wir ja wissen, geht inzwischen Politik über das Gesetz.

    • dssm
      22. April 2016 17:35

      Ein Niemandsland gibt es nicht, alles Land gehört irgend jemanden. Wenn es dem Gemeinwohl dient, so darf natürlich ein Zaun gebaut werden - über die Höhe der Entschädigung entscheidet halt das Gericht.
      Und natürlich darf das Bundesheer (ebenso wie die Polizei) jederzeit jedes Grundstück betreten, wenn Gefahr im Verzug ist.

    • Moti44
      22. April 2016 17:37

      Zu den Fakten: Ein Niemandsland gibt es nicht. Grundstücke rechen bis unmittelbar an die Staatsgrenze. Der Grundeigentümer ist lediglich vom Gesetz her verpflichtet die Begehung der Grenze durch Organe der Republik zu gestatten. Die bedeutet, dass die Begehung auf einem schmalen Fußweg gestattet werden muß. Die Grenze wurde auf solchen Wegen in bis ungefähr in die 70er Jahre regelmäßig von Zollwachorganen begangen, was heute nicht mehr der Fall ist. Dieser alte Grenzweg ist daher in weiten Bereichen aufgrund von Verwachsung kaum mehr begehbar. Das Errichten von Zäunen ect. hängt von der Genehmigung des Grundeigentümers ab. Mit einer kleinen Gesetzesänderung könnte die Duldungspflicht von Grenzsperren jederzeit in Kraft treten, aber dafür gibt es bei uns wahrscheinlich keine Mehrheit.

    • Riese35
      22. April 2016 18:25

      @Moti44: Mit ein wenig Willen wäre eine Mehrheit im NR sicher machbar. Wenn, dann kann es nur - wie so oft - an der ÖVP scheitern. Da wird oft so sehr das angeblich Gemeinsame in der EU angehimmelt und beschworen, zum Schutze Österreichs ist aber kaum mehr irgendwer bereit. Wie heißt es so schön in der Hymne: "Gut und Blut für unser'n Kaiser, Gut und Blut für's Vaterland."

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 07:41

      dssm: "Und natürlich darf das Bundesheer (ebenso wie die Polizei) jederzeit jedes Grundstück betreten, wenn Gefahr im Verzug ist."

      Das glaube ich nicht! Könnten Sie das Bundesgesetz nennen, in welchem dem BH explizit dieses Recht unter welchen Umständen eingeräumt wird?

  27. Undine
    22. April 2016 09:30

    Die sozialistische Partei hätte bereits in den 60er-Jahren kräftig zurückgestutzt werden müssen; bis dahin hatte sie eine Existenzberechtigung. Was dann kam, bereitete das heutige Österreich vor: Abstieg überall.

    Daß die SOZIS heute, nach all dem verheerenden MURKS, den sie allerorten angerichtet haben, überleben können, verdanken sie einzig und allein den charakterlosen Schwarzen.

    Bei der jüngsten WIEN-Wahl konnten die ROTEN nur dank der Dummheit und Borniertheit der Wiener Schwarzen noch einmal ihr Überleben retten, denn als die Roten die Devise ausgegeben hatten, STRACHE zu VERHINDERN, gehorchten die schwarzen wertkonservativen Betonschädel auf PFIFF---und wählten wider besseres Wissen ROT, nämlich HÄUPL. ARMES WIEN!

    Haben sich die ROTEN bei den SCHWARZEN Wienern jemals für diese Schützenhilfe bedankt?

    Und jetzt droht dank der Dummheit und Borniertheit der Schwarzen dasselbe Debakel für ganz Österreich: Die schwarzen Betonschädel werden, wenn es zu einer Stichwahl zw. HOFER und Van der Bellen kommen sollte, lieber den extrem linken VdB wählen, als dem RECHTEN Norbert HOFER ihre Stimme zu geben. Mit Liebe zu Österreich hat das nicht das geringste zu tun. Armes Österreich! Aber noch gibt es Hoffnung: bis Sonntag!

    Der Salonbolschewik VdB kann nur gewinnen, wenn ihm die SCHWARZEN ausreichend Schützenhilfe leisten ---zum großen SCHADEN Österreichs!

    Ob sich die Linken bei den Schwarzen Vasallen bedanken würden?

    Ich wünsche mir sehr, daß wenigstens EINMAL die VERNUNFT den SIEG davonträgt und der mit Abstand ANSTÄNDIGSTE Kandidat von allen siegt, nämlich Norbert HOFER!

    NUR eine STIMME für HOFER ist eine Stimme FÜR ÖSTERREICH!

    • simplicissimus
      22. April 2016 11:12

      ************!

    • Bob
      22. April 2016 11:26

      *******************************

    • ikra
      22. April 2016 14:53

      Also ich bin so eine bornierte charakterlose Schwarze aus Döbling, die noch
      nie Rot Grün etc gewählt hat. Die FPÖ-ler sind den Medien halt reingefallen,
      die ihnen grosse Zuwächse vorhergesagt haben. Ich kann nur für Döbling
      sprechen: in den letzten 10 Jahren sind in Döbling alle Gemeindebauten etc
      systematisch umgewandelt worden: so trifft man tief Verschleierte nur mit
      Augenschlitzen versehen beim Billa aus Karl-Marx-Hof, auf der
      Krottenbachstrasse etc. Ich kenne viele "Schwarze", die Wien mit Sack
      und Pack und Firma verlassen haben. Es fällt mir in diesem Forum auf, dass
      immer die bösen Schwarzen an allem schuld sein sollen und die ordinären
      Beschimpfungen sind ja grenzenlos /Cotopaxi/ - eine sachliche fundierte
      Kritik ist sicherlich angebracht - keine Frage! Wehleidigkeit aber nicht!
      PS Gerne lese ich trotzdem alle Kommentare der blauen Genossenschar!!!!

