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Studieren in Wien: Billig und nett, aber schlecht und unbrauchbar

Aus Perspektive der Studenten ist das Urteil über Wiens Universitäten eindeutig. Diese versagen bei ihrer eigentlichen Hauptaufgabe den Studenten gegenüber. Schade, dass das die ÖH noch immer nicht begreift, obwohl sie eigentlich die Vertreterin der Hochschüler-Interessen sein sollte. Diese Ignoranz der ÖH ist auch der Hauptgrund, warum die Politik nichts am deplorablen Zustand der Universitäten ändert.

Es gibt zwar sehr viele internationale Rankings, welche Universitäten weltweit die besten sind. Bei diesen sind wir es längst gewöhnt, dass die US-Unis massiv dominieren, und dass die österreichischen Hochschulen, wenn überhaupt, nur unter „Ferner liefen“ vorkommen. Bei diesen Rankings geht es fast immer dominant um den Forschungsaspekt. Hingegen vergleicht das nun vorliegende „QS Best Student Cities Ranking 2016“ die größeren Uni-Städte (es werden nur Städte, nicht Universitäten gelistet) einzig aus der Interessenlage der Studenten heraus.

Da landet dann keine amerikanische Stadt an der Spitze, sondern Paris vor Melbourne und Tokio. Wien hingegen liegt nur an 16. Stelle unter 75 gelisteten Universitäten.

Das klingt gar nicht so schlecht, nach guter Mittelklasse. Jedoch: Wenn man die einzelnen Kriterien anschaut, dann polarisiert sich das Urteil total zwischen den unwichtigen Kriterien, wo Wien gut ist, und den wichtigen, wo es abstürzt.

Bei der „Lebensqualität“ liegt Wien nämlich am sehr guten dritten Platz. In dieser Stadt kann man ja als Student in der Tat zwischen Bällen, Reisen, Bermuda-Dreieck und Skifahren wirklich exzellent leben. Bei der „Leistbarkeit“ steht Wien immer noch an guter siebenter Stelle; bei diesem Kriterium wirkt sich natürlich das Gratisstudium aus – bekanntlich die einzige Frage, für die sich die ÖH, Rot, Grün wie Blau hochschulpolitisch wirklich engagieren.

Hingegen ist Wien bei jenen Kriterien sauschlecht, deretwegen man eigentlich mühevoll studiert, deretwegen Eltern die Töchter und Söhne viele Jahre in einer fremden Stadt durchfüttern. Bei der Bewertung durch internationale Arbeitgeber, wie sie Absolventen der einzelnen Unistädte bewerten, stürzt Wien auf den 45. Platz ab. Und in Hinblick auf die Qualität der Unis selbst reiht die Studie Wien gar erst an 57. Stelle.

Das Schlimme: Nirgendwo in der Politik läuten ob dieser Missverhältnisse Alarmglocken. Für die einen sind alle Qualitätsfragen wurscht, sie gelten ihnen als bürgerlich-reaktionär. Für sie ist nur wichtig, dass das Studieren gratis ist und dass es viele junge Leute als nett empfinden, ein paar Jahre in Wien zu verbringen.

Nur zwei Parteien sind – eher – gegen das Gratisstudium und für Zulassungsbeschränkungen. Aber die ÖVP schweigt immer öfter zu all diesen Fragen, weil sie seit vielen Jahren für die Unis zuständig ist und dabei verabsäumt hat, viel stärker – etwa auch über die „Leistungsvereinbarungen“ mit den Unis – Druck in Richtung Qualität zu machen. Noch dazu ist jetzt der eigene Parteichef hauptverantwortlich für die Unis. Und die Neos haben andere Sorgen, sie scheinen nur noch eine Partei des Noch-mehr-Asylanten-Herein und des Zerstört-das Gymnasium zu sein.

Aber auch die Rektoren und die Universitäts-Gremien sind in hohem Ausmaß an dem katastrophalen Zustand schuld. Sie haben das vorhandene Geld in Gender-Lehrkanzeln und viele ähnliche Unsinnigkeiten verpulvert. Sie haben es bei vielen (zum Glück nicht allen) Studienrichtungen verabsäumt, massiven Druck in Bezug auf Qualität auszuüben. Sie haben sich nie darum gekümmert, ob die Absolventen gut gerüstet für das Leben draußen in der wirklichen Welt, also nach der Uni gerüstet sind. Sie haben anscheinend geglaubt, ihr einziger Job sei, regelmäßig noch mehr Geld des Steuerzahlers zu verlangen.

Und die ÖH kämpft seit Jahren nur für dreierlei: Erstens fürs Gratisstudium; zweitens für Schwule, Transgender und Co; und drittens gegen die fürchterlich große Gefahr einer Rückkehr das Nationalsozialismus (dabei sind doch die Deutschen eh schon da, etwa auch in der ÖH-Spitze). Alles andere ist ihr total egal.

 

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alle Kommentare

  1. Gasthörer (kein Partner)

    Österreich ist wohl das einzige Land, das allen 7 Milliarden Erdenbürgern ein kostenloses Studium bietet. Die paar Hundert Euro, die Drittstaatsangehörige pro Semester zahlen müssen, sind ein symbolischer Beitrag. Dass es in den Wirtschafts- und Naturwissenschaften Richtung Englisch only auch in der Lehre geht, verstärkt den Trend. Wenn sich die Türken bald visafrei niederlassen dürfen , werden wir einen gewaltigen Ansturm erleben. Dabei kann man praktisch jetzt schon ohne deutsche Sprachkenntnisse ein Seminar in einem Masterstudiengang erfolgreich abschließen, wie ich letztes Semester erfahren durfte. Die Idiotie unserer Verwaltung ist nur noch mit der Ignoranz seiner Bürger vergleichbar.



  2. heartofstone (kein Partner)

    San Bernardino: FBI geht von Terrorakt aus

    Das FBI hat die Schießerei in Kalifornien mit 14 Todesopfern als „Terrorakt“ eingestuft. Nach der Tat des Ehepaars Syed Farook und Tashfeen Malik werde wegen eines terroristischen Aktes ermittelt, teilte die US-Bundespolizei heute in San Bernardino mit.

