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Hypo: Der Haupttäter ist gefunden

Auch wenn manche Medien, die früher oft seitenlang über das Themas Hypo geschrieben haben, seltsam klein darüber berichten, auch wenn es der ORF in den Fernsehnachrichten überhaupt verschweigt: Der Hauptschuldige an der für Österreich so schwer belastenden Hypo-Verstaatlichung ist überführt.

Er heißt Werner Faymann. Und die entscheidende Belastung für den Mann kommt von niemand geringerem als Nationalbank-Gouverneur Ewald Nowotny. Dieser hat jetzt enthüllt, dass er sich mit Faymann in der Nacht vor der Verstaatlichung persönlich getroffen hat. Und dass Faymann sich danach zur Verstaatlichung entschlossen hat.

Irgendwie ist das fast tragisch: Da hat der Mann ohne Lebenslauf endlich einmal in seinem Leben eine Entscheidung getroffen. Und dann ist es die falsche gewesen. Es ist eigentlich kein Wunder, dass Faymann seither überhaupt keine Entscheidung mehr zu treffen versucht.

Nowotny lobt seinen Parteichef zwar dafür, dass dieser seine Meinung geteilt hat, dass eine Verstaatlichung richtig wäre: „Ich war beeindruckt.“ Aber das ist irrelevant. Denn die Verantwortung für jene Fehlentscheidung trägt ja nicht die Nationalbank, sondern die Regierung.

Damit wird auch die Rolle von Josef Pröll klarer. Denn vor wenigen Tagen hat ein anderer Zeuge im Hypo-Ausschuss überraschenderweise gesagt, dass der damalige Finanzminister eigentlich dagegen gewesen wäre, dass sich die Republik die marode Bank von Bayern anhängen lässt (nachdem sie zuvor von Kärnten den Bayern angehängt worden war). Aber wie immer ist damals die ÖVP offenbar eingeknickt und hat am Ende sozialdemokratischen Schwachsinn mitgemacht und nach außen dann als eigene Entscheidung verkauft. Damit ist sie selbst voll mitschuldig geworden.

Aber das ist ja ein seit 2008 das einzige ÖVP-intern gültige Gesetz: „Am Schluss geben wir nach.“

Die Partei macht bei jedem Faymann-Unsinn mit: bei jeder neuen Steuerbelastung und jeder neuen bürokratischen Schikane, bei jedem bildungspolitischen Unsinn, bei Steuergeld für ein Haus der Sozialdemokratie (das notdürftig als angebliches „Haus der Geschichte“ getarnt wird), bei mörderischen Budgetdefiziten, beim Ersetzen der privaten Migranten-Schlepper durch staatliche Schlepper wie die ÖBB, bei der Demontage des Bundesheers. Um nur ein paar Dinge zu nennen, die jeden ehemaligen ÖVP-Wähler zur Verzweiflung getrieben haben. Lediglich unter Michael Spindelegger hat die ÖVP ein wenig Widerstand gegen sozialdemokratischen Schwachsinn zu leisten versucht (Aber Spindelegger ist dann halt wieder über katastrophale Personalentscheidungen und seine eigene Kommunikationsschwäche gestolpert).

Zurück zur Hypo: Die Entlarvung des Hauptschuldigen kann freilich nicht vergessen machen, dass mindestens ebenso viel Schuld in den Jahren davor in Kärnten angehäuft worden ist. Durch aberwitzige Haftungen, die ein kleines Bundesland für eine Problembank eingegangen ist. Haupttäter: Jörg Haider und seine Parteigenossen. Mittäter: die lokalen SPÖ- und ÖVP-Abteilungen.

PS: Trotz dieser entscheidenden Nowotny-Aussage vor dem parlamentarischen Hypo-Ausschuss ist der Ausschuss ansonsten alles andere als ein Ruhmesblatt der repräsentativen Demokratie. Es ist nur noch peinlich, wen der Ausschuss jetzt – jetzt! – nach den Gesprächsprotokollen der einstigen Griss-Kommission verlangt. Offenbar haben die Abgeordneten selbst eingesehen, wie unfähig zu einer sachdienlichen und über die tägliche Haxl-Beißerei hinausgehenden Arbeit sie sind, dass ihnen nur noch die einstigen Befragungen durch eine professionelle Richterin weiterhelfen können. Sie sind ja nicht einmal imstande zu bemerken, wenn gerade die entscheidende Beweisaussage stattgefunden hat.

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    14x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 01:11

    War es also tatsächliche eine Notverstaatlichung ohne Not? D.h. waren Österreichs damalige Entscheidungsträger tatsächlich intellektuell völlig überfordert? Und warum schreit kein einziges Medium (außer diesem Blog) auf? Liege ich völlig falsch, wenn mir dabei der Volksspruch "alle ein Bund Hadern" einfällt? Die wahre Katastrophe ist lediglich, daß es bei diesem Desaster um sehr, sehr viel Geld für Österreich geht. Natürlich weiß ich, daß dies für Faymann, Pröll, Novotny et al. kein Thema ist, die sitzen alle im Trockenen!!!

  2. Ausgezeichneter KommentatorBob
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 08:54

    Wie Ewald Novotny Gouverneur der Zentralbank werden konnte, ist mir genauso ein Rätsel, wie ein Taxler Bundeskanzler wird.
    Wenn man unsere Politische Elite so Revue passieren läßt, samt den meisten Abgeordneten und Parteibonzen, sehe ich schwarz für Österreich.

