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Der Bankentod, nächster Akt

Die Bank Austria ist nicht gerettet. Wahr ist vielmehr, dass ihre Mutter Unicredit niemanden gefunden hat, der ihr das ertraglose Kleingeschäft abnimmt, also das Geschäft mit allen Normalverbrauchern. Nur deswegen bleibt das Kleingeschäft halt doch bei der Bank Austria. Das schreiben nur viele Medien nicht, weil die Bank Austria mit allen abhängigen Töchtern  noch immer einer der größten Inserenten ist.

An Stelle des Verkaufs wird nun ein brutaler Sparkurs einsetzen. Zahllose Filialen werden geschlossen. Viele Mitarbeiter werden ihren Job verlieren. Und offenbar hat die Gewerkschaft auch schon zugestimmt, dass die Angestellten ihre fetten Firmenpensionsansprüche verlieren (die allerdings immer schon eine Provokation waren).

Freilich: In Wahrheit darf man weder der Bank Austria noch der Unicredit allzu große Vorwürfe machen. Es war vor allem die Politik, die das klassische Bankgeschäft weitgehend ruiniert hat. Die der EZB, die der einzelnen Länder und die der EU. Was auch zunehmend zum Schaden für die Wirtschaft wird.

  • Spareinlagen machen keinen Sinn, weil es keine Zinsen für Einlagen gibt. Und weil die Banken eh gratis Geld von der Europäischen Zentralbank bekommen.  
  • Jede Bank muss soviel Geld für Kontrollen, Berichte und Betreuung der immer mehr werdenden nationalen und europäischen Aufseher ausgeben, dass das jede kreative Arbeit unmöglich macht.
  • Und Kredite bekommen fast nur noch Staaten und alle jene, die eh keine brauchen. Banken dürfen nämlich keinerlei Risiko mehr eingehen, weil die Politik ihnen das verboten hat. Das heißt aber: Es bekommen nur jene Geld, die so viel Sicherheiten haben, dass sie sich auch aus denen heraus finanzieren könnten.

Der Hintergrund der Groteske: Die Politik verfolgt in Sachen Banken gleich vier völlig widersprüchliche Ziele, die einander bis auf eines total konterkarieren.

  1. Sie will Geld in die Wirtschaft pumpen (wo es nicht ankommt).
  2. Sie will durch strikte Kontrollen jeden weiteren Bankenkrach verhindern (was jeden riskanten – aber gesamtwirtschaftlich sinnvollen – Kredit an die Wirtschaft unmöglich macht).
  3. Sie will durch ständig mehr Steuern – auf Börsenumsatz, auf Bankbilanzen, auf Finanztransaktionen – immer noch mehr Geld aus den Banken herauspressen (was diese in die Knie zwingen muss).
  4. Und sie will keine Zinsen mehr für die riesigen Staatschulden zahlen, auch wenn das nie laut zugegeben wird. Das ist als einziges Ziel der Bankenpolitik erfolgreich. Das ist aber nichts als eine weitere neue Steuer (Es bedeutet, dass die Sparer zugunsten der Staatsschulden um alle Zinsen umfallen – allein in Österreich beträgt ihr Schaden durch diesen Raub mindestens schon fünf Milliarden).

 

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die besten Kommentare

  1. Ausgezeichneter KommentatorJosef Maierhofer
    12x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2015 10:19

    So geht es halt jetzt der Bank Austria, die von dem sozialistischen Wien als Zentralsparkasse der Gemeine Wien zum 'Parteipark' für unterbelichtete, aber hochverdiente, Genossen umgewandelt wurde.

    Firmenpensionen wurden versprochen und die Gewerkschaften brechen das. Klar, die Gewerkschaften, die auch schon Semperit, AUA, BAWAG ruiniert haben und damit tausenden Österreichern die Arbeit genommen haben und diese Arbeit ist jetzt im Ausland und kommt nicht mehr.

    Aber der Pöbel wählt links und die Linksbonzen freuen sich und die Linksmedien, die jetzt zu Unicredit/Bank Austria schweigen bis jubeln, denn inzwischen wird ja jeder neue Arbeitslose bejubelt von diesen 'Pöbelmedien'.