    Mohammedaner go home. We dont need your bloody asses in our countries. Go ... dead or alive ... its your choice ... run, run run you fucking mohammedanic bitches ...



  3. ISIS-Konzil (kein Partner)

    Europa wird von Heiden islamisiert, weil der katholische Glaube im Zuge des 2. Konzils vernichtet wurde. Die Bischöfe managen seit dem 2. Konzil den Übergang vom katholischen Glauben zur Sharia.



    • Waffencontainer gefunden (kein Partner)

      Man braucht nur 10.000 fanatische Sunniten mit ein paar Schiffscontainern voller Waffen aus der Türkei ausrüsten. Können sie sich vorstellen, wie viele Österreicher an einem Tag getötet werden können?

  4. heartofstone (kein Partner)

    Da der "Amoklauf" in den USA neulich jetzt offiziell als mohammedanischer Terrorakt eingstuft wird, fordere ich ganz frech ein totales Waffenverbot für Mohammedaner. Die Anhänger dieser Ideologie dürfen in unseren Ländern nie mehr Waffen kaufen, keine besitzen geschweige denn damit handeln. Wenn ein Mohammedaner mit einer Schußwaffe erwischt wird ist er gen Mekka (Saudi Arabien) oder einem OIC Land seiner Wahl abzuschieben. Seine Familie hat ihm zu folgen ... raus mit dem Mohammedanerpack. Wir brauchen sie nicht. Schleichts euch ihr verschiessenen Mohammedaner. Geht solange ihr das noch auf euren eigenen Beinen könnt ...



  5. daLUPO (kein Partner)

    Schönreden passt zu Österreich!

    Wie der ÖBB Horrorcrash auf der Semmering Strecke, den man als Entgleisung schönreden wollte.

    Jetzt fehlt nur noch ein Experte (vielleicht such die Staatsanwaltschaft schon einen) der attestiert, dass der ÖBB kein Schaden entstanden ist.

    Hauptsache die Quote stimmt bei der ÖBB.



  6. M.N. (kein Partner)

    Die deutschen Numerusklaususflüchtlinge belegen in Wien die Wohnungen, stiften andere Studenten zum Dauerdemonstrieren an (sei es bei der Anti-WKR-Demo, sei es bei der Votivkirchenbesetzung - immer waren die deutschen die Rädelsführer).

    Studieren hier umsonst und hussen auch noch vor lauter dumm im Schädel alle anderen auf.

    Ach ja - und schlagen auch noch auf den Unis Studenten, die ihre linksextreme Gesinnung nicht teilen.

    Ab nach Hause mit den linksextremen dt. Pseudostudenten !



  7. Koranschulen (kein Partner)

    Wenn der militärische Teil des Sturms auf Europa abgeschlossen ist, werden die sozialistischen Antifa-Universitäten zu Koranschulen.



  8. Dr. Knölge (kein Partner)

    Kürzlich wurden in der HAZ einige Uniabsolventen vorgestellt. Alle haben ihren Abschluß vor ein paar Jahren gemacht, keiner hat eine Anstellung gefunden. Sie müssen jobben oder leben von Zuwendungen, beklagen sich über mangelnde Anerkennung ihrer Ausbildungen und leben notgedrungen recht bescheiden.
    Hätte ich reagiert, wie die Zeitung es offenbar beabsichtigte, ich hätte ein Taschentuch gebraucht.
    Doch was habe die Armen studiert? Die einen Geschichte, die anderen irgendein Sozialfach, ich kenne mich da nicht aus und will es auch gar nicht, wieder andere politische Fächer. Nicht ein einziger MINT-Absolvent darunter!
    Ich gestehe, ich verspürte ein ganz klein wenig Schadenfreude.



  9. Zraxl (kein Partner)

    Wenn man eine böse Zunge hätte, könnte man sagen, dass die großartige Qualität der heimischen Absolventen und -Innen von Genderstudien schon allein darin ersichtlich ist, dass ein beachtlicher Teil davon in der Österreichischen Hoheitsverwaltung einen hoch dotierten Arbeitsplatz findet.

    Man könnte weiterhin konstatieren, dass das großartige geistige Niveau einer Parteimitgliedschaft sich u.a. auch darin ausdrückt, dass ein Großteil der österreichischen Universitätsprofessoren Mitglieder bei einer politischen Partei sind.



    • Zraxl (kein Partner)

      Aber im Ernst:
      Man muss diese Rankinglisten nicht allzu wichtig nehmen. Wichtig ist die geistige Kultur im universitären Umfeld.

      Zu den akademischen Lehrern:
      - Vor Selbstbewusstsein beinahe platzende Professoren (an der TU-Wien und anderswo) sind KEIN Qualtätsmerkmal, und vor allem KEIN ERSATZ für fachliche Qualifikation.
      - Manche Publikationslisten sind durchaus dürftig. (Ein Poster irgendwo ist schön und gut, aber keine wirkliche Publikation)
      - Wenn ein Professor jene Stoffinhalte nicht kennt (nicht weiß!), die in seinem eigenen Skriptum stehen, ist das mies.
      - Wenn Hauptvorlesungen im Masterstudium quasi den selben Inhalt haben wie Einführungsvorlesungen, ist das ebenfalls mies.

      Zur Organisation:
      - Es fehlt ein ernstzunehmender "EDU" Bereich im Netz. Mit Publikationen in diesem Bereich könnten Studenten sehr frühzeitig ans Publizieren gewöhnt werden (Nein, das ist keine Geldfrage!)
      - Die Homepages vieler Unis (z.b. TU Graz) sind außer schlampig nur noch dürftig. Es wäre halt toll, wenn hier auch fachliche Informationen bereitgestellt würden -nicht nur Publikationslisten zur Selbstdarstellung, sondern echte fachliche Inhalte.
      - Eine eigene Patentabteilung fehlt m.W. noch immer.