    • Bob
      22. April 2016 15:11

      ikra
      Wenn Sie die Blogteilnehmer als blaue Genossenschar sehen, muss ich Sie enttäuschen. Hier werden Sie kaum blaue Genossen finden, sondern Realisten die in der Lage sind sich eine eigene Meinung zu bilden,(Ausnahmen bestätigen die Regel)

    • Ingrid Bittner
      22. April 2016 15:18

      @Ikra: blaue Genossen? wer sind das bitte? Entweder ist man Genosse oder blau, beides zusammen geht nur als Zustand, da kommt es ja öfter vor, so wie es angeblich beim Häupl ist. Aber gesinnungsmässig sind blaue Genossen wohl eher doch nicht zu finden.

    • Undine
      22. April 2016 16:28

      @ikra

      Sie dürfen sich da nicht angesprochen fühlen! Sie haben sicherlich, nach allem, was Sie da schreiben, nicht in Erwägung gezogen, den grünen Salonbolschewiken zu wählen! Aber der eine oder andere Wiener Schwarze hat bei der Wien-Wahl Häupl oder Vassilakou die Stimme gegeben, um "Strache zu verhindern" und hat angekündigt, im Falle des Falles VdB statt Hofer zu wählen. DAS finde ich charakterlos und borniert! ;-)

    • simplicissimus
      22. April 2016 16:58

      ikra, die Schwarzen Wähler sind nicht an allem schuld, jedoch diejenigen, die lieber den Nordkoreaheinzi oder den grünroten Heimat-Wendehals wählen, anstelle eines Herrn Hofers, die stoßen schon extrem sauer auf. Verständlich?

      Ich persönlich habe erst zweimal FPÖ gewählt, früher immer schwarz, ganz früher war ich auch als mehrere Male als Wahlhelfer der VP unterwegs.

      Ich bin (noch) nicht der FPÖ beigetreten.

      Zufrieden mit der Selbstdarstellung?

      Darf ich eine Gegenfrage stellen:

      Sind Sie so eine "bornierte" Schwarze, die Heinz Fischer oder VdB anstelle Herrn Hofers wählt, oder wären Sie im 2. Wahlgang bereit, Hofer zu wählen, wenn Khol ausgeschieden ist?

    • dssm
      22. April 2016 17:33

      Die Sozialisten waren am Anfang dieser Republik so erfolgreich, weil es den BSA gab. Da wurden die ganzen bösartigen Nazis hineingesteckt und standen so, mit dem zugegebenermaßen hervorragendem Fachwissen, der SPÖ zur Verfügung. Dieser Boost hat die SPÖ lange mit guten Leuten versorgt.

    • ikra
      22. April 2016 18:04

      Tja warum sollten alle Schwarzen BLAU wählen?? UNDINE
      Faktum ist, dass Strache ein respektables Ergebnis erzielt hat. Da haben ihn viele
      unzufriedene Schwarze und Rote wohl gewählt! Aber eben nicht den in den Medien
      vorhergesagten Erdrutschsieg. Dies den Schwarzen, die vielleicht Häuptl gewählt haben sollten, nun in die Schuhe zu schieben, finde ich sehr erschreckend! Noch
      können wir FREI wählen! Dafür muß man sich doch nicht beschimpfen lassen!!
      Vielmehr sollten man sich über die Wahlkarten-Ergebnisse in Währing und Floridsdorf Gedanken machen! Die FPÖ muß eigene Meinungsumfragen starten
      und nicht auf manipulierte Umfragen vertrauen.
      PS Lese also gerne alles vom BLAUEN Freundeskreis.

    • Cotopaxi
      22. April 2016 18:10

      @ Ikra

      Da ich von Ihnen ausdrücklich erwähnt wurde, bitte ich Sie um ein Beispiel für eine "ordinäre Beschimpfung" der Schwarzen durch mich.

    • ikra
      22. April 2016 18:15

      Simplicissimus
      Also habe noch nie einen Roten gewählt.
      Griss, VdB, Hundsdorfer sowieso net!
      Den Rest werd ich in der Wahlzelle entscheiden und hoffentlich hilft es!?

    • ikra
      22. April 2016 18:35

      Cotopaxi
      Also da fallen mir schon etliche Ansagen von Ihnen ein:
      ÖVP - österreichische Verräter Partei -
      ÖVP - Hurenpartei usw usf
      Sie haben dies doch gar nicht notwendig, Ihre Beiträge sind durchaus
      lesenswert und informativ, wenn Sie sachlich analysieren!
      PS Ich bin kein ÖVP- Parteimitglied, aber als Unternehmerisch-Tätige, diesem Verein
      nahestehend

    • Cotopaxi
      22. April 2016 18:59

      @ ikra

      Sie werden in meinen Beiträgen die von Ihnen beispielhaft genannten Bezeichnungen für die ÖVP nicht finden, auch nicht vergleichbare.

