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Die Gemeindewohnung und die Munition

Ein Mann hat eine Tonne Munition in seiner Wohnung gelagert. Eine g'schmackige Story für den Boulevard. Ob das auch eine strafbare Tat ist, werden noch die Gerichte klären. Für die Allgemeinheit aber viel relevanter ist eine ganz andere Tatsache.

Der Mann hat nämlich als Lager für Waffen und Munition eine Gemeindewohnung verwendet. Gewohnt hat er hingegen anderswo. Und das zeigt einmal mehr, wie sehr Gemeindewohnungen, die ja aus den Steuern aller anderen Bürger finanziert worden sind, heute missbräuchlich verwendet werden. Selbst wenn die Mieter einst Sozialfälle gewesen sein mögen, sind es viele heute nicht mehr.

Es sind Politiker und Funktionäre mit dem richtigen Parteibuch. Es sind Menschen, die sich längst eine andere, repräsentativere Wohnung angeschafft haben. Es sind Menschen, die diese Wohnung heimlich untervermietet haben. Es sind Menschen, die seit vielen Jahren bei einem neuen Partner eingezogen sind.

Aber gezahlt hat immer die Allgemeinheit für ihre Wohnungen. Gleichzeitig steigt die Wohnungsnot für junge Familien gerade in Wien dramatisch an. Angesichts der marktwidrigen Mietregulierung werden viel zu wenig private Wohnmietshäuser gebaut (jeder Bauherr bevorzugt logischerweise den Bau von Büroeinheiten). Gar nicht zu reden von der Dramatik der allein heuer 85.000 in Österreich neu aufgenommenen „Flüchtlinge“, von denen die große Mehrheit nach Asylerhalt sofort nach Wien zieht.

Aber die Rathausbonzen lehnen (ähnlich wie bei den islamischen Kindergärten) jede genauere Kontrolle der Gemeindebauten ab. Sie schwätzen davon, dass sonst die soziale „Durchmischung“ verloren ginge. So verteidigen sie halt mit den billigsten Tricks bis zum letzten die Privilegien einiger Profiteure auf Kosten der Allgemeinheit…

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorDoppeladler
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2015 08:09

    Anstelle einer großen Neubauoffensive von Gemeindewohnungen durch die Stadt Wien, würde es reichen die Rechtmäßigkeit der Nutzung der bestehenden zu kontrollieren. Mit einem Schlag wären wahrscheinlich zigtausend Wohnungen für sozial Bedürftige verfügbar.

  2. Ausgezeichneter KommentatorDas Pingerle
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2015 09:27

    Die "soziale Durchmischung" wird schon bald die einzige Rechtfertigung für einheimische Familien sein, als Quoten-Ösis eine Gemeindewohnung zu bekommen. Daran sollten wir vielleicht doch nicht rütteln.

  3. Ausgezeichneter KommentatorPoliticus1
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2015 09:02

    Wie sagte mir ein Freund vor vielen Jahren:
    Sei froh, dass sich die Roten um die Gemeidnewohnungen reißen - sonst müssten am Ende noch wir dort wohnen ...

    Erfreulich übrigens, dass niemand einen zeitgeschichtlichen Bezug zu Waffenlagern in Gemeindebauten herstellte, z.B. zum Floridsdorfer Schlingerhof ...

  4. Ausgezeichneter Kommentatorkritikos
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2015 01:21

    Der Filz in der Wiener Rathauspolitik ist so dicht gewebt, eben verfilzt, dass da wohl auch Hr. Strache nicht so bald zum Erfolg beim Entfilzen käme. Noch dazu, wo er die (rote) Beamtenschaft unbehelligt lassen will. Interessant, wenn auch nicht wirklich hilfreich, wäre ein vielschichtiger Vergleich von Landeshauptstädten, etwa Berlin. Ist der Filz ein sine qua non der Metropolen? Irgendwie würde mich das trösten, wenn es so wäre.
    N.b.: Die seltsame Handlungsweise bei den Gemeindewohnungen ist uralt, sie übt sich halt nur in neuen Nuancen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorUndine
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2015 14:02

    Wenn eine mit Steuergeldern subventionierte preisgünstige Gemeinde-Wohnung nicht im Sinne des Steuerzahlers verwendet wird, muß eine Überprüfung der Legalität der Nutzung sichergestellt sein! Das kann doch nicht so schwer sein---der Staat kontrolliert doch schon beinahe alles, was seine Untertanen so tun und lassen.