    Also freut Euch nur Ihr Linkswähler (SPÖVP, Grün, Pink) über diesen Abstieg in die Not und ins Chaos.

    Zeit für Aufwachen in Österreich.

  2. Ausgezeichneter KommentatorLeopold Trzil
    9x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2015 09:15

    Gestreikt wird nicht werden: das Streikrecht hat sich zu einem Privileg weniger Unkündbarer verwandelt, die - wie etwa Piloten oder deutsche Eisenbahner - zur Durchsetzung ihrer Interessen viele Unbeteiligte schädigen und den (Staats-)Betrieb um hohe Summen bringen können.
    Die heute vielbesprochenen Zielpunkt-Frauen brauchen hingegen einen Streik gar nicht zu versuchen. Die Angestellten der Bank Austria ebenso - sie können froh sein, wenn sie ihren Arbeitsplatz überhaupt behalten können.
    So ist ein Recht, das einst "zum Schutz Ausgebeuteter erkämpft" wurde, zum Zusatzbonus für geschützte Bereiche geworden.

  3. Ausgezeichneter KommentatorNestor 1937
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2015 09:15

    Das Absandeln der BA hat einen Namen: R A N D A !

  4. Ausgezeichneter KommentatorRosi
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2015 12:55

    Für mich ist und bleibt es die 'CA', der ich schon Jahrzehnte treu blieb. Alles, was nachher kam, ignoriere ich emotional.
    Sozusagen der Protest des kleinen Mannes ...
    Mir tun nur die sehr netten Angestellten leid. Und wir selbst, die mit so einem unfähigen Politikerhaufen leben müssen, weil noch unfähigere Leute diese unfähigen Politiker wählen.
    Auf gut Deutsch: Ich bin schon ziemlich 'angefressen'.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  5. Ausgezeichneter KommentatorBob
    8x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2015 08:39

    Warum soll es den Banken besser gehen als jeden Selbstständigen. Die Vorschriften werden immer mehr, alles wird von irgendwelchen Eierköpfen reguliert, und die Wirtschaft ist immer mehr mit Verwaltung beschäftigt.
    Jede Kreativität wird im Keim erstickt, oder kann aus lauter Angst vor einen Flop von den Banken nicht finanziert werden.

  6. Ausgezeichneter Kommentatordssm
    7x Ausgezeichneter Kommentar
    15. Dezember 2015 08:28

    Den Konsumentenschutz bitte nicht vergessen.
    Damit wird regelmäßig den Banken die Butter vom Brot genommen. Nur Unternehmen zahlen noch für die Leistungen der Banken und die Unternehmer sind ja vom Gesetzgeber zunehmend als Kunden verboten. Wer jetzt noch in ein Privatkundengeschäft einer Bank investiert, der möchte sicherlich niemals Gewinn machen.

  7. Ausgezeichneter KommentatorHaider
    6x Ausgezeichneter Kommentar
    16. Dezember 2015 00:22

    Ist es nicht immer dieselbe Masche? Ausländische Großkonzerne tricksen mit horrenden Subventionen auch UNSERES Staates den eigenen Arbeitsmarkt aus. Kurzsichtige Parteigenossen (von Rot und Schwarz!) schwärmen dann von Arbeitsplatzsicherung, in Wirklichkeit ist es brutaler Ausverkauf unserer Wirtschaftskraft. Libro ruinierte fast alle Buchhandlungen und klopfte dann selbst beim Insolvenzrichter an. Nordsee verschlang alle privaten Fischhandlungen und stellt heute ein Monopol - mit allen negativen Auswüchsen - dar. Das Greißlersterben brauche ich gar nicht zu erwähnen. Fleischhauer, der Wirt ums Eck, das Milch- oder Zuckerlgeschäft unserer Jugend, der Nahversorger für unsere ältere Bevölkerung, aber eben auch Österreichs Banken oder Österreichs Vorzeigeindustrie im Stahlbereich oder unserer Papierindustrie, Fahrradindustrie, Filmapparateherstellung -> alles ging den Bach hinunter. Zugegeben: Das Verschwinden von Bankfilialen oder Briefkästen und Postämtern scheint derzeit noch verkraftbar, aber der Trend ist längerfristig alarmierend. Wenn ich, um einen Brief aufzugeben, ein Taxi benötige, dann hört sich der Spaß auf. Was wirklich floriert ist die Asylindustrie, das Sozialschmarotzer-Netzwerk, die Medienbestechung und vor allem die völlig schamlose Plünderung Österreichs durch Parteisoldaten. Und kaum ein Wähler wehrt sich! Diesen Frust kann mir niemand wegnehmmen!