      Zu den Studenten:
      - Studieren ist eine Holschuld! Die Pflichtveranstaltungen dienen ausschließlich dazu, ein gewisses Mindestmaß an Wissen zu vermitteln, die das EIGENE Studium ermöglichen soll.
      - Zum Organisieren von Interessengruppen sollten Studenten selbst in der Lage sein: Nein, nicht Singen, Tanzen, und wer weiß was sonst noch, sondern fachliche Interessnesgruppen z.B. nach dem Vorbild Nicolas Bourbaki.
      - Wie kann es sein, dass Studenten mit dem Bachelorstudium fertig sind, und noch NIE ein eigenes Fachbuch, oder eine Publikation AUS EIGENEM Antrieb gelesen haben?
      - Kontakte zu Interessensgruppen an anderen Universitäten soll jeder selbsttätig knüpfen. Mitarbeiten, mitdiskutieren, mithelfen beim Aufbau, etc.
      - Man kann sich von vielen Universitäten sehr einfach die Lehrinhalte besorgen. Wenn man z.B. weiß, dass die Vorlesung über Quantenmechanik II unter aller Kritik ist, dann besorge man sich einfach Skripten von anderswo und lerne diesen Stoff parallel zur eigenen miesen Vorlesung. (Man muss einen unfähigen Professor ja nicht unbedingt damit konfrontieren, denn das könnte für einen Studenten gefährlich werden.)

  10. Tik Tak (kein Partner)

    Nichts Neues.

    Zuerst hat man die Forschung in vielen Bereichen zugunsten der Genderstudies weitgehend abgeschafft, dann hat man auch die Ausbildung weitgehend zugunsten diverser Politikdiskussionen weitgehend abgeschafft.

    Meine Kinder haben herzlich gelacht, als ich sie gefragt habe, ob sie in Wien studieren wollen?
    Die wollen eine positive Zukunftsperspektive haben.

    Bestes aktuelles Beispiel für den Sumpf in Wien ist der Hengstschläger.
    Der ist als gefeierter Wissenschafter nach Wien gekommen und mittlerweile als SPÖ naher Radiokommentator und ideologischer Verfasser von "Bildungskompassen" versumpft.
    Forschung und Publikationen?
    Fehlanzeige.

    Gute Unis gibt es im Ausland.



    • M.N. (kein Partner)

      Ich verrate ihnen etwas - die linke Elite (also die Verantwortlichen für das Desaster) schickt ihre Kinder längst auf Privatschulen und zum Studieren in die Schweiz oder und die USA.

      Sie müssten aber mal hören, wie vehement sie sich doch dafür einsetzen, dass endlich die Gymnasien abgeschafft werden. Dass die "armen Migranten" (nein, nicht die österreichischen Kinder, die vielleicht als Miniminderheit mit diesen in einer Ghettoklasse sitzen müssen und keine Chancen haben) mehr gefördert werden etc. Wirklich großherzig. Sehr großherzig. Nur ihre Kinder möchten sie nicht mit den "Schmuddelkindern" zusammen in einer Klasse wissen.

      Da ist mir ein ehrlicher Bürgerlicher lieber.

    • Herzogberg (kein Partner)

      Hengstschläger mag zwar ein guter Wissenschafter sein; man lese aber nur sein populärwissenschaftliches Buch: Die Macht der Gene. Ecowin Verlag, Salzburg 2006; dort eiert er über alle politisch nicht korrekten Fakten der Vererbung derart herum, daß es zum Erbarmen ist. Wenn das die wissenschaftlichen Eliten Österreichs sein sollten, dann "Gute Nacht". Dann sind wir zwar in den Grundlagenwissenschaften nur ein bischen hinten, aber in ihren Interpretationen am Ende.

  11. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)

      Nach dem Krieg sind die Vorschlagsrechte für Nobelpreisträger von den deutschen/österreichischen Universitäten als Kriegsbeute vor allem an amerikanische Universitäten gewandert. Womit schlagartig der deutsche Geist auf Steinzeitniveau und der amerikanische in illustre Höhen katapultiert wurde. Im Laufe der Zeit konnte sich doch auch wieder deutsche Steinzeit qualifizieren, aber die kriegsbedingte Verschiebung zeigt doch nachhaltige Wirkung.

      Bei den „University-Rankings“ sind m. A. weniger die Ränge von Interesse, sondern WER die Ränge vergibt.
      Wenn dies z.B. die nachfolgend – nur beispielhaft – erwähnten und erstgereihten Universitäten sind, so mag deren wissenschaftliche Reputation durchaus eine Rolle spielen, aber kann sich jemand vorstellen, daß ausgerechnet die über die Reihung Entscheidenden sich selbst vergessen würden?
      California Institute of Technology, University of Oxford, Stanford University, University of Cambridge, Massachusetts Institute of Technology, Harvard University, Princeton University, Imperial College London, ETH Zurich, University of Chicago, Johns Hopkins University, Yale University, University of California, Berkeley, University College London, Columbia University, University of California, Los Angeles, ....

      Ich gebe natürlich zu, daß eine Gender-Ziege als Rektorin einer technischen oder Wirtschafts-Universität dem „ranking“ nicht besonders förderlich sein dürfte, aber die ständige Nestbeschmutzung ist es auch nicht. Und wenn man die völlig überflüssigen Pseudo-Studien auch noch außen vor läßt, und nur jene Studienrichtungen betrachtet, die immer schon als solche galten, sieht die Lage vielleicht auch etwas besser aus.

      Es wäre ja sonst nicht recht zu erklären, warum 40 – 50% der in Österreich ausgebildeten Ärzte – also nach der Unterbergerschen Radikal-Diagnose bezüglich der Minderwertigkeit – im Ausland (wo ja alles viel besser ist), einen Job fänden.

      Also: auch hier wird die Suppe nicht so heiß gegessen, wie sie gekocht wird. Und „rankings“ sind immer vor allem Ausdruck von Macht und Interessen. Da gilt halt die alte Regel: Ober sticht Unter.