    • ikra
      22. April 2016 19:22

      Cotopaxi
      Sie müssen also einen Doppelgänger haben!?
      Nach der Wien-Wahl sind Sie doch komplett ausgerastet.
      also das Thema ist erledigt

    • Cotopaxi
      22. April 2016 19:36

      @ Ikra

      Ich habe sicher keinen Doppelgänger hier im Blog und ausgerastet bin ich auch nicht.

      Aber Sie dürften schon ähnlich verwirrt sein wie Ihr Zwilling vom Tulbinger Kogel.

    • ikra
      22. April 2016 20:29

      Cotopaxi Verwirrt bin ich sicher nicht. Anders Denkende werden in diesem Forum hinausgemobbt
      Ich bin mit WK nicht einer Meinung und ihn als verwirrt zu bezeichnen, finde ich
      skandalös. Nein ich bewundere ihn aus einem einzigen Grund, dass er sich das antut,in diesem Forum eine andere Meinung zu vertreten.

    • simplicissimus
      22. April 2016 21:54

      Ich verstehe zwar Ihre Position, ikra.
      Die Frage ist nur, worum geht es eigentlich?

      Geht es um Meinungen und Positionierungen?

      Oder steht das Land vor einem Scheideweg?

      Bin auch Unternehmer.

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 07:53

      ikra: "Dies den Schwarzen, die vielleicht Häuptl gewählt haben sollten, nun in die Schuhe zu schieben, finde ich sehr erschreckend! Noch können wir FREI wählen!"

      Bitte?! Na selbstverständlich! Wa sind denn das für "Schwarze", die einen Häupl gewählt haben? Wem anderen soll man solch´ ein hirnverbranntes Wahlverhalten denn sonst in die Schuhe schieben, als solchen Schwarzen? Das hat doch wirklich nichts mit "frei wählen", sondern mit erschreckend naivem (andere würden "verblödetem" schreiben) politischem Beurteilungsvermögen zu tun.

      Genau jene Schwarzen sind es doch, die in letzter Konsequenz eher einem VdB ihre Stimme geben würden, nur um Ing. Hofer zu verhindern! Und genau diese Schwarzen waren u. sind es, die jahrzehntelang den Roten die Mauer gemacht hatten!!! Und zu diesen Buseks (Internationale!) wollen Sie gehören? Na bravo...

      Werte ikra, Sie schreiben sich in einen Wirbel hinein!
      MfG

    • Herzogberg (kein Partner)
      24. April 2016 23:55

      Shalom.

      Der WK (=Wertekommunist) ist solch ein Beispiel. Er hat angekündigt, VdB zu wählen. Nun, da hat er ja den richtigen Konservativen am Wahlzettel. Der Stahlmanager wählt - frei nach Lenin - den Strick, an dem er aufgehängt wird.

  28. Ingrid Bittner
    22. April 2016 09:15

    Die SPÖ zerbröselt, wie wahr, wie wahr!
    Wenn ich mir in OÖ anschau, wie verzweifelt man einen "Chef" sucht, nachdem der glücklose Hr. Entholzer nach der letzten Wahl im Herbst das Handtuch geworfen hat und der nunmehrige "Führer" nicht auf Dauer sondern nur für einen gewissen Zeitraum zugesagt hat, sucht man seit Monaten einen Parteichef.
    Und mir kommt diese Suche vor wie das bei Kleinkindern so beliebte Fangen der Seifenblasen, kaum hat man sie, zerplatzen sie. Bisher lehnten alle Favoriten ab.
    Immer wieder kommt eine/r der als Wunderwuzzi gehandelt wird, aber bisher war das Hinaufloben völlig vergebens.

  29. leshandl
    22. April 2016 09:12

    Die Abwendung eines Teils der Arbeiterschaft von der SP ist nicht ganz hundert Jahre her. Die gab es auch schon in den 30er-Jahren des vorigen Jahrhunderts - auch hin nach rechts zur NSDAP.
    Und ganz Linke sind schon des öfteren zu Rechtsextremen geworden. Da gab es sogar einen höheren Beamten im Bundeskanzleramt.

    • Bob
      22. April 2016 09:24

      Sie übersehen das die Nationalsozialisten bekennende Sozialisten waren, und somit linksextreme.

    • Wertkonservativer
      22. April 2016 11:56

      Alle Achtzig, werte(r) Bob:

      mit Ihrer Definition (Nationalsozialisten / Linksextreme) stellen Sie die gängige Polit-Beurteilungs-Skala ja ziemlich auf den Kopf!
      Obwohl mit etlichen sozialistischen Grundsätzen bepflastert, gilt der Nationalsozialismus im politischen Sprachgebrauch ganz klar als "RECHTS".

      Auch unsere Freiheitlichen (mit ziemlichem Wirtschafts-Linksdrall") sind doch im Grunde "RECHTE", jedenfalls aber - gottbewahre - keine Linksextremen!
      Isn't it?

      (mail to: gerhard@michler.at)

    • Bob
      22. April 2016 14:48

      WK
      Erstens bin ich männlich, wie der Name schon andeutet.
      Zweitens haben sich namhafte Nazis wie Göbbels, Hitler etc. als Sozialisten bezeichnet. Ausserdem entstand die NSDAP aus der Sozialistischen Deutschen Arbeiterpartei. Und Sozi sind immer links. Worin liegt der Unterschied zwischen SA und Antifa?