alle Kommentare

  1. Dr. Knölge (kein Partner)
    18. Dezember 2015 13:16

    Natürlich zahlen die Sparer schon heute die Zeche. Doch das wird erst noch richtig schmerzhaft werden, wenn sich die von Draghi und einigen Nationalbanken so verzweifelt herbeigedruckte Inflation einstellt.
    Wo ist dieses ganze Geld hin? Meine Bank hat es jedenfalls nicht, keinen einzigen Euro kann sie verleihen, geschweige denn ein Darlehen geben in Höhe von 10 % meines Vermögens.
    Was da passiert, kann ich nur vermuten. Der Abteilungsleiter sagte mir, er wolle mich vor der Dummheit bewahren, das Land zu verlassen. Das ist kein Scherz. Ich habe ihm geantwortet, auswandern zu wollen wegen der immer schlimmeren Bevormundung. Sein Gesicht hätte ich gern fotografiert.
    Ich gehe auch ohne Hilfe.

  2. AppolloniO (kein Partner)
    18. Dezember 2015 11:53

    Sooo unschuldig ist die Bank-Austria nun auch wieder nicht.
    Sie inseriert in allen großen Blättern, dass sie noch immer zu den Kleinkunden stehe.
    Ja, nachdem der Verkauf eben dieser Kunden wegen unbezahlbarer Gehälter und Pensionen (Bankbeamte!) nicht möglich war.
    In demselben Inserat wird dann noch angekündigt, dass eben diese Kleinkunden bis rauf zu den KMUs nur mit Beratung von der Stange zu rechnen haben. Maßgeschneiderte Anlagen werden nur noch den Geldsäcken angeboten.
    Hallo, wer will in Dieser Bank noch bleiben?

  3. F.V. (kein Partner)
    • F.V. (kein Partner)
      18. Dezember 2015 01:00

      Seit der Generaldirektor der BA mit dem Conchita Wurst die Werbelinie der Bank mit ihrem gemeinsamen Auftritt neu bestimmten, fragte ich mich zweierlei:

      1. wer von den beiden ist da die Schwuchtel, und

      2. wozu benötigt man so eine dämliche Bank überhaupt.

      Da ich mir nicht vorstellen konnte, daß dieses Minderheiten-PR-Programm das eigentliche Bankgeschäft befördern würde, war meine begründete Vermutung, daß alle „großen“ (= vom Big Money abhängigen) Zeitungen, die abhängigen Banken und diverse transnationale Konzerne (ebenfalls mit dem Big Money verfilzt) mit der Schwulen- und Perversen-Propaganda eine bestimmte Agenda – im Ausmaß ihres Anteils für derartige Kampagnen - zu finanzieren haben. Also, daß hier Regie geführt wird, wie schon beim „Sieg“ im lächerlichen „Song Contest“ für einen völlig unbegabten Perversen, den man an kurzer Leine vorführen kann.

      Diese Strategie funktioniert ja nicht erst seit kurzem so, sondern ist die Regel: Wenn in einer „großen“ Zeitung, wie zB der FAZ, eine ganzseitige Annonce mit völlig sinnloser Aussage verwundert, dann war das die Finanzierung des festgelegten FAZ-Anteils in einen Pool, aus dem dann neue Porno-Magazine oder dergleichen gesellschafts-auflösender Müll auf den „Markt“ gebracht werden.

      Ob einem die Leute dort leid tun müssen? – Mitgegangen, mitgefangen, mitgehangen! hieß es früher.

  4. daLUPO (kein Partner)
    17. Dezember 2015 18:51

    Erstaunlich Politik und Banken kommen ohne Bürger aus.

    Als nächste sind die Medien auf diesen Weg. Das Geld der Bürger reicht ihnen. Nicht nur das Geld, selbst Infrastruktur wird da im großen Stil verzockt.