    • aw70_ohne_abo (kein Partner)

      Werter F.V., es tut mir leid, aber als Berufswissenschaftler und Universitätsdozent (sprich: Insider) muss ich Ihnen da leider widersprechen. Die Uni-Rankings sind natürlich auch bis zu einem gewissen Grad durch eine Präferenz für den angloamerikanischen Raum gefärbt. Aber die oben in den Listen stehenden Unis sind halt auch gut.

      Und nicht nur gut, sondern - neidlos gesagt - hervorragend, und schlicht besser als der Rest der Welt. Im Moment, jedenfalls. Ob das in Zukunft auch so bleiben wird, sei mal dahin gestellt. Aber zur Zeit sind die im technisch-naturwissenschaftlichen Bereich wirklich ganz eindeutig vorne. Einerseits in materieller Hinsicht (das Budget von MIT u.ä. ist schlicht gigantisch), aber auch in Bezug auf die geistige Kultur, und die Einstellung zur Forschung. Dabei beziehe ich mich allerdings ausdrücklich nur auf meinen Bereich: Technik und Naturwissenschaft. Die Geisteswissenschaften sind selbst auf US-Eliteunis teilweise in einem erbärmlichen Zustand, was die Freiheit der Forschung und Lehre angeht (Diktat der Linken, Genderwahn, etc.).

      Wobei man beachten muss, dass im technischen Bereich selbst versiffte Parteibuch- und Gender-Unis wie die österreichischen Hochschulen die durchschnittliche (!) US-amerikanische Universität zum Frühstück verspeisen. Allgemein ist das Niveau dort deutlich niedriger als bei uns: aber die paar wenigen Elite-Unis stehen dafür global weit vor allen anderen. Das Auseinanderdriften der Gesellschaft zeigt sich auch dort: wer nicht an einer dieser Hochschulen lernt, bleibt zeitlebens unter ferner liefen. Und wer aus MIT et al. hervorgeht, hat seinen Job schon in der Tasche.

    • F.V. (kein Partner)

      aw70

      das wollte ich gar nicht in Abrede stellen, aber ich finde doch, daß diese undifferenzierte Nestbeschmutzung halt auch nicht geht.

      Ich las gerade ein nicht-kanonisches (kleines) Büchlein (Die Strahlen des Lichts, einer Dr. Hedda Dänzer-Vanotti), das die noch von mir zu lernende Optik und deren theoretische Behandlung völlig in Frage stellt und somit die wohl auch noch heute Ambtliche Lehre als falsch nachwies. Einen Freund, inzwischen em. Mathematik-Ordinarius, konnte ich nicht bewegen sich das einmal anzusehen; vielleicht meinen Schwager, aber der ist kein theor. Physiker und hat wohl die nötige Mathematik und Theorie nicht wirklich zur Verfügung.

      In Erinnerung ist mir auch ein Buch „Eine Geschichte des Glasperlenspiels“ von Dieter Straub, Prof. f. Raketentriebwerke und Gasdynamik. Straub beschreibt hier den Wissenschaftsbetrieb vor allem in der Großforschung und daß bzw. wie hier „Dogmen“ verteidigt werden. Das gelingt natürlich dort am besten, wo Größe, Geld und Prestige angehäuft ist. Was für mich hier herauszulesen war: daß nicht immer alles, was wie Gold glänzt auch echt sein muß.

      Vor Jahren machte ich einmal eine – gewiß polemische – Analyse der Harvard University. Die Quintessenz war: ein Hedge-Fond mit angeschlossener Uni, deren primäre Aufgabe die akademische Verbrämung „innovativer, neuer Geschäftsmodelle“ (= kriminelle Ideen, a la Enron) ist, um damit die legalisierenden Gesetze herbeizuschwindeln.

      Als ich einmal das zweifelhafte Vergnügen hatte, dem Bassam Tibi einen Tag lang gegenüber zu sitzen, bestand seine „Key-note-Speech“ bei Tisch, zu der er gebeten war, in einer fast einstündigen Selbstbeweihräuchernug, wobei nach jeden zweiten Satz der Hinweis auf die Harvard University fiel, für die er gerade unterwegs wäre, was er für diese gerade tue, mit wem er – im Auftrag von Harvard - gerade quatsche, usw. Und wenn ich dann noch den Turnschuh-Fischer Joschka mir als Harvard-Professor vorstelle, dann fällt auch meine sonst große Bewunderung ins Bodenlose.

      Im Wirtschaftlichen bin ich überdies der Ansicht, daß die hier als kanonisch geltenden Lehren reine Ideologie sind, die aber vor allem von den USA-Universitäten hochgehalten wird. Dr. Romig – hier gut bekannt – hat zB mit seinem kleinen Büchlein „Die ideologischen Elemente der neoklassischen Theorie“, die heute weltweit gelehrten ansichten des Nobelpreisträgers Samuelson in der Luft zerfetzt. – Es gibt also genug Gründe sich vom Glanz mancher großer Namen nicht blenden zu lassen.

      Natürlich kenne ich aus meinem Berufsleben auch genügend Beispiele, die mir die Negativa der österr. Universitäten nachdrücklich vor Augen führten. Aber wie gesagt: „Right or wrong – my country!“ Ich mag die nur eigene Nestbeschmutzung halt nicht besonders, räume aber den Mist weg, wenn ich darüber stolpere.

      Ein schönes Wochenende.

    • Tatsache (kein Partner)

      "F.V. " + "AW70 ohne Abo"

      Das mit der Nestbeschmutzung ist so eine Sache...Betrachtet man sich den derzeit "Durchschnitt" der "Studierenden", dazu einzelne "ProfessorINNEN" - ich weiß schon, ich überziehe - dazu noch das Unvermögen, wie auch Unwillen, dem "ÖH-Zauber" ein Ende zu bereiten, mögen viele der Negativ-Bemerkungen zum. nicht ganz unverständlich erscheinen.
      Den Bemerkungen von AW70 kann ich nur beipflichten. Allerdings sollte er das unserem verehrten Blogmaster erklären, der so leidenschaftlich den amerikanischen Way of Life bewundert. Er hat mir ganz zu Beginn dieses Blogs, als man noch mit ihm fallweise diskutieren konnte, erklärt, das er 3(!) Monate in Amerika war...