  3. Ausgezeichneter Kommentatorsocrates
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 11:31

    Wenn ein Schulabbrecher gegen echte Akademiker antritt und glaubt schlauer zu sein, dann irrt er. Mangels wissen wendet er das an, was er von der Ideologie der roten Falken zu wissen glaubt und fällt in die Grube, die er anderen gegraben hat. Ein ungelernter, dummer Hilfsarbeiter.
    Die Macht der Medien wird benützt um diesen Holzkopf in höchste Ämter zu bieten, denn er ist von ihnen abhängig und wird beliebig manipuliert. Unter Kreisky wäre er nicht einmal Bürodiener geworden.
    P.S. In einer NMM in Wien werden von 30 Kindern nur 3 nach den zuständigen Regeln beurteilt, die anderen haben Sonderschulstatus.
    P.P.S. In der HTL in Wien können die Schüler keine Grundrechnungsarten. Auf die Frage wie sie zu einem sehr gut in Mathematik gekommen sind, erzählten die Schüler: Der Lehrer rechnet die Schularbeit an der Tafel vor und wir haben abgeschrieben. Recht hat der Lehrer! Er wird doch nicht seinen schlecht bezahlten und schlecht beachteten Beruf riskieren wenn die Behörde meint, daß sie an den Noten erkennt, wer ein guter Lehrer ist. Die Disziplinierungsmaßnahmen gegen Lehrer werden laufend verschärft, gegen Schüler laufend vermindert.
    So erfüllt sich der Traum der Schulabbrecher Faymann und Hundsdorfer.

  4. Ausgezeichneter KommentatorSandwalk
    13x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 07:04

    Geahnt haben wir es ohnehin, dass aber die Sache derart klar zutage kommt, dass Taxler Werner so vorgeführt wird, das hat schon was.
    Irgendwie merken es seine Freunde, dass die SPÖ mit ihm den Bach abgeht.

    Wetten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis aus dem Stadtschulrat die Meldung kommt, dass Werner nicht nur keine reguläre Matura hat, sondern auch nie studiert hat?

    Dass der Mann ohne Lebenslauf nicht mehr haltbar ist, wissen nicht nur die Taxler und Bankkonsulenten. Und wer enttäuscht dabei wieder mal? Die ÖVP. Die könnte dem Spuk ein Ende bereiten, ist aber zu feig dazu.

  5. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 08:15

    Und wie schaut es aus mit Rücktritt von Werner F., dem meistverfluchten Mann Österreichs ?

    Wie schaut es aus mit Konsequenzen bei der SPÖ ? bei der ÖVP ? und vor dem 'Rückkauf' bei der FPÖ ? bei den Grünen, die da mitgestimmt haben ?

    Wie schaut es aus mit dem Rücktritt dieser Versagerregierung ?

    Wie schaut es aus mit der Haftung der agierenden Personen ?

    So was füttern wir Jahrzehnte lang feudal und üppig durch und so was wählen wir als unsere 'Vertreter' ('Zertreter', Täter) !!!!

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 09:06

    Könnte es sein, daß wir alle diesen Faymann unterschätzen?
    Offensichtlich ist er der Entscheider im Hintergrund, während er dem Publikum den tollpatschigen Deppen vorspielt.
    Er hat zwei führende ÖVPler austauschen lassen, nur weil sie seine Politik nicht mittragen wollten. Er hat sich bei der Steuer'reform' mit seinem Programm voll durchgesetzt, die ÖVP mit ihren Anregungen zu Pensionen und Ausgabenkürzung hat nicht einmal die kleinste Kleinigkeit bekommen.
    Er beherrscht den ORF und die meisten Printmedien scheinbar vollständig und kaum jemand wagt es dagegen aufzubegehren. Ein allfälliges Strafrechtsverfahren wurde eingestellt, ohne dem Volk überhaupt eine Begründung zu geben.
    Das ist Macht!

    Es ist zweifelsohne eine Leistung, ein Land Schritt für Schritt in den Sozialismus zu überführen, wenn man nur rund 20% der Österreicher bei der Wahl hinter sich hatte!

  7. Ausgezeichneter KommentatorCamilla
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    04. Dezember 2015 09:17

    Mir ist noch in guter (?) Erinnerung, wie wütend ich war, als ich damals die Nachricht hörte,
    Österreich will die Hypo von den Bayern zurückkaufen.
    Mit meiner, sicher auch damals nicht umfassenden Information war mir klar,
    man solle doch froh sein, die Bank angebracht zu haben und sie doch
    um Gottes willen nicht zurücknehmen!
    Auch die veröffentlichten Ergebnisse der Griss-Kommission waren aufschlußreich.
    War nicht spätestens damals schon alles klar?

die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter Kommentatorgerardiner
    1x Ausgezeichneter Kommentar
    07. Dezember 2015 14:07

    Dieser Schwachkopf namens Faymann agiert, als wäre er Statthalter von Frau Merkel. Und die lässt ihn, weil ihr Gefolge sich bereits merklich lichtet - und dieser Dummkopf, dem NIEMAND die Vollmacht gegeben hat, unser aller Vermögen an irgendwen zu verschenken, der tut so, als dürfte er einfach freihändig darüber verfügen, wenn er hunderttausende "Flüchtlinge" in die Mindestsicherung nimmt ("das drittreichste Land wird doch noch . . . " und ähnlich blödes), noch mehr Unvermittelbare hereinholt - in Wirklichkeit sind das alles SCHULDEN, Herr Taxler, SCHULDEN! Sie sind nur zu blöd, zu blöd, das zu begreifen - weil nämlich derzeit leider keine Wahlen anstehen. Sonst: siehe Frankreich, ja?!


alle Kommentare

  1. daLUPO (kein Partner)
    07. Dezember 2015 14:18

    Ich bezweifle selbst die Haftung!