    • Undine
      22. April 2016 16:40

      Also, da muß ich schon dem @Wertkonservativen Recht geben:

      Der Nationalsozialismus war eindeutig RECHTS---er war der absolute GEGENPOL zum LINKEN KOMMUNISMUS!
      Für Hitler und die Nationalsozialisten war der HAUPTFEIND der KOMMUNISMUS, den es in Ö, in D und in ganz Europa zu VERHINDERN galt! Man hatte auch Erfolg in diesem Kampf, denn sonst wäre GARANTIERT ganz Europa in kürzester Zeit kommunistisch geworden---denken Sie nur an Spanien, Italien etc,!
      Sozialismus und Kommunismus sind keine Gegenpole, sondern eng verwandt und bekämpften einander auch nie.

    • Bob
      22. April 2016 17:02

      Undine
      Mit meiner Definition sind alle politischen Richtungen die Massenbewegungen sind links. Nationalsozialisten und Kommunisten waren direkte Konkurenten und deshalb Feinde. Rechte politische Systeme fördern in erster Linie nur kleine Kreise, wie ZB Monarchie.
      Soweit meine Sicht von links und rechts.

    • dssm
      22. April 2016 17:30

      Da muss ich @Bob recht geben, Nazis sind Linke. Denn weder der Schutz des Eigentums stand auf der Agenda, noch eine nachhaltige Geldwirtschaft (auch wenn Herr Dragi das wieder einmal umsetzt, es wird wieder genau so scheitern). Gemeinwohl kam vor Eigenwohl, entsprechend wurden viele Firmen, auch von blütenreinen Ariern, von den Nazis zwangskollektiviert.

      Am Ende schaffte es das Dritte Reich nicht einmal die Produktionszahlen des WKI zu wiederholen! Sozialismus wirkt immer!

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 08:04

      Die NSDAP, die Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei, war eine nationale sozialistische Partei, die Kommunisten und Sozialisten in erster Linie internationale (!) linke Parteien! Wer dies verneint, hat die verschiedenen Parteiprogramme nicht gelesen und den Text der "Internationale" nicht verstanden. Außer vielleicht der ach so "bunte Vogel", der ÖVPler Dr. Erhard Busek...

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 09:04

      Bob, wenn schon einer daherschreibt: "...im politischen Sprachgebrauch ganz klar als "RECHTS"." stellen sich mir die Zehennägel auf. Wer ist den für den heutigen "politischen Sprachgebrauch" verantwortlich? Wer verantwortet, lehrt u. betoniert diesen? Wer stellt all´ jene, die sich diesem "politischen Sprachgebrauch" nicht unterordnen, als "Rechte" an den Pranger? Die Vereinigten Linken und politisch weichgespülte, hirnbefreite "Wertkonservative"! Merke: Wer den p.c. "politischen Sprachgebrauch" akzeptiert, ihn gutheißt und beispielhaft anführt, ist ein gemeingefährlicher Wasserträger der Umerzieher! Er möge dort bleiben, wo er hingehört. Im geistigen tulbinger Hinterholz!

    • Bob
      24. April 2016 09:42

      Shalom
      **********************************************

    • fewe (kein Partner)
      24. April 2016 15:54

      Geschichte lernen sollte man nicht von der aktuellen Propaganda.

      Hier ein Zitat:

      "Der Idee der NSDAP entsprechend sind wir die deutsche Linke ... Nichts ist uns verhasster als der rechtsstehende nationale Besitzbürgerblock." (Joseph Göbbels, 6.12.1931 in "Der Angriff")

      Die Nazis waren Linke, ganz klar. Es wurde auch mehrmals der Unterschied zwischen Sozialisten und Kommunisten von denen erläutert.

      Als sie dann länger an der Regierung waren, waren sie freilich die Mitte und links davon die Kommunisten. Ich verstehe nicht, dass man die als Rechte sehen kann. Totale Gehirnerweichung. Steht ja sogar im Namen, dass sie Sozialisten sind. National oder nicht hat damit ja nichts zu tun.

    • fewe (kein Partner)
      24. April 2016 18:17

      @Undine: Die Erzfeinde der Nazis waren die Rechten UND die Kommunisten. Aber selbst waren sie Linke, allerdings nicht Kommunisten, sondern Sozialisten. Die hatten auch mehrmals ausführlich den Unterschied zu den Kommunisten erläutert, der eben in der Hauptsache darin liegt, dass es bei Kommunisten kein Privateigentum - insbesonders an Firmen resp. Produktionsmittel - gibt.

    • Freidenker (kein Partner)
      24. April 2016 23:41

      Wie kann eine "Arbeiterpartei", noch dazu eine sozialistische, rechts sein?
      Die NSDAP war natürlich eine linke Partei, das ist allein schon am Parteinamen erkennbar, indem dort gleich zweimal eindeutig linke Begriffe, wie "sozialistisch" und "Arbeiter" zu finden sind.
      Zu Shalom: 100 % Zustimmung!*************************************.)

  30. dssm
    22. April 2016 08:55

    Wählergruppen gäbe es für die SPÖVP wohl genügend! Die Industriearbeiter sind zwar weniger geworden, aber im Tourismus ist breiter Ersatz nachgekommen. Dazu die ganzen 'Ich'-AGs, welche in Wahrheit dubiose Selbständige sind. Es gäbe also genügend Boden zu beackern, genügend Leute die nicht in der Sonnenseite sitzen.