    • Herzogberg (kein Partner)

      Ich kann aw70 ohne abo nur beipflichten.

      In MINT Fächern sind nur etwa 20 USA Universitäten unter den weltweit besten. Die anderen kann man vergessen. Wahrscheinlich sind im Durchschnitt die österreichischen Universitäten besser als die der Vereinigten Staaten. Davon haben wir aber nichts. Daß wir unsere Unbegabten etwas besser ausbilden, hilft nur der Statistik, aber weder diesen, noch unserer Volkswirtschaft.

      Wesentlich ist eben die Elite - und die findet sich in den USA, im United Kingdom, und - vielleicht für viele überrraschend - in der Schweiz in Form der Eidgenössischen Technichen Hochschule Zürich (ETH, sie hat es nicht nötig, sich Universität zu nennen).

      Die neue WU - Rektor

    • F.V. (kein Partner)

      Herzogberg,

      es ist schon wichtig die Eliten zu haben, aber – wie überall – gilt die Gauß´sche Glockenkurve: einige sehr gute, etliche ganz miserable und ein Groß der mehr oder weniger mittleren Marschierer.

      Es sind auch immer wieder hervorragende Leute aus den „mittleren“ Universitäten hervorgegangen, weil es offenbar nicht nur auf die Mittel ankommt. Ich denke immer an die primitive Versuchsanordnung mit der Hahn und Meitner die Kernspaltung entdeckten.

      Oder an die duale Ausbildung der Facharbeiter in A und D, die doch das Rückgrad der „Made in Germany“ Etikette sind.

      Vor einigen Jahren brachte der ORF eine Radiosendung über die Firma Fronius in Wels. Ein inzwischen sehr groß gewordenes high-tec-Unternehmen. Es war ein Interview mit einer Tochter, die nun das Unternehmen leitet, wobei sie bemerkenswerte Dinge mitteilte. Der kürzlich verstorbene Gründer, er kam aus Siebenbürgen glaube ich, baute dies auf und sein engster und langjähriger Mitarbeiter war der ehemalige Pferdeknecht!

      Ist das nicht erstaunlich? Dies scheint mir auf auch andere Eigenschaften und Qualitäten hinzuweisen, die man nicht auf Universitäten lernt.

  12. kritikos

    Die ÖH ist meiner Erinnerung nach nie eine gescheite Konstruktion gewesen, noch hat sie wirkliche Interessen in größerem Ausmaß gefordert. Sie hat schon in den 50ern des vorigen Jhs. Demonstrationen organisiert, war trotz eines Übergewichts an rechten Gruppierungen auch von links-linken Einrichtungen missbraucht und diente vielfach der politischen Ausbildung einzelner. Aber zumindest hat sie sich um Skripten und um Stehplätze in Burg und Oper bemüht.
    Also man könnte, ja sollte dieses Gebilde ignorieren , nur die Medien, deren "Angehörige" wahrscheinlich auch den ÖH Insider-Geruch genossen haben, blähen diese - leider öffentlich rechtliche - Einrichtung auf.
    Was Rankings und deren Aussagekraft betrifft hat AU aufgezeigt. Man wähle galt ein paar Kriterien aus, präsentiere sie an geeigneter Stelle zwecks Finanzierung und schon hat man etwas für die Medien (und für sich!).
    Aber unser Schulsystem wird ja jetzt reformiert, da werden die Unis Jugendliche, die seit dem 2. Lebensjahr "gebildet" wurden, als Hörer haben und das Niveau wird uns bei künftigen Rankings hoch heben.



  13. Haider

    Und wiedereinmal ein - thematisch nicht ganz passender - persönlicher Aufreger:

    Die Stadt Lüneburg ist endgültig damit gescheitert, eine Villa in Privatbesitz für Asylbewerber zu beschlagnahmen. Das niedersächsische Oberverwaltungsgericht untersagte der Stadt die Enteignung mit der Begründung, die Aufgabe der sozialen Fürsorge könne nicht einfach auf Privatpersonen „abgewälzt werden“.
    Selbst für den Fall „der Erschöpfung sämtlicher Kapazitäten“ sei nicht ersichtlich, daß Lüneburg „nicht kurzfristig anderweitige eigene Einrichtungen zur Flüchtlingsunterbringung herrichten könnte“. Das Urteil ist nicht anfechtbar. Die Stadt ist damit auch in letzter Instanz mit ihrem Enteignungsbegehren gescheitert. Oberbürgermeister Ulrich Mädge (SPD) zeigte sich empört über das Urteil: „Das Verwaltungsgericht hat offenbar noch wenig Vorstellung von den kommunalen Realitäten in diesen Tagen.
    Und nun Wien: Der mit großem Abstand im Ausländeranteil führende 15. Bezirk (bereits vor 2 Jahren hatte die Hälfte der Bewohner Migrationshintergrund – neuere Zahlen werden ganz bewußt versteckt!) wurde gestern überfallsartig mit einem neuen Asylantenzentrum im dichtest verbauten Gebiet beglückt. In eine vor etwa 25 Jahren völlig verplante Immobilie der Post wurden in einer Nacht-und-Nebel-Aktion mindestens 100 illegale Eindringlinge (etwa 95 % davon junge Männer) einquartiert. Die Post verdient sich [natürlich auf Steuerzahlers Kosten] eine goldene Nase, Anwohner fürchten sich zu Tode. Dabei ist das rote Wien ohnehin schon österreichweiter Musterschüler (?!) hinsichtlich Unterbringung der Asylforderer. Egal! Seit wann kümmert Sozialisten das Wohl der eigenen Bevölkerung?



    • Pennpatrik

      Wie haben die Wiener und speziell der 15.Bezirk noch vor wenigen Tagen gewählt?

    • Tik Tak (kein Partner)

      Pennpatrik,

      genauso wie die Klosterneuburger, die in Kürze im Auhotel, das ist aktuell immerhin ein 4-Stene Kasten, eine neue Unterkunft für "Flüchtlinge" bekommen.