    Politiker sind Verwalter und nicht Eigentümer. Sie können über den Steuertopf verfügen. Bei den Haftungen, die über den Steuertopf hinaus gehen braucht man auch ein Einverständnis des Bürgen und das ist nicht die Politik sondern der Steuerzahler. Es gibt keine Zustimmung des Bürgen (Steuerzahler). Eine Zustimmung des Verwalters ist zu wenig.

    Die Banken/Kreditgeber haben da bewusst leichtgläubig zugestimmt.

  2. gerardiner (kein Partner)
    07. Dezember 2015 14:07

    Dieser Schwachkopf namens Faymann agiert, als wäre er Statthalter von Frau Merkel. Und die lässt ihn, weil ihr Gefolge sich bereits merklich lichtet - und dieser Dummkopf, dem NIEMAND die Vollmacht gegeben hat, unser aller Vermögen an irgendwen zu verschenken, der tut so, als dürfte er einfach freihändig darüber verfügen, wenn er hunderttausende "Flüchtlinge" in die Mindestsicherung nimmt ("das drittreichste Land wird doch noch . . . " und ähnlich blödes), noch mehr Unvermittelbare hereinholt - in Wirklichkeit sind das alles SCHULDEN, Herr Taxler, SCHULDEN! Sie sind nur zu blöd, zu blöd, das zu begreifen - weil nämlich derzeit leider keine Wahlen anstehen. Sonst: siehe Frankreich, ja?!

  3. Torres (kein Partner)
    06. Dezember 2015 11:11

    Ich weiß ja nicht (offenbar weiß das aber niemand), ob und wieviel wir uns erspart hätten, wäre die Bank nicht von den Bayern gekauft und verstaatlicht worden. Tatsache ist jedenfalls, dass die Haftungen des Landes Kärnten so oder so schlagend geworden wären - die wurden ja weder verkauft noch zurückgekauft.

  4. Guckst Du (kein Partner)
    06. Dezember 2015 10:28

    wirtschaft ist böse, der nowotny war schon auf der wu ein trottel und was immer er sagt ist das gegenteildessen, das dann stimmt.
    nichts neues unter der sonne.
    übrigens hat gerade seine eminenz der schöne born vom schwulen steine auch sein häufchen zum zielpunkt abgesondert und dabei in dieselbe kerbe gekotzt.
    nun wissen es auch die katholen, wirtschaft ist böse und der pfeiffer eine erscheinungsform des teufels.
    fehlt nur noch, dass der feine mann die matura nachmacht und einzelunternehmer wird.

    • Zöbinger (kein Partner)
      06. Dezember 2015 15:36

      Der Nowotny ist auch so ein angepasster Schleimscheißer, der nie eindeutig Stellung bezieht und bei Interviews immer verdächtig hüstelt, wie wenn er sein eben Gesagtes selbst anzweifeln würde.

  5. Weltenwanderer
    04. Dezember 2015 18:06

    Leider sitzen die alle in einen Boot und wissen genau wie schnell sie versinken.
    wenn nur einer mal an das Volk der Österreicher denkt.
    Viele Jahre haben wir für das Land gearbeitet,nun wird es von ahnungslosen Politikern
    verraten.
    Jeder sitzt auf seinen Sessel(pickt).
    Die Gesprächskultur wird immer mieser,der Hass gegen jeden der anderer Meinung ist immer größer

    Uns hat man schon in der Schule gelernt,Gespräche auf Augenhöhe,und Versprechen soll man halten.
    Was sagt man diesen Leuten um sie mal aufzurufen anständig zu reden und vor allen die Wahrheit zu sagen,auch wenn sie unangenehm ist

  6. Undine
    04. Dezember 2015 16:09

    In einer Nacht- und Nebelaktion also hat Nowotny den Faymann davon überzeugt, daß Ö die ehemalige HAA zurückkaufen muß. Haben die beiden damals auch darüber gesprochen, wie teuer dieser unnötige Deal letztendlich sein würde? Wahrscheinlich nicht, denn die Sozis haben immer schon ein sehr eigenwilliges Verständnis, wenn es ums Geld der Steuerzahler geht.

    Jörg Haider war damals sehr froh, die Bank losgeworden zu sein. Sollte Nowotnys Interesse, Haiders geglückten Verkauf rückgängig zu machen, eine parteipolitische Entscheidung gewesen sein, um "Haiders Schuld" zu vergrößern---ganz gleichgültig, um welchen "Preis"?? Die Milliardenkosten, die seit dem Rückkauf entstanden sind, kann man immer ganz locker dem toten Haider in die Schuhe schieben.

    Werden nun Nowotny und Faymann ab jetzt, da man sie als die Schuldigen erkannt hat, auch vom ORF tagtäglich durch den Kakao gezogen?

    • otti
      04. Dezember 2015 17:54

      ".....als Schuldige erkannt hat....."!

      JA GLAUBEN SIE DAS WIRKLICH ????