    Aber die SPÖVPler sehen nur mehr die akademische Elite, welche als Beamte, staatsnah Angestellte oder Mitarbeiter der Sozialindustrie den Kurs der Partei vorgeben, alles andere ist minderwertiger Plebs. Ein neuer Adel entsteht, die Kinder der selbsternannten 'Elite' besuchen gute Privatschulen, haben nachher gut bezahlte Jobs in ÖNB, Elektrizitätswirtschaft, als klassische Beamte, Richter, Staatsanwälte, Kammerfunktionäre (…); aber Kontakt zum Plebs fehlt komplett, daher können diese 'Eliten' ihr Sterben bei Wahlen nicht nachvollziehen.

    Es werden also die klassisch sozialistisch bzw. etatistischen Parteien entweder die Demokratie ad absurdum führen müssen (in dem man Legionen von 'Neubürgern' das Wahlrecht gibt) oder das dolce vita endet sehr bald.

    An dieser Stelle sei der Fall Brevik in Erinnerung gerufen, der hat genau die verhätschelten Kinder dieses neuen Adels getötet. Alle Kinder auf der Insel waren die Zöglinge von Ministern, leitenden Beamten, Gewerkschaftern, Parteibonzen und/oder Abgeordneten. All diese Kinder haben die guten Schulen besucht, wurden schon als Kinder in die richtigen Kreise eingeführt.

    • simplicissimus
      22. April 2016 09:07

      Interessanter Kommentar.

    • werauchimmer
      22. April 2016 10:31

      @ dssm:

      Sie sagen etwas, was sich kaum jemand mehr auszusprechen traut, weil die Abhängigkeit von diesem Feudalstand, der jederzeit zumindest Ächtungsdruck ausüben kann, schon sehr groß ist und bereits nahezu die gesamte Population erfasst hat.

      Danke!

    • fewe (kein Partner)
      24. April 2016 18:20

      Ja, das ist richtig, die Ich-AGs sind im Grunde die heutigen Tagelöhner und wären daher eine Hauptzielgruppe für die SPÖ.

  31. Sandwalk
    22. April 2016 08:33

    Das Elend der Marxisten begann mit ihrer Diversifizierung.
    Da gab es Stalinisten, Maoisten, Trotzkisten, dann kamen die Anhänger von Enver Hodscha. Als der Kommunismus den Bach abging, änderten die Marxisten ihre Ziele: Grün und SPÖ.

    Am Ende entstanden Links-Katholen, Gesamtschulfetischisten und Schwulisten.
    Das Eigenartige: Diesen "Nichtsnutzen", wie es hier bezeichnet wurde, gelang sogar eine teilweise Unterwanderung der ÖVP.

    Eine beachtliche Leistung, wenn man bedenkt, dass es sich um ein Sammelsurium hirnrissiger Blabla -Ideologien handelt.

    • Bob
      22. April 2016 09:26

      Sandwalk
      ****************************************************+

    • Riese35
      22. April 2016 17:24

      @Sandwalk: *********************************************!

      Die Palfradisierung steht jetzt bevor.

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 07:15

      Man hätte sich in ÖIII die Serie über die Bundespräsidenten ansehen müssen. Was hier , z.B. im Falle Dr. Waldheim, von den Machern dieser Serie und linken Historikern/Journalisten zusammengelogen wurde, war typisch für den linken ORF und die politisierenden, an den finanziellen Zitzen der Roten hängenden "Historiker".

    • Undine
      24. April 2016 13:35

      @Shalom

      Die LINKEN Historiker sind immer "renommiert", ein RECHTER Historiker wie Lothar HÖBELT ist hingegen "umstritten". Die LINKEN nehmen sich immer die Frechheit, basierend auf bodenloser Dummheit, heraus, zu beurteilen, wer GUT und wer BÖSE ist. Da kann ein linker Historiker noch so ein Trottel sein.

    • Shalom (kein Partner)
      24. April 2016 14:29

      Undine, wobei sich Höbelt in letzter Zeit als Blatt im Winde erwiesen hatte. Seine Stellungnahmen waren alles andere als eindeutig u. lassen ein Wendehalssyndrom vermuten...

  32. socrates
    22. April 2016 08:29

    Noch schneller als die Sozialdemokratie geht die Christlich Soziale Partei unter. Also muß es da noch etwas geben, das beim Rundumschlag weggeblieben ist.
    Die Parteien haben vergessen dem Volk aufs Maul zu schauen und wollen uns nach ihrem Vorbild unterziehen. Die Demokratie wird von den Repräsentanten der Macht immer mehr in Zweifel gestellt und mit TTIP und CETA soll sie endgültig ausgehebelt werden.
    Aufstieg durch Bildung wurde abgeschafft, ein Matura Zeugnis wird in die Wiege gelegt.
    Das Beamtentum wurde fast abgeschafft, Bobos sind an der Macht.
    Das Geld landet steuerfrei in den entsprechenden Oasen, die Transfers teuer, Einziges Gegenmittel, wird sabotiert. Wozu also Rot & Schwarz wählen?

    Öffentlicher Dienst: Unverschämtes Angebot der Arbeitgeber ............. Heiner Flassbeck 14.04.2016
    Michael Schlecht, MdB und wirtschaftspolitischer Sprecher Fraktion DIE LINKE im Bundestag, weist auf ein unverschämtes Angebot der Arbeitgeber für die Tarifverhandlungen im öffentlichen Dienst hin. Ganze 0,6 Prozent Einkommenssteigerung sollen die Beschäftigten für 2016 erhalten. Auch 2017 soll es nur 1,2 Prozent Zuwachs geben. Trotz Haushaltsüberschüssen von 30 Milliarden Euro, so Michael Schlecht, wird den Beschäftigten in diesem Jahr ein Reallohnverlust zugemutet.