    Und der Wähler wird immer blöder. Intelligent wählen ist ja schon eine Schande, ein Verbrechen. Umso mehr werden die Blöden willkommen geheißen.

  5. fewe (kein Partner)
    17. Dezember 2015 15:58

    Warum die Firmenpensionen eine Provokation sein sollen, verstehe ich nicht. Wer das haben hätte wollen, hätte ja in einer Bank arbeiten können.

    Auch wenn das jetzt starkes Schenkelklopfen bei den Neidern verursacht, ist es halt schon bedenklich, falls zugesagte Pensionsansprüche nachträglich gestrichen werden. Schließlich ist das ja ein Teil des Gehalts für die erbrachte Leistung, die man eben erst in der Pension bekommt.

    Es wird doch niemand glauben, dass die Spesen bei der Bank Austria dadurch billiger werden. Außer den Aktionären hat davon also niemand einen Vorteil. Aber es ist schön, wenn die Leute zunehmend verarmen oder ihnen zumindest viel ihrer Ansprüche weggenommen wird. Pervers.

  6. Torres (kein Partner)
    17. Dezember 2015 12:53

    Die Tatsache, dass die Banken fast keine Kredite mehr vergeben dürfen, wo es auch nur eine Spur von Risiko gibt, ist auch der sogenannten "Basel III"-Regelung zu "verdanken".

    • fewe (kein Partner)
      17. Dezember 2015 16:00

      Ja, das sind seither eigentlich keine Banken mehr sondern nur Pfandleihanstalten.

  7. cmh (kein Partner)
    17. Dezember 2015 12:42

    Wurde die kulturell senible Anwendung der Gewerbeordung und des Sozialversicherungsrechts schon erwähnt?

  8. cmh (kein Partner)
    17. Dezember 2015 09:23

    Wie kann sichergestellt werden, dass auch ein gewisser Genosse Randa zur Ader gelassen wird?

  9. Haider
    16. Dezember 2015 22:19

    Österreichs Uni Credit-Ableger (vulgo Zentralsparkasse) war einmal die Dorfkassa Wiens, so wie es eben in zahllosen Gemeinden Österreichs sehr erfolgreiche Sparkassen gab/gibt. Das genuine Problem der "Z" war, daß sie die Sparkasse einer sozialistisch regierten Stadt war. Damit hatte sie a priori keine Chance, im wahren Wettbewerb zu überleben. Solange der parteipolitisch geschützte Bereich genügend Rückendeckung bot, konnte sie wild draufloswildern (Länderbank, Creditanstalt-Bankverein, etc. wurden inhaliert). Kaum war der marxistische Schutzschirm weg, ging's steil bergab mit ihr -> natürlich!
    Heute hält die Gemeinde Wien noch horrende Haftungen, das Geschäft läuft jedoch in einer gänzlich anderen Liga ab. Auch dies beweist den marxistischen Voodoo-Wirtschaftsverstand.

  10. Haider
    16. Dezember 2015 00:22

    Ist es nicht immer dieselbe Masche? Ausländische Großkonzerne tricksen mit horrenden Subventionen auch UNSERES Staates den eigenen Arbeitsmarkt aus. Kurzsichtige Parteigenossen (von Rot und Schwarz!) schwärmen dann von Arbeitsplatzsicherung, in Wirklichkeit ist es brutaler Ausverkauf unserer Wirtschaftskraft. Libro ruinierte fast alle Buchhandlungen und klopfte dann selbst beim Insolvenzrichter an. Nordsee verschlang alle privaten Fischhandlungen und stellt heute ein Monopol - mit allen negativen Auswüchsen - dar. Das Greißlersterben brauche ich gar nicht zu erwähnen. Fleischhauer, der Wirt ums Eck, das Milch- oder Zuckerlgeschäft unserer Jugend, der Nahversorger für unsere ältere Bevölkerung, aber eben auch Österreichs Banken oder Österreichs Vorzeigeindustrie im Stahlbereich oder unserer Papierindustrie, Fahrradindustrie, Filmapparateherstellung -> alles ging den Bach hinunter. Zugegeben: Das Verschwinden von Bankfilialen oder Briefkästen und Postämtern scheint derzeit noch verkraftbar, aber der Trend ist längerfristig alarmierend. Wenn ich, um einen Brief aufzugeben, ein Taxi benötige, dann hört sich der Spaß auf. Was wirklich floriert ist die Asylindustrie, das Sozialschmarotzer-Netzwerk, die Medienbestechung und vor allem die völlig schamlose Plünderung Österreichs durch Parteisoldaten. Und kaum ein Wähler wehrt sich! Diesen Frust kann mir niemand wegnehmmen!