    • pro veritate (kein Partner)
      06. Dezember 2015 13:54

      Undine schrieb:
      Jörg Haider war damals sehr froh, die Bank losgeworden zu sein. Sollte Nowotnys Interesse, Haiders geglückten Verkauf rückgängig zu machen, eine parteipolitische Entscheidung gewesen sein, um "Haiders Schuld" zu vergrößern---ganz gleichgültig, um welchen "Preis"?? Die Milliardenkosten, die seit dem Rückkauf entstanden sind, kann man immer ganz locker dem toten Haider in die Schuhe schieben. -

      Der Kandidat (die Kandidatin) bekommt 100 Punkte!...

    • gerard (kein Partner)
      08. Dezember 2015 12:52

      Ganz sicher wird jetzt, da der wahre Schuldige an diesem Milliardendesaster bekannt ist, ebendieser Schuldige von Armin Wolf "interviewt", also der öffentlichen Verachtung überantwortet. Das hat die Partei, die ja stets nur Anständigkeit und Rechtschaffenheit zum Ziel hat, so beschlossen. Der Schuldige wird anschließend in einer Lehrwerkstätte für Taxler entsorgt, damit er endlich irgendeinen Berufsabschluß machen kann und nicht dem Steuerzahler auf den Sack fällt. Sein bis auf das Existenzminimum gepfändete Gehalt und später seine ebenfalls gepfändete Pension wird ihn daran erinnern, dass es auch für Politiker so etwas wie Verantwortung gibt. Ironie: Ende. Leider, leider Ironie, man möchte es ihm ja so gönnen.

  7. Tegernseer
    04. Dezember 2015 14:27

    Man macht es sich hier zu leicht "den einen Schuldigen" zu finden. Gewiss, Faymann hatte letztendlich die Verantwortung, aber er hatte und hat (woher auch mit dieser Schulbildung) von der Materie überhaupt keine Ahnung. Vielmehr hat er sich auf seine Berater wie z.B. Prof. Nowotny verlassen, die damit vom eigenen Versagen ablenken wollten. Besonders anzukreiden ist ihm allerdings, dass er die Hypo-Pleite als eine Gelegenheit wahrgenommen hat, um dem politischen Gegner eines auszuwischen und dafür bewußt einen großen Schaden für die Republik herbeiführte (während die ÖVP Leute Pröll, Fekter, Spindelegger zumindest nach aussen hin kollaboriert oder sich doch sehr nobel zurückgehalten haben).

    Was den zweiten Schuldigen Jörg Haider betrifft, so ist die Sachlage eine gänzlich andere: Branchenkenner wussten schon um die Jahrtausendwende, dass die Hypo-Alpe-Adria ein nicht nachhaltiges, riskantes Geschäftsmodell verfolgt und haben entsprechend die Interbanklinien zumindest eingefroren, reduziert oder gänzlich gestrichen. Viele professionelle Marktteilnehmer waren 2007 sehr erstaunt, dass es dem Kärntner Landeshauptmann gelang, diesen maroden Laden an die Bayerische Landesbank zu veräußern. Das Risiko lag nun bei den Bayern! Dafür hätte man die Lindwurmskulptur schleifen und ihm ein goldenes Denkmal errichten können.

    Was ist danach passiert, wer ist schuld an dem Debakel (die dann zusätzlich noch herausgeschundenen Beträge für das Fußballstadion und andere dunkle Geldflüsse sind zwar unappetitlich aber für die Pleiter irrelevant)?

    1. Der Vorstand hat sein riskantes und verlustbringendes Geschäftsmodell weiterverfolgt, geschickt verschleiert (wie bei Lehman) und regelmäßig gesagt, dass alles wunderbar laufe.
    2. Der Aufsichtsrat (dem der Kärntner Landeshauptmann im übrigen nie angehört hat sondern Vertreter von ÖVP, SPÖ und FPÖ) hat dem Vorstand regelmäßig die Entlastung erteilt.
    3. Der Wirtschaftsprüfer befanden regelmäßig alles für ok.
    4. Die Bankaufsicht hat kaum einmal gegen dieses Geschäftsmodell protestiert.
    5. Auch die Nationalbank hatte sich auffällig zurückgehalten.
    6. Der neue Eigentümer mit einer Heerschar interner Revisionisten hat auch nichts Abwegiges an der eingeschlagenen Strategien festgestellt sondern den Vorstand noch darin bestärkt.

    Kurzum, alle waren mit dieser Geschäftsgebarung zufrieden oder haben nicht den Mund aufgemacht. Um dieses so "tolle" Geschäftsmodell weiter ausbauen zu können brauchte man allerdings eine Ausweitung der Landeshaftung. So ein Antrag ist schnell geschrieben (Papier ist ja bekanntermaßen geduldig) und die Geschäftsaussichten werden darin meist als grandios beschrieben. Was blieb dem Kärntner Landeshauptmann auch anderes übrig als den Antrag auf Haftungserhöhung in den Kärntner Landtag einzubringen, dem dann alle wieder unisono zugestimmt haben? Erwartet wirklich im Ernst jemand, er hätte es besser als alle anderen wissen müssen?

  8. Politicus1
    04. Dezember 2015 12:42

    es musste doch von Anfang an jedem klar sein, dass Pröll und Schieder in dieser Sache nichts entschieden, worüber Faymann nicht informiert war.
    Aber, was sollten der Politkerneffe und der Politikersohn schon anderes tun, als dem durch seinen Länderbank-Konsulententätigkeit ausgewiesenen Bankexperten zu folgen?