    Man muss sich vorstellen, dass die gleichen Leute, die lauthals über die EZB herfallen und die nicht vorhandenen Zinsen beklagen, für den öffentlichen Dienst in Deutschland Lohnerhöhungen anbieten, die eindeutig deflationär wirken werden. Ich würde allerdings anstelle der Gewerkschaften und derer, die sie verteidigen, nicht mit Reallohnverlusten argumentieren.

    Es muss um nominale Erhöhungen gehen, die deflationäre Ergebnisse von vorneherein ausschließen. Man sollte die zwei Prozent Inflationsziel der EZB als gesetzt betrachten und nur noch darüber verhandeln, wie weit man darüber hinausgeht.

    Ein grundlegendes Problem der Verhandlungen ist, dass sich auch die Gewerkschaften hinterher gerne reichrechnen, indem sie die von ihnen (bzw. der europäischen Lohnpolitik) selbst verursachten deflationären Entwicklungen dazu benutzen, Reallöhne auszurechnen, die derzeit noch erträglich sind. Das Inflationsziel darf aber nicht zur Disposition derer gestellt werden, die hinterher zu niedrige Zinsen beklagen, also zur Disposition von Ministern aus CDU/CSU und SPD.

    Deswegen klare Kante für die Gewerkschaften: Unter zwei Prozent Abschluss pro Jahr brauchen wir gar nicht verhandeln. Da aber in Deutschland die Preise stärker steigen müssen als in anderen Ländern, um einen europäischen Ausgleich für zu niedrige deutsche Abschlüsse in der Vergangenheit zu ermöglichen, muss diese Grenze sogar auf drei Prozent festgelegt werden.

    Alles, was nicht drei Prozent plus bedeutet, also klar in Richtung vier Prozent geht (auf ein Jahr gerechnet natürlich), stellt eine Niederlage der Gewerkschaften dar und bringt einen weiteren deflationären Schub für Europa.
    Der Text wurde stammt von der Website flassbeck-economics.

  33. Bob
    22. April 2016 08:29

    Umso schneller es das linke Gesindel zerreißt, desto besser.

  34. simplicissimus
    22. April 2016 08:04

    Wie auch immer, ich bin froh

    - daß sich die ehrliche fleißige Arbeiterschaft mehr und mehr der FPÖ zuwendet
    - und daß die SP, gespalten und zerrissen offensichtlich den Weg zum Müllhaufen der Geschichte sucht

    Als Hauptverursacher des Niedergangs unseres Landes und unserer Gesellschaft, unterstützt durch eine sich mißbrauchen lassende VP, kann man diese Entwicklung nur begrüßen.

    Zu hoffen ist, daß die SP nicht noch viel weiteren Schaden anrichtet, ehe sie in der Bedeutungslosigkeit der KP die Hand schüttelt.

  35. El Capitan
    22. April 2016 07:39

    Als ich vor vielen Jahren die Uni besuchte, und im Schweiß meines Angesichts mein nicht gerade einfaches Studium absolvierte, wunderten wir (meine Konsemester und ich) uns über das Heer an Psychologen, Politologen und Publizisten, die damals schon von "Biologisten" sprachen und Flugblätter verteilten, auf denen stand, dass die Naturwissenschaftler und Techniker stärker kontrolliert werden sollen, weil sie soviel Blödsinn redeten.

    Einer meiner Professoren nannte diese Leute "Nichtsnutze" mit samt ihren "potemkinschen Studienfächern". Sie wurden nicht ernst genommen, und das war ein Fehler.

    Heute sitzen diese potemkinschen Absolventen in den Kammern, Gewerkschaften und in der SPÖ sowie bei den Grünen.

    Wir waren zu lange mit unserer Arbeit beschäftigt und haben zu lange übersehen, welche Schäden die "Nichtsnutze" in Redaktionen, NGOS und Schulen angerichtet haben.

    Es ist noch nicht zu spät, ihrem Vernichtungswerk Einhalt zu gebieten.

    • Riese35
      22. April 2016 07:58

      ********************************!

    • simplicissimus
      22. April 2016 08:05

      El Capitan, habe als Student wenigstens in ein paar Nummern unserer damaligen Studentenzeitschrift versucht, ein bißchen Opposition zu diesen Milchmädchenlinken zu machen, war leider auch nur ein Tropfen auf den heißen Stein.

    • dssm
      22. April 2016 08:58

      *****
      Ja, beim Studium haben wir Techniker über das Gesindel noch gelacht ...

    • Frusti
      22. April 2016 09:25

      @ El Capitan

      Der Kampf der marxistischen Intelligentsia gegen die "arbeitenden" Eliten wurde schon von Helmut Schelsky in den 70er-Jahren beschrieben:
      "Die Arbeit tun die anderen".

      Und Sie haben recht, wir waren zu lange mit unserer Arbeit beschäftigt und haben zu viel übersehen, sodass es heute möglich ist, dass Jung-Experten im ORF zu Wort kommen, die nicht einmal mehr in der Lage sind, einen Umlaut richtig auszusprechen. Mir kommt das immer vor, wie "Kaisermühlenblues Life".