      Die haben einfach die falschen Flaschen gewählt.
      Wobei ich gerne zugestehe, daß ich keine Ahnung habe, wer die "Richtigen" gewesen wären.
      Der kleine Heinzi St. Rache mit seiner Komikertruppe ist es auch nicht.

  14. Undine

    OT---aber ich finde es höchst beunruhigend:

    "Merkel genehmigt neue US-Atombomben in Deutschland"

    https://www.unzensuriert.at/content/0019357-Merkel-genehmigt-neue-US-Atombomben-Deutschland?utm_source=Unzensuriert-Infobrief&utm_medium=E-Mail&utm_campaign=Infobrief

    Angela MERKEL kann man nicht mehr trauen:

    "Abzug der Bomben war schon mehrheitlich beschlossen"

    "Ausstieg aus der Atomenergie und Aufrüstung mit Atomwaffen?"



    • simplicissimus

      Finde ich auch.

    • Haider

      Das hat doch Methode und beginnt bereits im Kleinen. Nikolo-Bärte führen - laut marxistischen Gesellschaftszerstörern - zu Traumata bei Kindern. In schwarze Ganzkörperkondome verhüllte Muselfrauinnen bereichern unsere Kultur. Geht's durchsichtiger? Geht's dümmer?

  15. Brigitte Imb

    Entschuldigung, noch ein OT -

    Ein CDU Mitglied tritt aus der Partei aus, ein anderes macht die Beschimpfungen aus den eigenen Reihen öffentlich.

    Mir scheint es kommt ein wenig Fahrt auf.

    http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sachsen-steffen-heitmann-tritt-aus-cdu-aus-a-1065760.html

    Hier wird der gute Mann, der Rückgrat beweist (gäbe es nur mehr von dieser Sorte) natürlich ins re. Eck gestellt, die "FAZ" schreibt´s besser.

    http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/heitmann-tritt-aus-cdu-aus-scharfe-kritik-an-merkels-fluechtlingspolitik-13944364.html

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2015/12/02/cdu-beschimpft-eigenen-abgeordneten-weil-er-merkels-politik-kritisiert/

    .



    • Undine

      @Brigitte Imb

      Steffen HEITMANN war doch derjenige, der in Stuttgart fragte, als er die vielen Ausländer sah: "Bin ich hier noch zu Hause?"

      Nach dieser durchaus verständlichen Frage war er gebrandmarkt als "Rechter". Mir hat er damals sehr imponiert, weil er noch so "unverbraucht" und gar nicht politisch korrekt verkrüppelt wirkte.

  16. Brigitte Imb

    OT - Faymann möchte keine Politiker die auf der Seite des Volkes sehen. (Wußten wir ohnehin bereits.)

    „Nur um der Bevölkerung zu beweisen, hey, ich bin auch auf eurer Seite, ich will auch weniger Flüchtlinge…“.

    https://www.unzensuriert.at/content/0019374-Faymann-entgleist-und-wirft-der-OeVP-vor-auf-der-Seite-der-Bevoelkerung-stehen-zu



  17. Cotopaxi

    Islamisiert bereits Sprüngli-Lindt den Advent?

    http://www.pi-news.net/2015/12/p493142/

    Bald weiß man nicht mehr, bei wem man einkaufen kann, ohne Dhimmis zu finanzieren-



  18. Josef Maierhofer

    Das Ziel einer Uni sollte es sein, brauchbare bis hervorragende Absolventen zu schaffen, gute Forschungsergebnisse vorzuweisen.

    Das Ziel einer Studentenvertretung sollte das Gleiche sein und zusätzlich noch die kommunikative Unterstützung der Studenten. So war es noch Anfang der 1970-er Jahre, als ich selbst gewählter Studentenvertreter war. Für manche Anliegen bekam ich die ungeteilte Unterstützung des gesamten Fakultätsgremiums und natürlich auch der Studenten.

    Das hat sich mit dem Eindringen des politischen Rußes radikal geändert, die ÖH hat skandiert 'wir wollen nicht studieren' (aber Geld für 'Soziales', sprich 'Homo-Trans- Hinüber'), wir machen Ideologie, etc., alle kennen die Eskapaden rund um die verkommene ÖH. Der normale und strebsame Student will mit diesem Gesindel nichts zu tun haben und bleibt der Wahl fern, das ist schade, damit breitet sich das Politgesindel dort aus und die Medien verbreiten bloß diese Politabsonderungen einer 'ÖH'(A).

    Im letzten Jahrzehnt ist dieses Politgesindel in den Mittelbau und in die Professorenkaste eingedrungen. Seither wird an österreichischen Unis nur mehr 'Blödsinn' verzapft, wie geschrieben, mit (noch) einigen Ausnahmen, aber auch dort ist es bereits so, egal was sie kann, was sie geleistet hat (meist sich geleistet hat), es muss einen Frau sein, wobei jene Frauen, die unpolitisch auf Grund ihrer Leistungen an Positionen gelangt sind vom Quotengesindel beschämt werden.

    Das alles habe ich erkannt, schon im Gymnasium, als in renommierte Schulen linke Direktoren eingeschleust wurden, und habe meine Tochter im Ausland durchgefüttert. Sie hat inzwischen (neben der Arbeit) 3 Studien beendet und sucht sich Ihre Arbeit danach aus, was sie dort bewirken kann für die Gesellschaft, für die Firma und hatte noch nie Jobsorgen, aber dafür eine beachtliche Karriere.

    Die Linken unter den Studenten schreien bloß ich will ein Diplom, ich will Geld, ich will keine Arbeit, ...

    So ist auch das Ranking der Unis inzwischen. Der Gipfel war wohl die Aussage einer Schweizer Studentin, die hier Französisch studieren wollte und niemand konnte Französisch an dem Französischinstitut, so erging es auch einer Freundin von mir aus Deutschland am Spanischinstitut an der Uni Wien. Sie hat dann in USA Spanisch gelernt und ist vor der Pension Uniprofessorin für Englisch und Spanisch gewesen.

    Aber das alles wollen Linke nicht hören, sie wollen bloß die Wohlfühlschule.