  9. Ingrid Bittner
    04. Dezember 2015 12:30

    Wenn man so die politischen (Fehl)Entscheidungen der letzten 10 Jahre Revue passieren lässt, gehen alle auf Faymann zurück - und der ist noch immer im Amt??
    Die Frage ist, was hat der Mann, dass er alles verbocken kann und trotzdem am Thron bleibt??? Ist er in Wirklichkeit so stark, dass die anderen kuschen? Sind die anderen so blind, dass sie nichts merken??? Oder ist es ein Mix aus beidem???
    Auf alle Fälle ist es schlecht für Österreich und noch schlechter ist, dass es nicht wieder einen gibt, der sagt, danke, es reicht!!

  10. zweiblum
    04. Dezember 2015 11:49

    Gemma KHG jagen!
    Gemma Haider schimpfen!

  11. socrates
    04. Dezember 2015 11:31

    Wenn ein Schulabbrecher gegen echte Akademiker antritt und glaubt schlauer zu sein, dann irrt er. Mangels wissen wendet er das an, was er von der Ideologie der roten Falken zu wissen glaubt und fällt in die Grube, die er anderen gegraben hat. Ein ungelernter, dummer Hilfsarbeiter.
    Die Macht der Medien wird benützt um diesen Holzkopf in höchste Ämter zu bieten, denn er ist von ihnen abhängig und wird beliebig manipuliert. Unter Kreisky wäre er nicht einmal Bürodiener geworden.
    P.S. In einer NMM in Wien werden von 30 Kindern nur 3 nach den zuständigen Regeln beurteilt, die anderen haben Sonderschulstatus.
    P.P.S. In der HTL in Wien können die Schüler keine Grundrechnungsarten. Auf die Frage wie sie zu einem sehr gut in Mathematik gekommen sind, erzählten die Schüler: Der Lehrer rechnet die Schularbeit an der Tafel vor und wir haben abgeschrieben. Recht hat der Lehrer! Er wird doch nicht seinen schlecht bezahlten und schlecht beachteten Beruf riskieren wenn die Behörde meint, daß sie an den Noten erkennt, wer ein guter Lehrer ist. Die Disziplinierungsmaßnahmen gegen Lehrer werden laufend verschärft, gegen Schüler laufend vermindert.
    So erfüllt sich der Traum der Schulabbrecher Faymann und Hundsdorfer.

    • socrates
      04. Dezember 2015 13:03

      in höchste Ämter zu bieten = ....zu hiefen

    • fewe (kein Partner)
      07. Dezember 2015 04:25

      Das sind ja tolle Aussichten. In 30 Jahren - oder noch früher - ist Österreich auf dem Niveau eines Dritte-Welt-Landes. Dann sind die jetzigen Nutzmenschen, die die Mindestsicherung für die immer größer werdende Edel-Bevölkerung erarbeiten nämlich in Pension. Dann wird man bemerken, dass der Wohlstand nicht an der gegraphishen Position liegt sondern an der Bevölkerung, die hier einst gelebt hatte.

  12. Le Monde
    04. Dezember 2015 10:41

    Welche schulische Ausbildung hat der SJ-Funktionär, der anläßlich des Besuches von Johannes Paul II. in Österreich gegen den Papst ("Ein Glücksfall für die Kirche @Helmut Schmidt) demonstriert hat?

    http://www.bka.gv.at/site/3332/default.aspx

  13. bagaude
    04. Dezember 2015 09:28

    Der nächste politische und intellektuelle Underdog steht zur Wahl als BP der
    Republik - weist eine nahtlose sozialistische Karriere auf und ist als Gewerkschaftsakademiker erste Wahl der"Padei"!!
    An Faymann stört mich nicht so seine fehlende Ausbildung sondern seine impertinente Charakterlosigkeit gegenüber uns Österreichern !Wie die" Faymanns"
    ins Österreicherbild passen ist mir absolut schleierhaft ,der/die passen doch viel eher zum kleinasiatischen Freundeskreis!
    Aber die "Sozialempfänger"-also ,die alles vom Staat ohne entsprechende Leistung
    erhalten,sind die konstante Wählerschaft der" roten Republik "! Der Rest wird dazugekauft - zahlen Eh die Anderen !!

    • socrates
      04. Dezember 2015 12:02

      Wenn ein Entscheidungsträger voll in die Scheiße tritt, fragt man sich in der Privatwirtschaft welchen Hintergrund seine Bildung hat. Ist die Antwort:"Keine" wird er schnell zur Verantwortung gezogen.
      Wie versuchen die Dummen (Muhm&Co) sofort Pfeiffer und Scharnhorst zu belasten und anzuklagen? Das muß auch bei Faymann & Co erlaubt sein.

    • socrates
      04. Dezember 2015 13:01

      Das Tablet bessert immer Worte aus, sorry! Schirnhofer sollte es heißen.

  14. Camilla
    04. Dezember 2015 09:17

    Mir ist noch in guter (?) Erinnerung, wie wütend ich war, als ich damals die Nachricht hörte,
    Österreich will die Hypo von den Bayern zurückkaufen.
    Mit meiner, sicher auch damals nicht umfassenden Information war mir klar,
    man solle doch froh sein, die Bank angebracht zu haben und sie doch
    um Gottes willen nicht zurücknehmen!
    Auch die veröffentlichten Ergebnisse der Griss-Kommission waren aufschlußreich.
    War nicht spätestens damals schon alles klar?

  15. Leopold Trzil
    04. Dezember 2015 09:09

    Interessant wäre nun, was unseren Herrn Bundeskanzler zu dieser Entscheidung bewogen hat. Einsicht? Verantwortungsbewußtsein? Eine politische Vision?