    • steinmein
      16. Dezember 2015 17:52

      Da stimme ich voll bei. Zuerst läßt manausländische Großfirmen in Österreich investieren und bei der ersten Wirtschaftschwäche werden in erster Linie deren eigene Unternehmen geschützt, d.h. die ausländischen Töchter stillgelegt.
      Eine andere Frage: Die PSK als staatlich bevorzugte Bank wurde an die Bawag, diese wieder an einen "Höllenhund" verscherbelt. Wenn ich eine Postfiliale betrete, sehe ich mich anstelle eines PostAMTES vorwiegend mit einer Bankfiliale konfrontiert. Da führt der Mann (bzw die Männin) hinter dem Schalter anscheinend gleich das Tagesgeschäft mit. Der Gewinn dürfte an Cerberus gehen oder? Wie hoch ist die Miete , die an die Post als Hausbesitzer abzuführen wäre?
      Fragen über Fragen, die den sorglosen Umgang mit den Steuergeldern herausstreichen.

    • Haider
      16. Dezember 2015 23:10

      © Steinmein
      Die rote Voodoo-Ökonomie hat Österreich längst an US-Heuschrecken verscherbelt. Man stelle sich nur leise vor, ein Nichtmarxist hätte ähnlich agiert. Die ORF-Pinocchios würden sich mit Sondersendungen überschlagen, die erpreßte, gekaufte, bestochene Subventionspresse brächte täglich zwei Sonderausgaben heraus. Unser Staat entwickelt sich zu einer einzige Schande.

  11. Pumuckl
    15. Dezember 2015 22:29

    A. U.

    " Und offenbar hat die Gewerkschaft auch schon zugestimmt, dass die Angestellten ihre fetten Firmenpensionsansprüche verlieren. "

    UND WIE IST DAS MIT DEM SEHR, SEHR FETTEN RUHEBEZUG VON EX-LÄNDERBANKGENERALDIREKTOR FRANZ VRANITZKY ? ? ?

    ° Zwischen 1981 und 1984 war Vranitzky erst stellvertretender, dann erster Generaldirektor der Länderbank.

    ° Kanzler Sinowatz berief 1984 Vranitzky als Finanzminister in die Regierung.

    ° Generaldirektor Vranitzky handelte ja praktisch MIT SICH SELBST bei seinem Wechsel in die Politik einen " EINVERNEHMLICHEN " Vertrag aus, welcher jedem Durchschnittsösterreicher, aber besonders den nun von Kündigung bedrohten Mitarbeitern der Bank-Austria geradezu UNSITTLICH erscheinen muß.

    ° Die staatliche Länderbank bezahlte Franz Vranitzky für nur 3 Dienstjahre eine
    ABFERTIGUNG VON MEHREREN MILLIONEN ÖS !

    ° Die staatliche Länderbank garantierte ihrem, in Wahrheit auf eigenen Wunsch ausscheidenden, Generaldirektor eine FIRMENPENSION VON ÖS 356.500 monatlich, 16x im Jahr.

    Quelle: Google - Wirtschaftsblatt 1997
    Nach Quelle Google - Presse 2013 monatlich 26.000 €. Das scheint obige Angabe zu bestätigen.

    Beim Besitzwechsel der BANK AUSTRIA zuerst an die Bayern und später an die UNI-CREDIT, blieben ja, wie man immer wieder hört, ERHEBLICHE HAFTUNGEN BEI DER GEMEINDE WIEN.

    Ist auch die Republik Österreich durch solche Haftungen belastet?

    Könnte es sein daß Vranitzkys skandalöse Ruhebezüge durch Haftungen der Stadt Wien oder Republik gesichert sind, jene der jetzt zur Kündigung anstehenden BANK-AUSTRIA Mitarbeiter aber nicht?