    Wenn jemand behauptet---nur um ein Beispiel zu nennen!---nicht alles sei in der NS-Zeit schlecht gewesen, kann er mit Sicherheit damit rechnen, daß er sehr große Unannehmlichkeiten kriegt bis hin zur Gefängnisstrafe (Ö hat---verglichen mit der Einwohnerzahl---mehr politische (natürlich nur "rechte"!) Gefangene als China.

    Wenn jemand seine billige, vom Steuerzahler subventionierte Gemeindebau-Wohnung zweckentfremdet, also etwa heimlich untervermietet, Cannabis-Pflanzen züchtet oder als Munitionslager nützt, das, wenn's blöd hergeht, zu einer gewaltigen Explosion mit Toten führen könnte, kann er damit rechnen, daß ihm nicht viel passiert---wenn das Munitionslager einem in Ö heiligen Ausländer gehören sollte, passiert dem überhaupt nichts (wegen der Tradition!)

    Warum wird nicht in regelmäßigen Abständen überprüft, ob die geförderten Gemeindebau-Wohnungen auch rechtmäßig bewohnt werden. Es wäre eine Selbstverständlichkeit. Wer auf diesem Umweg "Geld geschenkt" bekommt, muß auch die Pflichten mögen.

  6. Ausgezeichneter KommentatorBob
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2015 14:08

    Eine Bekannte hat ihre Gemeindewohnung vor Jahren aufgegeben. Die Wohnung steht jetzt seit Jahren leer, angeblich zum renovieren. Asylanten können ja nicht selbst für Ihre Wohnung sorgen.

  7. Ausgezeichneter Kommentatormachmuss verschiebnix
    5x Ausgezeichneter Kommentar
    21. Dezember 2015 12:52

    ... und wie wurde das entdeckt - wollte sich das Bundesheer was bei ihm ausborgen ? [kicher]


alle Kommentare

  1. fewe (kein Partner)
    23. Dezember 2015 16:07

    Das mit der Durchmischung ist aber schon eine nicht so schlechtes Argument. Die Mieten in Gemeindebauwohnungen sind eher hoch. Und was die Nicht-Sozialfälle ständig mitzubezahlen haben. Eine Gemeindebauwohnung ist eher teurer als eine normale Mietwohnung. Die Allgemeinheit kommt für das Errichten der Wohnhäuser auf, aber ich denke das müsste ein gutes Geschäft sein.

    Ich kenne jemanden, die hatten vor etwa 40 Jahren eine damals neu gebaute Wohnug in der Per-Albin-Hanson-Siedlung bezogen. Der zu bezahlende Baukostenzuschuss war damals 270.000 ATS. Für das dreifache davon hätte man damals eine Eigentumswohnung bekommen.

    Dass aber Wohnungen nicht benutzt werden, darf freilich nicht sein.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    23. Dezember 2015 11:41

    Ja, und dann noch keine Wohnungen durch die Gemeinde errichten sondern bezuschussen! Dann könnte man das 10fache bauen. Zusammen mit Doppeladlers Vorschlag käme es zu einer Wohnungsschwemmme. Uiiii. man mag es sich gar nicht vorstellen: plötzlich würden die Mieten nicht mehr steigen.

    • fewe (kein Partner)
      23. Dezember 2015 16:09

      Die Mieten steigen doch eh nicht. Das, was steigt sind die Betriebskosten und zwar enorm, wegen der exorbitant teuren Müllabfuhr, Wasser und bald auch Grundsteuern.

    • AppolloniO (kein Partner)
      24. Dezember 2015 11:46

      FEWE ich bin überredet, nein überzeugt. Das Problem aber ist, dass Erhöhungen der Miete von sagen wir 4% überall als Skandal angeprangert wird, die von der Gemeinde verursachten vielfachen Erhöhungen der Nebenkosten kaum Erwähnung finden.
      Die Trommler sind: Rot, Grün. Halb-Schwarz und leider auch Blau. Dazu kommen 90% aller Presseorgane und wie immer als Leader der unheiligen Allianz
      der ORF.