    • Anonymer Feigling
      22. April 2016 10:08

      Ein Hobby von mir als Techniker ist die Philosophie. Ich kenne also beide Seiten.
      Gegen Ende meines Studiums habe ich ernst darüber nachgedacht, zusätzlich noch Philosophie so zum Spaß zu studieren. Der Aufwand wäre nicht groß gewesen, ca. 65 WO (damals wurde der Aufwand in Wochenstunden gemessen: 1WO ist 1 Vorlesungsstunde pro Woche das ganze Semester hindurch).

      Der Aufwand meines Technikstudiums lag bei ca. 210 WO!!!

      Da kann man als Techniker nur noch müde über diese "Geisteswissenschafler" lächeln. Was lernen die denn eigentlich?

      Apropos Techniker:
      2 der BP-Kanditaten sind Techniker, wenn gleich ohne Hochschulabschuss, aber Techniker. (Ich habe während meines Berufslebens viele hervorragende HTLer kennengelernt.)

      Es ist schon das ein trieftiger Grund, Ing. Hofer zu wählen, eben weil er ein Techniker ist und deshalb mit beiden Beinen auf dem Boden der Realität steht. Das hört man bei jedem Wort, das er spricht.

      Die anderen (Juristen, Wirtschaftsprofessor und Parteigänger) schwafeln nur Blödsinn daher.

    • El Capitan
      22. April 2016 13:52

      Es gibt interessante Philosophen, ja sogar die frühen Soziologen hatten ihre Verdienste. Die Welt besteht nicht nur aus Technikern und Naturwissenschaftlern.

      Was aber in der linken Reichshälfte so alles herummarodiert, ist grindige Ausschussware, und unsere Medien machen bei diesem Wahnsinn noch mit.

    • dssm
      22. April 2016 14:12

      @Anonymer Feigling
      Da ist etwas wahres dran, während wir Techniker daneben noch Philosophie, Geschichte, Geographie usw. uns meist selber beigebracht haben, sind die Absolventen eben dieser Pseudo-Studien kaum in Technik gebildet, hier im Blog wird es die paar Ausnahmen zur Regel geben.

    • Josef Maierhofer
      22. April 2016 19:36

      @ El Capitan

      Ich habe das erst noch später bemerkt, weil ich eben damals schon fertig war mit dem Studium und im Beruf sehr viel gearbeitet habe.

    • socrates
      23. April 2016 08:49

      Die Naturwissenschaften wurden an der philosophischen Fakultät gelehrt, also machten wir noch ein Philosophicum. Wir maturierten an einem humanistischen Gymnasium mit Latein und Griechisch. Dieser Bildungsweg brachte eine Reihe von echten Nobelpreisträger hervor, keine Obama's & Co.
      Walter Kohn war einer von ihnen. Heute regieren die Schulabbrecher à Hundsdorfer & Fayman.

    • Cato
      23. April 2016 09:15

      Ich kann Ihre Erfahrungen nur bestätigen.
      Die Professoren der TU sind der politisch gesteuerten Infiltration der Universitäten mit sozialwissenschaftlichen Studiengängen von Soziologie bis Politologie völlig hilflos gegenüber gestanden.

      Verglichen mit der herausfordernden technisch/naturwissenschaftlichen Wissensvermittlung waren und sind die sozialwissenschaftlichen Studienrichtungen ein intellektuell wenig anspruchsvolles Gebiet. Und es bleibt den Studenten dieser Richtungen sehr viel Zeit. Sie werden vom politisch gelenkten Lehrsystem indoktriniert und wenden alle Zeit zur Veränderung der Gesellschaft auf. Das geht bis zur Veränderung der Zusammensetzung eines Volkes wie wir es derzeit erleben. Eine Armada an Soziologen, Psychologen und Politologen erklärt uns via Massenmedien, die sie seit den 68-er Jahren infiltriert und in den ideologischen Besitz genommen haben, dass diese Veränderung der Gesellschaftsstruktur gut, notwendig und human ist.

      Diese Entwicklung war für die Professoren der technisch/ naturwissenschaftlichen Fakultäten nicht absehbar. Und wenn doch, dann wurden sie mundtot gemacht mit dem Hinweis, dass technisch/naturwissenschaftlichen Denker und Forscher in ihrer Ideologiefremdheit dem Faschismus Wergbereiter waren. Damit war jede Infragestellung der Überhandnahme und massenhaften Studienerweiterungen mit wenig anspruchsvollen Fächern politisch punziert und inopportun. Es blieben nur mehr die beiläufigen Bemerkungen der TU Professoren während der Vorlesungen.

      Und diese ideologische Steuerung setzt sich tagtäglich fort. Ich komme eben von der technisch herausfordernden Änderung einer Chemieanlage in Deutschland. Erfahrene Ingenieure aus den USA und Deutschland planen den komplexen Umbau der über zwei Jahre volles geistiges und zeitliches Engagement verlangt. Keiner dieser Ingenieure hat Zeit die gesteuerte langsame gesellschaftliche Veränderung wahrzunehmen.

      Und das ist die Stärke der Gesellschaftsveränderer. Die Menschen die tagtäglich hart an der Aufrechterhaltung ihrer finanziellen Lebensgrundlage arbeiten müssen, sei es der Bauer am Feld, der Arbeiter in der Fabrik oder eben der Ingenieur - sie alle haben keine Zeit die gesteuerte langsame Gesellschaftsveränderung zu bemerken. Und sie werden mit gesteuerter Freizeitindustrie davon abgehalten nachzudenken. Die alten Römer wussten es bereits...