  12. Brigitte Imb
    15. Dezember 2015 22:21

    Verzeihung, OT

    Neben all den unschönen Angelegenheiten eine sehr liebe Tiergeschichte.
    Im Zoo von Wladiwostok schließen ein Tiger und ein Ziegenbock Freundschaft.

    http://www.nachrichten.at/nachrichten/weltspiegel/Zu-gern-zum-Fressen-Tiger-nahm-Ziege-zum-Freund;art17,2060069

  13. Undine
    15. Dezember 2015 20:52

    Wie viele Banken in Ö sind eigentlich still und leise eingegangen? Gesprochen---und das dafür SEHR oft und SEHR ausführlich! ---wird aber nur von der HAA ; die HAA wird im ORF ausgeschlachtet, weil man da immer wieder so schön über Jörg Haider schimpfen und vor der FPÖ warnen kann---als Wahlhilfe für die unfähigen Sozis quasi ein perpetuum mobile.

  14. Rosi
    15. Dezember 2015 12:55

    Für mich ist und bleibt es die 'CA', der ich schon Jahrzehnte treu blieb. Alles, was nachher kam, ignoriere ich emotional.
    Sozusagen der Protest des kleinen Mannes ...
    Mir tun nur die sehr netten Angestellten leid. Und wir selbst, die mit so einem unfähigen Politikerhaufen leben müssen, weil noch unfähigere Leute diese unfähigen Politiker wählen.
    Auf gut Deutsch: Ich bin schon ziemlich 'angefressen'.

    Im Übrigen bin ich der Meinung, Integrationsunwillige und
    Integrationsunfähige sollen Österreich verlassen.

  15. Josef Maierhofer
    15. Dezember 2015 10:19

    So geht es halt jetzt der Bank Austria, die von dem sozialistischen Wien als Zentralsparkasse der Gemeine Wien zum 'Parteipark' für unterbelichtete, aber hochverdiente, Genossen umgewandelt wurde.

    Firmenpensionen wurden versprochen und die Gewerkschaften brechen das. Klar, die Gewerkschaften, die auch schon Semperit, AUA, BAWAG ruiniert haben und damit tausenden Österreichern die Arbeit genommen haben und diese Arbeit ist jetzt im Ausland und kommt nicht mehr.

    Aber der Pöbel wählt links und die Linksbonzen freuen sich und die Linksmedien, die jetzt zu Unicredit/Bank Austria schweigen bis jubeln, denn inzwischen wird ja jeder neue Arbeitslose bejubelt von diesen 'Pöbelmedien'.

    Also freut Euch nur Ihr Linkswähler (SPÖVP, Grün, Pink) über diesen Abstieg in die Not und ins Chaos.

    Zeit für Aufwachen in Österreich.

  16. Florin
    15. Dezember 2015 09:54

    OT--bevor auch der Online-Beitrag verschwindet:
    http://m.puls4.com/videos/video/?id=6316666&device=ios

    Wenn ich mich recht erinnere wurden die zweifelhaften Aktivitäten des Herrn Abdullah P. vor Jahren im Fernsehen als Muster der Integration angepriesen... .: ein dickliches Bürschchen, das mit vollen Händen einen Kindergarten modernst und großzügigst ausstattete....?

  17. Leopold Trzil
    15. Dezember 2015 09:15

    Gestreikt wird nicht werden: das Streikrecht hat sich zu einem Privileg weniger Unkündbarer verwandelt, die - wie etwa Piloten oder deutsche Eisenbahner - zur Durchsetzung ihrer Interessen viele Unbeteiligte schädigen und den (Staats-)Betrieb um hohe Summen bringen können.
    Die heute vielbesprochenen Zielpunkt-Frauen brauchen hingegen einen Streik gar nicht zu versuchen. Die Angestellten der Bank Austria ebenso - sie können froh sein, wenn sie ihren Arbeitsplatz überhaupt behalten können.
    So ist ein Recht, das einst "zum Schutz Ausgebeuteter erkämpft" wurde, zum Zusatzbonus für geschützte Bereiche geworden.

  18. Nestor 1937
    15. Dezember 2015 09:15

    Das Absandeln der BA hat einen Namen: R A N D A !