    Und, in Anlehnung an ein ein weises Wort meiner Urgroßmutter: Die ÖVP wenn's nicht gäb und die kleinen Erdäpfeln, hätten die Schweindeln nix zum Fressen.
    (Das ist vielleicht der Grund, warum die EU die Schweinefütterung auf Fertignahrung umgestellt hat.)

  16. dssm
    04. Dezember 2015 09:06

    Könnte es sein, daß wir alle diesen Faymann unterschätzen?
    Offensichtlich ist er der Entscheider im Hintergrund, während er dem Publikum den tollpatschigen Deppen vorspielt.
    Er hat zwei führende ÖVPler austauschen lassen, nur weil sie seine Politik nicht mittragen wollten. Er hat sich bei der Steuer'reform' mit seinem Programm voll durchgesetzt, die ÖVP mit ihren Anregungen zu Pensionen und Ausgabenkürzung hat nicht einmal die kleinste Kleinigkeit bekommen.
    Er beherrscht den ORF und die meisten Printmedien scheinbar vollständig und kaum jemand wagt es dagegen aufzubegehren. Ein allfälliges Strafrechtsverfahren wurde eingestellt, ohne dem Volk überhaupt eine Begründung zu geben.
    Das ist Macht!

    Es ist zweifelsohne eine Leistung, ein Land Schritt für Schritt in den Sozialismus zu überführen, wenn man nur rund 20% der Österreicher bei der Wahl hinter sich hatte!

    • Sandwalk
      04. Dezember 2015 14:03

      Was die Medien betrifft, so werden die von Legionen von Soziologen, Politologen und Publizisten gestaltet. Nutzlose Berufe im Grunde.

      Die wahre Macht in Österreich liegt in der Hand von ein paar Gewerkschaftsbonzen. Faymann ist nur ihre Marionette.

      Wie gesagt: Die ÖVP könnte dem Spuk sofort ein Ende machen, aber dazu bräuchte man Cojones und weniger Angst vor allem und jedem.

    • dssm
      04. Dezember 2015 14:36

      Ich sehe es nicht so einfach.
      Faymann war bei seiner Medienbestechungsgeschichte so schuldig wie man nur schuld sein kann. Wer hat die Kraft um den Staatsanwalt zu klarem Amtsmissbrauch aufzufordern? Wer hat die Kraft um danach keine Begründung zu liefern? Die ganze Presse ist ruhig zu dem Thema, trotz eines klaren Versprechens!

      Denn wäre Faymann unschuldig, so hätte er längst eine Klage gegen unseren Herrn AU erwirkt, um seine Reputation wieder herzustellen.

      Ein ähnliches Muster ist auch bei Hundstorfer sichtbar. Der wäre als stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates der BAWAG noch vor dem Herrn Generaldirektor einsitzen gegangen. Aber er ist ja nur daneben gesessen, womit er eine strafbare Handlung zugibt! Ein Normalsterblicher würde für so eine freche Ansage wohl eher eine Strafverschärfung bekommen und für ein paar Jährchen Gefängnisluft atmen.

      Oder Claudia Schmied, Vorstand einer Pleitebank, wo es ein sehr dubioses Refinanzierungsmodell gab und nicht einmal eine Anklage, das stinkt zum Himmel.

    • Camilla
      04. Dezember 2015 17:01

      Was Sie schreiben, hat eine Menge für sich.
      In dieser Form hab ich - ich sage es ehrlich - noch nicht nachgedacht.
      Obwohl wir uns schon öfter gewundert haben,
      wie ihm diverses gelingt.

    • otti
      04. Dezember 2015 18:00

      !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

    • fewe (kein Partner)
      07. Dezember 2015 04:18

      Ich denke, dass das für weite Teile der Regierung so gilt. Die wissen genau was sie tun resp. zu tun haben. Die spielen uns das Bemühen-und-nicht-Gelingen - reif für den Iflandring - vor.

      Das Ziel scheint leider zu sein, Österreich mit neuer Bevölkerung und neuer Kultur neu zu gestalten. Für den Neubeginn muss Österreich anständig an die Wand gefahren werden und Chaos veranstaltet werden. Das tun sie jedenfalls und das scheint zu gelingen.

      Das ist aber nicht ganz der Geist der Verfassung und noch weniger das, was die Bevölkerung von einer Regierung in einer Demokratie erwartet.

  17. Bob
    04. Dezember 2015 08:54

    Wie Ewald Novotny Gouverneur der Zentralbank werden konnte, ist mir genauso ein Rätsel, wie ein Taxler Bundeskanzler wird.
    Wenn man unsere Politische Elite so Revue passieren läßt, samt den meisten Abgeordneten und Parteibonzen, sehe ich schwarz für Österreich.