  19. zweiblum

    Wer kommt auf die Idee, daß unter 2 Schulabbrechern etwas besser wird? Die Bildungsminister überschlagen sich in Dummheit und Willfährigkeit. Claudia Schmied, mit 4,6Mrd veruntreuten Geldern, kam als erste. Gemma KHG jagen!
    Faymann als Erklärer der EU und der Politik ist so wie man es von einem Schulabbrecher erwartet, Mitterlehner sagt "Ja" dazu. Ich kenne keinen Staatsmann in Europa der schlechter ist.



    • Haider

      Also Alleinvertretungsanspruch auf desaströse Politiker haben wir auch nicht. Denke ich nur an EU-Alkie Junckers, an die bundesdeutsche Glubschaugen-Roth, den Pädophilen Cohn-Bendit etc. usw.

  20. El Capitan

    Was soll man von dieser Regierung erwarten?

    * Abschaffung des humboldtschen Gymnasiums, dem wir zusammen mit unserer guten Lehrlingsausbildung unseren Wohlstand zu verdanken haben,
    * Niedergang unserer Universitäten, die nur noch einen Schatten einstigen Glanzes sind,
    * Öffentlicher Pranger für Unternehmer, die so pauschal schamlos niedergemacht werden, dass sich bei uns kaum noch jemand die Gründung einer Firma zutraut. (Daran ist auch die ÖVP schuld, denn die Investitionen gehen seit den Neunzigerjahren zurück).

    Aufdeckungsjournalist Hofbauer arbeitet angeblich an einem Buch über Nichtmaturant Faymann. Dass Faymann keine reguläre Matura bestanden und somit nur über einen Pflichtschulabschluss verfügt, hat sich ja schon herumgesprochen. Die Jahresberichte seines Gymnasiums sind aus der Nationalbibliothek verschwunden, die Lehrer im Gymnasium Henriettagasse wurden zum Schweigen verpflichtet und der Stadtschulrat schweigt genauso wie die Fake-Maturaschule Nawarski. Herrn Faymanns Löcher im Lebenslauf sind breit wie Scheunentore.

    Mich beschleicht ein ungutes Gefühl. Da rächt sich einer, der es im Leben trotz Schul- und Berufversagens nur mit tatkräftiger Hilfe der Gewerkschaft zum Bundeskanzler geschafft hat. Da müssen alle büßen, die es aus eigener Kraft zu etwas gebracht haben: Matura, Studium, Berufserfahrung, Gründung und Betrieb einer erfolgreichen Firma. Es ist ja bekannt, wes Geistes Kind die Gewerkschaftsfunktionäre sind, aber warum muss die ÖVP beim Herunterreißen Österreichs gar so eilfertig mitmachen?

    Ich möchte wie Kaiser Augustus, der den Verlust von 3 Legionen im Teutoburger Wald lautstark beklagte, ausrufen: Gebt mir meinen Schüssel wieder!



    • kritikos

      Ihr letzter Satz ist drei Mal zu unterstreichen. Denn nach Schüssel gab und gibt es in der ÖVP keinen Politiker mit Wissen um die jeweilige Angelegenheit oder mit Voraussicht oder mit Klugheit (etc, etc.)
      Und Herrn Faymanns Verhalten und Denken ist meiner Ansicht nach weniger von Rache geprägt, sondern vor allem von seiner "Ausbildung". Herr Sinowatz hat neben der Partei, der er "alles verdankte", ein akademisches Studium abgeschlossen. Aber gelernter Taxifahrer ist halt weder fürs Ansehen gut noch bringt es ausreichend Wissen für höhere Aufgaben. Aber man hat ihn gewählt, wer immer der "man" war,

    • Pennpatrik

      Gebt mir meinen Kaiser wieder!
      Mir ist jeder Hochadelige, der mein Eigentum respektiert, beim Hintern lieber als diese "Demokraten", die in Wirklichkeit Straßenräuber sind.

  21. socrates

    O.T. Seit dem Regierungswechsel in Kanada geschehen Zeichen und Wunder! Die Luftwaffe kehrt heim nach Kanada und die Flüchtlinge kehren heim nach Syrien.
    Schon im Krimkrieg und im Opiumkrieg hieß es "Germany to the Front" und Wilhelm II war stolz darauf, daß seine Soldaten für die Interessen der Anderen kämpften und das gratis. Jetzt macht Merkel dieselbe Dummheit.
    Canada begins work to resettle 25,000 Syrians – IOM
    Work to resettle 25,000 Syrian refugees in Canada has begun, the International Organization for Migration (IOM) said Tuesday. A total of 10,000 people are due to depart for their new homes by the end of the year, AFP reported. Processing, including security checks, began at a military base in Jordan’s capital, Amman, on Sunday. New Canadian Prime Minister Justin Trudeau campaigned on the plan to resettle 25,000 people displaced by the four-year civil war in Syria. The idea has come under increasing political fire following the attacks in Paris.



  22. Le Monde

    Sehr geehrter Herr Dr. Unterberger!

    Sie haben noch in den glorreichen Aufzählungen der Leistungen der ÖH den Einsatz dieser für die meist jungen männlichen Masseineinmarschierer vergessen. Auch da ist die ÖH mit Willkommenpaketen ganz vorne dabei!

    Nachdem (noch) jemand mit einem Meister- und Gesellenbrief in der Tasche im Rahmen des dualen Ausbildungsweges alle Chancen in der Wirtschaft hat, sind die meisten Studeinabgänger unbrauchbar. Bei den spitzenqualifizierten Ärzten wandern bereits 40 von 50 ins Ausland ab - der Trend ist auch bei anderen gefragten (konservativen) Fächern so. Also bei jenen Fächern, wo man etwas zustande bringen und leisten muss - und eben dort (auch bei den gestandenen Handwerkern) findet man in der Regel bürgerlich konservative Menschen!



  23. Bob

    Wenn das Studium nicht gratis wäre, sondern gäbe es die Möglichkeit diese Zeit mit einem kostengünstigen Kredit zu finanzieren, den man dann im Berufsleben abstottern kann, würde sich schnell der Spreu vom Weizen trennen.