    • Gandalf
      16. Dezember 2015 11:49

      @ Nestor 1937
      Sie haben völlig recht. Und ich frage mich seit dem Bekanntwerden des Desasters bei der Unicredit, wo denn in diesem Fall die smarten und übergscheiten jungen "Investigativ-Journalisten" sind, die jeden, pardon l'expression, Schas skandalisieren, der einem Nicht-Linken ausgekommen ist. Es würde doch Zeit, dass einer den famosen Herrn Randa fragt, wie man sich denn so als einer fühlt, der zwei (wenn man will, sogar drei) solide österreichische Banken zugrunde gerichtet oder zumindest die Weichen in Richtung Absturz gestellt hat. Aber da will offenbar keiner..weder der Falter, noch das rosa Klopapier, nicht einmal die Presse. Und das, was vor einiger Zeit der Kurier gebracht hat, war ja eher eine Randa -Huldigung als -Kritik. Aber so läuft das halt in sozialistischen Staaten mit gleichgeschalteten Medien. Ein Jammer.

    • cmh (kein Partner)
      17. Dezember 2015 09:46

      Gleiches denke ich auch.

      Nur leider wird dem Randa wie weiland dem Flöttelbuam der PC verreckt sein.

      (Was der proletarischen Beweiswürdigung unterliegen wird.)

    • Undine
      17. Dezember 2015 11:11

      @Gandalf

      ************************!

  19. Wolfgang Bauer
    15. Dezember 2015 09:10

    A.U.: "Der Hintergrund der Groteske: Die Politik verfolgt in Sachen Banken gleich vier völlig widersprüchliche Ziele, die einander bis auf eines total konterkarieren."

    ...und Punkt 5: Die Banken müssen zugleich laufend ihr Eigenkapital aufstocken. Das gehtnur mehr durch Verkauf von Aktienpaketen an undurchschaubare exotische Konsortien. Denn durch Innenfinanzierung geht's dank Punkt 3. nicht mehr.

  20. Bob
    15. Dezember 2015 08:39

    Warum soll es den Banken besser gehen als jeden Selbstständigen. Die Vorschriften werden immer mehr, alles wird von irgendwelchen Eierköpfen reguliert, und die Wirtschaft ist immer mehr mit Verwaltung beschäftigt.
    Jede Kreativität wird im Keim erstickt, oder kann aus lauter Angst vor einen Flop von den Banken nicht finanziert werden.

  21. dssm
    15. Dezember 2015 08:28

    Den Konsumentenschutz bitte nicht vergessen.
    Damit wird regelmäßig den Banken die Butter vom Brot genommen. Nur Unternehmen zahlen noch für die Leistungen der Banken und die Unternehmer sind ja vom Gesetzgeber zunehmend als Kunden verboten. Wer jetzt noch in ein Privatkundengeschäft einer Bank investiert, der möchte sicherlich niemals Gewinn machen.

    • fewe (kein Partner)
      17. Dezember 2015 18:16

      Den Banken wird überhaupt nicht die Butter vom Brot genommen. Mehr als ein Drittel aller Gehaltskonten sind permanent im Minus. Wenn Sie sich die Zinsssätze dafür anschauen, werden Ihnen nicht mehr die Tränen kommen.

      Die Banken hatten damit angefangen, Gehaltskonten kostenlos anzubieten. Dann hat ihnen der Gesetzgeber das Geschenk gemacht, dass der Arbeitnehmer keinen Anspruch darauf hat, das Gehalt bar ausbezahlt zu bekommen. Damit haben die Banken automatisch alle Gehaltsempfänger als Girokonto-Kunden bekommen.

      Damals war das für die Banken noch mit viel Arbeit verbunden. Heute geht alles über EDV und die Kontoauszüge werden in Selbstbedienung ausgedruckt. Wo kann eine Bank da irgendwas verlieren. Die Infrastruktur für die Girokonten für die Geschäftskunden ist ja sowieso vorhanden. Ob da ein paar Millionen weitere Konten geführt werden, kostet kaum mehr.

      Die Banken verdienen sowieso an jeder Überweisung außer an Überweisungen zwischen zwei Gehaltskontobesitzern, die ja eher die Ausnahme sind. Es brauchen Ihenn also nicht die Tränen kommen.





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