    • pro veritate (kein Partner)
      06. Dezember 2015 12:46

      Das Rätsel, warum offenbar immer wieder "Böcke zu Gärtnern gemacht" werden, lässt für mich als Außenstehenden folgende Rückschlüsse zu:
      1) Es könnte mangels geeigneter besser Leute ein "Verlegenheitskandidat" genommen worden sein. Das erscheint aber als "Hauptargument" etwas zu gering zu sein. -
      2) Ein Kandidat, der den Wünschen der "Fädenzieher hinter den Kulissen" entsprechend eine willige und brauchbare "Marionette" abgibt, dürfte auf alle Fälle erwünscht sein. Welche Eigenschaften bzw. Dispositionen müsste dieser mitbringen?
      Alles andere als Unabhängigkeit in erster Linie: Im Denken, wirtschaftlich usw.
      Erpressbarkeit (z. B. wegen eines objektiv gesehen "durchleuchtungswürdigen" Lebenslaufes) käme dem "System" natürlich am weitesten entgegen! Dass es solche Fälle tatsächlich gibt, wissen wir schon lange!
      Aus diesem Blickpunkt heraus wird auch die sog. "Negativauslese nach oben" - wie es jemand einmal treffend formuliert hat - verständlich. Der "kleine" Staatsbürger geht ja im Normalfall davon aus, dass sich ein Bewerber um ein hohes Amt auch entsprechend qualifiziert hat. Aber wie solche "Qualitäten" de facto nicht selten aussehen, habe ich ja gerade darzustellen versucht. -
      Bei aller - auch zu recht geäußerten - Kritik etwa an Jörg Haider darf Folgendes festgehalten werden: Er besaß jedenfalls soviel Unabhängigkeit und auch Mut, Dinge beim Namen zu nennen, die kaum jemand in einer solchen Position zu sagen gewagt hätte, sodass er für gewisse kreise einfach zu gefährlich wurde...

    • Specht (kein Partner)
      06. Dezember 2015 16:17

      Die Vergabe von Spitzenpositionen in der Regierung und Staat wurde im Fall Nowotny, wie vermutlich auch anderen Fällen, schon sehr sehr früh beschlossen. Zwar dachte man zuerst daran es könnte der Finanzminister sein, dafür war er aber doch nicht optimal. Novotny war noch recht jung als die Partei seinen Werdegang plante.

    • Kaffka (keine Partnerin) (kein Partner)
      08. Dezember 2015 14:35

      Bob
      04. Dezember 2015 08:54

      Ich sehe nicht schwarz.
      Ich sehe eher blau!!

  18. Josef Maierhofer
    04. Dezember 2015 08:15

    Und wie schaut es aus mit Rücktritt von Werner F., dem meistverfluchten Mann Österreichs ?

    Wie schaut es aus mit Konsequenzen bei der SPÖ ? bei der ÖVP ? und vor dem 'Rückkauf' bei der FPÖ ? bei den Grünen, die da mitgestimmt haben ?

    Wie schaut es aus mit dem Rücktritt dieser Versagerregierung ?

    Wie schaut es aus mit der Haftung der agierenden Personen ?

    So was füttern wir Jahrzehnte lang feudal und üppig durch und so was wählen wir als unsere 'Vertreter' ('Zertreter', Täter) !!!!

  19. Erich Bauer
    04. Dezember 2015 07:52

    Tut mir leid, aber bei diesem Artikel schlägt mAn. schon eine etwas "billige" Anti-Faymann-Propaganda durch...

    Dass es im Vorfeld der Entscheidung Beratungen gab, sollte ja außer Frage stehen. Und Berater Novotny - ein Volkswirt - kann man ja nicht so ohne weiteres - auch nicht von Regierungsseite - die "Kompetenz" absprechen und mit einer wegwerfenden Handbewegung wegwischen..

    Warum dieser "Berater" das "Europa-Argument" ins Spiel brachte, welches dann letztlich die schlagende "Entscheidungshilfe" gewesen sein mag, wäre vielleicht sehr zu hinterfragen... Denn, nach den Aussagen Nowotnys, "habe er Faymann sagen müssen, dass ein Konkurs negative gesamtwirtschaftliche Auswirkungen mit sich bringen würde - für ganz EUROPA."

    Ob diese kolportierte Aussage so stimmt, lässt sich derzeit nicht feststellen, da diese Meldung vom Staatsmedium ORF ausgesendet wird... Also, alles mit Vorbehalt.

    • Gandalf
      04. Dezember 2015 09:50

      Ich kenne E. Nowotny seit seiner (und meiner) Schulzeit. Ein netter Mensch. Was seine Qualifikation als Volkswirt und als Berater des Bundeskanzlers betrifft: Sie kennen ja die Geschichte von dem Einäugigen und den/dem Blinden?

    • Erich Bauer
      04. Dezember 2015 10:26

      Ich fürchte nur, er unterscheidet sich auch von seinen, in höchsten Kreisen anerkannten, "kanonisierten" Volkswirt-Kollegen nicht sehr...

    • F.V. (kein Partner)
      06. Dezember 2015 10:27

      Herr Bauer,

      ihr Einwand erfolgte sehr zu recht. Mich wundert auch, daß es der Kommune nicht langsam langweilig wird die Nicht-Taten und Unbildung eines Kanzlerdarstellers immer wieder rauf und runter zu deklinieren, als hätten diese Schwätzer begründeten Anlaß anzunehmen, daß sich die Kommune dies auch nach tausendfacher Wiederholung immer noch nicht gemerkt haben könnte.

      In dieser ewigen Litanei ist mir nur aufgefallen, daß der Neffe Finanzminister sozusagen zu exkulpieren versucht wurde. Allerdings ist mir noch erinnerlich, daß man seinerzeit munkelte, daß Pröll mit der Verstaatlichung der HAA vor allem der Raiffeisen-Bank den Kopf aus der Schlinge zu retten hatte, die hier angeblich tief – mit Milliarden - mit drinnen steckte.

      Davon ist hier nicht mehr die Rede, oder ich hab´s übersehen.

      Der weitere Hinweis auf die kanonisierten Volkswirte-Vertreter trifft ebenfalls ins Schwarze. Man denke nur an den Experten des Wifo, Aiginger. Selbiges kann man auch von deutschen Wirtschafts-Weisen sagen, die lediglich die „Politik“ des Merkels akademisch behübschen. Hier hob sich nur Sinn ab, sozusagen als Rufer in der Wüste.