  36. Riese35
    22. April 2016 07:08

    >> "Themen wie in den 80er Jahren der (wie wir heute wissen, von Moskau gesteuerte) Pazifismus oder später der Feminismus oder die Unterstützung für Partisanen und Guerilleros von Nikaragua bis Südafrika oder eine militante „Antifa“: Das alles waren zwar nicht die Themen der Industriearbeiterschaft, aber störten diese auch nicht essenziell."

    "von Moskau gesteuert", auch so kann man heute manipulieren und den Blick auf das Unwesentliche lenken. "von Moskau gesteuert" hieß damals "von der Räteunion", das konnte gleichgesetzt werden. Wenn man aber letztere Formulierung verwendet oder die Dinge beim Namen anspricht, d.h. Washington D.C. und Brüssel statt Moskau, trifft der Satz unverändert auf das Heute zu:

    "Themen wie derzeit der (wie wir heute wissen, von Washington D.C. und Brüssel bzw. vor allem den Grünaktivisten gesteuerte) Pazifismus oder der Feminismus oder die Unterstützung für Partisanen und Guerilleros vom Iran über den Irak, Ägypten, Libyien bis Syrien oder eine militante „Antifa“: Das alles sind zwar nicht die Themen einer freien, rechtsstaatlichen, prosperierenden Gesellschaft, in der der Respekt von dem Individuum bewahrt wird, aber sie stören die Räte und Führer in Washington D.C. und Brüssel nicht essenziell."

    Derselbe Sachverhalt mit anderen Worten ausgedrückt, und der Sinn und Blick kann ein ganz anderer sein. Fällt das bei uns, die wir nie im realen Sozialismus leben mußten, niemandem mehr auf?

    • simplicissimus
      22. April 2016 08:07

      Offensichtlich nicht, da wir eben von den Salonlinken, Gutmenschbobos und Alt68ern durchsetzt sind, die die Medien und veröffentlichte Meinung kontrollieren.

    • HDW
      22. April 2016 10:20

      Das sich ständig aus innerer Bestechlichkeit erneuernde "Falsche Bewusstsein" ist eine in der republikanischen Geschichte manifeste Konstante. Die Parteien versuchen das durch "Lagerdenken" zu konterkarieren. Aber: "Alles muss sich ändern, damit alles gleich bleibt"
      AU.s manifeste Hoffnung auf endgültige Amerikanisierung Europas durch Untergang des Sozialismus, bemerkt nicht, dass uns gerade dadurch die Meister des falschen Bewusstsein wie die Roosevelt Clintons, Obama, Soros oder Peter Sutherland aus der Fabian Society, die Migrationswaffe der "Umvolkung" um die Ohren hauen können.
      Die Neokomintern schon, drum sind sie ja auch so begeistert dabei, bei der Amerikanisierung a la "refugee welcome" Gekreische!

  37. oberösi
    22. April 2016 01:37

    "Schmidt war unbeugsam proamerikanisch..."
    Das hat er sich nicht verdient.

    Diese Verbissenheit wird schön langsam gespenstisch, ich bin dann mal weg...

    • Ökonomie-Vergelter
      22. April 2016 02:57

      Nun ja, von einem dritten Weg hat Schmidt jedenfalls nicht phantasiert. Damals gab es eben starke Polarisierungen durch den Ost-West Konflikt, und mussten eindeutige Positionen bezogen werden, weil auch der Sieg des Sowjetkommunismus denkbar war.

      Mit den Amis hat er sich aber mitunter dennoch angelegt, in Einzelfragen.

      Dabei hat Schmidt nicht wie die heutigen Phantasten ständig Wertschöpfungen der Megakonzerne goustiert, wie Google, Facebook, iPad und iPhone, Paypal etc, was ja besonders ironisch ist ....

    • simplicissimus
      22. April 2016 08:09

      Bleiben Sie, oberösi, Sie würden fehlen!

    • dssm
      22. April 2016 09:01

      @oberösi
      Schmidt hat den Doppelbeschluß voll unterstützt! Genau mit dieser Politik der Härte hat die NATO den Menschen Osteuropas ihre Freiheit wieder gebracht! Man soll die positiven Seiten der Nordatlantischen Allianz nicht heute negativ umdeuten!

    • Almut
      22. April 2016 10:17

      Ich kann Simplicissimus (@ 08:09) nur beipflichten: bitte bleiben sie, sie würden fehlen.
      Das Interessanteste und Informativste an den meisten Onlineportalen der Zeitungen und Blogs sind die Leserzuschriften und in diesem Blog schätze ich des hohe Niveau der Leserzuschriften.
      Als die Frankfurter Allgemeine in ihrem politischen Teil keine Leserkommentare mehr zuließ, ist sie für mich nicht mehr interessant, sie ist zur Haus- und Hofpostille des State Department und der NATO verkommen, ohne dass die Leser widersprechen können. Ebenso "Die Presse": nach einigen (sachlichen!) Leserzuschriften, die sich gegen die kriegstreiberische Politik der USA richten, kann man dann plötzlich keine Kommentare mehr abgeben. So schaffen sich diese Presseorgane ihre eigene Art der "selektierten Öffentlichkeit".

    • HDW
      22. April 2016 10:25

      Richtig! Man kann das auch dialektisch sehen: Die postings im online Standard möchte ich nicht missen!

    • Undine
      22. April 2016 22:07

      @oberösi

      "...ich bin dann mal weg..."

      Das wäre aber gar keine gute Idee!!!





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