  3. Torres (kein Partner)
    23. Dezember 2015 10:17

    Ich bin nicht so sicher, ob eine genaue Kontrolle der Gemeindewohnungen so positiv wäre. Ich nehme wohl an, dass die Wohnungen, die dann frei werden, sofort mit sogenannten Flüchtlingen besetzt würden. Da haben die anderen Bewohner sicherlich den Pilz oder andere Korruptionisten bzw. nicht belegte Wohnungen viel lieber in ihren Wohnblocks.

  4. Susanne
    21. Dezember 2015 22:11

    Die Vergabe der Wiener Gemeindewohnungen war seit 1945 immer schon eine fragwürdige Sache. Seit aber auch später zugewanderte Türken und Balkanesen bevorzugt und viele Hauswartsposten eingespart wurden, ist alles noch viel undurchsichtiger geworden. Ich höre von Wohnungen, die lange Zeit leer stehen und andererseits solche, welche inoffiziell untervermietet werden bzw. nur als sog. "Zweitwohnung in Wien" (zwar als Hauptwohnsitz, obwohl die Familie die meiste Zeit ausserhalb von Wien wohnt) benützt wird.

  5. Bob
    21. Dezember 2015 14:08

    Eine Bekannte hat ihre Gemeindewohnung vor Jahren aufgegeben. Die Wohnung steht jetzt seit Jahren leer, angeblich zum renovieren. Asylanten können ja nicht selbst für Ihre Wohnung sorgen.

  6. Undine
    21. Dezember 2015 14:02

    Wenn eine mit Steuergeldern subventionierte preisgünstige Gemeinde-Wohnung nicht im Sinne des Steuerzahlers verwendet wird, muß eine Überprüfung der Legalität der Nutzung sichergestellt sein! Das kann doch nicht so schwer sein---der Staat kontrolliert doch schon beinahe alles, was seine Untertanen so tun und lassen.

    Wenn jemand behauptet---nur um ein Beispiel zu nennen!---nicht alles sei in der NS-Zeit schlecht gewesen, kann er mit Sicherheit damit rechnen, daß er sehr große Unannehmlichkeiten kriegt bis hin zur Gefängnisstrafe (Ö hat---verglichen mit der Einwohnerzahl---mehr politische (natürlich nur "rechte"!) Gefangene als China.

    Wenn jemand seine billige, vom Steuerzahler subventionierte Gemeindebau-Wohnung zweckentfremdet, also etwa heimlich untervermietet, Cannabis-Pflanzen züchtet oder als Munitionslager nützt, das, wenn's blöd hergeht, zu einer gewaltigen Explosion mit Toten führen könnte, kann er damit rechnen, daß ihm nicht viel passiert---wenn das Munitionslager einem in Ö heiligen Ausländer gehören sollte, passiert dem überhaupt nichts (wegen der Tradition!)

    Warum wird nicht in regelmäßigen Abständen überprüft, ob die geförderten Gemeindebau-Wohnungen auch rechtmäßig bewohnt werden. Es wäre eine Selbstverständlichkeit. Wer auf diesem Umweg "Geld geschenkt" bekommt, muß auch die Pflichten mögen.

  7. machmuss verschiebnix
    21. Dezember 2015 12:52

    ... und wie wurde das entdeckt - wollte sich das Bundesheer was bei ihm ausborgen ? [kicher]

  8. Josef Maierhofer
    21. Dezember 2015 12:13

    Auch diese Tatsache ist sehr vielen Wienern bekannt.

    Das Problem ist das 'Haberertum' in den sozialistischen Parteien Österreichs ohne Ausnahme, nämlich die Parteibuchwirtschaft, die in das gesamte Wiener und österreichische Leben hineinreicht.

    Reden wir über direkte Demokratie, aber reden wir ja nicht über Privilegien und Steuergeldmissbrauch, die alle beide ausschließlich in den Parteien samt Klientel angesiedelt sind und in Wien ganz besonders in der sozialistischen Partei und bei den Grünen, die noch dazu durch politische Gesetzesauflagen und politisches 'Mobben' und 'Hetzen' gegen Privatvermieter dafür sorgen, dass niemand mehr privat Wohnungen baut trotz schwerster Wohnungsnot.