    • AppolloniO (kein Partner)
      06. Dezember 2015 10:49

      @Gandalf:
      nicht zu vergesen den Dritten im Bunde: AK-Direktor Muhm!
      Jetzt ist das Trio Infernalis Oeconomicae komplett.

      Wer lässt solche Leute hochkommen?

    • Specht (kein Partner)
      06. Dezember 2015 16:22

      Es war auchNovotny, der als es schon Feuer am Dach war, nichts Beunruhigendes an der Bank fand.

  20. brechstange
    04. Dezember 2015 07:35

    Auch die Zustimmung, dass die Griechen unbegrenzt Geld bekommen, ist vordergründig Faymanns Entscheidung. Er ist eine Marionette. Dafür reicht keine Ausbildung, ist sogar willkommen.

  21. Sandwalk
    04. Dezember 2015 07:04

    Geahnt haben wir es ohnehin, dass aber die Sache derart klar zutage kommt, dass Taxler Werner so vorgeführt wird, das hat schon was.
    Irgendwie merken es seine Freunde, dass die SPÖ mit ihm den Bach abgeht.

    Wetten, dass es nur noch eine Frage der Zeit ist, bis aus dem Stadtschulrat die Meldung kommt, dass Werner nicht nur keine reguläre Matura hat, sondern auch nie studiert hat?

    Dass der Mann ohne Lebenslauf nicht mehr haltbar ist, wissen nicht nur die Taxler und Bankkonsulenten. Und wer enttäuscht dabei wieder mal? Die ÖVP. Die könnte dem Spuk ein Ende bereiten, ist aber zu feig dazu.

    • M.S.
      05. Dezember 2015 12:15

      @Sandwalk

      Die ÖVP trifft an dem katastrophalen Zustand dieser Republik mindestens die gleiche Schuld wie die SPÖ, denn sie hat verabsäumt- aus welchen Gründen immer- die für das Land und die Partei verheerende Koalition rechtzeitig aufzukündigen. Diese Verantwortung kann ihr niemand abnehmen. Mitgefangen ist mitgehangen.

  22. kritikos
    04. Dezember 2015 01:48

    Nach dieser Aussage von E. Nowotny ist es klar, wer für die Verstaatlichung der Hypo zur Verantwortung zu ziehen wäre. Er wird es sicher nicht.
    Aber wer hat ihn beraten? Der Herr Nowotny. AU geht auf diese Machelojke nicht ein. Nur: Weiß es ein Notenbankchef nicht besser zu beurteilen, was in diesem Fall klug wäre als ein nur im Geldverteilen geübter Herr Feymann. Meiner Ansicht nach ist auch er unter die Hauptschuldigen zu reihen, an 2. Stelle. Bei der Hypo-Sache gibt es so viele Häupter, so wie das Viech in der griechischen Mythologie. Nur fehlt der Held, der das Monster umbringt.

  23. Haider
    04. Dezember 2015 01:11

    War es also tatsächliche eine Notverstaatlichung ohne Not? D.h. waren Österreichs damalige Entscheidungsträger tatsächlich intellektuell völlig überfordert? Und warum schreit kein einziges Medium (außer diesem Blog) auf? Liege ich völlig falsch, wenn mir dabei der Volksspruch "alle ein Bund Hadern" einfällt? Die wahre Katastrophe ist lediglich, daß es bei diesem Desaster um sehr, sehr viel Geld für Österreich geht. Natürlich weiß ich, daß dies für Faymann, Pröll, Novotny et al. kein Thema ist, die sitzen alle im Trockenen!!!

    • Josef Maierhofer
      04. Dezember 2015 13:54

      @ Haider

      Ich denke die sonstigen Fehlleistungen, Flüchtlingsanbetung, Budget'disziplin', Heeresabschaffung, Polizeiabschaffung, Förderwahn. Gleichheitswahn, Bildungsauflösung, Frauenwahn, etc. haben schon und werden teilweise erst noch viel mehr zerstören und kaputtmachen, auch an Geld.

    • pro veritate (kein Partner)
      09. Dezember 2015 07:30

      Hinweis: Man möge sich einmal "zu Gemüte führen", was namhafte, unabhängige Finanzfachleute (Günter Robol, Prof. Dr. Heinrich Wohlmeier u. a. - siehe entsprechende Videobeiträge)) zur "alternativlosen" Notverstaatlichung zu sagen haben, wie es sich etwa mit den diversen Haftungen tatsächlich verhält usw. Vor allem war es wieder einmal die berühmt-berüchtigte Frage "Cui bono?", die bei dieser Causa zu den maßgeblichen "Interessenten" führte. - Der Bundeskanzler ist natürlich als namhafter "Mitspieler" zu bezeichnen, aber die wirklichen "Fädenzieher" saßen/sitzen "hinter den Kulissen". - Man sollte grundsätzlich die "Macht" diverser Politiker nicht zu hoch einschätzen, denn auch ein "Hauptdarsteller" in einem Theaterstück muss sich an die Vorgaben der Regieführung halten. (Jörg Haider wollte dies aber nicht mehr...) Es handelt sich hier bekanntlich vor allem um jene Kreise, denen als maßgebliches Vehikel zur Macht größere Mengen eines Tauschmittels zur Verfügung stehen. Und wer dies etwa in Österreich ist, weiß so ziemlich jeder...





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