  24. Ingrid Bittner

    Bei der ÖH ist nicht zu vergessen:
    das Organisieren von Demos und das Finanzieren - wie zuletzt die Busse in Spielberg.
    Das Führen (in die Pleite) von Cafes

    Und das alles mit Beiträgen, die die Eltern selbstverständlich aufzubringen haben.



  25. Politicus1

    Bei der "Lebensqualität" der Unistadt Wien für StudentInnen fehlt mir ein ganz wichtiger Spassfaktor:
    unbegrenzte Möglichkeiten für Demos!
    Mit Unterstützung der ÖH kann der/die Studierende praktisch zu jedem Thema pro oder contra mit oder ohne Gewalt in Wien demonstrieren; und zwar überall, selbst auf der prächtigen Ringstraße.
    Und das ganze mit Polizeischutz, damit die Demonstrationen nur ja nicht von Andersdenkenden gestört werden.
    Gaudeamus igitur!



    • Cotopaxi

      Nicht vergessen darf man auch die lustigen von der ÖH finanzierten Überlandfahrten etwa nach Spielfeld, wo man Spießbürger in ihrem Demonstrationsrecht stört und nebenbei deren Eigentum (Autos) beschädigt.

    • Haider

      Also: Neben Wein, Weib und Gesang noch ein bißchen Antifa-Getue und schon ist man im Ranking ganz vorne. Nur leider im Job ganz hinten. Daher: Anhebung der Mindestsicherung auf Niveau des Gehaltes eines Akademikers nach 25 Dienstjahren und garantierte Politikerpension für Berufsdemonstranten.

  26. Obrist

    Wozu brauchen wir Uniabsolventen, wenn doch nicht einmal Genosse Bundeskanzler einen Schulabschluss vorweisen kann. Um die Ideologie kümmern sich ohnehin DIE Akademiker mit ihren unproduktiven und billigst zu erreichenden Publizistik, Politologie und Soziologieabschlüssen. Ein gebildeter und sich durch seinen Fleiß selbst alimentierender Bevölkerungsanteil wird in marxistischen Regimen als Klassenfeind verfolgt. Damit der Schein eines progressiven Bildungssystems in den Statistiken gewahrt bleibt, werden Handwerksberufe halt akademisiert. Die Masse bleibt bildungsfern und somit unfähig zu eigenständigen weitblickenden (intelligenten) Entscheidungen, also Stimmvieh. Dafür sorgen schon die 'Akademiker' mit ihrer Lügenpropaganda in Systempresse, Rundfunk und letztendlich die Gesamtschule.
    Die klassische Familie als Hort der Herzensbildung und Keimzelle moralischer und intellektueller Hoffnungsträger wird gerade unter dem Jubel einer kulturell und sexuell entgleisten Pseudoelite abgeschafft. Diese Rechnung scheint sichtlich bei der vergangenen wiener Wahl bereits aufgegangen zu sein.



    • Haider

      Ältere Semester - wie ich - erinnern sich bestimmt noch an einen ehemaligen SPÖ-Bundespräsidenten, der immer seine Volkshochschulreife ganz besonders hervorhob. Dabei hatte er wenigstens einen ehrenwerten Beruf - Schriftsetzer. Unser derzeitiger Kanzlerdarsteller, der vor lauter Suche seines Maturazeugnisses völlig vergaß, einen ehrenwerten Beruf zu erlernen, schauspielert uns fachliche Kompetenz vor. Haben Sie schon einmal mehr gelacht?

    • Ichwill (kein Partner)

      zu Haider
      Das war der SPÖ Bürgermeister Jonas, der, als er mit dem Pariser Bürgermeister auf der Jagd war - es kam ein Hirsch auf die Waldlichtung und der Franzose sagte zum Jonas a vous. Der Hirsch verschwand, eine neuer kam, da meinte Jonas zum Franzosen, schau schon wieder ein Vous.

    • Alex K. (kein Partner)

      Bildung und SPÖ - das paßt nicht zusammen obwohl gerade die Roten dauernd von Bildung schwätzen.
      Da wurde der Jungsozialist Gremel nebst anderem auch zur Bildungspolitik befragt. Alles was ihm einfiel war: Jedem Kind sein Tablet! Und der ist jetzt im Wiener Landtagsabgeorneter!
      Das ist nun die geistige Elite des Landes, das Produkt sozialistischer "Bildungspolitik"!

      (im Kurier vom 1.10.2015 stehts geschrieben: Zudem sind ihm Bildung ("Ein Tablet für jedes Schulkind") und die klare Abgrenzung zur FPÖ ein Anliegen)

  27. Brigitte Imb

    Durch eine Änderung an den OECD Kriterien ist Österreich ja beinahe "Akademikerland", aber brauchbar sind diese Akademiker halt nicht. Trotzdem schön, daß sie sich während des Studiums hier wohl fühlen. Für diese Wohlfühlelite zahl´ ich - als Unakademiker(in) - ja gern ein bißerl mehr Steuern. Weil die meisten dieser Akademikerln ohnehin nur die Hälfte meines Gehaltes lukrieren können, wenn überhaupt.

    http://kurier.at/wirtschaft/wirtschaftspolitik/oecd-aendert-statistik-mehr-akademiker-in-oesterreich/165.872.557

    Was wollen wir mit all den Bachelors, den akadem. angehauchten Kindergärtnern und Krankenschwestern, wenn diese vor lauter Pseudoakademikergeschwofel weder Bildung noch eine ordentliche Ausbildung erwerben.



    • Wyatt

      dafür aber erwerben allesamt, eine dem System gefällige, linientreue Einheitsideologie!

  28. Schani

    Motto: Die Freizeit darf durch das Studium nicht beeinträchtigt werden!



    • Brigitte Imb

      Genau! Und falls die Eltern nicht für Wohnung und Flachbildschirm aufkommen können, dann hat diesen Bildungsauftrag, samt Gratisverhütungsmittel, die Allgemeinheit zur Verfügung zu stellen.





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