    Das stellt die Wähler vor die Verantwortungsfrage. Bin ich moralisch kriminell und nehme ich zufolge Parteibuch, was mir nicht zusteht, oder habe ich Moral und Anstand genug, die Eigenverantwortung zu tragen. Das 'schweinische' Ergebnis von Wien kennen wir ja, es siegt immer wieder die Selbstbedienung, also auf Deutsch, wer mir eine Gemeindewohnung bietet, bekommt meine Stimme, wer mir meine Privilegien illegal lässt, bekommt meine Stimme, das klassische Klientelverhalten.

    Ja, richtig, eine Kontrolle auf Rechtmäßigkeit des Bewohnens gemeindeeigener Sozialwohnungen sollte regelmäßig (etwa alle 3 Jahre) durchgeführt werden.

    Da geht der Ball nun wieder an die politische Partei, die das natürlich in der Stadtregierung beschließen müsste, in Wien wäre das derzeit Rot-Grün. Die aber sind damit beschäftig, alle ihre 'repräsentativen' Skandale, Korruptionen, Selbstbedienungen, Privilegien 'unter dem Teppich gekehrt zu halten', angefangen vom Wilhelminenberg über Lainz, Steinhof, bis hin zu den 'geförderten' Vorfeldorganisationen (denen die Drecksarbeit überlassen wird gegen Geld), etc., etc.

    Alles zusammen ergibt für Wien derzeit, unter Eibeziehung der Gemeindebetriebe etwa 15 Milliarden Euro Gesamtschulden, also pro Wiener Bewohner etwa 7 500,- Euro und pro Familie mit 2 Kindern etwa 30 000,- Euro oder, unter Berücksichtigung der Tatsache, dass in Wien nur etwa 40% überhaupt Arbeit hat und 15% der Wiener soviel verdienen, dass sie nennenswert Steuer zahlen, pro Arbeitenden und gut Verdienenden Wiener bereits ein Schuldenberg von über 100 000,- Euro zu stemmen ist.

    Das aber sind alleine die Schulden der Wiener allein, kommen noch die des Bundes dazu. Die politische 'Elite' wirft das Geld beim offenen Scheunentor hinaus, betrachtet man noch die 'Flüchtlings'-Politik dazu.

  9. Das Pingerle
    21. Dezember 2015 09:27

    Die "soziale Durchmischung" wird schon bald die einzige Rechtfertigung für einheimische Familien sein, als Quoten-Ösis eine Gemeindewohnung zu bekommen. Daran sollten wir vielleicht doch nicht rütteln.

  10. Politicus1
    21. Dezember 2015 09:02

    Wie sagte mir ein Freund vor vielen Jahren:
    Sei froh, dass sich die Roten um die Gemeidnewohnungen reißen - sonst müssten am Ende noch wir dort wohnen ...

    Erfreulich übrigens, dass niemand einen zeitgeschichtlichen Bezug zu Waffenlagern in Gemeindebauten herstellte, z.B. zum Floridsdorfer Schlingerhof ...

  11. Doppeladler
    21. Dezember 2015 08:09

    Anstelle einer großen Neubauoffensive von Gemeindewohnungen durch die Stadt Wien, würde es reichen die Rechtmäßigkeit der Nutzung der bestehenden zu kontrollieren. Mit einem Schlag wären wahrscheinlich zigtausend Wohnungen für sozial Bedürftige verfügbar.

  12. kritikos
    21. Dezember 2015 01:21

    Der Filz in der Wiener Rathauspolitik ist so dicht gewebt, eben verfilzt, dass da wohl auch Hr. Strache nicht so bald zum Erfolg beim Entfilzen käme. Noch dazu, wo er die (rote) Beamtenschaft unbehelligt lassen will. Interessant, wenn auch nicht wirklich hilfreich, wäre ein vielschichtiger Vergleich von Landeshauptstädten, etwa Berlin. Ist der Filz ein sine qua non der Metropolen? Irgendwie würde mich das trösten, wenn es so wäre.
    N.b.: Die seltsame Handlungsweise bei den Gemeindewohnungen ist uralt, sie übt sich halt nur in neuen Nuancen.





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